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Neuerscheinungen

Frühjahr 2018

Medikamentenreduktion und

Genesung von Psychosen

BTHG: Die wichtigsten Neuerungen

für die psychiatrische Arbeit

Wieder besser drauf!

Ein Ratgeber für junge Menschen zum Umgang

mit Stimmungstiefs und Depressionen

Unsichtbare Narben

Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern berichten

Grenzenlos emotional

Von impulsiv bis Borderline

Weitere Themen u.a.:

Regenbogenfamilien

Leben- und Nicht-leben-Wollen


Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: CL./photocase.de

die Genesung von Psychosen ist ein langwieriger Prozess. Die Reduktion von Neu -

roleptika ist dabei ein wichtiges Thema. Unser neuer Fachwissen-Band »Medi ka -

mentenreduktion und Genesung von Psychosen« (Seite 18–19) liefert Antworten

auf die Frage: Wie können wir den Reduktionsprozess und damit die Genesung

erfolgreich gestalten?

Wenn es mal schnell gehen muss:

Mit unserer neuen Reihe »Fachwissen

kompakt« bleiben Sie auf dem Lau fen -

den! Das »kleine« Pen dant zur Buch -

reihe »Fach wissen« steht für schnelle

In for mation bei brennenden, aktuellen

Themen. Das erste Buch »BTHG: Die

wichtigsten Neuerungen für die psychiatrische

Arbeit« (Seite 21) führt als

kompakter Wegweiser durch das

Labyrinth des neuen Teil haberechts.

Über Depressionen und Suizid zu sprechen

ist kein leichtes Unter fangen, be -

sonders wenn es sich um Kinder und

Jugendliche handelt. Dieses Frühjahr

stellen wir Ihnen gleich zwei Buch -

helfer zum Thema zur Seite. Der Rat geber »Wieder besser drauf!« (Seite 2–3)

hilft Jugendlichen, mit Depressionen und Stimmungs tiefs um zugehen. Eine Ent -

las tung auch für Eltern, Freunde und Lehrer, die dieses Buch mitlesen. Das Bilder -

buch »Molly und das große Nichts« (Seite 12–13) bildet eine Brücke für Thera -

peu ten, Erzieher und Eltern, um mit betroffenen Kindern und Jugendlichen in

Kon takt zu kommen.

»Molly« bleibt jedoch nicht der einzige Zuwachs unserer bewährten Kinder buch -

reihe »Kids in BALANCE«:

»Yussef und die Erinnerungsgeister« (Seite 14–15) unterstützt mit ausdrucksstarken

Illustrationen geflüchtete und traumatisierte Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche

und ihre Begleiter, ihre Ängste und Reaktionen besser zu verstehen.

»Nebeltage, Glitzertage« (Seite 9) er klärt Kindern über die Geschichte der Ge -

schwister Lina und Pit, was es mit der bipolaren Störung eines Elternteils auf

sich hat.

»Mika, Ida und der Eselschreck« (Seite

10–11) erzählt eine Geschichte über

eine Regenbogenfamilie und zeigt

auf bezaubernde Weise, wie Vielfalt

in Familien aussehen kann.

Entdecken Sie diese und noch viele weitere Titel in der neuen »Psyche in Balance«.

Ihr Team des Psychiatrie Verlags und BALANCE buch + medien verlags

Wieder besser drauf!

Ein Ratgeber für junge Menschen zum Umgang

mit Stimmungstiefs und Depressionen .................... 2

Grenzenlos emotional

Von impulsiv bis Borderline.......................................... 4

Dir werd ich helfen

Ein Werkstattkrimi.......................................................... 6

Nebeltage, Glitzertage

Kindern bipolare Störungen erklären ........................ 9

Mika, Ida und der Eselschreck

Eine Geschichte über eine Regenbogenfamilie .... 10

Molly und das große Nichts

Ein Bilderbuch über Leben- und

Nicht-leben-Wollen ...................................................... 12

Yussef und die Erinnerungsgeister

Kindern und Jugendlichen PTBS erklären ................14

Unsichtbare Narben

Erwachsene Kinder psychisch erkrankter

Eltern berichten ............................................................ 16

Die ICF verstehen und nutzen ................................ 17

Medikamentenreduktion und Genesung

von Psychosen .............................................................. 18

Abgehängt und chancenlos?

Teilhabechancen und -risiken von Menschen mit

schweren psychischen Beeinträchtigungen .......... 20

Behandlungsverweigerung, Patienten -

autonomie und Zwangsmedikation .................... 20

BTHG: Die wichtigsten Neuerungen für

die psychiatrische Arbeit.......................................... 21

Ohne Wenn und Aber: Professionelle

Betreuung anerkennen!

Jahrbuch des BdB 2018 ................................................ 22

Grenzgänger

Kooperative Abstimmung von Hilfen für Kinder

und Jugendliche zwischen Kinder- und Jugendhilfe

und Kinder- und Jugendpsychiatrie.......................... 22

Gesamtverzeichnisse ................................................ 24

Impressum

Psyche in Balance wird herausgegeben vom Psychiatrie Verlag und seinem Imprint BALANCE buch + medien verlag, Ursulaplatz 1, 50668 Köln. Das Magazin erscheint zweimal jährlich und

kann kostenlos bestellt werden unter Tel. 02 21/16 79 89-0, Fax-Nr.: 02 21/16 79 89-20 oder per Mail: verlag@psychiatrie.de. Redaktion: Psychiatrie Verlag GmbH; Gestaltungskonzeption:

GRAFIKSCHMITZ, Köln; Gestaltung: P. Nyenhuis, BRANDT Media; Druck: Mayr Miesbach; Titelbild: photocase©Seleneos


2

Kinder und Jugendliche mit Depressionen

Lebensfreude

wiederfinden

»Es hat lange gedauert, bevor ich es überhaupt geschafft und

mich überhaupt getraut habe, mich und mein anstrengendes

Leben genauer verstehen zu wollen. Vorher bin ich in meiner

Traurigkeit fast ertrunken. Als ich es in Worte gefasst hatte,

konnte ich bald etwas besser damit umgehen.«

Paul, 19

Mal traurig oder mutlos zu sein, ist gerade bei jungen

Menschen nichts Ungewöhnliches. Doch was ist zu tun,

wenn die Traurigkeit anhält? Einfühlsam und verständlich

wird erklärt, was typische Anzeichen für Depressionen sind,

wo man sich Hilfe suchen und wie man sich selbst helfen

kann. Zahlreiche Beispiele junger Menschen machen Mut

und zeigen: Eine Depression ist eine Erkrankung, die irgendwann

vorübergeht. Sie macht nicht den Menschen an sich

aus. Eine Entlastung auch für Angehörige, Freunde und

Lehrer, die dieses Buch mitlesen.

Nachlese

Schluss mit Zwängen!

Etwa 200.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden unter Zwängen

bzw. Zwangsstörungen. Zwei erfahrene spezialisierte Psychotherapeutinnen holen die Betroffenen mit

diesem Buch humorvoll und einfühlsam aus ihrer Einsamkeit. Leicht verständliche Informationen zur

Zwangserkrankung in altersgemäßer Sprache und zahlreiche konkrete Beispiele helfen, die Krankheit zu

verstehen und zu bewältigen.

Susanne Fricke und Katharina Armour

Dem Zwang die rote Karte zeigen

Ein Ratgeber für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern

BALANCE ratgeber, 143 Seiten + Downloadmaterial

18,00 € (D) | 18,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-152-8

14,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-867-1

Illustrationen: © Rosa Linke


Interview mit dem Autorenteam

3

Im Gespräch mit Prof Dr. Groen und Dr. Verbeek

Wie zeigt sich eine Depression bei Jugendlichen und jungen

Menschen?

Es gibt sicher nicht die eine Depression. Jede Depression hat

ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Gesicht. Darüber

hinaus gibt es aber auch einige typische Merkmale. Dazu

gehören eine tiefe und anhaltende Traurigkeit oder auch

eine starke Reizbarkeit und häufige Stimmungsschwankun -

gen, ebenso eine ausgeprägte Lust- und Antriebslosigkeit.

Hinzu kommen häufiges Grübeln und viele negative Ge -

danken darüber, ob man gut und wertvoll genug ist und

seine Zukunft meistern kann. Auch Einschlafprobleme,

Appetitmangel oder Kopf- und Bauchweh sind häufig. Oft

wird auch der Sinn des Lebens immer mehr infrage gestellt,

was zu Suizidgedanken führen kann.

Kann man eine Grenze zu Stimmungstiefs ziehen, die ja in

der Pubertät nicht so selten sind?

Die Grenzen sind sicherlich fließend. Vorübergehende Stim -

mungsprobleme gehören gerade in der Jugend zum Leben

dazu. Gefühle von Traurigkeit, aber auch Angst und Wut

sind wichtig, um eigene Bedürfnisse zu spüren und aus -

zudrücken, Belastungen und Anforderung zu verarbeiten

und sich weiterzuentwickeln. Wenn aber die traurige und

schlech te Stimmung stärker wird, länger anhält und mit

weiteren Symptomen einhergeht und auch die Lebens be -

wältigung dadurch beeinträchtigt wird, ist die Grenze zur

Depression erreicht.

bemerken, und Unterstützung anbieten, aber auch nicht zu

viel erwarten. Vor allem bei Suizidalität, Schulabstinenz und

wiederholter Selbstverletzung ist schnelle Hilfe geboten.

Gibt es Möglichkeiten der Selbsthilfe, wenn die schlechte

Stimmung überhandnimmt, und wenn ja, welche?

Wichtig ist es, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht,

und den Mut zu haben, sich um Hilfe zu kümmern. Ebenso

sollten alle schauen, ob besondere Belastungen und An for -

derungen bestehen, wie z. B. Leistungsdruck, Ausgrenzung,

familiäre Probleme, und versuchen diese gemeinsam anzugehen.

Angehörige sollten die Stimmungsprobleme der jungen

Menschen wahrnehmen und akzeptieren, nicht abtun,

aber auch nicht dramatisieren. Sie sollten zeigen, dass sie

für den anderen da sind. Als Jugendlicher oder junger Er -

wachsener selber sollte ich unter anderem versuchen, den

Teufelskreis aus Rückzug und schlechter Stimmung zu er -

kennen und mir Dinge vorzunehmen und aktiv zu bleiben.

Ebenso ist es hilfreich, negative und abwertende innere

Stimmen als depressive Gedanken zu erkennen und sich

diese nicht abzukaufen.

Gunter Groen und Dorothe Verbeek

Wieder besser drauf!

Ein Ratgeber für junge Menschen zum Umgang mit Stimmungstiefs

und Depressionen

BALANCE ratgeber, 142 Seiten + Downloadmaterial

18,00 € (D) | 18,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-122-1

14,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-913-5,

ISBN (ePub) 978-3-86739-914-2

Wo können junge Menschen – und ihre Eltern, Freunde oder

auch Lehrer – Hilfe suchen und wann müssen sie es vielleicht

sogar?

Wenn es entsprechende Anzeichen gibt, sollte man sich lieber

zu früh als zu spät um Hilfe kümmern. Die Ange hö ri gen

sollten, wenn nötig, die Betroffenen dabei aktiv unterstützen.

