Bildungsprogramm 2013 - IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg ...

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Bildungsprogramm 2013 - IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg ...

Bezirk

Berlin-Brandenburg-

Sachsen

Orientierung in bewegten Zeiten

Bildungsprogramm 2013


Da lohnt sich jeder Klick

Bezirk

Berlin-Brandenburg-

Sachsen

www.igmetall-bbs.de

www.igmetall-bbs.de/Bildung


Inhalt | IGM Bildungsprogramm 2013

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 4

Eure AnsprechpartnerInnen 6

Seminare 2013 auf einen Blick 7

Bezirkliches Seminarangebot 11

Vertrauensleuteseminare 11

Betriebsräteschulungen 14

Tarifpolitische Seminare 21

Seminare zur Zeitarbeit 27

Branchenseminare 29

Jugendseminare 31

Weitere Seminare 34

Internationale Seminare 36

Örtliches Seminarangebot der Verwaltungsstellen 39

Seminaranmeldung und Organisation 46

Anmeldung zu einem Seminar der IG Metall 55

Prüfliste für den Betriebsrat 56

Muster für den Betriebsratsbeschluss (Protokollierung § 34 BetrVG) 57

Adressen sind auf der hinteren Umschlagseite zu finden

3


IGM Bildungsprogramm 2013 | Vorwort

Vorwort

Orientierung in bewegten Zeiten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Finanzkrise werden Banken gerettet – zu Lasten der Steuerzahler.

Die Energiewende kommt – aber die Kosten werden uns

Normalverbrauchern aufgebürdet. Prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse

greifen unsere Tarifverträge an und versperren vor

allem jungen Menschen den Weg in eine gesicherte Zukunft. Wie

hängt das alles zusammen, wer sieht da noch durch, und was

können wir selbst tun, um künftig besser zu leben und zu arbeiten?

Wir wollen den Kurswechsel dieser Gesellschaft, wir wollen

zukunftsfähige und menschengerechte Arbeitsplätze, an denen

die Beschäftigten so bezahlt werden, dass sie davon gut leben

können. Unser Angebot ist politische und fachliche Bildung, die

Orientierung ermöglicht.

Für die bevorstehenden Tarifrunden gibt es Veranstaltungen zur

Leistungspolitik und Arbeitszeitgestaltung, aber auch zum grundsätzlichen

Aufbau unserer Tarifverträge. All das hilft auch, die

Kolleginnen und Kollegen für die kommenden Auseinandersetzungen

im Betrieb zu mobilisieren. Wer darüber hinaus Alternativen

sucht zu Unternehmensstrategien wie Leiharbeit, Werkverträgen,

Überstunden und Leistungsverdichtung, ist bei uns richtig.

Seminare, Beratungsangebote und Bildungsforen bieten Plattformen

für alle Generationen, um neue Ideen zu entwickeln, gute

Lösungen in jedem einzelnen Betrieb zu finden. Denn die globalen

Probleme haben immer ganz konkrete Auswirkungen auf

unsere Branche, unseren Betrieb, unseren Arbeitsplatz, unser

4


Vorwort | IGM Bildungsprogramm 2013

Privatleben. Unser Bildungsprogramm birgt hier für 2013 eine

große Vielfalt. Wir laden Euch ein, an unseren Ausbildungsgängen

teilzunehmen: Als Vertrauensleute, als Betriebsräte, als

JAV-Mitglieder, als interessierte Mitglieder, für eine starke Interessenvertretung

in jedem einzelnen Unternehmen. Wir freuen uns

auf rege Beteiligung.

Olivier Höbel, Brigitte Bey

IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen

IG Metall Verwaltungsstellen

Bautzen

Stephan Hennig

Chemnitz

Mario John

Dresden

Willi Eisele

Ludwigsfelde

Hermann von Schuckmann

Ostbrandenburg

Peter Ernsdorf

Riesa

Willi Eisele

Zwickau

Stefan Kademann

Berlin

Arno Hager

Cottbus

Ralf Köhler

Leipzig

Bernd Kruppa

Oranienburg

Bernd Thiele

Potsdam

Bernd Thiele

Südbrandenburg

Ralf Köhler

5


IGM Bildungsprogramm 2013 | AnsprechpartnerInnen

Eure AnsprechpartnerInnen

VST Bautzen Stephan Hennig Ilona Jäger

VST Berlin Diethrich Mertens Dunja Max /

ARBEIT UND LEBEN Waltraud Zühlsdorf

VST Chemnitz Birgit Albrecht Monika Bunckenburg

VST Cottbus Ralf Köhler Jacqueline Trittmacher

VST Dresden Willi Eisele Sabine Gerisch

VST Leipzig Bernd Kruppa Ines Kunzemann

VST Ludwigsfelde Hermann v. Schuckmann Katrin Jendry

VST Oranienburg Dietmar Kolpin Gudrun Henkel

VST Ostbrandenburg Peter Ernsdorf Karoline Ludwig

VST Potsdam Dietmar Kolpin Gudrun Henkel

VST Riesa Jörn Kladen Birgit Seipold

VST Zwickau Thomas Knabel Antje Röhricht

VST Südbrandenburg Ralf Köhler Gabi Eichner

Bezirksleitung Brigitte Bey Kerstin Thiel

Anmeldestand:

Den aktuellen Belegungsstand der

einzelnen Seminare sowie eventuell

Änderungen etc. findet man auf

unserer Homepage:

E www.igmetall-bbs.de/bildung

ANMELDUNG:

SEMINARANMELDUNG

BITTE NUR ÜBER

EURE ZUSTÄNDIGE

VERWALTUNGSSTELLE!

6


Auf einen Blick | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminare 2013 auf einen Blick

Seminar-Nr. KW Termine Bezeichnung Ort Seite

Q6001324001 03 13.01.–16.01. Tarifverträge nützen – Tarifverträge Pichelssee 25

schützen

BB00413 04 20.01.–25.01. BR kompakt – Mitbestimmung und Pichelssee 16

Betriebsratshandeln

Q6001324010 05 27.01.–01.02. Grundlagen Tarif Stahl Ost Pichelssee 26

Modul I – Tarifpolitik

Q6001323016 06 03.02.–08.02. JAV I – Grundlagen für neue Pichelssee 32

JugendvertreterInnen

BB00713 07 10.02.–15.02. BR kompakt – Personelle Maßnahmen Pichelssee 17

und Betriebsratshandeln

Q6001321019 08 17.02.–22.02. Einführung in die Betriebsratsarbeit Pichelssee 14

Q65113213015 08 17.02.–22.02. BR kompakt – Mitbestimmung und Binz 16

Betriebsratshandeln

Q6001324002 08 17.02.–22.02. Richtig eingruppieren in Berlin, Pichelssee 24

Brandenburg und Sachsen

B60013009RB2 09 24.02.–01.03. Einführungsseminar – Arbeit und Pichelssee 11

Leben in der Region

BB01013 10 03.03.–08.03. BR kompakt – Mitbestimmung und Pichelssee 16

Betriebsratshandeln

Q65113213024 11 10.03.–15.03. Arbeits- und Gesundheitsschutz – Juliusruh 18

Einführungsseminar (AuG I)

Q6001327021 11 10.03.–15.03. Innovative Betriebsratsarbeit in der Pichelssee 29

Textilwirtschaft, Teil I

7


IGM Bildungsprogramm 2013 | Auf einen Blick

Seminare 2013 auf einen Blick

Seminar-Nr. KW Termine Bezeichnung Ort Seite

Q6001323017 12 17.03.–22.03. JAV I – Grundlagen für neue Pichelssee 32

JugendvertreterInnen

Q6001324005 15 07.04.–12.04. Leistungsentgelt einführen – Angriffe Pichelssee 21

abwehren

Q6001324007 15 08.04.–10.04. Leiharbeit und Zeitarbeit, Teil I Pichelssee 27

BB01613 16 14.04.–19.04. BR kompakt – Personelle Maßnahmen Pichelssee 17

und Betriebsratshandeln

Q6001324011 17 21.04.–26.04. Grundlagen Tarif Stahl Ost Pichelssee 26

Modul II – Lohn- und Leistungspolitik

Q65113213027 17 24.04.–26.04. Schwerbehindertenvertretung – Zeuthen 19

Einführungsseminar SBV I

B60013019RB2 19 05.05.–08.05. Sozialen Dialog fördern und festigen Pichelssee 36

B60013022RB2 22 26.05.–31.05. Jugend I Pichelssee 31

Q6001324003 23 02.06.–05.06. Arbeitszeitgestaltung: Zeit, dass Pichelssee 23

wir was drehen

Q65113213013 23 02.06.–07.06. Einführung in die Betriebsratsarbeit Binz 14

Q6001313018 23 07.06.–09.06. Jugendcamp Blossin

Q65113213028 24 10.06.–12.06. Schwerbehindertenvertretung – Zeuthen 20

Aufbauseminar SBV II

BB02613 26 23.06.–28.06. BR kompakt – Mitbestimmung und Pichelssee 16

Betriebsratshandeln

BB02713 27 30.06.–05.07. BR kompakt – Personelle Maßnahmen Pichelssee 17

und Betriebsratshandeln

8


Auf einen Blick | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminare 2013 auf einen Blick

Seminar-Nr. KW Termine Bezeichnung Ort Seite

B60013029RB2 29 17.07.–19.07. Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit Pichelssee 37

BB03313 33 11.08.–16.08. BR kompakt – Personelle Maßnahmen Pichelssee 17

und Betriebsratshandeln

B60013034RB2 34 18.08.–23.08. Einführungsseminar – Arbeit und Pichelssee 11

Leben in der Region

Q6001324008 34 19.08.–21.08. Leiharbeit und Zeitarbeit, Teil II Pichelssee 27

Q6001324012 35 25.08.–30.08. Grundlagen Tarif Stahl Ost, Pichelssee 26

Modul III – Arbeitszeit

B60013036RB2 36 01.09.–06.09. Jugend I Pichelssee 31

Q6001327022 37 08.09.–13.09. Innovative Betriebsratsarbeit in der Pichelssee 29

Textilwirtschaft, Teil II

Q6001321020 39 22.09.–27.09. Einführung in die Betriebsratsarbeit Pichelssee 14

BB04113 41 06.10.–11.10. BR kompakt – Mitbestimmung und Pichelssee 16

Betriebsratshandeln

Q6001324006 41 06.10.–11.10. Leistungsentgelt einführen – Angriffe Pichelssee 21

abwehren

Q65113213014 41 06.10.–11.10. Einführung in die Betriebsratsarbeit Stralsund 14

(mit Kinderbetreuung)

B60013042RB2 42 13.10.–18.10. Aus Gestern für Heute lernen Pichelssee 33

B60013043RB2 43 20.10.–25.10. Jugend I Pichelssee 31

Q65113213016 43 20.10.–25.10. BR kompakt – Personelle Maßnahmen Juliusruh 17

und Betriebsratshandeln

B60013044RB2 44 29.10.–01.11. Sozialen Dialog fördern und festigen Pichelssee 36

9


IGM Bildungsprogramm 2013 | Auf einen Blick

Seminare 2013 auf einen Blick

Seminar-Nr. KW Termine Bezeichnung Ort Seite

Q6001324013 45 03.11.–08.11. Grundlagen Tarif Stahl Ost, Modul IV Pichelssee 26

Demographie und alter(n)sgerechte

Arbeit

B60013046RB2 46 10.11.–15.11. Einführungsseminar – Arbeit und Pichelssee 11

Leben in der Region

Q6001324004 49 01.12.–04.12. Arbeitszeitgestaltung: Zeit, dass Pichelssee 23

wir was drehen

Q6001324009 50 09.12.–11.12. Leiharbeit und Zeitarbeit, Teil III Pichelssee 27

ANTRÄGE NACH § 37,7 BETRVG ODER

BILDUNGSURLAUBSGESETZ (BU) SIND

GESTELLT.

