Magazin "Schwung" Mai 2021

Tirolerskischule

SCHWUNGAusgabe 4

Mit Schwung in die Zukunft –

Das Magazin des Tiroler Skilehrerverbandes

Mai 2021


VOLL

AUF

TOUREN!

DIE NEUE SCHÖFFEL KOLLEKTION

100 % in Schwabmünchen entwickelt

mit der Leidenschaft für Perfektion.


VORWORT

S C H W U N G

Im Herbst 2020 waren wir noch alle sehr zuversichtlich,

dass der Winter 2020/21 - wenn auch

unter schwierigen Verhältnissen - stattfinden

wird. Diese Hoffnung hat sich Monat für Monat

durch neue Lockdowns und immer neue Verordnungen

des Gesundheitsministeriums mit Beschränkungen

für das Skischulwesen nach hinten

verschoben und sich schlussendlich leider nicht

erfüllt. Die Auswirkungen für das Skischulwesen

sind katastrophal. Ein wirtschaftlich darstellbarer

Betrieb war zu keiner Zeit möglich.

Unsere Bemühungen gingen seit dem Ausbruch

der COVID-19-Pandemie dahin, unsere Aufgaben

mit hohem Verantwortungsbewusstsein

gegenüber den Skischulen, den Schneesportlehrern

und allen Beteiligten im Wintertourismus

nachzukommen; weit über die gesetzlichen

Maßnahmen hinaus. Wir waren im Herbst noch

gemeinsam mit der Seilbahnwirtschaft Vorreiter

für das Gesundheits- und Tourismusministerium

in Bezug auf eine Handlungsanleitung für einen

sicheren Skischulbetrieb. Die Handlungsanleitung

wurde durch zahlreiche Informationsschreiben

an die Skischulen mit den immer wieder

geänderten Vorgaben des Gesundheitsministeriums

ergänzt, respektive ersetzt.

Diese Ausgabe unseres Magazins „Schwung“ erfolgt

aufgrund der Corona-Krise in reduzierter

Form und zusätzlich als Online-Ausgabe. Die Inhalte

dieser Ausgabe fokussieren sich ganz stark

auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf das

Tiroler Skischul- und Skilehrwesen. Wir sind der

Überzeugung, dass es gerade in Krisenzeiten

mehr denn je wichtig ist, mit unseren Mitgliedern

zu kommunizieren und über die aktuellen Probleme

zu informieren. Die nächste Ausgabe im Dezember

2021 wird wieder wie gewohnt in einer

Printausgabe für alle Mitglieder und wieder mit

vielen "Schneesport"-Themen erfolgen.

Wir sehen trotz aller Gefahren, die durch dieses

schlimme und so viel zerstörende Virus weiterhin

bestehen, sehr optimistisch in die Zukunft.

Zukunft bedeutet für uns Sommer mit dem Beginn

der Ausbildungen und insbesondere Winter

2021/2022.

Gemeinsam und im Zusammenhalt werden wir

diese größte Krise, die das Skischul- und Skilehrwesen

je erlebt hat, hoffentlich einigermaßen

überstehen, sodass wir mit neuer Kraft und mit

Optimismus in die Zukunft schauen können.

Eine besondere Herausforderung stellte für uns

die Unterstützung der Skischulen in wirtschaftlicher

Hinsicht dar. Es ist erfreulicherweise durch

intensivste Bemühungen gelungen, dass Skischulen

Anspruch auf den Umsatzersatz erhalten

haben.

Wir werden mit größtmöglichen Einsatz und

alle Kraft weiterhin die Skischulen bestmöglich

unterstützen. Die Herausforderungen durch die

Corona-Krise werden wohl leider nicht so rasch

enden.

Alles Gute –

Ihr Richard Walter

EDITORIAL

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S C H W U N G

INHALT

3 Vorwort

6 Ausbildungssaison 2020/21

8 staatlichen Skilehrerausbildung

10 Skilehrer-Ausbildung (Nina Krippentz)

14 COVID-19-Winter

20 Danke Tiroler Bergbahnen

22 Lizum 1600

26 Vitalpin

30 Tirol Werbung

32 Schneesport ohne Handicap

34 LO.LA (Sicherheit auf Pisten und in Skigebieten)

40 Partner-News

42 Tech Update

44 Law & Order

48 Shop

52 voraussichtliche Termine 2021/22

54 Abschwung

INHALT

4


S C H W U N G

ENTDECKE

UNSERE DIGITALE

AUSBILDUNGS-

PLATTFORM FÜR

HOCHTOUREN

Profi

Know-How

18 T utorials

PHOTO Hansi Heckmair

AKADEMIE FÜR ALPINISTEN

ORTOVOX SCHÜTZT. Mit unseren Produkten und mit der Vermittlung

von Expertenwissen. In unserem neuen SAFETY ACADEMY LAB ICE

haben wir gemeinsam mit dem Deutschen Bergführerverband die

Hochtouren-Kunde multimedial aufbereitet. Kostenloses Know-how,

Tests & Tipps für die alpine Königsdisziplin.

Interaktives

E-Learning

Unsere Ausbildungsplattform findest du unter ortovox.com

5


S C H W U N G

EINE „BESOND

AUSBILDUNGSSAI

Mit großem Optimismus für die Wintersaison

2020/21 haben wir unter strengster Einhaltung

des Präventionskonzeptes im Sommer

und Herbst 2020 neue Ausbildungslehrgänge

durchgeführt und im März 2020 abgebrochene

Lehrgänge, wie beispielsweise die Landesskilehrerausbildung,

abgeschlossen.

sowie mit Zustimmung der Tiroler Landesregierung

erstellt wurde, reicht weit über die gesetzlich

vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus. Auch

für unser Ausbildungszentrum Lizum 1600 wurde

ein umfassendes Sicherheitskonzept erstellt,

das die größtmögliche Sicherheit in Bezug auf

SARS-CoV-2 bietet.

Unser Präventionskonzept für die Ausbildungen,

das in Zusammenarbeit mit der bekannten

Virologin Univ.-Prov. Cornelia Lass-Flörl und in

Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium

Neue Herausforderungen durch Mutationen

Die Situation aufgrund neuer Mutationen des

SARS-CoV-2 stellte uns Ende Jänner 2021 vor

„Wir haben ein Maximum an

Maßnahmen und Vorkehrungen

zur Vermeidung von Infektionen

im Rahmen der Ausbildung und

während des Aufenthaltes im

Ausbildungszentrum Lizum 1600

getroffen.“

Richard Walter, Präsident

AUSBILDUNG

6


ERE“

S C H W U N G

SON 2020/21

neue Herausforderungen. Die Gefahren einer

Infektion sind durch diese Mutationen laut einhelligen

Expertenmeinungen gestiegen. Es erfolgte

aufgrund dieser Gefährdungslage der

Entschluss, alle geplante Ausbildungen und

Prüfungen ab Ende Jänner bis auf Weiteres

abzusagen.

haben medial zu großem und - leider für unsere

Berufsbranche - sehr negativen medialen Aufsehen

geführt.

Abschluss der Ausbildungssaison

Bis zur Einstellung der Ausbildungen gab es

keine Probleme betreffend SARS-CoV-2; weder

in den Lehrgängen selbst noch im Ausbildungszentrum

Lizum 1600. Unser Präventionskonzept

und die Bemühungen und der Einsatz

aller Beteiligten haben sich bewährt.

Die Einstellung der Lehrgänge erfolgte in Verantwortung

gegenüber den Beteiligten des

Tiroler Wintertourismus und politischen Entscheidungsträgern

im Bund und Land.

Aufgrund der von der Bundesregierung beschlossenen

Öffnungen im Sport - wie beispielsweise

für den Nachwuchssport ab

15.3.2021 – und die verstärkten Anstrengungen

für die Impfungen der Bevölkerung gab es

konkrete Überlegungen, die aktuellen Lehrgänge

der Landesskilehrerausbildung und der Skiführerausbildung

noch im Laufe dieses Winters

abzuschließen. Schlussendlich mussten auch

diese Lehrgänge wieder abgebrochen, bzw.

abgesagt werden.

Vorgänge wie in Jochberg oder ein Cluster in

einer Skilehreranwärterausbildung in Salzburg

AUSBILDUNG

7


S C H W U N G

STAATLICHE

SKILEHRER-

AUSBILDUNG

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie hat

auch die gepanten Lehrgänge der staatlichen

Skilehrerausbildung stark betroffen.

trotzdem gelungen, einerseits den Lehrgang

2019/20 im Herbst 2020 abzuschließen und

den neuen Lehrgang zu starten.

Der Abschlussteil des Lehrgangs 2019/20

musste aufgrund des Abbruchs der Wintersaison

im März 2020 auf den Herbst verschoben

werden. Aber auch das gestaltete sich schwierig,

da das Betreten der Bergbahnen vorerst

behördlich untersagt wurde. Durch den Einsatz

von Präsident Richard Walter ist es in bester

Zusammenarbeit mit der Bundessportakademie

Innsbruck und dem Bundesministerium

Aufgrund der neuen Lockdowns und den großen

Gefahren durch SARS-CoV-2 musste

allerdings auch der laufende Lehrgang der

staatlichen Skilehrerausbildung Ende Jänner

2021 vorerst eingestellt werden.

Der Fortsetzung des Lehrgangs fand am

10.04.2021 in Kaprun statt und wird geplant

am 09.05.2021 abschließen.

Eignungsprüfung

Euro-Test

Durchgeführt werden konnte die

Eignungsprüfung für die staatliche

Skilehrerausbildung am 25. und 26.

März in Hinterreit/Maria Alm. Damit

steht den erfolgreichen Teilnehmern

die Teilnahme am neuen Lehrgang

2021/22 offen.

