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Geschäftsbericht 2006 - Schweizer Jugendherbergen

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Geschäftsbericht

Rapport

d’exploitation

2006

Die Schweizer Jugendherbergen.

Die exclusivste Hotelkette

der Welt. Les Auberges de Jeunesse Suisses.

La chaîne d’hôtels unique au monde.


03 Inhalt

04 Portrait

06 Vorwort des Präsidenten

07 Jahresbericht des

Geschäftsleiters

11 Bilanz

12 Betriebsrechnung

13 Mittelflussrechnung

Inhaltsverzeichnis

Sommaire

13 Rechnung über die

Veränderung des Kapitals

14 Anhang zur Jahresrechnung

19 Bericht der Kontrollstelle

20 Leistungsbericht

20 Vereinsorgane

21 Vorstand & Geschäftsleitung

22 Organigramm

22 Geschäftsstelle Zürich

23 Betriebsleitung/Stellvertretung

23 Netzwerk

24 Gästestatistik

25 Internetstatistik

26 Gönner

27 Die Schweizer

Jugendherbergen

27 Les Auberges de Jeunesse

Suisses

31 Portrait

33 Préambule du président

34 Rapport annuel du directeur

38 Bilan

39 Compte de profits et pertes

40 Tableau de financement

40 Décompte relatif à

la variation du capital

41 Annexe aux comptes annuels

46 Rapport de l’organe de contrôle

47 Compte rendu des prestations

47 Organes de l’association

48 Comité & Directeurs

49 Organigramme

49 Secrétariat de Zurich

50 Gérance/Remplaçant

50 Réseau

51 Statistique des hôtes

52 Statistique Internet

53 Donateurs

Zugunsten der Lesbarkeit wird im Geschäftsbericht die männliche Form benützt. Selbstverständlich

ist die weibliche Form damit eingeschlossen.

En vue d’une meilleure lisibilité, nous n’emploierons dans le rapport annuel que la forme masculine.

Il va sans dire que la forme féminine est ainsi incluse.

Impressum Geschäftsbericht 2006 | Rapport d’exploitation 2006

Redaktion | Rédaction: Fredi Gmür, Tobias Thut, Vera Wyss

Konzeption und Gestaltung | Conception et mise en page: www.gutundschoen.ch

Auflage | Tirage: 1000

Druck | Impression: Fotosatz Henle, Niederhasli

Herausgeber: Schweizer Jugendherbergen | Editeur: Auberges de Jeunesse Suisses

Schaffhauserstrasse 14 | 8042 Zürich | Tel. 044 360 14 14 | Fax 044 360 14 38

marketing@youthhostel.ch | www.youthhostel.ch

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Portrait

DIE SCHWEIZER JUGENDHERBERGEN

Der Verein Schweizer Jugendherbergen ist verantwortlich für den

Betrieb der Jugendherbergen. Als Partnerorganisation ist die

Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus Eigentümerin der 25

eigenen Häuser. Weitere 20 Jugendherbergen werden als Pacht-/

Mietbetriebe und 14 als Franchisebetriebe geführt. Insgesamt

steht in der Schweiz ein Netz von 59 Jugendherbergen mit total

6'220 Betten zur Verfügung. Die Schweizer Jugendherbergen sind

eine Non-Profit-Organisation und Mitglied der Stiftung ZEWO,

Schweizerische Fachstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde

Organisationen.

LEITBILD DER SCHWEIZER JUGENDHERBERGEN

Leitsatz 1: Unsere Ethik

Wir wollen

• qualitätsbewussten, sozialverantwortlichen und umweltverträglichen

Jugend- und Familientourismus fördern,

• die menschliche Begegnung in den Mittelpunkt stellen,

• dem partnerschaftlichen Gedanken auf allen Ebenen nachleben,

• unsere Stellung und unser Image als wichtigste jugend- und

familientouristische Organisation stärken,

• angemessene wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, die den

Fortbestand unserer Organisation sichern.

Leitsatz 2: Unsere Gäste

Wir tragen für unsere Gäste eine besondere Verantwortung, weil

Reisen für sie in emotionaler und materieller Hinsicht ausserordentlich

wichtig ist und sie dabei ein besonderes Bedürfnis nach

Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit verspüren.

Wir wollen den vielfältigen Gästeerwartungen in kreativer Weise

entsprechen. Wir sehen unseren Gast als lebensfrohen, begeisterungsfähigen,

interessierten, kontaktfreudigen Menschen, der

bereit ist, Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten und die

Mitreisenden zu nehmen. Wir wollen solche Eigenschaften und

Haltungen ansprechen und fördern.

Leitsatz 3: Unsere Mitarbeitenden

Wir wissen, dass alle Mitarbeitenden in unserer stark auf persönliche

Leistung und Beziehung ausgerichteten Organisation die entscheide

Rolle spielen. Ihrer Wichtigkeit entsprechend stellen wir

hohe Anforderungen an sie. Wir setzen uns für eine fortschrittliche

Mitarbeiter-Politik ein, insbesondere bezüglich Führungsstil, Arbeitsbedingungen,

sozialer Sicherheit, Chancengleichheit, Eigenverantwortung

und beruflicher Förderung.

4

Leitsatz 4: Unsere Partner und Mitglieder

Wir wollen zu allen für uns wichtigen Personen, Unternehmungen

und Institutionen Beziehungen pflegen, die auf echter Partnerschaft

beruhen. Wir erachten die Pflege enger persönlicher Beziehungen

und die gemeinsame Festlegung fairer Bedingungen als

besonders bedeutungsvoll. Wir suchen eine aktive Zusammenarbeit

mit allen für uns wichtigen touristischen Organisationen im

In- und Ausland. Wir fördern zwischen- und überbetriebliche Kooperationen.

Leitsatz 5: Unser Verhältnis zur Bevölkerung und zur Umwelt

Wir sind eine politisch und konfessionell neutrale Organisation

und als solche in allen Landesteilen tätig. Wir sind uns bewusst,

dass die einheimische Bevölkerung und die natürliche Umwelt in

den Zielgebieten für uns und unsere Gäste von ausschlaggebender

Bedeutung sind. Wir wollen auf die Interessen der einheimischen

Bevölkerung grösstmögliche Rücksicht nehmen, ihre Eigenständigkeit

und ihre Kultur achten und alles daran setzen, Umweltbelastungen

so gering wie möglich zu halten. Wir setzen uns für umweltfreundliche

und landschaftsschonende Jugendherbergen und

Freizeitprogramme ein.

Leitsatz 6: Unsere Leistungen

Unser erstes Ziel ist die Beibehaltung von preiswerten Leistungen.

Trotzdem wollen wir auch den steigenden Qualitätsanforderungen

entsprechen. Wir wollen durch eine bedürfnisgerechte, innovative

Leistungsgestaltung unserem Gast ein Angebot machen, das attraktiv

ist und ihm im Vergleich zu anderen Beherbergungsformen

echte Alternativen bietet, d.h. das Einfache kultivieren. Besondere

Aufmerksamkeit schenken wir überblickbaren Strukturen, der persönlichen

Führung der Betriebe und einer angenehmen Atmosphäre.

Leitsatz 7: Unsere Information, unsere Werbung und

unser Verkauf

Wir wollen uns streng an den Grundsatz «Leistung kommt vor Werbung»

halten. Dennoch wollen wir eine aktive Marktbearbeitung

betreiben, nicht marktschreierisch-aggressiv, sondern mit Stil und

Herz auftreten. Dabei sollen die Informationen stets grundehrlich,

glaubwürdig und klar sein.

Leitsatz 8: Unsere Öffentlichkeitsarbeit

Wir wollen unsere Überzeugungen und Ziele jederzeit offen legen

und eine weitere Öffentlichkeit laufend über die Entwicklungen in

unserem Tätigkeitsbereich informieren. Wir wollen enge persönliche

Beziehungen zu Behörden, zu öffentlichen und privaten Institutionen

und zu den Medien pflegen, für eine Verbesserung der

wichtigsten Rahmenbedingungen eintreten und uns für sinnvolle

Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit einsetzen.

Leitsatz 9: Unser Verhältnis zu Innovation und Forschung

Wir wollen auf allen Ebenen unserer Organisation innovatives Denken

und Handeln bewusst fördern, weil die Zukunftschancen in

unserer schnelllebigen Zeit nur mit neuen Ideen wahrzunehmen

sind. Wir unterstützen eine praxisbezogene, kritische Tourismusforschung

und betrachten sie als wichtigen Informationslieferanten

unserer ganzheitlichen und vorausschauenden Vereinspolitik.


Leitsatz 10: Unsere Wirtschaftlichkeit

Trotz idealistischen Zielsetzungen wollen wir unsere unternehmerischen

Leistungen nach dem Grundsatz einer grösstmöglichen

Wirtschaftlichkeit ausgestalten und damit den Fortbestand unseres

Unternehmens sichern. Wir streben deshalb das Erwirtschaften

genügender Erträge an, wie auch eine ausreichende Liquidität,

das Schaffen von Reserven sowie eine gesunde Kapitalstruktur.

Bei grösseren Investitionen wie Neu- und Umbauten sind wir indessen

auf die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand

angewiesen.

Auch die Berichterstattung des Geschäftsleiters ist auf den 10 Leit-

sätzen aufgebaut, was deren Bedeutung unterstreicht.

SCHWEIZER JUGENDHERBERGEN IN ZAHLEN

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006

Anzahl Betriebe 1) 73 70 70 67 63 62 62 61 60 61 59

Anzahl Betten 1) 6'813 6'894 6'792 6'686 6'359 6'295 6'413 6'146 6'366 6'501 6'220

Anzahl Logiernächte 1) 744'777 790'111 836'298 840'139 814'075 868'836 878'002 834'017 838'900 866'790 881'408

Betriebsertrag in Mio. CHF

ohne Jugi Tours ab 1.1.99 2) 20.45 23.92 23.91 24.18 23.89 25.95 26.92 25.92 27.64 28.69 32.16

Cash-Flow in Mio. 3) 2.00 2.31 3.61 3.82 4.28 5.17 5.31 5.23 5.89 6.53 7.16

Bettenertrag 2) 2'560 4'024 4'294 4'620 4'709 5'105 5'277 6'057 6'094 6'160 6'612

Mitarbeiter-Produktivität 2) 88'470 129'246 129'229 127'090 125'926 134'066 137'344 132'144 139'801 143'090 149'629

Mitglieder 65'855 72'721 72'433 73'070 66'277 63'500 78'227 82'305 93'273 85'379 87'276

1) mit Franchisebetrieben

2) Eigene Betriebe

3) vor Zuweisung Mietzinsen und Abschreibungen

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Vorwort des Präsidenten

Corporate Governance, die «Kunst der guten Unternehmensführung»,

hat inzwischen nicht nur in der aktuellen Diskussion der

Privatwirtschaft einen hohen Stellenwert erlangt. Vielmehr werden

Forderungen nach Reform der Leistungsstrukturen, nach transparenten

Entscheidungsprozessen sowie nach unabhängigen und

objektiven Überwachungsfunktionen immer öfter auch an den

Non-Profit-Bereich gestellt. Der Vorstand hat sich in den letzten

Monaten eingehend mit diesem Thema auseinandergesetzt, um so

unsere Strukturen, das Wertvorstellungsprofil und die Netzwerkstrategie

zu überprüfen. Die Auswertung der Erfahrungen aus der

Vergangenheit und auch die nachhaltige positive Entwicklung unserer

Jugendherbergen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg

sind. Dies belegt das vergangene Jahr, das mit einem Rekordergebnis

abschliesst.

Die Konferenz der Präsidenten grosser Hilfswerke in der

Schweiz erarbeitete zusammen mit der Stiftung ZEWO (Fachstelle

für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen) und pro-

Fonds (Dachverband gemeinnütziger Stiftungen in der Schweiz)

den Swiss NPO-Code. Auch wir wollen diese Grundsätze für eine

verantwortungsvolle, transparente und zeitgemässe Corporate

Governance im NPO-Bereich in unsere Arbeit einfliessen lassen.

Die Überprüfung unserer Handlungsweise hat ergeben, dass wir

diese Grundsätze heute bereits grösstenteils leben. Aufgrund des

voraussichtlich 2008 neu in Kraft tretenden Revisionsgesetzes

wird in den kommenden Monaten unser internes Kontrollsystem

überprüft und wo nötig angepasst.

Die signifikanten Veränderungen des globalen Tourismus der

letzten Jahre zwingen uns, ständig unser Angebot an demographische,

umweltspezifische, wirtschaftliche, politische und kulturelle

Gegebenheiten anzupassen. Denn auch für uns bedeutet jeder

Stillstand Rückschritt!

Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus

(SSST) hat sich auf strategischer wie auch operativer

Ebene sehr bewährt. Trotz klarer Aufgabentrennung werden alle Veränderungen

im Sinne des Ganzen getätigt. Gästebedürfnisse werden

aufgenommen und baulich optimal umgesetzt. Mit einem Inve-

stitionsvolumen von rund 11 Mio. Franken in das Angebot konnten

2006 weitere Meilensteine realisiert werden. Dies wiederum erlaubte

uns erstmals, der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus

zusätzlich zur Kostenmiete eine Eigenkapitalverzinsung von

1% auszurichten.

Die intensiven Verhandlungen mit der Association Genevoise

des Auberges de Jeunesse führten zum Abschluss eines neuen

Vertrages. Die gegenseitige Einsitznahme in den jeweiligen strategischen

Führungsgremien sowie Rechte und Pflichten konnten

definiert werden, sodass die langfristige Zusammenarbeit und somit

der Erhalt der Jugendherberge Genf gesichert ist. Sicher bleibt

es unser Ziel, dass in naher oder ferner Zukunft auch einmal die

Association Genevoise des Auberges de Jeunesse mit dem Verein

Schweizer Jugendherbergen fusioniert.

Durch die Neuregelung der Zusammenarbeit mit der Association

Genevoise des Auberges de Jeunesse sowie strukturelle Änderungen

der Vergangenheit, wurden die Statuten unseres Vereins

überarbeitet und den neuen Gegebenheiten angepasst. Ebenfalls

wurde das Wahlreglement der Delegierten aktualisiert. Dabei erhöhte

sich primär die Anzahl von Delegierten. Statuten und Wahlreglement

wurden an der Delegiertenversammlung vom 10. Juni

2006 verabschiedet.

6

Vom 13.–16. Juli 2006 fand in Davos die Weltkonferenz der

International Youth Hostel Federation (IYHF) statt, woran 188 Delegierte

aus 62 Ländern teilnahmen. Trotz optimaler Organisation

konnte der üblich sehr positiv wirkende «Spirit of Davos» leider

nicht die erwünschten Änderungen bringen: Die Entwicklung in

personeller wie auch finanzieller Hinsicht von der IYHF ist weiterhin

problematisch. Nachdem aufgrund der Konferenzentscheide

in nächster Zeit keine Verbesserungen zu erwarten sind, haben

wir uns zusammen mit dem holländischen Jugendherbergsverband

entschlossen, die Hostelling International Marketing GmbH

zu gründen. Als Dienstleistungsanbieter für nationale Verbände

wollen wir künftig das von der IYHF entstandene Defizit kompensieren.

Meinen Kolleginnen und Kollegen vom Vorstand der Schweizer

Jugendherbergen und vom Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung

für Sozialtourismus danke ich ganz herzlich für den unermüdlichen

Einsatz für unsere Jugendherbergen. Einen ganz speziellen

Dank entbiete ich François Kuhn, der aus beruflichen Gründen als

Vizepräsident demissionierte und somit aus dem Vorstand ausschied.

Herzlich danke ich auch den Geschäftsleitern Fredi Gmür

und René Dobler, allen Mitarbeitenden sowie den Delegierten und

Gönnern.

Der enormen zeitlichen Belastung und der Verantwortung des

obersten Leitungsorgans bin ich mir bewusst. Ich stelle zudem

auch fest, dass die Ehrenamtlichkeit bei der strategischen Führung

unserer Organisation mit rund 400 Mitarbeitenden und einem

Gesamtumsatz von über 32 Mio. Franken an die Grenzen stösst.

Wir sind jedoch überzeugt, dass wir gemeinsam die Herausforderungen

meistern und so die positive Entwicklung der vergangenen

Jahre weiterführen können.

Stephan Kurmann

Präsident Schweizer Jugendherbergen


Jahresbericht des Geschäftsleiters

GESCHÄFTSGANG 2006

Während Terrorismus, Naturkatastrophen, Gesundheitsbedrohungen

und Energiepreise im vergangenen Jahr den Tourismus negativ

beeinflussten, übertrafen die Anzahl der weltweit registrierten

touristischen Frequenzen mit erstmals 800 Millionen Ankünften

alle Erwartungen. Auch in der Schweiz ist der Tourismus nach einer

mehrjährigen Durststrecke endlich wieder im Plus. Noch vor

einem Jahr blickten wir mit einem verhaltenen Optimismus in die

Zukunft. Die Hoffnung auf bessere Zeiten war vorhanden. Heute

können wir den Nachweis antreten, dass sich der positive Trend

kraftvoll fortsetzt:

Der Gesamtumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 3.46

Mio. Franken auf 32.16 Mio. Franken erhöht werden, was einem

Rekordergebnis entspricht. Die Schweizer Jugendherbergen (SJH)

erzielten im 2006 mit 881'408 Logiernächten in allen 59 Betrieben

(inkl. Franchisebetriebe) und 657'292 Logiernächten in den eigenen

45 Betrieben ein sehr gutes Resultat. Die Steigerung im Gesamten

entspricht 1.7%. Mit den eigenen Herbergen konnte gar ein

Zuwachs von 11.3% gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Die

Zunahme bei Umsatz und Logiernächten erklärt sich zum einen

durch die Übernahme des Franchisebetriebes Lausanne und zum

anderen durch Betriebsoptimierungen durch Neu- und Umbauten.

Im Gegensatz zum 2005 verzeichnet der Verein Schweizer Jugendherbergen

im 2006 eine leichte Erhöhung der Jahresmitgliedschaften.

Total 87'276 Personen oder 2.2% mehr als im 2005 nutzen die

attraktive Mitgliedschaft unserer Non-Profit-Organisation.

Seit Jahren prägen 10 Leitsätze unsere Unternehmenskultur.

Sie gelten als Vorgabe für die strategische Planung und bestimmen

die operative Umsetzung. So erfolgt die Gliederung der Berichterstattung

nach unseren Leitsätzen:

UNSERE ETHIK

Alle unsere Überlegungen – und damit auch unser Handeln – sollen

getragen sein vom Bestreben nach langfristiger nachhaltiger

Entwicklung, und nicht etwa von kurzfristigem Gewinndenken. Die

Erarbeitung unseres Wertvorstellungsprofils, der Netzwerkstrategie,

der lang- und mittelfristigen Finanzplanung, der kostenstellenspezifischen

3-Jahres-Budgetierung und die Erstellung eines

detaillierten Businessplanes bei jedem Um-/Neubauprojekt minimieren

das Risiko und sichern so den langfristigen Fortbestand.

Unser Ziel ist es, die Chance des Reisens besser zu nutzen und

gleichzeitig seine Gefahren abzubauen. Wir setzen uns also für

Formen ein, die sozialverantwortlich sind. Dies verdeutlichen wir im

Speziellen in der Angebots- und Preisgestaltung mit günstigen Preisen

z.B. in Mehrbettzimmern und im Verpflegungsbereich, Gruppenrabatten,

Spezialangeboten und Mitgliederermässigungen.

UNSERE GÄSTE

2006 konnten die Stadtherbergen stark zulegen. Hier bestätigt sich

der allgemeine Trend im Schweizer Tourismus. Mehr internationale

Gäste vor allem aus Asien, Südamerika und Südeuropa bescherten

ebenfalls mehr Logiernächte. Die Westschweiz erfreute sich

bei den einheimischen Jugendherbergsgästen grosser Beliebtheit.

Viele Deutschschweizer, Schulklassen und Vereine zog es in den

französischen Teil der Schweiz. Ebenfalls erzielten die grossen

alpinen Orte Steigerungen. Hier wirkte sich die Konjunkturverbesserung

in Deutschland sowie die steigende Anzahl englischer und

amerikanischer Gäste aus.

