08.09.2020 Aufrufe

Work Life Magazin 07_2020

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

N o September/Oktober 2020

Initiative

Nebentätigkeit Initiative

20 20

Nebentätigkeit 20

20

einfach!

mach es

mach es

LIFE WORK WORK LIFE

magazin

Nebentätigkeit wird zur Notwendigkeit

35 Jahre LR: Vom Fünf-Mann-

Unternehmen zum erfolgreichen

Global Player

LR-CEO Andreas Friesch im Interview

Kann „Network-Marketing man im Direktvertrieb ist und wirklich bleibt Geld

verdienen? ein Geschäft von Mensch zu Mensch“

Prof. Dr. Michael Prof. Dr. Zacharias: Michael Zacharias „Im Direktvertrieb wird jeder Mensch entsprechend

seiner tatsächlichen Leistung bezahlt. Es gibt keine Grenzen, Sie bestimmen

Ihren Erfolg und Ihr Einkommen selbst. Eine gerechtere Form der Vergütung gibt

es nicht. Welche andere Branche kann das für sich in Anspruch nehmen?“

1


Liebe Leserin, lieber Leser,

wie groß aktuell die wirtschaftlichen Sorgen von Millionen Männern und Frauen

Deutschland, Österreich und der Schweiz sind, zeigen die Social-Media-Zugriffe

auf Meldungen der Initiative Nebentätigkeit 2020: Alleine auf den zielgruppenaffinen

Facebook-Kanälen haben sich im Zeitraum von März bis August 2020 mehr

als 3,5 Millionen Menschen über die nebenberuflichen Geschäfts- und Verdienstmöglichkeiten

im Direktvertrieb informiert.

Die Zugriffszahlen zeigen, dass besonders stark auf Social-Media-Berichte zugegriffen

wird, die im Zusammenhang mit der Aufstockung des Familieneinkommens

stehen und die Möglichkeit aufzeigen, bei freier Zeiteinteilung, unabhängig von

der bisherigen Tätigkeit und Alter, neben Haushalt, Kindern oder einem Hauptjob

nebenher eine finanzielle Unabhängigkeit aufzubauen.

Lernen Sie in dieser Ausgabe des Work-Life-Magazin neutral und verständlich die

Geschäftsmöglichkeiten im Direktvertrieb und Network-Marketing kennen und

informieren Sie sich über mögliche Unternehmen, deren Produkte und Ausbildungsangebote.

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an den Leserservice des Work-Life-Magazin wenden:

redaktion@work-life-magazin.de

Herzlichst Ihr

Bernd Seitz

Herausgeber Work-Life-Magazin

2


Inhalt

4 Der neben- oder hauptberufliche Start in ein neues Leben

8 LR CEO Andreas Friesch: „Ich liebe den Direktvertrieb!“

16 Fallen Sie nicht auf diese Mythen herein

18 HAKA Kunz startet Multi-Channel-Vertriebs-Strategie

26 Vertrauen – die härteste Währung im Direktvertrieb

30 safe4u: Mit Sicherheit erfolgreich werden

34 Leben im Zeitraffer: „Lasst uns Luke gemeinsam helfen!“

38 So wird Frau im Job erfolgreich! Clevere Selbst-PR ohne Minirock

42 QN EUROPE: Corona vorbei – schnell zurück in die Komfortzone?

48 Wenn eine Ehe zu Ende ist, muss das nicht das Ende sein

56 Ex-Fußballprofi Markus Babbel startet bei PM-International

60 Networker: Nicht nur suchen, was schiefgehen könnte

64 proWIN im Chancen- statt Krisenmodus

72 Benehmen in Beruf und Freizeit: Die „No´s und Go´s“

76 Mit der besten Aloe Vera Company risikolos ein Einkommen aufbauen

82 Prof. Dr. Michael Zacharias: Die neutrale Brille

90 Gamer sind perfekte Networker: Let the Games Begin

Impressum

GKM-Zentralredaktion GmbH

Konrad-Adenauer-Straße 13 · 72072 Tübingen

Tel.: 0 70 31/744-0 · Fax: 0 70 31/744-199

www.initiative-nebentaetigkeit.de

Herausgeber: Bernd Seitz

Chefredakteur: Bernd Seitz V.i.S.d.P.

E-Mail: herausgeber@work-life-magazin.de

Verlagsleitung: Petra Seitz

E-Mail: petra.seitz@sum.de

Tel.: 0 70 31/744-0

Fax: 0 70 31/744-195

Anzeigenabteilung: Uwe Tammen

E-Mail: uwe.tammen@work-life-magazin.de

Tel.: 0 70 31/744-110

Fax: 0 70 31/744-195

Grafik: Thomas Prantl

E-Mail: grafik@work-life-magazin.de

Tel.: 0 70 31/744-110

Fax: 0 70 31/744-195

Lektorat: Kerstin Thierschmidt

Bildnachweis: adobe stock

Copyright: Alle Inhalte des Work-Life-Magazin

sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte für

Konzeption und Layout liegen bei der GKM-Zentralredaktion.

Vervielfältigungen jeglicher Art

sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des

Verlags erlaubt.

3


Der neben- oder hauptberufliche Start

in ein neues Leben

Bine, Sandra und Lisa treffen sich regelmäßig mittwochs

im Fitnessstudio zum Training. Heute warten

Bine und Sandra allerdings schon über eine Viertelstunde

auf ihre Trainingskollegin. „Sollen wir schon

reingehen?“ fragt Bine, als Lisa gerade um die Ecke

gejoggt kommt. „Langsam, langsam, ...!“ lachen die

beiden wartenden. „Nicht schon jetzt auspowern, das

Training fängt doch jetzt erst an!“ Aber Lisa bekommt

nicht mal ein müdes Lächeln zustande. Völlig genervt

rollt sie mit den Augen: „Das ist doch unfassbar!“ fängt

sie an, „ich ich komme jeden Tag später von der Arbeit.

Ich habe einfach keine Zeit mehr, etwas für mich zu

tun. Das macht mir alles keinen Spaß mehr!“

„Was genau nervt dich denn so an deinem Job?“

„Ach,“ antwortet Lisa, „irgendwie habe ich das Gefühl,

dass ich da auf keinen grünen Zweig mehr komme. Ich

stecke fest, die Aufstiegschancen sind gleich null, ich

bin so unausgeglichen und genervt. Ich weiß auch nicht

was ich machen soll!“ „Hast du dir denn schon einmal

Alternativen überlegt?“ fragt Bine. „Naja schon, aber

ich bin nicht auf etwas Neues gekommen. Meinen Job

4


„ “

Sag mal Sandra, warum machst du

eigentlich kein Network-Marketing

möchte ich derzeit eigentlich nicht aufgeben, aber eins

ist sicher, es muss sich etwas ändern, sonst werde ich

noch verrückt! Ich würde mir gerne etwas Eigenes aufbauen,

aber ich weiß nicht was und ich habe auch nicht

das Geld dazu!“ „Jaja, das liebe Geld, …“ seufzt Bine.

Ein bekanntes Problem

„Hm, das kommt mir alles sehr bekannt vor!“ schmunzelt

Sandra. „Diesen gesamten Frust habe ich schon

einmal gehört, und wisst ihr von wem?“ Die beiden anderen

schütteln ihre Köpfe. „Von meiner Schwester!“

„Von deiner Schwester?“ wiederholen beide gleichzeitig.

„Ja, allerdings. Die hat genau das gleiche durchgemacht

wie du Lisa. Bei ihr war es so schlimm, dass sie

gar nicht mehr zur Arbeit gehen wollte. Sie hat sich

nicht wohlgefühlt und wollte sich nach etwas anderem

umschauen, aber das hat auch bei ihr nicht funktioniert.“

„Ja und was hat sie dann gemacht?“ „Sie hat mit

Network-Marketing angefangen!“ Antwortet Sandra

und grinst in zwei etwas ratlose Gesichter. „Network-

Marketing?“ sagen beide Zuhörerinnen gleichzeitig und

runzeln ihre Stirn. „Ich habe schon mal davon gehört,

aber was man da genau machen muss, weiß ich nicht,“

sagt Lisa.

„So ging es mir anfangs auch, aber meine Schwester

hat mir das alles ziemlich genau erklärt. Die Basis des

Network-Marketings ist der Direktvertrieb. Das funktioniert

genau so, wie wenn ich dir eine neue Creme

empfehle, die ich benutze. Nur dass ich diese Creme

auch dabei habe und sie dir gleich verkaufen kann,

wenn du sie möchtest.“ „Und das lohnt sich?“ fragt

Lisa. „Oh allerdings lohnt sich das! Bleiben wir doch

mal bei der Creme. Ich habe sie dir verkauft, Lisa. Und

du bist so begeistert, dass du sie gleich deiner Nachbarin,

deinen Geschäftskolleginnen und deinen Freundinnen

vom Fitnessclub empfiehlst.“ Alle drei fangen an

zu kichern. „Also, und alle sind so angetan, dass sie

diese Creme haben möchten, was passiert? Ich bekomme

massenhaft Bestellungen von Kundinnen, die

ich nicht mal kenne. Allein durch Mundpropaganda.

Natürlich schaue ich mich auch weiter nach neuen

Kundinnen um. Dann habe ich mir nach und nach einen

guten Kundenstamm aufgebaut. Und da mein Produkt

so sensationell ist, bestellen sie es auch alle immer

wieder nach.“ „Ich kann mir immer noch nicht vorstellen,

dass sich das für mich lohnen würde.“ grübelt Lisa.

„Warte, du hast ja noch nicht alles gehört,“ ruft Sandra,

die sich jetzt richtig warm geredet hat. Die beiden

anderen heben die Köpfe. „Wo war ich, … ja, also wenn

ich dann meinen Kundenstamm aufgebaut habe, bleibt

mir auch Zeit, neue Berater und Beraterinnen zu suchen.

„Und was bringt dir das?“ fragt Bine. „Pass auf!

Mit jedem Berater, den ich mir in mein Team hole, kann

ich meine Arbeitskraft vervielfältigen.“ „Vervielfältigen?“

rufen beide, wie aus einem Mund. „Ja, denn alle,

die ich in mein Team geholt habe, arbeiten zwar selbständig,

aber ich bekomme aus ihren Verkäufen eine

Provision. Jeder verdient an diesem Geschäft. Und das

Beste ist, dass das Produkt immer auf dem gleichen

Preisniveau bleibt. Es ist also nicht der Endverbraucher,

der das Produkt am Ende teuer bezahlt, der profitiert

genauso von diesem System, wie jeder einzelne

Berater auch!“

„Und mein alter Job…?“

„Den musst du nicht einmal aufgeben, denn du kannst

Network-Marketing auch als Nebenjob ausprobieren.

Dann kannst du sehen, wie es dir liegt und wie sich

deine finanzielle Situation entwickelt. Meine Schwes-

5


ter hat das auch gemacht. Allerdings als sie dann ihre Kinder bekommen hat, hat

sie ihren Job an den Nagel gehängt und macht jetzt nur noch Network-Marketing.

Das ist ihr gutes Nebeneinkommen und sie hat trotzdem genug Zeit für ihre Kinder.

Aber um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, man muss schon für

seinen Erfolg arbeiten. Von nichts kommt nichts. Das sagt sie immer wieder“ Die

Trainingszeit ist durch den interessanten Gesprächsstoff wie im Flug vergangen.

Die drei machen sich auf in die Umkleidekabine, um sich wieder zu richten. Alle

sind still, aber man kann ihnen ihre Gedanken ansehen.

„Sag mal Sandra, warum machst du eigentlich kein Network-Marketing. Du hast

uns das alles so schmackhaft gemacht und du bist so gut darüber informiert. Ist

da vielleicht doch ein Haken?“ fragt Lisa. „Ich habe mir erst in letzter Zeit einige

Gedanken über meine eigene berufliche Zukunft gemacht, deshalb habe ich meiner

Schwester am Wochenende Löcher in den Bauch gefragt. Vielleicht sollten

wir sie einfach zusammen noch einmal ansprechen, damit auch eure letzten Zweifel

ausgeräumt werden.“ Als die drei zusammen das Studio verlassen, kommt

eine Frau, die auf den Trainingsgeräten neben ihnen trainiert hat, auf sie zu: „Sagen

sie, kann man jetzt eigentlich bei ihnen diese großartige Creme kaufen, von

der sie vorhin erzählt haben?“ Die drei fangen an zu lachen und Bine meint: “So,

unsere erste Kundin hätten wir schon!“

6


LR CEO Andreas Friesch:

„Ich liebe den Direktvertrieb!“

LR-Health & Beauty, eines der führenden Direktvertriebs-

Unternehmen in Europa, feiert in diesem Jahr das

35-jährige Firmenjubiläum. Das in Ahlen/Westfalen

ansässige Unternehmen kann auf eine erfolgreiche

Vergangenheit zurückblicken und es dürfte aufgrund eines

professionellen Managements, hoch motivierten

Vertriebspartnern, die in 28 internationalen Vertriebsgesellschaften

tätig sind, und nicht zuletzt durch

ein innovatives Produktsortiment auch in der Zukunft die

Erfolgsgeschichte fortschreiben.

8


Andreas Friesch, LR CEO und Sprecher der Geschäftsführung, begeistert sich für

den Direktvertrieb – und denkt immer wieder neu. Network-Karriere führte mit

ihm ein Gespräch über 35 Jahre LR, den Direktvertrieb und mehr Lebensqualität.

Work Life Magazin: Wie kann LR diesen Geburtstag in Zeiten von Corona feiern?

Sind Sie in Feierlaune?

Andreas Friesch: Unsere aktuelle Um satzentwicklung (+35 Prozent im letzten

Monat im Vergleich zum Vor jahr) hat unsere Feierlaune im Jubiläumsjahr erst

recht beflügelt! Trotz dem ist uns bewusst, dass 2020 für uns alle privat wie beruflich

ein herausforderndes Jahr bedeutet. LR wächst seit 2018 kontinuierlich zweistellig.

Das gilt auch für unsere Vertriebspartner. Die rechtzeitige Aufstockung

der Lagerkapazitäten in den Ländern hat die Warenversorgung selbst in Zeiten

des Lockdowns sichergestellt. Auch die flexible Umstellung des Geschäfts auf

den On line-Bereich hat unsere aktuelle Ent wicklung ideal unterstützt. Doch eine

Geburtstagsfeier mit Tausenden Ver triebspartnern war selbstverständlich nicht

möglich. So haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und mit unseren Vertriebspartnern

gemeinsam per Livestream einmal ganz anders gefeiert!

WLM: Was macht den Erfolg des Direktvertriebs von LR aus?

Andreas Friesch: Ich bin seit fast 15 Jahren begeistert von dieser Vertriebsform.

Ich liebe den Di rekt vertrieb! Meine per sönliche Mission ist es, das Leben der

Menschen positiv zu verändern. Speziell bei LR investieren wir nicht in Online-

Werbung, sondern viele Menschen unterstützen sich ge gen seitig und werden dadurch

gesund und erfolgreich. Das nenne ich das echte soziale Verkaufen, denn

es führt zweifellos zu einem „More Qua lity for Your Life“. Ungebrochen ist die

Begeisterung unserer Vertriebs partner für das LR-Geschäftsmodell mit den großartigen

Verdienst mög lichkeiten. Bei einigen Partnern wird das Geschäft sogar

über mehrere Generationen hinweg ausgebaut.

Es begeistert mich, dass wir gerade aktuell eine neue, junge Generation von Führungskräften

bei uns aufbauen und großartige Karrieren entstehen. In den zwei

9


Jahren bei LR habe ich vielfach gesehen, wie sich durch uns viele persönliche

Lebenssituationen von Menschen positiv verändert haben. Das finde ich großartig

und ich beglückwünsche all diejenigen, die diesen persönlichen Erfolg feiern

können.

Neben den Karrieremöglichkeiten schätzen unsere Partner besonders unsere

Verlässlichkeit. In den vergangenen 35 Jahren ist der Bonus immer pünktlich an

die Vertriebs part ner ausgezahlt worden. Das ist in unserem Geschäft ein wesentliches

Qualitätskriterium, das Kontinuität und Solidität unter Beweis stellt.

WLM: Welche Ereignisse haben die Geschichte geprägt? Wie wichtig sind dabei

die Produkte von LR?

Andreas Friesch: Als besonderen Vorteil sehe ich, dass unsere Gesundheitsund

Schönheitsprodukte in unserer eigenen Entwicklungsabteilung entstehen.

Ein ent scheidender Meilenstein in unserer Geschichte war sicherlich der Start

der Aloe Vera Drinking Gele im Jahr 2002. Sie bilden heute einen wichtigen Baustein

im Gesundheits be reich. Seit 2018 fertigen wir sie in unserer neu erbauten

Aloe Vera-Pro duktion am Standort in Ahlen – also made in Germany!

Für mich steht das Benutzen unserer Produkte im Vordergrund, denn daraus entstehen

die Begeisterung und das Weiterempfehlen unserer Produkte. Kombiniert

mit dem richtigen Geschäftsmodell, entsteht so ein nachhaltiger Erfolg und stetiges

Wachstum. In den letzten Jahren haben wir massiv Zeit und Geld in die Entwicklung

der Neuheiten in beiden Produktbereichen investiert. Unser Produkteinführungskalender

ist für die kommenden drei Jahre bereits prall gefüllt. Parallel

gelingt es uns, auch flexibel auf neue Markt bedürfnisse zu reagieren.

Bedingt durch die aktuelle Situation ist das Thema Hygiene und Schutz sehr relevant

für Kunden und Partner und wird verstärkt nachgefragt. Unsere LR MICRO-

SILVER PLUS Pfle geserie, ein Klassiker im Produkt port folio, wird gerade um eine

Mundspülung, ein Mundhygiene-Spray und eine Handcreme erweitert. Das Micro-

Silver ist ein Naturprodukt und kann die Ausbreitung von Keimen, wie Bakterien

und Viren, einschränken. Ein nachhaltiger, netzartiger Schutz film schützt unter

Umständen bis zu zwölf Stunden lang.

WLM: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Andreas Friesch: Wir investieren ak tuell massiv in das Thema Digitalisierung und

werden dort auch weiterhin unseren Fokus setzen. Dabei ist es uns wichtig, unsere

Vertriebs part ner bestmöglich in ihren Ar beits weisen zu unterstützen und auch

die Kommunikation mit den Strukturen effizienter zu gestalten. Insbesondere die

jungen Vertriebspartner, die aktuell bei uns einsteigen, erwarten einen unkomplizierten

Einstieg mit bester digitaler Unterstützung, von wo auch immer sie online

arbeiten. Eine weitere Herausforderung sehe ich im Thema Nachhaltigkeit.

10


Wir investieren ak tuell massiv

in das Thema Digitalisierung

und werden dort auch weiterhin

„unseren Fokus setzen.


Die Geschäftsleitung von LR Health & Beauty: v.l. Dr. Andreas Laabs (CFO/COO), Andreas Friesch (CEO), Thomas

Heursen (Geschäftsführer Global Partner Relations).

11


NK: „Fridays for Future“ hat die Sensibilität für das Thema Umwelt in der Öffentlichkeit

nochmals verstärkt. Wie sehen Sie das Thema Nachhaltigkeit in Ihrem

Unternehmen?

Andreas Friesch: Wir haben das Thema verstärkt im Blick und überlegen, wie wir

unsere soziale und ökologische Verantwortung unter Berücksichtigung ökonomischer

As pekte weiter ausbauen können. Im Bereich Umwelt suchen wir nach Lösungen,

um Ressourcen zu schonen. Wo es möglich ist, möchten wir auf nachhaltige

Rohstoffe setzen. Wir stehen noch ganz am Anfang, aber wir werden LR

Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten. Im Bereich Verpackungen verwenden

wir bereits FSC-zertifiziertes Papier. Parallel prüfen wir jetzt bei jeder Neuentwicklung,

inwieweit wir die Produkte umweltfreundlicher gestalten können.

Seit Ende Juni haben wir unser Unternehmen auf Ökostrom umgestellt, so können

wir die jährliche CO2-Belastung signifikant reduzieren. Wir prüfen aktuell

auch die Möglichkeiten, inwieweit wir unsere Produktion klimaneutral stellen

können und ob es weitere Möglichkeiten gibt, den CO2-Ausstoß insgesamt zu

reduzieren.

Im Bereich gesellschaftliche Verantwortung sind wir mit dem Verein LR Global

Kids Fund (LRGKF) seit über zehn Jahren aktiv. Unser Ziel ist es, dieses Engagement

nochmals auszubauen. Für dieses Jahr erwarten wir ein Spendenvolumen in

Höhe von knapp einer halben Million Euro. Bis 2025 soll das Spendenvolumen

auf eine Million anwachsen. Die Spendengelder setzen wir für nationale und internationale

Projekte ein und ermöglichen so Kindern eine bessere Zukunft. Ich

bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiter und Partner, die den Verein seit Jahren kontinuierlich

unterstützen.

WLM: Sie waren bei Ihrer vorherigen Berufsstation bei Thermomix überaus erfolgreich

und auch jetzt bei LR wird unter Ihrer Führung der Erfolg des Unternehmens

signifikant ausgebaut. Was ist ihr Erfolgsrezept?

Andreas Friesch: Ich bin überzeugt, dass das Wachstum von innen kommt. Dazu

tragen viele innovative Ansätze und das offene Feedback aus der Partnerschaft

bei. Darüber hinaus sind Fleiß, Engagement und Leidenschaft bei unseren Partnern

und Mitarbeitern die wichtigsten An triebskräfte für eine vielversprechende

Zukunft – sie sind der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin mir sicher, dass wir viele

Menschen glücklich und erfolgreich machen können. In der Konsequenz werden

wir in der Lage sein, das Geschäft in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.

www.lrworld.com

12


„Darauf bin ich stolz“

Thomas Heursen, Mitglied der LR-Geschäftsführung, seit

1992 bei LR und verantwortlich für Global Partner Relations,

sieht in den Social-Media-Kanälen ein riesiges

Potenzial für das internationale Direktvertriebs-Geschäft:

„Unsere ,Rising Stars‘ setzen auf diese Art der Kommunikation

– sie zeigen Momentaufnahmen aus ihrem Leben

als Direktvertriebs-Partner, sodass die Branchenvorteile

hervorragend zur Geltung kommen. Auf diese Weise

wächst das Vertrauen in unsere Produkte und in unser

Geschäftsmodell. Die „Young Generation‘ sammelt

mithilfe der sozialen Netzwerke eine Menge Sympathiepunkte.

Darauf bin ich stolz – weiter so!“

Jennifer Borchers,

Silber-Orgaleiterin

„Ich als Mama von drei Kindern ha be erkannt, dass ich

das Business mit meinem Alltag kombinieren kann.

Sei ne Arbeitszeiten selbst bestimmen zu können und

sogar seinen Ar beits ort, ist für jeden attraktiv, egal in

wel cher Lebenslage er sich befindet. Ich weiß, dass

man jedes Angebot prüfen sollte, denn es könnte die

Chance des Lebens sein. Danke, LR, für dieses super

faire Geschäftsmodell und den Vergütungsplan, ihr

habt mein Leben und das meiner Familie um 180 Grad

gewendet – ins Positive natürlich: in drei Jahren zur

Hauptberuflichkeit als Silber-Orgaleiterin mit Kind,

Mann, Haus und Hund :)“

13


Holger Kunath,

****-Präsident

„Ich liebe LR, weil LR es mir in meiner

30-jährigen Zugehörigkeit ermöglicht

hat, ein selbstbestimmtes Leben zu

führen. Ich konnte mir mit meinem LR-

Business alle meine finanziellen Träume

verwirklichen und dafür bin ich LR

zutiefst dankbar.“

Irina Meyer,

Gold-Orgaleiterin

„Ich bin überglücklich, LR zum 35. Jubiläum

zu gratulieren. Denn was ist

LR für mich … Das ist das neue Ich!

Das ist die Chance, die ich bekam und

nutzte, um ein neues, aufregendes, erfülltes,

ausgeglichenes und glückliches

Leben zu führen. Das ist der Weg meiner

finanziellen Unabhängigkeit. Es ist

eine Wahnsinnsgelegenheit, Menschen

zu tref fen und Menschen zu helfen.

Kurz gesagt, LR ist alles! So wünsche

ich mir, dass LR auch weiterhin alle

Möglichkeiten ausschöpft und dass

der Erfolg grenzenlos ist.“

Bernd Vogelhuber,

****-Präsident

„Für meine Antriebskraft ist der feste

Glaube an das Unternehmen zwingend

notwendig. Die klare Stärke der LR

liegt in der Zuverlässigkeit und darin,

kommende Herausforde rungen zu

meistern.“

Tobias und Chantal Fuchs,

Silber-Orgaleiter

Patrycja Rys,

Silber-Orgaleiterin

„Wir lieben es, andere Menschen für

unsere Produkte und unser Business

zu begeistern, zu sehen, wie sie sich

persönlich entwickeln, erfolgreich

werden und dafür die Dankbarkeit

unserer Partner für diese Chance

zu spüren.

Dank dem LR-Business haben wir

nun Ziele, von denen wir vor Kurzem

nicht mal zu träumen gewagt hätten.

Genau das wünschen wir jedem

LR-Partner, dass er die Chance erkennt

und für sich nutzt.“

14

Brenda und Jan Reisse,

Silber-Orgaleiter

„LR trat in unser Familienleben, als

wir schwere Zeiten zu stemmen hatten.

Aus zu wenig Zeit und Geld wurde

ein freies Leben ohne finanzielle

Sorgen und zeitliche Einschränkungen.

Die Möglichkeit, sein LR-Business

immer in der Tasche auf dem

Smartphone zu haben, ist für uns einzigartig.

Danke dafür.“

„Dank LR kann ich meine Arbeit mit

meinem Familienleben verbinden. Ich

entscheide, wann und wo ich arbeite.

LR bietet viele Möglichkeiten, gute

Perspektiven, ein Einkommen, das

gleich bleibt, auch wenn ich mal einen

oder zwei Monate, z. B. bedingt durch

Urlaub oder Krankheit, nicht arbeiten

kann und eine sichere Zukunft – alles,

was für ein glückliches und sorgenfreies

Leben wichtig ist.“


Marion und Marko Riedel,

Präsidenten

„Wir sind der Meinung, dass unser

Business und das Erreichen der Karrierestufen

nicht immer leicht sind,

aber es sich auf jeden Fall lohnen wird,

diesen Weg zu gehen! Wir können nur

jeden einladen, diesen Weg zu gehen.“

Lion und Sarah Weiner,

Gold-Orgaleiter

„Weil wir die Möglichkeit gesehen haben,

durch das Business mehr Zeit für

unsere Kinder zu haben – und nach

drei Jahren können wir eins sagen:

Das LR-Geschäft zu starten war neben

unseren Kindern die beste Entscheidung

in unserem Leben!“

Noureddine Belarbi, Präsident

„Das Wichtigste für mich als LR-Partner

ist Seriosität und Zuverlässigkeit!

Neben 35 Jahren Stabilität machen

diese fünf Erfolgsfaktoren LR für mich

einzigartig: Qualitätsprodukte made in

Germany, Kooperation mit Stars, fairer

und transparenter Bonus- und Karriereplan,

ein unschlagbares Autokonzept

und erstklassige Ausbildung.

Die stetige innovative Weiterentwicklung

des Produktsortiments und die

permanente Optimierung des Karriereplans

im Sinne der Partner machen

LR für mich seit fast 30 Jahren zum

idealen Partner, der mein Geschäft

international sauber abwickelt.

I LOVE MY COMPANY!“

Willi Fausel,

**-Präsident

Susanne Rosteck,

Gold-Orgaleiterin

„Unvergessen sind die erlebnisreichen

Reiseseminare: in der Karibik das

Schwimmen mit Delphinen und ein

Tagesabenteuer im Dschungel – in

Marokko eine spannende Jeep-Rally

– ein Abendprogramm mit Pferdeshow,

marokkanischem Dinner und Brauchtum.

Die Ehrung zum Zwei-Sterne-

Präsidenten erlebte ich erstmalig mit

meinem Sohn Marco zusammen!“

„Durch LR ist es mir möglich, meine

Elternzeit auf unbestimmte Zeit zu

verlängern und somit uneingeschränkt

für meine Familie da sein zu können.

Ich habe in dieser Zeit außerdem so

viele positive und nette Menschen

kennengelernt, die ich sonst nie getroffen

hätte. Durch das Einkommen

mit LR kann ich ein selbstbestimmtes

und in finanzieller Hinsicht unbeschwertes

Leben führen.“

Jasmin Herber,

Bronze-Orgaleiterin

„Ich wünsche LR alles erdenklich Gute

zum 35. Geburtstag – einer absolut

genialen Firma, die einem so viel bietet

und unglaublich tolle Produkte hat.

Macht weiter so und danke für diese

Möglichkeit.“

15


Fallen Sie nicht auf diese Mythen herein

Wir müssen klare Gedanken fassen, schließlich handelt

es sich auch bei einer selbständigen Nebentätigkeit

um ein Geschäft. Wir können ein Geschäft nicht

anhand von Mythen und Ammenmärchen führen.

Mythos: Aber ich muss besondere Menschen

finden!

Nein. Sie müssen keine besonderen Menschen finden.

Fast jeder Mensch, mit dem Sie sprechen, ist … vorbereitet!

Wie unglaublich ist das? Denken Sie darüber

nach. Wenn Sie mit Interessenten sprechen, wünschen

sich diese dann mehr Geld in ihrem Leben … oder weniger

Geld? Mehr!

Diese Menschen sind schon vorbereitet, eine Gelegenheit

zu finden. Aber sie mögen vielleicht noch nicht auf

die Worte vorbereitet sein, die wir auswählen, um in

unseren Gesprächen „das Eis zu brechen“.

Vielleicht haben Sie auch weitere Mythen wie diese gehört.

Fallen Sie nicht darauf herein!

Mythos: Sie können dem richtigen Menschen

nichts Falsches sagen.

Selbstverständlich können Sie etwas Falsches sagen.

Das ist der Grund, warum Menschen auf uns mit „Nein“

reagieren, statt um eine Geschäftsvorstellung zu bitten.

Zu Beginn meiner Laufbahn habe ich zu einer Menge

großartiger Interessenten die falschen Dinge gesagt

und sie deshalb verloren.

Mythos: Sie können der falschen Person nichts

Richtiges sagen.

Tatsächlich? Wie also soll sich für diesen Menschen

dann jemals etwas ändern? Dieser Mensch ist nicht für

den Rest seines Lebens zum Scheitern verurteilt. Irgendwann

wird jemand schließlich etwas sagen, das

im Leben dieses Menschen für eine Änderung sorgt.

Mythos: Gehen Sie einfach los und holen sich 100

mal ein „Nein“ von Ihren Interessenten ab.

Auutsch. Lassen Sie uns das genauer betrachten:

Wenn es schon weh tut, das Wort „Nein“ lediglich dreimal

zu hören, würden sie dann 97 weitere Male das

schmerzhafte Wort „Nein“ hören wollen? Wäre es nicht

sinnvoller, „eingeübte” Worte zu erlernen, damit Ihre

Interessenten stattdessen mit „Ja“ antworten?

Mythos: Jedes „Nein“ bringt Sie dem nächsten

„Ja!” näher.

Nein, jedes weitere „Nein” bringt Sie lediglich dem

nächsten „Nein” näher, wenn Sie die falschen Worte

wählen. Wenn die Worte, die Sie verwenden, ein „Nein”

als Antwort erzeugen, dann wird jeder weitere Einsatz

dieser Worte Ihre Ergebnisse nicht verändern. Wenn

Sie sich eine andere Antwort wünschen, dann ändern

Sie Ihre Worte.

Falsche und „uneingeübte” Worte lassen unsere Ansprechpartner

sauer reagieren. Als ich mit meinem Geschäft

angefangen habe, sprach ich mit all meinen Verwandten.

Und ich wurde von Hochzeiten und Beerdigungen

ausgeladen. Ich sprach mit meinen Kollegen

und diese ließen ihre Kaffeepause ausfallen, um sich

nicht mehr mit mir unterhalten zu müssen. Ich sprach

mit meinen Freunden und sie wechselten die Straßenseite.

Erkennen Sie in diesen Mythen einen Trend?

Doch nachdem ich meine Worte geändert hatte, stiegen

viele dieser Menschen bei mir ein und wurden zu

guten Führungskräften. Genau dieselben Menschen.

16


„ “

Es geht darum, die richtigen

„eingeübten“ Worte zu verwenden.

Es geht nicht so sehr darum, die richtige Person zu finden

oder auf irgendwelche anderen Mythen zu bauen.

Es geht darum, die richtigen „eingeübten“ Worte zu

verwenden. Wir starten im Network Marketing, wir finden

die richtigen Leute, aber wir ruinieren sie mit den

falschen Worten.

Tom Schreiter

www.mlm-training.com

17


HAKA Kunz startet Multi-Channel-

Vertriebs-Strategie

HAKA Kunz steht seit der Gründung im Jahr 1946 für wirksame und nachhaltige

Produkte in den Kategorien Haushalts-, Wäsche- und Körperpflege,

die besonders hautverträglich sind. Was passiert, wenn eine fast 75-jährige Unternehmenstradition

mit einem klassischen Direktvertrieb auf die Erfordernisse

der heutigen Zeit trifft? Das Traditionsunternehmen aus dem schwäbischen Waldenbuch

hat hier seinen Königsweg gefunden.

18


Man behält alles Gute und macht das Bewährte fit für eine breitere Zielgruppe,

die einen modernen Markenauftritt fordert und zu jeder Zeit entscheiden will, auf

welchem Weg sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten und kaufen möchte.

Diesen weitreichenden Veränderungsprozess erklärt Marc T. Tümmers, der seit

2019 Geschäftsführer bei HAKA Kunz ist und die Bereiche und Marketing, Vertrieb

und Change verantwortet.

Work Life Magazin: Herr Tümmers, welche Voraussetzungen haben Sie bei Ihrem

Eintritt im Februar 2019 bei HAKA vorgefunden?

Marc T. Tümmers: HAKA ist ein Unternehmen mit einer starken Vergangenheit

und gelebten Werten. Seit Beginn steht HAKA für wirksame und hautverträgliche

Produkte, die besonders nachhaltig sind. Den heutigen Trend des nachhaltigen

Denkens und Handelns lebt HAKA bereits seit 1946 – ohne dass es damals eine

gesellschaftliche Strömung gewesen wäre. Wir müssen als Unternehmen nicht

nach unserer Glaubwürdigkeit suchen – wir hatten sie schon immer. Auf diesem

starken Fundament können wir sehr gut aufbauen und uns auch in der Zukunft

markt- und kundenorieniert weiterentwickeln.

WLM: Dann hat HAKA also sehr gute Voraussetzungen, was die Markenwerte

und die Produktphilosophie betrifft. Wo genau liegen dann die aktuellen Hürden,

die als Gründe der angesprochenen Verände rungs prozesse anzusehen sind?

Marc T. Tümmers: Wir sind der Natur und dem Menschen seit fast 75 Jahren

verbunden und verpflichtet. Unsere Herausforderung besteht darin, die Produkte

über ein neues Design, eine nachhaltig relevante Kundenansprache und über die

Erweiterung der Vertriebswege auf eine breitere und auch jüngere Zielgruppe

auszurichten. Neben der Erneuerung der

Marke und des Produktdesigns ist auch die

Modernisierung des Direktvertriebes eine

der großen Säulen im Change-Prozess.

Gerade Spezialprodukte mit höchstem

19


Leistungsversprechen erfordern einen werterhaltenden

Vertrieb, um die Bekanntheit und Attraktivität der

Marke auszubauen.

WLM: HAKA verfügt über einen klassischen Direktvertrieb

mit VertriebspartnernInnen, die zum Teil schon

Jahrzehnte erfolgreich für das Unternehmen tätig

sind. Trotzdem kommen Sie um eine Modernisierung

des Vertriebs wohl nicht herum?

Zudem setzen wir auf den Standort Deutschland. Unsere

Produkte wer den alle in Deutschland entwickelt

und hergestellt, überwiegend am Standort Waldenbuch.

Auch unsere Rohstoffe beziehen wir von deutschen

Lieferanten. Dadurch fördern wir nicht nur den Wirtschaftsstandort,

sondern kön nen auch eine gleichbleiserer

modernen, veganen, dermatologisch getesteten

Produktserien, die voll im zunehmend umweltbewussten

Denken und Handeln der Verbraucher liegen, sicher

auch viele jüngere Leute als Vertriebspartner gewinnen

werden.

Marc T. Tümmers: Bei aller Wertschätzung für unsere

langjährigen Vertriebspartner müssem wir uns der laufenden

Entwicklung des Marktes und dem veränderten

Konsumverhalten unserer Kunden anpassen. Das heißt

nicht, dass der bisher praktizierte klassische Direktvertrieb

ein Auslaufmodell ist. Er hat nach wie vor seine

Berechtigung am Markt und soll natürlich weiterhin

seine angestammten Zielgruppen bedienen.

Wie bereits eingangs beschrieben: Wir behalten alles

Gute und machen das Bewährte fit für eine breitere

Zielgruppe, die einen modernen Markenauftritt fordert

und zu jeder Zeit entscheiden will, auf welchem Weg

sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten und kaufen

möchte. In der Praxis bedeutet dies, dass der künftige

HAKA-Vertrieb eine Multichannel-Strategie fahren wird,

die potenzielle Kunden auf mehreren On- und Offline-

Kommunikations- und Verkaufskanälen anspricht.

WLM: Dies dürfte wohl auch eine Umstrukturierung

Ihres Direktvertriebs bedeuten?

lichen Putz-, Wasch- und Pflegeprodukten, für die HAKA

das Versprechen bester Ergebnisse abgibt.

Marc T. Tümmers: Ja, jedes HAKA-Produkt steht für

Nachhaltigkeit und Qualität erster Güte. Seit 1946 steht

der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur im

Mittelpunkt des Unternehmensleitbildes und der Produktphilosophie:

Unsere Produkte sind nicht nur besonders

umweltverträglich, sondern garantieren auch

beste Ergebnisse. Durch hochwirksame Ultrakonzentrate

reduzieren wir Inhalts- und Verpackungsrohstoffe und

unsere Baukasten-Systeme sorgen für noch mehr Umweltschutz.

Durch dachte Nachfüll- und Ver pa ckungslösungen

sowie der klimaneutrale Versand schonen die

Umwelt und wertvolle Ressourcen.

Marc T. Tümmers: Nein, der bestehende und bewährte

Direktvertrieb bleibt, wie er ist. Neu dazu kommt,

sozusagen als weitere HAKA-Vertriebs-Division, eine

Vertriebsmannschaft, die auf der Basis des Network-

Marketing-Geschäftsmodells arbeitet. Die ermöglicht

den Vertriebspartnern, durch Nutzung unserer On- und

Offline-Kommunikations- und Verkaufskanäle, unter sich

eigene Teams aufzubauen und damit neben den persönlichen

Provisionseinkünften auch ein passives Einkommen

zu generieren. Dies ist bekanntlich haupt- oder

nebenberuflich für Männer und Frauen aus allen Berufen

und jeden Alters möglich. Wobei wir aufgrund un-

WLM: Womit wir bei den HAKA-Produkten sind. Das

Unternehmen ist seit knapp 75 Jahren Produkt entwickler

und Hersteller von besonders umweltverträgbend

hohe Qualität bei den Rohstoffen und der Produktion

sicherstellen und vermeiden internationale Lieferketten.

Unsere Produkte unterliegen unseren eigenen, strengen

Ent wicklungsgrundsätzen, die viel weiter reichen

als handelsübliche Öko-Siegel. Wir betrachten jedes

Produkt nach festgeschriebenen, nachhaltigen Produktmerkmalen.

Deshalb hört Nachhaltigkeit bei HAKA

nicht bei der Umweltfreundlichkeit der Rohstoffe auf,

sondern umfasst ein besonderes Versprechen von Eigenschaften,

das unsere Produkte kenn zeichnet. Dieses

20



„Die HAKA-Produkte überzeugen in allen

Produktmerkmalen. Wir machen keine


Kompromisse bei den Inhaltsstoffen,

beim Leistungsversprechen und der

Hautverträglichkeit.“

einzigartige Zusammenspiel zwischen Ökologie und

Funktion macht den Alltag mit unseren Produkten zu

einem nachhaltigen Erlebnis.

Das bedeutet: Neben der besonderen Qualität und Umweltfreundlichkeit

der Rohstoffe sowie dem Umweltplus

bei den Verpackungen zeichnet jedes unserer Produkte

eine besondere Hautfreundlichkeit und einmalige

Ergiebigkeit aus. Wer die richtigen Zutaten klug

kombiniert, entdeckt schnell: Weniger ist mehr. Deshalb

kommen in unseren Putz-, Wasch- und Pflege-Produkten

vor allem natürliche Wirkstoffkombinationen zum

Einsatz, die so gut funktionieren, dass wir auf viele unnötige

Zutaten problemlos verzichten können. Das Thema

Tierschutz und die damit verbundene Listung bei

PETA runden die Entwicklungsgrundsätze ab. HAKA-

Produkte enthalten keine unnötigen Füllstoffe, sondern

nur Inhaltsstoffe, die tatsächlich für das Reinigungsergebnis

oder die Pflegewirkung notwendig sind. Diese

hoch wirksamen Ultrakonzentrate halten lange und

sparen dadurch Rohstoffe und Verpackungsmüll.

21


Ökologisch nicht vertretbare Stoffe wie Mikroplastik werden durch natürliche

Wirkstoffe ersetzt. Wenn möglich, nutzen wir unser eigenes, komplett biologisch

abbaubares Konservierungssystem. Das Feinwaschmittel pur, das gemeinsam

mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt/DBU entwickelt wurde, war unser

erstes Pionier-Produkt mit dieser innovativen Konservierung.

Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang natürlich unsere für alle

Bereche einsetzbare Neutralseife, der „erste grüne Haushaltsreiniger, den es

gab“. Der grüne Eimer der „HAKA Neutralseife Original“ ist aus hunderttausen-

den Haushalten nicht wegzudenken. Er trägt seit Jahrzehnten wesentlich zum

hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens bei.

WLM: HAKA bietet für Allergiker einen ganz besonderen Service an, der eine

weitgehende Alleinstellung am Markt haben dürfte.

Marc T. Tümmers: Menschen mit Allergien können uns eine Kopie ihres Allergiepasses

zusenden und wir stellen ihnen eine Liste mit allen Produkten zusammen,

die sie im HAKA-Sortiment bedenkenlos benutzen können. Generell gilt: Bei allen

unseren Putz-, Wasch- und Pflege-Produkten verwenden wir beispielsweise Ökotest-konforme

Parfümöle und verzichten auf Farbstoffe, wann immer das geht.

Für Menschen mit besonders empfindlicher Haut gibt es aber zusätzlich noch

Produkte, die frei von Parfums und jeglichen Farbstoffen sind.

WLM: Sie sagen, dass Sie die Bekanntheit und Attraktivität der Marke ausbauen

möchten. Durch die besondere Produktphilosophie leisten die Produkte bereits

ihr eigenes Marketing. Wodurch soll die Attraktivität der Marke dann noch gesteigert

werden?

Marc T. Tümmers: Ja, die HAKA-Produkte überzeugen in allen Produktmerkmalen.

Wir machen keine Kompromisse bei den Inhaltsstoffen, beim Leistungsversprechen

und der Haut verträglichkeit. Bei allem Fokus auf die Qualität der Produkte

wurde das Design der Produkte in den letzten Jahrzehnten allerdings vernachlässigt.

Die Produkte sollten über die HAKA-PartnerInnen für sich sprechen. Daran mussten

wir arbeiten, um die Marke für die neue, digital orientierte Zielgruppe und die

Vergleichbarkeit im Netz exzellent aufzustellen.

NK: Eine Neugestaltung des Produktdesigns ist eine große Herausforderung, vor

allem, wenn man unterschiedliche Produktgruppen zu betrachten hat. Gab es

besondere Hürden, die es zu bewältigen gab oder gibt?

Marc T. Tümmers: Es stimmt, dass wir mit unseren drei Produktgruppen der

Haushalts-, Wäsche- und Körperpflege und mit über 150 Produkten im Stammsortiment

eine große Range mit vielen unterschiedlichen Anforderungen an Produktgröße

und notwenigen Inhalten zu betrachten hatten. Vor allem die Produkte

der Körperpflege bedürfen nochmals einer deutlichen Differenzierung. Die Ent-

22


wicklung des Designkonzeptes ist jetzt aber beendet und für die Produkte der

Haushalts- und Wäschepflege ebenfalls umgesetzt. Diese sind bereits im neuen

Look erhältlich. Die Umstellung der Körperpflege erfolgt aktuell und soll bis Ende

des Jahres ebenfalls abgeschlossen sein. Das werden die schönsten HAKA-Produkte,

die es je gab.

NK: Worauf wurde beim neuen Design besonderen Wert gelegt?

Marc T. Tümmers: Wir denken und agieren wie ein Konsumgüterunternehmen im

Wettbewerb mit dem LEH- und Fachhandel. Designs müssen „best in class“ sein,

23


Orientierung und vor allem Lust und Spaß bei der Anwendung vermitteln. Das

Design der Verpackungen ist deutlich hochwertiger und die Marke HAKA durchgängig

als Range zu erkennen. Nachhaltig, wirksam und hautschonend ist das

Versprechen, das für jedes der Produkte gegeben wird und auf den Verpackungen

jetzt als HAKA-eigenes Siegel auch deutlich sichtbar wird. Die Gestaltung mit

organischen Kreisen ist feminin und eine Hommage an Seifenblasen und damit

das Urprodukt von HAKA, die Neutralseife.

NK: Und was sind die nächsten Schritte im Change-Prozess des Unternehmens?

Marc T. Tümmers: Wir werden in den kommenden Monaten den Relaunch der

Marke HAKA und das Verpackungsdesign finalisieren und parallel einen neuen

Kanal für den Direktvertrieb vorstellen. Hier sind wir mit Hochdruck an der Fertigstellung

eines Partykonzeptes, das zusätzliche Möglichkeiten auch für neue PartnerInnen

bieten soll. Darüber hinaus werden wir im Bereich E-Commerce weitere

Schritte nach vorne gehen und diese sinnvoll mit dem Direktvertrieb abstimmen.

Wir sind hier bereits auf einem sehr, sehr guten Weg und bieten unseren PartnerInnen

beispielsweise ein sogenanntes Online-Profil an, das ihnen ihre Kunden

und deren Online-Käufe direkt zuordnet.

Das Nachkaufmanagement über E-Mailings wird vom Unternehmenssitz in Waldenbuch

zur Verfügung gestellt und dort auch gesteuert – ohne dass die Vertriebspartner

hier aktiv werden müssen. Alle Part ner mit Online-Profil pro fitieren

außerdem vom starken e-Commerce-Auftritt sowie den SEO- und SEA-Aktivitäten

unseres Unternehmens. Das Thema Digitalisierung und die moderne Verbindung

zwischen on- und offline, also dem persönlichen Kontakt vereint mit digitalen Angeboten,

stehen heute bereits im Fokus und werden zukünftig noch intensiviert.

www.haka.de

24


Vertrauen – die härteste

Währung im Direktvertrieb

Direktvertrieb lebt vom Kontakt zwischen Menschen – von Ihrem persönlichen

Kontakt zu Ihren Mitarbeitern und Teammitgliedern und zu Ihren Kunden.

Wenig ist dabei so wichtig, wie Ihre Fähigkeit, Vertrauen bei Ihren Partnern und

Kunden zu erzeugen: Vertrauen ist die härteste Währung im Direktvertrieb – es

ist die Basis für mehr Erfolg in Ihrem Unternehmen. Umgekehrt: Bröckelt das Vertrauen,

ist schon so mancher Direktvertrieb in Windeseile vom Markt verschwunden.

Vertrauen aber muss erworben und über die Zeit bestätigt werden – indem

Sie mit Ihren Führungsfähigkeiten, Ihren gelebten Werten Vertrauenswürdigkeit

erwerben und immer wieder beweisen. Dafür einige Tipps.

Handeln Sie zuverlässig als Vorbild

„Walk your talk!“ – Machen Sie sich diesen Satz zu Ihrem Motto! Als Führungskraft

müssen Sie immer ein zuverlässiges Vorbild sein. Heißt: Sie müssen eine

26



Wenn Sie künftig eine Entscheidung

treffen, achten Sie bewusst auf

„Ihre erste spontane Eingebung

Übereinstimmung zwischen Ihren Worten und Ihren Taten, Ihren Werten und Ihrer

Wirkung leben, verbindlich sein. Hilfreich hierfür: Prüfen Sie Ihre Außenwirkung!

Holen Sie sich von Dritten – Mentoren, guten Bekannten, vertrauenswürdigen

Kollegen oder langjährigen Kunden – (möglichst detailliertes) Feedback darüber

ein, wie Sie auf diese wirken. Gleichen Sie dann Eigen- und Fremdbild ab. Werden

Sie so wahrgenommen, dass es mit Ihren eigenen Werten übereinstimmt?

Fokussieren Sie auf die wesentlichen Dinge

Arbeiten Sie mehr am und weniger im Unternehmen. Nicht die zahlreichen E-

Mails, die zwischen Ihnen und Ihren Teammitgliedern hin- und hergehen, führen

Ihren Vertrieb in die Zukunft. Es kommt vielmehr darauf an, das Richtige zur richtigen

Zeit, am richtigen Ort zu tun – und dies häufig und konsequent. Hierzu

müssen Sie oft Dinge in Millisekundenschnelle innerlich bewerten können. Ich

rate daher dazu, die eigene Intuition zu trainieren – das ist der Schrittmacher Ihres

Erfolgs! Wenn Sie künftig eine Entscheidung treffen, achten Sie bewusst auf

Ihre erste spontane Eingebung dazu und fassen Sie sie innerlich in Worte. Vergleichen

Sie, zu welchem Ergebnis Sie bei logischer Abwägung der vorliegenden

Fakten kommen. Dann wägen Sie beide Entscheidungen in ihren möglichen Auswirkungen

ab. Auf diese Weise bekommen Sie

ein feineres Gespür für die Abläufe auf Ihrer

Gefühlsebene und öffnen sich für Ihre

intuitiven Eigenschaften.

Trainieren Sie Ihr

Entscheider-Gen

Führungskräfte müssen Entscheidungen

treffen – und Entscheidungen

erfordern Mut. Die wichtigste

Entscheidung ist aber immer,

Macher und nicht Opfer zu

sein. Das können Sie trainieren:

indem Sie darauf achten, keine

Opfer-Aussagen bei sich zuzulassen.

Machen Sie Macher-Aussagen

daraus! So geht‘s: Machen Sie sich

klar, welche Fragen zu einer Situation

oder Entscheidung unausgesprochen in Ihnen

Andreas Buhr

Andreas Buhr ist

Unternehmer, Vortragsredner, Buchautor. Er ist Gründer

und CEO der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb

AG (Düsseldorf), die europaweit mittelständische und große Unternehmen

sowie internationale Konzerne für mehr Unternehmenserfolg

trainiert. Bekannt ist Andreas Buhr auch als international gebuchter

Speaker im Bereich Führung und Vertrieb sowie als Publizist und

Fachautor für viele Branchenmagazine. Sein Ziel: Unternehmen mehr

Erfolg im Business zu ermöglichen.

www.buhr-team.com

27


„ “

Überragende Ergebnisse erzielen

Sie dann, wenn das Feuer

der Leidenschaft Sie antreibt

„herumschwirren“. Notieren Sie diese und schauen Sie sich die Opfer-Aussagen

darunter an wie „Das ist doch gar nicht zu schaffen!“, „Warum passiert das immer

mir?“ Dann drehen Sie die Opfer-Fragen in Macher-Fragen um wie „Was brauche ich,

um mein Ziel zu erreichen?“, „Es ist wie es ist – was mache ich jetzt konkret daraus?“.

Effektivität: Verfolgen Sie die wirklich wichtigen Ziele

Schaffen Sie Klarheit über Ziele – und zwar für alle Beteiligten. Zielvereinbarungen

helfen Ihnen und Ihrem Team, die Arbeit auf die Unternehmensstrategie auszurichten

und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hierfür sind die quantitativen,

als auch die qualitativen – messbaren – Ziele festzulegen. Wichtig sind

aber auch Ihre persönlichen Ziele als Führungskraft oder Selbst-Unternehmer im

Direktvertrieb. Behandeln Sie diese genauso wie die Businessziele. Legen Sie

also fest, bis wann Sie ein Ziel erreicht haben wollen, definieren Sie Zwischenziele,

und legen Sie auch dafür Termine fest.

… und Effizienz: Setzen Sie das Richtige im Management um

Eine gute Führungskraft leistet immer mehr, als Arbeitsabläufe und Prozesse zu

optimieren: Sie setzt einen Wirkungsrahmen für das Handeln von Teammitgliedern

im Direktvertrieb, für Mitarbeiter, und auch für Kunden. Voraussetzung hierfür

ist immer, Wesentliches auf einen Blick zu erkennen. Mein Tipp hierzu: Um die

wesentlichen Dinge anzugehen, können Sie das sehr eingängige und hilfreiche

Eisenhower-Prinzip nutzen:

. Wichtige und gleichzeitig dringende Aufgaben erledigen Sie sofort.

. Wichtig, aber nicht dringend: Das legen Sie sich auf eine terminierte Wiedervorlage.

Planen Sie die Erledigung durch Sie selbst ein!

. Nicht wichtig aber dringend: Das delegieren Sie unmittelbar an einen kompetenten

Mitarbeiter.

. Nicht wichtig und nicht dringend: Papierkorb!

28


Echte Begeisterung entwickeln

Überragende Ergebnisse erzielen Sie dann, wenn das Feuer der Leidenschaft Sie

antreibt, die Fakten der (Arbeits-)Umgebung stimmen und Sie die Fähigkeiten zur

Leistung haben. Wenn diese „Drei-F“ (Feuer, Fähigkeiten, Fakten) zusammenkommen,

erzielen Sie Herausragendes mit Leidenschaft. Mein Tipp hier: Erstellen Sie

eine Liste mit Situationen in Ihrem (Business-)Leben, die Sie wirklich zutiefst begeistern,

die Sie mitreißen. Diese Punkte auf der Liste geben Ihnen mehr als alles

andere Kraft und Energie – sie sind Ihre Ressourcen, wenn´s in der Krise mal eng

wird.

Machen Sie sich immer wieder klar: Es geht um den Menschen

Top-Leister im Direktvertrieb sind sicher mit Elan und ständiger Begeisterung bei der

Sache. Sie freuen sich an Leistung – und auch an der „finanziellen Belohnung“,

die sie dafür erhalten. Aber in erster Linie sehen sie den Menschen in ihrem Gegenüber

– ob das nun ein Teammitglied oder ein Kunde ist. Sie haben auch Herz

und Verständnis. Erst damit erhalten sie die härteste Währung im Direktvertrieb:

das Vertrauen – und damit langfristige Erfolgschancen.

Vertrieb geht heute anders

Das Ende des Verkaufens, Gabal Verlag,

8. aktualisierte Auflage,

29,90 Euro · 240 Seiten

ISBN: 978-3869369372

29


Mit Sicherheit erfolgreich werden

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 87.145 Haus- und

Woh nungseinbrüche mit einem Schaden von knapp 300 Millionen Euro

gemeldet. Als „Wohnungseinbruchdiebstahl“ werden auch

Einbruchversuche gewertet. Das bedeutet, dass es der oder die Täter

nicht in das Haus beziehungsweise die Woh nung geschafft haben,

weil das Objekt der Begierde entsprechend gesichert war.

30


Ob es beim Versuch bleibt, hängt also maßgeblich damit

zusammen, wie gut ein Objekt gesichert ist.

Immer mehr Menschen sind heute für das Thema Einbruch

sensibilisiert und schützen ihr Zuhause mit sinnvollen

mechanischen und elektronischen Maßnahmen.

Das ist auch sehr wichtig, denn die Aufklärungsquote

ist mit nur 17,4 Prozent nach wie vor relativ niedrig.

Work Life Magazin sprach mit Klaus Hoffmann, dem

Gründer und Geschäftsführer von kh-security und safe4u,

der seit über 30 Jahren in der Sicherheitsbranche

tätig ist. kh-security ist mehr als drei Jahrzehnte ein anerkannter

Entwickler, Hersteller und Lieferant von Produkten

für Selbstschutz und Haussicherheit. Das

Schwes ter un ter nehmen safe4u ist seit 2015 mit seinen

in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg und der

Schweiz tätigen Vertriebsteams ist der größte Alarmanlagen-Direktvertrieb

Europas.

bei dem sie zusammen mit den Interessenten das

Haus, die Wohnung oder die Geschäftsräume begutachten

und eine Objektanalyse durchführen. Mit ihrer

Erfahrung spüren sie die Schwachstellen auf, die Einbrecher

nutzen könnten und achten auf Besonderheiten,

die bei der Nutzung einer Alarmanlage in dem Objekt

wichtig sind.

Der safe4u- Fachberater oder die -Fachberaterin hat immer

eine Test-Anlage dabei, sodass die Funktion und Bedienung

der Alarmanlage direkt vor Ort gezeigt und getestet

werden kann. Safe4u-Kunden kaufen also nicht

die „Katze im Sack“, sondern ein Produkt, das sie kennen

und von dem sie wissen, wie es funktioniert. Die Lieferung

und die Inbetriebnahme übernimmt der persönliche

Fachberater. Auch die notwendigen Einstellungen werden

vom Fachberater vorgenommen, der zusammen mit dem

Kunden einen Funktionstest durchführt. So können wir

sicherstellen, dass die Alarmanlage das Haus oder die

Wohnung zuverlässig absichert und dass es nicht zu

Fehlalarmen kommt. Auch nach der Installation stehen

Work Life Magazin: Immer mehr Woh nungs- und Hausbesitzer

sichern ihr Heim durch eine moderne Alarmanlage

ab und verhindern damit bereits im Vorfeld Einbrüche.

Entsprechend groß ist das Angebot im Internet

und in Baumärkten. Sie dagegen setzen schon immer

ausschließlich auf den Direktvertrieb?

Klaus Hoffmann: Das ist richtig und für die Anwender

auch notwendig. Dieser Vertriebsweg ist ideal geeignet,

um ihnen die Funktion und Leis tungsfähigkeit unserer

Alarmsysteme direkt vor Ort zu demonstrieren und die

passende Lösung für ihr Zuhause oder auch Geschäftsräume

zu finden. Unsere speziell geschulten FachberaterInnen

führen am Anfang eines jeden Beratungsgespräches

einen umfassenden Sicherheitscheck durch,

der persönliche safe4u-Fachberater sowie unsere Technikabteilung

bei Fragen oder Problemen als direkter,

persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. So sind

unsere Kunden immer auf der sicheren Seite und ihr

Zuhause ist umfassend geschützt.

WLM: Nun dürfte ja nicht jede/r safe4u-FachberaterInn

als Sicherheitsexperte auf die Welt gekommen sein oder

einen Sicherheitstechnik-Beruf erlernt haben?

Klaus Hoffmann: Unsere haupt- oder nebenberuflich

tätigen Fach berater Innen kommen aus allen möglichen

Berufen und Altersklassen. Durch unsere Stützpunktlei-

31



Mit ausgefeilter Technik und

schnel ler Reaktionszeit sticht das

Alarmsystem 365pro + Hybrid von

„safe4u aus der Masse heraus.

Klaus Hoffmann: Um diese Frage in Kurzform zu beantworten,

möchte ich den safe4u-Markenbotschafter

Ex-Fußballprofi Sepp Maier zitieren: „Mit ausgefeilter

Technik und schnel ler Reaktionszeit sticht das Alarmsystem

365pro + Hybrid von safe4u aus der Masse heraus.

Eine Alarmanlage, die sich nahtlos in den Alltag

einfügt und so kinderleicht zu bedienen ist, die kann

ich doch nur gut finden.“ Bei safe4u müssen Sie nicht

erst hunderte Seiten der Bedienungsanleitung lesen,

bevor es losgehen kann. Die komplette Ersteinrichtung

ist in wenigen Minuten einsatzbereit.

WLM: Mit einer Alarmanlage von safe4u ist das Zuhause

also einfach und rundum gegen Einbrecher abgesichert.

Doch wie schützt man sich selbst und die Familie

vor Angriffen außerhalb des eigenen Heims?

Klaus Hoffmann: Die Möglichkeit der Selbstverteidigung

nimmt leider im mer mehr an Bedeutung zu. Die

polizeiliche Kriminalstatistik erfasste im Jahr 2019 insgesamt

über 43.000 Raubdelikte, über 140.000 Fälle

von gefährlicher und schwerer Körperverletzung, fast

ter und Trai ner büros in Deutschland, Österreich, Belgien,

Luxemburg und der Schweiz werden die aktiven Vertriebspartner

laufend kostenlos aus- und wei tergebildet. Was

sie natürlich mitbringen müssen, ist ein absolut einwandfreier

Leumund und der unabdingbare Wille, unseren

Kunden nachhaltig optimale Sicherheit zu vermitteln.

WLM: safe4u-Alarmsysteme haben sich in den vergangenen

Jahren grundlegend verändert. Während früher

alle Fenster und Türen verkabelt werden mussten,

funktioniert das safe4u-Alarmsystem 365 pro + Hybrid

völlig ohne Verkabelung?

8.000 Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung

sowie über 164.000 Fälle von Taschendiebstahl. Auf der

Suche nach effektivem Schutz bietet sich ein schier unüberschaubarer

Markt an Produkten, die persönliche

Sicherheit versprechen.

Diese Entscheidung erleichtert das Schutzengel-Programm

von safe4u. Bei ab September 2020 stattfindenden

Homepartys erklärt ein qualifizierter Schutzengel

von safe4u, worauf es beim Selbstschutz ankommt

und wie man sich im Ernstfall am besten zur Wehr

setzt. Die Teilnehmer erhalten zudem eine genaue Ein-

32


führung in die gesetzliche Lage in Deutschland – was

ist erlaubt, wie darf ich mich wehren, habe ich gar Strafen

zu befürchten?

Klaus Hoffmann: Für alle, die gerne mit Menschen

umgehen und die safe4u-Schutzengel-Funktion leben

und erleben wollen, Männer und Frauen jeden Alters

und aus allen Berufen gleichermaßen, die haupt- oder

nebenberuflich gutes Geld ver dienen wollen. Alles, was

Sie zum Thema Sicherheit wissen müssen, vermitteln

wir in unseren kostenlosen Schulungscentren.

Zusätzlich bringt der safe4u-Schutz engel eine TopSeller-Auswahl

aus über 300 hochwertigen, bewährten

und garantiert erlaubten Produkten mit. Die Homeparty-

Gäste können in aller Ruhe alles anschauen, anfassen

und sogar testen. Persönlich und individuell finden unsere

perfekt geschulten Schutzengel mit ihnen Produkte,

die zu ihnen passen, und erklären genau den Umgang

damit. Bei allen Fragen ist der persönliche Schutzengel

stets an ihrer Seite und berät fundiert und sachlich –

dennoch kommt auch der Spaß trotz dieses ernsten

Themas bei einer Schutzengel-Party nicht zu kurz.

Anfragen gerne an:

beate.schneider@safe4u.de

www.safe4u.de

WLM: Sicherheit ist also ein großes und für alle Bevölkerungsschichten

wichtiges Thema. Entsprechend hoch

dürften auch die Abschlussquoten und Verdienstmöglichkeiten

im safe4u-Direktvertrieb sein? Für wen ist

dieses Geschäft besonders interessant?

33


Leben im Zeitraffer: „Lasst uns

Luke gemeinsam helfen!“

Luke ist ein aufgeweckter, ganz besonderer, sechs Jahre alter Junge. Durch

eine nicht heilbare Gen-Veränderung sind sein Körper und seine Organe aber

schon um Jahrzehnte älter, denn er hat Progerie. Progerie ist eine sehr seltene,

genetische Erkrankung, die ihn überproportional schnell altern lässt. In Deutschland

sind nur zwei Fälle bekannt, deshalb gibt es hier keinerlei Forschung und

keine Behandlungsmöglichkeiten.

Aus diesem Grund fliegt Luke mit seiner Familie jedes zweite Jahr in die USA. Dort

gibt es eine For schungs gruppe, die das Thema Progerie erforscht. Luke nimmt an

vielen Tests und Untersuchungen teil und bekommt dort neue Medikamente, die

sein Leben nachweislich etwas verlängern. Leider bekommt die Familie von Luke

keinerlei finanzielle Unterstützung von der Krankenkasse oder vom Staat, weder

für die Flüge noch für die teuren Behandlungs- und Krankenhauskosten. Das heißt,

die Eltern Ronny und Nadine Böhm sind auf Spenden für die Behandlung von Luke

angewiesen.

Die Network-Karriere berichtete über das tragische Schicksal des kleinen Luke

und initiierte eine Spendenaktion, indem sie ihre Leserinnen und Leser bat, einen

einzigen Euro auf Lukes Hilfskonto einzuzahlen. Zwischenzeitlich haben sich viele

haupt- und nebenberuflichen Networker der Ak tion angeschlossen und einen Euro,

oftmals aber auch viel mehr, an Luke überwiesen. Vielen Dank an dieser Stelle.

Spontane Hilfsaktion der i-like Help-Foundation

Der Schweizer i-like-Firmenchef Dr. Alfred Gruber hat in seinem Urlaub von dem

Network-Karriere-Spendenaufruf erfahren und mit seiner Familie spontan beschlossen,

den kleinen Luke und seine Eltern mit der i-like „i-help Foundation“

aktiv und nachhaltig zu unterstützen. Die i-help Foundation wurde im Jahr 2017

von der Firma i-like Metaphysik gegründet und wird direkt und indirekt von allen

Kunden und Berater-Partnern getragen. Ziel der i-help Foundation ist es, in Not

geratene Menschen finanziell und mit i-like-Produkten zu helfen und die Prävention

bei Kindern zu fördern. Im Fall von Luke Böhm möchten Dr. Gruber und seine

Familie unter Einbindung der i-like-Vertriebspartner und -Kunden nicht nur einen

einmaligen Spendenscheck schicken, sondern Luke über die i-like i-help Foundation

dauerhaft unterstützen.

34


„ “

Die i-help Foundation wurde im

Jahr 2017 von der Firma i-like

Metaphysik gegründet

35


36


Die i-help Foundation unterstützt diverse Projekte von verschiedenen Hilfsorganisationen,

Stiftungen und setzt auch eigene Projekte um. Dabei werden laufend

Spenden sowie auch i-like Produkte für diese Menschen zur Verfügung gestellt.

Mit der i-like-Vision „Hilfe zur Selbsthilfe“ will die Foundation helfen, die Gesundheit,

die Vitalität und die Hoffnung der betroffenen Menschen zu fördern.

Dr. Alfred Gruber: „Mit jedem Kauf eines speziellen Luke-Support-Paketes oder

anderen i-like-Produkten unterstützen Sie Luke mit einer Spende und investieren

gleichzeitig in Ihre eigene Regeneration, Ihre Energie und Ihr Wohlgefühl. Die i-help

Foundation spendet 50 Prozent des Verkaufserlöses an Lukes Familie.

Mit der Landing-Page www.i-like.net/supportluke und den darin befindlichen i-like-

Produkten werden 50 Prozent des Gesamterlöses aus diesen Bestellungen direkt

an die Familie Böhm gespendet! Richtig gelesen: nicht zwei, fünf oder gar zehn

Prozent, nein – 50 Prozent vom Gesamterlös aller Bestellungen über diesen Link

gehen von der i-like i-help Foundation direkt zu Luke und seiner Familie. Und das

nicht einmalig, sondern auf Dauer! Mehr geht wohl kaum!

Alle Produkte der ,Support-Luke Pa kete‘ sind mit Bioresonanz harmonisiert und

weltweit einzigartig in Funktion und Wirkung. Nutzen Sie die i-like-Produkte für

Ihre eigene Regeneration, Vitalität, Konzentrationsfähigkeit, Entschlackung und

vieles mehr und unterstützen Sie den kleinen Luke gleichzeitig mit einer Spende.“

Hier geht es zu Lukes speziellem i-like-Spenden-Webshop.

37


So wird Frau im Job erfolgreich!

Clevere Selbst-PR ohne Minirock

Sie kümmern sich um Kinder und Haushalt und können trotzdem Karriere machen.

Doch ob mit oder ohne Familie: Beruflich ambitionierte Frauen haben

es gegenüber ihren männlichen Kollegen schwerer mit dem Aufstieg im Beruf.

Manchmal stehen sie sich dabei sogar selbst im Weg. Dabei kann Frau mit einigen

cleveren Strategien viel für ihren Erfolg tun.

Studien zeigen, dass Frauen auch heutzutage noch mühsamer im Berufsleben

vorankommen als Männer. Hin und wieder legen sie sich sogar selbst die Steine in

den Weg: Frauen geben sich beispielsweise mit weniger Einkommen zufrieden als

Männer und fragen seltener nach Beförderungen. Auch trauen sich Frauen häufig

weniger zu und zögern damit, sich selbständig zu machen. Bei Finanzierungsverhand-

38


lungen für die Selbständigkeit lässt sich so manche Frau zu leicht „unterbuttern“.

Ob Angestellte, Führungskraft oder Selbständige: Berufstätige Frauen sind oft

hervorragend ausgebildet, sehr engagiert und äußerst zuverlässig. Woran mag es

also liegen, dass nach wie vor eher Männer auf der beruflichen Karriereleiter nach

oben steigen?

Es geht eben auch um Signale, die eine Person aussendet und um die Wirkung,

die sie auf andere macht. Wenn Frau beispielsweise eher sympathisch, bescheiden

und hilfsbereit auftritt, ihr männlicher „Konkurrent“ dagegen Kompetenz,

Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen ausstrahlt – dann zieht SIE vermutlich

den Kürzeren im Rennen um Projekt- oder Auftragsvergabe.

Wofür soll Frau sich denn nun entscheiden: Ellenbogen ausfahren, weibliche Waffen

einsetzen oder es jeden recht machen? Alles nicht nötig, denn oft sind es nur Klei nigkeiten,

die neben der fachlichen Kompetenz das Zünglein an der Waage ausmachen.

Ohne Erotik, aber mit guter Selbstpromotion

So sollten sich die Damen in Sachen Outfit, Schmuck und Make up sehr zurückhalten,

weiß Angelika Resch-Ebinger. Die Fachfrau für Business-Knigge und Selbst-

PR betont: „Signale, die als „erotisch“ gedeutet werden können, haben im geschäftlichen

Alltag nichts zu suchen.“ Tiefe Ausschnitte, durchsichtige Blusen und Miniröcke

seien deshalb ein absolutes No Go. Oberste Priorität müsse stets das Geschäftliche

haben, gepaart mit gepflegter Business-Kleidung und einem dezenten

Erscheinungsbild.

Bei Besprechungen oder Geschäftsessen kommt es ebenfalls auf souveränes

Auftreten an. Unsicherheiten oder Regel-Verletzungen werden sofort registriert.

„Wenn eine Frau im Geschäftsleben punkten will, muss sie auch über Begrüßungshierarchien

oder den Umgang mit Besteck & Co. Bescheid wissen“, meint

Angelika Resch-Ebinger. Zudem komme es auf gekonnte Kommunikation und Körperhaltung

sowie authentische Gestik und Mimik an.

Eine geschickte Selbst-PR ist ein weiterer Faktor für die erfolgreiche Karrierefrau.

Dabei geht es beispielsweise um unverkrampftes Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen

und ein klares Berufsziel. Angelika Resch-Ebinger dazu: „Wer sicher

auftreten möchte, benötigt ein gescheites Marketing in eigener Sache. Hier die

40


„ “

Signale, die als „erotisch“ gedeutet

werden können, haben im geschäftlichen

Alltag nichts zu suchen.

goldene Mitte zu finden, weder zu übertrieben noch zu untertrieben aufzutreten,

sollte das Ziel eines effizienten Selbstmanagements sein.“

Sich durchsetzen und dabei sympathisch bleiben, Dresscode und Business-Knigge

kennen, effizient kommunizieren, souverän auftreten und dabei authentisch

bleiben – das sind kleine, aber feine Zutaten für den beruflichen Aufstieg. Frauen

müssen sich da möglicherweise etwas mehr anstrengen als die Männerwelt –

doch auch dieses Kind wird die clevere Business-Frau ganz bestimmt schaukeln!

Angelika Resch-Ebinger

41


42

QN EUROPE: Corona vorbei –

schnell zurück in die Komfortzone?


Corona, ein Brennglas der Probleme unserer Gesellschaft. Aber nur von Problemen?

Das europäische Network QN Europe machte aus der Not eine Tugend,

während in der klassischen Wirtschaft Arbeitsstrukturen plötzlich Makulatur waren,

weil Menschen mit Sack und Pack aus ihren Büros ins Homeoffice wechseln

mussten, infolgedessen ganze Familien vor einem „Was nun?“ stan den, Mütter und

Väter dicht vor einem Nervenzusammenbruch.

Wohin mit den Kita-Kindern oder was tun mit dem Zehntklässler, der die Kurvendiskussion

nicht versteht, die man doch selbst im Matheunterricht schon so sehr

gemocht hatte? Mit all dem waren auch QN Europe-Partner europaweit konfrontiert.

Für sie war das aber selten ein Problem, sondern viel mehr ein Segen. Denn sie

schafften es, in all dem scheinbaren Chaos Umsätze zu steigern, Neueinsteiger

zu verdreifachen, die Kundenbindung zu stärken. Und das, ohne einen Fuß aus

dem Homeoffice zu setzen, ohne ihre Neueinsteiger oder Führungskräfte persönlich

zu treffen, ohne mit Mundschutz und zwangsläufigen Schwitzattacken und

Anfällen von Atemnot in Seminarräumen zu sitzen.

Wie kommt’s?

QN Europe ist seiner Zeit um Jahre voraus. 100 Prozent online als E-Commerce-

Plattform bereits vor über 20 Jahren aufgesetzt und weiterentwickelt auf den aktuellsten

technischen Stand gibt QN Europe dem Slogan „Von Mensch zu Mensch“

eine ganz andere Bedeutung. So fällt im Beziehungsaufbau zu einem Neueinsteiger

oder Interessenten der Druck weg, der zwangsläufig entsteht, wenn Vertriebspartner

und Interessent da heim auf der Couch sitzen und der Interessent

sich nun sofort für sein neues Glück als Networker entscheiden soll. Bei einer

Zoom-Präsentation eins zu eins entfällt der Druck, es kann ein neuer Termin für

Nachfragen vereinbart oder diese auch via WhatsApp gestellt und beantwortet

werden.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Geschäft kann zu allen Tages- und Nachtstunden international

vorangetrieben werden. Immer dann, wenn die Mama an der Kasse

43


„ “

Vertriebspartner von QN Europe

weisen eine High Performance auf.

oder in der Warteschlange an der Autowaschanlage steht, ist Austausch mit dem

Team möglich.

Hinzu kommt, dass QNE seinen Teams mit klaren Vorgaben für die Arbeit auf den

sozialen Netzwerken hilft. Das macht die Teams sicherer und souveräner. Und es

erweist sich, dass neue Vertriebspartner überrascht sind, dass ihnen zu allen Tagund

Nachtzeiten tatsächlich geholfen wird. Sie lernen, dass Network bei QN Europe

bedeutet, sich tatsächlich gegenseitig zu unterstützen. Und dass keine Frage zu

blöd ist, um darauf eine hilfreiche Antwort zu bekommen. Das nun stärkt die Bindung

zwischen Vertriebs part ner und seinen Führungskräften. Es entsteht eine

außerordentliche Loyalität und Integrität, die so auch von den Gründern Dato Sri

Vijay Eswaran und Herrn Joseph Bismark vorgelebt werden, die fast täglich in den

sozialen Medien Basisarbeit ma chen. Sie sind da, greifbar, echt. Keine abgehobenen

Firmenbosse, son dern Menschen, die mit ihrer Vision von Nachhaltigkeit und

gutem Umgang miteinander ihre Vertriebsmannschaften inspirieren und überzeugen.

Vor oder nach Corona-Homeoffice: Vertriebspartner von QN Europe weisen eine

High Performance auf. Selbst neben einem konventionellen Job spürt man deren

Energie und Strukturiertheit. Da wird zwischen Job, Kindern, Homeoffice und

Homeschooling, Wäschewaschen, am Abend noch eine Telcon, eine Zoom-Konferenz

angesetzt und konsequenterweise noch die täglichen 30 Minuten Social

Media-Marketing.

Wirklich spannend ist, wenn man in diesen Tagen – in denen uns allen gesagt

wird, die Wirtschaft habe harte Schläge zu verkraften – QN Europe fragt, wie es

dazu kommt, dass Partner zum Teil ihre Teams 20 bis 40 Prozent vergrößern

konnten.

44


„Natürlich hat die Umstellung auf digitale Geschäftspräsentationen geholfen.

Während viele Leute daheim geblieben sind, konnten sie mit diesem Service

trotzdem das Geschäft weiter ausbauen. Die Vorteile, ohne Einbußen auf das

Reisen zu verzichten, sind vielen klar geworden und die Dynamik, die sich entwickelt

hat ist einfach eine andere“, so Jerome Hoerth, General Manager QN EUROPE.

„Wenn man die EU- und Weltwirtschaft analysiert, muss man sich freuen unser

Wachstum zu haben. Trotzdem wollen wir mehr digital arbeiten, auch wenn die

Corona-Vorschriften gelockert sein sollten.“

Auch ohne Reisen hat der Fokus auf die digitale Kommunikation nicht im Geringsten

die Reichweite der Aktivitäten eingeschränkt. Im Gegenteil, die neue Norm,

die sich entwickelt hat, ist, dass neue Kommunikationswege, die nicht auf persönliche

Treffen beruhen, eine gleichwertige Qualität haben können, auch wenn

sie anders sind. Die neue Denke hat es vielen erlaubt, über den Tellerrand zu

schauen und alte Kontakte in weiter Ferne neu aufleben lassen. Die Einsparung

der Reisekosten macht sich nicht nur bei großen Konzernen bemerkbar, sondern

auch beim Networker, der jetzt merkt, wie die Kombination von Reisestopp und

Wachstum sich schön ergänzt.

www.qneurope.com/de

45


Wenn eine Ehe zu Ende ist,

muss das nicht das Ende sein

Jetzt bin ich auch so eine. Ich habe einen Ex-Mann. Willkommen, liebe Henriette,

im Scheidungsclub. Seit dem 27.02.2020 bin ich geschieden. Ich bin

jetzt eine Ex-Frau. Eine geschiedene „MILF“ mit Kind. Auweia! Ich knalle mir

selbst die Fail-Etiketten einer Gesellschaft drauf, die noch immer meint, dass das

ganz schön bad ist.

Habe ich verloren? Versagt? Nein. Überhaupt nicht. Denn den Mut gehabt zu haben,

diesen Weg zu gehen, mich dafür zu entscheiden, meinem Herz(en) zu folgen

und darauf zu vertrauen, dass alles irgendwie doch und trotzdem gut ist und wird,

ließ mich die letzten Jahre wachsen. In mich selbst hinein.

48


Unsere formale Scheidung hat keine fünf Minuten gedauert, wir haben dabei gekichert,

aber waren uns der Tragweite des Ganzen gleichzeitig auch voll bewusst.

Keine Tränen. Eher Staunen. Natürlich ist das skurril, da sitzt man in diesem kleinen

Sitzungssaal, eine Richterin in Robe vollzieht die ganzen Formalitäten (ach

was, man spricht das also alles in ein Diktiergerät für´s Protokoll, ist ja interessant,

wusste ich nicht) und schwupp, geschieden. Und im Kopf hämmert es:

Krass, Alter, du wirst gerade geschieden. Du bist gerade mitten in einem Setting,

von dem du immer dachtest, dass du da nie drin stecken wirst. Du bist im falschen

Film! Und doch im völlig richtigen. Nämlich in deinem Film. Dessen Drehbuch du

genau so geschrieben hast. Eine Scheidung ist wie eine Geburt. So normal, so

alltäglich. So überall auf der Welt in jedem Moment. Und doch für jeden einzelnen

so krass und unbegreiflich. Und dann gehst du da raus, die Welt ist die selbe und

doch nicht mehr gleich. Wir gehen danach Kaffeetrinken und teilen uns rumalbernd

ein zuckriges Puddinghörnchen. Quatschen mit unserer Anwältin, die uns

beide vertreten und begleitet hat. Einvernehmlich. Gäbe es keine Anwaltspflicht,

wir hätten alles auch ohne Anwalt regeln können. Fahren zusammen nach Hause,

denn unsere Adresse ist noch immer dieselbe, zwei Wohnungen im selben Haus.

Schauen uns an und fragen uns gegenseitig: Bist du okay? Ja, wir sind okay.

Nach Hause kommen, einen riesigen Hunger haben, erst mal eine Ramensuppe

essen gehen, und immer wieder der Gedanke: Du kommst gerade von deiner

Scheidung. In sich rein horchen und spüren: It´s all good. Mein Sohn (8), der

nach Hause kommt und aufgeregt fragt: „Seid ihr jetzt gescheidet?“ Antworten:

„Yes, Man, wir sind jetzt gescheidet.“ Er schnuckelt sich aufs Sofa und geht seiner

Lieblingsbeschäftigung nach: Chillen mit iPad und Zocken. Alles so wie immer.

Ich beobachte ihn heimlich. Ist der Kleine wirklich okay? Ja. Ist er.

Die „Formalitäten“ der Trennung haben wir ohne Anwalt gemeinsam geregelt, geklärt,

besprochen. Am Küchentisch. Ich will und wünsche mir das. Und was du?

Okay für dich? Okay für mich? Okay für unseren Sohn? Okay für uns? Dann okay.

Das meiste hatten wir sowieso vorher im Ehevertrag geregelt. Hätten wir es nicht

vertraglich eh schon vorher geregelt, hätten wir es auch jetzt genauso gemacht.

Also eigentlich war der Vertrag unnötig. So wie Verträge eigentlich immer über-

49


flüssig sind, wenn man Dinge miteinander vernünftig klärt. Jeder ist für sich selbst

verantwortlich. Keine Forderungen an den anderen. Was deins ist, ist deins. Was

meins ist, ist meins. Das einzige „unser“ ist unser Sohn. Und das regeln wir zusammen.

Beide sorgen wir gemeinsam für unseren Sohn.

Wir haben auch keinen Masterplan und zig Zukunftsszenarien durchgedacht, was

ist, wenn A eintrifft, was ist, wenn B, was ist, wenn C? Nein. Wir vertrauen darauf,

dass wir alles auch in Zukunft miteinander vernünftig klären können und immer

Lösungen finden werden. Derzeit wohnen wir z.B. im selben Haus in verschiedenen

Wohnungen. Hat auch Nachteile, weil na klar wünscht man sich auch mal

etwas mehr Distanz. Aber es ist für die Family-Konstellation natürlich praktisch

und schön. Unser Sohn kann im Schlafanzug zu Mami oder Papi je nach Lust und

Laune rüber huschen. Der Hund springt eh von A nach B. Das ist im Moment gut

so. Aber wir sagen auch, wenn einer Lust hat, auszuziehen, umzuziehen, auch das

ist dann okay, und auch dafür werden wir Lösungen finden, wie wir das dann z.B.

mit unserem Sohn machen werden. Der sagt eh schon die ganze Zeit, er will mal

umziehen.

War das wirklich alles so easypeasy? Nein. Natürlich nicht. Und es wäre auch

völlig falsch, das vermitteln zu wollen. Was ich aber gern vermitteln möchte, ist,

den Mut zu haben, in den dunklen Wald hineinzugehen (so habe ich es immer genannt)

und sich dem zu stellen, wenn man spürt, dass gemeinsam geplante Lebenswege

nicht mehr gemeinsam gegangen werden wollen.

Dem Tag unserer wirklich sehr friedlichen und gelassenen Scheidung ging ein zweijähriger

Trennungsprozess voraus. Und diesem Prozess wiederum gingen zwei Jah re

voraus, in denen ich mit mir selbst gekämpft habe. Allein. Ich habe mal gelesen,

dass viele Frauen das so machen. Den Mann nach einem langen inneren Prozess

vor vollendete Tatsachen stellen und ihm keine Chance geben, noch irgendwas

reißen zu können. Ist das falsch? Ja. Konnte ich es anders oder besser? Nein. Innerlich

komplett verzweifelt und zerrissen. Kopf versus Herz. Der Verstand, der sagt,

es ist doch alles gut und Mädchen, sei doch nicht dumm, du hast alles, it´s all perfect

und easy. Und überhaupt, was ist mit dem Kind, nein, das kannst du ihm nicht

50


„ “

Hat dein Mann eine Frau verdient,

die nur so tut, als wäre alles paletti?

zumuten, das alles hier kaputt zu machen. Das Kind liebt diese Familie. Mach sie nicht

kaputt. Und auf der anderen Seite das Herz, das dich deutlich spüren lässt, dass du

nicht glücklich bist und glücklich wirst, wenn du auf die Verstand-Karte setzt. Kannst

du deinem Kind eine unglückliche Mutter zumuten? Hat dein Mann eine Frau verdient,

die nur so tut, als wäre alles paletti? Nein. Kannste nicht, willste nicht, wirste

nicht. Aber zu dem Schluss zu kommen, hat gedauert. Es braucht seine Zeit.

Es ist keine Liebe mehr da. Und ich verzweifle daran so sehr, dass ich alles, was

wir hier aufgebaut haben, zum Einstürzen bringen muss. Es geht nicht anders.

Irgendwann kommt der Moment. Der Moment, vor dem ich mich am meisten gefürchtet

hatte: Es auszusprechen. Es ist vorbei. Ich will das nicht mehr. Ich finde

51


dich nach wie vor echt okay, aber es ist keine Liebe mehr da. Und ich verzweifle

daran so sehr, dass ich alles, was wir hier aufgebaut haben, zum Einstürzen bringen

muss. Es geht nicht anders.

Zu wissen, dass man dem Partner damit den Boden unter den Füßen wegzieht.

Und zu wissen, dass ab dem Moment, in dem du es aussprichst, nichts mehr so

sein wird, wie vorher. Du ziehst die unterste Karte des Kartenhauses und alles

kracht zusammen.

Monatelang Tränen, Verzweiflung, Diskussionen, Auseinandersetzungen, Trauer,

Überforderung. Der ganze pralle Gefühlscocktail. Der andere, der verstehen will

und du ihm aber nicht die Antworten geben kannst, die ihm helfen, zu begreifen.

Erschöpft sein, nicht weiter wissen, traurig, wütend, alles. Wann hast du aufgehört,

mich zu lieben? Was ist passiert? Was haben wir falsch gemacht?

Kann man Liebe anhand eines Zeitstrahls zurück verfolgen und dann datieren,

aha, genau in diesem Moment hat sie sich vom Acker gemacht? Nee. Kann man

nicht. Ach, es ist komplex. Auf einmal passt es nicht mehr. Sowas passiert halt.

Man selbst hat sich verändert, will auf einmal andere Dinge. Entdeckt sich selbst

völlig neu, und ist schon lange nicht mehr diejenige, die der Partner glaubt zu

kennen. Und die man selbst noch nicht mal richtig kennt.

Fragen wie: Warum hast du nicht mit mir geredet, mich daran teil haben lassen?

Weil das Kind schon längst in den Brunnen gefallen war. Es wäre wie Soldaten in

einen längst verlorenen Krieg zu schicken gewesen.

Man kann Liebe nicht herbei reden. Paartherapie funktioniert in meinen Augen

nur, wenn die Liebe grundsätzlich noch da ist, aber die Dinge drumherum nicht

funktionieren. Das Drumherum kann man alles regeln und lösen. Aber wenn es

andersrum ist? Die Dinge drumrum funktionieren, aber die Liebe ist nicht mehr

da? Die kann man halt nicht hertherapieren oder herbei reden.

Irgendwie aushalten, irgendwie mit dem Leben weitermachen. Keine Ahnung haben,

wie das alles gehen soll. Und rückblickend erkennen, dass auch das okay ist.

52


„ “

Warum hast du nicht mit mir geredet,

mich daran teil haben lassen?

Und wir nicht für alles sofort einen Masterplan brauchen. Babyschritte gehen.

Langsam. Und der Weg sich irgendwie findet.

Wie sagen wir es unserem Kind?

Die Angst davor, es unserem Sohn zu sagen. Das haben wir erst getan, als wir

halbwegs selbst wieder klar gekommen sind und halbwegs stabil waren. Unsere

Tränen und Diskussionen hat er nicht mitbekommen. Den Satz eines klugen Menschen

im Ohr haben, der mir mal sagte: “Was willst du deinem Kind vorleben? Masken

tragen und so tun als ob, und irgendwann fällt es dir eh auf die Füße und dein Kind

macht dir Vorwürfe, dass du ihm nur Theater vorgespielt hast? Oder zeigst du

ihm, dass sich Dinge eben manchmal verändern und dass sie sich auch verändern

dürfen und dass es einzig und allein darum geht, wie wir damit umgehen?”

Dem Kind sagen, dass Mami und Papi sich getrennt haben. Ihm unsere Erklärungen

liefern. Ihm Rede und Antwort stehen. Auf alle Fragen antworten. Nichts verbergen.

Ihm auch nichts vorspielen. Ihm auch sagen, dass wir keinen genauen

Plan haben. Ihm sagen, dass wir alle jetzt einfach mal schauen, wie das so weiter

geht. Ihm das Gefühl geben, dass wir das alle zusammen schaffen. Und dann sagt

er, okay, und spielt weiter. Ihn beobachten. Ist er wirklich okay? Ja, ist er. Denn er

sieht, dass Mami und Papi echt nett und okay miteinander umgehen. So wie immer

eigentlich. Nur halt nicht mehr knutschen und so. Ihm versichern, dass die Liebe

zueinander zwar weggeflogen ist, aber die Liebe zu ihm niemals wegfliegen wird.

Weil die bleibt für immer. Er reflektiert: „Ihr trennt euch nicht, weil ihr euch hasst,

sondern weil die Liebe halt woanders hinfliegen will.“ Ja, so kann man es sagen.

Er rückversichert sich immer wieder: Ihr seid aber noch Freunde, oder? Wir sagen

ihm, ja, sind wir, wir geben uns Mühe. Machen wir ihm falsche Versprechungen?

Nein. Aber wir geben ihm das Vertrauen, dass er sich, auch wenn sich die Dinge

verändern, trotzdem auf uns als Eltern verlassen kann. Wir „managen das Kind“

gemeinsam, mit allem, was dazu gehört. Papi-Time, Mami-Time, ab und an auch

Zusammen-Time mit gemeinsamem Essen. Wir reden offen über alles. Aber nie

schlecht übereinander. Klar geht mir Ex-Mann auch mal auf´n Keks, wenn er hier

so rumwuselt (sorryyyyy Stefan … ;-)) Andersrum sicher genauso. Aber kein

Grund, Drama zu machen. Unser Sohn stellt uns Fragen, ob wir neu heiraten wer-

53


den, in wen wir denn jetzt verliebt sind. Bis hin zu Fragen eher peinlicher Natur.

Egal, was er fragt, wir antworten. Wir beziehen ihn mit ein. Er fragt, ob wir irgendwann

mal umziehen. Die Antwort: Vielleicht, kann sein. Er so: Cool, dann habe ich

zwei Zimmer, eins bei Papi, eins bei Mami.

Wir reden mit ihm auch kurz vor dem Termin über die anstehende „Scheidung“,

nachdem wir bereits schon zwei Jahre getrennt leben. Im ersten Moment entgleisen

ihm etwas die Gesichtszüge. Denn er hat den Begriff sicher schon woanders

in anderem Zusammenhang gehört. Und vielleicht gelernt, dass das was ganz

Schrecklichschlimmes ist. Wir erzählen ihm, was es für uns bedeutet. Wie es

weiter geht. Dass alles okay ist. Er entspannt sich. Spielt weiter. Er ist okay. Ich

beobachte ihn. Ist er wirklich okay? Ja, ist er.

Unser Sohn vertraut uns, gibt sich voll und ganz der Veränderung hin. Er vertraut

uns, dass wir das alles nicht verkacken und schon ordentlich meistern. Und das

ist das größte Geschenk. Indem er uns vertraut, können auch wir darauf vertrauen,

dass alles, egal wie wir es gestalten, gut sein wird.

54


„ “

„Ihr trennt euch nicht, weil ihr euch

hasst, sondern weil die Liebe halt woanders

hinfliegen will.“

Geht eine Welt kaputt? Nein, sie verändert sich nur

Bevor es soweit war, dass ich aussprechen konnte, mich von meinem Mann trennen

zu wollen, gingen mir Gedanken durch den Kopf, die wohl jeder mit sich herum

trägt, der in einer ähnlichen Situation steckt. „Was ist mit dem Kind, nein, das

kannst du ihm nicht zumuten, das, was hier alles ist, kaputt zu machen. Das Kind

liebt diese Familie. Mach sie nicht kaputt.“

Ja, ich hatte davor Angst. Eine verdammte tierische Angst. Und stelle jetzt fest:

Unsere Welt ist nicht kaputt gegangen. Sie hat sich nur verändert. Unser Sohn

hat alles, was er vorher auch hatte. Zwei Eltern, die als Eltern funktionieren, okay

miteinander umgehen und nach wie vor gemeinsam für ihn da sind.

Die Welt unseres Sohnes ist nicht kaputt gegangen. Sie ist größer geworden. Er

sieht seine Eltern wachsen und eine Situation meistern, die echt herausfordernd

ist. Er lernt Krisenmanagement on the go. Er hat einen zweiten Hundekumpel bekommen,

den er als seinen „besten Freund“ bezeichnet. Sein eigener Hund ist

natürlich „sein Bruder“. In meinem Herzmenschen hat er einen Freund gefunden.

Und noch so vieles mehr.

Was es für eine „gute Scheidung“ und eine witzige und halbwegs gut funktionierende

Patchwork-Konstellation braucht, ist so viel mehr, als nur ein Ex-Paar, das

beschließt, die Dramen möglichst klein zu halten. Es funktioniert nur dann so gut,

wenn alle mitmachen. Und allen bewusst ist, dass jeder Einzelne in diesem Konstrukt

ein wichtiges Rad am Wagen ist. Und alle bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen.

Bereit sind, Kompromisse zu leben. Bereit sind, Egos hinten an zu stellen.

Bereit sind, gemeinsam eine crazy Patchwork-Deluxe-Community zu gestalten, in

der alle irgendwie einen Platz haben und alle diesen Platz auch haben dürfen.

Und es braucht auch eine ganze Welt um uns herum, die uns diesen Weg gehen

lässt. Die uns zugesteht, diesen Weg gehen zu dürfen. Ohne uns dafür zu be- und

verurteilen.

www.henriette-fraedrich.com

55


Ex-Fußballprofi Markus Babbel

startet bei PM-International

Nach 30 Jahren als Profi-Fußballer bei Bayern München,

der Deutschen Nationalmannschaft, FC

Liver pool, VfB Stuttgart und Cheftrainer Herta Berlin,

TSG Hoffenheim, FC Luzern und Western Sydney Wanderers

hat sich Markus Babbel zum Ziel gesetzt, nun im

Network-Marketing eine Unternehmer-Karriere nach

seiner erfolgreichen Sport-Karriere auf zubauen. Zusammen

mit seiner Frau Tina, Journalistin, TV- und

Event-Moderatorin, startet er bei PM-International im

Team Carsten Ledulé, um dort ein eigenes Team aufzubauen.

Die Entscheidung haben sich die beiden Prominenten,

die erst neulich ihren Wohnsitz von Australien nach

Deutschland verlegt haben, nicht einfach gemacht. Bisher

waren Markus Babbel und seine Frau Tina beruflich

in völlig verschiedenen Welten tätig. Markus begann

als Zehnjähriger seine Fußball-Laufbahn in der D-Jugend

bei Bayern München und wurde beim gleichen Verein

bereits mit 18 Jahren Fußball-Profi. Seine weiteren

sport lichen Karrierestufen können sich sehen lassen:

56


. 1991 Nationalmannschaft U 20

. 1992–1994 Ausleihe Hamburger SV

. 1992–1993 Nationalmannschaft U21

. 1994–2000 Bayern München

. 1995–2000 Deutsche Nationalmannschaft

. 2000–2004 Liverpool FC

. 2004–2007 VfB Stuttgart (Spieler)

. 2007–2009 VfB Stuttgart (Trainerteam und Cheftrainer)

. 2009–2011 Herta Berlin (Cheftrainer)

. 2012 TSG Hoffenheim (Cheftrainer)

. 2014–2018 FC Luzern (Cheftrainer)

. 2018–2020 Western Sydney Wanderers

Nun, mit 48 Jahren, war es für Markus Babbel an der

Zeit, sich über eine Karriere nach der langen Fußball-

Karriere Gedanken zu machen. Es sollte eine Tätigkeit

sein, die weniger auf die bisher strapazierten Knochen

ging, wo er es mit Menschen zu tun hatte und sein Talent

der Teambildung und Förderung der Teammitglieder

zu tun hatte. Und Markus wollte etwas aufbauen,

Beste Voraussetzungen also, beruflich etwas Gemeinsames

auf die Beine zu stellen. An Angeboten mangelte

es nicht, doch das Ehepaar ließ sich mit einer Entscheidung

Zeit, schließlich wollten sie etwas aufbauen,

das eine nachhaltige Zukunft versprach.

Anfang 2020 lernten sie Carsten Ledulé kennen, einen

der erfolgreichsten internationalen Top-Leader der

Network-Marketing-Industrie, der seit über 25 Jahren

maßgeblich zum grandiosen Erfolg von PM-International

beiträgt. Markus Babbel war wohl begeistert von

den auf den Sport abgestimmten PM-International Fit-

Line®-Produkten, aber der ehemalige Hochleistungssportler

woll te zunächst über einen Zeitraum von drei

Monaten die Wirkungsweise dieser Produkte selbst erleben.

„Von Woche zu Woche spürte ich, wie meine Vitalität

und Leistungsfähigkeit durch FitLine® wieder

zunahmen. Mein durch den jahrzehntelangen Hochleistungssport

ausgepowerter Körper regenerierte sich

zusehends und auch mental wurde ich wieder viel unternehmenslustiger“,

schwärmt Markus Babbel.

bei dem er eng mit seiner Frau zusammenarbeiten

konnte und sich deren ausgeprägtes Kommunikationstalent

nutzen ließ.

Tina hatte ein Studium für Germanistik, Geschichte und

Politik an der Uni versität Mannheim absolviert und an

der gleichen Universität 2005 das Staatsexamen absolviert.

Nach einer Sprecher- und Moderationsausbildung

war Tina bei der Rhein-Neckar-Fernsehen GmbH

Mannheim bis zur Geburt der gemeinsamen Tochter

Charlotta elf Jahre als Festangestellte tätig.

57


menhält und vor allen Dingen Spaß am Geschäft hat!“.

Tina ergänzt: „Wenn wir bei den Zielen sind: bis 2021

wollen wir im PM-Presidents-Team sein.“

Tina beschäftige sich in dieser Zeit mit dem damals für

sie und ihren Mann völlig unbekannten Network-Marketing-Geschäft.

Die Journalistin recherchierte und

holte sich viele Meinungen ein. Zeitweise war sie davon

überzeugt, dass dieses Business genau das Richtige

für sie ist, dann kam aber doch wieder Skepsis auf.

Doch jetzt sind die Babbels restlos davon überzeugt,

dass ihr Start bei PM-International die richtige Entscheidung

ist: „Die spürbare Wirkung der PM-Produkte,

die Seriosität der Unternehmerpersönlichkeit Carsten

Ledulé und die über 25-jährige Erfolgsgeschichte

von PM-International haben uns schlussendlich davon

überzeugt, dass wir mit PM-International ein nachhaltiges

Geschäft mit einem exzellenten Zukunftspotenzial

aufbauen können“, sagen Tina und Markus Babbel in

einem Work Life Magazin-Gespräch.

Auf Nachfrage des Work Life Magazins, welche konkreten

Ziele die bei den haben, kommt wie aus einem

Mund: „Wir werden ein Super-Team auf bauen und laufend

trainieren, das wie eine Profi-Mannschaft zusam-

Was sagt Carsten Ledulé zu diesem Glücksgriff?

„Mit Sicherheit ist es eine spannende Aufgabe für jemanden

wie mich, der schon so lange im Network tätig

ist, mit so renommierten Persönlichkeiten zu tun zu

haben. Zum einen mit einem mega bekannten und erfolgreichen

Fußballer und Trainer aus der Nationalmannschaft

und Bundesliga und mit Tina Babbel, einer

bekannten TV-Moderatorin und Jour nalistin.

Beide Persönlichkeiten sind in ihren Bereichen großartig.

Mit den beiden im Network zusammen durchzustarten

und die Menschen außen herum erkennen zu

lassen, welche Chance es ist, in solch einem Power-

Team dabei anzuschließen, ist großartig. Für mich stellt

sich die Priorität, beide so zu unterstützten, zu leiten

und auch in die Branche integrieren, dass sie ihre Fähigkeiten

voll zum Einsatz bringen können. Sie sind

58


„ “

Von Woche zu Woche spürte ich, wie

meine Vitalität und Leistungsfähigkeit

durch FitLine® wieder zunahmen.

beide super sympathisch, sehr erfolgreich, bodenständig

und werden viele Leute begeistern. Für unsere

komplette Branche wird es eine Bereicherung sein,

dass sich Leute dem Network-Marketing anschließen,

die vorher bereits erfolgreiche Karrieren in anderen Bereichen

gehabt haben und nun die Chance im Network

erkennen für einen zweiten Erfolgsweg, für eine krisensichere

Zukunft – egal was kommt. Ich freue ich mich

darauf diesen Weg gemeinsam zu beschreiten.

Es ist vor allem erfreulich, dass die beiden aus sicheren

Verhältnissen jetzt mit Spaß und Freude, ohne

Druck zu haben, neue Wege gehen. Es kann sich jeder

sicher sein, bei ihnen in besten Händen zu sein. Es sind

zwei inspirierende Charaktere. Durch ihre Offenheit,

ihren Erfolg und ihre Zeit, in der sie um die Welt gezogen

sind, haben sie ein großes Netzwerk an Kontakten

geknüpft. Durch Engagements, die sie rund um den

Globus hatten, sind sie vor allem auch international gut

vernetzt, was für das Team sicherlich von Vorteil ist.

Natürlich wird das Team auch vom Status und der damit

umsetzbaren Promotion enorm profitieren können.

Wir gehen das Projekt mit jeder Menge Spaß an und

würden uns freuen, wenn viele Menschen sich dieser

gemeinsamen Arbeit anschließen würden.“

www.erfolgsteam-babbel.com

59


Networker: Nicht nur suchen,

was schiefgehen könnte

Ich habe ein interessantes Phänomen entdeckt. Viele Unternehmer, selbständige

Vertriebspartner und Existenzgründer, denen ich begegnet bin, haben zu mir

gesagt: „Hätte ich im Voraus gewusst, dass der Weg so schwierig wird, dann

hätte ich es nie versucht“. In anderen Worten: Sie waren so naiv, dass sie nicht

auf alle möglichen Fallen und Hindernisse achteten, die sie vor sich hatten. Stattdessen

gingen sie einfach konsequent weiter. Ich habe andererseits viele gute

Bekannte und Geschäftsfreunde, die in Unternehmen angestellt sind und die den

festen Wunsch haben, als selbständige Unternehmer endlich unabhängig und

vollständig eigenverantwortlich zu arbeiten.

Obwohl – oder sogar weil – sie sehr gutes fachliches Wissen haben und zudem

sehr intelligent sind, sehen sie zu viele Hindernisse und haben zu viele Zweifel bei

der möglichen Ausübung einer beruflichen Unabhängigkeit in Form einer Selbständigkeit

bzw. eines unabhängigen Unternehmertums. Das ist der Grund, warum

im Endeffekt nichts geschieht. Zweifel frisst Tatendrang, Zweifel frisst Kreativität

und Zweifel frisst Selbstvertrauen. Es bleibt nur bei dem unechten Wunsch

und den leeren Worten, die man sich bei jedem Treffen wieder erneut anhören

muss. Die gleiche Argumentation der Zweifel und Auflistung aller möglichen und

unmöglichen Risiken führt zum gleichen Selbstmitleid, sich leider nicht richtig

entwickeln zu können …

Der Hauptgrund, warum viele von uns nicht genau das machen, was sie sich eigentlich

wünschen zu machen, ist der, dass unsere Gedanken und Gefühle zu inneren

Hindernissen geworden sind. Oder anders ausgedrückt mit den Worten von Friedrich

Schiller: „Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.“

Meines Erachtens verdirbt NICHT der Erfolg die Menschen, sondern der Misserfolg

oder die Furcht vor dem Misserfolg. Daher glaube ich, dass sich penetrantes

Planen bzw. Risiko-Forecasting in vielen Fällen ungünstig auswirken können,

wenn der Macher zum Zweifler wird. Denn wenn man dazu neigt, nur das zu sehen,

was schiefgehen könnte, ist man auf der anderen Seite blind, auch die neuen

Chancen zu erkennen, die ebenfalls vor einem liegen. Und schließlich tut man

60


nichts, um ja nicht zu versagen. Aber „wir sind nicht

nur für unser Tun verantwortlich, sondern auch für das,

was wir nicht tun.“ (Molière, französischer Dichter,

1622-1673).

Am besten sind daher die Typen, die sich voller Stolz zu

Wort melden und jedem mitteilen möchten, ob man danach

fragt oder nicht, dass sie noch nie versagt haben.

Schon klar, denn dieser Typus lebt ausschließlich in seiner

Komfortzone und hat noch nie versagt, weil er noch nie

etwas versucht hat, bei dem er hätte versagen können.

Mein kleiner Tipp an Sie: Machen Sie sich von nun an

weniger kritische Gedanken, ob Sie genügend Erfahrung

oder tiefe Fachkenntnisse in einem bestimmten

Gebiet besitzen. Sie werden diese Qualitäten, falls Sie

sie brauchen, immer bei anderen Menschen finden

und akquirieren können. Was wirklich zählt, ist IHRE

Vision, IHRE Leidenschaft und IHRE Lösungsmethodik.

Sie benötigen a) eine reale Vision dessen, was Sie erreichen

wollen, b) viel Leidenschaft in Form von Energie

und Mut, um es zu er reichen, und c) die Fähigkeit,

jeden Widerstand, jedes Hindernis und jeden noch so

61


„ “

Wer gar zu viel bedenkt,

wird wenig leisten.

großen Fehltritt zu verarbeiten. Dazu benötigen Sie

aber alles andere als Fachwissen.

Das kann mit einem Beispiel aus der Tierwelt nochmals

verdeutlicht werden: Schauen Sie sich einmal die

Hummel an. Bei der Hummel ist das Verhältnis zwischen

Körpergewicht und Flügelspannweite so ungünstig,

dass sie technisch gesehen gar nicht fliegen

kann. Die Hummel wiegt im Durchschnitt 1,2 Gramm

und hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern.

Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik kann

die Hummel nicht fliegen. Die Hummel weiß das aber

nicht und fliegt einfach.

Bedenken Sie, dass der Erfolg nicht eine Funktion der

Intelligenz ist, er ist fast immer eine Funktion der Motivation.

Wie stark ist der Wind unter Ihren Flügeln?

Ulrich Jannert

62


64


65


proWIN im Chancen- statt Krisenmodus

Das Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen

des Alltags haben insbesondere Direktvertriebe

vor schier unlösbare Aufgaben gestellt.

Doch einige Unternehmen haben aus der Not sprichwörtlich

eine Tugend gemacht. proWIN International

geht erfolgreich neue Wege – im Partygeschäft ebenso

wie in der Aus- und Weiterbildung.

Zweistellige Umsatzeinbußen“ – diese düstere Prognose

gab Jochen Clausnitzer, Geschäftsführer des Bundesverbands

Direktvertrieb Deutschland (BDD), Mitte April

im Interview mit der Zeitung „Handelsblatt“ ab. Wenig

überraschend, denn das Hauptgeschäft, die klassische

Party beim Kunden zu Hause, war durch die Restriktionen

aufgrund der Corona-Pandemie auf einmal untersagt.

Positive Entwicklungen hingegen prognostiziert das

Unternehmen proWIN Winter GmbH mit Sitz im saarländischen

Illingen. Hier haben die Verantwortlichen

nicht lange gezögert, sondern gemeinsam mit ihrem

Vertriebspartnern im Mai ge freut und im nächs ten Moment

galt es, Alternativlösungen für unser Kerngeschäft

zu finden“, resümiert Geschäftsführer Sascha

Winter.

Stattdessen mussten die Vertriebs partner in Deutschland

und den um liegenden Ländern ihre Partys absagen, die

Aus- und Weiterbildungs zentren – die sogenannten

proWIN Akademien – für den Publikumsverkehr schließen,

zahlreiche Seminare und Workshops storniert werden.

Vertriebsteam viele Prozesse innerhalb kürzester Zeit

umgestellt. Dabei standen die Pläne rund um das umfangreiche

Jahresprogramm für den 25. Geburtstag

der 1995 gegründeten Firma schon fest.

„Die Ernsthaftigkeit dieser Krise war uns von Beginn an

klar. Deshalb haben wir uns sofort daran gemacht, uns

auf die veränderten Bedingungen einzustellen – vor

dem offiziellen Lockdown. Das hat viele Pläne über den

Haufen geworfen. Ganz sicher hatten wir uns unser Jubiläumsjahr

anders vorgestellt. Eben haben sich alle

noch auf eine große Geburtstagsparty mit über 1.000

Geschäftsführer Michael Winter: „Trotzdem haben wir

von Anfang an gesagt: Wir dürfen darin keine Krise sehen,

nicht nur Probleme, sondern vielmehr eine Herausforderung

und die damit verbunden Chancen, unser

Party-Geschäft zu revolutionieren. Schließlich zählen

unsere mehr als 115.000 Vertriebspartner auf uns –

und das Reinigungs- und Pflegebedürfnis ist unter den

aktuellen Umständen schließlich besonders groß.“ Innerhalb

von nur einer Woche startete die Firma mit Hilfe

einer abteilungsübergreifenden Task-Force einen Kraftakt

und führte eine Digitalisierung im Schnellverfahren

durch – für Betrieb und Vertrieb. Um die festangestellten

Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb

reibungslos weiterlaufen lassen zu können,

wurden neben flexiblen Plänen für die Arbeit im

Homeoffice im ersten Schritt auch umfassende neue

Meeting- und Seminarstrukturen geschaffen.

Party online – ein Paradigmenwechsel

Dann ging es an das Kernstück: die Home-Partys. Denn

eines war allen Beteiligten klar: So wie bisher werden

keine Produkte an den Mann oder die Frau gebracht,

66


„ “

Über alle Altersklassen hinweg hat

sich unser Vertriebs team auf die neuen

Medien eingelasse

Michael Winter und Steffen Bug

ohne dass die Vertriebspartner dafür be- und entlohnt

werden. Ein unmittelbarer Verkauf an Endkunden über

die bereits personalisierten Shops der Berater hinaus

stand demnach nie zur Debatte. Neben einigen Sofortmaßnahmen,

um die Vertriebspartner schnell und unbürokratisch

zu entlasten, waren deshalb zügig klare

Regelungen gefragt, damit es weiterhin fair und transparent

für alle zugehen kann. Die große Frage dabei: Ist

es wirklich machbar, den Spirit der Partys über eine Datenleitung

zu transportieren? „Wir haben uns auf unsere

Stärken fokussiert“, so Michael Winter. „Wir sind

authentisch, nah am Kunden und unsere Reinigungs-

und Pflegeprodukte wirken – ohne Wenn und Aber. Dieser

Vorführeffekt ist am Bildschirm vielleicht nicht so unmittelbar

zu demonstrieren wie zu Hause – wenn z. B.

der eigene Back ofen wieder in neuem Glanz erstrahlt

– aber wir sind zu 100 Prozent sicher, dass der Kunde

anschließend das gleiche tolle Endergebnis erzielt.“

Natürlich sei dabei auch die eine oder andere Herausforderung

zu bewältigen gewesen, räumen die Verantwortlichen

ein. Aber Stand heute ziehen sie ein positives

Resümee, das auf eine vielsprechende Entwicklung

hoffen lässt.

67


Schon die ersten Testläufe über Messenger- und Videoplattformen überraschten:

„Über alle Altersklassen hinweg hat sich unser Vertriebs team auf die neuen Medien

eingelassen – und sogar mit noch mehr Begeisterung als sonst! Die Resonanz

war großartig, die Kunden haben regelrecht darauf gewartet, endlich wieder

mit ihren Beraterinnen und Beratern Party machen zu können und etwas Schwung

in ihren Alltag zu bekommen.“

Generell habe sich an der Party-Idee und dem, was proWIN ausmache, auch gar

nicht so viel verändert: „Wir sind immer noch für unsere Kunden da, unterstützen

bei den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags und bieten exzellenten

Service – nun auch auf anderen Wegen als bisher.“

Digitaler Karriere-Start

Der nächste logische Schritt war die Wiederaufnahme des Seminarbetriebs unter

der Führung von Akademie-Direktor Steffen Bug. Schließlich ist das durchdachte

Aus- und Weiterbildungssystem, das die Vertriebspartner kostenfrei bei jedem

Schritt ihrer Karriere begleitet, einer der Pfeiler des langfristigen pro WIN- Erfolgs.

Die meisten Einheiten finden in den modernen Akademien des Unternehmens

statt, dazu kommen vielfältige Incentives in erstklassigen Hotels. Statt Stillstand

gab es auch hier eine überwältigend große Nachfrage: „Wir erreichen nun ganz

andere Zielgruppen, sowohl bei den Kunden als auch in Sachen Vertriebspartnerschaft“,

so Steffen Bug. „Neben den Interessenten, die sich bereits im Vorfeld für

eines unserer kostenlosen Startseminare angemeldet hatten, kamen plötzlich auch

Menschen auf uns zu, die bisher nichts mit dem Konzept Home-Party anfangen

konnten. Viele erkannten auch, dass bei proWIN zurzeit echte Karrieremöglichkeiten

und ein sicheres Einkommen warten, während viele andere Branchen

schwächeln. Das sehen wir ganz klar auch an der Größe der Seminareinheiten.“

Auch darüber hinaus werden die proWIN-Vertriebspartner virtuell intensiv betreut:

Diverse Schulungen helfen im Alltag, sei es im Umgang mit der Technik,

Produkten und Kunden oder in Fragen der Teamführung. „Natürlich können wir

nicht alles, was unsere Workshops und Seminare ausmacht, auf diesem Wege

transportieren, doch wir liefern wich tige Impulse.“ Denn die wichtigste Verbindung

68



Von Anfang an haben wir uns auf die

Fahnen geschrieben, dass wir mit

den Menschen erfolgreich sein möch ten

„und nicht durch sie

ist für die proWIN-Verantwortlichen die zwischen Berater

und Förderer, also seiner Führungskraft.

„Von Anfang an haben wir uns auf die Fahnen geschrieben,

dass wir mit den Menschen erfolgreich sein möchten

und nicht durch sie – entsprechend wachsen wir

auch in solchen Zeiten gemeinsam, indem wir einander

helfen“, betont Steffen Bug. „Diesen Austausch haben

wir auch in der Vergangenheit stets gepflegt, doch in

die ser für uns allen neuen Situation beobachten wir

noch einmal mehr, wie wir vom Mix an Talenten profitieren.

Vertriebserfahrung trifft auf die Generation

Smartphone – das sorgt für tolle Ideen und fördert die

Innovationskultur.“

Sascha Winter

Positives Resümee und Blick nach vorne

Nur wenige Wochen später sind die Online-Partys beinahe

Normalität ge worden. Die Umsätze sprechen

eine klare Sprache, ein eigens ausgerufener Wettbewerb

belohnt die besten Online-Party-Queens und

-Kings.

69


Auch in der Zentrale und im Logistikzentrum, wo ebenfalls diverse Pro zesse angepasst

werden mussten, ist geschäftiger Alltag eingekehrt. Der Laden brummt

– proWIN kann eine positive Zwischenbilanz ziehen, so Michael Winter: „Manchmal

müssen wir uns selbst bewusst machen, wie wenig Zeit eigentlich ins Land

gegangen ist – ge messen an der Vielzahl von Veränderungen, die wir umgesetzt

haben. Prozesse, die teilweise bereits angedacht waren, rückten auf einmal in

ihrer Priorisierung ganz nach oben und wurden im Eiltempo umgesetzt – vielleicht

nicht immer auf Anhieb perfekt, aber manchmal muss man sich vielleicht wirklich

zu seinem Glück zwingen. Wir alle sind dankbar, dass wir dazu in der Lage waren

und diesen Stresstest bestanden haben. Wie unglaublich toll der Vertrieb mitgezogen

hat und damit einmal mehr seine Flexibilität bewiesen hat, statt den Kopf

in den Sand zu stecken, ist einfach unbeschreiblich. Wir haben uns quasi selbst

bewiesen, wozu wir als Gesamtunternehmen wirklich in der Lage sind.“

Hier sind sich alle Beteiligten darüber im Klaren, dass dieser Stresstest für pro-

WIN zwar gut ausgegangen ist, für viele andere aber gravierende Konsequenzen

nach sich ziehen wird.

Sascha Winter betrachtet dies mit einer Mischung aus Betroffenheit und Demut:

„Das lässt einen nicht kalt. Deshalb sind wir überaus dankbar, dass wir in unserer

Branche die Chance hatten, auch während des Lockdowns Umsatz zu generieren,

70



Trotz der Chancen der Technik, freuen

wir uns heute schon darauf, wenn wir uns

„alle wieder persönlich sehen können.

und damit unseren festangestellten Mitarbeitern und unseren Vertriebspartnern

weiterhin eine sichere Basis zu bieten. Viele Firmen und Selbstständige hatten

nicht so viel Glück. Die tatsächlichen Folgen dieser Pandemie sind noch gar nicht

absehbar.“

Mit vorsichtiger Hoffnung und einer gewissen Erleichterung nehmen die Firmenchefs

deshalb zur Kenntnis, dass die Wirtschaft langsam wieder in Schwung

kommt. Dennoch möchten sie auf keinen Fall die Grenzen des „Live Machbaren“

ausloten – auch nach den ersten Lockerungen nicht.

Sascha Winter über das zukünftige Konzept: „Die Online-Partys finden zwar großen

Anklang. Darüber sind wir alle froh und sehen aktuell keinen Anlass, etwas

daran zu ändern. Mit der Zeit wird natürlich auch der bislang bewährte Verkaufskanal

‚Live- Partys’ wieder bespielt. Ergänzend, denn bei proWIN wird zukünftig

auf alle Fälle auf das Erfolgsduo Live- und Online-Home-Partys gesetzt.“ Darüber

hinaus bestehen Pläne, die neuen Seminarformen auch nach Corona zu erhalten

und zusätzlich anzubieten.

Über eins sind sich die Verantwortlichen einig: „Trotz der Chancen der Technik,

freuen wir uns heute schon darauf, wenn wir uns alle wieder persönlich sehen

können. Diese gemeinsamen Momente, sei es im Wohnzimmer oder bei unseren

Seminaren, sind einfach durch nichts zu ersetzen. Denn proWIN ist und bleibt

mehr als der bloße Verkauf von Waren. Wir sind – wenn es auch kitschig klingen

mag – eine große Familie.“

www.prowin.net

71


Benehmen in Beruf

und Freizeit:

Die „No´s und Go´s“

Man kann nicht alles wissen, aber so manche Benimmregel

sollte man zumindest schon einmal

gehört haben. Das gilt im Privaten ebenso wie im geschäftlichen

Miteinander. Nandine Mayden, die international

tätige Trainerin für Business- Etikette frischt in

Network- Karriere immer wieder den aktuellen Stand

der wichtigsten „No´s und Go´s“ auf. Es ist eine ganze

Menge, was man in Etikettefragen falsch machen kann.

Aber wir sind ja alle lernfähig.

1. Wie gehe ich im Theater oder Kino durch die Stuhlreihe

zu meinem Platz, wenn bereits andere Personen

auf ihren Plätzen sitzen?

Wo auch immer Sie sich an den bereits sitzenden Anwesenden

vorbeischlängeln: Sie sollten diesen Menschen

nicht den Rücken zuwenden, denn dadurch schieben

Sie leider auch Ihr „Hinterteil“ ziemlich exakt in der Gesichtshöhe

der Anderen vorbei … Beachten Sie dabei

aber bitte, dass in einer Kirche das Gesicht stets dem

Altar zugewandt bleibt. Deshalb wird dort auch eher

nachgerückt.

Nein, das sollten Sie nicht tun. Generell gilt, dass die

Teller nicht berührt werden sollten.

5. Ist es heute noch respektlos, wenn ich bei einem

Gespräch meine Hand in der Hosentasche habe?

Stehen Sie beispielsweise in einer lockeren Gesprächsrunde,

dann wird diese Geste unter körpersprachlichen

Aspekten meistens als eine Form der Entspanntheit und

Ungezwungenheit empfunden.

Menschen der älteren Generation empfinden so eine

Haltung eher als respektlos. Bei einer Begrüßung sollten

Sie nie eine Hand in der Tasche haben, egal wen Sie

gerade ansprechen.

6. Stimmt es eigentlich, dass man heute nicht mehr

anstößt?

Heute stößt man nur noch bei ganz besonderen Anlässen,

wie einem fünfzigsten Geburtstag an.

7. Ab welchem Alter ist es nicht mehr üblich, Frauen

mit der Anredeform „Fräulein“ anzusprechen?

2. Wenn man eine Rede halten will, klopft man dazu an

sein Glas, um sich Gehör zu verschaffen?

Nicht unbedingt. Heute steht man in der Regel einfach

auf und erhebt die Stimme – dadurch wird es in der

Tischrunde ganz automatisch ruhig. Falls nicht, dann

können Sie immer noch klopfen.

3. Darf ich mein Jackett bei offiziellen Veranstaltungen

erst ablegen, wenn mich die Gastgeber auffordern

oder es vormachen?

Ja!

4. Darf ich den Teller mit dem Essen so drehen, wie es

für mich am bequemsten ist?

Die Anredeform „Fräulein“ ist in Deutschland schon seit

einiger Zeit nicht mehr üblich und wird nur noch auf

ausdrücklichen Wunsch angewendet. Ältere Damen,

die ihr Leben lang so angeredet wurden wünschen sich

das oft so.

8. Stimmt es, dass die Papierserviette nicht mehr auf

den leer gegessenen Teller gehört?

Ja! Die Papierserviette nach dem Essen bitte leicht zusammengeknüllt

links neben den Teller legen.

9. Gilt die alte Regel, dass der Herr die Dame zuerst

grüßt eigentlich immer noch?

72


„ “

Betritt man einen Raum, dann sollte

der Eintretende zuerst grüßen.

73


In der Regel gilt, dass derjenige, der den anderen zuerst

sieht, diesen auch zuerst grüßt. Soll dem Gruß allerdings

ein Händedruck folgen, dann gilt im Privatleben

die alte Regel, dass die Dame entscheidet, ob sie

dem Herrn die Hand reichen will oder nicht.

Im geschäftlichen Bereich entscheidet der hierarchisch

höher stehende, ob er die Hand geben möchte. Betritt

man einen Raum, dann sollte der Eintretende zuerst

grüßen.

10. Muss die Krawattenspitze auf der Gürtelschnalle

enden?

Ja. Die Proportionen stimmen so am besten.

11. Muss man als Frau auch im Sommer bei großer

Hitze Strümpfe tragen?

Eine Dame sollte im Berufsleben und bei offiziellen Veranstaltungen

immer Strümpfe tragen.

12. Sind Kleidervermerke auf schriftlichen Einladungen

bindend?

Ja. Die Gastgeber haben sich etwas dabei gedacht. Der

Rahmen soll durch die entsprechende Garderobe von

allen gewürdigt werden.

74


„ “

Eine Dame sollte im Berufsleben

und bei offiziellen Veranstaltungen

immer Strümpfe tragen.

13. Wie verhalte ich mich, wenn ich mehrere Personen

einlade und unter meinen Gästen Vegetarier sind?

Wenn Sie wissen, dass einige Ihrer Gäste bestimmte

Speisen nicht mögen oder nicht essen dürfen, dann

sollten Sie dies auch berücksichtigen und für diese

Gäste Alternativen anbieten.

14. Muss man das Besteck nach dem Essen immer

noch parallel auf den Teller legen und wohin muss die

Schneide des Messers zeigen?

Nach Beendigung des Essens legt man Messer und Gabel

parallel zueinander auf ungefähr „fünf Uhr“. Die

Schneide des Messers zeigt zur Gabel.

15. Wird die Ehefrau eines Doktors mit „Frau Doktor“

angeredet, wenn sie nicht selbst promoviert hat?

In Deutschland ist das nicht mehr üblich. Eine Frau Dr.

Müller hat in der Regel selbst promoviert.

16. Ist es unhöflich, einen Anrufer, wenn ich die Nummer

im Display kenne, gleich mit Namen anzusprechen?

deutlich, dass Sie nicht für diese Kosten aufkommen

werden. Sie können zum Beispiel schreiben, dass Sie

bei der Suche und Auswahl einer angemessenen Übernachtungsmöglichkeit

gern behilflich sind.

18. Stimmt es, dass man den Tee- oder Kaffeelöffel

nach dem Umrühren nicht ablecken darf?

Ja, das ist richtig. Er wird noch feucht auf die Untertasse

abgelegt.

19. Ist es heutzutage noch üblich, dass im Restaurant

der Herr für die Dame bestellt und auch bezahlt?

Wenn Sie die begleitende Dame verwöhnen wollen,

dann können Sie das auf diese Weise tun. Aber es ist

nicht unhöflich, es nicht zu tun. In vielen Situationen

sind heute die Damen Gastgeberin oder Einladende:

Privat und beruflich.

20. Kann ich den Zahnstocher im Restaurant unbedenklich

am Tisch benutzen?

Stehen Zahnstocher bereit, dann können Sie diese be-

Ich empfehle Ihnen, darauf zu verzichten, denn die

meisten Menschen haben ein eigenartiges Gefühl dabei,

wenn Sie sofort mit Ihrem Namen angesprochen werden,

ohne, dass sie sich gemeldet haben. Außerdem kann ja

auch ein Kollege den Apparat Ihres normalen Ansprechpartners

benutzen …

nutzen, aber bitte niemals am Tisch. Es gibt keine elegante

Art, sich mit vorgehaltener Hand Speisreste zu

entfernen. Suchen Sie also dafür bitte die Waschräume

auf.

www.etikette-und-mehr.de

17. Zu unserer Hochzeit kommen viele Gäste von außerhalb.

Muss ich für alle auch die Übernachtungen

bezahlen?

Nein, natürlich müssen Sie das nicht. Eine geschickte

Formulierung im Einladungstext macht von vornherein

75


Mit der besten Aloe Vera Company

risikolos ein Einkommen aufbauen

„ “

Erfolgreich mit der Nummer 1

76


Sich ein eigenes Business aufbauen, online Geld verdienen – wenn nicht jetzt,

wann dann? Besonders in aktuellen Krisenzeiten boomt der Online-Markt.

Mit den Produkten von Forever kannst du dir eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit

schaffen. Das ist Risiko-Vorsorge. Wir bieten dir wertvolle Produkte für

das tägliche Leben – für dich selbst, für deine Familie und deine Freunde. Und für

alle, die Wert auf Lifestyle und Wellness legen. Forever Living Products ist die

Nummer 1, wenn es um Aloe geht – seit über 40 Jahren. Was aber unterscheidet

den Weltmarktführer Forever von anderen Unternehmen? Was macht die Aloe

Vera von Forever so besonders und wertvoll? Warum kannst du mit Forever ein

zusätzliches Einkommen generieren und so auch in künftigen Krisensituationen

ohne Sorgen in die Zukunft schauen? Wir erklären dir ganz genau, warum Forever

die beste Aloe Vera Company ist. #DARUMFOREVER

24/7 Lifestyle mit Forever

Wir produzieren wertvolle Produkte fürs tägliche Leben. Von Aloe-Vera-Getränken

über Zahnpasta, Seife, Lotions und Cremes bis hin zu Beauty-Produkten, Nahrungsergänzungsmitteln

sowie Programmen für mehr Bewegung und eine bessere Ernährung

– Forever-Produkte begleiten Menschen von morgens bis abends.

Mit Forever setzt du auf Produkte, für die nicht erst eine Nachfrage geschaffen

werden muss. Zeitgemäße Lifestyle-Produkte bedienen die wichtigsten Markttrends.

Konsumgüter des täglichen Gebrauchs runden die breite Produktpalette

ab. So generieren wir stabile Umsätze, auf die du deine Zukunft bauen kannst.

Wir sprechen auch von Verbrauchsprodukten. In der täglichen Anwendung sind

die Lifestyle- und Wellness-Produkte von Forever ein Benefit für das gesamte

Wohlbefinden. Auch die Kosmetik-Produkte unterstützen Pflege und Gesundheit.

Die höchste Konzentration an Aloe Vera – kombiniert mit essenziellen Nähr- und

Vitalstoffen: Das macht jedes Produkt von Forever so einzigartig.

Die Reinheit der Aloe geht unter die Haut

Reines Aloe-Vera-Gel aus dem Inneren der Blätter der Aloe Barbadensis Miller ist

das Herzstück unserer Produkte. Dabei kommt es auf jede einzelne Pflanze an.

Du musst wissen: Alle Aloe-Pflanzen werden von der Pflanzung über die Pflege bis

77


zur Ernte bei Forever in eigener Produktion kultiviert. Durch die schonende Handfiletierung

und -reinigung unserer Aloe-Vera-Blätter entfernen wir Unreinheiten

und Schadstoffe gründlich. Nur so bleibt die ganze Vielfalt an Nährstoffen und

Vitaminen erhalten. Die Düngung erfolgt auf natürliche Weise durch die Rückführung

der abgetrennten Blattrinden. Natürlicher gehts nicht.

Wir besitzen weltweit die größten Aloe-Felder. Innerhalb weniger Stunden werden

die empfindlichen Blätter verarbeitet – so entsteht das reinste und fri sches te

Aloe-Vera-Gel. Die Kunst besteht darin, bei der Verarbeitung alle wertvollen In haltsstoffe

zu erhalten. Das ist der Benefit von Forever.

So pur wie die Natur #BESTEQUALITÄT

Seit über 40 Jahren kontrollieren wir, wie unsere Pflanzen angebaut und geerntet

werden. Über 50 Millionen Exemplare werden von unseren Arbeitern über Jahre

hinweg gehegt und gepflegt. So kann Forever Jahr für Jahr das beste Aloe-Vera-

Gel von höchster Qualität produzieren. Wir sind stolz darauf, der größte Anbauer,

Hersteller und Vertreiber von Aloe-Produkten weltweit zu sein. Über 30 Millionen

Liter Aloe-Vera-Gel durchlaufen jährlich unsere Anlagen.

Unsere Verarbeitungsbetriebe sind mit den modernsten Technologien und Produktlaboren

ausgestattet. Aloe Vera of America verfügt über ein Weltklasse-Team

von gewissenhaften, loyalen und hart arbeitenden Mitarbeitern, die jährlich über

1,5 Millionen Qualitätstests durchführen.

„Wir wissen, wie es geht! Unabhängige Bewertungen und Tests bestätigen immer wieder

die höchste Qualität der Aloe Vera von Forever“, berichtet Dr. Florian Kaufmann,

Geschäftsführer von Forever Living Products für Deutschland, Österreich und die

Schweiz.

Unsere Hautpflegeprodukte sind so rein und hautverträglich, dass sie das anerkannte

Dermatest® Institut regelmäßig mit der Note „sehr gut“ bewertet. Kein Wunder,

denn wir nutzen nur die reinste und beste Forever Aloe. Weitere unabhängige

Bewertungen und Gütesiegel – wie die Kölner Liste® sowie Halal und Koscher –

bestätigen das ebenfalls regelmäßig. Wir sind die Aloe Vera Company, das beweist

auch das International Aloe Science Council: Es ist nicht einfach nur ein

wenig Aloe Vera in unseren Produkten – der wertvollste aller Inhaltsstoffe steht

regelmäßig an der Spitze der Zutaten.

Unser Daumen ist genauso grün wie unser Fußabdruck

Wir arbeiten ökologisch – und nicht erst jetzt in Zeiten von Greenwashing, sondern

bereits seit 1978. Unsere Aloe-Vera-Pflanzen reduzieren jährlich den CO2-

Gehalt um mehrere hundert Millionen Tonnen auf der Erde. Das entspricht der

Leistung von 2,5 Millionen Bäumen. Wir reden nicht, wir machen.

78


#NACHHALTIG

Forever arbeitet mit nachhaltigen Methoden. Der Einklang mit der Erde steht im

Fokus des Handels. Diese Kultur der Nachhaltigkeit ist tief im Unternehmen verwurzelt.

Das Wirtschaften für eine bessere Zukunft – vor allem für unsere Kinder

– ist für uns mehr als eine Verpflichtung.

Unser Engagement beginnt bei unseren Feldern, auf denen der Wasserverbrauch

in den letzten Jahren um 90 Prozent gesunken ist. Auch unser Zentrum für unseren

Fertigungsbetrieb weltweit, Aloe Vera of America, arbeitet sehr effizient mit den

Wasserressourcen und erhält dafür regelmäßig den Blue Thumb Award. Wir wollen

79


auch die Abfallproduktion als auch das Abfallrecycling nachhaltig verbessern. Die

Ergebnisse können sich messen lassen. Seit wir begonnen haben, unsere Umweltverträglichkeit

zu überwachen, hat unsere Abfallproduktion um 50 Prozent

abgenommen. Die Recycling-Quote ist hingegen von 26 Prozent auf 61 Pro zent

angestiegen.

Geld verdienen – ohne Risiko & Startkapital

Forever schafft die besten Voraussetzungen für dich: Bei uns kannst du immer

einsteigen – online Geld verdienen ohne Startkapital. Rund 10 Millionen selbst-

ständige Unternehmer, wir nennen sie Forever-Vertriebspartner, arbeiten selbstständig

mit uns – in über 160 Ländern weltweit.

„Forever ist ein Familienunternehmen. Im Jahre 1978 von Rex Maughan gegründet,

wird es heute von seinem Sohn Gregg Maughan weitergeführt. Wir sind fit für

kommende Generationen auf einem weltweit boomenden Markt, auch in Krisenzeiten“,

betont Florian Kaufmann, DACH-Geschäftsführer von Forever.

Nachdem du erste Erfahrungen mit den Produkten gesammelt hast, kannst du bei

Forever sofort mit der Akquisition von Kunden loslegen. Dein neues Business beginnt

direkt bei dir zu Hause. Oder auch an jedem anderen beliebigen Ort der Welt.

Vergiss Lizenzgebühren und Kredite: Du kaufst nur das ein, was du unmittelbar zum

Weiterverkauf benötigst.

#HOMEOFFICE

Forever bietet dir zu 100 Prozent flexible Arbeitsbedingungen. Im Homeoffice und

online. Du kannst neue Beziehungen aufbauen und Interessenten als Kunden gewinnen.

Das Zauberwort heißt: Networking. Es ist vollkommen egal, ob du vom

Küchentisch oder aus einem schicken Büro agierst, die digitale Welt ist immer

vernetzt. Über die sozialen Netzwerke entstehen mittlerweile die meisten Kontakte.

Mit interessanten Fakten und Neuigkeiten kannst du auf dich und die Produkte

von Forever aufmerksam machen.

Wichtige Adressen von Forever:

Homepage: www.flp.de

Shop: www.be-forever.com

Magazin: www.forever-yours.eu

Facebook: https://www.facebook.com/ForeverGermanyAustriaSwitzerlandHQ

Instagram: www.instagram.com/foreverdachhq/

Vertriebspartner werden Info: Tel *49 89 54 24 35 0 oder

www.flp.de/deine-chance/deine-chance/

80


Du entscheidest über deinen Verdienst

Deine Bezahlung erfolgt auf Provisionsbasis. Je mehr du arbeitest, desto mehr

verdienst du. Bist du hauptberuflich derzeit auf einen anderen Job angewiesen,

passt Forever perfekt in die freie Zeit, die du deinem Business zugestehst.

Die Pluspunkte von Geld verdienen online mit Forever:

. Wir unterstützen dich mit professionellen Unterlagen

. Wir bilden dich weiter

. Du brauchst kein Startkapital

. Du hast nur minimale Fixkosten

. Wir sind ein Familienunternehmen

. Du wirst ein Teil der weltweiten Forever-Family

. Wir wachsen beständig weiter und expandieren

Das Marktpotenzial ist riesig – und wartet nur auf dich. #DARUMFOREVER

81


Die neutrale Brille

Im Kapitel vier habe ich mit Zahlen, Daten und Fakten

aufgezeigt, dass diese Branche eine 80-jährige erfolgreiche

Geschichte vorzuweisen hat. Auch in Zukunft

wird, vor allem bedingt durch den Einsatz der

Digitalisierung und Social Media, die sem Vertriebssystem

weiteres Wachs tum vorausgesagt. Net work- Marke

ting erfüllt weltweit die gesellschaftlichen Trends

unter anderem nach Unabhängigkeit, Flexibilität in der

Berufsausübung und Zeiteinteilung, Selbstverwirklichung

der Frauen sowie Vereinbarkeit von Be ruf und

Familie gerade auch für die Generation Y und Z.

Die neutrale Brille wählen!

In diesem Kapitel werde ich die Pro- und Kontra-Argumente

in be rech tigte und unberechtigte aufteilen und

dazu mit meiner neutralen Sicht weise ausführlich Stellung

beziehen.

Die unberechtigten Kontras

Ich möchte auch hier wieder mit den KONTRA-Argumente

beginnen und zuerst die meiner Meinung nach

unberechtigten aufzeigen.

82


. Network-Marketing ist ein illegales Pyramiden- und

Schneeballsystem.

. Network-Marketing ist Gehirnwäsche wie bei einer

Sekte.

. Man kann kein Geld verdienen.

. Nur die Obersten verdienen Geld.

. Die Produkte sind im Network-Marketing viel zu teuer.

. Network-Marketing macht schon jeder, ich finde keine

neuen Geschäftspartner mehr.

Hand der reinen Optik und Darstellung kann man eine

Beurteilung oder Verurteilung zu einem seriösen oder

illegalen Geschäftsmodell nicht vornehmen.

Das Wichtigste ist immer, was wird in der Struktur und

im System transportiert: sind es Waren oder Dienstleistungen,

die produziert werden und eine Wertschöpfung

garantieren, wird der Geldfluss nur aus dem reinen

Verkauf der Produkte und dem erreichten Umsatz

. Man verliert seine Freunde im Network-Marketing.

. Ich habe es probiert und es hat nichts gebracht.

Ich bitte um FAIRNESS:

So wie ich die berechtigten Kontra- Argumente sehr

wohl akzeptiere, an nehme und analysiere, um ein besseres

Image der Branche zu erreichen, so versuche ich

seit nun fast 30 Jahren über die unberechtigten aufzuklären.

Aus meinem Gerechtigkeitssinn heraus haben es diese

Branche und ihre Millionen von fleißigen Unternehmerinnen

und Unternehmer, die mit Network-Marketing

weltweit ihre Existenz aufbauen, nicht verdient, so ungerecht

und pauschal diffamiert zu werden. Diese Diffamierungen

sind existenzschädigend, da sie Angst und

Zweifel bei neuen Interessenten schüren.

Die neutrale Sichtweise:

Auf den folgenden Seiten werde ich jedes dieser für

mich unberechtigten Kontra-Argumente genauer beleuchten

und meine Sichtweise da zu aufzeigen.

gerecht auf die Geschäftspartner aufgeteilt oder geht

es nur um das reine Investment/ Einzahlung der Teilnehmer

beim Ein stieg in das System und daraus resultierend

dann dem Geldfluss von unten nach oben.

Sehr oft werden dafür auch sogenannte „Pseudo Network-Marketing“

Modelle verwendet und Menschen damit

schneller Reichtum und ein passives Einkommen

versprochen. Es gibt hierbei kein Produkt mit klarem

Nutzen, das auch produziert wird und eine Wertschöpfung

verursacht. Nein, es geht hier nicht um das Produkt

an sich, sondern nur um die Eintrittsgelder der

Teilnehmer und den Provisionsanteil daran. In letzter

Zeit werden im Internet zum Beispiel sogenannte Tradingplattformen

(auch bot genannt) und Kryptosysteme

angeboten mit irrsinnigen Ren diteversprechungen.

Steigen in diese Systeme keine neuen Teilnehmer mehr

ein und zahlen Einstiegsgelder, bricht das System in

sich zu sammen und hinterlässt sehr viele enttäuschte

Menschen, die ihr Geld verloren haben. Für mich sind

das illegale Geld-Abzocker-Geschäfte, die mit einem

Ist Network-Marketing ein illegales Pyramidenund

Schneeballsystem?

Das ist eines der häufigsten und ältesten Vorurteile

gegen die Branche überhaupt. Ich denke, das wird

auch noch einige Zeit so bleiben; deshalb möchte ich

etwas detaillierter auf diese zwei weit verbreiteten Vorurteile

eingehen.

Das System und die Struktur eines Network-Marketing-

Geschäftes gleicht optisch am Papier auch dem eines

illegalen Pyramiden- oder Schnee ballsystems, wie ich

in diesem Kapitel noch genauer zeigen werde. Nur an

seriösen Network-Marketing Geschäft rein gar nichts

zu tun haben.

Eine sehr wichtige Frage ist immer die nach der Legalität.

Zu dem Vorwurf Pyramidenspiel:

Die Geschäftspartner von Network-Marketing-Unternehmen

werden nur aus Umsatzerlösen bezahlt. Das

heißt, in der Regel aus der Bonus-Differenz, die aus

den eigenen und den Umsätzen im Team errechnet

wird, und nicht aus ,,Kopfgeldern“, die ihren Namen davon

haben, dass Neueinsteiger viel Geld in das System

83


„ “

Ja – Network-Marketing ist zu

100 Prozent legal und kein illegales

Schneeballsystem!

einzahlen müssen. Im Network-Marketing werden Produkte

und Provisionen/Bonuszahlungen von oben nach

unten bewegt. Hier findet auch eine wirtschaftliche

Wertschöpfungsket te mit vielen Arbeitsplätzen von der

Produktion über die Logistik bis zum Verkauf statt, das

ist der Unterschied.

Illegale Pyramidensysteme zahlen „Kopfgelder“, sind

gesetzlich verboten und werden strafrechtlich verfolgt.

Das Hauptprodukt besteht nur aus Neuanwerbungen

und deren Einstiegsgeldern, das von unten nach oben

bezahlt wird. Es findet keine wirtschaftliche Wertschöpfung

mit Arbeitsplätzen statt. Beim Einkommensplan

eines Network-Marketing-Unternehmens hat jeder

die Möglichkeit, die Spitze des Vergütungsplans (dieser

wird in der Branche als Marketingplan bezeichnet) zu

erreichen und mehr zu verdienen als sein Sponsor.

In den meisten Firmen, Konzernen oder Organisationen

können Sie Ihre Arbeitsposition und Karrierestufe sowie

Ihr Gehalt nicht selbst bestimmen. Diese sind weit-

Menschen die oberste Stufe erreicht haben, aber ich

kenne keinen normalen DAX-Konzern, der hundert Vorstandspositionen

hat. Normale berufliche Karriereleitern

in Konzernen sind fremdbestimmt und begrenzt. Die

Karriereleiter im Network-Marketing ist nicht fremdbestimmt

und unbegrenzt.

Zu dem Vorwurf Schneeballsystem

Dazu würde auch noch der Begriff Kettenbrief-System

passen: Das sind für mich pauschale Vorwürfe des

Volksmundes, ähnlich einer Metapher, um auf diese

Weise Menschen das System der Vervielfältigung/Duplikation

anschaulich zu machen.

Doch Vervielfältigung, Multiplikation und Duplikation sind

seriöse und heute nicht mehr wegzudenkende Mechanismen,

damit unsere Ge sell schaft und Wirtschaft überhaupt

funktionieren kann. Alles wird heute vervielfältigt,

multipliziert und auch dupliziert: Ideen, Informationen,

Mei nungen und Waren jeglicher Art. Denken Sie

nur an alle Medienkonzerne im Print-, Audio- oder TV-

gehend fremdbestimmt und nach oben hin immer

schwieriger zu erreichen, eine klassische Karriere-Pyramide

mit klaren Grenzen.

In Ihrem Network-Marketing Geschäft dagegen ist es

genau umgekehrt. Sie beginnen ganz klein und können

je nach Leistung bis ganz nach oben in der Einkommenspyramide

gelangen. Dabei spielt es keine Rolle,

wie viele Menschen den Weg in die oberste Ebene

schaffen. Der Aufstieg ist nicht fremdbestimmt, sondern

hängt nur von Ihrer eigenen Leistung ab. Ich kenne

Network-Marketing-Firmen, in denen Hunderte von

Bereich, Social Media, die Handels- und Nahrungsketten,

die gesamte Industrie. Generell wäre ohne die

Möglichkeit der Vervielfältigungsmechanismen Wirtschaft

und Wertschöpfung undenkbar zu realisieren.

Niemand käme hier auf die Idee, diese Vervielfältigungsmechanismen

als illegal zu definieren.

Eines der größten Missverständnisse und Unklarheiten

in der verbreiteten Volksmeinung ist noch immer der

im Network-Marketing einzigartige Duplikationshebel,

der von jeder aktiven Person im Geschäft seit über 80

Jahren angewendet wird.

84


In den Branchen Medien, Handel und Nahrung sowie in

der gesamten Industrie hatte der einzelne Mensch

ohne Ressourcen von Wissen und Geld in den letzten

Jahrhunderten keine Chance, diese Vervielfältigungsmechanismen

zu nutzen.

Heute im 21. Jahrhundert, im Internetzeitalter und dem

rasanten Wachstum der Tech-Konzerne wie Google,

Facebook, Amazon finden diese Unternehmen genau

mit diesem Duplikationshebel der Kommunikation von

Mensch zu Mensch über die neuen Technologien und

Social Media (auch als Soziale Medien bezeichnet) ihre

Kunden und Partner. Diese Entwicklung trägt dazu bei,

dass auch Network-Marketing immer mehr an Verständnis

und Bedeutung gewinnt.

Heute befinden wir uns in einer neuen Wirtschaftsrevolution.

Inzwischen ist es für jedermann möglich, mit

einer Idee in einem Zimmer, Kel ler oder Garage sein

eigenes Ge schäft zu starten und mit konsequenter fleißiger

Arbeit ein weltweites Firmenimperium aufzubauen.

Ohne die Internet-Möglichkeiten von heute wäre

das für die meisten Gründer nur sehr schwer realisierbar!

85


Pyramiden- und Schneeballsysteme sind

illegal, sie zahlen „Kopfgelder“,

sind gesetzlich verboten und werden

„strafrechtlich verfolgt.


Diese Internetentwicklung trägt da zu bei, dass auch Network-Marketing immer

mehr an Verständnis und Bedeutung in der Öffentlichkeit gewinnt.

In der Network-Marketing-Branche kann eine einzelne Person mit den Produkten

ihres Partnerunternehmens sowie dem Vervielfältigungsmechanismus ebenfalls

durch konsequente und fleißige Arbeit ein kleines oder großes „Umsatz-Imperium“

weltweit aufbauen.

Ich betone es nochmals

Pyramiden- und Schneeballsysteme sind illegal, sie zahlen „Kopfgelder“, sind gesetzlich

verboten und werden strafrechtlich verfolgt.

86


Network-Marketing: Gehirnwäsche oder Sekte?

Gehirnwäsche

Viele Menschen verwenden das Wort Gehirnwäsche als Schutzbehauptung, denn

sie haben vor nichts so viel Angst wie vor Veränderung. Sie haben ihre Komfortzone

gefunden, das Gehalt reicht mehr schlecht als recht, um den Lebensunterhalt

zu sichern. „Gleich und gleich gesellt sich gern“, heißt ein Sprich wort. Größere

soziale Unterschiede gibt es in einem solchen Umfeld in der Regel nicht. Wenn

Sie also durch Ihre Tätigkeit im Network-Mar keting plötzlich die Chance haben,

das Mehrfache Ihres jetzigen Einkommens zu erreichen oder dies bereits erreicht

haben, stößt die Euphorie für das Network-Marketing-Geschäft in Ihrem Umfeld

auf Misstrauen. Die damit ver bundene Veränderung Ihrer Per sönlichkeit ist für

viele Ihrer Bekannten nur schwer oder gar nicht nachvollziehbar. Wer plötzlich

begeistert vor großem Publikum oder vor seiner Familie und Freunden von seinen

Träumen und viel Geld verdienen spricht, erregt Argwohn. Ein Vorwurf, der schnell

im Raum steht, lautet Gehirnwäsche. Reagieren Sie nicht ungehalten, wenn Sie

mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Verteidigung oder Rechtfertigung sind

hier nicht angebracht. Zwar ist der Begriff Gehirnwäsche negativ besetzt und in

diesem Fall auch so gemeint. Aber auf der anderen Seite unterscheidet sich unternehmerisches

Denken stark von dem eines abhängig Beschäftigten.

Wenn Sie also wieder einmal mit dem Vorwurf der Gehirnwäsche konfrontiert

werden, fragen Sie Ihr Gegenüber höflich aber bestimmt, ob er nicht auch der

Meinung ist, dass ein selbstständiger Unternehmer ganz anders denken und handeln

muss als ein Angestellter. Das sollte normalerweise reichen. Weitere Diskussionen

sind hier nicht angebracht.

Sekte

Network-Marketing ist ein Geschäft von Mensch zu Mensch, wo es um große

Träume und Ziele geht. Deshalb ist es logisch, dass Emotionen in dieser Branche

eine große Rolle spielen. Wer selbst seit Jahren über den eigenen Arbeitsplatz

unzufrieden ist und in seinem gewohnten Trott lebt, kann es nur schwer nachvollziehen,

wenn jemand positive und aufbauende Network-Marketing-Se minare,

Veranstaltungen und Meeting besucht und plötzlich von seiner Arbeit als Networker

total begeistert ist.

Allerdings können manche Großveranstaltungen mit tausenden von begeisterten

Networkern für einen Außenstehenden den Eindruck entstehen lassen, dass hier

so etwas wie eine Sekte zusammengekommen ist, vergleichbar mit Rock- oder

Popkonzerten, wo Menschen aus sich herausgehen und Spaß haben. Bei Businessveranstaltungen

ist man so etwas hingegen gar nicht gewohnt. Das hat aber

nichts mit Kirche, Religion oder Zugehörigkeit zu einer Sekte zu tun. Gerade in

großen Network-Marketing Unternehmen arbeiten Menschen verschiedenster

87


„ “

„Network-Marketing ist nicht illegal,

sondern einfach nur genial!“

Herkunft, Religion und politischer Überzeugung weltweit

in einem Team zusammen. Dort sind Politik und

Religion ein Tabuthema und jede einzelne Gesinnung

wird akzeptiert.

Wer im Network-Marketing Erfolg anstrebt, verändert

sich selbst und seine Lebenssituation. Die Tätigkeit

macht Spaß und das Einkommen steigt. Das ist doch

Grund genug, aus sich emotional herauszugehen und

begeistert zu sein. Die Menschen in Ihrem Umfeld kennen

allerdings im Berufsleben eher den Gewohnheitstrott

bzw. Ge wohn heits frust. Allerdings kann sich deren

Ein stellung mit der Zeit ändern. Wenn Sie durchhalten

und erfolgreich sind, schlägt es oft in Akzeptanz

und sogar Bewunderung um.

Kann man mit Network-Marketing überhaupt Geld

verdienen?

Das kommt darauf an, wie ernst man sein eigenes Geschäft

betreibt: Wenn man seinen Stammkundenkreis

von zehn bis 20 Kunden oder mehr ernst nimmt und

konsequent aufbaut und betreut, kann man sehr wohl

sehr gutes Geld um die 200 bis 500 Euro und mehr

monatlich verdienen. Wenn man sich auf einige exklusive

Produkte spezialisiert und Experte für diese Produktgruppe

wird, sind auch 1.000 Euro und mehr im

Monat möglich, die man alleine mit dem Kundenaufbau

verdienen kann.

Im Netzaufbau hängt alles davon ab, welche Qualität

von Partnern Sie gewinnen, wie professionell Sie diese

einarbeiten und wie Sie diese später weiter betreuen.

Sie können Partner gewinnen, so viel sie wollen und

auch Teams bauen, so viel sie wollen, es gibt hier kein

Limit. Und wer sein Geschäft langfristig fleißig aufbaut

– ich denke dabei an fünf, zehn oder 20 Jahre und länger

– kann auch Einkommen von 5.000 Euro, 10.000 Euro

und auch wesentlich mehr im Monat erzielen. Nicht zu

vergessen, das sind nachhaltige Einkommen, die einem

finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen, also auch noch

bis ins hohe Alter weiterbezahlt werden und vererbbar

sind. Dies gilt, solange Produktumsätze getätigt werden

und die Firma weiter besteht, was bei seriösen Unternehmen

unterstellt werden darf.

Network-Marketing 4.0 mit all seinen neuen digitalen

Möglichkeiten wird eine neue Zeitrechnung im Network-Marketing

aufstellen. Ich behaupte, Erfolge, die

früher Jahrzehnte gedauert haben, um sie zu erreichen,

kann man heute mit Network-Marketing 4.0 in wesentlich

kürzerer Zeit erreichen.

Wenn jemand aber seinen Beruf 45 Jahre lang ausübt,

hat er wesentlich weniger an Einkommen und auch

88


eine wesentlich schlechtere Altersvorsorge als ein fleißiger

Network-Marketing-Unternehmer. Es hängt hier

alles von der eigenen Einstellung, Ernsthaftigkeit und

Leistungsbereit schaft ab. Auch hier gilt der Spruch:

„Ohne Fleiß kein Preis!“

Verdienen wirklich nur die Obersten Geld?

Dieser Vorwurf ist ebenfalls schon sehr alt und kommt

immer wieder gerne aufs Tablett, wenn es darum geht,

Network-Marketing zu verunglimpfen. Im Gegensatz zu

Wirt schafts unternehmen, wo eine strenge hierarchische

Struktur existiert, gibt es im Network-Marketing

kein fest gefügtes Oben und Unten. Jeder Geschäftspartner

steht zu Beginn an der Spitze seiner persönlichen

Vertriebsorganisation (Struktur). Er kann mit seinem

Einsatz und seiner Leistung selbst bestimmen,

wie viel er arbeitet und wie weit er nach oben aufsteigen

und verdienen möch te. Er kann auch jederzeit,

wenn er fleißiger als sein Sponsor (derjenige, der ihn

ins Geschäft gebracht hat) oder seine Upline ist, diese

in der Erfolgsstruktur überholen und mehr Umsatz und

Einkommen generieren. Für seinen Verdienst sind nur

seine eigene Leistung und die seiner Downline entscheidend.

Je professioneller er seine Geschäftspartner startet und

betreut, umso größer wird sein Verdienst. Die meisten

Menschen im Network-Marketing haben aber nicht die

Geduld und Ausdauer, mehrere Jahre fleißig zwei bis

drei Stunden oder mehr täglich in ihr eigenes Unternehmen

zu investieren. Denn nur so ist es möglich, seinen

eigenen Erfolgsweg nach oben zu gehen und dann

auch die Lorbeeren seines Erfolges zu ernten.

Mit anderen Worten: Im Network-Marketing wird jeder

Mensch entsprechend seiner tatsächlichen Leis tung

bezahlt. Es gibt keine Grenzen, Sie bestimmen Ihren

Erfolg selbst. Eine gerechtere Form der Vergütung gib

es nicht. Welche andere Branche kann das für sich in

Anspruch nehmen?

Prof. Dr. Michael Zacharias

Prof. Dr. Michael Zacharias zählt zu den renommiertesten Wissenschaftlern,

Experten und Beratern im Direktvertrieb in Europa. Seit fast 30 Jahren

widmet er sich den Themen Direktvertrieb und Network-Marketing als

Professor an der Hochschule Worms, wo er von 1977 bis 2012 tätig war,

als Wissenschaftler für einschlägige Studien sowie als Referent vor

Interessenten und aktiven Unternehmern der Branche. In einer Reihe von

nationalen und internationalen Studien sowie Publikationen über den

dynamischen Vertriebsweg Direktvertrieb und Network-Marketing hat er

vielen Menschen neue Berufschancen aufgezeigt.

www.zacharias-akademie.de

89


Gamer sind perfekte Networker:

Let the Games Begin

© shutterstock

Lässt sich im Network-Marketing ohne direkten

Kundenkontakt, also nur am Computer Geld verdienen?

Noch vor gut einem Jahr hat dies Work Life Magazin-

Herausgeber Bernd Seitz in einem Beitrag verneint:

„Aus dem Bildschirm kommt kein Geld, sonst hätte er wie

ein Spielautomat einen Auszahlungsschacht!“

90


Nun muss Seitz seine Meinung revidieren. Am Rechner lässt sich heute sehr

wohl Geld verdienen. Die Provisionen werden, wie das nachstehende Beispiel

zeigt, di gital in realen Kryptowerten oder in Euro ausbezahlt. Willkommen in

der neu en digitalen Welt des Network-Mar ketings mit der Möglichkeit, als Affiliate-

Partner am enormen Potenzial der Games-Industrie zu profitieren.

Dieses Jahr geben 2,7 Milliarden Men schen ca. 160 Milliarden US-Dollar für Vi deospiele

und Spiele-Apps aus. Der Spielemarkt ist mit 160 Milliarden US-Dollar so

groß wie der Film-, Musik- und Sportmarkt zusammen (Film: 44 Mrd. US$, Musik:

18 Mrd. US$, Sport: 92 Mrd. US$). Immer mehr Menschen spielen, und das sogar

mehrere Stunden täglich. Dabei sind Gamer eine „natürlich nachwachsende Ressource“

im globalen Gaming-Markt.

Die Independent Digital Assets Alliance (kurz IDAA) entwickelt eine Platt form,

welche Games-Industrie, Medien, eSports und Gamer in einem Blockchain-ba sierten

Ökosystem ver bindet. Dafür emittiert die IDAA einen eigenen Coin, den sogenannten

Games Coin. Dabei wird die IDAA von erfolgreichen Unternehmen aus

der Gaming- und Blockchain-Branche unterstützt. Part ner der IDAA ist zum Bei spiel

der Frankfurter Spieleentwickler Core X Group, der seit über 15 Jah ren erfolgreich

Computerspiele kreiert und vermarktet. Darüber hinaus arbeitet IDAA mit spezialisierten

Unternehmen aus dem Bereich Fintech. IDAA wird von einem Netzwerk

renommierter Rechtsanwälte beraten, die neben dem Vertriebskonzept auch den

Fintech- und Blockchain-Bereich rechtlich auf ein sicheres Fundament stellen.

Warum entwickelt die IDAA den Games Coin?

Der Games Coin ist ein neuer Krypto-Wert, den IDAA als den nächsten Games

Bitcoin beschreibt. Er ist für den globalen Games-Markt entwickelt und wird in

allen digitalen Produkten des Game-Universums genutzt. Um zu spielen, also um

neue Spielinhalte zu kaufen oder in sogenannten Skill Games gegeneinander zu

wetten, benötigen die Gamer diesen Games Coin. Das heißt, der Games Coin ist

der nächste Games Bitcoin mit Nutzen und Funktion für einen 160 Milliarden US-

Dollar großen Markt, in dem heute schon über 2,7 Milliarden Menschen spielen.

91


„ “

„Network-Marketing ist nicht illegal,

sondern einfach nur genial!“

Warum Network-Marketing und Games?

Schon heute sind die Gamer perfekte Networker. Sie

bewegen sich in großen Communitys und erreichen

Rekordumsätze mit gleichen Kom munikationsmethoden,

die auch die Networker nutzen. Networker und

Gamer wollen immer das nächs te Level erreichen. Sie

spielen und arbeiten international ohne Vorurteile. Die

IDAA führt als erstes Unternehmen dieses Potenzial

zusammen und verbindet Gamer mit Networkern. Die

Synergien zeigen sich nicht nur in Form von Entertainment

und Enthusiasmus, sondern auch in ökonomischer

Hinsicht für jeden Einzelnen in Form von Affiliate

Provisionen. Das „Perfect Match“ hierbei ist: Der Gamer

wird zum Networker und der Networker zum Gamer.

Wunsch denken? Man darf gespannt sein, welche

Wechselwirkungen mit diesem einzigartigen Ökosystem

erzielt werden.

Networker profitieren

Für die IDAA Network-Partner oder besser bekannt als

Affiliate-Partner (Empfehlungsgeber) ist der Nutzen

Wer steckt hinter dem Games Coin?

. Peter Klein: CEO Independent Digital Assets Alliance (kurz IDAA – www.idaa.online) und

25 Jahre Erfahrung im Direktmarketing

. Alex Suarez: CEO Core X Group (www.core-x-group.com) und 25 Jahre Erfahrung in der

Games-Branche

Was unterscheidet IDAA und Games Coin von anderen Marktteilnehmern und Coins?

. Spezialisierung auf Games

. 25 Jahre Erfahrung

. Seit 2017 in der Entwicklung

. Mehrere Millionen Euro investiert

. Legal abgesichertes Konzept

92


des Coins in der Gaming-Ökonomie sichtbar. Der IDAA Affiliate-Partner kann die

Entwicklung des Games Coins aktiv verfolgen. Die Affiliates profitieren dabei direkt

vom Zuwachs an Gamern innerhalb der Strukturen. Verglichen mit einem

herkömmlichen Verbrauchsprodukt im Network-Marketing bekommen die IDAA

Affiliates neue „Kunden“ in Form von Gamern direkt zugewiesen und profitieren

an deren Umsätzen. Zudem werden IDAA Games neue Spieler über „Performance-

Mar keting“ zugeführt. Dadurch profitiert jeder einzelne IDAA Affiliate-Partner

auch am Gaming-Umsatz innerhalb der jeweiligen Spiele.

Double-Win

„What’s in for me?“ fragt der Amerikaner bei jeder Geschäftsverhandlung. Die

digitale Welt stellt sich gerade neu auf: in der Arbeitswelt, den Schulsystemen,

und der Gesellschaft. Jeder kann als IDAA Affiliate-Partner Provisionen generieren

– ganz bequem am Computer, Laptop, Tab let oder Smartphone, von zu Hause

aus oder im Homeoffice. Den IDAA Affiliates bietet sich zusätzlich ein echter

Mehrwert in Form des Games Coin, der nach drei Jahren Vorbereitungszeit auf

den Markt kommt, um diese geniale Vertriebsform im Network-Marketing sauber

und legal abgesichert zu nutzen. Dabei kann der IDAA Affiliate die Leidenschaft

von 2,7 Milliarden Menschen in der Gaming Community erleben, ohne selbst ein

Gamer sein zu müssen.

Independent Digital Assets Alliance transformiert Network-Marketing durch Digitalisierung

und baut dabei langfristige Kooperationen auf, mit tollen Perspektiven

in der Gaming- und eSport-Welt, in Verbindung mit der Blockchain und realen

Krypto-Werten.

Die IDAA Community freut sich auf neue Partner.

„Let the Games Begin.“

Ein Spielchen in Ehren ... wer

holt die meisten Punkte?

www.idaa.games

93


Holen Sie sich das Buch

„i-like success“ online gratis

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!