juliusbaer.com - GAM Holding AG

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juliusbaer.com - GAM Holding AG

Julius Bär Gruppe

Business Review 2007


Excellence in allem, was wir tun,

ist unser grösster Anspruch.

Willkommen bei Julius Bär.


Konzernkennzahlen 1

2006 2007 Veränderung

Mio. CHF Mio. CHF in %

Konsolidierte Erfolgsrechnung

Erfolg Zinsengeschäft 257.8 322.9 25.3

Erfolg Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft 2 348.8 2 754.7 17.3

Erfolg Handelsgeschäft 191.4 298.2 55.8

Anderer ordentlicher Erfolg 24.6 73.1 197.2

Betriebsertrag 2 822.7 3 449.0 22.2

Personalaufwand 1 186.6 1 409.1 18.8

Sachaufwand2 460.9 547.8 18.9

Abschreibungen auf dem Anlagevermögen 44.1 43.3 -1.8

Geschäftsaufwand 1 691.6 2 000.2 18.2

Gewinn vor Steuern 1 131.1 1 448.8 28.1

Steuern 263.0 312.2 18.7

Jahresgewinn 868.1 1 136.6 30.9

Eigenkapitalrendite (ROE) 3 24.3% 31.6% -

Cost/Income Ratio4 59.5% 56.7% -

Gewinn vor Steuern je Segment/Sparte

Bank Julius Bär 629.9 816.6 29.6

- Private Banking 473.0 581.1 22.9

- Investment Products 156.9 235.5 50.1

Asset Management 542.3 668.1 23.2

Group Functions -41.1 -35.9 -12.7

Verwaltete Vermögen

Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF) 360.7 405.1 12.3

Netto-Neugeld (Mrd. CHF) 26.8 35.5 32.4

Personal

Personalbestand (auf Vollzeitbasis) 3 684 4 099 11.3

Konsolidierte Bilanz

Bilanzsumme (Mio. CHF) 35 992.9 46 933.0 30.4

Total Eigenkapital (Mio. CHF) 6 863.9 6 429.1 -6.3

Eigenmittel Tier 1 2 185.0 1 961.3 -10.2

BIZ Quote Tier 1 17.1% 12.9% -24.5

Moody’s Rating Bank Julius Bär & Co. AG Aa3 Aa3

1

In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen

auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Ende 2005 getätigten Übernahme

(vgl. «Ursprung von Julius Bär», Seite 17) und finanziellen Sonderfaktoren (nur 2006). Unter Einschluss dieser

Positionen betrug der Konzerngewinn im Jahr 2007 CHF 940 Millionen, was gegenüber 2006 einem Anstieg

von 40% entspricht.

2

Inklusive Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste

3

Konzerngewinn/Durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Goodwill

4

Geschäftsaufwand abzüglich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste/Betriebsertrag


31.12.06 1 31.12.07 Veränderung

in %

Kapitalstruktur

Anzahl Namenaktien

Gewichteter Durchschnitt der

223 256 478 223 256 478 -

Anzahl ausstehender Namenaktien 221 083 934 215 433 450 -2.6

Aktienkapital (Mio. CHF) 11.2 11.2 -

Entwicklung der Julius Bär Namenaktie (indexiert)

220

200

180

160

140

120

100

80

Ticker-Symbole

Reuters BAER.VX

Bloomberg BAER VX

Valorennummer 2 975 865

Kotierung

2006 2007

Julius Bär SMI

Schweiz SWX Swiss Exchange, Teil des Swiss Market Index SMI und

des Swiss Leader Index SLI

2006 1 2007 Veränderung

CHF CHF in %

Informationen pro Namenaktie

Buchwert per 31. Dezember 30.8 31.0 0.6

EPS 3.9 5.3 34.4

Dividende 2006 und Antrag 2007 0.50 0.50 -

Börsenkurs per 31. Dezember 67 94 39.5

Höchstkurs 69 102 -

Tiefstkurs 46 68 -

Börsenkapitalisierung per 31. Dezember (Mio. CHF) 14 981 20 897 39.5

1 Angepasst an den Aktiensplit 2:1 per 26. April 2007

Quelle: Thomson Financial Datastream


Inhalt

2 Vorwort

4 Julius Bär im Jahr 2007

6 Bank Julius Bär

8 Private Banking

10 Investment Products

12 Asset Management

16 Das Unternehmen Julius Bär

18 Kontakte


2

«Durch ausschliessliche Konzentration auf

Wealth Management haben wir erfolgreich

sowohl für unsere Kundschaft als

auch unsere Aktionäre gearbeitet.»

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

Julius Bär hat im Jahr 2007 sehr solide Finanzresultate erzielt, dies trotz erheblicher

Spannungen an den Finanzmärkten insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.

Durch die ausschliessliche Konzentration auf das Wealth Management-

Geschäft haben wir erfolgreich sowohl für unsere Kundschaft als auch unsere

Aktionäre gearbeitet. Selbst in einem Marktumfeld, in dem die Kapitalerhaltung

vermehrt an Bedeutung gewinnen wird, sind wir gut positioniert für das weitere

Wachstum sowohl unserer global ausgerichteten Aktivitäten als auch unserer

Ertragskraft.

In den vergangenen Monaten haben beide unserer Kerngeschäftsbereiche,

Private Banking und Asset Management, bedeutende Fortschritte gemacht, dies

bei gleichzeitig gesteigerter Profitabilität. Wir haben unsere globale Präsenz

deutlich vergrössert, unser Produktangebot erweitert und unsere Vertriebskapazitäten

sowohl intern als auch über Vertriebspartner weiter ausgebaut.

Die Mitte des Jahres angekündigten organisatorischen Änderungen resultierten

in einem Geschäftsmodell mit reiner Finanzholdingstruktur, bestehend aus den

drei primären operativen Einheiten Bank Julius Bär, GAM und Julius Baer Investment

Management (JBIM). Die Hauptausrichtung liegt bei der Bank auf Wealth

Management für sehr vermögende Privatpersonen, bei GAM auf alternativem

Asset Management für anspruchsvolle private und institutionelle Kunden und

bei JBIM auf internationalem Asset Management für institutionelle US-Kunden

und über Partner vertriebene US-Anlagefonds.

Die Julius Bär Gruppe verwaltete Ende 2007 Vermögen von gesamthaft

CHF 405 Milliarden, nach Berücksichtigung von Desinvestitionen, abzüglich

Akquisitionen, von CHF 4.4 Milliarden. Dies entspricht einer Steigerung von

12% gegenüber CHF 361 Milliarden im Vorjahr. Zudem beliefen sich die

Custody-Vermögen auf CHF 68 Milliarden. Der Jahresgewinn der Julius Bär

Gruppe erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 31% auf CHF 1 137 Millionen (in

beiden Jahren unter Ausklammerung * von Integrations- und Restrukturierungs-

* vgl. Fussnote 1 zur Tabelle Konzernkennzahlen


kosten, Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten sowie finanziellen

Sonderfaktoren). Diese Ertragskraft wird uns erlauben, sowohl unsere Wachstumsinitiativen

weiter voranzutreiben als auch eine ausreichende Solvenz

zu wahren. Wir beabsichtigen, unseren Aktionären nicht mehr benötigtes Überschusskapital

möglichst steuereffizient zurückzugeben.

Der Generalversammlung vom 15. April 2008 wird die Auszahlung einer unveränderten

Dividende von CHF 0.50 je Namenaktie vorgeschlagen, was einer

Dividendenausschüttung von CHF 106 Millionen entspricht. Wie bereits früher

im Jahr angekündigt und als Teil unseres weiterhin aktiven Kapitalmanagements

haben wir 5.5% unserer eigenen Aktien zurückgekauft, die nach Genehmigung

durch die Generalversammlung zur umgehenden Vernichtung bestimmt sind.

Zusätzlich haben wir für den Zeitraum 2008 bis 2010 ein Aktienrückkaufprogramm

im Umfang von rund CHF 2 Milliarden angekündigt, das, vorbehältlich

der Zustimmung durch die Aktionäre, im Frühjahr 2008 aufgenommen wird.

Mit Blick auf unsere klare Vision, unser erfahrenes Management-Team und

unser fokussiertes Geschäftsmodell sind wir zuversichtlich, gut für die Zukunft

positioniert zu sein. Unsere positive Einschätzung basiert zu einem grossen Teil

auf der Unterstützung unserer hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

deren grossen Einsatz wir ausserordentlich schätzen. Ebenfalls danken

wir unseren Kunden und Aktionären für das uns entgegengebrachte Vertrauen

und freuen uns auf ihre fortgesetzte Unterstützung.

Raymond J. Bär Johannes A. de Gier

Verwaltungsratspräsident Präsident und Group CEO

3


4

Julius Bär

im Jahr 2007

2007 war ein weiteres sehr erfolgreiches

Jahr für Julius Bär. Die konsequente

Ausrichtung der Gruppe auf die

Bereiche Private Banking und Asset

Management hat sich für unsere Aktionäre

auch in einem schwierigeren

Marktumfeld als richtig erwiesen. Die

Profitabilität konnte trotz fortgesetzter

Wachstumsinitiativen weiter verbessert

werden. Die verwalteten Vermögen

erhöhten sich um 12% auf CHF 405

Milliarden, wozu der Netto-Neugeldzufluss

CHF 35 Milliarden beigetragen

hat. Der Gewinn pro Aktie (EPS) erhöhte

sich im Berichtsjahr um 34%

auf CHF 5.28.

Die Julius Bär Gruppe verwaltete 2007

Vermögen von CHF 405 Milliarden,

12% mehr als Ende 2006 (CHF 361

Milliarden). Dazu haben der Netto-

Neugeldzufluss von CHF 35 Milliarden,

die Marktperformance von CHF 18.5

Milliarden und ein negativer Währungseffekt

von CHF 5.3 Milliarden beigetragen,

während sich Desinvestitionen

und Akquisitionen netto auf negative

CHF 4.4 Milliarden beliefen.

In der neuen Organisationsstruktur

(vgl. Kasten nächste Seite) erhöhten

sich die verwalteten Vermögen im

Segment «Bank Julius Bär» (bestehend

aus den Sparten Private Banking und

Investment Products) um 10% auf

CHF 234 Milliarden und im Segment

«Asset Management» (GAM und Julius

Baer Investment Management) um

15% auf CHF 171 Milliarden. Zu diesen

Zuwachsraten trug der Netto-Neugeldzufluss

bei der Bank Julius Bär 9 Prozentpunkte

und im Asset Management

11 Prozentpunkte bei.

Dieter A. Enkelmann, Group CFO

Der Betriebsertrag erhöhte sich im Jahr

2007 um 22% auf CHF 3 449 Millionen.

Die Bank Julius Bär trug dazu CHF 1 926

Millionen, Asset Management CHF 1 430

Millionen und Group Functions CHF 93

Millionen bei. Vor allem als Folge des höheren

Vermögensbestands und verstärkter

Kundenaktivitäten stieg der Erfolg

Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft

um 17% auf CHF 2 755 Millionen.

Die erhöhten Handelsvolumina in Aktien,

strukturierten Produkten und Fremdwährungen

resultierten in einem um 56%

höheren Erfolg Handelsgeschäft von

CHF 298 Millionen. Der Erfolg Zinsengeschäft

stieg um 25% auf CHF 323 Millionen

dank des umsichtig ausgeweiteten

Kreditgeschäfts mit Privatkunden.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um

18% auf CHF 2 000 Millionen. Davon entfielen

CHF 1 110 Millionen auf die Bank

Julius Bär, CHF 761 Millionen auf Asset

Management und CHF 129 Millionen auf

Group Functions. Der Personalaufwand

nahm um 19% auf CHF 1 409 Millionen

zu, was u.a. auf die Personalzunahme um

11% von 3 684 auf 4 099 Mitarbeitende

im Zusammenhang mit dem Ausbau aller

Geschäftsfelder und höhere leistungsorientierte

Entschädigungen zurückzuführen

ist. Der Sachaufwand stieg um 19% auf

CHF 548 Millionen, hauptsächlich infolge

von Infrastruktur- und Marketingprojekten.

Als Folge verbesserte sich die Cost/

Income Ratio erneut, auf 56.7% im Jahr

2007 nach 59.5% im Jahr 2006.


«Wir haben das Risikoprofil der

Gruppe unverändert konservativ

bewirtschaftet.»

Der Gewinn vor Steuern stieg um 28% auf

CHF 1 449 Millionen. Alle Sparten der

Bank Julius Bär und das Asset Management

trugen kräftig zu dieser Zunahme bei. Die

Steuern beliefen sich auf CHF 312 Millionen,

was einer gegenüber dem Vorjahr

leicht niedrigeren Steuerquote von 21.5%

entspricht. Dadurch stieg der Jahresgewinn

im Vorjahresvergleich um 31%

auf CHF 1 137 Millionen * . Werden jene

12 222 222 Aktien im Eigenbestand, die

der Generalversammlung 2008 zur Vernichtung

vorgeschlagen sind, bereits

jetzt von der Gesamtzahl Inhaberaktien

abgezogen, dann stieg der Gewinn pro

Aktie 2007 um 39% auf CHF 5.39.

Die konsolidierte Bilanzsumme betrug

Ende 2007 CHF 46.9 Milliarden. Der Anstieg

um CHF 11 Milliarden bzw. 30% ist

vor allem auf die um CHF 7.5 Milliarden

höheren Verpflichtungen gegenüber

Kunden zurückzuführen. Im Rahmen der

konservativen Bewirtschaftung des Risikoprofils

der Gruppe nahmen die Kundenausleihungen

um CHF 5.2 Milliarden zu.

Das Eigenkapital bilanzierte mit CHF 6.4

Milliarden um 6.3% und die Eigenmittel

Tier 1 gemäss BIZ mit CHF 2.0 Milliarden

um CHF 224 Millionen tiefer als 2006.

Dies ist zurückzuführen auf den erhöhten

Jahresgewinn abzüglich der CHF 1.1 Milliarden

für den Rückkauf von 5.5% eigener

Aktien im Juni 2007, der Abgrenzungen

für die Dividende 2007 sowie des höheren

Kapitalbedarfs für die gestiegenen

risikogewichteten Aktiven als Folge unserer

Geschäftsausweitung. Mit einer BIZ

Quote Tier 1 von 12.9% gemäss Basel I

(2006: 17.1%) verfügt die Julius Bär

Gruppe unverändert über eine solide finanzielle

Basis. Die Eigenkapitalrendite

erhöhte sich auf 31.6% (2006: 24.3%).

* vgl. Fussnote 1 zur Tabelle Konzernkennzahlen

Reine Holdingstruktur

Seit Mitte November 2007 agiert die

Julius Bär Holding AG als reine Finanzholding.

Damit wurde die Organisationsund

Rechtsstruktur der Gruppe dem zur

Jahresmitte angekündigten Geschäftsmodell

angepasst: Die Bank Julius Bär

umspannt die gesamte Private Banking-

Wertschöpfungskette unter einem Dach,

während Asset Management von den

beiden spezialisierten Gesellschaften

GAM und Julius Baer Investment

Management repräsentiert wird.

Die effizient strukturierte Holdinggesellschaft

trägt nunmehr die Verantwortung

für unternehmerische, finanzielle sowie

strategische Fragen. Die neue Ausrichtung

wird auch in der Zusammensetzung

der Geschäftsleitung reflektiert: Sie

besteht aus Johannes A. de Gier (Group

CEO), dem auch die Leitung des Gremiums

obliegt, Dieter A. Enkelmann (Group

CFO), Bernhard Hodler (Group Chief Risk

Officer) und Scott Sullivan (Group General

Counsel).

Julius Bär ist bestrebt, den Aktionären

nicht mehr benötigtes Überschusskapital

steuereffizient zurückzugeben. So haben

wir zur Jahresmitte 2007 ein neues Aktienrückkaufprogramm

für den Zeitraum

2008–2010 von CHF 2 Milliarden bekannt

gegeben. Der Aktienrückkauf über

die zweite Handelslinie an der virt-x wird

nach Genehmigung des Programms durch

die im April 2008 stattfindende Generalversammlung

aufgenommen werden.

5


6

Bank

Julius Bär

Im vergangenen Jahr haben wir unsere

Präsenz in aussichtsreichen Wachstums-

und etablierten Kernmärkten

weiter ausgebaut. Parallel dazu haben

wir unsere Beratungsleistung und

Produktkompetenz über die Sparten

Private Banking und Investment Products

hinweg ausgebaut, den beiden

operativen Geschäftsbereichen der

Bank Julius Bär. Zusammen mit der

ansprechenden Geschäftstätigkeit

resultierte dies in einer Zunahme der

verwalteten Vermögen um 10% auf

CHF 234 Milliarden, wozu der Netto-

Neugeldzufluss CHF 18 Milliarden beigetragen

hat. Der Vorsteuergewinn

stieg um 30% auf CHF 817 Millionen.

Die Bank Julius Bär verwaltete Ende

2007 Vermögen von CHF 234 Milliarden.

Die Sparte Private Banking

verwaltete Vermögen von CHF 156

Milliarden und die Sparte Investment

Products von CHF 78 Milliarden.

Vom gesamten Vermögensanstieg

um CHF 21.8 Milliarden entfielen

CHF 18.5 Milliarden auf den Netto-

Neugeldzufluss, CHF 9.4 Milliarden

auf die Anlageperformance und rund

CHF 1.8 Milliarden auf den negativen

Wechselkurseinfluss, während sich der

Rückgang aus Desinvestitionen und

Akquisitionen netto auf CHF 4.4 Milliarden

belief.

In der Berichtsperiode stieg der Betriebsertrag

der Bank Julius Bär um 19%

auf CHF 1 927 Millionen. Dazu haben

speziell die vermögensbedingt höheren

Kommissionserträge, aber auch die Zunahme

der Kundenaktivität sowie der

gestiegene Erfolg aus dem Zinsen- und

Handelsgeschäft beigetragen. Der Geschäftsaufwand

nahm nur um 12% auf

Dr. Alex W. Widmer, CEO Bank Julius Bär

«Die Bank Julius Bär gehört

international zu den ersten

Adressen für anspruchsvolle

Privatkunden.»

CHF 1 110 Millionen zu. Während die

Kosten in der Sparte Private Banking

wegen anhaltender Investitionen in unsere

Wachstumsinitiativen, des weiteren

Ausbaus der Geschäftsplattform

und höherer leistungsabhängiger

Entschädigungen um 19% zunahmen,

sanken sie in der Sparte Investment

Products im Zusammenhang mit der

Desinvestition von Julius Baer Investments

Ltd., London, um 17%. Insgesamt

erhöhte sich der Vorsteuergewinn im

Jahresvergleich um 30% auf CHF 817

Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte

sich auf 56.7% von 60.5% und

die Vorsteuermarge auf 36.3 von 31.8

Basispunkten.

Angepasstes Geschäftsmodell

Um die steigenden Kundenansprüche

an einen modernen Wealth Manager

zu erfüllen, haben wir unsere breite

Private Banking-, Handels-, Strukturierungs-

und Produktexpertise neu in

der Bank Julius Bär zusammengefasst.

Die Sparte Private Banking, gegliedert

in fünf geografische Regionen, ist

ausschliesslich auf die Privatkundenbetreuung

ausgerichtet, während die

Sparte Investment Products, bestehend

aus dem europäischen Fondsgeschäft

und dem Wealth Management-


Bereich, ein eigentliches Kompetenzzentrum

aufbaut. Unter der durch Beat

Wittmann verstärkten Führung wird

sich Investment Products auf die

weitere Verbesserung der kompetitiven

Anlageperformance, den Ausbau

unseres innovativen Produktangebots

sowie auf verstärktes Cross-Selling

innerhalb der Bank konzentrieren.

Die neue Struktur vereint nun die

gesamte Private Banking-Wertschöpfungskette

unter einem Dach. Dies

ermöglicht uns eine jederzeit optimale

Kundenbetreuung: vom höchst individuellen

Service und von der umfassenden

Beratung durch unsere erfahrenen

Kundenberater bis zu einem hoch integrierten

Angebot innovativer Produkte

und Dienstleistungen internationaler

Geltung.

Handelsdienstleistungen wie Ausführung,

Abwicklung und Strukturierung

werden durch den Bereich Markets,

bisher Teil von Asset Management und

nun integriert in die Bank Julius Bär,

zentral erbracht.

Alle für die Geschäftstätigkeit notwendigen

Funktionen werden zentral durch

die erweiterten Bereiche des Chief

Operating Officer und des Chief Risk

Officer erbracht.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie,

aber auch mit Blick auf das neue Geschäftsmodell

gelang es uns erneut,

erfahrene Manager sowie hochkarätige

Fachpersonen und Teams für die Bank

Julius Bär zu gewinnen.

Bank Julius Bär 2006 2007 Veränderung

Mio. CHF Mio. CHF in %

Erfolgsrechnung

Betriebsertrag 1 619.9 1 926.5 18.9

Geschäftsaufwand 990.0 1 109.9 12.1

Gewinn vor Steuern 629.9 816.6 29.6

Cost/Income Ratio 60.5% 56.7% -

Verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF per 31. Dezember) 212.2 233.9 10.2

Veränderung durch Netto-Neugeld 13.2 18.5 -

7.0% 8.7% -

Veränderung durch Marktbewertung 10.3 7.6 -

5.5% 3.6% -

Veränderung durch Desinvestition abzüglich Akquisition - -4.4 -

Durchschnittlich verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF) 198.3 225.0 13.5

Bruttomarge (Basispunkte) 81.7 85.6 -

Vorsteuermarge (Basispunkte) 31.8 36.3 -

Personalbestand (auf Vollzeitbasis) 2 703 3 058 13.1

In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf

Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Ende 2005 getätigten Übernahme (vgl. «Ursprung von

Julius Bär», Seite 17) und finanziellen Sonderfaktoren (nur 2006). Unter Einschluss dieser Positionen betrug der

Gewinn vor Steuern im Jahr 2007 CHF 728 Millionen, was gegenüber 2006 einem Anstieg von 36% entspricht.

7


8

Private

Banking

Im vergangenen Jahr haben wir die

Expansion in attraktive Wachstumsmärkte

und die Stärkung unserer Position

in den Kernmärkten rasch und

erfolgreich fortgeführt. Zusammen mit

unseren gut aufgenommenen Produktinitiativen

führte dies zu einem rekordhohen

Netto-Neugeldzufluss von

CHF 12 Milliarden. Ende 2007 betreuten

wir Vermögen von CHF 156 Milliarden

bzw. 13% mehr als im Vorjahr.

Der Vorsteuergewinn nahm um 23%

auf CHF 581 Millionen zu.

Die verwalteten Vermögen stiegen

2007 um CHF 18.2 Milliarden auf

CHF 156 Milliarden. Davon entfielen

ein Drittel oder CHF 5.8 Milliarden auf

die Anlageperformance – ein negativer

Währungseffekt von CHF 1.9 Milliarden

eingerechnet – und zwei Drittel oder

CHF 12.0 Milliarden auf den erfreulichen

Netto-Neugeldzufluss. Alle fünf

Regionen leisteten einen positiven Beitrag,

wobei der grösste Anteil auf die

Wachstumsmärkte entfiel. Der restliche

Zuwachs von CHF 0.3 Milliarden ist

auf eine Akquisition zurückzuführen.

Der Betriebsertrag nahm um 21% auf

CHF 1 528 Millionen zu. Klar am meisten

trugen dazu die höheren Kommissionserträge

auf Grund der gestiegenen

Vermögensbasis und die erhöhte

Kundenaktivität bei. Doch auch die in

einem schwierigeren Umfeld gestiegenen

Handelsvolumina und das ausgeweitete

Kreditgeschäft mit unserer

Privatkundschaft leisteten einen positiven

Beitrag. Der rasche Aufbau unserer

nationalen und internationalen

Präsenz und die damit verbundenen

Neueinstellungen sowie höhere leistungsorientierte

Entschädigungen führ-

ten zu einem Anstieg des Geschäftsaufwands

um 19% auf CHF 947 Millionen.

Dadurch nahm der Spartengewinn vor

Steuern im Jahresvergleich um 23%

auf CHF 581 Millionen zu. Die Cost/

Income Ratio verbesserte sich auf

60.8% (2006: 61.9%), während die

Vorsteuermarge auf 38.5 (37.0) Basispunkte

anstieg.

Private Banking in Reinkultur

Mit Einführung der neuen Geschäftsstruktur

ist die Sparte ganz auf erstklassige

Beratungsleistung für Privatkunden

ausgerichtet. Um die Marktnähe

weiter zu erhöhen und den individuellen

Kundenansprüchen besser

gerecht zu werden, wurden den Frontbereichen

eigene Advisory-Einheiten

zugeordnet. Die Kundenorientierung

Private Banking 2006 2007 Veränderung

Mio. CHF Mio. CHF in %

Erfolgsrechnung

Betriebsertrag 1 266.4 1 528.4 20.7

Geschäftsaufwand 793.4 947.3 19.4

Gewinn vor Steuern 473.0 581.1 22.9

Cost/Income Ratio 61.9% 60.8% -

Verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF per 31. Dezember) 138.1 156.3 13.2

Veränderung durch Netto-Neugeld 5.9 12.0 -

4.8% 8.7% -

Veränderung durch Marktbewertung 10.3 5.8 -

8.4% 4.2% -

Veränderung durch Akquisition - 0.3 -

Durchschnittlich verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF) 127.9 150.9 18.0

Bruttomarge (Basispunkte) 99.1 101.3 -

Vorsteuermarge (Basispunkte) 37.0 38.5 -

Personalbestand (auf Vollzeitbasis) 2 259 2 619 15.9

In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie

Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Ende 2005

getätigten Übernahme (vgl. «Ursprung von Julius Bär», Seite 17) und finanziellen Sonderfaktoren

(nur 2006). Unter Einschluss dieser Positionen betrug der Gewinn vor Steuern im Jahr 2007

CHF 490 Millionen, was gegenüber 2006 einem Anstieg von 30% entspricht.


der IT-Plattform wurde durch vielfältige

Analysefunktionen aufgewertet, was den

Kundenberatern eine weitere Verbesserung

des Kundenservices ermöglichte.

Die Kundennähe unseres Beratungsansatzes

hat sich im anspruchsvoller gewordenen

Anlageumfeld bewährt. Die steigende

Nachfrage nach Absolute Return-orientierten

Produkten resultierte in einer starken

Volumenzunahme von durch GAM betreuten

Mandaten und strukturierten Produkten

unserer Strukturierungseinheit. Zur

besseren Abdeckung ständig wachsender

Bedürfnisse wurde unsere Produktpalette

durch Einführung einer Reihe meist themenbasierter

Mandate sowie durch die

Lancierung spezialisierter Anlagefonds in

Zusammenarbeit mit der Sparte Investment

Products sowie externen Partnern

erweitert (vgl. Kasten). Um auf Kundenwünsche

besser eingehen zu können,

wurde das regionale Produkt- und Dienstleistungsangebot

weiter ausgebaut.

Die Sparte Private Banking ist ein führender

Offshore-Vermögensverwalter, wobei

unsere Wachstumsstrategie auf zwei

Pfeilern ruht: der Expansion in Märkte und

Regionen mit überdurchschnittlichem

Wirtschafts- und Vermögenswachstum

sowie dem Ausbau der Marktstellung in

den traditionellen Märkten. Dies führte zur

Eröffnung neuer Standorte in den Wachstumsmärkten

Abu Dhabi, Mexiko, Uruguay

und Kolumbien. Weitere Eröffnungen sind

für das Jahr 2008 geplant (siehe Seite 19).

In Europa verstärkten wir die Position in

unserem Heimmarkt Schweiz mit Niederlassungen

in den bekannten Ferienorten

Verbier und Crans-Montana sowie in Zug,

einem attraktiven Geschäftszentrum. Im

Oktober konnte die Übernahme eines mittlerweile

in Julius Baer (Monaco) S.A.M.

umbenannten, lokal gut eingeführten Vermögensverwalters

in Monaco mit Vermögen

von CHF 331 Millionen abgeschlossen

werden. Ausserdem investierten wir weiter

in den Standort Singapur, der nun den

Status einer Niederlassung hat und mit

Schwarzes Meer im Fokus

Aussichtsreiche Anlagemöglichkeiten

erfordern oft den Aufbruch zu neuen

Ufern. So geschehen ist dies im wahrsten

Sinne des Wortes mit dem Julius

Baer Black Sea Fund. Als einer der

ersten auf diese Region spezialisierten

Fonds bietet er Anlegern mit einer erhöhten

Risikotoleranz einen diversifizierten

Zugang zu den aussichtsreichen

Schwellenländern der Schwarzmeer-

Region wie der Ukraine, Kasachstan,

Bulgarien oder Russland.

Diese Länder sind meist reich an Rohstoffen

und Agrarressourcen und versprechen

durch die Transformation ihrer

Volkswirtschaften hin zu modernen

Marktwirtschaften überdurchschnittliche

Wachstumsraten. Die damit verbundenen

Renditechancen werden im Fonds

durch die sorgfältige Evaluation der

attraktivsten Titel genutzt.

Das Portfolio wird von Managern der

Sparte Investment Products verwaltet,

die aus den betreffenden Ländern

stammen und die lokalen Verhältnisse

kennen. Ende Dezember 2006 lanciert,

erzielte der Fonds 2007 eine Performance

von 17.4% in Schweizer Franken.

einer vollen Banklizenz ausgestattet ist.

Im Rahmen der internationalen Expansion

stellten wir im Berichtsjahr 94 Kundenberater

ein (Nettoveränderung; 2006: 87),

wodurch sich das Total auf 550 erhöhte.

9


10

Investment

Products

Vergangenes Jahr wurden verschiedene

Produkteinheiten der Julius Bär

Gruppe unter einheitlicher, personell

verstärkter Führung zu einem höchst

effizienten Produktanbieter zusammengefasst:

Investment Products. Die

so aus dem europäischen Fondsgeschäft

und dem Bereich Wealth Management

neu geschaffene Sparte der

Bank Julius Bär unter der Leitung von

Beat Wittmann beschäftigte Ende

2007 insgesamt 439 Mitarbeitende,

verwaltete Vermögen von CHF 78

Milliarden, verzeichnete einen Netto-

Neugeldzufluss von CHF 6.5 Milliarden

und erzielte einen Vorsteuergewinn

von CHF 236 Millionen (+50%).

Die mehrheitlich in Anlagefonds verwalteten

Vermögen der Sparte Investment

Products betrugen Ende 2007

CHF 78 Milliarden. Der gesamthafte

Vermögensanstieg betrug netto

CHF 3.6 Milliarden. Darin berücksichtigt

sind der Rückgang um CHF 4.7

Milliarden aus dem Verkauf der auf

festverzinsliche Anlagen spezialisierten

Julius Baer Investments Ltd., London

(JBIL), eine Anlageperformance

von CHF 1.8 Milliarden einschliesslich

eines positiven Währungseffekts von

CHF 0.1 Milliarden und ein ansprechender

Netto-Neugeldzufluss von

CHF 6.5 Milliarden. Während die

in Aktien und im festverzinslichen

Bereich investierten Vermögen stabil

blieben, verzeichnete das Private

Label-Geschäft kräftige Zuflüsse.

Trotz des schwierigen Marktumfelds

im zweiten Halbjahr und der negativen

Ertragseffekte auf Grund der nicht

mehr konsolidierten JBIL nahm der

Betriebsertrag der Sparte um 13% auf

CHF 398 Millionen zu. Dazu trugen die

Zunahme der Kommissionserträge auf

Grund der gestiegenen Vermögensbasis

und der höhere Erfolg aus dem

Handelsgeschäft massgeblich bei, namentlich

bei strukturierten Produkten

mit Drittparteien. Der positive Effekt

auf die Kostenstruktur aus erwähnter

Desinvestition überwog den gestiegenen

Aufwand aus vielfältigen Marketinginitiativen

sowie die selektive

Verstärkung von Management- und

Fachfunktionen klar. In der Folge sank

der Geschäftsaufwand um 17% auf

CHF 163 Millionen. Daraus resultierte

ein im Vergleich zum Vorjahr um 50%

auf CHF 236 Millionen gestiegener

Spartengewinn vor Steuern. Die Cost/

Income Ratio verbesserte sich auf

40.8% von 55.2%, während die

Vorsteuermarge deutlich auf 31.7

(2006: 22.3) Basispunkte anstieg.

Investment Products 2006 2007 Veränderung

Mio. CHF Mio. CHF in %

Erfolgsrechnung

Betriebsertrag 353.5 398.1 12.6

Geschäftsaufwand 196.6 162.6 -17.3

Gewinn vor Steuern 156.9 235.5 50.1

Cost/Income Ratio 55.2% 40.8% -

Verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF per 31. Dezember) 74.0 77.6 4.9

Veränderung durch Netto-Neugeld 7.3 6.5 -

10.9% 8.7% -

Veränderung durch Marktbewertung 0.0 1.8 -

0.0% 2.4% -

Veränderung durch Desinvestition - -4.7 -

Durchschnittlich verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF) 70.4 74.2 5.4

Bruttomarge (Basispunkte) 50.2 53.7 -

Vorsteuermarge (Basispunkte) 22.3 31.7 -

Personalbestand (auf Vollzeitbasis) 444 439 -1.1

In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie

Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Ende 2005

getätigten Übernahme (vgl. «Ursprung von Julius Bär», Seite 17) und finanziellen Sonderfaktoren

(nur 2006). Unter Einschluss dieser Positionen betrug der Gewinn vor Steuern im Jahr 2007

CHF 238 Millionen, was gegenüber 2006 einem Anstieg von 49% entspricht.


Kompromisslose

Kundenorientierung

Die neue Sparte hat klare Ziele: Weitere

Verbesserung der Anlageperformance,

Bereitstellen eines innovativen Produktangebots

und Erbringen eines exzellenten

Kundenservice als Basis für verstärktes

Cross-Selling innerhalb der Bank.

Die Verkaufs- und Vertriebszusammenarbeit

mit dem Privatkundengeschäft der

Bank Julius Bär ist für das Erreichen einer

grösseren Durchdringung zentral. Viele

der innovativen, im Jahr 2007 lancierten

Fonds wurden bereits in Zusammenarbeit

mit der Sparte Private Banking entwickelt

(vgl. Kasten Seite 9) und basieren auf

unserem strukturierten Produkte- und

Fondsentwicklungsprozess. Gemessen

daran, dass nur 10% des von der Sparte

verwalteten Vermögens auf Privatkunden

der Bank entfallen, ist das interne Vertriebspotenzial

noch gross.

Parallel dazu wurden die unabhängigen

Vertriebsstrukturen im europäischen

Fondsgeschäft mit externen Partnern und

institutionellen Kunden ausgebaut. Erste

erfolgreiche Schritte wurden in England

und in den Benelux-Ländern unternommen.

Die Eintrübung des Anlageumfelds

belastete die Anlageperformance und

den Netto-Neugeldzufluss. Während sich

die Performance der Kernprodukte im

Aktienbereich stabilisierte, wurde die

Palette festverzinslicher Produkte weiter

in Richtung Absolute Return-orientierter

Strategien umgestaltet.

Das Geschäft mit Private Label Funds

entwickelte sich erneut positiv (vgl. Kasten).

Die in diesem Segment verwalteten

Vermögen stiegen stark auf rund CHF 40

Milliarden Ende 2007. Dieses Geschäft

zeichnet sich durch eine tiefe Bruttoaber

attraktive Vorsteuermarge aus, ähnlich

wie das Global Custody-Geschäft der

Sparte, das Ende 2007 Vermögen von

CHF 64 Milliarden (2006: CHF 52 Milliarden)

verwaltete.

Anlagefonds im Massanzug

Wie werden innovative Anlageideen

zügig, kostengünstig und professionell

einem breiten Anlegerpublikum zugänglich

gemacht? Die Zauberformel heisst

Private Labelling, das Lancieren eines eigenen

Anlagefonds im Auftragsverhältnis.

Als Pionier in diesem Bereich ist Julius

Bär eine der ersten Adressen für massgeschneiderte

Fondslösungen aus einer

Hand: von der effizienten Fondsgründung

nach Schweizer, Luxemburger oder

Cayman-Recht über Anlagepolitik und

Fondsmanagement bis zur administrativen

Betreuung. Auf Wunsch bieten wir

auch umfassende Unterstützung bei

der Vermarktung der Fonds, von den

Massnahmen zur professionellen Markteinführung

über die laufende Anlageberatung

bis zum massgeschneiderten

Reporting.

Von dieser grossen Erfahrung zeugen

über 200 Private Label Fonds, die von

internationalen Finanzinstituten, Versicherungs-

und Verwaltungsgesellschaften

oder institutionellen Vermögensverwaltern

in Auftrag gegeben wurden.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.jbfundnet.com

11


12

Asset

Management

Asset Management, bestehend aus

den zwei spezialisierten Asset Management-Gesellschaften

GAM und

Julius Baer Investment Management,

erzielte im Jahr 2007 ein solides

Wachstum. Dank ihrer hochgradig

spezialisierten Marktstellung standen

die beiden unter der jeweils eigenen

Marke auftretenden Einheiten auch im

zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld

in der Gunst der Investoren. Der

erfolgreiche Ausbau ihrer jeweiligen

Vertriebsaktivitäten und Produktpaletten

trug massgeblich zum Anstieg

der betreuten Kundenvermögen um

15% auf CHF 171 Milliarden bei. Der

Gewinn vor Steuern stieg um 23% auf

CHF 668 Millionen.

Ende 2007 verwaltete die Sparte Asset

Management Vermögen von insgesamt

CHF 171 Milliarden, wovon CHF 86

Milliarden auf GAM und CHF 85 Milliarden

auf Julius Baer Investment Management

entfielen. Vom Anstieg um

CHF 22.6 Milliarden entfielen CHF 5.6

Milliarden auf die Anlageperformance,

einschliesslich eines negativen Währungseffekts

von CHF 3.5 Milliarden,

und CHF 17.0 Milliarden auf den

Netto-Neugeldzufluss.

Zum grössten Teil auf Grund des höheren

durchschnittlichen Vermögensbestands

stieg der Betriebsertrag um

26% auf CHF 1 430 Millionen. Die verschiedenen

Wachstumsinitiativen resultierten

in einem höheren Personalbestand,

gestiegenen Abgrenzungen

für leistungsorientierte Entschädigungen

sowie anhaltenden Investitionen

in den Ausbau von Produktpalette und

Vertriebskanälen. Als Folge davon erhöhte

sich der Geschäftsaufwand um

David M. Solo, CEO Asset Management

«Unsere Investment-basierte

Boutique-Kultur bürgt für jene

Unabhängigkeit und langfristige

Performance, die unsere Kundschaft

im zunehmend fordernden

Anlageumfeld suchen.»

28% auf CHF 762 Millionen. Insgesamt

stieg der Gewinn vor Steuern um 23%

auf CHF 668 Millionen. Die Cost/Income

Ratio blieb nahezu unverändert

bei 53.0%, während die Vorsteuermarge

angesichts des relativ höheren

Wachstumstempos von Julius Baer

Investment Management sich leicht

von 40.8 auf 39.7 verringerte.

Unverkennbare Marktpositionen

als solide Grundlage

Das neue Geschäftsmodell der Gruppe

hat den zentralen strategischen Nutzen

von individuell positionierten Asset

Management-Gesellschaften bestätigt.

Die damit ermöglichte Konzentration

ihrer Geschäftsstrategie auf die jeweiligen

Zielmärkte und Kundensegmente

bringt die bewährten Anlagemodelle

und -strategien sowie den hohen

Bekanntheitsgrad ihrer Marken am

wirkungsvollsten zum Tragen. Der zunehmend

eingetrübte Ausblick für die

traditionelleren Anlageformen zu Jahresbeginn

2008 erhöht angesichts der

starken und unverkennbaren Marktstellung

der beiden Asset Manager in

den Bereichen International Equity


(ausserhalb der USA) bzw. alternativen

Anlageformen die Attraktivität und

Relevanz für Investoren.

GAM hat beim Ausbau des Vertriebsnetzes

für Drittparteien und institutionelle

Anleger grosse Fortschritte gemacht.

Dabei kann sich GAM auf hoch

effiziente Prozesse und einen langjährigen

Leistungsausweis stützen, die

bei anspruchsvollen Kunden weltweit

Anklang finden. Das Zusammenspiel

zwischen GAM und der Sparte Private

Banking der Bank Julius Bär funktioniert

ausgezeichnet, wobei der interne

Vertrieb von GAM-Produkten anhal-

tend kräftig zunimmt. Schliesslich

wurde die Entwicklung neuer, oft

strukturierter Produkte beschleunigt

vorangetrieben, was unsere ambitiösen

Ausbaupläne des externen Vertriebsnetzes

für GAMs attraktives Angebot

alternativer Anlageformen unterstützt.

Unser Asset Management-Geschäft in

den USA, zur Hauptsache Julius Baer

Investment Management LLC, konnte

den Erfolg der International Equitybasierten

Strategien weiter ausbauen

und hat gleichzeitig die Produktpalette

für Aktien- und festverzinsliche Anlagen

beschleunigt ausgeweitet.

Asset Management 2006 2007 Veränderung

Mio. CHF Mio. CHF in %

Erfolgsrechnung

Betriebsertrag 1 138.5 1 429.6 25.6

Geschäftsaufwand 596.2 761.5 27.7

Gewinn vor Steuern 542.3 668.1 23.2

Cost/Income Ratio 52.0% 53.0% -

Verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF per 31. Dezember) 148.5 171.1 15.2

Veränderung durch Netto-Neugeld 13.6 17.0 -

11.8% 11.4% -

Veränderung durch Marktbewertung 19.5 5.6 -

16.9% 3.8% -

Durchschnittlich verwaltete Vermögen

(Mrd. CHF) 132.8 168.5 26.9

Bruttomarge (Basispunkte)

Bruttomarge exkl. performancebezogene

85.7 84.9 -

Gebühren (Basispunkte) 79.9 78.7 -

Vorsteuermarge (Basispunkte) 40.8 39.7 -

Personalbestand (auf Vollzeitbasis) 885 969 9.5

In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf

Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Ende 2005 getätigten Übernahme (vgl. «Ursprung von

Julius Bär», Seite 17) und finanziellen Sonderfaktoren (nur 2006). Unter Einschluss dieser Positionen betrug der

Gewinn vor Steuern im Jahr 2007 CHF 553 Millionen, was gegenüber 2006 einem Anstieg von 28% entspricht.

13


14

GAM

GAM vermochte die Profitabilität in der

Berichtsperiode deutlich zu steigern.

Gleichzeitig wurden grosse Fortschritte

bei der Ausweitung sowohl des Produktangebots

als auch der unabhängigen

Vertriebsstrategie erzielt, wobei die

Zusammenarbeit mit Institutionellen und

Beratern weltweit klar an Dynamik gewann.

Die verwalteten Vermögen stiegen

um CHF 2.6 Milliarden auf CHF 86 Milliarden,

einschliesslich eines negativen

Währungseffektes von CHF 3.1 Milliarden.

Den starken Zuflüssen in unsere hoch

angesehenen Multi Manager- und Hedge

Fund-Produkte standen mässige Abflüsse

aus unseren traditionellen, tiefermargigen

Aktien- und Anleihenprodukten gegenüber,

mit denen die Kundschaft nach längerer

Zeit vorteilhafter Marktbedingungen die

Vorzüge Absolute Return-orientierter

Strategien suchten. Angesichts der sich

abzeichnenden Phase erhöhter Unsicherheit

sollten sich GAMs langjähriger

Leistungsausweis und einzigartiges

Produktangebot für Investoren weltweit

als zunehmend attraktiv und relevant

erweisen.

GAMs zentrale Geschäftsbeziehungen mit

der Bank Julius Bär und UBS entwickelten

sich erfreulich, und der interne Vertrieb

von GAM-Produkten an die Kundschaft

von Julius Bär erwies sich als besonders

erfolgreich. Die GAM-Fonds hielten den

Marktturbulenzen des vergangenen Jahres

gut stand; unsere Palette von Fund of

Hedge Funds wies bewusst keine grösseren

Bezüge zu illiquiden, modellbasiert

bewerteten und strukturierten Kreditprodukten

auf, die anderswo zu Problemen

geführt haben.

Managed Portfolios. Für das Privatkundengeschäft

von GAM bzw. den Bereich

Managed Portfolios wurden erneut innovative

Wege für einen noch breiteren

Zugang zu Absolute Return-orientierten

Strategien sowie zur Entwicklung von

steueroptimierten Instrumenten für Inve-

storen in unterschiedlichen Jurisdiktionen

gefunden. Weiter hat GAM eine Vereinbarung

mit einer global bedeutenden

Privatbank geschlossen, die GAMs

diskretionäre Vermögensverwaltungsdienstleistungen

als deren erstes Angebot

im Bereich alternative Anlagen beinhaltet.

Philanthropie blieb ein wichtiger

Geschäftszweig, in dem GAM erfolgreich

Mandate gewinnen und ihr speziell auf

diesen Markt ausgerichtetes Angebot

erweitern konnte.

Vertrieb – Anlagefonds und institutionelles

Geschäft. Dank aktiver Produktentwicklung

konnten im Jahr 2007 eine

Vielzahl von Fonds in den wichtigsten

Produktbereichen lanciert werden. Bei

den Fund of Hedge Funds wurden verschiedene

Produkte speziell für den institutionellen

Markt entwickelt, z.B. eine

Version mit geringerer Volatilität von

GAM Diversity, dem AAA-bewerteten

Multi-Strategie-Fonds. GAMs Palette von

Single Manager Hedge Funds wurde

durch die Einführung zweier neuer Fonds

erweitert, GAM Frontier Opportunities

Equity Hedge und GAM Global Macro

Hedge. GAMs erfolgreiche, von Dublin

aus verwaltete UCITS-Palette, GAM Star,

wurde ebenfalls ausgebaut um einen US

All Cap Fund sowie einen chinesischen

Aktienfonds.

Der kräftig vorangetriebene Beziehungsaufbau

mit Beratern und Pensionskassen

weltweit schlug sich in steigendem Neugeldzufluss

von Institutionen nieder, die

einen grossen Anlagebedarf im Bereich

Fund of Hedge Funds aufweisen und

deshalb grosses Wachstumspotenzial

versprechen.

Mit der Eröffnung einer Niederlassung im

Dubai International Financial Centre hat

GAM die grosse Bedeutung der wichtigen

Region des Mittleren Ostens unterstrichen.

Damit verfügen wir weltweit nun

über insgesamt 10 Standorte, wovon 9

den direkten Kundenkontakt pflegen.


Julius Baer Investment

Management

Die Ausrichtung von Julius Baer Investment

Management (JBIM) auf die Weiterentwicklung

des institutionellen Vermögensverwaltungsgeschäfts

und die

strategische Erweiterung des Angebots

in Anlagekategorien mit langfristigem

Potenzial blieb unverändert.

JBIM verzeichnete 2007 erneut einen

kräftigen Vermögensanstieg, der sowohl

vom starken Netto-Neugeldzufluss als

auch von der Anlageperformance bestimmt

war. Als Folge davon nahmen die

verwalteten Vermögen um CHF 20.0 Milliarden

auf CHF 85 Milliarden zu. Die fortgesetzte

Abschwächung des US-Dollars

zu den meisten Hauptwährungen veranlasste

viele institutionelle US-Investoren,

ihre Anlagen vermehrt international zu

diversifizieren.

Unsere renommierten International

Equity-Produkte verzeichneten einen stetigen

Vermögenszuwachs und erzielten

hohe Renditen. Zudem fand unser globales

Aktienprodukt vermehrt Anklang,

was sich in der Akquisition bedeutender

institutioneller Kunden zeigte. Für unsere

Anlagestrategien im festverzinslichen Bereich

sowie unsere Global High Incomeund

Core Plus-Mandate konnten wir

Neukunden gewinnen, darunter grosse

öffentlich-rechtliche Anleger.

Im Februar 2008 wird mit dem Julius Baer

Global Alpha Fund ein attraktiver Multi-

Strategie Hedge Fund lanciert, der auf

JBIMs umfassender Expertise für in- und

ausländische Aktien- und Anleihenanlagen

aufbaut. Parallel dazu wurde die Entwicklung

des Julius Baer Global Credit Opportunities

Hedge Fund vorangetrieben, der

auf Anlagechancen im Bereich angespannter

Kapitalstrukturen ausgerichtet ist.

«Excellence» – auch bei

Hedge Fund Managern

GAMs aussergewöhnlicher, fünfstufiger

Multi-Manager-Anlageprozess ist das

Herzstück unserer führenden Palette

von Fund of Hedge Funds. Er garantiert

gleichzeitig ein strukturiertes Vorgehen

und die Kontrolle der Risiken und erlaubt

es uns, die am besten geeigneten

Fonds-Manager auf konsistenter Basis

zu identifizieren und sie erfolgreich und

auf klar definierte Ziele ausgerichtet zu

bündeln.

Am Anfang stehen klare Vorgaben bezüglich

Rendite, Risiko und Korrelation

für jede Strategie und Teilstrategie.

Diese beeinflussen die strategische

Gewichtung und die Bandbreite der taktischen

Allokation unserer Portfolios

und garantieren so jederzeit Konsistenz

in der Entscheidungsfindung.

Rund 100 Spezialisten analysieren und

strukturieren im Rahmen eines höchst

anspruchsvollen IT-basierten Research-

Prozesses über 90% des weltweiten

Hedge Fund-Universums. Auf dieser

Basis werden Anlagemethode, operationelle

Integrität sowie Performanceerwartung

der aussichtsreichsten Manager

einer umfassenden Überprüfung unterzogen.

Im Rahmen einer detaillierten

Bottom-up-Evaluation fügen wir jene

Manager in unseren Hedge Fund Portfolios

zusammen, denen wir einen nachhaltigen

Konkurrenzvorteil attestieren.

Kontinuierliche Risikokontrolle begleitet

den gesamten Prozess.

15


16

Das Unternehmen

Julius Bär

Die Julius Bär Gruppe ist der führende

reine Vermögensverwalter in der

Schweiz. Die singuläre Ausrichtung

auf die Vermögensverwaltung für anspruchsvolle

private und institutionelle

Anleger widerspiegelt sich im ebenso

klaren Organisationsmodell – für eine

unvergleichliche Nähe zu unserer

Kundschaft.

Die Bank Julius Bär gehört zu den ersten

Adressen im globalen Wealth Management.

Unsere Kundenbeziehungen

bauen auf Partnerschaft, Kontinuität

und gegenseitigem Vertrauen. Umfassende

Beratung, ausgeprägte Produktkenntnis

und Erfahrung in der Kundenbetreuung

sind die Voraussetzungen

für individuelle Finanzlösungen, die

den höchsten Ansprüchen genügen.

Für grösstmögliche kulturelle Verbundenheit

und Nähe sind unsere Einheiten

mit direktem Kundenkontakt nach

geographischen Märkten gegliedert.

Diesen Teams stehen marktnahe Advisory-Spezialisten

sowie die Sparte Investment

Products der Bank zur Seite.

Julius Bär Gruppe: verwaltete Vermögen

Private

Banking

CHF 156 Mrd.

Bank Julius Bär

CHF 234 Mrd.

Investment

Products

CHF 78 Mrd.

Julius Bär

CHF 405 Mrd.

Asset Management umfasst die Vermögensverwaltungs-Spezialisten

GAM

und Julius Baer Investment Management

(JBIM). Die unverkennbar eigenständige

Positionierung dieser beiden

Asset Management-Gesellschaften ermöglicht

ihnen die Ausrichtung ihrer

Geschäftsstrategie auf die jeweiligen

Zielmärkte und Kundensegmente und

bringt so deren bewährte Anlagemodelle

und -strategien sowie den hohen

Bekanntheitsgrad ihrer jeweiligen Marken

am wirkungsvollsten zum Tragen.

Während JBIM für ihre erfolgreiche International

Equity-Strategien bekannt

ist, steht der Name GAM für alternative,

Absolute Return-orientierte Anlagen

und hoch spezialisierte strukturierte

Produkte bzw. Portable Alphaorientierte

Produkte.

Die Organisationsstruktur der Gruppe

erfüllt sowohl sämtliche Anforderungen

einer zeitgemässen Corporate

Governance als auch die Erfordernisse

einer effizienten Unternehmensführung.

Über 4 000 Mitarbeitende stehen unserer

Kundschaft rund um die Uhr zur

Verfügung. Wir streben danach, sowohl

die finanziellen Anliegen als auch

das private und kulturelle Umfeld unserer

Kundschaft zu verstehen. Denn

nichts geht über Kundennähe. Wir sind

an über 30 Standorten weltweit vertreten

und überall dort, wo unsere

Kundinnen und Kunden uns brauchen.

GAM

CHF 86 Mrd.

Asset Management

CHF 171 Mrd.

JBIM

CHF 85 Mrd.


Gut positioniert und angesehen

Julius Bär gehört zudem zu den führenden

börsengehandelten Finanzgesellschaften

der Schweiz. Die hauptsächlichen Gesellschaften

der Gruppe sind die Bank Julius

Bär & Co. AG, die GAM Holding AG sowie

die Julius Baer Investment Management

LLC. Sämtliche Gruppengesellschaften

sind unter dem Dach der Julius Bär Holding

AG zusammengefasst, deren Namenaktien

an der SWX Swiss Exchange kotiert

sind. Sie sind Teil des Mitte 2007

eingeführten Swiss Leader Index. Bereits

seit dem Jahr 2000 sind die Aktien im

Swiss Market Index (SMI) enthalten, dem

die 20 grössten und liquidesten an der

SWX gehandelten Titel angehören. Die

Marktkapitalisierung per 31. Dezember

2007 betrug CHF 20.9 Milliarden.

Die internationale Ratingagentur Moody’s

bewertet die Bank Julius Bär & Co. AG

mit einem Aa3-Rating für langfristige Verbindlichkeiten,

dies zusammen mit dem

höchstmöglichen Rating Prime-1 für kurzfristige

Verbindlichkeiten. Sämtliche

Ratings verfügen über einen stabilen

Ausblick. «Die starke Stellung der gut

etablierten, global breit abgestützten

Wealth Management-Aktivitäten der Bank

Julius Bär, insbesondere im Onshore-

Private Banking in der Schweiz und in

Deutschland sowie im internationalen

Offshore-Private Banking, wirkt sich positiv

auf ihre Kreditqualität und die Ratingeinschätzung

aus. In einem fragmentierten

Markt kann sich das starke Management-

Team der Bank auf die angesehene Marke

Julius Bär, die internationale Präsenz und

die vergleichsweise hohen verwalteten

Vermögen und Cashflows abstützen. Dies

sind wichtige Voraussetzungen für den

Ausbau des Betreuungsmodells und des

regionalen Kundenstamms, insbesondere

durch Expansion in neue aufstrebende

Märkte des Private Banking wie Asien,

Zentral- und Osteuropa sowie Lateinamerika.»

(Moody’s Credit Opinion, 27. Juni

2007)

Ursprung von Julius Bär

Seit den Anfängen im 19. Jahrhundert

war die Geschäftsentwicklung der

Gruppe von Unternehmergeist, kultureller

Offenheit und einem tiefen Verständnis

für die Ansprüche ihrer Kundinnen

und Kunden geprägt. Diese zeitlose

Grundhaltung zeigt sich im unverändert

gültigen Credo von Julius Bär, dem

Gründer und Namensgeber der Gruppe:

«Wenn menschliche Kontakte auf Vertrauen

und absoluter Integrität beruhen,

dann sind sie für beide Seiten gewinnbringend.»

Die Gruppe entstand in ihrer heutigen

Form Ende des Jahres 2005 aus dem

Zusammenschluss von vier Privatbanken

sowie des spezialisierten Asset Managers

GAM unter dem Dach der Julius Bär

Holding AG.

Schweizer Vermögensverwalter:

verwaltete Vermögen per 30. Juni 2007

Mrd. CHF

UBS Wealth Management 2178

Credit Suisse Private Banking 861

Julius Bär Gruppe 406

Pictet & Cie 272

Lombard, Odier, Darier, Hentsch & Cie 179

Union Bancaire Privée 133

Banque Privée Edmond de Rothschild SA 97

EFG Bank 87

Bank Sarasin & Cie AG 84

Vontobel Holding AG 79

Quelle: Lehman Brothers,

European Banks – Private Banks,

26. November 2007

17


18

Kontakte

Europa

Investment Products /

Private Banking Asset Management* GAM

Schweiz 1 Zürich (Hauptsitz) +41 58 888 1111 +41 58 888 5820 +41 44 388 3030

2 Basel +41 58 889 4400

3 Bern +41 58 889 5555

4 Crans-Montana +41 58 889 7000

5 Genf +41 58 885 3838 +41 58 889 6509

6 Lausanne +41 58 889 3400

7 Lugano +41 58 885 8111

8 Luzern +41 58 889 7900

9 Sion +41 58 889 3838

10 Verbier +41 58 889 7100

11 Zug +41 58 889 7800

Deutschland 12 Berlin +49 30 22 65 60

13 Düsseldorf +49 211 56940 200

14 Frankfurt +49 69 90743 500 +49 69 90743 530

15 Hamburg +49 40 570064 400

16 Stuttgart +49 711 28470 700

Frankreich 17 Paris +33 1 53 43 90 58

Grossbritannien 18 London +44 207 166 8100 +44 207 493 9990

Irland 19 Dublin +353 1 609 3900

Isle of Man 20 Douglas +44 1624 632632

Italien 21 Mailand +39 02 433 315 111 +39 02 433 315 111

Kanalinseln 22 Guernsey +44 148 172 6618

Luxemburg 23 Luxemburg +41 58 888 4043

Monaco 24 Monaco +377 97 97 77 77

Österreich 25 Wien +43 1 535 72 02 00 +41 58 888 4043

Americas

USA 26 Los Angeles +1 310 282 0200

27 New York +1 212 297 3800 +1 212 407 4600

Argentinien 28 Buenos Aires +54 1 152 720 820

Bahamas 29 Nassau +1 242 394 91 00

Bermuda 30 Hamilton +1441 295 5825

Cayman Islands 31 Grand Cayman +1 345 949 7212 +1 345 949 7212

Kanada 32 Toronto +1 416 862 2237

Kolumbien 33 Bogotá +57 1 530 3060

Mexiko 34 Mexiko Stadt +52 55 5279 6450

Uruguay 35 Montevideo +598 2 600 5050

Asien/Pazifik

Hongkong 36 Hongkong +852 2899 4788 +852 2899 4851 +852 2978 8566

Japan 37 Tokio +852 2899 4851 +81 3 5219 8800

Singapur 38 Singapur +65 6827 1999 +852 2899 4851

Mittlerer Osten/Afrika

Vereinigte

Arabische Emirate 39 Abu Dhabi +971 2 66 73 903

40 Dubai +971 4 33 00 551 +971 4 36 50 160

* Einschliesslich Julius Baer Investment Management (USA)


Schweiz Europa

5

26

6

34

32

Geplante Eröffnungen 2008

3

9

10

2

4

8

27

29

31

33

1

11

30

7

28

35

A Istanbul

B Kairo

C Moskau

A

B

C

19

39 40

20

22

18

17

15

13

12

23

14

16

24

38

21

36

25

37

19


20

Wichtige Termine

Generalversammlung 2008: 15. April 2008

Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2008: 28. Juli 2008

Unternehmenskontakte

Dr. Jan A. Bielinski (Chief Communications Officer)

Telefon +41 58 888 5501

Olivier Stähli (Group Communications)

Telefon +41 58 888 5456

Minal Patel (Investor Relations)

Telefon +41 58 888 5230

Dieser Kurzbericht dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt weder ein Angebot für ein

Produkt noch eine Anlageempfehlung dar. Ferner wird auf die Gefahr hingewiesen, dass Vorhersagen,

Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder

impliziert sind, nicht eintreffen können.

Der Geschäftsbericht 2007 der Julius Bär Holding AG mit der detaillierten Darstellung des geprüften

Finanzabschlusses 2007 der Julius Bär Gruppe kann unter www.juliusbaer.com bezogen werden.


JULIUS BÄR GRUPPE

Bahnhofstrasse 36

Postfach

CH-8010 Zürich

Telefon +41 (0) 58 888 1111

Fax +41 (0) 58 888 5517

www.juliusbaer.com

Weltweit an über 30 Standorten. Von Zürich (Hauptsitz), Buenos Aires, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong,

London, Lugano, New York, Singapur bis Tokio.

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