Als Teil der staatlichen Skilehrerausbildung

wurde der Euro-Test am

16.04.2021 in Kaprun/Kitzsteinhorn

durchgeführt. Wir gratulieren allen

positiven Absolventen.

AUSBILDUNG

Teilnehmer gesamt: 140

positiv abgeschlossen: 60

Teilnehmer gesamt: 71

positiv abgeschlossen: 51

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S C H W U N G

SKILEHRER-

AUSBILDUNG

Hallo liebe Schwung Leserinnen und Leser,

ich freue mich sehr, Euch heute von mir und

meiner Ausbildung zur Skilehrerin erzählen zu

dürfen. Mein Name ist Nina Krippentz, ich bin

26 Jahre alt und komme aus Böblingen.

Seit Oktober 2018 darf ich den Titel Württembergische

Bierprinzessin tragen und dieses

Amt bis 2022 ausführen. Am 3. Oktober

2019 wurde ich zur Streuobstkönigin für den

Landkreis Böblingen und die Tourismusregion

Schönbuch und Heckengäu gekrönt. Dieses

Amt darf ich ebenfalls bis 2022 ausüben.

Für meine jungen Jahre konnte ich schon sehr

viele Erfahrungen sammeln.

Nach meinem Abitur im Jahr 2013 begann ich

mit einem dualen Studium bei Ernst&Young im

Bereich Steuer- und Prüfungswesen, das ich

erfolgreich im Jahre 2016 beendete.

Danach durfte ich Erfahrungen weit über den

Wolken als Flugbegleiterin sammeln.

Im Jahr 2017 war ich als Jugendbetreuerin in

den ROBINSON Clubs Pamfilya in der Türkei

und Cala Serena auf Mallorca tätig.

AUSBILDUNG

Da eines meiner größten Hobbys das Skifahren

ist, habe ich im Dezember 2017 eine Ausbildung

zur Skilehrerin in St. Anton absolviert.

10


Seit ich vier Jahre alt bin, stehe ich auf den

Skiern und liebe diesen Sport über alles. Für

mich stand schon als kleines Kind fest, dass

ich später irgendwann eine Ausbildung zur

Skilehrerin absolvieren möchte. Im Jahr 2017

war das dann endlich soweit und ich meldete

mich beim Tiroler Skilehrerverband für die

Ausbildung an. Da ich das Skigebiet rund um

den Arlberg liebe, habe ich mich für den Ausbildungsort

St. Anton entschieden. Ich kann

mich noch heute ganz genau daran erinnern,

wie nervös ich vor dem ersten Tag war. Diese

Nervosität wurde mir allerdings sehr schnell

genommen, da die Ausbilder sich sofort um

einen kümmerten und alles super organisiert

war.

Am ersten Tag trafen wir uns um 8:30 Uhr

im Arlbergsaal in St. Anton. Zuerst standen

zahlreiche organisatorische Dinge auf dem

Programm und die Einteilung in unsere Skigruppen.

Danach ging es auch schon auf die Skipiste

und es war rundum ein perfekter erster Ausbildungstag.

Die folgenden Tage waren ungefähr immer

gleich aufgebaut:

08:00 Uhr – 09:30 Uhr Theorieunterricht

10:00 Uhr – 15:30 Uhr Praxisunterricht

16:15 Uhr – 17:00 Uhr Theorieunterricht

Aufgrund von Wetterbedingungen konnte der

Tagesablauf jedoch variieren.

AUSBILDUNG S C H W U N G

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S C H W U N G

Trotz dieses straffen Programms hatte ich immer

Spaß während der Ausbildung und unser

Kurs ist während dieser Zeit zu einer kleinen

Familie zusammengewachsen.

Im Rahmen der Ausbildung wurden sowohl

die fachlichen Kompetenzen in der Theorie als

auch in der Praxis vermittelt.

Die Theorie deckte alle wichtigen Themen ab.

Von Bewegungs- und Unterrichtslehre bis hin

zu Tourismuskunde war alles dabei.

Der praktische Teil umfasste die Schwerpunkte

des „Schulefahrens“ und somit die lehrplanmäßige

Demonstration der Übungen sowie

das Verständnis der Bewegungsabläufe des

Lernenden.

Die Ausbilder standen uns immer mit Rat und

Tat zur Seite und unterstützen uns wo es nur

ging.

Zusätzlich zur Ski-Ausbildung erfolgte an

einem Tag eine Einführung in den Snowboardunterricht.

Allerdings merkte ich ziemlich

schnell, dass es für mich wohl besser ist, wenn

ich mich weiterhin nur auf das Skifahren konzentriere

;-)

Die Prüfungen rückten immer näher und auch

meine Nervosität kehrte leider wieder zurück.

Mein Ausbilder konnte mich allerdings wieder

super beruhigen und schließlich wurden wir

perfekt auf die Prüfungen vorbereitet.

Ich war total erleichtert, als ich die praktische

und die theoretische Prüfung bestanden

hatte. Am letzten Tag unserer Ausbildung

bekamen wir ein Zeugnis vom Amt der Tiroler

Landesregierung ausgehändigt.

Nach wie vor schwärme ich bei Freunden und

Bekannten was für eine tolle Zeit das war

und dass ich diese Ausbildung auf alle Fälle

wieder absolvieren würde. Es war alles perfekt

organisiert und ich bin nach wie vor erstaunt,

wieviel wir in diesen 10 Tagen gelernt haben.

Sehr gerne gehe ich außerdem joggen, golfen

und im Urlaub segeln und tauchen.

Seit April 2018 studiere ich an der Universität

Hohenheim in Stuttgart Wirtschaftspädagogik.

Aktuell absolviere ich noch eine Ausbildung

zur Streuobstpädagogin, da mir dieses

Thema sehr am Herzen liegt und ich mein

Wissen erweitern möchte.

Von meinem Charakter her bin ich sehr kommunikativ,

zuverlässig, gerne unterwegs und

für jeden Spaß zu haben.

Wollt ihr weiterhin an meinem Leben teilhaben

dann schaut doch mal auf meinem Instagram

Account (@ninakrippentz) vorbei. Würde mich

sehr darüber freuen!

Ganz liebe Grüße aus dem Schwabenländle

Nina

@ninakrippentz

AUSBILDUNG

12


MADE

FOR

Innovation, Qualität und Verantwortung. AUS ÖSTERREICH.

BETTER.

SERVICE S C H W U N G

13


S C H W U N G

DER „COVID-19

2020/21“

Am 14.10.2020 hat der Krisenstab des Gesundheitsministeriums

unsere Handlungsempfehlung

für Skischulen vollinhaltlich bestätigt. Auch die Herausforderung,

dass die Kosten für Testungen der

Schneesportlehrer vom Bund übernommen werden,

haben wir noch im Oktober bewerkstelligen können.

„Bis Mitte Oktober 2020 waren

wir noch davon überzeugt, dass

ein Skischulbetrieb auf Grundlage

der erstellten Handlungsanleitung

möglich sein wird. Der neuerliche

Lockdown, die steigenden Infektionszahlen

und die Reisewarnungen

unserer Zielmärkte haben diese

Hoffnung dann leider zerstört.“

Richard Walter

Präsident

Die Skischulen wurden über die verschiedenen Corona-Hilfspakete,

arbeitsrechtliche Belange, Auswirkungen

von Reisewarnungen, E-Card für ausländische

Schneesportlehrer, Inhalte der AGBs, den

erstellten „Baby-Elefanten auf Skier“, Fragen zu

Rückzahlungsansprüchen von Gästen oder in Bezug

auf Pacht- und Mietverhältnisse für Skischulbüros

und Sammelplätze und vieles mehr informiert.

Mit dem Ziel, dass ein guter Start in die Wintersaison

2020/21 möglich sein sollte. Dann begannen die

COVID-19-Verordnungen. 1., 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung,

1., 2., 3. und 4. COVID-

19-Notmaßnahmenverordnung und gleich dazu einige

Novellen zu den Verordnungen. Es war zeitweise

schon schwierig nachzuverfolgen, welche Verordnung

ab wann und bis wann Gültigkeit hatte.

Bis zur Corona-Epidemie gab es in Österreich wohl

noch nie eine solche Vielzahl von Verordnungen zu

grundsätzlich einem Thema und wurden wohl auch

noch nie Verordnungen so spät vor dem In-Kraft-Treten

veröffentlicht. Es gab Verordnungen, die wurden

kurz vor Mitternacht mit Wirksamkeit 00:00 nächster

Tag veröffentlicht. Die Schaffung von Rechtssicherheit

für die Skischulen – „Was dürfen wir tun?“ – gestaltete

sich aufgrund dessen schwierig.

AKTUELL

14


-WINTER

Auswirkungen auf den Skischulbetrieb

Unser Ziel war immer, die Inhalte der jeweils neuen Verordnungen auf den Skischulbetrieb abzustimmen

und die Informationen an die Skischulen so rasch wie möglich zu übermitteln. Dies immer

unter der Prämisse, dass durch unsere Informationen Rechtssicherheit besteht. Wir haben daher

auch alle Informationen mit dem Krisenstab des Gesundheitsministeriums abgestimmt.


Konkret war immer die Frage zu klären, ob Skiunterricht möglich ist und falls ja in welchem

Umfang.

Die COVID-19-Verordnungen haben auch durch andere Inhalte – beispielsweise durch das Betretungsverbot

der Seilbahnen – einen Skischulunterricht de facto ausgeschlossen.

Einige Beispiele aus den COVID-19-Verordnungen zum Thema "Skikurse":

Am 7.12.2020 hat uns das Gesundheitsministerium die Auskunft erteilt, dass

o Skiunterricht gegenüber Personen aus einem Haushalt geschehen darf. Allerdings

dürfen die Aufstiegshilfen nur von Profisportlern bei Sportausübung benützt werden.

