JOVIS Katalog 2020

JovisVerlag

2020

ARCHITEKTUR

URBANISTIK

LANDSCHAFT


Technisches Verwaltungsgebäude der Hoechst AG, Frankfurt am Main © Foto: Kris Scholz,

aus: 100 Jahre Moderne in Hessen. Von der Reichsgründung bis zur Ölkrise. Ein Architekturführer, S. 222


Das gelobte Land der Moderne 3

Typisch Posener 4

Surfing Bauhaus. Hessen + Typography 5

100 Jahre Moderne in Hessen 6

Adaptive Re-Use 8

Zentralitäten 4.0 9

Auroville. The City the Earth Needs 10

The Improvisation of Space 12

A Glossary of Urban Voids 13

Komplement und Verstärker 14

Vielfalt gestalten 16

Grenzen überschreiten – Räume aktivieren 16

Digital City Science 17

Stadträume bauen 18

Multiple Campus 19

Vom Ruhrgebiet zur Metropole Ruhr 20

Dortmunder Passagen 21

Düsseldorf 22

Beyond the Port City 23

Architekturen der Wissenschaft 24

Public! 26

Architekturpolitik in Finnland 27

visions4people 28

Neo-Historismus? 29

The Big Asian Book of Landscape Architecture 30

Räume für Kinder 32

Fuzhou Strait Culture and Art Centre 33

Die Zukunft wartet oben 34

speech: 23 – Industrial 36

speech: 24 – Temporary 36

TCHOBAN VOSS Architekten 37

Neues soziales Wohnen 38

Experiment Wohnbau 40

Ausbauhaus 41

Lincoln Revisited 42

Re:Eden 43

What Is Co-dividuality? 44

Funktionen der Architektur 45

GAM.16 – gewohnt: un/common 46

Raummaschine 47

City Life Collage 48

Raumreiz 49

Hochweit 2019 49

Das Fotobuch in Kunst und Gesellschaft 51

Frauenkloster Klosterfrauen 52

Rapport 54

Kunst im UmBau 55

Formful Wood 56

Heimliche Welten im Neuen Palais 57

Monastic 58

Aus unserer Backlist 60

Autor*innen und Herausgeber*innen 63

Akademische Partner*innen 64


Jerusalem, Israelische Nationalbibliothek, 1960, Foto: privat


3

#reisefotografie #gustafdalman

Das gelobte Land

der Moderne

Deutsche Reisefotografien zwischen Aleppo und Alexandria

Karin Berkemann

Gustaf Dalman hielt nicht viel von Knipsern. Wenn der deutsche Palästinakundler

ab 1899 zwischen Aleppo und Alexandria unterwegs war, ließ er sich Zeit.

Er beobachtete, griff zum Notizbuch und zur Plattenkamera: sachlich, stilvoll,

immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber, sei es nun ein Mensch oder ein

Klappspaten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1941 sammelte Dalman in Greifswald

rund 20.000 eigene und fremde Fotografien einer Kulturlandschaft auf dem

Sprung zur Moderne. Dieser europaweit einmalige Bestand wird von der Theologin

und Kunsthistorikerin Karin Berkemann erstmals umfassend bildwissenschaftlich

ausgewertet – und verglichen mit den Aufnahmen deutscher Reisender

ab 1948, nach der Gründung des Staates Israel. Manche suchten hier mit der

Kamera das Altertümliche, andere die Zeichen einer neuen Zeit. Quer durch die

Jahrzehnte fügen sich die Fotografien heute zur vielschichtigen Topografie einer

Region, die drei Weltreligionen und ungezählten Kulturgläubigen als heilig gilt.

Lehrer in Elhosn, 1899/1900, Foto: Gustaf Dalman

© Gustaf-Dalman-Institut Greifswald

Hardcover

ca. 20 × 26 cm

256 Seiten, 170 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-603-8

06.2020

Amman, 1959, Foto: privat, via WDR Digit


4

#häusergeschichten #juliusposener

Typisch Posener

Katrin Voermanek

Julius Poseners wohl schönste Hinterlassenschaft ist seine Sprache. Schreibend

hat er Häuser gerettet und so das Gesicht Berlins verändert – ohne selbst

zu bauen. Katrin Voermanek begibt sich auf die Spuren des 1996 verstorbenen

Architekturhistorikers, Kritikers und Aktivisten. Anhand von neun Häusergeschichten

zeichnet sie nach, wie Posener in seinem Kampf für das bauliche

Erbe vorging und wie er seine Kritik an Neubauten vorbrachte: mal impulsiv,

mal strategisch, immer auf Basis umfassender Bildung, mit viel Humor und einer

sanften Sprachgewalt, die bis heute ihresgleichen sucht. Die kurzen Erzählungen,

die unter anderem von der Schaubühne, dem Künstlerhaus Bethanien,

dem Kino Babylon sowie zwei Villen von Hermann Muthesius handeln, lassen

das Berliner Baugeschehen der 1960er bis 1990er Jahre lebendig werden und

belegen sowohl die Notwendigkeit als auch die Wirksamkeit einer engagierten

Architekturkritik.

T ypisch Posener

KATRIN VOERMANEK

KATRIN VOERMANEK

Typisch Posener

Broschur

14 × 23 cm

152 Seiten, 16 einfarb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-593-2

10.2019 ICC, 1980 © Landesarchiv Berlin

Julius Posener, ca. 1985 © Baukunstarchiv / Jill Posener

Kino Babylon, 1991 © Landesarchiv Berlin


5

Surfing Bauhaus

Hessen + Typography

Links, Data, Texts, Quotes, References,

and more

Tobias Becker / Sandra Hoffmann Robbiani (Hg.)

JOVIS NEUES!

ANKÜNDIGUNGS-

COVER

Im Internet stoßen wir tagtäglich auf neue Artefakte rund um das

Bauhaus – zum 100-jährigen Jubiläum haben diese zahlenmäßig

einen Höhepunkt erreicht. Surfing Bauhaus stellt sich der Informationsflut

und nähert sich der Institution Bauhaus auf zeitgemäße

Weise. Becker und Hoffmann Robbiani legen ihren Fokus auf

Bauhaus-Vertreter*innen, die einen Bezug zu Hessen haben und

typografisch arbeiten. In Internet-Suchmaschinen sammeln und

filtern sie und kombinieren die digitalen Fundstücke mit klassisch

recherchiertem Material aus Archiven und Bibliotheken. Bei ihrer

Suche gehen der Grafikdesigner und die Professorin für Typografie

und Kommunikationsdesign assoziativ vor, sie provozieren ein

Abschweifen und Mäandern, wechseln zwischen englischer und

deutscher Sprache und erreichen damit eine offene Sichtweise auf

das Bauhaus: eine Zusammenstellung von Essays, Links, Daten, Zitaten,

Anekdoten, abgerufen 2019. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Mit Beiträgen von Kai Buchholz, Tine Melzer,

Michael Mischler und Christoph Stähli Weisbrod,

Sabrina Rahman, Dan Reynolds und

Florian Walzel

#bauhaus100 #typografie

S U R F ING

BAUHAUS

H E S SEN+

TYPOGRAPHY

L I N K S , DATA ,

TEXTS, QUOTES,

REFERENCES

AND MORE

TOBIAS BECKER

SANDRA H.ROBBIANI

Karl Peter Röhl, Komposition, 1926, Gouache auf Karton,

63 x 47,5 cm, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

© Klassik Stiftung Weimar / Karl Peter Röhl Stiftung

Broschur

21 × 29,7 cm

248 Seiten, zahlr. farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 33,00

ISBN 978-3-86859-601-4

12.2019


6

100 Jahre Moderne

in Hessen

Von der Reichsgründung bis zur Ölkrise

Ein Architekturführer

Kai Buchholz / Philipp Oswalt (Hg.)

Vielen gelten Flachdach, weiße Fassaden und große Glasflächen, also der

sogenannte Bauhausstil, als Kennzeichen moderner Architektur. Zum

100-jährigen Jubiläum der international beachteten Institution rückt der

einzigartige Architekturführer diese einseitige und verkürzte Sichtweise

zurecht. Denn maßgeblicher als das äußere Erscheinungsbild ist die

Entwicklung neuer Bautypen – ob Bahnhöfe oder Shoppingcenter, Firmensitze

oder Museen, Tierparks oder Atomkraftwerke. Am Beispiel repräsentativer

Bauten Hessens deckt das Buch Hintergründe auf und macht sie

erlebbar. Das Spektrum reicht von Ernst Mays Frankfurter Wohnhaus über

das Kernkraftwerk Biblis, Metzendorfs Bauten für die Odenwaldschule und

die Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Neustadt bis zum Zoologischen Garten in

Frankfurt. So zeigt sich, dass hinter der Gestaltung moderner Lebenswelten

Architekten stehen, deren unterschiedliche Menschen- und Gesellschaftsbilder

– in Stein, Beton, Stahl oder Glas gegossen – unseren Alltag bis heute

maßgeblich prägen. Die anschauliche Gliederung nach Bautypen sowie

zahlreiche Abbildungen, Landkarten und Gebäude grundrisse machen den

Band zu einer anregenden Lektüre.

#bauhaus100 #hessen

100 Jahre

Moderne

in

Hessen

Von der Reichsgründung

bis

zur Ölkrise

Hg. Kai Buchholz und Philipp Oswalt

Ein Architekturführer

Hauptpost Marburg © Foto: Kris Scholz

Hardcover

15 × 20,5 cm

584 Seiten, 130 farb. und 420 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-583-3

Bereits erschienen


7

#Hashtag

Hochzeitsturm Darmstadt © Foto: Kris Scholz


8

#densification #postwarhousing

Adaptive Re-Use

Strategies for Post-War Modernist Housing

Maren Harnack / Natalie Heger / Matthias Brunner (Hg.)

In florierenden Regionen stehen die Wohnungsmärkte unter erheblichem

Druck. Will man Zersiedelung minimieren und Innenentwicklung fördern,

scheinen Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit prädestiniert für Nachverdichtung,

da das Eigentum oft in den Händen einiger weniger Wohnungsbaugesellschaften

liegt, die auch sozialen Wohnungsbau betreiben, und sie

als eher wenig dicht wahrgenommen werden. Dabei besteht jedoch die

Gefahr, dass die Siedlungen ihre charakteristischen Bau- und Freiraumstrukturen

verlieren.

Anhand europäischer Fallbeispiele von 1945 bis 1975 diskutiert Adaptive

Re-Use Strategien zur Weiterentwicklung von Nachkriegssiedlungen. In den

Beiträgen dieses Sammelbandes erfahren die Leser, wie Wohnsiedlungen

aus verschiedenen europäischen Ländern denkmalpflegerisch bewahrt

werden, wie die Gebäudestruktur an heutige Anforderungen angepasst

werden kann und welche Strategien angewendet werden, um die Entwicklung

von Siedlungen der Nachkriegsmoderne für die Zukunft zu sichern.

Broschur

16,5 × 24 cm

192 Seiten, 50 farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-611-3

2020


B6

9

R

#raumpolitik #digitalisierung

Zentralitäten 4.0

Raumpolitiken Im Zuge der Digitalisierung und neue Mobilität zeichnet sich auf dem ein rasanter Lande Wandel der Strukturen des

Einzelhandels, der Mobilitätsangebote und der Daseinsvorsorge ab. Dieser Wandel

Philipp beeinflusst Oswalt auch / Stefan die Ent-wicklung Rettich (Hg.) der Mittelzentren in Deutschland. Angesichts

zunehmender Disparitäten zwischen den ländlichen Räumen und den Metropolregionen

verändert sich die Rolle der Mittelzentren ohnehin seit Jahren.

Walter Christaller hat in den 1930er Jahren zur Bestimmung seines Zentrale-Orte-Systems neue Medien

herangezogen: Er zählte Telefonanschlüsse, um raumübergreifende Zentralitäten zu identifizieren.

Heute wirkt sich Digitalisierung prägend auf den Raum aus, auf Stadt, Land und Mobilität – oder erzeugt

Raumwiderstände, Durch technologische wo sie fehlen. Neuerungen Einleitend wie beleuchten Onlinehandel, Beiträge die autonomes Wirkweise von Fahren Digitalisierung oder auf

den Telemedizin Raum und befassen ist damit sich zu mit rechnen, der Aktualität dass des manche Zentrale-Orte-Systems. zentralörtlichen Dies Funktionen wird theoretisch, noch aber

auch weiter praktisch modifiziert anhand werden. von Raumpolitiken In Zukunft aktueller werden Landesentwicklungsprogramme, einzelne kommunale Aufgaben unterschiedlicher durch

Auffassungen von Daseinsvorsorge sowie den Aufgaben von Mittelzentren in städtisch und ländlich

Koproduktion zivilgesellschaftlicher Akteure gestützt, durch neue Angebote ersetzt

geprägten Räumen erörtert. Im zweiten Teil wird diskutiert, welche strukturellen Veränderungen im

oder gar ganz entfallen, aber auch neue Aufgaben hinzukommen.

Zuge der Digitalisierung – insbesondere durch neue Mobilität – zu erwarten sind und wie sich diese auf

die Attraktivität des ländlichen Raums und die Aufgaben von Mittelstädten auswirken könnten. Abschließend

werden die Ursachen populistischer Tendenzen, Verlusterfahrungen durch Globalisierungspro-

Die ursprünglichen Steuerungsmodelle der Raumordnung, die unter ganz anderen

zesse und soziale Spaltung sowie rechtsextreme Entwicklungen im ländlichen Raum beleuchtet.

ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen entwickelt wurden, müssen

langfristig an diese Veränderungen angepasst werden.

Broschur

16,5 × 24 cm

192 Seiten, 60 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-622-9

04.2020

Alpen

München

Toskana des Nordens

Nürnberg

Chemnitz / Dresden

Jena

Erfurt

A4

Kassel

Eisenach

A9

A38

Göttingen

Halle / Leipzig

Mansfelder Land

A38

Nordhausen

Sangerhausen

Bad Lauterberg

Herzberg am Harz

Northeim

Halle / Leipzig

A38

B4

B243

Halle / Leipzig

Lutherstadt

Eisleben

Mansfeld

B180

Niederharz

B27

Hochharz

Clausthal-Zellerfeld

Bad Grund

Osterode am Harz

A7

A14

B86

Thale

Halle / Leipzig

Bernburg

B6

Aschersleben

B6

Quedlinburg

B6

Blankenburg

Wernigerode

B6

Bad Harzburg

Goslar

B82

Seesen

Westharz Regenerativ

Hannover

A14

Bad Salzgitter

Halberstadt

Magdeburg / Berlin

Magdeburg

Burgensaum / Industriegürtel

Wolfsburg /

Braunschweig

Republic of Harz, Szenario für die IBA Stadtumbau 2010 © KARO* / urbikon.com


10

#rogeranger #idealisticcity

Auroville. The City the Earth Needs

Roger Anger’s Visions for Urbanism

Anupama Kundoo

Roger Anger (1923–2008) war einer der produktivsten französischen Architekten der 1950er und 1960er

Jahre. Skulpturale Plastizität und eine individuelle, zeitlose Modernität zeichnen seine Architektursprache

aus. 1965 wurde er verantwortlicher Architekt für Auroville, eine visionäre, utopische Stadt in Südindien. Ihre

Gründerin, Mirra Alfassa („The Mother“), bat den Architekten „die Stadt, die die Welt braucht“ als ein Modell

für 50.000 Einwohner zu entwerfen. Die experimentelle Natur des Auroville-Projekts im Kontext der rasanten

Urbanisierung Indiens nahm seine volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Dabei setzte er neue Maßstäbe

für eine Stadt der Zukunft, die als Modell dienen kann. Auch an weiteren Stadtprojekten in Indien war Anger

beteiligt, darunter Vijayanagar, Kudremukh, Faridabad und Salem.

