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Ausgabe <strong>14</strong> | <strong>2023</strong> • 29. August <strong>2023</strong><br />

Die Almsaison<br />

geht zu Ende,<br />

das Vieh kehrt<br />

zurück ins Tal.<br />

Termine<br />

ab Seite 38<br />

Foto: TVB Tiroler Oberland / Rudi Wyhlidal<br />

6460 Imst ­ Fabrikstraße 9 ∙ Tel.: 05412 / 66 888 ­ office@reca.at


2 29. August <strong>2023</strong>


Von romanischen Sprachen zu Zukunftsthemen<br />

Elisabeth Steinlechner aus Landeck berät in Klimaschutz- und Energiefragen<br />

Die Landeckerin Elisabeth<br />

Steinlechner ist KEM-Managerin.<br />

„KEM“ steht dabei für „Klima-<br />

und Energie-Modellregion“.<br />

Hinter diesem sperrig klingenden<br />

Namen versteckt sich ein<br />

überaus spannender und zukunftsfitter<br />

Beruf. „Das Netzwerk<br />

wird immer weiblicher“,<br />

sagt Elisabeth Steinlechner zudem<br />

und freut sich, dass im Laufe<br />

der Jahre aus einer anfänglichen<br />

Nischenberatung ein richtiges<br />

Netzwerk entstanden ist.<br />

Elisabeth Steinlechner versteht<br />

sich selbst als selbstständige Auftragnehmerin<br />

für diverse Projekte,<br />

dabei geht es konkret in ihrem Fall<br />

in die Richtung einer strategischen<br />

Konzeption für Klimaschutz- und<br />

Erneuerbare-Energien-Projekte.<br />

Seit zehn Jahren arbeitet sie dabei<br />

als Selbstständige für Regio L (Regionalmanagement<br />

Landeck) und<br />

Medieninhaber, Verleger:<br />

Oberländer VerlagsGmbH<br />

6410 Telfs, Bahnhofstraße 24<br />

Tel. 05262/67491, Fax: -13<br />

www.<strong>impuls</strong>-magazin.at<br />

impressum<br />

Die Informationen zur Offenlegung gemäß<br />

§ 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/<br />

impressum.html abgerufen werden.<br />

Herausgeber:<br />

Günther Lechner, Wolfgang Weninger<br />

Redaktion:<br />

Meinhard Eiter (me)<br />

Peter Bundschuh (pb)<br />

Friederike Hirsch (riki)<br />

Peter Leitner (pele)<br />

Irmgard Nikolussi (irni)<br />

Christian Novak (novi)<br />

Johanna Tamerl (jota)<br />

Lisi Zangerl (lisi)<br />

e-mail: redaktion@<strong>impuls</strong>-magazin.at<br />

Anzeigen:<br />

Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19<br />

e-mail: sa@<strong>impuls</strong>-magazin.at<br />

Karin Neururer, Tel. 0676-846 573 - 15<br />

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Martina Witting, Tel. 0676-846 573 - 21<br />

e-mail: mw@<strong>impuls</strong>-magazin.at<br />

Produktion: WestMedia Verlags GmbH<br />

Die nächste Ausgabe<br />

erscheint am 12. Sept. <strong>2023</strong><br />

Die Landeckerin Elisabeth Steinlechner berät in Klimaschutz- und Energiefragen.<br />

betreut unter diesem Deckmantel<br />

auch Leader- und Interreg-Projekte.<br />

Beraten und begleitet werden<br />

in erster Linie Kommunen (inklusive<br />

öffentlicher Institutionen)<br />

und Betriebe. Zur kurzen Erklärung:<br />

Auch wenn sowohl „KLAR!“<br />

als auch unter „KEM“ jeweils<br />

Bundesprojekte sind, so widmet<br />

sich Ersteres vermehrt der Anpassung<br />

an den fortschreitenden Klimawandels,<br />

während sich Letzteres<br />

den Themen Klimaschutz und<br />

Energiewende annimmt. Wo wir<br />

gleich bei einem der Kernthemen<br />

der Landeckerin wären: „Es geht<br />

in meiner Arbeit vielfach um den<br />

Ausbau Erneuerbarer Energien<br />

und um Energie-Einsparungen. Es<br />

geht um jedes Kilogramm CO2“,<br />

sagt sie und gesteht, dass die Themen,<br />

mit denen sie konfrontiert<br />

ist, oftmals technischer Natur<br />

sind: „Diese Themen sind nicht<br />

immer beliebt, weil es halt oft<br />

´Hausaufgaben´ sind, die zu erledigen<br />

sind.“<br />

Ein Netzwerk, das entstand<br />

Auch mit den KLAR!-Managerinnen<br />

und Managern im Bezirk ist<br />

Elisabeth Steinlechner bestens vernetzt,<br />

das sind Bernadette Hofer<br />

(Kaunertal), Florian Schweiger<br />

(Landeck-Umgebung) und Michaela<br />

Gasser-Mark (Stanzertal),<br />

weitere folgen. „Mittlerweile ist<br />

ein richtiges Netzwerk entstanden“,<br />

freut sich Steinlechner, die<br />

anmerkt, dass dem nicht immer so<br />

war. Begonnen hat sie mit dem Arbeitskreis<br />

„Erneuerbare Energie<br />

und ressourcenschonende Kreisläufe“,<br />

den sie betreut hat. Bestens<br />

vernetzt ist Elisabeth Steinlechner<br />

auch mit den 30 Kommunen im<br />

Bezirk Landeck, die sie bei der<br />

Umsetzung diverser Projekte zu<br />

genannten Themen begleitend unterstützt.<br />

Etwa als es kürzlich darum<br />

ging, E-Carsharing zu installieren.<br />

Neun Gemeinden im Bezirk<br />

bieten diesen Service nun an –<br />

gesponsert wird das Ganze von<br />

den Raiffeisenbanken. Die Vorreiterrolle<br />

in puncto E-Carsharing<br />

übernahm im Bezirk Landeck übrigens<br />

Prutz. „Nun wird in einem<br />

Drittel der Gemeinden E-Carsharing<br />

angeboten“, freut sich Elisabeth<br />

Steinlechner über diese gute<br />

Bilanz. Sie selbst sieht dies als zusätzliches<br />

„Mobilitätsangebot“,<br />

das u.a. Familien unterstützt bzw.<br />

eine Anschaffung eines Zweitwagens<br />

nicht mehr nötig macht. „Bis<br />

10.000 Kilometer pro Jahr ist es<br />

günstiger, E-Carsharing zu nutzen<br />

als ein eigenes Auto anzuschaffen“,<br />

weiß die Fachfrau.<br />

Fotos: privat<br />

Ein „Know-how-Gewinn“<br />

Des Weiteren unterstützt Elisabeth<br />

Steinlechner Betriebe bei der<br />

Umstellung auf Erneuerbare Energien.<br />

In weiterer Folge wird aber<br />

z.B. dann ein Heizungsplaner zurate<br />

gezogen. Ihre drei „Haupt-<br />

Themenfelder“ sind wie erwähnt<br />

neben „Raus aus Öl“ (für Tourismusbetriebe)<br />

und E-Carsharing<br />

noch Energiegemeinschaften. Vier<br />

Gründungen gibt es bereits im Bezirk,<br />

davon sind drei schon aktiv<br />

und weitere im Gespräch: „Auch<br />

hier gibt es ein wachsendes Interesse“,<br />

freut sie sich. Das Thema<br />

selbst sieht sie als „populäres“, vielfach<br />

gehe es aber mehr um einen<br />

„Know-how-Gewinn“, da eine<br />

Gründung einer Energiegemeinschaft<br />

freilich mit einem gewissen<br />

Aufwand verbunden ist.<br />

Gefallen an Energie-Themen<br />

Ursprünglich schlug Elisabeth<br />

Steinlechner einen anderen Weg<br />

ein und studierte nach Absolvierung<br />

der HAK Landeck Romanistik.<br />

Doch anstelle des Verfassens<br />

ihrer Diplomarbeit fand sie zunehmend<br />

Gefallen an ihrer Arbeit<br />

für Energieversorgungsunternehmen<br />

in Deutschland. Weswegen<br />

sie sich auch entschloss, die Richtung<br />

zu wechseln. Eine Entscheidung,<br />

die sie nie bereut hat: „Ich<br />

hätte nie gemerkt, dass ein Titel<br />

eine Rolle gespielt hätte, maximal<br />

in Schriftstücken“, ist sie überzeugt.<br />

Seit 2009 ist sie geschäftsführende<br />

Gesellschafterin der e3 consult<br />

GmbH und unterstützt wie erwähnt<br />

auf selbstständiger Basis<br />

Regio L. Die Tatsache, dass diese<br />

anfängliche „reine Männerwelt“<br />

weiblicher geworden ist, begrüßt<br />

sie: „Es ist gut für die Art der<br />

Kommunikation“, freut sie sich.<br />

So sei das Thema Nachhaltigkeit<br />

vielfach weiblich besetzt, während<br />

sich dem Thema „Erneuerbare<br />

Energien“ eher männliche Kollegen<br />

annehmen. Einem Thema,<br />

dem sich Elisabeth Steinlechner<br />

auch noch annimmt, ist das Thema<br />

eines nachhaltigen Tourismus,<br />

so war sie etwa schon Koordinatorin<br />

der Clean Alpine Region Kaunergrat.<br />

(lisi)<br />

29. August <strong>2023</strong> 3


Bezirksmusikfest in St. Anton<br />

1 2 3 4 5<br />

6 7 8 9 10<br />

11 12 13<br />

<strong>14</strong> 15 16<br />

Der Bezirksblasmusikverband Landeck<br />

begeht heuer sein 75-jähriges Bestandsjubiläum.<br />

Gefeiert und gratuliert<br />

dazu wurde beim Bezirksmusikfest in<br />

St. Anton am Arlberg. LO Elmar Juen<br />

überreichte die Ehrenurkunde an BO<br />

Florian Geiger und Bezirkskapellmeister<br />

Stefan Matt. LH Anton Mattle und<br />

BH Siegmund Geiger waren ebenso<br />

unter den Festgästen wie Landtagsabgeordneter<br />

Dominik Traxl und Pfarrer<br />

Harald Fischer.<br />

1 Christian Lucian und Gebhard<br />

Pichler von der MK Lech freuten<br />

sich beim Bezirksmusikfest in St.<br />

Anton dabei zu sein.<br />

2 Emma Golmeyer und Emilia<br />

Falch von der MK Pettneu waren<br />

als Marketenderinnen vor Ort.<br />

3 MK Klösterle zeigte ihr musikalisches<br />

Können: Stefan Keßler,<br />

Claudia Wechner und Alexander<br />

Fritz.<br />

4 Roland Burtscher und Manfred<br />

Wechner von der MK Klösterle<br />

freuen sich über das gute Nachbarschaftsverhältnis<br />

über den Arlberg<br />

nach Tirol.<br />

5 Edi Alber aus St. Jakob ist für seine<br />

sozialen Projekte bekannt. Ein<br />

Brunnenprojekt gibt es als Nächstes.<br />

6 Lukas und Simon Rott, Christoph<br />

Sprenger und Lukas Wolf spielen<br />

bei der Bürgermusikkapelle Pians.<br />

7 Thomas Hackl und Stefanie Abler<br />

sind aktive Musikant:innen der<br />

MK Zams.<br />

8 LO Elmar Juen überreichte die<br />

Ehrenurkunde für 75 Jahre Bezirksblasmusikverband<br />

Landeck<br />

an Bezirkskapellmeister Stefan<br />

Matt und BO Florian Geiger.<br />

9 Die MK St. Anton richtete das Bezirksmusikfest<br />

aus. Chiara Walch<br />

und Johanna Eggetsberger waren<br />

als Marketenderinnen aktiv<br />

dabei.<br />

10 Heinrich Wagner, ehemaliger<br />

Tourismusdirektor von St. Anton,<br />

ist mit 82 Jahren immer noch<br />

gerne auf Veranstaltungen unterwegs.<br />

11 Roman Spiß, Helmut Plankensteiner,<br />

Maria Maaß, Bettina<br />

18<br />

Waibl und Thomas Lorenz von<br />

der MK Strengen warteten auf<br />

den großen Festumzug.<br />

12 Die Maketenderinnen der Bürgermusikkapelle<br />

Pians: Juliane<br />

Walch, Teresa Weiskopf, Andrea<br />

Sprenger und Anna Prantauer.<br />

13 Gabriel Spiß, Noah Spiß und<br />

Alois Maaß von der MK Strengen<br />

sind fleißige Musikanten.<br />

<strong>14</strong> Skilegende Ferdl Nöbl, Marion<br />

und Josef Chodakowsky (TVB-<br />

Obmann) sowie Schützenobmann<br />

Hermann Gutwenger unterhielten<br />

sich beim Bezirksmusikfest bestens.<br />

17<br />

15 Waren auf der Ehrentribüne: Othmar<br />

Schranz, FF-Kdt. Martin Raffeiner<br />

und Kapellmeister Günther<br />

Öttl.<br />

16 Pfarrer Harald Fischer, Bgm.<br />

Helmut Mall und LH Anton Mattle<br />

genossen den Festumzug trotz<br />

der kühlen Witterung.<br />

17 Bezirkskapellmeister Stefan Matt,<br />

BO Florian Geiger und Landtagsabgeordneter<br />

Dominik Traxl freuten<br />

sich über die gute Stimmung.<br />

18 Dietmar Walser, Serafin Öttl, BH<br />

Siegmund Geiger und Vbgm. Jakob<br />

Klimmer waren beim Bezirksmusikfest<br />

in St. Anton.<br />

Text und Fotos: Tamerl<br />

4 29. August <strong>2023</strong>


Interviews mit Menschen aus aller Welt<br />

Der Pitztaler Marco Regensburger stellt Videos von Zwiegesprächen ins Internet<br />

Er ist erst 31 Jahre alt und hat<br />

bereits einen großen Teil dieser<br />

Welt gesehen. „Es werden wohl<br />

schon mehr als 50 Länder gewesen<br />

sein, die ich bereist habe“,<br />

sagt der studierte Politik- und<br />

Wirtschaftswissenschafter Marco<br />

Regensburger aus dem zwischen<br />

Roppen und Wald gelegenen<br />

Weiler Hohenegg. Der derzeit<br />

bei einem Medienunternehmen<br />

als Marketing-Manager tätige<br />

Pitztaler hat bei seinen Reisen<br />

viele Freunde gewonnen. Mit<br />

vielen von ihnen führt er Gespräche<br />

und stellt die dabei entstehenden<br />

Videos ins Internet.<br />

Sein Ziel ist es, bei jedem Interview<br />

einen Menschen aus einer<br />

anderen Nation zu befragen.<br />

Marco, der nach seiner Lehre als<br />

Bankfachmann einen Teil seines<br />

Studiums mehrere Monate lang in<br />

Brasilien und Spanien absolvierte,<br />

hat bei seinen Auslandsaufenthalten<br />

nicht nur Landschaften und<br />

Kulturen „aufgesaugt“, sondern<br />

vor allem viele Gespräche mit den<br />

dort lebenden Menschen geführt.<br />

Umgekehrt liebt er es auch, mit in<br />

Österreich lebenden Ausländern<br />

in Kontakt zu treten. Daraus ist<br />

jetzt ein Hobby geworden, das er<br />

nebenberuflich als Unternehmen<br />

führt, das derzeit zwar noch nicht<br />

gewinnbringend ist, aber dafür<br />

sehr viel Spaß macht. Regensburger<br />

betreibt im Internet einen<br />

Podcast, wo er seine in Englisch<br />

geführten Interviews ins weltweite<br />

Netz stellt. Bisher sind 24 solche<br />

Videos freigeschaltet. „Mehr als<br />

100 sollten es werden, damit meine<br />

Zuseher ein rundes Bild von<br />

den Menschen dieser Welt erhalten“,<br />

hat sich der Hobby-Film-<br />

Unternehmer ein ehrgeiziges Ziel<br />

gesteckt.<br />

Wechselnde Schauplätze<br />

Die von Regensburger befragten<br />

vorwiegend jungen Leute stammen<br />

aus Pakistan, Syrien, Marokko,<br />

Brasilien, Neuseeland und anderen<br />

Nationen und leben in<br />

Österreich, um zu studieren. Auch<br />

die aktuelle Miss aus der Slowakei<br />

hatte Marco schon vor seiner Kamera,<br />

die er bei jedem Interview<br />

Ein weit Gereister, der Menschen aus aller Welt interviewt. Marco Regensburger<br />

zeigt auf seinem Laptop die Videoclips mit den von ihm befragten Leuten.<br />

vor einer anderen Kulisse aufstellt.<br />

„Wir haben schon am Platz vor<br />

dem Landhaus, am Bergisel unterhalb<br />

der Sprungschanze, auf der<br />

Hungerburg und anderen Schauplätzen<br />

gedreht. Diese Mischung<br />

aus unterschiedlichen Menschen<br />

aus aller Welt und verschiedenen<br />

Plätzen in Tirol und Österreich<br />

macht den Reiz meiner Clips aus“,<br />

betont der Menschenfreund, der<br />

für seine Arbeit im wesentlichen<br />

drei Dinge braucht: eine Kamera,<br />

ein Mikrophon und einen Laptop.<br />

Weil ihm die Qualität seiner Filme<br />

wichtig ist, hat er mit der aus Mutters<br />

stammenden Studentin Hannah<br />

Peer eine Mitarbeiterin, die<br />

sich um die Auftritte in sozialen<br />

Medien wie Instagram kümmert.<br />

Unterstützt wird Marco auch vom<br />

Landecker Julian Kostanjevec, der<br />

ihm den Kameraschnitt des gesammelten<br />

Filmmaterials macht.<br />

Internationale Zugriffe<br />

So multikulturell wie die Gäste in<br />

seinen Freiluft-Studios sind auch<br />

die Besucher auf seiner Internetseite.<br />

„Allein auf Spotify haben<br />

bisher Leute aus 23 verschiedenen<br />

Ländern auf meinen Podcast zugegriffen.<br />

Davon waren 54 Prozent<br />

Foto: Eiter<br />

weibliche und 46 Prozent männliche<br />

Besucher“, freut sich der ehemalige<br />

Mitarbeiter eines politischen<br />

Büros und jetzt bei einem<br />

Medienverlag tätige Oberländer,<br />

der mit seinen Gesprächen auch<br />

einen Beitrag für ein besseres Miteinander<br />

leisten will. In den Interviews<br />

lässt Marco seine Gäste über<br />

ihr jeweiliges Land und deren Kulturen<br />

erzählen und fragt sie am<br />

Schluss auch stets über ihren Eindruck<br />

von Österreich. „Viele von<br />

ihnen wollen nach ihrem Studium<br />

bei uns bleiben und hier ihren Beitrag<br />

für unseren Staat leisten. Alle,<br />

mit denen ich bisher geredet habe,<br />

wären ein absoluter Gewinn für<br />

unsere Gesellschaft“, sagt Marco<br />

und schließt mit einer Lebensweisheit:<br />

„Es ist grundsätzlich besser<br />

mit den Leuten und nicht über die<br />

Leute zu sprechen!“ Zu finden ist<br />

der Podcast mit dem Namen Global<br />

Communicator von Marco Regensburger<br />

im Internet unter<br />

www.komunika.at (me)<br />

29. August <strong>2023</strong> 5


„up to the top“ – Schrägaufzug auf den Schlosskopf übergeben<br />

1 2 3<br />

Fotos: Nikolussi<br />

4 5 6 7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

Mit der zweiten Sektion wurde ein<br />

Schwer-, aber auch Aussichtspunkt<br />

am Burgenensemble Ehrenberg erschlossen.<br />

Die Festung Schlosskopf<br />

und der neu angelegte barrierefreie<br />

Themenweg werden ein weiteres<br />

Highlight im Reigen rund um die Ehrenberger<br />

Klause sein. In Anwesenheit<br />

von Mitstreitern und Gästen erzählte<br />

„Burgherr“ und Geschäftsführer des<br />

Vereins Europäisches Burgenmuseum<br />

Ehrenberg, Architekt Armin Walch,<br />

über das Zustandekommen des vorerst<br />

letzten Gliedes auf Ehrenberg.<br />

Nun ist also der höchste Punkt des<br />

Burgenparks mit einer Panoramakabine<br />

in nur drei Minuten komfortabel<br />

und barrierefrei erreichbar. Der barrierefreie,<br />

mit Spritzasphaltdecke befestigte<br />

Rundweg, ermöglicht es bewegungseingeschränkten<br />

Menschen, Senioren<br />

und Familien mit Kinderwagen<br />

das Innere der barocken Festungsanlage<br />

Schlosskopf zu erkunden. Infotafeln<br />

und ein neuer taktiler Lageplan<br />

vermitteln den Besuchern Wissenswertes<br />

über die Funktion und den Bau<br />

der Festungsanlage. Oben erwartet die<br />

Besucher ein spektakulärer Panoramablick<br />

über den Talkessel Reutte, ins<br />

Lechtal und ins Zwischentoren. Durch<br />

ihre Anwesenheit bei der Eröffnung<br />

drückten zahlreiche Ehrengäste ihre<br />

Wertschätzung für Ehrenberg aus.<br />

1 Andreas Matzinger, Geschäftsführer<br />

der Landesgedächtnisstiftung,<br />

freut sich mit Helga Insam<br />

Specht, von der Errichterfirma<br />

ETI GmbH, Reutte, auf die Auffahrt<br />

mit dem Schrägaufzug.<br />

2 Historiker Dr. Richard Lipp aus<br />

Reutte und „Alt-Banker“ Karl<br />

Gratl aus Heiterwang unterhielten<br />

sich sozusagen „tälerübergreifend“<br />

über das Projekt Ehrenberg.<br />

3 Hausherr DI Architekt Armin<br />

Walch hieß Nationalrätin Elisabeth<br />

Pfurtscheller willkommen.<br />

Die Politikerin stand in früheren<br />

Jahren nicht nur als Reuttenerin<br />

dem Burgenensemble nahe. Sie<br />

arbeitete auch im Architekturbüro<br />

des nunmehrigen Geschäftsführers<br />

des Vereines.<br />

4 Vize-Bgm. Markus Ilmer, Reutte,<br />

war sich mit Thomas Strele, Architekturbüro<br />

Strele-Wasle, Reutte,<br />

einig, dass auf Ehrenberg Hervorragendes<br />

geleistet wurde.<br />

5 Franz Dengg (li), Erbauer der ersten<br />

Sektion, des Ehrenbergliners,<br />

bis zum Hornwerk, bestaunte nun<br />

den zweiten Abschnitt, den Topliner,<br />

zusammen mit Architekt Alexander<br />

Wasle, vom Architekturbüro<br />

Strele-Wasle, Reutte.<br />

6 Das Ehepaar Carmen und Christian<br />

Strigl aus Vils war ebenfalls zu<br />

Gast. Die Bürgermeisterin der einzigen<br />

Außerferner Stadt und der<br />

Wirtschaftskammerobmann freuten<br />

sich sichtlich über den neuen<br />

Zugang zum Schlosskopf.<br />

7 Auch die Nachbargemeinden aus<br />

dem Talkessel waren prominent<br />

vertreten. Bürgermeisterin Eva<br />

Wolf aus Lechaschau traf sich mit<br />

ihrem Amtskollegen aus Höfen<br />

Rüdiger Reyman. Sie waren sich<br />

einig, dass Ehrenberg auch im<br />

Tourismus eine nicht unwesentliche<br />

Rolle spielen würde.<br />

8 Zementindustrieller Dr. Reinhard<br />

Schretter und Landtagspräsidentin<br />

Sonja Ledl-Rossmann, beide<br />

aus Vils.<br />

9 Gedränge bei der Auffahrt zum<br />

Schlosskopf.<br />

10 Über die Burgruine Ehrenberg<br />

geht es mit dem Toppliner um<br />

höchsten Punkt, zum Schlosskopf.<br />

6 29. August <strong>2023</strong>


HW Bau - der kompetente Ansprechpartner<br />

in Ihrer Nähe, wenn es um Baustoffe geht!<br />

UNTERNEHMEN DES MONATS<br />

HWbau GmbH, Bauunternehmen<br />

Graf <strong>14</strong>7, 6500 Landeck<br />

Tel. 05442/62220, Fax: 05442/62220-21<br />

e-mail: info@hwbau.at<br />

„Ihr Vertrauen – unser Erfolg!“ Auf dieses<br />

bewährte Motto können sich die Kunden<br />

und Auftraggeber bei der Landecker Firma<br />

HWbau voll verlassen. Denn hier hat man für<br />

alle geplanten Bauprojekte die richtigen Ansprechpartner:<br />

Kompetente Spezialisten in<br />

der Kernkompetenz Hochbau, die kleine<br />

Projekte ebenso verlässlich und professionell<br />

abwickeln wie Großaufträge.<br />

Nach langjähriger Erfahrung als Bauleiter in<br />

der Vorgängerfirma machten sich Helmut<br />

Plankensteiner und Willi Leitner selbstständig<br />

und gründeten im Jahr 2010 die Firma<br />

HWbau. Im Vorjahr verließ Willi Leitner auf<br />

Grund seiner Pensionierung das Unternehmen.<br />

Die erfolgreiche Firma wurde in den vergangenen<br />

Jahren um die Gewerke „Kernbohr- und<br />

Betonschneidetechnik“ & „Zimmerei“ erweitert.<br />

Auch ein Baustoffhandel ist inkludiert, das<br />

Lager befindet sich direkt an der Bundesstraße<br />

Erfolg auf Vertrauen begründet<br />

Die Landecker Firma HWbau ist verlässlicher Partner<br />

bei kleinen und großen Projekten<br />

in Grins/Landeck und führt ein umfassendes<br />

Sortiment an Baumaterialien wie Ziegel, Dämmungen,<br />

Rigips-, Fassaden-, Verputzmaterial<br />

und vieles mehr.<br />

Privathäuser, Hotellerie, Industrie<br />

HWbau kann viele namhafte Referenzen vorweisen<br />

und deckt von Einfamilienhäusern über<br />

Hotellerie, Gewerbeobjekte bis zu großen Industriebauten<br />

die ganze Palette an Anforderungen<br />

im Baugewerbe ab. Der Wirkungsbereich<br />

erstreckt sich dabei<br />

vorwiegend auf den<br />

Tiroler Raum westlich<br />

von Innsbruck<br />

und den Vorarlberger<br />

Raum um Lech.<br />

In den betrieblichen<br />

Hochsaisonen sind<br />

bei HWbau bis zu 70<br />

Mitarbeiter beschäftigt.<br />

Die vielen zufriedenen Kunden schätzen<br />

das konsequente Handeln, die Verlässlichkeit<br />

und vor allem das umfassende Know-how der<br />

Belegschaft. Helmut Plankensteiner: „Wir<br />

konnten in den letzten Jahren zahlreiche herausfordernde<br />

Bauten in bester Zusammenarbeit<br />

verwirklichen, dafür sagen wir unseren<br />

Auftraggebern und den Architekten herzlichen<br />

Dank und freuen uns auf weitere gemeinsame<br />

Projekte!“<br />

Von Montag bis Freitag steht das Team von<br />

HWbau von 7:30-12:00 und von 13:00 bis<br />

17:00 Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung.<br />

Prantauer GmbH<br />

Helmut Plankensteiner<br />

leitet die Firma HWbau<br />

in Landeck.<br />

Fotos: privat<br />

29. August <strong>2023</strong> 7


SCHÖNWIES | MILS | IMSTERBERG<br />

KLAR!, Infrastruktur und Sanierungskonzept<br />

Ein Immobilien- und Grundkauf eröffnet neue Möglichkeiten im Schönwieser Zentrum<br />

Infrastrukturell wird in Schönwies<br />

in diesem Jahr einiges umgesetzt<br />

– mittelfristig sollte auch<br />

ein Häuser-Ensemble mit Vorplatz,<br />

das von der Gemeinde erworben<br />

wurde, für die Allgemeinheit<br />

gestaltet werden.<br />

Nachgefragt, ob auch Schönwies<br />

KLAR!-Gemeinde ist oder einer<br />

Region angehört, fällt die Antwort<br />

mit einem klaren „Ja“ aus: „Wir<br />

sind dabei, KLAR!-Region zu werden.<br />

Unser KLAR!-Manager ist<br />

Talkesselmanager Florian Schweiger“,<br />

erklärt der Schönwieser Bürgermeister<br />

DI (FH) Reinhard<br />

8 29. August <strong>2023</strong><br />

Raggl, ergänzt aber: „Das Ganze<br />

ist noch recht frisch, wir haben gerade<br />

damit begonnen. Wir werden<br />

uns die nächsten Jahre intensiv damit<br />

befassen und haben gemeinsam<br />

mit den anderen Gemeinden<br />

schon viele Ideen gesammelt.“<br />

Energieprojekte<br />

Ein Trinkwasserkraftwerk in Starkenbach<br />

wurde ebenso für dieses<br />

Jahr budgetiert wie Photovoltaik-<br />

Anlagen auf dem Gebäude des<br />

neuen Einsatzzentrums sowie des<br />

Recyclinghofes, aber: „Wir warten<br />

noch immer auf den Zählpunkt,<br />

daher konnten wir noch nicht<br />

Grundstein ist gelegt<br />

Schönwies ist familienfreundliche Gemeinde<br />

Im Rahmen der Kommunalmesse<br />

in Innsbruck am 22. Juni<br />

wurden insgesamt 118 Gemeinden<br />

(und eine Region) mit dem<br />

staatlichen Gütezeichen „familienfreundliche<br />

Gemeinde“ ausgezeichnet<br />

– auch drei Gemeinden<br />

des Bezirks Landeck, darunter<br />

Schönwies, wo erste<br />

Maßnahmen bereits umgesetzt<br />

wurden.<br />

Faggen und Schönwies erhielten<br />

am 22. Juni erstmals die Zertifizierung,<br />

Prutz sogar schon die Rezertifizierung<br />

zur „familienfreundlichen<br />

Gemeinde.“ „Vor einem Jahr<br />

haben wir mit dem Prozess gestartet“,<br />

lässt der Schönwieser Bürgermeister<br />

DI (FH) Reinhard Raggl<br />

wissen. Auch, dass die Auditbeauftrage<br />

in Schönwies Yvonne Strigl<br />

ist. Entstanden sind aus diesem<br />

Prozess eine ganze Reihe an Maßnahmen,<br />

etwa eine Gemeindezeitung,<br />

die fortan zwei Mal jährlich<br />

erscheint. Darüber hinaus wurde<br />

eine Reihe weiterer Maßnahmen<br />

bereits umgesetzt: „Gemeinsam<br />

mit dem Obst- und Gartenbauverein,<br />

dem Kindergarten und Gemeinde-Mitarbeitern<br />

entstand<br />

eine Blumenschmuckaktion im<br />

ganzen Ort“, informiert Raggl. Es<br />

gibt Paten für die jeweiligen Plätze,<br />

die „den grünen Daumen haben“,<br />

wie es der Dorfchef betitelt.<br />

Die Gemeinde unterstützt beim<br />

Gießen der Pflanzen und finanziert<br />

deren Anschaffung.<br />

E-Carsharing und Abholdienst<br />

Eine weitere Maßnahme war ein<br />

Spiegel, der bei einer Unterführung<br />

angebracht wurde und künftig<br />

für mehr Verkehrssicherheit<br />

sorgen soll. „Es sind viele kleine<br />

Maßnahmen, die keine große finanzielle<br />

Belastung für die Gemeinde<br />

darstellen, aber dennoch<br />

sehr viel bringen“, sagt Reinhard<br />

Raggl, der bekräftigt: „All das<br />

macht Schönwies zu einer familienfreundlichen<br />

Gemeinde.“ Auf<br />

der „To-do-Liste“ steht noch das<br />

E-Carsharing, das seit August angeboten<br />

wird und ebenso wie in<br />

anderen Gemeinden des Bezirks<br />

über den Betreiber floMOBIL geregelt<br />

wird. Zudem gibt’s künftig<br />

für Senioren sogenannte „Abholdienste“,<br />

hierbei werden einmal<br />

monatlich Wertstoffe abgeholt<br />

und zum Recyclinghof gebracht.<br />

Erstmals wurde in Schönwies auch<br />

eine Sommerbetreuung für Kinder<br />

von eineinhalb bis <strong>14</strong> Jahren angeboten.<br />

Vier Wochen lang sollte<br />

diese berufstätige Eltern während<br />

der Ferienzeiten entlasten. Neu<br />

sind in Schönwies auch zwei „Mitfahrbankln“,<br />

die installiert wurden,<br />

und Fahrdienste ermöglichen<br />

sollen. (lisi)<br />

starten“, erklärt Bgm. Raggl. Ein<br />

Großprojekt wurde in diesem Jahr<br />

hingegen fertig gestellt: Das neue<br />

Einsatzzentrum, in dem die Freiwillige<br />

Feuerwehr sowie die Bergrettung<br />

untergebracht sind, wurde<br />

am 4. Juni feierlich eingeweiht.<br />

Sanierungskonzept<br />

Zudem hat man in Schönwies ein<br />

Sanierungskonzept für öffentliche<br />

Gebäude erstellt und einen sogenannten<br />

„Facility Manager“ installiert,<br />

der sich um die Instandhaltung<br />

der öffentlichen Gebäude<br />

ebenso kümmert wie um das Wasserleitungsnetz.<br />

Bgm. DI (FH) Reinhard Raggl.<br />

Kauf eines Häuser-Ensembles<br />

In einer der letzten Gemeinderatssitzungen<br />

wurde ein besonders zukunftsweisendes<br />

Projekt beschlossen.<br />

Der Gemeindeführung von<br />

Schönwies gelang es, ein denkmalgeschütztes<br />

Häuser-Ensemble<br />

(nahe des Gemeindesaales) samt<br />

dazugehörigem Vorplatz zu erwerben.<br />

Als „Juwel im Dorf“ bezeichnet<br />

Reinhard Raggl dieses Ensemble<br />

mit Garten (insgesamt 1.300<br />

Quadratmeter) und Kastanienbäumen,<br />

die sich am Vorplatz finden.<br />

Unterstützt wird die Gemeinde<br />

bei diesem Projekt von der Abteilung<br />

Dorferneuerung des Landes<br />

Tirol, sowie von Bernadette<br />

Hofer und Architekt Harald<br />

Kröpfl, der sich aktuell der Frage<br />

der Nachnutzung widmet. Auch<br />

der Gemeinderat widmete sich im<br />

Rahmen von Workshops dieser<br />

Frage, ebenso die Projektgruppe<br />

der „familienfreundlichen Gemeinde“:<br />

„Die Wunschliste wurde<br />

dem Architekten übergeben“, lässt<br />

Bgm. Raggl zum Status quo wissen.<br />

Ideen wären ein Dorfgasthaus,<br />

ein Hofladen, eine Unterkunft<br />

für Radfahrer oder Projekte,<br />

die Generationen verbinden, darunter<br />

eine Tagespflege, oder ein<br />

naturnaher Spielplatz. Im angrenzenden<br />

Stadel könnte ein „Kulturstadl“<br />

entstehen, in dem Ausstellungen<br />

oder Theateraufführungen<br />

gezeigt werden. „Für die<br />

Gemeindeführung war dies eine<br />

wichtige und gute Möglichkeit,<br />

ein Grundstück in Zentrumsnähe<br />

zu erwerben – somit hat die Gemeinde<br />

ein Stück weit die Möglichkeit,<br />

die schwierige Grundstückssituation<br />

mit zu beeinflussen.<br />

Es ist strategisch wichtig, deswegen<br />

hat der Schönwieser Gemeinderat<br />

einstimmig für diesen<br />

Erwerb gestimmt“, erklärt Bgm.<br />

Reinhard Raggl abschließend.<br />

(lisi)<br />

Dieses Häuser-Ensemble samt Vorplatz hat die Gemeinde Schönwies erworben<br />

– erste Ideen zur Nutzung sind in Ausarbeitung. Fotos: Elisabeth Zangerl


SCHÖNWIES | MILS | IMSTERBERG<br />

CASABLANCA Campus auf der Zielgeraden<br />

Am neuen Firmengebäude, das Innovation und zahlreiche Besonderheiten verspricht, wird<br />

seit Anfang 2022 mit Hochdruck gearbeitet. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2024 geplant.<br />