WENN DIESE NICHT ZUR ANWENDUNG

KOMMEN, GILT DIE IG METALL-REGE-

LUNG (IG METALL).

10


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Vertrauensleuteseminare

Einführungsseminar –

Arbeit und Leben in der Region

Seminar-Nr. + Termine

B60013009RB2

24.02.–01.03.2013

B60013034RB2

18.08.–23.08.2013

B60013046RB2

10.11.–15.11.2013

Freistellung

§ 37,7 BetrVG

Bildungsurlaubsgesetze

einzelner Bundesländer

oder IG Metall-Regelung

Die TeilnehmerInnen werden durch die Vermittlung arbeitsrechtlicher

und gesellschaftlicher Kenntnisse darin unterstützt, den

wachsenden Anforderungen als InteressenvertreterInnen gerecht

zu werden. Sie werden mit Arbeitstechniken vertraut gemacht,

die ihre Argumentations- und Handlungsfähigkeit verbessern

und die Analyse wirtschaftlicher Sachverhalte und Entwicklungen

erleichtern.

Im Seminar wird über die Funktion der Gesetzgebung, der Gesetze

und der Rechtsprechung sowie Sinn und Zweck wichtiger

Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes und der Tarifverträge

diskutiert. Informationen über Aufgaben und Aufbau

betrieblicher und gewerkschaftlicher Interessenvertretung sollen

zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit beitragen.

• Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung auf die Arbeitsund

Lebensbedingungen

• Ursachen dieser Entwicklung

• Funktion der Gesetze, der Gesetzgebung, der Rechtsprechung

• Strategien der Unternehmer zur Durchsetzung ihrer Interessen

• Aufgaben der Gewerkschaften und der betrieblichen Interessenvertretung

NACH BESUCH DIESES EINFÜHRUNGS-

SEMINARS IST ES MÖGLICH, SICH

IN WEITEREN SEMINAREN FÜR

VERTRAUENSLEUTE (VL KOMPAKT)

WEITER ZU QUALIFIZIEREN. NÄHERE

INFORMATIONEN ÜBER DIE VERWAL-

TUNGSSTELLEN ODER IM INTERNET.

TeilnehmerInnen

Interessierte ArbeitnehmerInnen und Vertrauensleute,

Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen,

Betriebsratsmitglieder

11


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Vertrauensleuteseminare

Nah dran und kompetent –

Vertrauensleute in der IG Metall

Seminar-Nr. + Termine

werdengesondert

bekanntgegeben

Freistellung

IG Metall-Regelung

Unser Seminarangebot „Nah dran und kompetent“ richtet sich an

Vertrauensleute und an Vertrauenskörperleitungen. Wir wollen

diese bedarfsgerecht anbieten. So können wir flexibel und zeitnah

auf die Anforderungen im Betrieb reagieren.

Die Seminare dienen dazu, die Gewerkschaftsarbeit im Betrieb

zu stärken und weiter zu entwickeln. Dabei werden neben inhaltlichen

Kenntnissen auch die sozialen und methodischen Kompetenzen

erweitert.

INFORMATION ÜBER

PETER FRIEDRICH

IG METALL BEZIRKSLEITUNG

BERLIN-BRANDENBURG-SACHSEN,

TEL. 030 - 25 37 50 40

ODER PER MAIL:

PETER.FRIEDRICH@IGMETALL.DE

TeilnehmerInnen

Vertrauensleute

12


VL kompakt

Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute

Weiterbildung mit System

Die Seminarreihe wendet sich insbesondere an neu gewählte Vertrauensleute und an interessierte

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie beginnt mit dem Einstiegsseminar

„Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft I (AI)“ oder mit anderen vergleichbaren

Angeboten aus deiner Region. Die Seminarreihe befasst sich mit den Themenschwerpunkten

Ökonomie, Tarifpolitik, beteiligungsorientierte Betriebspolitik und Arbeitsbeziehungen.

Das Einstiegsseminar bietet neben den politischen und fachlichen Inhalten

auch immer den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen der örtlichen IG Metall.

Die Seminarreihe VL kompakt

Die Seminarreihe VL Kompakt besteht aus vier Modulen. Zwei der Module – Ökonomie und

Betriebspolitik – sind gleichzeitig Bestandteil der Ausbildungsreihe „BR kompakt“ und

werden sowohl von interessierten Arbeitnehmern, Vertrauensleuten als auch Betriebsräten

besucht. Mit unserem flexiblem Baukastenprinzip kannst du dir deinen Bildungsweg nach

deinen eigenen und den Bedürfnissen des Gremiums

selbst zusammenstellen. Um das Grund-

wissen für Vertrauensleutearbeit zu

erlangen, ist es sinnvoll, alle

Module der Reihe zu besuchen.

Die IG Metall bietet dir einen

umfangreichen Service –

Bildung, Beratung und

eine starke Interessenvertretung

aus

einer Hand.

BR/VL kompakt

Die Wirtschaft,

in der wir leben

VL kompakt

Grundlagen der

Tarifpolitik

Gewerkschaftspolitisches

Einstiegsseminar

(regional)

VL kompakt

Arbeitswelt

gestern und

heute

BR/VL kompakt

Belegschaften

wirkungsvoll beteiligen


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Betriebsräteschulungen

Einführung in die Betriebsratsarbeit

Seminar-Nr. + Termine

Q6001321019

17.02.–22.02. 2013

Q65113213013

02.06.–07.06. 2013

Q6001321020

22.09.–27.09. 2013

Q65113213014 *

06.10.–11.10. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse des reformierten

Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG), der dazugehörenden

Rechtsprechung sowie deren Anwendung in der Praxis.

Es ist das Einführungsseminar für den Ausbildungsgang für

Betriebsräte.

• Aufgaben und Stellung des Betriebsrats nach dem BetrVG

• Rechte und Pflichten von Betriebsratsmitgliedern

• Die Geschäftsführung des Betriebsrats

• Grundlagen der Mitbestimmung des Betriebsrats nach

§ 87 BetrVG

• Weitere Beteiligungs-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte

unter Berücksichtigung der Veränderungen im reformierten

BetrVG

• Handlungsinstrumente einer aktiven betrieblichen Informationspolitik

• Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und der im Betrieb vertretenen

Gewerkschaft

TeilnehmerInnen

Neu gewählte und nachgerückte Betriebsratsmitglieder sowie

Betriebsratsmitglieder, die noch kein Betriebsräteseminar

besucht haben.

* DIESES SEMINAR WIRD MIT FERIEN-

PROGRAMM FÜR KINDER IM ALTER

VON 3 BIS 11 JAHREN DURCHGEFÜHRT.

DIE PLATZZAHL IST BEGRENZT. DIE

BETREUUNG ERFOLGT DURCH PÄDA-

GOGISCH ERFAHRENES PERSONAL.

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

14


BRkompakt

Weiterbildung mit System

akt

BR kompakt ist eine siebenteilige Ausbildungsreihe der IG Metall, die speziell BR/VL auf die kompakt

• BR kompakt ist eine siebenteilige Ausbildungsreihe

Bedürfnisse von neu gewählten Betriebsratsmitgliedern abgestimmt ist. Die Die Seminare Wirtschaft,

der IG Metall, die speziell auf die Bedürfnisse von

vermitteln fachliches, methodisches und gewerkschaftspolitisches Wissen für eine der aktive wir leben

Betriebsratsmitgliedern abgestimmt ist. Die Seminare

Betriebsratsarbeit.

vermitteln fachliches, methodisches und gewerkschaftspolitisches

BR kompakt Wissen kann für als eine gesamte aktive Ausbildungsreihe Betriebsratsarbeit. gebucht, die einzelnen Seminare

anschließend flexibel unter Berücksichtigung deiner persönlichen sowie betrieblichen

• Erfordernisse BR kompakt kann zusammengestellt als gesamte Ausbildungsreihe

werden.

BR/VL kompakt

gebucht, die einzelnen Seminare anschließend fl exibel

Belegschaften

BR kompakt ist eine systematische Qualifizierung für deine gewinnbringende Betriebsratsarbeit.

Es schließt sich nahtlos an das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“

unter Berücksichtigung deiner persönlichen sowie

wirkungsvoll

Einfü

betrieblichen Erfordernisse zusammengestellt werden.

beteiligen

Betrie

(BR I) an.

• Die BR IG kompakt Metall ist bietet eine dir systematische einen Qualifi zierung für

t System deine umfangreichen gewinnbringende Service Betriebsratsarbeit. –

Es schließt

sich Bildung, nahtlos Beratung an das Seminar und „Einführung in die Betriebsratsarbeit“

eine starke

an.

Interessenvertretung

aus

BR/VL kompakt

lige Ausbildungsreihe

Die Wirtschaft,

e Bedürfnisse Die IG von Metall bietet dir einen umfangreichen Service –

einer Hand.

in der wir leben

mmt ist. Die Bildung, Seminare Beratung und eine starke Interessenvertretung

ches und aus gewerkschaftsve

einer Hand.

Betriebsratsarbeit.

Ausbildungsreihe

e anschließend fl exibel

ersönlichen sowie

mmengestellt werden.

sche Qualifi zierung für

sratsarbeit. Es schließt

nführung in die Betriebsfangreichen

Service –

rke Interessenvertretung

BR/VL kompakt

Belegschaften

wirkungsvoll

beteiligen

BR kompakt

Tarifverträge erfolgreich

anwenden und

fl

umsetzen

Einführung in die

Betriebsratsarbeit

(BR I)

BR kompakt

Personelle Maßnahmen

und Betriebsratshandeln

BR kompakt BR kompakt

Mitbestimmung Tarifverträge und erfolgreich

anwenden und

fl

Betriebsratshandeln

umsetzen

BR kompakt

Umstrukturierungen

im Unternehmen

und Betriebsratshandeln

BR kompakt

Betriebsratshandeln

in effektiven f Arbeitsstrukturen

– Agieren

statt reagieren

und B

> www.BRkompakt.de

Weitere Infos zu den Seminaren (Themenpläne, Termine etc.) und orten findest du auf www.BRkompakt.de und auf

Veranstaltungswww.igmetall-bbs.de

15


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Betriebsräteschulungen

BR kompakt

Mitbestimmung und Betriebsratshandeln

Seminar-Nr. + Termine

BB00413

20.01.–25.01.2013

Q65113213015

17.02.–22.02.2013

BB01013

03.03.–08.03.2013

BB02613

23.06.–28.06.2013

BB04113

06.10.–11.10.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Betriebliche Konflikte und Probleme gibt es zuhauf. Der Betriebsrat

muss hier die Initiative ergreifen, um die Interessen der

Beschäftigten zu vertreten. Dazu bedarf es neben eigenem Durchsetzungswillen

fundierter Kenntnissen zum Gebrauch betriebsverfassungsrechtlicher

Vorschriften.

Das Seminar wird Betriebsräte ermuntern, ihre Rechte zu nutzen.

Es wird erlernt, die Voraussetzungen und Auswirkungen der

verschiedenen Instrumente der Mitbestimmung zu erkennen und

man erhält Anregungen, die eigene Arbeitsweise zu verbessern.

