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GEOINFOS 2019/2020

Zeitschrift der GEOINFO-Gruppe 2019/2020

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Live-Zeichnung von Corinne Bromundt

am GEOINFO-Kundenanlass 2018

geoinfos

Zeitschrift der GEOINFO-Gruppe

2019 | 2020

EDITORIAL


2 3

Die GEOINFO als führende Dienstleistungspartnerin in der digitalen,

raumbezogenen Welt

Seit 2016 besteht die GEOINFO als kreatives Netzwerk eigenständiger Gesellschaften. Seither konnten

sich die Gesellschaften erfolgreich in ihren Märkten etablieren. Nun geht es darum, den Gruppengedanken

noch mehr zu stärken, um zusätzliche Möglichkeiten für einzigartige Lösungen zu schaffen.

Kundenzentrierung als verbindendes Element

Die Gesellschaften unserer Firmengruppe sind in

unterschiedlichen Märkten mit ganz unterschiedlicher

Dynamik unterwegs. Was uns verbindet, sind

unsere Werte. Einer der wichtigsten lautet: Der

Kunde steht im Zentrum. Nur wenn wir unsere

Kunden verstehen, können wir optimal auf ihre

Bedürfnisse und Wünsche eingehen.

Für Aufträge jeder Grösse

Eingebettet im kreativen Netzwerk der GEOINFO-

Gruppe profitiert jede Gesellschaft von einem

unkomplizierten Know-how- und Technologie-

Transfer. So können wir unseren Kunden Lösungen

liefern, die für kleinere Herausforderungen perfekt

sind oder aber zur Optimierung der gesamten

Wertschöpfungskette beitragen.

Die GEOINFO Ingenieure AG zum Beispiel erfasst

periodisch mit ihren erfahrenen Fachleuten für ver-

schiedene Gemeinden den Zustand der Strassen.

Beurteilt wird auf der Basis von 3D-Bildern, visualisiert

und bereitgestellt von der GEOINFO IT AG.

Ein anderes Beispiel: Die IT4CHANGE AG unterstützt

Kunden bei der Erarbeitung ihrer IT-Strategie.

Im Anschluss übernimmt die GEOINFO IT AG

die Umsetzung und Inbetriebnahme der neuen

IT-Infrastruktur. Und damit die strategische und

taktische Führung der Informatik danach mit verbindlicher

Qualität und zu kalkulierbaren Kosten

funktioniert, stellen wir den CIO als Dienstleistung

zur Verfügung.

Genau diesen gruppeninternen Austausch wollen

wir künftig noch besser nutzen, damit wir das in allen

Gesellschaften vorhandene Potenzial erschliessen

können. Unter dem Slogan «GEOINFO – Ihre

führende Dienstleistungspartnerin in der digitalen,

raumbezogenen Welt» machen wir uns gemeinsam

auf den Weg, unser Profil weiter zu schärfen.

Bündelung der Software-Kompetenzen

In diesem Zusammenhang werden unsere

Softwarekompetenzen künftig gebündelt.

Die Geo-Solutions als Teil der GEOINFO IT AG

und die LABCOM AG sind ab 2020 gemeinsam

als GEOINFO Applications AG

unterwegs. Der Zusammenschluss unterstreicht

die Bedeutsamkeit der raumbezogenen

Daten, der eigenen Software-Entwicklung

und der GIS-Systeme

innerhalb der GEOINFO-Gruppe.

www.geoinfo.ch

Neue Führungsmodelle in der ICT

Unternehmen sehen sich heute mit einem zunehmend

digitalen und turbulenten Umfeld konfrontiert.

Um mit dem raschen technologischen

Wandel und den immer neuen Kundenwünschen

Schritt zu halten, hat sich die Rolle der IT grundlegend

geändert. Sie ist nicht mehr nur Back-Office-

Dienstleistung, sondern eine unternehmerische

Führungsaufgabe. Die ICT leistet einen essenziellen

Input zur Geschäftsstrategie.

Digitalisierung vs. digitale Transformation

Bei der Digitalisierung geht es um die Automatisierung

bestehender Prozesse. Wie beim Online-

Banking werden dabei z. B. Aufgaben dorthin verlagert,

wo sie anfallen. Die digitale Transformation

geht – wie das Einstiegsbeispiel zeigt – einen

Schritt weiter: Mit dem geschickten Einsatz moderner

Technologien können neue Geschäftsfelder

entwickelt und somit Wettbewerbsvorteile

geschaffen werden.

