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Report 2017-II

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Das Sportmagazin des größten Reutlinger Sportvereins <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

bewegen vereint<br />

TSG JAHNHAUS<br />

WIRD SANIERT<br />

kostenlos<br />

zum<br />

mitnehmen<br />

• HANDBALLER ZURÜCK IN DER LANDESLIGA<br />

• HAUSSMANN WAGT SICH INS SKI-INTERNAT<br />

• GRUNDLER DEUTSCHE VIZE-MEISTER<br />

• NEUE KINDERSPORTWOCHEN<br />

TSG Reutlingen 1843 e.V., Ringelbachstr. 96/1, 72762 Reutlingen<br />

Der TSG <strong>Report</strong> bringt sie in Bewegung. Und uns auch.<br />

Dieser <strong>Report</strong> wurde Ihnen zugestellt von sMAIL.


2<br />

SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong>


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> EDITORIAL<br />

3<br />

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme.“<br />

Jean Jaurès<br />

Liebe TSGlerinnen,<br />

liebe TSGler,<br />

Traditionen sind auch in unserer TSG ein wichtiger Bestandteil<br />

zum Erhalt des Vereins und zugleich zur Weiterentwicklung. Dies<br />

wird sicherlich sehr deutlich werden im Jahr 2018. In diesem Jahr wird<br />

die TSG Reutlingen ihr 175jähriges Jubiläum feiern. Ein „Alter“, das<br />

bisher nur sehr wenige Sportvereine in unserem Land feiern konnten.<br />

Wir werden dieses Jubiläum in vielen sportlichen Veranstaltungen<br />

würdigen und vom 13. bis 14. Juli 2018 wird es dann ein großes Festwochenende<br />

auf dem TSG Gelände geben. Wir werden in diesem Jubiläumsjahr<br />

noch mehr darüber nachdenken, welche Traditionen, welche<br />

Werte einen solch großen Verein wie unsere TSG, zusammenhalten.<br />

Und welche Traditionen es zu bewahren gilt!<br />

Eine dieser bewahrenswerten Traditionen ist für mich die Unterstützung<br />

der Erwachsenen für die Kinder im Verein. Vor nicht allzu<br />

langer Zeit war es selbstverständlich, dass Eltern ihre Kinder nicht<br />

nur zum Training fuhren, sondern sich aktiver in die Abteilungen ihrer<br />

Kinder einbrachten. Sei es beim Fahrdienst für die Mannschaft,<br />

sei es bei der Weihnachtsfeier der Abteilung, ja manche Eltern waren<br />

sogar bereit sich als Kampfrichter ausbilden zu lassen, um die Sportart<br />

Ihrer Kinder zu unterstützen. Diese Eltern gibt es immer noch<br />

– doch leider in immer geringerer Zahl. Es wäre schön wenn diese<br />

„alte“ Tradition wieder bei mehreren Eltern eine „Flamme“ entzünden<br />

könnte. Lassen Sie sich ein auf den Sport Ihrer Kinder. Gestalten<br />

sie die Arbeit der jeweiligen Abteilung mit – oftmals sind es auch die<br />

„kleinen Dinge“, die helfen!<br />

Eine schöne Tradition war es, das TSG Abteilungen sich gegenseitig<br />

unterstützten und gemeinsam für Projekte einstanden, ja sie weiter<br />

voran brachten. Dies zeigte sich auch, als wir in Reutlingen Hallenzeiten<br />

verloren, da Hallen für andere Zwecke gebraucht wurden.<br />

Doch gleichzeitig gibt es momentan sicherlich in vielen Abteilungsleitungen<br />

die Tendenz nur noch nach der eigene Sportart zu<br />

schauen und an das gemeinsame Fundament „TSG Reutlingen“ weniger<br />

zu denken. Schade!<br />

Ich wünsche mir, dass uns das Jubiläumsjahr wieder enger zusammenführt.<br />

Lasst uns die Veranstaltungen der anderen Abteilungen<br />

verstärkt besuchen. Lasst uns die TSG in ihrer ganzen Vielfalt beim<br />

gemeinsamen Spiel- und Wandertag 2018 präsentieren. Lasst uns gemeinsam<br />

das große Jubiläumsfest gestalten. Gerade hier gilt es nicht<br />

die Asche vergangener Entscheidung zu bewahren, sondern die gemeinsame<br />

Flamme (wieder?) zu entzünden.<br />

Eine ebenso wichtige Tradition, ja Institution ist unser TSG Jahnhaus.<br />

Dies zu bewahren war uns im TSG Vorstand schon immer wichtig.<br />

Doch damit meinen wir weniger das „Gebäude“, sondern vielmehr<br />

den Ort, an dem sich Sportlerinnen und Sportler nach ihrem Sport<br />

treffen können. An dem Familien mit ihren Kindern einen schönen<br />

Abend verbringen können und dabei nicht auf Verkehr oder Lautstärke<br />

achten müssen. An dem sich unsere Rentner zum Frühshoppen treffen<br />

können. Und das alles in einem der schönsten Biergärten in Reutlingen.<br />

Diesen Ort gilt es zu bewahren, doch das WIE ist schwer.<br />

Wir wollten schon neu bauen, wir wollten das Haus schon an unseren<br />

Pächter verkaufen – doch leider waren wir entweder finanziell<br />

dazu nicht in der Lage oder die rechtlichen Gegebenheiten verhinderten<br />

eine entsprechende Lösung.<br />

Nun haben wir uns entschlossen, das „alte“ Jahnhaus (auch dieses<br />

Haus hat schon beinahe einhundert Jahre auf dem „Buckel“) zu renovieren.<br />

Das Dach und die Fassade werden noch in diesem Jahr gerichtet<br />

und weitere Veränderungen im Inneren wird es in den nächsten<br />

Jahren geben. Doch kosten schon diese „kleinen Schritte“ viel Geld!<br />

In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine weitere Tradition<br />

im Verein verweisen. Schon immer haben Mitglieder der TSG einzelne<br />

Projekte unterstützt – sei es durch Mitarbeit (wie im letzten jahr<br />

auf der TSG Hütte in Oberstaufen) oder durch eine Spende.<br />

Unterstützen Sie den Erhalt des TSG Jahnhauses durch eine Spende<br />

(nähere Informationen finden Sie in diesem <strong>Report</strong>) – halten Sie<br />

dadurch die Flamme am Brennen!<br />

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer. Genießen Sie die Bewegung<br />

an der frischen Luft – am besten gemeinsam mit der Familie,<br />

mit Freunden. Und vielleicht ja auch einmal an einem schönen Sommerabend<br />

im Biergarten des „neuen“ Jahnhauses, zu dem Sie vielleicht<br />

einen kleinen Baustein beigetragen haben!<br />

Tom Bader<br />

1. Vorsitzender


4 INHALT REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

Sportszene | 19<br />

Junge Sportszene | 26<br />

Junge Sportszene | 24<br />

Editorial 3<br />

Inhalt 4+5<br />

Hausmitteilung 6<br />

Das Jahnhaus wird saniert – Große Spendenaktion 6<br />

Erfolgreicher Start ins Semester 6<br />

Termine 7<br />

TSG Partner 8+9<br />

Premium Partner 8<br />

Basic Partner 8<br />

Zu Besuch bei BeckaBeck 8<br />

Pinnwand 9<br />

Provital 10<br />

Zirkeltraining bei uns im Studio mit Life Fitness 10<br />

Endlich sind unsere neuen Laufbänder da 10<br />

TrainerInnen für das TSG Provital gesucht 10<br />

Gesund und Fit mit Kursen der TSG 11+12<br />

fit&aktiv<br />

Ferienkurspläne und allgemeine Infos 11<br />

Fit in den Morgen 11<br />

Vorläufiger Kursplan Sommerferien <strong>2017</strong> 11<br />

Training Aktuell<br />

E-Sport – Konkurrenz für Sportvereine? 12<br />

Junge Sportszene | 30<br />

Kindersport 13<br />

Neues Kombiangebot: Fit mit Baby und Babys in Bewegung 13<br />

Anmeldung TSG Kindersportschule 13<br />

Neuer Kursplan für das Schuljahr <strong>2017</strong>/2018 13<br />

Abteilungsportraits 14<br />

Zu Gast in der Badminton-Familie 14<br />

Sportszene 16–23<br />

Handball<br />

Sofortige Rückkehr in die Landesliga 16<br />

Positive Saison mit Fast-Aufstieg und ohne Absteiger 17<br />

Basketball<br />

Happy End nach schwieriger Saison 18<br />

Judo | Frank Brodocz gewinnt DM-Silber 18<br />

Fechten<br />

Olaf Autzen mischt bei Senioren-EM mit 19<br />

Bastian Lindenmann unter Top 32 bei der DM 19<br />

Felix Lindenmann erkämpft sich Platz 6 beim Spätzleturnier 19<br />

Silber und Bronze bei den Württembergischen 20<br />

Peter Popella im Viertelfinale 20<br />

Marion Menzel holt Platz 2 in Österreich 20<br />

Schwimmen<br />

Medaillenregen für Masters-Schwimmer 21<br />

Spaß und Erfolg beim integrativen Schwimmfest 21<br />

Deutsche Vizemeisterin 21<br />

Inklusiv<br />

Acht deutsche Meistertitel für Leichtathleten 22<br />

Dimitrios Kouloudis erreicht Viertelfinale bei Tischtennis-DM 22<br />

Zwei Doppelsiege beim Geislinger Inklusionslauf 23<br />

Fußballer schaffen Weg ins Landesfinale 23<br />

Guter Eindruck beim Dreizonenhockeyturnier 23


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> INHALT<br />

5<br />

... was so lief | 38<br />

... was so lief | 37<br />

Junge Sportszene 24–31<br />

TSG Talent Team<br />

Max Haußmann wagt den nächsten Schritt 24<br />

Medien-Training für TSG Talent Team 25<br />

Leichtathletik<br />

Gold für Julian Fundel und Bronze für Lea-Madlen Fundel 25<br />

Erster internationaler Einsatz für Julian Fundel 25<br />

Fechten<br />

Weise mit starkem Auftritt bei der DM 26<br />

Reutlinger in Polen am Start 26<br />

Wackere Fechter bei der DM in Waldkirch 27<br />

Reutlingerinnen bei der DM 28<br />

Fechter lassen es krachen 28<br />

Neumann im Weltcup-Achtelfinale 28<br />

Erfolgreich in Heidenheim 28<br />

Hockey | Überraschender Erfolg 29<br />

Schwimmen<br />

Gute Vorbereitung 29<br />

Erfolgreicher Auftakt auf der langen Bahn 30<br />

Internationaler Sendercup in Mühlacker 29<br />

TSG Schwimmer bei „Jugend trainiert für Olympia“ 31<br />

Eissport<br />

Erfolge bei den Nachwuchsmeisterschaften 31<br />

Zwei Siege beim Hermann-Kist-Pokal 31<br />

Auf die Beine gestellt... was so lief 32–39<br />

Handball | Kaiserwetter beim 33. Spiel und Wandertag 32<br />

Eissport | Zocken im Sommer 33<br />

Schwimmen | Nach dem Schwimmen schnell in die Laufschuhe 33<br />

Fechten<br />

Grundler ist Deutscher Vize-Meister 34<br />

Partnerschaftstreffen bei BeckaBeck 34<br />

Landeslehrgang im Rollstuhlfechten 35<br />

Kochabend bei ALB-GOLD 35<br />

Aikido | Farbenwechsel 35<br />

Ju Jutsu | 3. Dan für Claudia Auer 36<br />

Judo | Training in den Alpen 36<br />

Inklusiv<br />

TSG Tischtennisspieler dominieren den Südwesten 37<br />

Zweite Runde der Fußballstützpunktserie 38<br />

Preisverleihung im Europa-Park 39<br />

Schneesport und Triathlon | 1.Mai – Arbeitsfreier Tag – Von wegen 39<br />

Redaktionsschluss <strong>Report</strong> <strong>II</strong>I/<strong>2017</strong>:<br />

21. August <strong>2017</strong><br />

Inhalte an:<br />

report@tsg-reutlingen.de<br />

Informatives 40–43<br />

Hockey | Gesucht und gefunden 40<br />

Inline-Hockey | Inline-Hockey Gruppe wächst 40<br />

Inklusiv | Immer mehr Spitzensportler 41<br />

Schwimmen | Zahlreiche Schwimmer zur Sportlerehrung geladen 41<br />

Aikido<br />

Die Jahreshauptversammlung in Kürze 42<br />

Ab in´s Netz 43<br />

Schneesport und Triathlon | Corinna Betz-Reeth 43<br />

Auf die Beine gestellt... was bald kommt 44+45<br />

Basketball | Anmeldungen für Basketball-Camp ab sofort möglich 44<br />

Aikido | Raus ins GRüne 45<br />

Breitensportkalender 46+47<br />

Alle öffentlichen Trainingstermine der Abteilungen und<br />

fit&aktiv auf einen Blick<br />

Kurz notiert 48<br />

Schneesport und Triathlon | swim&run: Erfolg auf ganzer Linie 48<br />

Vorstandsmitglieder und Referenten 49<br />

Die Adressen der Vorstandsmitglieder und Referenten sowie<br />

sämtliche Anschriften der TSG Gebäude – immer aktuell<br />

Abteilungsleiter | Dankeschön | Impressum 50<br />

Die Kontaktdaten der Abteilungsleiter gibt es hier immer aktuell.<br />

Und weil wir ohne unsere Werbepartner kein Vereinsmagazin<br />

herausbringen könnten, ist für uns auch diese letzte Seite im<br />

<strong>Report</strong> noch wichtig.


6 HAUSMITTEILUNG REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

Das Jahnhaus wird saniert – Große Spendenaktion<br />

Das TSG Jahnhaus ist seit über 100 Jahren die gesellige Heimat der TSG Reutlingen.<br />

Das Haus ist sichtbar in die Jahre gekommen und einige Sanierungsmaßnahmen<br />

sind dringend nötig geworden. In den nächsten Tagen werden wir<br />

mit dem Umbau beginnen. Für diese Maßnahme möchten wir alle Mitglieder um<br />

Unterstützung und eine Spende bitten.<br />

Vor gut 15 Jahren wurde das TSG Jahnhaus letztmalig umfangreich<br />

saniert. Seitdem sind immer wieder kleinere Instandhaltungsmaßnahmen<br />

durchgeführt worden. An Dach und<br />

Fassade stehen aber nun kaum verschiebbare Renovierungen an.<br />

Gerne hätten wir das TSG Jahnhaus an unseren Pächter Arion Savidis<br />

verkauft, der großes Interesse bekundet hatte. Damit hätten wir weitere<br />

größere finanzielle Belastungen für den Verein vermeiden können<br />

und das Haus in guten Händen gewusst. Leider scheiterte der Verkauf<br />

letztlich an unüberwindbaren Schwierigkeiten aufgrund rechtlicher<br />

Vorgaben und Erbpachtproblemen.<br />

Wir haben uns daher nach einer Abstimmung mit den Abteilungen<br />

entschlossen, die dringend notwendigen Sanierungen von Dach und<br />

Fassade durchführen zu lassen. Die geschätzten Kosten liegen bei rund<br />

100.000 Euro. Anfang Juli wird das Haus eingerüstet und die Zimmerleute<br />

sowie Stuckateure werden mit ihren Arbeiten beginnen. Wir gehen<br />

davon aus, dass wir bis zum Ende der Sommerferien wieder ein<br />

schön hergerichtetes TSG Jahnhaus haben.<br />

Für dieses Bauprojekt möchten wir alle TSG Mitglieder, Partner<br />

und Förderer um Unterstützung bitten. Wir freuen uns sehr über eine<br />

Spende zur Finanzierung dieser Umbaumaßnahmen:<br />

Spendenkonto: Kreissparkasse Reutlingen<br />

IBAN: DE18 6405 0000 0000 0055 00, BIC: SOLADES1REU<br />

Stichwort: TSG Jahnhaus<br />

Wir werden Sie über die TSG Homepage und den TSG <strong>Report</strong><br />

über den aktuellen Stand des Spendeneingangs laufend informieren.<br />

Es ist ein wichtiger Schritt für den Verein, wenn wir gemeinsam mit<br />

Ihnen dieses Projekt stemmen können. Für Ihre Unterstützung und<br />

Ihr Engagement möchten wir uns schon jetzt recht herzlich bedanken.<br />

| Thomas Bader und Dr. Benjamin Haar<br />

Erfolgreicher Start ins Semester<br />

Seit dem Sommersemester organisiert die TSG Reutlingen den Hochschulsport<br />

an der Hochschule Reutlingen. Sowohl die TSG, als auch die Hochschule sind<br />

mit den bisherigen Entwicklungen sehr zufrieden.<br />

Pünktlich zum Semesterbeginn am 13.03.17 stand der Plan für das<br />

Sportprogramm. Am selben Tag fand auch die Erstsemesterbegrüßung<br />

an der Hochschule statt, bei der sich der Hochschulsport unter neuer<br />

Leitung, der TSG Reutlingen, präsentieren konnte. Vor dem Stand<br />

tummelten sich die „Erstis“, wie die Erstsemesterstudierenden liebevoll<br />

an der Hochschule genannt werden. Das Hochschulsportprogramm<br />

stieß auf großes Interesse und auch viele Betreuer der restlichen Stände<br />

statteten dem Hochschulsport einen Besuch ab. Alle vorbereiteten Flyer<br />

waren innerhalb von einer halben Stunde komplett ausgeteilt. Denn<br />

sportlich aktiv zu sein macht Spaß, ist gesund, verbessert die Fitness<br />

und das Wohlbefinden und ist ein super Ausgleich zum stressigen Lernalltag.<br />

Für die Erstis ist der Hochschulsport zudem eine super Plattform,<br />

um direkt neue Kontakte zu knüpfen.<br />

Die neue Hochschulsportbeauftragte Christine Winter hat sich gut<br />

in ihre neue Aufgabe eingefunden.<br />

Immer dienstags, von 14:00 bis 15:30 Uhr, bietet sie für die Studierenden<br />

eine Sprechstunde auf dem Campus an. Dort steht sie vorwiegend<br />

den Übungsleitern bei Fragen oder sonstigen Anliegen zur Verfügung.<br />

Besonders den Übungsleitern ist zu verdanken, dass der Hochschulsport<br />

reibungslos weiterlaufen konnte. Viele Kurse konnten unter derselben<br />

Leitung wie im vorigen Semester stattfinden. Des Weiteren freuen<br />

wir uns, dass wir einen Trainer aus der TSG Reutlingen für den Hochschulsport<br />

gewinnen konnten. Alexej Jaschenko aus der TSG-Abteilung<br />

Kickboxen leitet seit kurzem mit viel Begeisterung einen Kurs im Hochschulsport<br />

an. An diesem Beispiel lässt sich erkennen, wie gut sich die<br />

Hochschule und der Verein in der Zusammenarbeit ergänzen. Auf diesem<br />

Feld gibt es noch eine Menge Potential. Zukünftig soll das Sportprogramm<br />

noch mehr Kurse anbieten. Dafür wäre es super, noch mehr<br />

Abteilungen ins Boot zu holen, um das Sportprogramm zu erweitern.<br />

Im neuen Semester möchte die Hochschule Reutlingen dem Allgemeinen<br />

Deutschen Hochschulsportverband (ADH) beitreten. Der ADH<br />

ist der Dachverband der Hochschulsporteinrichtungen in Deutschland.<br />

Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Interessen der Hochschulsporteinrichtungen<br />

zu vertreten und sich für die Entwicklung des Hochschulsports<br />

einzusetzen. Darüber hinaus ermöglicht der ADH die Teilnahme an internationalen<br />

Wettkämpfen. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften<br />

(DHM) sind das zentrale Wettkampfformat. Mitgliedshochschulen erfahren<br />

viel Unterstützung durch den Verband und haben darüber hinaus einige<br />

Vorteile in der Organisation und Entwicklung des Hochschulsports.<br />

Wir freuen uns über den guten Start und die weitere Zusammenarbeit.<br />

| Christine Winter


Termine<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> TERMINE<br />

7<br />

Juli <strong>2017</strong><br />

01.+02.<br />

03.<br />

04.<br />

12.<br />

27.<br />

31.–04.08.<br />

Achalm Cup<br />

Schwimmen | 35. Achalm Cup International<br />

im Freibad Markwasen<br />

Seniorentreff<br />

Jedermann | Seniorentreff um 14:30 Uhr<br />

am TSG Jahnhaus mit Boule-Spielen<br />

Jahreshauptversammmlung Basketball<br />

Basketball | Jahreshauptversammlung der<br />

Basketball-Abteilung<br />

Tagesausfahrt Schwarzwald<br />

Jedermann | Es geht mit dem Bus zur Tagesausfahrt<br />

nach Schiltach und Gutach<br />

Beginn Sommerferien<br />

Gesamtverein | Beginn Sommerferien<br />

Feriencamp<br />

Hauptverein | Feriencamp im<br />

TSG Berghaus für 10–13 Jährige<br />

Geschlossen<br />

Die Geschäftsstelle bleibt<br />

vom 07.08.–01.09.<strong>2017</strong><br />

geschlossen.<br />

August <strong>2017</strong><br />

September <strong>2017</strong><br />

07.–11.<br />

07.<br />

14.–18.<br />

07.–01.09<br />

21.<br />

01.<br />

04.<br />

08.<br />

09.+10.<br />

Sport- und Actioncamp<br />

Hauptverein | Sport- und Actioncamp auf<br />

dem TSG Kreissparkasse Sportzentrum für<br />

7–9 Jährige<br />

Seniorentreff<br />

Jedermann | Seniorentreff um 14:30 Uhr<br />

am TSG Jahnhaus mit Boule-Spielen<br />

Sommersportwoche<br />

Hauptverein | TSG Sommersportwoche für<br />

die Kleinen (4-6jährige)<br />

Geschäftsstelle geschlossen<br />

Hauptverein | Die Geschäftsstelle bleibt<br />

vom 07.08.–01.09. geschlossen<br />

Redaktionsschluss <strong>Report</strong><br />

Hauptverein | Redaktionsschluss für den<br />

TSG <strong>Report</strong> <strong>II</strong>I/<strong>2017</strong><br />

Neues Trimester<br />

TSG Provital & TSG fit&aktiv | Beginn<br />

des dritten Trimesters<br />

Seniorentreff<br />

Jedermann | Seniorentreff um 14:30 Uhr<br />

am TSG Jahnhaus mit Boule-Spielen<br />

Ende Sommerferien<br />

Gesamtverein | Ende Sommerferien<br />

Tour d'Oberstaufen<br />

SchneeTria | 42. Tour nach Oberstaufen und<br />

Hüttenwochenende<br />

14.<br />

Versand <strong>Report</strong><br />

Hauptverein | Versand <strong>Report</strong> <strong>II</strong>I/<strong>2017</strong><br />

18.<br />

Versand <strong>Report</strong><br />

Rasselbande | Start der Anmeldung für<br />

Rasselbande-Mitglieder für das neue<br />

Schuljahr<br />

18.<br />

Start "Fit im Park"<br />

Rasselbande | Info- und Anmeldeabend<br />

für die Kindersportschule um 19:00 Uhr<br />

Mensa Eduard-Spranger-Schule<br />

20.<br />

Versand <strong>Report</strong><br />

Rasselbande | Start der Anmeldung für<br />

neue Kindersportschul-Mitglieder<br />

21.<br />

Tagesausfahrt<br />

Jedermann | Tagesausfahrt nach Volkach<br />

am Main<br />

Okt. <strong>2017</strong><br />

02.<br />

04.<br />

Anmeldung Rasselbande<br />

Rasselbande | Kursbeginn der<br />

Kindersportschule<br />

Seniorentreff<br />

Jedermann | Seniorentreff um 14:30 Uhr<br />

am TSG Jahnhaus mit Boule-Spielen<br />

Konzeptionelle Gestaltung // Grafikdesign // Illustration<br />

Internetgestaltung // Fotografie // Produktionsorganisation<br />

mit Herzblut - kc-design.de


8 TSG PARTNER REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

Premium Partner<br />

Kreissparkasse<br />

Reutlingen<br />

Basic Partner<br />

Lindach-Apotheke<br />

Britta Thumm<br />

EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN<br />

Zu Besuch bei BeckaBeck<br />

Am 14. März <strong>2017</strong> haben wir gemeinsam mit unseren TSG Partnern sowie verschiedenen<br />

Vereinsvertreten einen Blick hinter die Kulissen geworfen. Wir<br />

starteten kulinarisch ins neue Jahr. BeckaBeck hat sich als Bäckerei und Konditorei<br />

in der Region einen Namen gemacht. Unser TSG-Partner steht für echte<br />

Handwerkskunst, natürliche Rohstoffe und regionale Partnerschaften. Wir haben<br />

kleine Backtipps erhalten sowie viele interessante Informationen vom Profi.<br />

Im Bäckerei-Alltag ist jeder Tag etwas Besonderes. Hier wird nicht<br />

nur gebacken, sondern weiterentwickelt. Wie kann z.B. Urgetreide von<br />

der Schwäbischen Alb wieder angebaut und verarbeitet werden? Woher<br />

kommen Allergien? Wie kommt das beliebte Brot nach Hamburg?<br />

BeckaBeck legt großen Wert auf traditionelle Rezepterhaltung, auf<br />

Obst und Kräuter aus der Region ebenso wie auf den Blick nach vorn.<br />

Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeiter<br />

und Auszubildenden. Auch in diesem Bereich ist das Unternehmen<br />

mehrfach ausgezeichnet.<br />

Was die Region verbindet, sind gute Partnerschaften. Herrn Beck<br />

liegt es auf dem Herzen, die Jugend der TSG Reutlingen zu fördern, aber<br />

auch Übungsleiter auszubilden. BeckaBeck unterstützt die Übungsleiter-Ausbildung<br />

von 10 jungen TSG'lern aus den Abteilungen Fechten<br />

und Hockey. Wir sind stolz auf unsere ehrenamtlichen Helfer, die sich<br />

motiviert für die Jugendarbeit im Verein einsetzen.<br />

Auch die TSG Partner waren begeistert von der Vielfalt, die im<br />

Bäckerei-Handwerk steckt. Alle Gäste durften sich im Brezel-Schlingen-Werfen<br />

üben. Nach der Besichtigung der Produktion, gab es noch<br />

Köstlichkeiten des Hauses zum Probieren. Es war ein rundum gelungener<br />

Abend. Unser großes Dankeschön geht an Herrn Beck und sein<br />

Team. | Dr. Benjamin Haar


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REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> PINNWAND<br />

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baechle@smailgmbh.de<br />

07121 203840<br />

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10 PROVITAL REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

PROVITAL<br />

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sind so konstruiert, dass keine Einstellungen nötig sind. Der Widerstand<br />

wird ganz einfach über Knöpfe reguliert. An 10 Geräten trainieren Sie<br />

so in kurzer Zeit den ganzen Körper. Wer den Zirkel noch nicht ausprobiert<br />

hat darf gerne unsere Trainer ansprechen, wir weisen Sie dann<br />

in die neuen Geräte ein.<br />

Endlich sind unsere neuen Laufbänder da<br />

Seit Mitte Juni stehen nun endlich zwei Laufbänder von TRUE im TSG Provital.<br />

Sie ergänzen unsere bisherigen Ausdauergeräte perfekt und ermöglichen<br />

Laufbegeisterten ein Ausdauer und Cardiotraining auf modernsten<br />

Geräten bei uns im Studio. Eine Laufgeschwindigkeit von 0,8 bis<br />

19 km/h sowie eine Steigung von bis zu 15% kann individuell eingestellt<br />

werden. Die Geräte ermöglichen so ein effektives Training mit direkter<br />

Herzfrequenzkontrolle, auch eine Kopplung mit Polar ist möglich.<br />

Seit Mai erweiterte Öffnungszeiten von 8:00 bis 21:00 Uhr<br />

Montag–Freitag<br />

Samstag<br />

Sonntag<br />

8:00–21:00 Uhr<br />

9:00–15:00 Uhr<br />

9:00–12:00 Uhr<br />

Interessieren Sie sich für ein Training im TSG Provital? Möchten Sie<br />

den neuen Zirkel ausprobieren? Für ein unverbindliches Probetraining<br />

rufen Sie uns einfach unter 07121 928939 an und vereinbaren einen<br />

Termin.<br />

TrainerInnen für das TSG Provital gesucht<br />

Wir suchen wieder TrainerInnen für die Betreuung unsere Sportler<br />

beim Gerätetraining auf der Trainingsfläche. Hast du Interesse unser<br />

Team zu unterstützen? Bei Interesse wenden Sie sich bitte per E-Mail<br />

an stephanie.rein@tsg-reutlingen.de.


