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Eifach Sempathisch – Das Magazin der Region Sempachersee

Ausgabe Sommer 2021 Wildromantisch

Ausgabe Sommer 2021
Wildromantisch

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Ausgabe #5 . SOMMER 21

Eifach

Sempathisch

DAS MAGAZIN DER

REGION SEMPACHERSEE

24 DINGE,

DIE MAN DIESEN

SOMMER

ERLEBT HABEN

SOLLTE.

WILDROMANTISCH


EDITORIAL

PETER REGLI, GESCHÄFTSFÜHRER VON SEMPACHERSEE TOURISMUS

WÜNSCHT IHNEN VIEL SPASS BEIM LESEN UND «BEWEGEN. ENTDECKEN. GENIESSEN.»

IN UNSERER WUNDERBAREN REGION

Alle neu macht der Mai so auch unser Magazin. Wir haben die Zeit von Corona genutzt, um uns zu

überlegen, wie wir Sie noch besser erreichen können. Dank der guten Zusammenarbeit mit unserem

Partner, der Surseer Woche, haben wir eine sehr gute Lösung gefunden, die aber ein neues Druckformat

bedingt. Diese Ausgabe erscheint demnach in kleinerem Format, dafür mit umso mehr Inhalt.

An der frischen Luft zu sein hat bei unserem Wettbewerbsgewinner Silas eine neue Dimension erhalten.

Sein Bericht des Tandemsprungs mit dem Fallschirm in Beromünster lässt tief blicken und ist eine

Einladung an Sie, es selbst zu probieren.

Unter dem Motto «Wildromantisch» finden Sie in der aktuellen Ausgabe 24 Aktivitäten, welche Sie in

diesem Sommer auf keinen Fall verpassen dürfen.

Campen ist im Trend lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren. Wir bedanken uns an dieser Stelle

bei Markus Niffeler von der Centralgarage in Sursee, der uns einen Camper für das Fotoshooting zur

Verfügung gestellt hat. Das Resultat lesen Sie auf den Seiten 13 bis 18.

Geschätzte Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und damit verbunden

inspirierende Ideen, um unserem Claim gerecht zu werden: BEWEGEN. ENTDECKEN. GENIESSEN.

IMPRESSUM

EIFACH SEMPATHISCH

DAS MAGAZIN DER REGION SEMPACHERSEE

AUSGABE #5, SOMMER 2021

Erhältlich unter www.sempachersee-tourismus.ch

Herausgeber: Sempachersee Tourismus . Länggasse 3 . 6208 Oberkirch

Redaktion: Peter Regli, Diana Fry Lektorat: Regula Regli

Texte: Peter Regli, Diana Fry

Druck: UD Medien, Luzern

Bilder: Diana Fry, div.

Titelbild: Auf dem Nomady Camp von Roland Troxler in Nottwil

Gestaltung und Illustrationen: Diana Fry

Alle Angaben ohne Gewähr. © 2021, Sempachersee Tourismus


Schreiben Sie uns eine Postkarte

DIANA FRY, REDAKTEURIN DES MAGAZINS

«EIFACH SEMPATHISCH» HEISST SIE HERZLICH WILLKOMMEN

IN DER REGION SEMPACHERSEE

24 DINGE,

DIE MAN DIESEN

SOMMER

ERLEBT HABEN

SOLLTE.

Für die Sommerausgabe 2021 haben wir Ausflüge unternommen,

noch mehr ausprobiert und spannende Menschen getroffen.

Gerne teilen wir unsere persönlichen Eindrücke mit Ihnen.

Natürlich mit der Absicht, Sie gluschtig auf einen Ausflug

in unsere schöne Region zu machen. Sie werden über die

Vielfalt überrascht sein.

Damit Ihnen diesen Sommer nichts entgeht, haben wir

die Serie «24 Dinge, die man diesen Sommer erlebt haben

sollte» kreiert. Machen Sie sich auf, zu einer Wildbeobachtungstour,

erleben Sie die Faszination des Vanlifes oder lassen

Sie sich einfach aus dem Flugzeug fallen. Und vergessen Sie

nicht, uns eine Postkarte zu schicken. Denn nur so können Sie an

unserem Wettbewerb mitmachen. Mehr dazu auf Seite 17.

Lassen Sie es sich gut gehen und geniessen Sie den Sommer

in unserer «Eifach Sempathischen Region».

Gefällt Ihnen diese

Ausgabe des Magazins? Haben Sie

Wünsche oder Anregungen?

Wir freuen uns über Ihr Feedback auf

info@sempachersee-tourismus.ch

1

WIEDER

MAL EINE

VERANSTALTUNG

BESUCHEN.

SOMMERVERANSTALTUNGEN IN DER REGION

Können Sie es auch kaum erwarten, wieder

einmal an ein Konzert zu gehen, eine

Lesung zu besuchen oder eine Party zu

feiern? Dann schauen Sie auf unserer

Website vorbei. Dort finden Sie die

tagesaktuellen Veranstaltungen in

der Region: so zum Beispiel das in

Planung stehende «Rickenbacher

Sommerfestival mit Openair-Kino».

Wie bereits letztes Jahr stehen

Hollywood-Blockbusters,

musikalische Jungtalente und

Jazz-Combos in der Pipeline.

Mehr Infos gibts unter

www.dorfwirtschaft.ch


3

ÜBER DEN WOLKEN

~ TEXT: SILAS HENDRIKX | BILDER: SKYDIVE LUZERN ~

Einen Hauptpreis gewinnen wer will das nicht? Silas Hendrikx ist der glückliche Gewinner des Tandemsprunges

in Beromünster. Diesen verdiente er sich mit seinem Bewerbungsvideo auf unseren

Aufruf in den sozialen Medien. Hier seine Eindrücke.

«Ich merkte erst beim Besuch der Website

von Skydive Luzern, worauf ich mich da

eingelassen hatte. Aus 4‘000 Metern über

Grund aus dem Flugzeug springen hallo

Nervosität.

Freudige Momente begleiteten mich durch

die letzten Tage vor dem Sprung. Ich genoss

die Unterstützung meiner ganzen Familie

am Tag X. Ich erhielt die Einweisung, wie ich

mich während des Sprungs verhalten sollte.

Hoffentlich denke ich in der Nervosität und

bei offener Flugzeugtüre daran. Wir stiegen

dicht gedrängt in die Propellermaschine.

Während des 20 Minuten dauernden Aufstiegs

war ich beeindruckt von der atemberaubenden

Landschaft, die unter uns lag.

Wir überflogen das Entlebuch, Luzern mit

dem Vierwaldstättersee und zurück nach

Beromünster 1. 4‘000 Meter über Grund

jetzt ging es schnell. Die Türe öffnete sich.

Kalte Luft und der Kerosingeruch prallten

auf mein Gesicht; eine überwältigende Aufregung.

