steht er zum kostenlosen Download für Sie bereit. - Schlingel

schlingel.leipzig.de

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Baby-Schlingel 2012 _ www.schlingel-leipzig.de

Sonderausgabe des Familienmagazins der LVZ

Seite 20

Daddy cool

Väter im Kreißsaal

Seite 26

Stillen in der Stadt

Wo geht es am besten?

Seite 28

Zum Schreien

Hilfe für kleine Heuler


Baby-Schlingel 2012 _ www.schlingel-leipzig.de

Sonderausgabe des Familienmagazins der LVZ

Seite 20

Daddy cool

Väter im Kreißsaal

Seite 26

Stillen in der Stadt

Wo geht es am besten?

Seite 28

Zum Schreien

Hilfe für kleine Heuler


Editorial


Liebe Eltern,

Redaktion

so ein Baby kann die Welt ganz schön auf den Kopf stellen. Es setzt

völlig neue Maßstäbe und hat die seltene Gabe, Dinge völlig unwichtig

werden zu lassen, über die man sich gestern noch den Kopf zermartert

hat. Auf einmal denkt man für zwei und trägt neuerdings eine

Verantwortung, die in den nächsten 18 Jahren nicht kleiner, sondern

viel größer wird.

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr. Denn mit

Baby an Bord wird das Fahrwasser deutlich unruhiger, muss vieles neu

organisiert und die eine oder andere Gewohnheit gehörig umgekrempelt

werden.

Der Baby-Schlingel will Ihnen ein guter Co-Kapitän sein, mit Rat

und Tat zur Seite stehen, und er liefert Ihnen Antworten auf Fragen

wie: Welche Entbindungs-Kliniken gibt es in Leipzig, welche Vorsorge-

Untersuchungen sind notwendig, wie schaffen es Väter im Kreißsaal,

cool zu bleiben?

Und nicht nur bis das Baby da ist, gibt es Fragen über Fragen.

Welche Pflege ist gut für mein Kind, wo kann ich in der Stadt in Ruhe

stillen, was kann ich tun, wenn mein Baby Tage und Nächte durchschreit,

welche Produkte sind wirklich wichtig, und wann werde ich

über den Wickeltisch gezogen? Auch hier findet der Schlingel Antworten

und gibt wertvolle Tipps zum Leben mit Baby in Leipzig.

Außerdem berichten zwei Hebammen über die Licht- und Schattenseiten

ihres Jobs und geben Tipps, worauf es bei der Suche nach einem

Geburtshelfer ankommt. Passend dazu bietet der Schlingel auf den

Service-Seiten alle wichtigen Adressen und Anlaufstellen rund ums

Thema Baby.

Viel Freude für das neue Leben in Familie wünscht

Ihre Baby-Schlingel-Redaktion.

Simone Liss

0341 21 81 2890, s.liss@lvz.de

Annika Ross

0341 21 812891, a.ross@lvz.de

Projektleitung | Anzeigen

Manja Adler

0341 21 81 1519, m.adler@lvz.de

Schlingel online

Constanze Dietsch

0341 21 811599,

constanze.dietsch@lvz-online.de

Layout | Satz | Grafik | Illustration

S t i f t d e s i g n

Marcel Langer,

www.stiftdesign.de

Titelfoto

Andreas Döring

Sophie Nestvogel


Inhalt

Foto: dpa

Inhalt

Allgemeines

Informiert

Rat & Tat

3

Editorial

4

Inhaltsverzeichnis

34

Baby-Schlingel-Service

Hebammen, Kliniken, Fachärzte und

Beratungsstellen im Überblick

38

Familien-Adressen

Anschriften und Kontakte

38

Impressum

6

Baby-Schlingel-Neuigkeiten

Therapie gegen Präeklampsie

8

Wunschkind

Viele Wege führen zum Ziel

21

Der Nachwuchs in Deutschland

Dresden hält Geburtenrekord

12

Vorsorge-Untersuchungen

Welche Methode passt zu mir?

14

Fit für zwei

Aber Vorsicht bei den Sportarten

22

Mahlzeit, Baby

Der heiße Brei

24

Spieglein, Spieglein

Pflege-Tipps für zarte Haut

28

Schreibabys

Ein Experte gibt Rat

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Inhalt


Im Test

Persönlich

26

Stillen in der Stadt

Wo gibt's die besten Plätze?

10

Plötzlich zu dritt

Emmas Mama erzählt

30

Wohlstandsmüll

Über den Sinn und Irrsinn

von Babyprodukten

32

Lieblingsstücke

Babysachen mit Stil

16

Klinik,

Hebammenpraxis,

Hausgeburt

Wohin zur Entbindung?

18

Hebamme

Traumjob mit Nebenwirkungen

20

Daddy, Daddy cool

Väter im Kreißsaal

33

Alle kriegen Babys

Vom „Leid“ der Kinderlosen

Adresse/Ort Telefon Fax E-Mail Webseite Twitter

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Informiert

Baby-Schlingel-Neuigkeiten

Wonneproppen auf der Waage

Das durchschnittliche Geburtsgewicht von Babys in Deutschland beträgt etwa

3400 Gramm, wenn sie termingerecht das Licht der Welt erblicken. Mädchen

sind mit im Schnitt 3390 Gramm und 51 cm etwas leichter und kürzer, Jungs

mit 3510 und 52 cm etwas schwerer und länger. Vor zehn Jahren lag das durchschnittliche

Geburtsgewicht in Deutschland noch bei 3300 Gramm. dpa

Bei Kinderwunsch

Impfstatus checken

Frauen mit Kinderwunsch sollten auf

einen vollständigen Impfschutz achten.

Das vermeide Komplikationen während

der Schwangerschaft und schütze das

Neugeborene in den ersten Lebensmonaten

vor Infektionen, erläutert Christian

Albring vom Berufsverband der Frauenärzte

in München. Vor allem gegen Masern,

Mumps, Röteln und Windpocken

sollten werdende Mütter immun sein. dpa

www.frauenaerzte-im-netz.de

Neue Therapie bei

Präeklampsie

Ein Forscherteam der Universitätsklinik

Leipzig hat eine Therapie gegen eine

gefährliche Schwangerschaftskomplikation

entwickelt. Von der Präeklampsie

– die Bluthochdruck und die Fehlfunktion

der Nieren verursacht – seien drei

Prozent aller Schwangeren betroffen,

sagte der Leiter der Geburtsmedizin,

Holger Stepan. Bisher konnte diese

Foto: dpa

Erkrankung nur durch eine frühzeitige

Entbindung noch vor der 32. Woche

unter Kontrolle gebracht und geheilt

werden. Den Leipziger Forschern ist gelungen,

ein Blutreinigungsverfahren zu

entwickeln. Damit könne die Ursache

der Erkrankung – ein Protein – aus dem

Blut der Mutter gewaschen werden. sil

Späte Mütter sind

im Kommen

In Deutschland bekommen immer mehr

Frauen ihre Kinder in späteren Jahren,

berichtet das Apothekenmagazin Baby

und Familie. So erhöhte sich die Geburtenrate

der 40- bis 44-Jährigen von 2004

bis 2010 um 46 Prozent. Gleichzeitig

bekamen 28 Prozent weniger Frauen im

Alter von 20 bis 24 Jahren Kinder. dpa

Schwangere haben

Anspruch auf Beförderung

Ist eine Arbeitnehmerin nicht befördert

worden, weil sie schwanger ist,

kann das für den Arbeitgeber teuer

werden. Denn dann hat die Frau unter

Umständen einen Anspruch auf Entschädigung.

Voraussetzung dafür ist

aber, dass es nach einer Gesamtschau

der Umstände wahrscheinlich erscheint,

dass die Arbeitnehmerin tatsächlich

nur aufgrund ihrer Schwangerschaft

nicht befördert worden ist. Ist das der

Fall, muss der Arbeitgeber beweisen,

dass die Schwangerschaft kein Grund

war (Az.: 3 Sa 917/11). dpa

Kinderbetreuungskosten

ab 2012 leichter absetzbar

Ab dem Jahr 2012 können alle Eltern

die Kosten der Betreuung ihrer Kinder

im Alter bis 14 Jahre im Rahmen der

Höchstbeträge (4000 Euro) steuerlich

absetzen. Diese Regelung ist unabhängig

davon, ob die Eltern erwerbstätig

sind oder nicht. Die Kosten sind einheitlich

als Sonderausgaben abziehbar. dpa

Leipzigerin betreibt

Plattform für Familien

Seit mehr als einem Jahr vernetzt Anne

Hausding aus dem Leipziger Stadtteil

Wiederitzsch Eltern im Internet. Auf

www. elternnetzwerk- leipzig. de tauschen

sich mehr als 350 Nutzer über

Kitas, Krabbelgruppen, Vereine, familienfreundliche

Restaurants, Beratungsangebote

und andere Familienthemen

aus. Die Anmeldung auf der selbstgebauten

Homepage ist kostenlos. Einziges

Pflichtfeld neben einem Namen

und einer E-Mail-Adresse ist der

Stadtteil. ko www.elternnetzwerk-leipzig.de

BabyCard: Eltern fahren

ein Jahr gratis

Die Leipziger Verkehrsbetriebe lassen

Eltern neugeborener Kinder ein Jahr

lang kostenlos Straßenbahn und Bus

fahren. Seit August 2011 gibt es die

sogenannte BabyCard, die es einem

Elternteil erlaubt, in Begleitung sei­

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Informiert


… mehr Familien-News gibt’s auf:

www.schlingel-leipzig.de/wissen/news

A n z e i g e n



nes Babys Bus und Bahn im LVB-Gebiet kostenlos zu

nutzen. Das Angebot gilt bis zum vollendeten ersten Lebensjahr

des Kindes. „Gerade im ersten Lebensjahr, in dem

die Mütter oder Väter viele Wege zu erledigen haben und

häufig mit dem Baby unterwegs sind, soll dieses Angebot

eine Erleichterung sein“, sagt Sabine Groner-Weber, LVB-

Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin. Drei Leipziger

Geburtskliniken hat die LVB als Partner für das neue

Angebot gewonnen: Die Universitätsfrauenklinik, das Klinikum

St. Georg sowie das Geburtshaus am Marienplatz.

Die LVB betont jedoch, dass Hausgeburten und andere

Krankenhäuser von der Aktion nicht ausgeschlossen sind.

Ein Elternteil müsse in diesem Fall mit der Geburtsurkunde

des Kindes in eines der Servicebüros der LVB kommen.

Das personengebundene Ticket gilt für einen Erwachsenen

in Begleitung des Babys, wobei ein Elternteil festgelegt und

auf der neuen Card eingetragen wird. sil





Infos unter 0341.962 52 58 oder www.anandpur.de

Keine Familienversicherung

für Besserverdienende

Das Bundesverfassungsgericht bleibt dabei: Besserverdienende

Ehepaare können ihre Kinder auch künftig nicht

beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichern

lassen. Das gilt zumindest dann, wenn das Elternteil mit

dem höheren Einkommen privat versichert ist. Das höchste

deutsche Gericht wies in einem veröffentlichten Beschluss

die Verfassungsbeschwerde einer Frau aus Niedersachsen

zurück, die ihre vier Kinder über die Familienversicherung

beitragsfrei mitversichern lassen wollte. Die Frau selbst ist

in der gesetzlichen Krankenversicherung, ihr Mann aber

privat versichert. Die 3. Kammer des Ersten Senats hielt

die Beschwerde für unbegründet und nahm sie nicht zur

Entscheidung an. dpa

Das Handy als Babyfon nutzen

Ein Smartphone lässt sich mit einer entsprechenden App

auch als Babyfon nutzen. Das Handyprogramm ruft automatisch

eine vorher festgelegte Nummer an, wenn das

Kind anfängt zu schreien, erklärt der IT-Branchenverband

Bitkom in Berlin. Gehen die Eltern ans Telefon, hören sie

das Baby und können mit ihm reden. Die Apps können

auch Melodien oder selbst aufgenommene Schlaflieder abspielen,

um das Kind zu beruhigen. Außerdem zeichnen sie

ab einer bestimmten Lautstärke alle Geräusche auf. Im Vergleich

zu herkömmlichen Babyfonen mit Funktechnik

haben Apps auf dem Smartphone den Vorteil,

dass ihre Reichweite nicht begrenzt ist. dpa

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Informiert

Wege zum Wunschkind

Viele Menschen erwarten, dass eine Schwangerschaft sofort

eintritt, wenn sie nicht verhüten. Die Fortpflanzung ist aber

ein sehr komplexes Geschehen und erfordert manchmal etwas

Geduld. Die normale Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft

liegt pro Monatszyklus nur bei etwa 30 Prozent.

Ein Drittel aller Frauen muss sogar länger als ein Jahr warten,

bis sich eine Schwangerschaft einstellt. Mehrmonatige

Wartezeiten sind also kein Grund zur Besorgnis, dass es mit

der Schwangerschaft nicht klappen könnte. Informationen

zu Schwangerschaft, Kinderwunsch und Nabelschnurblut

geben Dr. Katharina Bauer, Gynäkologin im Kinderwunschzentrum

City Leipzig, Dr. Cornelia Hösemann, niedergelassene

Gynäkologin in Großpösna, und Dr. Erich Kunert,

Biologe und Nabelschnurexperte von Vita 34.

Freude über den Nachwuchs – bis es so weit ist,

haben werdende Eltern aber oft viele Fragen.

Text: Sabine Schanzmann-Wey, Simone Liss Fotos: Andreas Döring

Ich habe die Pille abgesetzt und nun ist

mein Zyklus sehr unregelmäßig. Ist das

normal ? Wenn Sie die Pille abgesetzt

haben, kann es bis zu einem halben

Jahr dauern, bis sich alles wieder

eingespielt hat. Sollte das nicht der

Fall sein, kann eine hormonelle Störung

möglich sein. Am besten, Sie lassen

das rechtzeitig abklären.

Was ist Endometriose und wie macht sie

sich bemerkbar ? Endometriose ist die

Absiedlung von Gebärmutterschleimhaut

in andere Organe. Typische Anzeichen

sind überstarke Regelschmerzen,

Schmerzen beim Wasserlassen,

Stuhlgang oder auch beim Geschlechtsverkehr.

Bei Endometriose ist die Bewegungsmöglichkeit

des Eileiters eingeschränkt,

wodurch der Transport

der befruchteten Eizelle beziehungsweise

der Spermien erschwert wird.

Erich Kunert

Bei mir ist Endometriose festgestellt worden.

Kann ich trotzdem schwanger werden ? Bei

der richtigen Behandlung gibt es gute

Chancen, dass Ihr Kinderwunsch in

Erfüllung gehen kann. Man könnte mit

Hilfe der Bauchspiegelung zum Beispiel

Gewebeinseln veröden und Verwachsungen

lösen. Danach schließt sich eine

zirka dreimonatige Hormonbehandlung

an, während der Sie keine Regelblutung

haben und in der sich der Körper sozusagen

erholen kann. Danach geht es

in die Kinderwunschbehandlung beziehungsweise

in die Behandlung zur

künstlichen Befruchtung über.

Katharina Bauer

Was zahlt derzeit die Krankenkasse bei

künstlicher Befruchtung ? Die Kosten werden

bei verheirateten Paaren für drei

Behandlungszyklen zu 50 Prozent übernommen.

In Sachsen können verheira­

tete Paare, die ihren Hauptwohnsitz hier

haben, Landeszuschüsse in Anspruch

nehmen. Während der erste Zyklus

nicht bezuschusst wird, gibt es für den

zweiten und dritten bis zu 900 Euro.

Für eine vierte Behandlung bekommen

Paare bis zu 1800 Euro Unterstützung.

Ich habe gehört, dass die künstliche Befruchtung

mehr gefördert werden soll. Ab

wann ? Unter Umständen könnte dies

ab April 2012 möglich sein, aber das

Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht

abgeschlossen. Sollten Sie sich mit

einem Kinderwunsch tragen, machen

Sie dies aber bitte nicht von einer eventuellen

Förderung abhängig. Sie sollten

wissen, dass die Eizellen bereits ab der

Geburt jedes Jahr altern. Um schwanger

zu werden, ist außerdem die Qualität

der Eizellen entscheidend. Man hat

festgestellt, dass vor allem Gifte diese

Qualität beeinträchtigen. Vor allem

Rauchen schädigt die Eizellen sehr

stark. Auch hat man festgestellt, dass

der Body-Maß-Index einen großen Einfluss

auf die Funktion der Eierstöcke

hat. Achten Sie also beispielsweise auf

eine gesunde Ernährung.

Wie läuft die Entnahme von Nabelschnurblut

ab und welche Kosten sind damit verbunden ?

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Informiert


Das Nabelschnurblut wird unmittelbar

bei der Geburt entnommen. Diese Entnahme

muss aber vorbereitet werden.

Wenn Sie als Schwangere Nabelschnurblut

einlagern lassen möchten, erhalten

Sie eine ausführliche Beratung. Rechtzeitig

vor der Geburt erhalten Sie das

Entnahmeset für die Klinik. Von dort

aus wird das Nabelschnurblut zur Einlagerung

transportiert. Hier in Leipzig

kostet das 1990 Euro plus eine jährliche

Einlagerungsgebühr von 43,70 Euro.

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Warum soll das Nabelschnurblut so

wertvoll sein ? Nabelschnurblut enthält

Stammzellen, die unverbraucht und frei

von Viren und Umweltschäden sind. Sie

stehen dem Kind oder auch später dem

Erwachsenen zur Behandlung bestimmter

Krankheiten zur Verfügung. Bisher

sind bereits 19 Behandlungen von kindlichen

Hirnschäden, von Typ-1-Diabetes

bei Kindern sowie von Leukämie und

genetisch bedingten Bluterkrankungen

bei Geschwisterkindern durchgeführt

worden, zum Teil in einer klinischen

Studie, die noch läuft. Stammzellen aus

Nabelschnurblut sind auch deshalb vorteilhaft,

weil es sich um sehr junge Zellen

handelt, die zu 100 Prozent

vom eigenen Körper akzeptiert

und nicht abgestoßen werden.

Sabine Dieskau-Santer ◆ fotodesign-biene@t-online.de

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B a b y- S c h l i n g e l 2 012


10

Persönlich

Plötzlich

zu dritt

Text: Linda Nieke Fotos: Andreas Döring Baby Emma, Geburtsdatum: 2. April 2011, mit ihrer Mutter Josefine (28)

Unsere Emma ist das, was gemeinhin

als echtes Wunschkind

bezeichnet wird: geplant

und mit unbändiger Freude

herbeigesehnt. Nach fünf Jahren Beziehung

wollten wir die berühmten Nägel

mit Köpfen machen und unsere eigene

kleine Familie gründen. Der Zeitpunkt

war günstig: Mein Mann Ben und

ich hatten das Lehramtsstudium

hinter uns gebracht und das erste

Staatsexamen erfolgreich bestanden.

Während Ben die harte Schule des

Referendariats kennenlernte, verschob

ich meine beruflichen Pläne vorerst

zugunsten unseres ersten Familienzuwachses.

Die Schwangerschaft verlief

ohne nennenswerte Komplikationen.

Nach der anfänglichen Müdigkeit blieb

ich von Nebenwirkungen wie Übelkeit,

Stimmungsschwankungen oder

geschwollenen Beinen verschont. Nur

im letzten Drittel bekam ich bei zu

langem Stehen Unterleibsschmerzen,

weshalb mir vermehrt Ruhe verordnet

wurde. Zu Beginn habe ich noch

Unmengen an Ratgebern gelesen und

Internetforen durchstöbert. Allerdings

haben mich die ganzen gutgemeinten

Tipps und mit erhobenem Zeigefinger

ausgestoßenen Warnungen derart verunsichert,

dass ich am Ende nur noch

Bücher über die Entwicklungsstadien

des heranwachsenden Babys gelesen

habe. Ich wollte einfach positiv an den

neuen Lebensabschnitt herangehen

und habe alles Weitere auf mich zukommen

lassen. Wickelkommode und

Bettchen haben wir drei Wochen vor

dem errechneten Geburtstermin aufgestellt,

und selbst die Erstausstattung

wurde erst kurz davor besorgt.

Am errechneten Termin passierte

natürlich nichts. Nachdem die Kleine

ganze elf Tage überfällig war, wurde

die Geburt eingeleitet. Natürlich gibt

es sicher Schöneres als die Schmerzen

einer Geburt. Allerdings empfand ich

es auch nicht als so schlimm, wie alle

sagen. Selbst ohne Periduralanästhesie.

Ich war ständig umsorgt von einer

sehr engagierten Hebammenschülerin

und außerdem war mein Mann

bei mir. Das war mir mehr als wichtig

und würde ich jeder werdenden

Mutter empfehlen. Es muss nicht

unbedingt der eigene Partner sein,

aber eine Vertrauensperson. Jemand,

der weiß, was einem wichtig ist, und

der zur Not gewisse Entscheidungen

treffen kann. Nach zehnstündigen

Wehen war es soweit: Mir wurde ein

knautschiges Baby auf den Bauch gelegt,

das sich sofort vertrauensvoll an

mich kuschelte. Ich dachte nur: „Ach,

das ist sie jetzt?“ Die erste Nacht nach

der Entbindung konnte ich vor Aufregung

nicht schlafen, weil ich nur

Emma bestaunt habe. Ich hätte Bäume

ausreißen können. Tatsächlich war

ich, nachdem dieser Adrenalinschub

verebbt war, körperlich so erschöpft

wie nach einem dreitägigen Festival

ohne Schlaf.

Selbstzweifel oder Ängste, ob ich

mit Emma richtig umgehen kann,

kamen mir nie. Die Hebammen haben

mir alle wichtigen Handgriffe gezeigt:

Wie ein Baby gewickelt, gewaschen oder

gestillt wird. Leider hatte auf der Wöchnerinnen-Station

nie jemand mehr Zeit

als nötig, die Ansprechpartner haben

ständig gewechselt. Zeit zur Regeneration

gab es dort nicht. Als ich nach

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Persönlich

11

Hause kam, haben mich meine Mutter und mein Mann sehr

bei den alltäglichen Arbeiten unterstützt. Schließlich bin ich

nur um Emma gekreist. Ich habe ständig gelauscht, ob sie

noch atmet, weil sie so leise war. An ihre ständige Anwesenheit

musste selbst ich mich erst gewöhnen, obwohl natürlich

von Anfang an eine Ur-Vertrautheit zwischen uns geherrscht

hat. Aber auch Mutter und Kind wachsen meiner Meinung

nach erst mit der Zeit richtig eng zusammen.

Meine betreuende Hebamme war Gold wert. Sie war

relativ jung, aber sehr kompetent und fürsorglich, räumte

unbegründete Bedenken aus, zeigte mir Tricks im Umgang

mit Emma und beantwortete geduldig jede Frage. Wir

haben uns sehr gut verstanden. Für mich ein echtes Muss

– immerhin ist die Zusammenarbeit etwas sehr Intimes.

Da Emmas Großeltern nicht in der Nähe wohnen, waren

wir nach der Betreuung durch die Hebamme im Großen

und Ganzen auf uns allein gestellt. Ich musste meinen

Tagesablauf komplett neu organisieren, schließlich hatte ich

jetzt Verantwortung für jemanden, der mich mein Leben

lang begleitet. Es galt das Baby gut zu versorgen und nebenbei

die Wohnung zu putzen, gegen wachsende Wäscheberge

zu kämpfen, zu kochen und von Anfang an einen

Kita-Platz zu suchen. Mein ganzer Tag richtete sich nach

dem Rhythmus des Babys – Füttern, Wickeln, Schlafen. Ich

selbst nahm mich komplett zurück und ging ganz automatisch

in den neuen Aufgaben auf, bis ich nach drei Monaten

eine erste Erschöpfung gespürt habe.

Nachdem Emma geboren war, hatten wir eine aufregende

Zeit. Und das nicht nur, weil wir plötzlich zu dritt

waren. In den ersten drei Wochen gab es nämlich kaum

einen Tag, an dem uns niemand besucht hätte, um das Baby

willkommen zu heißen. Einerseits war ich sehr stolz auf

meine Kleine und wollte sie jedem zeigen, aber andererseits

hatte ich dadurch auch Angst, zu wenig Zeit für sie

zu haben und etwas zu verpassen. Eine Zwickmühle, denn

kaum war ich allein und Emma im Land der Träume, habe

ich mir schon wieder Gesellschaft gewünscht.

Die schlaflosen Nächte waren mit Emma nicht der Rede

wert. Glücklicherweise schlief sie schon nach wenigen

Wochen brav sechs bis neun Stunden durch. Auch war sie

bis jetzt kaum krank. Trotzdem bleiben im Alltag anstrengende

Momente natürlich nicht aus: Zum Beispiel wenn

Emma grundlos weint, obwohl der Po trocken, das Bäuchlein

voll und der Schnuller am richtigen Platz ist. Doch

jeder noch so kleine Fortschritt, jedes Lächeln und jedes

Tönchen sind wie eine hundertfache Belohnung. Wenn

ich mir nach langer Zeit eine Stunde für mich nehme und

allein unterwegs bin, vermisse ich Emma sofort. Ich bin

gerade wunschlos glücklich. Obwohl, wenn ich ehrlich

bin – eine Haushaltshilfe wäre mein großer Traum. Dann

hätte ich noch mehr Zeit für Emma. Auch wenn ich

oft gefragt werde, was ich denn den ganzen Tag so

treibe. Wenn die wüssten …

A n z e i g e n

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12

Rat & Tat

Vorsorge-Varianten

Welche Methode passt zu mir?

Text: Annika Ross Foto: Waltraud Grubitzch

Prof. Renaldo Faber vom Zentrum für pränatale Medizin bei der Ultraschalluntersuchung.

Ist ein Baby unterwegs, will vorgesorgt

sein. Die pränatale Diagnostik

dient der Früherkennung

von genetischen Defekten, Krankheiten

und Fehlbildungen während der

Schwangerschaft. Liegen verschiedene

Risikofaktoren vor, wie beispielsweise

das höhere Alter einer Frau oder eine

genetische Vorbelastung, ist das Risiko

einer genetischen Krankheit beim

Kind erhöht. Eltern wollen natürlich

Bescheid wissen, wie es um den Nachwuchs

steht und haben die Qual der

Wahl. Denn der Möglichkeiten sind

viele.

Zur pränatalen Diagnostik zählen

verschiedene Untersuchungen. Einige

davon bezeichnet man als nicht-invasiv,

das bedeutet, dass das Ungeborene

in seiner Fruchtblase nicht verletzt

wird. Hierzu gehören Ultraschall-Untersuchungen

wie zur Nackenfaltenmessung

und Untersuchungen des

mütterlichen Bluts wie der Triple-Test.

Andere Untersuchungen, wie die

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese),

Nabelschnurpunktion (Chordozentese)

und die Chorionzottenbiopsie,

werden als invasiv bezeichnet, da sie

in den Lebensraum der Ungeborenen

eingreifen. Normalerweise empfiehlt

der Arzt die passende Methode, doch

sich selber schlau zu machen, schadet

bekanntlich nie:

Der Ultraschall

Die Ultraschall-Untersuchung ist so

ziemlich die gängigste Vorsorge-Variante.

Sie dient dazu, die Schwangerschaft

zu bestätigen und den voraussichtlichen

Geburtstermin festzulegen,

den Gesundheitszustand, die Entwicklung

und Lage des Kindes zu prüfen

sowie den Verlauf der Schwangerschaft

zu überwachen.

Drei Ultraschall-Untersuchungen

sind Bestandteil der Schwangerschafts-

Vorsorgeuntersuchung. Die Kosten

übernimmt die Krankenkasse. Die

erste sollte in der 9. bis 12. Schwangerschaftswoche

liegen, die zweite in der

19. bis 22., die dritte in der 29. bis 32.

Bei der ersten Ultraschall-Untersuchung

handelt es sich üblicherweise um

eine vaginale Untersuchung, bei der

der Schallkopf in die Scheide eingeführt

wird. Bei den beiden folgenden

Untersuchungen bevorzugen Ärzte in

der Regel den Bauch-Ultraschall, bei

dem der Schallkopf über die Bauchdecke

bewegt wird (abdominal). Hierbei

können größere Abstände betrachtet

werden. Auch kann mittels Ultraschall

eine Mehrlingsschwangerschaft festgestellt

werden. Alle Ergebnisse dokumentiert

der Arzt im Mutterpass.

Nackentransparenzmessung

Die Nackentransparenzmessung, auch

Nackendichtemessung, Nackenfaltenmessung

oder NT-Screening genannt,

ist eine Ultraschall-Untersuchung, bei

der die Nackenfalte des ungeborenen

Kindes auf anlagebedingte Störungen,

wie zum Beispiel Trisomie 21, untersucht

werden kann. Föten mit einer

Abweichung des Chromosomens 21

haben oft ein dickeres Nackenpolster.

Bei der Untersuchung handelt es sich

um eine Leistung außerhalb der normalen

Vorsorgeuntersuchungen in der

Schwangerschaft und muss deshalb

von der schwangeren Frau selber gezahlt

werden (ca. 150 Euro).

Die Nackentransparenzmessung ist

ein Verfahren, das lediglich einen statistischen

Wert auf ein Risiko für eine

Behinderung liefert. Deshalb kann bei

einem auffälligen Befund ein anderes

Verfahren, wie beispielsweise die

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

oder die Chorionzotten-Biopsie,

durchgeführt werden, um den Verdacht

zu untermauern oder zu entkräften.

Die Nackenfaltenmessung alleine

kann keine Diagnose stellen, sondern

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


nur einen Verdacht begründen. Zu

100 Prozent sollten sich Eltern allerdings

darauf nicht verlassen.

Die Chorionzotten-Biopsie

Bei der Chorionzotten-Biopsie (zwischen

der 8. und 12. Schwangerschaftswoche)

saugt der Arzt mit einer

Hohlnadel durch die Bauchdecke

Plazentagewebe ab oder er führt einen

Katheter über die Scheide in die

Gebärmutter ein. Eine Chorionzotten-

Biopsie wird dann empfohlen, wenn

eine Ultraschalluntersuchung auffällige

Ergebnisse geliefert hat. Bei

der Zottenhaut handelt es sich um

den Bereich zwischen Fruchtblase

und Gebärmutterwand, aus dem sich

später der kindliche Teil der Plazenta

entwickelt. Die Zotten enthalten

Erbmerkmale des Kindes, daher kann

eine Untersuchung Auskunft über

erblich bedingte Störungen liefern.

Eine DNA-Analyse kann außerdem

Hinweise auf vererbbare Muskel- oder

Stoffwechselerkrankungen geben.

Nach dem Eingriff kann es bei

der Schwangeren zu Schmerzen und

Blutungen kommen. Zudem erhöht

eine Chorionzotten-Biopsie das Risiko

einer Fehlgeburt.

Amniozentese/

Fruchtwasseruntersuchung

Die Amniozentese ist eine Alternative

zur Chorionzotten-Biopsie und wird

in der Regel zwischen der 16. und

18. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Der geeignete Zeitpunkt

orientiert sich an der Menge des

Fruchtwassers. Ist zum Zeitpunkt der

Fruchtwasseruntersuchung nicht genug

davon vorhanden, kann dies den Fötus

in Gefahr bringen. Vor der Amniozentese

wird mittels Ultraschall die günstigste

Stelle für eine Punktion ermittelt.

Gemieden werden die Stellen, an der

die Plazenta an die Gebärmutter ansetzt

und die, an der sich das Ungeborene befindet.

15 bis 25 Milliliter Fruchtwasser

werden abgesaugt. Die Ergebnisse der

Punktion liegen nach etwa zwei bis drei

Wochen vor. In einem Schnelltest können

bereits nach einem Tag die Anzahl

der Chromosomen 13, 18 und 21 sowie

das Geschlecht des Kindes bestimmt

werden.

Nabelschnurpunktion

Bei der Nabelschnurpunktion (ab

der 17. Schwangerschaftswoche) wird

eine kleine Menge Blut aus einer Vene

der Nabelschnur des ungeborenen

Kinds entnommen und untersucht.

Zunächst bestimmt der Arzt mit einer

Ultraschall-Untersuchung die Lage des

Ungeborenen und des Mutterkuchens.

Unter Ultraschallkontrolle durchsticht

der Arzt die Bauchdecke und entnimmt

der Nabelvene etwa zwei Milliliter

kindliches Blut. Die Untersuchungsergebnisse

liegen bereits nach

ein bis drei Tagen vor.

Die Nabelschnurpunktion wird

angewendet, wenn es bei der Organdiagnostik

zu einem auffälligen Ergebnis

bei der Ultraschalluntersuchung kam,

wenn Chromosomenstörungen erkannt

werden sollen oder wenn das Kind an

einer Infektion erkrankt ist und Erreger

oder Antikörper nachgewiesen

werden sollen. Auch wenn ein Verdacht

auf Blutgruppenunverträglichkeit oder

Blutarmut des Ungeborenen besteht, ist

diese Untersuchung sinnvoll.

Das Ersttrimester-Screening

Das Ersttrimester-Screening ist eine

Kombination aus Nackenfalten- und

Blutwerte-Messung und wird meist in

der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt

und eignet sich für Mütter ab

35. Einflussgrößen sind: das Alter der

Mutter, die Größe der Nackenfalte und

die Blutwerte ß-HCG und PAPP-A. Die

Kosten liegen bei etwa 200 Euro. Das

Screening ist eine Risikoberechnung,

keine Diagnose. Die Erkennungsrate

liegt bei bis zu 90 Prozent.

Im Service-Teil (ab Seite 34) finden Sie

zum Thema Vorsorgeuntersuchungen

Ansprechpartner und Adressen.

A n z e i g e

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


14

Rat & Tat

Fit für zwei

Text: Annika Ross Foto: Promo

Wasser ist das ideale Element für Schwangere.

Fit sein ist immer gut, auch mit Baby an Bord. Spazieren

gehen, Tanzen oder Schwimmen, aber auch eine

Reihe von anderen Sportarten sind während einer

komplikationsfreien Schwangerschaft kein Problem. Im

Gegenteil: Bei körperlicher Fitness treten weniger Schwangerschaftsbeschwerden

auf. Zudem weiß man, dass durch Sport

die Abwehrkräfte gestärkt werden und der Körper besser mit

Sauerstoff versorgt wird. Oft haben sportliche Frauen auch

leichtere Geburten und erholen sich rascher im Wochenbett.

Allerdings ist die Schwangerschaft keine Zeit für Hochleistungssport,

der Körper hat generell schon viel zu tun. Die

Bänder und Sehnen sowie die Gelenke sind durch die hormonellen

Veränderungen gelockert und bergen eine gewisse

Verletzungsgefahr in sich. Auch besteht bei schwereren Stürzen

– ob beim Sport oder einem Unfall – immer die Gefahr

einer vorzeitigen Ablösung der

Plazenta und damit einer Fehloder

Frühgeburt. Schwangere

sollten auf jeden Fall mit ihrem

Arzt ihre Sportart besprechen.

