sporting_0918_yumpu

sportinghh

© Foto: Jo Kleindl

September 2018

monatlich & kostenlos

Hamburger

Schwimmer

Ramon­überfl­ügelt­Groß.

Golf

Dt. Mannschaftsmeister –

auch in Badelaune

Alle

Hamburgs Spitzentrainer

zum Saisonstart

Kinder

-Olympiade für

ALLE! Mitmachen.

Anzeige

1


Editorial

Leser,

Liebe

© Foto: Witters

dieser Sommer hat es ja

wirklich­ in sich, heiß war/ist er

sowieso , und sportlich haben

wir viel erlebt und viel gelernt.

Gelernt haben wir offensichtlich, dass olympische Sportarten auch

ohne Olympia ziehen, wenn man sie denn gut verpackt. Überraschung.

Keine Ahnung, ob man bislang gedacht hat, zu Olympia sind die Fans

weltweit bekifft, aber die Euro-Champs in Glasgow/Berlin haben Spaß

gemacht, und sofort rutschen in Hamburg viele Verantwortliche nervös auf ihren Stühlen

hin und her. Wir rutschen mit, denn das wollen wir hier auch haben. Genau unser Ding.

© Foto: www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

Und dann war der Sommer geprägt von heißen Events. Der Triathlon als Klassiker war eine

Sensation – Sport und purer Optimismus. Der IRONMAN hatte es in sich. Liebe Hamburger,

schaut Euch das im nächsten Jahr an, wenn die einen ins Ziel laufen und die anderen

kurz vor dem Rathausmarkt noch mal abbiegen müssen, weil sie „nur“ noch eine Runde

(ca. 10km) laufen müssen. Wir zitieren den Spruch eines irischen Triathleten zu seiner

am Rand stehenden Partnerin: „Just one more lap, Baby.“ Beeindruckend. Lebensfreude

pur gab es auch beim Beachvolleyball. Wer nach einem Besuch am Rothenbaum-Beach

schlecht gelaunt nach Hause fuhr, ist selber schuld: boom, boom, boom, ein Block, ein

Block, ein Block – der sportlichen Unterhaltung und Leistung gab es satt. Nicht nur dank

der Eimsbütteler Lokalmatadoren Thole-klatschklatsch-Wickler-klatschklatsch. Und dann

natürlich die Rolli-WM: hammermäßig eingeflogen, an allen Registern gezogen und ein

Sieg auf ganzer Linie. Für den Sport, für die Vielfalt, gut für Hamburg. Ein großes Lob an

alle Sportler, klingt blöd, aber Ihr seid das Produkt, Ihr leistet enorm, wir freuen uns den

Arsch ab. Ein Lob aber auch an alle Mackes, Tonys, Ollis, die diese Veranstaltungen mit

ihren Teams tipptopp organisiert haben. Gut gemacht.

Stichwort „gut gemacht“: Bei all diesen vordergründig lauten WOW-Events und WOW-

Erlebnissen gehen bei uns andere Highlights zum Glück nicht unter. Ramon Klenz,

Schwimmer am OSP, knackt den Fabel-Rekord von Albatros Michael Groß und die

Golfdamen von Falkenstein werden klammheimlich Deutscher Mannschaftsmeister.

Hier bei uns im Heft – und vieles mehr.

Haut rein.

Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de)

Distributionspartner:

Partner:

2 3


sporting hamburg

Das ist

drin:

© Foto: www.mediaserver.hamburg.de /

Christian Spahrbier

Editorial 3

Schuss des Monats

Beachvolleyball: Flug und Segen! 6/7

Golf

There’s no business like … 8–10

„Hinten Beton“

Hamburgs Top-Trainer zum Saisonstart 12–15

Fitness: Lass fließen, Hamburg

Reinfall inklusive. 16/17

Basketball: Hamburg Towers

What’s new? 18/19

Tanzen

Liebling, lass uns tanzen!!! 20/21

Rollstuhlbasketball-WM: ZA-DONK!

Sooooo gut! 22/23

HSV mit Frauenpower

Ein neuer, langer Anlauf. 24/25

Die sporting-Tipps im September 26/27

sporting-Lars: Schwimmen

Ramon Klenz, der Groß(es) schafft 28/29

Segeln

Mit Köpfchen! 30–32

Rudern: Bääämmmmh

Schneller als Cambridge und Yale 33

Aktion: Pizza for free!

Bewerben!!! 34/35

Kinder-Olympiade

Mitglied kannst Du später werden 36

Kameras gewinnen!

Hamburg Active City Fotowettbewerb 38/39

Fitness: Nichts für Pussies

Bewerbt Euch: sporting-Eric braucht Verstärkung 40

Aktion RADGEBER

Vielen Dank! 42

Hockey: „Witti“ Witthaus …

…und der Polo Club mischen auf 44/45

Fitness: sporting-Marco

SUP-Workout 46/47

Impressum 47

Trampoilin-Elite in HH

Die tollsten Springer/innen 48

Sport FÜR UMME!

Active City Summer 50/51

4

5


© Foto: Beach Major Series/Mihai Stetcu

Flug

und Segen!

Was haben uns die beiden Hamburger vom Eimsbütteler

TV für einen Spaß gemacht. Mit Wildcard ausgestattet,

baggerten sie sich bei den World Tour Finals bis ins

Halbfinale und an die Weltspitze. Sommermärchen am

Rothenbaum. Am Ende war es Platz vier – das mögen

wir. Lieber Thole, lieber Clemens: Die Zukunft pritscht

mit Euch.

6


Golf

© Foto:DGV/Stbl

© Foto: Frank Fröllinger

Selfie-Style-Badespaß im Golfteich nach Titelgewinn

There’s no

business like …

erste großartige Resultate, die Mädels aus Falkenstein haben gerade 1. „Die Körpersprache ist sehr bedeutend.“ Aufrecht, geradeaus,

einen Lauf, um dann mal wieder weltlich zu werden. Zwölf richtig gute selbstbewusst und kampfeslustig, denn die Mission war vorher fixiert:

Spielerinnen und Top-Talente, teils erst 15 Jahre alt, machen das Team „Wir wollten den Pott an die Elbe holen“, sagt Christian, also waren

stark. „Drei Erfolgsfaktoren kamen dann beim Final Four zum Tragen“, die Mädels entsprechend vorbereitet und sind richtig breitschultrig

beschreibt Christian Lanfermann, der mit Co-Trainer Joshua Kausche auf den Platz gegangen. „Etwaige Bemerkungen von Gegner-Fans,

offensichtlich ziemlich viel richtig gemacht hat:

Provokantes, das hat uns alles völlig kalt gelassen“, freut er sich jetzt.

Anzeige

Da brennt hier in Hamburg im Juli/August sportlich an allen

Ecken und Enden die Hütte und kaum einer kriegt mit, dass die

Hamburger zeitgleich auch auswärts zeigen, wo der Hammer

hängt. Ohne viel Getöse wird der Hamburger Golf-Club Falkenstein

in Köln nämlich deutscher Mannschaftsmeister bei den

Damen. Yiiiiiihaaa.

Kurzum schmeißen wir unseren Redaktionsplan

über den Haufen und treffen Christian Lanfermann,

Chefcoach beim HGC. „Richtig planen

kann man so einen Erfolg verständlicherweise

nicht, aber fest vorgenommen hatten wir uns das

schon“, grinst Christian stolz. Denn zum ersten

Mal ist den Hamburgern dieser Coup geglückt,

seitdem der Titel für die Damen ausgespielt

wird. Qualifiziert für das Final Four hatten sich

die jeweils ersten zwei Clubs aus den Ligen

Nord und Süd: Berlin, München, Titelverteidiger

St. Leon-Rot und eben WIR.

Christians Team ist eine Mischung aus „Erfahrung und jugendlichem Wahnsinn“ lacht er,

und wir wundern uns, weil die älteste Spielerin schon greisenhafte 24 ist. Wir werden

aufgeklärt: „Erfahrung meint in der Spielklasse und beim Golfen Spielerfahrung auf großen

internationalen Turnieren, Meisterschaften etc. Das zahlt sich unheimlich aus.“ Und da gibt es

bei den Hamburgerinnen tatsächlich sogar 3,5 Spielerinnen, die auch schon für Deutschland

angetreten sind. Allen voran Esther Henseleit (19), die zuletzt Vize-Europameisterin wurde,

die 0,5 ist Miriam Emmert (18), sie ist nämlich im Perspektivkader des Verbandes, heißt bei

den Golfern kosmisch Satellite. Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahre zeigt offensichtlich

EINRICHTUNGEN!

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr

Mittwoch – Ruhetag

Blüthmann Decoration Ulrike Blüthmann-Birkholz

Elbchaussee 535 22587 Hamburg Tel. +49 (40) 86 64 89 44

www.bluethmann-decoration.de info@bluethmann-decoration.de

8


Golf

© chaoss/fotolia.com

© Foto:DGV/Stbl

Das große WIR, bei den Golferinnen ein wesentlicher Faktor zum Mannschaftsmeister.

Der 2. Aspekt war das große Ganze, das Team hinter dem Team,

eine Einheit: die Fans, viele Clubmitglieder, die Caddies, Physio-Königin

Susanne Junge, Mental-Trainer Justin Walsh – alle haben ihren großen

Anteil, und uns wird mal wieder warm ums Herz.

Und 3. hat die Teamfähigkeit eine entscheidende Rolle gespielt:

„Wir waren in Köln eine Mannschaft, sehr homogen“, sagt der Trainer,

was jetzt nicht wirklich überrascht, aber er macht uns weiter schlau:

„Beim Golfen in der Mannschaft müssen alle mental mitspielen, auch

wenn jemand wider Erwarten kurzfristig nicht eingesetzt wird.“

Diskussionen mit dem Trainer oder untereinander wären dann für

das Team nicht zielführend, und das bei einem Sport, in dem man in

der Regel als Einzelkämpfer am Start ist. Aber das hat offensichtlich

extrem hingehauen. Bis hin zu kleinen bühnenreifen Soap-Episoden,

wenn zwei Spielerinnen den Gegnerinnen ohne eine Miene zu verziehen

den Eindruck vermitteln, sie würden antreten, diese sich dann

darauf einstellen, um dann doch zwei ganz anderen Hamburgerinnen

gegenüberzustehen. Christian freut sich, wir staunen nicht schlecht.

„Das gehört alles dazu“, lacht er, wie offensichtlich dann auch das Bad

im Golfteich. Die offizielle Feier im Club steht noch an. Wann und wo

die teaminterne Party ist, wird nicht verraten. Habt Spaß.

Marietta Darendorf (17) in Kämpferpose, so viel zu Körpersprache.

GESUNDHEITSPARTNER DES

HOCHSCHULSPORT HAMBURG

10


„Hinten Beton“

Hamburgs Top-Trainer zum Saisonstart

Der Hamburger Sport ist ja in vielen Dingen gar nicht so weit voneinander entfernt. Zumindest nicht in unserem Heft.

Das ist doch schon mal was. Und wie schön, dass wir es überall mit Menschen zu tun haben, die sich reinhängen,

Fachwissen und Sachverstand mitbringen, dazu eine unbändige Portion Idealismus. Das haben sie alle gemein. Unsere

Bundesliga-Trainer eint auch die Idee, ein Team zu formen, gemeinsam zu gewinnen, und wohl auch der Wunsch, sich

nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Also haben wir die Kollegen nicht lange vollgeschnackt, sondern allen dieselben

Fragen gestellt. Man achte auf die Unterschiede. Und wir dürfen gespannt sein, ob die Saisonverläufe halten, was die

Mottos versprechen.

1 Saisonvorbereitung: Wir sind mit

unserer Saisonvorbereitung sehr zufrieden,

weil wir einen Monat sehr intensiv und ohne

größere Verletzungen trainiert haben.

2 Team-Building Maßnahme:

Schnitzel jagd in Sankt Peter-Ording.

3 Stärke:

Polorisieren.

4 Neu-Zugänge: M. Müller (92er,

Abwehr) / L. Müller (94er, Mittelfeld) /

T. Lange-Unger (96er, Mittelfeld) / N.

Garst (95er, Torwart) / C. Staib (95er,

Sturm)

HAMBURG GIANTS

1. Bundesliga Boxen • Raiko Morales

© Foto: Jan Oliver Pemöller

5 Motto: Hinten Beton anrühren und

vorne hilft der liebe Gott.

6 Fans überraschen: Unsere Fans

können wir kaum noch überraschen.

7 HH Active City heißt:

Sportförderung.

HAMBURGER POLO CLUB

Hockey 1. Bundesliga Herren • Matthias Witthaus

HANDBALL SPORT VEREIN HAMBURG

2. Handball-Bundesliga • Torsten Jansen

1 Wie lief die Saisonvorbereitung?

Die Jungs waren alle sehr trainingseifrig

und sind nach dem Aufstieg

hochmotiviert!

2 Die beste Team-Building Maßnahme

in diesem Jahr? Alle kennen sich sehr

gut und machen auch außerhalb des

Trainings viel miteinander, sodass wir

in dieser Vorbereitung keine

explizite Team-Building-Maßnahme

gemacht haben.

3 Die schönste Eurer Stärken: Wir sind

jung und unbekümmert und in der

Mannschaft steckt viel Potenzial.

© Foto: Reinhard Breitenstein

1 Saisonvorbereitung: Mit großem

Kader, viel Einsatz und ohne

Verletzungen.

2 Team-Building Maßnahme:

Abendessen beim Griechen.

3 Stärke:

Kritikfähigkeit.

UHLENHORSTER HOCKEY-CLUB

Hockey 1. Bundesliga Damen • Claas Henkel

© Foto: Fishing4 / Thorge Huter

1 Saisonvorbereitung:

Weitestgehend sonnig.

2 Team-Building Maßnahme: Unsere

irische Mitspielerin zur Silbermedaille

bei der WM schreien.

3 Stärke: Unser Aussehen, denn das

Auge spielt mit.

UHLENHORSTER HOCKEY-CLUB

Hockey 1. Bundesliga Herren • Claas Henkel (li.), Benedikt Schmidt-Busse (re.)

© Fotos: Reinhard Breitenstein

4 Neu-Zugänge? (Name, Jahrgang,

Position, trefflichstes Merkmal) A. R.

Edvardsson (1989, Torwart) Hält gut /

T. Bergemann (1996, Rechtsaußen)

Schnell

5 Motto für die anstehende Saison:

Geht nicht, gibt’s nicht!

6 Womit wollt Ihr Eure Fans überraschen?

Mit attraktivem und

mitreißendem Handball.

7 Hamburg Active City heißt für uns:

Wertvolle Werbung und Unterstützung

für den Sport in Hamburg,

sowohl für den Breiten- als auch für

den Spitzensport.