Ich war an meinem sympathischen

Guide festgebunden. Ich setzte mich wie besprochen

in die Türe 2; kurz darauf fielen

wir ins... Nichts.

Ich hatte kurz Mühe, meinen Atem zu finden.

Was für eine heftige Erfahrung. Freier

Fall! Der Guide machte ein paar Drehungen

und wir rasten mit rund 200 km/h Richtung

Boden 3. Auf rund 1‘500 Metern zog der

Guide den Schirm und plötzlich war es gespenstisch

ruhig. Ich genoss die Aussicht,

erholte mich vom kurzzeitigen Schock und

gab auf Nachfrage des Guides das OK, dass

es mir gut gehe. Er fragte mich, ob ich gerne

Achterbahn fahre. Ich bestätige, worauf hin

wir ein paar wilde Drehungen mit dem Fallschirm

machten. Mir entwich ein Schrei vor

lauter Adrenalin.

Der Boden kam näher und wir übten noch in

der Luft die Landung. Beine hochziehen und

auf dem Hosenboden sanft landen. Gesagt

getan. Auf dem Boden angekommen, wurde

ich von meiner Familie bereits erwartet, erleichtert

schauten sie aus, als ich zu erkennen

gab, dass es mir gut geht 4.

Wow was für ein Erlebnis!» ≈

Infos und Buchung:

Skydive Luzern, Flugplatz Luzern-Beromünster

www.skydive-luzern.ch


EIN BISSCHEN ACTION GEFÄLLIG?

Möchten auch Sie unser nächster Action-Reporter

werden? Folgen Sie uns auf Facebook und Instagram, um

über Aktuelles und Wettbewerbe informiert zu bleiben.

www.facebook.com/SempacherseeTourismus/

www.instagram.com/region_sempachersee/

1

2

2

EIN MAL IM

LEBEN

FALLSCHIRM

SPRINGEN.

4


FOTOGENE STÄDTLI

~ TEXT & BILDER: DIANA FRY ~

10‘000 Schritte solle man pro Tag gehen, um gesund zu bleiben. Die meisten Menschen schaffen

es ohne Sport allerdings nur auf 1‘500 Schritte pro Tag. Wir haben eine Idee, wie Sie lustvoll ihr

Schrittepensum erreichen: mit einer Fotosafari.

Je nach Schrittlänge müssen Sie fünf bis acht Kilometer zurücklegen, um 10‘000 Schritte zu erreichen.

Gar nicht so einfach auf diese Anzahl zu kommen, wenn man im Büro sitzt insbesondere im

Homeoffice. Sie können das Tagespensum aber fast mühelos und auf sehr lustvolle Art und Weise

erreichen. Dazu brauchen Sie bequeme Schuhe, ihr Smartphone und ein Ziel. Zum Beispiel eines der

fotogenen Städtli Beromünster, Sempach oder Sursee.

Spazieren Sie durch die Städtli und halten Sie Ausschau nach den besonderen Details. Kleine

Erker, Brunnenverzierungen, versteckte Ecken ... Sie werden erstaunt feststellen, dass die Orte

voller schmucker Einzelheiten sind. Nehmen Sie sich dann Zeit, um das Detail zu betrachten und ein

Foto davon zu machen. Ehe Sie sich versehen haben, sind ein paar Stunden vergangen und Sie haben

Ihre 10‘000 Schritte oder mehr erreicht. ≈

Beromünster

Sempach

Sursee

Mit der Stiftskirche St. Michael besitzt Beromünster eines der schönsten Rokoko-

Bauwerke der Schweiz. Über Jahrhunderte wurde darum herum der Stiftsbezirk

1 gebaut das architektonische Gesamtkunstwerk besteht aus der Propstei,

der Kustorei, mehr als 30 Chorhöfe und Pfrundhäuser 2, dem Stiftstheater und

der Schol. Unterhalb erstreckt sich der historische Fläcke mit dem Museum Haus

zum Dolder und dem Schlossmuseum mit der ältesten Buchdruckerei der Schweiz.

Sempach hat 2017 den Wakkerpreis für die sorgfältige und zeitgemässe Weiterentwicklung

ihrer historischen Ortskerne von nationaler Bedeutung bekommen.

Besonders sehenswert sind die historische Altstadt mit den charakteristischen

Häusern und den Stadttoren 3, der Seepark mit der spektakulären Aussicht

auf den Pilatus 4 und der kleine Weiler Kirchbühl mit der Kirche St. Martin aus

dem 13. Jahrhundert.

Auch Sursee erhielt den Wakkerpreis; und zwar 2003 als erste Gemeinde

im Kanton Luzern. Sursee hat alles, was man sich für eine Sightseeingtour

wünscht: eine historische Altstadt mit den Kanälen 5 und vielen Sehenswürdigkeiten

6, Cafés und Restaurants sowie kleine Geschäfte und Boutiquen.

Nach einem 10-minütigen Fussmarsch erreichen Sie das Seeufer mit der prächtigen

Aussicht auf die Alpen. Übrigens: An Wochenenden von Mai bis September

ist die Altstadt autofrei. ≈


3

AUF EINER

FOTOSAFARI

SUJETS JAGEN.

6

1

5

2

4

3


1

SHINRIN YOKU

IM VOGELMOOS

4

BEIM

WALDBADEN

TOTAL ENTSPANNEN.

~ TEXT & BILDER: DIANA FRY ~

Shinrin Yoku ist Japanisch und bedeutet auf Deutsch so viel wie «Eintauchen in die Waldatmosphäre»

oder «Waldbaden». Eine Badehose braucht es dafür nicht nur Zeit, um

sich auf die Atmosphäre des Waldes einzulassen und die positiven Einflüsse des grünen

Lebensraums auf den eigenen Organismus wirken zu lassen.

Das Naturjuwel Vogelmoss 1 ist nicht sehr gross es umfasst 8.3 Hektaren, was ungefähr einer

Grösse von 11.5 Fussballfeldern entspricht. Was aber die Stiftung Pro Vogelmoos in den letzten 40

Jahren hier geschaffen hat, ist grossartig: Sie erwarben das Stück Wald und einige Landwirtschaftsflächen,

entzogen sie der intensiven Nutzung und schufen einen neuen Lebensraum für zahlreiche

Pflanzen und Tiere.

Heute findet man hier einen geschützten Wald mit einer von Hecken abgeschlossenen Waldeinbuchtung

mit Teichen, Wassergräben, Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren und Grossseggenried. Die

grossen Weiher werden von mehr als 20 Libellenarten bewohnt, darunter das Grosse und Kleine

Granatauge oder die Falkenlibelle. Auch Wasser- und Grasfrösche, Erdkröten, Bergmolche und Ringelnatter

fühlen sich hier wohl. Dank nachhaltiger Pflege soll in den kommenden zwei Jahrzehnten

der Nadel-Mischwald dem Laub-Mischwald Platz machen, sodass typisch einheimische Tier- und

Pflanzenarten ideale Bedingungen vorfinden und das Gebiet weiter gedeiht.


