Marburger Magazin Express 5/2021

marbuch.verlag12697

Das Marburger Stadtmagazin. Ausgabe 5/2021

05/21 5.2. – 11.2.21 39. Jg. www.marbuch-verlag.de Kostenlos

OB-Wahl

Thomas Spies

Am Mikrofon

Podcast „Stadtgespräch“

Einigung

Baumbesetzung beendet



I M P R E S S U M

MARBURGER

ERSCHEINT IM

Marbuch Verlag

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Ernst-Giller-Str. 20a, Marburg

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VERLAGSLEITUNG

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HERAUSGEBER

Norbert Schüren

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Georg Kronenberg (kro) (verantwortl.),

Michael Arlt (MiA), Gesa Coordes (gec),

(pe) = Presseerklärung

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Nadine Schrey, Hasret Sahin

MAGAZIN

E X P R E S S

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Peter Mannshardt & Michael Boegner

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DRUCK

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Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 36 vom 1.1.2020

ABONNEMENT

26 x Ausgabe Marburg 44,- EUR

51 x Ausgabe Marburg 85,- EUR

SCHLUSS

Redaktion: Freitag, 11 Uhr

Veranstaltungshinweise: Freitag, 17 Uhr

Kleinanzeigen: Montag, 14 Uhr

Inserate: Dienstag, 12 Uhr

GEPRÜFTE AUFLAGE

(4. Quartal 2020)

Marburger Magazin EXPRESS

tatsächlich verbreitete Auflage

6757/Erscheinung

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung der Verbreitung

von Werbeträgern (IVW), Berlin

Marbuch Verlag GmbH

Ernst-Giller-Str. 20a • 35039 Marburg

Geschäftsführer: Norbert Schüren

MAGAZIN __________________________ 4

Im Amt angekommen ________________6

Corona-Schutzimpfung________________7

64.000 OP-Masken __________________7

Baumbesetzung beendet ______________8

Corona-Überbrückungskredit ________8

CORONA IM LANDKREIS ______________9

Nach Impfung unfruchtbar____________9

Kunststücke am Mikrofon____________10

Virenschutz auf Knopfdruck ________12

Neue Bilderwelten __________________13

BASKETBALL ________________________14

BILD DER WOCHE ____________________15

1,5 Millionen Euro aus Berlin ________15

MARBURG DIESE WOCHE ____________18

FLOHMARKT ________________________20

FAHRZEUGMARKT __________________22

Titelbild: Tagesanbruch in Weidenhausen

Foto: Georg Kronenberg

Am 9 Februar ist es soweit: Dann

öffnet das Marburger Impfzentrum.

Wöchentlich sollen laut der

Landesregierung durchschnittlich

knapp 60.000 Biontech-Impfdosen

in die 28 örtlichen hessischen

Impfzentren geliefert werden.

Seit Mittwoch können alle zurzeit

Impfberechtigten ihre zwei

Termine buchen.

Nachdem das Onlineportal und

das Callcenter bei der ersten

Terminvergabe im Januar völlig

überlastet war und viele Bürger

große Problem bei der Anmeldung

hatten, soll jetzt alles besser

funktionieren, verspricht das Land.

Die Serverkapazitäten seien

deutlich erhöht, die Plätze im

Callcenter um 50 Prozent

ausgebaut.

Schutzimpfung

mehr auf Seite 7

Virenschutz

mehr auf Seite 12

Langer Weg

Bilderwelten

mehr auf Seite 13

Im zweiten Quartal könnte Deutschland mehr Impfdosen erhalten –

Garantien gibt es dafür aber nicht. Foto: DoroT Schenk/Pixabay

Viel Geduld wird aber weiterhin

gebraucht. Denn selbst die

Menschen in der am höchsten

priorisierten Gruppe werden

teilweise noch viele Wochen auf

ihre Impfung warten müssen.

„Stand heute werden wir noch

nach Ostern Termine für die

Erstimpfung ansetzen.

Beschleunigen lässt sich das nur,

wenn der Bund mehr Impfstoffe

zur Verfügung

stellen könnte als

bisher zugesagt“,

unterstreichen

Innenminister

Peter Beuth und

Gesundheitsminister

Kai

Klose.

Georg Kronenberg

Kunststücke

mehr auf Seite 10


Annähernd 3.800 Bürger haben an der Online-Umfrage zum städtischen Mobilitätsund

Verkehrskonzept, teilgenommen. Foto: Patricia Grähling, Stadt Marburg

Die Stadt bietet demnächst witterungsgeschützte und sichere Abstellplätze

für Fahrräder in der Oberstadt zum Mieten an. Foto: Georg Kronenberg

Magazin

Löwenzahn im Jägertunnel

Um freundlicher zu wirken, hat

der Marburger Jägertunnel durch

Graffiti-Projekte schon zweimal

einen frischen Anstrich erhalten.

Auch „LiSA“, die „Livebild- und

Sprechverbindung auf Abruf“, hat

dazu beigetragen, dass der Durchgang

weniger als „Angst-Raum“

empfunden wird. Nun ziert ein

weiteres Kunstwerk den Eingang

an der Neuen Kasseler Straße.

Ein Löwenzahn und eine Straßenlaterne

weisen seit Ende Januar

nun den Weg zum Jägertunnel.

„Ziel ist es, durch die Graffiti das

Image des Tunnels und das Sicherheitsempfinden

bei der Nutzung

weiter zu verbessern“, erläutert

Bürgermeister Wieland Stötzel.

Der Löwenzahn und die

Straßenlaterne sind nicht die ersten

Kunstwerke, die dazu beitragen,

den Durchgang zwischen

Neuer und Alter Kasseler Straße

freundlicher wirken zu lassen.

2018 und 2019 haben Graffitikünstler

und Schülerinnen die

Tunnelwände entsprechend farbenfroh

gestaltet. „Die Befragungen

des Projekts ‚Einsicht-Marburg

gegen Gewalt‘ zeigen, dass

die Aufwertung der Qualität von

Orten deutlich zum Abbau von

Ängsten beitragen kann“, sagt der

Ordnungsdezernent.

Zur weiteren Verbesserung des

Sicherheitsempfindens gibt es

seit 2018 außerdem „LiSA“, die

„Livebild- und Sprechverbindung

auf Abruf“. Es handelt sich dabei

um eine Videoüberwachung, die

nicht permanent, sondern nur auf

Knopfdruck läuft und direkt eine

Sprachverbindung in die Feuerwehrzentrale

ermöglicht. Neben

der Videoanlage und den Graffiti-

Projekten haben außerdem mehr

Licht und mehr Präsenz von Ordnungskräften

dazu beigetragen,

das Image des Jägertunnels aufzuwerten.

Fahrrad-Garage

Eine sichere und witterungsgeschützte

Abstellmöglichkeit fürs

eigene Fahrrad – das soll es bald

in der Marburger Oberstadt geben.

Die Stadt richtet eine ehemalige

Garage als Radabstellanlage

her. Nachahmen ist erwünscht:

Gerne würde die Stadt noch weitere

Garagen als Fahrradparkplätze

anbieten.

Ein Löwenzahn und eine Straßenlaterne weisen nun den Weg

zum Eingang des Jägertunnels. Foto: Georg Kronenberg

„Dies ist ein kleiner, aber wichtiger

Baustein, die nachhaltige Mobilität

gerade für die Bewohner-

*innen der Oberstadt zu fördern

und zu erleichtern“, sagt Oberbürgermeister

und Verkehrs-Dezernent

Thomas Spies. Im Rahmen

des Städtebauförderprogramms

„Lebendige Zentren“ wird die

ehemalige PKW-Garage „Am Plan

3“ mit einem Schließsystem, Lade-Infrastruktur

für E-Bikes und

Abstellbügeln ausgerüstet und

soll für bis zu sechs Fahrräder eine

witterungsgeschützte und sichere

Unterstellmöglichkeit bieten.

Die Fertigstellung ist für Ende

Februar geplant.

Die Stadt sucht außerdem weitere

Rad-Abstellmöglichkeiten. „Bitte

setzen Sie sich mit uns in Verbindung,

damit wir gemeinsam den

meist sehr einfachen Umbau realisieren

können“, fügt Bürgermeister

und Umweltdezerent Wieland

Stötzel hinzu.

Wer Interesse an der Anmietung

eines Stellplatzes für 10 beziehungsweise

12 Euro inklusive

Stromkosten monatlich hat, meldet

sich beim Fachdienst Gebäudewirtschaft.

Auch Hinweise auf

weitere geeignete Abstellmöglichkeiten,

die abschließbar, ebenerdig

zugänglich und gegebenenfalls

mit einem Elektroanschluss

ausgestattet sind, können an dieser

Stelle mitgeteilt werden, telefonisch

unter 06421/201-1678

oder per E-Mail an Sandra.Krabbe@marburg-stadt.de.

MoVe35-Umfrage

abgeschlossen

Annähernd 3.800 Bürger aus

Marburg sowie dem Landkreis haben

an der Online-Umfrage zu Mo-

Ve35, dem gesamtstädtischen

Mobilitäts- und Verkehrskonzept,

teilgenommen. Ihre Anregungen

fließen in die Gesamtstrategie der

Stadt für Mobilität und Verkehr in

Marburg bis zum Jahr 2035 ein.

„Das ist wirklich ein bemerkenswertes

Ergebnis“, freut sich Oberbürgermeister

und Verkehrs-Dezernent

Thomas Spies über die

vielen Umfrageteilnehmer. „Es ist

toll, dass so viele Menschen die

Möglichkeit genutzt haben, uns ihre

Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge

für das MoVe35-

Konzept mitzuteilen. Damit hat

unser Gutachterbüro eine Menge

Auswertungsarbeit zu leisten.“

Die Freitext-Antworten der Umfrage

ergeben mehr als 1.000 Seiten,

die nun von dem Gutachterbüro,

das den Prozess begleitet, gründlich

gelesen, eingeordnet, gewichtet

und verarbeitet werden müssen.

Die detaillierten Ergebnisse

werden im zweiten Quartal 2021

öffentlich vorgestellt.

Die Online-Umfrage ist ein Teilaspekt

der umfassenden Bestandsanalyse,

die im Frühjahr 2021 abgeschlossen

sein wird. Im Anschluss

daran soll es eine breite

Diskussion und Beteiligung zu den

Zielen und Leitlinien des MoVe35-

Konzepts geben.

Neues vhs-Programm

Die Auswahl ist vielfältig, die Umsetzung

teilweise ganz neu und flexibel:

Das Programmheft der Volkshochschule

Marburg zum Sommersemester

ist erschienen. Das Motto

zum Kursbeginn am 15. Februar ist

„Bildung tut gut – nur Mut!“.

