NPHM_Spring 2018

spieszdesign

Programmheft Neue Philharmonie München, Frühjahrskonzerte 2018, Wolfratshausen, München, Kassel

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Mozart Violinkonzert Nr. 5 A-dur

Mahler Sinfonie Nr. 5

Yoel Gamzou Leitung

Gilles Apap Violine

www.nphm.info


Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN dankt für die Unterstützung des Frühjahrsprojekts 2018

und Kolibri-Interkulturelle Stiftung dankt allen, die durch Spenden und Kartenpatenschaften

den Konzertbesuch der Jugendlichen ermöglicht haben.

Referat für

Bildung und Sport

antonie zauner

stiftung

PERSONALBERATUNG

LIFE SCIENCE VENTURE CAPITAL

Wolfratshausen

SPIESZDESIGN

BÜRO FÜR GESTALTUNG


KONZERTPROGRAMM WOLFRATSHAUSEN | MÜNCHEN | KASSEL

Donnerstag, 8. März 2018, 20 Uhr Wolfratshausen | Loisachhalle

Werkeinführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Freitag, 9. März 2018, 20 Uhr München | Herkulessaal der Residenz

Benefizkonzert Kolibri – Interkulturelle Stiftung

Werkeinführung: Reinhard Szyszka, 19.15 Uhr

Sonntag, 11. März 2018, 18 Uhr Kassel | Stadthalle, Kongress Palais

Konzertprogramm

der Neuen Philharmonie München unter Leitung von Yoel Gamzou

Solist: Gilles Apap, Violine

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

Allegro aperto

Adagio

Tempo di Menuetto

— Pause —

Gustav Mahler (1860–1911)

Sinfonie Nr. 5

I. Abteilung:

1. Trauermarsch. In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt

2. Stürmisch bewegt, mit größter Vehemenz

II. Abteilung:

3. Scherzo. Kräftig, nicht zu schnell

III. Abteilung:

4. Adagietto. Sehr langsam

5. Rondo-Finale. Allegro


Musik tut gut! Fröhliche Zugabe beim Jubiläumskonzert im März 2015 mit Gilles Apap.


GRUSSWORT

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Musik ist Leben. Musik ist eine wunderbare Art, einander kennenzulernen und aufeinander

zuzugehen. Musik verbindet, berührt und bringt Freude für Zuhörer und Musiker*innen zugleich.

Musik tut gut!

Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Frühjahr wieder ein besonderes Programm mit zwei

außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten präsentieren zu können: Yoel Gamzou, der Mahler-

Spezialist und frisch prämierte „Echo Klassik 2017“-Nachwuchskünstler/Dirigat und Violinist Gilles

Apap, der mit seiner unkonventionellen Mozart-Kadenz seinen Musikerfreund Yehudi Menuhin

begeisterte und uns in diesem Konzert mit seinem brillanten Violinspiel verzaubern wird.

Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN – das international mit Musikstudent*innen und jungen

Musiker*innen aus rund 15 Nationen besetzte Sinfonieorchester – überzeugt durch seine

erfrischende und lebendige Spielweise. Freuen Sie sich auf den wunderbaren, professionellen

und unverwechselbaren Klang des Orchesters.

Der Verein Musikwerkstatt Jugend e.V., zu dem die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN gehört, ist

seit über 10 Jahren in der Münchener Region beheimatet. In drei Stufen werden begabte Instrumentalschüler*innen

vom Kinderorchester über die in den letzten Jahren zum Jugendsinfonieorchester

herangewachsene Sinfonietta Isartal hin zu einem internationalen Musikstudent*innen-

Orchester, der NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN, begleitet. Die NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

hat sich inzwischen zu einem Klangkörper entwickelt, der sich mit seinen Konzerten im In- und

Ausland, Konzertreisen und als Festspielorchester im Passionstheater Oberammergau 2015, 2016

und 2017 überregional einen Namen gemacht hat.

Der Vereinsvorstand möchte sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung dieses Projektes

bedanken. Nur in Zusammenarbeit mit staatlichen und städtischen Förderern, Stiftungen, Sponsoren

und Ehrenamtlichen können wir Ihnen dieses schöne Programm bieten. Ein Riesendank

geht ebenfalls an die hervorragenden Musiker*innen des Projekt-Orchesters im Frühjahr 2018.

Eine besondere Freude ist die Zusammenarbeit mit Kolibri-Interkulturelle Stiftung, die auch

in diesem Jahr unser Vorhaben großzügig unterstützt und mit seiner außergewöhnlichen

Herangehensweise jungen geflüchteten Menschen klassische Musik nahebringt. Die iranische

Violinistin Mona Pishkar begleitete die Vorbereitungskurse als Kennerin beider Musikheimaten.

Wir wünschen uns allen ein wunderbares Konzert, das noch lange in unseren Ohren und in

guter Erinnerung bleibt.

Der Vorstand des Vereins der Musikwerkstatt Jugend e.V. / NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN

Franz Deutsch (Vorsitzender)

Simon Edelmann

Steffen Kühnel

Katharina S. Müller

Sabine Weinert-Spieß

Angela Zahn


GRUSSWORT

Liebe Freunde und Freundinnen von Kolibri,

Seit Herbst 2015 ist die politische und gesellschaftliche Diskussion in Deutschland und Europa

geprägt von Themen rund um „die Flüchtlingskrise“ und Migration. Unabhängig davon, welches

Thema jeweils die mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht: Menschen nehmen nicht ohne Grund

die Strapazen einer Flucht auf sich – nicht selten ist das Verlassen der Heimat unter Lebensgefahr

immer noch die bessere Alternative zum Verbleiben mit der Aussicht auf Hunger oder unbarmherzige

Gewalt. Die Gründe für den Einzelnen, sein Land unter Strapazen zu verlassen, um sich ein

neues, sicheres Leben aufzubauen, mögen sehr vielseitig sein, zeugen jedoch von größter Not.

Die Aufgabe der Politik ist es, die damit verbundenen Prozesse menschenwürdig und sozialverträglich

zu gestalten. Unsere Aufgabe als humanistisch geprägte Gesellschaft ist es, den bei uns

gestrandeten Menschen als Mensch zu begegnen, von ihnen zu lernen und sie mit aller Toleranz

in unsere Kultur miteinzubeziehen.

Die Stiftung Kolibri-Interkulturelle Stiftung unterstützt zusammen mit ihren Gründer-Vereinen

Geflüchtete und Migranten in prekären Lebenssituationen. Integration ist ein Prozess, der auf vielen

Ebenen stattfindet: Solidarität zeigen, dem Alltag eine Perspektive geben, dem Leben wieder

Bedeutung schenken. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die das menschliche Miteinander, das kulturelle

Verständnis füreinander ausmachen. Musik verbindet, ist kulturübergreifend und fördert die Integration.

Sie hilft uns im gegenseitigen Verständnis und in der Akzeptanz füreinander. Auch wenn

es – nicht nur wegen sprachlicher Barrieren – immer wieder zu interkulturellen Missverständnissen

kommt – wir sprechen alle die „Sprache der Musik“.

Nach den großen Erfolgen 2015 und 2016 ist es Kolibri-Interkulturelle Stiftung zusammen mit der

Neuen Philharmonie München auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Anliegen, über die

Musik die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft zu erleichtern,

Brücken zu bauen und zu einem positiven Erlebnis werden zu lassen.


GRUSSWORT

Wir freuen uns sehr, auch beim heutigen Konzert im Herkulessaal wieder zahlreiche junge Menschen

begrüßen zu können. Dass Integration gelingen kann, zeigt auch das mit hochbegabten

jungen Musikern und Musikerinnen besetzte Orchester aus 15 Nationen unter der Leitung des

30jährigen Echo-Klassik Preisträgers Yoel Gamzou.