Wir spazieren gemütlich den Weihern entlang

und beobachten die vielfältigen Pflanzen

und die Frösche auf den Blättern der

Seerosen 2. Dabei springen meine Gedanken

wie die Frösche hin und her zwischen

den Eindrücken der Gegenwart und den

Ereignissen der vergangenen, hektischen

Arbeitswoche. Es wird mir bewusst, wie

schwierig es sein kann, sich auf den Moment

einzulassen und sich vom Alltag zu trennen.

Also: tief durchatmen, innehalten, nochmals

versuchen. Denn genau darum geht es beim

Waldbaden um das gezielte Eintauchen im

Wald und im Augenblick.

Um die Konzentration auf das Hier und Jetzt

zu erleichtern, bedienen wir uns eines einfachen

Mittels: dem Smartphone. Wir halten

Ausschau nach schönen Blumen, nach Insekten,

Fröschen, kleinen Details und lenken

beim Fotografieren die volle Aufmerksamkeit

auf die unscheinbaren Kunstwerke. Und

ohne es zu merken, ist man allmählich drin

Mitten in der Schönheit des Moments.

Nach einer knappen Stunde führen wir unseren

meditativen Spaziergang weiter. Eine Zeit

lang spazieren wir noch auf dem Wanderweg,

danach verlassen wir den Pfad und begeben

uns langsam unter die Nadelbäume. Gemäss

Waldbade-Anleitung würde man tief in den

Wald eindringen, durchs Dickicht am liebsten

barfuss. Dies erscheint uns aus zwei

Gründen unangemessen: Einerseits befinden

wir uns im Zeckengebiet, andererseits ist das

Innere des Walds Lebensraum vieler Wildtiere,

die wir mit unserer Anwesenheit nicht

stören wollen.

Wir bleiben also in der Nähe des Wanderweges.

Auch hier konzentrieren wir uns auf

die kleinen Details und es hat eine Menge

davon: wunderbare Farbabstufungen in

Grün, Blau, Rot, Orange Braun und Grau, die

durch die Äste schimmernden Sonnenstrahlen,

der feine Duft der Nadelbäume, das Zwitschern

der Vögel, das Summen der Insekten

was für eine Wohltat.

2

3

4 5


6

Beim Waldbaden steht nicht die körperliche

Betätigung, sondern die geistige Ruhe

im Zentrum. Der Weg ist das Ziel man eilt

nicht zwischen den Bäumen durch wie beim

Joggen oder Biken, sondern schlendert ganz

ohne Plan von hier nach dort. Dabei kann

man Blätter, Äste, Tannenzapfen und andere

Fundstücken sammeln und sie an einem

schönen Ort zu einem Kunstwerk anordnen

3. Oder das weiche, noch vom Morgentau

feuchte Moos berühren 4, einen Baum

umarmen, Beeren sammeln, Jahrringe zählen

5, über liegende Baumstämme balancieren

6, sich von der Sonne küssen lassen

oder einfach den Baumwipfeln im Wind

zusehen und dabei ins Schwelgen geraten.

Das alles ist Waldbaden.

In Japan wird diese Art Achtsamkeitsübung

Shinrin Yoku genannt. Seit den 1980-er

Jahren wird die Wirkung des Waldbadens erforscht

und medizinisch angewendet. Dort

konnte nachgewiesen werden, dass das

Waldbaden positive Effekte auf die Gesundheit

ganz allgemein haben kann. Der Blutdruck

wird gesenkt, die Immunabwehr verbessert

und Stress reduziert. Das geschieht

insbesondere durch das Einatmen des frischen

Sauerstoffs und der ätherischen Öle

der Nadelbäume. Das Grün des Waldes wirkt

insgesamt beruhigend und regeneriert.

Beseelt und geerdet kehren wir in die Zivilisation

zurück. Es ist unfassbar: Ich fühle

mich ganz anders, als zu Beginn der heutigen

Reise ruhiger, erfrischt. Ich spüre eine

gesunde Distanz zur alltäglichen Geschäftigkeit

und eine wachsende Energie in mir.

Meinem Freund geht es genauso. Da muss

was dran sein, an diesem Shinrin Yoku. ≈

Fahren Sie ab Luzern mit der Buslinie 50/52

bis Neudorf. Das Naturschutzgebiet Vogelmoos

befindet sich einen 1.5 km langen

Fussmarsch von der Bushaltestelle entfernt.

Mehr Infos gibts hier:

Naturschutzgebiet Vogelmoos

www.sempachersee-tourismus.ch/vogelmoos

Das Buch «Waldbaden Auf der Suche nach

dem verlorenen Selbst» von Dr. Angela

Fetzner ist im Buchhandel erhältlich.


5

EINE

VOLLMOND

WANDERUNG

UNTERNEHMEN.

WANDERNACHT

IN DER REGION SEMPACHERSEE

Am 26. Juni 2021 feiert die Schweizer Wandernacht

ihr 15-jähriges Jubiläum und wir sind mit einer Wanderung mit dabei.

Wir starten beim Stift Beromünster, um durch die

Waldkathedrale und über Felder und Wiesen zum Blosenberg

zu gelangen. Hier steht der Sendeturm des legendären Radios

Beromünster. Der Radioweg, der an die Geschichten des

Radios erinnert, wurde kürzlich wieder eingeweiht. Nach

der ca. 2-stündigen Rundwanderung kehren wir nach

Beromünster zurück, wo im Hotel Hirschen ein

Möischter-Plättli mit Leckereien aus der

Region auf Sie wartet.

WEITERE INFOS UND ANMELDUNG:

www.sempachersee-tourismus.ch/wandernacht


AUF ZUM ROAD-TRIP

~ TEXT & BILDER: DIANA FRY ~

Was tun, wenn man die Pyramiden von Gizeh gesehen, den Kilimandscharo bestiegen und

das Ende der Welt bereist hat? Man fängt von vorne an. Und zwar mit Entdeckungen und

kleinen Abenteuern gleich vor der Haustüre. Michelle und Alicia waren für uns unterwegs

und haben so einiges ausprobiert.

«Auf unserem Road-Trip durch die Region

Sempachersee waren wir auf Sightseeing-Tour

durch die Städtli Sursee,

Sempach und Beromünster. Wir probierten

lokale Produkte und Spezialitäten,

pflückten Blumen, entspannten am See,

übernachteten an speziellen Orten und

trafen liebe Menschen.

Unser Fazit: Die Region Sempachersee

ist «Eifach Sempathisch».

6

AM

SEE

CHILLEN.

Veloverleihstationen gibt es im Hirschen

Oberkirch und beim TCS Camping

Sempach. Reservationen unter

www.rentabike.ch

Rund um den See befinden sich fünf Badis,

wo man super entspannen kann.

