MITTEILUNGSBLATT BERLINER ZAHNÄRZTE - Zahnärztekammer ...

kzv.berlin.de

MITTEILUNGSBLATT BERLINER ZAHNÄRZTE - Zahnärztekammer ...

Heft 5 Mai 2009

M I T T E I L U N G S B L A T T B E R L I N E R Z A H N Ä R Z T E

BHZ fördert soziale Mundgesundheitsprojekte

Dokumentationsflut

Ost-West-Angleichung kommt

Kanzlerin würdigt Freiberuflichkeit

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PVSt, Deutsche Post G, Entgelt bezahlt, 13117 • ISSN 0343 – 0162

MBZ Heft 5 2009


* 1

JETZT NEU!

* 2


Ein Parlamentarischer Abend

der besonderen Art

Am 21. April fand in der Parlamentarischen

Gesellschaft am Friedrich-Ebert-Platz eine bemerkenswerte Veranstaltung

statt. Die Mitglieder des Bundestages (MdB) Dr. Hans

Georg Faust (Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für

Gesundheit) und unser Kollege Dr. Rolf Koschorrek (Mitglied im

Ausschuss für Gesundheit) luden zusammen mit der Bundeszahnärztekammer

zu einem Parlamentarischen Abend mit dem Thema

„Die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderungen“ ein.

Ungewöhnlich ist erstens die Tatsache, dass für gewöhnlich nur

die Abgeordneten eingeladen werden. An diesem Abend luden

SIE Vertreter der Krankenkassen, verschiedener Behindertenorganisationen,

Zahnärztlicher Körperschaften aus Bund und Ländern,

der Fachpresse, verschiedener Fachgesellschaften, der medizinischen

Dienste und der Politik ein.

Ziel war es, über die Möglichkeiten der Verbesserung der zahnmedizinischen

Versorgung von Menschen mit Behinderungen ins

Gespräch zu kommen.

Zweitens war die Feststellung eines MdB bemerkenswert: „Von

allen Parlamentarischen Abenden ist dieser der, bei dem am meisten

herausgekommen ist!“ Das heißt, das Ziel wurde erreicht. Zu

verdanken haben wir das in erster Linie unserer Kollegin Dr. Imke

Kaschke, die mit ihrer charmanten und dennoch beharrlichen Art

die Bedeutung dieses Themas vortrug und speziell an Hand des

Berliner Modellprojektes zur Mundgesundheitsförderung für erwachsene

Bewohner von Behinderteneinrichtungen (s. Seite 6 dieses

MBZ) die Verantwortung der Gesellschaft für die ca. 8% unserer

Bevölkerung mit schweren Behinderungen herausstellen konnte.

Kollege Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer,

legte in seinem Referat dar, welche Erfolge die

Deutschen Zahnärzte in ihrem Engagement in dieser Hinsicht bereits

erzielt haben. Beide wiesen jedoch darauf hin, dass ein weiteres

Vorankommen nur durch eine veränderte, differenzierte Finanzierung

dieses Bereiches möglich werden kann. Dazu wird es

unumgänglich sein, eine Gesetzesänderung herbeizuführen, die es

den Kostenträgern ermöglicht, sektorenübergreifend zu unterstützen

und damit der flächendeckenden, adäquaten Versorgung und

Prävention Tür und Tor zu öffnen.

In der sich anschließenden Diskussion zeigte sich nicht nur die

emotionale Motivation der bereits engagierten Beteiligten, sondern

auch die emotionale Betroffenheit derer, die sich bisher mit dieser

Thematik eher weniger beschäftigt hatten. Es wurde auch deutlich,

dass unter den medizinischen Professionen das sektorale Denken

zum Teil ebenso tief verankert ist, wie bei den Kostenträgern

und dem Gesetzgeber. Besonders deutlich wurde das an dem Beispiel

der Anästhesisten, die sich momentan gezwungen sehen, für

die Vollnarkose Zuzahlungen zu fordern. Als diesbezüglich leise

Vorwürfe geäußert wurden, kam von einem Vertreter der Facharztgruppe

der Vorschlag, „Wer die Musik bestellt, der muss sie auch

bezahlen!“, und er meinte in diesem Fall die Zahnärztinnen und

Zahnärzte, die ihre Patienten unter Vollnarkose behandeln. Sicher

ist das denen ebenso wenig zuzumuten, wie den Krankenhäusern,

die bei stationären Aufenthalten für die ggf. notwendige zahnärztliche

Behandlung dank DRG die Kosten aus ihren Vergütungspauschalen

zu tragen haben.

Fazit des Abends war die einhellige Einsicht aller, in dieser Thematik

weiter im Gespräch bleiben zu müssen und die gegenseitige Versicherung

der Bereitschaft dazu. Lösungsansätze, die dringend nötig

sind, können im bestehenden System der Gesetzlichen Krankenversicherung,

mit Regelleistungsvolumina, Honorarverteilungsmaßstäben

und gedeckelten Gesamtvergütungen nicht gefunden werden.

Wenn die bisherigen Projekte den Modellcharakter überwinden

sollen, dann erfordert der bisherige persönlich ideelle und materielle

Einsatz, der herausragende Erfolge erzielt hat und dennoch an

seine Grenzen stößt, dringend bundesweite Gesetzesinitiativen zur

Erfolgssicherung. Die interdisziplinäre Aus- und Weiterbildung der

Ärzte und Zahnärzte und ebenso des Fach- und Pflegepersonals ist

dabei zu überarbeiten und es ist regional zu klären, ob zentrale oder

dezentrale Strukturen diesen Sektor besser versorgen können.

Von Seiten der Zahnärzteschaft konnten wir in unserem Bemühen,

einem Teil der Bevölkerung eine Stimme zu verleihen, der

für sich selbst nicht sprechen kann, gar nicht mehr erwarten.

Karsten Geist

Vizepräsident

E d i t o r i a l

MBZ Heft 5 2009 1


2 MBZ Heft 5 2009

ZÄK-intErn

KZV- i n t E r n

s ta n d E s P o l i t i K

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F o r t b i l d u n g

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Z u l a s s u n g

Zulassung/uMschau

K l E i n a n Z E i g E n

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i M P r E s s u M

n o t Fa l l d i E n s t

Leitartikel 1

Vorstand „Berliner Hilfswerk Zahnmedizin“ im mt bestätigt 5

Behindertenbehandlung: Ergebnisse des Modellprojektes 6

Warnmeldung des Bf rM 8

Q-BuS-Ticker – Dokumentationsflut 9

Koko für lters- u. Behinderten-ZHK berichtet 10

Schlichtungsausschuss gewählt 11

Datensicherung 12

L G – Elternklassen u. Mundgesundheit 13

DV-Termin 15

Mitgliederverwaltung 15

Ost-West- ngleich, KZV-mailing-Schreiben 16

Ost-West- ngleich, Presseinfo Berliner Senat 17

Ost-West- ngleich, Senats-Begründung 17

usschreibung P R-Gutachter/in 17

Ost-West- ngleich, Presseinfo Thüringen 18

Sonderrundschreiben 18

Kanzlerin würdigt Freiberuflichkeit 19

Gesundheitsfonds mit Milliardendefizit? 20

IDZ-Studie – Weniger Zahnärzte in Zukunft 21

Deutsche wollen weiter in Zahngesundheit investieren 21

Wie sehen´s die anderen? 23

Pfaff-Kurse 24

Dienstagabendfortbildung 26

Buchtipp: Das ZF -Prüfungstraining 26

Fortbildungskalender 27

Wissenschaftl. Beitrag: Zahn- od. implantatgetragene Rekon- 28

struktionen bei fortgeschrittener Parodontitis?

Buchtipp: Funktionelle natomie für Zahnmediziner 29

brechnungshinweise 30

Dokumentationspflicht u. Rechnungslegung 31

Nachlese zur IDS 32

Sitzungstermine 33

Der entscheidende Unterschied zwischen ausgelagerten 34

Praxisräumen und Zweigpraxen

Fortbildung: –> Internet 35

Kleine Lektüre 35

Veranstaltungen im Mai 40

36

U3


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s P r E c h s t u n d E n

4

Vorstand der ZÄK Berlin

Dr. Wolfgang Schmiedel Präsident, Finanzen

ZA Karsten Geist Vizepräsident, MBZ-Redaktion, LAG/

Prophylaxe, Alters-ZHK, Zä. Behindertenbehandlung,

Sozialfonds/Seniorenbetreuung

Dr. Helmut Kesler GOZ

ZA Ingmar Dobberstein ZFA-Aus- und Fortbildung

Dr. Michael Dreyer Zahnärztl. Fort- und Weiterbildung,

Hochschulwesen

Dr. Karsten Heegewaldt Praxisführung, Zahnärztl. Stelle

Dr. Dietmar Kuhn Schlichtung, Berufsrecht, Sachverständige/

Gutachter, Patientenberatungsstelle

Telefonische Anfragen Mittwochs in der Zeit von 12.00 - 14.00 Uhr.

Für persönliche Gesprächstermine bitten wir um telefonische

Voranmeldung. Anfragen per Fax oder E-Mail jederzeit möglich.

Sammelnummer der Zentrale der Zahnärztekammer

Tel.: 3 48 08 - 0 • Fax: 3 48 08 - 2 40

Internet: www.zaek-berlin.de • E-Mail: info@zaek-berlin.de

Adresse: Stallstr.1, 10585 Berlin

Geschäftsführer

RA Reinhard Biker (Telefonische Anfragen bitte über das Sekretariat.)

Durchwahlnummern der Mitarbeiter

Stellv. Geschäftsführer Herr Fischer -132

Sekretariat Frau Borgolte -130

Sekretariat Frau Schwarz -131

Hepatitis-Impfstoff, Assis.-Börse Frau Bernhardt* -101

Buchhaltung, Beitragswesen Frau Müller* -110

Buchhaltung Frau Hetz* -111

Mitgliederverwaltung A-Z Frau Dufft -112

GOZ Herr Urbschat* -113

Technische Beratung, Arbeitsschutz, Herr Gerike -114

Umwelt

Hygiene, BuS-Dienst Frau Reckling, -146

Herr Glatzer -146

BuS-Dienst, Frau N. Winter -119

Koordination des Ref. Zahnmed. Frau Dr. Hefer* -128

Fachangestellte (ZFA), Ausbildungsberaterin

Ref. Zahnmed. Fachangestellte (ZFA), Frau Bartsch* -121

Ref. Zahnmed. Fachangestellte (ZFA) Frau Schaefer, -122

Ref. Zahnmed. Fachangestellte (ZFA) Frau Leschnick* -123

Ref. Zahnmed. Fachangestellte (ZFA) Frau Kollien* -129

Zahnärztl. Fort- u. Weiterbildung, Frau Eberhardt- -124

Dienstagabendfortbildung, Bachert*

Tätigkeitsschwerpunkte

Zahnärztliche Stelle Frau Stork-Gissel* -125

EDV, Datenschutz Herr Falk -126

MBZ, Anzeigenverwaltung, Frau S. Winter* -137

Öffentlichkeitsarbeit

Schlichtung, Berufsrecht Frau Stewart* -139

Rüge- u. Untersuchungsverfahren Frau Schmuck -145

Die Mitarbeiter der Zahnärztekammer sind zu folgenden Zeiten erreichbar:

Mo., Di. und Do. 08.00 -12.00 und 12.30 -15.30 Uhr

Mi. 08.00 -12.00 und 12.30 -16.00 Uhr

Fr. 08.00 -13.00 Uhr

Beachten Sie bitte, dass die mit einem * gekennzeichneten Mitarbeiter infolge

Teilzeitbeschäftigung v.a. nachmittags nur eingeschränkt erreichbar sind.

Verwaltungsausschuss des Versorgungswerkes (Berlin)

ZA Albert Essink Vorsitzender, Allgemeines und Finanzangelegenheiten

Dr. Ingo Rellermeier Stellv. Vorsitzender, Immobilienangelegenheiten

Dr. Marius Radtke Beisitzer, Mitgliederangelegenheiten

ZA Winnetou Kampmann Beisitzer

Persönliche Absprachen nach telefonischer Voranmeldung mittwochs in

der Zeit von 09.00-12.00 Uhr.

Direktor Ralf Wohltmann (telefonische Anfragen bitte über das Sekretariat)

Sammelnummer des Versorgungswerkes:

8 90 41 - 0 ; • Telefax: 8 90 41 - 2 91

Internet: www.vzberlin.org • EMail: info@VZBerlin.org

Philipp-Pfaff-Institut Dr. Thilo Schmidt-Rogge, Geschäftsführer

Telefon: 414 72 5-0 ; Telefax: 414 89 67

Internet: www.pfaff-berlin.de • E-Mail: info@pfaff-berlin.de

MBZ Heft 5 2009

Vorstand der KZV Berlin Sprechzeiten

Dr. Jörg-Peter Husemann

Vorsitzender des Vorstandes

Dr. Karl-Georg Pochhammer

stellv. Vorsitzender des Vorstandes

Peter Herzog Tel. 8 90 04-139

Mitglied des Vorstandes

Sekretariat des Vorstandes Tel. 8 90 04-146, -130

o. -131

vorstand@kzv-berlin.de

kontakt@kzv-berlin.de

Es empfiehlt sich eine vorherige telefonische Anmeldung bei den

Sekretariaten, wenn ein persönliches Gespräch gewünscht wird.

Referate

Dr. Horst Freigang Mittwoch 10-12 Uhr

Schlichtungsstelle und Gutachterfragen Tel. 8 90 04-169

h.freigang@kzv-berlin.de

Hans-Ulrich Schrinner Mittwoch 10-12 Uhr

Kieferorthopädie Tel. 8 90 04-261

hans-ulrich.schrinner@

kzv-berlin.de

Dr. Jörg Meyer Mittwoch 15-17 Uhr

Öffentlichkeitsarbeit Tel. 8 90 04-113

j.meyer@kzv-berlin.de

Fragen zum Zahnersatz Mittwoch 10-14 Uhr

Tel. 8 90 04-280

Geschäftsführung

Barbara Pache, kaufm. Geschäftsführerin Tel. 8 90 04-180

b.pache@kzv-berlin.de

Sammelnummer der KZV:

Tel.: 8 90 04 - 0 • Fax: 8 90 04 - 1 02

Internet: www.kzv-berlin.de • E-Mail: kontakt@kzv-berlin.de

Adresse: Georg-Wilhelm-Str. 16, 10711 Berlin

Pressestellen

ZÄK Berlin KZV Berlin

Birgit Dohlus Dr. Jörg Meyer

Telefon: 30 82 46 82 Telefon: 8 90 04-1 68

Telefax: 30 82 46 83 Stefan Grande

E-Mail: info@zahndienst.de Telefon: 8 90 04-1 68

Telefax: 8 90 04-1 90

E-Mail: presse@kzv-berlin.de

Geschäftsstelle der Wirtschaftlichkeitsprüfeinrichtungen

Zahnärzte im Land Berlin

Georg-Wilhelm-Str. 16, 10711 Berlin, Tel. 89004-150

Durchwahlnummern der Mitarbeiter

Sekretariat Frau Hultsch - 1 52

Frau Schüler - 1 53

Buchhaltung Abt.-Ltr. Frau Saß - 1 60

Frau Kalojanov - 1 61

Mitgliederverwaltung Abt.-Ltr. Frau Anding - 1 70

Frau Hildebrandt - 1 71

Frau Geßner - 1 72

Frau Beyer - 1 73

Frau Ruhs - 1 77

Hauptsachbearbeiterin Frau Noffke - 1 75

Landesarbeitsgemeinschaft e. V.

Gerlinde König Vorsitzende

Herr Rainer Grahlen Geschäftsstellenleiter

Sekretariat (Frau Hempel) Telefon: 30 69 86 - 0

Telefax: 30 69 86 - 22

E-Mail: info@lag-berlin.de


Vorstand im mt bestätigt:

Das „Berliner Hilfswerk Zahnmedizin“

fördert soziale Mundgesundheits-

Projekte

Nach wie vor sei es mühselig, die vom Berliner

Hilfswerk Zahnmedizin geförderten Projekte und Maßnahmen

auch in Zukunft wirkungsvoll zu unterstützen, bedauerte der

bisherige und in sein Amt wiedergewählte Vorsitzende des Hilfswerks,

Dr. Wolfgang Schmiedel, im Rahmen der Mitgliederversammlung

2009 Ende Februar in Berlin. „Wir vom Hilfswerk haben

einerseits eine humanitäre Aufgabe, wir fördern und kümmern

uns um die Mundgesundheit von Mitmenschen, die in unsere Praxen

nicht kommen können oder kommen wollen. Die zahngesundheitliche

Betreuung von Menschen mit schweren Behinderungen

ist eine wichtige Aufgabe, die von Drogenabhängigen eine andere,

und auch die vielen Obdachlosen können wir nicht mit Geschwüren

im Mund unbetreut lassen, das ist schlicht mit unserer

ärztlichen Ethik nicht zu vereinbaren,“ sagte Dr. Schmiedel.

Der wiedergewählte Vorstand des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin (v.l.):

Dr. Olaf Piepenhagen (Schatzmeister), Dr. Wolfgang Schmiedel (Vorsitzender),

Dr. Imke Kaschke (1. stellv. Vorsitzende), Dr. Jürgen Zürcher (Schriftführer).

Nicht im Bild: Dr. Arnt Gerstenberger (2. stellv. Vorsitzender).

Auf der anderen Seite entlaste das Hilfswerk durch Unterstützung

entsprechender Maßnahmen mit spezialisierter fachlicher

Kompetenz die Berliner zahnärztlichen Praxen von Patientengruppen,

die nicht zum üblichen Patientenstamm zählen: „Auch

wenn wir wissen, dass es vielen unserer Kollegen wirtschaftlich

selbst nicht gut geht: Bei 40 Euro Jahresbeitrag, also 3,33 Euro

im Monat für die Mitgliedschaft in unserem Hilfswerk, sollte es

doch deutlich mehr Kollegen geben, die bereit sind, dieses soziale

und gesellschaftliche Engagement zu unterstützen!“ Sein Appell

richte sich daher an den eigenen Berufsstand, aber auch satzungsgemäß

an Organisationen, Verbände und Berufe rund um die

Zahnmedizin: „Soziale Verantwortung zu übernehmen, fällt vielen

Menschen offenbar schwer, wo sie doch derzeit so besonders

notwendig wäre – wir erreichen schon jetzt sehr viel, aber wir

müssen auch Kontinuität und Qualität des Einsatzes absichern.“

Sein Aufruf zeigte im Nachgang der Mitgliederversammlung einen

ersten Erfolg: Allein bei der letzten Delegiertenversammlung

der Zahnärztekammer sind 5 Zahnärzte spontan dem Hilfswerk

beigetreten. Die Mitglieder des Berliner Hilfswerkes werden

demnächst mit einem speziellen Poster für den Praxis-Aushang

ihr soziales Engagement dokumentieren können und somit belegen,

dass sie sich gesellschaftlich engagieren.