UNSERE MITARBEITENDEN

Das Erreichen unserer hochgesteckten Ziele ist beinahe vollständig

von der Qualität und der Motivation unserer Mitarbeitenden

abhängig. Der persönliche Einsatz (Beratung, Betreuung, Kontaktpflege

– kurz Gastgeber sein) kann kaum durch Kapital oder technische

Hilfsmittel ersetzt werden. Dessen sind wir uns bewusst

und nehmen auch die soziale Verantwortung gerne wahr. Die solide

Finanzlage unserer Organisation gibt Sicherheit; Personalversicherungen

wurden optimiert und auch unsere Pensionskasse mit

einem Deckungsgrad von 105.32% garantiert die Zukunft. Mit dem

Einbezug in den Zielvereinbarungsprozess übernehmen unsere

Mitarbeitenden Eigenverantwortung und profitieren dadurch direkt

mit dem Lohnsystem und Beteiligungsmodell am Erfolg unserer

Organisation.

Wiederum wurden fachspezifische Kurse, Weiterbildungstage

und Führungsmodule angeboten, um die vielseitigen Aufgaben als

Gastgeber optimal wahr zu nehmen. Ein besonderes Augenmerk

wurde der Nachwuchsförderung geschenkt. So absolvierten geeignete

junge Mitarbeitende ein Förderprogramm, um später selbst

eine Jugendherberge leiten zu können.

UNSERE PARTNER UND MITGLIEDER

87'276 Mitglieder der Schweizer Jugendherbergen, resp. 4.5 Mio.

weltweit, stellen ein starkes Standbein unseres Erfolgs dar. Mitglieder

sind nicht nur Übernachtungsgäste, die günstig übernachten,

sondern vielmehr Stammgäste, die unser Angebot genau kennen

und schätzen. Spezielle Angebote für Mitglieder kommuniziert

über das MyHostelNews und Vergünstigungen auf die Übernachtungen

waren unsere Standardleistungen.

Mit der Unterzeichnung des Zusammenarbeitsvertrages mit

der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus (SSST) und der

Einführung des Pachtzinsmodells wurde vor Jahren der Grundstein

für eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Der kostendeckende

Pachtzins garantiert uns die Substanzerhaltung an den Liegenschaften

sowie Renovationen und Qualitätsverbesserungen. Dank

der erstmals ausgerichteten Eigenkapitalverzinsung kann die SSST

unsere Bedürfnisse auch in Zukunft konsequent umsetzen.

Die Zufriedenheit unserer Gäste hängt entscheidend von der

Qualität jedes einzelnen Leistungsträgers ab, sei dies innerhalb

der Organisation (jede einzelne Jugendherberge) oder von Extern-

anbietern (Transportunternehmen, Sportbetriebe, Bergbahnen).

Vernetztes Denken und Handeln ist unser Grundsatz. Diese Strategie

verfolgten wir konsequent und waren bemüht, gewinnbringende

Kooperationen aus Sicht des Ganzen einzugehen. So entstanden

2006 neue Partnerschaften mit der CSS Versicherung, WWF Climate

Group, Veloland Schweiz, Schweiz Tourismus und der REKA.

Die internationale Zusammenarbeit mit den nationalen Jugendherbergs-Verbänden

ist ein wichtiger Teil unserer Kooperati-

7


onsbestrebungen. Vom 13. bis 16. Juli 2006 organisierten wir die

Weltkonferenz der International Youth Hostel Federation (IYHF) in

Davos. 188 Delegierte aus 62 Ländern diskutierten und entschieden

über die weltweite Entwicklung der Jugendherbergen. Die

Konferenz verabschiedete die neue Added-value Strategie. Diese

beinhaltet die Konzentration auf die Internetpräsenz www.hihostels.com,

die weltweite Qualitätsentwicklung sowie wenige Aktivitäten

im Marketingbereich.

Der massive Abbau von Dienstleistungen an die nationalen Jugendherbergs-Verbände

seitens IYHF veranlasste die Schweizer

Jugendherbergen zusammen mit Stayokay – dem holländischen

Jugendherbergsverband – die Hostelling International Marketing

GmbH mit Sitz in Zug zu gründen. Erbringen von Dienstleistungen

jeglicher Art für die Jugendherbergs-Verbände, gemeinsame Vermarktung

und somit Optimierung der finanziellen und personellen

Ressourcen, sind die Hauptziele dieser neuen Gesellschaft.

Auf nationaler Ebene pflegten wir eine intensive Zusammenarbeit

mit den lokalen, regionalen und nationalen Tourismusorganisationen,

wo wir uns zum Teil auch aktiv an den Marketingmassnahmen

beteiligten (Schweiz Tourismus, Leisure Pool Zürich, u.a.).

Im Schweizer Tourismus Verband, wo primär tourismuspolitische

Themen bearbeitet werden, vertrete ich als Vorstandsmitglied die

sozialtouristischen Interessen.

UNSER VERHÄLTNIS ZUR BEVÖLKERUNG

UND ZUR UMWELT

2006 erlangte die Jugendherberge Baden als Pilotbetrieb die Zertifizierung

für das EU Eco Label für Beherbergungsbetriebe. Nach

dieser erfolgreichen Einführung haben wir uns entschlossen, dass

wir mit allen unseren Betrieben (Ausnahme Gruppenhäuser) innert

5 Jahren dieses Label erreichen wollen.

Die Schweizer Jugendherbergen gehörten der ersten Gruppe

von 45 Schweizer Unternehmen an, die mit der Energieagentur der

Wirtschaft (EnAW) eine Zielvereinbarung für die Befreiung der CO 2 -

Abgabe abschlossen. Die Entwicklung der Verbrauchszahlen im

Bereich Wärmeenergie stimmt mit dem Zielpfad überein. Um auch

im Bereich Produktionsenergie die Zielvorgaben zu erreichen, wird

in einigen Jugendherbergen «naturemade star»-Strom eingekauft,

welcher als CO 2 -neutral eingestuft wird.

Die Mitgliedschaft in der WWF Climate Group wurde ebenfalls

weitergeführt. Mit IKEA, Coop, Swisscom und ZKB konnte WWF

weitere grosse Partner gewinnen.

Mit der Realisierung des Umbaus der Jugendherberge Valbella

konnten diverse innovative Energiesparmassnahmen umgesetzt

werden (Minergie-Standard, Baumaterialien auf Stufe ECO-Bau,

Pelletsheizung, Sonnenkollektoranlage, Lüftung mit Wärmerückgewinnung).

In der Jugendherberge Zürich wurde bereits der dritte

Wärmepumpen-Tumbler in unserer Organisation in Betrieb genommen.

Aus den getroffenen Massnahmen resultiert eine jährliche

Ersparnis von zirka 160'000 kWh.

8

UNSERE LEISTUNGEN

Wir sind uns der grossen Verantwortung bewusst, dass Tourismus

wohl ein Verkauf einer Leistung, nie aber ein Ausverkauf substanzieller

Werte sein darf. Damit wir dies erreichen können, ist es unabdingbar,

dass unsere Leistungen qualitativ hochstehend, vergleichbar

und als Konsequenz auch standardisiert angeboten werden.

Mit «Lust auf Einfachheit» wollen wir einerseits jenen Gästen

entgegenkommen, die entweder von der überbordenden An-

spruchseuphorie genug haben oder von ihr noch nicht eingeholt

wurden. Andererseits wollen wir aufzeigen, dass Einfachheit nicht

mit Lustlosigkeit, sondern mit viel Lebensfreude verbunden werden

kann. So wurde auch 2006 seitens unserer Vermieterin SSST in

das Leistungsangebot enorm investiert:

Jugendherberge Valbella

Nach Ostern 2006 wurde mit dem Um- und Neubau der Jugendherberge

Valbella begonnen. Nach der äusserst knapp bemessenen

Bauzeit von nur 8 Monaten eröffnete der Betrieb am 16. Dezember

fristgerecht. Für 5.74 Mio. Franken entstand eine moderne

Jugendherberge mit 140 Betten. Neben dem Minergie-Standard

konnte erstmals der Eco-Standard umgesetzt werden, welcher für

baubiologisch optimale Materialwahl steht.

Jugendherberge «Palagiovani» Locarno

Nach dem Kauf der Liegenschaft im Vorjahr, konnte im Berichtsjahr

die erste von drei Umbauetappen abgeschlossen werden. Bereits

im Oktober wurde mit der zweiten und grössten Etappe begonnen,

der Sanierung des Osttraktes. In diesem Teil wurden die Heizung

ersetzt, die Fassade isoliert und die Nasszellen auf einen zeitgemässen

Standard gebracht sowie diverse weitere Verbesserungen

vorgenommen.

Jugendherberge Beinwil am See

Während der Winterschliessungszeit 2006/07 konnte die Sanierung

der Nasszellen im Neubau wie auch Standard-Verbesserungen

und Anpassungen auf Grund der Brandschutz-Vorgaben

im Altbau realisiert werden. Die Baukosten beliefen sich auf total

CHF 684'000.– und wurden durch einen namhaften Beitrag des

Kantons Aargau unterstützt.

Jugendherberge Stein am Rhein

Seit der Fusion des Vereins Schaffhausen mit den Schweizer Jugendherbergen

befindet sich die Jugendherberge Stein am Rhein

im Besitz der SSST. Seither wurden diverse Investitionen vor allem

im Bereich Sicherheit getätigt. In einer weiteren Umbauetappe

während den Winterschliessungsmonaten 2006/07 wurden die

Nasszellen im Ober- und Dachgeschoss total saniert. Zudem wurden

alle Zimmer mit Lavabos ausgestattet und die 8er-Zimmer auf

sechs Betten pro Zimmer reduziert.

Jugendherberge Klosters

Jugendherberge Klosters

In der Jugendherberge Klosters hat die Gemeinde Wallisellen als

Eigentümerin die erste Umbauetappe vollzogen. Dabei wurden wesentliche

Verbesserungen im Bereich der Duschen, WCs und Lavabos

getätigt.


Jugendherberge «Jeunotel» Lausanne

Mit dem Verkauf der Liegenschaft von der Jeunotel SA an die Stadt

Lausanne, und in der Folge der langfristigen Vermietung an die

SSST, konnte ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherstellung

des Betriebes für die Schweizer Jugendherbergen vollzogen werden.

Mit der Betriebsübernahme per 1. April 2006 wurde gleichzeitig

ein Investitionsplan vereinbart. Währenddem die Stadt Lausanne

etappenweise die Nassräume verbessert und Bodenbeläge

ersetzt, haben wir den Eingangsbereich neu gestaltet.

Jugendherberge Bern

Nach 50-jährigem Bestehen hat der Verein Ferien und Freizeit

Bern die Initiative ergriffen, um den Betrieb an die Schweizer Jugendherbergen

zu übergeben. Die Verhandlungen mit dem Verein

als bisherigen Betreiber und den Stadtbauten Bern AG als Eigentümerin

konnten sehr schnell und zielgerichtet geführt werden.

So wurde seitens SSST eine Machbarkeitsstudie durchgeführt,

um den Investitionsbedarf und die Möglichkeiten für eine zeitgemässe

Anpassung der veralteten Liegenschaft abzuschätzen. Mit

den Stadtbauten Bern AG als Eigentümerin wurde ein zweijähriger

Mietvertrag unterzeichnet, um in dieser Zeit die Absichten und

Möglichkeiten für die Zukunft zu klären. Die Betriebsübernahme

erfolgte am 1. Januar 2007.

Unterhaltsarbeiten

Im Berichtsjahr wurden rund 1.1 Mio. Franken für den Unterhalt der

SSST-eigenen Liegenschaften investiert. Die wesentlichsten baulichen

Massnahmen erfolgten in der Jugendherberge Sils mit der

vollständigen Dachsanierung, Brandschutzmassnahmen in der

Jugendherberge Brienz, einer Gesamtsanierung der elektrischen

Verteilung in der Jugendherberge Fällanden und mit der Sanierung

von Duschenanlagen in der Jugendherberge Saanen.

UNSERE INFORMATION, UNSERE WERBUNG

UND UNSER VERKAUF

Der Auftritt am Gurtenfestival konnte nochmals optimiert werden.

Erstmals schliefen die Festivalbesucher in Zelten mit dem Jugendherbergen-Logo.

Die Zelte wurden anschliessend abgebaut und

von den Besuchern mit nach Hause genommen. Nun kann man unser

Logo auf Campingplätzen rund um den Globus antreffen.

Für die junge Zielgruppe beteiligten sich die Jugendherbergen

als Partner an den Family-Games auf der offenen Rennbahn

Oerlikon sowie am Ferienplausch der Stadt Zürich. An diesen zwei

Anlässen konnten viele Familien mit Kindern direkt angesprochen

werden.

Bereits seit längerer Zeit ist Schweiz Tourismus ein wichtiger

Partner der Schweizer Jugendherbergen. Vor allem im Familienbereich

konnte die Zusammenarbeit optimiert und die Präsenz in den

Drucksachen und Werbeaktivitäten der Schweizer Landestourismusorganisation

optimiert und ausgebaut werden.

Der direkte Kontakt zu potentiellen Gästen konnte mit Auftritten

an verschiedenen Publikumsmessen erreicht werden. An den

Schweizer Ferienmessen in Basel, Zürich und Bern sowie an den

internationalen Messen in Berlin, Prag und London knüpfte unsere

Organisation wertvolle Kontakte. Ein jährlicher Fixpunkt ist die

weltgrösste Jugendreisemesse WYSTC, an der nur Touroperator und

weitere Opinon Leaders der Tourismusbranche anwesend sind.

Grundsätzlich ist im Marketing eine Konzentration der Mittel

erfolgt. Als Zielgruppen werden bewusst Jugendliche und junge

Familien angesprochen. Gruppen, ein weiteres wichtiges Segment,

werden durch Direktmarketing (Mailings, neue Angebote) bearbeitet.

Die Werbekampagne, die unverändert zum Vorjahr geführt

wurde, konnte wiederum auf Plakaten, Inseraten und Cards for free

gesehen werden und unterstrich das junge, frische und unkomplizierte

Image der Organisation. Bei den Produkten waren vor allem

die Winterangebote sowie der Herbstspecial erfolgreich. Als Vertriebskanäle

konnten hostelworld.com und neu hostelbookers.com

sowie weitere Internetplattformen ausgebaut werden. STA Travel,

die Deutsche Bahn sowie verschiedene Touroperator aus aller

Welt buchen direkt in der Sales-Abteilung. Durch den konsequenten

Aufbau dieser Abteilung konnten hier neue Partner gewonnen

werden.

UNSERE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Seit Jahren pflegen wir eine aktive ehrliche Informationspolitik,

dies bei positiven wie auch negativen Ereignissen. Persönliche

Kontakte zu Medienverantwortlichen und auch die monatlich erscheinenden

Medienbulletins bringen uns als Non-Profit-Organisation

viel Goodwill und somit auch eine grosse Medienpräsenz.

Der Newsletter MyHostelNews wurde neu konzipiert und mit

speziellen Angeboten und redaktionellem Inhalt viermal jährlich

an unsere Mitglieder und weitere Stellen versandt.

Bilderband Schweizer Jugendherbergen

Zusammen mit der SSST realisierten wir den Fotoband mit überraschenden

Eindrücken von den Jugendherbergen in der Schweiz.

Michel van Grondel und Mike Frei haben besondere Impressionen

und Ansichten festgehalten und mit dem Kontrast Verlag zu einem

eindrücklichen Blick auf die Jugendherbergen zusammengestellt.

Gleich zwei Auszeichnungen unterstreichen die hohe gestalterische

Qualität dieses Bildbandes.

UNSER VERHÄLTNIS ZU INNOVATION UND FORSCHUNG

In den letzten Jahren konnten wir in der New Technology enorme

Fortschritte machen. Über 100 Arbeitsstationen verteilt auf die

ganze Schweiz werden nach höchsten Sicherheitskriterien und

modernster Technologie betrieben. Die Sicherstellung der 100%igen

Verfügbarkeit rund um die Uhr während 365 Tagen, Bedienerfreundlichkeit,

das sehr effiziente E-Commerce-System, unsere

Homepage und auch das Intranet garantieren einen aktuellen

internen und externen Informationsfluss. So wurden auch im Berichtsjahr

wieder namhafte Investitionen in die Vernetzung durch

die MPLS Technologie mit Glasfiber-Verbindung, die Fernwartung

unserer Betriebe, das Online-Daten-Backup und die Cluster-Technologie

getätigt.

Durch die stetige Marktbeobachtung und -forschung versuchen

wir Nachfragetrends von Jugendlichen und Familien frühzeitig

zu erkennen und entsprechend unser Angebot anzupassen,

sei dies in der Gestaltung der Jugendherbergen (Architektur), des

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Angebotes (kleinere Zimmereinheiten mit zum Teil eigenen Nasszellen)

oder den Packages.

Studien von Fachhochschulen, Universitäten und Forschungsinstituten

werden unsererseits stets unterstützt, wenn diese in einem

direkten oder indirekten Zusammenhang mit Beherbergung,

Zielgruppen oder Reiseverhalten stehen. Jüngstes Beispiel dafür

ist die Studie «Cheap&Chic – wie teure Hotels, nur günstiger!».

UNSERE WIRTSCHAFTLICHKEIT

Anhand von neuen und auch aktualisierten Instrumenten konnten

die finanziellen Fortschritte der letzten Jahre analysiert werden.

Hochrechnungen zu den langfristigen Finanzentwicklungen geben

uns so in Zeiten der sehr hohen Investitionen Sicherheit für die Zukunft.

Das Branchenwachstum alleine genügt nicht, um unser Netzwerk

zu unterhalten und weiterzuführen. Angebotsverbesserungen,

Kapazitätssteigerungen und auch Neueröffnungen helfen uns,

zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. So konnte der Betriebsertrag

seit der Neuausrichtung Mitte der Neunzigerjahre kontinuierlich

um 57% gesteigert werden. Der Betriebs-Cash-Flow stieg um

358% und auch die Produktivität pro Mitarbeiter steigerte sich um

69%.

Die Vorwärtsstrategie der Schweizer Jugendherbergen wäre

nicht möglich, ohne à-fond-perdu Beiträge von der öffentlichen

Hand und Kapital von Finanzinstituten. Dies wiederum steht im

direkten Zusammenhang mit unserer Wirtschaftlichkeit – ohne

Erfolg und Sicherheiten kein Geld von Banken und keine Unterstützung

von Dritten.

Streng nach dem Grundsatz der Fremdkapitalbelastung von

maximal 60% des Ertragswertes werden die Investitionen getätigt.

Die Restfinanzierung muss entweder aus à-fond-perdu Beiträgen

erfolgen oder aus dem Eigenkapital der SSST. Das sehr positive Ergebnis

2006 erlaubt uns, dass wir erstmals eine 1%-ige Verzinsung

des von der SSST eingesetzten Eigenkapitals vornehmen konnten.

AUSBLICK

Für das Jahr 2007 bleiben die Voraussetzungen günstig. Sowohl

die gute Wirtschaftslage in der Schweiz, die anziehende Konjunktur

in Europa als auch das starke Wachstum in Asien dürften sich

auf die Nachfrage positiv auswirken. Negative Faktoren, wie die

Energiepreise, der schwächere Dollar und die Kriegshandlungen

im Nahen Osten, sollten eigentlich den Aufwärtstrend nicht nachhaltig

bremsen.

So wollen wir im 2007 einen Gesamtumsatz von 34.7 Mio. Franken

erreichen. Diese hochgesteckten Ziele sind jedoch nur durch

die grossen Investitionen in die Qualitätsverbesserung möglich.

Damit wir auch den zukünftigen Generationen ein Jugendherbergserlebnis

bieten können, ist ein nachhaltiges Wachstum wichtig. Mit

ständigen baulichen Verbesserungen und unserem Engagement

im Umweltbereich unterstreichen wir diesen Weg.

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DANK

Klare strategische Vorgaben, konsequente Umsetzung und das

enorme Engagement eines Jeden stehen für den Erfolg und die

Nachhaltigkeit unserer Organisation.

Für die grossartige Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit

danke ich ganz herzlich allen Mitarbeitenden, dem

Vorstand SJH, dem Stiftungsrat SSST, unserem Präsidenten Stephan

Kurmann, Heinz Lüdi Präsident der Finanzkommission sowie

meinem Partner René Dobler!

