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Jahresbericht 2007_neu.indd - Feuerwehr Bremen

FEUERWEHR BREMEN

Jahresbericht 2007


Wissenswelten: Universum Science Center © Universum ® Science Center Bremen / 2006


Feuerwehr Bremen Jahresbericht 2007

Inhaltsverzeichnis

Jahresrückblick 2007 .................................................................. 5

Feuerwehr Bremen Standorte ...............................................19

IMPRESSIONEN 2007 ..............................................................20

Zuwachs bei der Feuerwehr ..................................................22

Jubiläum an der Bennigsenstraße ...........................................23

Inbetriebname Celios und ICCS ............................................25

Einweihung Material-Prüfzentrum .........................................26

Spendenübergabe der ÖVB ....................................................27

Neue Fahrzeuge in Dienst gestellt ........................................28

DLAK 23-12 HZL .....................................................................29

Abrollbehälter (AB) - Unterkunft .........................................30

Großraumrettungswagen (GRTW) .......................................31

KdoW | LF10/6 ........................................................................32

ELW-U | AB-Räum .....................................................................33

Feuerwehr Bremen im www ..................................................34

Der Nachdruck des Jahresberichtes ist, auch auszugsweise,

verboten. Recht zur fotomechanischen Wiedergabe nur mit

der Genehmigung der Berufsfeuerwer Bremen.

Inhaltsverzeichnis

+++ In dem Einsatzticker

der folgenden Seiten erhalten

Sie einen kleinen Überblick über

die von der Feuerwehr Bremen

im Jahr 2007 durchgeführten

Einsätze.

Herausgeber:

Berufsfeuerwehr Bremen

Am Wandrahm 24

28195 Bremen

Tel.: 0421-3030 0

Fax: 0421-3030 11560

Redaktion:

Michael Richartz

Frank Barning

April 2008

+++Einsatzticker 2007+++

3


4

Roland zu Bremen © BTZ / 2000


Jahresrückblick 2007

Ltd. Branddirektor K.-H. Knorr

Der Lösch-

und Hilfe-

l e i s t u n g s -

dienst war

im vergan-

genen Jahr

gut ausge-

lastet, wie in

jedem Jahr

gab es diver-

se kritische Gebäudebrände mit zahlrei-

chen geretteten Menschen, leider aber

auch mit (Schwer-)Verletzten und Toten.

Der Sturm „Kyrill“ verursachte zum

Glück in Bremen keine schweren

Schäden, machte aber den Einsatz

Überseemuseum, bei dem leider auch

zahlreiche wertvolle Exponate beschä-

digt wurden.

In zahlreichen Übungen konnten die

Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen

– oft auch zusammen mit anderen Or-

ganisationen – ihre Leistungsfähigkeit

unter Beweis stellen. Zu nennen sind

insbesondere die Übungen im Kaver-

nenfeld Lesum, die MANV-Übung auf

dem Flughafen Bremen, eine kombi-

nierte Schiffsbrand- und Ölbekämp-

fungsübung an der Weserschleuse

und die dreitägige Außenübung im

Marinestützpunkt Wilhelmshaven.

Für die Freiwilligen Feuerwehren wur-

der Feuerwehr an zahlreichen Or-

ten erforderlich. In weiten Teilen der

Bundesrepublik waren jedoch kata-

strophale Schäden zu verzeichnen.

Auch die zunächst dramatische Meldung

einer größeren Explosion im Kraftwerk

Hafen stellte sich glücklicherweise nur

als Schadensfall mittleren Ausmaßes dar.

Dafür wurde die Feuerwehr Bre-

men im Mai bis an ihre Kapazitäts-

grenzen gefordert, als fast zeitgleich

ein Großbrand in einer Turnhalle in

Horn-Lehe wütete, eine Gasausströ-

mung in Lesum gemeldet wurde und

bei einem Brand in einem Wohn- und

Geschäftshaus am Rembertiring mehr

de 2007 mit der Durchführung von

realitätsnahen Einsatzübungen auf dem

Gelände der Stahlwerke begonnen.

Dies wird 2008 fortgesetzt, und in Zu-

sammenarbeit mit der Werkfeuerwehr

wird dort künftig auch die „Flash-over-

Ausbildung“ durchgeführt werden.

Die Führerscheinausbildung für die

Klasse C erfolgt für die Brandmeis-

teranwärter der Berufsfeuerwehr

seit 2007 innerhalb der Grundausbil-

dung; für die Freiwilligen Feuerwehren

konnten 12 Kameraden geschult wer-

den, mindestens der gleiche Umfang

ist für das kommende Jahr geplant.

In diversen Lehrgängen an der Landes-

als 20 Menschen über Drehleitern

und mit Fluchthauben über den Trep-

penraum gerettet werden mussten.

2007 kam es wiederholt zum Massenan-

fall von Verletzten, zum einen in der Fol-

ge von Bränden, zum anderen drei Mal

in Schulen, in denen zahlreiche Schüler

Vergiftungserscheinungen zeigten. In ei-

nem Fall mussten 29 Schüler nach Erst-

versorgung in Krankenhäuser transpor-

tiert werden. In allen Fällen hat sich das

Bremer MANV-System gut bewährt.

Zahlreiche Technische Hilfeleistungen

mussten bei Betriebs- und Verkehrs-

unfällen geleistet werden. Spektaku-

lär war der große Wasserschaden im

feuerwehrschule und bei der Feuerwehr

Bremen konnten Kräfte der Berufs- und

der Freiwilligen Feuerwehren aus- und

fortgebildet werden. Beispielhaft seien

genannt: Trupp-, Gruppen- und Zugfüh-

rer, Maschinisten und Motorsägenfüh-

rer, Atemschutzgeräteträger, Erste Hil-

fe, Fortbildung für Rettungsassistenten,

Gefahrgut und Strahlenschutz. Dank

Unterstützung der Berufsfeuerwehr

Kassel stand für mehrere Monate eine

Übungsanlage zur Simulation von Tief-

bauunfällen auf FW 5 zur Verfügung.

Leider konnte 2007 die Ausbildung zum

Rettungsassistenten nicht durchgeführt

werden, sie ist aber für das kommende

5


6

Jahr wieder fest eingeplant.

Für den Digitalfunk erfolgten 2007

entscheidende Weichenstellungen. Die

Projektstruktur ist unter Federführung

des Senators für Inneres und Sport

etabliert, und die künftigen Struktu-

ren sind festgelegt. Ich gehe davon aus,

dass bereits im Sommer 2008 der Net-

zaufbau in Bremen beginnen wird. Die

Umstellung auf die neue Technik und

die Ausbildung der Einsatzkräfte sind

herausfordernde Aufgaben auch über

2008 hinaus.

In der Feuerwehr- und Rettungsleitstel-

le wurde eine vollständig neue Notrufa-

bfragetechnik installiert; die identisch

wache, das Gerätehaus der Freiwilligen

Feuerwehr Bremen-Burgdamm wurde

saniert, und das Gerätehaus der Frei-

willigen Feuerwehr Bremen-Blumenthal

wurde mit neuen Toren ausgestattet.

Für einen Neubau des Gerätehauses der

Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lehes-

terdeich sind die Planungen angelaufen.

Gebäudepflege und Gebäudeunterhal-

tung sind wichtige Faktoren für die Zu-

friedenheit der Nutzer und die Iden-

tifikation mit der Feuerwehr Bremen.

Viele kleinere Renovierungsarbeiten an

den Feuerwachen und Gerätehäusern

konnten nur durch tatkräftige Mithilfe

der Beamten und Kameraden durchge-

mit der von der Polizei verwendeten

Anlage und mit dieser vernetzt ist.

Somit stellen die beiden Leitstellen

gegenseitige Rückfallebenen bei tech-

nischen Störungen dar. Neues Mobiliar

hat zu einer Verbesserung der Arbeits-

bedingungen beigetragen. Aktuell wird

ein neuer Einsatzleitrechner installiert,

der im ersten Vierteljahr 2008 in den

Wirkbetrieb gehen soll.

