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Bock E-Paper 2023 KW49

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2 Hintergrund Bock | Dienstag, 5. Dezember 2023 Der unsichtbare Leidensdruck Wenn die eigene Psyche verrücktspielt, dann ist Hilfe in Schaffhausen gar nicht so einfach zu bekommen. Gerade für junge Erwachsene, die immer mehr darunter leiden. GLP-Kantonsrat Tim Bucher will darum mit zwei Vorstössen wachrütteln. Immer mehr Personen im adoleszenten Altersbereich weisen psychische Probleme auf. GESUNDHEIT SCHAFFHAUSEN Ronny Bien In den letzten Jahren wurde vermehrt gemeldet, dass junge Frauen und Männer immer mehr mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Auch wenn das manchmal verharmlost oder unterschätzt wird: Die Pandemiejahre trugen nicht unwesentlich dazu bei, dass die Anforderungen an Heranwachsende zugenommen haben. Das bestätigt auch Jan-Christoph Schaefer, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (KJPD), auf Anfrage des «Bock»: «Die psychische Belastung der jungen Erwachsenen von 15 bis 24 Jahren hat überdurchschnittlich zugenommen, wie es im aktuellen Bericht des Gesundheitsobservatoriums 2022 heisst. Die Belastung bei jungen Frauen ist insgesamt noch etwas höher als bei männlichen Adoleszenten», erklärt der Chefarzt und ergänzt, dass sich das lokale Bild im gesamtschweizerischen Vergleich widerspiegle, auch wenn es keine Übersichtsstatistik des Kantons Schaffhausen gebe. «Verschiedene Studien belegen, dass die zunehmende Verunsicherung bei Jugendlichen in einem zeitlichen Kontext mit der Pandemie und den aktuellen mannigfaltigen globalen Krisen steht. Die Zunahme der psychischen Belastung ist praktisch in allen westlichen Kulturen deutlich festzustellen», fährt Jan-Christoph Schaefer fort. Bis vor Kurzem Tabuthema Unsere Psyche ist der täglichen Belastung ausgesetzt. Nebst der Tagesform bestimmen viele Faktoren über das eigene Wohlergehen. Hoher Erwartungsdruck in Schule und Studium, Überbelastung bei der Arbeit, der freie Fall ins Burn-out, posttraumatische Belastungsstörungen, Existenzängste, Überreizung durch Social Media, die ständige Erreichbarkeit: Menschen jeden Alters stossen an ihre Grenzen. Was du gestern geleistet hast, zählt heute nicht mehr. Damit wird auch GLP Kantonsrat Tim Bucher immer wieder konfrontiert. «Der Leistungsdruck nimmt laufend zu», stellt auch er fest und fährt fort: «Das führt dazu, dass Psychiatrien oder Fachstellen völlig überbucht sind und Betroffene unendlich lange auf einen Therapieplatz warten.» Bei den Jungen werde das Kernthema rund um den psychischen Druck immer mehr zum Dauerbrenner. Seitens der Älteren steht immer wieder der Vorwurf im Raum, die jüngste Generation sei arbeitsfaul oder zu verweichlicht. «Die Welt hat sich so stark verändert und dreht sich viel schneller als früher», entgegnet Tim Bucher. Bis in die 90er-Jahre galt eine psychische Erkrankung als gesellschaftliches Tabuthema, schliesslich wollte man ja nicht zu den «Gestörten» zählen. Manche Personen bekamen den drohenden Satz, dass das «gääle Wägeli» sie abholen komme, um die Ohren geschlagen. «Früher blieb die Arbeit in der Firma. Mit der dauerhaften Erreichbarkeit nehmen viele den Job mit nach Hause, ans Familienfest oder in den Urlaub», konstatiert der Jungpolitiker. Darum strebt die junge Generation vermehrt Off-Zeiten an, was dann wunderschön als «Work-Life- Balance» verpackt wird. Leitfaden fehlt Die Modernisierung lässt