Pfarrblatt Etzen 2018

jahnru

Dezember 2018

Titelbild: Rudi Jahn


Zum Geleit

Ein für unsere Pfarre ereignisreiches

Jahr neigt sich dem

Ende zu.

Neben den alljährlichen Festen

zeichnen die Visitaon unserer

Pfarre durch den da noch am-

erenden Diözesanbischof DDr.

Klaus Küng am Sonntag, dem

17. Juni, und die umfangreiche

Außenrenovierung unserer

Pfarrkirche von Montag, dem

25. Juni, bis Freitag, dem 27.

Juli, „unter der Regie“ von

Ernst Haderer dieses Jahr 2018

„merk-würdig“ in der Chronik

aus.

Goes „Ruf-Zeichen“ kann ein

Kirchturm besagen, mit der

Zeitansage auf der Uhr und mit

der Botscha des Glockengeläutes

und mit dem Portal zum

Eintri vor Ihn, in den Himmel

weisend und emporragend.

Unter solch einem Turm darf

sich der Mensch Go zu Füßen

und zugleich zu-gehörig wissen,

ganz Ohr für Ihn, dem er

immer am Herzen liegt. Dieser

Turm, der auch die Weite des

Augenblicks über alle begrenzte

Einsicht da unten verheißt und

„anziehend“ bietet und auch

biblisch an den Weinberg Gottes

erinnert, er ru die große

Freude allen zu, wie sehr die

Kirche in neuem frischem Glanz

erstrahlt.

Dieses Bildnis vom steinernen

Ruf-Zeichen im Anfang am Titelbla

darf nun wieder ein von

unserem Rudi Jahn gestaltetes

Album eröffnen, das ich euch

gern als kleine weihnachtliche

Gabe dankbar unter den Christbaum

lege, nicht ohne meine

ganz herzlichen Wünsche für

eine Goesgeburt aus euren

Herzen und Seinen reichen

Segen für alle Tage eines neuen

Jahres, das von Ihm her Gutes

um Gutes erzähle!

Euer Katholikos P. Marn

Gott ruft

Menschen

ER ru in das Dasein. ER ru

uns Menschen zusammen. ER

ru, einander in Not und Gefahr

beizustehen. ER ru die Freude

über jeden Menschen aus, der

Ihm Tochter, Sohn sein darf.

ER ru uns zu Aufgaben, die

unser Leben erfüllen und unserer

„Berufung“ (in Neigung und Eignung)

entsprechen. ER ru uns

ins Gewissen. ER ru aus dieser

Welt vor Sein Antlitz. ER ru die

gute Hoffnung allen zu, die einen

zu Ihm Gerufenen auf Seinen

Acker begleiten, wovon sie alle

wieder in ihren Alltag zurückkehren,

nur nicht der in den Schoß

der Erde Gebetete und Gebeete.

Seinem Ruf kann sich da keiner

entziehen.

ER ru auch lautlos und doch

beredt genug durch die Zeichen

der Zeit, durch die Ereignisse und

Geschehnisse, die so zu unserer

Geschichte werden und sie im

Kleinen wie im Großen mitbesmmen

und unsere Zukun

mitentscheiden und –gestalten.

2 | Pfarrbla Etzen Dezember


Die Zeit er-füllen

Andachten smmen in die Freude der Weihnacht ein

Es ist erfreulich, dass in der Adventzeit immer wieder

die Menschen in den Ortskapellen zusammenfinden,

um sich auf das Weihnachtsfest einzusmmen.

Am Tag vor dem Heiligen Abend 2017 fand in der

Kapelle von Ober Neus die vorweihnachtliche Andacht

der Kapellengemeinscha sta. Die zahlreich

erschienenen Ortsbewohner wurden in der feierlichen

Stunde in Gedichten, Geschichten und Liedern

daran erinnert, was Weihnachten wirklich bedeutet.

Die heuge Zeit lässt uns vor allem durch den gewal-

gen Fortschri in der Technik alles noch schneller

erledigen und dabei vergessen, Go, anderen Menschen

und sich selbst Zeit zu schenken, Gegenwart

bewusst zu er-leben.

Diese Andacht gestaltete wieder die Kindergruppe

musikalisch unter der Leitung von Verena Berger

mit.

2018

Jedes herz kann eine

grippe sein

Als letzte Veranstaltung im „Josefsdorfer Jahreskreis“

wurde am 22. Dezember 2017 eine smmungsvolle

Adventandacht gefeiert. Marn Grötzl

betete vor. Sylvia Faln schenkte den Fürbien ihre

Smme, und Elisabeth Grötzl las einen besinnlichen

Text: “Jedes Herz kann ein Krippe sein”.

Er sollte deutlich machen, dass sich die Herzen der

Menschen der Liebe öffnen können, so wie eine

Krippe offen ist. Musikalisch umrahmt war diese Feierstunde

wieder durch „Kapellen-Kapellmeisterin“

Renate Fischer, Marn und Magdalena Faln sowie

Amelie Maderthaner.

der zerzauste baum

Ein umgangreiches Programm wurde bei derAdventandacht

in der Kapelle von ORW-Blumau geboten.

Manfred Zach führte durch die Andacht. Annemarie

Garinger und Wolfgang Haslinger gaben den Fürbien

und der Lesung ihre Smme. Anita Hahn las

eine Geschichte vom zerzausten Weihnachtsbaum.

Sandra und Kersn Zach sowie Anja Hahn begleiteten

musikalisch die Feier.

Bedenken und bedanken

Die Bewerbsgruppe der Feuerwehr Groß Meinharts

lud am 8. Dezember 2017 zur vorweihnachtlichen

Einsmmung in das Feuerwehrhaus. Gabriela und

Marlene Grünstäudl sowie Chrisan Scheidl führten

mit Texten und Liedern (auch zum Mitsingen) durch

das Programm. Es standen ganz besonders die Vorbereitung

der Herzen auf die Weihnacht und der

Dank für alles Gute im letzten Jahr im Mielpunkt.

Pfarrbla Etzen | 3


CHRISTMETTE

Die Sprache der Hände als Übersetzung der Liebe

Ein besonderes Ereignis zum Jahresende 2017 war

wiederum die Christmee. Das Goeshaus war

mehr als sehr gut besucht.

Unter der bewährten Leitung von „Frau Kaplan“

Maria Haas gaben zahlreiche Kinder und Jugendliche

musikalisch ihr Bestes. Es ist schon eine beachtliche

Leistung, in so kurzer Zeit, wie es der diesjährige

Advent war, solch gelungene Beiträge gesanglich

und instrumental in die Feier der ersten weihnachtlichen

Festmesse einzubringen. Schön, dass sich bei

all dem „vorweihnachtlichen Terminstress“ junge

Menschen gern bereiinden, Zeit für Proben und

Üben aufzubringen! Dies gilt ebenso für alle, die als

Sternsinger in den Ferien an die weltweite Not von

Menschen erinnern und Spenden erbien, indem

sie den Segen des neugeborenen Goeskindes in die

Häuser und zu den Familien tragen.

Pater Marn stellte seine Gedanken zum Geschehen

der Heiligen Nacht unter das Wort und den Wunsch

eines armlosen Kindes, aus dem auch das Kind in

der Krippe so sprechen und bien könnte: „Schenk

mir Hände!“ Die Sprache der Hände, die uns den

Weg in dieses Leben bereiten und auf ihm begleiten,

birgt auch jeder Handschlag zum Gruß, zum Einlösen

eines gegebenen Versprechens, jede Umarmung,

die vom Herzen kommt und von Freundscha und

Wohlwollen zeugt, jede Handreichung, die uns

schenken und empfangen, geben und nehmen lässt.

Und Hände gaben auch gern und großzügig für Kinder,

die des Augenlichts oder anderer menschlicher

Zuwendung für ein Zuhause und ihre Bildung bedürfen.

Kinder sprachen vor dem Kind in der Krippe Fürbien

für Kinder in dieser Welt. Kinder erinnerten

an die Freude der zur Anbetung gekommenen Hirten

durch einen Hirtentanz, der gewiss bei allen Mitfeiernden

wieder großen Beifall fand und mit einem

kräigen Applaus bedankt wurde.

Gold,

Weihrauch

und Myrrhe

Spendenfreudiger Jahresbeginn

An der Krippe des Goeskindes – an der Wiege

des neuen Jahres

Mit diesen Worten will Pater Marn das Ergebnis

der Sternsingerakon des Jahres 2018 und die

Verwendung der Spenden, die während der Weihnachtsfeiertage

gesammelt wurden, kommeneren:

4 | Pfarrbla Etzen Dezember


Die Pfarre Etzen brachte in diesem Jahr durch Kinder

und Jugendliche für Kinder in der Drien Welt dem

Goeskind in der Krippe Gold, Weihrauch und

Myrrhe dar.

Bei der Dreikönigsakon ersangen

GOLD

am 2.1. 2018 die Sternsinger

Christoph und Magdalena Faln, Anja Hahn,

Kersn Zach, begleitet von Tamara Gattringer,

in Oberrosenauerwald € 538,32,

begleitet von Sylvia Faln, in Josefsdorf € 204,00,

am 3.1.2017 die Sternsinger

Elisa und Julian Hahn, Tobias Maurer, Stefan Schulmeister,

begleitet von Marn Hahn, in Ober Neus

€ 485,00,

am 5.1.2017 die Sternsinger

Florian Frühwirth, Marlene Grünstäudl, Sarah Grünstäudl,

Jasmin Siedl, begleitet von Hannes Grünstäudl,

in Groß Meinharts und Blumau € 414,51,

MYRRHE

Der „Überfluss“ und „Überschuss“ aus den Kollekten

zu den Weihnachtsfeiertagen 2017/18

erbrachte € 1100,00, und die Spenden bei der

schon tradionell gewordenen Agape durch die

Landjugend von Groß Gerungs am Dreikönigstag

unter strahlendem Sonnenschein € 600,00.

Vom Gesamtbetrag € 1700,00 kommen

€ 1200,00 der Iniave von Ernst Jakob

Christoffel zugute, wobei 40 Kindern in der

Drien Welt das Augenlicht geschenkt werden

kann, kostet doch eine OP € 30,- und

€ 500,00 dem Engagement von P. Georg Sporschill

SJ zugunsten so vieler unverschuldet verwaister und

verwahrloster Kinder in Bulgarien, Rumänien und

Moldawien, wozu der Jesuit das Projekt Concordia

begründete.

„Vergelt’s Go!“ und nochmals „Vergelt’s

Go!“

am 6.1.2017 die Sternsinger

Anita, Carina und Jakob Edinger, Nicole Grünstäudl,

begleitet von Hermann Laister, in Etzen € 503,20.

Der Betrag von insgesamt € 2.150,00 wurde bereits

im Rahmen der österreichischen Dreikönigsakon

der Katholischen Jungschar überwiesen.

„Vergelt’s Go!“

WEIHRAUCH

Von der Epiphaniekollekte durch die Sternsinger bei

der Festmesse am 6.Jänner wurde dem Päpstlichen

Missionswerk ein Betrag von € 75,00 überwiesen.

Er kommt Priestern und Priesterstudenten in ihrer

Ausbildung in den Missionsgebieten zugute.

„Vergelt’s Go!“

Jugendmesse

Abschließend noch ein herzliches „Vergelt’s Go!“

Frau Maria Haas für die Regie der Sternsingerakon

in der Pfarre, Frau Gerlinde Schrammel für

die Reinigung und Sorge um die Gewandung, allen

Beteiligten, Kindern und Jugendlichen, die wieder

bereit waren, eine gewisse Zeit ihrer Ferien der Dreikönigsakon

zu schenken, wie Begleitern, den Jugendlichen

der Groß Gerungser Landjugend für ihre

Apape nach der Sternsingermesse, was den Seelsorger

immer wieder freut, und letztlich vor allem allen

„nimmermüden“ Spendern!

Am Sonntag, dem 4. Februar 2018, wurde das im

Volksmund als „Maria Lichtmess“ benannte und bekannte

Fest in der Pfarrkirche von Etzen nachgefeiert

– mit der tradionellen Kerzenweihe zu Beginn

und dem so genannten „Blasiussegen“ am Ende der

Heiligen Messe.

Diese wurde von der Landjugend Groß Gerungs

gesanglich und musikalisch mitgestaltet unter der

Leitung von Verena Berger, instrumental auch bereichert

durch Stefan Stütz an der „Steirischen“.

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Pfarrbla Etzen | 5


Die Nacht wird Licht

Osternacht: Das „Highlight“ des Kirchenjahres

Am Karsamstagabend, dem 31. März 2018, gab es

nach langer Zeit wieder eine Premiere:

Pater Marn selbst feierte den Höhepunkt eines

jeden kirchlichen Jahres, die „heiligste aller Nächte

und Nachtwachen“, die Osternacht, wobei die altehrwürdige

Liturgie vor der Kirche beim offenen

Feuer mit der Segnung und Enlammung der Osterkerze

beginnt.

Mit dabei war in diesem Jahr auch wieder Diakon

Adolf Höbart, ein Freund von Pater Marn und zugleich

dessen langjähriger Assistent in der Krankenhausseelsorge

von Zwel, der die Jahre zuvor in

Etzen diese Feier für Pater Marn leitete.

Da Pater Marn es nunmehr im Krankenhaus nicht

möglich ist, ohne eine gewisse Anzahl an Ministranten

und Mitarbeitern die Osternacht zu feiern und

er nach dem neuen pastoralen Konzept einer Rufbereitscha

gleichsam als „priesterliches Hobby“ nur

eine gewisse Goesdienstordnung aufrecht erhalten

kann, war es ihm ein besonderes Anliegen, bei dieser

Osternacheier dem Diakon zur bevorstehenden

Vollendung seines 80. Lebensjahres ganz herzlich zu

gratulieren und für all seine treuen Dienste und seine

Mitarbeit aufrichg zu danken.

Ratschen

Die Glocken der Kirche schweigen

Ratschen erinnern an das tägliche Gebet

Erfreulicherweise waren auch in unserer Pfarre wieder

die Ministranten als Ratscherkinder unterwegs.

Etzen: Maximilian Gruber, Julian Essmeister, Nicole

Grünstäudl, Lena Maurer und Stefan Schulmeister

Josefsdorf: Anita, Carina und Jakob Edinger und

Magdalena Faln

Groß Meinharts, Blumau, Kong-Nondorf: Florian

und Alexander Frühwirth, Hannes und Marlene

Grünstäudl , Sarah und David Grünstäudl , Isabella

und Jasmin Siedl

Ober Neus: Elisa und Julian Hahn, Lena Marchsteiner,

Tobias Maurer

Ober Rosenauerwald: Markus und Anja Hahn und

Kersn und Lukas Zach

Sie halten damit einen Brauch aufrecht, ohne den

Ostern um eine lieb gewordene Tradion ärmer

wäre.

6 | Pfarrbla Etzen Dezember


an gottes segen...

... ist alles gelegen. Das besagen die alljährlichen Biprozessionen

Auch in diesem Jahr nahm die Volksschule an der

frühmorgendlichen Biprozession am Montag, dem

7. Mai, teil.

Schon unter der Leitung der Volksschule durch Frau

Oberschulrat Dir. Maria Haas waren die Frühstunden

am Montagmorgen vor dem Fest „Chris Himmelfahrt“

für Kinder und Lehrende unter freiem Himmel

der pilgernden Segensbie der Landbevölkerung

vorbehalten. Es war zwar heuer in den Schaenbereichen

noch etwas kühl, dafür dure ein paar Augenblicke

später bei wärmendem Sonnenschein die

schöne Landscha um Etzen bestaunt werden.

Der Abschluss des Flurganges fand wie gewohnt in

der Kirche mit einer hl. Eucharisefeier sta, auf

dem Altar Jesus in den Gaben der wunderbaren

Schöpfung: Brot und Wein!

Schaufeita-messen

Als Pilger ist der Seelsorger zu den einzelnen Kapellen

unterwegs. Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018,

feierte um 20 Uhr Pater Marn mit einer hl. Messe

den „Schauerfeiertag“ mit der Kapellengemeinscha

von Oberrosenauerwald und Blumau mit anschließender

Agape.

Der Ortsvorstand der Katastralgemeinde von Groß

Meinharts, Karl und Andrea Weissinger, luden am

Dienstag, dem 19. Juni 2018, zur Schaufeita-Messe

um 20 Uhr ins FF-Haus, woran sich ein gemütliches

Beisammensein anschloss.

In der Kapelle von Ober Neus wurde diese Tradi-

on am Freitag, dem 22. Juni 2018, um 20 Uhr mit

einer hl. Messe zu Ehren des Patrons, des heiligen

Johannes des Täufers, als Sommerweihnacht mit anschließender

Agape gefeiert.

Auch in Josefsdorf las Pater Marn wieder eine

hl. Messe in der Hauskapelle der Familie Grötzl.

Obwohl des Namenspatrons für diesen Ort im

März gedacht wird, hat es sich eingebürgert, im

Rahmen dieses Goesdienstes den örtlichen

“Josefi-Kirtag” zu feiern und zugleich auch den

„Schaufeita“ zu begehen.

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Pfarrbla Etzen | 7


Erstkommunion

Herzen werden beschenkt

Für Pascal Binder, Valenn Eibensteiner, Alexander

Frühwirth, David Grünstäudl, David Kitzler, Amelie

Maderthaner, Leonie Prinz und Selina Wagner war

der Pfingstmontag dieses Jahres ein großer Feiertag:

Jesus lud sie zu Sich in das Goeshaus von Etzen, Ihn

zum ersten Mal in der heiligen Kommunion zu empfangen.

Pater Marn begrüßte die acht Kinder herzlich vor

der Volksschule und geleitete sie mit ihrer Klassenlehrerin

Barbara Troger in die Pfarrkirche, wo sie,

mit der Kinderschar der Volksschule, mit Gitarrenbegleitung

durch die Religionslehrerin Cornelia Fletzer,

fröhlich ihre Lieder darboten, wo aber auch alle gemeinsam

mit Orgelbegleitung durch „Frau Kaplan“

Maria Haas aus dem Goeslob sangen. Jedes der

Erstkommunikanten sprach einen kurzen Gebetstext

und trug etwas bei, den Altar zur Eucharisefeier

festlich zu schmücken und zu decken.

Pater Marn saß wiederum im Kreis der acht vor

dem Altar, um ihnen das Geschehen dieser besonderen

Feier nahezubringen: Das Herz jedes Kindes sei

das Geschenk an den Gastgeber Jesus, der Sich wiederum

jedem von ihnen gern als Gast und Freund

fürs Leben schenke.

Die Erneuerung des Taufversprechens, mit brennenden

Tauerzen in den Händen, der Kreis der Kinder,

die um den Altar einander die Hände gaben, Pater

Marn inmien, und das Vaterunser sangen und

den Friedensgruß entboten, waren einige „Highlights“

der schlicht, herzlich und persönlich gehaltenen

Feierstunde, die mit einem gesungenen Gruß an

Maria, die „Maienkönigin“, ausklang und bei einer

Agape, durch den Pfarrgemeinderat organisiert, und

noch bei Blitzlichtgewier vieler Fotos unter strahlend

blauem Himmel ihren würdigen Abschluss fand.

8 | Pfarrbla Etzen Dezember


Prozession als festakt

Eindrucksvolle Fronleichnamsfeier

Neben Christmee und Osternacht ist Fronleichnam

eines der schönsten Kirchenfeste im Jahreskreis in

Etzen, so auch wieder in diesem Jahr am 31. Mai.

Nach der von der Musikkapelle Groß Gerungs feierlich

umrahmten und von Pater Marn kurz und

bündig gestalteten Messfeier machte sich die Fronleichnamsprozession

auf den Weg, um bei den vier

Altären je einen Evangeliumstext zu hören, gemeinsam

zu beten und den Segen, mit der Monstranz

gegeben, zu empfangen.

Angeführt wurde der Zug von einer stalichen Schar

an Feuerwehrleuten samt Jugendfeuerwehr. Daran

schlossen die Musikkapelle, die Blumen streuenden

Schulkinder mit den Erstkommunikanten, der „Himmel”

mit dem Allerheiligsten und das unverzichtbar

wichge “gewöhnliche” Kirchenvolk an.

Das Geschehen bei herrlicher Morgensonne hinterließ

wieder eine einzigarge feierliche Smmung,

die den Alltag durchstrahlen kann.

Freude über gelungenes und erreichtes

Bereits im Vorjahr hat eine engagierte Gruppe von

Männern aus Etzen den desolaten Zaun beim Pfarrgarten

erneuert. Was noch fehlte war eine Gartentür,

die Reinhard Stary heuer monerte.

Da Reinhard Stary mit viel Herzblut bei der Umsetzung

dieses Vorhabens dabei war, überbrachten ihm

die Beteiligten einen kleinen Zaun, der aus den Originallaen

gefergt und sogar mit einem Blumenkisterl

versehen war.

Vom Seelsorger ein „Like“, ein „Daumen hoch!“, für

die gemeinsame freiwillige Umsetzung eines Projektes

im Dienste der Allgemeinheit und Pfarre!

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pfarrvisitation

mit firmung

durch den Hwst. Herrn Diözesanbischof

DDr. Klaus Küng

Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng traf am

Sonntag, 17. Juni 2018, 08.30 Uhr zu seiner allerletzten

Visitaon in Etzen ein. Beim Wartehäuschen in der Ortsmie

wird er vom Pfarrseelsorger Pater Marn empfangen,

der ihm weitere Persönlichkeiten vorstellt: Mitglieder

des Pfarrkirchen- und Pfarrgemeinderats, mit Marn

Hahn als Obmannstellvertreter an der Spitze, der dem

Bischof einen reichhalg bestückten großen Geschenkkorb

überreicht – mit kulinarischen Köstlichkeiten und

Kostbarkeiten aus der Region.

Weiters wird der hohe Gast aus der niederösterreichischen

Landeshauptstadt begrüßt im Namen der Stadtgemeinde

Groß Gerungs von Vizebürgermeister Karl

Eichinger, im Namen der Freiwilligen Feuerwehren von

Unterabschniskommandant Robert Liebenauer und je

zwei Kameraden der drei Feuerwehren, die der Pfarre

ein „Rückgrat“ bei so vielen Veranstaltungen als „Garde

gelebter Nächstenliebe“ gewähren.

tranten, die bei der anschließenden Liturgie assiseren.

All dies geschieht unter den feierlichen Klängen der

Musikkapelle Groß Gerungs, die auch mit einem Prozessionsmarsch

den Zug, mit dem so willkommen Geheißenen

voran, zur Kirche begleitet.

Dort erweist der Bischof dem eigentlichen „Hausherrn“

in der Kirche, Jesus im Altarssakrament, beim Eingang

kurz die Ehre und widmet sich dann der Segnung der Kinder

von Etzen, die mit Eltern und Großeltern gekommen

sind. Anschließend begibt er sich in den Pfarrhof, um sich

für den Festgoesdienst umzukleiden.

Firmung

Bei der Heiligen Messe singen das Kirchenvolk, die zehn

Firmlinge, die Robert Schnabl „zeremoniell“ betreut und

die sich auch in einem Sprechspiel mit jugendlichen Gedanken

dem Bischof vorstellen, des weiteren Magdalena

Hüler und Verena Berger sowie sehr begeisternd die

Kinder der Volksschule mit Ulli Kitzler, die Hand an der

Gitarre.

Mit dabei sind auch Diakon Adolf Höbart, der langjährige

Freund und Weggefährte des Pfarrseelsorgers in der

Krankenhauspastoral von Zwel, sowie die neun Minis-

10 | Pfarrbla Etzen Dezember


den Pfarrer ein. Im Anschluss daran versammeln sich die

Mitglieder dieser Gremien mit den Ehren- und Festgästen

und Pater Marn um den Bischof im Gasthaus Mathe

zu einem zuvorkommend bedienten und vorzüglich gelungenen

Miagessen.

Nach 14 Uhr brechen Bischof, Sekretär und Chauffeur

sowie der überaus fleißige und täge „Sakralfotograf“

Franz Kitzler (insgesamt über 700 Fotos!) und Pater Mar-

n zu einer Tour (Rudolf Jahn: „Kapellenralley“ ) durch

das Pfarrgebiet zu dessen einzelnen Ortskapellen auf.

Kapelle ORW Blumau

An der Orgel ist, wie gewohnt, doch nicht selbstverständlich,

„Frau Kaplan“ Maria Haas. Alle Sakristane, Gerlinde

Schrammel, Marn Grötzl und Chrisan Scheidl, sind

dankenswerter Weise im Einsatz. Bischof Küng geht in

seiner Predigt auf die sieben Gaben des Heiligen Geistes

und dessen „neunfalge“ Frucht (Gal 5,22) ein und vergleicht

die künige Lebensgestaltung der jungen Menschen

auch mit Begriffen aus der Computer- und Handywelt

unserer Tage.

Die Firmlinge – für die es ja auch ein großer Tag war –

sind: Aeneder Janina, Edinger Jakob, Essmeister Julian,

Gruber Niklas, Grünstäudl Marlene, Grünstäudl Nicole,

Helmreich Marvin, Kaspar Julia, Rauch Sara und Weichselbaum

Nina.

Pfarrkirchenrat

Erste Staon ist die Kapelle von Oberrosenauerwald und

Blumau, wo die so Angekommenen herzlich von Manfred

Zach und vielen, auch jungen Mitchristen empfangen

werden. Die kurze Andacht beinhaltet nach Grußworten

des Seelsorgers im Blick auf die Patronin dieses kleinen

Goeshauses, die Muer Jesu, Maria, die Königin aller

Heiligen, ein Lied zu Ihr, deren Seligpreisung, wie Lukas

(11,27-28) sie überliefert, ermugende Worte des Bischofs,

ein „Ave Maria“, den Segen, einen Dankgesang

und die Segnung der mitgebrachten und mitgekommenen

Kinder.

Kapelle Ober Neustift

Nach der Firmungsmesse nützen die Mieiernden die

Agape bei Brot und Wein zu Gespräch und Fotos, auch

mit dem Gast aus St. Pölten. Dieser beru dann in einer

Klasse der Volksschule zuerst den Pfarrkirchenrat, danach

den Pfarrgemeinderat jeweils zu einer Sitzung ohne

2018

Zweite Staon ist die Kapelle von Ober Neus, wo eine

ebenso ansehnliche Schar um Maria Haderer (Lektorin)

und Marn Hahn den geistlichen Gast erwartet.

Pfarrbla Etzen | 11


Die Andacht folgt demselben Schema, dieses Mal nach

einem Marienlied im Blick auf den Patron, Johannes, den

Täufer, dessen Wirken aus dem Evangelium nach Markus

(1,1-11), das gemeinsam gesprochene Apostolische Glaubensbekenntnis.

Groß Meinharts

Ein Schlusslied zu allen Heiligen und wieder der Einzelsegen

für jedes Kind beenden auch diese Andacht.

Hauskapelle Grötzl

Drie Staon ist die Hauskapelle der Familie Grötzl in

Josefsdorf, wo mit den Eigentümern Elisabeth und Mar-

n nahezu die gesamte Ortsbevölkerung den geistlichen

Oberhirten begrüßt.

Die Andacht, ebenso gegliedert, stellt nach dem Lied

„Maria zu lieben“, instrumental begleitet von Renate

Fischer, sinngemäß den Patron von Kapelle und Dorf

vor Augen, den heiligen Zimmermann Josef, wozu aus

der Niederschri des Mahäus (1,18-24) ein Abschni

verkündet wird, wonach im Sinne des wunderbaren Beispiels

des Gaen Marias, dessen „Geschehen-Lassen

nach Goes Wort und Willen“, ein Vaterunser gebetet

wird.

Vierte und letzte Staon ist das Feuerwehrhaus in Groß

Meinharts, wo wiederum eine erstaunlich große Anzahl

von Menschen, mit Chrisan Scheidl als „Grußworührer“

Bischof Küng herzlich willkommen heißt.

Die Andacht in derselben Reihenfolge weist nach einem

Lobpreis auf den im Aufenthaltsraum gut dargestellten

Patron der Feuerwehr, den hl. Florian, hin, dem Jesu

Worte gemäß Johannes (15,12-17) gelten, wie sie auch

der hohe Gast treffend auszulegen versteht. Dem Gebet

des Herrn und dem Gruß an dessen Muer Maria folgen

Segen und Kindersegnung. Die vertraute Hymne „Glorwürdige

Königin“ beschließt Andacht und Visitaon.

Nach einer kleinen Erfrischung und Stärkung – können

doch Waldviertler einen Gast nicht ohne Labung und

„Wegzehrung“ ziehen lassen – verabschiedet sich der

Bischof und tri mit Sekretär und Chauffeur seine Heimreise

nach St. Pölten an.

Unter „Orgelbegleitung“ rundet ein froher Dankgesang

alles ab, nahezu, denn draußen im Hof gibt noch die „Josefsdorfer

Philharmonie“ (Renate Fischer, Marn Faln)

ein kleines Ständchen, bei dem nach der Kindersegnung

auch das obligate Gruppenfoto nicht fehlen darf.

So sind mit Michael Memelauer, Dr. Franz Zak, Dr. Kurt

Krenn, dazwischen Dr. Alois Stöger als „Auxiliarbischof“,

und nun DDr. Klaus Küng alle unsere Diözesanbischöfe

der letzten Zeit einmal in die Pfarre Etzen gekommen.

Der Pfarrseelsorger resümiert: „Mein aufrichger,

aus ganzem Herzen kommender Dank gilt allen und

besagt: Wir haben unser Bestes gegeben!!!“

12 | Pfarrbla Etzen Dezember


dienst am nächsten

Die Feuerwehren als unverzichtbarer Beitrag zum Pfarrleben

Am Sonntag, dem 6. Mai 2018, versammelte sich

eine ansehnliche Schar an Feuerwehrkameraden

und -kameradinnen auf dem Dorfplatz in Etzen, um

ihren Schutzpatron, den hl. Florian, gemeinsam zu

ehren.

Der Zug wurde von der Musikkapelle Groß Gerungs

in die Kirche geleitet, wo die hl. Messe gefeiert wurde.

Danach formierte sich der Zug abermals und

stellte sich nach einem Gang um den Friedhof vor

dem Kriegerdenkmal auf. Vor dem Segen richtete

Pater Marn einige Worte an die Feuerwehr und

das Kirchenvolk und freute sich, dass in dieser doch

eher kleinen Pfarre drei Wehren mit so vielen Feuerwehrleuten

aufwarten können und zum Dienst am

Nächsten in Not und Gefahr bereit sind und einen

unverzichtbar wesentlichen Beitrag zum Gemeinschasleben

auch pfarrlich leisten.

Als Feuerwehrkurat ist es ihm ebenso ein Anliegen,

jede der drei Wehren liturgisch zu unterstützen. So

feierte er mit der Feuerwehr Etzen am 29. April, mit

der Feuerwehr Groß Meinharts am 22. Juli, mit der

Feuerwehr Ober Neus am 16. September jeweils

zu ihrem Fest die sonntägliche Messe vor Ort.

Dasselbe gilt von Pater Marn auch für „seinen

Nachbarn“, die Freiwillige Feuerwehr Etzen, deren

Kameraden in vielen Arbeitsstunden eine solch

großarge Leistung mit dem Um- und Ausbau des

Feuerwehrhauses in diesem Jahr schon vollbracht

haben! Dazu ein ganz herzlicher Dank für die immer

gute Nachbarscha!

FF Etzen

FF Groß Meinharts

FF Ober Neus

2018

Pfarrbla Etzen | 13


kraftakt für die pfarre

Gelungene und bewunderte Kirchenrenoviertung

Nach der 2017 exzellent gelungenen Innenrestaurierung

erstrahlt nunmehr das Außenkleid unserer

Pfarrkirche von Etzen in neuem wunderbarem

Glanz. Besonders beeindruckt die wieder gewonnene

Schönheit der Turmfassade. Am Montag, dem

25.6.2018, begannen die Arbeiten, die ihren erfolgreichen

Abschluss am Freitag, dem 27.7.2018, fanden.

Alles zusammen ergeben sich Gesamtkosten von

€ 36.554,78.

• Die Wiener Firma Bukowina zeichnete für den

stabilen Gerüstbau um den Turm verantwortlich.

(€ 8.628,15)

• In den kunsergen Händen von Ernst Haderer

und dessen Firma lagen alle Malerarbeiten an

Turm- und Kirchenfassade, Turmhelm und Apsisdach

sowie in dankenswerter Weise die gesamte

Koordinaon der anderen Restaurierungstägkeiten.

(€ 20.700,00)

• Die Ausbesserungsarbeiten aller Verblechungen

sowie die Kontrolle der Saum- und Hängerinnen

und der Dacheindeckung oblag in auch schon

bewährter Weise der Firma Wilhelm Böhm aus

Oenschlag. (€ 2.906,63)

• Dass das Turmkreuz und die Zeiger der vier

Turmuhren in Blagold erstrahlen und weithin

leuchten, ist der Firma Karl Kronister, ebenfalls

aus Oenschlag, zu verdanken. (€ 4.320,00)

Da Tägkeiten an einer Kirche sich von üblichen übrigen

Auragserledigungen in menschlicher Weise

unterscheiden sollten, ersuchte Pater Marn, der

dies auch aus eigener Tasche beglich, Frau Gerlinde

Schrammel, sich jeweils um das leibliche Wohl der

Arbeitenden in den Pausen- und Jausenzeiten zu

kümmern, was in heuger Zeit leider nicht mehr

selbstverständlich ist.

Durch einsmmig gefassten Beschluss des Gemeinderats

hat die Stadtgemeinde Groß Gerungs mit

zehn Prozent der ausgewiesenen Kosten diese Renovierung

unterstützt, die ansonsten alleinig – wie

immer – die Pfarre aus behutsam und beharrlich

14 | Pfarrbla Etzen Dezember


angespartem Vermögen finanziert, das damit aufgebraucht

ist.

Zum Antri seines 25. Dienstjahres in der Pfarre

Etzen, mit September dieses Jahres, ist es Pater Mar-

n, der sich nie bloß als Geldsorger verstand und

versteht, eine große Freude, nun das Äußere und

das Innere der Kirche, einschließlich der Remunera-

on des Volksaltars, der Beschaffung eines „neuen“

alten Kreuzwegs, der Doppelverglasung der Kirchenfenster,

der Begasung des Kircheninneren wegen des

Holzwurmbefalls, sowie das Gesamte der Friedhofsmauer

restauriert zu wissen – in der Hoffnung, dass

es nachhalg für Generaonen von Menschen zu

Gute kommt und geschehen ist!

Ein herzliches katholisches „Vergelt’s Go!“ allen,

die da immer wieder helfen und spenden!

Ein aufrichges Dankeschön allen, die mit ihrem

Beten und Sorgen, mit ihrem Können und Interesse,

mit ihrem je eigenen persönlichen Beitrag die Pfarre

und das Pfarrleben miragen und bereichern!

Möge alle gelungene Renovierung eine wunderbare

„Fassung“ für den wahren Schatz und Edel-Stein

sein, der wir alle vor Ihm sind, die Menschen, die

da Ihm und einander begegnen, auch die, welche in

den Goesacker gebetet und gebeet werden! Und

dies alles unter den Augen des Kirchen- und Pfarrpatrons,

des heiligen Laurenus, der uns Menschen

vor Ihm so „ein-schätzt“ und ausweist, mit dem wir

am Sonntag, dem 12.8.2018, dankbar für alles Erreichte

und Geleistete, unseren „Kirtag“ gefeiert

haben!

Die Kollekte beim Festgoesdienst erbrachte

€ 2.554,84. Das Ergebnis der mit Erlagscheinen

erfolgten Einzahlungen betrug € 2.890,00.

Darin ist eine großherzige Spende von einer Goldenen

Hochzeit in Karlsruhe-Neureut im August dieses

Jahres, die Pater Marn mieierte, sowie eine hochherzige

Gabe vom Requiem einer Frau, die Pater

Marn im Juli zuvor bestaet hat, deren Familie sich

so zu bedanken entschied. Die Summe der Sammlungen

am Allerheiligentag, wo doch auch mit Pfarre

und Friedhof verbundene Menschen von auswärts

in der Kirche die beiden Goesdienste (9 Uhr und 14

Uhr) mieierten, ergab € 774,00.

Bei der Agape nach der Marnsfeier wurden freiwillige

Spenden gesammelt. Deren Wert von € 100,00

wurden ebenfalls für die Kirchenrenovierung übergeben.

Die Subvenon der Stadtgemeinde Groß Gerungs

betrug € 3.656,00

Ein großes, herzliches, aufrichges „Vergelt’s Go!“

sagt

euer Seelsorger Pater Marn!

2018

Pfarrbla Etzen | 15


Allen Grund zum Erntedank

Gute Smmung bei Kaiserweer

Am Sonntag, dem 30. September 2018, feierte die

Pfarre Etzen ihr Erntedankfest. Dem Turnus folgend

wurde in diesem Jahr die Erntekrone von den Bewohnern

der Orte Groß Meinharts und Blumau gestaltet.

Sie waren auch an der Reihe, Mehlspeisen für den

anschließenden Pfarrheurigen zu “liefern”. Auch die

Kinder der Volksschule trugen in Begleitung ihrer

Lehrerinnen ihren Teil zu dieser Feier bei.

Im Anschluss an die hl. Messe lud der Pfarrgemeinderat

wieder zum Pfarrheurigen. Infolge des sonnigen

Weers verlagerte sich alles im Laufe der Zeit in

den Hof des Pfarrhofes und auf den Vorplatz vor der

Kirche.

Auch da waren viele fleißige Hände im Einsatz, um

die Gäste mit Speis und Trank zu verwöhnen. Der

Heurige war sehr gemütlich. Es wurde für den Menschen

im Ganzen, für Leib und Seele, Geist und Herz,

persönlich und gemeinschalich gesorgt.

16 | Pfarrbla Etzen Dezember


Zu Fuß nach St. Wolfgang

Kreuzstöckl-Wallfahrt

Am Sonntag, dem 10. Juni 2018, brach wieder eine

kleine Gruppe Pfarrangehöriger aus Etzen auf zur

Fußwallfahrt nach St. Wolfgang. „Zweimal Renate“

(Frau Fischer und Frau Mathe) haen bereits zum

vierten Mal diese Wallfahrt organisiert.

Renate Fischer, Elisabeth und Marn Grötzl, Johann

Leeb, Renate und Erich Mathe, Berta und Johann

Prock, Gerlinde Schrammel, Gerlinde Schulmeister

und Erna Vogl waren die Pilger, die Karl Fischer immer

umsorgend mit dem Auto begleitete.

Am Sonntag, dem 27. Juni 2018, traf sich eine Gruppe

aus Groß Meinharts um 7.30 Uhr beim Kreuz vor

dem Haus der Familie Weissinger für die Kreuzstöcklwallfahrt

zur Einsiedlerkapelle in Schönfeld.

Organisiert wurde sie heuer auch von der Familie

Karl Weissinger, die in diesem Jahr die Agenden des

Ortsbesorgers innehat. Die gesangliche Gestaltung

besorgten Frau Essmeister und Frau Wagner aus

Kong Nondorf, das Vorbeten Chrisan Scheidl.

auf die mannschaft kommt es an

Am 6. und 7. Oktober 2018 luden die Etzener

Sportler wieder zum alljährlichen Heurigen.

Der Sonntag begann mit einer Festmesse.

Pater Marn fand in seiner Predigt wieder Vergleiche

mit dem Sport.

So käme es letztendlich darauf an, dass die

Mannscha nur als Ganzes etwas erreichen

kann, sei es beim Fußball oder in der Pfarre.

Der Goesdienst wurde von Tina und Hans

Einfalt musikalisch mitgestaltet, was von den

Besuchern mit Applaus abschließend bedacht

wurde.

2018

Pfarrbla Etzen | 17


Martinsfeiern

Teilen - ein Gebot der Stunde

Am 9. November 2018 feierte auch die Pfarre ihr

Marnsfest. Der Zulauf dazu war beeindruckend, die

Kirche füllte sich mit Kindern mit Laternen, Eltern

und Großeltern.

Nach der Begrüßung durch Pater Marn und Hinweis

auf den Sinn des Teilens wurde die Szene vom

Mantelteilen von Anika Holnsteiner, Amelie Maderthaner

und Leonie Prinz nachgestellt. Ulli Kitzler

umrahmte die Feier mit ihrer Gitarre. Das Teilen verdeutlichte

Pater Marn wieder durch das Verteilen

von Merci-Riegeln, die die Kinder mit ihrem Nachbarn

teilen sollten.

Ein Gebet, das Laternenlied und ein Musikstück auf

der Zieharmonika – dargeboten von David Grünstäudl

– rundeten diese Feier, die milerweile auch

schon ein Bestandteil des Pfarrlebens geworden ist,

ab. Anschließend machte sich der Zug mit leuchtenden

Laternen auf den Weg durch den Ort.

Den Abschluss bildete schließlich ein Zusammensein

bei warmen Getränken, Brot und Lebkuchen in der

Garage des Pfarrhofes.

