Rundbrief Nr. 5 - DIAKO Flensburg

diako.de

Rundbrief Nr. 5 - DIAKO Flensburg

DIAKO

Mit alten Werten

auf neuen Wegen

Februar 2013

rundbrief

Inhalt

2

3

4

7

10

11

12

15

18

Gruß der Oberin

Haus Pniel im

Mittelpunkt

Aktivitäten im

Haus Pniel

Konventsklausur

8 Die Geschichte

Pniels

Gemeinschaftswochenende

Kirchliche

Zusatzausbildung

„KiDZ“ in den

50iger Jahren

Menschen und

Meldungen

Termine und

Gottesdienste

PNIEL

ein Haus im

Zentrum

Jahreslosung 2013

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“

Hebräerbrief 13,14

Diakoniegemeinschaft der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg

Mitglied im Kaiserswerther Verband


2

rundbrief

Editorial

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

liebe Leser und Leserinnen unseres Rundbriefs!

Am Aschermittwoch beginnt sie

wieder: die Passionszeit. Es ist zwar

nicht alles vorbei, wie die Kölner

Jecken singen, aber es gilt, besonnener

zu leben.Warum hetzen? Warum

jetzt schon die Osterhäschen vom

Discounter naschen?

Für unsere Diakoniegemeinschaft

steht die Konzentration auf den Weg

Jesu bis zum Kreuz im Mittelpunkt.

Die Gottesdienste und Passionsandachten

helfen von der Schnelllebigkeit

und Oberflächlichkeit des

Alltags wegzukommen.

Manche Schwester, mancher Bruder

schließt sich wieder der Aktion „7

Wochen – ohne“ an. „Riskier was,

Mensch!“, heißt die Devise in diesem

Jahr. „Begegnung riskieren – ohne

Vorbehalte“ oder „Widerspruch riskieren

– ohne Blatt vor dem Mund“ oder

„Niederlagen riskieren – ohne schützende

Rüstung“, sind einige Themen,

die sicher auch gerne in den Nachgesprächen

zu den Passionsandachten

angesprochen werden können.

Und natürlich kann man in dieser Zeit bis Ostern auch

wieder auf manche Konsumgüter verzichten und das eingesparte

Geld für Brot für die Welt ansammeln und z.B. am

Karfreitag in der Kirche abgeben.

In dieser Zeit liegt unser Gemeinschaftswochenende. Die

Einladung steht auf Seite 10 dieses Rundbriefs. Viele freuen

sich darauf, auch die Schwestern und Brüder wiederzusehen,

die aus verschiedenen Gründen selten kommen.

Der Sonntag unserer Zusammenkunft trägt den alten

Namen „Lätare“ (Freuet euch); manche sagen auch „Kleinostern“.

Er öffnet uns Horizonte über Leiden und Tod hinaus.

So wünsche ich Ihnen und Euch eine besinnliche Passionszeit

und eine fröhliche Osterzeit und grüße mit einer Bitte

Dietrich Bonhoeffers:

„Gott führe uns freundlich durch diese Zeiten; aber vor allem

führe er uns zu sich.“

Büro der Oberin:

Tel. 0461 - 812 2011 - Fax: 0461 - 812 2012

Direkt-Telefon der Oberin: 0461 - 812 2010

Mail: balgha@diako.de

Postanschrift über DIAKO: Diakoniegemeinschaft, Knuthstr. 1, 24939 Flensburg

Konto: DIAKO - Diakoniegemeinschaft•Nord-Ostseesparkasse, Kto.-Nr. 79960, BLZ 21750000

Dem Konvent der Diakoniegemeinschaft gehören neben der Oberin als Vorsitzender an:

Sr. Claudia Bopp, Pastor Wolfgang Boten, Br. Ralph Häcker, Sr. Dagmar Jonas, Br. Frank Johannsen, Sr. Silja König,

Sr. Uta Letz, Sr. Anne-Mette Mulvad, Sr. Irja Petermann, Sr. Elke Rüppel, Sr.Claudia Toporski, Sr. Moiken Wölbing.


Ausgabe Februar bis Juni 2013

3

Pniel im Mittelpunkt

Im Frühjahr 2009 zogen die letzten Diakonissen

aus ihrem Feierabendhaus neben dem Parkhaus

aus. Das 1902 errichtete Jugendstilgebäude

entsprach nicht mehr den heutigen räumlichen

Anforderungen an ein Pflegeheim. Es wurde

kräftig umgebaut. Dieses schöne Gebäude sollte

Zentrale und Herzstück der gesamten DIAKO

Flensburg und der Diakoniegemeinschaft werden.

Der alte Begriff „Mutterhaus“ wäre auch

nicht verkehrt, wenn damit der Punkt gemeint ist,

der Ausgangspunkt des diakonischen Lebens

und Denkens ist, und auch den Ort bezeichnet, an

dem die Fäden zusammenlaufen, ja, und auch die

vertraute Stelle, an der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, Schwestern und Brüder und Gäste zu

Hause sind.

Drei Jahre nach dem Umbau scheint sich die

Planung des damaligen Vorstands zu bewähren,

wie die folgenden Seiten beschreiben.

Pniel lebt und wird auch seinem ungewöhnlichen

Namen gerecht. Er erinnert daran, wie einer mit

all seinen Problemen Gott begegnet, mit ihm ringt

und dann neue Perspektiven findet. Dieser Jakob

hält an Gott fest und sagt: „Ich lasse Dich nicht,

du segnest mich denn!“ Und dann nannte er

diesen Ort mit dem hebräischen Wort Pniel, frei

übersetzt: Angesicht Gottes

(Vgl. 1. Mose 32, 23 ff).

FS

Ab 2010 wurde das Haus nach und nach bezogen:

Im linken Flügel - zur Duburger Straße hin -

arbeiten der Vorstand, die Stabsstellen der

Verwaltung und Arztpraxen. Der Mitteltrakt und

der rechte Flügel beheimaten Räume der Begegnung,

Saal, Café, Andachtsraum, Ein- und

Zweibettzimmer für Gäste, die Wohngemeinschaften

von Medizinstudenten und FSJlern und

die Büros der Oberin. In der Kelleretage finden wir

Archivräume, weitere Büros und Schulungsräume.


4

Aktivitäten im Haus Pniel

Glaube:

Bibelseminar

Die Bibel ist die Quelle unseres Glaubens. Die

Bibel hilft uns, unser Leben zu ordnen, den roten

Leitfaden zu finden, meine religiöse Prägung und

mein Gottesbild anzuschauen und ggfs. durch

biblische Texte auch zu verändern. Die Bibel lädt

uns ein zu einer Reise ins eigene Herz.

Kontakt: Pastor Willy Boysen , E-Mail:

boysenwi@diako.de Tel. 0461 812 2007

Hauskreis

rundbrief

Mitgestalten der Diakoniegemeinschaft. In Planung

ist auch in diesem Jahr wieder eine Freizeit

in Röm vom 25.-29.Mai zum Thema der Jahreslosung.

Kontakte: Br. Frank Johannsen E-Mail

johannsenfr@diako.de Tel. 0461 - 812 1117

Br. Ralph Häcker E-mail: haekerra@diako.de Tel.

0461 - 812 2113

An jedem dritten Mittwoch im Monat um 15.00

Uhr trifft sich der Hauskreis im Wohnzimmer.

Nachdem wir bei Kaffee und Kuchen Neuigkeiten

ausgetauscht haben, beschäftigen wir uns meist

mit dem Predigttext vom folgenden Sonntag.

Dabei hat sich die Methode des Bibelteilens

bewährt. Wir sind kein fester Kreis, sondern

freuen uns über neue Teilnehmer/innen oder

Gäste.

Kontakt: Diakonisse Irja Petermann

E-mail: petermannir@diako.de Mobil: +49

(0)175 5730761

Brüdertreffen

Die 18 Brüder der Diakoniegemeinschaft treffen

sich regelmäßig alle 2 Monate im Haus Pniel zum

gemeinsamen Austausch, Kaffeetrinken, Planen

von Aktivitäten, und zum Stärken des Alltags und

Gebetskreis für Flensburg

Der Kreis ist aus einer Evangelisation entstanden

und kommt immer dienstags von 9.15 -10.30 Uhr

(außer in den Ferien) zusammen. Mitbeter willkommen!

Kontakt: Diakonisse Hildegard Grassau, Tel. 0461

8122483

Andachtskreis

Im Herbst 2011 hat sich der Andachtskreis

konstituiert und übernimmt seit Anfang 2012

einen Großteil der Morgenandachten ( Mi., Fr.) und

Vespern (Sa.) in der Kirche der DIAKO. Er besteht

aus ca. 13 Mitgliedern der Diakoniegemeinschaft,

die sich in regelmäßigen Abständen zu Terminplanungen

treffen. Neue „Andächtige“ sind herzlich

willkommen.

Kontakt: Pastor Andreas Behrens, E-Mail:

andreasbehrens1@alice-dsl.de Tel.: 0461-

49383861


Ausgabe Februar bis Juni 2013

5

Kirchlich-diakonische Zusatzausbildung und

Fortbildungen

Die KiDZ stellt ein Angebot für die Mitglieder, für

Mitarbeitende und für die, die Interesse an der

Diakoniegemeinschaft zeigen, dar, den persönlichen

Glauben ernst zu nehmen und zu entwickeln

und sich in die Welt des Glaubens und der Kirche

einführen zu lassen. Näheres auf Seite 9.

Weitere einzelne Fortbildungsveranstaltungen

werden angeboten. Vgl. dazu die jeweiligen

Aushänge und die Auflistung aktueller Termine

auf S. 18-19.

Kontakt: Pastor Willy Boysen , E-Mail:

boysenwi@diako.de Tel. 0461 812 2007

Begegnung:

Café

Das Café lädt zu Kaffee, Tee und leckerem Kuchen

ein. Öffnungszeiten in der Regel montags bis

freitags 9 -17 Uhr.

Kontakt: Frau Rita Klos und Frau Barbara Steinke,

0461 -812 2208

Offene Nachmittage und Beisammensein

An jedem ersten Dienstag im Monat lädt die

Oberin um 15 Uhr alle Mitglieder der Diakoniegemeinschaft

und die Novizen zu offenen Nachmittagen

ein. Die jeweiligen Neuigkeiten werden

besprochen. An jedem 2. und 4. Donnerstag im

Monat wird es um 19 Uhr gemütlich beim Beisammensein

im Café Pniel mit der Oberin.

Geburtstagskreis

An jedem letzten Dienstag jedes ungeraden

Monats treffen sich bis zu 40 Schwestern und

Brüder von 8.30 - ca. 10 Uhr zum Frühstück, um

den Geburtstag gemeinsam nachzufeiern, der in

den letzten zwei Monaten lag. Die Finanzierung

erfolgt per Umlage, zZt. 20 Euro im Jahr. Diese vor

Jahren von Sr. Helga Täge initiierte Zusammenkunft

beginnt mit einer Andacht und Würdigung

der Jubilare. Meistens verzichten die Geburtstagskinder

auf persönliche Geschenke und sammeln

für einen „guten Zweck“. Wer dazukommen will,

melde sich bei der Oberin.

Treffen der Novizen

Die Novizen der Diakoniegemeinschaft treffen sich

in der Regel an jedem 4. Montag im Monat um 19

Uhr mit der Oberin zum Gedankenaustausch.

Gesundheit:

Eutonische Übungen und christliche Meditation

Wann?

Von Oktober bis April wöchentlich donnerstags

von 15:00Uhr bis ca.16:30Uhr.

Von Mai bis September nur am letzten Donnerstag

im Monat.

Was sind eutonische Übungen?

Der Begriff Eutonie wurde 1957 von Gerda Alexander

geprägt, ist aus dem Griechischen abgeleitet

und bedeutet „Wohlspannung“. Wir erspüren die

tiefgreifende Wirkung minimaler Bewegungen. Die

Übungen können im Alltag helfen, bewusster

wahrzunehmen, was in uns selbst vorgeht und

aufmerksam zu sein für unsere Umgebung. In

unserer Gruppe dienen die Übungen als gute

Vorbereitung für die Christliche Meditation -

Sitzen in der Stille.

Anschließend trinken wir - wer mag - eine Tasse

Tee zusammen. Wer vor den Übungen einen Tee

trinken möchte, kann ab 14:30 eintreffen.

Kontakte: Pamela Lorenzen (0461/64535) oder

Elke Rüppel (0461/72086)


6

rundbrief

Kontakt und Gesundheitsförderung für Frauen

mit und nach Krebserkrankungen:

• Frauen - Krebs-Café,

jeden 1. Mittwoch im Monat mit einem informativen

Vortrag rund um Erkrankung, Therapie

und Gesundheitsförderung, mit der Möglichkeit

zu Fragen und Austausch.

• Geleiteter Gesprächskreis „Meinen Weg

finden“, jeden 2. und 4. Montag im Monat,

Anmeldung unter 0461 812 4524

• Offenes Singen für Kraft und Freude, jeden1.

und 3. Mittwoch im Monat von 18 bis19 Uhr.

Vorkenntnisse nicht erforderlich. Gern auch für

MultiFamilienTherapie mit den Familien der

Tagesklinik ein Videotraining durchgeführt. Dabei

geht es darum, durch Vorführen von gelungenen

gemeinsamen Aktivitäten und Interaktionen der

Eltern mit ihren Kindern und an Hand von Videoausschnitten

die Eltern in ihrer Elternrolle zu

unterstützen und positive Beispiele als Vorbild

aufzuzeigen. Umgekehrt werden aber auch

mittels kritischer Szenen Verbesserungsmöglichkeiten

aufgezeigt.

Kontakt: Heinz-Georg Löffler, Dipl.-Psychologe &

Chefarzt, Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Villa

Paletti

Inzwischen kein Geheimtipp mehr. Monatlich veranstaltet das Institut für

Atemzentrierte Stimmbildung unter der Leitung von Ronald Balg Konzerte.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei, ob Klassik, Pop, oder französische

Chansons, immer ein unterhaltsames Spektakel. Wer einmal dabei war

kommt bestimmt wieder. Zum Bild: die Clowns bringen Stimmung in Kabirs

Konzert am 1. Oktober 2010.

