berichtet - AWO Halle-Merseburg

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berichtet - AWO Halle-Merseburg

Weihnachten im Pflegeheim

S. 8

Großer Arbeitseinsatz im Anker

S. 15

20 Jahre AWO-Erziehungsberatung

S. 16

berichtet

Ausgabe

Winter 2012

Weihnachten –

alle Jahre wieder?


2 AWO berichtet: Auf ein Wort

Mit Herz, Mut und Verstand

Wenn Sie diese Ausgabe der „AWO

berichtet“ in den Händen halten,

haben Sie vielleicht die größte Weihnachtshektik

schon überstanden. Die

Geschenke sind gekauft, der Baum

besorgt und die Gans ruht in der Truhe

und wartet auf ihre Reise in den

Backofen.

Auch im vorliegenden Heft wird es

weihnachtlich. Wir haben versucht,

die Dezemberstimmung in unseren

Einrichtungen für Sie einzufangen

und hoffen, dass es uns gelungen

ist, die Vielfalt des Erlebens rund um

Weihnachten wiederzugeben.

Für viele von uns steht die Zeit Anfang

Dezember im Zeichen des Sterntalers.

Zum 14. Mal findet die „Aktion Sterntaler“

statt und wir haben in diesem

Jahr über 800 Wunschzettel von Kindern

in Halle, Merseburg und Leuna

erhalten, die sich ohne uns keine

Hoffnung auf ein Geschenk machen

könnten. Hunderte von Spendern –

Privatpersonen und Unternehmen –

haben die Aktion unterstützt, und

viele ehrenamtliche Helfer haben den

Wunschzettelstand auf dem Marktplatz

betreut und Geschenke eingepackt.

Wir freuen uns immer wieder, dass es

so viel Hilfsbereitschaft und Freude

am Schenken gibt. Gleichzeitig ist es

besorgniserregend, dass es in jedem

Jahr mehr Kinder werden, in deren Familien

das Geld so knapp ist, dass es

nicht einmal für ein kleines Geschenk

oder gar die benötigte Winterkleidung

reicht. Es ist für uns konkret spürbar,

dass die Schere zwischen arm und

reich in unserer Gesellschaft immer

größer wird. Und auch wenn wir im

nächsten Jahr die „Aktion Sterntaler“

wieder durchführen werden, so werden

wir uns als AWO doch weiterhin

dafür einsetzen, dass der Staat und

die Gesellschaft nicht aus der Verantwortung

entlassen werden. Wir werden

auch weiterhin mit Herz, Mut und

Verstand für mehr Gerechtigkeit in der

Gesellschaft kämpfen.

In diesem Sinne ein fröhliches Weihnachtsfest,

eine schöne Zeit danach

und einen guten Start ins Jahr 2013!

Ihre Sylvia Plättner


AWO berichtet: Politik im Gespräch

Bundeskonferenz der AWO, Kinderarmut in Halle, Sterntaleraktion

Vom 23.–25. November 2012 fand in

Bonn die Bundeskonferenz der AWO

statt. Eine der 700 Delegierten war

Barbara Höckmann, Vorsitzende des

Regionalverbandes der AWO Halle-

Merseburg.

Frau Höckmann, eines der Ziele der

Konferenz war es, die Satzung zu reformieren.

Ist das gelungen?

Da gibt es noch erheblichen Diskussionsbedarf.

Die AWO ist in verschiedenen

Landesverbänden unterschiedlich

gewachsen. Ob nun Ortsvereine,

Kreisverbände, Landesverbände, Bundesverband

– das Verhältnis untereinander

ist nicht einheitlich. Das sollte

es aber werden. Deshalb war dann

eines der Ergebnisse, dass es in zwei

Jahren eine Bundeskonferenz nur zu

diesem Thema geben wird.

Waren Sie an der Diskussion der sozialpolitischen

Anträge beteiligt?

Ja, ich habe versucht, auf die verschiedenen

Aspekte der Kinderarmut

hinzuweisen. Auch bei den Fragen

der Kürzungen im Sozialbereich, bei

Kindergeld, Bildungs- und Teilhabepaket

habe ich das Wort ergriffen,

weil in manchen Anträgen da einiges

durcheinander ging. Übrigens ist

Petra Grimm-Benne, die Vorsitzende

des Landesverbandes der AWO in

Sachsen-Anhalt, wieder ins Präsidium

gewählt worden.

Stichwort Kinderarmut. Die Kinderarmut

in der Stadt Halle ist weiter

gewachsen. Mehr als ein Drittel der

Kinder sind arm …

Ein Skandal. Und auf der Landesarmutskonferenz

in Halle wurde auch

nichts darüber gesagt, welche Strategien

und welche Konzepte es für

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eine Verbesserung dieses Zustands

gibt. Stattdessen hat man stolz darauf

verwiesen, dass es mittlerweile

in allen Schulen Halles Schulsozialarbeit

gibt. Das ist gut so. Aber was

weniger bekannt ist: Woher kommt

dieses zusätzliche Geld? Aus dem

Bildungs- und Teilhabepaket! Das

heißt, das Geld wurde nicht wie geplant

für Sport, Musik, Nachhilfe usw.

verwendet. Die Eltern nutzten diese

Möglichkeiten nicht für ihre Kinder,

weil beispielsweise der bürokratische

Aufwand zu groß ist oder weil sie

mangelhaft informiert worden sind.

Also hat man das nicht abgerufene

Geld für Schulsozialarbeit verwendet

und bei den Kindern selbst, für die es

gedacht ist, kam nichts an.

Deshalb auch wie in jedem Jahr die

Sterntaleraktion?

Ja. Und was mich erschütterte, als ich

mit auf dem Markt stand, um Wunschzettel

armer Kinder an freundliche

Menschen zu verteilen: Man denkt

immer, da würden nur Luxuswünsche

geäußert wie Autorennbahn, Computerspiele

oder einfaches Spielzeug wie

Puppe, Bär und Auto. Nein! In diesem

Jahr wünschten sich Kinder häufig Mützen

und Schals, Schuhe, Winterjacken.

Hier zeigt sich, dass die Regelbedarfe

der Kinder insbesondere für Bekleitung

nicht reichen.


4 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

Die Weihnachtsindustrie hat zum

Kampf geblasen. Seit Ende August

liegen die Lebkuchen in

den Auslagen der Supermärkte, Schokofiguren

fordern zum Konsum auf.

Auf dem Weihnachtsmarkt, einer Ansammlung

von Fress- und Glühweinbuden,

dudelt volkstümliche Schunkelweihnachtsmusik.

Menschen wühlen

krampfhaft in ihren Hirnen und den

Geschäften nach originellen Geschenkideen,

hetzen durch die volle Innenstadt

und stehen sich an den Schlangen

vor der Kasse die Füße platt. Schenken-

Müssen ist Pflicht. Zeit für Vorfreude

und Besinnlichkeit? Fehlanzeige.

War das nicht früher einmal anders?

Als wir Kinder waren, haben wir die

Welt doch mit anderen Augen gesehen.

Der erste Schnee – was war

das für eine unendliche Freude. Der

Weihnachtsmarkt – eine phantastische

Märchenwelt mit rot leuchtenden,

glasierten Äpfeln, Zuckerwatte,

gebrannten Mandeln und heißer Zitrone.

Der Advent war für uns eine

lange, geheimnisvoll Zeit. Wir öffneten

die Türchen vom Kalender viel

zu früh, in der Hoffnung, Weihnachten

könnte schneller kommen. Wie

schön waren die Geschenke eingewickelt,

das bunte Papier, die Schleifen.

Selbst das Verpacken hat Freude

gemacht. Früher war Weihnachten

viel schöner.

Aber Moment mal: Gab es da nicht

diese rote Kratzestrumpfhose, über

die man sich gefälligst artig zu freuen

hatte, ebenso wie über Omas selbstgestrickten

Pullover. Und wie war

das damals noch gleich, als es zum

fünften Mal Handtücher gab und ein

Buch, das man schon gelesen hatte?

Na gut, alles Perfekte war auch damals

nicht beisammen. Früher wie

heute gibt es große Erwartungen an

die Weihnachtszeit und auch Enttäuschungen.