Im Bereich der Liegenschaften konnte

auf der Feuerwache 6 der Neubau des

Geräteprüfzentrums in Betrieb gehen.

Dies ist ein wichtiger Schritt für den

Arbeitsschutz, denn hier sollen künftig

nahezu alle prüfpflichtigen Rettungs-

führt werden, vielen Dank hierfür!

Im stadtbremischen Rettungsdienst

konnte sich der vorgegebenen Hilfsfrist

weiter genähert werden, ich bin über-

zeugt, dass die fällige Einführung von

GPS-gestützter Disposition zu einer

weiteren Verbesserung führen würde.

Die arztbegleiteten Notfalltranspor-

te und die Intensivtransporte binden

immer wieder Notärzte, die dann

für einen (zu) langen Zeitraum für

die Notfallrettung nicht zur Verfü-

gung stehen. An einer Lösung die-

ses Problems wird aber bereits in-

tensiv gearbeitet, und 2008 rechne

ich mit spürbaren Verbesserungen.

und Arbeitsgeräte der Feuerwehr

Bremen geprüft und gewartet werden.

Auf der Feuerwache 2 ging die Ge-

bäudesanierung voran, vieles kann sich

schon sehen lassen, und im Dezember

konnte das 50-jährige Jubiläum dieser

Wache angemessen gefeiert werden.

Die geplante Verbreiterung der Hallen-

tore auf Feuerwache 1 musste aus finan-

ziellen Gründen zurück gestellt werden,

dafür hat sich ein gravierendes Problem

mit der Statik der EG-Decke in der 2.

Fahrzeughalle ergeben, das dringend

und aufwändig gelöst werden muss.

Der NEF-Stützpunkt am Diako-Kran-

kenhaus erhielt eine neue Rettungs-

Aus dem Rettungsdienst wurde die

Durchführung des qualifizierten

Krankentransportes dem freien Wett-

bewerb übertragen, eine strukturell

problematische, aber rechtlich unum-

gängliche Entscheidung.

Die Kameraden der Freiwilligen Feu-

erwehr Bremen-Farge haben eine

rettungsmedizinisch erweiterte Erste-

Hilfe-Ausbildung unter Aufsicht des

Ärztlichen Leiters Rettungsdienst er-

folgreich abgeschlossen und werden

seit einem Monat in den Ortsteilen

Rekum und Farge als „Ersthelfer vor

Ort“ eingesetzt, um das therapiefreie

Intervall in diesem abgelegenen Be-


eich zu verkürzen.

Die Mitgliederzahlen sind in einigen

Freiwilligen Feuerwehren stark stei-

gend, während sie an anderer Stelle

stagnieren oder beunruhigend niedrig

sind. Die Bevölkerungsentwicklung der

kommenden Jahre wird auch an den

Freiwilligen Feuerwehren nicht spurlos

vorübergehen. Daher ist die Gründung

der 12. Jugendfeuerwehr in der Stadt-

gemeinde Bremen bei der Freiwilligen

Feuerwehr Bremen-Farge als ein wich-

tiges Element für die Sicherung des

zukünftigen Nachwuchses besonders

erfreulich.

DLK 23-12 in niedriger Bauweise, vier

MZF, ein MTW und ein aus Beirats-

mitteln finanzierter Anhänger für die

Freiwillige Feuerwehr Bremen-Lehes-

terdeich. Ein weiteres LF 10/6 für die

Freiwillige Feuerwehr Bremen-Tim-

mersloh und ein AB-Sonderlöschmittel

sind noch in der Produktion und sollen

im ersten Halbjahr 2008 ausgeliefert

werden.

Die Beschaffungsplanung für 2008/2009

kann darüber hinaus noch nicht kon-

kretisiert werden, weil die Eckwerte

für den Doppelhaushalt noch nicht

endgültig feststehen. Wegen des nach

wie vor bestehenden Beschaffungs-

Der Vorbeugende Brand- und Gefah-

renschutz der Feuerwehr Bremen war

auch 2007 in zahlreiche Neu- und Um-

baumaßnahmen eng eingebunden. Bei-

spielhaft zu nennen sind der Umbau

des Space Parks zur Waterfront und

der Neubau des Wesertowers, der mit

über 80 Metern das dritthöchste Ge-

bäude in Bremen wird. Der im öffentli-

chen Raum intensiv diskutierte Umbau

des Weserstadions soll auch zu einer

deutlichen Verbesserung der Unter-

bringung unserer Sicherheitskräfte füh-

ren. Der evangelische Kirchentag 2009

wirft seine Schatten voraus und stellt

die Feuerwehr Bremen vor umfassen-

staus ist der Bedarf groß; insbesondere

müssen die ersten HLF ersatzbeschafft

und die DLK 18-12 der FW 5 durch

eine DLK 23-12 ersetzt werden.

Bei der notwendigen Ersatzbeschaffung

unseres Feuerlöschbootes planen wir

aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ein

gemeinsam mit der Wasserschutzpoli-

zei genutztes Boot. Aber auch hierüber

wird letztendlich nach Maßgabe des

Haushalts zu entscheiden sein.

Die Zuwendung der ÖVB ermöglichte

die Beschaffung von 16 Wassersaugern

für die meisten Freiwilligen Feuerweh-

ren, 2008 soll dieses Vorhaben mit wei-

teren 4 Wassersaugern abgeschlossen

de Planungsaufgaben. Die Klärung von

wichtigen und grundsätzlichen Rechts-

positionen wird voraussichtlich im

Bereich der Löschwasserversorgung

erforderlich werden.

Die Werkfeuerwehr der Bremer Woll-

kämmerei wurde aufgelöst, und die

Werkfeuerwehr Airbus steht vor weit-

gehenden strukturellen Veränderungen.

Bedingt durch die lange Zeit bestehen-

den „besonderen Bewirtschaftungs-

maßnahmen“ konnten Fahrzeugbe-

schaffungen auch im vergangenen Jahr

nur in geringem Umfang erfolgen: Je ein

LF 10/6 für die Freiwilligen Feuerweh-

ren Bremen-Strom und -Farge, eine

werden.

In der Öffentlichkeitsarbeit hat die Feu-

erwehr Bremen ihre Berichterstattung

über bemerkenswerte Einsätze fortge-

setzt. Auch bei den unterschiedlichsten

öffentlichkeitswirksamen Veranstaltun-

gen war die Feuerwehr Bremen wieder

präsent: Lokale Straßenfeste und Tage

der offenen Tür, Fahrzeugpräsentatio-

nen, Übernahme von Vorträgen auf di-

versen Kongressen und Tagungen. Die

Brandschutzerziehung in den Grund-

schulen wurde in bewährter Weise

fortgeführt.

Aus dem diesjährigen Wettkampf um

den Hanseatenpokal in Hamburg konn-

7


8

te die Freiwillige Feuerwehr Bremen-

Seehausen als Sieger hervorgehen und

den Pokal an die Weser holen, herzli-

chen Glückwunsch!

Sportlich war 2007 ein intensives und

erfolgreiches Jahr für die Feuerwehr

Bremen: Bei den Europameisterschaf-

ten im Schwimmen in Glasgow konn-

ten 2. und 4. Plätze belegt werden, und

bei der Deutschen Feuerwehrmeis-

terschaft im Tischtennis wurde das

Bremer Team Vizemeister, herzlichen

Glückwunsch! Für die Deutschen Meis-

terschaften 2008 im Volleyball hat sich

unsere Mannschaft qualifiziert, auch

hier stehen die Chancen für einen vor-

bereitung. Damit nähern wir uns nicht

nur der benötigten Personalstärke von

505, sondern es tritt ein deutlich spür-

barer Verjüngungseffekt ein, was sich

beispielsweise in der Vorhaltung von

Atemschutzgeräteträgern sehr positiv

auswirken wird. Ein niedriger Alters-

durchschnitt ist nun einmal die beste

Voraussetzung für uneingeschränkte

körperliche Leistungsfähigkeit einer

Feuerwehr.

