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2. Jänner 2024

- Die Brandtragödie von Graz wird aufgearbeitet - Neue Pächter am Schöckl gesucht - "Dry January" fordert Alkoholverzicht

- Die Brandtragödie von Graz wird aufgearbeitet
- Neue Pächter am Schöckl gesucht
- "Dry January" fordert Alkoholverzicht

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Grazer24<br />

<strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

11°<br />

In der Früh<br />

sind noch<br />

vereinzelt<br />

Schauer<br />

möglich. Gegen<br />

Nachmittag dann augelockert<br />

und sonnig bei bis zu 11 Grad.<br />

Neue Pächter<br />

Umbruch am Schöckl: Nach dem<br />

Stubenberghaus sucht jetzt auch die<br />

Waller-Hütte nach neuen Pächtern. 4<br />

Alte Bäume<br />

Müll fällt nach den Feiertagen genug<br />

an. Alte Christbäume sollten an den<br />

Sammelstellen entsorgt werden. 4<br />

Neue Details:<br />

Brand<br />

im Stern<br />

beschäftigt<br />

Behörden<br />

BF GRAZ, HOLDING GRAZ, SCHNABL<br />

Zerstört. Die beliebte Szenebar “Stern” in der Sporgasse ist komplett zerstört. Eine Tote und 21 Verletzte gab es bei dem Drama am Neujahrstag<br />

zu beklagen. Die Behörden arbeiten fieberhaft an der Aufklärung, lieferten heute neue Details und entkräfteten grassierende Gerüchte. SEITE 2


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong><br />

Der Brand in der Szenebar Stern begann am Eingang, das Lokal ist innen komplett ausgebrannt<br />

(Bild mitte). Am Karmeliterplatz wurden die Verletzten versorgt (Bild unten). SCHERIAU/BF GRAZ (2)<br />

Das große Unglück<br />

vom Neujahrstag<br />

TRAGÖDIE. Der Brand im „Stern“ beschäftigte auch heute<br />

noch Polizei und Feuerwehr. Mehr Details wurden bekannt.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Es waren unglaubliche<br />

Szenen die sich<br />

gestern früh im Stern<br />

abgespielt haben müssen.<br />

Die Berufsfeuerwehr Graz<br />

hat heute nämlich Details<br />

zum Einsatz bekanntgegeben.<br />

Um 03.31 Uhr kam<br />

der erste Notruf, um 03.37<br />

war die Feuerwehr vor Ort<br />

und fand panische Passanten<br />

vor, die über gefangene<br />

Personen im Inneren<br />

des Lokals berichteten.<br />

Die Feuerwehrleute drangen<br />

über den Haupt- und<br />

Nebeneingang in das verrauchte<br />

und brennende<br />

Lokal vor und fanden dort<br />

neun Personen, die sich<br />

nicht mehr selbst aus dem<br />

Lokal befreien konnten.<br />

Der Brand konnte laut<br />

Feuerwehr rasch unter<br />

Kontrolle gebracht werden.<br />

Sieben Fahrzeuge<br />

und 31 Feuerwehrmänner<br />

standen alleine bei der<br />

Berufsfeuerwehr Graz im<br />

Einsatz.<br />

Gerüchte falsch<br />

Kurz nach der Tragödie, bei<br />

der eine 21-jährige Niederösterreicherin<br />

ums Leben<br />

gekomme ist und 21 weitere<br />

Personen teils schwer<br />

verletzt wurden, gab es seitens<br />

eines Mediums Spekulationen,<br />

wonach der<br />

zweite Ausgang blockiert<br />

oder versperrt gewesen<br />

wäre. Diesem Gerücht tritt<br />

die Berufsfeuerwehr in<br />

einem Statement gegenüber<br />

der „Kleinen Zeitung“<br />

entschieden entgegen.<br />

Auch Polizeisprecher Fritz<br />

Grundnig erklärte gegenüber<br />

der Kleinen, dass<br />

die hintere Tür des Lokals<br />

nicht verschlossen gewesen<br />

sein.<br />

Die Arbeit der Brandermittler<br />

ist mittlerweile<br />

abgeschlossen. Ein technischer<br />

Defekt kann ausgeschlossen<br />

werden. Gerüchte,<br />

wonach es sich bei<br />

der Brandursache um Pyrotechnik<br />

gehandelt habe,<br />

wurden nicht bestätigt.<br />

Zwei betroffene Personen<br />

lagen zu Redaktionsschluss<br />

dieser Ausgabe noch auf<br />

der Intensivstation.


<strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 3<br />

Tiger ist sehr<br />

vorsichtig<br />

Grazer<br />

Pfoten<br />

Der Gesundheitsfonds Steiermark wollen für einen guten Umgang mit Alkohol<br />

sensibilisieren.<br />

GESUNDHEITSFONDS STEIERMARK<br />

„Dry January“ ausgerufen<br />

■ Der Gesundheitsfonds<br />

Steiermark bringt mit seiner<br />

Präventionsinitiative „Weniger<br />

Alkohol – Mehr vom Leben“ die<br />

internationale Kampagne „Dry<br />

January“ ins Land. Unter dem<br />

Motto „Die Steiermark bleibt<br />

trocken“ soll einen Monat auf<br />

Alkohol verzichtet werden.<br />

Damit steigt das Bewusstsein<br />

für den eigenen Umgang mit<br />

Alkohol und die positiven<br />

Effekte eines mehrwöchigen<br />

Verzichts sind deutlich spürbar.<br />

Wie selbstverständlich man<br />

regelmäßig zum Glas Bier<br />

oder Wein greift, merkt man<br />

oft erst, wenn man einige<br />

Zeit bewusst auf Alkohol<br />

verzichtet. Weil der freiwillige<br />

Verzicht in der Gruppe und<br />

innerhalb eines vorgegebenen<br />

Rahmens leichter fällt, hat der<br />

Gesundheitsfonds Steiermark<br />

die aus Großbritannien<br />

stammende Mitmach-Challenge<br />

für die heimische Bevölkerung<br />

aufbereitet.<br />

Tiger ist sehr vorsichtig und möchte nicht berührt werden.<br />

Tiger ist ein äußerst vorsichtiger<br />

Kater. Noch möchte er<br />

nicht berührt werden.<br />

Er braucht Zeit, bis er soweit - 6 Jahre, männlich<br />

ist. Der Kater sucht ein ruhiges<br />

Zuhause, wo er einfach er - mag Katzen<br />

- vorsichtig<br />

selbst sein kann.<br />

Tiger mag andere Katzen und<br />

eignet sich somit auch als<br />

Zweitkatze. In seinem neuen<br />

Zuhause sollte er die Möglichkeit<br />

zum Freigang haben.<br />

Kontakt: Arche Noah<br />

www.aktivertierschutz.at<br />

Tel. 0676 84 24 17 434<br />

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Wurzeralm – Schivergnügen ganz nah!<br />

Der Geheimtipp für entspannten Schigenuss. Einfach über die Autobahn<br />

A9 in gut einer Stunde oder bequem mit den Öffis erreichbar.<br />

THOMAS SATTLER<br />

Das Familienparadies bietet entspannten<br />

Schigenuss für Groß und Klein.<br />

Die Vielseitigkeit der Schiregion<br />

Wurzeralm in der<br />

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Priel in Ober österreich überzeugt<br />

durch eine sehr gute<br />

Erreichbarkeit, abwechslungsreiche<br />

Pisten sowie ein traumhaftes<br />

Bergpanorama und<br />

eine Vielzahl an Attraktionen<br />

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gilt auch heute noch als<br />

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Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden<br />

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gemütlichen Verwei len bei<br />

herzhaften Schmankerln aus<br />

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Schigebiet mit zahlreichen<br />

Attraktionen für die<br />

Kleinsten vor. Der Sunny Kids<br />

Park verfügt über Übungslifte,<br />

ein Schikarussell, Zauberteppich<br />

und Wellenbahnen. Die<br />

Familienfreundlichkeit kommt<br />

in dieser Schiregion aber auch<br />

durch attraktive Familienangebote<br />

zum Ausdruck. Ein<br />

besonderes Highlight sind die<br />

Familiensonntage mit vielen<br />

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Die vielen Erlebnispisten<br />

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Wurzeralm zu einem ganz einzigartigen<br />

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4 graz<br />

www.grazer.at <strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong><br />

Für die Johann-Waller-Hütte am Schöckl wird ab Juni ein neuer Pächter<br />

gesucht. Felix Winkler möchte sich beruflich nämlich neu orientieren. SCHNABL<br />

Neue Pächter am Grazer<br />

Hausberg Schöckl gesucht<br />

UMBRUCH. Nach dem Stubenberghaus sucht jetzt<br />

auch die Waller-Hütte am Schöckl neue Wirte.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Am Grazer Hausberg<br />

Schöckl stehen dieses<br />

Jahr Veränderungen bevor.<br />

Der Pachtvertrag für das<br />

Stubenberghaus läuft bekanntlich<br />

mit Juli aus, der Alpenverein<br />

sucht neue Betreiber, da Michael<br />

Weixler und Margareta Katzensteiner<br />

voraussichtlich in<br />

Pension gehen – die endgültige<br />

Entscheidung darüber möchten<br />

sie noch im <strong>Jänner</strong> treffen.<br />

Und ein weiterer Wechsel<br />

steht an: Felix Winkler, seit<br />

einigen Jahr Wirt der Johann-<br />

Waller-Hütte auf der Schöckl-<br />

Westseite, möchte nämlich beruflich<br />

neue Wege erkunden.<br />

Die Naturfreunde sind deshalb<br />

ab Juni auf der Suche nach neuen<br />

Pächtern. „Seit 2019 wurde<br />

der Schlaftrakt erneuert,<br />

Verbesserungen in Küche und<br />

Servicebereich durchgeführt,<br />

die PV Anlage verbessert und<br />

eine eigene Trinkwasserversorgungsanlage<br />

gebaut“, freut sich<br />

Ortsgruppenvorsitzende Susanne<br />

Bauer über kürzlich erfolgte<br />

Modernisierungen. „Die 2023 in<br />

Betrieb genommene Trinkwasserversorgungsanlage<br />

und die<br />

Pflanzenkläranlage sichern die<br />

Wasserver- und -entsorgung.“<br />

Auf den Erhalt des ursprünglichen<br />

Charakters wurde allerdings<br />

großer Wert gelegt.<br />

Die Hütte wurde nämlich<br />

bereits 1933 eröffnet. Auf der<br />

Sonnenterrasse finden rund<br />

hundert Gäste Platz, in den zwei<br />

Gasträumen im Inneren rund<br />

fünfzig. Dazu gibt es ein neu<br />

ausgebautes Dachgeschoß mit<br />

zwölf Einzelbetten.<br />

Der Hüttenbetrieb ist autark:<br />

Die Energieversorgung erfolgt<br />

über einen großen Tischherd,<br />

der mit Holz betrieben wird,<br />

und einer Photovoltaikanlage in<br />

Kombination mit Batteriepacks.<br />

Die Halterhütte am Ende der<br />

Lifttrasse hat übrigens bereits<br />

seit August letzten Jahres neue<br />

Pächter. Stefan Wiesenhofer-<br />

Hahn und Josef Hahn sind dort<br />

jetzt die Wirte.<br />

Nach den Feiertagen fällt viel Müll an, unter anderem auch die Christbäume<br />

- dafür gibt es im gesamten Stadtgebiet Sammelstellen. HOLDING GRAZ<br />

Der Feiertagsmüll<br />

gehört richtig entsorgt<br />

TIPPS. Christbaum, Verpackungen, Lametta und<br />

Essensreste türmen sich nach den Feiertagen.<br />

Von T. Schweighofer, V. Leitold & Vojo<br />

Bäume entsorgen<br />

redaktion@grazer.at<br />

Rund 75.000 Christbäume müssen<br />

ebenfalls bald wieder entsorgt<br />

werden. Mehr als 70 verschiedene<br />

Sammelstellen gibt<br />

es dafür heuer im Stadtgebiet.<br />

Bei einer umweltgerechten Entsorgung<br />

sind die Tannen und<br />

Fichten wertvolle Energiespender,<br />

die in den Biomassekraftwerken<br />

verarbeitet werden.<br />

In Puntigam „teilen“ sich<br />

mehr als 10.200 Personen die<br />

gleiche Abgabestelle, denn auch<br />

heuer wird es nur eine einzige<br />

Sammelstelle im Bezirk geben<br />

(in der Hafnerstraße gegenüber<br />

vom Sportplatz). Deshalb<br />

starten die Freiheitlichen jetzt<br />

eine Abholaktion. Alle, die<br />

nicht so leicht zur Sammelstelle<br />

kommen und ihren Baum nicht<br />

einfach im Biomüll entsorgen<br />

können, können sich unter<br />

dominik.hausjell@fpoe-stmk.at<br />

oder Tel. 0664/3970390 melden.<br />

Die ausrangierten Christbäume<br />

werden am 7. <strong>Jänner</strong> abgeholt.<br />

Tat wisl erci exeriureet lorperci<br />

tie tatio diatisl utat ing et, sum<br />

Weihnachten und Silvester<br />

sind inzwischen<br />

auch Feste des Überflusses.<br />

Deshalb fällt in dieser<br />

Zeit ganz besonders viel Müll<br />

an: bis zu 20 Prozent mehr als<br />

im Normalfall. „Wir arbeiten in<br />

der Steiermark an einer nachhalti-<br />

gen Kreislaufwirtschaft,<br />

bei der Abfälle wertvolle Rohstoffe<br />

für neue Produkte sind.<br />

Daher freut es mich, dass die<br />

Steirerinnen und Steirer schon<br />

zu den europaweiten Spitzenreitern<br />

in Sachen Mülltrennung<br />

zählen“, erklärt Nachhaltigkeitslandesrätin<br />

Simone Schmiedtbauer..<br />

Ein paar Irrtümer halten sich<br />

laut Landesrätin aber eisern:<br />

So gehört der Sektkorken in<br />

die gelbe Tonne! Beschichtetes<br />

Ge-schenkpapier hat beim Altpapier<br />

nichts verloren, sondern<br />

muss zum Restmüll. Ebenso wie<br />

Thermopapier (dazu gehören<br />

auch Rechnungen) oder Fotos.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo<br />

bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena<br />

Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Elias Fuchs,<br />

Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),<br />

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |<br />

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ lukas.steinberger@grazer.at<br />

Brennender Müll<br />

in Deutschfeistritz<br />

In Deutschfeistritz brannte gestern eine Müllinsel. Die Feuerwehr musste<br />

mit schwerem Atemschutz anrücken um zu löschen.<br />

FF DEUTSCHFEISTRITZ<br />

den und in das Feuerwehrhaus<br />

einrücken, wo weitere acht Mitglieder<br />

in Bereitschaft standen.<br />

Über 1.200 Einsätze<br />

für den Heli in Graz<br />

■ Seit mittlerweile 40 Jahren<br />

hebt die ÖAMTC-Flugrettung<br />

mit ihren Christophorus-Helis<br />

ab um Menschenleben zu retten.<br />

2023 war das insgesamt<br />

20.823 mal in ganz Österreich<br />

■ Die Landesleitzentrale Steiermark<br />

alarmierte die FF<br />

Deutschfeistritz am 1. <strong>Jänner</strong><br />

um 18.55 Uhr mit dem Alarmstichwort:<br />

B02 (Kleinbrand/<br />

Rauchentwicklung) zu einem<br />

Mülltonnenbrand in der Bärensiedlung.<br />

Nach dem Eintreffen<br />

wurde der Vollbrand einer<br />

Müllinsel festgestellt, mittels<br />

zwei Löschleitungen führte<br />

die FF unter schwerem Atemschutz<br />

die Brandbekämpfung<br />

sowie die Sicherung eines in<br />

unmittelbarer Nähe abgestellten<br />

Fahrzeuges durch. Die mit<br />

MTF (EL), HLF 3, LKWA und<br />

VFA ausgerückten 21 Personen<br />

der Wehr konnten nach etwa<br />

einer Stunde den Einsatz beender<br />

Fall. Die Steiermark liegt<br />

mit 3.794 geflogenen Einsätzen<br />

auf Platz 2 in Österreich. In Graz<br />

ist der Christophorus 12 Hubschrauber<br />

stationiert und der<br />

musste 2023 genau 1.283 mal<br />

abheben um Menschen in der<br />

Not zu helfen.<br />

Unfall zu Silvester<br />

in Hart bei Graz<br />

■ Auch am letzten Tag des Jahres<br />

blieb die Sirene für die FF Hart<br />

bei Graz nicht stumm. Als die<br />

Einsatzkräfte der FF Hart bei<br />

Graz am Einsatzort eingetroffen<br />

waren bot sich Ihnen folgendes<br />

Bild. Ein PKW war aus<br />

unbekannter Ursache von der<br />

Straße abgekommen, durchstieß<br />

einen Zaun und blieb im<br />

Garten eines Grundstückes beschädigt<br />

stehen. Weiters stellte<br />

EL HBI Peter Preuss fest, dass<br />

offensichtlich durch den Betonsockel<br />

des Zaunes die Ölwanne<br />

des PKW´s aufgerissen<br />

wurde und Betriebsmittel und<br />

Öl ausliefen und drohten das<br />

Erdreich zu verunreinigen.<br />

Noch während die Unfallstelle<br />

abgesichert, ein Brandschutz<br />

aufgebaut und das auslaufende<br />

Betriebsmittel mittels Ölbindemittel<br />

neutralisiert wurde,<br />

alarmierte der Einsatzleiter die<br />

FF Kainbach bei Graz mit dem<br />

WLF-K zur Bergung des PKW´s.<br />

Nach der erfolgten Bergung<br />

durch diese konnte umgehend<br />

eine geringe Menge des kontaminierten<br />

Erdreich abgegraben<br />

werden und der Zaun gesichert<br />

werden.<br />

Passt nicht<br />

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BREAKING NEWS<br />

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... mehr Graz geht nicht<br />

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<strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Arbeitslosenzahlen gestiegen<br />

SCHWIERIG. Im Dezember sind die Arbeitslosenzahlen weiter angestiegen. Die Arbeitslosigkeit stieg<br />

um 6,8 Prozent auf 41.476 Personen. Auch in den kommenden Monaten wird ein Anstieg erwartet.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Zu den 41.476 beim AMS<br />

arbeitslos gemeldeten Personen<br />

kommen noch 7.855<br />

die sich derzeit in Schulungen<br />

befinden. Somit sind in der gesamten<br />

Steiermark insgesamt<br />

49.331 Personen ohne Job.<br />

„Dieser Zuwachs der Arbeitslosigkeit<br />

von 6,8 Prozent liegt im<br />

Schnitt der vergangenen Monate“,<br />

erklärt der steirische AMS-<br />

Landesgeschäftsführer Karl-<br />

Heinz Snobe. „Die gegenwärtige<br />

Rezession wirkt sich schon seit<br />

längerem insbesondere auf die<br />

Branchen Bau und Industrie aus,<br />

dazu kommt die zu dieser Jahreszeit<br />

übliche Saisonarbeitslosigkeit<br />

am Bau“, so Snobe weiter,<br />

der angesichts des schwierigen<br />

wirtschaftlichen Umfelds von<br />

einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit<br />

in den nächsten<br />

Wochen und Monaten ausgeht.<br />

Kein Städte Plus<br />

Nicht viel besser präsentiert sich<br />

die Situation in Graz, hier sind<br />

derzeit 18.503 Personen ohne Arbeit.<br />

Das ergibt ein Plus von 9,9<br />

Prozent gegenüber dem Vorjahr.<br />

Geschätzt sind derzeit 536.000<br />

Menschen unselbständig beschäftigt.<br />

Das ergibt ein Plus von<br />

1000 Personen oder 0,3 Prozent<br />

gegenüber dem Vorjahr. Es hat<br />

sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte<br />

2023 gezeigt, dass die<br />

Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften<br />

gesunken ist. Dies ist<br />

auch an den beim AMS gemeldeten<br />

offenen Stellen ablesbar. Im<br />

Dezember gingen diese um 4.769<br />

bzw. 28,9 Prozent auf 1<strong>2.</strong>016 zurück.<br />

AMS-Boss Karl-Heinz Snobe rechnet auch in den kommenden Wochen und<br />

Monaten mit einem Anstieg der Arbeistlosenzahlen.<br />

AMS STEIERMARK/CHRIS ZENZ<br />

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8 graz<br />

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Rücksicht<br />

Bei der täglich erlebbaren Rücksichtslosigkeit<br />

und Ignoranz<br />

von Verkehrsregeln der meisten<br />

RadfahrerInnen, möchte ich<br />

das Gebäude dort nicht verlassen<br />

müssen.<br />

Barbara Sowiedu<br />

* * *<br />

Geld<br />

Umsonst wurden 38 Milionen<br />

investiert?<br />

Sevi Sevio<br />

* * *<br />

Weltfremd<br />

„Eine Entfernung des Grünstreifens<br />

ist keine Option, es werden<br />

aktuell alternative Lösungen<br />

geprüft.“ Genau, der halbe Quadratmeter<br />

rettet unser Klima.<br />

Absolut weltfremd, und sowas<br />

regiert unsere Stadt mit.<br />

Andreas Hirtenberger<br />

* * *<br />

Voraussicht<br />

Naja, das war bereits damals<br />

nach Fertigstellung absehbar,<br />

da hätte man es so lassen sollen<br />

wie es war ...<br />

Barbara Lan<br />

* * *<br />

Nutzung<br />

Radweg an der Pommergasse<br />

enden lassen, wer nach Norden<br />

will kann die Pommergasse<br />

nutzen und geradeaus geht der<br />

auf der anderen Seite.<br />

Kurt Lomakin<br />

* * *<br />

Streichung<br />

Na das wird ein Eigentor. Die<br />

Grünen streichen jetzt sicher<br />

den Gastgarten.<br />

Thomas Klöckl<br />

* * *<br />

Antwort<br />

Thomas Klöckl denke eher,<br />

dass die Grünen den Eingang<br />

zumauern...<br />

Robert Janger<br />

* * *<br />

Radler<br />

Als Radfahrer<br />

überrascht rücksichtslos<br />

weiterfahren!!<br />

Wie<br />

sonst auch... jede<br />

Gehsteigvariante<br />

schreit „you are<br />

welcome“ (ui, da gäb‘s<br />

noch mehr...)!<br />

Helmut Wollersberger<br />

* * *<br />

Beispiel<br />

Eines der unzähligen Beispiele<br />

weltfremder Rathaus-Politik.<br />

Alexander Krotky<br />

* * *<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Gefahr durch<br />

Grünfläche<br />

in Lend<br />

Die KFG beantragte nun<br />

die Entfernung einer<br />

Grünfläche zur Entschärfung einer<br />

Gefahrenstelle vor dem Café<br />

Pucher in Lend. Immer wieder<br />

kommt es dort zu brenzligen Situationen<br />

zwischen Fußgängern<br />

und Radfahrern. Die problematische<br />

Stelle sei bekannt und werde<br />

laufend beobachtet, heißt es<br />

von Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner.<br />

REAKTIONEN & KOMMENTARE<br />

FOTO: SHUTTERSTOCK<br />

Stadtspaziergang:<br />

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E<br />

T<br />

S<br />

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W W W<br />

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Verbund verbindet.


<strong>2.</strong> JÄNNER <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Ausblick<br />

Was am Mittwoch<br />

in Graz wichtig ist<br />

■ Vor Weihnachten feierte der Cirque Le Roux mit dem Stück „The<br />

Elephant in the Room“ rund um Miss Betty Premiere. Am morgigen<br />

Mittwoch geht es nun mit der Produktion „A Deer in the Headlights“<br />

weiter. Nun stehen die Nachkommen von Miss Betty im Zentrum<br />

des Geschehens – ein besonderes Theatererlebnis als Tribut an die<br />

Filmästhetik der 70er Jahre. Los geht‘s um 19 Uhr im Orpheum. Das<br />

Stück wird im Rahmen von Cirque Noel bis 7. <strong>Jänner</strong> gespielt.<br />

■ Für „Bauer sucht Frau“-Fans wird es morgen wieder spannend. Vor<br />

allem, rund um Rekord-Bäuerin Nicole aus Zettling in Graz-Umgebung<br />

gibt es Neuigkeiten. Ihr Hofwochen-Favorit war eigentlich Florian,<br />

jetzt ist sie „gespannt, wie das Wochenende mit Stefan und mir werden<br />

wird.“ Hofherr Stefan reist allerdings mit Sarah, der Reiterin der<br />

20. Staffel an – und erklärt: „Die Nici hat mich abblitzen lassen, dann<br />

hab‘ ich mir gedacht, ich schau mir die andere Bäuerin auch noch an.“<br />

Morgen um 20.15 Uhr wird es auf ATV und Joyn wohl Klarheit geben.<br />

■ Gerade zu Jahresbeginn bittet das Rote Kreuz dringend um Blutspenden.<br />

Morgen hat man von 16 bis 19 Uhr im Gemeindeamt Stattegg<br />

dazu die Gelegenheit.<br />

Im Rahmen des Cirque Noel 2023/24 geht am morgigen Mittwoch im Orpheum<br />

die zweite Premiere vom Cirque Le Roux über die Bühne. VICTOR DELFIM<br />

■ Morgen startet die Mütterrunde der Stadt Graz ins neue Jahr. Im<br />

Familien.Kompetenz.Zentrum kann man sich von 15 bis 16.30 Uhr an<br />

jedem ersten Mittwoch im Monat austauschen. Jede Mama ist willkommen<br />

– ob kraftlos, überfordert, glückselig oder einfach neugierig.<br />

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