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> GESUND UND FIT MIT KURSEN DER TSG<br />

11<br />

FIT&AKTIV<br />

Ferienkurspläne und allgemeine Infos<br />

Fit&aktiv Ferien-Spezial<br />

Es stehen noch nicht alle Ferienkurse fest, daher sind noch Änderungen im Sommerferienplan<br />

möglich. Die Kurse können erst ab fünf Teilnehmern angeboten werden. Vergesst daher nicht<br />

euch für die Kurse anzumelden. Anmeldungen sind per E-Mail an fitundaktiv@tsg-reutlingen.<br />

de oder über die ausgehängten/ausgelegten Listen möglich. Anmeldeschluss ist der 21. Ausgust<br />

<strong>2017</strong>! Ob die Kurse stattfinden erfahrt ihr ab dem 24. August <strong>2017</strong> auf unserer Homepage und<br />

via Aushang im Schaukasten der TSG Sporthalle.<br />

Fit in den Morgen<br />

Jeden Dienstag kurz nach zehn,<br />

zur TSG die Senioren geh´n,<br />

Gymnastik findet dort dann statt,<br />

Frau Tarazi meisterlich das macht.<br />

Gut vierzig Jahre sind vergangen,<br />

seit Sie mit uns angefangen,<br />

viele sind dabei noch heute,<br />

jedoch jetzt als ältere Leute.<br />

Jeder ist bei uns willkommen,<br />

wird immer herzlich aufgenommen.<br />

Für einen Anfang ist es nie zu spät,<br />

deshalb die TSG zum Kommen rät.<br />

| Irene Oberle<br />

Vorläufiger FUNCTIONAL Kursplan Sommerferien CROSS <strong>2017</strong> FITNESS<br />

NEUER KURS: MITTWOCHS 17:30 - 19:00 UHR TSG SPORTHALLE*<br />

MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG<br />

27.07. Hot Iron (Silvia)<br />

19:30–20:30 Uhr (NHT)<br />

28.07. Fit Mix (Moni J.)<br />

8:30–9:30 Uhr<br />

31.07. Relax&Yoga (Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

07.08. Relax&Yoga(Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

Bodyfitness (Ingo)<br />

19:45–20:45 Uhr<br />

14.08. Relax&Yoga (Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

Bodyfitness (Ingo)<br />

19:45–20:45 Uhr<br />

01.08. Relax&Yoga (Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

Powermix Spezial (Moni)<br />

19–20:30 Uhr<br />

08.08. Relax&Yoga (Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

Powermix Spezial (Moni)<br />

19–20:30 Uhr<br />

15.08. Relax&Yoga (Stefan)<br />

17–18:30 Uhr<br />

Powermix Spezial (Moni)<br />

19–20:30 Uhr<br />

23.08. Outdoor Fit Camp<br />

(Patrick)<br />

19–20:30 Uhr<br />

30.08. Outdoor Fit Camp<br />

(Patrick)<br />

19–20:30 Uhr<br />

06.09. Outdoor Fit Camp<br />

(Patrick)<br />

19–20:30 Uhr<br />

03.08. Hot Iron (Silvia)<br />

19–20 Uhr<br />

10.08. Hot Iron (Silvia)<br />

19–20 Uhr<br />

07.09. Hot Iron (Silvia)<br />

19–20 Uhr


12 GESUND UND FIT MIT KURSEN DER TSG REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

TRAINING AKTUELL<br />

E-Sport – Konkurrenz für Sportvereine?<br />

Sport zu treiben ist bei Kindern und Jugendlichen immer noch eine beliebte<br />

Freizeitaktivität. Rund zwei Drittel der Mädchen und Jungen geben an, mindestens<br />

einmal pro Woche dieser Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Die Mediennutzung<br />

läuft aber allen anderen Aktivitäten den Rang ab. Nahezu alle Kinder und Jugendlichen<br />

benutzen täglich ihr Handy und surfen im Internet. Von den Jungen spielen<br />

knapp 75 % regelmäßig Computerspiele. Und aus der Comnputerspiel-Szene heraus<br />

hat sich eine hochprofessionelle Gemeinschaft heraus gebildet. Erwächst daraus<br />

eine ernstzunehmende Konkurrenz für Sportvereine?<br />

Wikipedia definiert E-Sport als den „sportlichen Wettkampf zwischen<br />

Menschen mit Hilfe von Computerspielen“. Doch bei den Computerspielen<br />

geht es sich nicht nur um Simulationen von Sportarten, wie<br />

man beispielsweise Fußball, Golfen oder Tennisspielen von Konsolen-<br />

Spielen her kennt. Der Wettkampf findet häufig in einem Mehrspieler-<br />

Modus sogenannter Taktik-Shooter oder Strategiespiele statt. Beispiele<br />

hierfür sind „Counter Strike“ oder „War Craft“. Der Spieler nimmt die<br />

simulierte Perspektive eines Handelnden oder einer Partei ein und muss<br />

in einer realitätsnahen oder fiktiven Umgebung bestimmte Aufgaben<br />

lösen. So kann es das Spielziel sein, ein bestimmtes Gebiet zu erobern,<br />

Gefangene zu befreien oder eine Bombe zu entschärfen. Aus diesen Spielzielen<br />

lässt sich ableiten, dass der Spieler für die Aufgabenlösung immer<br />

Waffen einsetzen muss, mit denen Gegner im Spiel bekämpft werden.<br />

Schnell kommt hierbei der Vorwurf auf, diese Spiele wären aggressionsteigernd<br />

und erhöhen die Gewaltbereitschaft. „Killerspiele“ werden<br />

oftmals auch mit schlimmen Gewaltverbrechen in Verbindung<br />

gebracht. Andere Stimmen sprechen den Spielen eher die Möglichkeit<br />

des Aggressionsabbaus zu. Diese Diskussion soll an dieser Stelle nicht<br />

fortgeführt werden. Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist vielmehr interessant,<br />

was verschiedene Studien belegen konnten: Das regelmäßige<br />

Spielen dieser Computerspiele trainiert die Reaktionsschnelligkeit, das<br />

Auffassungsvermögen und das Sehvermögen.<br />

Und genau das macht einen guten Spieler aus, nämlich möglichst<br />

viele richtige Spielaktionen in kurzer Zeit durchzuführen. Die besten<br />

Spieler sind in der Lage, über 400 Aktionen an Maus und Tastatur pro<br />

Minute zu machen. Und je mehr dies sind, desto erfolgreicher ist man<br />

im Spiel. Kein Wunder also, dass professionelle Spieler, Pro-Gamer<br />

genannt, einen hohen Trainingsumfang absolvieren. Ein tägliches<br />

Training von sechs bis acht Stunden ist nötig, um bei internationalen E-<br />

Sport-Wettkämpfen erfolgreich sein zu können. Die Spieler müssen lernen,<br />

sich bestens im Spiel auszukennen. Sie müssen weiterhin vor allem<br />

ihre Reaktionsfähigkeit, ihre Schnelligkeit und Motorik trainieren.<br />

Und nicht nur in dieser Hinsicht haben sich die Pro-Gamer den<br />

Leistungssportlern angenähert. Auch im Hinblick auf erzielbare Preisgelder<br />

steht der E-Sport dem hochdotierten Leistungssport bspw. im<br />

Fußball, Tennis oder Golf in nichts mehr nach. Bei E-Sports-Wettkämpfen<br />

können Preisgelder im deutlich siebenstelligen Bereich<br />

für die Sieger winken. Die Wettkämpfe werden in großen Arenen<br />

durchgeführt oder zum Teil live im Fernsehen übertragen. Das<br />

Ganze wird professionell vermarktet. Die erfolgreichen E-Sportler<br />

genießen ein ebenso großes Ansehen in der Szene wie Sportstarts.<br />

Getragen wird all das von einem sehr großen Markt. Es wird erwartet,<br />

dass der weltweite Umsatz mit Computer-, Konsolen- und Internetspielen<br />

in diesem Jahrzehnt die Grenze von 80 Milliarden US-Dollar<br />

überschreiten wird. Es liegt daher sicherlich im eigenen Interesse der<br />

Spielehersteller, dass sich der E-Sport-Bereich weiter entwickelt.<br />

Aber auch die Community selbst geht den Weg einer immer stärkeren<br />

Professionalisierung. Es wurden Organisationen und Verbände<br />

gegründet, damit der E-Sport in vielerlei Hinsicht – vergleichbar zum<br />

etablierten Sportsystem – gefördert werden kann. In Südkorea wurde<br />

2000 der erste nationale E-Sport-Verband gegründet. 2003 gründeten<br />

sich zwei Deutsche E-Sport Verbände, die 2004 zum Deutschen eSport-Bund<br />

fusionierten. 2008 entstand die International eSport Federation<br />

(IeSF). Ein gemeinsames Ziel aller Verbände ist es, als Sportart<br />

anerkannt zu werden. Der DOSB erkennt den E-Sport bisher nicht als<br />

Sportart mit der Begründung an, dass die eigenmotorische Aktivität<br />

der Spielerinnen und Spieler fehle. In China jedoch ist der nationale<br />

E-Sport-Verband vom Nationalen Olympischen Komitee als Sportarten<br />

anerkannt.<br />

Die ähnlichen Anforderungen an Taktik und Technik, die zunehmende<br />

Professionalisierung, der Organisationsgrad und die vielen Spielerinnen<br />

und Spieler weltweit machen den E-Sport zu einem ernsthaften<br />

Konkurrenten für den etablierten Sport. Dafür spricht auch die zunehmende<br />

Zahl der Gamer in Deutschland. Oder entwickelt sich der E-<br />

Sport vielleicht gerade nicht zu einem Konkurrenten sondern nur zu<br />

einer neuen Sportart? Der FC Schalke 04 und der VfL Wolfsburg haben<br />

eine E-Sport-Abteilung gegründet und treten mit professionellen Teams<br />

bei internationalen Wettkämpfen an. Schalke stellt für das Strategie-<br />

Spiel „League of Legends“ und für den Fußballspiele-Klassiker „FIFA“<br />

eigene Profi-Mannschaften. Damit gehen die beiden Vereine einen neuen<br />

Weg. Sie akzeptieren und öffnen sich für diese neue Sportart. Das<br />

kann beispielhaft für andere Sportvereine sein.<br />

| Dr. Benjamin Haar<br />

| Foto: Jakop Wells


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> KINDERSPORT<br />

13<br />

RASSELBANDE<br />

Neues Kombiangebot: Fit mit Baby und Babys in Bewegung<br />

Im Oktober startet erstmals eine Kurskooperation für Mamas und Babys. In dem<br />

Kurs „Babys in Bewegung“ werden die Kleinen ab 5 Monaten in ihren Entwicklungsphasen<br />

unterstützt und zur Bewegung angeregt. Sie sind von Anfang an<br />

aktiv, lernfähig und erobern über Bewegung und Sinneswahrnehmung die Welt.<br />

Der Kurs „Fit mit Baby“ richtet sich an alles Mamas, die aktiv etwas<br />

für Ihre Fitness, Ihre Figur und ihr Wohlbefinden tun möchten. Das Baby<br />

ist nicht nur dabei – es ist ein wichtiger Teil des Kurses, bei allen Übungen<br />

wird es spielerisch miteinbezogen. Neben dem Training der klassischen<br />

Problemzonen werden Übungen für den Rücken und den Beckenboden<br />

durchgeführt – aufbauend auf den Rückbildungskursen.<br />

Beide Kurse werden über eine Laufzeit von 8 Einheiten angeboten.<br />

Die Kursgebühr beträgt für beide Kurse 90,- € für TSG Mitglieder<br />

(wenn das teilnehmende Elternteil und/oder das Kind TSG Mitglied ist)<br />

und 130,- € für Nichtmitglieder. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls ab 18.<br />

September in der TSG Geschäftsstelle. | Laura Schmauder<br />

Anmeldung TSG Kindersportschule<br />

Ab dem 18. September <strong>2017</strong> ist es wieder soweit. Alle Kinder zwischen 5 Monaten<br />

und 8 Jahren können für die Kurse der Kindersportschule angemeldet werden.<br />

Ein Infoabend für alle Interessierte und Neumitglieder findet in der Mensa der<br />

Eduard-Spranger-Schule am 18. September <strong>2017</strong> statt.<br />

Die Anmeldungen starten am Montag, 18. September, in der TSG Geschäftsstelle<br />

um 9:00 Uhr. Von 9:00–12:00 und 14:00–16:00 Uhr können<br />

sich alle Mitglieder der Kindersportschule 2016/17 für die Folgekurse anmelden.<br />

Um an diesem Tag einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen,<br />

sind die Anmeldeformulare und der Kursplan bereits auf der Homepage<br />

zu finden. Die Kursanmeldung kann dann auf der TSG Geschäftsstelle<br />

abgegeben werden.<br />

An diesem Tag findet um 19:00 Uhr in der Mensa der Eduard-Spranger-Schule<br />

ein Infoabend zur TSG Kindersportschule für alle Neumitglieder<br />

statt. Natürlich sind auch alle Eltern der bisherigen Kinder der<br />

Kindersportschule herzlich eingeladen. Hierbei stellen wir Ihnen das<br />

Konzept der Kindersportschule und wichtige Informationen zur Anmeldung<br />

vor. Im Anschluss an diese Veranstaltung können sich die Neumitglieder<br />

anmelden. Zusätzlich findet für Neumitglieder die Anmeldung<br />

am 20. September in der TSG Geschäftsstelle von 16:00–19:00 Uhr statt.<br />

Bitte beachten Sie, dass Neumitglieder zusätzlich zur Kursanmeldung<br />

auch den Aufnahmeantrag für den Hauptverein mit abgeben müssen (die<br />

Mitgliedschaft im Hauptverein der TSG Reutlingen ist Voraussetzung<br />

um an den Kursen der TSG Kindersportschule teilnehmen zu können).<br />

Um den Kindern eine bestmögliche und altersgerechte sportliche<br />

Grundausbildung zu ermöglichen, werden die Kurse nach Jahrgängen<br />

eingeteilt. Wir bitten um Verständnis, dass hier keine Ausnahmeregelungen<br />

möglich sind. Während der dreiwöchigen Schnupperphase im<br />

Oktober besteht die Möglichkeit die Anmeldung schriftlich auf der TSG<br />

Geschäftsstelle zu widerrufen.<br />

Der Beitrag für die Kindersportschule, in Höhe von 11 €, wird wie<br />

bereits in den letzten Schuljahren monatlich per SEPA-Lastschriftmandat<br />

eingezogen. Eine Kündigung ist unter Einhaltung der Kündigunsfrist<br />

von vier Wochen zum Kindersportschul-Halbjahr (Ende Februar) auf der<br />

TSG Geschäftsstelle möglich. Bitte beachten Sie, dass die Kündigung im<br />

Hauptverein aber nur auf Jahresende möglich ist. Am 4. Oktober starten<br />

dann die Kurse in das neue Schuljahr. Nähere Informationen dazu erhalten<br />

Sie am Anmeldetag. Die TSG Kindersportschule freut sich über alle<br />

bekannten und neuen Gesichter! | Laura Schmauder<br />

Neuer Kursplan der Kindersportschule für das Schuljahr <strong>2017</strong>/2018<br />

Der Kursplan für das kommende Schuljahr steht! Damit möchten wir Ihnen bereits<br />

jetzt die Möglichkeit geben die Freizeitgestaltung des kommenden Schuljahres<br />

zu planen.<br />

Im Vergleich zum letzten Schuljahr konnte das Angebot der Kindersportschule<br />

um 5 Kurse ausgebaut werden, um allen Kindern vielfältige<br />

Sportmöglichkeiten zu bieten. Für unsere Kleinsten ab 5 Monaten bieten<br />

wir zwei Kurse am Dienstagvormittag an. Der Kurs um 9.30 Uhr soll ab<br />

Januar als Folgekurs angeboten werden und dient als Überbrückung bis<br />

zum „Pamperskurs“. Außerdem bieten wir für den Jahrgang 2016 (Pampers)<br />

auch einen Kurs am Vormittag an. Für diesen Jahrgang wird das<br />

Angebot durch drei weitere Kurse am Nachmittag ergänzt. Für die Kinder<br />

der Jahrgänge 2015 & 2014 werden jeweils 5 Kurse „Eltern-Kind I“ und<br />

„Eltern-Kind <strong>II</strong>“ in der TSG Sporthalle angeboten. Die Kurse „Mini“,<br />

„Midi“, „Maxi“ (Jahrgänge 2013-2009) finden wie gewohnt ohne Begleitung<br />

der Eltern statt. Zusätzlich zu den Kursen in der TSG Sporthalle,<br />

können wir hier wie in den vergangenen Jahren, einen „Mini“- und einen<br />

„Midi“-Kurs freitags in der Planiehalle (Begerschule) anbieten.<br />

Seit letztem Schulhalbjahr konnte das Angebot der TSG Kindersportschule<br />

um den Kurs „Gymnastik und Tanz“ erweitert werden. Der Kurs<br />

für Mädchen der Jahrgänge 2011 bis 2009 soll die Grundtechniken der<br />

rhythmischen Sportgymnastik, mit und ohne Kleingeräte, vermitteln.<br />

Die Kurseinteilung nach Jahrgängen ermöglicht eine altersgerechte<br />

Förderung der Grundlagenausbildung und eine gezielte Auswahl der<br />

Spiele und Stationen. Der Stundenablauf kann so speziell dem Können<br />

und Entwicklungsstand der Kinder angepasst werden.<br />

| Laura Schmauder<br />

MONTAG DIENSTAG MITTWOCH DONNERSTAG FREITAG<br />

1<br />

1<br />

09:30–10:30 Uhr<br />

NR 04 | BiB (<strong>2017</strong>)<br />

10:30–11:30 Uhr<br />

NR 06 | BiB (<strong>2017</strong>)<br />

1<br />

09:30–10:30 Uhr<br />

NR 05 | Pampers<br />

(2016)<br />

1<br />

10:00–11:00 Uhr<br />

NR 13 | Fit mit Baby (Kurs für Mamas)<br />

1<br />

1<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

NR 01 | Mini (2013)<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

NR 02 | Midi (2012)<br />

17:30–18:30 Uhr<br />

1 NR 03 | Maxi<br />

(2011–2009)<br />

SPORTSTÄTTEN<br />

1 TSG Sporthalle 2 Turnhalle Planie<br />

1<br />

14:30–15:30 Uhr<br />

1<br />

14:30–15:30 Uhr<br />

NR 07 | EK <strong>II</strong> (2014) NR 08 | Midi (2012)<br />

1<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

1<br />

NR 09 | EK I (2015)<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

1 NR 11 | Pampers 1<br />

(2016)<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

NR 10 | Mini (2013)<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

NR 12 | EK <strong>II</strong> (2014)<br />

1<br />

1<br />

1<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

NR 14 | EK I (2015)<br />

1<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

NR 15 | Pampers<br />

(2016)<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

1<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

NR 16 | EK <strong>II</strong> (2014) NR 17 | EK I (2015)<br />

17:30–18:30 Uhr<br />

NR 18 | Gymnastik & Tanz (2011–2009)<br />

1<br />

1<br />

16:00–17:00 Uhr<br />

NR 19 | EK I (2015)<br />

17:00–18:00 Uhr<br />

NR 20 | EK <strong>II</strong> (2014)<br />

14:30–15:30 Uhr<br />

1 NR 21 | Maxi 1<br />

(2011–2009)<br />

1<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

1<br />

NR 23 | Mini (2013)<br />

2<br />

2<br />

16:00–17:00 Uhr<br />

NR 25 | Mini (2013)<br />

17:00–18:00 Uhr<br />

NR 27 | Midi (2012)<br />

1<br />

14:30–15:30 Uhr<br />

NR 22 | EK <strong>II</strong> (2014)<br />

15:30–16:30 Uhr<br />

NR 24 | EK I (2015)<br />

16:30–17:30 Uhr<br />

NR 26 | Pampers<br />

(2016)


14 ABTEILUNGSPORTRAITS REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

ABTEILUNGSPORTRAITS<br />

Zu Gast in der Badminton-Familie<br />

Im Sommer sind sie wieder vermehrt in Parks, im Freibad oder im heimischen Garten<br />

zu beobachten: Die Federball-Spieler. Die Sportart Badminton – von einigen<br />

Laien fälschlicherweise Federball genannt – hat mit dieser Freizeitaktivität nichts<br />

zu tun. Das merke ich im Training der Abteilung der TSG Reutlingen recht schnell.<br />