Themen im Seminar:

• Systematik und Reichweite der Informations-, Mitwirkungsund

Mitbestimmungsrechte nach BetrVG

• Wirkungsweise und Folgen der Mitbestimmungsrechte

• Durchsetzungsmöglichkeiten im arbeitsgerichtlichen

Beschlussverfahren

• Betriebsvereinbarung, Regelungsabrede und Einigungsstelle

• Verhältnis von Tarifverträgen, gesetzlichen Regelungen und

Betriebsvereinbarungen (Tarifvorrang, Tarifsperre)

• Stellenwert der Tarifverträge im betriebspolitischen und

gewerkschaftlichen Kontext

• Strategieentwicklung zur Durchsetzung von Mitbestimmungsrechten

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

TeilnehmerInnen

KollegInnen, die ein „Einführungsseminar in die

Betriebsratsarbeit“ besucht haben.

16


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Betriebsräteschulungen

BR kompakt

Personelle Maßnahmen und Betriebsratshandeln

Seminar-Nr. + Termine

BB00713

10.02.–15.02.2013

BB01613

14.04.–19.04.2013

BB02713

30.06.–05.07.2013

BB03313

11.08.–16.08.2013

Q65113213016

20.10.–25.10.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Personelle Veränderungen erfordern rasches Handeln gerade von

Seiten des Betriebsrates. Wie geht er damit um? Wie beurteilen

der Betriebsrat die Situation in jedem Einzelfall, welche Faktoren

spielen dabei eine Rolle und wie wird Auskunft gegeben? Was

muss beachtet werden, um betroffene ArbeitnehmerInnen im

Konfliktfall zu beraten und zu begleiten?

Themen im Seminar:

• Grundkenntnisse der individual- und kollektivrechtlichen

Regelungen zu den Handlungsfeldern: Einstellung, Versetzung,

Abmahnung, Kündigung, Befristungen, Leiharbeit und besondere

Schutzrechte

• Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmungsrechte

• unterschiedliche Konfliktebenen für Beschäftigte im Betrieb

• Kriterien für die politische, juristische und tarifvertragliche

Beurteilung einer Konfliktsituation

• Übersicht über die Rechtsquellen; Informationen beschaffen,

bewerten und für das Beratungsgespräch aufbereiten

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

TeilnehmerInnen

KollegInnen, die ein „Einführungsseminar in die

Betriebsratsarbeit“ besucht haben.

17


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Betriebsräteschulungen

Arbeits- und Gesundheitsschutz –

Das Grundlagenseminar (AUG I)

Seminar-Nr. + Termine

Q65113213024

10.03.–15.03. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Dieses Seminar vermittelt das Grundwissen aus dem Bereich

des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Einführung neuer

Technologien. Es werden die für die Betriebsratsarbeit erforderlichen

Zusammenhänge und Möglichkeiten des Arbeits- und

Gesundheitsschutzes anhand von Gesetzen, Verordnungen und

Richtlinien vermittelt.

• Mitbestimmung des Betriebsrats nach den §§ 87 und 89

BetrVG

• Mitbestimmung im Arbeitsschutzausschuss nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz

(AsiG)

• EU-Richtlinien und deren Umsetzung im Betrieb

• Regelungen zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten

• Einzelrichtlinien, unter anderem zu Lärm und Bildschirmarbeit

• Freiwillige Betriebsvereinbarung zu Maßnahmen des betrieblichen

Umweltschutzes und zur Verhütung von Arbeitsunfällen

nach § 88 BetrVG

• Vorbereitung von Betriebsbegehungen

• Regelungen zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

TeilnehmerInnen

Betriebsratsmitglieder (vorherige Teilnahme am

Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“

empfehlenswert)

18


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Betriebsräteschulungen

Schwerbehindertenvertretung – Einführungsseminar SBV I

Seminar-Nr. + Termine

Q65113213027

24.04.–26.04. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

In diesem Seminar werden die rechtlichen Grundkenntnisse des

Schwerbehindertenrechts vermittelt. Die Themen werden gemeinsam

und anhand von praktischen Beispielen erarbeitet.

Themen im Seminar

• Ziele des Sozialgesetzbuches SGB IX: Regelungen für behinderte

und von Behinderung bedrohte Menschen;

• Besondere Regelungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen

(Schwerbehindertenrecht)

• Wichtige Arbeitsbegriffe und Zuständigkeitsbereiche: Behinderung,

Schwerbehinderung, von Behinderung betroffen, Gleichstellung

(alter und neuer Sprachgebrauch)

• Leistungen zur Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsleben:

Wer kann wo Leistungen beantragen und was wird unter

Hilfe zur Erhaltung des Arbeitsplatzes verstanden?

• Zusammenarbeit interner und externer Stellen im Sinne des

SGB IX

• Rechte, Pflichten und Aufgaben der SBV – Rechte und Pflichten

des Arbeitgebers

• Anerkennungsverfahren: Erstantrag, Neufeststellung, Änderungsantrag

• Widerspruchsverfahren: Widerspruch, Klage, Sozialgerichtsbarkeit

• Gleichstellungsverfahren

• Schwerbehindertenausweis, Nachteilsausgleich

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

TeilnehmerInnen

Betriebsratsmitglieder und

SchwerbehindertenvertreterInnen

19


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Betriebsräteschulungen

Schwerbehindertenvertretung – Aufbauseminar SBV II

Seminar-Nr. + Termine

Q65113213028

10.06.–12.06. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

In diesem Seminar werden beteiligungs- und praxisorientiert die

relevanten rechtlichen Grundlagen vermittelt.

Themen im Seminar

• Informations-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der SBV

• Aufgaben und Rechte bei Einstellung, Versetzung und Kündigung

• Pflichten des Arbeitgebers zur Beschäftigung schwerbehinderter

Menschen

• Der besondere Kündigungsschutz

• Möglichkeiten zur Integration

• Erhaltung / Sicherung der Arbeitsfähigkeit und Beschäftigung

• Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

• Integrationsvereinbarung

• Aktuelle Rechtsprechung

DIE SEMINARE MIT DER KENNUNG

Q651 IN DER SEMINARNUMMER WER-

DEN IN KOOPERATION MIT ARBEIT

UND LEBEN, BERLIN, DURCHGEFÜHRT.

DIESE SEMINARE WERDEN ÜBER

ARBEIT UND LEBEN KOORDINIERT

UND ORGANISIERT.

TeilnehmerInnen

Betriebsratsmitglieder und

SchwerbehindertenvertreterInnen

20


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Tarifpolitische Seminare

Leistungsentgelt einführen – Angriffe abwehren

Seminar-Nr. + Termine

Q6001324005

07.04.–12.04.2013

Q6001324006

06.10.–11.10.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG

ZUDEM WERDEN IM RAHMEN

KOLLEGIALER BERATUNG

BETRIEBSVEREINBARUNGEN

BZW. DEREN ENTWÜRFE

DISKUTIERT UND ANSATZ-

PUNKTE FÜR VERBESSE-

RUNGEN ENTWICKELT.

Als Ergänzung zu den zentralen Seminaren der IG Metall bietet

die Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen den Betriebsratsmitgliedern

im Bezirk ein Seminar zum Leistungsentgelt an. Ziel

ist es, Betriebsvereinbarungen zu entgelt- und leistungspolitischen

Fragen zu entwickeln oder bestehende zu prüfen und zu

verbessern, darüber hinaus Initiativen des Arbeitgebers zur Leistungsverdichtung

und Entgeltabsenkung entgegenzutreten.

Wir verschaffen uns einen Überblick zu den tariflichen Vorschriften

des Leistungsentgelts und den umfangreichen betrieblichen

Gestaltungsmöglichkeiten. Es werden Methoden erlernt, um

die betriebliche Leistungs- und Entgeltstruktur zu analysieren.

Dabei werden die nötigen Werkzeuge genutzt und eine konkrete

Arbeitsplanung für die betriebliche Arbeit nach dem Seminar entworfen.

Die tarifvertraglichen Regelungen zu den Entgeltmethoden werden

gemeinsam besprochen. Das Seminar kann der Ausgangspunkt

für weitere betriebliche Beratungsangebote zur Gestaltung

von Entgelt und Leistungsbedingungen sein.

Themen im Seminar:

• Wie kann ich die betriebliche Entgelt- und Leistungsstruktur im

Betrieb ermitteln?

• Welche Bezugsgrößen/Kennzahlen liegen vor und wie sind

diese unter leistungspolitischen Gesichtspunkten zu bewerten?

• Welche Möglichkeiten gibt es, um Leistung zu begrenzen und

Entgelte zu sichern?

• Welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen nach Tarifvertrag

und BetrVG?

>

21


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Tarifpolitische Seminare

Leistungsentgelt einführen – Angriffe abwehren

• Wie kann ich bestehende Betriebsvereinbarungen auf ihre

Qualität prüfen?

• Ansatzpunkte für eine Arbeitsplanung des Betriebsrates

und zur Einbindung der betroffenen KollegInnen im Betrieb

entwickeln.

TeilnehmerInnen

Das Seminar richtet sich an Betriebsratsmitglieder mit einem

konkreten Arbeitsvorhaben im Bereich des Leistungsentgelts.

22


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Tarifpolitische Seminare

Arbeitszeitgestaltung: Zeit, dass wir was drehen

Seminar-Nr. + Termine

Q6001324003

02.06.–05.06.2013

Q6001324004

01.12.–04.12.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG

Arbeiten von früh bis spät – und danach ist immer noch kein

Feierabend. Zeitdruck, Hektik und Stress gehören heute für viele

Beschäftigte zum Alltag. Viele fühlen sich gehetzt durch zu lange

Arbeitszeiten oder erschöpft von Nacht- und Schichtarbeit. Die

Arbeitszeiten in den Betrieben orientieren sich oft einseitig an

den Interessen der Unternehmen, nicht an den Interessen der

Beschäftigten.

Gesund arbeiten bis zur Rente, Arbeit und Leben gut miteinander

vereinbaren und nicht zuletzt Beschäftigungssicherung durch

Arbeitszeitpolitik – das ist angesichts überlanger Arbeitszeiten

und ungesunder Schichtmodelle für viele Beschäftigte in weite

Ferne gerückt. Dazu kommt, dass die Mitbestimmung über die

Arbeitszeit in den Betrieben oft durch vielfältige Vereinbarungen

über die Jahre ausgehöhlt worden ist.

DAS SEMINAR BILDET DEN

AUSGANGSPUNKT FÜR WEITERE

BETRIEBLICHE BERATUNGS-

ANGEBOTE ZUR GESTALTUNG

VON ARBEITSZEITEN.

Das Seminar gibt im ersten Schritt einen Überblick über

aktuelle Trends zum Thema Arbeitszeit und über die

Möglichkeiten der Interessenvertretung, Arbeitszeiten im

Betrieb mitzugestalten. Im zweiten Schritt nehmen wir

die konkreten betrieblichen Probleme unter die Lupe, die

bei der Gestaltung von Arbeitszeit auftreten können, und

suchen nach betrieblich passenden Lösungsansätzen.

TeilnehmerInnen:

Das Seminar richtet

sich an Betriebsratsmitglieder,

die sich

wieder intensiver mit

dem Thema Arbeitszeit

beschäftigen wollen.

Themen im Seminar

• Aktuelle Trends zum Thema Arbeitszeit (Flexibilisierung,

Verlängerung von Arbeitszeit, Verfall geleisteter Arbeitszeit)

• Regelungen in Gesetzen und Tarifverträgen

• Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmung bei der

Arbeitszeit

• Beteiligungsorientiertes Betriebsratshandeln und gewerkschaftliches

Handeln bei der Gestaltung der Arbeitszeit

23


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Tarifpolitische Seminare

Richtig eingruppieren in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Seminar-Nr. + Termine

Seminar-Nr. + Termin

Q6001324002

17.02.–22.02.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG

MIT DIESEM SEMINAR

BIETEN WIR DEN BETRIEBS-

RÄTEN KONKRETE HILFE-

STELLUNGEN ZU DEN

FRAGEN EINGRUPPIERUNG,

UMGRUPPIERUNG UND

VERSETZUNG.