AKTUELL S C H W U N G

15


S C H W U N G

o

Über die zukünftigen Regelungen konnten seitens des Gesundheitsministeriums zu dieser

Zeit noch keine Auskünfte erteilt werden, da dies von der Entwicklung der epidemiologi-

schen Lage abhängig ist.

Am 12.12.2020 änderte sich die Rechtsauslegung durch das Gesundheitsministerium:

Die Regelung für Skischulen galt dann wie folgt:

o

Zusammenkünfte von nicht mehr als sechs Personen, wobei diese nur aus zwei

verschiedenen Haushalten stammen dürfen, zuzüglich deren minderjähriger Kinder oder

Minderjährige, denen gegenüber eine Aufsichtspflicht besteht, insgesamt höchstens

jedoch sechs Minderjährige.

Das bedeutete in der Skischulpraxis, dass Skiunterricht gegenüber fünf Personen aus einem Haushalt

erteilt werden dürfte (der Skilehrer ist ein Haushalt – die weiteren fünf Personen müssen aus

einem Haushalt stammen) zuzüglich deren minderjährige Kinder, höchstens jedoch sechs Minderjährige.

Beispiel 1:

Eine fünfköpfige Familie, bestehend aus Vater, Mutter, Opa, Oma und einem erwachsenen Kind +

sofern vorhanden max. sechs minderjährige Kinder (bis zum 18. Lebensjahr) kann Skiunterricht z.B.

wie folgt buchen

o Vater und Mutter und Opa werden von einem Skilehrer unterrichtet.

o Ihre sechs minderjährigen Kinder werden von einem weiteren Skilehrer unterrichtet.

Die rechtliche Auslegung geht aber weiter: Es können anstatt den max. sechs Minderjährigen von

Personen, die aus einem Haushalt stammen, auch Minderjährige unterrichtet werden, die allesamt

aus unterschiedlichen Haushalten stammen, wenn der Skilehrer die Aufsichtspflicht übernimmt.

Das ist laut den gesetzlichen Regelungen der Schischulgesetze der Fall.

Beispiel 2:

o Ein Skilehrer darf max. sechs Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten

unterrichten.

o Ein Skilehrer darf max. sechs Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten

unterrichten + den Vater und die Mutter, die in einem gemeinsamen Haushalt sind.

o Ein Skilehrer darf Vater und Mutter und deren drei minderjährige Kinder unterrichten +

weitere max. drei minderjährige Kinder, die aus verschiedenen Haushalten stammen.

Ab dem 26.12.2020 – einhergehend mit der Öffnung der Seilbahnen – durften aufgrund der

2. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung und der 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

o

Skikurse gegenüber einer Person oder gegenüber Personen aus dem gemeinsamen

Haushalt erteilt werden.

Wie praxisnah eine solche Regelung war, zeigt folgendes Beispiel: Ein Skilehrer darf einen

Skikurs für eine Familie (Vater, Mutter, Opa, Oma und vier Kinder – alle im gemeinsamen

Haushalt) erteilen.

AKTUELL

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Interessant war auch die Klärung der Rechtsfrage, ob Skikurse von Kindergärten oder Schulen, die

dafür Skischulen beauftragen, zulässig sind. Das Ergebnis war – erneut – für die Skischulen enttäuschend.

S C H W U N G

o

Nein – Skikurse stellen keine außerschulische Kinderbetreuung dar und sind daher nicht

zulässig.

Mit der 3. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung trat mit 25.1.2021 folgende Regelung für Skischulen

in Kraft:

o

Skikurse dürfen weiterhin gegenüber einer Person oder Personen aus einem Haushalt erfolgen.

Allerdings nur dann, wenn Schneesportlehrer spätestens alle sieben

Tage einen Antigentest oder einen PCR-Test durchgeführt hat und dieser negativ ist.

Alternativ ist die Erteilung von Skiunterricht zulässig, wenn durchgehend eine

FFP2-Maske vom Schneesportlehrer getragen wird. Zudem ist der neue

Mindestabstand von 2 Metern während des Skikurses von den Kursteilnehmern

einzuhalten - auch wenn die Kursteilnehmer aus einem gemeinsamen Haushalt

stammen dürfen. Und – der Schneesportlehrer muss trotz negativen Testergebnis einen

Mund-Nasenschutz tragen! Zwischenzeitlich gibt es auch Regelungen für Personen, die

bereits eine abgelaufene Infektion hinter sich haben.

Die 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung – trat mit 8. Februar 2021 in Kraft – brachte in

Bezug auf Skikurse keine wesentlichen Änderungen:

o

Dienstleistungen zu Aus- und Fortbildungszwecken dürfen nach wie vor nur gegenüber

einer Person bzw. Personen aus dem gemeinsamen Haushalt erbracht werden. Die

einzige Änderung ergab sich für die Kursteilnehmer: Die FFP2- bzw. MNS-Maskenpflicht

gilt nicht während der Ausübung von Sport, sohin auch nicht im Rahmen des Skikurses.

Den Abschluss der COVID-19-Verordnungen, die Auswirkungen auf den Skischulbetrieb hatten, bildete

die 4. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung kurz vor Ostern.

o Die Erteilung von Skikursen ist für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18.

Lebensjahrs mit einer Gruppengröße vom max. 10 Personen (zuzüglich zwei volljährigen

Betreuungspersonen (Schneesportlehrer) zulässig. Voraussetzung dafür war die

Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzeptes und die Erhebung der Kontaktdaten.

Die bis dato lautenden Bestimmungen für die Erteilung von Skiunterricht – zulässig gegenüber

einer Person oder Personen aus einem Haushalt – gelten weiterhin.

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AKTUELL

S C H W U N G

Eigene Verordnung des Landes:

Der Tiroler Landesregierung war es ein großes Anliegen, dass das Skifahren für Einheimische möglich

ist. Auf dezidierten Wunsch der Bundesregierung war damit ein negativer Corona-Test ab 15.

Februar 2021 gekoppelt.

Die Inhalte der „Verordnung über zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung

von Covid-19 in Skigebieten in Tirol“ lauten:

o

Skipisten dürfen von Personen, die zum Zweck der Ausübung des Ski- und Snowboardsports

unmittelbar zuvor eine Seilbahn nach § 5 Seilbahngesetz 2003 benutzt haben,

nur betreten werden, wenn diese über einen Nachweis über ein negatives Ergebnis eines

Antigen-Tests auf SARS-CoV-2 oder eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2

(PCR) verfügen, deren Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf.

Die Verordnung des Landes enthält keine Ausnahmen für betriebliche Tätigkeiten und galt

somit grundsätzlich auch für die Erteilung von Skiunterricht! Ausgenommen von der Verordnung

ist das (Pisten)Tourengehen und Langlaufen. Die Verordnung des Landes gilt auch nicht für

die Benützung von Schleppliften und den Betrieb von Förderbänder

Der Wintertourismus

fand heuer leider nicht statt

Die Corona-Epidemie stellt die Skischulen vor

große Herausforderungen. Ein wirtschaftlich

darstellbarer Skischulbetrieb war aufgrund

der – sich immer wieder ändernden – Verordnungslage

nicht möglich.

Wir haben uns seit dem Ausbruch von SARS-

CoV-2 im März 2020 intensiv bemüht, die Skischulen

in Bezug auf mögliche Wirtschaftshilfen

zu servicieren und zu unterstützen.

Besonders herausfordernd waren die Bemühungen

für einen Anspruch auf den Umsatzersatz

für die Skischulen. Nach mehrmaligen

negativen Entscheidungen ist es schlussendlich

doch gelungen, das Finanzministerium davon

zu überzeugen, dass die Skischulen direkt Betroffene

von den behördlichen Schließungen

sind und damit Anspruch auf den Umsatzersatz

haben. Damit konnten wir einen wichtigen

Beitrag zur wirtschaftlichen Entlastung der Skischulen

leisten.

Weitere Wirtschaftshilfen wie z.B. der Fixkostenzuschuss

I und II, der Ausfallsbonus, der

Härtefallfonds oder die Kurzarbeitsbeihilfe stehen

den Skischulen als Wirtschaftsunternehmen

zu. Die wirtschaftliche Lage ist trotz aller

Wirtschaftshilfen sehr, sehr schwierig!

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AKTUELL

S C H W U N G

Die Aufgaben und

Herausforderungen im

TSLV

Die Aufgaben im Skilehrerverband haben sich

durch die Coronakrise verschoben.

Einerseits fanden nur sehr wenige Ausbildungslehrgänge

statt und andererseits gab es

einen großen Arbeitsaufwand in Bezug auf die

rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen

der Corona-Epidemie auf die Skischulen.

Finanzielle Herausforderung

Für den Skilehrerverband stellt diese Krise

auch eine große Herausforderung in finanzieller

Hinsicht dar. Einerseits konnten wir viele

Ausbildungen nicht durchführen und andererseits

haben wir bei den Mitgliedsbeiträgen (Skischulleiterbeiträge,

Mitgliedsbeiträge für die in

den Skischulen tätigen Lehrkräfte und Kinderbetreuungspersonen)

einen 100 % Ausfall!

Wir haben bereits ab März 2020 versucht,

durch rigorose Sparmaßnahmen die wirtschaftliche

Handlungsfähigkeit für den Verband

und für unser Ausbildungszentrum aufrecht

zu erhalten. Das Ausbildungszentrum

Lizum 1600 war mit Ausnahme eines Zeitraums

von ca. 1 Monat gänzlich geschlossen. Für die

Mitarbeiter des Verbandes und des Ausbildungszentrums

wurde Kurzarbeit angeordnet.