4 Neu-Zugänge: C. Stapenhorst (1995,

Sturm) / L.-E. Stange (2001, Angriff) /

F. Slawyk (2001, Mittelfeld) / Y. Zhong

(2001, Mittelfeld) / H. Deckert (2000,

Abwehr) / T. Martin Pelegrina (1997,

Mittelfeld) / N. Pluta (1998, Mittelfeld/Sturm)

/ A. Wortmann (1996,

Mittelfeld) / T. Westhoff (2001,

Abwehr) /Y. Mandel (2001, Angriff )

5 Motto:

Immer weiter!

6 Fans überraschen: Mit vielen jungen

und neuen Gesichtern.

7 HH Active City heißt:

Die Alsterrunde.

4 Neu-Zugänge: T. Alexander (1989,

Tor) Laid-back, 100% Hockey-Freak /

G. Byers (1988, Mittelfeld) Reliable

Worker / R. Halkett (1986, Verteidigung/Mittelfeld)

Beinhart sympathisch

/ L. Bernstein (1994, Sturm)

Kompromisslos am Abzug

5 Motto:

Über Fehler reden.

6 Fans überraschen: Hockey with

heart and balls

7 HH Active City heißt:

Eine Stadt voller Bewegung.

© Foto: Hamburg GIANTS

1 Saisonvorbereitung:

Die Vorbereitung lief durchwachsen,

weil die Mannschaft noch nicht

komplett zusammen war.

2 Team-Building Maßnahme:

Gemeinsames Kochen

3 Stärke:

Zielorientiert

4 Neu-Zugänge: M. Martin Pelegrina /

A. Gibson / J. King / M. Arai /

L. Steyrer / V. Decsyova /

D. Alexander / M. Trütken /

A. Ulbrich / M. Hartmann

1 Saisonvorbereitung:

Wir haben mit unserem Team hart an

einer Fortsetzung gearbeitet und uns

um die Personal- sowie Budgetplanung

gekümmert.

2 Team-Building Maßnahme: Das Open

Picknick in der Boxsporthalle mit

unseren Fans.

3 Stärke:

Hamburg und die #HHGiantsFamily.

HARVESTEHUDER THC

Hockey 1. Bundesliga Damen • David Plewa

5 Motto:

Wie ein Eichhörnchen seine Nüsse

zum Winterschlaf sammelt.

6 Fans überraschen: Mehr Punkte als

letztes Jahr

7 HH Active City heißt:

Bewegt Euch, Ladys

4 Neu-Zugänge: A. Brauer (2000) /

Trainer Durak Ince. Super Technik und

Spaß am Boxen.

5 Motto: Für Hamburg „Riesig“

bleiben!

6 Fans überraschen: Mit einem

starken Team und Box-Bundesliga-

Spitzensport.

7 HH Active City heißt: Ein tolles

Lebensgefühl durch Sport, Toleranz

und Vielfalt erreichen!

HARVESTEHUDER THC

Hockey 1. Bundesliga Herren • Christoph Bechmann (li.), Julian Gerschwitz (re.)

© Fotos: HTHC/Witters

1 Saisonvorbereitung:

Wir haben 9 Neuzugänge in den Kader

bekommen ( 1 Japaner, 2 Schotten, 1

Waliser, 1 Österreicher und 4 Deutsche),

dies ging auf und abseits des Feldes

überraschend schnell.

2 Team-Building Maßnahme: Wir waren

mit allen Mann an der Ostsee in

Travemünde und haben eine Art Beach

Olympiade in 4er Teams veranstaltet.

Abgerundet wurde der schöne Abend

mit Aufführungen der Neuzugänge und

einem BBQ.

3 Stärke:

Unbändiger Siegeswille

© Foto: privat

4 Neu-Zugänge: O. D. Gray (1990,

Mittelfeld/Sturm) Bart / P. Förster (1993,

Mittelfeld) Rapper / N. Schippan (2000,

Abwehr) Kopfbälle / J. Misof (1994,

Sturm) Stecher (Abfälschen des Balles) /

H. Imrie (1996, Mittelfeld) Charisma /

L. Wehrmann (1992, Abwehr) Hannover

96 / Y. Iitaka (1990, Sturm) Leidenschaft

und Enthusiasmus / M. Keim (1994,

Mittelfeld) Dribblingmaschine /

L. Cranney (1997, Sturm) Stimme

5 Motto: Voßberglöwen greifen

wieder an!

6 Fans überraschen: Mit möglichst

vielen „Heimsiegen“.

7 HH Active City heißt: Es ist immer

etwas los in der schönsten Stadt der Welt!

© Foto: FCSP/Witters

1 Saisonvorbereitung:

Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten ein

gutes Trainingslager in Maria Alm mit

einer perfekten Betreuung.

2 Team-Building Maßnahme: Der

Auftaktsieg gegen Magdeburg

3 Stärke:

Spielfreude

FC ST. PAULI

2. Fußball-Bundesliga • Markus Kauczinski

4 Neu-Zugänge: H. Veerman (1991,

Stürmer) Abschlussstärke / M. Knoll

(1990, Innenverteidiger/Def.

Mittelfeld) Sein Bart und seine

Freistöße

5 Motto:

Mutig sein!

6 Fans überraschen: Mit möglichst

vielen Punkten

7 HH Active City heißt:

Gemeinsam Sport erleben!

1 Saisonvorbereitung:

Die Jungs spielen fast alle noch Fußball

parallel und halten sich über die

Vor bereitung der Vereine im Sommer fit.

In den kommenden Wochen beginnt dann

der Übergang zum Futsal in der Halle.

2 Team-Building Maßnahme: Grillen in

der Gartenlaube von el Capitano

Onur Ulusoy.

3 Stärke: Über Jahre gewachsener

familiärer Zusammenhalt.

© Foto: HSV

4 Neu-Zugänge: Bis jetzt keine

Neuzugänge.

5 Motto:

Be proud to be a panther!

6 Fans überraschen: Mit Futsal, der

begeistert und erfolgreich ist.

7 HH Active City heißt: Eine Chance für

den Sport in Hamburg.

HSV-PANTHERS

Futsal Regionalliga Nord • Onur Ulusoy


© Foto: Daniela Ponath

1 Saisonvorbereitung: Es erfordert

eine Menge Arbeit, viele Neuzugänge

zu integrieren… wir hatten in der

Vorbereitung Höhen und Tiefen, fühlen

uns jetzt fit für den Saisonstart.

2 Team-Building Maßnahme: Die erste

gemeinsame Party.

3 Stärke: Jugendliche Unbefangenheit

+ erfahrene Routiniers .

4 Neu-Zugänge: P. Prior (1997) Ausgeprägte

Technikerin mit großem Potential

/ M. Luschnat (1992) Pfeilschnelle

Ur-Buxtehuderin mit sehr individuellem

Laufstil / A. Lott (1999) Mit trockenem

Humor sehr zielstrebiges Talent / I. Dölle

(1999) Sie weiß noch gar nicht, was sie

alles kann…/ M. Düvel (1997) Mrs.

Coolness ist ein technisches Juwel / M.

Staal (1991) Norwegischer Turbo mit

großem Herz

5 Motto:

Let‘s fetz!

6 Fans überraschen: Mit viel Tempo

maximale Erfolge und überraschende Siege

7 HH Active City heißt: Erstliga-Handball

gibt es nur in Buxtehude :-)

1 Saisonvorbereitung: Durchwachsen,

aber Tendenz in die richtige Richtung.

2 Team-Building Maßnahme: Das

erfolgreiche Testspiel gegen den

EHL-Sieger Bloemendaal und

Teamkochen.

3 Stärke: Genialität der Einzelnen im

Team zusammenführen!

4 Neu-Zugänge: M. Appel (1994,

Torwart) Geiler Typ, Top-Torhüter /

F. Renz (1994, Abwehr) Fleißiger

Chilene mit deutschen Wurzeln / Vier

U18-Nationalspieler: R. Köpp (2001,

© Foto: Julian Hofmann-Jeckel

Sturm) / N. Kerner (2001, Abwehr) /

L. Wolff (2001, Abwehr) / M. Wollweber

(2001, Torwart)

5 Motto: Bis Herbst Anschluss an die

Top Vier halten.

6 Fans überraschen: Durch Leistung

alle emotional mitreißen!

7 HH Active City heißt: Viel Sport am

Rothenbaum!

DER CLUB AN DER ALSTER

Hockey 1. Bundesliga Herren • Michi Behrmann (li.), Marcel Ahlgrimm (re.)

1 Saisonvorbereitung: Wir trainieren erst

seit dem 15. August, aber bislang läuft sie

gut. Alle trainieren hart und ziehen mit.

Aber wir stehen noch am Anfang und

haben harte Vorbereitungswochen vor uns.

2 Team-Building Maßnahme: Da wir

erst seit kurzem zusammen sind und

täglich bis zu drei Trainingseinheiten

haben, haben wir bislang noch nicht

viele Teambuilding-Maßnahmen

machen können. Ab September werden

wir dann als Team mehr außerhalb des

Fitness studios oder der Eishalle

machen.

3 Stärke: Leidenschaft. Wir wollen in

jedem Spiel kämpfen. Wenn die Fans nach

dem Spiel nach Hause gehen, sollen sie

denken: Die Jungs haben alles gegeben.

SPORTWERK HAMBURG

1. Squash-Bundesliga • Bart Wijnhoven

1 Saisonvorbereitung:

Gut, mit Höhen und Tiefen.

2 Team-Building Maßnahme: Im März

gemeinsamer Strandlauf beim

Trainingslager in Valencia.

3 Stärke:

Siegeswille!

4 Neu-Zugänge: H. Gablac (1995, Sturm) Hat

alles, was eine Top-Stürmerin braucht, und

Spaß dabei. / K. Mullan (1994, Mittelfeld)

BUXTEHUDER SV

1. Handball-Bundesliga Frauen • Dirk Leun

CROCODILES HAMBURG

Eishockey Oberliga Nord • Jacek Plachta

© Foto: Henning Angerer

DER CLUB AN DER ALSTER

Hockey 1. Bundesliga Damen • Manuel Altenburg (li.), Jens „Maus“ George (re.)

© Foto: Holger Beck

1 Saisonvorbereitung: Da die meisten

Spieler auf der internationalen Profi-Tour

spielen, sind die Vorbereitungen immer

etwas schwierig, weil die Mannschaft

eigentlich nie komplett zusammen trainiert.

Das ist bei Squash aber nicht so schlimm, da

es eh eins gegen eins ist.

2 Team-Building Maßnahme: Treffen,

Essen und Squashen mit unseren

Sponsoren! Ganz cool, um die verschiedenen

Beteiligten zusammenzubringen

und mit viel Spaß auf dem Court zu sein.

3 Stärke: Lebe Deinen Traum! Verfolge

Deine Ziele und hör bitte nicht auf andere ;)

© Foto: Julian Hofmann-Jeckel

4 Neu-Zugänge: T. Kübler (1999, Verteidiger)

/ A. Reinig (1996, Verteidiger) /

D. Lascheit (1995, Stürmer) / D. Lupzig (1989,

Stürmer) / L. Palausch (1994, Stürmer) / P.

Saggau (1983, Stürmer). Förderlizenzspieler:

N. Zoscke (1997, Torwart) / B. Bölke (1999,

Verteidiger) / E. Hoffmann (1997, Verteidiger)

/ V. Hessler (1998, Stürmer) / J. Ustorf

(1997, Stürmer)

5 Motto: Mit Kampf und Leidenschaft

zum Erfolg. Und die großen Mannschaften

ärgern.

6 Fans überraschen: Wir wollen unsere

Fans nicht überraschen. Wir wollen sie

mitreißen, begeistern – und gemeinsam

eine gute Saison erleben. Überraschen

wollen wir unsere Gegner.

7 HH Active City heißt: Eine schöne

Aktion, um den Hamburgern die

Gelegenheit zu geben, Sport zu treiben

und ihre Begeisterung für eine Sportart

zu entdecken. Hoffentlich wechseln

einige der Teilnehmer von einer Grün- auf

die Eisfläche.

4 Neu-Zugänge: Fynn Schuck, 17 Jahre.

Klein, aber superschnellllll!

5 Motto: Gotta love it! Auf Deutsch:

Egal, was kommt, Du musst es lieben!

Das bedeutet, Du hast wenig Einfluss

auf das, was Dir auf den Weg kommt,

also kannst Du es besser genießen.

6 Fans überraschen: Mit Squashspielen

voll Leidenschaft, Passion und Show!

Also Powerrrr!

7 HH Active City heißt: Eine moderne,

dynamische Stadt, wo Sport von den

Einwohnern gefeiert und gefördert

wird!

Vizeweltmeisterin 2018 mit Irland / S.

Townsend (1989, Mittelfeld) Olympiasiegerin

2016 mit Team GB / S. Ludwig (1996,

Sturm) Absoluter Teamplayer / C. Sippel

(2001, Sturm) Großes Sturmtalent aus der

eigenen Jugend / R. Ruge (2000, Verteidigung)

Sehr fleißige und zuverlässige

Defensekraft aus eigener Jugend.

5 Motto: Erfolgreich und gesund auf

allen Hochzeiten tanzen.

6 Fans überraschen:

Neues Outfit!

7 HH Active City heißt: Mehr Aufmerksamkeit

für Randsportarten!

1 Saisonvorbereitung: Der erste

Eindruck ist gut, mir gefällt die

Einstellung und Energie des Teams.

2 Team-Building Maßnahme: Es ist

schwierig, eine auszuwählen, denn

von Fußball über Go-Kart, Paintball,

Karaoke und Team-Olympics liegt

alles auf dem Tisch.

3 Stärke: Das werden wir noch sehen,

wenn die Saison beginnt.

4 Neu-Zugänge: A. Zazai (1986, Point

Guard) Spielmacher und Spaßvogel /

T. Walker (1993, Guard) Über-Athlet / M.

Müller (1994, Guard /Forward)

Bundes liga-erfahren / E. Marschall

(2000, Forward) Youngster / J. Hollatz

(2001, Guard) Exzellentes Potenzial / D.

Barham (1989, Forward) Großartiger

Schütze / B. Beech (1994, Forward)

Offensivkanone

5 Motto:

Das beste Team sein.

6 Fans überraschen: Indem wir unser

Potenzial ausschöpfen.

7 HH Active City heißt: Es ist ein

großartiges Programm, um

ein gesundes und aktives

Hamburg zu schaffen.

VOLLEYBALL-TEAM HAMBURG

2. Volleyball Bundesliga Nord Frauen • Jan Maier

HANDBALLGEMEINSCHAFT HAMBURG-BARMBEK

Handball-Oberliga HH/Schleswig-Holstein • Holger Bockelmann

© Foto: HGHB

© Foto: Agentur Freitag

1 Saisonvorbereitung: Die ist noch nicht

zu Ende, schweißtreibend, aber bisher

alles optimal.