Derzeit stehen vor allem zwei Themen im Zentrum der Arbeit:

Die Betreuung und Versorgung der Erwachsenen mit schweren

Behinderungen sowie die Prävention und Therapie von Drogenabhängigen,

welche die Prophylaxe-Angebote ausgesprochen begrüßen

und unerwartet gut annehmen. Bei diesem Projekt werden

zudem Substitutionsmediziner auch zur Wahrnehmung und

Beachtung von mundgesundheitlichen Schäden fortgebildet.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung sagten die Anwesenden

den für das Berliner Hilfswerk Verantwortlichen Dank für

ihr großes Engagement und bestätigten bei den turnusgemäßen

Wahlen einstimmig den bisherigen Vorstand in seinen Ämtern.

Studie von One Drop Only: Bei der Hilfswerk-Mitgliederversammlung

dankten Frau Schott und Herr D’Amati der Firma „One Drop

Only“den Vertretern des Berliner Hilfswerkes und den Betreuern der

teilnehmenden Behinderteneinrichtungen mit Preisen für die Durchführung

der Anwendungsstudie von Zungenreinigern bei Menschen mit

Handicaps – über das Ergebnis wurde in der zurückliegenden Ausgabe

des MBZ berichtet. (Foto: One Drop Only)

Neue Mitglieder des Berliner Hilfswerks

Zahnmedizin seit 01.01.2009

Seit dem 1. Januar 2009 konnte das BHZ 11 Neuanträge

auf Mitgliedschaft verzeichnen.

Birgit Dohlus

MBZ Heft 5 2009

ZÄK i n t E r n

5


ZÄK i n t E r n

6

MBZ Heft 5 2009

Aus dem AK Zahnärztliche Behindertenbehandlung

der ZÄK Berlin:

Ergebnisse des Berliner Modellprojektes zur Mundgesundheitsförderung für

erwachsene Bewohner von Behinderteneinrichtungen (2007 - 2008)

Bereits während des Pilotprojektes des

Arbeitskreises „Zahnärztliche Behindertenbehandlung“ der

Zahnärztekammer Berlin zur Verbesserung der Zahn- und

Mundgesundheit für erwachsene Menschen mit Behinderungen,

über das an dieser Stelle berichtet wurde, konnten in

den Jahren 2005 und 2006 56 Wohneinrichtungen mit 940

Bewohnern und 345 Betreuern aus 11 Berliner Stadtbezirken

betreut werden. Die Pilotphase wurde vom gemeinnützigen

Verein „Berliner Hilfswerk Zahnmedizin e.V.“ finanziert und

unterstützt. Nach Abschluss wurde die Weiterfinanzierung

des Gruppenprophylaxeprojektes für zwei Jahre mit Unterstützung

der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und

Soziales mit 60.000 € gewährleistet. Gleichzeitig engagierten

sich die Berliner Zahnärztekammer insbesondere durch ihren

Präsidenten, Herrn Dr. W. Schmiedel und der Berliner Senat,

um im Rahmen rechtlicher Möglichkeiten die langfristige

Weiterfinanzierung des Gruppenprophylaxeprojektes in

Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen

in Berlin zu erreichen.

Eine Teilnehmerin während der Zahnpflege

Ziel der Evaluation des aktuellen Projektes war die Bewertung

des Modells zur Mundgesundheitsförderung für erwachsene

Bewohner Berliner Behinderten-Einrichtungen. Es wurde

beurteilt, inwieweit durch gezielte Schulung und praktische Fortbildung

des Betreuungspersonals in Zusammenarbeit mit den Bewohnern

die Durchführung der Zahn- und Mundhygienemaßnahmen

verbessert werden konnte. An dieser Stelle gilt zunächst

der Dank für die erfolgreiche Unterstützung allen Beteiligten:

den teilnehmenden Bewohnern und ihren Betreuern, den beiden

Gruppenprophylaxeteams der Zahnarztpraxen Frau H. Prestin

und Herrn Dr. J. Füting sowie der organisatorischen Leitung des

Gruppenprophylaxeprogramms durch das Philipp-Pfaff-Institut,

Herrn Dr. Schmidt-Rogge und Frau Fabiunke.

Im Rahmen des Gruppenprophylaxeprojektes für erwachsene

Bewohner/innen von Behinderteneinrichtungen im Zeitraum

2007 - 2008 wurden aus 31 Wohnbereichen in einer Stichprobe

193 Probanden, von denen 95 Probanden zu einer Wartekontrollgruppe

und 98 zur Interventionsgruppe gehörten, in

die Untersuchung einbezogen. Nach der Datenerhebung zur

Mundhygienesituation auf einem speziell entwickelten Datenblatt

in beiden Gruppen, erfolgten in der Interventionsgruppe

die theoretische Fortbildung mittels standardisierten Power

Point Vortrag sowie die praktischen Zahn- und Mundpflegeübungen

für die Bewohner mit ihren Betreuern unter Anleitung

von zwei Prophylaxeteams (Abb. 1). Vier Wochen nach der

Erstbefragung wurden die Daten zur Mundhygienesituation in

beiden Gruppen erneut erhoben.

Beim Vergleich der Daten zum zweiten Befragungstermin zwischen

Wartekontroll- und Interventionsgruppe zeigte sich, dass

in der Interventionsgruppe umfangreiche Veränderungen in

der Durchführung der Zahn- und Mundhygiene erreicht werden

konnten. So verwendeten nahezu die Hälfte (49 %) dieser

Probanden zum zweiten Befragungstermin eine behindertengerechte

Zahnbürste und fast zwei Drittel (70%) von ihnen

eine für Behinderte empfohlenen Zahnpasta. Eine regelmäßige

Fluoridanwendung erfolgte für 68,4% der Probanden dieser

Gruppe (Abb. 2). Die Zahnpflege nach dem Essen am Morgen

war nun für 78,6 % dieser Bewohner garantiert und fast alle

Teilnehmer dieser Gruppe putzten ihre Zähne 1 bis 2 Minuten

oder länger. Nach der Intervention waren noch 41 % der Probanden

Selbstputzer, aber 45 % erhielten nun Hilfe bei der täglichen

Durchführung der Mundhygiene durch einen Betreuer

(Mit-Hilfe-Putzer). Für 14 % erfolgte die Zahnreinigung ausschließlich

durch eine Betreuungsperson.

Als Schlussfolgerung für die Praxis ergeben sich aus den vorliegenden

Ergebnissen sowohl die Forderung nach individuell

abgestimmten Mundhygienemaßnahmen für Bewohner von

Behinderteneinrichtungen als auch nach entsprechenden Fortbildungsangeboten

für Fachpersonal zur Zahn- und Mundgesundheit.

Darüber hinaus sollten spezifisch zu entwickelnde

Prophylaxeprogramme für Menschen mit Behinderungen

über alle Lebensaltersgruppen entwickelt werden. Nur so

kann für Menschen mit Behinderungen eine der Restbevölkerung

entsprechende Mundgesundheit zu erreichen. Mit

dem vorgestellten Gruppenprophylaxeprogramm konnte das

Mundhygieneverhalten von Bewohnern und deren Betreuer

in Berliner Behindertenwohneinrichtungen verbessert werden.

Unabdingbare Vorraussetzung für den Erhalt des erreichten

Niveaus der Mundgesundheit sind neben regelmäßigen Folgeunterweisungen

vor allem die langfristige Sicherstellung der


Finanzierung dieser Maßnahmen als gesamtgesellschaftliche

Aufgabe im Sinne

der Daseinsfürsorge für Mitmenschen

mit Behinderungen.

Erfreulicher Weise ist nach Abschluss

der Evaluation des Modellprojektes nun

auch die Anschlussfinanzierung seitens

der Berliner Senatsverwaltung ab 2010

in Aussicht gestellt. Eine zusätzliche fi-

nanzielle Unterstützung in Höhe von

10.000 € seitens des gemeinnützigen

Vereins „Berliner Hilfswerk Zahnmedizin

e.V.“ ermöglicht die kontinuierliche

Fortführung des Gruppenprophylaxeprogramms

in Berlin.

Nicht zuletzt ist es durch Ihre Mitgliedschaft

im gemeinnützigen Hilfswerk mit

einem Jahresbeitrag von 40 € oder Ihre

Veränderung des nteils der Probanden zwischen ersten (T 1)

und zweiten (T 2) Befragungstermin, die Fluoride anwenden

Veränderung des Anteils der Probanden zwischen ersten (T 1) und zweiten (T 2)

Befragungstermin, die Fluoride anwenden

Anteil der Probanden in %

80

70

60

50

40

30

20

10

0

T1 T 2

Interventionsgruppe

Wartekontrollgruppe

Anmerkungen: T 1: Erstbefragung zum Untersuchungsbeginn,

T 2: Zweiter Befragungstermin nach 4 Wochen

Chi²=86; df=3, p < 0.01

MedConsult

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Praxisverkauf

� Praxiswertermittlung

� Kauf- und Mietvertragsabwicklung

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Arztsitzausschreibungen

Praxiskauf

� Niederlassungsberatung

� Finanzierungsvermittlung

� Versicherungen

Praxiskooperation

� Job-Sharing Partnerschaften

� MVZ-Konzepte

Spenden möglich, Projekte wie diese im

Bereich der Zahnmedizin für Randgruppen

unserer Gesellschaft seit vielen Jahren

in Berlin erfolgreich zu fördern!

Mitstreiter gesucht:

Zur Fortführung und Erweiterung des

Gruppenprophylaxeprogramms für erwachsene

Bewohner von Berliner Behinderteneinrichtungen

werden weitere Teams

von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit

ihren Mitarbeiterinnen gesucht, die sich in

dem Projekt engagieren möchten.

Informationen und Kontakt über:

Frau Fabiunke, Pfaff Berlin,

Tel.: 0 30/414 72 50

Dr. Imke Kaschke

Referentin für zahnärztliche Behindertenbehandlung

der ZÄK Berlin

Zahnarztnarkose aus Leidenschaft

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medizinische Berufe oHG

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MBZ Heft 5 2009

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ZÄK i n t E r n

7


ZÄK i n t E r n

8

Warnmeldung des Bundesinstituts für

Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Zwischenfall mit einem Patientenbehandlungsstuhl Typ „Prophy Relax“, vom

Niederländischen Hersteller Hamapro Medical BV

Im vorliegenden Fall kam es zu einem

plötzlichen Absacken des Patientenstuhls einer Dentaleinheit

während der Behandlung. Die Ursache scheint ein gebrochenes

Lager des Spindelmotors zu sein. Leider konnte

das BfArM nur die zunächst als Hersteller genannte Firma

ITTER ELECTRONIC/ NIEDERLANDE der Dentaleinheit

Prophy Relax kontaktieren. Dieser erklärte, dieses Produkt

nur in der Wartung betreut zu haben, jedoch nie der Hersteller

gewesen zu sein. Trotz verschiedener Anläufe in Kontakt

zu treten, gelang es nicht, eine Stellungnahme von dem ebenfalls

genannten Hersteller HAMAPRO/ NIEDERLANDE zu

erhalten. Ein weiterer Erkenntnisgewinn ist daher nicht zu

erwarten.

Die Ursache für die Fraktur des Spindelmotorlagers ist somit

nicht feststellbar. Daher stuft das BfArM das Anwendungsrisiko

des Produktes Prophy Relax als unbeurteilbar ein.

NWD Berlin ist ein Unternehmen der NWD Gruppe

nwd berlin

1. wahl bei

Kontakt:

MBZ Heft 5 2009

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(keine Rechts- und Steuerberatung)

Ute Niedner:

Fon: 030 / 21 73 41 - 95

Mobil: 01 72 / 3 29 16 70

E-Mail: ute.niedner@nwdent.de

Burghardt Held:

Fon: 030 / 21 73 41 - 51

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Laut Auskunft des einzigen bekannten Vertreibers, der auch der

Melder des Vorkommnisses ist, wird das Produkt seit 10-12 Jahren

nicht mehr in Verkehr gebracht. Dem BfArM ist nur dieser

deutsche Vertreiber bekannt, wahrscheinlich wurde das Gerät jedoch

durch mehrere Vertreiber in Deutschland verkauft. Bislang

wurde dem BfArM mitgeteilt, dass noch 3-4 Geräte in Betrieb

seien. Ob das Produkt ein CE-Kennzeichen getragen hat, konnte

ebenfalls nicht mitgeteilt werden, da dem BfArM keine Gebrauchsinformation

zum Gerät zur Verfügung gestellt werden konnte.

Das BfArM empfiehlt, die noch in Betrieb befindlichen Einheiten

technisch prüfen zu lassen. Die niederländische Aufsichtsbehörde

wurde ebenfalls über den Vorgang informiert

und gebeten, die Rechtsnachfolge des Herstellers zu klären

und ggf. korrektive Maßnahmen einzufordern.

Norbert Gerike

Praxissuche

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Untergang in der Flut von

Dokumentationen

Sie müssen! Wenn Sie es nicht tun, dann droht Ihnen Böses.

Aber wie schätzt man ein, was wirklich

aufzuschreiben ist, denn jeder erzählt etwas anderes.

Besonders schlimm sind die Besserwisser aus der freien Wirtschaft,

die mit ihren bewussten oder unbewussten Falschaussagen

den Alltag in Zahnarztpraxen erschweren. Um der

ausufernden Bürokratie in Zahnarztpraxen in Teilen Einhalt

zu gebieten, ist es heute um so wichtiger, Informationen von

außen kritisch zu betrachten.

Umfangreiche Dokumentationen zu Medizinprodukten machen

Sinn, wenn diese wirklich erforderlich sind. Natürlich

muss sichergestellt sein, dass z. B. zu einem Implantat aussagekräftige

Dokumentationen in der Patientenakte zu erstellen

sind, die darüber Auskunft geben, woher und von welchem

Hersteller es bezogen wurde, welche Materialeigenschaften

es besitzt, welche Chargennummer es trägt, wann es

implementiert wurde u.s.w.. Wie verfahre ich aber mit einer

Extraktionszange, die immer zum selben Zweck innerhalb

der selben Zahnarztpraxis zur Anwendung kommt, muss ich

auch hier eine Dokumentation in der Karteikarte des behandelten

Patienten vornehmen, aus der hervorgeht, wann dieses

Instrument z. B. aufbereitet wurde? Diese Frage kann mit

einem eindeutigen „Nein“ beantwortet werden.

Diese Behauptung lässt sich nachvollziehbar damit begründen,

dass hier die Aufbereitung von Mehrweginstrumenten, wie

z. B. Extraktionszangen, ausschließlich für den Eigenbedarf

erfolgt. Das Instrument wird nach seiner Verwendung einem

Aufbereitungsverfahren zugeführt, das der Praxisinhaber in

Form von dokumentierten Arbeitsanweisungen festgelegt hat.

Die mit der Aufbereitung betrauten Mitarbeiter müssen dann

die Instrumente entsprechend dieser schriftlichen Vorgaben

und unter Einbeziehung der zur Verfügung stehenden Prozesskontrollmittel

(z. B. Indikatoren und RDG- oder Sterilisatormonitoring)

behandeln. Dass von den Festlegungen zur Aufbereitung

nicht abgewichen wurde und das Instrument den Zustand

der geforderten Verwendungsqualität besitzt, bestätigen

die Mitarbeiter abschließend durch Unterschrift im Dokumentationsblatt

für die Freigabe. Zuvor erfolgt noch die Kennzeichnung

der Sterilgutverpackung mit dem Datum (eventuell

auch Tageszeit) der Aufbereitung und mit dem Namenkürzel

der freigebenden Person; hieraus ergibt sich automatisch eine

Chargennummer. Diese Chargennummer gibt nun Auskunft

darüber, wann der zulässige Verwendungszeitraum endet; in

der Regel nach 6 Monaten hochgerechnet.

Der Markt bietet komfortable aber auch teure Etikettiersysteme,

mit denen man Chargennummern auf Etiketten aufbringt,

die dann selbstklebend auf der Sterilgutverpackung

haften. Nach Verwendung des aufbereiteten Instrumentes,

lässt sich das Etikett von der Verpackung lösen und soll zur

Nachweissicherung in ein OP-Protokoll eingeklebt werden.

Solche Systeme sind für den Krankenhausbereich gedacht,

wo die Aufbereitung von hunderten wenn nicht sogar tausenden

Instrumente täglich in Zentralsterilisationseinrichtungen

erfolgt. Die Beschriftung der Sterilgutverpackungen

per Hand ist für derartige Einrichtungen zu aufwendig,

hier müssen Chargennummern wesentlich mehr Informationen

beinhalten, da diese Daten eine Verbindung zur Aufbereitungsdokumentation

der „Zentralen Sterilgutversorgung“

des Krankenhauses herstellen.

Die Behauptung, dass Chargennummern von in der Zahnarztpraxis

aufbereiteten Instrumenten nun auch noch auf das

Karteiblatt des Patienten zu übertragen sind, ist unsinnig.

Was z. B. macht eine Praxis, die eine papierlose Kartei betreibt?

Befestigt man hier diese Etiketten auf dem Bildschirm

oder auf der Festplatte?

Ebenso abwegig sind Behauptungen, dass die mit der Aufbereitung

beauftragten Mitarbeiter mit strafrechtlichen Konsequenzen

zu rechnen haben, wenn ein Patient durch ein möglicherweise

kontaminiertes Instrument gesundheitlichen Schaden

erleidet. Das Personal hat allenfalls mit arbeitsrechtlichen

Sanktionen zu rechnen. Der Praxisinhaber trägt generell die

Verantwortung für das Handeln seiner Mitarbeiter.

Grundsätzlich muss das System der Aufbereitung innerhalb

einer Zahnarztpraxis so strukturiert sein, dass das gewollte

Ergebnis auch erreicht wird. Es hilft niemanden,

wenn nach einzelnen Aufbereitungsschritten im Prozess der

Aufbereitung Zwischendokumentationen erfolgen. Wesentlich

sind schriftlich erstellte Arbeitsanweisungen, die auf

wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen basieren.

Kommt es bei einem einzelnen Schritt nicht zum geforderten

Ergebnis, dann ist dieser zu wiederholen. Stellt sich

wiederholt der erwünschte Erfolg nicht ein, dann muss das

System geprüft werden. Auf keinen Fall dürfen Aufbereitungsschritte

übersprungen werden, auch wenn das Endergebnis

zunächst augenscheinlich erreicht wurde, z. B. eine

nach der Sterilisation defekte und dann einfach nachgesie-

MBZ Heft 5 2009

ZÄK i n t E r n

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ZÄK i n t E r n

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gelte Schweißnaht in der Sterilverpackung. Solch ein Handeln

ist vorsätzlich fahrlässig, keine überzogene Dokumentationspflicht

und teure Etikettiersysteme könnten eine derartige

Verletzung der Sorgfaltspflicht verhindern.