Scannen Sie den QR-Code, um zur Übersicht

zu gelangen. >>


Neu können Sie bei fleisch und feines

aerne in Sursee die Picknick-Tasche

von Sempachersee Tourismus füllen.

Einfach vorbeigehen, lokale Spezialitäten

einkaufen und dort geniessen,

wo es Ihnen gefällt.

7

PICKNICK-

TASCHE

FÜLLEN.

Zu jeder Picknick-Tasche von

Sempachersee Tourismus, die Sie

bei fleisch & feines aerne füllen

lassen, gibts ein Gratis Entdeckerpass

dazu. Mehr über den Entdeckerpass

erfahren Sie auf Seite 19.

fleisch & feines aerne

Centralstrasse 10, Sursee

Telefon +41 41 921 14 20

www.fleischundfeines.ch

Schon als kleiner Bub liebte David

Vonarburg Glace. Kein Wunder produziert

er sie nun selbst. Seine Zutaten: frische

Milch von eigenen Kühen und reife Früchte.

Daraus entstehen die besten Premium-

Glacen weit und breit.

Erhältlich sind die Glacen im Hofladen

Thürig in Eich und in grösseren Mengen

und nach Voranmeldung direkt ab Hof bei

Familie Vonarburg in Sempach Station.

8

SICH ZUM

GLACEESSEN

TREFFEN.

Bauernhofglace

Adelwil, Sempach Station

Telefon +41 41 467 15 45

www.bauernhofglace.net

9

BLUMEN

PFLÜCKEN.

In der ganzen Region hat es Felder, wo man

selbst Blumen pflücken kann. Meist sind sie an

Hauptstrassen und es stehen Parkmöglichkeiten

zur Verfügung. Halten Sie Kleingeld bereit.


10

EIN

SPANNENDES

BUCH LESEN.

Im Kriminalroman von Giovanni Brutto, aka Hans Wüst,

findet ein Lokaljournalist auf seinem Arbeitsweg eine

Leiche. Der süffige Krimi mit 160 Seiten liest sich locker

an einem Wochenende. Schauplatz des Buches ist das

Stadtcafé in Sursee, wo sie das Buch auch kaufen können.

Lassen Sie uns und andere Gäste an

Ihren Erlebnissen teilhaben. Vergessen

Sie beim Posten Ihrer Freizeit- und

Ferienfotos den Hashtag

#regionsempachersee nicht.

11

FÜSSE

IM KALTEN WASSER

BÄDELE.

Gerade nach einer Sightseeing-Tour bietet

ein kaltes Fussbad eine willkommene

Abkühlung. Zudem macht ein Fussbad

widerstandsfähiger und stärkt

die Fussmuskulatur.

12

EINEN

Haben Sie schon mal kalten Kaffee probiert?

Im Stadtcafé Sursee gibts ihn in verschiedenen

Variationen. Wir lieben ihn. Sie

bestimmt bald auch.

Stadtcafé Sursee

Rathausplatz 13, Sursee

Telefon +41 41 921 85 80

www.stadtcafe.ch

KALTEN KAFFEE

SCHLÜRFEN.


Zu Gast auf einem Nomady Camp

ROLAND TROXLER, NOMADY-GASTGEBER UND BULLY-UMBAUER

ERZÄHLT ÜBER EINEN LANG GEHEGTEN TRAUM

1

«Reisen ist meine Leidenschaft. Ich besitze selbst einen

alten VW-Bulli, den ich zurzeit komplett restauriere 1.

Damit habe ich mir einen lang gehegten Traum verwirklicht.

Ich selbst lebe auf dem Hof meiner Eltern, bin aber nicht

Landwirt. Meine Eltern sind pensioniert und der Hof mit

4.5 Hektaren Land wird von unserem Nachbarn bewirtschaftet.

Irgendwann stiess ich auf Nomady und dachte,

dass ich auch einen Platz anbieten könnte. Die Aussicht

bei uns ist phänomenal 2. Gesagt getan. Mittlerweile

hat sich mein Angebot herumgesprochen. Seit Wochen ist

mein Platz ausgebucht.

Am meisten geniesse ich den Kontakt zu

den Gästen und ihre Begeisterung, wenn

Sie den Platz und die Aussicht sehen.

Manchmal werde ich von den Gästen zu

einem Bier an der Grillstelle eingeladen.

Diese Begegnungen bedeuten mir viel.»

UNTER DEM

STERNEN-

13

HIMMEL

SCHLAFEN.

2

WAS IST NOMADY?

Nomady ist eine Plattform, die Camper und private Gastgeber, meist Landwirte, zusammenbringt.

Die Nachfrage nach Campingmöglichkeiten ist in den letzten Jahren stetig

gewachsen. Wildcamping und Littering waren eine Konsequenz. Dank Nomady finden

nun Camper, die das echte Naturerlebnis suchen, idyllische Plätze, wo sie ihren Camper

oder ihr Zelt aufstellen können. Dieses halbwilde Campen kommt gut an: 99 % der Bewertungen,

die sich Gastgeber und Camper auf Nomady gegenseitig geben, sind positiv.

Besonders geschätzt werden von den Campern die wildromantischen und ruhigen

Plätzen sowie die Gastfreundschaft und dort, wo erhältlich, die frischen Hofprodukte.

Lust bekommen, auf einem Nomady-Camp zu übernachten? Oder gar selbst einen Platz

anzubieten? Mehr Infos gibts hier:

Nomady für Camper

Nomady für Gastgeber

>> >>


POSTKARTEN-WETTBEWERB

Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte aus den Ferien verschickt?

Lange her? Zeit, es wieder zu tun und gleich tolle Preise zu gewinnen.

14

EINE

POSTKARTE

VERSCHICKEN UND

GEWINNEN.

Laden Sie die App PostCard Creator der Post herunter

Machen Sie ein Foto Ihres Aufenthalts in der Region Sempachersee

Schicken Sie uns die Postkarte und nehmen so am Wettbewerb teil

Zu gewinnen gibt es Gutscheine für Übernachtungen, Restaurantbesuche

und lokale Produkte. Einfach QR-Code scannen und mehr erfahren. >>

15

AM

OFFENEN FEUER

GRILLIEREN.

Sie besitzen keinen Camper oder Zelt, um auf

einem Camping oder Nomady Camp zu übernachten?

Kein Problem! Bauer Fritz in Rickenbach

bietet von Anfang April bis Mitte Oktober seine

Tipizelte an. Für die Übernachtung brauchen Sie

lediglich einen Schlafsack.

Bauer Fritz

Diegenstal 4, 6221 Rickenbach

Telefon +41 41 930 15 26

www.bauer-fritz.ch

In der Region gibt es viele öffentliche

Feuerstellen. Eine Übersicht finden Sie

auf der Übersichtskarte. Sie steht Ihnen

zum Download oder als gedruckte Karte

zur Verfügung. Mehr Infos auf Seite 19.

16

IM

TIPIZELT

TRÄUMEN.