TeilnehmerInnen:

Betriebsratsmitglieder

Wie viel ist die Arbeit wert? Diese Frage stellt sich sowohl in

Betrieben, die schon nach dem Entgeltrahmenabkommen (ERA)

eingruppieren, als auch in nicht tarifgebundenen Betrieben, die

eine Tarifbindung anstreben.

Welche Grundsätze sind für die Bewertung von Arbeit wichtig?

Mit welchen Merkmalen wird die Arbeit bewertet? Was passiert,

wenn sich mein Arbeitsplatz verändert oder ich auf einen anderen

Arbeitsplatz versetzt werde? Welche Möglichkeiten gibt es für die

Beschäftigten und den Betriebsrat, eine Eingruppierung zu reklamieren?

Welche Aufgaben kommen auf den Betriebsrat zu – wo

gibt es welche Unterstützung?

Das Seminar richtet sich sowohl an tarifgebundene Betriebe

als auch an Betriebe, die eine neue Tarifbindung anstreben. In

dem Seminar werden wir uns die tarifvertraglichen Regelungen

zur Arbeitsbewertung und Eingruppierung erarbeiten. Auch die

Mitbestimmungsrechte zur betrieblichen Lohngestaltung werden

diskutiert und es wird erarbeitet, wie eine qualitativ gute Eingruppierung

erreicht werden kann.

Themen im Seminar

• Grundsätze der Grundentgeltdifferenzierung (Eingruppierung)

• Merkmale zur Eingruppierung; Entgeltgruppenbeschreibungen

und Zusatzstufen

• Anforderungen an eine Arbeitsplatzbeschreibung

• Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei der betrieblichen

Lohngestaltung

• Möglichkeiten zur Beteiligung der Beschäftigten bei der

Beschreibung ihrer Tätigkeit

• Reklamationsrechte der Beschäftigten und des Betriebsrates

• Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei personellen Einzelmaßnahmen

wie Einstellung und Versetzung

24


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Tarifpolitische Seminare

Tarifverträge nützen – Tarifverträge schützen

Seminar-Nr. + Termine

Q6001324001

13.01.–16.01.2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG,

§ 96,4 SGB IX/

BU-Gesetze einzelner

Bundesländer

MIT DIESEM SEMINAR

MACHEN WIR EIN ANGEBOT

AN ALLE IG METALL-MIT-

GLIEDER DES BEZIRKES,

SICH EINEN ÜBERBLICK

ÜBER DIE GELTENDEN TARIF-

LICHEN REGELUNGEN ZU

VERSCHAFFEN.

Mehr Geld, mehr Urlaub, weniger arbeiten – das ist die Erfolgsgeschichte

von Tarifverträgen. Tarifverträge sind kollektive Arbeitsverträge.

Sie legen die Bedingungen dafür fest, wie wir arbeiten

und wie viel Geld wir dafür bekommen. Der Abschluss von Tarifverträgen

ist ein Grundrecht. Als Gewerkschaftsmitglieder haben

wir die Chance, unsere Arbeitsbedingungen in Tarifverträgen

gerechter zu gestalten. Tarifverträge gelten sofort und müssen

von den Arbeitgebern umgesetzt werden.

Doch was ist eigentlich alles in den Tarifverträgen des Bezirkes

Berlin-Brandenburg-Sachsen geregelt? Welchen Rahmen setzen

sie für die Bezahlung, für Arbeitszeiten und für vieles mehr?

Zudem werden Fragen nach der rechtlichen Geltung von Tarifverträgen

diskutiert: Welcher Unterschied besteht zwischen Tarifverträgen,

Betriebsvereinbarungen und Gesetzen? Ab wann, für

wen und wie lange gilt ein Tarifvertrag und was ist alles regelbar?

Welche Rolle hat die Interessenvertretung bei der Umsetzung von

Tarifverträgen?

Themen im Seminar

• Alles rund ums Tarifentgelt

• Arbeitszeit, Urlaub und andere manteltarifvertragliche

Regelungen

• Überblick zu Beschäftigungssicherung, Übernahme, Leiharbeit

und Qualifizierung

• Grundlagen des Tarifvertragsrechts

TeilnehmerInnen:

Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute

sowie an Mitglieder des Betriebsrats.

25


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Tarifpolitische Seminare

Ausbildungsgang Grundlagen Tarif Stahl Ost

Seminar-Nr. + Termine

Q6001324010

Modul I – Tarifpolitik

27.01.–01.02.2013

Q6001324011

Modul II – Lohn- und

Leistungspolitik

21.04.–26.04.2013

Q6001324012

Modul III – Arbeitszeit

25.08.– 30.08. 2013

Q6001324013

Modul IV – Demographie

und alter(n)sgerechte

Arbeit

03.11.–08.11. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG,

tarifvertragliche

Regelungen oder

IG Metall-Regelung

Themen im Seminar

• Grundsätzliche tarifpolitische

Kompetenzen

• Beschreibung von

Anforderungen

• Eingruppierung

• Entgeltgrundsätze und -methoden

• Datenermittlung

• Verhandlungsführung

TeilnehmerInnen

Mitglieder der Betriebsräte, der Entgeltausschüsse, der Vertrauenskörperleitungen,

Tarifkommissionsmitglieder aus den Stahlbetrieben

OST, Hauptamtliche (Stahlverwaltungsstellen OST)

TeilnehmerInnenvoraussetzung

Verpflichtung der Teilnahme über die gesamte Seminarreihe,

begrenzte TeilnehmerInnenzahl.

BEWERBUNGEN BITTE ÜBER

DIE VERWALTUNGSSTELLEN

UND/ODER AN DIE BEZIRKS-

LEITUNG

MANDIE EISERMANN

030-25 37 50 18

IN EINEM INTEGRIERTEN

AUSBILDUNGSGANG BIETEN WIR

EINE SEMINARREIHE AN, DIE

EINE MISCHUNG AUS GRUND-

AUSBILDUNG UND PRAXIS-

BEGLEITUNG VORSIEHT.

26


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminare zur Zeitarbeit

Leiharbeit – Zeitarbeit:

Regelungs- und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats

beim Einsatz von Leih- und Fremdleistungsarbeit

Seminar-Nr. + Termine

Q6001324007

Teil I

08.04.–10.04. 2013

Q6001324008

Teil II

19.08.–21.08. 2013

Q6001324009

Teil III

09.12.–10.12. 2013

Der Einsatz von LeiharbeitnehmerInnen hat sich im letzten Wirtschaftsaufschwung

noch einmal erheblich ausgeweitet – Tendenz

immer noch steigend. Über die Hälfte aller sozialversicherungspflichtigen

Vollzeit-Arbeitsplätze wird bereits mit Leiharbeitskräften

besetzt. Auch die Vergabe von Aufträgen über Werkverträge

nimmt stetig zu.

Diese Situation verändert die soziale Ordnung in den Betrieben

und stellt einen Angriff auf die tariflichen Einkommen und

Arbeitsbedingungen dar. Das wirkt sich auf das konkrete Handeln

der Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus und gefährdet Wirksamkeit

ihrer Mitbestimmungsrechte.

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Wie können Betriebsratsgremien in dieser Situation die Einstellung

externer Arbeitskräfte begrenzen? Wie können sie ihre

Mitwirkungsrechte bei der Personalplanung effektiv nutzen?

Mit welchen Regelungen können die Arbeitsbedingungen von

Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern

gleichermaßen positiver gestaltet werden?

Das Seminar knüpft an die betrieblichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer an. Gemeinsam werden wir konkrete

Handlungsmöglichkeiten besprechen und in den teilnehmenden

Betrieben Regelungen zur Regulierung von Leiharbeit entwickeln.

Themen im Seminar:

• Mitbestimmungsrechte nach dem BetrVG

• Individualrecht und Kollektivrecht

• Rechtsprechung zur Leiharbeit

• Gewerkschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten

• Werkverträge und verdeckte Leiharbeit >

27


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Seminare zur Zeitarbeit

Leiharbeit – Zeitarbeit:

Regelungs- und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats

beim Einsatz von Leih- und Fremdleistungsarbeit

• Regelungsinhalte der Tarifverträge, Auswirkungen für Leiharbeitsbeschäftigte

• Integrierte Interessenvertretung von Stammpersonal, Zeitarbeitsbeschäftigten

und Beschäftigten bei Fremdfirmen aus den

Anforderungen des AÜG und des BetrVG

Arbeitsweise im Seminar

Das Seminar besteht aus drei Teilen. Ziel ist die Erarbeitung einer

Betriebsvereinbarung zum Thema Leiharbeit. Anhand der betrieblichen

Vorhaben entwickeln wir die Arbeit mit den Betriebsräten

weiter und klären die weitere Beratung und Unterstützung. Da

die Seminare aufeinander aufbauen, empfehlen wir eine Teilnahme

an der gesamten Reihe.

TeilnehmerInnen

Betriebsratsmitglieder, die dem Einsatz von Leiharbeit begegnen

und die Personalpolitik im Interesse aller Beschäftigten weiter

entwickeln wollen.

TEILNEHMERINNENVORAUSSETZUNG

GRUNDLAGENKENNTNISSE ÜBER

DAS BETRVG SIND ERFORDERLICH.

ACHTUNG! DIE TEILNEHMERZAHL

IST AUF 18 BEGRENZT!

28


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Branchenseminare

Gute Arbeit – Gutes Leben:

Innovative Betriebsratsarbeit in der Textilwirtschaft

(und verwandten Branchen)

Seminar-Nr. + Termine

Q6001327021

Teil I

10.03.–15.03. 2013

Q6001327022

Teil II

08.09.–13.09. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Die Statistiken von Krankenkassen und Berufsgenossenschaften

belegen es: Belastungsbedingte Krankheiten haben Hochkonjunktur.

Immer mehr Menschen leiden unter den Arbeitsbedingungen

in ihren Betrieben, und immer mehr Menschen fallen

deswegen aus.

Insbesondere wenn Belegschaften immer älter werden, können

belastende Arbeitsbedingungen zum Problem werden. Um den

demographischen Wandel in den Betrieben zu gestalten, rückt

daher auch die menschengerechte Gestaltung der Arbeit immer

mehr in den Fokus. „Gute Arbeit“ wird zur Notwendigkeit, wenn

die Menschen länger arbeiten sollen und dabei gesund bleiben

wollen. Damit wollen wir uns in der zweiteiligen Seminarreihe für

die Textilwirtschaft beschäftigen.

Im ersten Teil sollen klassische Grundlagen aus dem Arbeitsund

Gesundheitsschutz behandelt werden. Was ist überhaupt

Belastung? Welche gesetzlichen Schutzregelungen gibt es für

die Beschäftigten? Welche Rechte und Möglichkeiten hat der

Betriebsrat, sich für „Gute Arbeit“ im Betrieb einzusetzen?

Bei „Guter Arbeit“ geht es auch darum, Arbeitsabläufe so zu

gestalten, dass sie der Belastungsfähigkeit der Beschäftigten

in unterschiedlichen Lebensphasen angemessen sind. Je nach

betrieblichen Erfordernissen können dabei die Ermittlung und

Gestaltung der Leistungsbedingungen oder die Gestaltung von

Arbeitszeiten, insbesondere von Schichtarbeit, eine Rolle spielen.

Diese Themen stellen die Schwerpunkte des zweiten Seminars

dar.

In beiden Seminaren geht es um Erfahrungsaustausch unter den

Betriebsratsmitgliedern und um die Erarbeitung inhaltlicher und

methodischer Lösungen, die sich konkret an den betrieblichen

>

29


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Branchenseminare

Gute Arbeit – Gutes Leben:

Innovative Betriebsratsarbeit in der Textilwirtschaft

(und verwandten Branchen)

Erfordernissen orientieren. Sie sind als betriebsübergreifende

Klammer für die betrieblichen Prozesse oder Projekte angelegt,

die über einen längeren Zeitraum aufgebaut und umgesetzt werden

können.

Themen im Seminar

• Arbeitsbedingungen und demographischer Wandel in der

Textilwirtschaft

• Personalplanung, Innovation und Weiterbildung im Betrieb

• Arbeitszeit und Leistung als Handlungsfelder der Interessenvertretung

• Belastung und Belastungsausgleich

• Regelungen zur Mitbestimmung bei den angegebenen Themen

nach dem BetrVG

• gesetzliche Grundlagen für die Arbeit, z. B. aus Arbeitsschutzund

Arbeitszeitgesetz

• Umsetzung tarifvertraglicher Regelungen

TeilnehmerInnen

Betriebsratsmitglieder aus Betrieben der Textilwirtschaft und

verwandten Branchen

JEDES SEMINAR WIRD NOCHMALS

GESONDERT AUSGESCHRIEBEN.

ANMELDUNGEN KÖNNEN AB SOFORT

ERFOLGEN. DIE TEILNEHMERZAHL

IST AUF 18 BEGRENZT!

30


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Jugendseminare

Jugend I

Seminar-Nr. + Termine

B60013022RB2

26.05.–31.05. 2013

B60013036RB2

01.09.–06.09. 2013

B60013043RB2

20.10.–25.10. 2013

Freistellung

§ 37,7 BetrVG,

Bildungsurlaubsgesetz

oder IG Metall-Regelung

Klarheit über die sozialen und ökonomischen Zusammenhänge

in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft ist Voraussetzung, um die

Zukunft mitgestalten zu können. Mitgestalten heißt, aktiv werden

innerhalb und außerhalb des Betriebes. Das Seminar liefert Infos

über Aufbau und Organisation betrieblicher Interessenvertretung

und Tipps, wie man/frau das macht.

• Erfahrungen mit Interessenvertretung, Erfolge und Frust

bei der Arbeit als Jugend- und AuszubildendenvertreterIn,

Vertrauensmann/-frau, Mitglied von gewerkschaftlichen

Organen

• Welche Interessen bestimmen die Ausbildung, das betriebliche

Geschehen, die staatlichen Aktivitäten?

• Welche Aufgaben haben Jugend- und Auszubildendenvertretung

(JAV), Betriebsrat, Vertrauenskörper, Ortsjugendausschuss

(OJA), Ortsvorstand und Delegiertenversammlung?

• Wie können die Forderungen von JAV und OJA umgesetzt

werden?

TeilnehmerInnen

Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen, jugendliche

Vertrauensleute, auch jugendliche IG Metall-Mitglieder ohne

Funktion

31


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Jugendseminare

JAV I – Grundlagen für neue Jugendvertreter/-innen

Seminar-Nr. + Termine

Q6001323016

03.02.–08.02. 2013

Q6001323017

17.03.–22.03. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG und

§ 96,4 SGB IX

Die TeilnehmerInnen lernen die gesetzlichen Bestimmungen kennen

und lernen diese anzuwenden. Anhand von Praxisbeispielen

und rechtlichen Grundlagen werden Konfliktlinien und Widersprüche

aufgezeigt sowie Handlungsmöglichkeiten entwickelt.

Themen im Seminar

• Rechtliche Arbeitsbereiche der JAV

• Betriebsverfassungsgesetz

• Berufsbildungsgesetz

• Jugendarbeitsschutzgesetz

• Umweltschutz

• Inhaltliche und methodische Fragen der Berufsausbildung

TeilnehmerInnen

Neu gewählte, nachgerückte sowie wiedergewählte Jugend-

und AuszubildendenvertreterInnen, die noch kein JAV-Seminar

besucht haben.

32


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2013

Jugendseminare

Aus Gestern für Heute lernen

Seminar-Nr. + Termine

B60013042RB2

13.10.–18.10. 2013

Freistellung

§ 37,7 BetrVG,

Bildungsurlaubsgesetz

oder IG Metall-Regelung

In diesem Pilotseminar setzen wir uns mit der deutschen

Geschichte seit Mitte des 19. Jahrhunderts auseinander. Orientiert

an den damaligen politischen und wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen reflektieren wir die Arbeits- und Lebensbedingungen

junger Menschen und beleuchten die sozialen und

politischen Auseinandersetzungen. Im Blickpunkt steht jeweils

die junge ArbeiterInnenbewegung.

TeilnehmerInnen

Dieses Seminar richtet sich an junge Aktive, die ein besonderes

Interesse an Geschichte haben bzw. entwickeln wollen.

PILOTSEMINAR

ZUR DEUTSCHEN

GESCHICHTE

33


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Weitere Seminare

Seminare für Studierende – Veranstaltungen im

Hochschulbereich

Seminar-Nr. + Termine

Termine werden gesondert

bekannt gegeben

– Terminvereinbarungen

möglich

Freistellung

Je nach Typ ist die Teilnahme

in der Freizeit

möglich. Einige Veranstaltungen

werden

zusammen mit den

Hochschulen organisiert

und eine Regelung ist

gegeben.

Ca. 2/3 aller Studierenden gehen neben dem Studium arbeiten,

die meisten von ihnen, weil sie das so verdiente Geld schlicht

zum Überleben brauchen.

Was dabei oft vergessen wird: Auch studentische JobberInnen

haben dieselben Rechte wie alle anderen Beschäftigten.

Trotzdem sind sie überdurchschnittlich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen

anzutreffen. Elementare Grundrechte – Lohnfortzahlung

im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub, Mutterschutz,

Arbeitsschutz etc. – werden oft missachtet.

Um seine Rechte einzufordern, muss man sie auch kennen.

Genau das machen wir im Rahmen einer „CampusTour“ und

anderen Veranstaltungen.

Wir informieren über die Rechte und Pflichten im Nebenjob.

EINE ÜBERNAHME EVENTUELLER

KOSTEN DURCH DIE IG METALL

WIRD EXTRA AUSGESCHRIEBEN.

TeilnehmerInnen

Studierende – auch Nichtmitglieder

Informationen auch unter

www.campustour.info oder

www.hochschulinformationsbuero.de/

berlin-brandenburg-sachsen

34


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2012

Weitere Seminare

Unbezahlbar? Oder? Was sind Sie wert? Einstiegsgehälter

für AbsolventInnen – Tipps und Infos rund um den Job!

Seminar-Nr. + Termine

Termine werden gesondert

bekannt gegeben

– Terminvereinbarungen

möglich

Freistellung

Je nach Typ ist die Teilnahme

in der Freizeit

möglich, einige Veranstaltungen

werden

zusammen mit den

Hochschulen organisiert

und eine Regelung ist

gegeben.

Häufig hängt das Gehalt nicht nur vom Abschluss oder der Note

ab. Eine Rolle spielen auch das Verhandlungsgeschick des Bewerbers/

der Bewerberin und die Frage, wie dringlich die Unternehmen

Nachwuchs benötigen.

AbsolventInnen können vor allem auch dann höhere Einstiegsgehälter

erzielen, wenn sie über Zusatzqualifikationen verfügen,

z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder auf Grund

besonderer studienbegleitender, qualifizierter Tätigkeiten.

Unternehmen zahlen häufig AbsolventInnen eines dualen Studiums,

die bei ihnen die Ausbildung gemacht haben, merklich

höhere Einstiegsgehälter als „Fremden“.

• Worauf muss ich beim Arbeitsvertrag achten?

• Warum ist es gut, bei einem tarifgebundenen Unternehmen

anzufangen?

• Was ist ein Gehalt und worauf kommt es an?

Sie sollten sich also gut informieren, bevor Sie einen Arbeitsvertrag

unterschreiben. Dann können Sie Klauseln, die für Sie unvorteilhaft

sind, erkennen und wegverhandeln.

EINE ÜBERNAHME EVENTUELLER

KOSTEN DURCH DIE IG METALL

WIRD EXTRA AUSGESCHRIEBEN.

TeilnehmerInnen

Studierende, AbsolventInnen – auch Nichtmitglieder

Informationen auch unter

www.campustour.info oder

www.hochschulinformationsbuero.de/

berlin-brandenburg-sachsen

35


IGM Bildungsprogramm 2012 | Bezirkliches Seminarangebot

Internationale Seminare

Sozialen Dialog fördern und festigen

Seminar-Nr. + Termine

B60013019RB2

05.05.–08.05. 2013

B60013044RB2

29.10.–01.11. 2013

Freistellung

§ 37,6 BetrVG oder

IG Metall-Regelung

Europa stellt viele betriebliche Interessenvertretungen und die

Gewerkschaften vor neue Herausforderungen. Europäische Richtlinien

beeinflussen Beschäftigungsentwicklungen, Sozial- und

Tarifpolitik und somit die Arbeits- und Lebensbedingungen und

dies grenzüberschreitend.

Wir möchten den Veränderungsprozess mitgestalten und das

Verständnis der unterschiedlichen Bedingungen verbessern. Wir

arbeiten deshalb seit einigen Jahren sehr eng mit den polnischen

Gewerkschaften zusammen.

Die von uns angebotenen Seminare festigen und fördern den

sozialen Dialog.

Themen im Seminar

• Arbeits- und Tarifrecht

• Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit

• Europäischer Betriebsrat

• Europäische Gesetzgebung

• Bedeutung der Europawahlen

BEI INTERESSE BITTE MELDEN BEI:

BERNWARD BUDDE, IG METALL

BILDUNGSZENTRUM BERLIN

TELEFON (030) 36 204 147

E-MAIL:

BERNWARD.BUDDE@IGMETALL.DE

TeilnehmerInnen

Interessierte deutsche und polnische KollegInnen,

insbesondere aus den Betrieben mit Verbindung

nach Polen bzw. Deutschland

36


Bezirkliches Seminarangebot | IGM Bildungsprogramm 2012

Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit

Seminar-Nr. + Termine

B60013029RB2

17.07.–19.07. 2013

Freistellung

IG Metall-Regelung

Die Anforderungen an die methodische und soziale Kompetenz

ehrenamtlicher KollegInnen sind hoch. Es gibt unterschiedliche

Vorgehensweisen und Erfahrungen. Um der Verantwortung

gerecht zu werden und die Freude an dieser Aufgabe zu erhalten,

müssen Erfolge und Misserfolge besprochen werden, überschaubare

Ziele vereinbart und die Wege dorthin erörtert werden.

Themen im Seminar

• Erfahrungsaustausch und Verbesserungsmöglichkeiten

• Ausweitung der Fachkompetenz: rechtliche Grundlagen, Handlungsmöglichkeiten

der Gewerkschaft im Betrieb, Vorbereitung

und Durchführung von Betriebsratswahlen

• Methodische Kompetenz: Gesprächs- und Verhandlungsführung

• Mitgliederwerbung: Erarbeitung von Argumenten, Diskussion

über die vorhandenen Werbematerialien und was zudem

gebraucht wird

• Durchführung von Mitgliederversammlungen:

Welche Themen? – Vor- und Nachbereitung – Versammlungsführung

TeilnehmerInnen

Ehrenamtliche KollegInnen, die die Arbeit der Verwaltungsstellen

unterstützen

37


IGM Bildungsprogramm 2013 | Bezirkliches Seminarangebot

Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit

In den letzten Jahren hat sich in der Praxis sehr gut bewährt, zum

Thema Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb Tagesschulungen vor Ort

durchzuführen.