Foto: © Casablanca Hotelsoftware GmbH<br />

Modernste Technik vereint mit Nachhaltigkeit,<br />

Flexibilität und Freizeitmöglichkeiten –<br />

das sind die Grundsäulen des Gebäude -<br />

konzepts, die den CASABLANCA hotelsoftware<br />

Campus zu einem höchst innovativen<br />

Arbeitsplatz machen.<br />

Auch in Sachen Softwareentwicklung für die<br />

Hotellerie bietet das Schönwieser Paradeunternehmen<br />

laufend Innovationen. So entwickelte<br />

sich CASABLANCA in den letzten Jahren von<br />

einem Kleinbetrieb zu einer mittlerweile über<br />

55-köpfigen Firma und ist aus der Softwarelandschaft<br />

in der Hotellerie nicht mehr wegzudenken.<br />

Weit über 2000 Kunden im deutschsprachigen<br />

Raum vertrauen mittlerweile auf die<br />

Leistungen und das Know-how aus dem<br />

Tiroler Oberland. Die Weiterentwicklung auf<br />

allen Ebenen machte nun auch die räumliche<br />

Expansion unabdingbar. Neben dem CASA-<br />

BLANCA Campus in Schönwies wurde auch<br />

in Innsbruck eine neue Bürofläche im Technologie-<br />

und Wirtschaftspark geschaffen, die<br />

Platz für bis zu 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

bietet.<br />

Arbeitsplatz mit Vorzügen<br />

Die neue Firmenzentrale neben dem Gemeindesaal<br />

in Schönwies befindet sich nur unweit<br />

vom aktuellen Standort des Firmengebäudes.<br />

Der CASABLANCA hotelsoftware Campus<br />

soll viel mehr als „nur“ Arbeitsplatz sein und<br />

Arbeitsfläche, Gesundheitsvorsorge, Freizeitangebot<br />

und Schulungszentrum miteinander vereinen.<br />

So entstehen neben Arbeits plätzen, welche<br />

mit modernster Technik und ergonomischem<br />

Mobiliar aufwarten, ein großzügiger Fitness-Bereich,<br />

ein Therapieraum, ein Gymnastik-<br />

/ Multifunktionsraum, zwei Golf-Simulatoren,<br />

eine großzügige Terrasse mit Swimmingpool<br />

sowie eine eigene Kantine. „Wir wissen,<br />

dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

unser größtes Kapital sind und deswegen wollen<br />

wir auch etwas bieten“, beweist Geschäftsführer<br />

Alexander Ehrhart Weitblick.<br />

Alles unter einem Dach<br />

Das im Arbeitsplatz- und Freizeitangebot<br />

berücksichtigte Konzept von Gesundheit,<br />

Regionalität und Nachhaltigkeit wird auch im<br />

Lounge- und Kantinenbereich umgesetzt.<br />

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

werden mit regionalem, gesundem Essen<br />

verköstigt, das täglich frisch zubereitet wird“,<br />

so Ehrhart. Die Flächen im Erdgeschoss werden<br />

neben der Kantine auch Platz für einen<br />

großzügigen Lounge-Bereich bieten, der künftig<br />

Platz für Veranstaltungen jeglicher Art sein<br />

soll. Ein besonders Highlight ist auch die<br />

Zirbenstube im Erdgeschoss, die aus dem Holz<br />

des ersteigerten Fisser Blochs gefertigt wird und<br />

zum Verweilen einlädt.<br />

Schulungszentrum<br />

Für interne und externe Weiterbildungen oder<br />

sonstige Zusammenkünfte wird im zweiten<br />

Obergeschoss ein großer Schulungs- und<br />

Besprechungsbereich installiert, der über einen<br />

Außenbereich mit Dachterrasse verfügt. „Wir<br />

wollen einen Campus schaffen, an dem ge -<br />

arbeitet, weiterentwickelt und geschult werden<br />

kann. Alle Arbeitsbereiche in Kombination mit<br />

dem Freizeitangebot sollen dazu beitragen, dass<br />

ein dafür förderliches Umfeld geschaffen wird“,<br />

so die Philosophie hinter dem Gebäude, in das<br />

bereits Anfang 2024 eingezogen werden soll.<br />

FACTS<br />

Gründungsjahr: 1990<br />

Anzahl Mitarbeiter: 55<br />

CASABLANCA<br />

hotelsoftware GmbH<br />

Zentrale: Öde 58 I 6491 Schönwies<br />

Standort-Innsbruck: Eduard-Bodem-Gasse 5-7<br />

6020 Innsbruck<br />

+43 5418 5622 I verkauf@casablanca.at<br />

www.casablanca.at<br />

Empfangsbereich. Foto: © ArtisPlan Zirbenstube. Foto: © Artisplan<br />

29. August <strong>2023</strong> 9


SCHÖNWIES | MILS | IMSTERBERG<br />

Mils: Wo der Pfarrer dem Dorfchef Asyl gewährt<br />

Um Platz für die Kinderbetreuung zu schaffen, wechselte das Gemeindeamt in den Widum<br />

„Die Kinder sind unsere Zukunft.<br />

Und die optimale Betreuung<br />

unserer jüngsten Bewohner<br />

ist derzeit auch die wichtigste<br />

Aufgabe für uns Gemeinderäte.<br />

Daher sind wir jetzt mit unseren<br />

Amtsräumlichkeiten aus dem<br />

Gemeindehaus ausgezogen. Vorübergehend<br />

hat uns die Diözese<br />

die leerstehenden Büros im<br />

Pfarrhaus zur Verfügung gestellt.<br />

Dort bleiben wir, bis wir im alten<br />

Postmeisterhaus, das wir erst<br />

kürzlich angekauft haben, eine<br />

neue Bleibe finden“, erzählt der<br />

Bürgermeister von Mils, Bernhard<br />

Schöpf, eine durchaus außergewöhnliche<br />

kommunalpolitische<br />

Geschichte.<br />

Erst vor gut eineinhalb Jahren ist<br />

der neue Dorfchef nach der gewonnenen<br />

Wahl in die Gemeindestube<br />

eingezogen. Jetzt residiert<br />

Schöpf mit seiner Amtsleiterin und<br />

seinem Sekretär im Widum, wo bis<br />

vor kurzem eine Flüchtlingsfamilie<br />

aus Syrien untergebracht war.<br />

Ortspfarrer DDr. Johannes Laichner,<br />

der als Seelsorger in Karres,<br />

Karrösten und Roppen tätig ist,<br />

braucht die Räumlichkeiten nicht,<br />

da er im Widum in Roppen<br />

wohnt. „Eigentlich fühlen wir uns<br />

hier sehr wohl. Die Büros sind sehr<br />

gemütlich. Die Adaption war sehr<br />

kostengünstig, weil wir mit unseren<br />

Bauhofmitarbeitern selbst die<br />

Übersiedlung und kleine Montagearbeiten<br />

übernommen haben“,<br />

erzählt der Bürgermeister.<br />

Den Dorfkern sanieren<br />

Der geschilderte Umzug hat für<br />

Bürgermeister Bernhard Schöpf sieht<br />

die Revitalisierung des Dorfkerns von<br />

Mils als die größte Herausforderung<br />

für die Zukunft.<br />

Das denkmalgeschützte alte Postmeisterhaus wurde von der Gemeinde angekauft<br />

und soll in ein paar Jahren als neues Amtsgebäude dienen.<br />

den neuen Dorfchef Symbolcharakter.<br />

Denn Bernhard Schöpf<br />

sieht in der Wiederbelebung alter<br />

Gebäude die größte Herausforderung<br />

für die Zukunft. „Wir haben<br />

derzeit im Ortskern zirka zehn<br />

Häuser leer stehen. Eines davon,<br />

das denkmalgeschützte alte Postmeisterhaus,<br />

haben wir als Gemeinde<br />

angekauft. Dort wollen<br />

wir zukünftig unsere Amtsräumlichkeiten<br />

unterbringen. Was genau<br />

sonst noch mit diesem Haus<br />

passieren soll, werden wir in<br />

nächster Zukunft im Rahmen eines<br />

Bürgerbeteiligungsprozesses<br />

erarbeiten. Wir denken an eine<br />

Mischung aus Büroräumlichkeiten<br />

und Wohnungen“, verrät<br />

Schöpf, der mit der Revitalisierung<br />

des genannten Baudenkmals<br />

mit gutem Beispiel vorangehen<br />

möchte. „Wenn es der Gemeinde<br />

gelingt, hier ein Musterprojekt zu<br />

realisieren, hoffen wir, dass auch<br />

die privaten Eigentümer der leerstehenden<br />

Häuser im Dorf motiviert<br />

sind, aus ihren Objekten etwas<br />

Neues zu schaffen. Das wird<br />

auch notwendig werden, weil unsere<br />

Baugründe für den sozialen<br />

Wohnbau im Siedlungsgebiet Milser<br />

Au mittlerweile alle vergeben<br />

sind“, betont der Bürgermeister.<br />

Gute Wirtschaftslage<br />

Trotz dieses ambitionierten Programms,<br />

das wohl mehrere Jahre<br />

beanspruchen wird, blickt Schöpf<br />

optimistisch in die Zukunft. „Wir<br />

haben in unserem Gewerbegebiet<br />

mehr als 20 Betriebe und im Ort<br />

noch zirka 15 Firmen, davon mit<br />

der Raststätte Trofana und der Privatklinik<br />

medalp zwei Großunternehmen,<br />

die uns beträchtliche<br />

Einnahmen aus der Kommunalsteuer<br />

garantieren. Und so müssen<br />

wir bei einem Jahresbudget von<br />

gut 2,3 Millionen Euro nicht bei<br />

jedem kleinen Projekt bei der Landesregierung<br />

betteln gehen“, freut<br />

sich das Oberhaupt der 700-Seelen-Gemeinde<br />

über eine zufriedenstellende<br />

Finanzgebarung.<br />

Hohe Lebensqualität<br />

Neben der materiellen Ausstattung<br />

sieht Schöpf, der hauptberuflich<br />

als Geschäftsführer der Imster<br />

Bergbahnen tätig ist, die hohe Lebensqualität<br />

in seiner Gemeinde<br />

als das größte Kapital. „Dass wir<br />

mit dem geschützten Landschaftsteil<br />

Milser Au über ein traumhaftes<br />

Naherholungsgebiet verfügen<br />

betrachte ich als Segen“, betont<br />

Schöpf, der auch das gute Miteinander<br />

im Dorf hervorstreicht:<br />

„Wir haben ein sehr gut florierendes<br />

Vereinsleben. Wie engagiert<br />

die dort tätigen Menschen sind,<br />

haben wir im Jahr 2005 bei einem<br />

Hochwasserereignis gesehen, bei<br />

dem nicht nur die Feuerwehr, sondern<br />

fast das ganze Dorf ausgerückt<br />

ist, um im Notfall rasch zu<br />

helfen!“ (me)<br />

VENIER IMMOBILIEN GMBH<br />

10 29. August <strong>2023</strong>


SCHÖNWIES | MILS | IMSTERBERG<br />

Bewohner gestalten ihr Dorf aktiv mit<br />

Imsterberger Bürgermeister freut sich über gelungenen Bürgerbeteiligungsprozess<br />

Entspannt, ruhig und gelassen<br />

stellt sich der Dorfchef von Imsterberg,<br />

Richard Bartl, auf der<br />

Terrasse der Venetalm den Interview-Fragen<br />

beim Sommergespräch<br />

mit dem <strong>impuls</strong>-Magazin.<br />

„Wir haben einen Masterplan<br />

für die Zukunft. Dieses gemeinsam<br />

mit der Bevölkerung<br />

erarbeitete Leitbild ist bis zum<br />

Jahr 2034 eine Handlungsanleitung<br />

für uns Gemeinderäte. Es<br />

regelt nicht nur die Vorgangsweise<br />

bei großen Projekten. Das<br />

unter der Mitwirkung von mehr<br />

als 50 engagierten Dorfbewohner:innen<br />

entwickelte Konzept<br />

beinhaltet auch viele kleine<br />

Maßnahmen zur Verbesserung<br />

der Lebensqualität im Ort“,<br />

freut sich der seit gut eineinhalb<br />

Jahren amtierende neue Bürgermeister.<br />

Das größte Projekt in Imsterberg<br />

ist der Neubau eines Gemeindezentrums.<br />

Die Neue Heimat realisiert<br />

am Platz der inzwischen abgerissenen<br />

alten Volksschule ein modernes<br />

Gebäude, in dem neben<br />

den Amtsräumlichkeiten der Verwaltung<br />

auch Sozialwohnungen<br />

für Einheimische untergebracht<br />

werden. Rund um dieses Gebäude<br />

entsteht ein lebendiger Dorfplatz.<br />

„Wir schaffen eine Begegnungszone.<br />

Ein Tempolimit von 20 km/h<br />

wird den neuen Platz auch für<br />

Fußgänger, Busfahrer und Radfahrer<br />

attraktiver machen. Wir haben<br />

nach Abschluss dieser Baumaßnahmen<br />

ab dem Jahr 2025 ein lebendiges<br />

Dorfzentrum. Das wertet<br />

Bürgermeister Richard Bartl freut sich über die hohe Lebensqualität und das<br />

gute Miteinander in Imsterberg. Unser Bild zeigt den Dorfchef mit den Pächtern<br />

der Venetalm Christian und Diara Tiefenbrunner, die ihren Gästen heimische<br />

Köstlichkeiten servieren.<br />

Foto: Eiter<br />

das bestehende Gasthaus auf und<br />

schafft Raum für Veranstaltungen<br />

unserer Vereine“, berichtet Bartl.<br />

Neuer Veranstaltungsplatz<br />

Direkt vor dem Gemeindehaus<br />

wird eine neu gegründete Bürgerinitiative<br />

mit dem Holz des Dachstuhles<br />

der alten Schule eine Freikrippe<br />

gestalten. Diese soll speziell<br />

zur Adventszeit den stimmungsvollen<br />

Rahmen für Märkte und<br />

Basare bilden. „Für größere Veranstaltungen<br />

schaffen wir am Areal<br />

hinter der Schule und dem Kindergarten<br />

einen mit Schirmen<br />

überdachten Platz. Gemeinsam<br />

mit dem bestehenden Gemeindesaal<br />

haben wir dann mitten im<br />

Dorf gleich mehrere Orte, um Feierlichkeiten<br />

und Feste abzuhalten.<br />

Im frei werdenden alten Gemeindehaus<br />

schaffen wir Wohnungen,<br />

im Dachboden des Schul- und<br />

Kindergartengebäudes haben wir<br />

neue Räumlichkeiten für die Vereine<br />

eingerichtet. Das alles wird zu<br />

einem pulsierenden Leben im<br />

Dorfkern führen“, prophezeit der<br />

Ortschef, dem vor allem das Zusammenleben<br />

von Alt und Jung<br />

wichtig ist. „Wir haben seit kurzem<br />

eine Vinzenzgemeinschaft,<br />

die sich verstärkt um unsere Senioren<br />

kümmert. Und im Kindergarten<br />

und der Volksschule sind wir<br />

mit Angeboten wie Mittagstisch,<br />

Nachmittagsbetreuung und dem<br />

geplanten Ausbau des bestehenden<br />

Spielplatzes auch absolut am Puls<br />

der Zeit“, freut sich Bartl.<br />

Zukunftsprojekte<br />

Für die Zukunft wurden gemeinsam<br />

mit den Arbeitsgruppen der<br />

Dorferneuerung gleich mehrere<br />

Schwerpunkte erarbeitet. „Wir<br />

wollen im Gewerbegebiet in der<br />

Imsterau neue Betriebe ansiedeln,<br />

behutsam zusätzliche Siedlungsgebiete<br />

für junge Einheimische ausweisen<br />

und auch das Freizeitangebot<br />

verbessern. Ein Plan wäre der<br />

Bau einer Rad- und Fußgängerbrücke<br />

über den Inn als Anbindung<br />

zu den Nachbargemeinden<br />

Schönwies, Mils und Imst. Auch<br />

am Friedhof wollen wir zeitgemäßen<br />

Entwicklungen gerecht werden<br />

und dort Urnengräber, einen<br />

Verabschiedungsplatz und eine<br />

Gedenkstätte für Sternenkinder<br />

errichten“, verrät der beruflich im<br />

Amt der Tiroler Landesregierung<br />

tätige Jurist, dem das Verhandeln<br />

mit Behörden und öffentlichen<br />

Dienststellen, wie er sagt, großen<br />

Spaß macht. „Das Anzapfen von<br />

Fördertöpfen, aber auch die Zukunftsgespräche<br />

rund um geplante<br />

Vorhaben wie die Kraftwerkspläne<br />

der Tiwag, den zweigleisigen Ausbau<br />

der Eisenbahn oder ein Hochwasserschutzprojekt<br />

in der Imster -<br />

au sind mitunter mühsame Prozesse,<br />

aber von großer Bedeutung für<br />

unsere Zukunft“, betont der Akademiker,<br />

der auch das bäuerliche<br />

Leben in seiner Gemeinde als positives<br />

Markenzeichen hervorhebt:<br />

„Wir haben zwei Vollerwerbsbauern,<br />

die hervorragende Lebensmittel<br />

erzeugen, gleich mehrere prämierte<br />

Schnapsbrenner, viele<br />

Landwirte im Nebenerwerb, die<br />

unsere Landschaft pflegen, unsere<br />

Wälder bewirtschaften und letztlich<br />

mit der Venetalm ein wahres<br />

Juwel für Tiere und Menschen.<br />

Das Tarrenzer Ehepaar Christian<br />

und Diara Tiefenbrunner betreut<br />

dort im Sommer mehr als 130<br />

Rinder und eine Gastwirtschaft,<br />

die Gäste aus nah und fern anlockt!“<br />

(me)<br />

Wir realisieren IHREN Wohntraum!<br />

29. August <strong>2023</strong> 11


Farbpinsel und Schlagstöcke als Kraftquellen<br />

Musiker und Maler Reinhard Raggl zeigt in der Galerie Kronburg Bilder und Skulpturen<br />

Wenn man Menschen porträtiert,<br />

fragt man, was sie tun. Die<br />

Biografie des 75-jährigen Reinhard<br />

Raggl wäre wohl rascher<br />

geschrieben, wenn man aufzählt,<br />

was er noch nicht getan hat. Gelernter<br />

Maler, Berufsmusiker<br />

und Versicherungsmakler waren<br />

seine Brotberufe. Bis ihn eine<br />

schwere Krankheit zur Frühpension<br />

zwang. Raggl verließ das<br />

Hamsterrad des Alltagsstresses.<br />

Und heilte sich über die Kunst.<br />

Unermüdlich und rastlos ist er<br />

heute noch. Doch er tut nur<br />

noch, was er will und längst<br />

nicht mehr, was er muss. Bei<br />

Jazzformationen gibt er am<br />

Schlagzeug den Rhythmus vor<br />

und singt. Jede freie Minute<br />

nützt er zum Malen. Eine Auswahl<br />

der dabei entstandenen Bilder<br />

zeigt er derzeit unter dem Titel<br />

„Kraftplätze im Fokus“ in der<br />

Zammer Galerie Kronburg.<br />

„Meine große Leidenschaft ist die<br />

Malerei in verschiedenen Facetten.<br />

Aquarelle, Mischtechnik, Tusche<br />

coloriert, Acryl auf Leinwand.<br />

Musik begleitet mich mein ganzes<br />

Leben und ergänzt meine Kreativität<br />

mit positiver Energie. Ich liebe<br />

das Leben, die Malerei, die Musik<br />

und meine Isolde.“ Mit diesem<br />

Text auf einem seine Ausstellung<br />

begleitenden kleinen Prospekt beschreibt<br />

sich der in Schönwies als<br />

eines von fünf Kindern von Leni<br />

und Franz Raggl in bescheidenen<br />

Verhältnissen aufgewachsene<br />

Reinhard selbst. Sein Papa war ein<br />

guter Zeichner, der gemeinsam<br />

mit seiner Frau bei den „Silberspitzlern“<br />

musiziert hat. „Ich habe<br />

also von meinen Eltern meine Talente<br />

in die Wiege gelegt bekommen.<br />

Was mich zu meinem Beruf<br />

als Maler gebracht hat“, erzählt der<br />

inzwischen seit mehr als 20 Jahren<br />

in Bach im Lechtal mit seiner Partnerin<br />

Isolde lebende Tausendsassa.<br />

Inspiriert von Kunst<br />

„Als junger Mann hatte ich das<br />

Glück, dass ich schon während<br />

meiner Malerlehre mit dem Landecker<br />

Kunstprofessor Norbert<br />

Strolz in Kontakt kam. Er weihte<br />

mich in die Geheimnisse der<br />

Bei seinen Bildhauerarbeiten nützt Raggl die einst als Maler erlernten Techniken<br />

wie Vergolden, Lasieren oder Marmorieren.<br />

Foto: Eiter<br />

Kunst ein und lehrte mich in<br />

Techniken wie dem Lavieren, dem<br />

Lasieren, dem Marmorieren oder<br />

dem Vergolden. So kam ich zum<br />

Restaurieren von Bildern und<br />

Skulpturen sakraler Kunst. Da ich<br />

schon mit 16 Jahren mit zwei<br />

Freunden meine erste Band gründete,<br />

legte ich bald den Pinsel zur<br />

Seite und wurde schon früh Profimusiker.<br />

Nach dem Schöpf-Trio<br />

und den Sciroccos landete ich<br />

beim Gufler-Trio, mit dem ich in<br />

mehr als 20 Jahren wohl bei gut<br />

1000 Hochzeiten und anderen<br />

Feierlichkeiten gespielt habe. Etwa<br />

20 Jahre meines Lebens stand ich<br />

untertags als selbständiger Versicherungsmakler<br />

und am Abend als<br />

Musikant unter Strom. Bis mir das<br />

Schicksal sprichwörtlich den Stecker<br />

aus meiner Maschine gezogen<br />

hat“, schildert Raggl sein bewegtes<br />

Leben, das im Alter eine völlig<br />

neue Qualität gewonnen hat.<br />

Von der Muse geküsst<br />

„Heute kann ich sagen, dass ich<br />

mich über die Kunst geheilt habe.<br />

Früher war ich ein getriebener Unterhaltungsmusiker,<br />

der von Termin<br />

zu Termin geeilt ist. Heute<br />

spiele ich mit Freunden in unterschiedlichen<br />

Jazzformationen und<br />

wir haben dabei vor allem Spaß.<br />

Meine in der Jugend erlernten Fähigkeiten<br />

im Umgang mit Pinsel<br />

und Farbe habe ich neu entdeckt<br />

und weiter entwickelt. Der Malkurs<br />

bei einem akademischen<br />

Künstler aus Deutschland war ein<br />

bahnbrechendes Erlebnis. Er hat<br />

meine Fähigkeiten erkannt und<br />

geschätzt und mich als Assistent<br />

mit in die Toskana genommen, wo<br />

ich letztlich selbst Malkurse gegeben<br />

habe. Mittlerweile bin ich<br />

auch freiberuflich als Leiter von<br />

Krippenbaukursen und als Restaurator<br />

tätig. Ich habe unter anderem<br />

die zwölf Stationen des Kreuzweges<br />

zur Kronburg und einige<br />

Bilder der Wallfahrtskirche renoviert.<br />

So bin ich letztlich auch zur<br />

Ausstellung in der Galerie gekommen“,<br />

erzählt Reinhard, der seine<br />

realistischen Bilder von Landschaften<br />

und Gebäuden in unterschiedlichen<br />

Techniken malt und<br />

bei seinen Skulpturen das Holz<br />

mit alten Techniken wie Vergolden,<br />

Lasieren und Lavieren behandelt.<br />

Galeriegespräche<br />

Zu sehen sind die zirka 70 Kunstwerke<br />

von Raggl in der Galerie<br />

Kronburg noch bis zum 17. September<br />

täglich von 9 bis 19 Uhr.<br />

An den Wochenenden ist der<br />

Künstler jeweils von 10 bis 16 Uhr<br />

selbst vor Ort. „Diese Gespräche<br />

mit den Besuchern sind für mich<br />

sehr inspirierend“, verriet Raggl<br />

im <strong>impuls</strong>-Interview und ergänzte<br />

sichtlich gerührt: „Bei der Vernissage<br />

waren mehr als 80 Leute. Und<br />

ich habe mit meinen Freunden<br />

von der Kopp-Combo selbst musiziert.<br />

Dass ich in meinem Alter<br />

noch so einen unglaublich schönen<br />

Abend erleben darf, ist jedenfalls<br />

keine Selbstverständlichkeit!“<br />

(me)<br />

Eine Krippe der besonderen Art. Raggl baute das Haus seiner Kindheit, das ehemalige<br />

Gasthaus Hammerle und den mittlerweile großteils vom Larsennbach<br />

weggeschwemmten Weiler Grieshaus alias Hennenwinkel als Diorama maßstabgerecht<br />

nach.<br />

Foto: Eiter<br />

12 29. August <strong>2023</strong>


50 Jahre Bergbahnen See<br />

1 2<br />

3<br />

4 5 6 7 8<br />

9 10 11 12<br />

13 <strong>14</strong> 15 16 17<br />

Zu einem tollen Fest auf Medrig luden<br />

die Bergbahnen See anlässlich ihres<br />

50-jährigen Bestehens. Norbert Zangerl<br />

wurde als langjähriger, verdienter<br />

Mitarbeiter für 33-jährige Betriebszugehörigkeit<br />

geehrt. Geschäftsführer<br />

Mathäus Tschiderer und TVB-Vorstand<br />

Christoph Mallaun konnten sich<br />

über zahlreiche Besucher freuen.<br />

Nach der Hlg. Messe, zelebriert von<br />

Pfarrer Frances und Diakon Herbert<br />

Scharler, spielte die MK See einen<br />

Frühschoppen, ehe dann nachmittags<br />

die bekannte Band Voxxclub für eine<br />

perfekte Stimmung in der Paznauner<br />

Bergwelt sorgte. Ein Teil des Fest-Erlöses<br />

wird für „in Not geratene Paznauner“<br />

gespendet.<br />

1 Bergbahnen Geschäftsführer Mathäus<br />

Tschiderer und TVB-Vorstand<br />

Christoph Mallaun freuten<br />

sich über 50 Jahre Bergbahnen<br />

See.<br />

2 Christoph Mallaun, Anton Mallaun,<br />

Mathäus Tschiderer, Mathias<br />

Matt, Peter Seiwald gratulierten<br />

dem Geehrten Norbert<br />

Zangerl (3. vo li).<br />

3 Auch die FF See war mit einer<br />

Fahnenabordnung vertreten: Die<br />

Fahnenbegleiter Helmut Kathrein<br />

(li) und Andreas Tschiderer (re)<br />

mit Fähnrich Alfons Zangerl (mi).<br />

4 Bgm. Michael Zangerl mit seiner<br />

Frau Marion (li) und Tochter Mia<br />

sowie Amtsleiterin Roswitha<br />

Schmid (re) waren auf Medrig.<br />

5 Thomas und Loredana Köhle sowie<br />

Thomas Kneringer waren<br />

beim Fest am Berg dabei.<br />

6 Die Marketenderinnen der MK<br />

See luden auf ein Schnapserl ein:<br />

Judith Gstrein und Selina Mallaun.<br />

7 Der ehemalige Ischgler-Seilbahnchef<br />

Hannes Parth.<br />

8 Bgm. Werner Kurz aus Ischgl unterhielt<br />

sich mit TVB-Obmann<br />

Alexander von der Thannen.<br />

9 Bgm. Simon Schwendinger aus<br />

Fiss im Gespräch mit Landtagsabgeordnetem<br />

Dominik Traxl und<br />

Jungbauern-Bezirksleiterin Jaqueline<br />

Traxl.<br />

10 Schischulleiter Simon Grünauer<br />

unterhielt sich mit Vbgm. Hubert<br />

18<br />

Zangerl.<br />

11 GR Peter Juen und Nadja Mandler<br />

mit GR Bernhard Spiss, der<br />

seit 18 Jahren bei den Bergbahnen<br />

tätig ist.<br />

12 Roland Reichmayr war unter den<br />

Gästen der 50-Jahr-Feier.<br />

13 Bellinda und Dietmar Wille aus<br />

Grins von der Fa. Getränke Wille<br />

genossen die Atmosphäre auf<br />

Medrig.<br />

<strong>14</strong> Volksbank-Vorstand Martin Holzer<br />

und seine Frau Daniela Holzer<br />

unterhielten sich mit TVB-Vorstand<br />

Christoph Mallaun und<br />

Steuerberater Thomas Kneringer.<br />

15 Eva Maria und Sandrino Grissemann<br />

von der Feindestillerie Sandrino<br />

Grissemann aus Kappl<br />

schenkten Hochprozentiges für<br />

einen guten Zweck aus.<br />

16 Seniorchef des Hotel Lenz in See<br />

Emil Lenz ließ sich ein Gläschen<br />

Wein schmecken.<br />

17 Dominik Grünauer, Beatrix<br />

Mark-Grünauer, Cornelia Grünauer,<br />

Werner Mark sowie Isabella<br />

und Theresa waren aus dem<br />

Oberen Gericht gekommen, um<br />

Voxxclub zu hören.<br />

18 Gerhard Schweighofer, Barbara<br />

und Werner Pircher, Evi Seiwald<br />

und Hedi Schweighofer im Gespräch.<br />

Fotos und Text: Johanna Tamerl<br />

29. August <strong>2023</strong> 13


Mehr Platz fürs alpine Lebensgefühl<br />

Die Lage des **** Hotels Mittagskogel neben<br />

dem Rifflsee-Lift mit atemberaubendem Blick<br />

auf die Pitztaler Bergwelt ist schlichtweg bezaubernd.<br />

Dieses enge Band zur Natur wird<br />

durch den Umbau des Hotels noch verstärkt<br />

und verleiht den Gästen das gute Gefühl, der<br />

Natur nahe zu sein. Der Gipfel des Mittagskogel<br />

thront majestätisch im Blickfeld, nach dem<br />

Umbau bietet die neue Sonnenterrasse jetzt<br />

noch bessere Ausblicke auf den beeindruckenden<br />

Hausberg. Auf der Terrasse finden<br />

nun bis zu 100 Gäste Platz, welche die vorzügliche<br />

Küche des Hotels Mittagskogel in<br />

vollen Zügen genießen können.<br />

GROSSZÜGIGE SONNENTERRASSE<br />

Das neu gestaltete Restaurant im gleichen<br />

Stockwerk bietet Platz für 50 Gäste und eignet<br />

sich perfekt für Familienfeiern und geschäftliche<br />

Anlässe. Im Winter erweitert die hauseigene<br />

Aprés-Ski-Bar „Schirmhaserl“ das gas-<br />

DANKE, Gratulation zum Umbau!<br />

Das Leben<br />

ist schön...<br />

Imst, Fabrikstraße 9, Tel. 0 5412 - 66 888, Fax<br />

0 5412 - 63 888, E-Mail: info@reca.at, reca.at<br />

<strong>14</strong> 29. August <strong>2023</strong>


Daniel Walser | Mandarfen 86<br />

6481 St. Leonhard i. Pitztal<br />

Tel. 05413 86386<br />

info@mittagskogel.at | www.mittagskogel.at<br />

Das Hotel Mittagskogel im Pitztal erstrahlt nach dem Umbau in neuer Pracht<br />

tronomische Angebot. Die Verbindung von<br />

Wellness und alpinem Flair erreicht im überarbeiteten<br />

Wellnessbereich des Hotels ihren Höhepunkt.<br />

Hier wird die Energie der Elemente in<br />

Dampfsauna, Bio-Sauna, Finnischer Sauna,<br />

Eisbrunnen, Infrarot-Stühlen und dem 29<br />

Grad wohlig warmen Wasser im Gletscher-<br />

Hallenbad spürbar. Der gesamte Wellnessbereich<br />

schafft eine Oase der Erholung und verhilft<br />

nach einem aktiven Tag zu neuer Energie.<br />

PROFESSIONELL UMGESETZT<br />

Der Umbau wurde von heimischen Unternehmen<br />

professionell umgesetzt.<br />

Gastgeber Daniel Walser und seine Familie<br />

freuen sich über die gelungene Neuerung, die<br />

das alpine Lebensgefühl im Hotel Mittags -<br />

kogel noch intensiver erlebbar macht. Hier<br />

verschmelzen Natur, Entspannung und kulinarischer<br />

Genuss zu einem unvergesslichen Erlebnis.<br />

Fotos: Raphael Pohl, Mittagskogel<br />

Eggenstall 151 | 6481 St. Leonhard i. Pitztal | T 05413 87219<br />

www.der-pitztaler-baecker.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 15