Gute Ansprechpartner sind Kinder- und Jugend lichen -

psychotherapeutinnen oder -psychiaterinnen, Kinder- und

Hausärzte oder auch Erziehungsberatungsstellen.

Bezugspersonen und Angehörige sollten die Jugendlichen

einfühlsam, aber direkt ansprechen, ihnen mitteilen, was sie

Foto: Hergen Schimpf

Prof. Dr. Gunter Groen unterrichtet Psychologie und forscht an der Hochschule

für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) im Studiengang Soziale

Arbeit. Ebenso arbeitet er in einer eigenen psychotherapeutischen Praxis. Als

Dozent und Supervisor ist er in der Ausbildung angehender Therapeuten engagiert.

Er ist Mitautor diverser Bücher für Therapeuten, Eltern und Erzieher zu

Depression im Kinder- und Jugendalter.

Dr. Dorothe Verbeek arbeitet seit 20 Jahren als Psychotherapeutin mit Kindern,

Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zudem ist sie als Dozentin und Super -

visorin tätig und Mitautorin verschiedener Fachbücher.


4

Sicher mit Emotionen umgehen

Hilfe

im Emotionschaos!

Rettungslos verliebt, fürchterlich einsam, rasend

wütend oder alles zusammen? Dieses Buch hilft

Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeits -

störung in eine »gefühlsstabile Seitenlage«.

Foto: margie/photocase.de

Unsere Gefühle beeinflussen unser Denken und Handeln

in ganz besonderer Weise. Insbesondere Menschen, die an

einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, kämpfen

mit starken und schnell wechselnden Gefühlen. Sie geraten

oft regelrecht in einen Gefühlstsunami, dessen Flutwelle ihr

Selbstbild, persönliche Ziele, Werte und sogar ihre Über zeu -

gungen überspült. Doch wie entsteht eigentlich unser Ner -

venkostüm? Welche Fallstricke liegen in bestimmten Bin -

dungsstilen und Beziehungs mustern? Wie können wir mit

intensiven Emotionen sicher umgehen?

Dieses Buch sensibilisiert für tiefgreifende Gefühls störun -

gen und trägt praktische Tipps und Strategien zusammen.

Hierzu führt das Autorenteam seine Leserinnen und Leser

zunächst in den psychologischen Backstage-Bereich: Wie

»ticken« Menschen? Was bedeutet es, »auszuticken«? Be -

son deres Augenmerk liegt darauf, dass die Art und Weise,

wie wir mit unseren Gefühlen umgehen, einen Einfluss

darauf hat, wie wir die Welt sehen, wie wir denken und wie

wir handeln. Die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung

und eine Gegenüberstellung der gängigsten Mythen und

Fakten zu Borderline runden das Buch ab.

»Noch schrecklicher, als sich schrecklich zu fühlen, ist es,

sich gar nicht mehr zu fühlen.«

Eine Betroffene

Martine Hoffmann und

Gilles Michaux

Grenzenlos emotional

Von impulsiv bis Borderline

BALANCE ratgeber

208 Seiten + Downloadmaterial

20,00 € (D) | 20,60 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-164-1

15,99 € (D/A),

ISBN (PDF) 978-86739-915-9,

ISBN (ePub) 978-86739-916-9


Tipps bei Borderline

5

Leseprobe

Das »kleine ABC« der Entspannung

A. »Keep cool«: zur Vorbeugung, damit man erst gar

nicht »in die Luft geht«.

B. »Calm down«: zur Beruhigung, damit man nicht ausrastet.

C. »Chill out«: zum Abreagieren und Regenerieren, damit

man abschalten und die Situation »hinter sich lassen«

kann.

Die folgende Übung basiert auf klinisch erprobten Ent span -

nungsmethoden, ist aber so vereinfacht, dass sie innerhalb

kürzester Zeit mit einer maximalen Dauer von drei bis fünf

Minuten und vor allem jederzeit angewendet werden kann.

»Chill out« – Eine schnelle Möglichkeit, auch nach einer

hochemotionalen Situation wieder runterzukommen und

den Kopf freizukriegen, besteht darin, dass man sich für

einen Moment zurückzieht, sich locker irgendwo hinsetzt

und dann mit geschlossenen Augen beide Hände einigermaßen

kräftig zu Fäusten ballt. Dann einfach für circa zwanzig

Sekunden die Fäuste geballt halten und sich währenddessen

darauf konzentrieren, wie sich die Anspannung an fühlt. Man

kann sich dabei auch gerne vorstellen, die innerliche Anspan -

nung völlig in die Fäuste fließen zu lassen. Anschließend die

Muskelspannung wieder lösen und während weiteren zwanzig

Sekunden versuchen, nachzuspüren, wie sich das Los las -

sen anfühlt. Dies dann noch einmal durchführen. Danach ein

paarmal tief durchatmen, die Arme durchstrecken und dann

wieder die Augen groß aufmachen.

Diplom-Psychologin Dr. rer. nat. Martine Hoffmann ist Psychotherapeutin und

Leiterin der Cellule de Recherche (Abteilung für angewandte Forschung und

Ambulatorium) in Luxemburg/Itzig.

Diplom-Psychologe Dr. rer. nat. Gilles Michaux ist Psychotherapeut am

Zentrum für Gesundheitsförderung der Fondation Hôpitaux Robert Schuman

und Lehrbeauftragter in den Studiengängen Psychologie und Psychotherapie

an der Universität Luxemburg.

GEMEINSAM sorgen

Körper und Psyche für unsere Gesundheit.

Wenn ihr Zusammenspiel klappt,

SIND WIR STARK.

AUCH ALS

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WWW.PSYCHOLOGIE-HEUTE.DE


6

Neues von Eli Sudfeldt

Schauplatz: Werkstatt –

Team Sudfeldt deckt wieder auf!

Eli Sudfeldt, die Heldin aus »Betreutes Sterben«, hat es in eine Werkstatt für behinderte

Menschen verschlagen. Mit viel Humor und Erfahrungswissen macht die Autorin das

Werkstättenmilieu zu einem wahren Lesevergnügen.

Cornelia Schmitz

Dir werd ich helfen

Ein Werkstattkrimi

edition BALANCE, 160 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-137-5

12,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-910-4, ISBN (ePub) 978-3-86739-917-3

War Eli Sudfeldt nach der Lösung ihres ersten Falls fast

manisch, ist sie nun ganz unglücklich. Sie leidet unter der

Trennung von dem Journalisten Martin Regener und fühlt

sich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

fehl am Platz. Die Arbeit dort würde ihr guttun, das meint

jedenfalls die Dame der Arbeitsagentur. Eli, die Hobby philo -

sophin und angehende Schriftstellerin, sieht das ganz an -

ders! Zu allem Überfluss trifft sie dort ausgerechnet Martin

wieder, der für eine Reportage über Werkstätten recherchiert.

Doch als dann ein rätselhafter Todesfall geschieht,

bessert sich Elis Laune. Voller Tatendrang stürzt sie sich mit

alten Freuden in die Ermittlungen und findet gleich zwei

potenzielle Verdächtige, die sich unabhängig voneinander

schuldig fühlen.

Info

Was sind Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)?

Bundesweit gibt es Werkstätten mit spezifischen Angebo -

ten für psychisch erkrankte Menschen, die hinsichtlich der

At mos phäre, der Arbeitsinhalte und der Entlohnung gute

Arbeitsbedingungen bieten. Nach Neigung, Wunsch und

Mög lichkeit werden Dauerarbeitsplätze in verschiedenen

Berei chen, z. B. Handwerk, Dienstleistung und Produktion,

angeboten. Viele Werkstätten stellen auch betriebsintegrierte

Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen

Arbeitsmarkts.

Nachlese

Medikamente mit komischen Nebenwirkungen!

»Das reinste Irrenhaus«, sagte Eli, »illegale Tests, die Chefärztin korrupt und lauter Under cover -

patienten! Wahrscheinlich war ich überhaupt die einzige echte Kranke hier, und dabei bin ich

völlig gesund.« Ein spannender Kriminalroman aus dem Innern der stationären Psychiatrie, der

auf Erfahrungen der Autorin beruht und sehr humorvoll Partei für die Rechte von Patienten er -

greift. Mit Tiefen schärfe, Sprachwitz und solider Erzählkunst wirft die Autorin einen kritischen

Blick nicht nur auf undurchsichtige Vorgänge und rätselhafte Todesfälle, sondern auch auf

Schau plätze, Charaktere und die Atmosphäre einer ge schlossenen Station.

Cornelia Schmitz

Betreutes Sterben

Ein Psychiatriekrimi

edition BALANCE, 200 Seiten, 1. Auflage 2017

15,00 € (D) | 15,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-117-7

12,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-878-7, ISBN (ePub) 978-3-86739-882-4


Erfahrungswissen mal ganz anders

7

Leseprobe

Mechanisch schnappte sich Eli einen Lappen und machte

sich an die Arbeit. Der Raum war hübsch. Hell, überall

Blumen, viel Glas, Holzmöbel. In allen Arbeitsbereichen der

Werkstatt (…) hatte man auf eine helle und freundliche

Arbeitsumgebung geachtet. Alles war aufgeräumt, gefällig,

in erdigen Farben gehalten, viele Pflanzen, Grüntöne. Doch

all das munterte Eli absolut nicht auf. Es war und blieb eine

Behindertenwerkstatt, oder nicht? Ein Ort weit draußen, der

kaum im öffentlichen Bewusstsein auftauchte. Man beschäftigte

sich beruflich damit oder das eigene behinderte Kind

arbeitete dort, aber niemals, niemals zog man das hier als

Arbeitsplatz für sich selbst in Betracht.

Wenn sie überhaupt einmal daran gedacht hatte, dann

hatte Eli sich geistig behinderte Menschen vorgestellt, die

eben … betreut werden mussten. Gott allein wusste, was

genau sie taten. Aber das war doch kein Platz für sie! Sie

war in einem Hörsaal zu Hause, in der Welt, sie definierte

sich als Lehrende, als Schriftstellerin. Und nun das hier.

Wie hatte die Dame der Arbeitsagentur gesagt? »Sie brauchen

einen Rahmen, endlich eine sinnstiftende Tätigkeit, Frau

Sudfeldt, eine Tagesstruktur. Das wird Ihnen ganz sicher helfen,

mit der Erkrankung besser klarzukommen. Sie werden

sehen, wie hilfreich das ist.«

Nun spülte sie, oft stundenlang, deckte Tische ein, gab

Essen aus. War das sinnstiftend? Und was sollte das mit der

Tagesstruktur?

Eli mochte den Tag nicht. Denn der Tag führte zu Licht,

und das führte zu unschönen Gedanken (...).

Foto: Matthias Brendel

Cornelia Schmitz, geboren 1960, schreibt unter

Pseudonym. Sie ist Übersetzerin und lebt in Köln.

Sie hat auf verschiedene Weise Erfahrungen mit

der Psychiatrie gemacht, auch als Patientin. Schmitz

ist Mitglied im »Syndikat«, dem Verband deutschsprachiger

Krimischriftsteller und -stellerinnen.