In Zusammenarbeit mit den Verwaltungsstellen kann unsere

Kollegin Marlis Dahne für Tagesveranstaltungen nach BetrVG

§ 37,6 eingesetzt werden.

BEI INTERESSE BITTE DIE ZUSTÄN DIGE

VERWALTUNGSSTELLE ANSPRECHEN

ODER DIREKT

MARLIS DAHNE, 030-25 37 50 23

ODER PER E-MAIL:

MARLIS.DAHNE@IGMETALL.DE

38


Örtliches Seminarangebot der Verwaltungsstellen | IGM Bildungsprogramm 2013

Örtliches Seminarangebot der Verwaltungsstellen

Neben den bezirklichen Angeboten bieten die Verwaltungsstellen

eigene örtliche Seminare und Qualifizierungsmaßnahmen

an. Die Angebote sind nicht von allen Verwaltungsstellen in dem

Bildungsprogramm aufgeführt. Termine und Themen teilen die

Verwaltungsstellen auf Anfrage mit.

Die Verwaltungsstelle Berlin gibt ein eigenes Bidungsprogramm

heraus.

Die Anmeldungen erfolgen immer über die zuständige Verwaltungsstelle.

Informationen finden sich auch auf den Homepageseiten,

siehe Adressen auf der letzten Umschlagseite.

Auf den folgenden Seiten findet ihr Informationen über die

Angebote der Verwaltungsstellen:

Chemnitz 40

Cottbus/Südbrandenburg 42

Dresden/Riesa 43

Ostbrandenburg 44

Potsdam/Oranienburg 45

39


IGM Bildungsprogramm 2013 | Seminarangebot der Verwaltungstelle Chemnitz

Seminarangebot der

Verwaltungsstelle Chemnitz 2013

WILLST DU FÜR EIN JAHR VORAUS-

PLANEN, SO BAUE REIS.

WILLST DU FÜR EIN JAHRZEHNT VOR-

AUSPLANEN, SO PFLANZE BÄUME.

WILLST DU FÜR EIN JAHRHUNDERT

PLANEN, SO BILDE MENSCHEN.

TSCHUANG-TSE - CHIN. PHILOSOPH

Wochenendschulungen/Seminare nach § 37,7 BetrVG

Monat Seminar-Nr. Termin Bezeichnung Ort

Januar Q872131001AU 25.01./26.01. Voith Industrial Services Augustusburg


Februar Q872131002AU 31.01./01.02 Jeld Wen Augustusburg

Q872131003AU 01.02./02.02. Betriebe Region STL/Hot Augustusburg

Q872131004AU 22.02./23.02. VL-Ausschuss Augustusburg

Q872131005NN 22.02./23.02. Textilbetriebe N.N.

März Q872131006AU 01.03./02.03. VW Chemnitz Augustusburg

Q872131007AU 15.03./16.03. Parker Hannifin Augustusburg

Q872131008AU 22.03./23.03. Siemens AG Augustusburg


April Q872131009AU 12.04./13.04. Frauen Augustusburg

Q872131010AU 17.04./18.04. Arbeitslosen-AK Chemnitz Augustusburg

Q872131011AU 19.04./20.04. Maschinenbau Augustusburg

Q872131012AU 23.04./24.04. Arbeitslosen-AK Erzgebirge Augustusburg


Mai Q872131013AU 03.05./04.05. NAC e.V. Augustusburg


Juni Q872131014NN 07.06./08.06. Continental Automotive N.N.

Q872131015AU 11.06./13.06. SAK Augustusburg


August Q872131016NN 23.08./24.08. Azubis VW N.N.

Q872131017NN 30.08./31.08. Azubi div. Betriebe N.N.


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Seminarangebot der Verwaltungstelle Chemnitz | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminarangebot der

Verwaltungsstelle Chemnitz 2013

Fortsetzung Wochenendschulungen/Seminare nach § 37,7 BetrVG

Monat Seminar-Nr. Termin Bezeichnung Ort

Sept. Q872131018NN 06.09./07.09. Azubi-Kennenlernseminar N.N.

div. Betriebe IGM Chemnitz

Q872131019AU 20.09./21.09. Automobilzulieferer I Augustusburg

B60013136RB2 01.09./06.09. Vertrauensleute Pichelssee


Oktober Q872131020AU 18.10./19.10. Region Mittweida Augustusburg


Nov. Q872131021AU 08.11./09.11. Automobilzulieferer II Augustusburg

Q872131022NN 15.11./16.11. Textilbetriebe N.N.

Q872131023AU 15.11./17.11. Betriebe FG / ERZ Augustusburg

Q872131023AU 29.11./30.11. BGH Edelstahl Lugau Augustusburg

Die Wochenendschulungen umfassen neben allgemeinen rechtlichen und gewerkschaftlichen

Themen auch betriebsspezifische Schwerpunkte und werden inhaltlich mit den

jeweiligen Betriebsräten/Vertrauensleuten etc. abgestimmt.

Weitere (Tages)Schulungen

werden zu aktuellen Themen – mit gesonderter Einladung an Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen

bzw. Vertrauenskörperleitungen – durchgeführt. Dazu bitte auch

die Vorankündigungen in der metallzeitung – Lokales – beachten.

ANMELDUNGEN ZU ALLEN SEMINAREN

ERFOLGEN ÜBER DEN BETRIEBSRAT AN DIE

VERWALTUNGSSTELLE.

ANSPRECHPARTNERINNEN:

BIRGIT ALBRECHT; MONIKA BUNCKENBURG

(0371) 666 03-30

MONIKA.BUNCKENBURG@IGMETALL.DE

BIRGIT.ALBRECHT@IGMETALL.DE

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IGM Bildungsprogramm 2013 | Seminarangebot der Verwaltungstelle Cottbus und Südbrandenburg

Seminarangebot der

Verwaltungstelle Cottbus und Südbrandenburg 2013

BR-Netzwerk ( Hotel Landhaus Meuro):

Mittwoch, 13.02.2013

Mittwoch, 10.04.2013

Mittwoch, 12.06.2013

Mittwoch, 14.08.2013

Mittwoch, 09.10.2013

Mittwoch, 11.12.2013

BR-Schulungen mit Rechtsanwalt Hans Imhof

Donnerstag, 31.01.2013 (Cottbus)

Donnerstag, 21.03.2013 (Meuro)

Donnerstag, 30.05.2013 (Cottbus)

Donnerstag, 26.09.2013 (Meuro)

Donnerstag, 28.11.2013 (Cottbus)

JAV-Schulungen (Büro Finsterwalde)

Donnerstag, 14.02.2013

Donnerstag, 11.04.2013

Mittwoch, 12.06.2013

Donnerstag, 15.08.2013

Donnerstag, 10.10.2013

Donnerstag, 12.12.2013

Tarifworkshop ME-Industrie

Dienstag, 05.03.2013 (Cottbus)

Dienstag, 23.04.2013 (Finsterwalde)

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Seminarangebot der Verwaltungsstelle Dresden | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminarangebot der Kooperationsverwaltungsstellen

Dresden und Riesa 2013

Die IG Metall Dresden/Riesa bietet viele Veranstaltungen nach § 37,6 sowie § 37,7 Betriebsverfassungsgesetz

zu aktuellen Themen an. Die Praxis hat gezeigt, dass eine zeitnahe Terminkoordinierung

mit Euch MultiplikatorInnen garantiert, dass die Seminare besser besucht

werden. Deshalb findet Ihr hier keine konkrete Seminarplanung, aber eine Themenübersicht

der angedachten Seminare für die jeweiligen Zielgruppen. Das Angebot kann jederzeit erweitert

werden, sofern die Verwaltungsstelle entsprechende Bedarfsmeldungen von Euch erhält.

Bildung nach Maß ist unser Motto!

BetriebsrätInnen

• Tagesveranstaltungen: Aktuelles aus Tarif-, Arbeits-, und Sozialrecht

Modus: alle 6 bis 8 Wochen, Zeit: jeweils von 8.30–16.30 Uhr

Ort: Volkshaus, Schützenplatz 14, 01067 Dresden

• Coaching von BR-Klausuren (nach Bedarf)

Jugend- und Auszubildendenvertretungen

• „JAV1“ – Grundlagenseminare für Intessensvertreter_innen

• „Jugend1“ – Seminar für JAVis und jugendliche Arbeitnehmer_innen

• Wochenendseminar des OrtsJugendAusschusses Dresden-Riesa

Vertrauensleute

• „U-40“ – junge Vertrauensleute stark an den Start

Frauen

• „Akteurin im Betrieb - und das mit Power!“ 2-Tagesseminar

für alle betrieblichen AkteurInnen

• „Respect“ – Umgang mit rechten Tendenzen in Betrieb

und Gesellschaft

• Aktionstagung „Aktiv in die Tarifrunde 2013

Aktueller Seminarkalender: www.dresden.igmetall.de

ANFRAGEN UND ANMELDUNGEN

FÜR DRESDEN:

SABINE.GERISCH@IGMETALL.DE

TELEFON 0351-86 33 200

FÜR RIESA:

BIRGIT.SEIPOLD@IGMETALL.DE

TELEFON 03525-73 01 21

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IGM Bildungsprogramm 2013 | Seminarangebot der Verwaltungsstelle Ostbrandenburg

Seminarangebot der

Verwaltungsstelle Ostbrandenburg 2013

Im Rahmen der örtlichen Bildungsarbeit führt die IG Metall Ostbrandenburg in diesem Jahr

sechs Wochenendseminare durch.

Die Seminarangebote sind an die IG Metall Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter,

Vertrauensleute und Mitglieder gerichtet. Sie beinhalten aktuelle Schwerpunktthemen,

die sich aus der betrieblichen und gewerkschaftlichen Arbeit in der Verwaltungsstelle Ostbrandenburg

ergeben. Weitere Seminarthemen werden Tarifpolitik, Betriebsräte-Netzwerkarbeit,

Jugend- und Auszubildendenvertreter-Netzwerk, Strukturpolitik sowie Branchen- und

Personengruppenarbeit sein, ebenso die Handlungsfelder der betrieblichen Gewerkschaftsarbeit.

Praktische Beispiele, strategische Handlungshilfen, Erfahrungsaustausche und

gemeinsame Umsetzungen unserer Strategien vor Ort stehen im Mittelpunkt.

Termine: 22.02.–24.02.2013

18.04.–20.04.2013

23.08.–25.08.2013

20.09.–22.09.2013

13.11.–15.11.2013

29.11.–01.12.2013

Zudem führt die IG Metall Ostbrandenburg regelmäßig auf der Grundlage des § 37,6 Betr.VG

Betriebsrätenetzwerk-Workshops und Betriebsräteinformationstagungen in den einzelnen

Regionen durch. Diese widmen sich neben einem Schwerpunktthema auch aktuellen und

sozialrechtlichen Veränderungen, die für die Betriebsrätetätigkeit relevant sind. Neben aktuellen

Informationen zu Entwicklungen der regionalen Strukturpolitik bieten wir Möglichkeiten,

sich als Interessenvertretung vor Ort einzubringen. Ausgenommen sind die Monate Juli

und August.

Ebenso bieten wir den Betriebsratsgremien und Vertrauensleuten gemeinsame Klausuren an,

die wir jeweils bedarfsorientiert konzipieren und durchführen.

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Seminarangebot der Verwaltungsstellen Potsdam und Oranienburg | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminarangebot der

Verwaltungsstellen Potsdam und Oranienburg 2013

Die Verwaltungsstellen Potsdam und Oranienburg planen im Jahr 2013 folgende Seminare.

Seminar Termin Ort verantwortlich

Jugendseminare

Jugend 25.01.–27.01.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

Jugend 12.04.–14.04.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

Jugend 20.09.–22.09.2013 Pichelssee O’burg/Pdm.

Jugend 06.12.–08.12.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

Jugend Seminar gegen Rechts

Jugend 30.04.–01.05.2013 Potsdam Pdm/O’burg


Jugendherberge

Seminar für Betriebsräte / Vertrauensleute in KMU und Handwerks-Betrieben

KMU/Handwerk 12.04.–13.04.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

KMU/Handwerk 06.12.–07.12.2013 Pichelssee O’bur/Pdm.

Jugendseminare für Großbetriebe

Azubis ZF 20.09.–21.09.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

Azubis HDM 20.09.–22.09.2013 Pichelssee Pdm./O’burg

Azubis Kronoply nach Absprache Pichelssee

Vertrauensleuteseminar

VL ZF + HDM Brandenburg 08.03.–09.03.2013 Pichelssee Potsdam

VL H.E.S. 18.04.–19.04.2013 Boltenmühle Oranienburg

06.12.–07.12.2013 Pichelssee Oranienburg

VL Kronoply nach Absprache Pichelssee

VL und Betriebsräteschulung

Im Quartal werden für Betriebsräte und VL Tagesschulungen nach BetrVG § 37.Abs. 6 durchgeführt.

Der Seminarort ist das Schulungszentrum der Handwerkskammer Potsdam in Götz.

Termine: 20.03., 12.06., 25.09., 04.12.2013 jeweils 9.00 –15 Uhr

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Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminaranmeldung und Organisation

Freistellungsansprüche und Finanzierung

Anspruch auf bezahlte Freistellung für Bildungszwecke haben:

• Betriebsratsmitglieder und Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen

nach dem Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

• Schwerbehinderten-Vertrauensleute nach dem Schwerbehindertengesetz

(SchwbG)

• Vertrauensleute, die an Seminaren nach § 37,6 BetrVG teilnehmen

möchten, beantragen dies bei ihrer zuständigen Verwaltungsstelle.

Seminare nach § 37,6 BetrVG

Gemäß § 37,6 BetrVG werden Bildungsmaßnahmen, die Kenntnisse

vermitteln, die für die Arbeit des Betriebsrates oder der

Jugendvertretung erforderlich sind, wie Betriebsratstätigkeit

behandelt. D. h., der Arbeitgeber muss das Betriebsratsmitglied

bzw. den/die JugendvertreterIn freistellen, das Entgelt fortzahlen

und die Kosten des Seminarbesuches tragen. Eine zeitliche

Begrenzung für diesen Anspruch gibt es nicht; was für die Arbeit

erforderlich ist, muss gewährt werden.

Für SchwerbehindertenvertreterInnen gilt Entsprechendes nach

§ 96,4 und 8 SGB IX, für Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen

nach § 64,1 BetrVG.

Vorgehen des Betriebsrates bei Seminaren nach § 37,6 BetrVG

1. Beschluss fassen:

Der Betriebsrat, nicht das einzelne Mitglied, muss durch

Beschluss feststellen, dass die Seminarinhalte für die gegenwärtigen

oder zu erwartenden Aufgaben im Betriebsrat erforderlich

sind.

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Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminaranmeldung und Organisation

Wichtig: Weder der Unternehmer noch der Arbeitgeberverband

kann entscheiden, ob ein Seminar die Voraussetzungen nach

§ 37,6 BetrVG erfüllt. Dies entscheidet der Betriebsrat in seiner

Gesamtheit. Nur er kann feststellen, ob Kenntnisse, die vermittelt

werden, für die Arbeit des Betriebsrates erforderlich sind.

Ein Tipp: Es kommt ja mal vor, dass ein/e KollegIn aus persönlichen

Gründen absagen muss. Deshalb ist es am besten, wenn

bei der Beschlussfassung bereits ein/e ErsatzteilnehmerIn ausgewählt

wird.

2. Protokollieren:

Alle Beschlüsse, die in dieser Angelegenheit gefasst worden

sind, müssen protokolliert werden. Das ist für die Durchsetzung

des Freistellungsanspruches wichtig.

3. Zeitliche Lage berücksichtigen:

Betriebliche Notwendigkeiten müssen beim Besuch eines

Seminars berücksichtigt werden. Seminare der IG Metall werden

das ganze Jahr über angeboten. Ein passender Termin lässt

sich also immer finden.

4. Unternehmen informieren:

Dem Unternehmer muss rechtzeitig mitgeteilt werden, dass der

Betriebsrat in seiner Sitzung am Soundsovielten beschlossen

hat, den/die KollegIn X zu einem Seminar zu entsenden. Der

Termin des Seminars muss angegeben sein, ebenfalls die Thematik,

die dort behandelt wird. Aus der Mitteilung muss hervorgehen,

dass der Betriebsrat der Auffassung ist, dass es sich

um eine Schulungsveranstaltung im Sinne des § 37,6 BetrVG

handelt. (Auf Beschluss verweisen! – siehe hierzu Muster im

Anhang)

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IGM Bildungsprogramm 2013 | Anmeldung und Organisation

Seminaranmeldung und Organisation

Achtung: Vorsorglich kann der/die ErsatzteilnehmerIn mit

benannt werden. Man kann den Unternehmer auch darauf aufmerksam

machen, dass der Betriebsrat bei Zahlungsverweigerung

ein Beschlussverfahren einleiten wird.

5. Finanzielle Absicherung:

Der Betriebsrat muss dafür sorgen, dass der Unternehmer

während des Seminars Entgelt weiter zahlt und die weiteren

Seminarkosten erstattet werden.

Pflichten des Arbeitgebers bei Seminaren nach § 37,6 BetrVG

1. Freistellen:

Wenn der Betriebsrat seinen Beschluss nach § 37,6 BetrVG

gefasst hat, muss der Arbeitgeber den/die KollegIn entsprechend

den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes für

die Seminarteilnahme freistellen. Verweigert er die Freistellung

mit der Begründung, „dass die zeitliche Lage die betrieblichen

Notwendigkeiten nicht berücksichtigt“, muss er die Einigungsstelle

anrufen. Tut er das nicht oder verweigert er die Freistellung

aus anderen Gründen, behält der Betriebsratsbeschluss

trotzdem seineGültigkeit.

Wichtig: Ein Beschlussverfahren oder eine einstweilige

Verfügung sind nicht notwendig! Der Betriebsrat entscheidet, ob

der/dieKolleg/in trotzdem teilnimmt.

2. Seminarkosten übernehmen:

Das heißt: Den TeilnehmerInnen ist ihr Verdienst während

des Seminars weiter zu zahlen (§ 37,2 und 6 BetrVG). Darüber

hinaus hat der Unternehmer in Verbindung mit § 40 BetrVG

die in Rechnung gestellten Seminarkosten und die anfallenden

Fahrtkosten zu tragen.

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Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminaranmeldung und Organisation

Verweigerung: Wenn der Unternehmer nicht zahlen will, hat der

Betriebsrat unverzüglich über die zuständige Verwaltungsstelle

der IG Metall ein Beschlussverfahren einzuleiten. Wird der Verdienst

nicht weiter gezahlt, muss innerhalb der tariflichen Ausschlussfristen

Leistungsklage eingereicht werden.

Noch ein Hinweis: Bitte „Prüfliste für den Betriebsrat“ (siehe

Anhang) ausfüllen und an die Verwaltungsstelle schicken.

Seminare nach § 37,7 BetrVG

Unabhängig davon, inwieweit Betriebsratsmitglieder oder Jugendund

AuszubildendenvertreterInnen Ansprüche nach § 37,6 BetrVG

wahrnehmen, haben sie, je nach persönlichen Voraussetzungen,

Anspruch auf bezahlte Freistellung für insgesamt drei oder vier

Wochen nach § 37,7 BetrVG. Diese können nur für Seminare in

Anspruch genommen werden, die als geeignet anerkannt sind.

Die Seminare nach § 37,7 BetrVG sind von der Senatsverwaltung

für Arbeit und Frauen von Berlin als Bildungsveranstaltungen

anerkannt, die den Anforderungen des § 37,7 BetrVG entsprechen.

Die Anerkennung gilt für alle drei Länder, die unser Bezirk

umfasst.

Für die Teilnahme an solchen Seminaren besteht ein Kollektivanspruch,

d. h., der Betriebsrat beschließt lediglich über die

zeitliche Lage.

Der Betrieb muss lediglich das Entgelt oder die Ausbildungsvergütung

weiterzahlen. Alle übrigen Kosten (Fahrtkosten, Unterkunft

und Verpflegung) trägt die IG Metall.

Für Vertrauensleute trägt die IG Metall sämtliche Kosten nach

den Richtlinien des Vorstandes (Seminarentschädigung).

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IGM Bildungsprogramm 2013 | Anmeldung und Organisation

Seminaranmeldung und Organisation

Wichtig: Bei der Freistellung von Betriebsratsmitgliedern und

Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen muss dem Arbeitgeber

lediglich das Aktenzeichen des Lehrgangs bekannt gegeben

werden, nicht aber der Inhalt. Dieser ist ja bereits vom Arbeitsministerium

bestätigt.

IG Metall-Regelung

Mitglieder, die an einer Veranstaltung der IG Metall teilnehmen,

erhalten,

• wenn sie satzungsgemäßen Beitrag bezahlen bzw. die Einwilligung

auf die Betriebsanpassung vorliegt und

• wenn sie keinen Anspruch auf bezahlte Freistellung haben,

eine Verdienstausfallentschädigung nach den IG Metall-Richtlinien.

Zwei Möglichkeiten sind vorgesehen:

1. Der Arbeitgeber bezahlt das Entgelt an das IG Metall-Mitglied

weiter und berechnet der IG Metall die weitergezahlten

Bezüge.

2. Der Arbeitgeber bezahlt kein Entgelt an das IG Metall-Mitglied

und stellt die „Verdienstausfallbescheinigung“ aus.

Bei satzungsgemäßer Beitragsleistung errechnet sich die Entschädigung

für die nachgewiesene Ausfallzeit aus dem vom

Arbeitgeber bescheinigten letzten monatlichen Bruttoverdienst

und den hierfür geleisteten Stunden entsprechend dem jeweils

gültigen Tarifvertrag.

Bei unregelmäßigem Einkommen ist der durchschnittliche Bruttoverdienst

der letzten 3 Monate anzugeben.

Einmalige Zuwendungen sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld

bleiben unberücksichtigt.

50


Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminaranmeldung und Organisation

Auszubildende erhalten eine Entschädigung in Höhe des Ausfalls

ihrer Ausbildungsvergütung.

Die Freistellung von der Arbeit ist rechtzeitig zu beantragen, falls

Verdienstausfall entsteht, auch die Ausstellung einer Verdienstausfallbescheinigung.

Sollte es im Ausnahmefall nicht möglich sein, vom Arbeitgeber

eine Verdienstausfallbescheinigung zu erhalten, ist die Verwaltungsstelle

berechtigt, eine Ersatzbescheinigung auszustellen. Es

ist der Vordruck „Verdienstausfallbescheinigung“ zu verwenden.

Die Bescheinigung bzw. Rechnung wird vom Arbeitgeber ausgestellt

und unterschrieben. Anschließend bescheinigt das Mitglied

seinen satzungsgemäßen Beitrag bzw. die satzungsgemäße

Anpassung des Beitrages. Die Verwaltungsstelle prüft und bestätigt

die Beitragsleistung und berechnet den zu erstattenden

Verdienstausfall. Die Richtigkeit der Bescheinigung der Verwaltungsstelle

ist von einem Geschäftsführer oder Beauftragten des

Ortsvorstandes durch Unterschrift oder Stempel zu bestätigen.