sich natürlich nicht aufhalten, Druck lässt sich nicht einfach abbauen. Darum ist auch wichtig, dass die Rahmenbedingungen gegeben sind, um Abhilfe zu schaffen, wenn eine Person tatsächlich vor dem psychischen Zusammenbruch steht. «Jeder zweite Mensch erleidet im Leben eine Depression, nicht wenige davon brauchen professionelle Unterstützung», erklärt Tim Bucher. Was in Schaffhausen fehle, seien geregelte Strukturen. Bei einem Beinbruch ist die Abfolge klar: Krankenwagen, Operation, Beinschiene, Reha, Physiotherapie, falls nötig Metallentfernung, Genesung. «Jedes Kind weiss sich zu verarzten, wenn es sich eine Schürfwunde zugezogen hat. Doch wer weiss, was zu tun ist, wenn man in eine Depressionen fällt? Praktisch niemand. Darum braucht es schon in der Symbolbild: pexels.com Schule Aufklärung», fordert Tim Bucher. Wie sieht denn die Praxis in Schaffhausen aus? «Am KJPD ist das Angebot so ausgerichtet, dass individuell auf die Anliegen der Kinder, Jugendlichen und Familien eingegangen wird», erklärt Jan-Christoph Schaefer. «Im Rahmen der therapeutischen Arbeiten wird eine breite Palette an diagnostischen und behandlungsbezogenen Vorgehensweisen angeboten», so der Chefarzt. Damit gemeint sind Einzel-, Familien- und Gruppentherapieangebote, medikamentöse Therapie und seit Neustem auch ein tagesklinisches Angebot in Zusammenarbeit mit der Stadtrandschule des Atelier A. 650 Anrufe pro Jahr Um derzeit einen Therapieplatz zu erhalten, ist Geduld gefragt. Rund 650 Anrufe von Behandlungs- und Beratungssuchenden nimmt das KJPD jährlich entgegen. Tendenz steigend. Nach der Kontaktaufnahme erfolgt eine umgehende individuelle Beratung. Für eine Abklärung dauert es je nach Fall normalerweise zwischen zwei und vier Wochen. Notfälle werden sofort behandelt, wie das KJPD mitteilt. Auch die Erwachsenenpsychiatrie biete für junge Erwachsene sofortige Hilfe über die Kriseninterventionsstelle (KiSH). Dies ruft Kantonsrat Tim Bucher auf den Plan, der eine Überprüfung der Ressourcen und gegebenenfalls Optimierungen fordert. Das bestätigt auch Jan-Christoph Schaefer. Zusammen mit Parteikollege Ulrich Böhni und Corinne Ullmann von der SVP reichte Tim Bucher am 25. September zwei Postulate ein. In einem der Postulate wird gefordert, dass der Kanton spezifische Angebote für die Altersklasse 16 bis 25 Jahre anbieten soll, da es solche für die adoleszente Zielgruppe nicht gebe, wie etwa in anderen Kantonen. 60 Prozent der Fachkräfte vor Pension Der zweite Vorstoss verlangt eine ganzheitliche, mittel- bis langfristige Strategie zur Sicherstellung der psychischen Gesundheit im Kanton Schaffhausen. Darin wird auch angegeben, dass man gar mit einer Wartezeit von bis zu sieben Wochen rechnen müsse, bis stationäre Massnahmen getroffen werden. «Im Kanton Schaffhausen manifestieren sich im Bereich der psychischen Gesundheit an zahlreichen Orten äusserst besorgniserregende und kritische Zustände. Deshalb muss zuallererst eine bisher fehlende strategische Grundlage mit umfassendem Massnahmenpaket her, um das Thema auf verschiedenen Ebenen anzugehen. Das fängt bei der Aufklärung in der Schule an, geht über zur verstärkten Ansiedelung von Therapeut:innen bis hin zu einer optimalen und zeitnahen Behandlung.» erklärt Tim Bucher, der aufgrund vieler Gespräche mit Fachpersonen weiss, dass Schaffhausen nicht «the place to be» ist, um eine Praxis zu eröffnen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Gehälter gegenüber anderen Kantonen