Dank zahlreicher Spenden und Kartenpatenschaften konnten insgesamt etwa 500 Jugendliche

von beruflichen Schulen bzw. von Berufsvorbereitungs- und Berufsintegrationsklassen in München

zu diesem Konzert eingeladen werden. Die Jugendlichen sind gezielt auf dieses Konzert

vorbereitet worden.

Allen Spendern und Sponsoren, die durch ihren großzügigen Beitrag die Teilnahme dieser jugendlichen

Geflüchteten ermöglicht haben, gilt an dieser Stelle unser herzlichster Dank!

Ebenfalls möchten wir uns bei Ihnen, liebes Publikum, bedanken, da Sie mit Ihrer Teilnahme an

diesem Konzert unser Anliegen der kulturellen Integration unterstützen.

Ganz besonderer Dank gilt auch der Unterstützung durch unsere Kooperationspartner, die Sie im

Programm genannt finden.

Bei Kolibri-Interkulturelle Stiftung engagieren sich ca. 40 ehrenamtlich Tätige, die durch verschiedene

Benefiz-Veranstaltungen und Aktionen finanzielle Mittel sammeln. Alle Erträge kommen

Flüchtlings- und Integrationsprojekten zugute, zum Beispiel werden damit therapeutische

Behandlungen oder sprachliche und schulische Förderung finanziert.

Wir wünschen einen wunderbaren musikalischen Abend und würden uns sehr darüber freuen,

auch nach diesem Konzert mit Ihnen weiterhin im Dialog zu stehen.

Ihre Dr. Marietta Birner

Vorsitzende Kolibri-Interkulturelle Stiftung


GRUSSWORT

Sehr geehrte Damen und Herren,

550 junge geflüchtete Neuankömmlinge in München aus den Integrationsklassen der beruflichen

Schulen und anderen Einrichtungen waren 2016 dabei, als im Herkulessaal Musik von Dukas,

Gershwin und Ravel gespielt wurde.

Aufmerksam und voller Begeisterung verfolgten die jungen Menschen das Konzert – die Erfahrung,

einen Zugang zu klassischer Musik gefunden zu haben, war für viele von ihnen ein Erlebnis

von bleibendem Wert.

Die Petra-Kelly-Stiftung freut sich, auch in diesem Jahr Kooperationspartner des Benefizkonzerts

für die interkulturelle Stiftung Kolibri zu sein – heuer mit Werken von Mahler und Mozart.

Die besonders begabten jungen Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa im Alter zwischen

18 und 30 Jahren, die in dem Orchester Neue Philharmonie München gemeinsam musizieren,

tun dieses mit großer Freude.

Wir hoffen und wünschen, dass dieser Funke der Begeisterung auch in diesem Jahr auf die

Zuhörenden überspringt.

Kolibri hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und

Religionen zusammen zu führen und u.a. durch Begegnungen zur Verständigung und Integration

bei zu tragen. Dazu gehört auch dieses Konzert, das einen alternativen Ansatz der Bildung für

junge Menschen darstellt.

Für ihr Engagement sind wir von der Petra-Kelly-Stiftung der Kolibri-Interkulturellen Stiftung

dankbar.

Gesa Tiedemann

Geschäftsführerin Petra-Kelly-Stiftung


GRUSSWORT

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

„München ist Migrationsstadt.“ Vor wenigen Wochen gab es dazu in der Süddeutschen Zeitung

eine spannende Serie. Unter anderem war zu lesen, dass in unserer Stadt rund 400.000 Menschen

mit einem ausländischen Pass leben und rund 200.000 weitere mit Migrationshintergrund.

Zusammen sind das rund 40 Prozent der Einwohner. In Berlin ist der Anteil geringer, obwohl wir

es subjektiv anders empfinden.

Warum ist das so: München zeichnet sich seit langem durch eine kluge und integrative Politik aus,

die Ghettobildung verhindert, sowie durch eine starke Integrationskraft der Stadtgesellschaft. Als

2015 tagelang Tausende Flüchtlinge am Hauptbahnhof ankamen, machten die Münchnerinnen

und Münchner deutlich, wie zügig sie ein Schlagwort wie Willkommenskultur mit Leben füllen

können, und boten Pegida & Co. deutlich die Stirn.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen Menschen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten

schutzsuchend zu uns kommen, nicht nur rasche Ersthilfe, sondern vielfältige Begegnungen im

Alltag, die Einheimische und Neuankömmlinge Unterschiede verstehen und Gemeinsamkeiten

erleben lässt.

Musik kann hier einen wertvollen Beitrag leisten. Musik ist eine Sprache, die alle verstehen,

und sie hat die Kraft, Menschen einander näher zu bringen. Dieses Konzert heute ist der beste

Beweis dafür und Kolibri-Interkulturelle Stiftung, für die die Neue Philharmonie München dieses

Benefizkonzert veranstaltet, steht für kluge Hilfe und die Bereitschaft, Menschen jeder Herkunft

ein gelebtes und vor allem gewolltes Miteinander zu ermöglichen.

Frank Enzmann, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes

Castringius Kinder & Jugend Stiftung München


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VORBEREITUNGSKURS KLASSISCHE MUSIK

© Dominik Parzinger

Mit klassischer Musik in eine andere Welt

Vorbereitung der Jugendlichen auf das Konzert in den Schulen

„Musik und Musikvermittlung war für mich immer von herausragender

Bedeutung. Seit 2001 unterrichte ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene

im Fach Violine und Viola. Deshalb habe ich die Aufgabe, Jugendlichen

mit Migrationshintergrund und unbegleiteten Flüchtlingen in

ihren Schulen eine Einführung in klassische Musik zu geben, mit Freude

übernommen. Es geht dabei nicht um reine Wissensvermittlung

sondern die Möglichkeit, einen Teil der kulturellen Vielfalt ihrer neuen

Umgebung kennenzulernen.

Wir haben uns mit dem Unterschied zwischen der Musik, die die

Jugendlichen aus ihrer Heimat kennen, und grundlegenden Elementen

klassischer europäischer Musik beschäftigt. Dabei wurden Einblicke

gewonnen in das, was ein Orchester und Instrumentengruppen sind,

welche Aufgaben Komponist, Dirigent und Solist haben, welche Werke

im Herkulessaal zu hören sein werden.

Ich habe ihnen mit meiner Geige den Beruf Musikerin nahe bringen

können und hoffe, sie werden das Konzert der jungen Musiker*innen

der Neuen Philharmonie München genießen.“

Mona Pishkar (M.A.) Geigerin, Kammermusikerin, Violinpädagogin,

Studium in Teheran, Graz und München,

Gründerin des Rawijan Quartetts


WERKEINFÜHRUNG

Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

Allegro aperto

Adagio

Tempo di Menuetto

Wolfgang Amadé Mozart,

Gemälde von 1777

„Du weißt selbst nicht, wie gut du Violin spielst“, schrieb Leopold Mozart

1777 an seinen Sohn Wolfgang Amadé. Dieser hatte gerade seine Konzertmeisterstelle

an der fürstbischöflichen Hofkapelle in seiner Heimatstadt

Salzburg aufgegeben, ein Amt, das er seit 1772 innegehabt

hatte. In diesen Jahren hatte Mozart fünf Violinkonzerte komponiert,

und es ist naheliegend, dass er sich die Konzerte selbst auf den Leib

schrieb; alternativ könnten die Soloparts auch für den Geiger Antonio

Brunetti gedacht gewesen sein, der später ebenfalls Konzertmeister

an der Hofkapelle wurde und nachweislich in dieser Funktion die Mozart-Konzerte

aufgeführt hat.