Fredi Gmür

Geschäftsleiter Schweizer Jugendherbergen


Bilanz

per 31. Dezember Erläuterungen 2006 2005

im Anhang in CHF in % in CHF in %

Flüssige Mittel 5'053'435.14 67.0 4'994'645.97 69.4

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 398'968.55 5.3 559'365.54 7.8

Übrige Forderungen 133'585.43 1.8 61'698.95 0.9

Vorräte 2 668'193.19 8.9 553'421.13 7.7

Aktive Rechnungsabgrenzungen 216'276.39 2.9 121'047.69 1.7

Umlaufvermögen 6'470'458.70 85.7 6'290'179.28 87.5

Sachanlagen 3 1'075'758.89 14.3 902'678.97 12.5

Anlagevermögen 1'075'758.89 14.3 902'678.97 12.5

Zweckgebundene Finanzanlagen 4 1.00 0.0 2.00 0.0

Zweckgebundenes Anlagevermögen 1.00 0.0 2.00 0.0

Aktiven 7'546'218.59 100.0 7'192'860.25 100.0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5 1'923'140.05 25.5 2'131'111.02 29.6

Übrige Verbindlichkeiten 6 1'390'397.52 18.4 1'182'986.99 16.4

Passive Rechnungsabgrenzungen 7 1'682'582.85 22.3 1'620'546.12 22.5

Kurzfristiges Fremdkapital 4'996'120.42 66.2 4'934'644.13 68.6

Rückstellungen 8 0.00 0.0 13'900.00 0.2

Langfristiges Fremdkapital 0.00 0.0 13'900.00 0.2

Fremdkapital 4'996'120.42 66.2 4'948'544.13 68.8

Zweckgebundene Fonds 0.00 0.0 0.00 0.0

Fondskapital 9 0.00 0.0 0.00 0.0

Kapital per 1. Januar 2003 1'465'631.02 19.4 1'465'631.02 20.4

Erarbeitetes freies Kapital 778'685.10 10.3 535'560.28 7.4

Freie Fonds 0.00 0.0 0.00 0.0

Jahresergebnis 305'782.05 4.1 243'124.82 3.4

Organisationskapital 9 2'550'098.17 33.8 2'244'316.12 31.2

Passiven 7'546'218.59 100.0 7'192'860.25 100.0

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Betriebsrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember Erläuterungen 2006 2005

im Anhang in CHF in % in CHF in %

Restaurations- und Warenertrag 10 12'067'635.12 37.5 10'959'576.77 38.2

Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag 11 17'190'679.98 53.5 14'720'471.36 51.3

Mitgliederbeiträge 12 2'522'602.06 7.8 2'618'534.26 9.1

Gönnerbeiträge 13 34'833.05 0.1 37'985.00 0.1

Übriger Betriebsertrag 14 343'082.75 1.1 355'684.30 1.2

Betriebsertrag 32'158'832.96 100.0 28'692'251.69 100.0

Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen 15 −5'295'097.53 –16.5 –4'678'296.63 –16.3

Personalaufwand 16 −13'306'501.74 –41.4 –12'051'179.01 –42.0

Übriger Betriebsaufwand 17 −10'137'086.64 –31.5 –8'990'068.02 –31.3

Abschreibungen 3 −397'721.50 –1.2 –346'473.15 –1.2

Betriebsaufwand −29'136'407.41 –90.6 –26'066'016.81 –90.8

Personalaufwand Verwaltung 18 –1'574'564.16 –4.9 –1'370'082.00 –4.8

Übriger Verwaltungsaufwand 19 –997'820.13 –3.1 –845'985.11 –2.9

Abschreibungen 3 –153'021.40 –0.5 –121'738.10 –0.4

Verwaltungsaufwand –2'725'405.69 –8.5 –2'337'805.21 –8.1

Betriebsergebnis 297'019.86 0.9 288'429.67 1.0

Finanzaufwand –68'151.73 –0.2 –87'576.75 –0.3

Finanzertrag 76'913.92 0.2 42'271.90 0.1

Jahresergebnis 305'782.05 1.0 243'124.82 0.8

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Mittelflussrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 2005

in CHF in CHF

Jahresergebnis 305'782.05 243'124.82

Abschreibungen 550'742.90 468'211.25

Wertberichtigung von Finanzanlagen 10'001.00 50'000.00

Bildung/Auflösung von Rückstellungen –13'900.00 –30'000.00

Zu-/Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 160'396.99 88'521.13

Zu-/Abnahme von übrigen Forderungen –71'886.48 –27'051.14

Zu-/Abnahme von Vorräten –114'772.06 26'177.67

Zu-/Abnahme von aktiven Rechnungsabgrenzungen –95'228.70 –12'046.18

Zu-/Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –207'970.97 1'046'935.12

Zu-/Abnahme von übrigen Verbindlichkeiten 207'410.53 143'663.09

Zu-/Abnahme von passiven Rechnungsabgrenzungen 62'036.73 –32'906.48

Mittelfluss aus Betriebstätigkeit 792'611.99 1'964'629.28

Investitionen in Sachanlagen –723'822.82 –728'696.97

Devestitionen von Sachanlagen 0.00 4'035.00

Investitionen in Finanzanlagen –10'000.00 0.00

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit –733'822.82 –724'661.97

Zu-/Abnahme von Darlehen 0.00 0.00

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit 0.00 0.00

Veränderung flüssige Mittel 58'789.17 1'239'967.31

Bestand flüssige Mittel per 1. Januar 4'994'645.97 3'754'678.66

Bestand flüssige Mittel per 31. Dezember 5'053'435.14 4'994'645.97

Veränderung flüssige Mittel 58'789.17 1'239'967.31

Rechnung über die

Veränderung des Kapitals

Anfangsbestand

in CHF

Zuweisung

in CHF

Interne Fondstransfers

in CHF

Verwendung

in CHF

Endbestand

in CHF

Mittel aus Eigenfinanzierung

Kapital per 1. Januar 2003 1'465'631.02 0.00 0.00 0.00 1'465'631.02

Erarbeitetes freies Kapital 535'560.28 0.00 243'124.82 0.00 778'685.10

Freie Fonds 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Jahresergebnis 243'124.82 305'782.05 –243'124.82 0.00 305'782.05

Organisationskapital 2'244'316.12 305'782.05 0.00 0.00 2'550'098.17

Mittel aus Fondskapital

Zweckgebundene Fonds 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Fondskapital mit einschränkender Zweckbindung 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Antrag zur Ergebnisverwendung zuhanden der Delegiertenversammlung 2007

Erarbeitetes freies Kapital 778'685.10 0.00 305'782.05 0.00 1'084'467.15

Jahresergebnis 0.00 305'782.05 –305'782.05 0.00 0.00

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Anhang zur Jahresrechnung

ALLGEMEINES

Die Rechnungslegung der Schweizer Jugendherbergen erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

(Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Jahresrechnung 2006 wurde gemäss der Fachempfehlung Swiss GAAP FER 21 für gemeinnützige, soziale Non-Profit-Organisationen

erstellt.

NAHESTEHENDE PERSONEN

Als nahestehende Personen gelten die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus, die Franchisenehmer der Schweizer Jugendherbergen

und die Hostelling International Marketing GmbH. Alle wesentlichen Transaktionen werden im Anhang zur Jahresrechnung offen gelegt.

Mit Mitgliedern des Vorstandes der Schweizer Jugendherbergen und den Stiftungsräten der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus

bestehen keinerlei Auftragsverhältnisse.

BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Kassabestände, Postcheck- und Bankguthaben sowie Checks, bewertet zu Nominalwerten. Die Fremdwährungsbestände

werden zum Jahresendkurs der Eidgenössischen Steuerverwaltung umgerechnet.

Forderungen

Die Forderungen aus Leistungen gegenüber Dritten verstehen sich nach Abzug der notwendigen Wertberichtigungen für das Delkredere-

Risiko.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen bewertet.

Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden

linear über folgende Nutzungsdauer vorgenommen:

Maschinen und Apparate 8 Jahre

Mobiliar 8 Jahre

Kleininventar 3 Jahre

EDV 3 Jahre

Fahrzeuge 5 Jahre

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2006 2005

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 314'469.20 407'865.34

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden 84'499.35 151'500.20

Total 398'968.55 559'365.54

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten wurden im Umfang von CHF 85'802 als Delkredere zurückgestellt.

Forderungen, welche per Bilanzstichtag älter als 60 Tage waren, wurden vollumfänglich wertberichtigt (CHF 77'225). Für die restlichen

Forderungen wurde eine pauschale Wertberichtigung von 5% vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden beinhalten Forderungen gegenüber Franchisenehmern

und der International Youth Hostel Federation (IYHF).

2. Vorräte

2. Vorräte

Dank des elektronischen Messsystems können die Heizölbestände exakt per Stichtag gemessen werden. Die Bewertung erfolgt aufgrund

des tatsächlichen Einkaufspreises. Der Bestand per 31.12.2006 beträgt CHF 263'130 (Vorjahr CHF 156'890).

Die übrigen Vorräte (CHF 405'063) haben gegenüber Vorjahr um CHF 8'532 (2.2%) zugenommen.

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EDV, Mobiliar, Maschinen, Total Sachan-

3. Sachanlagen Apparate und Kleininventar Fahrzeuge lagevermögen

Anschaffungswert per 31.12.2005 3'381'837.11 131'314.75 3'513'151.86

Zugänge 617'633.22 106'189.60 723'822.82

Abgänge 0.00 0.00 0.00

Anschaffungswert per 31.12.2006 3'999'470.33 237'504.35 4'236'974.68

Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2005 –2'487'339.54 –123'133.35 –2'610'472.89

Zugänge (Abschreibungen 2006) –521'327.60 –29'415.30 –550'742.90

Abgänge 0.00 0.00 0.00

Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2006 –3'008'667.14 –152'548.65 –3'161'215.79

Nettowert Sachanlagen per 31.12.2006 990'803.19 84'955.70 1'075'758.89

Die Zugänge im Geschäftsjahr betreffen EDV (CHF 113'576), Kleininventar (CHF 166'377), Mobiliar (CHF 299'686), Maschinen und Apparate

(CHF 37'994) sowie Fahrzeuge (CHF 106'190). Insgesamt nahm das Sachanlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um CHF 723'823 zu.

Darin enthalten sind Investitionen in Sachanlagen für die Jugendherberge Lausanne-Jeunotel in der Höhe von CHF 200'000, welche nicht

durch die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus getätigt wurden, da es sich dabei um einen Mietvertrag handelt.

4. Zweckgebundene Finanzanlagen

Seit 01.04.2006 wird der Betrieb der Jugendherberge Lausanne-Jeunotel durch die Schweizer Jugendherbergen als Eigenbetrieb geführt.

Die Aktionäre der Jeunotel SA in Lausanne beschlossen die Liquidation der Gesellschaft. Der Restwert der Beteiligung und des Darlehens

von je CHF 1 wurde abgeschrieben.

Im September 2006 wurde die Hostelling International Marketing GmbH mit Sitz in Zug gegründet. An dieser Gesellschaft sind der holländische

Jugendherbergsverband Stichting Stayokay und die Schweizer Jugendherbergen je zu 50% beteiligt. Das Stammkapital beträgt

CHF 20'000, der Anteil der Schweizer Jugendherbergen CHF 10'000. Dieser wurde auf CHF 1 wertberichtigt.

Die Hostelling International Marketing GmbH soll in Zukunft Dienstleistungen im In- und Ausland erbringen und koordinieren. Die

Finanzierung dieser Aktivitäten wird durch Beiträge der nationalen Jugendherbergsverbände sichergestellt. Bei der Hostelling International

Marketing GmbH handelt es sich um eine von der Vollkonsolidierung ausgeschlossene Organisation, da diese ausschliesslich zur

Erbringung von Dienstleistungen an die nationalen Jugendherbergsverbände gegründet wurde.

5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2006 2005

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 1'518'645.12 1'874'181.79

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden 404'494.93 256'929.23

Total 1'923'140.05 2'131'111.02

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Nahestehenden betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber der Schweizerischen

Stiftung für Sozialtourismus.

6. Übrige Verbindlichkeiten

Bei den übrigen Verbindlichkeiten handelt es sich vorwiegend um Vorauszahlungen von Kunden, welche um 13.4% gegenüber dem Vorjahr

zugenommen haben. Seit dem Jahr 2005 werden Reservierungen, welche über E-Commerce eingehen, direkt per Kreditkarte bezahlt.

7. Passive Rechnungsabgrenzungen 2006 2005

Mitgliederbeitragsabgrenzungen 998'726.02 1'055'986.00

Übrige passive Rechnungsabgrenzungen 683'856.83 564'560.12

Total 1'682'582.85 1'620'546.12

Die Abgrenzungen der Mitgliederbeiträge für das Folgejahr entstehen aufgrund des rollenden Mitgliederjahres.

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8. Rückstellungen 2006 2005

EDV-Entwicklungen 0.00 13'900.00

Total Rückstellungen 0.00 13'900.00

Die Rückstellung für künftige EDV-Entwicklungen betrug per 31.12.2005 CHF 13'900; diese wurde im Jahr 2006 für die Weiterentwicklung

des Reservationssystems verwendet.

9. Fonds- und Organisationskapital

Bezüglich des Bestandes und der Veränderung des Fonds- und Organisationskapitals wird auf die Rechnung über die Veränderung des

Kapitals verwiesen.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BETRIEBSRECHNUNG

10. Restaurations- und Warenertrag

Vom Restaurations- und Warenertrag entfallen CHF 11'091'693 auf den Restaurationsertrag (Küche und Getränke). Der Restaurationsertrag

konnte gegenüber dem Vorjahr um 10.8% gesteigert werden.

11. Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag 2006 2005

Beherbergungsertrag 16'747'744.77 14'450'551.71

Übriger Dienstleistungsertrag 442'935.21 269'919.65

Total 17'190'679.98 14'720'471.36

Der Beherbergungsertrag, welcher nach Abzug der Erlösminderungen ausgewiesen wird, ist gegenüber dem Vorjahr um 15.9% gestiegen.

Die Logiernächte der Eigenbetriebe verzeichnen einen Zuwachs von 11.3%. Die Mehrheit des Zuwachses begründet sich mit der Übernahme

der Jugendherberge Lausanne-Jeunotel per 01.04.2006.

12. Mitgliederbeiträge

Die Mitgliederbeiträge beinhalten im Wesentlichen Jahresmitgliederbeiträge von CHF 1'882'715. Die Mitgliederzahl per 31.12.2006 (Stichtag)

betrug 87'276. Darin sind 36'419 Mitglieder im Zusammenhang mit Familienkarten und 4'377 Mitglieder aus speziellen Kooperationen

enthalten. Der Mitgliederbestand per 31.12.2006 hat gegenüber dem Vorjahr um 2.2% zugenommen.

Der Verkauf von Eintages-Mitgliederkarten und Welcome-Stamps hat um 4.3% (CHF 28'901) abgenommen. Seit Juli 2006 werden

auch an ausländische Gäste ausschliesslich Eintages-Mitgliederkarten verkauft. Dies aufgrund der Abschaffung der Welcome-Stamps

durch den Beschluss der IYHF Weltkonferenz 2006.

13. Gönnerbeiträge

Die Gönnerbeiträge von CHF 34'833 setzen sich aus CHF 24'960 von Gemeinden und CHF 9'873 von Privatpersonen und Lieferanten zusammen.

14. Übriger Betriebsertrag

Im übrigen Betriebsertrag sind Erträge nahestehender Personen in der Höhe von CHF 250'584 enthalten. Davon entfallen CHF 190'584 auf

Franchiseabgaben und CHF 60'000 auf den Verwaltungsbeitrag der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus.

15. Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen 2006 2005

Materialaufwand 3'289'350.49 2'912'691.26

Warenaufwand 1'257'324.65 1'184'465.40

Drittleistungen 748'422.39 581'139.97

Total 5'295'097.53 4'678'296.63

16


Der Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 616'801 erhöht. Diese Entwicklung entspricht

weitgehend dem Umsatzverlauf. Der Anteil des Warenaufwandes am Betriebsertrag hat sich um 0.2 Prozentpunkte erhöht.

16. Personalaufwand 2006 2005

Löhne 11'222'342.32 10'127'978.80

Sozialleistungen 1'643'628.75 1'510'713.60

Übriger Personalaufwand 252'030.47 253'425.01

Arbeitsleistungen Dritter 188'500.20 159'061.60

Total 13'306'501.74 12'051'179.01

Im Jahr 2006 verteilten sich 207 Vollzeitpensen auf 381 Stellen. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 10.4%. Dies

begründet sich mit der gestiegenen Nachfrage und der Übernahme der Jugendherberge Lausanne-Jeunotel per 01.04.2006. Der prozentuale

Anteil des Personalaufwandes am Betriebsertrag konnte um 0.6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr verbessert werden.

17. Übriger Betriebsaufwand 2006 2005

Raumaufwand (netto) 6'403'467.94 5'591'564.05

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing 457'475.31 366'065.23

Fahrzeug- und Transportaufwand 115'972.34 108'971.85

Sachversicherungen und Abgaben 183'483.22 157'636.25

Energie- und Entsorgungsaufwand 1'517'244.26 1'341'518.39

Verwaltungsaufwand 684'259.26 723'838.78

Werbeaufwand 772'479.12 688'112.08

Diverser Betriebsaufwand 2'705.19 12'361.39

Total 10'137'086.64 8'990'068.02

Im Raumaufwand sind Mietzinsen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus in der Höhe von CHF 6'405'087 enthalten. Im Jahr

2006 wurde im Mietzins erstmals eine Verzinsung des investierten Eigenkapitals von 1% (CHF 709'640) eingerechnet. Im realen Vergleich

ist die Entwicklung der Mietzinsen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus weiterhin sehr positiv, da in den vergangenen Jahren

mittelfristige Hypothekarverträge zu vorteilhaften Konditionen abgeschlossen werden konnten. Ein Anstieg des Raumaufwandes ist

ebenfalls auf die Übernahme der Jugendherberge Lausanne-Jeunotel per 01.04.2006 zurückzuführen.

Der Energie- und Entsorgungsaufwand hat um CHF 175'726 zugenommen. Die Steigerung um 13.1% gegenüber Vorjahr wurde durch

die Übernahme der Jugendherberge Lausanne-Jeunotel und durch die hohen Erdölpreise verursacht.

Im Werbeaufwand ist der Aufwand für Fundraising enthalten. Die Beträge sind unwesentlich.

Durch die vermehrte Teilnahme an Fachmessen/Ausstellungen, die Durchführung von zusätzlichen Öffentlichkeitsanlässen und erhöhte

Werbe- und Partnerbeiträge ist der Werbeaufwand um CHF 84'367 gegenüber Vorjahr gestiegen.

18. Personalaufwand Verwaltung 2006 2005

Löhne 1'092'478.85 972'445.80

Sozialleistungen 158'559.20 142'659.85

Übriger Personalaufwand 134'526.06 111'191.35

Arbeitsleistungen Dritter 189'000.05 143'785.00

Total 1'574'564.16 1'370'082.00

Im Jahr 2006 verteilten sich 12 Vollzeitpensen auf 15 Stellen mit eigentlicher Verwaltungstätigkeit. Aufgrund von erhöhten Einsätzen

durch Dritte, Dienstaltersgeschenken und punktuellen Lohnanpassungen ist der Personalaufwand der Verwaltung um CHF 204'482 gestiegen.

Darin enthalten sind CHF 19'000 Pauschalspesen an die Vorstandsmitglieder der Schweizer Jugendherbergen (vgl. Erläuterung

19 Abs. 2).

17


19. Übriger Verwaltungsaufwand 2006 2005

Raumaufwand 191'363.45 191'283.25

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing 114'701.11 45'943.17

Fahrzeug- und Transportaufwand 39'166.62 74'188.85

Sachversicherungen und Abgaben 26'762.85 27'262.95

Energie- und Entsorgungsaufwand 12'655.20 11'887.25

Verwaltungsaufwand 406'314.92 365'918.15

Werbeaufwand 78'168.77 24'126.15

Diverser Betriebsaufwand 128'687.21 105'375.34

Total 997'820.13 845'985.11

Im Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing sind Mehraufwendungen gegenüber Vorjahr in der Höhe von CHF 68'758 angefallen. Im

Vorjahr wurde eine Rückstellung für EDV-Entwicklung in der Höhe von CHF 30'000 aufgelöst; im 2006 der Restbetrag in der Höhe von

CHF 13'900. Im Bereich Finanzen & Controlling wurde im Jahr 2006 die EDV-Software mittels Update auf den neusten Stand gebracht.

Im Verwaltungsaufwand sind Spesenentschädigungen in der Höhe der tatsächlichen Auslagen von CHF 10'311 an die Vorstandsmitglieder

der Schweizer Jugendherbergen enthalten. CHF 19'000 wurden als Pauschalspesen ausgerichtet und im Personalaufwand Verwaltung

verbucht (vgl. Erläuterung 18). Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich. Es erfolgten keine weiteren Entschädigungen.