So ist das Leben und so ist

wohl auch Weihnachten.

Weihnachten erleben

Gedanken zur Weihnachtszeit von Claudia Klektau, Karin Leonhardt, Kerstin Stach und Ines Wahl

Aber könnten wir nicht ein wenig von

dem früheren Zauber zurückholen?

Was können wir tun oder was wollen

wir lassen, damit etwas davon zurückkommt?

Wir wollen uns vor allem nicht antreiben

lassen. Wenn wir noch nicht

dekoriert haben und beim Nachbarn

schon längst die Lichterkette auf dem

Balkon hängt – dann freuen wir uns

doch einfach gemeinsam über das

schöne, warme Licht.

Wir wäre es, wenn wir einmal selbst

und mit der Familie entscheiden, wie

wir die Zeit vom ersten Advent bis Silvester

verbringen möchten? Wir können

uns Zeit miteinander nehmen,

vielleicht um Plätzchen zu backen,

vor allem aber, um davon gemeinsam

zu naschen. Wir können ein

gemeinsam geplantes Essen zubereiten,

anstelle der Entenkeule mit Rotkraut,

für die die Mutti stundenlang

allein in der Küche schuftet. Etwas

Basteln können wir und es anschließend

gemeinsam bei Kerzenlicht bewundern.

Freunde, für die das Jahr

Verbringe nicht die Zeit mit der Suche

nach einem Hindernis.

Vielleicht ist keins da.

Franz Kafka

über zu wenig Zeit war, können wir

einladen oder anrufen.

Schenken-Müssen und verkrampfte

Geschenkideen brauchen wir nicht,

denn Schenken soll allen Freude machen.

Wir können jedoch aufmerksamer

schenken und schauen, was

wirklich gebraucht wird. Ist es tatsächlich

die zehnte Barbie oder die

Play-Station? Oder brauchen die Kinder

entspannte, aufmerksame Eltern,

die sie mal so richtig knuddeln. Dann

bekommen dieses Jahr vielleicht die

Kinder von ihren Eltern einen Gutschein:

fürs Zeithaben und Kuscheln.

Das wäre ein Weihnachten, mit dem

wir gut leben könnten. Ein Weihnachten,

das nicht immer reibungsfrei ist,

aber dennoch so, dass es uns gut damit

geht und wir an den Tagen zum

Jahresende entspannt anhalten können.

Anhalten, um zur Ruhe zu kommen,

Kraft zu finden und die Hektik

nicht zur Regel werden zu lassen. Anhalten

um gemeinsam zu spielen, zu

essen, die Zeit miteinander zu genießen

und mit allen Sinnen zu erleben.


und ein gesundes neues Jahr!

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6 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

Ambulante Erziehungshilfe

Gibt es Weihnachtswunder?

In der Vorweihnachtszeit haben die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Ambulanten Erziehungshilfen alle

Hände voll zu tun. Denn auch für die

betreuten Familien ist die Weihnachtszeit

etwas ganz besonderes und will

gut vorbereitet sein: Geschenke müssen

gekauft und wichtige Besorgungen

erledigt werden, Streitthemen in

der Familie oder andere Schwierigkeiten

wollen endlich beigelegt sein.

Da steigt mitunter der Stresspegel und

Hilfe ist gefragt.

In manchen sogenannten Patchworkfamilien

muss gemeinsam abgestimmt

werden, wer wann mit wem

zusammen feiert, wo die Bescherung

stattfindet, wer mit einem Gruß, einem

Besuch, einer Aufmerksamkeit

bedacht wird – auch hier können Fa-

milienhelferinnen als Berater mit Fingerspitzengefühl

schwierige Entscheidungen

unterstützen.

In vielen Familien gelingt in dieser

Zeit, was übers Jahr manchmal

schwer fällt. Eltern und Kinder haben

wieder mehr Zeit füreinander, es

kommt zum Innehalten: Wie war dieses

Jahr, was ist gut gelungen, welche

Schwierigkeiten könnten uns in das

neue Jahr verfolgen?

Manche Sorgen lassen sich auch durch

Liebe, Geschenke und gutes Miteinander

in der Familie nicht vertreiben – wie

die Sorge um eine drohende unverständliche

oder unverschuldete Sanktion

durch das Jobcenter, die nächste

Abwertung in der Schulkonferenz, dass

das Geld für die nötige neue Waschmaschine

nicht zusammenkommt …

In vielen Familien hilft die Sterntaler-

Aktion, den Gabentisch reicher zu

bestücken, können die Familienhelferinnen

mit ihren Geschenkideen

zusätzliche Freude bereiten. Und sie

können Sicherheit vermitteln, obwohl

viele von ihnen den verdienten Weihnachtsurlaub

antreten – durch ein

Krisentelefon, das die AEH-Mitarbei-

terinnen auch an den Feiertagen besetzen,

und das nur ganz selten von

den Familien genutzt wird.

Dies ist kein Weihnachtswunder, auch

wenn es von außen betrachtet wie eines

erscheinen mag.


und ein gesundes neues Jahr!

Kindertagesstätte „Buratino“ in Merseburg

Das größte Weihnachtsgeschenk!

Kann es ein größeres Geschenk geben?

Die Kinder, die Eltern und die

Erzieher der Kita „Buratino“ in Merseburg

bekommen dieses Weihnachten

eine vollständig sanierte und umgebaute

Kindertagesstätte geschenkt.

„Buratino“ wurde einer Verjüngungskur

unterzogen und neu eingekleidet.

Eigentlich sollten die Arbeiten bereits

im Sommer beendet sein, doch dann

wurde ein Weihnachtsgeschenk daraus.

Die Unterbringung im angemieteten

Ersatzgebäude war ja nicht schlecht,

doch es befindet sich in einem anderen

Stadtteil und so mussten einige Eltern,

Kinder und auch die Erzieher weite

Wege auf sich nehmen. Die Krippenkinder

verblieben zwar im „Stammhaus“,

mussten dort aber umziehen,

wenn sich die Bauarbeiten näherten.

Doch das wird nun bald alles überstanden

sein. Nach einem Kraftakt

vom 17. bis zum 21. Dezember – in

diesen Tagen wird mit Sack und Pack

umgezogen!

Danach können die Kinder die neue

Pracht in Besitz nehmen. Die Kleinen

werden dann dauerhaft im Flachbau

untergebracht sein. Hell, offen und

großzügig; dann wird es auch die

„Krabbelgruppe“ geben, dort können

die ganz kleinen Kinder eine Woche

lang testen, ob es ihnen hier gefällt und

ob sie die nächsten Jahre diese Einrichtung

besuchen möchten. Sie müssen

dann nur noch die Eltern überzeugen.

Aber das dürfte nicht schwerfallen,

denn „Buratino“ ist seit zwei Jahren

© senoldo – Fotolia.com

zertifiziertes „Eltern-Kind-Zentrum“.

Das heißt, auch für die Eltern gibt

es umfangreiche Angebote wie z. B.

Vorträge und vor allen

auch die Möglichkeit,

selbst in der

Einrichtung aktiv zu

werden. Beispielsweise

studieren einige

ein Märchen ein

und führen es dann

in der Weihnachtszeit

auf. Letztes Jahr

war es „Hänsel und

Gretel“. Was dieses

Jahr gezeigt wird

bleibt bis zur Uraufführung ein Geheimnis!

Für die Eltern gibt es ein „Elterncafé, in

dem können sie über die eigenen Erfahrungen

reden, eine Bibliothek, für

die Kinder wunderschöne Gruppenräume

und weitere Angebote in Themenräumen.

Zwei Bewegungsräume

sind vorhanden, ein Malatelier, eine

Lernwerkstatt, zwei Kinderrestaurants,

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eine Kinderküche, ein abwechslungsreiches

Außengelände… die Aufzählung

ist nicht vollständig.

Katrin Horn, die engagierte Leiterin

der Kita, wirkt etwas erschöpft, aber

glücklich, als wir mit ihr reden. Sie

erzählt von den Mehrbelastungen,

denen die Erzieherinnen in den letzten

Monaten ausgesetzt waren. Und

auch sie selbst. Feierabende waren

rar, die zu lösenden Probleme musste

sie abends gedanklich mit nach

Hause nehmen.