2 Team-Building Maßnahme: Mannschaftsabend

bei Hitschi, unserem

Sportlichen Leiter. Grilling at its best,

dazu ein ElbPaul – das passt immer!

3 Stärke: Schön sind wir natürlich alle.

Aufgrund unserer Spielfähigkeit sind

wir taktisch sehr flexibel.

4 Neu-Zugänge: M. Kintrup (1989,

Rückraum rechts) Wurfgewaltig, wird

bestimmt ein Publikumsliebling. /

J. Timm (1996, Rückraum Mitte) Hohe

Spielfähigkeit, noch sehr jung, aber sehr

„handballheiß“ / N. Hecht (1997,

Rückraum Mitte) Brennt, will zeigen, was

er drauf hat. / L. Kohnagel (1987,

HAMBURG TOWERS

2. Basketball Bundesliga ProA • Mike Taylor

© Foto: Dennis Fischer

1 Saisonvorbereitung:

In Strömen… (Hitze)

2 Team-Building Maßnahme: Gemeinsamen

Muskelkater beim Ruder-Club

Favorite Hammonia abgeholt.

3 Stärke:

Begeisterung

4 Neu-Zugänge: J. Belguendouz (1997,

Außenangriff) Schwarzer Zopf / A. Grätz

(1997, Außenangriff) Blonder Zopf /

L. Senger (1998, Zuspiel) Sehr blonder

Zopf / G. Köppen (1998, Außenangriff)

Brauner Zopf / L. Klein (1999, Zuspiel)

Blonder Zopf / H. Mörke (2000, Mittelblock)

Schwarzer Zopf / M. Dickau (2000,

Libera) Blonder Zopf / S. Frobel (2000,

Außenangriff) Blonder Zopf

5 Motto: #18komma9

(Durchschnittsalter)

6 Fans überraschen: Mit so viel

Begeisterung auf dem Feld, dass

Mitfiebern ganz von alleine kommt.

7 HH Active City heißt: Noch mehr

Möglichkeiten für den Sport in

Hamburg.

Rückraum rechts ) Große Erfahrung,

ruhiger Entscheider / T. Tennenbaum

(1992, Linksaußen) Schnell, beweglich,

ein Filou. / K. Bluhm (1998, Torhüter)

Riesentalent, mit großem Ehrgeiz

5 Motto: Wir wollen wieder in die 3.

Liga. Das ist eine mega spannende

und tolle Liga.

6 Fans überraschen: Wenn ich das jetzt

verkünden würde, wäre es ja keine

Überraschung mehr. Kommt in die Halle

und schaut Euch die neue Mannschaft an.

Ihr werdet staunen!

7 HH Active City heißt: Super Konzept, es

muss aber auch umgesetzt werden. Auch

die HGHB bekennt sich dazu, denn wir

brauchen Bewegung und Enthusiasmus.

15


Fitness

Lass fließen, Hamburg –

Reinfall inklusive.

Sieht schön aus, strengt schön an, wackelt nur ein bisschen.

Es ist einer dieser heißen Tage Anfang August und unser Job, der

sowieso extrem viel Spaß macht, macht noch sehr viel mehr und

extremer Spaß, denn es geht an den Stadtparksee. Bäderland

und sportspaß haben geladen: Weltrekord-Versuch im Massen-

Aqua FLOATFIT.

Das Training macht richtig Sinn, weswegen

sich hier in Hamburg das Bäderland diesen

Trend aus England geschnappt hat, weiter

ausbaut und inzwischen an fünf Standorten anbietet:

Alsterschwimmhalle, Festland Altona, Rahlstedt,

Bille-Bad und Bondenwald. Kurszeiten, mehr Infos

unter www.bäderland.de

© Fotos: Bäderland

Showdown auf dem Stadtparksee. Bäderland und sportspaß zeigen mit Aqua FLOATFIT was sie drauf haben,

die Sportlerinnen und Sportler auch.

Da wollen wir dabei sein, und zwar mittenmang. Also Badehose

an und rein-integriert, in den großen Andrang. Zwischen etlichen,

ziemlich sehnigen, topfitten Hamburgern und Hamburgerinnen

finden wir schamhaft ein Board, die Sache an sich sensationell,

darüber hinaus sehr schweißtreibend. Der Schweiß ist nicht nur der

kosmischen Wetterlage zu verdanken, sondern vielmehr Rob Nelson,

Bäderland-Headcoach, bei 2×100 Teilnehmern sinnvollerweise

unterstützt von den Powerfrauen Tamara und Gesa. Naturbad hin

oder her, die Musik hämmert und zieht viele Zaungäste an, Rob

feuert schmissige Kommandos über den See, die Übungen, die er

vorturnt, sehen bei ihm total leicht aus: Crunches, Burpees und

dergleichen, nur: Unsereins cruncht auf dem Wasser, auf diesem

wackeligen Ding, was – wir sind uns nicht ganz sicher – wohl auch

recht lustig aussehen mag, also bei uns jetzt.

Alle anderen können das perfekt. Ganzkörpertraining, nur mit

dem eigenen Körpergewicht, Beweglichkeit, Koordination

und – richtig effektiv – eine fortwährend angespannte

Rumpfmuskulatur. Was ja auch gut ist, nur eben nicht, wenn sie nicht

angespannt ist. Dann fällt man doch, so als einziger. Egal.

Die Zahl 100 macht jetzt auf dem Stadtparksee den vermeintlichen

Weltrekord aus, das Ziel hat offensichtlich viele bewegt,

und die Resonanz war bombe.

Aber auch ohne Weltrekord ist die

Idee Aqua FLOATFIT in der Gruppe

gesetzt. Zum einen macht es in der

Gruppe mehr Spaß, zum anderen

machen Deine Nachbarn bei all den

Crunches und Co. Wellen, und die

gehören nämlich zum Konzept dazu,

denn wenn Dein Brett schaukelt,

muss wieder die Rumpfmuskulatur

ran, was ja auch gut ist, nur eben

nicht…

powered by

Bäderland

Ist nicht so einfach, wie es aussieht, aber der Gruppenspaß macht vieles wetwetwet.

17


© Fotos: Hamburg Towers © Foto: Dennis Fischer

Basketball

Hamburg Towers:

What’s new?

Ein neuer Trainer, das macht sehr neugierig. Und gierig, wie wir sind, treffen

wir uns mit dem neuen Towers-Headcoach, Mike Taylor (45), und natürlich

mit Marvin Willoughby, GF und Sportchef der Hamburg Towers. Mike ist

„aufgeregt“, mehr so im Sinne von excited, wie er selbst sagt, ist völlig

enthusiastisch über seine neue Aufgabe in Wilhelmsburg.

Mike ist ein alter Basketball-Hase, kommt aktuell aus

Polen, wo er im Grunde noch bis Anfang 2019 die

polnische Nationalmannschaft trainiert. Zuvor stieg er

mit Ulm in die erste Liga auf, davor war Chemnitz seine

erste Station in Deutschland. Anfang August startete

er mit den Hamburg Towers, es ging gleich ins Trainingslager

in Polen, und die Truppe ist offensichtlich

begeistert. „Wir haben sehr viel gearbeitet. Ich sehe

bei jedem Spieler, bei dem gesamten Team großes

Potential“, sagt er und lässt uns hoffen. Die Devise: „Macht das Beste aus der Truppe“, er sagt:

„Potential maximal nutzen“. Das unterstreicht dann auch Marvin: „Mit den Neuzugängen haben

wir die beste Truppe, die jemals für die Hamburg Towers an den Start gegangen ist.“ Zweimal

„beste“, das schürt Erwartungen, denken wir. „Das stimmt“, bestätigt Marvin, „aber nach dem

letzten Jahr wollen wir liefern.“ Am Ende der Saison war man Zehnter. Nicht so hitverdächtig,

denn der anfängliche Welpenschutz hatte mittlerweile auch keinen Bestand mehr.

© Foto: Dennis Fischer

und zeigt auf: „Bei jeder Einheit sind deswegen

sogar fünf Nachwuchsspieler dabei.“ Neben

Mike Taylor haben Co-Trainer Benk Barloschly

und Individualtrainer Will Barnes einen Blick auf

die Männer.

René Kindzeka (großes Bild linke Seite) und Hrvoje Kovacevic gehen auch in So hat sich

diesem Jahr motiviert bis unter die Haarwurzeln für die Towers auf Korbjagd. Talent Justus

Hollatz

(17) für dieses Jahr dann schon mal bei den

Großen eingereiht. „Wir schauen auf jeden

Spieler“, sagt Mike. Und dann gibt es eine gehörige Portion Input, „da

können die Jungs was draus machen oder nicht.“ Aber eines ist klar:

„Bei uns ist Competition angesagt, es geht immer wieder um Positionen“,

für das beste Ergebnis. Mit „Fun und Disziplin“ führt er die Charaktere

zusammen: „Connect your team.“ Es geht dabei nicht um konkrete,

neue Spielweisen, sondern um allgemeines taktisches Verständnis.

„Wir haben Jungs mit Spielintelligenz.“

Im Grunde machen sie sich deswegen alle inzwischen so gar keinen

großen Kopf mehr über das letzte Jahr. Nach vorne schauen, ist die

Devise, positive Botschaften aussenden. „I believe in our team“, strahlt

Mike, und Marvin ist gleichermaßen zuversichtlich. „Sportlich und

kadermäßig haben wir ordentlich vorgelegt und das Ziel ist, dass wir

nächstes Jahr im Mai noch spielen“ – heißt Play-offs und mehr.

Towers-Headcoach Mike Taylor (oben) und Sportchef Marvin Willoughby wollen in diesem Jahr

„overperformen“, wenn‘s geht.

Anzeige

Die Neu-Zugänge wie zum Beispiel Beau Beech, Tevonn Walker und

Drew Barham sollen nun neben ihrer Spielstärke vor allen Dingen auch

Charaktere sein. Sie müssen kämpfen können, Hierarchien annehmen,

leben und bestmöglich ausnutzen. Das passt eben zur Vision von Mike,

der bei diversen Transfers bereits inhaltlich involviert war. „Ansonsten

hat er uns vertraut“, grinst Marvin. Das ist sehr wichtig, weil, so entscheidend

das Stichwort TEAM dann in der Saison auch ist, es ist immer

auch eine Summe von Einzelleistungen. „Die Entwicklung der einzelnen

Spieler ist uns sehr wichtig“, sagt Marvin, und Mike bestätigt: „Jeder

Spieler hat großes, individuelles Potential, das gilt es zu entwickeln.“

„Es gibt Trainer, die verwalten Talent. Wir wollen fördern“, betont Marvin

…mehr Bewegung gibt´s auf dem Feld.

Bewerben Sie sich bis 31. Oktober:

Werner-Otto-Preis im Behindertensport

Preiswürdig sind Projekte, die zur Inklusion und Förderung behinderter Menschen im

Hamburger Sport beitragen. Insgesamt ist eine Preissumme von 30.000 Euro ausgesetzt.

Neben dem Gewinner werden weitere Projekte ausgezeichnet und mit einem Preisgeld bedacht.

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter www.alexander-otto-sportstiftung.de

18


© Foto: VTF

Tanzen

Liebling,

lass uns tanzen!!!

„100% DANCE“ unterstreicht konsequent die Tanzwut der Hamburger,

ergo auch die der Hamburger Sportvereine. Und wer tanzt nicht gern?

Also hat der Verband für Turnen und Freizeit (so heißt in Hamburg der

Turnverband), ein Quartal seiner Ganzjahres-Kampagne, die unter dem

Motto „100% Sport – Null Kommerz“ steht, dem Tanzsport gewidmet.

Und obwohl das ganzjährige Angebot in den Hamburger Sportvereinen

schon unglaublich vielfältig ist, tanzen sie uns gerade im September mit

zahlreichen zusätzlichen Aktionen und kostenfreien Mitmach-Angeboten

regelrecht auf der Nase herum. Wer will, kann sich also einmal quer

durch Hamburg tanzen. Auch ’ne schöne Idee, Langstrecken-Tanzen. Die

Tanz-/Dance-, Aerobic- und Fitness-Angebote wie Zumba ® , Step-Aerobic,

Urbhanize ® , Intuit-Dance, Capoeira sind sehr mitreißend, vielseitig und

werden komplettiert durch Ballett für Einsteiger, Tänzerische Früherziehung

bis hin zu Seniorentanz. Natürlich sind auch klassischer Tanz

und Standard-Tanzen sowie Latein geboten. Schwer neugierig macht

uns BOKWA ® -Dance, ein neuer Ausdauer-Fitness-Gruppentanz-Trend

aus Kalifornien. Guckst Du YouTube, sieht’s aus, als ob es richtig Spaß

bringt. Und damit Ihr alle Eure Favoriten auswählen könnt, haben wir

Euch (Stand heute) das gesamte Angebot der mitmachenden Vereine

abgedruckt. Und dann müsst Ihr entscheiden: Zumba ® in Wellingsbüttel,

HipHop in Berne, Irish Dance in den Vier- und Marschlanden oder Burlesque

mit Eve Champagne, der Queen of Burlesque, auf der DANCE

Night in Altona. Das ist Hamburg. Und im September wird getanzt.