Das erste der fünf Violinkonzerte entstand möglicherweise schon 1773;

die übrigen wurden 1775 geschrieben. Das fünfte und letzte der Konzerte,

im Dezember 1775 kurz vor Mozarts 20. Geburtstag komponiert,

gilt als der Höhepunkt der Serie und als das bedeutendste Violinkonzert

zwischen Bach und Beethoven überhaupt, ein Pflichtstück aller Geiger.

Schon der Kopfsatz Allegro aperto wartet mit einigen Überraschungen

auf. Nach einer konventionellen Orchestereinleitung in der Grundtonart

A-Dur setzt die Solovioline überraschend mit einem Adagio ein,

einer ruhig ausschwingenden Kantilene über den Zweiunddreißigsteln

der Orchestergeigen. Dann hören wir im Orchester, jetzt wieder

im ursprünglichen Tempo, erneut den Beginn der Einleitung, und das

Soloinstrument spielt dazu eine markante Gegenstimme. Der Hörer

nimmt diese Gegenstimme als das eigentliche Hauptthema des Satzes

wahr, doch es erklingt nur in der Solovioline, niemals im Orchester.

Der zweite Satz ist ein weit gespanntes, melodisches Adagio in der Dominanttonart

E-Dur. Nach einer Einleitung des Orchesters übernimmt

die Solovioline die Führung, diesmal aber nicht mit einem eigenständigen

Thema, sondern sie greift die Motive der Einleitung auf. Auch hier

gibt es, wie schon im Kopfsatz, kurz vor dem Ende eine Kadenz des Soloinstruments.

Der Geiger Antonio Brunetti war mit diesem Satz nicht

zufrieden – vielleicht war er ihm nicht brillant genug –, und so schrieb

Mozart im Jahr darauf noch einen alternativen Mittelsatz für dieses


WERKEINFÜHRUNG

Konzert, der aber nicht die Qualität und Homogenität des ursprünglichen

Adagio erreicht und deshalb so gut wie nie aufgeführt wird.

Das abschließende Tempo di Menuetto ist, wie der Name sagt, in Tempo

und Takt ein Menuett; in der Struktur aber ist es ein Rondo. Nicht

weniger als vier Couplets hat Mozart für dieses Rondo geschrieben;

dazwischen kehrt jedes Mal das Menuett-Thema unverändert wieder.

Besonders bemerkenswert ist das dritte Couplet, das in a-Moll steht

und überraschenderweise zum 2/4-Takt wechselt. Mozart hatte die

Themen dieser Stelle ursprünglich unter dem Titel Le gelosie del Serraglio

(Die Eifersüchteleien des Serail) als Ballettmusik für seine Oper Lucio Silla

skizziert. Die Forte-Stellen imitieren die lärmende, eintönige Militärmusik

der Janitscharen, der Leibgarde des türkischen Sultans. Und obwohl

diese Musik mehr ungarischen als türkischen Ursprungs ist, hat sie doch

dem ganzen Konzert im englischen Sprachraum den Beinamen Turkish

Concerto eingetragen.

Es ist bedauerlich, dass Mozart nach diesem Meisterwerk nie mehr

ein vollständiges Violinkonzert komponiert hat. Zwar schrieb er noch

einige Einzelsätze für Violine und Orchester – zum Beispiel den oben

erwähnten alternativen Mittelsatz –, und der Komponist trat auch noch

gelegentlich selbst als Violinsolist auf. Dennoch wurde das Klavier mehr

und mehr zu Mozarts ureigenstem Instrument, und in den Wiener

Jahren entstand dann die großartige Reihe der Klavierkonzerte. Das

A-Dur-Violinkonzert aber bleibt Mozarts bedeutendste Schöpfung für

die Geige.

Wolfgang Amadé Mozart,

Das wohl berühmteste

Mozart-Porträt,

in Anlehnung an das

Familiengemälde von

1780/81 (s.u.) postum

gemalt von Barbara

Krafft im Jahr 1819

Wolfgang Amadé Mozart

mit seiner Schwester

Maria Anna und Vater

Leopold, an der Wand

hängt ein Porträt der

verstorbenen Mutter

Anna Maria,

1781 von Johann

Nepomuk della Croce

(Bildausschnitt)


WERKEINFÜHRUNG

Gustav Mahler (1860–1911)

Sinfonie Nr. 5

Gustav Mahler

Zeichnung von Emil Orlik

1902

I. Abteilung:

1. Trauermarsch. In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt

2. Stürmisch bewegt, mit größter Vehemenz

II. Abteilung:

3. Scherzo. Kräftig, nicht zu schnell

III. Abteilung:

4. Adagietto. Sehr langsam

5. Rondo-Finale. Allegro

Die fünfte Sinfonie von Gustav Mahler markiert den Beginn einer neuen

Schaffensphase des Komponisten. Vorangegangen waren drei Sinfonien

mit vokalen Anteilen; mit der Fünften legte Mahler erstmals seit

seiner Ersten wieder eine rein instrumentale Sinfonie vor. Auch sonst

gab es keinerlei programmatische Zusätze und Erläuterungen, die über

Anweisungen für die Interpreten hinausgingen und dem Publikum das

Verständnis erleichtert hätten. Der Komponist sah seine musikalische

Semantik als ausgereift und differenziert genug an, um mit rein instrumentalen

Mitteln seine Aussage vermitteln zu können – was freilich

nicht heißt, dass die Sinfonie als Programmmusik verstanden werden

solle. Mahler selbst hat über die Sätze des Werks geäußert: „Ich wüsste

mir wohl die schönsten Namen dafür, doch werde ich sie den Trotteln von

Richtenden und Hörenden nicht verraten, dass sie sie mir wieder aufs albernste

verstehen und verdrehen!“ So beginnt mit der Fünften die Gruppe

der mittleren Instrumentalsinfonien Mahlers.

Die zweistufige Gliederung des Werks in Abteilungen und Sätze hatte

es ähnlich bereits bei der Dritten gegeben. Darin drückt sich eine

Gewichtung aus. Dem Mittelsatz Scherzo, der allein eine Abteilung

füllt, kommt ähnliches Gewicht zu wie den beiden Eingangssätzen

zusammen oder auch wie den beiden Finalsätzen zusammen. Neu

und ungewöhnlich war, dass der Sinfonie keine durchgängige Tonart

zuzuordnen ist. Der erste Satz steht in cis-Moll, der zweite in a-Moll,

der dritte in D-Dur, der vierte in F-Dur und der fünfte wieder in D-Dur.

Da die Musik nicht zur Ausgangstonart oder wenigstens zur gleichnamigen

Tonart des jeweils anderen Tongeschlechts zurückkehrt, fehlt

ein typisches Merkmal mehrsätziger tonaler Musik. Die nachfolgenden


WERKEINFÜHRUNG

Mahler-Sinfonien Nummer sechs, sieben und acht trugen dann wieder

bestimmbare Tonarten, während bei der Neunten eine Tonart erneut

fehlte.

