Oberndorf Magazin 18 – Winter 2018|2019

feinerwerben

© Stefan Feiner

18

Winter 2018 | 2019

OBERNDORF

MAGAZIN


OBERNDORF

MAGAZIN

INHALT

4 KIDS & MORE

6 HERBSTBABYS

7 WEIHNACHTEN FRÜHER

8 HINTER DEN KULISSEN

10 60 JAHRE SCHICLUB

13 ANNO DAZUMAL

10

60 JAHRE SCHICLUB

Wir blicken in die Geschichtsbücher

14 PERSÖNLICH

17 WINTERSPORT

20 EIN STÜCK HEIMAT

24 AUS DER PFARRE

25 WIE DAS LEBEN SPIELT

27 ZUAGROASDE

28 WIRTSCHAFT

31 TOURISMUS-NEWS

32 HERBSTRÜCKBLICK

34 VEREINE

37 GASTRONOMIE

14

ZURÜCK ZU DEN WURZELN

Ein recht persönliches Interview mit Peter Grander

38 GSUND BLEIM

39 SCHLUSSLICHTER

IMPRESSUM

MEDIENINHABER, HERAUSGEBER & GESTALTUNG: Stefan Feiner Werbegrafik, Oberndorf in Tirol, www.feinerwerben.com

REDAKTION: Hannes Nothdurfter, Tanja Hechenberger, Anna-Maria Schipflinger, Katharina Harasser

TITELBILD: Stefan Feiner · FOTOS: Magazin-Team, Vereine, Firmen, Privat, Sabine Trabi sowie laut Bildnachweisen


KIDS & MORE OBERNDORF MAGAZIN

HUHN & EI ZUM WELTERNÄHRUNGSTAG

Ortsbäuerinnen vermitteln Wert heimischer Lebensmittel

Oberndorfer Bäuerinnen besuchten am Welternährungstag

(16. Oktober) bereits zum vierten

Mal die Volksschule und vermittelten den Kindern

der 1. Klassen den Wert heimischer Lebensmittel.

Am Stundenplan standen heuer Hühnerhaltung und

Eierproduktion. Der Welternährungstag, auch Welt hungertag

genannt, macht darauf aufmerksam, dass weltweit

noch 800 Mio. Menschen an Hunger leiden. Trotz dieser

erschreckenden Zahl landen täglich große Mengen an

Lebensmitteln im Müll. Bäuerinnen und Bauern investieren

viel Liebe, Geld und Zeit, um hochwertiges Essen herzustellen

und möchten am Aktionstag Kinder für den Wert

ihrer Produkte sensibilisieren.

Die Bäuerinnen erklärten, woran heimische Lebensmittel

zu erkennen sind und wie sie produziert werden.

Orts bäuerin Claudia Landmann: „Die Kinder tragen die

Botschaft in die Familien: Wer heimische Eier kauft, unterstützt

nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern

leistet auch einen aktiven Beitrag zum Tierwohl und

durch kurze Transportwege zum Klimaschutz.“ Nirgendwo

gibt es bessere Haltungsbedingungen für Hühner als in

Österreich: So ist die Käfighaltung verboten, und es sind

kleinere Herden vorgeschrieben.

Ein herzliches Danke für den Besuch senden die Lehrer

und Kinder, auch für die „echt guate Jausn“!

WEIHNACHTSPACKERL FÜR WAISENKINDER

Volksschüler spenden für Round-Table-Aktion

Die Weihnachtspackerlaktion

von Round Table gehört im

Bezirk Kitzbühel zum November

wie Kastanien zum Christkindlmarkt.

2018 war die Spendenbereitschaft

der Kinder ungebrochen,

auch die VS Oberndorf war wieder

mit dabei.

Mit der Aktion ermöglicht man Kindern

beispielsweise in Rumänien oder Bulgarien,

die Weihnachten in Kinderheimen

verbringen, ein Weihnachtsfest,

welches ohne die Hilfe unserer Kinder

samt Eltern so nicht möglich wäre.

Kinder können lernen, dass Teilen und

Schenken eine wichtige Sache ist, um

ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu

schaffen.

In schuhkartongroße Pakete werden

Spielsachen, Kleidung, Kinderbücher

und mehr liebevoll eingepackt.

Viele Kinder haben Freude dabei, ihre

neuwertigen Spielsachen an Kinder

in benachteiligten Situationen zu

verschenken. Der Bezirk Kitzbühel

ist schon seit Jahren der spendenfreudigste

Bezirk Österreichs, 2000

bis 3000 Pakete werden alljährlich

gesammelt, Oberndorf trägt einen

kleinen Teil dazu bei.

4


OBERNDORF MAGAZIN KIDS & MORE

ÖFB SPIELETONNE

FÜR VOLKSSCHULE

Danke an den TFV & ÖFB

WAS ICH GERNE

SPIELE

Das Spielen gilt als wichtiger Faktor

für die Persönlichkeitsentwicklung

der Kinder.

Es ermöglicht ein funktionales, zufälliges

Lernen, welches bei jeder spielerischen

Handlung zwangsläufig entsteht.

Somit fällt dem Spiel besonders im Sportunterricht

große Bedeutung zu.

YARA

Mein Lieblingsspiel ist

Monopoly. Ich spiele es mit

Mama, Opa und Oma. Wir

spielen gemütlich beim

Ofen, weil es da kuschlig

warm ist. Es macht mir Spaß,

weil ich meistens gewinne.

Am Wochenende oder in den

Ferien ist die beste Zeit für

Spiele. Draußen spiele ich

am liebsten „A zerstören“.

SARAH

Ich spiele gerne Fußball

mit meinem Bruder oder mit

meiner Freundin im Garten.

Mir macht das Spaß, weil

man da ganz coole Tricks

mit dem Ball machen kann.

Ich spiele auch bei der

Oberndorfer U8, gemeinsam

mit Buben und meinen

Freundinnen Chiara und

Theresa.

Der ÖFB hat deshalb das Projekt "BALLSPIEL-

SPASS in der Volksschule" ins Leben gerufen,

mit dem Ziel, das Spiel und den Ball noch

besser in die Turnstunde zu integrieren.

Im Rahmen des Projekts wird vom ÖFB eine

„Ball Spiel Spaß Spieltonne“ an besonders

aktive Volksschulen weitergegeben, wofür

sich die VS Oberndorf auf diesem Weg recht

herzlich bedankt.

FCO-Obmann Markus Bachler übergab mit

Manfred Gschwendtner (TFV) und Roland

Springinsfeld (TFV) im Beisein von Bürgermeister

Hans Schweigkofler die Spieletonne

an die Kinder der VS Oberndorf.

KILIAN

Ich spiele gern Lego weil

ich damit tolle Sachen

bauen kann, wie Drachen

oder Häuser. In meinem

Zimmer hab ich sogar einen

Legotisch, wo ich nach der

Schule oder am Abend Zeit

verbringe. Mit meinen

Avengers-Actionfiguren

spiele ich auch gern und

auch das Computerspiel

Minecraft gefällt mir.

LENA

Mit meiner Familie spiele

ich gerne Ligretto, das ist

ein Kartenspiel. Es macht

mir Spaß, weil man schnell

reagieren muss. Am liebsten

spielen wir es am Wochenende.

Meine Lieblingsspiele

im Turnsaal sind Völkerball

und Piratenschiff.

Werk von Lara Wieser

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DIE KLEINSTEN OBERNDORF MAGAZIN

Oberndorfer

Herbstbabys

Willkommen auf der Welt

LINN JOHANNA STEINBACH Foto: Privat

ANNIKA MÜHLBACHER Foto: Claudia Egger

ELISA HÄUSSLE Foto: Claudia Egger

BRUNO BOMBEK Foto: Claudia Egger

EMILY JOHANNA BERGER Foto: Claudia Egger

NICOLAS MATTHÄUS AUER mit Brüdern Julian & Jonas

ROSA KATHARINA SCHWEIGKOFLER Foto: Privat

6

6


OBERNDORF MAGAZIN DORFÄLTESTE

Weihnachten, wie es früher war

HERIBERT LEITNER, 91 JAHRE

Heribert wuchs bei den Großeltern in

Aigen bei Irdning/Steiermark auf: „Auf

dem Bauernhof meines Großvaters

war es Brauch ‚Rauchn‘ zu gehen. Der

Großvater ging mit Glut und Weihrauch

voraus, wir hinten nach mit dem ‚Weichwasser‘

und haben alles angespritzt.

Raum für Raum inklusive Stall. Am

Weihnachtsabend haben wir uns alle

auf das Essen gefreut, es wurde extra

ein Schweinderl geschlachtet. Außerdem

gab’s Kletzenbrot mit Butter und

Honig! Vor dem Essen mussten alle am

Tisch beten. Der Großvater war streng

gläubig, so wie die meisten Menschen

zu dieser Zeit.

Wir konnten es kaum erwarten, bis das

Glockerl vom Christkindl läutet. Es gab

nicht viel, über selbst gestrickte Socken

oder Handschuhe und die Kekserl am

Christbaum haben wir uns unheimlich

gefreut. Der Weg zur Christmette war

zu weit, eineinhalb Stunden waren es

bis zur Kirche. Da sind wir am Christtag

in der Früh hingegangen. Ich kann

mich noch gut daran erinnern, dass es

oft sehr viel Schnee gab. Der Großvater

hat seine Kühe einen Weg stapfen lassen

für uns und die Nachbarskinder, der

Weg durch den tiefen Schnee wär sonst

nicht möglich gewesen.

Zu Kriegsbeginn mussten wir den Bauernhof

verlassen. Einen Weihnachtsabend

habe ich noch in ganz besonderer

Erinnerung: 1944 musste ich im

Alter von 16 Jahren einrücken, anfangs

Panzergraben bauen in Jugoslawien.

Nach Kriegsende war ich in Gefangenschaft

in Heilbronn. Nachdem uns die

Ami zur Entlassung nach Villach gebracht

haben, bin ich genau am 24. Dezember

heimkommen. Abgemagert und

mit Bart hat mich meine Familie fast

nicht wiedererkannt. Die Freude war

riesengroß!“

LISI ZAGGL, 95 JAHRE

Lisi erinnert sich noch gut an das Weihnachten

ihrer Kindheit. “Den ganzen

Tag lang waren wir aufgeregt. Überall

haben wir etwas glitzern und funkeln

gesehen. Am Heiligen Abend haben wir

den Rosenkranz gebetet und gewartet,

bis das Christkindl kommt. Wir haben

uns gefreut über den kleinen Christbaum,

den der Vater vom Wald geholt

hat. Es war nicht viel drauf, ein paar Kerzen

und Keksln. Auf einem Teller waren

Nüsse und Äpfel, manchmal sogar Kastanien.

Da haben wir schon gemeint,

wie reich wir sind!

Einmal hat es eine Holzpuppe für uns

Diandln gegeben. Die Weihnachten

drauf ist die Puppe mit selbst genähtem

neuen Gewand von der Tante unterm

Christbaum gelegen.

Nach der Christmette hat es a Milchsuppe

geben und a Klotzenbrot mit

Schmoiz! Das war ein Festschmaus.

Ich kann mich gut daran erinnern, dass

uns Kindern immer ‚schiach‘ gemacht

wurde. Oft hat der Krampus vorm Haus

gewartet, einmal ist er sogar ins Haus

gekommen und hat mich gepackt. Da

haben wir uns gefürchtet!

Zum Anziehen haben wir nicht viel gehabt.

Für uns Mädchen gab‘s nur Röcke,

auch im Winter, dazu eine selbst gestrickte,

waxe Strumpfhose und Doggln.

Wir waren nicht gerade gut gerüstet für

schneereiche Wintertage.

Mit heute kann man das nicht vergleichen.

Die Kinder schreiben Briefe ans

Christkind und kreuzen im Spielzeugkatalog

an, was sie sich alles wünschen.

Wir waren zufrieden, auch wenn es fast

nix gab.“

Empfehlung

der Redaktion!

PIZZERIA MARCO

Rerobichlstraße 1a · Oberndorf

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HINTER DEN KULISSEN OBERNDORF MAGAZIN

WINTERDIENST IN OBERNDORF

Jedes Jahr eine besondere Herausforderung

Was fällt einem zu

Winter" ein? Die

Antworten werden

sehr unterschiedlich

ausfallen und von „Skifahren, Sport

und Spaß" bis hin zu „I brauch koan

Winter" reichen. Den Mitarbeitern im

Bauhof sowie den beauftragten Firmen

fällt dazu „Winterdienst" und „Bereitschaftsdienst"

ein. Mit dem Wintereinbruch

werden die Gemeinde und ihr

erweitertes Team des Winterdienstes

alljährlich zur kalten Jahreszeit vor eine

besondere Herausforderung gestellt.

Der Winterdienst gehört nicht nur zu

den wichtigsten, sondern auch zu den

schwierigsten Aufgaben einer Gemeinde,

auch das Wort „kostenintensiv“

wird je nach Witterung mehr oder

weniger beansprucht.

ALLE JAHRE WIEDER

Die Organisation beginnt idealerweise

schon vor dem ersten Schneefall.

Im Herbst werden Schneestangen

gesetzt, Gullys ausgeräumt und von

Blättern und Schmutz gesäubert, die

Gerätschaften hergerichtet sowie die

Schneeablageflächen abgezäunt und

vorbereitet. Karl Hörl vom Bauamt

schaut darauf, dass der Salzsilo beim

Bichlachstadion gefüllt ist, immerhin

55 Tonnen Salz passen dort rein,

je nach Winterstrenge wird 2-3 Mal

nachgefüllt.

Außerdem setzen sich im Bauhof alle

am Winterdienst Beteiligten zusammen.

Alljährlich wird das gesamte

Ortsgebiet besprochen. Wer räumt

bzw. streut wann was und wie?

Grundsätzlich bleibt vieles gleich,

aber die Fragen „Sind neue Straßen

hinzugekommen? Neue Häuser? Dürfen

alle Schneedepots wie bisher genutzt

werden? Hat sich was geändert zum

Vorwinter?“ werden im Fall des Falles

kommuniziert. Jeder Winterdienstler

bekommt im Anschluss an die Sitzung

auch eine aktuelle Telefonliste für die

Kommunikation untereinander.

Im Vorwinter, noch ohne Niederschlag,

aber schon mit eisigen Temperaturen,

werden dann schon die ersten

Salzstreurunden gedreht. „Gewisse

Flecken, die keine Sonneneinstrahlung

mehr haben, werden schon im November

gestreut. Bei Minusgraden haben

wir auch ein besonderes Auge auf die

Überführungsbrücke zwischen Ort

und Wiesenschwang“, so Bauhofleiter

Jakob Mühlbacher. Er ist Hauptverantwortlicher

für den Winterdienst

vor Ort und seit über 20 Jahren mit

dabei. „In den 1990er-Jahren war das

zu räumende Gebiet noch bedeutend

kleiner, das haben Sailer Sepp und ich

noch allein geschafft. Inzwischen sind

viele Straßen und Siedlungen hinzugekommen,

ich bin froh, dass wir uns jetzt

gut abtauschen können. Trotzdem sind

Schichten von 12 und mehr Stunden

immer wieder möglich, auch wenn die

letzten Winter von der Schneemenge

nie mehr so stark waren wie frühere

Winter, auch der letzte nicht.“

Wenn die Prognosen für Neuschnee

wahrscheinlicher werden, wird auch

der Schlaf von Jakob und seinem Team

unruhiger. „Ich steh dann öfter mitten

in der Nacht auf und schau nach, ob

und wie viel es schon geschneit hat.

Falls Frau Holle noch keine Lust hatte,

ihre Betten auszuschütteln, leg ich

8


Ein Bericht von Hannes Nothdurfter

OBERNDORF MAGAZIN HINTER DEN KULISSEN

mich wieder nieder. Und falls sie richtig

schüttelt, dann geht’s auch schon mal

mitten in der Nacht los.“

Das Ziel ist, dass alle wichtigen Straßen

geräumt und gestreut sind, wenn in

der Früh der Berufsverkehr einsetzt

und sich die ersten Kinder auf den

Weg zur Schule machen“, erklärt er,

„aber klar ist auch: wir können nicht

überall zugleich sein!“ Auch während

des Tages sorgt der Winterdienst für

höchstmögliche Sicherheit auf unseren

Straßen. „Manchmal räumen wir fast

die ganze Nacht bis mittags durch. Hört

der Schneefall nicht auf, fangen wir alle

wieder von vorne an. So ist das“, meint

Jakob schmunzelnd. Seit November

2018 verstärkt ein neuer Liebherr-

Lader, der einige der neuesten Stückln

spielt, den Fuhrpark unseres Bauhofs.

Durch die vermehrte Verbauung des

Ortsgebiets wird immer mehr Schnee

mit den LKWs des HWKs verladen und

bei Schneeablageplätzen deponiert. Im

Gegensatz zu anderen Gemeinden verbringt

Oberndorf aber keinen Schnee

in die Großache. Wir haben ausreichend

Deponieflächen zur Verfügung

wie beispielsweise den Schwimmbadparkplatz

oder das Gemeindegrundstück

bei der Ausfahrt Mitte. Ein

Dank für das Entgegenkommen ergeht

seitens der Gemeinde an dieser Stelle

an alle Grundbesitzer.

SPLITT-STREUUNG IST SCHNEE

VON GESTERN

Viele Tonnen Salz werden im Winter

auf Oberndorfs Straßen gestreut. Für

die Natur kein Spaß, aber die Sicherheit

geht vor. Alternativen gibt es keine.

Auf Tirols Straßen werden seit etwa

15 Jahren zu 99 % Salz und Sole als

Auftaumittel verwendet. Splitt ist nicht

nur teurer als Salz (NaCl), es schadet

der Umwelt vor allem innerorts in

höherem Maße als Salz: Wird er durch

die Fahrzeugreifen zerrieben, entsteht

nämlich Feinstaub. Außerdem ist Splitt

meist relativ wirkungslos, besonders

auf viel befahrenen Straßen. Entweder

wird er in den Schnee auf der Fahrbahn

gedrückt oder gleich durch darüberfahrende

Autos auf die Seite geschleudert.

Im Frühjahr muss er teils händisch von

den Böschungen gesammelt werden.

Daneben richten die Steinchen immer

wieder Schäden an Fahrzeugen, z. B.

Windschutzscheiben, an. Allerdings ist

diesbezüglich auch das Salz problematisch:

Es lässt Fahrzeuge korrodieren

und schädigt Bauwerke, z. B. die Fugen

an Straßenmauern. Das „perfekte“ Auftaumittel

ist aber noch nicht gefunden.

MITARBEIT DER GEMEINDEBÜRGER

Der größte Einsatz im Sinne gut befahrbarer

Straßen im Winter nützt aber

nichts, wenn schlecht ausgerüstete

Fahrzeuge die Verkehrswege versperren.

Bei Einsetzen von Schneefällen die

Winterreifen auf dem Auto montiert

und gegebenenfalls Schneeketten mit

dabei zu haben, sollte eine Selbstverständlichkeit

sein. Neben der Winterausrüstung

muss auch die eigene

Fahrweise an die Fahrbahnverhältnisse

angepasst werden. Geschwindigkeit

und Abstand spielen dabei eine zentrale

Rolle. Auf Schneefahrbahnen heißt

es: halbe Geschwindigkeit und doppelter

Sicherheitsabstand im Vergleich zu

trockener Fahrbahn, auf Eis ein Viertel

der Geschwindigkeit und dreifachen

Abstand. Denn der Anhalteweg verlängert

sich bei Schnee etwa auf das

Vierfache, bei Glatteis mindestens um

das Zehnfache! Aber auch „schwarze

Straßen“ können beispielsweise bei

Blitzeisbildung sehr gefährlich werden,

besonders im Vorwinter. Deshalb: eine

angepasste Fahrweise ist das Maß aller

Dinge! Auch früher aufstehen und

losfahren ist eine gute Taktik für verschneite

Wintertage in Oberndorf.

Infoline: +43 (0) 53 52 / 62 520

www.skischule-oberndorf.at office@skischule-oberndorf.at

Leitung: Markus Egger | Griesbachweg 7 | 6372 Oberndorf


60 JAHRE SCO OBERNDORF MAGAZIN

SCHIGESCHICHTE

60 Jahre Schiclub Oberndorf

In den Jahren 1912 bis 1920 hielt

der Schisport auch in Oberndorf

Einzug. Aus einer Auflistung in der

Chronik des Vereins geht hervor,

dass unter den ersten Schifahrern

in Oberndorf es waren in etwa 30

Leute drei Frauen waren. Einige der

genannten Namen sind auch heute

noch als gute Schifahrer in Oberndorf

bekannt: Ensmann, Schörgerer, Stöckl,

Bachler,... um nur ein paar zu nennen.

Die Begeisterung für das Schifahren

wurde und wird über Generationen

weitergegeben.

ETWA 1925 FAND DAS ERSTE

SCHIRENNEN STATT

Die Brüder Sepp und Hans Lindner fuhren

gekaufte Schi und nicht solche aus

der eigenen Werkstatt das erregte

damals beträchtliches Aufsehen.

In den 30er Jahren wollten die schibegeisterten

Oberndorfer Schörger Wast,

Foider Hois und Lehrer Franz Burger

an Schirennen teilnehmen und traten

deshalb dem St. Johanner Schiclub bei.

Sie konnten Erfolge bei diversen Rennen,

wie einer Alpinen Kombination in

Kirchbichl oder dem Abfahrtslauf von

der Hohen Salve in Westendorf erreichen.

Auf Grund ihrer Erfolge wurde

die Clubmeisterschaft der St. Johanner

1937 in Oberndorf ausgetragen.

Streckenführung: Harschbichl Penzing

Müllneralm Buching Brunnhoferberg

Hüttling Blumberg.

DIE GESCHICHTE DES VEREINS

BEGINNT IM NOVEMBER 1958

Anmerkung in der Chronik: „Das soll

jedoch nicht heißen, dass es vorher in

Oberndorf noch keinen Schi club gegeben

hat.“ Die ersten Obmänner waren

Gottfried Grander 1957 bzw. Dir. Franz

Burger 1958. Die Mitgliedsbeiträge

lagen laut Protokoll bei 5 Schilling für

Schüler und 30 Schilling für aktive Mitglieder.

Der junge Verein führte eine

Clubmeisterschaft durch. Das Material

lieh er sich vom KSC.

KAISER-KARL-ABFAHRT

Bei der Ausschussitzung 1962 wurde

erstmals die „Kaiser-Karl-Abfahrt“,

die heutige 7a genannt. Befahren

wurde diese Strecke jedoch schon

im Jahre 1928 von Hauser sen.

und Hans Quickner.

Als erste Kampfrichter-Anwärter

wurden Günter Hopfensberger und

Lorenz Linsinger gemeldet. In den 60er

Jahren wurden bereits Gästerennen,

verschiedene Vereinsrennen (Musik,

Feuerwehr, Jungbauern), ein Lehrerund

außerdem ein Schülerrennen

abgehalten.

NEUER EINSERSESSELLIFT

BIS ZUR MÜLLNERALM

In der Saison 1967/68 wurde der

Penzinglift in Betrieb genommen.

Der Clubvergleichskampf, damals mit

Going, Reith und Haslach an der Mühl,

fand erstmals statt. Bereits 1968 wird

dem SCO im Zuge des Schulhausneubaues

ein Raum versprochen. „Wir

warten mit Unterbrechung heute noch

darauf immerhin erst 32 Jahre“,

schrieb Manfred Obertanner im Jahr

2000 in der SCO-Chronik.

Bei der Clubmeisterschaft 1970 waren

77 Teilnehmer am Start. Robert Sprenger

wurde zum zehnten Mal Clubmeister.

Gewinner des Jugendpokals war

der spätere Schischulleiter Klaus Waltl.

1973 FAND DER ERSTE

KOASALAUF STATT

Von da an bis Anfang der 80er Jahre

war der SCO für die gesamte Organisation

in Oberndorf verantwortlich.

Nach ca. 15 Jahren Bestehen wurden

endlich eine eigene Zeitnehmung

sowie eine Zielhütte angekauft.

ALLE SCHICLUB-OBLEUTE:

Start

1957 Gottfried Grander

1958 Franz Burger

1960 Hans Treichl

1962 Günter Hopfensberger

1970 Hans Lindner

1974 Gerd Kohler

1978 Stefan Lindner

1986 Klaus Waltl

1988 Manfred Obertanner

1990 Reinhard Jöchl

1995 Hansjörg Landmann

1996 Hois Thaler

2003 Hansjörg Landmann

2014 Hans Widmoser

SCO Vorstand 1972

10


Ein Bericht von Katharina Harasser

OBERNDORF MAGAZIN 60 JAHRE SCO

HÖCHSTSTAND: 230 MITGLIEDER

Im Jahr darauf erreichte der Schiclub

mit 230 Mitgliedern einen neuen

Höchststand. Erwähnt wird in den

70er-Jahren, dass es Probleme mit

Eltern gab, die sich über das Training

beschwerten und nicht einsehen

wollten, dass aus ihrem Kind kein

Rennläufer werden wird.

40 VERANSTALTUNGEN

IN EINER SAISON

Unter der Obmannschaft von Stefan

Lindner (19781986) wurden in einer

Saison rekordverdächtige 40 Rennen

und Veranstaltungen ausgetragen.

Läufer mit nachweislich durchschnittlichen

bis guten Ergebnissen bekamen

von der Firma Kneissl gratis Schi!

Heute nicht mehr vorstellbar wäre

folgende Situation: 1981 wurden die

Österreichischen BAWAG-Meisterschaften

alpin und nordisch mit ca.

240 Startern sowie der Zeitlauf um die

„Penzingtrophäe“ mit ca. 120 Teilnehmern

ausgetragen. Es gab zwar bereits

eine schreibende Zeitnehmung, die

jedoch nur Start- und Zielzeit druckte.

Die Laufzeit musste berechnet und da

es noch keinen Computer gab händisch

geschrieben und gereiht werden! Da

konnte es schon einmal vorkommen,

dass sich ein Fehler einschlich.

Weitere Höhepunkte der Ära Lindner:

1983 wurden die Int. Österreichischen

Jugendmeisterschaften in der Abfahrt

in Oberndorf ausgetragen. Ergebnis

Mädchen: 1. Sylvia Eder, 2. Katrin

Gutensohn, 3. Veronika Wallinger.

Burschen: 1. Rudi Stocker, 2. Sigi

Stummlehner, 3. Bernd Simonlehner

INT. ÖSTERREICHISCHE ABFAHRTS-

MEISTERSCHAFTEN 1984

6000 Zuschauer kamen zur 7a, unter

den Startern waren unter anderem

Guido Hinterseer und Franz Klammer.

Ergebnis Damen: 1. Lea Sölkner,

2. Lisi Kirchler, 3. Sieglinde Winkler.

Ergebnis Herren: 1. Heli Höflehner,

2. Erwin Resch, 3. Harti Weihrater.

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60 JAHRE SCO OBERNDORF MAGAZIN

Zu dieser Zeit wurde die Zeitnehmung

oft vom Balkon des Penzinghofs aus

durchgeführt. „Die Ulli hat uns sicher

des öfteren verwünscht, denn Ihr

Zimmer haben wir über einige Jahre

hinweg immer zum Rennbüro umfunktioniert“,

meint der ehemalige Obmann

Obertanner dazu in der Chronik.

In der Saison 1988/89 gelangte der

Verein an einen Tiefpunkt: Bei einer

Ausschusssitzung zur Vorbereitung der

Wiener Meisterschaften waren neben

dem Obmann lediglich drei Mitglieder

anwesend: Ing. Gerd Kohler, Reinhard

Jöchl und Hois Thaler.

So gab es ab 1990 im Wesentlichen

nur noch zwei Rennen: das Schülerrennen

und die Clubmeisterschaft.

In unregelmäßigen Abständen wurden

das Betriebsrennen und auf Anfrage

Vereinsrennen durchgeführt.

Auf eines wurde aber zu jeder Zeit

geschaut: Dass Oberndorfer Kinder

im Schi club ihre Begeisterung zum

Schisport ausleben konnten. Das ist

auch heute noch so!

Mit dem Jahr 2000 endet die SCO-

Chronik. Drei Jahre später wurde Hansjörg

Landmann zum Obmann gewählt.

DIE ÄRA LANDMANN UND DER

SKICROSS WELTCUP

Hansjörg Landmann war der längstdienende

Obmann und 19 Jahre im Vorstand

vertreten. Zu den Höhepunkten

in dieser Zeit zählte die mehrmalige

Durchführung des Skicross-Weltcups

in Oberndorf, in die der Verein unzählige

Arbeitsstunden investierte, sowie

das Anlegen einer permanenten Trainings-

und Rennstrecke auf der 7a.

Erst im Jahr 2014 wurde er von Hans

Widmoser abgelöst, der bis heute sein

Amt innehat. In der kommenden Saison

wird es neben den üblichen Rennen

(Schülerschirennen, Clubmeisterschaft,

Vergleichskampf, Austragungen

des Bezirkscup Kinder / Jugend und

Gästerennen) ein Jubiläumsrennen

„Zeitreise“ zum 60. (oder auch 61.)

Geburtstag des SCO geben!

SO SIEHT ES

HEUTE AUS. UND

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Manche Dinge sollen sich gar nicht

verändern. Zum Beispiel die reibungslose

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Straße zum alten Gemeindehaus

OBERNDORF MAGAZIN ANNO DAZUMAL

BILDER AUS OBERNDORFS

VERGANGENHEIT

Neubauten an der Rerobichlstraße

Holztratt

Pfarrer Födinger beim Krumer Ladl

Schöner als heute: Gasthaus Lindner

Heute noch schön: Bichlhof


PERSÖNLICH OBERNDORF MAGAZIN

Nach einigen Jahren in der Ferne

und dadurch um viele wertvolle

Erfahrungen reicher, hat es Peter

Grander wieder in seine Heimat zurückgezogen.

Seit September ist der

gebürtige Oberndorfer Geschäftsführer

von Skistar St. Johann und

arbeitet mit viel Energie und Herzblut

an der Weiterentwicklung der

Bergbahnen.

Viele professionelle Eindrücke aus

der gehobenen Gastronomie, in

Verbindung mit einem absolvierten

Wirtschaftsstudium

ergeben ein Know-How,

mit dem an neuen Innovationen

gefeilt

werden kann.

PETER GRANDER

Zurück zu den Wurzeln

Du bist in Oberndorf aufgewachsen

welche besonderen Erinnerungen hast

du daran? Da gibt es sehr viele. Aufgewachsen

bin ich in Wiesenschwang und

dort haben wir eine wunderschöne

Kindheit verbracht, damals als wir das

Hotel Kitzbüheler Alpen hatten. Jetzt,

nach 17 Jahren unterwegs und dem Job

immer hinterher zu reisen, genieße ich

es einfach „richtig“ nach Hause gekommen

zu sein. Ich war aber regelmäßig

in Oberndorf, da ich mich sehr mit der

Heimat und der Region verbunden gefühlt

habe.

Was gefällt dir an der Region? Da gibt

es sehr viele Reize. Mein gesamter

Freundeskreis ist immer da gewesen.

Das ist auch trotz den vielen Jahren,

in denen ich nicht da war, gleich geblieben.

Wir haben uns immer getroffen

und sind zusammengekommen.

Auch die Natur hier ist so speziell, wir

haben wunderschöne Landschaften,

hier bin ich einfach gern. Ich mag zwar

das Reisen, komme danach aber auch

gerne wieder heim. Gelebt habe ich

in Deutschland, Innsbruck, Wien und

Bruck. Ab 1. Dezember 2018 befindet

sich mein Lebensmittelpunkt gemeinsam

mit meiner Lebensgefährtin wieder

in Oberndorf.

Dein Lieblingsplatz in Oberndorf?

Schwierig zu sagen, weil es so viele

schöne Plätze gibt. Einer der schönsten

Plätze aber ist für mich der Bichlhof in

Oberndorf.

Wie gestaltete sich dein Weg bis

zum jetzigen Zeitpunkt? Ich habe die

Hauptschule besucht, danach drei Jahre

die Hotelfachschule. Anschließend

war ich drei Jahre in der Spitzengastronomie

tätig: Lafer, Schlosshotel Bühlerhöhe

dort wurde auf drei Michelin

Sterne Niveau gekocht danach noch

in Frankfurt in der Sterne-Gastronomie.

Ich habe mich dann für den Zivildienst

in Österreich gemeldet und nebenbei

noch in der Gastronomie gearbeitet,

denn das Geld musste irgendwo her

kommen. Ich wollte dann am MCI in

Innsbruck studieren, da ich jedoch keine

Matura hatte, musste ich eine Aufnahmeprüfung

bestehen. Beim ersten

Versuch scheiterte ich in Mathe, da ich

das in der Hotelfachschule nicht hatte.

14


Ein Interview von Anna-Maria-Schipflinger

OBERNDORF MAGAZIN PERSÖNLICH

Dann wollte ich die Matura nachholen

und habe mich für den Aufbaulehrgang

in der Hotelfachschule entschieden.

Nebenbei habe ich immer noch

gekocht. 2006 nahm ich bei der Weltmeisterschaft

Concours des Meilleurs

Jeunes Chefs Rôtisseurs der Chaîne des

Rôtisseurs einer Gourmetvereinigung

teil, dort erreichte ich in Australien

den fünften Platz das war eine spannende

Erfahrung. Danach habe ich die

Aufnahmeprüfung für den Studiengang

„Management für Tourismus und Freizeitwirtschaft“

am MCI doch geschafft

(lacht). Damit ging meine praktische

Karriere als Koch dem Ende zu, aber

ich habe sehr von diesem Know-How

profitiert. Oft werde ich heute immer

noch als Koch gesehen, jedoch ist dazwischen

sehr viel passiert sei es nun

Ausbildung oder berufliche Erfahrungen.

Ich koche privat sehr gerne, aber

eben nicht mehr auf beruflicher Ebene.

Und wie verlief dein weiterer Werdegang?

Meine Ausbildung am MCI habe

ich mit Auszeichnung abgeschlossen.

Vorher war ich, wie man so sagt, ein fauler

Hund aber am MCI war ich immer

vorne dabei und habe keine Vorlesung

ausgelassen. Ich bin nach wie vor begeistert

von dem Studium, da ich sehr

viel davon mitnehmen konnte. Nach

dem Studium bin ich über Herrn Dr.

Martin Schumacher, der bei uns Controlling

unterrichtet hat, in die Beratung

gerutscht (con.os tourismus.consulting

gmbh) und verbrachte fünfeinhalb Jahre

in Wien. Da habe ich von Burgenland

bis Vorarlberg Projekte gemacht, bin

viel herumgekommen. Man hat da auch

gesehen, dass es nicht überall sinnvoll

ist, Tourismus zu betreiben. Man kann

nicht auf jeden Gipfel einen Lift bauen.

Es braucht einen unberührten Bereich

und den erschlossenen Bereich, der

Wertschöpfung in eine Region bringt.

Du hast auch einige Zeit in Kaprun

verbracht. Bis letztes Jahr September.

Da war ich kaufmännischer Assistent

vom Vorstand und bei der Fusionierung

Maiskogel Betriebs AG und Gletscherbahnen

Kaprun AG dabei. Danach in

Hallein, dort hielt ich die Geschäftsführung

eines kleinen Skigebiets (Zinkenlifte)

und des Stadttheaters und Kinos

inne. Danach kam ich zu SkiStar.

Was ist die SkiStar AB? Wir sind zu rund

70% Teil eines börsennotierten Unternehmens,

die SkiStar AB, mit Hauptsitz

in Stockholm. SkiStar betreibt in Summe

sechs Skigebiete. Nicht nur Skilifte,

sondern alles was zum skitouristischen

Angebot gehört: Hotels, Skischulen,

Sportgeschäfte, Apartments, etc.. Der

Gedanke ist „Non stop shop“. Dazu gehört

die gesamte Dienstleistungskette,

die über eine Plattform angeboten wird,

das ist die SkiStar.com. Es sind 1400

Mitarbeiter beschäftigt, das Unternehmen

generiert 240 Mio. Euro Umsatz

und rund 5,8 Millionen Skierdays (Ein

Skierday ist ein Erstzutritt, das heißt,

wenn in der Früh die Karte zum ersten

Mal erfasst wird). Im Vergleich dazu Kaprun

mit 1 Million Skierdays. Da ist Potenzial

dahinter. Auf der anderen Seite

muss man sagen, vieles ist anders, weil

die ganzen Behördengänge bei uns viel

komplizierter sind, als in Schweden

und Norwegen. Wir müssen schauen,

dass wir den grundsätzlichen Gedanken

von SkiStar, der wirtschaftlichen

Erfolg gebracht hat, hier implementieren,

damit wir gegenseitig voneinander

profitieren. SkiStar ist übrigens auch

Hauptsponsor der Ski WM in ÅRE im Februar

2019! Das heißt, wir als SkiStar St.

Johann in Tirol werden davon extrem

profitieren, da im Rahmen des Events

nur die Dachmarke SkiStar.com kommuniziert

werden wird.

Wie gehst du damit um, wenn etwas

nicht funktioniert? Das ärgert mich natürlich,

aber es geht immer ein bisschen

auf und ab und man muss nach Lösungen

suchen und damit umgehen. Nicht

immer geht alles „Weg noch“, sei es nun

beruflich oder privat.

Was sind deine Aufgaben im beruflichen

Alltag? Nicht nur Bahnen bauen,

auch alle Bereiche der Unternehmensführung

gehören dazu Verwaltung,

Marketing, technischer Bereich und

Projekte.

Welche neuen Projekte sind in Planung?

Da gibt es ein paar Dinge, jedoch

kann ich dazu noch nichts sagen, weil

ich will, dass die Grundstückseigentümer

das von mir persönlich erfahren

und nicht aus der Zeitung herauslesen.

Der persönliche Kontakt liegt dir also

besonders am Herzen? Ja, wir projektieren

als Seilbahnunternehmen groß-

Großvater, Vater und Peter am Hochhörndler in Fieberbrunn

Mit Franz Größing in Koch-Action

15


PERSÖNLICH OBERNDORF MAGAZIN

Der persönliche Austausch mit den Leuten

am Berg und im Ort ist mir wichtig.

teils auf frem dem Grund, das ist für

mich wesentlich. Der Gast kommt zum

Skifahren, wenn hier zum Beispiel die

Gastro nicht passt, brennt sich das ein!

Deshalb ist die Gastronomie am Berg

auch ein wichtiger Partner für mich.

Wenn man selbst auf Urlaub fährt,

bleibt einem auch das Essen und das

Wetter in Erinnerung. Deshalb will ich

zusammenarbeiten und kooperieren.

Der persönliche Austausch mit den

Leuten am Berg und auch im Ort ist

wichtig, es ist eine Netzwerkaufgabe.

Was machst du neben dem Beruf? Hast

du auch mal Zeit zum Abschalten? Gerne

bin ich auf den Bergen unterwegs.

Momentan bin ich beruflich schon gut

eingespannt. Neue Geschäftsführung

da stehen viele Sachen an. Die Kocherei

ist ebenfalls immer noch wichtig.

Während der Woche kocht Andrea und

am Wochenende wenn Zeit ist ich, da

laden wir auch gerne Leute ein.

Dein absolutes Lieblingsessen? Ich bin

nicht „hoaggl“ - wenn es bei der Mama

Zuhause Daumnidei gibt oder man sich

selbst eine ganze Ente ins Rohr schiebt.

Gutes Essen gibt es auf unterschiedlichen

Ebenen, sei es das klassische Almererschnitzel

auf der Stanglalm oder

das Frühstück auf der Bassgeigeralm,

mit selbstgemachtem Brot, Bauernbutter

und Käse aus der Region. Das

schmeckt man einfach, da ist Substanz

dahinter. Da spricht man dann von Kulinarik.

Wie wichtig ist dir dabei Regionalität?

Ich achte schon auf regionale Produkte,

da sind wir in Oberndorf gut ausgestattet,

sei es der Ensmann mit Fleisch,

was ich toll finde, oder die Entwicklung

beim Schneiderer mit den Ziegen und

auch beim Schörgerer. Das sind junge

Unternehmer die ich gut kenne, wo man

sagt, die haben eine Nische besetzt, die

sicher fruchtet. Das ist eine Strömung,

die seit mehreren Jahren da ist.

Gibt es Werte, die dir wichtig sind?

Für mich: Ehrlichkeit, Heimatverbundenheit

(trotz schwedischem Unternehmen).

Auch die Familie: ein ganz

wesentliches Mitglied, das es nicht

mehr gibt, ist mein Vater. Das war ein

Lebenseinschnitt, damit muss man umgehen

können. Aber jeder hat sein Paket

zu tragen.

Hast du einen Leitspruch? „Wer immer

tut was er schon kann, bleibt immer

das, was er schon ist.“ ein Statement,

das auf meinen Werdegang zutrifft, ich

meine dabei die Entwicklung.

Wärst du gerne dein eigener Arbeitskollege?

Ich versuche grundsätzlich in

die Leute rein zu hören. Der Umgangston

in der Gastronomie ist nicht immer

der beste da wird viel geschrien, das

tu ich mittlerweile nicht mehr. Besser

zuhören, aber ganz klar meine Ziele

verfolgen. „Bottom up“ ist mein Zugang,

aber die Entscheidungen treffe

schlussendlich ich. Ich glaube, dass ich

kein Ungustl bin (lacht).

Worte, die dich beschreiben?

Zielstrebig, detailgetreu.

Eine negative Eigenschaft? Klingt wie

eine Frage aus einem schlechten Bewerbungsgespräch

(lacht). Manchmal

bin ich vielleicht zu direkt.

Mit welcher Berühmtheit würdest du

gerne „hoangaschtn“? Ich habe viele

interessante Menschen getroffen. Da

gibt es viele spannende Leute, die aber

nicht aus dem TV lachen müssen. Es

gibt unterschiedliche Ebenen, das kann

ein kleiner Bergbauer aus dem Pinzgau

sein oder ein Topmanager, der ein großes

Unternehmen führt.

Meine letzten Worte sollen sein...

Habt's mich in guter Erinnerung, das

wäre mir das Wichtigste. Ich möchte

auch nicht, dass getrauert wird, sondern

dass gute Erinnerungen bleiben.

Was sind deine Zukunftswünsche und

Träume? Ich wünsche mir auf persönlicher

Ebene, dass jeder gesund bleibt.

Beruflich ist es wichtig, dass man

schaut, Wirtschaftlichkeit ins Unternehmen

zu bringen.

Lieber Peter, danke für das interessante

Interview.

Mit Mutter Irene beim Maturaball Auf der Hinteren Goinger Halt zum Sonnenaufgang Sommer 2018

16


OBERNDORF MAGAZIN WINTERSPORT

WINTERSTART IN DER STAILERAI!

Jetzt neu im Verleih! Touren- und Langlauf-Ski & Snowboards

WAS GIBT ES SCHÖNERES, als auf

frisch gewachsten Brettl‘n seine Spuren

durch den Schnee zu ziehen? Klare

Antwort: Das Ganze mit Style-Faktor!

Willkommen zum Saisonauftakt in der

STAILERAI.

© INTERSPORT Austria

So vielseitig und abwechslungsreich

wie der Winter ist auch die Auswahl in

der STAILERAI. Ob Sie begeisterter Skifahrer,

Langläufer, Tourengeher oder

Winterwanderer sind, im Oberndorfer

Fachgeschäft findest du das perfekte

Equipment für ein winterliches Outdoor-Erlebnis.

„Unsere Kollektionen

verbinden hochwertige Verarbeitungsqualität

mit neuen Technologien. Natürlich

kommt auch der Style nicht zu

kurz“, meint Inhaber Stefan. Neu ab dieser

Wintersaison in der STAILERAI: Jetzt

gibt‘s auch tolle Touren- und Langlauf-

Ski sowie Snowboards im Verleih!

INDIVIDUELLES BOOTFITTING

Neben Marken-Klassikern wie Uvex,

Head, Tecnica, Fischer, Burton, Dolomiti

oder Leki führt die STAILERAI kleine feine

Labels wie Buff, Hestra oder Devold.

Vollendet wird das technische Equipment

mit erstklassigen Wintersport-

Accessoires. On top gibt’s persönliche

Beratung und super Service durch das

STAILERAI-Team alle selbst Outdoor-

Enthusiasten. „Nicht zu unterschätzen

ist das individuelle & exakte Bootfitting.

Ein drückender Schuh kann einem

das Erlebnis vermiesen und geht zu

Lasten der Sicherheit“, betont Stefan.

SYNERGIEN STÄRKEN: Die Skischule

Oberndorf hat auch dieses Jahr wieder

den Standort in der STAILERAI!

STAILERAI · Shop, Service & Rent

Penzingweg 14

6372 Oberndorf in Tirol

0043 (0)5352 2161718

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MoFr 8.3017.30 Uhr

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auf das ganze Sortiment

nur bis 22. Dezember


WINTERSPORT OBERNDORF MAGAZIN

INFORMATIONEN FÜR PISTENTOURENGEHER

Wie ist das mit dem Pistentourengehen bei SkiStar St. Johann in Tirol?

Das Schitourengehen auf Pisten

ist in den letzten Jahren sehr

beliebt geworden.

Harschbichl ist ein beliebtes Ziel für

Skitourengeher, deshalb ist ein freundschaftliches

Miteinander die beste Lösung

für alle. SkiStar St. Johann in Tirol

erlaubt das Pistengehen an folgenden

Tagen und zu folgenden Zeiten:

HARSCHBICHL ST. JOHANN:

Mittwoch- und Freitagabend bis 22 Uhr

Aufstieg: Piste 1d im unteren Teil am

rechten westlichen Rand, danach am

linken Rand über 1d, 1c, 1b, 1a

Abfahrt: über die Pisten 1a, 1b, 1c, 1d

OBERNDORF:

Mittwochabend bis 22 Uhr

Auf- und Abstieg über die Piste 6b,

danach auf dem Forstweg

Ab 22:00 Uhr und an restlichen Tagen

herrscht absolute Pistensperre!

PAUSE FÜRS AUTO MIT DEM

SKI BUS DURCH DIE REGION

Bereits seit vielen Jahren bietet die Region

ein tolles Skibus-Angebot für Einheimische

und Gäste. Finanziert wird

der Ski-Bus von SkiStar St. Johann, dem

Tourismusverband Kitzbüheler Alpen

St. Johann in Tirol und den Gemeinden

Kirchdorf und St. Johann.

Der Ski Bus bietet nicht nur Gästen,

sondern besonders auch Einheimischen

die Möglichkeit im Winter das

Auto des Öfteren stehen zu lassen und

auf den Bus umzusteigen. Besonders

bei tiefwinterlichen Straßenverhältnissen

ist das Skibusangebot besonders

reizvoll, auch wenn man sich nicht auf

dem Weg zum Skifahren befindet.

Details zu den Verbindungen sowie

den kompletten Skibusplan gibt es ab

Dezember in allen Tourismusbüros der

Region, bei den Skigebieten, oder zum

Downloaden unter

www.kitzalps.cc/skibus

Unvergessliches Wintererlebnis

für die ganze Familie

skistar.com/myskistar


OBERNDORF MAGAZIN WINTERSPORT

AUF DEN SKISCHUH KOMMT ES AN

Nur bei Intersport Patrick: exaktes Bootfitting mit 3D-Vermessung!

Wer die bevorstehende

Wintersaison in vollen

Schwüngen auskosten will,

sollte vorher bei Intersport Patrick in

St. Johann vorbeischauen. Denn: Je

knackiger der Skischuh sitzt, desto

größer ist die Pistengaudi!

„Der Skischuh überträgt die Kraft auf

den Ski und das wirkt sich unmittelbar

aufs Fahrgefühl aus“, erklärt Patrick

Unterberger, Inhaber der beiden

Intersport-Geschäfte in St. Johann.

Deshalb liegt das Hauptaugenmerk in

der Zentrale im Ortskern sowie in der

Filiale bei den Eichenhof Liften auf

individuellem Bootfitting. Ziel ist es,

den Skischuh perfekt an den Fuß anzupassen.

Und dabei verlässt sich Patrick

mit seinem Team nicht nur auf die jahrelange

Erfahrung und das professionelle

Augenmaß, sondern auch auf modernste

Technik. Heißt: Mit 3D-Scanner

wird der Fuß des Kunden genauestens

vermessen. Der Clou: Auch jeder Skischuh

bei Intersport Patrick ist digital

vermessen.

SKISCHUHE MIT PASSFORM-

GARANTIE!

Der Kunde muss also nicht zig Skischuhe

selbst anprobieren, sondern

wartet auf das perfekte Fuß-Skischuh-

Match, das das System anhand der

eingescannten Daten errechnet und

vorschlägt. In 95 % der Fälle fühlt sich

dieser vom Algorithmus ausgewählte

Schuh dann auch in echt am besten an

und wird gekauft. Und für die optimale

Kraftübertragung gilt: Lieber eine

Größe kleiner als zu groß kaufen. „Der

Schuh muss knackig sitzen! Die Zehen

dürfen ruhig den vorderen Rand berühren,

denn bei gebeugten Knien rutscht

der Fuß zurück“, erläutert Patrick. Dazu

noch eine individuell angepasste Einlage

und der Skispaß ist vollkommen.

Auf geht’s zu Intersport Patrick Skischuhe

mit Passform-Garantie.

MEHR INFOS:

Intersport Patrick

Zentrale: Speckbacherstraße 17

Filiale: Winkl-Schattseite 6b,

Talstation Eichenhof Lifte

6380 St. Johann/Tirol

Telefon: +43 (0)5352 20730

www.intersport-patrick.at

19


ORTSBÄUERINNEN OBERNDORF MAGAZIN

EINE NEUE FAHNE VON FRAUEN FÜR FRAUEN

Feierliche Einweihung beim Erntedankfest

Als Höhepunkt des diesjährigen

Ernte-Dank-Festes

am 21. Oktober wurde die

neue Frauenfahne gesegnet.

Ortsbäuerin Claudia Landmann

konnte an diesem besonderen Festtag,

nach einjähriger intensiver Vorbereitungszeit,

im Namen aller Frauen stolz

und mit berührenden Worten die neue

Frauenfahne präsentieren und zur

Weihe begrüßen.

ZUR ERINNERUNG: Grund für die

Neuanschaffung war der Diebstahl der

Fahne im letzten Herbst.

So wurde nach der Festmesse die

neue Frauenfahne von Dekan Johann

Trausnitz geweiht. Den Fahneneid

leisteten Fahnenpate Peter Wörgartner

und Ehrenpatin Herta Hauser. Sie

übergaben die Fahne der Fähnrich-

Dame der Röcklgwandfrauen. Im

Anschluss wurden die Fahnenbänder

an die einzelnen Vereine vergeben

und der Fahnengruß vollzogen, bevor

die Ehrengäste Bürgermeister Hans

Schweigkofler, Landtagsabgeordneter

Josef Edenhauser, Vertreter der Firma

FahnenGärtner Mittersill sowie die

Fahnenpaten zu diesem feierlichen

Anlass sprachen.

Mit den Worten „Fahne, du hast mit

dem heutigen Tag im Pfarrhof ein

neues Zuhause. Wir Frauen werden die

Frauenfahne in Ehre halten und mit

Würde tragen“ zeigte sich Ortsbäuerin

Claudia Landmann sichtlich gerührt

und lud abschließend zur Agape.

ZUR FAHNE SELBST: Beinahe alles

ist anders Farbe, Größe, Motiv und

Aufschriften.

Auf der Seite mit dem roten Hintergrund

ist die Hl. Maria mit dem Jesuskind

im Arm und der Aufschrift „Hl.

Maria, bitte für uns!“ zu sehen, damit

sie immer schützend über die Frauen

wacht. Der Spruch wurde von der alten

Fahne übernommen. Die Kirche von

ihrer Rückseite mit dem Friedhof und

dem Friedhofstor ist auf der anderen

Seite auf hellbeigem Hintergrund

abgebildet. Da die Röcklgwandfrauen

nicht nur bei festlichen, kirchlichen

Anlässen ausrücken, sondern auch bei

Begräbnissen, ist das ein passendes

Motiv. „Oberndorfer Frauenschaft“ ist

die Aufschrift dieser Seite der Fahne.

Damit soll zum Ausdruck gebracht

werden, dass diese Fahne nicht nur für

die Bäuerinnen und Röcklgwandfrauen

steht, sondern für ALLE Frauen.

Von der alten Fahne übrig ist nur

noch die Spitze der Fahnenstange.

Diese wurde von der Firma Fahnen-

Gärtner, die diese Fahnenspitze für

ein ganz besonders Stück hält,

restauriert und poliert.

20


OBERNDORF MAGAZIN EIN STÜCK HEIMAT

HOFER BIO-WAGYU

Wir lieben Landwirtschaft wir lieben unsere Tiere

DAS JAHR 2018 WAR FÜR UNS SEHR

SPANNEND UND WAGYU-KUHL!

Vom Grillseminar am Hof zur

Steaktime im WIFI, ORF-Aufzeichnung

für "Land und Leute" und vieles mehr

ereignete sich rund um den Biohof der

Familie Hofer.

EINES DARF VERRATEN WERDEN:

2019 kündigen sich wieder einige

tolle Veranstaltungen rund um unsere

Biolandwirtschaft an!

Wir werden wieder auf unserer Homepage

und Facebookseite berichten,

informieren und ankündigen!

FLEISCH AB HOF

Wir haben ab 15.12.2018

wieder Wagyufleisch Dry Aged,

gekühlt ab Hof!

Bitte um Reservierung unter

0680 128 40 70!

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Tel. 0680 1284070 · ried1@tirol.com

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21


EIN STÜCK HEIMAT OBERNDORF MAGAZIN

SCHNEIDERBAUER

Arbeitsam und ideenreich

Spaziergänge führen oft

vorbei beim Schneiderbauer

der Familie Schroll und dem

großen Ziegenstall nicht

unweit des Hofes. Kinder zieht es

gerne dorthin zum „Goaßei schaun“.

VIER GENERATIONEN AM HOF

Am Hof leben und arbeiten vier

Generationen von der „Mam“ bis zu

den Urenkeln hilft jeder mit. Praktischerweise

kennen „die Jungen“ und

„die Alten“ im Stall und bei der Erntekette

jeden Handgriff. Lange führten

Wast und seine Gattin Monika den Hof

leidenschaftlich als Nebenerwerbsbetrieb.

Mittlerweile sind auch Sohn

Christian und seine Frau Barbara voll

im Einsatz und sprudeln vor Ideen.

Vor acht Jahren kauften sie 45 Ziegen.

Durch eigene Nachzucht sind es inzwischen

200 Stück, darum baute man

2015 den neuen Ziegenstall. Während

die Milchziegen dort untergebracht

sind, werden die Kitze direkt beim Hof

aufgezogen. Zwei- bis dreimal täglich

füttert Barbara sie, was jeweils etwa

zwei Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

LUSTIGE ANEKDOTE: Die Kitze

kommen normalerweise im Jänner zur

Welt. Da beide Bauern zu dieser Zeit

ihre Dienste dem Hahnenkammrennen

zur Verfügung stellen, beeinflusst man

durch eine Lichttherapie die Geißen,

sodass sie zu einem späteren Zeitpunkt

zu „bocken“ beginnen. So sind

auch die Männer zur „Geburtensaison“

wieder am Hof zur Stelle.

Jährlich gibt es sieben bis acht

Schlachtungen der männlichen Kitze.

Auch dabei legen die Bauersleute

selbst Hand an. Sie legen besonders

Wert darauf von der Aufzucht bis zum

Schlachten selbst dabei zu sein, um die

gute Qualität garantieren zu können.

Schließlich lassen sie das Kitzfleisch

unter anderem zu g’schmackigen

Kitzboxerln verarbeiten und geben es

an Privatpersonen und Gastronomiebetriebe

ab.

Einen großen Teil der Ziegenmilch

bekommt die Tirol Milch, einen Teil der

Schörgerer Andi, der daraus Schnittkäse

herstellt. Der Rest wird ab Hof

verkauft bzw. selbst zu Frischkäse,

Topfenkugeln oder „Meck im Speck“

verarbeitet.

Zudem halten die Schneiderbauern

seit heuer Weidemasthühner, die

direkt neben dem Ziegenstall ihren

Auslauf genießen. Alle vier Wochen

werden welche geschlachtet und auf

Vorbe stellung frisch ab Hof verkauft.

ERWERBEN KANN MAN ALLE

ERZEUGNISSE AB HOF

bzw. aus dem rund um die Uhr zugänglichen

Genussschrank direkt vor dem

Kitzstall. Diesen stellten die Bauern

auf um die Ziegenmilch an den Mann

und die Frau zu bringen, was vor allem

Kuhmilch allergiker schätzen. Die erwähnten

Topfenkugeln und Kitzboxerl,

sowie die „Goggei“ ihrer Hühner findet

man ebenso darin. Hausgemachte

Marmeladen und Schnäpse ergänzen

das Angebot, und Produkte benachbarter

und befreundeter Bauern erweitern

die Produktpalette.

„Die Waren ergänzen sich sehr gut.

Uns liegt das Miteinander besonders

am Herzen,“ meinte Barbara im Gespräch.

Sie befüllt den Genussschrank

täglich morgens frisch und vertraut

beim Bezahlen auf die Ehrlichkeit

der KundInnen. Es heißt: „Leute, die

Ziegenmilch trinken, sind vertrauenswürdige

Menschen.“

Fam. Schroll · Römerweg 29 · Oberndorf

0664/88961625 · familie.schroll@gmx.at

22


Ein Bericht von Katharina Harasser

REZEPT DER SAISON

Genusskiste ab Jänner 2019!

WAS IST EINE GENUSSKISTE?

Es ist ein Kisterl, das ausschließlich mit Lebensmitteln aus

unserer Region bestückt ist.

WEIHNACHTS-

STOLLEN

WELCHE LEBENSMITTEL SIND DRIN?

Von gut ausgewählten heimischen Produzenten werden

abwechslungsreiche Produkte beigefügt, z.B.: Ziegenmilchprodukte

(Schneiderbauer), Speck- & Wurstwaren,

Bauernbrot (Kircherbauer), Käse/diverse Kuhmilchprodukte

(Schörgerer), Eier, Nudeln, Honig, Marmeladen, saisonale

Produkte div. Kräuter, Gemüse, Obst, Apfelsaft, uvm.

WIE GELANGT MAN ZUM KISTERL?

Ein Anruf bei Familie Schroll genügt und schon wird die

Genusskiste 14-tägig vor die Haustüre, bzw. an den

gewünschten Lieferplatz persönlich zugestellt.

WIE VIEL KOSTET EIN KISTERL?

Der Warenwert beträgt immer € 20,-, wobei die Lieferung

frei Haus als Dankeschön unsererseits gilt.

WAS SOLLTE MAN SONST NOCH WISSEN?

Das Kisterl ist eine kleine Box mit Kühlakkus, die jedes Mal

mit verschiedenen Produkten befüllt wird. Wir sind sehr

flexibel. Falls jemand auf Urlaub ist, oder nur einmal im

Monat beliefert werden möchte: kein Problem.

Wir sind bestrebt, dass all unsere Produkte, die von

uns und unseren Freunden selbst mit viel Liebe gemacht

werden, an Leute gelangen, die Heimisches schätzen.

UNSER ZIEL: "Gutes, auf kurzem Weg vom Hersteller zum

Genießer zu bringen."

ZUTATEN:

50 dag griffiges Mehl

18 dag Staubzucker

½ Pkg. Backpulver

25 dag Butter

1 Pkg. Topfen

2 große Eier

Rum, Rosinen, Walnüsse oder

Mandeln (je nach Geschmack)

ZUBEREITUNG:

Zu Beginn Mehl, Butter, Backpulver, Staubzucker

und Eier vermengen und gut verkneten.

Den Topfen und die restlichen Zutaten

dazugeben und erneut verkneten. Die Masse

ist relativ weich. Daraus zwei Stollen formen

und bei 160° Heißluft ca. 40 min backen.

Zuletzt mit etwas zerlassener Butter

bestreichen und mit Staubzucker bestreuen.

Gegebenenfalls in Folie einwickeln.

FRISCHES HÜHNERFLEISCH zum letzten Mal

vor der Winterpause gibt es wieder ab 15. Dezember!

Wer sein Glück versuchen will, sollte sich beeilen um eines

der g‘schmackigen Freiland-Weide-Hendln zu ergattern!

Gutes Gelingen!

Ein friedliches Weihnachtsfest und

ein gutes Neues Jahr 2019 wünschen euch

die Bäuerinnen

23


AUS DER PFARRE OBERNDORF MAGAZIN

PFARRAUSFLUG

Auf den Spuren des ehemaligen Kooperators Martin Schmid

AM NATIONALFEIERTAG,

dem 26. Oktober 2018, fand der diesjährige

Pfarrausflug statt. 50 Personen

folgten der Einladung der Pfarre.

Es ging nach Oberrieden im Landkreis

Unterallgäu in Bayern Heimat

unseres ehemaligen Kooperators

Martin Schmid, der die Reisegruppe

auch begleitete.

DAS ERSTE ZIEL WAR OBERRIEDEN,

wo alle herzlichst von der Familie

Schmid empfangen wurden und eine

kurze Pause beim Elternhaus des

Kooperators verbrachten. Dort konnte

auch sein Primizkreuz bewundert

werden, das an das denkwürdige

Ereignis des Unterallgäuers erinnert.

Im Anschluss wurde in der Kirche

St. Martin in Oberrieden ein Gottesdienst

gefeiert.

WEITER NACH OTTOBEUREN

Gestärkt von köstlichem Mittagessen

und warmen Sonnenstrahlen führte der

Weg weiter nach Ottobeuren. Ein Meisterwerk

des Barocks die prunkvolle

Basilika Ottobeuren wurde besichtigt.

Eine interessante Kirchenführung

gewährte Einblick in die Geschichte

dieser Basilika. Anschließend blieb Zeit

für einen Besuch im Klosterladen sowie

für einen Spaziergang durch den Ort.

Bevor die Heimreise angetreten wurde,

ließ die Reisegruppe den Tag gemütlich

bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Mit einem herzlichen VERGELT’s GOTT

bedankt sich der Pfarrgemeinderat

bei allen Teilnehmern, dem Busfahrer

Hannes von der Fa. Wechselberger,

Martin Schmid und seiner Familie für

den gelungenen Ausflug.

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www.immo-raiffeisen-going.at

Going am Wilden Kaiser

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Rosalinde Schreder

Tel. 05358/2078/560


OBERNDORF MAGAZIN WIE DAS LEBEN SPIELT

17 JAHRE AUF DER SUCHE NACH DEM BRUDER

Verfrühtes Weihnachtswunder für Meinhard Tönig

Vor ziemlich genau einem

halben Jahr glaubte Meinhard

Tönig seinen Augen

nicht zu trauen. In seinem

Postkastl fand er ein großes weißes

Briefkuvert, per Hand beschriftet mit

norwegischem Absender.

„Vielleicht irgendeine Werbung?

Ich war immerhin schon fünfmal in

Norwegen. Ein Land von dem mein

verstorbener Vater immer schwärmte.

Er war dort im Krieg am Flughafen

Værnes in Trondheim stationiert,

kam zum Glück nie wirklich in direkte

Berührung mit dem Feind. Die Versorgung

war gut und damit war er in einer

vergleichsweisen guten Situation“,

so Meinhard. Der Inhalt des Kuverts

war alles andere als Werbung: „Lieber

Meinhard! Mein Name ist Torbjørn. Ich

bin am 26. Dezember 1944 in Skatval/

Norwegen geboren …“

Fast bis ans Sterbebett seiner Mutter

gab es ein großes Geheimnis für

Torbjørn. Das seines Vaters! „Meine

Mutter hat mir kurz vor ihrem Tod

2001 erzählt, dass mein Vater ein Soldat

aus Tirol war und die beiden eine

verbotene Liebe führten …“ Meinhard

las weiter und traute zuerst der Sache

nicht so recht. Dem Brief war ein Foto

beigefügt. Das war die Bestätigung,

erkannte er doch Manfred Tönig seinen

eigenen Vater in jungen Jahren.

Der junge Soldat Manfred wurde vor

Kriegsende von Trondheim abgezogen.

Zurückgekehrt nach Osttirol

wusste er sein Leben lang nichts von

der Existenz seines ältesten Sohnes.

Die junge Norwegerin Aslaug, von ihrer

Familie damals wegen der Schande

„eines Tyskerbarna (Deutschen-Kind)“

verstoßen, verheimlichte ihrem Sohn

dessen Vater! Mütter von Kriegskindern,

deren Väter als Wehrmachtssoldaten

ins Land kamen, wurden verachtet

und führten ein Schattendasein.

Aslaug versuchte zu vertuschen, wer

der Vater ihres Kindes war. Obwohl sie

Die Geschwister Tönig mit ihrem Halbbruder Torbjørn (Bildmitte)

Manfred Tönig's Foto aus der Briefbeilage

alles für ihren Sohn gab, kam Torbjørn

mit ca. vier Jahren zu einer Pflegefamilie,

die ihn aufopfernd annahm. Mit

sieben Jahren holte ihn die Mutter

wieder zu sich, trotz vieler Umzüge

schlugen die beiden sich durch. Aslaug

gründete eine neue Familie und

ermöglichte ihrem Sohn sogar eine

Ausbildung in England.

Für Torbjørn begann nach dem Tod

seiner Mutter und dem Bekanntwerden

der Identität seines Vaters die

Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Die Forschung nach den eigenen Wurzeln

sollte 17 Jahre dauern. Einer der

Söhne des mittlerweile 73-jährigen

Norwegers konnte über eine deutsche

Organisation Name und eine Adresse

in St. Veit in Osttirol ausfindig machen,

der ursprünglichen Heimat von Meinhard

Tönig.

Daraufhin ging es Schlag auf Schlag:

Nach einigem Schriftverkehr und

Telefonaten kam es bereits im Juli zur

Zusammenkunft der neu gefundenen

Familien. Auf der großen Terrasse der

Tönig‘s wurde ein Kennenlernfest mit

der Großfamilie gefeiert. Auch die

drei Schwestern von Meinhard sind

im Bezirk Kitzbühel verheiratet. Trotz

einiger Sprachbarrieren war die Freude

auf beiden Seiten riesengroß! Ein

Wiedersehen ist gesichert.

Torbjørn teilt sein Schicksal mit Tausenden,

deren Väter Wehrmachtssoldaten,

Kriegsgefangene oder Soldaten

der Alliierten waren. Für die wenigsten

gibt es leider ein ähnliches ‚Happy

End‘. Über das verfrühte Weihnachtsgeschenk

freuen wir uns mit Meinhard

und seinem Halbbruder! TH

25


DARAUF KÖNNEN SIE AUFBAUEN…

Wir sind Ihr Partner für alle Bauarbeiten rund um Ihr

Eigenheim. Dabei unterstützen wir Sie bereits bei der Planung

sowie der Auswahl der verwendeten Materialien. Unser

Handwerker-Team kümmert sich anschließend um die

Lieferung sowie den Einbau vor Ort.

• Ausführung von Neu-, Zu- und Umbauten

• Fassadensanierungen

• Thermische Sanierung

• Instandsetzungen

• Errichtung einer Gartenmauer oder eines Carports

• Umbau- und Fundierungsarbeiten aller Art

• Verlegen von Betonplatten für Terrassen oder Garagen

• Fertigung von Rohbauten für Einfamilienhäuser

• Abbrucharbeiten aller Art

• Errichtung von Fundamentplatten und vieles mehr…

„Wir sind Ihr kompetenter

Partner im Thema Bauen“

Arifovic Bau GmbH

Kaiserstraße 29 / 1.Stock - 6380 St.Johann in Tirol

Mobil: +43/664-3123769 - Mail: info@arifovic-bau.at

Homepage: www.arifovic-bau.at


Tanja fragt nach

OBERNDORF MAGAZIN ZUAGROASD

ZUAGROASDE OBERNDORFER

Juliane, Slobo und Fleur wie kamt ihr hier her, wie geht's euch?

JULIANE HOFFMANN

Ich wurde im März 1979 im wunderschönen

Thüringen geboren. Dort

habe ich den Beruf einer Konditorin

gelernt. Schon als Kind wollte ich

später ‚wenn ich groß bin‘ Kuchen

backen. Nach meinem Gesellenjahr

bin ich in Frankfurt/Main als Patissier

in die Gastronomie eingestiegen. Im

Mai 2005 verschlug es mich mit meinem

Mann des Berufes wegens nach

Oberndorf. Von Anfang an fühlten

wir uns hier sehr wohl. Oberndorf

ist idyllisch gelegen und doch nicht

weit weg vom Schuss.Hier begannen

wir unseren Nestbau, heirateten und

gründeten eine Familie.

Unsere Familien und Freunde verbringen

sehr gern ihre Urlaube und

Ferien bei uns, da es Sommer wie

Winter einfach toll hier ist. Einige

von euch kennen vielleicht meine

selbst gemachten Marmeladen, die

es z. B. beim Linsinger zu kaufen gibt.

Ihr findet meine ‚Jules Marmeladen‘

auch auf Facebook. Die Natur, die

frischen Beeren und das Obst aus

der direkten Umgebung nutze ich,

um daraus kleine Köstlichkeiten zu

zaubern.

SLOBODAN MITROVIC

Vor fast 30 Jahren bin ich, gebürtiger

Serbe, mit meiner Freundin Vesna

nach Kitzbühel gekommen, um zu

arbeiten und Tirol kennenzulernen.

Die Unruhen in Jugoslawien und der

Bürgerkrieg 1991 haben uns veranlasst,

hier zu bleiben. Bald kamen

Tochter Marija (studiert Slawistik

und ist derzeit in Amerika) und Sohn

Petar (arbeitet beim Egger) zur Welt.

Seit 1994 bin ich im HWK beschäftigt

und wohne im Hochhaus. Beim FCO

habe ich mich sehr engagiert: als

aktiver Spieler, Kindertrainer, Trainer

der Kampfmannschaft, Damentrainer.

Eine schöne Zeit!

Ich habe viele nette Leute kennengelernt

und Freunde gewonnen. Ich

fühle mich hier sehr wohl und bin

glücklich. Die vielen Sportmöglichkeiten

im Ort begeistern mich als

ehemaligen Sportlehrer sehr. Nach

wie vor liebe ich das Schifahren im

Winter oder Hallenhockey mit alten

Kumpels vom ‚Bunker‘. Heute lese

ich gern, reise, liebe Natur und Musik

und fotografiere gern, bin Mitglied

beim Knappen- und Schiessverein

und nach wie vor im Herzen beim

FCO. Meine alte Heimat besuche ich

zweimal pro Jahr.

FLEUR CHALÉAT

Als junge Tänzerin habe ich eine

klassische Ballett-Ausbildung am

Konservatorium Paris genossen und

über Stationen im Konservatorium

Lyon, der Folkwang-Hochschule

Essen/Wuppertal (Pina Bausch)

danach noch europaweit getanzt.

Von Hamburg aus nach Oberndorf

sind mein Mann und unsere beiden

Kinder (11 und 7 Jahre) im letzten

Jahr aus beruflichen Gründen

gekommen. Neben der fantastischen

Bergwelt, den wirklich erlebbaren

Jahreszeiten und der Naturverbundenheit

der Tiroler gefällt uns hier

besonders die hohe Lebensqualität,

das unkomplizierte Miteinander und

der liebevolle Empfang der Oberndorfer!

Letztes Jahr habe ich wieder begonnen

Tanzkurse für Kinder zu geben

und freue mich darüber, dass wir

damit in unserem Dorf schon bei

den Kleinsten spielerisch Bewegung,

Koordination und Kreativität fördern!

Besonders gespannt bin ich für 2019

auf mein nächstes Projekt, ich werde

“Gyrotonic” als neues Trainings- und

Reha-Konzept anbieten!

27


KARRIERE MIT LEHRE OBERNDORF MAGAZIN

DANKE AN UNSERE LEHRLINGE

Die Firma EGGER möchte sich im Zuge des 2. Tag der Lehre bei allen

Lehrlingen sowohl bei aktuellen als auch ausgelernten bedanken.

Lehrlingsausflug 2018 Stahlwelten in Linz

FOTOS: EGGER Holzwerkstoffe

Lehrlinge: v.l. Benjamin, Julia, Christoph

Christian Daxer, Instandhaltungsmeister

bei EGGER

Bist du auf der Suche nach einer

Ausbildung mit Zukunftsaussichten?

Dann bist du bei

EGGER genau richtig! Denn

hier treffen Handwerk auf High-Tech,

Tradition auf Trendbewusstsein und Erfahrene

auf Entdecker.

Die Stichworte Dynamik, Loyalität,

Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen

stellen die zentralen Werte des

Familienunternehmens dar. Am 03. und

04. Oktober fand der 2. Tag der Lehre

bei EGGER in St. Johann in Tirol statt,

wo Interessierte die Möglichkeit hatten,

einen Einblick ins Unternehmen

zu bekommen. In der Zeit von 16:00

bis 19:30 Uhr informierten sich die Besucher

bei einer gemütlichen Verpflegung

gezielt über die EGGER Lehrlingsausbildung.

Informationsmaterial und

ein kleines Give Away rundeten das

ganze Programm ab.

DEIN WEG ZUR LEHRE BEI EGGER

EGGER FÖRDERT WEITERENTWICK-

LUNG KARRIERE BEI EGGER

Fachspezifische Ausbildung, Soft Skills,

Führungsprogramme bei EGGER zu

arbeiten heißt ständig dazuzulernen. In

jedem Mitarbeiter stecken Stärken und

Potenziale, die wir gezielt fördern. Ein

gutes Beispiel hierfür ist unser langjähriger

Mitarbeiter Christian Daxer,

Instandhaltungsmeister bei EGGER.

Seine Karriere hat mit einer Lehre als

Maschinenbautechniker im Jahr 1989

bei uns begonnen. Dieses Tätigkeit

übte er noch zehn weitere Jahre nach

seiner Abschlussprüfung aus, bis er

schließlich die Möglichkeit bekam, die

Position des Instandhaltungsmeister

zu übernehmen. Bei der hierfür nötigen

Werksmeister Ausbildung in Salzburg

unterstützte ihn die Firma EGGER

auch monetär. Herr Christian Daxer soll

unseren zukünftigen Lehrlingen und

EGGER Nachwuchskräften als Vorbild

Teilnahme an Berufspraktischen Tagen als Grundvoraussetzung

für die Bewerbung

Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen (Motivations-/ Anschreiben,

Lebenslauf und Abschluss- bzw. Halbjahreszeugnis

Vorauswahl mittels Bewerbungsunterlagen, Interessensanalyse

und im Anschluss ein persönliches Gespräch

Ca. 1 Woche nach persönlichem Gespräch Mitteilung der Auswahl

(sowohl telefonisch als auch schriftlich)

dienen und zeigen, dass die Zufriedenheit,

Entschlossenheit und Motivation

unserer Mitarbeiter die Basis für unseren

Wachstum bildet. Mit vielfältigen

Aufgabenbereichen, attraktiven Zusatzleistungen

und individuellen Entwicklungschancen

gelingt es uns, den

Einsatz unserer Mitarbeiter zu fördern

und sie langfristig im Unternehmen zu

halten.

EGGER UND OBERNDORF

An unseren Standorten gehören wir zu

den attraktivsten Arbeitgebern der Region.

Unser Stammwerk in St. Johann

in Tirol gehört zu einem Teil der Gemeinde

Oberndorf an. Die Firma EGGER

verbindet neben der territorialen Zugehörigkeit

auch die Vielzahl an Mitarbeitern,

die in der kleinen Gemeinde

wohnhaft sind. In diesem Sinne möchte

sich das Familienunternehmen bei allen

Lehrlingen und Fachkräften recht

herzlich für die gute und teils langjährige

Zusammenarbeit bedanken.

FÜR RÜCKFRAGEN:

FRITZ EGGER GmbH & Co. OG

Holzwerkstoffe

Susanne Wallner

Weiberndorf 20

6380 St. Johann in Tirol

Österreich

T +43 5 0600-10165

susanne.wallner@egger.com

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OBERNDORF MAGAZIN REGIONALES HANDWERK

Vom Feinsten!

Eine Einrichtung, die auf der Zunge zergeht ...

Wenn delikates Schokoladenhandwerk

und edles Holzhandwerk

miteinander

verschmelzen, kommt das neueste

Erfolgsprojekt der Hofas dabei heraus!

FEINSTE CONFISERIE TRIFFT AUF

FEINSTES HANDWERK

Erst die Berger Confiserie in St. Johann

in Tirol, dann „Bergers Feinheit“ (ein

eigenes Haus nur für Schokolade

in Lofer) und jetzt der neue Berger

Store in Graz alles eingerichtet vom

Feinsten mit Maßarbeit der Tischlerei

Sepp Hofer! Offensichtlich haben die

Oberndorfer Holzliebhaber auch eine

große Schwäche für handgeschöpfte

Schokolade ... Doch, bevor sie die

süßen Sünden in der Steiermark so

richtig genießen konnten, hatten sie

zunächst einen straffen Zeitplan einzuhalten.

Denn der Berger Store liegt

mitten in der Altstadt von Graz. Heißt:

Die edle Hofer-Einrichtung konnte nur

von 6 bis 10 Uhr geliefert und montiert

werden!

DAS ERGEBNIS?

Ein Hochgenuss für die Sinne! Wie alle

Berger-Geschäfte ist auch der Grazer

Store ein Traum aus Schokolade und

Holz: hier der hochwertige Boden in

Eiche mit Ast, weiß geölt ... dort die

runden Tische, ebenso in geschmackvollem

Weiß, dazu die scheinbar

schwebende Warentheke in Nuss

(Holz, nicht Schoki, eh klar!), überall

kleine, feine mit LED hinterleuchtete

Nischen, mit Stoffen bezogene Tafelwände

(für die Schokotafeln), exquisite

Nussrahmen und Fächer ... ja, so klingt

es, wenn eine Einrichtung auf der

Zunge zergeht.

Am besten erleben Sie das Gefühl live

vor Ort in einem der drei Berger-

Hofa-Schokoläden!

SEPP HOFER · 6372 Oberndorf in Tirol · Pass-Thurn-Straße 3 · Tel. 05356 62994 · info@sepp-hofer.com · www.sepp-hofer.com

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TOURISMUS NEWS OBERNDORF MAGAZIN

REGION ST. JOHANN IN TIROL

RÄUMT BEI TIROLISSIMO AB

"Mein Yapadu" Werbekampagne erhält

3 Tirolissimo Auszeichnungen

WER KLEBT,

GEWINNT!

In der Region St. Johann in Tirol

warten große und auch kleine

Glücksmomente ... und wer klebt,

gewinnt! Unter diesem Motto

startete die Region die Region

St. Johann in Tirol die große Yapadu

Aufkleber Aktion.

Mit der Werbekampagne

„Mein Yapadu“ rund um

das Thema „Glück“ konnte

der Tourismusverband

einen der Hauptpreise des Abends

ergattern und so aufzeigen, dass das

Thema „Glück“ schlussendlich wirklich

in der Region angekommen ist.

Auch die aus 4 Teilen bestehende

Videoreihe mit Poetry Slammer Lars

Ruppel, welcher über unterschiedliche

Aspekte des Reisens in der Region

St. Johann in Tirol dichtet, konnte in

der Kategorie „Visual / Video Spot“

die Konkurrenten ausstechen und

war somit die 2. Trophäe des Abends

für den Tourismusverband.

Zur großen Überraschung der Anwesenden

wurde dieses Jahr auch der

goldene Tirolissimo, der „Grand Prix“

für besonders herausragende, innovative

Projekte vergeben auch dieser

Award ging an die Region St. Johann in

Tirol und Tom Jank.

Jetzt Video anschauen

www.kitzalps.cc/casevideo

• Aufkleber gut sichtbar am

Fahrzeug anbringen

• Yapadu-Botschafter werden

• Foto vom Aufkleber einsenden

& tolle Preise gewinnen

Die Aufkleber können in den

Tourismusbüros St. Johann in Tirol,

Oberndorf, Kirchdorf und

Erpfendorf abgeholt werden ...

solange der Vorrat reicht!

www.meinyapadu.tirol/gewinnspiel


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OBERNDORF MAGAZIN DEN HIMMEL ZU FÜSSEN

ER SPIELT MIT

DEM FEUER

Pyrotechniker Frank Lang

WENN RAKETEN IN DEN HIMMEL STEIGEN und die

Berge im Schein der Flammen leuchten dann ist er erfahrungsgemäß

nicht weit weg. Frank Lang ist Pyrotechniker,

einer der besten Österreichs. Für die Inszenierung des

Lichts ist er Feuer und Flamme.

ES SIND WAHRE SPEKTAKEL, die Frank Lang inszeniert.

Bereits als Kind war der Oberndorfer (gebürtiger Fürther)

vom Spiel mit dem Feuer fasziniert. 2008 machte Frank

seine Leidenschaft dann endgültig zum Beruf und bringt

das Firmament seither regelmäßig zum Leuchten nicht

nur in Tirol, sondern weit über die Landesgrenzen hinaus.

BEKANNT IST FRANK LANG vor allem für seine auf Musik

abgestimmten Lichtkompositionen. Eine Fähigkeit, die

nicht nur höchste Konzentration, sondern vor allem exakte

Vorbereitung fordert. An die vier Tage ist Frank mit der

Planung und dem Aufbau eines Großfeuerwerks beschäftigt:

bis ins letzte Detail müssen Steigzeiten berechnet

und Effektzeiten berücksichtigt werden. Wenn das vollendete

Werk schließlich den Himmel zum Lodern bringt, ist

Foto: Paul Dahan

auch der Pyrotechniker selbst jedes Mal aufs Neue fasziniert.

Was sich dem Zuschauer bietet, wenn Frank Lang aus

seinem pyrotechnischen Repertoire schöpft, ist ein Erlebnis

der Extra klasse. Eine Kostprobe gibt’s für die Oberndorfer

alljährlich bei der Neujahrsfeier. Schauen Sie sich das an!



VORSCHIESSEN!

Produktvorführung am 26.12. um 17 Uhr im Hartsteinwerk!

UNSERE FÜSSE TRAGEN

UNS DURCHS LEBEN

... darum sollten wir sie pflegen!

LIEBE LESER!

In meinem kleinen Studio mit "kaiserlichem Ausblick",

biete ich alles rund um Hand und Fuß.

Von Maniküre, Pediküre, über medizinische Fußpflege und

einfache Fuß/Handmassage, bis hin zum Lackieren der

Fingernägel/Zehennägel, ist bei mir alles möglich.

Termine nach Vereinbarung und auch gern nach 18 Uhr!

Auf Wunsch ist auch ein Hausbesuch möglich!

Ich freue mich auf Deinen Anruf

Euer Christoph

CHRISTOPH´S FUSSPFLEGE

Rissberg 34 · 6372 Oberndorf in Tirol

Tel. 0664/5346499 · E-Mail c.alfreider@gmx.at

www.christophs-fusspflege.at

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FOTORÜCKBLICK OBERNDORF MAGAZIN

LEONHARDIRITT

Der Herbst verwöhnte auch die Veranstalter des 8. Leonhardiritts

mit viel Sonnenschein. 30 Reiter und 7 Kutscher

waren live vor Ort. Auch unser ehemaliger Kooperator

Martin Schmid hielt sein Versprechen, kam auf Besuch aus

Kramsach und segnete Pferde und Reiter.

KIGA-TAXIFAHRER GEHT IN PENSION

Nach 20 Jahren und zig unfallfreien Kilometern als

Chauffeur der Kindergartenkinder geht Sepp Schmidl

mit Jahresende in Pension. Wir wünschen viel Freude im

neuen Lebensabschnitt! Ab Jänner 2019 fährt dann die

Firma VIP Taxi.

MOPEDMARATHON

Ende September ging der 2. MM des MSC Oberndorf über

die Bühne. Der Sieg ging an die Teams mit den meisten

Runden in der vorgegebenen Zeit. Das Kramerwirt Racing

Team musste nach 99 Runden und 8 Runden Vorsprung

auf den 2. mit technischem Defekt aufgeben.

OFFENES DORFSCHIESSEN

Beim 8. Dorfschießen gaben 163 Teilnehmer 6140

Schüsse ab. Die Mannschaftswertung gewann das Team

Raiffeisen Bank, den schönsten 10er auf die Königscheibe

schoss Josef Edenhauser mit einem sagenhaften 2,2-Teiler,

im Bild mit Vorjahressieger Andreas Jöbstl.

PFARRE: NACHT DER 1000 LICHTER

Mit der "Nacht der 1000 Lichter" lud die Pfarre erstmals

zu einer besinnlichen Einstimmung auf Allerheiligen ein.

Der Lichterweg führte in der Kirche durch verschiedene

Impuls Stationen, die von schönen Taizé Liedern begleitet

wurden und zum Trauern, Beten und Danken einluden.

OBST UND GARTENBAUVEREIN

Die Äste der Obstbäume bogen sich heuer unter dem

Gewicht der Äpfel. Nach dem Frost 2017 haben die Bäume

2018 abgeworfen, was letztes Jahr nicht da war.

Die Presse des Obst- und Gartenbauverein lief mehrere

Wochen auf Hochtouren.

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Von Hannes Nothdurfter

OBERNDORF MAGAZIN HERBST 2018

OLDIES AUSFLUG WOCHENBRUNN

Den Wilden Kaiser aus nächster Nähe sehen und Erinnerungen

wach werden lassen. Unter diesem Motto genossen

24 Bewohner der Pflegeheime Oberndorf und St. Johann

sowie 26 freiwillige Helfer die Wochenbrunner Alm in

Ellmau.

NIKOLAUS IN OBERNDORF

Es scheint, dass Oberndorf ein ziemlich braver Ort ist: Toifi,

Kramperl und Ganggerl liefen in allen Nachbargemeinden,

nicht in Oberndorf. Der Nikolaus kam dann aber doch:

Anfang Dezember zog er von Engerln begleitet mit dem

Norikergespann im Dorfzentrum ein.

VIDEODREH

Viel los war auch im Herbst bei unserer Musikkapelle. Ein

Ausflug führte nach Budweis und Prag, außerdem wurde

ein Wochenende des sonnigen Oktobers für einen Videodrehtag

mit Kameramann Niki Waltl genutzt. Man darf auf

das Ergebnis gespannt sein.

SPENDE FÜR LEON

Spendenübergabe vom Grillfest im Oberndorfer Liftradl,

das von Sabrina Weißbacher und Freunden für den jungen

Leon initiiert wurde. Über 12 000 Euro fließen in ein

Forschungsprojekt mit dem Ziel, diese Krankheit Syngap1

Syndrom irgendwann heilen zu können.

MICHAEL DAXER

Tischler & Möbelhandel

Oberndorf · Bichlhofweg 2

Tel. 0664 43 330 81

E-Mail: mich.daxer@gmail.com

33


VEREINE OBERNDORF MAGAZIN

EISSCHÜTZEN

Neuer Vorstand

Dorfwirt

Das Traditions-Gasthaus

OBERN DORFS EISSCHÜTZEN trafen sich Ende

November zur Jahreshauptversammlung beim Neuwirt.

Sie endete mit Wechseln an der Spitze des Vereins.

Am Beginn wurde mit einer Trauerminute Kassier

Johann Spiegl gedacht, der sein Amt bis zum Ableben

im November gewissenhaft führte. Nach den Tätigkeitsberichten

legten Christian Stöckl (Obmann) und

Janet Rosenkranz (Schriftführerin) ihre Ämter zurück,

beide waren über Jahre im Vorstand vertreten.

Neuer Obmann ist Franz Singer seit Kindheitstagen

Mitglied er hat sich in den letzten Jahren vor allem

um die Schülermeisterschaften gekümmert. Er gab die

kontinuierliche Nachwuchsarbeit als primäres Ziel aus.

Stellvertreter bleibt Georg Brunner.

Die Schriftführung bleibt in weiblicher Hand, Sabine

Trabi wird dabei von Lisa Thaler und Laura Stöckl unterstützt.

Die Kassa übernimmt Irmi Aschaber mit Stellvertreter

Sepp Thaler. Der langjährige Bahnmeister Franz

Eibl übergab „die Buh“ an Manfred Hörl.

VOLKSBÜHNE

Mörderisches Abendmahl

IM GASTHOF HOTEL EISERNE HAND, in Fieberbrunn,

spielte die Oberndorfer Volksbühne zum vierten Mal

unter dem Motto "Mörderisches Abendmahl".

Da ein Gastro-Theater nicht auf der Bühne, sondern inmitten

der Gäste gespielt wird, durfte das Publikum in

vier ausverkauften Vorstellungen, wieder Teil des Stückes

werden. Neben der kniffligen Aufgabe zu erraten,

wer den indischen Spüler ermordet hat, durften die

Gäste ein Vier-Gänge-Menü genießen und auch ihre

Lachmuskeln wurden strapaziert.

Die Veranstaltung fand in den letzten Jahren mehr und

mehr Anklang ein weiteres "mörderischen Abendmahl"

im Herbst 2019 sollte garantiert sein.

Nach einer Überlieferung verfügte der

Dorfwirt schon im Jahr 1816 (!) über

„2 Fremdenzimmer mit oder ohne Licht

für die Durch reisenden“.

Die Zeiten haben sich mittler weile geändert, das

Gasthaus wurde auch mehrere Male umgebaut, zuletzt

1998, wobei auf die Erhaltung des Wirtshauscharakters

der Bewahrung der gemütlichen Atmosphäre seit jeher

großes Augenmerk gelegt wurde.

RAFFINIERTE SCHMANKERL MIT AUSGEWÄHLTEN

HEIMISCHEN ZUTATEN

Im Restaurant des Traditions-Gasthauses werden

besonders regionale sowie österreichische Schmankerl

raffiniert mit ausgewählten heimischen Zutaten zubereitet.

Gäste fühlen sich rundherum wohl in der großen

Gaststube mit handgeschmie deten Lustern, in der urigen

Hagerstube, im Weinkeller oder in der Stadlbar gleich

nebenan. Im Sommer lädt der Gastgarten zum Verweilen

ein, hier entspannt und genießt man!

Für Hochzeiten, Taufen, Fami lien feiern bietet sich der

Dorfwirt mit über 150 Sitzplätzen optimal an. Bei der

Organisation ist die Familie Strobl gern behilflich.

TRADITIONS-GASTHAUS DORFWIRT

Familie Strobl · Josef-Hager-Straße 17 · Oberndorf in Tirol

Tel. 05352/62924 · info@dorfwirt.tv · www.dorfwirt.tv

RESTAURANT · ZIMMER · STADLBAR · ALMHÜTTE

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OBERNDORF MAGAZIN VEREINE

JOSEPH-HAGER-SCHÜTZENKOMPANIE

Jahreshauptversammlung und Jubiläum der Sportschützengilde

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft

wurden mit der Speckbacher-Medaille

geehrt: Hubert Schett, Heinz Trabi

und Josef Hauser. Die Marketenderinnen

Anna-Maria Hauser und Kerstin

Fischer erhielten ihre Urkunde für

10-jährige Kompaniezugehörigkeit.

Schützenwirtin Elfriede Hauser wurde

mit der Margarethen-Medaille des

Bundes der Tiroler Schützenkompanien

ausgezeichnet.

O

berschützenmeister Ing.

Jochen Brunner, Obmann

Hans Brandstätter und

Hauptmann Josef Strobl

berichteten über Ausrückungen und

hervorragende Leistungen.

Hervorgehoben wurde der junge

Hannes Riedmann, der die Schützenkette

wieder nach Oberndorf brachte.

Kassier Klaus Treichl freut sich über einen

zufriedenstellenden Kassastand.

Die Jungschützenbetreuer Meinhard

Tönig und DI Christian Hopfensperger

geben ihr Amt nach mehr als 20-jähriger

Tätigkeit ab. Lukas Strobl und Andreas

Eppensteiner sind die Nachfolger.

Folgenden Gründungsmtgliedern

wurde eine Urkunde und die goldene

Andreas-Hofer-Medaille überreicht:

Ehrenhauptmann Paul Landmann sen.,

Hauptmann Josef Strobl, Josef Frei,

Oswald Hopfensperger,

Alois Oberhauser, Stefan Hofer,

Christian Nothdurfter, Franz Höck,

Peter Wimmer und Thomas Zaggl.

Die Jungschützen Hannes Riedmann

und Mathias Friedl erhielten für das

3-malige Erreichen des goldenen

Schießleistungsabzeichens jeweils das

Abzeichen „Gold mit Kristall“.

Vor 25 Jahren wurde beschlossen,

zusätzlich eine Schützengilde zu

gründen. Das heurige Jubiläum wurde

von Jochen Brunner zum Anlass genommen,

bei einer kleinen Feier einen

Rückblick über diese Zeit zu geben. Im

Mittelpunkt standen die Personen, die

die Sportschützengilde mitbegründet

und geprägt haben. Mit Bildern aus

Vergangenheit und Gegenwart rief

man die Erfolge der Mitglieder in Erinnerung.

Gleichzeitig wurden verdiente

Sportschützen der Gilde geehrt. HN

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VEREINE OBERNDORF MAGAZIN

Von Arthur Huber

KNAPPENVEREIN REROBICHL

Viel los beim jüngsten Verein Oberndorfs

Seit rund vier Jahren baut der Knappenverein im Keller

des Pflegeheims auf einer Fläche von 230 m² ein

Museum auf, das den Rerobichler Bergbau wieder in

das Blickfeld der Bevölkerung bringen will.

Hauptaugenmerk wird auf den historischen Bergbau von

1540 bis 1774 gelegt, als Oberndorf mit dem damals tiefsten

Schacht der Welt Berühmtheit erlangte. Aber auch die

Versuche einer Wiedergewältigung (Bergmannssprache) im

19. und 20. Jahrhundert werden dokumentiert. Großes Augenmerk

wird auch auf die Dokumentation und Erforschung

des Lebens und Wirkens des aus Oberndorf stammenden

Reichsritter Bartholomäus Ludwig Edler von Hechengarten

gelegt, der als sechsjähriger Bartl Hechengarten auf dem

Rerobichl seine bergmännische Laufbahn begann.

SINNLICHE

WOHNHARMONIE.

TUT EINFACH GUT.

Die Smart Mix-Philosophie von Josko.

Überzeugende Wohnharmonie die man

in jedem Detail spürt: Fenster, Hausund

Innentüren sowie Naturholzböden

in harmonischer Übereinstimmung.

Ihr Josko Partner

Reinhard Zehentner

6380 St. Johann i. T.Almdorf 9

0664.383 18 63

gebe1@sbg.at

LANGEN NACHT DER MUSEEN

Um die genannten Ziele zu erreichen, nahm der Knappenverein

mit dem Rerobichl-Museum heuer erstmals an der

„Langen Nacht der Museen“ am 06.10.2018 teil. Und die

Rechnung ging auf: die rund hundert Besucher waren von

dem Gezeigten begeistert. Manche gingen allein von einem

Exponat zum anderen, die meisten aber ließen sich von Ing.

Gerd Kohler oder Kustos Arthur Huber führen und erhielten

zu den Ausstellungsstücken auch entsprechende Hintergrundinformationen.

Selbst vom Verein Bergbauforschung

Bramberg im Oberpinzgau waren Mitglieder angereist, um

das Museum zu besichtigen. Glanzstücke der Ausstellung

waren sicher das selbstgefertigte Relief des Abbaugebietes

am Rerobichl sowie die vom Kustos verfertigten Modelle

von Pocher, Pferdegöpel und Kehrrad.

Ein weiteres Highlight war die Mineralien- und Fossiliensammlung,

eine Schenkung der Familie David und Brigitta

Auer an den Verein. Historische Karten, teils im Original,

teils Kopien vervollständigten die Ausstellung. Für die Kinder

gab es noch „Zuckerln“: Kurzfilme über den historischen

Bergbau, richtige Schwerarbeit mit dem „Gezähe“ (Schlegel

und Eisen) und als Abschluss einen kleinen Wissenstest mit

Belohnung. Da die Mannschaft des Knappenstüberls die Besucher

mit Speise und Trank verpflegte, war die lange Nacht

(bis 1 Uhr früh!) auch finanziell ein Erfolg.

VOLKSSCHÜLER BESUCHEN MUSEUM

Mitte Oktober besuchten die Schülerinnen und Schüler

der 3. Klasse Volksschule mit ihrer Lehrerin Ingrid Foidl

das Bergbaumuseum der Knappen. Von Kustos Arthur Huber

wurden die interessierten Kinder durch die Ausstellung

geführt. Begeisterung zeigten sie beim „Steineklopfen“.

Zuletzt konnten alle beim Bergbau-Quiz mit ihrem Wissen

glänzen.

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Kurze Zeit darauf und fünf Jahre nach der Gründungsversammlung,

fand die 4. Jahreshauptversammlung statt. Berichtet

wurde von den Ausrückungen und Tätigkeiten des

letzten Jahres. Das wohl größte Projekt war der Nachbau

eines rund drei Meter langen Stollens, der in den neu geschaffenen

Raum der Mineralienausstellung führt. Bei den

anschließenden Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand

großteils bestätigt. Einzig Schriftführerin Olga Hornik stellte

ihr Amt zur Verfügung und wurde von Peter Huber abgelöst.

Nach den Grußworten der Ehrengäste wurde die Sitzung

mit einem kräftigen „Glück auf“ geschlossen und zum

gemütlichen Teil des Abends übergegangen.

Weitere Informationen unter www.knappen-oberndorf.tirol


OBERNDORF MAGAZIN GASTRONOMIE

GASTHAUS WIESENSCHWANG

verwöhnt seine Gäste täglich!

Die bereits mehr als 90jährige

Tradition des Gasthauses

Wiesenschwang wird

seit Frühjahr 2018 wieder

gelebt. Im gleichnamigen Ortsteil von

Oberndorf gelegen laden der helle

und liebevoll dekorierte Gastraum

sowie ein Stüberl zum Verweilen ein.

7 TAGE DIE WOCHE GEÖFFNET

Das Restaurant ist täglich von 11:00

bis 22:00 Uhr geöffnet und hat durchgehend

warme Küche! Kein Ruhetag!

ÖSTERREICHISCHE UND

INTERNATIONALE KÜCHE

Zwischen Wildem Kaiser und Kitzbüheler

Horn ist jeder Gast gern gesehen

und eingeladen, die herrlichen

Speisen der österreichischen und

internationalen Küche zu genießen!

Angeboten wird von Montag bis

Freitag ein 3-Gänge ABOMENÜ um

günstige 6,90 €. Ein in Oberndorf unschlagbare

Preis bei feinster Qualität.

Wahlweise Tagessuppe oder ein

kleiner Salat werden beim ABO vor

Hauptspeisen wie Fleischgerichte,

Fischgerichte oder Nudelgerichte

uvm. serviert.

IHRE FEST- UND PARTYLOCATION

IN OBERNDORF

Anstoßen, ausgelassen sein, hochleben

lassen: Wir freuen uns drauf,

Ihre Feier ausrichten zu dürfen vom

Geburtstag bis hin zum Familienfest

und von der Weihnachtsfeier bis zur

Hochzeit. Dazu bieten wir attraktive

Räumlichkeiten und beste Kulinarik.

GASTHAUS WIESENSCHWANG

Bahnhofstraße 19

Oberndorf in Tirol

Telefon: 05352 63614

RESTAURANT TÄGLICH VON 11:00 BIS 22:00 UHR GEÖFFNET · DURCHGEHEND WARME KÜCHE! KEIN RUHETAG!

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GSUND BLEIM! OBERNDORF MAGAZIN

PETRA'S KRÄUTERTIPP

Stärkung des Immunsystems

Petra, was machst du eigentlich,

damit du in dieser

Jahreszeit gerade in deinem

Beruf als Kleindkinderpädagogin

nicht permanent krank

bist. Wie unterstützt du dein Immunsystem?.

Tja, auf diese Frage gibt es

mehrere Antworten und ich glaube,

das würde auch die Leser des Oberndorf

Magazins interessieren.

Wichtig ist, dass man sich das ganze

Jahr über stärken muss. Die Ernährung

spielt eine wichtige Rolle, regional, saisonal

und ausgewogen sollte sie sein.

Baut viel Obst, Gemüse, Kräuter und

Beeren in den Speiseplan ein. In der

warmen Jahreszeit barfuß in der Wiese

oder im Garten laufen. Bewegung an

der frischen Luft. Der Schlaf darf nicht

zu kurz kommen und achtet auf euren

Seelenfrieden. Besonders in der

ruhigen Zeit des Jahres den Stress

vermeiden, denn Stress tut dem Körper

nicht gut.

Meine 1.-Hilfe-Mittel in Erkältungszeiten,

habe ich immer zuhause. Eigentlich

hat sie fast jeder in der Küche:

Zitrone, Ingwer/Kren und Zwiebel.

ZITRONE liefert unserem Körper viele

wichtige Vitamine und Mineralstoffe,

sie wirkt antiseptisch. Täglich den Saft

einer Zitrone in einem Glas heißem

Wasser getrunken schützt uns vor

Erkältung bzw. hilft uns schnell bei den

ersten Anzeichen einer Erkältung. Über

die Wirkung von Kren habe ich schon

geschrieben, Ingwer mag ich vom

Geschmack lieber.

Besonders gut hilft INGWERMILCH:

Diese bereitet man wie Tee zu, mit etwas

Honig wärmt diese Milch herrlich

von innen. Probiert es einfach aus!

Etwas gewöhnungsbedürftiger ist hier

der ZWIEBELTEE. Zwei braune Bio-

Zwiebel mit der Schale grob hacken,

mit 1 Liter Wasser eine Stunde leicht

köcheln lassen, abseihen mit Honig

süßen und so heiß wie möglich trinken.

Die Zwiebelmilch bereitet man so

ähnlich zu, lässt das Ganze aber nur

eine halbe Stunde köcheln. Schmeckt

furchtbar hilft aber (ich glaube,

dass viele einfach deshalb schneller

gesund werden, damit sie diesen

„Zaubertrunk“ nicht nochmals trinken

müssen ). Bei der gefürchteten

Schnupfnase wirkt Zwiebel auf dem

Nachtkastl Wunder. Hier kann man die

Zwiebel entweder fein hacken, in ein

Schüsserl geben und auf das Nachtkastl

neben das Bett stellen ODER die

Zwiebel halbieren, ein paar Nelken

reinstecken und mit der Schnittfläche

nach oben aufs Nachtkastl geben. Das

Zimmer stinkt zwar fürchterlich, die

Nase ist aber dankbar

Wenn mir so richtig kalt geworden ist,

dann trinke ich gerne ein Glas heißes

Zitronenwasser mit ein paar Scheiben

frischen Ingwer und etwas Honig. Es

wärmt sofort und hilft dem Immunsystem.

Für Kinder den Ingwer weglassen!

Kinder lieben außerdem eine Tasse

mit warmen Holunderbeerensaft, eine

ganz kleine Prise Zimt und Honig.

Einen ruhigen Advent, wunderschöne

Weihnachten und vor allem ein

GESUNDES Jahr 2019 wünscht eure

Kräuterhexe Petra Bleibs gesund!


OBERNDORF MAGAZIN SCHLUSSLICHTER

WIR SCHENKEN UNS

NICHTS ...

Wie teuer soll das Weihnachtsgeschenk sein?

ES IST ZUM VERZWEIFELN

Max L. aus Oberndorf weiß auch

heuer nicht, wieviel Geld er für das

Weihnachtsgeschenk seiner Freundin

Susanne ausgeben soll. Sein Problem:

Die beiden haben vereinbart, sich zu

Weihnachten gegenseitig nichts zu

schenken. In den vergangenen beiden

Jahren endete dies für den 22-Jährigen

in einem Fiasko.

Schon 2016, als sie die Übereinkunft

zum ersten Mal trafen, war Weihnachten

eine Katastrophe. Max hatte

damals die Abmachung, sich nichts zu

schenken, offenbar falsch verstanden

und tatsächlich nichts besorgt. "Susi

hat mir eine DVD geschenkt und war

dann total enttäuscht, dass ich

nichts für sie hatte", berichtet Max.

"Danach war sie die restlichen

Feiertage ‚zeangisch‘."

Darauf wollte der junge Mann 2017

alles besser machen und überraschte

sie mit teuren Dessous: "Da wurde

sie richtig wütend, weil sie nur ein

Fußballtrikot um 50 Euro für mich besorgt

hatte und der Meinung war, ich

würde sie schlecht dastehen lassen.

'Wir haben doch ausgemacht, dass wir

uns nichts zu Weihnachten schenken.

Was soll denn das jetzt?', meinte sie

damals." Die Dessous mit Swarovskikristallen

im Wert von 200 Euro habe

sie aber trotzdem behalten.

Nun ist Max völlig ratlos, wieviel Geld

er diesmal für seine Liebste ausgeben

soll. "Ich habe schon alle meine

Freunde gefragt, wie das bei denen ist,

aber die schauten mich nur mitleidig

an oder rannten schreiend weg."

"He, Moment", sagt Max und bleibt

an einem Schaufenster stehen. "Das

ist doch das Kleid, bei dem sie mich

neulich beim Anprobieren fragte, ob

sie darin dick aussieht. Damals hat

sie es zurückgelegt, weil ich mehrere

Sekunden lang überlegt habe. Ich kauf

ihr das und sag, dass sie darin voll

schlank aussieht."

IN EIGENER SACHE

Liebe Oberndorferinnen und Oberndorfer, liebe Gäste und Nachbarn! Wir hoffen, unser Magazin

ist wieder gut angekommen. Einen wunderschönen Winter wünscht das Team vom OBERNDORF MAGAZIN!

Redaktionsschluss für die Frühlingsausgabe ist Anfang März.

Verteilt wird das nächste OBERNDORF MAGAZIN Mitte März 2019.

Klasse statt Masse: Unsere Auflage beträgt 1.500 Stück. Diese Anzahl wird an ALLE Oberndorfer Haushalte, in

Geschäften, Gastronomiebetrieben und an öffentlichen Stellen sowohl in Oberndorf als auch in den Nachbarorten

von uns persönlich verteilt. Inserenten finden unsere Mediadaten auf www.odmag.at

Kontakt: STEFAN FEINER, E-Mail: info@odmag.at, Tel. 0650/7811125, www.feinerwerben.com

STEFAN FEINER

Herausgeber,

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TANJA

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