C'est le ton… - Schule Würenlos

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C'est le ton… - Schule Würenlos

SCHULE WÜRENLOS

1/2012

«C’est le ton…»


...qui fait la musique.

Liebe Leserin, lieber Leser

Als Schülerin der Mittelstufe lernte ich diesen Aus -

druck kennen. Obwohl unser Lehrer uns wiederholt zu

Ruhe mahnte, redeten meine Banknachbarin und ich

pausenlos. Es nützte alles nichts, und so war es nicht

verwunderlich, dass der gute Mann die Geduld verlor:

«Ihr sind zwöi rächti Chüechli!» Das sass. Ich hätte vor

Scham unter den Tisch kriechen wollen. Es war nicht

seine Wortwahl, die mich traf,- obwohl ich sie ihm

noch lange nachtrug, ein «Chüechli» ist ja schliesslich

noch weniger als fast gar nichts,- nein, es war sein

Ton. Dieser Ton enthielt für mich alle denkbaren Emo ti -

onen: Wut, Ärger, Enttäuschung, Gering schätzung. Ich

konnte nicht verstehen, dass ein Mensch, den ich be -

wunderte und gern hatte, mich so verletzen konnte.

Der Ton trug die Bedeutung, nicht das an sich harmlose

Wort.

Die Sprache lässt sich durch die Tonwahl in ihrer Be -

deutung unendlich varieren, schon nur mit der Be -

tonung: «Du holst ein neues Blatt, bitte.» Machen Sie

selber den Versuch und verschieben sie die Be tonung

dieses Satzes. Versuchen Sie dasselbe fröhlich, traurig,

wütend, gelangweilt zu sagen.

Wie wir unsere Botschaft gestalten ist das eine, wie sie

unser Mitmensch aufnimmt, etwas anderes. Hat er fei -

ne Ohren, um Unterschiede auszumachen, nimmt er

den Unterton wahr? Will er die Zwischentöne aufnehmen?

Zu dieser Ausgabe

3

Schülerinnen und Schüler haben feine Ohren, sie zu

be nutzen, können sie lernen. Sagt nicht der in einem

bestimmten Ton gesagte Namen oft mehr aus als eine

ganze Lob- bzw. Schimpftirade?

Das reichste Gebiet für Zwischen-, Unter-, Begleit- und

Haupttöne ist, meiner Meinung nach, die Musik. Sie

überwindet Grenzen und öffnet Erlebnisräume. Bei

den Konzerten der Musikschule anlässlich des 40jährigen

Jubiläums entstanden magische Momente des Zu -

sammenwirkens von Menschen und Musik.

Seit 40 Jahren kreieren unermüdliche Lehrkräfte mit

ihren Schülerinnen und Schülern immer wieder solche

Höhepunkte.

Grund genug, der jubilierenden Musikschule den

Gross teil dieser Ausgabe zu widmen.

Lesen Sie nun allerlei Erfreuliches und Erstaunliches

über Töne und Musik.

Viel Vergnügen.

Monika Knittel, Redaktion Schulblatt Würenlos


Impressum

Das Würenloser Schulblatt erscheint halbjährlich und

wird an alle Haushaltungen verteilt.

Herausgeber: Lehrerschaft und Schüler,

Schulleitung und Schulpflege

Redaktion: Monika Knittel, Bea Graber,

Christian Rothenbühler,

Claudia Stadelmann,

Lukas Müller, Martin Brogle,

Lukas Baer

Zuschriften: Monika Knittel, Schule Würenlos,

Schulstrasse 30, 5436 Würenlos

Musikschule: Sylvia Riolo

Druck: Wohler Druck AG, Spreitenbach

Auflage: 2600 Exemplare

Inhalt

4

Zu dieser Ausgabe 3

Wie «es» begann,... 5

40 Jahre Musikschule Würenlos 6

Musiklager der Musikschule Würenlos 8

Lagertagebuch der Schüler 9

Warum spielst du dein Instrument 12

Werdegang einer jungen Musikerin 16

Schülererinnerung an einen speziellen

Musikunterricht 18

Musikalische Schwerarbeit 19

Musikalische Früherziehung

Musikalische Grundschule 20

Musical der Primarschulklassen 2c, 3c 5c 22

Musikunterricht an der Oberstufe 24

Daten 26

Das Kartoffelprojekt der 2. EK 30

Lager der Realschule 32

Intermezzo 34

Rückenschule wirkt! 36

Kommen und Gehen 38

FerienSpass EMWW 43

Musikschule 44

Reprise Adventskalender 50


Wie «es» begann, so wie es mir in

Erinnerung geblieben ist.

Ich werde als Gründer der Musikschule Würenlos be -

zeichnet. Wie kam es dazu?

Als ich 1971 meine Stelle an der Würenloser Schule

antrat, stellte ich fest, dass im Dorf verschiedene Per -

sonen Musikunterricht erteilten, zu Hause allerdings

und - zu ganz unterschiedlichen Tarifen. Ihre «Hono -

rare» reichten von 2 bis 5 Franken pro Kind und wenn

jemand nicht bezahlte (oft wurde das Geld zu Hause

vergessen!) getraute sich kaum jemand, die Schulden

einzufordern.

Ich sprach meine Kolleginnen und Kollegen (Wir wa -

ren damals ungefähr zu zehnt!) während einer Pause

darauf an. Sie waren damit einverstanden, dass ich

versuchen sollte, alle die «Privaten» anzurufen und zu

einem Gespräch zu bitten.

Bald erschienen im neuen Lehrerzimmer Lily Bach -

ofner, sie erteilte Violinunterricht, Elisabeth Maurer,

Gertrud Moser, Irene Müller und Barbara Zindel, alle

erteilten Blockflötenunterricht. So erinnere ich mich

jedenfalls, wenn sonst noch jemand dabei war, tut es

mir Leid, wenn ich es vergessen habe.

Alle waren bereit, in Zukunft zum gleichen Honorar zu

arbeiten, wie «hoch» es angesetzt wurde, habe ich ver -

gessen. Zudem beschlossen wir, die Schulpflege an zu -

fragen, ob die Schule bereit wäre, Räumlichkeiten für

den Musikunterricht, so weit vorhanden, zur Ver fü -

gung zu stellen.

Rektor Ruedi Suter trug das Anliegen an der Schul -

pflegesitzung vor. Die Schulpflegerinnen und Schul -

pfleger unterstützten uns voll und ganz. Es wurde

sogar vorgeschlagen, noch jemanden zu suchen, der

Klavierunterricht erteilen könnte. Die oben genannten

Damen unterrichteten künftig in Schulzimmern, wenn

...qui fait la musique.

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der ordentliche Unterricht zu Ende war. Für den

Klavierunterricht stellten sich die Mittel stufenlehr -

kräfte Alwin Müller und Ruedi Suter zur Verfügung,

welche beide in ihren Zimmern ein Klavier zur Ver -

fügung hatten und nun ebenfalls nach der Schule

Kinder unterrichteten.

Ich übernahm die Organisation, stellte Stundenpläne

zusammen, nahm An- und Abmeldungen entgegen,

führte Gespräche mit der Schulpflege, den Eltern,

Schüler innen und Schüler und den Lehrerinnen und

Lehrern.

Wenn ich wegen dieser anfänglichen Organisations -

arbeit nun als «Gründer» der Musikschule genannt

werde, so soll es halt so sein. Die wirklichen «Grün -

der» waren jedoch «Gründerinnen», Frauen, die bei

sich zu Hause mit Unterrichten begonnen hatten, den

Kindern und der Sache zuliebe und weil es ihnen Spass

machte. Ihnen gilt der Dank, jedenfalls meiner! Ich be -

wundere Ihr Engagement und ihren Durchhaltewillen

heute noch!

Wie dies solchen Projekten eigen ist, entwickeln sie

sich oder werden beendet. In unserem Falle begann

eine erfreuliche Entwicklung. Der Musikunterricht wur -

de langsam ausgebaut. Eine erste richtige «Leitung»

übernahm Heinz Keller, gefolgt von Kathrin Sempert,

bevor dann 1975 Leo Moser zu uns an die Schule kam.

Mit grosser Unterstützung von Schulpflegerin Kathrin

Baumgartner, den Behörden und dem Lehrerinnenund

Lehrerkollegium, entstand unter Leo Mosers Lei -

tung nach und nach die Musikschule Würenlos, wie

wir sie heute vor uns haben.

Ueli Huber


40 Jahre Musikschule Würenlos

Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres durfte unsere

Musik schule am 29. Oktober 2011 ihr 40-jähriges

Bestehen mit einem würdigen Fest feiern. Mit 38 Kon -

zer ten, in denen über 150 musizierende Kinder und

Lehrpersonen auftraten, zeigte die Musikschule einen

Querschnitt durch ihr Wirken.

Die Eröffnungsfeier begann um 14.00 Uhr mit einem

Musikstück des Lagerensembles. Anschliessend be -

grüsste Gemeindeammann Hans Ulrich Reber die zahlreich

erschienenen Gäste. Antonio Mestre führte ge -

konnt durchs weitere Programm. Nach einigen musikalischen

Einlagen erzählte Gemeinderat Anton

Möckel die Geschichte der Musikschule, die am 30.

August 1971 dank der Initiative der damaligen Lehrer

Ueli Huber, Ruedi Suter, Rudolf Meier und der Schul -

pflegerin Kathrin Baumgartner gegründet worden

war. Bereits 6 Lehrkräfte hatten sich für den Musik -

C’est le ton...

6

unterricht zur Verfügung gestellt (Klavier, Violine und

Blockflöte) und unterrichteten 84 Kinder. Im Laufe der

40 Jahre wuchs die Musikschule stetig an und zählt

heute 270 Schülerinnen und Schüler, 22 Lehrkräfte, 4

Ensembles und einen Chor. Die Feier wurde abgerundet

durch einen weiteren musikalischen Beitrag des

Lagerensembles. Anschliessend durften die Gäste den

von der Raiffeisenbank gesponserten Apéro geniessen.

Ab 15.30 Uhr wurde den Zuhörern an drei verschiedenen

Standorten ein abwechslungsreiches musikalisches

Programm geboten. In der Mehrzweckhalle traten die

verschiedenen grösseren Ensembles und der Chor auf,

in der Reformierten Kirche waren kleinere Gruppen

und Einzelvorträge zu hören, und im Gmeinds chäller

vertonten die Klavierschüler von Stephan Wiedmer

einen Stummfilm von Charlie Chaplin live. Abwechs -

lungsweise zum Film wurde die Geschichte der Musik -

schule als Multimediashow präsentiert.


Zum grossen Finale trafen sich um 20.00 Uhr alle wieder

in der Mehrzweckhalle. David Sigrist sang zum

Auftakt das Lied «O sole mio». Danach spielte die für

diesen Anlass zusammengestellte 5-köpfige Lehrer -

band bekannte Melodien aus der Jazz-, Pop- und Rock -

sparte. Als Gast wurde der Würenloser Sänger Roger

Thommen engagiert. Er sang einige bekannte Lieder in

Begleitung seines Pianisten Marcel Matten berger. Den

Schlusspunkt setzte das Lehrerorchester mit Roger

Thommen, mit dem bekannten Song «Music» von John

Miles. Das Stück wurde als Auftragsarrangement von

Georg Masanz, ehemaliger Musiklehrer an unserer

Musik schule, eigens für diesen Anlass auf unsere Be -

setzung zugeschnitten.

Sylvia Riolo

...qui fait la musique.

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Musiklager der Musikschule Würenlos

Nach 6-jährigem Unterbruch führte die Musik -

schule Würenlos im Jubiläumsjahr wieder ein

Musik schullager im Diemtigtal durch.

Vom Samstag, 8. Oktober bis Freitag, 14. Oktober

2011, verbrachten wir mit 26 Kindern und Jugend -

lichen, einem 3-köpfigen Leiterteam (Eva Debrunner,

Simone Rüedi, Sylvia Riolo) und einer aus vier Per -

sonen bestehenden Küchenmannschaft eine tolle

Musik woche in Zwischenflüh. Bei winterlichen Tempe -

raturen und mit dem ersten Schnee kamen wir im

Berner Oberland an und richteten uns im Haus Enzian

für eine intensive Musikwoche ein. Auch das Frei zeit -

programm kam nicht zu kurz.

Wir übten täglich mehrere Stunden in Register- und

Gesamtproben und erarbeiteten ein ansehnliches Re -

per toire an Musikstücken. Dazwischen und am Abend

blieb Zeit für Spiele, Billiard-, Tischtennis- und Töggeli -

turniere. Ab Dienstag durften wir sonniges, warmes

Herbstwetter geniessen, so dass auch unsere geplante

Wanderung mit Bräteln im Freien durchgeführt werden

konnte.

C’est le ton...