Nachlese

Bipolar – sonnenklar!

Foto: complize/photocase.de

Myrthe fühlt sich großartig. Alles spricht doch dafür, dass ihre diagnostizierte Depression der

Vergangenheit angehört. Beschwingt macht sie sich zu ihrem vermeintlich letzten Gespräch

mit ihrer Psychiaterin auf – und landet zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre in der psychiatrischen

Abteilung eines Krankenhauses. So hat sich Myrthe das ganz und gar nicht vorgestellt.

Mit dem jungen Psychiater Dr. Panjani macht sie sich zunächst widerwillig auf die

Suche nach dem Ursprung ihrer Probleme und der richtigen Diagnose (Asperger-Syndrom

und Bipolare Störung). Dabei wirft sie einen humorvollen Blick in das Innere einer offenen

Station und sorgt für ein schwungvolles Leseerlebnis.

Myrthe van der Meer

Heiter bis wolkig

Ein Psychiatrieroman

edition BALANCE, 352 Seiten, 20,00 € (D) | 20,60 € (A), ISBN Print 978-3-86739-118-4

9,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-905-0, ISBN (ePub) 978-3-86739-907-4


8

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse!

Bücherfrühling

in Leipzig

Foto: nanihta/photocase.de

Spannende Vorträge, Diskussionen und

Lesungen rund um das Thema Seelische

Gesundheit.

Jedes Jahr lockt die Leipziger Buchmesse viele zehntausende

Besucherinnen und Besucher mit tollen Veranstaltungen in

den Osten Deutschlands. Das »Forum Seelische Gesund heit«

widmet sich speziell den Bereichen Lebenshilfe, Psycho logie

und Psychiatrie. Gemeinsam mit weiteren Sach- und Fach -

buchverlagen organisieren wir für Sie spannende und kostenlose

Vorträge. Mit dabei sind die Verlage Carl-Auer, dgvt,

Ernst Reinhardt, Mabuse, seit dem letzten Jahr Vandenhoeck

& Ruprecht und KIKT sowie seit diesem Jahr die Stiftung

Gesundheit.

Am diesjährigen Messedonnerstag wird unsere Autorin

Christine Altstötter-Gleich über Perfektionismus (S. 27)

sprechen – wie können wir mit hohen Ansprüchen selbst -

bestimmt leben? Welche Chancen und Risiken liegen in

perfektionistischen Tendenzen?

Am Messesonntag liest Karen-Susan Fessel aus ihrem neuen

Kinderbuch »Nebeltage Glitzertage – Kindern bipolare

Störungen erklären« und beschreibt den Kleinen liebevoll

das Wechselbad der Gefühle einer bipolaren Störung. Lina

und ihr großer Bruder Pit wollen ihre alte Mama wieder –

ob das geht?

Wann und wo?

18. März 2018, 13:30 bis 14:00 Uhr, Halle 2,

G320/E321.

Wir laden Sie herzlich ein! Besuchen Sie uns gerne auch an

unserem Stand in Halle 3, H111.

Wann und wo?

15. März 2018, 12:30 bis 13:15 Uhr, Halle 3, H300.


Kindern bipolare Störungen erklären

9

Mama hat

Stimmungsschnupfen

Was hat Mama nur? An manchen Tagen liegt sie ganz traurig im Bett, dann

hat sie die Decke fest an sich gezogen.

An anderen Tagen springt sie freudestrahlend durch die Wohnung und tanzt

mit dem Staubsauger. Eingebettet in eine unterhaltsame Geschichte wird das

Wechselbad der Gefühle einer bipolaren Störung einfühlsam beschrieben.

Manchmal ist es in der Wohnung so trüb und still, als wäre

es ganz nebelig. An solchen Tagen kann Mama nicht aufstehen.

Pit ist in diesen Zeiten als großer Bruder für Lina da; sie

darf sogar bei ihm im Bett schlafen – Pit und Lina halten

zusammen, ist doch klar!

Und dann sind da die Glitzertage. An diesen Tagen be -

schenkt und verwöhnt Mama Pit und Lina nach Strich und

Faden. Papa wird dann schon mal böse, wenn Mama so viel

Geld ausgibt. Gut, dass Onkel Jan Pit und Lina erklären kann,

was mit Mama los ist – und dass Mama eine Therapie macht.

Anschaulich und liebevoll schildert Karen-Susan Fessel

aus Sicht zweier Geschwister, wie sich die bipolare Störung

eines Elternteils für Kinder anfühlt. Auch ihr Zusammen -

gehörigkeitsgefühl wird feinfühlig dargestellt und durch

klare Illustrationen von Heidi Kull untermauert.

Karen-Susan Fessel und Heidi Kull

Nebeltage, Glitzertage

Kindern bipolare Störungen erklären

Kids in BALANCE, 40 Seiten + Downloadmaterial

15,00 € (D) | 15,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-133-7

Foto: Ina Osterburg

Foto: Heike Overberg

Karen-Susan Fessel ist Schriftstellerin und lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1994

sind mehr als dreißig Romane und Erzählungen für Kinder, Erwachsene und

Jugendliche erschienen, die teils mehrfach ausgezeichnet und übersetzt

wurden.

Heidi Kull ist Diplom-Designerin und arbeitet als freiberufliche Illustratorin,

Storyboarderin und Animatorin in Berlin.


10

Regenbogenfamilie

Die einen so,

die anderen so

Sind ein Vater und ein Mädchen schon eine Familie? Oder zwei Mütter und ein Junge? Was für Mika normal ist, erscheint Ida

ganz fremd und ruft Unverständnis, manchmal auch Konflikte hervor. Um mit Kindern über dieses Thema ins Gespräch zu

kommen, bildet »Mika, Ida und der Eselschreck« die Vielfältigkeit von Familien ab und ist Eltern und pädagogisch Arbeiten -

den insbesondere eine Hilfe, wenn Regenbogenkinder zum Thema werden.

»Wenn mal jemand fragt, wieso Mika zwei Mamas hat,

zuckt Mika meist mit den Schultern und sagt: ›Manche

Kinder haben eine Mama und einen Papa, ich habe zwei

Mamas. Die einen so, die anderen so.‹ Das hat Mama ihm

erklärt. Mami sagt dann: ›Familien sind so verschieden wie

die Farben des Regenbogens.‹ Dabei lacht sie meistens und

zuckt mit den Schultern. Logisch ist das, findet Mika.«

Seine Freundin Ida findet das gar nicht logisch. Sie lebt

mit ihrem Papa zusammen. Zwei Mamas? Das ist gar keine

richtige Familie, findet sie. Mika ist gekränkt und verunsichert,

dabei hatten sie sich doch auf dem Möllerhof beim

Ponyreiten so gut verstanden.

Aber ein gemeinsam erlebter Eselschreck und das elterliche

Staunen über ein bisschen Abenteuerstaub lässt die beiden

doch noch zusammenfinden. Am Ende wird klar, Eltern,

sind auf jeden Fall alle gleich – die einen so und die anderen

eben so.


Die Vielfalt von Familie

11

Wunderschön illustriert von Heribert Schulmeyer, der

unter anderem für die Sendung mit der Maus, Ravensburger

und Oetinger gezeichnet hat.

Praxiserprobte Materialien und Ideen zur pädagogischen

und therapeutischen Arbeit mit Kindern im Alter von 4–8

er gänzen das Buch und unterstützen im Gespräch zu Hause,

bieten praktische Hilfe für pädagogische Gruppenarbeiten

in der Kita und sind in der therapeutischen Arbeit zum

Thema Familie einsetzbar.

Miriam Lindner ist Fachfrau für Presse und Marketing. Sie arbeitet in einem

Verlag und lebt mit ihrer Frau und ihrem Sohn in Köln und Hannover.

Heribert Schulmeyer ist Kinderbuchillustrator und lebt in Köln. Er arbeitet

u.a. für Oetinger und Ravensburger.

Miriam Lindner und Heribert Schulmeyer

Mika, Ida und der Eselschreck

Eine Geschichte über eine Regenbogenfamilie

Kids in BALANCE, 40 Seiten + Downloadmaterial

17,00 € (D) | 17,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-135-1

Info

Was ist eine Regenbogenfamilie?

Eine »Regenbogenfamilie« steht für gleichgeschlechtliche

Paare mit Kind(ern).

Seit dem 1. Oktober 2017 ist die sogenannte »Ehe für alle«

in Kraft getreten. Seitdem haben auch gleichgeschlechtliche

Paare das Recht, eine Ehe zu schließen, was auch die gemeinsame

Adoption von Kindern mit einschließt. Dies war zuvor

für Paare, die eine Lebenspartnerschaft abgeschlossen

haben, nicht möglich.


12

Über Depression und Suizidalität sprechen

Wenn der Himmel

plötzlich nur noch grau ist

Mollys Kindheit riecht nach Lagerfeuer, frisch gemähtem Gras und dem alten Dachboden im

Haus der Großeltern. Doch eines Tages fängt Mollys Leben an zu verblassen. Das Nichts breitet

sich in ihr aus und macht ihr Angst. Ihr altes Leben rückt immer weiter in die Ferne und die

Einsamkeit macht sich immer mehr breit.

Molly erzählt in wenigen Worten ihre Geschichte, eine Ge -

schichte von Fröhlichkeit und einer behüteten Kindheit –

bis die Dinge einfach verblassen: »Der blaue Himmel wurde

grau. Omas Bratkartoffeln schmeckten nicht mehr.«

Doch es kommt noch schlimmer. Auch Mama, Papa und

die Schwester verlieren ihre Bedeutung. Molly fühlt gar

nichts mehr. Alles ist egal geworden. Selbst die Erinnerung

an die Gefühle hat sie verloren. So will sie nicht leben.

Der Verlust der Sinnesempfindungen, von Empfindungen

überhaupt, wie er für eine Depression typisch ist, wird in

diesem Bilderbuch kongenial in ein Verblassen der Farben

übersetzt – die dann bei der Genesung mit fast körperlicher

Intensität zurückkommen. Ein Bilderbuch über Leben- und

Nicht-leben-Wollen, das mit seinen intensiven Bildern der

Sprachlosigkeit über Suizidalität entgegenwirkt!

»Molly und das große Nichts« kann eine Brücke für Thera -

peuten, Erzieher und Eltern sein, um mit betroffenen Kin -

dern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen.

Informationen, wo man mehr zu Krankheitsbild und Therapie -

angeboten finden kann, sind im Anhang zusammengefasst

und ergänzen dieses Buch.

Ich erinnere mich gern an meine Kindheit.

Wie jedes Mädchen wollte ich meinen Papa heiraten.

Er war für mich der stärkste Mann der Welt.

Mama machte die tollsten Geburtstagstische.

Irgendwie wusste sie immer, was ich mir gewünscht hatte.

Von meiner großen Schwester lernte ich Radfahren und Pfeifen.

Und an den Wochenenden fuhren wir gemeinsam

mit dem Linienbus zu unseren Großeltern aufs Land.

Oma ließ mich in ihrer Küche meine eigenen

Marmeladenrezepte ausprobieren.

Auch wenn es danach manchmal

aussah wie in einer Hexenküche.