Kommen Sie für eine

Probefahrt vorbei

MARKUS NIFFELER, GESCHÄFTSFÜHRER DER CENTRALGARAGE

IN SURSEE STELLT IHNEN SEINE GARAGE UND DEN

FORD NUGGET VOR

«Die Centralgarage in Sursee wurde 1930 von meinem Grossvater, Leo Müller gegründet.

Damals noch unter dem Namen «Garage Müller». Leo war ein gewiefter Techniker. Als in den

Kriegsjahren das Benzin knapp wurde, entwickelte er in Eigenregie Fahrzeuge mit einem

sogenannten Holz-Vergaser. Kurz darauf entwickelte Leo gar ein elektrisch angetriebenes

Fahrzeug mit dem fantastischen Namen «MüSu», was nichts anderes als die Abkürzung

von Müller Sursee war. Leo war ein echter Pionier, der seiner Zeit weit voraus war.

Heute führen meine Frau, meine Schwester und ich die Garage in dritter Generation. Ich

selbst bin seit fast 30 Jahren im Betrieb dabei. In dieser Zeit hat sich die Mobilität stark verändert.

Diese Entwicklung mitzuerleben, macht mir Spass. Gemeinsam mit meinem Team die

Mobilitätsansprüche unserer Kunden zu befriedigen und sie gar zu übertreffen, ist das, was

mich täglich antreibt.

Der Ford Transit CUSTOM NUGGET ist ein kleines Platzwunder. Der ausgeklügelte Westfalia-

Ausbau holt das Beste aus dem zur Verfügung stehende Raum heraus. Es ist das perfekte

Freizeit-Mobil für alle, die beim Reisen Freiheit suchen und das Abenteuer lieben. Je nach

Ausbau kostet der NUGGET zwischen CHF 60‘000 und 70‘000. Kommen Sie zu einer

Probefahrt vorbei und erleben Sie den NUGGET live.»

Informationen & Probefahrt:

CENTRALGARAGE SURSEE AG

Luzernstrasse 18, Sursee

Telefon +41 41 921 11 44

>>

17

DIE

FREIHEIT DES

VANLIFES

ERLEBEN.


KLEINE BEGLEITER

FÜR GROSSARTIGE

ERLEBNISSE

18 AUF

ENTDECKUNGS-

TOUR GEHEN.

ÜBERSICHTSKARTE DER REGION SEMPACHERSEE

Mit unserer Übersichtskarte haben Sie alle

Attraktionen der Region in der Hand. Die

praktische Karte zeigt Ihnen, wo es sich

am besten BEWEGEN. ENTDECKEN.

GENIESSEN. lässt. Vom Seebad über

die Feuerstellen bis zu den Restaurants

und Unterkünften ist alles dabei.

Bestellen Sie die kostenlose Übersichtskarte:

www.sempachersee-tourismus.ch/karte

Wenn Sie zusätzliche Inspiration suchen,

dann wird Ihnen unsere neue Publikation

«Perlen der Region Sempachersee»

gefallen. Diese ist ab Juli 2021 erhältlich.

YOUTUBE-KANAL

Noch mehr Ideen und Inspiration

gibts auf unserem Youtube-Kanal. >>

ENTDECKERPASS 2021

Für eine gelingende Entdeckungstour

darf der Entdeckerpass nicht fehlen.

Das Couponheft beinhaltet 38 kostenlose

und 2 für 1 Angebote im Wert von CHF 400.

Bestellen Sie die Ausgabe 2021 für CHF 19:

www.sempachersee-tourismus.ch/entdeckerpass


19

WILDTIERE

BEOBACHTEN.

4

AUF DER SUCHE

NACH DEN BIG FIVE

~ TEXT & BILDER: DIANA FRY ~

Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn die afrikanischen Big Five sind nicht nur bei Safari-Fans

bekannt. Wildtiere zu suchen, sie zu beobachten und zu fotografieren sind Gänsehautgaranten. Die

weite Reise nach Afrika braucht es allerdings nicht, wenn man in den Lebensraum der wilden Tiere

eintauchen möchte. Max und Irène Thürig von WildWaldWalk führen durch die Schlierbacher Wildnis

und zeigen, wo die Mittelländer Big Five Fuchs, Reh, Feldhase, Dachs und Enten leben.

Es ist ein sonniger Frühlingsabend. Max und Irène Thürig mit ihrer Münsterländer-Hündin Mayla 1

erwarten uns beim Schlierbacher Jagdhaus für einen Waldrundgang mit anschliessender Wildbeobachtung.

Ein abendlicher Rundgang ist für die beiden Jäger eher ungewohnt. In der Regel finden die

Wildbeobachtungen in den frühen Morgenstunden beim Wechsel von Nacht zum Tag statt.

Max und Irène gehören seit Jahrzehnten der 14-köpfigen Jagdgesellschaft Seckwald in Schlierbach

an einer der 122 Jagdgesellschaften des Kantons Luzern. Jede Jagdgesellschaft leistet dem Kanton

einen jährlichen Pachtzins. Der Kanton nimmt so jedes Jahr knapp CHF 740‘000 ein.


1

2

3

Nach ihrem aktiven Berufsleben als Lehrpersonen

sowie vielen In- und Auslandreisen

hatten Max und Irène das Bedürfnis, über

ihre Erlebnisse in der Natur zu berichten.

Sie wollten ihr Wissen und ihre Erfahrungen

weitergeben, andere Menschen für die Natur

und ihre Bewohner begeistern. Daraus ist

die Idee der Waldrundgänge und Wildbeobachtungen

entstanden. Wie viel Leidenschaft

in das Projekt WildWaldWalk steckt,

merkt man vom ersten Moment an.

Nach einer fachkundigen Einführung in die

Welt der Jägerinnen und Jäger geht es ab

in den Wald. Der Rundgang startet dort, wo

noch vor Kurzem der Borkenkäfer sein Unwesen

trieb. Heute steht hier ein junger, noch

geschützter Mischwald 2. Max zeigt uns

die Zusammenhänge zwischen den Lebewesen

des Waldes auf. Er erklärt, wie Bäume

miteinander kommunizieren und darüber,

welche Einflüsse der Klimawandel auf den

Wald hat. Man merkt sofort, dass sich Max

eingehend mit den Thematiken auseinander

gesetzt hat. Es entstehen interessante

Gespräche, die man gerne bei einem Glas

Wein fortführen möchte. Der gemütliche Spaziergang

zwischen den hohen Tannen 3

führt zu einer Waldlichtung dem Heubeerimoos

4. Das Hochmoor von nationaler

Bedeutung wurde in den letzten Jahren

aufwendig regeneriert. Heute ist es ein echtes

Naturbijou für Flora, Fauna und letztlich auch

für Erholungssuchende.