Im Verwaltungsaufwand sind Mehraufwendungen im Zusammenhang mit der Weltkonferenz 2006 verbucht. Diese wurden vollumfänglich

durch IYHF übernommen. Die Verrechnung wurde im Betriebsertrag verbucht.

Der Werbeaufwand ist um CHF 54'043 gegenüber Vorjahr gestiegen. Darin ist der im 2006 gemeinsam mit der Schweizerischen Stiftung

für Sozialtourismus produzierte Bildband Schweizer Jugendherbergen mit CHF 39'898 enthalten. Der Bildband wurde anfangs 2007

mit dem Preis «Schönste Schweizer Bücher 2006» vom Bundesamt für Kultur ausgezeichnet.

Beim diversen Betriebsaufwand handelt es sich mehrheitlich um Vorsteuerkürzungen, welche gemäss Mehrwertsteuergesetz jährlich

vorgenommen werden müssen.

WEITERE ANGABEN

Nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten

Jahr 2007 5'477

Total nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten 5'477

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen 2006 2005

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen 0 318'977

Brandversicherungswerte der Sachanlagen 2006 2005

Einrichtungen der Geschäftsstelle 500'000 500'000

Informatik, Bürotechnik, Kommunikationstechnik 830'000 600'000

Die übrigen Sachanlagen sind im Rahmen einer Gemeinschaftspolice mit der

Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus mit Franken 15'561'000 14'134'000

mitversichert.

18


Bericht der Kontrollstelle

Als Kontrollstelle gemäss Art. 32 der Statuten des Vereins haben wir die Buchführung und

die Jahresrechnung (Bilanz, Betriebsrechnung, Mittelflussrechnung, Rechnung über die

Veränderung des Kapitals und Anhang) der Schweizer Jugendherbergen, Zürich, für das

am 31. Dezember 2006 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin

besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen

hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach

eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in

der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten

und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis

von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze,

die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung

als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende

Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung dem

schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Ferner bestätigen wir, dass die einschlägigen Bestimmungen der Stiftung ZEWO eingehalten

sind.

Kriens, 22. März 2007

AREGGER SCHLEISS BAUMANN

AG FÜR WIRTSCHAFTSBERATUNG

H.R. Schleiss F. Aregger

dipl. Wirtschaftsprüfer dipl. Wirtschaftsprüfer

leitender Revisor

19


Leistungsbericht

Vereinsorgane

DELEGIERTE

AMTSPERIODE 2004 –2007

• Aebischer Andreas, Betriebsleiter, Baden

• Avesani Guerino, Melano

• Büschlen Ruth, Primarlehrerin, Bonstetten

• Buschor Trudi, Lehrerin, Moosseedorf

• Cavaleri Vincent, Instituteur, Hauterive

• Délèze Emmanuel, Betriebsleiter, Genève

• Dolanc Oswald Marusa, Psychologin, Hondrich

• Eberhard Reto, Elektromonteur, Derendingen

• Eberhard Rudolf, Rentner, Zuchwil

• Frei Silvia, Detailhändlerin, Interlaken

• Fritz Ursula, Buchhändlerin, Schinznach-Dorf

• Furger Christine, Pfarreisekretärin, Arlesheim

• Giacomazzi Fabio, Architekt, Manno

• Gisler Alfred, Geschäftsleiter, Buchrain

• Guidotti Luisa, Camorino

• Haag Helen, Hausfrau, Hirzel

• Haug-Kern Esther, Pflegefachfrau, Zürich

• Hunziker Raymond, Ins († 18.12.2005)

• Kasser Rosmarie, Sekundarlehrerin, Küsnacht

• Kaufmann Nic, Leiter Kommunikation, Allschwil

• Keller-Giovanon Helene, Koch, Ossingen

• Lemberg Susanne, Dipl. Ing. Gestaltung, Zofingen

• Lutz Béatrice, Pfarrerin, Birsfelden

• Mathies Andreas, Sourcer, Ettingen

• Meyer Stefan, SBB Sekretär, St. Gallen

• Monnier Betty, Atempädagogin, Thalwil

• Mottier André, Rentner, Ste-Croix

• Müller Karin, Bewegungspädagogin, Bonstetten

• Otz-Büchner Maria, Werklehrerin, Ringgenberg

• Paliaga Marco, Rentner, Chur

• Ramsperger Rolf, Sekundarlehrer/Schulleiter,

Neuhausen am Rhein

• Rettenmund Anne-Marie, Kaufm. Angestellte, Langnau i.E.

• Ruinelli Franco, Operatore turistico, Bellinzona

• Sager Adrian, Betriebsleiter, Interlaken-Unterseen

• Salanon Alain, Physiker, St. Légier

• Schmid Theres, Ergotherapeutin, Münsingen

• Schwyter Faist Yolanda, Hausfrau/Pflegefachfrau, Zezikon TG

• Städler-Bischof Esther, Rechnungsführerin, Wattwil

• Stiner Susanna, Kauffrau, Zürich

• Toedtli Marc, Kaufmann, Boppelsen

• Vogel Manon, Rechtsanwältin, Baden-Dättwil

• Zulliger-Senn Annemarie, Hauswirtsch.

Betriebsleiterin HF/Hausfrau, Volketswil

EHRENMITGLIEDER

• Kern Jack, Zürich

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Wälle Robert, Luzern

20

VORSTAND

AMTSPERIODE 2004 –2007

• Egloff Markus, Direktor, Zürich

• Feurer Agnes, Hauswirtschaftslehrerin, Zuzwil

• Furrer Daniel, Tourismusfachmann HF, Luzern

• Gendre Stéphane, Vorstandsmitglied Kreis Genf, Genève

• Hitz Ursula, Hausfrau, Stein am Rhein

• Jordan Amaury, Vermögensverwalter, Thalwil

• Kuhn François, Anwalt, Onnens (bis 10.6.2006)

• Kurmann Stephan, Unternehmensberater, Hirzel

• Lüdi Heinz, dipl. Bankfachexperte, Effretikon

• Martin Pierre, Oberrichter, Zürich

• Müller Christoph, Jurist, Zürich

STEUERUNGSAUSSCHUSS

• Hitz Ursula, Stein am Rhein

• Kuhn François, Onnens (bis 10.6.2006)

• Kurmann Stephan, Hirzel

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Martin Pierre, Zürich

• Müller Christoph, Zürich

FINANZKOMMISSION

• Egloff Markus, Zürich

• Jordan Amaury, Thalwil

• Lüdi Heinz, Effretikon

JURISTISCHER AUSSCHUSS

• Kuhn François, Onnens (bis 10.6.2006)

• Martin Pierre, Zürich

• Müller Christoph, Zürich

GESCHÄFTSLEITUNG

• Gmür Fredi, Geschäftsleiter SJH

• Dobler René, Geschäftsleiter SSST

MITARBEITERKOMMISSION

• Di Gallo Antonella

• Imboden Ariana (bis 27.10.2006)

• Lang Andrea (ab 27.10.2006)

• Mätzler Martin, Präsident

• Raimann Angela (ab 27.10.2006)

• Sieber Fabien (bis 27.10.2006)

KONTROLLSTELLE

• Aregger Schleiss Baumann AG für Wirtschaftsberatung, Kriens


Egloff Markus

Im Vorstand seit

8.3.2003

Jordan Amaury

Im Vorstand seit

29.1.2003

Feurer Agnes

Im Vorstand seit

1.1.1992

Kurmann Stephan

Im Vorstand seit

17.6.1995

Furrer Daniel

Im Vorstand seit

3.12.2004

Lüdi Heinz

Im Vorstand seit

17.6.2000

Gendre Stéphane

Im Vorstand seit

1.10.2005

Martin Pierre

Im Vorstand seit

16.3.1996

Vorstand

Hitz Ursula

Im Vorstand seit

12.6.1999

Geschäftsleitung

Gmür Fredi

Geschäftsleiter

SJH

seit 1.4.1996

Müller Christoph

Im Vorstand seit

17.6.1995

Dobler René

Geschäftsleiter

SSST

seit 1.5.1999

21


Organigramm

Stand 1. Juni 2007

Geschäftsstelle Zürich

• Abou-Assi Tarek Praktikant

• Baehler Michel Bereichsleiter Betriebe Mitte

& Franchise Betriebe

• Bunte Janine Bereichsleiterin Finanzen & Controlling

• Dobler René Geschäftsleiter Schweizerische Stiftung

für Sozialtourismus

• Friedrich Esther Human Resources

• Gmür Benjamin Marketing

• Gmür Fredi Geschäftsleiter

Schweizer Jugendherbergen

• Grossenbacher Yvonne Finanz- und Rechnungswesen

• Häfeli Hans-Urs Schweizerische Stiftung für

Sozialtourismus

• Hilber Petra Finanz- und Rechnungswesen

• Hollenstein Christine Abteilungsleiterin Human Resources

• Höneisen Maya Redaktion MyHostelNews

• Imboden Ariana Marketing

• Koblet Pitt Lernender

• Leuenberger Sarah Lernende

• Lips Barbara Member Service

• Lutz Walter Bereichsleiter Projekte

22

Kontrollstelle

Delegiertenversammlung SJH

Vorstand SJH

Steuerungsausschuss Finanzkommission

Juristischer Ausschuss

Assistentin Geschäftsleiter

Q-Gütesiegel Weiterbildung

Geschäftsleiter

Services New Technology Finanzen & Controlling

Human Resources Betriebe

Member Service Communication Technik und Support Beratungsstellen Personaladministration Eigene Betriebe

Information Marketing Zulieferer

Finanz- und

Rechnungswesen

Bereich Ost

Sales PR Software • Buchführung

Bereich Mitte

Memberships My Hostel News Zulieferer

• Kreditoren

• Debitoren

Bereich West/Süd

• Statistiken

Incoming Internet Franchise-Betriebe

Internationales

Buchungssystem

Postdienst E-Commerce

Mailinghouse Zulieferer

Zulieferer Projekte

ASSD

Zulieferer

Ehrenamtlichkeit

Geschäftsleiter

BereichsleiterIn

AbteilungsleiterIn

Externe Partner

• Meier Nicole Marketing

• Mettauer Verena Finanz- und Rechnungswesen

• Neuhaus Matthias Finanz- und Rechnungswesen

• Raimann Angela Abteilungsleiterin Member Service

• Roscic Katarina Schweizerische Stiftung für

Sozialtourismus

• Salzmann Patricia Sales

• Schempp Kurt Bereichsleiter Betriebe Ost

• Schenk Jorn Postdienst

• Schober Martin Abteilungsleiter New Technology

• Sommer Roland Bereichsleiter Betriebe West/Süd

• Spörri Matthias Schweizerische Stiftung für

Sozialtourismus

• Steiner Mike New Technology

• Sturm Sandra Member Service

• Sutter Carmen Assistentin Geschäftsleiter

• Tanner Ruth Finanz- und Rechnungswesen

• Tasidis Georgia New Technology

• Thut Tobias Bereichsleiter Services/Mediensprecher

• Wyss Vera Marketing


STAND 1. JUNI 2007

Avenches Edith & Mohamed Dhyaf

Baden Andreas & Adina Aebischer

Basel City Antonella Di Gallo & Marc Brügger

Basel St. Alban Antonella Di Gallo & Marc Brügger

Beinwil am See Christine Güttinger

Bellinzona Chiara Sassi

Bern Daniel Fahrni & Michael Wenger

Bönigen Thomas Rosenthal & Ursi Gretener

Brienz Adrian Sager

Brugg Saba Krezdorn

Château-d’Oex Esther Hunziker

Dachsen Judith Dali & Irène Heini

Davos Markus Zollinger

Delémont Caroline Noser & Marie-Claire Strahm

Engelberg Fredy Liem & Petra Stillhart

Fällanden Martin Käser

Fiesch Herbert Volken

Figino Philippe Ingold & Margarete Lenhardt

Filzbach Hannes & Christina Hochuli

Fribourg Evie Sprecher & Evelyn Hofstetter

Genève Emmanuel Délèze

Gersau Rita Lepistö-Arnold

Grindelwald Ines Fink & Barbara Grünig

Hospental Natalie Bürge & Heriberto Tapuy

Klosters Ute Möller

Kreuzlingen Bernhard Granacher

Langnau Liliane Sommer

Lausanne Gaudenz Dorta & Jean-Marc Pochon

Le Bémont Tamara & Retus Schmid

Leissigen Wolfgang Thomas & Anja Förster

Betriebsleitung/Stellvertretung

Locarno Rosemarie Weyer

Lugano-Savosa Lotti & Roland Majek

Luzern Georg Zimmermann & Ursula Angele

Maloja Jürg & Karoline Wintsch

Mariastein-Rotberg Thomas & Corina Krämer-Winzeler

Montreux Walter & Christine Pfister

Pontresina Stephan Weyrich

Rapperswil-Jona Peter & Brigitte Keller

Richterswil Simon Scheu

Romanshorn Josef & Doris Eichmann

Rorschach-See Claudio Filli

Saanen-Gstaad Ursula Eichenberger

Schaan-Vaduz Martin & Claudia Mätzler

Schaffhausen Hulda Hänggi & Letizia Müller

Seelisberg Daniela Truttmann-Burckhardt

Sils i. D. Erika Salzgeber

Sion Alexandre Fumeaux

Solothurn Brigitta Ryser & Silvia Stadelmann

St. Gallen vakant

St. Moritz vakant

Sta. Maria i. M. Rosmarie Tinner

Ste-Croix Urs & Susanna Nisple-Gerber

Stein am Rhein Daniel & Susanna Meier

Valbella-Lenzerheide Elke Baumeister

Zermatt Ueli & Julia Zürcher

Zofingen Heinz Gerber

Zug Monika Krezdorn

Zürich Bernhard Huber & Andrea Lang

Springerin Brigit Gujan

Netzwerk

23


Gästestatistik

TOP 15 – WOHER KOMMEN UNSERE GÄSTE?

Ankünfte Anteil in % Vergleich mit

2005 in%

Schweiz 246'388 56.86 0.48

Deutschland 56'014 12.93 0.64

USA 12'430 2.87 0.20

Frankreich 10'594 2.44 6.88

England & Wales 10'135 2.34 6.39

Spanien 9'735 2.25 16.18

Italien 7'413 1.71 –0.67

Holland 6'642 1.53 –6.53

Australien 5'867 1.35 –2.25

Japan 5'418 1.25 28.60

China Volksrep. 4'909 1.13 16.52

Kanada 4'468 1.03 18.51

Korea 3'985 0.92 5.84

Österreich 3'576 0.83 9.90

Indien 3'435 0.79 16.80

Übrige Länder 42'326 9.77 17.77

Total 433'335 100.00 3.01

DURCHSCHNITTLICHE AUFENTHALTSDAUER

UNSERER GÄSTE IN TAGEN

2006 2005

England & Wales 2.29 2.35

Indien 2.26 2.53

Deutschland 2.19 2.23

Schweiz 2.07 2.10

Australien 2.03 1.88

Österreich 1.96 2.03

Frankreich 1.92 1.98

Holland 1.88 1.92

USA 1.82 1.75

Italien 1.79 1.83

Kanada 1.78 1.75

Spanien 1.72 1.64

Japan 1.72 1.70

Korea 1.54 1.43

China Volksrep. 1.47 1.42

Durchschnitt 2.03 2.06

24

MITGLIEDER

Anzahl Mitglieder Mitglieder Vergleich mit

2006 2005 2005

Junior 25'875 24'600 5.18%

Senior 40'213 38'342 4.88%

Familien * 16'602 17'496 –5.11%

Gruppen 4'586 4'941 –7.18%

Total * 87'276 85'379 2.22%

* inkl. Zusatzkarten für Partner und Kinder

LOGIERNÄCHTESTATISTIK

2006 Anteil % 2005 Anteil % Vergleich

mit 2005

Einzelgäste 431'902 49.00 448'985 51.80 –3.80%

Gruppen 152'408 17.29 135'364 15.62 12.59%

Schulen 140'342 15.92 135'859 15.67 3.30%

Familien 156'756 17.78 146'582 16.91 6.94%

Total 881'408 100.00 866'790 100.00 1.69%


ÜBERSICHT BESUCHE

Anzahl Besuche 1'656'549

Durchschnitt pro Tag 4'538

Durchschnittliche Besuchsdauer 00:12:07

Mittlere Besuchsdauer (Median) 00:03:52

TOP 5 DER ANGEWÄHLTEN SEITEN

1 Details der Jugendherbergen

2 Übersicht der Jugendherbergen

3 Specials

4 Detailseite Jugendherberge Zürich

5 News

TOP 5 DER DOWNLOADS

1 Preisliste Jugendherberge Zürich

2 Familienferienbroschüre deutsch

3 Preisliste Jugendherberge Locarno

4 Preisliste Jugendherberge Lugano

5 Hausprospekt Jugendherberge Locarno

DOWNLOADS VON PROSPEKTEN

Total 766'683

pro Monat (Durchschnitt) 63'890

WICHTIGSTE REGIONEN NACH BESUCHEN

Region Anzahl Besucher Anteil %

Nordamerika 713'140 43.05%

Westeuropa 373'653 22.56%

Asien 19'102 1.15%

Osteuropa 6'342 0.38%

Übrige Regionen 10'812 0.65%

Region nicht angegeben 533'500 32.21%

Total 1'656'549 100.00%

WICHTIGSTE LÄNDER NACH BESUCHEN

Internetstatistik

Land Anzahl Besucher Anteil %

USA 709'930 42.86%

Schweiz 296'741 17.91%

Deutschland 38'988 2.35%

Holland 8'498 0.51%

Unbekannte Herkunft 533'500 32.21%

Übrige Länder 68'892 4.16%

Total 1'656'549 100.00%

Weitere Informationen zum Leistungsbericht finden Sie im Portrait auf Seite 4, im Vorwort des Präsidenten auf Seite 6 und im Jahresbericht

des Geschäftsleiters auf Seiten 7 bis 10.

25


Gönner

PRIVATPERSONEN

Brunner Dr. Jürg, Flawil | Brütsch Paul, Huttwil | Fessler Hugo, Luzern

| Gamboni Salmina, Gordola | Goldi Dr. Heiner, Schattdorf |

Isler Gottlieb, Reinach | Kalden Ulrike, Bamberg | Lehner Stephan &

Doris, Adliswil | Lingenhag Domenic & Irene, St. Moritz | Losenegger

Hans-Rudolf, Thun | Matter Ilse, Zofingen | Meier Emil, Eglisau |

Meyer Jean Luc, Wattwil | Mohr Ursula, Wädenswil | Niklaus-Bergmann

Fritz, Jegens | Odermatt Meinrad, Zürich | Panchard Dr. Marc-

Alain, Vevey | Parpan Michael, Valbella | Pfister Emil, Gommiswald

| Rechsteiner Emil, Dachsen | Reinhardt Ursula, Brüttelen | Risti

Miroslav, Dietikon | Rothen André, Montreux | Rouvier Elie, Zürich |

Schenkel Hans, Münchenstein | Schulz Jeannette & Kurt, Reinach

| Schwab-Hubler Marie, Ins | Stöckli Rudolf, Olten | Tschannen Rolf,

Wil | Tschopp Dr. Hans Rudi, Biel | Wagner Gerhart, Stettlen | Walder

Hans-Peter, Brüttisellen | Weber Max, Hasliberg Reuti | Weiss Karl,

Dietikon | Widmer Werner, Château-d’Oex | Wildi Adolf, Ipsach | Winkler

Yvonne, Ellikon | Wüthrich Jürg, Aarau | Zweifel Paul, Zürich.

26

FIRMEN, INSTITUTIONEN, LIEFERANTEN

(SPENDEN AB CHF 100.–)

Adank Davos AG, Davos Dorf | Burkhardt Karl & Sohn AG, Thusis | Culinex

AG, Härkingen | Elektro Seiler, Bönigen | Fischer Haustechnik

AG, Interlaken | Gebr. Gysi, Baar | Graubündner Kantonalbank, Chur |

Gravure SA, Erlach | Herzog Bau AG, Menziken | Horand Automative

AG, Zürich | HW-Regale AG, Rümlang | Koller Elektro, St. Moritz | Lift

AG, Regensdorf | Metzgerei Spiess AG, Lenzerheide | Meyer Moser

Lanz Architekten AG, Zürich | Miele AG, Spreitenbach | Mobimex

AG, Seon | Prowema, Pfäffikon | Schaumstoff Härti AG, Winterthur |

Sigrist & Wipfli Rechtsanwälte, Zürich | Stiftung für angewandte

Linguistik, Zürich | Victorinox AG, Ibach | Weibel AG, Chur.

GEMEINDEN, STÄDTE, KANTONE

(SPENDEN AB CHF 100.–)

Amriswil TG | Arlesheim BL | Bottmingen BL | Brugg AG | Effretikon

ZH | Einsiedeln SZ | Erlenbach ZH | Erlinsbach AG | Ettingen BL |

Fischbach-Göslikon AG | Frenkendorf BL | Gerzensee BE | Gossau

SG | Habkern BE | Heiden AR | Herrliberg ZH | Hilterfingen BE | Horgen

ZH | Küsnacht ZH | Magden AG | Maur ZH | Meilen ZH | Morges

VD | Mosnang SG | Netstal GL | Oberägeri ZG | Oberdorf SO | Oberhofen

BE | Oberrieden ZH | Oberrohrdorf AG | Ormalingen BL | Rapperswil-Jona

SG | Riehen BS | Schafisheim AG | Schönenbuch BL |

Speicher AR | Subingen SO | Sursee LU | Unteriberg SZ | Veyrier GE |

Weinfelden TG | Wollerau SZ | Zillis/Reischen GR | Stadt Zürich ZH.


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Beinwil am See

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Locarno

27


28

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Stein am Rhein

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Stein am Rhein


Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel

29


30

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Valbella

Jugendherberge | Auberge de Jeunesse Valbella


LES AUBERGES DE JEUNESSE SUISSES

L’Association des Auberges de Jeunesse Suisses est responsable

de l’exploitation des auberges de jeunesse. L’organisation partenaire,

la Fondation Suisse pour le Tourisme Social, est propriétaire

de 25 auberges. 20 autres auberges de jeunesse sont gérées en

tant qu’établissements affermés/loués et 14 en tant qu’établissements

en franchisage. Au total, un réseau de 59 auberges de jeunesse

avec un total de 6'220 lits est à disposition en Suisse. Les

Auberges de Jeunesse Suisses sont une organisation à but non lucratif

et sont membres de la Fondation ZEWO, le service spécialisé

suisse des institutions d’utilité publique collectant des dons.

PLAN DIRECTEUR DES AUBERGES DE JEUNESSE SUISSES

Principe 1: notre éthique

Nous souhaitons

• promouvoir un tourisme familial axé sur la qualité, socialement

responsable et conforme à l’écologie,

• placer les rencontres humaines au centre d’intérêt,

• vivre le principe de partenariat à tous les niveaux,

• renforcer notre position et notre image de principale organisation

de tourisme pour jeunes et familles,

• réaliser des résultats économiques raisonnables afin d’assurer

la pérennité de notre organisation.

Principe 2: nos hôtes

Nous assumons une responsabilité particulière envers nos hôtes,

parce que les voyages sont très importants pour eux sur les plans

émotionnel et matériel, et qu’ils ressentent à cet égard le besoin

d’être en confiance, en sécurité et en de bonnes mains.

Nous souhaitons répondre de façon créative aux nombreux

souhaits de nos clients. Nous voyons dans notre hôte un être humain

heureux de vivre, capable de faire preuve d’enthousiasme,

intéressé, qui aime les contacts, disposé à adopter une attitude

respectueuse de la nature, des gérants et des autres voyageurs.

Nous souhaitons répondre à ces qualités et attitudes positives et

les promouvoir.

Principe 3: nos collaborateurs

Nous savons que nos collaborateurs jouent un rôle déterminant

dans notre organisation fortement axée sur les performances et

relations personnelles. Aussi, nous sommes très exigeants à leur

égard. Nous nous engageons en faveur d’une politique des collaborateurs

moderne, notamment en ce qui concerne le style de direction,

les conditions de travail, la sécurité sociale, l’égalité des chances,

la responsabilité individuelle et la promotion professionnelle.

Portrait

Principe 4: nos partenaires et nos membres

Nous voulons entretenir avec toutes les personnes, entreprises et

institutions importantes pour nous, des relations basées sur un

véritable esprit de partenariat. Nous considérons la promotion de

relations personnelles étroites et la détermination commune de

conditions équitables comme particulièrement importantes. Nous

recherchons une collaboration active avec toutes les organisations

importantes sur le plan touristique se trouvant en Suisse et

à l’étranger. Nous encourageons les coopérations entre les établissements

et au-delà de ceux-ci.

Principe 5: notre rapport à la population et à l’environnement

Nous sommes une organisation neutre du point de vue confessionnel

et politique, et active en tant que telle dans toutes les parties

du pays. Nous sommes conscients du fait que la population indigène

et l’environnement naturel dans les destinations cibles sont

d’une importance primordiale pour nos hôtes. Nous tenons à respecter

autant que faire se peut les intérêts de la population locale,

son autonomie et sa culture et il nous tient à cœur de tout mettre

en œuvre pour maintenir la pollution de l’environnement à un

niveau aussi faible que possible. Nous nous engageons en faveur

d’auberges de jeunesse et de programmes de loisirs respectueux

de l’environnement et ménageant le paysage.

Principe 6: nos prestations

Notre objectif premier est le maintien de prestations avantageuses.

Nous tenons cependant aussi à satisfaire les exigences croissantes

de qualité. Avec un concept de prestations innovateur et

adapté aux besoins, nous voulons proposer à nos hôtes une offre

attrayante et une véritable alternative aux autres formes d’hébergement;

en d’autres termes, nous souhaitons cultiver la simplicité.

Nous accordons une attention particulière à la mise en place de

structures transparentes, à une gestion personnalisée des auberges

et à une atmosphère agréable.

Principe 7: notre information, notre publicité et notre vente

Nous souhaitons respecter rigoureusement le principe «la performance

passe avant la publicité». Quand bien même, nous voulons

pratiquer une exploitation de marché active et nous profiler non

pas de façon agressive ou tapageuse, mais avec style et en suivant

notre cœur. Les informations que nous diffusons doivent toujours

être fondamentalement honnêtes, crédibles et claires.

Principe 8: nos relations publiques

Nous voulons en tout temps faire part de nos convictions et objectifs

et informer en permanence le public des développements

enregistrés dans notre domaine d’activité. Nous voulons entretenir

des relations personnelles avec les autorités, les institutions publiques

et privées et les médias et nous engager en faveur d’une

amélioration des principales conditions cadres et d’une conception

judicieuse des loisirs.

Principe 9: nos rapports avec l’innovation et la recherche

Principe 9: nos rapports avec l’innovation et la recherche

Nous voulons encourager systématiquement des modes de pensée

et d’action novateurs à tous les échelons de notre organisation,

puisque l’évolution rapide caractérisant notre époque ne permet

qu’aux seules idées nouvelles de tirer profit des opportunités futures.

Nous soutenons une recherche touristique critique et orientée

31


sur la pratique, et y voyons un moyen d’information important pour

la politique globale et prévoyante de notre association.

Principe 10: notre rentabilité

Malgré les objectifs idéalistes, nous voulons concevoir les prestations

de notre entreprise en fonction des principes d’une rentabilité

maximale et garantir ainsi la pérennité de notre organisation. C’est

pourquoi nous nous efforçons de réaliser suffisamment de gains,

d’avoir assez de liquidités et de réserves ainsi qu’une structure

de capital saine. Lorsqu’il s’agit d’investissements de plus grande

importance comme des nouvelles constructions ou des transformations

d’installations existantes, nous avons besoin du soutien

financier des pouvoirs publics.

Le compte rendu du directeur se base lui aussi sur ces dix principes

directeurs, ce qui ne fait que souligner leur importance.

LES AUBERGES DE JEUNESSE SUISSES EN CHIFFRES

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006

Nombre d’établissements 1) 73 70 70 67 63 62 62 61 60 61 59

Nombre de lits 1) 6'813 6'894 6'792 6'686 6'359 6'295 6'413 6'146 6'366 6'501 6'220

Nombre de nuitées 1) 744'777 790'111 836'298 840'139 814'075 868'836 878'002 834'017 838'900 866'790 881'408

Total produit d’exploitation

en millions de CHF, sans

Jugi Tours à partir du 1.1.99 2) 20.45 23.92 23.91 24.18 23.89 25.95 26.92 25.92 27.64 28.69 32.16

Flux de trésorerie

en millions de CHF 3) 2.00 2.31 3.61 3.82 4.28 5.17 5.31 5.23 5.89 6.53 7.16

Produit des lits 2) 2'560 4'024 4'294 4'620 4'709 5'105 5'277 6'057 6'094 6'160 6'612

Productivité des

collaborateurs 2) 88'470 129'246 129'229 127'090 125'926 134'066 137'344 132'144 139'801 143'090 149'629

Membres 65'855 72'721 72'433 73'070 66'277 63'500 78'227 82'305 93'273 85'379 87'276

1) Avec établissements en franchisage

2) Propres auberges

3) Avant attribution des loyers et amortissements

32


Le concept de Corporate Governance ou «l’art de gérer une entreprise

de manière efficace», n’a pas uniquement prisé dans les milieux

de l’économie privée. En effet, la réforme des structures de

prestations, la transparence des processus de décision et les fonctions

de surveillance indépendantes et objectives sont de plus en

plus souvent exigées de la part des organisations à but non lucratif.

Ces derniers mois, le comité s’est penché intensément sur le sujet

afin d’examiner sur ces points les structures, le profil des valeurs

et la stratégie de réseau des Auberges de Jeunesse Suisses. L’évaluation

des expériences du passé et l’évolution positive durable de

nos auberges de jeunesse montrent que nous sommes sur la bonne

voie. Les résultats records enregistrés l’an passé le prouvent.

La Conférence des présidents des grandes organisations humanitaires

de Suisse élabore en collaboration avec la Fondation

ZEWO (service spécialisé suisse des institutions d’utilité publique

collectant des dons) et proFonds (Association faîtière des fondations

d’utilité publique de Suisse) le Swiss NPO-Code. Nous voulons

nous aussi intégrer dans notre travail les principes d’une Corporate

Governance soucieuse de ses responsabilités, transparente et

moderne dans le domaine du NPO. L’examen de notre façon d’agir a

démontré que nous appliquons aujourd’hui déjà la plupart de ces

principes. En vertu de la loi sur la surveillance de la révision qui

entrera probablement en vigueur en 2008, notre système de contrôle

interne sera examiné ces prochains mois et adapté si nécessaire.

Les modifications significatives du tourisme global des dernières

années nous obligent à adapter continuellement notre offre

aux conditions démographiques, spécifiques à l’environnement,

économiques, politiques et culturelles. Pour nous aussi, rester sur

place signifie reculer!

La collaboration avec la Fondation Suisse pour le Tourisme

Social (SSST) s’est avérée très efficace tant au niveau stratégique

qu’opérationnel. Malgré une séparation claire des tâches, tous les

changements sont effectués dans l’intérêt général de l’entreprise.

Les besoins des hôtes sont identifiés et mis en œuvre de manière

optimale au niveau de la construction des bâtiments. Avec un

volume d’investissement de près de CHF 11 millions dans l’offre,

d’autres étapes clés ont pu être franchies en 2006. Par ailleurs,

nous avons pu verser pour la première fois à la Fondation Suisse

pour le Tourisme Social, en plus du loyer fixé sur la base des coûts,

une rémunération de fonds propres de 1%.

Les pourparlers intensifs menés avec l’Association Genevoise

des Auberges de Jeunesse ont débouché sur la conclusion d’un

nouveau contrat. Les questions de la répartition réciproque des

sièges au sein des organes stratégiques de direction et des droits

et obligations ont pu être résolues, de sorte que la collaboration à

long terme et le maintien de l’Auberge de Jeunesse Genève sont garantis.

Notre objectif pour un avenir plus ou moins proche demeure

la fusion de l’Association Genevoise des Auberges de Jeunesse avec

l’Association des Auberges de Jeunesse Suisses.

La nouvelle réglementation de la collaboration avec l’Association

Genevoise des Auberges de Jeunesse ainsi que les modifications

structurelles effectuées par le passé ont conduit à un remaniement

des statuts de notre association et à une adaptation

aux nouvelles circonstances. De même, le règlement d’élection des

délégués a été actualisé. Sur ce plan, c’est surtout le nombre des

délégués qui a augmenté. Les statuts et le règlement d’élection ont

été approuvés lors de l’assemblée des délégués du 10 juin 2006.

Préambule du président

Du 13 au 16 juillet 2006 a eu lieu la Conférence mondiale de la

Fédération internationale des auberges de jeunesse (IYHF) à Davos,

à laquelle 62 pays ont participé. Malgré une organisation optimale,

le «Spirit of Davos», dont les effets sont généralement très positifs,

n’a pas conduit aux résultats escomptés: l’évolution de l’IYHF

reste problématique tant du point de vue du personnel que des

finances. Considérant les décisions prises par la Conférence, on

ne saurait s’attendre à de prochaines améliorations. Aussi, avonsnous

décidé de fonder avec l’association des auberges de jeunesse

hollandaise la société Hostelling International Marketing GmbH. En

notre qualité de prestataire de services en faveur des fédérations

nationales, nous voulons à l’avenir compenser le déficit de l’IYHF.

J’adresse mes plus sincères remerciements à toutes et tous

mes collègues du comité des Auberges de Jeunesse Suisses et du

conseil de fondation de la Fondation Suisse pour le Tourisme Social

pour leur inlassable engagement en faveur de nos auberges.

Je remercie tout particulièrement François Kuhn, qui, pour des raisons

professionnelles, a quitté sa fonction de vice-président et est

par conséquent sorti du comité. Merci aussi aux directeurs Fredi

Gmür et René Dober, à tous les collaborateurs et collaboratrices

ainsi qu’aux délégués et donateurs.

Je suis parfaitement conscient des responsabilités et de la

pression énorme qui pèsent sur l’organe de direction suprême.

Je constate également qu’avec ses quelque 400 collaboratrices

et collaborateurs et un chiffre d’affaires total de plus de CHF 32

millions, le bénévolat dans le cadre de la gestion stratégique de

notre organisation atteint ses limites. Nous sommes toutefois persuadés

qu’ensemble, nous saurons relever les défis et poursuivre

l’évolution positive enregistrée ces années passées.

Stephan Kurmann

Président des Auberges de Jeunesse Suisses

33


Rapport annuel du directeur

RÉTROSPECTIVE 2006

Si le terrorisme, les catastrophes naturelles, les menaces sur la

santé et les prix pétroliers ont influencé négativement le tourisme

l’année passée, la fréquentation touristique enregistrée au niveau

mondial a dépassé toutes les attentes avec, pour la première fois,

un total de 800 millions d’arrivées. En Suisse également, après une

traversée du désert de plusieurs années, le tourisme est à nouveau

sur la pente ascendante. Il y a un an encore, nous contemplions

l’avenir avec un optimisme modéré. Nous avions l’espoir de voir venir

des temps meilleurs. Aujourd’hui nous avons la certitude que la

tendance positive va se poursuivre.

Par rapport à l’année précédente, le total du chiffre d’affaires a

augmenté de CHF 3.46 millions pour passer à CHF 32.16 millions,

ce qui correspond à un résultat record. Avec un total de 881'408

nuitées pour l’ensemble des 59 établissements (y c. les établissements

en franchisage) et 657'292 nuitées pour les 45 propres établissements,

les Auberges de Jeunesse Suisses (AJS) ont enregistré

en 2006 un excellent résultat. La progression totale est de 1.7%.

Avec les propres auberges, il a même été possible d’enregistrer une

hausse de 11.3% par rapport à l’année précédente. L’augmentation

du chiffre d’affaires et des nuitées s’explique d’une part par la reprise

de l’établissement en franchisage de Lausanne et d’autre

part par une optimisation des auberges par de nouvelles constructions

et transformations. Contrairement à 2005, l’association des

Auberges de Jeunesse Suisses a enregistré une légère augmentation

des affiliations à l’année. Au total 87'276 personnes, soit près

de 2.2% de plus qu’en 2005, ont opté pour l’attrayante affiliation à

notre organisation à but non lucratif.

Depuis des années, dix idées directrices marquent notre culture

d’entreprise. Elles servent de directives pour la planification

stratégique et déterminent la mise en œuvre opérationnelle. La

structure de notre compte rendu se base sur ces idées directrices.

NOTRE ÉTHIQUE

Toutes nos décisions – et donc nos actions – doivent être portées

par le souci d’un développement durable à long terme et non pas

par l’avidité du gain à court terme. L’élaboration de notre profil de

valeurs, de la stratégie de réseau, de la planification financière à

moyen et long terme, du budget triennal des centres de coûts ainsi

que l’établissement d’un Business plan détaillé à chaque nouvelle

construction ou transformation minimisent les risques et garantissent

la pérennité de l’organisation.

Notre objectif consiste à mieux tirer profit de la chance offerte

par les voyages et d’en réduire en même temps les dangers. Nous

nous engageons donc en faveur de formes socialement responsables.

Nous exprimons cela en particulier dans la conception de

l’offre et des prix avec des formules bon marché p.ex. les chambres

à plusieurs lits et dans le domaine de la nourriture, avec des rabais

pour groupes, des offres spéciales et des réductions pour les

membres.

34

NOS HÔTES

En 2006, les auberges des villes ont enregistré une forte progression,

marquant ainsi la tendance générale du tourisme suisse. Un

nombre plus important de clients internationaux, principalement

de l’Asie, de l’Amérique du Sud et des pays du sud de l’Europe a

également généré davantage de nuitées. La Suisse romande a par

ailleurs été très prisée par la clientèle indigène des auberges de

jeunesse. Beaucoup de Suisses alémaniques, classes et associations

ont été attirés par la Suisse romande. Les grandes stations

alpines ont, elles aussi, enregistré une hausse des résultats. La reprise

conjoncturelle de l’Allemagne et l’augmentation du nombre de

touristes anglais et américains ont eu des répercussions sensibles.

NOS COLLABORATEURS

Nous devons la réalisation de nos objectifs élevés presque essentiellement

à la qualité et à la motivation de nos collaborateurs.

L’engagement personnel (conseils, encadrement, suivi des contacts,

bref, le sens de l’hospitalité) ne peut guère être remplacé par

du capital ou des moyens techniques. Nous en sommes conscients

et assumons aussi pleinement notre responsabilité sociale. La situation

financière solide de notre organisation offre une bonne sécurité;

les assurances en faveur du personnel ont été optimisées et

notre caisse de pension, avec son degré de couverture de 105.32%,

est aussi une garantie pour l’avenir. Intégrés dans le processus de

définition des objectifs, nos collaborateurs assument leur part de

responsabilité et profitent directement du succès de notre organisation

grâce au système de salaire et au modèle de participation.

Des cours spécifiques, des journées de formation continue et

des modules de gestion ont été une fois encore proposés afin d’optimiser

l’exécution des tâches très variées de la gestion d’auberges.

Une attention particulière a été accordée à la promotion de

la relève. De jeunes collaborateurs jugés compétents ont ainsi pu

participer à un programme de promotion dans l’objectif de diriger

eux-mêmes plus tard une auberge de jeunesse.

NOS PARTENAIRES ET NOS MEMBRES

Les 87'276 membres des Auberges de Jeunesse Suisses, respectivement

4.5 millions au niveau mondial, constituent un pilier important

de notre réussite. Les membres ne sont pas seulement des

personnes qui souhaitent profiter d’une nuitée à bon marché, mais

aussi des clients fidèles qui connaissent et apprécient notre offre.

Les offres spéciales destinées aux membres communiquées dans

MyHostelNews et les remises sur les nuitées ont constitué nos

prestations standard.

Avec la signature du contrat de collaboration avec la Fondation

Suisse pour le Tourisme Social (FSTS) et l’introduction du modèle de

fermage, nous avons posé, il y a des années déjà, les jalons d’un développement

durable. Le fermage susceptible de couvrir les coûts

nous assure le maintien de la substance des immeubles ainsi que

les rénovations et améliorations nécessaires au niveau de la qualité.

Grâce à la rémunération des fonds propres effectuée pour la

première fois, la FSTS pourra donner systématiquement suite à

nos besoins à l’avenir aussi.


La satisfaction de nos clients dépend fortement de la qualité

de chaque prestataire, interne à l’organisation (chaque auberge de

jeunesse prise individuellement) ou externe (entreprises de transport,

installations de sport, remontées mécaniques). Penser et agir

en réseau est notre principe. Nous avons poursuivi résolument

cette stratégie et nous sommes efforcés de contracter des coopérations

lucratives. Ainsi, nous avons conclu en 2006 de nouveaux

partenariats avec la CSS Assurance, le WWF Climate Groupe, «La

Suisse à vélo», Suisse Tourisme et la REKA.

La collaboration internationale avec les fédérations nationales

d’auberges de jeunesse est une part importante de nos efforts entrepris

dans le domaine de la coopération. Du 13 au 16 juillet 2006,

nous avons organisé la Conférence mondiale de International

Youth Hostel Federation (IYHF) à Davos. 188 délégués issus de 62

pays ont discuté et décidé de l’évolution des auberges de jeunesse

sur le plan mondial. La Conférence a approuvé la nouvelle stratégie

Added-value. Celle-ci implique une concentration de la présence

Internet sur le site www.hihostels.com, le développement de la

qualité au niveau mondial et quelques activités de marketing.

La décision de l’IYHF de réduire massivement les prestations

aux fédérations nationales d’auberges de jeunesse a incité les

Auberges de Jeunesse Suisses à fonder avec Stayokay (association

des auberges de jeunesse hollandaise), la Hostelling International

Marketing GmbH avec siège à Zoug. La fourniture de prestations

de service de tout genre aux fédérations d’auberges de jeunesse,

la commercialisation commune et l’optimisation des ressources

financières et de personnel sont les principaux objectifs de cette

nouvelle société.

Au plan national, nous avons collaboré intensément avec les

organisations touristiques locales, régionales et nationales, en

participant entre autres activement à certaines mesures de marketing

(Suisse Tourisme, Leisure Pool Zurich, etc.). Au sein de la Fédération

suisse du tourisme, où l’on traite prioritairement les thèmes

de politique touristique, je représente, en qualité de membre

du comité, les intérêts du tourisme social.

NOTRE RAPPORT À LA POPULATION ET

À L’ENVIRONNEMENT

En 2006, l’Auberge de jeunesse Baden s’est vue décerner en tant

qu’établissement pilote l’Eco-label européen pour les établissements

d’hébergement touristique. Après cette introduction couronnée

de succès, nous avons décidé d’obtenir ce label pour toutes

nos auberges dans un laps de temps de cinq ans (exception: logements

de groupes).

Les Auberges de Jeunesse Suisses ont fait partie du premier

groupe de 45 entreprises suisses signataires d’une convention

d’objectifs avec l’Agence de l’énergie pour l’économie (AEnEC). L’évolution

des chiffres de consommation dans le domaine de l’énergie

thermique correspond à nos objectifs. Afin d’atteindre les buts

fixés également dans le domaine de l’énergie de production, certaines

auberges achètent du courant «naturemade star» classé

neutre en CO 2 .

L’affiliation au sein du WWF Climate Group a également été

maintenue. Avec IKEA, Coop, Swisscom et la ZKB, le WWF a pu gagner

d’autres grands partenaires.

Avec la transformation de l’Auberge de Jeunesse Valbella, di-

verses mesures modernes d’économie d’énergie ont pu être mises

en œuvre (norme Minergie, matériaux de construction écologiques,

chauffage aux pellets, collecteurs solaires, aération avec récupération

de chaleur). Pour la troisième fois au sein notre organisation,

un sèche-linge fonctionnant avec une pompe à chaleur a été mis

en service à l’Auberge de Jeunesse Zurich.

Les mesures prises permettent des économies annuelles de

160'000 kWh environ.

NOS PRESTATIONS

Conscients que le tourisme est lié à la vente de prestations, nous

nous portons cependant garants de ne pas en faire un bradage de

valeur substantielle. Pour cela, il est indispensable que nos prestations

soient de qualité élevée, comparables et donc standardisées.

Avec «l’envie de simplicité», nous voulons d’une part répondre

aux souhaits des clients qui en ont assez de l’euphorie débordante

de l’exigence ou qui n’ont pas encore été touchés par elle. D’autre

part nous voulons montrer que simplicité n’est pas uniquement synonyme

de manque d’inspiration, mais peut aussi signifier grande

joie de vivre. Ainsi, notre loueuse, la FSTS a effectué d’énormes investissements

dans l’éventail de prestations, en 2006 également.

Auberge de Jeunesse Valbella

Les travaux de construction et de rénovation de l’Auberge de Jeunesse

Valbella ont commencé après Pâques 2006. Après une période

de construction extrêmement courte de huit mois seulement,

l’auberge a rouvert ses portes dans les délais, le 16 décembre. Le

montant investi de CHF 5.74 millions a permis la création d’une

auberge de jeunesse moderne de 140 lits. Outre la norme Minergie,

il a été possible pour la première fois de respecter l’Eco standard, le

label pour les matériaux de construction écologiques.

Auberge de Jeunesse «Palagiovani» Locarno

Après l’acquisition de l’immeuble l’année précédente, la première

des trois étapes de rénovation a été achevée au cours de l’exercice

sous revue. La deuxième et plus importante étape, à savoir la

transformation de l’aile est du bâtiment, a pu commencer en octobre

déjà. Outre diverses améliorations, on y a remplacé le système

de chauffage, isolé la façade et réaménagé les salles d’eau selon

les normes actuellement en vigueur.

Auberge de Jeunesse Beinwil am See

Durant la fermeture de la saison d’hiver 2006/07, il a été possible

d’assainir les salles d’eau du nouveau bâtiment et de procéder dans

l’ancienne partie à des améliorations et adaptations aux directives

de protection contre les incendies. Les coûts de construction se

sont élevés à CHF 684'000.– au total; le canton d’Argovie a participé

au financement par l’octroi d’une subvention substantielle.

Auberge de Jeunesse Stein am Rhein

Auberge de Jeunesse Stein am Rhein

Depuis la fusion de l’association Schaffhouse avec les Auberges

de Jeunesse Suisses, l’Auberge de Jeunesse Stein am Rhein est

35


propriété de la FSTS. Depuis lors, divers investissements – principalement

dans le secteur de la sécurité – ont été effectués. Une

nouvelle étape de transformation a eu lieu durant les mois de

fermeture hivernale 2006/07 et les salles d’eau ont ainsi pu être

entièrement refaites à l’étage supérieur et dans les combles. Par

ailleurs, toutes les chambres ont été équipées de lavabos et les

chambres à 8 lits réduites à 6 lits.

Auberge de Jeunesse Klosters

La commune de Wallisellen, propriétaire de l’Auberge de Jeunesse

Klosters, a procédé à la première étape de rénovation. Des améliorations

substantielles ont été réalisées au niveau des douches,

WC et lavabos.

Auberge de Jeunesse «Jeunotel» Lausanne

Avec la vente de l’immeuble de la société Jeunotel SA à la Ville de

Lausanne et la location à long terme à la FSTS, un pas important a

pu être franchi en vue de garantir à long terme l’établissement aux

Auberges de Jeunesse Suisses. Parallèlement à la reprise de l’exploitation

au 1er avril 2006, un plan d’investissement a été convenu.

Tandis que la Ville de Lausanne transforme les salles d’eau par

étape et remplace les revêtements de sol, nous avons entièrement

rénové le hall d’entrée.

Auberge de Jeunesse Berne

Après 50 ans d’existence, l’association Ferien und Freizeit Bern a

décidé de remettre l’établissement aux Auberges de Jeunesse

Suisses. Les négociations avec l’association en sa qualité d’ancienne

exploitante et Stadtbauten Bern AG en tant que propriétaire ont

pu être menées à bien très rapidement. Une étude de faisabilité a

été réalisée par la FSTS pour évaluer le besoin en investissements

et les possibilités de transformation adéquate de l’immeuble vieilli.

Avec Stadtbauten Bern AG en tant que propriétaire, un bail à loyer

de deux ans a été signé afin d’examiner durant ce laps de temps les

objectifs et possibilités pour l’avenir. La reprise de l’exploitation a

eu lieu le 1er janvier 2007.

Travaux d’entretien

Au cours de l’exercice sous revue, un montant de quelque CHF 1.1

million a été investi dans l’entretien des immeubles dont la FSTS

est propriétaire. Les principales mesures de construction ont été

entreprises avec la rénovation complète du toit dans l’Auberge de

Jeunesse Sils, la réalisation de mesures de protection contre les

incendies dans l’Auberge de Jeunesse Brienz, l’assainissement total

de la distribution de courant électrique dans l’Auberge de Jeunesse

Fällanden et la transformation des douches de l’Auberge de

Jeunesse Saanen.

NOTRE INFORMATION, NOTRE PUBLICITÉ ET NOTRE VENTE

La présence des Auberges de Jeunesse Suisses au Gurtenfestival

a encore pu être optimisée. Pour la première fois, les festivaliers

ont dormi sous des tentes portant notre logo. A la fin, les tentes

ont été démontées et les festivaliers ont pu les emporter chez eux.

Désormais, le logo des Auberges de Jeunesse Suisses se balade

les campings du monde entier. Pour le groupe cible «jeunes», les

auberges de jeunesse ont participé en tant que partenaires aux

36

Family-Games sur la piste en plein air d’Oerlikon ainsi qu’au programme

de vacances de la ville de Zurich. A l’occasion de ces deux

manifestations, il a été possible d’aborder directement de nombreuses

familles avec enfants.

Depuis un certain temps déjà, Suisse Tourisme est un partenaire

important des Auberges de Jeunesse Suisses. Principalement

dans le secteur familial, la collaboration a pu être optimisée et la

présence dans les imprimés et activités publicitaires de l’organisation

faîtière touristique nationale a été augmentée et améliorée.

Le contact direct avec des hôtes potentiels a pu être établi

grâce à notre présence à différentes foires grand public. Au salon

des vacances à Bâle, Zurich et Berne, ainsi qu’aux foires internationales

de Berlin, Prague et Londres, notre organisation a noué de

précieux contacts. Le WYSTC, auquel seuls des tour-opérateurs et

autres leaders d’opinion de la branche touristique participent et

qui est aussi le plus grand salon du voyage pour les jeunes, constitue

pour nous un événement annuel fixe.

Une concentration des fonds a pu être atteinte par le marketing.

On s’adresse sciemment aux groupes cibles adolescents et

jeunes familles. Les groupes, un autre segment important, sont gérés

par le marketing direct (mailings, nouvelles offres). La campagne

publicitaire, inchangée par rapport à l’année précédente, a une

nouvelle fois été véhiculée via des affiches, annonces et Cards for

free et a mis une fois de plus en évidence le caractère jeune, pimpant

et pas compliqué de l’organisation. Au niveau des produits, ce

sont surtout les offres d’hiver et le programme spécial automne

qui ont rencontré le plus de succès. Hostelworld.com et – nouveau

– hostelbookers.com ainsi que d’autres plates-formes Internet ont

pu être développées en tant que canaux de distribution. STA Travel,

la Deutsche Bahn et différents tour-opérateurs du monde entier

effectuent leur réservation directement auprès du département

des ventes. Le développement systématique de ce département a

permis de recruter de nouveaux partenaires.

RELATIONS PUBLIQUES

Nous pratiquons depuis des années une politique d’information

active et transparente, tant pour les événements positifs que négatifs.

Les contacts personnels entretenus avec les responsables

des médias de même que les bulletins de presse publiés mensuellement

garantissent à notre organisation à but non lucratif beaucoup

de goodwill et une importante présence médiatique.

La Newsletter MyHostelNews remaniée est expédiée avec des

offres spéciales et un contenu rédactionnel quatre fois par an à

nos membres et autres organismes intéressés.

Livre d’images des Auberges de Jeunesse Suisses

Livre d’images des Auberges de Jeunesse Suisses

En collaboration avec la FSTS, nous avons édité un album de photos

surprenantes sur le thème des auberges de jeunesse en Suisse.

Michel van Grondel et Mike Frei ont immortalisé des impressions et

vues particulières. Celles-ci ont été publiées chez Kontrast Verlag

et nous donnent un imposant aperçu des Auberges de Jeunesse

Suisses. La qualité artistique de cet ouvrage a du reste été récompensée

par deux distinctions.


NOS RAPPORTS AVEC L’INNOVATION ET LA RECHERCHE

Ces dernières années, nous avons réalisé d’énormes progrès en

nouvelle technologie. Plus de 100 stations de travail réparties

dans toute la Suisse sont exploitées selon les normes de sécurité

les plus élevées et les technologies les plus modernes. La garantie

de disponibilité à 100%, 24 h sur 24, pendant 365 jours, la convivialité,

le système e-commerce très efficace, notre page d’accueil

et également l’Intranet garantissent un flux d’informations interne

et externe toujours actuel. Durant l’année sous revue également,

d’importants investissements ont été faits dans la technologie

MPLS avec connexion en fibre optique, la télémaintenance de nos

auberges, la sauvegarde en ligne des données et la technologie de

grappe de serveurs.

Avec l’observation et la recherche de marché permanentes,

nous nous efforçons d’identifier à temps les tendances au niveau

de la demande des jeunes et des familles et d’adapter notre offre

en conséquence, que ce soit dans la conception des auberges de

jeunesse (architecture), de l’offre (plus petites unités de chambre,

certaines avec propres salles d’eau) ou des packages.

Nous soutenons régulièrement des études de hautes écoles

spécialisées, universités et instituts de recherche lorsque celles-ci

ont un rapport direct ou indirect avec l’hébergement, les groupes

cibles ou le comportement en matière de voyage. L’exemple le plus

récent est l’étude «Cheap&Chic – comme les hôtels chers, mais

moins cher!».

NOTRE EFFICACITÉ ÉCONOMIQUE

A l’aide de nouveaux instruments actualisés, il a été possible d’analyser

les progrès financiers des dernières années. Des estimations

portant sur l’évolution financière à long terme nous donnent en période

d’investissements très élevés une sécurité pour l’avenir.

La croissance de la branche à elle seule ne suffit pas pour

entretenir et développer notre réseau. Des améliorations de l’offre,

l’augmentation des capacités et aussi l’ouverture de nouvelles

auberges nous aident à gagner de nouvelles parts de marché.

Depuis la nouvelle orientation, vers le milieu des années 90, nous

avons pu augmenter progressivement le produit d’exploitation de

57%. Le cash-flow d’exploitation a progressé de 358%, la productivité

par collaborateur a, elle aussi, augmenté de 69%.

La stratégie progressive des Auberges de Jeunesse Suisses ne

serait pas possible sans les contributions à fonds perdu des pouvoirs

publics et le capital d’instituts financiers. Cette constellation

est toutefois directement liée à notre rentabilité: sans réussite et

sécurité, pas d’argent des banques ni soutien de tiers.

Les investissements sont effectués dans le respect strict de la

règle selon laquelle, la charge représentée par les fonds de tiers ne

doit pas excéder 60% de la valeur de rendement. Le financement

résiduel doit être effectué soit à l’aide de contributions à fonds

perdu soit au moyen du capital propre de la FSTS. Le résultat 2006

extrêmement positif nous a permis de rémunérer pour la première

fois à hauteur de 1% les fonds propres engagés par la FSTS.

PERSPECTIVES

Les conditions restent favorables pour l’année 2007. La bonne

situation économique suisse, la reprise de la conjoncture européenne

et la forte croissance en Asie devraient se répercuter positivement

sur la demande. Les facteurs négatifs comme les prix

pétroliers, l’affaiblissement du dollar et les opérations de guerre au

Proche-Orient ne devraient pas freiner durablement la tendance à

la hausse.

Nous tablons donc pour 2007 sur un chiffre d’affaires total de

CHF 34.7 millions. Ces objectifs ambitieux ne pourront toutefois

être atteints que par d’importants investissements dans l’amélioration

de la qualité. Pour pouvoir offrir aux générations futures

également des auberges de jeunesse dignes de ce nom, une croissance

durable est importante. Par des améliorations constantes

de la construction et notre engagement dans le secteur écologique,

nous confirmons la voie empruntée.

REMERCIEMENTS

Des directives stratégiques claires, une mise en œuvre systématique

et l’énorme engagement de chacun sont garants du succès et

du caractère durable de notre organisation.

Je tiens à remercier très sincèrement tous les collaborateurs

et collaboratrices, le comité des Auberges de Jeunesse Suisses,

le Conseil de fondation FSTS, notre président, Stephan Kurmann,

Heinz Lüdi, président de la commission des finances et René

Dober, mon partenaire, pour l’extraordinaire soutien et la collaboration

basée sur la confiance.

Fredi Gmür

Directeur des Auberges de Jeunesse Suisses

37


Bilan

au 31 décembre Commentaires 2006 2005

dans l’annexe en CHF en % en CHF en %

Liquidités 5'053'435.14 67.0 4'994'645.97 69.4

Créances résultant de ventes et de prestations 1 398'968.55 5.3 559'365.54 7.8

Autres créances 133'585.43 1.8 61'698.95 0.9

Stocks 2 668'193.19 8.9 553'421.13 7.7

Comptes de régularisation actifs 216'276.39 2.9 121'047.69 1.7

Actif circulant 6'470'458.70 85.7 6'290'179.28 87.5

Immobilisations corporelles 3 1'075'758.89 14.3 902'678.97 12.5

Actif immobilisé 1'075'758.89 14.3 902'678.97 12.5

Immobilisations financières affectées à un but précis 4 1.00 0.0 2.00 0.0

Actif immobilisé affecté à un but précis 1.00 0.0 2.00 0.0

Actifs 7'546'218.59 100.0 7'192'860.25 100.0

Dettes résultant d’achats et de prestations 5 1'923'140.05 25.5 2'131'111.02 29.6

Autres engagements 6 1'390'397.52 18.4 1'182'986.99 16.4

Comptes de régularisation passifs 7 1'682'582.85 22.3 1'620'546.12 22.5

Fonds étrangers à court terme 4'996'120.42 66.2 4'934'644.13 68.6

Provisions 8 0.00 0.0 13'900.00 0.2

Fonds étrangers à long terme 0.00 0.0 13'900.00 0.2

Fonds étrangers 4'996'120.42 66.2 4'948'544.13 68.8

Fonds affectés à un but précis 0.00 0.0 0.00 0.0

Capital du fonds 9 0.00 0.0 0.00 0.0

Capital au 1 er janvier 2003 1'465'631.02 19.4 1'465'631.02 20.4

Capital libre généré par l’activité 778'685.10 10.3 535'560.28 7.4

Fonds libres 0.00 0.0 0.00 0.0

Résultat annuel 305'782.05 4.1 243'124.82 3.4

Fortune de l’association 9 2'550'098.17 33.8 2'244'316.12 31.2

Passifs 7'546'218.59 100.0 7'192'860.25 100.0

38


Compte de profits et pertes

du 1 er janvier au 31 décembre Commentaires 2006 2005

dans l’annexe en CHF en % en CHF en %

Produit résultant de la restauration et des marchandises 10 12'067'635.12 37.5 10'959'576.77 38.2

Produit résultant des prestations de service et de l’hébergement 11 17'190'679.98 53.5 14'720'471.36 51.3

Produit provenant des membres 12 2'522'602.06 7.8 2'618'534.26 9.1

Produit provenant des donateurs 13 34'833.05 0.1 37'985.00 0.1

Autre produit d’exploitation 14 343'082.75 1.1 355'684.30 1.2

Produit d’exploitation 32'158'832.96 100.0 28'692'251.69 100.0

Charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers 15 −5'295'097.53 –16.5 –4'678'296.63 –16.3

Charges de personnel 16 −13'306'501.74 –41.4 –12'051'179.01 –42.0

Autres charges d’exploitation 17 −10'137'086.64 –31.5 –8'990'068.02 –31.3

Amortissements 3 −397'721.50 –1.2 –346'473.15 –1.2

Charges d’exploitation −29'136'407.41 –90.6 –26'066'016.81 –90.8

Charges de personnel d’administration 18 –1'574'564.16 –4.9 –1'370'082.00 –4.8

Autres charges d’administration 19 –997'820.13 –3.1 –845'985.11 –2.9

Amortissements 3 –153'021.40 –0.5 –121'738.10 –0.4

Charges d’administration –2'725'405.69 –8.5 –2'337'805.21 –8.1

Résultat d’exploitation 297'019.86 0.9 288'429.67 1.0

Charges financières –68'151.73 –0.2 –87'576.75 –0.3

Produit financier 76'913.92 0.2 42'271.90 0.1

Résultat annuel 305'782.05 1.0 243'124.82 0.8

39


Tableau de financement

du 1 er janvier au 31 décembre 2006 2005

en CHF en CHF

Résultat annuel 305'782.05 243'124.82

Amortissements 550'742.90 468'211.25

Correction de valeur immobilisations financières 10'001.00 50'000.00

Constitution/dissolution de provisions –13'900.00 –30'000.00

Augmentation/diminution des créances résultant de ventes et de prestations 160'396.99 88'521.13

Augmentation/diminution des autres créances –71'886.48 –27'051.14

Augmentation/diminution des stocks –114'772.06 26'177.67

Augmentation/diminution des comptes de régularisation actifs –95'228.70 –12'046.18

Augmentation/diminution des dettes résultant d’achats et de prestations –207'970.97 1'046'935.12

Augmentation/diminution des autres engagements 207'410.53 143'663.09

Augmentation/diminution des comptes de régularisation passifs 62'036.73 –32'906.48

Flux de fonds découlant de l’exploitation 792'611.99 1'964'629.28

Investissements dans des immobilisations corporelles –723'822.82 –728'696.97

Désinvestissements au niveau d’actifs immobilisés 0.00 4'035.00

Investissements dans des immobilisations financières –10'000.00 0.00

Flux de fonds découlant de l’activité au niveau des investissements –733'822.82 –724'661.97

Augmentation/diminution de prêts 0.00 0.00

Flux de fonds découlant de l’activité au niveau du financement 0.00 0.00

Variation des liquidités 58'789.17 1'239'967.31

Liquidités au 1 er janvier 4'994'645.97 3'754'678.66

Liquidités au 31 décembre 5'053'435.14 4'994'645.97

Variation des liquidités 58'789.17 1'239'967.31

Décompte relatif

à la variation du capital

40

Etat initial

en CHF

Attribution

en CHF

Transferts de fonds

internes en CHF

Utilisation

en CHF

Etat final

en CHF

Moyens provenant de financements propres

Capital au 1 er janvier 2003 1'465'631.02 0.00 0.00 0.00 1'465'631.02

Capital libre généré par l’activité 535'560.28 0.00 243'124.82 0.00 778'685.10

Fonds libres 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Résultat annuel 243'124.82 305'782.05 –243'124.82 0.00 305'782.05

Fortune de l’association 2'244'316.12 305'782.05 0.00 0.00 2'550'098.17

Moyens provenant du capital du fonds

Fonds affectés à un but précis 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Capital du fonds avec affectation restrictive 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Proposition d’utilisation du résultat à l’intention de l’assemblée des délégués 2007

Capital libre généré par l’activité 778'685.10 0.00 305'782.05 0.00 1'084'467.15

Résultat annuel 0.00 305'782.05 –305'782.05 0.00 0.00


GÉNÉRALITÉS

Les comptes annuels des Auberges de Jeunesse Suisses ont été établis en conformité avec les Recommandations relatives à la présentation

des comptes (Swiss GAAP RPC) et présentent une image claire de la situation au niveau de la fortune, des finances et du résultat.

Les comptes annuels 2006 ont été établis selon la Recommandation Swiss GAAP RPC 21 – Etablissement des comptes des organisations

sociales d’utilité publique, à but non lucratif.

PERSONNES PROCHES

Sont réputées personnes proches la Fondation Suisse pour le Tourisme Social, les franchisés des Auberges de Jeunesse Suisses et la

Hostelling International Marketing GmbH. Toutes les transactions essentielles sont publiées dans l’annexe aux comptes annuels.

Aucune relation de mandat de travail n’existe avec les membres du comité des Auberges de Jeunesse Suisses et les membres de la

Fondation Suisse pour le Tourisme Social.

PRINCIPES D’ÉVALUATION

Liquidités

Les liquidités comprennent l’encaisse, les avoirs en compte de chèques postaux et en banque et les chèques évalués à leur valeur nominale.

Les avoirs en monnaie étrangère sont convertis aux cours de fin d’année publiés par l’Administration fédérale des contributions.

Créances

Les créances provenant de prestations à l’égard de tiers sont présentées après déduction des corrections de valeur nécessaires pour le

risque ducroire.

Stocks

Les stocks sont évalués aux coûts d’acquisition ou à la valeur du marché la plus basse.

Immobilisations corporelles

L’évaluation a lieu au maximum aux coûts d’acquisition diminués des amortissements économiquement nécessaires. Les amortissements

sont en principe effectués de manière linéaire sur les durées d’utilisation suivantes:

Machines et appareils 8 ans

Mobilier 8 ans

Petit matériel 3 ans

Informatique 3 ans

Véhicules 5 ans

Annexe aux comptes annuels

COMMENTAIRES CONCERNANT LE BILAN

1. Créances résultant de ventes et de prestations 2006 2005

Créances résultant de ventes et de prestations envers des tiers 314'469.20 407'865.34

Créances résultant de ventes et de prestations envers des proches 84'499.35 151'500.20

Total 398'968.55 559'365.54

Les créances résultant de ventes et de prestations envers des tiers au montant de CHF 85'802 ont été reportées au ducroire. Les créances

dont l’échéance dépassait les 60 jours à la date critère du bilan ont été intégralement régularisées (CHF 77'225). Pour les autres créances,

on a procédé à une régularisation forfaitaire de 5%.

Les créances résultant de ventes et de prestations envers des proches comprennent les créances envers des franchisés et la International

Youth Hostel Federation (IYHF).

2. Stocks

Grâce à l’introduction d’un système de mesure électronique, les stocks de mazout peuvent être mesurés de manière exacte à la date

41


critère. L’évaluation se fait sur la base du prix d’achat effectif. Les stocks au 31.12.2006 s’élèvent à CHF 263'130 (année précédente

CHF 156'890).

Les autres stocks (CHF 405'063) ont augmenté de CHF 8'532 (2.2%) par rapport à l’année précédente.

Informatique, mobilier, machines, Total actif

3. Immobilisations corporelles appareils et petit matériel Véhicules immobilisé

Valeur d'acquisition au 31.12.2005 3'381'837.11 131'314.75 3'513'151.86

Acquisitions 617'633.22 106'189.60 723'822.82

Ventes 0.00 0.00 0.00

Valeur d'acquisition au 31.12.2006 3'999'470.33 237'504.35 4'236'974.68

Amortissements cumulés au 31.12.2005 –2'487'339.54 –123'133.35 –2'610'472.89

Acquisitions (amortissements 2006) –521'327.60 –29'415.30 –550'742.90

Ventes 0.00 0.00 0.00

Amortissements cumulés au 31.12.2006 –3'008'667.14 –152'548.65 –3'161'215.79

Valeur nette des immobilisations corporelles au 31.12.2006 990'803.19 84'955.70 1'075'758.89

Les acquisitions effectuées durant l’exercice sous revue concernent l’informatique (CHF 113'576), le petit matériel (CHF 166'377), le mobilier

(CHF 299'686), les machines et appareils (CHF 37'994) ainsi que les véhicules (CHF 106'190). Au total, les actifs immobilisés ont

augmenté de CHF 723'823 par rapport à l’année précédente. Ce montant englobe les investissements dans des immobilisations corporelles

pour l’Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel d’un montant de CHF 200'000, investissements qui n’ont pas été effectués par la

Fondation Suisse pour le Tourisme Social, étant donné qu’il s’agit là d’un bail à loyer.

4. Immobilisations financières affectées à un but précis

Depuis le 1er avril 2006, l’Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel est gérée par les Auberges de Jeunesse pour compte propre. Les actionnaires

de la société Jeunotel SA à Lausanne ont décidé de liquider la société. La valeur résiduelle de la participation et du prêt portée au

bilan pour CHF 1 chacune a été amortie.

En septembre 2006, la Hostelling International Marketing GmbH a été fondée, avec siège à Zoug. L’association des auberges de jeunesse

hollandaise Stichting Stayokay ainsi que les Auberges de Jeunesse Suisses détiennent chacune une participation de 50% dans

cette société. Le capital social s’élève à CHF 20'000, la part des Auberges de Jeunesse Suisses à CHF 10'000. Celle-ci a fait l’objet d’une

réévaluation comptable portée à CHF 1.

A l’avenir, la Hostelling International Marketing GmbH doit fournir et coordonner des prestations de service en Suisse et à l’étranger.

Le financement de ces activités est garanti par les contributions des mouvements nationaux d’auberges de jeunesse. En ce qui concerne

la Hostelling International Marketing GmbH, il s’agit d’une organisation exclue du périmètre de consolidation intégrale, étant donné que

celle-ci a été fondée exclusivement dans le but de fournir des prestations de service en faveur des mouvements nationaux d’auberges de

jeunesse.

5. Dettes résultant d’achats et de prestations 2006 2005

Dettes résultant d’achats et de prestations envers des tiers 1'518'645.12 1'874'181.79

Dettes résultant d’achats et de prestations envers des proches 404'494.93 256'929.23

Total 1'923'140.05 2'131'111.02

Les dettes résultant d’achats et de prestations envers des proches correspondent aux dettes à l’égard de la Fondation Suisse pour le

Tourisme Social.

6. Autres engagements

Les autres engagements sont surtout des avances de clients, qui ont augmenté de 13.4% par rapport à l’année précédente. Depuis l’année

2005, les réservations qui parviennent par la filière du e-commerce sont payées directement par carte de crédit.

7. Comptes de régularisation passifs 2006 2005

Ajustement des cotisations de membres pour l’année suivante 998'726.02 1'055'986.00

Autres comptes de régularisation passifs 683'856.83 564'560.12

Total 1'682'582.85 1'620'546.12

42


Les régularisations au titre de cotisations de membres pour l’année suivante sont dues au système d’affiliation par douze mois.

8. Provisions 2006 2005

Développement de l’informatique 0.00 13'900.00

Total des provisions 0.00 13'900.00

La provision pour les futurs développements de l’informatique s’élevait au 31 décembre 2005 à CHF 13'900; celle-ci a été utilisée en 2006

pour le développement du système de réservation.

9. Fortune de l’association et capital du fonds

S’agissant de l’état et de la variation de la fortune de l’association et du capital du fonds, nous renvoyons au décompte relatif à la variation

du capital.

COMMENTAIRES CONCERNANT LE COMPTE DE PROFITS ET PERTES

10. Produit résultant de la restauration et des marchandises

Sur le produit résultant de la restauration et des marchandises, CHF 11'091'693 sont imputables au produit résultant de la restauration

(cuisine et boissons). Le produit de la restauration a augmenté de 10.8% par rapport à l’année précédente.

11. Produit résultant des prestations de service et de l’hébergement 2006 2005

Produit résultant de l’hébergement 16'747'744.77 14'450'551.71

Autre produit résultant des prestations de service 442'935.21 269'919.65

Total 17'190'679.98 14'720'471.36

Le produit résultant de l’hébergement, affiché après déduction des diminutions du produit, a augmenté de 15.9% par rapport à l’année

précédente.

Les auberges exploitées pour compte propre ont enregistré une croissance des nuitées de 11.3%. La grande partie de cette croissance

est justifiée par la reprise de l’Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel au 1 er avril 2006.

12. Produit provenant des membres

Le produit provenant des membres est constitué pour l’essentiel des cotisations de membres pour CHF 1'882'715. Le nombre des membres à

la date critère du 31 décembre 2006 s’élevait à 87'276. Ce nombre comprend 36'419 membres en rapport avec la carte famille et 4'377 membres

issus de coopérations spéciales. L’effectif des membres au 31 décembre 2006 a augmenté de 2.2% par rapport à l’année précédente.

La vente de cartes de membres journalières et de Welcome-Stamps a diminué de 4.3% (CHF 28'901). Depuis le mois de juillet 2006,

des cartes de membres journalières sont également vendues exclusivement à des hôtes étrangers. Cela est dû à la suppression des Welcome-Stamps

suite à la décision prise par la conférence mondiale IYHF en 2006.

13. Produit provenant des donateurs

Le produit de dons d’un montant de CHF 34'833 se compose à raison de CHF 24'960 de dons faits par des communes et de CHF 9'873 par

des particuliers et fournisseurs.

14. Autre produit d’exploitation

L’autre produit d’exploitation contient des produits de personnes proches pour un montant de CHF 250'584. Sur ce montant, CHF 190'584

sont imputables aux redevances au titre de franchisage et CHF 60'000 à la contribution administrative de la Fondation Suisse pour le

Tourisme Social.

15. Charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers 2006 2005

Charges de matières 3'289'350.49 2'912'691.26

Charges de marchandises 1'257'324.65 1'184'465.40

Prestations de tiers 748'422.39 581'139.97

Total 5'295'097.53 4'678'296.63

43


Les charges de matières, de marchandises et de prestations de tiers ont augmenté de CHF 616'801 par rapport à l’année précédente. Ce

développement correspond en grande partie à l’évolution du chiffre d’affaires. La quote-part des charges de marchandises au produit

d’exploitation a augmenté de 0.2 point de pour cent.

16. Charges de personnel 2006 2005

Salaires 11'222'342.32 10'127'978.80

Prestations sociales 1'643'628.75 1'510'713.60

Autres charges de personnel 252'030.47 253'425.01

Prestations de travail de tiers 188'500.20 159'061.60

Total 13'306'501.74 12'051'179.01

En 2006, 207 postes à temps complets se répartissent sur 381 collaboratrices et collaborateurs. Les charges de personnel ont augmenté

de 10.4% par rapport à l’année précédente. Cette hausse se justifie par une demande en hausse et la reprise de l’Auberge de Jeunesse

Lausanne-Jeunotel au 1 er avril 2006. La quote-part en pour cent des charges de personnel au produit d’exploitation a pu être améliorée de

0.6 point de pour cent par rapport à l’année précédente.

17. Autres charges d’exploitation 2006 2005

Charges de locaux (net) 6'403'467.94 5'591'564.05

Entretien, réparations, remplacement et leasing 457'475.31 366'065.23

Charges de véhicules et de transport 115'972.34 108'971.85

Assurances choses, redevances 183'483.22 157'636.25

Charges d’électricité et d’enlèvement des déchets 1'517'244.26 1'341'518.39

Charges d’administration 684'259.26 723'838.78

Charges publicitaires 772'479.12 688'112.08

Autres charges d’exploitation 2'705.19 12'361.39

Total 10'137'086.64 8'990'068.02

Les charges de locaux comprennent les loyers versés à la Fondation Suisse pour le Tourisme Social d’un montant de CHF 6'405'087. En

2006, une rémunération des fonds propres investis de 1% (CHF 709'640) a pour la première fois été prise en compte dans le loyer. En

comparaison réelle, l’évolution enregistrée par les loyers versés à la Fondation Suisse pour le Tourisme Social continue à être très positive,

étant donné qu’il a été possible de conclure durant les années dernières des contrats d’intérêts hypothécaires à moyen terme à des

conditions avantageuses. L’augmentation des loyers résulte également de la reprise de l’Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel au

1 er avril 2006.

Les charges d’électricité et d’enlèvement des déchets ont augmenté de CHF 175'726. La hausse de 13.1% par rapport à l’année précédente

a été occasionnée par la reprise de l’Auberge de Jeunesse Lausanne-Jeunotel et les prix pétroliers élevés.

Les charges au titre de la campagne de collecte de fonds sont contenues dans les charges publicitaires. Les montants sont insignifiants.

Du fait d’une participation plus fréquente à des foires spécialisées/expositions, l’organisation de manifestations publiques supplémentaires

et de contributions de publicité et de partenariat plus élevées, les charges publicitaires ont augmenté de CHF 84'367 par rapport

à l’année précédente.

18. Charges de personnel d’administration 2006 2005

Salaires 1'092'478.85 972'445.80

Prestations sociales 158'559.20 142'659.85

Autres charges de personnel 134'526.06 111'191.35

Prestations de travail de tiers 189'000.05 143'785.00

Total 1'574'564.16 1'370'082.00

En 2006, 12 postes à temps complets se répartissent sur 15 collaboratrices et collaborateurs assumant des tâches administratives à proprement

parler. En raison d’engagements de tiers révisés à la hausse, de gratifications pour années de service et adaptations de salaire

ponctuelles, les charges de personnel d’administration ont augmenté de CHF 204'482. Les frais forfaitaires d’un montant de CHF 19'000

aux membres du comité des Auberges de Jeunesse Suisses (voir commentaire 19 al. 2) sont inclus dans cette somme.

44


19. Autres charges d’administration 2006 2005

Charges de locaux 191'363.45 191'283.25

Entretien, réparations, remplacement et leasing 114'701.11 45'943.17

Charges de véhicules et de transport 39'166.62 74'188.85

Assurances choses, redevances 26'762.85 27'262.95

Charges d’électricité et d’enlèvement des déchets 12'655.20 11'887.25

Charges d’administration 406'314.92 365'918.15

Charges publicitaires 78'168.77 24'126.15

Autres charges d’exploitation 128'687.21 105'375.34

Total 997'820.13 845'985.11

La rubrique entretien, réparations, remplacement et leasing contient des charges supplémentaires de CHF 68'758 par rapport à l’année

précédente. Au cours de l’année précédente, une provision au titre de développement de l’informatique d’un montant de CHF 30'000 a été

dissoute; en 2006 le solde de CHF 13'900 a également été dissout. Dans le secteur finances & controlling, le logiciel informatique a été

mis à jour.

Les charges d’administration comprennent les remboursements de frais aux membres du comité des Auberges de Jeunesse Suisses

à hauteur des dépenses effectives d’un montant de CHF 10'311. Un montant de CHF 19'000 a été versé sous forme de frais forfaitaires.

Celui-ci a été comptabilisé dans les charges de personnel d’administration (voir commentaire 18). L’activité au sein du comité est à titre

honorifique. Aucune autre indemnité n’est versée.

Les charges d’administration comprennent un excédent de frais en rapport avec la conférence mondiale 2006. Celui-ci a été intégralement

pris en charge par l’IYHF. La compensation a été comptabilisée dans le produit d’exploitation.

Les charges publicitaires ont augmenté de CHF 54'043 par rapport à l’année précédente. Dans ce montant, le livre d’images Auberges

de Jeunesse Suisses publié en 2006 conjointement avec la Fondation Suisse pour le Tourisme Social pour une somme de CHF 39'898 est

inclus. Le livre d’images a été primé au début de l’année 2007 par le Prix «Les plus beaux livres suisses 2006» décerné par l’Office fédéral

de la culture.

Quant aux autres charges d’exploitation, il s’agit majoritairement de déductions de l’impôt préalable auxquelles on doit procéder annuellement

conformément à la loi régissant la taxe sur la valeur ajoutée.

AUTRES INDICATIONS

Engagements de leasing non portés au bilan

Exercice 2007 5'477

Total des engagements de leasing non portés au bilan 5'477

Dettes envers les institutions de prévoyance 2006 2005

Dettes envers les institutions de prévoyance 0 318 977

Valeur d’assurance incendie des immobilisations corporelles 2006 2005

Equipements du secrétariat 500'000 500'000

Informatique, bureautique, technique de communication 830'000 600'000

Les autres immobilisations corporelles sont également assurées dans le cadre

d’une police commune avec la Fondation Suisse pour le Tourisme Social pour CHF 15'561'000 14'134'000

45


Rapport de l’organe de contrôle

En notre qualité d’organe de contrôle selon l’article 32 des statuts de votre association,

nous avons vérifié la comptabilité et les comptes annuels (bilan, compte de profits et

pertes, tableau de financement, décompte relatif à la variation du capital et annexe) des

Auberges de Jeunesse Suisses, Zurich, pour l’exercice arrêté au 31 décembre 2006.

La responsabilité de l’établissement des comptes annuels incombe au comité alors que

notre mission consiste à vérifier ces comptes et à émettre une appréciation les concernant.

Nous attestons que nous remplissons les exigences légales de qualification et d’indépendance.

Notre révision a été effectuée selon les normes de la profession en Suisse. Ces normes

requièrent de planifier et de réaliser la vérification de manière telle que des anomalies

significatives dans les comptes annuels puissent être constatées avec une assurance raisonnable.

Nous avons révisé les postes des comptes annuels et les indications fournies

dans ceux-ci en procédant à des analyses et à des examens par sondages. En outre, nous

avons apprécié la manière dont ont été appliquées les règles relatives à la présentation

des comptes, les décisions significatives en matière d’évaluation, ainsi que la présentation

des comptes annuels dans leur ensemble. Nous estimons que notre révision constitue une

base suffisante pour former notre opinion.

Selon notre appréciation, la comptabilité et les comptes annuels sont conformes à la loi

suisse et aux statuts.

Nous recommandons d’approuver les comptes annuels qui vous sont soumis.

Par ailleurs, nous confirmons que les dispositions de la Fondation ZEWO sont remplies.

Kriens, le 22 mars 2007

AREGGER SCHLEISS BAUMANN

AG FÜR WIRTSCHAFTSBERATUNG

H.R. Schleiss F. Aregger

Expert-comptable dipl. Expert-comptable dipl.