Anna Sophia Backhaus und Rosa Linke

Molly und das große Nichts

Ein Bilderbuch über Leben- und

Nicht-leben-Wollen

Kids in BALANCE, 44 Seiten

17,00 € (D) | 17,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-126-9


Neuen Lebensmut schöpfen

13

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es begann.

Eines Tages fing mein Leben an zu verblassen.

Am Anfang waren es nur die Dinge.

Der blaue Himmel wurde grau.

Der Duft nach frisch gemähtem Gras ging verloren.

Omas Bratkartoffeln schmeckten nicht mehr.

Und Schaukeln machte auch keinen Spaß.

Info

Anna Sophia Backhaus ist freischaffende Sängerin und Sprecherin und

unterrichtet an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der FH

Erfurt im Fach Musikpädagogik. Als Jugendliche war sie selbst mit Mollys

Problemen konfrontiert.

Rosa Linke ist in Weimar selbstständig als Grafikerin und Illustratorin für

verschiedene Agenturen, Stiftungen und Verlage tätig.

Wenn ein junger Mensch sich innerhalb der Familie und von

Freunden zurückzieht, keinen Spaß mehr hat an Dingen, die

ihm bis dahin wichtig waren, wenn er über mehrere Wochen

hoffnungslos und verzweifelt wirkt und seine Schlaf und

Ess gewohnheiten ändert, kann eine De pression vorliegen.

Wenn die Stimmung schlecht ist und die Verzweiflung größer

wird, fängt er vielleicht an, darüber nachzudenken, wie

es wäre, tot zu sein. Dieser Gedanke kann zu einer Depres -

sion dazugehören.

Die meisten Menschen, die versuchen, sich umzubringen,

wollen nicht sterben, sondern nicht mehr so weiterleben

wie bisher. Hilfe ist also erwünscht und auch möglich.

Nachlese

Von Trauerpfützen und Grummeln im Bauch

Hannah-Marie Heine und

Katharina Vöhringer

Leni und die Trauerpfützen

Kids in BALANCE, 40 Seiten

1. Auflage 2017

15,00 € (D) | 15,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-157-3

Lenis liebste Hundefreundin Frieda ist gestorben, ihr Korb ist leer. Lenis Gefühle spielen verrückt,

manchmal ist es so, als zerspringe sie vor lauter Gefühlen im Bauch. Leni braucht Er -

wachsene, die sie verstehen!

Kinder trauern anders als Erwachsene – in einem Moment spielt, lacht und singt das Kind,

im nächsten ist es von Trauer und Schmerz regelrecht überwältigt. Dieses abrupte Wechsel -

bad von tiefer Trauer und verspielter Fröhlichkeit, mit dem Kinder oft auf einen Verlust reagieren,

irritiert nicht nur die erwachsenen Begleiter, sondern auch die Kinder selbst.

Dieses einfühlsame und gleichzeitig frech illustrierte Kinderbuch hilft Kleinen und Großen

gleichermaßen behutsam, im Ein klang mit ihren Gefühlen durch eine schwierige Zeit zu

kom men und zu verstehen, wie Traurigsein funktioniert. Leni lernt, dass es völlig in Ordnung

ist, in diese große Trauerpfütze zu platschen – und auch wieder herauszuspringen!


14

Geister der Vergangenheit

Der lange Weg

nach der Ankunft

Yussef hat einen weiten und harten Weg hinter sich. Bilder von der Flucht und

Erlebnisse haben sich tief in seine Erinnerung gegraben. Zwar ist er endlich in

Sicherheit, doch lösen die schmerzlichen Bilder immer wieder Schrecken, Angst

und Wut in ihm aus.

Mit seiner Familie ist Yussef in ein sicheres Land geflohen.

Aber er kämpft mit schrecklichen Albträumen und ist in der

Schule oft müde und unkonzentriert. Die Gedanken driften

ab und verlieren sich in den Erinnerungen an Krieg, Gewalt

und seine zerstörte Heimat weit weg. Beim geringsten An -

lass gerät er schnell in Streit. Auch beim Fußballtraining

eckt er mit seinem schwierigen Verhalten an. Kleinigkeiten

machen ihn manchmal so wütend. Seine Eltern will er nicht

mit seinem Kummer belasten, sie leiden ebenso unter den

Erlebnissen auf der Flucht und unter der neuen, fremden

Umgebung.

Durch seine Lehrerin findet er Hilfe bei der Psycho thera -

peutin Frau Ohnsorg. Mit ihr wagt sich Yussef an die Geister

der Vergangenheit heran und gewinnt langsam die Kon trol -

le über die Bilder in seinem Kopf zurück.

Ein Buch mit ausdrucksstarken Illustrationen unterstützt

traumatisierte Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und ihre Be -

gleiter, ihre Reaktionen und Ängste besser zu verstehen. Im

Begleitmaterial werden die typischen Symptome einer Post -

traumatischen Be lastungs störung (PTBS) und mögliche therapeutische

Inter ventionen näher erläutert. Unter Mit wir -

kung des Caritas verbands für die Stadt Köln e.V.

Susanne Zeltner, Barbara Tschirren und

Bruno Leuenberger

Yussef und die Erinnerungsgeister

Kindern und Jugendlichen PTBS erklären

Kids in BALANCE, 40 Seiten + Downloadmaterial

17,00 € (D) | 17,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-129-0


Kindern Flucht und Trauma erklären

15

Dr. med. Susanne Zeltner ist Ärztin und Therapeutin mit Spezialisierung

in Psychosomatik und Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters.

Sie arbeitet beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Solothurn.

Lic. phil. Barbara Tschirren ist Heilpädagogin und Fachpsychologin FSP

für Psychotherapie sowie für Kinder- und Jugendpsychologie. Sie arbeitet

beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Solothurn und in freier

Praxis.

Bruno Leuenberger ist freischaffender Künstler und hat als Lehrer viel mit

traumatisierten Kindern gearbeitet.

Nachlese

Hilfe im Café Welcome

Wasims Familie muss ihre Heimatstadt verlassen, weil dort Krieg herrscht. Oma und Opa

können nicht mitfliehen, deshalb ist Wasim sehr froh über die Weste, die Oma selbst ge -

näht hat. Er ist sich sicher, dass sie ihn schützen wird. Das ist auch nötig, denn das Meer

ist rau und der Weg lang, bis die Familie Hilfe im Café Welcome findet. Herr Hubert hilft,

wo er kann, doch die besten Ideen fallen Wasim selbst ein, und damit hilft er sich, seinem

Vater und seinem neuen Freund Bashir, der von Albträumen geplagt wird.

Diese liebevoll illustrierte Geschichte über Flucht und Trauma zeigt nicht nur, was Kindern

hilft, besser durch Krisenzeiten zu kommen, sondern wie auch traumatisierte Kinder Re -

silienz entwickeln können.

Anja Offermann, Christiane Tilly

und Anika Merten

Wasims Weste

Kindern Flucht und Trauma erklären

Kids in BALANCE, 40 Seiten

1. Auflage 2017, 15,00 € (D) | 15,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-119-1


16

Das Schweigen brechen

Mit Blick

nach vorn

Die psychische Erkrankung eines Elternteils ist oft ein jahrzehntelang gehütetes Familien -

geheimnis, das nicht nach außen dringen darf. Zehn erwachsene Kinder brechen nun ihr

Schweigen – Ergebnis ist ein authentisches und berührendes Ermutigungsbuch.

Johannes Jungbauer und Katharina Heitmann (Hg.)

Unsichtbare Narben

Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern berichten

BALANCE erfahrungen, 160 Seiten, 15,00 € (D) | 15,50 € (A), ISBN Print 978-3-86739-170-2

12,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-919-7, ISBN (ePub) 978-3-86739-920-7

»Meine Kindheitserfahrungen haben bleibende Narben hinterlassen,

aber keiner kann sie sehen«, beschreibt Vanessa

ihre Erfahrungen mit einer an Schizophrenie erkrankten

Mutter. Ebenso wie neun weitere erwachsene Kinder psychisch

erkrankter Elternteile stellt sie sich ihren Erin nerun -

gen, ordnet das Erlebte in ihre eigene Biografie ein und fasst

ihre Gefühle in Worte. Die zehn Geschichten zeigen unterschiedliche

Persönlichkeiten, die auch mit unterschiedlichen

Diagnosen der Elternteile – wie Borderline, Depression oder

Alkoholabhängigkeit – umgehen mussten. Die Suche nach

der eigenen Identität, das Ringen um Sinn und Versöhnung

sowie tiefgehende Ängste zeichnen alle Berichte. Zugleich

machen sie aber auch Mut, denn sie erzählen ebenso von

gelungenen Psychotherapien, gefundenen Jobs und aufgebauten

Beziehungen.

Im Serviceteil dieses Erfahrungsbuchs finden Sie eine Viel -

zahl an Anregungen sowie eine kleine Auswahl an sehenswerten

Reportagen und Filmen sowie Buchtipps.

Prof. Johannes Jungbauer lehrt Psychologie an der Kath. Hochschule Nordrhein-

Westfalen in Aachen und ist dort Leiter des Instituts für Gesundheitsforschung

und Soziale Psychiatrie (igsp).

Katharina Heitmann, M.A., ist klinisch-therapeutische Sozialarbeiterin/Sozial päda -

gogin und arbeitet im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen -

psychotherapeutin an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie (WiAP).

Leseprobe

Ein gutes Team

Mit der Zeit haben wir Kinder richtige Routinen entwickelt.

Wenn meine Mutter wieder eine akute Phase hatte, schalteten

wir in eine Art Krisenmodus um, in dem alle klare Rollen

und Aufgaben hatten: Meine ältere Schwester übernahm

sozusagen den »Innendienst«, das heißt, sie hat unsere

Mutter, so gut es ging, beruhigt und dafür gesorgt, dass

nichts nach außen drang. Sie hat auch gekocht und den

Haushalt erledigt. Ich war für den »Außendienst« und den

organisatorischen Part zuständig. Mit dreizehn Jahren

wusste ich schon genau, welche Schritte für eine Zwangs -

einweisung in die Psychiatrie nötig waren. (...)

Flashback

Eines Tages – ich war 36 Jahre alt – rief meine Mutter morgens

in aller Frühe bei mir an. Ich spürte sofort, dass sie wieder

einen psychotischen Schub hatte. Das traf mich völlig

unvorbereitet, und ich hatte das Gefühl, dass mir der Boden

unter den Füßen wegrutschte. Das ganze Drama meiner

Kindheit raste wie ein Zug wieder auf mich zu. Das war

furcht bar, wie ein Flashback. Ich spürte, dass mich all meine

belastenden Kindheitserinnerungen mit großer Wucht einholen.

Bilder in meinem Kopf, die ich völlig verdrängt hatte,

haben mich überschwemmt.

Dagmar, 64 Jahre, Tochter einer an

Schizophrenie erkrankten Mutter


Teilhabemanagement

17

ICF – Teilhabe –

BTHG

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) ist die Grundlage, auf der

Instru mente zur Beschreibung der Teilhabebedarfe wie der -leistungen aktuell entwickelt werden. Aufbauend auf den

Erfahrun gen zahlreicher Fortbildungen zur ICF stellt Gerd Grampp die ICF-basierten Hilfeplanverfahren vor und skizziert

die grund legenden Herausforderungen für die Praxis.