kaum konkurrenzfähig sind. Doch auch der Fachkräftemangel sei in ganz Europa zu spüren, darum brauche es dringend nachhaltige Strukturen, um dem entgegenzuwirken. «Wichtig ist ebenso, bei der Früherkennung anzusetzen», ergänzt der Kantonsrat, um das drohende Nadelöhr künftig abfedern zu können. Besonders prekär ist der Therapeut:innenmangel in Schaffhausen. Der Schaffhauser Psychotherapeut:innen-Verband verliert innerhalb der kommenden fünf Jahre 60 Prozent (!) seiner Fachkräfte infolge Pensionierung. Gerade mal vier Mitglieder sind unter 50 Jahre alt. Und heute schon klagen Patient:innen über fehlendes Fachpersonal und lange Wartefristen. Die Zahl der Behandlungen hat allerdings seit 1997 um 50 Prozent zugenommen. Ein Anstieg von 182 Prozent an akuten Fällen, bei denen sich junge Menschen etwas antun wollen, ist während den letzten vier Jahren verzeichnet worden, wie im ersten Postulat beschrieben wird. Warnzeichen erkennen Ein Ausbau der Fachkräftepraxen ist vonnöten, worauf auch ein junger Schaffhauser hofft, wie er gegenüber dem «Bock» mitteilt. Er sei unglücklich mit seinem jetzigen Therapeuten und suche einen Simon Stocker Die Weihnachtskolumne darf durchaus mal etwas anders sein als unter dem Jahr. Für uns alle geht nämlich ein Jahr mit vielen Herausforderungen zu Ende. Das ist auch bei mir so. Intensive Monate des Wahlkampfes enden und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. In den letzten Monaten wurde hart gekämpft, viel geredet und noch mehr geschrieben. Dabei gingen auch die Emotionen hoch. Und doch blicke ich mit positiven Gefühlen auf die letzten Monate zurück. Das Negative und die Angriffe möchte ich vergessen und bin auch niemandem persönlich böse. Jetzt ist Zeit, sich dem neuen Abschnitt zu widmen. Zeit, nach vorne zu schauen. Ich möchte in meiner neuen Funktion als Ständerat wieder das Verbindende betonen und gemeinsam für unseren Kanton einstehen. Im privaten Bereich ist das doch genauso. Manchmal gibt es in Beziehungen schwierige Zeiten. Man streitet oder hat andere Ansichten. Aber man muss auch mal eine Sache stehen lassen und abschliessen können. Das ist jedoch eine Fähigkeit, die nicht überall verbreitet ist. Viele kämpfen unentwegt alternativen Platz, was aufgrund mangelnder Auswahl eine grosse Herausforderung darstelle. Jan-Christoph Schaefer rät zudem, dass Eltern einen vertrauensvollen Austausch mit ihren Kindern pflegen. «Spüren die Jugendlichen, dass das Zuhause ein ‹sicherer Hafen› ist, fällt es ihnen auch leichter, Halt, Rat oder Trost abzuholen, wenn sie es brauchen», erklärt der Facharzt. «In einer guten Beziehung ist es für die Eltern viel leichter möglich, Frühwarnzeichen bei ihren jugendlichen Kindern wahrzunehmen. Dies können verschiedenste kurzfristige Veränderungen im Verhalten sein, die sich zum Beispiel an veränderten Gewohnheiten, zunehmendem emotionalen Rückzug, plötzlichen Schulleistungsproblemen, Ärger und gehäuften Konflikten mit Gleichaltrigen erkennen lassen. Sollte die Beziehung zwischen den Eltern und den Jugendlichen zu belastet sein oder die Ausprägung der Problematik zu gross, sollte allenfalls professionelle Hilfe beigezogen werden». Ball liegt beim Regierungsrat Bis sich grundlegend etwas ändert, wird es wohl noch ein Weilchen dauern. Immerhin ist der Regierungsrat nun am Ball, um die Postulate zu beantworten. Fachberatung und hilfe in SH Telefonische Beratung für: Kinder und Jugendliche 147 Erwachsene 143 Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (KJPD) Promenadenstrasse 21, SH +41 52 630 01 60 kjpd@spitaeler-sh.ch Jugendberatung SH, Rebleutgang 2, SH +41 52 620 33 33 Weihnachtswünsche des designierten ständerats KOLUMNE – POLITIK SCHAFFHAUSEN um die Richtigkeit ihrer Position. Sie sind unnachgiebig und können auch jahrelang gegen andere schiessen und streiten. Auch in der Politik ist das leider sehr verbreitet. Ich möchte das durchbrechen. Die nächsten vier Jahre stehen im Zeichen der Gemeinsamkeit. Schaffhausen hat so viele Herausforderungen, die wir nur miteinander meistern. Und genau darin liegt auch der Mehrwert. Andere Ansichten bringen andere Ideen. Ich freue mich deshalb darauf, mit Hannes Germann gemeinsam in Bern zu sein. Seine Sicht auf die Dinge interessiert mich genauso wie die Sicht von Leuten innerhalb meiner Partei. Den Fachkräftemangel und die Probleme im Gesundheitswesen lösen wir nur gemeinsam. Und Schaffhausen in Bern gut positionieren können wir auch nur miteinander. Ich hoffe, ich kann diese Werte im Ständerat einbringen. Gebrüll und Grabenkrämpfe bringen uns keinen Schritt weiter. Und sie bringen vor allem den Menschen in diesem Land nichts. Und ich hoffe, dass es nicht bei einer Illusion bleibt. Vermutlich sind schon andere mit dieser Einstellung in den Ständerat gestartet. Ich bin hier ganz realistisch. Doch ich will nichts unversucht lassen und schliesslich ist bald Weihnachten und da ist Wünschen erlaubt. In diesem Sinne wünsche ich auch der Leserschaft friedliche Tage.

Bock | Dienstag, 5. Dezember 2023 3 Nachrichten Freiwillig die Welt verändern Heute ist der Internationale Tag der Freiwilligenarbeit. Der gesellschaftliche Beitrag hilft nicht nur anderen, sondern kann auch die persönliche Entwicklung fördern. FREIWILLIGENARBEIT SCHAFFHAUSEN Gabriella Coronelli Der 5. Dezember ist jeweils der internationale Tag der Freiwilligen. Dieser Tag, 1985 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, soll die Bedeutung des freiwilligen Engagements in der Gesellschaft wertschätzen. Die Freiwilligenarbeit ist für die Gesellschaft aus vielerlei Gründen wichtig. Sie trägt einerseits dazu bei, soziale Herausforderungen anzugehen und das Leben von hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen. Andererseits leisten Freiwillige auch wichtige Arbeiten in den Bereichen wie beispielsweise Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Freiwilligenarbeit fördert zudem den sozialen Zusammenhalt und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt bietet sie auch die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und kann zum Erwerb von neuen Fähigkeiten beitragen. Über 30 000 engagierte Personen «Freiwilligenarbeit tut gut – dir und den anderen», weiss Thomas Hauser, Geschäftsleiter von benevol Schaffhausen. Die Fachstelle hat zum Ziel, gemeinnütziges Engagement im Kanton zu unterstützen und deren Wert besser bekannt zu machen. Seit 1996 ist benevol Ansprechpartner und Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Freiwilligenarbeit. Gemäss einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik haben im Kanton Schaffhausen im Jahr 2020 über 30 000 Personen rund sieben Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Das Engagement verteilt sich ziemlich ausgeglichen über die verschiedenen Altersgruppen. Auch beim Geschlecht zeigt die Statistik ein ausgewogenes Verhältnis. «Dieses beachtliche Ausmass zeigt auch die volkswirtschaftliche Bedeutung», sagt