Die Fünfte beginnt mit einem Trauermarsch in cis-Moll. Märsche hatten

Mahler seit seiner Kindheit in Iglau fasziniert, wo die Marschmusik der in

der Nähe einquartierten österreichischen Soldaten zu seinen frühesten

musikalischen Eindrücken zählte. Die Geschwindigkeitsangaben lauten

In gemessenem Schritt. Streng. Wie ein Kondukt. Das letzte ruft eine

bestimmte Situation vor Augen: Kondukt bezeichnet in Österreich heute

noch die Überführung der Leiche vom Ort der Trauerfeier zum eigentlichen

Grab. Der Hauptteil des Marsches ist gekennzeichnet durch

ein Signalmotiv der Trompete mit triolischem Auftakt. Dies wechselt

mit einem schwermütigen Gesang der Streicher, der in seiner Stimmung

an das etwa gleichzeitig entstandene Lied Der Tamboursg‘sell

erinnert. Eingebettet in diesen cis-Moll-Hauptteil sind zwei Trios. Das

erste, Plötzlich schneller. Leidenschaftlich. Wild überschrieben steht in

b-Moll. Hier steigert sich der Ausdruck der Streicherstimmen bis zum

Schreien, bevor mit einem fast unmerklichen Ritardando das Tempo

des Hauptteils und auch cis-Moll zurückkehren. Das zweite Trio steht

in a-Moll und bringt nur scheinbar eine Beschleunigung; das Tempo

bleibt aber exakt gewahrt.

Der zweite Satz trägt als einziger keine Überschrift, sondern nur die

Tempobezeichnung Stürmisch bewegt. Mit größter Vehemenz. Er steht

in a-Moll. Dass er eng mit dem vorangegangenen Satz verflochten ist,

zeigen nicht nur die wiederkehrenden langsamen Abschnitte, die ausdrücklich

im Tempo des Trauermarsches zu spielen sind, sondern auch

die Themen. Am Beginn steht eine chaotische Passage, aus der sich

bald das kurze, markante erste Thema in den ersten Violinen herauslöst.

Dann folgen eine Modulation nach f-Moll und der erste Abschnitt im

Tempo des Trauermarsches. Die Celli spielen eine Variante des zweiten

Trios aus dem vorigen Satz, wesentlich wärmer instrumentiert und

breiter ausgeführt als dort. Diese Themen gestalten den Satz. Mahler

deutet eine angenäherte Sonatenform an und erlaubt sogar eine

Wiederholung der Exposition. Die Durchführung wirkt zerrissen; die

Reprise bringt auch nicht den rechten Frieden. Überraschend erklingt

in der Coda ein Choral, der scheinbar einen triumphalen, überhöhenden

Schluss ankündigt. Doch auch der Choral bleibt Episode. Letztlich

kehren die düsteren Moll-Themen zurück und führen den Satz zu seinem

Pianissimo-Schluss.

Mahlers Komponierhäuschen

in Steinbach

am Attersee


WERKEINFÜHRUNG

Karikatur zu Mahler

Es folgt ein Scherzo in D-Dur mit der Tempobezeichnung Kräftig, nicht

zu schnell, welches allein die ganze zweite Abteilung ausmacht. Ein

munterer Hornruf leitet zu einer Ländlermelodie des Solohorns über.

Mehrere im Grunde einfache, volkstümliche Themen treten hinzu, die

jedoch in ihrer Kombination zu verfremdenden Dissonanzen führen.

Die Tempoangabe Etwas ruhiger führt zu einem ersten, recht kurzen

Trio, das einen Walzer in B-Dur bringt und die Sehnsucht nach einer

heilen Welt heraufbeschwört. Nach einer variierten, verkürzten Wiederholung

des Scherzo-Hauptteils folgt ein zweites, diesmal sehr ausgedehntes

Trio, das in f-Moll steht und verschiedene Tempowechsel

aufweist. Bemerkenswert ist in der Mitte dieses Trios ein Abschnitt, wo

die Streicher zuerst solistisch, dann im Tutti Pizzicato spielen und dennoch

weit mehr als bloße Begleitfunktionen innehaben. Eine Überleitung

führt zurück zum Scherzo-Hauptteil. Jetzt leistet sich Mahler den

Luxus, alles Bisherige variiert zu wiederholen, wobei die Veränderungen

so groß sind, dass sie den Charakter einer Durchführung annehmen.

Zuletzt beschließt eine Coda den Satz; kurz vor Schluss gelingt dem

Komponisten das Kunststück, die fünf wichtigsten Themen kontrapunktisch

zu kombinieren.

Das nun folgende Adagietto in F-Dur mit der Tempoangabe Sehr langsam,

das die dritte Abteilung einleitet, ist dank seiner prominenten Rolle

im Luchino-Visconti-Film Tod in Venedig zweifellos der bekannteste

Satz des Werks. Die Besetzung beschränkt sich auf Streicher und Harfe;

im Mittelteil in Ges-Dur schweigt sogar die Harfe. Dadurch herrscht

eine intime, kammermusikalische Stimmung. Die eingängige Melodik

und Harmonik und die klare dreiteilige Liedform bereiten dem Verständnis

keinerlei Schwierigkeiten. Vortragsanweisungen wie seelenvoll,

mit Empfindung und mit Wärme zeigen, wie sehr es Mahler hier um

einen ausdrucksvollen Vortrag zu tun war. Über weite Strecken hin

ist Pianissimo vorgeschrieben, doch gibt es einige Steigerungen zu

Fortissimo-Höhepunkten, bevor die Musik zuletzt in friedlicher Ruhe

verklingt. Der Dirigent Willem Mengelberg (1871–1951), mit dem Mahler

befreundet war, hat das Adagietto als musikalische Liebeserklärung des

Komponisten an seine Frau Alma bezeichnet.

Ein plötzlicher Hornton leitet über zum Rondo-Finale. Die Tonart ist

D-Dur, und als Tempo ist Allegro vorgeschrieben, obwohl sich beides

im Laufe des Satzes oft ändert. Zunächst werden einige Motive vorgestellt,

die im weiteren Verlauf eine Rolle spielen werden, dann setzt das


WERKEINFÜHRUNG

Rondo-Thema ein. Die Themen der Zwischensätze leiten sich aus den

eingangs vorgestellten Motiven ab. Mahler schichtet sie vielfach übereinander

und kombiniert sie geschickt kontrapunktisch, diesmal gänzlich

frei von verstörenden Dissonanzen. Alle Konflikte und Mühen, die die

vorangegangenen Sätze geprägt hatten, sind jetzt überwunden. Kurz

vor Schluss erklingt wieder der Choral aus dem zweiten Satz, und man

erkennt die enge Verwandtschaft dieses Chorals mit dem Rondothema.

In ständiger Steigerung, wie sie an das Finale von Beethovens neunter

Sinfonie – in gleicher Tonart! – erinnert, führt der Komponist das Werk

zum strahlenden, ungetrübt optimistischen Schluss.

Entstanden ist die Sinfonie zwischen 1901 und 1903, und die Uraufführung

fand am 18. Oktober 1904 im Kölner Gürzenich statt; Mahler

selbst dirigierte. Unmittelbar danach nahm der Komponist das Werk

wieder vor und überarbeitete die Besetzung, insbesondere die Schlaginstrumente.

An seinen Verleger schrieb er: „Was die Orchesterstimmen

betrifft, so wäre ich der Ansicht, dass man dieselben erst nach der Uraufführung

fertig stellt, damit etwaige kleinere kleine Veränderungen in der Instrumentation,

die sich bei solchen Gelegenheiten zum Vorteile der Wirkung

ergeben, noch Platz finden können.“ Tatsächlich unterzog Mahler sein

Werk einer gründlichen Revision. Doch auch später, bis kurz vor seinem

Tod, beschäftigte ihn die Fünfte noch. Im Februar des Todesjahres 1911

schrieb er an den Dirigenten Georg Göhler: „Die 5. habe ich fertig – sie

musste faktisch völlig uminstrumentiert werden. Es ist unfassbar, wie ich

damals wieder so völlig anfängerhaft irren konnte.“ An keiner anderen

seiner Sinfonien hat Mahler derart gründlich und lange verbessert und

gefeilt. Heute zählt die Fünfte zu den beliebtesten und am häufigsten

aufgeführten Werken des Komponisten.