Zum 1. Oktober 2007 konnten dank

der Unterstützung des Senators für In-

neres und Sport 42 Beamte der Berufs-

feuerwehr - und damit fast ebenso vie-

le wie im Vorjahr - befördert werden.

deren Platz sehr gut. Weiterhin haben

zahlreiche Angehörige der Feuerwehr

Bremen an den unterschiedlichsten

internen wie externen Sportveranstal-

tungen teilgenommen: Volleyball- und

Fußballturniere, Marathon, Triathlon,

Waldlauf, Kegeln, Tischtennis, Fitness

usw.

Hinsichtlich der Gestaltung des Dienst-

plans war 2007 ein sehr turbulentes

Jahr. Nach Einführung eines ersten

richtlinienkonformen Dienstplans mit

geteilten Tag- und Nachtschichten zum

1. April konnte nach intensiven Ver-

handlungen mit der Personalvertretung

bereits zum 1. September ein überar-

Wenn die Feuerwehr Bremen auch im

vergangenen Jahr wieder einmal ihre

Aufgaben erfolgreich bewältigen konn-

te, dann ist dies das Verdienst ihrer

engagierten Angehörigen, denen ich an

dieser Stelle hierfür danken möchte.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

einen guten Jahreswechsel und für das

Jahr 2008 Gesundheit und Erfolg.

K n o r r

beiteter Dienstplan eingeführt werden,

der auf breite Akzeptanz bei allen Be-

schäftigten stösst. Besonders positiv ist

dabei, dass es auf der Grundlage dieses

Dienstplanes gelungen ist, die vom Se-

nat vorgegebene tägliche Mannschafts-

stärke im Lösch- und Hilfeleistungs-

dienst von 65 Funktionen mit nur noch

geringen Schwankungen einzuhalten!

Dies ist eine ausgezeichnete Ausgangs-

position für die noch zu führenden Ver-

handlungen für den Dienstplan über

den 31.12.2008 hinaus.

