PDF Geschäftsbericht 2009 - Volksbank Minden eG

volksbank.minden.de

PDF Geschäftsbericht 2009 - Volksbank Minden eG

Jahresbericht 2009


2

Die Bank und ihre Organe

Vorstand Axel Breitschuh

Dipl. Ökonom

Bankvorstand für den Marktbereich

Prokuristen Günter Meyer

Die Bank und ihre Organe

Uwe Hagemeyer

Dipl. Kaufmann

Bankvorstand für den Betriebsbereich

Bankbevollmächtigte Reinhard Jainek

Peggy Schulze

Dipl. Bankbetriebswirtin

Peter Wehking

Aufsichtsrat Klaus-Dieter Frederking

Dipl. Betriebswirt (FH)

(Vorsitzender)

Annegret Robert

Kaufm. Angestellte

(stellv. Vorsitzende)

Olrik Laufer

Geschäftsführer der Adolf Laufer Beteiligungs-GmbH

Stefan Aumann

Betriebswirt I.W.W.

Christoph Rösener

Leitender Angestellter der Bauerngut

Fleisch- und Wurstwaren GmbH

Dr. Georg Böcker

Geschäftsführer der Ernst Böcker GmbH & Co KG


Uwe Hagemeyer

Axel Breitschuh

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder

Die Weltwirtschaft ist nach der Finanz -

marktkrise in arge Turbulenzen geraten.

Nur das Eingreifen des Staates in die

Finanzmärkte und die staatliche Kon -

junkturstützung wie z.B. durch die

Abwrakprämie haben Schlimmeres in

2009 verhindert. Doch nun gilt es den

Euro insgesamt zu stabilisieren, für

Vertrauen in den Märkten zu sorgen und

mittelfristig die nun aufgetürmten

Schulden zurück zu zahlen. So werden

wir auch um eine gründliche Reform des

Europäischen Stabilitäts paktes nicht herumkommen

um künftig Haushaltskrisen

im Euroland zu vermeiden.

Trotz allem ist Ihre Volksbank Minden gut

durch das Jahr 2009 gekommen und hat

sich gemeinsam mit den anderen Insti -

tuten im Finanzverbund als Hort der

Sicherheit und Stabilität für Ihre Kunden -

gelder erwiesen.

Daneben war unser Geschäftsjahr ge -

prägt von den Vorbereitungen zur Fusion

mit der Volksbank Eisbergen. Nachdem

sich die Generalversammlung der Volks -

bank Eisbergen bereits am 27.11.2009 mit

überwältigender Mehr heit für die Fusion

ausgesprochen hatte, stimmte auch unsere

Vertreterversamm lung am 03.12.2009

Vorwort des Vorstands

einstimmig zu. Dafür möchten wir uns an

dieser Stelle nochmals ganz herzlich

bedanken. Sie haben damit ein neues

Kapitel in der Geschichte der Volksbank

Minden aufgeschlagen und wir sind fest

davon überzeugt, dass es eine

Erfolgsgeschichte werden wird.

In den zurückliegenden, arbeitsreichen

Monaten seit den Fusionsbeschlüssen

haben beide Banken viele Gemeinsam -

kei ten entwickelt sowie wichtige Zu -

kunfts ausrichtungen auf den Weg

gebracht. Die Rahmenbedingungen für

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind geschaffen. Heute können wir

bereits sagen, dass sich unsere neue Bank

entsprechend unserer Planung positiv

entwickelt. Dies gilt auch und vor allem

für unseren Auftritt am Markt und unsere

Leistungsfähigkeit im Kundengeschäft.

Auf diesen Bereich legen wir unser

Haupt augenmerk, denn Ihre Fusions -

beschlüsse sind Ihr Auftrag an uns, sie

noch besser zu beraten und zu betreuen.

Diesen Auftrag haben wir angenommen.

Wir danken Ihnen sehr herzlich für das

Vertrauen, das Sie uns in dem ereignisreichen

Geschäftsjahr entgegengebracht

haben. Unseren Mitarbeitern sagen wir

ein herzliches Dankeschön für Ihren

engagierten Einsatz.

Dem Aufsichtsrat danken wir sehr herzlich

für seine konstruktive und positive

Begleitung und die Anerkennung unserer

Arbeit.