Thomas Hauser. Krisenzeiten als Haupttreiber Der Geschäftsleiter von benevol Schaffhausen erzählt, dass die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig sind. «Grosse Beteiligung erhalten Sportclubs und Kulturvereine, gefolgt von Freizeitaktivitäten und Hobbyvereinen.» Darauf folgen Engagements für soziale Einrichtungen und die Kirche. «Dank der Digitalisierung und dem hohen Innovationsgehalt ergeben sich immer neue Formen und Möglichkeiten des freiwilligen Engagements.» Ehrenamtliche Tätigkeiten entstehen gemäss Thomas Hauser immer aus einem Bedürfnis heraus: «Gerade in Krisenzeiten kann man sich aufs freiwillige Engagement verlassen, so wurden Flüchtlings- oder Coronawellen stets von Solidaritätswellen begleitet.» Zur Freiwilligenarbeit gehört beispielsweise die Erledigung des Einkaufs für ältere Menschen. Insbesondere bei den aktuellen Wetterverhältnissen. Symbolbild: Gabriella Coronelli ter werden Vereine, beziehungsweise deren Vorstände, bei benevol beraten und bei Bedarf ausgebildet. Wo braucht es mehr Freiwillige? Für Events oder zeitlich überblickbare Projekte Freiwillige zu finden, sei verhältnismässig einfach. Die Herausforderung bestehe bei vielen Vereinen bei der passenden Besetzung von Vorstandsmitgliedern. «Das oft für Jahre verpflichtende Ehrenamt schreckt viele ab», stellt Thomas Hauser fest. Organisationen seien gefordert, ihre Einsätze attraktiv und zeitgemäss zu gestalten. Auch hier biete benevol die nötige Unterstützung. Beim Beobachten der gesellschaftlichen Entwicklung wachse der Bedarf nach freiwilligen Leistungen insbesondere im Sozial- und Gesundheitsbereich. Die wichtigste Voraussetzung, um Freiwilligenarbeit ausüben zu können, ist gemäss Thomas Hauser, dass sich das frei- Hilfestellung für alle Parteien Auf der Geschäftsstelle von benevol an der Mühlentalstrasse 14 in Schaffhausen kümmern sich die Mitarbeitenden um die vielseitigen Aufgaben rund um die Freiwilligenarbeit. Der Verein richtet seine Angebote an sämtliche involvierte Parteien. Von der Beratung über das Erstellen und Begleiten von Konzepten bis hin zur Rekrutierung von Freiwilligen steht benevol den gemeinnützigen Organisationen zur Seite. Freiwillige und solche, die es werden möchten, erhalten eine vollumfängliche Beratung bezüglich der Einsatzmöglichkeiten und den Besonderheiten des freiwilligen Engagements. Auch Kurse, die Freiwillige in ihren zukünftigen Aufgaben stärken sollen, gehören dazu. Weiwillige Engagement gut mit den prioritären privaten und beruflichen Ansprüchen vereinbaren lässt. Dafür spreche eine vernünftige zeitliche Begrenzung auf ungefähr sechs Stunden pro Woche. Bedeutend sei aber auch die richtige Einstellung. Die meistgenannten Motive von Freiwilligen sind Freude an der Tätigkeit und das Zusammenkommen mit anderen Menschen. Danke Benevol nimmt sich den heutigen Tag der Freiwilligenarbeit zum Anlass, sich bei den ehrenamtlich tätigen Personen zu bedanken. Mit dem Dankensanlass, der heute Abend für angemeldete Gäste in der Kammgarn stattfindet, sollen die Freiwilligen mit ihren vielen grossen und kleinen Einsätzen im Vordergrund stehen. Gleichzeitig soll sichtbar gemacht werden, wie viele Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich für andere zu engagieren. GROSSES WEIHNACHTS- BAUMSCHMÜCKEN AUF DEM HERRENACKER durch SH-KITAS inkl. Besuch des Samichlaus mit Schmutzli und Esel! 7.12.23, 15.00–18.00 Uhr

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