WAS BEDEUTET FUSION - Zum Heiligen Kreuz

zum.heiligen.kreuz.de

WAS BEDEUTET FUSION - Zum Heiligen Kreuz

HERBST 2008

WAS BEDEUTET FUSION ?

Thema im Herbst 2008

INTERVIEW MIT MSGR.

ROLF STEINHÄUSER

PFARRVERBAND MÖRSENBROICH / RATH

5 JAHRE

PFARRVERBAND

Pfarrverband Mörsenbroich/Rath www.dem-leben-dienen.de

Gemeinsamer Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinden St. Franziskus–Xaverius, St. Josef und Zum Heiligen Kreuz


2 Inhalt / Impressum

Leitartikel Pfarrer Weihnachtsgruß Selg 3

Inhalt

Weihnachtsgruß ................................................................................................................. 03

Aktuelles / Termine .................................................................................................. 04 – 09

Leitartikel Pfarrer Selg ..............................................................................................10 – 13

Leitthema Fusion der Gemeinden ...........................................................................14 – 20

Gemeindleben .............................................................................................................22 – 31

Missionale 2009 .........................................................................................................32 – 33

KAB ...................................................................................................................................... 34

Jugend .........................................................................................................................36 – 38

Leitthema Fusion der Gemeinden ..........................................................................39 – 42

Gemeindleben Mission in Indien ............................................................................. 44 – 49

Verkündigungen SJ .......................................................................................................... 55

Verkündigungen SFX ....................................................................................................... 56

Verkündigungen ZHK ........................................................................................................ 57

Ansprechpartner SJ / SFX / ZHK ................................................................................. 58

Seelsorgeteam / Adressen / Öffnungszeiten ............................................................. 59

Gottesdienstzeiten ............................................................................................................ 60

Impressum

Verantwortlich: Pfarrer Thomas Selg

Redaktion: Pfarrgemeinderäte im Pfarrverband Mörsenbroich – Rath

SFX: U. Sprock, I. Jaekel,

SJ: A. Brabeck, R. Schlott

ZHK F. Skirde

Auflage: ca. 8000 Stück

Druck: D. Neveling GmbH & Co, Buch-und Offsetdruck, Düsseldorf

Titelbild: Feuerimpressionen Pfarrbriefservice Web

Die Redaktion bedankt sich bei allen, die zu diesem Pfarrbrief beigetragen haben.

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der

Redaktion wieder!

Weihnachtswunsch

Alter irischer

Weihnachtswunsch

Nicht, dass von jedem Leid verschont

Du mögest bleiben:

Noch dass Dein künft`ger Weg stets

Rosen für Dich trage

und keine bitt`re Träne

über Deine Wange komme

und niemals Du den Schmerz

erfahren sollst.

Dies alles, nein, das wünsche ich Dir

nicht.

Mein Wunsch für Dich

Ist vielmehr dieser:

Dass Du dank Ihm

Den Stürmen standhältst

Und so die Höhen doch erreichst,

und dass in Freud`

und Leid

das Lächeln voller Huld

des menschgeword`nen Gottessohnes

mit Dir sei und allzeit so innig

IHM verbunden,

wie Er`s für Dich ersehnt.

Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr, das

wünschen Ihnen

Ihr Pfarrer Selg, Ihr Seelsorge-Team

und nicht zuletzt

Die Redaktion


4 Termine Termine 5

Entschuldigung !

Wir- das Mäusemesseteam - sorgen

immer dafür, dass an jedem ersten

Sonntag im Monat eine Mäusemesse

stattfindet. Immer ?

Leider kam es bei den letzten beiden

Terminen zu Unregelmäßigkeiten.

Der 7. September war ein Tag, an dem

kurzfristig bis auf einen Mitarbeiter

alle ausgefallen sind. Aufbau, Musikbegleitung,

Gottesdienstleitung und

Mäusespiel ist jedoch für einen Einzigen

nicht machbar. Für eine Absage in

der Pfarrinfo war es zu spät. Jedoch

sollten Hinweise durch Verkündigungen

am Sonntag zuvor und Zettel am

Eingang erfolgen. Irgendwie hat dies

wohl nicht geklappt, so dass wir uns

bei den umsonst gekommenen großen

und kleinen Gottesdienstbesuchern

entschuldigen wollen; aber es war das

erste Mal seit 15 Jahren, dass die Mäusemesse

ausgefallen ist, und wir geloben

Besserung.

Falls Sie nun aber Zeit gehabt hätten

und/oder auch ansonsten Interesse haben

mitzumachen, kommen Sie vorbei:

Wir treffen uns 1x im Monat zur Vorbereitung

und 1x zur Durchführung.

Interessierte können sich bei

Peter Krawczack Tel. 628128 oder Marlies

Uhr Tel 572714 melden.

Der zweite Termin war der 5. Oktober,

an dem einige vergeblich auf die

Mäuse gewartet haben. Aufgrund der

Schulferien war aber an diesem Sonn-

tag kein Kleinkindergottesdienst vorgesehen.

Der Kleinkindergottesdienst findet nur

an jedem 1. Sonntag im Monat außerhalb

der Schulferien statt.

Für die Eltern von Kleinkindern, die

noch nicht auf die Schulferien angewiesen

sind und diese deshalb auch

nicht kennen, und auch für alle anderen,

stehen hier nachfolgend die

Gottesdiensttermine bis zum Sommer

2009:

02.11.2008, 07.12.2008, 26.12.2008 (2.

Weihnachtstag), 01.2.2009, 01.3.2009,

03.5.2009 und 07.6.2009.

Wir hoffen, dass nun alles geklärt ist

und sich viele bei uns melden, damit

keine Mäusemesse mehr ausfallen

muss.

Für das Mäusemesseteam

Marlies Uhr SFX

Aktuelle Termine entnehmen

Sie bitte der Pfarrinfo. Danke

November

28. November 2008 .....................................

.......... Firmwochenende in Altenberg PV

Dezember

01.-05. Dez. 2008 .. 6.00 Frühschicht SJ

02. Dezember 2008 ...... Seniorentag SJ

06. Dezember 2008 .....................................

......... Nikolausfeier auf der Försterwiese

19. Dezember 2008 .......................................

.................................... Adventsgottesdienst

Januar

04. Januar 2009 .................. Sternsingen

11. Januar 2009 Neujahrsempfang in SFX

17. Januar 2009 ....................... KAB ökum.

..........Karnevalssitzung PV in Epiphanias

21. Januar 2009 .......... Kirchenchor JHV

Februar

08. Februar 2009 ..........................................

... Goldenes Priesterjubiläum Pfr. Peters

14. Februar 2009 ....................... KAB JHV

19. Februar 2009 .................. kfd-Karneval

20. Februar 2009 ........... Kinderkarneval

März

06. März 2009 ...............................................

.......................... Weltgebetstag der Frauen

06. März 2009 ...............................................

.......... Firmwochenende in Altenberg PV

01. März 2009 ..................... Fastenpredigt

08. März 2009 ................... Fastenpredigt

15. März 2009 ..................... Fastenpredigt

18. März 2009 ......................... Firmung PV

19. März 2009 ........................ Patrozinium

22. März 2009 .................... Fastenpredigt

29. März 2009 .................... Fastenpredigt

Das Frühjahr ist nicht weit!

4. Hobby Künstlermarkt mit

Trödelmarkt in der Gemeinde St.

Franziskus-Xaverius

Suchen Sie noch Ostergeschenke, Mitbringsel

für Freunde oder Dekoartikel

für das ganze Jahr in Haus oder Heim?

Karten, Schmuck, Marmeladen, Blumengestecke,

Fensterbilder, etc.

Besuchen Sie uns !

Wo ? St. Franziskus-Xaverius

Pfarrzentrum St.Franziskus-Str. 7,

Düsseldorf

Wann ? 22.März.2009 12.00 Uhr –

17.00 Uhr Aufbau ab 10.00 Uhr

Außerdem können Sie mit Freunden,

Bekannten oder Nachbarn klönen,

dabei ein warmes Mittagessen oder

Kaffee und Kuchen genießen.

Über Ihren Besuch würden wir uns

sehr freuen, da der Erlös aus Standmiete

und Verzehr der Jugend für das

Sommerlager 2009 zu Gute kommt.

Anmeldungen für den 22.03. erbeten

bei Martina Czwordon & Ilona Wüste

0211/61 47 90 & 0211/ 15 20 662

Messdiener in ZHK

07.12.2008 + 14.12.2008

Plätzchenverkauf,

01.03.2009 - Messdienerevent


6 Termine Termine 7

Die Gottesdienstzeiten der Weihnachtsliturgie entnehmen

Sie bitte der aktuellen Pfarrinfo. Vielen Dank.

Hallo hier sind die

Großen

Die Spielgruppe heißt VAA, komischer

Name, aber eigentlich ist das eine

Abkürzung für Gott kennen lernen

von Anfang an. Wir treffen uns jeden

Montag von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

im Pfarrzentrum. Unsere Mütter dür-

fen auch mitkommen, wir sind ja erst

1- 36 Monate alt. Trotzdem erfahren

wir schon viel von Gott: dass er die

Sonne gemacht hat, und die Pflanzen,

und die Tiere, und . . . und . . . Es

werden auch viele Lieder gesungen,

die stehen in dem Buch Gott kennenlernen

von Anfang an.

Nach etwa 15 Minuten gibt es Frühstück,

danach spielen wir und lassen

unsere Mütter basteln, na ja manchmal

helfen wir ihnen. Der Vormittag

wird mit einem Spielkreis beendet.

Wir würden uns freuen, wenn noch

mehr Kinder mit uns Gott von Anfang

an kennen lernen möchten, kommt

doch einfach montags vorbei.

Marlies Uhr SFX

Bastel- und

Handarbeitskreis

1976 wurde von einigen Mitgliedern

der Frauengemeinschaft St. Franziskus-

Xaverius der Bastel- und Handarbeitskreis

gegründet. Außer dem eigenen

kreativen Vergnügen war es Sinn und

Zweck, alle 2 Jahre einen Weihnachtsbasar

auszurichten und den Gesamterlös

Not leidenden Kindern zur Verfügung

zu stellen.

Auf diese Weise sind in den vergangenen

Jahren viele Tausende zusammen

gekommen – zu unserer und der

Betroffenen Freude. Diesem Vorsatz

wollen wir treu bleiben – auch 2008.

Für den 2. Adventsonntag, 07.12.2008

– unser Patrozinium - ist ein vorweihnachtlicher

Basar mit dekorativen

weihnachtlichen Dingen, Geschenkartikeln,

Handarbeiten, Marmeladen,

Gebäck usw. vorbereitet.

Er findet im kleinen Saal des

Pfarrzentrums von 12.00 bis 18.00 Uhr

statt.

Herzliche Einladung an alle im

Pfarrverband.

Ihr Bastel- und Handarbeitskreis SFX


8 Termine

Termine 9

Neue Messdiener

in ZHK gesucht

Nach der Kommunion habt ihr die

Chance Messdiener zu werden.

Damit ihr auch wisst, worauf ihr euch

einlasst, erst einmal eine kurze Erklärung:

Die Messdiener helfen dem Priester

während der Messe, tragen Kerzen und

Gaben zum Altar. Im Moment muss

jeder ca. zweimal im Monat dienen.

Zusätzlich haben wir einmal im Monat

einen Event-Tag, an dem sich alle

Messdiener treffen und zusammen

einen ganzen Tag lang Spaß haben.

Wenn ihr euch dafür entschieden habt

Messdiener zu werden, bekommt Ihr

einen Termin für die Ausbildung. Dort

werden wir dann zusammen die Aufgaben

der Messdiener erlernen.

Wenn ihr noch Fragen habt, meldet

euch bei

Stephanie Nargang 0211/9047074

Die Sternsinger sind unterwegs…

„Kinder suchen Frieden“

Frieden suchen auch die Kinder des

Kinderheims „The Nest“ in Limuero

(Kenia).

Für dieses Heim engagiert sich die Gemeinde

SFX schon seit vielen Jahren

und konnte im vergangenen Jahr einen

stolzen Betrag von 4055,16 € überweisen.

Mit diesem Geld wurden die

Schule ausgebaut und wichtige Dinge

zum täglichen Leben angeschafft.

Gemeinsam mit der Leiterin des Heims,

Irene Baumgarten sagen wir Danke für

Ihre Spende und den Einsatz der zahlreichen

Kinder und Jugendlichen, die

als Sternsinger unterwegs waren.

Nun wollen wir uns bald wieder auf

den Weg machen und mit hoffentlich

zahlreichen Sternsingern vom 03. bis

zum 06. Januar 2009 in die Häuser

von Mörsenbroich kommen, um den

Menschen Gottes Segen zu bringen.

Wenn Sie also besucht werden möchten,

können Sie sich ab Ende November

dafür anmelden. Genaueres dazu

erfahren Sie in den nächsten Wochen

aus der Pfarrinfo.

Für interessierte Kinder, die Sternsinger

werden möchten, gibt es am

21.12.2008 nach der Messe, also gegen

12.00 Uhr, ein Informationstreffen mit

Kostümprobe im Pfarrzentrum. Gerne

sind auch Erwachsene dazu eingela-

den, die eine Gruppe Kinder begleiten

möchten.

Mehr über das Projekt „The Nest“ können

Sie über das Internet unter http://

uhuru.de/thenesthome/ erfahren.

Madrid, wir kommen …

XXVI.

Weltjugendtag in Spanien

Nach dem Weltjugendtag ist vor dem

Weltjugendtag.

Er findet vom 15. – 21. August 2011 in

der Hauptstadt Spaniens, Madrid, statt.

Den Glauben mit Jugendlichen aus aller

Welt zu teilen, ist eine wunderbare

Sache. Das haben uns nach dem Weltjugendtag

in unserem Heimatbistum

2005 wiederum die Tage in Melbourne

und Sydney gezeigt (siehe auch Seite

21).

Für uns Teilnehmer in Sydney steht

fest, dass wir auch nach Madrid fahren

werden. In Absprache mit dem Seelsorgeteam

bieten wir allen interessierten

Jugendlichen unseres Pfarrverbandes,

die 2011 mindestens 16 Jahre alt sind,

heute schon diese (Wall-) Fahrt an.

Bitte meldet euch am besten per E-Mail

unter schulte@rycken.de oder aber

unter der Telefonnummer 0211/652724

(abends und am Wochenende), damit

wir schon heute mit der Vorbreitung

beginnen können und dieses Erlebnis

nicht nur ein religiöses Intermezzo für

2 – 3 Wochen ist. Außerdem entstehen

auch bei dieser Reise Kosten, die wir

durch eigenes Engagement reduzieren

können, wenn wir nur früh genug

anfangen zu sparen. Und: Vorfreude ist

bekanntermaßen die schönste Freude.

Werner Schulte


10 Leitartikel

Leitartikel Pfarrer Leitartikel Selg 11

Liebe Rather, Oberrather

und Mörsenbroicher!

Vor einem guten Jahr hat unser Erzbischof

die Aktion „Wandel gestalten,

Glauben entfalten“ ins Leben gerufen.

Der weiter dramatisch steigende Priestermangel

machte eine Reduzierung

der Seelsorgebereiche erforderlich.

Während unser Pfarrverband in seiner

Größe unverändert blieb, wurde eine

ganze Reihe von Seelsorgebereichen in

Düsseldorf zusammengelegt.

Die Presse berichtete recht ausführlich

unter anderem auch über die zum Teil

einschneidenden persönlichen Konsequenzen

für die dort tätigen Pfarrer.

Neben der Veränderung der äußeren

Grenze der Seelsorgebereiche sollte

auch die Kooperation der Gemeinden

in einem Seelsorgebereich gestärkt,

die Verwaltung verschlankt und die

pastorale und missionarische Arbeit

intensiviert werden.

Die erste verbindliche Konsequenz:

Zukünftig wird es in jedem

Seelsorgebereich nur noch einen

Pfarrgemeinderat geben. Beim

Neujahrsempfang 2008 habe ich

deshalb aufgerufen, schon jetzt nach

geeigneten Kandidaten zu suchen,

die einerseits in ihrer Gemeinde

verwurzelt sind, andererseits aber

auch Interesse daran haben, den

gesamten Seelsorgebereich in den

Blick zu nehmen und zusammen mit

dem leitenden Pfarrer Verantwortung

für das Ganze zu übernehmen.

Die Aufgabe des gemeinsamen

Pfarrgemeinderates wird am ehesten

vergleichbar sein mit der der

amtierenden Pfarrverbandskonferenz.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön

an deren Mitglieder, die in

hervorragender und vertrauensvoller

Zusammenarbeit mit mir und den

örtlichen Gremien den gemeinsamen

Weg der Gemeinden unseres Pfarrverbandes

bis heute gestaltet und verantwortet

haben. Wir haben zusammen

viel erreicht.

Jetzt suchen wir nach Christen in

unseren Gemeinden, die diese Aufgabe

im gemeinsamen Pfarrgemeinderat,

der im Herbst 2009 gewählt wird, fortführen

möchten. Ich erinnere an den

Flyer, der Interessierten erste Informa-

tionen geben soll. Einige Exemplare

liegen aktuell in unseren Kirchen aus.

Gerne können Sie auch die Mitglieder

der Pfarrverbandskonferenz oder des

Pastoralteams persönlich ansprechen.

Wir freuen uns auf Sie!

Aus diesem Strukturwandel ergibt sich

zwangsläufig eine weitere Veränderung:

Den Pfarrverband als Strukturmodell

für einen Seelsorgebereich wird

es zukünftig nicht mehr geben. Kardinal

Meisner stellte im Herbst 2007

zwei Modelle zur Wahl:

Die Pfarreiengemeinschaft (selbständige

Kirchengemeinden mit einem

gemeinsamen Pfarrgemeinderat) oder

die Fusion der Pfarreien eines Seelsorgebereiches

zu einer neuen Kirchengemeinde.

In zwei Arbeitskreisen haben wir

unverzüglich die Vor- und Nachteile

beider Möglichkeiten im Blick auf die

pastoralen, vermögensrechtlichen

sowie verwaltungstechnischen Aspekte

diskutiert. Sehr schnell wurde deutlich,

dass alle Gremien eine Fusion für besser

hielten. Hier einige Argumente, die

ausschlaggebend waren:

Schon jetzt werden viele pastorale Felder

pfarrübergreifend bearbeitet: Sakramentenkatechese,

Kirchenmusik, religiöse

Bildung, Eine-Welt-Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit

(z.B. Pfarrbrief), Festlegung

der Gottesdienstordnung usw.

Gleichzeitig werden Aktivitäten an den

einzelnen Orten durch die Fusion in

keiner Weise beschnitten. Die Kirchen

bleiben erhalten, Sakramente werden

weiterhin überall gespendet usw.

Daneben soll es aber auch Raum

geben für thematische Arbeit und für

Projekte, die ortsübergreifend angelegt

sind.

Kirchensteuermittel werden unabhängig

von der Entscheidung zukünftig

nur noch auf Seelsorgebereichsebene

zugeteilt, sodass die Kirchenvorstände

vor Ort kaum noch Kompetenzen

haben.

Für die Fusion spricht auch, dass Verwaltungsabläufe

einfacher werden.

Im Frühjahr haben dann alle Gremien

im Pfarrverband (alle Pfarrgemeinderäte,

alle Kirchenvorstände, die

Pfarrverbandskonferenz und die

Verbandsvertretung) beschlossen, den

Erzbischof zu bitten, zum 31.12.2009

alle drei Gemeinden des Pfarrverbandes

Mörsenbroich/Rath aufzulösen

und gleichzeitig eine neue Kirchengemeinde

zu errichten. Strittig blieb

bis zuletzt die Frage des Namens der

neuen Gemeinde.

Kardinal Meisner hat nun entschieden,

dass die neu errichtete Gemeinde St.

Franziskus-Xaverius heißen wird. Pfarrkirche

wird daher die Kirche in Mörsenbroich.

Die beiden anderen Kirchen


12 Leitartikel

Anzeige 13

und die dort beheimateten Gemeindeaktivitäten

bleiben erhalten.

Hier zwei Auszüge aus den Schreiben

des Erzbistums vom 12.09. und

15.10.2008: „Sehr geehrter Herr

Pfarrer Selg, sehr geehrte Damen und

Herren der Gremien, … der Erzbischof

hat Ihrem einheitlichen Votum für die

Fusion der drei Kirchengemeinden St.

Franziskus Xaverius, St. Joseph und

Zum Hl. Kreuz zugestimmt. Bei der

Frage nach dem zukünftigen Namen

der neu entstehenden Pfarrei und der

Pfarrkirche hat der Erzbischof nach

Beratung im geistlichen Rat St. Franziskus

Xaverius als zukünftige Pfarrkirche

und als Namen für die Pfarrei festgelegt.“

„Ferner hat der Erzbischof wegen des

anstehenden 100jährigen Jubiläums

der Pfarrkirche St. Josef als Fusionstermin

den 01.01.2010 festgelegt.

Wir möchten uns für die zurückliegenden

Beratungen und Ihr Engagement

bedanken und wünschen Ihnen für die

nächsten Schritte gutes Gelingen.“

Soweit die äußeren Fakten.

Zukünftig wird es so weniger

gewählte Vertreter in den Gremien

geben und weniger Gremien, die

zu Sitzungen zusammengerufen

werden müssen. Diese Reduzierung

spart hoffentlich tatsächlich den

ein oder anderen Sitzungstermin.

Damit wird aber die konkrete Arbeit

- gerade auch an den einzelnen

Kirchorten - nicht weniger. Deshalb

ist es ganz wichtig, dass sich neben

den Verantwortungsträgern in den

Gremien auf Seelsorgebereichsebene

eine große Zahl von Christen

findet, die bestimmte Aufgaben als

Möglichkeit für sich entdecken, dem

christlichen Leben vor Ort in unserer

neuen Pfarrgemeinde zu dienen und

ihm ein eigenes Gesicht zu geben.

Ganz gleich ob es sich um den Einsatz

für Kinder und Jugendliche, für Senioren,

Bedürftige oder Kranke handelt.

Oder ob es sich um die Gestaltung der

Liturgie oder den Erhalt der kirchlichen

Gebäude vor Ort handelt. Für

Jede und Jeden von Ihnen gibt es

ganz bestimmt eine Aufgabe, die Ihnen

Freude macht. In dem Maß, in dem Sie

alle sich einbringen, in dem Maß wird

es auch zukünftig christliche Gemeinde

in Rath, Oberrath oder Mörsenbroich

und Düsseltal geben.

Ich freue mich auf unseren gemeinsamen

Weg und grüße Sie alle recht

herzlich!

Ihr Thomas Selg, Pfr.


14 Titelthema Fusion

Titelthema Fusion 15

Fusion - Unser

gemeinsamer Weg in

Mörsenbroich-Rath

Ein Gespräch mit

Stadtdechant

Msgr. Steinhäuser. Das

Gespräch führte Reiner

Schlott am 12.09.2008.

R.S.: Herr Stadtdechant, zunächst

vielen Dank, dass Sie bereit sind, ein

Interview für unseren Pfarrbrief zu

geben, mit dem wir den Lesern unseres

Pfarrbriefes die aktuelle Situation

bei der Neuordnung der Gemeinden zu

Seelsorgeeinheiten im Erzbistum Köln

transparenter machen möchten.

In dem früheren Projekt „Kooperation“

hatte Kardinal Meisner im Jahr 2000

den Zusammenschluss von Gemeinden

zu Seelsorgeeinheiten verfügt. Hierzu

gab es seinerzeit drei Modelle zur

Auswahl, und unsere Gemeinden St.

Franziskus, Zum Heiligen Kreuz und

St. Josef schlossen sich 2003 zum

„Pfarrverband“ zusammen, der in

diesem Jahr bereits sein 5-jähriges

Bestehen gefeiert hat und bereits

auf eine erfolgreiche Kooperation

zurückblicken konnte.

Jetzt müssen sich unsere drei

Gemeinden für eine neue Form des

Zusammenschlusses entscheiden, weil

das von Köln in jüngster Vergangenheit

propagierte Projekt „Perspektive 2011“

das Modell „Pfarrverband“ nicht mehr

vorsieht.

Herr Stadtdechant, warum wurde von

Köln so kurzfristig „Perspektive 2011“

ins Leben gerufen, bevor das Vorgängermodell

„Kooperation“ überhaupt

Gelegenheit bekam, seine Tauglichkeit

und Funktionsfähigkeit zu beweisen ?“

Steinhäuser: Es gibt hierzu sicherlich

eine Reihe von Gründen. Vor allem

führten meines Erachtens folgende

Gründe zur Einführung von „Perspektive

2011“: Im Modell „Kooperation“ hatten

sich seinerzeit viele Gemeinden für

den ‚Pfarrverband’ entschieden, weil

dieses Modell einen losen Zusammenschluss

mit größtmöglicher Freiheit

in der Zusammenarbeit bot. Folglich

ließen sich viele Gemeinden auch sehr

viel Zeit bei der Erarbeitung eines

gemeinsamen Konzeptes für gemeindeübergreifende

Zusammenarbeit.

Daraus ergab sich eine schleppende

Entwicklung der Pfarrverbände.

Erschwerend kommt hinzu, dass es zunehmend

an Priestern mangelt, die in

der Lage sind, die Leitung eines großen

Seelsorgebereiches zu übernehmen.

Ein Pfarrverband mit drei Gemeinden

besitzt – wie in Ihrem Fall – drei Pfarrgemeinderäte,

drei Kirchenvorstände,

die Pfarrverbandskonferenz und den

Kirchengemeindeverband. Daraus

ergeben sich für den leitenden Pfarrer

eine Fülle von Terminen sowie ein großer

Zeitaufwand für die Koordination

dieser acht Gremien. Im Fall der Fusion

(nur ein Pfarrgemeinderat und ein

Kirchenvorstand) bedeutet dies einen

deutlichen Zeitgewinn, der für die Seelsorge

eingesetzt werden kann.

R.S.: Das Projekt „Perspektive 2011“

sieht nur noch zwei Modelle für die

Bildung einer Seelsorgeeinheit vor,

und zwar „Pfarreiengemeinschaft“

oder „Fusion“. Unser Pfarrverband hat

sich für die „Fusion“ entschieden, d.h.

St. Franziskus-Xaverius, Zum Heiligen

Kreuz und St. Josef werden zusammen

eine neue Gemeinde gründen.

Welche Unterschiede bestehen verwaltungstechnisch

zwischen „Fusion“ und

unserem bisherigen Pfarrverband?

Steinhäuser: Eine fusionierte Gemeinde

hat einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat

und ebenfalls einen gemeinsamen

Kirchenvorstand, während im

Pfarrverband jede Gemeinde einen

eigenen Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat

hat und es darüber hinaus

die übergeordneten Gremien ‚Pfarrverbandskonferenz’

und ‚Kirchengemeindeverband’

gibt.

R.S.: Im Hinblick auf die

rückläufige Zahl der Priester

nimmt die Verantwortung der

Gemeindemitglieder zu. Wie würden

Sie „Gemeindepastoral“ vorrangig

unter diesem Aspekt definieren ?

Steinhäuser: Der Dienst des Priesters

in der Gemeinde ist unverzichtbar, aber

eine Gemeinde ist nur lebensfähig,

wenn die Pastoral gemeinsam vom

Priester, den anderen Seelsorgern, dem

Pfarrgemeinderat und vielen ehrenamtlichen

Mitarbeitern geleistet wird.

R.S.: Zukünftig gibt es – neben einem

Kirchenvorstand – nur noch einen

gemeinsamen Pfarrgemeinderat in

unserer fusionierten Gemeinde. Dieser

PGR setzt sich – neben den Hauptamtlichen

– aus Mitgliedern unserer drei

Gemeinden zusammen. Wird dieser

gemeinsame PGR zukünftig die gleiche

oder mehr Mitverantwortung als zur

Zeit bei der Gestaltung des Gemeindelebens

haben ?

Steinhäuser: Der Pfarrgemeinderat in

seiner bisherigen Form war im Wesentlichen

für ein mehr oder weniger

vorgegebenes Jahresprogramm,

sozusagen für den Festkalender seiner

Gemeinde zuständig.

Der neue gemeinsame Pfarrgemeinderat

einer fusionierten Gemeinde jedoch

hat zukünftig mehr Mitverantwortung

und weitergehende Aufgaben. Hier

geht es vor allem um eine gemeinsame

Konzeptentwicklung und Seelsorgeplanung.

Die PGR-Mitglieder müssen sich

mit der Situation aller Gemeinden der

Seelsorgeeinheit vertraut machen.

R.S.: Ein gemeinsamer PGR soll zukünftig

die Arbeit von vormals drei PGRs

erledigen. Dies bedeutet für den Einzelnen

wesentlich mehr an Aufgaben,

die zu bewältigen sind. Ferner sind


16 Titelthema Fusion Titelthema Fusion 17

zukünftig immer mehr Gemeindemitglieder

durch immer weniger Priester

zu betreuen.

Sollten es deshalb nicht größere Kompetenzen

in der Gemeindearbeit für

PGR-Mitglieder geben, um Hauptamtliche,

insbesondere Priester, vor allem

auch in der Verwaltung zu entlasten,

damit sie sich stärker der Seelsorge

widmen können?

Steinhäuser: Der neue gemeinsame

Pfarrgemeinderat ist nicht einfach der

alte. Er leistet gegenüber dem bisherigen

Pfarrgemeinderat etwas Neues

und entlastet den Pfarrer nicht so sehr

in Richtung Verwaltung sondern vor allem

bei der Planung und Koordinierung

des Pastoralkonzeptes.

R.S.: Man spricht in diesem Zusammenhang

von „Ortsausschüssen“, die vor Ort

in den bisherigen Gemeinden tätig sein

sollen. Welche Aufgaben fallen diesen

Ortsausschüssen zu ? Sind sie nicht eine

zusätzliche Hierarchiestufe ?

Steinhäuser: Ich halte Ortsausschüsse

für sehr wichtig. Sie übernehmen

einen Teil der bisherigen Arbeit des

PGR und halten in Zusammenarbeit mit

dem gemeinsamen Pfarrgemeinderat

das Gemeindeleben vor Ort aufrecht.

Dementsprechend müssen sie die Situation

vor Ort kennen und Kontakte zur

Umgebung haben bzw. knüpfen.

R.S.: Welches Anforderungsprofil sollen

die zukünftigen PGR-Mitglieder haben ?

Steinhäuser: Sie sollen einen Blick für

das Ganze haben, kreativ sein, Organisationstalent

besitzen und konzeptionell

arbeiten können.

R.S.: Ein heikles Thema ist die Namensgebung

der fusionierten Gemeinde. Sie

sollte von den beteiligten Gemeinden

einstimmig beschlossen werden.

Welche Bestimmungen gelten im Erzbistum

Köln hierzu, und wer entscheidet

letztendlich, wenn sich die fusionierenden

Gemeinden nicht auf einen gemeinsamen

Namen einigen können ?

Steinhäuser: Die Bestimmungen im

Erzbistum Köln sehen generell hierzu

vor, dass die zukünftige Seelsorgeeinheit

den Namen einer der Kirchen

tragen soll, um zumindest einen Bezug

zur bisherigen Situation herzustellen.

Dementsprechend erfordert die Namensgebung

bzw. –findung eine sensible

Handhabung, damit es keine Sieger

und Verlierer gibt, wozu es sicherlich in

vielen Fällen keine leichten Lösungen

geben wird. Man muss aufeinander

zugehen und behutsam miteinander

umgehen. Letztendlich jedoch entscheidet

der Erzbischof, wenn sich die

Gemeinden nicht einigen können.

R.S.: Bezogen auf unseren Pfarrverband

werden die Namen von zwei

Gemeinden nur noch im Namen ihrer

Kirche weiterbestehen, da die Voraussetzungen

für einen neutralen

Namen nicht gegeben sind. Dies wird

mit Sicherheit als Identitätsverlust in

diesen Gemeinden angesehen. Gibt es

eine Hilfestellung zur Namensfindung,

sozusagen eine „psychologische Be-

treuung“ aus Köln ?

Steinhäuser: Das Problem bleibt

schwierig, aber auf Antrag kann eine

Beratung vom Generalvikariat erbeten

werden.

R.S.: Es besteht die Gefahr, dass das

Gemeindeleben zukünftig anonymer

wird, wenn die Anzahl der Gottesdienste

und Andachten aufgrund des Priestermangels

und der Größe der Seelsorgeeinheit

reduziert werden muss.

Wie kann zukünftig der Zusammenhalt

in den Gemeinden stärker gefördert

werden ?

Steinhäuser: Es ist vor allem wichtig,

dass das Gemeindeleben vor Ort lebendig

bleibt. Für alle im Seelsorgebereich

muss es Anlässe und Aufgaben geben,

mit denen man sich identifizieren kann.

Die Gemeindemitglieder sollen sich

über die Erfolge und Möglichkeiten

ihrer Seelsorgeeinheit freuen können.

R.S.: Es ist eine Herausforderung, bisher

selbstständige Gemeinden zu einer

Einheit zusammenschließen, in der

sie zumindest einen angemessenen

Teil ihrer Identität einbringen können.

Dieser Herausforderung müssen sich

die Gemeindemitglieder stellen, wenn

es zukünftig ein lebendiges Gemeindeleben

geben soll.

Herr Stadtdechant, Was können Sie uns

mit auf den Weg für ein gemeinsames,

lebendiges Gemeindeleben geben ?

Steinhäuser: Man sollte die Fusion auf

keinen Fall als Verlust betrachten, sondern

als Chance und Herausforderung.

Man profitiert sicherlich davon, wenn

man nach vorn sieht und solch einen

Zusammenschluss als Neubeginn mit

neuen Chancen betrachtet, bei dem die

Gemeinden ihre Stärken und Schwerpunkte

einbringen.

Kirche soll für Menschen im Seelsorgebereich

da sein. Ich finde deshalb das

Leitbild Ihres Pfarrverbandes „Dem

Leben dienen“ sehr gelungen.

R.S.: Herr Stadtdechant, ich danke

Ihnen für dieses Gespräch.


18 Titelthema Fusion

Titelthema Fusion 19

Fusionen der Kirche in

Rath

Fusion der Ev. Oster-Kirchengemeinde

Düsseldorf

Wie ich erfahren habe, stehen die

katholischen Gemeinden – steht der katholische

Pfarrverband – vor einer Fusion

der drei Gemeinden Heilig Kreuz

– St. Franziskus – St. Josef. Wir sehen

als evangelische Gemeinde zurück auf

unsere Fusion der beiden Gemeinden

Ev. Kirchengemeinde Düsseldorf-Rath

und Ev. Melanchthon-Kirchengemeinde

zur neuen Ev. Oster-Kirchengemeinde

Düsseldorf. Unser Gemeindegebiet

erstreckt sich nun von der Stadtgrenze

Ratingen und vom Nördlichen Zubringer

(in Höhe des Rather Kreuzweges)

bis zum Staufenplatz. Wenn man sich

den Umriss unseres Gebietes auf

einem Stadtplan anschaut, dann sieht

man die Form einer Friedenstaube.

Eine solche Fusion vollzieht sich nicht

ohne Umbrüche. Manches Bekannte

bricht ab, aber dafür entsteht Neues.

Auch bei Ihnen ist der Blick nach vorne

„Gemeinsam sind wir stark“. Das wünschen

wir Ihnen, besonders auch den

Gemeindegliedern, die in Sorge sind

vor bevorstehenden Veränderungen.

Epiphaniaszentrum wird

geschlossen.

Gleichzeitig mit unserer Fusion, aber

nicht dadurch bedingt, zeichnet sich

bei uns eine weitere Tendenz ab: Unser

Gebäudebestand ist zu hoch. Die

Auslastung unserer Gebäude liegt bei

unter 10% und die Versorgungskosten

an den Gebäuden sind in den letzten

Jahren explodiert. Dadurch wird die

evangelische Gemeinde nicht alle

Gebäude halten können. Diese Tendenz

hat sich schon seit 12 Jahren abgezeichnet.

In der Zwischenzeit wurden verschiedene

Modelle durchgespielt, verschiedene

neue Aspekte, die zu früheren

Zeitpunkten noch nicht absehbar

waren, kamen hinzu. Nun haben wir

aber den Beschluss gefasst, dass wir in

Absprache und Abstimmung mit Heilig

Kreuz, genehmigt durch den Kirchenvorstand,

unsere Gruppen und Veranstaltungen

ins Pfarrzentrum von Heilig

Kreuz verlagern, um das Epiphaniaszentrum

zum Jahreswechsel zu schließen.

Wir freuen uns darüber, dass wir

bereits mit den ersten beiden Gruppen

freundlich aufgenommen wurden. Drei

weitere Gruppen im Seniorenbereich

werden nach den Herbstferien folgen.

Das ist natürlich auch ein erheblicher

Umbruch für die Menschen in Rath,

besonders für jene, die in den letzten

40/50 Jahren in und mit diesem

Gemeindezentrum gelebt haben. Für

unsere Gemeindeglieder ist diese

Lösung aber ein gangbarer Weg. Viele

wären nicht bereit, für wöchentliche

Veranstaltungen den Fußweg zur Oberrather

Straße zu unternehmen. Diese

Entscheidung trägt nun neben den

genannten Gründen auch der Tatsache

Rechnung, dass wir – auch in Zukunft –

nur „gemeinsam stark“ sein werden.

Ich wünsche mir, dass sich dadurch

in unseren Veranstaltungen (in unser

beider Veranstaltungen) Gemeindeglieder

beiderlei Konfession ansprechen

lassen. Manche katholischen

Gemeindeglieder werden vielleicht die

von evangelischer Seite angebotenen

Veranstaltungen besuchen und umgekehrt.

So würde ich mich freuen, wenn

die Ökumene in Rath dadurch einen

neuen Aufschwung nimmt.

Viel Erfolg und Gottes Segen für Ihren

Weg! Möge er den Menschen „zum

Leben dienen“.

Clemens Ruhl, Pfarrer der Ev. Oster-

Kirchengemeinde Düsseldorf (Bezirk

Epiphanias)


20 Titelthema Fusion

Weihnachten 21

Gemeinsam auf dem Weg

In den letzten Jahren wird uns immer

deutlicher bewusst, dass wir künftig

weniger Priester haben. In den Medien

wird von notwendigen Umstrukturierungen

und einschneidenden Maßnahmen

berichtet, die sich zwangsläufig

aus dem zu erwarteten Priestermangel

und auch aus den rückläufigen

Kirchenbesucher-Zahlen ergeben. So

steht auch für uns im Januar 2010

die Fusion unserer drei Gemeinden zu

einer Gesamtgemeinde an.

Die bevorstehende Fusionierung sollte

jedoch nicht Anlass zur Resignation

sein, sondern uns bewusst machen,

dass uns nur gemeinsam der Weg in

die Zukunft gelingt. Wir müssen lernen,

aufeinander zuzugehen, vertrauensvoll

und tolerant im Umgang miteinander,

ohne Vorurteile und Missgunst. Denn

wir sind gemeinsam auf dem Weg –

und Gott begleitet uns.

Unser Ziel muss es sein, aus der Vielfalt

und Vielzahl von kleinen Gemeinschaften,

Gruppen und Zellen einen

gemeinsamen Lebensraum in unserem

Stadtteil zu schaffen, der vom Geist

des Evangeliums inspiriert ist – wo es

möglich ist, bewährte Traditionen fortzuführen

und neue Wege zu gehen. Ob

uns das gelingt, hängt von uns ab, von

unseren Familien und Gemeinschaften,

von der Glaubwürdigkeit unseres

Glaubens, von unserem Vorbild und

Zeugnis, von dem Engagement jedes

Einzelnen.

Wenn unser Glaube nur oberflächlich

ist, unser christliches Leben nur

reduziert ist auf eine Frömmigkeit am

Sonntag oder sogar nur an Weihnachten

und Ostern, wenn viele vom Gottesdienst

fernbleiben oder andernorts

teilnehmen, dann sollten wir uns nicht

wundern, dass unsere Kirchen vor Ort

immer leerer werden – mit den möglichen

Konsequenzen. Unser Glaube ist

keine Privatsache, sondern kann sich

nur in der Gemeinschaft der Gläubigen

entfalten.

Wir alle – Gemeinde, PGR und Seelsorgeteam

– sind aufgerufen mitzusorgen,

dass der Gottesdienst auch

künftig der Höhepunkt der Begegnung

unserer Gemeinschaft mit Gott ist.

Hier finden wir Kraft und Mut für das

tägliche Miteinander und für unseren

gemeinsamen Weg in die Zukunft. Die

Eucharistiefeier muss das Herzstück

der Kirche und der Mittelpunkt jeder

Gemeinde bleiben.

Die Zukunft unserer Kirche und unserer

Gemeinden hängt in erster Linie

von lebendigen christlichen Gemeinschaften

ab, von Familien, Jugendlichen

und Kindern, und von Christen,

die sich ihrer Taufe und Firmung

bewusst sind – den Rest können wir

getrost dem Wirken des Hl. Geistes

überlassen. Gehen wir den Weg gemeinsam,

nicht in ängstlicher Sorge,

sondern in der festen Zuversicht: der

Herr ist bei uns.

Josef Triesch


22 Gemeindeleben Gemeindeleben 23

100 Jahre Kirchweihe

St. Josef

Große Ereignisse werfen ihre Schatten

voraus: Die Pfarrgemeinde St. Josef

feiert im kommenden Jahr 2009 > 100

Jahre Kirchweihe


24 Gemeindeleben Gemeindeleben 25

Der KV-Bauausschuss St.

Josef berichtet

„Große Ereignisse werfen ihre

Schatten voraus.“

Liebe Gemeindemitglieder im

Pfarrverband Mörsenbroich - Rath und

von St. Josef. Sie haben ganz bestimmt

gemerkt, dass im nun abgelaufenen

Jahr 2008 rund um und an St. Josef

einige Bauaktivitäten stattfanden.

Diese Aktionen waren zum Teil für

den Erhalt der Gebäudesubstanzen

erforderlich, dienten aber auch

der Verbesserung der Optik und

Zukunftssicherung im Hinblick auf

die im kommenden Jahr 2009/ 2010

stattfindenden Ereignisse „100 Jahre

Rather Dom“ und „Gemeindefusion“.

Wir haben zusammen mit den zuständigen

Mitarbeitern des Generalvikariats

in Köln die erforderliche Restaurierung

der Sandsteinfassade im Bereich

der oberen Fenster des Hauptschiffes

durchgeführt und dabei auch gleichzeitig

einen Teil der Fugen im unteren

Kirchenschiffbereich ersetzt.

Des Weiteren haben wir die Heizungen

in Kirche und Pfarrzentrum auf

Gasbetrieb umgestellt und an das

öffentliche Gasnetz angeschlossen.

Durch Auflagen von TÜV und

Umweltamt für die bisher bestehenden

Öltanklager war diese Maßnahme

erforderlich, sie wurde auch im

Hinblick auf eine zukünftig einfachere

Wartung und Überwachung der

Anlagen durchgeführt. Nun werden

alle Gebäude von St. Josef einheitlich

mit dem gleichen Energieträger (Gas)

versorgt, dies ergibt Kostenvorteile in

Unterhalt und Wartung.

Eine weitere Baumaßnahme bezog

sich auf das äußere Umfeld der Kirche,

die Sanierung des Kirchplatzes. Die

zunehmende Verkrautung des Platzes

führte dazu, dass er immer mehr zum

großen Hundeklo in Oberrath verkam

und nicht mehr zum Verweilen der

Gemeindmitglieder nach den Messen

einlud. Diese Maßnahme konnten wir

kostengünstig in Zusammenarbeit

mit der Jugendberufshilfe der Stadt

Düsseldorf durchführen und damit

auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen

unterstützen.

Wir hoffen, dass der Platz nun wieder

zu einem Ort der Zusammenkunft nach

Messen und Gemeindefesten für den

Pfarrverband wird.

Last but not least haben wir den Kindergarten

von St. Josef, einen der vier

Kindergärten in unserem zu fusionierenden

Verband, grundlegend saniert

und zukunftssicher gemacht, indem wir

bei den Umbaumaßnahmen den neuen

Anforderungen von Land und Bund an

Kindergärten gerecht geworden sind.

Es wurden Kleinkinderbetreuungsplätze

geschaffen, Maßnahmen zur

Energieeinsparung vorgenommen und

die Räume hell und lichtdurchflutet

umgestaltet.

All diese Maßnahmen haben rd. 450 T

€ verschlungen, von denen nur ein Teil

vom Erzbistum übernommen wurde;

den Rest haben wir selbst finanziert.

Wir sind jedoch sicher, dass sich die

Investitionen für die Zukunft unseres

fusionierten Verbandes lohnen.

Das waren die Maßnahmen in 2008,

aber auch in 2009 stehen einige Aktionen

auf unserer Wunsch- und Arbeitsliste.

So müssen zur Verbesserung

der Nutzungsmöglichkeiten unseres

Pfarrzentrums der Saal und die Jugendräume

modernisiert und renoviert

werden, damit diese Räume zu einem

der Veranstaltungsmittelpunkte für die

Gemeindemitglieder des fusionierten

Verbandes und Rath werden.

Der Jugend und den Gruppierungen

von St. Josef sollen weiterhin wohnortnahe

und zum Verweilen einladende

Räumlichkeiten geboten werden, ohne

dass das Zusammenwachsen unserer

Gemeinden unterlaufen wird. All dies

kostet aber auch Geld, das wir nicht im

Überfluss haben. Wir sind deshalb auf

ihre Spenden und Unterstützung angewiesen

und würden uns freuen, wenn

sie unter Nennung des Verwendungszwecks

unser Spendenkonto auffüllen

würden oder Rat- und Sachhilfe leisten

könnten.

Spendenkonto

KKGV Mörsenbroich/Rath

Stadtsparkasse Düsseldorf

BLZ 30050110

KTO: 40010803

Die beschriebenen Schritte kommen

allen zu gute und stärken unsere neue

Gemeinde.

Für den KV St. Josef:

K. Schneider (Bauausschuss)


26 Gemeindeleben

Gemeindeleben 27

Unterwegs zu Maria

Ökumenische Studien-/ Pilgerreise

nach Südpolen

vom 23. bis 30. Mai 2008

Zur Vorbereitung der Reise hatten wir

uns vorher im Pfarrzentrum zu einem

Besinnungsabend mit dem Thema:

„Mein Bild von Maria“ getroffen.

Mit insgesamt 41 Pilgern aus unserem

Pfarrverband Mörsenbroich/Rath,

einigen evangelischen Mitchristen

sowie einigen Gästen haben wir uns

dann im Marienmonat Mai auf den Weg

zur Schwarzen Madonna von Tschenstochau

gemacht. Unsere Pilgergruppe

wurde begleitet von einem Mitglied des

Seelsorgeteams, dieses Mal von GR

Gisela Beckmann.

Unsere Reise führte uns über Dresden,

Görlitz, Breslau nach Tschenstochau,

anschließend nach Krakau und wieder

zurück über Jelenia Gora (Hirschberg)

und Bautzen. Wie in den letzten Jahren

war auch diese Reise ein Angebot

des PGR-St. Josef in

Verbindung mit dem

Reisebüro Alt & Jung.

Unsere Pilgerreisen

wollen deutlich machen,

dass wir Christen

noch nicht am Ziel sind,

dass wir uns immer

wieder neu auf den

Weg machen müssen.

Dieses Unterwegssein

in einer Pilgergemeinschaft

– losgelöst von

der Hektik des Alltags – will uns ein

wenig den eigentlichen Sinn unseres

Christseins nahebringen.

Jeder neue Tag begann mit einer

kurzen Morgenandacht im Bus oder in

einer Kapelle, in der wir uns unter den

Segen Gottes stellten. Nachdem wir die

Sehenswürdigkeiten bei den Stadtbesichtigungen

in Dresden, Görlitz und

Breslau erleben durften, ging unsere

Fahrt weiter nach Tschenstochau,

dem bedeutendsten polnischen Wall-

fahrtsort. Zunächst besichtigten wir

die herrliche Klosteranlage auf dem

Hügel Jasna Gora. Danach hatten wir

Gelegenheit, in der Kapelle der Mutter

Gottes das wundertätige Bild der

Schwarzen Madonna zu erleben. Nach

einem persönlichen Gebet trafen wir

uns anschließend in einer Seitenkapelle

zu einem Wortgottesdienst, in dem

wir unsere Fürbitten und Anliegen vor

Gott brachten.

Froh und dankbar kehrten wir zurück

– von einer erlebnisreichen Woche, mit

vielen Eindrücken und Gesprächen, mit

schönen Erlebnissen in unserer Pilgergemeinschaft

– und frischem Mut für

unseren Alltag. Wir blicken zurück auf

eine Reise, die uns eine neue Sicht für

das Miteinander zu unserem Nachbarland

Polen – und vielleicht auch für das

Miteinander unter uns geschenkt hat.

Josef Triesch

Was uns Weihnachten

sagen will

Gott hat sich in Jesus Christus ganz

und gar auf die Welt eingelassen. In

ihm wird Gottes Liebe und Treue, die

schon den Israeliten zuteil wurde, einzigartig

greifbar und sichtbar, hörbar

und spürbar (die Evangelisten erzählen

uns, wie Kranke, Aussätzige, Sünder

diese Liebe Gottes zum Menschen

in Jesus erfahren dürfen): Er steht

zu seiner Schöpfung und zu seinem

Geschöpf.

Er liebt seine Schöpfung und sein Geschöpf–

mit Haut und Haaren.

Der Philipperhymnus (2,6-11) macht

deutlich, wer der „kleine“ Jesus in der

Krippe, dessen Geburtstag wir an Weihnachten

feiern, wirklich ist: „Er war

wie Gott, hielt aber nicht daran fest,

Gott gleich zu sein, sondern entäußerte

sich, wurde wie ein Sklave und den

Menschen gleich. Sein Leben war das

eines Menschen. Er erniedrigte sich,

war gehorsam bis zum Tod, bis zum

Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über

alle erhöht und ihm den Namen verliehen,

der jeden Namen übertrifft, damit

vor dem Namen Jesu alle Mächte im

Himmel, auf der Erde und unter der

Erde ihre Knie beugen und jede Zunge

bekennt: Jesus Christus ist der Herr

zur Ehre Gottes des Vaters.“

Wer in dem „kleinen“ Jesus nur ein

niedliches Kind in der Krippe sieht,

wird auf Dauer wohl nicht das Festgeheimnis

begreifen. Wer Jesus wirklich

ist, dürfen die erfahren, die ihm

nachfolgen: im Hören seiner Worte, im

Sehen seiner Liebestaten. „Und wir

haben seine Herrlichkeit gesehen, die

Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom

Vater, voll Gnade und Wahrheit.“ (Joh

1,14)

Vereinen wir uns mit den Hirten und allen

Menschen, die zur Krippe kommen.

Sehen und staunen wir. Lassen wir

uns von Gottes Liebe und Menschenfreundlichkeit,

die in Jesus Christus

aufstrahlt, anstecken: „Kommt, lasset

uns anbeten den König, den Herrn.“

Quelle: Erzbistum Bamberg/Der Weihnachtsfestkreis


28 Gemeindeleben Gemeindeleben 29

Kindertagesstätte

St. Josef

Aus Alt macht Neu

Am 17. März war es soweit: alle Handwerker

trafen sich mit dem Architekten,

um das umzusetzen, was seit

Jahren geplant und überlegt worden

war: der Umbau der drei Gruppenräume

begann !

Nacheinander zog jeweils eine Gruppe

in den Turnraum und mit Spannung

verfolgten alle Kinder die Veränderungen

in den Räumen. Jeden Tag gab

es wieder etwas Neues zu sehen, zu

hören und zu entdecken. Die Handwerker

mussten viele Fragen der Kinder

beantworten und auch in den Gruppen

wurde viel über den Umbau erzählt.

Die Kinder griffen dies spielerisch auf

und so entstanden im Kindergarten

viele Kinderbaustellen.

Aber es gab nicht nur schöne Zeiten,

z.B. als der Waschraum umgebaut wurde,

mussten sich 62 Kinder 2 Toiletten

teilen. Und wenn uns der Baulärm zu

viel wurde, sind wir in den Wald gegangen.

Zu unserer großen Freude wurden in

den Sommerferien alle Arbeiten fertig

gestellt und mit Beginn des neuen Kindergartenjahres

erstrahlt nun unsere

Tagesstätte in neuem Glanz.

Dies war für uns ein Grund zum Feiern

und so luden wir alle Kindergartenfamilien

und Gemeindemitglieder zu

unserem Familiengottesdienst mit

anschließendem Fest ein.

Wir möchten uns noch mal an dieser

Stelle ganz herzlich bei allen bedanken,

die mit ihren tollen Ideen zum

guten Gelingen beigetragen haben und

uns während der Bauzeit tatkräftig

unterstützt haben.

Frau Dückers

Diözesane Wallfahrt des

Erzbistum Köln

Drei Jugendliche aus dem PV

nehmen am XXIII. Weltjugendtag

in Sydney teil

Nach zwei Jahren Vorbereitung mache

ich mich am 2. Juli 2008 mit drei

Jugendlichen aus dem Pfarrverband

auf, um mit ca. 100 weiteren Jugendlichen

und ihren Betreuern über Köln,

Frankfurt, Singapur nach Australien

zu fliegen. Mit an Bord ist der Stadtjugendseelsorger

von Köln, Dr. Domenik

Meiering, der die „Oberleitung“ dieser

Teilgruppe aus dem Erzbistum Köln

innehat und vor allem der Pfarrgemeinde

von SFX noch bestens bekannt

sein dürfte.

Insgesamt ist das Erzbistum mit ca.

600 Teilnehmern vertreten und stellt

die größte Gruppe an Teilnehmern

aus Deutschland. Die erste Gruppe ist

bereits am 30. Juni 2008 gestartet,

die letzte wird am 6. Juli 2008 losfliegen.

Bevor wir das Flugzeug besteigen,

feiern wir unseren ersten gemeinsamen

Gottesdienst in der Frankfurter

Flughafenkapelle. Nach insgesamt 43

Stunden, vom Verlassen der Wohnung

gerechnet, kommen wir am Morgen

des 4. Juli 2008 in Melbourne an,

werden mit Bussen nach Epping, einem

Stadtteil von Melbourne gebracht, und

in einer Turnhalle eines kath. Colleges

untergebracht.

Dort verbringen wir die ersten Tage

mit täglichen Gottesdiensten und

besichtigen ansonsten in aller Ruhe

Melbourne und Umgebung, bis am

10.7.2008 die Tage der Begegnung in

der Erzdiözese Melbourne beginnen.

Hatten wir bis dahin schon viele schöne

Erlebnisse mit unserer Gruppe (es

gibt durchaus eine Reihe netter Kölner)

und unseren australischen Gastgebern

rund um die Schule, so sollten

wir jetzt unvergessliche Tage in der

Gemeinde St. Francis in Millpark, einem

weiteren Stadtteil von Melbourne,

verleben.

Wir verlassen die Turnhalle um in australischen

Familien untergebracht zu

werden. Die Jungs und ich kommen bei

einem netten älteren Ehepaar italienischer

Herkunft und Stephie bei einem

jungen Ehepaar mit zwei kleinen Kindern

unter. Nicht nur in den Familien,

sondern auch vor, während und nach

den Katechesen in St. Francis werden

wir von den Gemeindemitgliedern

liebevoll umsorgt.

Vor unserer Abreise nach Sydney

hat die Gemeinde für uns ein Barbecue

nach dem Sonntagsgottesdienst

ausgerichtet, das in einem schon fast

schmerzlichen Abschied endet, so sehr

ist man sich ans Herz gewachsen. Wir

haben das riesige Glück, in einer aktiven

Gemeinde gelandet zu sein, die vor

Herzlichkeit und Gastfreundschaft nur

so sprudelte.

Wir haben zu jedem Zeitpunkt das

Gefühl, dass diese Menschen auch unseren

Besuch genießen und stolz sind,


30 Gemeindeleben

Gemeindeleben 31

sich und ihre Gemeinde vorstellen zu

können. Mit unserer Abfahrt am frühen

Nachmittag enden wundervolle Tage

in Melbourne, die so schnell keiner von

uns vergessen

wird.

In Melbourne

City besteigen

wir unzählige

Busse,

die uns über

Nacht 1.000

km weiter

nach Sydney

bringen, eine

logistische

Meisterleistung

der

Australier.

Müde und durchgefroren (die nächtlichen

Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt)

kommen wir am Vormittag

des 14.7.2008 in Sydney an, wo wir in

Fairfield, einem Stadtteil dieser 5 Millionenstadt,

wiederum in einem kath.

College untergebracht werden. Dieses

Mal ist die Schule nicht nur für unsere

100 Leute um Domenik Meiering reserviert,

sondern für alle 600 Teilnehmer

aus dem Erzbistum.

Abends kommen noch 200 Leute aus

dem Kreis Wesel hinzu. Das heißt, es

wird eng, sehr eng. Wir teilen uns einen

kleinen Klassenraum mit insgesamt

19 Leuten, Stephie liegt zwar in einem

größeren Raum, dafür sind sie dann

auch zu 23 Mädels. Das ist schon eine

kleine Umstellung vom Einzelbett bei

den Colombos in Melbourne zu Isomat-

te und Schlafsack mit Tuchfühlung zum

Nachbarn. Wir haben wieder Glück: die

Truppe ist supernett und rücksichtsvoll,

sodass die erste Skepsis schnell

verfliegt. Was

uns verweichlichtenMitteleuropäern

dann

schon härter

angeht, ist

die Tatsache,

dass wir uns

8 (Dixie-)

Duschen auf

dem Schulhof

mit allen teilen

müssen.

So ist Geduld

gefragt, wenn man duschen will, und

am Ende kommt nicht immer nur warmes

Wasser aus dem Hahn und das bei

5-10 Grad Morgentemparatur. Merke: in

Australien ist Winter. A propos Winter:

tagsüber haben wir angenehme Temperaturen

von 15-19 Grad und meistens

Sonnenschein. Wenn die Sonne so

gegen 17 Uhr untergeht, wird es schattig.

Aber davon lassen wir uns nicht

beeindrucken.

Eröffnungsgottesdienst in Bangaroo

mit Kardinal Pell, Katechesen und

Gottesdienste mit Kardinal Meisner,

Weihbischof Dr. Haucke aus Erfurt und

Bischof König aus Paderborn, Ankunft

des Hl. Vaters in Darling Harbour,

Kreuzweg durch Sydney und als Höhepunkt

die Vigil am Samstagabend und

der Gottesdienst am Sonntagmorgen

mit Papst Benedikt XVI. auf

dem Randwick Racing Cource,

die Woche war gespickt mit

Programm und Gottesdienst.

Und dazwischen die großartige

Stimmung, wie wir sie vom

Weltjugendtag in Köln noch

in Erinnerung haben, diese

ausgelassene Stimmung der

Jugendlichen aus aller Welt,

geprägt von Frömmigkeit und

Fröhlichkeit, der Jubel, aber

auch die Stille, dort wo es

angebracht ist. Ich habe es

dankbar genossen und in mir aufgenommen

und bin froh, dass wir dieses

kleine Abenteuer beharrlich verfolgt

und nicht die Flinte ins Korn geworfen

haben, wenn es mal wieder hakte während

der Vorbereitung.

Dass wir diese Tage so erlebnisreich

und komplikationslos erleben können,

haben wir neben unseren wundervollen

australischen Gastgebern in

Melbourne und Sydney auch vielen

lieben Menschen in Deutschland zu

verdanken, allen voran Pfr. Mike Kolb

und seinem Team und unserem großen

Entertainer und Berufsjugendlichen

Domenik Meiering.

Euch allen an dieser Stelle ein herzliches

Dankeschön und Vergelt´s Gott.

Dank sei auch allen aus dem Pfarrverband

gesagt, die uns geholfen haben

ein paar Scheinchen zu verdienen,

denn vor allem stand der schnöde

Mammon. Ohne Moos nix los! Das gilt

auch für eine Jugendwallfahrt und

erst recht, wenn es ans andere Ende

der Welt geht. Mit dem Weltjugendtag

in Sydney endet aber unser Australienaufenthalt

noch nicht. Jetzt kommt

uns die überschaubare Personenzahl

zur Hilfe, so dass wir können uns einen

Leihwagen mieten, mit dem wir noch

eine Woche an der Ostküste Australiens

über Port Macquarie, Coffs Harbour,

Byron Bay nach Brisbane fahren,

von wo wir dann wieder über Singapur

nach Frankfurt fliegen. In dieser Woche

sehen und erleben wir viel und erholen

uns gleichzeitig von den Strapazen des

Weltjugendtages. Am 30.7.2008 um

11:00 Uhr hatte die Heimat uns wieder.

Liebe Stephie, lieber Patrick und lieber

Nikolai, es hat Spaß gemacht mit euch

dreien, und ihr habt den PV würdig

vertreten. Habt ihr Lust auf Madrid

in 2011 ? Dies gilt auch wieder für alle

anderen Jugendlichen aus dem PV.

Hierzu an anderer Stelle mehr !

Werner Schulte


32 Missionale 2009

Missionale 2009 33

Missionale 2009

von Michael Hänsch

Von Pfingsten 2009 bis Fronleichnam

2009 (01.06.2009 bis 11.06.2009) will

die Kirche in Düsseldorf eine stadtweite

missionarische Initiative durchführen,

um den Menschen in Düsseldorf

eine Begegnung mit Jesus Christus zu

ermöglichen.

Mit dieser Initiative soll an den

begeisternden Schwung und

die positiven Erfahrungen des

Weltjugendtages angeknüpft werden.

Aber, vielleicht noch wichtiger,

soll in und mit den Gemeinden ein

inhaltlicher Horizont aufgerissen

werden. Gegen die Resignation und

Lähmung durch die frustrierenden

Debatten um “Zukunft heute“ und

auch gegen den Frust und Ärger, der

vermutlich mit den Diskussionen um

neue Seelsorgebereiche/-grenzen

kommen wird.

Der theologische Leitgedanke für die

Initiative steht fest: “Öffnet die Türen

für Christus“. Damit wird ein Wort

Papst Johannes Paul II. aus den ersten

Monaten seines Pontifikates aufgenommen.

Es ist ein Wort der Hoffnung

und Zuwendung, das über Düsseldorf

hinaus auch für das ganze Erzbistum

Köln von Bedeutung ist.

Die Kirche muss wieder missionarisch

werden – ganz konkret: jeder einzelne

Christ, jede Gruppe und jeder Verband,

jede Pfarrgemeinde. Denn Kirche ist

ihrem Wesen nach missionarisch, auch

wenn viele mit dem Begriff Mission falsche

Assoziationen verbinden. Mission

bedeutet keine Abwertung anderer Religionen

oder Weltanschauungen. “Wo

Christus hinkommt, wird niemandem

etwas weg genommen“. Das Angebot

des Glaubens an Christus ist immer ein

Angebot an die Freiheit.

Die nächsten Wochen werden davon

geprägt sein, in vielen Gesprächen die

Idee “auszusäen“ und nach Begeisterten

zu suchen. Es wäre ein Geschenk,

wenn sich in Gemeinden und an anderen

Orten – ähnlich wie die Kernteams

beim Weltjugendtag – Gruppen bilden

würden, die diese missionarische Initiative

im Gebet begleiten und auch ganz

praktisch in der Gemeinde entwickeln.

Eine gelingende missionarische Initiative

kann nur auf freiwilliger Basis

erfolgen. Wir können und wollen keine

Gemeinde zwingen.

. . . aber wir hoffen, dass viele Christen

die Chance eines neuen missionarischen

Aufbruchs der Kirche erkennen

und spürbar werden lassen. Denn die

Kirche will in einen Dialog mit den

Menschen von heute eintreten, um

ihnen das Evangelium als Antwort auf

ihre Fragen nach woher, wohin und

wozu des Lebens anzubieten.

Wenn es im Evangelium heißt: “geht

hinaus zu allen Völkern“, dann ist es

vor allem das: “geht persönlich zu

den Menschen“. Kirche kann sich den

Menschen nicht als Institution nähern,

sondern nur als Gläubige und als Gemeinschaft

von Gläubigen.

Unser Anliegen ist, dass Gemeinde

hinaus zu den Menschen geht, ihnen

zuhört und sie einlädt, mit uns die Erfahrung

des barmherzigen und liebenden

Gottes zu teilen.

Was das in einzelnen Gemeinden oder

Stadtteilen konkret bedeutet, dafür

gibt es keine Rezepte. Sondern wir

wollen in Gemeinden und kirchlichen

Kreisen Gespräche anzetteln zur Frage

“wo würde Christus heute hingehen?

Nur ins Altersheim oder auch in die

Betriebe, in die Cafés, auf die Plätze

und Märkte?“

Im neuen Zugehen auf die Menschen

von heute, müssen wir uns fragen lassen:

“Wie sieht unser Apostolat aus?

Erreichen wir mit unserem Zeugnis

die Menschen? Geben wir Suchenden

etwas von unserer Erfahrung mit Gott

weiter? Wo sind unsere Stärken und

wo müssen wir Neues versuchen?“

Es geht nicht um eine Zwangsbeglückung

der Menschen, wie es manche

befürchten, sondern um eine Mission

im Sinne einer stärkeren Präsenz und

eines stärkeren, bewussteren Angebots

des Glaubens. Und selbstverständlich

gilt auch: wir als Gläubige sind

eingeladen, ganz neu unsere Herzen

für Christus zu öffnen. Stadtmission ist

auch eine Zeit des intensiven Gebetes

und der Anbetung.


34 KAB Weihnachten 35

Der Anspruch an uns

Christen.

Die Mitverantwortung am Aufbau

einer zukunftstragenden Umwelt

und einer gerechten und friedlichen

Gesellschaft!

Die Umwelt ist massiv durch den

Menschen gefährdet. Wo Natur zerstört

wird, herrscht bald Hunger. Wo

Hunger herrscht, hat Friede keinen

Bestand.

Papst und Bischöfe hierzu: - Wir alle

stehen in der Pflicht, zu handeln, viel

Zeit bleibt uns nicht!

Schöpfungsverantwortung ist ein genuiner

(wichtiger) Teil des pastoralen

Auftrages der Kirchen und darf nicht

vorschnell Einsparungen zum Opfer

fallen. -

Zur sozialen Situation sagt Ministerpräsident

Dieter Althaus folgendes:

- Angesicht der Globalisierung, deren

Auswirkungen täglich zu spüren sind,

sei es dringend geboten, die Prinzipien

der christlichen Soziallehre,

Solidarität und Subsidiarität in das

Internationale Geflecht einzubringen.

-

Die Wirklichkeit an der Basis sieht

anders aus !

Durch kurzfristiges Denken, durch

Egoismen, werden viele dringende

Umweltreformen nicht durchgeführt

oder verzögert. (Warum kein

Ökostrombezug, kein Umweltmanagement,

keine Predigten zur Nachhaltigkeit

?)

Vertreter der christlichen Soziallehre,

in Kirche in Politik und in der Welt

(z. B. die KAB als Laiengremium)

werden als aussterbende Zunft angesehen,

nicht ernst genommen und

finden in der Kirche wenig Unterstützung.

Es wird eine große Chance verpasst,

in der säkularisierten Welt als aktive

Christen durch die Kraft des Glaubens

wieder mehr Anklang zu finden und

diese Dinge voran zu treiben.

Hermann Wiesbrock

Schenken heißt an

jemand denken

Eigentlich sind die Heiligen Drei Könige

schuld. Sie haben ja wohl angefangen

mit den Weihnachtsgeschenken.

Und seitdem kommt „Alle Jahre wieder“

auch die Frage: Was soll ich bloß

schenken? Dass die Frage wochenlang

plagt ohne wirklich „das Richtige“

zu finden, verdirbt manchem die

Adventszeit.

Schenken ist eine Kunst

Schenken ist eine Kunst. Wie alle

Kunst hat die Kunst des Schenkens

mit Können und Denken zu tun. Auch

das wertvollste Geschenk ist bloß ein

Zeichen – für Wertschätzung, Liebe,

Aufmerksamkeit, für Anteilnahme

an Freud oder Leid, manchmal für

Wiedergutmachung oder Versöhnungsbereitschaft,

Zeichen dafür, was

jemanden ausmacht. Geschenke stehen

für die menschliche Beziehung,

sie drücken Gefühle aus.

Schenken heißt an jemand denken

Deshalb hat in den meisten Fällen

ein Problem, wer erst dann über

ein Geschenk nachdenkt, wenn

der Anlass unmittelbar bevorsteht.

Schenken heißt, an jemand denken,

sich Gedanken zu machen über die zu

beschenkende Person: Wo liegen ihre

Vorlieben und Interessen? Worüber

hat sie sich bei anderer Gelegenheit

gefreut oder erfreut geäußert?

Mangelt es ihr gegenwärtig an etwas?

Was könnte ihr nützlich sein für die

persönliche Entwicklung? Was würde

sie sich selbst nie „leisten“?

Solches Fragen hilft immer, ein passendes

Geschenk zu finden, besonders

aber, wenn Schenken nicht Kür

ist, sondern Pflicht oder eine Gewohnheit,

der man sich nicht entziehen

kann.

Persönliches schenken

Ein wirklich persönliches Geschenk

werden Sie kaum in Geschenkeläden

finden. Greifen Sie deshalb immer

zu, wenn Sie irgendwo etwas sehen,

von dem Sie gewiss sind: Das wird sie

interessieren, das wird ihm gefallen,

das kann sie gut brauchen. Ein

Anlass zum Verschenken wird sich

finden. Legen Sie sich eine eigene

Seite im Notizbuch an, eine Ideenangel.

Notieren Sie, wenn Sie beiläufig

mitbekommen haben, woran jemand

Gefallen hat oder was er gerade

vermisst. Oder wenn Ihnen bei der

Lektüre eines Buches jemand in den

Sinn kommt.

Keine Sorge: Geschenke, die „treffen“,

können nicht zu billig oder zu

banal sein. „Daneben“ sind nur protzige

Geschenke, beschämende, solche

die eine unangenehme Botschaft

transportieren sollen (Kochbuch, Seife

...) und oft Geldgeschenke.

An Weihnachten schenken wir einander

etwas, weil Gott uns seinen Sohn

geschenkt hat. Frohe Weihnachten.

Bernhard Riedl


36 Jugend Jugend 37

Pfingstlager 2008

09. – 11.05.2008

Wie jedes Jahr fand auch 2008 wieder

das Pfingstlager der Pfarrjugend SFX

statt.

Dieses Jahr fuhr uns der Bus ins schöne

Tiefenbachtal, wo wir mit etwa 50

Teilnehmern und 20 Leitern 3 sonnige

Tage voll Spaß rund um Zeltplatz, Wald

und Schwimmbad verbrachten.

Vom tollen Tagesprogramm, das von

Gruppenwettbewerben und improvisierten

Sketchen bei der Stafette über

Beachvolleyballturniere am Zeltplatz

reichte.

Völlig erschöpft ließen wir die Abende

mit Liederbuch und Gitarre am Lagerfeuer

ausklingen.

Einer der Höhepunkte des diesjährigen

Pfingstlagers war wohl die Nachtwanderung,

die unterbrochen von „Gruseleinlagen“

der Leiter uns allen viel

Spaß machte. Und doch waren wir alle

froh, als wir wohlerhalten wieder in die

warmen

Schlafsäcke kriechen konnten. Wie

jedes Jahr wurden wir vom Kaplan

besucht um gemeinsam eine hl. Messe

zu feiern. Um uns das Verstehen der

Pfingstgeschichte zu erleichtern, ließ

Pater Thomas uns verschiedene Sprachen

sprechen und verstehen. Alles in

allem war das Pfingstlager wieder ein

schönes Erlebnis, an das wir alle mit

einem Lächeln auf den Lippen zurückdenken.

Wir freuen uns aufs nächste Mal !

Eure Lena Marschall

Sommerlager 2008 –

we can still recall our last

summer

Wie jedes Jahr ging es auch in diesem

Sommer mit der Jugend SFX ins Sommerlager.

Diesmal erwischte es: BELLA

ITALIA.

Wir fuhren mit dem Partybus ellenlange

22 Stunden nach Passignano al

Trasimeno.

Unsere Fahrräder waren natürlich auch

mit von der Partie um die Gegend rund

um den See zu erkunden. Fahrräder

waren aber nicht unsere einzigen

Fortbewegungsmittel, auch Tretboote

halfen uns aus, wenn es vom Land ins

Wasser ging.

Es wurden viele Ausflüge gemacht, unter

anderem auf die Isola Magiore, eine

wunderschöne Insel inmitten des Sees,

ein Shopping- und Kulturtrip durch

Assisi, eine Stadtrally im Dorf und viele

Aktionen rund ums Haus.

Die Highlights waren der geliebte Casionabend,

unser heißbegehrtes Popstars

und die Zimmerwettbewerbe.

Immer dabei waren die Leiter, die uns

zu jeder Zeit unterstützt und versucht

haben uns ein unvergessliches Sommerlager

zu bieten.

Es wurde auch Geburtstag gefeiert und

die nächste Party stieg nach dem Teilnehmer

vs. Leiterspiel, dass natürlich

die Teilnehmer zum 2ten Mal in Folge

gewannen.

Mitgespielt hat auch das Wetter, das

immer wunderbar war. Die Sonne

strahlte, was uns auch den einen oder

anderen Sonnenbrand bescherte.

Am Sonntag gab es zudem noch einen

kleinen Gottesdienst, bei der wir ein

wenig zur Ruhe kommen konnten.

Müde aber glücklich kamen wir nach

Hause, wo wir von unseren Familien

und Freunden sehnsüchtig erwartet

wurden.

Alles in allem war es eine schöne Zeit,

die uns sehr gefallen hat.

Wir danken dem tollen Leiterteam und

empfehlen das Sommerlager jedem

weiter, der gerne in den Sommerferien

Spaß mit Freunden und neuen Bekanntschaften

haben will!

Lisa, Melanie und Sarah

Herbstlager 2008

In Klefhaus!

Vom 26.09. -01.10.2008 fuhren 52

Kinder und jugendliche Leiter von St.

Josef unter dem Motto „Wer ist der

größte Held in unserer Disney- Welt?“

ins alljährige Herbstlager. Dieses Jahr

führte die Reise ins Bergische Land

nach Klefhaus ! Zu dem umfangreichen

Thema „Walt Disney“ hatten wir gemeinsam

bei meist schönstem Wetter

eine Menge Spaß. In verschiedenen

Workshops über die Tage verteilt haben

die Kinder ein eigenes, kleines Disney

Theater auf die Beine gestellt, mit

selbst gemachter Knete die Welt von

Mickey, Minnie und all ihren Freunden

nachgebaut oder sogar einen eigenen

kleinen Action-Film gedreht! Mit der

Präsentation all dieser entstandenen

kleinen Kunstwerke, mit einer von den

Kindern und Leitern selbst organisierten

Modenschau und einer gelungenen

Abschlussparty neigten sich jedoch die

schönen Tage dem Ende zu! Auf der

Heimreise hielt der Bus jedoch noch

einmal für uns an und ließ uns am

riesen Spaßbad „Aqualand“ in Köln he-


38 Jugend Titelthema Fusion 39

raus! Es war ein lustiges und schönes

Lager! Wir freuen uns über jeden, der

im nächsten Jahr wieder mit dabei ist!

Die Leiterrunde SJ

Mini Crash Kurs

Um unsere Minis mal wieder auf den

neusten Stand zu bringen, haben wir

alle Ministranten der Gemeinde St. Josef

am 13. September 2008 zu einem

Mini-Crash Kurs eingeladen!

Von 10.00-16.00 Uhr wurde ihnen auf

spielerische Art und Weise der Dienst

am Altar und was es überhaupt bedeutet

Ministrant zu sein, nahe gebracht!

Ein Kirchenquiz durch unsere Kirche

half den Messdienern Unverständliches

besser zu verstehen! Gemeinsam sind

wir die vielen Stufen im Glockenturm

hinaufgestiegen und haben verwinkelte

Ecken unserer Kirche kennen gelernt.

Mit Spiel und Spaß wurde aus langweiliger

Theorie ein Tag voller Action!

Wir danken auch Andrea Brandenburg,

die uns mit Mittagessen versorgte, und

Pater Thomas für seine Unterstützung

während des Tages.

Die Leiterrunde SJ

Vorankündigung 2009

„Alle noch mal schnell auf Toilette

gehen, wir fahren los!“

Denn auch 2009 veranstaltet die kath.

Jugend von St. Franziskus wieder

ein Sommerlager. Es wird uns nach

Viehhofen, einem schönen Örtchen

zwischen Saalbach und Zell am See

in Österreich führen. Dort wirst Du

zwei unvergessliche Wochen in einem

schönen und großen Haus erleben.

Ein qualifiziertes und gut geschultes

Leitungsteam ist schon jetzt mit der

Vorbereitung beschäftigt, um Dir tolle

Aktivitäten, Spiele und Ausflüge zu bieten!

Eine Mischung aus Spaß, Erholung

und Action erwartet Dich!

Wenn Du also zwischen 8 und 15

Jahren alt bist, vom 04.07.2009 bis

zum 18.07.2009 noch nichts vor hast,

aber jede Menge Spaß haben möchtest,

dann melde Dich schnell an! (die

Teilnehmerzahl ist begrenzt)

Infoflyer und Anmeldungen findest du

in der Kirche, im Pfarrbüro oder im

Jugendheim sowie unter www.jugendsfx.de

(Lager Sommerlager).

Wir würden uns freuen, wenn Du mitfährst

!

Für das Sommerlager

Florian Bruns & Kevin Junggeburth

Kommunion nach der

Fusion

„Das zukünftige gemeinsame

Konzept für die Erstkommunion

in unserer fusionierten

Gemeinde“

Nun ist sie da, die Fusion. Und damit

auch die Frage: Wie sieht es in der

fusionierten Gemeinde mit Erstkommunionvorbereitung

zukünftig bei uns

aus ? Wird es

ein gemeinsames

Konzept

geben ? Ich

kann sagen,

ein solches

Konzept ist

ein Zukunftsprojekt

mit Gegenwartscharakter,

denn es

wird sich mit

der Fusion

an der Erstkommunionvorbereitung

nicht viel ändern. Daran hat ein Team

erfahrener Katechetinnen mit mir zusammen

seit Beginn meiner Dienstzeit

hier in Mörsenbroich und Rath immer

weiterführender gearbeitet und schon

zu Pfarrverbandszeiten ein gemeinsames

Konzept entwickelt. Ich freue mich

daher, nun das Produkt unserer Arbeit

als Konzept unserer neuen Gemeinde

vorstellen zu dürfen.

Ziel unserer Erstkommunionvorbereitung

ist es, durch die inhaltliche

Arbeit Einblick in die Grundlagen des

katholischen Glaubens zu vermitteln,

in den Sakramenten der Versöhnung

und der Eucharistie die Begegnung mit

Christus zu erschließen, die Familie

und Bezugspersonen der Kinder als

Erstverantwortliche

der

religiösen

Erziehung

mit einzubeziehen

und

zu begleiten.

Wir möchten

den Kontakt

zur Gemeinde

und ihren

Menschen

schaffen,

indem die

ganze Familie zu den Messen, Gottesdiensten

und Gemeindeaktionen

eingeladen wird.

(Wissens-) Grundlagen vermitteln in

erster Linie die Gruppentreffen mit

den Themen: „Ich glaube an Gott“,

„die Grundgebete“, „Messe - wir feiern

unseren Glauben an Gott“, „Ich glaube

an die heilige katholische Kirche“,

„Beichte als Sakrament der Versöhnung“,

„Der Jahreskreis der Kirche“,

„Ich glaube an Jesus Christus“, „Taufe

als Aufnahme in die Kirche“ und natürlich

„Eucharistie“. Methodisch stehen


40 Titelthema Fusion Titelthema Fusion 41

wir vor der Herausforderung, diese

Inhalte an Kinder mit unterschiedlichem

sozialen Umfeld, Bildungsgrad

und kulturellen Hintergrund, sowie mit

ganz unterschiedlichen persönlichen

Interessen zu vermitteln. Darauf gehen

wir ein, indem es für jedes Thema

mehrere methodische

Vorschläge

gibt, aus denen

der/die KatechetIn

das Passende für

seine/ihre Gruppe

auswählen kann.

Um die Eltern mit

in die inhaltliche

Vorbereitung

einzubeziehen,

nehmen die Kinder

aus den Gruppentreffen„Familienaufgaben“

mit

nach Hause. Gemeinsam

werden

z.B. Einzelheiten

zur Taufe des Kindes

erforscht oder

die Antworten der

Messe ergänzt. In

der Regel sind die

Eltern dankbar für

diese Aufgaben,

die sie informieren, womit sich die

Kinder beschäftigen, und für manchen

Erwachsenen ein Denkanstoß für den

eigenen Glauben sind.

Wie sieht es nun mit dem Zielpunkt

„Kontakt zur Gemeinde schaffen“

aus ? Dies ist ein Punkt, der manche

Sorge und Unsicherheit aufkommen

lässt. Denn was ist heute Gemeinde

für mich und wo finde ich für mich

heute Gemeinde in diesem „fusionierten

Gebilde“? Zunächst darum die

gute Nachricht: auch als fusionierte

Gemeinde wird es weiterhin zu den

üblichen Terminen in jeder der drei

Ortsgemeinden

eine eigene

Erstkommunionfeier

geben – sofern

Kinder und

Katechetinnen

da sind. Damit

wird deutlich:

Erstkommunionvorbereitung

bedeutet und

braucht zum

einen Einbindung

in die

Gemeinde vor

Ort mit ihren

Traditionen

und Gepflogenheiten.

Die

Kinder erleben

sie während

der Gruppentreffen,

wenn

sie das Krippenspiel

mitgestalten oder als Sternsinger

durch die Straßen ihres Ortsteils

ziehen. In ihre Kirchengemeinde

eingebunden werden sie durch den

Besuch der Schul- und Sonntagsmessen.

Traditionen werden aufrechterhalten,

wenn die Kinder in St. Josef am

Erstkommuniontag ihre Kutten tragen,

die Familien der Gemeinde Zum Heili-

gen Kreuz am Morgen der Dankmesse

anschließend im Pfarrzentrum gemeinsam

frühstücken

und der Erstkommuniontag

in St.

Franziskus-Xaverius

mit einer

Dankandacht

endet.

Zum anderen

ist es für unsere

Erstkommunionvorbereitung

notwendig, das Geschehen der neuen

Gesamtgemeinde im Blick zu haben.

Unsere Kommunionkinder sollen sich

darin wohl fühlen, indem sie sich auch

in jeder der beiden anderen Ortsgemeinden

zurechtfinden und vertrauten

Gesichtern

begegnen.

Unsere

Erstkommunionvorbereitung

möchte also

zum anderen

die Kinder

und ihre

Familien in

Bewegung

bringen, ihnen einen unbekannten

Kirchen- und Lebensraum bekannt machen

und Begegnungen ermöglichen.

Begegnung schaffen wir durch gemeinsame

Aktionen, zudenen auch die

Familien eingeladen sind. Höhepunkt

ist das Wochenende in der Jugendherberge

Ratingen. Hier lernen sich

Kinder, Eltern und Katechetinnen wäh-

rend der gemeinsamen Zeit kennen,

wenn sie miteinander arbeiten, spielen

und erzählen. Immer

häufiger kommt es

vor, dass sonntags

die Familien mit ihren

Kindern „schon mal

die Kirche“ wechseln,

um an einer Familienmesse

teilzunehmen.

Außerdem feiern wir

an manchen Feiertagen

wie z.B. Erntedank

oder Gründonnerstag

eine gemeinsame Messe. Auf diese

Weise wird es mit der Zeit immer

selbstverständlicher „von einem Kirchenort

zum andern zu wandern“, weil

überall etwas Heimatliches zu finden

ist.

Unsere Erstkommunionkinder

sind die Zukunft der

neu fusionierten Gemeinde.

Daher möchten wir ihnen

erleichtern sich darin zurechtzufinden

und heimisch

zu werden. An dieser Stelle

möchte ich herzlich Danke

sagen, an die KatechetInnen

und an Sie als Gemeinde.

Denn durch Ihre Offenheit

und Unterstützung, die ich in den

Jahren meines Dienstes immer wieder

erlebt habe, kann dies auf einem guten

Weg geschehen.

Katinka Giller


42 Titelthema Fusion

Anzeige 43

„Was wollt ihr, dass ich

tue ?“

Mt 20,32

Wenn zum 01.01.2010 die drei Gemeinden

fusioniert werden, wird es in der

pastoralen Arbeit kaum inhaltliche

Änderungen geben. Die Grundvollzüge

bleiben bestehen, zu denen auch die

Gemeindecaritas gehört, für die ich ja

zuständig bin.

Nachdem dann die Strukturänderungen

(hoffentlich) abgeschlossen

sind, fordert der Erzbischof von allen

Seelsorgebereichen/Gemeinden Pastoralkonzepte

ein, die fünf Punkte zum

Inhalt haben sollen. Mit dem Pastoralkonzept

des Pfarrverbandes sind wir

da schon vorauseilend tätig gewesen.

Unter dem 1. Ziel steht: Viele Begegnungen

suchen mit den Menschen, die

im Pfarrverband leben, besonders mit

Menschen, die in Not sind und leiden.

Dieses tun viele ehrenamtliche Menschen

bei uns, wie ich ja schon öfters

beschrieben habe. Die Besuchsdienste,

die CaritassammlerInnen, die Hospizmitarbeitenden

, diejenigen , die in der

Nachbarschaft helfen.

Neu ist seit März der Rathgeber, ein

Frühstücks- und Beratungsangebot mit

Lebensmittelausgabe für Notleidende.

Nun haben in den letzten Monaten

eine Reihe von ehrenamtlichen Mitarbeiternden

aus Alters- und Gesundheitsgründen

ihre oft seit Jahrzehnten

ausgeübte Tätigkeit aufgegeben.

Nun brauchen wir, um den Auftrag

Jesu “Was wollt ihr, dass ich euch tue?“

zu erfüllen, Nachwuchs, speziell für

die Geburt ( 2 –6 mal im Jahr), den

Krankenhausbesuchsdienst im Marienhospital

und für Rathgeber mittwochs

morgens je nach Zeitmöglichkeit.

Einarbeitung, Begleitung und Probezeit

sind selbstverständlich.

Anfang 2009 beginnt zudem ein

Einführungskurs für Menschen, die

sich für die ambulante Hospizarbeit

interessieren. Setzen Sie sich mit mir

in Verbindung, wenn Sie mitmachen

möchten und/oder Fragen haben.

Und, sonst wären wir ja nicht „ bei Kirchens“,

brauchen wir Geld für unsere

Arbeit und für die Notleidenden, z.B.

für Kinder, die sonst nicht mit in die

Ferienfreizeiten fahren oder nicht an

TurboRath teilnehmen könnten, Geburtstagsgrüße

für die alten Menschen

ab 75/ 80, wovon viele sehr einsam

sind und sich riesig freuen, wenn sie jemand

besucht, für Einzelfallhilfe, wenn

nichts anderes mehr greift etc.

Nutzen Sie deshalb die Überweisungsträger

!

Oder Sie entscheiden sich, bei Ihrem

nächsten Geburtstag Ihre Gäste nicht

mit der Frage zu überfordern, was

sie denn schenken sollen. Sie stellen

einfach eine Spendendose für unsere

Caritasarbeit auf. Teilen macht Freude

und sie kommt zurück !

Somit wünsche ich Ihnen so viel Freude,

wie sie ertragen können.

Gisela Beckmann, Gemeindereferentin

____

Der Hospizverein Düsseldorf - Nord begleitet und unterstützt

Menschen mit schwerer, lebensbedrohlicher Erkrankung und

Ihre Angehörigen in Ihrem Alltag, in ihrem Zuhause. Ziel und

Anliegen von Hospizarbeit ist, ansprechbar und gesprächs-

bereit zu sein, zu entlasten, und mit zu helfen, Lebensqualität

so weit und so lange wie möglich zu erhalten.

Wir suchen engagierte Menschen, die uns dabei unterstützen.

Im Februar 2009 beginnt ein Grundkurs zur Befähigung für

Ehrenamtliche Mitarbeit

in der ambulanten Hospizarbeit

Wenn Sie kontaktfreudig sind, Einfühlungsvermögen und

Respekt vor anderen Wertvorstellungen haben, bereit sind

sich auseinanderzusetzen mit sich selbst und Ihren eigenen

Vorstellungen von Leben und Tod - dann bietet Mitarbeit

im Hospiz Ihnen reiche Erfahrungen und Möglichkeiten, den

eigenen Blick zu weiten und andere Facetten des Lebens zu

sehen und kennen zu lernen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf zu unserer

Koordinatorin Monika Hofmeister unter 0211 61 52 78.


44 Gemeindeleben

Gemeindeleben 45

Rather Familienzentrum

schon ein Jahr in ZHK

Schon über ein Jahr bilden ASG, Caritas,

SKFM gemeinsam mit der Kita

ZHK das Rather Familienzentrum.

Wir blicken nun zurück auf ein Jahr

Arbeit in Beratung, Kursen, Gruppen

und Veranstaltungen.

Viele schöne Augenblicke haben wir

zu verzeichnen, von denen ich Ihnen

hier nur ein paar vorstellen möchte:

Rückwärts blickend allem voran der

Tag der Offenen Tür(en) im September

mit vielen neuen und alten Gesichtern,

tollen Aktionen für Kinder und Familien,

mit einer Lesung einer Rather

Schriftstellerin

und nicht zuletzt

mit tollem Wetter.

Auch hatten

wir letztes Jahr

erneut eine

Ausstellung der

Meisterklasse

der ASG im

Haus sowie eine

Fotoausstellung „Fotoimpressionen aus

Syrien“ von Fr. Fricke.

Das „Café Rath“ hat die Türen nach

den Sommerferien geöffnet und ist

fortan

Mo-Fr von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und

Di-Do von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr für

Sie da.

Wir laden Sie ein zu einem Kaffee oder

Tee, um einmal zur Ruhe zu kommen,

und zu einem netten Plausch, wenn Sie

mögen.

Unsere Palette an Kursen und offenen

Angeboten nimmt stetig zu.

So gibt es Kinderbetreuung, Allgemeine

Sozialberatung und Erziehungsberatung,Hebammensprechstunde,Mutterkindgruppen,

Kreativ- und

Deutschkurse, aber

auch Mütter- und

Elterncafé, eine

Bastel- und Schreibwerkstatt

und vieles,

vieles mehr….

Besonders für

Schwangere Frauen und junge Mamis

haben wir ein breites Angebot an

tollen Kursen. Es gibt Geburtsvorbereitung

mit und ohne Yoga, einen Kurs

zur Säuglingspflege, Babymassage mit

Rückbildung und informative Veranstaltungen

wie die Fragestunde zum

Thema Schlafen.

Auch für Väter wird es im nächsten

Jahr spannende Angebote geben,

lassen Sie sich überraschen!

Wenn Sie neugierig geworden sind und

gerne Näheres wissen möchten, dann

kommen Sie doch einfach mal zum

Schnuppern vorbei.

Auch wenn Sie gezielt eine neue Aufgabe

suchen und sich ehrenamtlich

engagieren möchten, dann sind sie

hier goldrichtig !

Beispielsweise suchen wir Frauen und

Mütter aus aller Herren Länder für

unser Projekt „Weltenbummler“.

Hierbei besuchen diese Frauen die

Kinder unserer Kita ZHK und berichten

dort aus ihrem Heimatland. (Keine

Sorge, wir lassen Sie nicht allein mit so

einer Horde Mäuse, Pinguine, Schlümpfe

(die jetzt schon im Windel-Alter von

vier Monaten die Kita bevölkern und

was sich da noch alles so tummelt in

der Kita)

Die Kinder freuen sich immer, wenn Sie

Besuch von einer Weltenbummlerin

bekommen.

Werden Sie einer von ULF’s Freunden !

ULF ? Wer soll das sein ? Werden Sie

sich fragen. ULF ist ein neues Patenschaftsprojekt

des Caritasverbandes

in Zusammenarbeit mit der Offenen

Ganztagsgrundschule der katholischen

Grundschule Rather Kreuzweg und bedeutet

Unterstützen, Lernen, Fördern.

Vielleicht können Sie ja etwas ganz

besonders gut ? Spiele spielen ? Vorlesen,

Basteln ? Singen ? Oder gar etwas

ganz anderes ? Unterstützen Sie mit

Ihren Talenten die Kinder, sie werden

es Ihnen danken.

Sie sehen, das Rather Familienzentrum

ist ein Ort voller Leben, und auch Sie

können ein Teil davon werden.

Wenn Sie Leute treffen möchten, sich

mal nett unterhalten, wenn Sie einfach

mal eine Frage haben oder wenn

wirklich mal der Schuh drückt und Sie

Rat(h) brauchen, dann besuchen Sie

uns!

Wir freuen uns auf Sie!

Es grüßt Sie für das Team des Rather

Familienzentrums

Faye Willems


46 Seniorenclub

Jugend 47

Seniorenclub

Planungen für Fahrten

Wie vielerseits bekannt, haben wir in

der Vergangenheit in den Monaten

April bis Oktober einmal im Monat eine

halbtägige Busfahrt in unsere nähere

Umgebung unternommen. Durch

Rückgang unserer Mitgliederzahlen

konnten wir die letzten Fahrten nur mit

Unterstützung des Seniorenclubs der

ev. Epiphanias-Gemeinde ohne größere

Zuschüsse aus unserer Beitragskasse

durchführen. Eine Hilfe für uns wäre

es, wenn ein Hinweis auf die Fahrten

auch in den Schaukästen der Gemeinden

St. Franziskus und St. Josef veröffentlicht

würden.

Auch mehrere Interessenten, die

nicht dem Seniorenclub angehören,

sind bisher gerne mit uns gefahren.

Aber hier beginnt unser Problem: Wir

müssen die Fahrten zu Beginn eines

Jahres planen und bei dem Busunternehmer

fest buchen. Ebenso müssen

wir mit den Lokalen, die wir anfahren

wollen, die Termine abstimmen. Es hat

sich dabei herauskristallisiert, dass die

meisten Lokale mindestens eine Woche

vor Beginn der Fahrt von uns die

genaue Anzahl der Teilnehmer wissen

möchten, um entsprechend disponieren

zu können (Kuchen, Abendessen,

Personaleinteilung). Wir haben daher

die Bitte an alle, die sich an unseren

Fahrten beteiligen wollen, uns rechtzeitig

verbindlich ihre Teilnahme an einer

Busreise mitzuteilen; bezahlen können

Sie dann im Bus.

Wir fahren in den Monaten April bis

September jeweils am ersten Dienstag

eines Monats um 13.00 Uhr ab Parkplatz

Rather Kreuzweg (Kirche „Zum

Hl. Kreuz“.

Ihre Anmeldung erbitten wir bis

spätestens am Donnerstag vorher. Zu

erreichen sind wir donnerstags in der

Zeit von 13.00 – 17.00 Uhr im Pfarrheim

oder telefonisch zu jeder Zeit unter der

Ruf-Nr. 02102 / 470530 (Hans Bender)

oder 0211 / 6588826 (Renate Ernst).

Die Termine für die Fahrten geben wir

noch rechtzeitig bekannt.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und

würden uns sehr freuen, wenn Sie

auch weiterhin zu den genannten

Änderungen mit uns fahren würden.

Danke !

Für den Seniorenclub: Hans Bender

Bootsfahrt nach

Kaiserswerth

Messdiener

26.08.2008, wir machten uns mit einer

Gruppe von ca. 20 Kindern und Leitern

der Jugend St. Franziskus auf den

Weg in Richtung Rhein. Dort bestiegen

wir dann das Schiff der weißen Flotte

Düsseldorf. Während der 30 Minuten

langen Fahrt gab es viel Gelegenheit

Düsseldorf einmal vom Wasser aus

zu betrachten und sich den Wind um

die Nase wehen zu lassen. Bevor sich

uns überhaupt die Gelegenheit bot,

seekrank zu werden, hatten wir auch

schon unser Ziel erreicht: Kaiserswerth.

In kleinen Gruppen erkundeten

die Kinder dann Düsseldorfs ältesten

Stadtteil bei einer Rallye. Beim bewältigen

der Aufgaben konnten sie ihr

kreatives und sportliches Geschick

unter Beweis stellen und nebenbei

auch noch etwas über Kaiserswerth

lernen. Natürlich kam der Spaß dabei

auch nicht zu kurz. Anschließend trafen

wir uns dann auf der Wiese neben

der alten Kaiserpfalz, wo wir dann

auch noch Zeit zum picknicken und für

einige Spiele fanden. Zum Abschluss

des Tages fand dort dann die Siegerehrung

statt, bei der die besten Gruppen

mit Preisen ausgezeichnet wurden. Gut

gelaunt kehrten wir am Ende des Tages

zur Pfarre zurück.

Abschließend kann man sagen, dass

die Bootsfahrt nach Kaiserswerth eine

gelungene Aktion war, die bestimmt

irgendwann wiederholt werden kann.


48 Mission Indien

Mission Indien 49

Christen in Indien

Das Christentum und seine Anhänger

hatten es zu keiner Zeit leicht in

Indien. Die Verkünder des christlichen

Glaubens waren im Zuge der Kolonialisierung

nach Indien gekommen, und

aus diesem Grunde wurden sie mit

der Eroberungspolitik der Kolonialherren

in Verbindung gebracht, und die

indische Bevölkerung hegte gleichermaßen

eine wachsende Ablehnung

gegen Kolonialherren und nicht zuletzt

auch unterschwellig gegen christliche

Institutionen.

1947, als Indien unabhängig wurde,

verbot die Regierung kurzerhand den

weiteren Zuzug ausländischer Ordensleute.

Diejenigen, die noch im Lande

waren, durften bleiben, frei werdende

Positionen in christlichen Institutionen

mussten jedoch mit Einheimischen

besetzt werden, die erst in ihre

Rolle hineinfinden mussten, was zu

Beginn reichlich mühsam war, aber

letztendlich gelang. Aus vormaligen

Missionsstationen wurden allmählich

Gemeinden, und in der zweiten Hälfte

des vorigen Jahrhunderts konnte man

bereits von „Jungen Kirchen“ in Indien

sprechen, die sich vor allem auch dank

der Hilfe aus dem Ausland etablieren

konnten, die ihre ausländischen Ordensbrüder

und –schwestern nach wie

vor aktivieren konnten.

Diese jungen indischen Kirchen sind

jedoch in jüngster Zeit zunehmend

einem neuen Gefahrenpotential ausgesetzt:

Die alte Garde westlich orientierter indischer

Politiker schwindet und macht

teilweise einer radikal nationalistischen

indischen politischen Führungsschicht

Platz, die zwar die materiellen Errungenschaften

des Westens durchaus

begrüßt, ansonsten jedoch kompromisslos

ein „Indien für die Hindus“

fordert und letztendlich damit auch

den Hinduismus als alleinige Staatreligion

propagiert. Indien besinnt sich

auf sich selbst, denn man fürchtet eine

Überfremdung.

Dementsprechend argwöhnisch betrachtet

man westliche Institutionen.

Spenden für christliche Institutionen

beispielsweise müssen auf einem

separaten Konto geführt werden, das

von Regierungsstellen in Delhi kontrolliert

wird, um zu verhindern, dass sich

die Verwendung der Spenden gegen

den indischen Staat richtet. Deshalb

müssen alle Ausgaben exakt belegt

werden, was schwierig sein kann, weil

Rechnungen oftmals fingiert werden,

um Geld am Staat vorbei zu schleusen.

Patres oder Schwestern sind in Not,

wenn deren Spendenkonto Diskrepanzen

aufweist, weil z. B. der Arzt für die

Operation eines Waisenkindes mehr

fordert, als er bereit ist, auf die Rechnung

zu schreiben.

Viele der christlichen Orden haben

eigene Schulen, die bei den Indern

einen sehr guten Ruf genießen, weil sie

ein Schulprogramm auf hohem Niveau

gewährleisten, und interessanterweise

scheuen sich die Gegner christlicher

Institutionen nicht, ihre Kinder auf

diese Schulen zu schicken, damit aus

ihnen „was wird“.

Grundsätzlich ist Schulbildung in Indien

sehr kostspielig. Schulgeld, Lehrmaterial,

Uniform, alles muss von den

Eltern bezahlt werden. Deshalb stehen

in Indien exzellente säkulare oder

Hindu-Schulen nur Kindern wohlhabender

Eltern zur Verfügung, während

auf den christlichen Schulen die Kinder

armer Eltern Hilfe durch Spenden

aus dem Ausland erfahren. Hier setzt

vermutlich das Konkurrenzdenken bei

den Gegnern christlicher Institutionen

ein. Sie selbst erhalten keine Hilfe aus

den eigenen Reihen und müssen sich

eventuell mit bescheideneren Schulen

begnügen, weil das Geld fehlt. Nach

ihrem Verständnis ist nicht einzusehen,

dass eventuell sogar Kinder aus den

Slums bessere Chancen erhalten als

die eigenen Kinder.

Generell gibt es viele Hindernisse

und Vorbehalte, Inder als Christen zu

gewinnen. Jemand, der zum Christentum

übertreten will, riskiert den

Bruch mit der indischen Gesellschaft

und der eigenen Familie mit allen

sozialen Konsequenzen. Ferner ist

unsere Gemeinschaft mit Christus in

der Eucharistiefeier nicht problemlos

auf die indische Denkweise zu übertragen.

In einem kulturellen Umfeld,

in dem der Glaube an die Reinkarnation

lebendig und deshalb das Töten

jeglichen Lebens verwerflich ist, kann

man die Kernssätze unserer Eucharistie

„...dies ist mein Fleisch...“, „...dies

ist mein Blut...“, nicht ohne sorgfältige

und behutsame Vorbereitung propagieren,

und nicht zuletzt haben Patres

und Schwestern klug gehandelt, indem

sie ihre missionarische Tätigkeit in

erster Linie als Hilfe am Menschen in

Gestalt von Schulbildung sehen. Auf

diese Weise erhalten junge Menschen

ihr eigenes Urteilsvermögen, das sie

befähigt, ihren Weg in der indischen

Gesellschaft und eventuell sogar im

Christentum zu finden.

In diesem Spannungsfeld führt oftmals

schon ein geringfügiger Anlass zu

Gewaltausbrüchen gegen die Christen

– wie gerade wieder in jüngster Zeit in

Orissa. Für Ordensleute wie Schwester

Pushpa und Pater Fidelis bedeutet dies

eine ständige Gratwanderung zwischen

christlichem Glaubenszeugnis und dem

religiösen Empfinden der Hindus.

Mutter Theresa soll einmal gesagt

haben, sie betrachte es als ihre Aufgabe,

„aus einem Hindu einen besseren

Hindu, aus einem Moslem einen

besseren Moslem und letztendlich aus

einem Christen einen besseren Christen

zu machen“. Letztendlich wäre

dies ein Weg für einen Minimalkonsens

zwischen den Kulturen.

Reiner Schlott


50 Verkündigungen SFX

Verkündigungen SJ 51

SFX

Taufen

Nils Jonathan Brod 26.01.2008

Jette Potthoff 16.02.2008

Sarah-Marie Lauterbach 16.02.2008

Elisa Raul Goltz Barrera 16.02.2008

Ben Alberty 15.03.2008

Rika Okamura Gerzabka 23.03.2008

Friederike Sophie Dierkes 19.04.2008

Soeren Ernesto Servor 17.05.2008

Felix Grahl 17.05.2008

Bianka Brigitta Schurse 24.05.2008

Felix Enders 31.05.2008

Lilly Josephine Meurer 21.06.2008

Mia Luisa Küpper 21.06.2008

Ava Anna Luise Cemmel 21.06.2008

Amelie Irene Czech 19.07.2008

Pauline Zion Bergmann 19.07.2008

Eva Myléne Goldmann 20.07.2008

Dennis Gerloff 16.08.2008

Simon Schmengler 16.08.2008

Sophia Elisabeth Horn 10.08.2008

Eheschließungen

Simon-Martin Schmidt und

Kathrin Hessel 29.03.2008

Sascha Enders und

Andrea Leifgen 31.05.2008

Malte Christopher Abele und

Antje Emmerich 10.05.2008

Andreas Deyhle und

Heike Wagner 24.05.2008

Christian Martin Brockers und

Sandra Kirschbaum 02.08.2008

Thorsten Huch und

Yvonne Oest 30.08.2008

Stefan Kalwellis und

Ricarda Sell 15.08.2008

Verstorbene

Wilhelm Friedrich Otto

15.01.2008

Maria Magdalene Brockers

11.01.2008

Käthe Charlotte Görsch

19.01.2008

Gines Lopez Amoros

04.01.2008

August Beerens 04.01.2008

Ida Johanna Niese 24.01.2008

Gertrud Iserath 21.01.2008

Manfred Hans Langen 08.01.2008

Elisabeth Johanna Bronkholz

01.02.2008

Helga Stenzel 06.02.2008

Mathilde Maria Molderings 07.02.2008

Charlotte Scholl 05.02.2008

Erwin Zache 18.02.2008

Heribert Hermann Thelen 11.03.2008

Katharina Margareta Jansen

20.03.2008

Reinhard Anton Loos 01.04.2008

Achim Guido Groß 02.04.2008

Horst Ludwig Resch 10.04.2008

Luise Maria Breuer 29.04.2008

Ursula Frieda Kutscheit 30.04.2008

Nikolaus Romosan 02.05.2008

Elisabeth Theresia Lieder 18.05.2008

Margareta Dückers 30.05.2008

Ludwig Maier 05.06.2008

Elisabeth Borsche 22.05.2008

Friedrich Wilhelm Wieboldt 10.06.2008

Franz Rafalski 19.06.2008

Angelika Cbick 22.06.2008

Alfred Johann Kleff

25.06.2008

Jürgen Töller

16.06.2008

Hildegard

Neumann

17.07.2008

Dr. Leonhard Anton Remmeke

29.08.2008

Paula

Emschermann

17.09.2008

Helga-Anita Schink

21.09.2008

Maria Latz 07.09.2008

Walter August Elspaß 23.09.2008

Günter Billon 09.10.2008

Margarete Johanna Ranneberg

23.09.2008

SJ

Taufe

Sophia Katharina

Nelly Bahnschulte 12.01.2008

Julian Leander Land 09.02.2008

Sohpia Johanna Horria 09.02.2008

Neela Maria Hadamus 09.02.2008

Marie Elisa Görgens 12.04.2008

Lena Sophie Görgens 12.04.2008

Clara Charlotte von Busekist

12.04.2008

Alexander Wagner 12.04.2008

Henrietta Heine 10.05.2008

Jason Pajonczyk 10.05.2008

Vivienna Bledau 07.06.2008

Anabel Sanzone 28.06.2008

Paul Frederik Möller 09.08.2008

Helene Fretter 09.08.2008

Jolin Janmie Lee Spitzer

08.09.2008

Lina Laureen Baumgart 13.09.2008

Mike Leon Christian Bilstein

11.10.2008

Nick Hirschfeld 11.10.2008

Verstorbene

Anita Waltraud Bergner 20.01.2008

Heinrich Geukes 30.01.2008

Adolf Emanuel Menzel 13.02.2008

Agnes Golembecke 15.02.2008

Hildegard Maria Breuer 17.02.2008

Margareta Elisabeth Partes

20.02.2008

Fritz Höflich 20.02.2008

Anna Maria Röder 28.02.2008

Dorothea Hedwig Menzel 03.03.2008

Gertrud Petronella Nielen

01.02.2008

Anna Elisabeth Dinand 08.03.2008

Eleonore Voscht 30.03.2008

Lydia Maria Magdalena Scheja

31.03.2008

Erich Hubert Swienty 04.04.2008

Josefine Koenen 17.04.2008

Paul Bruno Krause 04.04.2008

Thaddaus Michalczyk 19.04.2008

Eva Maria Hauck 10.05.2008

Erika Mathilde Brenner 08.05.2008

Margarete Demmer 17.05.2008

Franziska Scheer 17.05.2008

Heinrich Steffens 17.05.2008

Oswald Heinrich Davertzhoven

17.05.2008

Karl Johann König 02.06.2008

Elisabeth Borscha 25.05.2008

Anna Bender 15.06.2008

Paul Hagemes 10.06.2008

Cäcilia Nussbaum 16.06.2008

Hubertine Michallek 01.07.2008


52 Verkündigungen ZHK

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Katharina Golloch 02.07.2008

Juliane Schroers 06.07.2008

Therese Esser 09.07.2008

Martha Maria Paula Schönauer

11.07.2008

Franz Waclawski 13.07.2008

Hans Kurt Dünnwald 12.07.2008

Siegfried Minski 28.07.2008

Frank Lewis Runkler 06.08.2008

Marc Nalbandjan 07.08.2008

Konrad Gette 08.08.2008

Dieter Hinseler 30.08.2008

Richard Fischer 22.08.2008

Gudrun Renate Derbort 05.09.2008

Heinz Mingers 07.09.2008

Ilse Ottermann 14.09.2008

Theo Günter Teves 25.09.2008

Manfred Willi Rech 04.10.2008

Hans August Sawatz 08.10.2008

Trauungen

Norbert Randerath und

Joanna Adamiec 29.03.2008

Alterio Damian und

Rachele Alberghina 21.06.2008

Franzcesco Sanzone und

Peggy Wittmann 28.06.2008

Oliver Röhlig und und

Miriam Lacalaprice 12.07.2008

Jan Sondermann und

Bianca Patz 19.07.2008

Markus Polowinsky und

Jessica Schmitz 08.08.2009

ZHK

Taufe

Maribell-Antonia Rizzo 02.02.2008

Leonard Wolny 01.03.2008

Maximilian Arthur Kröhling

01.03.2008

Tim Maximilian Witting 05.04.2008

Chiara Hoffmann 19.04.2008

Carmen Julia Komenda 03.05.2008

Michael Hampel 03.05.2008

Ronja Maria Baumann 07.06.2008

Noelle Lierenfeld 07.06.2008

Lotanna Letisha Nwanyanwu

06.09.2008

Laura-Marie Schürmann 04.07.2008

Viktoria Paula Chioma 04.10.2008

Ilias Walter 04.10.2008

Eheschließungen

Markus Hoffmann und Lisa-Marie

Koglin 19.04.2008

Kol Ferizi und Judita Gegic

19.07.2008

Heinz-Günther Cramer und Nicole

Hammes 23.08.2008

Verstorbene

Heinz Hansen 04.02.2008

Johann Ernste 16.02.2008

Bernhard Felix Lauscher 17.02.2008

Annemarie Bandosz 26.03.2008

Peter Zart 23.03.2008

Christel Heimanns 24.03.2008

Maria Strahl 16.04.2008

Heinz Winter 05.04.2008

Günter Glöck 18.04.2008

Katharina Moch 17.05.2008

Elisabeth Glinka 21.05.2008

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„Sankt Josef“

Kirchenvorstand

Vorsitzender: Pfarrer Thomas Selg

2. Vorsitzender: Ignacio Ordejon .......................................................................Tel. 671561

Pfarrgemeinderat / Pfarrfestteam, Jörg Landtau ................................. Tel. 652034

Ordensgemeinschaft der Armen – Brüder des Hl. Franziskus, Sozialwerke e.V.

– Johannes – Höver – Haus / Wohnungslosenhilfe

Rather Broich 155 ............................................................................................. Tel. 6100 40

Augusta – Krankenhaus

Amalienstraße 9 ............................................................................................... Tel. 9043 – 0

Kath. Kindergarten St. Josef (Kindertagesstätte, Hort)

Rather Markt 2

Dorothee Dückers .............................................................................................. Tel. 652444

Kirchenchor St. Cäcilia, (Vors.) Ursula Burda ...........................................Tel. 410002

KAB, Kath. Arbeitnehmerbewegung (Vors.) Hermann Wiesbrock .....Tel. 654430

kfd, Kath. Frauengemeinschaft Deutschland

Brigitte Zimmermann .......................................................................................Tel. 652648

Brigitte Triesch .................................................................................................Tel. 9047870

Beate Klopsch ...................................................................................................... Tel. 651667

Familienkreis 1,

Fam. Bretz ............................................................................................................. Tel. 654241

Fam. Haas ...........................................................................................................Tel. 6581349

Familienkreis 2,

Marita Lanze .........................................................................................................Tel. 651768

Familienkreis 3,

Jörg Landtau ...................................................................................................... Tel. 652034

Familienkreis 4,

Andreas Brabeck ..............................................................................................Tel. 6585653

Junge Erwachsene, Afra Hermes ................................................................. Tel. 6411792

Jugend, Bettina Schneider ................................................................................Tel. 654174

Ministranten, Patrick Brandenburg ............................................................Tel. 9047654

Caritas

Gemeindereferentin, Gisela Beckmann .....................................................Tel. 51629433

Karin Böhr ............................................................................................................Tel. 651660


56 Ihre Ansprechpartner in SFX

Ihre Ansprechpartner in ZHK 57

„Sankt Franziskus“

Kirchenvorstand

Vorsitzender: Pfarrer Thomas Selg

2. Vorsitzende: Elisabeth Ruch ....................................................................... Tel. 632546

Pfarrgemeinderat

Paul Köhler .......................................................................................................... Tel. 673085

Chöre

FranzMuK: Martina & Michael Bringmann ......................................................Tel. 410324

Franziskus Chor: Bärbel Klomfaß ................................................................... Tel. 628347

Arbeitskreis Eine Welt Diakon Danzeglocke .................................................Tel. 411126

Bibelkreis Paul Köhler ..................................................................................... Tel. 673085

Frauen – Bastelkreise Frau Klapper, über Pfarrbüro ...............................Tel. 6101930

Caritas Gemeindereferentin Gisela Beckmann .......................................Tel. 51629433

Gymnastikgruppen Liane Manu .........................................................Tel. 0162/1758730

Jugend – und Pfarrjugendleitung Kevin Junggeburth .............. Tel. 0173/5448420

KAB Wolfgang v. Grabczewski .........................................................................Tel. 638773

Kleinkinder – Gottesdienste Peter Krawczack .......................................... Tel. 628128

Männerkreis Lothar Söns ................................................................................. Tel. 631401

Ministranten Diakon Danzeglocke ....................................................................Tel. 411126

Mutter hat frei - Gruppe Andrea Ammann ................................................Tel. 624363

Pfarrbücherei Ariane Ropertz ........................................................................Tel. 633730

Seniorentreff Herbert Alles ............................................................................Tel. 620666

Manfred Pulm .......................................................................... Tel. 620764

VAA-Gruppe Marlies Uhr ...................................................................................Tel. 571427

Zum Heiligen Kreuz

Kirchenvorstand

Vorsitzender: Pfarrer Thomas Selg

2. Vorsitzender Klaus Wiesner

Pfarrgemeinderat, Franziska Skirde ............................................................ Tel. 655 301

Anonyme Alkoholiker, Pfarrbüro ................................................................. Tel. 655 301

Caritas, Gisela Beckmann ..........................................................................Tel. 516 294 33

Gymnastikgruppe , Martina Hausen, Pfarrbüro ......................................... Tel. 655 301

Jugend, René Cervik ......................................................................... Tel. 0176/514 824 63

Sandra Evening .................................................................................... Tel. 0163/729 00 57

KAB, Jürgen Kesselgruber ...............................................................................Tel. 412282

Kreuzbund, Joachim Graßmann, Pfarrbüro ............................................... Tel. 655 301

Malteser, Björn Löschnig ..................................................................Tel. 0170/665 0458

Ministranten, Galina Lim ................................................................................Tel. 6412308

Pfarrbücherei, Gabriele Kurz .......................................................................... Tel. 654215

Senioren – Club, Hans Bender, Pfarrbüro ................................................... Tel. 655 301

Kontaktieren Sie bitte alle nicht genannten Ansprechpartner über das Pfarrbüro

unter der Telefonnummer: 0211 / 655 301


58 Seelsorgeteam / Adressen

59

Unser Seelsorgeteam

Pfarrer: Thomas Selg ..................................................................................... Tel. 610193-12

Pater Thomas Arakkaparambil CMI Ordensgemeinschaft .................... Tel. 610193-15

Diakon: K. H. Danzeglocke ..................................................................................Tel. 411126

Gemeindereferentin: Gisela Beckmann ...................................................Tel. 516294-33

Gemeindereferentin: Katinka Giller ........................................................... Tel. 610193-19

Subsidiar: Msg. Heribert Peters ....................................................................Tel. 4963881

Kirchenmusiker

Kantor Odilo Klasen ........................................................................................Tel. 610193-17

obmkls@gmx.net

Josef Waggin ..........................................................................................Tel. 02102/708370

waggin@online-club.de

Das Seelsorgeteam im Augusta – Krankenhaus

Pfarrer Köchling, freitags .....................................................................Tel. 0172 /9198371

Gem.Ref. Fr. Hoischen, donnerstags ..................................................Tel. 0178/4902032

Schwester Paula, tgl. außer freitags ..............................................................Tel. 9043-0

Die Pfarrzentren

Pfarrzentrum St. Franziskus – Xaverius

• St. Franziskusstr. 5, 40470 Düsseldorf

• Küster und Hausmeister: Hubert Gregor ............................................... Tel. 610193-51

• hubert.gregor@dem-leben-dienen.de

Pfarrzentrum St. Josef

• Rather Kirchplatz 16, 40472 Düsseldorf

• Pfarrbüro St. Josef .........................................................................................Tel. 654024

• SJ@dem-leben-dienen.de

• Küster und Hausmeister: Adam Winiarski ...........Tel. 0151/51522164 od. 51629849

Pfarrzentrum Zum Heiligen Kreuz

• Rather Kreuzweg 35, 40472 Düsseldorf

• Küster und Hausmeister: Waldemar Gogol .....................................Tel. 0163/9602117

• waldemar.gogol@dem-leben-dienen.de

weitere Informationen im Internet

http://www.dem-leben-dienen.de

Die Pfarrbüros

St. Franziskus – Xaverius Mörsenbroicher Weg 4, 40470 Düsseldorf

Tel. 610193-0 Fax 610193-23

SFX@dem-leben-dienen.de

Montag 09.00 – 11.30 Uhr

Dienstag 09.00 – 11.30 Uhr

Mittwoch 16.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr (ausser in den Schulferien)

Freitag 09.00 – 11.30 Uhr

St. Josef Rather Kirchplatz 12, 40472 Düsseldorf

Tel. 654024 Fax 6581167

SJ@dem-leben-dienen.de

Montag 16.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch 09.00 – 11.30 Uhr

Donnerstag 09.00 – 11.30 Uhr (ausser in den Schulferien)

Freitag 09.00 – 11.30 Uhr

Zum Heiligen Kreuz Rather Kreuzweg 43, 40472 Düsseldorf

Tel. 655301 Fax 6581920

ZHK@dem-leben-dienen.de

Montag 16.00 – 18.00 (ausser in den Schulferien)

Dienstag 09.00– 11.30

Donnerstag 16.00 – 18.00

Sprechen Sie mit Frau Wollmann, Frau Dreier, Frau Löschnig oder Frau Hülsmann

Katholische Kindertagesstätten

St. Franziskus - Xaverius Mörsenbroicher Weg 8, 40470 Düsseldorf

Frau Ursula Over Telefon: 02 11/610 193 30

Japanische Kindertagesstätte St. Franziskus-Str. 5, 40470 Düsseldorf

Schwester Theresa Telefon: 02 11/67 20 06

St. Josef Rather Markt 2a, 40472 Düsseldorf

Frau Dorothee Dückers Telefon: 02 11/65 24 44

Zum Heiligen Kreuz Herner Str. 10, 40472 Düsseldorf

Frau Angelika Rustler Telefon: 02 11/65 38 54


Gottesdienstzeiten

St. Franziskus St. Josef Zum Hl. Kreuz

Mo – – – – – –

Di 3.–09.00 Frauen GD 1.– 09.00 Hl. Messe 08.00 Schulmesse

– – 2.–14.30 Frauen GD – –

– – 3.–09.00 Hl. Messe – –

– – 4.–09.00 Hl. Messe – –

Mi 1.–14.30 Senioren GD – – 3.–08.30 Frauen GD

– – – – – –

4.–19.00 Hl. Messe 18.00 Hl. Messe – –

Do 08.00 Schulmesse 08.00 Schulmesse 1.–14.30 Senioren GD

Fr – – 16.00 Hl. Messe 08.30 Hl. Messe

19.00 Hl. Messe Augusta – Krankenhaus – –

Sa 3.–15.30 Taufe 2.–15.30 Taufe 1.–15.30 Taufe

3.–16.30 Beichte 2.–16.30 Beichte 1.–16.15 Beichte

18.15 Vorabend Messe

anschl. Komplet

– – 17.00 Vorabend Messe

So 11.00 Hl. Messe 10.30 Hl. Messe 09.45 Hl. Messe

3.–11.00 Fam. Messe 2.+4.–10.30 Fam. Messe 1.–09.45 Fam. Messe

1. So mtl. Mäusemesse 2.-17.00 So ohne . . nie

weitere Gottesdienste im Seelsorgebreich

DRK – Heim, Ludwig – Beck – Str. (jeden zweiten Mi im Monat) 15.00 Uhr

Johannes – Höver – Haus, Rather Broich Di 16.00 Uhr

Kapelle Caritas – Heim , Rather Broich Do 18.30 Uhr + So 10.30 Uhr

Kapelle Augusta – Krankenhaus, Amalienstraße Fr 16.00 Uhr

St. Josef Hl. Messe in polnischer Sprache Di 18.30 Uhr + So 08.30 Uhr

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