Auch im Kinderkarten war die Legende vom

Heiligen Marn wieder ein Thema.

So wurde im Rahmen eines Marnsfestes

die Geschichte vom Mantelteilen von den

Kindern nachgestellt. Danach gab es eine

Stärkung in Form einer schmackhaen Kürbiscremsuppe

und selbstgebackenen Mürbteiggänsen.

Den Abschluss bildete dann der Laternenumzug

im Turnsaal, was bei abgedunkelten

Fenstern auch sehr smmungsvoll war.

Rabimmel, Rabammel, Rabumm!

18 | Pfarrbla Etzen Dezember


In Josefsdorf war man auch wieder unterwegs, um

den Hl. Marn zu feiern. Am 10. November 2018 traf

man sich in der Dorapelle Grötzl, wo eine kurze

Andacht abgehalten wurde, die von Renate Fischer

und Magdalena Faln musikalisch umrahmt wurde.

Marn Grötzl setzte voraus, dass die Geschichte

vom Mantelteilen hinlänglich bekannt ist, weshalb

er sich mehr der Bedeutung von Vornamen befasste.

Und hier im speziellen Fall mit dem Namen “Fiona”.

Diesen Namen trägt das Töchterchen von Christoph

und Marion Haderer.

700 Jahre Etzen

Gefeiert mit einer Heiligen Messe

1318 bestägte König Friedrich der Schöne eine

Schenkung des landesfürstlichen Burggrafen von

Weitra Friedrich an das Kloster der Zisterzienser von

Zwel: Es war ETZEN, das so eine historisch gesichert

erstmalige urkundliche Erwähnung fand!

Bereits 20 Jahre später (1338) wird Etzen mit anderen

Orten im Waldviertel in einem Pfarrverzeichnis

aufgelistet, wobei die Seelsorge Weltpriestern oblag.

675 Pfarre Etzen haben wir zum Anlass eines bescheidenen

Jubiläums genommen, wobei der Hochwürdigste

Herr Nunus einen Festgoesdienst zelebrierte

und jungen Menschen das Sakrament der

Firmung spendete. Es war gewiss ein einmaliges Ereignis,

ein einzigarger Tag in der langen Geschichte

unserer Pfarre, als uns der Doyen des Diplomaschen

Korps in Österreich, der Botschaer des Papstes,

mit seinem Besuch beehrte! Und es war auch in

der Geburtsstunde von etzen-live.

Nun ist auch diese erste urkundlich verbürgte Erwähnung

von Etzen nach 700 Jahren in einer Hei-

2018

ligen Messe am Sonntag, dem 28. Oktober 2018,

um 9 Uhr in der renovierten Pfarrkirche von Etzen

bedankt und gefeiert worden, zumal die nachfolgenden

Tage von Allerheiligen und Allerseelen vielen die

Gelegenheit gaben, sich wieder an ihre Wurzeln aus

Etzen zu erinnern und im Friedhof die Gräber ihrer

Lieben zu besuchen.

Nach dem Festgoesdienst fand auch in einem gemütlichen

Beisammensein der tradionelle Frühschoppen

im Gasthaus Mathe starken Zuspruch und

großen Anklang, was den Seelsorger für das Pfarrleben

auch sehr gefreut hat. Zuvor schon begingen

Andreas und Bianca Mathe mit ihrer Familie das

25jährige Jubiläum, das Landgasthaus im Pfarrort

Etzen zu führen, wo Menschen, die Taufen, Hochzeiten,

Begräbnisse und die kirchlichen Feste feiern,

dann einander begegnen und sich leiblich, seelisch

und sozial stärken können. Auch dies ist keine Selbstverständlichkeit

in heuger Zeit.

Ein herzliches Danke dafür!

Pfarrbla Etzen | 19


Heilige Messen zu den

Weihnachtsfeiertagen

2018/2019

3. Adventsonntag ab 08:00 Uhr Beichtgelegenheit

16.12. bei fremdem Priester (P. Albert)

09:00 Uhr Hl. Messe

14:00 Uhr Seniorenadventandacht

4. Adventsonntag

23.12. 09:00 Uhr Hl. Messe

Hl. Abend

Chrisag

Stephanitag

Weihnachtssonntag

30.12.

Silvester

Neujahr

„Hl. 3 Könige“

Dreikönigsakon:

16:00 Uhr Christmee

09:00 Uhr Festmesse

anschließend Besprechung

mit den Sternsingern

09:00 Uhr Hl. Messe

09:00 Uhr Hl. Messe

16:00 Uhr Jahresdankgoesdienstw

16.00 Uhr Hl. Messe

09:00 Uhr Hl. Messe

anschließend Agape mit der Landjugend

2.1. in Oberrosenauerwald und Josefsdorf

3.1. in Ober Neus

5.1. in Groß Meinharts und Blumau

6.1. in Etzen

Taufen

• Leonhartsberger Lisa

• Menhart Niklas

• Hammerl Jasmin Chrisn

• Haderer Fiona

• Pfeffer Leonhard

• Garinger Julia

• Tauber Paul

• Haider Nina

• Leonhartsberger Johannes

• Waldherr Marie

• Haderer Paul

• Berger Leander

• Hoauer Luna

• Kitzler Leonie

BEGRÄBNISSE

• Hahn Franz

Trauung

• Hopfgartner Edmund

• Scheidl Michaela und Tauber Manfred

Aktuelle Pfarrberichte

auch im Internet:

www.etzen-live.at

Gesegnete Weihnachten und

ein frohes neues Jahr

wünschen der

Pfarrgemeinderat

und P. Marn

Impressum:

Pfarrnachrichten der Pfarrgemeinde Etzen

Dezember 2018

Für den Inhalt verantwortlich:

Pater DDDr. Marn Strauß

Layout: Rudolf Jahn

Druck: Druckerei Haider,

4274 Schönau i.M.

Auflage: 300 Exemplare

Besten Dank für Fotos an:

Ewald Altenhofer, Rudi Jahn, Franz Kitzler und

Franz Maurer

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