Strategisches IT-Management für KMU

Die wirkliche Herausforderung im Zeitalter der digitalen

Transformation ist das strategische ICT-Management.

Teilweise fehlt es in Unternehmen an

klaren strategischen Vorgaben für die ICT. Gerade

KMU haben im Normalfall weder die Kompetenz

noch die Zeit, sich mit technologischem Fortschritt

Ein Getränkehersteller setzt intelligente

NFC-Getränkeflaschen (NFC: Nahfeldkommunikation)

ein, was der Firma völlig neue

Möglichkeiten im Bereich des digitalen

Produktmarketings ermöglicht. Scannt der

Nutzer zum Beispiel eine Flasche mit dem

Smartphone, informiert die Elektronik ihn

darüber, ob das Siegel bereits durchtrennt

oder die Flasche beschädigt wurde. Oder

sie liefert ihm beim Scannen im Geschäft

einen Gutscheincode. Nach dem Kauf

taucht dann ein Cocktailrezept auf.

im Detail auseinanderzusetzen. Damit auch kleinere

Unternehmen und Organisationen die digitale

Transformation meistern, können sie den CIO als

Dienstleistung einkaufen.

Massgeschneiderte CIO-Expertise

Die IT4CHANGE übernimmt auf Mandatsbasis das

strategische ICT-Management eines Unternehmens

im Sinne eines CIO as a Service. Ziel ist es, anhand

technologischer Innovationen Geschäftspotenziale

aufzuzeigen. Dabei wird das Unternehmen als

Ganzes betrachtet.

Unsere Kunden profitieren von über 30 Jahren Erfahrung

mit Informationstechnologie und einem

ganzheitlichen Unternehmensverständnis, wenn

sie den CIO als Service einkaufen.

www.it4change.ch


4 Die GEOINFO IT AG ist zertifizierter

5

Die GEOINFO unterwegs in die Cloud

Die IT-Solutions als Geschäftseinheit der GEOINFO

IT AG hat vor einem halben Jahr den Wechsel

zu Office 365 vollzogen. Sie geht damit als Spurgruppe

im GEOINFO-Netzwerk voran. Ziel ist es,

dass bald alle GEOINFO-Gesellschaften in der

Cloud arbeiten. Was sind die Erfahrungen mit

Office 365, und worauf gilt es bei einem Wechsel

zu achten? Ein Fachgespräch.

Was ist Office 365?

Alexander: Office 365 ist ein riesiges Tool-Paket in der

Cloud. Das wohl mächtigste ist das Collaboration-

Tool Microsoft Teams, welches die Zusammenarbeit

wesentlich einfacher und effizienter macht. Früher

war es so: Wenn Mitarbeitende ihren Arbeitskollegen

eine grosse Datei schicken wollten, dann nutzten

sie ein Tool aus dem Netz wie z. B. Dropbox. So

entstand neben der unternehmenseigenen IT eine

Art Schatten-IT, wodurch wichtige Unternehmensdaten

plötzlich ungesichert ausserhalb des Firmennetzes

existierten. Eine zentrale Cloud-Strategie wie

Office 365 bietet hierfür einen Ausweg.

Was kann Office 365?

Alexander: Office 365 ermöglicht ein effizienteres

gemeinsames Arbeiten. Moderne Arbeitsabläufe

finden heute längst nicht mehr nur im Büro statt.

Sie sind mobil, auf verschiedenen Endgeräten zu

Hause und verlangen jederzeit Zugriff auf Daten

und Dokumente. Mit leistungsfähigen Clouddiensten

wie z. B. OneDrive und Microsoft Teams sorgt

Office 365 dafür, dass alle – von praktisch jedem Ort

und Endgerät – kreativ in der Gruppe arbeiten können.

Voraussetzung dafür ist nur ein Webbrowser.

Thomas: Mit Office 365 zu arbeiten, ist spannend

und sehr produktiv. Mir gefällt vor allem das Arbeiten

in Echtzeit. Dadurch ist es möglich, dass mehrere

Personen gleichzeitig am selben Dokument

arbeiten. Die Änderungen, die ich mache, sind sofort

für alle sichtbar. Und dank OneDrive kann ich

unterwegs ein Dokument verfassen und im Büro

einfach weiterarbeiten, ohne dass ich manuell Daten

übertragen muss.