Reinhard Szyszka

Gustav Mahler um 1909


DIRIGENT

Yoel Gamzou– Dirigent

Von „atemberaubendem Furor“ und dem „vielleicht aufregendsten Beitrag zum Hamburger Mahler-

Jubiläum“ sprach das Hamburger Abendblatt. Die FAZ widmete Yoel Gamzou eine komplette

Seite und übertitelte sie: „Unbeirrbar, radikal, kompromisslos – Porträt eines genialisch Besessenen“.

Auch wenn man Superlativen mit größter Vorsicht begegnen muss, steht zweierlei außer Frage:

dass der 29-jährige israelisch-amerikanische Dirigent Yoel Gamzou ein singuläres Talent hat und

dass er – als stetig Suchender seinem Instinkt folgend – konsequent seinen eigenen Weg geht.

Der ist eckig und jenseits aller Normen.

Yoel Gamzou wuchs in einer Künstlerfamilie auf, verbrachte seine Kindheit in New York, London

und Tel Aviv und begann mit vier Jahren mit dem Cellospiel. Es war die Entdeckung der Musik

Gustav Mahlers im Alter von 7 Jahren, die ihn dazu gebracht hat, sich mit 12 Jahren dem Dirigieren

zuzuwenden. Zu Yoel Gamzous Lehrern gehören Winston Dan Vogel und Piero Bellugi.

Sein wichtigster Mentor jedoch wurde Carlo Maria Giulini, mit dem Gamzou in Mailand bis zu

dessen Tode zwei Jahre lang mehrmals wöchentlich zusammenarbeitete.

2006 gründete Yoel Gamzou mit dem International Mahler Orchestra (IMO) sein eigenes

Orchester, dessen künstlerischer Leiter und Chefdirigent er seitdem ist. Es besteht aus sorgfältig

ausgewählten Mitgliedern aus über 25 Ländern und zeichnet sich in seinen Aktivitäten durch

einen „demokratischen Ethos“ sowie durch innovative Konzert- und Publikumsentwicklung aus.

Im Alter von 19 Jahren wurde Gamzou beim Gustav Mahler-Dirigierwettbewerb der Bamberger

Symphoniker mit einem Sonder-Förderpreis ausgezeichnet. Alle hieraus resultierenden Einladungen

zu Gastdirigaten lehnte Yoel Gamzou zunächst ab, um sich selbst genügend Zeit zur

Weiterentwicklung zu geben.


YOEL GAMZOU

Große internationale Beachtung fand im Jahr 2010 die Veröffentlichung von Yoel Gamzous

Vervollständigung der unvollendeten 10. Symphonie Gustav Mahlers (Weiterentwicklung und

Realisation der unvollendeten Skizzen). Veröffentlicht im Schott-Verlag und uraufgeführt in Berlin

mit dem IMO und anschließend auf Tournee, wurde Gamzous Fassung von Mahler-Experten,

Presse und Publikum mit großem Beifall bedacht.

Beim Staatsorchester Kassel sprang er 2011 kurzfristig mit Mahlers 9. Sinfonie ein. Das von

Orchester und Publikum gleichermaßen gefeierte Debüt führte zu einer sofortigen Wiedereinladung

und zur Ernennung zum ersten Gastdirigenten. Mit Beginn der Spielzeit 2012/2013 wurde

Yoel Gamzou Erster Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater

Kassel und feierte dort einen umjubelten Einstand mit einer Neuproduktion von Fidelio. Nur

2 Monate nach Antritt der Position wurde sein Vertrag bis 2014 verlängert und im Herbst 2013

um die Saison 2014/2015 erweitert. In Kassel wurde Yoel Gamzou von Publikum und Kritik unter

anderem für seine Premieren von Rigoletto, Tosca und Il barbiere di Siviglia sowie für seine Leitung

von verschiedenen Sinfoniekonzerten hoch gelobt.

Yoel Gamzou dirigierte Orchester wie das Israel Philharmonic Orchestra und die Bamberger

Symphoniker, das Mozarteum Orchester Salzburg, das Belgrade Philharmonic Orchestra, das

Malaysian Philharmonic Orchestra, die Jenaer Philharmonie, das Deutsche-Sinfonieorchester Berlin,

die Hamburger Symphoniker, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und

genießt eine regelmässige, intensive Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Philharmonikern.

In der Spielzeit 2016/17 gab er sein Debüt beim Sinfonieorchester St. Gallen, dem Sinfonieorchester

Aachen und dem Luzerner Sinfonieorchester in einer Produktion am Luzerner Theater. In der

selben Spielzeit dirigierte er auch die Produktion „Carmen“ im Festival „jOpera“ (Jennersdorf

Festivalsommer) auf Schloss Tabor in Österreich.

Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 ist Yoel Gamzou Musikdirektor am Theater Bremen. Unter seiner

Leitung wurden die Eröffnungsproduktion am Theater Bremen (Lady Macbeth von Mzensk von

Schostakowitsch) sowie zwei weitere Produktionen am Luzerner Theater aufgeführt.

Im Januar 2018 gab es eine Rückkehr zu den Stuttgarter Philharmonikern, im Februar 2018 debütierte

Gamzou bei den Bremer Philharmonikern.

Im Februar 2012 wurde Gamzou mit dem Berenberg Kulturpreis 2012 ausgezeichnet, im März

2013 wurde ihm der Princess Margriet Award der European Cultural Foundation verliehen.

2017 wurde Yoel Gamzou mit dem „Echo Klassik 2017“ in der Kategorie „Nachwuchskünstler

(Dirigat)“ ausgezeichnet.


SOLIST

Gilles Apap – Violine

Gilles Apap, von Yehudi Menuhin „der exemplarische Geiger des

21.Jahrhunderts” genannt, wird weltweit nicht nur wegen seiner

virtuosen Interpretationen von Standardwerken der klassischen Geigenliteratur

geschätzt, sondern auch aufgrund seines sinnlichen, völlig

gelösten, dabei hoch intensiven Musizierens, das jeden unmittelbar

anspricht und mitnimmt in die Freude an der Musik – sei sie von Bach,

Mozart und Ravel oder Traditionelles aus Europa, Amerika oder Indien.

1963 in Algerien geboren und in Nizza aufgewachsen, war Apap Schüler

von André Robert, Gustave Gaglio (Conservatoire de Nice) und Vera

Reynolds (Conserv. Nat. Sup. Lyon). Er beendete seine Ausbildung im

Alter von 19 Jahren mit besonderer Auszeichnung und war Stipendiat

verschiedener großer Kunststiftungen. Anschließend ging er nach

Amerika zum Curtis Institute of Music, war bis 2003 Konzertmeister des

Santa Barbara Symphony Orchestra und lebt seitdem in Kalifornien.

Als er 1985 den Internationalen Yehudi Menuhin-Wettbewerb in der

Kategorie „Zeitgenössische Musik” gewann, wurde Menuhin auf ihn

aufmerksam. Daraus entstand ein freundschaftlicher Kontakt, der bis

zum Tode Menuhins andauerte.

Gemeinsam arbeiteten sie noch kurz vor Menuhins Tod an einem Film

über Mozarts 3. Violinkonzert, in dessen 3. Satz Apap jene inzwischen

legendäre Kadenz spielt, die Menuhin faszinierte und zu dem gemeinsamen

Filmprojekt inspirierte. Der Film wurde dann posthum „in memoriam

Sir Yehudi Menuhin“ mit der Sinfonia Varsovia für ARTE gedreht und

wird regelmäßig von europäischen Fernsehsendern wieder ausgestrahlt.


GILLES APAP | VIOLINE

Heute arbeitet Apap als Solist und zunehmend auch als musikalischer

Leiter und Dirigent mit Orchestern in ganz Europa, Nord- und Südamerika

sowie dem nahen und fernen Osten und hat Konzert-Tourneen in

Kanada, Nord- und Südamerika, Japan, Israel, Skandinavien, Frankreich,

Portugal, Spanien, Italien und Deutschland unternommen.

Er spielt auf bekannten Konzertpodien wie New Yorks Carnegie Hall, der

Salle Pleyel/Paris oder der Philharmonie Berlin und tritt bei internationalen

Festivals auf (u.a. Tokio Festival, WOMADelaide Festival, Australien,

Festival de l’Ile de France, Paleo Festival (CH), MITO Italien, Kammermusikfest

Den Haag, Rheingau Musikfestival, Dresdner Musikfestspiele,

Ludwigsburger Festspiele, Bachfest Würzburg, Musikfestspiele Saar)

und gastierte mit seinem Kammermusik-Trio ‚Colors of Invention’ in

den USA, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland,

Skandinavien, Italien, Spanien, Portugal, Russland, Australien, Japan

und China.

Apap ist als Solist und Lehrer regelmäßiger Gast der Internationalen

Menuhin Foundation und gibt von der Kronberg Academy in Deutschland

bis zur University of Benares (Indien) vielgefragte Meisterklassen

und Workshops.

ARTE produzierte bereits ein Porträt und einen Konzertfilm über ihn

in der Regie von Bruno Monsaingeon, bekannt für seine legendären

Porträts großer Musiker wie Glenn Gould und Sviatoslav Richter.

Monsaingeons Fazit: „Seine Kunst ist Musik in ihrer größtmöglichen

Reinheit.“ 2003 produzierten ARTE und der BR in den USA und in Indien

einen dritten Film über seine Musik. Der wiederholt bei ARTE und in der

ARD ausgestrahlte Film ist unter dem Titel „Apap Masala – Ein Musiker

auf Reisen“ auch als DVD erschienen.

Nachdem Apap zunächst für Sony Classical drei CDs eingespielt hatte,

gründete er 1999 sein eigenes Platten-Label „Apapaziz Productions“,

für das er inzwischen acht CDs produziert hat. 2009 erschien „sans

orchestre“, seine dritte Kammermusik-CD mit den „Colors of Invention“,

die er im Rahmen eines außerordentlich erfolgreichen Konzerts im

Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie vorstellte. 2012 erschien

eine CD mit Gypsy-Musik von Béla Bartók bis Django Reinhardt, eingespielt

mit den „Transylvanian Mountain Boys“. Eine vierte CD mit den

„Colors of Invention“, sowie eine zweite DUO-CD sind in Vorbereitung.


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Sophia Herbig / KM

Violine,

München, Deutschland

Luís Matos de Almeida

Violine, Vila Nova de Gaia,

Portugal

Afonso Almeida Rosas

Violine,

Porto, Portugal

Anastasiia Gerasina

Violine,

Graz, Österreich / Ukraine

Leonard Melcher

Violine,

Stuttgart, Deutschland

Therese Mitreuter

Violine,

München, Deutschland

Oleksandra Moroz

Violine,

Lwiw, Ukraine

Gjorgji Petrovski

Violine,

Saarbrücken, Deutschland

Sergio Ángel de la Poza Anguís

Violine,

Castellón, Spanien

Marta Šembele

Violine,

Riga, Lettland

Bogdan Shalyga

Violine,

Kiew, Ukraine

Nazar Totovytskyi

Violine, Ukraine

Würzburg, Deutschland

Maryia Traihel

Violine,

Białystok, Polen

Christian Zahlten

Violine,

München, Deutschland

Alvar Ceamanos / SF

Violine,

Augsburg, Deutschland

Alexandra Araújo

Violine,

Barcelos, Portugal


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Sophia Kraus

Violine,

München, Deutschland

Laura Gallego Moreno

Violine,

Zaragoza, Spanien

Paula Hermández

Violine,

Quart de Poblet, Spanien

José Miguel Herrera Rivas

Violine,

La Linea de la Conception

Maria Huelamo Romero

Violine,

Sevilla, Spanien

Zay Khrystyna

Violine,

Kiev, Ukraine

Svitlana Klinkova

Violine,

Kiev, Ukraine

Monika Łozowik

Violine,

Wroclaw, Polen

Kateryna Pidvysotska

Violine,

Kiev, Ukraine

Karolina Rudaś

Violine, Polen /

Sheffield, Großbritannien

Tetiana Sapozhnikova

Violine,

Kiev, Ukraine

Nežka Starc

Violine,

Kranj, Slovenien

Martin Babica / SF

Viola,

Vilshofen, Deutschland

Yura Biletsky

Viola,

Kiew, Ukraine

José Miguel Freitas

Viola, Povoa de Lanhoso,

Portugal

Roman Gavryliuk

Viola,

Kiev, Ukraine


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Ana Ivanković

Viola,

Belgrad, Serbien

Veronika Kolosovska

Viola,

Kiev, Ukraine

Danila Köhler

Viola,

Mannheim, Deutschland

Fabian Orozco

Viola,

Mannheim, Deutschland

Alejandro Parra González

Viola,

Sevilla, Spanien

Bodil Schnurrer

Viola,

Egling, Deutschland

Robert Szenykiv

Viola, Ungarn /

Graz, Österreich

Iryna Vishko

Viola,

Kiev, Ukraine

Christian Fischer / SF

Cello,

Trossingen, Deutschland

Genevieve Catherine

Brothwood, Cello,

Mailand, Italien

Nara Carballal Nogueira

Cello, Spanien

Detmold, Deutschland

Débora De la Fuente

García, Cello,

Sevilla, Spanien

Katja Deutsch

Cello,

Icking, Deutschland

Elena Dominguez Criado

Cello,

Cáceres, Spanien

Simon Edelmann

Cello,

Hamburg, Deutschland

Khrystyna Kulchynska

Cello,

Rivne, Ukraine


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Jorge Municio Corcho

Cello

Cáceres, Spanien

Helena Ranck Martins Costa

Cello, Brasilien

Münster, Deutschland

Raquel Miguelez Iglesias

Kontrabass / SF

Pontevedra, Spanien

Markus Baumann

Kontrabass,

Egling, Deutschland

Francisco de Borja Morillo

Heatley, Kontrabass,

La Linea de la Conception

Andreia Pacheco

Kontrabass

Lissabon, Portugal

Sava Pavlic

Kontrabass

Nis, Serbien

Tiago Rodrigues

Kontrabass

Barcelos, Portugal

Mariusz Rybski

Kontrabass

Radom, Poland

Oleksandr Siryi,

Kontrabass,

Kiev, Ukraine

Elza Bleikša,

Flöte, Riga, Lettland

München, Deutschland

Blanka Borkowska,

Flöte,

Brüssel, Belgien

Laia Albinyana Virgili

Flöte,

Reus, Spanien

Anna Hofer

Flöte

Brixen, Italien

Nevio Keller,

Oboe,

Zürich, Schweiz

Natalia Mielnik

Oboe

Bielsko-Biała, Polen


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Lorenz Eglhuber,

Oboe,

Düsseldorf, Deutschland

Marta Fitzsimmons

Carnero, Klarinette, Es-Kl.

Spanien / Rotterdam, NL

Sara Berbel

Klarinette, Mortilla del

Palancar, Spanien

Sergio Sánchez Martín

Klarinette/Bassklarinette

Amsterdam, Niederlande

Katrīne Kuģe

Fagott,

Mannheim, Deutschland

Alejandro Álvarez Asencio

Fagott

La Línea / Cádiz, Spanien

João Vieira

Fagott

Ponta Delgada, Portugal

Jan Polle

Horn

Thalheim, Deutschland

Nicolas Reiter

Horn

Gaggenau, Deutschland

Richard Teufel

Horn,

Leipzig, Deutschland

Cesar Nunes,

Horn,

Porto, Portugal

Pedro Henriques

Horn,

Vale de Cambra, Portugal

Helene Herz

Horn

Leipzig, Deutschland

Katharina Liebich

Horn

Köln, Deutschland

Philipp Baader

Trompete

Karlsruhe, Deutschland

Wojciech Kaszuba

Trompete,

Karlsruhe, Deutschland


MUSIKER*INNEN & INSTRUMENT

Sophia Kälber

Trompete,

Aarhus, Dänemark

Davide Lopes

Trompete

Lissabon, Portugal

Neven Derrien-Maze

Posaune, Frankreich /

Karlsruhe, Deutschland

Manel Igualada Fernández

Posaune

VAlle de Uxó, Spanien

Christoph Stähler,

Posaune,

Leipzig, Deutschland

Jörn-Jakob Hagen

Tuba

Leipzig, Deutschland

Hernrique Ramos

Pauke

Braga, Portugal

Anastasiia Burmistrova

Schlagwerk

Moskau, Rußland

Markus Hindinger

Schlagwerk,

Gießen, Deutschland

Maria Ruf

Schlagwerk,

Mundhaching, Deutschl.

Marco Santos

Schlagwerk

Vila Real, Portugal

Clara Simarro-Röll

Harfe,

Paris, Frankreich


DAS ORCHESTER

Die NPhM auf der Bühne

des Oberammergauer

Passionstheaters im

Sommer 2017 mit

Dirigent Ainars Rubikis

in Wagners Oper vom

„Fliegenden Holländer”.

© Andreas Stückl

Neue Philharmonie München

Titelbild:

Das Jubiläumskonzert

im März 2015.

Bartók Violinkonzert

Nr. 2 mit Gilles Apap

unter Leitung von

Yoel Gamzou.

© Sabine Weinert-Spieß

Die Neue Philharmonie München hat sich seit ihrer Gründung 2005

zu einem beachteten semiprofessionellen Orchester der Region

München entwickelt. Die Förderung von Nachwuchsmusiker*innen

durch erfahrene Solisten und Experten ist Teil des Konzeptes der

Musikwerkstatt Jugend e.V., für das sie 2006 den Tassilo-Kulturpreis der

Süddeutschen Zeitung erhielt. Inzwischen setzt sich die Neue Philharmonie

München aus Musikstudenten aus ganz Europa zusammen.

Das Orchester tritt regelmäßig im Herkulessaal der Münchner Residenz

und bei zahlreichen Gastkonzerten im In- und Ausland auf. Im

März des Jahres 2015 feierte die NPhM ihr 10-jähriges Bestehen. Zur

Jahreswende 2015/16 wurde die Neue Philharmonie München unter

Leitung von Fuad Ibrahimov zum 2. Mal nach China eingeladen. Nach

Konzerten in Shanghai und Peking (September 2014) gastierte das

Orchester erfolgreich in Hongkong und Umgebung.

Im Sommer 2016 überzeugte sie wiederholt als Festivalorchester unter

Leitung des zukünftigen Generalmusikdirektors der „Komischen

Oper Berlin” Ainaris Rubikis mit ausverkauften Vorstellungen im Passionstheater

Oberammergau bei der von Christian Stückl inszenierten

Verdi-Oper NABUCCO. Im Sommer 2017 instrumentierte die NPhM dort

sehr erfolgreich die Oper „Der fliegende Holländer” von R. Wagner. In

diesem Projekt spielt die NPhM Konzerte mit Yoel Gamzou, dem neuen

Musikdirektor am Theater Bremen, und Stargeiger Gilles Apap.

Musikalisch betreut wird die NPhM von Mitgliedern des Symphonieorchesters

des bayerischen Rundfunks, des bayerischen Staatsorchesters

sowie von erfahrenen Hochschulprofessoren.


KONZERTRÜCKBLICK

Konzertreise 2015/16

nach Hongkong mit

Fuad Ibrahimov und

Pianistin Jieni Wan.

Herbst 2016:

Konzerte mit Fuad

Ibrahimov und dem

französischen Pianisten

Eric Ferrand-N‘Kaoua.

© Tobias Gasser

© Sabine Weinert-Spieß

Frühjahr 2017:

Konzert im Herkulessaal

mit Vivi Vassileva

am Schlagwerk unter

Leitung der Dirigentin

Oksana Lyniv.

© Sabine Weinert-Spieß

Herbst 2017 Herkulessaal:

Leitung: Fuad Ibrahimov

mit Werken von Glinka

„Ruslan und Ludmila”,

Rachmaninov 2. Klavierkonzert

mit Pianist

Murad Adigezalzade

und Rimsky Korsakov

„Scheherazade”

© Sabine Weinert-Spieß


KONZERTREISE NACH BAKU

Die NPhM auf Konzertreise

im Herbst 2017 in

Aserbaidschan vor der

Philharmonie Baku.

© Tobias Gasser

NPhM-T-Shirts und -Rucksäcke – Jetzt erhältlich unter www.nphm.info/shop

T-Shirts // Neue Philharmonie München

Rucksäcke // hergestellt aus Straßen-Werbebannern der Neuen Philharmonie München

handmade by julchen.design


VORSCHAU DER NPHM-PROJEKTE | ORCHESTER-KONTAKTDATEN

VORSCHAU PROJEKTE DER NPHM 2018

NEUE

PHILHARMONIE

MÜNCHEN

Herbst 2018

Konzertprojekt mit Fuad Ibrahimov

Freitag, 28. September, 20 Uhr*

Wolfratshausen / Loisachhalle

Samstag, 29. September, 20 Uhr**

Fürstenfeldbruck / Stadtsaal

Stars von Fürstenfelsbruck

Sonntag, 30. September, 19 Uhr**

München / Herkulessaal der Residenz

Benefizkonzert

Programm:

Dmitri Schostakowitsch: Festouvertüre

Franz Strauss: Hornkonzert*

Peter Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur**

Johannes Brahms: Doppelkonzert a-moll

Richard Strauß: Till Eulenspiegel

Dirigent: Fuad Ibrahimov

Maria Solozobova Violine / Meehae Ryo Cello

Cesar Nunes Horn* / Tassilo Probst Violine**

Karten für alle Konzerte erhältlich bei

München Ticket unter www.muenchenticket.de

ORCHESTER - KONTAKTDATEN

NPHM – Organisation

Franz Deutsch

Tel. 08178 / 900 18

deutsch@nphm.info

Sieglinde Schmidt

Tel. 0172 / 822 86 57

Siegi@schmidt-page.de

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Sponsorenbetreuung

Angela Zahn

Tel. 089 / 64 93 98 64

zahn@nphm.info

Dr. Adalbert Hohenester

adalbert.hohenester@gmx.de

Orchestervertretung

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Mitgliederbetreuung

Sigrid Dumann-Brusis

Tel. 08178 / 99 79 172

sijobrusis@web.de

Notenwart

Simon Edelmann

Tel. 0176 / 47 79 39 41

privat@simonedelmann.de

Rechnungsprüfer

Helga Grundner-Hohenester

Gestaltung

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

design@spiesz.de

Tel 0731 / 972 67 33

Bankverbindung

Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kennwort: NPHM

Sparkasse Bad Tölz-

Wolfratshausen

IBAN: DE 10 7005 4306 0055

3666 45

BIC: BYLADEM1WOR

www.nphm.info


FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Musik tut gut! Werden Sie Freund, Förderer, Stifter, Sponsor

Das Orchester braucht Ihre Unterstützung

Das Orchester wurde von einem privaten Verein gegründet. Alle Organisations- und Verwaltungsarbeiten

werden ehrenamtlich erbracht, d.h. alle Spenden kommen den Musiker*innen

direkt zugute. Diese erhalten keine Gagen (nur in Ausnahmefällen eine geringe Aufwandsentschädigung);

allerdings werden die Fahrtkosten erstattet und die Musiker aus ganz Europa

erhalten während des Projekts Kost und Logis. Allein durch Eintrittsgelder und öffentliche Förderung

ist das nicht zu finanzieren, wir sind daher dringend auf private finanzielle Unterstützung

angewiesen.

Unsere Mitglieder – unsere Freunde des Fördervereins

Ihre Mitgliedschaft ist Grundlage dafür, dass die Arbeit des Orchester überhaupt erst möglich

wird. Die Mitgliedschaft im Förderverein bietet Ihnen auch Vorteile: Sie erhalten Vorab-Informationen

zu den kommenden Konzerten und Sie können vergünstigte Konzertkarten erhalten.

Jahresbeitrag: 30 Euro

Mit Spenden helfen

Sie können Ihre Spenden von der Steuer absetzen. Als gemeinnütziger Verein stellen wir Spendenbescheinigungen

Ihnen gerne aus. Außerdem wird Ihr Name (sofern gewünscht) in unserem

Programmheft abgedruckt.

Unsere Förderer – unsere Stifter – unsere Sponsoren

Werden Sie Förderer, Stifter oder sogar Sponsor! Ihr Name / Firmenlogo wird (sofern gewünscht)

in unserem Programmheft auf einer extra Seite abgedruckt. Möchten Sie eine Werbung im

Programmheft schalten, sprechen Sie uns an. Maße/Ort richtet sich nach der Höhe Ihrer Zuwendungen.

Firmenlogos der Stifter und Sponsoren erscheinen auf Plakat und Flyer, die Rückseite

des Programmhefts ist für Sponsoren reserviert. Wir informieren Sie, wenn Sie es möchten,

zweimal jährlich über unsere Newsletter frühzeitig zu allen aktuellen Aktivitäten, Projekten und

Konzerten. Sie erhalten außerdem für alle Konzerte eine persönliche Einladung und können sich

Eintrittskarten reservieren lassen. Gerne laden wir Sie zu unseren Generalproben, Nachfeiern

und besonderen Veranstaltungen ein. So haben Sie die Möglichkeit, die Dirigenten, Solisten

und Orchestermusikern aus ganz Europa persönlich kennenzulernen.

Förderer: Jahresbeitrag* ab 500 Euro

Stifter: Jahresbeitrag* ab 3.000 Euro

Sponsoren: Jahresbeitrag* ab 7.000 Euro

*auch einmalig möglich

Bankverbindung: Musikwerkstatt Jugend e.V.

Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen

IBAN: DE10 7005 4306 0055 3666 45

BIC: BYLADEM1WOR


FÖRDERVERREIN DER NEUEN PHILHARMONIE MÜNCHEN

Unsere Freunde, Förderer, Stifter und Sponsoren

AKO Capital AG, Zürich

Bank Vontobel AG

Erich und Ute Decker

Kulturstiftung

Gemeinde Icking

Generalkonsulat der

VR China in München

Goetheinstitut München

Hermes Arzneimittel GmbH

KW AG

LfA Förderbank Bayern

Opel Steingraber,

Holzkirchen

Raiffeisenbank Isar-

Loisachtal

SVG Bayern AG

Sparkasse Bad Tölz-

Wolfratshausen

Traudl Bergau

Air China

Blumen Geisler

Hohenschäftlarn

Bayerischer Musikrat /

Förderung internationaler

musikalischer Begegnungen

Bezirk Oberbayern

Caroli Dienst

DB Schenker AG

Ev. Kirchengemeinde

Ebenhausen

Fotostudio Dörr

Frühwirt Elektrotechnik

Hans Gottwald

Dr. Adalbert Hohenester

Dr. Hellmut Kirchner

Dr. Martin und Ulrike Kölsch

Kulturfonds der Bayerischen

Landesregierung

Landratsamt Bad-Tölz

Nikola Keim

MTS Incoming and Touristic

Services s.l.

Wolfgang Scharff Geigenbau

Sieglinde Schmidt

Alexandra Schmittmann

SPIESZDESIGN Neu-Ulm

Verein zur Förderung junger

Musiker e. V.

Julie Maria Freifrau von Schrenk

Der Förderverein der Neuen Philharmonie München / Musikwerkstatt Jugend e.V.

Kontakt

Spatzenloh 10, 82057 Icking

Tel.: 08178 – 90 018

Fax: 08178 – 90 89 188

E-Mail: deutsch@

musikwerkstattjugend.de

Registergericht:

Amtsgericht Wolfratshausen

Registernummer: VR 864

Geschäftsführender Vorstand

Franz Deutsch, 1. Vorsitzender

Angela Zahn, Organisation /

Sponsorenbetreuung

Simon Edelmann,

Orchestervertretung

Erweiterter Vorstand

Katharina Susanne Müller

Sabine Weinert-Spieß,

SPIESZDESIGN

Steffen Kühnel

Beirat

Prof. Alfredo Perl,

Musikhochschule Detmold

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Sadlo (†),

HS für Musik München &

Uni Mozarteum Salzburg

Dr. Adalbert Hohenester,

Rechtsanwalt /

Sponsorenbetreuung

Winfried Grabe, Komponist


Bahnhofstrasse 5, 82069 Hohenschäftlarn

+49 (0) 81 78. 99 85 55

Täglich geöffnet 11.30 - 23.00 Uhr

www.il-brigante.de

Wenn‘s besser schmecken soll, kommen Sie zu uns!

Frisches Wild

Wildspezialitäten

Käse

Wein & Spirituosen

Fischspezialitäten

Wimmers Fertiggerichte

Frische Pasta

Gewürze, Salze, Essige, Öle

Saucen, Dips & Fonds

Nudeln, Reis

Kaffee, Tee

Honig, Konfitüren

Schokolade & Pralinen

Präsente & Geschenke

Frischer und geräucherter

Fisch vom Starnberger See.

Bistro mit täglich

wechsendem Mittagsmenü

... und vieles mehr.

»ÖFFNUNGSZEITEN«

MI – FR : 9 – 14 & 15 – 18 Uhr

SAMSTAG: 8 – 13 Uhr

Wimmers Genusswerkstatt · Tel. 08178–9093806

Unterdorf 10 · 82069 Schäftlarn · www.wimmersgenusswerkstatt.de


G E I G E N B A U

Arjan Versteeg (Geigenbaumeister) und Veronika Versteeg

Starnberger Straße 30, 82069 Hohenschäftlarn, Telefon 0049 (0)8178 9099771

arjan.versteeg@t-online.de, www.versteeg-geigenbau.de

Mo - Fr 9-13 + 15 -18 Uhr, Sa 9 -13 Uhr

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SPIESZDESIGN

MUSIK FÜR DIE AUGEN

Signets, Logos und Geschäftsausstattungen

Plakate, Flyer, Broschüren // Bücher und Zeitschriften

CD- und DVD-Gestaltung // Websites und Banner

Illustrationen // Fotografie und Video

Kalligrafie // 3D-Architektur-Visualisierung

SPIESZDESIGN Büro für Gestaltung

Wallstraße 28, 89231 Neu-Ulm // Tel 0731 725 44 81

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Förderer der Neuen Philharmonie München

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