2007 konnten 31 Brandmeister-Anwär-

ter eingestellt werden, für 2008 sind

weitere 28 Neueinstellungen in Vor


1 Schnellinformation

1.1 Berichtsjahr

1.1.1 Name der Stadt

1.1.2 Einwohnerzahl

1.1.3 Gesamtfläche in km²

1.1.4 Leiter der Feuerwehr

1.1.5 Postanschrift der Feuerwehr, Straße

1.1.5.1 Telefon

1.1.5.2 Fax

1.1.5.3 E - Mail

1.1.5.4 Internet

1.2

1.2.1 Brandschutz

1.2.2 Katastrophenschutz

1.2.3 Rettungsdienst

1.3

Aufgabenwahrnehmung der Feuerwehr

Anzahl der Wachen

1.3.1 Berufsfeuerwehr

1.3.2 Freiwillige Feuerwehr

1.3.3 Rettungswachen Berufsfeuerwehr

1.3.4 Rettungswachen Hilfsorganisationen

1.4

2007

Freie Hansestadt Bremen

547.051

317,68

Ltd. BD - K.-H. Knorr

Am Wandrahm 24, 28195 Bremen

0421 / 3030 - 0

0421 / 3030 - 11560

office@feuerwehr.bremen.de

www.feuerwehr-bremen.org

1.4.1 Berufsfeuerwehr 471

1.4.2 Freiwillige Feuerwehren 582

1.5

Personal

Einsätze

ja

ja

ja

6

20

11

10

9


10

1.3.3 Rettungswachen Berufsfeuerwehr

1.3.4 Rettungswachen Hilfsorganisationen

1.4

1.4.1 Berufsfeuerwehr 471

1.4.2 Freiwillige Feuerwehren 582

1.5

Personal

Einsätze

1.5.1 Brandbekämpfung 2.212

1.5.2 Technische Hilfeleistung 2.360

1.5.3 Rettungsdienst - Berufsfeuerwehr 11.854

1.5.4 Rettungsdienst - Hilfsorganisationen 39.628

1.5.5 Privater Krankentransport n.e.

2 Strukturbeschreibung des Stadtgebietes

2.1 Allgemeine Daten

2.1.1 Einwohnerzahl

2.1.2 Gebietsgröße in km²

2.1.3 Einwohner je km²

2.1.4 max. Längenausdehnung in km

2.1.5 max. Breitenausdehnung in km

2.2

Verkehrsinfrastruktur

2.2.1 Bundesautobahn in km

2.2.2 Schienenstrecke der DB Netz AG in km

2.2.3 Schienenstrecke Farger-Fegesacker-Eisenbahn GmbH in km

2.2.4 See- und Binnenschifffahrtstraßen in km

2.2.5 Straßenbahnnetz der Bremer Straßenbahn AG in km

11

10

547.051

317,68

1.722,01

38

16

52,13

106,4

10,4

50,3

168,4


2.2

Verkehrsinfrastruktur

2.2.1 Bundesautobahn in km

2.2.2 Schienenstrecke der DB Netz AG in km

2.2.3 Schienenstrecke Farger-Fegesacker-Eisenbahn GmbH in km

2.2.4 See- und Binnenschifffahrtstraßen in km

2.2.5 Straßenbahnnetz der Bremer Straßenbahn AG in km

2.2.6 Flughafen Airport Bremen

2.2.6.1 Flugbewegungen

2.2.6.2 Passagieraufkommen

2.2.6.3 Luftfrachtaufkommen in Tonnen

2.2.7 Häfen

2.2.7.1 Frachtaufkommen in Tonnen

2.3.1 Kliniken

2.3.2 Industrie- und Chemieanlagen

2.4 Flächennutzung (Angaben in km²)

2.4.1 Gebäude - und Freiflächen

2.4.2 Gartenflächen, Wiesen, Erholungsgebiete

2.4.3 Betriebsflächen

2.4.4 Verkehrsflächen

2.4.5 Wald - ,Moor - ,Heideflächen

2.4.6 Wasserflächen

2.4.7 Landwirtschaftliche - und sonstige Flächen

52,13

106,4

10,4

50,3

168,4

45.213

2.225.717

29.742

Stadbrem. Häfen

15.500.000

diverse

diverse

114,17

26,46

2,54

36,61

4,54

22,87

107,61

11


12

3 Beschreibung der Feuerwehr

3.1

Aufgaben der Feuerwehr

3.2 Struktur nichtpolizeilicher Gefahrenabwehr BF FF WF BtF DRK ASB MHD

3.2.1 Anzahl der Feuer- und Rettungswachen 6 3 1

3.2.2 Anzahl der NEF-Standorte 5

3.2.3 Anzahl der Rettungswachen 6 3 1

3.2.4 Anzahl der Gerätehäuser 20

3.2.5 Anzahl der Löschbootstationen 1

3.2.6 Anzahl der Rettungshubschrauberstationen

3.2.7 Fahrzeuge

BF FF KatS gesamt

3.2.7.1 Löschfahrzeuge

13 30 12 55

3.2.7.2 Hubrettungsfahrzeuge

7 0 0 7

3.2.7.3 Rüst- und Gerätewagen

4 1 0

5

3.2.7.4 Sonst. Fahrzeuge inkl. Anhängerfahrzeuge 28 33 7 68

3.2.7.5 Fahrzeuge für den Rettungsdienst

20 0 0 20

3.2.7.6 Fahrzeuge für den Sanitätsdienst

0 0 15 15

3.2.7.7 Fahrzeuge gesamt 72 64 34 170

3.3 Personal der Berufsfeuerwehr Bremen

3.3.1 Höherer feuerwehrtechnischer Dienst

Leitender Branddirektor als Leiter der Feuerwehr

Branddirektor

Oberbrandrat

Brandrat

Gesamt

3.3.2 Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

Brandoberamtsrat

Brandamtsrat

Brandamtmann

Oberbrandinspektor

Brandinspektor

Gesamt

Brandschutz / Technische Hilfeleistung

Rettungsdienst

Katastrophenschutz

Zivilschutz

Integrierte Leitstelle Brandschutz,RD und KatS

Katastrophenschutz -Führungszentrum

(KatS-FüZ) des Senators für Inneres und

Sport bei der Feuerwehr Bremen

ADAC DRF

1 1

soll

1

1

3

0

5

soll

3

9

21

21

6

60

ist

1

1

3

0

5

ist

1

11

16

19

7

54


Branddirektor

Oberbrandrat

Brandrat

Gesamt

3.3.2 Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

Brandoberamtsrat

Brandamtsrat

Brandamtmann

Oberbrandinspektor

Brandinspektor

Gesamt

3.3.3 Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst

Hauptmeister mit Amtszulage

Hauptmeister

Oberbrandmeister

Brandmeister

3 Beschreibung der Feuerwehr

Gesamt

3.3.4 In der Ausbildung

Oberbrandinspektor-Anwärter

Brandmeister-Anwärter

Gesamt

3.3.5 Verwaltungsbeamte

Verwaltungsoberamtsrat

Verwaltungsamtfrau

Amtsinspektor

Verwaltungshauptsekretär

Verwaltungsobersekretär

Gesamt

3.3.6 Angestellte

Verwaltungsangestellter

Sekretärin

Technischer Angestellter

Gesamt

3.3.7 Handwerker

Handwerker und Raumpflege

1

3

0

5

soll

3

9

21

21

6

60

soll

28

146

172

70

416

1

3

0

5

ist

1

11

16

19

7

54

ist

28

133

160

96

417

soll ist

0

31

0 31

soll ist

1 1

1 1

1 1

1 1

2 2

6 6

soll ist

5 5

1 1

6 6

12 12

soll ist

9 9

13


14

3.3.8 Personal gesamt

Feuerwehrbeamte

Verwaltungsbeamte

Angestellte

Arbeiter

Gesamt

3.3.9. Freiwillige Feuerwehren - Anzahl und Stärke

3.3.9.1 Freiwillige Feuerwehren

Gesamtstärke

3.3.9.2 Jugendfeuerwehren

Gesamtstärke

3.4 Werkfeuerwehren - Anzahl und Stärke

3.4.1 ArcelorMittal Bremen

3.4.2 Airbus Deutschland GmbH, Standort Bremen

3.4.3 Daimler AG, Mercedes-Benz Werk Bremen

3.4.4 Gesamtstärke

3.5 Betriebsfeuerwehren Anzahl und Stärke

3.5.1 Airport Bremen

Gesamtstärke

soll ist

481 461

6 6

12 12

6 6

505 485

20

580

12

222

40

45

82

167

34

34


Organisationsschema

A L

Amtsleiter

Personalrat

Frauenbeauftragte

Vorzimmer

Stab des Amtsleiters

S1 Organisation des

Einsatzdienstes

Personalverwaltung

Haushalt, Rechnungswesen

Liegenschaften

10

11

12

1 Allgemeine

Verwaltung

AM

S2 Öffentlichkeitsarbeit

Abschnitt Mitte

Feuerwache 1

Vorbeugender Brandschutz

Einsatzplanung

20

21

2 Vorbeugender

Brand u.

AW Abschnitt West

Umweltschutz 22 Gefahrenschutz

Feuerwache 5

FF Blockland

Kommunikationstechnik

Datenverarbeitung

Fw.- u. Rettungsleitstelle

30

31

32

3

I.-u. K. Technik

FRLSt

FF Lesumbrok

FF Grambkermoor

AO Abschnitt Ost

Feuerwache 2 + Fw. 3

FF Mahndorf,FF Lehesterdeich

FF Borgfeld, FF Oberneuland

FF Timmersloh, FF Osterholz

AS Abschnitt Süd

Fahrzeug- u. Gerätewesen

Atemschutz u. Tauchwesen

Arbeitsschutz, PSA

40

41

42

4 Technik u.

Arbeitsschutz

Feuerwache 4

FF Arsten, FF Neustadt,

FF Strom, FF Huchting

FF Seehausen

Aus- u. Fortbildung

Rettungsdienst

50

51

5

Einsatz u.

Abschnitt Nord

Freiwillig Feuerwehren 52 Ausbildung

AN

Feuerwache 6

Katastrophenschutz FF Burgdamm, FF Vegesack

FF Schönebeck, FF Farge

FF St.-Magnus

FF Blumenthal

15


16

4 Struktur des Rettungsdienstes

4.1 Träger des Rettungsdienstes

4.2 Träger der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle

4.3 Mitwirkende Organisationen

4.3.1 Notfallrettung / Notfalltransport

4.3.2 Besetzung der NEF

4.3.3 Organisatorischer Leiter RettD (OrgL)

4.3.4 Qualifizierter Krankentransport

4.3.5 RTH Christoph 6 (ADAC)

4.3.6 RTH Christoph Weser (DRF)

5 Struktur des Katastrophenschutzes (Bundeskomponenten)

5.1 Brandschutz

5.2 Sanitätswesen

5.3 ABC - Dienst

5.4 Betreuung

5.5 THW Geschäftsführerbereich Bremen

6 Einsatzstatistik

6.1 Übersicht

6.1.1 Brände

6.1.1.1 Kleinbrand A

6.1.1.2 Kleinbrand B

6.1.1.3 Mittelbrand

6.1.1.4 Großbrand

6.1.2 Hilfeleistungen

6.1.3 Rettungsdienst

6.2 Fehlalarmierungen - Brand

6.2.1 Blinder Alarm

6.2.2 Böswilliger Alarm

6.2.3. Falschalarmierung durch BMA

6.3. Menschenrettung bei Bränden

6.3.1 Personen gerettet

6.3.2 Brandverletzte

6.3.3 Brandverletzte Feuerwehrangehörige

Freie Hansestadt Bremen

Freie Hansestadt Bremen

BF HiOrgs Privat

X

X

X

X

X

X

X

Helfer Fahrzeuge

216 12

108

72

120

693

2.212

1.232

920

41

19

2.360

51.482

1.013

48

115

850

19

n.e.

0

15

7

18

143


6.1.2 Hilfeleistungen

6.1.3 Rettungsdienst

6.2 Fehlalarmierungen - Brand

6.2.1 Blinder Alarm

6.2.2 Böswilliger Alarm

6.2.3. Falschalarmierung durch BMA

6.3. Menschenrettung bei Bränden

6.3.1 Personen gerettet

6.3.2 Brandverletzte

6.3.3 Brandverletzte Feuerwehrangehörige

6.3.4 Brandtote

6.4 Umweltschutz / Gefahrstoffeinsätze

6.4.1 Umwelt- /Gefahrstoffeinsätze einschl. Ölspuren

6.4.2 Tiere / Insekten

6.4.3 Fehleinsätze

6.5. Rettungsdiensteinsätze

6.5.1 Notfalltransporte (RTW)

6.5.2 Krankentransporte

6.5.3 Notfallrettung (NEF)

6.5.4 RTH - Einsätze

6.5.5. LNA - Einsätze

6.6 Private Krankentransporte

6.6.1 Promedica, Ambulance Bremen, Medicent

6.7 Vorbeugender Brand und Gefahrenschutz

6.7.1 Gutachten und Beratungen / Bearbeiten von Bauakten

6.7.2 Betriebsprüfungen und Belehrungen

6.7.3 Gutachten und Beratungen im Hafengebiet

6.7.4 Betriebsprüfungen und Belehrungen im Hafengebiet

6.7.5 Sicherheitswachen Theater / sonstige Veranstaltungen

6.7.6 Sicherheitswachen im Hafengebiet

6.7.6.1 Sicherheitswachen bei Schiffsneu- und Umbauten

6.7.7 Ausnahmegenemigungen mit gefährlichen Gütern

2.360

51.482

1.013

48

115

850

19

n.e.

0

3

422

96

0

51.482

1.539

13.971

ADAC DRF

1.344 575

1.916

235

19

6.7.8 Einsatzrevision im Umgang mit gefährlichen Gütern

0

964

0

0

4

182

5

keine Angaben

17


18

7 Kosten (Angaben in Euro)

7.1 Einnahmen

7.1.1 Aus Einsätzen

7.1.2 Aus Dienstleistungen

7.1.3 Aus Vorbeugendem Brandschutz

7.1.4 Aus Zuwendungen

7.1.5 Sonstige Einnahmen

7.1.6 Summe

7.2 Ausgaben

7.2.1 Personal

7.2.2 Betriebskosten inkl. Fahrzeuge und Geräte

7.2.3 Gebäudeerhaltung

7.2.4 Investitionen - Fahrzeuge und Geräte

7.2.5 Investitionen - Baumaßnahmen

7.2.6 Summe

BF / FF RettD KatS gesamt

621.000 5.937.000 0 6.558.000

0 0 0 0

330.000 0 0 330.000

47.000

47.000

3.656.000

42.000 3.698.000

4.654.000 5.937.000 42.000 10.633.000

BF / FF RettD KatS gesamt

13.785.000 5.088.000 0 18.873.000

2.927.000 1.515.000 0 4.442.000

32.000 0 0 32.000

2.288.000 1.235.000 0 3.523.000

359.000 0 0 359.000

19.391.000 7.838.000 0 27.229.000

Innenstadt von Bremen © BTZ / 2000


wo ist was

Feuerwehr Bremen Standorte

19


20

IMPRESSIONEN 2007


Io A 363/86 vom 11.12.1987

Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Ent-

stehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet

werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden

jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass

keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffe-

nen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit

gerechnet werden muss.

Oberverwaltungsgericht Münster

21


22

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

+++ 01. Januar 2007 Die Be-

rufsfeuerwehr und die Freiwilligen

Feuerwehren der Stadtgemeinde

Bremen rücken Silvester und Neu-

jahr zu insgesamt 99 Einsätzen aus.

Neben den üblichen Müllbehälter-

bränden werden die Einsatzkräfte

durch eine Reihe von Sturmschä-

den auf Trab gehalten. Bereits 20

Minuten nach dem Jahreswechsel

muss der Dachstuhlbrand eines

reetgedeckten Hauses am Was-

serweg in Bremen-Farge gelöscht

werden.

Zuwachs bei der Feuerwehr

+++ 11. Januar 2007 Der

Selbstmord eines Mannes mit Zy-

ankali sorgt für einen Großeinsatz

von Feuerwehr und Rettungs-

dienst an der Universität Bremen.

Einsätzkräfte unter Vollschutz ber-

Die Feuerwehr Bremen hat Zuwachs be-

kommen.

Neue Brandmeisteranwärter vereidigt

Staatsrat Dr. Wewer vom Senator für

Inneres und Sport sowie der Leitende

Branddirektor Karl-Heinz Knorr haben

am Freitag, 11. Januar 2008, auf der Feu-

erwache 1 24 neue Brandmeisteranwär-

ter (darunter eine Brandmeisteranwär-

terin) feierlich vereidigt. Die Anwärter,

die aus rund 200 Bewerbern ausgewählt

wurden, durchlaufen im Rahmen der Aus-

bildung verschiedene Stationen. So bildet

ein einjähriger Besuch der Landesfeu-

erwehrschule den ersten Abschnitt der

Ausbildung, gefolgt von Praxiswochen auf

Feuer- und Rettungswachen. Die Lauf-

bahnausbildung endet nach eineinhalb

Jahren mit der Laufbahnprüfung.


50 Jahre Feuer- und Rettungswache 2

Die Feuer- und Rettungswache 2 der Feu-

erwehr Bremen an der Bennigsenstraße

16 blickt in diesem Jahr auf ein 50-Jäh-

riges Bestehen zurück. Nachdem der 2.

Weltkrieg in Bremen ein Trümmerfeld

hinterlassen hat, musste auch die Feu-

erwehr Bremen neu beginnen. Fast alle

Wachen wurden damals stark in Mit-

leidenschaft gezogen, einige waren nur

noch Trümmerhaufen. Behelfsmäßige

Wachen wurden eingerichtet, zum Teil

waren sie nur mit je einem Fahrzeug

besetzt. Bremen wurde neu aufgebaut.

Es entstand eine neue Raumstruktur.

Dieser Entwicklung musste sich auch

die Feuerwehr Bremen anpassen. Im

März 1956 fand in der Bennigsenstraße

im Bremer Osten die Grundsteinlegung

für den 1. Bauabschnitt der neuen Feu-

er- und Rettungswache 2 statt. Richtfest

war im Dezember 1956. Durch den

Bezug der neuen Wache im September

1957 wurden insgesamt drei Wachen

abgelöst. So musste bereits 1955 die

alte Feuerwache 6 in der Fährstraße

wegen akuter Einsturzgefahr aufgege-

ben werden. Die Feuerwache 3 an der

Schmidtstraße sowie die Behelfswache

8 in der Orleansstraße gingen in der

Feuer- und Rettungswache 2 auf. Bau-

beginn für den 2. Bauabschnitt mit Er-

richtung des Übungsturmes war 1970.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme

erfolgte 1971.

In den vergangenen 50 Jahren wurde

die Feuer- und Rettungswache 2 bau-

lich und technisch immer wieder den

aktuellen Anforderungen angepasst.

Gerade wurden neue Tore für die Fahr-

zeughallen eingebaut und im Altbau die

gesamte Hauselektrik erneuert. Heu-

te ist die Feuer- und Rettungswache

2 eine moderne Einrichtung, die rund

um die Uhr, Tag für Tag mit Kompetenz

Jubiläum an der Bennigsenstraße

gen den Toten und beseitigten die

Reste des hochgefährlichen Blau-

säuregiftes (Kaliumcyanid).

+++ 17. Januar 2007 Reiz-

gasfreisetzung in einem Schulge-

bäude in Bremen-Nord. 28 Schü-

lerinnen und Schüler erleiden

leichte Atemwegsverletzungen.

Aufgrund der Meldung wird von

der Feuerwehr- und Rettungs-

leitstelle MANV2 (Massenanfall

von Verletzten >12 Verletzte)

ausgelöst. Insgesamt sind 65 Ein-

satzkräfte im Einsatz. Mit einem

Grossraumkrankentransportwa-

gen (GKTW) werden die betrof-

fenen Schülerinnen und Schüler in

Krankenhäuser transportiert. Ein

14-jähriger tatverdächtiger Junge

gesteht im Laufe der Ermittlungen,

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

23


24

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

dass er Pfefferspray mutwillig ver-

sprüht hat.

+++ 28. Februar 2007

Dunkle Qualmwolke über Bre-

men-Gröpelingen. Bei einer Re-

cyclingfirma an der Straße „Beim

Industriehafen“ geraten 300 Ku-

bikmeter Baustellenabfälle, darun-

ter Kunststoffe, Holz und Metalle,

in Brand. Der Brand wird durch

den massiven Einsatz von Lösch-

schaum bekämpft .

+++ 16. März 2007 Fami-

lie bei Brand in einem Mehrfa-

milienhaus in der Stader Straße

verletzt. Küche vollständig ausge-

brannt. Sachschaden in Höhe von

€ 30.000,-

+++ 24. März 2007 Eine

Wohnung in Bremen-Woltmers-

hausen brennt komplett aus. Zwei

Kaninchen werden von der Feu-

erwehr gerettet. Sachschaden in

Höhe von € 100.000,-.

+++ 27. März 2007 In Bre-

men-Arbergen brennen 250 ge-

presste Papierballen. 45 Einsatz-

kräfte sind zehn Stunden auf dem

Gelände eines Altpapier verarbei-

tenden Betriebes im Einsatz.

+++ 28. März 2007 Groß-

und Einsatzbereitschaft zum Schutz und

zur Hilfeleistung in Gefahrenlagen bei

Feuer, Hochwasser, Unwetter oder bei

Notsituationen nach Unfallereignissen

und zur Rettung und Versorgung im

Rettungsdienst für den einzelnen Bür-

ger oder die Gemeinschaft aller Bürger

bereit steht. Für den Lösch- und Hilfe-

leistungsdienst sowie für den Rettungs-

dienst sind dort ein Vorauslöschfahr-

zeug, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge,

ein Tanklöschfahrzeug 24/50, eine Dreh-

leiter 23/12, ein Wechselladerfahrzeug

sowie zwei Rettungswagen und ein In-

tensivtransportwagen stationiert.

Neubau Fw 2 10.04.1958


Mit Inbetriebnahme des Einsatzleitsys-

tems CELIOS am 22. Januar 2008 ist in

der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle

(FRLSt) eine zehnmonatige Umbauphase

abgeschlossen worden, in der nahezu die

gesamte Leitstellentechnik - einschließ-

lich Mobiliar - im laufenden Betrieb er-

neuert worden ist.

Ein modernes Funk- und Notrufabfrage-

system (ICCS) der Firma FREQUENTIS,

das im April 2007 in Betrieb genommen

wurde, sorgt nunmehr dafür, dass die

Bürger über den Notruf 112 schnell die

richtige Hilfe in allen Notfallsituationen

erhalten. In Spitzenzeiten können die

Notrufe auf 7 Einsatzleitplätzen gleich-

zeitig bearbeitet werden.

Feuerwehr- und Rettungsleitstelle

Die Führung der Einsatzfahrzeuge

über Funk erfolgt ebenfalls über das

FREQUENTIS-System, das mit dem Ein-

satzleitrechner vernetzt ist. Drei Funkka-

näle im 4-Meter-Band stehen zur Verfü-

gung. Der Disponent hat die Möglichkeit,

verschiedene Funkkanäle miteinander zu

verbinden oder Telefongespräche auf ei-

nen Funkkanal aufzuschalten.

Die Disponenten in der FRLSt müssen

im Ereignisfall in kürzester Zeit Infor-

mationen verarbeiten, Entscheidungen

treffen und unverzüglich und sicher re-

agieren. Auch das tägliche Geschäft im

Rettungsdienst und im Krankentransport

verlangt hohe Effizienz. Um diesen hohen

Ansprüchen gerecht werden zu können,

wurde in der FRLSt das Einsatzleitsys-

tem CELIOS der Firma CKS in Betrieb

genommen. Der Disponent wird durch

das Einsatzleitsystem CELIOS über die

komplette Zeit der Einsatzbearbeitung

unterstützt. Dies beginnt bei der Ein-

satzerfassung, geht weiter über Dispo-

sition, Alarmierung und Dokumentation

und endet schließlich bei der Recherche

und Auswertung.

Inbetriebname Celios und ICCS

brand in Bremen-Tenever. Auf

einem landwirtschaftlichen Anwe-

sen brennt ein 10 x 40m großer

Anbau in voller Ausdehnung. Der

Brand wird von 40 Einsatzkräften

mit drei B- und vier C-Rohren be-

kämpft.

+++ 4. April 2007 Keller-

brand in der Helsingborger Stra-

ße im Bremen-Marßel. 17 Perso-

nen werden verletzt, zwei davon

schwer. Von den Einsatzkräfte

werden zur Kontrolle 19 Woh-

nungen gewaltsam geöffnet.

+++ 12. April 2007 700.000

Liter Wasser überfluten einen

Probenraum. Der Regisseur Jo-

hann Kresnik lässt im Bremer

Güterbahnhof ein stillgelegtes

Gleisbett mit Wasser füllen. Der

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

25


26

Einweihung Material-Prüfzentrum

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

Kunstsee hält sich aber nicht an

den Regieplan, reißt eine Wand

nieder und breitet sich in den um-

liegenden Gebäuden aus.

+++ 16. April 2007 Gefahr-

guteinsatz im Güterverkehrszen-

trum. Aus einem mit Gefahrgut

beladenem LKW laufen ca. 300

Ltr. einer ätzenden Flüssigkeit aus.

Der aufwendige Einsatz zieht sich

über Stunden hin.

+++ 02. Mai 2007 Ein 74-jäh-

rigen Bremer wird beim Versuch,

den Reifen seiner Schubkarre an

einer Tankstelle aufzupumpen,

schwer verletzt. Durch den plötz-

lich platzenden Reifen werden

dem Mann an beiden Händen

mehrere Finger abgerissen.

+++ 12. Mai 2007 Dramati-

Leitern | Bootsmotoren | Stromerzeuger | ...

Einweihung des neuen Material-Prüfzent-

rums auf der Feuerwache 6

Am 26. November 2007 wurde das neue

Material-Prüfzentrum der Feuerwehr

Bremen eingeweiht. Es handelt sich um

eine Halle ca. 30m x 8m, unterteilt in

drei Werkstatträume und einen Haus-

anschlussraum auf dem Grundstück der

Feuerwache 6, Aumunder Feldstr. 41,

28757 Bremen.

Folgende Gerätegruppen werden zukünf-

tig in dem Geräteprüfzentrum geprüft:

- Leitern (z.B. Schiebleitern, Steckleitern,

Klappleitern, Hakenleitern usw.)

- Pneumatische Geräte (z.B. Sprungpols-

ter, Luftheber, Dichtkissen usw.)

- Hydraulische Geräte (z.B. Rettungs-

schere, Spreizer, hydraulische Winden,

Rettungszylinder, hydraulische Hebe-

sätze usw.)

- Bootsmotoren

- Elektrische Betriebsmittel (nicht orts-

fest)

- Stromerzeuger (tragbar)

- Leinen, Gurte

- Absturzsicherungen

- Brennschneidgeräte

Im Material-Prüfzentrum auf der Feu-

erwache 6 sind zwei Beamte im Tages-

dienst tätig, die von den Kollegen der

jeweils diensthabenden Wachabteilung

auch außerhalb der normalen Arbeitszeit

unterstützt werden.

Die Baumaßnahme dauerte etwas über

ein Jahr und kostete ca. 320.000,-, die

aus dem Haushalt der Feuerwehr Bre-

men finanziert wurden. Im Zuge der

Baumaßnahmen wurde außerdem ein

Funkmast auf einem Betonsockel für

die auf der Feuerwache 6 geplante Ab-

schnittsführungsstelle errichtet.


FF mit Nass/Trockensauger ausgestattet

Im Beisein von Innensenator Willi Lemke

und dem Leitenden Branddirektor der

Feuerwehr Bremen, Karl-Heinz Knorr,

hat der Sprecher des Vorstandes der Öf-

fentlichen Versicherungen Bremen, Herr

Müller-Hübner, am Dienstag, 5. Februar

2008 um 15:00 Uhr auf der Feuerwache

1, Am Wandrahm 24, offiziell die Jahres-

Zuwendung für 2007 in Höhe von 27.000

Euro übergeben.

Durch diese Initiative der ÖVB konnten

2007 16 Freiwillige Feuerwehren der

Stadtgemeinde Bremen mit jeweils ei-

nem hochwertigen Nass/Trockensauger

ausgestattet werden. Nass/Trockensau-

ger sind bei der Berufsfeuerwehr bereits

seit mehreren Jahren im Einsatz und

haben sich im Einsatz insbesondere bei

der Beseitigung von Wasserschäden in

Gebäuden bewährt, da sich die Restwas-

sermengen damit fast vollständig aufneh-

men lassen.

Die Zuwendungen der ÖVB an die Feu-

erwehr Bremen haben eine lange Tradi-

tion. Bereits 1937 hat die damalige Feu-

erversicherungsanstalt der Hansestadt

Bremen 3.762 Reichsmark zur „Verstär-

kung des Feuerschutzes im Hafengebiet“

an die Feuerwehr Bremen überwiesen.

Gemäß der aktuellen Satzung der ÖVB

erfolgt die Zuwendung an die Feuerwehr

Bremen heute zur Unterstützung bei der

Schadenverhütung und Feuersicherheit

in Bremen. Traditionell wird der Großteil

der ÖVB-Zuwendungen für Anschaffun-

gen an die Freiwilligen Feuerwehren Bre-

mens weitergegeben.

Spendenübergabe der ÖVB

sche Szenen am Weserwehr. Ein-

satzkräfte retten eine 69-jährige

Frau aus der Weser, die sich in

suizidaler Absicht vom Weser-

wehr in die 19 Grad kalte Weser

gestürzt hat.

+++ 19.Mai 2007 Explosion

im Kraftwerk Hafen. In 22 Metern

Höhe explodiert ein Kompressor.

Die Explosion zerstört mehrere

Zwischenwände des Gebäudes,

außerdem brennen Öl und Instal-

lationsmaterialien. Die Einsatz-

kräfte sind über viele Stunden im

Einsatz. Sachschaden in Höhe von

rund € 400.000,-.

+++ 20. Mai 2007 Riesige

Rauchsäule über Bremen-Os-

lebshausen. Rund 200 brennende

Autoreifen halten die Feuerwehr

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

27


28

Neue Fahrzeuge in Dienst gestellt

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

Bremen buchstäblich in Atem.

Der Brand kann durch den Ein-

satz von 60.000 Ltr. Löschschaum

erfolgreich gelöscht werden.

+++ 21. Mai 2007 Mehrere

Großeinsätze beschäftigen Feuer-

wehr und Rettungsdienst. Sämtli-

che Wachen der Berufsfeuerwehr

sowie vier Freiwillige Feuerweh-

ren sind nahezu zeitgleich im

nächtlichen Brand- und Gefahr-

guteinsatz.

+++ 13. Juni 2007 Dach-

stuhlbrand an einem denkmalge-

schützten Reetdachgebäude von

anno 1570. 40 Einsatzkräfte über

Stunden im Einsatz. Sachschaden

in Höhe von € 500.000,-.

+++ 06. Juli 2007 Schwerst-

arbeit im Rettungsdienst. Die

Manschaftstransportwagen | Rettungswagen

Für die Freiwillige Feuerwehr Bremen-

Arsten wurde ein neues Fahrzeug be-

schafft.

Es handelt sich hierbei um ein Mann-

schaftstransportfahrzeug, mit dem Per-

sonal sowie Gerätschaften transportiert

werden können.

Das Fahrzeug ist ein Transporter Typ 5

(T5) des Herstellers Volkswagen. Es ver-

fügt über 8 Sitzplätze und einen Lade-

raum im Heck sowie über eine abnehm-

bare Anhängerkupplung.

Für den Rettungsdienst der Stadtgemein-

de Bremen sind insgesamt fünf neue Ret-

tungswagen beschafft worden, die von

der Firma Fahrtec Systeme GmbH Son-

derfahrzeugbau auf- und ausgebaut wor-

den sind. Neben der Feuerwehr Bremen

konnten sich auch die in den Rettungs-

dienst eingebundenen Hilfsorganisati-

onen (DRK, ASB und MHD) über neue

Rettungswagen freuen. Bei den Fahrzeu-

gen handelt es sich um Rettungswagen

der neuesten Generation nach DIN EN

1789 mit einem erfolgreich dynamisch

crashgetesteten Kofferaufbau. Das Fahr-

zeug ist hinsichtlich sämtlicher Einzel-

komponenten nachweisbar geprägt von

höchst möglicher Stabilität, Sicherheit

und Funktionalität. Das der Feuerwehr

Bremen zugewiesene Fahrzeug ist auf

der Feuerwache 3 stationiert.


Drehleiter in besonders niedriger Bauart

Die Feuerwehr Bremen beschaffte als

Ersatz für eine alte Drehleiter mit Ret-

tungskorb (DLK 18-12) eine neue DLAK

23-12 HZL.

Diese neue Drehleiter verfügt, wie fast

alle Drehleitern dieses Typs in Bremen,

über eine Hinterachszusatzlenkung

(HZL). Um im Bereich der Bahnhofsvor-

stadt einige „Problemtunnel“ passieren

zu können, ist dieses Fahrzeug in einer

sog. „niedrigen Bauart“ realisiert.

Das Fahrzeug ist auf der Feuer- und Ret-

tungswache 1 stationiert worden.

Technische Daten:

Fahrgestell: DaimlerChrysler Typ Eco-

nic1829

Zulässiges Gesamtgewicht: 18.000 kg

Hubraum: 6374 ccm

Leistung: 210kW / 285PS

Besonders niedrige Bauart: 3,10m

Ausstattung:

Überdruckbelüftungsgerät

Stromerzeuger

Sprungretter

Rollgliss

Langzeitatemschutzgeräte

DLAK 23-12 HZL

Einsätze, bei denen schwerstge-

wichtige Patienten transportiert

werden müssen, werden immer

mehr. Das bei der Feuerwehr Bre-

men eingeführte Konzept für den

Transport adipöser Patienten mit

dem auf der Feuerwache 5 stati-

onierten Spezialfahrzeug kommt

immer häufiger zum Einsatz.

+++ 07. Juli 2007 In einer

Lagerhalle (20x30m) in Bremen-

Farge geraten Einrichtungsgegen-

stände und Maschinen in Brand.

Obwohl der Brand schnell ge-

löscht werden kann, entsteht

ein Sachschaden in Höhe von

€ 150.000,-.

+++ 18. Juli 2007 In Bremen-

Blumenthal brennt eine Wohnung

vollständig aus. 11 Trupps unter

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

29


30

Abrollbehälter (AB) - Unterkunft

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

Atemschutz sind im Einsatz. Acht

Personen werden mit Verdacht

auf Rauchgasintoxikation vom

Rettungsdienst untersucht.

+++ 18. Juli 2007 Die Feuer-

wehr Bremen sorgt beim Karten-

vorverkauf für das Spiel Werder

Bremen gegen Bayern München

am Weserstadion für Abkühlung.

Wegen der heißen Witterung

werden Kaltgetränke und mobile

Duschen zur Verfügung gestellt.

+++ 30. Juli 2007 Ein Groß-

brand in Bremen-Huchting zer-

stört eine Produktions- und La-

gerhalle. 75 Einsatzkräfte sind im

Einsatz. Sachschaden in Höhe von

€ 200.000,-.

+++ 20. August 2007 Ein

leichtsinniger Kajakfahrer treibt

Abrollbehälter

Bei länger andauernden Einsätzen oder

extremen Witterungsbedingungen kann

für Einsatzkräfte oder Betroffene der

Abrollbehälter-Unterkunft (AB-Unter-

kunft) angefordert werden. Damit steht

an der Einsatzstelle ein beheizbarer und

geschützter Aufenthaltsraum zur Verfü-

gung.

Der Abrollbehälter wurde von der Fir-

ma Pollmann / Bremen aufgebaut und hat

eine Grundfläche von 15m².


Rettungsdienst Sonderfahrzeug

Als Ersatz für „einen in die Jahre ge-

kommenen“ Großraumkrankenwagen

(GKTW) hat die Feuerwehr Bremen

2007 einen neuen Großraumrettungswa-

gen (GRTW) in Dienst gestellt. In dem

Fahrzeug sind vier Intensiv-Behandlungs-

plätze sowie 28 Plätze für leicht verletzte

Personen realisiert worden. Im Heck des

Fahrzeuges ist ein Dokumentations- und

Führungsplatz mit Kommunikationsmit-

teln und EDV eingerichtet worden. Dar-

über hinaus werden auf dem Fahrzeug

diverse Materialien vorgehalten, die für

die Bewältigung eines Massenanfalls an

Verletzten/Erkrankten (MANV) erfor-

derlich sind.