Hardcover

30,5 × 22,5 cm

160 Seiten, 240 farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 39,80

ISBN 978-3-86859-609-0

12.2019


11

#rogeranger #idealisticcity

Auroville. The City the Earth Needs

Roger Anger’s Visions for Urbanism

Anupama Kundoo

Auch in Französisch erhältlich:

ISBN: 978-3-86859-618-2


12

#christopherdell #urbandesign

The Improvisation of Space

Christopher Dell

The Improvisation of Space geht einem Paradigmenwechsel in der aktuellen

Stadtforschung auf den Grund: dem shift von der objekt- hin zur handlungsbezogenen

Sicht auf die Stadt. Das Buch entwirft eine kritische Stadttheorie aus

improvisatorischer Perspektive und macht dabei deutlich, warum dieser Paradigmenwechsel

das Potenzial birgt, unser Stadtverständnis grundlegend zu verändern,

und uns dazu bewegen kann, die Rolle der Architektur und des Stadtdesigns

neu zu überdenken. Der deutsche Theoretiker, Komponist und Musiker Christopher

Dell, weithin bekannt für seine lecture performances und seine Lehre im

Bereich Urban Design, geht der Frage nach, wie man Material, Dinge, Verkörperungen,

Diskurs und selbstbestimmtes Leben miteinander verbinden kann. Dieses

außergewöhnliche, erkenntnisreiche und zugleich fesselnde Buch ist das erste

englischsprachige Werk, das sich der Improvisation des Raumes derart umfassend

widmet und dem es gelingt, den Facettenreichtum der heutigen Stadt widerzuspiegeln.

Die Sammlung von Bildern und Essays ist ein wichtiger Beitrag und ein

bedeutender Vorstoß im Bereich der Stadtforschung.

THE IMPROVISATION OF SPACE

Christopher Dell

THE

IMPROVISATION

OF

SPACE

Christopher Dell

Broschur

17 × 24 cm

256 Seiten, 50 s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-602-1

11.2019

Constructlab: Mont Réel. How to Build a mountain © Constructlab / Carla Rangel


13

#urbanvoid #publicspace

A Glossary of Urban Voids

Sergio Lopez-Pineiro

Dieser Band trägt über 200 Begriffe zusammen, die die städtische Leere (urban void)

bezeichnen – vom terrain vague bis zur buffer zone. Wie der Landschaftsarchitekt

James Corner betonte, kann man der Leere keinen Namen geben, denn „sie zu

benennen heißt, sie für sich in Anspruch zu nehmen“. Mit der Auflistung gebräuchlicher

Begriffe stellt A Glossary of Urban Voids den Versuch an, das Unnennbare

zu benennen, zu definieren, was nicht definiert werden kann. Gesammelt werden

Termini und Bezeichnungen, mithilfe derer jene zurückgelassenen Stadträume

umschrieben werden, die aus Gründen der Alterung oder aus einem Mangel heraus

aufgegeben und dem Verfall überlassen wurden. Neben den offensichtlichen Folgen

bewirkt ein solches Zurücklassen immer auch eine Öffnung des Raumes und lässt

ihn aus dem bestehenden ideologischen Rahmen fallen. Das schafft Platz für die

Entstehung neuer Arten von Räumlichkeit und eröffnet die Chance, alternative

Formen des öffentlichen Raumes zu erdenken und zu konzipieren. Mit dem Glossar

als intellektuellem Hilfsmittel stellt dieses Buch die relevantesten Fragen zum Thema

der urbanen Leere vor.

A

Glossary

of

Urban

Voids

SERGIO

LOPEZ-PINEIRO

Broschur

15 × 21 cm

240 Seiten, 30 s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 28,00

ISBN 978-3-86859-604-5

01.2020

ABANDONED PROPERTY ABANDONMENT

can be developed. [See: Abalos and

Herreros, 206.]

artificial landscape without cultural

precedent

1. Usage: When I was teaching at

Cooper Union in the first year or two

of the ‘50s, someone told me how I

could get on to the unfinished New

Jersey Turnpike. I took three students

and drove from somewhere in the

Meadows to New Brunswick. It was

a dark night and there were no lights

or shoulder markers, lines, railings or

anything at all except the dark pavement

moving through the landscape

of the flats, rimmed by hills in the

distance, but punctuated by stacks,

towers, fumes and colored lights. This

drive was a revealing experience. The

road and much of the landscape was

artificial, and yet it couldn’t be called

a work of art. On the other hand, it

did something for me that art had

never done … The experience on the

road was something mapped out but

not socially recognized. I thought to

myself, it ought to be clear that’s the

end of art. Most paintings look pretty

pictorial after that. There is no way

you can frame it, you just have to

experience it. Later I discovered some

abandoned airstrips in Europe—abandoned

works, Surrealist landscapes,

something that had nothing to do

with any function, created worlds

without tradition. Artificial landscape

without cultural precedent began to

dawn on me. [Quoting Tony Smith.

See: Wagstaff, 14.]

as found

1. Usage: In architecture, the “as found”

aesthetic was something we thought

we named in the early 1950s when

we first knew Nigel Henderson and

saw in his photographs a perceptive

recognition of the actuality

around his house in Bethnal Green:

children’s pavement play-graphics;

repetition of “kind” in doors used

as site hoardings; the items in the

detritus on bombed sites, such as the

old boot, heaps of nails, fragments

of sack or mesh and so on … Thus

the “as found” was a new seeing of

the ordinary, an openness as to how

prosaic “things” could re-energise

our inventive activity. [See: Smithson,

Alison and Peter, 201.]

black holes

1. the in-between scenes of landscape

beauty; we travel daily through a

multitude of unexplained black holes;

dominant feature of peripheries and

urbanized countries. [See: Girot, 100.]

2. we need to consider these long

non-entities as probably equally significant

as the most celebrated vistas

of the Alps; require a long process of

aesthetic acceptance; need more time

and memory to decant their specific

identity and to operate a veritable

change in our appreciation of them.

[See: Girot, 100.]

3. unplanned and nameless landscapes;

nondescript places; very ugly and

banal places. [See: Girot, 100-101.]

4. these blind “after the fact” environments—call

them landscapes if you

will—require both discernment and

an exquisite intuition to make any

kind of sense out of them. [See: Girot,

101–102.]

blank space

1. readily accessible, openly shared, yet

non-descript, banal, and ordinary;

lack of identity and (re)cognizance; genericized

form of space; undesigned,

unbuilt, and open. [See: Corner, 125.]

blot

1. from block and lot, i.e. a block of lots;

when a homeowner takes, borrows,

or buys one or more adjacent lots,

the connected lots form a blot. [See:

Interboro, 243.]

ANNOTATIONS & CRITIQUES

WHAT DOES THE TERM URBAN VOID IMPLY?

While this book is a glossary of terms used to discuss urban

vacancy, the term urban void will be used as a default label

throughout the book to refer to the urban spaces that are

the subject of this book. Since the objective of this book

is to define and portray the constellation of terms used to

discuss urban vacancy, it must be clear that this decision is

obviously made for practical reasons only.

The term void, however, typically projects bad connotations

when discussing urban spaces—primarily those

of emptiness and nothingness—and, thus, the expression

urban void could be misunderstood. In fact, people interested

in the redefinition of the city according to other ideologies

or points of view that are not exclusively economic

(ecological sustainability or social diversity, for example)

might argue that these spaces are not empty: in fact, they

are full of other alternative (non-economical) potentials.

Due to their marginality, these spaces offer opportunities

(again ecological or social as an example) that other public

spaces do not—and cannot. Following this line of thought,

it could be argued then, that another term—even if it is

only for practical reasons—should be used.

However, the term void is not used in this book to

imply that these spaces are emptied of everything. As the

reader will see, the term void—along with many others that

could offer similar controversies—implies that these spaces

are emptied of the value that is associated with the prevailing

ideology of cities as places of capital accumulation.

But this emptiness (of capital, real state value, efficacy, or

production) is precisely what enables for other sensibilities

17


14

#stadtentwicklung #urbanepraktiken

Komplement und Verstärker

Zum Verhältnis von Stadtplanung, künstlerischen Praktiken

und Kulturinstitutionen

Isabel Maria Finkenberger / Eva-Maria Baumeister /

Christian Koch (Hg.)

Immer häufiger bringen sich neue Akteure aus Kunst und Kultur in Prozesse der

Stadtentwicklung ein und beteiligen sich mit eigenwilligen Mitteln an der Gestaltung

von urbanen Räumen. Das ist kein Zufall, denn viele Herausforderungen

der Stadtentwicklung fordern heute Fähigkeiten, die jenseits des klassischen

Planungsinstrumentariums liegen.

In welchem Verhältnis stehen Stadtplanung, künstlerische Praktiken und Kulturinstitutionen

zueinander: Ergänzen sie sich lediglich oder verstärken sie sich

gegenseitig? Der vorliegende Band versammelt Positionen unterschiedlicher

Disziplinen, die sich verändernde urbane Praktiken ebenso wie sich stetig neu

justierende Hierarchien und Machtverhältnisse als Chance begreifen, anders

über Orte, Institutionen und Akteure, über Organisations- und Handlungsformen

nachzudenken.

Mit Beiträgen u. a. von Hilke Marit Berger, Marta Doehler-Behzadi, Christoph

Grafe, Saskia Hebert, Hanna Hinrichs, Kay von Keitz, Thomas Malorny, Tobi

Müller, Berthold Schneider, Birgit Schneider-Bönninger, Uwe Schneidewind,

Renée Tribble und Stephan Willinger

Broschur

17 × 24 cm

272 Seiten, 20 farb. und 50 s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-578-9

Bereits erschienen

© Van Abbemuseum / Peter Cox


© IBA Thüringen

© Schauspiel Köln / Ana Lukenda


16

#shapingeuropeancities

#europäischeraumentwicklung

Naomi Alcaide

Christian Höcke

(Hrsg.)

Vielfalt gestalten | Shaping Diversity

Vielfalt gestalten

Ansätze zur Förderung

der sozialen Kohäsion

in Europas Städten

Shaping Diversity

Approaches to Promoting

Social Cohesion in

European Cities

Naomi Alcaide | Christian Höcke (Hrsg.)

Vielfalt gestalten

Ansätze zur Förderung der sozialen

Kohäsion in Europas Städten

Naomi Alcaide / Christian Höcke (Hg.)

für den vhw Bundesverband für Wohnen

und Stadtentwicklung

Die gesellschaftliche Vielfalt in Europas Städten nimmt zu –

und damit auch die Notwendigkeit, den sozialen Zusammenhalt

zu stärken. Dies erscheint heute notwendiger

denn je und verortet sich in einer Zeit, in der die Gesellschaften

zwar diverser werden, ihr Zusammenhalt aber

von ökonomischen, ökologischen, sozialen und politischen

Umbrüchen herausgefordert wird. Wie auf der

kleinräumlichen Ebene der Städte und Stadtquartiere mit

diesen Herausforderungen umgegangen wird, zeigen die

Beiträge in diesem Band. Autor*innen aus Kommunalpolitik,

Wissenschaft, Verwaltung, Stadtteilarbeit und Stadtplanung

widmen sich unterschiedlichen Ansätzen, die das Gelingen

sozialer Kohäsion in Europa zum Ziel haben.

Broschur

20 × 24 cm

208 Seiten, 76 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 24,80

ISBN 978-3-86859-597-0

12.2019

Forschungslabor Raum 3:

Grenzen überschreiten –

Räume aktivieren

Transnationale Ansätze der Raumplanung

in Europa

Internationales Doktorandenkolleg –

Forschungslabor Raum (Hg.)

Die Herausforderungen der europäischen Raumentwicklung

sind nur in transdisziplinärer Kooperation zu bewältigen.

In einem sich dynamisch verändernden Europa mit seinen

komplexen Wandlungsprozessen sind neue, inte grierende

Planungs- und Entwurfsansätze gefragt, um den Zusammenhalt

zwischen den Ländern und Regionen zu stärken. Der

Fokus dieses Buches liegt auf aktuellen Fragen der Landschafts-

und Siedlungsentwicklung, Mobilität, Demografie,

Energie und des Klimas sowie der Stoffströme – und deren

räumlichen Manifestationen. Die Beiträge setzen sich etwa

mit Arbeits- und Wohnungsmärkten und ihrer verstärkten

Integration oder mit Konzepten der Infrastruktur- und Landschaftsplanung

in Grenzregionen auseinander. Unter dem

Leitthema Grenzen überschreiten – Räume aktivieren sollen

die Möglichkeiten grenzüberschreitender Konzepte und

Strategien erkundet und dafür geeignete Werkzeuge und

Vorgehensweisen getestet werden.

Broschur

17 × 24 cm

320 Seiten, 150 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-573-4

09.2020


17

#metropolitanresearch #digitalcity

Perspectives in Metropolitan Research 6:

Digital City Science. Researching New

Technologies in Urban Environments

Raphael Schwegmann / Gesa Ziemer / Jörg Rainer Noennig (Hg.)

Wie formen Wissenschaft und Technologie die Städte der Zukunft – und welchen Einfluss haben Städte auf zukünftige

Wissenschaft und Technologie? Wer sind die Architekt*innen und Akteur*innen, die im Kontext der Digitalisierung hinter

diesen Prozessen stehen? Von welchen Vorannahmen lässt sich Wissenschaft unbewusst leiten, wenn sie Forschung zur

digitalen Stadt betreibt? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang, transdisziplinär zu arbeiten? Ausgehend von diesen

Fragen, bietet Perspectives in Metropolitan Research 6 einen Überblick über aktuelle Perspektiven auf die Digitale Stadt.

Dabei untersuchen die verschiedenen Beiträge, einem transdisziplinären Ansatz folgend, insbesondere die Verflechtung

von Wissenschaft, Technologie und Stadt. Konzipiert ist die Ausgabe als Forum für den wissenschaftlichen Austausch über

Methoden, Messungen und Materialien; über Theorien, Themen und Trends; über Prestige, Probleme und Perfektion (in)

der digitalen Stadtforschung.

Die Ausgabe basiert auf Beiträgen zum City Science Summit (CSS) 2019, einer globalen Konferenz, die vom CityScienceLab

der HafenCity Universität Hamburg in Kooperation mit dem MIT Media Lab ausgerichtet wurde. Die Konferenz befasste sich

mit der Zukunft von Städten, die durch neuartige Methoden der Entscheidungsfindung, des Designs und der Arbeitsweise

wohnlicher und innovativer werden könnten. Neben Wissenschaftler*innen des City Science Network hieß die Konferenz

auch Bürgermeister*innen, renommierte Expert*innen aus der Praxis sowie hochrangige CEOs aus aller Welt willkommen.

Broschur

16,5 × 24 cm

192 Seiten, 100 farb. und s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-600-7

09.2020

© CityScienceLab


18

#innerestadtentwicklung #hamburg

Hamburg – Positionen, Pläne, Projekte 1:

Stadträume bauen

Olaf Bartels / Behörde für Stadtentwicklung

und Wohnen (Hg.)

