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Dipl.Arb._FINAL-09.02.18

Lehrgang

Lehrgang Diplom TiertrainerIn – MAURITIUSHOF Zentrum für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie In der traditionellen Ausbildung und Hundeerziehung wurden lange Zeit Futter oder Beuteobjekte als Motivationsquellen eingesetzt. Die neuesten Erkenntnisse beweisen jedoch, dass in einem integrativen Umgang mit Tieren, alles was Lernen und Handlung begünstigt, unverzichtbar ist. Ein wesentlicher Beitrag zur Ausbildung ist die gleichzeitige Nutzung der „sieben klassischen Motivationsquellen“ sowie die Strukturierung in objektfreie und objektbezogene Quellen. (vgl. Lind, 2015, S282) Abb. 6: „Die sieben Motivationsquellen“ (Lind, 2015, S282) Der Einsatz von Motivationshilfen bzw. von qualitativ hochwertigen Belohnungen im Training führen zu einer positiven Erwartungshaltung, was wiederum einen günstigen Trainingsaufbau und damit verbunden Erfolg begünstigt. (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S266) 3.5 Schwierigkeiten im Training Als die vier Hauptursachen, warum es mit dem Training und den Lernfortschritten oftmals nicht klappt, werden - zu große Ablenkung - schlechte Motivationslage - hohe Erregungslage und Seite 30

Lehrgang Diplom TiertrainerIn – MAURITIUSHOF Zentrum für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie - zu groß gewählte Trainingsschritte genannt. (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S331ff) Im Training gibt es einen ganz entscheidenden Grundsatz, der da lautet: „Immer nur einen Schritt nach dem anderen.“ Eine Überforderung beim Training ist vorprogrammiert, wenn Übungsabläufe nicht strukturiert und schrittweise aufgebaut werden. Häufig treten Probleme auch durch zu viel an Ablenkung auf. Fremd-Gerüche, Geräusche, andere Artgenossen, Fährten von Wildtieren, all das sind Beispiele für Ablenkungen, die Einfluss auf die Aufmerksamkeit des Hundes beim Training haben. So ist das Problem, dass ein Hund zu Hause eine Übung perfekt absolviert und am Übungsplatz unter Aufsicht einer Trainerin / eines Trainers funktioniert dieses nicht, hinlänglich bekannt. (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S331f) Schwierig wird das Training auch, wenn ein Hund nicht motiviert ist. In so einem Fall ist es zuerst wichtig herauszufinden welche Ursache das haben kann. Mögliche Fragen, die ein Trainer / eine Trainerin sich dabei stellen kann sind: - Ist der Hund eventuell gestresst? Ist dies der Fall, gilt es als ersten Schritt, die Stressoren ausfindig zu machen und abzustellen. - Ist der Hund satt? Diese Tatsache spielt vor allem dann eine Rolle im Training, wenn ein Hund über Futter – und zwar ausschließlich über diese Form von Belohnung – motiviert wird. - Ist das Tier gesund? Macht ein Hund einen lustlosen oder abwesenden Eindruck sollte man durchaus an Krankheit, Unwohlsein des Tieres denken. Training kann und soll ausschließlich mit gesunden Hunden stattfinden. - Ist der richtige Tageszeitpunkt gewählt? Jeder Hund hat seinen Tagesablauf mit seinen individuellen Aktivitäts- und Ruhephasen. Ist das Training zeitlich so gelegt, dass es ausgerechnet in eine Ruhephase fällt, ist der Hund nicht motivierbar. - Ist die Erwartungshaltung zu groß? Durch zu große Erwartungshaltung der Besitzerin / des Besitzers werden zu hohe Anforderungen an das Tier gestellt oder zu große Trainingsschritte eingebaut. Stress und fehlende Motivation sind vorprogrammiert. Seite 31

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