Der GRTW wurde auf der Basis eines

Überlandbusses des Herstellers „NEO-

MAN“ Typ Lions Regio C realisiert. Der

Ausbau wurde von der Firma „Evoluti-

ons Sonderfahrzeugbau“ ausgeführt.

Technische Daten:

Fahrgestell: Neoman Lions Regio C

Zulässiges Gesamtgewicht: 18.000kg

Hubraum: 10518 ccm

Leistung: 228kW / 310 PS

Länge: 13m

Breite: 2,55m

Höhe: 3,4m

Sitzplätze: 35 (einschl. Fahrer)

Liegeplätze: 4

Stehplätze: 8

Ausstattung:

Dokumentationsplatz mit Notebook,

Internet, Mobilfunk

Liegeplätze mit Monitor, Injektomat, Ab-

saugeinrichtung und Beatmungsgerät

Festeingebaute Sauerstoffanlage

Fahrschulausstattung

Schnelleinsatzzelt mit Heizung

Diverse Krankentragen

Umfangreiches Sanitätsmaterial

Großraumrettungswagen (GRTW)

über das Weserwehr und ertrinkt.

Taucher der Feuerwehr suchen

stundenlang nach dem Vermissten.

+++ 28. August 2007 Auf

der Lilienthaler Heerstraße prallt

ein Mercedes SLK mit Tempo 100

gegen einen Baum. Der Fahrer

überlebt, muss aber mit hydrau-

lischen Rettungsgerät aus seinem

Fahrzeug befreit werden.

+++ 31. August 2007 Groß-

übung auf dem Flughafen Bremen.

300 Einsatzkräfte mit 95 Einsatz-

fahrzeugen sowie 65 Verletzten-

darsteller proben den Ernstfall.

+++ 12. September 2007

Betriebsunfall in einer Groß-

wäscherei. Einsatzkräfte befreien

einen 29-jährigen aus einer In-

dustriewaschmaschine.

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

31


32

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

+++ 19. September 2007

Land unter in den Magazinen des

Überseemuseums. Nach einem

Wasserrohrbruch stehen 8000

Quadratmeter des Kellers bis zu

1,70 Meter unter Wasser. Wert-

volle Sammlungen des Museums

werden stark in Mitleidenschaft

gezogen. Über neun Stunden be-

nötigten die Pumpen der Feuer-

wehr, um den Keller wieder tro-

cken zu legen.

+++ 25.September 2007 Bei

einem Wohnungsbrand im Bremer

Ortsteil Westend werden zwei

Männer leicht und einer schwer

verletzt. Wegen der Schwere der

Brandverletzung erfolgt der Trans-

port in eine Spezialklinik für Ver-

brennungen in Hamburg.

KdoW | LF10/6

Kommandowagen | Löschgruppenfahrzeug

Mit 4 neuen Kommandowagen (KdoW) des

Herstellers DaimlerChrysler (Mercedes-

Benz) werden die nunmehr über 20 Jahre

alten Mercedes-Benz 124er Limousinen

der Abschnittleiter der Feuerwehr Bremen

ersetzt.

Mit dem neuen 220 CDI - Modellen als

Kombi im typischen „Bremer Design“, ver-

fügen die Abschnittsleiter, wie auch die Be-

reitschaftsführer der Feuerwehr Bremen

nun wieder über zeitgerechte Führungs-

fahrzeuge.

Die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-

Strom und Bremen-Farge sind mit neu-

en Löschguppenfahrzeugen ausgestattet

worden.

Die Fahrzeuge vom Typ LF10/6 sind Er-

satzbeschaffungen für die über 23 Jahre

alten Löschgruppenfahrzeuge vom Typ

LF16.

Die neuen Fahrzeuge entsprechen den

neuesten Emissionsschutzvorgaben

EURO4 und sind auf einem Daimler-

Chrysler Ateco-Fahrgestell aufgebaut.

Sie verfügen über einen Allradantrieb mit

Einzelbereifung.

Neben einer leistungsstarken Feuer-

löschkreiselpumpe mit 3 B-Druckabgän-

gen verfügen die Fahrzeuge über eine

weitere TS10/10, Tauchpumpen, Motor-

sägen und Monitoren.

Die Fahrzeuge sind von der Firma

Schlingmann auf Daimler-Chrysler Ate-

co-Fahrgestell aufgebaut worden.


ELW Umweltschutz | Teleskoplader

Auf der Feuer- und Rettungswache 5

konnte ein neuer Einsatzleitwagen-Um-

weltschutz (ELW-U) in Dienst gestellt

werden.

Es ist analog zum Einsatzleitwagen 1/11-

3 der Feuer- und Rettungswache 1 aus-

gestattet, verfügt jedoch zusätzlich über

spezielle Mess- und Analysegeräte sowie

Fachliterratur und Datenbanken.

Das Fahrzeug ist auf einem DaimlerCrys-

ler Typ „VITO“ aufgebaut, den Ausbau

realisierte die Firma „Pollmann Karos-

serie“

Die Feuerwehr Bremen stellte 2007 ei-

nen Abrollbehälter „Räum“ in Dienst.

Hierbei handelt es sich um einen als Mul-

de hergestellten Abrollbehälter, auf dem

ein sog. Teleskoplader verlastet ist. Der

Teleskoplader ist ein Produkt des Her-

stellers JLG.

Ausgestattet ist der Teleskoplader mit

Gabelzinken, die bei Bedarf gegen eine

ebenfalls auf dem Abrollbehälter verlas-

teten Schaufel mit 0,8m³ Fassungsvermö-

gen ausgetauscht werden können.

Der Teleskoplader ist zusammen mit

dem Zubehör auf dem Abrollbehälter

gesichert und wird stets mit diesem zu-

sammen transportiert und eingesetzt.

Der Abrollbehälter sowie der Teleskop-

lader sind einzeln oder auch zusammen

kranbar.

ELW-U | AB-Räum

+++ 13. November 2007

Großeinsatz in einer Schule in

Bremen-Habenhausen. Bei einer

Vielzahl von Schülern treten aller-

gische Reaktionen wie Haut- und

Augenrötungen sowie Juckreiz auf.

Die Feuerwehr- und Rettungsleit-

stelle löst MANV2 (Massenanfall

von Verletzten >12 Verletzte) aus.

Insgesamt 29 Schülerinnen und

Schüler werden in Bremer Klini-

ken transportiert. Die Ursache der

Beschwerden kann nicht geklärt

werden.

+++ 04. Dezember 2007

Sechs Schüler der Stadtteilschu-

le Bergiusstraße schlucken Am-

phetamine und sorgen für einen

Großeinsatz von Feuerwehr und

Rettungsdienst.

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

33


34

+++Einsatzticker 2007+++ +++Einsatzticker 2007+++

Feuerwehr Bremen im www

+++ 07. Dezember 2007

Brand in einem Reihenhaus in Bre-

men Blumenthal. Zwei Papageien

und zwei Kaninchen können nur

noch tot geborgen werden. Sach-

schaden in Höhe von € 100.000-,.

+++ 23. Dezember 2007

In der Helenenstraße wird ein

zweigeschossiges Gebäude ein

Raub der Flammen. Eine 47-jährige

Frau wird mit Verbrennungen an

den Händen in ein Krankenhaus

gebracht

+++ 31. Dezember 2007 Ein

aus ungeklärter Ursache in den

Sporthafen Bremen-Hasenbühren

gerollter PKW wird von den Feu-

erwehrtauchern und dem Rüstzug

mit einer Winde aus dem Wasser

gezogen.

http://feuerwehr-bremen.org


IMPRESSIONEN 2007


Bremen – die Stadt der vielen Gesichter

Mühle am Wall © BTZ / 2000

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