Und Weihnachten? Dann ist hoffentlich

alles ausgestanden, das private

Weihnachten wird sicher nicht zu

kurz kommen, aber daran denken

kann sie noch nicht. Denn da gibt es

die „magischen Tage“ des Umzugs,

17. bis 21. Dezember! Wenn die

überstanden sind, werden vermutlich

auch die Weihnachtsgefühle bei allen

kommen. Bei den Kindern sowieso,

denn von ihnen wird der ganze

Trubel um den Holzkerl mit der langen

Nase ferngehalten.


8 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

Als wir Ende letzten Jahres

Frau und Herrn Plunert

trafen, war das ein besonderer

Nachmittag. Die Plunerts

hatten dem AWO-Pflegeheim „Lindenhof“

4000 Euro für die Anschaffung

von Hilfsmitteln für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter gespendet und eine

weitere Spende wollten sie der Kita

„Goldener Gockel“ zukommen lassen,

was dann auch geschah.

Auch in diesem Jahr sind wir verabredet,

doch Herr Plunert kommt allein, um sich

mit uns über das Thema „Weihnachten“

zu unterhalten. Wir müssen erfahren,

dass Frau Plunert im Januar dieses Jahres

verstorben ist.

„Sie musste sich nicht quälen, es ging

alles sehr schnell“, sagt Herr Plunert

leise. „Aber insofern ist dieses Weihnachten

schon ein besonderes für

mich, es ist das erste hier ohne meine

Frau.“ Vor dem 2. Weltkrieg hatten

sich die beiden beim Karussell fahren

kennengelernt, doch dann musste

Herr Plunert erst einmal in den Krieg

und dem Paar wurden wichtige Jahre

genommen.

Als wir uns vor einem Jahr trafen, bereiteten

sie sich auf die Diamantene

Hochzeit vor.

Weihnachten im Pflegeheim

Katja Lorenz, Heinz Plunert, Else Zelle, Ursula Pfitzner (v. l. n. r.)

Und wenn er nun an Weihnachten

denkt? Ja, Herr Plunert freut sich. Auf

die Familie, die Kinder, die Enkelkinder

… und auch auf diese Tage hier im

Heim, er ist ja nicht allein.

Und wie alle anderen auch, mit denen

wir über das Fest reden, freut er sich

besonders auf die Kinder der Kita „Goldener

Gockel“, wenn sie kommen, um

ein kleines Programm aufzuführen und

gemeinsam mit den Bewohnern Weihnachtslieder

zu singen.

Weihnachtszeit. In diesen gefühlvollen

Tagen liegen Traurigkeit und Glück in

einem Alten- und Pflegeheim dicht beieinander.

Es sind auch die Stunden, in

denen die Erinnerungen eine wichtige

Rolle spielen. Ja, es waren schlechte

Zeiten, damals, als die heutigen Heimbewohner

Kinder waren. Und auch die

Jahre, in denen sie dann selbst Kinder

hatten, waren nicht einfach, denn nach

dem Krieg ging es materiell nur langsam

bergauf. Und trotzdem sind es gute und

freundliche Erinnerungen, von denen die

Menschen innerlich erwärmt werden.

Herr Plunert beispielsweise hatte zwei

Brüder. Der Vater war Tischler, oft war

er arbeitslos. Den Jungen baute er ein

Kasperletheater. Und jedes Jahr kamen

Puppen hinzu oder sie wurden neu ein-

Horst Hinzsch wohnt im Alten-

und Pflegeheim „Haus Silberhöhe“.

Er wurde im Jahr 1919 geboren.

Die Geschenke auf dem historischen

Foto waren den seinen in

dieser Zeit sehr ähnlich. Er erinnert

sich besonders gern an eine Spielzeugeisenbahn

aus Blech und an

eine Dampfmaschine. Als er dann

älter wurde, hat er das Spielzeug an

arme Nachbarskinder verschenkt.

Herr Hinzsch hatte kein einfaches

Leben. Lange war er in Krieg und

Gefangenschaft. Erst 1952 konnte

er seine Frau Lisa heiraten. Tragischerweise

starb ihr gemeinsames

Kind bereits bei der Geburt.

Seit 2004 wohnte er mit seiner

Frau hier im Pflegeheim. Lisa

Hinzsch starb bereits 2008. Herr

Hinzsch sagt, er hat es ihr zu verdanken,

dass er so alt geworden

ist. Sie war eine sehr gute Köchin.

Nun ist Herr Hinzsch allein. Wenn

er an Weihnachten denkt, dann

vor allen an die alten Zeiten.

Aber er freut sich auch auf die

Weihnachtsfeier und den Chor,

der in den verschiedenen Etagen

Weihnachtslieder singen wird.

Und auch wenn ihn keiner mehr

besucht: Er wird nicht allein sein,

alle Bewohner sitzen gemütlich

zusammen, doch vermutlich wird

es auch ein paar Tränen geben!


und ein gesundes neues Jahr!

gekleidet, mit Sachen die von der Mutter

handgeschneidert wurden.

Nein, es waren keine „Prunkweihnachten“,

wie Herr Plunert sagt – und bezieht

es auf heute, auf die viele Werbung und

den Konsum …

Es war schön. Jedes Jahr hing derselbe

Adventskalender und die Kinder stellten

sich davor und öffneten die Türchen gemeinsam.

Da waren Bilder drin, keine

Schokolade, jedes Jahr entdeckte man

sie neu.

Frau Pfitzner stammt aus Zeitz, ihre Eltern

gehörten zum Bürgertum. Gern erinnert

sie sich an den Besuch der Michaeliskirche

am Heiligabend, um gemeinsam den

festlichen Weihnachtsgottesdienst zu erleben.

Dann wurde eine Großtante besucht

und die Bescherung fand statt, es wurde

viel gesungen. Und zum Festessen am 1.

Weihnachtsfeiertag gab es Karpfen blau.

Foto: Gunda Schmidt Lüdemann

Bei Frau Zelle gab es am Heiligabend

Kartoffelsalat und am 1. Weihnachtsfeiertag

Kaninchen. Und auch ihre Familie

besuchte die Kirche.

Doch bei allen waren die schönsten

Weihnachten die, als die eigenen Kinder

noch klein waren.

Wir reden mit Frau Lorenz. Sie ist die

junge stellvertretende Pflegedienstleiterin

im Alten- und Pflegeheim „Lindenhof“.

Wie erleben die Pflegekräfte

Weihnachten in dieser Einrichtung?

Sie erzählt, dass das schon eine besondere

Zeit sei. Die Weihnachtsmusik, geschmückte

Räume, die Bewohner werden

melancholisch.

Es gibt Bewohner, die keinen Besuch

bekommen werden. Die Pflegekräfte

stellen sich darauf ein und versuchen

den Hintergrund zu verstehen, wenn jemand

traurig ist. Aufrichten, trösten …

9

Der Arbeitsplan wird so gestaltet,

dass besonders die Mütter und Väter

den Heiligabend bei ihren Familien

sein können. Auch Frau Lorenz wird

einen Tag frei haben, den sie mit Eltern

und Geschwistern verbringt. Sie

sagt, sie sei gern Heiligabend hier im

Pflegeheim.

Alles ist geschmückt, es wird Adventsfeiern

geben, am 24. Dezember wird

man zusammensitzen und den Abend

gemeinsam verbringen. Der Höhepunkt

zuvor ist das Singen mit den Kindern

des „Goldenen Gockel“.

Aber auch an dem Tag, an dem Frau

Lorenz in ihrer Familie ist, wird sie an

die Bewohner des Pflegheimes denken.

Und auch sie wird „weihnachtlich “ beschenkt

– mit der Dankbarkeit der Leute,

um die sie sich kümmert.


10 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

Weihnachtsbasteln im Hort „Albrecht Dürer“

„Aus dem hohlen finstern Tor dringt

ein buntes Gewimmel hervor“ …

Goethes Worte sind so genannte „geflügelte

Worte“ geworden – und sie

beziehen sich eigentlich eher auf das

Frühjahr …, aber aus gegebenem

Anlass fallen sie einem ein.

