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KölnerLeben Oktober/November 2020

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Hoch-Leistung: Die Spezialtruppe der Feuerwehr √ Gesund leben: Starke Gelenke - 7 Übungen gegen der Verschleiß √ Leben in Köln: Vielfalt für eine kleine Ewigkeit - Jenseits vom Reihengrab

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Hoch-Leistung: Die Spezialtruppe der Feuerwehr √ Gesund leben: Starke Gelenke - 7 Übungen gegen der Verschleiß √ Leben in Köln: Vielfalt für eine kleine Ewigkeit - Jenseits vom Reihengrab

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Februar <strong>Oktober</strong> / März <strong>November</strong> <strong>2020</strong> <strong>2020</strong><br />

Die Oberbürgermeisterin<br />

Kulturamt<br />

<strong>KölnerLeben</strong><br />

Das Stadtmagazin<br />

Starke<br />

Gelenke<br />

7 Übungen<br />

gegen den<br />

Verschleiß<br />

Grabwahl<br />

Trends für<br />

eine kleine<br />

Ewigkeit<br />

Foto: Costa Belibasakis<br />

HOCH-LEISTUNG<br />

Die Spezialtruppe der Feuerwehr


HAUSTECHNIK<br />

ZUM WOHLFÜHLEN!<br />

„Insbesondere im Bereich der Sanierung von Bestandsbädern bedarf<br />

es bei der Realisierung von barrierefreien und teilbarrierefreien<br />

Badezimmern eines umfangreichen Erfahrungs- und Wissensschatzes.<br />

Diesen liefern wir Ihnen in allen Phasen von der Erstberatung über<br />

die Planung bis zu Umsetzung. Das Bereitstellen aller erforderlichen<br />

Gewerke wie Sanitärinstallation, Elektroinstallation, Innenausbau<br />

und Fliesenlegerarbeiten aus einer Hand ist der Schlüssel für eine<br />

reibungslose und fehlerfreie Umsetzung Ihres Vorhabens“<br />

(Oliver Bode, Geschäftsführer)<br />

Ihr Partner für Haustechnik seit 1959<br />

Wir beraten Sie gern<br />

heinen GmbH<br />

Widdersdorfer Str. 189-191<br />

50825 Köln<br />

Tel.: 0221 95 44 44 0<br />

Fax: 0221 95 44 44 20<br />

E-Mail: info@heinen-gmbh.de<br />

www.heinen-gmbh.de


Inhalt<br />

Leben in Köln<br />

4 Meldungen<br />

6 Vielfalt für eine kleine<br />

Ewigkeit – Jenseits<br />

vom Reihengrab<br />

13 Beitrag der<br />

Oberbürgermeisterin<br />

14 Nahrung für den<br />

Zusammenhalt<br />

Grüne Daumen im Veedel<br />

16 Hoch-Leistung – Die<br />

Spezialtruppe der<br />

Feuerwehr<br />

20 Meldungen<br />

26 Wir wollen selbst<br />

entscheiden<br />

Ein Beitrag aus der Kölner<br />

Seniorenvertretung<br />

47 Schon gewusst,<br />

dass Kalk einen<br />

Atombunker hat?<br />

48 Karnevalsspaß<br />

Mit Gebärden dolmetschen<br />

50 Kölner Köpfe<br />

Hasan Ates<br />

Foto: FriedWald GmbH<br />

16<br />

Hoch-Leistung –<br />

Die Spezialtruppe<br />

der Feuerwehr<br />

Rettung am<br />

„seidenen Faden“<br />

Raus aus Köln<br />

22 Von Schloss zu Schloss<br />

Wenn das Rokoko<br />

nach Brühl lockt<br />

Gesund leben<br />

24 Starke Gelenke –<br />

7 Übungen gegen<br />

den Verschleiß<br />

Vergnügliches<br />

27 Kölsch: Entdeckung<br />

28 Rätsel<br />

Vielfalt für eine<br />

kleine Ewigkeit<br />

Jenseits vom Reihengrab<br />

6<br />

Ratgeber<br />

44 Infos ruckzuck<br />

Die Kamera macht’s<br />

46 Vorsicht vor<br />

Blockern, Ziehern<br />

und Schatten!<br />

Taschendieben keine Chance<br />

Service<br />

4 Impressum<br />

30 Termine<br />

<strong>Oktober</strong>/<strong>November</strong> <strong>2020</strong><br />

40 Kleinanzeigen<br />

51 Wichtige Telefonnummern<br />

Starke Gelenke<br />

7 Übungen gegen<br />

den Verschleiß 24<br />

Illustration: SPORTART Verlag Foto: Costa Belibasakis<br />

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:<br />

www.koelnerleben.koeln


4<br />

Leben in Köln<br />

Impressum<br />

Herausgeber::<br />

Die Oberbürgermeisterin<br />

Dezernat Soziales, Umwelt, Gesundheit<br />

und Wohnen<br />

www.stadt-koeln.de<br />

Redaktion:<br />

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),<br />

Martina Dammrat (dt),<br />

Wolfgang Guth (wg),<br />

Laura Christ (Auszubildende)<br />

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln<br />

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19<br />

koelnerleben@stadt-koeln.de<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

Veranstaltungstermine an:<br />

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de<br />

Beirat:<br />

Mitglieder der Seniorenvertretung<br />

Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Anne Klug,<br />

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn<br />

Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe:<br />

Karin Bünnagel (kb), Christian Deppe (cd),<br />

Tim Farin (tf), Philipp Haaser (phh), Kirsten<br />

Nagel (Lektorat), Susanne Neumann (sn),<br />

Anja Sauerland (Grafik), Jürgen Schön (js)<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

Verlag:<br />

Känguru Colonia Verlag GmbH<br />

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,<br />

Tel. 0221 / 99 88 21-0<br />

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:<br />

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)<br />

Tel. 0221 / 99 88 21-11<br />

geiger@kaenguru-online.de<br />

Druckauflage:<br />

32.000 Exemplare /<br />

6 x jährlich<br />

Druck:<br />

Weiss-Druck Monschau<br />

Gedruckt auf umweltfreundlichem<br />

Papier<br />

Aboservice:<br />

Tel. 0221 / 99 88 21-0<br />

abo@kaenguru-online.de<br />

Jahresabo 15 Euro<br />

Die Oberbürgermeisterin<br />

Kulturamt<br />

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen<br />

stellen nicht unbedingt die<br />

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck<br />

nur mit Genehmigung der Redaktion.<br />

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird<br />

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher<br />

und weiblicher Sprachformen verzichtet.<br />

Sämtliche Personenbezeichnungen sind<br />

für alle Geschlechter gemeint.<br />

Weiter aktiv mit 80<br />

Anfang dieses Jahres feierte Armin Maiwald, bekannt als Vater der<br />

„Sendung mit der Maus“, seinen 80. Geburtstag. Seit 1971 erzählt<br />

und erklärt Maiwald Kindern und Erwachsenen in den „Lach- und<br />

Sachgeschichten“ die Welt – immer interessant, immer unter haltend.<br />

Auch in fortgeschrittenem Alter denkt der studierte Theaterwissenschaftler<br />

nicht ans<br />

Aufhören. „Wenn ich mich in<br />

den Sessel setzen und Blüm -<br />

chen an der Tapete zählen<br />

müsste, ich würde wahnsinnig“,<br />

gewährte Maiwald einen<br />

Einblick in seine Gefühlswelt.<br />

Die Stadt Köln ehrte ihn,<br />

coro nabedingt verspätet,<br />

mit einem Empfang in der<br />

Piazzetta des Rathauses und<br />

dem Eintrag in das städtische<br />

Gästebuch.<br />

Freiwillige brauchen Wohnraum<br />

Jedes Jahr vermittelt die Kölner Freiwilligen Agentur etwa sechs<br />

junge Erwachsene aus dem Ausland nach Köln, die als Freiwilligendienstleistende<br />

in gemein nützigen Einrichtungen arbeiten. Das<br />

soziale Engage ment fördert den internationalen Zusammenhalt<br />

und gibt den jungen Leuten die Chance, für ein Jahr ein neues<br />

Land zu entdecken. Die Agentur sucht dringend nach Zimmern<br />

für die Freiwilligen. Partner für den Mietvertrag ist die jeweilige<br />

Einsatzstelle, sie stellt auch die Mietzahlung sicher. Wer Wohnraum<br />

mit Kochgelegenheit zur Verfügung stellen möchte, wird um Kontaktaufnahme<br />

mit der Freiwilligenagentur unter 0221 / 888 27 80<br />

gebeten. www.koeln-freiwillig.de<br />

Ohne Internetanmeldung<br />

in Zoo und KölnBäder<br />

Besuche des Zoos und der städtischen Schwimmbäder sind für<br />

Senioren nun auch über eine Voranmeldung ohne Internet möglich.<br />

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung hatten beide Betreiber,<br />

die Zoo AG und die KölnBäder GmbH, als Voraussetzung für einen<br />

Besuch die digitale Reservierung eingeführt. Nach Ansicht der<br />

Senio renvertretung der Stadt Köln (SVK) blieb dabei unberücksichtigt,<br />

dass viele ältere Menschen das Internet nicht nutzen.<br />

Der Protest der SVK zeigte Erfolg: Die beim Kölner Zoo weiterhin<br />

notwendige Reservierung ist nun auch schriftlich (Zoologischer<br />

Garten Köln, Besucherservice, Riehler Str. 173, 50735 Köln) oder<br />

telefonisch unter 0221 / 77 85-100 möglich. Die KölnBäder gestatten,<br />

voraus gesetzt die Kapazitätsgrenzen lassen es zu, Menschen<br />

ab sechzig Jahren den Eintritt ohne Reservierung.<br />

Foto: WDR – Annika Fußwinkel<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 5<br />

Knöllchen im<br />

Supermarkt bezahlen<br />

Im Rahmen eines Pilotprojektes ist es in Köln erst<br />

einmal für ein Jahr möglich, Verwarngelder für Parkverstöße<br />

im ruhenden Verkehr, besser bekannt als<br />

Knöllchen, in einigen Einzelhandelsgeschäften an der<br />

Kasse zu bezahlen. Mit dem Anhörungsschrei ben<br />

übersendet das Ordnungsamt jetzt einen zu -<br />

sätz lichen, abtrennbaren Zahlschein mit einem<br />

Barcode, wie er zum Beispiel auch auf Pfandbons zu<br />

finden ist. Er kann an der Kasse vorgelegt werden<br />

und wird wie jedes andere Produkt eingescannt und<br />

anschließend bezahlt. So ist es möglich, das Verwarngeld<br />

auch in bar zu entrichten. Personenbezogene<br />

Daten werden bei diesem Zahlverfahren nicht<br />

verarbeitet. Derzeit ist Barzahlen unter anderem bei<br />

Rewe, dm, Penny, Rossmann, Real, Mobilcom-Debitel,<br />

Budni, Ludwig, Eckert, Adams, ON, Barbarino<br />

und Toom möglich.<br />

www.stadt-koeln.de/barzahlen<br />

DER PODCAST<br />

am 1. Montag im Monat<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

Sonntags in<br />

der Bibliothek<br />

Die Zentralbibliothek der Kölner Stadtbücherei öffnet<br />

nun auch sonntags von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten<br />

und bietet den Besuchern in der Innenstadt am<br />

Neumarkt ein offenes Haus. Neben der Nutzung von<br />

Laptops und iPads während des Besuchs stellt eigens<br />

für die Sonntage eingestelltes Zusatzpersonal ein<br />

attraktives Rah men programm auf die Beine. Auch das<br />

Kerngeschäft der Stadt bib liothek, also die Ausleihe<br />

und Rückgabe von Medien, ist möglich. Stadtbibliothek<br />

Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, www.stbib-koeln.de<br />

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de<br />

„Wie funktioniert das, junger Mann?“ – „Keine Ahnung. Kommen Sie, wir fahren schwarz.“<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


6<br />

Leben in Köln<br />

Foto: FriedWald GmbH<br />

Das klassische Reihengrab<br />

kommt immer mehr aus<br />

der Mode. Lesen Sie,<br />

welche Bestattungstrends<br />

<strong>KölnerLeben</strong>-Autorin Karin<br />

Bünnagel ausgemacht hat.<br />

Vielfalt für eine klei<br />

Eigentlich war es entschieden: Ich bin gerne draußen<br />

in der Natur unterwegs und habe keine in Köln<br />

lebenden Familienangehörigen – also werde ich mich<br />

auf einem Wald-Friedhof bestatten lassen. Das dachte<br />

ich zumindest, doch durch den Tod meines Vaters<br />

habe ich mich näher damit beschäftigt. Will ich nicht<br />

lieber dort bestattet sein, wo mein Leben seit Jahrzehnten<br />

stattfindet? Erst informieren, dann entscheiden<br />

– und so mache ich mich auf den Weg.<br />

Dass es einen Wandel in der Bestattungskultur gibt,<br />

war mir schon bei Spaziergängen auf einem Friedhof<br />

aufgefallen. Und die Umfrage der Verbraucherinitiative<br />

Bestattungskultur Aeternitas, die ich anforderte,<br />

be stätigt das: Reihengräber als dominierendes Bild<br />

auf deutschen Friedhöfen sind passé. Heutzutage<br />

möchten nur noch 25 Prozent der Deutschen so tra dit<br />

ionell ihre letzte Ruhestätte finden. 40 Prozent wünschen<br />

sich eine Baumbestattung im Wald oder eine<br />

pflegefreie Beisetzung auf einem Friedhof. 20 Prozent<br />

würden eine Bestattung im Meer oder sogar eine<br />

Natur bestattung wählen, bei der die Urne zum Bei -<br />

spiel in einem See versenkt oder die Asche in der<br />

frei en Natur verteilt wird. Und 9 Prozent sind „Heimschläfer“,<br />

sie würden gerne ihre Urne im eigenen<br />

Garten oder Haus aufstellen lassen.<br />

Diese letztgenannten Wünsche würden mir jedoch,<br />

zumindest in Deutschland, nicht erfüllt werden. Hier<br />

gilt der Friedhofszwang, das bedeutet: Verstorbene<br />

müssen ihre letzte Ruhe in einem offiziellen Grab<br />

finden. Auch andere Menschen sollen die Möglichkeit<br />

haben, an einer öffentlich zugänglichen Stelle um einen<br />

Verstorbenen zu trauern. Diese Vor schrift kann<br />

ich durchaus nachvollziehen, obwohl es inzwischen<br />

Bestatter einrichten, durch Export der sterblichen<br />

Überreste ins benachbarte Ausland und deren Reimport<br />

diese Regel in einem, sagen wir, „gesetzlichen<br />

Graubereich“ zu umgehen.<br />

Zum Wohnungsmangel auch<br />

Grabplatzmangel?<br />

Aber für mich wäre das keine Option. Ich kann mich<br />

mit einem Platz auf dem Friedhof anfreunden, und auf<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 7<br />

ne Ewigkeit<br />

jeden Fall in Köln. Doch wie sieht es aus, gibt es neben<br />

Wohnungsmangel auch einen Mangel an Grabstellen?<br />

Beim zuständigen Amt für Landschaftspflege und<br />

Grünflächen erfahre ich: Die Stadt Köln hält ausreichend<br />

Platz auf insgesamt 55 Friedhöfen bereit.<br />

Der Südfriedhof mit einer Fläche von 61,5 Hektar<br />

ist der größte. Doch die meisten Gräber, es sind<br />

55.400, finden sich auf Melaten. Der kleinste ist übrigens<br />

der alte Widdersdorfer Friedhof mit 260 Grabstellen.<br />

Dank der hohen Zahl an Friedhöfen kann<br />

man in der Nähe seines Veedels bestattet werden, so<br />

dass es Freunde und Angehörige nicht so weit haben.<br />

Der zuständige Abteilungsleiter für die Friedhöfe,<br />

Peter Figgen, mit dem ich darüber spreche, unterstreicht:<br />

„Die multikulturelle Stadtgesellschaft spiegelt<br />

sich auf den Friedhöfen wider.“ Er engagiere<br />

sich daher dafür, dass die verschiedenen Religionszugehörigkeiten<br />

auf einem Friedhof Platz finden.<br />

„Die Gemeinde einer Glaubensrichtung hat zum Bei -<br />

spiel die Möglichkeit, ein gesamtes Feld für ihre Mitglieder<br />

zu reservieren“, erzählt er mir.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

Mir ist klar, dass für immer mehr Menschen Reli gion<br />

keine wichtige Rolle mehr spielt, andere Leidenschaften<br />

und Überzeugungen rücken für manche<br />

eher in den Lebensmittelpunkt. Wie ich las, haben<br />

beispielsweise Schalke-04-Fans in Gelsenkirchen<br />

ihr eigenes Grabfeld – ganz in Königsblau mit Blick<br />

aufs Stadion. In Köln wird das zwar oft und gerne<br />

diskutiert, ein solches Feld gibt es allerdings nicht.<br />

Vielleicht, weil die FC-Fans schon im Leben genug<br />

trauern müssen …<br />

Die Urne als Trendsetter<br />

Also Platz wäre da, aber muss sich dann jemand um<br />

die Grabpflege kümmern? Wie ich wissen auch immer<br />

mehr Menschen, dass ihre Angehörigen dies<br />

nicht übernehmen werden: sei es aus Zeitmangel<br />

oder weil sie zu weit weg wohnen. Und in so<br />

einem Fall wäre auch der finanzielle Aufwand für<br />

die Grabpflege für 25 Jahre durch eine Firma sicher<br />

nicht unerheblich. Und das bestätigen meine Recherchen.<br />

Geringere Kosten sind damit einer der


8<br />

Leben in Köln<br />

Foto: Stadt Köln<br />

Foto: Lydia Schneider-Benjamin<br />

Pflegeleicht, doch für manche Angehörige<br />

problematisch: die anonyme Bestattung auf<br />

einem Rasenfeld.<br />

In den als Naturwiesen, Bauern-, Auen- oder Rosengärten<br />

gestalteten Feldern werden die einzelnen<br />

Grabstätten zurückhaltend gekennzeichnet.<br />

Gründe, warum Urnenbestattungen – auch in katholischen<br />

Regionen wie Köln – immer attraktiver werden.<br />

Denn ein Urnengrab bedeutet weniger Fläche<br />

und somit weniger Kosten und Pflegeaufwand.<br />

2009 gab es in Köln erstmals mehr Urnen- als Sargbestattungen,<br />

und der Trend setzt sich weiter fort.<br />

Im Jahr 2019 sah die Verteilung der insgesamt 8.400<br />

Bestattungen so aus: ein Drittel Sargbestattungen,<br />

zwei Drittel Urnenbestattungen. Ich erfahre, dass<br />

die gestiegene Nachfrage auch eine Modernisierung<br />

des einzigen Kölner Krematoriums am Westfriedhof<br />

nötig machte: Es wurde privatisiert und an ein nieder<br />

ländisches Unternehmen vergeben. Die Räume<br />

wurden würdevoll gestaltet, dort können Angehö-<br />

Preisbeispiele (Kosten rein für Nutzungsrechte, ohne Beisetzung)<br />

In Köln kann sich jeder bestatten lassen, auch ohne<br />

hier gemeldet zu sein. Umgekehrt kann auch<br />

jeder Kölner außerhalb Kölns bestattet werden.<br />

Pflegefrei:<br />

Anonyme Urnengrabstätte:<br />

Friedhof Brück – Lehmbacher Weg, Stein neuerhof<br />

sowie Nord friedhof. Einheitliche Rasen fläche mit<br />

einem gemeinsamen Denkmal, Nutzungs recht<br />

20 Jahre, Kosten ca. 1.500 Euro<br />

Reihengrab auf Rasenfeld:<br />

Urne 20 Jahre, 1.900 Euro, Sarg 12 Jahre, 1.800 Euro<br />

Baumgrabstätte:<br />

Nord- und Ostfriedhof, Friedhof Steinneuerhof,<br />

Worringen, Leidenhausen. Freie Grabauswahl am<br />

Baum, Grabstein möglich, Nutzungsrecht 20 Jahre,<br />

Kosten ca. 1.500 Euro<br />

Naturwald:<br />

Ostfriedhof, ohne Grabkennzeichnung: ca. 600 Euro<br />

Bestattungswälder:<br />

Liegezeit maximal 99 Jahre bis Auslaufen des<br />

Pacht vertrags. Preis richtet sich nach Größe und<br />

Art des Baumes, zum Beispiel inklusive Urne im<br />

FriedWald ab 850 Euro/Ruheforst ab 700 Euro<br />

Kolumbarium:<br />

St. Bartholomäus und Melaten, Nutzungsrecht<br />

20 Jahre, Einzelgrabstätte ab 3.050 Euro<br />

Mit Pflegeverpflichtung:<br />

Bestattungsgarten:<br />

Nutzungsrecht 25 Jahre, für Urne 1.800 Euro, für<br />

Sarg 1.900 Euro<br />

Wahlgrab:<br />

Nutzungsrecht 25 Jahre, Kosten ab ca. 2.250 Euro<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 9<br />

Foto: FriedWald GmbH<br />

Foto: Stadt Köln<br />

Bei der Wahl der Grabstätte in einem Naturwald<br />

ist der Förster behilflich. Am Baum darf später nur<br />

eine kleine Namenstafel hängen.<br />

Ein kleiner Findling mit Namen ist bei Baumgrabstätten<br />

auf Friedhöfen möglich, muss aber<br />

nicht sein.<br />

rige Abschied nehmen und auf Wunsch auch bei der<br />

Übergabe des Sarges an das Feuer anwesend sein.<br />

Und noch eines er fuhr ich: Bei der anschließenden<br />

Bestattung der Urne gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten<br />

mit sehr an sprechenden Trends.<br />

Angesagt: Bestattungsgärten und Waldesruh’<br />

Es gebe zwei Haupttrends bei den Grabarten, be richtet<br />

mir Peter Figgen: Bestattungsgärten und Baum -<br />

bestattungen.<br />

Bestattungsgärten sind Friedhofsbereiche, geeignet<br />

für Sarg und Urne, die von Friedhofsgärtnern nach<br />

einem bestimmten Motto gestaltet sind: der Bauernund<br />

Rosengarten oder die Naturwiese mit heimischen<br />

Wildkräutern und Wiesenblumen. Das Grab ist über<br />

die gesamte Nutzungsdauer hinweg also gepflegt,<br />

ohne dass sich jemand aus der Familie oder dem<br />

Freundeskreis dazu verpflichtet fühlen muss. Guter<br />

Nebeneffekt: Diese Gärten sind günstiger, als ich<br />

dachte. Mittlerweile gebe es zwanzig dieser Bestattungsgärten<br />

auf Kölner Friedhöfen, weitere zwanzig<br />

seien in Planung, erfahre ich.<br />

Der zweite Trend: Aus Naturverbundenheit entschei<br />

den sich immer mehr Menschen für eine Baumgrabstätte<br />

auf einem städtischen Friedhof oder für<br />

die Bestattung in einem Naturwald. Dies geht jedoch<br />

ausschließlich mit Urnen. „Eine Baumgrabstätte ist<br />

auf dem Nord- und Ostfriedhof sowie auf drei wei -<br />

teren Friedhöfen möglich“, erzählt Figgen. Die Urne<br />

wird an einem Baum, den man selbst aus wählen<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


10<br />

Leben in Köln<br />

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Tel. 0221 – 170 680 50<br />

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Ein Fach in einem schlichten Stahlschrank, so ruht<br />

man im Kolumbarium in St. Bartholomäus.<br />

kann, bei gesetzt. Der Platz wird mit einer Steinplat -<br />

te markiert, damit Trauernde ihn finden können.<br />

Anders im Naturwald: Hier gibt es keine nachvoll -<br />

zieh bare Lage-Kennzeichnung, nur eine Namenstafel<br />

am Baum verrät, dass dort eine Urne beigesetzt<br />

ist. Hier ist eine Bio-Urne Pflicht, die sich rückstandsfrei<br />

zersetzt. Sie kann aus Holz, Naturfaser,<br />

Papier oder Naturkautschuk bestehen. Und so<br />

ist diese Form besonders umweltfreundlich. Das<br />

Internet verrät mir: Außerhalb von Köln gibt es<br />

zahlreiche Bestattungs wälder, beispielsweise<br />

in Bergisch Gladbach, Lohmar, Dormagen und<br />

Hümmel. Wie bei einem klassischen Familien -<br />

grab kann man sich auch hier als Familie oder als<br />

Freundeskreis um einen Baum gruppieren, maximal<br />

zwanzig Menschen finden Platz.<br />

Doch kann man zwischen verschiedenen Baumarten<br />

wählen? Dazu telefoniere ich mit Carola<br />

Wacker-Meister, Pressesprecherin des größten Anbieters<br />

in NRW, der FriedWald GmbH. Sie erzählt:<br />

„Man denkt ja immer, die Eiche wäre der Deutschen<br />

liebster Baum, aber im FriedWald ist es mit<br />

Abstand die Buche.“ Sie ergänzt, Forstwirtschaft<br />

werde in dem Bereich des Waldes natürlich nicht<br />

betrieben. „Die Grabpflege übernimmt die Natur,<br />

Grabschmuck und Blumen sind nicht erwünscht,<br />

aber das kommunizieren wir den Angehörigen gegenüber<br />

auch“, sagt Wacker-Meister.<br />

Foto: Barbara Bechthoff<br />

Oder lieber vollkommen erdfrei<br />

Wer hingegen lieber ein festes Dach über dem Kopf<br />

möchte, fern von Natur und Erde, dem sei eine<br />

weitere Möglichkeit nicht vorenthalten: das Ko-<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 11<br />

lumbarium, ein Aufbewahrungsplatz für Urnen.<br />

Den Anfang machte in Köln die Grabeskirche St.<br />

Bartholomäus am Ehrenfelder Helmholtzplatz. In<br />

der Kirche gibt es Stahlschränke mit Einzel- und<br />

Doppelkammern, die mit Messingplatten versehen<br />

sind. Auf denen können der Name und das<br />

Geburts- und Todesdatum eingraviert werden. Ein<br />

weiteres Kolumbarium wird in der historischen<br />

Trauerhalle auf Melaten entstehen.<br />

All diese Entwicklungen führen dazu, dass es immer<br />

mehr Freiflächen auf den städtischen Friedhöfen<br />

gibt. In Köln wurde öffentlich die Diskussion über<br />

den „Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025“ geführt.<br />

„Die Friedhöfe sind Orte der Ruhe, des Gedenkens<br />

und Innehaltens – und das sollen sie nach Meinung<br />

der Kölner Bevölkerung auch bleiben“, sagt Peter<br />

Figgen. Er ergänzt: „Der Friedhof ist aber auch ein<br />

Naturraum, in dem Singvögel nisten können, ohne<br />

beispielsweise von Hunden gestört zu werden.“<br />

Und ich bin mir sicher: Ich werde mir dort beizeiten<br />

einen schönen Platz in einem Bestattungsgarten aus -<br />

suchen, nah an meinem Veedel. Denn hier bin ich zo<br />

Huss, auch für die kleine Ewigkeit.<br />

kb<br />

Anzeigen<br />

INFORMATIONEN<br />

Mein Grab, ein Denkmal<br />

Die Denkmalpflege verleiht Patenschaften für<br />

his to rische Grabanlagen, beispielsweise auf<br />

Melaten. Als Pate erklärt man sich zu Lebzeiten<br />

dazu bereit, die Kosten für die sachgemäße<br />

Wiederherstellung der Auf bauten und<br />

Bepflanzung einer historischen Anlage durch<br />

einen Steinmetz, Restaurator oder Gärtner<br />

zu übernehmen. Im Gegenzug darf man sich<br />

in der Grabstätte bestatten lassen.<br />

www.denkmalpflege-koeln.de/<br />

grabmäler.html<br />

Zwei Friedhofsmobile<br />

holen Senioren ab 65 Jahre, die ein Grab<br />

besuchen möchten, kostenlos von zu Hause<br />

ab und bringen sie nach 30 Minuten wieder<br />

zurück. Die Initiative der Senioren Servicedienste<br />

Köln e. V. erreichen Sie kostenlos<br />

unter 0800 / 789 77 77.<br />

www.senioren-servicedienste-koeln.de/<br />

friedhofsmobil<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 4 | 20


Leben in Köln 13<br />

Liebe Leserinnen und Leser!<br />

Foto: Stadt Köln<br />

Nichts hält uns Kölnerinnen und Kölner so jung wie<br />

die Möglichkeit, uns in unseren Veedeln zu bewegen<br />

und die Vielfalt unserer Heimat stadt zu erleben. In<br />

Köln darf jeder mitgestalten, der hier zu Hause ist<br />

und sich engagieren will. Und damit es auch jedem<br />

möglich ist, muss unsere Stadt heute und in der<br />

Zukunft entsprechend den Bedürfnissen unserer<br />

Stadtgesellschaft ge plant und gebaut sein. Köln muss<br />

noch barrie re freier wer den. Mein Wunsch als Oberbürgermeisterin<br />

der Stadt Köln ist es, heute ein solides<br />

Fundament zu legen – das den älteren Köl ne rinnen<br />

und Kölnern ermöglicht, ihre Lebensqualität zu<br />

erhalten und, wo es not wendig ist, zu verbessern.<br />

In Köln gibt es bereits seit Jahren vielfältige An gebote<br />

zur Unter stützung unserer Senio rinnen und Senioren.<br />

Dazu gehören etwa die SeniorenNetzwerke Köln,<br />

prä ventive Hausbesuche sowie Unter stützungsdienste<br />

für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.<br />

Zum Jahresbeginn wurde zudem das Projekt „Zukunft<br />

der Pflege“ gestartet, bei dem bedarfsgerechtere Angebote<br />

für Ältere und Pflegebedürftige im Vordergrund<br />

stehen. Somit sind wir auf einem guten Weg, die<br />

Herausforderungen der Gegenwart zu mei stern und<br />

uns auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen.<br />

Auch die Gebäude und öffentlichen Räume habe ich<br />

im Fokus – sie müssen umgedacht und neu gestaltet<br />

werden. Bei Neubauten im öffentlichen Raum hat die<br />

Barrierefreiheit eine hohe Priorität und auch bei be -<br />

stehenden Einrichtungen be -<br />

müht man sich um die Nachbesserung<br />

mit Aufzü gen,<br />

Rampen und anderen Mobilitätshilfen.<br />

Noch fehlt<br />

es zudem an bezahlbarem<br />

und stufenlos zugänglichem Wohnraum, und ich setze<br />

mich nachdrücklich dafür ein, dass wir hier zeitnah<br />

und realitätsnah bauen und nachbessern. Gleich zeitig<br />

ist es notwendig, den Zugang zu Ein richtungen des<br />

Gesundheitswesens für Pa tientinnen und Patienten<br />

mit Behinderung zu optimieren.<br />

Meine Damen und Herren, angesichts der demo grafischen<br />

Entwick lung in unserer Stadt muss uns klar<br />

sein, dass Barrierefreiheit kein isoliertes Interesse<br />

einiger weniger ist – im Gegen teil, sie kann für jeden<br />

und jede von uns bedeutsam werden. Köln ist die<br />

Metropole der Vielfalt und soll dies auch bleiben. Egal,<br />

wie jung oder alt, ob mit körperlichen Einschränkungen<br />

oder ohne – lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten,<br />

die Stadt so barrierefrei zu gestalten, wie wir sie in<br />

unserem täglichen Umgang mit einander bereits leben.<br />

Ihre<br />

Henriette Reker<br />

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln<br />

Anzeige<br />

DIE ZAUBERFLÖTE<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Premiere<br />

03. <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong>


Foto: Philipp Haaser<br />

Serefima Srlezneva, links,<br />

und Maria Moldovanov<br />

tauschen sich über Anbau<br />

und Ernte aus.<br />

Nahrung für den<br />

Zusammenhalt<br />

Ob mit Gemeinschaftsgärten, Hochbeeten am Straßenrand<br />

oder begrünten Kreisverkehren – in der „Essbaren Stadt“ ist<br />

gemeinsam säen, pflanzen und ernten erwünscht.<br />

Ein Freitag im vorigen Herbst:<br />

Bruno Schröder nascht in Andernach<br />

Erdbeeren, die er unge niert<br />

von der Stadtmauer pflückt. Er<br />

ist mit 35 anderen Kölnern hergekommen,<br />

um sich inspirieren zu<br />

lassen. Andernach nennt sich<br />

„Ess bare Stadt“. Was das bedeutet,<br />

erfahren die Besucher mit<br />

allen Sinnen. Duftende Kräuter<br />

wachsen aus einer Jeanshose vor<br />

einer Boutique, Tomaten ranken<br />

am Fenster des Rathauses, Kohl<br />

wächst im Graben vor der Stadtmauer<br />

und unzählige Blumen<br />

bieten den Insekten Nahrung.<br />

Schröder und seine Mitreisenden<br />

wollen, das steht nach dem Besuch<br />

fest, auch ihren eigenen Stadtteil<br />

Chorweiler essbar machen.<br />

Essbar für Mensch und Tier<br />

Sie sind damit Teil einer stadtweiten<br />

Anstrengung. Wie viele<br />

andere Städte hat Köln sich die<br />

Kleinstadt rheinaufwärts zum<br />

Vorbild genommen. Im Juni hat<br />

der Rat eine Ernährungsstrategie<br />

für Köln und Umgebung beschlossen,<br />

zu dem ein Aktionsplan<br />

„Essbare Stadt“ gehört. Ziel ist die<br />

„Erzeugung von Lebensmitteln<br />

für Mensch und Tier, von und mit<br />

Menschen aus und in der Stadt und<br />

im städtischen Umfeld“. Den Plan<br />

unterstützen Ämter der Stadt,<br />

wie das Grünflächenamt, und<br />

zahlreiche Initiativen, allen voran<br />

der Kölner Ernährungsrat.<br />

Sie bauen auf bereits bestehendes<br />

Engagement auf. So legten Anwohner<br />

den „Carlsgarten“ vor<br />

dem Schauspielhaus in Mülheim<br />

an, in Hochbeeten stehen Nutzund<br />

Zierpflanzen. Im Ehrenfelder<br />

Leo-Amann-Park wird der „Grüne<br />

Leo“ beharkt. Ebenfalls in Ehrenfeld<br />

steht schon seit 2015 der<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 15<br />

Foto: Paulo Santos<br />

„Mausergarten“ den Nachbarn<br />

offen, Spinat, Kräuter, Bohnen,<br />

Gurken und Tomaten wachsen<br />

in Kübeln und Pflanzsäcken. Und<br />

auf dem Rathenauplatz gedeihen<br />

durch Nachbars Pflanzfreude<br />

Brombeer-, Johannisbeer- und<br />

Himbeersträucher. Auch Unterneh<br />

men und Bildungseinrichtungen<br />

tragen zur essbaren Stadt bei.<br />

Landwirte verpachten Teilstücke<br />

ihrer Äcker an Privatleute und<br />

stellen Setzlinge und Saatgut bereit.<br />

Davon soll es künftig noch<br />

mehr geben.<br />

Viele grüne Daumen<br />

in Chorweiler<br />

In vielen Stadtteilen greifen Bürger<br />

die Ideen aus eigener Initiative<br />

auf. In Chorweiler hat sich nun<br />

vorbildlich ein Netzwerk aus Einrichtungen,<br />

Sozialarbeitern und<br />

ehrenamtlich Tätigen wie Bruno<br />

Schröder gegründet. Auch Julia<br />

Ecker will, dass Chorweiler essbar<br />

wird. Sie arbeitet im Büro für<br />

Soziales und Gemeinwesenarbeit<br />

der katholischen Gemeinde und<br />

hat die Fahrt nach Andernach organisiert.<br />

„Wir haben gesehen,<br />

was gute erste Schritte sein können“,<br />

sagt sie. Und in Chorweiler<br />

müssen sie nicht bei null anfangen,<br />

Im Dachgarten des Marie-<br />

Juchacz-Seniorenzentrums<br />

können alle mit anpacken.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

viele Menschen mit grünem Daumen<br />

engagieren sich hier bereits.<br />

Kindergärten und Schulen haben<br />

Gemüsegärten angelegt. Auf der<br />

Dachterrasse des Marie-Juchacz-<br />

Seniorenzentrums wachsen Obst,<br />

Salat, Blumen und Gemüse. Das<br />

vor Ort sehr aktive Wohnungsbau<br />

unternehmen GAG betreut<br />

Gartenclubs. Und für die Bestäubung<br />

sorgen die summenden<br />

Bie nenstöcke auf den grauen<br />

Parkdecks des Einkaufszentrums.<br />

Daran lässt sich anknüpfen.<br />

Zusammenhalt stärken<br />

„Es geht immer auch um das So ziale“,<br />

sagt Julia Ecker. Dass mit dem<br />

gemeinsamen Gärtnern der Zusammenhalt<br />

wächst, ist ein Effekt,<br />

der gerade sozial be nachteiligten<br />

Stadtteilen zugute kommen kann.<br />

Mehr als 13.000 Menschen leben<br />

in Chorweiler, überdurchschnittlich<br />

viele sind auf Sozialleistungen<br />

angewiesen. Es gibt eine starke<br />

russischsprachige Gemeinschaft<br />

sowie viele Menschen mit türkischen<br />

Wur zeln und aus zahlreichen<br />

anderen Ländern dieser<br />

Erde. Die Bewohner identifizieren<br />

sich mit ihrem Stadtteil, auch<br />

wenn er wegen der Hochhäuser<br />

mit Vorurteilen zu kämpfen hat.<br />

INFORMATIONEN<br />

Wer Anregungen sucht oder<br />

sich an einem Projekt beteiligen<br />

will, wird auf der Webseite<br />

des Ernährungsrats<br />

fündig.<br />

www.essbare-stadt.koeln/<br />

machmit<br />

In Chorweiler: Quartiersmanagerin<br />

Corinna Joppien,<br />

Bürgerzentrum Chorweiler,<br />

Raum 1.290, Pariser Platz 1,<br />

Tel. 0160 / 90 17 17 31<br />

Durch das gemeinsame Gärtnern<br />

wollen Ecker, Schröder und ihre Mitstreiter<br />

den Zusammenhalt weiter<br />

stär ken. „In der essbaren Stadt<br />

stecken ganz viele Aspek te: Umwelt<br />

bildung, soziale Inte gration,<br />

Aus tausch zwischen Jung und Alt<br />

und die Gestaltung des Wohnumfelds“,<br />

sagt Mildred Utku vom Ernährungsrat.<br />

Sie freut sich über<br />

die Chorweiler Initiative.<br />

Einfach anfangen und<br />

ausprobieren<br />

Auch Maria Moldovanov, 67, und<br />

Serefima Srlezneva, 77, gehören<br />

zu der Handvoll Menschen aus<br />

Chorweiler, die der Ausflug nach<br />

Andernach motiviert hat, im eigenen<br />

Stadtteil aktiv zu werden.<br />

Aus ihren Wohnungen im elften<br />

und zwölften Stock sehen sie das<br />

Grün, das Chorweiler umgibt. Und<br />

nun wollen sie helfen, dass es auch<br />

vor ihrer Haustür grüner wird. „Es<br />

kommt immer darauf an, was man<br />

daraus macht“, sagt Moldovanov,<br />

die sich um eine Baumscheibe<br />

kümmern will. Schröder, der nach<br />

eigener Aussage lieber gestaltet,<br />

als schimpft, will ein Beet in seiner<br />

Straße anlegen. Ob er seine Nach -<br />

barn vorher zum Mitmachen einlädt,<br />

weiß er noch nicht. „Man muss<br />

einfach anfangen“, sagt er. phh


16<br />

Leben in Köln<br />

Hoch-Leistung<br />

Foto: Costa Belibasakis<br />

Wer Menschen aus<br />

luftigen Höhen auf<br />

den sicheren Boden<br />

bringen will, braucht<br />

nicht nur Mut und<br />

Know-how. Er muss<br />

auch deren Vertrauen<br />

gewinnen können.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 17<br />

Kein Turm ist dieser Truppe zu hoch und kein Schacht<br />

zu tief, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten:<br />

das Höhenrettungsteam der Berufsfeuerwehr.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

Der Einsatz, der am eindrücklichsten in seiner Erinne -<br />

rung haften blieb, ist nicht etwa die spektakuläre<br />

Rettung aus der Rheinseilbahn. Auch nicht der Job<br />

auf der Plattform des über neunzig Meter hohen<br />

Braunkohlebaggers im Tagebau Hambach oder die<br />

Übung am Turm Montparnasse über den Dächern<br />

von Paris. Was Frank Kelzenberg, den Leiter der<br />

Höhenretter der Kölner Feuerwehr, in seiner bisherigen<br />

Laufbahn am meisten bewegte, trug sich an<br />

einem Hochhaus in Porz zu.<br />

„Unzählige Male werden wir zu Menschen gerufen,<br />

die sich das Leben nehmen wollen“, erzählt der Höhenretter.<br />

„Ein 17-jähriges Mädchen stand damals<br />

jenseits der Balkonbrüstung und wollte sich hinunterstürzen<br />

– aus Liebeskummer. Wir haben mit ihr<br />

geredet, versucht, sie von dem Gedanken abzubringen,<br />

aber sie hörte uns gar nicht zu. Als wir spürten,<br />

dass sie gleich springen würde, haben mein Kollege<br />

und ich uns mit den Augen verständigt und sie mit<br />

einem Hechtsprung gerade noch erwischt.“ Wenn<br />

man wie in diesem Fall Menschenleben retten könne,<br />

entlohne dieses Gefühl für alle Strapazen des Jobs,<br />

berichtet Frank Kelzenberg. Andererseits: „Wenn<br />

das nicht gelingt, läuft einem der Einsatz schon einige<br />

Tage hinterher.“<br />

Hoch hinaus – tief hinunter<br />

Die Mannschaft aus 43 Höhenrettern und einer<br />

Höhen retterin – darunter zehn Ausbilder – ist eine<br />

Sondereinheit der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln.<br />

Das auf der Feuerwache Ehrenfeld stationierte<br />

Team versieht in der Regel den üblichen Lösch- und<br />

Rettungsdienst, bekämpft Brände oder leistet bei<br />

Unfällen Erste Hilfe. Sobald jedoch ein Höhenretter<br />

benötigt wird – zwischen 100 und 120 Mal im Jahr –,<br />

wechseln die Ehrenfelder Feuer wehrleute ihre Ausrüstung<br />

und eilen in ihren Spe zialanzügen zu Hilfe.<br />

„Jeden Tag sind mindestens sechs von uns im Dienst.<br />

Wir werden gerufen, wenn andere an Grenzen stoßen“,<br />

so Kelzenberg.<br />

Und diese Grenzen liegen nicht nur in der Höhe, son -<br />

dern auch in der Tiefe. Nicht nur wenn ein Bauarbeiter<br />

auf einem hohen Baugerüst einen Herzinfarkt


18<br />

Leben in Köln<br />

Fotos: Feuerwehr Köln<br />

Übung mit Aussicht: Den Ernstfall probt das Höhenrettungsteam auch auf dem Riesenrad im Rheinauhafen.<br />

erleidet, wenn ein Kranführer in seiner Kabine einen<br />

Schwächeanfall bekommt, ein Fensterputzer in seiner<br />

Gondel oder ein Paragleiter in einem Baum festhängt,<br />

sondern auch wenn ein Arbeiter beim Bohren eines<br />

Brunnens in einen tiefen Schacht gefallen ist, dann ist<br />

das Höhenrettungsteam zur Stelle. Und wenn es die<br />

Zeit zulässt, befreien sie auch schon mal einen Mauersegler,<br />

der hinter einem Fallrohr stecken geblieben ist.<br />

Als der höchste mobile Baukran Deutschlands beim<br />

TÜV in Porz im Einsatz war, wurde das Abseilen eines<br />

Kranführers trainiert.<br />

Schwindelfreie Einsätze europaweit<br />

Das Einsatzgebiet endet nicht an der Kölner Stadt -<br />

grenze, sondern umfasst den gesamten Regierungsbezirk<br />

Köln und geht zuweilen sogar darüber hinaus.<br />

„Weil es in Köln die Rheinseilbahn gibt und eine Reihe<br />

von Hochhäusern, hat die Stadt 1995 ein eigenes<br />

Höhenrettungsteam gegründet“, erklärt Kelzen -<br />

berg. Da aber nur wenige Städte über eine solche<br />

Spezial einheit verfügen, erbitten die Feuerwehren im<br />

Umland oftmals die Hilfe der Kölner Kollegen. Zum<br />

Beispiel als nahe des Hambacher Forstes Braunkohlegegner<br />

mehrere der riesigen Schaufelradbagger erklommen<br />

und besetzt hatten. „Das war ein sehr<br />

heißer Tag, und da ein Unwetter drohte, wurden<br />

wir zu Hilfe geru fen, um die Besetzer sicher wieder<br />

auf die Erde zu bringen“, so Kelzenberg.<br />

Sogar im Ausland, etwa in Paris am Eiffelturm sowie<br />

am 210 Meter hohen Büroturm Montparnasse, waren<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 19<br />

er und seine Kollegin und Kollegen im Rahmen einer<br />

Übung schon im Einsatz: Die Truppe pflegt den regen<br />

Austausch mit Höhenrettungsteams anderer Städte<br />

in den Nachbarländern. Grundsätzlich kann jeder<br />

Feuerwehrmann oder jede Feuerwehrfrau zum<br />

Team dazustoßen. Voraussetzung: Er oder sie muss<br />

schwin delfrei sein. Bewerberinnen und Bewerber<br />

müs sen sich daher neben einer speziellen medizinischen<br />

Untersuchung auch noch einer Höhentauglichkeitsprüfung<br />

unterziehen. Wer dann auch<br />

die Praxisübung meistert und die dreißig Meter hohe<br />

Rettungsleiter auf der Unterseite – also mit dem eigenen<br />

Gewicht gegen die Schwerkraft – hinaufklettert,<br />

wird in einem Lehrgang auf die besondere Auf -<br />

gabe vorbereitet. Fünf Jahre arbeitet man dann als<br />

Trainee im Team. „Wenn er sich in dieser Zeit bewährt,<br />

wissen wir, dass wir ihn nun allein laufen lassen<br />

kön nen“, sagt Kelzenberg.<br />

Berühmt dank Rheinseilbahn<br />

Bundesweit bekannt wurden die Kölner Höhenretter<br />

durch zwei Vorfälle an der Rheinseilbahn. Nach<br />

einer Blockade der Bahn während eines Sturmtiefs<br />

im <strong>Oktober</strong> 2014 mussten zwei amerikanische Tou -<br />

risten und eine vierköpfige Familie durch Abseilen<br />

aus ihren Gondeln befreit werden. Und am 30. Juli<br />

2017 saßen dann sogar 65 Personen in mehreren<br />

Kabinen fest, nachdem sich ein Ser viceseil um eine<br />

der Gondeln gewickelt hatte. Da mals mussten sich<br />

die Einsatzkräfte noch mühsam mit herkömm lichen<br />

Seilwinden und reiner Muskel kraft von Gondel zu<br />

Gondel ziehen. In zwi schen haben die Kölner Ver -<br />

kehrs-Be trie be als Seilbahnbetreiber vier Seil -<br />

fahrtgeräte an geschafft. Sie können mittels eines<br />

einfachen Akku schraubers beschleunigt werden, sodass<br />

man die Gon deln im Notfall schneller erreicht.<br />

Bei einer Übung Mitte März 2019 haben die Höhenretter<br />

diese Geräte erstmals erfolgreich getestet.<br />

Selbst als er 2014 bei stürmischem Wind an jener<br />

Gondel hing, in der das Ehepaar mit seinen kleinen<br />

Kindern bangte, habe er keine Sekunde daran gezweifelt,<br />

dass alles gut enden würde, erinnert sich<br />

Kelzenberg. Die größte Unsicherheit gehe in der<br />

Regel von der Unberechenbarkeit der zu rettenden<br />

und verständlicherweise verängstigten Menschen<br />

aus. „Wir versuchen stets, sie zu beruhigen, machen<br />

Scherze, um der Situation das Dramatische zu neh -<br />

men“, berichtet der Höhenretter. „Ich sage ihnen<br />

dann, dass alles ganz easy ist und wir jetzt einen<br />

klei nen Spaziergang machen. Das beruhigt die Menschen.<br />

Wenn sie unten sind, sehen das manche im<br />

Rückblick dann allerdings doch etwas anders.“ cd<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

INFORMATIONEN<br />

Eine Nummer für alle Fälle: 112<br />

Nicht nur wenn es brennt, auch der Katze<br />

im Baum, bei Öl auf der Fahrbahn oder<br />

Wasser im Keller: Die Feuerwehr hilft!<br />

Die Rettung aus einer Fensterputzgondel wird am<br />

Kölnturm im Mediapark in 160 Metern Höhe geübt.


20<br />

Leben in Köln<br />

DIE BESTATTUNG<br />

IN DER NATUR.<br />

Wir informieren Sie gerne über FriedWald und<br />

beantworten alle Fragen rund um die Baumbestattung<br />

und Vorsorge. Telefon: 0151-59414161<br />

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SBK schafft<br />

Naturnische<br />

Auf dem weiträumigen Gelände in Riehl haben die<br />

Sozial-Betriebe-Köln (SBK) eine Streuobstwiese<br />

eröffnet. Gepflanzt wurden Halbstämme alter Apfelund<br />

Kirschbaumsorten aus der Region. Bei Halbstämmen<br />

beginnt der Kronenansatz bereits ab<br />

einem Meter Höhe, so dass man die Früchte ohne<br />

eine Lei ter pflücken kann. Angelegt wurden auch<br />

ein kleiner Lehrpfad zur Erläuterung der Baumarten<br />

und eine ökologische Blumenwiese mit drei Bienenstöcken.<br />

Ziele des Naturnische-Projektes sind<br />

aktive Beiträge zum Klimaschutz und ein optimaler<br />

Einsatz von Ressourcen. Sozial-Betriebe-Köln,<br />

Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de<br />

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Landhausküche – eine Marke der apetito AG, Bonifatiusstraße 305, 48432 Rheine<br />

Ab ins Museum<br />

Die Kölner Tatort-Kommissare Schenk und Ballauf<br />

müssen sich einen neuen Imbiss suchen. Dem Verkaufswagen<br />

der Vosen-Wurstbraterei wurde nach<br />

66 Dienstjahren ein musealer Ruheplatz im LVR-<br />

Freilichtmuseum Kommern zugewiesen. Er ergänzt<br />

dort den Sammlungsbestand an Jahrmarktbuden<br />

und steht für die Entwicklungen der Jahrmarkt- und<br />

Schaustellerhistorie im Rheinland. Ganz ver zichten<br />

müssen die Besucher aber nicht auf Currywurst und<br />

Fritten. Denn bei Veranstaltungen wie dem „Jahr -<br />

markt anno dazumal“ soll er weiter für Gaumenfreuden<br />

genutzt werden. LVR-Freilichtmuseum,<br />

53894 Mechernich-Kommern, Tel. 02443 / 998 00.<br />

www.kommern.lvr.de<br />

Barrierefreier Zugang<br />

zu Apotheken<br />

Die Apothekenbetriebsordnung aus dem Jahr 2012<br />

fordert, dass der Zugang zum Verkaufsraum barrierefrei<br />

und somit für alle Menschen selbstständig und<br />

ohne Hilfe erreichbar sein soll. Das bestätigte jetzt<br />

das Verwaltungsgericht Düsseldorf in einem Urteil.<br />

Ein Apotheker hatte das Gericht angerufen, weil<br />

ihm die behördliche Auflage, einen Höhenunterschied<br />

von rund fünf Zentimetern zwischen Geh -<br />

steig und Eingang zu überbrücken, unverhältnismäßig<br />

erschien. Die Klage wurde abgewiesen. Darauf<br />

macht der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter<br />

e. V. aufmerksam. www.bsk-ev.org<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Wasserbüffel<br />

als Gärtner<br />

Im Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“ Dünnwald<br />

haben zwei Wasserbüffel eine neue Heimat<br />

gefunden. Pudding und Fritz, so die Namen der in<br />

einer Herde in der Wahner Heide aufgewach senen<br />

Tiere, sollen helfen, die zunehmende Aus brei tung<br />

von Sträuchern und Bäumen in dem Sumpf gebiet zu<br />

verhindern. Bereits seit Jahren sind dort Galloway-<br />

Rinder ansässig, die die trockenen Wiesen und<br />

Grünlandflächen erfolgreich beweiden. Sie meiden<br />

aber die nassen Flächen rund um einen Kiesgrubensee,<br />

die mehr und mehr versumpfen. Die gärtnerischen<br />

Arbeiten dort haben nun die ur sprüng lich in<br />

Asien beheimateten Büffel übernommen.<br />

www.nabu-bslk.de<br />

www.galloway-bullenwiese.de<br />

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Kindergartenpaten<br />

gesucht<br />

Das Büro für Bürgerengagement der Arbeiter wohl -<br />

fahrt Köln sucht für das Projekt „KindergartenPaten -<br />

schaften – für die Kleinen das Größte“ ehrenamtlich<br />

Engagierte. Für etwa eine Stunde in der Woche<br />

über nehmen diese eine Patenschaft für eine Kindergartengruppe.<br />

Singen, Basteln, Theaterspielen, Naturprojekte,<br />

Vorlesen: der Fantasie im Umgang mit<br />

den Pänz sind keine Grenzen gesetzt. In einem<br />

kostenfreien Einstiegsseminar am Freitag, 30. Okto -<br />

ber von 10 bis 12 Uhr, erhalten Interessenten wert -<br />

volle Tipps, kreative Ideen und viele Anregun gen.<br />

Informationen und Anmeldung bei Susanne Budkova<br />

unter 0221 / 20 40-717 oder per E-Mail an<br />

budkova@awo-koeln.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


22<br />

Raus aus Köln<br />

Von Schloss<br />

zu Schloss<br />

Zwei funkelnde Juwelen in einem<br />

prächtigen Park – nach Brühl lockt<br />

im Herbst das Farbenspiel.<br />

Fotos: Marcin Otulak<br />

Heute ist wieder so ein Brühl-Tag<br />

für Lieselotte Fohsel. Gemeinsam<br />

mit einer Freundin hat sich die<br />

lebensfrohe Kölnerin in die KVB-<br />

Linie 18 gesetzt und ist nach<br />

Süden gefahren. Auf halbem Weg<br />

zwischen Köln und Bonn spazieren<br />

die beiden an einem Ort, der ihnen<br />

am Herzen liegt. „Wir kommen<br />

alle vier Wochen hierher“, sagt<br />

die 91-Jährige, die gemütlich über<br />

den Kiesweg vor einem Schloss<br />

spaziert, das seit 1984 den Status<br />

UNESCO-Weltkulturerbe trägt.<br />

Die Urkölnerin verbindet mit<br />

Brühl mehr als den stetig wachsenden<br />

Freizeitpark Phantasialand,<br />

wo Loopings die Nerven kitzeln.<br />

Gelbe Pracht:<br />

Schloss Augustusburg<br />

Hinter Fohsel strahlt die Sonne<br />

auf die hellen Wände der Fassade<br />

von Schloss Augustusburg. „Das<br />

sieht aus wie dieser leckere Zitronenpudding“,<br />

ruft ein kleines<br />

Mädchen begeistert. Wo einst<br />

eine Wasserburg stand, ließ der<br />

Kölner Kurfürst Clemens August<br />

ab 1725 dieses Bauwerk errichten.<br />

Wer es betritt, staunt über Marmor,<br />

Farbenspiele, prunkvolle<br />

Stuckarrangements, üppiges Gold<br />

und ein Treppenhaus, das so<br />

auch vor dem Eingang zur Himmelspforte<br />

platziert sein könnte.<br />

In fußläufiger Entfernung von<br />

Schloss Augustusburg lockt außerdem<br />

das kleinere Schloss Falkenlust.<br />

Nach einem lockeren Spaziergang<br />

durch die Parkanlage und<br />

ein Wäldchen bietet es ebenfalls<br />

ein besonders prunkvolles Ambiente.<br />

Das einstige Jagdschloss liegt<br />

an der Flugbahn der Reiher, auf<br />

die Clemens August abgerichtete<br />

Falken ansetzte. „Die Schlösser<br />

Augustusburg und Falkenlust mit<br />

ihren Garten- und Parkanlagen lassen<br />

uns noch heute die Aura des<br />

Außergewöhnlichen spüren“, erklärt<br />

die Historikerin Christiane<br />

Winkler von der UNESCO-<br />

Welterbestätte, „der Prunk<br />

und die Bilder in diesen<br />

Räumen waren für Cle -<br />

mens August eine<br />

Bot schaft seines politi<br />

schen Status.“ Die<br />

Hi storikerin kann auf<br />

eine herausragende<br />

Riege von Künstlern<br />

ver weisen, die am Bau der Brühler<br />

Schlösser beteiligt war. Balthasar<br />

Neumann etwa, der große Baumeister<br />

des 18. Jahrhunderts, schuf<br />

von 1740 bis 1746 das beeindruckende<br />

Treppenhaus in Schloss<br />

Augustusburg. „Die Besucher tauchen<br />

ein in das ‚galante Zeitalter‘ des<br />

Rokoko, dessen Geist noch immer<br />

hier erlebbar ist“, sagt Winkler.<br />

Ein Besuch in Brühl<br />

lohnt sich immer.“<br />

Lieselotte Fohsel, 91


Ziehen mit<br />

ihrem E-Bike<br />

die Blicke vieler<br />

Passanten auf<br />

sich: Matthias<br />

Faßbender und<br />

seine Frau.<br />

Frank und Brigitte Klingberg aus<br />

Meschenich kommen regelmäßig<br />

zu den Brühler Schlössern, vor<br />

allem genießen sie es, in den Parkanlagen<br />

zu flanieren. „Wir mögen<br />

den Schlosspark besonders gern,<br />

der ist wunderschön mit seinen alten<br />

Bäumen“, sagt die 72-Jährige.<br />

Flanieren wie bei Hofe<br />

Über die Jahrhunderte wurde der<br />

Park von Gartenkünstlern wie<br />

Domi nique Girard und Peter Joseph<br />

Lenné angelegt. Girard brachte ab<br />

1728 aus Versailles die strenge<br />

französische Gartenkunst mit<br />

grad linigen Hecken, Fontänen und<br />

Blumenrabatten, aber auch kleinen,<br />

intimen Ecken mit. Lenné<br />

ver dankt sich dagegen der gut<br />

120 Jahre später mit Wald, Wiesen,<br />

geschwungenen Wegen und<br />

kleinen Bachläufen gestaltete eng -<br />

lische Landschaftsgarten. Über all<br />

kann man angenehm auf ge pflegten<br />

Wegen spazieren. Auf etwa<br />

fünfzig Hektar ist der Park zu dem<br />

Naturschutzgebiet, bietet also<br />

der Tier- und Pflanzenwelt einen<br />

Rückzugsraum – und das unweit<br />

des Städtchens.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

„Der Ort hat wirklich alles, was<br />

das Herz begehrt“, sagt Klingberg.<br />

Zum sonntäglichen Ausflug gehört<br />

für sie ebenso wie für Fohsel der<br />

Besuch der Fußgängerzone. Dort<br />

haben Besucher die Qual der Wahl:<br />

rustikale Kneipe, traditionelles<br />

Café, Eisdiele, Bistro oder eines<br />

der vielen Restaurants mit den<br />

Küchen der Welt? „Zu jedem Be -<br />

such gehört für mich der Aufenthalt<br />

im Café“, sagt Fohsel, „es<br />

ist einfach herrlich, weil man hier<br />

so schön draußen sitzen kann und<br />

so viel los ist.“ Außerdem gebe es<br />

das Max-Ernst-Museum nur ein<br />

paar Schritte weiter.<br />

„Die Fahrradwege hier sind wirklich<br />

sehr gut ausgeschildert“, sagt<br />

Matthias Faßbender, der mit seiner<br />

Frau die Blicke vieler Passanten auf<br />

sich zieht. Denn die beiden 80-Jäh -<br />

rigen sind mit einem E-Tan dem<br />

aus Bonn angereist. Sie haben<br />

einen Blick auf das histo rische<br />

Ensemble geworfen – doch leider<br />

können sie nicht auf einen Kaffee<br />

halten. „Wir sind zu den Schlössern<br />

gefahren, aber haben unser<br />

Schloss vergessen“, sagt Matthias<br />

Faßbender schmunzelnd. tf<br />

INFORMATIONEN<br />

Schloss Augustusburg<br />

und Jagdschloss<br />

Falkenlust<br />

Schlossstr. 6, 50321 Brühl<br />

Eintritt Augustusburg 9 Euro,<br />

Falkenlust 7 Euro, Kombiticket<br />

14 Euro.<br />

Di–Fr 9–17 Uhr, Sa, So,<br />

feiertags 10–18 Uhr. Dezember<br />

und Januar geschlossen.<br />

Zurzeit nur mit Anmeldung<br />

unter 02232 / 44 000, keine<br />

Führungen. Parkbesuch: Eintritt<br />

frei, wegen Baumschnitt<br />

und -fällungen kommt es<br />

derzeit zu Einschränkungen.<br />

Anreise: mit der Deutschen<br />

Bahn bis Bahnhof Brühl,<br />

Fuß weg 300 Meter. Mit der<br />

Straßenbahn bis Haltestelle<br />

Brühl-Mitte, etwa 800 Meter<br />

Fußweg. Mit dem Auto zum<br />

Parkplatz Max-Ernst-Allee.<br />

www.schlossbruehl.de


24<br />

Gesund leben<br />

Starke<br />

Gelenke<br />

Sport und Bewegung helfen, Ge lenkoder<br />

Wirbelsäulenverschleiß vor zu -<br />

beugen und zu behandeln.<br />

Fitnesstrainer Bernhard Koch hat<br />

sieben Übungen zusammengestellt,<br />

mit denen Sie Ihren Körper schonend<br />

und gelenkstabilisierend stärken. Sie<br />

trainieren dabei nicht nur wichtige<br />

Muskelabschnitte des Halteapparats<br />

und Ihre Körperbalance, sondern Sie<br />

sorgen auch für eine gute Nährstoffversorgung<br />

der Gelenke. Nehmen Sie<br />

sich zwei- bis dreimal pro Woche etwa<br />

15 Minuten Zeit.<br />

2.<br />

7 Übungen, die<br />

Gelenkverschleiß vorbeugen<br />

1.<br />

Die Ellenbogen<br />

zusammen führen<br />

Mobilisiert die Schultergelenke,<br />

vergrößert den Bewegungsradius<br />

Stehend oder sitzend nehmen Sie bei gesenkter<br />

Schulter Ihre Hände an den Hinterkopf und ziehen<br />

Ihre Ellenbogen weit nach vorne und wieder nach<br />

außen zurück. 10–20 Wiederholungen<br />

3.<br />

Die Knie<br />

zusammenschieben<br />

Illustrationen: SPORTART Verlag<br />

Den Arm<br />

pendeln<br />

Wirkt belebend auf das<br />

Schultergelenk, bringt Frische<br />

und Entspannung<br />

Stellen Sie sich seitlich neben einen Stuhl und fassen<br />

Sie mit einer Hand an die Stuhllehne. Dann pendeln<br />

Sie Ihren freien Arm an der Körperseite vor und<br />

zurück. 15–20 Wiederholungen pro Arm<br />

Stärkt die Kniegelenke,<br />

streckt den Rücken und fördert<br />

die Körperwahrnehmung<br />

Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Führen Sie ein Kissen<br />

oder ein gefaltetes Handtuch zwischen Ihre<br />

Knie. Dann pressen Sie sie vorsichtig zusammen<br />

und halten den Druck. Führen Sie Ihre Hände dabei<br />

auf den Bauch und richten Sie Ihren Oberkörper<br />

weit nach oben auf. 2-mal 15–20 Sekunden<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Ein Bein winkeln<br />

und strecken<br />

4.<br />

Gesund leben 25<br />

Aktiviert die Kniegelenke,<br />

entspannt den Rücken<br />

Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie Ihre<br />

Beine an. Die Arme liegen seitlich neben Ihrem<br />

Körper. Dann heben Sie Ihr rechtes Bein ein kleines<br />

Stück nach oben und strecken es mit angezogener<br />

Fußspitze über dem Boden aus. Danach winkeln Sie<br />

es in der Luft an und strecken Ihre Fußspitze.<br />

10-mal pro Bein<br />

Die Faust ballen<br />

5.<br />

Stärkt Hand- und Fingergelenke,<br />

kräftigt Arm- und Handmuskulatur<br />

Rollen Sie fest Ihre Finger ein, sodass eine Faust entsteht.<br />

Danach die Finger schnell wieder strecken und<br />

weit auseinanderziehen. 10- bis 20-mal pro Hand<br />

7.<br />

Die Fußspitze<br />

anziehen und<br />

strecken<br />

Aktiviert die Fußgelenke,<br />

kräftigt die Fußmuskulatur<br />

6.<br />

Setzen Sie sich auf einen Stuhl und rollen Sie ein<br />

großes Handtuch der Länge nach ein. Dann strecken<br />

Sie ein Bein, umfassen den Fuß mit dem Handtuch<br />

und ziehen ihn mit den Enden des Handtuchs<br />

zum Körper hin. Danach versuchen Sie Ihre Fußspitze<br />

trotz sanftem Gegendruck durch das Tuch<br />

nach vorne zu schieben. 10-mal pro Fuß<br />

Die Finger<br />

berühren<br />

Aktiviert die Fingergelenke,<br />

fördert die Wahrnehmung<br />

Berühren Sie mit dem Daumen hintereinander<br />

weg mit etwas Druck Ihren Zeigefinger, dann den<br />

Mittelfinger, dann den Ringfinger und zum Schluss<br />

den kleinen Finger. 10-mal pro Hand<br />

Weitere Übungen<br />

finden Sie in den<br />

Buch karten<br />

„Starke Gelenke“<br />

von Bernhard Koch.<br />

Erhältlich für 13,95 Euro plus<br />

Versand unter Tel. 0221 / 534 76 42<br />

oder www.sportartverlag.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


26<br />

Leben in Köln<br />

Wir wollen selbst entscheiden<br />

Foto: Frau Oferath – Köln-Höhenberg<br />

Dies war das Motto einer fröhlichen Demo der SeniorenNetzwerke<br />

des Stadtbezirks Porz auf dem<br />

Hesshofplatz in Vingst am 3. Juli. Bei dieser Demo<br />

ging es darum, dass im Rahmen der Corona-Pandemie<br />

sehr schnell und ungefragt ein Lockdown für<br />

alle Einwohner verhängt wurde. Dabei wur de keine<br />

Rücksicht auf dann tatsächlich auch eingetretene negative<br />

Auswirkungen genommen. Die Älteren und<br />

meist an mehreren Krankheiten Lei denden wurden<br />

schnell als eine besonders gefährdete Gruppe cha -<br />

rakterisiert, die vor einer Infektion mit dem Corona-<br />

Virus geschützt werden müsse.<br />

Es muss mit großem Dank anerkannt werden, dass<br />

sich sehr schnell Gruppen von engagierten jüngeren<br />

Ehrenamtlern bildeten, die bereit waren, für die<br />

Älteren einzukaufen. Auch die Söhne und Töchter<br />

der Älteren bestanden darauf, dass ihre Eltern in<br />

ihren Wohnungen bleiben und sich nicht gefährden<br />

sollten. Als auch noch den Enkeln der Besuch verboten<br />

wurde, löste das bei den Großeltern einen<br />

großen Frust aus.<br />

Viel schlimmer als den Älteren in ihren Wohnungen<br />

ging es dann aber den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen.<br />

Sie durften über acht Wochen keinen<br />

Besuch empfangen, häufig ihr Zimmer nicht verlassen<br />

und konnten nur über das Telefon und<br />

manchmal über Video Kontakt zu ihren Familien<br />

halten. Ab dem Muttertag erlaubte dann auch die<br />

Corona-Schutzverordnung einen Besuch im Pflege -<br />

heim mit Abstand und durch Plexiglasscheibe getrennt.<br />

Erst seit Anfang Juli ist nun wieder ein Besuch<br />

im Zimmer in intimer Atmosphäre und ohne<br />

Kontrolle durch das Personal möglich.<br />

Damit wurde eine der Forderungen dieser fröh lichen<br />

Demo erfüllt. Auch wenn es wieder mehr Erkrankungsfälle<br />

geben sollte, muss verhindert werden,<br />

dass die Besuchsmöglichkeiten der Be zugspersonen<br />

erneut aufgehoben werden. Wäh rend dieser zehnwöchigen<br />

Isolation haben die Heimbewohner sehr<br />

gelitten und viele haben einen negativen Verlauf<br />

ihrer Erkrankungen und psychische Belastung erleben<br />

müssen.<br />

Es ist weiterhin wichtig, dass sich die Älteren vor<br />

einer Infektion schützen. Dazu ist es neben dem<br />

Abstandhalten besonders wichtig, einen wirksamen<br />

und medizinisch geprüften Mund-Nasen-Schutz<br />

(FFP2 oder FFP3) zu verwenden. Es wäre eine echte<br />

Schutzmaßnahme, wenn dieser Mund-Nasen-<br />

Schutz von den Kassen als Präven tions maßnahme<br />

zur Verfügung gestellt würde.<br />

Die Seniorenvertretung fordert, dass neben dem<br />

Infektionsschutz bei allen eventuell notwendigen<br />

Maßnahmen deren negative psychische Auswirkungen<br />

berücksichtigt werden. Zusätzlich muss<br />

dafür gesorgt werden, dass infektiologisches Schutzmaterial,<br />

also Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe,<br />

Kittel, ausreichend bevorratet wird und bei Mehrbedarf<br />

nicht auf die mangelhaft schützende Mund-<br />

Nasen-Bedeckung mit selbstgenähten Masken oder<br />

Schals ausgewichen werden muss.<br />

Die Seniorenvertretung dankt den SeniorenNetzwerken,<br />

dass sie mit ihrer Aktion in die Öffentlichkeit<br />

gegangen sind und damit auch die Älteren<br />

ermutigt haben, sich trotz der Gefahr durch das Corona-Virus,<br />

aber mit einem wirksamen Infektionsschutz<br />

(Ab stand und Mund-Nasen-Schutz), wieder<br />

am öffentlichen und sozialen Leben zu beteiligen.<br />

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK<br />

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den Bezirken<br />

finden Sie auf Seite 51.<br />

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung der<br />

Stadt Köln verantwortet.<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Vergnügliches 27<br />

Foto: Dabbelju-Verlag<br />

Fritz Häck<br />

Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass der<br />

Autor Fritz Häck nach langer Er kran kung im Au -<br />

gust verstorben ist. Fritz Häck schrieb seit 2016<br />

regelmäßig Texte „op Kölsch“ für Kölner Leben.<br />

Er beschrieb auf unnachahmlich char mante<br />

Weise Kindheits- und Alltagserlebnisse, auch<br />

die Kümmernisse des Älterwerdens – immer<br />

mit fei nem Humor und dem Leben positiv zugewandt.<br />

Wir werden<br />

ihm ein ehrendes A n-<br />

den ken bewahren. Seiner<br />

Fami lie sprechen wir<br />

unser tiefempfunde nes<br />

Mit ge fühl aus.<br />

Die Redaktion<br />

von <strong>KölnerLeben</strong><br />

Nachruf<br />

* 20. Dezember 1936 4. August <strong>2020</strong><br />

†<br />

Entdeckung<br />

E Rüümche vun Fritz Häck<br />

Unse Lotterbov kom vum spille noh Huss,<br />

Hä sohch ärch zerresse un muddelich us.<br />

Beidse Kneen jet verblötsch un och am blode,<br />

En Fünf en der Botz un dat en dä jode.<br />

De Täsch voll Äppel – un typisch för Junge:<br />

Die hatt’e en Nohbersch Jade „jefunge“.<br />

Drop hätt et paar op et Föttche jejevve,<br />

Su zahlt jeder Lihrjeld en singem Levve.<br />

Hä hät jet jebauz, doch bestemmp nit us Schmätz,<br />

Eher föhlten hä sich en der Ihr verletz.<br />

Dröm leefe och flöck, dä pikeete Flejel,<br />

En et Schlofzemmer aan der jroße Spejel,<br />

Ress wödich sing Bötzje erav, wor janz kott<br />

Un besohch sich verbaselt sing bläcke Fott.<br />

Met huhrudem Kopp kom hä jih en Rahsch,<br />

Dann sähte vör luuter Schreck: „Dä, jebasch!“<br />

Anzeige<br />

philharmonie.tv<br />

Foto: Jörn Neumann<br />

Konzerte live<br />

und on demand<br />

Unterstützt von<br />

Medienpartner<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


28<br />

Vergnügliches<br />

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die<br />

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der<br />

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei<br />

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.<br />

Anzeige<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 4 | 20


Vergnügliches 29<br />

Lösungswort Heft 4/<strong>2020</strong>: RHAPSODIE.<br />

Gewinner: Maria Flöck, Stefanie Hemmelrath, J. Meinig,<br />

Astrid Müller, Matthias Zons-Dünner<br />

Köln, wie man es sonst nicht sieht<br />

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an<br />

der Frankenwerft und blicken über<br />

den Rhein. Eine Brücke führt hinüber,<br />

drüben liegt ein Kastell. Sie<br />

wenden den Kopf, neben Ihnen<br />

stehen ein paar Römer. Sie drehen<br />

sich um und … mehr wird nicht<br />

verraten. Dank mobiler Virtual-<br />

Reality-Brillen und sachkundiger<br />

Stadtführer erleben Sie mit<br />

TimeRide eine ganz besondere<br />

Stadtführung.<br />

Stadtführungen 2.0, immer Sa/So um<br />

11, 14 und 17 Uhr. Dauer: 90 Min.<br />

24,90 Euro, ermäßigt 19,90 Euro.<br />

TimeRide, Alter Markt 36–42.<br />

Buchung unter 0221 / 988 66 330<br />

und auf www.timeride.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> verlost 2 x 2 Gutscheine<br />

für eine Führung. Schicken Sie das<br />

Lösungswort des Rätsels auf einer Postkarte<br />

an: Redaktion <strong>KölnerLeben</strong>, Unter Goldschmied<br />

6, 50667 Köln, oder im Betreff<br />

einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de<br />

Einsendeschluss: 31. <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong>.<br />

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist<br />

ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden nach Versand der Gewinne<br />

vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.<br />

Foto: Martina Dammrat<br />

Anzeige


Termine<br />

Klavier. 23–39 E. Karten: 280 280.<br />

Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1.<br />

www.koelner-philharmonie.de<br />

Foto: Guido Schröder<br />

29.10.–7.11.:<br />

Internationales Köln Comedy Festival<br />

Mit der großen Eröffnungsgala „Köln lacht!“ am 29.10. um 20 Uhr<br />

im Gloria Theater feiert das Comedy Festival sein 30-jähriges Bestehen.<br />

Eine erstklassige Auswahl an talentierten Newcomern und<br />

etablierten Künstlern bespielt dann an 66 Terminen 22 Spielorte.<br />

Programm auf www.koelncomedy.de<br />

<strong>Oktober</strong><br />

Donnerstag, 1.10. (KölnTag)<br />

Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen<br />

(auch am 5.11.)<br />

Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft<br />

in Köln sind, können kostenlos die<br />

städtischen Museen besuchen. Info:<br />

221-2 40 33. www.museenkoeln.de<br />

17–19 Uhr: Kunststationen<br />

(auch am 5.11.)<br />

Fünf Kunsthistoriker warten auf Sie an<br />

ausgewählten Meisterwerken mit interessanten<br />

Kurzführungen und Gesprächen.<br />

Kostenlos. Info: 221-2 11 19.<br />

Wallraf-Richartz-Museum, Obenmarspforten.<br />

www.museenkoeln.de<br />

1.–8.10.: Film Festival Cologne<br />

Die Krönung des Jubiläumssommers –<br />

30 Jahre Film Festival – zeigt weltweite<br />

Film-Trends und herausragende Beispiele<br />

filmischen Erzählens. Das Programm<br />

ist im Filmpalast erhältlich und auf<br />

www.filmfestival.cologne<br />

Freitag, 2.10.<br />

13.30/15 Uhr: Führung – Melatenfriedhof<br />

(jeden Freitag, Samstag,<br />

Sonntag und Feiertag)<br />

Grabsteine erzählen Geschichten und<br />

sind Zeugen einer längst vergangenen<br />

Welt. 12 E. Anmeldung: 310 33 85.<br />

www.colonia-prima.de<br />

Samstag, 3.10.<br />

(Tag der deutschen Einheit)<br />

13 Uhr: Wachstücher herstellen<br />

Stellen Sie die nützliche Alternative zu<br />

Plastikverpackungen selbst her. 15 E.<br />

Anmeldung: bienenzuchtverein-porz@<br />

netcologne.de.<br />

Info: 02203 / 35 76 51.<br />

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.<br />

www.gut-leidenhausen.de<br />

18 Uhr: Premiere –<br />

Die Zauberflöte (bis 8.11.)<br />

Mozarts große Oper ist ein Märchen mit<br />

vielen Deutungen und ein musikalischer<br />

Rausch. Szenisch eingerichtet von<br />

Michael Hampe. 16–125 E. Karten:<br />

221-2 84 00. Staatenhaus am Rheinpark,<br />

Rheinparkweg 1. www.oper.koeln<br />

Sonntag, 4.10.<br />

9.30–13 Uhr: Sonntagsbrunch an<br />

Bord (auch am 18.10.)<br />

Brunchen einmal anders. Genuss und<br />

Entspannung vor der wunderschönen<br />

Kölner Altstadtkulisse auf dem Rhein.<br />

39 E, darin 1 Glas Prosecco sowie<br />

Kaffee/Tee enthalten, Kinder 17 E.<br />

Karten: 20 88-318. KD-Anleger,<br />

Frankenwerft 35. www.kd-event.de<br />

16 Uhr: Romantisches Konzert<br />

Das junge Orkiestra Historyczna aus<br />

Katowice spielt ein romantisches Programm:<br />

Moniuszko, Hiller und Mendelssohn<br />

Bartholdy. Mit Tobias Koch am<br />

Montag, 5.10.<br />

16–19 Uhr: Reparatur-Café<br />

(jeden 1. Montag im Monat)<br />

Hier geht es um Hilfe zur Selbsthilfe –<br />

nachhaltig und gesellig. Reparaturhilfe<br />

kostenlos. Reparatur Café Dellbrück<br />

c/o Bürgertreff 1006, Bergisch Gladbacher<br />

Str. 1006. www.t1p.de/RepCafe<br />

18 Uhr: Vortrag – Wärmespeicher<br />

Prof. Hoffschmidt vom Deutschen<br />

Zentrum für Luft- und Raumfahrt erklärt,<br />

wie bestehende Kraftwerke in<br />

thermi sche Speicher umgewandelt und<br />

damit eine CO 2 -freie Energieversorgung<br />

sichergestellt werden kann.<br />

Infos: 82 75 31 87.<br />

Kostenlos teilnehmen per Link auf<br />

www.koelner-wissenschaftsrunde.de<br />

Dienstag, 6.10.<br />

10 Uhr: Smartphone-Workshop<br />

Unter fachkundiger Leitung können Sie<br />

die vielfältigen Möglichkeiten verschiedener<br />

Apps kennenlernen und ausprobieren.<br />

Anmeldung erforderlich:<br />

42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im Uni-<br />

Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136.<br />

www.koelner-senioren.de<br />

14.30 Uhr: Seniorenkino<br />

(auch am 3.11.)<br />

Ausgewählte Filme in Kooperation mit<br />

dem SeniorenNetzwerk Klettenberg.<br />

6/5 E. Programm und Kartenreservierung:<br />

41 84 88. Weisshaus Kino, Luxemburger<br />

Str. 253. www.weisshaus-kino.de<br />

20.15 Uhr: Zauberei – Die Magier 3.0<br />

Eine Comedy Magic Show zum Träumen<br />

schön. Zum Schaudern bizarr. Zum<br />

Schreien witzig. Ein einmaliger Abend.<br />

Ab 28,60 E. Karten: 258 10 58. Senftöpfchen<br />

Theater, Große Neugasse 2–4.<br />

www.senftoepfchen-theater.de<br />

Mittwoch, 7.10.<br />

11 Uhr: Kleidercafé<br />

(jeden 1. Mittwoch im Monat)<br />

Wer günstige Kleidung und Hausrat<br />

sucht, ist hier genau richtig.<br />

Info: 02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum<br />

Finkenberg, Stresemannstr. 6a.<br />

www.parisozial-koeln.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


<strong>Oktober</strong>/<strong>November</strong> <strong>2020</strong><br />

31<br />

Alle Angaben derzeit ohne Gewähr. Erkundigen Sie sich rechtzeitig. Vorwahl: immer 0221, sofern nicht anders angegeben.<br />

19.20 Uhr: Düxer 1/4 Kunst<br />

Beim Kulturbrückenabend werden Brücken<br />

gespannt zwischen Literatur, Kabarett<br />

und Musik. Eintritt frei,<br />

Spende erbeten. Nur mit Anmeldung:<br />

buergerzentrum-deutz@spezialgast.de.<br />

Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43.<br />

www.buergerzentrum-deutz.de<br />

Donnerstag, 8.10.<br />

19 Uhr: Lesung –<br />

Familie Ganz auf der Flucht<br />

Die angesehene Kölner Familie, Inhaber<br />

der Lengfeld’schen Buchhandlung,<br />

emigrierte ab 1934 auf teils abenteuerliche<br />

Weise. Ihre Fluchtgeschichten und<br />

Auslandserfahrungen hielten sie für<br />

Kinder und Enkel fest. 4,50/2 E.<br />

Anmeldung: 221-2 63 32. NS-Dok/<br />

EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23–25.<br />

www.nsdok.de<br />

18 Uhr: Treff – Wä kütt, dä bliev<br />

(jeden 2. Donnerstag im Monat)<br />

Wer kommt, der bleibt, ist sich das<br />

SeniorenNetzwerk Bayenthal sicher.<br />

Hier können gemeinsame Aktivitäten<br />

und Ausflüge rund um Köln geplant<br />

werden. Info: 80 11 83 47. Bayenthaler<br />

Wirts haus, Goltsteinstr. 83<br />

20 Uhr: Theater –<br />

Das Abschieds dinner<br />

Komödie über drei Freunde. Peter und<br />

Katja wollen Anton loswerden. Doch<br />

noch vor dem Dessert durchschaut<br />

Anton ihren Plan. Ein genialer Schlagabtausch<br />

nimmt seinen Lauf. 16–32 E.<br />

Karten: 258 01 53. Theater am Dom,<br />

Glockengasse 11. www.theateramdom.de<br />

Freitag, 9.10.<br />

15 Uhr: Führung – Godorf<br />

Überraschend, was Sie zwischen Windmühle,<br />

den Rheinauen, der Kirche St.<br />

Katharina und den nur hier erhaltenen<br />

Laubenhäusern entdecken. 10/8 E.<br />

Anmeldung: 92 58 46-14.<br />

www.antonitercitytours.de<br />

19 Uhr: Vortrag –<br />

Baumgiganten in Deutschland<br />

„Waldtraud vom Mühlwald“ heißt der<br />

höchste Baum in Deutschland, er misst<br />

67 Meter. Und es gibt noch andere …<br />

Eintritt frei. Anmeldung: 02203 / 35 76 51<br />

oder info@gut-leidenhausen.de.<br />

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.<br />

www.gut-leidenhausen.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

Samstag, 10.10.<br />

11 Uhr: Kölsch-Tour:<br />

Anekdoten & Anekdötchen<br />

Eine Schifffahrt mit „kölschem Jeföhl“:<br />

An Bord erwarten Sie rheinische Lebens -<br />

art mit Geschichten und Anek doten!<br />

19,50 E/Kinder 10,50 E. Tickets:<br />

28 01. Ab/an Anleger 10 am Konrad-<br />

Adenauer-Ufer. www.koelntourist.net<br />

17 Uhr: Kino – Filmgeschichten<br />

„Die Muschel und der Kleriker“ von<br />

1928 brachten der Regisseurin Germaine<br />

Dulac den ehrenvollen Titel der ersten<br />

feministischen Filmemacherin. 6,50 E/<br />

5,50 E. Anmeldung erwünscht: info@<br />

filmforumnrw.de. www.filmforumnrw.de<br />

Sonntag, 11.10.<br />

13/16 Uhr: Führung –<br />

Köln, ein Frühlingsmärchen<br />

Auf dem Theater-Spaziergang durch Köln<br />

trägt Gerd Buurmann Texte von Heinrich<br />

Heine vor. 20 E. Anmeldung: 0160 /<br />

98 52 09 57. www.tapferimnirgendwo.com<br />

15 Uhr: Führung – Finkens Garten<br />

Erleben Sie den farbenfrohen Herbst mit<br />

allen Sinnen. Eintritt frei, gerne Spende.<br />

Info: 285 73 64. Finkens Garten, Friedrich-<br />

Ebert-Str. 49. www.finkensgarten.org<br />

17 Uhr: Sonntagskonzert –<br />

Suites & Roses<br />

Katharina Deserno spielt zwei der<br />

berühmten Solo-Suiten von J. S. Bach,<br />

umrankt von den „Rosen“, die Violeta<br />

Dinescueigens für die Cellistin komponierte.<br />

Info: 977 57 15. St. Heinrich und<br />

Kunigund, Simon-Meister-Str. 1 (Schillplatz).<br />

www.klangraum-kunigunde.de<br />

Montag, 12.10.<br />

15.15 Uhr: Sturzprophylaxe 60+<br />

(jeden Montag)<br />

Eine Stunde gezielte Bewegung für<br />

einen sicheren Alltag. Info: 204 07 28,<br />

Frau Plate, AWO Köln. Bürgerzentrum<br />

Nippes, Sportraum, Turmstr. 3–5.<br />

www.buergerzentrum-nippes.de<br />

14 Uhr: Unterhaltung im Bürgercafé<br />

(jeden Montag und Mittwoch)<br />

Hier trifft man sich zum Spielen, Erzäh len<br />

oder Filmeanschauen – natürlich mit Ab -<br />

stand. Nur mit Anmeldung: 221-9 64 15.<br />

Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1.<br />

www.buergerzentrum-chorweiler.de<br />

Dienstag, 13.10.<br />

9/10.30 Uhr: Gymnastik<br />

(jeden Dienstag)<br />

Bewegung für alle Körperbereiche, vor<br />

allem für den Rücken. Kommen Sie zur<br />

Probestunde. Info: 50 10 17, Frau Sommer.<br />

Bürgerschaftshaus Bocklemünd/<br />

Mengenich, Görlinger Zentrum 11–15.<br />

www.buergerschaftshausev.de<br />

17.30 Uhr: Umgang mit Abwasser<br />

und Starkregen<br />

Abwasser nachhaltig beseitigen – reicht<br />

das an Gesundheitsvorsorge und Umwelt<br />

schutz in Köln? Experten der Stadtentwässerungsbetriebe<br />

Köln stellen sich<br />

Fragen und Diskussion. Eintritt frei. Anmeldung:<br />

221-2 38 28. Stadtbiblio thek,<br />

Josef-Haubrich-Hof 1. www.stbib-koeln.de<br />

19.30 Uhr: Vortrag – Insekten<br />

im Garten<br />

Martin Herbst vom NABU Köln spricht<br />

über „Insekten und mehr. Artenvielfalt<br />

im eigenen Garten“. Eintritt frei. Anmeldung:<br />

77 85 100. Zoogastronomie, Alter<br />

Stamm heimer Weg, gegenüber dem Eingang<br />

zur Flora. www.koelnerzoo.de<br />

Mittwoch, 14.10.<br />

14.30 Uhr: Seniorentreff im Kino<br />

(auch am 11.11.)<br />

Neue Filme in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken.<br />

5 E. Programm und<br />

Kartenreservierung: 31 31 10. Odeon<br />

Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de<br />

16.10 Uhr: Zumba Gold<br />

(jeden Mittwoch)<br />

Fitness, ohne zu übertreiben! Mit viel<br />

Spaß tanzen Sie auf lateinamerikanische<br />

Rhythmen. Gedächtnis- und Koordi -<br />

na tions übung nebenbei. 28 E/Monat.<br />

Info: 21 61 61. Tanzschule Breuer,<br />

Mauritius steinweg 90–92.<br />

www.tanzbreuer.de<br />

Donnerstag, 15.10.<br />

10/16 Uhr: HofAtelier – Töpfern<br />

(jeden Mittwoch und Donnerstag)<br />

Schalen, Vasen oder Skulpturen aus Ton<br />

gestalten. Geringer Kostenbeitrag. Mittwochs<br />

mit Vorkenntnissen. Anmeldung:<br />

987 60 20. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer<br />

Str. 58. www.buergerhauskalk.de<br />

www.koelnerleben.koeln


32 Termine<br />

14 Uhr: Boule-Gruppe<br />

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald trifft sich<br />

dienstags, donnerstags und sonntags zum<br />

Spiel. Teilnahme kostenlos. Info: 60 42 15.<br />

Am Waldbad, Peter-Baum-Weg 20<br />

Freitag, 16.10.<br />

10 Uhr: Talk am Rhein<br />

(jeden 3. Freitag im Monat)<br />

Statt Frühstück bietet das SeniorenNetzwerk<br />

Mülheim derzeit Vorträge. Nur mit<br />

Anmeldung: 64 05-405, Frau Yazic.<br />

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1<br />

20.30 Uhr: Musikkabarett –<br />

Dagmar Schönleber<br />

Schönleber verbindet kluges Kabarett<br />

mit frecher Albernheit und Punkrock mit<br />

Poesie. 23,10 E. Karten: 888 77 222.<br />

Comedia Theater, Vondelstr. 4–8.<br />

www.comedia-koeln.de<br />

Samstag, 17.10.<br />

11–19 Uhr: Kölner Bücherfest<br />

Zahlreiche Buchhandlungen und Verlage<br />

aus Köln zeigen spannende Ausschnitte<br />

aus ihren Sortimenten und Programmen.<br />

Mit Rahmenprogramm. Eintritt frei.<br />

Kunsträume der Michael Horbach<br />

Stiftung, Wormser Str. 23<br />

Mehr Termine<br />

finden Sie auf:<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

15 Uhr: Führung – Forstbotani scher<br />

Garten (jeden 3. Samstag, 15 Uhr,<br />

und jeden 1. Mittwoch, 14.30 Uhr)<br />

Für die ausführliche Erkundung trifft<br />

man sich am Unterstellpilz im Zentrum<br />

des Parks. Eintritt frei. Info: 35 43 25.<br />

Forstbotanischer Garten, Schillingsrotter<br />

Straße 100. www.stadt-koeln.de<br />

Sonntag, 18.10.<br />

11–17 Uhr: Trödelmarkt<br />

(auch am 15.11.)<br />

Der Engelshof ist ein besonders schöner<br />

Ort zum Stöbern. Für das leibliche<br />

Wohl ist gesorgt. Eintritt frei. Info:<br />

02203 / 160 08. Bürgerzentrum<br />

Engels hof, Oberstr. 96.<br />

www.buergerzentrum-engelshof.de<br />

12 Uhr: Führung – Die Stille<br />

ertasten mit dem Wort<br />

Renate Fuhrmann liest auf Melaten<br />

Gedichte bedeutender deutscher Dichterinnen.<br />

15 E. Anmeldung: 24 82 65.<br />

www.frauengeschichtsverein.de<br />

Montag, 19.10.<br />

10.30 Uhr: Nähwerkstatt<br />

(jeden Montag)<br />

In geselliger Runde nähen und schneidern.<br />

Info: 02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum<br />

Finkenberg, Stresemannstr. 6a.<br />

www.parisozial-koeln.de<br />

19 Uhr: Lachyoga<br />

(jeden Montag)<br />

Hier wird herzerfrischend gelacht, denn<br />

Lachen macht glücklich und ist gesund.<br />

Spende erbeten (Raummiete).<br />

Info: 98 86 49 46, Jürgen Knecht.<br />

Severinstorburg, Chlodwigplatz 2.<br />

www.koelner-lachclub.de<br />

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DAMIT SIE AUF<br />

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Regionalverband Köln/<br />

Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen<br />

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www.johanniter.de/koeln<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Service 33<br />

Dienstag, 20.10.<br />

14 Uhr: Veedels-Töurche durch<br />

Ehrenfeld<br />

Wandern Sie mit durch Ehrenfeld und<br />

entdecken Sie, was aus den ehemaligen<br />

Industriestandorten geworden ist.<br />

Etwa 8 km, eventuell Schlusseinkehr.<br />

Anmeldung: 62 70 76, Herr Heidan.<br />

www.koelner-eifelverein.de<br />

17 Uhr: Ohne Moos nichts los<br />

(jeden 3. Dienstag im Monat)<br />

Die Initiative ist eine Anlaufstelle für<br />

ältere Menschen, die Arbeit suchen.<br />

Hier gibt es Austausch, Beratung und<br />

Unterstützung. Eintritt frei. Info: 0152 /<br />

27 28 26 81. Bürgerhaus Stollwerck,<br />

Dreikönigenstr. 23.<br />

www.buergerhausstollwerck.de<br />

19 Uhr: Klaaf em Mediapark<br />

Anlässlich seines 90. Geburtstages blickt<br />

Hermann Hertling mit seinen Lieblingsverzällchern<br />

auf neun Jahrzehnte kölscher<br />

Mundartliteratur und -musik zurück. 10 E.<br />

Info: 88 89 52 02. SK Stiftung Kultur, Im<br />

Mediapark 7. www.koelsch-akademie.de<br />

Mittwoch, 21.10.<br />

12 Uhr: Sprechtreff – Deutsch üben<br />

(jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat)<br />

Für Senioren mit Migrationsgeschichte, die<br />

ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen.<br />

Kostenfrei. Info: 02203 / 20 15 54.<br />

SeniorenNetz werk Eil, Begegnungszentrum<br />

Porz der Synagogen-Gemeinde,<br />

Theodor-Heuss-Str. 43–45<br />

18 Uhr: Ein Leben lang in Deutz<br />

Um trotz gesundheitlichen Einschränkungen<br />

oder steigendem Alter in Deutz leben<br />

zu können, wird eine Wohnwerk statt<br />

entwickelt. Eintritt frei. Anmeldung: 221-<br />

9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr.<br />

41/43. www.buergerzentrum-deutz.de<br />

20 Uhr: Konzert – Elvis<br />

(auch am 22., 23. und 24.10.)<br />

Sein Blick, seine Stimme, sein legendärer<br />

Hüftschwung – aber Sie erleben Oliver<br />

Steinhoff. Seine Stimme klingt so täuschend<br />

echt, seine Show ist so mitreißend<br />

… Elvis lebt! 28/25 E. Karten:<br />

17 09 82 60. Urania Theater, Platen -<br />

str. 32. www.uraniatheater.de<br />

Donnerstag, 22.10.<br />

10 Uhr: Seniorenwanderung<br />

(jeden 4. Donnerstag im Monat)<br />

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald lädt<br />

zum Wandern ein! Tagestouren in Eifel,<br />

Ahrtal, Sieben ge birge. 5–10 E für<br />

Anfahrt. Anmeldung: 16 84 80 33<br />

19 Uhr: Filmgeschichten – Cléo<br />

Cléo, jung, schön und eine beliebte Sängerin,<br />

droht eine schwerwiegende ärztliche<br />

Diagnose. Genervt von ihrem<br />

Leben im goldenen Käfig flieht sie auf<br />

die Straßen von Paris und lässt sich treiben.<br />

Frankreich/Italien 1962. 6,50/5,50 E.<br />

Anmeldung: info@filmforumnrw.de.<br />

www.filmforumnrw.de<br />

Freitag, 23.10.<br />

19 Uhr: Escht Kabarett in Nippes<br />

Escht Kabarett, das ist inte gra tives, absurdes<br />

Kabarett mit drei ver schiedenen<br />

Künstlern. 10 E. Karten: 97 65 87-0.<br />

Bürger zentrum Nippes, Altenberger<br />

Hof, Mauenheimer Str. 92.<br />

www.eschtkabarett.de<br />

Advertorial<br />

Bauen im besten Alter<br />

Den Traum vom eigenen Haus verwirklichen.<br />

Wenn die Kinder eigene Wege gehen und die letzten<br />

Berufsjahre gezählt sind, möchten sich viele Menschen<br />

den Traum vom individuell auf die neue Lebenssituation<br />

zugeschnittenen Eigenheim erfüllen. Bauen im<br />

Alter ist im Trend, fast ein Viertel aller Fertighaus-Bauherren<br />

ist über 50 Jahre alt.<br />

Gerade für die Generation 50plus ist ein Fertighaus<br />

der bequemste und zuverlässigste Weg in die eigenen<br />

vier Wände. Denn wer ein Fertighaus baut, kann<br />

ohne viele Eigenleistungen ein individuell gestaltetes<br />

und nachhaltig gebautes Eigenheim beziehen. Möglich<br />

macht das ein umfassender Service, den die Fertigbauunternehmen<br />

ihren Bauherren anbieten. Ein<br />

fester Ansprechpartner übernimmt die gesamte Ko -<br />

ordination und begleitet das Projekt von der individuellen<br />

Planung und Ausstattung des Hauses über die<br />

Produktion im Werk und den Aufbau auf dem Baugrundstück<br />

bis hin zur Wartung des Hauses oder zu<br />

späteren Umbauten.<br />

Wer sich selbst von den Vorteilen und positiven<br />

Eigenschaften moderner Holz-Fertighäuser über zeu -<br />

gen möchte, für den lohnt sich ein Besuch in der Fertig -<br />

hausWelt Köln. Bauinteressierte können hier rund<br />

20 verschiedene Musterhäuser der führenden Fertigbauunternehmen<br />

besichtigen und sich ausgiebig über<br />

die moderne und nachhaltige Holzfertigbauweise und<br />

attraktive Fördermöglichkeiten informieren.<br />

Info: Mi–So, 11–18 Uhr, FertighausWelt Köln, Europaallee<br />

45, 50226 Frechen, Tel. 02234 / 990 61 00<br />

www.fertighauswelt.de<br />

Foto: BDF / FischerHaus<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


34 Termine<br />

20 Uhr: Theater – Transit<br />

(auch am 25.10., 19 Uhr)<br />

Wer auf der Flucht ist, ist in der Fremde,<br />

in der Unsicherheit, im Dazwischen. Nach<br />

Anna Seghers’ Roman, den die jüdische<br />

Autorin Anfang der 40er Jahre schrieb.<br />

18/13 E. Karten: 31 80 56. Theater der<br />

Keller in der TanzFaktur, Siegburger<br />

Str. 233. www.theater-der-keller.de<br />

Samstag, 24.10.<br />

9.15 Uhr: Wanderung –<br />

Rhein-Erft-Kreis<br />

Zum höchsten Punkt des Kreises geht es<br />

durch den Königsdorfer Wald und über<br />

die Glessener Höhe. 13 km, Fahrtkosten,<br />

Endeinkehr. Anmeldung: 02234 / 632 20.<br />

www.wanderverein-koeln.de<br />

20 Uhr: Orgelkonzert<br />

Alessandro Bianchi spielt italienische<br />

und französische Komponisten des<br />

19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eintritt<br />

frei. Nur mit Anmeldung: 160 660.<br />

St. Andreas, Komödienstr. 8.<br />

www.kirchenmusik-koeln.de<br />

Sonntag, 25.10.<br />

13 Uhr: Heidewitzka Hafentour<br />

Auf der etwa dreistündigen „Bildungsreise“<br />

zu Kölns Häfen ist auch Musik an<br />

Bord: „de 3 Söck live met d’r Quetsch“.<br />

33 E. Tickets: 21 16 00. Anleger 13 am<br />

Konrad-Adenauer-Ufer, unterhalb der<br />

Bastei. www.koelntourist.net<br />

15 Uhr: Führung – Art Déco<br />

(Ausstellung bis 10.1.2021)<br />

Über 100 Druckgrafiken nehmen Sie mit<br />

auf eine Reise in das glanzvolle Paris vor<br />

100 Jahren. 5/2 E.<br />

Käthe Kollwitz Museum,<br />

Neumarkt 18–24, www.kollwitz.de<br />

Montag, 26.10.<br />

19.30 Uhr: Revue – Heute Abend:<br />

Lola Blau (auch am 10., 15., 20.,<br />

22.10. und 3.11.)<br />

Musikalische Revue von Georg Kreisler:<br />

Eine junge Sängerin in den Wartesälen<br />

des Lebens. 38,50/19,25 E. Karten:<br />

221-2 84 00. Oper Köln, Rheinparkweg 1.<br />

www.oper.koeln<br />

Hören Sie doch mal in<br />

unseren Podcast rein:<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

Dienstag, 27.10.<br />

10 Uhr: Rummikub – Offener Treff<br />

Spielen Sie im Kreise Gleichgesinnter<br />

Rummikub. Teilnahme kostenfrei. Anmeldung:<br />

22 19 14 59. Bürgerzentrum<br />

Deutz, Tempelstraße 41–43.<br />

www.buergerzentrum-deutz.de<br />

18 Uhr: Freizeit-Tandems<br />

(auch am 24.11.)<br />

Der Stammtisch bietet eine unkomplizier<br />

te Möglichkeit, neue Leute kennenzu<br />

lernen und Begleitung für jede Art<br />

Freizeitgestaltung zu finden. Info: 01573 /<br />

313 50 61. inSide Café, Am Rinken -<br />

pfuhl 46. www.freizeit-tandems.de<br />

Mittwoch, 28.10.<br />

16.30 Uhr: Führung – Kölner<br />

Künstlerinnen (auch am 1.11.)<br />

Blicken Sie auf die weiblich-rheinische<br />

Kunst vom Ende des 20. Jahrhunderts.<br />

Teilnahme kostenlos. Anmeldung:<br />

257 43-24. Museumsfreunde Köln.<br />

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz.<br />

www.kunstfreunde.koeln<br />

19.30 Uhr: Lesung – Sabine Bode<br />

Die Schrecken des Krieges zeigen bis<br />

heute in vielen Familien über Generationen<br />

Spuren. Bode liest aus ihrem<br />

Buch „Kriegsenkel – Die Erben der vergessenen<br />

Generation“ und stellt ihre<br />

Thesen vor und zur Diskussion. 10 E.<br />

Karten: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth,<br />

Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach.<br />

www.puetz-roth.de<br />

20 Uhr: Konzert – Quadro Nuevo<br />

Das Instrumental-Ensemble spielt Tango,<br />

Balkan-Swing, mediterrane Leichtigkeit,<br />

waghalsige Improvisationen, orientalische<br />

Grooves. 32,30 E plus VVK. Karten:<br />

28 01. KulturKircheKöln, Siebach -<br />

str. 85. www.kulturkirche-koeln.de<br />

Donnerstag, 29.10.<br />

11 Uhr: Demenz – was nun?<br />

Das SeniorenNetzwerk Klettenberg informiert<br />

über Unterstützungs- und Entlastungsangebote<br />

für Menschen mit Demenz<br />

und ihre Angehörigen. Eintritt frei.<br />

Anmeldung: 94 40 13 88.<br />

Café Lamerdin, Wittekindstr. 20<br />

11 Uhr: Café Impuls<br />

Heute stellt der Museumsdienst seine Arbeit<br />

vor. Eintritt frei. Anmeldung: 99 11<br />

08-14. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr.<br />

23. www.buergerhausstollwerck.de<br />

3.–15.11., 19.30 Uhr:<br />

Musical – Rocky<br />

Horror Show<br />

Es ist wieder Zeit für die größte<br />

Party und den unartig sten<br />

Spaß der Musical-Geschichte.<br />

Ab 39,90 E. Karten: 28 01.<br />

Musical Dome, Goldgasse 1.<br />

www.musicaldome.de<br />

Freitag, 30.10.<br />

19 Uhr: Vernissage – ErSchöpfungsgeschichte<br />

(bis 21.11.)<br />

Die Eröffnung der Gruppenausstellung<br />

wird von Musik begleitet. Eintritt frei.<br />

Info: 20 11-373. Kulturkirche Ost,<br />

Kopernikusstr. 32/34.<br />

www.kulturkirche-ost.de<br />

20 Uhr: Köln Comedy Festival –<br />

El Mago Masin<br />

Eine funkelnde Hommage an den Liegestuhl.<br />

Denn im Liegestuhl sind wir alle<br />

gleich – gleich glücklich. 27 E. Karten:<br />

28 01. Atelier Theater, Roonstr. 78.<br />

www.koelncomedy.de<br />

Samstag, 31.10.<br />

9–14 Uhr: Helfertag im Wildpark<br />

Packen Sie mit an: Bänke reparieren,<br />

Schutzhütten streichen, Futterschachteln<br />

befüllen, Sturmschäden beseitigen. Info:<br />

60 13 07. Anmeldung: info@wildparkduennwald.de.<br />

Wildpark Dünnwald,<br />

Dünnwalder Mauspfad 230.<br />

www.wildpark-duennwald.de<br />

<strong>November</strong><br />

Foto: Jens Hauer<br />

Sonntag, 1.11. (Allerheiligen)<br />

8.30 Uhr: Bergbauwanderweg<br />

Muttental<br />

An der Ruhr bei Witten geht es zu Sehenswürdigkeiten<br />

des frühen Berg baus.<br />

Zum Abschluss kann die Zeche Nachtigall<br />

besucht und eingekehrt wer den. Fahrtkosten.<br />

Anmeldung: 0170 / 280 45 90,<br />

Herr Riegel. www.eifelverein-koeln.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Service 35<br />