Mit Optimismus in die Zukunft

Für den Winter 2021/22 haben die Vorbereitungen

längst begonnen. Wir arbeiten bereits

intensiv an neuen Projekten, Adaptierungen

der Lehrinhalte und der Vortragsunterlagen,

und vieles weitere mehr, um die Qualität und

das Angebot im Tiroler Skischul- und Skilehrwesen

weiter zu verbessern.

"Wir sind trotz aller Unsicherheiten und

Herausforderungen, die noch auf uns zukommen

werden, sehr optimistisch, dass

wir diese schwierige Zeit gemeinsam gut

überstehen werden."

Christian Abenthung

Geschäftsführer TSLV

19


SERVICE

S C H W U N G

DANKE

TIROLER

BERGBAHNEN

Die Tiroler Bergbahnen haben in diesem ganz besonderen

Winter ganz Herausragendes geleistet. Nicht nur für die

einheimische Bevölkerung, sondern für die gesamte

Wintertourismusbranche!

Trotz finazieller großen Einbußen und des corona-bedingten enormen

Aufwandes wurde der Bergbahnbetrieb in vielen Tiroler Skigebieten

aufrechterhalten. Die Tiroler Bevölkerung hat dieses Angebot mit großer

Begeisterung angenommen.

Möglich wurde dieses tolle Angebot insbesondere auch durch den Einsatz

unseres Landeshauptmannes Günther Platter. Er hat mit Nachdruck

im Bund - erfolgreich - eingefordert, dass Skifahren für die Tiroler

und Tirolerinnen möglich sein muss. Landeshauptmann Günther Platter

hat sich hierbei auf Expertenmeinungen gestützt, nach denen Skifahren

im Freien sicher ist. Zudem wurden weitere Sicherheitsmaßnahmen, wie

das Tragen einer FFP-2 Maske in den Beförderungsanlagen oder das Erfordernis

eines negativen Testergebnisses für das Befahren von Pisten

eingeführt.

Nach Auswertungen der Analysen der AGES kann ein sehr positives Resümee

gezogen werden: Es gab so gut wie keine positiven SARS-CoV-2

Fälle, die aufs Skifahren zurückzuführen sind!

Die Organisation der Bergbahnen und die Umsetzung der Präventionskonzepte

war hervorragend und beispielgebend, wie man mit solchen

großen Herausforderungen verantwortungsvoll umgeht. Gratulation

und nochmals ein großes Danke seitens des Tiroler Skischulwesens!

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S C H W U N G

(c) Innsbruck Tourismus

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S C H W U N G

LIZUM 1600

Das Kompetenzzentrum

Im März 2020 zwang uns das Corona-Virus

von einem verwöhnten „overbooked“–Tourismus

von einem Tag auf den anderen eine

Vollbremsung hinzulegen. Seitdem ist viel

passiert und der Blick in die Zukunft ist alles

andere als vorhersehbar.

NEWS

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(c) Tommy Seiter

NEWS

S C H W U N G

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NEWS

S C H W U N G

(c) Tommy Seiter

Als eine der wenigen Betriebe war es uns möglich,

unser Lizum 1600 im Winter zu öffnen.

Durch die Ausnahmegenehmigung zu Ausbildungszwecken

gesetzlich anerkannter Einrichtungen

konnten wir im Jänner Teile unserer

Ausbildungen durchführen. Bewährt haben

sich dabei die strikte Einhaltung unsere Handlungsempfehlungen

und des Hygienekonzepts.

Neben einer Ski-Anwärterausbildung wurden

Teile der Ski-Landeslehrer-Ausbildung mit Alpinkurs

durchgeführt. Dank der tollen Arbeit

des Teams der Axamer Lizum Aufschließungs

AG standen stets perfekt präparierte Pisten

zur Verfügung und ein toll geshapter Golden

Roof Park. Dieser machte es möglich, erstmalig

Teile der Diplom-Snowboardlehrer-Ausbildung

in der Axamer Lizum abzuhalten.

Seit Ende Jänner ist unser Betrieb wieder im

„Wartemodus“. Die Zukunft ist zwar alles andere

als vorhersehbar, aber von etwas sind wir

überzeugt: Wenn die Gastronomie und Hotellerie

die Pforten für Gäste wieder öffnen dürfen,

wird es zusätzliche Herausforderungen geben.

Der Umgang mit den Themen „Hygiene“ und

„Distancing“ werden ein zentraler Punkt sein.

Es wird darauf ankommen, dem Gast Sicherheit

und Vertrauen zu vermitteln – und das

wollen wir so gut wie möglich und sobald wie

möglich tun. Optimistisch blicken wir in unser

Terminkalender als Hochzeitslocation und Seminarhotel

in den Sommermonaten und hoffen

darauf, dass wir die vielen Buchungen auch

umsetzen dürfen.

Heidi Neururer

Geschäftsführung Lizum 1600

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skischule.digital

Kommunikation auf einem neuen Level

S C H W U N G

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S C H W U N G

SKISCHULEN

NACHWUCHS

Bei allen alarmierenden Entwicklungen im Sport, gab und gibt es inmitten der Pandemie

auch Lichtblicke, für die u.a. die geöffneten Skigebiete in Österreich und der

Schweiz sorgten.

NEWS

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S C H W U N G

ALS SCHLÜSSEL ZUR

FÖRDERUNG

Eingeschränkter Sportunterricht, geschlossene

Sportstätten und der Stillstand des Vereinslebens

blieben auch bei der jungen Generation

nicht ohne Folgen: Acht von zehn Kindern

bewegen sich zu wenig (zur COPSY Studie).

Forscher, Trainer und Sportler warnen seit

Monaten vor den gesundheitlichen Folgen

des Bewegungsmangels bei Kindern, denn

Bewegung und Sport sind für die Entwicklung

unserer Kleinsten essenzielle Bausteine. Präventionsexperte

Ingo Froböse bringt es auf

den Punkt: „Für Wachstumsprozesse und die

Entwicklung bestimmter kognitiver Fähigkeiten

braucht es Bewegung.“

„Dass die Bergbahnen ihre Anlagen

in Betrieb hielten, trotz

wirtschaftlicher Verluste, war

für viele Einheimische und v.a.

für unsere Kinder oftmals die

einzige Sport-und Ausgleichsmöglichkeit

in dieser Krise.“

hebt Hannes Parth, Obmann Vitalpin, hervor.

Bewegungsförderung durch Skikurse

Bewegungsmangel ist natürlich nicht erst seit

Corona Thema, sondern leider ein gesellschaftlicher

Trend, der seit Jahren zu beobachten ist.

Corona war jetzt der Brandbeschleuniger.

Was also tun?

Die gute Nachricht ist, wir müssen das Rad

nicht neu erfinden, nur unsere Kräfte noch

stärker bündeln, denn es gab und gibt sie, die

vielen kleinen und großen Initiativen von Verbänden,

Unternehmen sowie der öffentlichen

Hand. Wir haben uns im Alpenraum umgeschaut

und beindruckende Beispiele gefunden,

bei denen oftmals auch die Skischulen die entscheidenden

Projekttreiber waren. Bei fast allen

Initiativen zur Förderung des Nachwuchses

im Wintersport spielen die Skilehrer eine zentrale

Rolle, denn durch sie erleben Kinder die

Freude an der Bewegung.

Wie es einer Gemeinschaftsinitiative von Skischule,

Bergbahn und Kindergarten gelang,

100 % aller Kinder einer Region auf die Piste zu

bringen und ihnen nachhaltig die Freude am

Wintersport zu vermitteln, erfahrt ihr in unserem

Blogeintrag inkl. Video.

Wir sagen, Initiativen wie diese kann es nicht

genug geben. Es geht schließlich um die Förderung

der Gesundheit unserer Kinder, den Erhalt

unseres alpinen Nationalsports und last but

not least auch um die Aufrechterhaltung unseres

Geschäftsmodells, denn:

Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer

mehr.

NEWS

27


NEWS

S C H W U N G

Meinungsbildung findet online statt

Menschen folgen Menschen

Um Themen wie das der Nachwuchsförderung

mehr in die Öffentlichkeit zu tragen und das herausragende

Engagement und die Initiativen

präsenter zu machen, sind wir im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

länder- und spartenübergreifend

tätig. Dabei stellen wir fest: Meinungsbildung

und Dialog finden auch in unserer Branche immer

mehr online und über die sozialen Medien statt.

Daher setzen wir in unserer Kommunikation unseren

Fokus auf diese Kanäle.

Bitte helft uns, wichtige Botschaften für unsere

Branche und den Wintersport an den Mann zu

bringen und teilt unseren qualitativ hochwertigen

Social Media Content über eure Kanäle. Ihr helft

dadurch nicht nur dem Image unserer Branche,

sondern könnt gleichzeitig auch eure Tourismusund

Wintersportkompetenz durch hochwertigen

Content im Netz unterstreichen.

Lasst uns zusammen zeigen, dass der Wintersport

Zukunft hat!

Werdet zu Botschaftern für unsere Branche und vernetzt euch mit uns:

LinkedIn Vitalpin LinkedIn Theresa Haid Facebook Vitalpin

Wir leben Alpen.

Hannes Parth & Theresa Haid

Obmann & Geschäftsführerin

Warum es Vitalpin gibt und

wofür unser Herz schlägt, erfahrt

ihr im neuenVideo:

Mit Vitalpin bündeln Wirtschaftskräfte, die von und mit

dem Tourismus leben, erstmals länderübergreifend ihre

Kräfte und setzen sich gemeinsam dafür ein, dass in Politik

und Gesellschaft Weichen für zukunftstaugliche Konzepte

gestellt und Maßnahmen zur positiven Stärkung der

Tourismusgesinnung gesetzt werden.

Mit viel Engagement und Herzblut ist es uns in den ersten

1,5 Jahren unseres Bestehens gelungen, 100 Mitgliedsorganisationen

mit einer Reichweite von 1 Mio. Menschen

und Betriebe für unsere Idee zu begeistern und inhaltliche

Akzente zu setzen.

Verein Vitalpin, Brixner Straße 3, 6020 Innsbruck

www.vitalpin.org

28


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PROTECTION IN ADVENTURE SINCE 1985. Seit mehr als 35 Jahren steht

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SICHEREN T

Die Tage werden länger, die Temperaturen Bergnatur bietet den idealen Resonanzboden

steigen, in jedem anderen Jahr würden wir für diese Bedürfnisse. Damit sowohl Gäste als

jetzt mitten in den Urlaubsplanungen stecken auch Einheimische den Sommer so angenehm

oder diese gar schon abgeschlossen haben. und sicher wie möglich erleben, gilt es aber

Aber auch das Jahr 2021 bleibt herausfordernd.

Insbesondere im Tourismus, der heuer achten.

auch in diesem Sommer, einige Regeln zu be-

im Winter in vielen Bereichen gar nicht stattfinden

konnte.

Seit dem Vorjahr bietet die Tirol Werbung mit

willkommen.tirol ein Covid-19-Infoportal an,

Allen Herausforderungen zum Trotz hat sich das die wichtigsten Fragen zu Themen wie Restaurants,

Mobilität oder Freizeiteinrichtungen

aber zumindest das Wetter von seiner besten

Seite gezeigt. Wintersportler blicken auf einen beantwortet. Dazu gehört auch ein Dashboard,

Paradewinter zurück. Nicht zuletzt deshalb, das Fallzahlen, Reisewarnungen und die Verkehrssituation

übersichtlich abbildet. Zudem

weil die Seilbahnen trotz schwieriger Rahmenbedingungen

für die Einheimischen geöffnet finden unsere Gastgeber branchenspezifische

und ihnen ein umfassendes Angebot bereitgestellt

haben. Teilweise bis nach Ostern konnten loadmaterial wie Fotos, Videos oder Audio-

Antworten zum Thema und hilfreiches Down-

die Schwünge auf den perfekt präparierten durchsagen auf sichere-gastfreundschaft.tirol.

Pisten gezogen werden.

Beide Portale sind – wo bereits möglich –an die

Sommersaison angepasst.

Jetzt steht aber endgültig der Sommer vor der

Tür und die Branche bereitet sich schon intensiv

mit Sicherheitskonzepten und -maßnahmen das erhöhte Informationsbedürfnis von Einhei-

Mit diesem Angebot geht die Tirol Werbung auf

darauf vor. Denn eines ist gewiss: Die Urlaubslust

der Menschen ist größer als je zuvor. Glei-

einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Gemischen,

Gästen und Mitarbeiter ein und leistet

ches gilt für das Bedürfnis nach Erlebnissen sundheit der Menschen, die hier leben, arbeiten

in der frischen Luft. Tirol mit seiner alpinen und zu uns kommen.

willkommen.tirol

sichere-gastfreundschaft.tirol

NEWS

30


S C H W U N G

EINEN

OURISMUS

Welche Regeln gelten in den Öffis? Auf der Website willkommen.tirol sind alle Sicherheitsmaßnahmen übersichtlich gesammelt.

© Tirol Werbung / Philipp Reiter

31


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S C H W U N G

32


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33


S C H W U N G

LO.LA

SICHERHEIT AUF PISTEN UND IN SKIGEBIETEN

Walter WÜRTL – LO.LA alpine safety management

Stefan ORTNER – LO.LA alpine safety management

Harald RIEDL – Amt der Tiroler Landesregierung, Lawinenkommissionen

Betreiber von Infrastrukturen im alpinen Raum

– also auch die Betreiber von Skigebieten,

müssen nicht nur die Sicherheit der Kunden und

Mitarbeiter gewährleisten, sowie auch Schäden

für die errichteten Anlagen abwenden. Vorrangig

geschieht dies zur Unfallprävention, aber

auch, um der besonderen rechtlichen Verantwortung

gerecht zu werden.

Das dazu notwendige Risikomanagement ist

daher eine der Kernkompetenzen der Skigebietsbetreiber,

um die geforderte Verkehrssicherheit

1 herstellen und einen reibungslosen

Betrieb sicherstellen zu können. Hundertprozentige

Sicherheit kann es in diesem Zusammenhang

aber nicht geben, da die Betätigung

im alpinen Umfeld, die Gefahrenprozesse und

die laufenden naturräumlichen Veränderungen

im Gebirge weder vollständig beherrschbar

sind – noch in stets ausreichendem Maß beeinflusst

werden können.

Entsprechend den verschiedenen Standards

hat ein Betreiber einer alpinen Infrastruktur

(z.B. Piste) die Pflicht, dafür Sorge zu tragen,

dass sich die von ihm betriebenen oder gehaltenen

Anlagen in einem „ordnungsgemäßen

Zustand" befinden, alle betriebstechnischen

Voraussetzungen (Vorgaben) erfüllt und vor

Naturgefahren bestmöglich geschützt sind.

Verschiedene Punkte sind dabei grundlegend

zu beachten, in dieser Ausgabe informieren wir

Sie über folgende Punkte:

1 Die Verkehrssicherungspflicht als zentraler Begriff in der Rechtsprechung beruht auf dem Grundsatz, dass jemand, der eine Gefahrenlage,

SERVICE

gleich welcher Art, schafft oder andauern lässt, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen treffen muss, um eine Schädigung anderer

möglichst zu verhindern.

34


S C H W U N G

Grundsätzliche Eignung

Pisten, Funparks, Funslopes, Rodelbahnen, Loipen, Winterwanderwege,

Pistentouren, Rennstrecken, … müssen ihrer

Anlage nach (z.B. in Breite, Neigung, Umfeld, Bauart und Verlauf)

so gestaltet sein, dass eine Benutzung gefahrlos möglich

ist. Dabei sind die jeweils einschlägig vorgeschriebenen Voraussetzungen

sporttechnischer, baulicher und betrieblicher

Natur zu erfüllen.

Instandhaltung

Damit die Benutzung der angelegten Infrastruktur gefahrlos

möglich ist, sind diese für die Benutzer in angemessenen

Zustand zu bringen bzw. zu halten. Pisten müssen beispielsweise

den Wetter- und Schneebedingungen entsprechend

täglich präpariert werden, sodass diese die technische Anforderung

der Befahrbarkeit auch im Laufe des Tages beibehalten

werden.

Achtung: Dabei ist wichtig anzumerken, dass es eine Reihe typischer

„Gefahrenquellen“ gibt, die sportartbedingt sind und

mit denen man als durchschnittlich sorgfältiger und eigenverantwortlicher

Nutzer rechnen muss!

Beispiele dafür im Pistenbetrieb sind:

• normale Schneeanhäufungen durch

Beschneiungsanlagen

• Unregelmäßigkeiten durch andere Skifahrer

• Unregelmäßigkeiten der Schneedecke, die durch schlechte

Wetterbedingungen oder durch die Präparierung verursacht

wurden

• begrenzt vereiste Pistenabschnitte und ähnliche

Unregelmäßigkeiten, die auf die normale Benutzung der

Pisten zurückgeführt werden können

Die Benutzer müssen selbst darauf achten, die Geschwindigkeit

anpassen und entsprechend reagieren (2. FIS – Skiregel).

35


S C H W U N G

Absicherung

Alle Pisten müssen (möglichst) frei von atypischen

Hindernissen und Gefahrenquellen sein,

die während der Öffnungszeiten ein Risiko für

die Benutzer darstellen können. Wegräumbare

Hindernisse müssen entfernt werden. Falls

sich die atypischen Hindernisse nicht beseitigen

lassen, müssen diese angemessen gekennzeichnet

und abgesichert werden. Die Absicherung

muss durch geeignetes Material erfolgen,

welches eine optische Signalwirkung hat und

einen Anprall (Aufprall) dämpft. Bereiche mit

Absturzgefahr müssen mit geeigneten Maßnahmen

(Geländer, Netze, …) gesichert werden.

Bei der Absicherung sind auch Randbereiche

(wie z.B. der unmittelbare Pistenrand bis ca. 2

m) einzubeziehen und vor atypischen Gefahren

zu sichern.

Winter über die Lawinengefahr informieren.

Kommt es zu Einschränkungen aufgrund externer

Einflüsse (Sicht, Wetter, Beschneiung,

Nässe, …) müssen diese an den Kunden kommuniziert

werden.

Zur Darstellung der notwendigen Informationen

sind EN-normkonforme Hinweistafeln, Gefahrenzeichen,

Warnzeichen und Sperrzeichen

zu verwenden.

Benutzerordnung

Unter die Informationspflicht fallen auch die

verschiedenen Regeln der ordnungsgemäßen

und sicheren Benutzung der Pisten mit besonderer

Berücksichtigung des geforderten sportmotorischen

Niveaus oder Könnens. Standard

auf Skipisten sind dabei u.a. die

Trainings- und Rennstrecken müssen in Sachen

Absicherung - aufgrund der höheren Geschwindigkeiten

- entsprechend höherwertig

ausgestattet werden und auch Sturzräume

müssen vorhanden sein.

Informationspflicht

Bei den Hauptzugängen muss den Benutzern

in geeigneter Art und Weise (z.B. gut sichtbare

Anzeigetafeln) die Art der Anlagen, ihre

Örtlichkeit, der Name, der Schwierigkeitsgrad

sowie deren Status (offen/geschlossen) zur

Kenntnis gebracht werden. Auf der Tafel müssen

weiters die Öffnungs- und Schließungszeiten

der Anlagen, der Zeitpunkt der letzten

Kontrolle (z.B. bei Pisten) und die Sperrzeiten

angegeben sein.