„Wir leben aktuell in einer Ausnahmesituation.

Der vhs ist es

trotzdem gelungen, den Kursbetrieb

und ihre Handlungsfähigkeit

aufrecht zu erhalten, soweit die

Rahmenbedingungen es zuließen“,

würdigt Stadträtin und Bildungsdezernentin

Kirsten Dinnebier

das Engagement der Mitarbeitenden.

Grundlage dafür waren

neue Wege, die mit verschiedenen

– auch digitalen – Vermittlungsformaten

beschritten wurden. „Voraussetzung

dafür war unter anderem

die Online-Qualifizierung vieler

Kursleitungen“, berichtet

4


Das Motto zum VHS-Kursbeginn am 15. Februar ist „Bildung tut

gut – nur Mut!“. Foto: Nadja Schwarzwäller, i.A.d. Stadt Marburg

VHS-Leiterin Cordula Schlichte.

Im neuen Programm gibt es sowohl

Präsenzangebote, die an die

Hygiene-Bestimmungen angepasst

sind, sowie alternative Lernformen,

etwa im Freien oder digital

oder kombiniert.

Neben diesen neu eingeführten

Formaten sind sowohl die bewährten

als auch neuen Inhalte der

Veranstaltungen und Kurse im Angebot.

Im Programmbereich Politik/Gesellschaft

finden sich unter

anderem viele Stadtspaziergänge

und Wanderungen, der Klassiker

zu aktuellen politischen Themen,

„Der Politische Salon“ und das

digitale Wissenschaftsprogramm

„vhs.wissen live“ mit Vorträgen,

die online und live sind. Neben

Präsenz- und Onlineformaten gibt

es wieder die Möglichkeit, an

der Rundfunk-Reihe „Funkkolleg“

teilnehmen, die auch als Podcast

abrufbar ist.

KiJuPa-Sitzung entfällt

Die für Donnerstag, 4. Februar, geplante

Sitzung des Marburger Kinder-

und Jugendparlaments (Ki-

JuPa) entfällt. Aufgrund der aktuellen

Situation, den geltenden

Kontaktbeschränkungen und Verhaltensempfehlungen

hat der Ki-

JuPa-Vorstand sich gegen eine

Sitzung ausgesprochen, auch

wenn diese theoretisch möglich

gewesen wäre. Der Vorsitzende

Elias Hescher sagte dazu: „Es ist

uns wichtig, in dieser Zeit vorbildlich

zu handeln und direkte Kontakte

auf ein absolutes Minimum

zu reduzieren. Im KiJuPa sitzen

Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen

Schulen. Diese zusammen

zu bringen erscheint uns

weder sinnvoll noch verantwortungsbewusst.“

Auch eine digitale

Sitzung wird es nicht geben, da die

jüngeren Parlamentarier dann

größtenteils ausgeschlossen wären.

Das KiJuPa arbeitet weiter:

Die Vorstandssitzungen und die

KiJuPa-Treffs finden digital statt.

Weitere Infos: www.kijupa-marburg.de,

www.hausderjugendmarburg.de

Sozialpreis ausgeschrieben

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf

zeichnet wieder ehrenamtliches

Handeln mit dem Sozialpreis

aus. Der mit 3.000 Euro dotierte

Preis ist ein Zeichen des Dankes

und der Anerkennung für beispielhaftes

ehrenamtliches Handeln im

sozialen Bereich. Der Preis kann in

begründeten Fällen auf mehrere

Preisträgerinnen und Preisträger

verteilt werden. Das Preisgeld

muss für soziale Zwecke verwendet

werden, für die sich die Person

oder Organisation einsetzt. Als

persönliche Anerkennung wird außerdem

eine Urkunde verliehen.

Vorschläge für die Preisverleihung

können von den Einwohnern des

Landkreises sowie Gemeinden,

Städten, Kirchen, Organisationen,

Initiativen und Verbänden mit Sitz

im Landkreis gemacht werden. Die

Vorschläge für den Sozialpreis

können bis spätestens 31. März

eingereicht werden. Weitere

Infos online auf www.marburgbiedenkopf.de/sozialpreis.

kro

26 Kurse bei der 44. Marburger Sommerakademie

Malerei, Zeichnung und Drucktechniken, Bildhauerei

und Modellieren, Theater, Bewegung

und Stimme: Vom 26. Juli bis zum 13. August

veranstaltet der Fachdienst Kultur der Stadt

Marburg zum 44. Mal die Marburger Sommerakademie

für Darstellende und Bildende

Kunst. Interessierten stehen 26 Kurse zur

Auswahl. Anmeldungen sind über das Online-

Formular möglich.

„Wir haben Hoffnung, dass im Sommer rund

250 Teilnehmer*innen aus ganz Europa wieder

bei uns schauspielern, tanzen, malen und

bildhauen können“, sagt Oberbürgermeister

und Kulturdezernent Thomas Spies. Bereits

im vergangenen Jahr stellte die Covid-19-Pandemie

Sommerakademie vor ganz besondere

Herausforderungen. Für das Programm der

beiden neuen Künstlerischen Leiterinnen –

Ana Laibach für den bildenden Bereich sowie

Selina Senti für den darstellenden Bereich –

mussten neue Wege gefunden werden.

Teile des Programms wurden auf der Homepage

digital und kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Das war auch für alle Beteiligten ein

neues Experimentierfeld, das sehr gut angenommen

wurde“, berichtet Akademieleiterin

Britta Sprengel vom Fachdienst Kultur. Ergebnisse

wie Selfies und Fotos der entstandenen

Werke wurden in einem digitalen „Familienalbum“

zusammengeführt und sind in der Broschüre

für das Jahr 2021 zu finden.

Der Wunsch ist jedoch groß, dass

die Sommerakademie in diesem

Jahr wieder analog stattfinden

kann. In den 26 ein- bis dreiwöchigen

Kursen kommen dann Menschen

mit den unterschiedlichsten

Wurzeln, Professionen und Geschichten

zusammen. „Das Miteinander

und das Lernen voneinander

sind maßgebend für Experimente

und einen Perspektivwechsel.

Jung und Alt, Anfänger-

*innen sowie Fortgeschrittene

sind gleichermaßen willkommen

und werden von erfahrenen Dozent*innen

begleitet und unterstützt“,

so Sprengel.

Die Anmeldung zur Sommerakademie

erfolgt nur noch über ein

Online-Formular auf der Homepage unter

www.marburg.de/sommerakademie. Interessierte

sollten nicht allzu lange warten – für

250 freie Plätze gibt es bereits 170 Anmeldungen.

pe/kro

Corona spielte bereits 2020 eine große Rolle bei der Sommerakademie, so modellierte

Wilma Roth ein Werk mit dem Titel „So nicht“. Foto: Sommerakademie Marburg

5


Der Start war holprig: Als der

Marburger Oberbürgermeister

Thomas Spies (SPD) vor

fünf Jahren sein Amt antrat, gingen

Eltern gegen geplante Kindergartengebühren

auf die Straße. Es

gab Streit um die städtischen Finanzen,

mögliche Kürzungen und

die persönlichen Umgangsformen.

Seitdem ist es vergleichsweise

ruhig geworden. Spies arbeitet

weitgehend geräuschlos in einem

Bündnis mit der CDU und den

„Bürgern für Marburg“ zusammen.

Aus dem Rathaus hört man

keinen Streit. Und Spies macht

sich stattdessen einen Namen mit

dem Corona-Hilfspaket und Aktionen

gegen Rechtsextremismus.

„Ich musste eine Menge lernen“,

sagt der Sozialdemokrat im Rückblick.

Er habe unterschätzt, dass

die Arbeit auf den Oppositionsbänken

im Wiesbadener Landtag

nach ganz anderen Kriterien abläuft

und dass es in der Kommunalpolitik

viel mehr um oft kleinteilige,

ganz praktische Lösungen

Für das wichtigste aktuelle Thema hält OB Thomas Spies den Wohnungsbau. Foto: Georg Kronenberg

Im Amt angekommen

OB-Wahl: Thomas Spies (SPD) setzt auf Klima und Soziales

geht. Der ausgebildete Arzt war

vor seinem Wechsel an die Stadtspitze

15 Jahre lang Landtagsabgeordneter,

wo er als Experte für

Gesundheit und Wissenschaft

punktete. Er habe auch lernen

müssen, dass Diskussionsanstöße

wie die um den Allnatalweg als

fertige Pläne wahrgenommen

werden. Zudem sei er bei Amtsantritt

zunächst auf ein Haushaltsloch

von 40 Millionen Euro gestoßen.

Inzwischen sehe er die finanzielle

Situation der Stadt

wesentlich gelassener. Und da die

Produktionsstätte für den Corona-Impfstoff

von Biontech in Marburg

liegt, dürfte sich das Stadtsäckel

weiter füllen.

Und wie geht es Spies, der im

Landtag als linker Sozialdemokrat

galt, im Bündnis mit der CDU?

„Schauen Sie sich unsere Politik

an“, sagt der OB. In den vergangenen

Jahren seien die Aufwendungen

für Soziales um ein Drittel, die

für die Kultur um etwa 30 Prozent

gesteigert worden. Es seien 500

neue Kindergartenplätze und

neue Radspuren eingerichtet, eine

Sozialwohnungsquote, ein ÖPNV-

Ausbau für die Außenstadtteile

und ein Klimaaktionsplan eingeführt

worden. Dazu kam das mit

den Schulen vereinbarte 31 Millionen

Euro starke Bildungsbauprogramm

Bibap und eine Bürgerbeteiligung,

die auch sozial Benachteiligte,

Jugendliche und Frauen

mehr einbezieht. Neu eingeführt

hat Spies den Fachdienst „Gesunde

Stadt“, der viele Präventionsprogramme

anstieß und unterstützte.

Dass arme Menschen in

Deutschland zwölf Jahre kürzer

als Wohlhabende leben, möchte er

nicht akzeptieren. Deshalb freut er

sich auf das geplante Gesundheitszentrum

im Marburger Waldtal.

Mit Neid blickten Nachbarstädte

auf das Corona-Hilfspaket „Marburg

Miteinander“, von dem die

Marburger im vergangenen Sommer

profitierten. Es gab 20- bis

50-Euro-Stadt-Gutscheine, mit

denen die Umsätze in den zuvor

geschlossenen Geschäften, Restaurants

und Kulturbetrieben vor

Ort erhöht wurden. Dazu kamen

ein kulturelles Veranstaltungsprogramm,

ein Förderprogramm für

das Handwerk, I-Pads und Nachhilfegutscheine

für Kinder aus benachteiligten

Familien.

Für das wichtigste aktuelle Thema

hält er den Wohnungsbau. In der

Zeit von 2013 bis 2020 seien

knapp 3000 Wohneinheiten, seit

2015 mehr als 400 Sozialwohnungen

gebaut worden. Zahlen, die

von den Marburger Grünen bestritten

werden. Spies möchte auf

jeden Fall, dass noch einmal 3000

Wohneinheiten gebaut werden.

Größter Schwachpunkt des Amtsinhabers:

Es gibt einige Stimmen,

die den 58-Jährigen für überheblich

und allzu eitel halten. Immerhin:

Sowohl im Rathaus als auch

außerhalb polarisiert der gewandte

Redner weniger als zuvor.

„Er hört durchaus zu“, sagen Insider.

„Er ist im Amt angekommen“,

sagt ein Beobachter. „Ich

nehme die Leute sehr ernst“, sagt

er selbst.

Spies ist stolz darauf, wie viele

Menschen in Marburg gegen

Rechtsextremismus auf die Straße

gehen: 7500 Menschen kamen

zu der von der Stadt initiierten Demo

im September 2018. Und der

CDU-Landtagsabgeordnete Dirk

Bamberger stand ebenso in der

ersten Reihe wie der Linken-Landesvorsitzende

Jan Schalauske

und die grüne Fraktionsvorsitzende

Elke Neuwohner. „Antifaschismus

ist Teil meines Diensteides“,

sagt Spies.

Der Oberbürgermeister war auch

auf fast jeder Demonstration der

Marburger „Fridays for Future“:

„Sie haben in der Sache recht“,

sagt der Sozialdemokrat. Auf die

jungen Leute geht der fast einstimmige

Beschluss zurück, nach

dem für die Stadt Marburg ein Klima-Notstand

ausgerufen wurde.

Spies hatte ihn mit den „Fridays

for Future“ abgestimmt. Im Sommer

2019 wurde ein Klimaaktionsplan

beschlossen, der die Stadt in

den kommenden zehn Jahren 130

Millionen Euro kosten und noch

viel mehr Investitionen anstoßen

soll. Gefördert werden Gebäudedämmungen,

Gründächer, Elektro-Räder,

nachhaltige Nachbarschaftsprojekte,

Solaranlagen und

umweltfreundliche Heizungen.

Das Klimathema ist auch in seinem

persönlichen Leben angekommen.

Seit Anfang 2019 ist der

passionierte Fußgänger nicht

mehr geflogen. Stattdessen wanderte

er im Urlaub auf dem Rothaarsteig

und im Burgwald.

Gesa Coordes

6


Corona-Schutzimpfung

Hessische Impfstrategie für die nächsten Wochen

Seit dem 3. Februar können alle

Impfberechtigten der Gruppe

1 Termine vereinbaren. Etwa

550.000 Menschen in Hessen

sind aktuell nach der bundesweit

geltenden Impfverordnung berechtigt,

die schützenden Dosen

priorisiert zu erhalten. Dabei handelt

es sich ganz überwiegend um

Seniorinnen und Senioren, die

mindestens 80 Jahre alt sind. In

Hessen haben bereits 115.000

Menschen die Erst- und mehr als

35.500 Personen die Zweitimpfung

erhalten.

„Geimpft wird dann ab dem 9. Februar

in den 28 Zentren der kreisfreien

Städte und Landkreise. Wir

öffnen damit nicht nur alle Impfzentren

vor Ort, sondern auch

dauerhaft das Anmeldeverfahren.

Es wird hierbei keine zeitliche Beschränkung

der buchbaren Termine

für die impfberechtigten Seniorinnen

und Senioren ab 80 Jahren

geben. Angesichts der aktuell und

perspektivisch geringen Menge

an Impfdosen, die der Bund uns

zur Verfügung stellt, werden wir

noch viele Wochen für die höchstpriorisierte

Gruppe benötigen“,

erklärten Innenminister Peter

Beuth und Gesundheitsminister

Kai Klose.

Zurzeit stehen in der Bundesrepublik

Impfstoffe der Firma Biontech

sowie des Herstellers Moderna zur

Verfügung. Trotz aktuell reduzierter

Lieferungen von Biontech hat

das Mainzer Unternehmen stetige

Lieferungen und konkrete Mengen

über mehrere Wochen in Aussicht

gestellt. Wöchentlich sollen demnach

durchschnittlich fast 60.000

Impfdosen des Herstellers nach

Hessen geliefert werden. Sie werden

fortan ausschließlich den 28

Impfzentren zur Verfügung gestellt.

„Dabei gilt für Hessen weiterhin:

Jede Lieferung wird halbiert,

um die notwendige Zweitimpfung

sicher garantieren zu können.

Geimpft ist, wer beide Dosen erhalten

hat. Ein Pokern mit Impfdosen

wird es für eine kurzfristig hohe Erstimpfungsquote

in Hessen nicht

geben“, unterstrich Peter Beuth.

Der tatsächliche Fortschritt der

Bundesländer beim Impfen lasse

sich sinnvoll nur an der Zahl der

Zweitimpfungen bemessen, da erst

dann der Impfschutz seine volle

Wirkung entfalte.

„Unsere Strategie, erst die Bewohnerinnen

und Bewohner der Altenund

Pflegeheime sowie das besonders

gefährdete Personal der

(Kranken-)Pflege mit mobilen Teams

zu impfen und dann die Zentren

zu öffnen, sehe ich bestätigt.

Der Schlüssel für die Akzeptanz

des Impfangebots und das Vertrauen

in die Impfung liegt nicht

zuletzt in umsichtiger und guter

Organisation des Impftermins“,

stellte Gesundheitsminister Klose

zum bisherigen Verlauf fest.

Wichtigste Prämissen für die hessische

Impfstrategie sind Verbindlichkeit

nach der Terminvergabe

und dass Zweitimpfungen stets sichergestellt

sein müssen. Das nun

entwickelte Verfahren für die gesamte

Priorisierungsgruppe 1 fußt

nach wie vor auf der Bedingung

eines gleichmäßigen und stetigen

Zuflusses von Impfstoffen durch

den Bund. Das Land Hessen stellt

grundsätzlich alle Impfstoffe, die

hierzulande eintreffen, zur Hälfte

für Erstimpfungen zur Verfügung

und lagert die andere Hälfte für

die wichtige Zweitimpfung sicher

ein. Von bisher rund 240.000 eingetroffenen

Dosen Biontech wurden

bisher rund 115.000 Dosen für

Erstimpfungen verwendet. Damit

wurden bereits 96 Prozent der

Dosen, die für Erstimpfungen zur

Verfügung stehen auch verimpft.

Mit der Öffnung von vorerst sechs

Regionalen Impfzentren am 19.

Januar 2021 konnten zunächst

rund 60.000 Termine für drei Wochen

vergeben werden. Vom 19.

Januar bis einschließlich 8. Februar

2021 werden in den Zentren

Kassel, Heuchelheim, Fulda,

Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt

gut 60.000 Angemeldete

aus allen Landkreisen und kreisfreien

Städten ihre Erstimpfung

erhalten. Im Anschluss werden

dieselben Personen dort auch ihre

Zweitimpfungen erhalten.

Vom 9. Februar 2021 an erhalten

alle 28 Zentren nach ihrem Bevölkerungsanteil

Impfdosen, die

dann in den Impfstraßen zum Einsatz

kommen. Für den Hochtaunuskreis

bedeutet das zum Beispiel,

dass durchschnittlich pro

Woche knapp 700 Dosen zur Verfügung

stehen, im Landkreis

Darmstadt-Dieburg sind es rund

880 und im Landkreis Hersfeld-

Rotenburg etwa 350 Dosen pro

Woche. Die ehemals Regionalen

Impfzentren versorgen vom 9. Februar

an noch für einige Wochen

die 60.000 Menschen aus der ersten

Terminierungsphase mit

Zweitimpfungen. Parallel startet

aber auch dort der reguläre Impfbetrieb

für die Bürgerinnen und

Bürger nur der eigenen Gebietskörperschaft.

pe

Nach wie vor führen zwei Wege zum

Impftermin:

Anmeldung per Telefon über 0611

505 92 888 oder 116 117

In dem Marburger und den anderen hessischen Imfzentren kommt

der Impfstoff von Biontech zum Einsatz. Foto: Georg Kronenberg

64.000 OP-Masken

Stadt Marburg verteilt medizinische Masken an Bedürftige

Um den Schutz der Menschen

vor einer Corona-Ansteckung

weiter zu erhöhen,

sind mittlerweile medizinische

Masken Pflicht beim Einkaufen

und im ÖPNV. Die Stadt Marburg

unterstützt Bedürftige dabei, sich

zu schützen, und sendet ihnen kostenlos

OP-Masken zu.

Rund 64.000 OP-Masken hat die

Stadt Marburg für diesen Zweck

bestellt. Diese Masken werden nun

per Brief an Bedürftige versendet.

Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger

beispielsweise werden die

medizinischen Masken in den

nächsten Tagen im Briefkasten

haben. „Angesichts der Warnungen

vor noch ansteckenderen Mutationen

des Corona-Virus möchten

wir als Stadt dafür Sorge tragen,

dass der Schutz der Bürger-

*innen nicht am Geldbeutel scheitert“,

sagt Oberbürgermeister

Thomas Spies. Dafür hat die Stadt

Marburg auf Beschluss des Magistrats

11.000 Euro ausgegeben.

Der Kauf der Masken ist ein Baustein

zum Schutz der Marburger

vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Darüber hinaus gibt es

mit – unter anderem – dem Impf-

Fahrdienst und dem Senioren-AST

ein Schutzpaket für ältere, besonders

gefährdete Bürger. Außerdem

hat die Stadt im vergangenen

Jahr bereits FFP2-Masken an Pflegeeinrichtungen

verteilt sowie

Stoffmasken für Bedürftige zur

Verfügung gestellt.

pe

7


Die Baumbesetzung an der

Waggonhalle ist beendet. Die

Klima-Aktivisten, die vor eineinhalb

Wochen sechs Bäume besetzt

hatten, haben sich mit dem

Lokschuppen-Investor geeinigt.

Die Aktivisten wollten verhindern,

dass die Bäume zugunsten eines

geplanten Parkdecks auf dem

Areal gefällt werden.

In einem Gespräch zwischen Investor

Gunter Schneider, GeWoBau-

Klima-Aktivisten hatten sechs Bäume im Lokschuppenareal besetzt. Archivbild: Georg Kronenberg

Baumbesetzung beendet

Einigung zwischen Besetzern und Investor

Chef Jurgen Rausch als Grundstückseigner

und den Aktivisten,

bei dem Oberbürgermeister Thomas

Spies vermittelte, stellte der

Investor sein Beflanzungskonzept

vor, das Strauchbepflanzungen

und etwa 16 kleinkronigen Bäumen

im Lokschuppenareal vorsieht.

Zusätzlich erklärte sich Schneider

bereit, ausgehend vom Lokschuppen

entlang des Radweges bis zur

Fußgängerbrücke, 10 bis 15 Baum-

Setzlinge zu pflanzen. Ebenso soll

das Parkdeck an zwei Seiten begrünt

werden, soweit es biologisch

sinnvoll und technisch möglich

ist.

Die Besetzer wollen gemeinsam

mit Initiativen wie „Mehr Bäume

für Marburg“ 50 Bäume in der

Stadt als Beitrag zum Klimaschutz

pflanzen. Diese sollen – im Einvernehmen

mit den Anwohnern –

bevorzugt im Wohnumfeld auf

Grundstücken der GeWoBau gesetzt

werden. Die Stadt und die

GeWoBau stellen die Setzlinge

und Pflanzungsflächen zur Verfügung.

Der Investor erläuterte in dem Gespräch

laut Einigungspapier zudem,

dass über 100 Fahrradstellplätze

im Bereich des Lokschuppens

vorgesehen sind. OB Spies

bestätigte, dass das Lokschuppenareal

an einer zentralen Nord-

Süd Fahrradverbindung liegt. Diese

soll laut Radverkehrsentwicklungsplan

weiter optimiert werden.

Dazu gehört auch eine verbesserte

Fahrradanbindung des

Hauptbahnhofs an der östlichen

Seite durch eine zusätzliche Wendeltreppe

und eine Fahrradabstellanlage.

Diese Maßnahmen

seien derzeit für 2023 geplant.

Darüber hinaus wertet die Stadt

die Erfahrungen der Radverkehrsnutzung

aus und prüft, ob weitere

Radabstellflächen erforderlich

sind.

Teil der Einigung ist zudem, dass

die Stadt mit NextBike Gespräche

aufnimmt mit dem Ziel, eine Next-

Bike-Station im Lokschuppen-

Umfeld einzurichten. Investor

Schneider verpflichtet sich außerdem

zu prüfen, ob bei Veranstaltungen

im Lokschuppen eine Nutzung

von RMV-Tickets in Verbindung

mit einem Ticketkauf

ermöglicht werden kann. Das Veranstaltungszentrum

Lokschuppen

soll über ökologische Anreisemöglichkeiten

informieren.

kro/pe

Corona-Überbrückungskredit

Direktdarlehen ab sofort wieder beantragbar 8unten

Seit dieser Woche können hessische

Kleinunternehmen und

Soloselbstständige die Hessen-Mikroliquidität

wieder beantragen.

Das Hessische Wirtschaftsministerium

hat gemeinsam

mit dem Hessischen Finanzministerium

und der Wirtschaftsund

Infrastrukturbank Hessen

(WIBank) die Verlängerung des

Hilfsprogramms bis zum 30. Juni

2021 beschlossen. Hierzu werden

vom Land Hessen 150 Mio. Euro

zusätzlich bereitgestellt.

Die Hessen-Mikroliquidität kann

von hessischen Soloselbstständigen

und Kleinunternehmen bis

maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten

beantragt werden, die auf

Grund der Corona-Pandemie in finanzielle

Schwierigkeiten geraten

sind. Dabei handelt es sich um einen

Überbrückungskredit von

3.000 bis maximal 35.000 Euro

zur kurzfristigen Abdeckung von

Liquiditätsbedarfen für bestehende

kleine Unternehmen und für

Selbstständige, den die WIBank direkt

vergibt. Die Antragstellenden

müssen weder Sicherheiten stellen,

noch werden ihnen Gebühren

oder weitere Kosten berechnet.

Bei der Antragstellung werden sie

außerdem von den hessischen Kooperationspartnern

der WIBank –

insbesondere IHKen und Handwerkskammern

sowie weiteren regionalen

Wirtschaftsfördergesellschaften

– beraten und begleitet.

„Unternehmerinnen und Unternehmer

kämpfen nach wie vor mit

den massiven wirtschaftlichen

Corona-Einschränkungen. Umso

wichtiger ist es, dass wir ihnen

weiterhin mit schnellen und effektiven

Hilfen zur Seite stehen und

die Hessen-Mikroliquidität reaktivieren.

Auch dank der guten Zusammenarbeit

mit unseren Kooperationspartnern

konnten wir

hessische Unternehmen im letzten

Jahr bereits mit mehr als 220

Mio. Euro Mikroliquidität unterstützen“,

sagt Dr. Michael Reckhard,

Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben

Jahre bei zwei tilgungsfreien

Jahren. Die Tilgung erfolgt monatlich

vom Beginn des dritten bis

zum Ende des siebten Jahres, der

Zinssatz liegt bei 0,75 Prozent pro

Jahr.

Auf Basis der bis Jahresende gemachten

Programmerfahrungen,

wird es künftig Verbesserungen

und einige Neuerungen geben:

Zum Beispiel wird der Finanzierungszeitraum

erweitert, um sich

so noch mehr am Liquiditätsbedarf

der Unternehmerinnen und

Unternehmer orientieren zu können:

Das beantragte Kreditvolumen

soll sich an dem Liquiditätsbedarf

für einen frei wählbaren

Zeitraum von 6 Monaten nach

dem 13. März 2020 bis spätestens

30. Juni 2021 orientieren.

Auch die für die Ermittlung des Liquiditätsbedarfs

notwendige Berechnung

wurde vereinfacht sowie

dem Umstand Rechnung getragen,

dass es inzwischen eine

Vielzahl weiterer Fördermöglichkeiten

gibt.

pe

8


Corona im Landkreis

Wöchentliches Update: Niedrigste Inzidenz in Hessen/Marburg-Biedenkopf erreicht Schwellenwert von 50

6148

bestätigte Infektionen

5723

genesen

230

aktuell erkrankt

195

verstorben

Entwicklung der Fallzahlen im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Zumindest für einen Tag war

der Landkreis Marburg-Biedenkopf

der erste Landkreis

in Hessen, der es wieder unter die

magische Inzidenz-Grenze von 50

geschafft hatte: Am Montag lag

die Inzidenz bei 49,5 Infektionen

pro 100.000 Einwohner in den

vergangenen sieben Tagen, um

dann wieder auf 54 (Stand 2. Februar)

zu steigen. Deshalb warnt

der Erste Kreisbeigeordnete Marian

Zachow: „Die aktuelle Inzidenz

darf uns nicht dazu verleiten,

nachlässig oder leichtsinnig zu

werden.“ Und er erinnert daran,

dass der Kreis auch bei deutlich

schlechteren Werten besonnen

geblieben und nicht in Panik verfallen

sei – Anfang November war

Marburg-Biedenkopf mit einer Inzidenz

von bis zu 258 Hessens

Hotspot.

Zudem ist noch unklar, wie sich

die ersten Fälle der britischen Mutation

des Coronavirus im Kreis

auswirken. Inzwischen wurde bei

insgesamt sechs Menschen die Virus-Variante

„B.1.1.7“ nachgewiesen.

Nach intensiven Recherchen

des Gesundheitsamtes hat sich

herausgestellt, dass es entgegen

ersten Annahmen zwischen diesen

Fällen doch einen Zusammenhang

gibt.

Außerdem ist die Zahl der Todesfälle

unverändert hoch. Im Vergleich

zur Vorwoche starben 20

Menschen an oder mit Covid-19.

Aktuell werden 28 Erkrankte im

Klinikum behandelt, davon acht

auf der Intensivstation. Besonders

viele Fälle gibt es aktuell in Bad

Endbach (74) und Gladenbach

(30), wo es Corona-Ausbrüche in

Altenheimen gab.

gec

Landkreis

Siegen-

Wittgenstein

Lahn-Dill-

Kreis

Landkreis

Marburg-Biedenkopf

Landkreis

Waldeck-Frankenberg

Landkreis Gießen

Neue Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen:

Schwalm-

Eder-

Kreis

Vogelsbergkreis

bis 5 bis 10 bis 20 bis 35 bis 50 bis 100 über 100

(Quellen: RKI/Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Nach Impfung unfruchtbar?

COVID und Fertilität

Immer wieder finden sich gerade

in den Sozialen Medien Gerüchte

rund um das Thema Corona-Impfung,

die viele Menschen

verunsichern. So kursiert in einschlägigen

Foren und WhatsApp-

Gruppen aktuell vermehrt der

Verdacht, dass die Impfung Frauen

unfruchtbar machen könnte.

Dafür gibt es allerdings keine medizinische

Grundlage und keine

Hinweise.

Das Virus dockt über sogenannte

Spike-Proteine (in bildlichen Darstellungen

des Virus immer als

Noppen an der Virusoberfläche

dargestellt) an menschliche Zellen

an. An diesem Prozess setzt der

Impfstoff an und sorgt dafür, dass

über die Infektion von einzelnen

ungefährlichen Virusproteinen im

Körper bereits vor einer Infektion

mit SARS-CoV-2 eine Immunreaktion

und Antikörper hervorgerufen

werden. Das Corona-Virus hat

dadurch keine Möglichkeit mehr

anzudocken.

Der Vorwurf: Auch andere Reaktionen

im Körper beruhen auf

dem Andocken von Proteinen in

Zellen und werden laut den Ausführungen

der Kritiker durch die

Keine Hinweise in klinischen Studien. Foto: Pixabay

Impfung geschwächt. Im Fokus

dieser Gerüchte ist zum Beispiel

auch immer wieder das Protein

Syncytin-1, das wesentlich für die

Ausbildung der Plazenta in der

Schwangerschaft ist.

Für den Vorwurf, dass die zugelassenen

Impfstoffe (mRNA-Impfstoffe)

die weibliche Fruchtbarkeit

beeinflussen, gibt es derzeit

weder wissenschaftliche Beweise

noch einen begründeten Verdacht

in den klinischen Studien zu

den bekannten Impfstoffen.