Für die Berechnung der Entschädigung wird die vom Arbeitgeber

bescheinigte Ausfallszeit zugrunde gelegt. Der Stundenverdienst

ergibt sich aus der Bescheinigung.

Der zu zahlende monatliche Beitrag wird ermittelt bzw. kontrolliert,

indem der Stundenverdienst mit der tariflichen bzw. regelmäßigen

monatlichen Arbeitszeit multipliziert wird.

Liegt der gezahlte monatliche Beitrag unter der Ein-Prozent-

Regelung, wird der Beitrag satzungsgemäß angeglichen. Die

Unterschrift des Mitglieds ist Voraussetzung.

51


IGM Bildungsprogramm 2013 | Anmeldung und Organisation

Seminaranmeldung und Organisation

Die Verdienstausfallentschädigung ist eine Brutto-Entschädigung.

Mit ihrer Zahlung sind alle weitergehenden Forderungen

abgegolten. Auf die Steuerpflicht und die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen

ist der/die KollegIn hinzuweisen und

muss dies mit Unterschrift bestätigen.

Seminarzeiten

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr eine Einladung mit konkreten

Informationen über die Seminarzeiten und die Anreisezeiten.

Wochenseminare beginnen grundsätzlich am Sonntag!

Seminarort

Die Seminare finden überwiegend statt im

IG Metall Bildungszentrum Berlin

Am Pichelssee 30

13595 Berlin

Telefon (030) 362 04-0

Telefax (030) 362 04-100

E-Mail pichelssee@igmetall.de

www.pichelssee.igmetall.de

Ausnahmen werden mit der Einladung bekannt gegeben.

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Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Seminaranmeldung und Organisation

Für Bahnreisende:

Wer mit der Bahn anreist, fährt vom Bhf. Berlin-Spandau mit den

Bussen 136 oder 236 bis Alt-Pichelsdorf.

Von der Haltestelle Alt-Pichelsdorf

(Heerstraße) zur Bildungsstätte

zu Fuss (ca. 10 Min.)

Für AutofahrerInnen:

Wer mit dem Auto kommt, fährt

aus Richtung Spandau oder vom

Autobahnkreuz Funkturm über

die Heerstraße bis Alt-Pichelsdorf.

Fahrten in die Innenstadt per

Buslinie M49 bis Theodor-Heuss-

Platz; von dort per U-Bahn weiter.

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IGM Bildungsprogramm 2013 | Anmeldung und Organisation

Seminaranmeldung und Organisation

Die Anmeldung für ein Seminar sollte spätestens 6 Wochen vor

Beginn in der Verwaltungsstelle vorgenommen werden. Bitte

benutzt den Anmeldebogen im Anhang!

Bei Verhinderung unbedingt sofort die zuständige Verwaltungsstelle

informieren!

Achtung: Für jeden nicht ausgenutzten Platz muss die IG Metall

Verwaltungsstelle Ausfallentschädigung an den Träger des Hauses

zahlen! Unbesetzte Seminarplätze sind letztendlich unnütz

ausgegebene Mitgliedsbeiträge!!

Hinweis: Seminare sind nur mit Übernachtung ausgelegt, d. h. es

gibt keine Rückerstattung von zusätzlichen Fahrtkosten.

Hinweise zur Beschlussfassung des

Betriebsrates über die Teilnahme

nach § 37,6 BetrVG

Bitte bei der Einladung zur Beschluss fassenden Betriebsratssitzung

immer die Formvorschriften beachten:

• Der/die Vorsitzende lädt ein.

• Die Einladung erfolgt unter genauer Mitteilung der Tagesordnung,

möglichst schriftlich: Z. B. Beschluss über die

Teilnahme eines Betriebsratsmitgliedes an der Betriebsräteschulung

„Einführung in die Betriebsratsarbeit“ der IG Metall

vom … bis …

• Alle teilnahmeberechtigten Betriebsratsmitglieder sind

einzuladen.

• Bei Verhinderung sind Ersatzmitglieder einzuladen.

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Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Anmeldung zu einem

Seminar der IG Metall

BITTE SPÄTESTENS 6 WOCHEN

VOR SEMINARBEGINN AN DIE

ZUSTÄNDIGE VERWALTUNGS-

STELLE SCHICKEN!

(SIEHE UMSCHLAGRÜCKSEITE)

Name des Betriebes:


Anschrift:


Name:

Vorname:


Mitglieds-Nr.:


Wohnort:


Straße:


Funktion: Beitrag: Euro


Ich melde mich hiermit zu folgendem Seminar an:

Titel:


Seminar vom bis Seminar-Nr.:


Ort/Datum

8

Unterschrift TeilnehmerIn

Anlage: (Bei Seminaren nach § 37,6 BetrVG) ausgefüllte und unterschriebene Prüfliste.

55


IGM Bildungsprogramm 2013 | Anmeldung und Organisation

Prüfliste für den Betriebsrat

(bei Inanspruchnahme des § 37,6 BetrVG)

BITTE UNBEDINGT

AUSFÜLLEN UND AN DIE

VERWALTUNGSSTELLE

ZURÜCKREICHEN!

8 (Bitte ankreuzen)

w 1. Seminar behandelt Themen, deren Kenntnisse für die gegenwärtigen oder

zu erwartenden Aufgaben im Betriebsrat erforderlich sind.

2. Auswahl des Teilnehmers/der Teilnehmerin

w a) TeilnehmerIn gehört zu dem im Lehrplan beschriebenen Personenkreis

w b) TeilnehmerIn hat in der Anlage beschriebenen Seminartyp in der laufenden

Amtsperiode noch nicht besucht.

w c) TeilnehmerIn benötigt die in diesem Seminar vermittelten Kenntnisse (im Falle

eines Fachseminars: die Spezialkenntnisse) für seine/ihre Arbeit im Betriebsrat.

w 3. Bei Festlegung der zeitlichen Lage der Veranstaltung wurden eventuelle

betriebliche Notwendigkeiten beachtet.

w 4. Die Bestimmung eines/er Ersatzteilnehmers/in für den Fall kurzfristiger Verhinderung

des/der angewählten Teilnehmers/in (für diesen müssen dieselben Voraus-

setzungen erfüllt sein wie für den/die Hauptteilnehmer/in) ist erfolgt.

w 5. Formeller Betriebsratsbeschluss (Protokollierung § 34 BetrVG) liegt vor (siehe Muster).

w 6. Betriebsratsbeschluss am ........................... dem Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt.

w 7. Bemerkungen (z. B. Arbeitgeber weigert sich/ruft Einigungsstelle an):

.........................................................................................................................................

.........................................................................................................................................

w 8. Prüfliste ausgefüllt an Verwaltungsstelle zurückgereicht.

Stempel des Betriebsrates

Unterschrift BR-Vorsitzende(r) bzw. VertreterIn

56


Anmeldung und Organisation | IGM Bildungsprogramm 2013

Muster für den Betriebsratsbeschluss

(Protokollierung § 34 BetrVG)

Der Betriebsrat der Firma ..........................................................................................................

...................................................................................................................................................

hat auf seiner Sitzung vom .................................................................................. beschlossen,

den Kollegen/die Kollegin .........................................................................................................

zu einem Seminar zum Thema ...................................................................................................

in der Zeit vom .......................................................... bis ...........................................................

in der Bildungsstätte .................................................................................................................

in ........................................................................................................................ zu entsenden.

Vorsorglich benennt der Betriebsrat eine(n) Ersatzteilnehmer(in):

...................................................................................................................................................

Bei dem Seminar handelt es sich um eine Schulungsveranstaltung im Sinne des

§ 37,6 BetrVG. Der Betriebsrat hat beschlossen, im Falle der Zahlungsverweigerung

durch den Arbeitgeber ein Beschlussverfahren einzuleiten.

57


IGM Bildungsprogramm 2013 | Notizen

Notizen

58


Adressen

IG Metall Bezirk Alte Jakobstr. 149 Telefon (030) 25 37 50-13/-14

Berlin-Brandenburg-Sachsen 10969 Berlin Telefax (030) 25 37 50-25

bezirk.berlin-brandenburg-sachsen@igmetall.de

www.igmetall-bbs.de

IG Metall IG Metall IG Metall

Verwaltungsstelle Bautzen Verwaltungsstelle Berlin Verwaltungsstelle Chemnitz

Dr.-Maria-Grollmuß-Straße 1 Alte Jakobstr. 149 Jägerstr. 5–7

02625 Bautzen 10969 Berlin 09111 Chemnitz

Telefon (03591) 52 14-0 Telefon (030) 253 87-161, -160 Telefon (0371) 666 03-30

Telefax (03591) 52 14-30 Telefax (030) 253 87-200 Telefax (0371) 666 03-60

bautzen@igmetall.de berlin@igmetall.de chemnitz@igmetall.de

www.bautzen.igmetall.de www.berlin.igmetall.de www.chemnitz.igmetall.de

IG Metall IG Metall IG Metall

Verwaltungsstelle Cottbus Verwaltungsstelle Dresden Verwaltungsstelle Leipzig

Ostrower Platz 20 Schützenplatz 14 Erich-Zeigner-Allee 62

03046 Cottbus 01067 Dresden 04229 Leipzig

Telefon (0355) 380 58-0 Telefon (0351) 86 33-200 Telefon (0341) 486 29-10

Telefax (0355) 380 58-16 Telefax (0351) 86 33-284 Telefax (0341) 486 29-60

cottbus@igmetall.de dresden@igmetall.de leipzig@igmetall.de

www.cottbus.igmetall.de www.dresden.igmetall.de www.leipzig.igmetall.de

IG Metall IG Metall IG Metall

Verwaltungsstelle Ludwigsfelde Verwaltungsstelle Oranienburg Vst. Ostbrandenburg

Rathausstr. 1 Fontanesiedlung 13 Zehmeplatz 11

14974 Ludwigsfelde 16761 Hennigsdorf 15230 Frankfurt/Oder

Telefon (03378) 80 49-17, -18 Telefon (03302) 50 57-20 Telefon (0335) 55 49 90

Telefax (03378) 80 49-19 Telefax (03302) 50 57-770 Telefax (0335) 54 97 34

ludwigsfelde@igmetall.de oranienburg@igmetall.de ostbrandenburg@igmetall.de

www.ludwigsfelde.igmetall.de www.oranienburg.igmetall.de www.ostbrandenburg.igmetall.de

IG Metall IG Metall IG Metall

Verwaltungsstelle Potsdam Vst. Südbrandenburg Verwaltungsstelle Riesa

Breite Straße 9a Leipziger Str. 8–12 Goethestr. 102

14467 Potsdam 03238 Finsterwalde 01587 Riesa

Telefon (0331) 200 81 50 Telefon (03531) 50 78 78-0 Telefon (03525) 73 01 21

Telefax (0331) 200 81 515 Telefax (03531) 50 78 78-8 Telefax (03525) 73 36 48

potsdam@igmetall.de suedbrandenburg@igmetall.de riesa@igmetall.de

www.potsdam.igmetall.de www.suedbrandenburg.igmetall.de www.riesa.igmetall.de

IG Metall Bahnhofstr. 68–70 Telefon (0375) 27 36-451

Verwaltungsstelle Zwickau 08056 Zwickau Telefax (0375) 27 36-400

www.zwickau.igmetall.de zwickau@igmetall.de

Herausgeber: IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel (V. i. S. d. P.), Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Entwurf, Reinzeichnung: Martin Beikirch Grafik · Titelfoto: IG Metall intern · Gesamtherstellung: Agentur KONKRETevents

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