Der Betreiber einer alpinen Infrastruktur muss

auch über die Wetterbedingungen und im

10 FIS-VERHALTENSREGELN:

1. Rücksichtnahme auf die anderen

Skifahrer und Snowboarder

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so

verhalten, dass er keinen anderen gefährdet

oder schädigt.

2. Beherrschung der Geschwindigkeit

und der Fahrweise

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf

Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit

und seine Fahrweise seinem Können und den

Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen

sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Wahl der Fahrspur

Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder

muss seine Fahrspur so wählen, dass

er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder

nicht gefährdet.

36


4. Überholen

Überholt werden darf von oben oder unten,

von rechts oder von links, aber immer nur mit

einem Abstand, der dem überholten Skifahrer

oder Snowboarder für alle seine Bewegungen

genügend Raum lässt.

5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts

Fahren

Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine

Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder

anfahren oder hangaufwärts schwingen oder

fahren will, muss sich nach oben und unten

vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich

und andere tun kann.

muss im Falle eines Unfalles seine Personalien

angeben.

Einteilung, Schwierigkeitsbewertung

und Markierung

Pisten, Loipen, Rodelbahnen, Funparks, Funslopes,

Skirouten, … müssen nach den individuellen

Vorgaben und Empfehlungen (z.B. ÖNORM

S 4610, S 4611) in ihrer Schwierigkeit bewertet,

eingeteilt und gekennzeichnet sowie in ihrem

Verlauf markiert bzw. abgegrenzt werden.

S C H W U N G

6. Anhalten

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es

vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen

Stellen einer Abfahrt aufzuhalten.

Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder

muss eine solche Stelle so schnell wie

möglich freimachen.

7. Aufstieg und Abstieg

Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt

oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt

benutzen.

8. Beachten der Zeichen

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die

Markierung und die Signalisation beachten.

Beispiel Skipiste: Um die Orientierung im organisierten

Skiraum umfassend zu gewährleisten,

sind alle eingeschlossenen Bereiche

ausreichend, entsprechend der Vorgaben, zu

kennzeichnen bzw. zu markieren. Dabei ist die

Schwierigkeit mittels Farbcode darzustellen

und der Pistenrand zu markieren. Wo die Pistenbegrenzung

nicht durch natürliche Elemente

sichtbar ist, muss diese durch künstliche Elemente

wie Schilder, Farbbänder oder ähnliches

angezeigt werden. Die Pistenbegrenzung kann

auch durch einen erhöhten Pistenrand gekennzeichnet

werden, der den Übergang von der

präparierten Piste in nicht präpariertes Gelände

klar erkennen lässt. Die künstliche Begrenzung

der Piste kann in folgenden Fällen unterbleiben:

9. Hilfeleistung

Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder

zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweispflicht

Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge

oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht,

• Pistenabschnitte mit natürlicher Begrenzung

• Abschnitte, an denen Netze oder sonstige

Sicherheitsvorrichtungen gut sichtbar den

Rand markieren

• Abschnitte, an denen Pisten zusammenlaufen

oder bei Pistenverbindungsabschnitten

37


SERVICE

S C H W U N G

Erstellung eines

Rettungskonzeptes

Für Unfälle im Verantwortungsbereich eines

Verkehrssicherungspflichtigen muss es ein

Rettungskonzept/Notfallplan erstellt werden,

der sicherstellt, dass Verunfallte eine

adäquate Versorgung und einen raschen Abtransport

zur medizinischen Behandlung erhalten.

In besonderen Fällen (z.B. Skibetrieb) muss

der Betreiber einen eigenen Rettungsdienst

in ausreichender Stärke bereitstellen, der

über die notwendigen Kenntnisse und die nötige

Ausrüstung für die Durchführung einer

raschen und sachgemäßen Ersten Hilfe sowie

der anschließenden Bergung verfügt.

FactBox – LO.LA

LO.LA steht für “lokale Lage“. Die Kernkompetenz von LO.LA ist es, lokales Wissen mittels digitaler

Technologien und strategischer Methoden zu einem innovativen Sicherheitsmanagement

zu entwickeln. LO.LA wurde 2014 gegründet und das Leistungsspektrum umfasst die

Bereiche Forschung, Entwicklung & Innovation / Fachexpertise & Gutachten / Wissenstransfer

& Vorträge / Ausbildung & Trainings / Digitale Lösungen wie unser LO.LA Safety Management

für alpine Infrastrukturen.

Kontakt

Mag. Stefan Ortner

Geschäftsführung

Lo.La Peak Solutions GmbH

Starres 8

6152 Trins

hello@lo-la.info

www.lo-la.info

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SERVICE

S C H W U N G

BEREIT FÜR DAS

COMEBACK

Ganz Europa ist vom Virus besetzt ... Ganz Europa?

Nein! Ein von unbeugsamen Seilbahnern

bevölkertes Land hört nicht auf, dem Eindringling

Widerstand zu leisten.

So liest sich der legendäre Einleitungssatz

der Asterix-Hefte – auf die aktuelle Situation

in Österreich angepasst. Diese Wintersaison

wird jedenfalls in die Geschichte

eingehen. Leider nicht wie in den Vorjahren

als neues Rekordjahr für den Tourismus,

sondern als Krisenjahr, in dem die Wintersaison

praktisch ausgefallen ist. Besonders

hart betroffen ist Tirol, das als Tourismusland

Nummer 1 einen wesentlich höheren

Dienstleistungssektor aufweist als andere

Bundesländer und entsprechend massiv

von den Auswirkungen der Corona-Krise

betroffen ist.

Ein kleines Stück Normalität in diesen

schwierigen Zeiten kam von den Seilbahnern.

Die Aufstiegshilfen waren fast

durchgehend geöffnet. Eines ist klar: Gerechnet

hat sich’s nicht. Aber das war den

Liftbetreibern von Anfang an klar. Denn

wenn das internationale Publikum fehlt,

lässt sich mit einer Auslastung von gerade

einmal fünf bis fünfzehn Prozent nicht kostendeckend

kalkulieren. „Man kann es aber

auch anders formulieren: Die Seilbahnen

waren zu 100 Prozent für die Einheimischen

da“, erklärt der Sprecher der österreichischen

Seilbahner, Franz Hörl. Für die Bevölkerung

boten die Skigebiete die Möglichkeit,

in der Bergluft durchzuschnaufen und neue

Kraft für die Anforderungen der Corona-

Krise zu tanken. Dass Wintersport auch in

Viruszeiten seine Berechtigung hat, belegten

Untersuchungen der Ages eindrücklich:

Es konnte kein einziger Infektionsfall festgestellt

werden, der sich auf das Skifahren

zurückführen ließ. Die Ansteckungsgefahr

beim Skisport ist minimal – zum einen, weil

es sich um einen Freiluftsport handelt, zum

anderen, weil die Seilbahner umfassende

Präventions- und Sicherheitskonzepte ausgearbeitet

haben. Von Tests über die Desinfektion

von Gondeln bis hin zu FFP2-Masken

- mehr Sicherheit geht nicht.

40


Bild: „Skifahrer Ehrwalder AlmbahnRitschel“

Eines ist auch sicher: Die nächste Wintersaison

kommt bestimmt. Bis dorthin ist das Virus hoffentlich

unter Kontrolle und unser Land kann wieder das

tun, was es am besten kann: Als Gastgeber Einheimischen

und Touristen eine schöne Zeit schenken. Mit

einem Rundum-Paket aus hochqualitativer Hotellerie,

ausgezeichneten Gastrobetrieben und topmodernen

Seilbahnen. „Unser Tourismus wird nach dieser

Durststrecke ein fulminantes Comeback hinlegen,

zu dem auch das attraktive Angebot der heimischen

Seilbahnen beiträgt“, ist Franz Hörl überzeugt.

S C H W U N G

„Unser Tourismus wird nach dieser Durststrecke

ein fulminantes Comeback hinlegen,

zu dem auch das attraktive Angebot der heimischen

Seilbahnen beiträgt“

Tiroler Seilbahnwirtschaft

SERVICE

41


S C H W U N G

»Neue Produkte, die

dem Winter so richtig

einheizen.«

TECH

Ortovox DIRACT VOICE

Ortovox läutet mit dem LVS-Gerät Diract Voice eine neue

Ära in der Lawinennotfallausrüstung ein. Das weltweit

erste LVS-Gerät mit Sprachnavigation leitet den Suchenden

mit klaren und deutlichen Sprachkommandos im Ernstfall

zuverlässig schnell zum Verschütteten. Das Design ist

besonders reduziert und logisch mit nur einer Bedientaste,

einem extra großen Display und einem handlichen Kippschalter

zum Wechsel zwischen Sende- und Suchmodus, damit das

Gerät selbst mit Handschuhen einfach zu bedienen ist.

Weitere Features des 3-Antennen-Gerät sind unter anderem

die integrierte Smart-Antenna-Technologie, Markierfunktion

bei Mehrfachverschüttung und Nachlawinenschutz. Das

DIRACT VOICE funktioniert außerdem mit einem aufladbaren

Tiefentemperatur-Akku, Updates und Konfiguration erfolgen

über die Ortovox App..

Ortovox FREE RIDER 28 UND 26S

Der Free Rider Rucksack mit Front- und Rückenzugang

liegt in jedem Gelände eng und kompakt am Rücken, ohne

zu verrutschen. Dafür sorgt vor allem der elastische

Hüftgurt Clasp Flex Belt. Weiche Rückenpads schmiegen

sich an den Rücken, ohne die Wirbel in ihren Bewegungen

zu behindern. Auf der Innenseite kann der Rucksackrücken

mit einem separat erhältlichen, nach Motorrad-Norm

zertifizierten Wirbelsäulenprotektor aufgestockt werden.