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Das Küchenteam, bestehend aus Mitgliedern der

Musik schulkommission und ihren Ehepartnerinnen

(Markus und Karin Egloff, Michael und Eva Spühler),

verwöhnte uns mit hervorragenden Mahlzeiten.

Am Mittwochabend wurde, auf Initiative einiger Lager -

teilnehmer, der «Lagerstar» erkoren. Mehr als die Hälfte

aller Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer zeigten ihre

Talente als Sänger, Akrobaten, Komiker und Schau -

spieler. Die Jury hatte es nicht einfach, aus dieser Viel -

falt an Darbietungen eine eindeutige Wahl zu treffen.

Am Freitag hiess es nach einer letzten Probe bereits

wieder die Rückreise mit dem Car anzutreten. Alle

kamen gesund und wohlbehalten wieder in Würenlos

an.

Sylvia Riolo


Lagertagebuch der Schüler

Samstag, Ankunft:

Zuerst stiegen alle Musiker bei der Mehrzweckhalle

Würenlos in einen grossen Car. 2 Stunden lang dauerte

die Fahrt ins Lagerhaus Enzian. Wir stiegen aus und

mussten den Car ausladen. Nachdem wir alle Musik -

instrumente in den Probesaal gestellt hatten, wurden

uns die Zimmer zugeteilt. Danach gab es eine wohlverdiente

Pause. Um 18.00 Uhr durften wir ein feines

Nachtessen geniessen, das unsere guten Köche zubereitet

hatten. Nach dem Essen war die erste Probe

angesagt. Um 23.00 Uhr mussten wir ins Bett.

Pascal Berger, David Konetzny

...qui fait la musique.

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Sonntag:

Nach einem ausgiebigen Frühstück musizierten wir bis

zum Mittagessen. Nach dem Essen durften wir mach -

en was wir wollten: Billiard, Tischtennis oder Tisch -

fussball spielen. Nach der nächsten Probe, um 16.00

Uhr, machten wir einen kleinen Ausflug ins nahegelegene

Dorf und erkundeten die Umgebung. Am Abend

haben wir ein Töggeliturnier organisiert. Diejenigen,

die nicht spielen wollten, machten nochmals Musik.

Dann gingen wir ins Bett.

Philip Weber, Filip Ilic


Montag:

Als wir heute Morgen aufstanden, hatten wir alle sehr

grossen Hunger. Darum war das Frühstückbuffet ziemlich

schnell leer. Nach dem Frühstück machten wir Mu -

sik bis zum Mittagessen. Zum «Zmittag» gab es Takt -

stock mit Serenade (Kartoffelstock mit Servelat ge -

schnetzeltem). Weiter ging es wie gewohnt mit Musik,

und dann kam der Spass (Pause). Zum Abend essen

gab es Birchermüesli und Butterbrot. Danach spielten

unsere Leiter mit uns «Swiss Lotto». Ich habe drei Su -

gus gewonnen. Das Beste war, dass Karin für mich

und meine Schwester Brot gebacken hat.

Marco und Viviane Nieli

Dienstag:

Am Morgen wurden wir von einer angenehmen Flöten -

musik geweckt. Anschliessend gab es ein schmackhaftes

Frühstück. Die Auswahl war gross. Dann ging es

weiter mit Musizieren. Um 11.00 Uhr liefen wir los,

um an einer historischen Feuerstelle Wurst zu braten

und Spass zu haben. Wir kamen auf die gloriose Idee,

uns heute neue Namen zu geben. So entstanden

Dörte, Klodette, Fränzi, Günther, Gerry und Igor. Somit

war der Grundstein unserer Band gelegt, die «Dörits».

Nach der Rückkehr ins Lagerhaus konnten wir eine

erfrischende Dusche nehmen. Um 17.00 Uhr probten

wir wieder. Eine Stunde später gab es einen richtigen

Gaumenschmaus. Nach dem Nacht essen konnte man

an einem Tischtennisturnier teilnehmen. Um 20.00

Uhr wurde uns das heiss ersehnte Dessert serviert. Und

zum Schluss des Tages noch eine Probe.

Laura Jordi, Florence Weber, Seraina Egloff,

Marco Arnold

C’est le ton...

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Mittwoch:

Wie jeden Morgen wurden wir mit sanftem Flötenspiel

geweckt. Nach einem hervorragenden Frühstück be -

gann um 9.00 Uhr die Probe für das ganze Orchester.

An diesem Morgen wurde, nachdem wir «Unterwegs»

gespielt hatten, ein neues Lied verteilt: «The pink Pan -

ter». Wir teilten uns stimmenweise in Register auf. Je -

des Register «versuchte» seine Stimmen bis zum Mit -

tag zu üben.

Als Mittagessen tischte uns das überaus begabte

Küchen team Risotto auf in Kombination mit einem

Stück Fleisch und Broccoli. Am Nachmittag trafen wir

uns draussen für ein Gruppenphoto. Vorher galt es

aber noch, den Müll zu entsorgen. Im Anschluss übten

wir noch eine Zeitlang in den Registern. Um 16.00 Uhr

begann der 1. Teil des Highlights WSDL: Würenlos sucht

den Lagerstar. In der Jury sassen Michael Spühler, Sylvia

Riolo, Stefanie Vogt und Désirée Burch. Nach einem

...qui fait la musique.

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gelungenen Auftritt versammelte sich das ganze

Orchester und wir übten «The pink Panter“ als Ganz -

es. Nach einer guten Mahlzeit begann der 2. Teil von

WSDL. Sechs weitere Supertalente zeigten ihr Können

und ernteten grossen Beifall. Als es zur Be wertung

kam, gingen alle ausser die Jury auf eine Mond schein -

wanderung. Die Jury traf bei einem Glas Wein die

schwierige Entscheidung. Um 22.30 Uhr kamen die

jüngeren Musiker und einige ältere zurück und gingen

ins Bett, die anderen liessen eine weitere Stunde auf

sich warten.

Die Preisverleihung wird am nächsten Tag stattfinden.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, voller Span -

nung und Spass.

Stefanie Vogt & Désirée Burch

Donnerstag:

Wir haben am Morgen und am Nachmittag Musik

gespielt. Am Abend war dann die Rangverkündigung

des WSDL. Auf dem ersten Platz war Noah, der ein

wunderschönes Lied sang. Alle andern waren auf dem

zweiten Platz. Es gab tolle Preise. Die meisten haben

danach schon ein bisschen gepackt. Einige haben dann

noch Lotto gespielt. Wer gewonnen hat, hat ein Sugus

bekommen. Es war lustig.

Lisa Konetzny, Lara Wetter, Lea Brunner,

Fabienne Willi, Sarah Egloff

Freitag:

Beim Aufstehen am Morgen hatten wir nur einen Ge -

danken, nämlich: «Heute geht es nach Hause.» Nach

dem letzten Handgriff mit den Instrumenten griffen

wir nach unseren Koffern. Sobald alle im Car sassen

fuhren wir los. Es war sehr ruhig, da alle müde und

erschöpft waren. Aber das Lager war gut, Wieder -

holung macht Freude.

Katja Möckel


Warum spielst du dein Instrument:

Umfrage bei den Schülerinnen und Schülern der Musik -

schule

«Ich spiele Schlagzeug, weil es mir gefällt. Mit diesem

Instrument kann man den Takt angeben. Ich spiele es

auch, weil es Lärm macht.»

Raphael Wirth

«Ich spiele Geige, weil ich das schon immer wollte,

und weil ich es sehr klassisch finde.»

Nicolina Ivanisevic

«Ich spiele Querflöte, weil es mir Spass macht. Mit diesem

Instrument kann man den Kopf so richtig frei blasen.»

Debora Galli

«Ich spiele Saxophon weil es einen sehr schönen Klang

hat.»

Sven Olivetti

«Ich spiele Schlagzeug, weil es mir Spass macht und es

ein begleitendes Instrument ist.»

Bruno Schorno

«Ich spiele Geige, weil ich einmal David Garret gehört

habe. Danach wollte ich auch Geige spielen.»

Simon Spühler

«Ich spiele Cello, weil ich das einmal ausprobiert habe

und voll begeistert war.»

Michael Egloff

C’est le ton...

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«Ich spiele Cello, weil es für mich das schönste Instru -

ment ist, das ich kenne. Ich spiele seit 5 Jahren und bin

immer noch begeistert vom Bassklang.»

Chantal Benguerel

«Ich spiele Klarinette, weil ich früher immer meine

Mutter spielen hörte und die Töne mir gefielen. Jedes

Mal wenn ich spiele, macht es mich glücklich.»

Michelle Benguerel

«Ich spiele Querflöte, weil ich es ein schönes In stru -

ment finde, es mir Spass macht und ich es seit 10

Jahren gerne spiele

Laura Schorno

«Ich spiele Querflöte, weil ich es schon seit etwa 10

Jahren spiele und es mir sehr gefällt. Drauf gekommen

bin ich durch Laura.»

Zoé Haas

«Ich spiele Posaune, weil mein Onkel in der Musik -

gesellschaft Posaune spielt und das hat mir gefallen.»

Yves Benguerel

«Ich spiele Trompete, weil sie so schön laut ist und so

einen schönen Ton hat.»

Claudio Galli

«Ich spiele Querflöte, weil ich es bei meiner Kinder -

gartenlehrerin gesehen habe und ich es schön fand.»

Patricia Olivetti

«Ich spiele Querflöte, weil ich es schon viele Male im

Fernseher gesehen habe und meine Kindergarten -

lehrerin Querflöte spielte. Mein Vater hatte sich früher

einmal eine gekauft und mir geschenkt.»

Marlene Picardi


«Ich wollte ein Instrument spielen und kannte das Ak -

kor deon schon.»

Michelle Geissmann

«Ich spiele Gitarre, weil ich ein Rockstar werden möchte.»

Gabriele Ferrari

«Ich spiele Blockflöte, weil meine Grossmutter auch

Blockflöte spielt. An Weihnachten kann ich Lieder vorspielen.»

Tim Dauwalder

«Ich spiele Klavier/Keyboard, weil ich die Harmonien

und die Klänge der Töne liebe. Ich lerne gerne aufwändige

und anspruchsvolle Lieder, weil die Melodien

mein Herz berühren. Für mich gilt, je mehr Töne, desto

besser.

Grundsätzlich spiele ich ein Instrument, weil ich die

Musik liebe. Vor allem hilft mir die Musik Sachen zu

verarbeiten, Stress abzubauen, mich zu entspannen

und vieles mehr. Die Musik ist wie ein heiler Teil meiner

Welt, in den ich mich zurückziehen kann, egal wie

es mir geht und egal was für einen Grund ich dazu

habe. Die Musik bereitet mir noch mehr Freude, wenn

ich sie selbst gestalten und spielen kann. Ausserdem

ist die Musik so vielfältig, dass ich alles Mögliche spielen

und lernen kann. Was ich aber am meisten liebe

ist, wenn ich andere Menschen auf direktem Weg in

meine eigene seelische Verfassung versetzen kann und

ihr Herz berühre.»

Sarah Wiederkehr

«Ich spiele gerne Keyboard, weil es Spass macht, im

Orchester zu spielen, weil man Tasten drücken kann

und weil es so coole Lieder gibt.»

Philippe Weber

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«Ich habe begonnen, Sologesangsunterricht zu nehmen,

weil ich immer gerne gesungen habe und dann

mit 5 Jahren bemerkte, dass ich eigentlich recht gut

singen kann. So wollte ich meine Stimme trainieren.

Gerne würde ich mit meinem Gesang berühmt werden.»

Davide Marco van Heerden

«Ich spiele Keyboard, singe gerne und höre oft Musik.

Es ist toll, selber ein Instrument zu spielen. Wenn wir

Besuch bekommen, spiele ich meistens etwas Kleines

vor. Es wird zwar immer schwieriger, aber es tönt auch

immer besser. Zuerst wollte ich unbedingt Geige spielen

lernen, aber nachdem man alle Instrumente ausprobieren

durfte, gefiel mir das Cello am besten. Das

Cello kann ich aber noch nicht alleine den Berg hochund

hinunter tragen und so entschied ich mich für das

Keyboard. Heute bin ich froh, dass ich ein Keyboard

habe, denn es ist einfach cool.»

Vanessa Gräni

«Ich spiele Gitarre, weil ich’s schön finde. Später

möchte ich E-Gitarre spielen.»

Nik Schmid


C’est le ton...

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...qui fait la musique.