ALTONA

Altonaer Turnverband: 29.09. DANCE Night: 17:00 Zumba ® Basic • 18:00

Zumba ® Advanced, Latino Dance • 19:00 Ballett Workout, Jazzdance •

20:00 HipHop Workshop, Tanzstile Dancehall, Popping • 21:30 Burlesque

Show. • www.atv1845.com

Dockenhudener Turnerschaft von 1896: 28.09. DANCE Aktionstag:

Mitmachangebote für Kindertanz, Gesellschaftstanz, Zumba ® -

Seniorentanz (Folklore). • www.dotu.hamburg.de

FTSV Komet Blankenese: 24.–28.09. DANCE­Woche (Mo, Mi, Fr

ab 18:00): Zumba ® , Standard/Latein Paartanz, Jazzdance, Step-Aerobic.

www.komet­blankenese.de

Rissener Sportverein: 30.09. Schnupperworkshops

www.rissenersv.de

HARBURG

Hausbruch­Neugrabener Turnerschaft: 24.–28.09. DANCE­Woche,

29.09. DANCE Night: HipHop, Modern & Contemporary Dance, Ballett,

Charaktertanz, Irish Dance. • www.hntonline.de

Turnerschaft Harburg: 01.–30.09. regelmäßiges DANCE­Angebot:

Ballett-Mix für Kinder von 4–7 (Mi 16:00–16:45 Uhr). • www.tshsport.de

BERGEDORF

Sport­Club Vier­ und Marschlande: 01.–30.09. Regelmäßige DANCE­

Angebote: Erwachsene: Zumba ® , Zumba ® Gold, Linedance, Standard,

Orientalischer Tanz. Kinder: Kreativer Kindertanz, HipHop, Ballett,

Zumba ® , Jazz Dance. • www.scvm.de

TSG Bergedorf: 15./16.09. TSG Days. Veranstaltungsprogramm und

DANCE-Angebote unter: www.tsg­bergedorf.de

Sportverein Nettelnburg/Allermöhe: 23.09.–25.09. Aktionstage:

Zumdance (Anfänger und Fortgeschrittene), Cuba Salsa, Zumba ® .

www.svna.de

HAMBURG­NORD

Sport­Club Alstertal­Langenhorn: 01.–30.09. Regelmäßige DANCE­

Angebote: Kindertanz, Vorturnier-/Turniergruppe, Kreativer Kindertanz,

HipHop für Jugendliche, Tanzkreise (Standard und Latein), Salsa für

Fortgeschrittene, Orientalischer Tanz, Jazz-Dance, Line Dance, Ladies’

Style. • www.scala­sportclub.de

HAMBURG­MITTE

St. Pauli TV: 23.9.–30.9. DANCE­Aktionswoche: Tanzen von klein auf,

Kreativer Kindertanz, Capoeira für Kinder/Erwachsene, Line-Dance, NIA,

Streetdance/HipHop, HipHop Kids. • www.st­pauli­turnverein.de

HT16: 23.09.–30.09. Aktionswoche DANCE: Zumba ® , Basic Step, Step Intense,

Seniorenangebote. 01.–30.09. Kinderangebote: Ballett, Capoeira,

HipHop/Modern Dance, Kreativer Kindertanz, Contemporary Dance.

www.ht16.de

powered by

Verband für Turnen und Freizeit

100% DANCE – NULL KOMMERZ, Vereins­Aktionen & Angebote

WANDSBEK

Bramfelder SV: 23.–30.09. Tägl. offene Schnupperstunden: Line Dance,

Zumba ® , Standard/Latein, Choreo-Dance, Urbhanize ® , Step Aerobic,

Ballett für Einsteiger. 29.09. Aktionstag DANCE: Standard/Latein, Line

Dance, Urbhanize ® , Step Aerobic, Intuit Dance. • www.bramfelder­sv.net

EIMSBÜTTEL

ETV: 24.09.–28.09. DANCE Week: NIA, Modern/Jazz, New Style Kids,

Pampers Dancers Mini/Maxi, Zumba ® Kids, Line Dance Anfänger, Zumba ® ,

Contemporary Dance, Lyrical Dance, Cheerdance, Tanzspaß, Ballett

www.etv­hamburg.de

Anzeige

SC Poppenbüttel: 01.–30.09. Regelmäßige DANCE­Angebote:

Jazz&Modern Dance, Kreativer Kindertanz, HipHop, Ballett, Line Dance,

Tanz dich fit, Zumba ® , BOKWA ® , Tanzkreis.

www.scpoppenbuettel.de

Grün­Weiß Eimsbüttel: 16.09.–30.09. Tanzprobewochen.

Regelmäßige DANCE­Angebote: Mo: Standard, Latein, DiscoFox (nur für

Paare), Di: Line-Dance, Zumba ® , Do: Nia, Fr: Zumba ® , Kindertanz

www.gweimsbuettel.de

TSC Wellingsbüttel: 23.–30.09. Aktionswoche DANCE: So: Kick-Fit ab 16,

Mo: Step Aerobic, Aerobic, Di: Zumba ® , Mi: Ballett + Jazz Dance für Kinder,

Do: Tänzerische Früherziehung, Tanzkreis 50+, Fr: Tanzen für Anfänger +

Fortgeschrittene, Freier Tanzkreis.

www.tscwellingsbuettel.de

TSV Sasel: Mo–Fr Regelmäßige DANCE­Angebote: Step Aerobic,

Dance Workout, Aerobic Surprise, Zumba ® , Fitness Complete, Modern

Jazz, Fit durch alle Jahreszeiten, BOKWA ® Ausdauertanz, Kindertanz trifft

HipHop, Step Aerobic für Kids. • www.tsv­sasel.de

TUS Berne: 25.09. Tag der offenen Tür: Breakdance for Kids&Teens, Hip-

Hop und Modern Dance „Teens, Twens and more“. • www.tusberne.de

Niendorfer Turn­ und Sportverein: 24.–30.09. DANCE­Aktionswoche,

30.09. Zumba ® ­Party. Mo: Salsa Fit, Di: Fitness Dance, Mi: Zumba ® , Do:

Tanzen Latein & Standard, Fr: Just Dance, Sa: Zumba ® , Bauchtanz Special

www.niendorfer­tsv.de

TSV Stellingen: 01.–30.09. Regelmäßige DANCE­Angebote: Gesellschaftstanz

für Erwachsene, Line Dance, Orientalischer Tanz ab 16,

Musical Dance (25–40 Jahre), Kindertanz Schwerpunkt Ballett.

www.tsv­stellingen.de

TV Lokstedt: 01.–30.09. Regelmäßige DANCE ­Angebote

(Di, Fr, Sa): Dance Work Latin/Jazz, Jazz Dance ab 14, Modern Dance,

Zumba ® Fitness, Complete Body Workout. • www.tv­lokstedt.de

Walddörfer SV: 28.09.–30.09. Latino Gala, 29.09. Salsa­Party, Mo­Fr

Regelmäßige DANCE­Angebote: BOKWA ® , Zumba ® , Zumba ® Kids,

HipHop, Capoeira, Hip Funky Jazz Kids, Modern Jazz für Jugendliche.

www.walddoerfer­sv.de

Sportverein Eidelstedt: 23.09.–30.09. Folklore, Line Dance, Zumba ® ,

HipHop 6–9/10–14, Ballett für Kinder, Jazz&Modern Dance, Jugend- u.

Hobbygruppe, Formation, Standard- u. Lateintanzen, Tanzkreise.

www.tuseidelstedt.de

Meiendorfer Sportverein von 1949: Die Tanzangebote findet Ihr auf der

Vereins-Website: • www.meiendorfersv.de

VTF

Hamburg


© Foto: MSSP–Michael Schwartz

© Foto: MSSP–Michael Schwartz

Rollstuhlbasketball WM

Za-Donk!

Wie geil

war das denn bitte?!

© Foto: Stephanie Wunderl

© Foto: Uli Gasper

© Foto: Uli Gasper

Ein Jahr begleiteten wir die Rolli-WM

redaktionell, hinter und vor den Kulissen

– und überhaupt. Und natürlich

steigt dann die Spannung, ob das, was

die Macher rund um Tony Kahlfeldt,

die diese WM zweieinhalb

Jahre lang konsequent

aufgebaut haben, sich so wünschten

und erhofften, auch eintritt. Rein

organisatorisch, aber vor allem auch, ob die ganzen weichen Faktoren wie

Stimmung, Emotionen, Freude dann wie erträumt eintreten. Ob die Fans

und die Hamburger die WM annehmen, erleben, mitgestalten.

Und siehe da: Auf die Hamburger

kann man sich

verlassen. Yiiihaaa! Wer

nicht da war, hat echt

was verpasst: richtig

guter Sport, athletisch,

taktisch, schnell, überraschend

(wenn man noch

nicht hautnah dabei gewesen

war), auf sehr hohem Niveau –

also spannend, immer spannender

im Verlauf des Events. Lokalmatadoren

mit den beiden deutschen Teams, die

wild gefeiert wurden, extrem positiv,

Publikumslieblinge, und mit der Bronzemedaille

bei den Damen sogar super

erfolgreich (die Herren landeten im Mittelfeld).

Sportliche Fans, die alle Leistungen,

auch die der Gegner, klasse honorierten;

Emotionen ohne Ende, beeindruckende

Unterstützung der türkischen Community

für ihre Mannschaft, großer Spaß,

lautes Getöse. Ein wirklich gelungenes

Gesamtpaket, erst recht, wenn man das

beeindruckende sportliche Rahmenprogramm

und das WM-Village mit all seinen

Mitmach-Modulen mit einbezieht, auf bzw.

bei dem sich Sponsoren dann auch mal

© Foto: Stephanie Wunderl

Eine tolle, fröhliche Atmosphäre rund um die Hallen und das Event-Gelände.

wirklich was gedacht haben.

Etliche komplett ausverkaufte

Tage, sensationelle

Medienpräsenz, weltweite

TV-Übertragungen bis nach

Japan, Liveübertragungen

bei den Öffis, größte Unterstützung

der Hamburger Politik. Alle waren

da, begeisterte Zuschauer, die einfach

neugierig waren und schwer beeindruckt

wieder abreisten, über 10.000 Schüler

aus etlichen Hamburger Schulen, die

vormittags die Hallen zum Kochen

brachten, und wenn dann die Kiddies

sagen, „das will ich auch spielen“, bevor

sie nach Hause GEHEN(!!), dann hat die

WM sehr viel geschafft. Glückwunsch an

alle. Vielen Dank.

powered by

Rollstuhlbasketball WM

© Foto: MSSP – Michael Schwartz © Foto: Stephanie Wunderl © Foto: Uli Gasper

22

Riesen-Action auf Spielfeld und Tribünen. Unten links: Weltmeister GB bei den Herren entert den Korb. Die NL-Damen mussten

bei der Unterstützung einfach gewinnen. Die deutschen Frauen krönten das Turnier mit einer Bronzemedaille (unten rechts).


Fußball

© Fotos: Karsten Schulz

HSV mit Frauenpower!

Ein neuer, langer Anlauf.

Freuen sich offensichtlich auf die neue Saison, schwarz steht ihnen auch. Rechts: Trainer Manuel Alpers.

diese Entscheidung des Vereinspräsidiums um Carl Jarchow eine

Abteilung fast gekillt. Leistungsstarke Spielerinnen schlossen sich

anderen Vereinen an. HSV? Keine Perspektive. „Die Vorurteile gibt es

immer noch“, weiß Alpers, „aber von den handelnden Personen von

damals ist niemand mehr hier im Verein aktiv.“

Und die Raute bleibt eben doch die Raute. Im Mädchenbereich tut

sich einiges, Basisarbeit. Die U17-Juniorinnen spielen wieder in der

Bundesliga, werden vom Club als Junior- Top-Team unterstützt. Lina

Clausen und Kia Touré aus diesem Team haben kürzlich eine Einladung

zum Sichtungslehrgang der Nationalmannschaft erhalten. Auch sie

junge Frauen mit der Raute im Herzen, die perspektivisch natürlich

die erste Frauenmannschaft verstärken sollen.

„Wichtig ist, bei unserem Konzept

alle Jugendtrainer mitzunehmen“,

sagt Alpers, „unsere ehemalige

Bundesligaspielerin Catharina

Schimpf ist jetzt als Trainerin zurückgekehrt

und betreut die U15,

die Hamburger Meister sind.“

Die Talente halten, die Frauen aufbauen – das ist möglich, das ist der

Plan. Einige interessante Spielerinnen sind jetzt neu dazugekommen

und „alle ziehen mega mit.“ Vizemeister in der Verbandsliga sind sie

letztes Jahr geworden, „und man will sich ja immer verbessern.“ Also

Aufstieg, ein kurzfristiges Ziel. Und es gibt Beispiele für langfristige

Planungen. „Werder Bremen hat elf Jahre gebraucht, bis sie in der

Bundesliga waren“, erinnert Kroll. Also, was Werder kann, kann der

HSV doch wohl auch – wenigstens bei den Frauen.

Zehn Jahre! Das ist der Plan. In zehn Jahren, spätestens, soll es wieder

eine Frauenmannschaft des HSV in der Fußball-Bundesliga geben. Die

Gespenster der Vergangenheit gehören verscheucht. Oder, so sagt es

Trainer Manuel Alpers: „Die alten Zöpfe sind abgeschnitten, jetzt wachsen

neue Haare nach.“

Und die offensichtlich gut gestylt: Auf dem Trainingsplatz

in Norderstedt trudeln nach und nach

die Spielerinnen ein, viele in den pinken Trikots,

die die Profis vor zwei Jahren als Marketing-Gag

für die Fans eingeführt hatten. „Die sind sehr

beliebt bei den Frauen und Mädchen“, sagt der

andere Trainer Christian Kroll, „leider gibt es

gerade keine mehr.“ Bis in die vierte Spielklasse

sind die 1. Damen des HSV mittlerweile abgestürzt. Das geht natürlich gar nicht. Fand Alpers

und hat deshalb ein Konzept entwickelt, wie man den Frauenfußball langsam, dauerhaft und

ohne große Invests wieder nach oben führen kann. Beim HSV rannte er damit offene Türen

ein. „Wir wollen den Frauenfußball nachhaltig attraktiv und erfolgreich gestalten“, sagt Tobias

Lietz, der im HSV e.V. für die Leistungssportentwicklung zuständig ist.

Anzeige

Das ist ein Plan, eine Aussage. Der erste Schritt: die Verpflichtung von

Manuel Alpers (41), beim Bramfelder SV sehr erfolgreich im Frauenbereich.

2. Bundesliga immerhin. Sehr cool für einen Verein wie Bramfeld.

„Aber mehr ging da eben nicht“, sagt Alpers. Das ist beim HSV natürlich

anders. „Die Raute, der Club, das ist schon sehr attraktiv, auch für

Spielerinnen.“ Und irgendwann, wenn die sportlichen Vorleistungen

erbracht sind, hat der HSV natürlich dann auch die Möglichkeit, solch

eine Mannschaft finanziell zu fördern. Noch aber sind sie weit davon

entfernt. Erst Leistung, Spielerinnen-Shopping gibt es nicht. „Keinen

Cent erhalten die Spielerinnen bei uns“, betont Christian Kroll (32),

„trotzdem haben wir mehr interessierten Spielerinnen absagen müssen,

als wir aufgenommen haben.“

Als der HSV vor sechs Jahren seine Bundesligamannschaft vom

Spielbetrieb abgemeldet hatte, angeblich, weil 100.000 Euro fehlten

und sich das Team nicht selbst durch Sponsoren finanzieren konnte,

war der Aufschrei groß. Bundesweit. Frauenfeindlich, Pfennigfuchser,

und ausgerechnet der HSV! Da war Remmidemmi. Und letztlich hat

Christian Kroll ist einer der beiden Trainer der 1. Frauen beim HSV, gleichzeitig Spartenleiter Frauen- und Mädchenfußball.


Die sporting-Tipps, präsentiert

von LOTTO Hamburg:

01./02.09. LAUFEN: MUDDY ANGEL RUN

5km-Hindernis-Schlammlauf nur für Frauen, Frauen, danach gibt’s ne kalte Dusche.

Horner Galopprennbahn, Rennbahnstraße 96, 22111 Hamburg

02.09. FUSSBALL: 2. BUNDESLIGA

Der FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln, am 26.09. gegen SC Paderborn 07.

Milllerntor-Stadion, Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg

15.09. ROLLER DERBY: 1. BUNDESLIGA

Vollkontaktsport auf Rollen: die Harbor Girls gegen Bear City Roller Derby.