Teilhabemanagement, auf das Menschen mit Behinderun -

gen seit Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)

Anspruch haben, ist ohne Kenntnis der ICF nicht möglich:

»Die Ermittlung des individuellen Bedarfes des Leistungs -

berechtigten muss durch ein Instrument erfolgen, das sich

an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit,

Behinderung und Gesundheit orientiert.« Art. 1 § 118 BTHG.

Die ICF ist also als zentrales Instrument zur Beschreibung

von Hilfebedarfen im Bundesteilhabegesetz festgeschrieben.

Die ICF kann darüber hinaus aber auch für die Beschrei -

bung von Maßnahmen genutzt werden, wie der Autor zeigt.

Gerd Grampp beschreibt die Elemente des Klassifikations -

systems und erläutert die Nutzung der ICF in der Praxis von

Einrichtungen und Diensten. Vorhandene Instrumente der

Eingliederungshilfe wie der beruflichen Rehabilitation werden

mit den neuen rechtlichen Vorgaben abgeglichen und

Verbesserungsbedarfe skizziert. So erschließen sich nicht

nur die Anforderungen an die neuen Verfahren zur Teilhabe -

planung, auch auf den Umgang mit den in Entwicklung be -

findlichen Bedarfsermittlungsinstrumenten wird man gut

vorbereitet. Ein unerlässlicher Kompass zur Umsetzung der

neuen rechtlichen Vorgaben!

Foto: Astonishing/photocase.de

Gerd Grampp

Die ICF verstehen und nutzen

BALANCE Beruf, 112 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), ISBN Print 978-3-86739-128-3

15,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-911-1,

ISBN (ePub) 978-3-86739-918-0, 15,99 €

Gerd Grampp war Professor für Theorie und Praxis der

Rehabilitation in Jena und begleitete Projekte zur Um -

setzung der ICF in der Praxis der Re habilitation. Einer

seiner Arbeitsschwerpunkte besteht in der Konzept ent -

wicklung zu Inklusion und Partizipation zur Umsetzung

des UN-Über einkommens über die Rechte von Menschen

mit Behinderung.


18

Genesung von Psychosen

Leben ohne Psychopharmaka –

geht das?

Die Genesung von Psychosen ist ein langfristiger Prozess. Auch wenn die psychotische Krise

oftmals in wenigen Wochen abgeklungen ist, erstreckt sich der weitere Genesungsprozess

nicht selten über Jahre. Die Reduktion von Neuroleptika ist dabei ein wichtiges Thema. Dieses

Buch liefert Antworten auf die Frage: Wie können wir den Reduktionsprozess und damit eine

Genesung erfolgreich gestalten?

Im Gespräch mit dem Autorenteam

Viele Psychoseerfahrene nehmen nach dem Abklingen der

Psychose jahrelang Psychopharmaka. Oft haben sie gleichzeitig

den Wunsch, die Medikamenteneinnahme zu reduzieren

oder die Medikamente ganz abzusetzen. Sie sind verunsichert:

Leben ohne Psychopharmaka – geht das überhaupt?

Welche Risiken gehen die Betroffenen dabei ein und was

gewinnen sie, wenn sie ihre Medikamente reduzieren oder

absetzen?

Thelke Scholz: Ja, ich würde sagen, man kann durchaus ohne

Psychopharmaka leben! Ich übe mich darin seit nunmehr

fünf Jahren und fühle mich lebendiger dann je – zombiehaft

war mein Leben mit den Medikamenten. Leben ist anstrengend,

wir müssen uns alle unseren inneren Fähig keiten und

äußeren Möglichkeiten anpassen. Und wenig überraschend

ist der Umstand, dass Psychopharmaka nicht heilen. Dass

ich jetzt ohne Medikamente zurechtkommen muss, heißt

also einerseits, dass ich meine Verletzlichkeit immer noch

Foto: pinky_moemo x/photocase.de

(und jetzt wieder) schmerzhaft spüre. Die Abwesenheit der

Psychopharmaka in meinem Gehirn hat aber andererseits

zur Folge, dass meine Kognition wieder anwesend ist. Meine

Denkfähigkeit kann mir dabei helfen, auf möglichst sinnvolle

Weise Rücksicht zu nehmen auf meine Verletzlichkeit und

sie in mein Leben zu integrieren.

Jann E. Schlimme: Vielleicht kann ich noch ergänzen, dass

es aus meiner Sicht nicht primär darum geht, ob jemand so -

und soviel Milligramm mehr oder weniger nimmt. Son dern

es geht doch zunächst mal darum, dass derjenige den In te -

ressen nachgehen kann, die ihm am Herzen liegen. Und das

geht eben oft mit kleinen Mengen oder ganz ohne Neu ro -

leptika besser. Aber was eine kleine Menge ist – und ob

diese Menge »null« ist –, ist eben individuell. Das kann keiner

vorhersagen.

Was ist aus Ihrer Sicht das wichtigste Element eines Re duk -

tionsprozesses? Sozusagen der Erfolgsfaktor?

Renate Seroka: Die Langsamkeit! Das würde ich unbedingt

an die erste Stelle setzen. Die Langsamkeit des Absetz- oder

Reduktionsprozesses entscheidet wesentlich über den Er -

folg. Nichts ist belastender, als durch eine zu schnelle Re -

duktion in einen Rebound zu geraten.

Thelke Scholz: Innere Freiheit, ein gutes Team und ausreichend

Zeit. Für mich persönlich war die innere Freiheit bei

dem Prozess das Wichtigste. Die Idee, meine Medikamente

zu reduzieren, reifte in mir heran. Die Entscheidung, diesen

Weg zu gehen, traf ich allein, und auch den Zeitpunkt be -

stimmte ich selbst. Ich erlaubte mir die Freiheit, jederzeit

abbrechen zu dürfen und gegebenenfalls auf die Reduktion

ganz zu verzichten. Diese Gewissheit, dass ich es nicht ertragen

müsste, falls es zu heftig werden würde, gab mir die

notwendige Gelassenheit.

Jann E. Schlimme, Thelke Scholz und Renate Seroka

Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen

Fachwissen, 272 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), ISBN Print 978-3-88414-694-1

19,99 € (D/A) ISBN (PDF) 978-3-88414-926-3


Das Autorenteam im Interview

19

Und was sind im Gegensatz dazu Fehler, die man auf jeden

Fall vermeiden sollte?

Jann E. Schlimme: Tja, Zeit und Gelassenheit lassen sich

nicht erzwingen. Ich denke, dass dies die größte Heraus for -

derung ist: Wie bekomme ich das hin, mit der Gelassenheit

in meinem Leben? Und wenn ich mit der Haltung auch an

die Reduktion herangehe, sie in Minischrittchen und langsam

vornehme, bin ich schon halb da, wo ich hinwill.

Sie alle drei haben viel Erfahrung mit Genesungsprozessen

von Psychosen. In Ihrem Buch schreiben Sie unter anderem

auch von einer Trialektik des Genesungsprozesses. Was würden

Sie sagen, worauf kommt es besonders an, damit eine

Genesung gelingen kann?

Thelke Scholz: Bedeutungsdosierung, Erzählräume. Heute,

fünf Jahre nach meinem endgültigen Ausstieg aus der Phar -

makotherapie, kann ich mit einiger Sicherheit sagen, dass

die Bedeutungsdosierung nach wie vor die Grundlage meiner

Genesung ist. In der Psychoseerfahrung ergibt sich typischerweise

eine ungeahnte Fülle an Bedeutungen, die den

Gegenständen oder Umständen anhaften, das sind nicht

nur für den jeweiligen Moment wichtige Bedeutungen, sondern

auch fernliegende, ungewöhnliche oder gänzlich neue.

Diese Fülle an Bedeutungen macht es schwer, sich zurechtzufinden.

Inzwischen kann ich die Bedeutungen um mich

herum selbst ganz gut dosieren, zum Beispiel mithilfe von

Abschalttechniken. Je wackeliger meine Verfassung aber

bereits geworden ist, desto schwieriger fällt es mir, klare

Sicht zu behalten. Dann brauche ich Hilfe von außen. Er zähl -

räume also, Gespräche mit anderen, in denen ich mich vorsichtig

meinen Untiefen nähern kann, um sie (wieder) zu

sehen, um sie zu verstehen. Denn nur was ich verstehe, kann

ich auch umschiffen.

Renate Seroka: Für mich ist das eindeutig die Einbeziehung

des sozialen Netzwerkes, womit ich nicht unbedingt ein

psychiatrisches Netzwerk meine. Die Beschäftigung mit der

alltäglichen Normalität erdet und hilft. In einem gewohnten

Umfeld, in dem manchmal auch unverständliches Verhalten

akzeptiert werden kann und in dem angemessen reagiert

wird, ohne gleich mit Erhöhung der Medikamentendosis

zu antworten, indem die von allen Akteuren festgelegten

Gren zen akzeptiert werden, da kann Genesung gelingen.

Jann E. Schlimme: Genau, es braucht diesen individuell komponierten

Mix, um sich wieder in die Normalität der sogenannten

»Normalen« hineinzuschrauben und im normalen

Miteinander zu halten – aber die sogenannten Normalen

müssen das eben auch zulassen, willkommen heißen. Es ist

also ein gemeinsamer, sich selbst verstärkender Prozess. Das

ist nicht einmal gemacht und dann ist gut. Das ist ein jahrelanges

kleinstschrittiges Vorwärtskommen.

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Jann E. Schlimme M.A. ist Facharzt für Psychia trie

und Psychotherapie. Er führt eine eigene Praxis für Psychose beglei tung und

Psychosenpsychotherapie in Berlin, ist Privatdozent für Psychia trie und Psycho -

therapie an der Medizinischen Hochschule Hannover und hat verschiedene

Lehraufträge für Sozialpsychiatrie.

Thelke Scholz, Expertin aus eigener Erfahrung, arbeitet freiberuflich als Refe -

ren tin u.a. zum Thema Recovery und Medikamentenreduktion.

Renate Seroka ist Angehörige und Sprecherin des Fachausschusses Psycho -

phar maka in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie.

Nachlese

»Sicherlich wird dieses Buch über die Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen die 1979 begonnene Erfolgs ge -

schichte fortsetzen können. Alle psychiatrischen Berufsgruppen (Sozialarbeiter, Psychologen, Ergotherapeuten, Pflegekräfte

u.a.) und die Ärzte und Ärztinnen, die die Medikamente ja verordnen, aber auch die psychisch kranken Menschen und ihre

Angehörigen können aus diesen Leitlinien für den psychiatrischen Alltag lernen und Nutzen ziehen.