Somit ist die Erteilung einer schriftlichen Erklärung in

Form einer Unterschrift auch eine Gewissensfrage der Person,

die das Instrument für eine künftige Behandlung frei

gibt. Funktioniert dieses System, dann kann der Zahnarzt

MBZ Heft 5 2009

behaupten: „In meiner Praxis werden ausschließlich Mehrweginstrumente

bei der Behandlung verwendet, die nur

in meiner Praxis aufbereitet wurden. Von diesen gehen

garantiert keine Gesundheitsgefahr für meine Patienten

aus, diese Garantie liefert mein qualifiziertes und gewissenhaft

arbeitendes Personal, dies alles ohne Dokumentation

in der Patientenkartei“.

Norbert Gerike

Bericht über die kombinierte

Koordinierungskonferenz

der Referenten der Landeszahnärztekammern für lters- und Behindertenzahnheilkunde

und der Referenten Präventive Zahnheilkunde

In Frankfurt a. M. trafen sich am 27. März

2009 die Länderreferenten für Präventive Zahnheilkunde, Alters-

und Behindertenzahnheilkunde. Die Begrüßung erfolgte

durch den Vizepräsidenten der Bundeszahnärztekammer, Herrn

Dr. Oesterreich. Die Veranstaltung wurde durch die Vorstandsreferenten

der BZÄK, Herrn Dr. Wagner (Behindertenzahnheilkunde)

und Herrn Dr. Rumpf (Alterszahnheilkunde) geleitet.

Die Landeszahnärztekammer Berlin war durch Frau Dr. Imke

Kaschke und Frau PD Dr. Ina Nitschke vertreten.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema Häusliche

Gewalt in der Familie – Früherkennen und richtig

Handeln in der Zahnarztpraxis, das in einem Impulsreferat

von Frau Prof. Dr. D. Hahn, Fachbereich Pflege & Gesundheit

der Hochschule Fulda – University of Applied Sciences

vorgestellt wurde. Im Vortrag wurde berichtet, dass

nach der WHO häusliche Gewalt und körperliche Misshandlung

weltweit ein entscheidendes Gesundheitsrisiko

für Frauen darstellen. Eine repräsentative Studie von 2004

belegt, dass in Deutschland mehr als jede dritte Frau zwischen

16 und 85 Jahren mindestens einmal im Leben Opfer

von Gewalt wurde. Auf Grund sichtbarer Verletzungen im

Kopf-, Gesichts- und Mundbereich gehören Zahnarztpraxen

zu möglichen Anlaufstellen Betroffener. Die Qualität

der Versorgung hängt eng mit der Qualifikation der Mitarbeiter

in den Praxen zusammen. Deshalb werden zur Zeit

in einem Projekt in Kooperation der Landeszahnärztekammer

Hessen und dem Hessischen Sozialministerium Handlungsempfehlungen

für Zahnärztinnen und Zahnärzte im

Umgang mit häuslicher und sexualisierter Gewalt entwickelt

und implementiert. Es wird geprüft, inwieweit Handlungsempfehlungen

und mögliche Leitlinien zur Diagnostik,

Dokumentation und Versorgung, die international existieren,

auch auf Deutschland bezogen werden können. In der

Diskussion wurde von der Landeszahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern

auf einen bereits verfügbaren Leitfaden

„Gesundheitliche Versorgung gewaltbetroffener Frauen

in Mecklenburg – Vorpommern“ hingewiesen, der unter

www.aek-mv.de/editor/presseinfo/upload/Ordner GewaltgegenFrauen

Staatskanzlei.pdf herunter geladen werden kann.

In einem zweiten Teil der Konferenz wurden in Berichten und

Erfahrungen Aktivitäten in den einzelnen Landeszahnärztekammern

vorgestellt. Viele dieser Beiträge widmeten sich

Projekten zum Thema Alterszahnmedizin. So berichteten Vertreter

der ZÄK Westfalen-Lippe über die Aufnahme eines

Bausteins Mundhygiene in die AusbVO zum Altenpfleger, die

LZK Thüringen stellte ihr Konzept zur Betreuung pflegebedürftiger,

immobiler Menschen vor. Erfahrungen aus einem

Modellversuch zur Betreuung von Alten- und Pflegeheimen

von Patenzahnärzten in Kooperation mit Ergotherapeuten

wurden von der ZÄK Nordrhein erläutert. Nicht zuletzt sollen

an dieser Stelle auf das „Gutachten 2009 des Sachverständigenrates

zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

zur generationenspezifischen Gesundheitsversorgung

in einer Gesellschaft des längeren Lebens“ sowie auf die

Stellungnahme der BZÄK und der Deutschen Gesellschaft für

Alterzahnmedizin „Zahnmedizinische Gesundheitsversorgung

für Pflegebedürftige im Alter“ hingewiesen werden.

Im Bereich der Behindertenzahnheilkunde standen in einem

Beitrag der AG Zahnärztliche Behindertenhilfe in Niedersachsen

e.V. rechtliche Aspekte der zahnärztlichen Betreuung

von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt. Berichtet

wurde über den Internationalen Kongress der IADH (International

Association for Disability and Oral Health) in Santos/

Brasilien. Für unseren Kammerbereich ist die Mitgestaltung

dieses Weltkongresses 2014 in Berlin eine besondere Ehre.

Inzwischen schon zur guten Tradition geworden, fand im

Anschluss der Koordinierungskonferenz am folgenden Tag

das Jahrestreffen der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin

(DGAZ) in Kooperation mit dem European College

of Gerodontology statt.

Dr. Imke Kaschke, MPH PD Dr. Ina Nitschke, MPH

Referentin für Behinderten- Referentin für Alterszahnmedizin

zahnmedizin


IDS: BZÄK betonte Notwendigkeit

überzeugender Rahmenbedingungen

für Investitionen

Dr. Peter Engel, Präsident der BZÄK

Im Rahmen der deutlich politisch geprägten

Eröffnung des diesjährigen Standes der BZÄK zur IDS betonte

BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel die Bedeutung des Berufsstandes

auch als wirtschaftliche Kraft: „Die 83.000 deutschen

Zahnärzte beschäftigen rund 227.000 Praxisangestellte, darunter

33.000 Auszubildende. Rund 100.000 weitere damit zusammenhängende

Arbeitsplätze in den zahntechnischen Laboren

und in der Dentalindustrie kommen hinzu. Das, meine Damen

und Herren, ist durchaus ein bedeutsamer Faktor sowohl

für den Arbeitsmarkt als auch für die allgemeine Wirtschaftskraft.

Wenn der freiberufliche Zahnarzt endlich auch von der

Politik als freier selbstverantwortlicher Unternehmer, also als

Freiberufler des Mittelstandes, entsprechend verstanden und

behandelt wird, kann das erfolgen, was auch von uns in Kri-

Das erreichte uns noch kurz vor Redaktionsschluss:

senzeiten erwartet wird, nämlich Investitionen zu tätigen. Die

Anerkennung und Würdigung der Bedeutung der Freiberuflichkeit,

zu der Kanzerlin Angela Merkel sich anlässlich des 60jährigen

Bestehens des Bundesverbands der Freien Berufe rückhaltlos

bekannt hat, muss auch in den gebotenen zukünftigen

politischen Entscheidungen erkennbar sein.“

MdB Dr. Rolf Koschorrek (Bundestags-Ausschuss für Gesundheit),

Dr. Hans Peter Küchenmeister, Präsident ZÄK SH und Dr. Wolfgang

Schmiedel, Präsident ZÄK Berlin (v. l.)

Im Anschluss gab es auch seitens der vertretenen Landeszahnärztekammer-Präsidenten,

darunter Dr. Wolfgang Schmiedel

für die Kammer Berlin, viele standes- und honorar-politische

Gespräche mit den Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft.

Birgit Dohlus

Delegiertenversammlung wählt Schlichtungsausschuss

Am 26. Februar 2009 hat die DV den Schlichtungsausschuss

gewählt, welcher sich am 01.04.2009 konstituierte.

Mitglieder dieses Ausschusses sind:

Frau Dr. Gewehr Frau ZÄ K. Hein

Frau ZÄ E. Jakobczyk Frau ZÄ E. Kapogianni

Herr Dr. H. Schleithoff Herr ZA B. Steiner

Zur Vorsitzenden des Schlichtungsausschusses wurde Frau

Dr. Gewehr einstimmig gewählt.

In einer der nächsten Ausgaben des MBZ wird ausführlich

über die Aufgaben des Schlichtungsausschusses informiert.

Dietmar Kuhn

MBZ Heft 5 2009

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Datensicherung – Zwang oder Tugend?

Das Erfordernis Daten aus EDV-Systemen

zu sichern, ergibt sich unter anderem aus verschiedenen gesetzlichen

Bestimmungen (Vorhaltung von Patienten- und Geschäftsdaten)

und aus wirtschaftlichen Gründen. Bei einem

Totalverlust der Daten durch technischen Defekt, Brand, Wasserschaden,

Manipulation oder Diebstahl können Sie nicht

ohne Einschränkung weiterarbeiten. Bestellwesen, Patientenakten,

Abrechnungsunterlagen, Korrespondenzen, Steuerun-

MBZ Heft 5 2009

terlagen usw. sind für Ihre tägliche Arbeit unersetzlich, also

wirtschaftlich wichtig.

Das Betriebssystem mit seinen vielen und zeitaufwändigen Einstellungen

sollte bei wesentlichen Änderungen ebenfalls gesichert

werden, da eine Neuinstallation zeitaufwändig ist und diese Zeit

nach einer Havarie meist nicht vorhanden ist.

Die Datensicherung ist regelmäßig und geplant durchzuführen und

sollte in regelmäßigen Abständen auf Funktion überprüft werden.

Was Wann

Patientenunterlagen / Patientenbilder nach Datenaufkommen täglich / wöchentlich

Abrechungsunterlagen / Buchhaltung

Geschäftsunterlagen

nach Datenaufkommen wöchentlich / monatlich

Allgemeine Daten nach Datenaufkommen wöchentlich / monatlich

Betriebssystem bei wesentlichen Änderungen – bzw. jährlich

Nicht immer fallen Fehler im Datenbestand sofort auf, deshalb sollte jede Datensicherung auf einem separaten Datenträger

geschrieben werden, sodass eine Rücksicherung von verschiedenen Zeitpunkten möglich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Daten zu sichern, die Datenträger sollten aber möglichst an einem anderen Ort bzw. anderem

Brandabschnitt sicher und geordnet hinterlegt werden.

Medium Geschwindigkeit Speicherplatz Haltbarkeit * Bemerkung

CD 52 x ca. 62 Mbit/s 700 MB 10 Jahre wenig Platz

DVD bis 22 x (12 x = 120 Mbit/s) 4,7 GB 10 Jahre günstig

externe Festplatte

Flashspeicher

SDHC Karte

z.B. Usb-Stick

USB 2.0 bis zu 480 Mbit/s, Firewire

bis zu 800 Mbit/s,

USB 2.0 bis zu 480 Mbit/s, bis 32 GB

bis 16 GB

bis 500 GB ca. 5 Jahre sehr empfindlich 0

ca. 5 Jahre empfindlich 1

Dat/Zip bis zu 60 Mbit/s bis 750 MB 5 Jahre wenig Platz

Bandstreamer bis 1200 Mbit/s bis 800 GB 30 Jahre teuer 2

* bei sachgemäßer Lagerung (es gibt hierzu stark differierende Angaben bei den Herstellern)

0 mobiles Medium: empfindlich gegen Stoß, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung

1 Usb-Sticks als Datensicherungsmedium sollten nicht zusätzlich als Wechseldatenträger in Verwendung sein, da durch Transport (Verlust)

und Anschluss an fremde Geräte – die Gefahr der Zerstörung besteht

2 zur automatischen Sicherung großer Datenbestände – Einrichtung durch Fachkraft

Bitte beachten Sie beim Einsatz von Geräten die Regelungen des Medizinproduktegesetzes, speziell das Patientenumfeld und EDV

in Verbindung mit medizinischen Geräten.

Tilo Falk


LAG

Elternklassen und Mundgesundheit

Ein Beitrag zur Schaffung von Chancengleichheit für Menschen mit Migrations-

hintergrund Teil I

In Berlin lebten im Jahre 2008 ca. 860.000

(ca. 25%) Menschen mit Mitgrationshintergrund.

Ca. 95.000 (etwa 29,5%) Schüler an Berliner Schulen waren

nichtdeutscher Herkunftssprache.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte im Juli 2008 einen Beitrag

zur Gesundheitsberichterstattung mit dem Titel „Kinder und

Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland“. Dieser

basierte auf seinem groß angelegten Kinder- und Jugendgesundheitssurvey

(KiGGS) und erbrachte ernst zu nehmende Daten im

Hinblick auf die Mundgesundheit. Das RKI weist darauf hin, dass

speziell Kinder und Jugendliche aus der Türkei, der ehemaligen

Sowjetunion sowie aus arabisch-islamischen Ländern ein erhöhtes

Kariesrisiko aufweisen. Diese Kinder und Jugendlichen:

– putzen ihre Zähne nicht häufig genug,

– gehen zu selten zum Zahnarzt,

– nutzen zu wenig Fluoride und

– greifen häufiger als andere zu Süßigkeiten und zuckerhaltigen

Getränken

Gründe für dieses riskante Mundgesundheitsverhalten sind ein

niedriger Sozialstatus (geringer Bildungsstandard, ein geringes

Einkommen etc.) sowie der von Sprachbarrieren, Informationsdefiziten

und aus dem Herkunftsland mitgebrachten Orientierungen

geprägte Migrationshintergrund. Kinder und Jugendliche

mit Migrationshintergrund gehören in überproportionalem

Umfang zu den sozial benachteiligten Schichten.

Schichtzugehörigkeit und Migrationshintergrund wirken sich im

Zahnpflegeverhalten, in der Frequenz des Aufsuchens von Zahnarztpraxen,

hinsichtlich der Verwendung von Fluoriden sowie

bei der Ernährung nachteilig für die Mundgesundheit aus.

Besonders auffällig ist, dass insbesondere der Mundgesundheit

von Kleinkindern nicht die erforderliche Aufmerksamkeit zukommt.

Schichtzugehörigkeit und Migrationshintergrund potenzieren

sich in dem hier beschriebenen Kontext.

So haben z. B. Kinder aus der Unterschicht mit beidseitigem

Migrationshintergrund (beide Eltern Migranten) eine insgesamt

erheblich schlechtere Mundgesundheit als beispielsweise Kinder

aus der Mittelschicht mit nur einseitigem oder Oberschichtkinder

ohne Migrationshintergrund.

Die Feststellungen des RKI werden für Berlin durch Untersuchungsdaten

des Zahnärztlichen Dienstes Berlin Mitte bestätigt

und konkretisiert:

Der Anteil behandlungsbedürftiger Zähne bei Kindern im Alter

von 6 bis 7,5 Jahren ist hier insbesondere bei Unterschichtkindern

aus dem ehemaligen Ostblock besonders hoch.

Das RKI stellt fest, dass für das Mundgesundheitsverhalten der

Kinder und Jugendlichen die Aufenthaltsdauer in Deutschland von

besonderer Bedeutung ist. Das Mundgesundheitsverhalten gleicht

sich dem des Zuwanderungslandes an. Jedoch auch nach langjährigem

Aufenthalt sind hier noch erhebliche Defizite festzustellen.

Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch

die Dauer des Aufenthaltes der Mutter in Deutschland. Je länger

diese in Deutschland lebt, desto günstiger ist dies für das Mundgesundheitsverhalten

ihrer Kinder.

Aus alledem ergibt sich die Notwendigkeit einer migrantensensiblen

Prävention und Gesundheitsförderung (nicht nur) im Bereich

der Mundgesundheit.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen

betreibt seit Jahren eine soziallagenorientierte zahnmedizinische

Gruppenprophylaxe für Kinder und Schüler bis zum

16. Lebensjahr.

Basierend auf vorhandenen Untersuchungsdaten der Zahnärztlichen

Dienste sowie dem Berliner Sozialstrukturatlas werden

ca. 330.000 Berliner Kinder und Schüler bedarfsorientiert versorgt.

Dies bedeutet, dass dort, wo viel Karies anzutreffen ist, die

Präventionsarbeit der LAG besonders intensiv und zielgerichtet

durchgeführt wird. Durch diese am Prophylaxebedarf ausgerichtete

Tätigkeit versucht die LAG Berlin ihren Beitrag zur Schaffung

von Versorgungsgerechtigkeit zu leisten.

Mundgesundheit ist durch Verhalten direkt beeinflussbar.

Darum liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit der LAG im Bereich

der Verhaltensprävention bzw. der Gesundheitserziehung. Mit

partnerschaftlich-integrativer Methodik, Lernen mit allen Sinnen

und speziellen, von der LAG Berlin entwickelten Unterrichts-

und Lerneinheiten geht sie auf Berliner Kinder und Jugendliche

mit pädagogischen Prophylaxeimpulsen zu, die deren Empowerment,

mithin die Förderung der Selbstverantwortung für die

Mundgesundheit zum Ziel haben.

Die LAG Berlin erfüllt so ihre Verpflichtung gemäß § 21 SGB V.

(Fortsetzung folgt)

Rainer Grahlen

Geschäftsführer

MBZ Heft 5 2009

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Dr. Dietmar Oesterreich mit der Friedrich-

Römer-Ehrenmedaille der Aktion

zahnfreundlich 2009 ausgezeichnet

Die Auszeichnung überreichte Prof. Dr.

Stefan Zimmer, 1. Vorsitzender der Aktion zahnfreundlich

e. V. (Berlin) im Rahmen einer Feierstunde anlässlich der

IDS 2009, der Internationalen Dental Schau, in Köln.

Freut sich über die Auszeichnung: Dr. Dietmar Oesterreich (r.)

MBZ Heft 5 2009

Die großen Verdienste von Dr. Oesterreich und sein seit

Jahren außerordentliches persönliches Engagement für die

zahnmedizinische Prävention würdigte Prof. Zimmer (Leiter

der Abteilung Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin

sowie Dekan der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

der Privaten Universität Witten/Herdecke)

in seiner Laudatio vor Ehrengästen. "Vor vier Jahren haben

wir die Ehrenmedaille ins Leben gerufen und entschieden,

dass sie nicht in einem bestimmten Turnus sondern

nur dann verliehen werden soll, wenn ein Kandidat dieser

Ehrung würdig ist.“ Das Engagement von Dr. Oesterreich

für die Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit

– und damit auch für das Anliegen der Aktion zahnfreundlich

– sei weder zu übersehen noch auf der gesundheitspolitischen

und wissenschaftlichen Bühne zu überhören, betonte

Prof. Zimmer.

Info Aktion zahnfreundlich e. V.

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Mitgliederverwaltung

Hinweis

Die Zahnärztekammer Berlin bleibt Freitag,

den 22. Mai 2009, geschlossen.

Ab Montag, den 25.05.2009, sind wir wieder zu den

bekannten Zeiten für Sie erreichbar.