Minden, im Juni 2010

Axel Breitschuh Uwe Hagemeyer

Vorwort des Vorstands

3


4

Geschäftsverlauf im Jahr 2009

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und

der Kreditgenossenschaften

Die wirtschaftliche Entwicklung des

zurückliegenden Jahres war durch einen

außenwirtschaftlich eingeleiteten Kon -

junktureinbruch geprägt. Die stark auf

Investitionsgüter spezialisierte deutsche

Exportwirtschaft mußte herbe Einbußen

hinnehmen. Erstmals seit 1993 wurden

preisbereinigt weniger Waren und

Dienstleistungen ausgeführt als im

Vorjahr (– 14,2 %). Ab dem dritten Quartal

Firmenkundenbetreuer Thomas Horstmann

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

setzte eine Erholung der Ausfuhren ein,

welche die Verluste der Vorquartale aber

nicht wettmachen konnte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) verstärkte

im Jahr 2009 ihren expansiven

geldpolitischen Kurs. Die äußerst scharfe

Rezession und die starken Verwerfungen

an den Finanzmärkten ließen die europäischen

Notenbanker den Leitzins für

den Euro-Raum bis Mai 2009 schrittweise

auf 1 % senken – so niedrig wie noch nie

seit Bestehen der europäischen Gemein -

schaftswährung. Darüber hinaus sah sich

die EZB infolge der negativen Aus -

wirkungen der Geldmarktverspannungen

auf die Liquidität des Bankensektors veranlasst,

ihren geldpolitischen Instru -

mentenkasten um zusätzliche unkonventionelle

Maßnahmen zu erweitern.

Auf den Rentenmärkten bewegten sich

die Renditen in 2009 auf niedrigem

Niveau seitwärts. Die infolge der Finanz -

marktverspannungen und der schweren

Rezession gestiegene Risikoscheu ließ die

Investoren in der ersten Vierteljahres -

hälfte 2009 kräftig bei sicheren An -

lageformen, wie etwa Bundesanleihen,

zugreifen. Parallel zur Erholung an den

Aktienmärkten schwächte sich die enorme

Nachfrage nach Staatspapieren bei

niedrig bleibenden Renditen etwas ab.

Bis zum Jahresende bewegten sich die

Renditen zehnjähriger Staatsanleihen aus

Deutschland in einer Spanne von 3,1 %

und 3,5 %. Im Jahresverlauf stieg die

Rendite dieser Staatspapiere um 0,45

Prozentpunkte auf 3,37 %. Die Aktien -

märkte haben im Jahr nach der Lehman-


Insolvenz einen Teil ihrer Verluste aus der

Finanzmarktkrise ausgeglichen. Insge -

samt realisierte der deutsche Leitindex

einen Jahreszuwachs in Höhe von 24 %

und beendete das Handelsjahr 2009 mit

5.957 Punkten.

Trotz bestehender Unsicherheit an den

Finanzmärkten konnten die Kreditge -

nossenschaften in Deutschland im Jahr

2009 insbesondere im Einlagenbereich

wachsen. Die addierte Bilanzsumme aller

1.156 Kreditgenossenschaften nahm um

22 Mrd. Euro oder 3,3 % auf insgesamt

690 Mrd. Euro zu. Die Kundeneinlagen

stiegen um knapp 22 Mrd. Euro oder

4,7 % auf mehr als 482 Mrd. Euro. Neben

der hohen Liquiditätspräferenz haben

die Kunden – als eine Folge der Finanz -

marktkrise – ein aktuell erhöhtes Sicher -

heitsbedürfnis. Demnach legen sie ihr

Geld verstärkt in Spareinlagen an. Die

Spareinlagen stiegen im Jahr 2009 um

mehr als 16 % auf 174 Mrd. Euro. Die

Kreditbestände der Genossenschaftsban -

ken wuchsen auch 2009 solide und stetig.

Das Kreditgeschäft legte um mehr als

13 Mrd. Euro oder 3,5 % zu. Es ist damit

das höchste Wachstum seit über zehn

Jahren in diesem Bereich.

Entwicklung der Volksbank Minden eG

Berichtsjahr Vorjahr

TEUR TEUR

Bilanzsumme 124.298 131.383

Geschäftsvolumen

(Bilanzsumme zuzüglich

Vermerkposten Nr. 1b

unter dem Strich)

125.304 132.381

Kundenberaterin Anja Requardt

Die Entwicklung unserer Bank verlief im

Geschäftsjahr 2009 zufrieden stellend.

Die rückläufige Bilanzsummenent wick -

lung um 7,1 Mio. EUR oder 5,4 % resultiert

insbesondere aus der Rückzahlung

endfälliger Globaldarlehen von insgesamt

7,0 Mio. EUR.

Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr

TEUR TEUR

Barreserve 3.163 3.478

Bankguthaben 10.298 19.452

Kundenforderungen 90.034 93.476

Wertpapieranlagen 13.298 7.119

Die Kundenforderungen haben sich – insbesondere

bedingt durch eine erstmals

sinkende Nachfrage nach langfristigen

Krediten für den Wohnungsbau – rückläufig

entwickelt. Bei den Krediten an die

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

5


Vermögensberater Marcel Mowe

6

Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr

Bank-

TEUR TEUR

refinanzierungen 11.122 19.130

Kundengelder 101.322 100.168

> Spareinlagen 48.270 40.327

> Täglich fällige

Einlagen

28.292 25.918

> Einlagen mit

vereinbarter

Laufzeit oder

Kündigungsfrist

24.760 33.923

gewerblichen Kunden konnten dagegen

leichte Zuwächse erzielt werden.

Der Rückgang der Bankguthaben um 9,1

Mio. EUR oder 47,1 % korrespondiert mit

der weiteren Aufstockung des Wert -

papierbestandes um 6,2 Mio. EUR auf

nunmehr 13,3 Mio. EUR. Die Anlage

erfolgte überwiegend in Papieren innerhalb

des genossenschaftlichen Liquidi -

täts verbundes.

Die Entwicklung der Bankrefinanzierun -

gen hat sich insbesondere durch die Rück -

zahlung von zwei endfälligen Glo bal -

darlehen über insgesamt 7,0 Mio. EUR

reduziert.

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

Die Kundeneinlagen sind im Berichtsjahr

um 1,2 % oder 1,2 Mio. EUR auf 101,3

Mio. EUR gestiegen. Die täglich fälligen

Ein lagen erhöhten sich stichtagsbedingt

um 2,4 Mio. EUR oder 9,2 %. Außerdem

wurden Umschichtungen aus den Termin -

einlagen (Sparbriefe) in die Spareinlagen

(Wachstumsparen) vorgenommen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürg -

schaften und Gewährleistungs ver trägen

erhöhten sich um 0,7 % auf 1.006 TEUR.

Dienstleistungsgeschäft

Die Entwicklung des Dienstleistungs -

geschäftes war im Berichtsjahr auf

hohem Niveau rückläufig. Insbesondere

haben sich die Wertpapierumsätze

gegenüber dem Vorjahr weiter rückläufig

entwickelt. Die Abschlussergebnisse im

Bauspargeschäft bewegen sich weiterhin

auf hohem Niveau. Sowohl im

Lebens versicherungsgeschäft als auch

bei den Sachversicherungen konnte

die Anzahl der vermittelten Verträge

gegenüber dem Vorjahr übertroffen

werden.

Wir bieten unseren Kunden einen

KontoDirekt-Service über den Regionalen

Finanzverbund sowie das Internet-Ban -

king an. Damit besteht für unsere

Kunden die Möglichkeit, auch außerhalb

unserer Öffnungszeiten Kontoauskünfte

zu erhalten, Überweisungen aufzugeben

oder Termine zu vereinbaren. Außerdem

können unsere Kunden ihre Wertpapier -

aufträge online – im Rahmen des Internet

Brokerage – abwickeln.


Investitionen

Die Sachanlagenzugänge betrafen

haupt sächlich Investitionen in die Ge -

schäftsausstattung.

Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Zahl der Be schäf -

tigten betrug im Berichtsjahr 27 (Vorjahr:

31) Vollzeit-, 10 (Vorjahr: 10) Teilzeitkräfte

und 6 (Vorjahr: 7) Auszubildende.

Wir haben im Berichtsjahr das Fachwissen

unserer Mitarbeiterinnen und Mitar -

beiter durch umfangreiche Fort- und

Weiterbildungsmaßnahmen vertieft, da -

mit unseren Kunden stets qualifiziertes

Personal zur Verfügung steht. Der

Schwer punkt der Maßnahmen lag dabei

im Bereich Vertrieb, wobei die Schulun -

gen im Wesentlichen im eigenen Haus

stattfanden, um sie speziell auf die

Bedürfnisse unserer Mitarbeiter zu schnei -

den zu können.