Prof. Ingo Drexler, Stellvertretender

Institutsleiter der Virologie

am Universitätsklinikum Düsseldorf

und Leiter der AG „Molekulare

Virologie“ erklärt: „Ein Sequenzvergleich

zwischen den beiden

Proteinen zeigt, dass die

wenigen übereinstimmenden Abschnitte

(insgesamt 6) zwischen

den beiden Proteinen viel zu kurz

sind, als dass der Impfstoff eine

Reaktion gegen das Syncytin-1

auslösen kann.“ Der Hersteller

(Biontech/Pfizer) gebe zudem in

seinem Informationsblatt an,

dass Auswirkungen der Impfung

auf die Fertilität nicht bekannt

sind. Dies wird mit den diesbezüglich

noch laufenden präklinischen

Toxizitätsuntersuchungen im

Tiermodell begründet.

pe/DGP

9


Ortstermin im Regen: Das „Stadtgespräche“-Team Martin Schäfer (li.) und Michael Heuser. Foto: Michael Arlt

Kunststücke am Mikrofon

Podcast „Stadtgespräche“

Das Kulturleben liegt brach, an

Publikumsveranstaltungen

denkt momentan noch keiner.

Aber es rührt sich etwas. Michael

Heuser und Martin Schäfer

haben mit ihrem Podcast „Stadtgespräch

Marburg“ ein Audioformat

für Kulturschaffende geöffnet

und gleichzeitig ein Angebot

zum Mit- und Selbermachen geschaffen.

Was ist die Idee hinter den

„Stadtgesprächen“?

Michael Heuser: Menschen berichten

über Menschen. Es geht darum,

ein Bild vom Stadtgeschehen

zu zeichnen, aus dem Blickwinkel

der Bürger. Dabei ist es auch okay,

wenn man noch keine Vorerfahrungen

hat. Wir möchten jedem

das Erlebnis Podcast zugänglich

machen, damit jeder den Teil von

Marburg zeigen kann, den er besonders

erwähnenswert findet.

Man kann Menschen sichtbar machen,

die sich einsetzen, von Veranstaltungen

berichten oder sie

sogar direkt aufnehmen, Experimente

vorstellen etc. Durch unsere

Podcast-Taschen, in denen sich

die benötigte Technik befindet, für

jeden umsetzbar.

Martin Schäfer: Aus journalistischer

Perspektive ist für mich

spannend, Neues auszuprobieren,

zu experimentieren und auch

ganz spezifische Zielgruppen anzusprechen.

Über das Holzmedium

Lokalzeitung erreichst Du

heute in Marburg nur das klassische,

situierte Bürgertum zuzüglich

Akademiker. Ein Smartphone

hingegen hat fast jeder. Und so

probieren wir per Podcast über

Spotify und andere Audioplattformen

an eine breitere Zielgruppe

zu kommen. Das Experimentieren

macht Spaß. Das Feedback ist

prima.

Wie ist das Konzept zustande

gekommen?

Michael Heuser: Aus einer Notlösung

gewachsen. Wir haben uns

schon vom Klima-Bündnis und aus

der Kulturszene in Marburg gekannt.

Ja, und dann kam Corona.

Ich habe Martin angesprochen,

wie wir meine offene Bühnenshow

„Systemverdichtung“ rein zum

mithören und nachhören veranstalten

können. Nach ein paar Experimenten

kam die Idee zum gemeinsamen

offenen Podcast für

Marburg.

Martin Schäfer: Das war sowas

wie „work in progress“. Wir sind

mit ganz einfachen Mitteln wie

schlichten Diktiergeräten gestartet

und haben erstmal sondiert,

wie wir den Podcast über Internet

aufs Smartphone bringen. Jetzt

ist das ein Selbstläufer, und über

Kontakte und Netzwerke – auch

geförderter Projekte – entwickeln

wir die „Stadtgespräche“ immer

weiter.

Wer steckt dahinter?

Michael Heuser: Bei der Organisation

Martin und ich, bisher noch

hauptsächlich ehrenamtlich. Nach

einer Aufbauphase suchen wir

aber auch noch Mitstreiter, die mit

uns gemeinsam das Projekt aufbauen

möchten. Durch das Teilen

der Arbeit wird ermöglicht, das jeder

sich so stark einbringen kann,

wie es gerade für ihn möglich ist.

Martin Schäfer: Und zwar an diversesten

Projekten, wie etwa

„Novemberlyrik“, wo wir beim November-Lockdown

jeden Tag ein

Gedicht, vorgetragen oder selbst

gedichtet, gebracht haben. In diesen

Projekten arbeiten schon ein

bis zwei Dutzend Menschen in

10


Marburg mit. Wir haben das Ziel,

diese Menschen auch stärker in

die Abläufe einzubinden. Aktuell

agieren wir als freie Podcastgruppe,

ohne Vereinsstruktur. Wir haben

aber auch schon Anfragen

von Soli-Vereinen, unter deren

Dach wir schlüpfen können. Mal

sehen ...

Was steht auf dem Programm?

Michael Heuser: Bisher Kunst, Kultur,

Klima, Soziales. Aber auch Politisches

in Marburg und darüber

hinaus war schon Thema. Doch

das Programm entwickelt sich ja

mit jedem Mitstreiter, so dass es

immer weiter wachsen und gedeihen

kann.

Martin Schäfer: Genau. Wir bekommen

viele Anfragen, vom Mitmachen

bis zu interessanten Themenvorschlägen.

Leider schaffen

wir die Fülle ehrenamtlich nicht so

gut. Wir gehen also ganz klar auch

von unseren Interessen und unserem

Zeitbudget aus. Wenn wir etwa

einen Tipp aus dem Danni zu

einer Geschichte bekamen, dann

kann es auch ganz schnell gehen:

Das Interview zum jüngsten Polizeieinsatz

am Mittag geführt und

abends online.

Wer kann mitmachen?

Michael Heuser: Jeder, der Interesse

daran hat und sich ausprobieren

möchte. Dank der Mittel,

die wir aus einer Förderung der

Stadt bekommen haben, sind wir -

oder besser gesagt Marburg, also

ihr alle da draußen - jetzt mit ausleihbarer

Technik ausgestattet,

die für jeden zugänglich ist. Durch

das Equipment zum Selbermachen

braucht keiner außen vor

bleiben.

Wie ist die Resonanz?

Michael Heuser: Viel besser als erwartet!

Wobei ich zugeben muss,

dass wir es noch nicht mal so genau

sagen können, da viele Zahlen

im Internet sehr tückisch für Laien

sein können. Aber wesentlich

wichtiger ist die persönliche Resonanz,

die man direkt von Beteiligten

oder Hörern bekommt.

Martin Schäfer: Naja, es gibt

schon Podcast-Folgen, da hören

nur acht bis zehn Menschen rein.

Das hängt von der Brisanz und

der Aktualität des jeweiligen Themas

ab. Top-Themen hatten dreistellige

Abrufe, also deutlich über

500. Das ist schon mal was ...

Was läuft gut, wo gibt es Probleme?

Michael Heuser: Wir sind noch am

Aufbau, deswegen läuft vieles

noch nicht perfekt. Ja, und auch

die Technik für Interviews ohne

Kontakt ist noch nicht zufriedenstellend

... Auch Social Media hat

noch Luft nach oben. Jeder, der

denkt, das kann man noch besser

machen, ist eingeladen mitzuhelfen.

Gibt es vergleichbare Initiativen?

Michael Heuser: Bestimmt. Ähnliche

Formate entstehen gerade

überall. Politik und Medien haben

es soweit gebracht, dass die Menschen

überall sehen, dass sie sich

selbst organisieren müssen. Das

blinde Vertrauen ist verspielt, und

die Menschen fangen an, mehr

selbst zu denken, Verantwortung

zu tragen und zu handeln.

Martin Schäfer: Ich kenne nichts

vergleichbares. Der Knackpunkt

ist ja, dass unsere Zielgruppe

ganz klar auf Marburg, dem Landkreis

und Mittelhessen liegt. Das

grenzt zwar schon die Hörerschaft

ein, aber verleiht auch die

Freiheit, regionale Themen überall

auf der Welt hören zu können.

Wie finanziert sich das Ganze?

Martin Schäfer: Wir sind privat zunächst

einmal in Vorleistung gegangen

und hoffen, den weiteren

Ausbau mit Fördergeldern voran

zu treiben. Für unsere Beiträge

sind wir mittlerweile gut ausgestattet,

und auch erste Technik

zum Ausleihen ist da. Der Rest

wird wachsen, wie es sich ergibt ...

Wo liegen die Grenzen der Kulturvermittlung

über Podcasts?

Michael Heuser: Ganz klar auf der

Gefühlsebene. Künstler erreichen

ihr Publikum nicht mehr direkt

und bekommen keine gute Resonanz

durch Zahlen und Kommentare.

Und den Menschen, dem Publikum,

geht die soziale Zusammenkunft

verloren, die sie bei

richtigen Veranstaltungen vor Ort

erleben können. Jetzt in der Krise

ist Podcast eine gute Krücke zum

Überleben. Doch eine Kulturveranstaltung

mit Zusammentreffen

wird dadurch nicht ersetzt. Nach

der Krise werden die Strukturen

weiterhin bleiben, und die Kultur

hat an Fülle und Qualität gewonnen.

Martin Schäfer: Ich sehe da erstmal

keine Grenze! Die einzige

Grenze ist die, dass wir ohne Bild

arbeiten. Töne, Sprache, Stimme

sind so grundlegend, dass sie dein

Innerstes viel direkter ansprechen

und triggern als Filmchen. Ich hätte

mich z. B. gefreut, einen Podcast

mit einer Clownin zu machen,

die ansonsten auf der Bühne rein

gar nichts sagt. Wie bringt die eine

Stimmung nun über Hören rüber?

Hat aber nicht geklappt. Ein Zauberer

steht noch an, Kunststücke

am Mikrofon zu machen. Da bin

ich gespannt. Und wer mal unsere

Folge über Hölderlin gehört hat,

Zum Selbermachen: In den ausleihbaren Podcast-Taschen

kommt die benötigte Technik. Foto: Michael Heuser

an der vier Kreative aus Marburg

mitgemacht haben, der erfährt direkt,

was Sprache und Podcasts

können.

Wie geht es weiter?

Michael Heuser: Hoffentlich mit

vielen Mitstreitern. Wir sind noch

am Aufbau, und ich finde Wege

auch wichtiger als Ziele. Wir machen

weiter und ihr kommt dazu,

wenn ihr mögt.

Kurz zu Euch ...

Michael Heuser: ... ist Fleischermeister

a.D., Kulturschaffender

und arbeitet neuerdings im „kaufs

lose“-Laden. Er hat, inspiriert

durch das Netzwerk Klima-Bündnis

und die Initiative „Stinknormale

Superhelden“, seinen Weg neu

ausgerichtet, damit er für sich und

alle verträglicher wird. Privat

macht er gerne Quatsch, schreibt

Gedichte und hatte vor Corona

mit seiner Schreibgruppe zwei Offene

Bühnen in Marburg: „Systemverdichtung“

in Zusammenarbeit

mit Theater GegenStand und

„Kreativ Couching“ in Zusammenarbeit

mit dem Jugendhaus Compass.

Martin Schäfer: ... ist Journalist in

Marburg. Eigentlich Print und Online

verhaftet. Im Podcast hat er

eine neue Stimme gefunden.

Interview: Michael Arlt

Informationen

Kontakt: menschen.aus.marburg

@gmail.com, Podcast „Stadtgespräch

Marburg“: auf Spotify,

Google Podcast, iTunes/Apple

Podcast, Deezer

Literatur im Garten: Der Marburger Erzählkünstler Philipp Layer

spricht im Stadtgespräch über Hölderlin. Foto: Martin Schäfer

11


Die neuartige Maske deaktiviert Viren und Bakterien mittels einer niedrigen Spannung. Foto: ZHAW

Virenschutz auf Knopfdruck

Selbstdesinfizierende Maske

Ob aus Zellulose oder Stoff:

Schutzmasken sind aus unserem

Alltag nicht mehr

wegzudenken. Ihre Schutzwirkung

basiert bei den heutigen Modellen

auf der Filterung der Aerosole

oder zusätzlich auf der passiven

Inaktivierung der Viren

mittels geladener Oberflächen,

zum Beispiel durch Silberkationen.

Damit die Masken zuverlässig

schützen, müssen sie richtig

getragen und rechtzeitig ersetzt

oder fachgerecht gewaschen werden.

Eine Schutzmaske, die sich

jederzeit auf Knopfdruck sterilisieren

lässt, hätte entscheidende

Vorteile. Hier setzten die Zürcher

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

ZHAW und die Firma

Osmotex aus Thalwil im Kanton

Zürich an: Mit einer neuartigen

elektrochemischen Technologie

können Viren und andere Krankheitserreger

nicht nur passiv,

sondern zusätzlich auch aktiv unschädlich

gemacht werden. Aktuell

wird ein Prototyp dieser Maske

von drei Forschungsgruppen

des ZHAW-Instituts für Chemie

und Biotechnologie optimiert. Die

Forschenden konnten nachweisen,

dass die neuartige Maske

sicher und gesundheitlich unbedenklich

ist. Sie soll spätestens

im Frühling 2021 marktreif sein.

Laut Osmotex-Cheftechnologe

Trond Heldal sind die bisherigen

Resultate vielversprechend. „Unsere

‚Sterilizer Mask‘ wäre die erste

Maske weltweit, die sich elektrochemisch

sterilisieren lässt –

und zwar rasch und zuverlässig.

Das entsprechende Verfahren haben

wir bereits patentieren lassen“,

erklärt Heldal. „Dank dem

wissenschaftlichen Knowhow der

ZHAW konnten wir die Maske optimieren

und innert kurzer Zeit

zur Marktreife bringen.“ Das gemeinsam

von ZHAW-Chemiker

Chahan Yeretzian und Osmotex

initiierte Projekt wird von der Förderagentur

des Bundes Innosuisse

mit 902.000 Franken unterstützt

und verfügt über ein Budget

von 1.7 Millionen Franken.

Während sich Chahan Yeretzians

Team der Sicherheit der Maske

widmet, ist das Team von ZHAW-

Mikrobiologe Martin Sievers für

die Effizienz und das von ZHAW-

Chemiker Christian Adlhart für

das Material zuständig. „Nachdem

wir die Wirksamkeit der elektrochemischen

Technologie mit

einer Studie im Sommer 2020 dokumentiert

haben, arbeiten wir

nun daran, diese Technologie für

sterile Schutzmasken zu optimieren

und alltagstauglich zu machen“,

erläutert Yeretzian.

Die neuartige Maske besteht aus

einem mehrlagigen Spezialstoff

sowie Elektroden und einer Spannungsquelle.

Zwischen zwei leitenden

Schichten liegt eine isolierende

Membran. Dank einer integrierten

und über einen

USB-Anschluss aufladbaren Batterie

wird auf Knopfdruck eine

elektrische Spannung von wenigen

Volt angelegt. Diese erzeugt

reaktive Sauerstoffmoleküle, die

Viren und auch Bakterien zuverlässig

inaktivieren. Auf diese Weise

lässt sich die Oberfläche der

Maske in wenigen Minuten – und

sogar während des Tragens – sterilisieren.

Die angelegte Spannung

und die erzeugten reaktiven

Sauerstoffmoleküle seien ind dabei

minimal und für Menschen absolut

unbedenklich.

Welche reaktiven Sauerstoffmoleküle

produziert werden und wie

effizient diese die Krankheitserreger

inaktivieren, hängt von der

eingesetzten Spannung und von

den verwendeten Materialien ab.

Im Labor suchen die ZHAW-Forschenden

aktuell nach der optimalen

Mischung. „Je nach Spannung

und Aufbau des Textils

erreichen wir eine Vireninakti-

vierung von über 99 Prozent, und

zwar unter weit höheren Anforderungen

und in kürzerer Zeit als für

antivirale Textilien empfohlen“, so

ZHAW-Projektleiter Sebastian

Opitz. Die Sterilisierungseffizienz

könnte also je nach Einsatzbereich

spezifisch angepasst

werden.

Das Potential des elektrochemischen

Verfahrens von Osmotex

zeigte sich schon früher bei der

Entwicklung von „intelligenten“

Sporttextilien, die den Schweiß

aktiv nach aussen transportieren.

Im Rahmen des Innosuisse-Projekts

wollen Osmotex und die

ZHAW-Forschenden diese Technologie

deshalb auch auf weitere

Anwendungen ausdehnen, so etwa

auf Sitzbezüge und andere

Textilien im öffentlichen Bereich.

Die Liste der potenziellen Anwendungsbereiche

ist lang: Krankenhäuser,

Rettungsteams, Hotels,

öffentliche Verkehrsmittel, Büros

oder Arbeitsplätze. So könnten

teure sowie potenziell gefährliche

chemische Stoffe oder UV-Systeme

ersetzt werden. „Die elektrochemische

Sterilisation könnte

sogar eine Antwort auf die wachsende

Problematik multiresistenter

Krankenhauskeime sein“, sagt

Chahan Yeretzian. Denkbar sind

aber auch ganz alltägliche Anwendungen.

Beispielsweise könnte

eine Handtasche der einfachen

Sterilisierung von Gegenständen

wie Schlüssel, Handy oder Münzen

dienen.

pe/MiA

12


Jurymitglied Doris Conrads sichtet die eingereichten Kunstwerke im Kreativwettbewerb „Kunststücke“. Foto: Samira Idrisu

Neue Bilderwelten

Gewinner des Kreativwettbewerbs „Kunststücke“ gekürt

Coronabedingt sind Museen

und Ausstellungshäuser derzeit

leider geschlossen. Deshalb

hat das Kunstmuseum Marburg

die Kunst mit einem Kreativwettbewerb

in die Wohnzimmer

gebracht. Unter dem Motto „Kleine

Stücke – Große Kunst“ schufen

Kinder und Jugendliche ihre

Kunstwerke – Ausgangspunkt dafür

waren Details von 25 Originalen

aus der Sammlung des Kunstmuseums.

Am 28. Januar kürte die Jury die

Gewinner des Wettbewerbs in einer

digitalen Preisverleihung. Sobald

das Kunstmuseum wieder geöffnet

werden darf, können die

eingereichten Bilder im Brunnensaal

besichtigt werden.

„In Zeiten der drastischen Verknappung

von kulturellen Angeboten

war der Kreativwettbewerb

eine wirklich gelungene Abwechslung

für alle Teilnehmenden“, sagt

Museumsdirektor Christoph Otterbeck:

„Insgesamt erreichten

uns rund 150 Einsendungen – das

ist eine tolle Resonanz.“ Über einen

Flyer und die Homepage des

Museums konnten sich Kinder und

Jugendliche zwischen 6 und 18

Jahren ihre Lieblingsmotive aussuchen

und nach eigenen Ideen

ergänzen.

Die Ausschnitte regten zum Raten

und genauen Hinschauen an. Ein

Gesicht, ein Apfel oder auch nur

ein Farbklecks wurden so zu einer

neuen Bildwelt umgestaltet. Ob

Collage, Malerei, Zeichenkunst

oder digitale Fotomontage – auch

das Gestaltungsmedium durfte

frei gewählt werden.

Gleichzeitig sollen die „Kunststücke“

neugierig auf die Sammlung

machen und Interesse am aktuell

noch geschlossenen Museum

wecken. „Mit den Bildern der Teilnehmerinnen

und Teilnehmern

entsteht eine Ausstellung im Projektbereich

des Museums, die neben

Neuinterpretationen von

‚Klassikern‘ aus der Museumssammlung

vielfältige Einblicke in

die aktuelle Lebenswelt von Kindern

und Jugendlichen gibt – zwischen

Homeschooling, Corona,

fehlendem Kontakt zu Freunden

und der Hoffnung auf eine bessere

Welt“, sagt Samira Idrisu, die

als Museumspädagogin den Wettbewerb

initiierte.

In den farbenfrohen Bildern entpuppt

sich ein Hase als Mensch

oder der Kunstschnipsel wird

kurzerhand zum Berg. Unter dem

Titel „Kunst hinterlässt Spuren“

entstand ein gemaltes Selbstporträt,

das gleich mehrere „Kunststücke“

einbezog. Eine Teilnehmerin

überraschte mit einer Neuinterpretation

von „Adam und Eva

im Paradiesgarten“ des Künstlers

Ludovicus Finsonius. Es zeigt

Adam und Eva – erkennbar an ihren

bedruckten T-Shirts – beim

Obsteinkauf in Coronazeiten, inklusive

Maske, Schlange, Apfel

und Virus.

Aus allen Einsendungen wählte eine

dreiköpfige Jury, bestehend aus

den Künstlerinnen Doris Conrads

und Franziska Klose sowie dem

Künstler Richard Stumm, die besten

Beiträge aus. „Ich war positiv

überrascht, was die jungen Kreativen

zu bieten hatten. Es gibt viele

spannende Werke, und man würde

gerne noch mehr Preise vergeben“,

bilanziert Jurorin Conrads.

Durch die coronabedingte Museumsschließung

im November

war der Einsendeschluss von 1. Dezember

auf den 18. Januar verschoben

worden. Trotz zusätzlicher

Schulschließungen wurden

zahlreiche in den Klassen gefertigte

Bilder noch im Januar abgegeben.

„Das haben wir auch den zahlreichen

engagierten Lehrerinnen

und Lehrern zu verdanken, die die

Werke persönlich hinterlegten

oder per Post verschickten“, sagt

Museumspädagogin Idrisu.

In drei Altersstufen (6-9, 10-14 und

15-18 Jahre) wurden herausragende

Arbeiten ausgezeichnet. Besonders

viele Beiträge gingen in

der Altersstufe 6 bis 9 Jahre ein.

Hier gab es knapp 80 Einsendungen.

Der erste Preis ist in jeder Altersklasse

eine Polaroid-Kamera.

pe/kro

Die 18-jährige Paula gewann den 1. Preis

in der Altersgruppe 15-18 Jahre.

Den 1. Preis in der Altersgruppe 6-9 Jahre gewann die 6-jährige Karla.

Den 1. Preis in der Altersgruppe 10-14 Jahre gewann der 14-jährige Hjalmar.

13


Alex Wilke erzielte für Marburg gegen Keltern 16 Punkte. Archivfoto: Georg Kronenberg

Niederlage 0,6 Sekunden vor Schluss

BC Pharmaserv Marburg – Rutronik Stars Keltern 67:68

Der BC Pharmaserv Marburg

hat sein Heimspiel gegen den

Tabellenführer Rutronik

Stars Keltern verloren. Das ist soweit

keine Überraschung. Dass

der Tabellensiebte (Bilanz 5:8) gegen

den Pokalsieger (15:1) nicht

nur über 40 Minuten einigermaßen

mithielt, sondern die bessere

Mannschaft war, allerdings schon.

Topscorerinnen des Pharmaserv-

Teams waren erneut Marie Bertholdt

und Alex Wilke (je 16).

Keltern führte genau zwei Mal:

66:65 (50,5 Sekunden vor

Schluss) und 68:67. Das war der

Endstand. Das Pharmaserv-Team

lag laut offizieller Statistik 38:02

Minuten lang in Führung. Angefangen

beim 7:0 (3. Minute) über

46:36 (24.) und 65:57 (2:58 vor

Schluss). Dann erzielten die Gäste

neun Zähler in Folge und gingen

erstmals in Führung. Doch hätte

Marburgs Theresa Simon mit ihrem

beherzten Zug zum Korb zur

Heldin des Spiels werden können:

4,1 Sekunden vor Schluss traf sie

zum 67:66. Auszeit Keltern. Ball

zu Jasmine Thomas und das war's.

0,6 Sekunden vor Schluss.

Das Pharmaserv-Team hatte zuvor

nicht nur leidenschaftlichen

Einsatz geboten, sondern auch

Spielfreude und sehenswerte Aktionen.

Mit Geduld, Köpfchen und

Herz. Nicht fehlerfrei. 21 Ballverluste

waren genau einer zu viel.

Aber wer spielt gegen ein Team,

das ausschließlich aus professionellen

Importspielerinnen besteht,

in dem laut BC-Trainer Christoph

Wysocki „eine besser ist als

die andere“, schon fehlerfrei?!

Aus Marburger Sicht wäre zu wünschen,

dass die Mannschaft diese

Leistung stabilisieren und noch

mehrfach abrufen kann. Dann

bräuchten sich die livestream-gebeutelten

BC-Fans sich um Klassenerhalt

und Playoff-Teilnahme

keine Sorgen machen.

Die Bundesliga pausiert nun bis

zum 12. Februar. Für drei BC-Spielerinnen,

Marie Bertholdt, Joey

Klug und Alex Wilke, geht es vorher

mit der Nationalmannschaft

nach Lettland. Dort stehen die

beiden entscheidenden Spiele um

die EM-Qualifikation an.

BC-Trainer Christoph Wysocki:

„Ich verliere lieber mit 30 als mit

einem. Die Mannschaft hat das super

gemacht. Die haben das beste

Spiel unter meiner Regie gemacht,

haben miteinander gekämpft.

Keltern auf 30 Punkten

zur Halbzeit zu halten ist Wahnsinn.

Aber ein Spiel dauert 40 Minuten.

Pech gehabt. Wir hätten es

nach dieser Leistung wirklich verdient

gehabt, das Spiel zu gewinnen.

Wir haben dieses Mal vier

Viertel Basketball gespielt. Ich bin

sehr stolz auf diese Leistung, und

es tut mir für die Spielerinnen

furchtbar Leid, dass sie nicht belohnt

wurde.“

BC-Spielerin Theresa Simon erzielte

für Marburg 13 Punkte, darunter

die ersten und die letzten:

„Wir hatten heute eine super

Team-Leistung über 40 Minuten,

wir hatten keine großen Hänger.

Dass wir mit einem Punkt verlieren,

ist echt ärgerlich. Da war das

Glück leider am Ende nicht auf unserer

Seite. Wir haben von Anfang

an verteidigt, wir haben keine einfachen

Punkte zugelassen und in

der Offense frei gespielt und zusammengespielt

und nie nachgelassen.

Es gibt uns Selbstvertrauen,

dass wir gegen die beste

Mannschaft der Liga so gut gespielt

haben. Darauf können wir

aufbauen. Wir müssen an Kleinigkeiten

arbeiten und ein paar Fehler

abstellen.“

Fun Facts: 7:0 (nach 2:13 Minuten)

ist Marburgs bester Start ohne

Gegenpunkt in ein Heimspiel seit

14.10.2018 (7:0, 4. Minute, 63:58-

Sieg gegen Wasserburg). / Zum

zweiten Mal in Folge sind Marie

Bertholdt und Alex Wilke Marburgs

Co-Topscorerinnen.

Fail Facts: Sechste Niederlage gegen

Keltern in Folge (sowohl daheim

als auch insgesamt). / Marburgs

erste Niederlage trotz mindestens

50-prozentiger Feldtrefferquote

(50%) seit 3.11.2019

(51,7%, 85:88-Heimniederlage gegen

Keltern). / Siebtes Marburger

Spiel in dieser Saison mit 20 oder

mehr Ballverlusten. / 0,6 Sekunden

vor Schluss ist der späteste

letzte Führungswechsel in einem

verlorenen Heimspiel seit dem

Wiederaufstieg 1992 (bisher 24.10.

2001: Freiburgs Pernille Dalgaard

Jensen traf 17 Sekunden vor Ende

der Verlängerung per Dreier zum

108:107, Endstand 109:107) und

der späteste gegnerische Treffer

zum Auswärtssieg in Marburg

(bisher: 28.1.1996: Osnabrücks Birte

Meyer traf 1,2 Sekunden vor

Schuss per Korbleger zum 71:69).

Nächste Bundesliga-Partie des BC

Pharmaserv Marburg ist am Freitag,

dem 12.2. um 20.00 Uhr das

Heimspiel gegen TSV 1880 Wasserburg.

mri/red

14


Bild der Woche

Sie kommen ... Foto: Nadine Schrey

1,5 Millionen Euro aus Berlin

Batterie-Oberleitungs-Busse für Marburg

Marburgs Busse sollen in Zukunft

ohne fossile Brennstoffe

unterwegs sein. Der

Plan: batteriebetriebene Busse,

die auf Teilstrecken über eine

Oberleitung wieder aufgeladen

werden. Jetzt geht es los mit den

konkreten Planungen für die Umsetzung.

Diese Planungen unterstützt

das Bundesverkehrsministerium

mit 1,5 Millionen Euro.

Marburg ist eine besondere Stadt

mit einer besonderen Topographie:

begrenzte Tallage, umschlossen

von Hügeln, teilweise

Bebauung auf den Bergen, größtenteils

jedoch im Tal. Das sorgt

auch für besondere Herausforderungen

– etwa für den Wohnungsbau,

für neue Gewerbeflächen

und für die Verkehrsplanung.

„Wollten wir reine Batteriebusse

auf die Lahnberge fahren lassen,

müssten wir uns entscheiden, ob

die Heizung läuft oder Menschen

mitfahren. Beides ginge nicht mit

einer vertretbaren Batteriegröße“,

sagt Oberbürgermeister Thomas

Spies.

Die Lösung: Batterie-Oberleitungs-Busse

(BOB). Im Tal und auf

den Lahnbergen fahren die Busse

rein batteriebetrieben – für den

Weg hinauf gibt es eine Oberleitung,

über die der Bus während

der Fahrt geladen werden kann.

Wie genau BOB in Marburg funktionieren

kann, was es dafür

braucht, welche Kosten anfallen

und wie die Umsetzung aussehen

soll – das wurde bereits in einer

umfangreichen Machbarkeitsstudie

untersucht, die auch vom Bundesverkehrsministerium

finanziert

wurde. Nun geht es daran,

die Grundlagen für ein Genehmigungsverfahren

zur Umsetzung

von BOB zu schaffen: Die Stadt

Marburg und die Stadtwerke Marburg

starten das Planfeststellungsverfahren.

Dafür gibt es erneut

eine finanzielle Unterstützung

aus Berlin.

Das Projekt „Planungs- und Untersuchungsleistungen

zur Durchführung

eines Planfeststellungsverfahrens

zur Umstellung ausgewählter

Buslinien auf einen

Betrieb mit Batterie-Oberleitungsbussen

(Hybrid-Oberleitungsbusse)

in der Universitätsstadt

Marburg“ wird im Rahmen

der Umsetzung der Mobilitätsund

Kraftstoffstrategie der Bundesregierung

(MKS) mit insgesamt

1.519.750 Euro durch das

Bundesverkehrsministerium gefördert.

pe

In Zukunft sollen die Stadtbusse ohne fossile

Brennstoffe unterwegs sein. Foto: Georg Kronenberg


Marburg

... vielfältig,

und gemeinsa

Die Corona-Krise erfordert mehr Zusammenhalt denn je.

Die Webseite

www.marburgliefert.de

dient der Unterstützung der lokalen Unternehmen und der

Kulturszene, die unter den erneuten Schließungen und der

Absage von Veranstaltungen leiden.

Werdet ein Teil der Kampagne

#supportlocalbusiness

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und unterstützt das lokale (Online)Shopping- und Lieferangebot

oder nutzt den Abholservice der Firmen.


kreativ

m stark!

Ein Projekt des

Sie sind ein lokales Unternehmen und möchten mit Ihren

Kontaktdaten in die Übersicht aufgenommen werden?

Euer Lieblingscafé, der kleine Laden um die Ecke oder die

beste Konzert- & Theaterbühne sind noch nicht gelistet?

Ihr/Euer Geschäft bietet einen Liefer- oder Abholservice?

Wir freuen uns über zahlreiche Zuschriften mit allen

relevanten Informationen via E-Mail an

feedback@marbuch-verlag.de

um die Übersicht immer aktuell halten zu können.

Gemeinsam für Marburg ❤


Zu gut für die Tonne - Lebensmittel-Retten in Marburg

Food Sharing (Foto: pixabay)

Fr, Sa, Mo, Di, Mi, Do 13.00 - 21.00, Ockershausen

Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“

Vorlesung (Foto: pixabay)

Mo 18.30 Uhr, Online

WETZLAR

ONLINE

VORTRÄGE

Fasten und Feiern : Karnevalsbräuche:

Ihre Herkunft

OnlineKurs der VHs Wetzlar.

2. Abend : 12.02 2021

Anmeldung und Info bis

2.2. VHS Wetzlar

π18.00–19.30 Online

PARTIES/DISCO

MARBURG

Fällt aus! Friday Wildlife

π18.11 Clou,

Gisselberger Str. 23

MARBURG

ONLINE

SONSTIGES

hungry eyes festival 2021

Festival an der Schnittstelle

von Film, Performance

und Installation.

www.hungryeyesfestival.de

Online

Zu gut für die Tonne -

Lebensmittel-Retten in

Marburg

Kostenloses Abgeben und

Mitnehmen überschüssiger

Lebensmittel von Privat an

Privat.

π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

TELEFON

Telefonische Bürgersprechstunde

mit Sören Bartol

Tel.: 06421/1699016

π17.00–19.00 Telefon

MARBURG

FREITAG

05. FEBRUAR

SAMSTAG

06. FEBRUAR

KONZERTE

Fällt aus! Olli Schulz

„Eigentlich wollt‘ ich da

nicht mehr hin“ Tour

π20.00–23.00 KFZ,

Biegenstr. 13

PARTIES/DISCO

MARBURG

Fällt aus! Clou-Samstag

π18.11 Clou,

Gisselberger Str. 23

WETZLAR

FÜHRUNGEN

Fällt aus! Altstadtführung

Max. Teilnehmerzahl: 15

Personen. Anmeldung erforderlich.

Karten können

nur online oder in der Tourist-Informationen

erworben

werden.

π14.00 Treffpunkt:

Brunnen am Domplatz

MARBURG

ONLINE

SONSTIGES

hungry eyes festival 2021

Festival an der Schnittstelle

von Film, Performance

und Installation.

www.hungryeyesfestival.de

Online

Zu gut für die Tonne -

Lebensmittel-Retten in

Marburg

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Mitnehmen überschüssiger

Lebensmittel von Privat an

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π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

REGELMÄSSIG AM SAMSTAG

GIESSEN

Lauftreff und Walking

π16.00 Treffpunkt:

MTV-Sportplatz,

Heegstrauchweg 3

SONNTAG

07. FEBRUAR

MARBURG

ONLINE

SONSTIGES

hungry eyes festival 2021

Festival an der Schnittstelle

von Film, Performance

und Installation.

www.hungryeyesfestival.de

Online

Fällt aus! Ich bin dann mal

da! - Workshop für Beruf

und Alltag

Ich bin dann mal da!“ -

Körpersprache und Präsenz

mit den Methoden des improvisierten

Theaters

(Workshop für Beruf und

Alltag - keine Theatervorkenntnisse

nötig!)

π11.00–17.00 Fast Forward

Theatre Seminarraum,

Blitzweg 1

MARBURG

SONSTIGES

Zu gut für die Tonne -

Lebensmittel-Retten in

Marburg

Kostenloses Abgeben und

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π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

ONLINE

Ringvorlesung „Konflikte in

Gegenwart und Zukunft“

Was heisst „Black Lives

Matter?“. Matti Traußneck

und Dr. Denise Bergold-

Caldwell. Infos und Zugangsdaten:

https://www.unimarburg.de/de/konfliktforschung/zentrum/veranstalt

ungen/ringvorlesung/rvlaktuelles-programm

π18.30 Online

MARBURG

MONTAG

08. FEBRUAR

DIENSTAG

09. FEBRUAR

SONSTIGES

Zu gut für die Tonne -

Lebensmittel-Retten in

Marburg

Kostenloses Abgeben und

TV-Tagestipp am Freitag

Arte - 20.15 Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

"Werde nicht wie alle, die du nicht

sein willst" ist das Lebensmotto des

zwölfjährigen Paul Silberstein, der

mit seiner wohlständigen Familie im

Wien der späten 50er Jahre lebt.

Doch Paul will so gar nicht in das

steife Bild eines Jungen aus besserem

Hause passen.

TV-Tagestipp am Samstag

Sat.1 - 20.15 The Jungle Book

Tief im indischen Dschungel ist der

mächtige Tiger Shir Khan der Herr über

Leben und Tod. Als Shir Kahn eines

Nachts das Camp eines britischen Soldatentrupps

angreift, kommt es zu

einer großen Panik, bei der ein kleiner

Inderjunge namens Mogli aus der

schützenden Gemeinschaft gerissen

wird um im Dschungel verschwindet.

TV-Tagestipp am Sonntag

RTL 2 - 23.1 Men in Black

Der New Yorker Polizist James Edwards

verfolgt einen Gangster, der

sich als Außerirdischer entpuppt.

Kurz darauf wird er von dem mysteriösen

Agent K für die Geheimorganisation

"Men in Black" rekrutiert,

die außerirdische Aktivitäten auf

der Erde überwacht.

18 Kostenlose Veranstaltungshinweise: Annahme bis Freitag der Vorwoche 17 Uhr • Fax: 06421/684444 • Online: www.marbuch-verlag.de


offene Sprechstunde:“rund ums Studium“

Sprechstunde (Foto: pixabay)

Di 16.00-18.00 Uhr, Online

Stadtgespräch Marburg

Podcast (Foto: Michael Heuser)

Do, Online

Mitnehmen überschüssiger

Lebensmittel von Privat an

Privat.

π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

ONLINE

offene Sprechstunde:“rund

ums Studium“

arbeiterkind.de gibt Infos

und unterstützt

Schüler/innen + Studierende

der ersten Generation

auf dem Weg in und

durch die Uni. Anmeldung

unter marburg@arbeiterkind.de

π16.00–18.00 Online

MITTWOCH

10. FEBRUAR

MARBURG

ONLINE

VORTRÄGE

Psychiatrisch-Psychotherapeutisches

Kolloquium

„Absetzphänomene bei

Antidepressiva“; psychiat@med.uni-marburg.de

π16.00–19.00 Online

MARBURG

SONSTIGES

Zu gut für die Tonne -

Lebensmittel-Retten in

Marburg

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Mitnehmen überschüssiger

Lebensmittel von Privat an

Privat.

π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

ONLINE

Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst ist

der virtuelle Raum für euch

geöffnet - für Diskussionen

und Gespräche, evlt. auch

in Breakout Rooms, zum

Spielen und Vorlesen.

www.esg-marburg.de

π19.00 Online

DONNERSTAG

11. FEBRUAR

MARBURG

SONSTIGES

Zu gut für die Tonne -

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Marburg

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π13.00–21.00

Fairteiler Ockershausen,

Ockershäuser Str. 71

REGELMÄSSIG AM DONNERSTAG

MARBURG

ONLINE

Stadtgespräch Marburg

Der Podcast. Gespräche

mit Menschen in eurer

Stadt. Immer neu

donnerstags. Aktuell:

Gespräch mit Aktivistis aus

dem Dannenröder Wald.

Die jüngste Fahrraddemo.

Hubert Zimmermann zur

US-Wahl. Und immer mehr.

Auf Spotify unter „Stadtgespräch

Marburg“ und

vielen anderen Podcastplattformen

frei zugänglich.

Online

ONLINE

MAK Sitzung

Mitarbeitendenkreis Sitzung

www.esg-marburg.de

π17.00 Online

ONLINE

Online-Debatten

Kommt vorbei und trainiert

Woche für Woche eure rhetorischen

Fähigkeiten im

sportlichen Wettstreit.

Lernt neue, interessante

Leute aus Marburg kennen

und entdeckt die Freude

daran, Gegner mit eurer

Wortkraft zu überzeugen.

Wir laden interessierte Studierende

aus allen Fachbereichen

zu unseren spannenden

Online-Debatten

ein. Das Angebot des Debattierclubs

ist diese Semester

digital und die Debatten

finden über Discord

statt.Die Zugangsdaten erhaltet

ihr über eine Nachricht

an

dcmarburg@gmail.com

π19.00 Online

Annahmeschluss

für Nr. 06 (12. - 18.02.)

bis Fr, 05.02., 17 Uhr

Fax: 06421/684444

Online:

www.marbuch-verlag.de

TV-Tagestipp am Montag

TV-Tagestipp am Dienstag

Kabel eins - 20.15 Evolution

Forscher untersuchen Meteoritensplitter

unter dem Mikroskop und

machen eine gruselige Entdeckung.

Mit dem Gesteinsbrocken kamen

Einzeller aus dem All, die sich in

Windeseile reproduzieren und verwandeln.

Verzweifelt versucht das

Team, die außerirdische Invasion

abzuwehren.

TV-Tagestipp am Mittwoch

Das Erste - 20.15 Herren

Der Afrobrasilianer Ezequiel ist - so

glaubt er - als neuer Fahrer beim

Denkmalschutz angestellt. In Wahrheit

wird er aber Mitglied der

"schwarzen Nachtbrigade", bestehend

aus dem Afrokubaner Reynaldo

und dem Afroberliner Jason.

TV-Tagestipp am Donnerstag

3sat - 20.15 Fokus Japan – Unterwegs mit Patrick Rohr

Exotisch, spannend, fremd und faszinierend:

So erlebt Fotograf Patrick

Rohr seine Reise durch Japan. Ihn

interessieren die Gegensätze und

vermeintlichen Widersprüche des

Landes. Das Nebeneinander von Tradition

und Moderne, Hightech und

Religion, herzlicher Gastfreundschaft

und persönlicher Zurückhaltung.

VOX - 20.15 Guardians of the Galaxy

Peter "Star-Lord" Quill ist ein Weltraumbandit.

Er tut sich mit den

Kopfgeldjägern Rocket und Groot

sowie der rätselhaften Gamora und

dem rachgierigen Drax zusammen,

um das Universum zu beschützen.

Deine Veranstaltung soll groß rauskommen? Dann schick den Termin mit Foto an: feedback@marbuch-verlag.de

19


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Informationen und Anmeldung

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“Blind Dance - Erlebnisse und

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Ohrens war Schüler der Blista in

Marburg. Das Buch ist im Verlag

Hartmut Becker, Kirchhain, erschienen.

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verlag-hartmut-becker.de (gewerbl.)

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