Gaus Architekten: Architektur für Unternehmen und Gewerbe

GausArchitekten

Auswahl von Projekten des Architekturbüros Gaus Architekten Göppingen | Rotterdam: Die Dokumentation enthält Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen, Umnutzungen sowie Konzeptstudien.

Dossier

Architektur für

Unternehmen


REFERENZEN

Auswahl Architektur für Unternehmen

Sanierung, Konversion und Neubau für Gewerbe und Industrie

Laufende Projekte

SyNeo Cosmetics – Thomas Brunner Hygiene GmbH, Schlierbach

(Neubau)

BagHouse III Golfclub „Hetzenhof“, Lorch (Neubau)

Monninger Federn GmbH, Lauterstein (Standorterweiterung)

Verwaltungsgebäude BOCAR-Group, Leinfelden-Echterdingen

(Neubau)

„Bahnpark“ BA III (Haus D), Bad Boll (Neubau)

Wohn- und Geschäftshaus Stern-Areal, Göppingen (Sanierung

und Neubau)

Abgeschlossene Projekte

2019: Modellschreinerei „Im Boehringer“, Göppingen (Konzeptstudie

Sanierung)

2019: Verwaltungsgebäude ATP, Ursenwang (Neubau)

2018: Mobilitätszentrum, Eislingen (Machbarkeitsstudie

Neugestaltung Bahnhof)

2017: Frisörsalon Mentes, Göppingen (Neugestaltung Innenräume)

2016: Märklin-Museum, Göppingen (Standortanalyse und

Konzeptstudie)

2016: Clubhaus, Golf Club Hetzenhof, Lorch (Neugestaltung der

Innenräume)

2015: Kundencenter Faun Umwelttechnik und Zoeller-Kipper,

Gerlingen (Neubau)

2013: Coffee-Bar, Göppingen (Sanierung und Neugestaltung)

2013: Hinterkopf GmbH, Eislingen (Machbarkeitsstudien)

2012: Operationszentrum der Staufenklinik, Göppingen (Erweiterung)

2012: Distribution-Center, Holzmaden (Sanierung)

2012: „Depot-Süd“, Abfallwirtschaftsbetriebe, Augsburg

(Standortanalyse)

2005: Bau-und Wertstoffhof, Rechberghausen (Neubau)

3


NEUBAU

Verwaltung BOCAR-Group

in Leinfelden-Echterdingen

Im Einzugsbereich des Airports Stuttgart

entsteht ein modernes viergeschossiges

Entwicklungs- und Verwaltungsgebäude.

FAKTEN

Neubau Verwaltungsgebäude Bocar

Group in Leinfelden-Echterdingen

Planung und Neubau eines viergeschossigen

Entwicklungs- und Verwaltungsgebäudes

mit Tiefgarage auf zwei

Ebenen

Bauherr: ATP GmbH Göppingen

Baubeginn: geplant 2019

4


NEUBAU

FAKTEN

Verwaltungsgebäude der ATP GmbH in

Göppingen

Planung und Bau eines Verwaltungsgebäudes

für 60 bis 80 Mitarbeiter, das

insbesondere eine Arbeitsorganisation

der Projektteams nach dem Open-

Office-Konzept ermöglicht

Bauherr: ATP GmbH Göppingen

Fertigstellung: Sommer 2019

Verwaltungsgebäude der

ATP GmbH in Göppingen

Besonderheit: Für Heizung und Kühlung

ist modernste Gebäudetechnik

vorgesehen. Dazu gehören neben der

thermischen Aktivierung des Estrichs

eine gasbetriebene Brennstoffzelle

sowie eine Solewärmepumpe (Wärmeentzug

aus Erdreich über Erdwärmesonden).

Böden und Decken des Gebäudes sind als

Speichermassen für Heizung und Kühlung der

Räume effizient nutzbar.

Die in Göppingen ansässige ATP GmbH koordiniert als

Holding eine Unternehmensgruppe im Bereich Automotive

mit weltweit rund 5.000 Beschäftigten. ATP erhält ein neues

Verwaltungsgebäude, das eine Arbeitsorganisation nach

dem Open-Office-Konzept ermöglicht. Hinsichtlich seiner

Funktionalität und Bauästhetik zeigt der dreigeschossige

Baukörper klare Bezüge zum klassischen Bauhausstil. Eine

offene Raumanmutung auf rund 3.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche

entsteht durch natürliches Tageslicht und

eine umfassende bauliche Transparenz.