Während es beim Federball nämlich nur darum geht, sich möglichst<br />

lang und anstrengunglos den Ball zuzuspielen, bin ich bereits nach wenigen<br />

Minuten außer Atem. Der Schweiß fließt in Strömen. „Die Laufarbeit<br />

ist das Zentrale“, sagt mir Hansjörg, der Routinier der Gruppe. Aber<br />

nicht irgendwie, sondern effektiv. Aber genau das ist das Problem bei<br />

den kurzen, langen, hohen oder tiefen und vor allem immer schnellen<br />

Bällen. Der malaysische Profi Tan Boon Heong hat bei einem Speedtest<br />

mit einer Anfangsgeschwindigkeit von an die fünfhundert Stundenkilometer<br />

geschmettert. Das macht die Sportart zur schnellsten weltweit.<br />

Ganz so schnell sind die Schläge die Akteure der Mannschaft der<br />

TSG Reutlingen zwar nicht, zumal der Ball durch die Federn schnell<br />

abbremst. Trotzdem sind einige Bälle für mich unerreichbar, weil die<br />

Platzierung mindestens genauso wichtig ist. Dazu gehört auch, den eigenen<br />

Körper im eigenen Feld zu platzieren. Mein Mitspieler Michael<br />

muss mich immer wieder daran erinnern, die Zentralposition hinter der<br />

T-Linie zu besetzen. Beeindruckt bin ich auch davon, mit welch präzisem<br />

Auge die erfahrenen Spieler voraussehen können, dass ein Ball<br />

um wenige Millimeter ins Aus segeln wird.<br />

Badminton ist anspruchsvoll, weshalb Jugendtrainerin Astrid Anstett-Rosenauer<br />

ein Einstiegsalter ab zehn Jahren empfiehlt. Um dann<br />

richtig gut zu werden braucht man laut Lehrbuch-Autor Martin Knupp<br />

unter anderem die Ausdauer eines Marathonläufers, die Schnelligkeit<br />

eines Sprinters, die Sprungkraft eines Hochspringers, die Armkraft<br />

eines Speerwerfers, die Gewandtheit einer Artistin, die Reaktionsfähigkeit<br />

eines Fechters und die Intuition und Phantasie eines Künstlers.<br />

Und das ist nur eine kleine Auswahl seiner Auflistung. Darum geht es<br />

den TSG'lern aber nicht vorrangig. „Uns geht es um den Spaß am Badminton“,<br />

sagt Astrid.<br />

Den haben die Frauen und Männer in der Aktiven-Mannschaft,<br />

wenn sie in der Kreisliga gemeinsam um Punkte kämpfen. Die Kinder<br />

und Jugendlichen, die in den vergangenen zwei Jahren einen starken Zuwachs<br />

hatten, bei Perspektiv- und Regional-Ranglistenturnieren. Und<br />

alle zusammen jeden Mittwoch im Training. „Es ist dann, wie wenn<br />

eine kleine Familie zusammenkommt“, findet Abteilungsleiter Bernd<br />

Weber, der besonders den Zusammenhalt innerhalb der kleinsten Abteilung<br />

der TSG schätzt. Auch über das Training hinaus.<br />

Das sollte aber niemanden abschrecken. „Wir freuen uns immer,<br />

wenn neue Leute vorbeikommen“, sagt Bernd. Dabei ist es ganz egal,<br />

welches Niveau man mitbringt, „wir nehmen jeden freundlich in unsere<br />

Familie auf.“ Auch diese Erfahrung durfte ich machen. Und ich<br />

werde dieser gastfreundlichen Familie sicherlich einmal wieder einen<br />

Besuch abstatten. Denn Badminton ist trotz der Plackerei vor allem ein<br />

sehr unterhaltsamer Sport.<br />

| Text: Denis Raiser, Fotos: Jochen Weber<br />

Info<br />

Wer jetzt Lust auf Badminton bekommen hat, ist herzlich eingeladen,<br />

mittwochs in der Dietweg-Halle (Carl-Diem-Straße 130, 72760<br />

Reutlingen) reinzuschnuppern. Eine Teilnahme am Training ist jederzeit<br />

möglich.<br />

Kinder-und Jugendtraining (10–18 Jahre): 18:30–20:00 Uhr<br />

Erwachsenentraining: 20:00–22:00 Uhr<br />

Weitere Informationen zu den Gruppen und zum Spielbetrieb gibt<br />

es online unter www.tsg-reutlingen.de/badminton


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> SPORTSZENE 15<br />

www.tsg-reutlingen.de<br />

TSG<br />

SOMMER-<br />

SPORTWOCHEN<br />

für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren<br />

- FERIENCAMP FÜR 10 - 13JÄHRIGE IM BERGHAUS OBERSTAUFEN VOM 31.07. - 04.08.<br />

- SPORT- UND ACTIONCAMP FÜR 7 - 9JÄHRIGE AUF DEM TSG KREISSPARKASSE SPORTZENTRUM<br />

VOM 07.08. - 11.08.<br />

- ANMELDUNG UND INFORMATIONEN IN DER TSG GESCHÄFTSSTELLE


16<br />

SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

HANDBALL<br />

Sofortige Rückkehr in die Landesliga<br />

Die Männer I der TSG Reutlingen haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet<br />

und die Rückkehr in die Handball-Landesliga schon drei Spieltage vor Ende der<br />

Saison als Meister fix gemacht.<br />

Das Team um Trainer Marcus Grimm und Co-Trainer Thomas<br />

Schneider präsentierte sich über die gesamte Saison hinweg als Einheit<br />

und zeigte der direkten Konkurrenz ihre Grenzen auf. Vor der Saison<br />

war sicher nicht zu erwarten, dass die neugeformte Mannschaft diese<br />

schwierige Aufgabe derart souverän meistert. So mussten zunächst<br />

zahlreiche Abgänge verkraftet und eine große Anzahl an Neuzugängen<br />

integriert werden. Dies gelang aber dem Trainergespann und die TSG<br />

legte ohne jeden Punktverlust eine perfekte Hinrunde hin. Die Mannschaft<br />

um die Achse Moritz Fischer, Christoph Kossler und Matthias<br />

Götz führte die Tabelle nach elf Spieltagen ungeschlagen an.<br />

Der Start in die Rückrunde verlief dagegen nicht mehr so einfach.<br />

Zahlreiche Verletzungen und vielleicht im Kopf schon gewonnene<br />

Spiele sorgten für die ersten Niederlagen, aber Zweifel am Können dieser<br />

Mannschaft bestanden zu keinem Zeitpunkt. In diesen schwierigen<br />

Spielen zeigten Führungsspieler wie Kapitän Matthias Götz, Spielmacher<br />

Christoph Kossler aber auch Abwehrstratege Armin Hatic und<br />

Flügelflitzer Simon Ofenheusle, dass man sich auch in schwierigen Situationen<br />

auf sie verlassen kann.<br />

Auch wenn am Saisonende vier Niederlagen auf dem Konto der TSG<br />

stehen ist die Meisterschaft mehr als verdient. Die direkten Konkurrenten<br />

aus Großengstingen, Calw und Altensteig wurden in der Hinund<br />

Rückrunde meist deutlich geschlagen und im Pokal konnte man sich<br />

ebenfalls gegen alle Bezirksligisten durchsetzen. Die Siegesserie riss<br />

erst im Final Four in Mössingen als man sich im Endspiel dem Württembergliga-Aufsteiger<br />

TV Neuhausen/E. geschlagen geben musste.<br />

Ausgezeichnet hat das Team vor allem, dass alle zur Erreichung des<br />

Saisonziels „Wiederaufstieg“ an einem Strang gezogen haben und auch<br />

bei wenigen Einsatzzeiten keine Missstimmung aufkam. Dies zeigt<br />

auch die Kaderzusammenstellung für die kommende Saison. Außer<br />

Moritz Fischer, der zum Württembergligisten HSG Schönbuch wechselt<br />

- an dieser Stelle viel Erfolg Momo und danke für die vergangenen<br />

Jahre - bleibt der Kader zusammen. Als Neuzugänge können mit Torwart<br />

Rok Selakovic (Zweibrücken) und den Feldspielern Luca Tendera<br />

(Ober/Unterhausen), Benedict Greve (JSG Echaz/Erms) und Max Ludescher<br />

(Rottenburg) vermeldet werden, die den Kader in der Breite<br />

deutlich aufwerten, um so in der Landesliga konkurrenzfähig zu sein.<br />

| Text: Alex Steuer | Foto: Herbert Schmoll


Positive Saison mit Fast-Aufstieg und ohne Absteiger<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> SPORTSZENE<br />

17<br />

Die Männer <strong>II</strong> sichern sich den Klassenerhalt<br />

Die Frauen I sind nach der Saison zufrieden<br />

Frauen I, Bezirksliga<br />

Die Mannschaft von Christian Ramisch hat in der vergangen Runde<br />

für Aufsehen gesorgt und sich sensationell für die Relegation um<br />

die Landesliga qualifiziert. Vor Beginn der Runde standen mehr als<br />

ein paar Fragezeichen vor dem Abschneiden der Frauen I. Hatte sich<br />

der Kader doch durch einige Abgänge sehr verkleinert und erschwerte<br />

eine richtige Planung zu machen. Die Mannschaft um Spielführerin<br />

Sabrina Omasta ersetzte die Fragezeichen von Spiel zu Spiel aber durch<br />

Ausrufezeichen und präsentierte sich als Einheit die in jedem Spiel<br />

das Maximum zeigte. Zur Saisonhälfte überwinterte die TSG auf dem<br />

3. Tabellenplatz und lag damit deutlich über den Erwartungen. In der<br />

Rückrunde entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit<br />

der SG Leonberg/Eltingen um die Meisterschaft. Am Ende der Runde<br />

hatten beide Mannschaften 25:7 Punkte und nur durch den direkten<br />

Vergleich holte sich Leonberg die Meisterschaft und die TSG zog in die<br />

Relegation um den Aufstieg ein. In zwei Spielen gegen den ASV Asperg<br />

zeigte die Mannschaft der TSG Frauen nochmals, warum sie zu recht in<br />

die Relegation eingezogen ist. Auch wenn es am Ende im Vergleich mit<br />

Asperg nicht zum Aufstieg gereicht hat, war es dennoch eine gelungene<br />

Runde für die Frauen von Chris Ramisch. Wie jedes Jahr gestaltet sich<br />

die Suche nach Neuzugängen schwer und man muss abwarten, wer den<br />

Kader von Ramisch noch ergänzt.<br />

Männer <strong>II</strong>, Bezirksklasse<br />

Hochmotiviert in die Saison gestartet, kamen die Männer <strong>II</strong> nie<br />

richtig in Schwung und hatten es schnell mit der unteren Tabellenhälfte<br />

und dem damit verbundenen Abstiegskampf zu tun. Nachdem Jan<br />

Kneule aus familiären Gründen sein Amt abgeben musste, übernahm<br />

mit Gunther Broßette ein alter Bekannter die Mannschaft. Nach und<br />

nach trug die Arbeit Früchte und so wurden schnell die notwendigen<br />

Punkte zum Klassenerhalt eingefahren. Die Trainingsteilnahme zum<br />

Ende der Saison war beeindruckend und die Mannschaft hat wieder<br />

Spaß am Handball, was man auch bei ihrem Abschlussfest im „Storlachbad“<br />

sehen konnte.<br />

Frauen <strong>II</strong>, Kreisliga A<br />

Die Frauen <strong>II</strong> von Trainerin Evelyn Schaal haben in ihrer ersten<br />

Saison als neu zusammen gewürfelte Mannschaft eine gute Leistung<br />

gezeigt und im Mittelfeld der Tabelle abgeschlossen. Inzwischen ist ein<br />

eingeschworener Kern in der Mannschaft entstanden, welcher sich aber<br />

über Neuzugänge und Wiedereinsteiger freut.<br />

Männer <strong>II</strong>I, Kreisliga B<br />

Die Männer <strong>II</strong>I hatten in der Rückrunde wieder Spaß am Handball.<br />

Hatte es Trainer Andi Mü geschafft, Wiedereinsteiger und Veteranen<br />

um sich zu vereinen, so dass er bei fast jedem Spiel wieder aus<br />

dem Vollen schöpfen kann. Zur nächste Saison haben sich schon einige<br />

Rückkehrer angekündigt, die den ein oder anderen schon von höheren<br />

Zielen träumen lässt.<br />

| Text: Alex Steuer | Fotos: Herbert Schmoll<br />

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18 SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

BASKETBALL<br />

Happy End nach schwieriger Saison<br />

Es war eine turbulente erste Saison für den im vergangenen Sommer neu gewählten<br />

Vorstand um Jorgo Tsuknidis und Alexander Rogic.<br />

Die Herrenmannschaft stieg im letzten Sommer erstmals nach zehn<br />

Jahren wieder in die Regionalliga Baden-Württemberg (früher 2. Regionalliga<br />

Südwest) auf. Im Trainer- und Helferbereich gab es viele<br />

Veränderungen. Für die Herren I endet eine Saison voller Höhen und<br />

Tiefen am Ende auf Umwegen doch noch versöhnlich. Das Regionalliga-Team<br />

von Coach Vasilios Tsuknidis landete nach einer von Pech und<br />

Verletzungen geprägten Saison auf Platz 12. Dieser Platz bedeutete die<br />

Relegation um den Klassenerhalt. Laut Regularien hätte die TSG eigentlich<br />

gegen den Vizemeister der Oberliga Baden spielen müssen. Diese<br />

Liga war im Vorfeld deutlich schwächer eingeschätzt als die Oberliga<br />

Württemberg. Doch da der Meister dieser Liga nicht aufsteigen konnte<br />

(da die erste Mannschaft bereits in der Regionalliga ist), rückte der<br />

Vizemeister der Oberliga Baden direkt nach. Aufgrund dessen musste<br />

die TSG nun entgegen der Regularien gegen den starken Vizemeister<br />

und langjährigen Oberliga-Konkurrenten TSG Söflingen antreten. Die<br />

Achalmstädter gewannen das Hinspiel auswärts mit 73:82 und waren<br />

dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher. Im Rückspiel, das vor Rekordkulisse<br />

stattfand, nahm das Drama dann seinen Lauf. Die Reutlinger<br />

führten bis ins Schlussviertel mit zwei Punkten, zusätzlich zu den<br />

neun Punkten Vorsprung aus dem Hinspiel. Alles schien in trockenen<br />

Tüchern, doch die Gäste legten einen furiosen Schlussspurt hin und<br />

konnten die Partie und den Rückstand drehen. Die Gäste gewannen am<br />

Ende mit 13 Punkten Differenz und schafften damit den Aufstieg, während<br />

die TSG Verantwortlichen und die Fans ihren Augen kaum trauen<br />

konnten, war der Klassenerhalt doch noch in letzter Sekunde gescheitert?<br />

Einige Wochen später ereilte die TSG dann die Nachricht vom<br />

Rückzug des VfL Kirchheim (aus finanziellen Gründen). Die TSG stellte<br />

daraufhin einen Antrag auf Klassenverbleib. Anfang Juni teilte der<br />

Staffelleiter dann den offiziellen Rückzug von Kirchheim mit und gab<br />

bekannt, dass die TSG doch noch in der Regionalliga verbleiben kann.<br />

Am Ende nach einer schwierigen Saison also doch noch ein Happy End.<br />

| Text: Alexander Rogic | Foto: Jo Baur<br />

JUDO<br />

Frank Brodocz gewinnt DM-Silber<br />

Der Judo-Club Wiesbaden war im April Ausrichter der Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften<br />

der Frauen und Männer Ü30.<br />

Mehr als 400 Teilnehmer gingen in den einzelnen Alters- und<br />

Gewichtsklassen an den Start, davon kamen insgesamt sieben Judoka<br />

von der TSG Reutlingen. Franziska Fuchs (F1/–63 kg) und Bill<br />

Wagner (M5/+100kg) schieden schon frühzeitig nach zwei verlorenen<br />

Kämpfen aus. Zu einem gewonnenen Kampf und damit zu auch zu<br />

einer Platzierung kamen folgende Judoka: Jens Berger (M6/–90 kg)<br />

7. Platz und Botond Draskoczy (M3/–81 kg) 5. Platz.<br />

In der Gewichtsklasse bis 60 kg verlor Frank Brodocz (M5) nur<br />

eine einzige Begegnung, verließ aber nach drei weiteren Kämpfen als<br />

Sieger die Matte und wurde damit Deutscher Vizemeister. Dabei war<br />

sein Start bis zum Schluss ungewiss, da er in den zwei Wochen zuvor<br />

verletzungsbedingt nicht trainieren konnte.<br />

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FECHTEN<br />

Olaf Autzen mischt bei Senioren-EM mit<br />

Olaf Autzen von der TSG Reutlingen startete am 27. Mai bei der Senioren Fecht-<br />

Europameisterschaft in Chiavari (Italien) in der Altersklasse 40+.<br />

In der Vorrunde traf er auf Fechter aus Italien, Ukraine, Ungarn<br />

und Frankreich. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen trat Autzen als<br />

111. Platzierter in das 256er K.O. Dort besiegte er seinen italienischen<br />

Gegner souveränen. Im folgenden 128er-K.O. lieferte er sich mit dem<br />

spätere Vizeeuropameister Gabriele Magni (Italien) ein hartes Gefecht<br />

lieferte, konnte sich aber nicht durchsetzen Autzen, der sich trotz Niederlage<br />

mit seiner Leistung zufrieden zeigte, belegte bei seiner ersten<br />

EM Teilnahme einen guten 104. Platz.<br />

Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Dürkheim<br />

am 22. April qualifizierte sich Autzen nach der Vorrunde direkt für das<br />

K.O. Im Kampf um den Einzug der letzten Sechzehn ging der Reutlinger<br />

gegen Alexander Trützschler früh in Rückstand und konnte nicht<br />

mehr aufholen. Er musste sich letztlich gegen den späteren Deutschen<br />

Meister geschlagen geben und belegte damit den 21. Platz.<br />

Bei den Bayerischen Meisterschaften im Herrendegenwettbewerb<br />

am 19. März in München focht sich Autzen in der Altersklasse 40 mit<br />

drei Siegen ins Achtelfinale. Dort dominierte er den Kampf gegen Julian<br />

Veit aus Pliezhausen. Nach einem spannenden Duell gegen Rainer<br />

Rauch (Hannover), lieferte er sich im Halbfinale gegen den Magdeburger<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> SPORTSZENE<br />

Matthias Berger einen wahren Krimi, den der Reutlinger mit nur einem<br />

Treffer Rückstand verlor. Nichtsdestotrotz belegte Autzen mit seiner<br />

starken Leistung den 3. Platz.<br />

| Beate Hummel<br />

Olaf Autzen<br />

19<br />

Bastian Lindenmann unter Top 32 bei der DM<br />

Die am 20. und 21. Mai in Leipzig ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im<br />

Herrendegen waren mit den Besten der Besten Fechter aus dem ganzen Land besetzt.<br />

Bastian Lindenmann von der TSG Reutlingen hatte sich dafür qualifiziert.<br />

In der Vorrunde konnte Lindenmann fünf Siege bei nur einer Niederlage<br />

erfechten, wodurch er sich direkt für das 64er K.O. qualifizierte.<br />

Der Reutlinger stürmte mühelos bis in das 32er K.O. vor, wo er es gegen<br />

den EM- und WM-erfahrenen Rico Braun aus Tauberbischofsheim<br />

nicht leicht hatte. Das zunächst ausgeglichene Gefecht konnte Braun zu<br />

seinen Gunsten drehen und mit 15:9 gewinnen. Nichtsdestotrotz belegte<br />

Lindenmann einen guten 22. Platz.<br />

Im Mannschaftswettbewerb war er mit seinen Vereinskollegen Peter<br />

Popella und Felix Lindenmann ebenfalls vertreten. Die Runde absolvierte<br />

das Trio mit 2:1 Siegen. Im Achtelfinale lieferten sich die Reutlinger<br />

gegen Potsdam einen wahren Krimi. Im letzten Gefecht machten<br />

sie einen Rückstand von vier Treffern wieder gut und setzten den entscheidenden<br />

Treffer zum 45:44. Das an Nummer eins 1 gesetzte Team<br />

aus Leverkusen machte es den Reutlinger im Viertelfinale dann noch<br />

schwerer. Sie mussten sich schließlich mit 32:45 Treffern geschlagen<br />

geben und beendeten damit das Turnier mit dem 8. Platz.<br />

| Beate Hummel<br />

Felix Lindenmann erkämpft sich Platz 6 beim Spätzleturnier<br />

Beim Spätzleturnier in Schwennigen waren am 13. Mai <strong>2017</strong> mit den Reutlinger<br />

Felix Lindenmann und Olaf Autzen 34 Fechter im Herrendegen am Start.<br />

Nach einer guten Vorrunde der Fechter von der TSG Reutlingen<br />

zogen sie problemlos in das K.O. ein. Sie qualifizierten sich direkt für<br />

das Achtelfinale, wo die zwei Reutlinger jedoch gegeneinander antreten<br />

mussten. Lindenmann ging schnell in Führung und Autzen fand<br />

nicht die richtige Aktion, um gegen Lindenmann anzukommen. Im<br />

Viertelfinale traf Lindenmann auf Dion Weidenheimer aus Lahr, der<br />

seine Erfahrung ausspielte und einen Vorsprung aufbaute. Obwohl der<br />

TSG'ler bis zum letzten Treffer kämpfte, musste er sich geschlagen geben.<br />

Damit belegte Lindenmann den 6. Platz. Autzen kam auf Rang 13.<br />

| Beate Hummel


20<br />

SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

FECHTEN<br />

Silber und Bronze bei den Württembergischen<br />

Bei den Württembergischen Meisterschaften der Aktiven am 25. März in<br />

Backnang erkämpften sich die Reutlinger einen 2. und einen 3. Platz in der<br />

Mannschaft.<br />

Im Einzelwettbewerb der Herren zogen Bastian Lindenmann, Peter<br />

Popella und Kadvan Bosch nach der Vorrunde direkt in das 32er K.O.<br />

ein. Die Reutlinger zeigten sich jedoch nicht in Top-Form und konnten<br />

nicht an ihre Leistungen anknüpfen. Einzig Lindenmann schaffte es<br />

ins Achtelfinale. Nach einem spannenden Duell gegen Thomas Benzig<br />

musste sich der Reutlinger knapp mit 15:14 Treffern geschlagen geben<br />

und belegte damit den 9. Platz. Bei den Damen schaffte es Marion Menzel<br />

ebenfalls ins Achtelfinale. Nach guten Gefechten musste sie jedoch<br />

auch eine Niederlage um den Einzug in das Viertelfinale einstecken<br />

und landete auf Rang 10.<br />

Im Mannschaftswettbewerb traten Menzel, Louisa Hogenmüller<br />

und Svenja Wurster bei den Damen an. Sie zeigten großen Kampfgeist,<br />

aber im Kampf um den Finaleinzug gelang es ihnen nicht, sich gegen<br />

Ditzingen durchzusetzen, sodass sie sich mit dem 3. Platz zufriedengeben<br />

mussten. Bei den Herren ging es noch weiter nach vorne. Das<br />

Reutlinger Team um Bastian und Felix Lindenmann, Peter Popella und<br />

Olaf Autzen, schlug im Halbfinale die Böblinger mit 45:36 Treffern. Im<br />

Titel-Kampf gegen Heidenheim gingen sie jedoch früh in Rückstand<br />

und holten diesen nicht mehr auf. | Beate Hummel<br />

Peter Popella im Viertelfinale<br />

Der inklusive Alemannen Cup wurde vom 11. bis 12. März <strong>2017</strong> zum achten Mal<br />

in Pliezhausen in den Waffen Degen, Florett und Säbel ausgetragen.<br />

Im Degenwettbewerb zogen Peter Popella und Olaf Autzen nach einer<br />

guten Vorrunde durch ein Freilos direkt in das 32er K.O. ein. Nils<br />

Neumann musste sich zuerst im 64er K.O. beweisen. Sein Gegner, Sebastian<br />

Skladny aus Pliezhausen, war dem erst sechzehnjährigen Rollstuhlfechter<br />

aus Reutlingen jedoch überlegen und besiegte ihn. Im 32er<br />

K.O. hatte Autzen ebenfalls etwas Probleme. Nichtsdestotrotz kämpfte<br />

er sich in das Achtelfinale, wo er sich dem Darmstädter Johannes Wiesemann<br />

geschlagen geben musste. Popella hingegen zeigte durchweg<br />

eine tolle Leistung und zog ungeschlagen ins Viertelfinale ein. Dort<br />

traf er ebenfalls auf den Kontrahenten seines Vereinskameraden. Popella<br />

fand gegen Wiesemann jedoch nicht die passende Aktion, weshalb<br />

er trotz großen Kampfgeistes eine Niederlage gegen den späteren<br />

Turniersieger einstecken musste und sich damit den 7. Platz erkämpfte.<br />

Im Florettwettbewerb wollte es Neumann nochmal wissen. Der Reutlinger<br />

focht sich direkt ins Achtelfinale. Dort war er jedoch chancenlos<br />

und belegte letztlich den 14. Platz. | Beate Hummel<br />

Marion Menzel holt Platz 2 in Österreich<br />

Beim größten Hobbyfechter-Turnier Österreichs, dem Salzburger MuskeStier,<br />

gewann die Reutlingerin Marion Menzel die Silbermedaille in einem Feld von<br />

26 Degenfechterinnen.<br />

Durch ihr gutes Ergebnis in zwei Vorrunden, sicherte sie sich ein<br />

Freilos im 32er-K.O. Anschließend gewann sie gegen Julia Jeske (ASV<br />

Ortenburg), Lisa Schallenkammer (VfL Kaufering) und Marie Damisch<br />

(AFC Salzburg). Im Finale gegen die Siegerin des Florettwettbewerbs<br />

vom Vortag, Anne Lea Engel (Uni Freiburg), erkämpfte sich Menzel<br />

zunächst einen großen Vorsprung. Diesen musste sie jedoch nach und<br />

nach einbüßen und verlor am Ende 14:15. Unter den 25 Florettfechterinnen<br />

platzierte sich Menzel auf Rang fünf. Nach einem Freilos, sowie<br />

einem Sieg gegen Sarah Link (Uni Freiburg), musste sie sich gegen Ulrike<br />

Klöpper (SB DJK Rosenheim) geschlagen geben.<br />

| Beate Hummel


SCHWIMMEN<br />

Medaillenregen für Masters-Schwimmer<br />

Mit starker TSG Beteiligung traten die Masters-Schwimmer der SSG Reutlingen/Tübingen<br />

bei den Württembergischen Meisterschaften am 19. März in<br />

Leonberg an.<br />

Souverän gewannen die Männer die 4 x 50 m Lagenstaffel und die<br />

4 x 50 m Kraulstaffel in ihrer Altersklasse (AK 20). Doch das waren<br />

nicht die einzigen Goldmedaillen der neunköpfigen SSG-Mannschaft,<br />

die sie aus dem Feld der 40 württembergischen Schwimmvereine abfischten.<br />

Den Auftakt machte die Masters-Trainerin und Schwimmerin<br />

Eveline Lippet (AK 35) über 100 m Brust. Gefolgt auf der gleichen<br />

Strecke von der Goldschwimmerin Maren Reinhardt (AK 25), die auch<br />

die 50 m Schmetterling, die 50 m Brust und die 100 m Lagen gewann.<br />

Erste Plätze erkämpften sich auch Heiner Terton (AK 50) über 100 m<br />

Brust, 50 m Freistil und 100 m Freistil, Stefan Löffler (AK 40) über 100<br />

m Brust, Claudia Müller (AK 45) über 50 m Freistil, Jürgen Frey (AK<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> SPORTSZENE<br />

55) über 100 m Rücken und 50 m Rücken, Ulrich Fischer (AK 50) über<br />

50 m und 100 m Schmetterling und die 4 x 50 m Lagen-Mixed-Staffel<br />

mit Frey, Löffler, Lippet, Müller (AK 160).<br />

Silbermedaillen gab es für Löffler (50 m Freistil), Müller (100 m<br />

Rücken), Lippet (50 m Schmetterling), Almut Castor (100 m Schmetterling),<br />

Boris Schlander (50 m Rücken), Fischer (100 m Freistil). Bronze<br />

holten Terton (50 m Schmetterling), Castor (100 m Freistil) und Schlander<br />

(100 m Freistil) sowie die 4 x 50 m Freistil-Mixed-Staffel mit Reinhardt,<br />

Castor, Fischer, Schlander. Das Team hat sich für dieses Jahr noch<br />

hohe Ziel gesteckt. „Seit April hat die Mannschaft endlich bessere Trainingsbedingungen.<br />

Wir können jetzt zweimal in der Woche zwei Stunden<br />

im Achalmbad trainieren“, freut sich Trainerin Lippet.<br />

| Uli Fischer, Almut Castor<br />

21<br />

Spaß und Erfolg beim integrativen Schwimmfest<br />

Treppchen durfte Natacha Göbel (25 m Rücken, 50 m und 100 m Brust,<br />

50 m Freistil). Zweimal Gold und Silber gab es für Anja Klugkist für<br />

25 und 50 m in Brust und Freistil. Bettina Jehne holte sich auf den gleichen<br />

Strecken vier Mal Silber. Die Jüngste im Bunde, Carla Marsel, trat<br />

bei den Aktiven an und hatte die stärkste Konkurrenz. Trotzdem holte<br />

sie sich zweimal Gold (25 m Rücken, 50 m Brust) und einmal Bronze<br />

(50 m Freistil). Für alle stand fest: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit<br />

dabei. Dann aber mit noch mehr Teilnehmerinnen aus unserem Kraultechnikgruppe.“<br />

| Bettina Jehne<br />

s e i t 1 9 6 2<br />

W eil´s besser schmeckt!<br />

1962-2012<br />

„Ein wunderschöner und ganz besonderer Wettkampf“, schwärmte TSG Schwimmtrainerin<br />

Almut Castor nach dem Schwimmfest des SC Delphin Aalen.<br />

Ein „ganz besonderer Wettkampf“ war es gleich in zweierlei Hinsicht:<br />

Zum einen traten in Aalen Ende April Menschen mit und ohne<br />

Behinderung mit- und gegeneinander an – eine durch und durch integrative<br />

Veranstaltung, die allen riesigen Spaß machte und hoffentlich<br />

noch viel Nachahmung finden wird. Zum anderen konnten die<br />

vier Schützlinge von Castor reichlich Medaillen einheimsen. Und das,<br />

obwohl sie erst vor rund zwei Jahren richtig ins Kraulen (wieder) eingestiegen<br />

waren, als die TSG Reutlingen einen Kraultechnikkurs für<br />

Erwachsene anbot. Seither wird jeden Dienstagabend (21-21:45 Uhr) im<br />

Reutlinger Spranger-Bad fleißig trainiert. Mit wachsendem Ehrgeiz –<br />

und Erfolg. Insgesamt 20 Medaillen brachten die fünf Reutlingerinnen<br />

mit nach Hause. „Ich bin richtig stolz“, freute sich Castor.<br />

Castor selbst war dabei die fleißigste Medaillensammlerin mit zweimal<br />

Gold (100 m Delfin und Rücken) und dreimal Silber (100 m Freistil,<br />

Brust und Lagen) bei den Masters. Gleich vier Mal ganz hoch aufs<br />

Deutsche Vizemeisterin<br />

Rachel Buerker (AK 35) gewann bei den 33. Internationalen Deutschen Meisterschaften<br />

der Masters im Schwimmen im Europabad Wetzlar vom 28. bis zum<br />

30. April in einem spannenden Rennen über 400 m Freistil in 5:15,10 min Silber.<br />

Zuvor hatte sie schon Bronze über 800 m Freistil (11:23,40 min)<br />

gewonnen. Über 200 m Rücken (2:53,65 min) schlug sie als Fünfte an.<br />

| Almut Castor<br />

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Mo. - Do.: 10.00 - 24.00 Uhr | Fr.- Sa.: 10.00 - 00.30 Uhr


22<br />

SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

INKLUSIV<br />

Acht deutsche Meistertitel für Leichtathleten<br />

Viel erfolgreicher kann man wohl kaum von einer deutschen Meisterschaft zurückkehren.<br />

Insgesamt acht Titel konnten die sich von ihrer besten Seite zeigenden<br />

Leichtathleten der TSG Reutlingen Inklusiv in Erfurt einheimsen.<br />

Ganz oben auf der Liste platzierte sich der routinierte Sportler Lars<br />

Böhnke mit drei Titeln im Speerwurf, Kugelstoßen und 100 m Lauf.<br />

Jürgen Schatz konnte das Podest ganz oben aufgrund seiner hervorragenden<br />

Leistungen über die 200 m Strecke, im Speerwurf und im<br />

Stand Weitsprung besteigen. Frank Armbrusters erster Platz im Kugelstoßen<br />

und Holger Hautzingers erster Platz im 200 m Lauf bestätigten<br />

einmal mehr die guten Leistungen des vergangenen Jahres und<br />

ihre Vorleistungen.<br />

Das Farbenspiel der Medaillen wurde durch Silber und Bronze für<br />

Sascha Lang, David Sacco und Julian Maier noch komplettiert. Durch<br />

diese Erfolge wurde einmal mehr die sehr gute Arbeit in der TSG Reutlingen<br />

Inklusiv dokumentiert und sie sind auch Beweis für die gute<br />

kontinuierliche Kooperation mit der Leichtathletikabteilung der TSG<br />

Reutlingen. Mitverantwortlich für die tolle Ausbeute waren die beiden<br />

FSJ'lerinnen, Betreuerinnen und Trainerinnen Hannah Traub und Ida<br />

Holfelder. Die TSG Reutlingen Inklusiv wirkt mit ihrer Arbeit damit<br />

weit über die Grenzen des Landes Baden-Württemberg hinaus.<br />

| Albrecht Tappe<br />

Dimitrios Kouloudis erreicht Viertelfinale bei Tischtennis-DM<br />

Mit einem persönlich sehr großen Erfolg kehrte Dimitrios Kouloudis, der Tischtennisspieler<br />

der TSG Reutlingen Inklusiv von den offenen Deutschen Meisterschaften<br />

des Deutschen Behindertensportverbandes aus Saarbrücken zurück<br />

in die Achalmstadt.<br />

Mit seinem Partner Michael Job vom TTF Bad Honnef konnte er<br />

sich nach den Vorrundenspielen bis ins Viertelfinale des hochkarätig<br />

besetzten Turnieres durchsetzen und musste sich erst hier den übermächtigen<br />

Gegnern geschlagen geben. Dimitrios Kouloudis war sehr<br />

erfreut über die sehr gute Platzierung und will hierauf aufbauend sein<br />

Training weiter intensivieren, um im nächsten Jahr diese Leistungen zu<br />

bestätigen oder aber den nächsten Schritt bis ins Halbfinale zu schaffen.<br />

Gegen seinen Doppelpartner Michael Job musste er sich im Einzel<br />

leider in der Vorrunde geschlagen geben.<br />

Da die TSG Reutlingen Inklusiv aber mit Daniela Brucker unter<br />

anderem auch eine ambitionierte und selbst aktive Tischtennisspielerin<br />

eingestellt hat, bauen Albrecht Tappe und Martin Sowa auf die nun<br />

verbesserten Trainingsbedingungen und blicken äußerst optimistisch<br />

nach vorne. Der große Zuspruch, den der Tischtennissport für Menschen<br />

mit Handicap, unter anderem ausgehend von der TSG Reutlingen<br />

Inklusiv, zu verzeichnen hat, ist jährlich beim Achalm-Cup in der<br />

Oskar-Kalbfell-Halle in Reutlingen zu sehen, zu dem sich zahlreiche<br />

Mannschaften aus ganz Württemberg anmelden, so dass die TSG Reutlingen<br />

Inklusiv hier schon fast an Kapazitätsgrenzen stößt.<br />

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REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> SPORTSZENE<br />

23<br />

Zwei Doppelsiege beim Geislinger Inklusionslauf<br />

Unter der Leitung von Nadja Schenk haben die sechs Läufer der TSG Inklusiv<br />

sie beim jährlichen Inklusionslauf in Geislingen wieder einmal mehrere<br />

Podestplätze errungen.<br />

So erreichte die seit Jahren auf einem sehr guten Level laufende Corinna<br />

Pflumm im 1000 m Rennen den 1. Platz. Corinna war im vergangenen<br />

Jahr auch schon die 10 km Strecke beim Reutlinger Altstadtlauf<br />

erfolgreich angegangen. Neben ihr reihte sich Celina Rilling auf dem<br />

2. Platz ein. Das gleiche Bild auf dem Podest boten die 1000 m Nordic<br />

Walkingstarter. Hier siegte Axel Weible vor Christlian Barthel. Mit<br />

einem 8. bzw. 12. Platz über die 1000 m mussten sich die auf der Bahn<br />

so erfolgreichen Frank Armbruster und Hautzinger begnügen, welche<br />

das Rennen als Trainingseinheit für die kommenden Aufgaben nutzten.<br />

Die Geislinger Laufveranstaltung fand zum insgesamt elften Mal statt<br />

und war damals in Kooperation zwischen dem TSV Geislingen und<br />

der TSG Reutlingen Inklusiv unter der Leitung von Albrecht Tappe<br />

und Martin Sowa ins Leben gerufen worden. Seitdem haben sich mehrere<br />

inklusive Laufveranstaltungen in Baden-Württemberg etabliert.<br />

Die TSG erhielt jetzt sogar eine Anfrage aus Minsk in Weißrussland<br />

bezüglich eines entsprechenden Austausches. Eventuell ergibt sich auf<br />

diesem Wege auch hier eine weitere internationale inklusive Partnerschaft.<br />

| Dr. Martin Sowa<br />

Fußballer schaffen Weg ins Landesfinale<br />

Der Fußballsport ist und bleibt auch für viele Menschen mit Handicap weiterhin<br />

die Sportart Nummer eins. Das zeigt der laufende Zufluss an Fußballern in der<br />

TSG Reutlingen Inklusiv.<br />

So ist es auch keine Überraschung, dass beim Special Olympics<br />

Qualifikationsturnier in Kressbronn die TSG mit vier Mannschaften,<br />

wieder einmal das größte Kontingent stellte. Doch wegen kurzfristigen<br />

Ausfällen, besaß das Trainerteam um Albrecht Tappe und Volkmar<br />

Klein nur wenig Wechselmöglichkeiten, weswegen sehr viel über taktische<br />

Maßnahmen von außen eingegriffen werden musste. So verließen<br />

sich die Reutlinger Panther auf ein großes Abwehrbollwerk und gestalteten<br />

die Ergebnisse gegen ausschließlich jüngere Gegner immer sehr<br />

knapp, was u.a. auf den guten Torwart Dietmar Schütt zurückzuführen<br />

war. Am Ende sprang Platz drei in der Gruppe heraus. Den Weg in das<br />

Landesfinale am 15. Juli in Stuttgart erreichte das Team der Löwen,<br />

in welchem vor allen Dingen der neue Torwart Rüdiger Heißler mit<br />

überragenden Paraden überzeugte. Er konnte sich aber auch auf eine<br />

sichere Abwehr mit Nico Rhein und Gerhard Kühn sowie auf ein lauffreudiges<br />

Mittelfeld mit Silvio Lerm und Dominik Ackermann verlassen.<br />

Für die notwendigen Treffer sorgten im Sturm Gerhard Glatz und<br />

Helbert Heinrich. Man darf gespannt sein, was das Team in Stuttgart<br />

zu leisten vermag.<br />

Den 4. Platz in der C-Gruppe erreichte die Reutlinger Pumas, die<br />

sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben mussten. Letztendlich<br />

sprang auch hier ein 4. Platz heraus. In der Gruppe D waren „Elfmetertöter“<br />

Frank Barthelmeß und Dribbelkünstler Bojan Petrovic die Stützen<br />

des Wölfe-Teams. Die TSG'ler blicken optimistisch in die Zukunft,<br />

weil der Zulauf immer größer wird und laufend neue Talente entdeckt<br />

werden. | Dr. Martin Sowa<br />

Guter Eindruck beim Dreizonenhockeyturnier<br />

Mit drei Mannschaften stellte die TSG Reutlingen Inklusiv die größte Delegation<br />

beim 15. Dreizonenhockeyturniers in Schwäbisch Gmünd.<br />

Vor gut 25 Jahren wurde diese Sportform, welche sich zu einer sehr<br />

guten inklusiven Sportart entwickelt hat, von Albrecht Tappe und Martin<br />

Sowa von der TSG Reutlingen Inklusiv entwickelt. Turniere werden<br />

jährlich zweimal in Schwäbisch Gmünd und Reutlingen ausgetragen.<br />

Unter der Leitung von Nina Magnussen traten jetzt drei Mannschaften<br />

in Schwäbisch Gmünd an.<br />

Einen äußerst guten Eindruck hinterließ dabei das Jugendteam,<br />

das sich in der Vorrunde nur den späteren Siegern in der Champions<br />

League geschlagen geben musste und einen hervorragenden dritten<br />

Platz in der Lucky League erreichte. Von Verletzungspech gebeutelt<br />

war das Team I, was schon nach kurzer Zeit nur noch mit drei Feldspielern<br />

agieren musste und so keine Chance hatte. Das TSG Team <strong>II</strong>I<br />

blieb dagegen hinter den Erwartungen etwas zurück und konnte die<br />

sehr guten Trainingsleistungen im Wettkampf leider nicht bestätigen.<br />

Die hohe Anzahl der TSG Mannschaften zeigt, welchen Stellenwert die<br />

TSG Reutlingen Inklusiv im Rahmen des Inklusionssports in Baden-<br />

Württemberg einnimmt. Im Oktober kommt es zur erneuten Auflage<br />

des Turniers in Reutlingen.<br />

| Dr. Martin Sowa | Foto: Fritz Neuscheler


24 JUNGE SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

TSG TALENT TEAM<br />

Max Haußmann wagt den nächsten Schritt<br />

Es war wahrlich keine leichte Entscheidung. „Ich musste lange darüber nachdenken“,<br />

gibt Max Haußmann zu. Doch letztlich wollte sich der alpine Skirennläufer<br />

der TSG Reutlingen diese einmalige Chance nicht entgehen lassen, ab<br />

September das Ski-Internat in Oberstdorf zu besuchen.<br />

Das Angebot dazu bekam Haußmann nach dem größten Triumph<br />

seiner bisherigen Laufbahn. Im März siegte der 16-Jährige bei den deutschen<br />

Schülermeisterschaften am Oberjoch in der Slalom-Konkurrenz<br />

und holte damit erstmals seit Heiner Längst im Jahr 2011 diesen Titel<br />

in die Achalmstadt. Schon zuvor machte das Mitglied des TSG Talent<br />

Teams mit dem zweiten Platz beim deutschen Schülercup und den Titeln<br />

bei den baden-württembergischen (Slalom) sowie den schwäbischen<br />

Meisterschaften (Slalom und Riesenslalom) auf sich aufmerksam.<br />

Nun wagt Max Haußmann also den nächsten Karriere-Schritt, mit<br />

dem er sich die Möglichkeit offenhält, irgendwann sein Hobby zum<br />

Beruf zu machen. „Hätte Max sich gegen das Ski-Internat entschieden,<br />

hätte er in Zukunft allenfalls Hobby-Rennen fahren können“, weiß<br />

sein Vater Tim Haußmann. Er weiß aber auch, dass dies einen großen<br />

Einschnitt im Leben seines Sohnes bedeutet, er sein soziales Umfeld<br />

mit Freunden und Familie zurücklässt. Aber Max Haußmann wollte<br />

nicht, „dass ich mir später einmal Vorwürfe mache, dass ich es nicht<br />

probiert habe.“<br />

Der einzige aus Reutlingen, der es vor ihm versucht hatte, war Heiner<br />

Längst. Der heutige B-Kaderathlet des Deutschen Ski-Verbands<br />

war schon Max Haußmanns Vorbild als er mit zwei Jahren zum ersten<br />

Mal auf den Brettern stand – und ist es auch heute noch. Mit ihm hat<br />

sich Max Haußmann mehrmals getroffen und sich über das Internat informiert.<br />

In Endabrechnung der Familie überwogen die Vorteile letztendlich<br />

deutlich. Mit dem Trainingshang in unmittelbarer Nähe fallen<br />

endlich die langen Anfahrtswege in die Berge weg, die bisher viel Zeit<br />

im Auto gekostet haben. Zudem wird Haußmann dort zielgerichteter<br />

gefördert und muss nicht mehr in Eigenregie trainieren wie bisher.<br />

In der „Kraftalp“, dem internatseigenen Fitnessraum, stemmt er<br />

zukünftig Seite an Seite mit Weltcupfahrern wie Andreas Sander oder<br />

Stefan Luitz die Gewichte. „Eine bessere Motivation kann es kaum geben“,<br />

findet Tim Haußmann. Und weil auch die schulische Ausbildung<br />

mit dem staatlichen Gymnasium im Ort sowie einer Lerngruppe und<br />

Nachhilfe im Internat nicht zu kurz kommt, macht das Gesamtkonzept<br />

für ihn „einen vernünftigen Eindruck“. Heiner Längst hat es jedenfalls<br />

nie bereut, diese Entscheidung getroffen zu haben.<br />

| Text: Denis Raiser | Fotos: Paul Foto/Privat<br />

Max Haußmann beim Training im TSG Provital


Medien-Training für TSG Talent Team<br />

Die TSG Reutlingen hat im Rahmen ihres vereinsinternen Talentförderprogramms<br />

ein Medientraining für Nachwuchssportler veranstaltet.<br />

Unter der Leitung von Steffi Renz (Moderatorin und Journalistin)<br />

und Denis Raiser (Referent für Öffentlichkeitsarbeit der TSG) nahmen<br />

sieben Mitglieder des TSG Talent Teams die Chance wahr, sich über<br />

die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit und der Selbstvermarktung<br />

zu informieren.<br />

Die Teilnehmer lernten in praktischen Übungen, wie sie selbst<br />

Pressemitteilungen verfassen und sich in Interviewsituationen richtig<br />

verhalten. Auch zur richtigen Darstellung in den sozialen Medien probierten<br />

sich die jungen Sportler kreativ aus. Zum abwechslungsreichen<br />

Programm gehörte außerdem ein Sprech- und Stimmtraining. Dazu haben<br />

die Referenten den jungen Sportlern gezeigt, wie sie am besten den<br />

Kontakt zu den lokalen Medien aufbauen und pflegen.<br />

| Denis Raiser<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> JUNGE SPORTSZENE<br />

25<br />

LEICHTATHLETIK<br />

Gold für Julian Fundel und Bronze für Lea-Madlen Fundel<br />

Lea-Madlen Fundel (rechts) bei der Siegerehrung im Stabhochsprung<br />

Bei sehr heißen Temperaturen sind Lea-Madlen und Julian Fundel aus dem TSG<br />

Talent Team bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften der U18 und U23 im<br />

Heilbronner Frankenstadion an den Start gegangen.<br />

Am ersten Tag trat Lea-Madlen Fundel (U20) im Stabhochsprung<br />

der Altersklasse U23 an. Nach einer Stunde Wartezeit, da die U18 Mädchen<br />

mit im Wettbewerb sprangen, war dann Lea-Madlen an der Reihe.<br />

Die Anfangshöhe von 3,25 m sprang sie im dritten Versuch. Die hohen<br />

Temperaturen forderten den Athletinnen Einiges ab. Lea-Madlen<br />

sprang dann noch 3,35 m und 3,45 m. Bei 3,55 m hatte sie Probleme mit<br />

ihrem Anlauf, sicherte sich jedoch einen guten dritten Platz. Nur zwei<br />

Tage zuvor hatte Lea-Madlen in Bönnigheim bereits 3,60 m überquert<br />

und somit das DM-Ticket für Ulm Anfang August gelöst.<br />

Im Speerwurf der U18 konnte Julian Fundel einmal mehr in dieser<br />

Saison beweisen, dass er zu den besten Speerwerfern im Land gehört.<br />

Gleich im ersten Versuch beförderte er den Speer auf sehr gute 59,91<br />

m und setzte sich gleich an die Spitze des Feldes. Diese Führung gab<br />

Julian nicht mehr ab, obwohl im Lucca Mazzei (SG Schorndorf) mit<br />

58,64 m noch recht nahe kam. Somit stand Julian, der eine gute Serie<br />

mit weiteren Würfen auf 59,69 m und 58,64 m hatte, als Meister fest.<br />

Damit löste er auch das Ticket für seinen ersten internationalen Einsatz<br />

beim Brixia-Meeting (siehe unten).<br />

| Olaf Fundel<br />

Erster internationaler Einsatz für Julian Fundel<br />

Nachdem 2013 Alexander Koch und 2016 Lea-Madlen Fundel in Brixen (Südtirol/Italien)<br />

dabei waren, war auch in diesem Jahr erneut ein Athlet der TSG<br />

Reutlingen beim 35. Brixia Leichtathletik-Meeting für die Mannschaft Baden-<br />

Württembergs am Start.<br />

Julian Fundel aus dem TSG Talent Team war als Speerwerfer für<br />

die Auswahlmannschaft im Einsatz. Nach einer achtstündigen Anreise,<br />

bedingt durch starken Urlauberverkehr, stimmte sich die Mannschaft<br />

am Vorabend des Brixia Meetings auf den Wettkampf ein. Ziel war es,<br />

erneut den Sieg nach Baden-Württemberg zu holen, nachdem dies bereits<br />

in den letzten drei Jahren in Folge gelungen war. Dies sollte jedoch<br />

bei 19 Mannschaften nicht so leicht werden.<br />

Der Wettkampftag begann mit durchwachsenem aber noch trockenem<br />

Wetter, jedoch pünktlich zum Wettkampf von Julian begann<br />

es sehr stark zu regnen. Deshalb mussten die Athleten 30 Minuten im<br />

Callroom verbringen und auf Wetterbesserung warten. Als der Wettkampf<br />

dann begann war es immer noch nass auf der Anlaufbahn. Julian<br />

konnte aber gleich mit seinem ersten Wurf mit 59,28 m eine gute Weite<br />

im 19 Starter starken Feld vorlegen. Bedingt durch den immer wieder<br />

einsetzenden Regen war es Julian nicht mehr möglich, eine noch bessere<br />

Weite zu erzielen. In der Endabrechnung lag er somit auf dem etwas<br />

undankbaren vierten Platz und steuerte 16 Punkte zum Gesamtsieg<br />

bei. Dieser vierte Sieg in Folge war aber eine ganz heiße Nummer, da<br />

die zweitplatzierte Mannschaft aus Slowenien nur einen halben Punkt<br />

hinter den Baden-Württembergern lag. Die Freude bei der Mannschaft<br />

und Julian war dementsprechend riesengroß und es war für ihn eine<br />

erste große Bewährungsprobe. | Olaf Fundel<br />

Julian Fundel beim Brixia Meeting in Brixen


26<br />

JUNGE SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

FECHTEN<br />

Weise mit starkem Auftritt bei der DM<br />

Leverkusen war vom 29. bis 30. April Austragungsort der Deutschen Juniorenmeisterschaften<br />

im Herrendegen. Mit Emil Pfander und Max Weise (beide aus<br />

dem TSG Talent Team) und Kadvan Bosch waren auch drei Reutlinger im Einzelwettbewerb<br />

für das ranghöchste nationale Turnier qualifiziert.<br />

Die Vorrunde war hart umkämpft und die Fechter gaben alles. Obwohl<br />

Pfander zwei Siege erringen konnte, reichte dies nicht, um in die<br />

Direktausscheidung zu kommen. Während Weise sich ein Freilos erkämpft<br />

hatte, musste Bosch sich noch im 128er K.O. gegen René Jordan<br />

aus Leverkusen beweisen. Der Reutlinger zeigte Kampfgeist, jedoch<br />

konnte er sich gegen den stärker fechtenden Leverkusener nicht durchsetzen.<br />

Im 64er K.O. dominierte Weise als letzter verbliebener Reutlinger<br />

gegen den Ditzinger Fabian Heuer, womit er sich in die nächste<br />

Direktausscheidung focht. Im Kampf um den Achtelfinaleinzug traf<br />

Weise auf den EM-Teilnehmer Samuel Unterhauser. Der erst sechstzehnjährige<br />

Reutlinger, der normalerweise im Bereich der A-Jugend<br />

startet, zeigte sein ganzes Können gegen den weitaus älteren und erfahrenen<br />

Unterhauser. Nichtsdestotrotz musste sich mit 15:9 geschlagen<br />

geben. Damit belegte der Reutlinger dennoch einen hervorragenden<br />

22. Platz.<br />

Im Mannschaftswettbewerb war für Reutlingen, neben den drei<br />

Einzelstartern, auch Alexander Kaltsamis vertreten. Die Mannschaft,<br />

die fast nur aus A-Jugendlichen Fechtern bestand, zeigte ein geschlossenes<br />

Auftreten. Der Team-Geist und die gegenseitige Unterstützung<br />

waren phänomenal, sodass sie sich gegenseitig pushen und zu Höchstleistungen<br />

anspornen konnten. Am Ende machte sich bei ihnen jedoch<br />

die fehlende Erfahrung bemerkbar und sie mussten sich knapp<br />

geschlagen geben. Damit verpassten sie den Einzug ins Achtelfinale.<br />

Jedoch kann die junge Mannschaft mit einem starken 17. Platz sehr<br />

zufrieden sein.<br />

| Beate Hummel<br />

Reutlinger in Polen am Start<br />

Die Fechter der TSG Reutlingen waren vom 23. bis 24. März zu Gast in der polnischen<br />

Stadt Breslau.<br />

Das internationalen Turnier „Challenge Wratislava“, das größte europäische<br />

Kinder- und Jugendturnier für Fechter bis 15 Jahren, war mit<br />

weit über 500 Fechtern in verschiedenen Kategorien sehr gut besucht.<br />

Bei den Herren waren im U15 Wettbewerb Kabel- mit und Alexander Kaltsamis,<br />

Emil Pfander (beide aus dem TSG Satellitenanschluss<br />

Talent Team), Maximilian Kunath<br />

und Finn Kölbl vier Reutlinger von Elektro-Installation<br />

über 200 Startern vertreten. Bis<br />

auf Kölbl schafften es alle TSGler in Rolladensteuerung<br />

die Direktausscheidung. Im 164er<br />

K.O. musste sich Kunath gegen den EDV-Netzwerktechnik<br />

Tschechen Ondrej Darek geschlagen<br />

geben. Für Kaltsamis und Pfander ging es dagegen mit einem Freilos<br />

direkt im 128er K.O. weiter. Sie stürmten ungeschlagen mit einer<br />

hervorragenden Leistung bis in das 32er K.O. Damit waren die Reutlinger<br />

die letzten im Turnier verbliebenen Deutschen. Für Kaltsamis<br />

war dann jedoch im 32er K.O. Schluss, wo er in einem umkämpften<br />

Gefecht dem Polen Jan Socha unterlag. Pfander dagegen konnten gegen<br />

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Frantisek Coufal aus Tschechien einen Sieg erringen und zog als bester<br />

Deutscher ins Achtelfinale ein. Gegen den Polen Robert Busko musste<br />

Pfander dann doch den Kürzeren ziehen. Am Ende belegte Pfander den<br />

15. Platz. Kaltsamis landete auf Rang 27.<br />

Im U15 Wettbewerb der Damen trat Ann-Sophie Geckeler an. Mit<br />

182 Starterinnen war das Feld ebenfalls stark besetzt und die internationale<br />

Konkurrenz groß. Geckeler fand in der Runde nicht in die Gefechte<br />

hinein, weshalb sie nur einen Sieg erkämpfen konnte. Sie verpasste damit<br />

den Einzug in die Direktausscheidung. Im U11-Wettbewerb mit über<br />

150 Teilnehmern gelangen Nico Geckeler in der Runde zwei Siege und<br />

er zog damit in die Direktausscheidung ein. Im 128er K.O. lieferte sich<br />

der Reutlinger mit Niklas Bergner einen sehr engen Kampf. Am Ende<br />

gelang es Bergner den entscheidenden Treffer zum 8:7 zu setzen. Geckeler<br />

erkämpfte sich damit den 89. Platz.<br />

| Beate Hummel<br />

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REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> JUNGE SPORTSZENE<br />

27<br />

Wackere Fechter bei der DM in Waldkirch<br />

Vom 6. bis 7. Mai <strong>2017</strong> fanden in Waldkirch die Deutschen A-Jugendmeisterschaften<br />

im Herrendegen statt. Von der TSG Reutlingen waren acht Sportler<br />

am Start: Alexander Kaltsamis, Louis Röhm, Gerrit von Laue, Max Weise, Fabio<br />

Rempfer, Emil Pfander, Dominik Geckeler (alle aus dem TSG Talent Team) und<br />

Leonard Andres.<br />

Die Sportler lieferten sich spannende und sehr enge Gefechte. Sieben<br />

Reutlinger schafften es nach der Vorrunde in die Direktausscheidung.<br />

Dort mussten sich von Laue, Weise, Pfander und Rempfer zum<br />

Teil sehr knapp geschlagen geben. Einzig Kaltsamis, Röhm und Geckeler<br />

gelang der Sprung in das 32er K.O. Dort hatte Kaltsamis jedoch<br />

auch das Nachsehen und schied aus. Des Weiteren kam es zu einem<br />

vereinsinternen Duell, in dem Röhm sich gegen Geckeler durchsetzen<br />

konnte. Damit schaffte es nur Röhm, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.<br />

In einem hartumkämpften Gefecht gegen den späteren Drittplatzierten,<br />

Dean Müller vom TSV Bayer Leverkusen, war auch für den<br />

letzten Reutlinger Endstation. Dennoch war Cheftrainer Philipp Pleier<br />

mit der Einstellung seiner jungen Sportler und ihrem Kampfwillen<br />

sehr zufrieden. Es fehlte in dem einen oder anderen Gefecht einzig an<br />

einem Quäntchen Glück.<br />

Nichtsdestotrotz fokussierten sich die Reutlinger für den nachfolgenden<br />

Mannschaftskampf. Das Reutlinger Team, bestehend aus<br />

Weise, von Laue, Geckeler und Röhm, zeigte in der Vorrunde eine<br />

hervorragende Leistung. Sie dominierten die Gefechte gegen STG<br />

Hardheim-Höpfingen/Heidelberg, STG Segeberg/Norderstedt und<br />

STG Bischofswerda/Chemnitz deutlich. Im Achtelfinale kam mit STG<br />

Schneidhain/Frankfurt ein etwas stärkerer Gegner auf die Planche, wobei<br />

die Reutlinger unbeeindruckt blieben und am Ende die Oberhand<br />

behielten. Erst mit dem TB Solingen waren die Reutlinger Nachwuchsfechter<br />

zum ersten Mal richtig gefordert, konnten aber dem starken<br />

Gegner stets Paroli bieten. Nach einer 30:25 Führung der Reutlinger,<br />

kamen die Solinger auf 31:29 heran und konnten noch im weiteren Verlauf<br />

das Ergebnis vor dem letzten Gefecht auf 36:40 drehen. Schlussfechter<br />

von Laue zeigte wie seine Mannschaftskollegen bis dahin eine<br />

tolle kämpferische Leistung. Leider reichte es nicht zum Sieg und die<br />

Reutlinger verloren unglücklich mit 44:45 Treffern. Damit belegten<br />

sie 7. Platz.<br />

| Jo Weise<br />

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28 JUNGE SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

FECHTEN<br />

Reutlingerinnen bei der DM<br />

Anna Hogenmüller und Ann-Sophie Geckeler hatten sich bei den Damen für die<br />

Deutschen Meisterschaften im A-Jugend-Wettbewerb am 22. April in Augsburg<br />

qualifiziert.<br />

Die Sportlerinnen der TSG Reutlingen konnten leider nicht ihre<br />

Leistung zeigen und mussten die entscheidenden Treffer verloren geben.<br />

Am Ende reichte es nicht, sich für die Direktausscheidung zu qualifizieren.<br />

Nichtsdestotrotz können die Reutlingerinnen zufrieden sein,<br />

dass sie sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben. Damit<br />

zählen sie zu den besten Top 100 Fechterinnen deutschlandweit.<br />

Ann-Sophie Geckeler, Sophie Schill und Tamara Lummerzheim<br />

waren am 27. Mai bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in<br />

Neheim vertreten. Da es für sie die erste Teilnahme an einem derartigen<br />

Turnier war, waren sie leicht nervös. Bis auf Schill konnten sich<br />

die Fechterinnen nach einer starken Vor- und Zwischenrunde für die<br />

Direktausscheidung qualifizieren. Dort lieferten sie sich mit ihren Gegnerinnen<br />

enge Gefechte. Ihre Einsatzbereitschaft wurde jedoch nicht<br />

belohnt und Geckeler und Lummerzheim mussten sich geschlagen geben.<br />

Im älteren Jahrgang (2003) belegten Geckeler den 20. Platz und<br />

ihre gleichaltrige Vereinskollegin Schill kam auf Rang 62. Bei den<br />

Jüngeren (2004) konnte sich Lummerzheim den Platz 30 erkämpfen.<br />

| Beate Hummel<br />

Fechter lassen es krachen<br />

Das Degen-Turnier in Ravenstein am 18. und 19. März war ein voller Erfolg für die<br />

Fechter der TSG Reutlingen. Insgesamt holten die Nachwuchstalente im Schüler-<br />

und B-Jugend-Bereich einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.<br />

Nico Geckeler (2006), Leopold Heusel und Jaron (2005) fochten<br />

sich bei den Schülern souverän ins Halbfinale. Immer musste sich geschlagen<br />

geben, während Heusel den Finaleinzug schaffte. Dort muss er<br />

sich jedoch auch dem späteren Sieger geschlagen geben. Geckeler war<br />

an diesem Tag nicht zu schlagen. Ungeschlagen kämpfte er sich ins Finale,<br />

gegen den Heidenheimer Tim Jurtschak den Turniersieg sicherte.<br />

Im jüngeren Jahrgang der B-Jugend (2004) schafften es Christoph<br />

Mensen, Kevin Brudi und Tamara Lummerzheim ins Achtelfinale. Nur<br />

Lummerzheim schaffte den Sprung ins Viertelfinale, wo sie jedoch<br />

auch eine Niederlage einstecken musste. Bei den Älteren (2003) konnten<br />

sich Ann-Sophie Geckeler, Finn Kölbl, Nils Röhm, Julius Kazmaier<br />

und Colin Grundler ebenfalls ins Achtelfinale kämpfen. Eine Runde<br />

weiter musste sich Geckeler im Viertelfinale knapp geschlagen geben.<br />

Grundler und Kazmaier dagegen konnten sich ins Halbfinale fechten.<br />

Im Kampf um den Finaleinzug konnte Grundler sein Können beweisen<br />

und mit 10:1 Treffern siegen. Im Finale gegen den Mannheimer Michael<br />

Trebis, der am Ende das Glück auf seiner Seite hatte..<br />

| Beate Hummel<br />

Neumann im Weltcup-Achtelfinale<br />

Der Reutlinger Nils Neumann ging vom 10. bis 11. Mai <strong>2017</strong> beim Weltcup in Stadskanaal,<br />

Holland, für Deutschland an den Start.<br />

Er trat in den Waffen Degen und Florett gegen die internationale<br />

Konkurrenz an. Sowohl im U17-, als auch im U23-Wettbewerb focht<br />

sich Neumann in beiden Waffen in das Achtelfinale, wo er jedoch jeweils<br />

eine Niederlage einstecken musste. Am Ende belegte er im U17-<br />

Wettbewerb den 8. Platz im Florett und den 10. Platz im Degen. In der<br />

nächst höheren Altersklasse konnte sich Neumann mit dem Florett auf<br />

den 9. Platz fechten sowie auf den 11. Platz mit dem Degen.<br />

| Beate Hummel<br />

Erfolgreich in Heidenheim<br />

Die Schüler und B-Jugendlichen der TSG Reutlingen Fecht-Abteilung zeigten sich<br />

am 1. und 2. April in Heidenheim sehr erfolgreich.<br />

Im älteren Schülerjahrgang fochten sich Florian Kunath bis ins Achtelfinale,<br />

Leopold Heusel bis ins Viertelfinale und Jarin Immer sogar bis<br />

ins Finale. Dort zog er jedoch den Kürzeren Im Schülerjahrgang 2006<br />

gelang es Nico Geckeler nicht, seine Leistung abzurufen, weshalb er<br />

sich im Achtelfinale geschlagen geben musste. Bei der B-Jugend zogen<br />

Kevin Brudi und Maxime Mez ins Achtelfinale ein, mussten dann<br />

jedoch Niederlagen einstecken. Colin Grundler kämpfte sich dagegen<br />

ungeschlagen ins Finale. Er dominierte das Gefecht gegen den Heidenheimer<br />

Gernot Kummer, und sicherte sich den Turniersieg. Im Damenwettbewerb<br />

schaffte es Chiara Voss trotz geringer Turniererfahrung auf<br />

den 13. Platz.| Beate Hummel


HOCKEY<br />

Überraschender Erfolg<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> JUNGE SPORTSZENE<br />

29<br />

Beim ersten Spieltag der Feldsaison im Mai feierten die Knaben B (Jahrgang<br />

2005/2006) der Hockey-Abteilung einen überraschenden Erfolg.<br />

In Vaihingen/Enz konnten sie im ersten Spiel des Tages einen nicht<br />

erwarteten 6:0-Kantersieg gegen Esslingen erspielen – trotz eines äußerst<br />

knappen Kaders mit nur acht Spielern, davon vier jüngere Spieler,<br />

die aufgrund ihrer guten spielerischen Fähigkeiten bei den Älteren eingesetzt<br />

werden können. Der starke Rückhalt durch einen guten Torwart<br />

und zuverlässige Abwehrspieler ermöglichte es den jungen Angriffsspielern,<br />

gute Spielzüge zu entwickeln und ihre Chancen erfolgreich<br />

zu verwandeln. Das Trainerteam Uta Gatzky, Hannes Kühne und Fabio<br />

Pauly hatte die trainingsfleißigen Spieler nominiert. Diese zahlten<br />

das in sie gesetzte Vertrauen in vollem Umfang zurück: „Ich war mir<br />

nicht sicher, ob die Jungs mit nur einem Auswechselspieler die lange<br />

Spielzeit von jeweils zwei Mal 20 Minuten durchhalten“, resümierte Uta<br />

Gatzky. Doch auch im zweiten Spiel gegen Gastgeber Vaihingen reichte<br />

die Kraft bis zum Ende. Nachdem die Begegnung anfänglich ausgeglichen<br />

verlief, stand am Ende ein 4:1-Sieg gegen starke Vaihinger zu<br />

Buche. Begeistert von der Leistung der Jungs war auch der 20-jährige<br />

Student Fabio Pauly, der als ehemaliger aktiver Spieler seit einiger Zeit<br />

im Training und auch bei der Spielbetreuung mit viel Engagement und<br />

Leidenschaft dabei ist. Die anderen gemeldeten Mannschaften der Hockey-Jugend<br />

trainieren motiviert für ihre anstehenden Spieltage. Zwei<br />

Spieltage werden in Reutlingen auf dem Kunstrasenplatz am Dietweg-<br />

Stadion veranstaltet. Am 2. Juli, spielen die jüngeren und älteren Mädchen.<br />

Am 16. Juli dürfen die Jungs ran.<br />

| Carola Reinmuth | Foto: Chiara Süske<br />

SCHWIMMEN<br />

Gute Vorbereitung<br />

Am 27. und 28. Mai nahm ein kleiner Teil der SSG Reutlingen/Tübingen Schwimmer<br />

aus der L2 von Trainerin Meicke Steinicke am 13. Internationalen Schwimmfest<br />

in Esslingen-Berkheim teil.<br />

Der Wettkampf fand im Freibad auf der 50 m Bahn statt und bot den<br />

Schwimmern ein gutes Training für die Freibadsaison sowie eine gute<br />

Vorbereitung auf die Württembergischen Meisterschaften. Emily Bayer<br />

konnte sich gleich zweimal über Gold in 100 m Brust und 200 m Brust<br />

freuen. Auf 50 m Brust wurde sie Zweite. Über 200 m Lagen reichte es<br />

ihr zu Bronze. Nele Walz schwamm über 200 m Rücken auf den 2. Platz.<br />

Silber bekam sie auch bei ihrer Premiere über 200 m Schmetterling auf<br />

der langen Bahn. Den dritten Platz erreichte sie über 50 m Schmetterling.<br />

Alexander Stähle erreichte einen dritten Platz über 200 m Brust<br />

und zwei gute vierte Plätze über 50 m und 100 m Brust. Deutlich verbessern<br />

konnte er seine Zeit über 100 m Schmetterling. Sein Bruder Felix<br />

dagegen schwamm über 50 m und 200 m Brust mit neuen Bestzeiten zu<br />

Gold. Über 100 m Brust wurde er Dritter. | Natacha Göbel


30 JUNGE SPORTSZENE REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

SCHWIMMEN<br />

Erfolgreicher Auftakt auf der langen Bahn<br />

Der Schwimmerbund Schwaben lud vom 11. bis zum 13. März zum 14. Schwaben<br />

Cup im Inselbad in Untertürkheim ein.<br />

Für die D-Jugend Schwimmer der SSG Reutlingen/Tübingen war<br />

es der erste Leistungstest im Jahr auf der langen Bahn. Alle Schwimmer<br />

erreichten neue Bestzeiten und konnten sich auch über zahlreiche<br />

Medaillen freuen. Für einige war es auch das erste Mal, dass sie die<br />

50 m Schmetterling, 200 m Freistil und 200 m Rücken Strecken auf der<br />

langen Bahn bei einem Wettkampf schwammen.<br />

Im Jahrgang 2008 waren es Amy-Kathalyn Rottländer, Annalena<br />

Göbel, Josha Bongers und Henrik Ost die am Wettkampf teilnahmen.<br />

Amy konnte sich in allen gemeldeten Lagen deutlich verbessern außer<br />

in 50 m Brust, erreichte hier dennoch den 3. Platz. Auch Annalena Göbel<br />

verbesserte sich in allen Strecken, und schwamm zum ersten Mal<br />

die 200 m Freistil in einer guten Zeit. Josha Bongers schwamm zum ersten<br />

Mal 200 m Rücken und 50 m Schmetterling. Hier kam er sogar auf<br />

den 3. Platz. Helena Retter, Samantha Allgaier, Berdan Colak und Jupp<br />

Swafing traten im Jahrgang 2007 an. Auch Disqualifikationen aufgrund<br />

von Frühstarts und falsch geschwommenen Lagen gab es.<br />

Auch die L2-Schwimmer der C-Jugend starteten beim Schwaben-<br />

Cup in Untertürkheim. Katja Brand gewann den Vorlauf über 50 m<br />

Freistil und wurde Zweite im offenen Finale in einer neuen Bestzeit.<br />

Über 100 m Freistil wurde sie Dritte. Gold holte sie sich über 200 m<br />

Freistil sowie 400 m Freistil. In beiden Disziplinen konnte sie außerdem<br />

ihre Bestzeit verbessern. Sie gewann sowohl den Vorlauf über 50<br />

m Schmetterling sowie das offene Finale. Sie gewann ebenfalls Gold<br />

über 200 m Schmetterling sowie über 200 m Lagen.<br />

Emily Bayer holte Gold über 100 m Brust. Über 50 m Brust wurde<br />

sie Zweite im Vorlauf und qualifizierte sich für das offene Finale in<br />

dem sie Dritte wurde in einer neuen Bestzeit. Auch Luisa Klumpp sowie<br />

ihr Bruder Sam Klumpp schafften es, ihre Bestzeiten über 200 m<br />

Freistil und 100 m Rücken zu verbessern.<br />

Torben Frank Pfister wurde Dritter über 50 m Rücken und freute<br />

sich ebenfalls über neue Bestzeiten. Auch die Brüder Felix und Alexander<br />

Stähle gingen in Untertürheim an den Start. Alexander qualifizierte<br />

sich für das offene Finale über 50 m Brust und wurde Vierter mit neuer<br />

Bestzeit. Über 100 m Brust erreichte er den Dritten Platz. Silber bekam<br />

er über 200 m Brust in neuer Bestzeit. Auch über 50 m Schmetterling<br />

kam er ins Finale und wurde 6. Sein Bruder Felix bekam Silber über<br />

50 m Brust, Gold über 100 m Brust und Bronze über 200 m Brust. Er<br />

verbesserte außerdem seine Bestzeiten über 50 m Schmetterling und<br />

200 m Lagen. Für alle war es ein gelungener Auftakt für die Wettkämpfe<br />

auf der langen Bahn.<br />

| Natacha Göbel<br />

D-Jugend beim Schwaben-Cup<br />

L2-Schwimmer beim Schwaben-Cup<br />

Internationaler Sendercup in Mühlacker<br />

Mit 75 Startern nahm die SSG Reutlingen/Tübingen beim 8. Internationalen Sendercup<br />

am 20. und 21. Mai in Mühlacker teil. Die Trainer nutzten diesen Freibad-<br />

Wettkampf als Training, um ihre Schützlinge sowohl auf den Achalm Cup als auch<br />

auf die Württembergischen Meisterschaften vorzubereiten.<br />

Das Schwimmen im Freibad ist nicht zu vergleichen mit dem<br />

Schwimmen im Hallenbad. Nicht nur, dass die Bahn doppelt so lang<br />

ist, man muss auch Hemmungen überwinden, um 8 Uhr morgens bei 6<br />

Grad Celsius Außentemperatur einzuschwimmen. Außerdem hat man<br />

beim Schwimmen unter freiem Himmel eine schlechtere Orientierung,<br />

vor allem beim Rückenschwimmen. Einige junge Schwimmer stellten<br />

sich neuen Herausforderungen über 400m Freistil, 200m Lagen, 200m<br />

Brust, 200m Rücken und 100m Schmetterling neu. Für Helen Zürn war<br />

es sogar der erste Wettkampf auf der langen Bahn.<br />

Die Jüngste im Bunde, Jona Kern (2009), holte sich bei drei Starts<br />

dreimal Gold. Ihre Schwester Finnja Kern schwamm Bestzeit über<br />

100m Schmetterling und wurde Dritte. Annalena Göbel erreichte einen<br />

guten 4. Platz über 100 m Brust. Sowohl Kim Lamparter als auch Helena<br />

Retter konnten ihre Bestzeit über 100m Freistil verbessern. Pauline<br />

Schmitz verbesserte in allen gemeldeten Starts ihre Bestzeiten. Josha<br />

Bongers erreichte einen guten 3. Platz über 50 m Freistil. Henrik Ost<br />

wurde bei seinem ersten Start über 50m Schmetterling Zweiter. Außerdem<br />

nahmen noch Sophia Besov, Fee Rottmayr, Marco Löffler, Jupp<br />

Swafing und Lukas-Timo Zimmermann teil. Alle Schwimmer erreichten<br />

neue Bestzeiten und Sophia Besov und Marco Löffler qualifizierten<br />

sich dadurch gleich noch für die Württembergischen Meisterschaften.<br />

Alle waren mit ihren Ergebnissen zufrieden und hatten Spaß. Die älteren<br />

Schwimmerinnen der D-Jugend durften gemeinsam mit den Trainern<br />

im Freibad übernachten.<br />

Die älteren Schwimmer hatten außerdem die Möglichkeit, in den<br />

Finalläufen Preisgelder zu gewinnen. Sophie Ritter wurde jeweils Dritte<br />

über 100 m Freistil und 50 m Brust. Sophie Schmid wurde Erste über<br />

100 m Brust im Vorlauf und Dritte über 100 m Rücken im Vorlauf. Damit<br />

hatte sie das offene Finale in beiden Lagen erreicht. Karolin Margot<br />

Schwille wurde Zweite über 100 m Brust im Vorlauf. Außerdem holte<br />

sie Gold über 200 m Brust und 50 m Schmetterling. Im offenen Finale<br />

über 100 m Brust standen mit Karolin Schwille (Gold), Sophie Schmid<br />

(Silber) und Annalina Sterr (Bronze) gleich drei SSG Reutlingen/Tübingen<br />

Schwimmerinnen auf dem Treppchen. Bei den Männern gewann<br />

Wolfgang Maier das offene Finale über 100 m Brust.<br />

| Natacha Göbel


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> JUNGE SPORTSZENE<br />

31<br />

TSG Schwimmer bei „Jugend trainiert für Olympia“<br />

Im Echazbad in Pfullingen trafen sich am 27. März die Schulmannschaften des<br />

Kreises Reutlingen, um den Kreismeister zu ermitteln.<br />

Der Wettkampf setzte sich zusammen aus den Strecken 25 m Rücken,<br />

25 m Brust, 25 m Freistil und 6 x 25 m Freistilstaffel. Insgesamt<br />

waren 18 Schulmannschaften gemeldet. Der Wettkampf fand unter der<br />

Leitung des Landesbeauftragten Tom Bader statt. Er selbst stand auch<br />

am Beckenrand und gab das Startsignal für die Schwimmer. Erfreulich<br />

für den TSG Vorstandsvorsitzenden dürfte nicht nur die rege Teilnahme<br />

an diesem Wettbewerb gewesen sein, sondern auch, dass viele aktive<br />

Schwimmer der TSG mit dabei waren.<br />

Es starteten Samantha Allgaier und Lukas Timo Zimmermann im<br />

Team der Hermann-Kurz-Schule, Amy Katalyn Rottländer für die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule,<br />

Marco Löffler für die Hohbuchschule<br />

und Henrik Ost für die St. Wolfgang-Schule. Die meisten TSG<br />

Schwimmer starteten jedoch für die Eduard-Spranger-Schule. Jona<br />

Kern, Annalena Göbel, Nele Schlüsselburg, Smilla Wallner, Valentin<br />

Raach und Jupp Swafing. Sie hatten sich gegen die Mörikeschule Sondelfingen<br />

und die St. Wolfgang Schule Reutlingen durchgesetzt und<br />

durften dadurch am 17. Mai in Tübingen am RP-Finale teilnehmen.<br />

| Natacha Göbel<br />

EISSPORT<br />

Erfolge bei den Nachwuchsmeisterschaften<br />

Am 4. März feierten fünf Läuferinnen ihre Premiere bei den Baden-Württembergischen<br />

Nachwuchsmeisterschaften im Eiskunstlauf in Stuttgart.<br />

Angelina Barisic schaffte es in der Kategorie Kunstläufer direkt<br />

aufs Treppchen und belegte sensationell den 3. Platz. Nur 0,12 Punkte<br />

lag sie hinter der Zweitplatzierten. In Kategorie Anfänger mussten die<br />

anderen vier Reutlingerinnen gegeneinander antreten. Amelie Kazmaier<br />

freute sich über ihren 5. Platz. Sie hatte nur 1,07 Punkte Abstand auf<br />

Platz 3. Mit nur 0,11 Punkten hinter Amelie sicherte sich Laura Beck<br />

den 6. Platz. Michelle Reusch kam auf Platz 8 und Alina Koptschinski<br />

auf Platz 9 im starken Teilnehmerfeld.<br />

Dies zeigt erneut die kontinuierliche Weiterentwicklung der Sparte,<br />

auch wenn die Trainingsbedingungen in Reutlingen in dieser Saison<br />

drastisch eingeschränkt wurden. Durch qualifizierte Trainingsarbeit der<br />

Trainerinnen Melanie Klebes, Yulia Schlegel und Movita Sumbél und<br />

mit viel Fleiß der Läuferinnen – und zusätzlichem Training in Stuttgart<br />

- konnten sie diesen tollen Erfolg feiern.<br />

| S. Kazmaier Laura, Alina, Michelle und Amelie<br />

Zwei Siege beim Hermann-Kist-Pokal<br />

Beim Hermann-Kist-Pokal, dem baden-württembergweiten Eiskunstlauf-Wettbewerb<br />

des EKV Balingen, landeten zwei Starter der TSG Reutlingen ganz oben<br />

auf dem Siegerpodest.<br />

Leonie Schlegel siegte bei ihrem allerersten Auswärtswettbewerb<br />

überhaupt in der Kategorie Eismäuse. Amelie Kazmaier gewann in<br />

der Kategorie Anfänger Gruppe 3. Die weiteren Ergebnisse unserer<br />

Läuferinnen: Platz 4: Sophia Großmann (Eismäuse), Antea Krajinovic<br />

(Parcours Standard) und Mia-Sophie Stickel (Freiläufer ohne Musik).<br />

Platz 5: Michelle Reusch (Anfänger). Platz 6: Alina Koptschinski (Anfänger).<br />

In der Grand-Slam-Wertung (dies ist eine Gesamtwertung der<br />

Wettbewerbe in Ulm, Balingen, Senden und Reutlingen) konnten die<br />

Läuferinnen der TSG in der Endabrechnung am Achalm-Pokal in Reutlingen<br />

am 2. April noch einen hervorragenden zweiten Platz sichern.<br />

Jedoch war der Sieger der Schwenninger SERC nicht mehr einzuholen.<br />

| S. Kazmaier Amelie Platz 1, Michelle Platz 5


32 AUF DIE BEINE GESTELLT … WAS SO LIEF REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

HANDBALL<br />

Kaiserwetter beim 33. Spiel und Wandertag<br />

In diesem Jahr hatten die Handballer wieder großes Glück mit dem Wetter an<br />

Christi Himmelfahrt. Ab 8 Uhr strömten die ersten Wanderer in den Volkspark.<br />

Und Tradition bleibt Tradition.<br />

Bei Roter Wurst, Schweinehals, Pommes und vielen Getränken<br />

konnten sich die vielen Gäste auf die Sommer-Grill-Saison einstimmen.<br />

Zur Unterhaltung spielten ab 10:30 Uhr wieder die Band Time Square<br />

Hits aus den vergangenen Jahrzehnten. Um die Mittagszeit waren alle<br />

120 Biertischgarnituren belegt. Die Schlangen bei der Essenausgabe<br />

waren gigantisch. Um diese Zeit kamen dann auch die ersten Wanderer<br />

zurück, die es sich nicht haben nehmen lassen, die zwölf Kilometer<br />

rund um den Georgenberg zu wandern. Auf der Pfullinger Seite des<br />

Georgenbergs wurde am Außenstand der Handballer der erste Durst<br />

und Hunger gestillt.<br />

Ab 14 Uhr hatten die Handballer wieder die „Beteiligten“, sowohl<br />

vom GEA, der KSK und die Vorstände der anderen TSG Abteilungen<br />

ins Kaffeezelt eingeladen. Und fast zwei Tische konnten belegt werden.<br />

An dieser Stelle nochmals Danke für die jahrelange Unterstützung.<br />

Der GEA war mit Riesentischkicker und Glücksrad vertreten, die KSK<br />

stellte wieder die Hüpfburg und viele tolle Preise für die Spielstraße zur<br />

Verfügung. Am AOK-Stand konnten schicke Hüte und anderes in Empfang<br />

genommen werden. Ab 19 Uhr war es dann ziemlich schwierig,<br />

die Gäste von den Bänken zu bekommen, aber ab 21 Uhr konnten die<br />

Helfer ihren wohl verdienten Feierabend im TSG Jahnhaus Biergarten<br />

genießen. Das Orga-Team (Wolfgang Hirning, Alexander Steuer, Stephan<br />

Kreuziger und Andreas Müller) war zufrieden, wieder ein großer<br />

Tag geschafft. Natürlich hier nochmals herzlichen Dank an die aktiven,<br />

AH- und jugendliche Handballer, die zum Großteil auch den ganzen Tag<br />

im Park waren. Wir hoffen wieder auf eure Unterstützung, wenn wir<br />

zum 34. Spiel und Wandertag an Himmelfahrt, 10. Mai 2018 einladen.<br />

| Text: Wolfgang Hirning | Fotos: Herbert Schmoll


EISSPORT<br />

Zocken im Sommer<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> AUF DIE BEINE GESTELLT ... WAS SO LIEF<br />

33<br />

Geschicklichkeitsparcours – gar nicht so einfach<br />

Sie können es nicht lassen. Zwar gibt es in Reutlingen für die Eishockeysportlerinnen<br />

und -sportler kein echtes Eis mehr – doch beim Spiel- und Wandertag<br />

der TSG Reutlingen an Christi Himmelfahrt hatten sie die Möglichkeit, bei strahlendem<br />

warmen Wetter auf einer Kunsteisfläche von etwa 50 qm zu spielen.<br />

Die Eisflächenplatten aus Kunststoff wurden von der Eventgastronomie<br />

Högerle zur Verfügung gestellt, durch Abteilungsmitglieder<br />

verlegt und durch die Eissportfreunde Reutlingen unterstützt. Am Donnerstag<br />

waren den gesamten Tag durchgängig Kinder und Jugendliche<br />

auf dem „Eis“, um zu „zocken“, also gegeneinander zu spielen – oder<br />

ihre Geschicklichkeit mit Schläger und Puck in einem Parcours zu testen.<br />

Viele konnten so – mitten im Sommer – einen ersten Kontakt mit<br />

dem kalten Sport knüpfen und erfolgreich und interessiert den Umgang<br />

mit Puck und Schläger auf der eisähnlichen glatten Fläche erproben.<br />

Die Eishockey-Jugend der TSG Reutlingen hat die Planungen für<br />

die kommende Saison bereits in trockenen Tüchern und wird wiederum<br />

in einer Spielgemeinscahft mit den EC Eisbären Balingen Jugendteams<br />

in verschiedenen Altersklassen stellen. Um zum Saisonbeginn Ende<br />

September fit zu sein, starten die Jungs und Mädchen der Eishockey-<br />

Abteilung beim Sommertraining durch. Dieses Jahr findet zweimal<br />

wöchentlich ein Training statt, um die Kondition zu stärken sowie Koordination<br />

und Technik zu verbessern. Auch im Sommer sind interessierte<br />

Kinder und Jugendliche eingeladen, sich mit dem Eishockeysport<br />

vertraut zu machen – bei Interesse bitte an die TSG Eishockeyabteilung<br />

wenden.<br />

| Carola Reinmuth<br />

SCHWIMMEN<br />

Nach dem Schwimmen schnell in die Laufschuhe<br />

32 aktive Schwimmer der SSG Reutlingen/Tübingen starteten am 2. Juni beim<br />

von der TSG Reutlingen ausgerichteten 5. Swim and Run im Reutlinger Freibad.<br />

Nachdem die Schwimmstrecke zurückgelegt war hieß es in der<br />

Wechselzone schnell in die Laufschuhe rein und auf die Laufstrecke.<br />

Die Jüngsten im Bunde (Jahrgang 2010/2011) mussten 25 m<br />

Schwimmen und 400 m Laufen. Carlota Horvath aus der E-Jugend<br />

kam nach 03:14 min. als Erste ins Ziel. Franziska Hergel wurde 4. Bei<br />

den Jungs war es Luis Retter aus der Aufbaugruppe, der nach 04:00<br />

min. als Sechster ins Ziel kam gefolgt von Rasmus Pochstein. Aus der<br />

Aufbaugruppe der TSG startete außerdem noch Luis Hermle. Eine ganz<br />

tolle Leistung brachten die Kinder aus der E-Jugend, denn alle waren<br />

am Start. Semih Aydin, Marcel Edinger, Jonathan Fundel, Olivia Hähndel,<br />

Anton Hartmann, Klara Heger, Sebastian Howe, Nils Leßmann,<br />

Nora Neuberg, Morgan Kelly Hornibrock, Joan Antonio Northolt Coll<br />

und Sara Seitz.<br />

Im Jahrgang 2008/2009 mussten 50 m geschwommen und 500 m<br />

gelaufen werden. Hier gewann Annalena Göbel aus der D-Jugend vor<br />

Jona Kern aus der E-Jugend. Beide kamen zeitgleich nach 00:59 min.<br />

aus dem Wasser. Annalena überquerte nach 03:26 min. die Ziellinie,<br />

Jona nur acht Sekunden später. Bei den Jungs setzte sich Josha Bongers<br />

in einer Zeit von 03:18 min. durch. Henrik Ost wurde Dritter.<br />

In der Altersklasse 2006/2007 schaffte es Finnja Kern auf den 6.<br />

Platz, Helena Retter auf den 9., Kim Lamparter auf den 10. und Fee<br />

Rottmayr auf den 14. Marco Löffler gewann in 06:15 min. Sie legten<br />

eine Strecke von 100 m Schwimmen und 1 km Laufen zurück. Aus der<br />

SSG RT/TÜ L2 und L4 Gruppe starteten Paul Magel, Leonard Ost, Janina<br />

Reinmuth und Torben Pfister.<br />

Bei den Erwachsenen gingen Mastersschwimmerin Almut Castor<br />

und Natacha Göbel aus der Kraultechnikgruppe an den Start. Sie mussten<br />

400 m Schwimmen und 4 km Laufen. Almut Castor schaffte dies in<br />

einer Zeit von 29:31 und Natacha Göbel in 32:47. Für alle Teilnehmer<br />

und Teilnehmerinnen war es ein toller und etwas anderer Wettkampf als<br />

die gewohnten Schwimmwettkämpfe. Für viele stand hier der gemeinsame<br />

Spaß im Vordergrund, ganz nach dem Motto „Dabeisein ist alles!“<br />

| Natacha Göbel


34 AUF DIE BEINE GESTELLT ... WAS SO LIEF REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

FECHTEN<br />

Grundler ist Deutscher Vize-Meister<br />

Colin Grundler von der TSG Reutlingen hebt seinen Arm nach oben und zeigt mit<br />

seiner Degenspitze gen Himmel. Eine schwere Last fällt von dem bescheidenen<br />

und eher in sich gekehrten Fechter ab.<br />

Mit einem deutlichen 10:4 weist Grundler seinen Gegner im Kampf<br />

um den Finaleinzug bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften in<br />

die Schranken. Sein Ziel, seine Vorjahresleistung als Drittplatzierter<br />

zu verbessern, ist ihm mit Bravur geglückt.<br />

Der 11. tisoware.POKAL, die Deutschen Meisterschaften der B-Jugendlichen<br />

im Herrendegen, war das Highlight der diesjährigen Saison<br />

für die besten Nachwuchsfechter deutschlandweit. Das vom 13. bis 14.<br />

Mai in Reutlingen (Storlach-und Dietweghalle-Sporthalle) ausgetragene<br />

Turnier wurde getrennt in den Altersklassen 2004 und 2003 gefochten.<br />

Mit Grundler, Nils Röhm, Julias Kazmaier (alle 2003) und Kevin Brudi<br />

(2004) schafften es gleich vier TSG'ler in die Direktausscheidung,<br />

womit sie ihre gute Leistung in der diesjährigen Saison unterstrichen.<br />

Brudi, für den es die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft<br />

überhaupt war, konnte seine starke Form leider nicht aufrechterhalten<br />

und musste sich im 32er K.O. geschlagen geben. Unglücklich verlief es<br />

auch bei den Älteren. Es kam zu einem internen Vereinsduell zwischen<br />

Röhm und Kazmaier, das Röhm für sich entschied. Im Kampf um die<br />

letzten acht lieferte sich Röhm ein umkämpftes Gefecht gegen Michael<br />

Trebis, das der Reutlinger jedoch verloren geben musste. Grundler<br />

dagegen zeigte kaum Schwächen und behielt auch in engen Situationen<br />

die Nerven. Im Viertelfinale zog er nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen<br />

gegen Tristan Mutsulevits ins Halbfinale ein. Gegen Valentino Marx<br />

zeigte das Ausnahmetalent sein ganzes Können und ließ seinem Kontrahenten<br />

vor Heimpublikum keine Chance. Erst im Kampf um den<br />

Turniersieg hatte Grundler gegen Keanu Nagel das Nachsehen. Er ging<br />

früh in Rückstand und konnte, trotz kämpferischer Leistung, das Gefecht<br />

nicht mehr drehen. Nichtsdestotrotz konnte Grundler seinen Vorjahreserfolg<br />

als Bronzemedaillengewinner steigern und kürte sich zum<br />

Abschluss der Saison verdient mit dem Deutschen Vize-Meistertitel.<br />

Auch seine Vereinskollegen konnten sich gute Platzierung erkämpfen.<br />

Röhm kam bei den Älteren auf Rang 12, gefolgt vom Kazmaier auf<br />

Platz 17 und Maxime Mez auf Platz 42. Bei den Jüngeren konnte sich<br />

Brudi auf Rang 25 kämpfen.<br />

Im Mannschaftswettbewerb traten 28 Mannschaften an. Württemberg<br />

1 war mit Grundler und Röhm sowie den Heidenheimern Max<br />

Eberhardt und Jonas Boorz besetzt. Brudi focht bei Württemberg 2 mit<br />

und die Reutlinger Kazmaier, Mez und Maximilian Kunath stellten die<br />

Mannschaft für Württemberg 3. Alle drei Teams konnten sich für das<br />

Achtelfinale qualifizieren. Die zweite Mannschaft von Württemberg<br />

musste sich jedoch gegen die stärker fechtende Mannschaft aus Berlin<br />

mit 37:45 Treffern geschlagen geben. Darüber hinaus kam es zu einem<br />

Duell zwischen Württemberg 1 und Württemberg 2, das die Mannschaft<br />

um Grundler und Röhm mit 45:40 Treffern für sich entschied.<br />

Im Viertelfinale lieferte sich das letzte verbliebene Team aus Württemberg<br />

einen engen Kampf gegen Nordrhein. Diesmal zogen sie den<br />

Kürzeren, weshalb es am Ende nicht für eine Medaille reichte. Württemberg<br />

1 belegte den 5. Platz, gefolgt von Württemberg 2 auf Rang 11<br />

und Württemberg 3 auf dem 15. Platz.<br />

Insgesamt war der 11. tisoware.POKAL ein rundum gelungenes<br />

Turnier mit hochklassigen und spannenden Gefechten sowie einer tollen<br />

Stimmung in der Halle und bei den Zuschauern. Es war ein würdiger<br />

Abschluss der Saison für die jungen Fechter, die sich nun eine kleine<br />

Verschnaufpause verdient haben. Ein großer Dank geht an den Namensgeber<br />

und die Firma tisoware und die Organisatoren und Helfer vor Ort,<br />

ohne die dieses Turnier nicht möglich gewesen wäre!<br />

| Beate Hummel<br />

Partnerschaftstreffen bei BeckaBeck<br />

Sich gegenseitig austauschen, neue Kontakte knüpfen und viel Wissen über die<br />

schwäbische Backkultur des Traditionsunternehmens BeckaBeck mitnehmen –<br />

Das Partnerschaftstreffen der TSG Reutlingen bei BeckaBeck in Römerstein am<br />

14. März war ein rundum gelungenes Event.<br />

Eröffnet wurde der Abend mit einer Führung durch die Back- und<br />

Konditorstube. Der Inhaber Heinrich Beck führte in die Geheimnisse<br />

des guten Backens ein und stellte sein bio-zertifiziertes Unternehmen<br />

vor, dessen Philosophie auf Geschmack, Qualität und Regionalität beruht.<br />

Im Anschluss daran wurde zur Tat geschritten und fleißig Brezeln<br />

und Laugenstangen geformt und gebacken. Der Ausklang des Abends<br />

bildeten ein gemütliches Beisammensein und ein gemeinsames Abendessen.<br />

Darüber hinaus wurde diese Veranstaltung zum Anlass genommen,<br />

die Leistung der Übungsleiter der TSG Reutlingen zu honorieren,<br />

deren Ausbildung von BeckaBeck als Sponsor finanziell unterstützt<br />

wird. Fünf lizensierte Fechter durften an diesem tollen Abend teilhaben,<br />

von dem sie viele neue Eindrücke mitnehmen. Ein großer Dank<br />

gilt vor allem BeckaBeck und der TSG Reutlingen, die diese Veranstaltung<br />

ermöglicht haben.<br />

| Beate Hummel


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> AUF DIE BEINE GESTELLT ... WAS SO LIEF<br />

35<br />

Landeslehrgang im Rollstuhlfechten<br />

In Reutlingen fand vom 21. bis 23. April <strong>2017</strong> erneut der Baden-Württembergische<br />

Landeslehrgang im Rollstuhlfechten statt.<br />

An diesem Wochenende konnten die Sportler ausgiebig trainieren,<br />

sportliche Erfahrung sammeln und Neues dazu lernen. Es wurden<br />

intensive Aufwärmprogramme zur Verbesserung der Kondition<br />

und zur Stärkung der Muskulatur durchgeführt. Verschiedene Partnerübungen<br />

und Fechteinheiten ergänzten die Trainingseinheiten. Das<br />

abwechslungsreiche Programm rundeten Einzellektionen ab, in denen<br />

die Fechter individuell gefordert und gefördert wurden. Wer an diesem<br />

Wochenende seine Schultern nicht spürte, hatte definitiv etwas falsch<br />

gemacht. Es war ein sehr gelungener Lehrgang, auf den die Sportler<br />

und die Trainer zufrieden zurückblicken können. Bis zu den nächsten<br />

Turnieren und Landesmaßnahmen bleibt den Fechtern nun etwas Zeit,<br />

an ihren Defiziten weiter zu arbeiten – denn ohne Fleiß, kein Preis!.<br />

| Beate Hummel<br />

Kochabend bei ALB-GOLD<br />

Dass das Trainerteam der TSG Reutlingen nicht nur in der Fechthalle überzeugt,<br />

hat es am 19. Mai im Kochstudio von Hauptvereinssponsor ALB-GOLD bewiesen.<br />

Voller Motivation ging es ins Gefecht mit Rhabarberkompott und<br />

Karottentarte, ans Parieren des Zitronenhähnchens und manchmal auch<br />

ans Umgehen des Abtrocknens. Mit Tipps von Nadine und Anika vom<br />

ALB-GOLD-Team, frischen Kräutern und Orangenscheiben wurde<br />

den Gerichten der letzte Feinschliff verliehen, ehe es an den feierlichen<br />

Verzehr ging. Als Vorspeise wurde schaumige Spargelcrémesuppe mit<br />

Kräuter-Zupfbrot serviert. Im ersten Hauptgang folgte eine bunte Karotten-Spiralen-Tarte<br />

mit Zitronenhähnchen und frühsommerlichem<br />

Salat. Obwohl die meisten bereits nach der Spargelcrémesuppe satt<br />

waren, langten die Trainer auch beim zweiten Hauptgang, der Linsenbolognese<br />

mit Dinkel Vollkorn Drelli, zu. Den krönenden Abschluss<br />

markierte ein Erdbeer-Rhabarber Tiramisu mit leichter Amaretto-Note.<br />

| Beate Hummel<br />

AIKIDO<br />

Farbenwechsel<br />

Aus Orange wird Grün: Holger Hertsch und Johannes Bendier hatten sich durch<br />

viele Trainingsbesuche in den vergangenen Monaten intensiv auf ihre Grüngurt-<br />

Prüfung vorbereitet, besonders auch an Sonntagen in den 40+ Trainings.<br />

Der Trainingseinsatz hat sich sichtlich gelohnt: Am 3. Mai legten<br />

sie vor Manfred Horschke erfolgreich ihre Prüfung ab. Wir gratulieren<br />

zum Farbenwechsel und freuen uns auf viele weitere Trainingsstunden<br />

mit ihnen. | Text: Dietmar Porcher | Foto: Privat<br />

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Holger Hertsch (links) und Johannes Bendier mit Urkundenlächeln<br />

nach der bestandenen Prüfung<br />

Strom


36 AUF DIE BEINE GESTELLT...WAS SO LIEF REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

JU JUTSU<br />

3. Dan für Claudia Auer<br />

Am 6. Mai fanden zeitgleich zwei von der Abteilung Ju-Jutsu der TSG ausgerichtete<br />

Lehrgänge in der Rennwiesenhalle statt, zu denen etwa 60 Sportler nach<br />

Reutlingen gekommen waren.<br />

Gleich zu Beginn wurde Claudia Auer der 3. Dan Ju-Jutsu verliehen.<br />

Claudia ist damit die erste weibliche Trägerin des 3. Dan Ju-Jutsu in der<br />

TSG Reutlingen. Volkmar Baumbast, Präsident des Württembergischen<br />

Ju-Jutsu Verbandes und Träger des 7. Dan Ju-Jutsu, wollte es sich nicht<br />

nehmen lassen, diese Ehrung persönlich vorzunehmen. Nach einem<br />

kurzen Rückblick über Claudia Auers Karriere als Ju-Jutsuka kam er<br />

zum eigentlichen Punkt, der Verleihung des 3. Dan Ju-Jutsu. Sichtlich<br />

gerührt von dieser, für sie völlig unerwarteten Auszeichnung, musste<br />

sie erst einmal Luft holen, um sich bedanken zu können. Emotional<br />

ließ dies auch keinen der übrigen Anwesenden kalt. Schließlich ist es<br />

keine Selbstverständlichkeit einen Dan-Grad verliehen zu bekommen.<br />

Danach ging es zu den Lehrgängen. Während Enno Häberlein, 4.<br />

Dan Ju-Jutsu, bei den Kindern und Jugendlichen mit „Würfen jenseits<br />

des Prüfungsprogrammes“ aufwartete, standen bei Guiseppe D'Amico,<br />

7. Dan Ju-Jutsu, „Bewegungsformen“ auf dem Programm. Beide Referenten<br />

waren nicht zum ersten Mal bei der TSG Reutlingen zu Gast<br />

und beide zeigten, dass sie es verstanden, die Teilnehmer zu beeindrucken<br />

und ihre Techniken an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Der<br />

lange anhaltende Applaus zeigte, dass es den Teilnehmern viel Spaß<br />

gemacht hatte und sie das nächste Mal bestimmt mit dabei sind, wenn<br />

die beiden Referenten wieder bei uns zu Gast sind.<br />

| Text: Klaus Ziese | Foto: Nina Frank<br />

v.l. Volkmar Baumbast (Ju-Jutsu-Verband B-W),<br />

Claudia Auer, Peter und Klaus Ziese (beide TSG)<br />

JUDO<br />

Training in den Alpen<br />

Umgeben von schneebedeckten mächtigen Gipfeln liegt auf 1.400 m Höhe die<br />

einzigartige Judohütte bei Eggberge am Vierwaldstätter See in der Schweiz.<br />

Mittlerweile schon zum dritten Mal nutzten 21 Judoka der TSG<br />

Reutlingen das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende, um hoch oben<br />

bei schönstem Wetter in den Schweizer Alpen zu trainieren. Im hauseigenen<br />

Dojo gab es täglich zwei lange, anstrengende Trainingseinheiten.<br />

Einige Frühaufsteher begannen den Tag sogar mit einer zusätzlichen<br />

Laufrunde vor dem Frühstück. Die lange Mittagspause nutzten viele,<br />

um wandernd die traumhafte Umgebung zu erkunden, Auerhähne zu<br />

beobachten oder sich am blauen Enzian zu erfreuen. Am Ende des Trainingstages<br />

Anzeige TSG_Mai17.qxp_Failenschmid stand erstmal bei fast allen die 29.05.17 Sauna auf 10:12 dem Seite Programm, 1<br />

während andere schon anfingen, das Abendessen zu kochen. In großer<br />

Gemeinschaft wurde später reichlich gegessen und viel gelacht.<br />

An den lauschigen Abenden konnten alle von der großen Holzterrasse<br />

aus hervorragend unzählige Sterne beobachten, den Flug der<br />

Raumstation ISS verfolgen oder am Lagerfeuer noch klebrige Marshmallows<br />

grillen. Doch dann kam leider der Abschied. Nach der Seilbahnfahrt<br />

hinab ins Tal zu den Autos wagten einige Mutige sogar noch<br />

den Sprung ins sehr frische Wasser des Vierwaldstätter Sees am Fuße<br />

der Tellskapelle. Fazit des diesjährigen Judoausflugs: Klar, das machen<br />

wir nächstes Jahr wieder!<br />

| Frank Brodocz<br />

Da steckt mehr drin.<br />

Z.B. die brennende Vorfreude auf eine<br />

genussvolle Grillsaison.<br />

Wir sind bereit in unseren Filialen:<br />

Markthalle Reutlingen | Münsingen |<br />

Würtingen | Bernloch | Markthalle<br />

Stuttgart | Stammhaus Gächingen<br />

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INKLUSIV<br />

TSG Tischtennisspieler dominieren den Südwesten<br />

Beim traditionellen Achalm-Cup der TSG Reutlingen Inklusiv dominierten einmal<br />

mehr die Tischtennisspieler des Gastgebers.<br />

Gewinner der Champions League wurde die erste Mannschaft der<br />

TSG Reutlingen Inklusiv, gefolgt vom TSG Inklusiv Team Bad Urach,<br />

der 3. Platz ging an die TSG Team Reutlingen 2. Die Tischtennismannschaften<br />

der TSG Reutlingen haben sich in den vergangenen Jahren zu<br />

den führenden, wenn nicht sogar dominierenden Teams im Tischtennissport<br />

der Menschen mit mentaler Beeinträchtigung entwickelt. Immer<br />

mehr Menschen mit Handicap im Landkreis und Sportkreis Reutlingen<br />

haben den Weg in die zahlreichen Trainingsabende der TSG Reutlingen<br />

Inklusiv gefunden. Das Ergebnis dieses inklusiven Trainings ließ sich<br />

beim Achalm-Cup in der Oskar Kalbfell Halle ausmachen. Angeführt<br />

von dem international so erfolgreichen Tischtennis-Champion Hartmut<br />

Freund, der seit geraumer Zeit für die TSG Reutlingen Inklusiv an<br />

der Platte steht, gewann das Team der TSG Reutlingen I somit erneut<br />

den Achalm-Cup vor zwei anderen Teams der inklusiven Abteilung.<br />

Der Zulauf zu diesem so beliebten Mannschaftssport ist enorm.<br />

Mannschaften aus Wilhelmsdorf, Bopfingen, Rottenburg, Mühlacker,<br />

Buttenhausen etc. finden regelmäßig den Weg in die Achalmstadt. Dabei<br />

zeichnet sich dieses Turnier unter der Leitung von Geschäftsführer<br />

Albrecht Tappe vor allem durch seine perfekte Organisation und<br />

Struktur aus. Mit seinem Team, allen voran Daniela Brucker, Nina Magnussen<br />

und Nadja Schenk, ist es erneut gelungen eine fröhliche und<br />

harmonische Atmosphäre in der Halle zu erzeugen. Abteilungsleiter<br />

Dr. Martin Sowa zeigte sich besonders erfreut über die immer besser<br />

werdenden Leistungen an den Platten Nummer 5 der einzelnen Teams.<br />

Hier ist deutlich zu erkennen, wie durch regelmäßig gezieltes Training<br />

die Leistungsstärke auch vermeintlich nicht ganz so starker Spieler gesteigert<br />

werden kann.<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> AUF DIE BEINE GESTELLT … WAS SO LIEF<br />

Hartmut Freund<br />

Besonders wohltuend ist an diesem Turniertag seit Jahren die<br />

freundschaftliche Verbundenheit der Spieler untereinander zu konstatieren.<br />

Man freut sich stets aufeinander, überall ist der herzliche Umgang<br />

miteinander festzustellen. Entscheidend hierzu trägt auch die stets<br />

freundliche Bewirtung und Verköstigung durch die Mitglieder des Fördervereins<br />

bei. Sie sorgen oben auf und neben der Tribüne für einen<br />

reibungslosen Ablauf in der Versorgung der Teilnehmer. Ein Baustein<br />

der sehr hoch geschätzt wird. Sieger in der Winner League wurde das<br />

Team aus Wilhelmsdorf, während Mühlacker den Siegerpokal der Lucky<br />

League mit nachhause nahm. Wieder einmal erlebte die Kalbfell<br />

Halle mit 16 Teams aus ganz Baden-Württemberg eine Demonstration<br />

gelebten Inklusionssports. Der Weg, den die TSG Reutlingen Inklusiv<br />

auch in Kooperation mit dem Landkreis und Sportkreis Reutlingen eingegangen<br />

ist, trägt immer mehr positive Früchte.<br />

| Text: Dr. Martin Sowa | Foto: Fitz Neuscheler<br />

37


38<br />

AUF DIE BEINE GESTELLT...WAS SO LIEF REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

INKLUSIV<br />

Zweite Runde der Fußballstützpunktserie<br />

Erneut hatte die TSG Reutlingen Inklusiv zwölf Fußball spielende Schüler mit<br />

Handicap zu einem weiteren Stützpunkttrainingstag auf das Sportgelände der<br />

TSG Reutlingen an der Ringelbachstraße eingeladen.<br />

Mit Feuereifer und nicht nachlassendem Elan hatten die begeisterten<br />

Fußballer wieder einmal die Gelegenheit unter der Leitung von<br />

Kim Laudage, Übungsleiter der TSG Reutlingen Inklusiv und Trainer<br />

der A-Jugend des VfB Stuttgart, ein gut strukturiertes Training<br />

zu absolvieren. Die Schüler rekrutierten sich auch dieses Mal aus den<br />

sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in Reutlingen,<br />

Münsingen, Tübingen und Stuttgart. Die große Zielsetzung des von<br />

der Porsche-AG in Stuttgart geförderten Fußballmoduls ist es, jungen<br />

Menschen mit Handicap die Möglichkeit zu geben, auf ihrem Niveau<br />

Fußball strukturiert zu trainieren und damit auch den Weg in ortsnahe<br />

Vereine zu finden. Im letzten Jahr fand einer der Teilnehmer direkt den<br />

Weg in die Landesauswahl der Fußballer mit mentaler Beeinträchtigung<br />

und nahm gleich an der deutschen Meisterschaft der Länder in<br />

Schleswig-Holstein teil.<br />

Für die Teilnehmer kann sich durch diese Stützpunktreihe damit<br />

die Tür zum Vereinsfußball und evtl. auch weit darüber hinaus öffnen.<br />

Albrecht Tappe und Dr. Martin Sowa ist sehr daran gelegen, noch weitere<br />

Schulen zur Teilnahme zu bewegen; zeigt doch die zunehmende<br />

Nachfrage nach Fußballangeboten in der TSG Reutlingen Inklusiv,<br />

wie beliebt diese Sportart Nummer eins auch für Menschen mit Handicap<br />

ist. Weitere drei Termine wird die TSG Reutlingen Inklusiv im<br />

Jahr <strong>2017</strong> deshalb noch anbieten, um den sportlichen Inklusionsprozess<br />

weiter voranzubringen.<br />

| Text: Dr. Martin Sowa | Foto: Dominik Schaal


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> AUF DIE BEINE GESTELLT … WAS SO LIEF<br />

39<br />

Preisverleihung im Europa-Park<br />

Ein ganz besonderes Erlebnis durfte die mehr als aktive Hip-Hop-Gruppe der<br />

TSG Reutlingen Inklusiv Anfang Mai verbuchen.<br />

Auf Einladung von Toto-Lotto Baden-Württemberg durfte sie den<br />

diesjährigen Anerkennungspreis in Höhe von 400 € entgegennehmen,<br />

welche mit einem gleichzeitigen freien Besuch des Europa-Parks verbunden<br />

war. Die TSG Inklusiv hatte den Preis für ihr neues bundesweit<br />

einmaliges Projekt „Stark wie Zwei!“ gewonnen. Trotz Regenwetter,<br />

welches den viel gefragten Tänzern aber nichts ausmachte, genoss die<br />

Gruppe den Tag bei Bootsfahrten und rasantem Achterbbahngeschwindigkeitsrennen<br />

in der Euro-Mir.<br />

Aber auch ein Besuch im neuen Land von Arthur stand auf dem Programm,<br />

wo die neue Achterbahn hohe Bewunderung hervorrief. Nach<br />

einem mehr als abwechslungsreichen Tag ging es dann schon wieder gestärkt<br />

auf die Rückfahrt in Reutlingen, wo im Jahr <strong>2017</strong> zahlreiche Auftritte<br />

auf die so stark gefragte Hip-Hop-Gruppe warten. Wer Interesse<br />

hat bei einer Festivität mit dieser inspirierenden Gruppe sein Programm<br />

zu bereichern, der kann sich gerne bei der Geschäftsführung der TSG<br />

Reutlingen Inklusiv in der Sondelfinger Str. 107 melden. Falls es zeitlich<br />

noch machbar ist, kommen wir gerne, um Ihr Fest mitzugestalten.<br />

| Dr. Martin Sowa<br />

SCHNEESPORT UND TRIATHLON<br />

1.Mai – Arbeitsfreier Tag – Von wegen<br />

Die meisten Menschen nutzen den 1. Mai, um sich auszuruhen bzw. um diesen<br />

Tag ohne Arbeit zu verbringen.<br />

Zum Beispiel, um am Vorabend zum „Tanz in den Mai“ in den anschließenden<br />

freien Tag hinein zu feiern oder um am „Tag der Arbeit“<br />

traditionell gemeinsam eine Wanderung durchzuführen. So geschehen<br />

bei der Abteilung „Schneesport und Triathlon“ in der TSG Reutlingen.<br />

Bei stetigem Nieselregen ging es in Eningen los. Von annähernd 20 Personen<br />

mussten knappe 300 Höhenmeter bewältigt werden, um ins frisch<br />

renovierte Wanderheim „Eninger Weide“ auf St. Johanns Höhe zu gelangen.<br />

Doch wie wird Arbeit definiert? Arbeit ist Kraft mal Weg! Eine<br />

ganz schön anstrengende Arbeit am „Tag der Arbeit“! Doch beim Anblick<br />

all der dargebotenen regionalen Gerichte war die Mühsal schnell<br />

verflogen und der Kalorien-Speicher wieder ordentlich aufgefüllt. Zudem<br />

hatte der Rückweg doch einen gewaltigen Vorteil. Es regnete zwar<br />

weiter, doch von nun an ging stetig bergab.<br />

| Klaus Pape<br />

Wir sind so frei.<br />

Alkoholfrei!<br />

I S O T O N I S C H


40 INFORMATIVES REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

HOCKEY<br />

Gesucht und gefunden<br />

Seit Herbst 2016 trifft sich unsere buntgemischte Gruppe aus ca. zehn Spielern<br />

und Spielerinnen jeden Mittwoch zum geselligen Hockey-Abend in der Sporthalle<br />

der Schillerschule in Orschel-Hagen.<br />

Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Abteilungsleitung<br />

rund um Uta und Frank Gatzky können wir - ein paar ehemalige Jugendspieler<br />

und neu dazugewonnene Hockeybegeisterte - in der TSG<br />

Reutlingen nun mit dem Stock einem kleinen Kunststoffball hinterherjagen.<br />

Mit Frühlingsbeginn startet auch unsere erste Feldsaison, welche<br />

bereits bei schönstem Sonnenschein in Angriff genommen wurde.<br />

Wir trainieren Freitag nachmittags auf dem Kunstrasenplatz beim Carl-<br />

Diem-Stadion. Über weitere begeisterte Mitspielende würden wir uns<br />

sehr freuen, egal ob ihr sportlich ambitioniert seid und über Hockeyerfahrung<br />

verfügt, oder ob ihr einfach mal in eine sehr interessante und<br />

abwechslungsreiche Ballsportart reinschnuppern wollt.<br />

Bei Interesse meldet euch bei Dennis Seitzer,<br />

E-Mail: dennis.seitzer@gmx.de.<br />

| Dennis Seitzer<br />

INLINE-HOCKEY<br />

Inline-Hockey Gruppe wächst<br />

Die Inline-Hockey-Gruppe der TSG trainiert weiterhin montags ab 19:00 Uhr in<br />

der kleinen Theodor-Heuss-Halle. Die Gruppe hat in den letzten Wochen Zuwachs<br />

bekommen, freut sich aber sehr, wenn weitere Inline-Hockey-Spieler dazu stoßen.<br />

Auch Jugendliche und AHler sind herzlich willkommen.<br />

Bei der Gruppe stehen vor allem Fairness, Freude an der Bewegung<br />

und sich mit tollem Sport fit halten an vorderster Stelle.<br />

| Uli Kicherer<br />

Gesundheit<br />

lohnt sich.<br />

Egal, ob Sie im Fitness-Studio trainieren, regelmäßig für Impfungen<br />

oder Check-ups zum Arzt gehen oder sich eine professionelle Zahnreinigung<br />

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INKLUSIV<br />

Immer mehr Spitzensportler<br />

Dass die TSG Reutlingen Inklusiv seit 38 Jahren das Mekka des inklusiven Breitensports<br />

ist, bei dem jeder seinen Platz findet, ist landesweit bekannt. In den<br />

vergangenen Jahren aber etablieren sich bei der TSG Reutlingen Inklusiv auch<br />

immer mehr Spitzensportler.<br />

Besonders deutlich wurde dies bei der im Reutlinger Rathaus stattgefundenen<br />

Sportlerehrung der Stadt Reutlingen. Allein bei der Verteilung<br />

der großen goldenen Sportmedaille war die TSG Reutlingen bei<br />

fünf Vergaben gleich dreimal vertreten.<br />

Der in der Weltrangliste ganz oben platzierte Tischtennisspieler<br />

Hartmut Freund durfte sich ebenso auszeichnen lassen, wie der Deutsche<br />

Meister im Schwimmen Stefan Löffler und Leichtathlet Sascha<br />

Lang, der seit Jahren inklusiv in der Leichtathletikabteilung des Vereins<br />

mit trainiert. Die große Medaille in Silber erhielt der dreifache Deutsche<br />

Meister Frank Armbruster, der erst kürzlich in Erfurt dreimal ganz<br />

oben auf dem Treppchen stand. Zur deutschen Meisterschaft schaffte<br />

es auch Holger Hautzinger mit seinen Leistungen im 100 m Lauf.<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> INFORMATIVES<br />

Noch gar nicht berücksichtigt waren dabei die beiden Goldmedaillen<br />

im 200m und 800m Lauf, sowie die bronzene Plakette im Standweitsprung<br />

<strong>2017</strong>. Jürgen Schatz und Lars Böhnke erweiterten schließlich<br />

das Feld der mit der großen Silbermedaille dekorierten TSGler, welche<br />

dem Leichtathletiksport nachgehen. Ebenfalls in dieser Kategorie<br />

wurden die Tischtennisspieler Hans-Joachim Hornfeck, Günther Eisele<br />

und Monika Schnell für ihre herausragenden Leistungen von der OB<br />

Barbara Bosch ausgezeichnet. Über eine Sportmedaille in Silber durfte<br />

sich Manuel Vollmer aus der Leichtathletikgruppe freuen.<br />

Unter dem Strich verzeichnete die TSG Reutlingen Inklusiv damit<br />

elf Medaillen, drei davon in der höchsten Kategorie. Für Geschäftsführer<br />

Albrecht Tappe und Abteilungsleiter Martin Sowa spiegelt dieses Ergebnis<br />

zum wiederholten Male die gesamte Breite des Inklusionssports<br />

in der TSG Reutlingen wider. Hier findet jeder seine Heimat und die Veranstaltung<br />

im Reutlinger Rathaus zeigt, dass Inklusionssport in der Stadt<br />

Reutlingen längst etwas ganz Normales geworden ist. | Dr. Martin Sowa<br />

41<br />

SCHWIMMEN<br />

Zahlreiche Schwimmer zur Sportlerehrung geladen<br />

Traditionell zeichnet die Stadt Reutlingen im März Spitzensportler für ihre Leistungen<br />

aus, 136 waren es diesmal.<br />

Zum wiederholten Male stellten dabei die Schwimmer der TSG<br />

Reutlingen zusammen mit den Synchronschwimmern das größte Team<br />

bei der jährlichen Ehrung im Reutlinger Rathaus. Abteilungsleiterin<br />

Eveline Lippet freute sich: „Wir sind breit aufgestellt in der Schwimmabteilung.<br />

Die Synchronschwimmer glänzen bei den Teamwettbewerben.<br />

Bei den Schwimmern sind alle Altersgruppen von zehn bis 55<br />

Jahren bei der Ehrung vertreten gewesen. Die Erfolge motivieren die<br />

Sportler, im Training alles zu geben.“<br />

Für ihre Erfolge bei überregionalen Meisterschaften in Einzeldisziplinen ehrte<br />

Bürgermeisterin Barbara Bosch 35 TSG'lern mit einer Goldenen Sportmedaille:<br />

Stefan Löffler (50 m Brust, Deutscher Meister Inklusiv)<br />

Großen Medaille in Silber:<br />

Wolfgang Maier (50 m + 100 m Brust, Europameister mit Europarekord<br />

AK 30), Rachel Buerker (200 m Freistil, 3. Dt. Meisterschaften<br />

AK 35)<br />

Sportmedaille in Silber:<br />

Karolin Margot Schwille (50 m Brust, Baden-Württembergische Vizemeisterin),<br />

Katja Brand (50 m Schmetterling Ba-Wü. Meisterin), Nina<br />

Löffler (200 m Freistil, Württemb. Meisterin), Paul Achtelik (100 m<br />

Freistil, Württemb. Meister), Eveline Lippet (100 m Rücken, Württemb.<br />

Meisterin, AK 35), Claudia Müller (50 m Rücken, Württemb. Meisterin,<br />

AK 45) und im Synchronschwimmen Lucy Kern (Süddeutsche Vizemeisterin),<br />

Celina Akel (Ba.-Wü. Meisterin), Isabella Leone (Ba.-Wü.<br />

Vizemeisterin), Janina Schmidt (3. Süddt. Meisterschaften).<br />

Mit ihren Mannschaften erfolgreich waren im Schwimmen:<br />

Helena Retter, Torben Pfister, Maxim Castor, Ulrich Pfister, Marios<br />

Gerasimou (Würrtembergische Meister), Jürgen Frey und Heiner<br />

Terton (4x50 Freistil, Deutsche Vizemeister, AK 200)<br />

Synchronschwimmen:<br />

Janina Schmidt (3. Süddt. Meisterschaften), Elisabeth Götz,<br />

Eda Kaplan, Julia Uhlig (Ba-Wü. Meister), Chiara Celeste Kienitz,<br />

Evelin Landmann, Lotta Mala Lootze, Adrijana Prljevic, Janina Schmid,<br />

Sofie Schmidt, Maya Kern, Ana-Magdalena Lacic, Vanessa Weiss,<br />

Anja Zweigerdt (Ba-Wü. Vizemeister)<br />

Die Jugendlichen durften dann eine Woche später noch an der Jugend-Sportlerehrung<br />

des Sportkreises Reutlingen teilnehmen.<br />

| Almut Castor<br />

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Gabriele Telefon: +49 Glessing (0) 71 e.K. 21-9 | Ringelbachstraße 25 40 | Telefax: +49 88 (0) | 72762 71 21-92 Reutlingen 54 21<br />

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42 INFORMATIVES REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

AIKIDO<br />

Die Jahreshauptversammlung in Kürze<br />

Nach Begrüßung aller Teilnehmenden, insbesondere von Tom Bader, dem ersten<br />

Vorsitzenden der TSG Reutlingen und der Verabschiedung des letzten Protokolls<br />

startete die Versammlung mit den Aussprachen.<br />

Abteilungsleiter Manfred Horschke ließ das Jahr 2016 Revue passieren<br />

und ging vor allem auf das 50-jährige erfolgreich gestaltete Jubiläum<br />

im vergangenen Herbst ein. Dabei bedankte er sich für das große<br />

Engagement der Trainer und den vielen Helfern beim Jubiläum. Das<br />

Fehlen einer Vertretung des TSG Vorstandes bei der Feier bedauerte<br />

er. Kassenwart Wilfried Winkler stellt trotz Rückgang der Einnahmen<br />

durch Mitgliedsbeiträge die finanziell gesunde Lage der Abteilung dar.<br />

Für den zweiten Vorsitzenden Gunnar Beschle, der maßgeblich die Vorbereitungen<br />

zum Jubiläum koordinierte, stand auch das Jubiläum im<br />

Vordergrund und er freute sich sehr über den erfolgreichen Verlauf und<br />

das gute Feedback. Er bedankte sich bei allen Helfern für den Lehrgang,<br />

die Ausstellung in der Stadtbibliothek, und auch für die tolle Chronik.<br />

Der Abteilungsflyer ist weiter in Arbeit. Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit<br />

soll ein Schwerpunkt <strong>2017</strong> werden.<br />

Klaus Lange-Feldhahn, verantwortlich für die Mitgliederverwaltung,<br />

stellte leider einen Rückgang durch Bereinigung und weniger<br />

Eintritte fest. Auch Tom Bader diagnostizierte in seinem Beitrag einen<br />

Mitgliederrückgang in der TSG, die nur durch zwei wachsende Abteilungen<br />

aufgefangen wird und berichtete über zukunftsweisende Kooperationen.<br />

Der Technische Leiter Uwe Neumann, konstatierte eine<br />

insgesamt rege Teilnahme an Lehrgängen, Und natürlich war der Jubiläumslehrgang<br />

mit insgesamt vier hochrangigen Meistern gut zu managen.<br />

Noch ein Hinweis: Uwe bittet um rechtzeitige und vollständige<br />

Anmeldung für kommende Lehrgänge und auch um Infos für Fahrgemeinschaften.<br />

Neben den regelmäßigen Berichten im TSG <strong>Report</strong> war<br />

bei Pressewart Dietmar Porcher auch das Jubiläum mit diversen Presseberichten<br />

und der Ausstellung in der Stadtbibliothek Reutlingen inhaltlicher<br />

Schwerpunkt.<br />

Lena Feldhahn, aktuell noch in Elternzeit, freute sich in ihrem Bericht<br />

als Jugendvertreterin über viele bestandenen Prüfungen und eine<br />

erfreulich gute Stimmung wie Trainingsbereitschaft bei ihren Jugendlichen.<br />

Sie dankte den Jugendtrainern Klaus, Uwe, und Thorsten für ihr<br />

Engagement. Neben der Teilnahme an der Feriensportwoche der TSG,<br />

und beim Ferienprogramm der Stadt Reutlingen wurden auch zwei Jugendlehrgänge<br />

in Wiesental und Aichtal besucht. Vom AVBW gab es<br />

zum Jubiläum 100 Euro für die gute Jugendarbeit. Kassenprüfer Manfred<br />

König und Udo Abetini bescheinigten eine vorbildlich und transparent<br />

geführte Kasse. Bei den anschließenden Entlastungen wurden<br />

erst der Kassenwart und dann der Gesamtvorstand komplett entlastet.<br />

Die Vorstandswahlen brachten keine Überraschungen: Abteilungsleiter<br />

Manfred Horschke, Stellvertreter Gunnar Beschle, Kassenwart<br />

Winfried Wickler, Technischer Leiter Uwe Neumann, Pressewart Dietmar<br />

Porcher und Jugendvertreterin Lena Feldhahn wurden in ihrem<br />

Amt bestätigt. Eine Verjüngung unseres Vorstandes bleibt weiterhin<br />

ein wichtiges Ziel. Als Delegierte wurden Gerd Helms und Uwe Neumann<br />

gewählt, für die Mitgliederverwaltung ist weiterhin Klaus Lange-Feldhahn<br />

zuständig. Benjamin Hempel und Manfred König wurden<br />

als Kassenprüfer bestellt.<br />

Mit unserer neu gelayouteten Urkunde wurden zum Abschluss<br />

Manfred Horschke für seine sehr aktive 45-jährige (!), Peter Ziese und<br />

Uwe Neumann für ihre 25-jährige und Leon Schmierer für seine zehnjährige<br />

Mitgliedschaft geehrt. Weiter so!<br />

| Dietmar Porcher<br />

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REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> INFORMATIVES<br />

43<br />

Ab in´s Netz<br />

Wer´s noch nicht weiß: Viele Informationen rund um die Abteilung Aikido mit<br />

Trainingszeiten, Ansprechpartnern und einer Bildergalerie könnt ihr auch auf<br />

der Homepage der TSG Reutlingen – Abteilung Aikido – finden.<br />

Und seit Neuestem sind Infos über uns auch über die neue TSG<br />

Reutlingen-App abrufbar. Probiert´s aus!<br />

| Dietmar Porcher<br />

SCHNEESPORT UND TRIATHLON<br />

Corinna Betz-Reeth<br />

Mit Corinna Betz-Reeth ist eine Skirennläuferin verstorben, die erfolgreich war,<br />

als die TSG zur Marke wurde.<br />

So drückte es Manne Klaiber aus, Bezirkssportwart und später Bezirksvorsitzender<br />

aus Burladingen, der aber selber Reutlinger Sportgeschichte<br />

schrieb, als erfolgreicher Halbschwergewichtler in der Thies<br />

SSV Boxstaffel und so solche Zusammenhänge bewerten konnte.<br />

Wenn man von der TSG redete, meinte man die Reutlinger. Innerhalb<br />

der Jahrgänge 1966, 1967 und 1968 waren unter der Fuchtel der<br />

Trainer Hans Rottmayr, Gudrun Freund, Walter Freund, Franz Verbic,<br />

Bernd Kühme, Jens Dinser, 20 Skirennläufer für die TSG erfolgreich<br />

unterwegs.<br />

Erika Verbic, Christine Leippert, Tanja Herrmann als deutsche<br />

Schülermeisterin im Riesenslalom, Corinna Betz-Reeth, Gitta Prinz-<br />

Wolf, Marion Heck, Tanja Keppler-Wurst, Anette Hinkel, Stefan Beuter<br />

als deutscher Seniorenmeister im Riesenslalom, Klaus Rottmayr<br />

als Mitglied im Milupa DSV Lehrteam, Cristoph Klumpp, Matthias<br />

Klumpp als Doppeleuropameister und Weltklassemann im Langdistanztriathlon,<br />

Eberhard Faiß, Thomas Keppler, Gerd Junginger, Thomas<br />

Kienzler und Hans Rottmayer jun., Bernd Hohloch, Oliver Blochinger,<br />

Oliver Hinkel.<br />

| Text: Walter Buchert | Foto: Klaus Pape<br />

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Gitta Prinz-Wolf, Corinna Betz-Reeth und Marion Heck (v.l.n.r.)


44 AUF DIE BEINE GESTELLT...WAS BALD KOMMT REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

BASKETBALL<br />

Anmeldungen für Basketball-Camp ab sofort möglich<br />

Am 8. und 9. Juli findet jeweils von 9:30 bis 16 Uhr das alljährliche Basketball-<br />

Camp der TSG Reutlingen in der IKG-Halle statt.<br />

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich:<br />

camp@basketball-reutlingen.de<br />

Kosten: 50 € für TSG-Mitglieder, 60 € für Nichtmitglieder.<br />

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen sieben und<br />

16 Jahren. Auch Neulinge sind herzlich willkommen. Verpflegung,<br />

Getränke und Camp-Shirt sind inbegriffen. Als prominenten Besuch<br />

erwarten die TSG Basketballer Bundesligaprofi und Nationalspieler<br />

Mahir Agva (Gießen 46ers), sowie Ex-Walter Tigers Tübingen und<br />

aktuellen ProA-Profi Julian Albus (White Wings Hanau).<br />

| Alexander Rogic<br />

AIKIDO<br />

Raus ins Grüne<br />

Bitte vormerken: Am 30. Juni treffen wir uns um 18 Uhr zum jährlichen „Umsonstund<br />

Draußen-Event“ - Wandern mit anschließendem Grillen.<br />

Der Treffpunkt wird noch bekanntgegeben. Manfred König übernimmt<br />

die Organisation und Streckenführung. Nach den bisherigen statistischen<br />

Auswertungen können wir mit gutem Wetter rechnen. Alle<br />

weiteren Infos erhaltet ihr rechtzeitig über den Newsletter, beim Training<br />

oder auch über die TSG Website, Abteilung Aikido. Wir freuen<br />

uns natürlich über eure rege Teilnahme!<br />

| Dietmar Porcher<br />

DER GANZ GROSSE WURF.<br />

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REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> AUF DIE BEINE GESTELLT...WAS BALD KOMMT<br />

45<br />

www.akermann.de<br />

Sitz: Akermann Hören und Sehen GmbH & Co. KG - Wilhelmstraße 63 - 72764 Reutlingen | www.akermann.de


46 BREITENSPORTKALENDER REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

Trainingstermine Breitensport aus allen Abteilungen<br />

MONTAG<br />

08:30–09:30 | TSG Sporthalle Fitnesszirkel fit&aktiv<br />

16:00–17:00 | TSG Sporthalle Judo-Kindergarten Judo | Frank Brodocz, 0171 5312514<br />

16:00–17:30 | Spranger-Schule Relax & Yoga fit&aktiv<br />

17:00–18:00 | TSG Sporthalle Anfänger-Training (ab 6 Jahre) Judo | Frank Brodocz, 0171 5312514<br />

18:00–20:00 | Oskar-Kalbfell-Halle Basketball U 12 m/w Basketball | basketball@tsg-reutlingen.de<br />

20:00–21:30 | Hermann-Kurz-Schule Bodyfitness fit&aktiv<br />

20:00–22:00 | Spranger-Schule Freizeit 1 – Volleyball mixed (keine Anfänger) Volleyball | Jana Cudok, 0176 8777670<br />

20:00–22:00 | Oskar-Kalbfell-Halle Gymnastik und Spiele für Jedermann Jedermann<br />

20:30–21:30 | TSG Sporthalle Zumba ® fit&aktiv<br />

DIENSTAG<br />

10:30–11:30 | TSG Sporthalle Fit in den Vormittag fit&aktiv<br />

17:00–18:30 | Spranger-Schule Relax & Yoga fit&aktiv<br />

17:40–18:30 | Spranger-Schule Aufbaugruppe 1<br />

Schwimmen | Eveline Lippet<br />

schwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

17:45–18:45 | TSG Sporthalle Bodystep & -fit fit&aktiv<br />

19:00–20:00 | TSG Sporthalle Powermix fit&aktiv<br />

19:00–20:00 | Spranger-Schule Rückenfitness fit&aktiv<br />

20:00–21:15 | TSG Sporthalle Powermix fit&aktiv<br />

20:00–21:00 | Spranger-Schule Bodyfitness fit&aktiv<br />

21:00–21:45 | Spranger Schule Technikgruppe Kraulschwimmen<br />

Schwimmen | Almut Castor<br />

schwimmtechnik@tsg-reutlingen.de<br />

MITTWOCH<br />

09:00–10:00 | TSG Sporthalle fit mit Baby fit&aktiv<br />

16:30–17:15 | Spranger-Schule Aufbaugruppe 2<br />

Schwimmen | Eveline Lippet<br />

schwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

17:00–18:00 | Günther-Zeller-Halle Sportabzeichen ab 18 Jahren Leichtathletik | Günther Neuhäuser<br />

17:15–18:00 | Spranger-Schule Hobby 1 (2006 und 2007)<br />

Schwimmen | Eva Wettstein<br />

hobbyschwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

17:30–19:00 | TSG Sporthalle Functional Cross Fitness fit&aktiv<br />

18:00–18:45 | Spranger-Schule Hobby 2 (2004 und 2005)<br />

Schwimmen | Eva Wettstein<br />

hobbyschwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

18:00–19:30 | Spranger-Schule Basketball U 10 m/w Basketball | basketball@tsg-reutlingen.de<br />

18:30–20:00 | Dietweg-Sporthalle Badminton Kindertraining auch für Anfänger<br />

Badminton | Bernd Weber<br />

badminton@tsg-reutlingen.de<br />

18:45–19:45 | Spranger-Schule Hobby 3 (2003 und älter)<br />

Schwimmen | Eva Wettstein<br />

hobbyschwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

19:45–20:30 | Spranger-Schule Aqua-Fitness für Jugendliche und Erwachsene<br />

Schwimmen | Helga Bach<br />

bach.helga@gmx.de<br />

20:00–21:00 | Spranger-Schule Masters-Hobbygruppe (ab 18 Jahre) Schwimmen | Elli Wolf , 07121 9291777<br />

20:00–22:00 | Dietweg-Sporthalle Badminton für Erwachsene<br />

Badminton | Bernd Weber<br />

badminton@tsg-reutlingen.de<br />

20:30–21:15 | Spranger-Schule Aqua-Fitness für Jugendliche und Erwachsene<br />

Schwimmen | Helga Bach<br />

bach.helga@gmx.de


REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> BREITENSPORTKALENDER<br />

47<br />

DONNERSTAG<br />

15:00–16:00 | TSG Provital Senioren/innen Gymnastik für Jedermann Jedermann | Ingo Ambs, 0170 9535304<br />

16:00–17:00 | TSG Sporthalle Judo-Kindergarten Judo | Frank Brodocz, 0171 5312514<br />

18:00–19:30 | TSG Sporthalle Parkour, ab 12 Jahre<br />

Parkour | TSG Geschäftsstelle,<br />

07121 334250<br />

18:00–20:00 | St. Wolfgang Schule Basketball U 10 Basketball | basketball@tsg-reutlingen.de<br />

18:00–20:00 | Oskar-Kalbfell-Halle Basketball U 16 Basketball | basketball@tsg-reutlingen.de<br />

18:30–19:45 | IKG-Halle schneesportKids für 4–7-Jährige<br />

18:30–19:45 | IKG-Halle schneesportKids für 7–14-Jährige<br />

18:30–19:30 | IKG-Halle<br />

schneesportFit<br />

für Jugendliche und Erwachsene<br />

Schneesport und Triathlon | Anne Längst<br />

anne.laengst@tsg-reutlingen.de<br />

Schneesport und Triathlon | Anne Längst<br />

anne.laengst@tsg-reutlingen.de<br />

Schneesport und Triathlon | Anne Längst<br />

anne.laengst@tsg-reutlingen.de<br />

18:30–20:00 | TSG Provital Yoga meets Fitness fit&aktiv<br />

19:30–20:30 | TSG Sporthalle Hot-Iron fit&aktiv<br />

20:00–21:30 | AEG-Halle<br />

schneesportKick<br />

für Jugendliche und Erwachsene<br />

20:00–21:30 | AEG-Halle Ski- und TriaFit<br />

Jugendliche und Erwachsene<br />

FREITAG<br />

08:30–09:30 | TSG Sporthalle Fit in den Vormittag fit&aktiv<br />

Schneesport und Triathlon | Joachim Stenzel<br />

07121 936114<br />

Schneesport und Triathlon | Matthias Klumpp<br />

07121 965983<br />

17:00–18:00 | TSG Sporthalle Judo-Kindergarten (Anfänger ca. 6 Jahre) Judo | Frank Brodocz, 0171 5312514<br />

17:00–18:30 | Spranger-Schule<br />

allgemeines Turnen<br />

Für Mädchen und Jungen ab 7 Jahren<br />

17:30–19:00 | TSG Sporthalle Parkour, ab 12 Jahre<br />

18:00–20:00 | Rennwiesenhalle Kindertraining Anfänger ca. 7 Jahre<br />

Turnen | Monika Stein<br />

turnen@tsg-reutlingen.de<br />

Parkour | TSG Geschäftsstelle<br />

07121 334250<br />

Ju-Jutsu | Claudia Auer<br />

claudi-auer@web.de<br />

18:00–20:00 | Hohbuchschule Basketball U 14 m/w + U 16 m Basketball | basketball@tsg-reutlingen.de<br />

18:30–19:45 | Spranger-Schule<br />

19:00–20:30 | Naturtheater-Parkplatz<br />

ganzjährig<br />

allgemeines Turnen<br />

Für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren<br />

Nordic Walking-Treff für Anfänger und Könner,<br />

Jugendliche und Erwachsene<br />

19:30–22:00 | Spranger-Schule Gymnastik und Spiele für Jedermann Jedermann<br />

20:00–22:00 | Hans-Kern-Halle Volleyball für Seniorinnen<br />

Turnen | Monika Stein<br />

turnen@tsg-reutlingen.de<br />

Schneesport und Triathlon | Bernd Widmer<br />

07121 370083<br />

Volleyball | Brita Krich-Gruschwitz<br />

volleyball@tsg-reutlingen.de<br />

20:15–21:15 | IKG-Halle schneesportFit 60+ für Frauen<br />

Schneesport und Triathlon | Ingo Ambs<br />

0170 9535304<br />

SONNTAG<br />

09:00 | Naturtheater-Parkplatz Waldlauf für Jedermann Jedermann<br />

14:30–16:30 | TSG Sporthalle Parkour, ab 12 Jahre<br />

Parkour | TSG Geschäftsstelle<br />

07121 334250


48 KURZ NOTIERT REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

SCHNEESPORT UND TRIATHLON<br />

swim&run: Erfolg auf ganzer Linie<br />

Am 2. Juni ist die fünfte Auflage des swim&run erfolgreich über die Bühne gegangen.<br />

Erfolgreich, weil gegenüber den Vorjahren wieder eine leichte<br />

Steigerung der Teilnehmerzahlen auf nunmehr 262 Gesamtmeldungen<br />

zu verzeichnen war. Und zum anderen, weil es der Abteilung<br />

Schneesport und Triathlon der TSG Reutlingen wieder gelungen ist,<br />

einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen. Die zahlreichen Helfer<br />

beim Aufbau, der Startnummernausgabe, an der Strecke und der<br />

Verpflegung haben es möglich gemacht, dass sich von den jüngsten<br />

Startern des Jahrganges 2011 über die Semiprofis bis hin zu den Masters<br />

alle wohl fühlten. Sportliches Highlight war der neue Streckenrekord<br />

von Frederik Henes (inzwischen TV Mengen, ehemals VfL<br />

Pfullingen), der die 400 m Schwimmen in 4:55 min und die 4000 m<br />

Laufen in 12:32min runtergespult hat. Zudem gab es weitere tolle Leistungen<br />

der TSGler aus der Sparte Triathlon als auch den Mitgliedern<br />

der Schwimmabteilung. Die kompletten Ergebnislisten gibt es unter<br />

www.reutlinger-swim-and-run.de.<br />

| Jan Krewinkel<br />

Werbung im TSG Mitteilungsblatt 1/3 Seite<br />

www.jentz-bau.de<br />

Jentz<br />

...das Bauunternehmen<br />

Birnenweg 15 72766 Reutlingen Telefon 07121 1447 8687


Vorstand<br />

vorstand@tsg-reutlingen.de<br />

1. Vorsitzender<br />

Thomas Bader | thomas.bader@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 695847-6 (Privat), -5 (Privat)<br />

Stellvertretende Vorsitzende<br />

Markus Haug | markus.haug@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07123 9682-0 (Geschäft), -30 (Geschäft)<br />

Andreas Keppler | andreas.keppler@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 9288-33 (Geschäft), -55 (Geschäft)<br />

Dieter Rausch | dieter.rausch@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 25307 (Privat), 0160 90671835<br />

Ramazan Selcuk | ramazan.selcuk@tsg-reutlingen.de<br />

Markus Tilmann | markus.tilmann@tsg-reutlingen.de<br />

Christoph Weiblen | christoph.weiblen@tsg-reutlingen.de<br />

Vereinsjugendleiterin<br />

Dr. Lena Feldhahn | jugend@tsg-reutlingen.de<br />

TSG Kreissparkasse Sportzentrum<br />

TSG Geschäftsstelle<br />

Ringelbachstraße 96/1, 72762 Reutlingen<br />

✆ 07121 334250, 07121 310121, info@tsg-reutlingen.de<br />

Geschäftsführer:<br />

Dr. Benjamin Haar | benjamin.haar@tsg-reutlingen.de<br />

Geschäftsstellenmitarbeiter:<br />

Anne Längst | anne.laengst@tsg-reutlingen.de<br />

Stephanie Rein | stephanie.rein@tsg-reutlingen.de<br />

Andrea Schauwecker | andrea.schauwecker@tsg-reutlingen.de<br />

Christine Winter | christine.winter@tsg-reutlingen.de<br />

Laura Schmauder | laura.schmauder@tsg-reutlingen.de<br />

FSJ: Jule Bieber | fsj@tsg-reutlingen.de<br />

Luisa Kurz | fsj@tsg-reutlingen.de<br />

Bankverbindungen: Kreissparkasse Reutlingen<br />

IBAN: DE38 6405 0000 0000 0355 01<br />

BIC: SOLADES1REU<br />

Volksbank Reutlingen<br />

IBAN: DE04 6409 0100 0355 6880 00<br />

BIC: VBRTDE6R<br />

Geschäftszeiten: Mo., Mi., Fr. 9–12 Uhr<br />

Di. 16–19 Uhr<br />

Do. 15–18 Uhr<br />

TSG Haus des Sports<br />

Ringelbachstraße 140, 72762 Reutlingen<br />

mit TSG Provital | TSG Young Boys<br />

TSG Provital<br />

Ringelbachstraße 140, 72762 Reutlingen<br />

✆ 07121 928939, provital@tsg-reutlingen.de<br />

Öffnungszeiten freies Training: <br />

Mo.–Fr. 8–21 Uhr<br />

Sa. 9–15 Uhr<br />

So. 9–12 Uhr<br />

TSG Sporthalle<br />

Wilhelm-Hertz-Straße 23, 72762 Reutlingen<br />

REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong> VORSTANDSMITGLIEDER, REFERENTEN UND WICHTIGE ADRESSEN<br />

TSG Vereinsheim Jahnhaus<br />

Ringelbachstraße 96, 72762 Reutlingen, ✆ 07121 22161<br />

Nebenzimmer | Clubraum | Biergarten<br />

Liegenschaften<br />

Kay Jentz, Dipl. Bau-Ing. | kay.jentz@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 144786-88 (Geschäft), -71 (Geschäft)<br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

Denis Raiser | oeffentlichkeitsarbeit@tsg-reutlingen.de<br />

0152 24884903<br />

Recht<br />

Andrea Meyer-Weiblen | recht@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 4922-84 (Geschäft), -94 (Geschäft)<br />

Steuern<br />

Marc Fauser | steuern@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 920241 (Geschäft)<br />

TSG <strong>Report</strong><br />

Denis Raiser | denis.raiser@tsg-reutlingen.de<br />

0152 24884903<br />

Unfallwesen und Sportversicherungen<br />

Unfallmeldung: TSG Geschäftsstelle<br />

Sonstige<br />

Ehrenvorsitzender<br />

Dr. Heiner Völker | heiner.voelker@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 9202-12 (Geschäft), -29 (Geschäft)<br />

Ehrenrat<br />

Peter Moser | ✆ + 07121 8201971 (Privat)<br />

Kassenprüfer<br />

Rainer Fischer<br />

Hartmut Höhne<br />

Vereinseigenes Berghaus Buchenegg<br />

Buchenegg 1 1/2, 87534 Oberstaufen, ✆ 08386 1500<br />

Buchung und Information:<br />

www.tsg-reutlingen.de/huette<br />

Christa Veit | Payerstraße 32, 72762 Reutlingen<br />

✆ 07121 329547, huette@tsg-reutlingen.de<br />

49


50 ABTEILUNGSLEITER | INSERENTEN | IMPRESSUM REPORT <strong>II</strong>/<strong>2017</strong><br />

ABTEILUNGSLEITER<br />

Aikido<br />

Manfred Horschke | ✆ 07121 503512<br />

aikido@tsg-reutlingen.de<br />

Badminton<br />

Bernd Weber | 0171 9634673<br />

badminton@tsg-reutlingen.de<br />

Basketball<br />

Georgios Tsuknidis | 0176 70754195<br />

basketball@tsg-reutlingen.de<br />

Inklusiv<br />

Martin Sowa, Corinne Thür<br />

Abteilungsgeschäftsstelle:<br />

Sondelfinger Str. 107, 72766 Reutlingen<br />

Geschäftsführer: Albrecht Tappe<br />

inklusiv@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 334260<br />

Eissport<br />

Eiskunstlauf, Spartenleitung<br />

Manolo Sumbél<br />

eiskunstlauf@tsg-reutlingen.de<br />

Eis-/Inlinehockey, Spartenleitung<br />

Thomas Schwanzer<br />

eishockey@tsg-reutlingen.de<br />

Fechten<br />

Christoph Weiblen | ✆ 07121 6997193<br />

fechten@tsg-reutlingen.de<br />

TSG fit&aktiv, Leitung<br />

Stephanie Rein | ✆ 07121 334250<br />

stephanie.rein@tsg-reutlingen.de<br />

Fußball<br />

TSG Young Boys Reutlingen e. V.<br />

info@young-boys-reutlingen.de<br />

Handball<br />

Michael Windmüller<br />

handball@tsg-reutlingen.de<br />

Hockey<br />

Frank Gatzky | ✆ 07121 61116<br />

hockey@tsg-reutlingen.de<br />

Jedermann<br />

TSG Geschäftsstelle | ✆ 07121 334250<br />

info@tsg-reutlingen.de<br />

Judo<br />

Botond Draskoczy | 0179 9021920<br />

judo@tsg-reutlingen.de<br />

Ju-Jutsu<br />

Michael Mattheus | ✆ 07123 399218<br />

jujutsu@tsg-reutlingen.de<br />

Kickboxen<br />

Vasilij Becker | 0157 83799148<br />

kickboxen@tsg-reutlingen.de<br />

Leichtathletik<br />

Olaf Fundel<br />

leichtathletik@tsg-reutlingen.de<br />

TSG Rasselbande<br />

Laura Schmauder | ✆ 07121 334250<br />

laura.schmauder@tsg-reutlingen.de<br />

TSG Rehasport, Leitung<br />

Stephanie Rein | ✆ 07121 334250<br />

rehasport@tsg-reutlingen.de<br />

Schneesport und Triathlon<br />

Andreas Längst und Alexander Müller<br />

Abteilungsgeschäftsstelle:<br />

An der Kreuzeiche 16, 72762 Reutlingen<br />

schneetria@tsg-reutlingen.de<br />

✆ 07121 9288-33, -55<br />

Schwimmen<br />

Eveline Lippet<br />

schwimmen@tsg-reutlingen.de<br />

Synchronschwimmen, Bereichsverantwortung<br />

Marion Lubkoll | ✆ 07121 279361<br />

mlubkoll@aol.com<br />

Brigitte Reinhardt | ✆ 07121 754317<br />

synchro-reutlingen@email.de<br />

Wasserball, Bereichsverantwortung<br />

Björn Kregel | ✆ 07121 8977241<br />

bjoernkregel@gmx.de<br />

Turnen<br />

Monika Stein<br />

turnen@tsg-reutlingen.de<br />

Volleyball<br />

Jana Cudok<br />

volleyball@tsg-reutlingen.de<br />

TSG Provital, Leitung<br />

Stephanie Rein | ✆ 07121 9289-39, -81<br />

provital@tsg-reutlingen.de<br />

DANKESCHÖN<br />

Akermann Hören und Sehen GmbH & Co. KG 45<br />

AOK – Die Gesundheitskasse Neckar-Alb 40<br />

Autohaus Heusel GmbH 27<br />

Deile GmbH 51<br />

Elektro Münz 26<br />

Failenschmid GmbH 36<br />

FairEnergie GmbH 35<br />

Fenster-Stängle GmbH 22<br />

Garten-Moser GmbH & Co. KG 51<br />

Georg Holder GmbH 16<br />

GWG – Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH 44<br />

Heloima 24<br />

Holzbau Schenk GmbH 20<br />

Jentz & Jentz Bau GmbH 48<br />

kc-design | Stefan Beuter 7<br />

Kreissparkasse Reutlingen 52<br />

Krams Immobilien GmbH 18<br />

Manz AG 42<br />

Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG 39<br />

Radwerk 29<br />

Reicherter Fensterbau GmbH 33<br />

sMAIL | GEA Post-Service GmbH 01<br />

Stenzel Bäder Sanitär Heizung GmbH 43<br />

Süd-Apotheke Gabriele Glessing e.K. 41<br />

Udo Snack GbR 21<br />

Volksbank Reutlingen eG 02<br />

Widmer Physiotherapie 17<br />

Zwiefalter Klosterbräu 37<br />

Für die freundliche Unterstützung bedankt sich die Vorstandschaft der TSG Reutlingen und die Redaktion des TSG <strong>Report</strong>s herzlich!<br />

Wir würden uns freuen, wenn unsere Vereinsmitglieder die genannten Firmen bei Einkäufen, Dienstleistungen und Angebotsanfragen<br />

mit einbeziehen und sich auch als Vereinsmitglied zu erkennen geben.<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber: TSG Reutlingen 1843 e. V.<br />

Ringelbachstraße 96/1, 72762 Reutlingen<br />

Redaktion: Denis Raiser<br />

Die Abteilungen der TSG Reutlingen 1843 e. V.<br />

Leitung:<br />

Dr. Benjamin Haar<br />

Satz & Gestaltung: kc-design<br />

Anzeigenannahme: Dr. Benjamin Haar, Geschäftsführer<br />

anzeigen@tsg-reutlingen.de<br />

Telefon: 07121 334250<br />

Telefax: 07121 310121<br />

Erscheinungsdatum: 29. Juni <strong>2017</strong><br />

Druck:<br />

Druckerei Deile GmbH<br />

Sindelfinger Straße 5/2, 72070 Tübingen<br />

Auflage: 4.000


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Mo. bis Fr. 11:00 - 19:00 Uhr<br />

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