Die einst jüngste TVB-Geschäftsführerin Tirols<br />

Mag. Simone Zangerl leitet den Tourismusverband TirolWest<br />

„Was gibt es Besseres, als die beste<br />

Zeit im Jahr, die Urlaubszeit,<br />

verkaufen zu können?“, sagt Simone<br />

Zangerl, Geschäftsführerin<br />

des TVB TirolWest, über ihren<br />

Traumjob. Ihr Ziel ist es, den<br />

TVB als einen der attraktivsten<br />

Arbeitgeber im Bezirk zu etablieren.<br />

Privat ist die Stanzertalerin<br />

eine echte Sportskanone und<br />

reist auch gern.<br />

Simone Zangerl ist gern in der heimischen<br />

Bergwelt unterwegs, kein<br />

Wunder, wie sie verrät: „Meine<br />

Kindheit habe ich in Flirsch am<br />

Arlberg verbracht, wo ich mit meinem<br />

Bruder, meinen Cousins und<br />

Cousinen, welche eine große Inspirationsquelle<br />

waren, mit Bergabenteuern<br />

aufwuchs.“ Nach der<br />

Matura am Oberstufenrealgymnasium<br />

in Zams studierte sie Mathematik<br />

an der Uni Salzburg. „Nach<br />

zwei Jahren wurde mir jedoch klar,<br />

dass meine wahre Berufung woanders<br />

liegt und ich traf die Entscheidung,<br />

das Studium zu wechseln“,<br />

erzählt sie weiters. Nach drei Jahren<br />

schloss sie ihr Bakkalaureats-<br />

Studium in Geographie ab und<br />

spezialisierte sich auf das Magisterstudium<br />

in „Landschafts-, Stadtund<br />

Regionalmarketing und -management“,<br />

was eine hervorragende<br />

Grundlage für ihre jetzige Karriere<br />

bildete. „Meine Eltern haben<br />

mich immer in all meinen Ausbildungs-<br />

und Karriereentscheidungen<br />

unterstützt – ohne sie wäre ich<br />

heute nicht da, wo ich stehe“, bedankt<br />

sie sich.<br />

tingleiterin, seit Juni 2017 als Geschäftsführerin.<br />

„Das Hearing<br />

dazu war hart, aber fair und am<br />

Ende habe ich die Zusage bekommen.<br />

Das hat mich damals zur<br />

jüngsten Geschäftsführerin in Tirol<br />

gemacht“, erinnert sie sich und<br />

verrät, was ihr besonders an ihrem<br />

Beruf taugt: „Es ist die Abwechslung<br />

– kein Tag ist wie der andere“<br />

und: „Generell liebe ich es, in der<br />

Tourismusbranche zu arbeiten.“<br />

In ihrer Führungsarbeit sind ihr<br />

diverse Aspekte besonders wichtig,<br />

etwa: „Den Überblick zu bewahren<br />

und dennoch bei jedem Thema<br />

so viel Vertrautheit zu besitzen,<br />

um die richtigen Entscheidungen<br />

treffen zu können.“<br />

Großer Kompetenzbereich<br />

Zum Aufgabenfeld der TVB-Geschäftsführerin<br />

zählen die Leitung<br />

der Geschäftsstelle sowie Mitarbeiterführung,<br />

die Besorgung aller<br />

zur laufenden Geschäftsführung<br />

gehörenden Angelegenheiten, die<br />

Erarbeitung der tourismusstrategischen<br />

Grundsätze und die Vorbereitungen<br />

von Vorstands- und<br />

Aufsichtsrats-Sitzungen sowie der<br />

Vollversammlung. „Wichtig bei<br />

dem Job als TVB-Direktorin ist,<br />

dass einem die Kommunikation<br />

mit den unterschiedlichsten Charakteren<br />

liegt“, sagt sie selbst und:<br />

„Es ist wichtig, komplexe Fragestellungen<br />

und Themen einfach<br />

Simone Zangerl ist eine echte Powerfrau.<br />

Foto: Arlberg Photography<br />

darstellen zu können, ebenso kreativ<br />

zu sein, neue Ansätze auszuprobieren<br />

und mutige Werbestrategien<br />

in die Wege zu leiten, um aus<br />

der Masse rauszustechen.“<br />

Als Frau in einer Männerwelt<br />

„Die Herausforderung liegt sicherlich<br />

darin, alles unter einen Hut zu<br />

bringen und trotzdem den Überblick<br />

zu bewahren. Tourismusverbände<br />

haben mittlerweile eine<br />

Vielzahl an Arbeitsfeldern“, sagt<br />

sie und gesteht auch ehrlich:<br />

„Eine weitere Herausforderung für<br />

mich ist sicherlich, sich als Frau in<br />

dieser Männerwelt in Tirol behaupten<br />

zu können.“ Nachgefragt,<br />

welches ihre Ziele und Visionen<br />

sind, erklärt sie: „Ich habe ein großes<br />

Interesse am Themenbereich<br />

Human Ressources und Employee<br />

Branding.“ Der Anspruch hierbei<br />

lautet: Der TVB Tirol West sollte<br />

zu einem der attraktivsten Arbeitgeber<br />

im Bezirk werden und dann<br />

als Best Practice den Betrieben<br />

und Mitgliedern weiterhelfen. Privat<br />

lebt Simone Zangerl mit ihrem<br />

Mann in St. Anton am Arlberg –<br />

gern verbringen sie Zeit in der Natur,<br />

beim Skifahren, Wandern<br />

oder Mountainbiken. „Auch spiele<br />

ich gern Tennis und ich liebe es,<br />

neue Sportarten wie Surfen oder<br />

Bouldern auszuprobieren“, verrät<br />

sie. Zudem geht sie gern auf Konzerte,<br />

besonders auch im alten<br />

Kino in Landeck: „Ich kann fast<br />

jeder Musikrichtung etwas abgewinnen<br />

und singe selbst im Gospelchor<br />

Stanzertal“, sagt sie. Ihren<br />

eigenen Urlaub verbringt sie übrigens<br />

gern in Großbritannien, der<br />

Heimat ihres Mannes: „Hier war<br />

bis dato mein schönster entdeckter<br />

Ort Cornwall“, verrät sie. So ganz<br />

ausblenden kann sie ihren Job aber<br />

auch im Urlaub nicht, sie erzählt:<br />

„Ich schaue mir gern an, was und<br />

wie sich andere Länder vermarkten<br />

und nehme immer wieder Ideen<br />

für den TVB TirolWest mit.<br />

Den Blick von außen nach innen<br />

zu richten und von anderen zu lernen,<br />

war mir immer schon wichtig.“<br />

(lisi)<br />

„Hart, aber fair“<br />

Der Wunsch, eine führende Position<br />

in einem Tourismusverband<br />

einzunehmen, kam schon während<br />

ihrer ersten Arbeitsstelle in einem<br />

TVB im Salzburgerland –<br />

nach einem Jahr bereits wurde sie<br />

stellvertretende Tourismusdirektorin.<br />

„Ich bekam die Chance, in fast<br />

jeder Abteilung des Tourismusverbandes<br />

arbeiten zu können und<br />

meine frühere Chefin hat mich<br />

richtig gepusht“, bedankt sie sich.<br />

Im Anschluss hat es sie wieder in<br />

die Heimat verschlagen – seit<br />

2016 ist Simone Zangerl beim<br />

TVB TirolWest, zuerst als Marke-<br />

Das Team des TVB TirolWest.<br />

Foto: Arlberg Photography<br />

16 29. August <strong>2023</strong>


Interessante Eisenbahn-Ausstellung in der Landecker Rathausgalerie<br />

1 2 3 4<br />

5 6<br />

Unter dem Titel „Alte Ansichten“ stellt<br />

Josef Tröger, der Obmann des Briefmarken-<br />

und Ansichtskartensammelvereins<br />

Landeck, derzeit in der Rathausgalerie<br />

in Landeck aus. Die Bezirkshauptstadt<br />

begeht in diesem Jahr<br />

ein besonderes Jubiläum – vor 100<br />

Jahren wurde Landeck zur Stadt erhoben.<br />

Das ganze Jahr über steht im<br />

Zeichen dieses Jubiläums, in dem<br />

zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.<br />

Passenderweise wurde auch die<br />

Eisenbahn bis Landeck vor exakt 100<br />

Jahren elektrifiziert. Die Ausstellung<br />

umfasst in erster Linie Aufnahmen<br />

und Postkarten von Eisenbahnen,<br />

ebenso Berichte wie etwa einen einer<br />

„Höllenfahrt“ im Jahr 1947, bei welcher<br />

ein Lastenzug ohne Bremse von<br />

einem mutigen Lokführer gefahren<br />

wurde – zahlreiche Wagons sind dabei<br />

entgleist. Auch findet sich der erste<br />

Fahrplan der elektrifizierten Bahn<br />

von Wien nach Buchs und retour in<br />

der Ausstellung. Die Vernissage zur<br />

Ausstellung fand am <strong>14</strong>. August statt<br />

– diese ist noch bis Anfang September<br />

während der Öffnungszeiten des<br />

Rathauses zu sehen.<br />

1 Josef Tröger ist Obmann des<br />

Briefmarken- und Ansichtskartenvereins<br />

Landeck – die ausgestellten<br />

Postkarten, Fotos, Berichte<br />

und sogar ein Fahrplan stammen<br />

aus seinem Fundus, mit im Bild<br />

sind Peter Witting aus Zams sowie<br />

Alexander Sprenger, ebenso<br />

Mitglieder im Sammelverein.<br />

2 Johannes Schönherr ist Obmann-Stv.<br />

des Landecker Kulturausschusses,<br />

im Bild ist er mit<br />

Edith Hütter, Mitarbeiterin des<br />

Landecker Rathauses, die u.a. für<br />

die Verpflegung der Gäste sorgte.<br />

3 Ließen sich die interessante Ausstellung<br />

nicht entgehen: Autor<br />

Dietmar Wachter aus Landeck<br />

mit Elisabeth Mair aus Zams.<br />

4 Auch die Politik war vertreten, im<br />

Bild sind Gemeinderätin Monika<br />

Rotter mit dem Landecker Bürgermeister<br />

Herbert Mayer.<br />

5 Peter Juen ist eigens aus Flirsch<br />

zur Ausstellungseröffnung gekommen.<br />

Der pensionierte ÖBB-<br />

Beamte ist selbst begeisterter<br />

Sammler und sehr interessiert an<br />

alten Eisenbahn-Aufnahmen.<br />

6 Hans Pfandl aus Zams ist ebenso<br />

Mitglied beim Briefmarken- und<br />

Ansichtskartenverein Landeck –<br />

auch er fand wie alle anderen<br />

Gäste großen Gefallen an der informativen<br />

Ausstellung.<br />

Fotos: Elisabeth Zangerl<br />

29. August <strong>2023</strong> 17


Hinhören im ganzen Land: SPÖ-Landtagsklub auf Sommertour im Oberland und Außerfern<br />

1 2 3 4<br />

5 6 7<br />

8 9 10 11<br />

12 13 <strong>14</strong><br />

Persönlich, auf Augenhöhe mit den Tirolerinnen<br />

und Tirolern: Für diese Art<br />

der Begegnung nutzte der SPÖ-Landtagsklub<br />

den Sommer – mit einer<br />

Tour durch ganz Tirol. „Wir wollen ein<br />

gutes Leben für alle. Dafür arbeiten<br />

wir, dafür hören wir hin – auf der Straße,<br />

in den Betrieben, im ganzen<br />

Land“, erklärt SPÖ-Klubobfrau Elisabeth<br />

Fleischanderl. Innerhalb von drei<br />

Wochen besuchte sie mit Abgeordneten<br />

und Regierungsmitgliedern alle<br />

neun Bezirke – und so auch Imst,<br />

Landeck und Reutte.<br />

1 Gemeinsam mit dem SPÖ-Landtagsklub<br />

beim offenen Dialog im<br />

Imster FMZ: Bezirksvorsitzender<br />

Süleyman Kilic und Walter Sailer,<br />

Gemeinderat in Nassereith.<br />

2 Jahrelang war Imst der Lebensmittelpunkt<br />

von SPÖ-Mandatarin<br />

Sonja Föger-Kalchschmied.<br />

Umso herzlicher hieß sie Drazen<br />

Bradic als Hausherr im Garten<br />

des Gasthof Sonne willkommen.<br />

3 Vor der Fotowand beim festlichen<br />

Abschluss des Bezirkstags in<br />

Imst: Landesrätin Eva Pawlata,<br />

Bezirksfrauenvorsitzende Alexandra<br />

Zolitsch und Haiming-Gemeinderat<br />

Bernhard Zolitsch<br />

(v.l.).<br />

4 Beste Gesellschaft im Gasthof<br />

Sonne: Stadtrat Richard Aichwalder,<br />

SPÖ-Urgestein Irmgard<br />

Mark, Altbürgermeister Gerhard<br />

Reheis und die Sautner Gemeinderätin<br />

Cornelia Kratzer.<br />

5 Otmar Böss beehrte das Fest zum<br />

Tour-Abschluss in Imst als engagiertes<br />

Mitglied. Seine Mutter Rosalia<br />

schaute als geschätzter Gast<br />

vorbei – begrüßt von SPÖ-Klub -<br />

obfrau Elisabeth Fleischanderl.<br />

6 Den Tour-Stopp in Landeck eröffnete<br />

ein Lokalaugenschein im Gemeinschaftskraftwerk<br />

Inn (GKI) in<br />

Prutz: Landesrat René Zumtobel,<br />

GKI-Geschäftsführer Michael<br />

Grimm, Klubobfrau Elisabeth<br />

Fleischanderl und Bezirkschef<br />

und Zams-Bürgermeister Benedikt<br />

Lentsch (v.l.).<br />

7 Nach dem Betriebsbesuch im Lebensmittelgroßhandel<br />

der Familie<br />

Kofler in Zams: LA Christian Kovacevic<br />

im angeregten Gespräch<br />

mit Firmenchef Martin Kofler.<br />

8 Festlich klang der Bezirkstag auf<br />

Schloss Landeck aus. Für das<br />

leibliche Wohl sorgte Christian<br />

Chemelli, der Wirt der Schloss-<br />

Schenke.<br />

9 Starke Frauen, festliche Stimmung:<br />

Nationalrätin Selma Yildirim<br />

und Bezirksfrauenvorsitzende<br />

Brigitte Trötzmüller.<br />

10 Zu den ersten Festgästen zählte<br />

der Landecker Finanz-Stadtrat Jakob<br />

Egg.<br />

11 Den Morgen in Reutte läutete ein<br />

Besuch bei der Firma Plaion ein.<br />

In Höfen, wo die internationale<br />

Produktionsfirma für Videospiele<br />

und Kinofilme ihren Stammsitz<br />

hat, trafen sich CEO Reinhard<br />

Gratl, KO Elisabeth Fleischanderl,<br />

LA Sonja Föger-Kalchschmied<br />

und ÖGB-Regionalsekretär<br />

Steffan Fenneberg.<br />

12 Im Gespräch über Logistik, aber<br />

auch öffentliche Mobilität: Plaion-<br />

Chef Reinhard Gratl mit dem für<br />

Verkehr und Umwelt zuständigen<br />

15<br />

Pitztaler LR René Zumtobel.<br />

13 Austausch in Reutte: Siegfried<br />

Siebenhühner, Johannes Biber,<br />

Alfred Schweiger, Christiane<br />

Maier und Willi Lechleitner.<br />

<strong>14</strong> Burgenwelt-Geschäftsführer Armin<br />

Walch zeigte SPÖ-Regionalgeschäftsführer<br />

Philipp Pflaume,<br />

LRin Eva Pawlata, KO Elisabeth<br />

Fleischanderl und der Bezirksfrauenvorsitzenden<br />

Christiane<br />

Maier die attraktiven Ausflugsziele<br />

rund um die Burg Ehrenberg.<br />

15 Bei sommerlichen Straßengesprächen<br />

genoss auch Landesrat<br />

René Zumtobel ein kühles Eis.<br />

Fotos: Matt, Text: Eiter<br />

18 29. August <strong>2023</strong>


Der Verein Handwerksmühle Ritzenried lud nach der gelungenen Sanierung ihrer alten Mühle zur Eröffnung<br />

1 2 3 4<br />

5 6 7 8<br />

9 10 11 12<br />

Die alte Mühle in Ritzenried gehört zu<br />

den ältesten und eindrucksvollsten<br />

Bauwerken im Pitztal. Nach dem Ankauf<br />

durch die Gemeinde Jerzens<br />

wurde die in alten Schriften bereits<br />

um 1650 urkundlich erwähnte Mühle<br />

jetzt fachgerecht saniert. Ein eigener<br />

Verein haucht diesem kulturellen Erbe<br />

jetzt Leben ein und verwandelt das<br />

Baudenkmal in eine Stätte der Begegnung.<br />

Wie stolz die Pitztaler auf ihr<br />

historisches Gebäude sind, sah man<br />

bei der Wiedereröffnung des altehrwürdigen<br />

Handwerksbetriebes, zu der<br />

auch zahlreiche Ehrengäste erschienen<br />

sind.<br />

1 Elisabeth Sturm und Christiane<br />

Mitterdorfer sorgten für die Bewirtung<br />

der Gäste bei der Eröffnungsfeier.<br />

Die Nachkommen der<br />

ehemaligen Besitzer und Betreiber<br />

der alten Mühle kümmern sich<br />

mit Stolz um das inzwischen<br />

denkmalgeschützte Kleinod.<br />

2 Auch die Bürgermeister Elmar<br />

Haid aus St. Leonhard und Josef<br />

Knabl aus Arzl zeigten sich beeindruckt<br />

von der gelungenen Revitalisierung<br />

der alten Mühle.<br />

3 Die beiden Pitztaler Hermann<br />

Dobler (l.) und Adi Brüggler (r.)<br />

freuten sich über den Besuch von<br />

Altlandeshauptmann Herwig van<br />

Staa, der sich als Chef der Landesgedächtnisstiftung<br />

für den Erhalt<br />

von Fördermitteln einsetzte.<br />

4 Agnes Eiter, deren Vorfahren in<br />

Zaunhof die „Pfuhrmühle“ betrieben<br />

haben, unterhielt sich mit der<br />

13 <strong>14</strong> 15 16<br />

Bibliothekarin Maria Ruetz-<br />

Pechtl und der Künstlerin Gerti<br />

Lentsch über alte Zeiten.<br />

5 Sichtlich gut gelaunt war das<br />

neue Führungsduo der Gemeinde<br />

Jerzens. Vizebürgermeister Markus<br />

Schöpf, ein Baufachmann,<br />

und der junge Dorfchef Johannes<br />

Reinstadler, ein angehender Jurist,<br />

lobten die Handwerkskunst<br />

der an der Sanierung beteiligten<br />

Betriebe.<br />

6 Die Obfrau des Mühlenvereins<br />

Dipl.-Ing. Claudia Taibon-Mitterdorfer<br />

und ihr Mann Markus (l.)<br />

begrüßten gemeinsam mit dem<br />

Geschäftsführer des Naturparks<br />

Kaunergrat Dr. Ernst Partl die<br />

zahlreich erschienenen Gäste.<br />

7 Jakob Mitterdorfer, der Vater der<br />

Obfrau, Diakon Andreas Sturm,<br />

der das Gebäude segnete, und der<br />

in Jerzens als Mesner tätige pensionierte<br />

Lehrer Reinhard Rein -<br />

stadler hatten einander viel zu erzählen.<br />

8 Die aus Koblenz stammende Andrea<br />

Schiechtl lebt und arbeitet<br />

seit 40 Jahren als Künstlerin in<br />

Ritzenried, wo sie unter anderem<br />

aus Mineralien kunstvollen<br />

Schmuck anfertigt.<br />

9 Jung und Alt halfen bei der Betreuung<br />

der Gäste zusammen.<br />

Dietmar Sturm und seine Tochter<br />

Amelie kümmerten sich gemeinsam<br />

mit Eva und Alina Holzknecht<br />

um den Ausschank und<br />

den Verkauf der Bons.<br />

10 Architekt Benedikt Gratl, der die<br />

Sanierung des denkmalgeschützten<br />

Gebäudes leitete, lobte in seiner<br />

Laudatio wörtlich das „Hirnschmalz“<br />

der am Projekt beteiligten<br />

Firmen.<br />

11 Die Landeckerin Marlene Fuchs,<br />

pensionierte Mitarbeiterin beim<br />

Naturpark Kaunergrat, bewunderte<br />

mit Gerhard und Gabi Lonic<br />

aus Karrösten die gemütliche Stube<br />

der alten Mühle.<br />

12 Der Pitztaler Landesrat René<br />

Zumtobel bestaunte mit Ulrike<br />

Beer aus Wenns die sanierten<br />

Räume. Bei seiner Rede zeigte er<br />

sich gerührt, dass ihn der Verein<br />

mit einer handgeschriebenen Karte<br />

einlud und Ex-Landeshauptmann<br />

Herwig van Staa ihm das<br />

Prädikat „Politiker mit Hausverstand“<br />

verlieh.<br />

13 Traudi Haid und Klaudia Knabl,<br />

die beiden Gattinnen der Bürgermeister<br />

von St. Leonhard und<br />

Arzl, lachten charmant in die Adabei-Kamera.<br />

<strong>14</strong> Der an der Sanierung beteiligte<br />

Elektrounternehmer Hannes<br />

Wultschnig aus Wenns genoss<br />

die Einweihungsfeier gemeinsam<br />

mit seiner Partnerin Sabrina<br />

Wendlinger.<br />

15 Zwei Pitztaler Urgesteine. Der 85-<br />

jährige Jäger Emmerich Kirchebner,<br />

der als Bub noch selbst<br />

Kornsäcke zur Mühle trug, und<br />

der 82-jährige Hotelier Richard<br />

Haid vom Alpenhof in St. Leonhard<br />

hatten viel zu erzählen.<br />

16 Der Künstler, Fotosammler und<br />

Buchautor Willi Pechtl hilft dem<br />

Mühlenverein bei der Gestaltung<br />

von Ausstellungen in den stilvoll<br />

gestalteten Galerieräumen.<br />

Fotos: Eiter<br />

20 29. August <strong>2023</strong>


IBF Solutions in Vils expandiert weiter<br />

Tausende Kunden weltweit arbeiten mit Software des Außerferner Unternehmens<br />

Mit einem großzügigen Zubau am Stammsitz in der Stadtgemeinde<br />

Vils schuf das Außerferner Software-Unternehmen<br />

IBF Solutions perfekte räumliche Voraussetzungen<br />

für eine weitere prosperierende Entwicklung. Die insgesamt<br />

knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen<br />

damit über noch bessere Bedingungen für die Betreuung<br />

der Kunden in aller Welt. Die Erweiterung des Firmengebäudes<br />

schuf Platz für bis zu 40 zusätzliche Arbeitsplätze<br />

am Stammsitz in Vils.<br />

Die Firma IBF Solutions, die 1994 gegründet wurde, entwickelt<br />

seit knapp 30 Jahren innovative und leistungsstarke<br />

Softwarelösungen sowie Seminar- und Schulungsangebote<br />

zur Maschinensicherheit.<br />

„Es ist uns gelungen, tausende Kunden – von kleinen und<br />

mittelständischen Unternehmen bis hin zu internationalen<br />

Konzernen – mit unseren Softwaresystemen, Seminaren<br />

und Beratungen zu gewinnen und zu unterstützen“, ziehen<br />

die Geschäftsführer Johannes Windeler-Frick und Christian<br />

Frick eine äußerst positive Bilanz. Mit dem Gebäude-Anbau<br />

ist IBF für künftiges Wachstum am Hauptstandort optimal<br />

gerüstet.<br />

Besonderer Dank gilt den ausführenden Unternehmen für<br />

ihre professionelle Arbeit und ihr Zutun zum äußerst guten<br />

Gelingen des Bauprojekts. IBF setzte zur Umsetzung nahezu<br />

ausschließlich auf heimische Firmen.<br />

Das Firmengebäude in<br />

Vils ist einer von insgesamt<br />

vier Standorten<br />

von IBF Solutions in der<br />

DACH-Region. So ist<br />

das Unternehmen neben<br />

Vils in Stuttgart, Kempten<br />

und Zürich vertreten.<br />

Für das weitere<br />

Wachstum sucht IBF<br />

laufend qualifizierte und<br />

hochmotivierte Mitarbeiter<br />

und Mitarbeiterinnen.<br />

Neben Jobs als Softwareentwickler<br />

und IT-<br />

Spezialisten bietet IBF natürlich auch kaufmännische Jobs<br />

wie z.B. im Vertrieb, Produktmanagement, Seminarorganisation<br />

etc.<br />

Mit der Erweiterung des Firmengebäudes setzt IBF auf top<br />

moderne Büro-Infrastruktur. Flexible Home-Office-Lösungen<br />

und flexible Arbeitszeitmodelle bieten den Mitarbeitern und<br />

Mitarbeiterinnen beste Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Wer Teil des hochmotivierten IBF Teams werden möchte,<br />

findet die aktuell ausgeschriebenen Stellen unter www.ibfsolutions.com/karriere<br />

• Heizung<br />

• Sanitär<br />

• Klima<br />

• Elektro<br />

29. August <strong>2023</strong> 21


Das geliebte Hobby zum Beruf gemacht<br />

Die Flirscherin Sabine Guem ist in Obsteig Farb-, Typ-, Stil- und Imageberaterin<br />

Was steht mir? Was steht mir gar<br />

nicht? Auf welche Schnitte sollte<br />

man setzen mit breiten Hüften<br />

und auf welche Farben als Wintertyp?<br />

Und, wie schaut das ideale<br />

Business-Outfit aus? Für Fragen<br />

wie diese gibt es Fachleute,<br />

etwa die selbstständige Farb-,<br />

Typ-, Stil- und Imageberaterin<br />

Sabine Guem, die hier sehr behilflich<br />

sein kann.<br />

Die gebürtige Flirscherin Sabine<br />

Guem ist eine sehr modeaffine<br />

Frau. Und, das war sie schon immer:<br />

„Schon als kleines Kind<br />

wusste ich ganz genau, was ich anziehen<br />

möchte und was nicht“, erinnert<br />

sie sich zurück. Kein Wunder<br />

also, dass sie im Februar 2021<br />

ihre Ausbildung zur Farb-, Typ-,<br />

Stil- und Imageberaterin in Bergheim<br />

bei Salzburg abgeschlossen<br />

hat. Zwei Monate später meldete<br />

sie ihr freies Gewerbe an. Hauptberuflich<br />

arbeitet die mittlerweile<br />

in Obsteig wohnhafte 35-Jährige<br />

jedoch als Assistentin der Geschäftsleitung<br />

für die Firma Pfeifer<br />

Holding GmbH in Imst. Zu ihren<br />

Hobbys zählt sie Skifahren im<br />

Winter, Wandern und Radfahren,<br />

im Besonderen Mountainbiken,<br />

im Sommer. Und natürlich Mode:<br />

„Ich lese liebend gern Modezeitschriften,<br />

Mode hat mich einfach<br />

schon immer interessiert“, erzählt<br />

sie selbst und möchte ihre Expertise<br />

nun an Kundinnen und auch<br />

Kunden weitergeben: „Etwa 40 %<br />

meiner Kunden sind männlich,<br />

was mich sehr überrascht“, verrät<br />

sie. Sie selbst sagt über sich: „Ich<br />

geh gern shoppen, kaufe aber besonders<br />

seit meiner Ausbildung<br />

weniger und gezielter ein. Es geht<br />

um eine gute Grundgarderobe,<br />

man braucht nicht so viel.“ Das ist<br />

etwas, das sie auch ihren Kundinnen<br />

und Kunden weitergeben<br />

möchte: „Viele meiner Kunden sagen,<br />

dass sie dadurch weniger kaufen<br />

und der Kleidungskauf für sie<br />

einfacher ist.“ Weiters empfiehlt<br />

die Fachfrau, auf Qualität zu achten,<br />

besonders bei Kleidung, die<br />

man länger trägt: „Lieber den<br />

Kaschmirpulli kaufen als fünf Polyesterpullover,<br />

wenn der Kaschmirpulli<br />

fünf Mal so lange hält“<br />

und: „Die Mischung macht’s, man<br />

kann sich ja trendige Teile ein wenig<br />

günstiger kaufen dann.“<br />

Farben, Stil und Image<br />

Das Angebot von Sabine Guem<br />

umfasst Farbberatungen, das sei<br />

der erste Schritt, sagt die Fachfrau.<br />

Dabei wird eruiert, welchem Typen<br />

(es gibt vier Jahreszeitentypen<br />

und zwei Mischtypen) welche Farben<br />

steht. „Entweder warme oder<br />

kühle Farben stehen einem besser“,<br />

sagt Sabine Guem. Dieses<br />

Wissen erleichtert nicht nur den<br />

Kleidungskauf, auch kann es Entscheidungshilfe<br />

bei der Wahl der<br />

Haarfarbe, beim Schmuck oder<br />

beim Make-up sein. Bei der Stilund<br />

Typberatung stehen die Gesichts-<br />

und Körperformen im Fokus.<br />

Nicht jeder Schnitt und jedes<br />

Muster passt jedem: „Auch Stangenware<br />

passt einfach nicht jedem<br />

– ab und zu lohnt es sich, ein Teil<br />

zum Schneider zu bringen“, sagt<br />

Sabine Guem und: „Oft ruinieren<br />

ein paar Zentimeter ein Outfit<br />

oder im Gegensatz können ein<br />

paar Zentimeter ein Outfit zu etwas<br />

besonderem machen.“ Auch<br />

im Angebot hat Sabine Guem eine<br />

Eine kleine Oase in Umhausen<br />

Das Ehepaar Katarina und Franz-Josef Auer aus<br />

Umhausen errichtete das Apartmenthaus<br />

„Arche Ötztal“. Beide Apartments (jeweils 60<br />

Quadratmeter) sind modern eingerichtet, haben<br />

ein Wohnzimmer plus Essbereich und verfügen<br />

über eine voll ausgestattete Küche. Zudem<br />

steht den Gästen ein gratis Parkplatz zur<br />

Verfügung. „Die Gäste können bei unseren<br />

täglichen Aufgaben am Bauernhof mithelfen.<br />

Für Stadtbewohner, die an die dicke Luft gewöhnt<br />

sind, kann der Geruch von Landleben<br />

und trockenem Heu eine geradezu entspannende<br />

Wirkung haben. Weil es mit Landleben und<br />

Natur verbunden ist – also mit Entspannung.<br />

Eine Einladung, tief durchzuatmen“, erklären<br />

Katarina und Franz-Josef Auer.<br />

„Urlaub auf dem Bauernhof“ – das bedeutet,<br />

dem Leben auf dem Land nahe, und weit weg<br />

vom hektischen Alltag zu sein.<br />

Sandgasse 50 | 6441 Umhausen<br />

T +43 664 8244398<br />

hello@arche-oetztal.com<br />

www.arche-oetztal.com<br />

Fotos: Agentur CN12 Novak<br />

22 29. August <strong>2023</strong>


Imageberatung – hier geht’s darum,<br />

wie jemand nach außen<br />

wirkt. Gerufen wird sie von Privatkunden,<br />

oft bei einem Jobwechsel,<br />

einer Partnersuche oder emotionalen<br />

Gründen wie einer Trennung<br />

oder einem Gewichtsverlust – und<br />

dabei nehmen ihre Dienste alle,<br />

quer durch die Bank in Anspruch,<br />

wie sie verrät. Auch quer durch alle<br />

Altersgruppen. Zum Angebot zählen<br />

auch Einkaufsbegleitungen –<br />

zuerst werden aber die Kleiderschränke<br />

ihrer Kunden für eine<br />

Bestandsaufnahme begutachtet.<br />

Vorträge und Seminare<br />

Neben ihren Beratungen für Privatkunden<br />

berät sie auch Firmen –<br />

darüber hinaus hält Sabine Guem<br />

auch Vorträge etwa beim Wifi Tirol,<br />

wo sie zum Thema „Imageund<br />

Business-Outfit“ referierte,<br />

hier ging’s unter anderem darum,<br />

welche Kleidung ein „no go“ fürs<br />

Büro ist. „Der klassische Business-<br />

Blazer ist dunkelblau“, erwähnt<br />

die Fachfrau in diesem Zusammenhang.<br />

Auch für die Erwachsenenschule<br />

am Mieminger Plateau<br />

hielt sie bereits Vorträge, einmal<br />

über allgemeine Tipps und Tricks<br />

der Stilberatung und einmal hielt<br />

sie einen spezifischen Schminkworkshop.<br />

Der Berufsschule für<br />

Friseur:innen in Innsbruck stattete<br />

sie ebenso bereits einen Besuch ab:<br />

„Hier geht’s natürlich darum, welche<br />

Haarfarbe dem jeweiligen<br />

Menschen stehen.“ Immer wieder<br />

hält sie wie erwähnt auch Firmentrainings.<br />

Was Sabine Guem besonders<br />

freut, sind die positiven<br />

Rückmeldungen ihrer Kunden:<br />

„Es ist schön zu hören, dass sich<br />

meine Kunden seit der Beratung<br />

trauen, Farbe zu tragen“, freut sie<br />

sich. Nähere Infos findet man unter:<br />

https://sabine-guem.at. (lisi)<br />

Sabine Guem hat ihr Hobby zum<br />

Beruf gemacht. Mit diesen Farbkarten<br />

macht sie Farbberatungen.<br />

Foto: privat<br />

Eltern-Kind-Zentrum Imst ist übersiedelt<br />

Umfangreiches Beratungsangebot für Schwangere und Familien<br />

Das im Frühjahr neu gegründete<br />

Eltern-Kind-Zentrum Imst<br />

(EKIZ) hat in der Dr. Carl-Pfeiffenbergerstraße<br />

<strong>14</strong> neue Räumlichkeiten<br />

bezogen. Der Umbau<br />

und die Renovierung der rund<br />

180 m 2 großen Fläche ist mittlerweile<br />

abgeschlossen und eröffnet<br />

Familien aus Imst und<br />

Umgebung ab sofort ein umfassendes<br />

Beratungsangebot.<br />

Die neue Anlaufstelle für Eltern<br />

und deren Nachwuchs in der Alten<br />

Sparkasse in Imst wird von<br />

den beiden Geschäftsführerinnen<br />

Maria Schwarz und Isabella Tilg<br />

geleitet.<br />

Freuen sich über die Eröffnung des neuen Eltern-Kind-Zentrums in der Dr. Carl-<br />