Sporthalle St. Pauli, Budapester Str. 58, 20359 Hamburg

16.09. LAUFEN: 35. INT. AIRPORT RACE

Laufen um den Flughafen beim Airport Race (10 Meilen), dem Mini Airport Race (1 Meile oder

400 m) und neu: dem 5 km-Lauf.

Sportanlage Lufthansa SV Borsteler Chaussee 330, 22453 Hamburg

02.09. HANDBALL: OBERLIGA HH/SH

Die HG Hamburg-Barmbek tritt an gegen HSG Eider Harde, am 15.09. gegen AMTV Hamburg,

am 22.09. empfängt der FC St. Pauli die HGH Barmbek.

MRG, Langenfort 5, 22307 HH/Budapester Str. 58, 20359 HH

21.09. LICHTERLAUF CHANNEL HAMBURG

Harburg kombiniert die Nacht der Lichter mit dem Lichterlauf zu einem großen Sport- und

Stadtteilfest für den gesamten Hamburger Süden.

Harburger Binnenhafen, Dampfschiffsweg, 21079 Hamburg

03./04.09. INTERNAT. KONGRESS FÜR SPORT,

ÖKONOMIE UND MEDIEN

Denksport! Siehe Artikel im letzten Heft.

Hochschule Macromedia, Gertrudenstraße 3, 20095 Hamburg

22.09. BASKETBALL: HAMBURG TOWERS

Ein Heimspiel gegen die Baunach Young Pikes eröffnet die Saison 2018/19 der

Hamburg Towers.

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10–12, 21109 Hamburg

07./08.09. BASKETBALL: SUPERCUP 2018

Super-Basketball mit NBA-Superstars: Die topbesetzten DBB-Herren treffen auf die drei

europäischen Spitzenteams Türkei, Tschechien und Italien.

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10–12, 21109 Hamburg

22.09. NACHTKLETTERN

Klettern von 19 Uhr bis Mitternacht im nächtlichen, stimmungsvoll beleuchteten

Hochseilgarten – hat was.

Am Inselpark 22, 21109 Hamburg

08.09. HANDBALL: 1. BUNDESLIGA

Saisonauftakt für die Handballerinnen: Buxtehuder SV vs. HSG Bensheim/Auerbach.

Kurt-Schumacher-Straße, 21614 Buxtehude

22.09. VOLLEYBALL: 2. BUNDESLIGA

Erstes Heimspiel der Saison: Das Volleyball-Team Hamburg trifft auf den SV Bad Laer.

CU Arena, Am Johannisland 2–4, 21147 Hamburg

09.09. BARMER ALSTERLAUF

10km-Straßenlauf: Von drei Start-Punkten geht’s auf flacher, asphaltierter Strecke einmal um

die Alster und bis zum Ziel an der südlichen Ballindamm-Spitze. Erstmals auch mit Firmencup.

Mönckeberg-/Steinstraße, 20095 Hamburg

23.09. KINDER-OLYMPIADE: FINALE

Die Besten aus den Vorentscheiden in ganz Hamburg (Jahrgänge 2008–2013) dürfen

zum großen Finale der 13. Kinder-Olympiade, siehe Artikel.

Leichtathletikhalle, Krochmannstr. 55, 22297 Hamburg

09.09. EISHOCKEY: OBERLIGA

Warmlaufen: Crocodiles Hamburg gegen Hannover Scorpions, am 14.09. gegen Selber Wölfe.

Eisland Farmsen, Berner Heerweg 152, 22159 Hamburg

09.09. HANDBALL: 2. BUNDESLIGA

Der Handball Sport Verein spielt gegen TuS Ferndorf, weitere Heimspiele im September:

19.09. vs. ASV Hamm-Westfalen, 24.09. vs. Dessau-Roßlauer HV.

Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg

23.09. PSD BANK HALBMARATHON

Abendlauf quer durch Wandsbek, Hamburgs grünsten und größten Bezirk. Lauft den

Halbmarathon alleine oder teilt Euch die Strecke als Dreier-Staffel.

Start und Ziel: Wandsbeker Marktstraße, 22041 Hamburg

29./30.09. TRAMPOLINSPRINGEN: DM

Hier geht‘s hoch her: Dt. Einzelmeisterschaften und Deutschland-Cup im Trampolin.

Sporthalle MRG, Langenfort 5, 22307 Hamburg

09.09. RADFAHREN: BLANKENESER RUNDTÖRN

Vier reguläre RTF-Strecken (60, 80, 115, 155km) und eine Family-Tour (20km) durch den

Klövensteen. Kein Teilnehmerlimit, jeder kann starten.

Start: Blankeneser Chaussee 93, 22869 Schenefeld

30.09. ROLLSTUHLBASKETBALL-BUNDESLIGA

Kaum ist die WM vorbei, startet die Bundesliga: die BG Baskets Hamburg gegen RBB

Iguanas München.

edel-optics.de Arena, Kurt-Emmerich-Platz 10–12, 21109 Hamburg

09.09. SPORTFEST

Inklusionsveranstaltung: Wettbewerbe rund um den Stadtparksee, unter dem Motto „Es ist

normal, verschieden zu sein“. Schirmherr ist Comedian Tan Caglar.

Stadtpark Norderstedt, 22844 Norderstedt

30.09. 28. VOLKSLAUF

Dieser Lauf heißt mit vollem Namen „Volkslauf durch das schöne Alstertal“, 2.500

Teilnehmer laufen Halbmarathon oder 10 km Naturstrecke, immer an der Alster lang.

Sportplatz VfW Oberalster, 22337 Hamburg

15.09. FUSSBALL: 2. BUNDESLIGA

Der HSV empfängt den FC Heidenheim, am 23.09. Jahn Regensburg, am 30.09. dann

das erste Derby gegen den FC St. Pauli. Die Spannung steigt.

Volksparkstadion, Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

© Foto: HASPA Marathon Hamburg

© Foto: Tom Alby

27


sporting-Lars

© Fotos: Jo Kleindl

Für Ramon geht es selbst bei einer EM auch erstmal um Erfahrungen und so…

Ramon Klenz,

der­Groß(es)­schafft

Ich, auf dem Weg nach Glasgow zu den European Games – bei den Ruderwettkämpfen

bin ich im leichten Einer am Start – treffe am Frankfurter

Flughafen Auch-Hamburger Ramon Klenz, der für die Schwimmer

über 200 m und 100 m Schmetterling dabei ist. Auf dem Flug haben wir

genügend Zeit, ein bisschen über Ramons letzte, turbulente Wochen zu

schnacken.

Drei Wochen ist es her, da hat man den Paukenschlag von den deutschen

Schwimmmeisterschaften aus Berlin bis nach Hamburg gehört. Was

ein Megading! Ramon hat den ältesten bis dahin noch bestehenden

Deutschen Rekord auf 200m Schmetterling geknackt – 1986 von

keinem Geringeren als Michael „Albatros“

Groß aufgestellt, dreimaliger Goldmedaillengewinner

bei den Olympischen Spielen.

1:55,76 min sind nun die Zahlen von Ramon,

deutlich unter der geforderten Norm für

die Europameisterschaften, und auch

wahnsinnige 2 Sekunden schneller als Ramon

bis jetzt je geschwommen ist! Neben diesem

wahnsinnigen deutschen Rekord bringt er auch

noch drei Meistertitel mit zurück nach Hamburg.

Erfolg auf ganzer „Schwimm-Bahn“.

Ramon, 20, ist gebürtiger Leipziger und nun

schon seit über fünf Jahren in Hamburg am

Sportinternat, wo er 2017 sein Abitur erfolgreich

gemeistert hat. Er kommt aus einer Familie, in der

schon die Mutter und die Großeltern bei Olympischen Spielen dabei

waren, aber gedrängt worden, diesen Weg ebenfalls einzuschlagen,

ist er nie. „Alles, was meine Karriere betrifft, habe ich alleine gewollt.

Natürlich stehen meine Eltern mit Rat und Tat zur Seite, aber ich

habe meinen ganz eigenen Kopf“, sagt

Ramon schwer selbstbewusst. Nach diesem

überraschenden Rekord stand das

Telefon eine Woche lang gar nicht mehr

still. „Ich bin froh, dass meine Mutter und

mein Trainer die ganzen Medienanfragen

koordiniert haben, sonst wäre das für

mich zu viel gewesen, gerade im Hinblick

darauf, dass ich dann doch noch für die European Games in Glasgow

nominiert wurde“, meint Klenz, der deswegen neben dem ganzen

Medienrummel auch trainieren musste. „Mein gesamtes Training

war auf die deutsche Meisterschaft ausgerichtet, da ich die Norm

für die EM Teilnahme zum geforderten Zeitpunkt nicht erreicht hatte.“

Dass dieses eine Rennen nun seine gesamte Planung für den Sommer

über den Haufen wirft, sieht Ramon nicht so eng. Henning Lambertz,

der Chefbundestrainer, hatte Ramon nach seinem Rekord noch

mit für die EM nominiert, obwohl die Norm eigentlich bis Ende

April gefordert war, aber bei so einer Zeit…! Anstatt Urlaub mit der

Familie stand nun also EM-Vorbereitungstrainingslager mit seinem

Kumpel und Hamburger Trainingspartner Jacob Heidtmann und der

Nationalmannschaft in Heidelberg an. „Es war jetzt aber schon ein

bisschen tricky, diese geniale Form bis nach Glasgow konservieren

zu können“, erklärt Ramon.

Sehr cool ist es, bei den ganz Großen dabei zu sein. Mit der Verlängerung

der Saison will er jetzt noch Spaß haben und seine bestmögliche

Leistung in Glasgow zeigen. „Ich werde zum Ende der Saison noch mal

alles aus mir rausholen“, sagt der Athlet aus der Abteilung Model. In

meinem Glasgower Hotelzimmer, zwischen meinen eigenen Rennen,

sehe ich dann Ramons Halbfinale über die 200m Schmetterling. Er

belegt den elften Platz und verpasst knapp das Finale, seine fabelhafte

© Foto: Lars Wichert

Rekordzeit von der Deutschen hätte fürs Finale, sogar für Bronze,

gereicht. Aber auch mit dem elften Platz zeigt der junge Schwimmer

seine aktuelle Hochform. Es stimmt also alles auf dem Weg nach ganz

oben. Am Ende der Woche wird er noch über die 100m Schmetterling

in den Pool springen (nach Redaktionsschluss).

Aus Glasgow zurück, wird sich Ramon direkt auf dem OP-Tisch

lang machen, denn für die EM hat er sogar eine Operation an der

Schulter verschoben, in der noch Metallplatten verschraubt sind, ein

Fahrradunfall. Danach wird eventuell spontan Urlaub gemacht und

auf eine unfassbar geile Saison zurückgeblickt, auf jeden Fall wird

die freie Zeit genossen, bevor er im Herbst mit dem Studium beginnt,

Wirtschaftsingenieur möchte er werden.

Für die Zukunft geht der Blick Richtung Tokio zu den Olympischen

Spielen 2020, auf dem Weg dorthin möchte er bei der nächsten WM

unter die besten Acht kommen, damit er die Tür für ein Ticket zu den

Olympischen Spielen schon mal weit aufschlägt. „Dass ich einen

starken Trainingspartner wie Jacob Heidtmann an meiner Seite habe,

der schon mal bei den Olympischen Spielen war, ist derbe, da kann

ich schon etwas von ihm lernen und die Herausforderung im Training

stimmt“, grinst Ramon, der auch schon einen Altersklassenrekord von

seinem Trainingspartner gebrochen hat. Das große Ziel Tokio soll aber

zusammen klappen und dafür wird gemeinsam geschuftet, vielleicht

auch für weitere Rekorde. sporting behält Euch im Blick.

Meine Herrn, zwei Hamburger Waschbrettbäuche wollen mehr – Erfolg.

sporting-Lars und Ramon treffen sich schon beim Hinflug. Rechts: der Sprung auf die internationale Bühne.


© Fotos: Sven Jürgensen

Segeln

© Foto: privat

gute Mann damals sagte, dass er keinen zukünftigen

Arbeitslosen unterstützen würde, hängte

sich Tobi nebenbei auch im BWL-Fernstudium

schwer ins Trapez. Im Boot ging es ebenfalls

voran. Zwar konnte er sich für Peking 2008

Sportler bis in die Haarspitzen: Tobi absolviert auch mal eben so diverse Triathlons.

Mit

Köpfchen!

nicht qualifizieren, aber ein Wechsel in den

49er, der wird zu zweit gesegelt, brachte ihm

mittelfristig den erhofften Erfolg. Und das, obwohl er 2009 nach einer

Kenterung vor Malle fast ertrunken wäre: „Mein Partner muss gespürt

haben, dass ich mich alleine aus dem Tampen-Wirrwarr unter dem Boot

nicht befreien konnte.“ Danach war Angst der ständige Begleiter, und

es dauerte lange genug und viele Bücher, „die inneren Blockaden zu

überwinden“. Das gelang offensichtlich, und der Lohn für alle Mühen:

2012 Rang 1 in der Weltrangliste und die Olympiateilnahme in London.

„Man muss machen“, ist Tobis Devise, „von der Absicht zur Tat“,

grinst er, der gern auch Faust zitiert und heute als selbstständiger Schicke Uhr, Tobi ;-)

Unternehmensberater sein Geld verdient. Seglerisch hat er seine

Ambitionen, für Deutschland zu segeln, 2015 aufgesteckt. Seitdem

segelt er unter anderem und mit gleichen Ansprüchen in der Deutschen

Segel-Bundesliga. Und das, was er so als Berater drauf hat, spüren

seine Crew-Kameraden durchaus. Vielmehr spüren aber die Gegner

in der Liga die Konsequenzen „des Handlungssteuerungsmodells nach

Professor Julius Kuhle“, wie Tobi sagt und laut lacht, denn der NRV

toppte zuletzt in Travemünde alle bisherigen Erfolge und ist schon

wieder Tabellenführer. »

Anzeige

Der Norddeutsche Regatta Verein NRV hat in diesem Jahr Jubiläum und man muss

feststellen, da geht in diesem Jahr so einiges. Das NRV Olympic Team, lauter

Perspektiv-Segler und -Seglerinnen für Tokio, performte zuletzt auf den Segel-

Weltmeisterschaften in Aarhus/DK richtig gut, interne Events und Regatten inklusive,

Helga Cup, Media Cup, eine internationale Drachen-Regatta (das sind die

schönsten Boote, finden wir), die Atlantik Anniversary Regatta, Sailing Champions

League und die mögliche Titelverteidigung in der Deutschen Segel-Bundesliga.

30

Alles Gute, kann man sagen. Wir treffen

Tobi Schadewaldt, 33, einen der Leistungsträger

des Clubs, Skipper in der

Segel-Bundesliga und in der Champions

League. Geboren in der grauen Stadt

am Meer, Wilhelmshaven, segelte er

schon in Mutters Bauch. Ok, das ist früh

und offensichtlich prägend, obwohl er

auf seinen ersten Regatten als Kleiner

(mit 9 erstmalig) richtig verkackte.