Außen wird eine Pfosten-Riegelfassade mit Dreifachverglasung

zur Ausführung kommen. In Kombination mit einem

lichtdurchlässigen Dachabschluss über dem innen liegenden

Atrium erschließen freie Treppen die einzelnen Ebenen.

Das Erdgeschoss ist über zwei Gebäudeseiten gegenüber

den darüber liegenden Geschossen zurückgesetzt. Der

Rohbau wird in Stahlbetonbauweise mit punktgestützten

Geschossdecken als Flachdecken erstellt. Im Stützraster ist

die gewünschte freie Raumeinteilung möglich.

5


6


7


STANDORTANALYSE

Monninger Federn

GmbH in Lauterstein

Das Unternehmen will den

bestehenen Standort in Lauterstein

erweitern und neu gestalten.

FAKTEN

Monninger Federn GmbH in Lauterstein

Standortanalyse und Machbarkeitsstudie

zur Neugestaltung und Erweiterung

des Unternehmensstandorts in den

Bereichen Verwaltung mit Kantine und

Sozialräumen, Produktionshalle, Betriebshof

und Parkplätzen

Bauherr: Monninger Federn GmbH

Lauterstein

8


KONZEPTSTUDIE UND SANIERUNG

Modellschreinerei „Im

Boehringer“ in Göppingen

Das historische Gebäude auf dem Fabrikareal

der ehemaligen Gebr. Boehringer

GmbH erhält eine neue Nutzung.

FAKTEN

Ehemalige Modellschreinerei im

Boehringer-Areal in Göppingen

Umfassende Standortanalyse und Konzeption

zur Sanierung und alternativen

Nutzung des industriehistorischen

Gebäudes

Bauherr: Businesspark GmbH

Göppingen

9


NEUBAU

„Bahnpark“ in Bad Boll

BA III (Haus D)

Das vierte Gebäude des neuen Quartiers

ist für eine überwiegend gewerbliche

Nutzung vorgesehen.

FAKTEN

Dritter Bauabschnitt (Haus D) Gebäudeensemble

„Bahnpark“ in Bad Boll

Planung und Bau eines dreigeschossigen

Gebäudes zur überwiegend

gewerblichen Nutzung als viertes

Gebäude eines neuen Wohnquartiers

im ländlichen Raum

Bauherr: Kreisbau Filstal GmbH

Göppingen

Baubeginn: geplant 2019

Besonderheiten: Im Rahmen der Bauabschnitte

I und II wurden drei Wohngebäude

(Haus A bis C) bereits 2016

fertiggestellt.

10


FAKTEN

STANDORTANALYSE UND KONZEPTSTUDIE

Märklin-Museum in Göppingen

Standortanalyse und Machbarkeitsstudie

zur Einrichtung des neuen

Firmenmuseums in einem Bestandsgebäude

am Stammsitz des

Unternehmens

Beteiligte Unternehmen: Gemeinsame

Studie von Gaus & Knödler

Architekten mit MVRDV Rotterdam

Veröffentlichung: 2016

Besonderheiten: Im Rahmen der

Studie waren auch die Aspekte

Stadtmarketing, städtebauliche

Einbindung sowie verkehrliche

Erschließung zu untersuchen.

Märklin-Museum

in Göppingen

Gaus & Knödler Architekten und das

niederländische Architekturbüro MVRDV

erstellten eine Machbarkeitsstudie.

Die besondere Herausforderung besteht in der Vorgabe,

das neue Museum in einem ehemaligen Fabrikgebäude

einzurichten. Neben der Raumgestaltung auf rund 3.000

Quadratmetern Nutzfläche war auch die äußere Zugänglichkeit

und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum strategisch

einzubeziehen.

Für ein künftiges „MÄRKLINeum“ schlagen Gaus & Knödler

Architekten und MVRDV nun konkret vor, das Bestandsgebäude

durch einen vorgelagerten Anbau in Form eines

barrierefrei begehbaren Schaudepots zu ergänzen. Bevor

Besucher den eigentlichen Zugang über die oberste Ausstellungsebene

erreichen, erhalten sie bereits großzügige

und anregende Einblicke in den Museumsbestand.

Für die Ausstellung innerhalb des Gebäudes sehen Gaus &

Knödler Architekten und MVRDV eine modulare und flexible

Raumgestaltung zur Präsentation der Exponate vor. Ergänzt

wird das Konzept durch ein Restaurant im Dachgeschoss

über den drei Ausstellungsebenen sowie im Erdgeschoss

und Souterrain durch einen Museumsshop.

11


NEUGESTALTUNG INNENRÄUME

Clubhaus des Golfclubs

Hetzenhof in Lorch

In knapp drei Monaten Bauzeit

wurde das Clubhaus neu gestaltet

und eingerichtet.

FAKTEN

Clubhaus des Golfclubs Hetzenhof in

Lorch

Sanierung und Neugestaltung des

Clubhauses einschließlich Beleuchtung

und Möblierung

Bauherr: Golfclub Hetzenhof e.V.

Beteiligte Unternehmen: Sattler GmbH

Göppingen (Beleuchtung)

Bauzeit und Fertigstellung: Dezember

2015 bis März 2016

12


LÖSUNG

Die Räume des seit 1995 baulich kaum veränderten Clubhauses

waren neu zu gestalten. Zu Beginn der Saison Mitte

März 2016 mussten die Räume wieder möbliert und nutzbar

sein. Die bisherige Raumteilung durch die Bartheke fällt

weg, wodurch eine neue Offenheit entstand. Besondere

bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik

wie abgehängte Decken im Barbereich isolieren störende

Nebengeräusche.

Zusätzliche Fenster und ein neues Beleuchtungskonzept

definieren durch unterschiedliche Lichtstärken einzelne

Bereiche. Im Hauptraum entlang der Glasfassade präsentieren

sich für Anlass und Gruppengröße passende Sitzqualitäten

und Möbel. Sitzbänke mit hoher Bespannung an der

Rückwand des Clubraums bieten besonderen Komfort.

Bei der Möblierung und Materialwahl waren Natürlichkeit

und regionale Bezugsquellen entscheidend. Bei Farben und

Stoffen werden Bezüge zum ländlichen Ambiente durch

warme und gedeckte Töne hergestellt. Quadratmuster der

Stoffbezüge zitieren Schottland als Wiege des modernen

Golfsports.

13


FAKTEN

Kundencenter Faun Umwelttechnik

und Zoeller-Kipper in Gerlingen

Entwurf eines Kundenzentrums,

bestehend aus Großwerkstatt,

Waschhalle, Lagerräumen und

Büros, sowie Qualitätsmanagement

in der Bauphase

Bauherren: Faun Umwelttechnik

GmbH & Co. KG Osterholz-Scharmbeck

sowie Zöller-Kipper GmbH

Mainz

Fertigstellung: 2015

NEUBAU

Kundencenter Faun und

Zoeller in Gerlingen

Zwei Unternehmen der Kirchhoff-Gruppe

eröffneten in der Metropolregion Stuttgart

eine gemeinsame Niederlassung.

Beide Unternehmen gehören in ihren speziellen Geschäftsfeldern

zu den „Hidden Champions“ auf den Weltmärkten:

Faun im Bereich der Umwelttechnik, Zoeller mit seinen

Kippsystemen für Entsorgungsfahrzeuge.

In der Niederlassung werden Vertrieb, Beratung und Service

kombiniert. Das Raumprogramm umfasst eine Großwerkstatt

mit Krananlage und Waschhalle sowie einen Lagerbereich

mit Produkten für Kundendienst und Versand. Der

direkt angeschlossene Verwaltungstrakt ermöglicht kurze

Wege zu den Büros und Räumen für Kundengespräche.

14


15


SANIERUNG UND NEUGESTALTUNG

GiLO – Coffee Bar

in Göppingen

Gegenüber dem Rathaus stand lange

in bester Lage, direkt am Göppinger

Marktplatz, eine Immobilie leer.

FAKTEN

GiLO – Coffee • Frozen Yogurt • Bar

in Göppingen

Sanierung und Neugestaltung eines

ehemaligen Ladengeschäfts zur Umnutzung

als Coffee-Bar

Bauherr: Maurizio Mobilia

Beteiligte Unternehmen: Sattler GmbH

Göppingen (Beleuchtung)

Fertigstellung: 2013

Besonderheiten: 120 Sitzplätze im

Außenbereich

16


LÖSUNG

Ein ansässiger Gastronom wollte sein Angebot erweitern

und eröffnete dort nach kurzer Planungs- und Bauzeit sein

neues Szenelokal.

Aus dem ehemaligen Bekleidungsgeschäft sollte eine Bar

werden: hell, offen, freundlich, modern. Mit den vorhandenen

Räumlichkeiten über zwei Ebenen war dieses Konzept

nur schwer umsetzbar, zumal die Höhe der Räume die

Gestaltungsmöglichkeiten erheblich beschränkte. Der neue

Betreiber wollte den zentralen Raum aber möglichst offen

gestalten.

Gaus & Knödler Architekten wagten sich an die schwierige

Umsetzung: Die Zwischendecke wurde zu großen Teilen

entfernt, um einen einzigen hohen Raum für Theke, Auslage

und Stehbistro zu schaffen. Gestaltungselemente wie

Wandbilder, stilvoll bestückte Regale, Wandbeschriftung

und eine hängende Deckenbeleuchtung betonen die Offenheit

und Raumhöhe zusätzlich.

Eine zurückhaltend verwendete Schmuckfarbe sowie Weißund

Anthrazittöne für Wände und Bodenflächen schaffen

ein modernes Ambiente. Die Reste der zweiten Ebene im

hinteren Bereich bleiben verborgen. Deren verbliebene Fläche

wird für Küche, Lagerhaltung und Verwaltung genutzt.

17


MACHBARKEITSSTUDIE

Hinterkopf GmbH in Eislingen

Das Unternehmen benötigt variable

Konzepte, um den Gebäudekomplex jeweils

zeitnah und flexibel umgestalten zu können.

Die Hinterkopf GmbH konstruiert und baut Maschinen zur

Produktion und Bedruckung von zylindrischen Körpern wie

Flaschen, Tuben und Dosen. Damit gehen ständige Anpassungen

der Gebäude und Räumlichkeiten einher. Am Unternehmenssitz

gibt es jedoch keine größeren Expansionsmöglichkeiten.

Um- und Anbauten müssen im Rahmen der

zur Verfügung stehenden Flächen realisiert werden.

Der Maschinenbauer hat zusammen mit Gaus & Knödler

Architekten für den Gebäudekomplex am Firmensitz Eislingen

eine langfristige Planung etabliert, um bei Bedarf

alle Möglichkeiten kreativ ausschöpfen zu können. Grundlage

dafür sind unterschiedliche Szenarien, die Zusammenwirken

und Abläufe der Organisationsbereiche Produktion,

Konstruktion, Lagerung und Verwaltung integrieren.

Für das Unternehmen erstellen Gaus und Knödler Architekten

Machbarkeitsstudien für Neu- und Umbauten sowie

zur Umnutzung bestehender Gebäude. Auf deren Grundlage

wurden bereits eine Optimierung des Materialflusses realisiert

sowie ein Masterplan erstellt. Ein wichtiger Punkt ist

die Planbarkeit der erforderlichen Investitionsvolumina.

18


FAKTEN

OP-Zentrum der Staufenklinik in

Göppingen

Planung und Bau eines Operationszentrums

(Operationssaal, Aufwachraum,

Wartebereich, Umkleiden,

Untersuchungs- und Besprechungszimmer,

Büro- und Personalräume

mit Küche)

Bauherr: Staufenklinik – Praxisklinik

für ambulante Operationen und

Gemeinschaftspraxis Göppingen

Fertigstellung: 2012

ERWEITERUNG

Operationszentrum der

Staufenklinik in Göppingen

An- und Umbauten sind wie jede

bauliche Veränderung im Bestand eine

anspruchsvolle Aufgabe.

Die besondere Herrausforderung bestand darin, das neue

OP-Zentrum in einen bereits bestehenden Gebäudekomplex

zu integrieren. Um den eigentlichen Operationssaal

waren weitere Räume und Bereiche nach Maßgabe der

üblichen Arbeitsabläufe im Klinikalltag zu gruppieren.