Wir betrauern

das bleben unseres Kollegen

Siegfried Hintze

geboren am 04.04.1916

verstorben am 26.02.2009

Zahnärztekammer Berlin

Der Vorstand

60 mm

Die 3. Ordentliche

Delegiertenversammlung

der Zahnärztekammer Berlin

findet voraussichtlich am

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19.00 Uhr,

im Zahnärztehaus,

Georg-Wilhelm-Str. 16, 10711 Berlin,

statt.

Eine erfolgreiche Implantatversorgung erfordert in der ästhetischen Zone oftmals den vorherigen Ausgleich

eines Knochendefizits. Die Augmentation mit autologem Knochen stellt eine Möglichkeit dar. Prof. Dr. Fouad Khoury

zählt zu den international anerkannten Implantologen und Augmentationsspezialisten. Wir laden Sie herzlich ein,

Professor Khoury kennenzulernen und freuen uns auf einen interessanten Vortrag und eine lebhafte Fachdiskussion.

Vortrag Prof. Dr. Khoury, PD Dr. Olze:

PD Dr. Olze: Vorstellung des Referenten und des Praxiskonzeptes

Prof. Dr. Khoury: „Aktuelle Konzepte der Knochenaugmentation und

der beschleunigten Implantattherapie”

7. Sept. 2009, 19–22 Uhr · Praxis PD Dr. Olze & Kollegen

Veranstaltungsort: Praxis Priv.-Doz. Dr. Olze & Kollegen, Friedrichstr. 186 / Mohrenstr. 14, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich telefonisch an, die Platzkapazität ist begrenzt. Fon: 030 3945504

Kursgebühr: 79 � zzgl. MwSt.

Die Veranstaltung wird mit 3 Punkten bewertet (nach BZÄK und DGZMK).

MBZ

Die Sitzung ist nach § 11 der Satzung für Kammerangehörige

öffentlich.

Priv.-Doz.

Dr. Olze

87 mm

Zahnarztpraxis Privatdozent Dr. med. dent. Andreas Olze & Kollegen · Friedrichstr. 186 / Mohrenstr. 14 · 10117 Berlin

Fon: 030 3945504 · Fax: 030 3943463 · E-Mail: praxis@zahnaerzte-in-mitte.de · web: www.zahnaerzte-in-mitte.de

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Prof. Dr.

Khoury

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MBZ Heft 5 2009

ZÄK i n t E r n

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KZV i n t E r n

16

Anhebung der Ostvergütungen auf

das Westniveau

Mit einem Mailing haben die Vorsitzenden

aller KZVen gefordert, die Ostvergütungen der Zahnärzte

auf das Westniveau anzuheben. Empfänger der Mails

waren neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Fraktionsvorsitzenden

des Deutschen Bundestags, der Gesundheitsausschuss,

die Abgeordneten der neuen Bundesländer sowie

die Ministerpräsidenten und Gesundheitsminister der Länder.

„Seit der Wiedervereinigung ist die Ost-West-Angleichung

ein parteiübergreifend anerkanntes gesellschaftspolitisches

Ziel in unserem Land. Darüber gibt es einen breiten politischen

Konsens. Es wäre nicht nachvollziehbar und auch

nicht vermittelbar, dass die Anhebung auf das Westniveau in

der vertragszahnärztlichen Versorgung nicht erfolgt.

Deshalb bitten wir Sie, im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens

zur 15. AMG-Novelle, den von uns in der

Anlage gemachten Vorschlag zur Änderung von § 85 Abs.

3f SGB V aufzugreifen, um auch eine Angleichung der zahnärztlichen

Vergütung in den neuen Bundesländern und in

Berlin zu ermöglichen. Unser Vorschlag sieht eine Anhebung

der Punktwerte und eine entsprechende Anpassung der

Gesamtvergütungen für die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen

in den neuen Bundesländern und Berlin vor. Zur Finanzierung

dieser Angleichung wären rund 165 Mio. Euro

erforderlich.

Ohne ein Umdenken bei der Honoraranpassung wird es zu einer

zunehmenden Abwanderung von qualifizierten Zahnärztinnen

und Zahnärzten und von hochqualifiziertem Fachpersonal

aus den neuen in die alten Bundesländer kommen, mit

entsprechenden Folgen für die Patientenversorgung. Bereits

heute treten Probleme bei der Besetzung von Lehrstellen auf.

Wir bitten Sie, unser Anliegen zu unterstützen und stehen Ihnen

gerne für ein Gespräch zur Verfügung."

(Es folgen die Unterschriften von Dr. Günther E. Buchholz, Dr. Jürgen

Fedderwitz, Dr. Wolfgang Esser für den KZBV-Vorstand, Dr.

Ute Maier, Vorsitzende der KZV Baden-Württemberg, Dr. Janusz

Rat, Vorsitzender der KZV Bayerns, Dr. Karl-Georg Pochhammer,

(Koll. Husemann war erkrankt) Stellv. Vorsitzender der KZV Berlin,

Dr. Gerhard Bundschuh Vorsitzender der KZV Land Brandenburg,

Dr. Dirk Mittermeier, Vorsitzender der KZV Bremen, Dr. Claus Stephan

Franz, Stellv. Vorsitzender der KZV Hamburg, ZA Stephan

MBZ Heft 5 2009

Allroggen, Vorsitzender der KZV Hessen, Wolfgang Abeln, Vorsitzender

der KZV Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Jobst-Wilken Carl,

Vorsitzender der KZV Niedersachsen, ZA Ralf Wagner, Vorsitzender

der KZV Nordrhein, Dr. Helmut Stein, Vorsitzender der KZV

Rheinland-Pfalz, San. Rat. Dr. Manfred Grub, Präsident der KZV

Saarland, Dr. med. Holger Weißig, Vorsitzender der KZV Sachsen,

Dipl.-Stom. Dieter Hanisch, Vorsitzender der KZV Sachsen-Anhalt,

Dr. Peter Kriett, Vorsitzender der KZV Schleswig-Holstein, Dr.

Karl-Friedrich Rommel, Vorsitzender der KZV Thüringen, Dr. Dietmar

Gorski, Vorsitzender der KZV Westfalen-Lippe)

Einladung zum Workshop für

Existenzgründer

„Der Weg zur eigenen Praxis“

Termin: 20.06.2009, 10 bis 15 Uhr

Ort: 10179 Berlin, Märkisches Ufer 28

Veranstalter:

• LÖWER & PARTNER

Wirtschafts- und Unternehmensberatung GmbH

• Dittmer Steuerberatungsges. mbH

Die Teilnahmekosten betragen EUR 20,- je Person.

Anmeldungen erbeten bis 12.06.09 unter:

Tel.: (030) 27 87 59 75

Fax: (030) 27 87 59 77

Mail: berlin@loewer-und-partner.com

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Berliner Senat unterstützt

Angleichung der Zahnarzthonorare

Im Rahmen der Bundesratsberatungen zu einem Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher

und anderer Vorschriften ( rzneimittelgesetz – MG) wird Berlin

einen ntrag auf ngleichung der vertragszahnärztlichen Vergütung in den

neuen Bundesländern und Berlin auf Westniveau einbringen. Dies geht aus einer

Pressemitteilung der Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher vom 02.04.09 hervor.

Darin heißt es:

„Bereits seit langem ist die Ost-West-Angleichung auch der

vertrags(zahn)ärztlichen Vergütungen ein parteiübergreifend anerkanntes

politisches Ziel. Bei den Vertragsärzten, die keine Zahnärzte

sind, ist die Angleichung bereits im Rahmen der Gesundheitsreform

erfolgt. Berlin fordert jetzt eine umfassende Vergütungsangleichung,

die alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen

Behandlungen sowie Leistungen für Individualprophylaxen erfasst.

„Es gibt gewichtige Gründe, diese Angleichung auch bei den

Zahnärztinnen und Zahnärzten zügig umzusetzen. In den neuen

Bundesländern bekommen Zahnärzte für ihre Leistungen immer

noch 10,9 Prozent weniger als ihre West-Kollegen. In Berlin sind

es immerhin noch 8,6 Prozent. Dagegen unterscheiden sich die

Kosten, die der Betrieb einer Zahnarztpraxis in den neuen Bundesländern

mit sich bringt, kaum noch von denen in den alten

Bundesländern.

Durch die Ungleichbehandlung drohen gravierende Auswirkungen

auf die zahnärztliche Versorgung in den neuen Bundesländern

und in Berlin. Die geringere Vergütung bei gleicher Kostenstruktur

birgt die Gefahr, dass qualifiziertes Personal in die

alten Bundesländer abwandert. Um einer solchen Entwicklung

entgegen zu wirken, wird das Land Berlin einen entsprechenden

Antrag auf Ergänzung des Gesetzes im Bundesrat stellen und

hofft auf breite Unterstützung“, so Katrin Lompscher, Senatorin

für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.

SG / PM

Begründung des Landes Berlin

zum ntrag im Bundesrat auf Ost-West- ngleich zahnärztlicher Honorare

Die Ost-West-Angleichung der vertrags-

(zahn)ärztlichen Vergütungen ist ein seit 1990 übergreifend

anerkanntes politisches Ziel. Die Änderung bezweckt

die Anhebung der vertragszahnärztlichen Vergütung in den

neuen Ländern einschließlich Berlins, nachdem die Anhebung

der vertragsärztlichen Vergütung bereits mit der Gesundheitsreform

erfolgte. Dazu werden die Punktwerte angehoben

und die Gesamtvergütung angepasst.

Ein besonderer Behandlungsbedarf besteht auch im Land

Berlin, in dem nach dem Einigungsvertrag ursprünglich zwei

Rechtskreise mit jeweils unterschiedlichen Vergütungen exis-

tiert haben. Diese Trennung wurde mit dem Gesundheitsstrukturgesetz

vom 21. Dezember 1992 aufgehoben. Eine

Angleichung der Vergütungen im Bereich der vertragszahnärztlichen

Versorgung wurde im Wesentlichen durch Honoraranhebungen

im Rechtskreis Ost unter entsprechender

Absenkung im Rechtskreis West erreicht. Auf dieser Grundlage

bleiben die Punktwerte und Gesamtvergütungen in

Berlin z. Zt. hinter den durchschnittlich in den alten Bundesländern

geltenden um 8,6 von Hundert zurück.

Die Finanzierung erfordert nach Angaben der Kassenzahnärztlichen

Bundesvereinigung ein Volumen von etwa 165 Mio. Euro.

Ausschreibung PAR-Gutachter/-in

Die KZV Berlin sucht für den Bezirk

Neukölln eine Kollegin oder einen Kollegen, die/der bereit

ist, das Amt einer PAR-Gutachterin/eines PAR-Gutachters zu

übernehmen. Gesucht wird ein(e) Mitstreiter(in), dessen/deren

Praxis sich in möglichst zentraler Lage in Neukölln be-

findet. Hervorragende Kenntnisse auf dem Gebiet der Parodontologie

werden vorausgesetzt.

Neben dem fachlichen Wissen sollte die Kollegin/der Kollege

die Fähigkeit haben, ausgleichend und integrativ zu wirken

und mit den Kollegen einen Konsens herstellen können.

KZV i n t E r n

MBZ Heft 5 2009 17


KZV i n t E r n

18

Gemeinsame Pressemitteilung der

Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der

neuen Bundesländer einschließlich Berlin

Zahnärzteschaft begrüßt Bundesratsentscheidung zum Ost-West- ngleich

Leipzig, 08.04.2009. Die Vertreter der Ost KZVen und Berlin begrüßen auf ihrer Sitzung

am 08. pril 2009 den Beschluss des Bundesrates zur ngleichung der zahnärztlichen

Honorare als ein positives Zeichen für die Praxen und ihre Mitarbeiter.

Der Beschluss würde es ermöglichen, zukünftig

weitere Arbeitsplätze zu schaffen, qualifiziertes Praxispersonal

besser zu binden, Abwanderung zu verhindern

und qualitätsorientierte Investitionen zum Wohle der Patienten

vorzunehmen.

Seit der Wiedervereinigung sind die Vergütungen der vertragszahnärztlichen

Leistungen in den neuen Bundesländer

und Berlin durch gesetzliche Regelung abgesenkt. Es entspricht

nach 20 Jahren nicht mehr dem Gleichheitsgebot,

diese Absenkung aufrecht zu erhalten.

Bundesregierung und Bundestag sind jetzt gefordert, diesen

Beschluss aufzugreifen und die gesetzlichen Grundlagen hierfür

im Bundestag zu schaffen.

Hintergrund: Am 03. April 2009 hat der Bundesrat als längst

überfälligen Schritt die Ost-West-Angleichung in der vertragszahnärztlichen

Versorgung beschlossen. Für die Angleichung

hatten sich zuvor alle KZVen der alten und neuen

Bundesländer einstimmig ausgesprochen.

Sonderrundschreiben

Nr. 1 / 2009 vom

30.03.2009

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat mit Wirkung zum

1. April 2009 eine Anpassung der Festzuschussbeträge

zum Zahnersatz beschlossen. Die neuen Beträge gelten

für alle Heil- und Kostenpläne, die ab diesem Datum ausgestellt

werden.

MBZ Heft 5 2009

nsprechpartner:

KZV Berlin

Dr. Husemann Tel.: 030/89004146

KZV Brandenburg

Dr. Bundschuh Tel.: 0331/2977350

KZV Mecklenburg Vorpommern

Dipl.-Betrw. Abeln Tel.: 0385/5492121

KZV Thüringen

Dr. Rommel Tel.: 01722507403

KZV Sachsen

Dr. Weißig Tel.: 0351/8053620

KZV Sachsen-Anhalt

Dr. Brauner Tel.: 03016293215

Stefan Grande geht…

…aber nicht weit weg! Herr

Grande, der Pressesprecher der

KZV Berlin, wechselt in das

neue Büro der Zahnärztlichen

Mitteilungen – „ZM“. Er bleibt

also in Berlin, wenn auch nicht

mehr in der Georg-Wilhelm-

Straße, sondern in der Behrenstraße

in Berlin-Mitte. Mehr als

sechs Jahre hat Stefan Grande

für unsere KZV die Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit mitgestaltet und dabei auch unserem MBZ

zu einem neuen und, wie ich meine, besseren Image verholfen.

Als gelernter Journalist mit dem Schwerpunkt „Gesundheit,

Wirtschaft und Soziales“, Hochschulabschluss und Tätigkeit

bei namhaften Zeitungen, wird er der Redaktion der „ZM“

besonders jetzt in der Phase der Neuaufstellung in Berlin eine

wertvolle Hilfe sein. Stefan Grande bleibt also nicht nur in der

Nähe, sondern der Berliner Zahnärzteschaft auch erhalten.

Der Vorstand der KZV Berlin wünscht Ihnen, lieber Herr

Grande, alles Gute für Ihre neue Tätigkeit und viel Erfolg auch

in unserem eigenen Interesse!


Kanzlerin Merkel würdigt Freie Berufe

Großer Bahnhof und eine bedeutende Geste: Beim 60-jährigen Jubiläum des

Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) am 03.03.09 war neben rund 800 geladenen

Gästen auch Bundeskanzlerin ngela Merkel (CDU) zugegen und würdigte die

Freiberuflichkeit als maßgeblichen Erfolgsfaktor der sozialen Marktwirtschaft.

Damit unterstrich sie demonstrativ die Bedeutung

einer ganzen Spezies von Berufen, die, oft im Mittelstand

verankert, gerade in Zeiten der derzeitigen Wirtschaftskrise

von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind,

obwohl sie ansonsten maßgeblich und verlässlich zur wirtschaftlichen

Blüte des Landes beitragen. Dies allerdings, ohne

die massiven Finanzspritzen aus den gegenwärtigen Konjunkturprogrammen

zu erhalten. Dies wusste wohl auch die Kanzlerin

und so stellte sie angesichts von Milliardenhilfen für Großkonzerne

und Banken zumindest verbal die immense wirtschaftliche

Bedeutung der Freien Berufe heraus.

Merkel: „Ob Sie als Ärzte, Anwälte oder in einem der vielen

anderen Freien Berufe arbeiten - Sie verkörpern einen wichtigen

Teil des Geistes der Sozialen Marktwirtschaft. Sie tragen ganz

wesentlich dazu bei, dass diese ein Erfolgsmodell ist. Deshalb

möchte ich Ihnen nicht einfach nur zum Geburtstag gratulieren,

sondern ich möchte Ihnen, die Sie für die eine Million Freiberufler

und ihre fast drei Millionen Beschäftigten stellvertretend

hier sind, auch ein herzliches Dankeschön für das sagen, was

Sie für den Aufbau dieser Republik getan haben.“

Lars Junghans

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Medizinrecht

Benjamin Kühn

Rechtsanwalt

Guido Radau

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Christina Bellmann-N‘Guessan

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

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• Zulassungsangelegenheiten

• Praxiskauf/Praxisverkauf

• Praxiskooperation (MVZ, Berufsausübungsgemeinschaft etc.)

• Wirtschaftlichkeitsprüfungen/Individualbudget

• Arbeitsrecht in der Arztpraxis

• Praxismietrecht

• Eheverträge

• Berufsrecht

Anlässlich des Jubiläums hatte eine Gesprächsrunde unter

Leitung der FAZ-Wirtschaftsressort-Chefin Heike Göbel

über das Thema Freie Berufe im Spannungsfeld der Gesellschaftspolitik

diskutiert. Dabei betonte der Präsident der

Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, das gemeinsame

Herausstellen der eigentlichen Werte und Leitgedanken

der Freien Berufe. Engel: „Die freien Berufe sind ein Stabilitätsfaktor

und die Stütze der Gesellschaft.“ Engel merkte

jedoch kritisch Deprofessionalisierung und Versozialrechtlichung

des freien Zahnärzteberufes an, die immer mehr

zunehmen würden. „Der Staat sollte denen die Themen

überlassen, die auch die Kompetenz dazu haben.“

Bezüglich der aktuellen Auseinandersetzungen um die

GOZ und die Pläne des Gesundheitsministerium fügte Engel

hinzu: „Die fachliche Weisungsunabhängigkeit ist unser

höchstes Gut.“ Die sich anbahnende „Discountmedizin“

sei derzeit seine große Sorge, ihr werde er sich mit

Vehemenz entgegenstellen.

Stefan Grande

Sebastian Retter

Rechtsanwalt

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Fon: (0049-30) 81 46 38 70

Fax: (0049-30) 81 46 38 99

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MBZ Heft 5 2009

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s ta n d E s P o l i t i K

19


s ta n d E s P o l i t i K

20

Gesundheitsfonds: Milliarden-Defizit

(noch) nicht belegbar

Das Thema Gesundheitsfonds kommt nicht zur Ruhe: Meldungen, wonach der

Gesundheitsfonds in diesem Jahr mit einem Defizit von bis zu drei Mrd. Euro rechnen

müsse und deshalb von den gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erhoben werden

müssten, haben in den vergangenen Wochen das politische Berlin, die Medien

und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beschäftigt.

Zwar weist das Bundesversicherungsamt

in einer Pressemitteilung eilfertig darauf hin, dass

eventuelle Einnahmeausfälle aufgrund einer negativen

konjunkturellen Entwicklung nicht zu Lasten der Kassen

gehe, „weil der Gesundheitsfonds das Einnahmerisiko

auch über Steuermittel trägt“. Inwieweit eine steigende Arbeitslosigkeit

sich jedoch auf die verminderten Zahlungen

zur Krankenversicherung auswirken dürfte, weil die Bereitschaft

des Finanzministers, Steuermittel in die GKV abzuleiten,

sicher nicht gegen das Unendliche tendiert, ist

noch im Unklaren. Und so könnte es daher nur eine Frage

der Zeit sein, wenn derlei Mutmaßungen sich in Tatsachen

wandeln. Glaubt man der Financial Times (Ausgabe vom

24.03.09), brauchen die Kassen schon 2010 einen Zusatzbeitrag

ihrer Versicherten. Die Zeitung beruft sich hierzu

auf den Monatsbericht der Bundesbank sowie auf Überlegungen

von Krankenversicherern. Der Druck auf die Kassen,

die Zusatzgebühr von 2010 an zu erheben, sei groß,

sagte der Finanzexperte der Hanseatischen Krankenkasse,

Axel Jenke, der FTD.

Auch der Spiegel befürchtet Schlimmes und führt zur Begründung

an, dass bereits in den ersten Wochen des Jahres

die Ausgaben der Krankenkassen höher waren als geplant.

Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könne das Defizit im

Gesundheitsfonds bis auf drei Milliarden Euro ansteigen.

Gleichwohl habe sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück

bereits verpflichtet, Finanzlöcher im Gesundheitsfonds

vorläufig mit Steuermitteln zu stopfen. Klare Dementis

aus dem Bundesministerium für Gesundheit gab es

denn auch nicht, schreibt der Brancheninformationsdienst

Schütze-Brief.

Laut Schütze-Brief habe auch der Präsident des Bundesversicherungsamtes

(BVA), Josef Hecken, eine Erklärung abgegeben,

die keine Zahlen nennt, sondern sich mit der weiteren

Arbeit des Schätzerkreises befasst. Im Augenblick wäre eine

Schätzung, so Hecken, wenig aussagekräftig, da verlässliche

Einschätzungen der Konjunktur- und Arbeitsmarktentwick-

MBZ Heft 5 2009

lung noch nicht vorlägen und öffentlich geäußerte Einschätzungen

der Institute und Sachverständigen zur weiteren

Entwicklung zum Teil noch stark divergieren würden.

Stefan Grande

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IDZ-Studie: Zukünftig weniger

Zahnärzte

b 2020 mehr Frauen im Beruf als Männer – Behandlungsumfang verschiebt sich

– Parodontologie wird wachsen –

Eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) zur nzahl der

Zahnärzte im Land und dem Bedarf an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030

prognostiziert, dass die Zahl der behandelnd tätigen Zahnärzte von 66.240 im Jahr

2010 auf 64.800 im Jahr 2020 und auf 61.280 im Jahr 2030 sinken wird. Zum Vergleich:

2006 praktizierten in Gesamtdeutschland 82.600 Zahnärzte.

Die Entwicklung der Zahnärztezahlen alleine

bringe jedoch noch keine reale Einschätzung der Entwicklung

der wirtschaftlichen Situation der Zahnärzteschaft

in der Zukunft. Dazu sei auch die Entwicklung der zahnärztlichen

Leistungen und der dafür erforderlichen Behandlungszeit

notwendig. Deutlich zunehmen werden allerdings, so das

IDZ, die parodontologischen Leistungen.

Die Dichteziffer, das meint die Einwohner pro behandelndem

Zahnarzt, bleibt 2020 auf dem Stand von 2010 (1.236)

und steigt auf 1.260 Einwohner pro Zahnarzt in 2030. Bereits

im Jahr 2020 wird mit mehr als 32.800 Zahnärztinnen

die Zahl der weiblichen Behandler jene der Zahnärzte

(31.950) übersteigen, und die Frauen werden im Jahr 2030

von 61.280 Behandlern insgesamt 36.400 stellen (nur noch

24.800 Männer).

Damit käme es bei der Versorgungslage in den nächsten Jahren

zu „einem Ausgleich von Angebot und Nachfrage bis

zum Jahr 2030“. Im Falle eines weiteren Rückgangs der

zahnärztlichen Approbationen wäre langfristig aber auch

eine Unterdeckung des zahnärztlichen Leistungsbedarfs

denkbar.

Die vollständige IDZ-Studie ist im Internet unter

www.idz-koeln.de zu finden.

Stefan Grande

Trotzt die Zahnärzteschaft der

schlechten Wirtschaftslage?

Ein uftragsvolumen, das auf der gerade zu Ende gegangenen weltgrößten

Dentalmesse (IDS in Köln) laut Veranstalterangaben vielfach weit über den Erwartungen

lag und Konsumbefragungen lassen Hoffnung aufkommen: Bleibt die zahnärztliche

Branche womöglich weniger von der Krise verschont, als befürchtet?

Kaffeesatzleserei ist fehl am Platze und

über die nachhaltigen Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu

spekulieren ist unlauter. Fest steht nur: Nach fünf Messetagen

schloss am 29. März die Internationale Dental Schau in Köln

mit einem Plus bei Ausstellern, Besuchern und Fläche. Mehr als

1820 Aussteller aus 57 Ländern nahmen an der Ausstellung teil.

Diese gute Botschaft auf Seite der Behandler korrespondiert

mit einer aktuellen Befragung der Initiative prodente e.V. über

das Konsumverhalten der Deutschen. Demnach ist die Bereitschaft,

in die Verschönerung der eigenen Zähne zu investieren,

stabil geblieben. Zwar hält sich die deutsche Bevölkerung

zurzeit im Konsum eher etwas zurück – wie bei Reisen oder

beim Wohneigentum. Dennoch interessant: 22 % der Befragten,

also mehr als jeder fünfte Deutsche, ist der Meinung,

seine eigene Bereitschaft, Geld für die Zahnverschönerung

auszugeben, sei gestiegen.

Damit steht die Zahnmedizin und Zahntechnik vergleichsweise

gut da. Andere Branchen wie der Tourismus und der

Immobilienmarkt scheinen nicht nur im Urteil der Deutschen

stärker betroffen zu sein, dort verbucht man in letzter Zeit

tatsächlich herbe Absatzeinbrüche, so prodente.

Stefan Grande

MBZ Heft 5 2009

s ta n d E s P o l i t i K

21


s ta n d E s P o l i t i K

22

Wie sehen´s die anderen?

Presseschau

Schmidt verteidigt Kassenärztliche Vereinigungen

Im Streit um die Honorare der niedergelassenen

Ärzte hat sich Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gegen

die Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen)

gewandt. Wer dies fordere, müsse ein anderes Konzept zur Sicherstellung

ärztlicher Versorgung vorweisen, sagte die SPD-

Politikerin. Sie wolle nicht, dass Mitglieder kleinerer Kassen

in bestimmten Regionen unversorgt blieben. Zudem habe sie

„leichte Zweifel“, dass die Kassen eine allgemeine Notarztversorgung

besser hinbekämen. Die Selbstverwaltung funktioniere

gut, sagte Schmidt, „ich will kein staatliches System“.

Tagesspiegel

Test für Gesundheitskarte läuft nur langsam an

Die Einführung der Infrastruktur für die

neue elektronische Gesundheitskarte läuft bei den Ärzten im

Schneckentempo an. Seit Mitte Februar hätten im bundesweiten

Pilotbezirk, dem Rheinland, nur 130 von 15 000 Arztpraxen

ein Kartenlesegerät gekauft, sagte der Fachmann für Informationstechnologie

bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)

Nordrhein. Zuletzt waren aus der Ärzteschaft immer mehr Bedenken

laut geworden, vor allem wegen einer späteren Online-

Anbindung in den Praxen durch die Karte. Zu Wochenbeginn

hatte nach der Ärztekammer auch die KV Nordrhein Mediziner

aufgefordert, derzeit keine Kartenlesegeräte anzuschaffen.

Mohr vermutete, dass sich im Bezirk Nordrhein die geplante

flächendeckende Ausstattung um bis zu vier Monate verschiebe.

Laut Plan sollten Arztpraxen und Krankenhäuser dort eigentlich

bis Ende Juli mit Lesegeräten versorgt sein.

Dpa

Union streitet offen über Gesundheit

Sechs Monate vor der Bundestagswahl

ist in der Union ein offener Streit über die Gesundheitspolitik

ausgebrochen. Angefeuert von Protesten bayerischer Ärzte

MBZ Heft 5 2009

gegen neue Honorarregeln will Bayerns Gesundheitsminister

Markus Söder (CSU) den Kurs der Bundesregierung komplett

ändern. „Es braucht einen grundlegenden Neuanfang“, sagte

Söder. Der von der CSU mitbeschlossene Gesundheitsfonds

müsse jedenfalls wieder weg. CDU-Generalsekretär Ronald

Pofalla wies die Kritik zurück. Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt (SPD) unterstellte Söder Unwissenheit. Sein Vorstoß

laufe auf mehr Eigenbeteiligung der Patienten bei geringen

Leistungen hinaus.

Berliner Morgenpost

Seehofers Gedächtnis

Der Name des bayerischen Gesundheitsministers

Markus Söder (CSU) wird in Berlin derzeit eher mit

dem Unterton der Belustigung oder Verwunderung ausgesprochen.

Söder tut so, als sei die CSU nie Bestandteil der Berliner

Koalition gewesen. Es sagt auch viel aus über den CSU-Chef

und bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der seinen

Gesundheitsminister munter Grundsatzkritik am deutschen

Gesundheitssystem üben lässt – so als wäre es nicht gerade

Seehofer gewesen, der in den vergangenen 20 Jahren die

deutsche Gesundheitspolitik entscheidend mitgestaltet hat.

Tatsächlich macht sich die CSU mit den um ihre Einkommen

fürchtenden bayerischen Ärzten und Apothekern gemein. Sie

verspricht, was immer diese hören wollen.

FAZ

CSU will Gesundheitsfonds nicht in jedem Fall

abschaffen

Die CSU will den umstrittenen Gesundheitsfonds

nicht in jedem Fall abschaffen. In ihrem Gesundheitskonzept,

das die Partei am Wochenende auf ihrer Vorstandsklausur

beschließen will, heißt es nach Angaben der „Passauer

Neuen Presse“ nur, der Fonds müsse abgeschafft werden, wenn

bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt seien. Den Bürgern sei

versprochen worden, „dass nach der Einführung des Gesund-


heitsfonds kein Patient schlechter versorgt wird und kein Arzt

weniger Geld bekommt“, heißt es demnach in dem Papier. „Diese

Versprechungen werden derzeit nicht eingehalten. Wenn dies

so bleibt, muss der Gesundheitsfonds ersetzt werden.“ Der CSU-

Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer

sagte am Mittwoch am Rande einer Landtagssitzung, es müssten

„bestimmte Voraussetzungen“ erfüllt sein, damit die CSU mit

dem Fonds leben könne. Als Beispiele nannte er Korrekturen bei

den Ärztehonoraren, aber auch mehr Regionalisierung, Deregulierung

und Entbürokratisierung. Gesundheitsminister Markus

Söder (CSU) hatte sich in den vergangenen Wochen klar für ein

Ende des Fonds ausgesprochen.

Dpa

rzthonorare sollen offengelegt werden

Im Honorarstreit der Ärzte will Gesundheitsministerin

Ulla Schmidt (SPD) die Kassenärzte verpflichten, alle Einkünfte

aus der Behandlung von Kassenpatienten offenzulegen. Es

sei „Zeit für mehr Transparenz“, sagte sie. „Daher schlage ich vor,

die durchschnittliche Honorarsumme der niedergelassenen Ärzte je-

weils in jedem Planungsbezirk zu veröffentlichen.“ Dabei solle nach

Fachgruppen differenziert werden. Außerdem seien die Werte für

die höchsten und niedrigsten Honorarsummen in der jeweiligen

Arztgruppe anzugeben. Schmidt machte deutlich, dass sie eine Veröffentlichung

der Kassenumsätze jedes einzelnen der knapp 150

000 Kassenärzte und Psychotherapeuten bevorzugt hätte.

FAZ

Offenlegung der rzthonorare – Transparenz

fürs Honorarsystem

Das Problem ist nicht, dass zu wenig Geld

da wäre, sondern dass einige Ärzte sehr gut verdienen, andere viel

weniger. Für die gerechte Honorarverteilung ist die Ärzteschaft

aber selbst zuständig. Deswegen ist der Vorschlag von Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt (SPD) richtig, die Honorare aller

Arztgruppen nun Quartalsweise veröffentlichen zu wollen -

und zwar inklusive der höchsten und niedrigsten Werte je Arztgruppe,

das schafft Transparenz und zeigt wo das Problem liegt.

Berliner Zeitung

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MBZ Heft 5 2009

P r E s s E s c h a u

23


F O R T B I L D U N G

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PROPHYLAXE UND DIAGNOSTIK | Mitarbeiter

DH Katja Hellige - Falkensee

Kurs

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Prof. Dr. Dieter Felsenberg - Berlin

Prof. Dr. Dr. Bodo Hoffmeister - Berlin

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Mi 17.06.2009

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verschiedener Tumorarten mit Bisphosphonaten

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der Nutzen für die Patienten im Sinne der Vermeidung von

Skelettkomplikationen. Die Lebensqualität kann dank der

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Seit einigen Jahren wird aber eine erschreckende Zunahme

einer Nebenwirkung im Kieferbereich nach Bisphosphonattherapie

beobachtet: Die Nekrose des Kieferknochens (Os-

PARODONTOLOGIE | Mitarbeiter

PD Dr. Anton Friedmann - Berlin

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Zweifel um ein interdisziplinäres Problem, welches vor allem

Zahnärzte und MKG-Chirurgen sowie Onkologen und

Osteologen betrifft. In der angekündigten Veranstaltung

werden Prof. Dr. Felsenberg (Berlin) und Prof. Dr. Dr. Bodo

Hoff meister (Berlin) über aktuelle präventive und therapeutische

Strategien sowie die relevanten Risikofaktoren

referieren. Dabei sind die Beiträge auf klinisch relevante Informationenund

praktische Entscheidungswege fokussiert.

Qualifizierte Assistenz in der PA-Chirurgie | Hands-on-Kurs

Instrumentenkunde, Aufbereitung, OP-Vorbereitung und

-Durchführung: Die Teilnehmer/innen erlangen Kenntnisse

im Aufbauen von PA-chirurgischen Eingriffen unter aseptischen

Bedingungen. Das Instrumentarium für Eingriffe unterschiedlicher

Art wird vorgestellt, die Instrumente, deren

Funktionen und Anwendung im Einzelnen kennen gelernt.

Die Handhabung der Eindeckung sowohl des OP-Raumes als

auch des Patienten soll im praktischen Teil geübt werden.

Die Instrumentenkunde, die Unterscheidung zwischen mik-

tische Fähigkeiten, damit Sie Ihre Patienten zum Thema

Zahngesundheit professionell begleiten können.

Kursinhalt: Karies und Parodontitis (Ursachen – Folgen –

Besonderheiten) | Kenntnisse über Mundhygienehilfsmittel

und Zahnputztechniken | Rolle der Fluoride in der Individualprophylaxe

| Plaquerevelatoren und Indexerhebung |

Professionelle Patientenführung | Tipps zur Ernährung | Abrechnung

IP1–IP5 und FU | Voraussetzung: Abgeschlossene

Ausbildung zum/r ZFA/ZAH

ro- und den üblichen chirurgischen Instrumenten, die Aufbereitung

und Pflege dieser sind nur einige der zahlreichen

und vielfältigen Anforderungen an das Praxispersonal, wenn

es darum geht, den chirurgischen Behandlungsanteil in einen

Praxisablauf effizient einzubinden. Im praktischen Teil

werden OP-Tische unter aseptischen Bedingungen einzudecken

und aufzubauen sein, die sterilen Kittel, Handschuhe

und Tücher sowie Schlauchüberzüge usw. vorschriftgemäß

ausgepackt, angezogen bzw. umgelegt werden.

Die ausführlichen Kursbeschreibungen finden Sie auf www.pfaff-berlin.de


Philipp-Pfaff-Institut • Fortbildungseinrichtung der Landeszahnärztekammern Berlin und Brandenburg GmbH

Aßmannshauser Str. 4–6 • 14197 Berlin • Tel. 030/414 72 5-0 • Fax 030/414 89 67 • info@pfaff-berlin.de • www.pfaff-berlin.de

6+8+2 Punkte CHIRURGIE

Praktischer OP-Chirurgiekurs für Zahnärzte

Theoretischer Teil – Veranstaltungsort Berlin

• OP-Aufklärung und Vorbereitung

• Osteotomien

• Wurzelspitzenresektionen

• Weichteileingriffe (Probebiopsien, Bänder, Vestibulumplastik

usw.)

• Verschluss einer Mund-Antrum-Verbindung

• Implantate

• Spezielle Probleme der Chirurgie

8 Punkte KIEFERORTOPÄDIE | Mitarbeiterkurs

Kieferorthopädisches Grundwissen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit

Zielgruppe: Zahnärzte, die ihr kieferorthopädisches Grundwissen

aktualisieren wollen, um besser mit Kieferorthopäden

zusammen arbeiten zu können. Es ist nicht das Ziel des

Kurses, eine Ausbildung zum Kieferorthopäden zu ersetzen.

Vielmehr soll das kieferorthopädische Allgemeinwissen

auf einen solchen Stand gebracht werden, dass eine Verbesserung

der Zusammenarbeit mit dem Kieferorthopäden

erreicht wird. Dies betrifft das Erkennen des günstigsten

Überweisungszeitpunktes, aber auch das Planen gemeinsamer

Therapien, wenn die kieferorthopädischen

6+8+8+1 Punkte ZAHNERSATZZa

Ästhetik und Funktion in der Totalprothetik

Live-Demokurs mit Patienten

Anamnese-Befunderhebung | Erste funktionelle Abformung

| Modellherstellung aus Abdruckgips | Funktionslöffel (Herstellung)

| zweite funktionelle Abformung | Funktionsmodellherstellung

| Funktionslöffel – Umarbeitung für Bissregistrierung

| OK-Modellmontage in den Artikulator nach

anatomischer Gesichtsbogenübertragung | provisorische

Zentrik | UK-Modellmontage | Umarbeitung Registrierbehelf

für definitive Zentrik | definitive Zentrik | UK-Modellmon-

8 Punkte UPDATE

Update Zahnheilkunde 2009

09:00–11:00 Uhr

Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie der kraniomandibulären

Dysfunktion

Prof. Dr. Jens Christoph Türp • Basel

11:15–13:15 Uhr

Die Bedeutung der Arzneimittelanamnese in der zahnärztlichen

Praxis

Prof. Dr. Albrecht Ziegler • Kiel

Praktischer Teil – Veranstaltungsort Eberswalde

• Durchführung von gemeinsamen Operationen

• Nachsorge der operierten Patienten

• Spezielle Instrumente

• Spezielle Verbrauchsmaterialien

• Wie reagiere ich schnell auf Probleme?

• Patientenmanagement

• Dokumentation

• Vorbereiten des nächsten Eingriffes

oder allgemeinzahnärztlichen Grenzen erreicht sind. Ein

Schwerpunkt liegt im Erkennen der allgemeinen biologischen

Zusammenhänge, aus denen sich die individuellen

Abweichungen des Patienten voraussagen und erkennen

lassen. Weiterhin wird auf zunehmend erweiterten

Möglichkeiten der kieferorthopädischen Behandlung erwachsener

Patienten eingegangen (präprothetische Engstandsbeseitigung,

Frontintrusion, Lückenmanagement,

Kiefergelenk), die oft die Grundvoraussetzungen für eine

erfolgreiche prothetische Gesamtversorgung darstellen.

tage nach def. Zentrik | Umarbeitung Registrierbehelf als

Ästhetik-Phonetikschablone | Ästhetik-Phonetik-Anprobe |

Umarbeitung Ästhetik-Phonetikschablone als Aufstellhilfe

| Wachaufstellung | Wachsanprobe und Muskel-Wangenabformung

| Fertigstellung nach dem Futurapress-System |

Herstellung Remontagesockel | Ausarbeitung und Bemalung

des OK-Frontzahnschildes wie natürliches Zahnfleisch | Herstellung

Remontage-Modelle | Remontage | Eingliedern der

fertigen Prothese | Abrechnung nach GOZ, GOÄ und BEB

13:45–15:45 Uhr

Evidenz in der Parodontalchirurgie: Wann regenerieren

– wann resezieren?

OA Dr. Clemens Walter • Basel

Die ausführlichen Kursbeschreibungen finden Sie auf www.pfaff-berlin.de

PD Dr. Dr. Meikel Vesper - Berlin

Kurs

0602.1

Termin

Fr 26.06.2009, 14:00 - 19:00 Uhr

Sa 27.06.2009, 09:00 - 17:00 Uhr

Kursgebühr

EUR 575,00

Prof. Dr. Ralf Radlanski - Berlin

Kurs

0920.0

Termin

Sa 27.06.2009

09:00 - 17:00 Uhr

Kursgebühr

EUR 225,00

Dr. Julia Läkamp - Ostbevern

ZT Manfred Läkamp - Ostbevern

Kurs

0716.0

Termin

Fr 03.07.2009, 14:00 - 19:00 Uhr

Sa 04.07.2009, 09:00 - 18:00 Uhr

So 05.07.2009; 09:00 - 17:00 Uhr

Kursgebühr

EUR 795,00

Verschiedene

Kurs

4040.16

Termin

Sa 04.07.2009

09:00 - 15:45 Uhr

Kursgebühr

EUR 65,00

F O R T B I L D U N G

25


F o r t b i l d u n g

26

ANZEIGE

Buch-

Tipp

Helmut Hagemeier, Johanna Kapp

Das ZF -Prüfungstraining – Fit für die

Praktische Prüfung

Die Anforderungen, die eine moderne Zahnarztpraxis

an die Ausbildung ihrer ZFA legt, werden immer komplexer.

Medizinisches Wissen, technisches und kaufmännisches

Verständnis sind ebenso gefordert wie persönliches

Engagement, der Wille zur Weiterbildung und

Interesse an Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

Erstmalig veröffentlichte der Spitta Verlag

im Januar 2008 für Auszubildende ein Handbuch

zur Vorbereitung auf die praktische Prüfung. Vor dem

Prüfungsgremium muss die Auszubildende anhand eines

komplexen Behandlungsfalls ihre fachliche, organisatorische

und soziale Kompetenz nachweisen. Das Buch

mit dem Titel „Das ZFA-Prüfungstraining“ beinhaltet

über 60 Prüfungsfälle mit umfangreichen Musterlösungen.

Alle prüfungsrelevanten Bereiche der Zahnheilkunde

sind berücksichtigt. In strukturierter und

verständlicher Form vermittelt diese neue Lernhilfe

einen kompakten Überblick über die vielfältigen Aufgabenstellungen.

Register und Symbole ermöglichen

ein schnelles Nachschlagen. Zu jedem Fall werden die

wesentlichen Fachbegriffe und Fremdwörter erläutert.

In Form von Checklisten findet die Auszubildende

Empfehlungen zu Vorbereitung und Bearbeitung des

Prüfungsfalls. Darüber hinaus ist das Handbuch ein

praktischer Begleiter für den Praxisalltag. Komplexe

Behandlungsabläufe lassen sich damit vorbereiten, wiederholen

und vertiefen.

Spitta Verlag GmbH & Co. KG

2008, Taschenbuch,

264 Seiten; 24,90 €

Art.-Nr.: 916 741

MBZ Heft 5 2009

Dienstagabend-

Fortbildung

der Zahnärztekammer Berlin

Die Zahnärztekammer bietet Kolleginnen und Kollegen aus Berlin

kostenlos Vorträge zu aktuellen Themen der Zahnheilkunde an.

Termin: 09. Juni 2009

Thema: PARO – KFO

Referent: Dr. Dr. Udo Schwarzott

Termin: 07. Juli 2009

Thema: Wattestäbchen gegen Leukämie

Referentin: Sabine Freude, DKMS

Zeit: 20.00 c.t. bis ca. 21.45 Uhr

Veranstaltungsort: Charité – Campus Benjamin Franklin

Hörsaal 1

Aßmannshauser Str. 4-6

14197 Berlin (Schmargendorf)

Fahrverbindungen:

U-Bahn: U3 Heidelberger Platz oder Rüdesheimer Platz

S-Bahn: S41/42 Heidelberger Platz

45/46/47

Bus: 101 Hanauer Straße

249 Heidelberger Platz

186 Rüdesheimer Platz

Moderation: Dr. Michael Dreyer, Dr. Helmut Kesler

Die Veranstaltungen werden mit 2 Fortbildungspunkten bewertet.

5. Koordinierungskonferenz

Berliner Qualitätszirkel

Donnerstag, 18. Juni 2009, 20.00 Uhr

in der Zahnärztekammer Berlin,

2. Etage, Raum 2.06,

Stallstraße 1, 10585 Berlin

Thema: Evaluation der Vorbereitung

Zielgruppe: Moderatoren und QZ-Gründungsinteressierte

Gebühr: kostenfrei

Verbindliche Anmeldung: bitte bis zum 12. Juni 2009

an Frau Eberhardt-Bachert per Fax unter 3 48 08-2 24 oder

E-Mail: i.eberhardt-bachert@zaek-berlin.de


Fortbildungs-

Veranstaltungen

Datum: 14.-16. Mai 2009

Was: Implantologie 2009

Grenzen überwinden – gemeinsam handeln

Wer: Gemeinschaftskongress von DGI, ÖGI, SGI,

IAOFR und 13. Jahrestagung des BBI

Wo: Maritim Hotel Berlin

Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin

Gebühr: Info über DGI

Bewertung: Die Veranstaltung wird mit 16 Fortbildungspunkten

(d. h. 8 pro Tag) bewertet.

Auskünfte: Stefan C. Werner, Erika Berchtold

Tel.: 0 91 31/9 20 07-0

Fax: 0 91 31/9 20 07-2

E-Mai: info@dgi-gmbh.com

Datum: 15. Mai 2009, 20.00 Uhr c.t.

Was: Vortrag

Dr. Andrea Diehl, Dr. Uta Laukens,

Dr. Annette Wiemann, Berlin

Craniomandibuläre Orthopädie

Wer: Gesellschaft für Kieferorthopädie von Berlin und

Brandenburg e.V.

Wo: Charité, Campus Benjamin Franklin, Hörsaal III

(der Zahnklinik Süd), Aßmannshauser Str. 4-6,

14197 Berlin

Gebühr: Für Nichtmitglieder der Gesellschaft 20,00 €,

Bewertung: Die Veranstaltung wird mit 2 Fortbildungspunkten

bewertet.

Aktuelles Programm auch unter www.kfobb.de

Datum: 21.-23. Mai 2009

Was: 59. Jahrestagung der AG für Kieferchirurgie

30. Jahrestagung des Arbeitskreises für Oralpathologie

u. Oralmedizin

43. Jahrestagung der AG für Röntgenologie

Einsatz von biologischen u. synthetischen

Materialien in der Kieferchirurgie

Kieferchirurgie im Kindes- u. Jugendalter

(einschl. dento-alveoläres Trauma)

Wer: Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie

Wo: Rhein-Main-Hallen Wiesbaden

Auskünfte: www.ag-kiefer.de

Schriftführer der AGKi: Prof. Dr. Dr. J. Kleinheinz

Waldeyerstr. 30, 48149 Münster

Tel.: 0251-83-47004 (Sekretariat)

E-Mail: Johannes.Kleinheinz@ukmuenster.de

Datum: 25.-29. Mai 2009

Was: 51. Fortbildungstagung

Alles in Funktion – Von der Diagnostik zur Therapie

Wer: Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

Wo: Congress Centrum Sylt, 25980 Westerland/Sylt

Bewertung: Fortbildungspunkte entsprechend der Empfehlung

BZÄK/DGZMK

Auskünfte: ZÄK Schleswig-Holstein

Anmeldung:

Tel.: 04 31/26 09 26-82

Fax: 04 31/26 09 26-15

E-Mail: hhi@zaek-sh.de

Datum: 6. Juni 2009, 11.00 – 18.00 Uhr

Was: 1. Hirschfeld-Tiburtius-Symposium

Low Tech versus High Tech:

Zahnmedizin in Zeiten der Wirtschaftsschwäche

Prof. Dr. Dr. h.c. G. Meyer/Greifswald,

Dr. D. Oesterreich/BZÄK,

Prof. Dr. W. K. Kamann/Witten u. v. a.

Wer: Dentista -– Verband der Zahnärztinnen

Wo: Kaiserin-Friedrich-Stifung, Robert-Koch-Platz, 7,

10115 Berlin

Gebühr: Mitglieder: 70,- €, Nichtmitglieder: 95,- €,

Studenten/Assistenten: 25,- €

Bewertung: Die Veranstaltung wird mit 7 Fortbildungspunkten

bewertet.

Anmeldung: info@dentista-club.de

Fax: 0 30/3082 4683; od. per Coupon auf dem

Programm-Flyer/Website

Das aktuelle Programm steht unter: www.dentistaclub.de

Bereich: Veranstaltungen

MBZ Heft 5 2009

F o r t b i l d u n g

27


F ORTBILDUNG

Zahn- oder implantatgetragene

Rekonstruktionen bei fortgeschrittener

Parodontitis?

Patienten mit fortgeschrittener Parodontitis erfordern eine

umfassende Behandlungsplanung. Der Behandler steht häufig

vor der schwierigen Entscheidung, parodontal geschädigte

Zähne zu erhalten oder aber diese durch Implantate zu ersetzen.

Studien zu den Überlebensraten und der Inzidenz von biologischen

und technischen Komplikationen bei festen Rekonstruktionen

auf Pfeilerzähnen mit stark reduziertem, aber gesundem

Parodont zeigten, dass diese Zähne für umfangreiche prothetische

Rehabilitationen verwendet werden konnten. Wenn erforderlich,

wurden Hemisektionen oder Wurzelamputationen an

furkationsbefallenen Molaren durchgeführt, um plaqueretentive

Bereiche zu beseitigen und die Zahnreinigung zu erleichtern.

Die 10-Jahres-Überlebensraten glichen denjenigen von

Restaurationen bei Patienten ohne schwer parodontal geschädigte

Zähne. Es muß betont werden, dass die orale Rehabilitation

dieser Patienten mit fortgeschrittener Parodontitis in

nicht-chirurgischen und chirurgischen Therapieabschnitten

durchgeführt wurde, an die sich eine konsequente Langzeiterhaltungstherapie

anschloss. Die parodontale Infektionskontrolle

spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Es gibt zunehmend klinische Studien von mindestens 5 Jahren

Beobachtungsdauer über die Verwendung von Implantaten für

die prothetische Rehabilitation von teilbezahnten Patienten mit

einer Anfälligkeit für Parodontitis. Patienten, die zuvor wegen

Parodontitis behandelt wurden, erlitten mehr Implantatverluste

und häufiger biologische Komplikationen (Perimplantitis)

im Vergleich zu Patienten ohne Parodontitis. Zusammen genommen

zeigen die Ergebnisse dieser Studien, dass bei durch

Parodontitis beeinträchtigten Patienten die Überlebens- und

Erfolgsraten von Implantaten und deren Suprakonstruktionen

nicht überlegen im Vergleich zu denjenigen von natürlichen

Pfeilerzähnen bei behandelten Parodontitispatienten waren.

Dies führt zu der Schlußfolgerung, dass die Langzeitprognose

von Implantaten bei parodontitisanfälligen Patienten nicht

günstiger ist als die von Zähnen mit gesundem aber reduziertem

parodontalen Stützgewebe. Zahnerhaltung und/oder

28 MBZ Heft 5 2009

Berlinvortrag

Stand: 14.1.2009

Berlinvortrag

Stand: 14.1.2009

Implantatinsertion sind beides valide Optionen für die prothetische

Rehabilitation von Patienten mit der Vorgeschichte

einer Parodontitis, vorausgesetzt, dass eine regelmäßige unterstützende

Parodontitistherapie stattfindet.

Legende der Abbildung:

30-jährige Patientin mit der Vorgeschichte einer aggressiven

Parodontitis. Die erfolgreiche Langzeiterhaltung der zahnund

implantatgetragenen Rekonstruktionen erfordert eine

regelmässige und intensive parodontale Betreuung.

Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, M.S.

Studium der Zahnmedizin und der Medizin in Hamburg,

Assistent in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik

der Universität Hamburg, Fachzahnarzt Parodontologie

an der Loma Linda University, Kalifornien, USA,

Oberarzt in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und

Parodontologie der Universität Kiel

1997 Eugen-Fröhlich-Preis der DGP, 1999 Diplomate of

the American Board of Periodontology, seit 2002

Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung

und Präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn,

2005 Aufnahme in die Leopoldina, 2007 Ruf auf den

Lehrstuhl für Parodontologie, Universität Bern, Schweiz,

seit 2008 Sprecher der DFG-Klinischen Forschergruppe

208 "Ursachen und Folgen von Parodontopathien"

Curriculum Parodontologie

Moderation: Prof. Søren Jepsen (Bonn)

0419.0 18./19.09.2009 – Erster Termin

91 Fortbildungspunkte

Achtung, Frühbucherrabatt möglich

Weitere Infos für Fortbildung: www.pfaff-berlin.de


Buch-

Tipp

Farhang Samandari/Jürgen K. Mai

Funktionelle natomie für Zahnmediziner

Curriculum

Fachgebiet: Zahnheilkunde allgemein

Das Fachgebiet Anatomie stellt für Mediziner

das Basiswissen für die meisten weiteren Fächer im vorklinischen

und im klinischen Bereich dar. Darüber hinaus

begleiten anatomische Kenntnisse den Zahnarzt in seinem

täglichen Umgang mit Patienten im späteren Beruf.

Das völlig neu überarbeitete „Curriculum – Funktionelle

Anatomie für Zahnmediziner“ vermittelt den Studenten

der Zahnmedizin ein den Erfordernissen ihrer Studien-

und Approbationsordnung angepasstes reichhaltiges Basiswissen

der allgemeinen sowie der Neuroanatomie. Dabei

haben die funktionellen und praxisrelevanten Aspekte des

Fachgebietes besondere Priorität. So wurde besonderes

Augenmerk auf Teilgebiete der Anatomie, nämlich Kopf,

Hals und Brust gelegt. Untermauert wird der anschaulich

repräsentierte Text durch zahlreiche farbige schematisierte

Abbildungen, die den Lerneffekt erhöhen und eine CD-

ROM, die die wichtigsten Inhalte didaktisch gut aufbereitet

wiedergibt.

642 Seiten, 342 farbige Abbildungen, inkl. CD-ROM

Broschur

Best.-Nr. 14220

ISBN 978-3-938947-38-8

€ 48,-

Quintessenz Verlags-GmbH

Ifenpfad 2-4, 12064 Berlin

Tel. (030) 761 80-5

Fax: (030) 761 80-693

E-Mail: info@quintessenz.de

Homepage: www.quintessenz.de

KZV-Leihbücherei:

Tel. 89004-112 (Frau Klingebeil) und

Tel. 89004-119 (Frau Leue)

MBZ Heft 5 2009

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F o r t b i l d u n g

29


EMa

30

Abrechnungshinweise

ZE – Abrechnungshinweis 1/09

Eine Krone innerhalb der Verblendgrenze

wird im Labor

mit einer keramischen Vollverblendung

angefertigt, jedoch

lässt sich der/die Patient/in

diese nicht eingliedern und

eine brechnung muss nun

als Teilleistung erfolgen. Kann

der Festzuschuss 1.3 als voll

erbrachte Leistung abgerechnet

werden?

Ja!

Die Festzuschussbeträge der Befunde

1.3, 2.7 sowie 4.7 sind als volle Leistung

abrechenbar, wenn die Verblendungen

mit den entsprechenden BEL-

Pos. 160-0, 162-0 oder 164-0 ggf.

BEB-Leistungen in der Laborrechnung

nachgewiesen wurden.

Bei einer Abrechnung nach der Befundklasse

8 (nicht vollendete Behandlung/

Teilleistung) sind auch die Festzuschüsse

der Befunde 4.5 und 4.9 als volle Leistung

abzurechnen, wenn dafür die entsprechenden

zahntechnischen Leistungen

nachgewiesen wurden.

Befund 4.5

Nachweis der Metallbasis mit BEL-Pos.

201-0.

Befund 4.9

Nachweis der Stützstiftregistrierung mit

BEL-Pos. 021-4, 022-0 und 023-0 (mit

Materialkosten).

ZE – Abrechnungshinweis 2/09

Welcher Festzuschuss ist

anzusetzen, wenn eine Klammer

an einer Modellgussprothese

abgetrennt wird?

Diese Wiederherstellung löst keinen

Festzuschuss aus!

Die Berechnung für das Abtrennen

einer Klammer erfolgt nicht nach der

MBZ Heft 5 2009

BEMA Nr. 100a, sondern nach der

BEMA Nr. 106 (sK) über BEMA Teil

1 – Konservierende und chirurgische

Leistungen (KCH).

ZE – Abrechnungshinweis 3/09

Wie wird das uffüllen einer

Sekundärteleskopkrone nach

Zahnextraktion berechnet?

Für das Auffüllen von Sekundärteleskopen

gibt es zwei Abrechnungsmöglichkeiten,

die von den Leistungen und

der Abdrucknahme abhängig gemacht

werden.

• Festzuschuss 6.0

Wird ein Sekundärteleskop im

direkten Verfahren aufgefüllt, löst

diese Wiederherstellungsmaßnahme

den Festzuschuss nach Befund 6.0

aus. Als Zahnarzthonorar ist die

BEMA Nr. 100a anzusetzen und

im Eigenbeleg können die anfal -

lenden Materialkosten für den

Kunststoff abgerechnet werden.

• Festzuschuss 6.4 und ggf. 6.4.1

Der Festzuschuss 6.4 wird ausgelöst,

wenn ein Sekundärteleskop

im indirekten Verfahren aufgefüllt

wird. Hierfür ist eine Abdruck-

nahme erforderlich. Als Zahnarzthonorar

ist die BEMA Nr.

100b anzusetzen und in der Laborrechnung

müssen die entsprechenden

BEL-Positionen 801-0 und

802-4 sowie im Eigenbeleg das

Abformmaterial nachgewiesen sein.

Werden gleichzeitig weitere Sekundärteleskopkronen

im indirekten Verfahren

aufgefüllt ist hierfür je weiteres

Sekundärteleskop ein Festzuschuss nach

Befund 6.4.1 ansatzfähig.

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Das GOZ-REFER T informiert:

Die Dokumentationspflicht

und Rechnungslegung

Immer wieder gibt es bei den

Rechnungen Schwierigkeiten mit den Patienten

und den Kostenerstattern. Deshalb

möchten wir Sie wieder einmal an die

wichtigsten Punkte bei der richtigen Rechnungslegung

und Dokumentation erinnern.

Formale Rechnungslegung

Die zahnärztliche Rechnung muss zur Auslösung

der Fälligkeit der Forderung dabei

insbesondere folgende Elemente zwingend

enthalten:

Datum der Leistungserbringung

Leistungsbeschreibung einschließlich einer

verständlichen Bezeichnung des behandelten

Zahnes sowie die Anzahl der erbrachten

Leistungen

Gebührenziffer der GOZ neben der jeweiligen

Leistungsbeschreibung

Gebührensatz/-faktor (Überschreitung des

Regelhöchstsatzes bis zum 3,5fachen bei

schriftlicher Begründung (Schwierigkeitsgrad/Zeitaufwand)

möglich; auf Verlangen

nähere Erläuterung erforderlich

Kennzeichnung analoger Leistungen inkl.

Beschreibung, Nummer und Bezeichnung

der als gleichwertig betrachteten Leistung

Auslagen für zahntechnische Leistungen

(z. B. Auftragsleistungen eines Dentallabors)

sind bzgl. Betrag und der Art der

Auslage zu belegen (ggf. Bezeichnung,

Gewicht, Tagespreis etc.)

Gesondert berechnungsfähige Kosten nach

der GOZ sind inkl. Menge, Art und Preis

der verwendeten Materialien anzugeben.

Diese Angaben sollen dem Patienten im

konkreten Einzelfall eine sachgerechte Prüfung

der Rechnung und der Berechtigung

der geforderten Vergütung ermöglichen.

Eine Zahlungsfrist muss die Rechnung nicht

enthalten. Zur Beschleunigung ist es ratsam,

dem Schuldner eine kürzere Zahlungsfrist zu

setzen, bei deren fruchtlosem Verstreichen er

automatisch in Verzug gerät.

Dokumentationspflicht

Eine Reihe von Abrechnungsziffern der

GOZ enthält die Verpflichtung zur Dokumentation

bzw. zur Aufzeichnung der Befunde

als Abrechnungsvoraussetzung. Die

fehlende Dokumentation nimmt den betreffenden

Leistungen per se die Abrechenbarkeit

der Leistungsziffer. Beispielhaft

sei an dieser Stelle auf Nr. 001 GOZ

(eingehende Untersuchung zur Feststellung

von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen

einschließlich Erhebung des Parodontalbefundes)

verwiesen. Grundsätzlich

können Leistungen nur abgerechnet werden,

wenn sie auch vorgenommen wurden.

Zwar steht einer Abrechnung der Leistung

– außer es wird in der Gebührenziffer vorgeschrieben

– nichts entgegen, wenn sie

nicht dokumentiert wurde, allerdings treten

dann erhebliche Beweisprobleme im

Vergütungsprozess eines Zahnarztes auf,

wenn der Patient gänzlich die Vornahme

der abgerechneten Leistung bestreitet. Die

Beweislast für die Durchführung der Leistung

obliegt dem Zahnarzt als Dienstleister.

Es ist daher ratsam, in die zahnärztliche

Dokumentation auch alle Abrechnungspositionen

aufzunehmen.

Die Dokumentationspflicht basiert auf

folgenden rechtlichen Grundlagen:

Berufsordnung der Zahnärztekammer Berlin

§ 7 Zahnärztliche Dokumentation

(1) Der Zahnarzt ist verpflichtet, Befunde und

Behandlungsmaßnahmen fortlaufend und für

jeden Patienten getrennt aufzuzeichnen.

(2) Zahnärztliche Aufzeichnungen, Krankengeschichten

und Röntgenbilder, auch auf

elektronischen Datenträgern, sind Urkunden

und entsprechend den gesetzlichen oder

vertraglichen Vorschriften aufzubewahren.

Bei ihrer Herausgabe sind die Bestimmungen

über die ärztliche Schweigepflicht und des

Datenschutzes besonders zu beachten.

Sowie dem

Bundesmantelvertrag-Zahnärzte (BMV-Z)

§ 5 Aufzeichnungen

1. Der Vertragszahnarzt ist verpflichtet,

über jeden behandelten Kranken Auf-

zeichnungen zu machen, aus denen die

einzelnen Leistungen, die behandelten

Zähne und, soweit erforderlich, der

Befund sowie die Behandlungsdaten

ersichtlich sein müssen.

2. Die Aufzeichnungen nach Abs. 1 sowie

die diagnostischen Unterlagen bei kie-

ferorthopädischen Behandlungen sind

vom Vertragszahnarzt mindestens vier

Jahre nach Abschluss der Behandlung

aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist

für Röntgenaufnahmen richtet sich nach

der Röntgenverordnung. Eine längere

Aufbewahrung ist darüber hinaus gebo-

ten, wenn sie nach medizinischen Erfordernissen

angezeigt ist.

Und dem

Ersatzkassenvertrag – Zahnärzte (EKVZ)

§ 7 Rechte und Pflichten der Vertragszahnärzte

3. Der Vertragszahnarzt hat die Befunde,

die Behandlungsmaßnahmen sowie die

veranlassten Leistungen einschließlich

des Tages der Behandlung mit Zahnbe-

zug fortlaufend in geeigneter Weise zu

dokumentieren. Die zahnärztlichen Auf-

zeichnungen und sonstigen Behandlungs-

unterlagen, Kiefermodelle, ggf. Fotografien,

und bei kieferorthopädischen Maßnahmen

HNO-Befund, dessen Einholung

der Vertragszahnarzt bei Mundatmung

veranlassen kann, sind vier Jahre nach

Abschluss der Behandlung aufzubewahren,

soweit nicht andere Aufbewahrungsfristen

vorgeschrieben sind.

Kiefermodelle nach Nr. 7 von Teil 2 des

BEMA sind von der Aufbewahrungspflicht

ausgenommen, wenn diese Modelle aus

Gründen der Wirtschaftlichkeit auch zur

Herstellung von Behandlungsgeräten Verwendung

finden.

Kiefermodelle für die Anwendung von

Analysen, insbesondere in Verbindung mit

der Nr. 117 von Teil 3 BEMA sowie Anfangsmodelle

unterliegen jedoch ausnahmslos

der Aufbewahrungspflicht.

Mit kollegialen Grüßen

Helmut Kesler

MBZ Heft 5 2009

goZ

31


P Fa F F b E r l i n

32

Dentalhygieniker/in: Ein stark nachgefragtes

Thema auf der IDS in Köln

Die Aufstiegsfortbildung zum/zur Dentalhygieniker/in

war eines der zentralen Themen auf der Internationalen

Dentalschau (IDS) in Köln, auf der das Philipp-

Pfaff-Institut wieder mit einem eigenen Messestand vertreten

war. In vielen Gesprächen zeigte sich, dass das nebenberufliche

Konzept der Aufstiegsfortbildung für angehende DHs

und deren Arbeitgeber sehr interessant ist. Insbesondere deshalb,

weil der Kontakt zur Praxis erhalten bleibt, die Patienten

– trotz der Fortbildung – weiterhin betreut werden

können und die Berufstätigkeit zusätzlich finanzielle Einkünfte

der Teilnehmer sichert. Interessant für viele Arbeitgeber

ist auch, dass die gesamte Praxis mitlernt, da neues Wissen

umgehend in der täglichen Arbeit umgesetzt wird. Aber

Großes Interesse am Stand des Philipp-Pfaff-Institutes. Sehr stark nachgefragt

wurde u.a. die Aufstiegsfortbildung zum/zur Dentalhygieniker/in.

MBZ Heft 5 2009

auch die zahnärztliche Fortbildung wurde sehr gut nachgefragt.

Unter dem Motto „Berlin ist immer eine Reise wert“

bekamen zahlreiche Besucher neue Impulse, einen Städteurlaub

mit einer Fortbildung am Philipp-Pfaff-Institut zu verbinden.

So kehrte das Team des Institutes mit zahlreichen

Kontakten und vielen Ideen für das Programm 2010 nach

Berlin zurück und freute sich, auf einen erfolgreichen Messeauftritt

zurückzublicken. All jene, die es nicht geschafft haben,

an unserem Stand vorbeizukommen, können sich über

aktuelle Fortbildungsveranstaltungen am Philipp-Pfaff-Institut

in der Kursbörse auf unserer Webseite auf www.pfaff-berlin.de

informieren oder sich telefonisch unter 0 30/414 725-0

melden. Wir beraten Sie gern.

Ihren erfolgreichen Abschluss

feierten 60 ZMPs und 30 ZMVs am

Philipp-Pfaff-Institut

60 ZMPs und 30 ZMVs verabschiedete

das Philipp-Pfaff-Institut Anfang April. Nach ca. 450 Unterrichtsstunden

und ca. 30 Patientenbehandlungen können

die stolzen ZMPs auf eine intensive und bereichernde Fortbildungszeit

zurückblicken. Um als ZMV die Urkunde in der

Hand halten zu können, müssen ca. 400 Unterrichtseinheiten

nebenberuflich erfolgreich absolviert worden sein. Das ist eine

Herausforderung, der sich die Absolventinnen wieder bravourös

gestellt haben mit Unterstützung der Familien, Freunde

und des Philipp-Pfaff-Institutes. "Wir wünschen Ihnen nun,

dass Sie Ihr fundiertes und breit gefächertes Wissen nutzenbringend

in der Praxis anwenden werden und sich Ihre neuen

Aufgabenfelder mit Tatendrang erfolgreich erschließen",

Zahnärzte, die zukünftig per Email über Fortbildungen informiert werden

möchten, füllen das Formular über ihre Interessenschwerpunkte aus.

so die Festredner an die strahlenden Absolventinnen. Interessieren

Sie sich für eine der Aufstiegsfortbildungen zur ZMP,

ZMV oder DH am Philipp-Pfaff-Institut, beraten wir Sie jederzeit

gern. Regelmäßig bieten wir darüber hinaus auch kostenfreie

Informationsabende an, über deren Termine Sie sich sowohl

im Internet auf www.pfaff-berlin.de oder telefonisch unter

030/414 725-0 informieren können. Bewerbungsschluss für

die nächsten Aufstiegsfortbildungen zur ZMP oder ZMV – beginnend

im Januar 2010 – ist am 20.10.2009. Für das DH-Seminar

können Sie Ihre Bewerbungen bis zum 30.10.2009 am

Philipp-Pfaff-Institut einreichen.

Sabine Berg


Sitzungstermine

des Zulassungsausschusses

Anträge auf Zulassung, Verlegung, Ruhen, Beschäftigung eines angestellten

Zahnarztes gem. § 32b usw. müssen spätestens vier Wochen

vor dem Sitzungstermin in der Geschäftsstelle eingegangen, die erforderlichen

Unterlagen hierfür vollständig und die fällige Gebühr bezahlt

sein.

Die nächste Zulassungssitzung findet statt am

Mittwoch, dem 17.06.2009, 15 Uhr,

(letzter Tag für die Antragstellung ist Mittwoch, der 20.05.2009).

Hier noch die weiteren Sitzungs- und Beantragungstermine:

Sitzung am: letzter Tag der Beantragung:

05.08.2009 08.07.2009

16.09.2009 19.08.2009

04.11.2009 07.10.2009

02.12.2009 04.11.2009

Wichtig: Anträge, die nach Ablauf der Beantragungsfrist eingehen,

werden grundsätzlich in die Tagesordnung der darauffolgenden Sitzung

aufgenommen. Dasselbe gilt auch für Anträge, deren antragsbegleitende

Unterlagen unvollständig sind.

Zudem machen wir auf die Vorschrift der Zulassungsverordnung

aufmerksam, wonach bei Antragstellung (Antrag auf Zulassung) die

mindestens zweijährige Vorbereitungszeit erfüllt und nachgewiesen

sein muß. Ebenso müssen bis zum letzten Tag der Beantragung alle

Unterlagen, auch das polizeiliche Führungszeugnis, vorliegen.

Anträge auf Führen einer Berufsausübungsgemeinschaft (ehemals

Gemeinschaftspraxis) werden vom Zulassungsausschuss wegen des

Stempelnummernwechsels (unvermeidbar bei Änderung der Praxiskonstellation)

grundsätzlich nur zu Beginn eines Quartals genehmigt.

Zur Beachtung: Bei Anträgen auf Führen einer Berufsausübungsgemeinschaft

muss spätestens am letzten Tag der Beantragung der

endgültige Berufsausübungsgemeinschaftspraxisvertrag vorgelegt

werden. Vertragsentwürfe müssen wegen der zusätzlichen Bearbeitungszeit

vier Wochen vor dem letzten Beantragungstag eingereicht

werden.

Auflösungen/Beendigungen von Berufsausübungsgemeinschaften

werden nur zum Quartalsende bestätigt.

Dem Antrag auf Beschäftigung eines Angestellten Zahnarzt gem.

§ 32b Zä-ZV ist der unterschriebene Arbeitsvertrag beizulegen.

Ebenso gilt, dass rückwirkende Anträge grundsätzlich nicht zulässig

sind. Das Ruhen der Zulassung (Gründe hierfür müssen nachgewiesen

werden) oder die Verlegung des Zahnarztsitzes sind auch genehmigungspflichtig.

Generell bestehen für Anträge jeglicher Art die

genannten Beantragungsfristen.

Unter www.kzv-berlin.de/Zulassung finden Sie alle erforderlichen

Anträge sowie umfassende Informationen.

Allgemeine telefonische Auskünfte zu diesem Themenkomplex:

8 90 04-111, -112, -118 und -119.

Telefonische Beratung zu BAG- und Angestellten-Verträgen:

8 90 04-117, Frau Pentschew.

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MBZ Heft 5 2009

Z u l a s s u n g

33


Z u l a s s u n g

34

Der entscheidende Unterschied zwischen

ausgelagerten Praxisräumen

und Zweigpraxen

Es gibt mehrere Unterscheidungsmerkmale

bei ausgelagerten Praxisräumen und Zweigpraxen:

Die Zweigpraxis muss beim Vorstand der KZV Berlin beantragt werden

(Gebühr 300 €), wenn sich der zusätzliche Standort innerhalb

von Berlin befindet. Zweigpraxen außerhalb des eigenen Zulassungsbezirks

(z.B. Berlin) werden beim Zulassungsausschuss des jeweiligen

Zulassungsbezirks (z.B. in Brandenburg) beantragt (Antragsgebühr

120 €). Die Chance, eine Genehmigung zum Führen einer Zweigpraxis

zu erhalten, ist sehr gering, schließlich haben wir in unserer Stadt

eine zahnärztliche und kieferorthopädische Überversorgung.

In der genehmigten Zweigpraxis kann der Vertragszahnarzt zwar

normale Sprechstunden abhalten, allerdings mit einer zeitlichen

Einschränkung. Die ordnungsgemäße Versorgung der Versicherten

am Ort des Vertragszahnarztsitzes wird in der Regel dann nicht beeinträchtigt,

wenn die Dauer der Tätigkeit des Vertragszahnarztes

in der Zweigpraxis ein Drittel seiner Tätigkeit am Vertragszahnarztsitz

nicht übersteigt (§ 6, 6 BMV-Z). An einem Beispiel deutlich

gemacht: 30 Stunden am Vertragszahnarztsitz, 10 Stunden in der

Zweigpraxis. Eine einfache Rechnung – ein Viertel der gesamten

Sprechstundenzeit darf in der Zweigpraxis behandelt werden.

Die ausgelagerten Praxisräume gem. § 24, 5 Zä-ZV sind der KZV

unverzüglich anzuzeigen. Es muss demnach kein Antrag gestellt

werden. Allerdings kann die KZV Anzeigen von ausgelagerten Praxisräumen

zurückweisen, wenn sich hinter dieser Meldung eine

Zweigpraxis „versteckt“. Die Voraussetzungen für ausgelagerte

Praxisräume sind:

In den ausgelagerten Praxisräumen dürfen keine Sprechstunden abgehalten

werden (BR-Drucksache 353/06, S. 66). Das macht den entscheidenden

Unterschied zu einer Tätigkeit an anderen Orten, also

der Zweigpraxis, aus. Folglich muss der Erstkontakt mit dem Patienten

am Vertragszahnarztsitz stattfinden. Die Tätigkeit in ausgelagerten

Praxisräumen ist auf die Erbringung spezieller Untersuchungsund

Behandlungsleistungen beschränkt. Erbringt der Vertragszahnarzt

sein gesamtes Leistungsspektrum unter der Firmierung als

ausgelagerte Praxisräume, handelt es sich um eine genehmigungsbedürftige

Zweigpraxis. – Die ausgelagerten Praxisräume müssen sich

in räumlicher Nähe zum Vertragszahnarztsitz befinden. Die Anzeige

sollte in jedem Fall bei der für den Vertragszahnarztsitz zuständigen

KZV gemacht werden, weil diese erforderlichenfalls auf die Beachtung

der vertragszahnarztrechtlichen Bestimmungen Einfluss nehmen

kann. Sie kann auch eine Untersagungsverfügung erlassen, wogegen

der abgelehnte Vertragszahnarzt zwar in Widerspruch bzw. Klage gehen

kann, die Behandlungen in den abgelehnten ausgelagerten Praxisräumen

werden jedoch als nicht ordnungsgemäß abgerechnete

Leistungen nicht honoriert (Schallen Rd.-Nr. 706 – 709b).