Pfeiffenbergerstraße: Astrid Lechleitner (Obfrau), Isabella Tilg (Geschäftsführerin),<br />

Walter Stoll und Yvonne Heinze (Vermieter), Maria Schwarz (Geschäftsführerin).<br />

Vorläufer des nunmehrigen Eltern-<br />

Kind-Zentrums Imst war das Familienkompetenzzentrum,<br />

das von<br />

der Sozialpädagogin Astrid Lechleitner<br />

ehrenamtlich betrieben<br />

wurde. Sie arbeitet auch im neuen<br />

EKIZ mit und bringt dort als Obfrau<br />

des Trägervereins ihre Erfahrung<br />

ein. Ergänzt wird das insgesamt<br />

vierköpfige EKIZ-Führungsteam<br />

von Nadine Pernhofer.<br />

Mit dem Eltern-Kind-Zentrum<br />

Imst wird das Angebot für<br />

Schwangere, Mütter und Familien<br />

noch umfangreicher und professioneller.<br />

Wer sich für das Angebot<br />

des EKIZ interessiert, findet detaillierte<br />

Informationen auf der<br />

Homepage www.ekiz-imst.at.<br />

Dort kann man auch das Programmheft<br />

für das Wintersemester<br />

23/24 downloaden. Das Eltern-<br />

Kind-Zentrum Imst ist von Montag<br />

bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet<br />

bzw. unter der Nummer<br />

0676/5702266 telefonisch erreichbar.<br />

Während der Schulferien und<br />

an Feiertagen ist die Einrichtung<br />

geschlossen.<br />

Wer die Arbeit des EKIZ Imst unterstützen<br />

möchte, ist herzlich eingeladen,<br />

eine Spende auf folgendes<br />

Konto zu überweisen: IBAN AT63<br />

2050 2000 0089 3743<br />

Dem gleichen Zweck dient auch<br />

ein kleiner Flohmarkt am Samstag,<br />

dem 9. September von 9 bis 12<br />

Uhr beim ehemaligen Familienkompetenzzentrum<br />

in der Imster<br />

Schulgasse 1. Angeboten werden<br />

Kleidung für Babys und Schwangere,<br />

Spielsachen, Bücher, Babyund<br />

Kindersachen, die aus Platzgründen<br />

nicht ins neue EKIZ mitgenommen<br />

werden konnten.<br />

29. August <strong>2023</strong> 23<br />

Foto: EKIZ Imst


ERDBAU - TRANSPORTE - RECYCLING - SAND/KIES<br />

6521 Fließ<br />

SCHATZEN 284<br />

Erdbau GmbH<br />

Gf. Andreas Schütz<br />

Tel. 0664/2828041<br />

Fax 05449/20067<br />

www.erdbau-schuetz.at<br />

Ein Gebäude für<br />

Generationen<br />

in Hochgallmigg<br />

Das größte Bauvorhaben der letzten zwei<br />

Jahre in der Gemeinde Fließ war der Neubau<br />

bzw. die Sanierung des Fraktionsgebäudes in<br />

Hochgallmigg. In einer Bauzeit von 18 Monaten<br />

(November 2021 bis Mai <strong>2023</strong>) hat die<br />

Architektin Carola Wörz zusammen mit der<br />

Bauleitung R&S Planbau Landeck eine zeitgemäße<br />

Infrastruktur realisiert.<br />

Hochgallmigg ist ein Weiler mit zirka 240 Einwohnern<br />

und besitzt seit Jahrzehnten eine selbständige<br />

Struktur. So hat der Weiler eine Schützenkompanie,<br />

eine Pfarre, eine Feuerwehr und<br />

zahlreiche andere Vereine. Die Idee eines eigenständigen<br />

Fraktionsgebäudes kam durch die<br />

Entfernung zum Dorfkern von Fließ. Die<br />

Grundstücksverhältnisse sowie die Erstgespräche<br />

mit dem Architekten erledigte noch der<br />

Altbürgermeister Hans Peter Bock. „In Zukunft<br />

werden verschiedene Veranstaltungen wie<br />

zum Beispiel Preisverleihungen, Bälle, Beerdigungen,<br />

Feuerwehrveranstaltungen im neuen<br />

Gebäude stattfinden. Im Altbestand des Kindergartens<br />

und der Volksschule mussten die<br />

Fenster nach 30 Jahren getauscht werden. Früher<br />

wurde das Gebäude mit einer reinen Elektroheizung<br />

geheizt, nun läuft alles über eine<br />

Wärmepumpe“, erklärt Bürgermeister Alexander<br />

Jäger und ergänzt: „Der Neubau beinhaltet<br />

für die Feuerwehr einen Lagerraum, einen Aufenthaltsraum<br />

samt Küche und einer neuen Florianstation,<br />

einen zeitgemäßen Umkleideraum<br />

– im Altbestand war kaum noch Platz dafür –<br />

eine öffentliche WC-Anlage, Lagerräume für<br />

sieben Vereine, einen Heizraum, einen Veranstaltungssaal<br />

für zirka 100 Personen und eine<br />

Küche für diverse Veranstaltungen. Was auch<br />

noch zu erwähnen ist, alle Vereine konnten<br />

während der Planungsphase ihre Ideen und<br />

Wünsche einbringen.“<br />

Die gesamten Baukosten beliefen sich auf 1,7<br />

Mio Euro. Das gesamte Gebäude ist zudem barrierefrei.<br />

(Novi)<br />

6521 Fließ · Dorf 235 b · Tel. 0650 84 94 093<br />

info@wolfgang-hammerle.at · www.wolfgang-hammerle.at<br />

Bodenlegermeister<br />

Manuel Hainz<br />

Hochgallmigg 101 · 6500 Landeck<br />

Tel. 0676 / 84940983 · manuelhainz101@gmx.at<br />

www.bodenlegermeistermanuelhainz.at<br />

24 29. August <strong>2023</strong>


Die Eröffnung mit einem<br />

Tag der offenen Tür<br />

ist am Sonntag, dem 3. September <strong>2023</strong>.<br />

Beginn ist um 9.45 Uhr mit der Aufstellung<br />

der Formationen.<br />

Im Anschluss gibt es einen Festakt.<br />

Für Speis und Trank ist seitens der Vereine<br />

bestens gesorgt.<br />

Bürgermeister Alexander Jäger und Fraktionsvorsteher von Hochgallmigg<br />

Florian Röck freuen sich auf die offizielle Eröffnung am Sonntag, dem 3. September<br />

<strong>2023</strong>.<br />

Fotos: Agentur CN12 Novak<br />

Alpin-Dach GmbH 6500 Fließ | Nesselgarten 415<br />

Tel. +43 664 3878929 | info@alpin-dach.at | www.alpin-dach.at<br />

6555 Kappl · Bach 44<br />

Tel. 05445 6265 · Fax DW 23<br />

tischlerei@jehle.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 25


Perfekte Snow- und<br />

Bikeparks von „Shape IT“<br />

Die junge Fließer Firma baut Funparks<br />

und Obstacles für alle Ansprüche<br />

Es begann mit dem Wunsch einer<br />

Gruppe begeisterter Snowboarder<br />

aus Fließ nach mehr Freestyle-Möglichkeiten.<br />

Um dem Mangel an Angeboten<br />

entgegenzuwirken, beschlossen<br />

sie, mit Schaufeln und<br />

Enthusiasmus ausgerüstet, eigene<br />

Kicker zu bauen. Gottfried Gram<br />

machte mit einigen seiner Mitstreiter<br />

die Leidenschaft zum Beruf und<br />

gründete 2012 die Firma „Shape<br />

IT“, die mittlerweile hochprofessionell<br />

Snowparks, Obstacles und<br />

Bike-Trails baut und zahlreiche Referenzen<br />

vorweisen kann.<br />

ERFAHRENE METALLBAU-PROFIS<br />

Die Snow- und Bikeparks werden<br />

auf die Kundenwünsche abgestimmt<br />

und für die individuellen Ansprüche<br />

konzipiert. Weil „Shape IT“<br />

die Obstacles mit erfahrenen Metallbau-Profis<br />

fachgerecht selbst<br />

produziert und damit unverwechselbare<br />

Marken setzt, hat die Fließer<br />

Firma gegenüber vielen anderen<br />

Anbietern die Nase vorn. Ihre maßgeschneiderten<br />

Parks tragen wesentlich<br />

zum Erfolg eines Actionsport-Gebietes<br />

bei und lassen z.B.<br />

das Shredden im Snowpark zu einem<br />

einzigartigen Erlebnis werden.<br />

HOHE SICHERHEITSMASSSTÄBE<br />

Gottfried Gram: „Einfache Hand -<br />

habung und Benutzerfreundlichkeit<br />

sind für uns von Shape IT grund -<br />

legende Bausteine für top Equipment<br />

und ein herausragendes<br />

Sport-Erlebnis – egal ob bei Anlagen<br />

für Kleinkinder oder für Erwachsene.<br />

Natürlich ist dabei auch<br />

die Sicherheit oberstes Gebot,<br />

denn nur in einem sicheren Umfeld<br />

kann der Sport verantwortungsvoll<br />

angeboten und in vollen Zügen genossen<br />

werden.“<br />

HIER EIN PAAR BEISPIELE UNSERER ARBEITEN<br />

Maloar 29 | 6521 Fließ | www.shape-it.at<br />

Ob neu anlegen, überarbeiten oder<br />

erweitern – das Know-how von<br />

„Shape IT“ vereint beides – die<br />

Routine als Sportler und die langjährige<br />

Erfahrung als kreative Funpark-Konstrukteure.<br />

www.shape-it.at<br />

Fotos: Raphael Pöham<br />

26 29. August <strong>2023</strong>


Ehrungen bei Flirscher Kirchtag<br />

1 2 3 4<br />

5 6 7 8<br />

9 10 11 12 13<br />

Beim Flirscher Kirchti werden traditionell<br />

verdiente Mitglieder der Schützen<br />

und Musikkapelle ausgezeichnet. Ludwig<br />

Sigl wurde die Silberne Verdienstmedaille<br />

des Bundes der Tiroler Schützenkompanien<br />

verliehen, Gebhard<br />

Schönach wurde für 50-jährige treue<br />

Mitgliedschaft und Peter Stieger für<br />

40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.<br />

1 Die Kanoniere Patrick Traxl und<br />

Patrick Streng sorgten für die Ehrensalven<br />

der Geehrten.<br />

Land Tirol baut für<br />

sichere Straßen:<br />

Schutzbauwerk<br />

Fließerau stabilisiert<br />

Rund 3,8 Millionen Euro investierte<br />

das Land Tirol in die Sicherung einer<br />

Schutzverbauung an der L 76 Landecker<br />

Straße. Der Abschnitt zwischen<br />

Kilometer 2,13 bis 2,28 wurde auf einer<br />

Strecke von rund 120 Meter durch<br />

einen Hangschub bedroht. Risse und<br />

große Verformungen in den bestehenden<br />

bergseitigen Stützmauern kündigten<br />

die Hangbewegungen an, die<br />

schließlich durch umfangreiche Untersuchungen<br />

und Messungen bestätigt<br />

wurden.<br />

Hauptmotor der Bewegungen war<br />

Wasser infolge der Schneeschmelze,<br />

welches die Hangschuttmassen über<br />

dem darunter liegenden Schiefergestein<br />

aktivierte. Zur Sicherung der Straße<br />

wurde daher eine rückverankerte<br />

120 Meter lange Bohrpfahlwand errichtet.<br />

Diese Stützkonstruktion mit der<br />

Einbindung der Pfähle in das tief liegende<br />

Festgestein stabilisiert die anstehenden<br />

oberen Gesteinsmassen. Zur<br />

Ausführung kamen etwa 2.000 Laufmeter<br />

Bohrpfähle, die bis zu 16 m in<br />

den Boden reichen, 500 Quadratmeter<br />

Spritzbeton, 1.500 Kubikmeter Beton<br />

und 120 Tonnen Stahl.<br />

Die Bauarbeiten starteten im Juni 2022<br />

und konnten im Frühjahr <strong>2023</strong> erfolgreich<br />

abgeschlossen werden.<br />

2 Die verdienten Schützen Gebhard<br />

Schönach und Ludwig Sigl freuten<br />

sich über ihre Auszeichnungen.<br />

3 Talmajor Paul Tilg und Viertel- und<br />

Regimentskdt. Christoph Pinzger<br />

gratulierten den geehrten Schützen.<br />

4 Leiten die Geschicke der Flirscher<br />

Schützen: Hauptmann Christoph<br />

Streng und Obmann Hermann Huter,<br />

der gleichzeitig Vierteljungschützenbetreuer<br />

ist.<br />

5 Rudl Tasser ist seit 52 Jahren aktiver<br />

Musikant der Flirscher Musikkapelle.<br />

3 Jahre lang war er Kapellmeister<br />

und 30 Jahre Kapellmeisterstellvertreter.<br />

6 Roman und Martha Juen sowie<br />

Annelies Zangerl aus Strengen waren<br />

beim Flirscher Kirchti.<br />

7 Bgm. Roland Wechner mit dem<br />

neuen Pfarrer Attila Simon, dem es<br />

im Stanzertal sehr gut gefällt.<br />

8 Anna Traxl, Angelika Neuhauser<br />

und Martina Huber unterhielten<br />

sich bestens.<br />

9 Doris und Toni Wolf aus Flirsch<br />

waren beim Kirchtagsfest dabei.<br />

10 Sorgten bei hohen Temperaturen<br />

für Abkühlung mit frisch gezapftem<br />

Bier: Franz Josef Errath und Kapellmeister<br />

Dominik Wahler.<br />

11 Musikant Willi Wechner mit seinen<br />

Enkeln Julia und Dominik.<br />

12 Peter Grissemann wurde für seine<br />

Festführertätigkeit gedankt.<br />

13 Obmann-Stv. Fabian Ladner und<br />

Obmann Stefan Sailer von der MK<br />

Flirsch freuten sich über ein schönes<br />

Kirchtagsfest.<br />

29. August <strong>2023</strong> 27<br />

Fotos: Tamerl


Foto: privat<br />

Die Macht der Abstraktion<br />

Die in Wien lebende Künstlerin Verena Zangerle beehrt ihre<br />

Heimatstadt Imst mit ihren Werken<br />

In ihrer Heimat Imst holte sie sich die Inspiration, an der Kunstakademie in Wien perfektionierte sie ihr Talent.<br />

MMag. Verena Zangerle zeigt vom 7. September bis 28. Oktober ihre Werke in der Imster Hörmann-Galerie.<br />

Zuhause ist sie schon seit vielen Jahren in<br />

Wien. Ihre Heimat ist Imst. Doch egal, wo sie<br />

sich aufhält. Ihre ganz persönliche Welt ist die<br />

Kunst. Und diese betreibt sie auf allerhöchstem<br />

Niveau. Die inzwischen 39-jährige Verena<br />

Zangerle hat an der Universität für angewandte<br />

Kunst gleich zwei Magistertitel erworben.<br />

Die hauptberuflich als Kunsterzieherin an einer<br />

Mittelschule und einem Gymnasium in<br />

Wien tätige Imsterin hat sich längst auch als<br />

Freischaffende in renommierten Galerien einen<br />

Namen gemacht. Ihre großflächigen abstrakten<br />

Werke präsentiert sie ab September in<br />

der Hörmann-Galerie in Imst.<br />

„Ich war immer schon fasziniert von der<br />

Macht, die Abstraktion hat, nicht Realität zu<br />

imitieren, sondern Neue zu generieren. Medial<br />

bewege ich mich dabei in den Gebieten der<br />

Zeichnung, der Malerei und der Druckgrafik.<br />

Mein Prozess ist ein direkter, physischer, intuitiver<br />

Vorgang, ein ständiges Spiel aus Aktion<br />

und Reaktion. Was sehr frei beginnt, wird mit<br />

jeder Entscheidung schwieriger und bringt<br />

mich ständig an einen neuen Ausgangspunkt.<br />

Ich gehe so lange auf die sich entwickelnden<br />

neuen Situationen ein, bis sich das Gefühl der<br />

Vervollständigung einstellt“, beschreibt die<br />

Akademikerin ihre herausfordernde Arbeit,<br />

über die sie sagt: „Für mich bedeutet wirklich<br />

hinzusehen alles. Ich liebe Kunst. Es ist nicht so<br />

als müsste ich das machen. Ich liebe es!“<br />

Kreative Wurzeln<br />

Woher Verena ihr außergewöhnliches Talent hat<br />

– sie bestand sowohl am Institut der Angewandten<br />

als auch an der Bildenden Kunst unter hunderten<br />

Bewerbern mit Auszeichnung die Aufnahmeprüfung<br />

– lässt sich nur erahnen. Mag<br />

sein, dass ihre Heimatstadt Imst, die bekannte<br />

Künstler wie August Stimpfl, Elmar Kopp, Andreas<br />

Weißenbach, Erwin Reheis und viele andere<br />

hervorgebracht hat, schlicht ein guter Boden<br />

für Kultur ist. Auch zwei ihrer Professoren<br />

am Gymnasium, Elmar Peintner und Willi<br />

Pechtl, scheinen Zangerle inspiriert und motiviert<br />

zu haben. Letztlich wurde das Schöngeistige<br />

wohl auch ausreichend in der Familie vermittelt.<br />

Verenas Vater Hansjörg studierte Deutsch<br />

und Geschichte und arbeitete bis zu seiner Pensionierung<br />

als Journalist. Mama Nini unterrichtete<br />

an der Handelsakademie Geschichte<br />

und Französisch. Verenas ältere Schwester Katrin<br />

arbeitet als Logopädin und Yogalehrerin in<br />

Imst. Sprache, Pädagogik und Geschichte sind<br />

wohl die Grundlagen, die Verena zur Erzählform<br />

der Malerei und Zeichnung gebracht haben.<br />

Und in Imst fand sie schon während ihrer<br />

Studienzeit immer wieder Möglichkeiten an diversen<br />

Schauplätzen wie der Kunststraße, der<br />

Galerie Lehn7 oder im Glashaus der Gärtnerei<br />

Bair ihre Werke zu zeigen.<br />

Plakat für die Fasnacht<br />

„Mich als Papa hat es sehr gefreut, dass Verena<br />

im Jahr 2016 das Plakat für das Imster Schemenlaufen<br />

gestalten durfte. So etwas macht einen<br />

eingefleischten Fasnachtler wie mich schon<br />

sehr stolz“, erzählt Vater Hansjörg, der seine<br />

Tochter auch bei gleich zwei Ausstellungen im<br />

Wiener Museumsquartier begleiten durfte, die<br />

internationales Aufsehen erregten. Ein ganz besonderes<br />

Wiedersehen mit Familie, Freunden<br />

und Kunstinteressierten gibt es jetzt bei der<br />

Vernissage in der Imster Galerie Theodor von<br />

Hörmann am Donnerstag, den 7. September<br />

um 19 Uhr. Die Ausstellung von Verena Zangerle<br />

läuft dort bis zum 28. Oktober. (me)<br />

Mit der Neugestaltung des<br />

Vorplatzes beim Gemeindeamt,<br />

der thermischen<br />

Sanierung des Hauses und der<br />

Optimierung der Räumlichkeiten<br />

im Inneren ist der Gemeinde Lechaschau<br />

ein großer Wurf gelungen.<br />

Schmuck präsentiert sich<br />

nun der Platz vor dem Gebäude mit Gemeindeverwaltung,<br />

Altenwohnungen, Arztpraxis und Trainingsräumen<br />

als echtes Zentrum eines Tiroler Dorfes.<br />

Der Baumbestand konnte gehalten, ja sogar<br />

verbessert werden. Eine Beschattung des mit Granitsteinen<br />

aus Österreich befestigten Vorplatzes,<br />

die auch kurzen Schauern Widerstand leisten sollte,<br />

schafft die Möglichkeit für Platzkonzerte und<br />

andere gesellschaftliche Projekte im Ablauf eines<br />

Jahresgeschehens, vom Frühlingsfest bis zum<br />

Weihnachtsmarkt.<br />

Im Plan lag auch die Einrichtung einer adäquaten<br />

Bushaltestelle vor dem Gebäude. Der überdachte<br />

Würfel ist Unterstand, Kiosk für eventuellen Bedarf<br />

bei Veranstaltungen und Ladestation für Elektrofahrzeuge.<br />

Dort wartet auch der „Ferni“, das Elektromietauto<br />

für die heimische Bevölkerung, mittels<br />

„App“ buchbar, auf seine Nutzer. Rund 1.400<br />

Quadratmeter Stein wurden verlegt, der Rasenanteil<br />

leicht reduziert, der Baumbestand deutlich erhöht.<br />

Die zuerst angedachte Pflasterung der vielbefahrenen<br />

Straße ins Unterdorf wurde aus Sicherheitsgründen<br />

verworfen, ein neuer Belag aufgebracht.<br />

Auch innerhalb der Mauern des mit neuer Fassade<br />

glänzenden Gebäudes ist einiges passiert: Ein<br />

Treppenlift in das obere Stockwerk zu den Räumlichkeiten<br />

der neuen Bürgermeisterin und den Sitzungssaal<br />

wurde eingebaut und ist in Funktion. Die<br />

sanitären Anlagen wurden auf den neuesten Stand<br />

gebracht und neue Fenster eingebaut, ein behindertengerechter<br />

Eingang ist realisiert worden.<br />

Ausführung der Spengler- und Dachabdichtungsarbeiten<br />

Spenglerei Strigl GmbH & Co KG<br />

• Dachdeckungen • Flachdacharbeiten<br />

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6600 Pflach, Kohlplatz 10<br />

Tel. 05672 71732, kontakt@spenglerei-strigl.at<br />

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28 29. August <strong>2023</strong>


Gemeindeamt und Vorplatz<br />

in Lechaschau saniert<br />

Fotos: Eva Wolf<br />

In Zusammenarbeit mit Gemeindeführung und<br />

Land Tirol mit der Abteilung für Dorferneuerung<br />

arbeitete man schon geraume Zeit an dem Projekt,<br />

bei dem die Firma Greinwald als Bauträger fungierte.<br />

Der Ablauf von Fördermöglichkeiten, Corona<br />

und kostenseitige Probleme ließen die Realisierung<br />

in angedachter Zeit nicht zu. Ausschreibungen<br />

und Architektenwettbewerb forderten ebenfalls<br />

ihren zeitlichen Tribut. Nun ist es aber geschafft,<br />

die Finanzierung ist mit großer Unterstützung<br />

des Landes gesichert, die veranschlagten<br />

Kosten wurden sogar deutlich unterschritten.<br />

Die Bauaufsicht und die Ausführungsplanung besorgte<br />

das heimische Ingenieurbüro Thomas<br />

Haug.<br />

6600 Lechaschau<br />

Sepp-Haggenmüller-Straße 2<br />

Tel. 05672 / 65773<br />

erdbau@firma-sprenger.at · www.firma-sprenger.at<br />

Dachstühle · Balkone · Dachsanierungen<br />

Carport · Innenausbau<br />

Wir gratulieren der Gemeinde Lechaschau zum<br />

neu gestalteten Gemeindehaus und Dorfplatz<br />

Wir sind die Experten –<br />

wenns aus Stein sein soll<br />

www.poschacher.at<br />

6682 VILS · Obweg<br />

Telefon +43 (0)5677 / 82 83<br />

office@holzbau-petz.at · www.holzbau-petz.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 29


Bergretter und Maler aus dem Paznaun<br />

Berge faszinieren Hermann Fritz aus Kappl sowohl als Bergsteiger als auch als Künstler<br />

Berge prägen und faszinieren<br />

Hermann Fritz aus Kappl seit seiner<br />

Kindheit. Ob als Maler oder<br />

Bergretter – fast alle Gipfel, die er<br />

gemalt hat, hat er auch bestiegen.<br />

Es ist ein bewegtes Leben, auf das<br />

der gebürtige Kappler zurückblicken<br />

kann. „1960 habe ich als 11-<br />

Jähriger im Sommer ca. 100 Ziegen<br />

gehütet und bin zwischen 1.<br />

Mai und 1. November fast täglich<br />

bis unter den Riffler gegangen“, erzählt<br />

Hermann Fritz, der im Weiler<br />

Städlen aufgewachsen ist und später<br />

in Perpat sein Haus gebaut hat,<br />

wo er noch heute mit seiner Familie<br />

lebt. Später arbeitete er als<br />

Kleinhirte auf Spidur bzw. Dias,<br />

ehe er dann drei Jahre als Maurer<br />

in der Schweiz sein Geld verdiente.<br />

„1974 kam ich zu den Ischgler<br />

Bergbahnen, wo ich bis zu meinem<br />

Unfall 2004 geblieben bin“, erklärt<br />

Fritz.<br />

„Eigentlich war es nur ein Sturz aus<br />

ca. 1,5 m Höhe. Aber ich habe mir<br />

Hermann Fritz mit seiner Frau Christine.<br />

mehrere Halswirbelbrüche und einen<br />

Jochbeinbruch zugezogen, ein<br />

Blutgerinnsel kam auch noch<br />

dazu“, so Hermann über die<br />

schweren Folgen dieses Sturzes.<br />

„Eineinhalb Tage weiß ich nichts<br />

mehr von dem Unfall, es ist ein<br />

Wunder, dass ich nicht gelähmt<br />

war“, beschreibt Fritz die Zeit danach.<br />

Der Weg zurück war mühsam,<br />

trotzdem blieb er immer optimistisch<br />

und positiv denkend.<br />

Foto: Tamerl<br />

„Gezeichnet habe ich als Kind<br />

schon gerne“, betont Hermann<br />

Fritz, der mittlerweile im ganzen<br />

Land seine Werke ausstellt. Erst<br />

vor kurzem wurde in Mathon eine<br />

Ausstellung mit LH Toni Mattle<br />

Ausschreibung<br />

Verpachtung Café<br />

Die Gemeinde Fendels bringt die Verpachtung des<br />

Dorfcafés zur Ausschreibung.<br />

Das Café verfügt über einen eigenen Eingang und<br />

ist getrennt von der Wohnanlage „HADOC 4“. Die<br />

Betriebsfläche hat eine Größe von 93,97 m². Darin<br />

enthalten sind die WC-Anlagen, eine kleine Küche,<br />

ein kleiner Lagerraum, ein Personal WC, eine<br />

Theke und insgesamt ca. 40 Sitzplätze.<br />

Mitverpachtet wird unter anderem das Inventar lt.<br />

Inventarliste.<br />

Die Öffnungszeiten werden seitens des Gemeinderates<br />

mit dem Pächter im Rahmen des Bewilligungsbescheides<br />

der BH Landeck vereinbart.<br />

Des Weiteren hat der Pächter die Pflicht, das Inventar<br />

zu warten, regelmäßig zu überprüfen und<br />

instand zu halten.<br />

Rahmenbedingungen:<br />

• Gast- und Schankgewerbe Café mit<br />

behördlicher Genehmigung<br />

• Der Pächter hat eine gültige Konzession<br />

nachzuweisen.<br />

• Von Vorteil Erfahrung in der Führung<br />

eines Gastronomiebetriebes<br />

• Unbescholtenheit<br />

• Den Betrieb als Nichtraucherlokal zu führen<br />

Alle Details über Beginn und Dauer des Pachtverhältnisses,<br />

Höhe des Pachtzinses, Betriebspflicht<br />

usw. werden im Pachtvertrag geregelt.<br />

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann<br />

wenden Sie sich bitte direkt an das Gemeindeamt<br />

Fendels.<br />

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann<br />

würden wir uns über ein schriftliches Angebot mit<br />

Darstellung des Geschäftskonzeptes und Vorstellung<br />

über die Höhe des Pachtzinses freuen.<br />

Der Gemeinderat der Gemeinde Fendels behält<br />

sich das Recht der freien Vergabe vor.<br />

Der Bürgermeister Stefan Köhle<br />

Die Welt der Weine in der Vinothek Flür in Imst<br />

Hochwertige Weine aus dem<br />

familieneigenen Weingut<br />

Flür in Tarrenz sowie anderen nationalen<br />

und internationalen Winzern<br />

präsentiert die Vinothek Flür<br />

im Zentrum von Imst.<br />

Marcel Flür und seine Partnerin<br />

Lena Schranz eröffneten kürzlich<br />

am Johannesplatz 4 den gemütlichen<br />

Treffpunkt, der neben einer<br />

umfangreichen Weinauswahl auch<br />

Weinverkostungen und Seminare<br />

anbietet. Genießen auch Sie Vielfalt<br />

heimischer und internationaler<br />

Weine bei einem Besuch der<br />

Vinothek Flür.<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo + Di : 9–12 + <strong>14</strong>–18 Uhr<br />

Mi + Do: 18–21 Uhr<br />

Fr: 9–12 + 18–21 Uhr<br />

Sa: auf Anfrage, So: geschlossen<br />

Kontakt und Reservierungen:<br />

Lena: Tel. 0676.6318520<br />

Marcel: 0660.2347453<br />

Mail: info@vinothek-fluer.at<br />

Fotos: Eiter<br />

30 29. August <strong>2023</strong>


eröffnet. Sein Repertoire ist vielfältig,<br />

aber Bergmassive gehören zu<br />

seinen Lieblingsmotiven. „Ich war<br />

auf fast allen Bergen schon oben,<br />

die ich gemalt bzw. gezeichnet<br />

habe!“.<br />

Öfters hat Fritz die Sommerakademie<br />

in Innsbruck besucht, war<br />

mehrfach Teilnehmer der Malwochen<br />

der Arlberger Kulturtage.<br />

„Das waren immer schöne Zeiten<br />

und ich habe viel dabei gelernt!“,<br />

betont der 74-jährige Paznauner.<br />

Malen zählt zu seinen großen Leidenschaften,<br />

genauso wie die<br />

Bergrettung, der er seit 50 Jahren<br />

als aktiver Bergretter angehört.<br />

„1972 ging ich zur Kappler Bergrettung<br />

und ich war einer der Ersten,<br />

die im Taschachhaus die Ausbildung<br />

machten“, ist Fritz sichtlich<br />

stolz.<br />

„Es gab schöne und schwierige<br />

Zeiten“, so Fritz rückblickend.<br />

Immer wieder mussten in Not geratene<br />

Menschen aus gefährlichen<br />

Situationen gerettet werden, viele<br />

Sucheinsätze hatten allerdings einen<br />

negativen Ausgang. Gemeinsame<br />

Aktivitäten der Bergkameraden<br />

waren umso wichtiger und besondere<br />

Höhepunkte der Bergkameradschaft.<br />

„Die schönen Erlebnisse<br />

von Bergtouren mit meinen<br />

Bergrettungskameraden freuen<br />

mich heute noch“, schwärmt Hermann.<br />

„Es ist ein besonderes Gefühl<br />

der Zusammengehörigkeit!“<br />

Auch seine Einsätze mit der Bergrettung<br />

sind immer wieder Teil seiner<br />

spannenden Erzählungen.<br />

„Der mit Abstand am besten in<br />

Erinnerung gebliebene Einsatz<br />

fand vor ein paar Jahren statt, als<br />

wir eine verletzte Frau aus Seßlad<br />

in Richtung Dias geborgen haben.<br />

Im Anschluss wurden wir von ihrem<br />

Mann alle zum Mittagessen<br />

eingeladen! Solche Gesten sind<br />

sehr selten und dementsprechend<br />

bleiben sie sehr positiv in Erinnerung!“,<br />

freut sich Hermann über<br />

gute Ausgänge bei Einsätzen.<br />

Hermann ist seit 50 Jahren mit seiner<br />

Frau Christine verheiratet und<br />

Vater von vier erwachsenen Kindern<br />

und sieben Enkeln. „Meine<br />

Familie ist mir am wichtigsten“,<br />

betont Hermann Fritz abschließend.<br />

(jota)<br />

WIRT DES MONATS<br />

Fotos: Vier Studios<br />

Die Gäste des ****Hotels „Vier – Studios und Restaurant“ in Längenfeld<br />

werden von ihrem jungen Gastgeber Florian Schranz mit Haubenküche<br />

(Auszeichnung von Gault Millau Österreich) bekocht. In diesen Genuss<br />

kommen aber auch Feinschmecker, die nicht im Hotel wohnen. Im so hochrangig<br />

ausgezeichneten À-la-Carte- Restaurant genießt man besonders<br />

kreative kulinarische Highlights der regionalen und internationalen Küche.<br />

Auch kulinarische Events werden geboten wie etwa das wöchentliche „Fire<br />

Table“ auf der spektakulären Dachterrasse, das „Open-Fire BBQ“ und gemütliches<br />