Es ist in der Tat eine einzigartige Orientierungshilfe und ein Nachschlagewerk, das den verantwortlichen

Umgang mit Psycho phar maka ermöglicht, wie es auch im Klappentext festgestellt wird.«

Dr. Alexander Brandenburg, socialnet

Asmus Finzen, Harald Scherk und Stefan Weinmann

Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen

Leitlinien für den psychiatrischen Alltag

Lehrbuch, 274 Seiten, 1. Auflage 2017

30,00 € (D) | 30,90 € (A), ISBN Print 978-3-88414-585-2

23,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-926-3


20

Forschung für die Praxis

Teilhabe auf dem Prüfstand

In der BAESCAP-Studie wurden diejenigen gefragt, die sonst bei jeder großen Erhebung außen

vor bleiben: fast 1900 Nutzerinnen und Nutzer sozialpsychiatrischer Leistungen mit schweren

psychischen Erkrankungen.

Sie wurden be fragt zu ihrer

Familiensituation, zu Freund -

schaften, zu ihrer Ausbildung,

zum Beruf und zu ihren Stig -

maerfahrungen. Welche Teil -

habemöglich keiten und -hindernisse

erleben sie? Die Ergebnisse der Studie liefern erste

Antworten: Trotz Eingliederungshilfe sind sie vielfach abgehängt

und chancenlos.

Doch was bedeutet Teilhabe – das Schlüsselkonzept sozialpsychiatrischer

Praxis – eigentlich konkret und wie kann

sie theoretisch abgeleitet werden? Welche Facetten des

Lebens greifen wir heraus, welche sind wichtig? Die Auto -

rinnen und Autoren verankern Teilhabe auf theoretischer

Ebene im Capabilities Approach, sie diskutieren den Teil -

habebegriff auch vor dem Hintergrund des neuen Bundes -

teilhabegesetzes und sie zeigen auf, was auf sozialpolitischer

Ebene nötig ist.

Andreas Speck und Ingmar Steinhart (Hg.)

Abgehängt und chancenlos?

Teilhabechancen und -risiken von Menschen mit

schweren psychischen Beeinträchtigungen

Forschung für die Praxis, 166 Seiten

30,00 € (D) | 36,00 € (A), ISBN Print 978-3-88414-682-8

Prof. Dr. rer. hum. Andreas Speck lehrt und forscht zu Sozialpsychologie, Sozial -

psychiatrie und Gender/Diversity im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und

Erziehung der Hochschule Neubrandenburg, er ist im Vorstand des Instituts für

Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Prof. Dr. phil. Ingmar Steinhart ist Diplom-Psychologe, im Vorstand v. Bodel -

schwinghsche Stiftungen Bethel, Direktor des Instituts für Sozialpsychiatrie

Mecklenburg-Vorpommern e.V. An-Institut der Universität Greifswald sowie

Vorstandsmitglied der Aktion Psychisch Kranke e.V.

Gestärkte Patientenautonomie und

erschwerte Zwangsbehandlung

Wie wird die seit 2013 geltende Neufassung des Betreu ungsrechts erlebt?

Die Neufassung des Betreu -

ungsrechts im Februar 2013

stärkt die Rechte der Patien -

ten und macht eine zwangsweise

angeordnete Behand -

lung nur mit hohen Ver fahrensan

forde rungen möglich.

Hieraus entstehen zunächst

neue Kon flikt felder und Ver -

unsicherungen in der klinischen Arbeit. Das vorliegende

Buch untersucht deren Grundlagen und zeigt Lösungs an -

sätze.

In der interviewbasierten Studie wurden Patienten, An -

gehörige, Gesundheits- und Kranken pflege personal sowie

ärztliche Mitarbeiter befragt. Deutlich werden heterogene

Perspektiven: Für die Behandelnden steht der rechtliche

Rahmen häufig im Konflikt mit dem An spruch, dem

Patienten zu nützen. Angehörige fühlen sich ohnmächtig

angesichts eines zu wenig transparenten Be handlungs -

systems und der rechtlichen Bedingungen. Unter schiedlicher

Meinung sind die Betroffenen, zentral sind dabei das Ver -

ständ nis der eigenen Erkrankung und die Vorer fahr ungen

mit Behandlern, Medikamenten und Krank heits fol gen. Das

Autorenteam analysiert die einzelnen Sicht weisen und entwickelt

daraus Vorschläge für eine Praxis, in der Ge walt er le -

ben soweit wie möglich verhindert werden kann.

Franziska Hüther, Susanne Jaeger und Tilman Steinert

Behandlungsverweigerung, Patientenautonomie und Zwangsmedikation

Forschung für die Praxis, 160 Seiten, 30,00 € (D) | 30,90 € (A),

ISBN Print 978-3-88414-679-8

Franziska Hüther ist Assistenzärztin Herz- und Gefäßchirurgie am Robert-Bosch-

Krankenhaus Stuttgart.

Dr. Susanne Jaeger ist Diplom-Psychologin und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin

mit Schwerpunkt Versorgungsforschung am ZfP Weissenau Ravensburg tätig.

Prof. Dr. med. Tilman Steinert ist Psychiater und Psychotherapeut und Leiter der Klinik

für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm in Ravensburg/Weissenau.


Neue Reihe! Fachwissen kompakt

21

BTHG – Kompakter Wegweiser

durch das neue Teilhaberecht

Das Bundesteilhabegesetz soll aus dem bisherigen »Fürsorgesystem« herausführen und die

Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickeln. Es stärkt somit die

Selbstbestimmungsrechte und Ansprüche auf Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.

Matthias Rosemann

BTHG: Die wichtigsten Neuerungen für die psychiatrische Arbeit

Fachwissen kompakt, 112 Seiten

17,00 € (D) | 17,50 € (A), ISBN Print 978-3-88414-698-9

13,99 € (D/A) ISBN (PDF) 978-3-88414-920-1,

ISBN (ePub) 978-3-88414-927-0

Alle psychiatrischen Leistungserbringer und Kostenträger

müssen sich neu aufstellen, und die anspruchsberechtigten

Bürger und ihre Angehörigen müssen ihre Rechte kennenlernen.

Doch sich alle gesetzlichen Neuregelungen des neuen

Bundesteilhabegesetzes anzueignen ist gar nicht so einfach,

denn die verschiedenen Vorschriften sind verstreut in verschiedenen

Sozialgesetzbüchern zu finden. Sie treten überdies

noch zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft. Das

kann sich kaum jemand alleine erarbeiten. Der Autor erklärt

die Ziele des BTHG und füllt zentrale Begriffe wie Assistenz,

Selbst be stim mung und Teilhabe mit Leben. Die Grundsätze

und grund legende Ver fahren werden zitiert und für die

Matthias Rosemann ist Psychologe und Soziologe.

Er war zwischen 1976 und 1989 in verschiedenen

psychiatrischen Kliniken tätig. Seit 1989 ist er Ge -

schäftsführer von Träger e.V. in Berlin. Außerdem

ist er Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft

Gemeindepsychiatrischer Verbünde (BAG GPV).

Praxis erläutert. Dabei werden die Gestaltungsmöglich kei -

ten, aber auch die Be gren zun gen aufgezeigt.

Das Buch ist kein sozialrechtlicher Kommentar, sondern

bietet im unübersichtlichen Terrain des BTHG eine kompakte

Einführung in Grundsätze, Neuregelungen und Gestal tungs -

möglichkeiten des neuen Gesetzes.

Info

Erste Stimme

»Die psychiatrischen Leistungserbringer haben mit diesem

kompakten Werk für ihre Mitarbeitenden eine erste knappe

Einführung in das BTHG zur Verfügung. Es kann damit allen

Fachkräften in der Eingliederungshilfe – sowohl bei den Re -

ha-Trägern als auch bei den Leistungserbringern – als fundierte

Einführung und Leitfaden für die Praxis dienen. Es

kann aber auch eine gute Orientierung für Menschen mit

Teilhabebeeinträchtigungen und ihre Familien sein, sich in

der neuen und hochkomplexen Gesetzgebung besser zu -

rechtzufinden und ihre erweiterten Rechte durchzusetzen.«

Volker Schröder, GINKO Berlin

Nachlese

Zu den Auswirkungen des BTHG auf den Arbeitsbereich Wohnen

Das BTHG trennt zwischen Unterstützungsleistung und Wohnangebot. Mit dem Begriff der mobilen Unterstützung schließen

die Autoren direkt an der neuen Gesetzeslage an. In klarer Struktur wird alles dargestellt, was wichtig ist für Mitarbeitende und

Leitungs kräfte, für Kostenträger und Anbieter. Das Handbuch zeigt, welche Assistenzleistungen soziale

Teilhabe ermöglichen und wie sie aussehen sollen – auch aus der Perspektive der Nutzenden.

Außerdem gibt es praktische Kapitel zu Vor- und Nachteilen bestimmter Wohnformen, zur Hilfeplanung

und zur Mitarbeiterqualifikation.

Matthias Rosemann und Michael Konrad (Hg.)

Selbstbestimmtes Wohnen

Mobile Unterstützung bei der Lebensführung

Fachwissen, 343 Seiten, 2. Auflage 2017

40,00 € (D) | 41,20 € (A), ISBN Print 978-3-88414-655-2, 31,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-906-5


22

Handlungswissen

BdB gibt 2018 erstmals Jahrbuch heraus

Roter Faden durch die Betreuungslandschaft: Eine Fundgrube für alle, die an beruflicher

Betreuung interessiert sind!

»Ohne Wenn und Aber: Profes -

sionelle Betreuung anerkennen!«:

So lautet der Titel des

Jahrbuches, das der Bundes -

verband der Berufs betreuer/

innen e.V. (BdB) im April 2018

erstmals herausgibt. Die 180

Seiten starke Publikation enthält

13 Bei träge verschiedener

Autorinnen und Autoren. Sie

be schäftigen sich mit wissenschaftlichen Grundlagen, mit

Fachlichkeit und Fachpolitik, mit rechtlichen Ent wick lungen

und der Betreuungspraxis.

In betreuungspolitisch aufregenden Zeiten legt das Buch

einen roten Faden durch die Bereuungslandschaft des zu rückliegenden

Jahres, stellt Verknüpfungen her, wirft Fragen auf

und sucht konstruktive Antworten. Fachöffentlichkeit, Politik,

Ministerien, Behörden, Gerichte und vor allem Betreu erinnen

und Betreuer finden hier aktuelle Informationen und Diskus -

sionen rund um das Betreuungswesen in komprimierter Form.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

• »Professionalität im Spannungsverhältnis von Schutz- und

Freiheitsrechten« (Michael Wunder)

• »Chronologie der Betreuervergütung« (Peter Winterstein)

• »Meilensteine auf dem Weg zur anerkannten Profes sion«

(Horst Deinert)

• »Nicht alles schlucken: Krisen und Psychopharmaka« (Iris Peymann)

Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) (Hg.)

Ohne Wenn und Aber: Professionelle Betreuung anerkennen!

Jahrbuch des BdB 2018, 184 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), ISBN Print 978-3-86739-162-7

19,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-86739-923-4

Info

Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) zählt

rund 6.500 Mitglieder und wurde 1994 im Zuge des neuen Be -

treu ungsrechts gegründet. Damit ist der

BdB die größte Interessen vertretung des

Berufsstandes »Betreuung«.

Wie gelingt die Zusammenarbeit?

Die Abstimmung zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugend psychi atrie läuft

nicht immer reibungslos, dabei ist sie so wichtig für psychosozial be lastete junge Menschen.

