GIZ-Special

regionalberatung

GIZ-Special

Interview mit

Karl G. Doutlik 2

GIZ-Special:

Retz-Znaim 4-7

Retz-Znaim:

Zwei Städte -

ein Ziel 4

GIZ Znaim:

Ergebnis einer

langjährigen

Partnerschaft 6

GIZ News 8

IMPULSE

GRENZÜBERSCHREITENDE IMPULSZENTREN IN NIEDERÖSTERREICH, TSCHECHIEN, SLOWAKEI UND UNGARN

Verlagspostamt Nummer 2/1. 1010 Jahrgang

Wien | P.b.b. | Nummer 1, 1. Jahrgang | 32 79 39 W 97 U

Nr. 2 07/2003

GRENZÜBERSCHREITENDE IMPULSZENTREN IN NIEDERÖSTERREOICH, TSCHECHIEN, SLOWAKEI UND UNGARN

Brücken

zu den Nachbarn


2

Mag. Johanna Mikl-Leitner

NÖ Landesrätin

In wenigen Monaten

wird der Beitritt der

neuen Mitgliedsländer

vollzogen. In der

Zeit vor der EU-Erweiterung

geht es darum,

Niederösterreich im

internationalen Wettbewerb

zu positionieren.

Um dies erfolgreich

bewerkstelligen

zu können, ist es wichtig,

die Kontakte zu

den Nachbarländern

zu intensivieren und

die Zusammenarbeit

zu stärken. Nur wer

heute Allianzen

schmiedet und funktionierendeNetzwerke

schafft, wird in

Zukunft profitieren

können. Die GIZen leisten

in diesem Sinne

einen wertvollen Beitrag,

damit Niederösterreich

zur Top-Region

in Europa wird.

„Je weniger Grenzen,

desto besser!“

Interview mit DI Karl G. Doutlik, dem neuen Leiter der Vertretung

der Europäischen Kommission in Österreich, über die Chancen

und Herausforderungen im Rahmen der EU-Erweiterung.

Impulse: Welche Ziele verfolgt die

Europäische Kommission mit der

Unterstützung der Grenzregionen im

Rahmen der EU-Regionalpolitik?

Doutlik: Die wesentlichen Ziele der Europapolitik

sind Frieden, Wohlstand, Stabilität

und Solidarität. Diese können nur erreicht

werden, wenn möglichst wenig krasse Differenzen

in der Einkommens- und Sozialstruktur

bestehen. Dort, wo allfällige Bruchlinien

sind, muss man spezifisch eingreifen.

Und wo sehen Sie dabei die größten

Herausforderungen?

Viele Grenzregionen sind wirtschaftlich

schwache Räume und oft nicht mit den notwendigen

Rahmenbedingungen gesegnet.

Es gibt oft wenig große Städte mit genügend

Kaufkraft in der Nähe, so dass es relativ

schwierig ist, im großen Stil am Markt

Fuß zu fassen. Der Raum muss sich seiner

eigenenWerte und Stärken bewusst werden

und etwas daraus machen. Die Hemmnisse

liegen am ehesten in uns selbst und können

nur mit Zuversicht, einem gewissen Selbstwertgefühl

und unternehmerischem Geist

überwunden werden.

Was bedeutet aus Ihrer Sicht die EU-

Erweiterung für die Grenzregionen

Niederösterreichs?

Je weniger Grenzen wir in Europa haben,

desto besser. Grenzen müssen aber nicht

nur in der Landschaft verschwinden, sondern

letztlich auch in den Köpfen der Menschen,

und das wird wohl noch etwas länger

dauern. Man muss dafür sicher noch einiges

an Geduld aufbringen.

Wie ist Ihre Einschätzung der wirtschaftlichen

Entwicklung der Grenzregionen?

Wirtschaftlich wird es mittelfristig dazu

kommen, dass aus der Randlage mit einem

halbkreisförmigen Markt ein voller Markt

diesseits und jenseits der Grenzen der hinzukommenden

Staaten entstehen wird. Die

Phase, in der man geglaubt hat, sich vor der

Öffnung fürchten zu müssen, ist vorbei. Die

Grenze war ja bis zu einem gewissen Grad

bisher auch schon offen, ohne dass dramatische

Entwicklungen eingetreten sind.

Wie sollten sich die Klein- und Mittelbetriebe

auf die EU-Erweiterung vorbereiten?

Jeder einzelne sollte sich überlegen, was

die Erweiterung für ihn oder sie Positives

bedeuten kann, aber auch, wo man sich absichern

muss. Was kann es an zusätzlichen

Chancen bedeuten? Wo sind neue Käuferkreise,

wo ist ein neuer Markt auf der anderen

Seite der Grenze? Dabei kann natürlich

auch helfen, dass man sich positive Beispiele

aus der eigenen Region oder aus anderen

Regionen anschaut, und herausfindet,

was man übernehmen kann.

Wie erleben Sie die Stimmung

der Bevölkerung?

Mein persönlicher Eindruck lässt sich mit

„Gelassenheit“ beschreiben. Der unmittelbare

oder permanente Antrieb, über die

Grenze zu fahren, sich dort etwas anzuschauen

oder etwas einzukaufen fehlt großteils.

Ein Grund dafür könnte die Sprachbarriere

sein. Es wird sich aber wohl so einspielen,

dass man gewisse Grundvokabel

mit der Zeit lernt.


DI Karl Georg DOUTLIK

Der Beitritt der zukünftigen Mitgliedsländer

steht mit 1. Mai 2004 bevor.

Was ist aus Ihrer Sicht das Wichtigste,

das bis dahin in den Grenzregionen getan

werden muss?

Das Datum 1. Mai 2004 ist nicht wirklich

ein fixer Zeitpunkt für die Notwendigkeit

auf lokaler Ebene zu handeln, denn was geschehen

muss, geht sicher über dieses

Datum weit hinaus. Die vorhandenen und

zukünftigen Initiativen dürfen nicht

schlagartig mit 2004 aufhören. Ganz im

Gegenteil! Da muss es erst richtig losgehen.

Die Chancen, die dann faktisch da

sind, müssen erst in die Köpfe hinein und

daher müssen diese Initiativen noch deutlich

intensiviert werden.

Geboren: 1945

Abgeschlossene Studien

• Diplomingenieur für „Kulturtechnik und

Wasserwirtschaft“ an der Universität für

Bodenkultur in Wien

• „Master of Science in Civil Engineering“

an der Lehigh University / USA

Berufliche Laufbahn:

• Fast zur Gänze bei Eternit Tiefbau

Ges.m.b.H., ab 1993 als Geschäftsführer

• Ab 1998 in der Europäischen Kommission als

Referatsleiter in der Generaldirektion Unternehmen

für „Umweltaspekte der Unternehmenspolitik“

und später für „Verbesserung

der Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen“

• Seit November 2002: Leiter der Vertretung

der Europäischen Kommission in Österreich.

Aufgaben:

• Information der österreichischen Öffentlichkeit

und der Medien über die Arbeit der

Kommission. Weitergabe von Hintergrundinformationen

an Journalisten.

• Stellungnahmen zu kommissionsbezogenen

Themen

• Berichte an die Europäische Kommission

über politische, wirtschaftliche, soziale und

mediale Entwicklungen in Österreich

Welche Bedeutung messen Sie

regionalen Initiativen wie z.B. den

GIZen in bei?

Die Impulszentren sollen, wie ihr Name

besagt, Impulse für weitere Entwicklungen

geben. Die vielen kleinen Initiativen

sind die Impulse, die wirklich zählen.

Das Zusammenführen der Menschen

über die Grenzen hinweg wird weiterhin

eine ganz wichtige Sache sein. Insofern

haben gerade Organisationen wie die

GIZen die Phase der intensivsten Arbeit

noch vor sich. Den Bewohnern der

Grenzregionen fehlt es dazu auch sicher

nicht an Ideen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Dr. Ilan Knapp

Geschäftsführer Eco Plus

EDITORIAL

Mit dem EU-Beitritt

unserer Nachbarländer

wird die grenzüberschreitendewirtschaftlicheZusammenarbeit

einen neuen

Höhepunkt erreichen.

Die Grenzregionen

können die

Hauptprofiteure dieser

Entwicklung werden,

müssen sich

dafür aber den damit

verbundenen Herausforderungenstellen.

Die GIZen bieten

den Unternehmen in

grenzüberschreitendenWirtschaftsfragen

kompetente Hilfeleistung.

3


4

GIZ-Special: Retz-Znaim

Mag. Ewald Bussek

Geschäftsführer GIZ Retz

Österreich und Tschechien

sind sich eigentlich

ähnlicher als man

glaubt, wenn man die

Wirtschaftsstruktur

auf beiden Seiten der

Grenze betrachtet. In

jeweils rund 150.000

kleinen und mittleren

Unternehmen in Handel

und Gewerbe sind

in beiden Ländern

rund 1,3 Millionen

Menschen beschäftigt.

Der Schritt dieser Unternehmen

über die

Grenze ist besonders

wichtig, denn grenzüberschreitendeWirtschaftskooperationen

können einen wertvollen

Beitrag liefern, um

Unternehmensstandorte

in Grenzlandregionen

langfristig zu

sichern.

Zwei Städte – ein Ziel

Mittlerweile 14 Jahre offene Grenze zwischen Tschechien

und Österreich sind eine gute Basis für eine verstärkte

Zusammenarbeit

12 Jahre Erfahrungen in der Zusammenarbeit

zwischen den Städten Znaim und Retz

waren die Basis, ein grenzüberschreitendes

Impulszentrum als zentrale Ansprechstelle

für alle grenzüberschreitenden Aktivitäten

zu schaffen. Seit September 2001 ist nun

das GIZ Retz für die Koordination von Partnerschaften

im kulturellen, künstlerischen

und musikalischen Bereich, für Aus- und

Weiterbildungseinrichtungen, für die

Landwirtschaft sowie für Gewerbe, Kleinund

Mittelbetriebe zuständig.

Schwerpunkt Wirtschaft

Ein besonderes Anliegen von GIZ Manager

Mag. Ewald Bussek ist es, vor allem im Bereich

Wirtschaft grenzüberschreitende Impulse

zu setzen. Denn Unternehmen, die den

Schritt über die Grenze wagen, können in

vielerlei Hinsicht von grenzüberschreitenden

Kooperationen profitieren. So können

Unternehmensstandorte in Grenzlandregionen

langfristig abgesichert werden.

Intensive Zusammenarbeit

Ein solches Unternehmen, das den Schritt

über die Grenze gesetzt hat, ist der Weitersfelder

Tischlereibetrieb Dittrich. Eine Znai-

mer Tischlerei liefert vor allem arbeitsintensiv

herzustellende Teile. Gemeinsam kann so

ein kostengünstiges Produkt entwickelt werden.

„Nur anfangs hat es einige kleinere Probleme

gegeben“, erzählt der tschechische

Zulieferer. „Es gab offensichtlich Sprachprobleme,

unklare Vorgaben über Qualität,

aber wir haben das schnell geklärt und jetzt

funktioniert die Zusammenarbeit für beide

Seiten zufriedenstellend.“

Know How beim Bau

Dass man erst langsam aufeinander zugehen

muss, Vorurteile und Barrieren erst

durch Zusammenarbeit abgebaut werden

können, diese Erfahrungen hat auch Heinz

Korbel gemacht. Er betreibt ein kleines

Bauunternehmen samt angeschlossenem

Baumarkt in Retz. Vor etwa eineinhalb

Jahren ist er über die Grenze gegangen, um

sein Wissen im Baumanagement zu verkaufen.

„Die größten Probleme sehe ich

bei uns und bei den Tschechen in den gegenseitigen

Ressentiments. Die tschechischen

Partner haben gedacht, wir sind die

Besserwisser. Das wollten wir aber nicht,

wir wollten einfach unser Wissen, unser

Know-How drüben einbringen.“

Der Weitersfelder Tischlereibetrieb Dittrich Unternehmer Heinz Korbel


Im Betrieb des

Elektroingenieurs

Jaroslav Cigánek

Zusammenarbeit bei der Erschließung von Märkten

Gegenseitige Unterstützung

Der Elektroingenieur Jaroslav Cigánek hat

in Jevišovice in der Nähe von Znaim einen

Betrieb zur Herstellung von Transformatoren

erworben. Möglichkeiten, wie sich

tschechische und österreichische Unternehmen

gegenseitig unterstützen können, sieht

der tschechische Kleinunternehmer vor allem

darin, dass österreichische Firmen bessere

Kontakte zu Firmen in westeuropäischen

Ländern haben. Im Gegenzug können

Niederlassungen österreichischer Unternehmen

im Raum Znaim-Brünn

tschechische Unternehmen mit ihren Kenntnissen

und Erfahrungen bei der Erschließung

der Ostmärkte behilflich sein.

„Wir sprechen sehr gut russisch und kennen

auch den russischen Markt sehr gut . Ich glaube,

das ist eine gute Möglichkeit, gemeinsam

etwas für diesen Markt zu machen.“

Kompetenter Ansprechpartner

Tschechien und Österreich sind schon heute,

auch vor dem EU Beitritt unserer Nachbarn,

für viele ein gemeinsamer

Wirtschaftsraum.

Kleine und mittlere Unternehmen

diesseits und jenseits

der Grenze nehmen

die offizielle EU-Erweiterung

bereits vorweg. Unternehmen,

die diesen

Schritt noch vor sich haben,

aber auch jene, die bereits

grenzüberschreitend

tätig sind, finden im GIZ

Retz einen kompetenten

Ansprechpartner und tatkräftige

Unterstützung

beim Aufbau von Kontakten

und der Entwicklung

von grenzüberschreitenden

Projekten.

KONTAKT

GIZ Retz

Office: easybiz.austria

GF Mag. Ewald Bussek &

Georg Chr. Neugebauer

A-2070 Retz, Althofgasse 14/3

Tel: +43 2942 20577 14

Fax: +43 2942 20577 20

Mobil: +43 676 3593679

Email: giz@retz.at

http://giz.retz.at

Bgm. ÖKR Karl Fenth

Obmann GIZ Retz

Wir können nun schon

auf viele Jahre erfolgreicherZusammenarbeit

zwischen den

Stadtgemeinden Retz

und Znaim zurückblicken.

Seit der Öffnung

der Grenzen ist

es gelungen, eine Vielzahl

von grenzüberschreitendenImpulsen

zu setzen. Die beiden

GIZen in Retz und

Znaim leisten dabei

wertvolle Arbeit, um

die Grenzen zu überwinden,

die sich auch

nach dem Fall des Eisernen

Vorhanges oft

noch hartnäckig in unseren

Köpfen halten.

Die Tätigkeiten der GIZ

tragen viel dazu bei,

bestehende Kooperationen

noch zu vertiefen

und neue Brücken

zu unseren Nachbarn

zu schlagen.

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6

GIZ-Special: Znaim

Ergebnis einer

langjährigen Partnerschaft

Ing. Pavel Balík

Bürgermeister von Znaim

Die Partnerschaft zwischen

Znaim und Retz

ist nicht zufällig entstanden,

sondern war

Ergebnis einer langjährigenZusammenarbeit,

an der sich

tschechische und

österreichische Bürger

aus vielen Bereichen

des alltäglichen Lebens

gemeinsam beteiligten.

Nach vielen

Jahren Kooperation,

die sich zu einer

festen Freundschaft

weiterentwickelt hat,

lässt sich nicht übersehen,

was wir gemeinsam

erreicht haben.

Das Impulszentrum

Znaim-Retz ist ein

großer Beitrag für

unsere Zusammenarbeit.

Als Partner für das GIZ Retz wurde auch auf tschechischer

Seite zur Vorbereitung auf den EU-Beitritt ein Grenzüberschreitendes

Impulszentrum eingerichtet.

Schwerpunkte:

Wirtschaft, Schulen, Sport

Das GIZ Znaim hat seine Schwerpunkte in

drei Bereichen gesetzt: Grenzüberschreitende

Impulse für die Wirtschaft,Vertiefung

von bestehenden und Entwicklung von neuen

Schulkooperationen sowie grenzüberschreitende

Aktivitäten im Sportbereich.

Mit einer zweisprachigen, vierteljährlich

erscheinenden Zeitschrift wird die Bevölkerung

diesseits und jenseits der Grenze

über die Tätigkeiten der Grenzüberschreitenden

Impulszentren informiert.

Entwicklung der

Zusammenarbeit

Herr Ing. Maloula, Manager des GIZ

Znaim, erinnert sich an die Entwicklung erster

grenzüberschreitender Aktivitäten

Der Marktplatz von Znaim einst

nach dem Fall des Eisernen Vorhangs:

„Unsere Zusammenarbeit begann auf Gemeindeebene

mit der Beratungsfirma ÖAR

Regionalberatung in Horn, die für die Gemeinden

der Znaimer Region ein touristisches

Regionalentwicklungsprogramm erstellte.

In einer weiteren Phase der Zusammenarbeit

wurde der Kontakt zwischen den

Tourismusinformationszentren in Znaim

und Retz hergestellt. Dann folgten weitere

Projekte, die auch immer mehr die wirtschaftliche

Zusammenarbeit zwischen den

Regionen zum Thema hatten (Tourismus,

Internet, Aus- und Weiterbildung sowie

Kulturaustausch). Im Jahr 1998 wurde ein

Partnerschaftsübereinkommen zwischen

Znaim und Retz unterzeichnet, das die Zusammenarbeit

zwischen beiden Seiten

noch vertiefte.“


Der Marktplatz von Znaim heute

Wichtige Impulse für die Wirtschaft durch Kooperationen

Günstige Gelegenheiten für

ausländische Niederlassungen

Das Interesse österreichischer Unternehmer

an wirtschaftlichen Aktivitäten in der

Tschechischen Republik war von Anfang

an sehr groß, denn die tschechischen Gesetze

unterstützen ausländische Unternehmer,

die in Tschechien Niederlassungen

gründen wollen. Diese Gelegenheit haben

bereits viele österreichische Firmen wahrgenommen

und Niederlassungen im Bezirk

Znaim gegründet (z.B. Egston Systemelektronik,

Haas Profile, Znora, Suncon, Raiffeisenbank,

S Morava und andere). Trotzdem

herrscht hier eine hohe Arbeitslosigkeit,

da den tschechischen Firmen im Znaimer

Land das Eigenkapital und die nötige

Stabilität fehlt. Viele dieser Firmen sind gezwungen,

die Zahl der Angestellten zu reduzieren,

einigen Unternehmen droht der

Konkurs.Vom EU-Beitritt erwartet sich die

tschechische Wirtschaft aber nun wichtige

Impulse für die Wirtschaftsentwicklung

durch verstärkte Kooperationen und die

gemeinsame Erschließung neuer Märkte.

KONTAKT

GIZ Znaim

Znojemský regionální rozvoj, o.p.s.

Ing. Samir Maloula

CZ 669 02 Znojmo, Dolní Česká 13

Tel: +420 515 248221

Fax: +420 515 222008

Mobil: +420 721 886803

Email: info@znojemskyrozvoj.cz

http://www.znojemskyrozvoj.cz

BLITZLICHT

ZNAIM – SÜDMÄHREN – TSCHECHISCHE REPUBLIK

Bezirk Znaim Südmähren Tschechien

Fläche 1.637 km2 7.066 km2 78.866 km2 Anzahl Gemeinden 148 647 6254

davon Städte 4 47 523

Einwohner (2001) 114.023 1.124.493 10.206.436

Arbeitslose (3/2003) 8.655 64.717 528.195

Arbeitslosenrate 15,46 % 11,29 % 10,02 %

Bruttolohn (2002) 12.590 Kč 14.052 Kč 15.707 Kč

Quelle: Tschechisches Amt für Statistik / www.czso.cz

Ing. Samir Maloula

GIZ Znaim

Das Impulszentrum

Znaim-Retz ist Spiegelprojekt

zum GIZ

Retz und nahm im

November 2002 seine

Arbeit auf. Ziele des

Projektes sind Begegnungen

der Bevölkerung

beiderseits der

Grenze, die Entwicklung

von Kontakten

und der Zusammenarbeit

zwischen verschiedenen

Gruppen,

die Unterstützung der

Gemeinden, der

Jugend, der Unternehmer

und anderer

Gruppen bei der Suche

nach Partnern

über die Grenze hinaus

sowie die Organisation

von Begegnungen

dieser Gruppen.

Ich danke den Partnern

aus Retz für ihre

aufopfernde und gute

Zusammenarbeit.

7


HÄTTEN SIE

GEDACHT, DASS

… ein Ungar, László

József Bíró, 1938

den Kugelschreiber

erfand?

IMPULSE

Short-Cuts

... die erste amerikanische

Außenministerin

Madeleine Albright

1937 als Tochter eines

tschechischen Diplomaten

namens Josef Körbel

in Prag geboren

wurde?

... Bratislava und Wien

die europäischen

Hauptstädte mit der

kürzesten Entfernung

sind?

Dieses Projekt wird unterstützt durch die Europäische

Kommission - Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIa

(ERDF - European Regional Development Fund), das

Bundesland Niederösterreich und die Niederösterreichische

Grenzlandförderungsgesellschaft m.b.H. (NÖG)

KURZNACHRICHTEN AUS DEN IMPULSZENTREN

„Bei einem Erfahrungsaustausch über die Zusammenarbeit der Grenzregionen

sollten die GIZen unbedingt mit dabei sein“, meinte EU-Kommissar Verheugen.

GIZ Marchfeld aktiv

Anfang März hat das GIZ Marchfeld in

Marchegg den Betrieb aufgenommen.

Am 20. Juni, zum Auftakt des jährlichen

Storchenfestes, wird es offiziell eröffnet

werden. Bürgermeister Peter Schmidt

und Gf Mag. Raimund Schlederer

(Bild) schließen damit eine Lücke im

GIZ-Netz. Ihr größter Wunsch: Die Verwirklichung

einer Brücke in die Slowakei

noch im Jahr 2004!

EU-Kommissar lernt GIZen kennen

Anlässlich des Europatages am 9. Mai

2003 im Schloss Schönbrunn trafen

Dr. Ilan Knapp und DI Herwig Langthaler

EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen

und stellten ihm die GIZen vor.

„Ich hoffe, dass Projekte wie diese Schule

machen“, sagte Kommissar Verheugen

und versprach, seinen Kollegen, den für

die Strukturförderung zuständigen Kommissar

Barnier zu unterrichten.

Weidenfest in Drösing

Bereits zum 5. Mal fand in Drösing das

grenzüberschreitende Weidenfest statt.

Am Wochenende zum Palmsonntag

konnten 3.000 Besucher aus Österreich

und der Slowakei begrüßt werden. Im Mittelpunkt

des Festes stand das Flechten mit

Weidenruten. Slowakische Kunstschüler-

Innen flochten gemeinsam mit den Einheimischen

einen 6 x 6 Meter großen Pavillon

und verschiedene Skulpturen.

Impressum

Medieninhaber und Herausgeber: ECO PLUS, Niederösterreichs Regionale Entwicklungsagentur Ges.m.b.H., 1010 Wien,

Lugeck 1 e-mail: headoffice@ecoplus.at Redaktion Eco Plus: Ewald Brunmüller Grundlegende Richtung:

Information zu Grenzüberschreitenden Impulszentren Gestaltung: Gert Lanser, Krems Druck: Berger, Horn

Fotos: Luis Alves, NÖ Landespressedienst, Eco Plus, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, GIZ Retz, Tischlerei Dittrich,

Heinz Korbel, Jaroslav Cigánek, Pavel Balík, GIZ Znaim, GIZ Marchfeld, GIZ Hohenau Redaktions- und Satzfehler vorbehalten

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