Réviseur responsable

46


DÉLÉGUÉS

PÉRIODE DE FONCTION 2004–2007

• Aebischer Andreas, Gérant, Baden

• Avesani Guerino, Melano

• Büschlen Ruth, Enseignante primaire, Bonstetten

• Buschor Trudi, Enseignante, Moosseedorf

• Cavaleri Vincent, Instituteur, Hauterive

• Délèze Emmanuel, Gérant, Genève

• Dolanc Oswald Marusa, Psychologue, Hondrich

• Eberhard Reto, Monteur électricien, Derendingen

• Eberhard Rudolf, Pensionnaire, Zuchwil

• Frei Silvia, Employée dans le commerce de détail, Interlaken

• Fritz Ursula, Libraire, Schinznach-Dorf

• Furger Christine, Secrétaire de paroisse, Arlesheim

• Giacomazzi Fabio, Architecte, Manno

• Gisler Alfred, Directeur, Buchrain

• Guidotti Luisa, Camorino

• Haag Helen, Ménagère, Hirzel

• Hunziker Raymond, Ins († 18.12.2005)

• Haug-Kern Esther, Infirmière, Zurich

• Kasser Rosmarie, Enseignante secondaire, Küsnacht

• Kaufmann Nic, Responsable communication, Allschwil

• Keller-Giovanon Helene, Cuisinière, Ossingen

• Lemberg Susanne, Ing. dipl. en conception, Zofingue

• Lutz Béatrice, Pasteure, Birsfelden

• Mathies Andreas, Sourcer, Ettingen

• Meyer Stefan, Secrétaire CFF, St-Gall

• Monnier Betty, Pédagogue en gymnastique respiratoire, Thalwil

• Mottier André, Pensionnaire, Ste-Croix

• Müller Karin, Pédagogue de mouvement, Bonstetten

• Otz-Büchner Maria, Enseignante d’activités créatrices,

Ringgenberg

• Paliaga Marco, Pensionnaire, Coire

• Ramsperger Rolf, Enseignant secondaire/Directeur d’école,

Neuhausen am Rhein

• Rettenmund Anne-Marie, Employée de commerce, Langnau i.E.

• Ruinelli Franco, Opérateur touristique, Bellinzone

• Sager Adrian, Gérant, Interlaken-Unterseen

• Salanon Alain, Physicien, St-Légier

• Schmid Theres, Ergothérapeute, Münsingen

• Schwyter Faist Yolanda, Ménagère/Infirmière, Zezikon TG

• Städler-Bischof Esther, Comptable, Wattwil

• Stiner Susanna, Employée de commerce, Zurich

• Toedtli Marc, Employé de commerce, Boppelsen

• Vogel Manon, Avocate, Baden-Dättwil

• Zulliger-Senn Annemarie, Intendante du secteur hôtelier

d’établissement ES/Ménagère, Volketswil

MEMBRES D’HONNEUR

• Kern Jack, Zurich

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Wälle Robert, Lucerne

Compte rendu des prestations

Organes de l’association

COMITÉ

PÉRIODE DE FONCTION 2004–2007

• Egloff Markus, Directeur, Zurich

• Feurer Agnes, Enseignante ménagère, Zuzwil

• Furrer Daniel, Agent de tourisme ES, Lucerne

• Gendre Stéphane, Membre du comité Cercle Genève, Genève

• Hitz Ursula, Ménagère, Stein am Rhein

• Jordan Amaury, Gestionnaire de fortune, Thalwil

• Kuhn François, Avocat, Onnens (jusqu’au 10.6.2006)

• Kurmann Stephan, Entrepreneur, Hirzel

• Lüdi Heinz, Expert en questions financiaires dipl., Effretikon

• Martin Pierre, Juge à la Cour suprême, Zurich

• Müller Christoph, Juriste, Zurich

COMITÉ DE GESTION

• Hitz Ursula, Stein am Rhein

• Kuhn François, Onnens (jusqu’au 10.6.2006)

• Kurmann Stephan, Hirzel

• Lüdi Heinz, Effretikon

• Martin Pierre, Zurich

• Müller Christoph, Zurich

COMMISSION DES FINANCES

• Egloff Markus, Zurich

• Jordan Amaury, Thalwil

• Lüdi Heinz, Effretikon

COMITÉ JURIDIQUE

• Kuhn François, Onnens (jusqu’au 10.6.2006)

• Martin Pierre, Zurich

• Müller Christoph, Zurich

DIRECTEURS

• Gmür Fredi, Directeur AJS

• Dobler René, Directeur FSTS

COMMISSION DE COLLABORATEUR

• Di Gallo Antonella

• Imboden Ariana (jusqu’au 27.10.2006)

• Lang Andrea (dès 27.10.2006)

• Mätzler Martin, Président

• Raimann Angela (dès 27.10.2006)

• Sieber Fabien (jusqu’au 27.10.2006)

ORGANE DE CONTRÔLE

• Aregger Schleiss Baumann AG für Wirtschaftsberatung, Kriens

47


Comité

Egloff Markus

Au comité depuis

le 8.3.2003

Jordan Amaury

Au comité depuis

le 29.1.2003

Directeurs

Gmür Fredi

Directeur AJS

depuis le 1.4.1996

48

Feurer Agnes

Au comité depuis

le 1.1.1992

Kurmann Stephan

Au comité depuis

le 17.6.1995

Dobler René

Directeur FSTS

depuis le 1.5.1999

Furrer Daniel

Au comité depuis

le 3.12.2004

Lüdi Heinz

Au comité depuis

le 17.6.2000

Gendre Stéphane

Au comité depuis

le 1.10.2005

Martin Pierre

Au comité depuis

le 16.3.1996

Hitz Ursula

Au comité depuis

le 12.6.1999

Müller Christoph

Au comité depuis

le 17.6.1995


Situation 1 er juin 2007

Organe de Contrôle

• Abou-Assi Tarek Stagiaire

• Baehler Michel Resp. de secteur auberges Centre et

des auberges en franchisage

• Bunte Janine Responsable de finances et controlling

• Dobler René Directeur FSTS

• Friedrich Esther Human Resources

• Gmür Benjamin Marketing

• Gmür Fredi Directeur AJS

• Grossenbacher Yvonne Comptabilité financière et comptabilité

analytique

• Häfeli Hans-Urs Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Hilber Petra Comptabilité financière et comptabilité

analytique

• Hollenstein Christine Responsable Human Resources

• Höneisen Maya Rédaction MyHostelNews

• Imboden Ariana Marketing

• Koblet Pitt Apprenti

• Leuenberger Sarah Apprentie

• Lips Barbara Member Service

• Lutz Walter Responsable de secteur Projets

• Meier Nicole Marketing

Assemblée des

délégués AJS

Comité AJS

Comité de gestion Commission des finances

Comité juridique

Assistante du Directeur

Label de qualité Formation continue

Directeur

Services New Technology Finances & Controlling

Organigramme

Human Resources Auberges

Service des membres Communication Technique et support Conseils Gestion du personnel Propres auberges

Information Marketing Fournisseurs

Comptabilité financière

et analytique

Secteur Est

Ventes PR Software • Comptabilité

Secteur Centre

Memberships My Hostel News Fournisseurs • Débiteurs

Secteur Ouest / Sud

• Statistiques

Incoming Internet Auberges en franchisage

IBN Fournisseurs Projets

Service de poste E-Commerce

Mailinghouse Fournisseurs

ASSD

Fournisseurs

• Créanciers

Bénévolat

Directeur

Responsables de secteur

Chefs du département

Partenaires externes

Secrétariat de Zurich

• Mettauer Verena Comptabilité financière et comptabilité

analytique

• Neuhaus Matthias Comptabilité financière et comptabilité

analytique

• Raimann Angela Responsable Member Service

• Roscic Katarina Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Salzmann Patricia Sales

• Schempp Kurt Responsable de secteur auberges Est

• Schenk Jorn Service de poste

• Schober Martin Responsable New Technology

• Sommer Roland Resp. de secteur auberges Ouest/Sud

• Spörri Matthias Fondation Suisse pour le Tourisme Social

• Steiner Mike New Technology

• Sturm Sandra Member Service

• Sutter Carmen Assistante de direction

• Tanner Ruth Comptabilité financière et comptabilité

analytique

• Tasidis Georgia New Technology

• Thut Tobias Responsable de secteur Services

• Wyss Vera Marketing

49


Gérance/Remplaçant

SITUATION 1 ER JUIN 2007

Avenches Edith & Mohamed Dhyaf

Baden Andreas & Adina Aebischer

Basel City Antonella Di Gallo & Marc Brügger

Basel St. Alban Antonella Di Gallo & Marc Brügger

Beinwil am See Christine Güttinger

Bellinzone Chiara Sassi

Berne Daniel Fahrni & Michael Wenger

Bönigen Thomas Rosenthal & Ursi Gretener

Brienz Adrian Sager

Brugg Saba Krezdorn

Château-d’Oex Esther Hunziker

Dachsen Judith Dali & Irène Heini

Davos Markus Zollinger

Delémont Caroline Noser & Marie-Claire Strahm

Engelberg Fredy Liem & Petra Stillhart

Fällanden Martin Käser

Fiesch Herbert Volken

Figino Philippe Ingold & Margarete Lenhardt

Filzbach Hannes & Christina Hochuli

Fribourg Evie Sprecher & Evelyn Hofstetter

Genève Emmanuel Délèze

Gersau Rita Lepistö-Arnold

Grindelwald Ines Fink & Barbara Grünig

Hospental Natalie Bürge & Heriberto Tapuy

Klosters Ute Möller

Kreuzlingen Bernhard Granacher

Langnau Liliane Sommer

Lausanne Gaudenz Dorta & Jean-Marc Pochon

Le Bémont Tamara & Retus Schmid

Leissigen Wolfgang Thomas & Anja Förster

Réseau

50

Locarno Rosemarie Weyer

Lugano-Savosa Lotti & Roland Majek

Lucerne Georg Zimmermann & Ursula Angele

Maloja Jürg & Karoline Wintsch

Mariastein-Rotberg Thomas & Corina Krämer-Winzeler

Montreux Walter & Christine Pfister

Pontresina Stephan Weyrich

Rapperswil-Jona Peter & Brigitte Keller

Richterswil Simon Scheu

Romanshorn Josef & Doris Eichmann

Rorschach-See Claudio Filli

Saanen-Gstaad Ursula Eichenberger

Schaan-Vaduz Martin & Claudia Mätzler

Schaffhouse Hulda Hänggi & Letizia Müller

Seelisberg Daniela Truttmann-Burckhardt

Sils i. D. Erika Salzgeber

Sion Alexandre Fumeaux

Soleure Brigitta Ryser & Silvia Stadelmann

St-Gall vacant

St-Moritz vacant

Sta. Maria i. M. Rosmarie Tinner

Ste-Croix Urs & Susanna Nisple-Gerber

Stein am Rhein Daniel & Susanna Meier

Valbella-Lenzerheide Elke Baumeister

Zermatt Ueli & Julia Zürcher

Zofingen Heinz Gerber

Zug Monika Krezdorn

Zurich Bernhard Huber & Andrea Lang

Personne volante Brigit Gujan


TOP 15 – D’OÙ NOS HÔTES VIENNENT-ILS?

Arrivées Quote-part Comparaison

en % avec 2005 en %

Suisse 246'388 56.86 0.48

Allemagne 56'014 12.93 0.64

Etas-Unis 12'430 2.87 0.20

France 10'594 2.44 6.88

Angleterre et Pays

de Galles 10'135 2.34 6.39

Espagne 9'735 2.25 16.18

Italie 7'413 1.71 –0.67

Pays-Bas 6'642 1.53 –6.53

Australie 5'867 1.35 –2.25

Japon 5'418 1.25 28.60

République populaire

de Chine 4'909 1.13 16.52

Canada 4'468 1.03 18.51

Corée 3'985 0.92 5.84

Autriche 3'576 0.83 9.90

Inde 3'435 0.79 16.80

Autres Pays 42'326 9.77 17.77

Total 433'335 100.00 3.01

DURÉE MOYENNE DU SÉJOUR DE NOS HÔTES

2006 2005

Angleterre et Pays de Galles 2.29 2.35

Inde 2.26 2.53

Allemagne 2.19 2.23

Suisse 2.07 2.10

Australie 2.03 1.88

Autriche 1.96 2.03

France 1.92 1.98

Pays-Bas 1.88 1.92

Etas-Unis 1.82 1.75

Italie 1.79 1.83

Canada 1.78 1.75

Espagne 1.72 1.64

Japon 1.72 1.70

Corée 1.54 1.43

République populaire de Chine 1.47 1.42

Moyenne 2.03 2.06

MEMBRES

Statistique des hôtes

Nombre de membres Membres Comparaison

2006 2005 avec 2005

Junior 25'875 24'600 5.18%

Senior 40'213 38'342 4.88%

Families * 16'602 17'496 –5.11%

Groupes 4'586 4'941 –7.18%

Total * 87'276 85'379 2.22%

* y c. cartes supplémentaires pour partenaire et enfants

STATISTIQUE DES NUITÉES

2006 Quote- 2005 Quote- Comparaison

part en % part en % avec 2005

Hôtes

individuels 431'902 49.00 448'985 51.80 –3.80%

Groupes 152'408 17.29 135'364 15.62 12.59%

Ecoles 140'342 15.92 135'859 15.67 3.30%

Familles 156'756 17.78 146'582 16.91 6.94%

Total 881'408 100.00 866'790 100.00 1.69%

51


Statistique Internet

RÉSUMÉ DES VISITES

Visites 1'656'549

Moyenne par jour 4'538

Durée moyenne des visites 00:12:07

Durée de visite moyenne 00:03:52

TOP 5 DES PAGES CHOISISES

1 Détails AJ

2 Portrait AJ

3 Specials

4 Détails Auberge de Jeunesse Zurich

5 News

TOP 5 DES TÉLÉCHARGEMENTS

1 Liste de prix Auberge de Jeunesse Zurich

2 La brochure «Vacances en famille» en allemand

3 Liste de prix Auberge de Jeunesse Locarno

4 Liste de prix Auberge de Jeunesse Lugano

5 Brochure Auberge de Jeunesse Locarno

TÉLÉCHARGEMENT DE PROSPECTUS

Total 766'683

par mois (moyenne) 63'890

52

PRINCIPALES RÉGIONS EN FONCTION DES VISITES

Région Nombre visiteurs Quote-part en %

Amérique du Nord 713'140 43.05%

Europe occidentale 373'653 22.56%

Asie 19'102 1.15%

Europe orientale 6'342 0.38%

Autres régions 10'812 0.65%

Région non spécificée 533'500 32.21%

Total 1'656'549 100.00%

PRINCIPAUX PAYS EN FONCTION DES VISITES

Pays Nombre visiteurs Quote-part en %

Etats-Unis 709'930 42.86%

Suisse 296'741 17.91%

Allemagne 38'988 2.35%

Pays-Bas 8'498 0.51%

Origine inconnue 533'500 32.21%

Autres pays 68'892 4.16%

Total 1'656'549 100.00%

Des informations plus détaillées sur le compte rendu des prestations se trouvent dans le Portrait à la page 31, dans le préambule du Président

à la page 33 ainsi que dans le rapport annuel du Directeur, pages 34 à 37.


PARTICULIERS

Brunner Dr. Jürg, Flawil | Brütsch Paul, Huttwil | Fessler Hugo, Luzern

| Gamboni Salmina, Gordola | Goldi Dr. Heiner, Schattdorf |

Isler Gottlieb, Reinach | Kalden Ulrike, Bamberg | Lehner Stephan &

Doris, Adliswil | Lingenhag Domenic & Irene, St. Moritz | Losenegger

Hans-Rudolf, Thun | Matter Ilse, Zofingen | Meier Emil, Eglisau |

Meyer Jean Luc, Wattwil | Mohr Ursula, Wädenswil | Niklaus-Bergmann

Fritz, Jegens | Odermatt Meinrad, Zürich | Panchard Dr. Marc-

Alain, Vevey | Parpan Michael, Valbella | Pfister Emil, Gommiswald

| Rechsteiner Emil, Dachsen | Reinhardt Ursula, Brüttelen | Risti

Miroslav, Dietikon | Rothen André, Montreux | Rouvier Elie, Zürich |

Schenkel Hans, Münchenstein | Schulz Jeannette & Kurt, Reinach

| Schwab-Hubler Marie, Ins | Stöckli Rudolf, Olten | Tschannen Rolf,

Wil | Tschopp Dr. Hans Rudi, Biel | Wagner Gerhart, Stettlen | Walder

Hans-Peter, Brüttisellen | Weber Max, Hasliberg Reuti | Weiss Karl,

Dietikon | Widmer Werner, Château-d’Oex | Wildi Adolf, Ipsach | Winkler

Yvonne, Ellikon | Wüthrich Jürg, Aarau | Zweifel Paul, Zürich.

Donateurs

ENTREPRISES, INSTITUTIONS, FOURNISSEURS

(DONS À PARTIR DE CHF 100.–)

Adank Davos AG, Davos Dorf | Burkhardt Karl & Sohn AG, Thusis | Culinex

AG, Härkingen | Elektro Seiler, Bönigen | Fischer Haustechnik

AG, Interlaken | Gebr. Gysi, Baar | Graubündner Kantonalbank, Chur |

Gravure SA, Erlach | Herzog Bau AG, Menziken | Horand Automative

AG, Zürich | HW-Regale AG, Rümlang | Koller Elektro, St. Moritz | Lift

AG, Regensdorf | Metzgerei Spiess AG, Lenzerheide | Meyer Moser

Lanz Architekten AG, Zürich | Miele AG, Spreitenbach | Mobimex

AG, Seon | Prowema, Pfäffikon | Schaumstoff Härti AG, Winterthur |

Sigrist & Wipfli Rechtsanwälte, Zürich | Stiftung für angewandte

Linguistik, Zürich | Victorinox AG, Ibach | Weibel AG, Chur.

COMMUNES, VILLES, CANTONS

(DONS À PARTIR DE CHF 100.–)

Amriswil TG | Arlesheim BL | Bottmingen BL | Brugg AG | Effretikon

ZH | Einsiedeln SZ | Erlenbach ZH | Erlinsbach AG | Ettingen BL |

Fischbach-Göslikon AG | Frenkendorf BL | Gerzensee BE | Gossau

SG | Habkern BE | Heiden AR | Herrliberg ZH | Hilterfingen BE | Horgen

ZH | Küsnacht ZH | Magden AG | Maur ZH | Meilen ZH | Morges

VD | Mosnang SG | Netstal GL | Oberägeri ZG | Oberdorf SO | Oberhofen

BE | Oberrieden ZH | Oberrohrdorf AG | Ormalingen BL | Rapperswil-Jona

SG | Riehen BS | Schafisheim AG | Schönenbuch BL |

Speicher AR | Subingen SO | Sursee LU | Unteriberg SZ | Veyrier GE |

Weinfelden TG | Wollerau SZ | Zillis/Reischen GR | Stadt Zürich ZH.

53


Die Schweizer Jugendherbergen | Les Auberges de Jeunesse Suisses

Avenches VD Baden AG Basel City BS Basel St. Alban BS Beinwil am See AG Bellinzona TI

Le Bémont JU Bern BE Bönigen b. Interlaken BE Brienz BE Brugg AG Château-d'Œx VD

Dachsen ZH Davos GR Delémont JU Engelberg OW Fällanden ZH Fiesch VS

Figino TI Filzbach GL Fribourg FR Genève GE Gersau SZ Grindelwald BE

Hospental UR Klosters GR Kreuzlingen TG Langnau BE Lausanne VD Leissigen BE

Locarno TI Lugano-Savosa TI Luzern LU Maloja GR Mariastein-Rotberg SO Montreux-Territet VD

Pontresina GR Rapperswil-Jona SG Richterswil ZH Romanshorn TG Rorschach-See SG Saanen-Gstaad BE

Schaan-Vaduz FL Schaffhausen SH Scuol GR

Seelisberg UR Sils i. D. GR Sion VS

Solothurn SO Sta. Maria i. M. GR Ste-Croix VD St. Gallen SG St. Moritz-Bad GR Stein am Rhein SH

Valbella-Lenzerheide GR Zermatt VS Zofingen AG

Zug ZG

54

Zürich ZH


Schweizer Ju-

gendherbergen. Auberges de Jeunesse Suis-

ses. Schaffhauserstrasse 14, 8042 Zürich.

Tel. 044 360 14 14. Fax 044 360 14 60.

www.youthhostel.ch

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