Neben funktionalen und arbeitsorganisatorischen Belangen

mussten in der Detailplanung vor allem medizinische

Standards in den Bereichen Hygiene und Krankenhaustechnik

beachtet werden. Durch einen eng getakteten Bauzeitenplan

konnte das Projekt in vergleichsweise kurzer Zeit

fertiggestellt werden.

19


FAKTEN

Distribution-Center der TelePart

GmbH in Holzmaden

Planung und Durchführung der

Sanierung eines bestehenden

Gebäudekomplexes zur Umnutzung

in ein Distributionszentrum

Bauherr: TelePart Discount Distribution

GmbH Holzmaden

Fertigstellung: 2011

SANIERUNG

TelePart-Distributionszentrum

in Holzmaden

Ein bestehender Gebäudekomplex wurde

für die Bedürfnisse des neuen Nutzers zu

einem Distributionszentrum umgestaltet.

Den kompletten Gebäudekomplex hatte vorher ein anderes

Unternehmen belegt. Die vorhandene Raumaufteilung und

Gebäudetechnik passten jedoch nicht zu den Arbeitsabläufen

des neuen Nutzers. Die TelePart Gmbh, ein international

agierender Großhändler für Mobiltelefone, Smartphones

und Tablets, beauftragte G&K mit einer Komplettsanierung.

Diese umfasste sowohl die Innenräume als auch die

Außen- und Fassadengestaltung. Nach den Baumaßnahmen

präsentiert sich ein modern sanierter Verwaltungsbau, der

mit dem angrenzenden großen Lagerbereich gekoppelt ist

und das „Prinzip der kurzen Wege“ verfolgt.

20


21


FAKTEN

„Depot Süd“ des Abfallwirtschaftsund

Stadtreinigungsbetriebs (AWS)

der Stadt Augsburg

Untersuchung potenzieller Standorte

für eine Betriebsstätte mit Depot

(4.000 Quadratmeter), Wertstoffhof

(4.000 Quadratmeter) sowie Bauund

Betriebshof (10.000 Quadratmeter)

Bauherren: Stadt Augsburg

Fertigstellung: 2012

Besonderheiten: Der umfangreiche

Abschlussbericht wurde zusätzlich

in einer Entscheidungsmatrix zusammengefasst.

STANDORTANALYSE

„Depot Süd“ der

AWS in Augsburg

Gaus & Knödler Architekten wurde mit der

Untersuchung möglicher Standorte für

Betriebsstätten und Depots beauftragt.

Insgesamt wurden drei potenzielle Standorte in Augenschein

genommen. Zentrale Kriterien waren die Eignung

(Zuschnitt, Untergrund, Topografie) der zur Verfügung

stehenden Flächen sowie die Transportlogistik. Im Rahmen

der Standortanalysen waren zudem das geltende Bau- und

Planungsrecht zu berücksichtigen sowie künftige Umweltauflagen

zu antizipieren.

Weitere Vorgaben ergaben sich aus dem Raumprogramm

im Rahmen des Konzepts „Wertstoffhof der Zukunft“. Die

Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen von Gaus &

Knödler Architekten waren für die kommunalen Entscheidungsgremien

wesentlich zur Festlegung einer langfristigen

Entwicklungsstrategie im Bereich Abfallentsorgung.

22


NEUBAU

FAKTEN

Bau- und Wertstoffhof in Rechberghausen

Neubau eines Bauhofes und eines

Wertstoffhofes im Gewerbegebiet,

Standortsuche, Planung und Bauleitung

(HOAI-Leistungsphasen 1 bis 8)

Bauherr: Gemeinde Rechberghausen

Auftragsvolumen: 1,3 Millionen Euro

Fertigstellung: 2005

Bau- und Wertstoffhof

in Rechberghausen

Besonderheiten: 450 Quadratmeter

große Photovoltaikanlage sowie naturnahe

Regenwasserbewirtschaftung. Der

Gebäudekomplex wurde der interessierten

Öffentlichkeit 2006 am „Tag der

Architektur“ vorgestellt.

Vor dem Neubau des Gebäudekomplexes

untersuchten Gaus & Knödler Architekten

alternative Standortvarianten.

Das neue Bauhofgelände teilt sich in zwei Bereiche: Betriebsgebäude

mit Sozialräumen für das Bauhofpersonal

sowie den angrenzenden Hallenbereich, der über große

Lagerflächen verfügt. Um eine kostengünstige und dennoch

überzeugende architektonische Lösung zu finden, wurden

das Betriebsgebäude als reiner Massivbau geplant und die

Hallen in Mischbauweise konstruiert.

Auf Sichtbetonstützen und -wänden überspannen Brettschichtholzträger

die gesamte Hallentiefe. Die vier Halleneinfahrten

sind mit Hubstaffeltoren aus transluzenten

Glasfiberkassetten ausgerüstet. Auch in der Fassade wird

zwischen dem Betriebsgebäude und dem Hallenbereich

differenziert. Zurückhaltend zu den Nachbargebäuden, sind

die Hallenwände mit einem horizontal verlegten Trapezblech

verlegt. Der Massivbau ist verputzt und zeigt sich

selbstbewusst mit einer markanten Farbgestaltung.

23


UNTERNEHMEN

Wo wir herkommen

Die Ursprünge des Unternehmens Gaus Architekten liegen

in Rechberghausen bei Göppingen. Hier begann bereits

1958 die Geschichte von Gaus Architekten.

Am 1. April 2000 gründeten die Freien Architekten Christian Gaus und

Stephan Knödler das Architekturbüro Gaus und Knödler Architekten in

Rechberghausen. Wie jede Geschichte hat auch diese einen Vorspann,

der bis in die späten Fünfzigerjahre zurückreicht.

Im Sommer 1958 begann Alois Gaus, der Vater von Christian Gaus und

Onkel von Stephan Knödler, seine erfolgreiche berufliche Laufbahn

als Freier Architekt. Alois Gaus wirkte fast ein halbes Jahrhundert als

bekannter Architekt in der Region Göppingen und darüber hinaus. Er

hat dabei deutliche architektonische Spuren hinterlassen. So gehören

unter anderem die Siedlung am Bergfeld in Göppingen-Jebenhausen,

die Schulzentren in Göppingen-Ursenwang, Rechberghausen und

Oberkochen, die Gemeindezentren in Wangen, Stuttgart-Feuerbach

und Eislingen mit zugehörigen Sakralbauten zu seinen herausragenden

Projekten.

Die Übernahme des Büros von Alois Gaus mit eigener Firma war insofern

ein weit reichender Schritt. Christian Gaus und Stephan Knödler

nahmen die Verpflichtung an, das Vermächtnis von Alois Gaus zu

bewahren und mit eigenen Projekten zu würdigen. Dazu gehört nicht

zuletzt der Anspruch, mit jedem Bauwerk einen aktiven Beitrag zur

zeitgenössischen Architektur und für die Baukultur insgesamt zu

leisten. Besonderen Wert legt das Architekturbüro bis heute auf die Erhaltung

alter Bausubstanz und historischer Architektur.

Der Umzug in größere Räumlichkeiten von Rechberghausen nach

Göppingen erfolgte 2006. Ein Jahr zuvor wurde die erste Auslandsniederlassung

mit einem Denklabor in der niederländischen Hafenmetropole

Rotterdam eröffnet. Im November 2017 ist das Unternehmen noch

einmal innerhalb Göppingens in größere Räume umgezogen – neue

Adresse ist seitdem das industriehistorische „Boehringer-Areal“.

Im Herbst 2019 haben Christian Gaus und Stephan Knödler einvernehmlich

beschlossen, jeweils eigene Wege zu gehen. Die Gaus &

Knödler Architekten Partnerschaft mbB wurde mit Wirkung zum 31.

Oktober 2019 beendet. Christian Gaus führt das Unternehmen seit

1. November 2019 mit der Firma Gaus Architekten weiter und hat als

persönlicher Rechtsnachfolger die Verantwortung für alle Projekte und

vertraglichen Verpflichtungen übernommen.

24


UNTERNEHMEN

Wer wir heute sind

Gaus Architekten ist ein mittelständiges

Architekturbüro mit Hauptsitz in Göppingen und

einem Denklabor in Rotterdam.

Das Team von Gaus Architekten realisiert im In- und Ausland Projekte

für private Bauherren und gewerbliche Wohnungsbaugesellschaften,

für staatliche und kommunale Institutionen sowie für Unternehmen

der freien Wirtschaft.

Die Werkliste enthält eine Vielzahl privater, gewerblicher und öffentlicher

Bauten bis hin zur kompletten Erschließung und Quartiergestaltung

ganzer Wohn- und Geschäftsviertel. Das Architekturbüro verantwortet

und betreuet Bauprojekte über alle HOAI-Leistungsphasen,

arbeiten zudem regelmäßig in bewährten Kooperationen mit anderen

Architekturbüros und Investoren zusammen, etwa in der Übernahme

der Bauleitung.

Das Dienstleistungsportfolio ist umfassend und reicht von Neubauprojekten

und Umbauten im Bestand über Modernisierung und Instandhaltung

bis hin zu umfassenden Standortanalysen und Machbarkeitsstudien

für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Dazu gehören

auch umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Bauwerkserhaltung,

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) sowie Gutachterwesen

bei der Ermittlung von Gebäudewerten und Schäden am

Bau.

Das Architekturbüro sucht bei jedem Projekt zusammen mit seinen

Auftraggebern nach individuellen Lösungen. Das Unternehmen realisiert

im In- und Ausland Projekte für private Bauherren und gewerbliche

Wohnungsbaugesellschaften, für staatliche und kommunale Institutionen

sowie für Unternehmen der freien Wirtschaft. Alle Gebäude

und Konzepte, die in den letzten 19 Jahren umgesetzt, als Planungsgrundlage

entwickelt oder als Wettbewerbsbeitrag eingereicht wurden,

waren und sind für sich einzigartig.

Das Unternehmen ist in den letzten 19 Jahren erheblich gewachsen.

Beginnend mit fünf Mitarbeitern, arbeitet heute ein Team von rund

20 Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichster Professionen an den

Projekten von Gaus Architekten.

25


UNTERNEHMEN

Christian Gaus

Dipl.-Ing. (FH) Freier Architekt

Inhaber

Christian Gaus wurde 1973 in Schwäbisch Gmünd geboren.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Christian Gaus

studierte von 1994 bis 1998 an der Bauhaus-Hochschule in

Dessau Architektur. Seine Diplomarbeit „Glaube und Raum“

über die Wallfahrtskirche Maria Buch in Neresheim wurde

mit dem Carl-Fieger-Preis ausgezeichnet.

Seit 1998 arbeitet Christian Gaus als Architekt, zunächst im

Architekturbüro seines Vaters Alois Gaus, später als Freier

Architekt. Am 1. April 2000 gründete er zusammen mit Stephan

Knödler in Rechberghausen das Architekturbüro Gaus

& Knödler Architekten. Seit 1. November 2019 führt Christian

Gaus als persönlicher Rechtsnachfolger das Unternehmen

mit der Firma Gaus Architekten weiter.

Er ist eingetragener Architekt bei der Architektenkammer

Baden Württemberg sowie im Stichting Architectenregister

der Niederlande in Den Haag. Im Jahr 2002 nahm Christian

Gaus im Tessin an der Internationalen Sommerschule von

Luigi Snozzi teil. Seine Abschlussarbeit wurde dort mit dem

ersten Preis honoriert. Seit 2006 gibt er seine Erfahrungen

selbst an den beruflichen Nachwuchs weiter, unter anderem

an der Hochschule Rotterdam. Christian Gaus ist Initiator

von diversen nationalen und internationalen Projektund

Arbeitsgemeinschaften wie ARGE Breuninger Areal oder

Team G.A.U.S. Im September 2010 gründete er zusammen

mit dem Stuttgarter Architekten Prof. Jörg Aldinger die Team

Gaus + Aldinger Generalplaner und Architekten GmbH.