Solch ein Gewimmel!

Jedes Jahr am letzten Donnerstag vor

dem 1. Advent findet im Hort „Albrecht

Dürer“ das Weihnachtsbasteln

statt. Doch das stimmt nur im übertragenen

Sinne. Denn die zirka 300 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer finden

nur in der Aula der Schule Platz – und

auch sie ist voll, so dass einige der

Bastelstände im Gang untergebracht

werden müssen.

Vermutlich sind alle Hortkinder gekommen,

zusätzlich ihre Geschwister,

Eltern, Großeltern, und es wird gebastelt,

was das Zeug hält, denn nur

zwei Stunden ist das möglich!

Gestecke aus Tannengrün, Kerzenhalter,

genähter Baumschmuck,

Sterne …

Dazwischen stehen Mütter, den jüngsten

Nachwuchs im Tragetuch, und mit

größter Ausgeglichenheit unterhalten

sie sich mit den anderen Eltern und

essen nebenbei den Kuchen, den sie

und andere zuvor gebacken haben.

Und trinken Kaffee.

Doch wenn die Trommeln ertönen,

stellen sie die Tassen sicherheitshalber

ab. Die Väter und Großväter versammeln

sich mit den Fotoapparaten

auf der Treppe, um die besten Fotos

einzufangen. Dann wird wieder gebastelt,

der 1. Advent kann kommen!


und ein gesundes neues Jahr!

Freitags wird

getrommelt!

Und dann gab es da noch einen Stand,

da funkelten Sterne, aufgereiht auf Fäden.

Glitzernde Sterne mit 16 Spitzen,

in unterschiedlichen Farben.

In durchsichtigen Beutelchen konnte

man sie mit nach Hause nehmen. Silvia

Mocek, die Sternebastlerin, freute

sich an diesem Nachmittag nicht nur,

dass Ihre Sterne so beliebt waren, sondern

auch über die eine oder andere

Spende. Denn sie hat noch eine zweites

Hobby. Welches? Die Antwort auf diese

Frage bekommt man als Hörerlebnis.

Mehrfach an diesem Bastelnachmittag,

ruft Silvia Mocek „ihre Kinder“

auf die Bühne. Sie haben alle eine

Leidenschaft: Trommeln.

Dann wird getrommelt, und wie.

Alle unterbrechen kurz ihre Arbeit

und hören zu. Und für die, die keinen

Platz bekommen haben und

zwischen den Tischen stehen, ist es

eine gute Gelegenheit, ein bisschen

zu tanzen.

Silvia Mocek trommelt gern, das hat

sie gerade bewiesen. In der Pause erzählt

sie auch, wie es dazu kam, dass

sie Sterne bastelt: In einem Leben zuvor,

bevor sie eine der engagierten

Erzieherinnen des Horts „Albrecht

Dürer“ wurde, war sie Straßenbahnfahrerin.

Und immer, wenn sie an einer

der Endstationen warten musste,

um dann fahrplangemäß wieder los-

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zufahren, hat sie, um sich die Zeit zu

vertreiben, solche Sterne gebastelt.

Die Straßenbahn hat sie später im

Depot ihres Lebens abgestellt, aber

nicht das Sternebasteln!

Das tut sie weiterhin, das ganze Jahr

über. In der Freizeit. So wie andere

zum Strickzeug oder zur Häkelarbeit

greifen, faltet sie Sterne!

Die werden dann aus Anlass des Weihnachtsbastelns

verschenkt und mit Hilfe

der kleinen Spenden wird in jedem

Jahr eine neue Trommel gekauft!

Denn freitags wird im Hort getrommelt.

Jeder kann mitmachen. Und hat

Frau Mocek genügend Talente gefunden,

bildet sie mit ihnen eine Gruppe,

die dann bei verschiedenen Anlässen

öffentlich auftritt!


12 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

AWO Regionalverband Halle-Merseburg e. V.

Bericht aus dem Vorstand September bis Dezember 2012

In der Gesamtvorstandssitzung/Gesellschafterversammlung

am 04.10.2012

erfolgte die Feststellung der Jahresabschlüsse

2011 des AWO Regionalverbandes

und seiner Tochtergesellschaften.

Der Geschäftsführung wurde für

das Geschäftsjahr 2011 Entlastung

erteilt.

Mit Wirkung zum 01. 01. 2013 beschloss

die Gesellschafterversammlung

für die MitarbeiterInnen des

Pflegebereichs eine Neuordnung des

Vergütungssystems. Die dortigen MitarbeiterInnen

werden im Zuge dieser

Veränderungen neue Arbeitsverträge

erhalten.

Zudem wird es ab dem 01. 01. 2013

auch eine Neuordnung des Vergütungssystems

im Bereich der Erziehungshilfen

geben.

Ebenfalls beschlossen wurde eine Erhöhung

der Vergütung für pädagogische

Fach- und Hilfskräfte im Bereich

Kindertagesstätten.

Geburtstage

unserer Mitglieder

Iris Feißel 06.01. 70

Martina Haft 09.01. 60

Gottfried Koehn 16.01. 65

Renate Hecht 22.01. 65

Ilse Weidlich 08.02. 80

Ingrid Altmann 24.02. 75

Renate Schwarz 25.02. 65

Manfred Hocke 28.02. 75

Ursula Richter 25.03. 70

Gertrud Ewert 01.04. 65

Ruth Breitbach 18.04. 65

Sieglinde Saar 23.04. 70

Zur Stärkung der AWO Kindertageseinrichtungen

Halle (Saale) gGmbH,

in welcher bisher nur zwei Kindertageseinrichtungen

vertreten sind, erfolgt

zum 01. 01. 2013 die Re-Übertragung

von vier Horteinrichtungen

aus dem AWO Regionalverband in

die Tochtergesellschaft.

Im Zuge dieser strukturellen Veränderungen

erfolgt – ebenfalls zum

01.01. 2013 – die Übertragung diverser

Altenpflegeeinrichtungen aus

der AWO Altenhilfe Halle (Saale)

gGmbH in den AWO Regionalverband.

Die in den betreffenden Einrichtungen

angesiedelten Arbeitsverhältnisse gehen

nach § 613 a BGB an die jeweils

neuen Rechtsträger über.

Im August und November wurden

die Sozialstation Halle und das Altenpflegeheim

„Drosselweg“ Prüfungen

durch den Medizinischen Dienst der

Krankenkassen (MDK) unterzogen.

Beide Prüfungen schlossen mit sehr

guten Ergebnissen ab.

Am 08. 10. 2012 konnte der Vorstand

den zu diesem Zeitpunkt designierten

halleschen Oberbürgermeister, Herrn

Dr. Bernd Wiegand, zu einem gemeinsamen

Gespräch begrüßen. Nach

einem Rundgang durch die Räumlichkeiten

der AWO-Einrichtungen

am Standort Telemannstraße 11 in

Halle-Neustadt erfolgte ein reger Erfahrungsaustausch

über die Belange

der Freien Träger der Stadt Halle.

Die schwierige Hausshaltssituation der

Stadt Halle und die sich daraus ergebenden

Probleme für den AWO Regionalverband

und seine Tochtergesellschaften

beschäftigen den Vorstand auch weiterhin.

Ständige Themen sind außerdem

die Einführung des Qualitätsmanagements

über den gesamten Verband hinweg

sowie strategische Überlegungen

zur Weiterentwicklung des Verbandes.

Am Stand von „humalios“ war in diesem Jahr auch der einzige und wahre

Weihnachtsmann zu Gast. Die Kinder erkannten das und standen Schlange.

Im Alltag tarnt sich der Weihnachtsmann mit dem Namen Thilo Urbannek!


und ein gesundes neues Jahr!

Interventionsstelle Häusliche Gewalt und Stalking

„Weihnachtlicher Burgfrieden“

Würde man Menschen befragen, was

sie mit Weihnachten verbinden, würde

sicherlich nach allem, was sie sich

von Weihnachten erhoffen, bald auch

das Wort „Stress“ genannt werden.

Und wer kennt ihn nicht, den Weihnachtsstress:

Plötzlich fehlt ein Geschenk…

Oder die Zeitabläufe am

Heiligabend: Schafft der Vater es, den

Baum zu schmücken, während der

Rest der Familie in der Kirche ist? Geschenke

rechtzeitig einpacken. Oma

und Opa kommen viel zu früh und

wollen unterhalten werden, während

das Abendbrot noch gar nicht bereitet

ist. Und dann das Festessen am

1. Weihnachtsfeiertag. Wird die Gans

durch sein? Und werden die Beilagen

zur rechten Zeit fertig werden? Und

alles tatsächlich zur Mittagszeit?

Dazu ungeduldige Kinder mit neuem

Spielzeug, das ausprobiert sein will …

Man sollte meinen, in solchen Zeiten

würde es in Familien, die von Frau

Schneider in der Interventionsstelle

Häusliche Gewalt und Stalking beraten

werden, besonders kritisch.

„Nein“, sagt Silke Schneider, die Leiterin,

die über langjährige Erfahrungen

verfügt. „Weihnachten ist alles ruhig,

da wird eine heile Welt vorgegaukelt!“

Sich selbst und der Familie. Man steht

ja unter „Aufsicht“. Eltern und Schwiegereltern

kommen zu Besuch, andere

Verwandte – oder man besucht sie …

Die Kinder stehen im Mittelpunkt.

Kita „Spatzennest“ Ostrau

Auch in der schönen Kindertagesstätte „Spatzennest“, nahe dem Schloss Ostrau

gelegen, wurde in diesen Voradventstagen gebastelt. Auf dem Bild ist nicht

der Weihnachtsmann zu sehen, aber ein Mann! Eve Mühlbach heißt der einzige

(männliche) Erzieher in den Kitas des Regionalverbandes und seinen gGmbHs.

Die Kinder und die Kolleginnen in Ostrau sind darüber glücklich, dass er bei

ihnen arbeitet!

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Doch tatsächlich bedeutet in diesen

Familien Weihnachten nicht mehr

als ein Burgfrieden, ein Waffenstillstand,

eine Zeit, in der mühsam

Aggressionen unterdrückt werden,

die im Stillen aber noch anwachsen

und sich nach den Feiertagen

entladen.

„Die Tage zwischen Weihnachten

und Sylvester, da kommt es dann

oft zur Krise“, erzählt Frau Schneider.

„Und der Jahreswechsel tut

sein Übriges. Alkohol im Übermaß.

Und es ist auch eine Zeit, in der die

Menschen beschließen, dass sich im

neuen Jahr nun alles ändern muss.

Frauen, die zu Opfern wurden – und

das oft schon monatelang – nehmen

sich jetzt vor, sich vom aggressiven

Partner zu trennen …“

Und so kommt es, dass Frau Schneider

– kaum ist das neue Jahr ein paar

Tage alt – in ihrer Beratungsstelle viel

zu tun bekommt!

Kita „Feldmäuse“ Merseburg:

Auch die Feldmäuse bereiten sich

auf Weihnachten vor.


14 AWO wünscht fröhliche Weihnachten

Von einem ganz besonders schönen

Weihnachtsfest soll nun die Rede sein.

Heike Zorn wird es „ihren“ Kindern

bereiten, und Jonathan, Ranjit und

Marcel freuen sich schon sehr darauf.

Alle Jahre wieder, nach festem Ritual.

Heike Zorn ist die Leiterin der Erziehungsfachstelle.

Hinter diesem etwas

sperrigen Namen verbergen sich eine

Frau mit einem großen Herzen und

drei Kinder, denen es bei Frau Zorn

richtig gut geht.

Das war für die Kinder nicht immer

so. Der Start ins Leben war für sie

nicht einfach, deshalb wohnen sie

nun hier. Sind aber jedoch immer im

Kontakt mit ihren Ursprungsfamilien,

so soll es auch sein.

Aber den 24. Dezember, den Heiligen

Abend, wollen sie mit Frau Zorn verbringen.

Wegen der Rituale, die ihnen

so lieb sind und ihre Herzen erwärmen.

Natürlich gibt es für jedes Kind in der

Vorweihnachtszeit einen Weihnachtskalender

und am ersten Advent wird

eine Kerze entzündet … Kurz vor

Weihnachten wird der Baum gemeinsam

geschmückt.

Und am 24.12. wird es dann ernst.

Vormittags wird die Wohnung aufgeräumt

und das hoch motiviert. Und

Jonathan, 11 Jahre, lauscht, ob der

Weihnachtsmann kommt.

Mittags wird gebadet, danach gibt

es für alle Kinder neue, aus diesem

Erziehungsfachstelle

„Alle Jahre wieder …“

Anlass angeschaffte, Kleidung. Alles

gehört zum Ritual!

Frau Zorn füllt im Weihnachtszimmer

die bunten Teller und raschelt dabei

möglichst laut.

Um 15 Uhr fahren dann alle nach

Gutenberg, Frau Zorns Heimatort,

und besuchen, aber nur, wenn sie das

selber möchten, die Christmette in

der Kirche.

Danach geht es zu Karl-Heinz Zorn,

Heikes Vater, und seiner Lebensgefährtin.

Ines kommt, die Schwester von

Heike, sie hat mit Jonathan inzwischen

den Weihnachtsfilm im Fernsehen angeschaut,

während die anderen in der

Kirche waren. Nun folgt das gemeinsame

Abendbrot und die Spannung erreicht

ihren Höhepunkt. Danach findet

die erste Bescherung statt – die Kinder

werden von den Zorns beschenkt. Im

Anschluss fahren Ines und Heike mit

den Kindern nach Halle-Neustadt in

die Wohnung der Erziehungsfachstelle.

Die Kinder wollen nun in einem an- an-

deren Zimmer warten, so ist es noch

spannender zu lauschen und durchs

Schlüsselloch zu schauen.

Dann dürfen sie endlich ins Weihnachtzimmer.

Der Weihnachtsbaum, die Geschenke!

Für sie haben das Jugendamt, die

AWO und auch die Eltern alle einen

Teil des benötigten Geldes beigesteuert.

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind die

Kinder gewöhnlich in ihren Familien.

Und am zweiten Weihnachtsfeiertag

trifft man sich wieder in Gutenberg

zum großen Familienweihnachtsessen.

Danach klingt Weihnachten mit einem

gemeinsamen Bowling-Nachmittag

aus, bei dem nicht nur die Kegel, sondern

auch die Pfunde purzeln!

Drei Mädchen und zwei Jungen hat

Heike Zorn bereits ins Erwachsenenleben

entlassen. Alle wären am

Heiligabend gern bei ihr. Es sind mit

die schönsten Erinnerungen an ihre

Kindheit.


und ein gesundes neues Jahr!

15

Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit Suchtproblemen (Anker)

Großer Arbeitseinsatz!

Klaus-Dieter Geweiler und Olaf Bezille

gehören zu den fleißigen Männern

und Frauen, die an diesem Tag die

Außenanlage rund um die Räume des

Ambulant Betreuten Wohnens – kurz

„Anker“ – aufräumen; Herbstreinigung

ist angesagt. Viele sind gekommen,

die Stimmung ist gut und das

Wetter spielt ebenfalls mit.

Für die meisten war es ein gutes

Jahr. In besonders guter Erinnerung

ist der gemeinsame Ausflug

im Oktober in den Spreewald. Fast

ein Jahr lang hatten die Teilnehmer

jeden Monat 10 Euro gespart,

so kamen pro Person 100 Euro Eigenanteil

zusammen; das Fahrgeld

(AWO-Busse im Einsatz) spendierte

die AWO. „Und Frau Jahner hat

überall Rabatte ausgehandelt!“, berichtet

Herr Geweiler, es muss ihn

sehr beeindruckt haben.

Mit zwei Bussen, in Begleitung von Frau

Arzt und Frau Pinkert, ging es dann

nach Schönwalde. Übernachtet wurde

in einem Erlebnisbauernhof. Die

Zimmer, der Kamin – allein schon das

besondere Flair begeisterte. Dann wurde

gegrillt, und am nächsten Tag fuhr

die gesamte Gruppe nach Babelsberg

in den Filmpark. Dort hätte man auch

mehrere Tage verbringen können.

Beispielsweise durften

sie durch die Kulissen

der Serie „Gute Zeiten,

schlechte Zeiten“

laufen. Vermutlich hat

da niemand daran gedacht,

dass der eigene

Lebenslauf womöglich

spannender ist als die

Drehbücher für diese

Seifenoper.

Abends gab es Spanferkel

und ein ganz privates Feuerwerk!

Am nächsten Tag wurde dann auch

noch eine Kahnfahrt in den Spreewald

möglich (Sondertarif!), und

auch Herr Zok, ein ehemaliger Klient

des Anker’s, der im Rollstuhl sitzt und

jetzt im Pflegeheim wohnt, wurde mitgenommen.

Um ihn haben sich alle

Teilnehmer während der Exkursion

rührend gekümmert. Es war ein Riesenerfolg;

im nächsten Jahr würden

sie gern wieder eine solche Fahrt unternehmen.

Weihnachten und Neujahr – gibt es

da im Anker Probleme? Am 20. Dezember

gibt es erst einmal die traditionelle

Weihnachtsfeier: Feuerchen,

Würstchen, Kartoffelsalat, Knüppelkuchen,

Fackeln im Schnee – sofern

es welchen gibt … Viele der Nutzer der Einrichtung besuchen

ihre Familien. Wer keine hat,

geht beispielsweise Heiligabend ins

„Labyrinth“. Die Begegnungsstätte

des Labyrinth e. V., korporatives Mitglied

der AWO, ist im selben Gebäude

wie die AWO-Begegnungsstätte

„Dornröschen“ angesiedelt. Diese

Möglichkeit wird gern angenommen.

Diejenigen Klienten des Anker’s, die

trocken sind, haben meist Therapien

hinter sich und können mit der besonderen

Gefühlslage um Weihnachten

herum umgehen. Für einige von ihnen

ist Weihnachten aber inzwischen

auch ohne jegliche Bedeutung, Tage

wie alle anderen im Jahr.

Beim Arbeitseinsatz denkt sicher

niemand daran. Doch in den Gesprächen

werden vermutlich die Erinnerungen

an die schönen Tage im

Spreewald wach.


16 AWO berichtet: Aus- und Rückblick

20 Jahre AWO-Erziehungsberatung in Halle

Die Erziehungsberatung der AWO

Erziehungshilfe Halle (Saale) gGmbH

feierte im September dieses Jahres ihr

20-jähriges Bestehen. Die Beratungsstelle

mit Sitz in Halle-Neustadt berät

Eltern, Kinder und pädagogisches Personal

kostenlos und vertraulich. Angeboten

werden zusätzlich Gruppentrainings,

wie die AWO-Elternwerkstatt

oder das Konzentrationstraining für

Schulkinder. In der Beratungsstelle

arbeiten vier Berater/-innen mit pädagogischer,

sozialpädagogischer und

psychologischer Ausbildung. Bei ihnen

finden über 400 Ratsuchende pro Jahr

Unterstützung und Hilfe.

Anlässlich der Feierstunde kamen

zahlreiche Gäste, um zu gratulieren.

So auch die Kolleginnen anderer Beratungsstellen,

mit denen man immer

gut zusammenarbeitet.

AWO Altenhilfe und

WBS Training gGmbH

bilden Fachkräfte aus

Fünf Pflegehilfskräfte der AWO

Altenhilfe Halle (Saale) gGmbH

haben am 1. Oktober 2012

eine berufsbegleitende Ausbildung

zum/zur Altenpfleger/-in

begonnen. Mithilfe der Qualifizierungsmaßnahme

möchte die

AWO Altenhilfe die Ausbildung

ihrer Mitarbeiter/-innen fördern

und einem Fachkräftemangel in

den eigenen Einrichtungen vorbeugen.

Die Ausbildung dauert zwei bzw.

drei Jahre. Die Mitarbeiter/-innen

werden für zwei Tage in der Woche

von der Arbeit freigestellt.

Die Qualifizierungsmaßnahme findet

zum ersten Mal und gemeinsam

mit der WBS Training gGmbH

in Halle statt. Das Vorhaben wird

vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur

unterstützt, der nach

Prüfung eine Förderung durch den

Bund in Form eines Bildungsgutscheines

zur Verfügung gestellt hat.

Ein Gesundheitstag

mit Informationen und Angeboten …

… für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der AWO-Altenhilfe fand am

22.8.2012 in den Alten- und Pflegeheimen

„Lindenhof“ und „Haus Silberhöhe“

statt.

Themen des Gesundheitstages waren

u. a. rückengerechtes Arbeiten, der

Einsatz von Hilfsmitteln in der Pflege,

aber auch gesunde Ernährung und

Stressreduktion. Rückenscreening und

Massagen wurden vor Ort angeboten.

Mit diesem Gesundheitstag fiel auch

der Startschuss für das betriebliche

Gesundheitsmanagement in den

Einrichtungen der AWO-Altenhilfe.

Kooperationspartner sind die AOK

Sachsen-Anhalt, die Berufsgenossenschaft

für Gesundheitsdienst und

Wohlfahrtspflege, das Interdisziplinären

Therapiezentrum (ITZ) sowie die

Firmen RMC Stolze, Lysoform und

Nestlé.


AWO berichtet: Aus- und Rückblick

DEPRESSION

Viele Angehörige und Freunde wissen

nicht, wie sie sich gegenüber einem

depressiven Menschen verhalten

sollen. Sie fühlen sich unsicher

und hilflos, wollen Beistand leisten

und dem Betroffenen nicht noch zusätzlich

zur Last fallen. Damit gezielt

Rat- und Hilfsangebote genutzt werden

können, hat das „Bündnis gegen

Depression in Magdeburg und

Halle (Saale) – Sachsen-Anhalt“

regionale Anlaufstellen erfasst und

geordnet. Die Flyer für Betroffe-

17

kann jeden treffen!

hat viele Gesichter!

ist erfolgreich behandelbar!

Betroffenen Halt bieten

Bündnis gegen Depression listet regionale Hilfsangebote in Sachsen-Anhalt

ne und Angehörige gibt es für die

Regionen Magdeburg, Jerichower

Land, Salzlandkreis, Halle (Saale)

und Saalekreis. Die Hilfsangebote

und Adressen sind in Kategorien

wie Selbsthilfe, Telefonkontakte in

einer Krise und Begegnungsangebote

unterteilt. Weiterhin sind regionale

Ambulanzen und Kliniken für

Erwachsene sowie für Kinder und

Jugendliche aufgelistet. Insgesamt

wurden 83 Kontaktadressen erfasst

und regional eingeteilt.

Am 24. Oktober fand in der Kinderdruckwerkstatt der alljährliche „Medientag“

statt, der Kindern einen tiefen, aber kindgemäßen Einblick in

diese Thematik gibt.

Auch der hallesche Kinderbuchautor Konrad Potthoff war eingeladen.

Er las eine neue Erzählung vor und erzählte den Kindern den Weg von

der Idee bis hin zu einem Buch.

Die Flyer können per E-Mail (buendnis-gegen-depression@AWO-LSA.

de) angefragt oder als PDF unter

www.awo-sachsen-anhalt.de/khbg

heruntergeladen werden. Zudem

kann ein Selbsttest online, anonym

und ohne Anmeldung, durchgeführt

werden.

Schirmfrauen des Bündnisses sind

Sachsen-Anhalts ehemalige Sozial-

und Gesundheitsministerin Dr.

Gerlinde Kuppe und Kanu-Sportlerin

Conny Waßmuth.

Nachruf

Wir trauern um

Helene Arndt.

Helene Arndt war Mitbegründerin

der Arbeiterwohlfahrt

in Leuna und seit 1990 unser

Mitglied. Solange ihre

Kraft es zuließ, war sie eine

verlässliche Streiterin für Solidarität,

Bescheidenheit und

Gerechtigkeit.

Wir werden ihr ein ehrendes

Gedenken bewahren.

Arbeiterwohlfahrt

Stadtverband Leuna


18 AWO berichtet: Adressen ✄

AWO RegiOnAlveRbAnd HAlle-MeRsebuRg e.v.

Vorstandsvorsitzende: Barbara Höckmann

Geschäftsführung: Sylvia Plättner

Stellv. Geschäftsführung: Carmen Jung

Geschäftsstelle

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 63

Fax: (03 45) 6 91 64 13

regionalverband@awo-halle-merseburg.de

Begegnungsstätte „Dornröschen”

Hallorenstr. 31a, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 99 82

Fax: (03 45) 8 05 98 15

dornroeschen@awo-halle-merseburg.de

Ansprechpartner: Karsten Klohs

Sozialberatung

Hallorenstr. 31a, 06122 Halle (Saale)

Beratungszeiten: Mo 16:00 – 18:00 Uhr

Kinderdruckwerkstatt

Telemannstr. 9, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 4 72 30 35

Fax: (03 45) 8 05 98 15

kinderdruckwerkstatt@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Andreas Schröder

Interventionsstelle

Häusliche Gewalt & Stalking

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 86 79 07 / 6 91 64 20

Fax: (03 45) 6 86 78 45

interventionsstelle-halle@web.de

Leiterin: Silke Schneider

Schwangerschaftsberatung

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 9 77 29 81

Fax: (03 45) 4 70 15 08

schwangere-hal@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Marina Gasse

Kleiderkammer

Telemannstr. 11, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 2 98 48 81

Ansprechpartnerin: Ina Menzer

Öffnungszeiten

Ausgabe:

Di. 13:00 – 16:00 Uhr

Do. 09:00 – 12:00 Uhr

Annahme:

Di. 13:00 – 18:00 Uhr

Mi. 09:00 – 12:00 Uhr

Do. 09:00 – 12:00 Uhr

Sozialberatungsstelle

August-Bebel-Str. 22, 06108 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 81 95 47

Beratungszeiten: Do. 09:00 – 13:00 Uhr

Schwangerenberatungsstelle Merseburg

Neumarkt 5, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 21 07 17

Fax: (0 34 61) 21 07 17

sb-mer@awo-halle-merseburg.de

Ansprechpartnerin: Ilona Weißbach

Sachbearbeiterin: Yvonne Kettler

Weinbergweg 6b, 06217 Merseburg

Di: 08:00 – 17:00 Uhr

Tel.:/Fax: (0 34 61) 24 87 34

Außensprechtag in Querfurt

Kirchplan 1

Mi. 09:00 – 15:00 Uhr

Anker – Ambulant betreutes Wohnen

Telemannstr. 11, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 4 78 84 77

Fax: (03 45) 4 78 84 79

anker@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Kerstin Jahner

FAcHbeReicH AltenHilFe

Fachbereichsleiterin: Kerstin Stach

Alten- und Pflegeheim „Haus Silberhöhe”

Querfurter Str. 13, 06132 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 7 77 97 77

Fax: (03 45) 7 77 97 70

silberhoehe@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Jutta Cuber

Alten- und Pflegeheim „Lindenhof”

Beesener Str. 227, 06110 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 1 33 55 90

Fax: (03 45)1 33 55 99

lindenhof@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Susann Kuczenski

Alten- und Pflegeheim „Inselblick“

Kattowitzer Straße 4, 06128 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 81 39 08; Tel.

Begegnungsstätte: (03 45) 6 81 39 09

Fax: (03 45) 6 81 39 10

inselblick@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Bianca Rosenblatt

Sozialstation Halle

Querfurter Str. 13, 06132 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 1 20 27 30

Fax: (03 45) 9 76 01 63

sozialstationhal@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Kerstin Loch

Sozialstation Merseburg

Oeltzschnerstr. 61d, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 50 35 40

Fax: (0 34 61) 50 35 49

sozialstationmq@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Rosemarie Simmert

Tagespflege Leuna

Kirchgasse 7, 06237 Leuna

Tel.: (0 34 61) 81 39 29

Fax: (0 34 61) 26 15 25

leuna@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Kathrin Schulz

Betreutes Seniorenwohnen Merseburg

Tivoli-City-Center, Hölle 1, 06217 Merseburg

Tel.: 0170 9201203

Ansprechpartnerin: Heike Mates

FAcHbeReicH KindeRtAgesstätten

Fachbereichsleiterin: Claudia Klektau

Kindertagesstätte „Zwergenhaus”

Wettiner Str. 5, 06132 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 7 76 08 57

Fax: (03 45) 7 82 85 79

Leiterin: Ulrike Menzel

Hort „Jessener Straße“

Jessener Str. 14, 06132 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 7 82 85 09

Leiterin: Karola Jänicke

AWO AltenHilFe HAlle (sAAle) ggMbH

Geschäftsführung: Sylvia Plättner

Fachbereichsleiterin: Kerstin Stach

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 63

Fax: (03 45) 6 91 64 13

regionalverband@awo-halle-merseburg.de

Alten- und Pflegeheim „Drosselweg“/

Tagespflege „Drosselweg“

Calvinstr. 6, 06110 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 47 07 68 81

Fax: (03 45) 47 07 68 88

drosselweg@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Christin Smolinski

AWO eRzieHungsHilFe HAlle (sAAle) ggMbH

Geschäftsführung: Sylvia Plättner

Fachbereichsleiterin: Karin Leonhardt

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 63

Fax: (03 45) 6 91 64 13

regionalverband@awo-halle-merseburg.de

Ambulante Erziehungshilfe

Trakehnerstr. 20, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 99 46

Fax: (03 45) 6 78 21 84

aeh@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Uwe Thiele

Flexibles Jugendwohnen

Am Bruchsee 26, 06122 Halle (Saale)

Tel./Fax: (03 45) 8 07 04 99

fjw@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Alexander Rackwitz

Stationäre Erziehungshilfe

Trakehnerstr. 20, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 81 67 13

Fax: (03 45) 6 81 67 12

seh@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Holger Mantei

Kinderwohngruppe KiwiE

Trakehnerstr. 20, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 04 10 92

Fax: (03 45) 8 04 10 93

kiwie@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Michaela Wähler

Wohngruppe „Die Brücke“

Am Tulpenbrunnen 7, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 06 28 90

diebruecke@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Andrea Weber

Kinderwohngruppe „Leuchtturm“

Unstrutstr. 19, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 06 28 92

leuchtturm@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Martin Marquardt

Erziehungsfachstelle

Unstrutstr. 19, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 22 36

efst@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Heike Zorn

Orientierungswohnen

Unstrutstr. 13, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 4 78 98 93

ow@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Susanne Burdack

Integrative Tagesgruppe (ITG)

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 06 31 94

Fax: (03 45) 6 91 64 13

itg@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Angela Tauer

Psychologische Fachberatung/Dienste

Trakehnerstr. 20, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 29 98 49 79

Fax: (03 45) 29 98 49 80

psych.fachberatung@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Angelika Jongen

Erziehungsberatung

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 50 39 60

Fax: (03 45) 4 70 15 08

eb@awo-halle-merseburg.de

Leiterin: Katy Riesner

WAKE UP!

