Batman/Fortnite 2 (Leseprobe) DDCFOR002

paninimagazin

ich … weiss

nicht, wo

ich bin.

auch

nicht, wer

ich bin.

aber

anscheinend

habe ich vorgesorgt.

DAS IST

SCHON MAL

PASSIERT

nachrichten …

… die ich

selbst geschrieben

habe.

eine

menge.

DU HAST

22 MINUTEN


wie lange

bin ich schon

hier?

KAPITEL 2

Konzept und Beratung: DONALD MUSTARD

Autor: CHRISTOS GAGE Zeichnungen: REILLY BROWN

Tusche: NELSON FARO DeCASTRO Farben: JOHN KALISZ

Übersetzung: JÖRG FASSBENDER Lettering: WALPROJECT

US-Redaktion: KATIE KUBERT & LIZ ERICKSON

Batman geschaffen von Bob Kane mit Bill Finger.


wenn das hier stimmt, steck ich in einer zeitschleife.

alles lebende kriegt nach 22 minuten

einen reset. so wie meine erinnerung.

es könnte alles

falsch sein.

mein anzug trägt kampfspuren.

das passt zu der notiz, dass die

insel voller kombattanten ist.

aber wie es

scheint, habe

ich erkannt,

dass sie genauso

manipuliert werden

wie ich. das macht

sie nicht ungefährlicher


womöglich eine

ausgeklügelte

falle. aber die

notizen bestätigen

die beweise,

die ich habe.

erstens: ich

kann nicht

reden … und

niemand hier

kann es.

… wie man

sieht.

die kämpfe sind nur

ablenkung. ich muss

sie vermeiden.

jeden, dem ich begegne, muss ich

so schnell ausschalten wie möglich,

um meine zeit dafür zu verwenden,

einen weg aus dieser endlosschleife

zu finden.

wenn ich den notizen

glauben kann, hab ich mir

rückzugsorte geschaffen.

markiert mit

einem symbol …


… das oft

auftaucht.

war das fledermausmotiv meine

wahl oder die meines entführers?

scheint vertraut, aber da ich mich

an nichts erinnere, kenne ich

die bedeutung nicht.

ich war schon

hier.

es dauert länger als

22 minuten, all das

zu lesen. was hab

ich zuletzt--

was?

die katze? hier

hat wohl jeder

sein eigenes

motto.

DIE KATZE

IST EIN

FREUND.

das sind gpskoordinaten,

das

bedeutet also …

… ich habe ein gps-gerät.

mein früheres ich hat mir

hinweise dagelassen. ich

muss sie bloss nutzen.

das gerät ist mit meinen sichtlinsen verlinkt.

war ich so gut ausgerüstet, bevor ich herkam?

nun, ist jetzt egal.

die nachricht über die katze scheint

die neuste zu sein. hab ich ihr auch

eine hinterlassen?

D U H AST

22

MINUTE

sicher ist das nicht …

erst recht nicht, dass

sie sie verstehen würde.

und woher weiss ich, wer

diese „katze” ist, wenn

ich ihr begegne?


hier muss

es sein. und

die katze?

ist sie das,

oder …?

sie.

nein.

das ist

ziemlich offensichtlich.

ich muss ihr

helfen.

offenbar

nicht.

wir sind in

der unterzahl.

aber gemeinsam

erledigen

wir sie.

die frage ist

bloss, weiss

sie, dass wir

freunde sind?


darauf hätte ich vorbereitet sein

sollen. wir verschwenden nur--

eine art

sturm.

woher kommt

der lärm?

seit meinem

„erwachen” sind

gut 20 minuten

vergangen.

das heisst, ich muss

mich ranhalten, damit

das nicht alles

umsonst war.

jetzt kommt es auf sie an. sie hat keinen

grund, mir zu vertrauen … zumal hier jeder

der feind des anderen zu sein scheint.

und doch,

ich hab … so ein

gefühl bei ihr. ich

hoffe bloss, es

geht ihr ähnlich.

FLEDER-

MAUS IST FREUND

vielleicht war

das doch keine

verschwendete--

IST FREUND

MAUS


„die katze ist ein

freund.” interessant,

aber wie kann ich sie--

hab sie schon

gefunden.

FLEDER-

MAUS

IST

FREUND

wir haben eins

gemeinsam-- wir sind

nicht gern gefangen.

um diesem ort zu entkommen,

müssen wir ihn erkunden

und verstehen.

also vergessen wir

unser misstrauen

und schmieden einen

plan.

die insel scheint

isoliert. kein weiteres

land in der nähe, und

wenn wir uns zu weit

entfernen …

… ist da der

sturm, und

zwar früher

als sonst.

denn unsere notizen

besagen, dass uns der

sturm zurücksetzt,

und es gibt keinen

grund, das anzuzweifeln.

trotzdem


… gut, in solchen

momenten nicht

allein zu sein.


der ozean ist nicht das einzige

gewässer hier, und meine

theorie ist, dass der gesamte

ort künstlich ist.

aber der grund des

sees bringt keine neue

erkenntnis. nur sand

und schlick. keine luken,

kein abfluss.

ich bin überrascht, wie gut wir

zusammenarbeiten, wenn man

bedenkt, dass wir uns erst seit

wenigen minuten kennen.

aber unsere notizen lassen

vermuten, dass wir schon oft

zusammengearbeitet haben.

vielleicht werden

unsere gefühle ja

nicht zurückge-- was?

man sollte

annehmen, dass

wir wie tiere auf

fremdem territorium

wären …

misstrauisch und

feindselig.


eim nächsten

zyklus lebt sie

wieder. das sage ich

mir jedenfalls.

meine liste der wesen, denen

wir schon begegnet sind, sagt

mir, dass sie sich immer wieder

gegenseitig töten, doch dann

zurückkehren.

aber sie starb in

meinen armen, und ich

bin ausser mir.

der analytische teil meines

hirns arbeitet trotzdem. es

bestätigt eine hypothese,

als der sturm kommt, um

uns alle zu holen.

ich

will ihnen

nur noch

wehtun.

gefühle werden

bewahrt …


wenn unsere aufzeichnungen

korrekt sind,

haben wir jeden bereich

der insel erkundet und

nichts weiter gefunden.

sie weiss es

auch. als ob ich

etwas vermeiden

wollte …

nur was? hab ich … vor

etwas angst? vor einem …

ereignis? ist es der rest

eines gefühls aus der

letzten schleife?

nun, diese schleife war

nicht sinnlos. ein timer ist

sicher eine gute idee. so

weiss ich, wie viel zeit

mir noch bleibt …

moment. dieser

kampf. etwas

kommt mir …

keine ahnung, wieso

ich vorgeschlagen habe,

hier raufzugehen. die

aussicht wird uns

nichts neues zeigen.

… bekannt

vor.

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