Allein mit Sport ist es allerdings

nicht getan. Wie auch

im nicht schwangeren Leben

ist die richtige Ernährung das

A und O für eine gute körperliche

Verfassung. Wer ein Baby

erwartet, isst für zwei. Das bezieht

sich allerdings nicht auf

den Kalorienbedarf. Der steigt

nur mäßig an: Gegenüber anderen

Frauen benötigen Schwangere

pro Tag etwa 250 Kalorien

Gu t

Schwimmen

Tai-Chi

Aqua-Aerobic

Yoga

Walking

Radfahren

Fitness-Studio

N i ch t gu t

Sit-Ups

Seilspringen

Badminton/Tennis/Squash

Joggen/Inlineskaten

Wandern in über 2000 Meter Höhe

mehr. Werdende Mütter haben zudem einen hohen Bedarf

an Eisen und Eiweiß und sollten daher bis zu 100 Gramm

Fleisch pro Tag essen. Wer Vegetarier werden will, sollte

damit bis nach der Schwangerschaft warten. Auch Eier

sind in Ordnung, zwei bis drei die Woche, gebraten oder

gekocht.

Getreide ist ebenfalls wichtig, enthält es doch bis auf

Vitamin C und Kalzium fast alle Nährstoffe, die der Mensch

braucht. Vollkorn ist gesünder als Weißmehl, auch bietet ein

Müsli eine gute Basis für den Tag.

Einen halben Liter Milch sollten Schwangere täglich

trinken. Käse, Joghurt und Buttermilch sind ebenfalls empfehlenswert.

Beim Fett sollten werdende Mütter aufpassen und sparsam

damit umgehen. Wertvoll sind die ungesättigten Fettsäuren,

wie sie in kaltgepressten Pflanzenölen, besonders in

Rapsöl, zu finden sind.

Frisches Gemüse und Obst sind natürlich unabkömmlich,

um mit ausreichend Vitaminen und

Mineralstoffen versorgt zu sein.

Aufgepasst :

– Auf rohes Fleisch sollte verzichtet werden – auch keine Leberwurst,

Mettwurst und Salami enthalten rohes Fleisch.

– Vorsicht bei Sushi, roher Fisch birgt Risiken.

– Das Frühstücksei sollte hart gekocht sein.

Rohe Eier sind wegen Salmonellengefahr zu meiden.

– Bei Milchprodukten sollten immer pasteurisierte oder sterilisierte

Produkte auf der Einkaufsliste stehen. Auf Weichkäse lieber verzichten.

Käserinde immer abschneiden.

– Wenn schon Kaffee, dann bitte mit viel Milch. Zwei Tassen pro Tag

höchstens.

Reiten

Basketball

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Expertentipp A n z e i g e

Rat & Tat

15

Babyschwimmen

in Leipzig

A n z e i g e n





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Eigentlich ist der Begriff Babyschwimmen irreführend,

da es sich dabei eher um eine gemeinsame

Eltern-Kind-Gymnastik im Wasser handelt. Die

reflexartigen Bewegungen der Säuglinge wirken zwar wie

Schwimmen, sind damit aber nicht vergleichbar. Das Baby

soll auch nicht schwimmen lernen, sondern das Element

Wasser entdecken. Es soll sich entspannen, aber auch gemeinsam

mit den Eltern aktiv sein.

Das Baby kann sich früh an das Medium Wasser gewöhnen

und den richtigen Umgang damit lernen. Die motorische

Entwicklung wird unterstützt und das Baby sammelt

neue Eindrücke. Babyschwimmen fördert die Entwicklung

des Säuglings und die Eltern-Kind-Entwicklung.

Durch die „Dreidimensionalität“ des Wassers wird dem

Baby eine Bewegungsfreiheit geboten, die jedem Säugling an

Land verwehrt bleibt. Babyschwimmen hat somit für die Entwicklung

aller Bewegungen eine herausragende Bedeutung.

Wasser stimuliert die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit

des Babys, es vermittelt neue Eindrücke und fördert die geistige

Aufnahmefähigkeit des Kindes.

Es soll nichts lernen müssen, sondern Spaß mit den

Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben. Die

körperliche Entwicklung wird durch die Wassererfahrung

positiv beeinflusst, das Wasser wirkt auf alle Organsysteme,

besonders auf die Atmung.

Viele von den Kindern, die am Babyschwimmen teilnehmen

konnten, lernten schneller schwimmen als ihre Altersgenossen,

die keinen Kursus besucht hatten. Babyschwimmen

nimmt den Kindern die Angst vor dem nassen Element.

Bereits nach dem dritten Lebensmonat kann man mit

seinem Kind am Babyschwimmen teilnehmen, vorausgesetzt,

Eltern und Kind haben Spaß daran.

Ist das Baby ganz gesund, hat keine Infektionen

oder verstopfte Atemwege, steht dem Badespaß

nichts im Wege.

Anmeldung: für das Babyschwimmen in Leipzig

siehe Annonce der GESPRO GmbH Seite 33.

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B a b y- S c h l i n g e l 2 012


16

Persönlich

Sonntagskind Gabriel,

Freitagskind Leopold

Die Frage, wie und wo sie ihr Baby gebären soll, bewegt jede

Schwangere. Ambulant oder stationär, in einer Hebammenpraxis

oder in einem Geburtshaus? Mehr als 90 Prozent

entscheiden sich für die Geburt in einer Klinik. Doch selbst

hier gibt es Unterschiede. Soll es die geburtshilfliche Station

im Kreiskrankenhaus oder doch lieber die Uniklinik mit

medizinisch-technischer Maximalausstattung sein?

Claudia Bahrmann – vier Tage vor der Entbindung.

Text: Simone Liss, Thomas Lang Fotos: Jens-Paul Taubert, Simone Liss

Leopold

Als im Juli vergangenen Jahres

in Prießnitz (Landkreis

Leipzig) der kleine Gabriel

das Licht der Welt erblickte, war das

für seine Eltern, Lydia Grziwnatzki

und Roger Peter, ein großer Moment.

Der neue Erdenbürger – 3360 Gramm

schwer und 52 Zentimeter groß – war

das erste Kind der beiden Leipziger.

Zur Seite stand ihnen die Hebamme

Beate Grziwnatzki-Seidel, die große

Schwester der jungen Mutter. Sie half

dem Sonntagskind Gabriel in ihren

eigenen vier Wänden auf die Welt.

Der kleine Junge war das 100. Baby,

das sie als freiberufliche Hebamme

begleitete. An alle ihre Kinder kann

sich die 39-Jährige erinnern – an den

größten Säugling mit 62 Zentimetern

oder das schwerste Neugeborene mit

4600 Gramm. „Es ist immer wieder

ein unbeschreiblicher Augenblick. Ich

möchte diesen Beruf nie missen und

bin mit Leib und Seele Hebamme“, erzählt

die gelernte Krankenschwester.

Sie absolvierte 2003 eine Hebammenausbildung

an der Uni Leipzig und

wohnt inzwischen mit Ehemann und

fünf Kindern in Prießnitz. Je nach

Wunsch der jungen Mütter in spe entbindet

sie in Belegbetten der Kliniken

Borna und Leisnig, mit deren Teams

es eine sehr gute Zusammenarbeit gibt,

kann aber bisher auch auf 20 Hausgeburten

verweisen – Tendenz steigend.

Was noch in den 1950er Jahren

selbstverständlich war, ist seit einigen

Generationen eine Ausnahme: die

Hausgeburt. Generell spricht nichts

gegen eine Geburt zu Hause, wenn

kein Risiko besteht und sie gut vorbereitet

wird. Zu den Gründen, die

gegen eine Hausgeburt sprechen, zählt

eine Risikoschwangerschaft, etwa weil

die Schwangere Diabetes oder Bluthochdruck

hat oder eine Mehrlingsschwangerschaft

vorliegt. Auch bei

absehbaren Komplikationen während

der Geburt, beispielsweise wegen einer

Beckenendlage, wird von einer Hausgeburt

abgeraten. „Die Entscheidung,

wo man entbindet, ist eine Entscheidung

für zwei. Für meine Kinder wollte

ich die größtmögliche Sicherheit“, sagt

Claudia Bahrmann*. Sie hat ihre Tochter

Felicitas (4) und ihren Sohn Leopold

(ein Monat) in der Universitätsfrauenklinik

Leipzig entbunden. Ein

anerkanntes Perinatalzentrum der

Stufe 1, eine Klinik mit angeschlossener

Kinderklinik und Neugeborenen-

Intensivstation. Eine wirkliche Wahl

hatte die 33-Jährige allerdings nicht.

Sie litt bei beiden Schwangerschaften

unter Diabetes. Von Anfang an war sie

eine Risikoschwangere: „Mein Bruder

ist Diabetiker Typ 1, und auch ich habe

bereits Antikörper. Bei meiner Tochter

musste ich mich ab der 24. Woche

spritzen, bei meinem Sohn schon

ab der 14. Woche.“ Rund vier Prozent

aller Schwangeren leiden unter erhöhten

Blutzuckerwerten. Als Risikofaktoren

gelten Übergewicht, ein Alter

über 30 Jahre und eine erbliche Vorbelastung

mit Diabetes mellitus. Um

ihre Kinder nicht zu gefährden, muss

sich Claudia Bahrmann disziplinieren

– Vollkornbrot statt Weißbrot, Wasser

statt Saft, saure Gurken statt Schokolade.

Ihre Durchhaltekraft zahlt sich aus:

Felicitas und Leopold haben bei ihrer

Geburt kein Übergewicht. Das Mädchen

bringt 2900 Gramm, der Junge

3100 Gramm auf die Waage.

Werdende Mütter können sich

künftig wahrscheinlich auf Kosten

der gesetzlichen Krankenkassen auf

Schwangerschaftsdiabetes testen lassen.

Das geht aus einem Beschluss

des Gemeinsamen Bundesausschusses

(G-BA) der Ärzte, Krankenhäuser und

Krankenkassen hervor. Vorgesehen ist

demnach ein zweistufiges Verfahren:

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Persönlich

17

Gabriel mit seinen Eltern Lydia Grziwnatzki, Roger Peter und seiner Tante Beate Grziwnatzki-Seidel (l.).

Durch einen Vortest sollen die Frauen

erkannt werden, die Gefahr laufen,

Schwangerschaftsdiabetes zu bekommen.

Diesen Schwangeren wird

dann im sechsten oder siebten Monat

der Schwangerschaft ein zweiter, entscheidender

Zuckertest angeboten.

Übersteigen die Blutzuckerwerte der

Frau bestimmte Grenzen, kann wie

bei Claudia Bahrmann eingegriffen

und das Risiko von Geburtskomplikationen

vermindert werden.

Bei aller Risikoabwägung – die

Geburt in einem Perinatalzentrum

hat auch eine Schattenseite. Der persönliche

Bezug zur Hebamme fehlt

vielen Frauen in einer solch großen

Klinik. „Bei der Geburt meiner

Tochter habe ich zwei Schichtwechsel

miterlebt, hatte aber jedes Mal

Glück mit der Hebamme“, sagt Claudia

Bahrmann. Bekannte von ihr hätten

in kleinen Krankenhäusern wie

dem Diakonissenkrankenhaus Leipzig,

das 2012 seine Geburtshilfe-Station

schließt, entbunden beziehungsweise

in den Helios-Kliniken Schkeuditz

und Borna. In diesen Häusern sei die

Atmosphäre sehr viel familiärer gewesen.

Ihr Vorteil: Die Abteilung ist in

kleinen Krankenhäusern entsprechend

kleiner als in großen Kliniken. Und so

ist auch der Kontakt zu Schwestern,

Ärzten und Hebammen intensiver und

persönlicher. Zudem ist der Fahrtweg

zum nächstgelegenen Krankenhaus

kurz. Das ist gerade für Zweitgebärende

ein wichtiger organisatorischer

Vorteil. Der Nachteil: Der Unterschied

zum Perinatalzentrum macht sich erst

dann bemerkbar, wenn unter der Geburt

Komplikationen auftreten. Im

schlimmsten Fall müssen Mutter und

Kind in größere Kliniken verlegt werden

– manchmal sogar getrennt voneinander.

Noch 2003 gab es einen erforschten

Zusammenhang zwischen

der Säuglingssterblichkeit und der Geburtenanzahl

in einer Klinik. Bei weniger

als 500 Geburten jährlich lag die

Sterblichkeitsrate um das Dreifache

höher als in Kliniken mit 1500 Geburten

und mehr. Um dem vorzubeugen,

wurde vor fünf Jahren in einer Vereinbarung

der Deutschen Gesellschaft

für Gynäkologie und Geburtshilfe

beschlossen, dass Schwangere erst ab

der 37. Woche in Kliniken ohne angeschlossene

Kinderklinik betreut werden

dürfen, wenn Komplikationen

beim Neugeborenen zu erwarten

sind.

* Name geändert

Auf

www.schlingel-leipzig.de/wissen stellt

Constanze Dietsch die Entbindungsstationen

und -häuser der Messestadt sowie die wichtigsten

Geburtsarten vor.

Mikado oder Galaxina

Ob nun klassisch wie Tim und Anna

oder ausgefallen wie Mikado und

Galaxina – bei der Namensgebung

geht so einiges. Aber nicht alles:

Stone, Pfefferminze und Borussia

fallen gerichtlich durch. Um den

Gang vor den Kadi zu umgehen, setzen

Standesämter auf die Einsicht der

Eltern. Zum Wohl des Kindes. Das

Standesamt muss jeden Vornamen

annehmen, der als solcher nachweisbar

ist. Dazu verfügen die Beamten

über einschlägige Literatur. Kann der

von den Eltern vorgeschlagene Name

nicht gefunden werden, müssen diese

den Nachweis selbst erbringen. Damit

können Namensforschungsinstitute

wie das der Universität Leipzig

oder private Einrichtungen wie das

Zentrum für Namenskunde beauftragt

werden. Dieser Service ist allerdings

kostenpflichtig und von den

Eltern zu tragen. Nicht akzeptiert werden

Namen von Orten und Städten,

sofern diese nicht weiter zurückreichen,

als die Stadt selbst. So wäre

der Name Paris als eindeutig aus der

griechischen Mythologie stammend

sowohl für Mädchen als auch für Jungen

denkbar, während ein Kind nicht

Leipzig heißen dürfte. Auch die englischen

Modenamen Brooklyn (Sohn

von David Beckham, benannt nach

New Yorker Stadtteil) und Chelsea

(Tochter von Ex-US-Präsident Bill

Clinton, benannt nach Londoner

Nobelviertel) wären problematisch. sf

Unter

www.vornamen-weltweit.de erfährt

man unter anderem, welche Vornamen wie häufig

vorkommen.

Die Website

www.beliebte-vornamen.de

bietet wissenswerte Infos und Blogs.

Die Namensberatungsstelle der Universität

Leipzig ist telefonisch unter 0900 1 88 77 35

(1,86 EUR/Min.; Montag–Freitag: 11–16 Uhr

und nach Vereinbarung) oder per Fax unter

0341 9 73 74 97 erreichbar; Anfrage zu Vornamen

an: rodrig@rz.uni-leipzig.de

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18

Persönlich

Fingerspitzengefühl

statt Floskeln

Eine Geburt ist eine hoch emotionale Angelegenheit. Es geht um größtes Glück und

höchste Angst. Um Schmerz und Beistand. Doch werdende Eltern müssen sich künftig

wohl noch mehr auch um Bürokratie und Planung kümmern. Denn die Zahl der

freiberuflichen Hebammen, die Geburten im Krankenhaus, in Geburtshäusern oder

gar zu Hause begleiten, sinkt. Eine von ihnen ist Susanne Prediger. Die 30-Jährige

legte im Jahr 2003 ihr Hebammenexamen ab und studierte danach Pflege- und

Gesundheitswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Vor

sechs Jahren machte sie sich selbstständig und praktiziert nun in der Hebammenpraxis

Wunschkind. Spezialisiert hat sich die gebürtige Thüringerin unter anderem

auf dem Gebiet der Akupunktur, Homöopathie und Aromatherapie.

Susanne Prediger in ihrer Praxis Wunschkind.

Text & Foto: Simone Liss

me Eltern über die Möglichkeiten und

auch Risiken der pränatalen Diagnostik

informieren. Schwerpunkt meiner

Arbeit sind Geburtsvorbereitungskurse,

in denen Schwangere oder Paare

verschiedene Übungen, Massage- und

Atemtechniken zur Geburtserleichterung

kennenlernen.

Und wie sieht die Betreuung im Wochenbett

aus ? Die Hebamme erklärt den

Eltern die Pflege des Babys wie Wickeln,

Baden sowie Nabelpflege und worauf

sie achten müssen, um beispielsweise

dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen.

Ein wesentlicher Bestandteil der

Betreuung nach der Geburt ist die Stillberatung.

Die Hebamme zeigt der Frau

verschiedene Stillpositionen und hilft

bei Problemen wie Milchstau. Was viele

Frauen nicht wissen: Zum Tätigkeitsgebiet

der Hebamme gehört auch die Betreuung

bei Fehl- und Totgeburten dazu.

Wie kommt man zu einer Hebamme ?

Eine Hebamme muss abhängig vom

geplanten Geburtsort und der Geburtsmethode

gesucht werden. Geburtshäuser

und Krankenhäuser, welche Belegbetten

zur Verfügung stellen, arbeiten mit vielen

Hebammen zusammen und können

bei der Suche nach einer Hebamme

helfen. Auch der behandelnde Frauenarzt

kann in der Regel eine Hebam­

In Deutschland arbeiten rund 18 000

Hebammen, darunter ein Entbindungspfleger.

Sie leisten jedes Jahr bei rund

665 000 Geburten Hilfe. Hat jede Frau Anspruch

auf Betreuung durch eine Hebamme ?

Jede Schwangere kann Vorsorgetermine

mit einer Hebamme ihrer Wahl

vereinbaren. Innerhalb der ersten zehn

Tage nach der Geburt sind maximal

20 Leistungen wie Wochenbettbesuch

und Stillberatung möglich. Bis das

Kind acht Wochen alt ist, kann die

Mutter bis zu 16 Mal die Hebamme um

Rat und Hilfe bitten.

Was leistet eine Hebamme ? Während

der Schwangerschaft ist die Hebamme

die wichtigste Kontaktperson. Sie

führt Vorsorgeuntersuchungen durch,

die im Mutterpass dokumentiert werden.

Dazu gehören Fragen nach der

Befindlichkeit, Gewichts- und Blutdruckmessungen,

Urin- und Blutuntersuchungen,

Feststellen und Kontrolle

der Lage und Größe des Kindes sowie

die Kontrolle der Herztöne des Kindes.

Zudem berät und hilft die Hebamme

bei Schwangerschaftsbeschwerden

wie Übelkeit, Schlaflosigkeit oder

Rückenschmerzen. Auch bei Fragen

zum Thema Sexualität in der Schwangerschaft

kann die Hebamme Auskunft

geben. Zudem kann die Hebamme

vermitteln. Zudem gibt es Hebammenverbände

und -netzwerke, die eine

Liste (www.hebammenverband.de und

www.bfhd.de) mit Hebammen zur Verfügung

stellen.

Worin zeichnet sich eine gute Hebamme

aus ? Sie sollte fachlich gut, empathisch,

zuverlässig und den Familien gegenüber

unvoreingenommen sein. Eine Hebamme

ist auch Sozialarbeiterin, Paarund

Familientherapeutin, Psychologin,

Ernährungsberaterin und Stillexpertin.

Sie trifft auf Frauen und Männer in

ihren verletzlichsten Stunden. Da sind

Floskeln und allgemeine Weisheiten fehl

am Platz. Wir müssen sofort verstehen

und handeln und dementsprechend

flexibel sein.

Sie sind seit elf Jahren im Geschäft. Was

macht Ihrer Erfahrung nach Säuglinge ausgeglichen

und zufrieden ? Bindung, Körperkontakt,

Spielen und Lernen, Schlaf

und Ruhe, Essen und Trinken – das

sind die fünf Basics für ein zufriedenes

Baby. Ein Baby ist zufrieden, wenn es

Halt in Beziehungen findet. Zuverlässigkeit

ist ein Muss. Das Baby soll

spüren, dass seine Signale rasch und

liebevoll beantwortet werden. Diese

Feinfühligkeit bedeutet aber

nicht, dass Eltern beim kleinsten

Pieps springen müssen.

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Persönlich

19

Verlustgeschäft

Geburtshilfe

A n z e i g e n

HypnoBirthing ®

Geburt

ohne

Angst

Text: Stefanie Büssing Foto: André Kempner

Seit fünf Jahren ist Jana Mieke freiberufliche

Hebamme. 67 Babys hat sie seitdem

auf die Welt gebracht. Die Geburt

ist für sie der Höhepunkt ihres Berufsalltages.

Viel verdienen lässt sich damit

nicht. Der Grund sind die stark gestiegenen

Versicherungsbeiträge. Immer

mehr Hebammen haben sich seitdem

aus der Geburtshilfe zurückgezogen.

Nun lastet der Druck auf den wenigen Geburtshelferinnen,

die geblieben sind.

Der kleine Bela Berwolff fühlt sich sichtlich wohl

auf dem Arm von Jana Mieke. „Nach seiner Babymassage

ist er immer völlig entspannt“, verrät

Mama Katja. Seit ihrer Vorsorgeuntersuchung kommt die

31-Jährige regelmäßig in die Hebammenpraxis in der Stieglitzstraße,

die Mieke seit 2009 betreibt. Rund ein Dreivierteljahr

lang kommen die jungen Eltern im Schnitt in Miekes

Praxis. „Man baut ein irres Vertrauensverhältnis zu den

Paaren auf, daraus sind schon viele Freundschaften entstanden“,

verrät die 26-Jährige, die als Beleghebamme in der

Helios-Klinik in Schkeuditz arbeitet.

Für die junge Frau sind die Momente in der Klinik etwas

ganz Besonderes: „Es gibt nichts Faszinierenderes, als

wenn so ein kleines Wesen in unsere Welt geboren wird“,

schwärmt Mieke. Doch verdienen kann die Hebamme daran

nichts. „Finanziell gesehen ist das sogar ein Minusgeschäft“,

verrät sie. 27 Euro bekommt Mieke für einen Besuch am

Wochenbett. 237 Euro sind es pro Geburt. „Nach allen Abzügen

bleiben davon vielleicht noch 120 Euro übrig, und davon

muss ich auch noch die Versicherung zahlen“, erklärt

sie. Und die ist am 1. Juli 2010 kräftig in die Höhe geschnellt.

Von 1200 Euro auf 4242 Euro im Jahr sind die Beiträge für

selbstständige Hebammen gestiegen, die in der Geburtshilfe

tätig sind. Weil die Beiträge für Geburtsvor- und Nachbereitung

geringer ausfallen, hätten sich immer mehr Hebammen

aus der Geburtshilfe zurückgezogen. Diese Entwicklung hat

auch Grit Kretschmar-Zimmer, Vorsitzende des sächsischen

Hebammenverbands beobachtet. Bereits vor der Beitragserhöhung

hätten von bundesweit rund 4500 selbstständigen

Hebammen lediglich 23 Prozent in der Geburtshilfe

gearbeitet, so Kretschmar-Zimmer. Sie geht davon aus,

dass es mittlerweile bereits weniger als 20 Prozent sind.

Bei HypnoBirthing glauben wir nicht, dass Geburt grundsätzlich mit

Schmerzen verbunden ist und erklären Ihnen, warum.

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20

Persönlich

Daddy,

Daddy

cool?

Text: Jan Iven, Annika Ross Foto: Wolfgang Zeyen

Vater Daniel Bäde mit Sohn Nils und Kursleiter Joachim Wiese.

Egal, wie cool angehende Väter glauben zu sein,

spätestens im Kreißsaal wird die Knieregion butterweich.

Und das ist nur der Anfang, denn Vater sein

ist alles andere als leicht. Das dachte sich auch Joachim

Wiese, als er vor der Geburt seines Sohnes Lennart vor

zwei Jahren vergeblich einen Kurs für werdende Väter

suchte. Also entwickelte der kurzerhand selbst ein Angebot

für zukünftige Papas und gibt nun Kurse, die speziell Väter

auf die Geburt und die Baby-Fürsorge vorbereiten.

Im Seminarraum des Männervereins Lemann in der

Prinz-Eugen-Straße wird gebadet, gewickelt, das richtige

Halten geübt. In seinem Kurs „Vater werden mit Spaß“

können Männer mit einer Puppe schon einmal ein Gefühl

für Kleinkinder entwickeln. Eigentlich ist der 44-Jährige studierter

Informatiker. Doch vor ein paar Jahren krempelte er

sein Leben um, studierte Sozialarbeit und bietet seitdem Seminare

für werdende Eltern an. „Ich wollte meinem Leben

einfach mehr Sinn geben“, sagt er. Als er dann vor zwei

Jahren selbst Vater wurde und sich vorher nach entsprechenden

Angeboten für Männer umschaute, stellte er fest, dass

es so etwas in Leipzig noch gar nicht gab. Und so fand er

eine Nische für eine eigene Geschäftsidee. „Die meisten

Angebote richten sich immer noch in erster Linie an die

werdenden Mütter“, sagt er. So gebe es Ärzte, Hebammen,

Geburtsvorbereitungskurse, doch die Männer kämen dabei

fast immer zu kurz. „Wir sind dann eher nach der Geburt

für den Sport zuständig und gehen mit zum Babyschwimmen.“

Mit seinem Kurs möchte er den Männern auch die

Sorgen vor dem Elternsein nehmen: „Viele wissen nicht,

ob sie das alles schaffen. Reden hilft da oftmals Wunder.“

Besonders wichtig ist ihm, dass sich die Teilnehmer seiner

Kurse mit ihrer zukünftigen Rolle als Vater auseinandersetzen.

„Niemand muss ein perfekter Super-Vater sein, aber

man sollte sich vorab schon ein paar Gedanken machen“,

so Wiese. Zum Beispiel darüber, wer Vorbild sein könnte,

wie eine Bindung zum Kind aufgebaut werden kann, wie

Familie und Beruf am besten unter einen Hut zu bringen

sind und wie Mann seine Partnerin am besten unterstützt.

In einem Brief an ihr ungeborenes Kind sollen die Teilnehmer

diesem zudem erklären, wie sie sich ihren neuen Papa-

Job vorstellen. Zu einem der sechs monatlichen Termine

werden auch die werdenden Mütter eingeladen, um gemeinsam

mit den Männern ihre Vorstellungen vom Elternsein

zu besprechen. „Auch die Erwartungen der Frauen an den

Vater fließen mit in den Kurs ein“, sagt Wiese. Zudem soll

nach der Geburt die Partnerschaft nicht zu kurz kommen.

Einer der Teilnehmer seines ersten Kurses war Daniel

Bäde. „Die Vaterrolle wandelt sich zurzeit, deswegen wollte

ich mich vor der Geburt mit dem Thema auseinandersetzen

und mich mit anderen Männern austauschen“, sagt

der 31-Jährige, der auch mit seiner Frau bei Geburtsvorbereitungskursen

war und einige Bücher zum Elternwerden

gelesen hat. „Im Kurs ist mir auch noch einmal deutlich

geworden, wie wichtig die ersten Monate sind.“ Deswegen

ist der Computer-Fachmann froh, dass seine Frau und er

beide gemeinsam nach der Geburt sieben Monate Elternzeit

nehmen konnten. Der Vorbereitungskurs für Väter

hat Bäde so gut gefallen, dass er nach der Geburt

seines Sohnes Nils vor sieben Monaten auch den

Aufbaukurs „Vater sein mit Spaß“ besuchen wird.

Der nächste Einsteigerkurs „Vater werden mit Spaß“ beginnt am 15. Januar.

Lemann e. V., Prinz-Eugen-Straße 34. Preis: 140 Euro

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Zahlen & Fakten

21

Lust auf Nachwuchs

Während die Politik über Betreuungsgeld und den Ausbau von

Kita-Plätze streitet, um das Kinderkriegen wieder attraktiver

zu machen, schaffen die Frauen in Deutschland Tatsachen.

Text: Simone Liss, dpa

Deutschland ist offenbar geburtenfreudiger als angenommen.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts

für demografische Forschung in Rostock korrigieren

nach neuen Berechnungen die bisher für amtlich gehandelte

Geburtenrate auf 1,6 Kinder pro Frau und damit deutlich

nach oben, wie Demografin Michaela Kreyenfeld sagte. Die

Wissenschaftler erkennen außerdem im Geburtenverhalten

einen Knick nach oben, für den Frauen des 1970er Jahrgangs

verantwortlich sind. Bislang galt die Geburtenrate von 1,46

Kindern pro Frau im Osten und 1,39 im Westen. Das sei ein

künstlicher Wert, der nicht berücksichtige, dass Frauen immer

später Kinder bekommen, sagte Kreyenfeld. Auf Basis

der Krankenhausdaten wurde von 2001 bis 2008 ermittelt,

dass sich das Alter der Mütter um fast zweieinhalb Monate

pro Jahr nach hinten verschob. 2008 waren ostdeutsche Mütter

im Schnitt 27,5 Jahre bei der Geburt ihres ersten Kindes

alt, im Westen 28,7 Jahre. Trotz nach oben korrigierter Geburtenziffer

bleibt Deutschland ein vergleichsweise kinderarmes

Land in Europa. Spitzenreiter bleiben Schweden und

Frankreich mit etwa zwei Kindern pro Frau. Die Demografen

können aber eine Trendwende erkennen. Ab dem 1970er

Jahrgang scheinen Frauen wieder mehr Kinder zu bekommen.

Das beträfe die Generation junger Frauen, die in den

Genuss umfassender Kinderbetreuung von unter Dreijährigen

sowie des neuen Elterngeldes kamen und kommen.

Mit 112 Neugeborenen je 100 000 Einwohner ist Dresden

Deutschlands Geburtenhauptstadt. In Leipzig waren es

immerhin noch 104. Von 678 000 Kindern, die 2010 in

Deutschland lebend zur Welt kamen, ist jedes Dritte per

Kaiserschnitt entbunden worden. Im bundesweiten Vergleich

lag die Quote an Kaiserschnitt-Geburten mit 21,1 Prozent

in Sachsen am niedrigsten, im Saarland mit fast 38 Prozent

am höchsten. Was die Mediziner zudem besorgt: Die

„Frühchen“-Rate bei Neugeborenen in Deutschland hat sich

von sieben Prozent 1997 auf rund neun Prozent im vergangenen

Jahr erhöht. Jedes Jahr werden mehr als 63 000 Kinder

vor der 36. Schwangerschaftswoche geboren. Dies hängt mit

dem steigenden Alter der Schwangeren zusammen, aber auch

mit dem zunehmenden Gewicht von Ungeborenen

sowie Mehrlingsschwangerschaften nach künstlichen

Befruchtungen.

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22

Rat & Tat

Mahlzeit, Baby!

Text & Fotos: Simone Liss

Matschepampe: Henri hat seinen Gemüsebrei zum Fressen gern.

Sie ist wertvoller als ein kleines Steak

– Mutters Milch. Sie ist portioniert, perfekt

temperiert und hübsch verpackt. Vor

allem aber gesund: Sie entschärft Gifte,

schützt vor Durchfallerregern und stärkt

das Immunsystem. Mit einem halben

Jahr sind Babys bereit für mehr als nur

Milch – jetzt beginnt die Brei-Zeit. Der

tägliche Kampf mit Löffel, Lätzchen und

dem kleinen Leckermäulchen geht los.

Henri mag's nicht heiß, sondern

süß. Für ein Schälchen

Hirsebrei mit Apfel- oder

Bananenmus würde der zehn Monate

alte Blondschopf sein Schmusetuch

hergeben. Aber auch für ein Püree aus

Karotte, Kartoffel, Kürbis und Rinderhack

würde der junge Mann sei­

nen Urlaubsplatz an der Côte d'Azur

tauschen. In Frankreich essen die

Kleinsten schon Artischocken-Brei

und Mango-mus. Warum man hierzulande

so vorsichtig ist/isst? „Wir haben

eine andere Esstradition. Auch bei

uns könnten Babys Artischocken oder

Mangos essen. Aber ihre Eltern kaufen

nun mal die Gläschen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin

Mathilde

Kersting vom Forschungsinstitut für

Kinderernährung in Dortmund. Die

Dortmunder Forscher empfehlen,

spätestens ab dem siebten Lebensmonat

mit der ersten Breimahlzeit zu

beginnen. Ideal für den Start seien

Karotten, sie schmecken angenehm

süß. Weiterer Vorteil: Babys reagieren

selten allergisch auf dieses Gemüse.

Allerdings bekommen manche Kinder

zu Beginn davon Verstopfung. Henris

Eltern Thomas und Claudia haben auf

Fenchel, Pastinake, Kürbis und Spinat

gesetzt. Ihr Kurzer hat sich schnell

daran gewöhnt und ein paar Wochen

später mit Wohlwollen auf mageres

Rind- und Putenfleisch reagiert.

In Frankreich geben Müttern ihren

Kindern auch grüne Sorten, die

manchmal leicht bitter schmecken. So

stehen etwa montags Karotte, dienstags

Zucchini und mittwochs Spinat

auf dem Speiseplan, was eindeutig

Vorteile hat: Die Babys lernen dabei

mehr unterschiedliche Lebensmittel

kennen und spätestens beim zehnten

Versuch ist es ihnen egal, ob das Gemüse

rot, grün oder gelb ist. „Durch

die Abwechslung sind die Kleinen

später offener für neue Geschmacksrichtungen.

Dennoch haben sie nicht

häufiger Allergien als deutsche Kinder“,

sagt Mathilde Kersting. Auch

deutsche Ernährungsberater haben

ihre Empfehlungen inzwischen umgeschrieben.

Die frühere Devise „Jede

Woche nur ein neues Gemüse“ ist passé.

Zwar schmecken Milch- und

Obstbreie für Erwachsene oft fad,

doch Nachsüßen ist tabu. Auch Zutaten

wie Nüsse oder Zimt sehen die

Dortmunder Experten skeptisch: Manche

Kinder können darauf allergisch

reagieren. Das Gleiche wie für die

Süße im Milchbrei gilt für die Würze

im Gemüsebrei – Salz und Gewürze

können die empfindliche Verdauung

der Babys stören. Für Eltern deshalb

der Tipp: Je kürzer die Zutatenliste,

desto besser.

Die richtige Reihenfolge

1. Gemüsebrei: Als erste Beikost etwa

nach dem fünften Monat eignet sich

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Rat & Tat

23

Gemüsebrei, beispielsweise aus Karotten. Eine Woche später

kommen Kartoffeln hinzu, danach Fleisch.

2. Milchbrei: Ab dem sechsten Monat gibt es einen Vollmilch-Getreidebrei

aus Reis, Gries oder Hirse. Er ersetzt

die Milchmahlzeit am Abend.

3. Obstbrei: Ab siebtem Monat ist es Zeit für einen milchfreien

Getreide-Obstbrei aus Vollkornhafermehl, Banane

oder Pfirsich.

A n z e i g e n

Tipps aus der Brei-Küche

Für Brei-Köche: Selbst Brei kochen muss heute keiner mehr

– das Angebot an Fertig-Gläschen ist breit und die Qualität

einwandfrei. Wer lieber selbst bestimmen will, was in

Babys Brei enthalten ist: Brei kochen geht schnell und ist

kinderleicht. Unser Tipp: Fleisch besser nicht selbst kochen

und pürieren. Das Pürieren von kleinen Fleischmengen zu

einem feinen Brei ohne Stückchen ist mit einem handelsüblichen

Pürierstab kaum zu schaffen. Mischen Sie Ihrem

selbst gekochten Gemüsebrei einfach ein paar Löffel aus

einem Fleischgläschen bei.

Brei im Eiswürfel-Format: Brei lässt sich prima portionieren,

schließlich essen Babys anfangs so wenig, dass man gut auf

Vorrat kochen kann: Einfach den Brei in einen Eiswürfelbehälter

füllen und zwei bis drei Stunden in den Gefrierschrank

legen, dann die gefrorenen Würfel herausdrücken

und einzeln in Gefrierbeutel verpacken. So lassen sich, je

nach Appetit Ihres Babys, pro Mahlzeit ein bis zwei Breiwürfel

im Wasserbad oder in der Mikrowelle auftauen.

Selbst löffeln ist toll: Babys wollen gerne selbst löffeln – und

greifen mit größter Begeisterung nach dem vollen Breilöffel.

Das Ergebnis: Eine riesige Sauerei ... Um das zu vermeiden:

Einfach dem Baby einen eigenen sauberen

Plastiklöffel in die Hand geben.

Gewinnspiel

Wenn Mama wenig bis gar nicht stillt, oder Papa das Fläschchen geben will,

dann kommt der Babykost-Wärmer zum Einsatz. Binnen weniger Minuten soll er

die Milch oder Babynahrung auf eine Optimaltemperatur von 37 Grad Celsius

bringen. Welche Flaschenwärmer diesen Anforderungen am besten gerecht

werden können, hat das Emporio Testmagazin anhand eines Vergleiches von

13 Babykostwärmern getestet. Testsieger – mit 93,7 von 100 möglichen Punkten

– wurde der Flaschen- und Babykostwärmer „iQ“ von Philips Avent (UVP:

54 Euro). Knapp dahinter auf Platz zwei landete der NUK Thermo Rapid, der

sogar noch etwas schneller als der Flaschen-Wärmer von Philips arbeitet, und

in der Anschaffung etwas günstiger ist. Das beste Preis-Leistungsverhältnis im

Test wurde aber dem Hartig & Helling Babykost-Wärmer BS 21 bescheinigt,

der bereits ab etwa 15 Euro zu haben ist. Die Elektrofachmarkt-Kette Medimax

– Spezialist in Sachen Haushaltelektronik – bietet fünf

Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro. Wer gewinnen

will, sendet eine Postkarte oder Mail (schlingel-leserpost@lvz.de)

an die Redaktion. Stichwort:

„Babybrei“. Einsendeschluss ist der 15. März 2012.

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24

Rat & Tat

Spieglein, Spieglein ...

Das A und O der Babypflege

Text & Fotos: Linda Nieke

Corvin ist der Schönste im ganzen Land.

Tagen überhaupt nicht mit Pflegeprodukten

in Berührung kommen. Auch

später gilt „Weniger ist mehr“, denn

tägliches Eincremen ist nicht nötig.

Wer seinem Baby etwas wirklich Gutes

tun will, pflegt die empfindliche Haut

mit milden Baby-Pflegeserien. Spezielle

Baby-Öle, die Mandel-, Jojoba- oder

Calendulaöl enthalten, weisen im

Gegensatz zu handelsüblichen Körperlotionen

weder Konservierungsstoffe

noch Emulgatoren oder Duftstoffe auf.

Außerdem gleichen sie den erhöhten

Feuchtigkeitsbedarf und die geringere

Talgdrüsenproduktion der Babyhaut

aus. Corvins Tipp: Bei Kälte reibt mich

Mami mit einer Wind- und Wettercreme

ein. Diese zieht durch den hohen Ölanteil

nicht so gut ein und bildet einen

Schutzfilm auf meiner zarten Haut.

1.

Baden

Mit dem ersten Vollbad sollten

Eltern warten bis der Nabel

gut verheilt ist. Ob das Kleine in der

Erwachsenen- oder Babybadewanne,

im Waschbecken oder sitzend im Babyeimer

planscht, ist egal. Hauptsache die

Wassertemperatur liegt bei angenehmen

37 Grad Celsius und die Raumtemperatur

bei etwa 24 Grad Celsius. Der

kleine Babykörper muss komplett mit

Wasser bedeckt sein. So fühlt sich das

Kind geborgen wie in Mamas Bauch.

Allerdings sollte das Baby in den ersten

Wochen nicht komplett untergetaucht

werden. Lieber das Kind auf den Unterarm

legen und mit den Füßchen zuerst

ins Wasser heben. So kann es nicht

wegrutschen. Mit der freien Hand

einen weichen Waschlappen nehmen

und den kleinen Körper mit klarem

Wasser säubern – vor allem hinter

den Ohren, unter Kinn und Achseln,

im Nacken und im Intimbereich. Das

Gesicht nur saubertupfen. Badezusätze

sind zwar nicht nötig und sollten,

wenn sie verwendet werden, nur sehr

sparsam dosiert werden. Außerdem

sollten sie nur hautfreundliche und

natürliche Inhaltsstoffe enthalten, um

die Haut nicht auszutrocknen. Ein Bad

einmal pro Woche für maximal zehn

Minuten ist völlig ausreichend. Das

Baby anschließend gut in den Hautfalten

abtrocknen, damit es nicht zu

wunden Stellen kommt. Corvins Tipp:

Wenn Mami mich mit einem flauschigen

Handtuch einhuschelt, das sie auf

der Heizung vorgewärmt hat, fühle ich

mich besonders wohl.

2.

Streichelzarte

Babyhaut

Da der Säureschutzmantel

von Babys Haut noch nicht vollständig

aufgebaut ist, sollte sie so wenig wie

möglich Reizstoffen ausgesetzt werden.

Zur Hautpflege der Kleinen eignen

sich daher Produkte mit möglichst

wenig Inhaltsstoffen. Die Haut von

Neugeborenen sollte in den ersten

3.

Wunder Po

Babys Haut ist etwa fünfmal

dünner als die der Großen.

Durch luftundurchlässige Windeln, den

unvermeidlichen Kontakt der empfindlichen

Babyhaut mit Urin und Stuhl sowie

gelegentlicher Nahrungsunverträglichkeit

kann es zu Hautreizungen, dem

Windelausschlag, kommen. Damit die

Haut der Kleinen nicht rot sieht, gilt es,

ein paar Regeln zu beachten. Da Babys

häufig nach dem Essen ihr Geschäft

erledigen, sollten die Windeln nach

jeder Mahlzeit gewechselt werden. So

wird verhindert, dass die Kleinen über

mehrere Stunden eine feuchte Windel

tragen und Bakterien, Ammoniak und

Enzyme die Haut irritieren. Die Windel

darf nie zu fest angelegt werden,

denn frische Luft ist die beste Vorbeugung

gegen entzündete Stellen. Darum

Babys auch öfter mal ohne Windelpaket

strampeln lassen. Eine fetthaltige

Pflegesalbe beugt dem Wundsein vor.

Doch darf sie nie zu dick aufgetragen

werden, da sonst die Poren verstopfen.

Ist der Po bereits wund, empfiehlt sich

eine entzündungshemmende, zinkhaltige

Salbe, um ihn wieder rosig werden

zu lassen. Auch einige Tropfen Muttermilch

sollen reizlindernde Wunder bewirken.

Corvins Tipp: Als mein Popo

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Rat & Tat

25

einmal sehr stark entzündet war, haben

mir Sitzbäder aus Eichenrinde- oder

Käsepappeltee sehr schnell geholfen.

4.

Nägel schneiden

Sind sie auch noch so winzig,

die Fingernägel eines Babys

wachsen schnell und können ab einer

gewissen Länge eine echte Verletzungsgefahr

darstellen. Mit den scharfen

Kanten zerkratzen sich die Kleinen oft

das Gesicht. Entgegen vorherrschender

Empfehlungen sollten die kleinen Nägel

in den ersten Wochen nach der

Geburt nicht gezupft werden. Das verhindert

zwar das Einreißen der Nägel,

führt aber auch häufig zu Nagelbett-

Entzündungen. Besser ist es, die Nägel

mit einer speziellen Babyschere zu kürzen,

die abgerundete Spitzen hat. Zu

zweit geht es einfacher: Der eine Part

hält das Händchen fest, während sich

der andere auf das Schneiden konzentriert.

Die Fingerkuppe sollte leicht

vom Nagel weggedrückt werden, damit

nicht versehentlich die Haut verletzt

wird. Der Nagel sollte stets gerade geschnitten

werden, damit keine gefährlichen

Kanten Schaden auf Babys Haut

anrichten könne. Corvins Tipp: Noch

einfacher ist es, meine Nägel während

des Stillens oder meiner Schlafphase zu

kürzen – dann bin ich völlig entspannt.

5.

Nabelpflege

Oberstes Gebot bei der Nabelpflege

ist, dass die Stelle, an

der der Nabel aus dem Baby-Bauch

austritt, immer sauber gehalten werden

muss. Dies ist besonders wichtig, um

Bakterien keinen Nährboden zu geben.

Bei entzündetem Nabelgrund hätten

die Erreger direkten Zugang zu den

inneren Organen. Verbände und Nabelbinden

sind überflüssig. Besser ist es,

den Nabel an der Luft trocknen und

heilen zu lassen. Bis zum Abfall der

restlichen Nabelschnur sollte das Baby

nicht gebadet werden, um mögliche Infektionen

zu vermeiden. Corvins Tipp:

Nachdem mein Nabelschnur-Rest abgefallen

ist, wurde mein Nabelgrund

drei- bis viermal täglich mit Arnika

abgetupft. So hatte ich keine Entzündungen.

6.

Ohren säubern

Babys Ohren sind selten

wirklich schmutzig. Es reicht

völlig, die Ohrmuschel und den Bereich

hinter den Öhrchen mit einem

in lauwarmen Wasser getränkten Lappen

zu säubern. Niemals sollten Eltern

versuchen, die kleinen Gehörgänge mit

einem Wattestäbchen zu reinigen. Die

Gefahr, das Trommelfell zu verletzen,

ist zu groß. Außerdem wird dabei das

Ohrenschmalz nur weiter nach innen

gedrückt. Corvins Tipp: Wenn ich viel

Ohrenschmalz habe, weicht Mami das

Sekret mit Kochsalzlösung ein und

macht mein Ohr innen mit einem

Taschentuch, bei dem sie die Spitze

eingedreht hat, sauber.

7.

Haare und Kopfhaut

Auch wenn er meist nur recht

spärlich ist, braucht auch Babys

Flaum Pflege. In den ersten Monaten

reicht es völlig, die Haare etwas mit

klarem Wasser zu beschöpfen. Auf

Baby-Shampoo sollte erst zurückgegriffen

werden, wenn das Haar dichter

geworden ist. Vor dem Waschen einen

kleinen Klecks Shampoo in der Handfläche

verteilen, dann das Köpfchen

zurücklegen, damit nichts in die Augen

läuft, und das Shampoo sanft einmassieren.

Zum Ausspülen reicht meist das

Abtupfen mit einem feuchten Lappen.

Ein bis zwei Haarwäschen pro Woche

sind genug. Dabei keinesfalls vorhandenen

Milchschorf abrubbeln. Lieber

die Kopfhaut mit Baby- oder Olivenöl

bestreichen, einwirken lassen und die

Schuppen anschließend mit einer weichen

Babybürste mit Naturborsten auskämmen.

Corvins Tipp: Mami berührt

mein Köpfchen immer besonders vorsichtig,

da meine Fontanellen in den

ersten ein bis zwei Lebensjahren sehr

anfällig für Verletzungen sind.

8.

Baby-Massage

Streicheleinheiten und Körperkontakt

sind für Babys

besonders wichtig, da sie nachweislich

Entwicklung und Gesundheit der Kleinen

fördern. Durch gezielte Massagen

lassen sich sowohl physische Beschwerden

wie Bauchweh oder Hustenreiz

als auch psychische Probleme wie Unruhe

oder Angst lindern. Um wohltuend

über die zarte Babyhaut zu gleiten

eignen sich zum Beispiel süßes Mandelöl,

Kokosnuss- oder Sesamöl. Gegen

Bauchweh hilft zum Beispiel eine kreisende

Bauchmassage. Dabei werden

Sesamöl und ätherische Öle auf dem

Bäuchlein verrieben, indem die Fingerspitzen

im Uhrzeigersinn vom Nabel

aus eine immer weiter werdende Spirale

zeichnen. Corvins Tipp: Mami kennt

noch viel mehr wohltuende Massagen,

die ausführlich im Buch „Babymassage“

(Christina Voormann/Dr. Med.

Govin Dandekar, GU Ratgeber Kinder,

12,99 Euro) beschrieben werden.

Corvin – wog bei seiner Geburt,

am 21. Juli 2011, 3130 Gramm bei

einer Körpergröße von 48 cm.

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26

Im Test

In Ruhe stillen

In der Leipziger Innenstadt haben sich viele

Geschäfte auf Mütter und Babys eingestellt.

Mütter kennen das Problem: Kaum sind sie unterwegs,

bekommt ihr Kind Hunger und sie

müssen nach einem ruhigen Ort zum Stillen

suchen. Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt haben sich

auf die jungen Familien eingestellt und Wickel- und Stillräume

eingerichtet. Jenifer Hochhaus hat gemeinsam mit

Cornelia Steinert und deren neun Wochen alter Tochter

Olivia einige davon getestet.

Los geht’s bei Karstadt und damit – so viel sei schon

verraten – beim späteren Testsieger. Bereits auf den Informationstafeln

im Erdgeschoss ist der Wickelraum mit einem

kleinen Symbol angekündigt; mit dem Fahrstuhl können

Mütter mit Kinderwagen in den dritten Stock fahren. „Das

ist auch etwas, das einem erst als Mutter auffällt: Ich kann

nur noch in Geschäfte gehen, in denen es einen Fahrstuhl

gibt. Auf der Rolltreppe kommt man mit einem Kinderwagen

nicht weit“, erzählt Steinert und schiebt den Wagen

samt Olivia in Richtung des Wickelraums, der etwas abseits

vom Geschäftstrubel liegt. „Für die Kinder ist es besser,

wenn es ruhig ist“, sagt Steinert, „insofern ist es gut, dass

der Raum etwas abgelegen ist.“

Cornelia Steinert und Olivia (8 Wochen) im Wickelraum Karstadt Kaufhaus.

Das Zimmer begeistert die Mutter. „Es gibt ein Fenster,

der Raum ist groß, es sind zwei Sessel zum Stillen da und

über den Wickelablagen hängen sogar Mobiles, so dass

sich die Kinder ablenken können“, zählt sie die Vorteile

auf. Zudem ist der Raum freundlich gestaltet: Von den Rollos

blicken lachende Babys, auf dem Boden liegen bunte

Teppiche. „Und es gibt ein Waschbecken, das ist sehr schön“,

sagt die junge Mutti, die aber auch einen Nachteil kennt:

„Es ist oft voll hier, der Raum ist sehr beliebt. Mir hat ihn

auch eine andere Mutter empfohlen.“ Für alle Eltern, die

die Windeln mal vergessen haben, hat die 28-Jährige noch

Foto: Christian Nitsche

einen Tipp: Bei der Drogeriekette dm im selben Gebäude

gibt es auch eine Wickelmöglichkeit, bei der sogar Windeln

und Feuchttücher zur Verfügung gestellt werden. „Da ist

alles da, was man braucht“, sagt sie.

Dann geht es weiter: Deutlich kleiner, aber ohne Fahrstuhlfahren

erreichbar, ist der Stillraum in der gegenüberliegenden

Petersbogen-Apotheke. „Hier hat man auf jeden

Fall seine Ruhe, weil nur eine Mutter mit Kind in den Raum

passt“, nennt Steinert einen der Vorteile. Aber genau das ist

heute eben auch ein Nachteil. Denn das Zimmer ist bereits

besetzt, wie das „Hier wird gestillt“-Schild an der Türklinke

verrät. Steinert kennt den Raum bereits und damit auch seinen

größten Nachteil: „Er ist sehr klein, man muss den Kinderwagen

eigentlich draußen lassen“, sagt sie. „Und ich finde

es immer besser, wenn ich den Wagen noch im Blick habe.“

Das ist im nächsten Stillraum kein Problem: Bei der

Bekleidungskette H&M besteht in der Kinderabteilung

neben den Umkleidekabinen die Möglichkeit für Mütter,

ihr Kind zu wickeln oder zu stillen. Mit roter Wand sieht

die Kabine zwar auf den ersten Blick sehr einladend aus,

aber für mehrere Mütter samt ihrer Kinderwagen ist

es hier relativ eng. Ein weiterer Nachteil: „Es gibt kein

Waschbecken, das ist schon ein wenig unpraktisch“, sagt

Steinert, der bereits das Betreten der Kabine Schwierigkeiten

bereitet hat. Wie bei einer normalen Umkleidekabine

musste sie den Kinderwagen durch eine Schwingtür

bugsieren. Dafür ist die Kammer gut ausgestattet, auf

einem Sessel können Mütter sich zum Stillen hinsetzen.

Auch im Familieninfobüro der Stadt am Burgplatz gibt es

die Möglichkeit, sein Baby zu wickeln oder zu stillen. „Ich

habe mir das aber noch nicht angesehen“, sagt Steinert.

Das Problem: Wenn sie in der Grimmaischen Straße oder

Petersstraße unterwegs ist und Olivia fängt an zu schreien,

muss es meist schnell gehen. „Dann habe ich die fünf Minuten

nicht mehr, um bis zum Burgplatz zu laufen“, sagt

die Mutter. „Aber demnächst will ich mich dort informieren,

dann schaue ich mir die Räume gleich mal an.“ Ein

weiteres Problem: Die Öffnungszeiten sind darauf ausgelegt,

dass Eltern Behördengänge im Rathaus erledigen können.

Mittwochs und freitags ist das Büro nicht geöffnet.

Deshalb geht es dieses Mal noch zu Breuninger. Auch

hier müssen Mütter zunächst mit dem Fahrstuhl in eins

der oberen Geschosse fahren, dort ist der Wickelraum

direkt bei den Toiletten zu finden. In gelb, rot und orange

ist der Raum einladend gestaltet; es gibt mit Wickelablage,

Waschbecken, Sessel und Hocker alles, was zum Stillen

und Wickeln notwendig ist. „Aber ganz so einladend wie

bei Karstadt ist es nicht“, resümiert Steinert. Dies mag vor

allem an den fehlenden Pflanzen und Mobiles liegen. Das

kann selbst die Musik, die durch das Zimmer schallt, nicht

ändern. „Die stört auch eher“, sagt die Test-Mutti

und erklärt: „Beim Stillen lassen sich viele Kinder

schnell ablenken. Da ist es besser, wenn es ruhig ist.“

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


A n z e i g e

Auf Hautfühlung

mit dem Baby

Liebevolle Berührungen wirken wie

Balsam für Körper und Seele – das

gilt insbesondere für Babys. Doch bei

der Massage ihres Kindes können

auch Eltern entspannen.

„Wenn Eltern ihr Baby berühren, fühlt es sich sicher und

geborgen, und sein Körperbewusstsein wird gefördert“,

weiß Ruth Lewe, Kursleiterin bei der Deutschen Gesellschaft

für Baby- und Kindermassage (DGBM). Darüber hinaus regt

die Massage die Funktion der Organe an: Die Atmung wird

vertieft, die Verdauung gefördert. Spezielle Massagen lindern

sogar Babys Beschwerden bei Koliken und Blähungen.

Nicht nur das Kind, auch die Eltern erleben eine wohltuende

Entspannung, während sie sich ihrem Baby bei der Massage

innig zuwenden. Am wichtigsten ist jedoch: Die bewussten

Streicheleinheiten stärken die Bindung zwischen Eltern und

Kind. Mutter und Vater werden dabei unterstützt, die Signale

ihres Babys wahrzunehmen und entsprechend darauf

zu reagieren. In speziellen Kursen – beispielsweise in Kinderkliniken,

Familienzentren oder Hebammen-Praxen – können

Eltern alles über Babymassage lernen. „Viele Eltern haben

Sorge, zu fest zu massieren oder Massagegriffe zu vergessen“,

berichtet Ruth Lewe. Doch wenn sie sich ihrem Baby

aufmerksam widmen, sind sie auf dem richtigen Weg: „Im

Vordergrund steht der Kontakt, das Vertrautwerden und die

Kommunikation zwischen Eltern und Kind.“

Für einen guten Start ins Leben

Ob Babymassage, Hautpflege oder Ernährung – Eltern

möchten stets das Beste für ihr Baby. Dabei hilft ihnen auch

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Expertenrat zur Babymassage

• Wählen Sie einen Zeitpunkt, in dem Sie

und Ihr Baby ungestört sind und die

nötige Ruhe haben.

• Wenn Ihr Baby einmal nicht massiert

werden möchte, teilt es Ihnen das über

Rückzugssignale mit.

• Ihr Baby sollte bei der Massage weder

Ruth Lewe,

hungrig noch müde sein.

DGBM-Kursleiterin

• Eine Zimmertemperatur von 24 Grad

ist optimal, damit das nackte Baby nicht friert.

• Massieren Sie nicht, wenn Ihr Baby Fieber hat.

• Generell gilt: Streichbewegungen vom Herzen weg

wir ken entspannend, während Streichbewegungen zum

Herzen hin anregend wirken. Gut ist eine Mischung

aus beiden Arten.

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28

Rat & Tat

Zum

Schreien

Text: Annika Ross Fotos/Illu: dpa

Wenn ein Baby stundenlang und

scheinbar ohne Grund schreit, werden

Eltern nervös. Sie machen sich Sorgen,

haben Angst, etwas falsch zu machen,

und werden unsicher. Rund ein Fünftel

aller Babys sind Schreibabys. Die

Chance, selbst einen kleinen Schreihals

zu bekommen ist also gar nicht

so gering. Und dennoch gilt: alles kein

Grund zur Panik.

So manchen Eltern steht ihr

Schreibaby förmlich ins Gesicht

geschrieben. Schlafmangel und

stetiger Bereitschaftsdienst hinterlassen

Spuren. Wenn ein Kind mehr als drei

Stunden lang weint – an mindestens

drei Tagen pro Woche und vor allem

über drei Monate hinaus – dann spricht

man von einem Schreibaby. Und viele

schreien sogar noch viel mehr. Manchmal

ganze Nächte durch, die Tage über.

Das geht an die Substanz, bei Eltern

und Kind. Lassen sich die Kleinen

nicht beruhigen, weder durch

Stillen oder Tragen, Schaukeln oder

Wickeln, sind Eltern mit ihrem Latein

am Ende. Schlimmer noch, am Rande

des Nervenzusammenbruchs.

Aus lauter Verzweifelung werden sie

erfinderisch, packen ihr Kind ins Auto

und fahren durch die Nacht, durch die

Waschanlage, sie stellen einen Fön an,

gehen spazieren oder in die Badewanne.

Und sie leiden unter Schuldgefühlen.

Die Stimmung ist angespannt, das

Nervenkostüm wird zunehmend dünner.

Auch wachsen manchmal Aggressionen

gegen das eigene Kind. „Warum

muss gerade mir das passieren?“

fragen sich die Eltern, wo das Baby der

Freunde oder Nachbarn doch schläft

wie ein Engel.

Bevor die Lage eskaliert, empfehlen

Experten den Weg in die Schreiambulanz.

Diese gibt es in den meisten

Großstädten und sie sind häufig

an Kinderkliniken oder Kinderzentren

angeschlossen. Neben wertvollen

Tipps gibt es dort für Eltern vor allen

Dingen eines: Verständnis, die Beruhigung,

nichts falsch zu machen sowie

die Erkenntnis, mit diesem Problem

nicht allein zu sein.

In Leipzig existiert ein gut ausgebautes

Netzwerk in Sachen Schreibaby.

Ein Baustein findet sich beispielsweise

in der Uni-Klinik in dem Psychologen

Peter Hiermann, der in erster

Linie dazu rät, das Thema nicht zu

dramatisieren: „Rund ein Fünftel aller

Babys sind Schreibabys und diese Zahl

ist bereits hoch gegriffen. Dass Kinder

in den ersten Lebensmonaten viel

schreien, ist völlig normal. Das perfekte

Baby gibt es nicht, das gilt auch für die

perfekten Eltern. Wenn das Schreien

allerdings über den dritten Monat

hinausgeht oder Eltern sehr belastet

sind, sollten sie einmal zu uns kommen.“

Das Erste, was der Psychologe Eltern

beruhigend sagen kann, ist: DIE

Ursache gibt es nicht. Es liege auch nicht

an einem Geburtstrauma, wie viele annehmen.

Vielmehr besäßen Schreibabys

häufig eine bestimmte Art der

Wahrnehmung, seien quasi permanent

auf Empfang und damit überreizt. Ein

Patenrezept gibt es daher nicht, alleine

lassen und abwarten ist auf keinen Fall

eine gute Lösung. Aber einfache, immer

wiederkehrende Abläufe und die

Reizreduzierung sind ein guter Anfang.

„Der Teufelskreis beginnt damit,

dass Eltern auf starke Reize setzen,

um zu beruhigen, beispielsweise Herumtragen

und Schaukeln, Autofahren

oder eben der Fön. Mit starken Reizen

können sich die Kinder vom Schlaf­

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Rat & Tat

29

mangel ablenken, doch löst sich das

Problem dadurch nicht. Auch schütten

die Eltern dann Stresshormone aus,

die die Säuglinge anfangs noch riechen

können und die sie wiederum in Aufruhr

versetzen.“ Auch sei der stetige

Variantenwechsel eines der Hauptprobleme.

„Das Beste für Babys ist

Gewohnheit. Immer wieder über ein

bis zwei Wochen die gleiche Methode

anwenden, um ein Kind zu beruhigen,

kann Wunder wirken. Das Ziel ist im

ersten halben Jahr nicht Erziehung,

sondern Beruhigung“, rät Hiermann.

Auch kann er Eltern die Angst

nehmen, ihre Kinder könnten sich

durch das Schreien schlecht entwickeln

oder daran erkranken: „Zuerst

werden die Kinder natürlich gründlich

vom Kinderarzt untersucht, zum

Beispiel auf einen Herzfehler. Wenn

eine Krankheit ausgeschlossen werden

kann, sind Schreibabys stabil und werden

weder körperliche, noch seelische

Schäden davontragen.“

Und noch besser, es besteht Hoffnung.

Die Erfahrung der Uni-Klinik

zeigt: Rund zwei Drittel aller Familien

brauchen nur ein bis zwei Termine,

dann bessert oder löst sich die Problematik.

Und letztlich müssen sich Eltern

immer eines vor Augen

halten: Auch diese Phase wird

vorübergehen.

Kontaktadressen

SchreiSchlafFütter-Sprechstunde

Universitätsklinikum Leipzig,

Universitätsklinik und Poliklinik

für Kinder und Jugendliche

Liebigstraße 20 A, 04103 Leipzig

0341 9 72 62 42

Sozialpädiatrisches

Zentrum Leipzig

Kooperation mit der "Sorgen-Kinder-

Eltern-Sorgen"-Sprechstunde

Delitzscher Str. 141,

04129 Leipzig am Krankenhaus St. Georg

0341 9 84 69 27

Klinik für Kinder- und

Jugendpsychiatrie

Psychosomatik und Psychotherapie

Parkkrankenhaus Leipzig

Morawitzstr. 2, 04289 Leipzig

0341 8 64 12 51

Buchtipps

Christine Rankl

„So beruhige ich mein Baby.

Tipps aus der Schreiambulanz“

Patmos Verlag; 14,90 Euro

Mauri Fries

„Unser Baby schreit

Tag und Nacht“

Ernst Reinhardt Verlag; 9,90 Euro

Joachim Bensel

„Wie Sie Ihr Schreibaby

verstehen und beruhigen“

Osterbrink Verlag; 22,90 Euro

Thomas Harms

Emotionelle Erste Hilfe

Bindungsförderung, Krisenintervention,

Eltern-Baby-Therapie

Leutner Verlag; 15,80 Euro

A n z e i g e


Kristina Sperling

Praxisschwerpunkt Neuro-Orthopädie, Pädiatrie







Praxis ist sehr gut für Rollstuhlfahrer zugänglich.

B a b y- S c h l i n g e l 2 012

* Therapie nur auf Privatverordnung

Praxis-Besonderheiten






Seumestraße 107 04249 Leipzig-Knauthain

Fon, Fax: 0341.424 134 6 Mobil: 0178.891 674 0

www.physioteam-sperling.de


30

Im Test

Über den Wickeltisch gezogen

Text: Annika Ross Fotos: Net

So ein Baby ist schon was Feines.

Neu, niedlich und steinerweichend.

Und weil der Nachwuchs

mindestens so toll werden soll

wie die Erzeuger, sind Eltern schnell

dazu geneigt, ein kleines Vermögen

ins allgemeine Wohlbefinden zu investieren.

Bloß nichts falsch machen, lautet

die Devise, und schwupps werden

Dinge wie Multifunktions-Schnuller,

Schrei-Analysen-Geräte, automatische

Kinderwagen-Rüttler und vieles mehr

gekauft, was neben der Wirtschaftsankurbelung

vor allem eines produziert:

Wohlstandsmüll. Spätestens bei Nummer

zwei sind Eltern relaxter und wissen,

was sie wirklich brauchen und

was überhaupt nicht.

Julia Heilmann und Thomas Lindemann,

die erfolgreichen Autoren von

„Kinderkacke“, sind dem Phänomen

der Eltern-Abzocke auf den Grund

gegangen. In ihrem neuen Buch „Baby

Beschiss – Wie Eltern über den Wickeltisch

gezogen werden“ ergründen sie,

warum Eltern völlig überflüssige Baby-

Produkte kaufen und was diese vorgeben

zu sein.

Da wäre zum Beispiel Babykleidung

mit Alarmsystem. Ein integrierter

Button zeigt, ob es zu heiß, zu kalt

oder zu sonnig für das Kind ist. Eine

Aufgabe, die mühelos die Eltern selbst

beim Anblick ihres Babys übernehmen

könnten.

Ein Ding der Unmöglichkeit ist

auch der so genannte Fruchtsauger 1 ,

der aussieht wie ein Baby-Mikrofon mit

Mini-Wäschebeutel. In diesen Beutel

sollen Fruchtstücke gelegt werden, die

das Kind dann aussaugen kann, ohne

sich zu verschlucken. Ja, stundenlang

auf so einem Stofffetzen rumzukauen,

ist ja auch was Feines. Und so hygienisch.

Oder wie wäre es mit der Kinderleine

2 , die es schon in den 50er Jahren

zu einiger Beliebtheit schaffte. Damals

war es übrigens auch normal, Kinder

ständig zu versohlen und sie möglichst

respektlos zu behandeln. Früher

war längst nicht alles besser. Ganz im

Gegenteil.

Schön ist auch die Buchstabenkette

3 , die Babys von Geburt an das

Abc vermitteln soll. Man kann es mit

der frühkindlichen Bildung aber auch

wirklich übertreiben. Wir sind ja nicht

in China.

Für rüttelfaule Eltern gibt es den

automatischen Kinderwagenrüttler 4

für sage und schreibe 129 Euro. Die

Stange vibriert und rüttelt so am Kin­

derwagengriff. Tja, wer sonst keine

Sorgen hat.

Ein absoluter Hingucker ist auf jeden

Fall ein Shampoo-Schutz-Ring 5 .

Mit ihm sollen Kinder vor den Massen

an herabperlendem Shampoo aus den

meist noch nicht vorhandenen Haaren

geschützt werden. Der Heiligenschein

erinnert an eine Kratzkrause für den

Hund und dürfte ebenso unangenehm

zu tragen sein.

Dann wäre da noch der Funktionsschnuller

6 , der auch gleich Fieber messen

und Medikamente überbringen

kann. Zur Folge hat dieses Gerät, dass

Kinder liebend gern auf der Plastik

drumherum kauen als am eigentlichen

Schnuller. Medikamente lassen sich

viel besser in Milch auflösen oder mit

dem Löffelchen verabreichen.

Ein Geschäft mit der Angst machen

Produkte wie Bewegungsmelder

zum Schutz vor plötzlichem Kindstod,

die rund 160 Euro kosten und Eltern

in permanente Panik versetzen. Eine

Matte liegt im Bett, und sobald sich

das Baby nicht mehr bewegt, schrillt

ein Signal. Das Dumme ist, die Matten

schrillen auch los, wenn das Kind

besonders tief schläft. Experten

warnen zudem vor dem Wiegen in

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1

Im Test

31

5

2

7

6

4

3

falscher Sicherheit. Eltern sollten sich auf ihre

Kontrolle und ihren Instinkt verlassen. Damit

fahren sie in jedem Fall besser. Das gilt auch für

Babylauflernhilfen 7 , vor denen Kinderärzte ausdrücklich

warnen. Die Geräte für rund 60 Euro

führen dazu, Kinder viel zu früh aufzurichten.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

führt außerdem 6000 Unfälle pro Jahr auf den

Einsatz dieser Geräte zurück.

Unser Tester empfehlen: cool bleiben. Kinder

werden auch ohne Funktionsschnuller und

Rüttelhilfe groß. Und außerdem bleibt dann

mehr Geld für wirklich sinnvolle Sachen.

Buchtipp: Julia Heilmann und Thomas Lindemann „Babybeschiss“

– Wie Eltern über den Wickeltisch gezogen werden,

Hoffmann und Campe, 224 Seiten, 14,99 Euro

Gewinnspiel

Der Schlingel verlost ein Exemplar des neuen Buches

„Babybeschiss“ unter allen Einsendern, die uns verraten,

welchen Wohlstandsmüll sie bereits gekauft haben.

Mail an schlingel-leserpost@lvz.de mit dem Stichwort „Babybeschiss“

Einsendeschluss ist der 15. März.

A n z e i g e

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32

Im Test

Lieblingsstücke

Gewinnspiel

Hoch hinaus

Lustige Messlatte mit bunten

Dschungeltieren, die an

die Zimmerwand geklebt

wird und eine Körpergröße

von 70 bis 160 Zentimetern

dokumentiert. Wandsticker

Messlatte von „Sebra“; 17,50 Euro;

www.nostalgieimkinderzimmer.de

Iahh!

Softe Puschen für babyzarte Füßchen.

Der Esel hat den original Knopf im

Langohr. Issy Esel Schühchen von „Steiff“;

24,90 Euro; www.steiff.com

Für Mümmelmädchen

Griffiger Gefährte

Der niedliche Frosch mit ergonomisch-runden

Formen ist Babys treuer

Begleiter. Die integrierte Rassel sorgt

für besondere Freude. Das Material ist

Baumwolle aus kontrolliert ökologischem

Anbau. Pure Nature Greiffigur Friedo von

„Haba“; 7,40 Euro;

www.haba.de

Kunterbunt

Je besser sortiert, desto weniger Stress. Für ein

entspanntes Stillen verlosen wir mit freundlicher

Unterstützung des Taschenkaufhauses den Lässig

Gold Shoulder Bag im Wert von 129,95 Euro.

Fläschchen werden sicher aufbewahrt, eine PVCfreie

Wickelauflage ist stets griffbereit und ein

Feuchtfach bewahrt feuchte Sachen sicher auf.

Außerdem gibt es ein Thermofach und die Möglichkeit

der Befestigung der gesamten Tasche

am Kinderwagen. Wer also stylisch

stillen will, muss uns bis zum 15. März

eine Postkarte oder Mail mit dem

Stichwort "Lässiges Stillen" an die

Redaktion senden. (schlingel-leserpost@lvz.de)

Taschenkaufhaus, Ritterstraße 9-13, Leipzig city,

Onlineshop auf www.Taschenkaufhaus.de

Schnuller im süßem Häschen-Design

und mit anatomisch perfektem Sitz.

Der flache Greifkopf garantiert

sicheren Halt, die Schild-Innenseite

schont Babys zarte Haut. ca. 4 Euro;

www.mambaby.com

Wollig-weich

Kuscheliger Strampler aus weicher

Merino-Wolle und Kaschmir in

Hellgrau. Liebevolle Details wie die

eingewebte Schleife mit Strass-Steinchen

und Rüschen an den Schultern

machen ihn zu etwas ganz Besonderem.

Knopfleisten am Rücken und

den Beinchen erleichtern das An- und

Ausziehen. Winterstrampler von „Baby Graziella“;

123,97 Euro;

www.babygraziella.it

Babystrampler in Pink, Rot und

Violett aus anschmiegsamem Jersey.

Das Höschen ist mit niedlichen

Punkten versehen, das Oberteil mit

kleinen Blättern bedruckt. Besonderer

Blickfang: das aufgenähte kleine

Füchschen an der Brust. Babystrampler

für Mädchen von „Catimini“; 48,15 Euro;

www.childrensalon.com

Herausgeputzt

Entzückender Rüschen-Strampler für

kleine Prinzessinnen mit Streifen und

Pünktchen. Knopfleiste am Rücken,

niedliche Schleife an der Vorderseite.

Pinkfarbener Strampler von „Darcy Brown“;

49,86 Euro; www.childrensalon.com

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Persönlich

33

Die netten Jahre

sind vorbei

A n z e i g e n











Foto: dpa

Einmal Babymasse für Ihr Baby.

5€ Gutschein

SK-SPORT – Oststraße 37 in Leipzig

Anmeld.: 0176 . 21 88 79 99 | www.sk-sport.de

Ich habe immer verdrängt, dass so etwas passieren, dass uns

so etwas zustoßen könnte. Und dann ist das Schreckliche doch

geschehen. Die Freundinnen von damals, mit denen ich Freuden,

Sorgen und viel Zeit teilte, sie sind mutiert. Zu Monstern –

zu Müttern.

Seitdem sind nicht nur die Stunden, die wir miteinander verbringen,

weniger geworden, auch der Gesprächsstoff gestaltet sich,

sagen wir, etwas übersichtlicher: Es geht um Kinder, ausschließlich.

Sie sind es nämlich, die mit ihrer Präsenz jede Geburtstagsfeier

dominieren. Treffen, die sich deshalb ebenfalls verändert haben,

von feucht-fröhlichen Partys zu gediegenen Kaffeekränzchen um

die Nachmittagszeit. Schließlich müssen die Kurzen ja irgendwann

ins Bett und die Eltern offenbar ebenfalls. Mutter oder

Vater bei diesen Veranstaltungen ohne Nachwuchs im Gepäck

– unter Anfang-30-Jährigen eine verdammt seltene Spezies.

Bei Kaffee und Kuchen also nicken die Eingeweihten wissend,

wenn es bei den Stillenden um die guten Erfahrungen

mit frischen Weißkohlblättern beim Milchstau geht. Sie lächeln

glückselig, weil der Nachwuchs endlich sein Bäuerchen gemacht

hat. Und sie brechen in Freudenstürme aus, weil der Kleine

endlich mal wieder die Windeln so richtig voll hat. „Ich hab‘ mir

schon Sorgen gemacht, er hatte die letzten Tage so Probleme mit

seiner Verdauung. Aber jetzt war es ganz cremig."

Ich bin ja eigentlich nicht so empfindlich, aber da bleibt

mir dann doch das Stück Schoko-Torte (Konsistenz: sämig) im

Halse stecken. Es gibt einfach Dinge, die will man nicht wissen.

Andererseits gibt es Dinge, die erfährt man einfach nicht mehr.

Wie es den Freunden – ihnen selbst – so geht, zum Beispiel.

„Hach ja, och, weißte, schon lange nichts mehr so alleine unternommen."

Da kommt Mitleid in mir hoch, auch wenn ich versuche,

dagegen anzukämpfen. Schließlich ist dieses Martyrium in

den meisten Fällen hochfreudig herbeigesehnt worden.

Mitleid, ein Gefühl, das auch diese Monster kennen: Uns

gegenüber, die wir immer noch nicht

die Freuden der selbstlosen Mutterliebe

teilen.

Babyschwimmen in Leipzig

WASSERWELT

im WESTBAD

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Lindenauer Markt

04177 Leipzig

Telefon: 03 41 - 350 33 991

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Bornaische Str. 55

04279 Leipzig

Tel. 03 41 / 462 60 96

www.bornaische55.de

E-mail: info@bornaische55.de

Alle Starttermine für das Jahr 2012

finden Sie auf unserer Homepage!

Insa van den Berg

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34

Baby-Schlingel-Service

Baby-Schlingel-Service

Hebammen

Ameling, Kristin

Rundkapellenweg 10,

04249 Leipzig, Tel. 0341 3 04 75 91,

hebamme-kristin@gmx.de

Aßmann, Nora

Geburtshaus am Marienplatz Nr.2,

04103 Leipzig, Tel. 0179 9 48 38 63,

nora@geburtshaus-am-marienplatz.de

Basler, Annelie

Geburtshaus am Marienplatz Nr.2,

04103 Leipzig, Tel. 0341 4783664,

annelie@geburtshaus-am-marienplatz.de

Barth, Sandra

Meusdorfer Straße 19, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 2 25 32 42

Bauer, Harriet

Philipp-Rosenthal-Straße 58,

04103 Leipzig, Tel. 0341 2 21 54 07,

harriet-bauer@t-online.de

Baumgärtner, Ute

Körnerstraße 49, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 9 80 17 28,

ute-baumgaertner@arcor.de

Berger, Dorothee

Pfarrwinkel 4, 04442 Zwenkau,

Tel. 034203 6 21 01,

dorothee@hebammedaehn.de

Berger, Gudrun

Hedwigstraße 6, 04315 Leipzig,

Tel. 0341 6 40 65 59

Bielefeld, Eva-Maria

Cöthener Straße 35, 04155 Leipzig,

Tel. 0176 70 02 57 57,

eva-maria-bielefeld@web.de

Bitzer, Rim

Hillerstraße 4, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 2 24 84 64,

geburtshaus@ins-leben.de

Böttger, Franziska

Erich-Weinert-Straße 8,

04105 Leipzig, Tel. 0341 2 53 99 00,

franziska_boettger@web.de

Brach, Birgit

Morungenstraße 38, 04249 Leipzig,

Tel. 03 41 4 01 19 99, tbrach@web.de

Briel, Diana

Lerchenrain 10, 04416 Markkleeberg,

Tel. 03 41/ 3 37 87 50, diana.briel@gmx.de

Hebammenpraxis Büttner, Burgi

Lenbachstr. 2, 04425 Taucha,

Tel. 034298 6 81 44

Conrad, Colette

Albrecht-Dürer-Weg 33, 04328 Leipzig,

Tel. 03 41 2 52 02 43

Dahnke, Katrin

Südstraße 14, 04416 Markkleeberg,

Tel. 0172 3 40 44 97

Debes, Kati

Franckestraße 11, 04318 Leipzig,

Tel. 03 41 6 99 38 81

Diptner, Heidrun

Sportplatzweg 5, 04435 Schkeuditz,

Tel. 034205 41 13 61, hdiptner@yahoo.de

Ebener, Jana

Könneritzstraße 39, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 8 70 62 41,

kontakt@lebensraum-leipzig.de

Ebner, Dora

Leopoldstraße 14, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 3 01 30 90, dora.ebner@gmx.de

El-Azzami, Salam

Hillerstraße 4, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 2 24 84 64,

geburtshaus@ins-leben.de

Enders, Ingetraut

Geutebrückstraße 20, 04328 Leipzig,

Tel. 0341 2 51 49 27,

ingetraut-enders@t-online.de

Franke, Sabine

Lausicker Straße 82, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 8 61 55 25

Franz, Janina

Steinstraße 15, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 5 50 36 01,

janina.franz-hebamme@web.de

Gentzsch, Hiltrud

Helenenstraße 19 a, 04279 Leipzig,

Tel. 0341 3 58 35 41,

hiltrudgentzsch1@t-online.de

Gitzel, Kerstin

Tel. 04275 Leipzig, Tel. 0178 2 09 53 97,

kontakt@hebamme-gitzel.de

Glaner, Katrin

Hans-Poeche-Straße 2, 04103 Leipzig,

Tel. 0176 64 30 30 89,

info@hebammekatrin.de

Glatz, Sabine

Hardenbergstraße 21, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 9 91 14 59, sabineglatz@gmx.de

Goldammer-Wolf, Franziska

Braustraße 29, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 14 96 95 82,

kontakt@hebammefranziska.de

Habner, Sabine

Georg-Schumann-Straße 42,

Tel. 04155 Leipzig, 034295 7 02 49

Heitmann, Annett

Braustraße 29, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 2 24 84 64,

geburtshaus@ins-leben.de

Hennicke, Julia

Tschaikowskistraße 8, 04105 Leipzig,

Tel. 0341 3 52 88 08,

julia@geburtshaus-am-marienplatz.de

Henze, Susann

Arndtstraße 25 D, 04275 Leipzig,

Tel. 0177 4 24 13 73,

susannhenze@web.de

Höfling, Ilka

Oesersraße 19, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 9 75 07 30,

kontakt@lebensraum-leipzig.de

Janus, Caroline

Pappelweg 5,

04683 Belgershain OT Threna,

Tel. 034293 3 34 25,

amme_caroline@web.de

Kamler, Kathrin

Windmühlenstraße 23, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 9 75 07 30,

kontakt@lebensraum-leipzig.de

Kaube, Diana

Friedrich-Bosse-Straße 73,

04159 Leipzig, Tel. 0341 9 01 04 28,

dianakaube@hotmail.de

Kempe, Katrin

Grimmaische Straße. 16, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 3 91 22 80

Klotz, Lysann

Erich-Zeigner-Allee 18, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 4 81 38 54,

hebamme.klotz@web.de

Klotzer, Ilka

Steinstraße 46, 04275 Leipzig,

Tel. 0157 72 17 05 78,

ilkaklotzer@yahoo.de

Kobrinski, Sieglinde

Marienstraße 20, 04420 Markranstädt,

Tel. 034205 8 76 44

Koppe, Janina

Fasanenweg 6, 04420 Markranstädt,

Tel. 0341 9 41 35 54, ja.kop@web.de

Koschorz, Constanze

Löhrstraße 12, 04105 Leipzig,

Tel. 0341 5 90 47 45,

constanze@koschorz.de

Krußig, Sabine

Floßplatz 1, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 4 11 38 86

Künzelmann, Claudia

Erikenstraße 42 A, 04249 Leipzig,

Tel. 0341 3 03 93 99

Lauermann, Carina

Hillerstraße 4, 04109 Leipzig,

Tel. 0174 3 27 91 37,

carina.lauermann@web.de

Lenk, Kathrin

An der Mühle 5, 04288 Leipzig,

Tel. 034297 8 92 94

Lopez, Antje

Emil-Teich-Straße 2, 04249 Leipzig,

Tel. 0341 4 24 66 11, antjelopez@gmx.de

Löser, Claudia

Kochstraße 48, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 5 65 57 79

Lüttke, Dörte

Mühlweg 10, 04463 Großpösna,

Tel. 0341 9 83 63 56, dluettke@gmx.de

Maag, Elisabeth

Mascovstraße 14, 04318 Leipzig,

Tel. 0341 6 88 12 66,

elisabeth.maag@googlemail.com

Mantwill, Yvonne

Lortzingstraße 6, 04105 Leipzig,

Tel. 0341 3 37 33 99,

hebamme.yvonne@gmx.de

Mehner, Hella

Elsbethstraße 17a, 04155 Leipzig,

Tel. 0341 5 90 23 72,

info@hebammenpraxis-mehner.de

Meißner, Kerstin

Sonneweg 33, 04416 Markkleeberg,

0341 3 58 19 64,

Hebamme_KMeissner@arcor.de

Mieke, Jana

Stieglitzstraße 86, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 6 04 49 90,

info@hebammenpraxis-leipzig.de

Mittenentzwei, Ute

Schnorrstraße 27, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 4 79 20 48,

utemittenentzwei@arcor.de

Modro, Christine

Brockhausstraße 38, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 4 80 78 48,

christine.modro@freenet.de

Neumann, Carola

Rathausstraße 2, 04416 Markkleeberg,

Tel. 0341 3 58 64 04, ole.neu@t-online.de

Ostermann, Anke

Koburger Straße 100,

04416 Markkleeberg, Tel. 0179 1 12 44 79,

ostean@web.de

Plagemann, Martina

Prellerstraße 55, 04155 Leipzig,

Tel. 0341 5 90 63 70

Prediger, Susanne

Berliner Straße 75, 04129 Leipzig,

Tel. 034298 98 97 91,

hebamme.sanne@gmx.de

Quander, Guisette

August-Bebel-Straße 72, 04275 Leipzig,

Tel. 034203 4 48 16

Quarta, Katrin

Kochstraße 86, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 8 61 02 29,

info@hebamme-katrin-quarta.de

Raabe, Veronika

Mahlmannstraße 15, 04107 Leipzig,

Tel. 0341 3 01 09 32

Rammel, Kristin

Marienplatz 2, 04103 Leipzig,

Tel. 0341 5 64 50 39,

kristin@geburtshaus-am-marienplatz.de

Redeker, Lysann

Erich-Zeigner-Allee 18, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 4 81 38 54,

lysann.redeker@web.de

Richter, Katrin

Brodauer Winkel ½, 04509 Selben,

Tel. 0173 4 76 70 46

Richter, Kerstin

Karl-Schurz-Straße 16, 04179 Leipzig,

Tel. 0341 4 41 50 21,

heb.ke.richter@gmx.de

Riesner, Silke

Naunhofer Straße 40, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 8 61 47 01

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Baby-Schlingel-Service

35

Röger, Dagmar

Elsterblick 9, 04159 Leipzig,

Tel. 0341 9 12 16 52,

dagmarroeger@freenet.de

Ruddat, Karin

Gebrüder-Weber-Weg 19, 04289 Leipzig,

Tel. 0341 8 62 28 38,

ruddat-leipzig@arcor.de

Wolf, Steffi

Renkwitzstraße 2, 04157 Leipzig,

Tel. 0341 9 12 25 96,

eckhard.wolf@superkabel.de

Zocher, Jeanette

Entsbergerstraße 26, 04178 Leipzig,

Tel. 0341 4 80 65 72,

jeanette.zocher@web.de

A n z e i g e n














Schmidt, Petra

Essener Straße 81, 04357 Leipzig,

Tel. 0341 2 32 51 69,

info@hebamme-schmidt.de

Schmidt, Ulrike

Reuningstraße 12, 04159 Leipzig,

Tel. 0341 5 90 01 60,

hebamme-u.schmidt@t-online.de

Scholz, Friederike

Marienplatz 2, 04103 Leipzig,

Tel. 0341 9 83 25 25, friederike@

geburtshaus-am-marienplatz.de

Schombach-Helbig, Heidi

Roßmäßlerstraße 17, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 3 01 26 83,

heidi-schombach@t-online.de

Schramm, Uta

Windscheidstraße 19, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 3 01 63 69,

uta.rudloff@t-online.de

Schubert, Kathrin

Hans-Oster-Straße 7, 04157 Leipzig,

Tel. 0341 6 01 25 40

Schurig, Uta

Kurt-Eisner-Straße 68 (Gartenhaus),

04275 Leipzig, Tel. 0341 9 91 14 18

Seifert, Birgit

Barbarastraße 21, 04328 Leipzig,

Tel. 0341 9 80 44 66,

aus-friend@t-online.de

Skorupa, Rita

Täubchenweg 1, 04103 Leipzig,

Tel. 0162 9 84 38 20, rita.skorupa@gmx.de

Stange-Friedrich, Tanja

Alfred-Kästner-Straße 16, 04275 Leipzig,

0178 2 07 98 73, tanja.stange@gmx.de

Tesch-Oprach, Manuela

Mariannenstraße 26, 04315 Leipzig,

Tel. 0341 2 34 66 69,

manu.tesch@gmx.net

Wallrabenstein, Silvia

Fockestraße 79, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 2 23 51 55, silwall@web.de

Beratung

Suchtzentrum Leipzig

Di, Do 14–18 Uhr

Tel. 0341 2 11 22 10

ElternteleTel.