Hallorenstr. 31a, 06122 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 9 60 29 65


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AWO berichtet: Adressen

Fax: (03 45) 8 05 98 15

wake-up@awo-halle-merseburg.de

Leiterinnen: Kathi Berger, Daniela Bose

Suchtberatungsstelle

Trakehnerstr. 20, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 70 66

Fax: (03 45) 8 06 27 91

suchtberatung@awo-halle-merseburg.de

Leiter: Carsten Brandt

Außensprechtag in Querfurt

Kirchplan 1

Do. 12:00 – 15:00 Uhr

Suchtprävention Saalekreis

Sixtistr. 16a, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 25 92 06

suchtpraevention@awo-halle-merseburg.de

Mi 09:00 – 12:00 und 13:00 – 17:00 Uhr

Fr nach Absprache

Ansprechpartnerin: Claudia Hammer

Netzwerkstelle für Schulerfolg im Saalekreis

Sixtistr. 16a, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 25 92 01

Fax: (0 34 61) 25 92 02

netzwerk-schule-saalekreis@awo-hallemerseburg.de

Koordinatorin: Frauke Müller-Jacobi

Koordinierungsstelle

„Schulverweigerung – Die 2. Chance“

Sixtistr. 16a, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 25 92 03

Fax: (0 34 61) 25 92 02

2.chance@awo-halle-merseburg.de

Koordinatorin: Britta Schneider

scHulsOziAlARbeit

Förderschule mit Ausgleichsklassen „Christian

Gotthilf Salzmann“, Halle-Neustadt

Ulrike Pilz

Tel.: (03 45) 8 05 93 04

sozialarbeit@salzmann-schule.de

Förderschule für Lernbehinderte „Fröbelschule“,

Halle-Neustadt,

Juliane Nitschke

Tel.: 0175 7472777

nitschke@awo-halle-merseburg.de

Förderschule für Lernbehinderte

„Makarenkoschule“, Halle-Neustadt

Sabine Euler

Tel.: 0175 7487989

euler@awo-halle-merseburg.de

Goethe-Sekundarschule, Bad Lauchstädt

Madeleine Opitz

Tel.: 0163 1601332

opitz@awo-halle-merseburg.de

Sekundarschule „Am Petersberg“, Wallwitz

Steffi Hildebrandt

Tel.: 0178 1499332

steffi.hildebrandt.@awo-halle-merseburg.de

Sekundarschule „Albrecht Dürer“, Merseburg

Mandy Dongmann

Tel.: (0 34 61) 21 08 21

sozialarbeit-duererschule@gmx.de

Förderschule für Lernbehinderte

„Comeniusschule“, Halle

Anke Roloff / Johannes Schöneck

Tel.: (03 45) 56 32 89 46

sozialarbeit@comeniusschule-halle.de

Grundschule Klobikau /

Grundschule Bad Lauchstädt

Michaela Lange

Tel.: 0163 6621591

michaela.lange@awo-halle-merseburg.de

Grundschule Hohenthurm/Peißen

Ulrike Kwas

Tel.: 01577 1967719

ulrike.kwas@awo-halle-merseburg.de

Grundschule Dürer (Mer) /

Grundschule Gröbers

Katharina Grasse

Tel.: 01573 7646255

katharina.grasse@awo-halle-merseburg.de

AWO KindeRtAgeseinRicHtungen HAlle (sAAle)

ggMbH

Geschäftsführung: Sylvia Plättner

Fachbereichsleiterin: Claudia Klektau

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 63

Fax: (03 45) 6 91 64 13

regionalverband@awo-halle-merseburg.de

Kindertagesstätte „Bummi”

Harzgeroder Str. 49, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 99 54

Fax: (03 45) 2 03 67 55

Leiterin: Romy Damme

Kindertagesstätte „Goldener Gockel”

Traberstr. 17, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 04 29 31/ 32

kita-goldenergockel@t-online.de

Leiterin: Heike Schlegelmilch

SAKITA

Kita „Zwergenhaus“ Mo/Di

Tel.: (03 45) 7 76 92 89

Wettiner Str. 5, 06132 Halle (Saale)

Kita „Goldener Gockel“ Mi/Do/Fr

Traberstr. 17, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 04 29 32

Ansprechpartnerin: Kathrin Krohn

sakita@awo-halle-merseburg.de

Hort „Albrecht Dürer“

A.-Dürer-Str. 8, 06114 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 5 23 50 94

Leiterin: Anke Nowak

Hort „Gotthold Ephraim Lessing“

Schleiermacherstr. 30b, 06114 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 85 84 73

Leiterin: Elke Richter

Hort „Am Kirchteich“

Telemannstr. 9, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 98 83

Leiterin: Renate Mölter

Hort „Am Zollrain“

Harzgeroder Str. 49, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 99 43

Fax: (03 45) 2 09 88 77

Leiterin: Birgit Angenendt

sdA sOziAle dienste ARbeiteRWOHlFAHRt

ggMbH

Geschäftsführung: Sylvia Plättner

Fachbereichsleiterin: Claudia Klektau

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 63

Fax: (03 45) 6 91 64 13

regionalverband@awo-halle-merseburg.de

Kindertagesstätte „Spatzennest“

OT Ostrau, Schloßstr. 9, 06193 Petersberg /

Tel.: (03 46 00) 2 02 49

Fax: (03 46 00) 20 24 91

Leiterin: Silke Schulz

Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“

OT Wallwitz, Götschetalstr. 36, 06193 Götschetal

Tel./Fax: (03 46 06) 2 03 97

Leiterin: Susanne Tempel

Kindertagesstätte „Knirpsenvilla“

OT Morl, Schulberg 8, 06193 Petersberg /

Tel.: (03 46 06) 3 66 83

Leiterin: Andrea Dressel

Kitas Merseburg

Sachbearbeiterin: Yvonne Kettler

Kita „Am Weinberg“

Dienstag 08:00 – 17:00 Uhr

Tel./Fax: (0 34 61) 24 87 34

Kindertagesstätte „Buratino“

Otto-Lilienthal-Str. 58a, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 52 55 68

Leiterin: Katrin Horn

Kindertagesstätte Meuschau

Dorfstr. 52, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 21 35 72

Leiterin: Rita Schmidt

Kindertagesstätte „Am Weinberg“

Weinberg 6b, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 21 20 50

Leiterin: Regina Peege

Kindertagesstätte „Feldmäuse“

Knapendorfer Weg 92, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 72 22 04

Leiterin: Jutta Schwebke

Kindertagesstätte „Zwergenhäuschen“

Naumburger Str. 86, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 50 68 21

Fax: (03461) 277948

Leiterin: Ines Rum

Hort der Grundschule „Otto-Lilienthal“

Otto-Lilienthal-Str. 32, 06217 Merseburg

Tel: (0 34 61) 54 75 68

Leiterin: Angelika Prade

AWO ORtsveReine/stAdtveRbände

AWO Ortsverein Halle-Mitte

Vorsitzender: Manfred Legler

Turmstr. 106, 06110 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 2 09 11 72

19

AWO Ortsverein Halle-Nord

Vorsitzende: Barbara Höckmann

Große Brunnenstr. 24, 06114 Halle (Saale)

Tel: (03 45) 5 22 54 49

AWO Ortsverein Halle-West

Vorsitzender: Norwin Dorn

Teichstr. 1, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 8 05 13 53

AWO Stadtverband Leuna e. V.

Vorsitzende: Rita Eimann

Kirchgasse 7, 06237 Leuna

Tel.: (0 34 61) 81 38 97

AWO Stadtverband Merseburg e. V.

Vorsitzende: Dr. Verena Späthe

Neumarkt 5, 06217 Merseburg

Tel.: (0 34 61) 23 19 41

AWO Ortsverein Mücheln e. V.

Vorsitzende: Christa Mehle

Schnellrodaer Str. 6, 06249 Mücheln

Tel.: (03 46 32) 2 33 97

Stiftung „humalios“

Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Halle-Merseburg

Zerbster Str. 14, 06124 Halle (Saale)

Tel.: (03 45) 6 91 64 15

Fax: (03 45) 6 91 64 13

info@stiftung-humalios.de

Geschäftsführerin: Sylvia Plättner

(Stand: ab 01. 01. 2013)


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IMPRESSUM

Herausgabe und Vertrieb:

AWO Regionalverband Halle-Merseburg e. V.

Verantwortlich:

Sylvia Plättner

Zerbster Straße 14, 06124 Halle

Tel.: (0345) 6 91 6-3

Fax: (0345) 6 91 64 13

E-mail: regionalverband@awo-halle-merseburg.de

V.i.S.d.P.:

Konrad Potthoff

Redaktion:

S. Plättner, C. Klektau, K. Stach, K. Leonhardt,

I. Wahl, K. Potthoff

Gestaltung, Satz, Druckvorbereitung, Druck:

Projekte-Verlag Cornelius GmbH, Halle

Redaktionsschluss:

Dezember 2012

Auflage: Ausgabe:

2.500 aller 4 Monate

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