Törggelen.<br />

Das Hotel ist mit Farben und Materialien ganz nach den vier Elementen ausgerichtet<br />

und auch Küchenchef Florian Schranz kreiert seine speziellen Gerichte<br />

auf der Basis der vier Elemente.<br />

Das heißt, er kocht zwar auch,<br />

aber nicht nur mit Wasser. Vielmehr<br />

nützt er das Zusammenspiel<br />

von Erde, Feuer, Wasser, Luft, um<br />

eine spannende Symbiose aus bodenständiger<br />

Tiroler Küche und Experimentierfreude<br />

in die Töpfe und<br />

auf die Teller zu zaubern.<br />

Familie Schranz<br />

Runhof 108 | 6444 Längenfeld<br />

Tel. +43 (0) 5253 94100<br />

office@vier-studios.at<br />

www.vier-studios.at<br />

19 Studios, vier Elemente und eine Haube<br />

Das Längenfelder À-la-Carte-Restaurant „Vier“ von Florian Schranz<br />

glänzt mit Hauben-Auszeichnung von Gault Millau Österreich<br />

So erstaunt zum Beispiel die Vorspeise „Waldboden“<br />

mit Kartoffelkrapfen, die fast wie Steine aussehen,<br />

u.a. garniert mit aromatischen Pilzen. Das<br />

Element Luft ist vielfach durch Räucheraromen vertreten und das Element<br />

Feuer sorgt beim Flambieren für Furore. Eine wahre Sinnesfreude, denn das<br />

Dinner im „Vier“ ist nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern auch ein<br />

ganz besonderer Augenschmaus, der sich in seiner erstaunlichen Vielfalt an<br />

die Jahreszeiten anpasst: Die Zutaten für die Speisen werden stets saisonal<br />

gewählt und mit Herz und Fingerspitzengefühl frisch verarbeitet.<br />

Warme Küche von<br />

18:00 bis 21:00 Uhr,<br />

um Reservierung wird<br />

gebeten.<br />

29. August <strong>2023</strong> 31


Fotos Bernhard Warter<br />

Positive Schwingungen im neuen Schauraum<br />

Die Biberwierer Tischlerei Luttinger präsentiert zum 100-jährigen Firmenjubiläum ihre innovativen<br />

Positive Schwingungen sind im neuen Schauraum<br />

der Tischlerei Luttinger in Biberwier garantiert.<br />

Umgeben von feinem Zirbenduft werden<br />

hier jene innovativen Erzeugnisse ausgestellt, mit<br />

denen die Firma in den letzten Jahren Furore gemacht<br />

hat: Detailreich ausgeklügelte Room-<br />

Systems Infrarot-Zirbenkabinen sowie ergonomisch<br />

perfekt ausgewogene Infrarot- und Körperschall-Liegen,<br />

die nicht nur höchst angenehm,<br />

sondern auch formschön sind. Dafür sorgt der<br />

original Luttinger-Bogen, der das einzigartige<br />

Gefühl des Schwingens und Schwebens vermittelt.<br />

Die Liegen mit dem perfekten Flow-System<br />

sind mehr Erholungsorte als Möbel, weil sie es<br />

so leicht machen, dem Alltag zu entschweben.<br />

Auch die Luttinger-Zirbenbetten verbinden perfektes<br />

Design mit hohem Erholungsfaktor.<br />

DETAILREICH AUSGETÜFTELT<br />

Josef Luttinger, der die Firma bereits in vierter<br />

Generation führt, tüftelte jahrelang an den Prototypen,<br />

bis die Liegen in Vollendung in der Werkstatt<br />

standen und an die Kunden weitergegeben<br />

werden konnten. Mittlerweile ist die Nachfrage so<br />

groß, dass die Tischlerei Luttinger sich weitgehend<br />

auf dieses Standbein konzentriert, wobei die<br />

Gries 3a<br />

6631 Lermoos<br />

T + 43 (0) 5673 2321<br />

E info@holzbau-poberschnigg.at<br />

www.holzbau-poberschnigg.at<br />

32 29. August <strong>2023</strong>


Luttinger GmbH<br />

Schmitte 11 | 6633 Biberwier<br />

Tel. +43 - (0)5673 - 22349 | tischlerei@luttinger.eu<br />

www.luttinger.eu<br />

Produkte jetzt noch umfangreicher<br />

Produkte laufend weiter entwickelt<br />

werden.<br />

Josef Luttinger: „Was man mit Leidenschaft<br />

macht, macht man gut<br />

und die Herstellung unserer Liegen<br />

und Kabinen ist trotz aller Modernität<br />

echtes, traditionelles Tischlereihandwerk.<br />

Das wissen unsere Kunden<br />

zu schätzen.“<br />

SCHAURAUM-NACHTZUGANG<br />

Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums<br />

<strong>2023</strong> machte sich das<br />

Luttinger-Team selbst eine Freude:<br />

Mitte September wird mit der Jubiläumsfeier<br />

der neue, 200 m 2 große<br />

Schauraum eröffnet, der zum Begutachten<br />

und Testen einlädt. Es wäre<br />

nicht Josef Luttinger, wären nicht<br />

auch hier innovative Ideen im Spiel:<br />

Für Kundinnen und Kunden, die untertags<br />

zu beschäftigt sind, gibt es<br />

einen Nachtzugang: Auf Termin bekommt<br />

man mittels Code die Möglichkeit,<br />

die ins Auge gefasste Liege<br />

auch nach Geschäftsschluss zu testen.<br />

Vielleicht besser den Wecker<br />

stellen, bevor man in höhere Sphären<br />

entschwebt und gleich die ganze<br />

Nacht im Schauraum verbringt!<br />

Seit 40 Jahren Urlaub<br />

in St. Anton am Arlberg<br />

Sandro Frigerio interessiert sich auch für<br />

Hintergründe seiner Feriendestination<br />

Von Beruf ist er Journalist. Der<br />

Zunft der Schreibenden wird oft<br />

nachgesagt, dass diese stets mit<br />

offenen Augen durchs Leben gehen.<br />

So auch Sandro Frigerio aus<br />

Varese in der Lombardei – er gewann<br />

bereits einen Fotowettbewerb<br />

im Zuge der Bahnverlegung<br />

oder publizierte eine Reportage<br />

über die Nahwärme St.<br />

Anton GmbH. Mit dem Gemeindeamtsleiter<br />

ist er seit über<br />

20 Jahren befreundet.<br />

Sandro Frigerio spricht Deutsch<br />

in Perfektion. „Nun, das Geheimnis<br />

ist vermutlich, dass ich<br />

Deutsch nicht in Italien gelernt<br />

habe“, so erklärt er schmunzelnd,<br />

weswegen sein Deutsch so einwandfrei<br />

ist. Latein-Kenntnisse<br />

waren hierbei gewiss auch von<br />

Vorteil. Aufgewachsen und wohnhaft<br />

ist er in Varese, in der Lombardei,<br />

wo die Mutter einst den<br />

seltenen Beruf der Modistin ausgeübt<br />

hat. Deutsch erlernte er übrigens<br />

in Österreich, wo er auch<br />

mehrmals Wien besuchte. Schon<br />

während seines Studiums und danach<br />

arbeitete er als Journalist, in<br />

weiterer Folge gründete er eine<br />

Kommunikationsagentur und betreute<br />

Kunden (vorwiegend im<br />

technischen Bereich). Erstmals<br />

nach St. Anton am Arlberg kam er<br />

vor 40 Jahren: „Anfangs blieben<br />

wir drei bis fünf Tage, mittlerweile<br />

dreieinhalb Wochen“, erzählt er.<br />

Mit „wir“ meint er die ganze, große<br />

Familie, allen voran Ehefrau<br />

Luciana und die Söhne Matteo<br />

und Andrea. Die Familie wohnt<br />

während des Aufenthalts immer<br />

im Haus Gamberg und dem Hotel<br />

Grieshof. Im Laufe der Jahre<br />

sind viele Freundschaften entstanden.<br />

Etwa mit Bürgermeister Helmut<br />

Mall und Gemeindeamtsleiter<br />

Wolfgang Jörg. Kennengelernt<br />

habe man sich durch ein Unglück,<br />

als im Jahr 2000 ein Baum auf das<br />

neue Auto des Schwagers stürzte –<br />

dabei durfte die Familie große<br />

Unterstützung von Seiten der Gemeinde<br />

erfahren. „Uns ist das<br />

wichtig, dass uns die Leute hier<br />

auch kennen“, bekräftigt Sandro<br />

Frigerio und erklärt, warum er so<br />

gern in St. Anton am Arlberg ist:<br />

„Wegen der Landschaft, den Bergen<br />

und natürlich den Menschen.“<br />

Andere Blickwinkel<br />

Wie es im Beruf des Journalisten,<br />

der viel mehr eine Berufung ist,<br />

meist üblich ist, interessiert man<br />

sich für Hintergründe. Den Ort<br />

abseits des touristischen Angebots<br />

sozusagen. So auch bei Sandro Frigerio,<br />

der Ende der 1990er Jahre<br />

einen Fotowettbewerb im Rahmen<br />

der Bahnverlegung gewonnen ‰<br />

Fotos Max Zimmermann<br />

TscharnuterBau Ges.m.bH<br />

6632 Ehrwald | Schanz 6 | T 05673 / 20037 | www.tscharnuter.com | office@tscharnuterbau.at<br />

Sandro Frigerio und den St. Antoner Gemeindeamtsleiter Dr. Wolfgang Jörg verbindet<br />

eine langjährige Freundschaft.<br />

Foto: Elisabeth Zangerl<br />

29. August <strong>2023</strong> 33


hat. Umweltfreundliche Energiegewinnung<br />

weckt zudem nach wie<br />

vor sein Interesse, da es ein Nahwärmewerk<br />

wie jenes in St. Anton<br />

am Arlberg in Italien nur selten<br />

gibt, wenn dann eher im Norden<br />

des Landes. Deswegen verfasste<br />

Frigerio auch eine Reportage zu<br />

diesem Vorzeige-Projekt, jede<br />

Menge technische Inputs inklusive.<br />

„Mich interessiert St. Anton<br />

am Arlberg nicht nur als Tourismusort“,<br />

sagt er auch selbst und<br />

erzählt dabei, dass er im Laufe der<br />

Zeit – etwa bei Wanderungen –<br />

auch immer wieder den fortschreitenden<br />

Klimawandel festgestellt<br />

hat, beispielsweise in Form von<br />

Gletscherrückgängen. „Heutzutage<br />

reisen wir mit leichterem Gepäck<br />

an“, zeigt er Veränderungen<br />

auf und glaubt auch, dass St. Anton<br />

am Arlberg aufgrund der Höhenlage<br />

vom Klimawandel profitieren<br />

kann. Was er sich wünschen<br />

würde? Dass die Barrierefreiheit<br />

ausgebaut wird (sein Sohn sitzt im<br />

Rollstuhl), auf den Trend „Workation“<br />

aufgesprungen und mehr auf<br />

das Feedback von Gästen gesetzt<br />

wird. Und – eine Sprachschule<br />

nennt er als seine Vision für den<br />

Ort. St. Anton am Arlberg bleiben<br />

er und seine Familie weiterhin<br />

treu: „Hier habe ich mehr Beziehungen<br />

zu Geschäften als in meiner<br />

Heimat – bereits neun Mountainbikes,<br />

davon zwei E-Bikes hab<br />

ich hier gekauft“, erzählt er<br />

schmunzelnd.<br />

(lisi)<br />

Planen, bauen,<br />

sanieren und<br />

renovieren<br />

„Theisen Baumanagement“ GmbH<br />

aus Nauders baut massiv,<br />

maßgeschneidert und schlüsselfertig<br />

Damit Bauvorhaben stressfrei über die Bühne gehen, sollte man nichts<br />

dem Zufall, sondern die gesamte Abwicklung erfahrenen Experten überlassen.<br />

Die Nauderer Firma „Theisen Baumanagement“ GmbH erweist<br />

sich seit ihrer Gründung im Jahr 2003 mit großem Know-how als<br />

Garant für Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards. Die maßgeschneiderten<br />

Bauprojekte werden schlüsselfertig übergeben und umfassen<br />

je nach Wunsch Architektur und Bauplanung inklusive 3D-Animation,<br />

Bauleitung, Kostenmanagement, Energieberatung. Besonderes Augenmerk<br />

wird auf eine ausgewogene Planung hinsichtlich Funktionalität<br />

sowie auf die Einhaltung der gewünschten Raumvorstellungen gelegt.<br />

Perfekte Projekt-Abwicklung<br />

Firmeninhaber Baumeister Ing. René Theisen, der gemeinsam mit seinem<br />

Team schon zahlreiche namhafte Bauten im In- und Ausland verwirklicht<br />

und reibungslos abgewickelt hat: „Als Baumeister übernehmen<br />

wir die Verantwortung der Bauplanung, die Bauberechnungen, die Bauleitung<br />

vor Ort sowie alle Funktionen eines Bau-Generalunternehmens.<br />

Die Bauherren haben in uns einen Ansprechpartner für alle Wünsche<br />

und Überlegungen. Diese optimierte Bündelung von Dienstleistungen<br />

von der Planung bis zur Fertigstellung spart unseren Kunden Zeit, Kosten<br />

und Nerven.“<br />

Diese perfekte Organisation genießen auch die Auftraggeber der derzeit<br />

laufenden Projekte wie zum Beispiel die Bergrettung – Ortszentrale<br />

Nauders, Austria Living – 23 Eigentumswohnungen mit Geschäft und<br />

Café in Pfunds, Vaya Resort Nauders – Sanierung und Neubau des<br />

Danke für die gute Zusammenarbeit!<br />

Sandro Frigerio mit seiner Ehefrau Luciana und Sohn Matteo.<br />

Foto: Elisabeth Zangerl<br />

Paula Gallardo Sánchez in der WK-Landeck<br />

Bilder der spanischen Künstlerin<br />

Paula Gallardo Sánchez können<br />

derzeit in der Künstlerecke der<br />

Wirtschaftskammer Landeck bewundert<br />

werden.<br />

Seit nunmehr fünf Jahren pendelt<br />

die Künstlerin zwischen Granada<br />

und dem Kaunertal hin und her. Ihr<br />

Lebensgefährte Sandro lebt nämlich<br />

in Kauns, sie selbst in Granada.<br />

Ihre Arbeiten sind weder der konventionellen<br />

Malerei zuzuordnen<br />

noch eindeutig der Druckgrafik<br />

oder Zeichnung. Durch die gekonnte<br />

Kombination verschiedener Medien<br />

und Techniken entstehen eindringliche<br />

Bildwelten.<br />

Paula Gallardo Sánchez zusammen mit<br />

der Tochter einer Freundin, Theresia<br />

Mark, und WK-Bezirksstellenleiter Otmar<br />

Ladner (v.r.).<br />

6543 Nauders 565 | T +43 5473 87655 | www.erdbau-oberland.at<br />

34 29. August <strong>2023</strong>


Bmst. Ing. René Peter Theisen | Tel. 0699 125 400 09 | rene@bmtheisen.at | www.bmtheisen.at<br />

Einige Projektbeispiele:<br />

Almhof, Nauders<br />

Fotos: Theisen und Hannes Kröll<br />

Alpenblick, Ladis<br />

Vaya, Nauders Austria Living, Pfunds Bergrettung Privathaus<br />

bestehenden Hotels „Maultasch & Astoria“.<br />

Nachhaltig und klimaneutral<br />

Die große Erfahrung von „Theisen Baumanagement“<br />

GmbH kommt bei der Gesamtabwicklung<br />

für Hotellerie und Gewerbe sowie bei<br />

privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern als<br />

auch im eventorganisierten Bike- und Wegebau<br />

zum Einsatz. Dass die Firma auch in Umweltbelangen<br />

höchst engagiert ist, zeigt sie am eigenen<br />

Beispiel: Seit 2021 ist „Theisen Baumanagement“<br />

GmbH klimaneutral – u.a. mit großer<br />

Photovoltaikanlage am Firmengebäude in<br />

Nauders und Elektrofahrzeugen zur Betreuung<br />

der Baustellen und Kundentermine. Wenn<br />

man also nicht nur hochqualitativ, sondern<br />

auch nachhaltig und ressourcenschonend bauen<br />

will, ist man bei René Theisen an der richtigen<br />

Adresse.<br />

29. August <strong>2023</strong> 35


Sunny Mountain Fest auf Dias in Kappl<br />

1 2 3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7 8 9<br />

Beim Sunny Mountain Fest in Kappl<br />

auf der Alpe Dias wurde auf den Kartenverbund<br />

„Schischaukel Kappl &<br />

See im Paznaun“ ab der Wintersaison<br />

<strong>2023</strong>/24 angestoßen. „Im Winter werden<br />

wir einen gemeinsamen Kartenverbund<br />

haben“, so Vorstand der<br />

Kappler Bergbahnen Andreas Kleinheinz<br />

und Geschäftsführer der Bergbahnen<br />

See Mathias Tschiderer. Die<br />

Nutzung beider Schigebiete mit einer<br />

Karte wird ab heuer möglich sein. Viele<br />

Attraktionen für Große und Kleine<br />

wurden beim Familienfest geboten,<br />

u.a. Klettern am Kletterturm, Bierkistenstapeln<br />

oder Geschicklichkeitstraining<br />

am Niederseilgarten.<br />

1 Hugo und Helga Scherl sowie<br />

Lisl und Anton Zangerl genossen<br />

die angenehme Stimmung auf<br />

Dias.<br />

2 Sie wollen zukünftig gemeinsam<br />

im Winter die Preise „schaukeln“:<br />

Geschäftsführer der Bergbahnen<br />

See Mathäus Tschiderer und Vorstand<br />

der Kappler Bergbahnen<br />

Andreas Kleinheinz.<br />

3 Günter und Bianca Huber, Imelda<br />

Merten und Alexandra Kleinheinz<br />

unterhielten sich bestens.<br />

4 Viktor Donnemüller, Norbert<br />

Grissemann, Christoph Mallaun,<br />

Mathäus Tschiderer, Andreas<br />

Kleinheinz, Egon Jäger, Thomas<br />

Spiss und Werner Kurz stießen<br />

auf den Kartenverbund „Schischaukel<br />

Kappl & See im Paznaun“<br />

an.<br />

5 Pfarrer Francis zelebrierte den<br />

Festgottesdienst auf Dias, Maria<br />

Ladner (re.) und Luisa Rauter<br />

(li.) unterstützten ihn dabei.<br />

6 Der neunjährige Paul aus<br />

Deutschland schaffte 20 Bierkisten<br />

übereinander zu stapeln, eine<br />

Höchstleistung.<br />

7 Egon Jäger, Christoph Mallaun<br />

und Norbert Grissemann stießen<br />

gemeinsam an.<br />

8 Viktor Donnemüller, Dietmar<br />

Wille von der Fa. Getränke Wille<br />

und Norbert Grissemann tauschten<br />

sich aus.<br />

9 Christoph Scherl und Wolfgang<br />

Salner sorgten dafür, dass Bergbegeisterte<br />

bequem zur Berg -<br />

station Alblitt kamen.<br />

Fotos: Tamerl<br />

36 29. August <strong>2023</strong>


Höpperger und ALPE luden zu 7 Todsünden<br />

1 2 3 4<br />

Gemeinsam mit ALPE Pipe Systems<br />

lud das Oberländer Familienunternehmen<br />

Höpperger Umweltschutz zahlreiche<br />

Freunde und Geschäfts part -<br />

ner:innen kürzlich zur exklusiven<br />

Theatervorstellung „7 Todsünden“ der<br />

Tiroler Volksschauspiele auf den Birkenberg<br />

in Telfs.<br />

Nach den einführenden Worten von<br />

den Geschäftsführern Harald Höpperger<br />

und Luis Kluibenschädl (ALPE),<br />

Grußworten von Bürgermeister Christian<br />

Härting und Intendant Gregor<br />

Bloeb genossen die mehr als 150<br />

Gäste tiefgehende und unterhaltsame<br />

Einblicke in die 7 Todsünden am idyllischen<br />

Aufführungsort. Harald Höpperger<br />

zeigte sich begeistert: „Gerade<br />

für Unternehmer sind die Todsünden<br />

Gift. Wir orientieren uns lieber an den<br />

Tugenden. Werte wie Durchhaltevermögen,<br />

hohe Wertschätzung gegenüber<br />

Mitarbeiter:innen, Kund:innen<br />

5 6<br />

und Partner:innen, Know-how und<br />

viel Einsatz sind unsere Erfolgsparameter.“<br />

Im Vordergrund an diesem Abend<br />

stand die Dankbarkeit beider Unternehmen.<br />

„Wir nutzen diesen Abend,<br />

um Allen für die Mitarbeit, Partnerschaft<br />

und Freundschaft Danke zu sagen",<br />

erklärte Luis Kluibenschädl sen.<br />

1 Gastgeber Harald Höpperger<br />

(links) und Luis Kluibenschädl<br />

(rechts) begrüßten gemeinsam<br />

mit Intendanten Gregor Bloeb<br />

zahlreiche Gäste bei der exklusiven<br />

Vorstellung von 7 Todsünden.<br />

2 Luis Kluibenschädl jr. (links) und<br />

Thomas Höpperger freuten sich<br />

mit TVSS-Geschäftsführerin Verena<br />

Covi über eine spektakuläre<br />

Vorstellung am Birkenberg.<br />

3 Markus Lair (GF Tyrolean Jets &<br />

Services) mit Bürgermeister<br />

Christian Härting.<br />

4 Isolde Stieg (GF Tiroler Versicherung)<br />

mit Patricia Niederwieser<br />

(Obst & Gemüse).<br />

5 Hotelier Bruno Gerber (links) und<br />

Baumeister Thomas Thurner mit<br />

Gattinnen.<br />

6 Verena Covi, Harald Höpperger,<br />

Bgm. Gerhard Krug mit Gattin<br />

Patricia sowie Gitti und Klaus<br />

Höpperger.<br />

Fotos: Mathias Brabetz Photography<br />

Imster Maldonalm wurde modernisiert<br />

Die Maldonalm oberhalb von Imst wurde<br />

umfassend modernisiert: Im Zuge der Arbeiten<br />

entstanden drei neue Schlafräume für<br />

das Almpersonal. Ausgestattet sind die Zimmer<br />

mit je einem Stockbett, einem Schrank sowie<br />

Fernseh- und Internetanschluss. Neue<br />

Nassräume sowie ein Lager vervollständigen<br />

den Zubau. Die Asphaltierungsarbeiten des<br />

Vorplatzes wurden von der Firma Strabag ausgeführt.<br />

Rund 210.000 Euro kosteten die Maßnahmen, die laut Bgm.<br />

Stefan Weirather, Almausschuss-Obmann Klaus Friedl und Almmeister<br />

Erwin Mark unverzichtbar waren, um aus der auf 17<strong>14</strong><br />

Metern Seehöhe gelegenen Alm nahe dem Hahntennjoch einen<br />

zeitgemäßen Betrieb zu machen. Den überwiegenden Teil der<br />

Arbeiten leisteten Mitarbeiter des Bauhofs Imst; Dach, Fenster<br />

und die Sanitäranlagen wurden von heimischen Firmen erstellt.<br />

Übrigens: Die Maldonalm – die von der Stadtgemeinde Imst berieben<br />

wird – ist auch ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.<br />

Die Melkalm – mehr als 50 Kühe aus dem Raum Imst produzieren<br />

täglich etwa 1.200 Liter Milch – ist dank der nahen Hahntennjochstraße<br />

für jeden leicht erreichbar. Die Familie Posch<br />

freut sich auf einen Besuch und verwöhnt Sie mit klassischen<br />

Almschmankerln.<br />

Fotos: Daniel Posch<br />

29. August <strong>2023</strong> 37


Rieder Herbstmarkt<br />

08. Oktober <strong>2023</strong><br />

ab <strong>14</strong>.00 Uhr<br />

Beim Schloss Sigmundsried<br />

Rieder Almabtrieb<br />

09. September <strong>2023</strong><br />

Auftakt und zugleich ein Höhepunkt im<br />

herbstlichen Veranstaltungsreigen des Tiroler<br />

Oberlandes ist der Almabtrieb in Ried,<br />

der heuer am Samstag, dem 9. September*<br />

über die Bühne geht.<br />

Der Almabtrieb; ein traditionelles Brauchtum,<br />

bei dem Bauern, Senner und Hirten die gesunde<br />

Rückkehr des Viehs von der Sommerweide<br />

auf der Stalanzer Alm feiern, ist natürlich<br />

auch ein Volksfest.<br />

Auf die Besucher warten musikalische Unterhaltung<br />

mit den Rieder Gipfelstürmern, zahlreiche<br />

kulinarische Schmankerln und ein kleiner<br />

Bauernmarkt.<br />

Beginn des Festes ist um <strong>14</strong> Uhr<br />

beim Lindenplatz in Ried im Oberinntal.<br />

Ebenfalls in Ried findet am 8. Oktober der<br />

Herbstmarkt statt. Ab <strong>14</strong> Uhr gibt es ein vielfältiges<br />

Angebot an bäuerlichen Produkten,<br />

Musik und beste Verpflegung.<br />

* Datum kann sich witterungsbedingt ändern!<br />

BAU- UND KUNSTGLASEREI<br />

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Glastrennwände, Fassadenverglasungen<br />

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Fax: DW 50 · info@zerzer.net<br />

38 29. August <strong>2023</strong>


ALMABTRIEB &<br />

KIRCHTAG<br />

in Jerzens<br />

9. bis 10.9.<strong>2023</strong><br />

FR, 8.9.<br />

n 20 UHR: WARM-UP PARTY<br />

mit zwei DJs beim Gemeindehaus<br />

SA, 9.9.<br />

n 11 – 17 Uhr: großes Fest<br />

mit musikalischer Unterhaltung<br />

und Marktständen<br />

im Dorfbereich Jerzens<br />

n ab 11 Uhr: musikalische<br />

Unterhaltung mit der<br />

Musikgruppe „Flott aufgspielt“<br />

n ab ca. <strong>14</strong> Uhr: EINZUG DER TIERE<br />

SO, 10.9. – KIRCHTAG<br />

n 9.30 Uhr: Feldmesse<br />

n Frühschoppen mit der MK Jerzens<br />

n im Anschluss: Unterhaltung mit<br />

„Marco Spiegl“<br />

Foto: Chris Walch<br />

Das zweite Septemberwochenende<br />

steht in<br />

Jerzens im Pitztal traditonell<br />

ganz im Zeichen<br />

des feierlichen<br />

Almabtriebs und des<br />

Kirchtags. Die Rückkehr<br />

der Tiere wird mit<br />

Live-Musik, Schuhplattlern,<br />

Bauernmarkt<br />

und Kinderspielen gefeiert.<br />

1.935 m<br />

Straßensperren! Samstag 13 bis 16 Uhr, Liss bis Feuerwehrhaus.<br />

6474 Jerzens 208<br />

Mobil 0664/4233880<br />

office@tischlerei-schultes.at<br />

Ludwigsburger<br />

Hütte<br />

Anja Holzknecht<br />

Tel. Hütte: 054<strong>14</strong>-20204<br />

Mobil: +436649247748<br />

www.ludwigsburger-huette.at<br />

REINSTADLER MARCO e. U<br />

6474 Jerzens · Tel. +43(0)54<strong>14</strong>/ 87 456<br />

www.autohaus-reinstadler.at<br />

Tårreter Schafschied<br />

am 10. September <strong>2023</strong><br />

Die Schafe werden um ca. 13 Uhr erwartet.<br />

Für musikalische Unterhaltung sorgen die Schneidigen<br />

Die Schafschied in Tarrenz ist der größte Almabtrieb in der Ferienregion Imst. Rund<br />

1.000 Schafe und Lämmer verbringen den Sommer auf der Hinterberg-Alm hoch<br />

über Tarrenz. Ein besonders schönes Bild nehmen Besucher in der langgezogenen<br />

und engen Trujegasse mit. Die wird von einem regelrechten wogenden Meer an weißen<br />

Leibern überschwemmt. Im idyllischen „Bangert“, einer großen Wiese hinter dem<br />

Gasthof Sonne, werden die Tiere zusammengetrieben. Und dort feiern die einheimische<br />

Bevölkerung und mittlerweile auch viele Gäste von nah und fern das Eintreffen<br />

der wolligen Vierbeiner.<br />

Musikalisch untermalt lassen sich im Sonnegarten allerlei Köstlichkeiten verspeisen.<br />

in Bårgers Ånger<br />

Wir wünschen den Hirten und Veranstaltern gutes<br />

Gelingen und den Besuchern eine schöne Schafschied.<br />

Andreas Krajic und Team<br />

6464 Tarrenz<br />

Tel. 05412 66493<br />

info@gasthaus-sonne.at<br />

www.gasthaus-sonne.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 39


TERMINTIPPS<br />

Wenn auch Sie eine<br />

Veranstaltung planen<br />

und dies einem breiten<br />

Publikum mitteilen wollen,<br />

dann sind Sie im <strong>impuls</strong><br />

Magazin genau richtig.<br />

Über die preiswerten<br />

Möglichkeiten einer<br />

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ich Sie gerne:<br />

Daniela Pohl<br />

Tel. 0676-84657328<br />

dp@oberlandverlag.at<br />

Traditioneller Almabtrieb in Lermoos<br />

Am Samstag, dem 9. September <strong>2023</strong>, ist es wieder so weit: In Lermoos findet der traditionelle<br />

Almabtrieb statt. Jedes Jahr aufs Neue ist es ein beeindruckendes Spektakel, wenn das Vieh nach<br />

dem Sommer zurück ins Tal getrieben wird.<br />

Geschmückt mit Blumen, Glocken und Schellriemen, sind die Kühe ein wahrhaft festlicher Anblick.<br />

PROGRAMM:<br />

n ca. 11.30 Uhr Festbeginn<br />

n ca. 12.30 Uhr werden die Kühe vom Panoramabad aus kommend<br />

durch den Ort bis zum Festzelt am Parkplatz Hochmoosexpress getrieben.<br />

n ca. 13.30 Uhr Ankunft der Kühe<br />

Bei so einem Fest darf natürlich auch genussvoll gefeiert werden – mit jeder Menge regionaler<br />

Leckerbissen und geselligem Beisammensein.<br />

Samstag,<br />

9. Sept. <strong>2023</strong><br />

40 29. August <strong>2023</strong>


Bezirksobmann und Almbauer<br />

Andreas Gstrein zwischen Management und Mähwiese<br />

Wetterglück im hintersten Ötztal.<br />

Andreas Gstrein erwartet <strong>impuls</strong><br />

und es geht über einen gut ausgebauten<br />

Fahrweg hinauf zur Almwirtschaft<br />

Gampe und zur Alm des<br />

Ehepaars Gstrein. Wir beginnen<br />

unser Gespräch auf dem Bankl der<br />

neuen Hütte. Das alte niedrige<br />

Blockhaus daneben, mit dem Stall<br />

im Untergeschoß, eine typische<br />

historische Alphütte und das sommerliche<br />

Zuhause des jugendlichen<br />

Andreas dient nunmehr als<br />

Almmuseum. Die ursprüngliche<br />

Einrichtung wurde beibehalten<br />

und Werkzeuge sind zu sehen wie<br />

sie seit Jahrhunderten ohne wesentliche<br />

Veränderung das Alltagsleben<br />

auf Almen und Bergmähdern<br />

im Alpenraum begleiteten.<br />

Bauer mit Leib und Seele<br />

Andreas, Jahrgang 1970, ist Bruder<br />

von fünf Mädchen und wuchs<br />

am Heinrichhof in Sölden auf. Es<br />

war ein Betrieb mit 15 Milchkühen<br />

und Jungvieh. Alle Tiere gehörten<br />

der für das Ötztal typischen<br />

Rasse des Grauviehs an und<br />

die Almsommer begleiteten den<br />

Buben seit früher Kindheit. Der<br />

Charakter des Almlebens ist in seinen<br />

Grundzügen seit damals<br />

gleichgeblieben, trotzdem hat sich<br />

seit dieser Zeit vieles verändert.<br />

„Mein Vater hat das Heu im Winter<br />

noch mit dem Schlitten hinunter<br />

nach Sölden gebracht“, erinnert<br />

sich Andreas. „Heute sind wir<br />

gut erschlossen.“ Manche der steilen<br />

Heuwiesen der Alpe sind aber<br />

nach wie vor nur händisch mit der<br />

Sense zu mähen. Derzeit weiden<br />

vier „Grauelen“ auf der Alm, deren<br />

Milch an das Jungvieh verfüttert<br />

und zu Butter verarbeitet wird.<br />

Auch die Almwirtschaft der Gampe<br />

bezieht Milch vom Nachbarn.<br />

Übersee-Erfahrung<br />

Als Bezirksvertreter der Landwirtschaftskammer,<br />

Mechaniker,<br />

Landwirt und Klauenpfleger erscheint<br />

Andreas als recht bodenständig.<br />

Nach Kanada zu reisen,<br />

um dort Erfahrungen in einem<br />

Betrieb mit Mutterkuhhaltung zu<br />

sammeln, gehört aber auch zum<br />

Leben des „Mannes von der Alm“.<br />

Mütterlicher- und väterlicherseits<br />

Almbäuerin Ingrid Gstrein meint: „Man muss sich nur dranwagen, dann kann<br />

man vieles lernen auch wenn man nicht auf einem Hof großgeworden ist.“ (Im<br />

Bild mit Ehemann Andreas.)<br />

Foto: Bundschuh<br />

ist Andreas „Urötztaler“. Der Vollerwerbsbetrieb<br />

des Großvaters<br />

wurde von seinem Vater und wird<br />

nun auch von ihm als Nebenerwerbshof<br />

weitergeführt. Die<br />

Volks- und Hauptschule besuchte<br />

Andreas in Sölden, dann ging es in<br />

die landwirtschaftliche Lehranstalt<br />

nach Imst und weiters folgte ein-<br />

Lehrabschluss als Landwirtschaftsmaschinen-Mechaniker.<br />

Dann<br />

1996 eine Auszeit in Kanada auf<br />

einer Farm mit Mutterkuhhaltung<br />

und Ackerbau.<br />

Vom Ehrenamt zur Ehe<br />

Ingrid, die „bessere Hälfte“ von<br />

Andreas, zog von Ellmau am Wilden<br />

Kaiser nach Sölden: „Die beiden<br />

Orte sind wirklich in jeder<br />

Hinsicht gänzlich unterschiedlich,<br />

das Almleben hat mir aber von<br />

Anfang an gefallen“, ist sie sich sicher.<br />

Kennen gelernt hatten sich<br />

die beiden als ehrenamtliche Helfer<br />

bei den Special Olympics 1996<br />

in Ischgl. Außerdem waren sie als<br />

Funktionäre der Landjugend im<br />

„gleichen Boot“. Das „Almbauernpaar“<br />

hat zwei Söhne, Landmaschinentechniker<br />

Matthias und<br />

Thomas, der die Landwirtschaftsschule<br />

kürzlich abschloss und auf<br />

Maturakurs ist. Die Höhenlage<br />

von Sölden gibt zwei Schnitte in<br />

der Saison her, dazu kommen die<br />

einschnittigen Almwiesen. Milchwirtschaft,<br />

Rindernachzucht und<br />

kleine hofeigene Butterproduktion<br />

dienen dem Nebenerwerb,<br />

dazu kommt Vermietung. Andreas<br />

arbeitet als Klauenpfleger und ist<br />

im Winter „Bergbahner“. Ingrid<br />

arbeitet in Haus und Hof und ist<br />

auch im Schülerhort von Sölden<br />

tätig, ausgefüllte Tage sind das also<br />

für die medizinische Fußpflegerin<br />

und „spätberufene“ Bäuerin. Aber:<br />

Erhaltenswert: Die alte niedrige Almhütte mit dem Stall im Untergeschoß war<br />

das sommerliche Zuhause des jugendlichen Andreas. Nunmehr dient sie als privates<br />

Almmuseum.<br />

Foto: Bundschuh<br />

„Man muss sich nur dranwagen,<br />

dann kann man vieles lernen, auch<br />

wenn man nicht auf einem Hof<br />

großgeworden ist“, meint die gebürtige<br />

Unterländerin aus einer<br />

Handwerkerfamilie.<br />

Ein Sölder als Bezirksbauer<br />

Andreas Gstrein war von 1993 bis<br />

1999 Bezirksobmann der Jungbauernschaft,<br />

darüber hinaus seit<br />

über 25 Jahren Ortsbauernobmann<br />

in Sölden. Ein „Highlight“<br />

im Werdegang des Nebenerwerbsbauern<br />

war seine Wahl zum Bezirksbauern-Obmann<br />

von Imst.<br />

Als Funktionär die Vertretung seines<br />

Berufsstandes übernommen zu<br />

haben ist gleichbedeutend damit<br />

„durchgebeutelt“ zu werden, die<br />

sprichwörtlich „dicke Haut“ ist<br />

von Nöten. Dabei erscheint der<br />

Bauer aus dem hintersten Ötztal<br />

als überlegter und ruhiger Mann.<br />

Er meint dazu: „Ich bin gerne mit<br />

Menschen zusammen, besonders<br />

wenn es um Entwicklung von Ideen<br />

und nachhaltige Planung für<br />

den ländlichen Raum geht.“ Das<br />

gelte besonders wenn „Feuer“ für<br />

eine Sache spürbar würde, sieht<br />

sich Andreas also als Mann der<br />

Tat. Über die Anzahl der im Bezirk<br />

Imst bewirtschafteten Höfe zeigt<br />

sich „Bauernführer“ Gstrein weitgehend<br />

zufrieden. Augenmerk sei<br />

dabei auch auf die Vielfalt der<br />

Möglichkeiten abseits der Viehhaltung<br />

und dem „Urlaub am<br />

Bauernhof“ zu legen. Der Bogen<br />

könne sich dabei je nach Gegebenheiten<br />

über Gemüse und Obstbau<br />

bis hin zu Beerenfrüchten und<br />

Wein spannen.<br />

Ein Nachsatz im Originalton<br />

Ingrid und Andreas schreiben an<br />

<strong>impuls</strong>: „Jetzt haben Andreas und<br />

ich noch einmal unser Gespräch<br />

vom Montag besprochen und etwas<br />

für uns Wichtiges ist uns dann<br />

noch eingefallen. Eine Alm ist für<br />

einen Bauern die meiste Zeit ein<br />

Arbeitsplatz. Vor allem an Schönwettertagen<br />

ist es aber ein ganz besonderes<br />

Platzl! Die Stille vor dem<br />

Sonnenaufgang. Das gute Gefühl,<br />

wenn die tägliche Arbeit getan ist.<br />

Wenn das Bergheu im Stadel ist<br />

und im Herbst die Tiere wieder gesund<br />

ins Tal kommen. Der Blick<br />

ins Windachtal gegenüber, wenn<br />

die Abendsonne ihre letzten Strahlen<br />

schickt. Das sind nur noch ein<br />

paar Gedanken von uns.“ (pb)<br />

29. August <strong>2023</strong> 41


Eine Hommage an das Skifahren<br />

Sebi Mall präsentierte kurzen Actionclip am Filmfest St. Anton am Arlberg<br />

„Berge, Menschen, Abenteuer“,<br />

lautet der allseits bekannte Slogan<br />

des etablierten Filmfestes in<br />

St. Anton am Arlberg. Wie treffend<br />

– in einem vierminütigen<br />

Skiclip präsentierte der gebürtige<br />

St. Antoner Sebi Mall am Eröffnungsabend<br />

genau das in geballter<br />

Ladung in seiner actiongeladenen<br />

Produktion unter<br />

Mitwirkung von Filmemacher<br />

Johannes Hoffmann.<br />

„Sebi Mall – RAW Series“ – feierte<br />

am 23. August Premiere. „Der<br />

kurze Freeride/Freestyle Action<br />

Film dokumentiert die Abenteuer<br />

von Sebi Mall, Local und Ski-Größe<br />

aus St. Anton am Arlberg“,<br />

heißt es in der offiziellen Beschreibung.<br />

Der 24-jährige Sebi Mall ist<br />

als einst aktiver Freestyler in seiner<br />

Heimatgemeinde St. Anton am<br />

Arlberg natürlich kein Unbekannter.<br />

Auch wenn er mittlerweile<br />

hauptsächlich in Innsbruck lebt,<br />

wo er im Herbst auch sein Geologie-Studium<br />

startet. Selbst nach<br />

seiner aktiven Sportkarriere dominiert<br />

der Sport in beruflichen Belangen:<br />

Bis vor kurzem arbeitete er<br />

für eine Skifirma, im Sommer absolvierte<br />

er die Bike-Guide-Ausbildung.<br />

Apropos: Auch im Privatleben<br />

dürfte der Sport einen hohen<br />

Stellenwert haben: Sebi Mall ist<br />

Foto: privat<br />

Sebi Mall aus St. Anton am Arlberg präsentierte beim Filmfest in seiner Heimatgemeinde<br />

seinen neuesten Actionclip. Sein Heimatrevier ist der Arlberg.<br />

mit der erfolgreichen italienischen<br />

Freeskierin Arianna Tricomi liiert,<br />

die ebenso am 23. August im Rahmen<br />

des Filmfestes einen Film (Titel:<br />

„That´s Home“) präsentierte –<br />

die Hauptrolle in diesem inspirierenden<br />

Skifilm hatte aber der junge<br />

Ötztaler Alpinist Tobias Holzknecht<br />

inne.<br />

Foto: Felix Pirker<br />

Möglichkeiten en masse<br />

Sebi Mall zeigt in seinem Vierminüter,<br />

dass es auch in einem<br />

schneearmen Winter nicht viel<br />

fürs Skifahren braucht: „Ob im<br />

Park, auf der Piste oder im Powder<br />

– man kann überall und in jeder<br />

Situation seinen Spaß haben“, lautet<br />

sein Credo. Dabei nützt er die<br />

vorhandenen Gegebenheiten: „Je<br />

nach Schnee- und Wetterlage wird<br />

entschieden“, sagt er, nachgefragt,<br />

wo er wann zu finden ist, beziehungsweise<br />

wie er seinen Sport auf<br />

zwei Brettern ausübt. Möglichkeiten<br />

gibt’s ja en masse. Im Freestyle-<br />

Kader ist er wie erwähnt seit sechs<br />

Jahren nicht mehr vertreten, mittlerweile<br />

liegt der Fokus für Sebi<br />

Mall eher bei Filmprojekten: „Das<br />

wäre mein Ziel, dass ich in Zukunft<br />

vermehrt Filme mache“, gesteht<br />

er selbst auch. Letztes Jahr<br />

war er bereits bei einem beim<br />

Filmfest gezeigten Film mit von<br />

der Partie (Arlberg Effekt). Heuer<br />

gab’ eine Neuauflage. Damit aber<br />

Wandern am<br />

Sonnenkopf<br />

im Klostertal!<br />

Das Spiele-, Freizeit- und Wanderparadies<br />

Sonnenkopf im Klostertal zählt<br />

zu einem der beliebtesten Ausflugsziele<br />

in Vorarlberg und weit darüber hinaus.<br />

Auch im Herbst ist im sagenhaften<br />

Bärenland immer noch der Bär<br />

los. Über 30 interessante, erlebnisreiche<br />

und „bärige“ Spielstationen warten<br />

darauf von unseren kleinen und<br />

großen Gästen entdeckt zu werden.<br />

Für die Berg- und Talfahrt gibt es<br />

preiswerte Familienkarten.<br />

Herbstzeit ist auch Wanderzeit am<br />

Sonnenkopf. Das Sonnenkopfplateau<br />

auf 1.850 m Seehöhe ist sowohl Ausgangs-<br />

als auch Zielpunkt für schöne<br />

und ausgiebige Wander- und Mountainbike-Touren.<br />

Am Sonnenkopf<br />

kommt die ganze Familie voll auf ihre<br />

Kosten. Inmitten einer schönen und<br />

nahezu unberührten Naturlandschaft<br />

können erholsame und wohltuende<br />

Stunden in zauberhafter Umgebung<br />

genossen werden. Die gesunde Höhenluft<br />

und das kristallklare Bergwasser<br />

haben sehr positive Auswirkungen<br />

auf Ihre Gesundheit. Besonders jene<br />

Menschen, die an Allergien leiden,<br />

fühlen sich in den Bergen besonders<br />

wohl.<br />

Im großen Bergrestaurant mit seinen<br />

sehr gemütlichen Sonnenterrassen<br />

verwöhnt Sie unser Restaurantteam<br />

mit einem herzhaften Bergfrühstück<br />

(auf Anmeldung), einer großen Auswahl<br />

an Kuchen und Eisvariationen<br />

sowie mit abwechslungsreichen Speisen<br />

und Tagesgerichten. Die Sonnenkopfbahn<br />

ist sehr angenehm und äußerst<br />

zeitsparend über die Arlberg-<br />

Schnellstraße (S16/E60) oder auch<br />

mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.<br />

Die Sommersaison am Sonnenkopf<br />

dauert noch bis zum<br />

01.10.<strong>2023</strong>. ANZEIGE<br />

42 29. August <strong>2023</strong>


noch nicht genug.<br />

Filmprojekt mit Skifirma<br />

Gekommen ist es zu diesem Projekt<br />

eigentlich durch die Skifirma<br />

„Faction“: „Faction trat als Sponsor<br />

auf – mein Clip ist sozusagen<br />

die Einleitung eines weiteren<br />

Faction-Filmprojektes, das ab<br />

Herbst gezeigt wird“, erzählt Sebi<br />

Mall, der auch beim längeren<br />

Faction-Filmprojekt mitwirkt. Geplanter<br />

Weise wird der Film im<br />

Oktober unter anderem im Metropol<br />

Kino in Innsbruck präsentiert.<br />

Auf die Suche nach einem<br />

Partner, sprich einem Filmemacher,<br />

begab sich Sebi Mall für seinen<br />

Kurzclip nach der Auftragsvergabe<br />

durch den Sponsoren<br />

selbst – mit Johannes Hoffmann<br />

wurde ein idealer Partner gefunden,<br />

der über das notwendige<br />

Know-how verfügt. Klassisches<br />

Drehbuch gab’s im Vorfeld keines:<br />

„Aber natürlich genaue Überlegungen,<br />

was ich zeige“, erklärt<br />

Sebi Mall, der besonders die letzten<br />

Jahre viel im Gelände unterwegs<br />

war. Gedreht wurde übrigens<br />

nicht nur zu Hause am Arlberg,<br />

sondern in ganz Tirol. Präferenzen<br />

hat Sebi Mall aber keine: „Wir waren<br />

in ganz Tirol unterwegs –<br />

schön war´s überall“ und: „Gedreht<br />

haben wir insgesamt circa<br />

drei Tage.“<br />

Nicht ohne Social Media<br />

Geht´s nach Sebi Mall, bleibt dieses<br />

Filmprojekt wie erwähnt nicht<br />

das letzte. Aktiv ist er auch auf Social<br />

Media: „Ohne Social Media<br />

geht’s heutzutage einfach nicht<br />

mehr – der Fokus sollte aber bei<br />

Filmprojekten liegen“, verrät er.<br />

Sein Traum: Reisen, das Skifahren<br />

und Filmprojekte sollten kombiniert<br />

werden. Japan oder Kanada<br />

als Skinationen und Drehorte<br />

würden ihn dabei reizen. Besonders<br />

aber „Länder, wo das Skifahren<br />

auch daheim ist“, sagt er. Gesehen<br />

hat er während seiner aktiven<br />

Freestyle-Karriere viel, in erster<br />

Linie europäische Skiorte, aber<br />

auch solche in Australien oder Argentinien.<br />

Nachgefragt, wo es am<br />

schönsten ist, erklärt Sebi: „Überall,<br />

in ganz Tirol, aber nicht nur zu<br />

Hause am Arlberg“, bekräftigt er.<br />

Sein Film ist so etwas wie eine<br />

Hommage an das Skifahren.<br />

(lisi)<br />

Actionreiche Sprünge gibt’s auch im Clip einige zu sehen.<br />

Foto: Felix Pirker<br />

29. August <strong>2023</strong> 43


Rekordjahr zum 50-jährigen Jubiläum<br />

Die Bad-, Sauna- und Freizeitanlage „Quellalpin Kaunertal“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit<br />

www.quellalpin.at<br />

Quellwasser aus der Naturpark- und Gletscher -<br />

region Kaunertal besitzt eine ganz besondere<br />

Kraft. Seit 50 Jahren kann man in der Gemeinde<br />

Kaunertal nach Herzenslust darin eintauchen:<br />

Das „Quellalpin“ in Feichten, dem gemütlichen<br />

Talort an der Kaunertaler Gletscherstraße, ist<br />

allerdings weit mehr als ein Hallenbad und begeistert<br />

mit vielfältigen Wellness- und Sportmöglichkeiten<br />

sowie dem Restaurant „Talgenuss“.<br />

+43 5442 62 666<br />

info@agonet.at<br />

www.agonet.at<br />

NETZWERK UND SICHERHEIT<br />

MONITORINGSYSTEME<br />

IT-SUPPORT<br />

HOTSPOT-LÖSUNGEN<br />

WEBCAMS<br />

SERVERLÖSUNGEN<br />

DATENSICHERUNG<br />

Wie als Geburtstagsgeschenk zum Fünfziger bahnt<br />

sich <strong>2023</strong> ein Rekordjahr bezüglich Besucherzahlen<br />

an, was unter anderem dem Umbau 2016 zu verdanken<br />

ist, als man sich in der Gemeinde Kaunertal<br />

zu einer grundlegenden Renovierung entschloss:<br />

Um sechs Millionen Euro wurde das Hallenbad vergrößert<br />

und um einen separaten Kinderbereich erweitert,<br />

zudem wurden alle Anlagen technisch und<br />

energiewirtschaftlich auf neuesten Stand gebracht.<br />

Der ins Gebäude eingebundene Mehrzwecksaal<br />

(Kaunertalsaal) wurde im letzten Jahr mit einer<br />

Boulderwand ausgestattet inklusive Kilterboard, das<br />

es ermöglicht, digital eine eigene Kletterroute zu<br />

konstruieren. Die Saunalandschaft übersiedelte im<br />

Rahmen des Umbaus vom Keller aufs Dach, wo sie<br />

in einen 300 Quadratmeter großen, aussichtsreichen<br />

Wellnessbereich integriert ist. In den dadurch<br />

frei gewordenen Kellerräumen wurde die Dauerausstellung<br />

„Mit aller Kraft“ eingerichtet, die Auskunft<br />

gibt über die Gletscher und die Wasserkraft sowie<br />

die touristische Entwicklung im Kaunertal und ebenfalls<br />

viele Besucher anzieht.<br />

MIT ALLER KRAFT<br />

Das Motto „Mit aller Kraft“ ist fast symptomatisch<br />

für die Entwicklung des Quellalpin. Als es 1973 gebaut<br />

und 1974 eröffnet wurde, bedeutete das einen<br />

enormen finanziellen Kraftakt für die Gemeinde Kaunertal<br />

mit ihrem Hauptort Feichten. Dass es fünfzig<br />

Jahre bestehen konnte, mit allem Aufwand, den der<br />

Betrieb verschlingt, liegt an mehreren Faktoren. Gerhard<br />

Larcher, Geschäftsführer und seit 1994 Hauptverantwortlicher<br />

der Kaunertaler Sport- & Hallenbad<br />

Betriebs-GmbH, fasst sie so zusammen: „Die Bevölkerung<br />

und die Gemeinde standen immer voll hinter<br />

dem Projekt, weil es ein beliebter Freizeitort ist und<br />

wir auf 1300 Meter Seehöhe nicht oft im Freien zum<br />

Schwimmen kommen. Und dass wir jetzt relativ gut<br />

dastehen, liegt auch daran, dass wir im Rahmen des<br />

Umbaus die Energieversorgung mit Tiefenbohrungen<br />

und Erdwärmepumpen nachhaltig organisiert<br />

haben, wobei wir den Strom vom Trinkwasserkraftwerk<br />

Feichten beziehen. Hätten wir diese Entscheidung<br />

nicht getroffen, stünde uns das Wasser wie<br />

vielen anderen Hallenbädern vermutlich auch bis<br />

zum Hals.“<br />

Gerhard Larcher, der sich über das stets wachsende<br />

Besucher-Einzugsgebiet des Quellalpin freut, räumt<br />

allerdings ein, dass ein Hallenbad immer ein prekärer<br />

Zuschussbetrieb bleiben wird. Es werden also<br />

auch künftig Kraftakte nötig sein, um die beliebte<br />

Kaunertaler Bad- und Wellnessoase zu erhalten.<br />

Dass Gerhard Larcher und die Gemeindevertreter<br />

mit aller Kraft hinter einer positiven Dorfentwicklung<br />

stehen, sieht man auch an ihrem Engagement für<br />

den Dorflift Feichten und die Kaunertaler Langlaufloipen.<br />

Der Synergie-Effekt ist gegeben, denn nach<br />

dem Skifahren und Langlaufen geht´s ins Hallenbad<br />

Quellalpin!<br />

Aktuelle Öffnungszeiten: auf www.quellalpin.at<br />

Mittwoch Ruhetag!<br />

Fotos: Andreas Schalber<br />

44 29. August <strong>2023</strong>


URC Ötztal feierte seinen 40-jährigen Bestand<br />

1 2 3<br />

4 5 6<br />

7 8 9<br />

Fotos: sportszene.tirol/Leitner<br />

Anfang der 80er-Jahre galten Radsportbegeisterte<br />

im vom Skisport dominierten<br />

Ötztal regelrecht als Exoten.<br />

Nichtsdestotrotz gründeten einige<br />

Verwegene 1983 im Gasthof Neue<br />

Post in Zwieselstein den Union Radclub<br />

Ötztal, der somit heuer seinen<br />

40-jährigen Bestand feiert. Begangen<br />

wurde das Jubiläum im offiziellen<br />

Rahmen beim Musikpavillon im Waldele.<br />

Wobei auch dort die Nachwuchssportler,<br />

die den Vereinsverantwortlichen<br />

ein besonders Anliegen<br />

sind, die Hauptdarsteller waren.<br />

1 Vier der legendären „12 Apostel“,<br />

die einst den URC Ötztal gegründet<br />

haben, von links: Markus<br />

Streiter, Peter Moser, Gustl<br />

Pfandler und der mehrfache Profi-Skiweltmeister<br />

André Arnold.<br />

2 Die beiden „Apostel“ Rudi Linser<br />

(links) und Karl Riml (rechts)<br />

nehmen Bäckermeister Jakob<br />

Schmid, der sechs Jahre lang<br />

Obmann des URC Ötztal war, in<br />

ihre Mitte.<br />

3 Einst waren Libero Markus Kneisl<br />

(links) und Torhüter Ernst Schöpf<br />

(damals „die Spinne“ genannt)<br />

Fußball-Spezi. Beim URC-Jubiläum<br />

übernahm der eine die Moderation,<br />

der andere überbrachte als<br />

Bürgermeister die Grüße der Gemeinde<br />

und zeigte sich stolz auf<br />

den rührigen Verein.<br />

4 Die Sölder Krampeler stellten am<br />

Getränkestand ihren Mann: Benjamin<br />

Riml, Maximilian Gstrein<br />

und Michael Wilhelm.<br />

5 Die Zukunft des Vereins! URC-<br />

Kids mit ihren sportlichen Idolen<br />

Marcel Grüner, Laura Stigger<br />

(der Ötztaler Verein ist der<br />

Stammclub der Haiminger Weltcup-Athletin)<br />

und Daniel Köll, die<br />

für ihre sportlichen Leistungen<br />

ausgezeichnet wurden.<br />

6 Zwei URC-Männer, die intensiv für<br />

den Verein im Einsatz sind: Der<br />

sportliche Leiter Rupert Scheiber<br />

(links) mit Gattin Nadja und<br />

Zeugwart Oswald Auer, der auch<br />

gerne und versiert zum Fotoapparat<br />

greift.<br />

7 Ernst Lorenzi (links) brachte mit<br />

dem damaligen Tourismusdirektor<br />

Christian Niederstetter den<br />

Ötztaler Radmarathon 1994 erstmals<br />

nach Sölden und ist stets<br />

zur Stelle, wenn ein Fotograf benötigt<br />

wird. Martin Gstrein war<br />

als ehemaliger Chef der Skischule<br />

Sölden-Hochsölden stets ein Förderer<br />

des URC Ötztal.<br />

8 Leisteten auch beim Jubiläumsfest<br />

ganze Arbeit, auch wenn so<br />

mancher Blick kritisch erscheint:<br />

die Vorstandsmitglieder Dagmar<br />

Klotz, Philipp Kneisl, Daniel Köll<br />

und Obfrau Linda Fender.<br />

9 Die beiden Ausschussmitglieder<br />

Joachim Etzelsberger und Isabell<br />

Gstrein mit Vreni Meijerink<br />

(von links), die sich aufopferungsvoll<br />

um das Nachwuchstraining<br />

kümmert.<br />

Ein Auftritt vor grandioser Kulisse<br />

Der diesjährige Höhepunkt im Kalender<br />

von Kohler & Schnute war ihr Auftritt<br />

am 6. August im Tivoli Stadion Tirol.<br />

Beim American-Football-EM-Halbfinale<br />

(Österreich gegen Italien 24:<strong>14</strong>)<br />

wurde von der Oberländer-Formation<br />

zusammen mit 150 Cheerleadern eine<br />

adaptierte Version von „Dicka Kicka“<br />

(„Dicka Footballer“) uraufgeführt. „Die<br />

Premiere fand in der Halbzeitpause<br />

statt. Die Stimmung im und rund um<br />

das Tivoli war unglaublich. Solche<br />

Projekte sind das Salz in der Suppe“,<br />

erklären Matthi Kadoff und Philipp<br />

Walser. Die Idee zu diesem Projekt<br />

kam ursprünglich von Martin Seelos<br />

(Präsident des American Football und<br />

Cheerleading Verbandes Tirol). Im Gespräch<br />

mit Kohler & Schnute erwähnte<br />

er, dass das österreichische Nationalteam<br />

noch keinen offiziellen<br />

deutschsprachigen Fansong habe. So<br />

kam das Ganze ins Rollen. Das gesamte<br />

EM-Halbfinale von Österreich<br />

gegen Italien wurde zudem auch noch<br />

live im ORF übertragen.<br />

Kurz nach ihrem Auftritt im Tivoli Stadion: Stefan Ranz, Matthi Kadoff, Simon<br />

Kuprian, Michael Rettenbacher, Johann Neurauter, Alex Rankl, Philipp Walser,<br />

Jacqui Rankl und Gregor Schatz.<br />

Foto: Agentur CN12/Novak<br />

29. August <strong>2023</strong> 45


xxx Der Gemeinderat von Umhausen und Ötztaler Touristiker gaben einem prominenten Gast von Niederthai die Ehre<br />

1<br />

2 3<br />

4 5<br />

6 7<br />

8 9<br />

10 11 12<br />

13 <strong>14</strong><br />

15 16<br />

Er war bereits vor 69 Jahren, genau<br />

am 19. August 1954, zum ersten Mal<br />

als Bergwanderer im Ötztal. Seit gut<br />

60 Jahren ist er jährlich im Sommer<br />

und oft auch in den Weihnachtsferien<br />

zu Gast in Niederthai. Die Rede ist<br />

vom ehemaligen deutschen Ministerpräsidenten<br />

Dr. Bernhard Vogel, zu<br />

dessen 90. Geburtstag die Gemeinde<br />

Umhausen und Vertreter des Ötztaler<br />

Tourismusverbandes zu einer Feier luden.<br />

Auf Einladung von Bürgermeister<br />

Jakob Wolf hielten mit Altlandeshauptmann<br />

DDr. Herwig van Staa und<br />

dem ehemaligen Nationalratspräsidenten<br />

Dr. Andreas Khol zwei hochrangige<br />

Politiker eine Laudatio auf den<br />

„Brückenbauer Europas“, dem in seiner<br />

Freizeit die Menschen und die Berge<br />

des Ötztales ans Herz gewachsen<br />

sind. Nach einem Festessen im Gasthof<br />

Tauferberg spielte die Musikkapelle<br />

Umhausen im Widumgarten von<br />

Niederthai ein Jubiläumskonzert, die<br />

Schützen gratulierten mit einer Ehrensalve.<br />

1 Bürgermeister Jakob Wolf und<br />

der Niederthaier Gemeinderat<br />

Helmut Falkner schenkten Dr.<br />

Bernhard Vogel zu seinem 90.<br />

Geburtstag ein kunstvoll verziertes<br />

Stück Zirbenholz.<br />

2 Die beiden Touristiker Rainer<br />

Krismer (l.) aus Umhausen und<br />

Bernhard Riml aus Sölden überreichten<br />

dem Jubilar eine Flasche<br />

vom edelsten Ötztaler Vogelbeerbrand.<br />

3 Tirols Altlandeshauptmann Herwig<br />

van Staa (r.) und der langjährige<br />

Präsident des Nationalrates<br />

Andreas Khol reisten eigens nach<br />

Niederthai, um – wie sie sagten –<br />

einen echten Freund Tirols und einen<br />

großen Politiker Europas zu<br />

würdigen.<br />

4 Ebenfalls seit vielen Jahren<br />

Stammgast in Niederthai. Birgit<br />

Lermen, ehemalige Universitätsprofessorin<br />

für Literatur in Köln,<br />

ist eine geistige Wegbegleiterin<br />

von Vogel, der sowohl in Rheinland-Pfalz<br />

als auch in Thüringen<br />

Ministerpräsident war.<br />

5 Mit dem Abt von Stams, German<br />

Erd, und dem Domkapitular Clemens<br />

Bieber (l.) aus Würzburg<br />

kamen auch zwei hochrangige<br />

Vertreter der Kirche zur Geburtstagsfeier<br />

des deutschen CDU-Politikers.<br />

6 Gut gelaunte Umhauser Gemeindevertreter:<br />

Vizebürgermeister<br />

Edmund Schöpf, Seniorenbundobmann<br />

Jonas Scheiber und der<br />

zweite Vizebürgermeister Michael<br />

Kapferer.<br />

7 Leonhard Falkner, Gemeinderat<br />

und Geschäftsführer des Ötzidorfes,<br />

genoss den Abend mit der für<br />

Soziales zuständigen Gemeinderätin<br />

Silvia Flunger.<br />

8 Geballte Frauenpower. Susanne<br />

Falkner, die Gattin des Niederthaier<br />

Fraktionsvorstehers Helmut<br />

Falkner, mit Kulturreferentin und<br />

ÖVP-Parteimanagerin Margreth<br />

Falkner sowie Josefine Wolf,<br />

Frau von Dorfchef Jakob Wolf.<br />

9 Brigitte und Hermann Falkner,<br />

die Wirtsleute vom Gasthof Tauferberg,<br />

zauberten mit ihrem Personal<br />

ein schmackhaftes Festmenü<br />

auf den Tisch.<br />

10 Die beiden Marketenderinnen Tabeau<br />

Auer aus Umhausen und<br />

Patricia Falkner aus Längenfeld<br />

schenkten an die Gäste bekömmlichen<br />

Marillenschnaps aus.<br />

11 Der stattliche Schützenhauptmann<br />

Michael Dittberner beorderte<br />

seine Truppe zum Festplatz<br />

vor dem Widum.<br />

12 Leo Holzknecht, Obmann der<br />

mehr als 200 Jahre alten Musikkapelle<br />

Umhausen, moderierte<br />

das Jubiläumskonzert.<br />

13 Stefan Frischmann, Kanonier der<br />

Schützenkompanie Umhausen,<br />

schoss mit seinem „Prangerstutzen“<br />

die Ehrensalve.<br />

<strong>14</strong> Auch Bundesrat und AK-Vizepräsident<br />

Christoph Stillebacher<br />

kam auf Einladung seines Freundes<br />

Jakob Wolf zur Geburtstagsfeier<br />

nach Niederthai.<br />

15 Mit dumpfen Tönen aus ihrer<br />

Tuba sorgten Thomas Strigl und<br />

Paul Holzknecht für emotionale<br />

Marschmusik. Jubilar Dr. Vogel<br />

zeigte beim Stück „Dem Land Tirol<br />

die Treue“ sichtlich Rührung.<br />

16 Judith Falkner, Leonie Praxmarer<br />

und Amelie Holzknecht ließen<br />

mit ihren Querflöten die hohen<br />

Töne erklingen.<br />

Fotos: Eiter<br />

46 29. August <strong>2023</strong>


Sportliches Herz für junge Fußballer<br />

Trainer der SPG Mieminger Plateau zieht sich nach Aufstieg in die 2. Reihe zurück<br />

Sein Name bürgte über Jahrzehnte<br />

für Qualität auf den Fußballplätzen.<br />

Jürgen Soraperra<br />

war ein begnadeter Kicker, gab<br />

danach sein Wissen als Trainer<br />

weiter und führte mehrere Vereine<br />

in Tirol zum Erfolg. Nachdem<br />

er zuletzt die SPG Mieminger<br />

Plateau mit zwei Meistertiteln<br />

in Serie von der 1. Klasse in<br />

die Gebietsliga West geführt hat,<br />

zieht sich der „Maler“, so sein<br />

Hausname, in die zweite Reihe<br />

zurück.<br />

„Ich schätze, ich war so zirka acht<br />

Jahre alt, als ich auf Vereinsebene<br />

beim damaligen SV Obsteig mit<br />

dem Kicken angefangen habe“, erinnert<br />

sich Jürgen zurück. Als<br />

Jungspund schoss er mal in einer<br />

Saison mehr als 100 Tore, war damit<br />

österreichweit der treffsicherste<br />

Nachwuchsspieler.<br />

Sein Talent brachte ihn für zwei<br />

Jahre ins damalige BNZ nach<br />

Schwaz, das zum FC Wacker Innsbruck<br />

gehörte. Der Verein bot ihm<br />

im Alter von 16 Jahren einen<br />

Halbprofivertrag an. „Da war aber<br />

mein Vater dagegen. Er wollte,<br />

dass ich die Schule fertig mache<br />

und wie er zur Post gehe.“<br />

Schließlich ergab sich eine ganz<br />

andere sportliche Chance: Der zu<br />

dieser Zeit vom legendären Obmann<br />

Rudolf Schlatter geführte<br />

SV Haiming klopfte an. Und die<br />

Zeit dort sollte eine höchst erfolgreiche<br />

werden. Für den Club ging’s<br />

hoch in die Regionalliga West – im<br />

sportlichen Lernprozess von Jürgen<br />

war die Zeit ein weiterer Booster:<br />

„Ich hab’ in Haiming mit Leuten<br />

wie Helmut Zoller, Manfred<br />

und Reinhold Pohl, Walter Neurauter<br />

oder Manfred Rangger zusammengespielt<br />

und unter Trainern<br />

wie Herbert Gredler, Norbert<br />

Schatz und Wolfgang Schwaz unglaublich<br />

viel gelernt.“<br />

Fünf Jahre in Schruns<br />

Nach einem Jahr beim SC Imst<br />

ging’s für den „Maler“ über den<br />

Arlberg nach Schruns. Dort kickte<br />

er zunächst Seite an Seite mit Tiroler<br />

Kollegen wie Florian Schlatter,<br />

Markus Ernstbrunner, Siegfried<br />

Regensburger und Norbert Raich.<br />

Als Trainer gleichermaßen Kumpel wie Autorität: Jürgen Soraperra kann auf<br />

zahlreiche Erfolge verweisen.<br />

Foto: sportszene.tirol/Leitner<br />

Er selbst blieb gleich fünf Jahre<br />

lang im Ländle.<br />

1996 kehrte Jürgen sportlich nach<br />

Tirol zurück – zu seinem Stammverein<br />

Obsteig. Von dort folgte<br />

noch ein Transfer zur SPG<br />

Silz/Mötz. „Dort hab’ ich allerdings<br />

bald einen Kreuzbandriss erlitten.<br />

Was aber irgendwie auch<br />

der Beginn meiner Trainerkarriere<br />

war. Für mich war eigentlich<br />

schon als Spieler klar, dass ich irgendwann<br />

die Verantwortung für<br />

eine Mannschaft übernehmen<br />

möchte.“<br />

Als Coach arbeitete er zunächst als<br />

Nachwuchstrainer in Mieming,<br />

machte parallel dazu diverse<br />

UEFA-Trainerausbildungen. Gemeinsam<br />

mit Helmut Kraft, dem<br />

heutigen Trainer von Silz/Mötz<br />

war er auch in der Tiroler Fußballakademie<br />

tätig, betreute dort die<br />

U15-Mannschaft.<br />

Oetz als 1. Trainerstation<br />

„Irgendwann wurde es im Verband<br />

für meinen Geschmack aber zu<br />

politisch“, erinnert sich Jürgen,<br />

der daraufhin beim USV Oetz seinen<br />

ersten Trainerposten im Erwachsenenbereich<br />

übernahm. In<br />

der Saison 2006/2007 schaffte er<br />

mit den Ötztalern den Aufstieg in<br />

die Gebietsliga West, wurde daraufhin<br />

vom SC Imst abgeworben.<br />

Diesen führte er von der Landesin<br />

die Tiroler Liga. Als nächste Station<br />

folgte die SPG Silz/Mötz mit<br />

der Jürgen 2011/2012 als Landesliga-Meister<br />

ebenfalls in die Tiroler<br />

Liga aufstieg. Über den FC Zirl<br />

landete er beim FC Natters, feierte<br />

mit dem Team 2015/2016 den<br />

Meistertitel in der Gebietsliga<br />

West.<br />

„Natters habe ich rückblickend zu<br />

früh verlassen. Es war eine tolle<br />

Zeit mit einem äußerst talentierten<br />

Team“, sagt Jürgen, der zum<br />

SC Imst zurückkehrte. „Es war<br />

damals dort der Plan, die besten<br />

Talente aus dem Oberland zu einer<br />

schlagkräftigen Mannschaft<br />

zu formen. Es ging dann aber irgendwann<br />

in eine andere Richtung.<br />

Und ich hatte auch gesundheitliche<br />

Probleme.“<br />

Eigentlich wollte er danach als<br />

Trainer aufhören. Doch Sohn Silvano,<br />

der oft in Jürgens Mannschaften<br />

stand, überredete ihn,<br />

das Kommando bei der SPG Mieminger<br />

Plateau zu übernehmen.<br />

Und dieses Engagement brachte<br />

zuletzt mit einer blutjungen<br />

Mannschaft zwei Meistertitel in<br />

Folge und den Aufstieg in die Gebietsliga<br />

West.<br />

Überhaupt sind’s die jungen Spieler,<br />

denen stets Jürgens sportliches<br />

Herz gehört hat. Unter anderem<br />

kamen unter ihm Thomas Moser<br />

und David Schnegg zum SC Imst.<br />

Ersterer ist heute ein wesentlicher<br />

Baustein des Imster Regionalliga-<br />

Teams. Und Schnegg eine unverzichtbare<br />

Größe beim Bundesligist<br />

Sturm Graz und inzwischen<br />

auch im Kader des Nationalteams.<br />

Neuer Cheftrainer in Mieming<br />

wird nun Ex-Profi Thomas<br />

Schrammel. „Ich bleibe dem Verein<br />

aber in beratender Funktion<br />

erhalten“, sagt der Erfolgs-Coach.<br />

(pele)<br />

Seit vielen Jahren die treue Seele an seiner Seite: Ehefrau Conny hat Jürgen<br />

jahrzehntelang bei den Fußballspielen begleitet.<br />

Foto: Eiter<br />

29. August <strong>2023</strong> 47


Große Feier in der Tischlerei Klotz mit Eröffnung des Schauraums<br />

1 2 3 4<br />

5 6 7 8<br />

9 10 11 12<br />

Es war eine wunderbare Feier, die vor<br />

wenigen Wochen in der Tischlerei<br />

Klotz in Umhausen stattfand. Anlass<br />

war die Segnung des durchgeführten<br />

Eine Million Gesichter im Ötzi-Dorf<br />

Wir schreiben den 17. August <strong>2023</strong><br />

und das Ötzi-Dorf ist wieder einmal in<br />

aller Munde. Groß war die Freude, als<br />

man den millionsten Besucher begrüßen<br />

durfte. Eine Million Gesichter, Eindrücke,<br />

Geschichten und Interessierte<br />

belegen eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte<br />

des Steinzeitdorfs inmitten<br />

des Ötztals. Mit Geschenken, Urkunde<br />

und zahlreichen Glückwünschen überhäuft<br />

freute sich die Familie Heinze<br />

über ihr „Millionen-Ticket“. Für Familie<br />

Thorsten und Natalie Heinze mit den<br />

48 29. August <strong>2023</strong><br />

Zu- und Umbaus samt Eröffnung des<br />

neuen Schauraumes. Geschäftspartner,<br />

Freunde und Bekannte waren geladen,<br />

um gemeinsam mit der Unter-<br />

Kindern Oskar, Marlen und der kleinen<br />

Pauline war es ein ganz besonderer<br />

Ferientag im Ötzi-Dorf. Als Gratulanten<br />

stellten sich neben anderen Ötzi-<br />

Dorf-Präsident Bgm. Jakob Wolf, sein<br />

Stellvertreter Michael Scheiber, Bgm.-<br />

Stv. Michael Kapferer, TVB-Vertreter<br />

Rainer Krismer, GF Leonhard Falkner<br />

und der wissenschaftliche Betreuer<br />

Prof. Walter Leitner ein. Eine ausführliche<br />

Reportage mit GF Leonhard Falkner<br />

folgt in einer der nächsten <strong>impuls</strong>-<br />

Magazin Ausgaben. (riki)<br />

(v.li.) Christian Eder, Prof. Walter Leitner, Bgm-Stv. Michael Kapferer, GF Leonhard<br />

Falkner, Präsident-Stv. Michael Scheiber, Familie Heinze, „Ötzi“ Erich<br />

Schöpf, Präsident Bgm. Jakob Wolf und TVB-Vertreter Rainer Krismer Foto: Hirsch<br />

nehmerfamilie einige nette Stunden zu<br />

verbringen. Auch wurden langjährige<br />

Mitarbeiter des Traditionsbetriebes<br />

geehrt, er vor mehr als 60 Jahren gegründet<br />

wurde.<br />

1 Die Mitarbeiter Edi Scheiber (20<br />

Jahre), Helene Scheiber (30 Jahre)<br />

und Erwin Falkner (40 Jahre)<br />

wurden für ihre Treue zum Ötztaler<br />

Traditionsunternehmen geehrt.<br />

2 Auf einer großen Feier braucht’s<br />

eine genussvolle Verköstigung.<br />

Dafür sorgte der Gewinner des internationalen<br />

Kochwettbewerbs<br />

„Die jungen Wilden“ 2022<br />

Thomas Penz mit seinem Bruder<br />

Daniel Penz.<br />

3 Drei Tischlereigenerationen auf einem<br />

Bild: Emanuel, Firmengründer<br />

Martin und der aktuelle Firmenchef<br />

Andreas Klotz. Sie stehen<br />

gleichermaßen für Fachwissen<br />

und Innovation.<br />

4 Fachsimpeln während der Firmenfeier:<br />

Tobias Praxmarer von<br />

der Ötztaler Kunstschmiede mit<br />

Simon Muglach von der Raiffeisenbank<br />

Vorderes Ötztal.<br />

5 Smalltalk in gemütlicher Runde:<br />

Stefanie Klotz, Alexandra Scheiber<br />

sowie David Holzknecht von<br />

Heli Austria mit Gattin Christine.<br />

6 Wie gemütlich ist es hier? Seniorchefin<br />

Fini Klotz nahm während<br />

der Feier spontan eine Liegeprobe<br />

vor.<br />

7 Die Segnung der Räumlichkeiten<br />

übernahm Pfarrer Thaddäus Slonina,<br />

hier im Bild mit Umhausens<br />

Bürgermeister Jakob Wolf.<br />

13<br />

8 Fühlten sich während der Feierlichkeiten<br />

sichtlich wohl: Dr. Lukas<br />

Moroder, Wolfgang Radl von<br />

Physio Radl und Stefanie Klotz.<br />

9 Claudette Sturm (rechts), die<br />

Schwägerin von Firmenchef Andreas<br />

Klotz, mit ihrer Tochter<br />

Anne.<br />

10 Ulrich und Magdalena Gurschler<br />

sind Kunden der Tischlerei Klotz<br />

und kamen gerne zu den Feierlichkeiten.<br />

11 Firmen-Angestellter Burkhard<br />

Schöpf (Zweiter von rechts) mit<br />

den Kunden und Partnern Marco<br />

Fiegl, Attila Fiegl und Roland<br />

Fiegl (von links).<br />

12 Auch Janine Scheiber (rechts),<br />

Geschäftsführerin des LifeSteil<br />

Appartementresorts, war Gast bei<br />

den Feierlichkeiten und talkte mit<br />

Kathrin Radl.<br />

13 Dominik Kapferer, Geschäftsführer<br />

von „Kapferer und Kapferer“,<br />

mit Georg Geisler und Florian Venier<br />

von der Firma Steinmetz Larcher<br />

machten sich ein Bild von der<br />

umfangreichen Produktpalette.<br />

Fotos: Andreas Ebermann, Text: Peter Leitner


Land unterstützt Familien<br />

mit Schulkosten-Beihilfe!<br />

Die Teuerung und die Inflation stellen<br />

viele Familien nach wie vor vor große<br />

Herausforderungen – und der Start in<br />

das neue Schuljahr naht in großen<br />

Schritten. Mit der Schulkostenbeihilfe<br />

unterstützt das Land Tirol Familien<br />

bei den Kosten im Zusammenhang<br />

mit dem Schulbesuch. „Dieser Zuschuss<br />

kann das ganze Jahr über beantragt<br />

werden. Doch gerade zum<br />

Schulanfang kommen auf viele Familien<br />

wieder höhere Ausgaben zu.<br />

Deshalb ist es uns ein Anliegen, einmal<br />

mehr auf diese Unterstützungsleistung<br />

des Landes aufmerksam zu<br />

machen“, sagt Familienlandesrätin<br />

Astrid Mair. Zudem informiert die<br />

kostenlose Hotline des InfoEck der<br />

Generationen unter 0800 800 508<br />

von Montag bis Freitag von 9 bis <strong>14</strong><br />

Uhr sowie Dienstag und Donnerstag<br />

von 15 bis 17 Uhr rund um alle Familien-Förderungen<br />

des Landes Tirol.<br />

Von dort aus werden Interessierte<br />

auch profund an entsprechende Stellen<br />

weitergeleitet.<br />

Die Schulkostenbeihilfe kann ganzjährig<br />

zwischen 1. Jänner und 31.<br />

Dezember eines Kalenderjahres für<br />

alle Kinder im Pflichtschulalter (erste<br />

bis neunte Schulstufe) beantragt<br />

werden. Mit dem Zuschuss sollen<br />

Anschaffungen für den Unterricht –<br />

von Schultaschen bis hin zu Schulartikeln<br />

– finanziell unterstützt werden.<br />

Je nach Einkommensgrenze wird ein<br />

Zuschuss in der Höhe von 150 bis<br />

200 Euro gewährt. Die Förderanträge<br />

sind mittels Online-Formular der Abteilung<br />

Gesellschaft und Arbeit des<br />

Landes Tirol einzubringen.<br />

Konnte früher die Schulkostenbeihilfe<br />

nur mit dem Schulstart im Herbst beantragt<br />

werden, bringt die ganzjährige<br />

Möglichkeit der Antragstellung<br />

viele Vorteile für die Familien. „Durch<br />

die bessere Verteilung der Anträge<br />

kann eine schnellere Bearbeitung und<br />

auch Auszahlung der Finanzmittel erfolgen“,<br />

betont LRin Mair und belegt<br />

dies mit der jüngsten Bearbeitungs-<br />

Statistik der auszahlenden Abteilung<br />

Gesellschaft und Arbeit des Landes<br />

Tirol: „Wurden im ersten Halbjahr<br />

2022 1.954 Anträge bewilligt und<br />

Förderungen in der Gesamthöhe von<br />

knapp 630.000 Euro ausgezahlt, waren<br />

es im ersten Halbjahr <strong>2023</strong> bereits<br />

3.722 genehmigte Anträge mit<br />

einer Gesamtfördersumme von über<br />

1,15 Millionen Euro – das entspricht<br />

nahezu einer Verdopplung im ersten<br />

Halbjahr und bringt eine Entlastung<br />

für das zweite Halbjahr.“<br />

29. August <strong>2023</strong> 49


Familie Haider<br />

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Föhrenhof in Stanzach begeistert<br />

Nach Umbau und Erweiterung präsentiert sich das<br />

In diesem Sommer überrascht der Föhrenhof in<br />

Stanzach seine vielen Stammgäste mit einem<br />

rundum erneuerten Ambiente. Nach einem<br />

grundlegenden Umbau des Hauses, der Mitte<br />

März begann und elfeinhalb Wochen in<br />

Anspruch nahm, ist der „alte“ Föhrenhof fast<br />

nicht wiederzuerkennen: Durch eine fast<br />

komplette Aushöhlung und zahlreiche Erweiterungen<br />

beherbergt er nun viele neue Räumlichkeiten<br />

u.a. ein großzügiges stylisches Restaurant,<br />

ein Weinstüberl, einen Seminar- und Yogaraum,<br />

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einheimische und auswärtige Gäste herzlich willkommen.<br />

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mit neuem Ambiente<br />

familiengeführte Hotel einladend zeitgemäß<br />

lien wie Eichenholz und Leinen präsentieren –<br />

gemäß der naturnahen Philosophie des Hotel -<br />

betriebs und bestens geeignet für eine wohl -<br />

tuende Auszeit in den Tiroler Bergen.<br />

Genauso begeistert wie die Gäste ist auch Gastgeberfamilie<br />

Haider von der architektonischen<br />

Vitalkur ihres Hotels: „Wir haben wieder mit den<br />

bewährten einheimischen Firmen zusammen -<br />

gearbeitet und möchten allen an Plan und Ausführung<br />

beteiligten Fachleuten danken, dass<br />

alles so perfekt und reibungslos gelaufen ist und<br />

der Umbau pünktlich zu Eröffnung am 8. Juni<br />

abgeschlossen war. Unsere Gäste und wir fühlen<br />

uns im neuen Ambiente sehr wohl!“<br />

PERFEKTE ARBEIT HEIMISCHER FIRMEN<br />

Die Bauleitung oblag dem kompetenten<br />

Management des Weißenbacher Architekturbüros<br />

Lumper-Nicolussi, für die Inneneinrichtung,<br />

insbesondere für das Restaurant, war GASTRO-<br />

WEST zuständig. Auch über die weiteren beteiligten<br />

Firmen weiß Familie Haider nur Gutes zu<br />

berichten: „Alles Super-Gewerke, mit denen wir<br />

jederzeit wieder zusammenarbeiten würden,<br />

aber jetzt freuen wir uns erst einmal über dieses<br />

gelungene Renovierungs- und Erweiterungs -<br />

projekt.“<br />

Trotz aller Neuerungen haben sich die wichtigsten<br />

Faktoren nicht geändert, die den Föhrenhof<br />

zu einem so beliebten Erholungsparadies machen:<br />

das hochklassige Service, die familiäre<br />

Herzlichkeit, die wunderbare Landschaft. Der<br />

Föhrenhof befindet sich auf einem besonders<br />

schönen Flecken Erde: Umgeben von den Lechtaler<br />

und den Allgäuer Alpen liegt er in einer der<br />

ruhigsten Ecken von Stanzach auf 945 m Höhe,<br />

im Herzen der Naturparkregion Tiroler Lech mit<br />

vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Das<br />

Beste daran: Die Rückkehr nach einem abwechslungsreichen<br />

Urlaubstag ins Hotel mit seinen<br />

erstklassigen Wellnessangeboten ist jetzt<br />

für die Föhrenhofgäste noch schöner geworden!<br />

Fotos: Medienagentur Ratko<br />

Vielen Dank für die Auftragserteilung<br />

und die feine Zusammenarbeit<br />

29. August <strong>2023</strong> 51


Mit Yoga zur inneren Ruhe finden<br />

Sonja Falch aus Prutz hat jede Menge Energie und ruht gleichzeitig völlig in sich<br />

Angefangen hat sie selbst aus<br />

persönlichen Gründen mit<br />

Atemübungen, fand dann den<br />

Weg zu einem Yoga-Lehrer, bietet<br />

inzwischen selbst Kurse an<br />

und lädt demnächst zum „Yoga<br />

& Klang Festival“ ins Kaunertal<br />

ein. Für Sonja Falch aus Prutz ist<br />

die aus Indien stammende philosophische<br />

Lehre längst eine Herzensangelegenheit<br />

geworden.<br />

Sonja wuchs ihre ersten Lebensjahre<br />

im Kaunertal auf, da ihre<br />

Mutter aus Nufels stammt. Schon<br />

als kleines Mädchen wusste sie:<br />

„Ich möchte einmal Krankenschwester<br />

werden.“<br />

Der berufliche Weg war also früh<br />

vorgezeichnet. Nach Volks- und<br />

Hauptschule in Prutz besuchte sie<br />

die Landwirtschaftliche Landeslehranstalt<br />

in Imst und machte im<br />

dritten Jahr bereits ein Praktikum<br />

am Krankenhaus Reutte. In der<br />

Krankenschwesternschule Ehenbichl,<br />

dem heutigen Campus Gesundheit<br />

Reutte, folgte die berufsspezifische<br />

Ausbildung, die sie<br />

2002 mit dem Diplom abschloss.<br />

Der Weg nach Deutschland<br />

Danach zog Sonja nach Köln, wo<br />

2004 ihr Sohn geboren wurde. Die<br />

Zeit rund um die Geburt wurde<br />

für sie eine prägende, denn: „Ich<br />

hatte während und nach der<br />

Schwangerschaft mit Angst- und<br />

Panikstörungen zu kämpfen. Meine<br />

Hebamme hat mir dann Atemübungen<br />

empfohlen. In einer kleinen<br />

Yogaschule in der Nähe von<br />

Tübingen kam ich das erste Mal<br />

Sonja Falch freut sich auf das Yoga-Festival ab 29. September im Kaunertal.<br />

mit Yoga und dessen Philosophie<br />

in Kontakt. Der damalige Yogalehrer<br />

war sehr naturverbunden und<br />

wir praktizierten Yoga und Meditation<br />

oft auch im Wald. Mit Anfang<br />

20 hat mir das damals wirklich<br />

sehr geholfen.“<br />

Im Jahr 2012 kehrte Sonja mit ihrem<br />

Sohn nach Tirol zurück, arbeitete<br />

als Krankenschwester –<br />

machte für sich selbst Yoga und<br />

belegte auch verschiedene Kurse,<br />

um sich diesbezüglich fortzubilden.<br />

2017 ließ sie sich schließlich<br />

an der Yoga Akademie Austria in<br />

Innsbruck in 500 Stunden professionell<br />

ausbilden und startete bereits<br />

im Jahr darauf als Yoga-Lehrerin.<br />

Mittlerweile hat sie ihre Stundenzahlen<br />

als Krankenschwester reduziert,<br />

um sich mehr ihrem Herzensprojekt<br />

widmen zu können,<br />

Beim Yoga legt Sonja Falch besonders großen Wert auf die enge Verbindung zur Natur.<br />

über das sie selbst sagt: „Ich bin<br />

voller Energie und habe viele Ideen<br />

und Inspirationen, die mich<br />

mit großer Vorfreude in die Zukunft<br />

blicken lassen.“<br />

Großes Interesse<br />

Wer glaubt, dass die von Natur aus<br />

kritischen Oberländer Yoga skeptisch<br />

gegenüberstehen, irrt. „Ich<br />

habe mein Kursangebot inzwischen<br />

verdoppelt – und bin voll<br />

ausgebucht. Yoga wird also wirklich<br />

sehr gut angenommen“, schildert<br />

Sonja, die ergänzt: „In erster<br />

Linie sind es Frauen, die zu mir<br />

kommen. Aber hin und wieder<br />

habe ich auch einen Mann dabei.“<br />

Für Sonja ist Yoga auch ständiges<br />

Lernen. Dementsprechend hat sie<br />

in der Vergangenheit weitere Ausbildungen<br />

wie etwa für Thai-Yoga,<br />

Aroma-Yoga oder „der weibliche<br />

Fotos: Daniel Zangerl<br />

Yoga-Weg“ gemacht. Und sie ist<br />

eine Netzwerkerin, arbeitet in ihren<br />

Kursen beispielsweise auch mit<br />

anderen Yogalehrerinnen, Ernährungstrainerinnen,<br />

Musikerinnen<br />

und Frauencoachs zusammen.<br />

Der speziell in Europa und Nordamerika<br />

oft fälschlicherweise vertretenen<br />

Ansicht, dass es sich bei<br />

Yoga um reine körperliche Übungen<br />

handelt, wirkt sie mit dem eigentlichen<br />

Sinn der Lehre entgegen:<br />

„In der Zeit, welche die Menschen<br />

bei mir verbringen, sollen<br />

sie zur inneren Ruhe finden. Und<br />

nebenbei bewegen wir uns gemeinsam<br />

und werden gleichermaßen<br />

beweglicher und stärker. Die<br />

Zielsetzung lautet: Zu sich kommen<br />

und mit sich selbst verbinden.<br />

Diese Verbindung aus Entspannung,<br />

sanfter Bewegung, Inspirationen<br />

und Achtsamkeitsübungen<br />

auch für fernab der Yogamatte<br />

lassen uns die Herausforderungen<br />

des Alltags mit mehr<br />

Leichtigkeit und Gelassenheit<br />

meistern.“<br />

Ihre Yoga-Stunden hält Sonja aktuell<br />

in der Lebenshilfe Prutz ab,<br />

ist aber auf der Suche nach einer<br />

eigenen, längerfristigen Location<br />

im Oberen Gericht, wo sie ihre Yogakurse<br />

und Workshops anbieten<br />

kann. Die Kontaktaufnahme mit<br />

ihr ist über ihre Homepage<br />

www.sayan.co.at, E-Mail unter<br />

sonja@sayan.at oder telefonisch<br />

unter der Nummer 0677 620 720<br />

27 möglich.<br />

Yoga-Festival im Kaunertal<br />

Schon seit langer Zeit träumt Sonja<br />

davon, ein Yoga-Festival in ihre<br />

Heimat zu bringen. Und nun ist es<br />

so weit: Vom 29. September bis 1.<br />

Oktober findet das „Kraft der Elemente<br />

Yoga- und Klangfestival“<br />

am Campingplatz Weisseespitze<br />

im Kaunertal statt. Dort sollen<br />

wundervoll inspirierende Tage in<br />

einer magischen und familiären<br />

Atmosphäre geboten werden. Angeboten<br />

werden auch diverse<br />

Workshops sowie Konzerte und<br />

Zeremonien. Für die Teilnahme ist<br />

keine Yogavorerfahrung notwendig.<br />

Weitere Informationen zum<br />

Festival: https://sayan.co.at/yogafestival/<br />

im Internet. (pele)<br />

52 29. August <strong>2023</strong>


IKA - Wo Technik<br />

Menschen verbindet<br />

Innovativ<br />

Kompetent<br />

Attraktiv<br />

IKA REUTTE – DEINE CHANCE<br />

ZUM HTL-ABSCHLUSS<br />

Technisches Ausbildungsangebot für FacharbeiterInnen,<br />

FachschülerInnen und MaturantInnen<br />

Ausbildung im IKA berufsbegleitend<br />

oder in Vollzeit<br />

Breitgefächerte technische Ausbildung in Theorie und Praxis<br />

Anwendungs- und praxisbezogenes Lernen in neuen<br />

Lehr- und Lernformen<br />

Individuelle Förderung in einer motivierenden Lernumgebung<br />

Lebendiges und partnerschaftliches Schulleben<br />

Vernetzung mit der heimischen Industrie und Wirtschaft<br />

Berufstitel Ingenieur nach 3 Jahren beruflicher Praxis<br />

Zahlreiche attraktive Berufsfelder<br />

Start für FachschülerInnen und MaturantInnen: 11.9.<strong>2023</strong><br />

Start für FacharbeiterInnen: 19.2.2024<br />

Individuelle Beratungsgespräche vor Ort nach Anmeldung<br />

IKA Reutte • Bahnhofstraße 15 • 6600 Reutte<br />

Tel. 0567271276 • office@ika-reutte.at • www.ika-reutte.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 53


ZWISCHENTOREN<br />

Lermoos rüstet sich gegen Freizeitwohnsitze<br />

Bürgermeister Stefan Lagg will dem Wildwuchs Paroli bieten<br />

Die tourismusgeprägte Gemeinde<br />

unterhalb des Grubigsteins will<br />

sich vermehrt gegen „illegale“ Freizeitwohnsitze<br />

wehren. Dazu hat<br />

sich Bürgermeister Stefan Lagg das<br />

Einverständnis seines Gemeinderates<br />

geholt und vermeldet dazu:<br />

„In den letzten Wochen und Monaten<br />

wurden einige grundlegende<br />

Entscheidungen in Bezug auf die<br />

künftige Entwicklung unseres Ortes<br />

getroffen. Einstimmig hat der<br />

Gemeinderat die Fortschreibung<br />

des Örtlichen Raumordnungskonzeptes<br />

(ÖROK) beschlossen.“ Die<br />

Preisentwicklungen in anderen<br />

touristischen Zentren Tirols machen<br />

dem Bürgermeister enorme<br />

Sorgen. „Nur noch wer viel Geld<br />

hat, kann sich Grund und Boden<br />

leisten“ meint er.<br />

Mit dem ÖROK verfügt die Gemeinde<br />

bekanntlich über eine umfassende<br />

und strategische Richtlinie,<br />

welche die gesamthafte räumliche<br />

Entwicklung des Gemeindegebietes<br />

beschreibt. Unter vielem<br />

anderen soll in einem eigens gekennzeichneten<br />

Siedlungsentwicklungsbereich<br />

und ab einer<br />

Parzellengröße von über 400 Quadratmeter<br />

eine Bebauungspflicht<br />

eingeführt werden. Damit soll verhindert<br />

werden, dass das ohnehin<br />

sehr begrenzt vorhandene Bauland<br />

54 29. August <strong>2023</strong><br />

Visualisierung Wasserversorgung im Gemeindeamt.<br />

Foto: Gemeinde Lermoos<br />

für Spekulationen und verbotene<br />

Freizeitwohnsitze verbraucht werden<br />

kann. Dass dieser Aspekt der<br />

Vertragsraumordnung in der Praxis<br />

einer Tourismusregion nicht so<br />

einfach sein wird, weiß auch das<br />

Gemeindeoberhaupt.<br />

Unabhängigkeit bei Einsätzen<br />

Auch in Sachen Klimaschutz wird<br />

man in der Fernpassgemeinde aktiv.<br />

Der Gemeinderat hat in den<br />

letzten Sitzungen zukunftsweisende<br />

Entscheidungen in Bezug auf<br />

das Erreichen der Klimaziele gesetzt.<br />

Mit der Entscheidung zur<br />

Errichtung einer „schwarzstartfähigen“<br />

PV-Anlage auf dem Einsatzgebäude<br />

ist gewährleistet, dass<br />

künftig die Einsatzzentralen der<br />

Feuerwehr und Bergrettung im<br />

Katastrophenfall handlungs- und<br />

einsatzfähig bleiben.<br />

Trinkwasserkraftwerk geplant<br />

Rund um den Hochbehälter „Meadloach“<br />

gibt es einige Aktivitäten.<br />

Der Einbau einer zweiten UV-Anlage<br />

im Hochbehälter zur Erhöhung<br />

der Versorgungssicherheit ist<br />

auf Schiene. Die Abtrennung der<br />

Wasserkammern von den Technikräumen<br />

soll die elektrotechnischen<br />

Anlagenteile vor Feuchtigkeit<br />

zur Erhöhung der Lebensdauer<br />

schützen.<br />

Eine Grundsatzentscheidung zur<br />

Errichtung eines Trinkwasserkraftwerks<br />

im Bereich des Hochbehälters<br />

Meadloach ist getroffen worden.<br />

Das Planungs- und Projektierungsverfahren<br />

dazu ist beauftragt.<br />

Mit diesem Kraftwerk wird das<br />

Wasser dieser Quellen im Bereich<br />

Tuftlalm/Ursprung künftig doppelt<br />

genutzt. Mit dem Ökostrom<br />

des zukünftigen Kraftwerks können<br />

etwa 200 Haushalte versorgt<br />

werden. Die Erneuerung der<br />

Steuerung und Überwachung der<br />

Wasserversorgungsanlage ist ein<br />

weiterer Schritt weiter. Kürzlich<br />

wurden viele Erneuerungs- und<br />

Modernisierungsarbeiten an der<br />

Wasserversorgungsanlage vorgenommen.<br />

In den Pumpstationen<br />

Schmittequelle, Scheiderbauer,<br />

und Gries und in die Hochbehälter<br />

Bachtl und Meadloach wurden<br />

neue Schaltschränke und Technikkomponenten<br />

eingebaut. Die Erneuerung<br />

der Hardware und die<br />

Installation eines Prozessleitsystems<br />

mit Datenübertragung zur<br />

Zentrale ist über die Bühne, die<br />

Umstellung von einer Funkübertragung<br />

auf eine Internetverbindung<br />

abgeschlossen. Für diese Arbeiten<br />

wurden rund 115.000 Euro<br />

investiert. Damit ist man mit der<br />

Elektrotechnik und Steuerung am<br />

neuesten Stand.<br />

(heni)


Berwanger Bürgermeister als Co-Autor<br />

Neues Dorfbuch stellt auf 600 Seiten Entwicklung des Ortes dar<br />

Fest verwurzelt im Hier und<br />

Heute ist er auf jeden Fall. Bezirksfeuerwehrkommandant<br />

und Bürgermeister zu sein,<br />

scheint zum einen einmal schon<br />

eine Aufgabe von anständigem<br />

Kaliber. Trotzdem schlummert<br />

auch eine andere Ader in ihm:<br />

Die Rede ist von Dietmar Berktold,<br />

aus Berwang. Zusammen<br />

mit den Chronisten Thomas<br />

Reinstadler und Eduard Rauth<br />

trat er als Verfasser einer umfassenden<br />

Dorfchronik hervor.<br />

Auf 600 Seiten findet man in dem<br />

ansehnlichen Werk Informationen<br />

über das schöne Bergdorf zwischen<br />

Zwischentoren und Lechtal<br />

mit seinen vielen Weilern, die da<br />

sind: Rinnen, Rauth, Brand, Anrauth,<br />

Mitteregg, Tal, Gröben,<br />

Kleinstockach und Bichlbächle.<br />

Die Informationen sind weit gefächert<br />

von Geschichte, Kultur,<br />

Bräuche, über Einwohnerzahlen,<br />

das Vereinsleben und sogar Wetteraufzeichnungen.<br />

Bei der Vorstellung<br />

kam dann auch zur Sprache<br />

wie sich die drei Autoren fanden.<br />

Das Anliegen, die Geschichte<br />

des Dorfes der Öffentlichkeit zu<br />

präsentieren, einte sie. Bis 1974<br />

führte der ehemalige Lehrer Gottfried<br />

Sprenger eine Dorfchronik.<br />

Diese Aufzeichnungen waren<br />

wertvoll für das von Margareth<br />

Pechlaner publizierte Werk „Heimat“.<br />

Dieses umfangreiche Buch ist in<br />

fast allen Haushalten Berwangs zu<br />

finden und wurde an die JungbürgerInnen<br />

von der Gemeinde überreicht.<br />

Ein großes Anliegen Bgm.<br />

Berktolds war es das aufzugreifen<br />

und weiterzuführen. Mit dem<br />

pensionierten Volksschullehrer Peter<br />

Thomas Rein stadler fand er einen<br />

begeisterten Mitstreiter, Berktold<br />

half unermüdlich mit Sammeln<br />

von Fotos, Geschichten,<br />

Aufzeichnungen, Erzählungen<br />

und Statistiken. Der Dritte im<br />

Bunde, Eduard Rauth, ebenfalls<br />

GC Tiroler Zugspitze: Turnier der Präsidentin<br />

Niki Hosp, Präsidentin des GC Tiroler<br />

Zugspitze, ehemalige Skirennläuferin,<br />

Gesamtweltcupsiegerin und 12-fache<br />

Medaillengewinnern, lud dieser Tage<br />

zum Turnier der Präsidentin auf den<br />

Golfplatz Ehrwand ein. Über 80 Golferinnen<br />

und Golfer, darunter auch zahlreiche<br />

ehemalige Profisportler sowie<br />

Präsidenten anderer Golfclubs folgten<br />

der Einladung.<br />

Den Turniersieg Brutto entschieden<br />

Gundula Reibersdorfer und Daniel<br />

Ortner-Bauer für sich. Nearest to the<br />

Pin landete bei den Damen Claudia<br />

Götzinger und bei den Herren Werner<br />

Zangerl.<br />

Niki Hosp, Gundula Reibersdorfer<br />

(Bruttosiegerin), Daniel Ortner-Bauer<br />

(Bruttosieger), Peter Tscharnuter (Vizepräsident<br />

GC Tiroler Zugspitze)<br />

(v.l.n.r.)<br />

ZWISCHENTOREN<br />

Bgm. Dietmar Berktold bei der Buchpräsentation im Frühjahr. Foto: Johannes Pirchner<br />

pensionierter Volksschullehrer<br />

und Dorfchronist von Ehenbichl,<br />

formatierte, kontrollierte und gestaltete.<br />

Entstanden ist ein Buch<br />

mit nicht weniger als 600 Seiten,<br />

das sich in den Reigen der Außerferner<br />

Chroniken als Dokument<br />

lückenlos einfügt.<br />

Das Buch ist im Gemeindeamt erhältlich.<br />

Sonnalmbahn Berwang<br />

Almkopfbahn Bichlbach<br />

n Wander- und Bikearena<br />

n Bergrollerverleih und 10 km Bergrollerstrecke<br />

n Bergrestaurant<br />

n Singletrail<br />

n kostenlose Tagesparkplätze<br />

Peter Larcher (Tiefschneeweltmeister), Otto Mayregger (ehemaliger Rodler),<br />

Leonhard Stock (ehemaliger Skirennläufer), Niki Hosp, Stephan Eberharter<br />

(ehemaliger Skirennläufer), Markus Prock (ehemaliger Rodler – Präsident Club<br />

of Masters), Fred Steinacher.<br />

Fotos: TZG<br />

Tel. +43 5674 8124 | info@berwang.tirol | www.berwang.tirol<br />

Öffnungszeiten Sommer <strong>2023</strong>: jeweils von 9.00 bis 16.30 Uhr<br />

4. Juli bis 17. September täglich außer Dienstag<br />

18. September bis 15. Oktober Donnerstag, Samstag & Sonntag<br />

29. August <strong>2023</strong> 55


Ein abenteuerlicher<br />

Wortschatz in Buchform<br />

Sprachkünstler Wilfried Schatz präsentiert<br />

Tausende seiner Buchstaben-Kreationen<br />

Sein ältester Bruder Gebhard hat<br />

sich als Feuerkünstler international<br />

etabliert. Sein zweiter<br />

Bruder Norbert hatte einst als<br />

Fußballtormann bei Wacker<br />

Innsbruck sein Hobby zum Beruf<br />

gemacht. Wilfried ist studierter<br />

Publizist, arbeitete bis zu seiner<br />

Pensionierung als Journalist<br />

und Medienberater und ist seit<br />

vielen Jahren auch als humoristischer<br />

Buchstabenverdreher<br />

künstlerisch aktiv. Der mittlerweile<br />

in Oberperfuss lebende gebürtige<br />

Imster hat jetzt unter<br />

dem Titel „BuchstAbenteuer“<br />

eine gedruckte Sammlung seiner<br />

Wortschöpfungen herausgeben,<br />

die in allen Filialen der Raiffeisenbank<br />

und beim Künstler<br />

selbst erhältlich ist.<br />

Von A wie Aalbum, einem fiktiven<br />

Bilderbuch für Fische, bis Z wie<br />

ZyPresse, einer nicht existenten<br />

Tageszeitung in Nikosia, reichen<br />

die humoristischen Begriffsgeburten<br />

von Wilfried Schatz, der sich<br />

im Untertitel seines Büchleins mit<br />

der Marke WORTschatz auch<br />

gleich selbstironisch auf den Punkt<br />

bringt. „Es vergeht kein Tag, an<br />

dem ich nicht ein neues Wort<br />

schöpfe.<br />

Ich will damit meine Leser zum<br />

Lächeln, Nachdenken und Kommunizieren<br />

animieren“, betonte<br />

Wilfried Schatz bei der Präsentation<br />

seines Sammelbuches in der<br />

Raika-Filiale Oberperfuss. Der<br />

mittlerweile 66-jährige Magister,<br />

der in Innsbruck, Salzburg und<br />

Münster Politikwissenschaften,<br />

Publizistik und Soziologie studiert<br />

hat, war bis 2022 Mitarbeiter im<br />

Medienbüro der Gemeinde Telfs<br />

und zuvor Redakteur der Tiroler<br />

Tageszeitung.<br />

Mundart als Vorbild<br />

Schon früh hat sich Wilfried neben<br />

der Hochsprache auch intensiv<br />

mit der Mundart und dem Dialekt<br />

auseinandergesetzt. Nach einer<br />

Buchveröffentlichung über<br />

seine Muttersprache ließ ihn der<br />

Gedanke nicht los, dass „Mund &<br />

Art“ letztlich in „Wort & Kunst“<br />

enden. Mittlerweile frönt Schatz<br />

dieser Leidenschaft bereits seit gut<br />

45 Jahren. In zahlreichen Ausstellungen<br />

zeigte er seine zu Bilder gewordenen<br />

Wörter, die, wie er sagt,<br />

längst die Zehntausender-Marke<br />

überschritten haben.<br />

Mit seinem Internetauftritt<br />

www.wortkunst@sprachkabi.net<br />

hat er auch eine Fundgrube geschaffen,<br />

die zum Stöbern einlädt<br />

und natürlich auch als Kontaktadresse<br />

für Kunstliebhaber dient.<br />

(me)<br />

Wohnen wo andere<br />

Urlaub machen<br />

Mitarbeiterhaus Krinnenspitze<br />

in Nesselwängle für die<br />

haldensee Naturtalente<br />

Hochwertige Unterkünfte für seine Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter bietet das haldensee**** mit dem neu<br />

adaptierten „Mitarbeiterhaus Krinnenspitze“. Mit großem<br />

Gespür für die alte Bausubstanz und viel Liebe zum Detail<br />

haben Michaela und Lukas Gleirscher den ehemaligen<br />

Gasthof in Nesselwängle zu einer modernen Unterkunft<br />

für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Vier-<br />

Sterne-Hotels umgestaltet.<br />

Entstanden sind 18 Doppelzimmer, 4 Einzelzimmer und 3 Appartements,<br />

die komfortabel und zweckmäßig eingerichtet sind. Die Zimmer<br />

und Appartements verfügen über geräumige Bäder und sind mit<br />

Fernseher, W-LAN und einem Kühlschrank ausgestattet. Teilweise<br />

sind in den Zimmern auch Balkone vorgelagert. Ein Gemeinschaftsbalkon<br />

und ein Gemeinschaftsraum mit Küche dienen den Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern als gemütliche Treffpunkt in der Freizeit.<br />

Das Haus wurde auch thermisch saniert, erhielt neue Fenster und<br />

eine moderne Pellets-Heizung.<br />

„Uns ist es wichtig, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres<br />

Hotels auch adäquate Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Der vor<br />

einigen Jahren von der Familie erworbene Gasthof Krinnenspitze bot<br />

jetzt eine ideale Möglichkeit, dieses Vorhaben umzusetzen“, erzählt<br />

Der Wortkünstler Wilfried Schatz präsentiert seine „BuchstAbenteuer“, eine<br />

Sammlung von gut 10.000 Wortschöpfungen, jetzt auch in Buchform. Bei der<br />

Präsentation der Publikation gratulierte sein Neffe, der Imster Vizebürgermeister<br />

Thomas Schatz, zum gelungenen Werk.<br />

Foto: Eiter<br />

56 29. August <strong>2023</strong>


Fotos: DoDo Fotografie<br />

haldensee-Chefin Michaela Gleirscher. Und auch sonst geizt das Vier-<br />

Sterne-Haus nicht mit Benefits für seine MitarbeiterInnen, wie ein<br />

Blick auf die Homepage des Hotels beweist: https://www.haldenseehotel.com/de/anfrage/karriere.<br />

Wie schon beim Bau des Vier-Sterne-Hotels haldensee setzte die Familie<br />

Gleirscher auch bei der Revitalisierung des Mitarbeiterhauses<br />

Krinnenspitze auf regionale Partner. „Die Zusammenarbeit mit den<br />

heimischen Firmen war wie immer ausgezeichnet. Wir danken an<br />

dieser Stelle allen, die zum Gelingen des Umbaus beigetragen haben“,<br />

so Michaela Gleirscher.<br />

Im Parterre des<br />

Hauses etabliert ist<br />

übrigens nach wie<br />

vor das Gasthaus<br />

Krinnenspitze, das<br />

neu verpachtet wird.<br />

Interessierte können<br />

sich bei Fam. Gleirscher<br />

im Hotel haldensee<br />

melden.<br />

Ausführung Sanitärinstallation, Bäder,<br />

Abluft und kontrollierte Wohnraumlüftung<br />

www.e-schuster.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 57


Viele Eigenleistungen<br />

für das neue Heim<br />

Ein schmuckes Eigenheim haben<br />

Dominik (36) und Sabrina (34)<br />

für sich und ihren kleinen Schatz<br />

Elli (2) in Karrösten errichtet.<br />

Baubeginn für die eigenen vier<br />

Wände war im Sommer 2021, im<br />

Dezember 2022 ist die junge Familie<br />

eingezogen.<br />

Dominik ist Lehrer an der DigBiz-<br />

HAK und am IT-Kolleg, Sabrina<br />

Krankenschwester in Zams. Kennengelernt<br />

haben sich die beiden<br />

ganz modern via Online-Dating-<br />

Einrichtungshaus Mils bei Imst<br />

Tischlerei Fließerau-Landeck<br />

58 29. August <strong>2023</strong>


Mit freundlicher Unterstützung der<br />

www.oppl.at<br />

plattform. Das erste Face-to-Face-<br />

Date gab’s kurze Zeit später in der<br />

Imster „Werkstatt“. „Und da hat’s<br />

auch gleich gefunkt“, erklären beide<br />

lachend.<br />

„Es hat gleich gefunkt“<br />

Weit voneinander entfernt gewohnt<br />

haben sie nicht. Dominik<br />

stammt aus Karrösten, Sabrina aus<br />

der Bezirkshauptstadt Imst. Beide<br />

sind in einem Haus aufgewachsen<br />

und lebten dann gemeinsam in einer<br />

Wohnung in Karrösten. „Es<br />

war aber klar, dass wir zeitnah wieder<br />

ein Haus mit Garten haben<br />

möchten“, sagen beide übereinstimmend.<br />

Auf dem 680 m 2 großen Grundstück<br />

stand vorher das Haus von<br />

Dominiks Großeltern. Eine Sanierung<br />

des Hauses aus den 50er-Jahren<br />

kam aufgrund der mangelnden<br />

Bausubstanz nicht in Frage.<br />

So war schnell klar, dass es ein<br />

Neubau werden sollte.<br />

Bei der Planung galt es zu berücksichtigen,<br />

dass sich der Grund teilweise<br />

unter einer Stromleitung der<br />

TIWAG befindet. Das Haus<br />

musste deshalb etwas zurückversetzt<br />

und mit einer Schräge errichtet<br />

werden. Des Weiteren war ein<br />

größerer Aushub erforderlich, um<br />

das Haus auf Straßenniveau zu errichten.<br />

6000 Stunden Eigenleistung<br />

Selbst Hand anzulegen war für<br />

Dominik und Sabrina mit Baubeginn<br />

dann eine Selbstverständlichkeit.<br />

„Wir haben eigentlich alles,<br />

was möglich war, selbst gemacht:<br />

Abriss, Rohbau, Dachstuhl, Holzfassade<br />

und so weiter. Insgesamt<br />

stecken über 6000 Arbeitsstunden<br />

Eigenleistung von den Bauherren,<br />

mit Unterstützung von Familie<br />

und Freunden, in dem Haus. Als<br />

Baumeister des neuen Hauses fungierte<br />

Dominiks Vater. Durch die<br />

vorausschauende Planung wurde<br />

das Baubudget trotz der Teuerungskrise<br />

nur gering überschritten,<br />

berichtet der Bauherr.<br />

Gearbeitet wurde in Massiv- ‰<br />

29. August <strong>2023</strong> 59


auweise mit Ziegel, Keller und<br />

Garage sind betoniert. Als Dämmstoffe<br />

wurden unter der Bodenplatte<br />

Schaumglasschotter und an<br />

der Fassade und dem Dachboden<br />

Mineralwolle verwendet. „Wir<br />

entschieden uns für ein klassisches<br />

Giebeldach mit Südausrichtung,<br />

damit die Dachfläche durch eine<br />

Photovoltaikanlage möglichst effizient<br />

genutzt werden kann. „Der<br />

Dachstuhl wurde aus Karröster<br />

Holz gefertigt", berichtet der Bauherr,<br />

der ergänzt: „Es war uns<br />

wichtig, möglichst nachhaltige<br />

Materialien zu verwenden.“<br />

Dominik: „Bereits der zweite Entwurf<br />

des Planungsbüros wurde zur<br />

Grundlage des jetzigen Hauses,<br />

wobei noch einige Änderungen<br />

folgten. Die Wohnfläche beträgt<br />

150 m 2 . Im Erdgeschoss haben wir<br />

beispielsweise alles barrierefrei.<br />

Mein Büro kann gegebenenfalls als<br />

Schlafzimmer verwendet werden.<br />

„Die Türen sind alle breiter, damit<br />

man sich mit einem Rollstuhl oder<br />

Rollator problemlos bewegen<br />

kann.“<br />

60 29. August <strong>2023</strong><br />

Regenwassernutzung<br />

Beide halten auch fest: „Nachhaltiges<br />

Bauen war für uns ein spezielles<br />

Anliegen. In der Einfahrt haben<br />

wir unterhalb des Asphalts einen<br />

Regenwassertank. Das Wasser<br />

kommt vom Dach, vom Carport<br />

und vom Vorplatz zusammen. So<br />

können wir den Garten gießen<br />

und müssen dafür kein Trinkwasser<br />

verwenden.<br />

Geheizt wird in der kalten Jahreszeit<br />

mit Pellets und einer Solaranlage.<br />

Für etwas Gemütlichkeit<br />

sorgt in der Übergangszeit ein in<br />

der Küche integrierter Zusatzherd.<br />

Was die Einrichtung angeht, haben<br />

Dominik und Sabrina nahezu<br />

alles gemeinsam ausgesucht. „Nur<br />

im Bad war Sabrina die Chefin,<br />

weil es sich zeitlich nicht anders<br />

ausgegangen ist“, grinst der Hausherr.<br />

Für den eine Werkbank vom<br />

Großvater sowie im Außenbereich<br />

eine alte Sitzbank von Oma und<br />

Opa besondere Einrichtungsstücke<br />

sind.<br />

In jedem Fall hat sich die junge Familie<br />

mit dem schmucken Eigenheim<br />

einen Traum erfüllt, denn:<br />

„Die eigenen vier Wände sind halt<br />

doch etwas Besonderes. Auch den<br />

eigenen Garten schätzen wir sehr.<br />

Unsere Elli kann drinnen wie<br />

draußen so laut spielen, wie sie<br />

will“, lachen Dominik und Sabrina.<br />

Gemeinsam heißen sie immer<br />

wieder gerne Familienmitglieder<br />

und Freunde im neuen Heim willkommen.<br />

(CN12 Team)<br />

Möchten auch Sie Ihr Haus<br />

kostenlos in einer der nächsten<br />

<strong>impuls</strong>-Ausgaben präsentieren?<br />

Dann melden Sie sich bei uns!<br />

Telefon 05262 67491-21.<br />

Fotos: Agentur CN12 Novak


Bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Photovoltaik<br />

Förderungen seit 1. Juni erhöht und ausgeweitet – Geld auch für kleinere Anlagen<br />

Von der Sonne direkt in die<br />

Steckdose – Photovoltaik-Anlagen<br />

(PV-Anlagen) ermöglichen<br />

eine ressourcenschonende und<br />

nachhaltige Energieerzeugung.<br />

Entsprechend setzt das Land Tirol<br />

voll auf die Energiegewinnung<br />

aus Sonnenkraft.<br />

Raus aus Öl und Gas, rein in Wärmepumpen<br />

Impuls-Förderung für Wärmepumpen beträgt je nach Bauart 700 oder 3.000 Euro<br />

Grutsch Technik: Erfahrener<br />

Partner für alternative Energie<br />

Seit mittlerweile 25 Jahren ist die Firma<br />

Grutsch Technik aus Arzl im Pitztal ein<br />

verlässlicher Partner für Heizungs-, Sanitär-<br />

und Lüftungsinstallationen. Mit einem<br />

gut ausgebildeten und motivierten<br />

Team werden Aufträge vom Einfamilienhaus,<br />

Hotelerie bis hin zu Gewerbebauten<br />

und Industrieanlagen realisiert.<br />

Auch in Sachen erneuerbarer Energie ist<br />

Grutsch Technik ein kompetenter Ansprechpartner.<br />

Sämtliche Arten klimafreundlicher Heizungsanlagen<br />

werden für Kunden im<br />

Im Rahmen der Wohnbauförderung<br />

wird die Installation von PV-<br />

Anlagen als nachhaltige und kostengünstige<br />

Energiequelle gefördert.<br />

Mit dem 7-Punkte-Wohnpaket<br />

wurde diese Förderung nochmals<br />

massiv ausgeweitet: Seit 1.<br />

Juni werden PV-Anlagen von bis<br />

zu 20 Kilowatt-Peak an Leistung<br />

mit jeweils 250 Euro pro Kilowatt-<br />

Peak unterstützt. Die Errichtung<br />

einer PV-Anlage (mindestens sieben<br />

Kilowatt-Peak) ist zudem Voraussetzung,<br />

um eine Wohnbauförderung<br />

für Neubauten zu erhalten.<br />

Vor mittlerweile fünf Jahren hat<br />

das Land Tirol für all jene, die im<br />

Zuge der Errichtung oder des Umund<br />

Zubaus eines Eigenheims eine<br />

Wärmepumpe einbauen, aber keine<br />

Wohnbauförderung in Anspruch<br />

nehmen, eine eigene Impulsförderung<br />

für Wärmepumpen<br />

ins Leben gerufen. Je nach System<br />

beträgt die Förderung 700 oder<br />

3.000 Euro. Mit Mitte <strong>2023</strong> hat<br />

das Land Tirol auf diesem Wege in<br />

Summe 800 Wärmepumpen mit<br />

rund 1,2 Millionen Euro an Landesmitteln<br />

unterstützt. Rund ein<br />

Drittel der geförderten Wärmepumpen<br />

sind Erdwärmepumpen.<br />

Der einkommensunabhängige<br />

Einmalzuschuss für effiziente Erdwärme-<br />

oder Grundwasser-Wärmepumpen<br />

beträgt 3.000 Euro,<br />

für Luftwärmepumpen 700 Euro.<br />

„Raus aus Öl und Gas heißt gerade<br />

im Neubau und im sanierten Altbau<br />

rein in die Wärmepumpe.<br />

Umweltwärme aus Luft, Erde und<br />

Wasser ebnet uns beim Heizen und<br />

Kühlen den Weg in die Energieunabhängigkeit“,<br />

sieht Energiereferent<br />

LHStv. Josef Geisler die Wärmepumpe<br />

als Heizsystem der Zukunft.<br />

„Deshalb wollen wir die ein-<br />

gesamten Oberland und darüber hinaus<br />

realisiert. Seien es Wärmepumpen, Biomasse-Heizanlagen<br />

oder Solaranlagen –<br />

bei Grutsch Technik beginnt alles mit einer<br />

fundierten Beratung und detaillierten<br />

Planung. „Bei der Realisierung garantieren<br />

große Sorgfalt und langjährige Erfahrung<br />

eine reibungslose Erledigung<br />

des Auftrags“, so Ing. Daniel Grutsch,<br />

der zusammen mit Egon Grutsch das<br />

Unternehmen mit 30 Mitarbeitern führt.<br />

Auch die Förderungsabwicklung ist Teil<br />

des Servicepaketes.<br />

ANZEIGE<br />

7,2 Mio. Euro Zuschüsse<br />

Im Jahr <strong>2023</strong> wurden bereits über<br />

3.300 Förderungsansuchen für<br />

PV-Anlagen gestellt und 7,2 Millionen<br />

Euro Zuschüsse bewilligt<br />

und ausbezahlt. Die Gesamtleistung<br />

der geförderten Anlagen beträgt<br />

rund 36.000 Kilowatt Peak.<br />

Zur Einordnung: Die Gesamtleistung<br />

reicht umgerechnet aus, um<br />

rund 10.000 Haushalte mit Strom<br />

zu versorgen.<br />

„Kostengünstig und klimaschonend<br />

– PV-Anlagen sind in Zeiten<br />

der gestiegenen Stromkosten und<br />

der Erderwärmung eine ausgezeichnete<br />

Alternative. Mit der<br />

Wohnbauförderung unterstützen<br />

wir Tirolerinnen und Tiroler bei<br />

der Installation einer PV-Anlage –<br />

sowohl bei Neubauten als auch Sanierungen.<br />

Erstmals unterstützen<br />

wir dabei auch kleinere Anlagen.<br />

Denn bereits mit einem kleinen<br />

Kraftwerk am Dach oder Balkon<br />

kann jede und jeder Geld sparen<br />

und einen Beitrag zum Klimaschutz<br />

leisten“, sagt Wohnbaureferent<br />

LHStv Georg Dornauer.<br />

Antrag auch online möglich<br />

Die Beantragung einer Photovoltaik-Förderung<br />

ist mit der Handy-<br />

Signatur auch online möglich.<br />

Seit 1. Juni wurden die Förderungen<br />

für PV-Anlagen erhöht und<br />

ausgeweitet: Bisher wurden das 6.<br />

kommensunabhängige Impulsförderung<br />

für Wärmepumpen im<br />

Neubau auch im kommenden Jahr<br />

anbieten.“<br />

Die Energieproduktion aus Umweltwärme<br />

soll sich laut Energie-<br />

Zielszenario Tirol bis zum Jahr<br />

2030 gegenüber heute verdreifachen.<br />

In den vergangenen fünf Jahren<br />

verzeichnete die Umweltwärme<br />

einen durchschnittlichen Anstieg<br />

der Wärmeerzeugung von<br />

rund 13 Prozent pro Jahr. 2022<br />

produzierten Wärmepumpen<br />

Heizenergie im Ausmaß von 332<br />

Gigawattstunden. Das entspricht<br />

ALTERNATIVE ENERGIE<br />

und 7. Kilowatt-Peak einer PV-<br />

Anlage mit maximal 2.000 Euro<br />

gefördert. Nun wird bei einer Gesamtleistung<br />

der PV-Anlage von<br />

bis zu 20 Kilowatt-Peak jedes Kilowatt-Peak<br />

mit 250 Euro gefördert.<br />

Damit wird die maximale<br />

Förderung auf 5.000 Euro erhöht.<br />

Erstmals können zudem kleine<br />

PV-Anlagen unter sechs Kilowatt-<br />

Peak Leistung von den Förderungen<br />

profitieren. Die Förderung<br />

wird auch für die verpflichtend zu<br />

errichtende Mindestleistung der<br />

Wohnbauförderung (sieben Kilowatt-Peak)<br />

gewährt. Im Rahmen<br />

der Wohnhaussanierung wird<br />

auch die Erweiterung bestehender<br />

PV-Anlagen gefördert.<br />

Mehr Infos finden sich unter<br />

www.tirol.gv.at/beantragung-pv.<br />

dem Heizenergiebedarf von durchschnittlich<br />

33.000 energieeffizient<br />

ausgeführten Einfamilienhäusern.<br />

Zuschuss für<br />

bestehende Wärmepumpen<br />

Haushalte mit einer bestehenden<br />

Wärmepumpe kommen jetzt auch<br />

in den Genuss eines neuen Landeszuschusses<br />

in der Höhe von bis zu<br />

350 Euro. Der Zuschuss ist einkommensabhängig<br />

und an gewisse<br />

Voraussetzungen gebunden.<br />

Eine Antragstellung ist bis 31. Oktober<br />

dieses Jahres möglich:<br />

www.tirol.gv.at/waermepumpenstromheizungen-zuschuss<br />

29. August <strong>2023</strong> 61


Die Malergesellin aus Wängle<br />

Lisa-Marie hat viel Farbe im Berufsleben<br />

Der Bezirk Reutte stellt mit derzeit<br />

etwa 33.300 Einwohnern<br />

4,4 Prozent der Tirolerinnen<br />

und Tiroler. 16,4 Prozent davon<br />

sind in Gewerbe und Handwerk<br />

beschäftigt, und eine davon ist<br />

Lisa-Marie Guppenberger, Mitarbeiterin<br />

eines großen Malerbetriebes<br />

in der Marktgemeinde<br />

Reutte. Sie hat die Lehre als Malerin<br />

und Beschichtungstechnikerin<br />

mit Modul historische<br />

Maltechnik kürzlich abgeschlossen<br />

und glaubt den Beruf ihres<br />

Lebens gefunden zu haben.<br />

Das Schlagwort von der Karriere<br />

mit Lehre kommt zwar recht gut<br />

an, hat aber doch auch etwas<br />

„Stressiges“ an sich. Wie wäre es<br />

mit „Work-Life-Balance“ mit Lehre?<br />

Gemeint ist im weiteren Sinne<br />

ein gut verträgliches Miteinander<br />

von Arbeit und Freizeit oder ein<br />

teilweises Verschwimmen beider<br />

Bereiche, beispielsweise weil die<br />

Arbeit Möglichkeiten dazu bietet<br />

kreativ tätig zu sein und die Chance<br />

dazu besteht, Ideen verwirklichen<br />

zu können. Im Gespräch mit<br />

<strong>impuls</strong> scheint Lisa-Marie dies als<br />

Malerin, einem für Frauen eher<br />

untypischen Beruf, gefunden zu<br />

haben. Vor unserem Treffen ist<br />

Lisa dabei, Fensterläden eines historischen<br />

Gebäudes in der Malerwerkstätte<br />

zu restaurieren und den<br />

Originalzustand farblich und bezüglich<br />

Zierelementen wiederherzustellen.<br />

Die Frage, ob das Malerhandwerk<br />

nur aus dem Auftragen<br />

von Farbe auf Wände besteht, erübrigt<br />

sich also von vorne herein.<br />

Routinetätigkeiten bringt wohl<br />

beinahe jeder Beruf mit sich, so<br />

auch der des Malers. Die innovative<br />

Tätigkeit und Beratung von<br />

Kunden bezüglich Raumgestaltung<br />

kommen aber in diesem<br />

Handwerk deutlich zur Geltung.<br />

„Ich erlebe sinnvolle Arbeitstage in<br />

einer sehr angenehmen Betriebsatmosphäre,<br />

die Entscheidung zur<br />

Malerlehre habe ich nie bereut“, so<br />

Lisa. Die junge Frau hat klare Lebensvorstellungen,<br />

lässt sich aber<br />

Optionen für die Berufszukunft<br />

mittelfristig offen. Und das kann<br />

sie auch, denn der Malerberuf in<br />

all seinen Facetten wird weltweit<br />

Der Beruf des Malers und Beschichtungstechnikers geht weit über das Streichen<br />

von Wänden hinaus. Lisa-Marie Guppenberger könnte den Lehrberuf ihres Lebens<br />

gefunden haben. Veränderungen sind derzeit kein Thema. Foto: Bundschuh<br />

ausgeübt, auch ein Pluspunkt für<br />

die Entscheidung zur Lehre in<br />

dem Falle, dass die große weite<br />

Welt locken sollte.<br />

Fix war nix<br />

Der Umgang mit farblicher Gestaltung<br />

hat Lisa schon als Kind<br />

Freude bereitet, dass das aber zur<br />

Malerei als Beruf führen würde,<br />

war ihr jedoch nicht in die Wiege<br />

gelegt. Die Familie von Lisa hat einen<br />

internationalen Touch, ihre<br />

Großmutter mütterlicherseits reiste<br />

aus Norwegen an und urlaubte<br />

regelmäßig in Wängle, bis sie endgültig<br />

beim Opa „hängen“ blieb.<br />

Kirchlich geheiratet wurde in<br />

Opas nagelneuem Anzug hoch<br />

oben im Norden und dann übersiedelte<br />

das junge Paar nach Tirol.<br />

Ihren Skandinavien-Onkel besuchte<br />

Lisa erst einmal, „ich<br />

möchte aber unbedingt wieder<br />

nach Norwegen“.<br />

Lisa lebt bei ihrer Mutter und deren<br />

Ehemann, auch zu ihrem Vater<br />

hält sie Kontakt und meint:<br />

„Manchmal grillen wir auch alle<br />

zusammen.“ Sie besuchte die Mittelschule<br />

mit Kreativzweig, was<br />

ganz ihres war. Die Freude am Gestalten<br />

habe sie von ihrer „Vilser -<br />

oma“, die künstlerisch tätig ist,<br />

auch ihre Cousine lernte in der<br />

Schnitzschule, erzählt Lisa. Ihr<br />

selbst gefiel die Arbeit mit Holz<br />

ebenso, „in der polytechnischen<br />

Schule bauten wir für einen Kindergarten<br />

ein ziemlich großes<br />

Spielhaus, die Arbeit daran machte<br />

echt Spaß.“<br />

Zwischenspiel in Imst<br />

Für Lisa-Marie folgte ein Jahr an<br />

der HTL für Holz und Innenarchitektur<br />

in Imst, das war aber<br />

nicht ihres, nein wirklich nicht,<br />

wie sie meint und außerdem hätte<br />

sie schon gerne Geld verdient, also<br />

zurück über den Fernpass. Im<br />

Zuge eines Berufsorientierungskurses<br />

war Einzelhandel angedacht,<br />

aber dafür konnte sie sich<br />

auch nicht begeistern, dann kam<br />

sie auf die Malerfirma Hornstein.<br />

Es folgten Bewerbung, Schnuppern<br />

und Beginn der Lehre so<br />

ziemlich Schlag auf Schlag. Lisa<br />

erinnert sich: „Anfänglich gab es<br />

schon auch Unsicherheiten und<br />

ein Hin und Her, aber ich blieb,<br />

besuchte die Berufsschule in Absam<br />

und das war gut so.“ Dem<br />

Lehrlingswettbewerb kam Corona<br />

dazwischen, die Lehrabschlussprüfung<br />

bestand sie aber mit gutem<br />

Erfolg. „Ja und dazu kommt noch<br />

ihre soziale Ader, gerne ist sie in ihrer<br />

Freizeit anderen Lehrlingen behilflich“,<br />

ergänzt Seniorchef Ernst<br />

Hornstein.<br />

Nova Rock und Schlittenhunde<br />

Ihr Urlaub führte sie bereits zum<br />

zweiten Mal zusammen mit der<br />

Clique ihrer Schwester zum Nova<br />

Rock Festival ins Burgenland und<br />

auch wenn diesmal das Wetter<br />

nicht mitspielte, soll es im kommenden<br />

Jahr wieder nach Nickelsdorf<br />

gehen, da fährt der Zug drüber.<br />

Zu Hause ist sie zusammen<br />

mit ihren Geschwistern und den<br />

beiden Malamut-Schlittenhunden<br />

sommers und winters unterwegs.<br />

In der warmen Jahreszeit ziehen<br />

die „Wuffis“ eine Art Dreirad, bei<br />

Schneelage werden sie vor die Ski<br />

gespannt. „Die Hunde brauchen<br />

viel Bewegung, als Wachhunde<br />

taugen sie aber überhaupt nichts“,<br />

urteilt „Frauchen“. Und wenn das<br />

Hundetraining es zulässt, lernt sie<br />

derzeit für ihr neues Projekt, den<br />

Führerschein Klasse B. Ihren<br />

Freund lernte Lisa vor nicht langer<br />

Zeit bei einer Party ihres Bruders<br />

kennen und beim Ausgehen mag<br />

sie es eher gemütlich, als Discotigerin<br />

bezeichnet sich die Malerin<br />

aus Wängle eher nicht. Und der<br />

Zukunftstraum? „Ja das wär eventuell<br />

eine Weltreise, da leg ich jetzt<br />

schon Geld zurück.“ (pb)<br />

62 29. August <strong>2023</strong>


Hotel Bergland, 6416 Obsteig,<br />

suchen für die Sommersaison<br />

Kellner/in für Hotelgäste<br />

mit Inkasso<br />

wahlweise 4-/5-/6-Tage-Woche<br />

Zimmermädchen mit Praxis<br />

wahlweise 4-/5-/6-Tage-Woche<br />

Abwäscher/in<br />

Wir bieten leistungsgerechte Entlohnung lt. Kollektiv,<br />

Bereitschaft zur Überzahlung möglich,<br />

freie Unterkunft und Verpflegung.<br />

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung<br />

mit Foto und Arbeitszeugnisse per email:<br />

hotel@bergland-obsteig.at<br />

29. August <strong>2023</strong> 63

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