Auf dem spannenden Rundgang lernen wir

vieles über die uns so vertrauten und doch

unbekannten heimischen Wildtiere. Irène erklärt

uns, was Salzlecken 5 sind und wieso

die Rehe diese für eine gesunde Entwicklung

brauchen. Wir besuchen den Bau von Herrn

Fuchs und Frau Dachs, erfahren einiges über

ihre Gewohn- und Eigenheiten. Wir hören

Geschichten über die früher hier ansässigen

Herren von Rynach, der hiesigen Sagenwelt

und über eine Kies- und Abfallgrube, in

welcher ein Munitionsdepot gebaut wurde

und nach einer Umnutzung heute Kunstwerke

beherbergen soll. Zurück beim Jagdhaus

demonstriert Max, wie mithilfe von

Drohnen und Wärmesensoren Rehkitze in

Feldern aufgespürt und so gerettet werden.

5


Der Rundgang ist zu Ende und wir überwältigt.

Auf so wenigen Quadratmetern sind so viele

Geschichten verborgen, die nur darauf gewartet

haben, erzählt und gehört zu werden.

Nun beginnt der ruhigere, schon fast meditative

Teil des Abends das Wildbeobachten.

Ob wir die Big Five des Schlierbacher

Waldes sehen werden? Auf Zehenspitzen

begeben wir uns durch den Wald zum Hochsitz.

Nun heisst es: ruhig sitzen, warten und

Ausschau halten. Der Hochsitz befindet sich

am Waldrand auf einem weiten Wiesenhang.

Während sich die Vögel gute Nacht zuzwitschern

und sich der Tag langsam verabschiedet,

schauen wir gespannt durch den

Feldstecher. Es riecht frisch, es riecht nach

Frühling. Augen und Ohren gewöhnen sich

allmählich an die Dunkelheit und die Ruhe.

Während ein Kauz aus dem Wald ruft, knistert

es plötzlich aus dem Dickicht. Ein Reh

spaziert gemütlich am Hochsitz vorbei. Es

hat uns nicht bemerkt. Wir sind begeistert.

So sehr, dass wir vergessen, dass die Kamera

auf dem Stativ auf ihren Einsatz wartet.

Für einmal wird einfach der Moment wahrgenommen

und genossen. Welch magischer

Augenblick. Einfach unvergesslich. ≈

WildWaldWalk

mit Irène und Max Thürig

und Jagdhündin Mayla

Angebot:

Geführte Waldrundgänge mit Informationen

zu den Themen Wild, Wald, Jagd,

Geschichte und Kultur.

Wildbeobachtungen im Wald mit Informationen

zum Revier und den vorkommenden

Wildtieren.

Beide Angebote können mit einem

Frühstück oder Apéro ergänzt werden.

Dauer:

je ca. 2 Stunden

(mit kulinarischem Teil länger)

Geeignet für:

Einzelpersonen, Gruppen und Familien

Infos & Kontakt:

Mail nature@wildwaldwalk.ch

Telefon +41 79 227 17 63

www.wildwaldwalk.ch

IN DER KAPELLE ST. OTTILIEN

FLEDERMÄUSE BEOBACHTEN

Von Anfang April bis Anfang Oktober bevölkert

eine Kolonie von rund 600 Grossen Mausohren

den Dachstock der Wallfahrtskapelle St. Ottilien

in Buttisholz. Die Fledermäuse sind zwischen 6.7

und 8.4 cm gross und haben eine Flügelspanne

zwischen 35 und 43 cm. In der Schweiz gibt es

nur noch 100 Fortpflanzungsquartiere der stark

bedrohten, einheimischen Fledermausart.

Seit 2008 kann das Innenleben der Wochenstube

St. Ottilien auf Youtube live mitverfolgt werden.

Für Gruppen werden auch Führungen angeboten.

Infos & Kontakt: Madeleine und Bruno Studer

Telefon +41 41 495 26 19


20

DIE ZENTRAL-

SCHWEIZ

ENTDECKEN.

© Switzerland Tourism, Silvano Zeiter

DER BESONDERE SOMMER-TIPP

VON YVONNE SERSCH, MARKETING MANAGERIN

STADT LUZERN UND REGION LUZERN-VIERWALDSTÄTTERSEE

TELL-PASS 2 FÜR 1

Der Tell-Pass ist DAS Erlebnisticket für die gesamte Region Luzern-Vierwaldstättersee.

Damit geniessen Sie freie Fahrt mit Bahn, Bus, Schiff und zahlreichen Bergbahnen in der

ganzen Zentralschweiz.

Von der Aktion profitieren können alle, die mindestens zwei Nächte für zwei Personen in

den teilnehmenden Hotels der Kantone Luzern und Obwalden buchen. Beim Kauf eines

Tell-Passes erhält man einen zweiten kostenlos dazu. Kinder reisen sogar gratis mit.

In der näheren Umgebung beteiligen sich das Gasthaus Hotel Hirschen in Beromünster

oder das Steuerhaus der MS Rigi in Ermensee an der Aktion.

Also los: Ab auf www.luzern.com/steilpass und alle aktuellen Angebote entdecken.

Der Sommer kann kommen!

Und noch ein Tipp für den perfekten Sommer: Auf unserer Website

finden Sie die Bucket List mit vielen Ideen für den Zentralschweizer Sommer.


21

AN

ROSEN

SCHNUPPERN.

1

ROSEMARIES

ROSENPARADIES

~ TEXT: DIANA FRY I BILDER: VERONIKA BÜRGI ~

Die Sage will, dass Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies heimlich eine Rose in unsere weltlichen

Gärten mitnahm. Seither ist jeder Rosengarten ein kleines Stück Paradies auf Erden. Und

Rosemarie Koller-Meier eine der Paradies-Hüterinnen.

Die Rose ist seit jeher Symbol der Liebe und Leidenschaft. Mittlerweile gibt es über 250 Rosenarten

in allen Farben. Die bekannteste ist die rote Rose, die insbesondere als Zeichen der Liebe verschenkt

wird. Den Rosengärtnern gebührt Bewunderung und Respekt, denn das Anlegen eines Rosengartens

stellt eine grosse Herausforderung dar. Der Platz für den Rosengarten soll sonnig und luftig sein;

allerdings nicht zu windig, denn das vertragen die zarten Rosen nicht. Die Pflanze mag humusreiche,

nicht zu nasse Böden. Beim Anlegen sind viel botanisches Wissen und Zuwendung gefragt.

Eine Person, die weiss, wie man einen üppig blühenden Rosengarten anlegt und pflegt, ist Rosemarie

Koller-Meier 1. Seit den Achtzigerjahren bringt sie auf Ihrem Land in Tann, oberhalb des

Sempachersees, Rosen in allen Formen und Farben zum Gedeihen. In ihrem Garten wachsen über

2‘000 Rosenstöcke von ca. 120 Sorten 2.