Unterwegs kann der Rucksack an seitlichen Gurtbändern

schnell komprimiert werden. Zum Abseilen in steile Rinnen

oder kurze Geh-Passagen hat der Free Rider alle nötigen

Befestigungsmöglichkeiten für Ski, Eispickel oder Seil, und

auch das bewährte Helmnetz, die Notfallkarte und

Trinksystemvorbereitung fehlen nicht. Die neuen Free Rider

Modelle sind aus recyceltem Polyamid gefertigt, PFC-frei

und klimaneutral.

SERVICE

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UPDATE

Kore – noch leichter, noch besser, noch mehr Kore!

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Zanier X-TREME.XGX

Das leichte, flexible Race-Modell X-TREME.XGX ist ideal für Profis. Durch GORE-TEX mit

Gore Grip Technologie wasserdicht und optimale Taktilität. Isoliert mit robustem, leichtem

THINSULATE®. Aus hochwertigem Ziegenleder mit Amara Patch auf der Innenhand

für optimalen Grip. Schlanker, komfortabler Neoprenbund für das Handgelenk.

Video zum Produkt: https://www.youtube.com/watch?v=DFr0gYyqN1I

Zanier MYMOUNTAINPASSION

2016 eingeführt, wurde Kore innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten

Produktlaunch in der Geschichte von HEAD. Wie kann man einen so beliebten

Freeride-Ski jetzt aber noch erfolgreicher machen? In dem man sich jedes

kleinste Detail noch einmal ganz genau ansieht und verbessert. HEAD hat für

die Saison 2021/22 die leichtesten Kore-Modelle entwickelt, die es je gegeben

hat. Die Kore-Linie überzeugt darüber hinaus mit zwei verschiedenen Konstruktionen,

neuen Längen, einer abgeschrägten Oberkante und zusätzlichen

Carbon-Schichten.

MYMOUNTAINPASSION ist ein der ideale Ganzjahres-Begleiter für Bergsport Enthusiasten.

Das Multisportmodell für hohen Aktivitätslevel schützt am Klettersteig genauso

wie am Bike oder bei Skitouren. Der ergonomische Schnitt aus robustem Ziegenleder

wird mit smarten, flexiblen Einsätzen aus 4-Wege-Stretch und einem Neoprenbund

zum essentiellen Ganzjahreshandschuh. Mit praktischer HOOK-Schlaufe zur einfachen

Befestigung am Rucksack oder Karabinerhaken.

Video zum Produkt: https://www.youtube.com/watch?v=WLTjzFDAQEM

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SERVICE S C H W U N G

43


S C H W U N G

LAW

& ORDER

Aktuelle Rechtsprechung für Skischulen

Dieser Beitrag befasst sich mit neuen Entscheidungen, in denen der Oberste Gerichtshof

seine Rechtsprechung zur Haftung des Pistenbetreibers, zur Kollision nach einem Sturz und

zur Aufsichtspflicht weiter verfeinert und konkretisiert. Darüber hinaus soll aus aktuellem

Anlass kurz die Frage der Mietreduktion aufgrund von „Corona“-Maßnahmen thematisiert

werden.

Sicherungspflicht von Pistenbetreibern

Bereits bekannt war, dass der Betreiber eines

Skigebiets die diesem zugeordneten Skipisten

und Skirouten gegen erkennbare Gefahren

sichern muss. Tut er das nicht oder nicht ausreichend

und kommt es aufgrund dessen zu

einem Unfall, haftet der Betreiber für den daraus

entstehenden Schaden (Bergungskosten,

Behandlungskosten, Schmerzengeld, Ersatz

der zerstörten Ausrüstung etc.).

Im freien Gelände hingegen erfolgt die Befahrung

grundsätzlich auf eigenes Risiko des

Skifahrers, sofern die Grenzen der – ausdrücklich

oder schlüssig gewidmeten – Skipisten und

Skirouten ausreichend gekennzeichnet sind

und der Pistenbetreiber die Gefahr auch nicht

selbst geschaffen hat (zB Liftstütze).

Ist der Pistenrand ausreichend gekennzeichnet,

dann spielt es auch keine Rolle, dass

eine Abfahrt im freien Gelände allenfalls von

mehreren Skifahrern (zB um schneller zum

Parkplatz zu gelangen) benutzt wird. Selbst

wenn diese Nutzung dem Pistenbetreiber

bekannt ist, löst das für ihn noch keine Sicherungspflicht

aus, solange das Verlassen des

gesicherten Pistenbereichs für die Skifahrer

erkennbar bleibt.

Nicht jeder Sturz führt zur Haftung

Stürze gehören beim Skisport zum typischen

Sportrisiko, das jeder, der ihn ausübt, billigend

in Kauf nimmt.

Oft werden Stürze beim Skifahren durch überhöhte

Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung,

Rücksichtslosigkeit oder Missachtung der FIS-

SERVICE

44


SERVICE

S C H W U N G

Regeln verursacht. Die darin liegende Rechtswidrigkeit

führt dazu, dass der Stürzende

– Fahrlässigkeit vorausgesetzt – für die Folgen

des Sturzes einzustehen hat.

Wer jedoch trotz einer dem eigenen Können

und den äußeren Umständen (Pistenverhältnisse,

Wetter, Ausrüstung, Frequentierung

etc.) angepassten Fahrweise und unter Einhaltung

sämtlicher (FIS-)Regeln stürzt, handelt

nicht rechtswidrig. Eine Haftung scheidet

in einem solchen Fall schon von Vornherein

aus.

Ein Sturz an sich ist daher nicht rechtswidrig,

sondern höchstens ein dem Sturz vorausgegangenes

Fehlverhalten (zB überhöhte Geschwindigkeit).

Wer also etwa trotz Einhaltung aller Verhaltensregeln

verkantet, stürzt und in einen fast

70 Meter weit entfernt am Pistenrand stehenden

Skifahrer hineinrutscht, haftet für die

beim zweitgenannten Skifahrer entstandenen

Schäden grundsätzlich nicht. Der Unfall ist

dem Bereich des in Kauf genommenen Sportrisikos

zuzurechnen, weil der stürzende Skifahrer

die allgemeine Sturzgefahr nicht durch

regelwidriges Verhalten erhöht hat.

Muss der Skilehrer vorausfahren?

Wer für einen Minderjährigen aufsichtspflichtig

ist, haftet für alle Schäden, die der

Minderjährige aufgrund einer Verletzung der

gebotenen Aufsicht verursacht. Wenn also

etwa ein Skischüler einen anderen Skifahrer

verletzt, ist für die Frage der Haftung des Skilehrers

darauf abzustellen, ob der Skilehrer

den Schüler angemessen angeleitet und beaufsichtigt

hat. Das Maß der Aufsichtspflicht

bestimmt sich danach, was angesichts des

Alters, der Eigenschaft und der Entwicklung

des Kindes vom Aufsichtspflichtigen verlangt

werden kann.

Ein Vorausfahren des Skilehrers ist dabei nicht

unbedingt notwendig. Auch ein Nachfahren

kann im Hinblick auf den dadurch erhöhten

Schutz vor schnell fahrenden nachkommenden

Skifahrern und die bessere Reaktionsmöglichkeit

bei allfälligen Stürzen grundsätzlich zulässig

sein. Bei Anfängern ist in dieser Konstellation

allerdings eine Anleitung dahingehend

notwendig, dass mit dem Schüler die Fahrlinie

(angemessener Schwierigkeitsgrad) und ein

moderates Fahrtempo vereinbart werden.

Außerdem muss der Skilehrer bei der Abfahrt

in einem solchen Nahebereich bleiben, dass

noch eine verbale Kommunikation möglich ist.

Wenn der Schüler bei Einhaltung dieser Vorgaben

auf der vereinbarten Fahrlinie einen

Fahrfehler begeht, trotz Zurufens des Skilehrers

nicht mehr anhalten kann, dadurch

ungewollt in ein für den Schüler zu schwieriges

Gelände gerät und dort einen Unfall verursacht,

kann dem Skilehrer daraus grundsätzlich

kein Vorwurf gemacht werden.

Recht auf Mietreduktion

Mieter von Geschäftslokalen wie Skischulbüros

stehen seit Beginn der COVID-19-Pandemie

vor der Frage, ob sie den Mietzins auch dann

zahlen müssen, wenn der Mietgegenstand

aufgrund der geltenden Beschränkungen nicht

bestimmungsgemäß genutzt werden kann.

Grundsätzlich ist es so, dass bei zufälliger Unbenutzbarkeit,

die weder der Vermieter noch

der Mieter zu vertreten hat, für die Dauer der

Unbenutzbarkeit die Zahlungspflicht des Mieters

(ganz oder teilweise) entfällt.

Es ist danach zu fragen, ob und inwiefern die

45


S C H W U N G

Pandemie im Hinblick auf den vereinbarten

Gebrauch (zB als Skischulbüro) zu einer Unbenutzbarkeit

führt. Dabei könnte man sich etwa

am Umsatzrückgang orientieren.

Die Rechtslage dazu ist allerdings mangels

höchstgerichtlicher Rechtsprechung nicht eindeutig.

Außerdem wird es immer auch auf die

Umstände des Einzelfalls angekommen – etwa

was der konkret vereinbarte Gebrauch ist. In

der Regel werden Mieter von Skischulbüros

aber im vereinbarten Gebrauch beschränkt

sein und daher zumindest einen Anspruch auf

Reduktion des Mietzinses haben.

Der Mieter sollte am besten aktiv auf den

Vermieter zugehen und eine allfällige vorübergehende

Reduktion einvernehmlich festlegen.

Lässt sich eine Einigung nicht erzielen, ist von

einer eigenmächtigen Reduktion aber eher

abzuraten, weil im Falle des unberechtigten

Nichtzahlens die Kündigung droht. Stattdessen

könnte der Mietzins fortan „unter Vorbehalt“

weitergezahlt und der zu viel bezahlte Teil

nach rechtlicher Abklärung zurückgefordert

werden.

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Multifunktioneller Midlayer aus Medium

Strickfleece. Arm- und Saumabschluss

mit elastischem Einfassband, hoher

Feuchtigkeitstransport, schnell

trocknend, Größen 40 bis 46

a

Damen Ventloft Jacket Alyeska 2

Leichte ZipIn! Wende Steppjacke aus

wasserabweisendem Nylonmaterial

mit 100g Primaloft ® Black Eco

Wattierung. Größen 40 bis 46

Preis für Mitglieder

€ 110,00 statt € 169,95

SERVICE

Preis für Mitglieder

€ 70,00 statt € 119,95

48


Attesch II

Primaloft

Größen 38 bis 44

a

a

Preis für Mitglieder

€ 100,00 statt € 200,00

a

Raddress Cuore

Für Damen

Farbe: weiss, rot, schwarz

Radtrikot und Radhose

Größe S und M

Preis für Mitglieder

€ 150,00 statt € 199,00

Fleece Hoody Millau1

Oberstoff: Medium Fleece

Material aus 100% Polyester

Rückenlänge Größe 38: 66 cm

Gewicht Größe 38: 374 g

Größe 46

Preis für Mitglieder

€ 70,00 statt € 130,00

Fleece Jacket Ischgl

Oberstoff: Medium Fleece

Material aus 100% Polyester

Rückenlänge Größe 38: 66 cm

Gewicht Größe 38: 374 g

Größe 42

Preis für Mitglieder

€ 55,00 statt € 100,00

a

Damen Hoody Trentino L

Sportiver Glattfleece Midlayer aus

Medium Fleece, hoher Feuchtigkeitstransport,

schnell trocknend

Größe 46

a

Preis für Mitglieder

€ 70,00 statt € 119,95

SERVICE S C H W U N G

49


S C H W U N G

FÜR HERREN

Herren Ventloft Vest Adamont 2

Leichte ZipIn! Wende Steppweste aus

wasserabweisendem Nylonmaterial

mit 100g Primaloft ® Black Eco

Wattierung. Größen 46 bis 54

Preis für Mitglieder

€ 70,00 statt € 119,95

a

a

Herren ZipIn! Fleece Imphal 1

Multifunktioneller Midlayer aus Medium

Strickfleece. Arm- und Saumabschluss

mit elastischem Einfassband, hoher

Feuchtigkeitstransport, schnell trocknend,

Größen 48 und 56

Preis für Mitglieder

€ 70,00 statt € 119,95

a

Herren Ventloft Jacket Adamont 2

Leichte ZipIn! Wende Steppjacke aus

wasserabweisendem Nylonmaterial mit

100g Primaloft ® Black Eco Wattierung.

Größe 48

Preis für Mitglieder

€ 110,00 statt € 169,95

Jacket Adamont

Oberstoff: 100% Polyamid

Wattierung: 100% Polyester

Rückenlänge Basisgröße: 68 cm

Gewicht Basisgröße: 382 g

Größen 54

Preis für Mitglieder

€ 100,00 statt € 170,00

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SERVICE

50


SONSTIGES

S C H W U N G

ORTOVOX Rucksack Freerider

Snowsport Edition

Türkis (small) mit 22 Liter Packvolumen.

Mit A-Skifix, breitem Hüftgurt, Bright

Inside, D-Skifix, Helmnetz, Pickel-/

Stockbefestigung, separatem Sicherheitsfach,

Snowboard und Schneeschuhhalterung,

Trinksystemvorbereitung

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Preis für Mitglieder

€ 99,00 statt € 200,00

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Sonnencreme und Lippenpflegestift

Hochwertiger Sonnenschutz für Gesicht

und Lippen mit 30er Lichtschutzfaktor.

€ 6,90 Sonnencreme 50ml

€ 2,90 Lippenpflegestift

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Thule RoundTrip Boot Backpack 60L

Technische Daten

Maße: 36 x 36 x 58 cm

Gewicht : 1.25 kg

Volumen: 60 l

Farbe: Black

Material 600-D-Polyester

Preis für Mitglieder

€ 75,00 statt € 100,00

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Schlauchschal/ Mundschutz

Farbe: Rot/Weiß

Preis für Mitglieder

€ 6,00


shop.tiroler-skischule.at

SERVICE

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S C H W U N G

TERMINE 2021/22

ANWÄRTER SKI

Anwärter Ski 23.10 - 02.11.2021 Mandarfen/Pitztal

Anwärter Ski Prüfung am 05.12.2021 Obergurgl

Anwärter Ski (Wochenendkurs) Prüfung am 12.12.2021 Neustift bzw. Steinach

Anwärter Ski 08.12. - 17.12.2021 Biberwier - Zugspitze

Anwärter Ski 05.12. - 14.12.2021 Ischgl

Anwärter Ski 07.12. - 16.12.2021 St. Anton am Arlberg

Anwärter Ski 28.11. - 07.12.2021 Kitzbühel I

Anwärter Ski 09.12. - 18.12.2021 Kitzbühel II

Anwärter Ski 06.12. - 15.12.2021 Zell am Ziller

Anwärter Ski 10.12. - 19.12.2021 Söll

Anwärter Ski 08.01. - 18.01.2022 Axamer Lizum

Modul Anwärter Ski (6 Tage) 13.01. - 18.01.2022 Axamer Lizum

Anwärter Ski Prüfung am 19.12.2021 in Söll St.Jakob i.D.

Anwärter Ski 19.01. - 28.01.2022 Alpbach

Wiederholungs-/Ergänzungsprüfung

Ski-Anwärter

Wiederholungs-/Ergänzungsprüfung

Ski-Anwärter

LANDESLEHRER SKI

23.12.2021 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

29.01.2022 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

Axamer Lizum

Axamer Lizum

Eignungsprüfung Landesskilehrer 04.12.2021 Axamer Lizum

Landesskilehrer

Alpinkurs

Landesskilehrer Abschlussteil

Teil I: 04.12. - 12.12.2021

bzw. 04.12 – 18.12.2021 mit SB-AW

wahlweise: 15.01. - 21.01.2022

oder 22.01. - 28.01.2022

18.03. - 01.04.2022

Abreise: 02.04.2022

Axamer Lizum

Axamer Lizum

Axamer Lizum

AKTUELL

52


SNOWBOARD ANWÄRTER

Anwärter Snowboard 10.12. - 20.12.2021 Serfaus

S C H W U N G

Anwärter Snowboard 11.12. - 21.12.2021 Fieberbrunn

Modul Anwärter Snowboard (6 Tage)

VORAUSSETZUNG: Ski-AnwärterIn

Wiederholungs-/Ergänzungsprüfung

Snowboard-Anwärter

Wiederholungsprüfung

Snowboard-Anwärter

LANDESLEHRER SNOWBOARD

15.12. - 20.12.2021 Serfaus

20.12.2021 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

21.12.2021 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

Serfaus

Fieberbrunn

Eignungsprüfung Landeslehrer Snowboard 04.12.2021 Axamer Lizum

Landeslehrer Snowboard 05.12. - 11.12.2021 - Teil 1 Serfaus

Alpinkurs 22.01. - 28.01.2022 Axamer Lizum

Landeslehrer Snowboard Abschlussteil 26.03. - 01.04.2022 Axamer Lizum

DIPLOM-SNOWBOARDLEHRER

Eignungsprüfung Diplom Snowboard 10.10.2021 Hintertux

Diplom Snowboardlehrer 10.10. - 17.10.2021 – Teil 1 Hintertux

ANWÄRTER DUAL

Dual Anwärter - Ski und Snowboard 05.12. - 20.12.2021 Serfaus

Dual Anwärter - Ski und Snowboard 06.12. - 21.12.2021 Fieberbrunn

Wiederholungs-/Ergänzungsprüfung

Dual-Anwärter

Wiederholungsprüfung Dual-Anwärter

LANDESLEHRER DUAL

Eignungsprüfung Landeslehrer Dual

Landeslehrer Dual - Ski und Snowboard

Alpinkurs

Landeslehrer Dual Abschlussteil

20.12.2021 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

21.12.2021 Anmeldungen bis spätestens

eine Woche vorher an info@tiroler-skischule.at

04.12.2021 - VORAUSSETZUNG:

SKI+SNOWBOARD-ANWÄRTER

04.12. - 18.12.2021 - VORAUSSETZUNG:

SKI+SNOWBOARD-ANWÄRTER

wahlweise: 15.01. - 21.01.2022

oder 22.01. - 28.01.2022

18.03. - 01.04.2022

Abreise: 02.04.2022

Serfaus

Fieberbrunn

Axamer Lizum

Axamer Lizum

Axamer Lizum

Axamer Lizum

AKTUELL

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ABSCHWUNG

S C H W U N G

Impressum – SCHWUNG Nr. 4

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Tiroler Skilehrerverband, Anichstraße 29, 6020 Innsbruck, Österreich, Präsident Richard Walter

Chefredaktion: Christian Abenthung und Sophia Beermeister / Grafik: Zimmermann-Pupp Werbeagentur / Eigenverlag / Druck: Athesia

/ Bildnachweise: Tiroler Skilehrerverband, Patrick Bätz, Schöffel, Ortovox, Rudi Lapper, SunKid, Helena Beermeister, Innsbruck Tourismus,

Tomy Seiter, Lizum1600, Waldhart, Vitalpin, ABS, Tirol Werbung/Philipp Reiter, Nina Krippentz, Lo.La/ Walter Würtl, Stefan Ortner, Intersport,

Tiroler Seilbahnwirtschaft, Ortovox, Head, Zanier, Greiter Pegger Kofler & Partner, Zanier, Skischule Arlberg, Head, Freepik

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