26

Er engagiert sich darüber hinaus berufspolitisch: Er ist

seit Juli 2010 Vorsitzender der Architektenkammergruppe

Göppingen. Von der Landesarchitektenkammer Baden-

Württemberg wurde er darüber hinaus in den Ausschuss

„Nachhaltiges Bauen“ und in die Strategiegruppe „Klima |

Energie | Nachhaltigkeit“ berufen. Ende 2014 wählte ihn die

Landesvertreterversammlung in den Haushaltsprüfungsausschuss

der Landesarchitektenkammer. Von 2016 bis

2019 war Christian Gaus von der Bundesarchitektenkammer

entsandter deutscher Delegierter beim Europäischen Rat

der Architekten (ACE) in Brüssel. Er war dort Mitglied der

Arbeitsgruppe „Energy, Sustainable Architecture / Urban

Issues“. In dieser Funktion gehörte er auch dem Arbeitskreis

„Internationales“ der Bundesarchitektenkammer in

Berlin an.


UNTERNEHMEN | TEAM

Jana Blank Anja Chwastek Jo Frederik Effenberger Alina Felker Six und Five

Klaus Forell

Christian Gaus Saskia Gaus-Mens Safa Fatih Gençaslan Davide Guerreri

Tim Hepperle Fabian Hoyer

Jana Huber Natalie Klotzbier Gehad Kneiber

Büsra Koç Ralf Krombholz Lucas Meyerhöfer

Bettina Müller

Michael Schelling

Julius Schmid Sandra Schmid Michelle Schweizer Umut Soyyigit Andreas Werner


UNTERNEHMEN

Leitbild

Bei der Vielfalt an Möglichkeiten schaffen wir

Klarheit. Unsere Kunden vertrauen uns. Sie

treffen bewusste Entscheidungen.

Anspruch und Selbstverständnis

Wir fördern und fordern eigenverantwortliches Denken

und Handeln. Wir arbeiten mit Begeisterung, Freude und

Leidenschaft. Wir schaffen eine einzigartige Architektur.

Wir sprechen Emotionen an und verbessern laufend

unsere Qualitätsstandards.

Architektur und Baukultur

Wir sind innovativ und bewahren Architektur. Damit

leisten wir einen aktiven Beitrag zur zeitgenössischen

Architektur sowie zur Baukultur. Wir vermitteln den Wert

von guter Architektur.

Kunden

Wir zeigen den Kunden unsere besondere Wertschätzung.

Wir schaffen Vertrauen und Klarheit und geben

unseren Kunden Sicherheit. Wir bieten unseren Kunden

eine herausragende architektonische Qualität und finden

individuelle Lösungen.

Team

Wir schätzen jeden einzelnen im Team und gehen ehrlich

miteinander um. Wir arbeiten zielorientiert und

suchen miteinander die besten Lösungen. Wir sind

innovativ und arbeiten auf dem Stand der Technik. Wir

lernen aus unseren Fehlern.

Umwelt und Gesellschaft

Unser höchstes Gut ist die Gesundheit. Wir gehen verantwortungsbewusst

und respektvoll mit Umwelt und

Natur um. Wir reflektieren gesellschaftliche Diskussionen

und formulieren adäquate Antworten dafür. Unsere

Gebäude sind Antworten auf gesellschaftliche Diskussionen.

Erfolg und Wachstum

Wir handeln wirtschaftlich. Gewinne sind die Basis für

unsere Existenz. Wir entwickeln uns permanent weiter

und gehen offen mit Veränderungen um. Wir wollen

weiter wachsen.

28


IMPRESSUM

Kontakt

Hauptbüro Göppingen

Gaus Architekten

Stuttgarter Straße 50

73033 Göppingen

Deutschland

Fon +49 (0)7161 40231-0

Fax +49 (0)7161 40231-99

E-Mail info@gaus-architekten.de

Internet www.gaus-architekten.de

Ansprechpartner

Geschäftsführender Gesellschafter: Christian Gaus

Fon +49 (0)7161 40231-0

E-Mail info@gaus-architekten.de

Generalbevollmächtigte und Personalleitung: Saskia Gaus-Mens

Fon +49 (0)7161 40231-13

E-Mail saskia.gaus@gaus-architekten.de

Public Relations und Unternehmenskommunikation: Anja Chwastek

Fon +49 (0)7161 40231-21

E-Mail anja.chwastek@gaus-architekten.de

Denklabor Niederlande

Gaus Architekten

Lloydstraat 138c

3024 EA Rotterdam

Nederland

Fon +31 (0)10 22101-96

Fax +31 (0)10 22101-99

E-Mail info@gaus-architekten.de

Internet www.gaus-architekten.de

Stand: April 2021

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine