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Modern Art

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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE<br />

KATALOG II<br />

MODERNE<br />

CATALOGUE II<br />

MODERN ART<br />

AUKTIONEN / AUCTIONS:<br />

DONNERSTAG, 2. & FREITAG, 3. JULI 2020<br />

Besichtigung: Samstag, 27. Juni – Mittwoch, 1. Juli<br />

THURSDAY, 2 & FRIDAY, 3 JULY 2020<br />

Exhibition: Saturday, 27 June – Wednesday, 1 July<br />

KATALOG<br />

CATALOGUE<br />

II<br />

DONNERSTAG<br />

THURSDAY


IMPRESSIONISTS<br />

& MODERN ART


GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

306<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

SOMMERLICHE LANDSCHAFT/ SÜDLICHES<br />

DORF, UM 1950<br />

Öl und Tempera auf Papier.<br />

31,5 x 41,5 cm.<br />

Links unten monogrammiert.<br />

Im textilen Passepartout, hinter Glas gerahmt,<br />

rückwärtig geschlossene Sicherung.<br />

Von erhabenem Betrachterstandpunkt Blick auf eine<br />

südliche Bucht mit Uferstraße, gesäumt von Häusern<br />

mit rosa Fassaden und roten Dächern. Ein Haus auf<br />

einer <strong>Art</strong> Halbinsel, in den See hineinragend.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Kunsthandel Ludwig Wiesnet, 1962/1963 an<br />

Eisenmann. (12201630) (13)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

SOMMERLICHE LANDSCHAFT/ SÜDLICHES DORF<br />

[SUMMER LANDSCAPE/ SOUTHERN VILLAGE],<br />

CA. 1950<br />

Oil and tempera on paper.<br />

31.5 x 41.5 cm.<br />

Monogrammed lower left.<br />

Framed with textile mount and under glass, safety<br />

closure at the back.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Kunsthandel Ludwig Wiesnet, 1962/1963 to<br />

Eisenmann.<br />

€ 20.000 - € 25.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

14<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

307<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

HAUS SCHUSTER-WINKLER, 1932<br />

Öl auf Papier auf Karton.<br />

25 x 32 cm.<br />

Links unten monogrammiert. Rechts ortsbezeichnet<br />

„Murnau“, betitelt „Haus Schuster Winkler“ sowie datiert<br />

„1932“.<br />

In auberginefarben gefasstem Rahmen mit gold abgesetzter<br />

Leiste.<br />

Das vorliegende Gemälde zeigt einen heimkehrenden<br />

Feldarbeiter, welcher die Sollerstraße in Murnau entlang<br />

schreitet. Im Hintergrund rechts sieht man sehr<br />

eindrücklich das rote Dach des Landhauses Schuster-Winkler,<br />

welches als Landhaus Winkler noch heute<br />

existiert. Es liegt an dem rechts einmündenden Barmannweg<br />

1. Typisch für die Gemälde Münters der<br />

1930er-Jahre sind die klar aufgeteilten Farbfelder,<br />

welche nebeneinander angeordnet sind. Einen vergleichbaren<br />

Blickwinkel auf derselben Straße mit der<br />

Künstlerin selbst finden wir auch auf einer Fotografie<br />

aus dem Jahre 1908, die wahrscheinlich von Wassily<br />

Kandinsky (1866 -1944) aufgenommen wurde.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Ludwig Wiesnet, München, 1962/63.<br />

Anmerkung:<br />

Rückwärtig betitelt „Murnau / Haus Schuster / Winkler<br />

/ 1932“. Gestempeltes Sammlungsetikett der Eisenmann<br />

KG mit Sammlungsnummer „25“. Daneben in<br />

schwarz eingekreiste „5“. Oben rechts Vermerk „1156<br />

Eisenmann“. Rahmen rückwärtig mit Transportetikett<br />

der Firma Josef Roggendorf GmbH von der Firma<br />

Eisenmann, Böblingen zum Kunstverein Hamburg<br />

und Nummerierung „14“.<br />

Vergleiche:<br />

Ein schönes Vergleichsbeispiel ist ein Aquarell mit dem<br />

gleichen Motiv, welches ausgestellt war „Gabriele<br />

Münter malt Murnau“, Schlossmuseum, Murnau 1996,<br />

August-Macke-Haus, Bonn 1996/97, Ausstellungskatalog<br />

S. 58/59 (Abb.).<br />

Zum Motiv vergleiche:<br />

Eine Fotografie, welche vermutlich 1908 entstand und<br />

Alexej von Jawlensky (1864-1941), Marianne von<br />

Werefkin (1860-1938), Andreas Jawlensky (1902-1984)<br />

und Gabriele Münter auf der Sollerstraße in Murnau<br />

zeigt (siehe Abbildung).<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

HAUS SCHUSTER-WINKLER<br />

[HOUSE SCHUSTER-WINKLER], 1932<br />

Oil on paper, laid on card.<br />

25 x 32 cm.<br />

Monogrammed lower left. Place named “Murnau”,<br />

titled “Haus Schuster Winkler” on the right and dated<br />

“1932”.<br />

In aubergine-coloured frame with gilt strip.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Ludwig Wiesnet, Munich, 1962/63.<br />

Notes:<br />

Titled “Murnau / Haus Schuster / Winkler / 1932” on<br />

the reverse. Stamped collection label of Eisenmann<br />

KG with collection no. “25”, next to circled no. “5”.<br />

Note “1156 Eisenmann” top right. Transport company<br />

label of Josef Roggendorf GmbH on the reverse of<br />

the frame for transport from Eisenmann, Böblingen<br />

to Kunst verein Hamburg with no. “14”.<br />

Comparison:<br />

A beautiful example for comparison is a watercolour<br />

with the same motif that was exhibited at “Gabriele<br />

Münter malt Murnau”, Schloßmuseum, Murnau 1996.<br />

August-Macke-Haus, Bonn 1996/97, exhibition catalogue,<br />

p. 58/59 (ill.).<br />

Comparison regarding the motif:<br />

A photograph which was probably taken in 1908 shows<br />

Alexej von Jawlensky (1864-1961), Marianne von<br />

Werefkin (1860-1938), Andreas von Jawlensky<br />

(1902-1984) and Gabriele Münter on Sollerstraße in<br />

Murnau (see ill.).<br />

Exhibitions:<br />

Heidelberg, Stuttgart, Münster, at Kunstverein respectively<br />

in Commemorative exhibition for the 90th<br />

birthday, 1967/1968, cat. no. 59.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988, cat.<br />

no. 70.<br />

€ 25.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen:<br />

Heidelberg, Stuttgart, Münster, jeweils Kunstverein in<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, 1967/1968,<br />

Katalognummer 59.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988,<br />

Katalognummer 70. (12201629) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

308<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

KORNBLUMEN UND MARGERITEN VOR<br />

DUNKLEM GRUND, UM 1938<br />

Öl auf leinwandstrukturierter Hartfaserplatte.<br />

33 x 39 cm.<br />

Links unten monogrammiert. Rückwärtig mit Bleistift<br />

bezeichnet „Ca. 1938“, mit rotem Stift „W“, in Öl „9“,<br />

in Blau „E“ und in Bleistift „E“ (in Kreis) "nm".<br />

n ergoldete rofilrahen<br />

ine hellblaue halbrunde ischche sett sich or<br />

dem rechteckigen von Aubergine ins Bläuliche changierenden<br />

Hintergrund ab, wobei der Pinselduktus<br />

des Dargestellten das Auge kaum ruhen lässt. Mittig<br />

jedoch, das Bildfeld zentrierend, in einem durch Wellenmotive<br />

gestalteten Cachepot ein Blumenstrauß mit<br />

Kornblumen (links) und Margeriten (rechts), welche<br />

die Blau-Rot-Dominanz des Gemäldes aufsprengen<br />

und das Betrachterauge nach rechts lenken.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Katharina Resch (Stiftung Gabriele Münter), ca. 1964.<br />

Literatur:<br />

Das blaue Bild. Die blaue Farbe als Thema in der<br />

Malerei von 1910 bis 1967, 1967, Abb. ohne Seitenangabe.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Katalog S. 109.<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, Abb. 30.<br />

Ausstellungen:<br />

Das blaue Bild. Die blaue Farbe als Thema in der<br />

Malerei von 1910 bis 1967, 1967, Katalognummer 86.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Katalognummer 75.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

Katalognummer 75. (12201623) (13)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

KORNBLUMEN UND MARGERITEN VOR<br />

DUNKLEM GRUND [CORN FLOWERS AND<br />

DAISIES AGAINST DARK BACKGROUND],<br />

CA. 1938<br />

il on canas structured hard fibreboard<br />

33 x 39 cm.<br />

Monogrammed lower left. Inscribed in pencil on<br />

the reverse “Ca. 1938”, with red pen “W”, in oil “9”,<br />

in blue “E” and in pencil “E” (in circle) "nm".<br />

n gilt rofiled frae<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Katharina Resch (Gabriele Münter Fondation), ca.<br />

1964.<br />

Literature:<br />

Das blaue Bild. Die blaue Farbe als Thema in der<br />

Malerei von 1910 bis 1967, 1967, ill. without page<br />

reference.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich 1977,<br />

cat. p. 109.<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, ill. 30.<br />

Exhibitions:<br />

Das blaue Bild. Die blaue Farbe als Thema in der<br />

Malerei von 1910 bis 1967, 1967, cat. no. 86.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich 1977,<br />

cat. no. 75.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988, cat.<br />

no. 75.<br />

€ 80.000 - € 100.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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ARISTIDE MAILLOL<br />

M P<br />

309<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

BAIGNEUSE SE COIFFANT<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe ohne Sockel: 27 cm.<br />

Plinthe mit aufseitigem Monogramm.<br />

Bronze gegossen mit schwarz-brauner Patina. Edition<br />

„Vollard“ nach einem 1898 entstandenen Terrakotta<br />

Modell. Nachdem Maillol 1899 nach Paris kam erweckte<br />

er das Interesse des Verlegers Vollard an seinen<br />

Kleinplastiken. Daraufhin erwarb Vollard einige<br />

seiner Terrakotta-Statuetten, um Bronzegüsse in Auftrag<br />

zu geben. Unter diesen Terrakotten befand sich<br />

auch die aigneuse se coiffant ffiiell hatte ollard<br />

on aillol eine agabe beüglich der uagenhöhe<br />

von zehn Exemplaren erhalten, hielt diese jedoch<br />

nicht immer ein. Die Vollardgüsse haben keinen<br />

Gießerstempel und keine Nummerierung. Der hier<br />

angebotene Guss stammt sicherlich von einer renommierteren<br />

Gießerei, worauf der fehlerfreie Guss<br />

und die feine Überarbeitung hindeuten. Dies mag damit<br />

zusammenhängen, dass die „Baigneuse se coiffant“<br />

eine der früheren Bronzen war, welche er durch<br />

Vollard hat gießen lassen und hier sicherlich die Bearbeitung<br />

des Rohgusses selbst übernommen hat<br />

bzw. den Guss kontrolliert hat. Auf separatem Marmorsockel.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Valentien, Stuttgart,<br />

04. Juli 1996 an Eisenmann.<br />

Anmerkung:<br />

Weitere Exemplare der aigneuse befinden sich in<br />

der Nationalgalerie Berlin, in der Kunsthalle Bremen,<br />

in der Sammlung Hahnloser, Winterthur und in der<br />

Sammlung Hirschhorn, USA. Eine lebensgroße Version<br />

steht heut in den Gärten des Louvre.<br />

(12201611) (13)<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

BAIGNEUSE SE COIFFANT<br />

Bronze sculpture.<br />

Height without base: 27 cm.<br />

Plinth with monogram at the top.<br />

Bronze casting with blackish-brown patina. Edition<br />

“Vollard” after a terracotta model created in 1898.<br />

After Maillol located to Paris in 1899 the art collector<br />

and publisher became very interested in his small<br />

sculptures. Vollard purchased several of his terracotta<br />

figurines in order to create brone castings ne<br />

of these was a “Baigneuse se coiffant”. The Vollard<br />

casts neither show a foundry mark nor a limited edition<br />

number. The casting on offer for sale here with its<br />

faultless ualit of the cast and its fine finish was<br />

certainly created by a renowned foundry. Mounted on<br />

separate marble base.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Galerie Valentien, Stuttgart,<br />

4 July 1996 to Eisenmann.<br />

Notes:<br />

Another example of the Baigneuse can be found at<br />

the Nationalgalerie Berlin, the Kunsthalle Bremen, is<br />

part of the Collection Hahnloser, Winterthur and the<br />

Collection Hirschhorn, USA. A live-size version is<br />

today found in the gardens of the Louvre.<br />

€ 50.000 - € 60.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STILLLEBEN MIT GRÜNER VASE UND ÄPFELN,<br />

1908<br />

Öl auf Karton.<br />

50 x 34 cm.<br />

Verso links unten mit Nachlassstempel Gabriele<br />

Münter. Außerdem „S40“ und „628“ sowie mit Bleistift<br />

datiert „1908“.<br />

n ergoldete rofilrahen<br />

Vor auberginefarbenem Fond auf einer runden Tisch-<br />

latte eine türisgrüne Kraterase it darin befindlichem,<br />

teils schon müdem, sommerblühendem Schöllkraut.<br />

Vor der Vase ein Apfel mit teils abgesetzten<br />

roten Stellen. Das angebotene Gemälde unterscheidet<br />

sich deutlich von den späteren weiß grundigen Blumenstillleben,<br />

vor allem durch die für die Jahre um<br />

1908 typische Farbpalette, den expressiven Duktus<br />

und die Komposition, welche oft, wie hier, aus ineinandergeschobenen<br />

geometrischen Formen besteht.<br />

Ein Gemälde von 1941 mit Dahlien zum Beispiel sehen<br />

wir zwar auf weißem Grund, jedoch in der gleichen<br />

Vase mit geneigtem Betrachterstandpunkt, sodass die<br />

Vasenöffnung nicht mehr als elyptische geometrische<br />

Form gewahrt wird (vgl. Ketterer, 19.10.2012, Lot 354).<br />

Oben links die Ecke ein wenig geknickt, minimaler<br />

punktueller Farbverlust.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STILLLEBEN MIT GRÜNER VASE UND ÄPFELN<br />

[STILL LIFE WITH GREEN VASE AND APPLES],<br />

1908<br />

Oil on card.<br />

50 x 34 cm.<br />

Estate stamp Gabriele Münter on the reverse lower<br />

left, also “S40” und “628” and dated in pencil “1908”.<br />

n gilt rofiled frae<br />

Minor crease top left corner, minimal selective paint<br />

abrasion.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Purchased in 1965.<br />

Exhibitions:<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

cat. no. 12.<br />

€ 100.000 - € 120.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung. Erworben<br />

1965.<br />

Ausstellungen:<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988, Katalognummer<br />

12. (12201625) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

SEE AM ABEND, 1914<br />

Öl auf Karton.<br />

69 x 54 cm.<br />

Rechts unten signiert „Münter“. Rückwärtig signiert<br />

„Münter“ und datiert „1914“. Betitelt in blauem Stift<br />

„G. Münter / See am Abend“. Verso links unten<br />

Münter-Nachlassstempel.<br />

In schwarzem breiten Rahmen.<br />

In bewegter horizontaler Staffelung wird dem Betrachter<br />

in violettisierten Grüntönen eine hügelige Landschaft<br />

mit konturiertem Bewuchs und Hüttenbestand<br />

vorgestellt mit abschließenden Hügeln. Diese kontrastieren<br />

wirkungsvoll im oberen Bilddrittel mit dem<br />

See, der das abendliche Sonnenlicht in seiner Gänze<br />

reetiert oriontale olenbnder staffeln den<br />

schalen oriont und reetieren das treifenuster<br />

des i ittelgrund befindlichen Kornfeldes aria<br />

halden bei Rorschach in der Schweiz, welches auf<br />

der Rückseite eines ebenfalls ehemals in der Sammlung<br />

isenann befindlichen eldes erwhnt wird<br />

ist aber hier wohl nicht gemeint. Dass jedoch auch<br />

hier eine Bodenseelandschaft gemeint sein könnte,<br />

liegt nahe, so hielt sie sich 1914 mit Kandinsky am<br />

Südufer des Bodensees auf.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Katharina Resch, Gabriele Münter Stiftung, Gauting.<br />

Gabriele Münter, Nachlass.<br />

Anmerkung:<br />

Neben den erwähnten Ausstellungsetiketten auch<br />

zwei weitere ältere Etiketten „L16“ und „1346“.<br />

Literatur:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, Abb. 32.<br />

Busch-Reisinger Museum, 1980, Katalognummer 33.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983, Katalogseite<br />

116.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988,<br />

Katalog Tafel XL.<br />

Historischer Verein des Kantons St. Gallen, 1914 -<br />

1918/ 19, Die Ostschweiz und der Große Krieg,<br />

2014, erwähnt S. 87.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

SEE AM ABEND [LAKE IN THE EVENING], 1914<br />

Oil on card.<br />

69 x 54 cm.<br />

Signed “Münter” lower right. Signed “Münter” on<br />

the reverse and dated “1914”. Titled in blue pen “G.<br />

Münter / See am Abend”. Münter estate stamp on<br />

the reverse lower left.<br />

In broad black frame.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Katharina Resch, Gabriele Münter Fondation, Gauting.<br />

Gabriele Münter, Estate.<br />

Notes:<br />

Apart from the aforementioned exhibition labels also<br />

two further older labels with nos. “L16” and “1346”.<br />

Literature:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, ill. 32.<br />

Busch-Reisinger Museum, 1980, cat. no. 33.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

cat. p. 116.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988, cat.<br />

plate XL.<br />

Historischer Verein des Kantons St. Gallen, 1914 -<br />

1918/ 1919, Die Ostschweiz und der Große Krieg,<br />

mentioned p. 87.<br />

Exhibitions:<br />

Große Berliner Kunstausstellung, 1926, according<br />

to label no. 363 on the reverse.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich,<br />

1977, cat. no. 65.<br />

Busch-Reisinger Museum, Harvard University,<br />

1980-1981, cat. no. 30.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

cat. no. 20.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

cat. no. 55.<br />

€ 250.000 - € 300.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen:<br />

Große Berliner Kunstausstellung, 1926, laut rückwärtigem<br />

Etikett Nummer 363.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Katalognummer 65.<br />

Busch-Reisinger Museum, Harvard University,<br />

1980-1981, Katalognummer 30.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

Katalognummer 20<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988,<br />

Katalognummer 55. (12201622) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

PORTRAIT EINES MÄDCHENS, UM 1910<br />

Öl auf Karton.<br />

44,4 x 31,8 cm.<br />

Links unten signiert „Münter“.<br />

n schware rofilrahen<br />

Vor gelblichen, ins Braune changierenden Tönen,<br />

welche sich mit dem durchscheinenden Malgrund<br />

vereinen, hebt sich eine nach vorn leicht am Betrachter<br />

vorbeiblickende Frauengestalt ab, deren Konturen<br />

durch breite, teils kantige Pinselstriche betont werden.<br />

Dargestellt könnte etwa Elisabeth Macke (geb.<br />

Gerhardt, 1888-1978) sein, welche August Macke<br />

(1887-1914) mit 16 Jahren kennengelernt hatte. 1909<br />

heirateten die beiden und zogen in ein Haus am Tegernsee,<br />

wo in zwöf Monaten 150 Bilder entstanden.<br />

Seine Frau portraitierte Macke mehr als 200 mal. Als<br />

Malerfreunde besuchten Macke und seine Frau das<br />

Haus von Münter und Wassily Kandinsky (1866-1944)<br />

in Murnau, wo dieses Gemälde aus der Hand Gabriele<br />

Münters entstanden sein mag.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

PORTRAIT EINES MÄDCHENS<br />

[PORTRAIT OF A GIRL], CA. 1910<br />

Oil on card.<br />

44.4 x 31.8 cm.<br />

Signed “Münter” lower left.<br />

n blac rofile frae<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Collection Katharina Resch, Gauting, Spring 1988.<br />

Collection Leo Wagner (Leo Wagner was a restorer<br />

at the Städtische Galerie Munich until his retirement,<br />

and knew Gabriele Münter personally and visited<br />

her in Murnau).<br />

€ 80.000 - € 90.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Sammlung Katharina Resch, Gauting, Frühjahr 1988.<br />

Sammlung Leo Wagner (Leo Wagner war bis zu seiner<br />

Pensionierung Restaurator der Städtischen Galerie<br />

München, war mit Gabriele Münter persönlich bekannt<br />

und besuchte sie auch in Murnau). (12201628) (13)<br />

<br />

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ERNST BARLACH<br />

R<br />

<br />

Ernst Barlach,<br />

1870 Wedel – 1938 Rostock<br />

DAS WIEDERSEHEN (THOMAS UND CHRISTUS)<br />

Bronze mit dunkler Patina.<br />

Höhe: 47,8 cm. Sockel: 19,8 x 12,5 cm.<br />

Auf dem Sockel links vorne signiert „E. Barlach“,<br />

sowie mit Gießerstempel am rechten Sockelrand „H.<br />

Noack Berlin Friedenau“.<br />

Bronze nach einem Gipsmodell von 1926. Eines von<br />

11 unnummerierten Exemplaren der ersten Gussjahre<br />

zwischen 1930 und 1938, von insgesamt 36 Exemplaren.<br />

esatauage elare<br />

11 unnummerierte Exemplare entstanden in den<br />

Gussjahren seit 1930 - 5. September 1938;<br />

25 weitere unnummerierte Exemplare seit 7.<br />

November 1938.<br />

Gießerstempel: Das vorliegende Exemplar stammt aus<br />

der Zeit der ersten Gussjahre, da nur in dieser Zeit<br />

der Ortszusatz „Friedenau“ verwendet wurde<br />

iese weifigurengrue unchst in ussbauhol<br />

geschnitt hlt u den autweren i bildnerischen<br />

Schaffen Barlachs. Thematisch entstammt sie dem<br />

Johannesevangelium (vgl. Kap.20, Verse 24-29). Zwei<br />

einander ugeehrt stehende nner in langen<br />

schlich ten ewndern lins hristus it ure<br />

Kinn- und Backenbart und bis zum Nacken fallendem<br />

Haupthaar, ausgewiesen durch das Wundmal an seiner<br />

rechten Hand; den Kopf leicht nach rechts gedreht in<br />

halber bwehr den andrngenden unglubigen ho-<br />

as it beiden nden stütend der in orgebeugter<br />

altung und urücgelehnte Kof ih die line<br />

Hand auf die Schulter gelegt hat.<br />

Das eigentlich traditionelle ikonographische Motiv ist<br />

hier olloen eigenstndig interretiert ie Figuren<br />

weisen die für arlach so tischen asetischen<br />

üge auf ie hristusfigur sbolisch einstehend<br />

für das eid der enschheit erwendet arlach ermehrt<br />

seit seinen Erfahrungen im Krieg.<br />

Das gleichnamige Exemplar aus Nussbaum von 1926<br />

befindet sich i rnst arlach aus aburg<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Ernst Barlach: Das plastische Werk. Bearbeitet von<br />

Friedrich Schult, hrsg. mit Unterstützung der Deutschen<br />

Akademie der Künste zu Berlin. Dr.Ernst Hauswedell<br />

& Co Hamburg, Nr.306.<br />

Weltkunst, Heft 9, Mai 1993, S.1076 und Abbildung<br />

mit Vermerk, für 180.000,- DM auf der 24. Westdeutschen<br />

Kunstmesse in Köln verkauft.<br />

Mehr als ich – Ernst Barlach. Katalog zur Ausstellung<br />

des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins in<br />

der Kunsthalle zu Kiel der Christian-Albrechts-Universität<br />

vom 21.Juni - 13.September 1998; herausgegeben<br />

von Hans-Werner Schmidt und Peter Thurmann.<br />

Ernst Barlach, Das Plastische Werk, bearbeitet von<br />

Elisabeth Laur, 2006, in: Das bildnerische Werk, Plastik,<br />

Zeichnung, Druckgraphik, herausgegeben von Volker<br />

Probst, Werkverzeichnis II, Das Plastische Werk,<br />

Nr. 391 Das Wiedersehen.<br />

Ausstellungen:<br />

U.a. Berlin 1930 (Galerie Flechtheim), Bronzen von<br />

Ernst Barlach, Nr.17; Bremen 1959 (Kunsthalle Bremen),<br />

Ernst Barlach, Nr. 501; Berlin 1981 (Akademie<br />

der Künste), Ernst Barlach, Werke und Werkentwürfe<br />

aus fünf Jahrzehnten, mit Abb. auf Frontispiz; Mehr<br />

als ich, S.109 mit ganzseitiger Farbabb. (1220162)<br />

(18)<br />

Ernst Barlach,<br />

1870 Wedel - 1938 Rostock<br />

THE REUNION (THOMAS AND CHRIST)<br />

Bronze with dark patina.<br />

Height: 47.8 cm.<br />

Base: 19.8 x 12.5 cm.<br />

Signed “E. Barlach” on the left of the base at the<br />

front and foundr sta oac erlin Friedenau<br />

on right edge of the base .<br />

Bronze casting after a plaster model of 1926. One of<br />

unnubered eales of the first casting ears<br />

between 1930 and September 1938, in total over 36<br />

examples.<br />

iited edition of brone castings eteber<br />

uantit unnubered eales in<br />

the casting ears after oeber uantit<br />

25 unnumbered examples.<br />

Foundr ar the casting on offer for sale in this lot<br />

dates to the first casting ears as the location Friedenau<br />

is onl included in those castings<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Ernst Barlach: Das plastische Werk, F. Schuldt (ed.).<br />

Published with the support of Deutsche Akademie<br />

der Künste zu Berlin. Dr. Ernst Hauswedell & Co<br />

Hamburg, no. 306.<br />

Weltkunst, Heft 9, May 1993, p. 1076 and ill. with<br />

note, sold for 180,000,- DM on 24th Westdeutschen<br />

Kunstmesse in Cologne.<br />

Mehr als ich - Ernst Barlach, exhibition catalogue<br />

Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins, Kunsthalle<br />

zu Kiel of Christian-Albrechts-Universität, 21 June<br />

- 13 September 1998, H.-W. Schmidt and P. Thurmann<br />

(eds.).<br />

Elisabeth Laur, 2006, in: Das bildnerische Werk,<br />

Plastik, Zeichnung, Druckgraphik. Volker Probst<br />

(ed.), cata logue raisonné II, Das Plastische Werk,<br />

no. 391 “Das Wiedersehen”.<br />

Exhibitions:<br />

Galerie Flechtheim, u.a. Berlin 1930, Bronzen von<br />

Ernst Barlach, no. 17; Kunsthalle Bremen, Bremen<br />

1959, Ernst Barlach, no. 501; Akademie der Künste,<br />

Berlin 1981, Ernst Barlach, Werke und Werkentwürfe<br />

aus fünf Jahrzehnten, with ill. on frontispiece; Mehr<br />

als ich, p. 109 with full-page colour ill.<br />

€ 50.000 - € 60.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

GRÜNES HÄUSCHEN, 1912<br />

Öl auf Karton.<br />

50 x 68 cm.<br />

Rechts unten monogrammiert. Rückseitig hand schriftlich<br />

„Münter / Grünes Häuschen“, zwei Nach lass stempel,<br />

Etikett „89“, „52“ und „57“. Mit Kreide „L23“, Etikett<br />

des MCA Chicago, 1983.<br />

n brünierte rofilrahen<br />

In gewisser Weise erinnert uns das „Grüne Haus“ an<br />

das „Haus in Schwabing“ von 1911 im Milwaukee <strong>Art</strong><br />

Museum. Das Grün der Fassade, die strenge gebrochene<br />

Form des wettergeprägten kahlen Baumes und<br />

die im Wind gebeugten Hecken dort, welche ihre Entsprechung<br />

in den laufenden Personen in unserem<br />

Gemälde wiederspiegeln. Ganz anders sind runde Formen<br />

und sattere Farben sowie ungebrochene Formen<br />

noch im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts teils<br />

(wenn auch durch Konturen getrennt) übereinandergelegt.<br />

Hier nun staffeln mehrere horizontale und perspektivisch<br />

korrekt diagonal angelegte Wege den Bildraum.<br />

Die obere Bildhälfte wird dominiert durch den<br />

grauen Fond des wolkenverhangenen Himmels. Seine<br />

rechteckige Form wird durchbrochen durch die zwei<br />

bildbeherrschenden Motive: Ein grünes Haus mit Hang<br />

zum Türkisen und ein wenig, jedoch eindrücklich verästelter<br />

Baum, der zugleich das Ende einer Hecke<br />

markiert.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Katharina Resch (Gabriele Münter Stiftung), Gauting,<br />

ca. 1967.<br />

Nachlass, Gabriele Münter.<br />

Anmerkung:<br />

Unter Nr. 91 ist bei Hoberg / Friedel, Gabriele Münter<br />

1877-1962 Retrospektive, München 1992, ein Entwurf<br />

zu dem „Grünen Häuschen“ vorgestellt. In einem<br />

Brief vom 08. Dezember 1910 zeichnet Münter, an<br />

Kandins ky gerichtet, eine sehr ähnliche Skizze, wozu<br />

sie berichtet „Heute Vm. 3 Notizen gemacht. Nm. alle<br />

gemalt – eins doppelt, also 4. Ich fange wieder an was<br />

zu „spüren“ (eine Fährte zu riechen)“.<br />

Literatur:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, Abb. 31.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Seite 101.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988,<br />

Katalog, Tafel XXXVI.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

GRÜNES HÄUSCHEN [GREEN HOUSE], 1912<br />

Oil on card.<br />

50 x 68 cm.<br />

Monogrammed lower right. Handwritten note “Münter<br />

/ Grünes Häuschen” on the reverse two estate stamps,<br />

labels nos. “89”, “52” and “57”. In chalk “L23”, label of<br />

the MCA Chicago, 1983.<br />

n burnished rofiled frae<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Katharina Resch (Gabriele Münter Foundation),<br />

Gauting, ca. 1967.<br />

Gabriele Münter Estate.<br />

Notes:<br />

With no. 91 at Hoberg / Friedel, Gabriele Münter<br />

1877-1962 Retrospektive, Munich 1992, a sketch<br />

of “Grünes Häuschen” presented. In a letter dated<br />

8 December 1910 addressed to Kandinsky Münter<br />

draws a very similar sketch and notes “Heute Vm.<br />

3 Notizen gemacht. Nm. alle gemalt – eins doppelt,<br />

also 4. Ich fange wieder an was zu “spüren” (eine<br />

Fährte zu riechen)” [today in the morning I made 3<br />

notes. all painted in the afternoon – one twice, so 4.<br />

I am starting to “feel” something (to smell a trail)].<br />

Literature:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal, 1971, ill. 31.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich, 1977,<br />

cat. p. 101.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

cat., plate XXXVI.<br />

Exhibitions:<br />

Probably Munich, Group exhibition, March - April,<br />

1913, cat. no. 17.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich 1977,<br />

cat. no. 61.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

cat. no. 16.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

cat. no. 51.<br />

€ 180.000 - € 220.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen:<br />

Wohl München, Kollektivausstellung, März - April,<br />

1913, Katalognummer 17.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Katalognummer 61.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

Katalognummer 16.<br />

Kunstverein Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988,<br />

Katalognummer 51. (12201621) (13)<br />

<br />

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GEORG KOLBE<br />

<br />

<br />

Georg Kolbe,<br />

1877 Waldheim – 1947 Berlin<br />

KLEINE SITZENDE, 1923<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe: 22,8 cm.<br />

Hinten auf der mitgegossenen Plinthe monogrammiert<br />

„GK“. Rückwärtig an Plinthe Gießerstempel<br />

„H. NOACK BERLIN FRIEDENAU“.<br />

Anbei ein Bestätigungsschreiben des Georg Kolbe<br />

Museums vom 29.01.1985 (damals an die Galerie<br />

Fischer, Luzern).<br />

Früher Guss mit rötlicher Patina aus dem Jahre 1923.<br />

Es handelt sich um die seltene Figur, die Möller 1923<br />

als Subskriptionsangebot in seine Verlagsofferte aufnah<br />

egen der nation a es nur u wenigen<br />

Verkäufen. Bei dieser frühen Kleinplastik mit dieser<br />

Patina und frühem Noack-Stempel ging Dr. Ursel<br />

erger eorg Kolbeuseu on einer uage unter<br />

oder um zehn Exemplaren aus, wenngleich Kolbe<br />

später in eigener Regie noch Güsse vertrieben haben<br />

kann. Im Vergleich zu der 1917 entstandenen<br />

„Kauernden“ ist die „Kleine Sitzende“ aus dem Jahr<br />

1923 weitgehend stilisiert.<br />

Kolbes derartig stilisierte Figuren, welche in den<br />

erahren entstanden eigen inüsse des pressionismus,<br />

Kubismus und auch des Futurismus.<br />

Später, 1925, vollzieht Kolbe wiederum eine Stilwende:<br />

er führt die Kauernde nun nicht mehr geglättet<br />

und geometrisiert vor, sondern rau, skizzenhaft und in<br />

natürlicher Pose locker komponiert.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Auktion Galerie Fischer, Luzern, 21./ 23. Mai 1985.<br />

Georg Kolbe,<br />

1877 Waldheim – 1947 Berlin<br />

SMALL SEATED NUDE, 1923<br />

Bronze sculpture.<br />

Height: 22.8 cm.<br />

Monogrammed “GK” on the back of the plinth, which<br />

is cast in one piece with the sculpture and foundry<br />

mark “H. NOACK BERLIN FRIEDENAU”.<br />

onfiration letter of the eorg Kolbe useu dated<br />

29 January 1985 enclosed (addressed to Galerie<br />

Fischer, Lucerne).<br />

Earlier cast with reddish patina dating to 1923. It is a<br />

rare sculpture that Möller included as a subscription<br />

offer in his publishing offer in 1923. Dr. Ursel Berger<br />

(Georg Kolbe-Museum) believed this early small<br />

sculpture with its patina and early Noack stamp to be<br />

part of a limited edition of 10 or less sculptures. Stylized<br />

sculptures by Kolbe such as this one were created<br />

in the s show inuences of ressionism,<br />

Cubism and Futurism.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Auction Galerie Fischer, Lucerne, 21/ 23 May 1985.<br />

Literature:<br />

Eberhard Roters, Galerie Ferdinand Möller, Berlin<br />

1984, ill. p. 49.<br />

Die Plastik des Georg Kolbe Museums, ill. in:<br />

Weltkunst, Heft 22, November 1985, p. 3524.<br />

€ 20.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Eberhard Roters, Galerie Ferdinand Möller, Berlin<br />

1984, Abb. S. 49.<br />

Die Plastik des Georg Kolbe Museums, dargestellt<br />

in: Weltkunst, Heft 22, November 1985, S. 3524.<br />

(12201610) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BLUMENSTILLLEBEN MIT ZITRONEN, 1935<br />

Öl auf Karton.<br />

33 x 41 cm.<br />

Rückwärtig signiert in blauem Stift „G. Münter“ und<br />

datiert „1935“. Bleistift „F1742“, Nachlassstempel,<br />

in Kreide „B228“, kleines Etikett „987“.<br />

In weißem Rahmen mit Goldleiste.<br />

Vor hellem Grund, nur wenig scheint der nachgedunkelte<br />

Malgrund durch, hebt sich ein dichtes Arrangement<br />

von teils silbrig schattierten Margeriten und weiteren<br />

Blumen ab. Diese sind in drei unterschiedlichen<br />

Gefäßen drapiert, welche auf einem gedeckten Rundtisch<br />

stehen. Das Weihnachtsstillleben von 1937,<br />

welches in der National Gallery of <strong>Art</strong> in Washington<br />

verwahrt wird, zeigt das gleiche Kompositionsschema<br />

bei niedrigerem Betrachterstandpunkt und weniger<br />

strahlendem Kolorit, wodurch das vorliegende Gemälde<br />

noch aufgewertet erscheint.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Katharina Resch (Gabriele Münter Stiftung), 1966/1967.<br />

Nachlass, Gabriele Münter.<br />

Literatur:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, Abb. 46.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BLUMENSTILLLEBEN MIT ZITRONEN<br />

[FLOWER STILL LIFE WITH LEMONS], 1935<br />

Oil on card.<br />

33 x 41 cm.<br />

Verso signed in blue pen “G. Münter” and dated “1935”.<br />

Pencil “F1742”, estate stamp, in chalk “B228”, small<br />

label “987”.<br />

In white frame with gilt strip.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Katharina Resch (Gabriele Münter Stiftung), 1966/1967.<br />

Gabriele Münter Estate.<br />

Literature:<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, ill. 46.<br />

Exhibition:<br />

Commemorative exhibition for the 90th birthday,<br />

Heidelberg, Stuttgart and Münster (each at Kunstverein),<br />

1967/1968, cat. no. 68.<br />

€ 80.000 - € 120.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellung:<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, Heidelberg,<br />

Stuttgart und Münster (jeweils im Kunstverein),<br />

1967/1968, Katalognummer 68. (12201624) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BLUMENSTRAUSS IN BLAUER VASE<br />

MIT VÖGELN, 1961<br />

Öl auf Papier.<br />

Sichtmaß: 45,5 x 36,5 cm.<br />

Links unten monogrammiert und „BB 1 / 61“.<br />

Im textilen Passepartout, hinter Glas gerahmt,<br />

ungeöffnet.<br />

Auf hellem Grund, ohne räumlichen Zusammenhang,<br />

eine blaue ase it ichtreeen einen trau it<br />

abstrahierten Blüten haltend. Links und rechts jeweils<br />

ein Spielzeug in Form eines Vogels. Links ein Vogel<br />

auf einem beräderten Brett, rechts vermutlich eine<br />

gefasste Tonpfeife. Münter schuf ab den 30er-Jahren<br />

eine Vielzahl von oft weiß grundigen Blumenstillleben,<br />

welche meist im Hochformat dargestellte, einzelne<br />

Vasen mit unterschiedlich arrangierten Blumen zeigten.<br />

Auch sind uns Ensembles unterschiedlicher Vasen<br />

mit Inhalt, dann meist im Querformat überliefert. Die<br />

Stillleben sind uns als Tuschzeichnungen, Bleistiftzeichnungen,<br />

Aquarelle und in Öl überliefert. Malgrund<br />

wenig nachgedunkelt. Zur Beschreibung nicht<br />

geöffnet.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BLUMENSTRAUSS IN BLAUER VASE MIT VÖGELN<br />

[BOUQUET IN BLUE VASE WITH BIRDS], 1961<br />

Oil on paper.<br />

Sight size: 45.5 x 36.5 cm.<br />

Monogrammed lower left and nos. “BB 1 / 61”.<br />

Framed with textile mount under glass. Not examined<br />

out of frame.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Kunsthandel Wiesnet, Munich, 1962/1963 to Eisenmann.<br />

€ 15.000 - € 20.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Kunsthandel Wiesnet, München, 1962/63 an Eisenmann.<br />

(12201633) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BUNTER STRAUSS IN GELBER VASE, 1956<br />

Öl auf Papier.<br />

Sichtmaß: 40 x 56 cm.<br />

Links unten monogrammiert und bezeichnet „BB 36 /<br />

56 (Motiv 44 / 55)“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt. Ungeöffnet.<br />

Auf weißem Grund querformatige Darstellung eines<br />

gelben Kruges mit Feldblumenbouquet. Der Krug nur<br />

im oberen Drittel dargestellt und nach unten konturlos<br />

auslaufend. Die blauen, gelben und roten Blüten<br />

in leichter bis kräftiger Farbigkeit vor dem weißen<br />

Grund kontrastierend oder vor das in dem Krug befindliche<br />

Füllgrün gesett as schne eisiel eines<br />

Blumenstilllebens der 1950er-Jahre zeigt, dass das<br />

Gefäß nur als Mittel zum Zweck diente und dem Motiv<br />

der Blumen untergeordnet ist. Papier minimal uneben.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BUNTER STRAUSS IN GELBER VASE<br />

[COLOURFUL BOUQUET IN YELLOW VASE], 1956<br />

Oil on paper.<br />

Sight size: 40 x 56 cm.<br />

Monogrammed and inscribed lower left “BB 36 / 56<br />

(Motif 44 / 55)”.<br />

Mounted and framed under glass. Not examined out<br />

of frame.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Kunsthandel Heinz, Munich, 1962/63 to Eisenmann.<br />

€ 25.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Kunsthandel Heinz, München, 1962/63 an Eisenmann.<br />

(12201632) (13)<br />

44<br />

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ARISTIDE MAILLOL<br />

M P<br />

<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

FEMME À L'ÉCHARPE, 1919/20<br />

Bronze mit schwarzer Patina.<br />

34 x 11,5 x 10 cm.<br />

Auf der Plinthe hinten rechts monogrammiert „M“.<br />

inten an der chalseite der tandche ieer<br />

stempel „CIRE PERDUE C.VALSUANI“. Posthumer<br />

uss<br />

uf eine achen ocel stehende unge nacte<br />

Frau in den nden hinter ihre ücen einen<br />

dünnen chal haltend<br />

Für iele seiner bewundernden eitgenossen eigte<br />

sich aillol als euschfer des lassischen Kanons<br />

und dait als arant für dessen gliche rneuer<br />

bareit icht nur aurice enis erann<br />

te begeistert aillol ereinte die ugend eines Klas<br />

siers it der nschuld eines riitien auch ndr<br />

Flaantide schwrte anllich einer ail<br />

lolusstellung ie ist schn sie ersinnbildlicht<br />

nichts... Wie schön liegt der Schatten auf dieser Stirn!<br />

Kein edane grbt Falten in sie ein elch schlich<br />

te chnheit der Flchen und inien ie schne<br />

For bleibt urtülich<br />

Provenienz:<br />

Privatsammlung, Frankfurt am Main.<br />

Grisebach Auktion, Berlin 26.11.1999, Lot. 10.<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

FEMME À L'ÉCHARPE, 1919/20<br />

rone with blac atina<br />

34 x 11.5 x 10 cm.<br />

onograed at the bac of the linth on the<br />

right n the narrow edge at the bac foundr ar<br />

“CIRE PERDUE C.VALSUANI”. Posthumous casting.<br />

Provenance:<br />

Private collection, Frankfurt am Main.<br />

Grisebach Auction, Berlin 26 November 1999, lot.<br />

no. 10.<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Hans Albert Peters (ed.), Maillol, 17 June to 3 September<br />

1978, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden,<br />

no. 48, Frau mit Schal [woman with scarf] (copy<br />

enclosed).<br />

Maillol, L’Annonciade, Musée de Saint-Tropez,<br />

9 July – 26 September 1994, ill. p. 88.<br />

Waldemar George, Aristide Maillol et l’âme de la<br />

sculpture. Choix des illustrations et biographie<br />

établis par Dina Vierny, Editiensides et calendes,<br />

Neuchâtel Suisse, ill. p. 175/177.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Hans Albert Peters (Hrsg.), Maillol, 17. Juni bis 03.<br />

September 1978, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden,<br />

Nr. 48, Frau mit Schal (in Kopie vorliegend).<br />

Maillol, L’Annonciade, Musée de Saint-Tropez.<br />

9 juillet – 26 septembre 1994, Abb. S. 88.<br />

Waldemar George, Aristide Maillol et l’âme de la<br />

sculpture. Choix des illustrations et biographie<br />

établis par Dina Vierny. Editionsides et calendes,<br />

Neuchâtel Suisse, Abb. S. 175/177. (12201612) (18)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

320<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BUNTER STRAUSS IN ROT-WEISSER VASE,<br />

UM 1960<br />

Öl und Tempera auf Karton.<br />

58 x 42 cm.<br />

Rechts unten signiert „Gabriele Münter“ sowie<br />

monogrammiert.<br />

Hinter Glas gerahmt, ungeöffnet.<br />

Für die Zeit ab 1940 typische konturenreiche Darstellung<br />

eine holzschnitthafte, den Umraum entbehrende<br />

Darstellung einer Vase mit Blumenbouquet in zartem<br />

bis kräftigem Kolorit. Die zahlreichen Vasen, welche<br />

Münter in ihren meist weiß grundigen Stillleben verwendete,<br />

waren offenbar sorgfältig auf deren Inhalt<br />

abgestimmt. Über die Jahre erscheinen die Gefäße<br />

immer wieder in ihren Gemälden. Rechts unten mini-<br />

al ecig<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

BUNTER STRAUSS IN ROT-WEISSER VASE<br />

[COLOURFUL BOUQUET IN RED-WHITE VASE],<br />

CA. 1960<br />

Oil and tempera on card.<br />

58 x 42 cm.<br />

Signed “Gabriele Münter” and monogrammed<br />

lower right.<br />

Framed with glass. Not examined out of frame.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Collection Heinz, Munich, 1962 to Eisenmann.<br />

€ 25.000 - € 30.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Sammlung Heinz, München, 1962 an Eisenmann.<br />

(12201631) (13)<br />

<br />

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ARISTIDE MAILLOL<br />

M P<br />

<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

LA PENSÉE, 1930<br />

Bronze mit brauner, teils glänzender Patina.<br />

27,9 x 15 x 17,5 cm.<br />

Seitlich links am Sockel monogrammiert „M“, am<br />

hinteren Sockelrand Gießerstempel „CIRE PERDUE<br />

C.VALSUANI“.<br />

Exemplar 4/ 6.<br />

uf eine achen ocel die sitende nacte unge<br />

Frau, die Beine eng an den Körper herangezogen.<br />

Mit ihrem linken Arm stützt sie sich am Boden ab,<br />

während sie ihren rechten Arm erhoben hat und ihren<br />

Unterarm an die Stirn ihres gesenkten Kopfes hält.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Maillol, herausgegeben von Hans Albert Peters, 17.<br />

Juni bis 03. September 1978, Staatliche Kunsthalle<br />

Baden-Baden, Abb. 72.<br />

Bertrand Lorquin, Aristide Maillol, Geneve 1994, S. 104,<br />

mit ganzseitiger Abb. auf Folgeseite. (12201613) (18)<br />

Aristide Maillol,<br />

1861 Banyuls-sur-Mer – 1944 Perpignan<br />

LA PENSÉE, 1930<br />

Bronze with brown, partially polished patina.<br />

27.9 x 15 x 17.5 cm.<br />

Monogrammed “M” sideways on the base, Foundry<br />

mark “CIRE PERDUE C.VALSUANI” at the back of<br />

the edge of the base.<br />

Limited edition no. 4/ 6.<br />

oung naed woan seated on the at base her legs<br />

drawn up tightly towards her body. She is supporting<br />

her weight with her left ar on the oor while her right<br />

arm is raised with the forehead of her lowered head<br />

resting on her forearm.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Maillol, published by Hans Albert Peters, 17 June<br />

to 3 September 1978, Staatliche Kunsthalle Baden-<br />

Baden, ill. 72.<br />

Bertrand Lorquin, Aristide Maillol, Geneva 1994, p.<br />

104, with full-page illustration on the following page.<br />

€ 100.000 - € 150.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

322<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

LAMPE MIT KERZE GRÜN, 1910<br />

Öl auf Karton.<br />

48 x 36 cm.<br />

Links unten in Schwarz signiert und datiert „Münter 10“.<br />

Rückwärtig handschriftlich mit blauem Stift betitelt<br />

und signiert. Etiketten „1369“ und „218“. Verso links<br />

unten Nachlassstempel.<br />

In breitem schwarzen Rahmen.<br />

1908 kehrten Münter und Wassily Kandinsky (1866-<br />

1944) wieder dauerhaft nach München zurück und<br />

entdeckten das malerische Murnau im Alpenvorland<br />

als ihren bevorzugten Malort. In dem 1909 dort von<br />

Münter erworbenen Haus verbrachten beide viele Monate.<br />

Die Zeit in Murnau zählt für beide zu der produktivsten<br />

Zeit ihres Schaffens. Zu dieser Werkgruppe mit<br />

ihren klar abgegrenzten schwarz konturierten Farb-<br />

chen hlt auch ae it Kere grün ieser itel<br />

grenzt sich von einem weiteren Gemälde „Lampe<br />

mit Kerze (gelb)“ ab, welche parallel auf einigen „Der<br />

Sturm“ Ausstellungen, zum Beispiel Dezember 1917,<br />

gezeigt wurde. Auf diese Ausstellung bezieht sich das<br />

rückwärtige Etikett, welches auch die in dem Katalog<br />

aufgeführte Nummer 54 nennt. Münter stellte hier zusammen<br />

mit Paul Klee (1979-1940) und Gösta Adrian-<br />

Nilsson (1884-1965) aus.<br />

1909 wurde Münter zusammen mit Kandinsky Mitglied<br />

der „Neuen Künstlervereinigung München“, der<br />

u.a. Alexej Jawlensky (1864-1941), Marianne von<br />

Werefkin (1870-1938), Adolf Erbslöh (1881-1947), Alexander<br />

Kanoldt (1881-1939) und später auch Franz<br />

Marc (1880-1916) angehörten. Malgrund etwas gewölbt,<br />

rechts unten minimaler Farbverlust.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Sammlung Katharina Resch, erworben 1970.<br />

Nachlass Gabrielle Münter.<br />

Literatur:<br />

Wohl Der Sturm, Der Neue Kunstsalon, März-April<br />

1913, Nr. 38, als Lampe mit Kerze grün.<br />

Wohl Der Sturm, Berlin 1915, Nr. 19 als Lampe mit<br />

Kerze grün.<br />

Der Sturm, Berlin 1917, Nr. 54, als Lampe mit Kerze<br />

grün.<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal 1971, Abb. 17.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977,<br />

Katalog S. 79.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983, Katalog<br />

S. 113.<br />

Hamburg, Darmstadt, Aichtal 1988, Tafel XXIV.<br />

Galerie Eisenmann, Kalender 1989.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

LAMPE MIT KERZE GRÜN<br />

[LAMP WITH CANDLE GREEN], 1910<br />

Oil on card.<br />

48 x 36 cm.<br />

Signed and dated “Münter 10” lower left in black.<br />

Hand-written titled and signed in blue pen. Labels<br />

“1369” and “218”. Estate stamp on the back lower<br />

left.<br />

In broad black frame.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Collection Katharina Resch, purchased 1970.<br />

Gabriele Münter Estate.<br />

Literature:<br />

Probably Der Sturm, Der Neue Kunstsalon, March –<br />

April 1913, no. 38, as Lampe mit Kerze grün.<br />

Probably Der Sturm, Berlin, 1915, no. 19 as Lampe<br />

mit Kerze grün.<br />

Der Sturm, Berlin 1917, no. 54, as Lampe mit Kerze<br />

grün.<br />

Peter Lahnstein, Gabriele Münter, Ettal, 1971, ill. 17.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Munich, 1977,<br />

cat. p. 79.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

cat. p. 113.<br />

Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988, plate XXIV.<br />

Galerie Eisenmann, Kalender 1989.<br />

Exhibitions:<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, 1977,<br />

cat. no. 40.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago 1983,<br />

cat. no. 10.<br />

<strong>Art</strong> exhibition “Der Sturm”, Berlin, cat. no. 54.<br />

Leonard Hutton Galleries, New York, 1966,<br />

cat. no. 27.<br />

Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988, cat. no. 43.<br />

€ 150.000 - € 200.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen:<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, 1977,<br />

Katalognummer 40.<br />

Museum of Contemporary <strong>Art</strong>, Chicago, 1983,<br />

Katalog nummer 10.<br />

Kunstausstellung „Der Sturm“, Berlin,<br />

Katalognummer 54.<br />

Leonard Hutton Galleries, New York, 1966,<br />

Katalog nummer 27.<br />

Hamburg, Darmstadt, Aichtal, 1988,<br />

Katalog nummer 43. (12201620) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

323<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STILLLEBEN MIT SCHWARZER SCHALE,<br />

UM 1911.<br />

Öl auf Leinwand.<br />

45 x 60 cm.<br />

Rechts unten signiert „Münter“. Rückwärtig links unten<br />

mit Gabriele Münter Nachlassstempel. In blauem<br />

Stift signiert und betitelt. Etiketten mit „6“, „S115“, „50“,<br />

Etikett der Spedition Roggendorf.<br />

n ergoldete rofilrahen<br />

Wie in vielen ihrer Stillleben zwischen 1909 und 1914<br />

zeigt auch dieses farbenfrohe Gemälde Werke der<br />

regionalen Volkskunst, mit welchen sie sich in dieser<br />

Zeit auseinandersetzte und deren Formen und Farben<br />

sie kompositionell in ihren Stillleben abbildet. In<br />

diesem Fall sehen wir eine Tischplatte mit einer kleinen<br />

Skulptur, Christus auf der Rast darstellend nebst<br />

einer ase or einer olchro staffierten schwaren<br />

Schale. Auch religiös konnotierte oft dreidimensionale<br />

Bildwerke sind typisch für ihre Werke dieser Zeit.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Vgl.: Anne Mochon, Gabriele Münter. Between Munich<br />

and Murnau. New Haven 1980, S. 46.<br />

Ausstellungen:<br />

Zürich 1965 (Galerie Daniel Keel), Gabriele Münter,<br />

Kat. Nr. 27 („Stilleben mit Schwarz“); Düsseldorf<br />

1973 (Galerie Grosshennig), Sonderaussstellung<br />

Gabriele Münter, o. Kat. Nr., o. S., mit Farbabb.;<br />

Hamburg/Darmstadt/Aichtal-Aich 1988 (Kunstverein/<br />

Hessisches Landesmuseum/Sammlung E.), Gabriele<br />

Münter, Kat. Nr. 40, mit Farbabb. Taf. XXVIII.<br />

(12201627) (13)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin - 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STILL LIFE WITH BLACK BOWL, CA. 1911<br />

Oil on canvas.<br />

45 x 60 cm.<br />

Signed “Münter” lower right. Lower left with Gabriele<br />

Münter estate stamp. Signed and titled in blue pen.<br />

Labels with nos. “6”, “S115”, “50”, and label of the<br />

haulage company Spedition Roggendorf.<br />

n gilt rofiled frae<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Compare: Anne Mochon, Gabriele Münter. Between<br />

Munich and Murnau, New Haven 1980, p. 46.<br />

Exhibitions:<br />

Galerie Daniel Keel, Zurich 1965, Gabriele Münter,<br />

cat. no. 27 (“Stilleben mit Schwarz”) [still life with<br />

black]; Galerie Grosshennig, Düsseldorf 1973, Sonderaussstellung<br />

Gabriele Münter, without cat. no.,<br />

without p., with colour ill.; Kunstverein/Hessisches<br />

Landesmuseum/Sammlung E., Hamburg/Darmstadt/<br />

Aichtal-Aich 1988, Gabriele Münter, cat. no. 40, with<br />

colour plate XXVIII.<br />

€ 140.000 - € 160.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

54<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

324<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

FRÜHLINGSSTUDIE MIT KIRCHE<br />

Tusche auf Karton.<br />

34,5 x 50 cm.<br />

Rechts oben signiert: „G. Münter, (...) mit Kirche. 19.<br />

Mai 1924“.<br />

In gekehltem Rahmen.<br />

Im Jahr, bevor Münter nach Berlin zog, malte Sie<br />

diese Panorama-Ansicht Murnaus mit dem zentralen<br />

Motiv der St. Nikolaus-Kirche in Murnau, wo sie 1909<br />

ein Haus erwarb, in welchem sie mit Kandinsky bis<br />

1914 zusammen wohnte. Nach der Trennung von<br />

Kandinsky lebte sie hier, aber auch in Köln und in<br />

München. Abriebspuren, Fehlstellen, der leinwandstruk<br />

turierte Karton gebogen.<br />

Provenienz:<br />

Süddeutsche Privatsammlung.<br />

Vergleiche:<br />

Eine ähnliche etwas kleinere Darstellung von 1924<br />

mit dem Titel „Frühlingsstudie mit Kirche“ wurde am<br />

28.2.2018 bei Christie’s, London unter lot 524 mit<br />

Euro 152.355 zugeschlagen. (1230648) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Vergleich: Frühlingsstudie mit Kirche, Murnau, 1924,<br />

Christie’s, 28..2.2018, lot 524<br />

<br />

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ALEXEJ VON JAWLENSKY<br />

T <br />

325<br />

Alexej von Jawlensky,<br />

1864 Torschok – 1941 Wiesbaden<br />

MÄDCHEN MIT BLAUEN AUGEN UND DUNKLEM<br />

MUND, UM 1916<br />

Öl und Bleistift auf Papier/ Karton.<br />

53,5 x 38 cm.<br />

Links unten signiert „A. Jawlensky“.<br />

Die hochformatige Darstellung entstand während Jawlenskys<br />

Exil in der Schweiz. Dorthin musste er als<br />

Russe im August 1914, während dem Ersten Weltkrieg,<br />

auswandern und seine Behausung mit Atelier<br />

in München Schwabing aufgeben. In Sankt Prex am<br />

Genfer See ließ er sich, zusammen mit seiner Verlobten<br />

Hélène, ihrem gemeinsamen Sohn Andrej und<br />

Marianne von Werefkin in einer kleinen Wohnung<br />

ohne Atelier nieder. Da Jawlensky all seine Gemälde<br />

in München zurücklassen musste, von den Geschehnissen<br />

des Krieges wie gelähmt war und auch seinem<br />

künstlerischen Freundeskreis entfremdet wurde,<br />

ist es kein Wunder, dass an dieser Stelle ein Riss in<br />

der Ausdrucksweise seines künstlerischen Schaffens<br />

unvermeidbar zu spüren ist. Durch seine neue Einsamkeit<br />

und Selbständigkeit wurde sein Interesse am<br />

Mystizismus genährt und so verbrachte er einen Großteil<br />

seiner Zeit in Sankt Prex mit der Erschaffung von<br />

Gemälden, welche abstrahierte Landschaften darstellten,<br />

in welchen er eine Synthese von Farbe und<br />

Form sowie von Gefühltem und Gesehenem anstrebte.<br />

Die Landschaften wurden aus der sichtbaren Wirklichkeit<br />

übersetzt in einen geometrischen abstrakten<br />

Formenkanon, welcher Kegel, Ovale, Kreise, Linien,<br />

Flächen und Punkte beinhaltete. Diese Variationen<br />

beeinussten auch Fantasiefe wie den hier angebotenen.<br />

Das vorliegende Gemälde zeigt bereits das Interesse<br />

Jawlenskys, das Gesicht nach spirituellen Gesichtspunkten<br />

auszudrücken, statt nach visuellen. Mit der<br />

variierenden Darstellungsweise erschließt sich für<br />

Jawlenskys Lieblingsmotiv, nämlich den Frauenkopf,<br />

ein neues Darstellungsvokabular. In "Mädchen mit<br />

blauen Augen und dunklem Mund" liegt ganz klar<br />

eine rfiguration welche folgende noch weiter stilisierte<br />

Kfe wie den ersten stischen Kof und<br />

das "Heilandsgesicht" von 1917, bereits vorwegneh-<br />

en eist sind diese stischen Kfe hoch oal<br />

eigen weit geffnete ugen und das esicht rahmende<br />

stilisierte Locken, das Wesentliche ist durch<br />

Dunkel konturiert. Die Basis für die Darstellung all<br />

seiner Kfe oder ortraits liegt in der ücbesinnung<br />

auf das visuelle, aber sicher auch spirituelle Erlebnis,<br />

welches aus der Ansicht einer Marienikone in<br />

seiner russischen Heimat heraus wirkte.<br />

„Meine Variationen sind eine Welt für sich und schön<br />

wie Blumen“, Brief an Pater Willibrord Verkade, 12.<br />

Juni 1938; zit. n. Ausst. Kat. München/Baden-Baden<br />

1983, S. 117.<br />

Provenienz:<br />

Ehemals Sammlung P. Locarno.<br />

Alex Vömel, Düsseldorf, 1966.<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Clemens Weiler, Alexej Jawlensky, Köln 1959, S. 240,<br />

Nr. 176.<br />

Clemens Weiler, Alexej Jawlensky: Köpfe, Gesichte,<br />

Meditationen, Hanau 1970, S. 143, Nr. 157.<br />

Alexej von Jawlensky, Catalogue raisonné of the<br />

Oil Paintings. Volume Two 1914-1933, London 1992,<br />

S. 114, Nr. 737 (mit Abb.). (1230121) (13)<br />

Alexej von Jawlensky,<br />

1864 Torzhok – 1941 Wiesbaden<br />

GIRL WITH BLUE EYES AND DARK MOUTH,<br />

CA. 1916<br />

Oil and pencil on paper/ card.<br />

53.5 x 38 cm.<br />

Signed “A. Jawlensky” lower left.<br />

The high quality depiction was created during Jawlensky's<br />

exile in Switzerland, where he emigrated to<br />

as a Russian citizen in August 1914. Jawlensky was<br />

paralyzed by the events of the war and alienated<br />

from his artistic circle of friends, so it is not suprising<br />

that there is a noticeable rift in the style of his artistic<br />

oeuvre. His new solitude and autonomy enhanced<br />

his interest in mysticism and he spent the majority of<br />

his time in Saint-Prex creating abstract landscapes<br />

paintings. He transferred visible reality of these landscapes<br />

into a geometiric, abstract canon of shapes<br />

such as cones oals circles lines at areas and<br />

dots hese ariations also inuenced fantastic head<br />

paintings such as the example on offer for sale in this<br />

lot. The present painting already shows Jawlensky’s<br />

interest in expressing the face according to spiritual<br />

instead of visual aspects. With the varying form of<br />

presentation Jawlensky develops a new vocabulary<br />

of representation for his favourite motif, the female<br />

head. “Girl with Blue Eyes and Dark Mouth“ clearly<br />

shows a refiguration that anticiates later ore<br />

stylized heads such as “Mystical Head“ or “Saviour’s<br />

Face“ from 1917.<br />

Provenance:<br />

Formerly P. Locarno collection.<br />

Alex Vömel, Düsseldorf, 1966.<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Clemens Weiler, Alexej Jawlensky, Cologne 1959,<br />

p. 240, no. 176.<br />

Clemens Weiler, Alexej Jawlensky: Köpfe, Gesichte,<br />

Meditationen, Hanau 1970, p. 143, no. 157.<br />

Alexej von Jawlensky, Catalogue raisonné of the<br />

Oil Paintings. Volume Two 1914-1933, London 1992,<br />

p. 114, no. 737 (with ill.).<br />

€ 250.000 - € 350.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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WASSILY KANDINSKY<br />

M NS<br />

326<br />

Wassily Kandinsky,<br />

1866 Moskau – 1944 Neuilly-sur-Seine<br />

VASILEVSKOE, 1903<br />

Öl auf Karton.<br />

23 x 32 cm.<br />

Rechts unten in rot signiert. Rückwärtig nummeriert<br />

„N 45“. Etikett der Ausstellung „Der Sturm“ mit<br />

Nummerierung 45 und Betitelung.<br />

Hinter Glas in Holzrahmen.<br />

Bereits im Jahr 1896 war Wassily Wassiljewitsch<br />

Kandinsky nach München gezogen, damals eines<br />

der Zentren europäischer Kunst. Er lernte an der<br />

Privatschule des Anton Azbe (1862-1905), wobei es<br />

vorkam, dass er der Versuchung nicht widerstehen<br />

konnte, einen Unterricht „zu versäumen“. Stattdessen<br />

spazierte er – freilich mit Farbkasten – in Schwabing,<br />

im Englischen Garten oder in Parks an der Isar. 1900<br />

beginnt Kandinsky dann an der Akademie der Künste<br />

bei Franz von Stuck (1863-1928) zu studieren. Nun<br />

lernte er auch Gabriele Münter (1877-1962) kennen,<br />

verlobte sich im Sommerurlaub in Kallmünz mit ihr<br />

und trennte sich 1903 von seiner Frau Anna Tschemiakina.<br />

In diesem Jahr entstanden Gemälde wie<br />

„Gabriele Münter beim Malen“, „Der Blaue Reiter“ und<br />

auch das hier angebotene Gemälde „Vasilevskoe“ von<br />

1903. In diesem und im Folgejahr bereiste Kandinsky<br />

Italien, die Niederlande, Nordafrika und zwei Mal<br />

auch Russland. In hellen strahlenden Farben, welche<br />

von Stuck noch widerstrebtem, setzt Kandinsky<br />

hier sommerlich beschienene Wiesen in den Vordergrund,<br />

welche durch einen, sich in den Mittelgrund<br />

schwingenden Pfad durchzogen werden, der von einem<br />

Pferdekarren befahren wird, welcher auf eine<br />

Scheune hinzusteuert. Der leinwandstrukturierte Untergrund<br />

ist an den Rändern noch gut sichtbar und<br />

der hervortretene Pinselduktus wird besonders in den<br />

mehrschichtigen Farbfeldern plastisch gut erlebbar.<br />

(†)<br />

Provenienz:<br />

Galerie der Sturm, Berlin.<br />

Privatsammlung, Europa.<br />

Privatsammlung, Schweiz.<br />

Literatur:<br />

Will Grohmann, Wassily Kandinsky, Life and Work,<br />

New York, 1958, Abb. S. 34.<br />

Hans K. Roethel & Jean K. Benjamin, Kandinsky,<br />

Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. I,<br />

Ithaca 1982, Nr. 108, Abb. S. 129.<br />

Ausgestellt:<br />

Stockholm, Gummeson, Kandinsky, Februar, 1916.<br />

Stockholm, <strong>Modern</strong>a Museet, Kandinsky, 1965,<br />

Nummer 3.<br />

New York, Helly Nahmad Gallery, Kandinsky, Sounds<br />

of Colour, 2004, mit Farbabbildung im Katalog.<br />

Exhibition of Russian avant-garde paintings. Kandinsky<br />

and his contemporaries. On the 150th Anniversary of<br />

the Birth of Wassily Kandinsky. 16. Dezember 2016<br />

- 31. Dezember 2017, <strong>Art</strong> Centre, Moscow, Moskau,<br />

Russland.<br />

Anmerkung:<br />

Wassily Kandinsky, ein früher Verfechter der abstrakten<br />

Malerei, ist bekannt für seinen lyrischen Stil und<br />

seine innovativen heorien zur nichtfigurativen Kunst.<br />

In seiner Abhandlung über das Geistige in der Kunst<br />

von 1910 machte Kandinsky seine Ansicht publik, dass<br />

abstrakte Farben und Formen verwendet werden<br />

können, um das „innere Leben“ des Künstlers auszudrücken.<br />

Kandinsky unterrichtete unter anderem<br />

dieses am Bauhaus, der historischen Weimarer Institution,<br />

die Künstler wie Joseph Albers (1888-1976),<br />

László Maholy-Nagy (1895-1946) und Piet Mondrian<br />

(1872-1944) und andere zusammenbrachte. Kandinsky<br />

hatte ein starkes Interesse an der Beziehung zwischen<br />

Kunst und klassischer Musik, dieses Thema<br />

zeigte sich in seiner Orchesterkomposition VI (1913),<br />

in der sich kollidierende Formen und Farben über die<br />

Leinwand bewegen. 1911 spielte Kandinsky eine<br />

zentrale Rolle bei der Organisation des Blauen Reiters,<br />

einer Gruppe von Künstlern, die zum Teil nach<br />

Kandinskys Lieblingsfarbe Blau benannt wurde.Unter<br />

diesen war auch seine langjährige Gefährtin Gabriele<br />

Münter, deren Schaffen in dieser Auktion überreich<br />

vertreten ist. (1230792) (13)<br />

Wassily Kandinsky,<br />

1866 Moscow - 1944 Neuilly-sur-Seine<br />

VASILEVSKOE, 1903<br />

Oil on card.<br />

23 x 32 cm.<br />

Signed in red lower right. Numbered “N 45”<br />

on reverse. Label of the exhibition “Der Sturm”<br />

[the storm] with no. 45 and title.<br />

In wooden frame under glass.<br />

Provenance:<br />

Galerie der Sturm, Berlin.<br />

Private collection, Europa.<br />

Private collection, Switzerland.<br />

Notes:<br />

Wassily Kandinsky, an early proponent of abstract<br />

painting is famous for his lyrical style and innovative<br />

theories regarding non-figurative painting.<br />

Literature:<br />

Will Grohmann, Wassily Kandinsky, Life and Work,<br />

New York, 1958, ill. p. 34.<br />

Hans K. Roethel & Jean K. Benjamin, Kandinsky,<br />

Catalogue raisonné of the Oil Paintings, vol. I, Ithaca<br />

1982, no. 108, ill. p. 129.<br />

Exhibitions:<br />

Stockholm, Gummeson, Kandinsky, February 1916.<br />

Stockholm, <strong>Modern</strong>a Museet, Kandinsky, 1965, no. 3.<br />

New York, Helly Nahmad Gallery, Kandinsky, Sounds<br />

of Colour, 2004, catalogue with colour illustration.<br />

Exhibition of Russian avant-garde paintings. Kandinsky<br />

and his contemporaries. On the 150th Anniversary<br />

of the Birth of Wassily Kandinsky. 16 December 2016<br />

- 31 December 2017, <strong>Art</strong> Centre, Moscow, Moscow,<br />

Russia.<br />

€ 280.000 - € 400.000<br />

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INFO | BID<br />

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GEORGES BRAQUE<br />

A P<br />

327<br />

Georges Braque,<br />

1882 Argenteuil – 1963 Paris<br />

SAO (ZAO), 1932<br />

Pastell und Kreide auf Papier.<br />

52,5 x 46 cm.<br />

Rechts unten signiert „G Braque“.<br />

Im Passepartout hinter Glas, in teils versilbertem<br />

Rahmen.<br />

Auf dem Blatt ist zudem am rechten Rand ein<br />

Wasserzeichen lesbar „B CRAYON ANCNE<br />

MANUFRE CANSON MONTGOLFIER VIDALON<br />

LES ANNONAY“.<br />

Provenienz:<br />

Tajan, Paris, Auktion 09. Dezember 2015, Lot Nr. 171.<br />

Christie’s, London, Auktion 23. Juni 2005, Nr. 197.<br />

(1230234) (18)<br />

Georges Braque,<br />

1882 Argenteuil – 1963 Paris<br />

SAO (ZAO), 1932<br />

Pastel and crayon on paper.<br />

52.5 x 46 cm.<br />

Signed “G Braque” lower right.<br />

Framed with mount under glass in partially silvered<br />

frame.<br />

Watermark “B CRAYON ANCNE MANUFRE CANSON<br />

MONTGOLFIER VIDALON LES ANNONAY” along<br />

the top right margin of the sheet.<br />

Provenance:<br />

Tajan, Paris, Auction 09 December 2015, lot no. 171.<br />

Christie’s, London, Auction 23 June 2005, no. 197.<br />

€ 20.000 - € 40.000<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

328<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

ZIRKUSREITERIN, UM 1917<br />

Hinterglasmalerei.<br />

18 x 13 cm.<br />

Rechts unten monogrammiert. Verso Angabe über<br />

Rückseitenbeschriftung „Gabriele Münter: «Zirkusreiterin»<br />

1917“.<br />

Rahmen später angefertigt.<br />

Die Darstellung spricht mit einer kindlich naiven<br />

Sprache, dem Erzählstil eines Märchens. In Nahsicht<br />

eine junge Frau mit blonden Haaren, in einem weißen<br />

Kleid und mit weißer Kopfbedeckung, auf einem<br />

Schimmel mit erhobenen Vorderbeinen bei der Dressurvorführung<br />

in einer Manege. Diese wird am unteren<br />

Bildrand durch eine rote Abgrenzung angedeutet<br />

sowie durch die auf verschiedenen Ebenen dunkelblau<br />

und schwarz gekleideten Zuschauer, welche mit<br />

offenen Gesichtern staunen, vor grünem Hintergrund.<br />

Am oberen Bildrand wird das Zirkuszelt durch mintgrüne<br />

Einteilung mit rundem gelben Dekor angedeutet.<br />

Eindrucksvolle Komposition der Künstlerin, die<br />

für sie typische Malerei in vereinfachten Formen und<br />

klarer Farbgebung, bei der besonders die weiße und<br />

blendende Farbgebung gegenüber dem dunkleren<br />

Hintergrund herausgestellt wird. (†)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

FEMALE CIRCUS RIDER, CA. 1917<br />

Reverse glass painting.<br />

18 x 13 cm.<br />

Monogrammed lower right. Reference about<br />

inscription “Gabriele Münter: «Zirkusreiterin» 1917”<br />

on reverse.<br />

Frame of later date. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Exhibition commemorating the 90th birthday, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, cat. no. 47.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, Munich 22 April -<br />

3 July 1977, p.130, ill. 107.<br />

Rosel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder,<br />

Munich/ Zurich 1981, ill. 12.<br />

€ 50.000 - € 60.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, Kat. Nr. 47.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, München 22. April<br />

- 3. Juli 1977, S. 130, Abb. 107.<br />

Rosel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder,<br />

München Zürich 1981, Abb. 12. (1230514) (18)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

329<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

GRABMAL (KRUZIFIX), 1908.<br />

Öl auf Karton.<br />

41 x 33 cm.<br />

Rechts unten monogrammiert und datiert „(19)08“.<br />

Rückseitig zusätzlich mit Bleistift signiert, datiert und<br />

betitelt ünter Kruifi sowie it de achlasssteel<br />

abriele ünter achlass ersehen<br />

n schwar gefasste ugendstilrahen<br />

on wei sit ulaufenden ebensbuen gerahter<br />

on eine ach überfangener Kruifiaufbau it<br />

dahinführendem Weg und rechts sichtbarer blühender<br />

iese icherlich ist dieses oti de rabhügel<br />

der Murnauer Pfarrkirche entlehnt. 1908 ist sie<br />

it Kandins hierher geogen und eine rodutie<br />

chaffenseit begann für beide ünter sog otie<br />

Formen und Farben ihrer Umgebung auf und setzte<br />

sie in ihren ildweren u as i selben ahr entstandene<br />

Kruifi i Friedhof befindet sich heute in<br />

den estnden der abriele ünter und ohannes<br />

Eichner-Stiftung.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin - 1962 Murnau am Staffelsee<br />

GRABMAL (KRUZIFIX), 1908<br />

Oil on card.<br />

41 x 33 cm.<br />

onograed and dated lower right lso<br />

signed dated and titled ünter Kruifi in<br />

encil on the reerse and estate sta abriele<br />

ünter achlass<br />

he ainting titled Kruifi i Friedhof rucifi in<br />

hurchard created in the sae ear is toda held at<br />

the collections of the abriele ünter und ohannes<br />

Eichner-Stiftung.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

€ 50.000 - € 70.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

(12201626) (13)<br />

<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

330<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

DAMPFER VOR FABRIK, UM 1917<br />

Hinterglasmalerei.<br />

11 x 16 cm.<br />

Rechts unten monogrammiert „Mü“.<br />

Rahmen später angefertigt.<br />

Im Vordergrund auf einem Fluss das sichtbare Deck<br />

zweier weißer Dampfer, getrennt durch einen braunen<br />

Mast, deren qualmende schwarz-blaue Schlote<br />

in den gelblich-roten Himmel ragen. Auf der grünen<br />

Uferseite im Hintergrund eine größere rote Fabrik<br />

und drei kleine Häuser vor blauem Gebirgsmassiv.<br />

Für die Künsterin typische Malerei in vereinfachten<br />

Formen und klarer Farbgebung. (†)<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, Kat. Nr. 48.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, München 22. April<br />

- 3. Juli 1977, S. 129, Abb. 106. (1230513) (18)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STEAMBOAT OUTSIDE FACTORY, CA. 1917<br />

Reverse glass painting.<br />

11 x 16 cm.<br />

Monogrammed “Mü” lower right.<br />

Frame of later date. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Exhibition commemorating the 90th birthday, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, cat. no. 48.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, Munich, 22 April -<br />

3 July 1977, p. 129, ill. 106.<br />

€ 40.000 - € 50.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STRASSE IN VAXHOLM, UM 1917<br />

Hinterglasmalerei.<br />

Sichtmaß: 18 x 23 cm.<br />

Rechts unten monogrammiert „Mü“. Auf der Rück seite<br />

des Deckkartons Verweis auf Beschriftung innen<br />

„Gabriele Münter ‘Straße in Vaxholm’ (Schweden)<br />

1917“.<br />

rofilierter oldwulstrahen<br />

Das Bild mutet wie eine Kinderzeichnung an, scheinbar<br />

ungelenk die Zeichnung, unruhig der Strich. Blick<br />

auf eine breite, in die Tiefe führende Straße mit einer<br />

kleinen Baumreihe in der Mitte, die von einigen Häusern<br />

aniert wird on der rechten eite nhert sich<br />

ein Pferdefuhrwerk. Einige Figuren sind auf der Straße<br />

zu erkennen. Im Himmel eine große dunklere Wolke.<br />

Für die Künstlerin typische Malerei in vereinfachten<br />

Formen und klarer Farbgebung. (†)<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, Kat. Nr. 53.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, München 22. April<br />

- 3. Juli 1977, S. 128, Abb. 104.<br />

Rosel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder,<br />

München Zürich 1981, Abb. 13. (1230512) (18)<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

STREET IN VAXHOLM, CA. 1917<br />

Reverse glass painting.<br />

Sight dimension: 18 x 23 cm.<br />

Monogrammed “Mü” lower right, on the reverse of<br />

the card reference about inscription “Gabriele Münter<br />

‘Straße in Vaxholm’ (Schweden) 1917”.<br />

n rofiled gilt frae<br />

View of a wide road leading into the background with<br />

a sall row of trees at the centre aned b seeral<br />

houses. A horse and cart approaching from the<br />

right eeral figures are deicted on the road ical<br />

ainting for the artist with silified shaes and<br />

distinct colour scheme. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Exhibition commemorating the 90th birthday, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, cat. no. 53.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, Munich 22 April<br />

- 3 July 1977, p. 128, ill. 104.<br />

Rosel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder,<br />

Munich/Zurich 1981, ill. 13.<br />

€ 40.000 - € 50.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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GABRIELE MÜNTER<br />

M S<br />

332<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

LIED (UF’M BERGLI BIN I G’SESSE)<br />

Hinterglasmalerei.<br />

18 x 13 cm.<br />

Links unten monogrammiert „Mü“. Auf der Rückseite<br />

des Kartons datiert „1912 -13 ? oder 17“, betitelt<br />

„Gabriele Münter: «Lied»“ sowie weitere Angaben,<br />

Sammlungsetikett.<br />

Schmale Goldwulstleiste.<br />

Auf einem rötlich-grünen Berg eine junge Frau in rotem<br />

Kleid und blondem Haar, wohl gerade drei vor ihr<br />

am Boden pickende Vögel fütternd. Hinter ihr vier<br />

Bäume mit braunen Stämmen und grünem Blattwerk<br />

vor blauem Himmel und weiteren gelblichen Vögeln,<br />

davon ein Paar, das in einem Nest im Baum brütet.<br />

Voller Interesse hat die Frau ihren Kopf nach oben zu<br />

diesem Nest gerichtet. Innerhalb der Bergkuppe bezeichnet<br />

„Uf’m Bergli bin i g’sesse Hän ’d. Vögli<br />

zug’schaut...“. Für die Künstlerin typische Malerei in<br />

vereinfachten Formen und klarer Farbgebung. (†)<br />

Anmerkung:<br />

Zu der gleichen Zeit etwa, als Wassily Kandinsky<br />

(1866-1944) mit Gabriele Münter gemeinsam in der<br />

Ainmillerstr. 36 in München eine Wohnung bezog,<br />

hatten sie in dem Ort Murnau die volkstümliche Hinterglasmalerei<br />

für sich entdeckt; das war im Herbst<br />

1908. Auf der Dult konnte man damals ohne Mühe<br />

schöne alte Stücke erwerben und so hing in ihrer<br />

Münchner Wohnung bald eine ganze Wand voller<br />

Hinterglasbilder. Die Entdeckung dieser in Hausindustrie<br />

hergestellten Hinterglasmalerei wurde gerade<br />

durch die Künstler bewirkt, die ihrerseits neue Wege<br />

in der Kunst suchten und zu den Begründern der<br />

Kunst des 20. Jahrhunderts wurden.<br />

Gabriele Münter,<br />

1877 Berlin – 1962 Murnau am Staffelsee<br />

SONG (UF’M BERGLI BIN I G’SESSE)<br />

Reverse glass painting.<br />

18 x 13 cm.<br />

Monogrammed “Mü” lower left, on the back of the<br />

card dated “1912 -13 ? oder 17“, titeled „Gabriele<br />

Münter: «Lied»“ also further references, collection<br />

label.<br />

In slim gilt frame. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Exhibition commemorating the 90th birthday, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger.<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstver ein<br />

Münster, 1967/1968, cat. no. 50.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, Munich, 22 April -<br />

3 July 1977, p.120, ill. 96.<br />

Roesel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder,<br />

Munich/ Zurich 1981, ill. 8.<br />

€ 15.000 - € 20.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, Gabriele<br />

Münter, Heidelberger Kunstverein, Württemberger<br />

Kunstverein Stuttgart und Westfälischer Kunstverein<br />

Münster, 1967/1968, Kat. Nr. 50.<br />

Städtische Galerie im Lenbachhaus, Gabriele Münter<br />

1877 - 1962, Gemälde, Zeichnungen, Hinterglasbilder<br />

und Volkskunst aus ihrem Besitz, München 22. April<br />

- 3. Juli 1977, S. 120, Abb. 96.<br />

Rosel Gollek, Gabriele Münter Hinterglasbilder, München<br />

Zürich 1981, Abb. 8. (1230511) (18)<br />

<br />

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ÉMILE ANTOINE BOURDELLE<br />

M <br />

333<br />

Émile Antoine Bourdelle,<br />

1861 Montauban – 1929 Le Vésinet<br />

BAIGNEUSE (VENUS À SA TOILETTE), 1906<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe: 27 cm.<br />

Frontal unten signiert „E. Antoine Bourdelle“ sowie<br />

datiert „1906“, nummeriert „1“, rechts daneben<br />

Gießerstempel „Cire perdue A.A. Hebard.“.<br />

chwargrüne atina rster uss einer uage on<br />

elaren eiolle arstellung der Figur auf<br />

stufenfrige Felsaufbau it angewinelte ielbein<br />

und federnd angebeugte tandbein uf de<br />

Felsaufbau ein uch liegend ourdelle der eitweise<br />

in Auguste Rodins Atelier tätig war, war seit den<br />

1890er-Jahren in Frankreich als Bildhauer bekannt;<br />

seine rbeiten wurden auf den ariser<br />

eltausstellungen it reisen ausgeeichnet ie<br />

Figur „Baigneuse à sa toilette“ wurde 1906 modelliert<br />

und ist weifellos insiriert druch die hrodite on<br />

Knidos on raiteles und on loatre eastos<br />

ourdelles uünftiger Frau a aigneuse sa toilette<br />

war aufgrund seiner geringen he einer ufassenderen<br />

Klientel ugnglich als die groen Figurengruen<br />

erausgegeben wurde sie bei brard<br />

bei welchem Bourdelle 1905 seine erste Einzelausstellung<br />

hatte.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Dr. Freer C. Valentien, Stuttgart, 04. Juli 1996.<br />

Literatur:<br />

Werkverzeichnis, ufet, r. 336, dort wird die Auage<br />

von 10 Exemplaren bei einer Höhe von 27 cm bestätigt.<br />

Vgl.: Musée d’Orsay, Catalogue sommaire illustré des<br />

sculptures, RF2474, S. 55. (1220163) (13)<br />

Émile-Antoine Bourdelle,<br />

1861 Montauban – 1929 Le Vésinet<br />

BAIGNEUSE (VENUS Á SA TOILETTE), 1906<br />

Bronze sculpture.<br />

Height: 27 cm.<br />

igned at the front below ntoine ourdelle and<br />

dated no and foundr ar to the right<br />

ire erdue ebard<br />

lacishgreen atina First cast of a liited edition of<br />

ourdelle who was for a while actie in uguste<br />

Rodin's workshop is known as a sculptor in France<br />

fro the s onwards his wors receied awards<br />

at the Paris world exhibitions in 1889-1900. The sculpture<br />

aigneuse sa toilette was created in <br />

and was undoubtedl insired b raiteles hrodite<br />

of Knidos and b loatre eastos ourdelles<br />

future wife t was released at brard with who<br />

ourdelle had his first solo ehibition in <br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Galerie Dr. Freer C. Valentien, Stuttgart, 4 July 1996.<br />

Literature:<br />

Catalogue raisonn, ufet, no. 336, which confirms<br />

the limited edition of 10 with a height of 27 cm.<br />

Compare: Musée d'Orsay, Catalogue sommaire<br />

illustré des sculptures, RF2474, p. 55.<br />

€ 40.000 - € 50.000<br />

<br />

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KEES VAN DONGEN<br />

D M C<br />

334<br />

Kees van Dongen,<br />

1877 Delfshaven – 1968 Monte Carlo<br />

BOUQUET DE FLEURS<br />

Öl auf Holz.<br />

30,8 x 27,3 cm.<br />

Links unten signiert.<br />

In vergoldetem barockisierenden Rahmen.<br />

Anbei ein signierter Brief von Jacques Chalom des<br />

Cordes vom Wildenstein Institute, die Aufnahme des<br />

eldes in den in orbereitung befindlichen atalogue<br />

raisonné bestätigt, 12. März 2009.<br />

Eine ovale Komposition aus einer Kugelvase und eine<br />

darin befindlichen in leichter ufsicht betrachteten<br />

Strauß hebt sich vor blauem Grund ab, welcher<br />

viele Blumenstillleben van Dongens hinterfängt. (†)<br />

Provenienz:<br />

Auktion Christie’s, New York, 4. November 1981,<br />

lot 171, von dort an:<br />

Pariser Privatsammlung, im Erbgang an Einlieferer<br />

von:<br />

Auktion Christie‘s, Paris, 20.05.2009, Lot 50.<br />

Dort erworben vom Einlieferer. (12312827) (13)<br />

Kees van Dongen,<br />

1877 Delfshaven – 1968 Monte Carlo<br />

BOUQUET DE FLEURS [BOUQUET OF FLOWERS]<br />

Oil on panel.<br />

30.8 x 27.3 cm.<br />

Signed lower left.<br />

In gilt baroque-style frame.<br />

Accompanied by a signed letter by Jacques Chalom<br />

des ordes fro the ildenstein nstitute confiring<br />

the painting’s inclusion in the forthcoming catalogue<br />

raisonné, dated 12 March 2009. (†)<br />

Provenance:<br />

Auction Christie’s, New York, 4. November 1981,<br />

lot 171. From there:<br />

Private collection, Paris, in inheritance to previous<br />

owner:<br />

Auction Christie’s, Paris, 20.05.2009, Lot 50.<br />

Purchased there from consignor.<br />

€ 70.000 - € 100.000<br />

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EDGAR DEGAS<br />

P <br />

335<br />

Edgar Degas,<br />

1834 Paris – 1917 ebenda<br />

FILLETTE PORTANT DES FLEURS DANS<br />

SON TABLIER<br />

Öl auf Leinwand.<br />

73,3 x 55,7 cm.<br />

Rechts unten Signaturstempel.<br />

reen oo i Kenwood ouse ondon befindet<br />

sich das Gemälde „Miss Murray“, welches zwischen<br />

1825 und 1827 von Thomas Lawrence (1769-1830)<br />

gemalt wurde. Das Gemälde, welches wir in dieser<br />

Auktion anbieten dürfen, ist knapp 35 später entstanden.<br />

Was ist passiert? Das vorliegende Gemälde entstand<br />

in einer Periode, in welcher Degas eine Anzahl<br />

von Gemälden schuf, welche auf bekannten Gemälden<br />

basierten. Solche Werke enstanden vornehmlich<br />

in den 1860er Jahren. So traf Degas zum ersten Mal<br />

auf Edouard Manet (1832-1883), als beide 1860<br />

Kopien nach Diego Velazquezs (1599-1660) „Infanta<br />

Margarita“ radierten. Das hiesige Thema stellt ein<br />

Mädchen in ihrem Tanzkostüm dar (Lawrence portraitierte<br />

seinerzeit Louisa Georgina Murray (1822-1891))<br />

und nahm damit eine Werkgruppe im Schaffen des<br />

Degas vorweg, welche von großer Wichtigkeit werden<br />

sollte. (†)<br />

Provenienz:<br />

Atelier Degas.<br />

Auktion, Galeries Georges Petit, Paris, 1. Auktion,<br />

06.05.1918, Nummer 94.<br />

Max Dearly, Paris.<br />

Sammlung Gutzwiller.<br />

Auktion, Sotheby’s, London, 24.06.1996, Lot 1.<br />

Privatsammlung Schweiz.<br />

Edgar Degas,<br />

1834 Paris – 1917 ibid.<br />

FILETTE PORTANT DES FLEURS DANS<br />

SON TABLIER<br />

Oil on canvas.<br />

73.3 x 55.7 cm.<br />

Signature stamp lower right. (†)<br />

Provenance:<br />

Atelier Degas.<br />

Auction, Georges Petit Galleries, Paris, 1st auction,<br />

06.05. 918, no. 94.<br />

Max Dearly, Paris.<br />

Collection Gutzwiller.<br />

Auction, Sotheby’s, London, 24.06.1996, lot 1.<br />

Private collection, Switzerland.<br />

Exhibition:<br />

Paris, Schmit Gallery, Degas, 1975, p. 9, no. 4<br />

with colour illustration in exhibition catalogue.<br />

Literature:<br />

Paul-Andrè Lemoisne, Degas et son œuvre, Paris,<br />

1946, vol. II, p. 42, no. 81 with ill.<br />

Jacques Lassaigne & Fiorella Minervino, Degas Paris,<br />

1990, p. 88, no. 52 with ill.<br />

€ 420.000 - € 500.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausgestellt:<br />

Paris, Galerie Schmit, Degas, 1975, S. 9, Nr. 4 mit<br />

Farbabbildung im Ausstellungskatalog.<br />

Literatur:<br />

Paul-Andrè Lemoisne, Degas et son œuvre, Paris<br />

1946, Bd. II, S. 42, Nr. 81 mit Abb.<br />

Jacques Lassaigne & Fiorella Minervino, Degas Paris,<br />

1990, S. 88, Nr. 52 mit Abb. (12312810) (13)<br />

<br />

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PIERRE-AUGUSTE RENOIR<br />

C<br />

336<br />

Pierre-Auguste Renoir,<br />

1841 Limoges – 1919 Cagnes<br />

Bedeutender Maler der französischen klassischen<br />

<strong>Modern</strong>e.<br />

PORTRAIT DE FEMME, UM 1905<br />

Öl auf Leinwand.<br />

42 x 49 cm.<br />

Links unten signiert „Renoir“.<br />

In barockisierendem Rahmen mit weißer Innenleiste.<br />

Das vorliegende Gemälde ist entstanden noch bevor<br />

Renoir aufgrund seiner rheumatoiden <strong>Art</strong>hritis 1907<br />

nach Les Collettes zog, einem Landhaus mit großem<br />

Garten in Cagnes-sur-Mer bei Nizza. In der Zeit um<br />

1905 entstanden einige Portraits meist seiner Kinder<br />

und von Frauen, welche in geschwungenem Duktus<br />

mit locker verteilten sanften Farben oft als Brustportrait<br />

festgehalten wurden. (†)<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende Privatsammlung, Schweiz.<br />

Anmerkung:<br />

Im gleichen Jahr wie das von uns angebotene Gemälde,<br />

entstand das etwas größere Werk „Claude<br />

Renoir jouant“, welches Renoirs dritten Sohn und<br />

späteren Kameramann Claude „Coco“ Renoir (1913-<br />

1993) darstellt, sich heute im Musée de l’Orangerie<br />

aris befindet und kompositionell im inblick mit<br />

Wendung der erson und ildächenaufteilung mit<br />

unserem ild aufweist.<br />

Literatur:<br />

Abgebildet, betitelt und zeitlich eingeordnet in:<br />

Guy-Patrice und Michel Dauberville, Renoir, Catalogue<br />

Raisonné des Tableaux, Pastels, Desssins et<br />

Aquarelles 1903-1910, Bd. 4, Nr. 3305.<br />

Archive photographique Bernheim-Jeune.<br />

(12312823) (13)<br />

Pierre-Auguste Renoir,<br />

1841 Limoges –- 1919 Cagnes<br />

Important painter of the French classical<br />

modernism.<br />

PORTRAIT DE FEMME, CA. 1905<br />

Oil on canvas.<br />

42 x 49 cm.<br />

Signed “Renoir” lower left.<br />

In Baroque-style frame with white inside strip. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Switzerland.<br />

Notes:<br />

n the same year of the creation of the painting on<br />

offer for sale in this lot a slightly larger work titled<br />

“Claude Renoir jouant”, which depicts Renoir’s third<br />

son and later cameraman Claude “Coco” Renoir<br />

(1913-1993), today held at the Musée de l’Orangerie<br />

aris. ts composition with the turning of the person<br />

and proportioning is similar to our painting.<br />

Literature:<br />

he painting on offer for sale in this lot is depicted,<br />

titled and dated in: Guy-Patrice and Michel Dauberville,<br />

Renoir, Catalogue raisonné des Tableaux, Pastels,<br />

Dessins et Aquarelles 1903-1910, vol. 4, no.<br />

3305.<br />

Archive photographique Bernheim-Jeune.<br />

€ 350.000 - € 450.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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GEORGES BRAQUE<br />

A P<br />

337<br />

Georges Braque,<br />

1882 Argenteuil – 1963 Paris<br />

FRUITS, CRUCHE ET PIPE<br />

Öl auf Holz.<br />

42,5 x 59,5 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

Georges Braque war Erfolg beschienen, wenn auch<br />

verspätet. Nach dem ersten Weltkrieg erholte er sich<br />

von einer Kopfverletzung und nahm 1917 die Malerei<br />

wieder auf. In den 1920er Jahren entstanden zahlreiche<br />

Stillleben des produktiven Malers. Er verband<br />

die französische Nature Morte-Tradition mit der neu<br />

erworbenen Bildsprache des Kubismus. So geschehen<br />

auch hier in diesem Stillleben, welches von den<br />

großen Formen und der Komposition der Konturen<br />

lebt. Eine stilisierte Tischplatte bietet Platz für einen<br />

Krug, einen Apfel, Trauben und eine Pfeife. (†)<br />

Provenienz:<br />

Mr. & Mrs. Cummins, Catherwood, Byn Mawr, Pennsylvania<br />

(gekauft 1963).<br />

Galerie D. Benador, Genf.<br />

Europäische Privatsammlung.<br />

Christie's, London, 25.06.2008, Lot 469.<br />

Ausgestellt:<br />

Paris, Galerie Charpentier, Nature Mortes Françaises,<br />

1951.<br />

Philadelphia, Philadelphia Museum of <strong>Art</strong>, Philadelphia<br />

Collects 20th Century, 1963, abgebildet im Ausstellungskatalog.<br />

Literatur:<br />

George Isarlov, Catalogue des œuvres de Georges<br />

Braque, Paris 1932, Nr. 349.<br />

John Russel, Braque, London 1959, Nr. 34, Abb. S. 123.<br />

Galerie Maeght, Hrsg., Catalogue de l’œuvre de George<br />

Braque, Peintures 1924-1927, Paris 1968, Abb. S. 14.<br />

Massimo Carrà, Tout l’œuvre peint de Braque, 1908-<br />

1929, Paris 1973, Nr. 217, Abb. S. 96. (1231285) (13)<br />

<br />

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EDGAR DEGAS<br />

P <br />

338<br />

Georges Braque,<br />

1882 Argenteuil – 1963 Paris<br />

FRUITS, CRUCHE ET PIPE<br />

Oil on panel.<br />

42.5 x 59.5 cm.<br />

Signed lower right.<br />

Georges Braque was successful, if a little delayed.<br />

After WWI he recovered from a head injury and took<br />

up painting again in 1917. The productive painter<br />

created numerous still lifes in the 1920s. He combined<br />

French nature morte traditions with his newly<br />

acquired imagery of cubism. This is also the case in<br />

this still life, which draws on large shapes and the<br />

composition of contours. The depiction shows a jug,<br />

an apple, grapes and a pipe are placed on a stylized<br />

tabletop. (†)<br />

Provenance:<br />

Mr. & Mrs. Cummins, Catherwood, Byn Mawr,<br />

Pennsylvania (purchased 1963)<br />

Galerie D. Benador, Geneva.<br />

European private collection.<br />

Christie’s, London, 25.06.2008, lot 469.<br />

Exhibitions:<br />

Paris, Galerie Charpentier, Nature Mortes Françaises,<br />

1951.<br />

Philadelphia, Philadelphia Museum of <strong>Art</strong>, Philadelphia<br />

Collects 20th Century, 1963, illustrated in exhibition<br />

catalogue.<br />

Literature:<br />

George Isarlov, Catalogue des œuvres de Georges<br />

Braque, Paris 1932, no. 349.<br />

John Russel, Braque, London, 1959, no. 34, ill. p. 123.<br />

Galerie Maeght (ed.), Catalogue de l’œeuvre de<br />

George Braque, Peintures 1924-1927, Paris 1968, ill.<br />

p. 14.<br />

Massimo Carrà, Tout l’œuvre peint de Braque, 1908-<br />

1929, Paris 1973, no. 217, ill. p. 96.<br />

€ 140.000 - € 180.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Edgar Degas,<br />

1834 Paris – 1917 ebenda<br />

DANSEUSE VUE DE DOS<br />

sowie<br />

DANSEUSE SALLIANT<br />

Kohle und Gouache auf Papier.<br />

30,5 x 22,5 cm und 31,7 x 22,8 cm.<br />

Unten links jeweils mit Signaturstempel.<br />

Die Echtheit der Werke wurde von der Galerie Brame<br />

& Lorenceau bestätigt.<br />

Einmal in der Vorder-, einmal in der Rückenansicht<br />

eigt egas eine nerin in otte utus usamengefasst.<br />

Die seit den 1870er Jahren werkbestimmenden<br />

Tänzerinnen, stellte Degas immer wieder<br />

dar, ob in Gemälden oder wie hier in Zeichnungen in<br />

denen er gern eine Mischtechnik aus Bleistift, Kreide,<br />

Kohle, Pastellstiften und verdünnter Ölfarbe teils auf<br />

gefärbtem Papier verwandte. Solche Zeichnungen<br />

sind natürlich als Werke als solche zu sehen. Aber<br />

auch ihr vorbereitender Charakter sowohl für Gemälde<br />

als auch Skulpturen ist unübersehbar. (†)<br />

Provenienz:<br />

Aus dem Nachlass des Künstlers, von dort:<br />

Auktion Galeries Georges Petit, Atelier Edgar Degas,<br />

3. Auktion, 7. - 9. April, 1919, lot 137 und 121. Dort<br />

erworben von:<br />

Sammlung Bourgeat, Frankreich.<br />

Privatsammlung, New York.<br />

Privat, Genf. Dort erworben am 23. Mai 2003 von<br />

Sammlung Joe R. & Teresa L. Long.<br />

(12312811) (13)<br />

Edgar Degas,<br />

1834 Paris – 1917 ibid.<br />

DANSEUSE VUE DE DOS<br />

and<br />

DANSEUSE SALLIANT<br />

Charcoal and gouache on paper.<br />

30,5 x 22,5 cm and 31,7 x 22,8 cm.<br />

Signature stamp lower left each.<br />

uthenticit of the artwors was confired b the<br />

gallery Galerie Brame & Lorenceau. (†)<br />

Provenance:<br />

From the artist’s estate. From there:<br />

Auction Galleries Georges Petit, Atelier Edgar Degas,<br />

3rd auction, 7. - 9. April, 1919, lot 137 und 121. Purchased<br />

there from:<br />

Collection Bourgeat, France.<br />

Private collection, New York.<br />

Private, Geneva. Purchased there on 23 Mai 2003<br />

from:<br />

Collection Joe R. & Teresa L. Long<br />

€ 280.000 - € 350.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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EUGÈNE BOUDIN<br />

D<br />

339<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

Eugène Boudin gilt als einer der bedeutenden Vorläufer<br />

des Impressionismus. Zehnjährig zog Boudin<br />

mit seiner Familie nach Le Havre, wo er später Maler<br />

wie Constant Troyon (1810-1865), Jean François<br />

Millet (1814-1875) und Eugène Isabey (1804-1886)<br />

kennenlernte. Sie ermutigten ihn sich als Maler selbst<br />

zu verwirklichen, worauf er 22-jährig sein Ladengeschäft<br />

aufgab und sich ausschließlich als erfolgreicher<br />

Maler betätigte. 1851 studierte er in Paris, bevor er<br />

mehrere Studienreisen in Europa unternahm. Zu seinen<br />

Malerkollegen und Freunden gehörten Gustave<br />

Courbet (1819-1877) und Claude Monet (1840-1926).<br />

DER HAFEN VON LE HAVRE<br />

Öl auf Holz.<br />

52 x 66 cm.<br />

Links unten signiert „Eugene Boudin. 87“ (der<br />

Vorname etwas undeutlich). Verso alter beriebener<br />

Aufkleber.<br />

Die frühe Phase des Impressionismus kommt auch<br />

im vorliegenden Bild zum Ausdruck: Das Gemälde<br />

bietet den Blick auf einen nach hinten sich verjüngenden<br />

breiten Kanal, an dessen seitlichen Ufern Yachten<br />

und Segelschiffe anliegen. Zwischen den Masten<br />

scheinen die Fassaden der Ufergebäude durch. Im<br />

Hintergrund ein größeres Lagerhaus mit Satteldach.<br />

Die leicht trübe morgendliche Wolkenstimmung hat<br />

der Maler geschickt farblich belebt durch ein links anliegendes<br />

Mastschiff mit Kamin sowie ein weiteres<br />

kleineres Schiff rechts, weiter hinten in stärkeren Rot-<br />

Schwarz-Tönen. Ein typisches Merkmal der Maltechnik<br />

Boudins ist die Tatsache, dass die Weißfarbe als<br />

letzte Höhung in den einzelnen Partien des Gemäldes<br />

aufgesetzt ist, deutlich sichtbar etwa an den<br />

inselstrichen der schiernden asseroberche<br />

noch deutlicher an den weißen Vordersegeln der<br />

rechten acht oder de weien ichtec unter de<br />

rot-schwarzen Kamin links im Bild. Das Gemälde ist<br />

im Werkverzeichnis noch nicht aufgenommen.<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

THE HARBOUR OF LE HAVRE<br />

Oil on panel.<br />

52 x 66 cm.<br />

igned ugene oudin the first nae slightl<br />

blurred) lower left. Old rubbed label on the reverse.<br />

Eugène Boudin is regarded as one of the most important<br />

pioneers of Impressionism. The painting has not<br />

yet been included in the catalogue raisonné.<br />

Literature:<br />

Rolf Busch, Günter Speckmann, Euène Boudin.<br />

1824 - 1898, exhibition catalogue of Kunsthalle Bremen<br />

1979.<br />

Jens Rosteck, “Himmelskönig, Strandpoet – Wie Eugène<br />

Boudin in seinen Seestücken die Anfänge des<br />

Badetourismus in der Normandie festhielt" in: Mare<br />

no. 98, June 2013.<br />

Inventory catalogue of the collection of the Musee<br />

Eugne oudin, oneur.<br />

€ 40.000 - € 60.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Rolf Busch, Günter Speckmann, Eugène Boudin.<br />

1824-1898, Ausstellungskatalog der Kunsthalle<br />

Bremen 1979.<br />

Jens Rosteck, Himmelskönig, Strandpoet – Wie<br />

Eugène Boudin in seinen Seestücken die Anfänge<br />

des Badetourismus in der Normandie festhielt, in:<br />

Mare Nr. 98, Juni 2013.<br />

Bestandskatalog der Sammlung im Musee Eugène<br />

oudin, oneur. (1221411) (11)<br />

<br />

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ALBERT MARQUET<br />

P<br />

340<br />

Albert Marquet,<br />

1875 Bordeaux – 1947 Paris<br />

LA SEINE À SAMOIS<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

27 x 35 cm.<br />

Links unten, partiell vom Rahmen verdeckte Signatur.<br />

In vergoldetem barockisierenden Rahmen mit textiler<br />

Innenleiste.<br />

Beigegeben in Kopie ein Zertifikat des Comité<br />

Wildenstein.<br />

Sommerliche Ansicht der Gemeinde Samois sur Seine<br />

über den Fluss hinweg. Die untere Bildhälfte ist<br />

gan der eine gewidet in welche sich irrend<br />

die Bäume, die Wolken und die am Fluss stehenden<br />

Häuser des Wohnortes von Victor Hugo spiegeln,<br />

welcher sich etwa 60 Kilometer südlich von Paris befindet<br />

est <br />

Albert Marquet,<br />

1875 Bordeaux – 1947 Paris<br />

LA SEINE À SAMOIS<br />

[THE RIVER SEINE NEAR SAMOIS]<br />

Oil on canvas. Relined.<br />

27 x 35 cm.<br />

Signature lower left, partially covered by frame.<br />

n gilt barouestle frae with tetile inside rofile<br />

ccoanied b a co of a certificated b oit<br />

ildenstein <br />

Provenance:<br />

Galerie Motte, Geneva and Paris.<br />

Chaville Enchères, Chaville, 17 February 2019.<br />

€ 40.000 - € 60.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Galerie Motte Genève et Paris.<br />

Chaville Enchères, Chaville, 17. Februar 2019.<br />

(12312820) (13)<br />

<br />

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FRITZ KLIMSCH<br />

M <br />

<br />

Fritz Klimsch,<br />

1870 Frankfurt am Main – 1960 Freiburg i. Br.<br />

STEHENDER WEIBLICHER AKT<br />

Bronzeplastik.<br />

50,9 x 17.2 x 12 cm.<br />

uf der tandche rechts hinten signiert F<br />

K ücwrtig a linthenrand ieer<br />

steel K <br />

aheu rechtecige tandche it stehende weib<br />

liche t die nde hinter de Kof über das aar<br />

greifend usaengeführt ewegte berche it<br />

teils aufgelichteter atina<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Auktion Lempertz, Köln, Auktion 763, 21. November<br />

1998, Lot 702. (1220169) (13)<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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ALBERT MARQUET<br />

P<br />

342<br />

Albert Marquet,<br />

1875 Bordeaux – 1947 Paris<br />

AVENUE DE VERSAILLES, 1904<br />

Öl auf Leinwand.<br />

65 x 81 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

Dieses Werk ist im Wildenstein Institute unter der<br />

Referenznummer „95.06.06/4285/1750“ verzeichnet.<br />

eigegeben ein ertifiat des ildenstein nstitutes<br />

vom 6. Juni 1995 in Kopie.<br />

Das Gemälde zeigt einen Straßenzug in Versailles.<br />

Das Werk ist vorwiegend in Ockertönen gehalten, die<br />

Bäume und Passanten auf der Straße schemenhaft<br />

angedeutet. Die hellen Häuserfassaden sowie die<br />

Baumreihen bilden eine Achse, die den Blick des Betrachters<br />

in die Ferne lenkt.<br />

Der französische Landschaftsmaler Albert Marquet<br />

nahm 1905 mit seinen Freunden Henri Matisse<br />

(1869-1954) und André Derain (1880-1954) an einer<br />

Ausstellung der „Fauves“ teil. Sein zentrales Thema<br />

ist der Zusammenhang von Farbigkeit und Licht sowie<br />

der inuss on icht auf Farbe lie er sich<br />

bei La Frette an der Seine permanent nieder. Aus<br />

dieser letzten Schaffenszeit stammt auch das vorliegende<br />

Gemälde. (†)<br />

Literatur:<br />

Wird in das in orbereitung befindliche W von<br />

Jean-Claude Martinet, Wildenstein nstitute aufgenommen.<br />

Ausstellungskatalog Maruet, ues de aris et de<br />

lle de France, Muse Carnavalet, 20 octobre 2004<br />

- 23 anvier 200.<br />

F. Jourdain, Maruet, aris 199, S. 10 (s/w Abbildung).<br />

Albert Marquet,<br />

1875 Bordeaux – 1947 Paris<br />

AVENUE DE VERSAILLES, 1904<br />

Oil on canvas.<br />

65 x 81 cm.<br />

Signed lower right.<br />

This painting is listed with reference number “95.06.06<br />

/4285/1750” at the Wildenstein Institute. Accompanied<br />

b a co of certificate b the ildenstein nstitute<br />

dated 6 June 1995. (†)<br />

Literature:<br />

Will be included in the forthcoming catalogue raisonn<br />

by Jean-Claude Martinet, Wildenstein nstitute.<br />

Exhibition catalouge Maruet. ues de aris et de<br />

lle de France, Muse Carnavalet, 20 ctober 2004<br />

- 23 January 200.<br />

F. Jourdain, Maruet, aris 199, p. 10 (bw-ill.).<br />

Exhibitions<br />

aris, Maison de la ense franaise, 22 ctober -<br />

14 ecember 193, Maruet (no. 8).<br />

amburg, Kunstverein, 14 ovember 1964 -<br />

10 January 196, Albert Maruet (no. 11, ill. p.12,<br />

dated 1904).<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen<br />

aris, Maisson de la ense franaise, 22. ktober<br />

- 14. ezember 193, Maruet (r. 8).<br />

amburg, Kunstverein, 14. ovember 1964 - 10. Januar<br />

196, Albert Maruet (r 11, Abb. S.12, datiert<br />

1904). (12312819) (10)<br />

<br />

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EUGÈNE BOUDIN<br />

D<br />

343<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

Eugène Boudin gilt als einer der bedeutenden Vorläufer<br />

des Impressionismus. Zehnjährig zog Boudin<br />

mit seiner Familie nach Le Havre, wo er später Maler<br />

wie Constant Troyon (1810-1865), Jean François Millet<br />

(1814-1875) und Eugène Isabey (1804-1886) kennenlernte.<br />

Sie ermutigten ihn sich als Maler selbst zu<br />

verwirklichen, worauf er 22-jährig sein Ladengeschäft<br />

aufgab und sich ausschließlich als erfolgreicher Maler<br />

betätigte. 1851 studierte er in Paris, bevor er mehrere<br />

Studienreisen in Europa unternahm. Zu seinen<br />

Malerkollegen und Freunden gehörten Gustave Courbet<br />

(1819-1877) und Claude Monet (1840-1926).<br />

WÄSCHERINNEN AM UFER DER TOUQUES,<br />

UM 1885-1890<br />

Öl auf Holz.<br />

22 x 33 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

entru des ildes iet ruhig die ouues deren<br />

Ufer beinahe an einen Meeresstrand erinnern. Das<br />

gegenüberliegende Ufer ist in der Ferne zu erahnen,<br />

wo sich der Flusslauf verliert. Die Figuren, Frauen,<br />

die mit dem Waschen der Wäsche beschäftigt sind,<br />

stehen im Vordergrund der Komposition. In Rückenansicht<br />

dargestellt führen sie den Betrachter in das<br />

Bild ein. Hier verweilt der Blick des Betrachters zuerst,<br />

bevor er in die Tiefe geleitet wird. Die farbliche<br />

Abstufung der Bildkomposition unterstützt diese Tiefenwirkung<br />

zusätzlich. Die chromatische Harmonie<br />

wird von verwaschenen Blau-und Ockertönen dominiert.<br />

Die starken Lokalfarben im Vordergrund beleben<br />

die Palette. (†)<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

WASHER WOMEN ON THE BANKS<br />

OF THE RIVER TOUQUES,<br />

CA. 1885 - 1890<br />

Oil on panel.<br />

22 x 33 cm.<br />

Signed lower right.<br />

he waters of the ouues run call at the centre of<br />

the painting and its banks are almost evoking a<br />

beach. The opposite banks can vaguely be made out<br />

in the distance where the river course looses itself.<br />

The women are busy washing the laundry and are<br />

standing in the foreground of the composition. The<br />

effect of deth is created b figures leading into the<br />

background as well as the painting's colour gradation.<br />

The chromatic harmony is dominated by shades<br />

of faded blue and ochre while the strong local colours<br />

in the foreground liven up the colour palette. (†)<br />

Literature:<br />

Illustrated in Robert Schmit, Eugène Boudin, Paris<br />

1973, vol. III.<br />

€ 110.000 - € 130.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Abgebildet in Robert Schmit, Eugène Boudin, Paris<br />

1973, Band III. (1231281) (10)<br />

<br />

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GUSTAVE COURBET<br />

O T P<br />

344<br />

Gustave Courbet,<br />

1819 Ornans – 1877 La Tour de Peilz<br />

LA CLAIRIÈRE<br />

Öl auf Leinwand. Doubliert.<br />

43 x 64 cm.<br />

Links unten signiert „G. Courbet“.<br />

In vergoldetem, ornamental verziertem Rahmen.<br />

Laut Christie’s Katalog 2017 wurde dieses Gemälde<br />

bereits 2007 von Jean-Jacques Fernier und Sarah<br />

Faunce gesehen und authentifiiert<br />

Unter den Landschaftsbildern Courbets, welche nicht<br />

selten dunkel ausfallen, sticht diese „Lichtung“ angenehm<br />

hervor. Von rechts her wird der Blick des Betrachters<br />

an einem in hellem Grün erstrahlenden<br />

Baum auf eine Wiese geführt, an dessen schattigem<br />

Rand ein Schäfer Schutz vor der Sonne sucht. Auch<br />

dessen Schafe suchen die direkte Sonne zu meiden.<br />

Durch diese argumentative Auseinandersetzung mit<br />

der Witterung positiviert Courbet in diesem Bild geschickt<br />

die verschatteten Partien und vermittelt so in<br />

impressionistischem Pinselduktus ein Wohlbehagen.<br />

Provenienz:<br />

Auktion Christie’s, 13. Juli 2017, Lot 83, GBP 84.500<br />

Kaufpreis.<br />

Auktion Sotheby’s, New York, 23. Oktober 2007,<br />

Lot 147. (1230241) (13)<br />

Gustave Courbet,<br />

1819 Ornans – 1877 La Tour de Peilz<br />

LA CLAIRIÈRE<br />

Oil on canvas. Relined.<br />

43 x 64 cm.<br />

Signed “G. Courbet” lower left.<br />

In gilt ornamental decorated frame.<br />

According to Christie’s catalogue 2017 the painting<br />

was examined and authenticated by Jean-Jacques<br />

Fernier and Sarah Faunce in 2007.<br />

Within the oeuvre of landscape paintings by Courbet,<br />

which tend to be quite dark, this painting of a “clearing”<br />

stands out pleasantly.<br />

Provenance:<br />

Auction Christie’s, 13 July 2017, lot 83, GBP 84.500<br />

purchase price.<br />

Auction Sotheby’s, New York, 23 October 2007,<br />

lot 147.<br />

€ 60.000 - € 80.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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BLANCHE HOSCHEDÉ-MONET<br />

P G<br />

345<br />

Blanche Hoschedé-Monet,<br />

1865 Paris – 1947 Giverny<br />

Die Malerin war Stieftochter und gleichzeitig Schwiegertochter<br />

von Claude Monet und stark von diesem<br />

beeinusst<br />

LE PUJOLS<br />

l auf einwand<br />

c<br />

Links unten signiert „Blanche Hoschede“,<br />

erso auf olleiste betitelt<br />

n ergoldete runrahen<br />

Impressionistische Landschaftsdarstellung mit hintereinander<br />

ansteigenden Hügeln und Feldern in vielen<br />

differenzierten weichen Grün-, Beige- und Violetttönen,<br />

dazwischen, fast versteckt liegend, ein Dorf<br />

mit leuchtend kaminroten Dächern und einer großen<br />

asilia it hohen üren arüber der soerlich<br />

helle blaue iel it wenigen weien olen<br />

Qualitätvolle Malerei, die besonders die Beobachtungsgabe<br />

der Künstlerin mit gekonnter Perspektive<br />

und onalitt herausstellt<br />

Blanche Hoschedé-Monet,<br />

1865 Paris – 1947 Giverny<br />

The painter is the stepdaughter and also daughterinlaw<br />

of laude onet and was heail inuenced<br />

b hi<br />

LE PUJOLS<br />

il on canas<br />

c<br />

Signed “Blanche Hoschede” lower left, titled stretcher<br />

on the reerse<br />

n agnificent gilt frae<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Anmerkung:<br />

Le Pujols ist eine französische Gemeinde in der Region<br />

Okzitanien, südöstlich von Pamiers. Verso die Kopie<br />

eines Briefes mit Verweis auf den Ort der Darstellung,<br />

auf die Schwester der Künstlerin und die Auffindung<br />

des Gemäldes. (1230083) (18)<br />

<br />

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EUGÈNE BOUDIN<br />

D<br />

346<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

Eugène Boudin gilt als einer der bedeutenden Vorläufer<br />

des Impressionismus. Zehnjährig zog Boudin<br />

mit seiner Familie nach Le Havre, wo er später Maler<br />

wie Constant Troyon (1810-1865), Jean François<br />

Millet (1814-1875) und Eugène Isabey (1804-1886)<br />

kennenlernte. Sie ermutigten ihn sich als Maler selbst<br />

zu verwirklichen, worauf er 22-jährig sein Ladengeschäft<br />

aufgab und sich ausschließlich als erfolgreicher<br />

Maler betätigte. 1851 studierte er in Paris, bevor er<br />

mehrere Studienreisen in Europa unternahm. Zu seinen<br />

Malerkollegen und Freunden gehörten Gustave<br />

Courbet (1819-1877) und Claude Monet (1840-1926).<br />

LE VIEUX PORT DE TOUQUES, 1890<br />

Öl auf Leinwand.<br />

45 x 65 cm.<br />

Links unten signiert.<br />

In barockisierendem Rahmen.<br />

Keilförmig schiebt sich ein Fluss in die Landschaft und<br />

legt somit das linke Ufer in Form einer saftigen grünen<br />

Wiese frei. Der Hintergrund sonnenbeschienen mit einem<br />

kleinen Dorf mit zwei Kirchtürmen, welches sich<br />

in de ruhigen edoch ieenden ewsser siegelt<br />

(†)<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

LE VIEUX PORT DE TOUQUES, 1890<br />

Oil on canvas.<br />

45 x 65 cm.<br />

Signed lower left.<br />

In Baroque-style frame.<br />

Like a wedge, a river is painted into the landscape<br />

revealing a lush green meadow on the left banks.<br />

The sunlit background depicts a small village with<br />

two church towers reected in call owing water<br />

(†)<br />

Literature:<br />

Robert Schmit, Eugène Boudin, Paris 1973,vol. III,<br />

No. 2702.<br />

€ 140.000 - € 180.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Robert Schmit, Eugène Boudin, Paris 1973, Volume<br />

III, Nr. 2702. (1231283) (13)<br />

<br />

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EUGÈNE BOUDIN<br />

D<br />

347<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

Eugène Boudin gilt als einer der bedeutenden Vorläufer<br />

des Impressionismus. Zehnjährig zog Boudin<br />

mit seiner Familie nach Le Havre, wo er später Maler<br />

wie Constant Troyon (1810-1865), Jean François Millet<br />

(1814-1875) und Eugène Isabey (1804-1886) kennenlernte.<br />

Sie ermutigten ihn sich als Maler selbst zu<br />

verwirklichen, worauf er 22-jährig sein Ladengeschäft<br />

aufgab und sich ausschließlich als erfolgreicher Maler<br />

betätigte. 1851 studierte er in Paris, bevor er mehrere<br />

Studienreisen in Europa unternahm. Zu seinen Malerkollegen<br />

und Freunden gehörten Gustave Courbet<br />

(1819-1877) und Claude Monet (1840-1926).<br />

CHAUDEBEC-EN-CAUX, BATEAUX SUR LA SEINE<br />

Öl auf Leinwand.<br />

51,1 x 74,9 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „E. Boudin 89“.<br />

In vergoldetem stuckierten Rahmen.<br />

Bereits im zarten Alter von zehn Jahren arbeitete der<br />

ohn eines afenaitns in oneur als chiffsunge.<br />

So arbeitete er mit seinem Vater zusammen in<br />

der Normandie – auf einer Fähre verkehrend zwischen<br />

oneur und e are wo sein ater ein ahengeschäft<br />

eröffnet hatte. Auch Boudin stieg später ins<br />

Rahmengeschäft ein – bei ihm kauften etablierte<br />

Künstler wie der Gründer der Schule von Barbizon<br />

Jean-Francois Millet, welcher Boudin ermunterte zu<br />

malen. Nachdem er in seinen frühen 20er-Jahren angefangen<br />

hatte, zu malen, wurde er 1850 von seiner<br />

Heimatstadt mit einem Stipendium bedacht, weshalb<br />

er nach Paris zog, um an Vorbildern im Louvre zu lernen<br />

besonderen inuss übten die iederlndischen<br />

Meister des 17. Jahrhunderts, aber auch der Zeitgenosse<br />

Johan Barthold Jongkind (1819 - 1991) auf ihn<br />

aus. Später spezialisierte er sich jedoch vollends auf<br />

die See und wurde deshalb sogar von Charles Baudelaire<br />

(1821 - 1867) gerühmt für ein Werk, welches<br />

er 1859 ausgestellt hatte. Boudin skizzierte en plein<br />

air, führte dann jedoch seine fertigen Gemälde in<br />

seinem Atelier in Paris aus, wo er die Wintermonate<br />

erbrachte oudin wiederu beeinusste andere<br />

Künstler, wie Claude Monet (1840 - 1926), welcher mit<br />

ihm arbeitete und von Boudin zur Plein air-Malerei<br />

bewogen wurde.<br />

1889 erhielt Boudin die Goldmedaille auf der Exposition<br />

Universelle in Paris und malte in demselben Jahr<br />

dieses wunderbare Bild „Caudebec-en-Caux, Bateaux<br />

sur la Seine“, eine für Boudin ruhige Stimmung<br />

mit diffusem, den Hintergrund abschließendem Licht<br />

und sommerlichen Spiegelungen in hellen, im Vordergrund<br />

kontrastreich eingesetzten Farben. (†)<br />

Provenienz:<br />

Dr. Charles Abadie, Paris (seit 1899).<br />

Auktion Hôtel Drouot, Paris, 25.04.1903, Lot 4.<br />

Auktion Hôtel Drouot, Paris, 19.06.1931, Lot 4.<br />

Yvonne Coty, Paris.<br />

Yves Michel Coty, Virginia (als Erbschaft der oben<br />

Genannten).<br />

Privatsammlung (per Erbschaft des Obengenannten,<br />

1974).<br />

Addison Associates Fine <strong>Art</strong>s, San Francisco (seit<br />

2002).<br />

Montgomery Gallery, San Francisco (seit 2004).<br />

Ausstellungen:<br />

Paris, L’Ecole des Beaux-<strong>Art</strong>s, Exposition des œuvres<br />

d’Eugene Boudin, Januar 1899, Nr. 330 (betitelt: Le<br />

quai de Caudebec, effet du matin).<br />

Literatur:<br />

Robert Schmit, Eugène Boudin, 1824 - 1898, Bd. III,<br />

Paris 1973, Nr. 2584 (abgebildet S. 16). (1231282)<br />

(13)<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

CHAUDEBEC-EN-CAUX, BATEAUX SUR LA SEINE<br />

[BOAT ON THE RIVER SEINE]<br />

Oil on canvas.<br />

51.1 x 74.9 cm.<br />

Signed and dated “E. Boudin 89” lower right.<br />

In gilt stuccoed frame. (†)<br />

Provenance:<br />

Dr. Charles Abadie, Paris (since 1899).<br />

Auction Hôtel Drouot, Paris, 25.04.1903, lot 4.<br />

Auction Hôtel Drouot, Paris, 19.06.1931, lot 4.<br />

Yvonne Coty, Paris.<br />

Yves Michel Coty, Virginia (inherited by the above).<br />

Private collection (inherited by the above, 1974).<br />

Addison Associates Fine <strong>Art</strong>s, San Francisco<br />

(since 2002).<br />

Montgomery Gallery, San Francisco (since 2004).<br />

Exhibitions:<br />

Paris, L’Ecole des Beaux-<strong>Art</strong>s, Exposition des œuvres<br />

d’Eugène Boudin, January 1899, no. 330 (titled: Le<br />

quai de Caudebec, effet du matin).<br />

Literature:<br />

Robert Schmit, Eugène Boudin, 1824 - 1898, vol. III,<br />

Paris 1973, no. 2584 (ill. p. 16).<br />

€ 150.000 - € 180.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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CAMILLE JEAN-BAPTISTE<br />

COROT<br />

P <br />

348<br />

Camille Jean-Baptiste Corot,<br />

1796 Paris – 1875 ebenda<br />

UNE VILLE AU BORD DE LA MER (BRETAGNE)<br />

Öl auf Holz.<br />

27 x 43,2 cm.<br />

Links unten signiert „COROT“.<br />

Beigegeben Expertise von René Millet, 6. Mai 2019.<br />

Auch wenn der dargestellte Ort nicht eindeutig als La<br />

ochelle identifiiert werden ann liegt doch die ermutung<br />

nahe, dass es dieser Ort ist, welchen Corot<br />

in den erahren hufig darstellte orot lag die<br />

Natur und so stellte er auch Städte nicht als Vedute<br />

dar, sondern – wie in diesem Fall – als Staffage innerhalb<br />

einer von der Natur gekennzeichneten Landschaft,<br />

welche sich auch farblich kaum von dem felsigen<br />

Vordergrund abhebt. Direkt wird die Aufmerksamkeit<br />

des Betrachters jedoch auf den Fischer mit seiner<br />

roten Kopfbedeckung gelenkt, welcher im Œuvre Corots<br />

ungefähr 40 Mal erscheint und durch seine reine<br />

Farbwirkung die Tonalität der restlichen Darstellung<br />

gleichsam bestätigt. (†)<br />

Provenienz:<br />

M. Coquelin (wohl Constant Benoît Coquelin,<br />

1841-1909), Paris. Von dort:<br />

Auktion Galerie Georges Petit, Paris, 27.05.1893,<br />

Lot 19 (dort betitelt als La Rochelle).<br />

Denis Galet, Amiens. Von dort:<br />

Hôtel Drouot, Paris, 20.04.1896, Lot 8 (auch als La<br />

Rochelle).<br />

<strong>Art</strong>hur Tooth & Sons, Ltd., London.<br />

Camille Jean-Baptiste Corot,<br />

1796 Paris – 1875 ibid.<br />

UNE VILLE AU BORD DE LA MER (BRETAGNE)<br />

Oil on panel.<br />

27 x 43.2 cm.<br />

Signed “COROT” lower left.<br />

Accompanied by an expert’s report by René Millet,<br />

6 May 2019. (†)<br />

Provenienz:<br />

M. Coquelin (prpbably Constant Benoît Coquelin,<br />

1841-1909), Paris. From there:<br />

Auktion Galerie Georges Petit, Paris, 27.05.1893,<br />

lot 19 (titeled there as La Rochelle).<br />

Denis Galet, Amiens. From there:<br />

Hôtel Drouot, Paris, 20.04.1896, Lot 8 (also as a La<br />

Rochelle).<br />

<strong>Art</strong>hur Tooth & Sons, Ltd., London.<br />

Literature:<br />

A. Robaut, L’Œuvre de Corot, Catalogue raisonné,<br />

Paris 1905, vol II, pp. 254-255, no. 771, illustrated.<br />

€ 150.000 - € 200.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

A. Robaut, L’Œuvre de Corot, Catalogue Raisonné,<br />

Paris, 1905, Bd. II, S. 254-255, Nr. 771, abgebildet.<br />

(1231289) (13)<br />

<br />

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GERHARD MARCKS<br />

<br />

349<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

er Künstler war ein deutscher ildhauer und rafier<br />

r wirte on bis als ehrer a taatlichen<br />

auhaus in eiar n der eit wurden seine<br />

ere in der usstellung ntartete Kunst diffaiert<br />

wurde er an die andesunstschule in aburg<br />

berufen und ab arbeitete er freischaffend r<br />

wurde ielfach geehrt und ausgeeichnet iele seiner<br />

ulturen befinden sich i ffentlichen au ua<br />

in übec aburg Kln ürnberg und iesbaden<br />

F <br />

rone it goldbrauner atina<br />

he c<br />

uf de ocel das ereichen des Künstlers a<br />

hinteren and die elarnuer und der<br />

ieersteel uss arth inteln<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

F<br />

<br />

rone with gold brown atina<br />

eight c<br />

rtists ar on the base liited edition no <br />

along the bac edge and foundr ar uss arth<br />

inteln<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

uf eine fast uadratischen ocel stehend das<br />

unge nacte dchen it lange of dessen nde<br />

sie it ihrer rechten and oberhalb ihrer rechten<br />

rust hlt en rechten Fu hat sie etwas nach orne<br />

gestrect<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

(12201619) (18)<br />

<br />

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MAURICE DE VLAMINCK<br />

P RG<br />

350<br />

Maurice de Vlaminck,<br />

1876 Paris – 1958 Rueil-la-Gadelière<br />

Bedeutender französischer Maler der <strong>Modern</strong>e in<br />

dem Kreis französischer Künstler, der vor allem in<br />

enger Freundschaft mit André Derain (1880 - 1954)<br />

wirkte und die Entstehung des Fauvismus einleitet. Als<br />

Postimpressionist wurde er zeitweise von dem Galeristen<br />

Daniel-Henry Kahnweiler betreut. 1955 Teilnehmer<br />

der documenta 1 in Kassel. 2008 Würdigung<br />

seiner Werke durch eine Ausstellung im Musée du<br />

Luxembourg in Paris.<br />

BOUQUET DE FLEURS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

65 x 49,8 cm.<br />

Rechts unten signiert „Vlaminck“.<br />

In schwarzem Galerierahmen.<br />

Herrlich kontrastreiche Komposition von weißen gestaffelten<br />

Blüten mit partiellem rosa oder gelbem<br />

Schimmer vor taubenblauer Wand in Vase, deren Re-<br />

ee das ei der lüten wiederholen und soit die<br />

Isolation des zentralen Gegenstandes aufbrechen. (†)<br />

Maurice de Vlaminck,<br />

1876 Paris – 1958 Ruell-la-Gadelière<br />

BOUQUET DE FLEURS [BOUQUET OF FLOWERS]<br />

Oil on canvas.<br />

65 x 49.8 cm.<br />

Signed “Vlaminck” lower right.<br />

In a black gallery frame. (†)<br />

Provenance:<br />

Bernheim-Jeune Gallery, Paris.<br />

(probably) Dr. Roudinesco, Paris or Rose collection,<br />

Brussels (after 1933).<br />

Paul Petridès Gallery, Paris.<br />

Private collection, France since 1971, inherited by<br />

consignors from: Auction Christie’s, 18.10.2018, lot<br />

209.<br />

€ 50.000 - € 70.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Galerie Bernheim-Jeune, Paris.<br />

(wohl) Dr. Roudinesco, Paris oder Sammlung Rose,<br />

Brüssel (nach 1933).<br />

Galerie Paul Petridès, Paris.<br />

Privatsammlung Frankreich seit 1971, dort im Erbgang<br />

an Einlieferer von Auktion, Christie’s, 18.10.2018,<br />

Lot 209. (12312829) (13)<br />

<br />

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MAURICE UTRILLO<br />

P D<br />

<br />

Maurice Utrillo,<br />

1883 Paris – 1955 Dax<br />

VASE DE FLEURS<br />

Öl auf Holz.<br />

41 x 33 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

In barockisierendem Goldrahmen.<br />

Utrillo war zwar bekannt für seine in seiner Weißen<br />

Periode entstandenen Montmartre Ansichten, jedoch<br />

ist auch dieses um 1933 enstandene Blumenstillleben<br />

enneichnend für trillo ine ischche ist artiell<br />

belegt mit weißem Tuch und bietet einer blauen<br />

Kugelase alt it ihren darin stehenden die ildche<br />

besielenden rosa lüten in weiterer luen<br />

strau steht hinten in der he eines Fensters durch<br />

welches man schemenhaft eine französische Flagge<br />

erahnen mag. (†)<br />

Maurice Utrillo,<br />

1883 Paris – 1955 Dax<br />

VASE DE FLEURS<br />

il on anel<br />

41 x 33 cm.<br />

Signed lower right.<br />

In gilt baroque-style frame. (†)<br />

Provenance:<br />

Auction Christie’s, New York, 26 February, 1990,<br />

lot 50.<br />

Auction Matsart, Jerusalem, November 28, 2010,<br />

lot 44.<br />

€ 28.000 - € 40.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Auktion Christie’s, New York, 26. Februar 1990,<br />

Lot 50.<br />

Auktion Matsart, Jerusalem, November 28, 2010,<br />

Lot 44. (12312826) (13)<br />

114<br />

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CAMILLE JEAN-BAPTISTE<br />

COROT<br />

P <br />

352<br />

Camille Corot,<br />

1796 Paris – 1875 ebenda<br />

LE MATIN SOUS LES ARBRES<br />

Öl auf Leinwand.<br />

55,5 x 42 cm.<br />

Rechts unten Vente Corot Stempel (Lugt 461).<br />

Das hier angebotene Gemälde enstand ungefähr<br />

1855 - 1860 in der Nähe von Isigny in der Normandie<br />

und diente als Studie zu dem Gemälde „La Bacchante“,<br />

welches im Salon 1865 (Robaut, Nr. 1635, siehe<br />

Abbildung) ausgestellt war. Während das fertige Gemälde<br />

jedoch bereits die Studioarbeit erahnen lässt,<br />

zeigt sich das vorliegende Gemälde ganz naturalistisch<br />

wie die pein-air-Gemälde eines Courbet, eines<br />

frühen Pissaro, eines Monet oder Sisley. Neben diesem<br />

hier angebotenen Gemälde existiert eine zweite<br />

Version mit den Maßen 101x76 cm, welche jedoch in<br />

Zusammenarbeit mit Francois Ouidont entstanden<br />

ist. (†)<br />

Provenienz:<br />

Nachlass des Künstlers (Auktion Vente Corot, Hôtel<br />

Drouot, Paris, 26.-28. Mai 1875, lot 165).<br />

Henri Hecht (erworben bei obiger Auktion; Auktion<br />

seines Nachlasses: Galerie Georges Petit, Paris,<br />

8 Juni 1891, lot 3).<br />

Aimé Diot (Auktion Hôtel Drouot, Paris, 7. März 1897,<br />

lot 34).<br />

Samuel Putnam Avery Jr., New York.<br />

Emerson McMillin, New York (Auktion American <strong>Art</strong><br />

Assocation, New York, 20.-23. Januar 1913, lot 153).<br />

Chas Kohler (bei obiger Auktion erworben).<br />

Galerie Dr Fritz Nathan, St Gallen (um 1939).<br />

Robert Vatter, Bern (um 1960).<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Gemälde und<br />

Handzeichnungen ersten Ranges von 1870 bis zur<br />

Gegenwart, 1939, no. 5, illustrated in the catalogue.<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Zehn Jahre<br />

Tätigkeit in St. Gallen 1936-1946, 1946.<br />

Bern, Kunstmuseum, Corot, 1960, no. 59 (as Morgen<br />

unter Bäumen).<br />

Ausgestellt:<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Gemälde und<br />

Handzeichnungen ersten Ranges von 1870 bis zur<br />

Gegenwart, 1939, Nr. 5 mit Abb.<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Zehn Jahre Tätigkeit<br />

in St. Gallen 1936-1946, 1946.<br />

Bern, Kunstmuseum, Corot, 1960, no. 59 (as Morgen<br />

unter Bäumen).<br />

Camille Corot,<br />

1796 Paris – 1875 ibid.<br />

LE MATIN SOUS LES ARBRES<br />

Oil on canvas.<br />

55.5 x 42 cm.<br />

Vente Corot Stamp (Lugt 461) lower right. (†)<br />

Provenance:<br />

Estate of the artist (Auction Vente Corot, Hôtel<br />

Drouot, Paris, 26-28 May 1875, lot 165).<br />

Henri Hecht (purchased at the above mentioned<br />

auction; Auction of his estate: Galerie Georges Petit,<br />

Paris, 8 June 1891, lot 3).<br />

Aimé Diot (Auction Hôtel Drouot, Paris, 7 March<br />

1897, lot 34).<br />

Samuel Putnam Avery Jr., New York.<br />

Emerson McMillin, New York (Auction American <strong>Art</strong><br />

Assocation, New York, 20-23 January 1913,<br />

lot 153).<br />

Chas Kohler (purchased at the above mentioned<br />

auction).<br />

Galerie Dr. Fritz Nathan, St. Gallen (ca. 1939).<br />

Robert Vatter, Bern (ca 1960).<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Gemälde und<br />

Handzeichnungen ersten Ranges von 1870 bis zur<br />

Gegenwart, 1939, no. 5, illustrated in the catalogue<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Zehn Jahre<br />

Tätigkeit in St. Gallen 1936-1946, 1946.<br />

Bern, Kunstmuseum, Corot, 1960, no. 59 (as Morgen<br />

unter Bäumen).<br />

Exhibitions:<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Gemälde und<br />

Handzeichnungen ersten Ranges von 1870 bis zur<br />

Gegenwart, 1939, no. 5 with ill.<br />

St. Gallen, Galerie Dr. Fritz Nathan, Zehn Jahre<br />

Tätigkeit in St. Gallen 1936-1946, 1946.<br />

Bern, Kunstmuseum, Corot, 1960, no. 59 (as Morgen<br />

unter Bäumen).<br />

Literature:<br />

L’<strong>Art</strong>, 18 February 1883, with ill.<br />

Robaut, Alfred, L’Œuvre de Corot: Catalogue raisonné<br />

et illustré, Paris 1905, vol. II, p. 272, no. 846; p. 273<br />

with ill.; vol. IV, p. 210, with ill.<br />

€ 90.000 - € 120.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

L’<strong>Art</strong>, 18 February 1883, mit Abbildung.<br />

Robaut, Alfred, L’Œuvre de Corot: Catalogue raisonné<br />

et illustré, Paris 1905, Bd. II, S. 272, Nr. 846; S. 273<br />

mit Abb.; Bd. IV, S. 210, mit Abb. (1231288) (13)<br />

<br />

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353<br />

Henri-Théodore Fantin-Latour,<br />

1836 Grenoble – 1904 Buré<br />

Henri-Théodore Fantin-Latour war ein französischer<br />

Maler, der von seinem Vater, einem Portraitisten,<br />

ausgebildet wurde. Er setzte seine Ausbildung an der<br />

École des Beaux-<strong>Art</strong>s in Paris fort, besuchte regelmäßig<br />

den Louvre, wo er große Meister kopierte. Hier<br />

entwickelte er eine Begeisterung für die venezianische<br />

Malerei, vor allem für die von Tiziano Vecellio<br />

(1485/89-1576) und Paolo Veronese (1528-1588). Er<br />

schloss Freundschaft mit Édouard Manet (1832-<br />

1883), Berthe Morisot (1841-1895) und später mit<br />

James Abbot McNeill Whistler (1834-1903), der ihn<br />

mit nach England nahm und einer Klientel vorstellte,<br />

die sich für seine Stilleben, im speziellen die Blumenstilleben,<br />

begeisterten. Außerdem mit dem realistischen<br />

Maler Gustave Courbet (1819-187) und den<br />

Impressionisten befreundet, behielt er nichtsdestotrotz<br />

seinen eigenen Stil und orientierte seine Malerei<br />

hin zu Gruppenportraits, wovon die berühmtesten<br />

Exemplare im Musée d‘Orsay aufbewahrt sind. Später<br />

zog er sich in die Normandie nach Buré zurück<br />

und widmete sich dort fast ausschließlich seinen<br />

luenstruen die er in seine arten ücte<br />

STILLLEBEN MIT TRAUBEN IN EINER GLAS-<br />

SCHALE SOWIE EINEM KORB MIT KRÄUTERN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

37 x 53 cm.<br />

Links oben signiert und datiert „Fantin 82“.<br />

In vergoldetem barockisierendem Rahmen.<br />

Man kann sich sehr gut vorstellen, wie Henri Fantin-<br />

Latour auf seinem Landsitz in Buré im Départment<br />

Orne in der Basse Normandie 45-jährig einen Korb<br />

mit Kräutern heim bringt um diesen – was für eine<br />

ungewöhnliche Motivkombination für Fantin-Latour! –<br />

zusammen mit einer gläsernen Schale, gefüllt mit<br />

Trauben auf Leinwand zu bannen. Das Ensemble,<br />

welches in fein differenzierten Grün- und Brauntönen<br />

vor braunem Hintergrund auf einer ebenfalls braunen<br />

Tischplatte erscheint, wirkt fast camaieuhaft. Lediglich<br />

die ichtreee auf de las und den rallen<br />

rauben und auch auf de glatten eecht des Korbes<br />

brechen die in sich verschwimmenden Töne auf<br />

und zeichnen so ein scharfes Bild des Dargestellten.<br />

(†)<br />

Henri-Théodore Fantin-Latour,<br />

1836 Grenoble – 1904 Buré<br />

STILL LIFE WITH GRAPES IN A GLASS BOWL<br />

AND BASKET OF HERBS<br />

Oil on canvas.<br />

37 x 53 cm.<br />

Signed and dated “Fantin 82” top left.<br />

In gilt Baroque-style frame. (†)<br />

Provenance:<br />

Edwin Edwards, London.<br />

Kirkman, London.<br />

Brame & Lorenceau, Paris ca. 1978.<br />

Auction Sotheby’s, London 30.06.1982, lot 1.<br />

Jan Krugier Fine <strong>Art</strong>, New York, from there to a<br />

rivate collection, California.<br />

Hirschl & Adler Galleries, Inc., New York.<br />

rivate collection, Canada.<br />

Notes:<br />

he rame orenceau Gallery confirms the authenticity<br />

of the painting on offer for sale in this lot. It will<br />

be included in the Catalogue raisonn des peintures<br />

et pastels de Fantin-Latour which is currently being<br />

prepared.<br />

Literature:<br />

Hardouin-Fugier, Les peintres de Natures Mortes<br />

en France au XIXe siècle, Les Éditions de l’Amateur,<br />

Paris, 1998, pp. 192-193 (illustrated, erroneously<br />

dated ’68).<br />

€ 90.000 - € 120.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Edwin Edwards, London.<br />

Kirkman, London.<br />

Brame & Lorenceau, Paris ca. 1978.<br />

Auktion Sotheby’s, London 30.06.1982, Lot 1.<br />

Jan Krugier Fine <strong>Art</strong>, New York, von dort an Privatsammlung,<br />

Kalifornien.<br />

Hirschl & Adler Galleries, Inc., New York.<br />

Privatsammlung, Kanada.<br />

Anmerkung:<br />

Die Galerie Brame & Lorenceau bestätigt die Authentizität<br />

des hier angebotenen Gemäldes. Es wird in das<br />

in Arbeit befindliche Werkverzeichnis Catalogue<br />

raisonné des peintures et pastels de Fantin-Latour<br />

aufgenommen.<br />

Literatur:<br />

Hardouin-Fugier, Les peintres de Natures Mortes en<br />

France au XIXe siècle, Les Éditions de l'Amateur, Paris<br />

1998, S. 192-193 (abgebildet, irrtümlich mit Datierung<br />

’68). (12312814) (13)<br />

<br />

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CAMILLE PISSARRO<br />

C A D P<br />

354<br />

Camille Pissarro,<br />

1830 Charlotte Amalie, Dänisch-Westindien<br />

– 1903 Paris<br />

FEMME ÉTENDANT DU LINGE, 1887<br />

Öl auf Leinwand.<br />

73 x 60 cm.<br />

Links unten monogrammiert.<br />

eigegeben in Koie ein ertifiat on ionel issarro<br />

Verzeichnet bei Ventury Nr. 716 und Wildenstein Institut<br />

Nr. 853.<br />

issarro whlt einen ungewhnlichen ildaufbau an<br />

den sich das uge des etrachters uerst gewhnen<br />

uss n horiontal aufgebauten ndern liegen oden,<br />

Mauern und Himmel übereinander, ohne dass<br />

unchst eine lare iefenrulicheit ereugt wird<br />

inig die niedrige alustrade or der die uerin<br />

ihre sche aufhngt ereugt eine gewisse ers-<br />

etie und autiefe ieser ffet wird aber durch<br />

den gleichfrigen al dichter al weniger dicht<br />

ge setten inseldutus relatiiert inig der iel<br />

acht hier eine usnahe it seiner dunstigchigen<br />

Struktur ohne klar erkennbaren Duktus. Die warme<br />

allette wird on ot und certnen doiniert unterstütt<br />

durch ereinelte rüntne ieses Farbschema<br />

wird einzig in der türkisfarbenen Schürze<br />

unterbrochen und lenkt damit den Blick des Betrachters<br />

auf die rotagonistin er aler bedient sich der<br />

Farbe u den au einerseits u onstruieren inde<br />

er die Farbchen ittels der weien aen unterbricht<br />

und auf der anderen eite ereinheitlicht er<br />

ihn durch die llig gleichige ehandlung aller<br />

Elemente.<br />

issarro gehrt u den ründern des ressionis-<br />

us bwohl unchst für eine Karriere in der terlichen<br />

Fira auf den ntillen orgesehen wandte<br />

sich issarro on diese eg ab und og it <br />

Jahren nach Frankreich, wo er Unterricht an der École<br />

des eaurts in aris nah chnell lernte er<br />

us tae ourbet harlesFranois aubign<br />

und eanatiste aille orot<br />

ennen und sah sich eine eit lang als<br />

deren chüler ude egte er Kontat u aul -<br />

anne und laude onet <br />

it seinen hufigen esuchen in ontoise wo er die<br />

anderen Impressionisten wieder traf, befand sich der<br />

bedeutende Maler stets im Epizentrum der Bewegung.<br />

ie egegnung it eorges eurat <br />

wei ahre or ntstehung des orliegenden<br />

eldes eranlasste ihn sich an der echni des<br />

ointilisus u ersuchen as elde Fee<br />

tendant du linge legt dafür ein seltenes eugnis ab<br />

och erlegt issarro die Farbe nicht in leine üntchen<br />

sondern erwendet einen lebhafteren und ugleich<br />

wreren utus woit er in dieser echni<br />

einen llig eigenen nsat findet und beschreitet <br />

Literatur:<br />

Im Catalogue raisonné des Wildenstein Instituts, Paris,<br />

abgebildet.<br />

Abgebildet in Cézanne et Pissarro. 1865 - 1885,<br />

Musée d'Orsay, Paris 28. Februar - 28. Mai 2006,<br />

S. 64, fig. 61. (12312822) (10)<br />

Camille Pissarro,<br />

1830 Charlotte Amalie, Danish-West India<br />

– 1903 Paris<br />

FEMME ÉTENDANT DU LINGE<br />

<br />

il on canas<br />

73 x 60 cm.<br />

Monogrammed lower left.<br />

ccoanied b a co of a certificate b ionel issarro.<br />

Listed with Ventury under no. 716 and Wildenstein<br />

Institute under no. 853.<br />

issarro has chosen an unusual coosition that<br />

taes soe getting used to at first he ground walls<br />

and sky are laid horizontally on top of one another<br />

without creating an ind of obious satialit <br />

peasant woman is hanging up washing in front of a<br />

low balustrade, which is the only element creating a<br />

certain ind of ersectie and threediensionalit<br />

his effect is howeer relatiied b the unifor and<br />

alternatingly dense and less dense brushstrokes. The<br />

s is the onl area that is an ecetion with a at<br />

ist structure and without an isible brushstroes<br />

The warm palette is dominated by hues of red and<br />

ochre and supported by scattered shades of green.<br />

This colour scheme is only broken up by the woman’s<br />

turuoise aron that directs the iewers gae to the<br />

protagonist. The painter uses colour to construct<br />

sace b breaing u colour fields through white<br />

sheets on the one hand and harmonizing it by treating<br />

all elements completely uniformly.<br />

issarro is a founding eber of ressionis lthough<br />

he was predestined to make his career in his<br />

fathers coan on the ntilles issarro went down<br />

a different ath and oed to France aged where<br />

he trained at the cole des eaurts in aris e<br />

uicl becae acuainted with ustae ourbet<br />

harlesFranois aubign <br />

and atiste aille orot and erceied<br />

hiself as their student for a long tie e<br />

was also in contact with aul anne <br />

and laude onet is freuent isits to<br />

ontoise the eicentre of the ressionist oement<br />

brought him in close contact with fellow Impressionist<br />

colleagues. His acquaintance with Georges<br />

eurat in two ears reious to<br />

the creation of the painting on offer in this lot, prompted<br />

hi to tr out the techniues of ointillis he<br />

resent ainting titled Fee tendant du linge<br />

bears witness to this issarro does not brea u the<br />

colour into sall dots but uses lielier and at the<br />

sae tie warer brushstroes giing this techniue<br />

his own twist and ursuing his own stle <br />

Literature:<br />

Illustrated in Catalogue raisonné of the Wildenstein<br />

Institut, Paris.<br />

Illustrated in Cézanne et Pissarro. 1865 - 1885,<br />

Musée d’Orsay, Paris 28 February - 28 May 2006,<br />

p. 64, fig. 61.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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EUGÈNE BOUDIN<br />

D<br />

355<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

Eugène Boudin gilt als einer der bedeutenden Vorläufer<br />

des Impressionismus. Zehnjährig zog Boudin<br />

mit seiner Familie nach Le Havre, wo er später Maler<br />

wie Constant Troyon (1810-1865), Jean François Millet<br />

(1814-1875) und Eugène Isabey (1804-1886) kennenlernte.<br />

Sie ermutigten ihn sich als Maler selbst zu verwirklichen,<br />

worauf er 22-jährig sein Ladengeschäft<br />

aufgab und sich ausschließlich als erfolgreicher Maler<br />

betätigte. 1851 studierte er in Paris, bevor er mehrere<br />

Studienreisen in Europa unternahm. Zu seinen Malerkollegen<br />

und Freunden gehörten Gustave Courbet<br />

(1819-1877) und Claude Monet (1840-1926).<br />

LES BORDS DE LA TOUQUES À TROUVILLE<br />

PENDENT LES GRANDES MARÉES, 1889.<br />

Öl auf Leinwand.<br />

50,2 x 74 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „E. Boudin, 89“.<br />

In Rahmen aus der Zeit.<br />

Locker verteilen sich die Wolken, welche kontras t-<br />

reich wiedergegeben sind in der oberen Bildhälfte<br />

und werden on de darunter liegenden achen ewässer<br />

des Flüssleins Touques, welches das Gras<br />

und den Boden nahe von Trouville sur Mer tränkt,<br />

gesiegelt ie ouues iet in der orandie wischen<br />

Deauville und Trouville-sur-Mer in den Atlantik.<br />

(†)<br />

Eugène Boudin,<br />

1824 Honfleur – 1898 Deauville<br />

LES BORDS DE LA TOUQUES À TROUVILLE<br />

PENDANT LES GRANDES MARÉES, 1889.<br />

Oil on canvas.<br />

50.2 x 74 cm.<br />

Signed and dated “E. Boudin, 89” lower right.<br />

In frame of the period. (†)<br />

Provenance:<br />

J. Eastman Chase (1840-1923) art dealer, Boston.<br />

William Whitman, Boston, and further by inheritance.<br />

Literature:<br />

Robert Schmit and Manuel Schmit, Eugène Boudin<br />

1824-1898, Deuxieme Supplement, vol. 2, Paris:<br />

Editions Galerie Schmit, 1993, cat. no. 4000,<br />

p.61with ill.<br />

€ 100.000 - € 130.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Kunsthandel J. Eastman Chase (1840-1923), Boston.<br />

William Whitman, Boston, und weiter in der Erbfolge.<br />

Literatur:<br />

Robert Schmit und Manuel Schmit, Eugène Boudin<br />

1824-1898, Deuxieme Supplement, Bd. 2, Paris:<br />

Editions Galerie Schmit, 1993, Kat.nr. 4000, S. 61<br />

mit Abb. (1231284) (13)<br />

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HENRY MORET<br />

C P<br />

356<br />

Henry Moret,<br />

1856 Cherbourg – 1913 Paris<br />

Der Künstler studierte 1876 an der École des Beaux-<br />

<strong>Art</strong>s in Paris, später, ab etwa 1880, bei dem Geschichtsmaler<br />

Jean-Paul Laurens (1838-1921) an der Académie<br />

Julian. 1880 stellte er erstmals auf dem Pariser Salon<br />

aus. 1880 kam er nach Pont-Aven, wo er eine Reihe<br />

von Künstlern anzog, darunter Paul Gauguin (1848-<br />

1903). Nach 1900 tauchte Moret mehr in den Impressionismus<br />

ein und setzte zunehmend kleine Farb-<br />

ecen auf seine ere auf unehend onentrierte<br />

er sich dabei auf Landschaften, in denen Lichteffekte<br />

zu sehen sind.<br />

LANDSCHAFT IM FRÜHLING<br />

Öl auf Leinwand.<br />

81,5 x 60,5 cm.<br />

Links unten signiert „Henry Moret“ und Restdatum<br />

„19...“.<br />

In dekorativem Rahmen.<br />

Das ca. 1905 datierte Gemälde wird von Jean-Yves<br />

Rolland in den bevorstehenden Catalogue raisonné<br />

über Henry Moret aufgenommen.<br />

Faszinierender Blick auf ein kleines französisches<br />

Landhaus inmitten einer heftig bewegten Landschaft.<br />

Im Vordergrund schlängelt sich ein kleiner blauer<br />

ach durch die leuchtend grüne iese berhalb<br />

des Häuschens eine Anhöhe, auf der einige dunkelgrüne<br />

Bäume stehen, sowie zahlreiche rosa gefärbte<br />

Bäume und Sträucher in verwirrender Vielfalt, die<br />

sich unterhalb des Häuschens bis zum Flusslauf fortseten<br />

leichsa eine asserfall schlngelt sich<br />

die hellgrüne und rosarote Farbenvielfalt von der<br />

Spitze der Anhöhe über den Berg hinunter bis zum<br />

aus und findet seine Fortsetung in de frigen<br />

kleinen Bachlauf. Im Hintergrund der türkisfarbene<br />

iel it leinen weien olenforationen Fas-<br />

inierende ostiressionistische iedergabe dieser<br />

französischen Landschaft in zahlreichen differenzierten<br />

grünen und rosafarbenen Farbtönen, in rascher<br />

Manier bei teils pastosem Farbauftrag. (1220881)<br />

(18)<br />

Henry Moret,<br />

1856 Cherbourg – 1913 Paris<br />

SPRING LANDSCAPE<br />

il on canas<br />

81.5 x 60.5 cm.<br />

Signed lower left “Henry Moret” and date “19...”.<br />

In decorative frame.<br />

The painting was created ca. 1905 and will be included<br />

in the forthcoming catalogue raisonné of Henry<br />

Moret by Jean-Yves Roland.<br />

Fascinating view of a small French country house set<br />

among an animated landscape. Mesmerizing post-<br />

Impressionist depiction of a French landscape in numerous<br />

nuanced green and pink colours painted in<br />

quick brushstrokes with pastose paint application in<br />

places.<br />

Provenance:<br />

Private collection Valencia<br />

€ 50.000 - € 70.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Privatsammlung Valencia.<br />

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RAOUL DUFY<br />

<br />

357<br />

Raoul Dufy,<br />

1877 Le Havre – 1953 Forcalquier<br />

CALÈCHE À FALAISE, 1905<br />

Öl auf Leinwand.<br />

78 x 64 cm.<br />

Links unten signiert.<br />

Auf einem vom Schnee befreiten, schmalen, bildparallel<br />

verlaufenden Pfad ist eine kleine Kutsche zu erkennen,<br />

die sich zwischen den hoch aufschießenden<br />

Bäumen einzig durch ihre roten Räder zu erkennen<br />

gibt, ansonsten aber beinahe mit dem Umraum verschmilzt.<br />

Es sind aber tatsächlich die kahlen Bäume,<br />

die im Fokus der Aufmerksamkeit des Malers stehen.<br />

Ihr kahles Gerüst ordnet Dufy rhythmisch in der Bild-<br />

che an wobei die ste ustliche nai erleihen.<br />

Eingefasst wird die Szenerie durch zwei stärkere<br />

Baumstämme. Es ist jedoch vor allem der Stamm<br />

am rechten Bildrand, der mit einer Überschneidung<br />

der unteren und oberen Bildgrenze den Betrachter in<br />

das Bild einführt. Durch die Vergitterung der Bäume<br />

eilt ein nur noch als Schatten wiedergegebener Passant<br />

durch die Landschaft. Hinter den Baumreihen<br />

ducken sich einige, verstreute Häuser im Schnee. Die<br />

angrenzende Mauer verläuft fast parallel zum Weg<br />

und bildet damit ein horizontales Gegengewicht zu<br />

den starken Vertikalen der Bäume. Die Mauer vereint<br />

zusätzlich die gesamte Palette des Bildes in sich und<br />

bildet die Grenze zu den dahinter liegenden, noch<br />

abstrakter wiedergebenen, bunten Bäumen. Entgegen<br />

der traditionellen Behandlung der Räumlichkeit,<br />

nimmt die Buntfarbigkeit mit zunehmender Tiefe zu.<br />

Im Vordergrund verwendet der Künstler eine reduzierte,<br />

recht dunkle Palette. Je tiefer der Betrachter in<br />

das Bild eintaucht, desto wärmer wird sie mit Ocker-,<br />

Sienarot- und Grüntönen – der charakteristischen Farbpalette<br />

des Fauvismus. Sogar die Farbgebung der<br />

Stämme wandelt sich stetig, von Grün zu Graublau,<br />

Violett oder Rostrot. Der Duktus ist dabei konstant<br />

graphisch. Dufy, der sich zu diesem Zeitpunkt mitten<br />

in seiner fauistischen eriode befindet eigt hier<br />

sein ganzes Talent als Kolorist mit dieser warmen<br />

und vielfältigen Farbpalette des Fauvismus. Von dieser<br />

Bewegung wird er sich jedoch bald abwenden,<br />

um sich einer noch graphischeren Herangehensweise<br />

zuzuwenden, die schließlich charakteristisch für<br />

sein Œuvre wird. (†)<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende Privatsammlung, Schweiz.<br />

(12312813) (10)<br />

Raoul Dufy,<br />

1877 Le Havre – 1953 Forcalquier<br />

CALÈCHE À FALAISE, 1905<br />

Oil on canvas.<br />

78 x 64 cm.<br />

Signed lower left.<br />

A small carriage can be seen on a narrow path that<br />

has been cleared from the snow, running horizontally<br />

in parallel to the painting’s lower edge. The carriage<br />

is painted between towering trees and almost blends<br />

into its surroundings bar its red wheels. The artist’s<br />

focus, however, lies on the bare trees. Dufy divides<br />

the painting’s surface rhythmically by their naked<br />

structure and the branches add an element of dynamic.<br />

The scene is framed by two larger trees with<br />

the trunk on the right being cut off by the top and bottom<br />

margin of the picture and thus drawing the viewer<br />

to the painting. The trees appear like bars and<br />

make a hurrying passerby appear like a mere shadow<br />

in the landscape. Several scattered houses<br />

crouch behind the lines of trees in the snow. An adjoining<br />

wall runs almost in parallel to the horizontal<br />

path and counter balances the dominant vertical lines<br />

of the trees. The wall also combines the entire palette<br />

of the painting within itself and is a border between<br />

the foreground and the colourful trees in the background<br />

painted even more abstractly. Contrary to traditional<br />

presentation of spatiality the colourfulness increases<br />

with depth. The painter is using a reduced,<br />

quite dark palette in the foreground. The deeper the<br />

viewer immerses himself into the painting, the warmer<br />

the characteristic fauvist shades of ochre, sienna<br />

red and green become. Even the colouration of the<br />

tree trunks changes constantly from green to greyish<br />

blue, purple and auburn. The brushwork is graphic<br />

throughout. Dufy, who was deeply immersed in his<br />

Fauvism period at the time, shows his talent as a colourist<br />

with this warm and diverse fauvist palette. He<br />

would soon turn away from this artistic style and pursue<br />

a more graphic approach that would eventually<br />

become the characteristic feature of his œuvre. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Switzerland.<br />

€ 250.000 - € 300.000<br />

<br />

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GIORGIO DE CHIRICO<br />

R<br />

358<br />

Giorgio de Chirico,<br />

1888 Volos – 1978 Rom<br />

RITRATTO DI GERMANA, 1952<br />

Öl auf Leinwand.<br />

50 x 40 cm.<br />

Links unten signiert „G. de Chirico“.<br />

n reliefierte ergoldeten ahen asseartout<br />

und Glas gerahmt.<br />

as orliegende a ido di eneia enstandene emälde<br />

ist rückseitig auf der Leinwand signiert, betitelt<br />

„Ritratto di Germana Zanini“ und mit dem Zanini-<br />

alungssteel it uer ersehen a<br />

runter uthentifiierungsschreiben auf der einwand<br />

durch den Notar Diego Gandolfo aus Rom.<br />

Provenienz:<br />

Rom, Sammlung Zanini.<br />

Literatur:<br />

Omaggio a de Chirico 1969, Nr. 24 mit<br />

Schwarz-Weiß-Abbildung.<br />

Bruni Sakraischik, 1971-1987, V, Opere dal 1951 al<br />

1974, Bd. III, Nr. 664 mit Schwarz-Weiß-Abbildung.<br />

Ausstellungen:<br />

Rom, Galleria Zanini, Omaggio a de Chirico, 10. -<br />

20. Februar 1969.<br />

Udine, Galleria d’<strong>Art</strong>e <strong>Modern</strong>a, 19. Dezember 2003<br />

- 30. April 2004, Un volto del novecento da de Chirico<br />

a Campigli – La Collezione Zanini, Nr. 20 mit ganzseitiger<br />

Farbabbildung. (1231361) (13)<br />

Giorgio de Chirico,<br />

1888 Volos - 1978 Rome<br />

RITRATTO DI GERMANA, 1952<br />

il on canas<br />

50 x 40 cm.<br />

Signed lower left „G. de Chirico“.<br />

Mounted in textured gilt frame under glass.<br />

he ainting on offer for sale in this lot was created at<br />

the ido di eneia and is signed on the bac of the<br />

canas and titled itratto di erana anini as well<br />

as a anini collection sta with no <br />

eneath the sta is a letter of authentication b the<br />

notar iego andolfo fro oe<br />

Provenance:<br />

Rome, Zanini collection.<br />

Literature:<br />

Omaggio a de Chirico 1969, no. 24 with monochrome<br />

illustration.<br />

Bruni Sakraischik, 1971-1987, V, Opere dal 1951 al<br />

1974, vol. III, no. 664 with monochrome illustration.<br />

Exhibitions:<br />

Galleria Zanini, Rome, Omaggio a de Chirico,<br />

10 - 20 February 1969.<br />

Galleria d’<strong>Art</strong>e <strong>Modern</strong>a, Udine, 19 December 2003<br />

- 30 April 2004, Un volto del novecento da de Chirico a<br />

Campigli - La Collezione Zanini, no. 20 with full-page<br />

illustration.<br />

€ 90.000 - € 100.000<br />

<br />

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MAURICE UTRILLO<br />

P D<br />

359<br />

Maurice Utrillo,<br />

1883 Paris – 1955 Dax<br />

EGLISE SAINT-REMY SOUS LA NEIGE,<br />

DOMRÉMY-LA-PUCELLE (VOSGES)<br />

Öl auf Leinwand.<br />

34 x 47 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „Maurice, Utrillo,V.<br />

1937“, links unten betitelt „- Eglise de Domrémy,<br />

(VOSGES) -“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Beigegeben eine Echtheitsbestätigung von Paul Pétridas,<br />

Paris, 11. Juli 1979 (im Original vorliegend).<br />

Unter grauem Himmel Blick auf einen Teil der verschneiten<br />

Kirche, hinter der einige kahle Bäume und<br />

eine grüne Tanne stehen. Einige Figuren in farbiger<br />

Kleidung mit Hut sind auf dem Weg zur Kirche, während<br />

zwei Damen, davon eine Dame in schwarzem<br />

Kleid mit passendem Hut, dem Bildbetrachter entgegen<br />

gehen. Malerei in vielen differenzierten weißgrauen<br />

Farbtönen, die Kälte eines Wintertages vermittelnd,<br />

mit einigen durch die Figuren gesetzten<br />

Farbakzenten. Verso auf Holzleiste diverse Stempel.<br />

Maurice Utrillo,<br />

1883 Paris – 1955 Dax<br />

EGLISE SAINT-REMY SOUS LA NEIGE,<br />

DOMRÉMY-LA-PUCELLE (VOSGES)<br />

Oil on canvas.<br />

34 x 47 cm.<br />

Signed and dated “Maurice, Utrillo, V. 1937” lower<br />

right and titled “- Eglise de Domrémy, (VOSGES) -“<br />

lower left.<br />

Framed with mount under glass.<br />

n original certificate of authenticit b aul tridas<br />

Paris, 11 July 1979 is enclosed.<br />

Various stamps on parquetting slat on the reverse.<br />

Notes:<br />

Jeanne d’Arc (probably 1412 in Domrémy, Lorraine<br />

- 1431 Rouen), whose birthplace was nearby, was<br />

baptised in this church.<br />

€ 50.000 - € 80.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Anmerkung:<br />

In dieser Kirche wurde Jeanne d´Arc (vermutlich 1412<br />

in Domrémy, Lothringen – 1431 Rouen) getauft,<br />

deren Geburtshaus in der Nachbarschaft steht.<br />

(1231351) (18)<br />

<br />

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MAURICE DE VLAMINCK<br />

P <br />

360<br />

Maurice de Vlaminck,<br />

1876 Paris – 1958 Rueil-la-Gadelière<br />

Bedeutender französischer Maler der <strong>Modern</strong>e in dem<br />

Kreis französischer Künstler, der vor allem in enger<br />

Freundschaft mit André Derain (1880 - 1954) wirkte<br />

und die Entstehung des Fauvismus einleitet. Als<br />

Post impressionist wurde er zeitweise von dem Galeristen<br />

Daniel-Henry Kahnweiler betreut. 1955 Teilnehmer<br />

der documenta 1 in Kassel. 2008 Würdigung<br />

seiner Werke durch eine Ausstellung im Musée du<br />

Luxembourg in Paris.<br />

LES CHRYSANTHÈMES, 1940<br />

Öl auf Leinwand.<br />

55 x 46 cm.<br />

Links unten signiert.<br />

Maurice de Vlaminck<br />

1876 Paris – 1958 Ruell-la-Gadelière<br />

LES CHRYSANTHÈMES, 1940<br />

Oil on canvas.<br />

55 x 46 cm.<br />

Signed lower left. (†)<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Switzerland.<br />

€ 45.000 - € 65.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Der dargestellte Chrysanthemenstrauß im dunklen<br />

Krug strahlt eine besondere Lebendigkeit aus. Die frischen<br />

und kontrastreichen Farben der Blumenköpfe<br />

explodieren feuerwerksartig vor dem dunklen Hintergrund.<br />

Die dominierenden Weiß- und Rottöne bilden<br />

in ihrer Klarheit einen deutlichen Kontrast zu den erdigen<br />

Tönen des Kruges und der dunklen Farbigkeit<br />

des Hintergrunds. Der deutlich sichtbare Pinselduktus<br />

ist groügig und sontan gesett wobei der chig<br />

behandelte Hintergrund die feiner gestalteten<br />

Blüten nochmals hervorhebt.<br />

Der autodidaktische Künstler gehört zu den Mitinitiatoren<br />

der Fauvistenbewegung mit Matisse, Derain<br />

und Dufy. Auch wenn die Bewegung nicht über das<br />

erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts dauert, wird<br />

das gesamte Werk des Künstlers weiter davon beein-<br />

usst sein r eichnet sich durch eine sontane und<br />

großzügige Malweise aus. (†)<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende Privatsammlung, Schweiz.<br />

(12312830) (10)<br />

<br />

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GERHARD MARCKS<br />

<br />

<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

er Künstler war ein deutscher ildhauer und rafier<br />

r wirte on bis als ehrer a taatlichen<br />

auhaus in eiar n der eit wurden seine<br />

ere in der usstellung ntartete Kunst diffaiert<br />

wurde er an die andesunstschule in aburg<br />

berufen und ab arbeitete er freischaffend r<br />

wurde ielfach geehrt und ausgeeichnet iele seiner<br />

ulturen befinden sich i ffentlichen au ua<br />

in übec aburg Kln ürnberg und iesbaden<br />

<br />

rone it brauner atina<br />

c<br />

uf de ocel das ereichen des Künstlers a<br />

hinteren ocelrand elarnuer sowie<br />

der ieersteel uss arth inteln<br />

uf eine leinen ocel der nacte orso einer Frau<br />

die ihre re erhoben und or der tirn ihres leicht<br />

nach orn gesenten Kofen übereinander gelegt hat<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Gerhard Marcks zum 90. Geburtstag. Das Werk<br />

des vergangenen Jahrzehnts 1968 - 1978. Gerhard-<br />

Marcks- Stiftung Bremen, Abb. 44 (in Kopie vorliegend).<br />

(12201615) (18)<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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ERICH HECKEL<br />

D R<br />

362<br />

Erich Heckel,<br />

1883 Döbeln – 1970 Radolfzell<br />

AM STRAND LIEGENDE<br />

Aquarell und Bleistift auf Bütten.<br />

Ca. 53,5 x 56,5 cm.<br />

Rechts unten signiert, datiert und betitelt „Heckel<br />

(19)23 Am Strand Liegende“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Das Aquarell ist im Nachlass-Archiv/ Hans Geissler<br />

und Frau Renate Ebner, Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen<br />

registriert.<br />

Provenienz:<br />

Nachlass des Künstlers bis 1975.<br />

Schweizer Privatbesitz.<br />

Koller, Auktion, Zürich, 24.6.2003, Los-Nr.121.<br />

(1231271) (18)<br />

Erich Heckel,<br />

1883 Döbeln – 1970 Radolfzell<br />

BATHERS ON THE BEACH<br />

Watercolour and pencil on laid paper.<br />

Ca. 53.5 x 56.5 cm.<br />

Signed, dated and titled “Heckel (19)23 Am Strand<br />

Liegende” lower right.<br />

Framed with mount under glass.<br />

The watercolour is listed in the estate archive Hans<br />

Geissler and Mrs. Renate Ebner, Estate Erich Heckel,<br />

Hemmenhofen.<br />

Provenance:<br />

Estate of the artist until 1975.<br />

Private collection, Switzerland.<br />

Koller, auction, Zurich 24.06.2003, lot 121.<br />

€ 20.000 - € 25.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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MARIE LAURENCIN<br />

P <br />

363<br />

Marie Laurencin,<br />

1883 Paris – 1956 ebenda<br />

Die in Paris geborene Künstlerin begann zunächst<br />

als Porzellanmalerin in der Manufaktur Sèvres im<br />

Jahr 1901. Anschließend ließ sie sich in Paris weiter<br />

unterrichten, um schließlich an der Humbert Academy<br />

zu studieren, wo sie den Maler Georges Braque<br />

(1882-1963) kennenlernte. In dessen Kreis machte<br />

sie Bekanntschaft mit Pablo Picasso (1881-1973) und<br />

dem bekannten Autor und Dichter Guillaume Apollinaire<br />

(1880-1918), der sie adoptierte und sie in seine<br />

Kunsttheorie einschloss, aus der sich später der Kubisus<br />

entwiceln sollte rot aller inüsse bewahrte<br />

sie ihren eigenen Stil. Ihre oftmals sehr poetischen<br />

Motive, wie etwa traumverlorene Mädchen, aber auch<br />

ihre zarten eleganten Bildformen, stimmen zusammen<br />

mit ihrem fast pastelligen Kolorit. 1907 stellte sie im<br />

Salon des Indépendants, in der Folge aber auch in<br />

den Salons von u.a. Rosenberg aus. Für die Bühne<br />

produzierte sie Bühnenbilder, etwa für das Ballets<br />

Russes oder die Comédie Française.<br />

ANÉMONES DANS UN VASE BLEU<br />

Öl auf Leinwand.<br />

49 x 64,5 cm.<br />

Links neben der Vase signiert und datiert „1933“.<br />

n rofilierte oldrahen<br />

Marie Laurencin,<br />

1883 Paris – 1956 ibid.<br />

ANÉMONES DANS UN VASE BLEU<br />

[ANEMONES IN BLUE VASE]<br />

Oil on canvas.<br />

49 x 64.5 cm.<br />

Signed and dated “1933” on the left of the vase.<br />

n rofiled gilt frae <br />

Provenance:<br />

Auction Tajan, 27.10.1995, lot 28.<br />

Literature:<br />

Daniel Marchesseau, Catalogue raisonné de l’œuvre<br />

peint, 1986, p. 247, no. 564.<br />

€ 70.000 - € 120.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

In anmutigen Tönen lässt Laurencin durch die selten<br />

überlaenden nebeneinander stehenden Farbchen<br />

ein Bild entstehen, welches Anemonen in einer blauen<br />

Vase zeigt. Ein Hintergrund ist nur durch die<br />

Schatten erahnbar, welche von dem Objekt in den<br />

rückwärtigen Bildteil geworfen werden. (†)<br />

Provenienz:<br />

Auktion Tajan, 27.10.1995, Lot 28.<br />

Literatur:<br />

Daniel Marchesseau, Catalogue raisonné de l’œuvre<br />

peint, 1986, S. 247, Nr. 564. (12312817) (13)<br />

<br />

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GEORGES ROUAULT<br />

P <br />

364<br />

Georges Rouault,<br />

1871 Paris – 1958 ebenda<br />

ARLEQUIN, 1948<br />

Öl auf Leinwand.<br />

40 x 32 cm.<br />

ertificat Fondation eorges ouault<br />

ei dieser ufung on fast abstraten geoetrischen<br />

Foren handelt es sich nicht u irgendeine<br />

erson ie stilisierte Kofbedecung der weie Kragen<br />

und die osaiartige ildoosition lassen den<br />

etrachter rleuin erennen eine chlüsselfigur aus<br />

der oedia dellrte ber on der odiantischen<br />

Figur des ofnarren bleibt hier nichts übrig ie dunlen<br />

ugenringe die halbgeschlossenen ugen und<br />

transarente Farben eritteln in Kobination it<br />

de weien ahen eine istan ur unbewegten<br />

erson it de wundersaen lic ie ildstrutur<br />

erinnert gleicheitig an die Kunst der Kirchenfenster<br />

in welcher sich ouault ausbilden lie und erweist<br />

auf sarale eiligen oder ngelsdarstellungen <br />

(12312825) (10)<br />

Georges Rouault,<br />

1871 Paris – 1958 ibid.<br />

ARLEQUIN, 1948<br />

il on canas<br />

40 x 32 cm.<br />

ertificate b the Fondation eorges ouault<br />

his accuulation of alost abstract geoetric<br />

shaes is not an erson n this osaiclie co-<br />

osition the iewer can ae out arleuin a e<br />

figure fro the oedia dellrte he aintings<br />

coosition is also reiniscent of stainedglass<br />

window art in churches that ouault was trained in<br />

and aes reference to hol deictions of saints or<br />

angels <br />

€ 120.000 - € 150.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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FERNAND LÉGER<br />

A O G<br />

365<br />

Fernand Léger,<br />

1881 Argentan/ Orne – 1955 Gif-sur-Yvette<br />

NATURE MORTE AUX CORDAGES<br />

(STILLLEBEN MIT SEILEN)<br />

Öl auf Papier auf Karton.<br />

54 x 64,5 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „F. Leger 38“.<br />

Gerahmt.<br />

Beigegeben eine Bestätigung des Direktors des Musée<br />

Nationale Fernand Léger, Biot, über die Authentizität<br />

des Werkes von Léger, datiert Mai 1982 (in Kopie<br />

vorliegend). (†)<br />

Literatur:<br />

Gilles Neret, Fernand Léger, Nouvelle édition française,<br />

Paris 1990, Nr. 234, reproduziert in Farbe S.<br />

177. (12312818) (18)<br />

Fernand Léger,<br />

1881 Argentan/ Orne – 1955 Gif-sur-Yvette<br />

NATURE MORTE AUX CORDAGES<br />

[STILL LIFE WITH ROPES]<br />

Oil on paper, laid on card.<br />

54 x 64.5 cm.<br />

Signed and dated "F. Leger 38" lower right.<br />

Framed.<br />

ccoanied b a co of a confiration b the director<br />

of the Musée Nationale Fernand Léger, Biot, that<br />

the painting on offer for sale in this lot is by F. Léger,<br />

dated May 1982. (†)<br />

Literature:<br />

Gilles Neret, Fernand Léger, Nouvelle édition<br />

fran çaise, Paris 1990, no. 234, reproduced in<br />

colour p. 177.<br />

€ 125.000 - € 150.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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BERNARD BUFFET<br />

P T S<br />

366<br />

Bernard Buffet,<br />

1928 Paris - 1999 Tourtour/ Südfrankreich<br />

FLEURS ET FRUITS I<br />

Öl auf Leinwand.<br />

81 x 60 cm.<br />

Rechts oben signiert, rechts unten datiert „1991“.<br />

Anbei eine Expertise von Maurice Garnier, Paris, vom<br />

7. April 1998, welcher die Authentizität des Werkes bestätigt,<br />

in Kopie.<br />

Die helle Stimmung aus dem Spätwerk Buffets wird<br />

unterstrichen durch die weiße, vertikal gegliederte<br />

Wand, vor welcher sich das Blumen- und Früchtearrangement<br />

in leuchtender Polychromie wirkungsvoll<br />

abhebt. (†) (1231286) (13)<br />

Bernard Buffet,<br />

1928 Paris – 1999 Tourtour/ South of France<br />

FLOWERS AND FRUITS I [FLEURS ET FRUITS I]<br />

Oil on canvas.<br />

81 x 60 cm.<br />

Signed top right, dated “1991” lower right.<br />

A copy of the expert’s report by Maurice Garnier,<br />

Paris, dated 7 April 1998 is enclosed confirming<br />

the authenticity of the painting.<br />

The light atmosphere from Buffet’s late work is em-<br />

hasied b the luinous olchro of the oral<br />

and fruit arrangement that stands out effectively<br />

against the white and vertically structured wall. (†)<br />

€ 140.000 - € 180.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

144<br />

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BERNARD BUFFET<br />

P T S<br />

367<br />

Bernard Buffet,<br />

1928 Paris – 1999 Tourtour/ Südfrankreich<br />

SOLEILS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

73 x 60 cm.<br />

Rechts unten signiert „Bernard Buffet“, links unten<br />

datiert „1985“.<br />

Beigegeben in Kopie eine Bestätigung der Authentizität<br />

von Céline Lévy, Galerie Maurice Garnier, Paris,<br />

11. Dezember 2018.<br />

In einem Innenraum die beiden Sonnenblumen in einer<br />

Glasvase, auf einem dreieckigen Tisch stehend.<br />

Die helle Stimmung aus dem Spätwerk Buffets wird<br />

unterstrichen durch die weiße, vertikal gegliederte<br />

Rückwand, vor welcher sich die Blumenvase leicht<br />

abhebt.<br />

Literatur:<br />

Für ein vergleichbares Werk des Künstlers: Maurice<br />

Garnier, Bernard Buffet, 1962-1981, 1986, S. 497,<br />

Abb. 858. (1230084) (18)<br />

Bernhard Buffet.<br />

1928 Paris – 1999 Tourtour/ South of France<br />

SOLEILS<br />

Oil on canvas.<br />

73 x 60 cm.<br />

Signed “Bernard Buffet” lower right, dated “1985”,<br />

lower left.<br />

ccoanied b a co of the confiration of authenticity<br />

by Céline Lévy, Gallery Maurice Garnier, 11<br />

December 2018.<br />

n an interior the two sunowers standing in a glass<br />

vase on a triangular table. The light atmosphere from<br />

Buffet's late work is underlined by the white, vertically<br />

structured rear wall in front of which the ower ase<br />

stands out slightly.<br />

Literature:<br />

Compare Maurice Garnier, Bernard Buffet, 1962-<br />

1981, 1986, p. 497, ill. 858 for a similar work by the<br />

artist.<br />

€ 120.000 - € 150.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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MARC CHAGALL<br />

SP<br />

368<br />

Marc Chagall,<br />

1887 Witebsk – 1985 Saint-Paul-de-Vence<br />

MATERNITÉ, 1911<br />

ouache arouiert auf einwand<br />

c<br />

n ebonisierte olrahen<br />

eigegeben chtheitsertifiat des oit arc<br />

hagall durch eanouis rat uni it<br />

der uerierung in Koie<br />

or braune rund ist eingebettet in geoetrische<br />

Foren welche sich teils wei teils olchro o<br />

intergrund abheben eine weibliche estalt ein in<br />

ewegung begriffenes Kind haltend nhand der i<br />

ben in gelber und weier ouache ist die Figuren<br />

grue unschwer als aria it de esusind u<br />

identifiieren n nur wenigen nebeneinander gestell<br />

ten Farbchen werden die dargestellten ersonen<br />

usaengefasst as Kind in elb die utter in<br />

rün wobei die Konturen in lautnen wiedergege<br />

ben sind ie orangenen eine des Kindes suggieren<br />

in ihrer Farbigeit schon ewegung i intergrund<br />

schirenhaft weiliche rchitetur as orliegende<br />

ild ist ein orgriff auf die ahlreichen lasalereien<br />

welche wir on hagall ennen und sich auf sein ü<br />

dischchristliches eertoire beiehen as orbild<br />

hier ist sicher eine russische one des odigitria<br />

us bei denen das Kind auf de linen r der<br />

utter getragen wird haraterisch ist das esicht<br />

der ungfrau it den groen ugenhhlen <br />

Marc Chagall,<br />

1887 Witebsk - 1985 Saint-Paul-de-Vence<br />

MATERNITÉ, 1911<br />

ouache laid on canas<br />

c<br />

n ebonied wooden frae <br />

Provenance:<br />

Private collection, Paris.<br />

Cazeau- Bernardière Gallery, Paris.<br />

Jean-François Cazeau Gallery, Pairs.<br />

Loudmer Scp., 22 November 1993, lot 21.<br />

Christie’s London, 2002.<br />

Exhibitions:<br />

Marc Chagall. e ays de mon me, alais ndictine,<br />

Fécamp, June – September 2004, ill. p. 17.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Privatsammlung, Paris.<br />

Galerie Cazeau-Bérandière, Paris.<br />

Galerie Jean-François Cazeau, Paris.<br />

Loudmer Scp., 22. November 1993, Lot 21.<br />

Christie’s, London, 2002.<br />

Ausstellung:<br />

Marc Chagall. e ays de mon me, alais ndictine,<br />

Fécamp, Juni - September 2004, abgebildet S. 17.<br />

(1231287) (13)<br />

<br />

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MAURICE DE VLAMINCK<br />

P <br />

369<br />

Maurice de Vlaminck,<br />

1876 Paris – 1958 Rueil-la-Gadelière<br />

Bedeutender französischer Maler der <strong>Modern</strong>e in dem<br />

Kreis französischer Künstler, der vor allem in enger<br />

Freundschaft mit André Derain (1880 - 1954) wirkte und<br />

die Entstehung des Fauvismus einleitet. Als Postimpressionist<br />

wurde er zeitweise von dem Galeristen<br />

Daniel-Henry Kahnweiler betreut. 1955 Teilnehmer der<br />

documenta 1 in Kassel. 2008 Würdigung seiner Werke<br />

durch eine Ausstellung im Musée du Luxembourg in<br />

Paris.<br />

BOUQUET VARIÉ, UM 1914<br />

Öl auf Leinwand.<br />

65 x 55 cm.<br />

Rechts unten signiert „Vlaminck“.<br />

n Koie beiliegend ein ertifiat des ildenstein<br />

Instituts.<br />

De Vlaminck, der zusammen mit André Derain, Henri<br />

Matisse und Raoul Dufy die Gruppe der Fauvisten<br />

gründete, zeigt in diesem Gemälde eine gebauchte,<br />

auf einer Tischkante stehende Vase, welche ein locker<br />

verteiltes Blumenbouquet birgt, dessen Schatten sich<br />

auf einer Innenraumwand niederwerfen. (†)<br />

(12312831) (13)<br />

Maurice de Vlaminck,<br />

1876 Paris – 1958 Ruell-la-Gadelière<br />

BOUQUET VARIÉ [MIXED FLORAL BOUQUET],<br />

CA. 1914<br />

Oil on canvas.<br />

65 x 55 cm.<br />

Signed “Vlaminck” lower right.<br />

co of a certificate b the ildenstein nstitute is<br />

enclosed.<br />

Together with Derain, Matisse and Dufy, de Vlaminck<br />

founded the Fauves group. This painting depicts a<br />

bulbous vase standing on the edge of a table with a<br />

loosel arranged oral bouuet casting its shadow on<br />

an interior wall. (†)<br />

€ 50.000 - € 70.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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ÉTIENNE ADOLPHE<br />

MOREAU-NELATON<br />

P <br />

370<br />

Étienne Adolphe Moreau-Nelaton,<br />

1859 Paris – 1927 ebenda<br />

LE PROMENADE EN OMNIBUS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

65 x 80 cm.<br />

Links unten signiert und datiert „88“.<br />

In mit stuckierter Goldleiste verziertem Rahmen.<br />

Moreau-Nelaton – ein Sammler, Maler, Historiker und<br />

Kunstkritiker – malte dieses außergewöhnliche Bild,<br />

welches sicherlich beeinusst on der eitgenssischen<br />

Fotografie einen usschnitt des daaligen<br />

Pariser Alltagsgeschehens zeigt. 1885 stellte Moreau-<br />

Nelaton zum ersten Mal im Pariser Salon aus, bereits<br />

hier wird offenkundig, dass er von Edouard Manet<br />

(1832-1883) und Berthe Morisot (1841-1895) beein-<br />

usst wird <br />

Étienne Adolphe Moreau-Nelaton,<br />

1859 Paris – 1927 ibid.<br />

LE PROMENADE EN OMNIBUS<br />

Oil on canvas.<br />

65 x 80 cm.<br />

Signed and dated “88” lower left.<br />

Fraed with stuccoed gilt oulding <br />

rovenance<br />

Auction Sothebys, ew ork, 24.0.199, lot 0026.<br />

Note:<br />

Will be included in the forthcoming catalogue raisonné.<br />

€ 45.000 - € 65.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Provenienz:<br />

Auktion Sotheby’s, New York, 24.05.1995, Lot 00256.<br />

Anmerkung:<br />

Wird in das in orbereitung befindliche Werkverzeichnis<br />

aufgenommen. (12312824) (13)<br />

<br />

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FRITZ NUSS<br />

G S<br />

<br />

Fritz Nuss,<br />

1907 Göppingen – 1999 Strümpfelbach<br />

Der Künstler war ein deutscher Bildhauer und Medailleur.<br />

Er studierte in Schwäbisch Gmünd, in München<br />

und Stuttgart. Hauptthema seiner Plastiken war der<br />

menschliche Körper.<br />

LIEGENDER WEIBLICHER AKT<br />

Bronze mit dunkler Patina.<br />

Höhe: 18,5 cm.<br />

Breite: 35 cm.<br />

Auf dem Sockel signiert und datiert „Nuss (19)48“, sowie<br />

Gießerstempel „STRASSACKER KUNSTGUSS<br />

SÜSSEN“.<br />

Die liegende junge Frau mit teils hochgestecktem<br />

Haar, sich mit ihrem rechten Unterarm und der linken<br />

Hand auf dem Boden abstützend. (12201640) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

154<br />

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ALFRED LÖRCHER<br />

S <br />

372<br />

Alfred Lörcher,<br />

1875 Stuttgart – 1962 ebenda<br />

HOCKENDER, 1951<br />

Bronze mit grün-schwarzer Patina.<br />

Höhe: 36,5 cm.<br />

Plinthe: 29,2 x 30,7 cm.<br />

Frontal am rechten Rand einer rechteckigen Platte<br />

hockender, nackter Mann mit einem Tuch über seinem<br />

linken Oberschenkel. Die Unterarme auf den Knien<br />

waagerecht übereinandergelegt. Er hat kurzes Haar<br />

und seine Arme über den Knien zusammengelegt.<br />

Der Künstler war Bildhauer und Medailleur und ab<br />

1919 Professor an der Württembergischen Staat lichen<br />

Kunstgewerbeschule in Stuttgart und ab 1941<br />

bis Kriegsende an der Staatlichen Akademie der Bildenden<br />

Künste Stuttgart. Mit seinem in der Tradition,<br />

besonders in der der Antike, wurzelnden Figurenstil<br />

schuf er ein ideales Menschenbild, das ihm die Bezeichnung<br />

eines „schwäbischen Maillol“ einbrachte.<br />

Provenienz:<br />

Galerie Valentien, Stuttgart: Alfred Löcher 1875 - 1962.<br />

Skulpturen Reliefs Zeichnungen, Bestandskatalog.<br />

Abb. 24.<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Marlis Grüterich, Alfred Lörcher: Skulptur, Relief, Zeichnungen;<br />

mit Werkverzeichnissen, Stuttgart 1976, S. 55.<br />

Grüterich nennt zwei weitere Exemplare: Kunsthalle<br />

Hamburg und Privatbesitz Stuttgart. (1220161) (18)<br />

€ 6.000 - € 8.000<br />

<br />

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GERHARD MARCKS<br />

<br />

373<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

er Künstler war ein deutscher ildhauer und rafier<br />

r wirte on bis als ehrer a taatlichen<br />

auhaus in eiar n der eit wurden seine<br />

ere in der usstellung ntartete Kunst diffaiert<br />

wurde er an die andesunstschule in aburg<br />

berufen und ab arbeitete er freischaffend r<br />

wurde ielfach geehrt und ausgeeichnet iele seiner<br />

ulturen befinden sich i ffentlichen au ua<br />

in übec aburg Kln ürnberg und iesbaden<br />

<br />

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uf der nterseite des ferdebauches das<br />

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bei denen der ierlastier ugust aul <br />

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eession<br />

Provenienz:<br />

Lempertz Köln, Auktion 877, 11.06.2005, Lot 905.<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Literatur:<br />

Rudloff 333; Werk-Tagebuch Gips/Bronze 176.<br />

Günter Busch (Hrsg.), Gerhard Marcks: das plastische<br />

Werk, mit einem Werksverzeichnis von Martina Rudloff,<br />

Berlin 1977.<br />

Gerhard Marcks, Günter Busch, Gerhard Marcks<br />

Tierplastik, mit einem Geleitwort des Künstlers,<br />

Wiesbaden 1954, Abb. 3 (in Kopie vorliegend).<br />

Frank Thiess, Gerhard Marcks - Ein Bildhauer von<br />

europäischer Größe, in: Thema, 1949, Jg. III, S. 24<br />

mit Abb.<br />

Katalogsammlung Köln 1965, Wallraf-Richartz-<br />

Museum, Die Bildwerke seit 1800, S. 55, Abb.<br />

S. 102.<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

<br />

rone with haronious dar brown artiall<br />

olished etallic atina<br />

eight c<br />

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n artists ar on underside of the horse bell<br />

foundr ar uss arth erlin and liited edition<br />

no <br />

Provenance:<br />

Lempertz Cologne, Auction 877, 11.06.2005, lot 905.<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Literature:<br />

Rudloff 333; Werk-Tagebuch Gips/Bronze 176.<br />

Günter Busch (ed.), Gerhard Marcks: das plastische<br />

Werk, mit einem Werksverzeichnis von Martina<br />

Rudloff, Berlin 1977.<br />

Gerhard Marcks, Günter Busch, Gerhard Marcks<br />

Tierplastik, mit einem Geleitwort des Künstlers,<br />

Wiesbaden 1954, ill.3 (copy enclosed).<br />

Frank Thiess, Gerhard Marcks - Ein Bildhauer von<br />

euro päischer Größe, in: Thema, 1949, vol. III, p.24<br />

with ill.<br />

Catalogue collection Cologne 1965, Wallraf-Richartz-<br />

Museum, Die Bildwerke seit 1800, p.55, ill. p. 102.<br />

Exhibitions:<br />

Exhibited several times, among others in Berlin 1937<br />

(Galerie Buchholz), Gerhard Marcks, cat. no. 11; Kiel<br />

1952 (Schleswig-Holsteinischer Kunstverein), Gerhard<br />

Marcks, cat. no. 28; Hannover 1960 (Kunstverein),<br />

Gerhard Marcks, cat. no. 12 with ill.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Ausstellungen:<br />

Mehrfach ausgestellt, u.a. Berlin 1937 (Galerie Buchholz),<br />

Gerhard Marcks, Katalognummer 11, Kiel 1952,<br />

(Schleswig-Holsteinischer Kunstverein), Gerhard<br />

Marcks, Katalognummer 28; Hannover 1960 (Kunstverein),<br />

Gerhard Marcks, Katalognummer 12 mit Abb.<br />

(12201616) (18)<br />

<br />

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RENÉE SINTENIS<br />

G S <br />

374<br />

Renée Sintenis,<br />

1888 Glatz/ Schlesien – 1965 Berlin<br />

GALOPPIERENDES FOHLEN<br />

(JAGENDES FOHLEN), 1929<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe ohne Sockel: 15,8 cm.<br />

Breite: 23 cm.<br />

Maße der Steinplinthe: 2,1 x 6 x 23 cm.<br />

Am rechten Hinterhuf monogrammiert „RS“.<br />

Auf rechteckiger Steinplinthe die bewegte Darstellung<br />

eines galoppierenden Fohlens mit bewegter Ober-<br />

che und dunler atina<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Lempertz, Köln, Auktion 877, 11.06.2005, Lot 1074.<br />

Privatsammlung Schweiz.<br />

Ausgestellte Exemplare:<br />

New York, 1932, Museum of <strong>Modern</strong> <strong>Art</strong>, <strong>Modern</strong><br />

German Paintig and Sculpture, Katalognummer 122.<br />

Hamburg, 1940, Kunstverein, Deutsche Bildhauer<br />

der Gegenwart.<br />

Berlin, 1958, Haus am Waldsee, Renée Sintenis,<br />

Katalognummer 40.<br />

Wanderausstellung Berlin, Osnabrück, Regensburg,<br />

Friedberg, Düren, 1983/1984, Katalognummer 36<br />

mit Abb. 48 (als Jagendes Fohlen).<br />

Vergleichsliteratur:<br />

Kunst und Künstler 27, 1929, Abb. S. 489.<br />

Paul Appel, Renée Sintenis, Berlin 1947, Abb. S. 3.<br />

René Crevel, Renée Sintenis, Paris 1930, Abb. S. 41.<br />

René Crevel, Georg Biermann, Renée Sintenis, Berlin,<br />

1930, Abb. Nr. 14.<br />

Rudolf Hagelstange, Carl Georg Heise und Paul Appel,<br />

Renée Sintenis, Berlin, 1947, Abb. S. 80.<br />

Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1935 / Berlin 1956,<br />

Abb. S. 62 bzw. S. 40 (als Jagendes Fohlen.<br />

Franz Roh, Geschichte der Deutschen Kunst von 1900<br />

bis zur Gegenwart, München 1958, Abb. S. 305.<br />

Harald Seiler, Landesgalerie Hannover, Bildwerke<br />

der Gegenwart, Hannover 1967, S. 53.<br />

Britta Buhlmann, Renée Sintenis, Werkmonographie<br />

der Skulpturen, Darmstadt 1987, S. 218 f, Nr. 140.<br />

Vergleiche:<br />

Ein Guss in der Sammlung Sprengel, Hannover, Inventarnummer<br />

KM1949/223, ein weiteres Exemplar<br />

im Museum Chicago und eines in der Weyhe Gallery,<br />

New York, von Buhlmann verzeichnet. (12201644)<br />

(13)<br />

Renée Sintenis,<br />

1888 Glatz/ Silesia – 1965 Berlin<br />

GALOPPIERENDES FOHLEN<br />

(JAGENDES FOHLEN)<br />

[GALOPPING/CHASING FOAL], 1929<br />

Bronze sculpture.<br />

Height without base: 15,8 cm.<br />

Width: 23 cm.<br />

Stone plinth dimensions: 2.1 x 6 x 23 cm.<br />

Monogrammed “RS” on right back hoof.<br />

Dynamic depiction of a galopping or chasing foal with<br />

rough surface and dark patina on rectangular stone<br />

plinth.<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Lempertz, Cologne, Auction 877, 11 June 2005,<br />

lot 1074.<br />

Private collection, Switzerland.<br />

Exhibited examples:<br />

New York, 1932, Museum of <strong>Modern</strong> <strong>Art</strong>, <strong>Modern</strong><br />

German Painting and Sculpture, cat. no. 122.<br />

Hamburg, 1940, Kunstverein, Deutsche Bildhauer<br />

der Gegenwart.<br />

Berlin, 1958, Haus am Waldsee, Renée Sintenis,<br />

cat. no. 40.<br />

Wanderausstellung Berlin, Osnabrück, Regensburg,<br />

Friedberg, Düren, 1983/1984, cat. no. 36 with ill. 48<br />

(as Chasing foal).<br />

Literature for comparison:<br />

Kunst und Künstler 27, 1929, ill. p. 489.<br />

Paul Appel, Renée Sintenis, Berlin, 1947, ill. p. 3.<br />

René Crevel, Renée Sintenis, Paris 1930, ill. p. 41.<br />

René Crevel and G. Biermann, Renée Sintenis,<br />

Berlin, 1930, ill. no. 14.<br />

Rudolf Hagelstange, Carl Georg Heise and Paul<br />

Appel, Renée Sintenis, Berlin, 1947, ill. p. 80.<br />

Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin, 1935 / Berlin<br />

1956, ill. p. 62 and p. 40 (as Chasing Foal).<br />

Franz Roh, Geschichte der Deutschen Kunst von<br />

1900 bis zur Gegenwart, Munich 1958, ill. p. 305.<br />

Harald Seiler, Landesgalerie Hannover, Bildwerke<br />

der Gegenwart, Hannover, 1967, p. 53.<br />

Britta Buhlmann, Renée Sintenis, Werkmonographie<br />

der Skulpturen, Darmstadt 1987, pp. 218, no. 140.<br />

Comparison:<br />

One casting held at Collection Sprengel, Hannover,<br />

inv. no. KM1949/223, another example held at Museum<br />

Chicago and at Weyhe Gallery, New York listed<br />

by Buhlmann.<br />

€ 10.000 - € 15.000<br />

<br />

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375<br />

Renée Sintenis,<br />

1888 Glatz/ Schlesien – 1965 Berlin<br />

AUSSCHLAGENDES FOHLEN, 1923<br />

Bronzeplastik.<br />

Ohne den Sockel: 12 x 15 cm.<br />

Rechter Hinterhuf mit Initialen „RS“. Bodenseitiges<br />

Christie’s Etikett mit Lotnummer „113“ und Etikett<br />

des Kunstsalons Abels.<br />

Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf Marmorsockel<br />

montiert. Im Ausstellungskatalog Laurencin/<br />

intenis wird eine uagenhhe on roneeemplaren<br />

sowie 3 Silberexemplaren notiert. Güsse<br />

neben de hier angebotenen elar befinden sich<br />

etwa i useu a stwall ortund ohne nentarnummer,<br />

Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am<br />

ain nentarnuer und in riatbesit Frau<br />

Colzman, Langenberg.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Valentien, Stuttgart (Rechnung von Christie’s<br />

in Kopie vorhanden).<br />

Christies, London, 08. Dezember 1997, Lot 113<br />

(an Galerie Valentien).<br />

Kunstsalon Hermann Abels, Köln.<br />

Literatur:<br />

Vgl.: Britta Buhlmann, Renée Sintenis, Darmstadt<br />

1987, S. 212, Nr. 132.<br />

Vergleichsliteratur:<br />

René Crevel, Renée Sintenis, Paris 1930, Abb. S. 30.<br />

René Crevel, Georg Biermann, Renée Sintenis, Berlin<br />

1930, Abb. Nr. 6.<br />

Gustav Eugen Diehl, Renée Sintenis, Berlin, o. J.,<br />

Kat.Nr. 27.<br />

Rudolf Hagelstange, Renée Sintenis, Berlin 1947,<br />

Abb. S. 52.<br />

Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1935, Abb. S. 31.<br />

Deutsche Kunst und Dekoration, 57, 1925/26, Abb.<br />

S. 63. (12201643) (13)<br />

<br />

<br />

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RENÉE SINTENIS<br />

G S <br />

376<br />

Renée Sintenis,<br />

1888 Glatz/ Schlesien – 1965 Berlin<br />

VOLLBLUTFOHLEN, 1939<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe ohne Sockel: 21,4 cm.<br />

Plinthe auf der Oberseite monogrammiert „RS“.<br />

Plinthenkurzende mit Gießerstempel „H NOACK<br />

BERLIN“.<br />

Zarte Kleinplastik eines Fohlens der deutschen Bildhauerin<br />

Renée Sintenis, welche 1931 als zweite Frau<br />

überhaupt in die Preußische Akademie der Künste<br />

berufen wurde.<br />

Literatur:<br />

Werkverzeichnis Buhlmann 1987 Nr. 150.<br />

Bestandskatalog Berger/ Ladwig 2013 Nr. 169.<br />

Ursel Berger/ Günter Ladwig (Hrsg.), Renée Sintenis<br />

– Das plastische Werk, Berlin 2013, Nr. 169, Britta<br />

E. Buhlmann, Renée Sintenis - Werkmonographie<br />

der Skulpturen, Darmstadt 1987, Nr. 150.<br />

Georg-Kolbe-Museum, Renée Sintenis – Plastiken,<br />

Zeichnungen, Druckgraphik, Ausst.-Kat., Berlin<br />

1983, Nr. 49, Abb. 51.<br />

Kunstverein Augsburg, Deutsche Bildhauer der<br />

Gegenwart, Ausst.-Kat., Augsburg 1964, Nr. 124.<br />

Deutsches Klingenmuseum, Kunstwerke des 20.<br />

Jahrhunderts aus Solinger Privatbesitz, Ausst.-Kat.,<br />

Solingen 1960, Nr. 69.<br />

Senator für Volksbildung/Haus am Waldsee, Renée<br />

Sintenis – Das plastische Werk, Zeichnungen, Graphik,<br />

Ausst.-Kat., Berlin 1958, Nr. 72.<br />

Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1956, S. 70.<br />

Central <strong>Art</strong> Collecting Point, Kunstschaffen in Deutschland,<br />

Ausst.-Kat., München 1949, Nr. 1.<br />

Rudolf Hagelstange/ Carl Georg Heise/ Paul Appel,<br />

Renée Sintenis, Berlin 1947, S. 126.<br />

Ausstellungen der WVZ Nr. 150:<br />

Georg-Kolbe-Museum/ Kulturgeschichtliches Museum/<br />

Ostdeutsche Galerie/ Galerie im Alten Rathaus/ Leopold-Hoesch-Museum,<br />

Renée Sintenis – Plastiken,<br />

Zeichnungen, Druckgraphik, Berlin/ Osnabrück/ Regensburg/<br />

Friedberg/ Düren 1983/84.<br />

Kunstverein Augsburg, Deutsche Bildhauer der<br />

Gegenwart, Augsburg 1964.<br />

Deutsches Klingenmuseum, Kunstwerke des 20. Jahrhunderts<br />

aus Solinger Privatbesitz, Solingen 1960.<br />

Haus am Waldsee, Renée Sintenis – Das plastische<br />

Werk, Zeichnungen, Graphik, Berlin 1958.<br />

Central <strong>Art</strong> Collecting Point, Kunstschaffen in Deutschland,<br />

München 1949. (12201646) (13)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

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FRITZ VON GRAEVENITZ<br />

S G<br />

377<br />

Fritz von Graevenitz,<br />

1892 Stuttgart – 1959 Gerlingen<br />

Von Graevenitz studierte zunächst trotz des Widerstandes<br />

seines Vaters an der Akademie der Künste<br />

in Stuttgart, brach 1920 jedoch ab, um beim Gustav<br />

Britsch Institut für Bildende Künste in Starnberg zu<br />

studieren. 1922 machte er sich auf der Solitude als<br />

freischaffender Künstler selbständig.<br />

ÄSENDES REH, 1922<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe: 18 cm.<br />

Auf der Plinthe monogrammiert „FvG“ sowie datiert<br />

„1922“. Plinthenseite mit Gießerstempel „Brandstetter<br />

München“.<br />

Dunkelbraun patinierte Bronze auf hohem rechteckigem<br />

Muschelkalksockel (kleiner Chip). Darstellung<br />

eines sich nach unten beugenden, äsenden Rehs.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Valentien, Stuttgart. Wohl Oktober 1999 an<br />

Eisenmann.<br />

Vergleichsliteratur:<br />

Das Graevenitz-Museum auf der Solitude bei Stuttgart,<br />

Leporello „Nach Beendigung des Studiums waren<br />

Wohnung und Atelier stets auf der Solitude. Dort<br />

entstand 1921 als erster Erfolg und als sichtbares<br />

Beispiel für die Einheit der Form das „Äsende Reh“<br />

in Bronze. Fritz von Graevenitz schrieb einmal „An<br />

die Gestaltung des Tieres wird der Künstler erst gehen<br />

dürfen, wenn die Fülle intensiver Naturerlebnisse<br />

ein Bild in ihm geschaffen hat, das aufsteigt, wenn<br />

er es braucht“.“<br />

Anmerkung:<br />

Ein weiteres späteres „Äsendes Reh“ von 1930 in<br />

großem Format befindet sich im henpark Killesberg<br />

in Stuttgart. (1220166) (13)<br />

€ 500 - € 1.000<br />

<br />

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RENÉE SINTENIS<br />

G S <br />

378<br />

Renée Sintenis,<br />

1888 Glatz/ Schlesien – 1965 Berlin<br />

SHETLANDPONY, 1947<br />

Bronzeplastik.<br />

Höhe ohne Sockel: 10,3 cm.<br />

Plinthe aufseitig mit Monogramm „RS“. Schmalseite<br />

der Plinthe mit Gießerstempel „H NOACK BERLIN“.<br />

Bronze, gegossen, mit gold-brauner, etwas stumpfer<br />

Patina, auf grünem gekehlten Marmorsockel montiert.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Vergleichsliteratur:<br />

Werkverzeichnis, Bettina Buhlmann, 175.<br />

Adolf Jannasch, Renée Sintenis, Potsdam 1949,<br />

Abb. 37.<br />

Hanna Kiel, Renée Sintenis, Berlin 1956, Abb. 83.<br />

Ausstellungen für WVZ Nr. 175:<br />

Haus am Waldsee, Berlin, Renée Sintenis, 1958,<br />

Katalognummer 93.<br />

München, Große Kunstausstellung, 1954, Katalognummer<br />

904. (12201645) (13)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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JÜRGEN EBERT<br />

<br />

379<br />

Jürgen Ebert,<br />

geb. 1954 Bocholt/ Westfalen<br />

WÄLZENDES PFERD, 1996<br />

Bronze, braune Patina<br />

16 x 35 cm.<br />

Auf dem Rücken signiert „Jürgen Ebert“.<br />

Exemplar 5/ 20.<br />

Die Skulptur wirkt zunächst verspielt. Beim genaueren<br />

Hinsehen zeigt sich eine eigene strenge klare<br />

Formensprache, die das Ringen mit der Leichtigkeit<br />

des „sich am Boden Wälzens“ in der Darstellung wiederspiegelt.<br />

Der Künstler verwarf seine ersten zwei<br />

Gestaltungen, bis er dann seine dritte Fassung endlich<br />

in Bronze umsetzte. (12201617) (18)<br />

Jürgen Ebert,<br />

Born 1954 Bocholt/ Westphalia<br />

ROLLING HORSE, 1996<br />

Bronze, brown patina.<br />

16 x 35 cm.<br />

Signed on the horse’s back “Jürgen Ebert”.<br />

Limited edition no. 5/20.<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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380<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

er Künstler war ein deutscher ildhauer und rafier<br />

r wirte on bis als ehrer a taatlichen<br />

auhaus in eiar n der eit wurden seine<br />

ere in der usstellung ntartete Kunst diffaiert<br />

wurde er an die andesunstschule in aburg<br />

berufen und ab arbeitete er freischaffend r<br />

wurde ielfach geehrt und ausgeeichnet iele seiner<br />

ulturen befinden sich i ffentlichen au ua<br />

in übec aburg Kln ürnberg und iesbaden<br />

<br />

ronelasti<br />

he c<br />

nge c<br />

linthe it aufseitige stilisierte onogra rüc<br />

wrtige chalseite der linthe it uerierung<br />

sowie ieersteel uss arth inteln<br />

elar <br />

er roneguss it interessanter goldbrauner atina<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Nierendorf, 1974 anlässlich der Ausstellung<br />

zum 85. Geburtstags Marcks erworben, dort mit Nr.<br />

48 im Katalog.<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

<br />

rone sculture<br />

eight c<br />

ength c<br />

linth with stlied onogra on to along narrow<br />

side on the bac of the linth liited edition nuber<br />

and foundr ar uss arth inteln<br />

rone casting with interesting goldishbrown atina<br />

Provenance:<br />

Important private collection, Southern Germany.<br />

Galerie Nierendorf, purchased in 1974 in celebration<br />

of the exhibition for the 85th birthday of Marcks, here<br />

listed in the catalogue with no. 48.<br />

Literature:<br />

Gerhard Marcks, Plastiken. Zeichnungen. Druckgraphik.<br />

Gerhard Marcks zum fünfundachtzigsten<br />

Geburtstag. Berlin, Galerie Nierendorf 1974, no. 48.<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Gerhard Marcks, Plastiken. Zeichnungen. Druckgraphik.<br />

Gerhard Marcks zum fünfundachtzigsten<br />

Geburtstag. Galerie Nierendorf, Berlin 1974, Nr. 48.<br />

(12201614) (13)<br />

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GERHARD MARCKS<br />

<br />

<br />

Gerhard Marcks,<br />

1889 Berlin – 1981 Burgbrohl<br />

er Künstler war ein deutscher ildhauer und rafier<br />

r wirte on bis als ehrer a taatlichen<br />

auhaus in eiar n der eit wurden seine<br />

ere in der usstellung ntartete Kunst diffaiert<br />

wurde er an die andesunstschule in aburg<br />

berufen und ab arbeitete er freischaffend r<br />

wurde ielfach geehrt und ausgeeichnet iele seiner<br />

ulturen befinden sich i ffentlichen au ua in<br />

übec aburg Kln ürnberg und iesbaden<br />

<br />

ronelasti<br />

he ohne ocel c<br />

linthe it stilisierte onogra seitliche<br />

uerierung und ieersteel uss<br />

arth inteln<br />

uf rechtecige olsocel der stehende de e<br />

trachter ugewandte irsch auf einer itgegossenen<br />

linthe in oelreufor chne lebendige ber<br />

che it ittelbrauner atina<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Galerie Nierendorf, Berlin.<br />

Literatur:<br />

Gerhard Marcks – Dem Grossen Bildhauer zum<br />

Gedächtnis, Galerie Nierendorf, Berlin 16.02.-<br />

31.05.1983, Nr. 36.<br />

Werkverzeichnis Busch/Rudloff, R 988.<br />

(12201618) (13)<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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382<br />

Alfred Hrdlicka,<br />

1928 Wien – 2009 ebenda<br />

RINGER<br />

Bronze, hellbraune Patina.<br />

39 x 28 x 21 cm.<br />

In der Mitte des Sockels Signatur „Hrdlicka“,<br />

bezeichnet „EA“ und Gießerstempel „A. Z. W.“<br />

(Alfred Zöttl, Wien).<br />

uf eine achen ocel die beiden nacten leicht<br />

auseinander stehenden Männer, mit ihren Armen<br />

voller Kraftanstrengung beim Ringen. Die vorliegende<br />

Bronze nach einem Gipsmodell von 1962.<br />

Provenienz:<br />

Bedeutende süddeutsche Privatsammlung.<br />

Anmerkung:<br />

Berühmter österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler,<br />

Grafiker und Schriftsteller. nternational bekannt wurde<br />

er 1964, als er mit erbert oeckl sterreich auf der<br />

32. iennale in enedig vertrat. Ab 1971 mehrfach<br />

rofessor für ildhauerei in eutschland und Wien.<br />

ielfach ausgestellt.<br />

Literatur:<br />

Alfred rdlicka Skulptur und große eichnungen<br />

mit einem Werkkatalog von Manfred Chobot. Wien,<br />

München Jugend und olk, 1973.<br />

Galerie alentien, Stuttgart Katalog Skulpturen,<br />

Abbildung auf der vorletzten Seite. (1220167) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

383<br />

Karl Ulrich Nuss,<br />

geb. 1943 Stuttgart<br />

DREI IM BOOT, 1980ER JAHRE<br />

Bronze mit brauner Patina.<br />

Höhe: 20,5 cm.<br />

Breite: 27,5 cm.<br />

Unterhalb des Bootes signiert „U Nuss“ und<br />

Gießer stempel.<br />

n eine schalen achen oot wei sitende und<br />

ein stehender unger ann eweils in ihren nden<br />

ein langes Paddel haltend. (12201639) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.000<br />

<br />

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MAX PEIFFER-WATENPHUL<br />

R<br />

384<br />

Max Peiffer-Watenphul,<br />

1896 Weferlingen – 1976 Rom<br />

STILLLEBEN MIT ROSEN UND MOHN<br />

Öl auf Sackleinwand.<br />

77 x 103 cm.<br />

Links unten monogrammiert „M. P W. (19)60“.<br />

Die drei stehenden Blumenvasen vor weißem Hintergrund:<br />

Eine schwarze Vase mit rosafarbenem Klatschmohn,<br />

daneben eine weiße Vase auf einem orangen<br />

Deckchen mit gelb-grünen Blumen, sowie eine bauchige<br />

Vase mit asiatischer Malerei auf zweifarbigem<br />

Deckchen mit einem bunten farbenfrohen Blumenstrauß.<br />

Zwei Rosen liegen zu Boden der Vasen.<br />

Literatur:<br />

Abgebildet in: Grace Watenphul Pasqualucci, Alessandra<br />

Pasqualucci, Max Peiffer Watenphul Werkverzeichnis,<br />

Band I Gemälde-Aquarelle, Köln 1989,<br />

Nr. G 661. (1231541) (18)<br />

Max Peiffer-Watenphul,<br />

1896 Weferlingen - 1976 Rome<br />

STILL LIFE WITH ROSES AND POPPY<br />

Oil on hessian.<br />

77 x 103 cm.<br />

Monogrammed “M. P W. (19)60“ lower left.<br />

Literature:<br />

Illustrated in: Grace Watenphul Pasqualucci, Allesandra<br />

Pasqualucci, Max Peiffer Watenphul catalogue<br />

raisonné, vol. I Gemälde-Aquarelle, Cologne 1989,<br />

no. G 661.<br />

€ 20.000 - € 25.000<br />

<br />

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<br />

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385<br />

Marc Chagall,<br />

Le Message Biblique<br />

32 x 25,6 x 3 cm.<br />

Mit original Farblithographie.<br />

Paris, 1972.<br />

Der Umschlag etwas gestaucht und rissig.<br />

(1220165) (13)<br />

€ 500 - € 1.000<br />

<br />

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386<br />

Der Blaue Reiter,<br />

Erstausgabe (1912)<br />

31 x 24,5 x 4,2 cm.<br />

Herausgegeben von Wassily Kandinsky (1866-1944)<br />

und Fran arc rstauage ier <br />

Co. Verlag, München 1912.<br />

In sekundärem Sammlungsschuber.<br />

er ae der rue er laue eiter geht auf einen<br />

Holzschnitt Kandinskys von 1911 zurück, welcher<br />

auch für die schlagillustration des hier angebotenen<br />

Almanachs von 1912 (monogrammiert rechts unten)<br />

sorgte ereits hatte Kandins ein ild it diese<br />

itel gealt ur Farbe lau die das ild doiniert,<br />

schrieb Kandinsky<br />

e tiefer das lau wird desto tiefer ruft es den enschen<br />

in das nendliche wect in ih die ehnsucht<br />

nach eine und schlielich bersinnliche s ist<br />

die Farbe des iels ach elf ntwürfen eigte<br />

die endgültige Version den Heiligen Georg. In der hier<br />

angebotenen ersten uage erschienen e-<br />

lare ieron gab es wie hier angeboten elare<br />

it wei riginalholschnitten welche durch<br />

ergainbltte geschütt waren iese orugsausgabe<br />

kostete 50 Mark. (1220168) (13)<br />

€ 2.500 - € 3.000<br />

<br />

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<br />

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387<br />

Marc Chagall,<br />

Drawings for the Bible / Dessins pour la bible.<br />

36,2 x 26,8 x 3 cm.<br />

Verve, Vol. X., N. 37/38.<br />

London/ Paris, 1960.<br />

Exemplar mit 24 Farblithographien. Minimal besch.<br />

(1220164) (13)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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GIORGIO MORANDI<br />

<br />

388<br />

Giorgio Morandi,<br />

1890 Bologna – 1964 ebenda<br />

NATURA MORTA IN UN TONDO, 1942<br />

Radierung.<br />

45,5 x 51 cm. Plattenrand: 27 x 30,5 cm.<br />

Rechts unten signiert „Morandi“ und datiert „1942“<br />

sowie links unten Exemplar „13/50“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Beigegeben eine Erklärung/ Begleitschreiben von<br />

Natalino Fasanella, Rom, vom November 1984 zu<br />

Titel, Provenienz, Maßen und Publikation des Werkes.<br />

Literatur:<br />

Abgebildet in amberto itali, opera grafica di Giorgio<br />

Morandi, 2.Edition, Torino 1964, Nr. 109.<br />

(1231423) (3) (18)<br />

Giorgio Morandi,<br />

1890 Bologna – 1964 ibid.<br />

NATURA MORTA IN UN TONDO, 1942<br />

Etching.<br />

45.5 x 51 cm. Plate mark: 27 x 30.5 cm.<br />

Signed “Morandi” and dated “1942” lower right and<br />

limited edition no. Exemplar “13/50” lower left.<br />

Framed with mount under glass.<br />

Accompanied by letter by Natalino Fasanella, Rome.<br />

dated November 1984.<br />

Literature:<br />

ublished in amberto itali, opera grafica di Giorgio<br />

Morandi, 2.Edition, Torino 1964, no. 109.<br />

€ 15.000 - € 18.000<br />

<br />

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<br />

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389<br />

Giorgio Morandi,<br />

1890 Bologna – 1964 ebenda<br />

VARI OGGETTI SU UN TAVOLO, 1931<br />

Radierung.<br />

30,5 x 34 cm. Plattenrand: 17,5 x 19,4 cm.<br />

In der Darstellung links unten Signatur „Morandi“,<br />

außerhalb der Darstellung rechts unten signiert<br />

„Morandi“ und datiert „1931“ sowie links unten<br />

„Ex. 11/30“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Literatur:<br />

Abgebildet in amberto itali, opera grafica di<br />

Giorgio Morandi, 2.Edition, Torino 1964, Nr. 87.<br />

(1231424) (3) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

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STEPHAN BALKENHOL<br />

<br />

390<br />

Stephan Balkenhol,<br />

geb. 1957 Fritzlar<br />

MÄNNLICHER TORSO<br />

Bronzeguss, bemalt.<br />

45 x 35 x 31 cm.<br />

Bodenseitig signiert, datiert und nummeriert „-22-“<br />

(von 25 Exemplaren).<br />

Bekannt ist Balkenhol für seine emotionslos dreinblicenden<br />

olfiguren doch auch in gefasster ronze<br />

kennen wir seine Menschenbildnisse, auf deren<br />

Darstellung sich sein Werk konzentriert. Eine ähnliche<br />

Ausführung dieser Bronze, 6 m groß und aus Holz,<br />

wurde 2011 bei den Salzburger Festspielen aufgestellt.<br />

(1230063) (13)<br />

Stephan Balkenhol,<br />

born 1957 Fritzlar<br />

MALE TORSO<br />

Bronze casting, painted.<br />

45 x 35 x 31 cm.<br />

Signed, dated and numbered “-22-” (of 25)<br />

on underside.<br />

€ 13.000 - € 16.000<br />

<br />

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<br />

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GÜNTHER UECKER,<br />

M<br />

<br />

Günther Uecker,<br />

geb. 1930 Wendorf/ Mecklenburg<br />

Lebt und arbeitet in Düsseldorf und Sankt Gallen.<br />

WIND I<br />

Prägedruck.<br />

104 x 78 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „Uecker 95“.<br />

Links unten nummeriert „38 / 90“.<br />

Hinter Glas gerahmt. (1230062) (13)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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392<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins, nach<br />

PORTRAIT IMAGINAIRE - 14.3.69 - I<br />

Farblithografie<br />

65 x 50 cm.<br />

esata c<br />

ins oben unter atu rucsignatur<br />

elar <br />

asseartout hinter las geraht<br />

Anmerkung:<br />

Gedruckt durch Marcel Salinas. „A“ Edition published<br />

by Harry N. Abrams, Inc. (1230085) (18)<br />

<br />

<br />

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zum Größenvergleich<br />

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393<br />

Gérard Koch,<br />

1926 Kaiserslautern – 2014 Paris<br />

LE CRI<br />

Gesamthöhe: 63,5 cm.<br />

Sockel: Länge 29,5 cm.<br />

Tiefe: 17 cm.<br />

Rechts am Hals signiert und datiert „Koch 1972“,<br />

seitlich an der Plinthe Exemplar 4/8 und Gießerei-<br />

Signet.<br />

1972.<br />

Bronze, schwarz patiniert.<br />

Gießerei „Meszlényi <strong>Art</strong> foundry Hungary“.<br />

Anmerkung:<br />

Der deutsch-französische Künstler wanderte 1944<br />

nach Israel aus und lernte zunächst Bildhauerei bei<br />

Moshe Ziffer. 1950 - 1956 studierte er in Paris Modellieren<br />

und Bildhauerei. Seit Anfang der 1970er<br />

Jahre entstanden abstrakt-geometrische Plastiken.<br />

(1230452) (1) (18)<br />

€ 4.000 - € 6.000<br />

<br />

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394<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins, nach<br />

PORTRAIT IMAGINAIRE - 27.2.69 - II<br />

Farblithografie<br />

65 x 50 cm.<br />

esata c<br />

ins oben unterhalb des atus rucsignatur<br />

elar <br />

asseartout hinter las geraht<br />

Anmerkung:<br />

Gedruckt durch Marcel Salinas. „A“ Edition published<br />

by Harry N. Abrams, Inc. (1230086) (18)<br />

<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

395<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

FLIESE MIT GESICHT<br />

Keramik.<br />

21,5 x 21,5 cm.<br />

Rückwärtig auf dem Scherben gestempelt „Madoura<br />

Picasso“ und Nummerierung „JI22A“ sowie<br />

Nummerierung „17/ 100“.<br />

Montiert in einen viereckigen Rahmen.<br />

Rötlicher Scherben mit dunkelbrauner Engobe und<br />

weißlicher sowie gelber Glasur und blauer Staffage.<br />

Abstrahiertes Gesicht innerhalb eines Ornamentbandes.<br />

(12300812) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

CERAMIC PLATE WITH ABSTRACTED FACE<br />

Ceramic.<br />

21.5 x 21.5 cm.<br />

Stamped ”Madoura Picasso” and “JI22A”, “17/ 100”<br />

on reverse.<br />

Framed.<br />

€ 10.000 - € 12.000<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

396<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

KERAMIKPLATTE MIT ABSTRAHIERTEM GESICHT<br />

Keramik.<br />

Durchmesser: 42 cm.<br />

Die Fahne mit Datierung „11.6.56“. Bodenseitig durch<br />

die weiße Glasur gestempelt „Madoura Picasso“ sowie<br />

handschriftliche Nummerierung „31/ 100“.<br />

Unglasierter Standring mit weitem Spiegel und sanft<br />

aufsteigender Fahne. Der Spiegel mit orange-brauner<br />

Engobe und die Fahne mit schwarzer Engobe. Spiegel<br />

und Fahne mit weiß glasierten Ornamenten und<br />

hellgrüner Staffage. (12300817) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

CERAMIC PLATE WITH ABSTRACTED FACE<br />

Ceramic.<br />

Diameter: 42 cm.<br />

Dated “11.6.56”. Stamped on underside “Madoura<br />

Picasso” and handwritten numbering “31/ 100”.<br />

€ 15.000 - € 18.000<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

397<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

KERAMIKPLATTE MIT ABSTRAHIERTEM GESICHT<br />

Keramik.<br />

Durchmesser: 42,4 cm.<br />

Bodenseitig durch die weiße Glasur gestempelt<br />

„Madoura Picasso“ und Ritzbezeichnung „C117“<br />

sowie handschriftliche Nummerierung „46/ 100“.<br />

Unglasierter Standring mit weitem Spiegel und sanft<br />

aufsteigender Fahne. Schwarze Engobe mit reliefartiger<br />

hell- und dunkelgrüner Glasur, ein Gesicht<br />

darstellend, auf weißem Grund. Die Fahne mit fahlen<br />

Engobenkartuschen mit plastischer ornamentaler Da r-<br />

stellung, welche gelb glasiert ist. (12300818) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

CERAMIC PLATE WITH ABSTRACTED FACE<br />

Ceramic.<br />

Diameter: 42.4 cm.<br />

Stamped on underside “Madoura Picasso”, incised<br />

“C117” and handwritten numbering “46/ 100”.<br />

€ 15.000 - € 18.000<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

398<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

TELLER MIT GESICHT<br />

Keramik.<br />

Durchmesser: 41 cm.<br />

Bodenseitige Stempelung „Madoura Edition Picasso“<br />

sowie Nummerierung „45/ 200“.<br />

Hellbeiger Scherben mit unglasiertem Standring. In<br />

einer Auflage von 200 Exemplaren erschienene<br />

Keramik mit weitem Spiegel und darin dargestelltem<br />

abstrahierten Gesicht. Glasiert in dunkelbrauner<br />

Engobe sowie manganer und hellgrüner Staffage.<br />

(12300814) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

PLATE WITH FACE<br />

Ceramic.<br />

Diameter: 41 cm.<br />

Stamped on underside “Madoura Edition Picasso”"<br />

and number “45/ 200”.<br />

Light-beige clay with unglazed foot rim. Limited<br />

edition of 200 ceramic pieces.<br />

€ 12.000 - € 14.000<br />

<br />

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<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

399<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

KERAMIK MIT REITER UND STIER<br />

Keramik.<br />

Durchmesser: 42 cm.<br />

Bodenseitig auf der weißen Glasur Stempel<br />

„Madoura Edition Picasso“ sowie handschriftlicher<br />

Nummerierung „77/ 100“.<br />

Unglasierter Standring mit weitem Spiegel und sanft<br />

aufsteigender Fahne, diese plastisch mit hellgrün<br />

gla sierten Streifen sowie plastischer Datierung<br />

„11.6.59“. Der weite Spiegel mit reliefartiger Darstellung<br />

eines Reiters und einem Stier mit wolkiger<br />

bräunlicher Glasur. Die Fahne mit orange-roter Engobe.<br />

(12300819) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

CERAMIC PLATE WITH HORSEMAN AND BULL<br />

Ceramic.<br />

Diameter: 42 cm.<br />

Stamped on underside “Madoura Edition Picasso”<br />

and handwritten numbering “77/ 100”.<br />

€ 13.000 - € 14.000<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

400<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

KERAMIKKRUG<br />

Keramik, glasiert und bemalt.<br />

Höhe: 30 cm.<br />

Am Boden zwei Prägestempel „Edition Picasso“ sowie<br />

„Madoura/ Plein Feu“, ferner auf schwarz gemalter<br />

Fläche, eingeritzte Bezeichnung mit Nennung der<br />

uage dition icasso adoura unter<br />

de enel geritte atierung <br />

Brauner Scherben, beige glasiert, mehrfarbig bemalt.<br />

Gefäßform im unteren Teil bauchig nach oben sich<br />

weitend, mit breitem Henkel. An der Vorderseite mit<br />

einem Gesicht bemalt mit betont blau gerandeten<br />

Augen, am Unterrand braune Tupfen, in Andeutung<br />

eines Bartwuchses, ebenso am Oberrand, das Haar<br />

andeutend. (12300813) (11)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

CERAMIC JUG<br />

Height: 30 cm.<br />

Ceramic; glazed and painted.<br />

Two embossed stamps on underside:<br />

“Edition Picasso” and “Madoura/ Plein Feu”,<br />

furthermore incised description on black painted<br />

surface listing the edition no dition icasso <br />

adoura and incised date under<br />

handle.<br />

<br />

<br />

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<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

TELLER MIT UHRENGESICHT<br />

Keramik.<br />

Durchmesser: 42,5 cm.<br />

Bodenseitige Stempel „Madoura Edition Picasso“<br />

sowie Nummerierung „6105“.<br />

Beiger Scherben, unglasiert. (12300815) (13)<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

PLATE WITH CLOCK FACE<br />

Ceramic.<br />

Diameter: 42.5 cm.<br />

Stamped on underside “Madoura Edition Picasso”<br />

and number “6105”.<br />

Beige clay, unglazed.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

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PABLO PICASSO<br />

M M<br />

402<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

KERAMIKSCHALE<br />

Keramik.<br />

31,5 x 38,5 cm.<br />

An der Unterseite in mangan eingebrannte Aufschrift:<br />

Legiertes Monogramm „CR“, daneben „Madoura/<br />

d’après Picasso / Nouvelle Edition“.<br />

Querovale Schale mit hochgezogener Fahne, schwarz<br />

glasiert, im Spiegel weiße Taube nach links, leicht im<br />

gravierten Relief, auf der Fahne ochsenblutrote Pinselstriche.<br />

(12300816) (11)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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<br />

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403<br />

Pablo Picasso,<br />

1881 Málaga – 1973 Mougins<br />

SCHALE „DREI TANZENDE“<br />

Keramik.<br />

31 x 38,8 cm.<br />

Unter der Darstellung Datierung „1.8.57.“ Bodenseitig<br />

mit Stempelung „Madoura Edition Picasso“ sowie<br />

handschriftlichem Vermerk „Edition Picasso Madoura“.<br />

Hellbeiger Scherben in ovaler Form. Spiegel mit<br />

grauer und orangefarbener Engobe sowie ornamentalen<br />

hellen Partien glasiert. Spiegel mit Darstellung<br />

drei abstrahierter Tanzenden. Bodenseitig glasiert mit<br />

Standsp. der dreibeinigen Brennofenstütze.<br />

(12300811) (13)<br />

€ 7.000 - € 8.000<br />

<br />

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GRAHAM VIVIAN SUTHERLAND<br />

S <br />

404<br />

Graham Vivian Sutherland,<br />

1903 Streatham, London – 1980 ebenda<br />

CRUCIFIXION STUDY<br />

Mischtechnik auf Tuch, montiert auf runder Holzplatte.<br />

Durchmesser der Platte: 85 cm.<br />

Links unten signiert „Graham Sutherland“ und datiert<br />

„17.1.78“, verso auf Holzplatte Aufkleber mit Betitelung.<br />

Ungerahmt.<br />

<br />

Der Corpus Christi in raschem modernen Pinselduktus<br />

in Schwarz-Weiß vor angedeutetem Kreuz mit<br />

der Beschriftung oberhalb „INRI“, vor gelbem Hintergrund.<br />

Tuch insbesondere am Rand teils gerissen.<br />

(1230402) (18)<br />

€ 8.000 - € 12.000<br />

<br />

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JEFF KOONS<br />

P<br />

405<br />

Jeff Koons,<br />

geb. 1955 York/ Pennsylvania<br />

BALLOON DOG, YELLOW<br />

Porzellan mit Chromschicht, Skulptur auf Teller<br />

befestigt.<br />

26,7 x 26,7 x 12,7 cm.<br />

In Originalbox. Bodenseitig nummeriert „517/ 2300“.<br />

n einer uage on elaren erschienener<br />

gelb beschichteter „Balloon Dog“. Mit Kunststoffständer<br />

und Baumwollhandschuhen. (1230064) (13)<br />

€ 7.000 - € 9.000<br />

<br />

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ROBERT RAUSCHENBERG<br />

P A C I <br />

406<br />

Robert Rauschenberg,<br />

1925 Port <strong>Art</strong>hur – 2008 Captiva Island, Florida<br />

THE TATE MODERN SIX SENSASION, 1977<br />

Collage/ Mischtechnik auf Papier. Auf Hartfaserplatte.<br />

102 x 83 cm.<br />

Verso auf frei gelassenem Papierausschnitt signiert,<br />

betitelt und datiert.<br />

Die vorliegende Collage besteht unter anderem aus<br />

eitungsausschnitten alten Fotografien toffstücen<br />

Metallgriffen, einem runden Thermometer, einer bemalten<br />

odegrafi und einer bealten leinen ticerei<br />

Die vorliegende Arbeit gehört in die 70er-Jahre, die<br />

auschenbergs ücehr ur sseblage arierten,<br />

als er mit den „Spreads“ (1975-1982) und „Scales-<br />

Serien“ (1977-1981) begann. Hierbei verwendete er<br />

echnien und ilder aus seinen früheren eren<br />

die Siebdrucke, Zeitschriftenbilder und Alltagsgegenstände<br />

kombinierten, aber mit mehr Farbe und in grö-<br />

ere astab als früher (1230401) (18)<br />

Robert Rauschenberg,<br />

1925 Port <strong>Art</strong>hur – 2008 Captiva Island, Florida<br />

THE TATE MODERN SIX SENSASION, 1977<br />

ollage ied edia on aer aid on hard fibre<br />

board.<br />

102 x 83 cm.<br />

Signed, titled and dated on cut-out paper on the<br />

reverse.<br />

€ 15.000 - € 25.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

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ALEXANDER KOESTER<br />

M<br />

407<br />

Alexander Koester,<br />

1864 Bergneustadt – 1932 München<br />

PFINGSTROSEN<br />

Öl auf Leinwand.<br />

70,5 x 54,5 cm.<br />

Links unten signiert „A KOESTER“.<br />

Die in differenzierten Weiß- und leichten Rosatönen,<br />

mit grünen Blättern fein arrangierten Päonien, in einer<br />

Glasvase, durch die man die Stielenden erkennt, auf<br />

einem glänzenden Tisch stehend. Der Hintergrund mit<br />

einem großen zweigeteilten Fenster und weißem<br />

sowie linksseitig grünlichem Vorhang, durch den das<br />

iernde icht fllt das sich auf der ischlatte<br />

wiedersiegelt Frisches helles elde in fast nach<br />

iressionistischer anier in überwiegend weien<br />

und grünen Farbtnen<br />

Provenienz:<br />

Aus deutschem Privatbesitz.<br />

Alexander Koester,<br />

1864 Bergneustadt – 1932 Munich<br />

PEONIES<br />

Oil on canvas.<br />

70.5 x 54.5 cm.<br />

Signed “A KOESTER” lower right.<br />

Fresh light ainting in alost ostiressionist<br />

anner in redoinantl white and green hues<br />

Provenance:<br />

Private collection, Germany.<br />

Literature:<br />

Compare: Ruth Stein, Hans Koester, Alexander<br />

Koester: 1864 - 1932. Leben und Werk, catalogue<br />

raisonné, Recklinghausen 1988, ill. 117, no. 1069.<br />

€ 35.000 - € 40.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Literatur:<br />

Vgl. Ruth Stein, Hans Koester, Alexander Koester:<br />

1864 - 1932. Leben und Werk, Werkverzeichnis,<br />

Recklinghausen 1988, Abb. 117, Nr. 1069.<br />

(1230505) (18)<br />

<br />

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GEORGE GROSZ<br />

<br />

408<br />

George Grosz,<br />

geboren als „Georg Ehrenfried Groß“,<br />

1893 Berlin – 1959 ebenda<br />

DER WEG ALLEN FLEISCHES, 1929<br />

Stift und Tusche auf Papier.<br />

46 x 60 cm.<br />

Rückseitig Nachlassstempel und nummeriert<br />

„George Grosz Nachlass 3-108-7“ sowie<br />

bezeichnet und datiert „L4Nr 747/1929“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.<br />

chtheitsertifiat on r alh entsch o o<br />

03. Februar 2016.<br />

In einer parkähnlichen Anlage mit altem Villengebäude<br />

ein sitzender Mann mit Melone in einem Rollstuhl,<br />

der on einer Kranenschwester geschoben wird<br />

Vorweg läuft ein kleiner Hund, seitlich hinter ihnen<br />

geht ein ann in lange rtittel dessen Kof an<br />

einen chdel erinnert Für den Künstler tische<br />

drastische und rooatie arstellung<br />

Provenienz:<br />

Atelier des Künstlers, Berlin 1929.<br />

George Grosz Estate, 1959.<br />

Private Sammlung, USA.<br />

Harbor Gallery, Cold Spring Harbor.<br />

Christie’s New York, auction sale 3727, 01-<br />

02.04.2015, Lot 25.<br />

Private Sammlung, New York.<br />

Privatbesitz, New York.<br />

Ausstellung:<br />

1977 The Harbor Gallery, Cold Spring Harbor, New<br />

York, George Grosz, 1893-1959: a selection of watercolours<br />

and drawings, Nr. 15. (1230501) (18)<br />

George Grosz,<br />

also known as “Georg Ehrenfried Groß”,<br />

1893 Berlin – 1959 ibid.<br />

DER WEG ALLEN FLEISCHES<br />

[THE WAY OF ALL FLESH], 1929<br />

Pen and ink on paper.<br />

46 x 60 cm.<br />

state sta on the reerse and nubered eorge<br />

Grosz Nachlass 3-108-7”, and inscribed and dated<br />

“L4Nr 747/1929”.<br />

Framed with mount behind class. Not examend out<br />

of frame.<br />

ertificate of authenticit b r alh entsch oe<br />

dated Februar <br />

Provenance:<br />

The studio of the artist, Berlin 1929.<br />

George Grosz Estate, 1959.<br />

Private collection, USA.<br />

Harbor Gallery, Cold Spring Harbor.<br />

Christie’s New York, auction sale 3727, 01-02.04. 2015,<br />

lot 25.<br />

Private collection, New York.<br />

Private collection, New York.<br />

Exhibition:<br />

1977 The Harbor Gallery, Cold Spring Harbor, New<br />

York, George Grosz, 1893-1959: a selection of<br />

watercolours and drawings, no.15.<br />

€ 10.000 - € 12.000<br />

<br />

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409<br />

George Grosz,<br />

geboren als „Georg Ehrenfried Groß“,<br />

1893 Berlin – 1959 ebenda<br />

WEIBLICHER AKT, 1938<br />

Kohle und Aquarell auf Papier.<br />

55,2 x 37,1 cm.<br />

Rückseitig Nachlassstempel und nummeriert<br />

„George Grosz Nachlass 1-63-5“ sowie bezeichnet<br />

und datiert „L3 Nr.667/1938“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.<br />

chtheitsertifiat on r alh entsch o o<br />

03. Februar 2016.<br />

Rückenakt einer jungen, leger stehenden Frau mit<br />

kürzeren Haaren und leicht erhobenen Armen. In ihren<br />

arten nden hlt sie sielerisch ein uch or<br />

ihren Oberkörper.<br />

Provenienz:<br />

Studio des Künstlers, Douglaston, Long Island<br />

(New York) 1938.<br />

George Grosz Nachlass, 1959.<br />

Privatsammlung, USA.<br />

Christie’s, New York, Auktion 3727, 01.-02.04.2015,<br />

Lot 33.<br />

Privatbesitz, New York.<br />

Privatbesitz, New York. (1230502) (18)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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GEORGE GROSZ<br />

<br />

<br />

George Grosz,<br />

geboren als „Georg Ehrenfried Groß“,<br />

1893 Berlin – 1959 ebenda<br />

WEIBLICHER AKT, 1939<br />

Aquarell, Stift und Tinte auf Papier.<br />

Passepartout-Ausschnitt: 49 x 34 cm.<br />

Rechts unten Signaturstempel „Grosz“, rückseitig<br />

Nachlassstempel „George Grosz Nachlass 1/65/3“",<br />

datiert „1939“ und nummeriert „89.29“ und „Lg Nr. 678“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.<br />

chtheitsertifiat on r alh entsch o o<br />

06. Februar 2019.<br />

reiierteldarstellung einer ungen nacten Frau die<br />

sich in leicht geschwungener Pose mit ihrem rechten<br />

Arm an einen Türbalken gelehnt hat und mit leicht<br />

erschlossenen ugen gerteten angen und rote<br />

halb geffnete und erführerisch und sinnlich<br />

aus dem Bild schaut. Sie trägt lediglich einen<br />

hinter ihre ücen erlaufenden hellblauen chleier,<br />

dessen Enden sie um ihre Unterarme gewickelt<br />

hat, dazu gleichfarbene seidige Strümpfe, die bis über<br />

ihre Knie gehen.<br />

Provenienz:<br />

Studio des Künstlers, Douglaston, Long Island (New<br />

York).<br />

George Grosz Nachlass, 1959.<br />

Privatbesitz, USA.<br />

George Grosz,<br />

also known as “Georg Ehrenfried Groß”,<br />

1893 Berlin – 1959 ibid.<br />

F <br />

Watercolour, pen and ink on paper.<br />

49 x 34 cm (mount cut-out).<br />

Signature stamp “Grosz” lower right, estate stamp on<br />

the reerse eorge ros achlass dated<br />

“1939” and numbered “89.29” and “Lg Nr. 678”.<br />

Framed with mount under glass. Not examined out of<br />

frame.<br />

ertificate of authenticit b r alh entsch oe<br />

dated Februar <br />

Provenance:<br />

Studio des Künstlers, Douglaston, Long Island<br />

(New York).<br />

George Grosz Estate, 1959.<br />

Private collection, USA.<br />

Literature:<br />

Compare Galleria civica d’<strong>Art</strong>e <strong>Modern</strong>a e Contemporanea<br />

(ed.), a grafica dellespressionismo,<br />

exhibition catalogue, Turin 2005, pp. 53.<br />

€ 10.000 - € 12.000<br />

<br />

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Literatur:<br />

Vgl. Galleria civica d’<strong>Art</strong>e <strong>Modern</strong>a e Contemporanea<br />

(rsg.), a grafica dellespressionismo, Ausstellungskatalog,<br />

Turin 2005, S. 53 ff. (1230503) (18)<br />

<br />

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TOON KELDER<br />

R D <br />

<br />

Toon Kelder,<br />

1894 Rotterdam – 1973 Den Haag<br />

Der Künstler lebte und arbeitete in Rotterdam, Paris,<br />

Madrid und ab 1911 ständig in Den Haag. Er wirkte<br />

als Maler und nach 1946 vermehrt auch als Bildhauer.<br />

Werke seiner Hand u.a. im Museum of <strong>Modern</strong> <strong>Art</strong>,<br />

New York.<br />

DREI FRAUENAKTE UND DREI REITER<br />

Öl auf Leinwand.<br />

80,5 x 88,5 cm.<br />

Links unten signiert „Kelder“.<br />

Die Figuren kreisförmig um zwei Pfaue gruppiert.<br />

Symbolistische Darstellung in Reminiszenz an antike<br />

Idealvorstellungen. Der rechts stehende Frauenakt in<br />

Rückenansicht wird von einem Reiter umarmt, die<br />

beiden links lagernden Akte scheinen die Begegnung<br />

mit den beiden Reitern im Hintergrund zu erwarten.<br />

Das helle Inkarnat der Frauen bildet einen starken<br />

Kontrast zu der gebräunten Haut der Männer und<br />

zum dunkleren Hintergrund. Am rechten Bildrand<br />

ein stehender Faunsknabe und ein Hund. Rahmenschäden.<br />

(1230239) (18)<br />

€ 2.000 - € 4.000<br />

<br />

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ARNULF RAINER<br />

<br />

<br />

Arnulf Rainer,<br />

geb. 1929 Baden bei Wien, lebt in Wien und auf<br />

Schloss Vornbach bei Passau.<br />

TENERIFFA, GOLFPLATZ 2006<br />

Mischtechnik auf Fotoreproduktion.<br />

29,7 x 42 cm.<br />

Links unten und mittig unten signiert „A Rainer“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Der Künstler gilt als einer der innovativsten abstrakten<br />

Maler des 20. Jahrhunderts und ist vor allem für seine<br />

Illustrationen von Masken, seine Übermalungen und<br />

Fotografien beannt ie orliegende rbeit gehrt u<br />

letteren inter arbeitet er auf eneriffa eteber<br />

wurde in aden bei ien das rnulf ainer<br />

useu erffnet eine rbeiten wurden ielfach<br />

ausgestellt und er wurde ehrfach ausgeeichnet<br />

Literatur:<br />

Vgl. Monika Machnicki, Kunstverein Ulm (Hrsg.),<br />

Arnulf ainer. Kanarien bermalte Fotografien,<br />

Ausstellungs katalog Kunstverein Ulm, 13. November<br />

- 30. Dezember 2005, Bielefeld 2005. (1230507) (18)<br />

€ 5.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

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Arnulf Rainer,<br />

geb. 1929 Baden bei Wien, lebt in Wien und auf<br />

Schloss Vornbach bei Passau.<br />

TENERIFFA, PICO DEL TEIDE, 2006<br />

Mischtechnik auf Fotoreproduktion (Laserkopie).<br />

42 x 59,4 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „A Rainer (20)06“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Der Künstler gilt als einer der innovativsten abstrakten<br />

Maler des 20. Jahrhunderts und ist vor allem für seine<br />

Illustrationen von Masken, seine Übermalungen und<br />

Fotografien beannt ie orliegende rbeit gehrt<br />

zu letzteren. Im Winter arbeitet er auf Teneriffa. Im<br />

September 2009 wurde in Baden bei Wien das Arnulf<br />

ainer useu erffnet eine rbeiten wurden ielfach<br />

ausgestellt und er wurde mehrfach ausgezeichnet.<br />

Literatur:<br />

Vgl. Monika Machnicki, Kunstverein Ulm (Hrsg.),<br />

Arnulf ainer. Kanarien bermalte Fotografien,<br />

Ausstellungskatalog Kunstverein Ulm, 13. November<br />

- 30. Dezember 2005, Bielefeld 2005. (1230506) (18)<br />

Arnulf Rainer,<br />

born 1929 Baden near Vienna, lives in Vienna<br />

and at Vornbach Palace near Passau.<br />

TENERIFE, PICO DEL TEIDE, 2006<br />

Mixed media on photographic reproduction (laser<br />

copy).<br />

42 x 59.4 cm.<br />

Signed and dated “A Rainer (20)06” lower right.<br />

Framed with mount under glass.<br />

Literature:<br />

Compare Monika Machnicki, Kunstverein Ulm (ed.),<br />

Arnulf ainer. Kanarien bermalte Fotografien, exhibition<br />

catalogue Kunstverein Ulm, 13 November<br />

- 30 December 2005, Bielefeld 2005.<br />

€ 10.000 - € 12.000<br />

<br />

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LE CORBUSIER<br />

C C M<br />

<br />

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ENNIO MORLOTTI<br />

M<br />

<br />

Le Corbusier,<br />

eigentlich. Charles-Édouard Jeanneret-Gris,<br />

1887 La Chaux-de-Fonds – 1965 Cap Martin<br />

(Abb. links)<br />

Schweizerisch-französischer Architekt, bedeutender<br />

Archi tekturtheoretiker, Zeichner, Bildhauer und<br />

Desig ner.<br />

COMPOSITION AUX MAINS ET AU VERRE –<br />

RÉFLEXION SUR LE THÈME EXTÉRIEUR DE LA<br />

PORTE EMAIL DE RONCHAMP<br />

Graphit und Bleistift auf Papier.<br />

34 x 36 cm.<br />

Links unten Anmerkung und Datierung „chez Varet/<br />

vendredi 4 mars 1955“.<br />

Im Passepartout unter Glas gerahmt.<br />

Beigegeben eine Expertise von Eric Mouchet, Paris,<br />

vom 09. Januar 2019 (im Original vorliegend).<br />

Papier gebräunt. (1230011) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

Ennio Morlotti,<br />

1910 Lecco – 1992 Mailand<br />

Vertreter der abstrakten Malkunst in Italien, studierte<br />

in den ahren an der orentinischen ade-<br />

ie nach ufenthalt in aris weiteres tudiu an<br />

der ccadeia di rera in ailand orlotti war itglied<br />

der Künstlerbewegung orrente beteiligte sich<br />

an der Fronte uoo delle rti b gehrte<br />

er der italienischen Künstlergrue ruo degli tto<br />

usaen it den Künstlern fro asaldella <br />

enato irolli ntonio orora<br />

sowie ilio edoa an<br />

war er eilneher an der ersten docuenta<br />

an der weiten docuenta in Kassel<br />

<br />

l auf einwand<br />

c<br />

echts unten signiert orlotti erso auf einwand<br />

erneut signiert und datiert sowie betitelt<br />

nter grünblaue iel die user eines rtes<br />

or grüne ordergrund it drei nach oben ragenden<br />

uen in abstrater alweise wiedergegeben<br />

reitinselig in achteltechni aufgetragene abstra<br />

hierende alerei (1230403) (18)<br />

<br />

<br />

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FRANCESCO PARENTE<br />

N <br />

<br />

Francesco Parente,<br />

1885 Neapel - 1969<br />

GROSSE, SCHWER IN SILBER GEGOSSENE<br />

AKTFIGUR EINER JUNGEN FRAU<br />

Höhe: 65 cm.<br />

Auf der Plinthe mitgegossene Künstlerbezeichnung<br />

„F. Parente“.<br />

Massiver Silberguss, hochglanzpoliert. Im Kontrapost<br />

auf ovaler Plinthe stehend, die Arme herabhängend<br />

und am Körper anliegend, der Kopf leicht geneigt.<br />

Die früheren Werke des Künstlers zeigen seine Herkunft<br />

aus dem naturalistischen Realismus, später gewandelt<br />

zu einer eher stilisierten <strong>Art</strong> déco-Auffassung,<br />

wie wir dies bei vorliegender Figur erkennen. Auf grün<br />

und hellgrün geädertem quadratischen Marmorsockel.<br />

(12314116) (11)<br />

Francesco Parente,<br />

1885 Naples – 1969<br />

LARGE SILVER CASTING OF A FEMALE NUDE<br />

Height: 65 cm.<br />

<strong>Art</strong>ist inscription “F. Parente” on the plinth. Plinth and<br />

sculpture casting in one piece.<br />

Solid silver casting; highly polished.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

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Zum Größenvergleich<br />

<br />

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JIM DINE<br />

C<br />

<br />

Jim Dine,<br />

geb. 1935 Cincinnati<br />

8 HEARTS, 1970<br />

Farblithografie<br />

ichta c<br />

ittig unten in der latte ignatur und datiert <br />

asseartout hinter las geraht (12315712)<br />

(1) (18)<br />

<br />

<br />

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ANDY WARHOL<br />

P N <br />

<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

DEBBIE HARRY, C. 1980<br />

Siebdruck.<br />

91 x 91 cm.<br />

Hinter Glas gerahmt.<br />

Literatur:<br />

Vergleichbarer, aber größerer Siebdruck in: Frayda<br />

Feldman/Jörg Schellmann: Andy Warhols Prints, a<br />

catalogue raisonn 1962 - 1987, 4. Auage, 2003,<br />

S.30, r. a.12. (1231710) (1) (18)<br />

€ 3.000 - € 4.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

MARILYN (CASTELLI GRAPHICS)<br />

Siebdruck.<br />

17,5 x 17,5 cm.<br />

Mittig unten signiert in Schwarz.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Rahmen am oberen Rand leicht berieben.<br />

Anmerkung:<br />

Das Bild, auch „Marilyn Einladung“ genannt, wurde<br />

gedruckt von Castelli Graphics, New York und ist<br />

eine Miniaturversion von Andy Warhol’s „Marilyn“<br />

(Vgl. Feldman/Schellmann, Catalogue Raisonné<br />

1962-1987, 4. Ausgabe 2003, S. 69, Nr. II. 31.).<br />

(12315715) (1) (18)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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ANDY WARHOL<br />

P N <br />

420<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

Paar Farblithographien<br />

MARILYN MONROE<br />

sowie<br />

LIZ TAYLOR<br />

Farblithografie<br />

ichta c<br />

ariln it ignatur rechts seitlich<br />

asseartout hinter las geraht<br />

icht geffnet (12315721) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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ANDY WARHOL<br />

P N <br />

<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

MARILYN, EINLADUNG (CASTELLI GRAPHICS)<br />

Siebdruck.<br />

30 x 30 cm.<br />

Am linken Rand Signatur, links unten bezeichnet<br />

„Andy Warhol“, rechts unten „Castelli Graphics“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Anmerkung:<br />

Gedruckt von Castelli Graphics, New York. Das Bild<br />

ist eine Miniaturversion von Andy Warhol's „Marilyn“.<br />

(12315716) (1) (18)<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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HERBERT ZANGS<br />

<br />

422<br />

Herbert Zangs,<br />

1924 Krefeld – 2003 ebenda<br />

OHNE TITEL, 1957<br />

Aquarell, Tempera und Kohlestift auf braunem Papier.<br />

Sichtmaß: 84 x 113 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „ZANGS 57“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

Gerahmt beschrieben. Das Papier stark faltig und mit<br />

diversen Knicksp. (1231093) (18)<br />

€ 7.000 - € 9.000<br />

<br />

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ALEX KATZ<br />

N <br />

424<br />

Alex Katz,<br />

geb. 1927 New York<br />

BLACK SCARF, 1996<br />

Siebdruck auf Arches Büttenpapier.<br />

118 x 78,5 cm.<br />

Links unten signiert, Exemplar „39/ 75“.<br />

Hinter Glas gerahmt.<br />

Knickspuren an oberer rechter Ecke und am oberen<br />

linken Rand.<br />

Printed by Hiroshi Kawanshi, Sinca Print <strong>Art</strong>ists, Inc.,<br />

New York.<br />

423<br />

Anmerkung:<br />

Basiert auf dem Gemälde des Künstlers „Black<br />

Scarf“, 1995. (1231572) (1) (18)<br />

€ 6.000 - € 7.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

Alex Katz,<br />

geb. 1927 New York<br />

SASHA 2<br />

Farbserigrafie<br />

latta c<br />

ins unten signiert elar <br />

inter las geraht (1231573) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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MEL RAMOS<br />

S O <br />

425<br />

Mel Ramos,<br />

1935 Sacramento/ Kalifornien – 2018 Oakland/<br />

Kalifornien<br />

VELASQUEZ VERSION, 1981<br />

Farblithografie<br />

latta c<br />

echts unten signiert lins unten und<br />

rocensteel telier uas nc ew or<br />

inter las geraht (1231577) (1) (18)<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

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426<br />

Mel Ramos,<br />

935 Sacramento/ Kalifornien – 2018 Oakland/<br />

Kalifornien<br />

ZÜNDKERZE<br />

Farblithografie<br />

latta c<br />

echts unten signiert lins unten elar <br />

inter las geraht<br />

ce lins oben leiner lassrung<br />

(1231578) (1) (18)<br />

<br />

<br />

INFO | BID<br />

427<br />

Mel Ramos,<br />

1935 Sacramento/ Kalifornien – 2018 Oakland/<br />

Kalifornien<br />

THE ROUNDER, 1999<br />

Farblithografie<br />

latta c<br />

echts unten signiert und datiert <br />

lins unten elar <br />

inter las geraht<br />

Verlag:<br />

Galerie Ernst Hilger, Wien.<br />

(1231579) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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MEL RAMOS<br />

S O <br />

428<br />

Mel Ramos,<br />

1935 Sacramento/ Kalifornien – 2018 Oakland/<br />

Kalifornien<br />

HUNT FOR THE BEST, 2013<br />

Farblithografie<br />

latta c<br />

echts unten signiert und rocensteel ilger<br />

dition lins unten elar <br />

inter las geraht<br />

Verlag:<br />

Galerie Ernst Hilger, Wien. (12315714) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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<br />

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429<br />

Mel Ramos,<br />

1935 Sacramento/ Kalifornien – 2018 Oakland/<br />

Kalifornien<br />

MINT PATTIE, 2017<br />

Farblithografie<br />

Blattmaß: 80,5 x 58,5 cm<br />

echts unten signiert lins unten elar<br />

<br />

asseartout hinter las geraht c<br />

(12315713) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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JULIAN SCHNABEL<br />

N <br />

<br />

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430<br />

Julian Schnabel,<br />

geb. 1951 New York<br />

TOD, CAGE WITHOUT BARS (9 BLATT)<br />

Radierungen und Aquatinta auf Papier.<br />

Je 74 x 59 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

ins unten nueriert in er uage<br />

Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.<br />

(1231571) (1) (13)<br />

Julian Schnabel,<br />

born 1951 New York<br />

TOD, CAGE WITHOUT BARS (SET OF 9)<br />

Etchings and aquatint on paper.<br />

Each 74 x 59 cm.<br />

Signed lower right.<br />

Numbered lower left as limited edition of 50.<br />

Gilt frame under glass.<br />

€ 10.000 - € 12.000<br />

<br />

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Signiert und nummeriert<br />

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ALEX KATZ<br />

N <br />

<br />

Alex Katz,<br />

geb. 1927 New York<br />

SONG, 1980/ 81<br />

Farblithografie auf rches<br />

c<br />

ins unten signiert und elar <br />

inter las geraht<br />

Anmerkung:<br />

Basiert auf dem Gemälde des Künstlers „Song“,<br />

1980. (1231574) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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432<br />

Mimmo Rotella,<br />

1918 Catanzaro – 2006 Mailand<br />

IL GIGANTE<br />

ithografie auf aier<br />

c<br />

echts unten signiert<br />

lins unten nueriert <br />

n schware olrahen<br />

elar <br />

(1230954) (3) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

INFO | BID<br />

433<br />

Mimmo Rotella,<br />

1918 Catanzaro – 2006 Mailand<br />

CHISUM<br />

ithografie auf aier<br />

c<br />

echts unten signiert<br />

lins unten nueriert <br />

n schware olrahen<br />

elar <br />

(1230953) (3) (13)<br />

€ 400 - € 600<br />

<br />

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434<br />

Valerio Adami,<br />

geb. 1935 Bologna<br />

Lebt und arbeitet in Monaco, Paris und Meina am<br />

Lago Maggiore. Der Maler und Zeichner gehört zu<br />

den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen gegenständlichen<br />

Malerei Italiens. Bereits mit 16 Jahren<br />

wurde er an der Accademia di Brera in Mailand aufgenommen.<br />

Ermutigt von Roberto Matta (1911-2002)<br />

und Wifredo Lam (1902-1982), die er in Paris kenne n-<br />

lernte, entwickelte er einen eigenen Stil, der der Pop<br />

rt erichtet ist<br />

OHNE TITEL<br />

Farbserigrafie<br />

70 x 50 cm.<br />

Rechts unten signiert „Adami“, links unten<br />

Exemplar „9.100“.<br />

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.<br />

(1230955) (3) (18)<br />

€ 300 - € 400<br />

<br />

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435<br />

Hans Otto Baumann,<br />

1887 Zürich – 1957 ebenda<br />

Der Schweizer Hans Otto Baumann besuchte<br />

die Kunstschule des South-Kensington-Museum<br />

in London.<br />

ROT BLÜHENDES MEERGEWÄCHS<br />

VOR BLAUEM HIMMEL<br />

Aquarell auf Papier.<br />

Sichtmaß: 67,5 x 51,8 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

Hinter Glas gerahmt.<br />

Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit. Die Ränder<br />

minimal gewellt. (1231264) (13)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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436<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

BRILLO, 1970<br />

437<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

SILVER PILLOW<br />

Silberfarbene Ballonhülle<br />

68 x 44 cm.<br />

Rechts unten in Rot bedruckt „Andy Warhol“.<br />

Hinter Glas gerahmt.<br />

Farbsiebdruck/ Plakat<br />

74,5 x 65 cm.<br />

Hinter Glas gerahmt, 78 x 67,5 cm.<br />

Minimal berieben, rechte untere Ecke Knicksp.<br />

(12315711) (1) (18)<br />

€ 1.000 - € 1.500<br />

<br />

INFO | BID<br />

Andy Warhol schuf 1966 eine Installation für die Leo<br />

Castelli Gallery namens „Silver Clouds“. Diese heliumgefüllten<br />

Kissen schufen eine ätherische Atmosphäre.<br />

Anmerkung:<br />

Im Andy Warhol Museum Pittsburgh gibt/ gab es die<br />

Installation „Silver Clouds“, schwebende metallische<br />

„Pillows“ mit Ventil, die im Raum schweben. Diese<br />

silbernen Wolken wurden gebündelt und gefaltet in<br />

kleinen Kisten ins Museum geliefert und aufgeblasen<br />

mit einer Mischung aus normaler Luft und Helium, und<br />

jeden Freitag ausgewechselt. Bei dem vorliegenden<br />

Stück handelt es sich wohl um eine dieser Wolken.<br />

(12315719) (1) (18)<br />

€ 1.500 - € 2.500<br />

<br />

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438<br />

Alex Katz,<br />

geb. 1927 New York<br />

ALEX, 1970<br />

Farblithografie auf rches<br />

latta c<br />

echts unten in der latte signiert<br />

inter las geraht<br />

Anmerkung:<br />

Die Darstellung geht zurück auf das Gemälde des<br />

Künstlers „Self-Portrait with Sunglasses“, 1969.<br />

(1231575) (1) (18)<br />

<br />

<br />

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439<br />

Andy Warhol,<br />

1928 Pittsburgh – 1987 New York<br />

U.N. STAMP 1979<br />

Briefumschlag mit Briefmarke und Druck nach einem<br />

Werk von Warhol<br />

9,3 x 16,3 cm.<br />

Vorderseite mit Signatur und Drucksignatur unter der<br />

Darstellung, verso gedruckt „Photo-collage by Andy<br />

Warhol (USA)2.“<br />

Zwischen zwei Glasplatten mit Metallrahmen.<br />

Der Briefumschlag „Undro against disaster“ mit Abbildung,<br />

darunter beschriftet „Undro en cas de catastrophe“,<br />

rechts oben Briefmarke mit Stempel. Die<br />

Abbildung geht auf eine größere Lithographie auf<br />

Rives zurück; diese abgebildet in: Feldman/Schellmann,<br />

a catalogue raisonné 1962 - 1986, Nr. II.185.<br />

Rahmen mit kleineren Flecken. (12315720) (1) (18)<br />

€ 2.500 - € 3.500<br />

<br />

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<br />

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440<br />

Maxim Wakultschik,<br />

geb. 1973 Minsk<br />

Schüler von Prof. Jannis Kounellis. Lebt und arbeitet<br />

in Düsseldorf.<br />

JIMI HENDRIX<br />

Mischtechnik-Objekt aus weißem Plexiglas-Kasten mit<br />

integriertem Portrait und hölzerner Rückwand.<br />

Höhe: 56cm.<br />

Breite: 45 cm.<br />

Tiefe: 13 cm.<br />

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Künstlers sind Gesichter,<br />

so wie in diesem Objekt. Das in den Plexiglas- Kasten<br />

eingesetzte Bild wird hier zu einem konzeptionellen<br />

dreidimensionalen Objekt. (12315717) (1) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

INFO | BID<br />

<br />

Maxim Wakultschik,<br />

geb. 1973 Minsk<br />

Schüler von Prof. Jannis Kounellis. Lebt und arbeitet<br />

in Düsseldorf.<br />

SHARON STONE<br />

Mischtechnik-Objekt aus weißem Plexiglas-Kasten mit<br />

integriertem Portrait und hölzerner Rückwand.<br />

Höhe: 56 cm.<br />

Breite: 45 cm.<br />

Tiefe: 13 cm.<br />

Verso auf Holz signiert und bezeichnet „Maxim<br />

Wakultschik mixed media 56 x 45 x 13 cm“.<br />

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Künstlers sind Gesichter,<br />

so wie in diesem Objekt. Das in den Plexiglas-Kasten<br />

eingesetzte Bild wird hier zu einem konzeptionellen<br />

dreidimensionalen Objekt. (12315718) (1) (18)<br />

€ 2.000 - € 3.000<br />

<br />

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444<br />

Jörg Immendorff,<br />

1945 Bleckede – 2007 Düsseldorf<br />

(Abb. rechts)<br />

QUADRIGA, 1983<br />

Linolschnitt und Acryl auf Papier.<br />

156,5 x 101,4 cm.<br />

Rechts unten signiert „Immendorf“ und datiert „83“.<br />

In schmaler schwarzer Galerieleiste gerahmt.<br />

(1230504) (13)<br />

Jörg Immendorf,<br />

1945 Bleckede – 2007 Düsseldorf<br />

(ill. right)<br />

QUADRIGA, 1983<br />

Linocut and acrylic on paper.<br />

156.5 x 101.4 cm.<br />

Signed “Immendorf” and dated “83” lower right.<br />

Framed in slim black frame.<br />

€ 12.000 - € 15.000<br />

<br />

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442<br />

William Nelson Copley,<br />

1919 New York – 1996 Key West<br />

FRAUENAKT MIT SCHIRM UND VOGEL<br />

Farbige Filzstifte auf Papier. Montiert auf Karton.<br />

9,2 x 7 cm.<br />

eigegeben ein chtheitsertifiat der olancan<br />

aller in ew or o r <br />

ittelunt ein stehender orangefarbener t it<br />

grünen Konturen eine gelbe Kofbedecung tragend<br />

r hlt in der rechten and einen chir dunel<br />

blauen iel ist ein iegender weier ogel er<br />

ennbar<br />

Anmerkung:<br />

Der amerikanische Maler wird der Stilrichtung des<br />

Abstrakten Expressionismus zugerechnet.<br />

(1230042) (18)<br />

<br />

<br />

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443<br />

Gerhard Richter,<br />

geb. 1932 Dresden<br />

Lebt in Köln.<br />

VICTORIA I<br />

Offsetlithographie auf Papier.<br />

Blattmass: 80 x 60 cm.<br />

Links unterhalb der Darstellung betitelt „VICTORIA I“<br />

und rechts signiert "Richter 2003".<br />

Unter Glas gerahmt. (1230061) (18)<br />

€ 2.500 - € 4.000<br />

<br />

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HERBERT ZANGS<br />

<br />

445<br />

Herbert Zangs,<br />

1924 Krefeld – 2003 ebenda<br />

OHNE TITEL<br />

Schwarze Acrylfarbe auf grauem Karton.<br />

47,5 x 43 cm, montiert auf schwarzem Karton.<br />

Links unten signiert „Zangs“, undatiert, 1980er-Jahre.<br />

Beigegeben ein Gutachten des Archiv Herbert Zangs,<br />

Emmy de Martelaere, Expertin, Paris, 27. März 2012<br />

(in Kopie vorliegend).<br />

Die vorliegende Arbeit gehört zu der wichtigen Serie<br />

von „Paintings – Paintbrush rollings“, die von Herbert<br />

Zangs in den 1980er-Jahren ausgeführt und auf<br />

Deutsch "Pinselabwicklungen" genannt wurde.<br />

(1230041) (18)<br />

€ 3.000 - € 5.000<br />

<br />

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SABINE WIEDENHOFER<br />

<br />

446<br />

Sabine Wiedenhofer,<br />

geb. 1974 Wien<br />

Lebt und arbeitet in Wien.<br />

AWARENESS, 2015<br />

Giclée-prints und Pigment-ink auf Hahnemühle<br />

Photorag Ultra Smooth Diasec.<br />

172 x 117 cm.<br />

Unikat, rechts unten monogrammiert „S.J.W.“.<br />

Hinter 2 mm Acrylglas in Aluminiumrahmen.<br />

(1230508) (13)<br />

€ 9.000 - € 10.000<br />

<br />

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MARKUS LÜPERTZ<br />

R <br />

447<br />

Markus Lüpertz,<br />

geb. 1941 Reichenberg/ Liberec<br />

Lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf.<br />

HARLEKIN<br />

ronefigur bealt<br />

he c<br />

esathhe it ocel c<br />

uf der linthe ignatursteel runder ieersteel<br />

chaeüsseldorf sowie uagennuerierung<br />

elar <br />

itfigur auf ichenholsocellatte (1231099) (11)<br />

<br />

<br />

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HANS HOFMANN<br />

N <br />

448<br />

Hans Hofmann,<br />

1880 Weißenburg/ Bayern – 1966 New York<br />

THE PINK MOUNTAIN, 1960<br />

Öl auf Leinwand, auf Holz.<br />

40,6 x 50,8 cm.<br />

Rechts unten signiert und datiert „Hans Hofmann<br />

(19)60“. Rückseitig datiert, bezeichnet und signiert<br />

„to my nephew O-Hans Theo Hofmann/October 8,<br />

1964/ Hans Hofmann“.<br />

Der Künstler war ein deutsch-US-amerikanischer Maler,<br />

Lehrer und Kunstprofessor, der in seinen frühen<br />

Werken eine Synthese aus Fauvismus und Kubismus<br />

anstrebte. 1932 ließ er sich in New York nieder, da<br />

seine Kunst als entartet bezeichnet wurde. Er gründete<br />

hier eine Kunstschule die groen inuss auf<br />

die Entwicklung des abstrakten Expressionismus hatte.<br />

Provenienz:<br />

Aus dem Nachlass des Künstlers.<br />

Privatbesitz Österreich.<br />

Literatur:<br />

Suzi Villiger (Hrsg.), Hans Hofmann Catalogue<br />

raisonné of Paintings, Band III (1952-1965),<br />

Burlington 2014, S. 283, WVZ-Nr. P1287.<br />

(1230541) (18)<br />

Hans Hofmann,<br />

1880 Weißenburg in Bavaria – 1966 New York<br />

THE PINK MOUNTAIN, 1960<br />

Oil on canvas, laid on panel.<br />

40.6 x 50.8 cm.<br />

Signed and dated “Hans Hofmann (19)60” lower<br />

right. Dated, inscribed and signed “October 8, 1964”<br />

on the reverse with dedication “to my nephew<br />

O-Hans Theo Hofmann, October 8, 1964/ Hans<br />

Hofmann”.<br />

Provenance:<br />

From the estate of the artist.<br />

Private collection, Austria.<br />

Literature:<br />

Suzi Villiger (ed.), Hans Hofmann Catalogue raisonné<br />

of Paintings, vol. III (1952-1965), Burlington 2014,<br />

p. 283, CR no. P1287.<br />

€ 60.000 - € 90.000<br />

<br />

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MERSAD BERBER<br />

P <br />

449<br />

Mersad Berber,<br />

1940 Bosanski Petrovac, Bosnien-Herzegowina<br />

– 2012 Zagreb, Kroatien<br />

FRAUENBILDNIS MIT BLATTKRANZ IM HAAR<br />

Öl auf Leinwand.<br />

30 x 20 cm.<br />

Links unten signiert. (12112422) (11)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

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450<br />

Mersad Berber,<br />

1940 Bosanski Petrovac, Bosnien-Herzegowina<br />

– 2012 Zagreb, Kroatien<br />

FRAUENKOPF IM PROFIL NACH LINKS<br />

Öl auf Leinwand.<br />

20,5 x 30 cm.<br />

Rechts unten signiert.<br />

Im Renaissance-Kostüm vor kubischen Formen.<br />

(12112423) (11)<br />

€ 1.200 - € 1.500<br />

<br />

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Maurice Asselin,<br />

1882 Orléans – 1947 Neuilly-sur-Seine<br />

IN EINEM SESSEL SITZENDE FRAU<br />

IN GRÜNEM KLEID<br />

Öl auf Leinwand, auf Platte.<br />

80 x 65 cm.<br />

Rand beschnitten, die auf dem fehlenden Rand<br />

befindliche ignatur ausschnitthaft auf der ücseite<br />

aufgelebt it atierung <br />

ie ae in eine strengen ugendstilessel in tür<br />

isgrüne Kleid it groe undausschnitt der ei<br />

nen gold farbenen and hat und it eine gleichfar<br />

bigen türisgrünen Koftuch darin eine groe oale<br />

bernsteinfarbige rosche ie leicht gesreiten Fin<br />

ger ihrer nde hat sie behutsa auf die rlehnen<br />

gelegt it ihren hellblauen ugen blict sie ernst<br />

nach rechts or star indigoblaue intergrund<br />

ie Konturen sind blau abgesett (1230238) (18)<br />

<br />

<br />

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452<br />

Meissener Elefant<br />

Höhe ohne Sockel: 40 cm.<br />

Gesamthöhe: 95 cm.<br />

Auf der Basis signiert „M. Esser“ sowie datiert „1924“<br />

und rückwärtig mit Meissen-Stempel versehen.<br />

Meißen, um 1920-1930.<br />

Nach dem Entwurf von Max Esser (1885-1945) gestalteter<br />

Elefant in Böttgersteinzeug. Auf weiß gefasstem<br />

Keramiksockel. (1211176) (13)<br />

Meissen elephant<br />

Height without base: 40 cm.<br />

Total height: 95 cm.<br />

Signed "M. Esser" on base and dated "1924" and<br />

Meissen stamp on the back.<br />

Meißen, ca. 1920-1930.<br />

Elephant crafted after the design of Max Esser<br />

(1885-1945) in Boettger stoneware. On white ceramic<br />

base.<br />

€ 8.000 - € 10.000<br />

<br />

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CATALOGUE III<br />

OLD MASTER PAINTINGS – PART 1<br />

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