Microsoft-Partner. Unser Professional

Service deckt den gesamten Produkte-

zyklus von Office 365 ab: implementieren

und konfigurieren von Office 365 und

anschliessend migrieren der bestehenden

Daten. Unser Know-how zur Office-Architektur

und -Infrastruktur ermöglicht es

uns, auch komplexe Projekte umzusetzen.

Die Einführungs- bzw. Migrationskonzepte

der GEOINFO sind immer auf die kundenspezifischen

Anforderungen abgestimmt.

Unsere Spezialisten analysieren bestehende

Umgebungen und geben konkrete

Empfehlungen zur Umstellung auf Cloud-

Angebote ab.

Ihr arbeitet vor allem mit Microsoft Teams. Was

kann dieses Tool?

Alexander: Microsoft Teams eignet sich perfekt für

den Austausch in Arbeitsgruppen oder zwischen

Mitarbeitenden. So können sich die Teammitglieder

besser organisieren, nahtlos zusammenarbeiten

und sich auf demselben Wissensstand halten.

Aufgaben können im Outlook-Kalender veröffentlicht,

Dateien freigegeben und Fragen im Chat

besprochen werden. So findet ein effizienter Austausch

der Fortschritte in Echtzeit statt. Viele Tools

aus Office 365 lassen sich in Microsoft Teams integrieren,

wodurch die Zusammenarbeit noch weiter

vereinfacht und verbessert werden kann.

Wie profitieren die Mitarbeitenden vom Einsatz

der Office 365-Tools?

Thomas: Mit Microsoft Teams werden die Wege

deutlich kürzer, und es können schneller Entscheidungen

getroffen werden. Auch können externe

Personen, Anwendungen und Dokumente effizienter

in die Teamarbeit eingebunden werden. Ein

Beispiel: Durch die Integration von Adobe Sign in

Microsoft Teams können Dokumente schnell und

einfach unterzeichnet werden.

Alexander: Office 365 bietet Möglichkeiten, die es

vorher nicht gab. Die Anwender profitieren immer

von den neusten Features und müssen sich keine

Gedanken über Updates machen.

Wie verläuft die Einführung von Office 365?

Thomas: Wichtig ist eine Bedürfnisabklärung beim

Kunden: Welche Tools werden gebraucht? Dabei

ist es wichtig, den Kunden genau zu verstehen.

Alexander Füngling ist Mitglieder der Geschäftsleitung der

GEOINFO IT AG. Er hat in seinem grössten Projekt 12’000

Mitarbeitende in über 40 Ländern auf Office 365 migriert.

Gemeinsam müssen wir herausfinden, wo Verbesserungspotenzial

besteht; wir können ihm dann

aufzeigen, welche Tools diese Verbesserungen herbeiführen

können.

Alexander: Die Einführung von Office 365 bedarf einer

sehr individuellen Beratung und erfordert die

systematische Erstellung eines Datenkonzepts:

Wem stehen welche Tools und welche Daten zur

Verfügung? Sind die Rahmenbedingungen klar,

werden in einem ersten Schritt alle Daten bereinigt.

Nur was weiterhin gebraucht wird, wird in die

Cloud überführt. In einem zweiten Schritt werden

nach und nach die Tools dazugeschaltet. Im Zentrum

steht dabei immer die Frage, wie man das spezifische

Tool einsetzt, damit es dem Unternehmen

den grösstmöglichen Nutzen bringt.

Welches sind die Herausforderungen bei einem

Wechsel zu Office 365?

Alexander: In den meisten Fällen berührt die Einführung

von Office 365 auch andere IT-Bereiche

wie Storage oder weitere vorhandene Softwareprodukte.

Damit benötigt man für die Einführung einen

erfahrenen Partner in der Systemintegration,

der die Zusammenhänge versteht und die gesamte

Klaviatur der Migration spielen kann. Ausserdem

erfordert die Arbeit mit Office 365 ein Umdenken.

Wir müssen uns von der alten Denkweise «wer die

Information hat, hat die Macht» verabschieden. Um

heute erfolgreich zu sein, sollte man Informationen

und Know-how innerhalb der Organisation teilen.

Thomas Dellai ist als Teamleiter verantwortlich für das Projektmanagement.

Er hat als Projektleiter mehrfach Office 365-

Projekte erfolgreich realisiert.

Wie sicher ist Office 365?

Alexander: Microsoft hat sehr hohe Sicherheitsstandards.

Die gesamte Übertragung in die Cloud

ist verschlüsselt.

Thomas: Die Kommunikation wird dank Office 365

sicherer. Um sich unkompliziert mit einem Arbeitskollegen

kurz auszutauschen, muss ich nicht mehr

auf WhatsApp oder andere Dienste ausweichen.

Die Schatten-IT gehört damit definitiv der Vergangenheit

an.

Was sind die Erfahrungen aus GL-Sicht?

Alexander: Es braucht viel Aufklärungsarbeit, Widerstände

müssen aufgelöst werden. Mitarbeitende

hängen an alten Mustern, so wie wir alle.

Deshalb ist es zentral, dass das Management als

Speerspitze vorangeht und für das Produkt Werbung

macht. Ein Umdenken ist erforderlich. Die

Möglichkeiten und die Vorteile des neuen Arbeitsstils

sollten vom Management vorgelebt und angewandt

werden.

Was sind die Erfahrungen aus Teamleiter-Sicht?

Thomas: Dank Office 365 arbeiten die Mitarbeitenden

autonomer. Alle sind auf demselben Wissensstand

und behalten den Gesamtüberblick. Zusammenfassend

kann man sagen: Office 365 ist wie ein

umfangreicher Werkzeugkasten mit vielfältigen

Produktivitätstools. Man muss jedoch genau wissen,

wie und wozu diese eingesetzt werden können.

www.geoinfo.ch/office365


6 Waldkirch ist eine Gemeinde mit rund

7

3’500 Einwohnern. Das neue Raumplanungsgesetz

hat grössere Auswirkungen

Effizienz in der Raumplanung

Je knapper das Bauland, desto dichter die gesetzliche

Regulierung und desto grösser der Anspruch

der Bevölkerung auf nachvollziehbare Verwaltungsentscheide.

2D-Pläne können da längst

nicht mehr mithalten. Die dritte Dimension ist in

Planungs- und Entscheidungsprozessen darum

schon seit Jahrzehnten Thema.

Gemeinden gefordert

Gerade für die Gemeinden führen die Revisionen

der kantonalen Planungs- und Baugesetze zu gestiegenen

Anforderungen. Unter anderem wird

eine Anpassung der Baumasse im kommunalen

Baureglement verlangt (z. B. Gesamthöhe eines

Gebäudes). Zur Festlegung der neuen Baumasse

sind die ausführenden Planer auf eine Bestandesanalyse

angewiesen. Um diese Aufgabe effizient zu

lösen, braucht es intelligente 3D-Informationsmodelle,

die neben den bestehenden Baukörpern auch

die geltenden Regelbauvorschriften abbilden.

Intuitive 3D-Anwendungen unterstützen auch bei

der Ortsplanung

Wenige Klicks genügen, um Varianten von Nutzungsplänen

in webbasierte 3D-Karten einzufügen

und zu vergleichen. Man bekommt so direkt eine

Vorstellung, wie ein Gebäude oder eine umgestaltete

Strasse nach der Realisierung aussehen wird.

Bauprojekte lassen sich dadurch einfacher diskutieren,

bewerten und anpassen. Gerade bei Grossprojekten

ist eine transparente Beteiligung aller

Interessengruppen für den reibungslosen Ablauf

unabdingbar.

Die GEOINFO hat basierend auf einer umfassenden

Bedarfsanalyse und in enger Zusammenarbeit

mit ihrem Partner ERR Raumplaner AG eine

3D-Planungslösung entwickelt. Diese bringt mehr

Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei Verwaltungsentscheiden.

Dank Lösungen wie dieser sind

wir eine führende Dienstleistungspartnerin in der

digitalen, raumbezogenen Welt.

auf die Raumplanung in der Gemeinde.

Waldkirch hat ihre bestehenden Planungsinstrumente

vor dem Hintergrund der

veränderten Gegebenheiten modernisiert.

Durch ein 3D-Modell konnten an einer

öffentlichen Versammlung der Bevölkerung

die Auswirkungen des neuen Richtplans

auf den Zonenplan und das Baureglement

gezeigt werden. Die Digitalisierung und

Virtualisierung eröffnet neue Möglichkeiten,

die Bevölkerung zu informieren und

transparent in Entscheidungsprozesse

einzubinden.

Konfigurierbare digitale räumliche Anwendungen

Jede Gemeinde, jede Stadt ist einzigartig und hat

unterschiedliche Anliegen. Die GEOINFO nimmt

sich Zeit für ihre Kunden, versteht und erkennt

deren Bedürfnisse. Daraus entwickeln unsere Spezialisten

einfach bedienbare, konfigurierbare und

effiziente räumliche Anwendungen. Dies machen

wir selbständig, basierend auf unserer umfassenden

Erfahrung und Kompetenz. Dabei verbinden

wir modernste Softwaretechnologien mit räumlichen

Informationen und arbeiten bei Bedarf mit

Partnern zusammen.

www.geoinfo.ch/3d-raumplanung

Digitale Lösungen für einen reibungslosen Direktzahlungsprozess

Die LABCOM bewegt sich im Spannungsfeld zwischen digitalen Möglichkeiten, komplexen Abläufen

und vielen Anspruchsgruppen. Sie treibt die Digitalisierung in der Landwirtschaft mit der neuen,

benutzerfreundlicheren agriPortal-Webplattform sowie weiteren innovativen Lösungen aktiv voran

und versucht dabei allen Anspruchsgruppen gerecht zu werden.

Moderne Betriebsstrukturdatenerfassung

Innovative Expertin

Ab 2020 sind die

Das agriPortal ist das Websystem zur Betriebsstrukturdatenerfassung

für Landwirte. Die so ge-

Landwirtschaft und IT hat die LABCOM einen Weg

Trotz kulturellen Unterschieden in den zwei Welten

Geo-Solutions als

Geschäftseinheit der wonnenen, jederzeit aktuellen Daten dienen zur gefunden, die komplexen Prozesse der landwirtschaftlichen

Direktzahlungen umfassend und digi-

GEOINFO IT AG und Berechnung der Direktzahlungsansprüche. Da die

die LABCOM AG

aktuelle Benutzeroberfläche des agriPortals nicht tal abzuwickeln. Dies zeichnet uns als Experten in

gemeinsam unterwegs

als GEOINFO

mehr den heutigen Ansprüchen an Design und Benutzerfreundlichkeit

genügt, präsentiert sich das Verbinden von verschiedenen Bedürfnissen (digital

der Softwareentwicklung im Agrarbereich und im

neue Portal ab 2020 als moderne Business-Plattform

mit intuitiver Bedienung. Neu wird der User www.geoinfo.ch/agriportal

vs. analog) aus.

Applications AG.

mit einem Assistenten aktiv durch die Datenerhebung

geführt und sieht nur die für ihn relevanten

Punkte. Die LABCOM sorgt somit für eine einfache,

effiziente Datenerhebung für alle Beteiligten.

«Direktzahlungen und Kontrollen sind

zwei miteinander verbundene Aspekte und

Digitales Kontrollwesen

bilden einen integrierenden Bestandteil der

Um die Direktzahlungsansprüche zu rechtfertigen,

Agrarpolitik. Die Kontrollpersonen erfassen

die Kontrollergebnisse direkt auf ihren

müssen die Betriebe nachweisen, dass sie die geforderten

ökologischen Leistungen erbringen und

Tablets, und zwar während ihres Besuchs

die gesetzlichen Vorgaben einhalten. Die LABCOM

auf dem Betrieb. Der Bewirtschaftende kann

bietet ein Kontrollsystem an, mit welchem dieser

das Kontrollresultat sofort einsehen und mit

komplexe Kontrollprozess komplett digital und

Unterschrift auf dem Tablet-Bildschirm bestätigen.

Anschliessend stehen dem Kanton

somit äusserst effizient abläuft. Mit nur wenigen

Klicks laden sich Kontrollpersonen die massgeschneiderten

Kontrollen des zu prüfenden Betriebs

die Kontrollresultate sofort zur Verfügung.»

auf ihr Tablet. Anschliessend wird das Ergebnis

direkt eingetragen, und die Daten werden an den

Kanton weitergeleitet. Das LABCOM-Kontrollsystem

schafft es, alle am Kontrollprozess Beteiligten

zu verbinden.

Mehrwert von digitalisierten, einheitlichen Daten

Qualitativ hochwertige Daten – das heisst möglichst

genaue und einheitliche Daten – sind für

zahlreiche Anwendungen in der Landwirtschaft

sehr wichtig. Direktzahlungen werden zu einem

grossen Teil flächenbezogen ausgerichtet. Über das

integrierte agriGIS greifen die Nutzer immer auf die Peter Vincenz, Leiter Kontrollwesen Kanton Graubünden

aktuellen Geodaten ihrer Betriebsflächen zu.


Baumaschinen-

8 Ein Bauunternehmer will die Arbeiten

9

steuerung

Digitale

mit einem 3D-positionsgesteuerten

Baustelle

Maschinenpark ausführen. Er beauftragt

Der Wandel vom pat. Ingenieur-

Geometer-Büro zum Sensorhändler

Baustellen werden mehr und mehr «digitalisiert».

Im Zuge dieser Entwicklung verfügen Bauunternehmen

immer häufiger über eigene Vermessungsinstrumente.

Der Geometer stellt vermehrt

nur noch den Grenzabstand gegenüber der Baubehörde

sicher und führt die Daten der amtlichen

Vermessung nach. In diesem Umfeld entwickelt

die GEOINFO Vermessungen AG neue Geschäftsfelder.

die GEOINFO Vermessungen AG mit der

Ausrüstung seiner Maschinen mit individuellen

Baumaschinensteuerungen. Die

Genauigkeitsanforderungen an das zu

erstellende Bauwerk verlangen eine kompetente

Beratung sowie entsprechende

Steuerungssensoren. Im 3D-Modell des

hinterlegten Bauwerks manövriert der

Maschinist seine Maschine, der Positionsabgleich

wird in Echtzeit entweder visualisiert

oder automatisch an die Hydraulik

weitergegeben. Dadurch wird das Arbeiten

deutlich präziser und effizienter.

BAUEN UND

MESSEN

Höhenaufnahmen/

DTM

Ankerkräfte

Rissprotokolle

Baukoordinaten

Ausmasse

Aushubmodell

Die Integration der Zeit:

Die Situation einer Liegenschaft

an zwei Stichtagen.

Ebenfalls werden die

Eigentümerdaten automatisch

aktualisiert.

Luftbild/Orthofoto

Baugrubendokumentation

Sensorhandel

Neue Herausforderungen an den Geometer

Die Digitalisierung der Baustelle bringt Veränderungen

für den Beruf des Geometers mit sich. Das

Wissen und die Methodik wandern immer mehr

vom Menschen in den Sensor. Dadurch wird das genaue

Messen auf der Baustelle so einfach, dass auf

den Spezialisten verzichtet werden kann. Der Geometer

kümmert sich verstärkt um die Beratung, die

Ausbildung und die Datenaufbereitung. So gehen

auch die GEOINFO-Fachleute immer weniger auf

die Baustelle, um klassische Vermessungsarbeiten

durchzuführen. Stattdessen verkaufen sie die entsprechenden

Sensoren an die Bauunternehmer. Sie

übernehmen die Inbetriebnahme, schulen Bauführer

und Poliere in der Handhabung der Geräte und

bieten Wartung und Support an. Zudem überneh-

men sie die Datenaufbereitung in der zweiten und

dritten Dimension.

Früh auf den Zug aufgesprungen

Die GEOINFO hat die Chancen der Digitalisierung

im Bau früh erkannt. In den letzten zehn Jahren

konnten wir den Bereich «Bauen und Messen» erfolgreich

aufbauen. Unsere Spezialisten begleiten

Projektarbeiten wie das Überwachen von Baugruben

oder das Dokumentieren von Baufortschritten.

Dafür wurden verschiedenste geotechnische Sensoren

in ein Monitoring integriert. So haben unsere

Fachleute über die Zeit bei der Nutzung der Sensoren

sowie bei der Datenerhebung und -aufbereitung

fundiertes Experten-Know-how aufgebaut – ein

entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Schnurgerüst

Erschütterungsmessungen

Unterstützung im gesamten digitalen Prozess

In der Schweiz sind über neunzig Prozent aller Bauunternehmungen

noch nicht mit digitaler Sensorik

ausgerüstet. Ihnen allen steht der Weg in die «digitale

Baustelle» noch bevor. Dank der Erfahrung der

letzten Jahre ist die GEOINFO Vermessungen AG in

der Lage, Bauunternehmungen im gesamten digitalen

Wandel kompetent und zuverlässig mit folgenden

Dienstleistungen zu unterstützen:

• Bedürfnisgerechte Beratung und Sensorverkauf

• Schulung und Support

• Wartung

• Fixpunktnetze

• Datenaufbereitung

• Georeferenzierung

• Ausmassberechnungen

• Kontrollen, Dokumentationen, Protokolle

• Monitoring des Baufortschritts

• As-built-Check

Inklinometer

Durch die Einbettung in die GEOINFO-Gruppe kann

das Angebot auch auf IT- und Telefoniedienstleistungen

erweitert werden.

amtliche

Vermessung

Grenzmutation

Dank Digitalisierung auf Expansionskurs

Die GEOINFO Vermessungen AG hat vor rund zwei

Jahren eine Händlerlizenz der Leica Geosystems

erlangt und vertreibt seither alle baurelevanten

Sensoren an Schweizer Bauunternehmer. Dazu gehören

Totalstationen, GPS-Geräte, Bagger- und Maschinensteuerungen

sowie Lasersysteme. Anfang

2018 folgte die Standorteröffnung in Vorarlberg,

um die Lösungen rund um die digitale Baustelle

auch in Österreich anbieten zu können. Zur Abrundung

des Portfolios wird die Ammann Baulasertechnik

GmbH mit Sitz in Zihlschlacht während

der nächsten Jahre in die GEOINFO Vermessungen

AG integriert. Dies im Sinne einer Nachfolgeregelung

für den jetzigen Geschäftsinhaber. Mit diesem

Schritt ergeben sich weitere wichtige Synergien für

den erfolgreichen Ausbau des digitalen Geschäftsfeldes.

Nachführung der Daten

der amtlichen Vermessung

www.geoinfo.ch/sensoren

Ausgabe der Daten der

amtlichen Vermessung


10 11

Der spezielle Randstein – der

Kasseler Sonderbord – ermöglicht

ein sehr nahes Heranfahren der

Busse an die Haltekante, ohne

dass der vordere rechte Kotflügel

beschädigt wird.

Umbau von Bushaltestellen gemäss

Behindertengesetz

«Attraktiver öffentlicher Verkehr» – ein Schlagwort

unserer Zeit. Zuerst denkt man dabei an

Fahrplan, Angebotsdichte, Reisezeit oder Komfort

der Fahrzeuge. Bevor diese Qualitätsmerkmale

jedoch zum Tragen kommen, muss ein einfacher

Zugang zum Verkehrsmittel gewährleistet sein.

Jede Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr startet

und endet an einer Haltestelle. Je besser zugänglich,

je einladender gestaltet und je optimaler

positioniert die Haltestellen sind, desto stärker

wird der öffentliche Verkehr genutzt.

Zugänglichkeit und Ausstattung für alle

Insgesamt gibt es im Kanton St. Gallen rund 1400

Bushaltestellen. Damit der öffentliche Verkehr

auch für geh-, seh- und hörbehinderte Personen

hindernisfrei ausgestaltet ist, bedarf es einerseits

geeigneter Fahrzeuge. Andererseits müssen die

Haltestellen entsprechend hindernisfrei ausgebaut

werden. Dafür sind die jeweiligen Strasseneigentümer

verantwortlich. Folgende Punkte gilt es beim

behindertengerechten Ausbau zu beachten:

• Rollstuhlmanövrierfläche

• Aufmerksamkeitsfeld und taktile Leitlinien

• Perronhöhe

Das Behindertengleichstellungsgesetz

(BehiG) verlangt, dass der öffentliche

Verkehr (öV) bis spätestens Ende 2023

den Bedürfnissen der behinderten und

altersbedingt eingeschränkten Reisenden

entsprechen muss. Von den Vorgaben

des BehiG profitieren nebst behinderten

Personen auch Personen mit

altersbedingten Einschränkungen. Für

jüngere Leute mit viel Gepäck, Kinderwagen

oder einem eingegipsten Bein

sind ebenerdige Einstiegsmöglichkeiten

in den öV ebenfalls eine grosse Erleichterung.

Wenig Umbaufläche – viele Zielkonflikte

Die Strasseneigentümer sind gefordert. So ist beispielsweise

die Stadt Wil aktiv geworden und mit

mehreren Bushaltestellen-Umgestaltungsprojekten

an die GEOINFO Ingenieure AG herangetreten.

Jedes dieser Projekte unterscheidet sich vom

anderen durch folgende Merkmale: Lage, Verkehr,

Sichtzonen, Velo- und Fusswege, Perronhöhen etc.

Allen gemein ist jedoch, dass bei einer eher kleinen

Umbaufläche sehr viele Anspruchsgruppen

berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören die

Gemeinde, der Kanton, das Amt für öffentlichen

Verkehr, die Kantonspolizei, Behindertenorganisationen

und die Busbetriebe. Bei jedem Projekt

zentral ist deshalb, möglichst alle Bedürfnisse zu

erkennen, zu optimieren und im Rahmen der Möglichkeiten

bei den Umgestaltungsmassnahmen

zu berücksichtigen. Kommt es dabei zu Unstimmigkeiten,

nimmt die GEOINFO die Mediatorrolle

ein. Dann geht es darum, eine konsensorientierte

Lösung zu finden, die eine effiziente Projektabwicklung

möglich macht. Bis diese vorliegt, sind

oft mehrere Vernehmlassungsrunden nötig. Und

natürlich müssen für die optimale Lösung meist

auch Kompromisse eingegangen werden.

GEOINFO in den Startlöchern

Die GEOINFO Ingenieure AG hat mit den Projekten

in Wil im Bereich der Haltestellen-Anpassungen

viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und entsprechende

Kompetenzen aufgebaut. Das Team

hat die technischen Grundlagen sauber ausgearbeitet,

alle Normen berücksichtigt und damit den

Umbau der Wiler Bushaltestellen zur Zufriedenheit

aller Anspruchsgruppen erfolgreich geplant und

begleitet.

Im Team beschäftigt ist auch ein Experte für die

Road Safety Inspection (RSI), der alle Sicherheitsaspekte

schon vor der Vernehmlassung zuverlässig

überprüfen konnte. Dank verschiedenster Tiefbauund

Ingenieurkompetenzen unter einem Dach

können auch die kommenden Projekte in diesem

Bereich garantiert normgerecht und äusserst effizient

realisiert werden.

www.geoinfo.ch/bushaltestelle

Expertise im Bahnbau

Bahnbauexperten auf Abruf

Bei der GEOINFO Ingenieure AG sind im

Bereich Bahnbau echte Profis am Werk, mit

fundierter, langjähriger und ausgewiesener

Erfahrung als Vorarbeiter, Polier und Bauführer.

Unser Fachpersonal verfügt über alle

notwendigen Prozesskenntnisse – von der

Planung bis zum Abschluss eines Infrastrukturprojekts.

Bahnbaupraktiker als Ausbildner

Da es in Fachteams aus verschiedenen

Gründen zu personellen Engpässen kommen

kann, sind neue Mitarbeitende nicht immer

optimal betreut. Unsere erfahrenen Bahnfachleute

übernehmen in Absprache mit den

zuständigen Teamleitern die Ausbildung

neuer Mitarbeitender und geben so ihr fundiertes

Bahnwissen weiter. Die Betreuung

erfolgt beim Kunden vor Ort, auf der Baustelle

oder als Rückfallebene via Hotline oder Mail.

www.geoinfo.ch/bahnbauexperten

Teamerweiterung für die Unterstützung

von Bauverwaltungen

Seit rund zwei Jahren steht Patrick Sieber den

Bauverwaltungen bei Engpässen zur Seite.

Aufgrund der grossen Nachfrage wird er seit Juni

2019 von Michel Schmid unterstützt.

Sei es für klar definierte Aufgaben oder allgemeine

Unterstützung über einen bestimmten

Zeitraum: Die beiden bauen Pendenzen ab und

treiben Baubewilligungen voran.

www.geoinfo.ch/bauverwaltung


KENNZAHLEN

matrix-design.ch

Mitarbeitende Gruppe total 185

davon Lernende 26

> GEOINFO IT AG 81

> GEOINFO Vermessungen AG 47

> GEOINFO AG 21

> GEOINFO Ingenieure AG 21

> LABCOM AG 9

> Terradata Ost AG 5

> IT4CHANGE 1

Standorte 7

Konsolidierter Umsatz 2018

der Gruppe in Mio. CHF 26,8

Unsere Standorte

GEOINFO IT AG

Herisau, Weinfelden, Winterthur

Tel. 058 580 40 40

it@geoinfo.ch

LABCOM AG

Herisau

Tel. 071 351 42 22

info@labcom.ch

IT4CHANGE AG

Herisau

Tel. 058 580 41 10

info@it4change.ch

GEOINFO VERMESSUNGEN AG

Gossau SG, Herisau, Wattwil, Wil,

Hohenems (A)

Tel. 071 388 85 85

vermessungen@geoinfo.ch

GEOINFO INGENIEURE AG

Wil

Tel. 071 932 70 70

ingenieure@geoinfo.ch

TERRADATA OST AG

Gossau SG

Tel. 071 388 85 60

gossau@terradata.ch

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