Hamburg wächst. Deutschlands größte Hafenstadt bereitet sich darauf vor,

bis zum Jahr 2030 mehr als 1,9 Millionen Einwohner*innen zählen zu können.

Seit Langem verfolgt Hamburg ein ambitioniertes Bauprogramm und

setzt auf innere Stadtentwicklung: Die Neubauten am nördlichen Elbufer,

die HafenCity oder der „Sprung über die Elbe“ stehen für Entwicklungsstrategien

im großen Stil.

Wie soll sich Hamburg weiterentwickeln? Welche Akzente werden in Zukunft

gesetzt? Einen neuen Schwerpunkt legt die Hamburger Stadtentwicklungsplanung

auf die Stadtränder und die städtischen Räume entlang der

Magistralen: Siedlungsbauten der Nachkriegsmoderne sollen aufgewertet

werden, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und moderne Arbeitsstätten

zu ermöglichen. Es geht um eine effektive Nutzungsmischung und

neue städtische Lebensqualität.

Dieses Buch zeigt Hamburg im internationalen Diskurs der Stadtentwicklung.

Es stellt die wichtigsten Projekte und Protagonisten aus den Bereichen

Architektur, Stadtplanung und Landschaftsgestaltung vor und lässt

Nutzer und Initiativen zu Wort kommen.

Visualisierung Baakenhafen Baufeld 92a @ Bloomimages/Ditting/GWG

Broschur

19,5 × 29,5 cm

160 Seiten, 200 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-625-0

04.2020

Internationales Bauforum 2019 | Magistralen @ Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen / Michael Zapf


19

#multiplecampus #universitäthamburg

Multiple Campus

Szenarien für die Universität der Zukunft

Paolo Fusi

Universität Hamburg (Hg.)

Wie sieht der städtische Campus der Zukunft aus? Die akademische Welt verändert

sich massiv durch immer komplexere Herausforderungen und mit ihr auch die

Städte. Paolo Fusi beschreibt den „Multiple Campus“ als einen Ort des Wissenstransfers,

der neue Modelle für kreatives und innovatives Forschen, Arbeiten und

Wohnen in der Stadt ermöglicht. Ausgehend von der Universität Hamburg setzt

sich der Autor mit der Entwicklung von urbanen Campusstandorten weltweit

auseinander und wertet architektonische und konzeptionelle Tendenzen aus. Am

Beispiel von gewachsenen, kürzlich realisierten oder sich in Planung befindlichen

Projekten in New York, Chicago, Lausanne, London, Trondheim und Kopenhagen

untersucht er Entwurfsinstrumente für die Gestaltung von Architektur- und

Raumtypen. Der Hamburger Stadtcampus wird morphologisch analysiert und die

Betrachtung seiner historischen Entstehung um Zukunftsszenarien ergänzt.

Schweizer Broschur mit Klappen

21,5 × 31 cm

280 Seiten, 450 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 38,00

ISBN 978-3-86859-598-7

10.2019

Makro Meso Mikro

New York

Manhattanville Campus

Grafik: © Johannes Bouchain/

Nicolai Bouchain. Kartendaten:

© OpenStreetMap-Mitwirkende,

Gebäudedaten: Department of

Information Technology & Telecommunications

(DoITT), City of New

York; geplante Gebäudedaten auf

Basis eines Lageplans der Columbia

University

Grafik: © Johannes Bouchain/

Nicolai Bouchain. Kartendaten: ©

OpenStreetMap-Mitwirkende

Ein neuer Standort im

historischen urbanen Raster

3 4 5

2

2

Blick auf den Platz im

Süden des neuen Manhattanville

Campus mit

dem Lenfest Center for

Die Columbia University ist eine der großen traditionsreichen

Universitäten der Stadt New York

und eine der ältesten der Vereinigten Staaten. Sie

wurde 1754 gegründet, ist seit jeher an unterschied-

College Campus der City University of New York

(CUNY). Topografisch ist Manhattanville insofern

besonders, als dass dieses Viertel zum Teil nicht

erhöht über dem Hudson River liegt, wie die an-

the Arts im Hintergrund

lichen Standorten in Manhattan beheimatet und

grenzenden Viertel, sondern in einem Taleinschnitt

3

Übersichtsplan der Stadt

New York mit der Lage

hat heute über 32.000 Studierende 1 . Die heutigen

Standorte der Universität liegen im nördlichen Teil

von Manhattan nahe dem Hudson River. Der Haupt-

entlang der heutigen 125th Street.

Das nun in Bau befindliche Areal des neuen

Manhattanville Campus im Westen des Stadtvier-

des Manhattanville

Campus (schwarzer

Punkt) und des Financial

Districts (grauer Punkt)

M 1:50.0000

campus befindet sich im Stadtviertel Morningside

Heights in einem 13 Hektar großen Bereich um die

116th Street. Der zweite, 8,1 Hektar umfassende

Campus mit der Medizinischen Fakultät liegt im

tels war bereits in den 1980er und 1990er Jahren

Bestandteil unterschiedlicher Revitalisierungsprojekte

gewesen. Es liegt in einem bisher durch gewerblich-industrielle

Bauten, Lagerhäuser, Garagen

4

Lageplan des Manhattanville

Campus mit bestehenden

und geplanten

Stadtviertel Washington Heights in Höhe der 165th

Street. Die zunehmende urbane Verdichtung von

Manhattan schränkt die räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten

der Universität stark ein, weshalb

und große Parkplätze geprägten Gebiet innerhalb

der typischen Blockstruktur Manhattans. Die vernachlässigten

öffentlichen Räume im Viertel und

die fehlende Anbindung an den Hudson-River wa-

Gebäuden

M 1:10.000

lange nach geeigneten Flächen für einen weiteren

Campus gesucht wurde, bis die Entscheidung fiel,

ren Anlass für eine enge Zusammenarbeit zwischen

Universität und Stadt, um das Projekt für eine

5

Tabelle: Übertragbarkeit

einen neuen Universitätscampus im Stadtviertel

Manhattanville zu errichten. Inzwischen wurden

gleichzeitige urbane Aufwertung des gesamten Gebiets

zu nutzen. Dies manifestierte sich in besonde-

der Planungs- und Gestaltungsprinzipen

des

Beispiels Manhattanville

Campus auf die Standorte

der Universität Hamburg

die ersten Gebäude fertiggestellt.

Manhattanville: vom industriellen Viertel zum

urbanen Universitätscampus

rer Form 2009 mit dem West Harlem Community

Benefits Agreement (CBA), das zwischen der Universität

und der lokalen Entwicklungsgesellschaft

vereinbart wurde. Zuvor war die nötige Flächenum-

Im Jahr 2003 begann eine enge Zusammenar-

widmung zur universitären Nutzung bereits 2007

beit der Universität mit Politik und Verwaltung in

von der Stadt genehmigt worden. 2 Trotz weiter

West Harlem für eine Konversion eines Teils von

anhaltender Kritik an der rigorosen Umstrukturie-

Manhattanville auf Höhe der 125th Street zu einer

rung und urbanen Verdichtung des Viertels und

verdichteten universitären Nutzung innerhalb der

der Verdrängung der alteingesessenen Gewerbe-

bestehenden Blockstrukturen. Historisch gesehen

betriebe kann diese Entwicklung aus stadtplane-

ein Dorf weit nördlich der Tore des damaligen New

rischer Sicht sehr positiv bewertet werden, gerade

Yorker Stadtgebiets, entwickelte sich der Westen

weil der neue Campus sich hier sehr weit zur Stadt

Manhattanvilles im Laufe des 19. Jahrhunderts zu

öffnen wird und eine introvertierte bzw. simulierte

einem pulsierenden, stark industriell geprägten

Urbanität, wie sie in der Vergangenheit bei zahlrei-

Gebiet. Aber auch akademische Einrichtungen spie-

chen Campusanlagen geschaffen wurde und – zum

len im Stadtviertel seit dem 19. Jahrhundert eine

Beispiel beim Campus Morningside Heights 3 – ver-

wichtige Rolle. So befindet sich dort auch der City

mieden wird.

Tendenzen

88 | 89


20

#metropoleruhr #stadtderstädte

Vom Ruhrgebiet zur Metropole Ruhr

Die Entwicklung einer Region

Karola Geiß-Netthöfel / Dieter Nellen / Wolfgang Sonne (Hg.)

für den Regionalverband Ruhr (RVR)

Das Ruhrgebiet, mit 5,1 Millionen Einwohnern der größte Ballungsraum Deutschlands, bewegt sich im 21. Jahrhundert

zwischen Traditionswahrung und Modernisierung: Die Region steht nach wie vor für ihre montane Vergangenheit und deren

postindustrielle Transformation und zugleich für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Je weiter der Strukturwandel

fortschreitet, desto mehr entspricht das Ruhrgebiet dem international gängigen Metropolenmuster: Die Räume der

„Zwischenstadt“ verbinden sich mit den verdichteten Zentren der klassischen europäischen Stadt.

Die Publikation erscheint zum 100-jährigen Bestehen des Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk, des jetzigen Regionalverband

Ruhr. Er wurde 1920, zu Beginn der Weimarer Republik, als Planungs- und Umweltorgan gegründet und ist bis heute

der größte interkommunale Zweckverband Europas. Entstanden ist ein Programm- und Zukunftsbuch. Es dokumentiert die

Geschichte, Strategie und Governance des Regionalverband Ruhr als Netzwerkorganisation regionaler Steuerung, verantwortlich

für international bekannte Leitprojekte wie die IBA Emscher Park, RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas, Ruhrtriennale,

Grüne Infrastruktur oder die IGA Metropole Ruhr 2027.

Mit Texten, Bildern und Plänen wird der innere Masterplan der Metropole Ruhr anschaulich und damit zum Narrativ für die

Zukunft – nicht zuletzt für die Handlungsfelder weicher Regionalisierung, für Kultur, Tourismus, Industriekultur, Wirtschaftsund

Wissenschaftsmarketing in der „Stadt der Städte“.

Hardcover

24 × 32 cm

340 Seiten, 200 farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 45,00

ISBN 978-3-86859-584-0

04.2020

Halde Haniel Ruhrtriennale / Michael Kneffel / Ruhrtriennale 2012


Backstein wurde von den

„Hütten“ bis zu den „Palästen“

der Industriezeit verwendet:

Wohnblock Lenten insel und

Union Verwaltungsgebäude.

146 Materialien

147

21

#soundderstadt #dortmund

Dortmunder Passagen

Ein Stadtführer

Stefan Mühlhofer / Wolfgang Sonne / Barbara Welzel (Hg.)

Fünf Routen führen durch Dortmund und folgen dem Sound der Stadt: Wege,

Wasser, Materialien, Stadt und Land, Spielräume. Sie erschließen das Stadtgebiet

und machen Geschichte, Gegenwart und geografische Gegebenheiten an

konkreten Orten sichtbar und verständlich. Drehscheiben der Stadterkundungen

sind Museen, Industriedenkmale und die Stadtkirche St. Reinoldi. An den Routen

liegen auch Adelsschlösser, Parks, Gasleitungen, auf das Mittelalter zurückgehende

Dorfstrukturen und Kirchen, Bauten der Nachkriegsmoderne, Räume der Industrialisierung

und des Strukturwandels sowie Hochschulen. Die Dortmunder Passagen

eröffnen zahlreiche neue Blicke auf die Stadt und laden zum Entdecken ein.

Flexocover

14 × 19 cm

288 Seiten, zahlr. farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 15,00

ISBN 978-3-86859-572-7

Bereits erschienen

blöcke mit begrünten Innenhöfen an Straßen und Plätzen

gruppiert und bieten günstigen Wohnraum in großstädtischen

vier- bis fünfgeschossigen Häusern.

In der Nachkriegszeit wurde Backstein gerne als bescheidenes

Material im Zeichen eines demutsvollen Neubeginns

verwendet. So etwa bei der Paul-Gerhardt-Kirche, die

als eine von 48 Notkirchen des Architekten Otto Bartning

1949 an der Markgrafenstraße in Selbstbauweise durch

die Gemeinde errichtet wurde. Oder beim Wiederaufbau

des Museums am Ostwall, dem heutigen Baukunstarchiv

NRW, das 1956 eine einfache, aber solide Ummantelung

aus hellem Backstein erhielt. Wie erfolgreich die Wiederaufnahme

des Backsteins als quartierprägendes Baumaterial

sein kann, zeigt der Technologiepark westlich des Universitätscampus:

Hier war 1985 der Backstein eine Vorgabe

der Gestaltungssatzung, so dass ein harmonisch-charaktervolles

Gewerbegebiet entstand – wahrlich eine Seltenheit

für diese Bauaufgabe!

EISEN UND STAHL: Die Material-Route führt von Zollern II/

IV in südöstlicher Richtung zur Rheinischen Straße zum

Verwaltungsgebäude für die Union Aktiengesellschaft

für Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie (gegründet

1872). Stahl für Gleisanlagen und Fahrzeuge, Maschinen

und Waffen, Bauwerke und Konstruktionsteile – ein universell

verwendbarer Werkstoff. Hier an der Rheinischen

Straße war er für den Stahlkonzern auch das Baumaterial

– zumindest in der Konstruktion versteckt. Das Architekturbüro

Dietrich und Karl Schulze erbaute 1916–1922 den

imposanten Klinkerbau. Er trägt an der Fassade die Inschrift

„Es lobe den Mann die Arbeit und die Tat“ und orientiert

sich in den Formen deutlich am Mannesmann-Verwaltungsgebäude,

das Peter Behrens 1912 in Düsseldorf erbauen

ließ. Beide Bauten nehmen in ihrer blockhaften Geschlossenheit

den Typ des italienischen Renaissance-Palazzo

auf – in dieser Neorenaissance wollte sich das reiche Bürgertum

im „Bürgertum“ von Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts

spiegeln, dem es sich kulturell verbunden fühlte.

Dennoch ist das imposante Gebäude, das die Bedeutung


22

#rheinmetropole #stadtentwicklung

Düsseldorf

Stadtentwicklung in der wachsenden Metropole am Rhein

Thomas Geisel / Dieter Nellen / Cornelia Zuschke / Stadt Düsseldorf (Hg.)

Düsseldorf wächst, stadträumlich wie ökonomisch. Dabei erfindet sich die Rheinmetropole nicht

neu, sondern gewinnt Qualitäten hinzu. Wie in vergleichbaren europäischen Metropolen ist der

Entwicklungsschub eine Chance, Architektur und Städtebau weiter zu profilieren und Projekte im

öffentlichen Raum, in der Kunst, Kultur und Infrastruktur, mit zeitgemäßem Wohnen und neuer

Mobilität auf den Weg zu bringen. Düsseldorf punktet regelmäßig bei der Lebensqualität und

profitiert von der Lage am Rhein mit seiner urbanen Ufergestaltung. Diese Publikation liefert in

einem kompakten Format einen Überblick über aktuelle Leitprojekte, Formate, Areale, Adressen,

Wettbewerbe und Beteiligungsinitiativen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Die

Stadt Düsseldorf und ihre maßgeblichen Akteur*innen kommen zu Wort.

Broschur

19,5 × 29,5 cm

160 Seiten, 200 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-624-3

06.2020

© Landeshauptstadt Düsseldorf – Vermessungs- und Katasteramt


0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 km

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 km

23

#portuality #threshold

Beyond the Port City

The Condition of Portuality and the Threshold’s Field

Beatrice Moretti

Das Konzept der Portuality ist in Hafenstädten seit jeher tief verwurzelt. Es

bezeichnet eine territoriale Qualität, die spezifisch ist für jene Städte, die sich

aus einer engen Verbindung zum eigenen Hafen heraus entwickelt haben.

In Beyond the Port City wird Portuality als eine besondere Voraussetzung

beschrieben und die Schwelle zwischen Stadt und Hafen als symbolisches

Forschungsfeld der Zukunft herausgestellt. Diese materialisiert sich entlang

der Grenze zwischen Stadt und Hafen, die gleichzeitig als Akkumulator für

den Durchgang dient: ein fragmentierter Raum, wo das Nebeneinander Form

annimmt und dadurch erkennbar wird.

Dieses Buch bringt die altbekannte Stadt-Hafen-Dichotomie auf den aktuellen

Stand und entwirft eine neue Vorstellung von der Hafenstadt als forma urbis,

beeinflusst von sich rasant wandelnden Prozessen und von jenen Faktoren, die

ihr territoriales Palimpsest mit sich bringt.

Klappenbroschur

17 × 24 cm

216 Seiten, 32 farb. und s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-613-7

09.2020

legenda

viabilità principale

viabilità secondaria

costruito

confine urbano-portuale

soglia urbano-portuale

mare/fiume

T E R R I T O R I A L E

U R B A N O - P O R T U A L E

Genova

44°24 25.87 N 8°56 02.34 E

The Urban-Port Threshold Map:

Genoa © B. Moretti, 2019

Genoa-Prà Terminal © Autorità di Sistema Portuale del Mar Ligure Occidentale


24

Architekturen der

Wissenschaft

Die Entwicklung der Berliner Universitäten

im städtischen Raum

Arne Schirrmacher / Maren Wienigk (Hg.)

In Berlin sind Wissenschaft, Architektur und Stadt auf besondere Weise miteinander

verwoben: Aus einem einzelnen Palais in Berlins historischer Mitte entwickelte

sich schrittweise eine Wissenschaftslandschaft, in der heute gleich drei große

Universitäten das Stadtbild prägen. Dieser multiperspektivische Architekturguide

fragt, wie das Wachstum der Metropole mit der Entwicklung der Wissenschaft

verbunden war und wie die verschiedenen Disziplinen ihre Ansprüche an

Forschungs-, Lehr- und Sammlungsgebäude in der Stadt verwirklichen konnten.

In fünf Kapiteln führen die Autoren durch die verschiedenen Standorte in Mitte,

Charlottenburg, Dahlem, Adlershof und Buch und zeigen auf, wie der Ausbau

der Infrastruktur und zeittypische Vorstellungen von Stadtplanern und Wissenschaftlern

Repräsentation und Funktionalität der Gebäude beeinflussten, wie

diese neu genutzt oder auch an den Stadtrand verlagert wurden. Der kritische

und detaillierte Blick auf die Architekturen der Wissenschaft, deren Genese über

mehr als zwei Jahrhunderte nachverfolgt wird, macht politische wie gesellschaftliche

Zeitläufte sichtbar und ermöglicht ein neues Verständnis der Berliner

Universitätslandschaft.

#wissenslandschaft #berlinuniversities

ARCHITEKTUREN

DER

Arne Schirrmacher,

Maren Wienigk (Hg.)

WISSENSCHAFT

Auch in Englisch erhältlich:

ISBN: 978-3-86859-605-2

Die Entwicklung der

Berliner Universitäten

im städtischen Raum

Unter Mitarbeit von Gabriele Metzler (Konzept) und Konrad Angermüller (Gestaltung)

und weiteren Beiträgen von Nils Exner und Sascha Morawe

Schweizer Broschur mit Klappen

17 × 24 cm

304 Seiten, 150 farb. und 50 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-595-6

11.2019

Naturwissenschaftliche Institute Dorotheenstraße (AIV Berlin)

Fassade Universitätsklinikum Benjamin Franklin (E. Straub)


25

#wissenslandschaft #berlinuniversities

Atrium Technische Hochschule (Architekturmuseum TU Berlin)


26

#bibliotheksbauten #offenestadtgesellschaft

Public!

Die Stadt und ihre Bibliotheken

Anke Buettner / Münchner Stadtbibliothek (Hg.)

Ö ff n u n g

Die Praxis einer offenen Stadtgesellschaft fordert unsere Demokratie heraus.

Welche Kultur, welche Institutionen brauchen wir, um diese Offenheit zu

moderieren und zu kuratieren? Was können öffentliche Bibliotheken und Kulturzentren

dazu beitragen, um Gemeinsinn jenseits von Filterblasen zu fördern?

Komplexität entwerfen und Handlungsräume für gute Nachbarschaften und die

Gesellschaft gestalten – so lautet der Auftrag an Architektur und Stadtplanung.

Die Symposiumsreihe Public! – initiiert 2017 von der Münchner Stadtbibliothek

anlässlich der Sanierung ihres Sitzes, des Kulturzentrums Gasteig – stellte die

veränderte urbane Lebenswirklichkeit und die Renaissance der Bibliotheken

als Stätten der Kultur, des Wissens und der Demokratie in den Vordergrund.

Der vorliegende Band versammelt Positionen aus Architektur, Stadtplanung,

Kulturpädagogik, Wissenschaft und Politik und lässt Bibliothekar*innen und

Nutzer*innen zu Wort kommen. Diskutiert werden aktuelle Bibliotheksbauten

wie die Oodi in Helsinki, die Library of Birmingham, die Chocoladefabriek in

Gouda oder die McMillan Library in Nairobi.

Broschur

16,5 × 24 cm

176 Seiten, 75 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-623-6

04.2020

Oodi Helsinki Central Library, ALA Architects, Obergeschoss


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#baukulturellebildung #finnland

Architekturpolitik in Finnland

Wie Baukulturelle Bildung gelingen kann

Turit Fröbe

Als eines der ersten Länder Europas entwickelte Finnland 1998 eine offizielle Architekturpolitik,

in der die Baukulturelle Bildung eine prominente Stellung einnahm, und gilt seitdem

als unangefochtener Vorreiter in diesen Bereichen. Erklärtes Ziel war es, die Architektur

systematischer ins Schulsystem, in die Curricula der Lehramtsstudiengänge und in die

Erwachsenenbildung zu integrieren.

Im Rahmen einer Feldstudie ist Turit Fröbe in Gesprächen mit unterschiedlichen Experten

der Frage nachgegangen, wie erfolgreich die international rezipierte finnische Architekturpolitik

ist. Ist es gelungen, die Baukulturelle Bildung im Bildungssystem zu verankern?

Welche Voraussetzungen waren dafür notwendig? Welche Strukturen sind geschaffen

worden? Und ist es möglich, aus den finnischen Erfahrungen Empfehlungen für Länder

wie Deutschland abzuleiten?

Klappenbroschur

18,5 × 26,5 cm

192 Seiten, 50 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-617-5

03.2020

Auch in Englisch erhältlich:

ISBN 978-3-86859-616-8


28

#artisticresearch #psychiatrischelebenswelten

visions4people

Artistic Research Meets Psychiatry

Tyyne Claudia Pollmann /

weißensee kunsthochschule berlin (Hg.)

visions4people bietet einen kaleidoskopischen Überblick zur künstlerischen Forschung

im Kontext psychiatrischer Lebenswelten und vermittelt deren besondere Herausforderungen.

Wie können gestalterische Visionen und Interventionen aussehen, in denen

Menschen im Mittelpunkt stehen? Tyyne Claudia Pollmann hat sich dieser Frage angenommen

und sie im Rahmen einer Kooperation zwischen der weißensee kunsthochschule

berlin und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Mitte gemeinsam

mit Studierenden, Patient*innen und Mitarbeiter*innen der Psychiatrie untersucht.

Wissenschaftliche und künstlerische Beiträge, Fotografien und polyphones Feldforschungsmaterial

eröffnen den Leser*innen die facettenreichen Erfahrungen aus dieser

Zusammenarbeit. Das Buch ist ein wertvoller Beitrag für Fachleute und Studierende

aus den Disziplinen Kunst, Architektur, Gestaltung, Psychologie, Psychiatrie, Anthropologie

und Soziologie, die Ähnliches planen – und eine Basis für neuartige kollaborative

Pro jekte, in denen aus Betroffenen Beteiligte werden.

Tyyne Claudia Pollmann

visions4people

ARTISTIC RESEARCH MEETS PSYCHIATRY

Broschur

17 × 24 cm

304 Seiten, 93 farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-581-9

Bereits erschienen


29

#neohistorismus #zeitgenössischbauen

Stadtentwicklung & Denkmalpflege 19:

Neo-Historismus?

Historisierendes Bauen in der zeitgenössischen Architektur

Eva von Engelberg-Dočkal

Gaby Dolff-Bonekämper / Hans-Rudolf Meier / Jörg Sulzer (Hg.)

Das Aufgreifen historischer Formen ist ein fester Bestandteil des heutigen Bauens. Von einigen strikt abgelehnt und von

anderen gewünscht, wird es seit Beginn der Moderne kontrovers diskutiert. Mit seiner behaupteten Kontinuität und seinem

Anspruch auf Allgemeingültigkeit ist das historisierende Bauen des 20. Jahrhunderts dezidiert antimodern, ein Gegenprojekt

zur Moderne aber zugleich auch ein Teil von dieser. Wenig Beachtung finden bislang die Vielfalt historisierender Ansätze

und die Geschichte des historisierenden Bauens, die vor allem der vergleichende Blick über Deutschland hinaus auf andere

Länder und deren Bautraditionen zeigt.

Historisierende Architektur als bauliche Realität und eine mögliche Variante des zeitgenössischen Bauens ernst zu nehmen

ist das Anliegen dieses Bandes. Der Fokus liegt auf der Beschreibung und Kategorisierung der vielfältigen Konzepte und

Erscheinungsformen. Als zeitgenössisches Phänomen wird das historisierende Bauen im Kontext von Rekonstruktionen und

postmodernen Konzeptionen betrachtet und dem Historismus des 19. Jahrhunderts vergleichend gegenübergestellt. Auch

Gestaltungen in Anlehnung an die Klassische Moderne der 1920er Jahre sind Teil dieser Betrachtung.

Broschur

17 × 22 cm

192 Seiten, 150 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-610-6

11.2020

© Foto: Eva von Engelberg-Dočkal


30

#landscapearchitecture #asianurbanism

The Big Asian Book of

Landscape Architecture

Jillian Walliss / Heike Rahmann (Hg.)

The Big Asian Book of Landscape Architecture bietet einen umfassenden Überblick

über die zeitgenössische Landschaftsarchitektur im asiatischen Raum und

ist damit eines der ersten Bücher, das sich dem Thema in dieser Ausführlichkeit

widmet. Jillian Walliss und Heike Rahmann bringen etablierte Designer, Autoren

und Denker mit jenen der neuen Generation zusammen und erkunden auf diese

Weise asiatische Blickwinkel auf Urbanismus, Partizipation und Design Thinking –

Felder, die traditionell von nordamerikanischen und europäischen Denkweisen

dominiert werden.

Das Buch ist in die drei Themenbereiche Kontinuum, Störung und Geschwindigkeit

gegliedert: Charakteristika, die die asiatische Landschaftsarchitektur gleichermaßen

prägen. Jedes Kapitel vereint theoretische Überlegungen mit praktischen

Reflexionen, Fotoessays und Projekten und behandelt eine Reihe von Themen,

etwa das gemeinsame kulturelle, philosophische und physische Verständnis von

Landschaft, den Einfluss der Moderne und die Auswirkungen von Geschwindigkeit

auf asiatische Designprojekte und Städte. Dank der dynamischen Struktur des

Buches können die Leser an jeder Stelle direkt in die Kapitel eintauchen.

Klappenbroschur

20 × 25 cm

288 Seiten, 200 farb. und s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-612-0

10.2020

Blossom Park, Gwanggyo, South-Korea by PARKKIM


31

#hashtag

Karesansui Park, Tokyo, Japan by EARTHSCAPE


32

Räume für Kinder

Mit einer ganzheitlichen Gestaltung die Entwicklung

von Kindern fördern

baukind / Nathalie Dziobek-Bepler (Hg.)

#baukind #architekturfürkinder

Räume

für

Kinder

Mit einer ganzheitlichen

Gestaltung die Entwicklung

von Kindern fördern

baukind — Architektur für Kinder

Nathalie Dziobek-Bepler

Kindern auf Augenhöhe zu begegnen ist nicht nur eine Frage der pädagogischen

Haltung. Räume für Kinder zeigt, wie Architektur und Innenraumgestaltung

die Entwicklung von Kindern fördern kann. Ausgehend von historischen

und aktuellen reformpädagogischen Konzepten werden Gestaltungsprinzipien

für den Kita- und Schulbau skizziert, die sich auch auf andere Räumlichkeiten

wie Kinderarztpraxen übertragen lassen. Räume können zum Entdecken einladen,

Kommunikation und soziale Interaktion fördern, das Selbstbewusstsein

stärken sowie Rückzugsort oder Tobelandschaft sein.

Das Berliner Architekturbüro baukind bewegt sich seit Jahren kreativ zwischen

den strengen gesetzlichen Vorgaben und den architektonischen Möglichkeiten

einer kindgerechten Architektur – immer mit Blick auf die Bedürfnisse der

Kinder. Das Buch stellt realisierte Projekte wie die Kita Weltenbummler in Berlin

vor und versteht sich als Anstoß, Kinder gleichwertig in die Gestaltung unserer

Umgebung einzubeziehen.

Pädagogik + Architektur + Design

Klappenbroschur

22 × 28 cm

160 Seiten, 270 farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-620-5

05.2020

05 – SINNESERFAHRUNG WASSER

SINNESERFAHRUNG WASSER – 05

Ein Badezimmer in einer Kita kann so viel mehr als ein

Ort der Körperhygiene sein. Das Bad ist wertvoller

pädagogischer Raum in dem Kinder stundenlang

spielen, erleben und forschen können. Das Spiel mit

Wasser sensibilisiert und schult alle Sinne: Wie fühlt

sich Wasser an, wie hört es sich an, wie verändern sich

Formen und Dimensionen

unter Wasser,

welche Materialien

können schwimmen,

welche gehen unter?

Kinder entdecken

das Element Wasser

mit allen Sinnen. In

Der Fliesenspiegel

als organisches

Gestaltungselement

einem Kitabauprojekt in der Hafencitiy in Hamburg

wurde aufgrund des maritimen Themas besonderen

Wert auf die Gestaltung des Badzeimmerbereiches

gelegt. Ein besonderes Highlight für die Sinneserfahrung

in der Kita Hafencity ist die Badelandschaft

mit unterschiedlichen Duschwannen und Kaskaden

aus Natursteinbecken. Eigens für dieses Projekt

wurde gemeinsam mit einer Mosaikkünstlerin und

dem ErzieherInnen ein Wandmosaik entwickelt.

SEITE

Architektonisch sollte

der Badbereich so ausgelegt

sein, dass dem

Wasserspiel nichts im

Wege steht. Das bedeutet

den Raum offen

zu konzipieren, für eine

gute Akustik zu sorgen

und eine Fußbodenheizung

einzuplanen,

damit die Kinder auch

in leichter Kleidung

nicht unterkühlen. Holz

im Bad erhöht den

Aufenthaltskomfort

und sorgt für ein angenehmes

Raumklima.

Fliesenspiegel als lebendiges

Gestaltungselement. Ein Mosaik

macht das Bad zu einer kleinen,

sehr persönlichen Oase.

48 49

Wasserspritzer – Mit einfachen

Mitteln kann ein dynamischer

Eindruck entstehen.

SEITE


33

#pes-architects #fuzhou

Fuzhou Strait Culture

and Art Centre

PES-Architects

Falk Jaeger

Mit dem Neubau des Strait Culture and Art Centre SCAC ist die Hauptstadt

der ostchinesischen Provinz Fujian auf die Landkarte der Kulturstandorte

Chinas getreten. Das finnische Büro PES-Architects Pekka Salminen gab dem

2018 eröffneten Ensemble aus Opernhaus, Konzerthalle, Multifunktionssaal,

Museum und Kinozentrum die Form einer weiß leuchtenden Jasminblüte,

der sinnbildlichen Blume der Stadt am Minjiang. Doch nicht nur auf der

symbolischen Ebene knüpfen die Architekten an chinesische Traditionen

an: Für die Fassaden und den Innenausbau verwenden sie lokal produzierte

Porzellanfliesen und Bambus.

Der Berliner Architekturkritiker Falk Jaeger beschreibt die Entstehung des

Ensembles und die Arbeitsweise des Büros mit Sitz in Helsinki und Shanghai.

Die Aufnahmen des Londoner Architekturfotografen Marc Goodwin setzen

den Kulturtempel in Szene.

Broschur

21 × 25 cm

144 Seiten, 200 farb. Abb.

Englisch/Chinesisch

EUR (D) 39,80

ISBN 978-3-86859-608-3

06.2020


34

#verticalmobility #thyssenkrupp

Die Zukunft wartet oben

thyssenkrupp Testturm in Rottweil

Christian Marquart

thyssenkrupp Elevator (Hg.)

Am Rand der baden-württembergischen Stadt Rottweil steht seit 2017 eines

der spektakulärsten und höchsten Ingenieurbauwerke Deutschlands: der Testturm

für Aufzüge von thyssenkrupp, entworfen von Werner Sobek mit Helmut

Jahn. 246 Meter hoch und mit einer textilen High-Tech-Fassade umhüllt, lädt

eine öffentliche Besucherplattform zum Rundumblick auf die Region. Im Inneren

wird vertikale Mobilität neu gedacht, denn 160 Jahre nach der Erfindung

des Lifts testet ein Forschungsteam in Rottweil den weltweit ersten Aufzug mit

Linearantrieb für Wolkenkratzer, der vertikal und horizontal fahren kann. Der

bald serienreife MULTI kann Men schen und Güter in bisher ungeahnte Höhen

befördern. Er soll in Zukunft ganze Quartiere aus Hochhäusern effizient

erschließen und damit Städte, Architektur und Verkehr transformieren. Das

Buch schildert anschaulich Planung und Bau des Turms und den Alltag hinter

der Fassade. Es beschreibt, wie Fortschritt funktioniert.

Hardcover

23 x 30 cm

256 Seiten, 200 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 45,00

ISBN 978-3-86859-590-1

06.2020


#Hashtag


36

#industrialarchitecture

#temporariness

speech: 23

Industrial

In der 23. Ausgabe von speech: dreht sich alles um

Industriearchitektur, mit besonderem Fokus auf Fabriken,

Produktionsanlagen und deren Gelände – Grundstücke,

die heute aufgrund der Veränderungen in Wirtschaft und

städtebaulicher Planung eine völlig neue Herangehensweise

erfordern. Ausgabe 23 befasst sich nicht nur mit

denkmalgeschützter Architektur, sondern auch mit den

Industriebauten der 1960er bis 1980er Jahre: Gebäude,

die zwar nicht unter Denkmalschutz stehen, deren

Abriss jedoch weder ratsam noch nachhaltig wäre. Das

Industrie erbe hält Möglichkeiten zur räumlichen Erweiterung

großer Städte bereit und bietet die Chance, neue

Wohnformate zu schaffen.

Klappenbroschur

23,5 × 30 cm

272 Seiten, 300 farb. Abb.

Englisch/Russisch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-850-6

01.2020

speech: 24

Temporary

In dieser Ausgabe von speech: geht es um Pavillons, Installationen

und Projekte, die für Ausstellungen und Theaterproduktionen

geschaffen werden – um Arbeiten also, die

nicht dafür entworfen wurden, Jahrzehnte zu überdauern,

sondern die lediglich eine kurze Zeit bestehen müssen. Oft

ist es gerade diese Kurzlebigkeit, die es Architekten erlaubt,

ihre Vorstellungskraft und ihr Talent voll zu entfalten, denn

sie haben die Freiheit, Risiken einzugehen. Unkonventionelle

Materialien und innovative bauliche Lösungen, die

diesen Test im Kleinformat erfolgreich bestanden haben,

können dann im größeren Rahmen architektonisch zum

Einsatz gebracht werden.

Klappenbroschur

23,5 × 30 cm

272 Seiten, 300 farb. Abb.

Englisch/Russisch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-851-3

07.2020


37

#tchobanvossarchitekten #architekturmonografie

TCHOBAN VOSS Architekten

Sergei Tchoban / Ekkehard Voss /

TCHOBAN VOSS Architekten (Hg.)

TCHOBAN VOSS Architekten bewegen sich seit Jahrzehnten erfolgreich auf dem

nationalen und internationalen Markt. Gemeinsam mit EINSATEAM entstand die

vorliegende Monografie, die einen aktuellen Einblick in die Arbeitsweise des in

Hamburg, Berlin und Dresden ansässigen Büros gewährt. Die Bandbreite der

behandelten Projekte erstreckt sich vom Ensemble der Hochschule Rhein-Waal

in Kleve über den Federation Complex in Moskau-City bis hin zur Sanierung des

prachtvollen Landgerichts in Halle (Saale).

Projektessays, Fokusstorys und Themenfeatures erlauben eine lebendige Darstellung

unterschiedlicher Typologien und Bauaufgaben wie Wohnungs-, Bildungsoder

Geschäftsbauten. Damit fragt die Publikation auch danach, was eine Ar chitekturmonografie

heute leisten kann. Nicht Aufzählung, sondern Untersuchung,

nicht Standarderläuterung, sondern journalistische Beiträge und Gespräche entwerfen

ein authentisches Büroporträt, erzählt von Tim Berge, Christina Gräwe,

Jasmin Jouhar und Luise Rellensmann.

Auch in Englisch erhältlich:

ISBN: 978-3-86859-577-2

Hardcover

29 × 30 cm

192 Seiten, zahlr. farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 45,00

ISBN 978-3-86859-592-5

Bereits erschienen

Landgericht Halle, Halle (Saale) © Michael Moser

Wohnhochhaus Living Levels, Berlin © Roland Halbe


38

Neues soziales Wohnen

Positionen zur IBA_Wien 2022

IBA_Wien 2022 / future.lab (Hg.)

Mit der IBA_Wien 2022, die im Jahr 2016 ausgerufen wurde, stellt sich

die österreichische Hauptstadt erstmals den Herausforderungen einer

Internationalen Bauausstellung. Der Fokus auf Neues soziales Wohnen

verweist auf Wiens historische Kernkompetenz im Wohnbau und auf die

zurzeit drängendste Frage in der Entwicklung europäischer Städte: Wie

können Städte angesichts aktueller Veränderungen inklusiv, lebenswert

und leistbar bleiben und welchen Beitrag kann eine umfassende Quartiersentwicklung

dazu leisten?

Zur Zwischenpräsentation 2020 ziehen das future.lab der TU Wien und

die IBA_Wien 2022 ein erstes Resümee und lassen dabei Expert*innen

aus Forschung, Planung, Politik und Praxis zu Wort kommen.

Broschur

22,5 × 27,5 cm

256 Seiten, 150 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-619-9

04.2020

Neues

soziales

Wohnen

POSITIONEN ZUR IBA_WIEN 2022

IBA_Wien 2022 und future.lab (Hg.)

Auch in Englisch erhältlich:

ISBN: 978-3-86859-626-7

#wohnen #iba_wien

9 783868 596199

© Luiza Puiu


39

#hashtag

© Christian Fürthner

© Ludwig Schedl


GSEducationalVersion

1

40

#modellsteiermark #wohnbau

architektur + analyse 7:

Experiment Wohnbau

Die partizipative Architektur des Modell Steiermark

Andrea Jany

Als Alternative zum normierten Massenwohnungsbau der Nachkriegsjahre entwickelte

sich in den frühen 1970er Jahren eine eigenständige Typologie im steirischen sozialen

Wohnbau. Es war die Kombination aus reformwilligen Politikern, visionären Beamten

sowie experimentierfreudigen Architekten und Bauherren, die bis zum Anfang der

1990er Jahre den international vielbeachteten Wohnbau des Modell Steiermark hervorbrachte.

Gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern partizipativ geplant, zeugen die

Projekte sowohl vom ausgeprägten Individualismus als auch vom Gemeinsinn der

„Grazer Schule“. Andrea Janys Monografie schildert erstmals die gesellschaftliche

Entstehungsgeschichte, stellt die 28 Wohnbauprojekte vor und bewertet sie anhand

einer Wohnzufriedenheitsbefragung aus heutiger Nutzersicht.

Broschur

16,5 × 22,5 cm

200 Seiten, 226 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR 29,80

ISBN 978-3-86859-589-5

Bereits erschienen

© Fotos: Andrea Singer

Arbeitseinsatz der zukünftigen Bewohnerschaft

© Werner Nussmüller

28. WOHNBAU WÖLLMISSBERG

Adresse

Architekten

Bauherr

Gebietscharakter

Planung/Bau

Wohnnutzfläche 501 m 2

Wohneinheiten 6

Gebäudecharakter Geschosswohnbau

Rechtsform

Miete

Wöllmißberg 9a+b, St. Martin am Wöllmißberg

Franz Riepl mit Josef Hohensinn, Graz

Gemeinde St. Martin am Wöllmißberg

Dorf

1993 Planung

1995 Fertigstellung

193

190 191

194

24 Wohnbau Wöllmißberg

Das Projekt Wohnbau Wöllmißberg stellt das letzte der im Rahmen des Modell Steiermark realisierten

Wohnbauprojekte dar. Zugleich war es der erste Wohnbau des damals noch jungen Josef

Hohensinn, der zu dieser Zeit Universitätsassistent am Institut für Landwirtschaftliches Bauwesen

und Ländliches Siedlungswesen an der TU Graz unter der Leitung von Franz Riepl war.

Die kleine Ortschaft St. Martin am Wöllmißberg liegt östlich von Graz inmitten einer malerisch-hügeligen

Landschaft. Das Grundstück der Siedlung liegt angrenzend an das Zentrum des Ortes und

bildet zugleich den nordöstlichen Abschluss der kleinen Ortschaft. Direkt anschließend befindet

sich der Sportplatz der Gemeinde, welcher im Zuge der Planung mitprojektiert wurde.

Die Siedlung besteht aus sechs Wohneinheiten, welche in zwei leicht keilförmig zueinander angeordneten

Gebäuden untergebracht sind. In den beiden zweigeschossigen Volumina befinden

sich teils Geschoss- und teils Maisonettewohnungen. Jeder Einheit ist ein privater Außenbereich

in Form eines Balkons oder einer Loggia zugeordnet. Im Laufe der Jahre wurden diese teilweise

geschlossen und werden heute als Wintergarten genutzt. Der großzügige und freiläufige Gartenbereich

wird gemeinschaftlich von den sechs Mietparteien genutzt. Die Fassade weist eine

rhythmisch aufgelockerte Struktur von Putz und Holzoberflächen auf, welche durch unregelmäßige

Öffnungen wohltuend erscheint.

192

154 II. DIE 28 PROJEKTE DES MODELL STEIERMARK

155 WOHNBAU WÖLLMISSBERG


41

Ausbauhaus

Viel Raum zum Wohnen

#praegerrichter #doityourselfconstruction

AUSBAUHAUS

VIEL RAUM ZUM WOHNEN

MORE SPACE FOR LIVING

Praeger Richter Architekten / Oskars Redbergs (Hg.)

Kostendruck, Vervielfältigung von Normen, wachsende Erwartungen an die Flexibilität

von Wohnraum – mit dem Ausbauhaus hat das Berliner Architekten-Duo Praeger

Richter eine viel beachtete Antwort auf die aktuellen Herausforderungen des

Wohnungsbaus gegeben. Dieser Band widmet sich dem modularen Konzept, das

durch eine kostengünstige, robuste Grundstruktur aus Tragwerk und Hülle adaptive

Basiswohnungen ermöglicht, die individuell ausgebaut werden können. Anhand von

zwei bereits realisierten Ausbauhäusern in Berlin-Neukölln und -Lichtenberg werden

Standards hinterfragt und die Prinzipien der individuellen Rahmensetzung, des

Selbstausbaus, des städtischen Bezugs sowie des ökologischen Ausbaus aus planerischer,

baulicher, sozialer, rechtlicher und wirtschaftlicher Perspektive beleuchtet.

Die Pläne für das Frankfurter Mietbauhaus Hilgenfeld zeigen die Weiterentwicklung des

Konzepts vom privaten Baugruppenmodell hin zum geförderten Mietwohnungsbau.

Hardcover

17 × 24 cm

160 Seiten, 120 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-615-1

04.2020


42

#lincolnquartier #lorenzenmayerarchitekten

Lincoln Revisited

Gebrauchsspuren einer Wohnbebauung

Mit Fotografien von Till Schuster

Lorenzen Mayer Architekten

Das Lincoln-Quartier in Münster wird zwanzig Jahre alt – Zeit für eine Revision.

Gebaut nach den Plänen des deutsch-dänischen Büros Lorenzen Mayer Architekten

gilt es als ein frühes Beispiel für die Nachverdichtung ehemaliger Kasernenareale.

Lincoln Revisited setzt sich mit dem Gebrauch des gebauten Lebensumfelds

auseinander und geht dabei weit über die architektonische Dokumentation hinaus.

In Gesprächen mit Bewohner*innen und dem Bauherrn werden die städtebaulichen

Grundanliegen wie autofreie Straßen, die soziale Durchmischung und das Regelwerk

einheitlicher Gestaltungselemente auf den Prüfstand gestellt. Der persönliche

Blick des Fotografen Till Schuster stellt den Intentionen von damals die Wirklichkeit

von heute gegenüber. Es entsteht das Portrait eines Quartiers, das zwar in die Jahre

gekommen ist, aber vielfältiger und lebhafter erscheint denn je.

LINCOLN

REVISITED

Lorenzen Mayer Architekten (Hg.)

Mit Fotografien von Till Schuster

Klappenbroschur

20 × 26 cm

72 Seiten, 69 farb. und 4 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 22,00

ISBN 978-3-86859-607-6

01.2020

© Foto: Till Schuster


43

#gartenstadtbewegung #eden

Re:Eden

uf die ökologischen und sozialen Herausforder

ungen der Industrialisierung

rea gierten die Berliner Gründer der

Genossenschaftssiedlung Eden mit einem

Gegenmodell: einem naturnahen Leben

in der Nähe der Großstadt, ermöglicht durch

gemeinsamen Grundbesitz. Die Sied lung

avancierte zum Vorbild der Gartenstadt ­

be wegung und zum Musterbeispiel einer

frühen Alternativ kultur, bis National sozialismus,

DDR und die treuhandgelenkte

Nach wende zeit den Spielraum immer mehr

einschränkten.

Die Grundgedanken der Reformsiedlung

– Lebens reform, Bodenreform, Wirtschaftsreform

– sind so aktuell wie nie. In der

Publikation RE:EDEN widmen sich füh r en ­

de Expert*innen, zeitgenössische Kün stler*innen,

engagierte Bewohner*innen der

Siedlung und junge Architekt*innen der

125 Jahre alten Reform siedlung und fragen

nach Perspektiven: Welche Rolle kann das

Modell Eden als räumliches Gemeingut

heute noch spielen? Wie ließe sich lokales

Wissen in Dialog setzen zu neuen Bewe ­

g ungen wie Urban Gardening, Ökodörfern,

neuen Genossenschaften, Wohnmodellen

oder Initiativen solidarischen Wirtschaftens?

Wie kann partizipative Kunst auf Gemeinschaften

einwirken und deren Wünsche und

Neue Blicke auf die älteste Reformsiedlung Deutschlands

re:form e. V. (Hg.)

Auf die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Industrialisierung

reagierten die Berliner Gründer der Genossenschaftssiedlung Eden mit

einem Gegenmodell: einem naturnahen Leben in der Nähe der Großstadt,

ermöglicht durch gemeinsamen Grundbesitz. Die Siedlung avancierte zum

Vorbild der Gartenstadtbewegung und zum Musterbeispiel einer frühen

Alternativkultur, bis Nationalsozialismus, DDR und die treuhandgelenkte

Nachwendezeit den Spielraum immer mehr einschränkten.

Die Grundgedanken der Reformsiedlung – Lebensreform, Bodenreform,

Interessen verräumlichen?

Wirtschaftsreform – sind so aktuell wie nie. In der Publikation Re:Eden

widmen sich führende Expert*innen, zeitgenössische Künstler*innen,

engagierte Bewohner*innen und junge Architekt*innen der 125 Jahre alten

Reformsiedlung und fragen nach Perspektiven: Welche Rolle kann das

Modell Eden als räumliches Gemeingut heute noch spielen? Wie ließe sich

lokales Wissen in Dialog setzen zu neuen Bewegungen wie Urban Gardening,

Ökodörfern, neuen Genossenschaften, Wohnmodellen oder Initiativen

solidarischen Wirtschaftens? Wie kann partizipative Kunst auf Gemeinschaften

einwirken und deren Wünsche und Interessen verräumlichen?

9 783868 595871

ISBN 978-3-86859-587-1

RE:EDEN NEUE BLICKE AUF DIE ÄLTESTE REFORMSIEDLUNG DEUTSCHLANDS

Neue Blicke auf

die älteste

Reformsiedlung

Deutschlands

EIN PROJEKT VON RE:FORM E.V.

€ 18

Broschur

13 × 19 cm

144 Seiten, 76 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-587-1

Bereits erschienen

Heckenbank, Eden, 2018 © team dis+co

Natural Building Lab und Habitat Unit, Raumkonzept/Agora, Eden 2018 56

57

8. Internationaler Vegetarierkongress 1932 in der Obstbaukolonie Eden, 1932 12

13


44

What Is Co-dividuality?

What is Co-Dividuality?

Today there is an urgency in answering how we can re-establish authentic

Post-individual Architecture, Shared connections between Houses, individuals, strengthen the sense and

of community, reconnect

urban and rural areas, and benefit from current technologies. There is a clear demand

for having common spaces and sharing life together in spaces designed with this

aim. Both in urban and rural areas, there is a demand for designing spaces

appropriate to contemporary needs: brining people together and re-connecting them

Other Stories of Openness in Japan

to a more natural lifestyle. The 20th century incarnated the celebration of

individualistic society.

The 21st century maybe will be more based on shared economy and on a notion we

have called Co-Dividual. We’d love to think that the next stage of our society will be of

a post-individual type. We believe that individualism should be paired with codividualism.

Both, intimacy and possibility to be part of a community or a shared

project are options to work on in the future. We believe that architecture can do a lot

to conceive experimental spaces where people can spend significative time

together. The phenomenon of shared house demonstrates that a different approach

to living together is possible.

Salvator-John A. Liotta / Fabienne Louyot (Hg.)

This book explores the concepts of “co-dividuality” and co-dividual spaces in

Japanese Architecture. It is a point of reflection on a type of architecture that is

looking to redefine what is today the relationship between inside and outside of a

building and also about its in-betweeness. It makes clear that there are different

ways for architecture to answer and interpret the so called “shared economy”. When

we think about the impact that Uber, Airbnb, Facebook have had on our life it is

evident that architects have to interrogate themselves about the current

economical changes and social needs. There is a clear demand of community, a

desire to be together, to be part of something. We believe that even if it has not yet

been formally defined, it exists a type of architecture where the space is made to

welcome a multiplicity of functions and programs. We believe that we can read these

type of new spaces through the lenses of Co-Dividuality.

Das Konzept der Co-Dividualität beschreibt eine Architektur, die im Zeitalter

von Social Media, Post-Individualismus und Sharing Economy eine neue

Antwort auf die Frage nach gemeinschaftlichem Leben parat hält. Der Fokus

dieses Bandes liegt auf aktuellen Experimenten der japanischen Architekturwelt.

Präsentiert werden Wohnmöglichkeiten, die thematisch gestaltet

sind und neben privatem Wohnraum große Gemeinschaftsbereiche zur

Verfügung stellen. Diese ermöglichen den Bewohnern zahlreiche Aktivitäten,

wie das gemeinsame Kochen, Urban Farming oder auch die Gründung

eines Start-ups. Das Buch bietet nicht nur einen Überblick über verschiedene

Wohnformen, sondern stellt auch Projekte vor, bei denen öffentliche und

private Räume in all ihrem Facettenreichtum miteinander kombiniert werden.

What Is Co-dividuality? ist eine Reflexion darüber, wie wir in Zukunft leben

wollen.

WHAT IS C0-DIVIDUALITY?

SALVATOR-JOHN A.LIOTTA

FABIENNE LOUYOT

#japanesearchitecture #sharedhouses

WHAT IS

C0-DIVIDUALITY?

Post-individual Architecture, shared houses and other

stories of openness in Japan

Kengo Kuma Kazuyo Sejima Ryue Nishizawa Shigeru Ban

Sou Fujimoto Satoko Shinohara Ayano Uchimura Taichi Kuma

Junya Ishigami Studio MNM-Mio Tsuneyama Naka Architects

Ikimono Architects Alphaville Architects Suppose Design

Yuri Naruse Jun Inokuma Shingo Masuda Katsuhisa Otsubo

ON design partners Farm Cultural Park

EDITED BY SALVATOR-JOHN A. LIOTTA AND FABIENNE LOUYOT

Beschrieben werden Projekte u. a. von Kengo Kuma, Kazuyo Sejima, Ryue

Nishizawa, Shigeru Ban, Sou Fujimoto, Satoko Shinohara, Ayano Uchimura,

Taichi Kuma, Junya Ishigami, Suppose Design, Naruse Inokuma,

Masuda + Otsubo.

Broschur

21 × 21 cm

144 Seiten, 150 farb. und s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-621-2

05.2020

south side

(passive solar)

Beams:2x6 inch wood @455mm AEP

Support:2x4 inch wood AEP

Beams:2x6 Tie-beam:2x4 inch wood inch AEP wood @455mm AEP

Column:2x4 inch wood @455mm AEP

Support:2x4 inch wood AEP

Tie-beam:2x4 inch wood AEP

Column:2x4 Ladder:2x4 inch wood AEP inch wood @455mm AEP

bed :2x6 inch wood @455mm AEP

south side

sky lights promote

(passive natural solar) ventilation

sky lights promote

natural ▽maximum ventilation

height GL+4,530

▽maximum eave height GL+3,360

▽maximum height GL+4,530

Roof:galvanized steel corrugated sheet t=0.4mm

Ladder:2x4 inch wood AEP

rubber asphalt coated felt t=1mm

bed waterproof :2x6 inch plywood wood t=12mm@455mm AEP

insulation t=60mm

structural plywood t=12mm

Plasterboard t=9.5mm AEP

Openings:Double sliding window

Dormitory

wall:galvanized steel corrugated sheet t=0.4mm

polyethylene waterproof sheet

Roof:galvanized waterproof plywood t=12mm steel corrugated sheet t=0.4mm

phenol form composite sheet t=50mm

plywood rubber t=12mm asphalt coated felt t=1mm

glass waterproof wool t=75mm plywood t=12mm

Plasterboard t=12.5mm AEP

Floor(Hall):concrete insulation metal t=60mm

trowel finish

Dormitory

structural plywood t=12mm

Floor(Dormitory):mattress t150mm

Plasterboard plywood t=12mm t=9.5mm AEP AEP

Groundsill:2x4inch woods

(termite-proofing coating)

Openings:Double sliding window

Dormitory

wall:galvanized steel corrugated sheet t=0.4mm

2,400 1,600

2,400

polyethylene waterproof sheet

6,400

waterproof plywood t=12mm

phenol form composite sheet t=50mm

plywood t=12mm

glass wool t=75mm funlight:fixed double glazing

Double sliding wooden door

B-Sectional Plasterboard perspective t=12.5mm 1/40 AEP

Floor(Hall):concrete metal Wire screen trowel finish

Ladder:2x4inch wood

High-side light:double sliding aluminum window

Foothold:2x4inch Dormitory wood

Hall

Dormitory

Dormitory

1,820 1,440

50100

4,550

▽tie-beam GL+1,920

▽dormitory FL GL+150

▽hall FL GL+50 ▽GL±0

Hall

Preventing freezing system

Shelf:2x4inch wood

Buckling preventive steel bolt

Wood-burning stove

bench:2x4inch wood

Dormitory

Dormitory

▽maximum eave height GL+3,360

▽tie-beam GL+1,920

1,820 1,440

4,550

Floor(Dormitory):mattress t150mm

plywood t=12mm AEP

Groundsill:2x4inch woods

(termite-proofing coating)

▽dormitory FL GL+150

▽hall FL GL+50

50100

▽GL±0

Hall

2,400 1,600

2,400

6,400

B-Sectional perspective 1/40

14,560 (910 x16)

funlight:fixed double glazing

Double sliding wooden door

Wire screen

High-side light:double sliding aluminum window

floor:concrete metal trowel finish

Ladder:2x4inch wood

Foothold:2x4inch wood

Preventing freezing system

Shelf:2x4inch wood

Buckling preventive steel bolt

Wood-burning stove

bench:2x4inch wood

Storage

2,400

Bar

C-Sectional perspective 1/60

Shower

Dormitory

Compartment B

6,400

1,600

C

sky lights

Hall

Hall

2,400

Lounge

Compartment A

Dormitory

Compartment B

455 455 455

frame

5,460

910 910

14,560

A

B

precutting (910 x16) wood frame panel

3,185 5,915

14,560

N

floor:concrete metal trowel finish

Plan and above two

sections of the Koyasan

Guest House


45

#architektursoziologie #bautypologien

Funktionen der Architektur

Katharina Weresch

Der demografische und gesellschaftliche Wandel stellt neue Anforderungen

an die Architektur. Die Architektursoziologin Katharina Weresch untersucht

in diesem grundlegenden Band drei nach Lebensbereichen ausgewählte

Bautypologien: die Kindertagesstätte, das Familien- und Mehrgenerationenwohnen

sowie Altenwohnanlagen und Pflegeeinrichtungen. Ausgehend von

Norbert Elias’ soziologischen Studien skizziert sie deren historische Entwicklung

und zeigt auf, wie sich die Verhaltens- und Empfindungsstandards einer

Gesellschaft räumlich, ästhetisch und architektonisch manifestieren. Gebaute

Beispiele aus den letzten zwei Jahrzehnten wie der Betriebskindergarten

Troplo Kids in Hamburg, die Münchner Genossenschaft wagnisART oder das

niederländische Demenzdorf de Hogeweyk werden auf ihre Funktionalität hin

erforscht und zum Teil auch empirisch untersucht.

Funktionen der Architektur bietet einen detaillierten Einblick in die Wirkungszusammenhänge

von Architektur und Gesellschaft und stellt zugleich

anwendbares Planungswissen bereit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie

Architektur zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann – und so die

kindliche Entwicklung, die individuellen Wohnbedürfnisse von Familien, die

Kommunikation zwischen den Generationen und die Gesunderhaltung älterer

Menschen fördern kann.

Kompetenzzentrum für Menschen mit Demenz,

Feddersen Architekten, Nürnberg, 2006, Garten

© Foto: Ronald Grunert-Held

Hardcover

21 × 26,5 cm

304 Seiten, 400 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 55,00

ISBN 978-3-86859-585-7

11.2019

Wohnanlage wagnisART, bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München, 2016 © Foto: Julia Knop


46

#communalliving #socialrelationships

GAM.16

gewohnt: un/common

Gastredaktion: Andreas Lichtblau / Sigrid Verhovsek

Redaktion: Daniel Gethmann (Executive Editor) / Petra Eckhard (Managing Editor) /

Urs Hirschberg (Editor) / Andreas Lechner (Book Reviews) /

Petra Petersson (Faculty News)

Neue Konzepte für unser Zusammenleben sind dringend erforderlich, um auf die wachsende gesellschaftliche

Un gleichheit, die Auflösung klassischer Arbeits- und Familien strukturen oder die Ausprägung vielfältiger

sozialer Beziehungsmuster zu antworten. GAM.16 versteht Raumbildungen als durchlässigen Rahmen

für sozialräumliche Strukturen in architektonischer, soziologischer und kultureller Hinsicht und möchte das

Bewusstsein für gemeinschaftliche Ressourcen wieder stärker ins Zentrum des gesellschaftspolitischen

Diskurses rücken. Unter dem Titel „gewohnt: un/common“ plädiert GAM.16 für gemeinschaftlich orientiertes

Wohnen und stellt kollaborative und koproduktive Organisationskonzepte für das Wohnen als räum liche

Praxis vor.

Mit Beiträgen von Massimo Bricocoli, Heike Delitz, Marson Korbi, Nikolai Roskamm, Sabine Storp,

Fritz Strempel und anderen

Broschur

22,6 × 27,4 cm

250 Seiten, zahlr. farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 19,95

ISBN 978-3-86859-856-8

04.2020


47

Raummaschine

Exploring Manifold Spaces

#architecturaldesign #space

Raummaschine.

Exploring

Manifold Spaces

Sabine Hansmann / Finn Geipel (Hg.)

Sabine Hansmann and Finn Geipel (eds.)

Raum und Bewegung sind nicht nur zentraler Gegenstand architekturtheoretischer

Erörterungen, sondern auch impulsgebend für die architektonische

Entwurfspraxis. Sie dienen der Raummaschine – einer kinetischen und experimentellen

Installation, die 2016 erstmals im Gropius Bau Berlin gezeigt wurde –

als Ausgangspunkt für die Erforschung der wechselseitigen Beziehung zwischen

Körper und Architektur. 384 motorisierte Kugelketten erzeugten immer wieder

neue räumliche Kompositionen, die die Besucher*innen mithilfe eines Touchpads

steuern und verändern konnten. Die Publikation Raummaschine – Exploring

Manifold Spaces zeichnet das Designprojekt nach und bettet es darüber hinaus

in seinen theoretischen Kontext ein. Die Beiträge aus den Disziplinen Architektur,

Design, Anthropologie, Soziologie und Kunstgeschichte stammen von namhaften

Autoren wie Heike Delitz, Joachim Krausse, Kerstin Sailer und Albena Yaneva.

Broschur

17 × 24 cm

144 Seiten, 81 farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 25,00

ISBN 978-3-86859-579-6

Bereits erschienen

© Fotos: Jens Liebchen, 2016


GSPublisherEngine 1847.85.89.100 GSPublisherEngine 1847.85.89.100

Klaus Theo Brenner

48

#stadtarchitektur #klaustheobrenner

City Life Collage

Klaus Theo Brenner / Jan Büchsenschuß /

Davide Mulas / Dirk Biermann

Der Berliner Architekt Klaus Theo Brenner, der den Begriff Stadtarchitektur

geprägt hat, setzt sich in seinen Collagen mit der städtischen Mischung und dem

öffentlichen Raum auseinander. Die Collagen zeigen ein breites Spektrum auf –

mal näher an den Projekten des Büros, mal weiter davon entfernt. Gemeinsam

ist ihnen eine atmosphärische Verdichtung und das Herausarbeiten theatralischer

Qualitäten. Die zahlreichen Arbeiten, die erstmals in diesem Band versammelt

sind, vermitteln eine Architektur, die immer im urbanen Kontext steht, in Beziehung

zu den Stadtbewohnern und ihrer Lebensrealität.

CITYLIFECOLLAGE

CITYLIFE

COLLAGE

Jan Büchsenschuß

Davide Mulas

Dirk Biermann

Hardcover

20 × 26 cm

200 Seiten, zahlr. farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-599-4

11.2019


49

#atmosphäre

#leibnizuniversitäthannover

hochweit

2019

jahrbuch der

fakultät für architektur

und landschaft

Leibniz Universität Hannover

Raumreiz

Zur Wirkungsweise architektonischer Räume

Anna Kirstgen

Wie entwirft man Atmosphären? Architekten steht dazu

eine Vielzahl an materiellen und immateriellen Mitteln zur

Verfügung. Manche beherrschen den Umgang mit Materialien,

Farben oder Licht gekonnt – bei anderen scheint es,

als würden atmosphärische Situationen nach dem Zufallsprinzip

erzeugt.

In Raumreiz geht Anna Kirstgen der Frage nach, in welcher

Weise Raum auf den Menschen wirkt und mit welchen

Mitteln räumliche Wirkungen gezielt hervorgerufen werden

können. Sie entwickelt sechs Raumbegriffe, die sich aus

der architektonischen Praxis herleiten lassen und eine

Strukturierung des Entwurfsprozesses ermöglichen. Mit dem

Entwurfsschema des „räumlichen Narrativs“ unterbreitet sie

einen Vorschlag, der es ermöglicht, atmosphärische Situationen

in der architektonischen Praxis gezielter zu gestalten.

Broschur

17 × 24 cm

248 Seiten, 60 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-542-0

Bereits erschienen

Hochweit 2019

Jahrbuch 2019 der Fakultät für Architektur

und Landschaft, Leibniz Universität Hannover

Fakultät für Architektur und Landschaft,

Leibniz Universität Hannover (Hg.)

Hochweit gibt ein Statement zur aktuellen Lehre und Forschung

der vielfach ausgezeichneten Fakultät für Architektur

und Landschaft der Leibniz Universität Hannover und ist ein

Sprachrohr für die Fakultät mit ihren neun Instituten, das die

bereichernde Kraft der interdisziplinären Zusammenarbeit

spiegelt. Das Jahrbuch präsentiert exemplarisch zahlreiche

Entwurfs- und Lehrveranstaltungen, Forschungsaktivitäten,

Vorträge, Exkursionen, Workshops, Ausstellungen und Fachdiskussionen

der Fakultät aus dem vergangenen Jahr.

Die beiden Essays der diesjährigen Ausgabe von Hochweit

legen ihren Fokus auf das Bauhaus. Markus Jager widmet

sich in seinem Beitrag dem Wechselverhältnis zwischen der

berühmten Institution und der Werkkunstschule Hannover.

Herbert Lindinger und Jens Broszeit ergründen in einem

Gespräch den Einfluss des Bauhauses auf die Ulmer Hochschule

für Gestaltung.

Schweizer Broschur mit Klappen

24 × 21,5 cm

192 Seiten, 300 farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-596-3

12.2019


#Hashtag

© Foto: Marvin Ibo Göngür, Kassel, 2018

© Foto / Cover: Sarah Larissa Heuser, Duisburg, 2017


51

#montagstiftung #photobookmuseum

Das Fotobuch in Kunst

und Gesellschaft

Partizipative Potenziale eines Mediums

Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft (Hg.)

in Zusammenarbeit mit The PhotoBookMuseum

Das analoge Fotobuch erlebt seit der Jahrtausendwende einen

internationalen Boom und hat sich zu einer eigenen Kunstform

entwickelt: eine Art visuelle Literatur, irgendwo zwischen Roman

und Film. Immer häufiger publizieren Fotograf*innen ihre Arbeiten

in dieser Form und nicht mehr ausschließlich im Rahmen

von Ausstellungen. Der breiteren Öffentlichkeit ist das Fotobuch

als Kunstform dennoch kaum bekannt. Einen Versuch, dies zu

ändern, unternahm das mehrjährige mobile Kunstprojekt „Welt

im Umbruch“, das die Montag Stiftung gemeinsam mit dem

The PhotoBookMuseum

PhotoBookMuseum initiiert hat. In Rostock, Duisburg und Kassel

konnten sich Interessierte vor Ort beteiligen und Fotobücher als

künstlerische Ausdruckform kennenlernen und selbst gestalten.

Der vorliegende Band dokumentiert nicht nur das Erfahrungswissen

aller Beteiligten, sondern führt auch in die Geschichte des

Fotobuches sowie in die Theorie und aktuelle Praxis partizipativer

Kunst ein. Er versammelt Beiträge zu den Produktions- und Distributionsbedingungen

von Fotobüchern aus Asien, Europa und den

USA. Neben dem politischen und emanzipatorischen Potenzial

des Mediums werden auch die Gründe für die enorme Attraktivität

des analogen Fotobuches in der digitalen Gegenwart diskutiert.

Schweizer Broschur mit Klappen

16,7 × 24 cm

464 Seiten, 220 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 42,80

ISBN 978-3-86859-580-2

12.2019

The PhotoBookMuseum

Das Fotobuch

in Kunst und

Gesellschaft

The Photobook

in Art and

Society

Das Fotobuch

in Kunst und

Gesellschaft

Partizipative Potenziale

eines Mediums

Auch in Englisch erhältlich:

ISBN: 978-3-86859-594-9

The Photobook

in Art and

Society

Participative Potentials

of a Medium

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Er

zu


52

#frauenkloster #kulturelletransformation

Frauenkloster

Frauenkloster Klosterfrauen

Eine künstlerisch-poetische Untersuchung zur

Transformation einer Lebensform

Mit Fotografien von Ulrike Myrzik

Jutta Görlich

Ulrike Rose (Hg.)

Nachdem das Kloster Schlehdorf für die verbliebenen dreißig Ordensfrauen zu

groß geworden war, beschlossen die Schwestern gemeinschaftlich den Verkauf

und zogen in einen neu errichteten Anbau. Die Künstlerin Jutta Görlich, die Fotografin

Ulrike Myrzik und die Kulturmanagerin Ulrike Rose haben die Schlehdorfer

Schwestern und andere sich im Wandel befindende Frauenklöster besucht. Sie

erforschen das aktuelle Verschwinden der Klöster, halten die Transformationen

fotografisch fest und führen Interviews mit den Bewohnerinnen. Dabei wird

nicht nur sichtbar, welche Wege die schrumpfenden Gemeinschaften einschlagen,

wenn ihre Häuser zu groß werden, sondern auch, was mit den ehemaligen

Klöstern passiert und welche Bedeutung eine räumliche Veränderung für das

klösterliche Miteinander haben kann. Ohne Romantizismus und ohne Fokussierung

auf Klostertraditionen wird ein Blick auf zeitgemäße klösterliche Lebensformen

und auf die Zukunft der jahrhundertealten Denkmäler geworfen, die unsere

Kulturlandschaft maßgeblich prägen.

Broschur

16 × 24 cm

114 Seiten, 120 farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-606-9

03.2020

Eine künstlerisch-poetische Untersuchung zu Frauenklöstern im Wandel

von Edward Beierle, Jutta Görlich und Ulrike Rose

Frauenkloster

Klosterfrauen

FRAUEN

KLOSTER

FRAUEN

KLOSTER

FRAUEN

KLOSTER

FRAUEN

Rückseite Rücken Cover

Frauenkloster

Klosterfrauen

Eine künstlerisch-poetische Untersuchung zu Frauenklöstern im Wandel

Frauenkloster

Rückseite

Rücke

Kloster Schlehdorf, 2019 © Foto: Ulrike Myrzik


53

#Hashtag

Kloster Schlehdorf, 2019 © Foto: Ulrike Myrzik


Wolfgang Wende, Torsten Birne [Hg. / Eds.]

54

#alexakreissl #timtrantenroth

Rapport

Alexa Kreissl, Tim Trantenroth

Wolfgang Wende / Torsten Birne (Hg.)

Die Moderne feiert runde Geburtstage und bleibt ein Faszinosum. Eine Künstlerin

und ein Künstler, beide aus Berlin, erscheinen zum Rapport: Im Kulturpalast Dresden

zeigen sie Beiträge zur unabgeschlossenen Geschichte der Moderne. Sie spielen mit

dem architektonischen Raum, nehmen ihn auseinander und setzen ihn neu zusammen,

als dynamische Collage oder als Bild. Sie erzählen von der Architektur und ihrer

Zeit und stoßen auf Formen und Muster, Wiederkehrendes und Abweichungen.

Alexa Kreissl beschäftigt sich mit dem umbauten Raum selbst, dekonstruiert das,

was Architekt*innen vorher geschaffen hatten. Mit schmalen Metall- oder Holzstäben

zeichnet sie Räume in den Raum, durchlässig und luftig, unter Spannung oder

ausbalanciert. Tim Trantenroth untersucht die Ästhetik des Seriellen. Fortwährend

überführt er Elemente des Gebauten in gebaute Bilder. Strukturen und Oberflächenmuster

der späten Moderne in Ost und West finden sich auf transparenten Bildträgern

wieder. Berührt werden eine jüngst vergangene Epoche, aber auch Grundfragen

des Gestaltens zwischen Raum und Bild, zwischen Fläche und Tiefe.

rapport Alexa Kreissl Tim Trantenroth

Wolfgang Wende, Torsten Birne [Hg. / Eds.]

rapport

Alexa Kreissl

Tim Trantenroth

Rapport ist die erste Publikation des Zentrums für Baukultur Sachsen (ZfBK), das 2017

im umgebauten Dresdner Kulturpalast eröffnet wurde. Der Kulturpalast selbst ist eine

der Inkunabeln der ostdeutschen Moderne.

Broschur

21 × 29,7 cm

104 Seiten, 77 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-586-4

Bereits erschienen


55

#künstlerischespotenzial #stadtentwicklung

Kunst im UmBau

Eine Berliner Projektreihe im Kontext urbaner

Wohnraumverknappung

Siglinde Lang

Kann Kunst in den Debatten um urbane Wohnraumverknappung, Zuzug und

Gentrifizierung einen Beitrag leisten? Und wenn ja, welchen? Ausgehend von

diesen Fragestellungen begibt sich Kunst im UmBau in Berliner Mehrparteienhäuser,

die von Sanierungsmaßnahmen, Mieterhöhungen und der Aufteilung in

Eigentumswohnungen betroffen sind. Die kuratierte Projektreihe hat zum Ziel,

einen neutralen Kommunikationsraum für kontroverse Interessen und divergierende

Sichtweisen herzustellen. Die künstlerischen Arbeiten positionieren sich

in halbprivaten, halböffentlichen Bereichen wie Stiegenhäusern, Innenhöfen

und Eingangshallen. Die Dokumentation stellt die Werke von Alexander Wolff,

44flavours, Jelena Fuzinato, Rubén D’hers, Pierre-Etienne Morelle und Studio

Achtviertel vor und reflektiert Prozesse und Diskussionen.

Kunst

im UmBau

Dokumentation einer Berliner Projektreihe

im Kontext urbaner Wohnraumverknappung

Klappenbroschur

17 × 24 cm

208 Seiten, 80 farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-614-4

11.2019

rich, hard, poor, soft, Alexander Wolff, Berlin, 2018 © Foto: Philipp Külker


56

#artek #explorativefurniture

Formful Wood

Explorative Furniture

Mario Rinke / Florian Hauswirth (Hg.)

Entwerfen und konstruieren Sie ein Sitzmöbel aus Sperrholz! Ein experimentelles

Studienprojekt fragte ausgehend vom berühmten L-leg des Architekten Alvar

Aalto für den finnischen Möbelhersteller Artek nach Potenzialen und Gestaltungsmöglichkeiten

des geleimten und gebogenen Holzes. In enger Zusammenarbeit

mit Artek stellten 28 Studierende der Architektur der ETH Zürich und des Objektdesigns

der Hochschule Luzern nicht nur das Material auf den Kopf, sondern

hinterfragten auch die sinnlichen Qualitäten des Objekts, seine Konstruktion als

architektonischen Ort und das Sitzen als soziales Ereignis. Der Band Formful

Wood. Explorative Furniture stellt die überraschend unbekannten Gesichter eines

bekannten Materials vor, beleuchtet den jeweiligen Entstehungsprozess und

reflektiert den Kontext in verschiedenen Essays.

FORMFUL WOOD

RINKE, HAUSWIRTH [EDS.]

MARIO RINKE, FLORIAN HAUSWIRTH [EDS.]

FORMFUL WOOD

EXPLORATIVE FURNITURE

Mit Beiträgen von Nicolai de Gier, Florian Hauswirth, Sebastian Kraft, Mario Rinke,

Christoph Schindler und Alessandro Oreste Tellini

Klappenbroschur

21 × 29,7 cm

200 Seiten, 50 farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 39,80

ISBN 978-3-86859-588-8

Bereits erschienen


57

#friederikevonrauch #neuespalais

Heimliche Welten im

Neuen Palais

Erlebt von Rudolf Prinz zur Lippe

Fotografien von Friederike von Rauch

Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und

Gärten Berlin-Brandenburg (Hg.)

Rudolf Prinz zur Lippe erweckt in seinen Texten zu Friederike von Rauchs

Aufnahmen des Neuen Palais in Sanssouci die dunklen Ecken und stillen

Bereiche des Prachtbaus zum Leben. Er hinterfragt und entlarvt die prunkvollen

Dekorationen und fördert so manche liebevolle Schrulligkeit zutage,

indem er den scheinbaren Nebensächlichkeiten eine Stimme verleiht: „In

eines der Möbellager hat es sich zurückgezogen: das Pathos.“ Seine feinfühligen

Beobachtungen nähern sich dem Schloss mit wachem Blick. Höfische

Architektur und Dekorationskunst in Text und Bild ganz anders wahrgenommen

– sie machen aus dem erhabenen Schloss Friedrichs des Großen eine

Welt des Menschlichen.