Ergänzende Erläuterungen zum Ge -

schäftsverlauf und zu wesentlichen

Ereignissen bzw. wichtigen Vorgängen

im Geschäftsjahr

Zwischen der Volksbank Minden eG

und der Volksbank Eisbergen eG wurde

am 26.08.2009 ein Verschmelzungs vertrag

über den Zusammenschluss zu einer ge -

meinsamen Kreditgenossen schaft zum

01.01.2010 abgeschlossen. Die General -

versammlung der Volksbank Eisbergen eG

vom 27.11.2009 und die Vertreter -

versammlung der Volksbank Minden eG

vom 03.12.2009 haben der Verschmel -

zung mit großer Mehrheit (Eisbergen)

bzw. einstimmig (Minden) zugestimmt.

Kundenberater Daniel Kalinski

Neben den Synergieeffekten – insbesondere

durch Einsparungen im Personalund

Sachkostenbereich – und der besseren

Bewältigung der aufsichtsrechtlichen

Anforderungen, werden durch den Zu -

sammenschluss deutlich bessere Chancen

am Markt und eine Stärkung der Wett -

bewerbsfähigkeit erwartet.

Vermögenslage

Berichtsjahr Vorjahr

TEUR TEUR

Gezeichnetes Kapital 2.549 2.644

Rücklagen 7.398 7.108

Eigenmittel gemäß

§ 10 KWG

10.894 10.391

Gesamtkennziffer

gemäß SolvV

16,3 % 15,3 %

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die

Eigenmittel gemäß § 10 KWG um 503

TEUR erhöht. Mit Feststellung des

Jahresabschlusses in der vorgesehenen

Form wird sich das modifizierte verfügba-

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

7


8

Geschäftsverlauf im Jahr 2009

re Eigenkapital gem. § 10 KWG um ca.

0,5 Mio. EUR höher darstellen.

Die bankaufsichtsrechtlichen Anforde -

rungen an die Eigenkapitalausstattung

(Solvabilitätskennziffer) wurden im Be -

richtsjahr stets erfüllt. Die Vermögens -

lage unserer Bank ist geordnet.

Unsere Bank ist der Sicherungs einrich -

tung des Bundesverbandes der Deut -

schen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e.V. angeschlossen.

Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft war im Be -

richtsjahr 2009 jederzeit gewährleistet.

Die Liquiditätskennzahl lag stets über der

aufsichtsrechtlich normierten Mindest -

kenn zahl von 1,0. Zum Bilanzstichtag

wird eine Kennzahl von 1,30 (Vorjahr

1,25) ausgewiesen.

Fusionspartner:

Aufsichtsratsvorsitzende und Gesamtvorstand

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

Ertragslage

Berichtsjahr Vorjahr

TEUR TEUR

Zinsüberschuss 1) 3.315 3.200

Provisionsüberschuss 2) 1.322 1.427

Personalaufwand 2.200 2.246

Andere Verwaltungsaufwendungen

1.306 1.441

Aufwandsüberhang

aus der Bewertung

222 106

Überschuss der

normalen

Geschäftstätigkeit

676 703

Steueraufwand 247 281

Bilanzgewinn 429 422

1) GuV Posten 1 abzüglich GuV Posten 2 zuzüglich GuV

Posten 3

2) GuV Posten 5 abzüglich GuV Posten 6

Die Ertragslage war im Geschäftsjahr

2009 insgesamt zufrieden stellend.

So konnten wir unseren Zinsüberschuss

im Vergleich zum Vorjahr um 115 TEUR

oder 3,6 % steigern, da die rückläufigen

Zinsaufwendungen die geringeren Zins -

erträge mehr als kompensierten. Da -

gegen stellt sich der Provisions überschuss

gegenüber dem Vorjahr um 105 TEUR

oder 7,4 % – insbesondere durch das rückläufige

Vermittlungsgeschäft in den

Bereichen Bausparen und Versicherungen

und die verminderten Umsätze im

Wertpapiergeschäft – geringer dar. Den -

noch liegt der Provisionsüberschuss

immer noch deutlich oberhalb des

Provisionsergebnisses gleich großer rheinisch-westfälischer

Kreditgenossen schaf -

ten und zeigt damit unsere Vertriebs -

stärke. Die Personalaufwendungen redu-


zierten sich weiter auf 2.200 TEUR. Bei

den anderen Verwaltungsaufwendungen

konnten Einsparungen von 135 TEUR

oder 9,4 % erzielt werden. Das Bewer -

tungsergebnis aus dem Wertpapierund

Kreditgeschäft erhöhte sich gegenüber

dem Vorjahr um 116 TEUR auf

222 TEUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

sind nach dem Schluss des Geschäfts -

jahres nicht eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung der Ge -

nossenschaft mit ihren wesentlichen

Chancen und Risiken

Die im Folgenden dargestellten Erläute -

rungen beziehen sich auf das fusionierte

Institut bzw. bezüglich der Vergleichs -

daten zu 2009 auf zusammengefasste

Werte.

Voraussichtlicher Geschäftsverlauf

In Erwartung einer zunächst noch stagnierenden

konjunkturellen Wirt schafts -

ent wick lung gehen wir von einem moderaten

Wachstum in Höhe von ungefähr

1,7 % für 2010 und 1,3 % für 2011

im Kundenkreditgeschäft aus. Diese

Verabschiedung in den Ruhestand

151 Jahre Dienst am Kunden: Brigitte Ritter (18 Jahre),

Ingetraud Ober-Blöbaum (18 Jahre), Heinz Neuhaus (42 Jahre),

Erika Riechmann (17 Jahre), Hartwig Danowsky (39 Jahre), Ulrike Kiunka (17 Jahre)

Prognose basiert auch auf der Prämisse

eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus mit

leicht ansteigenden Zinsen zum Jah -

resende 2010. Im Einlagengeschäft gehen

wir infolge des anhaltenden Konkurrenz -

drucks, nicht nur durch Direktbanken,

von einer rückläufigen Volumensentwicklung

aus. Dabei haben wir auch

unterstellt, dass das zunehmende

Bewusstsein für eine private Altersvor -

sorge das Einlagengeschäft zugunsten

von Investmentfonds und Versicherungs -

produkten belasten wird. Ausgehend von

unserer von einem nur leicht steigenden

Zinsniveau ausgehenden Zinsprognose

erwarten wir zusätzlich Umschichtungen

in den Wertpapier- und Fondsbereich.

Im Dienstleistungsgeschäft prognostizieren

wir unter der Annahme weiter

schwankender Aktienkurse rückläufige

Umsätze im Wertpapiergeschäft mit

Kunden und aus der Vermittlung von

Investmentfondsanteilen. Im Bereich der

Vermittlung von Versicherungen werden

wir auch weiterhin von dem Bedarf an

privater Altersvorsorge sowie von dem

hohen Sicherheitsbedürfnis der Kunden

in Bezug auf die Absicherung von Risiken

profitieren.

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

9


Neujahrsempfang mit Steffen Kampeter MdB

und den Vorständen Axel Breitschuh und Reinhold Kölling

10

Insgesamt prognostizieren wir für die

nächsten zwei Geschäftsjahre einen positiven

Geschäftsverlauf, wobei das voraussichtliche

Wachstum weiterhin vom Dienst -

leistungsgeschäft bestimmt sein wird.

Auf der Grundlage unserer Zinsprognose,

die von einem niedrigen Zinsniveau mit

leicht steigenden Zinsen zum Jahresende

2010 ausgeht, sowie unter Berück -

sichtigung unserer dargestellten Er war -

tun gen zum voraussichtlichen Geschäfts -

verlauf im Kredit- und Einlagengeschäft

rechnen wir für 2010 mit einem steigenden

Zinsergebnis, dass sich in 2011 in

etwa auf dem gleichen Niveau bewegen

wird. Unser Provisions ergebnis wird auch

in den nächsten beiden Jahren durch die

Erträge aus dem Zahlungsverkehr sowie

dem Wertpapier- und Vermittlungs -

geschäft geprägt sein; es wird ungefähr

auf dem Niveau des Berichtsjahres liegen.

Die Personalaufwendungen werden nach

unseren Planungen in 2010 – insbesondere

durch einen altersbedingten Rückgang

der Mitarbeiterzahl – um ca. 260 TEUR

sinken und in 2011 ungefähr auf diesem

Niveau verharren. Für die sonstigen Verwaltungsaufwendungen

planen wir in

2010 Einsparmöglichkeiten in Höhe von

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

etwa 220 TEUR. In 2011 werden sich keine

nennenswerten Veränderungen ergeben.

Die Abschreibungen werden in 2010 um

ca. 50 TEUR geringer ausfallen und sich in

2011 nochmals leicht reduzieren.

Insgesamt erwarten wir für die Jahre

2010 und 2011 im Vergleich zum Berichts -

jahr ein deutlich verbessertes Betriebser -

gebnis.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

2009 der Volksbank Minden eG

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüber -

schuss von EUR 428.517,50 (Bilanzge -

winn) wie folgt zu verwenden.

Der Vorstand

EUR

5,00 % Dividende 126.836,44

Einstellung in die

gesetzliche Rücklage

151.681,06

Einstellung in andere

Ergebnisrücklagen

150.000,00

Insgesamt 428.517,50

Axel Breitschuh Uwe Hagemeyer


Aufsichtsrats-Bericht

Aufsichtsrat und Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates

für das Geschäftsjahr 2009

der Volksbank Minden eG

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss

2009, den Lagebericht und den Vorschlag

für die Verwendung des Jahresüber -

schusses geprüft, in Ordnung befunden

und befürwortet den Vorschlag des

Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den

Vorschriften der Satzung.

Während des Geschäftsjahres hat sich der

Aufsichtsrat laufend über die geschäftliche

Entwicklung der Bank informieren

lassen. In sieben gemeinsamen Sitzungen

mit dem Vorstand hat er die erforderlichen

Beschlüsse gefaßt. Des Weiteren

fanden im Jahr 2009 insgesamt drei

Ausschusssitzungen statt. Aus den Sitzun -

gen der Ausschüsse ist dem Gesamtauf -

sichts rat berichtet worden.

Frau Robert und Herr Frederking scheiden

turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat

aus. Die Wiederwahl von Frau Robert und

Herrn Frederking ist zulässig.

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeite -

rinnen und Mitarbeitern für die im vergangenen

Jahr geleistete Arbeit.

Minden, im Mai 2010

Klaus-Dieter Frederking

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Geschäftsverlauf im Jahre 2009

11


Jahresabschluss 2009

AKTIVA Geschäftsjahr Vorjahr

12

Jahresabschluss 2009

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 1.322.686,66 1.287

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 1.840.018,28 2.192

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 1.840.018,28 (2.192)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 3.162.704,94 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur

Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel

öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0

refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0,00 0

refinanzierbar 0,00 (0)

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 6.295.757,70 4.284

b) andere Forderungen 4.002.371,94 10.298.129,64 15.167

4. Forderungen an Kunden 90.034.262,30 93.476

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 44.808.587,83 (46.352)

Kommunalkredite 193.889,72 (292)

5. Schuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 2.020

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

0,00 (2.020)

ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

bb) von anderen Emittenten 13.298.375,34 13.298.375,34 5.099

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank13.298.375,34 (5.099)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 13.298.375,34 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 4.179.652,74 4.134

darunter: an Kreditinstituten 680.702,74 (635)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 133.978,00 4.313.630,74 127

darunter: bei Kreditgenossenschaften 21.150,00 (21)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 504.759,58 557

darunter: Treuhandkredite 504.759,58 (557)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 7.638,00 11

12. Sachanlagen 1.954.321,57 2.341

13. Sonstige Vermögensgegenstände 724.447,43 688

14. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0

Summe der Aktiva 124.298.269,54 131.383


PASSIVA Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 1.041,23 1

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 11.120.908,68 11.121.949,91 19.129

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von 3 Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr

40.479.327,21 34.405

als 3 Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

7.790.948,99 48.270.276,20 5.922

ba) täglich fällig 28.292.091,40 25.918

bb) mit vereinb. Laufzeit oder Kündigungsfrist 24.759.899,47 53.051.990,87 101.322.267,07 33.923

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

4. Treuhandverbindlichkeiten 504.759,58 557

darunter: Treuhandkredite 504.759,58 (557)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 254.462,87 542

6. Rechnungsabgrenzungsposten 33.664,11 29

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 261.250,00 271

b) Steuerrückstellungen 0,00 0

c) andere Rückstellungen 424.055,90 685.305,90 512

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von 2 Jahren fällig 0,00 (0)

11. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 2.549.256,90 2.644

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

0,00 0

ca) gesetzliche Rücklage 4.120.085,70 3.975

cb) andere Ergebnisrücklagen 3.278.000,00 7.398.085,70 3.133

d) Bilanzgewinn 428.517,50 10.375.860,10 422

Summe der Passiva 124.298.269,54 131.383

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

0,00 0

Gewährleistungsverträgen

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

1.005.853,90 999

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 1.005.853,90 0

2. Andere Verbindlichkeiten

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

darunter: Lieferverpflichtungen

2.240.391,44 2.240.391,44 6.917

aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

Auszug aus dem Jahresabschluss 2009 der Volksbank Minden eG

Die Darstellung erfolgt in verkürzter Form. Es handelt sich nicht um die der gesetzlichen Form

entsprechenden Veröffentlichung. Diese erfolgt nach Feststellung des Jahresabschlusses durch

die Vertreterversammlung im elektronischen Bundesanzeiger. Der Jahresabschluss wurde vom

Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.V. geprüft und mit einem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen.

Jahresabschluss 2009

13


14

Jahresabschluss 2009

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

b) festverzinslichen Wertpapieren und

5.388.277,79 6.039

Schuldbuchforderungen 484.873,98 5.873.151,77 260

2. Zinsaufwendungen 2.609.474,52 3.263.677,25 3.181

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen

Wertpapieren

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

0,00 0

Genossenschaften 51.115,77 83

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 51.115,77 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 1.451.255,15 1.575

6. Provisionsaufwendungen 129.169,60 1.322.085,55 148

7. Nettoertrag/-aufwand aus Finanzgeschäften 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 91.669,62 166

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten

mit Rücklageanteil 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab)Soziale Abgaben und Aufwendungen für

1.772.498,88 1.822

Altersversorgung und für Unterstützung 427.779,71 2.200.278,59 424

darunter: für Altersversorgung 107.016,93 (101)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.306.307,61 3.506.586,20 1.441

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerten und Sachanlagen 309.932,41 286

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.516,97 12

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmten Wertpapiere sowie

Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 221.660,60 106

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 221.660,60 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen

an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit 675.852,01 703

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 243.874,03 282

24. Sonstige Steuern (Aufwand, im Vorjahr Ertrag) 3.460,48 247.334,51 1

25. Jahresüberschuss 428.517,50 422

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

428.517,50 422

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

428.517,50 422

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

29. Bilanzgewinn 428.517,50 422


Die Zahl der 2009 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte

Teilzeitbeschäftigte

Kaufmännische Mitarbeiter 27 10

Außerdem wurden durchschnittlich 6 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der

Mitglieder

Anzahl der

Geschäftsanteile

Haftsummen

EUR

Anfang 2009 6.295 12.532 3.133.000,00

Zugang 2009 183 184 46.000,00

Abgang 2009 231 475 118.750,00

Ende 2009 6.247 12.241 3.060.250,00

EUR

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder

haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 75.523,99

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um 72.750,00

Höhe des Geschäftsanteils 250,00

Mitgliederentwicklung

5.989

2005

6.172

6.277

2006 2007

6.295

2008

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbands

Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V.

Mecklenbecker Straße 235-239

48163 Münster

6.247

2009

Jahresabschluss 2009

15


Geschäftsstellen

Geschäftsstelle Dankersen

Dankerser Straße 4 ·32423 Minden

Tel. (0571) 35573

Fax (0571) 3880270

Geschäftsstelle Dützen

Häverstädter Weg 2 · 32429 Minden

Tel. (05 71) 85 05 25

Fax (05 71) 85 05 24

Geschäftsstelle Hahlen

Hahler Straße 251 · 32427 Minden

Tel. (0571) 94602-0

Fax (05 71) 9 46 02 - 27

Geschäftsstelle Minderheide

Stiftsallee 126 ·32425 Minden

Tel. (05 71) 64 90 75

Fax (05 71) 64 90 73

Geschäftsstelle Veltheim

Ravensberger Straße 177 ·32457 Porta Westfalica

Tel. (0 57 06) 95 51 06

Fax (0 57 06) 95 51 07

Volksbank Minden eG

Minden, Poststraße 4 · 32423 Minden

Tel. (0571) 88807-0

Fax (05 71) 8 88 07 - 77

e-mail: info@volksbank-minden.de

Internet: www.volksbank-minden.de

Niederlassung Eisbergen

Eisberger Straße 431 ·32457 Porta Westfalica

Tel. (0 57 51) 992-0

Fax (0 57 51) 992-39

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine