KölnerLeben Oktober/November 2020

kaenguru

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Hoch-Leistung: Die Spezialtruppe der Feuerwehr √ Gesund leben: Starke Gelenke - 7 Übungen gegen der Verschleiß √ Leben in Köln: Vielfalt für eine kleine Ewigkeit - Jenseits vom Reihengrab

Februar Oktober / März November 2020 2020

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

KölnerLeben

Das Stadtmagazin

Starke

Gelenke

7 Übungen

gegen den

Verschleiß

Grabwahl

Trends für

eine kleine

Ewigkeit

Foto: Costa Belibasakis

HOCH-LEISTUNG

Die Spezialtruppe der Feuerwehr


HAUSTECHNIK

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„Insbesondere im Bereich der Sanierung von Bestandsbädern bedarf

es bei der Realisierung von barrierefreien und teilbarrierefreien

Badezimmern eines umfangreichen Erfahrungs- und Wissensschatzes.

Diesen liefern wir Ihnen in allen Phasen von der Erstberatung über

die Planung bis zu Umsetzung. Das Bereitstellen aller erforderlichen

Gewerke wie Sanitärinstallation, Elektroinstallation, Innenausbau

und Fliesenlegerarbeiten aus einer Hand ist der Schlüssel für eine

reibungslose und fehlerfreie Umsetzung Ihres Vorhabens“

(Oliver Bode, Geschäftsführer)

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Inhalt

Leben in Köln

4 Meldungen

6 Vielfalt für eine kleine

Ewigkeit – Jenseits

vom Reihengrab

13 Beitrag der

Oberbürgermeisterin

14 Nahrung für den

Zusammenhalt

Grüne Daumen im Veedel

16 Hoch-Leistung – Die

Spezialtruppe der

Feuerwehr

20 Meldungen

26 Wir wollen selbst

entscheiden

Ein Beitrag aus der Kölner

Seniorenvertretung

47 Schon gewusst,

dass Kalk einen

Atombunker hat?

48 Karnevalsspaß

Mit Gebärden dolmetschen

50 Kölner Köpfe

Hasan Ates

Foto: FriedWald GmbH

16

Hoch-Leistung –

Die Spezialtruppe

der Feuerwehr

Rettung am

„seidenen Faden“

Raus aus Köln

22 Von Schloss zu Schloss

Wenn das Rokoko

nach Brühl lockt

Gesund leben

24 Starke Gelenke –

7 Übungen gegen

den Verschleiß

Vergnügliches

27 Kölsch: Entdeckung

28 Rätsel

Vielfalt für eine

kleine Ewigkeit

Jenseits vom Reihengrab

6

Ratgeber

44 Infos ruckzuck

Die Kamera macht’s

46 Vorsicht vor

Blockern, Ziehern

und Schatten!

Taschendieben keine Chance

Service

4 Impressum

30 Termine

Oktober/November 2020

40 Kleinanzeigen

51 Wichtige Telefonnummern

Starke Gelenke

7 Übungen gegen

den Verschleiß 24

Illustration: SPORTART Verlag Foto: Costa Belibasakis

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

www.koelnerleben.koeln


4

Leben in Köln

Impressum

Herausgeber::

Die Oberbürgermeisterin

Dezernat Soziales, Umwelt, Gesundheit

und Wohnen

www.stadt-koeln.de

Redaktion:

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),

Martina Dammrat (dt),

Wolfgang Guth (wg),

Laura Christ (Auszubildende)

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19

koelnerleben@stadt-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

Veranstaltungstermine an:

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de

Beirat:

Mitglieder der Seniorenvertretung

Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Anne Klug,

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn

Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe:

Karin Bünnagel (kb), Christian Deppe (cd),

Tim Farin (tf), Philipp Haaser (phh), Kirsten

Nagel (Lektorat), Susanne Neumann (sn),

Anja Sauerland (Grafik), Jürgen Schön (js)

www.koelnerleben.koeln

Verlag:

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)

Tel. 0221 / 99 88 21-11

geiger@kaenguru-online.de

Druckauflage:

32.000 Exemplare /

6 x jährlich

Druck:

Weiss-Druck Monschau

Gedruckt auf umweltfreundlichem

Papier

Aboservice:

Tel. 0221 / 99 88 21-0

abo@kaenguru-online.de

Jahresabo 15 Euro

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen

stellen nicht unbedingt die

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck

nur mit Genehmigung der Redaktion.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen sind

für alle Geschlechter gemeint.

Weiter aktiv mit 80

Anfang dieses Jahres feierte Armin Maiwald, bekannt als Vater der

„Sendung mit der Maus“, seinen 80. Geburtstag. Seit 1971 erzählt

und erklärt Maiwald Kindern und Erwachsenen in den „Lach- und

Sachgeschichten“ die Welt – immer interessant, immer unter haltend.

Auch in fortgeschrittenem Alter denkt der studierte Theaterwissenschaftler

nicht ans

Aufhören. „Wenn ich mich in

den Sessel setzen und Blüm -

chen an der Tapete zählen

müsste, ich würde wahnsinnig“,

gewährte Maiwald einen

Einblick in seine Gefühlswelt.

Die Stadt Köln ehrte ihn,

coro nabedingt verspätet,

mit einem Empfang in der

Piazzetta des Rathauses und

dem Eintrag in das städtische

Gästebuch.

Freiwillige brauchen Wohnraum

Jedes Jahr vermittelt die Kölner Freiwilligen Agentur etwa sechs

junge Erwachsene aus dem Ausland nach Köln, die als Freiwilligendienstleistende

in gemein nützigen Einrichtungen arbeiten. Das

soziale Engage ment fördert den internationalen Zusammenhalt

und gibt den jungen Leuten die Chance, für ein Jahr ein neues

Land zu entdecken. Die Agentur sucht dringend nach Zimmern

für die Freiwilligen. Partner für den Mietvertrag ist die jeweilige

Einsatzstelle, sie stellt auch die Mietzahlung sicher. Wer Wohnraum

mit Kochgelegenheit zur Verfügung stellen möchte, wird um Kontaktaufnahme

mit der Freiwilligenagentur unter 0221 / 888 27 80

gebeten. www.koeln-freiwillig.de

Ohne Internetanmeldung

in Zoo und KölnBäder

Besuche des Zoos und der städtischen Schwimmbäder sind für

Senioren nun auch über eine Voranmeldung ohne Internet möglich.

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung hatten beide Betreiber,

die Zoo AG und die KölnBäder GmbH, als Voraussetzung für einen

Besuch die digitale Reservierung eingeführt. Nach Ansicht der

Senio renvertretung der Stadt Köln (SVK) blieb dabei unberücksichtigt,

dass viele ältere Menschen das Internet nicht nutzen.

Der Protest der SVK zeigte Erfolg: Die beim Kölner Zoo weiterhin

notwendige Reservierung ist nun auch schriftlich (Zoologischer

Garten Köln, Besucherservice, Riehler Str. 173, 50735 Köln) oder

telefonisch unter 0221 / 77 85-100 möglich. Die KölnBäder gestatten,

voraus gesetzt die Kapazitätsgrenzen lassen es zu, Menschen

ab sechzig Jahren den Eintritt ohne Reservierung.

Foto: WDR – Annika Fußwinkel

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 5

Knöllchen im

Supermarkt bezahlen

Im Rahmen eines Pilotprojektes ist es in Köln erst

einmal für ein Jahr möglich, Verwarngelder für Parkverstöße

im ruhenden Verkehr, besser bekannt als

Knöllchen, in einigen Einzelhandelsgeschäften an der

Kasse zu bezahlen. Mit dem Anhörungsschrei ben

übersendet das Ordnungsamt jetzt einen zu -

sätz lichen, abtrennbaren Zahlschein mit einem

Barcode, wie er zum Beispiel auch auf Pfandbons zu

finden ist. Er kann an der Kasse vorgelegt werden

und wird wie jedes andere Produkt eingescannt und

anschließend bezahlt. So ist es möglich, das Verwarngeld

auch in bar zu entrichten. Personenbezogene

Daten werden bei diesem Zahlverfahren nicht

verarbeitet. Derzeit ist Barzahlen unter anderem bei

Rewe, dm, Penny, Rossmann, Real, Mobilcom-Debitel,

Budni, Ludwig, Eckert, Adams, ON, Barbarino

und Toom möglich.

www.stadt-koeln.de/barzahlen

DER PODCAST

am 1. Montag im Monat

www.koelnerleben.koeln

Sonntags in

der Bibliothek

Die Zentralbibliothek der Kölner Stadtbücherei öffnet

nun auch sonntags von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten

und bietet den Besuchern in der Innenstadt am

Neumarkt ein offenes Haus. Neben der Nutzung von

Laptops und iPads während des Besuchs stellt eigens

für die Sonntage eingestelltes Zusatzpersonal ein

attraktives Rah men programm auf die Beine. Auch das

Kerngeschäft der Stadt bib liothek, also die Ausleihe

und Rückgabe von Medien, ist möglich. Stadtbibliothek

Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, www.stbib-koeln.de

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

„Wie funktioniert das, junger Mann?“ – „Keine Ahnung. Kommen Sie, wir fahren schwarz.“

KölnerLeben Heft 5 | 20


6

Leben in Köln

Foto: FriedWald GmbH

Das klassische Reihengrab

kommt immer mehr aus

der Mode. Lesen Sie,

welche Bestattungstrends

KölnerLeben-Autorin Karin

Bünnagel ausgemacht hat.

Vielfalt für eine klei

Eigentlich war es entschieden: Ich bin gerne draußen

in der Natur unterwegs und habe keine in Köln

lebenden Familienangehörigen – also werde ich mich

auf einem Wald-Friedhof bestatten lassen. Das dachte

ich zumindest, doch durch den Tod meines Vaters

habe ich mich näher damit beschäftigt. Will ich nicht

lieber dort bestattet sein, wo mein Leben seit Jahrzehnten

stattfindet? Erst informieren, dann entscheiden

– und so mache ich mich auf den Weg.

Dass es einen Wandel in der Bestattungskultur gibt,

war mir schon bei Spaziergängen auf einem Friedhof

aufgefallen. Und die Umfrage der Verbraucherinitiative

Bestattungskultur Aeternitas, die ich anforderte,

be stätigt das: Reihengräber als dominierendes Bild

auf deutschen Friedhöfen sind passé. Heutzutage

möchten nur noch 25 Prozent der Deutschen so tra dit

ionell ihre letzte Ruhestätte finden. 40 Prozent wünschen

sich eine Baumbestattung im Wald oder eine

pflegefreie Beisetzung auf einem Friedhof. 20 Prozent

würden eine Bestattung im Meer oder sogar eine

Natur bestattung wählen, bei der die Urne zum Bei -

spiel in einem See versenkt oder die Asche in der

frei en Natur verteilt wird. Und 9 Prozent sind „Heimschläfer“,

sie würden gerne ihre Urne im eigenen

Garten oder Haus aufstellen lassen.

Diese letztgenannten Wünsche würden mir jedoch,

zumindest in Deutschland, nicht erfüllt werden. Hier

gilt der Friedhofszwang, das bedeutet: Verstorbene

müssen ihre letzte Ruhe in einem offiziellen Grab

finden. Auch andere Menschen sollen die Möglichkeit

haben, an einer öffentlich zugänglichen Stelle um einen

Verstorbenen zu trauern. Diese Vor schrift kann

ich durchaus nachvollziehen, obwohl es inzwischen

Bestatter einrichten, durch Export der sterblichen

Überreste ins benachbarte Ausland und deren Reimport

diese Regel in einem, sagen wir, „gesetzlichen

Graubereich“ zu umgehen.

Zum Wohnungsmangel auch

Grabplatzmangel?

Aber für mich wäre das keine Option. Ich kann mich

mit einem Platz auf dem Friedhof anfreunden, und auf

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 7

ne Ewigkeit

jeden Fall in Köln. Doch wie sieht es aus, gibt es neben

Wohnungsmangel auch einen Mangel an Grabstellen?

Beim zuständigen Amt für Landschaftspflege und

Grünflächen erfahre ich: Die Stadt Köln hält ausreichend

Platz auf insgesamt 55 Friedhöfen bereit.

Der Südfriedhof mit einer Fläche von 61,5 Hektar

ist der größte. Doch die meisten Gräber, es sind

55.400, finden sich auf Melaten. Der kleinste ist übrigens

der alte Widdersdorfer Friedhof mit 260 Grabstellen.

Dank der hohen Zahl an Friedhöfen kann

man in der Nähe seines Veedels bestattet werden, so

dass es Freunde und Angehörige nicht so weit haben.

Der zuständige Abteilungsleiter für die Friedhöfe,

Peter Figgen, mit dem ich darüber spreche, unterstreicht:

„Die multikulturelle Stadtgesellschaft spiegelt

sich auf den Friedhöfen wider.“ Er engagiere

sich daher dafür, dass die verschiedenen Religionszugehörigkeiten

auf einem Friedhof Platz finden.

„Die Gemeinde einer Glaubensrichtung hat zum Bei -

spiel die Möglichkeit, ein gesamtes Feld für ihre Mitglieder

zu reservieren“, erzählt er mir.

KölnerLeben Heft 5 | 20

Mir ist klar, dass für immer mehr Menschen Reli gion

keine wichtige Rolle mehr spielt, andere Leidenschaften

und Überzeugungen rücken für manche

eher in den Lebensmittelpunkt. Wie ich las, haben

beispielsweise Schalke-04-Fans in Gelsenkirchen

ihr eigenes Grabfeld – ganz in Königsblau mit Blick

aufs Stadion. In Köln wird das zwar oft und gerne

diskutiert, ein solches Feld gibt es allerdings nicht.

Vielleicht, weil die FC-Fans schon im Leben genug

trauern müssen …

Die Urne als Trendsetter

Also Platz wäre da, aber muss sich dann jemand um

die Grabpflege kümmern? Wie ich wissen auch immer

mehr Menschen, dass ihre Angehörigen dies

nicht übernehmen werden: sei es aus Zeitmangel

oder weil sie zu weit weg wohnen. Und in so

einem Fall wäre auch der finanzielle Aufwand für

die Grabpflege für 25 Jahre durch eine Firma sicher

nicht unerheblich. Und das bestätigen meine Recherchen.

Geringere Kosten sind damit einer der


8

Leben in Köln

Foto: Stadt Köln

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Pflegeleicht, doch für manche Angehörige

problematisch: die anonyme Bestattung auf

einem Rasenfeld.

In den als Naturwiesen, Bauern-, Auen- oder Rosengärten

gestalteten Feldern werden die einzelnen

Grabstätten zurückhaltend gekennzeichnet.

Gründe, warum Urnenbestattungen – auch in katholischen

Regionen wie Köln – immer attraktiver werden.

Denn ein Urnengrab bedeutet weniger Fläche

und somit weniger Kosten und Pflegeaufwand.

2009 gab es in Köln erstmals mehr Urnen- als Sargbestattungen,

und der Trend setzt sich weiter fort.

Im Jahr 2019 sah die Verteilung der insgesamt 8.400

Bestattungen so aus: ein Drittel Sargbestattungen,

zwei Drittel Urnenbestattungen. Ich erfahre, dass

die gestiegene Nachfrage auch eine Modernisierung

des einzigen Kölner Krematoriums am Westfriedhof

nötig machte: Es wurde privatisiert und an ein nieder

ländisches Unternehmen vergeben. Die Räume

wurden würdevoll gestaltet, dort können Angehö-

Preisbeispiele (Kosten rein für Nutzungsrechte, ohne Beisetzung)

In Köln kann sich jeder bestatten lassen, auch ohne

hier gemeldet zu sein. Umgekehrt kann auch

jeder Kölner außerhalb Kölns bestattet werden.

Pflegefrei:

Anonyme Urnengrabstätte:

Friedhof Brück – Lehmbacher Weg, Stein neuerhof

sowie Nord friedhof. Einheitliche Rasen fläche mit

einem gemeinsamen Denkmal, Nutzungs recht

20 Jahre, Kosten ca. 1.500 Euro

Reihengrab auf Rasenfeld:

Urne 20 Jahre, 1.900 Euro, Sarg 12 Jahre, 1.800 Euro

Baumgrabstätte:

Nord- und Ostfriedhof, Friedhof Steinneuerhof,

Worringen, Leidenhausen. Freie Grabauswahl am

Baum, Grabstein möglich, Nutzungsrecht 20 Jahre,

Kosten ca. 1.500 Euro

Naturwald:

Ostfriedhof, ohne Grabkennzeichnung: ca. 600 Euro

Bestattungswälder:

Liegezeit maximal 99 Jahre bis Auslaufen des

Pacht vertrags. Preis richtet sich nach Größe und

Art des Baumes, zum Beispiel inklusive Urne im

FriedWald ab 850 Euro/Ruheforst ab 700 Euro

Kolumbarium:

St. Bartholomäus und Melaten, Nutzungsrecht

20 Jahre, Einzelgrabstätte ab 3.050 Euro

Mit Pflegeverpflichtung:

Bestattungsgarten:

Nutzungsrecht 25 Jahre, für Urne 1.800 Euro, für

Sarg 1.900 Euro

Wahlgrab:

Nutzungsrecht 25 Jahre, Kosten ab ca. 2.250 Euro

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 9

Foto: FriedWald GmbH

Foto: Stadt Köln

Bei der Wahl der Grabstätte in einem Naturwald

ist der Förster behilflich. Am Baum darf später nur

eine kleine Namenstafel hängen.

Ein kleiner Findling mit Namen ist bei Baumgrabstätten

auf Friedhöfen möglich, muss aber

nicht sein.

rige Abschied nehmen und auf Wunsch auch bei der

Übergabe des Sarges an das Feuer anwesend sein.

Und noch eines er fuhr ich: Bei der anschließenden

Bestattung der Urne gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten

mit sehr an sprechenden Trends.

Angesagt: Bestattungsgärten und Waldesruh’

Es gebe zwei Haupttrends bei den Grabarten, be richtet

mir Peter Figgen: Bestattungsgärten und Baum -

bestattungen.

Bestattungsgärten sind Friedhofsbereiche, geeignet

für Sarg und Urne, die von Friedhofsgärtnern nach

einem bestimmten Motto gestaltet sind: der Bauernund

Rosengarten oder die Naturwiese mit heimischen

Wildkräutern und Wiesenblumen. Das Grab ist über

die gesamte Nutzungsdauer hinweg also gepflegt,

ohne dass sich jemand aus der Familie oder dem

Freundeskreis dazu verpflichtet fühlen muss. Guter

Nebeneffekt: Diese Gärten sind günstiger, als ich

dachte. Mittlerweile gebe es zwanzig dieser Bestattungsgärten

auf Kölner Friedhöfen, weitere zwanzig

seien in Planung, erfahre ich.

Der zweite Trend: Aus Naturverbundenheit entschei

den sich immer mehr Menschen für eine Baumgrabstätte

auf einem städtischen Friedhof oder für

die Bestattung in einem Naturwald. Dies geht jedoch

ausschließlich mit Urnen. „Eine Baumgrabstätte ist

auf dem Nord- und Ostfriedhof sowie auf drei wei -

teren Friedhöfen möglich“, erzählt Figgen. Die Urne

wird an einem Baum, den man selbst aus wählen

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KölnerLeben Heft 5 | 20


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Leben in Köln

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Ein Fach in einem schlichten Stahlschrank, so ruht

man im Kolumbarium in St. Bartholomäus.

kann, bei gesetzt. Der Platz wird mit einer Steinplat -

te markiert, damit Trauernde ihn finden können.

Anders im Naturwald: Hier gibt es keine nachvoll -

zieh bare Lage-Kennzeichnung, nur eine Namenstafel

am Baum verrät, dass dort eine Urne beigesetzt

ist. Hier ist eine Bio-Urne Pflicht, die sich rückstandsfrei

zersetzt. Sie kann aus Holz, Naturfaser,

Papier oder Naturkautschuk bestehen. Und so

ist diese Form besonders umweltfreundlich. Das

Internet verrät mir: Außerhalb von Köln gibt es

zahlreiche Bestattungs wälder, beispielsweise

in Bergisch Gladbach, Lohmar, Dormagen und

Hümmel. Wie bei einem klassischen Familien -

grab kann man sich auch hier als Familie oder als

Freundeskreis um einen Baum gruppieren, maximal

zwanzig Menschen finden Platz.

Doch kann man zwischen verschiedenen Baumarten

wählen? Dazu telefoniere ich mit Carola

Wacker-Meister, Pressesprecherin des größten Anbieters

in NRW, der FriedWald GmbH. Sie erzählt:

„Man denkt ja immer, die Eiche wäre der Deutschen

liebster Baum, aber im FriedWald ist es mit

Abstand die Buche.“ Sie ergänzt, Forstwirtschaft

werde in dem Bereich des Waldes natürlich nicht

betrieben. „Die Grabpflege übernimmt die Natur,

Grabschmuck und Blumen sind nicht erwünscht,

aber das kommunizieren wir den Angehörigen gegenüber

auch“, sagt Wacker-Meister.

Foto: Barbara Bechthoff

Oder lieber vollkommen erdfrei

Wer hingegen lieber ein festes Dach über dem Kopf

möchte, fern von Natur und Erde, dem sei eine

weitere Möglichkeit nicht vorenthalten: das Ko-

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 11

lumbarium, ein Aufbewahrungsplatz für Urnen.

Den Anfang machte in Köln die Grabeskirche St.

Bartholomäus am Ehrenfelder Helmholtzplatz. In

der Kirche gibt es Stahlschränke mit Einzel- und

Doppelkammern, die mit Messingplatten versehen

sind. Auf denen können der Name und das

Geburts- und Todesdatum eingraviert werden. Ein

weiteres Kolumbarium wird in der historischen

Trauerhalle auf Melaten entstehen.

All diese Entwicklungen führen dazu, dass es immer

mehr Freiflächen auf den städtischen Friedhöfen

gibt. In Köln wurde öffentlich die Diskussion über

den „Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025“ geführt.

„Die Friedhöfe sind Orte der Ruhe, des Gedenkens

und Innehaltens – und das sollen sie nach Meinung

der Kölner Bevölkerung auch bleiben“, sagt Peter

Figgen. Er ergänzt: „Der Friedhof ist aber auch ein

Naturraum, in dem Singvögel nisten können, ohne

beispielsweise von Hunden gestört zu werden.“

Und ich bin mir sicher: Ich werde mir dort beizeiten

einen schönen Platz in einem Bestattungsgarten aus -

suchen, nah an meinem Veedel. Denn hier bin ich zo

Huss, auch für die kleine Ewigkeit.

kb

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INFORMATIONEN

Mein Grab, ein Denkmal

Die Denkmalpflege verleiht Patenschaften für

his to rische Grabanlagen, beispielsweise auf

Melaten. Als Pate erklärt man sich zu Lebzeiten

dazu bereit, die Kosten für die sachgemäße

Wiederherstellung der Auf bauten und

Bepflanzung einer historischen Anlage durch

einen Steinmetz, Restaurator oder Gärtner

zu übernehmen. Im Gegenzug darf man sich

in der Grabstätte bestatten lassen.

www.denkmalpflege-koeln.de/

grabmäler.html

Zwei Friedhofsmobile

holen Senioren ab 65 Jahre, die ein Grab

besuchen möchten, kostenlos von zu Hause

ab und bringen sie nach 30 Minuten wieder

zurück. Die Initiative der Senioren Servicedienste

Köln e. V. erreichen Sie kostenlos

unter 0800 / 789 77 77.

www.senioren-servicedienste-koeln.de/

friedhofsmobil

KölnerLeben Heft 5 | 20


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KölnerLeben Heft 4 | 20


Leben in Köln 13

Liebe Leserinnen und Leser!

Foto: Stadt Köln

Nichts hält uns Kölnerinnen und Kölner so jung wie

die Möglichkeit, uns in unseren Veedeln zu bewegen

und die Vielfalt unserer Heimat stadt zu erleben. In

Köln darf jeder mitgestalten, der hier zu Hause ist

und sich engagieren will. Und damit es auch jedem

möglich ist, muss unsere Stadt heute und in der

Zukunft entsprechend den Bedürfnissen unserer

Stadtgesellschaft ge plant und gebaut sein. Köln muss

noch barrie re freier wer den. Mein Wunsch als Oberbürgermeisterin

der Stadt Köln ist es, heute ein solides

Fundament zu legen – das den älteren Köl ne rinnen

und Kölnern ermöglicht, ihre Lebensqualität zu

erhalten und, wo es not wendig ist, zu verbessern.

In Köln gibt es bereits seit Jahren vielfältige An gebote

zur Unter stützung unserer Senio rinnen und Senioren.

Dazu gehören etwa die SeniorenNetzwerke Köln,

prä ventive Hausbesuche sowie Unter stützungsdienste

für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

Zum Jahresbeginn wurde zudem das Projekt „Zukunft

der Pflege“ gestartet, bei dem bedarfsgerechtere Angebote

für Ältere und Pflegebedürftige im Vordergrund

stehen. Somit sind wir auf einem guten Weg, die

Herausforderungen der Gegenwart zu mei stern und

uns auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen.

Auch die Gebäude und öffentlichen Räume habe ich

im Fokus – sie müssen umgedacht und neu gestaltet

werden. Bei Neubauten im öffentlichen Raum hat die

Barrierefreiheit eine hohe Priorität und auch bei be -

stehenden Einrichtungen be -

müht man sich um die Nachbesserung

mit Aufzü gen,

Rampen und anderen Mobilitätshilfen.

Noch fehlt

es zudem an bezahlbarem

und stufenlos zugänglichem Wohnraum, und ich setze

mich nachdrücklich dafür ein, dass wir hier zeitnah

und realitätsnah bauen und nachbessern. Gleich zeitig

ist es notwendig, den Zugang zu Ein richtungen des

Gesundheitswesens für Pa tientinnen und Patienten

mit Behinderung zu optimieren.

Meine Damen und Herren, angesichts der demo grafischen

Entwick lung in unserer Stadt muss uns klar

sein, dass Barrierefreiheit kein isoliertes Interesse

einiger weniger ist – im Gegen teil, sie kann für jeden

und jede von uns bedeutsam werden. Köln ist die

Metropole der Vielfalt und soll dies auch bleiben. Egal,

wie jung oder alt, ob mit körperlichen Einschränkungen

oder ohne – lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten,

die Stadt so barrierefrei zu gestalten, wie wir sie in

unserem täglichen Umgang mit einander bereits leben.

Ihre

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

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DIE ZAUBERFLÖTE

Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere

03. Oktober 2020


Foto: Philipp Haaser

Serefima Srlezneva, links,

und Maria Moldovanov

tauschen sich über Anbau

und Ernte aus.

Nahrung für den

Zusammenhalt

Ob mit Gemeinschaftsgärten, Hochbeeten am Straßenrand

oder begrünten Kreisverkehren – in der „Essbaren Stadt“ ist

gemeinsam säen, pflanzen und ernten erwünscht.

Ein Freitag im vorigen Herbst:

Bruno Schröder nascht in Andernach

Erdbeeren, die er unge niert

von der Stadtmauer pflückt. Er

ist mit 35 anderen Kölnern hergekommen,

um sich inspirieren zu

lassen. Andernach nennt sich

„Ess bare Stadt“. Was das bedeutet,

erfahren die Besucher mit

allen Sinnen. Duftende Kräuter

wachsen aus einer Jeanshose vor

einer Boutique, Tomaten ranken

am Fenster des Rathauses, Kohl

wächst im Graben vor der Stadtmauer

und unzählige Blumen

bieten den Insekten Nahrung.

Schröder und seine Mitreisenden

wollen, das steht nach dem Besuch

fest, auch ihren eigenen Stadtteil

Chorweiler essbar machen.

Essbar für Mensch und Tier

Sie sind damit Teil einer stadtweiten

Anstrengung. Wie viele

andere Städte hat Köln sich die

Kleinstadt rheinaufwärts zum

Vorbild genommen. Im Juni hat

der Rat eine Ernährungsstrategie

für Köln und Umgebung beschlossen,

zu dem ein Aktionsplan

„Essbare Stadt“ gehört. Ziel ist die

„Erzeugung von Lebensmitteln

für Mensch und Tier, von und mit

Menschen aus und in der Stadt und

im städtischen Umfeld“. Den Plan

unterstützen Ämter der Stadt,

wie das Grünflächenamt, und

zahlreiche Initiativen, allen voran

der Kölner Ernährungsrat.

Sie bauen auf bereits bestehendes

Engagement auf. So legten Anwohner

den „Carlsgarten“ vor

dem Schauspielhaus in Mülheim

an, in Hochbeeten stehen Nutzund

Zierpflanzen. Im Ehrenfelder

Leo-Amann-Park wird der „Grüne

Leo“ beharkt. Ebenfalls in Ehrenfeld

steht schon seit 2015 der

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 15

Foto: Paulo Santos

„Mausergarten“ den Nachbarn

offen, Spinat, Kräuter, Bohnen,

Gurken und Tomaten wachsen

in Kübeln und Pflanzsäcken. Und

auf dem Rathenauplatz gedeihen

durch Nachbars Pflanzfreude

Brombeer-, Johannisbeer- und

Himbeersträucher. Auch Unterneh

men und Bildungseinrichtungen

tragen zur essbaren Stadt bei.

Landwirte verpachten Teilstücke

ihrer Äcker an Privatleute und

stellen Setzlinge und Saatgut bereit.

Davon soll es künftig noch

mehr geben.

Viele grüne Daumen

in Chorweiler

In vielen Stadtteilen greifen Bürger

die Ideen aus eigener Initiative

auf. In Chorweiler hat sich nun

vorbildlich ein Netzwerk aus Einrichtungen,

Sozialarbeitern und

ehrenamtlich Tätigen wie Bruno

Schröder gegründet. Auch Julia

Ecker will, dass Chorweiler essbar

wird. Sie arbeitet im Büro für

Soziales und Gemeinwesenarbeit

der katholischen Gemeinde und

hat die Fahrt nach Andernach organisiert.

„Wir haben gesehen,

was gute erste Schritte sein können“,

sagt sie. Und in Chorweiler

müssen sie nicht bei null anfangen,

Im Dachgarten des Marie-

Juchacz-Seniorenzentrums

können alle mit anpacken.

KölnerLeben Heft 5 | 20

viele Menschen mit grünem Daumen

engagieren sich hier bereits.

Kindergärten und Schulen haben

Gemüsegärten angelegt. Auf der

Dachterrasse des Marie-Juchacz-

Seniorenzentrums wachsen Obst,

Salat, Blumen und Gemüse. Das

vor Ort sehr aktive Wohnungsbau

unternehmen GAG betreut

Gartenclubs. Und für die Bestäubung

sorgen die summenden

Bie nenstöcke auf den grauen

Parkdecks des Einkaufszentrums.

Daran lässt sich anknüpfen.

Zusammenhalt stärken

„Es geht immer auch um das So ziale“,

sagt Julia Ecker. Dass mit dem

gemeinsamen Gärtnern der Zusammenhalt

wächst, ist ein Effekt,

der gerade sozial be nachteiligten

Stadtteilen zugute kommen kann.

Mehr als 13.000 Menschen leben

in Chorweiler, überdurchschnittlich

viele sind auf Sozialleistungen

angewiesen. Es gibt eine starke

russischsprachige Gemeinschaft

sowie viele Menschen mit türkischen

Wur zeln und aus zahlreichen

anderen Ländern dieser

Erde. Die Bewohner identifizieren

sich mit ihrem Stadtteil, auch

wenn er wegen der Hochhäuser

mit Vorurteilen zu kämpfen hat.

INFORMATIONEN

Wer Anregungen sucht oder

sich an einem Projekt beteiligen

will, wird auf der Webseite

des Ernährungsrats

fündig.

www.essbare-stadt.koeln/

machmit

In Chorweiler: Quartiersmanagerin

Corinna Joppien,

Bürgerzentrum Chorweiler,

Raum 1.290, Pariser Platz 1,

Tel. 0160 / 90 17 17 31

Durch das gemeinsame Gärtnern

wollen Ecker, Schröder und ihre Mitstreiter

den Zusammenhalt weiter

stär ken. „In der essbaren Stadt

stecken ganz viele Aspek te: Umwelt

bildung, soziale Inte gration,

Aus tausch zwischen Jung und Alt

und die Gestaltung des Wohnumfelds“,

sagt Mildred Utku vom Ernährungsrat.

Sie freut sich über

die Chorweiler Initiative.

Einfach anfangen und

ausprobieren

Auch Maria Moldovanov, 67, und

Serefima Srlezneva, 77, gehören

zu der Handvoll Menschen aus

Chorweiler, die der Ausflug nach

Andernach motiviert hat, im eigenen

Stadtteil aktiv zu werden.

Aus ihren Wohnungen im elften

und zwölften Stock sehen sie das

Grün, das Chorweiler umgibt. Und

nun wollen sie helfen, dass es auch

vor ihrer Haustür grüner wird. „Es

kommt immer darauf an, was man

daraus macht“, sagt Moldovanov,

die sich um eine Baumscheibe

kümmern will. Schröder, der nach

eigener Aussage lieber gestaltet,

als schimpft, will ein Beet in seiner

Straße anlegen. Ob er seine Nach -

barn vorher zum Mitmachen einlädt,

weiß er noch nicht. „Man muss

einfach anfangen“, sagt er. phh


16

Leben in Köln

Hoch-Leistung

Foto: Costa Belibasakis

Wer Menschen aus

luftigen Höhen auf

den sicheren Boden

bringen will, braucht

nicht nur Mut und

Know-how. Er muss

auch deren Vertrauen

gewinnen können.

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 17

Kein Turm ist dieser Truppe zu hoch und kein Schacht

zu tief, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten:

das Höhenrettungsteam der Berufsfeuerwehr.

KölnerLeben Heft 5 | 20

Der Einsatz, der am eindrücklichsten in seiner Erinne -

rung haften blieb, ist nicht etwa die spektakuläre

Rettung aus der Rheinseilbahn. Auch nicht der Job

auf der Plattform des über neunzig Meter hohen

Braunkohlebaggers im Tagebau Hambach oder die

Übung am Turm Montparnasse über den Dächern

von Paris. Was Frank Kelzenberg, den Leiter der

Höhenretter der Kölner Feuerwehr, in seiner bisherigen

Laufbahn am meisten bewegte, trug sich an

einem Hochhaus in Porz zu.

„Unzählige Male werden wir zu Menschen gerufen,

die sich das Leben nehmen wollen“, erzählt der Höhenretter.

„Ein 17-jähriges Mädchen stand damals

jenseits der Balkonbrüstung und wollte sich hinunterstürzen

– aus Liebeskummer. Wir haben mit ihr

geredet, versucht, sie von dem Gedanken abzubringen,

aber sie hörte uns gar nicht zu. Als wir spürten,

dass sie gleich springen würde, haben mein Kollege

und ich uns mit den Augen verständigt und sie mit

einem Hechtsprung gerade noch erwischt.“ Wenn

man wie in diesem Fall Menschenleben retten könne,

entlohne dieses Gefühl für alle Strapazen des Jobs,

berichtet Frank Kelzenberg. Andererseits: „Wenn

das nicht gelingt, läuft einem der Einsatz schon einige

Tage hinterher.“

Hoch hinaus – tief hinunter

Die Mannschaft aus 43 Höhenrettern und einer

Höhen retterin – darunter zehn Ausbilder – ist eine

Sondereinheit der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln.

Das auf der Feuerwache Ehrenfeld stationierte

Team versieht in der Regel den üblichen Lösch- und

Rettungsdienst, bekämpft Brände oder leistet bei

Unfällen Erste Hilfe. Sobald jedoch ein Höhenretter

benötigt wird – zwischen 100 und 120 Mal im Jahr –,

wechseln die Ehrenfelder Feuer wehrleute ihre Ausrüstung

und eilen in ihren Spe zialanzügen zu Hilfe.

„Jeden Tag sind mindestens sechs von uns im Dienst.

Wir werden gerufen, wenn andere an Grenzen stoßen“,

so Kelzenberg.

Und diese Grenzen liegen nicht nur in der Höhe, son -

dern auch in der Tiefe. Nicht nur wenn ein Bauarbeiter

auf einem hohen Baugerüst einen Herzinfarkt


18

Leben in Köln

Fotos: Feuerwehr Köln

Übung mit Aussicht: Den Ernstfall probt das Höhenrettungsteam auch auf dem Riesenrad im Rheinauhafen.

erleidet, wenn ein Kranführer in seiner Kabine einen

Schwächeanfall bekommt, ein Fensterputzer in seiner

Gondel oder ein Paragleiter in einem Baum festhängt,

sondern auch wenn ein Arbeiter beim Bohren eines

Brunnens in einen tiefen Schacht gefallen ist, dann ist

das Höhenrettungsteam zur Stelle. Und wenn es die

Zeit zulässt, befreien sie auch schon mal einen Mauersegler,

der hinter einem Fallrohr stecken geblieben ist.

Als der höchste mobile Baukran Deutschlands beim

TÜV in Porz im Einsatz war, wurde das Abseilen eines

Kranführers trainiert.

Schwindelfreie Einsätze europaweit

Das Einsatzgebiet endet nicht an der Kölner Stadt -

grenze, sondern umfasst den gesamten Regierungsbezirk

Köln und geht zuweilen sogar darüber hinaus.

„Weil es in Köln die Rheinseilbahn gibt und eine Reihe

von Hochhäusern, hat die Stadt 1995 ein eigenes

Höhenrettungsteam gegründet“, erklärt Kelzen -

berg. Da aber nur wenige Städte über eine solche

Spezial einheit verfügen, erbitten die Feuerwehren im

Umland oftmals die Hilfe der Kölner Kollegen. Zum

Beispiel als nahe des Hambacher Forstes Braunkohlegegner

mehrere der riesigen Schaufelradbagger erklommen

und besetzt hatten. „Das war ein sehr

heißer Tag, und da ein Unwetter drohte, wurden

wir zu Hilfe geru fen, um die Besetzer sicher wieder

auf die Erde zu bringen“, so Kelzenberg.

Sogar im Ausland, etwa in Paris am Eiffelturm sowie

am 210 Meter hohen Büroturm Montparnasse, waren

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 19

er und seine Kollegin und Kollegen im Rahmen einer

Übung schon im Einsatz: Die Truppe pflegt den regen

Austausch mit Höhenrettungsteams anderer Städte

in den Nachbarländern. Grundsätzlich kann jeder

Feuerwehrmann oder jede Feuerwehrfrau zum

Team dazustoßen. Voraussetzung: Er oder sie muss

schwin delfrei sein. Bewerberinnen und Bewerber

müs sen sich daher neben einer speziellen medizinischen

Untersuchung auch noch einer Höhentauglichkeitsprüfung

unterziehen. Wer dann auch

die Praxisübung meistert und die dreißig Meter hohe

Rettungsleiter auf der Unterseite – also mit dem eigenen

Gewicht gegen die Schwerkraft – hinaufklettert,

wird in einem Lehrgang auf die besondere Auf -

gabe vorbereitet. Fünf Jahre arbeitet man dann als

Trainee im Team. „Wenn er sich in dieser Zeit bewährt,

wissen wir, dass wir ihn nun allein laufen lassen

kön nen“, sagt Kelzenberg.

Berühmt dank Rheinseilbahn

Bundesweit bekannt wurden die Kölner Höhenretter

durch zwei Vorfälle an der Rheinseilbahn. Nach

einer Blockade der Bahn während eines Sturmtiefs

im Oktober 2014 mussten zwei amerikanische Tou -

risten und eine vierköpfige Familie durch Abseilen

aus ihren Gondeln befreit werden. Und am 30. Juli

2017 saßen dann sogar 65 Personen in mehreren

Kabinen fest, nachdem sich ein Ser viceseil um eine

der Gondeln gewickelt hatte. Da mals mussten sich

die Einsatzkräfte noch mühsam mit herkömm lichen

Seilwinden und reiner Muskel kraft von Gondel zu

Gondel ziehen. In zwi schen haben die Kölner Ver -

kehrs-Be trie be als Seilbahnbetreiber vier Seil -

fahrtgeräte an geschafft. Sie können mittels eines

einfachen Akku schraubers beschleunigt werden, sodass

man die Gon deln im Notfall schneller erreicht.

Bei einer Übung Mitte März 2019 haben die Höhenretter

diese Geräte erstmals erfolgreich getestet.

Selbst als er 2014 bei stürmischem Wind an jener

Gondel hing, in der das Ehepaar mit seinen kleinen

Kindern bangte, habe er keine Sekunde daran gezweifelt,

dass alles gut enden würde, erinnert sich

Kelzenberg. Die größte Unsicherheit gehe in der

Regel von der Unberechenbarkeit der zu rettenden

und verständlicherweise verängstigten Menschen

aus. „Wir versuchen stets, sie zu beruhigen, machen

Scherze, um der Situation das Dramatische zu neh -

men“, berichtet der Höhenretter. „Ich sage ihnen

dann, dass alles ganz easy ist und wir jetzt einen

klei nen Spaziergang machen. Das beruhigt die Menschen.

Wenn sie unten sind, sehen das manche im

Rückblick dann allerdings doch etwas anders.“ cd

KölnerLeben Heft 5 | 20

INFORMATIONEN

Eine Nummer für alle Fälle: 112

Nicht nur wenn es brennt, auch der Katze

im Baum, bei Öl auf der Fahrbahn oder

Wasser im Keller: Die Feuerwehr hilft!

Die Rettung aus einer Fensterputzgondel wird am

Kölnturm im Mediapark in 160 Metern Höhe geübt.


20

Leben in Köln

DIE BESTATTUNG

IN DER NATUR.

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und Vorsorge. Telefon: 0151-59414161

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SBK schafft

Naturnische

Auf dem weiträumigen Gelände in Riehl haben die

Sozial-Betriebe-Köln (SBK) eine Streuobstwiese

eröffnet. Gepflanzt wurden Halbstämme alter Apfelund

Kirschbaumsorten aus der Region. Bei Halbstämmen

beginnt der Kronenansatz bereits ab

einem Meter Höhe, so dass man die Früchte ohne

eine Lei ter pflücken kann. Angelegt wurden auch

ein kleiner Lehrpfad zur Erläuterung der Baumarten

und eine ökologische Blumenwiese mit drei Bienenstöcken.

Ziele des Naturnische-Projektes sind

aktive Beiträge zum Klimaschutz und ein optimaler

Einsatz von Ressourcen. Sozial-Betriebe-Köln,

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Ab ins Museum

Die Kölner Tatort-Kommissare Schenk und Ballauf

müssen sich einen neuen Imbiss suchen. Dem Verkaufswagen

der Vosen-Wurstbraterei wurde nach

66 Dienstjahren ein musealer Ruheplatz im LVR-

Freilichtmuseum Kommern zugewiesen. Er ergänzt

dort den Sammlungsbestand an Jahrmarktbuden

und steht für die Entwicklungen der Jahrmarkt- und

Schaustellerhistorie im Rheinland. Ganz ver zichten

müssen die Besucher aber nicht auf Currywurst und

Fritten. Denn bei Veranstaltungen wie dem „Jahr -

markt anno dazumal“ soll er weiter für Gaumenfreuden

genutzt werden. LVR-Freilichtmuseum,

53894 Mechernich-Kommern, Tel. 02443 / 998 00.

www.kommern.lvr.de

Barrierefreier Zugang

zu Apotheken

Die Apothekenbetriebsordnung aus dem Jahr 2012

fordert, dass der Zugang zum Verkaufsraum barrierefrei

und somit für alle Menschen selbstständig und

ohne Hilfe erreichbar sein soll. Das bestätigte jetzt

das Verwaltungsgericht Düsseldorf in einem Urteil.

Ein Apotheker hatte das Gericht angerufen, weil

ihm die behördliche Auflage, einen Höhenunterschied

von rund fünf Zentimetern zwischen Geh -

steig und Eingang zu überbrücken, unverhältnismäßig

erschien. Die Klage wurde abgewiesen. Darauf

macht der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter

e. V. aufmerksam. www.bsk-ev.org

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KölnerLeben Heft 5 | 20


Wasserbüffel

als Gärtner

Im Naturschutzgebiet „Am Hornpottweg“ Dünnwald

haben zwei Wasserbüffel eine neue Heimat

gefunden. Pudding und Fritz, so die Namen der in

einer Herde in der Wahner Heide aufgewach senen

Tiere, sollen helfen, die zunehmende Aus brei tung

von Sträuchern und Bäumen in dem Sumpf gebiet zu

verhindern. Bereits seit Jahren sind dort Galloway-

Rinder ansässig, die die trockenen Wiesen und

Grünlandflächen erfolgreich beweiden. Sie meiden

aber die nassen Flächen rund um einen Kiesgrubensee,

die mehr und mehr versumpfen. Die gärtnerischen

Arbeiten dort haben nun die ur sprüng lich in

Asien beheimateten Büffel übernommen.

www.nabu-bslk.de

www.galloway-bullenwiese.de

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Kindergartenpaten

gesucht

Das Büro für Bürgerengagement der Arbeiter wohl -

fahrt Köln sucht für das Projekt „KindergartenPaten -

schaften – für die Kleinen das Größte“ ehrenamtlich

Engagierte. Für etwa eine Stunde in der Woche

über nehmen diese eine Patenschaft für eine Kindergartengruppe.

Singen, Basteln, Theaterspielen, Naturprojekte,

Vorlesen: der Fantasie im Umgang mit

den Pänz sind keine Grenzen gesetzt. In einem

kostenfreien Einstiegsseminar am Freitag, 30. Okto -

ber von 10 bis 12 Uhr, erhalten Interessenten wert -

volle Tipps, kreative Ideen und viele Anregun gen.

Informationen und Anmeldung bei Susanne Budkova

unter 0221 / 20 40-717 oder per E-Mail an

budkova@awo-koeln.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


22

Raus aus Köln

Von Schloss

zu Schloss

Zwei funkelnde Juwelen in einem

prächtigen Park – nach Brühl lockt

im Herbst das Farbenspiel.

Fotos: Marcin Otulak

Heute ist wieder so ein Brühl-Tag

für Lieselotte Fohsel. Gemeinsam

mit einer Freundin hat sich die

lebensfrohe Kölnerin in die KVB-

Linie 18 gesetzt und ist nach

Süden gefahren. Auf halbem Weg

zwischen Köln und Bonn spazieren

die beiden an einem Ort, der ihnen

am Herzen liegt. „Wir kommen

alle vier Wochen hierher“, sagt

die 91-Jährige, die gemütlich über

den Kiesweg vor einem Schloss

spaziert, das seit 1984 den Status

UNESCO-Weltkulturerbe trägt.

Die Urkölnerin verbindet mit

Brühl mehr als den stetig wachsenden

Freizeitpark Phantasialand,

wo Loopings die Nerven kitzeln.

Gelbe Pracht:

Schloss Augustusburg

Hinter Fohsel strahlt die Sonne

auf die hellen Wände der Fassade

von Schloss Augustusburg. „Das

sieht aus wie dieser leckere Zitronenpudding“,

ruft ein kleines

Mädchen begeistert. Wo einst

eine Wasserburg stand, ließ der

Kölner Kurfürst Clemens August

ab 1725 dieses Bauwerk errichten.

Wer es betritt, staunt über Marmor,

Farbenspiele, prunkvolle

Stuckarrangements, üppiges Gold

und ein Treppenhaus, das so

auch vor dem Eingang zur Himmelspforte

platziert sein könnte.

In fußläufiger Entfernung von

Schloss Augustusburg lockt außerdem

das kleinere Schloss Falkenlust.

Nach einem lockeren Spaziergang

durch die Parkanlage und

ein Wäldchen bietet es ebenfalls

ein besonders prunkvolles Ambiente.

Das einstige Jagdschloss liegt

an der Flugbahn der Reiher, auf

die Clemens August abgerichtete

Falken ansetzte. „Die Schlösser

Augustusburg und Falkenlust mit

ihren Garten- und Parkanlagen lassen

uns noch heute die Aura des

Außergewöhnlichen spüren“, erklärt

die Historikerin Christiane

Winkler von der UNESCO-

Welterbestätte, „der Prunk

und die Bilder in diesen

Räumen waren für Cle -

mens August eine

Bot schaft seines politi

schen Status.“ Die

Hi storikerin kann auf

eine herausragende

Riege von Künstlern

ver weisen, die am Bau der Brühler

Schlösser beteiligt war. Balthasar

Neumann etwa, der große Baumeister

des 18. Jahrhunderts, schuf

von 1740 bis 1746 das beeindruckende

Treppenhaus in Schloss

Augustusburg. „Die Besucher tauchen

ein in das ‚galante Zeitalter‘ des

Rokoko, dessen Geist noch immer

hier erlebbar ist“, sagt Winkler.

Ein Besuch in Brühl

lohnt sich immer.“

Lieselotte Fohsel, 91


Ziehen mit

ihrem E-Bike

die Blicke vieler

Passanten auf

sich: Matthias

Faßbender und

seine Frau.

Frank und Brigitte Klingberg aus

Meschenich kommen regelmäßig

zu den Brühler Schlössern, vor

allem genießen sie es, in den Parkanlagen

zu flanieren. „Wir mögen

den Schlosspark besonders gern,

der ist wunderschön mit seinen alten

Bäumen“, sagt die 72-Jährige.

Flanieren wie bei Hofe

Über die Jahrhunderte wurde der

Park von Gartenkünstlern wie

Domi nique Girard und Peter Joseph

Lenné angelegt. Girard brachte ab

1728 aus Versailles die strenge

französische Gartenkunst mit

grad linigen Hecken, Fontänen und

Blumenrabatten, aber auch kleinen,

intimen Ecken mit. Lenné

ver dankt sich dagegen der gut

120 Jahre später mit Wald, Wiesen,

geschwungenen Wegen und

kleinen Bachläufen gestaltete eng -

lische Landschaftsgarten. Über all

kann man angenehm auf ge pflegten

Wegen spazieren. Auf etwa

fünfzig Hektar ist der Park zu dem

Naturschutzgebiet, bietet also

der Tier- und Pflanzenwelt einen

Rückzugsraum – und das unweit

des Städtchens.

KölnerLeben Heft 5 | 20

„Der Ort hat wirklich alles, was

das Herz begehrt“, sagt Klingberg.

Zum sonntäglichen Ausflug gehört

für sie ebenso wie für Fohsel der

Besuch der Fußgängerzone. Dort

haben Besucher die Qual der Wahl:

rustikale Kneipe, traditionelles

Café, Eisdiele, Bistro oder eines

der vielen Restaurants mit den

Küchen der Welt? „Zu jedem Be -

such gehört für mich der Aufenthalt

im Café“, sagt Fohsel, „es

ist einfach herrlich, weil man hier

so schön draußen sitzen kann und

so viel los ist.“ Außerdem gebe es

das Max-Ernst-Museum nur ein

paar Schritte weiter.

„Die Fahrradwege hier sind wirklich

sehr gut ausgeschildert“, sagt

Matthias Faßbender, der mit seiner

Frau die Blicke vieler Passanten auf

sich zieht. Denn die beiden 80-Jäh -

rigen sind mit einem E-Tan dem

aus Bonn angereist. Sie haben

einen Blick auf das histo rische

Ensemble geworfen – doch leider

können sie nicht auf einen Kaffee

halten. „Wir sind zu den Schlössern

gefahren, aber haben unser

Schloss vergessen“, sagt Matthias

Faßbender schmunzelnd. tf

INFORMATIONEN

Schloss Augustusburg

und Jagdschloss

Falkenlust

Schlossstr. 6, 50321 Brühl

Eintritt Augustusburg 9 Euro,

Falkenlust 7 Euro, Kombiticket

14 Euro.

Di–Fr 9–17 Uhr, Sa, So,

feiertags 10–18 Uhr. Dezember

und Januar geschlossen.

Zurzeit nur mit Anmeldung

unter 02232 / 44 000, keine

Führungen. Parkbesuch: Eintritt

frei, wegen Baumschnitt

und -fällungen kommt es

derzeit zu Einschränkungen.

Anreise: mit der Deutschen

Bahn bis Bahnhof Brühl,

Fuß weg 300 Meter. Mit der

Straßenbahn bis Haltestelle

Brühl-Mitte, etwa 800 Meter

Fußweg. Mit dem Auto zum

Parkplatz Max-Ernst-Allee.

www.schlossbruehl.de


24

Gesund leben

Starke

Gelenke

Sport und Bewegung helfen, Ge lenkoder

Wirbelsäulenverschleiß vor zu -

beugen und zu behandeln.

Fitnesstrainer Bernhard Koch hat

sieben Übungen zusammengestellt,

mit denen Sie Ihren Körper schonend

und gelenkstabilisierend stärken. Sie

trainieren dabei nicht nur wichtige

Muskelabschnitte des Halteapparats

und Ihre Körperbalance, sondern Sie

sorgen auch für eine gute Nährstoffversorgung

der Gelenke. Nehmen Sie

sich zwei- bis dreimal pro Woche etwa

15 Minuten Zeit.

2.

7 Übungen, die

Gelenkverschleiß vorbeugen

1.

Die Ellenbogen

zusammen führen

Mobilisiert die Schultergelenke,

vergrößert den Bewegungsradius

Stehend oder sitzend nehmen Sie bei gesenkter

Schulter Ihre Hände an den Hinterkopf und ziehen

Ihre Ellenbogen weit nach vorne und wieder nach

außen zurück. 10–20 Wiederholungen

3.

Die Knie

zusammenschieben

Illustrationen: SPORTART Verlag

Den Arm

pendeln

Wirkt belebend auf das

Schultergelenk, bringt Frische

und Entspannung

Stellen Sie sich seitlich neben einen Stuhl und fassen

Sie mit einer Hand an die Stuhllehne. Dann pendeln

Sie Ihren freien Arm an der Körperseite vor und

zurück. 15–20 Wiederholungen pro Arm

Stärkt die Kniegelenke,

streckt den Rücken und fördert

die Körperwahrnehmung

Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Führen Sie ein Kissen

oder ein gefaltetes Handtuch zwischen Ihre

Knie. Dann pressen Sie sie vorsichtig zusammen

und halten den Druck. Führen Sie Ihre Hände dabei

auf den Bauch und richten Sie Ihren Oberkörper

weit nach oben auf. 2-mal 15–20 Sekunden

KölnerLeben Heft 5 | 20


Ein Bein winkeln

und strecken

4.

Gesund leben 25

Aktiviert die Kniegelenke,

entspannt den Rücken

Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie Ihre

Beine an. Die Arme liegen seitlich neben Ihrem

Körper. Dann heben Sie Ihr rechtes Bein ein kleines

Stück nach oben und strecken es mit angezogener

Fußspitze über dem Boden aus. Danach winkeln Sie

es in der Luft an und strecken Ihre Fußspitze.

10-mal pro Bein

Die Faust ballen

5.

Stärkt Hand- und Fingergelenke,

kräftigt Arm- und Handmuskulatur

Rollen Sie fest Ihre Finger ein, sodass eine Faust entsteht.

Danach die Finger schnell wieder strecken und

weit auseinanderziehen. 10- bis 20-mal pro Hand

7.

Die Fußspitze

anziehen und

strecken

Aktiviert die Fußgelenke,

kräftigt die Fußmuskulatur

6.

Setzen Sie sich auf einen Stuhl und rollen Sie ein

großes Handtuch der Länge nach ein. Dann strecken

Sie ein Bein, umfassen den Fuß mit dem Handtuch

und ziehen ihn mit den Enden des Handtuchs

zum Körper hin. Danach versuchen Sie Ihre Fußspitze

trotz sanftem Gegendruck durch das Tuch

nach vorne zu schieben. 10-mal pro Fuß

Die Finger

berühren

Aktiviert die Fingergelenke,

fördert die Wahrnehmung

Berühren Sie mit dem Daumen hintereinander

weg mit etwas Druck Ihren Zeigefinger, dann den

Mittelfinger, dann den Ringfinger und zum Schluss

den kleinen Finger. 10-mal pro Hand

Weitere Übungen

finden Sie in den

Buch karten

„Starke Gelenke“

von Bernhard Koch.

Erhältlich für 13,95 Euro plus

Versand unter Tel. 0221 / 534 76 42

oder www.sportartverlag.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


26

Leben in Köln

Wir wollen selbst entscheiden

Foto: Frau Oferath – Köln-Höhenberg

Dies war das Motto einer fröhlichen Demo der SeniorenNetzwerke

des Stadtbezirks Porz auf dem

Hesshofplatz in Vingst am 3. Juli. Bei dieser Demo

ging es darum, dass im Rahmen der Corona-Pandemie

sehr schnell und ungefragt ein Lockdown für

alle Einwohner verhängt wurde. Dabei wur de keine

Rücksicht auf dann tatsächlich auch eingetretene negative

Auswirkungen genommen. Die Älteren und

meist an mehreren Krankheiten Lei denden wurden

schnell als eine besonders gefährdete Gruppe cha -

rakterisiert, die vor einer Infektion mit dem Corona-

Virus geschützt werden müsse.

Es muss mit großem Dank anerkannt werden, dass

sich sehr schnell Gruppen von engagierten jüngeren

Ehrenamtlern bildeten, die bereit waren, für die

Älteren einzukaufen. Auch die Söhne und Töchter

der Älteren bestanden darauf, dass ihre Eltern in

ihren Wohnungen bleiben und sich nicht gefährden

sollten. Als auch noch den Enkeln der Besuch verboten

wurde, löste das bei den Großeltern einen

großen Frust aus.

Viel schlimmer als den Älteren in ihren Wohnungen

ging es dann aber den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen.

Sie durften über acht Wochen keinen

Besuch empfangen, häufig ihr Zimmer nicht verlassen

und konnten nur über das Telefon und

manchmal über Video Kontakt zu ihren Familien

halten. Ab dem Muttertag erlaubte dann auch die

Corona-Schutzverordnung einen Besuch im Pflege -

heim mit Abstand und durch Plexiglasscheibe getrennt.

Erst seit Anfang Juli ist nun wieder ein Besuch

im Zimmer in intimer Atmosphäre und ohne

Kontrolle durch das Personal möglich.

Damit wurde eine der Forderungen dieser fröh lichen

Demo erfüllt. Auch wenn es wieder mehr Erkrankungsfälle

geben sollte, muss verhindert werden,

dass die Besuchsmöglichkeiten der Be zugspersonen

erneut aufgehoben werden. Wäh rend dieser zehnwöchigen

Isolation haben die Heimbewohner sehr

gelitten und viele haben einen negativen Verlauf

ihrer Erkrankungen und psychische Belastung erleben

müssen.

Es ist weiterhin wichtig, dass sich die Älteren vor

einer Infektion schützen. Dazu ist es neben dem

Abstandhalten besonders wichtig, einen wirksamen

und medizinisch geprüften Mund-Nasen-Schutz

(FFP2 oder FFP3) zu verwenden. Es wäre eine echte

Schutzmaßnahme, wenn dieser Mund-Nasen-

Schutz von den Kassen als Präven tions maßnahme

zur Verfügung gestellt würde.

Die Seniorenvertretung fordert, dass neben dem

Infektionsschutz bei allen eventuell notwendigen

Maßnahmen deren negative psychische Auswirkungen

berücksichtigt werden. Zusätzlich muss

dafür gesorgt werden, dass infektiologisches Schutzmaterial,

also Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe,

Kittel, ausreichend bevorratet wird und bei Mehrbedarf

nicht auf die mangelhaft schützende Mund-

Nasen-Bedeckung mit selbstgenähten Masken oder

Schals ausgewichen werden muss.

Die Seniorenvertretung dankt den SeniorenNetzwerken,

dass sie mit ihrer Aktion in die Öffentlichkeit

gegangen sind und damit auch die Älteren

ermutigt haben, sich trotz der Gefahr durch das Corona-Virus,

aber mit einem wirksamen Infektionsschutz

(Ab stand und Mund-Nasen-Schutz), wieder

am öffentlichen und sozialen Leben zu beteiligen.

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den Bezirken

finden Sie auf Seite 51.

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung der

Stadt Köln verantwortet.

KölnerLeben Heft 5 | 20


Vergnügliches 27

Foto: Dabbelju-Verlag

Fritz Häck

Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass der

Autor Fritz Häck nach langer Er kran kung im Au -

gust verstorben ist. Fritz Häck schrieb seit 2016

regelmäßig Texte „op Kölsch“ für Kölner Leben.

Er beschrieb auf unnachahmlich char mante

Weise Kindheits- und Alltagserlebnisse, auch

die Kümmernisse des Älterwerdens – immer

mit fei nem Humor und dem Leben positiv zugewandt.

Wir werden

ihm ein ehrendes A n-

den ken bewahren. Seiner

Fami lie sprechen wir

unser tiefempfunde nes

Mit ge fühl aus.

Die Redaktion

von KölnerLeben

Nachruf

* 20. Dezember 1936 4. August 2020


Entdeckung

E Rüümche vun Fritz Häck

Unse Lotterbov kom vum spille noh Huss,

Hä sohch ärch zerresse un muddelich us.

Beidse Kneen jet verblötsch un och am blode,

En Fünf en der Botz un dat en dä jode.

De Täsch voll Äppel – un typisch för Junge:

Die hatt’e en Nohbersch Jade „jefunge“.

Drop hätt et paar op et Föttche jejevve,

Su zahlt jeder Lihrjeld en singem Levve.

Hä hät jet jebauz, doch bestemmp nit us Schmätz,

Eher föhlten hä sich en der Ihr verletz.

Dröm leefe och flöck, dä pikeete Flejel,

En et Schlofzemmer aan der jroße Spejel,

Ress wödich sing Bötzje erav, wor janz kott

Un besohch sich verbaselt sing bläcke Fott.

Met huhrudem Kopp kom hä jih en Rahsch,

Dann sähte vör luuter Schreck: „Dä, jebasch!“

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philharmonie.tv

Foto: Jörn Neumann

Konzerte live

und on demand

Unterstützt von

Medienpartner

KölnerLeben Heft 5 | 20


28

Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

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KölnerLeben Heft 4 | 20


Vergnügliches 29

Lösungswort Heft 4/2020: RHAPSODIE.

Gewinner: Maria Flöck, Stefanie Hemmelrath, J. Meinig,

Astrid Müller, Matthias Zons-Dünner

Köln, wie man es sonst nicht sieht

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an

der Frankenwerft und blicken über

den Rhein. Eine Brücke führt hinüber,

drüben liegt ein Kastell. Sie

wenden den Kopf, neben Ihnen

stehen ein paar Römer. Sie drehen

sich um und … mehr wird nicht

verraten. Dank mobiler Virtual-

Reality-Brillen und sachkundiger

Stadtführer erleben Sie mit

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Stadtführung.

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11, 14 und 17 Uhr. Dauer: 90 Min.

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für eine Führung. Schicken Sie das

Lösungswort des Rätsels auf einer Postkarte

an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied

6, 50667 Köln, oder im Betreff

einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de

Einsendeschluss: 31. Oktober 2020.

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden nach Versand der Gewinne

vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Foto: Martina Dammrat

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Termine

Klavier. 23–39 E. Karten: 280 280.

Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1.

www.koelner-philharmonie.de

Foto: Guido Schröder

29.10.–7.11.:

Internationales Köln Comedy Festival

Mit der großen Eröffnungsgala „Köln lacht!“ am 29.10. um 20 Uhr

im Gloria Theater feiert das Comedy Festival sein 30-jähriges Bestehen.

Eine erstklassige Auswahl an talentierten Newcomern und

etablierten Künstlern bespielt dann an 66 Terminen 22 Spielorte.

Programm auf www.koelncomedy.de

Oktober

Donnerstag, 1.10. (KölnTag)

Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen

(auch am 5.11.)

Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft

in Köln sind, können kostenlos die

städtischen Museen besuchen. Info:

221-2 40 33. www.museenkoeln.de

17–19 Uhr: Kunststationen

(auch am 5.11.)

Fünf Kunsthistoriker warten auf Sie an

ausgewählten Meisterwerken mit interessanten

Kurzführungen und Gesprächen.

Kostenlos. Info: 221-2 11 19.

Wallraf-Richartz-Museum, Obenmarspforten.

www.museenkoeln.de

1.–8.10.: Film Festival Cologne

Die Krönung des Jubiläumssommers –

30 Jahre Film Festival – zeigt weltweite

Film-Trends und herausragende Beispiele

filmischen Erzählens. Das Programm

ist im Filmpalast erhältlich und auf

www.filmfestival.cologne

Freitag, 2.10.

13.30/15 Uhr: Führung – Melatenfriedhof

(jeden Freitag, Samstag,

Sonntag und Feiertag)

Grabsteine erzählen Geschichten und

sind Zeugen einer längst vergangenen

Welt. 12 E. Anmeldung: 310 33 85.

www.colonia-prima.de

Samstag, 3.10.

(Tag der deutschen Einheit)

13 Uhr: Wachstücher herstellen

Stellen Sie die nützliche Alternative zu

Plastikverpackungen selbst her. 15 E.

Anmeldung: bienenzuchtverein-porz@

netcologne.de.

Info: 02203 / 35 76 51.

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

18 Uhr: Premiere –

Die Zauberflöte (bis 8.11.)

Mozarts große Oper ist ein Märchen mit

vielen Deutungen und ein musikalischer

Rausch. Szenisch eingerichtet von

Michael Hampe. 16–125 E. Karten:

221-2 84 00. Staatenhaus am Rheinpark,

Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

Sonntag, 4.10.

9.30–13 Uhr: Sonntagsbrunch an

Bord (auch am 18.10.)

Brunchen einmal anders. Genuss und

Entspannung vor der wunderschönen

Kölner Altstadtkulisse auf dem Rhein.

39 E, darin 1 Glas Prosecco sowie

Kaffee/Tee enthalten, Kinder 17 E.

Karten: 20 88-318. KD-Anleger,

Frankenwerft 35. www.kd-event.de

16 Uhr: Romantisches Konzert

Das junge Orkiestra Historyczna aus

Katowice spielt ein romantisches Programm:

Moniuszko, Hiller und Mendelssohn

Bartholdy. Mit Tobias Koch am

Montag, 5.10.

16–19 Uhr: Reparatur-Café

(jeden 1. Montag im Monat)

Hier geht es um Hilfe zur Selbsthilfe –

nachhaltig und gesellig. Reparaturhilfe

kostenlos. Reparatur Café Dellbrück

c/o Bürgertreff 1006, Bergisch Gladbacher

Str. 1006. www.t1p.de/RepCafe

18 Uhr: Vortrag – Wärmespeicher

Prof. Hoffschmidt vom Deutschen

Zentrum für Luft- und Raumfahrt erklärt,

wie bestehende Kraftwerke in

thermi sche Speicher umgewandelt und

damit eine CO 2 -freie Energieversorgung

sichergestellt werden kann.

Infos: 82 75 31 87.

Kostenlos teilnehmen per Link auf

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 6.10.

10 Uhr: Smartphone-Workshop

Unter fachkundiger Leitung können Sie

die vielfältigen Möglichkeiten verschiedener

Apps kennenlernen und ausprobieren.

Anmeldung erforderlich:

42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im Uni-

Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136.

www.koelner-senioren.de

14.30 Uhr: Seniorenkino

(auch am 3.11.)

Ausgewählte Filme in Kooperation mit

dem SeniorenNetzwerk Klettenberg.

6/5 E. Programm und Kartenreservierung:

41 84 88. Weisshaus Kino, Luxemburger

Str. 253. www.weisshaus-kino.de

20.15 Uhr: Zauberei – Die Magier 3.0

Eine Comedy Magic Show zum Träumen

schön. Zum Schaudern bizarr. Zum

Schreien witzig. Ein einmaliger Abend.

Ab 28,60 E. Karten: 258 10 58. Senftöpfchen

Theater, Große Neugasse 2–4.

www.senftoepfchen-theater.de

Mittwoch, 7.10.

11 Uhr: Kleidercafé

(jeden 1. Mittwoch im Monat)

Wer günstige Kleidung und Hausrat

sucht, ist hier genau richtig.

Info: 02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum

Finkenberg, Stresemannstr. 6a.

www.parisozial-koeln.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


Oktober/November 2020

31

Alle Angaben derzeit ohne Gewähr. Erkundigen Sie sich rechtzeitig. Vorwahl: immer 0221, sofern nicht anders angegeben.

19.20 Uhr: Düxer 1/4 Kunst

Beim Kulturbrückenabend werden Brücken

gespannt zwischen Literatur, Kabarett

und Musik. Eintritt frei,

Spende erbeten. Nur mit Anmeldung:

buergerzentrum-deutz@spezialgast.de.

Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43.

www.buergerzentrum-deutz.de

Donnerstag, 8.10.

19 Uhr: Lesung –

Familie Ganz auf der Flucht

Die angesehene Kölner Familie, Inhaber

der Lengfeld’schen Buchhandlung,

emigrierte ab 1934 auf teils abenteuerliche

Weise. Ihre Fluchtgeschichten und

Auslandserfahrungen hielten sie für

Kinder und Enkel fest. 4,50/2 E.

Anmeldung: 221-2 63 32. NS-Dok/

EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23–25.

www.nsdok.de

18 Uhr: Treff – Wä kütt, dä bliev

(jeden 2. Donnerstag im Monat)

Wer kommt, der bleibt, ist sich das

SeniorenNetzwerk Bayenthal sicher.

Hier können gemeinsame Aktivitäten

und Ausflüge rund um Köln geplant

werden. Info: 80 11 83 47. Bayenthaler

Wirts haus, Goltsteinstr. 83

20 Uhr: Theater –

Das Abschieds dinner

Komödie über drei Freunde. Peter und

Katja wollen Anton loswerden. Doch

noch vor dem Dessert durchschaut

Anton ihren Plan. Ein genialer Schlagabtausch

nimmt seinen Lauf. 16–32 E.

Karten: 258 01 53. Theater am Dom,

Glockengasse 11. www.theateramdom.de

Freitag, 9.10.

15 Uhr: Führung – Godorf

Überraschend, was Sie zwischen Windmühle,

den Rheinauen, der Kirche St.

Katharina und den nur hier erhaltenen

Laubenhäusern entdecken. 10/8 E.

Anmeldung: 92 58 46-14.

www.antonitercitytours.de

19 Uhr: Vortrag –

Baumgiganten in Deutschland

„Waldtraud vom Mühlwald“ heißt der

höchste Baum in Deutschland, er misst

67 Meter. Und es gibt noch andere …

Eintritt frei. Anmeldung: 02203 / 35 76 51

oder info@gut-leidenhausen.de.

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

KölnerLeben Heft 5 | 20

Samstag, 10.10.

11 Uhr: Kölsch-Tour:

Anekdoten & Anekdötchen

Eine Schifffahrt mit „kölschem Jeföhl“:

An Bord erwarten Sie rheinische Lebens -

art mit Geschichten und Anek doten!

19,50 E/Kinder 10,50 E. Tickets:

28 01. Ab/an Anleger 10 am Konrad-

Adenauer-Ufer. www.koelntourist.net

17 Uhr: Kino – Filmgeschichten

„Die Muschel und der Kleriker“ von

1928 brachten der Regisseurin Germaine

Dulac den ehrenvollen Titel der ersten

feministischen Filmemacherin. 6,50 E/

5,50 E. Anmeldung erwünscht: info@

filmforumnrw.de. www.filmforumnrw.de

Sonntag, 11.10.

13/16 Uhr: Führung –

Köln, ein Frühlingsmärchen

Auf dem Theater-Spaziergang durch Köln

trägt Gerd Buurmann Texte von Heinrich

Heine vor. 20 E. Anmeldung: 0160 /

98 52 09 57. www.tapferimnirgendwo.com

15 Uhr: Führung – Finkens Garten

Erleben Sie den farbenfrohen Herbst mit

allen Sinnen. Eintritt frei, gerne Spende.

Info: 285 73 64. Finkens Garten, Friedrich-

Ebert-Str. 49. www.finkensgarten.org

17 Uhr: Sonntagskonzert –

Suites & Roses

Katharina Deserno spielt zwei der

berühmten Solo-Suiten von J. S. Bach,

umrankt von den „Rosen“, die Violeta

Dinescueigens für die Cellistin komponierte.

Info: 977 57 15. St. Heinrich und

Kunigund, Simon-Meister-Str. 1 (Schillplatz).

www.klangraum-kunigunde.de

Montag, 12.10.

15.15 Uhr: Sturzprophylaxe 60+

(jeden Montag)

Eine Stunde gezielte Bewegung für

einen sicheren Alltag. Info: 204 07 28,

Frau Plate, AWO Köln. Bürgerzentrum

Nippes, Sportraum, Turmstr. 3–5.

www.buergerzentrum-nippes.de

14 Uhr: Unterhaltung im Bürgercafé

(jeden Montag und Mittwoch)

Hier trifft man sich zum Spielen, Erzäh len

oder Filmeanschauen – natürlich mit Ab -

stand. Nur mit Anmeldung: 221-9 64 15.

Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

Dienstag, 13.10.

9/10.30 Uhr: Gymnastik

(jeden Dienstag)

Bewegung für alle Körperbereiche, vor

allem für den Rücken. Kommen Sie zur

Probestunde. Info: 50 10 17, Frau Sommer.

Bürgerschaftshaus Bocklemünd/

Mengenich, Görlinger Zentrum 11–15.

www.buergerschaftshausev.de

17.30 Uhr: Umgang mit Abwasser

und Starkregen

Abwasser nachhaltig beseitigen – reicht

das an Gesundheitsvorsorge und Umwelt

schutz in Köln? Experten der Stadtentwässerungsbetriebe

Köln stellen sich

Fragen und Diskussion. Eintritt frei. Anmeldung:

221-2 38 28. Stadtbiblio thek,

Josef-Haubrich-Hof 1. www.stbib-koeln.de

19.30 Uhr: Vortrag – Insekten

im Garten

Martin Herbst vom NABU Köln spricht

über „Insekten und mehr. Artenvielfalt

im eigenen Garten“. Eintritt frei. Anmeldung:

77 85 100. Zoogastronomie, Alter

Stamm heimer Weg, gegenüber dem Eingang

zur Flora. www.koelnerzoo.de

Mittwoch, 14.10.

14.30 Uhr: Seniorentreff im Kino

(auch am 11.11.)

Neue Filme in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken.

5 E. Programm und

Kartenreservierung: 31 31 10. Odeon

Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

16.10 Uhr: Zumba Gold

(jeden Mittwoch)

Fitness, ohne zu übertreiben! Mit viel

Spaß tanzen Sie auf lateinamerikanische

Rhythmen. Gedächtnis- und Koordi -

na tions übung nebenbei. 28 E/Monat.

Info: 21 61 61. Tanzschule Breuer,

Mauritius steinweg 90–92.

www.tanzbreuer.de

Donnerstag, 15.10.

10/16 Uhr: HofAtelier – Töpfern

(jeden Mittwoch und Donnerstag)

Schalen, Vasen oder Skulpturen aus Ton

gestalten. Geringer Kostenbeitrag. Mittwochs

mit Vorkenntnissen. Anmeldung:

987 60 20. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer

Str. 58. www.buergerhauskalk.de

www.koelnerleben.koeln


32 Termine

14 Uhr: Boule-Gruppe

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald trifft sich

dienstags, donnerstags und sonntags zum

Spiel. Teilnahme kostenlos. Info: 60 42 15.

Am Waldbad, Peter-Baum-Weg 20

Freitag, 16.10.

10 Uhr: Talk am Rhein

(jeden 3. Freitag im Monat)

Statt Frühstück bietet das SeniorenNetzwerk

Mülheim derzeit Vorträge. Nur mit

Anmeldung: 64 05-405, Frau Yazic.

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1

20.30 Uhr: Musikkabarett –

Dagmar Schönleber

Schönleber verbindet kluges Kabarett

mit frecher Albernheit und Punkrock mit

Poesie. 23,10 E. Karten: 888 77 222.

Comedia Theater, Vondelstr. 4–8.

www.comedia-koeln.de

Samstag, 17.10.

11–19 Uhr: Kölner Bücherfest

Zahlreiche Buchhandlungen und Verlage

aus Köln zeigen spannende Ausschnitte

aus ihren Sortimenten und Programmen.

Mit Rahmenprogramm. Eintritt frei.

Kunsträume der Michael Horbach

Stiftung, Wormser Str. 23

Mehr Termine

finden Sie auf:

www.koelnerleben.koeln

15 Uhr: Führung – Forstbotani scher

Garten (jeden 3. Samstag, 15 Uhr,

und jeden 1. Mittwoch, 14.30 Uhr)

Für die ausführliche Erkundung trifft

man sich am Unterstellpilz im Zentrum

des Parks. Eintritt frei. Info: 35 43 25.

Forstbotanischer Garten, Schillingsrotter

Straße 100. www.stadt-koeln.de

Sonntag, 18.10.

11–17 Uhr: Trödelmarkt

(auch am 15.11.)

Der Engelshof ist ein besonders schöner

Ort zum Stöbern. Für das leibliche

Wohl ist gesorgt. Eintritt frei. Info:

02203 / 160 08. Bürgerzentrum

Engels hof, Oberstr. 96.

www.buergerzentrum-engelshof.de

12 Uhr: Führung – Die Stille

ertasten mit dem Wort

Renate Fuhrmann liest auf Melaten

Gedichte bedeutender deutscher Dichterinnen.

15 E. Anmeldung: 24 82 65.

www.frauengeschichtsverein.de

Montag, 19.10.

10.30 Uhr: Nähwerkstatt

(jeden Montag)

In geselliger Runde nähen und schneidern.

Info: 02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum

Finkenberg, Stresemannstr. 6a.

www.parisozial-koeln.de

19 Uhr: Lachyoga

(jeden Montag)

Hier wird herzerfrischend gelacht, denn

Lachen macht glücklich und ist gesund.

Spende erbeten (Raummiete).

Info: 98 86 49 46, Jürgen Knecht.

Severinstorburg, Chlodwigplatz 2.

www.koelner-lachclub.de

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KölnerLeben Heft 5 | 20


Service 33

Dienstag, 20.10.

14 Uhr: Veedels-Töurche durch

Ehrenfeld

Wandern Sie mit durch Ehrenfeld und

entdecken Sie, was aus den ehemaligen

Industriestandorten geworden ist.

Etwa 8 km, eventuell Schlusseinkehr.

Anmeldung: 62 70 76, Herr Heidan.

www.koelner-eifelverein.de

17 Uhr: Ohne Moos nichts los

(jeden 3. Dienstag im Monat)

Die Initiative ist eine Anlaufstelle für

ältere Menschen, die Arbeit suchen.

Hier gibt es Austausch, Beratung und

Unterstützung. Eintritt frei. Info: 0152 /

27 28 26 81. Bürgerhaus Stollwerck,

Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhausstollwerck.de

19 Uhr: Klaaf em Mediapark

Anlässlich seines 90. Geburtstages blickt

Hermann Hertling mit seinen Lieblingsverzällchern

auf neun Jahrzehnte kölscher

Mundartliteratur und -musik zurück. 10 E.

Info: 88 89 52 02. SK Stiftung Kultur, Im

Mediapark 7. www.koelsch-akademie.de

Mittwoch, 21.10.

12 Uhr: Sprechtreff – Deutsch üben

(jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat)

Für Senioren mit Migrationsgeschichte, die

ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen.

Kostenfrei. Info: 02203 / 20 15 54.

SeniorenNetz werk Eil, Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

18 Uhr: Ein Leben lang in Deutz

Um trotz gesundheitlichen Einschränkungen

oder steigendem Alter in Deutz leben

zu können, wird eine Wohnwerk statt

entwickelt. Eintritt frei. Anmeldung: 221-

9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr.

41/43. www.buergerzentrum-deutz.de

20 Uhr: Konzert – Elvis

(auch am 22., 23. und 24.10.)

Sein Blick, seine Stimme, sein legendärer

Hüftschwung – aber Sie erleben Oliver

Steinhoff. Seine Stimme klingt so täuschend

echt, seine Show ist so mitreißend

… Elvis lebt! 28/25 E. Karten:

17 09 82 60. Urania Theater, Platen -

str. 32. www.uraniatheater.de

Donnerstag, 22.10.

10 Uhr: Seniorenwanderung

(jeden 4. Donnerstag im Monat)

Das SeniorenNetzwerk Dünnwald lädt

zum Wandern ein! Tagestouren in Eifel,

Ahrtal, Sieben ge birge. 5–10 E für

Anfahrt. Anmeldung: 16 84 80 33

19 Uhr: Filmgeschichten – Cléo

Cléo, jung, schön und eine beliebte Sängerin,

droht eine schwerwiegende ärztliche

Diagnose. Genervt von ihrem

Leben im goldenen Käfig flieht sie auf

die Straßen von Paris und lässt sich treiben.

Frankreich/Italien 1962. 6,50/5,50 E.

Anmeldung: info@filmforumnrw.de.

www.filmforumnrw.de

Freitag, 23.10.

19 Uhr: Escht Kabarett in Nippes

Escht Kabarett, das ist inte gra tives, absurdes

Kabarett mit drei ver schiedenen

Künstlern. 10 E. Karten: 97 65 87-0.

Bürger zentrum Nippes, Altenberger

Hof, Mauenheimer Str. 92.

www.eschtkabarett.de

Advertorial

Bauen im besten Alter

Den Traum vom eigenen Haus verwirklichen.

Wenn die Kinder eigene Wege gehen und die letzten

Berufsjahre gezählt sind, möchten sich viele Menschen

den Traum vom individuell auf die neue Lebenssituation

zugeschnittenen Eigenheim erfüllen. Bauen im

Alter ist im Trend, fast ein Viertel aller Fertighaus-Bauherren

ist über 50 Jahre alt.

Gerade für die Generation 50plus ist ein Fertighaus

der bequemste und zuverlässigste Weg in die eigenen

vier Wände. Denn wer ein Fertighaus baut, kann

ohne viele Eigenleistungen ein individuell gestaltetes

und nachhaltig gebautes Eigenheim beziehen. Möglich

macht das ein umfassender Service, den die Fertigbauunternehmen

ihren Bauherren anbieten. Ein

fester Ansprechpartner übernimmt die gesamte Ko -

ordination und begleitet das Projekt von der individuellen

Planung und Ausstattung des Hauses über die

Produktion im Werk und den Aufbau auf dem Baugrundstück

bis hin zur Wartung des Hauses oder zu

späteren Umbauten.

Wer sich selbst von den Vorteilen und positiven

Eigenschaften moderner Holz-Fertighäuser über zeu -

gen möchte, für den lohnt sich ein Besuch in der Fertig -

hausWelt Köln. Bauinteressierte können hier rund

20 verschiedene Musterhäuser der führenden Fertigbauunternehmen

besichtigen und sich ausgiebig über

die moderne und nachhaltige Holzfertigbauweise und

attraktive Fördermöglichkeiten informieren.

Info: Mi–So, 11–18 Uhr, FertighausWelt Köln, Europaallee

45, 50226 Frechen, Tel. 02234 / 990 61 00

www.fertighauswelt.de

Foto: BDF / FischerHaus

KölnerLeben Heft 5 | 20


34 Termine

20 Uhr: Theater – Transit

(auch am 25.10., 19 Uhr)

Wer auf der Flucht ist, ist in der Fremde,

in der Unsicherheit, im Dazwischen. Nach

Anna Seghers’ Roman, den die jüdische

Autorin Anfang der 40er Jahre schrieb.

18/13 E. Karten: 31 80 56. Theater der

Keller in der TanzFaktur, Siegburger

Str. 233. www.theater-der-keller.de

Samstag, 24.10.

9.15 Uhr: Wanderung –

Rhein-Erft-Kreis

Zum höchsten Punkt des Kreises geht es

durch den Königsdorfer Wald und über

die Glessener Höhe. 13 km, Fahrtkosten,

Endeinkehr. Anmeldung: 02234 / 632 20.

www.wanderverein-koeln.de

20 Uhr: Orgelkonzert

Alessandro Bianchi spielt italienische

und französische Komponisten des

19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eintritt

frei. Nur mit Anmeldung: 160 660.

St. Andreas, Komödienstr. 8.

www.kirchenmusik-koeln.de

Sonntag, 25.10.

13 Uhr: Heidewitzka Hafentour

Auf der etwa dreistündigen „Bildungsreise“

zu Kölns Häfen ist auch Musik an

Bord: „de 3 Söck live met d’r Quetsch“.

33 E. Tickets: 21 16 00. Anleger 13 am

Konrad-Adenauer-Ufer, unterhalb der

Bastei. www.koelntourist.net

15 Uhr: Führung – Art Déco

(Ausstellung bis 10.1.2021)

Über 100 Druckgrafiken nehmen Sie mit

auf eine Reise in das glanzvolle Paris vor

100 Jahren. 5/2 E.

Käthe Kollwitz Museum,

Neumarkt 18–24, www.kollwitz.de

Montag, 26.10.

19.30 Uhr: Revue – Heute Abend:

Lola Blau (auch am 10., 15., 20.,

22.10. und 3.11.)

Musikalische Revue von Georg Kreisler:

Eine junge Sängerin in den Wartesälen

des Lebens. 38,50/19,25 E. Karten:

221-2 84 00. Oper Köln, Rheinparkweg 1.

www.oper.koeln

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

Dienstag, 27.10.

10 Uhr: Rummikub – Offener Treff

Spielen Sie im Kreise Gleichgesinnter

Rummikub. Teilnahme kostenfrei. Anmeldung:

22 19 14 59. Bürgerzentrum

Deutz, Tempelstraße 41–43.

www.buergerzentrum-deutz.de

18 Uhr: Freizeit-Tandems

(auch am 24.11.)

Der Stammtisch bietet eine unkomplizier

te Möglichkeit, neue Leute kennenzu

lernen und Begleitung für jede Art

Freizeitgestaltung zu finden. Info: 01573 /

313 50 61. inSide Café, Am Rinken -

pfuhl 46. www.freizeit-tandems.de

Mittwoch, 28.10.

16.30 Uhr: Führung – Kölner

Künstlerinnen (auch am 1.11.)

Blicken Sie auf die weiblich-rheinische

Kunst vom Ende des 20. Jahrhunderts.

Teilnahme kostenlos. Anmeldung:

257 43-24. Museumsfreunde Köln.

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz.

www.kunstfreunde.koeln

19.30 Uhr: Lesung – Sabine Bode

Die Schrecken des Krieges zeigen bis

heute in vielen Familien über Generationen

Spuren. Bode liest aus ihrem

Buch „Kriegsenkel – Die Erben der vergessenen

Generation“ und stellt ihre

Thesen vor und zur Diskussion. 10 E.

Karten: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth,

Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach.

www.puetz-roth.de

20 Uhr: Konzert – Quadro Nuevo

Das Instrumental-Ensemble spielt Tango,

Balkan-Swing, mediterrane Leichtigkeit,

waghalsige Improvisationen, orientalische

Grooves. 32,30 E plus VVK. Karten:

28 01. KulturKircheKöln, Siebach -

str. 85. www.kulturkirche-koeln.de

Donnerstag, 29.10.

11 Uhr: Demenz – was nun?

Das SeniorenNetzwerk Klettenberg informiert

über Unterstützungs- und Entlastungsangebote

für Menschen mit Demenz

und ihre Angehörigen. Eintritt frei.

Anmeldung: 94 40 13 88.

Café Lamerdin, Wittekindstr. 20

11 Uhr: Café Impuls

Heute stellt der Museumsdienst seine Arbeit

vor. Eintritt frei. Anmeldung: 99 11

08-14. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr.

23. www.buergerhausstollwerck.de

3.–15.11., 19.30 Uhr:

Musical – Rocky

Horror Show

Es ist wieder Zeit für die größte

Party und den unartig sten

Spaß der Musical-Geschichte.

Ab 39,90 E. Karten: 28 01.

Musical Dome, Goldgasse 1.

www.musicaldome.de

Freitag, 30.10.

19 Uhr: Vernissage – ErSchöpfungsgeschichte

(bis 21.11.)

Die Eröffnung der Gruppenausstellung

wird von Musik begleitet. Eintritt frei.

Info: 20 11-373. Kulturkirche Ost,

Kopernikusstr. 32/34.

www.kulturkirche-ost.de

20 Uhr: Köln Comedy Festival –

El Mago Masin

Eine funkelnde Hommage an den Liegestuhl.

Denn im Liegestuhl sind wir alle

gleich – gleich glücklich. 27 E. Karten:

28 01. Atelier Theater, Roonstr. 78.

www.koelncomedy.de

Samstag, 31.10.

9–14 Uhr: Helfertag im Wildpark

Packen Sie mit an: Bänke reparieren,

Schutzhütten streichen, Futterschachteln

befüllen, Sturmschäden beseitigen. Info:

60 13 07. Anmeldung: info@wildparkduennwald.de.

Wildpark Dünnwald,

Dünnwalder Mauspfad 230.

www.wildpark-duennwald.de

November

Foto: Jens Hauer

Sonntag, 1.11. (Allerheiligen)

8.30 Uhr: Bergbauwanderweg

Muttental

An der Ruhr bei Witten geht es zu Sehenswürdigkeiten

des frühen Berg baus.

Zum Abschluss kann die Zeche Nachtigall

besucht und eingekehrt wer den. Fahrtkosten.

Anmeldung: 0170 / 280 45 90,

Herr Riegel. www.eifelverein-koeln.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


Service 35

11 Uhr: Nachbarschaftsund

Repair-Café

Repariert werden kann noch alles Mögliche!

Zum Beispiel: Kleidung, Möbel,

elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug,

… Info: 64 05-405, Frau Yazici.

SeniorenNetzwerk Mülheim, August-

Bebel-Haus, Krahnenstr. 1

Montag, 2.11.

16.30 Uhr: Marcumar-

Selbsthilfegruppe

Heute: Plötzliche OP und ausge liefert?

Eintritt frei. Nur mit Anmeldung:

379 08 16. Info: info@marcumarselbsthilfe-koeln.de.

St. Franziskus

Hospital, Schönsteinstr. 63.

www.marcumar-selbsthilfe-koeln.de

17 Uhr: Die Briefe von Ernst Barlach

Die Briefe des bedeutenden Bildhauers,

Zeichners und Schriftstellers sind fast ein

Roman seines Lebens, angefüllt mit Sinnsuche,

Verzweiflung, Meisterschaft, Streit

und gelehrter Reflexion. Mit Charly

Hübner und Ingo Schulze. 12/10 E.

Karten: 28 01. Antoniterkirche, Schilder -

gasse 57. www.literaturhaus-koeln.de

18 Uhr: Vortrag – Insekten als

Leckerbissen

Wie kann man die Wahrnehmung von

Insekten als alternatives Lebensmittel

positiv beeinflussen? Eintritt frei. Infos:

82 75 31 87. Rathaus Spanischer Bau,

Ratssaal, Rathausplatz.

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 3.11.

11.30 Uhr: Kreativer Tanz

(jeden Dienstag)

Bewegen Sie sich kreativ zu Musik und

probieren Sie individuelle Tanzformen

aus. 5 E. Info: 0157 / 30 96 12 20.

Quäker Nachbarschaftsheim,

Kreutzer str. 5–9.

www.quaeker-nbh.de

19.30 Uhr: Lesung – Ingo Schulze

„Die rechtschaffenen Mörder“ ist ein

Bildungsroman, der in der DDR vor und

nach der Wende spielt. Das Leben eines

Antiquars gerät zunehmend aus den

Fugen. 11/9 E. Karten: 99 55 58-0.

Forum VHS im Rautenstrauch-

Joest-Museum, Cäcilienstr. 29–33.

www.literaturhaus-koeln.de

Mittwoch, 4.11.

Mi., 4. November

von 16:30 bis 18 Uhr

Patientenforum

„Folge- u. Wechseleingriffe

von Endoprothesen“

Mehr unter

www.eduardus.de

19 Uhr: Vortrag – Lebenslanges

Wohnen im Veedel

In vielen Stadtteilen ist lebenslanges

Wohnen eine große Herausforderung.

Mit Referentin Anne Dellgrün soll ein

erstes Konzept zur Versorgungssicherheit

entwickelt werden. 15 E.

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KölnerLeben Heft 5 | 20


3836 Kalender Termine

Donnerstag, 5.11. (KölnTag)

11 Uhr: Vortrag –

Das Vorsorge-Gespräch

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und

der Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 56 79 75 43.

Privatbüro Plus GmbH, im afp24-

Bürocenter Porz, Dülkenstr. 9.

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19 Uhr: Das Philosophische Café

Verschwendung und Zerstörung – trägt

der Mensch Verantwortung für die Erde?

Ist der Mensch moralisch verpflichtet, für

den Erhalt der eigenen Gattung und aller

anderen Arten zu sorgen? 5 E. Kulturkirche

Ost, Kopernikusstr. 32/34.

www.kulturkirche-ost.de

Freitag, 6.11.

11 Uhr: Klaviermatinee mit

Yoshiko Furukawa

Die Japanerin Yoshiko Furukawa bringt

ein Programm mit, das viele Facetten

des musikhistorisch bedeutsamen wie

auch charismatischen Komponisten

Beethoven beleuchten wird. Eintritt

frei. Info: 02203 / 35 76 51. Haus des

Waldes, Gut Leidenhausen, Porz.

www.gut-leidenhausen.de

20 Uhr: Boulevard – Teitänic

(immer Do–So im November)

Eine zwerchfellerschütternde Kreuzfahrt

mit Traumschiffromantik und Katastrophen

film-Flair – unglaubwürdig, unlogisch,

aber herzerfrischend. Ab 23 E.

Bordkarten: 923 16 54. Theater in der

Filmdose, Zülpicher Str. 39.

www.filmdose-koeln.de

Samstag, 7.11.

15 Uhr: Vortrag – Vorsorge

Rechtsanwalt Joseph Schnitzler und

Diplom-Theologe Oliver Wirthmann

erklären Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht,

Testament sowie alles zur

Bestattung. Anmeldung: 95 84 59 88.

Ahlbach-Forum, Venloer Str. 685.

www.ahlbach-forum.de

11 Uhr: Workshop –

Die Kunst des Bücherfaltens

Lernen Sie die Grundlagen des Upcyclings

gebrauchter Bücher. Falten Sie ein

Kunstwerk. Eintritt frei. Anmeldung

erforderlich: 221-9 56 00. Stadtteilbibliothek

Nippes, Neusser Str. 450.

www.stbib-koeln.de

Sonntag, 8.11.

11 Uhr: Vortrag –

Speisepilze züchten

Erfahren Sie, wie Sie Pilze in Haus und

Garten selbst ziehen können. Teilnahme

kostenlos. Anmeldung: 02203 / 35 76 51.

Jagdremise, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

15 Uhr: Führung – Photografie

Lassen Sie sich den Blick öffnen in den

beiden derzeitigen Ausstellungen „Analogien

– Industrielandschaften, Architekturen

und Porträts“ und „Martin Rosswog:

In Portugal 2009–2011“. 7,50/5 E,

online auf ssw.sk-kultur.de. Die Photographische

Sammlung/SK Stiftung Kultur,

Im Mediapark 7 (1. OG).

www.photographie-sk-kultur.de

Montag, 9.11.

14 Uhr: Folklore- und Kreistänze

(jeden Montag)

Kreis- und Blocktänze tanzt man allein

und doch gemeinsam. Sie sind auf die

Bewegungsmöglichkeiten älterer Menschen

abgestimmt. Teilnahme kostenlos.

Info: 97 65 87 43, Brigitte Theis.

Bürgerzentrum Nippes, Altenberger

Hof, Mauenheimer Str. 92.

www.buergerzentrum-nippes.de

Dienstag, 10.11.

11 Uhr: Yoga für Senioren

(jeden Dienstag)

Yoga hilft, auch im Alter mobil und fit

zu bleiben. 50 E / 5 Wochen.

Senioren Netz werk Bayenthal.

Anmeldung: 562 68 86, Frau Gräven.

Tajet Garden, Alteburger Str. 250

Mehr Termine

finden Sie auf:

www.koelnerleben.koeln

18 Uhr: Vortrag –

Ov krüzz oder quer

Über die Wiedergeburt des Kölner

Karnevals nach dem Zweiten Weltkrieg

spricht Brauchtumsforscher Dr. Philipp

Hoffmann. Anmeldung erforderlich:

221-2 44 55. Historisches Archiv, Brabanter

Str. 2–4. www.stadt-koeln.de

20 Uhr: Livemusik – Bluesanovas

Die Blues ’n’ Boogie-Band hat sich in

den letzten Jahren als absoluter Ge heimtipp

in Sachen Live-Musik erwiesen.

18 E. Karten: 17 09 82 60.

Urania Thea ter, Platenstr. 32.

www.uraniatheater.de

Mittwoch, 11.11.

14 Uhr: Seniorentanz

Allein oder gemeinsam … ein beschwing -

ter Nachmittag. Teilnahme kostenlos.

Bürgerschaftshaus Bockle münd/Mengenich,

Görlinger Zentrum 11–15.

www.buergerschaftshausev.de

9.30 Uhr: Erste Schritte am PC 60+

(Kurs 6 x mittwochs à 3 Stunden)

Erwerben Sie hier Grundkenntnisse für

den stressfreien Umgang mit dem PC.

130 E mit Schulungsunterlagen.

Info: 221-2 36 93. VHS im Komed,

Im Mediapark 7. www.vhs-koeln.de

Donnerstag, 12.11.

10.30 Uhr: Yoga auf dem Stuhl

(jeden Donnerstag)

Beim SeniorenNetzwerk Bayenthal wird

mit Körper-, Atem- und Entspannungsübungen

für Beweglichkeit und Vitalität

gesorgt. 5 E. Anmeldung: 562 68 86.

AWO-Raum, Bonner Str. 288c

10.30 Uhr: Spazieren – Walken …

... oder gehen. Mit und ohne Stöcke,

mal flott, mal gemütlich – einfach beim

SeniorenNetzwerk Höhenberg mitmachen.

Info: 87 21 10. Treffpunkt:

Haltestelle Frankfurter Straße

Freitag, 13.11.

15.30 Uhr: Fotogruppe – Unser

Blick (jeden 2. Freitag im Monat)

Mit kleinen Fotoaufgaben wird der

Blick geschärft und die Kamera besser

ken nen gelernt. Nur mit Anmeldung:

64 05-405, Frau Yazici.

SeniorenNetzwerk Mülheim,

August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1.

20 Uhr: Comedy – Herbert Knebel

„Im Liegen geht’s“, behauptet Knebel. Ja,

manchmal muss man erst ein gewisses

Alter erreichen, um zu Reife und Weisheit

zu gelangen. 32,20 E, bestuhlt.

Karten: 28 01. Theater am Tanzbrunnen,

Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


39

Kalender Service 37

Samstag, 14.11.

18 Uhr: Alkoholfreie Cocktails

mixen

Welche Zutaten harmonieren gut miteinander?

Wie kann ich bestimmte

Alkoholsorten ersetzen? Und ist das

überhaupt nötig? 38,50 E. Anmeldung:

20 42 54 67. CocktailContor, Sülzgürtel

76a. www.cocktailcontor.de

20 Uhr: Vorstadtkino

„Denk bloß nicht, ich heule“ erzählt die

Geschichte eines rebellischen Oberschülers

in der DDR, und zwar so authentisch,

dass das Zentralkomitee der

SED ihn 1965 verbot und er erst nach

der Wende uraufgeführt wurde. Ein -

tritt frei. Kulturkirche Ost, Koperni kusstr.

32/34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 15.11.

10–14 Uhr: Brunchbuffet (jeden

Samstag, Sonntag und Feiertag)

Mit der Familie von herzhaft bis süß

schlemmen. 15,90 E mit einem Glas

Prosecco, Kinder 1 E pro Lebensjahr.

Reservierung: 22 20 17 96. Famillich,

Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

17 Uhr: Sülzer Abendmusik

Beim feierlichen Orgelkonzert spielt

Anne Horsch Werke von Bach, Schumann,

Widor und anderen. Eintritt frei.

St. Nikolaus, Berrenrather Str./Nikolausplatz

17. www.kirchenmusik-koeln.de

Montag, 16.11.

14.30 Uhr: Sprechstunde

für Senioren

Heute findet eine Ideen- und Informations

sprechstunde im SeniorenNetzwerk

Neustadt-Süd statt. Anmeldung erforder -

lich: 931 90 32 oder 0151 / 42 26 55 77.

„Venite“ an der Rückseite der Herz-

Jesu-Kirche, Zülpicher Platz

19.30 Uhr: The Rock ’n’ Rollator

Show

Ein musikalischer Abend über die Lust

und die Last des Alters. 24 E.

Karten: 25 17 47. Volksbühne am

Rudolfplatz, Aachener Str. 5.

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Dienstag, 17.11.

15 Uhr: Englisch-Konversationskurs

(jeden Dienstag)

Wer schon etwas Englisch kann und dies

in lockerer Atmosphäre verbessern will,

kommt zum SeniorenNetzwerk Eil.

Anmeldung: 02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-

Gemeinde, Theodor-Heuss-Str. 43–45

17 Uhr: Berufsende in Sicht?!

Annäherung an eine neue Lebensphase,

die oft schlechter geplant wird als der

Jahresurlaub. Anmeldung: 94 40 13 88.

SeniorenNetzwerk Klettenberg,

Café Lamerdin, Wittekindstr. 20

Mittwoch, 18.11

19.30 Uhr: „Wenn ich an

Weihnachten denke“

Ein kabarettistisch-romantischer Adventabend

mit Marie-Luise Marjan zum

Schmunzeln und Innehalten. 25 E.

Karten: 02202 / 935 81 57. Pütz-Roth,

Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach.

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KölnerLeben Heft 5 | 20


Foto: Christmas Garden – Michael Clemens

Bis 10.1.21: Christmas Garden

(ab 19.11., nicht am 23., 24., 30.11. und 24., 31.12.)

Tauchen Sie in das endlose Lichtermeer im Kölner Zoo. Überall

glitzert und leuchtet es, mal farbenfroh, mal magisch. Täglich 17.30–

22 Uhr. Ab 16,50 E. Seniorenpreise! Karten: 01806 / 777 111

und www.myticket.de. Kölner Zoo, Riehler Str. 173.

www.christmas-garden.de

Montag, 23.11.

17.15 Uhr: Kurs – Stimme und

Atem (4 x montags bis 14.12.)

Um ausdrucksstark vorzulesen oder

zu erzählen, werden hier Atem und

Stim me entdeckt und geschult. 55 E.

Info: 221-9 35 79. VHS im Bezirksrathaus

Lindenthal, Eingang Oskar-Jäger-

Straße. www.vhs-koeln.de

20 Uhr: Vortrag –

Gutes Hören hält gesund

Mit der Tomatis-Methode die Funktionen

des Ohres verbessern und viele Hörprobleme

beheben. 5 E. Anmeldung:

221-2 59 90. VHS-Studienhaus am Neumarkt,

Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de

Dienstag, 24.11.

Donnerstag, 19.11.

11 Uhr: Zeit für uns

(jeden 3. Donnerstag im Monat)

Das SeniorenNetzwerk Chorweiler

lädt zu gemeinsamen Gesprächen über

ein vorher vereinbartes Thema.

Info: 0173 / 614 48 42.

Treffpunkt: Haupteingang des

Marie-Juchacz-Zentrums, Rhonestr. 5

20 Uhr: Musikperformance –

„Twins – Ich & Ich“ (bis 21.11.)

Das Stück über und mit Zwillingen ist

ein auf dem gemeinsamen biografischen

Hintergrund aufgebautes Entdeck- und

Verdeckspiel mit dem eigenen Spiegelbild.

19/12 E. Karten: 952 27 08.

Orangerie Theater, Volksgartenstr. 25.

www.orangerie-theater.de

20 Uhr: Kabarett – Simone Solga

Das Programm „Ihr mich auch“ ist eine

Unabhängigkeitserklärung vom Land der

Besserwisser, Untergangsprediger und

Meisterheuchler. Karten: 28 01.

Bürgerzentrum Nippes, Altenberger

Hof, Mauenheimer Str. 92.

www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 20.11.

15 Uhr: Quasselrunde

(freitags in ungeraden Wochen)

Das SeniorenNetzwerk Longerich

trifft sich zum Reden, Schnackeln,

Plaudern … Teilnahme kostenlos,

Getränkeverzehr.

Info: 01575 / 29 66 307, Herr Jahn.

„Chinesische Mauer“, Altonaer Str. 9

15 Uhr: Singefest

Singen Sie unter musikalischer Anleitung

von Bernhard Kohnen am E-Piano

ein bunt gemischtes Potpourri aus

Schlagern, Volksliedern und natürlich

kölschen Liedern! SeniorenNetzwerk

Ostheim. Begegnungsstätte Ostheim,

Buchheimer Weg 5

Samstag, 21.11.

13 Uhr: Kerzenbasteln

(auch am 22.11.)

Drehen von Bienenwachskerzen und

Gestalten von Adventsgestecken. Präsen

tation von Imkereiprodukten. Teilnahme

kostenlos. Info: 02203 / 35 76 51.

Haus des Waldes, Gut Leidenhausen 1.

www.gut-leidenhausen.de

11–16 Uhr: RepairCafé

(jeden 3. Samstag im Monat)

Der Küchenmixer streikt? Der Reißverschluss

an der Jacke schließt nicht mehr?

Oder Sie sind handwerklich begabt und

tüfteln gerne? Bei Kaffee und Kuchen

treffen sich alle zum Reparieren. Eintritt

frei. Info: 579 60 76. Bürgerzentrum Ehrenfeld,

Venloer Str. 429. www.bueze.de

Sonntag, 22.11.

10 Uhr: Fotoausstellung –

Sisi privat (bis 24.1.21)

Kaiserin Elisabeth hielt ihre Alben mit

gut 2.000 Fotografien zeitlebens privat.

Sie zeigen ihre Familie, Adelige, Berühmt

heiten und Kunstwerke. 11/7,50 E.

Info: 221-2 61 65.

Museum Ludwig, Hein rich-Böll-Platz.

www.museum-ludwig.de

13.30 Uhr: Mittagskonzert

(an jedem letzten Dienstag

im Monat)

Sechs Vokalsolisten verbreiten für eine

halbe Stunde romantische Stimmung.

Eintritt frei. Nur mit Anmeldung:

160 660. St. Andreas, Komödienstr. 8.

www.kirchenmusik-koeln.de

18 Uhr: HofAtelier –

Nähwerkstatt (jeden Dienstag)

Mit netten Leuten gemeinsam nähen,

reparieren, ändern oder upcyceln. Info:

987 60 20. Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer

Str. 58. www.buergerhauskalk.de

Mittwoch, 25.11.

20 Uhr: Comedy – Ilka Bessin

Die einstige „Cindy aus Marzahn“ startet

als ganz sie selbst mit ihrem neuen Programm

„Blöde Fragen, blöde Antwor ten!“.

Ab 33,90 E. Karten: 28 01. Theater im

Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1.

www.ilkabessin.de

Donnerstag, 26.11.

20 Uhr: Orgelkonzert –

Tod und Leben

Thierry Mechler, Organist der Kölner

Phil harmonie, spielt die Orgelsinfonie

Nr. 5 a-Moll von Louis Vierne und eige ne

Improvisationen. Eintritt frei. Info: 0152 /

56 82 36 60. Trinitatiskirche, Filzengraben

4. www.trinitatiskirche-koeln.de

20.30 Uhr: Kölsch im Radio

Über Radio Köln auf UKW 107.1 meldet

sich Katharina Petzoldt mit Klaaf un

Tratsch op kölsche Aat.

www.koelsch-akademie.de

KölnerLeben Heft 5 | 20


Service 39 Service 39

Freitag, 27.11.

10 Uhr: Ausstellung – Alltag in

Trümmern (bis 14.2.21)

Wie lebte man in der Trümmerlandschaft

Kölns und meisterte die alltäglichen Herausforderungen

während des NS-Regimes

und nach der Befreiung durch die

Alliierten? 5/3 E. Info: 221-2 23 98. Kölnisches

Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3.

www.koelnisches-stadtmuseum.de

12 Uhr: Tanzen im Sitzen

(jeden Freitag)

Beim Seniorentreff Riehl können alle

ganz bequem tanzen. 6 x/15 E. Anmeldung

erwünscht: 77 75 53 72. Seniorenzentrum

Riehl, Boltensternstr. 16.

www.sbk-koeln.de

15/17.30 Uhr: Führung –

Adventszick en Kölle

Klangvoll un op Kölsch durch die vorweih

n achtliche Altstadt: Volker Hein

und Johannes Fromm haben Histörchen

und Anekdötchen sowie kölsche Lieder

im Gepäck. 15 E. Anmeldung: 346

43-0. www.koelntourismus.de

Samstag, 28.11.

10.30 Uhr: Fair Repair

(immer am letzten Samstag

im Monat)

Nachbarn treffen sich, um defekte Kleingeräte

und anderes gemeinschaftlich zu

reparieren. Hinsundkunzt.de, Berrenrather

Str. 182 (im Hinterhof).

www.hinsundkunzt.de/repair.php

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

19 Uhr: Improtheater –

Springmaus

„Auf die Tanne, fertig, los!? Merry Christ -

maus“. Bei der neuen Weihnachts show

der Springmäuse geht es so spektakulär

zu, wie wenn die heiligen drei Könige

auf einer schneebedeckten Tanne sitzend

den Kahlen Asten herunterrasen. 21 E.

Karten: 28 01. Gloria-Theater, Apostelnstr.

11. www.gloria-theater.de

Sonntag, 29.11. (1. Advent)

14.30 Uhr: Tanzen in der Kirche

Einen gemütlichen Nachmittag lang

macht das SeniorenNetzwerk Ostheim

die Kirche zum Tanzsaal. Mit Live-Musik,

Kaffee und Kuchen. Spende von 5 E

er beten. Auferstehungskirche, Heppenheimer

Str. 7

15 Uhr: Führung – Isis und Ursula

Auf den Spuren der Legende der hei -

li gen Ursula, Stadtpatronin von Köln,

in St. Ursula. 10 E plus Eintritt in die

Goldene Kammer.

Nur mit Anmeldung: 24 82 65.

www.frauengeschichtsverein.de

Montag, 30.11.

14.30 Uhr: Offener Treff

„Bin dabei“

Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd

fragt: Was wünschen Sie sich für Ihren

Stadtteil? Schmieden Sie mit an den

Ideen! Anmeldung: 931 90 32 oder

0151-42 26 55 77. Pfarrsaal Herz-Jesu,

Hochstadenstr. 33

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KölnerLeben Heft 5 | 20


40

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KölnerLeben Heft 5 | 20


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KölnerLeben Heft 5 | 20


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KölnerLeben Heft 5 | 20


KölnerLeben Heft 5 | 20

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44

Ratgeber

Unter Corona groß

in Mode gekommen:

der QR-Code, der die

Speisekarte auf dem

Smartphone aufruft.

Sehr hygienisch und

sicher, und dabei immer

tagesaktuell.

Foto: Martina Dammrat

Infos ruckzuck

Haben Sie sich schon mal gefragt, was diese

quadratischen Codes aus Kästchen und geraster ten

Mustern eigentlich bedeu ten? Hier die Antwort.

Wenn Sie erstmal darauf achten, entdecken Sie sie

überall: Die quadratischen QR-Codes – „Quick Response

Code“ steht für schneller Reaktionscode –

sind auf Hinweisschildern und Plakaten gedruckt, sie

kleben in Schaufenstern und auf Restauranttischen.

Auch auf offiziellen Informationstafeln kann man sie

in der Stadt finden.

Gemacht sind diese Codes für Smartphones: Mit der

Kamera und der passenden App können sie gelesen

werden. Meistens sind es verschlüsselte Links zu Internetseiten

mit zusätzlichen oder weiterführenden

Informationen oder Dienstleistungen: zur Homepage

eines Geschäfts oder eines Konzertveranstalters zum

Beispiel, zu einer interaktiven Stadtkarte oder – praktisch,

seit Corona die Welt in Atem hält – zur Speisekarte

eines Restaurants. Ist Ihr Smartphone online,

können Sie so eine Internetadresse mit Hilfe des

Codes direkt vor Ort und blitzschnell aufrufen. Die

Handykamera dient dabei als Scanner. Sie müssen also

weder erst Google bemühen, um eine bestimmte

Homepage zu finden, noch mühsam per Hand eine

lange Adresse auf Ihrem Handy eintippen. Die

Browser-App auf Ihrem Handy wird aktiviert, also

das Programm, mit dem Sie auf dem Smartphone auf

das Internet zugreifen.

Ein QR-Code kann aber zum Beispiel auch eine

SMS vorbereiten oder eine E-Mail. Es gibt auch Arten

von QR-Codes, für die Sie nicht einmal online

sein müssen, um sie zu nutzen: QR-Codes, die die

Übertragung von Kontaktdaten in die Kontakte-App

Ihres Smartphones veranlassen zum Beispiel. QR-

Codes auf Visitenkärtchen ersparen dem, der sie be -

KölnerLeben Heft 5 | 20


Ratgeber 45

kom men hat, Namen, Telefonnummern oder Adressen

von Hand ins Adressbuch auf dem Handy zu

über tragen, das veranlasst der QR-Code, wenn man

ihn scannt.

Testen Sie: App schon vorhanden?

Je nach Modell und Betriebssystem Ihres Smartphones

bringt das Kamera-Programm, also die „App“,

mit der Sie die Handykamera bedienen, die Lese-

Funktion schon mit. Das ist bei allen iPhones mit dem

Betriebssystem iOS 11 oder höher der Fall. Haben Sie

ein Android-Handy, probieren Sie einfach aus, ob es

schon QR-Codes entschlüsseln kann: Öffnen Sie die

Kamera-Funktion Ihres Handys und richten Sie die

Kameralinse auf einen QR-Code, sodass er im Display

komplett zu sehen ist. Wenn das Quadrat erfasst

wird und ein Hinweis auf den Inhalt des QR-Codes

erscheint, ist Ihre Kamera bereits auch ein QR-Code-

Scanner und Sie benötigen keine separate App zum

Auslesen. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, schauen

Sie in den Einstellungen nach, ob Sie vielleicht das

Scannen von QR-Codes explizit erlauben müssen.

Was tun, wenn es nicht automatisch geht?

In diesem Fall müssen Sie eine spezielle Auslese-App

auf Ihrem Smartphone installieren, nämlich einen

QR-Code-Scanner oder -„Reader“. Es gibt über 250

meist kostenlose Anwendungen, die Sie in den App-

Stores von Google und Apple finden können. Vor

der Installation lohnt es sich, in einschlägigen Foren

wie etwa heise.de oder chip.de nachzulesen, welche

die beste für Ihre Zwecke ist. Die Installation selber

ist dann kinderleicht: die ausgewählte App anklicken

und die Installation bestätigen.

Achtung, Betrüger unterwegs!

Achten Sie immer darauf, dass die App Ihnen zunächst

einen Hinweis darauf gibt, mit welcher Anwendung

der QR-Code verknüpft ist, bevor sie ausgeführt

wird, also zum Beispiel, welche Webseite im

Browser geöffnet werden soll. Sie sehen einem QR-

Code ja vorher nicht an, was er bewirkt, wenn Sie

ihn scannen. Cyberkriminelle können manipulierte

QR-Codes verbreiten, die auf betrügerische Webseiten

weiterleiten, auf denen sie dann Ihre Daten

ausspähen oder über die Sie unbemerkt Schadsoftware

installieren. Es kommt sogar vor, dass Betrüger

seriöse QR-Codes mit manipulierten überkleben.

Schauen Sie sich einen Code also immer genau an,

bevor Sie ihn scannen, und öffnen Sie am besten erst

gar keine QR-Codes, die Sie in dubiosen Quellen

finden.

sn

KölnerLeben Heft 5 | 20

INFORMATIONEN

Die drei großen

Quadrate in den

Ecken links und

rechts oben sowie

links unten sind

Orientierungspunkte

für den

Scanner, sie zeigen die Ausrich tung des

Quadrats an. Probieren Sie hier, ob die

Kamera Ihres Smartphones direkt ausliest.

Erscheint KölnerLeben? Dort finden Sie

aktu elle Meldungen, einen großen Veranstaltungs

kalender und inte ressante Podcasts.

Im App-Store von Apple und im

Google Play Store finden Sie eine Vielzahl

von QR-Code-Scannern oder -Readern,

viele davon können auch gleichzeitig Barcodes

lesen.

Die kostenlosen Versionen reichen für den

normalen Gebrauch aus und sind meistens

einfach zu bedienen. Viele enthalten allerdings

Werbung. Wie der QR-Code-Scanner

von TinyLab zum Beispiel, den die Autorin

des Beitrags nutzt. Die Werbung ist hier

allerdings sehr dezent und stört kaum.

Häufig wird der Kaspersky QR Scanner empfohlen,

der damit wirbt, Sie vor gefälschten

und gefährlichen Codes zu schützen.

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46

Ratgeber

Illustration: macrovector / freepik

Mal sind es drei oder

vier, mal reicht einer:

Geschickt und schnell

ziehen Taschendiebe

einem das Portemonnaie

oder Handy

aus der Tasche.

Vorsicht vor Blockern,

Ziehern und Schatten!

„Es war eine junge Frau, hatte ein hübsches Gesicht.

Sie fragte mich vorm Supermarkt nach dem Weg zur

S-Bahn-Haltestelle. Sie hatte so einen langen Schal,

da mit wedelte sie vor mir herum …“ Geschockt

schilderte Frau D. die Situation. Als die Frau nicht

den genannten Weg einschlug, sah sie sofort nach:

Ihr Portemonnaie war weg, aus der Handtasche gestohlen,

mit Karten und Papieren. Vermutlich war sie

bereits am Geldautomaten beobachtet worden. Mit

den Einkaufstaschen in den Händen war sie weder

wendig noch abwehrbereit. Ein leichtes Opfer.

Meist passiert es im Gedränge: im Kaufhaus zwischen

den Ständern, auf Treppen, beim Ein- und Aussteigen,

in vollen Verkehrsmitteln, auf Märkten und Volksfesten.

Der „Blocker“ oder „Ablenker“ rempelt

einen auf der Rolltreppe an, verstellt den Weg in

die Straßenbahn oder zieht die Aufmerksamkeit auf

sich: beschmutzt einen „versehentlich“, fragt nach

der Uhrzeit oder einer Adresse, will Geld wechseln,

hebt etwas vor einem auf. Der „Zieher“ entwendet

sodann die Geldbörse oder das Smartphone aus der

Mantel-, Umhänge- oder Einkaufstasche und reicht es

dem „Schatten“. Der verschwindet damit unerkannt.

Wenn man den Diebstahl später bemerkt, ist die

Erinnerung daran eher vage.

Wie kann man sich schützen?

Grundsätzlich gilt: Wo man selbst schwer drankommt,

kommt auch ein Dieb schwer dran. Doch Vorsicht:

Wer eine Menge Geld am Automaten zieht oder an

der Kasse offen sichtbar im Portemonnaie hat, bleibt

im Visier. Daher:

> Wertsachen und Smartphone nie in die

Außentaschen von Jacken oder Rucksäcken

stecken, in der Tasche am Rollator lassen oder

offen auf den Tisch eines Cafés legen.

> Verschließbare Innentaschen, Bauchtaschen

und kleine Umhängetaschen, die unter der

Jacke getragen werden, sind schwer erreichbar,

ebenso die vorderen Hosentaschen.

> Eine Umhängetasche immer vor den Körper

nehmen, der Reißverschluss ist geschlossen,

der Zipper zeigt nach vorne. Oder besser

noch: unter dem Arm einklemmen.

> Größere Mengen Geld portioniert an verschiedenen

Stellen – und körpernah – tragen.

> Von vielen Dokumenten reicht es, eine Kopie

mitzuführen. Bank- und Kreditkarten nur bei Bedarf

oder getrennt vom Bargeld mitnehmen. dt

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 47

Schon

gewusst,

. . .

... dass im Kalker Atombunker eine Telefonleitung

nach Russland hilfreich gewesen wäre?

Foto: Katharina Grünwald

Foto: Günther Meisenberg

KölnerLeben Heft 5 | 20

Im August 1980 wurde während

des Kalten Krieges unter der Kalker

Hauptstraße der U-Bahnhof Kalk

Post in Betrieb genommen. Diese

Haltestelle birgt bis heute ein Geheimnis:

Sie war gleichzeitig ein

Zivilschutzbunker.

Sieben Millionen DM hat die Stadt

Köln mit Unterstützung des Bundes

dafür aufgewendet, dass auf einer

Fläche von 2.500 Quadratmetern

tief unter der Oberfläche eine

ei ge ne kleine Stadt entstand. Sie

hätte im Falle eines Nuklearschlags

oder Giftgasangriffs exakt 2.366

Menschen zwei Wochen lang Schutz

vor dessen Folgen geboten. Bei

den hier versammelten Überleben -

den hätte es sich um zufällig Durchreisende

am Verkehrsknotenpunkt

Kalk/Trimbornstraße gehandelt, die

sich zum Zeitpunkt eines Atomangriffs

in einfahrenden Zügen des

Bahnhofs befunden hätten. Hinter

diesen wären im wahrsten Sinne des

Wortes die Schotten dichtgemacht

worden: Tunnelverschlüsse, bestehend

aus heute noch sichtbaren

vierzig Zentimeter dicken, gepanzerten

Stahltüren hätten für die

luftdichte Abriegelung von der

Außenwelt gesorgt. Das weitere

Über leben im Bunker wäre an -

schließend durch einen Tiefbrunnen

mit Pumpensystem sowie ein Notstromaggregat

und Lüftungsanlagen

mit ABC-Filtern, eine medizinische

Station, eine Notküche, Toiletten

und Waschräume gewährleistet gewe

sen. Schlafstätten wären auf den

Bahn steigen, in der Schalterhalle sowie

in den Zügen selbst eingerichtet

worden. Ein Leben unter solch be -

engten Bedingungen hätte für die

Menschen in der ohnehin belastenden

Situation eine enorme Herausforderung

dargestellt.

Der Bunker in Kalk Post war der

erste seiner Art, jedoch sollte er sich

in ein System von ähnlichen Ein -

richtungen in ganz Köln eingliedern.

So gab es mehrere Bunker -

räume als sogenannte „Führungsausweichstellen“

für wichtige Mitar

beitende der Verwaltung. Eine

INFORMATIONEN

zen trale Bunkeranlage am Neumarkt

ist jedoch nicht realisiert

worden. Darüber hinaus sollten

Kölner nach und nach auch über

eigene häusliche Schutzräume verfügen.

Was heute absurd klingt, war es

damals tatsächlich. Denn die Anlage

wurde völlig leer bereitgehalten.

Der Gegner hätte seinen Angriff

14 Tage (!) im Voraus ankündigen

müssen. Zeit, die dringend notwen -

dig war, um Lebensmittel zu beschaffen,

die Öltanks zu befüllen,

die Betten aufzubauen … und vor

allem eine rechtzeitige Anreise

der Bedienmannschaft zu gewährleisten.

Erst im Jahr 2005 wurde

der Bunker offiziell außer Dienst

gestellt.

Der Bunker kann im Rahmen kostenloser Führungen der Dokumentationsstätte

Kalter Krieg (DOKK) am jeweils 1. Sonntag

im Monat besichtigt werden. Termine unter 0162 / 739 95 05,

per E-Mail: dokk@crifa.de oder auf www.welt.unter.koeln

Weitere Informationen beim LVR-Informationssystem

KuLaDig – Kultur. Landschaft. Digital.

www.kuladig.de

Text: KuLaDig, Katharina Grünewald


48

Leben in Köln

Karnevalsspaß

Wie können

gehörlose

Menschen auf

großen Veranstaltungen

Witze

und Liedtexte

verstehen?

Fotos: Bettina Bormann

11. November 2019 auf dem Heu -

markt: Köln feiert den Start in

die Karnevalssession – noch ohne

Corona. Mit viel Musik, Gesang,

Alaaf und Reden. Eine fröhliche

Angelegenheit. Und eine verdammt

laute. Unter den Tausenden

feierfreudigen Jecken sind

auch einige, die gehörlos sind –

und Spaß haben. Für sie sind neben

den Karnevalisten auf der Bühne

eine Frau und ein Mann die Hauptpersonen.

Ganz links stehen sie

dort, abwechselnd übersetzen sie

alles Gesprochene und Ge sungene

in Gebärdensprache.

Seit 2013 bietet der Landschaftsverband

Rheinland (LVR) diesen

Karnevalsfans durch und durch:

Ruth Weinand (rechts) mit ihren

Freundinnen

Gebärdendolmetscherin Aline Ackers „singt“ mit den Bläck Fööss.

inklusiven Service unter dem

Motto „Karneval für alle“ an. Er

macht es möglich, dass Men schen,

die taub sind oder wenig hören,

auch die Wortbeiträge und Texte

auf der Bühne verstehen. Zur

Sessionseröffnung hat die Willi-

Ostermann-Gesellschaft be sonders

höreingeschränkte Menschen

eingeladen.

Der Verein der Altstädter lädt

zu seiner Miljö-Sitzung in den

Kris t all saal der Messe. Hier feiert

Ruth Weinand. Die 70-Jährige hat

sich als Piratin verkleidet, ist mit

ihren ebenfalls kostümierten

Freundinnen da. Karnevalsjeck ist

die Mutter von zwei Kindern

und pensionierte Zahnarzthelferin

schon seit ihrer Kindheit.

Seitdem ist sie auch auf Gebärdensprache

angewiesen. Die habe

sie gelernt, obwohl diese 1955 im

Unterricht noch verboten war, erinnert

sie sich.

Gebärden mit Dialekt

Dass es im Karneval Gebärdendolmetscher

gibt, findet Weinand

ganz toll: „Endlich haben wir die

Mög lichkeit, auch auf einer Sitzung

Spaß zu haben.“ Ganz großes Lob

hat sie für die Übersetzer der Bütten

reden. „Die sind mit ganzem

Körpereinsatz bei der Sache, mit

Mimik, Gestik und bestimmten

Hand zeichen übertragen sie jeden

Witz.“ Auch die derben, ergänzt sie.

Eine, die mit Leidenschaft und

vollem Körpereinsatz gerne auch

im Karneval simultan in die Gebärdensprache

dolmetscht, ist

Aline Ackers. Dabei fasziniert sie

die Mischung aus feststehenden

Handzeichen, Gesten, Mimik und

Mundbewegungen. Die 34-Jährige

KölnerLeben Heft 5 | 20


Leben in Köln 49

dank Körpereinsatz

liebt Sprachen, spricht auch Englisch

und Spanisch. Entgegen dem

verbreiteten Glauben ist auch die

Gebärdensprache nicht international.

Es gibt sogar regionale Dialekte.

Zur Gebärdensprache sei sie eher

durch Zufall gekommen, durch

eine Anzeige des Landesinstituts

für Gebärdensprache NRW. Und

klar, auch ihre beiden Kinder – zwei

und vier Jahre alt – können schon

ein paar Alltagsgebärden wie

Essen, Trinken, Keks und ei ni ge

Tiergebärden. Aline Ackers be -

gleitet auch bei Geschäftskon ferenzen

und Arztbesuchen. Nur

nicht mehr vor Gericht, „da habe

ich mich nicht wohl gefühlt“, sagt

sie. Umso mehr genießt sie den

Karneval.

Sie bereitet sich jedes Jahr mit den

Texten der neuesten Hits der Ses -

sion vor. Ihr Lieblingslied der letzten

Session: „Die nächste Rund“

von den Bläck Fööss. Und was sind

so die wichtigsten Karnevalsworte,

besser -gebärden? „Alaaf!“ – die

Geste sollte eigentlich jeder Jeck

kennen: mit der rechten Handfläche,

Handrücken nach vorn,

über das linke Auge und dann den

Arm vom Kopf nach rechts weg -

bewegen. Und Köln – oder „Kölle“?

Beide Hände for men vor der

Brust je einen Halb kreis, während

sie parallel nach oben ge zogen

werden, schließt sich jede. Richtig:

Das sind doch die beiden Domspit -

zen, das ist die Gebärde für Köln!

Zumindest Karneval können also

auch Gehörlose mitfeiern. Im

Fern sehen gibt es zunehmend Untertitel,

viele öffentliche Sender

haben auch spezielle Angebote mit

eingeklinkter Gebärdensprache.

„Bei Ärzten, im Krankenhaus oder

bei Behörden ist es für uns aber

oft sehr schlecht“, sind die Er fah -

rungen von Ruth Weinand. Ihr

großer Wunsch: Alle Ärzte und

Be amte sollten die Zeichensprache

lernen.

js

INFORMATIONEN

Deutschlandweit gibt es rund

83.000 Gehörlose, hinzu

kommen nach Schätzungen

des Deutschen Schwerhörigenbundes

16 Millionen

Schwerhörige.

Die „Zentrale für Gehörlose

Köln e. V.“ vermittelt Gebärden

dolmetscher etwa für Arzt -

besuche oder Behördengänge.

Wie der Karnevalsstart 2020

wegen der Corona-Auflagen

verlaufen wird, war zu Redak

tionsschluss unklar. Bitte

informieren Sie sich beim

LVR unter Tel. 0221 / 76 15,

per E-Mail: karneval-fueralle@lvr.de

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KölnerLeben Heft 5 | 20


50

Leben in Köln

Kölner Köpfe – Hasan Ates

Er kam in den frühen 70er Jahren aus der Türkei nach Köln. Seitdem setzt

er sich für ein friedliches Zusammenleben von Menschen ver schie dener

Kulturen ein. Jetzt erhielt der 73-Jährige den Ehrenamtspreis der Stadt Köln.

Herr Ates, herzlichen Glückwunsch

zum Ehrenamtspreis! Für welches

Engagement haben Sie ihn erhalten?

Danke schön! Ich denke, für alles zusammen,

da ist eine lange Liste zusammengekommen.

Gut, dann fangen wir am Anfang an:

Wann und wo wurden Sie geboren?

Ich wurde 1947 in der Ost-Türkei geboren

und erlernte den Beruf des Modellbauers.

1965 ging ich nach Istanbul zu Ford Otosan,

die auch eng mit Ford Deutschland kooperierten.

Es gab damals ein deutsch-türkisches Arbeitsamt

und in Deutschland wurden dringend Fachkräfte gesucht.

Also reiste ich 1972 nach Köln, sogar die Zugkosten wurden

vom Staat übernommen. Ich fing bei Ford an und

war weiter aktiv in der Gewerkschaft. Ich wurde ehrenamtlicher

Vertrauensmann, immerhin arbeiteten 13.000

Türken dort. Da war es auch kein Problem, dass ich noch

nicht gut Deutsch sprach. Wir haben einfach immer im

Team gearbeitet und uns ergänzt.

Sie hatten zu dem Zeitpunkt noch keine Familie?

Oh doch, ich hatte schon eine Frau und eine zweijährige

Tochter, die aber eigentlich erst nach einer Wartezeit

von einem Jahr hätten einreisen dürfen. Ich hatte aber

schon eine Wohnung – meine erste Adresse war übrigens

in der Ehrenfelder Gutenbergstraße. Ehrenfeld bin

ich bis heute treu geblieben. Also kam meine Familie

früher, erstmal nur geduldet, ohne Reiseerlaubnis. Meine

beiden Söhne wurden dann hier geboren.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Aber das hat Sie noch nicht

ausgelastet?

Es ist so: Ich liebe Köln. Und habe mich gefragt:

Was kann ich noch für Köln machen?

Ich rauche nicht, gehe nicht wie andere

Män ner ins Café … also dachte ich: Besser

engagiere ich mich sozial.

Spielt da auch Ihre Religion

eine Rolle?

Ja, bestimmt. Ich gehöre der alevitischen Gemeinde

an, wir sind sehr modern und welt -

offen, bei uns gibt es kein Kopftuch. Und meine Tochter

hat auch studiert.

Wo waren Sie denn überall aktiv?

Bis 2016 war ich Mitglied im Ausländerbeirat, als Mitglied

der SPD war ich im Ortsverein Ehrenfeld aktiv, habe den

Deutsch-Arbeitskreis Köln mitgegründet und bin aktiv

im Städtepartnerschaftsverein Köln-Istanbul, um einige

zu nennen.

Und Sport machen Sie auch noch?

Ja, ich laufe Marathon im interkulturellen „Colonia

Team“, dafür als Training regelmäßig 15 Kilometer. Ich

versuche gesund zu bleiben, auch für meine fünf Enkelkinder.

Und ich will mich weiter für Menschen einsetzen.

Was ich kann, mache ich. Und wie der ADAC bin ich

24 Stunden am Tag erreichbar, wenn es brennt.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Dezember 2020/Januar 2021

Gemeinsam statt einsam

Foto: Love the wind / stock.adobe.com

Diabetes im Alter

Foto: Vadym / stock.adobe.com

Geschenktipps

Foto: Jil l Wellington / pixabay.com

KölnerLeben Heft 5 | 20


Wichtige Telefonnummern

Service 51

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln

Zentrales Beratungstelefon für

Senioren und Menschen mit

Behinderung

Tel. 221-2 74 00

sozialamt.beratungstelefon@

stadt-koeln.de

Bürgerberatung

Tel. 221-2 40 00

buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte

oder verwahrloste Personen

Tel. 221-2 44 44

buergerberatung@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln

Tel. 77 75-0

info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst

Tel. 221-9 12 77

christoph.kleid@stadt-koeln.de

Heimaufsicht

Tel. 221-2 74 04,

221-2 65 80, 221-2 75 72

heimaufsicht@stadt-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

beim Gesundheitsamt

Tel. 221-2 47 10

sozialpsychiatrischerdienst@

stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern

Gesamtseniorenvertretung

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln

Telefon 221-2 75 15

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, Raum 360,

50765 Köln, jeden letzten

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 63 34

svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld

Venloer Str. 419–421, Raum 234,

50825 Köln, jeden 2. und 4.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 42 45

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, Raum 425,

50667 Köln, jeden 2. und 4.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 14 64

svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,

51103 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 83 05

svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal

Aachener Str. 220, Raum 400,

50931 Köln, jeden 1. und 3.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 32 54

svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641,

51065 Köln, jeden Montag,

10–12 Uhr

Tel. 221-9 93 07

svk.muelheim@stadt-koeln.de

www.muelheimer-senioren.kompass.

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Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, Raum 210,

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag

im Monat, 10–11.30 Uhr

Tel. 221-9 54 99

svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 248,

51143 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 73 41

svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,

jeden 2. Donnerstag im Monat,

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien

AG 60plus

Senioren in der SPD

Vorsitzender:

Friedhelm Hilgers

Magnusstr. 18 b,

50672 Köln

Tel. 925 98 10

ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion

Senioren in der CDU

Vorsitzender:

Bernd Ensmann

Kösliner Str. 22, 50737 Köln

Tel. 740 08 78

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln

Kreisgeschäftsstelle

Breite Str. 159,

50667 Köln

Tel. 25 37 25

info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen

Ansprechpartnerin:

Frau Ehlting

Rathausplatz (Spanischer Bau),

50667 Köln

Tel. 221-2 59 16

gruene-fraktion@

stadt-koeln.de

DIE LINKE.

Kreisverband Köln

Ansprechpartnerin:

Angelika Link-Wilden

Zülpicher Str. 58,

50674 Köln

Tel. 240 60 95

buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Köln e. V.

Rubensstr. 7–13,

50676 Köln

Tel. 20 40 70

info@awo-koeln.de

Der PARITÄTISCHE

Kreisgruppe Köln

Marsilstein 4–6,

50676 Köln

Tel. 95 15 42-0

koeln@paritaet-nrw.org

KölnerLeben Heft 5 | 20

Caritasverband

für die Stadt Köln e. V.

Bartholomäus-Schink-Str. 6,

50825 Köln

Tel. 95 57 00

info@caritas-koeln.de

Diakonisches Werk Köln

und Region

Kartäusergasse 9–11,

50678 Köln

Tel. 16 03 80

ihrschnellerdraht@

diakonie-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Köln-Stadt e. V.

Oskar-Jäger-Str. 42,

50825 Köln, Tel. 548 70

info@drk-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.

50823 Köln, Tel. 716 62-0

info@sgk.de

ASB Köln e. V.

Sülzburgstraße 146,

50937 Köln, Tel. 66 00 70

www.asb-koeln.de

Polizei

Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

ehemals Vorbeugung

Tel. 229-86 55

kriminalpraevention.koeln@

polizei.nrw.de

Kommissariat

Verkehrsunfallprävention/

Opferschutz

Tel. 229-61 61

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

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