Die herzliche Rosmarie ist nicht nur eine begnadete

Gärtnerin, sondern auch eine Künstlerin, wenn es um

Blumengestecke und kunsthandwerkliche Arbeiten geht

3. Ein Besuch in Ihrem Atelier lohnt sich allemal.

Der barocke Rosengarten hat viele romantische

Nischen und Ecken, wo man sich zum Kaffeetrinken

oder zum Apéro niederlassen kann. Kein Wunder, werden

hier gerne Hochzeiten und Feste gefeiert. Auch die

stilechten Tische, Stühle, Rosengestelle und -bögen

sowie die Lauben stammen aus dem Hause Koller 4.

Sohn Marcel schmiedet sie, wenn er nicht gerade in der

Küche für das leibliche Wohl sorgt. Eine Künstlerfamilie,

die nur darauf wartet, sie mit ihrem romantischen

Zuhause zu verzaubern. Machen Sie einen Ausflug

nach Tann ins Kollerhuus. Sie werden betört und glücklich

nach Hause zurückkehren. ≈

4

Der Kollerhuus

Rosengarten

2

Angebot:

Das Gartencafé ist von Anfang Mai

bis Mitte Oktober bei guter Witterung

täglich von 13.30 bis 18.00 Uhr

geöffnet an Wochenenden und

Feiertagen bereits ab 10.00 Uhr.

⋅ Der Rosengarten bietet Platz für

250 Personen (stehend) oder

70 Personen (sitzend)

Geeignet für:

Einzelpersonen & Gruppen,

Hochzeiten &

Feierlichkeiten aller Art

Weitere Angebote & Infos:

Mail info@kollerhuus.ch

Telefon +41 41 921 21 74

www.kollerhuus.ch

3


ICH SCHENK MIR

EINEN BAUM

~ TEXT & BILDER: DIANA FRY ~

Stolz stehen sie in der Landschaft und tragen zum typisch schweizerischen Landschaftsbild bei

die Hochstammbäume. Obwohl sie einen unentbehrlichen Lebensraum für viele Vögel und Insekten

bilden, sind in den letzten 50 Jahren über 80 % der Hochstammbäume verschwunden. Zeit, sich um

diese Schönheiten zu kümmern und deren Vielfalt zu fördern.

Kürzlich las ich einen Bericht über Insektensterben. Alleine in der Schweiz sind in den letzten drei

Jahrzehnten 75 % der Insekten verschwunden. Die Naturschutzorganisation Pro Natura zählt zwei

Drittel der Schmetterlings- und Wasserkäferarten zu den existenzbedrohten und 40 % der untersuchten

Insektenarten zu den gefährdeten Arten. Gründe dafür seien die intensive Landwirtschaft,

der massive Einsatz von Pestiziden sowie die Zerstörung der Lebensräume.

Ein wichtiger Lebensraum für Insekten, aber auch für Vögel bilden die Hochstammbäume. Die Äste

dieser mächtigen Schönheiten wachsen erst ab 1.6 m Höhe. Im Vergleich zu einer Niederstamm-

Anlage bereichert ein Hochstamm-Obstgarten das Landschaftsbild und bildet einen vielfältigen

Lebensraum für Wildtiere und viele Vogelarten. Die Pflege der Hochstammbäume ist zeitaufwendig.

Deshalb finden sie in der ertragsorientierten Landwirtschaft kaum noch Beachtung.

21

EINE

BAUM-

PATENSCHAFT

ÜBERNEHMEN.

1


Archehof & Baumhaus

Angebot:

⋅ ProSpecieRara-Archehof

⋅ Eventlocation Baumhaus,

Wiesenwagen &

Seminarhof mit Tipizelt

⋅ Hofladen mit

regionalen Spezialitäten

⋅ Saisonale Events,

Hofrundweg & Hofführungen

⋅ Errichtung von Lebenstürme

⋅ Baumpatenschaften &

Bauernhofmitgliedschaften

⋅ Projekte in ökologischer &

solidarischer Landwirtschaft

Geeignet für:

Einzelpersonen,

Gruppen, Familien und Firmen

3

Infos & Kontakt:

Mail info@archehof.ch

Telefon +41 41 460 11 35

www.archehof.ch

Nicht so auf dem Archehof. Auf dem Hof von

Barbara und Urs Amrein in Hildisrieden gedeihen

600 Hochstammbäume. Auf Äpfel-,

Birnen-, Kirschen- und Zwetschgenbäumen

werden über 350 verschiedenen Obstsorten

kultiviert. Unter ihnen steht auch mein

zukünftiger Patenbaum. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Nachdem ich mich für einen Patenbaum interessiert

hatte, lud mich Urs zu einem Besuch

des Obstgartens ein. Er gab mir eine

Liste der freien Patenbäume. Mit den Koordinaten

und Google-Maps machte ich mich

auf Erkundungsrunde. Der erste Baum, ein

Zuckerpflümli-Baum gleich am Eingang des

Obstgartens, gefiel mir auf Anhieb. Auf der

noch zierlichen Baumkrone hing ein Vogelhäuschen,

kleine Blüten entfalteten sich

langsam in der noch scheuen Frühlingssonne.

Ich blieb eine halbe Stunde beim Bäumchen

und versuchte herauszufinden, ob es

das richtige ist. Schliesslich machte ich mich

auf den Weg zu einem Mirabellenbaum 1,

der am anderen Ende des Hofareals stand.

Neugierige Blicke des Rätischen Grauviehs

begleiteten mich, als ich an ihrer Wiese

vorbeilief. Für ein Foto wollten die Kühe

aber partout nicht zur Verfügung stehen. Ich

genoss die ruhige Atmosphäre, das Summen

der Bienen, den herrlichen Ausblick auf den

Pilatus und den Sempachersee. Die Wolken

bildeten spannende Formationen eine

davon sah aus wie ein Herz. Was für ein

schöner Ort.

Der Hof von Barbara und Urs gehört dem

Netzwerk der ProSpecieRara-Archehöfen an.

Auf diesen Höfen hat man die Gelegenheit,

seltene Tiere in ihrer natürlichen Umgebung

zu erleben. So lebt hier nicht nur die Herde

Grauvieh, auch andere unübliche Tierrassen

beleben den Hof: Bündner Strahlenziegen,

Appenzeller Spitzhaubenhühner, Diepholzer

Gänse, Dunkle Bienen und Schweizer

Fehkaninchen.


2

Unterwegs kam ich auch am Baumhaus vorbei.

Eine über 100-jährige Eiche trägt den

sechseckigen Bau mit Panoramabalkon.

Hier finden Workshops und Meetings, aber

auch Feierlichkeiten aller Art statt.

Nach dem kurzweiligen Spaziergang stand

ich beim hübschen Mirabellenbaum 2.

Und es war Liebe auf den ersten Blick. Dieser

Baum sollte mein Patenbaum werden. Die

Mirabelle ist eine Unterart der Zwetschge.

Sie soll im 15. Jahrhundert von René I.

d‘Anjou aus Asien nach Frankreich eingeführt

worden sein.

Die Mirabellenblüten 3 wachsen in kleinen

Büscheln von zwei bis drei Blüten. Die einzelne

Blüte besteht aus weissen Dolden mit fünf

Kronblätter. Die Haut der eher kleinen Frucht

ist orange, das Fruchtfleisch süss, sehr

aromatisch und mässig saftig. Die Früchte

eigenen sich insbesondere zum Einmachen

und zur Herstellung von Konfi. Im Herbst

werden die Mirabellen erntereif sein. Danach

gehts wortwörtlich ans Eingemachte. In der

Herbst-Winter-Ausgabe des Magazins «Eifach

Sempathisch» zeige ich Ihnen, wie die

Ernte verlief und was wir aus den süssen

Früchten hergestellt haben. ≈

Die Patenbäume des

Archehofs

Möchten auch Sie einen Patenbaum übernehmen?

Besuchen Sie die Website des Archehofs. Dort

finden Sie alle Informationen zur Patenschaft und

Sie können gleich eine Vorauswahl aus den freien

Apfel-, Zwetschgen-, Kirschen- und Birnbäumen

treffen. Danach nehmen Sie einfach mit dem

Archehof Kontakt auf.

Das Archehof-Team bringt bei jedem Patenbaum ein

Schild mit persönlicher Widmung an. Sie kümmern

sich auch um die fachgerechte Pflege der Bäume.

Nur die Früchte pflücken, das machen die Paten

selbst. Der Archehof lädt zudem alle Paten zu

jährlichen Anlässen ein.

Die Baumpatenschaft kostet für ein Jahr CHF 90,

drei Jahre CHF 250 oder fünf Jahre CHF 400.

Schenken Sie sich selbst oder einem lieben

Menschen ein sinnvolles Geschenk und unterstützen

Sie die einheimische Artenvielfalt.

>>


22

MITGLIED VON

SEMPACHERSEE

TOURISMUS

WERDEN.

EINE EINLADUNG UNSERES PRÄSIDENTEN

PATRICK INEICHEN

WERDEN SIE

EIFACH SEMPATHISCHE

FREUNDE DER REGION

SEMPACHERSEE

Unsere Region hat vieles zu bieten. Und die Pandemie zeigte, dass einiges, was in der Ferne gesucht

wird, auch in der Nähe gefunden werden kann. Unbeachtet oder unbewusst nicht wahrgenommen

weil viel zu nah. Dass bisher der Tourismus rund um den Sempachersee mit einem blauen Auge

davongekommen ist, verdanken wir vielen unermüdlichen Gastgebern, für die ein Aufgeben nie infrage

kam. Und doch wenn wir es schaffen, den Tourismus rund um den Sempachersee noch breiter

abzustützen, werden wir noch krisenfester in die Zukunft blicken.

EIFACH SEMPATHISCHE FREUNDE DER REGION SEMPACHERSEE

Unterstützen Sie die Aktivitäten und Massnahmen von Sempachersee Tourismus und werden Sie

Passivmitglied. Sie werden so zu «Eifach Sempathische Freunde der Region Sempachersee». Im

Gegenzug erhalten Sie jährlich den Entdeckerpass in seiner aktuellen Ausgabe. Zusätzlich kommen

Sie in den Genuss des interessanten Newsletters und werden zu den exklusiven Netzwerktreffen von

Sempachersee Tourismus eingeladen. Sie sehen für Ihre Unterstützung erhalten Sie etwas zurück.

Investieren Sie 80 Franken in die nachhaltige Entwicklung der Region mit einer Passivmitgliedschaft

bei Sempachersee Tourismus.

Hier können Sie sich gleich anmelden.

Wir freuen uns auf Sie! >>


DIE SONNEN- UND

GARTENTERRASSEN-TIPPS

VON MARCEL HUG, MEHRFACHER PARALYMPICS

SIEGER UND WELTMEISTER SOWIE BOTSCHAFTER

VON SEMPACHERSEE TOURISMUS

Nicht nur die Landschaft rund um den Sempachersee

zeigt sich malerisch auch die Sonnenterrassen

in der Region wirken wie aus Künstlerhand.

Lassen Sie sich von dieser, selbstverständlich

nicht abschliessenden, Auswahl an Sonnen- und

Gartenterrassen inspirieren.

DOLCE FAR NIENTE

AUF EINER

23

SONNEN-

TERRASSE.

HOTEL SEMPACHERSEE

Regeneration nach dem Training ist wichtig dazu

gehört auch die Seele hier baumeln zu lassen.

Guido A. Zäch Str. 2, Nottwil⋅Telefon +41 41 939 23 23

www.hotelsempachersee.ch

HIRSCHEN OBERKIRCH

Angebaut am geschichtsträchtigen Haus geniessen

Sie Kulinarik vom Feinsten.

Bahnstrasse 1, Oberkirch⋅Telefon +41 41 921 55 55

www.hirschen-oberkirch.ch

DIE RICKENBACHER DORF-WIRTSCHAFT

Mitten im Dorf lässt es sich wunderbar Pause machen.

Tipp: Selbstgemachte Patisserie.

Dorfstrasse 3, Rickenbach LU⋅Telefon +41 41 932 13 33

www.dorfwirtschaft.ch


RESTAURANT OX‘N SCHENKON

In leicht südlichem Flair lässt es sich perfekt tafeln

oder einen Apéro geniessen.

Dorfstrasse 23a, Schenkon⋅Telefon +41 41 921 20 00

www.oxn-schenkon.ch

WIRTSCHAFT ZUR SCHLACHT

Noch mehr Geschichte geht wohl nicht die

Weitsicht ist gratis dazu.

Schlacht 3, Sempach⋅Telefon +41 41 460 19 33

www.schlacht.ch

SONNENLOUNGE, SEEHOTEL SONNE

Direkt am See gelegen, fühlt man sich in mediterranen

Gefilden.

Seestrasse 23, Eich⋅Telefon +41 41 202 01 01

www.sonneseehotel.ch

STADTCAFÉ

Urban mit viel Tradition. Hier trifft sich «tout Sursee»

zum Austausch und Gespräch.

Rathausplatz 13, Sursee⋅Telefon +41 41 921 85 80

www.stadtcafe.ch

RESTAURANT UNA STORIA DELLA VITA

Toskana oder Piemont? Nein, mitten im historischen

Städtchen geniessen Sie «Italianità».

Stadtstrasse 42, Sempach⋅Telefon +41 41 460 44 74

www.unastoria.ch

HOTEL RESTAURANT VOGELSANG

Die grosszügige Terrasse mit einem atemberaubenden

Blick in die Alpen. Was will man mehr?

Vogelsang 2, Eich⋅Telefon 41 41 462 66 66

www.vogelsang.ch


24

DEN SONNEN-

UNTERGANG

GENIESSEN.

Zum Beispiel hier im Seeland in Sempach.

Geniessen Sie den Sommer und bis

bald in der «Eifach Sempathischen

Region Sempachersee». ≈

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