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Anträge auf

Zweigpraxis nicht die gesetzlichen Bedingungen erfüllt haben. In dem

überversorgten Berlin kann nur dann eine Zweigpraxis genehmigt

MBZ Heft 5 2009

werden, wenn der Antragsteller eine Versorgungslücke schließt. Aber

Vertragszahnärzte mit Spezialisierungen wie z.B. Endodontologie, Laserbehandlung,

Funktionsanalyse und mehr sind über die ganze Stadt

verteilt. Dies ergaben mehrere, von uns durchgeführte Bedarfsprüfungen.

Insofern ist eine Ablehnung bereits vorprogrammiert.

Bei den wenigen, bisher bei uns eingegangen Anzeigen von ausgelagerten

Praxisräumen war lediglich einer dabei, der die gesetzlichen

Vorgaben erfüllte – Räume in unmittelbarer Nähe, spezielle Untersuchungs-

und Behandlungsleistungen, Erstkontakt am Vertragszahnarztsitz.

Die anderen Anzeigen hatten den eindeutigen Inhalt

eines Antrages auf Führen einer Zweigpraxis.

Die Anträge auf Führen einer Zweigpraxis bzw. das Einholen von

Informationen hierzu halten sich in Grenzen. Sicher ist die Ablehnung

eines gestellten Antrages für den Antragsteller erst mal ärgerlich.

Jedoch wird die gesamte Zahnärzteschaft Berlin nachvollziehen

können, dass Gesetze, Verordnungen und die Vorgaben des Bundesmantelvertrages

auch von der genehmigungsbefugten Seite, nämlich

KZV oder Zulassungsausschuss, zu beachten sind. Aber von den

Vertragszahnärzten ebenso.

Als mögliche Lösung eines nicht erfüllten Wunsches nach einer

Zweigpraxis gäbe es die Konstellation der überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft

(ÜBAG). Allerdings setzt die Gründung einer

solchen umfangreiche Überlegungen, Verhandlungen und Erarbeitung

von Vertragskriterien voraus, deren Auflagen, Einschränkungen

und Direktiven nicht jeder potentielle ÜBAG-Partner zu

tragen bereit ist. Der bei einigen spontan entstandene Gedanke, mit

einem Spezialisten wie z.B. einem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

oder einem Fachzahnarzt für Oralchirurgie eine ÜBAG zu gründen,

sollte aus allen möglichen Perspektiven beleuchtet werden. Im

Hinblick darauf, dass Fachzahnärzte von Überweisern, nämlich den

Zahnärzten, leben, könnte ein Zusammenschluss von Zahnarzt und

Fachzahnarzt zum Desaster von letzterem führen. Das heißt, der

Fachzahnarzt kann sich nur dann auf eine solche Praxiskonstellation

einlassen, wenn die zahnärztlichen ÜBAG-Partner über ausreichend

Patienten verfügen, die von dem Fachmann behandelt werden

müssen. Von anderen Zahnarztpraxen werden nämlich keine Überweisungen

mehr kommen in der Befürchtung, den überwiesenen Patienten

an die innerhalb der ÜBAG tätigen Zahnärzte zu verlieren.

Das VÄndG zum 01.01.2007 und das WSG zum 01.04.2007 haben

bei der Zahnärzteschaft viele Hoffnungen, Ideen und Wünsche aufkommen

lassen, deren Realisierung sich letztendlich als Fata Morgana

erwiesen hat. Zumindest in unserer zahnärztlich und kieferorthopädisch

überversorgten Stadt.

Sollten Sie zu diesem Thema weitere Fragen haben, schicken Sie

mir bitte eine Mail (g.zanzinger@kzv-berlin.de) oder rufen Sie

einfach an (89004-110).

Giesela Zanzinger


Kleine Lektüre

Zum

Verweilen

Die Heimkehr des verlorenen Sohnes

Erst wollte er bis ans Mittelmeer.

Er war schon auf halber Strecke

und stieg im Schnee und in Innsbruck umher.

Der Himmel war blau. Das gefiel ihm sehr.

Und er staunte an jeder Ecke.

Dann hatte er noch zehn Tage Zeit

und wollte nach Nizza reisen.

Er war vergnügt wie nicht gescheit

und lachte und dachte: Die Welt ist zwar weit,

doch ich werde ihr’s schon beweisen.

So kam der Tag, an dem er fuhr.

Es war schon alles in Butter.

Da blickte er plötzlich erstaunt auf die Uhr

und pfiff auf Nizza und die Natur

und reiste zu seiner Mutter.

Die Fahrt erschien ihm wunderbar.

Er winkte jedem Flüsschen.

Es war schon über ein volles Jahr,

dass er nicht mehr zu Hause war.

Und da schämte er sich ein bisschen.

Dann kam er an und stieg schnell aus,

mit seinen Koffern und Taschen.

Er kaufte Blumen und fuhr nach Haus

und sagte versteckt hinterm Blumenstrauß:

„Ich wollte dich überraschen.“

Jetzt saß er zwar nicht in Nizza und Cannes,

doch er saß in Mutters Zimmer.

Sie schwieg und lachte dann und wann

und erzählte und brachte Kuchen an

und betrachtete ihn immer…

Zehn ganze Tage blieb er hier!

Bis zur allerletzten Minute.

Dann fuhr er fort und winkte ihr.

Sie stand verlassen am Bahnsteig 4

und sagte gerührt: „Der Gute.“

Erich Kästner (1899-1974)

(Kleine Erinnerung: Am 10. Mai ist Muttertag!)

Für Zahnärzte/Zahnärztinnen,

denen

noch ein paar

„Pünktchen“ für den

Fortbildungsnachweis

fehlen

Die Berliner Zahnärzteschaft ist sehr

fortbildungsfreudig. Diese Tatsache wurde schon öfter

lobend erwähnt. Tatsache ist aber auch, dass manchen

Zahnärztinnen/Zahnärzten aus unterschiedlichen Gründen

(familiäre, gesundheitliche, finanzielle etc.) ein paar

Punkte für den am 30.06.2009 fälligen Nachweis fehlen.

Über die Konsequenzen haben wir bereits im MBZ 2-09

informiert.

Wir wollen nicht, dass Ihnen möglicherweise 10 % Ihres

hart erarbeiteten Honorars gestrichen wird. Daher möchten

wir Sie nochmals, diesmal etwas genauer, auf die

Möglichkeit der Fortbildung mittels Internet aufmerksam

machen. Sie können also bequem zu Hause am Computer

sich ein paar Punkte erarbeiten. In dem Sie googeln und

CME Zahnarzt eingeben.

Sollten Sie damit nicht klar kommen, rufen Sie einfach

an. Alle Kolleginnen der Abteilung Zulassung können

Ihnen mit weiteren Tipps helfen!

Hier sind noch mal die Telefonnummern: 89004-111

(Hensel), -112 (Klingebeil), -117 (Pentschew), - 118

(Schellig), -119 (Leue) und -110 (Zanzinger).

Sie können uns auch eine Mail schicken: zulassung@kzvberlin.de

Giesela Zanzinger

Zahnmedizin

in Zeiten der

Wirtschaftsschwäche

1. Hirschfeld-Tiburtius-Symposium

6. Juni 2009

Kaiserin-Friedrich-Stiftung

Berlin-Mitte / 11 – 18 Uhr c.t.

Die Gesellschaft – die Zahnmedizin – die Praxen

(Punkte: 7)

Infos und Anmeldung: www.dentista-club.de / Bereich: Veranstaltungen

MBZ Heft 5 2009

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Z u l a s s u n g/uMschau

u M s c h a u

35


K l E i n a n Z E i g E n

36

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MBZ Heft 5 2009

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MBZ Heft 5 2009

K l E i n a n Z E i g E n

37


K l E i n a n Z E i g E n

38

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abzugeben, Einarbeitung möglich, für 2

Behandler geeignet.

Chiffre A 331 - 5/2009

Berlin-Steglitz, Schloßstraße

Etablierte, moderne und sehr umsatzstarke

Praxis, Toplage, 3 BHZ, hoher

Privatanteil auch durch eingespielte

Prophylaxe und Recallsystem, zum

Jahresende aus privaten Gründen

(keine Alterspraxis) abzugeben.

Chiffre A 332 - 5/2009

Kleine Praxis in Britz-Süd, 1 BHZ,

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Reinickendorf, 2 BHZ und Eigenlabor,

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Gründen abzugeben.

Chiffre A 335 - 5/2009

Praxisräume Wilmersdorf, repräsentativer

Altbau, gute Lage. Geeignet für MKG,

KFO, Oral und Zahnarzt – Nachfolger

gesucht zum Herbst 2009.

Chiffre A 336 - 5/2009

Lichtenrade, 3 BHZ und Labor im

großen Ärztehaus, ideal geeignet auch

als Gemeinschaftspraxis, aus privaten

Gründen ab Ende 2009 abzugeben,

kein Makler direkt vom Zahnarzt.

Kontakt: 01 72/3 18 20 09

Berlin-Schöneberg, langjährig bestehende

ZA-Praxis, 2 BHZ, 100 m², mit kleinem

Labor, günstig abzugeben.

Chiffre A 338 - 5/2009

PG-Anteil in Kreuzberg preisgünstig

abzugeben; Dt. Approbation Bedingung;

sehr verkehrsgünstig gelegen, sehr gute

Laufgegend.

Chiffre A 339 - 5/2009

MBZ Heft 5 2009

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große lichtdurchfl utete ZA-Praxis, in

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hoher Privatanteil mit hochwertig

qualitätsorientierter ZHK, für 2-4

Behandler geeignet.

Chiffre A 341 - 5/2009

ZA-Praxis, nördliches Berliner

Randgebiet, S-Bahnanschluss, 2 BHZ,

80 m², erweiterbar auf 110 m², zum

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2009 aus Altersgründen abzugeben.

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Eigenlabor, besteht seit 18 Jahren und ist

etabliert. Patientenstamm zur Übernahme

vorhanden.

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eigenem Pat.-stamm. Rechtsform der

Zusammenarbeit nach Absprache.

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eine/n Kollegin/en, die/der eigenständig

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MBZ Heft 5 2009

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MBZ Heft 5 2009

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Veranstaltungen

Mai

Bezirksversammlungen des Verbandes

Charlottenburg/Wilmersdorf Restaurant “Charlottchen” 04.05.2009 20.00 Uhr

Droysenstr. 1, 10629 Berlin

Treptow/Köpenick/Hellersdorf DRK Kliniken Berlin Köpenick, 06.05.2009 20.00 Uhr

Salvador-Allende-Str. 2-8,

12559 Berlin

Großer Hörsaal, 3. OG

(Eingang Bettenhaus)

Mitte/Tiergarten/Wedding/ „Löwenbräu am Gendarmenmarkt“ 07.05.2009 20.00 Uhr

Friedrichshain/Kreuzberg/Pankow Leipziger Str. 65, 10117 Berlin

Prenzlauer Berg/Weißensee

Tempelhof/Schöneberg – Ratsstuben am Rathaus Schöneberg 12.05.2009 20.00 Uhr

Steglitz/Zehlendorf Am Rathaus 9, 10825 Berlin

Stammtisch Weißensee Restaurant „Siddhartha“ Montag, 20.00 Uhr

(jeden 2. Montag der ungeraden Falkenberger Str. 146A 11.05.2009

Monate) 13088 Berlin

Treffen der Bezirksgruppe III Restaurant Dienstag, 20.00 Uhr

Thema wird kurzfristig festgelegt „Die Aubergine“ 26.05.2009

(jeder letzte Dienstag im Monat) Goerzallee 33,

www.fvdz.de 12207 Berlin

– lädt ein zum monatlichen Treffen – Praxis Mittwoch, 20.00 Uhr s.t.

Dr. Karin Tast-M.-Escobar 20.05.2009

Feilnerstr. 1

10969 Berlin

Dienstagsveranstaltung s. Seite 26

Zahnärztliche Versorgung von Unfallverletzten und Beruferkrankten der GKV

Kursinhalte:

1. Neue gesetzliche Grundlagen;

2. Neue Vertragsregelungen;

3. HKP, Kostenvoranschläge;

4. Privat- und Regel-Leistungen;

5. Abrechnung von KCH–Leistungen und Material- und Laborkosten;

Es werden bezirksübergreifend folgende Termine angeboten:

Kursgebühr: 50,- € (Script enthalten)

Referent: Dr. Wolfgang Kopp

Punktebewertung: 4 Fortbildungspunkte

Die Anmeldung erfolgt per Fax bei Frau Catania, Fax: 030- 892 50 49

Hotel Holiday-Inn City East Mittwoch, 19.00 - 22.00 Uhr

Landsberger Allee 203, 13055 Berlin 13. Mai 2009


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in Köpenick-Friedrichshagen

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Bitte nehmen Sie Kontakt

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Greifenhagener Straße 7

10437 Berlin

Tel.: 43 73 41 60

Fax: 43 73 41 61

Email: info@bfmberlin.de

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Moltkebrücke mit

Hauptbahnhof

Was man weiß: Die Moltkebrücke ist eine Auto- und Fußgängerbrücke

mit Stahl-/Steinkonstruktion und führt im Bezirk Mitte über

die Spree. Die mit reichem Bild- und Skulpturenschmuck versehene

Brücke ist benannt nach Helmuth von Moltke, dem Chef des Preußischen

Generalstabes, wurde 1886–1891 errichtet und steht unter

Denkmalschutz.

Was man nicht weiß: Die Brücke hat zwei Vorgänger. 1851 stand

etwa 70 Meter stromaufwärts eine hölzerne Drehbrücke. Weil die

Holzkonstruktion aber schnell baufällig wurde, errichtete man

1864–1865 die erste schmiedeeiserne dreigelenkige Bogenfachwerkbrücke

Deutschlands. Wegen Baufälligkeit wurde aber auch diese

bereits 1884 wieder geschlossen.

Was man wissen sollte: Das im Zweiten Weltkrieg beschädigte

Bauwerk wurde 1947 wieder in Betrieb genommen und von 1983 bis

1986 umfassend restauriert. Dabei entdeckte man in einem Brückenpfeiler

einen 1889 eingemauerten Urkundenkasten, der Planungs-

und Baudokumente enthielt.

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MITTEILUNGSBL TT BERLINER Z HNÄRZTE

Impressum

ISSN 0343 – 0162

Herausgeber:

Zahnärztekammer Berlin (KdöR)

Stallstr. 1, 10585 Berlin

Telefon: (0 30) 3 48 08 - 1 37, Telefax: (0 30) 3 48 08 - 2 40

E-Mail: info@zaek-berlin.de

Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KdöR)

Georg-Wilhelm-Str. 16, 10711 Berlin

Telefon: (0 30) 8 90 04 - 0, Telefax: (0 30) 8 90 04 - 1 90

E-Mail: info@KZV-Berlin.de

Redaktion:

Karsten Geist (V.i.S.d.P.), ZÄK

Sylvia Winter, ZÄK

E-Mail: mbz@zaek-berlin.de

Dr. Jörg-Peter Husemann (V.i.S.d.P.), KZV

Dr. Jörg Meyer, KZV

Telefon: (0 30) 8 90 04 - 1 68

E-Mail: presse@KZV-Berlin.de

Giesela Zanzinger, KZV, Telefon: (0 30) 8 90 04 - 1 10

E-Mail: redaktion@KZV-Berlin.de

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.

Für die Richtigkeit der Darstellung wissenschaftlicher und

standespolitischer Art kann die Redaktion keine Verantwortung

übernehmen. Darin geäußerte Ansichten decken sich nicht immer mit

denen des Herausgebers. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch

unter der Zahnärzteschaft und ihr nahestehender Kreise.

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen

sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich

zulässigen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages

unzulässig.

Verlag: DEFOT Druck Agentur + Verlag

Claudiusstr. 3

10557 Berlin

Telefon: (0 30) 34 70 82 - 48

Telefax: (0 30) 34 70 82 - 49

E-Mail: dillinger@defot.de

Anzeigenschaltung: sip media

(Format 1/12 - 1/1 Seite) Claudiusstr. 3

10557 Berlin

Telefon: (0 30) 34 70 82 - 50

Telefax: (0 30) 34 70 82 - 49

E-Mail: dillinger@sipmedia.de

Zurzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 5, gültig ab 01.01.2008

Kleinanzeigen/ Zahnärztekammer Berlin

Chiffre-Post: Frau S. Winter

Stallstr. 1, 10585 Berlin

Telefon: (0 30) 3 48 08 - 1 37

Telefax: (0 30) 3 48 08 - 2 42

E-Mail: mbz@zaek-berlin.de

Die Zeitschrift erscheint 11-mal im Jahr (Monate Juli / August

Doppelausgabe) jeweils am 05. des Monats. Alle Berliner Zahnärzte

erhalten die Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei der ZÄK

und KZV. Der Bezugspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

Sonstige Bezieher entrichten einen Bezugspreis von jährlich EUR 36,80.

Einzelheft EUR 3,35. Bestellungen werden von der Zahnärztekammer

(Tel.: (0 30) 3 48 08 - 1 37) entgegengenommen.

Titelfoto: Wolfgang Scholvien

Moltkebrücke mit Hauptbahnhof

Beilage: Henry Schein

Quintessenz

Sindberg

MBZ Heft 5 2009

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Heraeus Dental Fortbildung

13. und 17. Juni 2009

Heraeus Dental Fortbildung am 13. und 17. Juni 2009

13. Juni 2009, 9:00 bis 17:00 Uhr – Potsdam

Komposit-Kompaktkurs mit Live Demonstrationen

am Patienten

Die hochwertige Kompositrestauration – ästhetisch und

funktionell – im Front- und Seitenzahngebiet

Prof. Dr. Michael Rosin – Praxis für Ästhetische Zahnheilkunde

und Implantologie

Tobias Mache – Zahnarzt und Zahntechnikermeister

120,00 € Teilnahmegebühr (max. 20 Teilnehmer)

8 Fortbildungspunkte nach BZÄK und DGZMK

Veranstaltungsort: Praxis für Ästhetische Zahnheilkunde

und Implantologie

Prof. Dr. Michael Rosin, Hegelallee 14, 14467 Potsdam

17. Juni 2009, 15:30 bis 21:00 Uhr – Berlin

Füllst Du noch oder restaurierst du schon?

Die neue Kompositgeneration im Front- und Seitenzahnbereich

– Entdecke die Möglichkeiten!

Prof. Dr. Claus-Peter Ernst – Johannes Gutenberg-

Universität Mainz

Knochenregeneration mit alloplastischen Materialien in

der Parodontologie und Implantologie

Neue Forschungsergebnisse und Ausblick in die Zukunft

Dr. Dr. Ralf Smeets – Universität Aachen

85,00 € Teilnahmegebühr

3 Fortbildungspunkte nach BZÄK und DGZMK

Veranstaltungsort: The Westin Grand Berlin,

Friedrich Straße 158 –164, 10117 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen über

Heraeus Kulzer GmbH

Frau Ursula Nüchter

Grüner Weg 11

63450 Hanau

Telefon: 06181-35 5588

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