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Werdegang einer jungen Musikerin

Eva Wey, 1985, Geigenlehrerin

Als fünfjähriges Mädchen, wenn ich im Freien spielte,

hörte ich jeweils eine Nachbarin Geige üben. Der Klang

dieses Instruments gefiel mir so gut, dass es für mich

immer klar war, dass ich unbedingt Geige spielen lernen

möchte. Mit acht Jahren begann ich an der Musik -

schule Knonaueramt mit dem Geigenunterricht. Nach

der Sekundarschule besuchte ich das Musische Gym -

nasium Unterstrass.edu in Zürich. Am Gymnasi um hat -

te die musikalische Ausbildung einen sehr hohen

Stellen wert. Musik und bildnerisches Gestalten waren

in den Tagesablauf der Schule integriert. Der Instru -

men talunterricht zählte gleich wie herkömmliche

Fächer. Mein Geigenunterricht war sehr lange ausschliesslich

klassisch orientiert. Immer aber fühlte ich

mich auch zu Folk-Musik hingezogen und merkte, dass

da auch noch Möglichkeiten bestehen würden. Mit

etwa 15 Jahren begann ich Strassenmusik zu machen

und erarbeitete mir dazu ein Repertoire. Ich realisierte,

dass ich mit meiner Musik Freude bereiten konnte und

sofort ein Publikum hatte. Mit meinen Einsätzen auf

der Strasse lernte ich, meinem Lampenfieber zu be -

gegnen. Die Auftritte vor Publikum wurden für mich

immer selbstverständlicher. Durch die Strassenmusik

er gaben sich immer wieder Anfragen für Soloauftritte

an diversen Anlässen wie Hochzeiten, Vernissagen, Be -

erdigungen, Apéros und Gottesdiensten. Die Strassen -

musik bedeutete für mich während der Zeit im Gym -

nasium einen wichtigen finanziellen Zustupf und er -

möglichte mir, verschiedene Wünsche zu realisieren.

Nach meiner Matura arbeitete ich zuerst eine Weile

autodidaktisch mit meiner Geige weiter. Bei M. Lincke,

C’est le ton...

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einem Folk-Geiger in Zürich, begann ich im November

2007 Geigenlektionen zu nehmen. Mit ihm erarbeitete

ich einige Grundlagen der Fiddle-Musik. Dadurch

erweiterte sich mein musikalischer Horizont. Etwas

später stiess ich auf F. Rohner. Bei ihr machte ich den

Einstieg in die Jazzmusik.

Im Februar 2008 entschied ich mich dafür, meine Aus -

bildung auf der Geige zu intensivieren und begann

den Geigenunterricht beim Jazzgeiger R. Hagmann.

Seit der Matura fand ich Anschluss an diverse Bands

und hatte auch die Gelegenheit, bei der Aufbauarbeit

und Weiterentwicklung mitzuwirken.

Unter www.evawey.ch sind alle meine musikalischen

Projekte und Auf tritte zu finden.

Die wichtigsten Projekte, in die ich in den letzten Jahre

involviert war, sind die Tanzmusik-Formation «Le Chat

qui Danse», die Country-Rock-Band «The Hobos», das

Duo «Wey & Hatt» und mein Solo-Projekt. Im Mai

2009 wurde ich engagiert, im Grossratssaal Aarau die

Frauenlandsgemeinde musikalisch zu umrahmen. Im

September 2011, im selben Gebäude, die überparteiliche

Podiumsveranstaltung mit National- und Stände -

ratskandidatinnen.

Seit einiger Zeit finde ich neben dem Improvisieren

und der Folk-Musik keltischer Richtung auch immer

mehr Gefallen an unserer eigenen Schweizermusik. So

bin ich momentan als Gastmusikerin in verschiedenen

Formationen und in kleineren Projekten auch im Zu -

sammenhang mit dieser Musik anzutreffen. Neben

den Auftritten unterrichte ich auf privater Basis. Ich

unterrichte Einsteiger und Fortgeschrittene verschiedenen

Alters, die sich für Folk-Musik und die Impro -

visation interessieren. Viele sind auch sehr daran interessiert,

sich auf der Geige freier auszudrücken und


einen persönlicheren, natürlicheren Umgang zur Mu -

sik zu finden. Sehr interessant ist für mich auch die

musiktherapeutische Arbeit mit einer geistig benachteiligten

jungen Frau, die ich seit September 2008

wöchentlich unterrichte.

Im Rahmen einer Manager schulung und Fortbildung

organisierte ich für gestandene, erfolgreiche Ge -

werbe treibende einen mehrstündigen Stimmimpro -

visationskurs. Kaderleute in Chef position loteten im

Rahmen dieses Musikprojektes ihre Grenzen aus.

Ich stelle fest, dass ich mit meiner Musik verschiedenste

Leute berühre und ihnen eine grosse Freude bereiten

kann. Es erfüllt mich sehr, musikalisch tätig zu sein

und meine Geige half mir über manche persönliche

Krise hinweg.

Sehr oft befinde ich mich aber auch in einem grossen

Spannungsfeld. Immer schon hat es mich zur Folk -

Musik gezogen, und ich konnte mit dieser Musik überzeugen

und darin aufgehen. Zudem improvisiere ich

sehr gerne über diesen Kontext. Leider gibt es auf diesem

Gebiet noch keinen offiziellen Ausbildungsgang.

Im Unterricht bei meinen Lehrpersonen bekomme ich

verschiedenste neue Ideen und Inspirationen. Zudem

lerne ich sehr viel von erfahrenen Mitmusikern.

Im August 2010 konnte ich an der Jazz-, Rock-, Pop-

Akademie in Winterthur mit dem Berufsstudium starten.

Dank dieser Schule bekomme ich die Möglichkeit,

nach Abschluss eines fünfjährigen Studiums, ein anerkanntes

Diplom als Musiklehrerin zu erhalten.

Diese Musikausbildung gibt mir auch die Chance, weitere

Musikstile zu erfahren und den theoretischen Back -

ground zu erfassen. Musik strukturiert angehen zu

können, ist eine wertvolle Fertigkeit, die es erlaubt,

...qui fait la musique.

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effizienter zu arbeiten. Fächer wie Pädagogik und Psy -

chologie geben mir wertvolle Ideen, um besser auf

mei ne Schüler einzugehen, Probleme schneller zu er -

fassen und die Schüler individueller fördern zu können.

Die «Fachdidaktik», die ich bei F. Rohner, einer

sehr erfahren Geigenlehrerin absolvieren kann, gibt

mir die Gelegenheit, die klassischen Grundsätze auch

wieder zu pflegen. Die Geige ist ein sehr altes In -

strument und es existiert ein breiter Kulturschatz be -

züglich des Erlernens dieses Instrumentes. Theorie

direkt mit der Praxis zu verbinden ist der beste Weg,

Gelerntes zu vertiefen. Somit ist meine momentane

Situation ideal.

Ich bin der Ansicht, dass die Musik unter die Leute

muss, gemeinsam auch mit einfachen Mitteln praktiziert

werden kann und nicht nur ins stille Kämmerchen

gehört.

Musik ist ein archaischer Wert und überlebenswichtig.

Sie verändert unsere Zeiterfahrung und berührt die

Seele. Musik lebt vom Moment, der für den Aus -

führenden und den Zuhörer sehr intensiv sein kann.

Wenn man traurig ist, kann die Musik helfen, über

Sorgen hinweg zu kommen und sie kann als seelische

Energiequelle genutzt werden. Somit ist es ein Privileg

und sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man

bereits als Kind und Jugendlicher ein Instrument lernen

kann.

Jeder Mensch, der das Bedürfnis verspürt, zu musizieren,

trägt eine «Urmusik» in sich. Somit ist es für mich

von grosser Bedeutung, neben den handwerklichen,

technischen Anforderungen, welche die Geige mit

sich bringt, den Schüler individuell zu fördern und

seine Stärken hervorzuheben. Musik soll berühren und

Freude bereiten. Dies sind auch meine Ansätze und


Grundlagen um den Schülern die Improvisation leichter

zugänglich zu machen und diese weiter zu entwi -

ckeln.

Es lag mir immer am Herzen, meiner Persönlichkeit

und meinen musikalischen Prinzipien treu zu bleiben

und trotzt Anpassung und Einfügung ins Gesamtbild

meine Identität zu bewahren. Das ist wohl auch der

Grund, wieso sich mein Weg unkonventionell entwickelt

hat. Seinen Prinzipien treu zu bleiben, einen eigenen

Weg zu finden und dennoch eine offene Haltung

zu bewahren, das möchte ich auch meinen Schülern

mit auf den Weg geben.

Ich bin überzeugt, dass man mit dem Unterrichten von

einfachsten Grundsätzen der Folk-, Jazzmusik und Im -

provisation viele junge Schülerinnen und Schüler für

die Geige begeistern kann. Ich freue mich sehr darüber,

dass ich in Würenlos meine erste offizielle Stelle

als Geigenlehrerin erhielt und hier arbeiten darf.

Eva Wey

C’est le ton...

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Schülererinnerung an einen speziellen

Musikunterricht

Ein Gespräch mit Silvan Wetzel

Als ich in der Mittelstufe war, hatte unser Lehrer,

Michael Spörri, die Idee alle Schülerinnen und Schüler

mit einer Ukulele auszurüsten. Eine Ukulele ist ein

gitarren ähnliches Instrument, ziemlich kleiner und mit

nur 4 Saiten.

Ich spielte damals bereits Akkordeon, daher war ich zu

Beginn von dieser Idee nicht sehr begeistert.

Doch dies änderte sich schnell.

Wir lernten hauptsächlich Griffe, um uns selbst beim

Singen zu begleiten. Wir übten tagtäglich, sei es während

dem Unterricht oder auch auf dem Heimweg von

der Schule. Es machte wirklich Spass!

Als Ukulele-Orchester hatten wir sogar einige Auf -

tritte, wie zum Beispiel bei der Einweihung des frisch

renovierten Alten Schulhauses.

Diese Zeit des gemeinsamen Musizierens ist mir eine

unvergessliche Erinnerung geworden dank der genialen

Idee und Umsetzung von Herrn Spörri.

Heute absolviere ich eine Lehre als Koch und spiele

immer noch Akkordeon, auch in einem Orchester. Den

Schülerinnen und Schülern von Würenlos möchte ich

Mut machen, die Gelegenheit zu nutzen und ein In -

strument zu lernen.

Ob in einem Orchester oder einfach für sich spielt

keine Rolle, es lohnt sich auf jeden Fall !

Monika Knittel


Musikalische Schwerarbeit

Wenn ein «Klaviertiger» die Ungarische Rhapsodie

von Liszt herunterdonnert, dann zweifelt niemand

daran, dass der Mann Schwerarbeit leistet. Schwelgt

dagegen ein Geiger in Beethovens Violinkonzert oder

interpretiert ein Dirigent die «Vierte» von Brahms, so

kommt der Zuhörer nicht leicht auf derlei Gedanken.

Dennoch ist es erwiesen, dass beide, der Geiger wie

der Dirigent, bei ihrer Tätigkeit mehr Kalorien verbrauchen

als ein Bauarbeiter oder Holzfäller. Vollends überraschend

aber ist es, dass selbst Orchestermusiker so

...qui fait la musique.

19

schweren Belastungen ausgesetzt sind wie sonst nur

Möbelpacker oder Eisendreher. Ein Expertenteam des

Hygiene-Institutes der Wiener Universität hat zum

70jährigen Jubiläum der Wiener Symphoniker die seelische

und körperliche Beanspruchung der Orches -

termitglieder bei Proben und öffentlichen Auf -

führungen mit modernsten Geräten gemessen und ist

zu folgenden erstaunlichen Ergebnissen gekommen:

Während der Arbeit steigt die Herztätigkeit der

Musiker von 60 bis 70 auf 120 bis 150 Pulsschlägen

pro Minute, wobei die Belastungsspitzen (etwa bei

heiklen Einsätzen) kurzfristig noch weit höher liegen

können. Bei öffentlichen Konzerten liegt die Herz -

tätigkeit um durchschnittlich 8, bei Geigern und Blech -

bläsern sogar um 9 Pulsschläge höher als bei Proben.

Die Lärmgrenze, das ist jene Lautstärke, die das

menschliche Ohr noch ohne Schädigung erträgt, be -

misst man heute durchschnittlich mit 80 bis 90 De -

cibel. Bei der «Pörtschacher»-Symphonie von Brahms

waren die Musiker einer Schallstärke von 120 Decibel,

bei Rachmaninows 2. Symphonie sogar von 127 De -

cibel ausgesetzt. Wie hoch muss die Belastung erst bei

Richard Stauss’ «Elektra» oder Strawinskys «Sacre

prin-temps» sein! Erstaunlich, dass die Musiker nicht

zusehends ihr empfindliches Gehör einbüssen. Noch

nicht genug damit: im vollbesetzten grossen Musik -

vereins saal stieg während des Konzerts die Tem pe ratur

um 3 bis 5 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit gleichzeitig

von 55 Prozent auf 75 Prozent, der Kohlen -

dioxydgehalt der Luft gar um das Dreifache! Fazit:

Orchestermusiker haben Anspruch auf Schwer arbei -

ter zulagen.

Alexander Witeschnik: Musica ... für Musikfreunde,

Wien o.J., S. 200f


Musikalische Früherziehung

Musikalische Grundschule

Die Musikalische Früherziehung ist ein freiwilliges An -

ge bot für die Kindergartenstufe. Die Musikalische

Grund schule bildet einen festen Bestandteil des Unter -

stufenstundenplans.

Musik und Bewegung ist die aktuelle Beschreibung

dieser Unterrichtsstunde, welche die Kinder eine Lek -

tion die Woche in der Halbklasse besuchen.

«Durch die spielerische Beschäftigung mit den Ele -

men ten der Musik, soll das Kind sein eigenes Ver -

hältnis zur Musik finden.»

Die sechs wichtigsten Lerninhalte möchte ich an

dieser Stelle kurz vorstellen:

Musizieren: Kennenlernen und Erproben verschiedener

elementarer Musikinstrumente (Orff-Instumente).

Diese werden zu Versen, Geschichten und Liedern eingesetzt.

Bewegen: Musikalische Elemente wie Takt, Rhyth -

mus, Klang, Melodie usw. werden in Bewegungsspiele

eingebaut. Üben der Geschicklichkeit, Wahrnehmung

und Konzentration.

Musik hören: Musikbeispiele aus verschiedenen Län -

dern und Epochen kennenlernen, diese hören, wahrnehmen

und erleben.

Improvisation: Improvisieren ist ein kreativer und

fantasievoller Motor für neue Lernprozesse. Diese fördert

die musikalische Entwicklung und Persönlich -

C’est le ton...

20

keitsentfaltung, sowie die Sozialkompetenz in der

Gruppe.

Musiklehre: Erste Kontakte mit der Instrumenten -

kunde, Klangfarben, Instrumentengruppen. Gra phi -

sche Notation von Klängen und Geräuschen als Vor -

stufe vom Notenlesen und Notenschreiben.

Singen: Die Freude am Singen wecken und erhalten.

Ein kind- und altersgerechtes Liedgut aufbauen.


Seit nun fast 10 Jahren unterrichte ich als Fachlehrerin

im Teilpensum Musikgrundschule und stelle immer

wieder fest, wie kreativ ich meinen Unterricht gestalten

darf!

Neue Themen, neue Lieder, neue Musik bereichern

neben den immer wieder neuen und jungen Kindern

meinen Unterricht.

Dazu gehört für mich auch stetige Weiterbildung auf

verschiedenen Ebenen.

Seit über 16 Jahren spiele ich in der ABB Big-Band

Saxo phon, ich singe in einem Würenloser Chor, ich bin

Maskenspiel im Musikunterricht

Sicher kennen sie noch den alten Kanon:

«Froh zu sein, bedarf es wenig,

und wer froh ist, ist ein König.»

«Musik hat viel mit Emotionen zu tun und ist so individuell

wie wir Menschen»

...qui fait la musique.

21

in einer Vorbereitungs- und Austauschgruppe mit an -

deren Musiklehrerinnen aus der Region. Ich spiele sporadisch

in einer Djembé-Trommelgruppe und schreibe

in einem Autorenteam Lieder und Artikel für die Zeit -

schrift «Musik mit Kindern».

Barbara Bucher Senn

Kindergärtnerin, Musikpädagogin,

dipl. psychologische Beraterin

Fotos B. Bucher


Musical der Primarschulklassen 2c, 3c, 5c

Potz Wellenblech und Stacheldraht, was ist denn in

der Mehrzweckhalle los? Plötzlich sind viele Ritter zu

sehen, ein kleines Burgfräulein erzählt von ihrer Burg,

und sogar ein frecher grüner Drache tobt über die

Bühne. Doch dann wird es umheimlich… etwas Weis -

ses blitzt zwischen den Burgmauern hervor. Was ist

das? Ein Gespenst? Ja wirklich, da spukt doch tatsächlich

ein kleines Gespenst mit seinen Geister freun -

den durch den Fabelwesenwald. Und dann reitet auch

noch ein rostiger Ritter auf seinem Pferd «Feuer stuhl»

über die Bühne.

Wenn Schüler von Rittern, Drachen und Gespenstern

singen, sich verkleiden, proben und basteln, dann kann

es nur einen Grund dafür geben: Die Klassen 2c, 3c

und 5c führen ein Musical auf. Nach den Herbstferien

erzählten wir den Schülern die Geschichte von Ritter

Rost und dem Gespenst und übten die Lieder. Zwei

Wochen später begannen wir mit den Proben. Nach

Warming-up-Phasen und verschiedenen Schauspiel -

übungen probten die Schauspieler mit ihrem Rollen -

partner und in ihrer Besetzungsgruppe ihre Rollen. Die

anderen Schüler werkelten in dieser Zeit eifrig an den

Kulissen. Da wurden Burgmauern angemalt und aufgeklebt,

Hüte gebastelt, Ritterrüstungen hergestellt

und Plakate entworfen.

C’est le ton...

22

Schliesslich ging es auf die grosse Bühne in der Mehr -

zweckhalle. Die Schüler probten fleissig. Die Woche

vor den Aufführungen verbrachten wir grösstenteils in

der Mehrzweckhalle. Und die Nervosität stieg immer

mehr.

Mittlerweile können wir auf 6 grosse Aufführungen

mit mehr als 500 Zuschauern zurückblicken. Das Publi -

kum war begeistert. Wir hatten alle viel Spass und

freuen uns schon sehr auf das nächste Theater projekt.

Melanie Reichel und Julia Kapell

Primarlehrerinnen


...qui fait la musique.

23


Musikunterricht auf der Oberstufe

Musikunterricht ist oft von vielen Emotionen geprägt,

von «aahhs», «yeaahs», «ou neii». Immer spielt die ei -

gene Meinung mit. Ohne Updates als Lehrperson ist es

schwer bei den Jugendlichen anzukommen. Auf meinem

morgendlichen Schulweg im Auto höre ich mir

deshalb im Radio an, was die Hitparade so hergibt.

Klassiker gehören aber auch ins Repertoire, sowie mei -

ne persönlichen Lieblingssinglieder. Schliesslich muss

ich die Stücke auf dem Klavier begleiten können, da

braucht es ein intensiveres Einstudieren bevor ich die

neusten Stücke 1 zu 1 wiedergeben kann. Vor schläge

von den Schülerinnnen und Schüler nehme ich immer

gerne auf, begutachte sie aber kritisch und überprüfe

sie auf Singbarkeit. Mit dem zunehmenden Elektro -

einfluss in der Musikbranche haben die Kinder einen

schweren Stand bei mir. In diesem Fall kann man aber

auch einfach mal einen Clip anschauen und sich darüber

austauschen.

Seit Youtube und Lautsprecherboxen im Schulzimmer

sind, kommt alles direkt ab Internet, nichts ist unmöglich,

es geht immer sofort. Früher war es mühsamer an

die Musik zu kommen. Vor wenigen Jahren habe ich

noch CD’s gebrannt für die Kinder. Heute können sie

sich zu Hause alles anhören, alles ansehen.

Theorie hat auch ihren Platz im Stundenplan. Mit der

Vorfreude aufs gemeinsame Singen wird sie gut ak -

zep tiert. Das Vorwissen spielt hier aber eine grosse

Rol le und führt zu «Ungerechtigkeiten». «Sie, ich ha -

be null Ahnung von Noten!» Aber das muss man ak -

zeptieren. Dafür kann man von den Instrumen ten -

geübten auch mal einen musikalischen Beitrag erwarten,

wie zum Beispiel ein Schlagzeug, welches das

Klavier rhythmisch unterstützt.

C’est le ton...

24

Die Klassen, die ich schon unterrichten durfte, sind

sehr unterschiedlich. Manchmal kann eine einzige Per -

son die Freude der Klasse am Singen stark beeinflussen.

Aber auch die Haltung der Lehrperson zur Musik

ist sicher entscheidend und meine Begeisterung für

dieses Fach, das ich nach wie vor das Anspruch vollste

finde, ist zum Glück bis heute sehr gross. Klar gab es

schon Tiefs, doch immer wieder kam eine Klasse, die

voll dabei war, die kaum genug kriegen konnte vom

Singen.

Was mich immer wieder überrascht ist, wie mühelos

die Kinder englische Lieder singen. Das Satz- für -Satz

-Vorsprechen kann ich heute weglassen, dafür sind die

sprachlichen Kenntnisse zu gut. Auch beim Übersetzen

geht es einfacher. Ab und zu ist da ein Staunen zu

hören «Aber sie, dieser Text!»

Die schönsten Momente erlebe ich – und gewiss auch

die Schülerinnen und Schüler – beim gemeinsamen

Singen am Flügel. Einmal wöchentlich bin ich mit den

Klassen im Singsaal. Wenn alle dicht gedrängt um den

Flügel stehen, kommt Freude und ein starkes Ge mein -

schaftsgefühl auf. Es braucht aber oft auch Moti va -

tion und positive Bestärkung meinerseits, damit es

richtig gut klingt. Je älter die Schülerinnen Schüler wer -

den, desto leiser werden die Töne, desto mehr fällt vor

allem die Männerstimme weg oder wechselt in tiefere

Lagen. Dann bring ich eben auch mehr Sprech gesang

ein, damit auch sprachliches und rhythmisches Talent

zum Vorschein kommen kann.

Besonders freut es mich, wenn ich Schülerinnen an -

stecken kann mit meiner Begeisterung fürs Singen und

Klavierspielen. Wenn sie mir freudestrahlend erzählen:

«Sie, ich spiele jetzt Keyboard» oder «Ich nehme neuerdings

Gesangsunterricht».

Anina Gianutt

Sekundarlehrerin


...qui fait la musique.

25


Schulpflege

Kirchhofer Rainer, Präsidium

Kempfhofstr. 5, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 23 66

E-Mail:

rainer.kirchhofer@schulewuerenlos.ch

• Koordination

• Konfliktmanagement

Hausherr Roland, Vizepräsidium

Ländliweg 4c, 5436 Würenlos,

Tel. P 056 424 24 22

E-Mail:

roland.hausherr@schulewuerenlos.ch

• Finanzen

• Prävention/Intervention

Geissmann Markus

Bachstrasse 63, 5436 Würenlos,

Tel. P 056 430 93 16

E-Mail:

markus.geissmann@schulewuerenlos.ch

• Qualitätsmanagement

• Raumplanung

Brand-Sozzi Manuela

Claridenstrasse 6, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 06 04

E-Mail:

manuela.brand@schulewuerenlos.ch

• Musikschule

Brogle Martin

Lärchenweg 3, 5436 Würenlos

Tel. P 056 424 02 87

E-Mail:

martin.brogle@schulewuerenlos.ch

• Personelles

• Information/Öffentlichkeitsarbeit

Schulleitung

Daten

Schulleiter Mittelstufe, Oberstufe:

Lukas Müller

Schulhaus III, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 76

Fax 056 436 87 79

E-Mail:

lukas.mueller@wuerenlos.ch

Schulleiterin KIGA, Unterstufe:

Claudia Stadelmann

Schulhaus III, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 73

Fax 056 436 87 79

E-Mail:

claudia.stadelmann@wuerenlos.ch

Schulsekretariat

Sekretariat Schule: Lukas Baer

Sekretariat Musikschule:

Anette Rykart

Schulhaus III, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 70,

Fax 056 436 87 79

E-Mail: lukas.baer@wuerenlos.ch,

musikschule@wuerenlos.ch

Öffnungszeiten Schulsekretariat:

Montag - Freitag:

08.30 Uhr - 11.30 Uhr

Öffnungszeiten Musikschulsekretariat:

Montag; Dienstag + Donnerstag:

08.30 Uhr - 11.30 Uhr

26

Schulwarte

Peter Müller

Schulhaus III, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 53

Natel 079 675 33 04

Guido Nussbaumer

Schulhaus III, Schulstrasse 30,

5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 53

Natel 079 675 33 03

Christoph Kuhn, Schulwart MZH

Schulhaus III, Schulstrasse 30, 5436

Würenlos

Tel. 056 436 87 54

Natel 079 584 89 60

Wichtige zusätzliche Adressen

Jugend- und Familienberatung

Christoph Hammer

Schulstrasse 26, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 81

E-Mail: christoph.hammer@wuerenlos.ch

Jugendarbeiter

Christoph Stalder

Schulstrasse 26, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 87 82 / M 078 803 55 51

E-Mail: jugendarbeit@wuerenlos.ch

Büro Öffnungszeiten:

Di 9–18 Uhr / Mi 9–14 Uhr

Do 13–19 Uhr / Fr. 14–19 Uhr

Schularzt

Dr. med. Hari Zvizdic

Juchstrasse 15, 5436 Würenlos

Tel. 056 436 81 81

Schulsozialarbeit

Kyra Braga

Tel. 056 436 87 83

kyra.braga@wuerenlos.ch


Eltern Mit Wirkung

Sabine Wehner

info@emwwuerenlos.ch

Kinderkrippe Oase

Erika Bombardieri

Dorfstrasse 16, 5436 Würenlos

Tel. 056 424 07 01

KinderOase Würenlos

Rössliweg 2, 5436 Würenlos

Tel. 056 424 08 68

Schulpsychologischer Dienst des

Bezirks Baden

Badstrasse 15, 5400 Baden

Tel. 062 835 40 20

Kinder -und Jugendpsychiatrischer

Dienst

Bahnhofstrasse 31, Postfach 605, 5401

Baden

Tel. 056 200 88 18

Beratungszentrum Bezirk Baden

Mellingerstrasse 30, 5400 Baden

Tel. 056 200 55 77

Berufsberatung Baden

Schmiedestrasse 13, Gebäude 1485,

5400 Baden

Tel. 062 832 65 10

Spielgruppe Würenlos

Doris Kloter, Tägerhardweg 12

5436 Würenlos, Tel. 056 424 02 50

Schulhäuser, Telefonnummern

Lehrerzimmer III 056 436 87 74

Schulhaus I 056 436 87 71

Schulhaus II 056 436 87 72

Logopädie/Legasthenie

056 436 87 75

Daten

Kindergarten Feld I

056 424 01 85

Kindergarten Feld II

056 424 05 53

Kindergarten Buech I

056 424 28 40

Kindergarten Buech II

056 424 16 66

Kindergarten Gatterächer I

056 424 16 17

Kindergarten Gatterächer II

056 430 91 25

Kindergarten Gatterächer III

056 599 24 39

Ferienplan

Schuljahr 2011/12

Frühlingsferien:

Fr. 06.04.12 – So. 22.04.12

Sommerferien:

Sa. 07.07.12 – So. 12.08.12

Schulfreie Tage:

Ostern; Frühlingsferien

1. Mai Di.-Nachmittag

Auffahrt; Do. 17.05. – So. 20.05.12

Pfingsten; Mo. 28.05.12

Fronleichnam; Do. 07.06.12

27

Schuljahr 2012/13

Beginn Schuljahr 2011/12:

Mo. 13.08.12

Herbstferien:

Sa. 29.09.12 – So. 14.10.12

Weihnachtsferien:

Sa. 22.12.12 – So. 06.01.13

Sportferien:

Sa. 02.02.13 – So. 17.02.13

Frühlingsferien:

Sa. 13.04.13 – So. 28.04.13

Sommerferien:

Sa. 06.07.13 – So. 11.08.13

Schulfreie Tage:

Ostern; Fr. 29.03. – Mo. 01.04.13

1. Mai Mi. Nachmittag

Auffahrt; Do. 09.05. – Fr. 10.05.13

Pfingsten; Mo. 20.05.13

Fronleichnam; Do. 30.05.13

Schuljahr 2013/14

Beginn Schuljahr 2011/12:

Mo. 12.08.13

Herbstferien:

Sa. 28.09.13 – So. 13.10.13

Weihnachtsferien:

Sa. 21.12.13 – So. 05.01.14

Sportferien:

Sa. 01.02.14 – So. 16.02.14

Frühlingsferien:

Sa. 05.04.14 – Mo. 21.04.14

Sommerferien:

Sa. 05.07.14 – So. 10.08.14


Klassen der Schule Würenlos - 2011/2012

Kindergarten

Buech 1 Frau Clelia Spiess & Frau Anneta Christakopoulos

Buech 2 Frau Andrea Seitz & Frau Anneta Christakopoulos

Gatterächer 1 Frau Sandra Hilfiker & Frau Jasmin Ruta

Gatterächer 2 Frau Daniela Schori & Frau Daniela Edelmann

Gatterächer 3 Frau Stephanie Näf & Frau Rachel Lüthi

Feld 1 Frau Gisela Bischof & Frau Kathrin Lippe

Feld 2 Frau Karin Sommer & Frau Angela Bloch

Unterstufe

EK 1 Frau Cristina Zanetti & Frau Rita Bodmer Altes Schulhaus Zi 7

EK 2 Frau Maja Dinkel & Frau Tina Franz Altes Schulhaus Zi 6

1a Frau Nadine Herzog & Frau Karin Grimm Altes Schulhaus Zi 2

1b Frau Hilda Klaus & Frau Cassandra Minder Altes Schulhaus Zi 3

1c Frau Andrea Ruosch Schulhaus Ländli 1 Zi 1.4

2a Frau Stefanie Baumgartner & Frau Esther Traub Altes Schulhaus Zi 1

2b Frau Bea Keller & Frau Petra Berger Altes Schulhaus Zi 4

2c/3c Frau Julia Kapell Schulhaus Ländli 1 Zi 10d

Mittelstufe

3a Frau Daniela Krähenbühl Schulhaus Ländli 1 Zi 8

3b Frau Corinne Zehnder & Frau Katrin Drack Schulhaus Ländli 1 Zi 9

4a Frau Tamara Bigler Schulhaus Ländli 1 Zi 10a

4b Frau Bea Michel Schulhaus Ländli 1 Zi 10b

4c Frau Shirin Weber Schulhaus Ländli 1 Zi 11b

5a Frau Bertha Huwyler Schulhaus Ländli 1 Zi 11d

5b Herr Michael Spörri Schulhaus Ländli 1 Zi 11c

5c Frau Melanie Reichel Schulhaus Ländli 1 Zi 10c

Realschule

1/2 Frau Katja Steiner & Frau Franziska Tanner Pavillon EG

3/4 Herr Werner Bissegger & Frau Caroline Yildirim Pavillon 1. St.

28


Sekundarschule

Klassen der Schule Würenlos - 2011/2012

1a Frau Esther Kühni Schulhaus Ländli 2 Zi 17

1b Frau Anina Gianutt Schulhaus Ländli 2 Zi 14

2a Herr Günter Neumann Schulhaus Ländli 2 Zi 16

2b Frau Claudia Hofstetter Schulhaus Ländli 2 Zi 15

3a Herr Christian Rothenbühler Schulhaus Ländli 2 Zi 21

3b Herr Patrick Tanner Schulhaus Ländli 2 Zi 23

4 Herr Stefan Gilli Schulhaus Ländli 2 Zi 18

29


Das Kartoffelprojekt der 2. EK

Wir waren auf dem Kartoffelfeld. Wir haben Kartof -

feln ausgegraben. Da gab es ganz verschiedene und

lustige Formen.

Orianne

Wir haben das Theater die Zauberkartoffel aufgeführt.

Ich war der Igel Stachelfeld.

Tim

Wir haben Kartoffeln verkleidet und Figuren daraus

gemacht. Sie sind wunderschön geworden.

Noa

Reportagen und Berichte

30

Wir waren beim Bauern auf dem Kartoffelfeld. Er hat

uns auch einen Kartoffelkäfer gezeigt.

Siria und Leona

Wie haben Theater gespielt. Ich und Julio spielten ein

armes Kind.

Pascal

Wir haben ein Kartoffelfest gemacht. Wir haben ge -

sun g en und auch gebastelt und auch noch zwei verschiedene

Theater aufgeführt. Nachher gab es ganz

viel Feines aus Kartoffeln zu essen.

Tobias, Julio

Das eine Theater hat Kartoffelkönig geheissen. Wir

haben auch die Kartoffelpflanze kennen gelernt.

Annina, Dominic


Reportagen und Berichte

31

Wir haben Kartoffellieder gesungen und Kartoffel -

verse aufgesagt.

Vanessa

Wir haben Kartoffelexperimente gemacht. Eine Kar -

toffel haben wir geschält, die andere nicht. Dann

ha ben wir sie jeden Tag gewogen.

Nico

Maja Dinkel

Primarlehrerin


Lager der Realschule vom 29.8. bis

2. September 2011 in Sedrun GR

Danny, 1.Real:

«Wir unternahmen jeden Tag etwas anderes. Überall,

wo wir hinwollten, wanderten wir hin. Das Hotel war

klein, aber es ging. Das Zimmer der ersten Real war

sehr klein und eng. Bevor wir im Hotel angekommen

sind, fuhren wir mit dem Zug. Dann sagten alle:«Raus

aus dem Zug, wir sind da!» Aber wir waren nicht da

und Sven stieg aus dem Zug mit Elissas Koffer. Der Zug

fuhr weiter und Sven sprang gerade noch rein, aber

der Koffer lag auf dem Perron. Als wir dann im Hotel

angekommen waren, ist Frau Knittel zurück gefahren,

um den Koffer zu holen. Wir gingen noch Gold wa -

schen und ich habe nichts gefunden, dafür aber

Kristal le. Als wir fertig waren mit Goldwaschen, habe

ich immer noch kein Gold gefunden. Aber der Lehrer

gab allen ein Stäublein Gold. Und dann am Freitag

hiess es nach Hause zu fahren. Als erstes habe ich

mich schön entspannt.»

Reportagen und Berichte

32

Pascal, 2.Real:

«Am Mittwoch gingen wir wandern zur Quelle vom

Rhein, dem Thomasee. Der Aufstieg war sehr einfach

am Anfang, aber die einen waren sehr schnell er -

schöpft und wir mussten viele Pausen machen. Aber

oben angekommen, waren alle sehr glücklich! Ich

schaute mal, wie warm der See war, aber zum Baden

war er nicht geeignet. Während wir beim See waren,

kam immer wieder kalte Luft von oben nach unten ins

Tal. Simon, Kajen, Jérome, Sascha B. und ich gingen

noch auf den Pezzolastock. Es war sehr einfach, hoch

zu kommen. Nur das Problem war, dass wir immer

Pausen von 20 Minuten gemacht haben. Aber oben

angekommen, waren wir alle sehr glücklich. Da sagte

uns Herr Peter, dass wir noch höher rauf mussten!

Genau gesagt mussten wir nochmals ein kleines Stück

runter und dann wieder hoch. Als Abendessen gab es

Älplermakronen. Am Abend sahen wir eine Bilder -

show vom Tag, was die anderen so gemacht hatten.

Dann bekamen diejenigen eine Belohnung, welche

auf dem Pezzolastock waren: eine Urkunde und eine

grosse Toblerone. Das Lager war sehr toll, also besser

als der Schulstoff, den wir normalerweise haben.»


Claudia, 3.Real:

«Das Lager war eigentlich sehr lustig. Ich fands sehr

lustig, dass wir am Montag im Bach baden waren und

das mit Kleidern. Am Dienstag ist die Hälfte der Grup -

pe nach Disentis gewandert. Als wir da waren, sind wir

im Center da Sport Mittagessen gegangen. Nach dem

Zmittag sind wir 20 Minuten ins Kloster gelaufen. Als

wir da angekommen sind, hat uns Pater Theo empfangen

und uns dann in die Kirche geführt. Dort hat er

uns Sachen erklärt und wir durften auch Fragen stellen,

zum Schluss hat er uns ins Museum gebracht und

ist dann wieder gegangen. Am Schluss sind wir mit dem

Zug zurück gefahren. Die anderen Jungs sind Golfen

gegangen und die Mädchen waren im Well nessbad."

Lorena, 4.Real:

«Um 8.15 Uhr am Montagmorgen war der Treffpunkt

am Bahnhof Würenlos. Ich war schon sehr aufgeregt,

dass es endlich so weit war. Die Zugfahrt war eigentlich

ok, doch es war ein bisschen anstrengend mit den

Koffern und den Rucksäcken. Endlich waren wir dort.

Wir waren gespannt, wie unser Haus aussehen wird.

Beim Haus angekommen, gingen wir alle ins Zimmer

und alles anschauen.

Reportagen und Berichte

33

Im Lager mussten wir selber kochen. Jeden Tag war

eine andere Gruppe an der Reihe. Am Dienstag sind

wir eine Stunde gewandert. Die Knaben gingen dann

golfen und wir Mädchen gingen ins Wellness. Es war

toll. Ich persönlich habe es sehr genossen! Am Mitt -

woch war die grosse Wanderung zum Thomasee. Es

war sehr anstrengend, und doch hat es sich gelohnt.

Am Donnerstagmorgen gingen wir Gold waschen. Ich

hatte so etwas noch nie gemacht, und es war halt

etwas Neues, aber doch sehr spannend. Am Abend

schauten wir noch einen Film, «Goldrausch» mit

Charly Chaplin.

Am nächsten Tag war dann die Abreise. Alles musste

geputzt und aufgeräumt sein. Um elf Uhr sind wir dann

abgefahren. Alle haben sich gefreut, wieder nach Hau -

se zu gehen. Das Lager hat mir gefallen, war an -

strengend, doch es hat sich gelohnt.»


Schneeengel

Ich glaube an Engel. Ich glaube wirklich an Engel. Ich

glaube nicht an Gott, nicht ans Christkind, nicht an

den Osterhasen und auch nicht an den Weihnachts -

mann. Aber an Schneeengel, daran glaube ich.

Dezember 2011, Zürich:

Es war an einem verschneiten Winterabend, und ich

sass alleine im Wald. Weil es schon anfing zu dunkeln,

überlegte ich, nach Hause zu gehen, doch mein Stolz

liess es nicht zu. Also blieb ich weinend sitzen. Plötz -

lich hatte ich das Gefühl in den Himmel schauen zu

müssen. Also schaute ich hinauf und sah, wie ein Licht

die dunklen Wolken durchbrach. Seltsamerweise be -

gann es genau in diesem Augenblick zu schneien. Seit

diesem Moment glaube ich an Schneeengel...

Dezember 1705, London:

Es war an einem verschneiten Winterabend und ich

sass alleine im Wald. Ich sah in die Tiefen des Waldes

und erhoffte Antworten auf all meine ungeklärten Fra -

gen zu finden. Auf einmal glaubte ich in den Him mel

schauen zu müssen. Ein seltsames Licht zwischen den

dunklen Wolken weckte meine Aufmerksamkeit. Ich

wischte mir die Tränen von den Augen, die schon so

lange verborgen blieben. In diesem Augenblick be -

rührte der erste Schneestern den gefrorenen Wald -

boden. Seit diesem Moment glaube ich an Schnee -

engel...

Dezember 2011, Zürich:

Mit Jenny schlenderte ich durch den Weihnachts -

markt, und wir schauten uns die Stände an, Stände,

an denen Punch und Glühwein verkauft wurde. Wir

sahen die dick eingehüllten Hausfrauen an, die ver-

Intermezzo

34

zweifelt versuchten, ihre letzten Kerzen einem neuen

Opfer anzudrehen. Ich wollte mich gerade umdrehen,

um nach Jenny Ausschau zu halten, die wieder mit

irgendwelchen Jungs flirtete, da entdecke ich einen

Schmuck-Stand. Für jemand anderen hätte er vielleicht

ausgesehen wie jeder andere Schmuckstand, doch

die ser hier strahlte etwas Besonderes aus. Auf den

ersten Blick verliebte ich mich in einen schönen blauen

Anhänger, der mich an Schneeengel erinnerte. Ich

zog mein Portemonnaie heraus um ihn zu bezahlen,

als der Verkäufer mir sein schönstes «kauf-ja-wassonst-dreh-ich-dir-den-Hals-um»

Lächeln schenkte und

zuckersüss fragte, ob ich denn schon etwas Schönes

entdeckt hätte. Ich lächelte genauso bitter-süss zurück

und sagte ihm, dass mir der blaue Anhänger gut gefiele.

Als er ihn mir überreichte, sagte er noch, ich solle

gut auf ihn aufpassen, denn er sei sehr alt und noch

gut erhalten. Als ich den Anhänger genauer betrachtete,

sah ich, dass hinten der Name MARILYN eingeritzt

war. Ich beschloss, ihn Jenny zu schenken, weil sie

was ganz Besonderes für mich ist. Ich sagte ihr, dass

sie den Anhänger weiterschenken solle, an einen

Menschen, der eine wichtige Rolle in ihrem Leben

spiele. Und so ging es immer weiter...

Dezember 1705, London:

Mein Vater übte den Beruf Jäger aus, doch als Schmied

tat er sich auch gut. Er überraschte mich eines Mor -

gens mit einem schneeengelsgleichen Anhänger. Auf

der Rückseite hatte er meinen Namen eingraviert. Ich

erfreute mich des Geschenks und war so stolz wie

noch nie auf meinen Vater. Da die Männer, darunter

auch meiner und Janets Vater, auf der Jagd waren,

besuchte ich Janet, meine beste Freundin, und wir üb -

ten uns des Schachs. Nach einer Partie Schach, die ich

natürlich gewonnen hatte, ging ich den Weg nach


Hause, um meiner Mutter beim Abendmahl zu helfen.

Als ich herein kam, erwartete ich einen köstlichen Duft

im Haus. Da mich aber kein Duft einhüllte, und ich ein

leises Schluchzen im Wohnzimmer erahnen konnte,

be gann ich mir grosse Sorgen zu machen.

Als meine Mutter mir tränenüberströmt verkündete,

mein Vater würde nie wieder zurückkehren, da er mit

seinen Männern von einer Klippe gestürzt sei, stand ich

fassungslos da. Auch Janet und die Kinder und Frauen

der anderen Jäger erlitten das gleiche Schicksal. Als mein

Vater mir den Anhänger überreicht hatte, erklärte er

mir, er würde nur seinen Liebsten einen Anhänger

schenken. Also beschloss ich, es ihm nach zu tun. Und

so schenkte ich ihn dem wichtigsten Menschen in meinem

Leben. Nämlich Janet, meiner besten Freundin.

Sie tat es mir gleich und so ging es immer weiter...

Dezember 2078, Zürich:

Die Jahre vergingen und ich bin inzwischen schon stolze

83 Jahre alt. Ich schreibe dies hier alles auf, weil es

ein verwunderliches Ende findet. Erst gestern Morgen

Intermezzo

35

sah ich in den Briefkasten und nahm ein Päckchen heraus;

Absender Jenny Meier. Das Päckchen erstaunte

mich schon sehr, denn wir haben uns schon länger aus

den Augen verloren, doch der Inhalt rührte mich zu

Tränen. Zwischen zierlichen Stoffservietten lag mein

blauer Anhänger.

Einen Brief hat sie auch noch beigelegt: «Liebe Mary,

schon viele Jahre sind an uns vorbeigezogen, doch ich

erinnere mich, als wär‘s gestern, als du mir den An -

hänger geschenkt hast. Du hast mir gesagt, ich solle

diesen Anhänger dem Menschen schenken, der eine

wichtige Rolle in meinem Leben spielt. Mein Leben ist

nun fast vorbei, dennoch bist du der allerwichtigste

Mensch in meinem Herzen.»

Da wusste ich noch nicht, dass Jenny und ich wieder

vereint sein würden und noch viele Abende zusammen

in einem Café für Spiesser und Alte sitzen und lachen

würden.

Ob heute noch Schneeengel über uns wachen, darüber

könnt ihr euch einen eigenen Reim machen.

Da haben Marilyn, Janet, Mary und Jenny erkannt, dass,

wenn man jemanden von ganzem Herzen liebt, man

ihn gehen lassen soll, denn wenn man ihm etwas

bedeutet, wird er zurückkehren.

Tina Stefanoni, 3. Sek. b

Anja Tremp, 3. Sek. b


Rückenschule wirkt!

Nach fast 6 Monaten Vorbereitung, 6 Monaten Inter -

ventionen und Messungen sind nun die Resultate der

Masterarbeiten der ETH Zürich im Rahmen der Inter -

ventionsstudie «Einflüsse eines Rückenschul pro -

grammes auf die Haltung bei Kindern» da. Insgesamt

konnten in dem Studiensetting drei Masterarbeiten

geschrieben werden. Diese befassen sich mit der

Evaluation der in den Tests angewandten Mess metho -

den, den Zusammenhängen unterschiedlicher Fakto -

ren auf die Haltung, und der Auswirkung des Prog -

ramms «Rücken macht Schule ® » auf die Hal tung, die

Haltekraft und das Gleichgewicht von Schul kindern.

Die aufwändigste Arbeit stellte dabei die Interventi -

onsstudie dar, in der über 6 Monate ein wöchentliches,

spezifisches Rückentraining durchgeführt wurde,

sowie Theorielektionen zur Haltungsschulung vermittelt

wurden. Ein Teil der Schüler führte zusätzlich ein

tägliches Gleichgewichtstraining auf dem Aero step ®

durch.

Reportagen und Berichte

36

Wir sind stolz auf die Resultate dieser drei Arbeiten,

von denen hier nur die Resultate der Interventi ons -

studie kurz vorgestellt und zusammengefasst sind:

Obwohl die Interventionsgruppe in Würenlos keine

zu sätzlichen Turnstunden absolviert hat, hat sich eine

deutliche Steigerung der Kraftausdauer der Rücken -

muskulatur ergeben. Im Vergleich zur Kontrollgruppe

in Volketswil konnte die Interventionsgruppe nach 6

Monaten Training 60 Prozent mehr Rücken kraft aus -

dauer verzeichnen, was ein hervorragendes Re sultat

ist. Aus der Masterarbeit über Zusam menhänge zwischen

verschiedenen Faktoren auf die Haltung und die

Haltekraft wissen wir, dass Kinder mit einer geringen

Kraftausdauer auch vermehrt Rückenschmerzen zeigen.

Somit spielt ein spezifisches Training der Rücken -

muskulatur bei der Prävention von Rücken schmerzen

eine wichtige Rolle.

Weiter haben wir festgestellt, dass die «Interventions -

kinder» nach 6 Monaten eine deutlich aufrechtere

Hal tung einnehmen konnten, was sich in einer

Streckung der Brustwirbelsäule und einer Streckung

der Lendenwirbelsäule zeigte. Jedoch konnten wir keinen

Zusammenhang zwischen Rückenkraftausdauer

und Haltung feststellen. Das heisst: eine gute Kraft -

ausdauer der Rückenmuskulatur hat nicht automatisch

eine aufrechtere Haltung zur Folge! Woher also

die vermehrte Streckung in der Wirbelsäule? Ver mut -

lich haben die theoretischen Grundlagen und das Über -

tragen auf die eigene Haltung während der Theorie -

lektionen eine Wahrnehmungsänderung be wirkt, die

die Kinder bei der Haltungsmessung abrufen konnten.

Während die Kontrollgruppe physiologischerweise an

Beweglichkeit des Rückens verlor, konnte die Inter -

ventionsgruppe die Beweglichkeit des Rückens erhalten,

was durch die vermehrte Streckfähigkeit der

Brustwirbelsäule erklärbar ist.


Das Training auf dem Aerostep ® hatte nicht den er -

warte ten Effekt, nämlich dass der Körperschwerpunkt

ruhiger gehalten werden konnte. Jedoch konnten die

Kinder der Interventions- Gruppe mit geschlossenen

Augen die Gewichtsverlagerung nach vorne konstant

halten, während sich die Kontrollgruppe verschlechterte.

Insgesamt konnten wir zeigen, dass das Rückenschul-

Programm «Rücken macht Schule ® » sehr positive Aus -

wirkungen auf die Kraftausdauer und die aufrechte

Haltung, die Beweglichkeit der Wirbelsäule, sowie vermutlich

auf die Körperwahrnehmung hat.

Die Begleitumstände der Studie waren trotz sorgfältiger

Vorbereitung, Betreuung der Lehrpersonen und

der kompetenten Helfer nicht immer optimal. Dies hat

sich vor allem bei den variierenden Testpersonen ge -

zeigt, aber auch in der unterschiedlichen Umset zung

des Trainingsprogrammes in der Turnhalle.

Das Feedback der Lehrpersonen war überwiegend

positiv, und die meisten würden wieder an einem

Rücken präventionsprojekt teil nehmen, jedoch war die

Betreuung und Kontrolle der Turnübungen im gesamten

Klassenverband für die meisten eine Heraus -

forderung.

Ein Grossteil der Lehrpersonen konnte sich vorstellen,

einzelne Teile oder eine ganze Lektion weiterhin in den

Turnunterricht zu integrieren.

In einer abschliessenden Umfrage bei einem Teil der

Schüler und deren Eltern ( total je 78) hat sich gezeigt,

dass fast 80% der befragten Eltern sich eine Weiter -

führung der Rückenschule wünschen und die Schule

auch als adäquaten Ort dafür erachten.

Die meisten Kinder gaben an, am Programm Spass ge -

habt zu haben, die Intervention haben für sie aber zu

lange gedauert.

Reportagen und Berichte

37

Diese Folgerungen haben wir aus den Arbeiten gezogen:

Ein spezifisches, regelmässiges Rumpftraining mit Ein -

bezug der Gleichgewichtsschulung in der Schule kann

Rückenschmerzen bei Kindern vorbeugen. Das Trai -

ning sollte durch Vermittlung theoretischer Grund -

lagen über die Haltung und Wahrnehmungsschulung

ergänzt werden und von Fachpersonen durchgeführt

werden, um die Lehrpersonen nicht zusätzlich zu belasten.

Jedoch sollten die Lehrpersonen in der Aus -

führung der Übungen geschult werden, um diese

eben falls in ihren Turnunterricht integrieren zu können.

Leider zeigt sich in der Therapiepraxis, dass die Inter -

ventionskinder die positiven Auswirkungen der Rücken -

schule 6 Monate nach Abschluss der Studie schon

wieder verloren haben. Rücken macht Schule ® wirkt –

aber eben nur wenn und solange man sie auch durchführt!

Abschliessend möchte ich mich ganz herzlich bei allen

beteiligten Kindern, Lehrpersonen, Eltern, Helfern,

dem Abwart und der Schulleitung für die beispielhafte

Unterstützung bedanken.

Alle drei Arbeiten wurden übrigens mit Noten zwischen

5 und 6 bewertet.

Herzliche Gratulation den drei Masters of science ETH

Be we gungswissenschaften Nadia Sigrist, Marion Graf

und Kathrin Peterer.

Voranzeige: Neustart einer Rückentrainingsgruppe

für Schüler/innen ab der 4. Klasse.

Nähere Informationen bei: Daniela Rota, 076 392 15 49

Daniela Rota

dipl. Physotherapeutin FH


Sabina Battiato

Primarlehrerin

Mein Name ist Sabina Battiato

und ich bin 34 Jahre alt.

Nach meiner Ausbildung als

Primarlehrerin habe ich an einer

Unterstufe unterrichtet.

Ich entschloss mich dann die Berufsausbildung für

Gymnastik in Baden zu besuchen. Seither unterrichte

ich verschiedene Bewegungskurse.

Mit meinen beiden Kindern im Vorschulalter wird es

mir nie langweilig. Dank grosser Unterstützung

meiner Mutter bin ich vor fast vier Jahren mit einem

Teilzeitpensum wieder in den Lehrerinnenberuf eingestiegen.

Seit Anfang Schuljahr unterrichte ich Turnen an der

Unterstufe in Würenlos.

Ich freue mich einen bewegten Unterricht gestalten

zu können und mich in diesem Fach vertiefen zu

dürfen. Meine grösste Anfangsschwierigkeit war, die

über 100 Namen zu kennen. Inzwischen klappt es,

abgesehen von einzelnen Verwechslungen, recht gut.

Ich fühle mich sehr wohl an dieser Schule und hoffe

auf eine spannende und bewegte Zukunft!

Kommen und Gehen

38

Amanda Brack

Kindergärtnerin

Mein Name ist Amanda Brack.

Ich bin 23 Jahre alt und wohne

in Basel.

Ich mache im Kindergarten

Gatterächer 2 eine einjährige

Stellvertretung. Die Arbeit als Kindergärtnerin bereitet

mir täglich sehr viel Freude und erfüllt mich sehr.

Als Ausgleich zu meinem Berufsalltag unternehme

ich viel, geniesse das Leben und mache Fasnacht.

Ich bin in meiner Guggenmusig sehr engagiert, ich

spiele Posaune, bin in der Musikkommission und seit

diesem Jahr Major. Ich mache dieses «Jöbbli» mit

sehr viel Elan und Freude.

Wenn in den Bergen Schnee liegt, bin ich sehr gerne

mit meinem Snowboard auf der Piste und geniesse

auch diesen Ausgleich sehr – freue mich aber auch

immer auf die warmen Sommertage, wo es mich

regelmässig ans Meer zieht, um einfach mal «nichts»

zu tun.

Ich geniesse die Zeit im Gatterächer-Team sehr und

freue mich auf ein weiteres, tolles halbes Jahr.


Anja Brügger-Nater

Musiklehrerin

Mein Name ist Anja Brügger, und

ich unterrichte seit August 2011

in Würenlos.

«1 Chorlektion für Erstklässle

– so wurde das Stellenangebot

durch eine gute Freundin zu mir getragen.

Kurzentschlossen packte ich diese Gelegenheit, um

wieder zu unterrichten. Als Mutter von drei Kindern

im Alter von 2-8 Jahren war mir in diesem Sinne ja

eigentlich gar nicht langweilig...

Voller Freude unterrichte ich nun in Würenlos und

das Singen, Musizieren, Tanzen macht mir und den

Kindern grossen Spass.

Meine freie Zeit verbringe ich sehr gerne mit Lesen,

Singen, Musizieren und natürlich mit meiner Familie.

Kommen und Gehen

39

Margrit Fahrländer

DaZ-Lehrerin

Mein Name ist Margrit

Fahrländer. Ich bin verheiratet,

habe drei erwachsene Kinder

und wohne in Baden.

Ich bin ausgebildete Primar -

lehrerin, Heilpädagogin und Legasthenietherapeutin.

Ich habe viele Jahre als Unterstufen- und Klein -

klassen-Lehrerin im Kanton Aargau und in Bern

unterrichtet, bevor ich 10 Jahre Familienpause

gemacht habe. Danach bin ich mit Teilpensen wieder

ins Berufsleben eingestiegen. Zuletzt habe ich drei

Jahre als Schulische Heilpädagogin an einer IS-Schule

im Aargau gearbeitet.

An der Fachhochschule FHNW habe ich ein DaZ-

Modul und ein Modul in Schul ischer Heilpädagogik

besucht.

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meinem

Mann, meiner Familie und Freunden.

Was mich besonders freut: Bewegung in der Natur,

Lesen, Reisen, Kino, klassische Konzerte und

Opernaufführungen.


Kathrin Hegnauer

Primarlehrerin

Nach einigen Jahren Tätigkeit

als Primarlehrerin, arbeitete ich

zuletzt als Kunsthistorikerin.

Seit Februar 2011 – und nach

einem Mutterschaftsurlaub

wieder im zweiten Semester des aktuellen Schul -

jahres – erteile ich in Würenlos an der Unterstufe

DaZ.

Mein Leben dreht sich derzeit hauptsächlich um

unseren kleinen Sohn. Ausserdem bin ich leidenschaftliche

Flohmarkt gängerin, Inneneinrichterin,

Topfgärtnerin und Kulturgeniesserin.

Kommen und Gehen

40

Tanja Reiser

Heilpädagogin

Mein Name ist Tanja Reiser und

seit diesem Schuljahr arbeite ich

als Heilpädagogin an der Schule

in Würenlos.

Ich bin 27 Jahre alt und wohne in

Waldshut-Tiengen.

Nach meinem Schulabschluss habe ich in Heidelberg

Heilpädagogik studiert und im Anschluss meinen

Vorbereitungsdienst in Freiburg absolviert.

In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport wie Joggen

oder Badminton spielen, verbringe meine Zeit mit

Freunden und lese auch mal gerne.

Die letzten Monate in Würenlos haben mir viel

Freude gemacht, und es ist eine tolle Aufgabe, mit

den Kindern aber auch mit den Klassenlehrpersonen

zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die bestmögliche

Unterstützung für jedes Kind zu schaffen.

Durch meine Arbeit als Heilpädagogin bin ich in

einer Vielzahl verschiedener Klassen tätig. Dies

macht meine Arbeit sehr spannend, da ich täglich

viele vielfältige Eindrücke aus verschiedenen Klassen

gewinnen kann.


Andrea Ruosch

Primarlehrerin

Bereits als Teenager habe ich

mich viel um kleine Kinder

gekümmert und hatte den

Wunsch später mit Kindern zu

arbeiten. Das Wissen der Kinder

erweitern und deren Lebens -

freude zu erleben macht mich glücklich und ist für

mich eine grosse Bereicherung.

Im Sommer 2011 schloss ich die Ausbildung als

Kindergarten- und Unterstufenlehrperson an der

Pädagogischen Hochschule in Luzern ab. Ich habe

diverse Praktika hinter mit und bin nach wie vor

überzeugt, dass Lehrerin mein Traumberuf ist.

Ab August 2011 unterrichte ich meine erste Klasse

in Würenlos. Die Zusammenarbeit mit den Kindern,

den Eltern und dem Kollegium bietet mir viele neue

Begegnungen und spannende Herausforderungen.

In meiner Freizeit koche und backe ich sehr gerne,

treibe Sport, treffe mich mit meinen Freundinnen

oder lese ein spannendes Buch.

Kommen und Gehen

41

Clelia Spiess

Kindergärtnerin

Mein Name ist Clelia Spiess.

Ich bin 23 Jahre alt und wohne

seit August 2007 im Kanton

Aargau, seit einem Jahr in

Wettingen.

Ich habe meine Ausbildung an der Pädagogische

Hochschule Brugg im Jahr 2010 abgeschlossen.

Als geborene Zürcherin bin ich im Alter von drei

Jahren mit meiner Familie ins sonnige Tessin gezogen

und habe dort bis im Sommer 2007 gelebt.

Klasse: Kindergarten Buech 1

Hobbys: Volleyball, Singen.

Lieblingsfarbe: Gelb und Grau.

Schönste Reise: England und Bosnien.

Wenn man die Kultur des Landes bei eine Gast-

Familie erlebt, fühlt man sich sofort heimisch und

zugehörig.

Das mag ich nicht: Käse, Schlangen und früh

aufstehen.

Das gefällt mir an meinem Beruf: Ich geniesse

die Arbeit mit den Kindern und schätze die

Zusammenarbeit und den Austausch mit den

anderen Kindergärtnerinnen.


Caroline Yildirim

Realschule

Grüezi mitenand

Schon seit vielen Jahren unterrichte

ich an der Oberstufe im

Kanton Aargau.

Hier in Würenlos unterrichte ich an der Realschule

unterschiedlichste Fächer an allen vier Klassen. Nicht

nur das Stoffvermitteln bereitet mir Freude, sondern

auch das Begleiten der Heranwachsenden auf ihrem

Lebensweg, wie zum Beispiel in der Berufskunde.

Mein Hobby ist meine Familie und alles, was damit

verbunden ist. In der wenigen Zeit, die mir ganz

alleine gehört, lese ich sehr gerne.

Kommen und Gehen

42


Der FerienSpass geht in die dritte Runde

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe

Kindergärtner

Letzten Herbst konnten wir wieder eine vielfältige

Aus wahl von FerienSpasskursen anbieten, welche

grösstenteils ausgebucht oder sogar überbucht waren.

Motivation für uns von Eltern mit Wirkung genug, die

Planung für den FerienSpass 2012 in Angriff zu nehmen.

Dieser wird wiederum in der zweiten Herbst -

ferienwoche vom

8. – 13. Oktober 2012 stattfinden.

Also schnell das Datum eintragen – weiter Infor ma -

ti onen sowie das Kursangebot werden vor den

Sommer ferien folgen.

Wir freuen uns wieder auf eine bunte Schar Kinder!

Eltern Mit Wirkung

FerienSpass Team

Karin Wild Gonzenbach

Eltern Mit Wirkung Würenlos

43


Beiträge Musikschule

Vorschau

Kirchenkonzert

Am Sonntag, 25. März 2012, um 17.00 Uhr, findet

unser traditionelles Frühjahrskonzert in der Reformier -

ten Kirche statt. Wir freuen uns, Sie mit einem ab -

wechs lungsreichen Konzert unterhalten zu dürfen.

Instrumentenvorstellung

Bereits zum zweiten Mal führen wir unsere In stru -

mentenvorstellung an einem Freitagnachmittag durch.

Am 5. Mai 2012, ab 13.30 Uhr laden wir alle 1. – 5.

Kläs sler ein, während einer Lektion mit ihren Klassen -

lehrpersonen unser Musikschulangebot im Singsaal

kennen zu lernen. Auch interessierte Eltern sind eingeladen.

Im Anschluss an die Vorträge im Singsaal ha -

ben die Schülerinnen, Schüler und Eltern Gelegenheit,

sich von unseren Musiklehrpersonen beraten zu lassen

und die Instrumente auszuprobieren.

Sommerkonzert

Am Samstag, 23. Juni 2012, um 19.00 Uhr, führen wir

wieder ein Sommerkonzert in der Mehrzweckhalle

durch. Wir freuen uns, Ihnen einen Querschnitt durch

unsere musikalische Tätigkeit präsentieren zu dürfen.

Musikschule

44

Musikschulinfos

Anmeldungen

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldungen jeweils für

ein Jahr erfolgen. Siehe Reglement von 2006. Wir ha -

ben in letzter Zeit immer wieder Anfragen für unterjährigen

Abbruch des Instrumentalunterrichtes. Dies

ist nur in Ausnahmefällen möglich (Wegzug, Krank -

heit) und bedarf eines schriftlichen Gesuchs.

Tarifanpassung

Da das laut Reglement von 2005 beschlossene Sub -

ventionsverhältnis von 60% Gemeinde- zu 40% Eltern -

beiträge bereits im laufenden Schuljahr nicht mehr

gewährleistet ist, hat der Gemeinderat beschlossen,

dass wir die Tarife auf das Schuljahr 2012/13 leicht

anheben müssen (siehe Musikschultarife). Zudem subventioniert

der Kanton ab dem neuen Schuljahr bei

den Oberstufenschülern nur noch 15 Minuten (bis an -

hin waren es 16,66 Minuten).

Stundenplaneinteilungen

Damit unsere Musiklehrkräfte ihre Stundenplanein tei -

lungen auf Beginn des neuen Schuljahres machen

können, bitten wir die Eltern unserer Musikschüler -

innen und - schüler, uns die Stundenpläne sofort nach

Erhalt abzugeben. Auf den Stundenplänen müssen

auch Zusatzlektionen und Freizeitaktivitäten eingetragen

sein. Da der Instrumentalunterricht nicht im regulären

Schulunterricht integriert ist, müssen wir viele

Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit unterrichten.

Wir möchten Sie nochmals darauf hinweisen, dass der

Mittwochnachmittag seit der Einführung der Fünf -

tage woche kein genereller freier Schulnachmittag

mehr ist. Wir sind auf diesen Nachmittag angewiesen,

da auch für uns der Samstag als Unterrichtstag entfällt.


Poolstunden/Blockzeiten

Durch die Einführung der Blockzeiten entfallen für uns

die Randstunden am Morgen als ideale Unterrichts -

zeiten. Alle 2. – 5. Klassen werden wieder eine Pool -

stunde im Stundenplan haben. Für viele Musiklehr -

kräfte ist das eine grosse Entlastung. Trotzdem kann

jeder Musiklehrer pro Poolstunde je nach Lektions -

dauer (25 oder 35 Min.) nur ein oder zwei Schüler -

innen unterrichten. Wir sind darauf angewiesen, Ihre

Kinder auch an den für sie schulfreien Nachmittagen

unterrichten zu können. Wir bitten um Ihr Ver ständnis.

Schulfreie Tage

Auf dem Terminplan der Schule Würenlos sind jeweils

drei sogenannte WIK-Tage (Weiterbildungstage) aufgeführt.

Diese finden in der Regel am ersten Montag

nach den Herbst- und Frühlingsferien, sowie am Frei -

tag nach Fronleichnam statt. An diesen Tagen findet

der Musikunterricht statt. Auch am Schulschlusstag, in

der Projektwoche und am letzten Tag vor den Weih -

nachts ferien.

Musikalische Früherziehung

Auch im nächsten Schuljahr werden wir wieder «Mu -

sikalische Früherziehung» für Kinder von 5 – 6 Jahren

anbieten. Der Unterricht wird in Gruppen von max. 10

Kindern durch Frau Barbara Bucher Senn erteilt. Das

Angebot steht den Kindern ab Eintritt in den Kinder -

garten offen.

Die jeweilige Ausschreibung und die Anmeldeformu -

lare werden durch die Kindergärtnerinnen abgegeben.

(nächster Kursbeginn nach den Herbstferien).

Musikschule

45

Ensembles

Bitte ermuntern Sie Ihre Kinder, sich auch für eines

unserer Ensembles anzumelden. Im Angebot stehen

4 Ensembles: das Mittelstufenensemble sowie das

Ober stufen-, das Gitarren- und das Kammermusik -

ensemble für Oberstufenschüler. Im Weiteren führen

wir einen Schülerchor. Die Angebote für Oberstufen -

schüler, so wie der Chor werden vom Kanton subventioniert

und sind kostenlos.

Sylvia Riolo


Kommen und Gehen

Irene Bhend-Kaufmann

Am 26. Februar 1997 hat Irene Bhend-Kaufmann an

unserer Musikschule ihre Stelle als Akkordeonlehrerin

angetreten. Während mehr als 14 Jahren hat sie mit

viel Geduld und Liebe zu den Kindern und ihrem In -

strument unterrichtet und unzählige Auftritte mit ihren

SchülerInnen bestritten. Irene Bhend-Kaufmann hat uns

im August verlassen, weil sie sich auf ihre neue Rolle

als Mutter und Familienfrau konzentrieren möchte.

Da für wünschen wir ihr viel Freude und danken ihr

ganz herzlich für ihre geleistete Arbeit an unserer

Musik schule.

Eva Wey

Geigenlehrerin, Knonau

Seit August 2011 erteile ich an der

Musikschule Würenlos Geigen -

unterricht.

Ich bin Musikerin in Ausbildung

und nebst meinem Vollzeitstudi -

um bin ich in verschiedenen Musik -

projekten und Bands engagiert

und erteile Musikunterricht.

Den Ausgleich zum Unterrichten, Konzerte geben,

Üben, Studium und Selbstmanagement finde ich in

der Natur mit meinem Pferd. Die Stallarbeit und lange

Ausritte im nahe gelegenen Wald helfen mir Gedan -

ken zu ordnen und Ruhe zu finden.

Ich freue mich sehr darüber, dass ich in Würenlos

meine erste offizielle Stelle als Geigenlehrerin erhalten

habe und hier arbeiten darf.

Musikschule

46

Magdalena Irmann

Akkordeonlehrerin

Im August 2011 konnte ich die

Stelle als Akkordeonlehrerin an der

Musikschule Würenlos übernehmen.

Ich heisse Magdalena Irmann, bin

20 Jahre alt, und wohne in Winter -

thur. Momentan stecke ich noch

mitten im Musikstudium an der Zürcher Hoch schule

der Künste und werde im 2014 meinen pädagogischen

Abschluss haben.

Da ich sehr gerne mit anderen zusammen Musik

mache, habe ich ein Chanson-Duo mit einer Sängerin,

und wann immer möglich mache ich bei kurzzeitigeren

Projekten mit, wobei von Volksmusik bis neue

Musik alles drin ist.

Wenn ich Zeit habe, bin ich am liebsten draussen, am

Wandern, Schwimmen, Velo fahren oder sonst die Na -

tur am Geniessen.

Und nun freue ich mich darauf, weiterhin mit den

Schülerinnen und Schüler zu arbeiten und Musik zu

machen, und natürlich auch selbst viel zu lernen!


Jubiläen

Bogumil Kaczmarski darf sein 20-jähriges

Jubiläum feiern.

Am 10. August 1992 hat Bogumil Kaczmarski seine

Stelle als Gitarrenlehrer an unserer Musikschule angetreten.

Mit viel Liebe zum Beruf und unseren Musik -

schülerinnen und -schülern bringt er ihnen das Gitar -

ren spielen bei. Er versteht es, individuell auf die Be -

gabungen und Wünsche der Kinder einzugehen. Seine

Vorspielstunden und die Beiträge an unseren Musik -

schul konzerten sind immer ein Genuss.

Lieber Bogumil, wir gratulieren dir herzlich zu deinem

Jubiläum und danken dir für deine Treue zu unserer

Musikschule und für dein grosses Engagement und

wünschen dir weiterhin viel Freude und Erfüllung in

deinem Beruf.

Bereits 30 Jahre ist Thomas Bosshard bei uns

Thomas Bosshard unterrichtet seit dem 26. April 1982

Blechbläserinnen und Blechbläser an unserer Musik -

schule. Er versteht es, mit viel Berufskenntnis, jedem

Schüler das für ihn geeignete Blechblasinstrument

(Cornet, Trompete, Posaune) schmackhaft zu machen

und ihn darin zu unterrichten. An den Musikschul -

konzerten beeindruckt er immer mit dem pompösen

Klang der Bläsergruppen und den vielseitigen Pro -

gram men. Thomas Bosshard komponiert und arrangiert

auch selber eigens auf seine Schülerinnen und

Schüler zugeschnittene Musikstücke.

Musikschule

47

Lieber Thomas, wir gratulieren dir herzlich zu deinem

Jubiläum und danken dir für dein grosses Engagement

für unsere Musikschule. Wir wünschen dir weiterhin

viel Freude und Erfüllung in deinem Beruf und viele

musikalische Highlights.

Sylvia Riolo


Musikschule

Adressen der Musiklehrer und Musiklehrerinnen

Altermatt Karin Weinbergstrasse 17, 5430 Wettingen 056 430 18 50 Querflöte

Bosshard Thomas Brüel 31, 5420 Ehrendingen 056 222 89 32 Trompete, Posaune

Bucher Senn Barbara Oberwiesenweg 26, 5436 Würenlos 056 424 21 38 Musikgrundschule

Canonica Claudio Bifangstrasse 18, 5432 Neuenhof 056 406 08 12 Violine, MS-Ensemble

Debrunner Eva Obere Halde 25, 5400 Baden 056 222 03 17 Blockflöte, MS-Ensemble

Fernandes Antonio Blumenstr. 4b, 5430 Wettingen 056 427 27 73 Gitarre

Heusser Erwin Buechmatt 2, 5436 Würenlos 056 424 33 20 Gesang

Irmann Magdalena Weststrasse 138, 8408 Winterthur 077 462 23 28 Akkordeon

Kaczmarski Bogumil Engeloostr. 18, 5621 Zufikon 056 631 04 57 Gitarre

Kulova Nadezda Zentralstrasse 101, 5430 Wettingen 056 426 85 44 Cello

Lang Norbert Zelglistrasse 32, 5436 Würenlos 056 424 00 22 Keyboard

Linder Kathrin Bergstrasse 33, 5723 Teufenthal 062 723 92 17 Klavier

Märki Beatrice Bergstrasse 2, 5708 Birrwil 079 358 08 02 Keyboard/Klavier

Mestre Antonio Buechmatt 1, 5436 Würenlos 056 424 38 21 Chor

Moustopoulos Guy Geelig 12, 5412 Gebenstorf 056 223 13 07 Schlagzeug

Petersen Rivert Zinggenstr. 325, 5054 Kirchleerau 062 726 21 41 Blockflöte

OS-Kammermusik-Ensemble

Rietmann Christina Bollstrasse 35, 5442 Fislisbach 056 493 33 09 Musikgrundschule

Rikli Gertrud Rümlangstrasse 55a, 8052 Zürich 044 301 46 84 Blockflöte

Riolo Sylvia Flühstrasse 2a, 5436 Würenlos 056 424 14 67 Querflöte, OS-Ensemble

Rüedi Simone Ländistrasse 4, 5200 Brugg 056 442 25 77 Klavier

Wehrli Jürg Hirschgartnerweg 20, 8057 Zürich 043 539 02 33 Klarinette, Saxofon

Wey Eva Hinteruttenberg 57, 8934 Knonau 078 825 57 64 Violine

Wiedmer Stephan Steinackerstrasse 17, 8953 Dietikon 044 740 18 69 Klavier

Schulsekretariat Musikschule

Rykart Brogle Anette Mo-/Di-/Do-Morgen, 8.30 –11.30 Uhr 056 436 87 70 musikschule@wuerenlos.ch

Musikschulleitung

Riolo Sylvia Flühstr. 2a, 5436 Würenlos 056 424 14 67 sylvia.riolo@bluewin.ch

Musikschulkommission

Manuela Brand-Sozzi Claridenstrasse 6, 5436 Würenlos 056 424 06 04

Egloff Markus Zelglistrasse 35, 5436 Würenlos 056 424 18 10

Galli Barbara Florastr. 49, 5436 Würenlos 056 424 14 89

Häfelfinger Peter Florastr. 51, 5436 Würenlos 056 424 09 47

Spühler Michael Birkenweg 12, 5436 Würenlos 056 424 09 46

48


Schulgeldtarife Schuljahr 2012/13

Tarife Instrumental- und Gesangsunterricht

(Kosten pro Semester in CHF)

Unter- und Mittelstufe

sowie Schulentlassene bis 20 Jahre

Einzelunterricht Gruppenunterricht

(nur für Blockflöte)

25 Minuten 520.–

35 Minuten 730.– 2 SchülerInnen 365.–

50 Minuten 1040.– 2 SchülerInnen 520.–

50 Minuten 3 SchülerInnen 370.–

Sologesang

25 Minuten 520.–

Mittelstufenensemble

50 Minuten 95.–

Oberstufe

Einzelunterricht

25 Minuten 300.–

35 Minuten 600.–

50 Minuten 1040.–

Sologesang (für alle Stufen)

25 Minuten 520.–

Oberstufenchor gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Oberstufenensemble gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Oberstufen-Kammermusikensemble gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Oberstufen-Gitarrenensemble gratis

50 Minuten (ab 20 SchülerInnen 100 Minuten)

Musikschule

49

Familienrabatt

Bei 2 Kindern (welche den Unterricht an der

Musikschule besuchen) 10%

Ab 3 Kindern (welche den Unterricht an der

Musikschule besuchen) 15%

Schulgeldreduktion

Eltern können ein Gesuch um Reduktion des

Elternbeitrages (zusammen mit der Anmeldung)

an die Musikschule richten. Der Gemeinderat

entscheidet, ob und in welcher Höhe eine Reduktion

gewährt wird (Anmeldeformulare sind auf dem

Schulsekretariat erhältlich).

Die zusätzlichen Subventionen werden auf das

Grundangebot von 25 Minuten Einzelunterricht

gewährt.

Steuerbares Einkommen Rabatt

bis Fr. 30'000.-- 90%

bis Fr. 40'000.-- 60%

bis Fr. 50'000.-- 30%

ab Fr. 50'001.-- 0%

Ab einem steuerbaren Einkommen von Fr. 50'001.–

besteht kein Anspruch auf Reduktion.


Reprise Adventskalender

50


Redaktionsschluss für die

Herbstausgabe mit dem

Themenbereich «Baustelle»

ist die letzte Woche vor den

Sommerferien 2012.

.


Schule Würenlos

Schulstrasse 30

5436 Würenlos

056 436 87 70

schulblatt@wuerenlos.ch

www.schulewuerenlos.ch

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