Welche Probleme treten auf? Welche Lösungen gibt es?

Gunter Groen und Astrid Jörns-Presentati

Grenzgänger

Kooperative Abstimmung von Hilfen für Kinder und Jugendliche

zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie

Forschung für die Praxis, 168 Seiten,

44,00 € (D) | 45,30 € (A), ISBN Print 978-3-88414-933-1

24,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-934-8

Unklare Zuständigkeiten und unzureichend abgestimmte

Hilfen haben Aus wir kungen auf die Ent wick lung junger

Menschen sowie die Arbeitszufriedenheit der Fachkräfte.

Das vom Land Schleswig-Holstein geförderte Projekt

»Grenzgänger« hat zum Ziel, die Kooperation zwischen der

Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugend psy chi -

atrie zu fördern. In diesem Band werden Entwicklung und

Konsequenzen des Projektes ebenso wie zahlreiche Eva lu -

ationsresultate vorgestellt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt,

um eine ernste Versorgunglücke zu schließen.

Prof. Dr. Gunter Groen unterrichtet Psychologie und forscht an der Hochschule für

Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) im Studiengang Soziale Arbeit.

Ebenso arbeitet er in einer eigenen psychotherapeutischen Praxis. Als Dozent und

Supervisor ist er in der Ausbildung angehender Therapeuten engagiert. Er ist Mit -

autor diverser Bücher für Therapeuten, Eltern und Erzieher zu Depression im Kinderund

Jugendalter.

Astrid Jörns-Presentati, MA Soziale Arbeit, BA Psychologie, ist Wissen schaft liche

Mitarbeiterin im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule für An gewandte

Wissenschaften Hamburg (HAW). Sie lehrt im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit

u. a. Entwicklungspsychologie im Kinder- und Jugendalter. Seit 2013 forscht sie zur

Verbesserung der Kooperation zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und

Jugendpsychiatrie im nationalen sowie internationalen Kontext.


Bestseller Psychiatrie Verlag

23

Unsere Besten

Rainer Sachse zeigt, wie man Verständnis und Zugang zu

Menschen mit Persönlichkeitsstörungen entwickeln kann.

Für ihn stellen sich diese Störungen im Kern als Beziehungs -

störungen dar. Anhand des von ihm entwickelten Modells der

doppelten Handlungsregulation zeichnet er nach, wie diese

ungünstigen Beziehungsmuster entstehen, in der Familie verstärkt

werden, sich in der Biografie entwickeln und welche

Probleme daraus für Betroffene und die Menschen, die mit

ihnen umgehen, entstehen.

Klaus Dörner, Ursula Plog, Thomas Bock,

Peter Brieger, Andreas Heinz und Frank Wendt (Hg.)

Irren ist menschlich

Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie

24., vollständig überarbeitete Auflage 2017

Lehrbuch, 992 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), ISBN Print 978-3-88414-610-1

31,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-887-7,

ISBN (ePub) 978-3-88414-914-0

Rainer Sachse

Persönlichkeitsstörungen verstehen

Zum Umgang mit schwierigen Klienten

Fachwissen, 120 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A),

ISBN Print 978-3-88414-508-1

15,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-710-8,

ISBN (ePub) 978-3-88414-810-5

Das Buch von Asmus Finzen gehört seit seinem Erschei -

nen zur Standardliteratur über Schizophrenie. Die Erkran -

kung wird zugleich psychiatrisch Tätigen und Laien leicht

verständlich gemacht. Gleichzeitig appelliert es an die Be -

handelnden, nicht vorschnell vor der Krankheit und ihren

Folgen zu kapitulieren. Diese Neuausgabe ist daher um

Aspekte des Um gangs mit Schizophrenie sowie deren we -

sentliche Therapie möglich keiten erheblich erweitert worden.

Wer mit psychisch kranken Menschen arbeitet, wird häufig

mit Verhaltensweisen oder Symptomen konfrontiert, die

nur schwer zu verstehen sind. Die Autoren vermitteln Hin -

ter grundwissen, das die Logik psychischer Krankheiten be -

greifbar macht. Es wird erklärt, wie psychische Störungen

entstehen und welche Bedingungen ihre Genesung beeinflussen.

Das Buch enthält Handwerkszeug, das für den

Umgang im Alltag hilfreich ist, und macht deutlich, welche

Selbst hilfe strategien wirksam sind.

Matthias Hammer und Irmgard Plößl

Irre verständlich

Menschen mit psychischer Erkrankung

wirksam unterstützen

Fachwissen, 272 Seiten + Downloadmaterial

30,00 € (D) | 30,80 € (A),

ISBN Print 978-3-88414-533-3

23,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-913-3,

ISBN (ePub) 978-3-88414-923-2

Asmus Finzen

Schizophrenie

Die Krankheit verstehen, behandeln, bewältigen

Fachwissen, 256 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A),

ISBN Print 978-3-88414-522-7

15,99 € (D/A), ISBN (PDF) 978-3-88414-749-8,

ISBN (ePub) 978-3-88414-857-0

Autismus-Spektrum-Störungen werden vor allem als

eine Entwicklungsstörung bei Kindern wahrgenommen.

Es liegt aber in ihrer Natur, dass sie in späteren Lebens pha -

sen an dauern. Das vorliegende Buch gibt einen kompakten

Über blick über Ausprägungen, Diagnostik und Therapie von

Au tismus im Erwachsenenalter und hilft psychiatrisch, psycho

therapeutisch und psychosozial Tätigen, erwachsene

Menschen aus dem Autismus-Spektrum diagnostisch richtig

einzuschätzen und in der Begegnung besser zu verstehen.

Die neue Generation für eine bessere Psychiatrie: Seit 40

Jahren prägt das Lehrbuch die Menschen, die psychiatrisch

arbeiten, und das Selbstbewusstsein derjenigen, die von psychischen

Störungen betroffen sind. Enthalten sind u.a.: Aus -

bildungsrelevantes Wissen über psychische Krankheiten,

therapeutische Ansätze und Methoden. 1978 wurde der

Psychiatrie Verlag eigens für dieses Lehrbuch gegründet.

Bis heute ist »Irren ist menschlich«, das immer wieder über -

arbeitet und ergänzt worden ist, Bestseller des Verlags.

Andreas Riedel und Jens Jürgen Clausen

Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen

Basiswissen, 152 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A),

ISBN Print 978-3-88414-629-3

14,99 € (D/A),

ISBN (PDF) 978-3-88414-897-6,

ISBN (ePUB) 978-3-88414-917-1


24

Psychiatrie Verlag – weitere Titel (Auswahl)

www.psychiatrie-verlag.de

Fachwissen

Bock, Heinz

Psychosen

2016, 336 Seiten

50,00 € (D) | 51,40 € (A), Best.-Nr.: 4-602-6

39,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-873-0

Pross

»Wir wollten ins Verderben rennen«

2016, 500 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.: 4-672-9

Schneck

Beratung und Begleitung von Flüchtlingen

2017, 272 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), Best.-Nr.: 4-654-5

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-889-1

Storck, Plößl (Hg.)

Handbuch Arbeit

3. Auflage 2015, 438 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.: 4-593-7

31,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-868-6

Bock, Klapheck, Ruppelt

Sinnsuche und Genesung

2014, 320 Seiten, 30,00 € (D) | 30,90 € (A)

Best.-Nr.: 4-577-7

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-858-7

Rosemann, Konrad (Hg.)

Selbstbestimmtes Wohnen

2. Auflage 2017, 343 Seiten,

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.:4-655-2

31,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-906-5

Schoppmann, Herrmann, Tilly

Borderline begegnen

2015, 144 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 4-580-7

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-864-8

Utschakowski, Sielaff, Bock, Winter (Hg.)

Experten aus Erfahrung

2016, 296 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), Best.-Nr.: 4-582-1

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-879-2

Finzen

Stigma psychische Krankheit

2013, 184 Seiten, 20,00 € (D) | 20,60 € (A)

Best.-Nr.: 4-575-3

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-841-9

Sachse, Walburg

Umgang mit narzisstisch geprägten Klienten

2017, 158 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), Best.-Nr.: 4-661-3

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-900-3

Schwarze, Hahn

Herausforderung Pädophilie

2016, 216 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 4-645-3

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-881-5

Vollmann (Hg.)

Ethik in der Psychiatrie

2017, 239 Seiten

30,00 € (D) | 30,80 € (A), Best.-Nr.: 4-666-8

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-910-2

Kalms, Striegnitz

Raum 4070 & Psychosen verstehen

6. Auflage 2015, Doppel-DVD

Laufzeit 84 Minuten + 101 Minuten

25,00 € (D/A), Best.-Nr.: 4-452-7

Sachse, Langens, Sachse

Klienten motivieren

2012, 176 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), Best.-Nr.: 4-543-2

19,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-786-3

Steinhart, Wienberg (Hg.)

Rundum ambulant

2017, 320 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.: 4-670-5

31,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-898-3

Wulff

Wie die anderen

2017, Einzel-DVD

Laufzeit 96 Minuten + 35 Minuten Extras

17,90 € (D/A), Best.-Nr.: 357

= inklusive Downloadmaterial

Kirst, Schmidt

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

2016, Doppel-DVD

Laufzeit 79 Minuten + 67 Minuten

23,40 € (D/A), Best.-Nr.: 356

Schlimme, Brückner

Die abklingende Psychose

2017, 272 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), Best.-Nr.: 4-642-2

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-904-1

Stolz, Kalms, Winkels

Nicht alles schlucken

2015, Doppel-DVD

Laufzeit 86 Minuten + 150 Minuten

30,00 € (D/A), Best.-Nr.: 619

Zinkler, Laupichler, Osterfeld (Hg.)

Prävention von Zwangsmaßnahmen

2016, 256 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A), Best.-Nr.: 4-632-3

23,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-882-2


www.psychiatrie-verlag.de

Psychiatrie Verlag – weitere Titel (Auswahl)

25

Basiswissen

Arbeitshilfen

Bock

Umgang mit psychotischen Patienten

8. Auflage 2013, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-570-8

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-851-8

Laabdallaoui, Rüschoff

Umgang mit muslimischen Patienten

2. Auflage 2017, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-659-0

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-896-9

Trost, Rogge

Umgang mit Menschen im Maßregelvollzug

2016, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-633-0

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-883-9

Berg-Peer

Moderation von Selbsthilfegruppen

2016, 96 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 4-651-4

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-880-8

BASISWISSEN: Paket groß

10 Bücher, 1.460 Seiten,

150,00 € (D) | 154,30 € (A), Best.-Nr.: 4-640-8

BASISWISSEN: Paket klein

5 Bücher, 736 Seiten, 75,00 € (D) | 77,10 € (A),

Best.-Nr.: 4-652-1

Mehr zu den Paketen unter:

www.psychiatrie-verlag.de/buecher/

basiswissen-pakete

Büge

Cannabiskonsum und psychische Störungen

Basiswissen, 152 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-635-4

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-891-4

Lutz

Glücksspielsucht

2016, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-636-1

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-885-3

better care

Boden, Feldt

Trost und Hoffnung für den Genesungsweg

2017, 256 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.:4-648-4

27,99 € (D/A), Best.-Nr.:4-903-4

Eink, Haltenhof

Umgang mit suizidgefährdeten Menschen

5. Auflage 2016, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-663-7

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-892-1

Rahn

Umgang mit Borderline-Patienten

7. Auflage 2015, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-497-8

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-718-4

Hemkendreis, Haßlinger

Ambulante Psychiatrische Pflege

2014, 144 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), Best.-Nr.: 4-579-1

19,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-860-0

Hammer

SBT: Stressbewältigungs training

für psychisch kranke Menschen

6. Auflage 2014, 196 Seiten

30,00 € (D) | 30,90 € (A)

Best.-Nr.: 4-517-3

Haerlin, Plößl

Berufliche Beratung psychisch Kranker

3. Auflage 2018, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-688-0

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-911-9

Reker

Umgang mit alkoholabhängigen Patienten

2015, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-584-5

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-876-1

Schnackenberg, Burr

Stimmenhören und Recovery

2017, 172 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), Best.-Nr.: 4-656-9

19,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-890-7

Jensen, Hoffmann, Spreitz,

Sadre Chirazi-Stark

Diagnosenübergreifende Psychoedukation

2. Auflage 2014, 336 Seiten

40,00 € (D) | 41,20 € (A), Best.-Nr.: 4-564-7

31,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-844-0

better care-Paket

6 Bücher, 932 Seiten

125,00 € (D) | 128,50 € (A), Best.-Nr.: 4-689-7

Mehr zu dem Paket unter:

www.psychiatrie-verlag.de/buecher/

better-care-paket

= inklusive Downloadmaterial

Kremer, Schulz

Motivierende Gesprächsführung

3. Auflage 2016, 160 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-658-3

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-915-7

Scherer, Lampert

Angehörige in der Psychiatrie

152 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 4-638-5

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 4-907-2

Plößl, Hammer

ZERA – Zusammenhang zwischen

Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit

7. Auflage 2016, 96 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), Best.-Nr.: 4-662-0


26

Bestseller BALANCE buch + medien verlag

www.balance-verlag.de

Unsere Besten

Borderline-Verhalten ist für die Betroffenen aufreibend

und oft zerstörerisch, aber auch für Angehörige, Partner

und Freunde, die häufig von den schwierigen Verhaltens -

weisen der Erkrankten dominiert werden. Wie also verhält

man sich als Angehöriger »richtig«? Auf diese Frage geben

die Autoren Antwort, indem sie die täglichen Verhaltensund

Be zie hungs fallen aufzeigen, die sich im Leben mit

Menschen mit Borderline auftun. Sie geben wertvolle

Anregungen und Tipps, um selbst psychisch stabil zu bleiben

und hilfreich zu sein für den erkrankten Partner.

Paul T. Mason und Randi Kreger

Schluss mit dem Eiertanz

Für Angehörige von Menschen mit Borderline

BALANCE ratgeber, 384 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-005-7

15,99 € (D/A),

ISBN (PDF) 978-3-86739-704-9,

ISBN (ePub) 978-3-86739-804-6

Grübeln belastet und kann zum Entstehen von Depres -

sionen beitragen und sie aufrechterhalten. In diesem Buch

erfahren Sie, was Grübeln von anderen Formen des Nach -

denkens unterscheidet und welche Ursachen es dafür gibt.

Viel-Grübler/innen lernen, fruchtloses Grübeln zu überwinden.

Dieses Buch informiert über den neuesten Wissens -

stand zu Erscheinungsbild, Ursachen und Konsequenzen

häufigen Grübelns, in der Psychologie auch Rumination

genannt (von lat. ruminare = wiederkäuen).

Mia versteht ihre Mutter manchmal gar nicht: Immer ist

sie traurig und tut sich dann auch noch weh! Was ist nur

mit Mama los? Wenn ein Familienmitglied psychisch erkrankt,

erleben auch die Kinder eine große Verunsicherung.

Dieses Buch gibt einen Einblick in die Borderline-Er kran -

kung. Kinder lernen die Symptome zu verstehen und welche

Hilfemög lich keiten es gibt. Sie begreifen, dass sie geliebt

werden, auch wenn Vater oder Mutter das im Durch -

einander der Gefühle nicht so zeigen können.

Christiane Tilly, Anja Offermann

und Anika Merten

Mama, Mia und das Schleuderprogramm

Kindern Borderline erklären

Kids in BALANCE, 40 Seiten

15,00 € (D) | 15,40 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-075-0

Zwei erfahrene spezialisierte Psychotherapeutinnen holen

junge Menschen mit Zwangserkrankungen mit diesem

Buch humorvoll und einfühlsam aus ihrer Einsamkeit. Leicht

verständliche Informationen zur Zwangserkrankung in altersgemäßer

Sprache und zahlreiche konkrete Beispiele helfen,

die Krankheit zu verstehen und zu bewältigen. Dieser

einzigartige Ratgeber bietet Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützt

dabei, Schritt für Schritt den Zwang zu vertreiben.

Susanne Fricke und Katharina Armour

Dem Zwang die rote Karte zeigen

BALANCE ratgeber,

143 Seiten + Downloadmaterial

18,00 € (D) | 18,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-152-8

14,99 € (D/A),

ISBN (PDF) 978-3-86739-867-1

Tobias Teismann

Grübeln

Wie Denkschleifen entstehen und wie man sie löst

BALANCE ratgeber, 136 Seiten + Downloadmaterial

15,00 € (D) | 15,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-081-1

11,99 € (D/A),

ISBN (PDF) 978-3-86739-853-4,

ISBN (ePub) 978-3-86739-817-6

Lenis liebste Hundefreundin Frieda ist gestorben, ihr Korb

ist leer. Lenis Gefühle spielen verrückt, manchmal ist es so,

als zerspringe sie vor lauter Gefühlen im Bauch. Dieses einfühlsame

und gleichzeitig frech illustrierte Kinderbuch hilft

Kleinen und Großen gleichermaßen behutsam, im Ein klang

mit ihren Gefühlen durch eine schwierige Zeit zu kom men

und zu verstehen, wie Traurigsein funktioniert. Leni lernt,

dass es völlig in Ordnung ist, in diese große Trauer pfütze zu

platschen – und auch wieder herauszuspringen!

Hannah-Marie Heine und

Katharina Vöhringer

Leni und die Trauerpfützen

Kids in BALANCE, 40 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A),

ISBN Print 978-3-86739-157-3


www.balance-verlag.de

BALANCE buch + medien verlag – weitere Titel (Auswahl)

27

BALANCE ratgeber

Altstötter-Gleich, Geisler

Perfektionismus

2018, 160 Seiten

16,00 € (D) | 16,50 € (A), Best.-Nr.: 9-165-8

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-855-5

Brütting

Was macht der Krebs mit uns?

2. Auflage 2015, 168 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-064-4

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-749-0

Hammer

Das innere Gleichgewicht finden

2. Auflage 2012, 272 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 9-049-1

Ramirez Basco

Manie und Depression

2017, 259 Seiten

25,00 € (D) | 25,70 € (A), Best.-Nr.: 9-146-7

19,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-810-7

BApK e.V. (Hg.)

Mit psychischer Krankheit in der Familie leben

5. Auflage 2014, 320 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 9-088-0

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-858-9

Escher, Romme, Runte

Die Stimmen und ich

2015, 304 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 9-092-7

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-859-6

Knuf, Gartelmann

Bevor die Stimmen wiederkommen

9. Auflage 2014, 240 Seiten

16,00 € (D) | 16,50 € (A), Best.-Nr.: 9-043-9

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-831-2

Schmalz

Das Maß ist voll

4. Auflage 2015, 176 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-148-1

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-807-7

Bischkopf

So nah und doch so fern

3. Auflage 2015, 192 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-155-9

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-862-6

Friedrich, Friebel

Einschlafen, Durchschlafen, Ausschlafen

2016, 144 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-159-7

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-869-5

Kreger, Shirley

Das Schluss-mit-dem-Eiertanz-Arbeitsbuch

4. Auflage 2015, 144 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 9-011-8

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-708-7

Taitz

Wenn Essen nicht satt macht

2. Auflage 2015, 320 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A)

Best.-Nr.: 9-082-8

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-756-8

Bischkopf, Bischkopf

Diagnose ADHS

2015, 216 Seiten

17,00 € (D) | 17,50 € (A), Best.-Nr.: 9-066-8

13,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-865-7

Friedrich, Friebel

Kindern Mut machen

2011, 184 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-067-5

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-750-6

Lammers, Ohls

Mit Schuld, Scham und Methode

2017, 216 Seiten

18,00 € (D) | 18,50 € (A), Best.-Nr.: 9-160-3

14,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-879-4

Tilly, Grefenberg

Expedition Arbeit

2015, 296 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 9-144-3

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-866-4

Bock

Achterbahn der Gefühle

3. Auflage 2012, 208 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-022-4

12,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-711-7

Greve, Osterfeld, Diekmann

Umgang mit Psychopharmaka

5. Auflage 2017, 287 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 9-169-6

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-873-2

Marschner

Psychisch kranke Menschen im Recht

6. Auflage 2015, 256 Seiten

20,00 € (D) | 20,60 € (A), Best.-Nr.: 9-150-4

15,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-860-2

Wolfersdorf

Depression

2010, 240 Seiten, 15,00 € (D) | 15,50 € (A)

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BALANCE buch + medien verlag – Programmauswahl

BALANCE Beruf BALANCE erfahrungen kids in BALANCE

Hötten, Hirsch

Jobcoaching

2014, 186 Seiten

35,00 € (D) | 36,00 € (A), Best.-Nr.: 9-086-6

27,99 € (D/A), Best.-Nr.: 9-856-5

Battke, Höfelmeyer

Alles auf Anfang

2013, 184 Seiten

17,00 € (D) | 17,50 € (A), Best.-Nr.: 9-078-1

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Mersdorf

Alles nur in meinem Kopf

2014, 136 Seiten

15,00 € (D) | 15,50 € (A), Best.-Nr.: 9-073-6

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Atelier Artig (Hg.)

Papas Unfall

2015, 40 Seiten

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Lauterbach

Engagiert und gesund bleiben

2015, 200 Seiten

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Felten-Leidel

Hasenherz und Sorgenketten

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Samstag, Samstag

Wahnsinn um drei Ecken

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Freudiger

Ein Koffer voller Mama-Momente

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Rösch, Linsenmayr

Vom Umgang mit schwierigen und

gewaltbereiten Klienten

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Felten-Leidel

Von wegen Mimose

2015, 240 Seiten

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Schulz, Zuaboni (Hg.)

Die Hoffnung trägt

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Köhler-Saretzki, Merten

Wo ist Wilma?

2017, 44 Seiten

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Schreiber, Giere

Individuelle Hilfeplanung in der Praxis

2014, 144 Seiten

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Knuf (Hg.)

Gesundung ist möglich!

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Sechting

Zahlendieb

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Tilly, Offermann

Mama, Mia und das Schleuderprogramm

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Führen und leiten in sozialen Einrichtungen

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Knuf (Hg.)

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Tschirren, Hächler, Mambourg

Ich bin Loris

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zelnen Titeln und Themen sowie eine

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