Angehörige und Freundinnen.

• Raum für Selbsthilfegruppen, nach Absprache

möglich

Info-Abende für werdende Eltern

Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat bieten wir

von 19 bis 21 Uhr werdenden Eltern die Möglichkeit

sich über die Hebammenpraxis, den Kreißsaal

und die Wochenstation zu informieren. Wenn die

Belegung des Kreißsaales es zulässt gehen wir

auch dorthin, um uns die Räumlichkeiten vor Ort

anzuschauen.

Kontakt: Die Hebammen aus dem Kreißsaal des

Diakonissenkrankenhauses

E-Mail hebammen@diako.de Tel. 0461 812 4530

Therapiegruppe der Tagesklinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie

Immer am Donnerstag darf die Villa Paletti, die

Abt. für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der

Diakonissenanstalt Flensburg, in der Zeit von

11.00 bis 12.00 Uhr den großen Saal im Haus

Pniel benutzen. In dieser Zeit wird im Rahmen der

Kultur/Musik

Autorenlesungen der Buchhandlung

Die Lesungen finden von Oktober bis Mai jeweils

am ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr statt.

Bis Mai sind Veranstaltungen u.a. mit Erich

Maletzke, Kathinka Wantula und Heinrich Dieter

Neumann geplant. Außerdem haben wir gerade

die Zusage für eine Aufführung des Kindertheaters

„Pohyb's und Konsorten“ mit dem Stück „Das

Grüffelo“ im April bekommen. Bei allen Veranstaltungen

wird ein Eintritt von 3,00 Euro zugunsten

der Projekte der Diakoniegemeinschaft genommen.

Für einen Buchvorstellungsabend „Die DIAKO

liest“ am 1.5. suchen wir noch Mitwirkende.

Interessierte dürfen sich gerne bei mir oder

Schwester Sibylle Seebach-Gutsche melden.

Kontakt: Diakonisse Elke Rüppel, (0461/72086)


Ausgabe Februar bis Juni 2013

7

Konzerte

Von Klassik bis Pop finden im Saal besondere

Konzerte statt, die jeweils gesondert bekanntgegeben

werden.

„Salon“

Lassen Sie sich überraschen! Unsere Oberin öffnet

in diesem Jahr ihren „Salon“. Termine werden

einzeln bekanntgegeben. Der Begriff „Salon“

verspricht eine bunte Programmvielfalt!

Wohnen und Verwalten

Zimmervermietung

Es hat eine lange Tradition, dass Diakonissen

Angehörige von verunfallten Patienten und Gäste

aus anderen Mutterhäusern beherbergt haben.

Besonders dankbar waren z.B. Menschen von den

nordfriesischen Inseln, die als Begleitpersonen mit

dem Hubschrauber nach Flensburg kamen, ohne

dass sie ihr Köfferchen packen konnten.

Heute stehen 10 Gästezimmer auch für weitere

Gäste zur Verfügung. Das Einzelzimmer (ohne

Frühstück) kostet 30 Euro, das Doppelzimmer 50

Euro, Mahlzeiten können in der Cafeteria der

DIAKO, in der „Oase“ eingenommen werden.

Darüber hinaus wohnen Medizinstudenten

während ihrer Ausbildung in der ersten Etage.

Kontakt: Büro der Oberin

Konvent und Arbeitsgruppen

Neben den bisher genannten Veranstaltungen

dient das Haus Pniel als Tagungszentrum für die

Leitungsgremien der DIAKO und der Diakoniegemeinschaft.

Der Konvent und etliche Arbeitsgruppen

beraten hier und fassen ihre Beschlüsse.

Öffnungszeiten des

Diakonissenmuseums

in der DIAKO, Lukashalle,

neben der Cafeteria

Mo., Mi. und Fr.: 15-17 Uhr

Öffnungszeiten der Buchhandlung:

in der DIAKO, Lukashalle, neben der Cafeteria

Mo., Di.: 10-17Uhr, Mi.u.Fr.: 10-13.30 Uhr

Tel.: 0461 - 812 2040 - Fax: 0461-812 2042

E-mail: buchhandel@diako.de

Konventsklausur

In seiner Sitzung im Februar erörterte der Konvent verschiedene Ziele zur Aktivierung innerhalb der

Gemeinschaft, innerhalb der DIAKO und für die externe Einbindung. „Wie erreichen die Informationen

die Mitglieder? Wie erreichen wir die, die bisher noch kein Ehrenamt innehaben?“ waren nur zwei von

vielen Fragen. Um einen schnellen Informationsfluss zu bekommen, bittet der Konvent um Bekanntgabe

der E-Mailadresse, soweit sie noch nicht vorliegt. Für diejenigen, die keine online-Verbindung haben,

wurde eine E-Mail-Partnerschaft überlegt: wer hat, druckt aus und gibt gezielt weiter. Es gilt, die Kommunikation

effektiv zu machen, die Verwaltung schlank zu halten und Portokosten zu sparen. Neben

etlichen anderen Themen wurden auch die Vorschläge der „Arbeitsgruppe Novizen“ erörtert. Ein Ergebnis

ist das überarbeitete Merkblatt „Aufgaben für Paten der Anwärter und Anwärterinnen der Diakoniegemeinschaft“,

das im Büro der Oberin angefordert werden kann.


8

Peter Berg, Bestatter:

Haus Pniel ist kein normales Pflegeheim, sondern

ein Haus in dem die Bewohnerinnen ein gemeinschaftliches,

geistliches Leben führen, aufgerundbrief

„Pniel – auf Vorrat gebaut“

Zur Geschichte des Hauses von Sr. Dagmar Jonas

(Quelle Festschrift 100 Jahre Haus Pniel)

Haus Pniel wurde als Feierabendhaus für Diakonissen

gebaut, auf dem Gelände der Diakonissenanstalt

an der Pnielallee.

Der erste Rektor, Pastor Wacker, war sehr weitsichtig

in seinem Tun und Handeln zur Fürsorge

für die Diakonissen. Aber es war nicht einfach,

den Gedanken, ein Haus für seine Schwestern im

Ruhestand zu bauen, umzusetzen. Ständig

musste er mit dem Magistrat der Stadt Flensburg

um finanzielle Mittel für das Krankenhaus

kämpfen. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt

noch festzuschreiben, ob die Diakonissenanstalt

ein Haus der „ Inneren Mission“ oder ein Krankenhaus

in Flensburg wäre, und damit die

Zuständigkeit für Mittel zur wirtschaftlichen

Unterstützung.

Vorsichtig bereitete er den Weg vor.

Anlässlich des 25. Jährigen Jubiläums der Diakonissenanstalt

gingen großzügige Spenden in

Höhe von 30.500 Mark ein. Damit konnte Pastor

Wacker ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung,

heute “Drittmittel”, den Bau wagen, da

noch weitere 30.000 Mark aus dem Altersversorgungsfond

bereit standen.

Zunächst hieß es, es sei ein Feierabendhaus und

Altenheim für Diakonissen und für Damen, die

ihren Lebensabend im geistlichen Umfeld wie die

Diakonissen führen wollten. Beim dritten Anbau

wurden auch Plätze für Männer vorgesehen,

jedoch nur vorrübergehend, da die Zahl der

Ruhestandsdiakonissen sehr groß wurde. In den

ersten Jahren nach der Fertigstellung gab es

allerdings noch keine Ruhestandsdiakonissen,

dies war bei der Planung niemandem aufgefallen.

Die Zimmer standen dann zunächst einer Vermietung

zur Verfügung. Es war das erste Haus der

Anstalt, das sowohl über eine Zentralheizung als

auch über elektrisches Licht verfügte. Die erste

Diakonisse zog acht Jahre nach der Fertigstellung

des Hauses ein.

Die Geschichte des Hauses Pniel wurde in der

Festschrift, konzipiert und gestaltet von Karla

König und Peter Thomas

„100 Jahre Haus Pniel, 14. März 1902 -2002“

festgehalten, aus unterschiedlichen Perspektiven

von verschiedenen Persönlichkeiten.

Hier einige interessante Aussagen:

„Die ärztliche Versorgung war für die Bewohnerinnen,

Damen, im Mietpreis mit eingeschlossen,

jedoch mussten die Konsultationen eines Chefarztes

extra bezahlt werden, die eines Assistenzarztes

nicht.“


Ausgabe Februar bis Juni 2013

9

schlossen, freundlich mit wohltuender Ersthaftigkeit

und Unbeirrbarkeit ihrer Traditionen.“

Dr. Johannes Habich, Landesamt für Denkmalpflege:

„Das Gebäude wurde 1901/1902 nach den

Plänen des Architekten Wilhelm Voigt, Kiel,

gebaut und erhielt den Namen Pniel.

Zunächst wurde nur der mittlere Teil gebaut, es

folgten 1904 und 1906 seitliche Anbauten und

1934 ein moderner Flügelanbau entlang der

Duburger Straße nach einem Entwurf des Architekten

Guido Widmann.

Haus Pniel kommt aus stadtgeschichtlichen und

künstlerischen Gründen eine besondere Bedeutung

zu.

Seine Erhaltung liegt im öffentlichen Interesse.“

(Weiteres in der o.g. Festschrift)

Hier alle komprimierten Daten zum Hintergrund und Wissenswertes:

1899

Pastor Wacker und Oberin Albertine von

Lüderitz werben für ein „Diakonissen-

Feierabendhaus“.

1900 - Oktober

Der Landesausschuss, heute Aufsichtsrat,

genehmigt die Pläne des Kieler Architekten

Voigt für ein Alten- und Pflegeheim. Die Kosten

betragen 70.000 Mark, es müssen keine

öffentlichen Mittel eingeworben werden.

1901 - 1. Juni

Richtfest für Haus Pniel.

1902 - 14. März

Einweihung des Feierabendhauses Haus Pniel.

1904

Erster Anbau.

1906

Zweiter Anbau.

1908

Die ersten Diakonissen beziehen Haus Pniel.

1910

Haus Pniel wird - wie die Kirche - das geistliche

Zentrum der Anstalt.

1934

Dritter Anbau (rot verklinkerter Teil). Erster

Personenaufzug wird eingebaut.

1976 – 1986

Große Sanierungsarbeiten, jeweils 2 Zimmer

werden für eine Bewohnerin zusammengelegt

und jeweils Waschbecken eingebaut. Haus

Pniel verfügt über 80 Heimplätze.

1980

Eine Übertragungsanlage wird eingebaut,

damit Gottesdienste und Veranstaltungen aus

der Kirche und dem Fliednersaal mitverfolgt

werden können.

1992

Haus Pniel kommt unter Heimaufsicht.

1995

Heimplätze werden auf 60 reduziert.

1996

Es wird ein Versorgungsvertrag mit den

Pflegekassen geschlossen.

1998 – 2001

Sanierung Haus Pniel: Einbau von behindertengerechten

Toiletten und Duschen, ebenerdigem

Seiteneingang, Entfernung aller Türschwellen,

Aufenthaltsräume für Mitarbeitende,

Betreuungs- und Nebenräume.

2000

Reduzierung der Heimplätze auf 45.

2008

Umzug aller Bewohnerinnen in umliegende

Einrichtungen und ins GAH-Stift. Neuausrichtung

des Hauses Pniel.


10

rundbrief

Einladung

zum Wochenende der Diakoniegemeinschaft

Liebe Schwestern und Brüder!

Sehr herzlich lade ich Euch/Sie

zum Wochenende am 9. und 10.

März 2013 zu unserem Gemeinschaftswochenende

im Fliednersaal

ein.

Wir beginnen am Sonnabend um 15 Uhr, gehen

nach dem Abendbrot um 18.30 Uhr zur Vesper in

die Kirche, bevor ein kurzes Abendprogramm (bis

20.30 Uhr) beginnt.

Am Sonntag beginnen wir mit dem Morgenlob

um 8.15 Uhr in der Kirche und frühstücken

anschließend gemeinsam in der Oase. Um 10

Uhr beginnt der Gottesdienst mit unserem Rektor.

Für verschiedene Informationen ist im Anschluss

Zeit, bevor unser Beisammensein mit dem

Mittagessen um 12.30 Uhr und dem Reisesegen

endet.

Im Unterschied zu früher haben wir wenig

Gelegenheit, etwas länger zusammen zu sein, um

uns auch persönlich auszutauschen. Dies ist

auch gerade für unsere neuen Mitglieder sehr

wichtig. An diesem Wochenende bietet sich die

Chance. Kommen Sie deshalb am Sonnabend und

am Sonntag, bringen Sie gerne auch Gäste mit!

In Kürze bekommen Sie noch einmal Post von mir

mit dem inhaltlichen Programm und einem

Anmeldezettel. Die Beratungen des Konvents

zum Thema waren zum Ende des Redaktionsschlusses

noch nicht abgeschlossen. Ich aber

schon jetzt verraten, dass u.a. die Künstlerin

Sylvia Vandermeer, die die Goldtafel im neuen

Andachtsraum geschaffen hat, unser Gast sein

wird.

Gott behüte uns alle!

Ihre

Sr. Hannelore Balg, Oberin


Ausgabe Februar bis Juni 2013

11

Die Kirchlich-Diakonische Zusatzausbildung heute

Die Diakoniegemeinschaft der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Flensburg hat Teil

am Auftrag der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, das Evangelium in Wort

und Tat zu bezeugen. Sie verfolgt als eigenes, wichtiges Ziel, in Öffentlichkeit

und Kirche das Bewusstsein für eine diakonische Dimension zu stärken, Mut zu

machen zu schwestern- und bruderschaftlicher Diakonie und den diakonischen

Auftrag der Diakonissenanstalt zu erhalten und zu fördern. Die Kirchlich-

Diakonische-Zusatzausbildung bildet dazu ein Angebot für die Mitglieder und

für die, die Interesse an der Diakoniegemeinschaft zeigen, den persönlichen

Glauben ernst zu nehmen und zu entwickeln und sich in die Welt des Glaubens

und der Kirche einführen zu lassen.

Diese Zusatzausbildung, kurz „KiDZ“ genannt, ist ein unverzichtbares Element zur Einsegnung in die

Diakoniegemeinschaft und in den Diakonat. Sie ist für alle Mitarbeitenden offen und nicht an den

Willen zur Einsegnung gebunden.

Da wir anstreben, dass möglichst aus jeder Abteilung der DIAKO eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter

teilnimmt, sind auch Interessierte herzlich willkommen, die nur an einzelnen Bausteinen der

Zusatzausbildung teilnehmen möchten. KiDZ setzt sich aus acht verschiedenen, unabhängig voneinander

gestalteten Bausteinen zusammen:

1. Menschen als Zeugen des Glaubens

2. Die Bibel als Quelle des Glaubens

3. Gottesdienst als Feier des Glaubens

4. Kirche und Diakonie als Institutionen des Glaubens

5. Seelsorge als Erfahrung des Glaubens

6. Ethik heute als Konsequenz des Glaubens

7. Geistliches Leben als Gestalt des Glaubens

8. Zeiten-Räume-Rituale als Ausformung des Glaubens

Die Ausbildung entspricht dem „Basiskurs Diakonie“ des Kaiserwerther

Verbandes deutscher Mutterhäuser e.V.

ZZt. läuft der 4. Baustein mit Frau Margrit Semmler, Synodale der Nordkirche,

Diakoniepastor Thomas Nolte und Oberin Hannelore Balg als Dozenten. Ein

Einstieg in den 5. Baustein mit Pastor em. Gundolf Semmler im Mai ist möglich.

Fordern Sie den Prospekt im Büro der Oberin an!


12

rundbrief

RÜCKBLENDE: KiDZ in den 50er Jahren

Diakonisse Schwester

Ilse Müller (SI)

im Gespräch mit

Pastor i.R. Frank

Schlicht (FS) über

die kirchlichdiakonische

Zusatzausbildung

in der DIAKO

FS: Als wir vor 15 Jahren wieder mit der Kirchlich-

Diakonischen Zusatzausbildung begannen, war

dies keine Neuerfindung, sondern nahm die alte

Diakonissenausbildung in moderner Form

wieder auf.

SI: Ich wurde im November 1950 in das Noviziat

eingeführt, um später einmal Diakonisse zu

werden. Es begann alles mit dem „diakonischen

Kurs“. Er fand im Schwesternhaus Roonstr. 7

statt, dauerte bis März und wurde nur zwischen

Weihnachten und Neujahr unterbrochen, weil wir

in der Zeit auf den Stationen des Krankenhauses

aushelfen mussten.

FS: Seit der Neuauflage 1997 sind fast 50 Diakonissen

und Diakonische Brüder eingesegnet

worden. Wieviele Mädchen bzw. Frauen nahmen

eigentlich damals die Ausbildung auf?

SI: Ich war damals 20 Jahre alt und eine von

vierzig Novizen mehrerer Einsegnungsjahrgänge.

Unser erster Kurs nach dem Krieg begann

unter der Leitung von Rektor Thomsen mit 15

Personen. Allerdings blieb nur ungefähr die

Hälfte dabei. Es war die Zeit nach dem Krieg, als

einige erst einmal Unterschlupf suchten, bis sich

die Verhältnisse wieder geordnet hatten. Eine

Mitschwester wollte Diakonisse werden, weil ihr

Mann vermisst war und sie fürchtete, dass er

gefallen war. Als er dann wider Erwarten aus der

Gefangenschaft zurückkam, ging sie zurück zu

ihm. Wir alle waren damals auf der Suche nach

neuer Orientierung, denn was man uns als

Kindern und Jugendlichen in der Nazizeit vorgegeben

hatte, galt nicht mehr. Wir sangen andere

Lieder und der Führer gab keine Befehle mehr.

Wir hatten den Boden unter den Füßen verloren,

ja mehr noch: oft waren auch unsere engsten

Bezugspersonen im Krieg gestorben.

FS: Sie haben mir einmal erzählt, dass Sie damals

viel auswendig lernen mussten, z.B. alle Strophen

des jeweiligen Wochenliedes für den Sonntagsgottesdienst,

also über 50 verschiedene

Lieder. Am Sonnabend wurde dann abgefragt.

SI: Eigentlich bin ich, die ich jetzt so schlecht

lesen kann, froh, dass ich einen solchen Glaubensschatz

im Gedächtnis habe einmal abgesehen

davon, dass das Auswendiglernen natürlich

auch ein enormes Gehirntraining darstellt. Aber

es ging natürlich hauptsächlich um Inhalte. Es

war wunderbar, wie Pastor Vierck uns damals aus

dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums den

Aufbau des ganzen Neuen Testaments und die

Geschichte des Christentums erläuterte: Christus

kam in sein Eigentum, aber sie nahmen ihn nicht

auf.

FS: Wir legen heute Wert darauf, unseren Teilnehmern

Rüstzeug auf den Weg zu geben, dass sich

ein eigener Glaube formen kann. „Menschen als

Zeugen des Glaubens“ oder „Ethik als Konsequenz

(oder Ausformung) des Glaubens“ heißen

die Bausteine der KiDz. Also keine Indoktrination


Ausgabe Februar bis Juni 2013

13

durch stures Lernen, sondern in der Mischung

aus Theorie und Praxis ist das Entdecken eines

eigenen christlichen Lebensweges angesagt.

SI: Das war damals nicht anders. Mir hat sich bis

heute Luthers wiederholte Formulierung aus dem

Kleinen Katechismus eingeprägt: Christus „sei

mein Herr“. Es ging und geht immer um die

Frage: Was gehört zum Leben? Wer oder was

bestimmt mein Leben? In unserer Probemeisterin

Elisabeth Clausen, die leider viel zu früh gestorben

ist, hatten wir eine Lehrerin, die lebensnah

den Katechismus, das Gesangbuch oder Lebensbilder

von Paul Gerhard und Martin Luther

vermitteln konnte. Am Samstag gab es immer so

eine Stunde über das, was in der Woche gewesen

war, was gefallen hatte, was nicht.

FS: Wie sah der Tagesablauf aus? Was stand auf

dem Stundenplan?

SI: Der Tag begann um 6.30 Uhr mit der Andacht,

danach gab es Frühstück und es begann der

Unterricht. Um 12 Uhr gingen wir zum Mittagsgebet,

danach Essen und Mittagsstunde und

Lernzeit. Nachmittags gab es noch Unterrichtsstunden.

Eine Stunde abends auf den Stationen

war Pflicht. Zu den Fächern zählten: Altes und

Neues Testament, Katechismus und Gesangbuch,

Gottesdienst und Liturgie, Kirchengeschichte und

Geschichte des jüdischen Volkes, andere Religionen

und Mission. Hinzu kam dann noch die

„Doktorstunde“, also Medizinunterricht. Mädchen,

die keine ausreichende schulische Ausbildung

mitbrachten, erhielten eine Grundbildung:

Diktat, Rechnen. Die Oberschülerinnen gingen

während dieser Zeit auf die Stationen, um zu

helfen. Es wurde doch etliches verlangt. Schillers

Glocke z.B. lernten wir ganz auswendig und

wussten, was „Jamben“ sind. Es war gut, wenn

wir uns Notizen über die Sonntagspredigt machten,

denn am Montag früh sollten wir über die

Predigt erzählen. Am Samstag wurde die Einzelbeichte

angeboten; allerdings weigerten sich

einige und Pastor Thomsen zeigte Verständnis.

FS: Es ging also doch recht streng zu? Verliert

man da nicht die Freude?

SI: Wir hatten doch viel Spaß. Das Theaterspielen

gehörte dazu. Unvergesslich ist mir, wie Waltraud

Gehder und Ursula Born bei der Silberhochzeit

des Ehepaars Thomsen mit einem Stück glänzten,

wie es wohl in 25 Jahren bei der Goldenen

Hochzeit sein würde. Wir haben uns immer

amüsiert, wenn wir in den Esssaal zur Bibelstunde

kamen und die Mäuse um die langen Röcke der

alten Schwestern herumflitzten. Interessant war

die 10-tägige Rüstzeit am Ende im Rosenhaus:

wir besuchten eine Gemeindeschwester und den

Albertinenhof, das heutige Gelände in Harrislee,

auf dem die DIAKO Landwirtschaft zur Versorgung

des Krankenhauses betrieb. Spannend fand

ich, als aus dem Tagebuch der ersten Oberin

Albertine von Lüderitz vorgelesen wurde: jene

junge Adlige setzte sich gegen ihre Familie durch,

einen anderen Weg zu gehen und Diakonisse zu

werden.

FS: Heute findet am Ende der Kirchlich-

Diakonischen Zusatzausbildung, die sich punktuell

über zwei bis drei Jahre erstreckt, ein

Abschlusskolloquium statt und jede Teilnehmerin

muss eine schriftliche Hausarbeit vorlegen.


14

rundbrief

SI: Wir hatten unser „Einsegnungsbuch“, in dem

wir alle unsere Aktivitäten festgehalten haben.

Während des Kurses mussten wir vier bis fünf

Mal Bibelstunden, z.B. auch für Kinder, ausarbeiten

und halten. In einem Abschlussgespräch, an

dem unsere Unterrichtenden teilnahmen, wurde

auf die drei evangelischen Räte .eingegangen.

evangelischen Räte .eingegangen.

FS: Keuschheit, Armut, Gehorsam?

SI: Ich habe mir die Problemstellung so gemerkt.

Es geht darum,

• dass die Tracht nicht das Wichtigste darstellt,

sondern der Glaube, und wir einen klaren

Blick für Christus als unseren Herrn haben,

• dass Diakonissen sorgsam mit dem Geld

umgehen sollen. Auch als Taschengeldempfängerin

kann man geizig sein,

• und dass ich verfügbar sein soll, wenn ich

gebraucht werde.

FS: Wann wurden Sie dann als Diakonisse

eingesegnet und was kam danach?

SI: 1952 legte ich das Krankenpflegeexamen ab.

Ein Anerkennungsjahr im Krankenhaus in

Kappeln folgte. Am 30. April bekam ich Bescheid,

dass ich dort am 1. Mai antreten sollte. 1953 bis

1955 absolvierte ich die Ausbildung als MTA.

Und dann wurde ich 1956 von Pastor Thomsen in

St. Marien mit fünf anderen Schwestern als

Diakonisse eingesegnet. Als Springerin war ich

dann teils an fünf verschiedenen Ecken des

Krankenhauses pro Tag im Einsatz. Mit 27 Jahren

berief man mich 1957 zur leitenden MTA. Zwischenzeitlich

konnte ich in Schwäbisch-Hall viel

dazulernen und absolvierte noch einen Kurs für

leitende MTAs. 1995 habe ich meinen Dienst im

Labor beendet und mich dann ehrenamtlich bis

2010 als Kirchenschwester, also als Küsterin,

betätigt.

FS: Wenn Sie alles noch einmal überdenken: Was

war Ihnen wichtig und was sollten wir heute bei

der KiDz beherzigen?

SI: Ich habe damals die Bibel sehr gut kennengelernt.

Über die Lieder habe ich auch immer etwas

von den Dichtern und Komponisten, also aus der

Zeit- und Kulturgeschichte erfahren. Der diakonische

Kurs hat uns soweit wir leben bis heute gut

zusammengeschweißt, so unterschiedlich wir

auch waren und sind. Es erscheint mir heute

mindestens genauso wichtig, dass man sich

kennenlernt und Gemeinschaft erlebt. Es ist

etwas anderes, ob man sich nur im Dienst begegnet,

oder sich persönlich kennt. Zur Horizonterweiterung

war und ist es hilfreich, auch andere

Mutterhäuser kennenzulernen.


Ausgabe Februar bis Juni 2013

15

Menschen

&

50. Krankenpflegeexamen

Vom 1.- 3. März feiern die Schwestern Erdmute

Beckmann (geb. Kizinna), Liselotte Biß ,

Margot Bosse (geb. Laubrinus), Katrine Frank

(geb. Thießen), Ingeborg Legies (geb.Legies),

Erika Möckelmann (geb. Clausen), Diakonisse

Gisela Schmidt, Gisela Suhl, Kathi Vogel (geb.

Kelm)und Doris Wichmann (Redmer)ihr

Ausbildungsjubiläum. Nach dem Austausch

von Erinnerungen an die Zeiten im Wackerhaus

und an die damaligen Dozenten wird der

Gottesdienst am Sonntag ein Höhepunkt sein,

ebenso das Kaffeetrinken mit unserer Altoberin

Sr. Gerda Pommerening, die damals die

Vorschülerinnen betreute.

Dank von Sr. Dagmar

Sr. Dagmar dankt allen, die anlässlich ihres

65. Geburtstags Grüße und gute Wünsche

überbrachten, ebenso dankt sie für die vielen

Geschenke und Spenden für das Schulprojekt:

422 Euro. Leider wurde das Projekt abgesagt.

Das Geld liegt auf einem Sparbuch und steht

für ein noch zu nennendes Projekt zur Verfügung.

Pastor Pörksen - 80 Jahre alt

Am 12. Januar feierte Jens-Hinrich Pörksen im

Beisein vieler Weggefährten seinen Geburtstag.

Der frühere Handewitter Gemeindepastor

war von 1986 bis 1997 als Landespastor

Leiter des Diakonischen Werks Schleswig-

Holstein und Mitglied des Landesausschusses,

heute Aufsichtsrat, der DIAKO Flensburg.

„Die Tage werden kostbarer,“ sagte Altbischof

Kohlwage bei der Andacht im Lübecker Dom.

Anschließend wurden Erinnerungen an das

Meldungen

dynamische und geistreiche Wirken dieses

Vollblutdiakonikers ausgetauscht. Der frühere

Sozialminister Prof. Günter Jansen erheiterte

die ca 100 Gäste bei der Kaffeetafel mit

folgender Anekdote, als er vorab erzählte, wie

es damals gelungen war mit Hilfe der Diakonie

knapp 6 000 Kindertagesplätze im Lande

neu zu schaffen:

Die Erzieherin hilft dem kleinen Max beim

Anziehen der Stiefel. Ziehen, Zerren. Endlich

geschafft. Der Kleine am Ende der Prozedur:

„Sie sind falsch rum.“ Stimmt. Das Ganze

noch einmal: rechter Stiefel auf den rechten

Fuß, der linke auf den Linken. Wunderbar. Der

Kleine: „Das sind nicht meine.“ Schuhe

wieder aus. „Und wo sind deine?“ Max: „Die

sind nicht mit. Mama hat gesagt, ich solle die

meines großen Bruders heute mitnehmen.“

Die Erzieherin ist dem Fluchen nahe. Also,

noch einmal das Ganze. Ziehen, zerren,

reinstubsen, auftreten. Fertig. „Und wo hast

Du deine Handschuhe?“ „Die hab ich vorne in

die Schuhe getan, damit ich sie nicht verliere.“

So kann es gehen, in der Diakonie. Aber

Freude macht es doch.

Herzlichen Glückwunsch dem

Jubilar!


16

rundbrief

Präventionspreis für die KiTa

Nicht schlecht! Unsere KiTa Kapernaum unter

Leitung von Diakonisse Christiane Johannsen

war als einzige schleswig-holsteinische

Einrichtung unter 140 Bewerbungen für den

deutschen Präventionspreis des Bundesgesundheitsministeriums

zur Förderung des

Hygieneverhaltens in Kindertagesstätten

nominiert. Die Reise nach Berlin begann im

Schneesturm und endete mit einem Platz

unter den ersten 15, einem Buch für die KiTa

an Sr. Christiane und einem Blumenstrauß für

Claudia Erichsen als Projektleiterin aus der

Hand des Ministers Daniel Bahr. Drum merke:

„Wasser, Seife, Handtuch her, Händewaschen

ist nicht schwer!“

Reiselustig?

Der Diakoniegemeinschaft werden Gruppenund

Einzelreisen, in diesem Falle eine Wandertour

zum Jungfrauenpass, und eine Radwanderung

angeboten. Wer Interesse hat,

bitte bei der Oberin melden!

KWV-Schulleitertagung zur

Zukunft der Pflegeausbildung

Unter dem Thema „Pflegeausbildung

weiter denken“ trafen sich am 2. und 3.

November mehr als 20 Leitungen pflegerischer

Ausbildungsstätten aus ganz Deutschland

auf dem Gelände der Kaiserswerther

Diakonie bei Düsseldorf. Die Schulleitertagung

des Kaiserswerther Verbandes KWV

wurde von Vorstandsmitglied Oberin Sr.

Hannelore Balg von der DIAKO Flensburg

initiiert und durchgeführt.

Pflegeausbildung mit christlichem Profil hat

eine Zukunft, betonten die Teilnehmenden.

Ausbildungsreformen, die demographische

Entwicklung und die Gewinnung von Nachwuchs

für die Ausbildung stellen jedoch große

Herausforderungen an die Schulen. „Es ist

wichtig, Entwicklungstendenzen zu erkennen,

Chancen zu entdecken und miteinander Ideen

zu entwickeln“, so Oberin Sr. Hannelore Balg.

Sr. Reinhild im Ruhestand

Die Oberin des Evangelischen Diakonissenmutterhauses

Berlin Teltow Lehnin, Reinhild

Purschke, wird am 23. März 2013 in den

Ruhestand verabschiedet.

Sr. Hildegart verstorben

Die brasilianische Schwesternschaft trauert

um Hildegart Hertel (1939- Dezember 2012).

Im April vorigen Jahres ist ihre leibliche

Schwester Sr. Hulda ihr im Tode vorausgegangen.


Ausgabe Februar bis Juni 2013

17

Hildegart war eine sehr dynamische Person

und hatte die Gabe der Weitsicht und der

Kreativität. Während der 19 Jahre im Gemeindedienst

durfte sie vieles aufbauen, das heute

noch Bestand hat und Früchte trägt. Beide

Schwestern hatten auch Kontakt zum Flensburger

Mutterhaus und waren hier zu Besuch.

1988 hatte die Direktion der Evangelischen

Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien

Sr. Hildegart dazu berufen, die Leitung der

neu geschaffenen Diakonieabteilung zu

übernehmen. In dieser Funktion hat sie 15

Jahre lang segensreich gewirkt. Eine zeitlang

war sie auch Mitglied des Vorstandes von

DOTAC (Diakonia Of The Americas and Caribbean)

und der DIAKONIA Weltkonferenz.

Auch in der Schwesternschaft hatte S. Hildegart

immer leitende Funktionen.

Deshalb ist ihr Sterben nicht nur ein großer

Verlust für die Kirche, sondern auch für die

Schwesternschaft.

haben! Ich bete darum, dass dies nur so

scheint und möchte Sie ermutigen: melden Sie

sich umgehend zur Weltversammlung 2013

an! Das Programm ist spannend und ich

sehne mich schon danach, mit Ihnen allen

zusammenzukommen, uns auszutauschen

und das große Geschenk Gottes zu genießen:

Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern

mit einer Berufung: zu dienen nach dem

Motto “Diakonie Heilung und Segen für die

Welt!”

Auf der Site www.diakonia-world.org/2013/>

finden Sie noch weitere Informationen und

ebenfalls das Programm.

Präsidentin: Schwester Doris Horn

doris.horn@t-online.de

FOUNDATION DIAKONIA/STIFTUNG

Liebe Partner und Freunde in DIAKONIA,

kaum zu glauben - kaum sechs Monate

trennen uns noch von unserer Weltversammlung

2013 in Berlin! Aus den nur sparsam

eingehenden Reiseanfragen schließe ich, dass

sich viele von Ihnen noch nicht angemeldet

Die eifrigen Helfer: Rita Klos - die freundliche Servicekraft seit 39 Jahren in der DIAKO. • Broder Simonsen -

Tischler seit 40 Jahren. Keiner kennt das Pnielgebäude wie er. • Sr. Tina Block - „die gute Seele im Hintergrund“

betreut Gäste aus dem Krankenhaus. • Kirsten Johannsen bereitet eins der Gästezimmer vor.


18

rundbrief

Aktuelle Termine Termine von Aschermittwoch bis 31.05.2013

Di, 12.2. 16:30 Uhr

Bibelseminar „Kain und Abel“

Fr, 15.2. 19:00 Uhr

Gospel - Musical - Pop

Gesangs-Ensemble und die Band La Occasio

Di, 19.2. 16.30 bis ca. 19.00 Uhr

Hannelores Salon „Das Meer in mir“

Worte werden zu Bildern und Bilder werden zu

Worten. Ein Film will uns über die Geschichte, die er

erzählt, miteinander ins Gespräch bringen

Di, 26.2. 10:00 – 14:00 Uhr

KiDZ-Baustein Nr. 4 D

Besuch der Diakonie im Kirchenkreis Schleswig-

Flensburg

(Anmeldung über das Sekretariat der Oberin)

Do, 28.2. 10:00 - 17:00 Uhr

Ein Tag für Männer

Welche Bilder, welche Kräfte leiten uns bewusst oder

unbewusst in unserem Mann sein? (Anmeldung bei

Pastor Willy Boysen, Tel.: 0461 812 2007)

Fr, 1.3. 15:00 Uhr

Weltgebetstag St. Petri

Mo, 4.3. 17:30 Uhr

Brüdertreffen

Di, 5.3. 16:30 Uhr

Bibelseminar „Sturmstillung“

Mi, 6.3. 19:30 Uhr

Autorenlesung

„Mörderisches Blut“, ein Flensburg-Krimi,

Lesung: Katkinka Wantula

Sa/So 9. u. 10.03.

