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Hoerbranz Kompakt

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Hörbranz

kompakt

Weil’s um Hörbranz geht.

Vorwort:

Fraktionsobfrau Katrin Flatz berichtet über

ihre neue Aufgabe und die Ziele der Fraktion

Liebe Hörbranzerinnen und Hörbranzer,

nach der Wahl im September letzten

Jahres wurde mir von Altbürgermeister

Karl Hehle die Funktion als Fraktionsleiterin

der Hörbranzer Volkspartei und

Parteifreie übergeben.

Zu diesem Zeitpunkt wurden die Karten

in Hörbranz politisch neu gemischt. Die

Wähler hatten sich mit einem großen

Vertrauensvorschuss für eine andere

Gemeindeführung entschieden und diese

mit der absoluten Mehrheit ausgestattet.

Die neuen Mehrheitsverhältnisse stellen

eine große Herausforderung dar, es hält

uns jedoch nicht davon ab, unsere Ideen

einzubringen, Vorschläge zu machen und

auch ungünstige Entwicklungen aufzuzeigen.

Wir haben

uns zum Ziel gesetzt,

uns weiterhin für

eine nachhaltigeund

gesunde

Gemeinde einzusetzen.

Anste

hende Entscheidungen

müssen

gut durchdacht und im Sinne der

Hörbranzerinnen und Hörbranzer mit

Weitblick gefällt werden. Mit meinem

Gemeinderatskollegen Siegfried Biegger,

unseren Gemeindevertretern und unseren

Ersatzmitgliedern habe ich dafür ein

engagiertes Team an meiner Seite.

Herzlichen Dank für Eure Bereitschaft!

Hörbranz soll Hörbranz bleiben

Unser Ort ist durch seine gewachsenen

Strukturen einzigartig. Hörbranz ist

eine Gemeinde, die aufgrund ihrer tollen

Lage und ihrem Mix aus Wohn- und

Lebensraum, Betriebsstandort sowie

Landwirtschaft sehr attraktiv ist. Zahlreiche

Familien und Unternehmen sind

schon seit Generationen hier ansässig

und verdienen unser besonderes Augenmerk.

Verbesserungen sind möglich und

sollen sinnvoll umgesetzt werden, ohne

den Blick auf das Ganze zu verlieren.

Politische Zusammenarbeit

Die neue Gemeindeführung hat sich

Großes vorgenommen und viel verspro-

chen. Beispielsweise hat der Bürgermeister

gleich zu Beginn eine rasche

Lösung der problematischen Verkehrssituation

im Bereich der Tankstelle Scheier

angekündigt, bislang noch ohne Erfolg.

Gute politische Zusammenarbeit auf Augenhöhe

wird von der neuen Gemeindeführung

großgeschrieben. Wir sind dazu

bereit, werden aber immer wieder durch

mangelnde Informationen, ständige

Anträge auf „Ende der Debatte“ mitten

in der laufenden Diskussion usw. eingebremst.

Im Sinne der Demokratie und

dem politischen Zusammenspiel erwarten

wir Transparenz und Fairness.

Weil’s um Hörbranz geht

Unsere Fraktion steht für eine zukunftsorientierte

und nachhaltige Gemeinde.

Die Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger

steht im Vordergrund. Wir sehen positiv

und motiviert nach vorne. Der Mix aus

Erfahrung und neuen Ideen gibt uns Mut

für unsere Arbeit.

Zugestellt durch Österreichische Post

„Als Fraktionsobfrau habe ich eine große Aufgabe übernehmen dürfen. Ich möchte

diese gewissenhaft und demütig ausführen. Dabei hat die kontinuierliche

Weiterentwicklung unserer Gemeinde oberste Priorität.“

Katrin Flatz (Hörbranzer Volkspartei und Parteifreie)


Attraktive Freizeit- und

Sporteinrichtungen schaffen

In Hörbranz sollen mehr frei zugängliche

Freizeit- und Sportanlagen zur Verfügung

gestellt werden, denn diese bringen

einen direkten Nutzen für die örtliche

Bevölkerung.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger

haben uns auf die Idee gebracht, uns

mit der Errichtung einer Pumptrack

Anlage auseinanderzusetzen. Bei einer

solche Anlage handelt es sich um einen

geschlossenen Rundkurs, der mit verschiedenen

Geräten (Fahrrad, Scooter,

Skateboard etc.) von allen Richtungen

befahren werden kann. Gerade

Kinder und Jugendliche sind sehr begeistert

von diesen Anlagen. In unseren

Gesprächen hat sich herausgestellt, dass

für diese Zielgruppe keine überdimensionale

Sportanlage benötigt wird, sondern

eine Freizeitanlage in zentraler Lage

gewünscht wird.

Der Idee rund um das Thema Beachvolleyballplatz

hat sich unser Gemeindevertreter

und stellvertretender Sportausschussobmann

Nico Plangger angenommen.

Als Standort sehen wir die

Sportanlage Sandriesel als geeignet.

Beide Projekte könnten recht zeitnah

umgesetzt werden, was wir auch anstreben.

Leider stießen unsere Anträge in

der Gemeindevertretungssitzung im Juni

unverständlicherweise auf recht viel Kritik

und Irritationen. Eine zeitnahe Umsetzung

sei laut Vertretern der Liste TOP

aufgrund der fehlenden Konzepte und

des fehlenden Postens im Budget nicht

möglich. Außerdem habe der Sportausschuss

bereits ein Arbeitspapier (aus

unserer Sicht ein Brainstorming) erstellt.

In der Folge wurde von der Gemeindevertretung

eine Behandlung im Sportausschuss

und die Aufnahme ins Budget

2022 beschlossen. Wir bleiben dran und

sind zuversichtlich, dass sich unsere

Bürgerinnen und Bürger bald an diesen

Einrichtungen erfreuen können.

Keine Bürgerbeteiligung erwünscht…

Seit dem Jahr 2018 beschäftigt sich die

Gemeinde mit der Entwicklung eines

Straßen- und Wegekonzeptes. Dieses

sieht einen Prozess mit Bürgerbeteiligung

vor. Im Jahr 2019 wurde ein

Bürgerworkshop und in der Folge ein

Anrainerworkshop veranstaltet. Vorgesehen

war, dass es Ende 2019 eine weitere

Bürgerversammlung zu diesem Thema

geben sollte. Diese wurde verschoben

und war dann aufgrund von Corona

vorerst nicht durchführbar. Inzwischen

wäre eine solche Versammlung wieder

möglich. Stattdessen fand sich auf der

Tagesordnung der Gemeindevertretung

im September die Beschlussfassung über

die Auflage des Straßen- und Wegekonzeptes.

Wir vertreten die Ansicht, dass

eine öffentliche Auflage niemals eine

Bürgerversammlung ersetzen kann, da

ein Austausch und eine Diskussion nicht

möglich sind. Dass Diskussionen nicht zu

den Lieblingsaufgaben unseres Bürgermeisters

zählen, zeigte sich an seinem

raschen Antrag auf „Ende der Debatte“.

Somit blieb unser Antrag auf Vertagung

und Abhaltung einer Bürgerversammlung

mit 11:15 Stimmen in der Minderheit.

Das Straßen- und Wegekonzept wird in

Kürze im Gemeindeamt zur Ansicht und

Stellungnahme aufliegen. Liebe Bürgerinnen

und Bürger, bitte nützt diese

Gelegenheit!


Wir für Hörbranz!

Unsere sieben Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen bieten einen breiten Mix

aus Wissen, Erfahrung und Ideen.

Ich möchte, dass Hörbranz eine stabile Gemeinde bleibt und zugleich offen für neue

Entwicklungen ist. Ein guter Finanzhaushalt ist gerade in Zeiten wie diesen absolut

wichtig. Gleichzeitig möchte ich an einer Weiterentwicklung von Hörbranz mitarbeiten.

Hier gilt es die richtige Balance zu finden.

Katrin Flatz (Gemeinderätin)

Seit vielen Jahren bin ich schon in den verschiedensten Rollen politisch in unserer

Gemeinde aktiv. Meine Steckenpferde sind die Themen Energie und Umwelt.

Viele Projekte durfte ich in der Vergangenheit schon mit umsetzen und ich bin auch

für die nächsten Jahre bereit mit Weitblick und Vernunft wichtige Entscheidungen

mitzutragen.

Siegfried Biegger (Gemeinderat)

Auch in dieser Periode darf ich als Gemeindevertreter in Hörbranz mitgestalten.

Mir liegen die Bereiche Technik, Raumplanung und Landwirtschaft sehr am Herzen.

Daher stelle ich hier gerne mein Wissen und meine Zeit zur Verfügung.

Rudolf Huber (Gemeindevertreter)

Ich bin seit dieser Periode politisch dabei und gleich als Gemeindevertreter

gestartet. Als Spezialist für Wohnen, Soziales und Recht bringe ich mich gerne

aktiv in die Gemeindearbeit ein.

Franz Valandro (Gemeindevertreter)

Sag uns deine Meinung:

Du hast Fragen, Anregungen oder Themen, die Dir unter den Nägeln brennen?

Dann gib uns bitte Bescheid unter info@vp-hoerbranz.at


Land Vorarlberg ehrt

Karl Hehle mit dem

Großen Verdienstzeichen

Für seinen jahrelangen Einsatz zum

Wohle der Gemeinde Hörbranz und

des Landes Vorarlberg wurde Altbürgermeister

Karl Hehle mit dem

Großen Verdienstzeichen des Landes

ausgezeichnet.

Karl Hehle war von 2004 bis 2020 Bürgermeister

der Marktgemeinde Hörbranz

und in seiner Amtszeit wurden wichtige

Infrastrukturprojekte und Bauten

für die Seniorenbetreuung, den Kindergarten,

die Schulen, den Friedhof, den

Musikverein, der Kunstrasenplatz, die

Hochwasser- und Quellschutzsicherung

sowie der Bau der Autobahnraststätte

umgesetzt. Landeshauptmann Markus

Wallner ehrte den außergewöhnlichen

Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im

Dienste der Bürgerinnen und Bürger.

„Wenn ein Bürgermeister die beeindruckende

Amtszeit von 16 Jahren

vorweisen kann, hat er sehr viel richtig

gemacht,“ so der Landeshauptmann, der

mit dem fast vollzähligen Regierungs-

team, der Gemeindeverbandspräsidentin,

dem Bezirkshauptmann und dem

Landtagspräsident die Auszeichnung bei

einem gemeinsamen Mittagessen vorgenommen

hat.Wir gratulieren Karl herzlich

zu dieser verdienten Auszeichnung.

Foto: VLK/Sams

Diskussionsthema Raumplanung

Ein sehr heikles Thema der Gemeindevertretung

ist die Raumplanung. Seit

Jahrzehnten war es üblich, dass Sitzun-

gen des Raumplanungssausschusses nur

zweimal jährlich stattfinden, um allfällige

Widmungsanträge zu überprüfen

und die Notwendigkeiten zu klären. Seit

dieser Periode finden laufend Umwidmungssitzungen

und Beschlüsse statt,

und dies obwohl derzeit auch ein räumlicher

Entwicklungsplan erarbeitet wird.

In der laufenden Periode wurden schon in

mehreren

Gemeindevertretungssitzun-

gen zum Teil große Umwidmungen behandelt

und zumindest in der ersten

Beschlussfassung umgewidmet. Es gilt

zu bedenken, dass etwa 20 % der bereits

gewidmeten Bauflächen ungenutzt sind

und beschlossene Widmungen unwie-

Impressum:

Hörbranzer Volkspartei und Parteifreie

Schützenstrasse 18 6912 Hörbranz

info@vp-hoerbranz.at

derbringlich sind. Dies widerspricht dem

Prinzip des sparsamen Umgangs mit

Grund und Boden. Es muss das Ziel

der Gemeindevertretung sein, dass die

gewidmeten Flächen genutzt werden und

mit der Widmung weiterer Flächen zurückhaltend

umgegangen wird.

Jeder Grundeigentümer hat selbstverständlich

das Recht, Anträge für die Umwidmung

seiner Grundstücke einzubringen.

Die Gemeinde hat die Aufgabe, diese

hinsichtlich der zahlreichen Aspekte

kritisch zu prüfen und zu beurteilen.

Ebenso ist es unserer Gruppierung

wichtig, dass schon im Vorfeld einer Umwidmung

geklärt wird, wie die Bebauung

erfolgen soll. Eine sehr dichte Verbauung

mit großen Wohnanlagen schafft

zwar eine hohe Baunutzungszahl, hat

aber Auswirkungen auf unser Ortsbild

und unsere Infrastruktur (Verkehr, Kindergärten,

Schulen, Wasserversorgung

etc.). Wenn solche Anlagen errichtet

werden sollen, stellen wir uns vor, dass

die Gemeinde diese mit gemeinwohlorientierten

Auflagen (z.B. ein bestimmter

Anteil an gemeinnützigem Wohnbau)

belegt.

Unser Ziel ist es, dass Hörbranz eine

lebenswerte Wohngemeinde bleibt und

nicht durch zu dichte Verbauung und

großes Wachstum ihren ländlichen Cha-

rakter verliert.

Weil’s um

Hörbranz

geht!

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