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illwerke vkw Magazin - Ausgabe 24 Dezember 2012

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<strong>Ausgabe</strong> <strong>24</strong> | <strong>Dezember</strong> <strong>2012</strong><br />

MAGAZIN<br />

energie. bewusst. erleben.<br />

DIE NEUE<br />

GENERATION<br />

LICHT<br />

Sparsamen Leuchtmitteln gehört<br />

die Zukunft. Die LED-Technologie<br />

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ILLWERKE VKW MAGAZIN I 1


MAGAZIN I Editorial<br />

Den LEDs gehört die Zukunft – davon sind Experten weltweit überzeugt.<br />

Ohne Zweifel sind die lichtemittierenden Dioden die langlebigsten und<br />

effizientesten Leuchtmittel am Markt. Sie helfen Energie zu sparen und<br />

CO 2-Emissionen zu reduzieren. Grund genug, einen Blick auf die heutige<br />

LED-Technologie zu werfen. Wie ist der Stand der Technik? Welche Mög-<br />

lichkeiten stehen uns als Verbraucher zur Verfügung? Die Antworten dazu<br />

finden Sie in der aktuellen <strong>Ausgabe</strong> des <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> <strong>Magazin</strong>s.<br />

Außerdem erfahren Sie, wie das VKW Energiecockpit, unser neues Energie-<br />

management-System, Gemeinden und Unternehmen beim Energiesparen<br />

unterstützt. Nicht zuletzt freuen wir uns auch, bereits den tausendsten<br />

Erzeuger von „Vorarlberger Ökostrom“ zu begrüßen. Die steigende Zahl<br />

heimischer Produzenten von umweltfreundlichem Strom aus 100 Prozent<br />

erneuerbaren Energien ist nämlich ein wichtiger Beitrag für ein gemein-<br />

sames Ziel – die Energieautonomie Vorarlbergs. :::<br />

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen auch im Namen unserer Mitarbeiter-<br />

innen und Mitarbeiter ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr.<br />

Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer<br />

Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann<br />

02 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

LIEBE<br />

LESERINNEN<br />

UND LESER<br />

INHALT<br />

04 I 12 I<br />

04 I Eine neue Generation Licht<br />

Nach dem Aus der Glühlampe sagen Experten aus aller Welt<br />

den LEDs eine strahlende Zukunft voraus. <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> wirft<br />

einen Blick auf die heutige LED-Technologie.<br />

09 I Strom und Erdgas aus einer Hand<br />

Die VKW hält nun 100 Prozent der Anteile der VEG Vorarl-<br />

berger Erdgas GmbH. Die Vollintegration soll den Kunden<br />

Vorteile bringen.<br />

12 I Experten für den Ernstfall<br />

Wie die Mitarbeiter von Vorarlberg Netz in Extremsituationen<br />

agieren, um die sichere Stromversorgung zu garantieren.<br />

14 I Gewaltige Momente<br />

Mathias Berthold, Cheftrainer der ÖSV-Herren, über Erfolge<br />

und Herausforderungen im Skizirkus und warum Firnfahren<br />

am Schafberg mittlerweile eine seltene Freude ist.<br />

18 I Tipps von Velix<br />

Wie können Haushalte einfach Energie sparen? Eine unabhän-<br />

gige Beratungsplattform im Web unterstützt Konsumenten<br />

beim Kauf von energieeffizienten Qualitätsprodukten.<br />

20 I Durchblick im Energie-Dickicht<br />

Mit dem von der VKW entwickelten, webbasierten Energie-<br />

cockpit haben Gemeinden und Unternehmen Verbrauch und<br />

Kosten stets im Blick.


UNTERWASSER-<br />

STROMPRODUZENTEN<br />

Meeresenergie<br />

Kraftwerk unter Wasser<br />

In Frankreich ist vor der bretonischen Küste ein<br />

Meeresenergiepark geplant. An der Küste Bréhat –<br />

die Gezeiten dort zählen zu den stärksten in Europa<br />

– entsteht das erste Unterwasserkraftwerk der Welt.<br />

Die Anlage arbeitet anders als konventionelle Gezeitenkraftwerke:<br />

Sie nutzt die Meeresströmung unter der<br />

Wasseroberfläche zur Stromproduktion. Dabei presst<br />

die Gezeitenströmung Wasser in die Turbine und<br />

bringt diese zum Drehen. Alle sechs Stunden wechselt<br />

die Strömungsrichtung beim Wechsel zwischen<br />

Flut und Ebbe. Eine Turbine liefert zwei Megawatt<br />

Energie – ohne Schwankungen rund um die Uhr. Die<br />

Stelle im Meer, an der das unterirdische Kraftwerk<br />

bereits 2013 in Betrieb gehen soll, wurde übrigens von<br />

ortsansässigen Fischern ausgewählt – eine Schutzzone<br />

für Hummer und Krustentiere, in der Fischereifahrzeuge<br />

ohnehin nicht auf Fang gehen. :::<br />

ENERGIESPOTS<br />

Fotovoltaik<br />

Solarturm in Nordafrika<br />

Da Algerien zu 85 Prozent in der Sahara liegt, verbirgt<br />

sich hier ein großes Potenzial für Solarenergie.<br />

Jetzt ist der Bau des ersten solaren Turmkraftwerks<br />

in Nordafrika geplant – mit Kraftwerkstechnologie<br />

des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.<br />

Ein Solarturm arbeitet im Prinzip wie ein Parabolkraftwerk<br />

– gewölbte Spiegel bündeln das Sonnenlicht<br />

und lenken die Strahlen auf eine Rohrleitung, in<br />

diesem Fall auf die Turmspitze. Das neue Kraftwerk<br />

wird sieben Megawatt Leistung bringen. :::<br />

Energieernte<br />

Bürgersteig unter Strom<br />

Das Prinzip, Energie aus Körperbewegungen<br />

zu ernten – auch Energy Harvesting genannt –<br />

wird in Toulouse auf Bürgersteigen getestet.<br />

Spezielle Gehwegplatten wandeln die<br />

Bewegungsenergie der Schritte mithilfe<br />

von kleinen Generatoren direkt in Strom<br />

um. Dieser fließt dann in die Straßenlaternen.<br />

Ergiebig ist die „Energieernte“<br />

jedoch nicht. Ein Schritt ergibt sechs<br />

Watt Leistung. :::<br />

Kleinste Erschütterungen, Luftströmungen, Schall oder Wärme könnten<br />

mit speziellen Generatoren Strom erzeugen. Im Einsatz ist bereits eine<br />

Armbanduhr, die sich durch Körperwärme selbst mit Energie versorgt.<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 03


04 I ILLWERKE VKW MAGAZIN


DIE NEUE<br />

GENERATION LICHT<br />

Das Aus der traditionellen Glühbirnen hat die Licht-Technologie LED attraktiv<br />

gemacht. Diese ist langlebig und kann bis zu 90 Prozent Strom einsparen.<br />

Fotografie: Marcel Hagen<br />

Noch vor wenigen Jahren waren LEDs höchstens<br />

als Anzeigebeleuchtung in technischen Geräten<br />

bekannt. Dass man mit den lichtemittierenden<br />

Dioden, so die Bezeichnung des Leuchtmittels,<br />

auch ganze Räume beleuchten kann, schien unrealistisch.<br />

Das hat sich mittlerweile geändert. Spätestens seit dem<br />

endgültigen Aus der altbekannten Glühlampe im vergangenen<br />

September sind Verbraucher bei der Wahl ihrer<br />

neuen Leuchtmittel zum Umdenken gefordert.<br />

Die traditionelle Glühbirne gibt 95 Prozent des Stroms als<br />

Wärme ab und wandelt nur fünf Prozent in Licht um. Daher<br />

gilt die ehemals bahnbrechende Technologie von Thomas<br />

Edison aus dem Jahr 1878 in Zeiten der Energieeffizienz<br />

als überholt. Folglich nahm die Europäische Union seit<br />

2009 herkömmliche Glühlampen Schritt für Schritt vom<br />

Markt. Angesichts mangelnder und erschwinglicher Alternativen<br />

galt die Energiesparlampe als der logische Nachfolger.<br />

Diese ist jedoch bis heute bei vielen Konsumenten<br />

unbeliebt: „Sie brauchen nicht nur lange bis zur vollen<br />

Leuchtkraft, sondern sind auch aufgrund ihres Quecksilbergehalts<br />

umstritten“, beschreibt Helmut Burtscher,<br />

VKW-Energieberater, das Problem. „In den letzten Jahren<br />

hat sich die LED-Technologie zu der besseren Alternative<br />

entwickelt“, so Burtscher.<br />

MAGAZIN I LED<br />

Zukunft LED-Technologie. In Zeiten, in denen es immer<br />

mehr auf Energiesparen und klimaschonende Maßnahmen<br />

ankommt, sagen Experten den LEDs eine strahlende Zukunft<br />

voraus. LED-Lampen zählen nämlich zu den sparsamsten<br />

und umweltfreundlichsten Leuchtmitteln, die auch<br />

immer öfter in privaten Haushalten Einzug halten. Während<br />

in der Glühbirne ein gewundener Metallfaden leuchtet,<br />

funktioniert eine LED völlig anders. Diese ist ein elektrisches<br />

Bauelement, in dem sich ein kleiner Kristall befindet,<br />

der durch Strom zum Leuchten gebracht wird.<br />

So erklärt sich auch der Name: lichtemittierende Diode.<br />

Im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln am Markt sind<br />

LEDs äußerst energieeffizient. Eine LED-Lampe kann im<br />

Vergleich zur herkömmlichen Glühbirne bis zu 90 Prozent<br />

Strom einsparen. Darüber hinaus sind LEDs sofort hell,<br />

geben weder Infrarot-, noch Ultraviolett-Strahlung ab,<br />

entwickeln also kaum Wärme, enthalten kein giftiges<br />

Quecksilber und liefern heute dank einer speziellen Beschichtung<br />

auch angenehm warm-weißes Licht.<br />

Mit diesen positiven Eigenschaften sind LED-Systeme für<br />

Beleuchtungsexperten die klaren Gewinner für die nächste<br />

Generation Licht. Das Gute daran: Auch bestehende, alte<br />

Leuchten können mit der LED-Technologie ausgerüstet<br />

werden. „Die sogenannten Retrofit-Lampen ähneln<br />

><br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 05


Jetzt LEDs zu Hause testen: Mit den Online-Services der VKW und VEG haben Kunden ihren Strom-<br />

und Erdgasverbrauch immer im Blick. Für verschiedene Online-Aktivitäten gibt es Bonuspunkte, die<br />

im Online-Shop gegen attraktive Angebote eingelöst werden können – wie zum Beispiel LED-Leucht-<br />

mittel der neuesten Generation. Gleich registrieren: www.<strong>vkw</strong>.at oder www.veg.at<br />

in ihrer Form herkömmlichen Glühbirnen und sind<br />

auch in den gängigen Fassungen erhältlich“, erklärt<br />

Burtscher. So können selbst betagte Leuchten in den<br />

Genuss des innovativen LED-Lichts kommen. Der Austausch<br />

ist denkbar einfach, die neuen LED-Lampen<br />

werden einfach wie eine Glühbirne ausgewechselt.<br />

Große Einsparpotenziale. Im privaten Haushalt bietet<br />

eine Umstellung der Beleuchtung auf LED durchaus<br />

großes Stromsparpotenzial – bis zu 90 Prozent der Kosten<br />

für die Beleuchtung lassen sich so sparen. Auch<br />

gegenüber Energiesparlampen und Halogenlampen<br />

ist die LED-Technik in punkto Stromverbrauch klar im<br />

Vorteil. Für VKW-Energieberater Helmut Burtscher<br />

gilt es jedoch zu beachten: „Besonders groß ist das<br />

Einsparpotenzial in Räumen, in denen das Licht häufig<br />

und lange brennt, also in Wohnzimmer, Küche oder<br />

im Lese- und Arbeitsbereich.“ Aber auch im Außen-<br />

bereich zeigen LEDs ihre besondere Stärke.<br />

Qualitativ hochwertige LED-Leuchtmittel sind in ihrer<br />

Anschaffung empfindlich teuer. Diese können durchaus<br />

bis zu 20, 30 Euro oder mehr kosten, während<br />

die einfache Glühbirne bereits für weitaus weniger<br />

06 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

Geld zu haben war. Mag der erhöhte Preis von LED-<br />

Lampen zunächst zwar abschrecken, aufgrund der<br />

langen Lebensdauer von bis zu 25 Jahren und einem<br />

deutlich reduzierten Stromverbrauch rentiert sich die<br />

Anschaffung aber oft schon nach kurzer Zeit.<br />

So werden die sparsamen Leuchtmittel auch immer<br />

mehr von privaten Haushalten nachgefragt. Und da<br />

sich der LED-Markt weiter rasant entwickelt, wird die<br />

neue Beleuchtungstechnik immer erschwinglicher.<br />

Erfolgreiche LED-Aktion Tourismus. Mit dem heutigen<br />

Stand der LED-Technik ist nahezu ein vollstän-<br />

diger Ersatz der konventionellen Beleuchtung durch<br />

LED-Leuchtmittel möglich. Dabei bietet die Umstellung<br />

der Beleuchtung nicht nur in privaten Haushalten<br />

immenses Stromsparpotenzial. Vor rund einem<br />

Jahr startete die VKW in Kooperation mit hogast<br />

und HotelGastroPool (HGP), Österreichs Einkaufsgenossenschaft<br />

für Hotellerie und Gastronomie, eine<br />

LED-Licht-Aktion für Vorarlbergs Tourismusbetriebe.<br />

Seit Januar <strong>2012</strong> wurden so in rund 160 Betrieben<br />

LED-Beratungen für einen Umstieg auf LEDs durch<br />

die Energieberater der VKW durchgeführt. Im Rahmen<br />

der Aktion wurden im Jahr <strong>2012</strong> rund 11.000 LED-<br />

Energiespar-Tipp<br />

Lohnt sich der Umstieg?<br />

Da LEDs besonders sparsam und<br />

langlebig sind, lohnt sich bereits<br />

heute ein Umstieg – spätestens<br />

jedoch bei Defekt des alten Leucht-<br />

mittels. LEDs rentieren sich vor<br />

allem bei langer Brenndauer. In der<br />

Abstellkammer können also noch<br />

ruhig günstigere Halogenlampen<br />

oder noch übrige Glühbirnen zum<br />

Einsatz kommen.<br />

Weiterführende Informationen<br />

unter: www.<strong>vkw</strong>.at


IN VIER SCHRITTEN ZUR LED<br />

1. Lumen oder Watt: wie hell bzw. leistungsstark ist mein neues Licht?<br />

15 25 40 60 75 100<br />

100 220 415 710 930 1400<br />

2. Farbtemperatur: warm fürs Wohnzimmer, kalt für den Arbeitsbereich<br />

1500 K 2700 K<br />

Kerzenlicht Glühlampe<br />

3. Form: Kerze, Birne oder Spot? Sogenannte „Retrofit“-LED-Lampen und LED-Spots haben Form und Größe wie gewohnt und<br />

passen in die meisten Leuchten<br />

4. Sockel: Dieser muss identisch sein zur bestehenden Lampe<br />

E27<br />

(großes Schraubgewinde,Standard-Größe<br />

der<br />

Glühlampe)<br />

Warmweiß Neutralweiß Tageslichtweiß<br />

3000 K<br />

Halogenlampe<br />

E14<br />

(kleines Schraubgewinde,<br />

auch<br />

Kerzenfassung<br />

genannt)<br />

4500 K<br />

Leuchtstofflampe<br />

kaltweiß<br />

Lampen eingebaut. Gerade für Tourismusbetriebe ist eine verlässliche Beleuchtung im<br />

Dauerbetrieb ein wichtiger Faktor. Aufgrund der hohen Lebensdauer können neben der<br />

Energieeinsparung auch Kosten bei der Wartung der Beleuchtung eingespart werden.<br />

Dass sich solch eine Anschaffung lohnt, zeigt sich beispielsweise beim Hotel Montfort<br />

in Feldkirch, wo Hotelier Dieter Oberhöller kürzlich die gesamte Beleuchtung im<br />

Hotel auf LED-Technologie umstellen ließ. „Bereits im ersten Jahr können wir rund<br />

7.300 Euro an Energiekosten einsparen. Somit rechnet sich unsere Investition für<br />

LEDs mit Anschaffungs- und Umbaukosten von etwa 10.500 Euro bereits nach nicht<br />

einmal eineinhalb Jahren“, freut sich der Hotelier.<br />

Veraltete Straßenbeleuchtung. Aber auch andernorts ist das Einsparpotenzial der<br />

modernen Leuchtmittel enorm. Erhebungen zufolge sind mehr als 30 Prozent der<br />

Straßenbeleuchtung in Europa älter als 20 Jahre und basieren auf einer Technologie<br />

aus den 60er-Jahren. „Die Gemeinde Ludesch hat daher im Rahmen eines Pilotprojekts<br />

mit der VKW begonnen, ihre energieineffizienten Straßenlampen auf LED-Technologie<br />

umzurüsten. Der Austausch von insgesamt 257 Lampen wird der Gemeinde<br />

66 Prozent an Stromkosten und 17 Tonnen CO 2 pro Jahr ersparen“, erklärt Projektleiter<br />

Martin Schönach. Die Gemeinde muss dafür auch keine Investitionskosten in<br />

Kauf nehmen. Im Rahmen eines Contracting-Vertrags mit der VKW werden die Anschaffungskosten<br />

aus der Kostenersparnis, die sich aufgrund der LED-Umrüstung<br />

ergibt, über einen längeren Zeitraum getilgt“, erklärt Paulus Vergeiner von <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong>.<br />

So zeigen auch Betriebe und Gemeinden vor, wie wirtschaftlich und umweltbewusst<br />

agiert werden kann. :::<br />

6500 K<br />

wohnen arbeiten<br />

GU10<br />

(Drehverriegelung,<br />

bei der der Abstand<br />

der Kontaktstifte<br />

10 mm beträgt)<br />

Tageslicht<br />

Die Anschaffung rechnet sich:<br />

Im Privatbereich punkten LEDs nicht nur durch ihre Licht-<br />

qualität. Sie sparen auch jede Menge Energie und Kosten.<br />

Wie viel, zeigt das Beispiel, wenn eine Küchentischlampe<br />

mit effizienten LED-Leuchtmitteln umgerüstet wird.<br />

Beispiel Austausch Küchentischlampe<br />

��Glühbirne alt 75 Watt<br />

��LED neu 12 Watt<br />

��Einsparung 63 Watt<br />

��Kostenersparnis 11 Euro pro Jahr*<br />

��Anschaffungskosten LED 31 Euro<br />

Watt (Glühlampe)<br />

Lumen (LED)<br />

8000 K Kelvin<br />

GU5.3<br />

(für 12-V-Niedervolt-<br />

Strahler, bei denen der<br />

Abstand der Kontaktstifte<br />

5,3 mm beträgt)<br />

��Amortisation LED innerhalb von 3 Jahren<br />

* Einsparung bei Stromkosten von 16 Cent/kWh,<br />

Brenndauer der Lampe pro Tag: 3 Stunden (1095 Stunden pro Jahr)<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 07


LICHT ZUM<br />

WOHLFÜHLEN<br />

Der Pionier der Lichtplanung, Universitätsprofessor Christian<br />

Bartenbach, über den Einfluss von Licht, Gestaltungsmöglichkeiten<br />

sowie die Zukunft neuer Leuchtmittel.<br />

Fotografie: Bartenbach LichtLabor<br />

Christian Bartenbach<br />

Seit den 60er-Jahren forscht Christian Bartenbach an der Schnittstelle zwischen<br />

Architektur, Lichtplanung und Wahrnehmungspsychologie. In seinem Lichtlabor in<br />

Aldrans bei Innsbruck tüftelte der heute 82-Jährige an zahlreichen Projekten – eines<br />

davon war, den Flughafen Singapur ins rechte Licht zu setzen.<br />

08 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

Herr Professor Bartenbach, in Ihrer Arbeit spielt die Wirkung<br />

von Licht auf die Menschen und die Wahrnehmungspsychologie<br />

eine große Rolle. Warum?<br />

Licht hat eine entscheidende Wirkung auf unsere Lebensqualität.<br />

Dies erklärt sich dadurch, dass circa 85 Prozent unserer Informationsaufnahme<br />

durch die visuelle Wahrnehmung erfolgt. Starke<br />

Lichtkontraste oder Reflexionen bedeuten für das Auge Stress.<br />

Helligkeit und eine gute Verteilung des Lichts bewirken jedoch<br />

das Gegenteil. Wir fühlen uns wohler. Auch Hormone spielen eine<br />

Rolle. Die Bewohner nördlicher Länder zeigen im Winter bei nur<br />

wenigen Stunden Tageslicht ein verstärkt depressives Verhalten.<br />

Das liegt im Mangel an Helligkeit, welche der Körper für die Bildung<br />

von Serotonin benötigt. In der professionellen Lichtplanung<br />

werden solche Punkte berücksichtigt.<br />

Welche Tipps haben Sie für private Haushalte?<br />

Das beste Licht ist eine gute Tageslichtbeleuchtung. Beim Kunstlicht<br />

muss ich entscheiden: Möchte ich eine Grundbeleuchtung<br />

des Raumes oder spezielle Akzente setzen? Falsch positionierte<br />

Leuchten wirken sich messbar negativ auf das Wohlbefinden<br />

aus, vor allem in Aufenthaltsbereichen wie Küche, Esstisch oder<br />

Wohnzimmer. Durch gedimmtes Raumlicht können starke Helligkeitsunterschiede<br />

vermieden werden, was die Augen schont.<br />

Die Beleuchtung sollte sich an die jeweilige Nutzung des Raumes<br />

und die Tageszeit anpassen. Durch die Lichtfarbe können gezielt<br />

unterschiedliche Stimmungen erzeugt werden: „Warmes“, also<br />

gelbweißes bis rötliches Licht wird dabei als behaglich empfunden<br />

im Gegensatz zu „kaltem“, eher bläulichem Licht.<br />

LED soll die Zukunft sein. Wie sehen Sie das als Lichtexperte?<br />

Die Entwicklung der Leuchtmittel fand stets in großen Etappen<br />

statt: Von der Glühlampe zur Leuchtstofflampe über die Metallhalogenlampe<br />

bis zu LEDs. Die Zukunft gehört sicherlich den<br />

Leuchtdioden. Neben einer Reihe von Vorteilen gegenüber der<br />

Glühlampe, aber auch der Energiesparlampe, liegt deren große<br />

Stärke in ihrer flexiblen Anwendung. Ihre kleine Bauform ermöglicht<br />

ein individuelles Leuchten-Design. Obwohl die LED-Technik<br />

heute noch verhältnismäßig teuer ist, wird sie sich künftig auch<br />

im Privathaushalt durchsetzen.<br />

Wie könnte die Beleuchtung eines typischen Haushalts in 20 oder<br />

30 Jahren aussehen?<br />

Wir werden völlig neue Leuchtsysteme in unseren Gebäuden<br />

installieren. Diese werden sich in die jeweiligen Räume bzw. den<br />

gesamten Baukörper integrieren und nicht mehr nur von der<br />

Decke herunter hängen. Die gesamte räumliche Situation ist mit-<br />

einbezogen. Heute werden ja hauptsächlich einzelne Stellen wie<br />

der Küchentisch, die Garderobe oder der Spiegel erhellt. Künftige<br />

Beleuchtungssysteme werden sich verstärkt den Bedürfnissen<br />

unterschiedlicher Gruppen anpassen, etwa Pensionisten oder<br />

Kindern. :::<br />

Weiterführende Informationen<br />

unter: www.bartenbach.com


STROM UND ERDGAS<br />

AUS EINER HAND<br />

Die VKW hält nun 100 Prozent der Anteile der VEG Vorarlberger Erdgas GmbH. Die Vollintegration<br />

wird den Kunden Vorteile bringen.<br />

Fotografie: Reinhard Mohr<br />

Vorteile für die Kunden bei geringeren Kosten –<br />

das sind die Ziele, die durch eine vollständige<br />

Integration der VEG erreicht werden<br />

sollen. „Da die Aufgaben im Netzbereich und<br />

im Vertrieb bei Strom und Gas immer ähnlicher<br />

wurden, ist eine Nutzung der Synergien auf Dauer<br />

der richtige Weg“, erklärt Geschäftsführer Ing. Erwin<br />

Kopf. Für die Kunden werden sich daraus Vorteile ergeben,<br />

zum Beispiel beim verstärkten Kundenservice<br />

oder anderen Dienstleistungen, die jetzt aus einer<br />

Hand angeboten werden können.<br />

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VEG haben<br />

schon bisher hervorragende Arbeit geleistet“, sieht<br />

Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann die Integration<br />

als große Chance für <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong>. „Durch eine<br />

Zusammenführung der Aufgaben im Netzbereich und<br />

im Handel sowie die Übersiedlung nach Bregenz können<br />

wir natürlich Kostenvorteile erreichen. Das kann<br />

im immer stärker werdenden Wettbewerb entscheidend<br />

sein.“<br />

Bis Mitte 2013 soll die Vollintegration der VEG vollzogen<br />

sein und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

der VEG von Dornbirn nach Bregenz in die Hauptverwaltung<br />

von <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> übersiedelt sein. Das<br />

Kundenservice ist schon heute in der Weidachstraße 6<br />

in Bregenz oder unter Tel. 05574 9000 erreichbar.<br />

Profitieren können die Kunden der VEG auch be-<br />

reits jetzt von den gemeinsamen Online-Services von<br />

VKW und VEG sowie von den vielfältigen Angeboten<br />

im Online-Shop. Unter www.veg.at oder www.<strong>vkw</strong>.at<br />

finden sich auch zahlreiche Tipps, die dabei helfen,<br />

den Energieverbrauch im Haushalt zu reduzieren und<br />

damit Kosten zu senken.<br />

Erdgas kann in Vorarlberg auf eine erfolgreiche Entwicklung<br />

zurückblicken – im VEG-Versorgungsgebiet<br />

im Rheintal, Walgau und im Montafon sind rund<br />

29.000 Kunden an das weit verzweigte Leitungsnetz<br />

angeschlossen. 2011 wurden von der VEG in Vorarlberg<br />

1,9 Milliarden Kilowattstunden Erdgas abgegeben. :::<br />

EINE NUTZUNG<br />

DER SYNER-<br />

GIEN IST AUF<br />

DAUER DER<br />

RICHTIGE WEG.<br />

ING. ERWIN KOPF,<br />

GESCHÄFTSFÜHRER DER VEG<br />

VEG im Überblick<br />

Kennzahlen 2011<br />

> 29.000 Erdgaskunden<br />

> 450 Neukunden pro Jahr<br />

> 1,9 Mrd. kWh Erdgasabgabe an<br />

Endverbraucher<br />

> 0,3 Mrd. kWh Erdgasabgabe Handel<br />

> 0,6 Mrd. kWh Erdgastransit pro Jahr<br />

> 1.700 km Leitungsnetz<br />

(ohne Netzanschluss-Leitungen)<br />

> 10 km Netzausbau pro Jahr<br />

> 66 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Weiterführende Informationen<br />

unter: www.veg.at<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 09


MAGAZIN I Karriere<br />

GEFRAGTES<br />

KNOW-HOW<br />

ZUR PERSON<br />

DI Alois Kegele<br />

Vom Lünerseewerk über das Kopswerk II,<br />

Rodundwerk II oder das geplante Oberver-<br />

muntwerk II. Seit 1990 verlässt sich <strong>illwerke</strong><br />

<strong>vkw</strong> auf das Know-how des Elektrotechni-<br />

kers. Darüber hinaus engagiert sich Alois<br />

Kegele seit vielen Jahren in der Gemeinde-<br />

politik und für gemeinnützige Projekte.<br />

Alter: 58 Jahre<br />

Studium: Elektrotechnik an der TU Graz<br />

Familie: verheiratet mit Shelley, vier Kinder<br />

Wohnort: Vandans, geboren in Brand<br />

Hobbys: Skitouren, Berge, Kartenspiel,<br />

Kirchenchor, Fernreisen<br />

10 I ILLWERKE VKW MAGAZIN


Elektrotechnische Anlagen sind ein wichtiges Herzstück der heimischen Wasserkraftwerke.<br />

Erfahrene Elektrotechniker der Illwerke sorgen für einen reibungslosen, leistungsstarken<br />

und wirtschaftlichen Betrieb.<br />

Fotografie: Darko Todorovic<br />

Im Büro von Alois Kegele herrscht Ordnung. Ein<br />

gezielter Griff und die gewünschten Dokumente<br />

liegen auf dem Tisch. Das muss so sein. Während<br />

der letzten eineinhalb Jahrzehnte war der<br />

studierte Elektrotechniker bei der Umsetzung nahezu<br />

aller Kraftwerksprojekte der Illwerke involviert. Da<br />

heißt es Überblick zu bewahren. Das Spezialgebiet<br />

des gebürtigen Brandners, die elektrotechnischen<br />

Anlagen, gilt als wichtiges Herzstück eines jeden<br />

Kraftwerks – diese sind meist mehrere Millionen Euro<br />

wert. Dazu zählen insbesondere die Generatoren, also<br />

jene Teile, welche die mechanische Energie aus der<br />

Wasserkraft in elektrische Energie umwandeln. „Erst<br />

wenn feststeht, welcher Maschinensatz bei einem<br />

Kraftwerk zum Einsatz kommen wird, macht sich das<br />

Projektteam an die Detailplanung für die weiteren<br />

Komponenten“, erklärt DI Alois Kegele, bei den<br />

Illwerken für elektrotechnische Sonderprojekte zuständig.<br />

So sei der Generator nicht nur der Kern der<br />

Stromproduktion, dieser stehe gleich zu Beginn jeder<br />

Ausschreibung. Dabei ist nicht nur technisches<br />

Verständnis, sondern auch kaufmännisches Know-<br />

how gefragt. „Transformatoren, Energieableitung und<br />

Schaltanlagen müssen eine technisch perfekte Einheit<br />

bilden – aber stets mit Blick auf die Projektkosten“,<br />

betont Kegele.<br />

Langjährige Expertise. Der Bau des Kopswerks II<br />

wird dem erfahrenen Elektrotechniker wohl als größte<br />

Herausforderung in Erinnerung bleiben. Bei diesem<br />

Projekt war er für alle elektrischen Belange in der<br />

Vorplanung des Krafthauses gemeinsam mit Ingenieuren<br />

vom Bau und Maschinenbau zuständig. Bei<br />

der Kostenerstellung aller elektrischen Maschinen,<br />

Schaltanlage, Leittechnik sowie der gesamten Haustechnik<br />

kam ihm auch seine Erfahrung als ehemaliger<br />

Betriebsleiter des Lünerseewerkes und der Kraftwerke<br />

im Innermontafon zugute. Die Einhaltung der<br />

Kosten gelang praktisch punktgenau. Auch beim geplanten<br />

Obervermuntwerk II, welches das zweitgrößte<br />

Kraftwerk der Vorarlberger Illwerke werden soll,<br />

koordiniert Kegele die gesamten elektrotechnischen<br />

Projektierungsarbeiten.<br />

Ständige Herausforderungen. Neben neuen, gro-<br />

ßen Projekten stellen sich der Abteilung Engineering<br />

Elektrotechnik laufend neue Herausforderungen –<br />

teilweise völlig unerwartete. Während<br />

Kraftwerkserneuerungen und General-<br />

überholungen exakt nach Plan erfolgen,<br />

sorgte ein Blitzschlag im Rodundwerk II<br />

praktisch über Nacht für eine neue Situation.<br />

„Man kann sich vorstellen, was<br />

es bedeutet, einen komplett zerstörten<br />

Maschinensatz neu aufbauen zu müssen<br />

– ohne jegliche Vorbereitung“, schildert<br />

Alois Kegele.<br />

Generatoren-Know-how. Im Lünerseewerk<br />

und im Kopswerk I steht die Erneuerung<br />

der Generatoren an. Auch hier ist<br />

das Know-how eines erfahrenen Elektro-<br />

technikers gefragt. „Das Interessante an<br />

dieser Aufgabe ist die Erneuerung zu nutzen, um<br />

gleichzeitig auch die Leistung der Anlagen weiter zu<br />

erhöhen. Das Kopswerk I bekommt drei neue Generatoren.<br />

Die Nennleistung pro Generator wird jeweils<br />

um rund fünfzehn Prozent erhöht“, erläutert Kegele.<br />

Im Mai <strong>2012</strong> übergab Kegele die Leitung Engineering<br />

Elektrotechnik und zeichnet nun für elektrotechnische<br />

Sonderprojekte verantwortlich, um sich noch<br />

intensiver der Sacharbeit widmen zu können.<br />

Wichtiger Ausgleich. Viel Arbeit also für den Generatoren-Experten.<br />

Gerade wieder im letzten Jahr<br />

war es nicht selten, dass er Wochenenden im Büro<br />

verbrachte oder zuhause noch so lange weitertüftelte,<br />

um schon in der Ausschreibungsphase eine optimale<br />

Lösung zu finden. Dennoch findet Kegele Muße für<br />

private und gesellschaftliche Aktivitäten. Ausgleich<br />

findet er als leidenschaftlicher Bergsteiger und Chorsänger.<br />

Im ehemaligen Werkschor, den es zu seinem<br />

Bedauern nicht mehr gibt, war er einst zweiter Tenor.<br />

Neue Energie schöpft der 58-Jährige auch gerne fern-<br />

ab seiner Heimat – am liebsten auf Fernreisen, sogar<br />

in Nordkorea war er schon. Wenn alles klappt, soll es<br />

über Ostern nach Japan gehen. :::<br />

DIE ELEKTRO-<br />

TECHNIK IST<br />

EIN WICHTIGES<br />

HERZSTÜCK<br />

IN EINEM<br />

KRAFTWERK.<br />

Karriere mit Energie<br />

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Zur Verstärkung unserer Teams su-<br />

chen wir Diplomingenieure Elektro-<br />

technik (m/w). Die Aufgaben reichen<br />

von energiewirtschaftlichen Berech-<br />

nungen über die Optimierung des<br />

Kraftwerkseinsatzes bis zu Netzbe-<br />

rechnungen und Ergebnisanalysen.<br />

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und weitere<br />

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Sie unter: www.<strong>illwerke</strong><strong>vkw</strong>.at<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 11


AUF EINEN BLICK<br />

Vorarlberger Energienetze GmbH<br />

Mitarbeiter: 350<br />

Leitungsnetz: 10.000 Kilometer<br />

davon Freileitungen: ca. 500 Kilometer<br />

Trafostationen: ca. 2.000<br />

4 Betriebsstellen: Bludenz, Bezau, Bregenz,<br />

Lindenberg<br />

Weiterführende Informationen<br />

unter: www.vorarlbergnetz.at<br />

12 I ILLWERKE VKW MAGAZIN


EXPERTEN<br />

FÜR DEN ERNSTFALL<br />

Wie die Mitarbeiter von Vorarlberg Netz in Extremsituationen agieren, um die sichere Stromversorgung<br />

zu garantieren.<br />

Fotografie: Marcel Hagen<br />

<strong>Dezember</strong> in St. Gallenkirch. Monteure und<br />

Techniker der Vorarlberg Netz-Betriebsstelle<br />

Bludenz wurden per Handy schon<br />

am Vorabend kontaktiert: Schneesturm-<br />

Warnung im Montafon, Auto vollgetankt und Ketten<br />

bereit halten! Rund um die Uhr sind Netz-Experten<br />

in ganz Vorarlberg in Bereitschaft. Denn wenn etwas<br />

passiert, muss alles ganz schnell gehen.<br />

Um drei Uhr früh peitscht der Wind mit rund 90 km/h<br />

durch die Wälder. Am anderen Ende Vorarlbergs werden<br />

die Mitarbeiter in der Hauptschaltleitung Bregenz<br />

sofort informiert, als eine Freileitung bei St. Gallen-<br />

kirch automatisch vom Netz geht. In kürzester Zeit<br />

sitzen die alarmierten Monteure im Auto. In ständigem<br />

Kontakt mit den Kollegen in Bregenz ist der<br />

Grund der Störung binnen weniger Minuten geklärt.<br />

Eine Tanne ist während des Sturms auf eine<br />

Stromleitung gefallen und hat einen Kurzschluss<br />

verursacht. Die Experten in der Hauptschaltleitung<br />

versorgen den betroffenen Netzbereich über eine<br />

bestehende Ringleitung mit Strom, nur ein kurzer<br />

Abschnitt des Netzes bleibt abgeschaltet. Die Tele-<br />

fon-Drähte glühen: Zuerst wird die Hauptschaltleitung<br />

über den genauen Ort der Störung informiert,<br />

dann wird Verstärkung angefordert – der Baum muss<br />

schnellstmöglich herausgesägt und die Leitung<br />

repariert werden. Noch vor Tagesanbruch ist die<br />

Stromversorgung provisorisch wieder hergestellt.<br />

Experten für den Ernstfall. „In der Wintersaison ist<br />

es gerade für die Skigebiete wichtig, dass die Stromversorgung<br />

klappt. In solchen Extremsituationen ver-<br />

trauen wir auf unsere Spezialisten“, berichtet Horst<br />

Klehenz, der bei Vorarlberg Netz für den Netzbe-<br />

trieb zuständig ist. Nach internen Schulungen und<br />

Prüfungen brauchen die Netzexperten noch etwa<br />

zehn Jahre Erfahrung, bevor sie ihren Einsatz im<br />

Stördienst eigenverantwortlich aufnehmen. Klehenz:<br />

„Ein solcher Einsatz bedeutet eine große Belastung.<br />

Dazu braucht es erfahrene Vollprofis.“<br />

Damit es möglichst selten zu diesen Störungen<br />

kommt, wird das Netz ständig optimiert. So machen<br />

sich die Verantwortlichen der Betriebsstellen bereits<br />

im Frühherbst auf den Weg durch das dichte Laub<br />

im Wald und kontrollieren Kilometer für Kilometer<br />

das Netz - mit Blick in die Höhe statt auf den Boden.<br />

Die Techniker überprüfen die Freileitungen und<br />

identifizieren potenzielle Gefahrenherde. Erfahrene<br />

Kenner können sehr gut einschätzen, welcher Baum<br />

im kommenden Winter unter der Schneelast knicken<br />

und die Stromleitungen beschädigen könnte.<br />

„Durch diese Kontrollgänge bei kritischen Stellen<br />

können wir vorab schon Risiken eingrenzen“, sagt<br />

Werner Neyer, Geschäftsführer von Vorarlberg Netz.<br />

Gerade die in ländlichen Gegenden im Einsatz befindlichen<br />

Freileitungen sind Wind, Schnee und Hagel<br />

ausgeliefert. Unterirdische Leitungen werden zwar<br />

hin und wieder bei Bauarbeiten oder Hangrutschungen<br />

beschädigt, sind aber alles in allem sicherer.<br />

„94 Prozent unseres Niederspannungsnetzes und 80<br />

Prozent des Mittelspannungsnetzes sind bereits im<br />

Erdboden verkabelt. Nicht zuletzt dadurch sind wir<br />

bei der Netzsicherheit europaweit führend: Im Jahres-<br />

durchschnitt 2011 stand unseren Kunden nur 10,2<br />

Minuten kein Strom zur Verfügung“, freut sich Neyer.<br />

Zum Vergleich: Der österreichische Durchschnitt lag<br />

bei 27,5 Minuten, in Italien bei 70 Minuten. :::<br />

MAGAZIN I Versorgungssicherheit<br />

Lehre mit Spannung<br />

Die Arbeit als ElektrotechnikerIn ist<br />

nicht nur vielseitig, sondern erfordert<br />

auch jede Menge Know-how und<br />

großes Verantwortungsbewusstsein.<br />

Unsere Lehrlinge sind vom Kraftwerk<br />

über das Stromnetz bis hin zur Steck-<br />

dose überall im Einsatz – in einem<br />

Beruf, der auch in Zukunft gefragt<br />

sein wird.<br />

Karriere mit Energie<br />

> Lehrlings-Infotage 2013<br />

18.1. Bregenz, Weidachstr. 6, 14 –18 Uhr<br />

25.1. Schruns-Rodund, 14 –18 Uhr<br />

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und Lehrlingsfilm<br />

ansehen!<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.lehrlinge.<strong>illwerke</strong><strong>vkw</strong>.at<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 13


14 I ILLWERKE VKW MAGAZIN


GEWALTIGE<br />

MOMENTE<br />

Für den gebürtigen Montafoner und sein Team gilt<br />

es, zahlreiche sportliche Erfolge aus dem vergangenen<br />

Winter zu verteidigen. Zudem steht für die<br />

ÖSV-Herren eine Saison mit einer WM vor der Tür,<br />

diesmal in Österreich.<br />

Herr Berthold, was macht denn einen guten Skirennläufer<br />

aus? Talent ist natürlich eine Grundvoraussetzung.<br />

Aber auch der Einsatz ist besonders wichtig und die richtige<br />

Einstellung. Die guten Athleten leben ihren Sport.<br />

Gleichzeitig muss man locker und am Boden bleiben.<br />

Und was sollte ein guter Trainer können? Ein guter<br />

Trainer muss einerseits ein Motivator sein, andererseits<br />

technisches Know-how haben und gleich reagieren, wenn<br />

in einer Hinsicht etwas nicht passt. Wichtig ist es, den<br />

richtigen Ton auch in kritischen Momenten treffen zu können.<br />

Wenn ein Läufer nicht in Form ist, braucht er vielleicht<br />

eher Aufmunterung und Trost. Ist er aber in Form<br />

und setzt das nicht um, kann man ruhig auch mal einen<br />

strengeren Ton finden.<br />

Wie ist es denn um den Nachwuchs in Österreich<br />

bestellt? Ihr Sohn Frederic ist mittlerweile auch im<br />

A-Kader des ÖSV-Teams, eine Herausforderung? Der<br />

Nachwuchs ist ganz gut. Abgesehen von den ganz jungen,<br />

die vom Schüler- in den Jugendkader wechseln, da arbeiten<br />

wir gemeinsam mit den Landesverbänden an Verbesserungen.<br />

Frederic haben wir immer unterstützt. Meine<br />

Ex-Frau noch viel mehr, weil ich nicht viel zuhause war.<br />

Wir waren aber nie fanatisch oder haben ihn gezwungen.<br />

MAGAZIN I Menschen<br />

Mathias Berthold, Cheftrainer der Herren im Österreichischen Skiverband (ÖSV),<br />

über persönliche und berufliche Erfolge und mittlerweile seltene Freuden wie<br />

Firnfahren am Schafberg.<br />

Fotografie: Darko Todorovic<br />

Anfangs war es sicherlich eine ungewohnte Situation, aber<br />

er macht es gut. Es stand ja auch gar nicht im Raum, dass<br />

ich plötzlich der Cheftrainer werden würde, in einem Kader-Programm,<br />

in das Frederic reinkommt. Jetzt sind von<br />

seiner Seite natürlich Leistungen gefordert, die muss er<br />

bringen. Das erwarte ich von ihm genauso wie von allen<br />

anderen.<br />

Und war es für Sie selbst immer schon klar, Skiprofi<br />

zu werden? Ich wollte gut werden und Weltmeister sein.<br />

Ich bin in Gargellen aufgewachsen, außer Skifahren gab<br />

es dort nicht viel. Bei meinem Bub war es gleich. In der<br />

Früh ist man raus, rauf zum Lift und mit den Brettern zur<br />

Schule hin. So stehst du täglich auf den Skiern, das ist sicherlich<br />

wichtig und gut für die Entwicklung. Das gilt für<br />

jede Sportart.<br />

Spitzensportler, Trainer und Familie. Wie bringt man<br />

das unter einen Hut? Das ist schon brutal schwer. Ich war<br />

sieben Jahre in den USA, das war genau die Zeit, in der<br />

meine zwei Kinder zur Welt gekommen sind. Teilweise<br />

konnte ich ohne Wertkarte nicht einmal telefonieren und<br />

es gab auch noch keine Videotelefonie. Meine Frau hat mir<br />

mal ein Fax geschickt mit einem Foto der Kinder. Es war<br />

eine schwere Zeit. Später als Trainer für England war es<br />

eine große Erleichterung, dass hier in Gargellen ein Trainingscenter<br />

für den britischen Skiverband eingerichtet<br />

wurde. Jetzt bin ich hauptsächlich im Büro in Innsbruck.<br />

Dort habe ich eine Wohnung gemietet, wo ich mit meiner<br />

Tochter Isabella in einer WG wohne – sie macht hier eine<br />

Ausbildung. So habe ich zu ihr endlich mehr ><br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 15


WENN MEINE<br />

SPORTLER EIN<br />

GUTES ERGEB-<br />

NIS ERZIELEN,<br />

MOTIVIERT<br />

DAS ENORM.<br />

MATHIAS BERTHOLD,<br />

CHEFTRAINER DER ÖSV-HERREN<br />

Kontakt. In Gargellen bin ich leider nicht mehr oft,<br />

letztes Jahr waren es drei oder vier Wochen. Der Job<br />

hat mich ziemlich aus meiner Heimat entwurzelt. Das<br />

tut mir extrem leid, weil ich sehr gern hier bin. Überall,<br />

wo ich hinkomme, herrscht großer Trubel, da habe<br />

ich es doch sehr genossen, in Gargellen zu sein und<br />

auszuspannen.<br />

Wie schaltet man im Skizirkus am besten ab?<br />

Das ist schwer, gerade wenn es extreme Zeiten sind,<br />

wie etwa in der Woche, in der Björn Sieber verunglückte<br />

und zudem noch Saisonauftakt war. Es war<br />

eine große Belastung, die einen besonders mitnimmt,<br />

aber du musst der starke Kapitän sein. Von Zimmer<br />

zu Zimmer gehen und mit jedem Einzelnen reden.<br />

Abends fällst du todmüde ins Bett und weißt, dass<br />

es am nächsten Tag so weitergeht. Dann kommt das<br />

Rennen, die vielen Journalisten mit ihren Fragen, die<br />

vielen Menschen, das geht schon manchmal an die<br />

Grenzen. Aber dafür bin ich eben da. Die Arbeit mit<br />

den Athleten gibt aber auch viel Energie. Wenn meine<br />

Sportler bei einem Rennen ein gutes Ergebnis erzielen<br />

und sich freuen, motiviert das enorm. Zwischendurch<br />

spiele ich auch mal eine Runde Golf, das hilft<br />

beim Abschalten.<br />

Ist überhaupt noch Zeit zum Skifahren nur so<br />

zum Vergnügen? Leider kaum mehr. Was mir Spaß<br />

macht, ist Firnfahren im Frühjahr auf dem Schafberg<br />

in Gargellen. Ich rufe dann meine Liftkollegen an und<br />

frag die Jungs, ob sie mich mit dem Ski-Doo hochziehen.<br />

Das ist schon cool.<br />

16 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

> Der Vorarlberger Mathias Berthold trainiert seit Oktober 2010 das österreichische Herren-Team:<br />

„Im Skizirkus gibt es extreme Zeiten, aber auch viele schöne Momente. Wenn Zehntausende<br />

Zuschauer eine Wahnsinnsstimmung machen, ist das einfach gewaltig.“<br />

Es gibt schlechte und gute Erlebnisse, welche<br />

bleiben besonders in Erinnerung? Ich muss gestehen,<br />

ich bin ein sehr schlechter Verlierer. Letztes Jahr<br />

waren wir erfolgreich, da war es nicht so schwierig.<br />

Die Saison davor war da schon anders. Aber es gab<br />

auch viele schöne Momente, an die ich mich gern erinnere.<br />

Etwa der zweite Platz beim Weltcup in Kitzbühel<br />

oder der Profiweltmeistertitel. Als Trainer bei<br />

den deutschen Damen war es besonders schön, als<br />

wir mannschaftlich so gut waren. Da haben wir als<br />

Team aus dem Nichts etwas Gewaltiges aufgebaut.<br />

Die Krönung waren dann die zwei Weltmeistertitel und<br />

drei Olympiasiege. Letztes Jahr war der Riesentorlauf<br />

beim Weltcupfinale in Schladming genial, als wir die<br />

ersten drei Plätze gemacht haben. Zehntausende Zuschauer<br />

machten eine Wahnsinnsstimmung, das sind<br />

einfach gewaltige Momente.<br />

Cheftrainer bei den ÖSV-Herren, eines der besten<br />

Teams der Welt. Gibt es noch eine Steigerung?<br />

Nein, die gibt’s wohl nicht. Ich habe gar nicht so bewusst<br />

darauf hingearbeitet. Ich habe immer das getan,<br />

was mir Spaß gemacht hat, und es hat sich dann<br />

so ergeben. Es ist sicherlich ein anstrengender Job,<br />

weil man so gut wie nie frei hat, nichts planen kann.<br />

Über einen längeren Zeitraum kann man das so wahrscheinlich<br />

nicht machen. Was kommt, weiß ich jetzt<br />

nicht. Klar sind gewisse Angebote und Möglichkeiten<br />

da. Aber im Moment motiviert mich der Job sehr. Das<br />

ist das Wichtigste. Jetzt geht‘s mal um die WM in<br />

Schladming, das Jahr drauf dann Olympia. Da freuen<br />

wir uns alle schon sehr drauf. :::<br />

ZUR PERSON<br />

Mathias Berthold<br />

Cheftrainer der Herren im Österreichischen<br />

Skiverband (ÖSV)<br />

Geboren 1965 in Gargellen, zwei Kinder<br />

Der ehemalige Skirennläufer wurde nach<br />

seiner aktiven Karriere Trainer. Bestes<br />

Ergebnis im Weltcup: Platz zwei im Slalom<br />

���������������������������������������<br />

Slalom in Aspen. Trainerstationen in den<br />

USA. Herrentrainer in Großbritannien,<br />

Damentrainer in Österreich und<br />

Deutschland. Seit 3. Oktober 2010 ist<br />

Mathias Berthold Cheftrainer des österrei-<br />

chischen Herrenteams.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.oesv.at


Karl Wohllaib (Energieteam Thal), Gertrud und Engelbert<br />

Violand mit Enkel Wendelin (1000. Vorarlberger Ökostrom-<br />

Erzeuger), Karl Dörler (VKW)<br />

VKW-Kundenservice<br />

100 Prozent Zufriedenheit<br />

Eine groß angelegte Studie hat kürzlich die Qualität<br />

des Kundenservice in österreichischen Betrieben<br />

untersucht. Inhalt der Studie: wie lange dauert es, bis<br />

eine Kundenanfrage beantwortet wird und in welcher<br />

Qualität erfolgt die Antwort. Die VKW erreichte dabei<br />

eine Topbewertung mit 100 Prozent Zufriedenheit und<br />

gehört damit zu den Branchensiegern. <strong>2012</strong> wurden<br />

20.500 E-Mails von 49 Mitarbeitern des VKW-Kunden-<br />

service im Durchschnitt innerhalb von 30 Minuten<br />

beantwortet. Zusätzlich wurden rund 87.000 Telefonate<br />

gezählt. Die Wartezeit betrug dabei in 90<br />

Prozent der Fälle weniger als 20 Sekunden. :::<br />

NEWS AUS DEM<br />

UNTERNEHMEN<br />

Kurz berichtet: Neues und Interessantes rund um die Aktivitäten von <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong><br />

in Vorarlberg.<br />

VKW-Ökostrom<br />

1.000 heimische Ökostromerzeuger<br />

Anfang November begrüßte die VKW-Ökostrom GmbH den tausendsten Ökostrom-<br />

Erzeuger in Vorarlberg. Karl Dörler, Geschäftsführer der VKW-Ökostrom GmbH und Karl<br />

Wohllaib vom Energieteam Thal ließen es sich nicht nehmen, die Anlage von Engelbert Violand<br />

aus Thal in Augenschein zu nehmen und dem tausendsten Einspeiser eine Urkunde zu<br />

überreichen. Seit Ende 2011 stieg der Anteil der Ökostromerzeuger im Land um beachtliche<br />

76 Prozent. Aktuell erzeugen 88 Kleinwasserkraftwerke, 908 Fotovoltaikanlagen, drei Biogas-<br />

und eine Windenergieanlage saubere Energie für die Vorarlberger Ökostromkunden.<br />

Fördergelder für Fotovoltaik. Mittlerweile beziehen mehr als 3.000 Kundenanlagen sauberen,<br />

von der TÜV-Austria mit dem Gütesiegel „geprüfter nachhaltiger Ökostrom“ ausgezeichneten<br />

Strom. Aus dem Allgäu kamen seit Anfang <strong>2012</strong> 250 Kunden für VKW-Ökostrom hinzu. Ende<br />

November haben auch fünf Gemeinden im Großen Walsertal Vorarlberger Ökostrom bestellt.<br />

Die VKW-Ökostrom GmbH unterstützt neue private Fotovoltaikanlagen mit Einspeisevergütungen,<br />

die etwa drei Mal so hoch sind wie die Marktpreise. Bisher wurden über 800 Fotovoltaikanlagen<br />

mit ihrer finanziellen Unterstützung errichtet.<br />

Kürzlich wurde gemeinsam mit dem Land Vorarlberg be-<br />

Mehr Infos unter:<br />

schlossen, die Förderung auszubauen, damit noch mehr<br />

www.<strong>vkw</strong>-oekostrom.at<br />

Haushalte eine eigene Fotovoltaikanlage errichten können. :::<br />

Online-Services von VKW und VEG<br />

Mit Bonuspunkten Gutes tun<br />

Kunden von VKW und VEG haben<br />

bis Mitte Januar 2013 die Möglichkeit,<br />

mit ihren Bonuspunkten<br />

Gutes zu tun. So können Kunden<br />

den Gegenwert der gesammelten<br />

Punkte für das Nutzen der Online-<br />

Services für karitative Zwecke<br />

spenden. In diesem Jahr unter-<br />

stützt <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> das Vorarl-<br />

berger Kinderdorf Bregenz.<br />

Jetzt spenden unter: www.<strong>vkw</strong>.at oder www.veg.at :::<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 17


TIPPS VON VELIX<br />

Das Energiesparpotenzial in den heimischen Haushalten ist groß. Die unabhängige Beratungsplattform im Internet<br />

www.topprodukte.at unterstützt Konsumenten beim Kauf von energiesparenden Qualitätsprodukten.<br />

Verbraucher-Service<br />

Alles auf einen Blick<br />

Die Internetplattform www.topprodukte.at für Verbraucher, welche von der Österreichischen<br />

Energieagentur betrieben wird, informiert Konsumenten über die effizientesten<br />

Produkte, die derzeit in Österreich erhältlich sind. Die Bandbreite reicht<br />

von den Bereichen Beleuchtung, Büro, Haushalt, Heizung und Warmwasser bis hin<br />

zu Klima, Mobilität, Kommunikation oder Unterhaltung. Zudem finden Internetnutzer<br />

ständig aktualisierte Tipps, wie man nachhaltig Energie und damit Geld spart.<br />

Basis für die Bewertung der Produkte sind bestehende Normen und Standards,<br />

wie das Energy Star Programm, das Energieeffi-<br />

zienzlabel, das Österreichische Umweltzeichen<br />

und Prüfberichte von akkreditierten Prüfanstalten.<br />

Je nach Produktkategorie werden Umwelt- und<br />

Qualitätsaspekte bewertet und Auswahlkriterien<br />

definiert wie z. B. Grenzwerte für Energie-,<br />

Wasserverbrauch oder Emissionen. Die<br />

Serviceplattform wird laufend aktualisiert<br />

und umfasst derzeit rund 3.000 Qualitäts-<br />

produkte. :::<br />

18 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

> VELIX zeigt spielerisch, wie wir sparsamer<br />

mit unseren Ressourcen umgehen können.<br />

Effiziente Elektrogeräte<br />

Einsparpotenziale nutzen<br />

Das Angebot an Elektrogeräten wird immer größer. Damit<br />

steigt auch die Herausforderung, den Überblick zu behalten,<br />

wie viel Energie ein neues Fernsehgerät jährlich verbraucht<br />

oder welche Energieeffizienzklasse ein modernes<br />

Geschirrspülgerät erfüllen sollte. Die Internetplattform<br />

www.topprodukte.at/vlbg schafft Abhilfe und bietet nicht<br />

nur eine praktische Übersicht über die energieeffizientesten,<br />

qualitativ hochwertigsten Produkte in allen relevanten<br />

Bereichen. Durch die Hervor-<br />

hebung der jeweils energie-<br />

effizientesten Geräte wird<br />

Verbrauchern eine einfache<br />

Vergleichsmöglichkeit in<br />

jeder Kategorie geboten. :::<br />

Noch mehr wertvolle<br />

Tipps finden Sie unter:<br />

www.topprodukte.at


ENERGIEBERATER<br />

><br />

> Achten Sie bei der Energieeffizienzklasse<br />

auf den am Label angegebenen<br />

Jahresenergieverbrauch. Die sparsams-<br />

ten Geräte sind mit A+++ gekennzeichnet.<br />

Der Energieverbrauch lässt sich nicht nur durch die Anschaffung sparsamer Geräte,<br />

sondern auch durch die richtige Betriebsweise erheblich verringern. Bereits einfache<br />

Maßnahmen wie Standby vermeiden, richtige Kühltemperaturen einstellen oder der<br />

Einsatz von Sparprogrammen zeigen große Wirkung.<br />

Geräte prüfen<br />

Stromverbrauch<br />

messen<br />

Vom Fernsehgerät bis zum Kühlschrank, der nicht<br />

mehr ganz taufrisch ist: Viele ältere Geräte erfüllen<br />

die neuesten Standards in Sachen Energieeffizienz<br />

nicht. Um den stillen Stromverbrauchern im Haushalt<br />

auf die Schliche zu kommen, bietet die VKW ein<br />

besonderes Service: VKW Stromkunden haben die<br />

Möglichkeit, sich kostenlos ein Messgerät auszuleihen.<br />

Dieses wird dann zwischen Steckdose und<br />

Gerät geschaltet, die gemessenen Werte werden<br />

anschließend in eine Tabelle eingetragen, die dem<br />

Messgerät beigelegt ist. Durch den Vergleich mit<br />

besonders sparsamen Geräten kann ermittelt<br />

werden, wie hoch das Einsparungspotenzial ist. :::<br />

Clevere Programme<br />

Wussten Sie, dass ...<br />

es sich wirklich lohnt, beim Geschirrspüler das Eco- oder<br />

Energiesparprogramm zu nutzen, auch wenn es ein bisschen<br />

länger dauert? Viele glauben nämlich, dass ein Geschirrspüler<br />

im Kurzprogramm wenig Strom und Wasser verbraucht.<br />

Doch das Gegenteil ist der Fall. In einem Test des <strong>Magazin</strong>s<br />

„Stiftung Warentest“ erzielen nämlich die Sparprogramme oft<br />

das beste Reinigungsergebnis, und das mit dem geringsten<br />

Strom- und Wasserverbrauch. :::<br />

Waschen mit Köpfchen<br />

Mit Effizienzklasse<br />

sparen<br />

Wer sich ein neues Kühlgerät, eine Waschmaschine<br />

oder einen Geschirrspüler kauft, sollte unbedingt<br />

auf das Thema Energieeffizienz achten. Bei vielen<br />

Geräten sind die Betriebskosten auf die gesamte<br />

Lebensdauer gesehen deutlich höher als der Anschaffungspreis.<br />

Beispiel Waschmaschine: Gegenüber<br />

einer Maschine der Effizienzklasse A können<br />

mit einer Maschine der Klasse A+ bereits 13 Prozent,<br />

mit einem A+++ Gerät bis zu 32 Prozent Energie eingespart<br />

werden. Beim Waschen ist auch die richtige<br />

Waschtemperatur ein wesentlicher Faktor. Wird<br />

leicht verschmutzte Wäsche mit 40 statt 60 Grad<br />

gesäubert, wird die Hälfte der Energie eingespart. :::<br />

Weitere wertvolle<br />

Energiespartipps<br />

finden Sie im<br />

Internet unter:<br />

www.<strong>vkw</strong>.at<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 19


MAGAZIN I Energiemanagement<br />

AUF EINEN BLICK<br />

VKW Energiecockpit<br />

- Übersichtliche Darstellung des gesamten<br />

Energie- und Wasserverbrauchs<br />

�� ������������������������������<br />

� ���������������������������������<br />

- Automatische Übernahme von Zählerdaten<br />

über Schnittstellen<br />

- Darstellung der CO 2-Bilanz und<br />

Energiekosten<br />

�� ���������������������������������������<br />

- Fachliche Unterstützung durch die<br />

Energieberater der VKW<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.<strong>vkw</strong>.at<br />

20 I ILLWERKE VKW MAGAZIN


DURCHBLICK<br />

IM ENERGIE-DICKICHT<br />

Mit dem neuen webbasierten Energiemanagement-System VKW Energiecockpit sparen Gemeinden und<br />

Unternehmen Energie und haben den Verbrauch im Überblick.<br />

Fotografie: Marcel Hagen<br />

Die Lüftung in der Sporthalle läuft und<br />

läuft. Sie läuft zu oft, wie sich am<br />

Jahresende herausstellen wird. Die<br />

Immobilien-Experten der Gemeinde<br />

Wolfurt tragen Jahr für Jahr Zählerstände von<br />

Strom, Wasser und Heizung in Excel-Listen zu<br />

einer Energiebuchhaltung von insgesamt rund<br />

60 gemeindeeigenen Objekten zusammen.<br />

Mehr als 600 Zähler werden dafür ausgewer-<br />

tet. „Durch diese mühsamen Berechnungen<br />

haben wir in der Vergangenheit Optimierungsmöglichkeiten<br />

entdeckt. Wie zum Beispiel die<br />

Fotovoltaikanlage, die aufgrund eines kaputten<br />

Wechselrichters seit einigen Monaten nur noch<br />

zu zwei Dritteln läuft“, erklärt Dietmar Wüstner<br />

vom Wolfurter Immobilien Management.<br />

Sensibilisierung entscheidend. Das neue<br />

Energiemanagement-System VKW Energiecockpit<br />

soll diese Prozesse jetzt vereinfachen<br />

und stark beschleunigen. „Als eine der ersten<br />

e5-Gemeinden ist uns das Thema Energieeffizienz<br />

sehr wichtig“, berichtet Bürgermeister<br />

Christian Natter. Wolfurt ist eine der Ländle-<br />

Ortschaften, die das VKW Energiecockpit<br />

testen, bevor es Anfang 2013 für alle Unter-<br />

nehmen und Gemeinden verfügbar ist. „Das<br />

VKW Energiecockpit arbeitet schnell, ist einfach<br />

zu bedienen und wertet alle Energieflüsse<br />

optisch ansprechend aus – Mitarbeiter werden<br />

auf diese Weise sensibilisiert, befassen sich<br />

mit der Materie“, ist Natter überzeugt.<br />

Am Beispiel Wolfurt zeigt sich, wie das Programm<br />

das Energiemanagement optimiert:<br />

70 Prozent der mehr als 600 Energie-Zähler<br />

in den Schulen, Turnhallen, Kindergärten<br />

und übrigen Gemeinde-Bauten sollen künftig<br />

automatisch im System erfasst werden.<br />

Schulwarte und Gebäude-Manager werden<br />

die restlichen Daten einpflegen. Überall, wo<br />

Internet zugänglich ist, können die Zuständigen<br />

die Energieflüsse und die CO2-Bilanz<br />

überwachen und auswerten. „Vom tropfenden<br />

Wasserhahn bis zur kaputten Fotovoltaikanlage<br />

– auffallend hoher Verbrauch wird automatisch<br />

und rechtzeitig erkannt“, berichtet<br />

Wüstner. Die Handhabung ist so einfach, dass<br />

mit der Software künftig auch Bewusstseinsbildung<br />

in Schulen betrieben werden kann:<br />

„Eine Klasse kann zum Beispiel den Energieverbrauch<br />

in der Schule überwachen und so<br />

zur Energiepolizei werden.“ :::<br />

Kontakt: Reinhard Moosmann<br />

kundenservice@<strong>vkw</strong>.at,<br />

Tel. 05574 601-73620, www.<strong>vkw</strong>.at<br />

> VKW Energiecockpit im Überblick: Erfahren<br />

Sie mehr über die zahlreichen Funktionen und<br />

Vorteile des neuen VKW-Energiemanagement-<br />

Systems in einem Kurzfilm: magazin.<strong>vkw</strong>.at<br />

Kein Code-Reader? Senden<br />

Sie eine SMS mit „VKW1“ an:<br />

+43 (0) 650 7 15 11 15<br />

SMS- und Internetgebühren<br />

lt. Ihrem Mobilfunkvertrag<br />

Ehrgeizige Energiespar-<br />

Ziele in Götzis<br />

> Michael Stabodin, Umweltabteilung Götzis<br />

Durch ein professionelles Energiemanagement-System<br />

lassen sich bis zu zehn Prozent<br />

der Energie einsparen, ist sich Michael Stabodin<br />

von der Umweltabteilung der Gemeinde<br />

Götzis sicher: „Mit dem VKW Energiecockpit<br />

werden wir dieses Optimum sicher erreichen.<br />

Unmittelbar nach der Erfassung der Daten<br />

bekommen die Gebäudeverantwortlichen<br />

die Auswertung und erlernen so einen noch<br />

bewussteren Umgang mit dem Ressourcenverbrauch.“<br />

Ziel sei es, dass künftig auch<br />

zahlreiche Unternehmen und Haushalte dem<br />

Beispiel der Marktgemeinde Götzis folgen.<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 21


TERMINE<br />

Weihnachtsbläser<br />

<strong>24</strong>. <strong>Dezember</strong> <strong>2012</strong> von 12 bis 15 Uhr<br />

Im Panorama-Restaurant Grüneck<br />

wird auf besinnliche Weihnachts-<br />

feiertage eingestimmt.<br />

Nachtrodeln<br />

Jeden Mittwoch und Freitag<br />

von 18 bis 21 Uhr, Naturrodelbahn<br />

von Latschau nach Vandans<br />

Kinder-Skisafari<br />

Jeden Donnerstag, 10 Uhr<br />

Treffpunkt: Schneesportschule<br />

Golm, Bergstation, Golmiland<br />

Buchung: am Vortag bis 15 Uhr,<br />

Schneesportschule Golm:<br />

Tel. +43 5556 78113 oder<br />

info@schneesport-golm.at<br />

Diabolo Race<br />

Termin eintragen: 10. März 2013<br />

Das Tourenski-Rennen auf der<br />

steilsten Piste im Land mit 70<br />

Prozent Steigung verspricht ein<br />

Spektakel der Extraklasse.<br />

Weitere Informationen:<br />

www.golm.at<br />

Termin: 18. Februar, 19 Uhr<br />

Ort: Bregenzer Festspielhaus, Werkstattbühne<br />

22 I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

ZU GUTER LETZT...<br />

Ideen für die Freizeitgestaltung, interessante Veranstaltungstipps und Termine, die<br />

man nicht verpassen sollte: Wer das <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> <strong>Magazin</strong> liest, ist bestens informiert.<br />

Action am Berg<br />

Nervenkitzel im Dunkeln<br />

Die Abenteuernacht-Golm verspricht so einiges,<br />

nur keine Langeweile. Vom Treffpunkt Golmerbahn<br />

in Latschau geht‘s mit Schneeschuhen auf eine gemeinsame<br />

geführte Nachtwanderung zum Krestakopf.<br />

Beim Flying-Fox-Golm angekommen, wärmt zunächst<br />

ein Heißgetränk im von Fackeln beleuchteten Wald.<br />

Was folgt ist ein einmaliges Erlebnis: der Flug mit<br />

dem Flying-Fox-Golm über den Stausee Latschau mit<br />

gemütlichem Ausklang und Kässpätzle-Essen.<br />

Wann: Jeden Mittwoch um 17 Uhr<br />

Treffpunkt Golmerbahn Latschau, max. 20 Personen<br />

Buchung: bis 12 Uhr am Vortag: tourismus@<strong>illwerke</strong>.at<br />

oder Tel. +43 5556 701-83167<br />

<strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong>-Veranstaltung<br />

Die Energiewende ist möglich<br />

Kurvengeist<br />

Ladies Week am Golm<br />

Vom 7. bis 10. Januar 2013, 14. bis 17. Januar<br />

und 18. bis 21. März 2013 ist Ladies Week am Golm<br />

angesagt. Dabei können Damen ihre Skitechnik<br />

und ihr Fahrkönnen unter professioneller Anleitung<br />

verbessern. Der viertägige Skikurs findet jeweils für<br />

zwei Stunden (wahlweise Vormittag oder Nachmittag)<br />

statt. Danach gilt es, den Skitag bei einem Glas<br />

Prosecco und einem Plausch gemütlich ausklingen<br />

zu lassen – alle Ladies erhalten zudem eine kleine<br />

Überraschung.<br />

Voranmeldung: Schneesportschule Golm,<br />

info@schneesport-golm.at oder Tel. +43 5556 78109<br />

Stephan Kohler, der Chef der Deutschen Energie-Agentur<br />

GmbH (dena) spricht über die großen Herausforderungen auf<br />

dem Weg zur Energiewende. Wie groß das Energieeffizienz-<br />

Potenzial für Deutschland ist, hat die dena kürzlich berechnet:<br />

Um bis zu 33 Milliarden Euro könnte Deutschland seine Energie-<br />

kosten im Jahr 2020 senken, wenn die von der Bundesregierung<br />

beschlossenen Energieeffizienzziele umgesetzt werden. Wie<br />

dies gelingt, verrät der renommierte Energieexperte in seinem<br />

Vortrag im Bregenzer Festspielhaus. :::


Kontakt<br />

Vorarlberger Illwerke AG<br />

Telefon: +43 5574 601-0<br />

info@<strong>illwerke</strong>.at<br />

www.<strong>illwerke</strong>.at<br />

Vorarlberger Kraftwerke AG<br />

Telefon: +43 5574 9000<br />

kundenservice@<strong>vkw</strong>.at<br />

www.<strong>vkw</strong>.at<br />

Vorarlberger Energienetze GmbH<br />

Telefon: +43 5574 9020-189<br />

kundenservice@vorarlbergnetz.at<br />

www.vorarlbergnetz.at<br />

VEG Vorarlberger Erdgas GmbH<br />

Telefon: +43 5574 9000<br />

kundenservice@veg.at<br />

www.veg.at<br />

VKW-Ökostrom GmbH<br />

Telefon: +43 5574 9000<br />

oekostrom@<strong>vkw</strong>.at<br />

www.<strong>vkw</strong>-oekostrom.at<br />

Illwerke Tourismus<br />

Telefon: +43 5556 701-83167<br />

tourismus@<strong>illwerke</strong>.at<br />

www.<strong>illwerke</strong>-tourismus.at<br />

Druck Das <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> <strong>Magazin</strong> wird<br />

auf 100 % Umweltpapier und klimaneutral<br />

gedruckt.<br />

Impressum<br />

Impressum Vorarlberger Illwerke AG,<br />

Weidachstraße 6, 6900 Bregenz; FN 59202 m<br />

LG Feldkirch; Tel: 05574 601-0; E-Mail:<br />

redaktion@<strong>illwerke</strong><strong>vkw</strong>.at; www.<strong>illwerke</strong><strong>vkw</strong>.at,<br />

Herausgeber: Dir. Dr. Ludwig Summer,<br />

Dir. Dr. Christof Germann, Druck: Holzer Druck<br />

und Medien Druckerei und Zeitungsverlag<br />

GmbH + Co. KG, Fridolin-Holzer-Straße 22 + <strong>24</strong>,<br />

D-88171 Weiler im Allgäu; Konzeption, Layout<br />

und Redaktion: Konzett & Brenndörfer OG<br />

(www.agenturkb.com), wiko wirtschaftskommunikation<br />

GmbH (www.wiko.cc), Fotos: <strong>illwerke</strong><br />

<strong>vkw</strong>, Darko Todorovic, Marcel Hagen, Reinhard<br />

Mohr, Bartenbach Lichtlabor, dena, Fotolia,<br />

Shutterstock<br />

ENERGIE-<br />

RÄTSEL<br />

Gewinnen Sie<br />

20x2 Tagestickets<br />

für den Golm<br />

Lichtemittierende Dioden sind für Experten das neue Licht der Zukunft.<br />

Wie werden diese abgekürzt?<br />

Die Abenteuernacht-Golm verspricht einiges an Nervenkitzel.<br />

Über welchen Stausee geht der nächtliche Flug mit dem Flying-Fox-Golm?<br />

<strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> lädt am 18.2.2013 zum Vortrag von Stephan Kohler, Chef der<br />

Deutschen Energie-Agentur. Wie wird diese in Kurzform genannt?<br />

Wie heißt das neue Energiemanagement-System der VKW,<br />

das den gesamten Energie- und Wasserverbrauch zeigt?<br />

Die WM 2013 findet für den Cheftrainer der ÖSV-Herren,<br />

den Vorarlberger Mathias Berthold, in Österreich statt. Wo?<br />

Sie wollen das Energierätsel bequem<br />

per Handy lösen? Einfach Code einscannen,<br />

Lösungswort eingeben und gewinnen.<br />

Kein Code-Reader?<br />

Senden Sie eine SMS<br />

mit „VKW2“ an:<br />

+43 (0) 650 7 15 11 15<br />

SMS- und Internetgebühren<br />

lt. Ihrem Mobilfunkvertrag<br />

Golmer Pistenzauber, das sind 35 Kilometer reinstes Skivergnügen. Die neue Hüttenkopfbahn, die<br />

weltweit erste Fotovoltaik-Sesselbahn, ist startbereit. Also schnell das Energierätsel lösen. Es warten<br />

20x2 Tagestickets für den Golm.<br />

ILLWERKE VKW ENERGIERÄTSEL<br />

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworten Sie einfach die<br />

obenstehenden Fragen. Da Sie gerade im neuen <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> <strong>Magazin</strong><br />

geblättert haben, wissen Sie die Antworten sicher längst.<br />

Die gekennzeichneten Buchstaben bilden dann das Lösungswort.<br />

Lösungswort: Welche Vorarlberger Gemeinde<br />

setzt bei ihrer Straßenbeleuchtung bereits auf<br />

LED-Leuchtmittel?<br />

_ _ _ _ _ _ _<br />

Vorname:<br />

Nachname:<br />

Adresse:<br />

PLZ/Ort:<br />

E-Mail:<br />

Cockpit<br />

Teilnahmebedingungen: An der Verlosung nehmen alle bis zum 11.1.2013 bei der VKW eingelangten<br />

und vollständig ausgefüllten Teilnahmekarten teil. Die Ziehung findet am 21.1.2013 statt.<br />

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren. MitarbeiterInnen von <strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> sowie<br />

deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinne werden nicht in bar<br />

abgelöst. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich oder schriftlich<br />

verständigt. Ich erkläre mich einverstanden, dass meine Daten für Verlosungs- und Marketingzwecke<br />

verarbeitet werden.<br />

An<br />

Schicken Sie die vollständig<br />

ausgefüllte Teilnahmekarte an:<br />

<strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong>, Weidachstraße 6,<br />

A-6900 Bregenz, Stichwort<br />

„<strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong> <strong>Magazin</strong>“. Oder<br />

lösen Sie das Energierätsel<br />

bequem per Mausklick unter<br />

magazin.<strong>vkw</strong>.at. Teilnahme-<br />

schluss: 11. Januar 2013 :::<br />

<strong>illwerke</strong> <strong>vkw</strong><br />

Weidachstraße 6<br />

A-6900 Bregenz<br />

Bitte<br />

ausreichend<br />

frankieren<br />

ILLWERKE VKW MAGAZIN I 23


LEHRLINGS-INFOTAGE 2013<br />

18.01. Bregenz, Weidachstr. 6, 14–18 Uhr<br />

25.01. Schruns-Rodund, 14–18 Uhr<br />

<strong>24</strong> I ILLWERKE VKW MAGAZIN<br />

Lehre mit Spannung.<br />

Alles über die Lehrberufe ElektrotechnikerIn,<br />

Bürokaufmann/-frau, MetalltechnikerIn (nur Rodund)<br />

und Seilbahnfachmann/-frau (nur Rodund).<br />

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Alpine-Coaster-Golm und nütz´ die Chance für eine<br />

Fahrt mit einem VLOTTE Elektroauto oder E-Bike!<br />

Karriere mit Energie.<br />

Jetzt bewerben und durchstarten!<br />

Weitere Infos unter: www.lehrlinge.<strong>illwerke</strong><strong>vkw</strong>.at<br />

QR-Code scannen und Lehrlings�lm ansehen!<br />

Energiezukunft gestalten.

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