Ende 2018 erschien im JOVIS Verlag ein Buch mit Fotografien von Friederike

von Rauch zum Neuen Palais. Die atmosphärischen Blicke hinter die Kulissen

und auf Details des ehemaligen Königsschlosses werden darin begleitet

von Textminiaturen des Philosophen Rudolf Prinz zur Lippe. Diese wurden

nun erweitert und zu diesem feinsinnigen Band zusammengestellt.

Broschur

14,8 × 21 cm

72 Seiten, 30 farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-582-6

12.2019


58

#friederikevonrauch #klosterräume

Monastic

Friederike von Rauch

Mit ihrem Blick für architektonische Details fängt Friederike von Rauch

die kontemplative Kraft von Klosterräumen ein – und löst sie zugleich aus

ihrem religiösen Kontext. Die Berliner Künstlerin hat in den letzten Jahren

in einigen der Ikonen europäischer Klosterarchitektur gelebt und gearbeitet,

unter anderem in Le Corbusiers Sainte-Marie de La Tourette bei Lyon,

in der Abtei Roosenberg von Hans van der Laan nahe Antwerpen sowie

in Andrea Palladios Kloster San Giorgio Maggiore in Venedig. Entstanden

sind Bilder der Versenkung, aufgenommen mit einer analogen Mittelformatkamera,

in asketischer Lichtregie und mit reduziertem Kolorit. Die

Abwesenheit menschlicher Präsenz und der subtile Umgang mit Licht

und Schatten lassen die Interieurs zeit- und ortlos erscheinen.

Friederike von Rauch Monastic

Monastic

Friederike von Rauch

Hardcover

28,4 × 33,4 cm

64 Seiten, 33 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 40,00

ISBN 978-3-86859-591-8

Bereits erschienen

28 29


59

#friederikevonrauch #klosterräume


Ein partizipatives Realisierungsprojekt von Studierenden und Geflüchteten

in Kooperation von Land, Kommune und Hochschule

Tatjana Dürr | Jürgen Graf | Andreas Kretzer | Stefan Krötsch

60

#jovisverlag

WOHNEN

URBAN DESIGN

Bezahlbar. Gut. Wohnen.

Strategien für erschwinglichen Wohnraum

Klaus Dömer / Hans Drexler / Joachim

Schultz-Granberg

Klappenbroschur, 14 x 19 cm, 296 Seiten,

240 Abb.

Deutsch

EUR (D) 25,00

ISBN 978-3-86859-432-4

Urban Design Lab Handbook

Dialogue-Oriented Urban Transformation

Processes and Practical Approaches from Latin

America and the Caribbean

Roland Krebs / Markus Tomaselli (Hg.)

Broschur, 20 x 26 cm, 384 Seiten, 300 farb. und

s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 34,80

ISBN 978-3-86859-562-8

CoHousing Inclusive

Selbstorganisiertes, gemeinschaftliches

Wohnen für alle

id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit

Michael LaFond / Larisa Tsvetkova (Hg.)

Broschur, 21 x 27 cm, 240 Seiten, zahlr.

farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-462-1

Moravia Manifesto

Coding Strategies for Informal Neighbohoods

Estrategias de codificación para barrios poulares

Moritz Ahlert / Maximilian Becker / Albert

Kreisel / Philipp Misselwitz / Nina Pawlicki /

Tobias Schrammek (Hg.)

Broschur, 17 x 24 cm, 344 Seiten,

zahlr. farb. Abb.

Spanisch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-535-2

Home not Shelter! 2

Gemeinsam bauen und wohnen in Wien

Ralf Pasel / Alexander Hagner / Ralph Boch /

Max Hacke / Team Traudi (Hg.)

Schweizer Broschur mit Klappen, 17 x 24 cm,

200 Seiten, zahlr. farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 24,80

ISBN 978-3-86859-513-0

Across Theory and Practice

Thinking Through Urban Research

Monika Grubbauer / Kate Shaw (Hg.)

Broschur, 15 x 22 cm, 256 Seiten,

61 einfarb. Abb.

Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-540-6

HOME NOT SHELTER!

Gemeinschaftshaus Spinelli

[drei]

Home not Shelter! 3

Gemeinschaftshaus Spinelli

Tatjana Dürr / Jürgen Graf / Andreas Kretzer /

Stefan Krötsch (Hg.)

Schweizer Broschur mit Klappen, 17 x 24 cm,

216 Seiten, zahlr. farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 24,80

ISBN 978-3-86859-514-7

Zweifel

Performative Stadtplanung in 13 Vorträgen

Ton Matton

Broschur, 10,5 x 14,8 cm, 160 Seiten

Deutsch

EUR (D) 16,80

ISBN 978-3-86859-553-6

ARCHITEKTURGESCHICHTE

Das Wiener Modell 2

Wohnbau für die Stadt des 21. Jahrhunderts

Wolfgang Förster / William Menking (Hg.)

Broschur mit Schutzumschlag, 22,6 x 27,4 cm,

244 Seiten, 250 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-561-1

Bauhaus Dessau

Architektur – Gestaltung – Idee

Stiftung Bauhaus Dessau (Hg.)

Flexocover, 21 x 27,5 cm, 144 Seiten, 78 farb.

und 4 s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 25,00

ISBN 978-3-939633-11-2

Alle wollen wohnen

Gerecht. Sozial. Bezahlbar

Ursula Kleefisch-Jobst / Peter Köddermann /

Karen Jung (Hg.)

Hardcover, 18,5 x 26 cm,

248 Seiten, 190 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-474-4

Baukultur – Studienausgabe

Spiegel gesellschaftlichen Wandels

Werner Durth / Paul Sigel

Broschur, drei Bände im Schuber,

23,3 x 30,5 cm, 808 Seiten, 570 farb. und

450 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,95

ISBN 978-3-86859-427-0


61

#jovispublishers

Asmara

Africa’s Jewel of Modernity

Fotografien von Stefan Boness

Jochen Visscher (Hg.)

Hardcover, 17 x 20 cm, 96 Seiten, 82 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-435-5

Die vergessenen Alternativen

Strukturalismus und brutalistische Erfahrung in

der Architektur

Bernhard Denkinger

Flexocover, 16,5 x 24 cm, 288 Seiten, 150 farb.

und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-551-2

Tel Aviv

The White City

Fotografien von Stefan Boness

Essay von Carsten Hueck

Jochen Visscher (Hg.)

Hardcover, 17 x 20 cm, 96 Seiten,

100 farb. Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-939633-75-4

Holidays After The Fall

Seaside Architecture and Urbanism in Bulgaria

and Croatia

Michael Zinganel / Elke Beyer / Anke

Hagemann (Hg.)

Broschur, 17 x 24 cm, 272 Seiten, zahlr. farb.

und s/w Pläne und Abb.

Englisch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-226-9

Berlin und seine Bauherren

Als die Hauptstadt Weltstadt wurde

Wolfgang Schäche / Daniel Ralf Schmitz /

David Pessier

Leinen mit Schutzumschlag, 22,3 x 28,7 cm,

224 Seiten, 234 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 48,00

ISBN 978-3-86859-486-7

märklinMODERNE

Vom Bau zum Bausatz und zurück

Daniel Bartetzko / Karin Berkemann (Hg.)

Hardcover, 24 x 17 cm, Querformat,

136 Seiten, 102 farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 28,00

ISBN 978-3-86859-518-5

URBANISMUS

Trendsetter der Moderne

Cafés, Hotels, Restaurants

Franziska Bollerey

Klappenbroschur, 18,5 x 26 cm, 256 Seiten,

310 farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 38,00

ISBN 978-3-86859-483-6

Make City

A Compendium of Urban Alternatives

Stadt anders machen

Francesca Ferguson, MAKE_SHIFT (Hg.)

Broschur, 17 x 24 cm, 352 Seiten,

400 farb. und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-567-3

In den Himmel bauen

Hochhausprojekte von Otto Kohtz (1880–1956)

Wolfgang Schäche / Brigitte Jacob /

David Pessier (Hg.)

Hardcover, 18 x 29,7 cm, 320 Seiten,

200 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 49,80

ISBN 978-3-939633-67-9

Die immer Neue Altstadt

Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900

Philipp Sturm / Peter Cachola Schmal (Hg.)

Hardcover, 19,5 x 27 cm, 368 Seiten, 250 farb.

und s/w Abb.

Deutsch/Englisch

EUR (D) 58,00

ISBN 978-3-86859-501-7

NACHKRIEGSMODERNE

Potenzial Großsiedlung

Zukunftsbilder für die Neue Vahr

Katja-Annika Pahl / Iris Reuther / Peter Stubbe /

Jürgen Tietz (Hg.)

Klappenbroschur, 24 x 30 cm,

160 Seiten, 120 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 39,80

ISBN 978-3-86859-533-8

Eventisierung der Stadt

Gabriela Muri / Daniel Späti / Philipp Klaus /

Francis Müller (Hg.)

Klappenbroschur, 16,5 x 24 cm,

408 Seiten, 20 farb. und 20 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 38,00

ISBN 978-3-86859-493-5


62

#jovisverlag

Städte für Menschen

Jan Gehl

Hardcover, 17 x 24 cm, 304 Seiten, zahlr.

farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-356-3

E-Book:

ISBN 978-3-86859-897-1

Schulen planen und bauen 2.0

Grundlagen, Prozesse, Projekte

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft (Hg.)

Klappenbroschur, 19 x 25 cm, 424 Seiten,

zahlr. farb. Abb.

Deutsch

EUR (D) 34,80

ISBN 978-3-86859-437-9

Stuttgart in Bewegung – Berichte von

unterwegs

Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur,

Universität Stuttgart (Hg.)

Broschur mit Schutzumschlag, 21 x 25 cm,

200 Seiten, zahlr. farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 32,00

ISBN 978-3-86859-509-3

Schulgesellschaft

Vom Dazwischen zum Lernraum – 30 Schulgebäude

im Vergleich

Marika Schmidt / Rolf Schuster (Hg.)

Broschur, 16,5 x 24 cm, 112 Seiten, 92 Abb.

Deutsch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-342-6

Berlin – Die Schönheit des Alltäglichen

Urbane Textur einer Großstadt

Frank Peter Jäger (Hg.)

Hardcover, 17 x 24 cm, 192 Seiten, zahlr. farb.

und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 28,00

ISBN 978-3-86859-380-8

Tezuka Architects: The Yellow Book

Thomas Sherman und Greg Logan (Hg.)

Mit einem Vorwort von Mohsen Mostafavi und

einer Einführung von Mark Mulligan

Hardcover mit abgerundeten Ecken, 9 x 16 cm,

160 Seiten, 40 farb. und s/w Abb.

Englisch

EUR (D) 18,00

ISBN 978-3-86859-423-2

Religion und Stadt

Positionen zum zeitgenössischen Sakralbau

in Deutschland

Ansgar und Benedikt Schulz (Hg.)

Hardcover, Leinen, 17 x 23,5 cm, 96 Seiten,

39 farb. und 22 s/w Abb. und Pläne

Deutsch

EUR (D) 28,00

ISBN 978-3-86859-546-8

NACHHALTIGKEIT

Hortitecture

The Power of Architecture and Plants

Almut Grüntuch-Ernst, IDAS Institute for Design

and Architectural Strategies (Hg.)

Broschur, 16,5 x 23,5 cm,

288 Seiten, zahlr. farb. Abb.

Englisch

EUR (D) 35,00

ISBN 978-3-86859-547-5

BILDUNGSBAUTEN

Partizipation macht Architektur

Die Baupiloten – Methode und Projekte

Susanne Hofmann (Hg.)

Broschur, 17 x 24 cm, 256 Seiten, 200 farb.

und 25 s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 29,80

ISBN 978-3-86859-302-0

Mensch und Landschaftsarchitektur

Juliane Feldhusen / Sebastian Feldhusen (Hg.)

Hochschule Osnabrück, Studienbereich

Landschaftsarchitektur, Studiengang

Freiraumplanung

Broschur, 16 x 24 cm, 336 Seiten,

146 farb. und s/w Abb.

Deutsch

EUR (D) 38,00

ISBN 978-3-86859-405-8

ALLE E-BOOKS ONLINE

www.jovis.de


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Autor*innen und Herausgeber*innen

Alcaide, Naomi 16

Bartels, Olaf 18

baukind 32

Baumeister, Eva-Maria 14

Becker, Tobias 5

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen 18

Berkemann, Karin 3

Biermann, Dirk 48

Birne, Torsten 54

Brenner, Klaus Theo 48

Brunner, Matthias 8

Buchholz, Kai 6

Büchsenschuß, Jan 48

Buettner, Anke 26

Dell, Christopher 12

Dolff-Bonekämper, Gaby 29

Dziobek-Bepler, Nathalie 32

Eckhard, Petra 46

Fakultät für Architektur und Landschaft,

Leibniz Universität Hannover 49

Finkenberger, Isabel Maria 14

Forschungslabor Raum 16

Fröbe, Turit 27

Fusi, Paolo 19

future.lab 38

Geipel, Finn 47

Geisel, Thomas 22

Geiß-Netthöfel, Karola 20

Generaldirektion der Stiftung Preußische

Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 57

Gethmann, Daniel 46

Görlich, Jutta 52

Hansmann, Sabine 47

Harnack, Maren 8

Hauswirth, Florian 56

Heger, Natalie 8

Hirschberg, Urs 46

Höcke, Christian 16

Hoffmann Robbiani, Sandra 5

IBA_Wien 2022 38

Jaeger, Falk 33

Jany, Andrea 40

Kirstgen, Anna 49

Koch, Christian 14

Kundoo, Anupama 10

Lang, Siglinde 55

Lechner, Andreas 46

Leibniz Universität Hannover 49

Lichtblau, Andreas 46

Liotta, Salvator-John A. 44

Lopez-Pineiro, Sergio 13

Lorenzen Mayer Architekten 42

Louyot, Fabienne 44

Marquart, Christian 34

Meier, Hans-Rudolf 29

Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft 51

Moretti, Beatrice 23

Mühlhofer, Stefan 21

Mulas, Davide 48

Münchner Stadtbibliothek 26

Nellen, Dieter 20, 22

Noennig, Jörg Rainer 17

Oswalt, Philipp 6, 9

Petersson, Petra 46

Pollmann, Tyyne Claudia 28

Praeger Richter Architekten 41

Prinz zur Lippe, Rudolf 57

Rahmann, Heike 30

Redbergs, Oskars 41

re:form e. V. 43

Regionalverband Ruhr (RVR) 20

Rettich, Stefan 9

Rinke, Mario 56

Rose, Ulrike 52

Schirrmacher, Arne 24

Schwegmann, Raphael 17

Sonne, Wolfgang 20, 21

Stadt Düsseldorf 22

Sulzer, Jörg 29

Tchoban, Sergei 37

The PhotoBookMuseum 51

thyssenkrupp Elevator 34

Universität Hamburg 19

Verhovsek, Sigrid 46

vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung 16

Voermanek, Katrin 4

von Engelberg-Dočkal, Eva 29

von Rauch, Friederike 58

Voss, Ekkehard 37

Walliss, Jillian 30

weißensee kunsthochschule berlin 28

Welzel, Barbara 21

Wende, Wolfgang 54

Weresch, Katharina 45

Wienigk, Maren 24

Ziemer, Gesa 17

Zuschke, Cornelia 22


64

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