11 Uhr: Nachbarschaftsund<br />

Repair-Café<br />

Repariert werden kann noch alles Mögliche!<br />

Zum Beispiel: Kleidung, Möbel,<br />

elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug,<br />

… Info: 64 05-405, Frau Yazici.<br />

SeniorenNetzwerk Mülheim, August-<br />

Bebel-Haus, Krahnenstr. 1<br />

Montag, 2.11.<br />

16.30 Uhr: Marcumar-<br />

Selbsthilfegruppe<br />

Heute: Plötzliche OP und ausge liefert?<br />

Eintritt frei. Nur mit Anmeldung:<br />

379 08 16. Info: info@marcumarselbsthilfe-koeln.de.<br />

St. Franziskus<br />

Hospital, Schönsteinstr. 63.<br />

www.marcumar-selbsthilfe-koeln.de<br />

17 Uhr: Die Briefe von Ernst Barlach<br />

Die Briefe des bedeutenden Bildhauers,<br />

Zeichners und Schriftstellers sind fast ein<br />

Roman seines Lebens, angefüllt mit Sinnsuche,<br />

Verzweiflung, Meisterschaft, Streit<br />

und gelehrter Reflexion. Mit Charly<br />

Hübner und Ingo Schulze. 12/10 E.<br />

Karten: 28 01. Antoniterkirche, Schilder -<br />

gasse 57. www.literaturhaus-koeln.de<br />

18 Uhr: Vortrag – Insekten als<br />

Leckerbissen<br />

Wie kann man die Wahrnehmung von<br />

Insekten als alternatives Lebensmittel<br />

positiv beeinflussen? Eintritt frei. Infos:<br />

82 75 31 87. Rathaus Spanischer Bau,<br />

Ratssaal, Rathausplatz.<br />

www.koelner-wissenschaftsrunde.de<br />

Dienstag, 3.11.<br />

11.30 Uhr: Kreativer Tanz<br />

(jeden Dienstag)<br />

Bewegen Sie sich kreativ zu Musik und<br />

probieren Sie individuelle Tanzformen<br />

aus. 5 E. Info: 0157 / 30 96 12 20.<br />

Quäker Nachbarschaftsheim,<br />

Kreutzer str. 5–9.<br />

www.quaeker-nbh.de<br />

19.30 Uhr: Lesung – Ingo Schulze<br />

„Die rechtschaffenen Mörder“ ist ein<br />

Bildungsroman, der in der DDR vor und<br />

nach der Wende spielt. Das Leben eines<br />

Antiquars gerät zunehmend aus den<br />

Fugen. 11/9 E. Karten: 99 55 58-0.<br />

Forum VHS im Rautenstrauch-<br />

Joest-Museum, Cäcilienstr. 29–33.<br />

www.literaturhaus-koeln.de<br />

Mittwoch, 4.11.<br />

Mi., 4. <strong>November</strong><br />

von 16:30 bis 18 Uhr<br />

Patientenforum<br />

„Folge- u. Wechseleingriffe<br />

von Endoprothesen“<br />

Mehr unter<br />

www.eduardus.de<br />

19 Uhr: Vortrag – Lebenslanges<br />

Wohnen im Veedel<br />

In vielen Stadtteilen ist lebenslanges<br />

Wohnen eine große Herausforderung.<br />

Mit Referentin Anne Dellgrün soll ein<br />

erstes Konzept zur Versorgungssicherheit<br />

entwickelt werden. 15 E.<br />

Anmel dung: 93 18 03-0. Melanchthon-<br />

Aka demie, Kartäuserwall 24b.<br />

www.melanchthon-akademie.de<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


3836 Kalender Termine<br />

Donnerstag, 5.11. (KölnTag)<br />

11 Uhr: Vortrag –<br />

Das Vorsorge-Gespräch<br />

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung,<br />

Vorsorgevollmacht und<br />

der Bedeutung einer Notfallmappe.<br />

Kostenfrei. Anmeldung: 56 79 75 43.<br />

Privatbüro Plus GmbH, im afp24-<br />

Bürocenter Porz, Dülkenstr. 9.<br />

www.privatbuero-plus.de<br />

19 Uhr: Das Philosophische Café<br />

Verschwendung und Zerstörung – trägt<br />

der Mensch Verantwortung für die Erde?<br />

Ist der Mensch moralisch verpflichtet, für<br />

den Erhalt der eigenen Gattung und aller<br />

anderen Arten zu sorgen? 5 E. Kulturkirche<br />

Ost, Kopernikusstr. 32/34.<br />

www.kulturkirche-ost.de<br />

Freitag, 6.11.<br />

11 Uhr: Klaviermatinee mit<br />

Yoshiko Furukawa<br />

Die Japanerin Yoshiko Furukawa bringt<br />

ein Programm mit, das viele Facetten<br />

des musikhistorisch bedeutsamen wie<br />

auch charismatischen Komponisten<br />

Beethoven beleuchten wird. Eintritt<br />

frei. Info: 02203 / 35 76 51. Haus des<br />

Waldes, Gut Leidenhausen, Porz.<br />

www.gut-leidenhausen.de<br />

20 Uhr: Boulevard – Teitänic<br />

(immer Do–So im <strong>November</strong>)<br />

Eine zwerchfellerschütternde Kreuzfahrt<br />

mit Traumschiffromantik und Katastrophen<br />

film-Flair – unglaubwürdig, unlogisch,<br />

aber herzerfrischend. Ab 23 E.<br />

Bordkarten: 923 16 54. Theater in der<br />

Filmdose, Zülpicher Str. 39.<br />

www.filmdose-koeln.de<br />

Samstag, 7.11.<br />

15 Uhr: Vortrag – Vorsorge<br />

Rechtsanwalt Joseph Schnitzler und<br />

Diplom-Theologe Oliver Wirthmann<br />

erklären Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht,<br />

Testament sowie alles zur<br />

Bestattung. Anmeldung: 95 84 59 88.<br />

Ahlbach-Forum, Venloer Str. 685.<br />

www.ahlbach-forum.de<br />

11 Uhr: Workshop –<br />

Die Kunst des Bücherfaltens<br />

Lernen Sie die Grundlagen des Upcyclings<br />

gebrauchter Bücher. Falten Sie ein<br />

Kunstwerk. Eintritt frei. Anmeldung<br />

erforderlich: 221-9 56 00. Stadtteilbibliothek<br />

Nippes, Neusser Str. 450.<br />

www.stbib-koeln.de<br />

Sonntag, 8.11.<br />

11 Uhr: Vortrag –<br />

Speisepilze züchten<br />

Erfahren Sie, wie Sie Pilze in Haus und<br />

Garten selbst ziehen können. Teilnahme<br />

kostenlos. Anmeldung: 02203 / 35 76 51.<br />

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.<br />

www.gut-leidenhausen.de<br />

15 Uhr: Führung – Photografie<br />

Lassen Sie sich den Blick öffnen in den<br />

beiden derzeitigen Ausstellungen „Analogien<br />

– Industrielandschaften, Architekturen<br />

und Porträts“ und „Martin Rosswog:<br />

In Portugal 2009–2011“. 7,50/5 E,<br />

online auf ssw.sk-kultur.de. Die Photographische<br />

Sammlung/SK Stiftung Kultur,<br />

Im Mediapark 7 (1. OG).<br />

www.photographie-sk-kultur.de<br />

Montag, 9.11.<br />

14 Uhr: Folklore- und Kreistänze<br />

(jeden Montag)<br />

Kreis- und Blocktänze tanzt man allein<br />

und doch gemeinsam. Sie sind auf die<br />

Bewegungsmöglichkeiten älterer Menschen<br />

abgestimmt. Teilnahme kostenlos.<br />

Info: 97 65 87 43, Brigitte Theis.<br />

Bürgerzentrum Nippes, Altenberger<br />

Hof, Mauenheimer Str. 92.<br />

www.buergerzentrum-nippes.de<br />

Dienstag, 10.11.<br />

11 Uhr: Yoga für Senioren<br />

(jeden Dienstag)<br />

Yoga hilft, auch im Alter mobil und fit<br />

zu bleiben. 50 E / 5 Wochen.<br />

Senioren Netz werk Bayenthal.<br />

Anmeldung: 562 68 86, Frau Gräven.<br />

Tajet Garden, Alteburger Str. 250<br />

Mehr Termine<br />

finden Sie auf:<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

18 Uhr: Vortrag –<br />

Ov krüzz oder quer<br />

Über die Wiedergeburt des Kölner<br />

Karnevals nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

spricht Brauchtumsforscher Dr. Philipp<br />

Hoffmann. Anmeldung erforderlich:<br />

221-2 44 55. Historisches Archiv, Brabanter<br />

Str. 2–4. www.stadt-koeln.de<br />

20 Uhr: Livemusik – Bluesanovas<br />

Die Blues ’n’ Boogie-Band hat sich in<br />

den letzten Jahren als absoluter Ge heimtipp<br />

in Sachen Live-Musik erwiesen.<br />

18 E. Karten: 17 09 82 60.<br />

Urania Thea ter, Platenstr. 32.<br />

www.uraniatheater.de<br />

Mittwoch, 11.11.<br />

14 Uhr: Seniorentanz<br />

Allein oder gemeinsam … ein beschwing -<br />

ter Nachmittag. Teilnahme kostenlos.<br />

Bürgerschaftshaus Bockle münd/Mengenich,<br />

Görlinger Zentrum 11–15.<br />

www.buergerschaftshausev.de<br />

9.30 Uhr: Erste Schritte am PC 60+<br />

(Kurs 6 x mittwochs à 3 Stunden)<br />

Erwerben Sie hier Grundkenntnisse für<br />

den stressfreien Umgang mit dem PC.<br />

130 E mit Schulungsunterlagen.<br />

Info: 221-2 36 93. VHS im Komed,<br />

Im Mediapark 7. www.vhs-koeln.de<br />

Donnerstag, 12.11.<br />

10.30 Uhr: Yoga auf dem Stuhl<br />

(jeden Donnerstag)<br />

Beim SeniorenNetzwerk Bayenthal wird<br />

mit Körper-, Atem- und Entspannungsübungen<br />

für Beweglichkeit und Vitalität<br />

gesorgt. 5 E. Anmeldung: 562 68 86.<br />

AWO-Raum, Bonner Str. 288c<br />

10.30 Uhr: Spazieren – Walken …<br />

... oder gehen. Mit und ohne Stöcke,<br />

mal flott, mal gemütlich – einfach beim<br />

SeniorenNetzwerk Höhenberg mitmachen.<br />

Info: 87 21 10. Treffpunkt:<br />

Haltestelle Frankfurter Straße<br />

Freitag, 13.11.<br />

15.30 Uhr: Fotogruppe – Unser<br />

Blick (jeden 2. Freitag im Monat)<br />

Mit kleinen Fotoaufgaben wird der<br />

Blick geschärft und die Kamera besser<br />

ken nen gelernt. Nur mit Anmeldung:<br />

64 05-405, Frau Yazici.<br />

SeniorenNetzwerk Mülheim,<br />

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1.<br />

20 Uhr: Comedy – Herbert Knebel<br />

„Im Liegen geht’s“, behauptet Knebel. Ja,<br />

manchmal muss man erst ein gewisses<br />

Alter erreichen, um zu Reife und Weisheit<br />

zu gelangen. 32,20 E, bestuhlt.<br />

Karten: 28 01. Theater am Tanzbrunnen,<br />

Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


39<br />

Kalender Service 37<br />

Samstag, 14.11.<br />

18 Uhr: Alkoholfreie Cocktails<br />

mixen<br />

Welche Zutaten harmonieren gut miteinander?<br />

Wie kann ich bestimmte<br />

Alkoholsorten ersetzen? Und ist das<br />

überhaupt nötig? 38,50 E. Anmeldung:<br />

20 42 54 67. CocktailContor, Sülzgürtel<br />

76a. www.cocktailcontor.de<br />

20 Uhr: Vorstadtkino<br />

„Denk bloß nicht, ich heule“ erzählt die<br />

Geschichte eines rebellischen Oberschülers<br />

in der DDR, und zwar so authentisch,<br />

dass das Zentralkomitee der<br />

SED ihn 1965 verbot und er erst nach<br />

der Wende uraufgeführt wurde. Ein -<br />

tritt frei. Kulturkirche Ost, Koperni kusstr.<br />

32/34. www.kulturkirche-ost.de<br />

Sonntag, 15.11.<br />

10–14 Uhr: Brunchbuffet (jeden<br />

Samstag, Sonntag und Feiertag)<br />

Mit der Familie von herzhaft bis süß<br />

schlemmen. 15,90 E mit einem Glas<br />

Prosecco, Kinder 1 E pro Lebensjahr.<br />

Reservierung: 22 20 17 96. Famillich,<br />

Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln<br />

17 Uhr: Sülzer Abendmusik<br />

Beim feierlichen Orgelkonzert spielt<br />

Anne Horsch Werke von Bach, Schumann,<br />

Widor und anderen. Eintritt frei.<br />

St. Nikolaus, Berrenrather Str./Nikolausplatz<br />

17. www.kirchenmusik-koeln.de<br />

Montag, 16.11.<br />

14.30 Uhr: Sprechstunde<br />

für Senioren<br />

Heute findet eine Ideen- und Informations<br />

sprechstunde im SeniorenNetzwerk<br />

Neustadt-Süd statt. Anmeldung erforder -<br />

lich: 931 90 32 oder 0151 / 42 26 55 77.<br />

„Venite“ an der Rückseite der Herz-<br />

Jesu-Kirche, Zülpicher Platz<br />

19.30 Uhr: The Rock ’n’ Rollator<br />

Show<br />

Ein musikalischer Abend über die Lust<br />

und die Last des Alters. 24 E.<br />

Karten: 25 17 47. Volksbühne am<br />

Rudolfplatz, Aachener Str. 5.<br />

www.volksbuehne-rudolfplatz.de<br />

Dienstag, 17.11.<br />

15 Uhr: Englisch-Konversationskurs<br />

(jeden Dienstag)<br />

Wer schon etwas Englisch kann und dies<br />

in lockerer Atmosphäre verbessern will,<br />

kommt zum SeniorenNetzwerk Eil.<br />

Anmeldung: 02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum<br />

Porz der Synagogen-<br />

Gemeinde, Theodor-Heuss-Str. 43–45<br />

17 Uhr: Berufsende in Sicht?!<br />

Annäherung an eine neue Lebensphase,<br />

die oft schlechter geplant wird als der<br />

Jahresurlaub. Anmeldung: 94 40 13 88.<br />

SeniorenNetzwerk Klettenberg,<br />

Café Lamerdin, Wittekindstr. 20<br />

Mittwoch, 18.11<br />

19.30 Uhr: „Wenn ich an<br />

Weihnachten denke“<br />

Ein kabarettistisch-romantischer Adventabend<br />

mit Marie-Luise Marjan zum<br />

Schmunzeln und Innehalten. 25 E.<br />

Karten: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth,<br />

Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach.<br />

www.puetz-roth.de<br />

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Ihr Spezialist für einen<br />

altersgerechten Umzug<br />

Wir kümmern uns um die komplette Auflösung von Häusern,<br />

Wohnungen und Firmen. Dabei haben wir besonders<br />

die Bedürfnisse von Senioren, Pflegebedürftigen und gehandikapten<br />

Menschen im Blick.<br />

Ziehen Sie mit unserer Unter stützung in eine barrierefreie<br />

oder alters- bzw. pflegegerechte Wohnung. Die Voraussetzung<br />

hierfür ist ein Pflege grad. Pflegekassen übernehmen<br />

bis zu 4.000 Euro der Umzugskosten. Wir kommen<br />

vorbei, beraten Sie bei der Antragstellung und erstellen<br />

ein kostenloses Angebot.<br />

Telefon: 0221 / 168 53 54 8<br />

www.objektplan24.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Foto: Christmas Garden – Michael Clemens<br />

Bis 10.1.21: Christmas Garden<br />

(ab 19.11., nicht am 23., 24., 30.11. und 24., 31.12.)<br />

Tauchen Sie in das endlose Lichtermeer im Kölner Zoo. Überall<br />

glitzert und leuchtet es, mal farbenfroh, mal magisch. Täglich 17.30–<br />

22 Uhr. Ab 16,50 E. Seniorenpreise! Karten: 01806 / 777 111<br />

und www.myticket.de. Kölner Zoo, Riehler Str. 173.<br />

www.christmas-garden.de<br />

Montag, 23.11.<br />

17.15 Uhr: Kurs – Stimme und<br />

Atem (4 x montags bis 14.12.)<br />

Um ausdrucksstark vorzulesen oder<br />

zu erzählen, werden hier Atem und<br />

Stim me entdeckt und geschult. 55 E.<br />

Info: 221-9 35 79. VHS im Bezirksrathaus<br />

Lindenthal, Eingang Oskar-Jäger-<br />

Straße. www.vhs-koeln.de<br />

20 Uhr: Vortrag –<br />

Gutes Hören hält gesund<br />

Mit der Tomatis-Methode die Funktionen<br />

des Ohres verbessern und viele Hörprobleme<br />

beheben. 5 E. Anmeldung:<br />

221-2 59 90. VHS-Studienhaus am Neumarkt,<br />

Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de<br />

Dienstag, 24.11.<br />

Donnerstag, 19.11.<br />

11 Uhr: Zeit für uns<br />

(jeden 3. Donnerstag im Monat)<br />

Das SeniorenNetzwerk Chorweiler<br />

lädt zu gemeinsamen Gesprächen über<br />

ein vorher vereinbartes Thema.<br />

Info: 0173 / 614 48 42.<br />

Treffpunkt: Haupteingang des<br />

Marie-Juchacz-Zentrums, Rhonestr. 5<br />

20 Uhr: Musikperformance –<br />

„Twins – Ich & Ich“ (bis 21.11.)<br />

Das Stück über und mit Zwillingen ist<br />

ein auf dem gemeinsamen biografischen<br />

Hintergrund aufgebautes Entdeck- und<br />

Verdeckspiel mit dem eigenen Spiegelbild.<br />

19/12 E. Karten: 952 27 08.<br />

Orangerie Theater, Volksgartenstr. 25.<br />

www.orangerie-theater.de<br />

20 Uhr: Kabarett – Simone Solga<br />

Das Programm „Ihr mich auch“ ist eine<br />

Unabhängigkeitserklärung vom Land der<br />

Besserwisser, Untergangsprediger und<br />

Meisterheuchler. Karten: 28 01.<br />

Bürgerzentrum Nippes, Altenberger<br />

Hof, Mauenheimer Str. 92.<br />

www.buergerzentrum-nippes.de<br />

Freitag, 20.11.<br />

15 Uhr: Quasselrunde<br />

(freitags in ungeraden Wochen)<br />

Das SeniorenNetzwerk Longerich<br />

trifft sich zum Reden, Schnackeln,<br />

Plaudern … Teilnahme kostenlos,<br />

Getränkeverzehr.<br />

Info: 01575 / 29 66 307, Herr Jahn.<br />

„Chinesische Mauer“, Altonaer Str. 9<br />

15 Uhr: Singefest<br />

Singen Sie unter musikalischer Anleitung<br />

von Bernhard Kohnen am E-Piano<br />

ein bunt gemischtes Potpourri aus<br />

Schlagern, Volksliedern und natürlich<br />

kölschen Liedern! SeniorenNetzwerk<br />

Ostheim. Begegnungsstätte Ostheim,<br />

Buchheimer Weg 5<br />

Samstag, 21.11.<br />

13 Uhr: Kerzenbasteln<br />

(auch am 22.11.)<br />

Drehen von Bienenwachskerzen und<br />

Gestalten von Adventsgestecken. Präsen<br />

tation von Imkereiprodukten. Teilnahme<br />

kostenlos. Info: 02203 / 35 76 51.<br />

Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1.<br />

www.gut-leidenhausen.de<br />

11–16 Uhr: RepairCafé<br />

(jeden 3. Samstag im Monat)<br />

Der Küchenmixer streikt? Der Reißverschluss<br />

an der Jacke schließt nicht mehr?<br />

Oder Sie sind handwerklich begabt und<br />

tüfteln gerne? Bei Kaffee und Kuchen<br />

treffen sich alle zum Reparieren. Eintritt<br />

frei. Info: 579 60 76. Bürgerzentrum Ehrenfeld,<br />

Venloer Str. 429. www.bueze.de<br />

Sonntag, 22.11.<br />

10 Uhr: Fotoausstellung –<br />

Sisi privat (bis 24.1.21)<br />

Kaiserin Elisabeth hielt ihre Alben mit<br />

gut 2.000 Fotografien zeitlebens privat.<br />

Sie zeigen ihre Familie, Adelige, Berühmt<br />

heiten und Kunstwerke. 11/7,50 E.<br />

Info: 221-2 61 65.<br />

Museum Ludwig, Hein rich-Böll-Platz.<br />

www.museum-ludwig.de<br />

13.30 Uhr: Mittagskonzert<br />

(an jedem letzten Dienstag<br />

im Monat)<br />

Sechs Vokalsolisten verbreiten für eine<br />

halbe Stunde romantische Stimmung.<br />

Eintritt frei. Nur mit Anmeldung:<br />

160 660. St. Andreas, Komödienstr. 8.<br />

www.kirchenmusik-koeln.de<br />

18 Uhr: HofAtelier –<br />

Nähwerkstatt (jeden Dienstag)<br />

Mit netten Leuten gemeinsam nähen,<br />

reparieren, ändern oder upcyceln. Info:<br />

987 60 20. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer<br />

Str. 58. www.buergerhauskalk.de<br />

Mittwoch, 25.11.<br />

20 Uhr: Comedy – Ilka Bessin<br />

Die einstige „Cindy aus Marzahn“ startet<br />

als ganz sie selbst mit ihrem neuen Programm<br />

„Blöde Fragen, blöde Antwor ten!“.<br />

Ab 33,90 E. Karten: 28 01. Theater im<br />

Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1.<br />

www.ilkabessin.de<br />

Donnerstag, 26.11.<br />

20 Uhr: Orgelkonzert –<br />

Tod und Leben<br />

Thierry Mechler, Organist der Kölner<br />

Phil harmonie, spielt die Orgelsinfonie<br />

Nr. 5 a-Moll von Louis Vierne und eige ne<br />

Improvisationen. Eintritt frei. Info: 0152 /<br />

56 82 36 60. Trinitatiskirche, Filzengraben<br />

4. www.trinitatiskirche-koeln.de<br />

20.30 Uhr: Kölsch im Radio<br />

Über Radio Köln auf UKW 107.1 meldet<br />

sich Katharina Petzoldt mit Klaaf un<br />

Tratsch op kölsche Aat.<br />

www.koelsch-akademie.de<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Service 39 Service 39<br />

Freitag, 27.11.<br />

10 Uhr: Ausstellung – Alltag in<br />

Trümmern (bis 14.2.21)<br />

Wie lebte man in der Trümmerlandschaft<br />

Kölns und meisterte die alltäglichen Herausforderungen<br />

während des NS-Regimes<br />

und nach der Befreiung durch die<br />

Alliierten? 5/3 E. Info: 221-2 23 98. Kölnisches<br />

Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3.<br />

www.koelnisches-stadtmuseum.de<br />

12 Uhr: Tanzen im Sitzen<br />

(jeden Freitag)<br />

Beim Seniorentreff Riehl können alle<br />

ganz bequem tanzen. 6 x/15 E. Anmeldung<br />

erwünscht: 77 75 53 72. Seniorenzentrum<br />

Riehl, Boltensternstr. 16.<br />

www.sbk-koeln.de<br />

15/17.30 Uhr: Führung –<br />

Adventszick en Kölle<br />

Klangvoll un op Kölsch durch die vorweih<br />

n achtliche Altstadt: Volker Hein<br />

und Johannes Fromm haben Histörchen<br />

und Anekdötchen sowie kölsche Lieder<br />

im Gepäck. 15 E. Anmeldung: 346<br />

43-0. www.koelntourismus.de<br />

Samstag, 28.11.<br />

10.30 Uhr: Fair Repair<br />

(immer am letzten Samstag<br />

im Monat)<br />

Nachbarn treffen sich, um defekte Kleingeräte<br />

und anderes gemeinschaftlich zu<br />

reparieren. Hinsundkunzt.de, Berrenrather<br />

Str. 182 (im Hinterhof).<br />

www.hinsundkunzt.de/repair.php<br />

Hören Sie doch mal in<br />

unseren Podcast rein:<br />

www.koelnerleben.koeln<br />

19 Uhr: Improtheater –<br />

Springmaus<br />

„Auf die Tanne, fertig, los!? Merry Christ -<br />

maus“. Bei der neuen Weihnachts show<br />

der Springmäuse geht es so spektakulär<br />

zu, wie wenn die heiligen drei Könige<br />

auf einer schneebedeckten Tanne sitzend<br />

den Kahlen Asten herunterrasen. 21 E.<br />

Karten: 28 01. Gloria-Theater, Apostelnstr.<br />

11. www.gloria-theater.de<br />

Sonntag, 29.11. (1. Advent)<br />

14.30 Uhr: Tanzen in der Kirche<br />

Einen gemütlichen Nachmittag lang<br />

macht das SeniorenNetzwerk Ostheim<br />

die Kirche zum Tanzsaal. Mit Live-Musik,<br />

Kaffee und Kuchen. Spende von 5 E<br />

er beten. Auferstehungskirche, Heppenheimer<br />

Str. 7<br />

15 Uhr: Führung – Isis und Ursula<br />

Auf den Spuren der Legende der hei -<br />

li gen Ursula, Stadtpatronin von Köln,<br />

in St. Ursula. 10 E plus Eintritt in die<br />

Goldene Kammer.<br />

Nur mit Anmeldung: 24 82 65.<br />

www.frauengeschichtsverein.de<br />

Montag, 30.11.<br />

14.30 Uhr: Offener Treff<br />

„Bin dabei“<br />

Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd<br />

fragt: Was wünschen Sie sich für Ihren<br />

Stadtteil? Schmieden Sie mit an den<br />

Ideen! Anmeldung: 931 90 32 oder<br />

0151-42 26 55 77. Pfarrsaal Herz-Jesu,<br />

Hochstadenstr. 33<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


40<br />

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beweglicher, gesünder und glücklicher!<br />

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zu unseren Angeboten: u. a. Seniorentanzen,<br />

Zumba Gold (Fitnesstanzen)<br />

und Agilando. ADTV Tanzschule<br />

Breuer, Köln-Innenstadt und Junkersdorf,<br />

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Tel. 0221 / 21 61 61, www.tanzbreuer.de<br />

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Heilungsprozess – Videosprechstunde<br />

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Dr. med. Susanne Lindner und<br />

Sebastian Kolodziej<br />

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Tel. 0221 / 16 82 92 47,<br />

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• Seniorenberatung<br />

• Angehörigenberatung<br />

• Unterstützung & Hilfe im Alter<br />

• Beratung zur häuslichen Pflege<br />

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Im Stavenhof 5–7, 50668 Köln,<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Service 41<br />

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• Entlastung bei der Hausarbeit<br />

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u. a. bei Verordnungen<br />

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Erledigungen<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

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44<br />

Ratgeber<br />

Unter Corona groß<br />

in Mode gekommen:<br />

der QR-Code, der die<br />

Speisekarte auf dem<br />

Smartphone aufruft.<br />

Sehr hygienisch und<br />

sicher, und dabei immer<br />

tagesaktuell.<br />

Foto: Martina Dammrat<br />

Infos ruckzuck<br />

Haben Sie sich schon mal gefragt, was diese<br />

quadratischen Codes aus Kästchen und geraster ten<br />

Mustern eigentlich bedeu ten? Hier die Antwort.<br />

Wenn Sie erstmal darauf achten, entdecken Sie sie<br />

überall: Die quadratischen QR-Codes – „Quick Response<br />

Code“ steht für schneller Reaktionscode –<br />

sind auf Hinweisschildern und Plakaten gedruckt, sie<br />

kleben in Schaufenstern und auf Restauranttischen.<br />

Auch auf offiziellen Informationstafeln kann man sie<br />

in der Stadt finden.<br />

Gemacht sind diese Codes für Smartphones: Mit der<br />

Kamera und der passenden App können sie gelesen<br />

werden. Meistens sind es verschlüsselte Links zu Internetseiten<br />

mit zusätzlichen oder weiterführenden<br />

Informationen oder Dienstleistungen: zur Homepage<br />

eines Geschäfts oder eines Konzertveranstalters zum<br />

Beispiel, zu einer interaktiven Stadtkarte oder – praktisch,<br />

seit Corona die Welt in Atem hält – zur Speisekarte<br />

eines Restaurants. Ist Ihr Smartphone online,<br />

können Sie so eine Internetadresse mit Hilfe des<br />

Codes direkt vor Ort und blitzschnell aufrufen. Die<br />

Handykamera dient dabei als Scanner. Sie müssen also<br />

weder erst Google bemühen, um eine bestimmte<br />

Homepage zu finden, noch mühsam per Hand eine<br />

lange Adresse auf Ihrem Handy eintippen. Die<br />

Browser-App auf Ihrem Handy wird aktiviert, also<br />

das Programm, mit dem Sie auf dem Smartphone auf<br />

das Internet zugreifen.<br />

Ein QR-Code kann aber zum Beispiel auch eine<br />

SMS vorbereiten oder eine E-Mail. Es gibt auch Arten<br />

von QR-Codes, für die Sie nicht einmal online<br />

sein müssen, um sie zu nutzen: QR-Codes, die die<br />

Übertragung von Kontaktdaten in die Kontakte-App<br />

Ihres Smartphones veranlassen zum Beispiel. QR-<br />

Codes auf Visitenkärtchen ersparen dem, der sie be -<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Ratgeber 45<br />

kom men hat, Namen, Telefonnummern oder Adressen<br />

von Hand ins Adressbuch auf dem Handy zu<br />

über tragen, das veranlasst der QR-Code, wenn man<br />

ihn scannt.<br />

Testen Sie: App schon vorhanden?<br />

Je nach Modell und Betriebssystem Ihres Smartphones<br />

bringt das Kamera-Programm, also die „App“,<br />

mit der Sie die Handykamera bedienen, die Lese-<br />

Funktion schon mit. Das ist bei allen iPhones mit dem<br />

Betriebssystem iOS 11 oder höher der Fall. Haben Sie<br />

ein Android-Handy, probieren Sie einfach aus, ob es<br />

schon QR-Codes entschlüsseln kann: Öffnen Sie die<br />

Kamera-Funktion Ihres Handys und richten Sie die<br />

Kameralinse auf einen QR-Code, sodass er im Display<br />

komplett zu sehen ist. Wenn das Quadrat erfasst<br />

wird und ein Hinweis auf den Inhalt des QR-Codes<br />

erscheint, ist Ihre Kamera bereits auch ein QR-Code-<br />

Scanner und Sie benötigen keine separate App zum<br />

Auslesen. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, schauen<br />

Sie in den Einstellungen nach, ob Sie vielleicht das<br />

Scannen von QR-Codes explizit erlauben müssen.<br />

Was tun, wenn es nicht automatisch geht?<br />

In diesem Fall müssen Sie eine spezielle Auslese-App<br />

auf Ihrem Smartphone installieren, nämlich einen<br />

QR-Code-Scanner oder -„Reader“. Es gibt über 250<br />

meist kostenlose Anwendungen, die Sie in den App-<br />

Stores von Google und Apple finden können. Vor<br />

der Installation lohnt es sich, in einschlägigen Foren<br />

wie etwa heise.de oder chip.de nachzulesen, welche<br />

die beste für Ihre Zwecke ist. Die Installation selber<br />

ist dann kinderleicht: die ausgewählte App anklicken<br />

und die Installation bestätigen.<br />

Achtung, Betrüger unterwegs!<br />

Achten Sie immer darauf, dass die App Ihnen zunächst<br />

einen Hinweis darauf gibt, mit welcher Anwendung<br />

der QR-Code verknüpft ist, bevor sie ausgeführt<br />

wird, also zum Beispiel, welche Webseite im<br />

Browser geöffnet werden soll. Sie sehen einem QR-<br />

Code ja vorher nicht an, was er bewirkt, wenn Sie<br />

ihn scannen. Cyberkriminelle können manipulierte<br />

QR-Codes verbreiten, die auf betrügerische Webseiten<br />

weiterleiten, auf denen sie dann Ihre Daten<br />

ausspähen oder über die Sie unbemerkt Schadsoftware<br />

installieren. Es kommt sogar vor, dass Betrüger<br />

seriöse QR-Codes mit manipulierten überkleben.<br />

Schauen Sie sich einen Code also immer genau an,<br />

bevor Sie ihn scannen, und öffnen Sie am besten erst<br />

gar keine QR-Codes, die Sie in dubiosen Quellen<br />

finden.<br />

sn<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

INFORMATIONEN<br />

Die drei großen<br />

Quadrate in den<br />

Ecken links und<br />

rechts oben sowie<br />

links unten sind<br />

Orientierungspunkte<br />

für den<br />

Scanner, sie zeigen die Ausrich tung des<br />

Quadrats an. Probieren Sie hier, ob die<br />

Kamera Ihres Smartphones direkt ausliest.<br />

Erscheint <strong>KölnerLeben</strong>? Dort finden Sie<br />

aktu elle Meldungen, einen großen Veranstaltungs<br />

kalender und inte ressante Podcasts.<br />

Im App-Store von Apple und im<br />

Google Play Store finden Sie eine Vielzahl<br />

von QR-Code-Scannern oder -Readern,<br />

viele davon können auch gleichzeitig Barcodes<br />

lesen.<br />

Die kostenlosen Versionen reichen für den<br />

normalen Gebrauch aus und sind meistens<br />

einfach zu bedienen. Viele enthalten allerdings<br />

Werbung. Wie der QR-Code-Scanner<br />

von TinyLab zum Beispiel, den die Autorin<br />

des Beitrags nutzt. Die Werbung ist hier<br />

allerdings sehr dezent und stört kaum.<br />

Häufig wird der Kaspersky QR Scanner empfohlen,<br />

der damit wirbt, Sie vor gefälschten<br />

und gefährlichen Codes zu schützen.<br />

Präsentieren Sie sich dort,<br />

wo Ihre Kunden nach Ihnen suchen!<br />

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46<br />

Ratgeber<br />

Illustration: macrovector / freepik<br />

Mal sind es drei oder<br />

vier, mal reicht einer:<br />

Geschickt und schnell<br />

ziehen Taschendiebe<br />

einem das Portemonnaie<br />

oder Handy<br />

aus der Tasche.<br />

Vorsicht vor Blockern,<br />

Ziehern und Schatten!<br />

„Es war eine junge Frau, hatte ein hübsches Gesicht.<br />

Sie fragte mich vorm Supermarkt nach dem Weg zur<br />

S-Bahn-Haltestelle. Sie hatte so einen langen Schal,<br />

da mit wedelte sie vor mir herum …“ Geschockt<br />

schilderte Frau D. die Situation. Als die Frau nicht<br />

den genannten Weg einschlug, sah sie sofort nach:<br />

Ihr Portemonnaie war weg, aus der Handtasche gestohlen,<br />

mit Karten und Papieren. Vermutlich war sie<br />

bereits am Geldautomaten beobachtet worden. Mit<br />

den Einkaufstaschen in den Händen war sie weder<br />

wendig noch abwehrbereit. Ein leichtes Opfer.<br />

Meist passiert es im Gedränge: im Kaufhaus zwischen<br />

den Ständern, auf Treppen, beim Ein- und Aussteigen,<br />

in vollen Verkehrsmitteln, auf Märkten und Volksfesten.<br />

Der „Blocker“ oder „Ablenker“ rempelt<br />

einen auf der Rolltreppe an, verstellt den Weg in<br />

die Straßenbahn oder zieht die Aufmerksamkeit auf<br />

sich: beschmutzt einen „versehentlich“, fragt nach<br />

der Uhrzeit oder einer Adresse, will Geld wechseln,<br />

hebt etwas vor einem auf. Der „Zieher“ entwendet<br />

sodann die Geldbörse oder das Smartphone aus der<br />

Mantel-, Umhänge- oder Einkaufstasche und reicht es<br />

dem „Schatten“. Der verschwindet damit unerkannt.<br />

Wenn man den Diebstahl später bemerkt, ist die<br />

Erinnerung daran eher vage.<br />

Wie kann man sich schützen?<br />

Grundsätzlich gilt: Wo man selbst schwer drankommt,<br />

kommt auch ein Dieb schwer dran. Doch Vorsicht:<br />

Wer eine Menge Geld am Automaten zieht oder an<br />

der Kasse offen sichtbar im Portemonnaie hat, bleibt<br />

im Visier. Daher:<br />

> Wertsachen und Smartphone nie in die<br />

Außentaschen von Jacken oder Rucksäcken<br />

stecken, in der Tasche am Rollator lassen oder<br />

offen auf den Tisch eines Cafés legen.<br />

> Verschließbare Innentaschen, Bauchtaschen<br />

und kleine Umhängetaschen, die unter der<br />

Jacke getragen werden, sind schwer erreichbar,<br />

ebenso die vorderen Hosentaschen.<br />

> Eine Umhängetasche immer vor den Körper<br />

nehmen, der Reißverschluss ist geschlossen,<br />

der Zipper zeigt nach vorne. Oder besser<br />

noch: unter dem Arm einklemmen.<br />

> Größere Mengen Geld portioniert an verschiedenen<br />

Stellen – und körpernah – tragen.<br />

> Von vielen Dokumenten reicht es, eine Kopie<br />

mitzuführen. Bank- und Kreditkarten nur bei Bedarf<br />

oder getrennt vom Bargeld mitnehmen. dt<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 47<br />

Schon<br />

gewusst,<br />

. . .<br />

... dass im Kalker Atombunker eine Telefonleitung<br />

nach Russland hilfreich gewesen wäre?<br />

Foto: Katharina Grünwald<br />

Foto: Günther Meisenberg<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

Im August 1980 wurde während<br />

des Kalten Krieges unter der Kalker<br />

Hauptstraße der U-Bahnhof Kalk<br />

Post in Betrieb genommen. Diese<br />

Haltestelle birgt bis heute ein Geheimnis:<br />

Sie war gleichzeitig ein<br />

Zivilschutzbunker.<br />

Sieben Millionen DM hat die Stadt<br />

Köln mit Unterstützung des Bundes<br />

dafür aufgewendet, dass auf einer<br />

Fläche von 2.500 Quadratmetern<br />

tief unter der Oberfläche eine<br />

ei ge ne kleine Stadt entstand. Sie<br />

hätte im Falle eines Nuklearschlags<br />

oder Giftgasangriffs exakt 2.366<br />

Menschen zwei Wochen lang Schutz<br />

vor dessen Folgen geboten. Bei<br />

den hier versammelten Überleben -<br />

den hätte es sich um zufällig Durchreisende<br />

am Verkehrsknotenpunkt<br />

Kalk/Trimbornstraße gehandelt, die<br />

sich zum Zeitpunkt eines Atomangriffs<br />

in einfahrenden Zügen des<br />

Bahnhofs befunden hätten. Hinter<br />

diesen wären im wahrsten Sinne des<br />

Wortes die Schotten dichtgemacht<br />

worden: Tunnelverschlüsse, bestehend<br />

aus heute noch sichtbaren<br />

vierzig Zentimeter dicken, gepanzerten<br />

Stahltüren hätten für die<br />

luftdichte Abriegelung von der<br />

Außenwelt gesorgt. Das weitere<br />

Über leben im Bunker wäre an -<br />

schließend durch einen Tiefbrunnen<br />

mit Pumpensystem sowie ein Notstromaggregat<br />

und Lüftungsanlagen<br />

mit ABC-Filtern, eine medizinische<br />

Station, eine Notküche, Toiletten<br />

und Waschräume gewährleistet gewe<br />

sen. Schlafstätten wären auf den<br />

Bahn steigen, in der Schalterhalle sowie<br />

in den Zügen selbst eingerichtet<br />

worden. Ein Leben unter solch be -<br />

engten Bedingungen hätte für die<br />

Menschen in der ohnehin belastenden<br />

Situation eine enorme Herausforderung<br />

dargestellt.<br />

Der Bunker in Kalk Post war der<br />

erste seiner Art, jedoch sollte er sich<br />

in ein System von ähnlichen Ein -<br />

richtungen in ganz Köln eingliedern.<br />

So gab es mehrere Bunker -<br />

räume als sogenannte „Führungsausweichstellen“<br />

für wichtige Mitar<br />

beitende der Verwaltung. Eine<br />

INFORMATIONEN<br />

zen trale Bunkeranlage am Neumarkt<br />

ist jedoch nicht realisiert<br />

worden. Darüber hinaus sollten<br />

Kölner nach und nach auch über<br />

eigene häusliche Schutzräume verfügen.<br />

Was heute absurd klingt, war es<br />

damals tatsächlich. Denn die Anlage<br />

wurde völlig leer bereitgehalten.<br />

Der Gegner hätte seinen Angriff<br />

14 Tage (!) im Voraus ankündigen<br />

müssen. Zeit, die dringend notwen -<br />

dig war, um Lebensmittel zu beschaffen,<br />

die Öltanks zu befüllen,<br />

die Betten aufzubauen … und vor<br />

allem eine rechtzeitige Anreise<br />

der Bedienmannschaft zu gewährleisten.<br />

Erst im Jahr 2005 wurde<br />

der Bunker offiziell außer Dienst<br />

gestellt.<br />

Der Bunker kann im Rahmen kostenloser Führungen der Dokumentationsstätte<br />

Kalter Krieg (DOKK) am jeweils 1. Sonntag<br />

im Monat besichtigt werden. Termine unter 0162 / 739 95 05,<br />

per E-Mail: dokk@crifa.de oder auf www.welt.unter.koeln<br />

Weitere Informationen beim LVR-Informationssystem<br />

KuLaDig – Kultur. Landschaft. Digital.<br />

www.kuladig.de<br />

Text: KuLaDig, Katharina Grünewald


48<br />

Leben in Köln<br />

Karnevalsspaß<br />

Wie können<br />

gehörlose<br />

Menschen auf<br />

großen Veranstaltungen<br />

Witze<br />

und Liedtexte<br />

verstehen?<br />

Fotos: Bettina Bormann<br />

11. <strong>November</strong> 2019 auf dem Heu -<br />

markt: Köln feiert den Start in<br />

die Karnevalssession – noch ohne<br />

Corona. Mit viel Musik, Gesang,<br />

Alaaf und Reden. Eine fröhliche<br />

Angelegenheit. Und eine verdammt<br />

laute. Unter den Tausenden<br />

feierfreudigen Jecken sind<br />

auch einige, die gehörlos sind –<br />

und Spaß haben. Für sie sind neben<br />

den Karnevalisten auf der Bühne<br />

eine Frau und ein Mann die Hauptpersonen.<br />

Ganz links stehen sie<br />

dort, abwechselnd übersetzen sie<br />

alles Gesprochene und Ge sungene<br />

in Gebärdensprache.<br />

Seit 2013 bietet der Landschaftsverband<br />

Rheinland (LVR) diesen<br />

Karnevalsfans durch und durch:<br />

Ruth Weinand (rechts) mit ihren<br />

Freundinnen<br />

Gebärdendolmetscherin Aline Ackers „singt“ mit den Bläck Fööss.<br />

inklusiven Service unter dem<br />

Motto „Karneval für alle“ an. Er<br />

macht es möglich, dass Men schen,<br />

die taub sind oder wenig hören,<br />

auch die Wortbeiträge und Texte<br />

auf der Bühne verstehen. Zur<br />

Sessionseröffnung hat die Willi-<br />

Ostermann-Gesellschaft be sonders<br />

höreingeschränkte Menschen<br />

eingeladen.<br />

Der Verein der Altstädter lädt<br />

zu seiner Miljö-Sitzung in den<br />

Kris t all saal der Messe. Hier feiert<br />

Ruth Weinand. Die 70-Jährige hat<br />

sich als Piratin verkleidet, ist mit<br />

ihren ebenfalls kostümierten<br />

Freundinnen da. Karnevalsjeck ist<br />

die Mutter von zwei Kindern<br />

und pensionierte Zahnarzthelferin<br />

schon seit ihrer Kindheit.<br />

Seitdem ist sie auch auf Gebärdensprache<br />

angewiesen. Die habe<br />

sie gelernt, obwohl diese 1955 im<br />

Unterricht noch verboten war, erinnert<br />

sie sich.<br />

Gebärden mit Dialekt<br />

Dass es im Karneval Gebärdendolmetscher<br />

gibt, findet Weinand<br />

ganz toll: „Endlich haben wir die<br />

Mög lichkeit, auch auf einer Sitzung<br />

Spaß zu haben.“ Ganz großes Lob<br />

hat sie für die Übersetzer der Bütten<br />

reden. „Die sind mit ganzem<br />

Körpereinsatz bei der Sache, mit<br />

Mimik, Gestik und bestimmten<br />

Hand zeichen übertragen sie jeden<br />

Witz.“ Auch die derben, ergänzt sie.<br />

Eine, die mit Leidenschaft und<br />

vollem Körpereinsatz gerne auch<br />

im Karneval simultan in die Gebärdensprache<br />

dolmetscht, ist<br />

Aline Ackers. Dabei fasziniert sie<br />

die Mischung aus feststehenden<br />

Handzeichen, Gesten, Mimik und<br />

Mundbewegungen. Die 34-Jährige<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Leben in Köln 49<br />

dank Körpereinsatz<br />

liebt Sprachen, spricht auch Englisch<br />

und Spanisch. Entgegen dem<br />

verbreiteten Glauben ist auch die<br />

Gebärdensprache nicht international.<br />

Es gibt sogar regionale Dialekte.<br />

Zur Gebärdensprache sei sie eher<br />

durch Zufall gekommen, durch<br />

eine Anzeige des Landesinstituts<br />

für Gebärdensprache NRW. Und<br />

klar, auch ihre beiden Kinder – zwei<br />

und vier Jahre alt – können schon<br />

ein paar Alltagsgebärden wie<br />

Essen, Trinken, Keks und ei ni ge<br />

Tiergebärden. Aline Ackers be -<br />

gleitet auch bei Geschäftskon ferenzen<br />

und Arztbesuchen. Nur<br />

nicht mehr vor Gericht, „da habe<br />

ich mich nicht wohl gefühlt“, sagt<br />

sie. Umso mehr genießt sie den<br />

Karneval.<br />

Sie bereitet sich jedes Jahr mit den<br />

Texten der neuesten Hits der Ses -<br />

sion vor. Ihr Lieblingslied der letzten<br />

Session: „Die nächste Rund“<br />

von den Bläck Fööss. Und was sind<br />

so die wichtigsten Karnevalsworte,<br />

besser -gebärden? „Alaaf!“ – die<br />

Geste sollte eigentlich jeder Jeck<br />

kennen: mit der rechten Handfläche,<br />

Handrücken nach vorn,<br />

über das linke Auge und dann den<br />

Arm vom Kopf nach rechts weg -<br />

bewegen. Und Köln – oder „Kölle“?<br />

Beide Hände for men vor der<br />

Brust je einen Halb kreis, während<br />

sie parallel nach oben ge zogen<br />

werden, schließt sich jede. Richtig:<br />

Das sind doch die beiden Domspit -<br />

zen, das ist die Gebärde für Köln!<br />

Zumindest Karneval können also<br />

auch Gehörlose mitfeiern. Im<br />

Fern sehen gibt es zunehmend Untertitel,<br />

viele öffentliche Sender<br />

haben auch spezielle Angebote mit<br />

eingeklinkter Gebärdensprache.<br />

„Bei Ärzten, im Krankenhaus oder<br />

bei Behörden ist es für uns aber<br />

oft sehr schlecht“, sind die Er fah -<br />

rungen von Ruth Weinand. Ihr<br />

großer Wunsch: Alle Ärzte und<br />

Be amte sollten die Zeichensprache<br />

lernen.<br />

js<br />

INFORMATIONEN<br />

Deutschlandweit gibt es rund<br />

83.000 Gehörlose, hinzu<br />

kommen nach Schätzungen<br />

des Deutschen Schwerhörigenbundes<br />

16 Millionen<br />

Schwerhörige.<br />

Die „Zentrale für Gehörlose<br />

Köln e. V.“ vermittelt Gebärden<br />

dolmetscher etwa für Arzt -<br />

besuche oder Behördengänge.<br />

Wie der Karnevalsstart <strong>2020</strong><br />

wegen der Corona-Auflagen<br />

verlaufen wird, war zu Redak<br />

tionsschluss unklar. Bitte<br />

informieren Sie sich beim<br />

LVR unter Tel. 0221 / 76 15,<br />

per E-Mail: karneval-fueralle@lvr.de<br />

oder auf<br />

www.karneval-fuer-alle.<br />

lvr.de<br />

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<strong>KölnerLeben</strong><br />

im Abo!<br />

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das Bestellformular<br />

finden Sie auf:<br />

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<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


50<br />

Leben in Köln<br />

Kölner Köpfe – Hasan Ates<br />

Er kam in den frühen 70er Jahren aus der Türkei nach Köln. Seitdem setzt<br />

er sich für ein friedliches Zusammenleben von Menschen ver schie dener<br />

Kulturen ein. Jetzt erhielt der 73-Jährige den Ehrenamtspreis der Stadt Köln.<br />

Herr Ates, herzlichen Glückwunsch<br />

zum Ehrenamtspreis! Für welches<br />

Engagement haben Sie ihn erhalten?<br />

Danke schön! Ich denke, für alles zusammen,<br />

da ist eine lange Liste zusammengekommen.<br />

Gut, dann fangen wir am Anfang an:<br />

Wann und wo wurden Sie geboren?<br />

Ich wurde 1947 in der Ost-Türkei geboren<br />

und erlernte den Beruf des Modellbauers.<br />

1965 ging ich nach Istanbul zu Ford Otosan,<br />

die auch eng mit Ford Deutschland kooperierten.<br />

Es gab damals ein deutsch-türkisches Arbeitsamt<br />

und in Deutschland wurden dringend Fachkräfte gesucht.<br />

Also reiste ich 1972 nach Köln, sogar die Zugkosten wurden<br />

vom Staat übernommen. Ich fing bei Ford an und<br />

war weiter aktiv in der Gewerkschaft. Ich wurde ehrenamtlicher<br />

Vertrauensmann, immerhin arbeiteten 13.000<br />

Türken dort. Da war es auch kein Problem, dass ich noch<br />

nicht gut Deutsch sprach. Wir haben einfach immer im<br />

Team gearbeitet und uns ergänzt.<br />

Sie hatten zu dem Zeitpunkt noch keine Familie?<br />

Oh doch, ich hatte schon eine Frau und eine zweijährige<br />

Tochter, die aber eigentlich erst nach einer Wartezeit<br />

von einem Jahr hätten einreisen dürfen. Ich hatte aber<br />

schon eine Wohnung – meine erste Adresse war übrigens<br />

in der Ehrenfelder Gutenbergstraße. Ehrenfeld bin<br />

ich bis heute treu geblieben. Also kam meine Familie<br />

früher, erstmal nur geduldet, ohne Reiseerlaubnis. Meine<br />

beiden Söhne wurden dann hier geboren.<br />

Foto: Lydia Schneider-Benjamin<br />

Aber das hat Sie noch nicht<br />

ausgelastet?<br />

Es ist so: Ich liebe Köln. Und habe mich gefragt:<br />

Was kann ich noch für Köln machen?<br />

Ich rauche nicht, gehe nicht wie andere<br />

Män ner ins Café … also dachte ich: Besser<br />

engagiere ich mich sozial.<br />

Spielt da auch Ihre Religion<br />

eine Rolle?<br />

Ja, bestimmt. Ich gehöre der alevitischen Gemeinde<br />

an, wir sind sehr modern und welt -<br />

offen, bei uns gibt es kein Kopftuch. Und meine Tochter<br />

hat auch studiert.<br />

Wo waren Sie denn überall aktiv?<br />

Bis 2016 war ich Mitglied im Ausländerbeirat, als Mitglied<br />

der SPD war ich im Ortsverein Ehrenfeld aktiv, habe den<br />

Deutsch-Arbeitskreis Köln mitgegründet und bin aktiv<br />

im Städtepartnerschaftsverein Köln-Istanbul, um einige<br />

zu nennen.<br />

Und Sport machen Sie auch noch?<br />

Ja, ich laufe Marathon im interkulturellen „Colonia<br />

Team“, dafür als Training regelmäßig 15 Kilometer. Ich<br />

versuche gesund zu bleiben, auch für meine fünf Enkelkinder.<br />

Und ich will mich weiter für Menschen einsetzen.<br />

Was ich kann, mache ich. Und wie der ADAC bin ich<br />

24 Stunden am Tag erreichbar, wenn es brennt.<br />

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.<br />

Heftvorschau Dezember <strong>2020</strong>/Januar 2021<br />

Gemeinsam statt einsam<br />

Foto: Love the wind / stock.adobe.com<br />

Diabetes im Alter<br />

Foto: Vadym / stock.adobe.com<br />

Geschenktipps<br />

Foto: Jil l Wellington / pixabay.com<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20


Wichtige Telefonnummern<br />

Service 51<br />

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.<br />

Beratung und Hilfen der Stadt Köln<br />

Zentrales Beratungstelefon für<br />

Senioren und Menschen mit<br />

Behinderung<br />

Tel. 221-2 74 00<br />

sozialamt.beratungstelefon@<br />

stadt-koeln.de<br />

Bürgerberatung<br />

Tel. 221-2 40 00<br />

buergerberatung@stadt-koeln.de<br />

Schnelle Hilfe für vernachlässigte<br />

oder verwahrloste Personen<br />

Tel. 221-2 44 44<br />

buergerberatung@stadt-koeln.de<br />

SBK, Sozial-Betriebe-Köln<br />

Tel. 77 75-0<br />

info@sbk-koeln.de<br />

Mobiler Sozialer Dienst<br />

Tel. 221-9 12 77<br />

christoph.kleid@stadt-koeln.de<br />

Heimaufsicht<br />

Tel. 221-2 74 04,<br />

221-2 65 80, 221-2 75 72<br />

heimaufsicht@stadt-koeln.de<br />

Sozialpsychiatrischer Dienst<br />

beim Gesundheitsamt<br />

Tel. 221-2 47 10<br />

sozialpsychiatrischerdienst@<br />

stadt-koeln.de<br />

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern<br />

Gesamtseniorenvertretung<br />

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln<br />

Telefon 221-2 75 15<br />

seniorenvertretung@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Chorweiler<br />

Pariser Platz 1, Raum 360,<br />

50765 Köln, jeden letzten<br />

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 63 34<br />

svk.chorweiler@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Ehrenfeld<br />

Venloer Str. 419–421, Raum 234,<br />

50825 Köln, jeden 2. und 4.<br />

Montag im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 42 45<br />

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Innenstadt<br />

Ludwigstr. 8, Raum 425,<br />

50667 Köln, jeden 2. und 4.<br />

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 14 64<br />

svk.innenstadt@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Kalk<br />

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,<br />

51103 Köln, jeden 1. und 3.<br />

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 83 05<br />

svk.kalk@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Lindenthal<br />

Aachener Str. 220, Raum 400,<br />

50931 Köln, jeden 1. und 3.<br />

Montag im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 32 54<br />

svk.lindenthal@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Mülheim<br />

Wiener Platz 2a, Raum 641,<br />

51065 Köln, jeden Montag,<br />

10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 93 07<br />

svk.muelheim@stadt-koeln.de<br />

www.muelheimer-senioren.kompass.<br />

koeln<br />

Stadtbezirk Nippes<br />

Neusser Str. 450, Raum 210,<br />

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag<br />

im Monat, 10–11.30 Uhr<br />

Tel. 221-9 54 99<br />

svk.nippes@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Porz<br />

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 248,<br />

51143 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag<br />

im Monat, 10–12 Uhr<br />

Tel. 221-9 73 41<br />

svk.porz@stadt-koeln.de<br />

Stadtbezirk Rodenkirchen<br />

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,<br />

jeden 2. Donnerstag im Monat,<br />

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24<br />

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de<br />

Seniorengemeinschaften in den Parteien<br />

AG 60plus<br />

Senioren in der SPD<br />

Vorsitzender:<br />

Friedhelm Hilgers<br />

Magnusstr. 18 b,<br />

50672 Köln<br />

Tel. 925 98 10<br />

ub.koeln@spd.de<br />

SeniorenUnion<br />

Senioren in der CDU<br />

Vorsitzender:<br />

Bernd Ensmann<br />

Kösliner Str. 22, 50737 Köln<br />

Tel. 740 08 78<br />

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de<br />

FDP/Kreisverband Köln<br />

Kreisgeschäftsstelle<br />

Breite Str. 159,<br />

50667 Köln<br />

Tel. 25 37 25<br />

info@fdp-koeln.de<br />

Bündnis 90/Die Grünen<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Frau Ehlting<br />

Rathausplatz (Spanischer Bau),<br />

50667 Köln<br />

Tel. 221-2 59 16<br />

gruene-fraktion@<br />

stadt-koeln.de<br />

DIE LINKE.<br />

Kreisverband Köln<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Angelika Link-Wilden<br />

Zülpicher Str. 58,<br />

50674 Köln<br />

Tel. 240 60 95<br />

buero-kv-koeln@die-linke.org<br />

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände<br />

Arbeiterwohlfahrt<br />

Kreisverband Köln e. V.<br />

Rubensstr. 7–13,<br />

50676 Köln<br />

Tel. 20 40 70<br />

info@awo-koeln.de<br />

Der PARITÄTISCHE<br />

Kreisgruppe Köln<br />

Marsilstein 4–6,<br />

50676 Köln<br />

Tel. 95 15 42-0<br />

koeln@paritaet-nrw.org<br />

<strong>KölnerLeben</strong> Heft 5 | 20<br />

Caritasverband<br />

für die Stadt Köln e. V.<br />

Bartholomäus-Schink-Str. 6,<br />

50825 Köln<br />

Tel. 95 57 00<br />

info@caritas-koeln.de<br />

Diakonisches Werk Köln<br />

und Region<br />

Kartäusergasse 9–11,<br />

50678 Köln<br />

Tel. 16 03 80<br />

ihrschnellerdraht@<br />

diakonie-koeln.de<br />

Deutsches Rotes Kreuz<br />

Kreisverband Köln-Stadt e. V.<br />

Oskar-Jäger-Str. 42,<br />

50825 Köln, Tel. 548 70<br />

info@drk-koeln.de<br />

Synagogen-Gemeinde Köln<br />

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.<br />

50823 Köln, Tel. 716 62-0<br />

info@sgk.de<br />

ASB Köln e. V.<br />

Sülzburgstraße 146,<br />

50937 Köln, Tel. 66 00 70<br />

www.asb-koeln.de<br />

Polizei<br />

Kriminalkommissariat<br />

Kriminalprävention/Opferschutz<br />

ehemals Vorbeugung<br />

Tel. 229-86 55<br />

kriminalpraevention.koeln@<br />

polizei.nrw.de<br />

Kommissariat<br />

Verkehrsunfallprävention/<br />

Opferschutz<br />

Tel. 229-61 61<br />

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

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