143igster von 151 – da war noch 142

Plätze Luft nach oben. „Ich hatte so gar

kein Talent“, sagt er heute. Vielleicht hat ihn auch „der stumpfe Bug genervt, da gleitet nichts“.

Mit 13 wechselte er deswegen in den Laser (Ein-Mann-Boot, schlank und schnittig), und weil

er damals nicht die Drei Fragezeichen, sondern schon Bücher über Selbsttraining las, war er

zumindest grundsätzlich motiviert. Also meldete er für die WM, doch die

endete leider auch eher katastrophenschlecht. Tobi ließ nicht locker, seine

Eltern finanzierten ihm dann einen Segel-Workshop bei Robert Scheidt,

dem brasilianischen Segelgott, einem der bekanntesten, erfolgreichsten

Segler der Welt, und das hat offensichtlich gefunzt. Schon ein Jahr später,

mit 16, wurde er Deutscher Jugendmeister. Na bitte. Er kam in den Nationalmannschaftskader,

wurde 3. auf der Junioren-WM, Sportfördergruppe,

mit 19 an den Olympiastützpunkt nach Kiel. Konsequenz war sein zweiter

Vorname. Selbst vermarktet hat er sich auch, und das offensichtlich aus

unterschiedlichen Gründen erfolgreich. „Mein erster großer Sponsor ist

in Person des damaligen Vorstandsvorsitzenden über meine gesamte

Segler-Laufbahn hinweg mein Mentor geblieben, das hat mich sehr geprägt“,

beschreibt er, und weil der

Läuft bei ihnen: Der NRV ist Tabellenführer in der Dt. Segel-Bundesliga.

Die neue ProMare Go und die ProMare Familie

Egal, ob Sie am kommenden Wochenende Ihr Segelboot

zu Wasser lassen oder mit dem Rad bei der Gipfeltour

zum Feldberg an den Start gehen: Die ProMare Go ist

genau die richtige Uhr für Menschen, die sportliche

Herausforderungen einen Tick ambitionierter in Angriff nehmen.

Dafür bringt die Sportuhr ein äußerst praktisches Extra mit.

Dank der beidseitig drehbaren Lünette können Sie schnell

und einfach den Startpunkt zu einem Segeltörn, einer Bergwanderung

oder Radtour markieren. Die robuste Sportuhr ist der

ideale Begleiter für Outdoor- und Wasseraktivitäten aller Art – was

der Name „ProMare“ (lat. „für das Meer“) ja schon vermuten lässt.

www.muehle-glashuette.de


Segeln

Rudern

© Fotos: Sven Jürgensen

© Fotos: A. Hebbel-Seeger

Und das, obwohl die NRV-Crew regelmäßig durchgetauscht wird. Das

Beeindruckende ist nämlich, dass der Verein aus einem Pool von ca.

15 Seglern schöpfen kann, aus denen verschiedene Crews pro Event

gebastelt werden. Mit Tobi an der Pinne wird´s auf alle Fälle ziemlich

sachlich, und der Erfolg gibt ihm Recht. Methode ist nämlich sein Liebstes,

obwohl er findet, „dass es immer anders kommt, als man denkt“.

Und genau darin liegt seine Idee:

Standardsituationen fiedeln wir

nach Schema F ab, „dann ist mehr

Zeit für tricky Situationen, die da

kommen, das ist sicher“. Auf dem

Wasser, und auch sonst so. Das

bringt ihn sportlich weiter, auch

im Beruf.

Wortgewandt, für einen Skipper kein wirklicher Schaden.

Inzwischen gibt er sein Wissen beruflich weiter, an Unternehmen,

Manager, aber auch an Sportler, in Einzelgesprächen, Coachings, bei

Seminaren, oder aber eben im Boot. Noch drei Rennwochenenden sind

es bis zum Finale der Bundesliga in Hamburg (18.–20. Oktober). Und

dann gibt es noch das Finale der Champions League in St. Moritz, für

das hat sich die Truppe nämlich auch qualifiziert. Gibt es das Double

zum Jubiläum? „Der ganze Verein steht hinter dem Liga-Team und

identifiziert sich, das macht schon große Freude – und wir haben“,

da ist er dann jetzt wieder in seinem Element, „das Thema Segel-

Bundesliga bei uns auch super systematisiert“, lacht er und freut sich

über Widersprüche: „Dabei scheue ich mich sogar vom Wesen her,

Systemen zu folgen.“ Ach so, denken wir und drücken ihm und seiner

Crew für die nächsten Wettfahrten die Daumen.

Bääämmmmh:

Hamburger Hochschulachter

schneller als Cambridge und Yale.

Rudern ist für viele Universitäten weltweit ein echtes Image-Ding.

Getrieben durch die Tradition des Sports und der Hochschulen,

die Neigung, sich mittels bestimmter Sportarten auch zu differenzieren

und zu profilieren, ist das gerade in Großbritannien und

in Nordamerika der Fall: Yale, Washington, Berkeley, oder eben

Oxford und Cambridge.

Deutschland spielt in dem Konzert nicht wirklich die erste Geige.

Umso sensationeller ist es, dass vor zwei Wochen ein Hamburger

Hochschulachter auf der internationalen „Famous Universities Rowing

Regatta“ in Changsha/China (eine 7 Mio.-Menschen-Metropole) sportlich

hammermäßig auftrumpfte. Die Hochschule Macromedia unter der

Leitung von Prof. Dr. Andreas Hebbel-Seeger, Professor für Medienmanagement,

düsten 10 Top-Ruderer aus den Reihen der Hochschule

und einer zeitgleich stattfinden Summer School

auf dem Campus in Hamburgs Stadtmitte in den

Osten Zentralchinas. Dort erwarteten die Ruderer

nicht nur 40 Grad im Schatten, sondern sieben

internationale Spitzenmannschaften plus sieben

weitere chinesische Crews. Die Boote wurden

gestellt, ebenso wie Shuttlebusse, Reiseleiter, ein

sehr umfangreiches Rahmenprogramm – alles

für eine perfekte Inszenierung des Standortes

und der dort ansässigen Hochschule. Kultur hin

oder her, sportlich konnten die Hamburger mehr als mithalten. Sowohl

im Vorlauf als auch im Finale belegten sie einen 2. Platz und konnten

unter anderem die Crews von Yale und Cambridge in die Schranken

verweisen. Glückwunsch! Männer. Ach ja, studiert wurde neben „internationalen

Beziehungen“ auch tatsächlich noch: Es ging unter anderem

um die Umsetzung digitaler Marketing-Strategien eines internationalen

Sportereignisses. Coole Kombi und offensichtlich erfolgreich.

Als Referent und Coach verbindet er Erfahrungen aus Job und Boot, wenn möglich in Flipflops.

Auch das Kulturprogramm war wohl ganz cool, hammer aber der 2. Platz im Uni-Achter-Rennen.


Aktion

BEWERBEN!!!

© Fotos: Domino’s, Pixabay, privat

PIZZA FOR FREE!

Die Spitzen-U12 (Jahrgang 2007) vom Niendorfer TSV spielt richtig gut Fußball und

hat immer Hunger. Da konnten wir helfen.

Die Tennis-Herren 40+ des Schenefelder Tennisclubs halten hervorragend

zusammen, erst recht, wenn es um Pizza geht.

Ihr habt gerade Euer Match gewonnen,

fett trainiert, peinlich vergeigt,

klasse gefightet, hoch verloren, aber seid trotzdem lustig, sensationell

gespielt, mit Anstand nicht gewonnen, seid mit Glück so

gerade eben schneller gewesen,… Euch alle eint wahrscheinlich

aber eines: KOHLDAMPPPPFFFFFF, Riesenhunger, was zu essen

muss her. Jetzt, auf der Stelle.

Ein ganzes JAAAAAAAAAAAHR kommen wir zu Hilfe . sporting

hamburg und unsere Freunde von Domino’s hauen einen

raus. Einen? Zehn!!!! Seit Mitte Mai flitzen die freundlichen

Pizzaboten von Domino’s mit ihren leckersten Pizzen am

Wochenende quer durch die schönste Stadt und retten

jeweils ein Team. Sie bringen Euch die Pizzen in die Kabine,

in die Umkleide oder in die Dusche, auf den Steg, in die

Halle, ans Boot, auf den Platz, whatever you want…

Aus Spaß und Überzeugung, aus Begeisterung für

Euren Sport, Euren Einsatz, Euren Mut, Eure Tapferkeit,

Euren Kampfgeist, Eure Fairness, Eure Performance,

Eure Leistung, Euren Mannschaftsgeist, Eure Leidenschaft.

Ungeduscht, noch keuchend, bekommt pro Wochenende

eine Crew, eine Mannschaft, ein Team einmalig zehn

Pizzen von Domino’s spendiert. Zackbumm.

Bewerbt Euch!

Nennt uns Verein, Sportart, Datum* und Uhrzeit für

die Anlieferung, einen konkreten Ansprechpartner

und warum gerade Ihr die Leckerpizza verdient.

Mailt an: info@sporting-magazin.de

Betreff: „Wie lecker ist das denn?!“

*Der Andrang ist groß, bitte mindestens

zwei Wochen vorher bewerben!

Teilnahme ab 18 (Ansprechpartner). Die teilnehmenden

Mannschaften erklären sich bereit, sporting

hamburg/Domino’s jeweils ein Foto „Pizzaspaß“

zur Veröffentlichung zur Verfügung zu

stellen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Oder ruft einfach an:

040-432 08 45 20

Für alle anderen:

34


Kinder-Olympiade

© Fotos: TopSportVereine/Witters

Mitglied kannst Du

später werden.

Und die Kinder-Olympiade

hat ein Motto,

Stichwort „großer

Sport“, das da lautet:

„Hoch hinaus“.

Ausrichter sind ein

weiteres Mal die 29

TopSportVereine, die

sich im großen Stil auf

die Fahne geschrieben

haben, Kindern den

Spaß an Bewegung und Wettbewerb zu vermitteln.

Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Vielseitigkeit und auch

Mut sind die inhaltlichen, zunächst motorischen

Komponenten, gepaart mit der Idee, im Sport auch

soziales Verhalten zu lernen und zu schulen: Fairness,

Einhalten von Regeln, Geduld, Respekt und all solche schönen

Dinge. Antreten können alle Kids im Alter von 5–10 Jahren, es gibt drei

Jahrgangsgruppen.

Hamburg liebt ja offensichtlich den großen Sport: Das war gerade

im Juli und August, mit all den Events, mal gar nicht zu übersehen,

-hören, -staunen, -freuen, - jubeln, … Hamburg liebt aber

auch den kleinen Sport, den leisen, den nischigen, den jungen

Sport. Deswegen gibt es in Hamburg die Kinder-Olympiade, die

13. schon, man kann schon fast von Tradition sprechen.

Abgeleistet werden muss ein Parcours mit allem drum und dran. Die

Wettkampfform ist bewusst gewählt, Olympiade eben, denn Kinder

sollen auch erfahren, sich zu messen. Zwischen dem 09. und 16. September

finden in den beteiligten TopSportVereinen Vorentscheide statt.

Mitmachen darf jedes Kind, ob Mitglied oder nicht, total Banane. Die

Kids, die ihren Job besonders

gut gemacht

haben, dürfen dann

beim großen Finale

am 23. September in

der Hamburger Leichtathletikhalle

noch mal

ran. Zum landesweiten

Showdown, mit lauter

Musik, Spielmobil,

Hüpfburgendiesdas.

Denn letztlich ist die Kinder-Olympiade ein Baustein

des nachhaltigen Talentförderprogramms im

Rahmen der Dekadenstrategie. Diese hin oder her:

Spaß sollen die Kids haben. Finden wir gut.

Nähere Informationen, Termine für die

Vor entscheide etc. unter

www.topsportvereine.de

powered by

TopSportVereine

Alle Kinder Hamburgs im Alter von 5–10 Jahren dürfen teilnehmen, los geht’s.


Aktion

HAMBURG­ACTIVE­­CITY­

FOTOWETTBEWERB!

JETZT

MIT-

MACHEN!

Sportfotos schießen –

mailen – Kameras

gewinnen!

Hamburg joggt, radelt, paddelt, wandert, liegestützt,

segelt, kickt, baggert, pritscht, schwimmt, fängt,

wirft, rudert, Hamburg ist Active City.

Und es gibt richtig was zu gewinnen:

Die besten drei eingesandten Fotos werden von einer Jury,

bestehend aus der sehr bekannten Hamburger Sportfotografin

Valeria Witters und den beteiligten Partnern, am Ende

des Jahres prämiert und dann in einer unserer Ausgaben ab

Februar 2019 veröffentlicht. Panasonic stellt freundlicherweise

für die drei Bestplatzierten außerdem jeweils eine großartige

LUMIX G9L*, GX80 oder TZ101 zur Verfügung.

* Testsieger Stiftung Warentest Heft 4/18

Anzeige

Zusammen mit der Behörde für Inneres und Sport sowie

mit Panasonic und Barclaycard läuft unser großer

Hamburg Active City – Fotowettbewerb. Macht Euch und uns

ein Bild von unserer sportlichen, aktiven Stadt. Wir sind offen, Ihr hoffentlich

auch. Wir lieben die großen Bilder und Szenen von Sieg und Niederlage,

aber auch gerade die kleinen Momente. Die bewegenden, angestrengten,

entspannten, konzentrierten Gesichter all der Menschen, die Euch im Sport

begegnen, in Gruppen, alleine, nachts im Studio, morgens an der Elbe oder

abends im Verein.

Seid kreativ, inspiriert und fangt die gute Stimmung ein,

die das aktive Leben, der Sport mit sich bringt.

Mailt Euer Foto mit dem Betreff „Active City“ an:

info@sporting­magazin.de

Laufzeit des Wettbewerbs: bis 15. November 2018.

Teilnahmebedingungen:

Ihr müsst mindestens 18 sein. Mitarbeiter der beteiligten Partner sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder

Teilnehmer, jede Teilnehmerin (bitte keine Profi-Fotografen) darf uns je Monat max. ein Foto schicken. Eure

eingesandten Fotos sind bitte möglichst hochauflösend. Bitte verseht Eure Mails jeweils mit Eurer Postanschrift

und bestätigt uns in dieser Mail, dass genau Ihr dieses Foto gemacht habt. Alle eingesandten Fotos gehen

nutzungsrechtlich auf uns über und dürfen im Zusammenhang mit dieser Aktion auch von unseren Partnern

genutzt werden.

JETZT IN DEINEM

UCI KINO WANDSBEK

uci-imax.de

IMAX ® and The IMAX Experience ® are trademarks of IMAX Corporation.


© Foto: Tom Schlegel

Fitness

© Fotos: sporting hamburg

Vereins-Vorentscheide vom 9. bis 16. September

für alle Kinder Jahrgang 2008 bis 2013

Nichts für Pussies –

aufgepasst!!!!

sporting-Eric braucht Verstärkung.

Bewerbt Euch JETZT!!!!

ist schon eine Herausforderung und sporting-

HYROX Eric, derzeit mit dem Deutschland-Achter im

WM-Trainingslager, wird nervös. Denn: Nach der WM ist HYROX angesagt,

und wir suchen das fitteste Team der Stadt, das mit Eric gemeinsam

für ultimative Furore sorgen wird. Mehr nicht. Das „Team sporting-Eric“

wächst. Nach der letzten Ausgabe hatten wir schon spannende Bewerber,

wir hoffen, die machen sich fit. Aber wir wollen mehr. Da Eric erst Mitte

September von der WM zurückkommt, könnt Ihr Euch noch bis zum 15.

September bewerben.

Wer sich angesprochen fühlt, wendet sich per Mail

an: info@sporting­magazin.de, Stichwort: Fit wie Turnschuh,

und beschreibt kurz seine Stats und seine Athleten-Vita. Wir kommen

dann auf Euch zu. Geplant ist ein gemeinsames Kick-off-Training ab

dem 16. September, bis dahin solltet Ihr Euch schon mal vorbereiten.

Die Gewinner erhalten den Startplatz, ein Starter-Shirt und sicher noch

diverse Tipps von sporting-Eric, the Beast. :-)

Ihr müsst über 18 sein, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HYROX ist der coole Mix, der’s macht: 8 Functional­

Training Stationen, dazwischen jeweils eine 1.000m­

Laufstrecke. Ein großer – aber durchaus anspruchsvoller –

Spaß. Wer Bock hat, meldet sich an unter hyrox.com, im Einzel,

als Team oder im neuen Double-Format. Schnapp Dir Deinen

Partner, Deine Partnerin und teilt Euch den ganzen Spaß. „Mit

dem neuen 2er-Team-Format senken wir die Einstiegsbarriere für

die, die sich der Challenge alleine nicht stellen wollen – gelaufen

wird gemeinsam, aber die Workouts kann man sich aufteilen.

Ich werde mit meiner Frau an den Start gehen“, kündigt einer

der HYROX-Macher, Mo Fürste, an. Jetzt gibt’s also mal gar

keine Ausreden mehr.

© Foto: Tom Schlegel

HYROX ist knackig, laut, hart – aber herzlich. Beste Beats, Fun und gute

Laune in extrem sportlicher Atmo inklusive.

Nähere Infos unter: hyrox.com

© Fotos: sporting hamburg

© Foto: Hyrox

Das Finale der Besten in der Leichtathletikhalle Alsterdorf:

23. September 2018 von 11 bis 14 Uhr

Weitere Infos: www.topsportvereine.de

Links: Olympiasieger Eric Johannesen an der Stange; rechts: Kickoff-Pressetermin (von links): Christian Toetzke (GF upsolut Sports),

Sportstaatsrat Christoph Holstein, Eric Johannesen, Weitspringerin Nadja Käther, Hockey-Star Moritz Fürste (GF upsolut Sports).


Aktion

© Fotos: sporting hamburg

VIELEN

DANK!

um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Tankstellenkette star,

Wir sind sehr glücklich über unsere

erste große Charity-Aktion. Aus

unterschiedlichen Gründen, und

von denen wollen wir berichten.

auch Hauptsponsor der EuroEyes CYCLASSICS, hat sogar

selber mitgesammelt und kräftig bei Mitarbeitern und Kunden

die Trommel gerührt.

Wir freuen uns über die Resonanz, weil wir vielleicht auch ein

wenig zum Nachdenken angeregt haben. Tatsächlich gibt es

in jedem Haushalt Dinge, die man nicht mehr braucht, die

Hintergrund war die Idee, zusammen mit den Freunden von IRONMAN anderen Menschen aber schlichtweg helfen oder eine große Freude

anlässlich der EuroEyes CYCLASSICS gemeinsam mit Westwind Hamburg machen könnten. Wir sind auch froh über die Kontakte zu den sehr

e.V. und Hanseatic Help e.V. gebrauchte Fahrräder zu sammeln – für netten, guten Menschen von Hanseatic Help und Westwind, wir bleiben

Hamburger Mitbürger, die keine Kohle für ein Rad haben, oder für Familien, am Ball mit Euch. Und dann sind es natürlich all die Menschen gewesen,

die ihren Kindern nicht nach jedem Wachstumsschub ein neues Fahrrad die ihre Räder brachten, teils extra geflickt oder noch mal geputzt: ältere,

kaufen können. In vielen Stadtteilen Hamburgs schwer vorstellbar, an sehr reizende Herrschaften oder Kids mit ihren Eltern, stolz wie Bolle. Sie

anderer Stelle absolut und nicht zu knapp.

brachten unerwartet tolle Räder, die aussahen, als sei der RADGEBER

gerade die Cyclassics mitgefahren. Spitzendinger, von denen

Zunächst sind wir sehr happy über die kollegiale Unterstützung der Medien, sich die Menschen trennten, um anderen eine Freude zu

die unsere Aktion super fanden und völlig unbürokratisch mitgenommen machen. Respekt und vielen aufrichtigen Dank!

haben. Hamburg – meine Stadt / Hamburg.de haben uns von Beginn an

begleitet. Es gab Interviews bei NDR 90,3 und HAMBURG ZWEI bzw. Radio

Hamburg und auch das Abendblatt hat berichtet. Im Netz wurden wir von

richtig vielen Partnern, Vereinen und Freunden – im positiven

Sinne – durchgereicht. Die Hamburger Stadtreinigung hat

das Thema aufgegriffen, wie auch die Hamburg Towers,

Erster LKW voll – toll. Rechts: Vater, Sohn, extra geputztes Fahrrad. Guter Junge.


© Fotos: Jan Oliver Pemöller

Hockey

dicken Sponsor, und der

Verein Gesellschafter mit

Vetorecht. „Wir wollen

keine Konflikte mit dem

Vereinsrecht, der e.V. darf

nicht gefährdet werden“,

so Schmidt. Ja, Polo bezahlt

seine Spieler. Und,

Aufstiege in Serie und auch in der ersten Liga cool gestartet. So geht’s.

ja, es gelingt ihnen immer dauerhaft ärgern, und irgendwann wollen sie auch ganz oben angreifen.

Wenn das alles im bisherigen Tempo weitergeht, dann ... „Witti“

besser, begehrte Spieler nach Klein Flottbek zu locken. Das schafft

auch Gerede. „Es findet sicher der eine oder andere nicht lustig, dass jedenfalls ist voll dabei, „absolut angekommen“ ist er in Hamburg. Vor

wir jetzt mit im Spiel sind“, weiß Schmidt, „anderseits gucken HTHC, elf Monaten wurde seine Tochter geboren – „es passt einfach alles.“

UHC und Alster genau, was wir machen.“

Auch-Hockey-Legende

„Witti“ Witthaus

und der Polo Club

mischen auf.

Witthaus ist das Gerede auch egal. „Ich bin mir sicher, anderswo wird

nicht schlechter bezahlt“, sagt er. Mindestens genau so wichtig sei

ohnehin Hilfe bei der Suche nach Wohnung, Praktikumsplätzen, Jobs.

„Die Mitglieder hier waren am Anfang teilweise skeptisch“, erinnert

sich der Trainer. Hochleistungshockey kannte man bei Polo schließlich

nicht, gepflegte Drittklassigkeit, das war immer okay – „aber jetzt

ziehen alle voll mit.“ „Jetzt schon sind sieben Spieler im Herrenkader,

die aus dem Polo Club hervorgegangen sind“, sagt Witthaus, „das

sollen in Zukunft immer mehr werden.“

Ein ordentliches Stück des Weges liegt

noch vor ihnen. Zunächst etablieren in der Mischen nicht nur die Hockey-Szene, sondern auch ihren Club ordentlich auf.

Liga, drinbleiben, die anderen Hamburger

Anzeige

Wie immer, wenn ein Neuling in eine etablierte Truppe hereinplatzt

und laut zu verstehen gibt: „Hallo, hier sind wir. Und

bleiben wollen wir auch.“ Dann runzeln sich Stirnen, Augenbrauen

wandern zum Himmel, Verwunderung macht sich breit.

Wie jetzt, da will einer mitspielen.

44

Ungefähr so ist das gerade im Hamburger Hockey. Der

Polo Club ist da, Aufsteiger in die Feld-Bundesliga bei

den Männern, der Neue, der dem Club an der Alster,

dem UHC und dem HTHC das Leben schwer machen

will – oder schon macht, muss man ja sagen.

Hamburgs neue Hockeymacht aus dem Westen

also? Was geeeeeeht ab in der Jenischstraße? Wer

erschreckt da die Etablierten? Wir fragen Witti: „Ich

hätte nicht ansatzweise gedacht, dass das so schnell geht“, sagt er. Trainer Matthias Witthaus,

„Witti“, ist eine echte deutsche Hockeylegende. Der flinke Stürmer gab sein Nationalmannschafts-Debut

mit 16 Jahren und ist damit der jüngste deutsche Nationalspieler. Er ist mit 364

Länderspielen deutscher Rekordspieler, war zweimal Weltmeister, zweimal Olympiasieger.

Ein stiller Star. Und jetzt mischt er als Trainer die Szene auf.

Vor vier Jahren ist er aus Mannheim nach Hamburg gezogen, um sportlicher Leiter des

Erwachsenenbereichs bei Polo zu werden. Kurzfristig, innerhalb von vier Wochen, hat er

das mit Ehefrau Julia entschieden. Ein Neuanfang, ein radikaler. Neuer Job in einer neuen

Stadt – aber mit einer spannenden Perspektive. „Ich habe in Mannheim noch gespielt und

in einer Werbeagentur gearbeitet“, erzählt uns der 35-Jährige, „aber ich hatte das innerliche

Verlangen, wieder etwas im Sport machen zu wollen. Da kam der Anruf von Polo wie gerufen.“

Dass er als Kind aus Deutschlands Westen mit dem Hamburger Polo Club nichts anfangen

konnte, damals, das gibt er gerne zu.

Frank Schmidt, Hockeyvorstand des Vereins, hatte angerufen. „Wir haben uns gefragt, wie können

wir so attraktiv sein, dass unsere besten Kinder und Jugendlichen nicht abwandern“, erzählt

Schmidt. Die Antwort war: Leistungssport. Und zwar in einem angemessenen Umfeld: „Wir sind

überzeugt, dass Hockey noch professioneller werden muss.“ Seit Jahresbeginn hat der Club die

erste Herren in eine GmbH und Co KG ausgegliedert, um wirtschaftlich die Voraussetzungen für

professionellen Sport zu schaffen. Vorbild SG Flensburg-Handewitt: viele Partner statt einem

Trainer Witthaus hat so seine konkreten Vorstellungen.

ERST LAUFEN DANN FEIERN!

DER WEIHNACHTSLAUF MIT CHRISTBAUMKAUF

IM NAHERHOLUNGSGEBIET FORST KLÖVENSTEEN

AM SAMSTAG, 15. DEZEMBER 2018: 6 KM UND 12 KM

SONDERLAUF: CHRISTMAS WUFF RUN WITH YOUR DOG

AM SONNTAG, 16. DEZEMBER 2018: 6 KM UND 12 KM

MOTTO: CHRISTMAS RUN FAMILY (MIT KINDERRABATT)

ALLE LÄUFE MIT ORIGINAL FINISHER-LEBKUCHENHERZ

MEHR INFORMATIONEN UNTER WWW.RUN-TO-TREE.DE

CHRISTMAS RUN TO TREE

10 JA HRE


Fitness

2

A

Push­ups:

Du legst Dich der Länge nach mit dem

Bauch aufs Brett und positionierst

die Hände möglichst breit. Jetzt

IMPRESSUM

drückst Du Dich hoch in die Plank

und spannst den Bauch fest an. Lasse

Dich nun aus den Armen runter in den

sporting hamburg

Liegestütz. Wähle Deine perfekte

Stadtsportmagazin

Höhe, sodass Du Dich auch wieder

c/o steuermann sport GmbH

hochdrücken kannst. Es ist nicht

schlimm, wenn Du nicht ganz bis zum

Paul-Dessau-Straße 3e

Brett runterkommst. Wenn Deine

22761 Hamburg

Arme den 90 Grad­Winkel erreichen,

Telefon 040-432 08 45 20

ist alles paletti auf dem Bretti.

info@sporting-magazin.de

Sollte Deine Kraft noch nicht

ausreichen, legst Du einfach die Knie

www.sporting-magazin.de

auf dem Brett ab. Willst Du mehr tun,

B

SUP-Workout

hebst Du während der Liegestütze

Herausgeber

ein Bein gestreckt in die Luft. Das

ist tough. 10–20 Wiederholungen

Martin Blüthmann (V.i.S.d.P.)

solltest Du Dir vornehmen. Das

martin@sporting-magazin.de

Ganze wieder dreimal. Selbstverständlich

kannst Du innerhalb dieser

Durchgänge Deine Schwierigkeitsgrade

anpassen. Die Pause lässt sich

Martin Blüthmann

Redaktion

Machen wir es kurz: Hamburg und quer, Fahrtordnung-was-ist-das-like, die Alster bespielen. Das

schönste Stadt/alle Witze über Suppen hat wohl gerade in diesem Jahr noch mal ordentlich einen

relaxed auf dem Bauch absolvieren.

Andreas Hardt, Marco Santoro,

das Wetter sind mit diesem Jahr Schub gekriegt. Ich trete hier nun an, um Euch auf´s Brett zu holen:

Diese Ganzkörperübung trainiert im

höchsten Level nahezu alle Muskeln.

Manuela Tanzen, Lars Wichert

hinfällig – als halber Italiener fühle Workout auf dem SUP-Board, aber Achtung: Die Übungen haben es

ich mich natürlich gerade in diesem auch ohne wackeliges Brett in sich. Dazu kommen die schöne Alster,

Lektorat, Schlussredaktion

Sommer extrem bene. Ein ganzes Quartal frische Luft, nette Menschen, coole Atmo und ein extrem effektives

3Manuela Tanzen

konnte ich nämlich meine Aktivitäten als Fitness- Training für alle Muskelgruppen. Was wollt Ihr mehr?

manuela@sporting-magazin.de

Trainer nach draußen verlegen. Venice Beach meets Außenalster. Was

für ein traumhaftes Bild: Hunderte von Menschen laufen um die Alster, Bitte übertreibt es nicht! Solltet Ihr Ein schränkungen

A

Art Direction und Layout

an allen Ecken wird ge-workoutet, dazu auf dem Wasser die Ruderer, oder gesundheitliche Bedenken haben, lasst Euch von

Arndt Grutke

Segler, Tretbooter und die Paddler, die auf den SUPs, die da so kreuz Eurem Arzt vorher checken.

Watercrunch:

arndt@sporting-magazin.de

Eine interessante Version des

Bauchtrainings ist der Watercrunch.

Druck

Du legst Dich auf den Rücken und

Here we paddle and go:

Prinovis GmbH & Co. KG

vollziehst einen handelsüblichen

Crunch, mit dem Unterschied, dass

Alter Postweg 6

Du mit jedem Crunch Deine Arme im

22926 Ahrensburg

Wasser einsetzt. Der Crunch ist also

Auflage: 70.000 Exemplare

ein Fortbewegungsmittel. Versuche

Warm­up:

nun mit 50 maximalkräftigen Zügen

Das kraftvolle Ziehen der Paddel durch das Wasser bringt Geschwindigkeit

so schnell wie möglich durch das

Anzeigen, Mediadaten

und trainiert Beine, Po, Arme, den gesamten Rücken plus Bauchmuskulatur.

Um das Brett langfristig geradeaus zu bewegen, muss sowohl links

das Durchziehen der Arme von hinten

Wasser zu gleiten. Der Crunch und

Telefon 040-432 08 45 20

als auch rechts gepaddelt werden, der unregelmäßige Wellengang – auf

nach vorne müssen gleichzeitig

anzeigen@sporting-magazin.de

B

der Alster jetzt zugegebenermaßen nicht so – zwingt uns zum ständigen

erfolgen! Einzige Gefahr ist, dass Du

Ausbalancieren, super für die Rumpfmuskulatur. Mit diesem Warm­up sind

rückwärts fährst. Stelle also bitte

Leserbriefe, Termine

wir nach 15–20 Minuten an unserem Zielort, die Trainingseinheit startet. vorher sicher, dass Du freie Bahn hast.

und Kommentare

Die Pause kannst Du angenehm,

ausgleitend auf dem Rücken, absolvieren.

Diese Übung trainiert neben

info@sporting-magazin.de

der gesamten Bauchmuskulatur auch

Irrtümer und alle Rechte

Arme, Schultern und Brust.

vorbehalten. Nachdruck sowie

A

B

sonstige Vervielfältigungen nur

Tiefer Squat:

mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlags. Für unver-

Stell Dich möglichst breitbeinig auf

das lange Brett, für den stabilsten

Stand. Das Paddel mit lang ausgestreckten

Armen in Verlängerung

Bildmaterial wird keine Haftung

langt eingesandtes Text- und

zum Rücken schulterbreit hinter

übernommen; der Verlag setzt

dem Kopf halten. Jetzt das Gewicht

auf die Fersen, dann mit gestreckter 1Zum Abschluss eine Dehnübung:

bei Eingang voraus, dass alle

Oberkörperhaltung so tief wie möglich

in die Kniebeuge gehen. Je nach

Yoga bekannt „Sprinter“: das vordere

geklärt sind. Erscheinungsort

Der lange Ausfallschritt, oder wie vom

Rechte und Honorarfragen

Level machst Du 10–30 Wiederholungen.

Wenn Du die Beine enger stellst

und Gerichtsstand ist Hamburg.

Bein ist möglichst tief in der Beugung,

das hintere Bein möglichst tief und gestreckt.

Für die Balance hast Du eine

oder Dich gar quer aufs Brett stellst,

kannst Du den Schwierigkeitsgrad

Hand auf dem Brett. Die andere Hand

sporting hamburg erscheint

erheblich steigern. Insgesamt 3

streckst Du nach oben und öffnest

Durchgänge, die ca. 60 Sekunden

monatlich. Anzeigen- und

Deinen Oberkörper. Jede Seite ca. 30

Pause dazwischen am besten auf den

Sekunden halten.

Redaktionsschluss jeweils am

Knien, oder – erfrischender – einfach

im Sitzen die Beine ins Wasser hängen

lassen. Mit dieser ersten Übung

Nun kannst Du entspannt den Sonnenuntergang

auf Deinem Brett genießen

15. des Vormonats.

trainierst Du Beine, Po und Rücken.

und den Tag ausklingen lassen. By the

way: Du musst noch zurückpaddeln.

47


Trampolin

© Fotos: Olaf Schmidt

Die tollsten Springer/innen:

Deutschlands

Trampolin-Elite in Hamburg

Liebe Freunde der großen Sprünge, wenn beim Tennis die Köpfe

immer lustig von links-nach-rechts-nach-links drehen, geht es

am 29. und 30. September hoch-runter-hoch-runter, denn es

sind Deutsche Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen.

Und wenn wir „hoch“ schreiben, dann meinen wir das auch – richtig

hoch. Mit von der Springerei ist der Hamburger Lokalmatador Daniel

Schmidt (Bramfelder SV) in der Eliteklasse bei den Herren, der sicher

bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden kann. Selbstbewusst

ist er, erfahren auch, müssen wir Hamburger nur noch mit ein bisschen

Remmidemmi Stimmung machen. Wäre doch wohl gelacht.

wieder sind wir gefordert – dann klappt nämlich auch das.

Höchstleistungen satt, schreibt der Veranstalter, und wir sagen:

Guten Appetit. Haut rein.

Die Party steigt Im Margaretha-Rothe-Gymnasium in Barmbek.

Am Samstag (29. September) sind zwischen 11:30 und 15:00

Uhr die Vorkämpfe. Die Finals folgen ab 15:00 Uhr. Am Sonntag (30.

September) wird zu gleichen Uhrzeiten um den Deutschland-Cup geturnt.

Karten gibt es ab sofort beim VTF oder online unter

www.vtf-hamburg.de

Bei den Junioren in der Eliteklasse starten aus Hamburger Sicht noch

Maurice Maywaldt (Bramfelder SV) und Joscha Frahm (TuS Ottensen).

Die Meisterschaft ist die letzte Chance für alle Turner, sich für die WM

im November in St. Petersburg zu qualifizieren. Aber locker bleiben,

Daniel hat das WM-Ticket in seiner Paradedisziplin Doppel-Mini-Tramp

schon in der Tasche (im letzten Jahr war er WM-Fünfter). Die beiden

Youngster haben die große Bürde, ihren Titel, den sie im letzten Jahr

sensationellerweise gewannen, hier in Hamburg zu verteidigen. Und

Nicht nur der Hamburger Daniel Schmidt zeigt beeindruckende Flugbahnen anlässlich der

Dt. Meisterschaften Ende September in Barmbek.

48


Active City Summer

© Fotos: Sportplatz

Der Active City

Summer-Plan

Das BESTE kommt

zum Schluss,

denn hier gibt’s Sport FÜR UMME.

Den ganzen September lang.

Der Sommer ist noch nicht vorbei, denn noch den ganzen September

könnt Ihr den Hamburg Active City Summer voll auskosten.

In der ganzen Stadt laden unterschiedliche Fitness- und Gesundheitstrainings

zum Mitmachen ein. Das ist wirklich nett von Hamburg. Wer

also mal was Neues ausprobieren will, wer Spaß hat, sich mal in der

Gruppe auszutoben, der kann ran, und das ca. 140 Stunden bei über 25

verschiedenen Sportangeboten in unserer schönen Stadt. Kostenlos,

wohlgemerkt. Zack.

Die Trainingseinheiten werden in jedem Fall von tipptopp ausgebildeten

Trainerinnen und Trainern aus Hamburgs Sportvereinen durchgeführt,

und trotzdem müsst Ihr kein Mitglied sein. Das Angebot ist komplett

unverbindlich. Egal, ob Du schon fit bist oder eher-nicht-so und ständig

begleitet von „Du-müsstest-mal“: Nutz dieses Angebot doch einfach

aus und hab Spaß.

ÜBUNG EINS

KOMMT

GLEICH JETZT:

Nimm eine Schere

Weil wir Hamburger ja schon mal gar nicht aus Zucker sind, finden

die Programme bei jedem Wetter statt. Na gut, es sei denn, ein

echtes Unwetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Weil

viele Angebote outdoor stattfinden, gibt es in diesen Fällen keine

sanitären Anlagen, Duschen und Umkleiden, das solltet Ihr wissen.

Veranstalter ist die SPORTPLATZ GmbH.

und schneide Dir das komplette Active City

Summer-Programm (Augen rechts) für den September

einfach ab, für die Brieftasche oder so,

damit Du nichts verpasst.

Und: Eure Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Wer lange so gar

nicht trainiert hat, sollte grundsätzlich vorher einen Arzt aufsuchen.

Tipp: Die Locations erkennt Ihr an einer Beach-Flag, die Trainer

tragen fluffige Active City Summer-Shirts.

Bezirk ALTONA

Hatha Yoga: Altonaer Turnverband an der Elbe • Mi 08:00–09:15 Uhr

• Plateau gegenüber Lawaetzhaus, 22763 HH / Intensiv Yoga •

Di 09:00–10:15 Uhr • Plateau gegenüber Lawaetzhaus, 22763 HH

Teamsport Ultimate Frisbee: Fischbees e.V. • Für Jugendliche:

Di 18:00–19:00 Uhr • Sternschanze 4, 20357 HH / Für Erwachsene:

Do 19:00–21:00 Uhr • Memellandallee 7, 22769 HH

Balanced Outdoor Workout: Altonaer Turnverband, Bewegungsinsel Altona

• Mi 19:15–20:15 Uhr • Sportpark Baurstraße, 22605 HH / Active Outdoor

Workout • Do 19:15 • 20:15 Uhr • Sportpark Baurstraße, 22605 HH

Bezirk EIMSBÜTTEL

Functional Training: Eimsbütteler Turnverband • Di 07:00–08:00 Uhr,

Do 19:00–20:00 Uhr • Kaiser-Friedrich-Ufer, 20259 HH

Nordic Walking: Grün-Weiß Eimbsbüttel • Mi 10:30–11:30, 18:00–

19:00–20:00 Uhr • Julius-Vosseler-Str. 195, 22257 HH

Boxtraining: SV Eidelstedt • Di + Do 18:00–19:00 Uhr (12–16 Jahre), Di +

Do 19:00 Uhr–20:00 Uhr, Mi. 19:30–20:30 Uhr (ab 17 J.) • Redingskamp 25,

22523 HH

Discgolf: Hamburger Sport-Verein • Mo 18:00–20:30 Uhr • Altonaer

Volkspark (über Vorhornweg), 22547 HH

Bezirk HAMBURG-NORD

Breath Walk: sportspaß Center City Nord • Mi 14:30–16:00 Uhr / Urban

Workout • Mi 18:30–20:00 Uhr • Überseering 19, 22297 HH

Beachvolleyball: FC St. Pauli • Di 19:00–20:00 Uhr / Bewegungsinsel- u.

Krafttraining • Di 20:00–21:00 Uhr • Stadtpark, Linnering 5, 22299 HH

Sport Spiel Bewegungstag: Goldbekhaus e.V. • 08.09.18 ,14:00–

20:00 Uhr • Moorfuhrtweg 9, 22301 HH

Calisthenics/ Krafttraining: Baristi Hamburg • So 11:00–13:00 Uhr •

Stadtpark, Otto Wels Straße, 22303 HH

Bezirk WANDSBEK

Funktionelles Zirkeltraining: Bramfelder SV • Di 17:45 –18:45 Uhr •

Ellern reihe 88, 22179 HH / Functional Training • Do. 18:30–19:30 Uhr •

Erich-Ziegel-Ring 44, 22309 HH

Walking: TSV Hohenhorst • Do 08:45–10:30 Uhr • Kielkoppelstr. 9,

22149 HH / Stunde für Runde • Do 18:00–19:00 Uhr • Kielkoppelstr. 9B,

22149 HH

Bezirk HAMBURG • MITTE

SportSpielSa: ParkSportInsel e.V. in Koop. mit SECURVITA Krankenkasse

• Sa 14:00–18:00 Uhr • Lohmühlenpark, 20099 HH / SportSpiel-

So: ParkSportInsel e.V. in Koop. mit Bezirk HH-Mitte • So 14:00–18:00

Uhr • Öjendorfer Park, 22117 HH / Running: ParkSportInsel e.V. in

Koop. mit hamburg running • Do 19:00–20:00 Uhr • Am Inselpark

19, 21109 HH / SportSpielSo: ParkSportInsel e.V. in Koop. mit der

Homann-Stiftung • So 14:00–18:00 Uhr • Inselpark, 21109 HH

Urban Workout: sportspaß e.V. • Do 18:45–20:15 Uhr • Westphalensweg

11, 20099 HH / Walking • Di 18:00–19:30 Uhr • Holsteinischer

Kamp 87, 22081 HH

Calisthenics/ Kraftsport: Baristi Hamburg • So 11:00–13:00 Uhr •

Hammer Steindamm 131, 20535 HH

Stand Up Paddling: Betriebssportverband Hamburg e.V. in Koop.

mit IG City Süd/Ingredion Germany GmbH • Mo 17:00–20:00 Uhr /

Ballsport: Mi 17:00–20:00 Uhr • Wendenstraße 120, 20537 HH

Bezirk BERGEDORF

Sommer Special, Kraft- & Cardiotraining: TSG Bergedorf • Mi

17:45–18:45 Uhr • Reetwerder 25, 21029 HH / Outdoor Fitness, Krafttraining

• Di 18:00–19:30 Uhr / Nordic Walking • Do 19:00–20:00 Uhr •

Sophie-Schoop-Weg 90, 21035 HH

Lauftreff: SV Nettelnburg/Allermöhe • Mo 18:00–19:00 Uhr • Henriette-Herz-Ring,

21035 HH / Drachenboot SVNA Aquaglider • Di + Do

18:30–20:30 Uhr • Drachenboot Drachenjäger (Inklusionsteam) • Do

18:30–20:30 Uhr • Neben Moorfleeter Deich 536 (Parkplatz P1), 21037

HH

Bezirk HARBURG

Waldbaden, Entschleunigung: Harburger Turnerbund • Di 18:00-19:00,

19:10–20:10 Uhr • Vahrenwinkel 28, 21075 HH

Mehr Infos? www.activecitysummer.de

Alle Angaben ohne Gewähr.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Ein Teil des Angebots im Rahmen des Hamburg Active City Summers findet auch rund um die Bewegungsinseln in der Stadt statt.

51


MEXIKORING 27-29 // 22297 HAMBURG

DIE WÄSCHEREI DAS RESTAURANT Sofalandschaft MONTFORT nur 1.990,-

Möbel, Lampen, Tequila

SOFA KOMBI

TRAVOLTA

COUCHTISCH

TREES

KISSENSTUDIO AUF 200 M 2 FIT FOR FUN ab 99,-

999,-

159,-

ACCESSOIRES

LEUCHTEN STUDIO

FASHION AGLINI

52

Weitere Magazine dieses Users