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Leipzig e.V.

Tel. 0800 1 11 05 50

Familien helfen Familien

Gruppe von Müttern und Vätern

Tel. 0177 44 10 36 03

Kindernotdienst

Verbund kommunaler Träger der Kinderund

Jugendhilfe in Leipzig – VKKJ

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 0341 4 12 09 20

Notruf sexuell missbrauchte Frauen

Frauen für Frauen e.V.

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 0341 3 91 11 99

Ökumenische TeleTel.seelsorge

(evangelisch)

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 0800 1 11 01 11

Opfernotruf

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 01803 34 34 34

TeleTel.seelsorge (katholisch)

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 0800 1 11 02 22

TeleTel. des Vertrauens

Verbund gemeindenahe Psychiatrie

St.Georg gGmbH, Mo–Fr 19–7 Uhr; Sa,

So und Feiertage 24 Stunden,

Tel. 0341 35 53 44 44

Väteraufbruch für Kinder

Beratungshotline

Väteraufbruch für Kinder Leipzig e.V.

Erreichbarkeit: 24 Stunden

Tel. 0700 30 04 00 77

















Schlingel

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Wand, Barbara

Berggartenstraße 14, 04155 Leipzig,

Tel. 0341 98 08 33

Weißflog, Johanna

Corinthstraße 15, 04157 Leipzig,

Tel. 0341 9 11 49 09, johanna@

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Fregestraße 31, 04105 Leipzig,

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Schlingel – das Familienmagazin der LVZ

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


36

Baby-Schlingel-Service

Baby-Schlingel-Service

Schwangerschaftsberatung

Beratungsstelle für

Schwangere und Familien

DRK KV Leipzig-Stadt e.V.,

Brandvorwerkstraße 36a, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 3 03 52 04,

Beratungsstelle Leipzig

pro familia LV Sachsen e.V.,

Egelstraße 4a, 04103 Leipzig,

Tel. 0341 2 32 43 19

Evangelische Lebensberatungsstelle

Diakonie Leipzig e.V., Ritterstraße 5,

04109 Leipzig, Tel. 0341 1 40 60 40

Schwangerschaftsberatung

Caritasverband Leipzig e.V., Mo–Do

9–12 Uhr; Di, Do 14–18 Uhr, Fr nach

Vereinbarung, Elsterstraße 15,

04109 Leipzig, Tel. 0341 9 63 61 38

Schwangerschafts- und

Familienberatung

Stadt Leipzig, Gesundheitsamt,

Mo–Do 9–12 Uhr, Di und Do 14–18 Uhr,

Gustav-Mahler-Straße 1-3, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 1 23 68 12

Schwangerschaftsberatungsstelle

donum vitae e.V., Karl-Heine-Straße 41,

04229 Leipzig, Tel. 0341 4 80 01 60

Schwangerschaftsberatung

AWO KV Leipzig-Stadt e.V.,

Jenaer Straße 29, 04205 Leipzig,

Tel. 0341 30 84 82 62

Praxen, Kliniken und

Geburtshäuser

Geburtshaus am Marienplatz Nr. 2

Friederike Scholz und Kristin Rammel,

Marienplatz 2, 04103 Leipzig,

Tel. 0341 2 22 99 36,

info@geburtshaus-am-marienplatz.de

Geburtshaus-ins-Leben

Rim Bitzer, Hillerstraße 4, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 2 24 84 64,

geburtshaus@ins-leben.de

Hebammenpraxis "babycare"

Wittenberger Straße. 36, 04129 Leipzig,

Tel. 0341 9 02 25 58

Hebammenpraxis "Lebensraum"

Könneritzstraße 39, 04229 Leipzig,

Tel. 0341 9 75 07 30,

kontakt@lebensraum-leipzig.de

HELIOS Klinik Schkeuditz

Leipziger Straße 45, 04435 Schkeuditz,

Tel. 034204 80 85 60

Klinikum St. Georg gGmbH Klinik

für Gynäkologie und Geburtshilfe

Delitzscher Straße 141, 04129 Leipzig,

Tel. 0341 9 09 35 35, gynaekologie.

geburtshilfe@sanktgeorg.de

Praxisgemeinschaft

Werden und Wachsen

Ferdinand-Lassalle-Straße 1,

04109 Leipzig, Tel. 0341 9 83 63 56

Praxis Lerchenrain

Frau Dr. med. Gisela Förster,

Lerchenrain 10, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 8 61 69 30

St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig

Chefarzt Dr.Med. C. Springer,

Biedermannstraße 84, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 39 59 34 93 48,

praenataldiagnostik@ek-leipzig.de

Universitätsfrauenklinik

Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig,

Tel. 0341 9 72 35 95

Zentrum für pränatale

Medizin Leipzig

Untersuchungen/Behandlungen des

ungeborenen Kindes, Johannisplatz 1,

04103 Leipzig, Tel. 0341 9 93 92 14

Mütter- & Familienzentren

Caritasverband Leipzig e.V.

Kinder-, Jugend- und Familienzentrum

Grünau, Liliensteinstraße 1,

04207 Leipzig, Tel. 0341 9 45 47 61,

familienzentrum@caritas-leipzig.de

Deutscher Familienverband

KV Leipzig e.V.

Familienbegegnungszentrum,

Biedermannstraße 42, 04277 Leipzig,

Tel. 0341 3 01 71 52,

familienverband.leipzig@gmx.de

Mütterzentrum e.V.

Mütterzentrum Thekla,

Klingenthaler Straße 14a, 04349 Leipzig,

Tel. 0341 9 21 75 62,

muetterzentrum.thekla@web.de

Mütterzentrum e.V.

Mütterzentrum Paunsdorf,

Wiesenstraße 20, 04329 Leipzig,

Tel. 0341 6 89 79 00,

muetterzentrum.paunsdorf@web.de

Mütterzentrum e.V.

Mütterzentrum "Treffpunkt Linde",

Walter-Heinze-Straße 22 (Innenhof),

04229 Leipzig, Tel. 0341 4 77 24 62,

muetterzentrum.treffpunktlinde@web.de

Mütterzentrum e.V.

Mütterzentrum Grünau,

Potschkaustraße 50, 04209 Leipzig,

Tel. 0341 4 12 85 15,

muetterzentrum.gruenau@web.de

Angebote für Frauen und

Mädchen, Schwangerschaft

und frühe Mutterschaft

ALfA e.V.

Beratung und Hilfe für Schwangere in

Not, Peilickestraße 22, 04318 Leipzig,

Tel. 0341 6 81 09 01

AWO KV Leipzig-Stadt e.V.

Müttergenesungskuren und Mutter-/

Vater-Kind-Kuren, Jenaer Straße 29,

04205 Leipzig, Tel. 0341 30 84 82 62,

AWO KV Leipzig-Stadt e.V.

Kurberatungsstelle

Landberger Straße 4, 04157 Leipzig

Tel. 0341 2 31 68 16

Beratung Müttergenesungskuren

Caritasverband Leipzig e.V.,

Kuren und Erholung, Elsterstraße 15,

04109 Leipzig, Tel. 0341 9 63 61 39

Diakonisches Werk

Innere Mission Leipzig e.V.,

Beratungsstelle Müttergenesung,

Gneisenaustraße 10, 04105 Leipzig,

Tel. 0341 56 12 12 95

Diakonisches Werk,

Innere Mission Leipzig e.V.

Beratungsstelle Müttergenesung,

Nicolaikirchhof 3, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 58 61 72 23

DRK KV Leipzig-Stadt e.V.

Kurvermittlung

Brandvorwerkstraße 36a, 04275 Leipzig,

Tel. 0341 3 03 51 18

Kaleb e.V. Leipzig

Rat und Hilfe für Schwangere in Not,

Funkenburgstraße 2, 04105 Leipzig,

Tel. 0341 4 13 44 36

La Leche Liga

Stillgruppen, Tel. 0341 5 66 24 79,

Studentenwerk Leipzig

Praxis Dr. Skadi Springer

Stillberatung, Biedermannstraße 84,

04277 Leipzig, Tel. 0341 30 82 46 66

Schatten & Licht –

Krise nach der Geburt e.V.

Selbsthilfegruppe peripartale

Erkrankungen, Nordplatz 8,

04105 Leipzig, Tel. 0341 5 90 12 66

SHIA e.V.

Stillgruppe, Hauptstraße 4,

04109 Leipzig, Tel. 0341 9 83 28 06

Sozialberatung

Goethestraße 6, 04109 Leipzig,

Tel. 0341 9 65 98 09,

engelhardt@studentenwerk-leipzig.de

StudentInnenrat Uni Leipzig

Sozialberatung, Liebigstraße 27a,

04103 Leipzig, Tel. 0341 9 73 78 75

sozialberatung@stura.uni-leipzig.de

Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Unabhängige Patientenberatung

Deutschland, Brühl 34–38,

04109 Leipzig, Tel. 0341 3 37 37 10

Fachärzte für Kinderchirurgie

Brock, Detlef

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 12

Elouahidi, Tino

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 12

Raue, Peter

Zschochersche Straße 48 b,

Tel. 0341 4 78 38 91

Starkloff, Gabriele

Lützner Straße 164, Tel. 0341 4 77 23 23

Wicke, Ute

Zschochersche Straße 48 b,

Tel. 0341 4 78 38 91

Woitek, Gerald

Hainbuchenstraße 41, Tel. 0341 2 52 21 64

Fachärzte für Kinderund

Jugendmedizin

Amm, Karla

Pestalozzistraße 10, Tel. 0341 44 68 30

Bennek, Constanze

Brühl 33, Tel. 0341 9 88 98 80

Bennek, Hella

Brühl 33, Tel. 0341 9 88 98 80

Borschberg, Helga

Engelsdorfer Straße 365,

Tel. 0341 6 51 56 58

Boxberger, Anne-Catrin

Trendelenburgstraße 16,

Tel. 0341 8 63 97 70

Brunner, Monika

Bornaische Straße 157,

Tel. 0341 3 38 92 19

Bühligen Sabine

Philipp-Rosenthal-Straße 22,

Tel. 0341 2 12 62 15

Dalitz, Elisabeth

Stünzer Straße 4, Tel. 0341 6 88 02 19

Dalitz, Helmut

Yorckstraße 56, Tel. 0341 9 18 82 06

Demandt, Catrin

Hugo-Krone-Platz 9, Tel. 0341 5 21 71 41

Diez, Ulrike

Delitzscher Straße 141,

Tel. 0341 9 09 36 61

Dreßler, Ute

Lützner Straße 193, Tel. 0341 4 12 41 88

Ebner, Natalja

Holzhäuser Straße 106,

Tel. 0341 8 61 08 12

Eichhorn, Petra

Idastraße 36, Tel. 0341 6 89 10 11

Fritz, Karen

Schlehenweg 30, Tel. 0341 2 51 80 87

Gottschalk, Hendrik

Bästleinstraße 6, Tel. 0341 2 32 62 48

Grunewald, Robert

Riebeckstraße 65, Tel. 0341 2 15 85 90

Hable, Kerstin

Engelsdorfer Straße 21,

Tel. 0341 6 51 71 47

Henkel, Angelika

August-Bebel-Straße 71,

Tel. 0341 3 06 80 34

Henn, Constance

Liebigstraße 20, Tel. 0341 9 71 23 00

B a b y- S c h l i n g e l 2 012


Baby-Schlingel-Service

37

A n z e i g e n

Hilbert, Cornelia

Pestalozzistraße 10, Tel. 0341 44 68 30

Hildebrand-Hartmann, Christina

Pestalozzistraße 10, Tel. 0341 44 68 30

Junk, Matthias

Lindenthaler Straße 6,

Tel. 0341 5 90 69 08

Kapellen, Thomas

Liebigstraße 20, Tel. 0341 9 71 23 00

Keller, Alexandra

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 40

Keymer, Mathias-Sebastian

Tschaikowskistraße 26,

Tel. 0341 9 80 00 02

Kiess, Wieland

Liebigstraße 20, Tel. 0341 9 71 23 00

Knauer, Beate

Zwickauer Straße 134, Tel. 0341 3 30 27 46

Köthe, Christine

Idastraße 36, Tel. 0341 6 89 10 11

Kurzke, Cornelia

Selliner Straße 17, Tel. 0341 4 11 10 12

Liebaug, Heide

Menckestraße 17, Tel. 0341 5 86 12 53

Lippmann, Ursula

Holzhäuser Straße 81, Tel. 0341 8 62 27 00

Meumann, Petra

Waldbaurstraße 4–6, Tel. 0341 2 32 40 76

Mock, Kirsten

Lilienstraße 4, Tel. 0341 6 88 56 96

Neuhäuser, Jens

Prager Straße 191, Tel. 0341 8 62 85 70

Neumann, Heike

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 44

Pander, Heike

Waldkerbelstraße 12, Tel. 0341 2 51 92 10

Panse, Rosel

Zwickauer Straße 134, Tel. 0341 3 30 27 46

Pientka, Angelika

Landsberger Straße 81,

Tel. 0341 2 46 56 11

Pommerenke, Christiane

Waldbaurstraße 4–6, Tel. 0341 2 32 40 76

Rentzsch, Angelika

Delitzscher Straße 68, Tel. 0341 9 11 75 45

Richter, Frank

Bahnhofsallee 8, Tel. 034297 4 92 53

Ruhland, Heike

Nonnenstraße 44, Tel. 0341 4 22 05 74

Ryll, Marion

Marktstraße 2–6, Tel. 0341 4 80 40 28

Schraft, Christine

Dieskaustraße 220, Tel. 0341 4 25 01 57

Schulz, Rita

Nonnenstraße 44, Tel. 0341 4 22 05 74

Schwieger, Klaus

Haydnstraße 1, Tel. 0341 9 60 49 61

Spreer, Martina

Josephinenstraße 22, Tel. 0341 2 61 41 40

Springer, Skadi

Biedermannstraße 84,

Tel. 0341 30 82 46 66

Sultzer, Katrin

Landsberger Straße 4, Tel. 0341 9 12 12 89

Teichmann, Barbara

Riebeckstraße 65, Tel. 0341 2 13 22 02

Theile, Jörg

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 11

Tittel, Marion

Lützner Straße 164, Tel. 0341 4 77 23 37

Wiener, Michael

Johannisplatz 1, Tel. 0341 30 85 91 11

Fachärzte für Humangenetik

Froster, Ursula

Arno-Nitzsche-Straße 35,

Tel. 0341 35591762

Heye, Babett

Strümpellstraße 40, Tel. 0341 6 56 51 00

Huhle, Dagmar

Karl-Liebknecht-Straße 14,

Tel. 0341 3 02 62 54

Mücke, Jürgen

Strümpellstraße 40, Tel. 0341 6 56 51 00

Reichenbach, Herbert

Johannisplatz 1, Tel. 0341 12 47 66 80

von Anfang an

Gemeinschafts-Praxis

Doktor Teichmann


Riebeckstraße 65 · 04317 Leipzig

Tel. 0341/213 22 02 oder /215 85 90

Fax 0341/212 27 99

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Dr. med. Barbara Teichmann

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Dr. med.

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Heilpraktikerin Gesa Poßecker

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Schlingel

Richter, Petra

Gleitsmannstraße 10, Tel. 0341 4 28 30 02

Richter, Ursula

Marktstraße 2–6, Tel. 0341 4 80 40 28

Rieske, Edda

Plovdiver Straße 54, Tel. 0341 9 41 20 38

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Große und kleine Weltenbummler

Fremdsprachen im Gespräch

Taekwon-Do und Handball

J A H R G A N G 1 N O. 9 | N O V E M B E R 2 011 | www.schlingel-leipzig.de

Tanz zum Schlingel-Song

Der Let’s Dance

Let’s Dance

46 Seite

J A H R G A N G 1 N O. 10 | D E Z E M B E R 2 011/ J A N U A R 2 012 | www.schlingel-leipzig.de

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Leipziger Medien Service GmbH – ein

Unternehmen der Leipziger Volkszeitung,

Peterssteinweg 19,

04107 Leipzig

Geschäftsführer

Norbert Schmid

Projektleitung

Thomas Seidler, Manja Adler

Redaktion

Simone Liss (verantwortlich), Annika Ross

Layout, Satz, Grafik, Illustration

Marcel Langer/Stiftdesign

www.stiftdesign.de

Druck

Messedruck Leipzig GmbH

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Seite 14

Kleine Genies

Seite 28

Schläger und Überschlag

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Let’s Dance

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Weihnachten worldwide

Wie Michel und Co. Heiligabend feiern

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Floorball und Akrobatik

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BK BK 3177

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Leuchte • Gläschenheberfür für

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Fertigkost • Art.-Nr.: • 708426

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Sterilisationsgerät

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SCF 274/34

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• bis • bis zu zu 6 Babyflaschen

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Aufnahme • Art.-Nr.: • 608555

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Fieberthermometer FT 70

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• Datumsanzeige • • Art.-Nr.: • 661284

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• Art.-Nr.: • 658225

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Alle Preise Abholpreise. Keine Mitnahmegarantie.

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IN IN DEUTSCHLAND. WWW.MEDIMAX.DE

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04178 Leipzig-Burghausen, MEDIMAX Electronic Leipzig GmbH, Löwen Center Leipzig,

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04178 Leipzig-Burghausen,

Straße 13, 13, Telefon 0341/23179-0

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• bis • bis zu zu 6 Babyflaschen

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Aufnahme • Art.-Nr.: • 608555

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• Art.-Nr.: • 658225

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