Diakoniegemeinschaftswochenende

Mo, 18.03. 17:30 Uhr (Wohnzimmer)

Terminplanung Andachtskreis

Di, 19.3. 8.30 Uhr

Geburtstagskreis (vorverlegt vom 26.3.)

Do, 21.3. 10.00 bis 17.00 Uhr

Eine Oase im Alltag

Auf dem Weg durch den Alltag, der uns manchmal

als Wüstentag erscheint, einmal anhalten können,

um Kraft zu schöpfen. Eine Art Oase am Wegesrand

erleben.

Leitung: Pastor Frank Puckelwald,

Gemeindedienst der Nordkirche

Mi, 3.4. 19:30 Uhr

Autorenlesung

„das Erbe der Wölfin“

Lesung: Heinrich Dieter Neumann

Di, 23.4. 16:30 Uhr

Bibelseminar „Der Besessene von Gerasa“

Di, 30.4. 16:30 19:00

Paradies im Angebot

Religion ist gut für die Werbung, denn überall finden

wir Anspielungen auf Bibelzitate in den Anzeigenseiten

und in den Werbespots. Welche Verkündigung

geschieht durch die Werbung unter den Menschen?

Mi, 1.5. 19:30 Uhr

Autorenlesung

„Die DIAKO liest“ Buchvorstellungen durch

verschiedene Mitarbeiter der DIAKO

Mi, 1.5. - 5.5.

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg

Di, 7.5. 16:30 Uhr

Bibelseminar „Die Hochzeit zu Kana“

Fr, 10.5. 19:30 Uhr

Sr. Angelika Wohlenberg berichtet von ihrer Arbeit

bei den Massai in Tansania

Mi, 22.5. 16.30 bis ca. 19.00 Uhr

Hannelores Salon „Babettes Fest“

Worte werden zu Bildern und Bilder werden zu

Worten. Ein Film will uns über die Geschichte, die er

erzählt, miteinander ins Gespräch bringen

25.-29.5.

Brüderfreizeit im Haus Kivit auf Röm

Di, 28.5. 16:30 -19:00 Uhr

Vom Sinn der Sinne

Mit Hilfe unserer fünf Sinne erschließen wir uns die

Welt. Mit Augen, Ohren, Nase, Mund und Händen

nehmen wir unsere Umwelt wahr, kommen auf den

Geschmack oder können etwas nicht riechen.

Erzählen uns unsere Sinne etwas vom Sinn des

Lebens?

Fr/Sa 31.5./1.6. 10:00 – 18:00 Uhr

KiDZ-Baustein Nr. 5 A

Seelsorge als Erfahrung des Glaubens

B. Rituale: Salbung, Aussegnung

(Anmeldung über das Sekretariat der Oberin)

1. - 8. 7. 2013 (Vorschau)

Diakonia in Berlin


Ausgabe Februar bis Juni 2013

19

Musik und Kirche

sonntags 8.15 Uhr Morgenlob (Kirche),

anschl. gem. Frühstück

mo, mi, fr 9.00 Uhr Morgenandacht (Kirche)

montags 18.00 Uhr Posaunenchor (Kirche)

Gesegnete Ostern!

montags 19:30 Uhr

dienstags 20.00 Uhr

samstags 18.30 Uhr

Chor (Fliednersaal)

Flötenchor (Seminarraum)

Vesper (Kirche)

Gottesdienste und Andachten

Gottesdienste in der Regel um 10 Uhr mit Hlg. Abendmahl, Passionsandachten um 17 Uhr

Termin:

13.02 Aschermittwoch

17.02. Invokavit

20.02.

24.02. Reminiszere

27.02.

01.03. Weltgebetstag

03.03. Okuli

06.03.

10.03. Lätare

13.03.

17.03. Judika

20.03.

23.03.

24.03. Palmarum

27.03.

28.03. Gründonnerstag

29.03. Karfreitag

29.03. um 14.30 Uhr

31.03. Ostersonntag

31.03. Ostersonntag

01.04. Ostermontag

Passionsandacht u. Nachgespräch

Zusammen mit AG Sucht

Gottesdienst

Passionsandacht u. Nachgespräch

Gottesdienst

Passionsandacht u. Nachgespräch

um 15 Uhr in St. Petri, Nordstadt

Gottesdienst/50. Examensjubiläum

Passionsandacht u. Nachgespräch

Gottesdienst

Passionsandacht mit MCP u. Nachgespräch

Gottesdienst

Passionsandacht u. Nachgespräch

Vesper mit Flötenkreis

Gottesdienst

Passionsandacht u. Nachgespräch

Gottesdienst um 18.30 Uhr

Gottesdienst (kein Abendmahl)

Andacht zur Sterbestunde Jesu

Frühgottesdienst um 6 Uhr

Gottesdienst

Gottesdienst (kein Abendmahl)

Pastoren:

Singhofen,

Wilde

Boten

Boysen

Singhofen

Boysen

Team

Schlicht

Singhofen

Boten

Wilde

Semmler

Singhofen

Diak.Gem.

Singhofen

Boten

Dinse

Wilde

Wilde

Boten

Singhofen

Boysen

Die weiteren Gottesdienste entnehmen Sie bitte der nächsten Ausgabe der akut.


20

rundbrief

Der neue Andachtsraum wurde von Sr. Hannelore

Balg zusammen mit der technischen Abteilung der

DIAKO gestaltet. Das Kreuz ist eine Arbeit der Flensburger

Glaserei Kruse, die im früheren Raum der Stille im

Marienhölzungsweg 9 zu finden war. Das Material ist

Glas aus Südfrankreich, das auch bei der Gestaltung

der Kirchenfenster verwendet wurde.

Die goldene Tafel stammt von der

Künstlerin Sylvia Vandermeer. Sie

gilt als eine der bedeutendsten

christlichen Künstlerinnen der

Gegenwart. Sie wurde 1968 in

Zeitz/Sachsen geboren und lebt und

arbeitet in Berlin, Wien und Binz.

Impressum

Herausgeberin:

Diakoniegemeinschaft der DIAKO

Knuthstr. 1

24939 Flensburg

Verantwortlich:

Oberin Sr. Hannelore Balg

Redaktion dieser Ausgabe:

Sr. Dagmar Jonas, Br. Ralph Häcker,

Br. Frank Schlicht, Br. Roland Mierzwa

Lektorat: Sr. Irmgard Jürgensen

Fotos: P. Frank Schlicht, Giesela Meißner

Gestaltung: Peter J. Thomas

Herstellung: Flensborg Avis Offset

Auflage: 500 Stück

Nächste Ausgabe geplant:

Im Juni 2013

Anregungen und Beiträge werden

erbeten bis spätestens zum 26. April

2013 ohne Gewähr des Abdrucks.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine