im Landkreis Sigmaringen - Feuerwehr Krauchenwies

feuerwehr.krauchenwies.de

im Landkreis Sigmaringen - Feuerwehr Krauchenwies

Landrat Dirk Gaerte verabschiedet Edi Hahn.

im Landkreis Sigmaringen

Hallenbad-Brand in Mengen.

Übung im Brandhaus.

Störche beringen in Bad Saulgau und Moosheim. Dachstuhlbrand in Schwenningen.

Austellung 150 Jahre FF Sigmaringen.

50 Jahre Bw Feuerwehr TrÜpPl. Heuberg

Ehrungen 150 Jahre FF Ostrach.

Kreisübung in Herbertingen.

Ausgabe Nr. 15 | 2010


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Anzeige Feuerwehr neu184 x 41.pdf 1 19.08.2010 11:38:07

Fabrikverkauf Neufra

Gammertinger Straße 30

72419 Neufra

www.kanz-store.de

Ö�nungszeiten:

Mo. -Fr : 09:30-18:00 Uhr

Sa: 09.30-15.00 Uhr

Tel: 07574 408 185

Fax: 07574 408 290

IMMER IN

IHRER NÄHE

Sigmaringen

Zeppelinstr. 2-8

Bad Saulgau

Bachstr. 3

www.klksig.de


„Wohltätig ist des Feuers Macht,

wenn sie der Mensch bezähmt,

bewacht, und was er bildet, was

er schafft, das dankt er dieser

Himmelskraft“, heißt es bei Schiller.

Weniger wohltätig als der Gebrauch

des Feuers ist aber die

den Menschen bedrohende Kraft

des Feuers. Heute können wir uns

kaum mehr vorstellen, wie einschneidend

sich in früheren Zeiten

Feuersbrünste ausgewirkt haben.

Sie waren existentielle Katastrophen,

die Hab und Gut und nicht

selten auch menschliches Leben

vernichteten.

Heute ist es zum Glück zu einer

Selbstverständlichkeit geworden,

dass Mitmenschen im Schadensfall

davon ausgehen: „Die Feuerwehr

wird’s schon richten.“ Bei

uns im Landkreis Sigmaringen

sind viele Frauen und Männer

Eine gute Entscheidung treffen,

mit gutem Gewissen.

Grußwort des Landrates

ohne Vorbehalt bereit,

ihre Gesundheit

und ihr Leben einzusetzen,

um anderen

zu helfen. Die Feuerwehren

– sowohl die

Freiwilligen als auch

die Werkfeuerwehren

– mit ihren rund

3.000 Mitgliedern

sind unverzichtbarer

Bestandteil des öffentlichen

Lebens in

unserem Landkreis;

sie sorgen – wo immer

es nötig ist – für Sicherheit

und Rettung. Gleichzeitig stehen

sie eindrucksvoll für Traditionspflege,

Heimatverbundenheit und

Kameradschaft.

Als Landrat und auch als Bürger

dieses Landkreises wünsche ich

unseren Feuerwehren unfallfreie

Einsätze, zukunftsträchtigeWeiterbildungsmaßnahmen,

aber natürlich auch

kurzweilige und geselligeVeranstaltungen

im guten Miteinander

sowie Ihnen,

liebe Feuerwehrleute,

die überaus gerechtfertigteAnerkennung

Ihrer Arbeit

und Ihres persönlichen

Einsatzes in

der Bevölkerung.

Allen Wehrangehörigen spreche

ich von Herzen Dank und Anerkennung

für das große Engagement

aus.

Dirk Gaerte, Landrat

Wenn Familienmitglieder im im höheren Lebensalter

pfl pflegebedürftig egebedürftig werden, ist ist eine eine angemessene

angemessene

Betreuung im gewohnten Lebensumfeld oft nicht zu

Betreuung im gewohnten Lebensumfeld oft nicht zu

bewältigen. In der Gemeinschaft eines angesehenen

Hauses

bewältigen.

wird sich

In der

Ihr

Gemeinschaft

Familienmitglied

eines

sicher

angesehenen

und wohl

fühlen. Hauses Verlassen wird sich Sie Ihr sich Familienmitglied auf hochwertige sicher medizi- und wohl

nische fühlen. und Verlassen pfl egerische Sie sich Leistung auf hochwertige in einem Umfeld medizi-

von nische Menschlichkeit. und pflegerische Lassen Leistung Sie sich in persönlich einem Umfeld beraten

von einem Ansprechpartner in den AMEOS Pfl ege-

von Menschlichkeit. Lassen Sie sich persönlich beraten

häusern in Ihrer Nähe.

von einem Ansprechpartner in den AMEOS Pflege-

AMEOS

häusern

Pfl

in

egehaus

Ihrer Nähe.

am Pfarrbaum Meßstetten

Tel. 07431 949 35-0

AMEOS Pfl Pflegehaus egehaus Silberdistel am Pfarrbaum Stetten Meßstetten

Tel. 07573 07431 90 949 22-0 35-0

AMEOS Pfl Pflegehaus ege Winterlingen Silberdistel Stetten

Tel. 07434 07573 93 90 77-0 22-0

Ambulante AMEOS Pflege Pfl ege Winterlingen

Tel. 07434 93 93 77444 77-0

www.ameos.eu

www.ameos.eu

3


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Arbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr

erledigt man nicht einfach so

nebenher, sondern sie erfordert eine

große Bandbreite an Fachwissen, stete

Einsatzbereitschaft der Aktiven, Verzicht

auf Freizeit und hohe Anforderungen

an die physische und psychische Leistungsfähigkeit.

Es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit,

dass Frauen, Männer und Jugendliche

ehrenamtlich Zeit aufbringen,

um in Not geratenen Bürgerinnen und

Bürgern zu helfen, oftmals sogar unter

Einsatz des eigenen Lebens.

Der Aufgabenbereich der Feuerwehr ist

groß und vielfältig. Neben der Brandbekämpfung

überwiegen heute die Einsätze

im Bereich der technischen Hilfe und

des Umweltschutzes.

Das Feuerwehrjournal des Landkreises

Sigmaringen erscheint 2010 zum fünfzehnten

Mal. Auf diese Weise können

Sie sich über die Arbeit und die Aktivitäten

in unseren Feuerwehren informieren.

Sie gibt der Bevölkerung die Möglichkeit,

sich von der hohen Leistungs- und

Einsatzbereitschaft und von der Motivation

und dem Teamgeist unserer Feuerwehrkameradinnen

und -kameraden

zu überzeugen. Ein ereignisreiches Jahr

liegt hinter uns, spektakuläre Einsätze

und viele Technische Hilfeleistungen

prägten das Einsatzgeschehen.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist

nicht bewusst, dass all diese Einsätze

4

Inhalt

Grußwort des Landrates 3

Grußwort des Kreisfeuerwehrverbandes 4

„Spitzentyp“ Edi Hahn verabschiedet

Landesfeuerwehrverbands-Versammlung in

5

Sigmaringendorf 6

Ehrungen 2009/2010 7

Nachruf

Hotel-Tester der FF Pfullendorf unterwegs

7

im Feuerwehrhotel St. Florian 8

Jugendfeuerwehren 10

Grußwort des Kreisfeuerwehrverbandes

und Hilfeleistungen von

den Feuerwehrkameradinnen

und -kameraden

unentgeltlich und

ehrenamtlich geleistet

werden. Gerade dieses

ehrenamtliche Engagement

schafft immer

mehr ein Spannungsfeld

zwischen Beruf und

Arbeitsplatz und dem

unverzichtbaren ehrenamtlichen

Dienst in unserer

Hilfsorganisation.

Einsätze können nicht

zeitlich gesteuert werden

und jeder, der sich

in Not befindet, erwartet

schnellstmögliche Hilfe.

Deshalb müssen unsere Helfer ihre Arbeitsplätze

verlassen, werden aus dem

Schlaf gerissen, opfern einen Großteil

ihrer Freizeit für Ausbildung und riskieren

bei den Einsätzen ihre Gesundheit

– und das alles ehrenamtlich.

Im Bereich der Jugendfeuerwehren

können wir mit Stolz auf ein sehr reges

und erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Die Aus- und Fortbildung der Jugendlichen,

das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager

in Herbertingen, die Bereichsübung

in Ablach und die Jugendarbeit stehen

in unserem Landkreis auf einem hohen

Niveau.

Nachdem eine erfolgreiche Jugendfeuerwehrarbeit

der wichtigste Garant für

den Fortbestand unserer Freiwilligen

150 Jahre FF Sigmaringen 13

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ostrach 16

Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau 18

Freiwillige Feuerwehr Mengen 22

Freiwillige Feuerwehr Sigmaringendorf 25

Freiwillige Feuerwehr Scheer 26

Freiwillige Feuerwehr Herbertingen 28

Freiwillige Feuerwehr Bingen 30

Freiwillige Feuerwehr Inzigkofen –

Abteilung Inzigkofen 32

Feuerwehren ist, sind

alle Feuerwehren im

Landkreis aufgerufen,

Jugendfeuerwehren ins

Leben zu rufen.

Vielen Dank all den Kameradinnen

und Kameraden

für ihre stetige

Einsatzbereitschaft, in

Not geratenen Menschen

zu helfen. Dank

sage ich allen Arbeitgebern

und Unternehmen,

die Verständnis

für diesen ehrenamtlichen

Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

zeigen.

Wenn man sich die Fotografien

von den Einsätzen in dieser

Zeitschrift ansieht, weiß man, welche

Leistungen von den Freuerwehrfrauen

und -männern dahinter stehen.

Ich danke vor allem auch den Firmen

und Gönnern, die mit ihrer Unterstützung

die Herausgabe dieses Informationsheftes

ermöglicht haben.

Ihnen allen wünsche ich beim Lesen viel

Information und Spaß.

Friedrich Sauter

Vorsitzender

Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen

Freiwillige Feuerwehr Inzigkofen –

Abteilung Engelswies 33

Freiwillige Feuerwehr Hettingen 34

Freiwillige Feuerwehr Neufra 35

Freiwillige Feuerwehr Veringenstadt 36

Freiwillige Feuerwehr Gammertingen –

Abteilung Feldhausen 39

Freiwillige Feuerwehr Schwenningen 40

Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach 41

Freiwillige Feuerwehr Krauchenwies 42

Freiwillige Feuerwehr Stetten am kalten Markt 44

50 Jahre Bw Feuerwehr TrÜbPl. Heuberg 45


Alles, was beim Feuerwehrwesen Rang und

Namen hat, war bei der Verabschiedung von

Edi Hahn in Sigmaringendorf.

Musikalisch umrahmt von einem Bläserensemble

des Musikvereins Sigmaringendorf gaben

sich Festredner aus Feuerwehr, Kommunalpolitik,

Deutschem Roten Kreuz und Notfallseelsorge

ein Stelldichein, um dem verdienten

Feuerwehr-Urgestein“ ihre Reverenzen zu erweisen.

Mit dem Wahlspruch der Feuerwehren

„Einer für alle – alle für einen“ brachte Friedrich

Sauter als neuer Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes

den darin angesprochenen

Teamgeist auf den Punkt.

Als Lebenswerk bezeichnete der Präsident

des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg,

Dr. Frank Knödler, Edi Hahns Wirken

bei der Feuerwehr. Er würdigte dessen Mitarbeit

im Präsidium des Landesverbandes und

seinen besonderen Einsatz in der Organisation

der Landesversammlung in Sigmaringendorf.

Für Herrn Dr. Knödler war es wichtig, an dieser

Verabschiedung persönlich anwesend zu sein

– dies zeigt deutlich die gute Verbindung zwischen

Edi Hahn und der Feuerwehrspitze.

Auf Edi Hahn habe man sich blindlings verlassen

können, verkündete Landrat Dirk Gaerte.

Er sei ein wahrer „Spitzentyp“. Herr Gaerte bezeichnete

es als sehr wichtig, dass sich Leute

aus der Wirtschaft ehrenamtlich engagieren

und entbot Hahn den Dank der Kommunalpolitik,

auch im Namen des anwesenden Bürgermeisters

Alois Henne.

Mit einem Gefährt älterer Bauart, aber robust

gebaut, stabil und vor Ort, wo Not am Mann

ist, verglich Pfarrer Edwin Müller von der Notfallseelsorge

den scheidenden Feuerwehrkameraden

und überreichte ihm ein historisches

Modellauto. Worte gab es von Thomas Westhauser

und Markus Gräter von der Sigmaringer

Wehr, Gerd Single vom DRK, Roland

Baumhauer aus Herbertingen und dem stellvertretenden

Kreisverbandsvorsitzenden Alexander

Speck.

Wehmut nach 54 Jahren im Dienste der Feuerwehr

mit Herz und Verstand sprach aus den

Abschiedsworten von Edi Hahn. Er ließ seine

Zeit Revue passieren und auch manche Anekdote

kam dabei zum Vorschein.

Für ihre Unterstützung im Hintergrund als

Feuerwehr der Feuerwehr“ wurde auch Edi

Hahn‘s Schwester Hermine mit der Ehrennadel

des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Die verschiedenen Abschnitte, die Edi Hahn in

seinem Feuerwehrleben absolvierte, haben wir

hier gesammelt und aufgelistet.

Die Tätigkeit als Schiedsrichter. Diese Tätigkeit

begann im Jahre 1963 mit damals noch verschiedenen

Lehrgängen für die einzelnen Leistungsstufen.

1963 Schiedsrichterlehrgang.

1968 Schiedsrichter für das Leistungsabzeichen

in „Silber“.

So musste jede einzelne Leistungsstufe in separaten

Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule

durchlaufen werden.

Neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter hat

Edi auch sämtliche Leistungsstufen selbst

durchlaufen bis hin zum Leistungsabzeichen in

„Gold“ (1967 auch das Leistungsabzeichen

von Vorarlberg in „Bronze“).

„Spitzentyp“ Edi Hahn verabschiedet

V.r.n.l: Der Kommandant der FF Sigmaringen Thomas Westhauser und sein stellvertreter Markus Gräter überreichen

Edi Hahn ein Geschenk und bedanken sich für die gute Zusammenarbeit und die tolle Zeit, vor allem

auch die Zeit, in der Edi Hahn in der Sigmaringer Wehr Dienst tat.

In der ersten Zeit seiner Feuerwehrkarriere hat

er bereits alle möglichen Lehrgänge durchlaufen,

wie Gruppenführer und Zugführer.

Der Ausbilderlehrgang für Truppmann und

Truppführer folgte im Jahre 1984. Nicht einmal

drei Jahre später übernahm er das Amt des

Ausbilderobmannes für diese Ausbildungssparte.

Dadurch wurde er gleichzeitig in den

Ausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes gewählt.

Die Position des Ausbilderobmannes

hatte er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden

inne.

In dieser Zeit wurden viele ein- und auch mehrtägige

Schulungen und Lehrfahrten von ihm

organisiert und durchgeführt.

Im Jahr seines 50. Geburtstages übernahm er

das Amt des Kommandanten der Feuerwehr

Sigmaringendorf. Diese nicht leichte und doch

sehr verantwortungsvolle Position erfüllte Edi

Hahn 10 Jahre lang.

Ab dem Jahre 1993 bis zum heutigen Tag hat

Edi Hahn in der Führung des Kreisfeuerwehrverbandes

mitgearbeitet und diesen auch mit

geprägt.

1993 wurde er zum Stellv.- Vorsitzenden gewählt.

1998 und 2003 wurde er in seinem Amt bestätigt.

Dr. Frank Knödler dankt Edi Hahn für sein Wirken.

Als im Frühjahr 2007 der Vorsitzende des

Kreisfeuerwehrverbandes, Rolf Pfänder, sehr

überraschend an seinem Krebsleiden verstarb,

durfte/musste Edi Hahn den Vorsitz des Kreisfeuerwehrverbandes

Sigmaringen übernehmen.

Vorausschauend auf das Jahr 2009 mit der

großen Veranstaltung „Verbandsversammlung

des Landesfeuerwehrverbandes“ war es nicht

möglich einen neuen Vorsitzenden zu finden.

Edi Hahn hatte sich bereiterklärt, als Geschäftsführer

mit der zusätzlichen Kompetenz eines

Vorsitzenden den Verband bis zur Hauptversammlung

im Jahr 2010 zu führen und zu leiten.

Für seine Verdienste hat Edi Hahn bereits alle

Auszeichnungen erhalten, die ein Feuerwehrkamerad

in seinem Feuerwehrleben erhalten

kann.

Neben den Ehrenzeichen Silber und Gold für

25 bzw. 40 Jahre aktive Feuerwehrzugehörigkeit

erhielt Herr Edi Hahn folgende Auszeichnungen:

1983 Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in

Silber

1991 Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in

Gold

2001 Ehrenkommandant der Gemeinde/

Feuerwehr Sigmaringendorf

2002 Ehrenspange des Kreisfeuerwehrverbandes

Sigmaringen

2005 Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr

Baden-Württemberg

2010 Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes

Sigmaringen

2010 Bürgermedaille des Landkreises Sigmaringen

in Bronze

Edi Hahn hat im Herbst 2010 den Vorsitz als

Obmann der Altersabteilung übernommen und

bleibt den Feuerwehren im Landkreis weiterhin

erhalten – über dies sind wir alle sehr froh.

J. Pfänder

5


22. bis 24. Oktober 2009 –

Sigmaringen und Sigmaringendorf

drei Tage in der Hand

der Feuerwehren des Landes

Überwältigender Vertrauensbeweis

„Dr. Frank Knödler ist seit dem letzten Jahrhundert

unser Präsident“, meinte sein Stellvertreter

Karl Hermann, bevor der in der Sigmaringendorfer

Donau-Lauchert-Halle bei der

Hauptversammlung des Landesfeuerwehrverbandes

die Wahlleitung übernahm. In geheimer

Wahl wurde Dr. Knödler ein überwältigender

Vertrauensbeweis zuteil: Von 313 Delegierten

gaben 311 ihre Stimme ab. 306 Wahlkreuze

bedeuteten ein „Ja“; vier Stimmzettel waren

ungültig und einer mit „nein“ gekennzeichnet.

Alter und neuer Stellvertreter wurde Gerhard Lai:

305 Delegierte beteiligten sich an dem Urnengang;

302 stimmten mit „ja“, drei mit „nein“ und

fünf wählten ungültig. Beide nahmen unter dem

starken Beifall der Versammlung die Wahl an.

Die Wehren des Landkreises

Sigmaringen – würdige Gastgeber

der Landesversammlung 2009

Der gastgebende Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen

hatte unter seinem agilen Geschäftsführer

Edi Hahn für den Vorabend der Landesversammlung

in der Sigmaringendorfer

„Donau-Lauchert-Halle“ ein unterhaltsames

Programm auf die Beine gestellt, das seinesgleichen

suchte.

Da war zunächst das Heeresmusikkorps 10

aus Ulm unter seinem Leiter Major Weipert,

das eine festliche Serenade aufführte, in der

unter anderem der Bozener-Bergsteiger-

Marsch erklang und zum Abschluss das

„Deutschlandlied“. Stürmisch gefeiert wurden

die Militärmusiker, die in Eile waren. Nur eine

6

Landesfeuerwehrverbands-Versammlung in Sigmaringendorf

Die alte und neue Führungsspitze im Landesfeuerwehrverband

(von links): Vizepräsident Karl Hermann,

Präsident Dr. Frank Knödler und Vizepräsident

Gerhard Lai. Foto: Dongus

Ein Blick in die Donau-Lauchert-Halle in Sigmaringendorf, als die Landesversammlung die Regularien abhandelte.

Foto: Kischner

halbe Stunde später mussten sie in Sigmaringen

bei der 10. Panzerdivision ebenfalls eine

Serenade darbieten.

Edi Hahn freute sich mächtig über so viele

hundert Gäste aus dem ganzen Lande. Bürgermeister

Alois Henne konnte sich keinen

schöneren Auftakt für diesen Unterhaltungsabend

als mit einer Serenade, gespielt durch

das Heeresmusikkorps, vorstellen.

Willkommensgrüße entbot auch Landrat Dirk

Gaerte, der sich zur Feuerwehr bekannte und

sie „eine der größten Bürgerinitiativen in unserem

Lande nannte“. Freiwillige Feuerwehrleute

würden professionelle Hilfe leisten. Davor könne

man nur den Hut ziehen und diesen Menschen

nur großen Respekt zollen.

Ehrenmedaille in Gold für

Landrat Dirk Gaerte

Landrat Dirk Gaerte (links) erhielt vom Präsidenten des

Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger

(Mitte) und Dr. Frank Knödler (rechts), die Ehrenmedaille

der deutschen Feuerwehren. Foto: Kirschner

Erdbau · Abbruch · Container-Service

Steinweg 2 · 88630 Pfullendorf · Telefon 0 75 52/12 21 · Telefax 0 75 52/76 26

Präsident Dr. Frank Knödler (links) bedankt sich

beim Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes

Sigmaringen Edi Hahn (mitte) und Kreisbrandmeister

Michael Hack (rechts) für die Vorbereitung und Durchführung

der Versammlungen. Foto: Dongus

In breitem Schwäbisch lobte Dirk Gaerte seine

Männer im blauen Rock: „I han des Glück, hier

wohnen zu können ond den Edi Hahn ond all

die Feuerwehrleut’ um mich zu haben.“ Großartige

Vorbereitung sei geleistet worden:

„Ohne die Arbeit wäre alles nett so guat g’loffa,

wie es g’loffen ischt.“ Gerührt dankte Gaerte,

der seit elf Jahren an der Spitze der Kreisverwaltung

in Sigmaringen steht, für die ihm kurz

zuvor überreichte Ehrenmedaille des Deutschen

Feuerwehrverbandes.

Ein buntes Programm schloss sich nahtlos an.

Die „Disharmonist“ boten Kostenproben ihres

sängerischen Könnens. Prima war auch der

Auftritt der Big-Band Saulgau unter dem musikalischen

Leiter H. G. Rimmele.

Eine Augenweide war das von Sonja Seifert

einstudierte Feuerwehrballett der TGW Sigmaringendorf.

Redaktion: Klaus-Dieter Kirschner

Quelle: Auszug aus Brandhilfe 12/2009

NUFER GMBH


Ehrungen 2009/2010 Nachruf

Deutsche Feuerwehrehrenmedaille

Landrat Dirk Gaerte, Sigmaringen

Medaille für Internationale Zusammenarbeit

Kommandant Hermann Gamsjäger, Gutenstein,

Österreich

Deutsches Ehrenkreuz in Silber

Oberbrandmeister Guido Amann, Leibertingen-

Kreenheinstetten

Silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes

Baden-Württemberg

MDB Lothar Riebsamen, Herdwangen-Schönach

Goldene Ehrennadel

der Landesjugendfeuerwehr

Hermann Lorch, Herdwangen-Schönach

Ehrenspange des KFV Sigmaringen

für besondere Verdienste

Frank Gässler Bad Saulgau

Wolfgang Schmid Bad Saulgau

Manuela Amann Sigmaringen

Silvia Bregenzer Sigmaringen

Birgit Selje Sigmaringen

Susanne Westhauser Sigmaringen

Martin Eisele Herbertingen

Marc Kern Herbertingen

Anton Herre Neufra

Jürgen Laile Neufra

Armin Pöschl Sigmaringendorf

Thorsten Knapp Sigmaringendorf

Kurt Storz Hohentengen

Johann Frick Mengen

Wolfgang Schuler Mengen

Tobias Sommer Ostrach

Anton Strobel Ostrach

Karl-Eugen Zembrod Ostrach

Stefan Blocherer Pfullendorf

Herbert Datz Gammertingen

Thomas Hummel Gammertingen

Marc Fiederer Krauchenwies

Markus Hanbil Krauchenwies

Hubert Scheuermann Krauchenwies

Alexander Diener Bingen

Ehrennadel des KFV Sigmaringen

für besondere Verdienste für Zivilpersonen

Josef Unger Ostrach

Anton Speh Sigmaringendorf

Gislar Klaiber Herdwangen-Schönach

Hermine Hahn Sigmaringendorf

So klein und schon

ein Profi !

Der AHWI Raupentraktor

RT200

mit Mulchfräsefräse

M500

www.ahwi.com

Trauer um Josef Stark

Wenige Wochen nach seinem

89. Geburtstag verstarb Ehrenkommandant

Josef Stark aus

Ostrach.

Nach Kriegsdienst – Teilnehmer

am Afrikafeldzug – und

englischer Kriegsgefangenschaft

trat er 1955 in die Freiwillige

Feuerwehr Ostrach ein.

1959 wurde er zum Kommandant

der damaligen Stützpunktfeuerwehr Ostrach

gewählt. Neben Familie und Beruf widmete

er seine ganze Kraft der Feuerwehr. Bei

der Gebiet- und Kreisreform entstand in der

Dreiländerecke die neue Gemeinde Ostrach,

die sich aus Ortschaften aus den Altkreisen

Sigmaringen, Saulgau und Überlingen zusammensetzte.

Der Bereich der ehemaligen

Stützpunktfeuerwehr ging ganz in der neuen

Gemeinde Ostrach auf.

Mit Gefühl und Geschick verstand Josef

Stark es, die nun zwölf Abteilungen umfassende

Feuerwehr zu leiten.

Beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses

in Ostrach setzte er sich unermüdlich ein.

Bis zum Ausscheiden aus dem aktiven Dienst

1983 stand Josef Stark der Abteilung Ostrach

als Abteilungskommandant und der

Gesamtwehr als Kommandant vor.

Eine besondere Herzensangelegenheit war

für ihn die internationale Zusammenarbeit mit

Ländern einstiger Kriegsgegner. So war er im

Besonderen ein Motor für das Zustandekommen

der Jumelage zwischen den Gemeinden

Paul Peschke GmbH

Chirurgische Instrumente

In der Breite 2

D-88637 Leibertingen

Tel. 07466-9271-0

Fax 07466-9271-21

www.paul-peschke.de

info@paul-peschke.de

Paul Peschke GmbH

Etréchy in Frankreich und Ostrach.

Nach der aktiven Dienstzeit war

Josef Starks Feuerwehrlaufbahn

noch lange nicht zu Ende.

Ein stetiges Anliegen war für ihn,

zusammen mit dem früheren Einharter

Abteilungskommandant

Fritz Wetzel, die Verbundenheit

und den kameradschaftlichen

Kontakt ehemaliger Feuerwehrkameraden

untereinander zu

pflegen. So wurde er auch der erste Obmann

der Altersabteilungen im KFV Sigmaringen.

Über 20 Jahre wirkte er im alten und neuen

Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen im Verbandsausschuss.

An Josef Stark war besonders

seine Gradlinigkeit, seine Erfahrung,

ebenso seine humorvolle Art geschätzt.

Neben den Ehrenkreuzen des DFV in Silber

und Gold wurden ihm die Feuerwehrehrenzeichen

des Landes Baden-Württemberg in

Silber und der Sonderstufe verliehen.

Bei der Verbandsversammlung 2002 beendete

er auf eigenen Wunsch hin seine Tätigkeit

als Obmann der Feuerwehrsenioren. Unter

großem Beifall der Versammlungsteilnehmer

wurde er damals zum Ehrenmitglied des KFV

Sigmaringen ernannt. Auch nach diesem

Zeitpunkt war, soweit es seine Gesundheit

zuließ, er ein treuer Begleiter vieler Feuerwehrveranstaltungen.

Unter großer Teilnahme vieler Feuerwehrkameraden

und der Bevölkerung wurde er in

Ostrach zu Grabe getragen.

E. Ha., Bild: J.Unger

7


Wie drei Linzgaubewohner den

Schwarzwald erlebt haben

Objekt unseres Testes war das Feuerwehrhotel

St. Florian an der Bruderhalde, Hinterzarten.

Ergebnis vorweg: Ein Haus zum Wohlfühlen

Schönes, ansprechendes, sauberes Haus in

ruhiger Hanglage. Durch den Anbau wirkt das

Haus nicht einheitlich, man erkennt verschiedene

Bauepochen.

Der Neubau mit Restaurant, Kaminzimmer und

8

Hotel-Tester der Feuerwehr Pfullendorf unterwegs

• Garantie und Kulanz • Hol-Bringservice

• Schnellservice • Unfallservice

• Scheibenreparaturen • Hagelschaden

• Räder- u. Reifenservice • Karrosseriefacharbeiten

• BMW Original Teile, • TÜV und AU

Zubehör u. Accessoires • MINI Original Teile,

• Vermittlung Neuwagen Zubehör u. Accessoires

• Verkauf Dienst-, Jahres- • Reparaturen an allen

u. Gebrauchtwagen Fahrzeugen

Autohaus Karl Fritz

BMW Serice

Autorisierte Vertragswerkstatt

Hesselbühl 6

88630 Pfullendorf

Tel. 07552/2001-0

Fax 07552/2001-15

www.bmw-fritz.de

EU-Berufskraftfahrer Aus- und Weiterbildung

nach BKrFQG

Fahrer- und Unternehmensschulung

• Weiterbildung LKW

• Weiterbildung Bus

• Gabelstapler

• Ladekran

• Gefahrgut

• Ladungssicherung

• Digitaler Tachograph

DTCO

• Eco Training

Bar ist sehr ansprechend und freundlich, einfach

zum wohlfühlen. Treppenhaus und Flure

sehr gut gestaltet. Mehrzahl der Gäste 55+,

jedoch bietet das Hotel ein Kinderspiel- und

Familienzimmer. Durch die überschaubare

Größe ein recht persönliches Hotel.

Lage

Die Hanglage lädt zum Wandern ein. Wanderziele

ab Hotel zu den Höhepunkten im

Schwarzwald fangen an der Haustür an. Die

gratis Bonuskarte für Fahrten per Bahn und

Bus sind eine sehr schöne Ergänzung für den

Urlaub. Parkmöglichkeit am Hotel.

Service

Sehr kompetente Rezeption, rascher und

freundlicher Check-In. Tipps für Ausflüge oder

Wanderungen wurden immer gerne gegeben.

Gastronomie

Im Restaurant wird Frühstück und Abendessen

angeboten. Sehr gute Atmosphäre. Verpflegung

hervorragend. Ein wenig unter geht

der persönliche Kontakt mit den Inhaber. Hier

vermissen wir ein wenig Charme. Schade, es

gibt eigentlich nur Gutes und ein Gästekontakt

würde sicherlich bei den Gästen gut ankommen.

Hier gibt es Nachholbedarf. Das Besteckklappern

während des Abendessens ist eher störend.

Sehr unterschiedlich lange Servierzyklen.

• Sanitärtechnik

• Baufl aschnerei

• Badsanierung

• Solaranlagen

• Kundendienst

Sigmaringer Straße 8

Telefon 0 75 52/12 35

Mobil 01 72/6 87 76 88

WWW.BKF-WEITERBILDUNG.EU

88630 Pfullendorf

Fax 0 75 52/41 39

Servicepersonal dezent aber korrekt und

freundlich, jedoch hat man manchmal das Gefühl,

das Personal steht unter Zeitdruck.

Zimmer

Wir haben eines der neuen Zimmer bewohnt.

Sehr schönes Zimmer, großer Balkon mit Liegen

und schönem Blick zum Hang gegenüber.

Preis und Leistung stimmen. Es sind nur Kleinigkeiten

die man vermisst, so fehlt z.B. ein

Abstellrost für Wander- oder Skischuhe.

Hier noch ein Abriß von dem was wir in der

Zeit unternommen haben.

Tag 1: Anreise 17.2.

Auf den Spuren des KFV Sigmaringen begann

unser Trip bei Schneefall Richtung Titisee.

Über Stockach, Singen ging es nach Bad Säckingen.

Dort haben wir einen Stopp eingelegt

und einen kurzen Stadtrundgang unternommen.

Weiter ging es dann durch´s Wiesental Richtung

Feldberg und Titisee.

Der Schneefall hatte auch noch nicht aufgehört

und zeigte uns einen Vorgeschmack darauf,

was uns am Ziel erwarten würde. Kurz vor

der Feldbergpasshöhe wären wir fast gestoppt

worden. Ein Sattelzug hatte sich in einer Kurve

quergestellt, in feinster Rallye-Manier sind wir

grade noch dran vorbei gekommen. Pünktlich

zur Kaffeezeit sind wir dann am Ziel Feuerwehrhotel

St. Florian angekommen.

Tag 2: 18.2., Feldberg

Bei strahlendem Sonnenschein unternahmen

wir eine Wanderung zum Feldberggipfel.

Tag 3: 19.2., Freiburg

„Schmotziger Dunnstig“, wir sind mit der Bahn

nach Freiburg gefahren. Wir wollten unseren

ehemaligen Stadtpfarrer Stoffel besuchen, er

ist in Freiburg am Münster Stadtdekan, Dompfarrer

und Ehrendomherr. Leider weilte er in

einer wichtigen Sitzung und das am Schmotzigen

Dunnstig.

Beim Stadtrundgang haben wir dann auch die

ersten Narren getroffen, die Fasnet geht in

Freiburg erst mittags ab 16 Uhr los, scheinbar

aus Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung.

Man sieht, überall macht man´s anders.


Tag 4: 20.2.,

Schneewanderung nach Hinterzarten

Nach dem Frühstück gut gestärkt ging es auf

eine Schneewanderung nach Hinterzarten.

Quer durch den tief verschneiten Schwarzwald,

auf gut gekennzeichneten Wegen, wurde

das Ziel, die Adlerschanze, erreicht. Dort war

dann auch am Mittag ein Wettbewerb des

deutschen Skisprung-Nachwuchses angesagt.

Da wir noch einiges an Zeit bis zum Beginn

des Bewerbes hatten, brachte uns der

Zug nach Neustadt. Ein Stadtrundgang

schloss sich an und Zeit zum Kaffeetrinken

war auch noch. Danach fuhren wir wieder zurück

nach Hinterzarten, schauten dort dem

Springernachwuchs zu, der sich wagemutig in

die Tiefe stürzte, das Ganze mit beachtlichen

Weiten. Anschließend ging es wieder zu Fuß

zurück in´s Hotel.

FENSTER · TÜREN

FLIEGENGITTER

Goldäcker 5 · 88630 Pfullendorf, Telefon 0 75 52/4 06 73

www.jaeger-fenster-tueren.de

Metallbau

im Feuerwehrhotel St. Florian

Tag 5: 21.2.,

Hornschlittenrennen-Gaudi Altglashütte

Samstagmittag fand im Rahmen der Schwarzwälder

Fasnet an einem Hang kurz vor Altglashütte

das Gaudi-Hornschlittenrennen statt.

Kurzerhand hat eine Pistenraupe die Rennstrecke

über eine Straße hinweg verlängert. Mit

allerhand selbst gebauten, kuriosen Unikaten

stürzten sich die Rennfahrer den Hang runter.

Kaum zu glauben, dass alle auch nach zwei

Läufen heil unten ankamen. Die Wertung legten

dann die Besucher fest. Jeder konnte dem

Gefährt das ihn am meisten beeindruckt hatte

seine Stimme geben.

Tag 6: 22.2., Fasnetumzug in Titisee

Gegen Mittag machten wir uns auf den Fußmarsch

nach Titisee, dabei umrundeten wir

den See auf der rechten Seite. Wunderbar bei

schönstem Winterwetter. Ab 14 Uhr war Fas-

Bannholzerweg 14

88630 Pfullendorf

Tel. 0 75 52 / 58 59

Fax 0 75 52 / 83 18

Stationäre Dauerpflege

Betreutes Wohnen

Kurzzeitpflege

Tagespflege

netumzug der Seeräuber Titisee angesagt.

Jetzt das Oberkuriose: Der närrische Lindwurm

kam zwei Mal an den Besuchern vorbei.

Ein Einheimischer erklärte das sei jedes Mal

so, kein großer Umzug, dafür doppelt an den

Leuten vorbei, dann haben sie auch was davon.

Närrisches Treiben am Dorfplatz schloss

sich an, unser Obernarr hatte seine helle Freude.

Zurück pünktlich zum Abendessen ging´s

mit dem Bus.

Tag 7: 23.2., Abreise

Nach dem Frühstück war Obernarr Alex kaum

zu halten, hatten wir uns doch vorgenommen,

pünktlich zum Rosenmontagsumzug wieder in

Pfullendorf zu sein.

Zusammengefasst eine tolle Woche und sicherlich

nicht zum letzen Mal dort gewesen.

Die Tester Gerhard, Manu und Alex.

Im Goldäcker 1 · 88630 Pfullendorf · Tel. (0 75 52) 65 12 Fax 15 57

info@kuenstle-holzbau.de

www.kuenstle-holzbau.de

Ihr

kompetentes,

mit dem IQD Gütesiegel

ausgezeichnetes Alten- und

Pflegeheim

Altenpflegeheim

Alte Postgasse 1 • 88630 Pfullendorf • Tel.: 07552 25-2461

Fax.: 07552 25-2451 • www.pfullendorf.de/altenpflegeheim.html

9


Führungswechsel

bei der Kreisjugendfeuerwehr

Sigmaringen

Auf der letzten Jahreshauptversammlung der

Kreisjugendfeuerwehr Sigmaringen wurde fast

die komplette Vorstandschaft neu gewählt.

Hermann Lorch schied turnusgemäß aus und

stellte sein Amt als Kreisjugendfeuerwehrwart

nach neun Jahren zur Verfügung. Genauso

stellte sich Michael Kaag nach sechs Jahren

als Stellvertreter nicht mehr zur Wahl.

Nils Fritze, der schon zwei Jahre stellvertretender

Kreisjugendfeuerwehrwart gewesen ist,

trat als einziger zur Wahl als Kreisjugendfeuerwehrwart

an. Mit zwei Enthaltungen wurde er

fast einstimmig gewählt. Somit mussten die

beiden Stellvertreterplätze auch neu belegt

werden, für die sich Daniel Stuwe und Christian

Steinhart bewarben und auch gewählt wurden.

Ein Schriftführer, der schon einige Jahre

fehlte, musste auch noch her. Für diese Tätigkeit

konnte sich Florian Brucker entscheiden

und wurde somit auch gewählt. Des Weiteren

wurde bekannt gegeben, dass Patrice Denkinger

in den Bereich des Fachgebietsleiters Jugendflamme

eingearbeitet wird und wohl bis

2011 Wolfgang Hack ablösen wird.

Die neu Gewählten (v.l.n.r.): Florian Brucker, Nils Fritze,

Daniel Stuwe, Christian Steinhart.

Löst bald Wolfgang Hack ab: Patrice Denkinger.

10

• Schweißkonstruktionen für den Maschinen- und Anlagenbau

• Behälter für Landwirtschaft und Gefahrstoffe

• Formenbau für Teile aus Mineralguss

DIN EN ISO 9001:2008 - EN 15085 CL1 - AD 2000-Merkblatt HP 0 -

DIN EN 3834-2 - wehrtechnische Zulassung nach DIN 2303 -

DIN 18 800-7 C+D - Germanischer Lloyd

MAZ Maschinen- und Apparatebau GmbH + Co.KG

Igelswieserstr. 14 · D-88605 Meßkirch

Telefon: 0 75 75 /9 22 60 Telefax 0 75 75 /92 26 30

E-Mail: info@maz-messkirch.de Internet: www.maz-messkirch.de

Jugendfeuerwehren

Kreisübung am 17. Oktober 2009

in Herbertingen

Gespannt waren die Jugendlichen der Jugendfeuerwehren

aus Herbertingen, Hohentengen,

Bad Saulgau, Ostrach, Sigmaringendorf

und Illmensee bei der Kreisübung am

17. Oktober 2009 in Herbertingen. Diesmal

galt es mit vereinten Kräften das Übungsobjekt,

die brennende „Bauhofschule“, zu löschen.

Durch Blitzschlag kommt es in der ehemaligen

„Bauhofschule“ zu einem Brand. Beim

Eintreffen der Einsatzkräfte steht das Gebäude

im Vollbrand.

Das angebaute Schützenhaus mit Narrenstube

und das benachbarte Feuerwehrgerätehaus

müssen vor einem Flammenüberschlag geschützt

werden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden

sich keine Personen im Gebäude.

Die Jugendfeuerwehren aus Herbertingen, Ostrach,

Illmensee und Sigmaringendorf machten

sich sogleich daran, das Feuer mit vereinten

Kräften zu bekämpfen und die benachbarten

Gebäude zu schützen.

Jede Jugendfeuerwehr machte sich daran ihren

eigenen Löschangriff aufzubauen und ihren

Einsatzbefehl auszuführen.

Zeitgleich wurde den Jugendfeuerwehren aus

Bad Saulgau und Hohentengen der Einsatzbefehl

zur Sicherstellung der Wasserversorgung

gegeben. Hierbei wurde der angrenzende

Ortsbach in Erwägung gezogen und die Jugendlichen

machten sich mit Rollschläuchen

daran, die Schlauchleitung über 200 Meter zu

verlegen. Bereits nach acht Minuten konnte

das Wasser aus dem Ortsbach an die Einsatzstelle

befördert werden und somit das Hydrantennetz

geschont werden.

Bereits nach einer halben Stunde konnte die

Lagemeldung „Feuer schwarz“ an die Leitstelle

gegeben werden.

Die Übung hat wieder einmal mehr gezeigt wie

gut der Ausbildungstand in den einzelnen Jugendfeuerwehren

ist.

Erwähnenswert ist auch mit welcher Professionalität

und Ruhe die Jugendlichen ihre Aufgaben

ausgeführt haben.

Bei einer anschließenden Stärkung im Gerätehaus

waren sich alle Beteiligten einig, dass

es eine gelungene Übung war.

Um auch weiterhin das Gemeinschaftsgefühl

zu stärken lohnt es sich auf jeden Fall daran

festzuhalten.

Komplett-Service rund ums Nutzfahrzeug

Fahrzeug-Reparaturdienst

Für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Fuhrpark

Kuno Irßlinger

Trettenfurt 2 · 88605 Meßkirch · Tel. 0 75 75/9 23 43 80 · Fax 47 55

www.irsslinger-fzg-reparaturdienst.de


Kreisjugendfeuerwehrzeltlager

2010 in Herbertingen

Auf über 10.000 Quadratmetern hat sich vom

2. bis 6. Juni 2010 die Kreisjugendfeuerwehr

Sigmaringen auf dem Zeltplatz an den

Schwarzachtalseen niedergelassen. Knapp

400 Mädchen und Jungen sind der Einladung

der Jugendfeuerwehr Herbertingen gefolgt,

um beim Zeltlager ausgiebig Spaß haben zu

können. Die Freizeitanlage Schwarzachtalseen

bot mit ihrem Badesee, Fußball- und Beachvolleyballplatz

den richtigen Ort um fünf Tage

Spiel, Spaß und Action erleben zu können.

Zur Eröffnung am Mittwochabend konnten bei

strömendem Regen zahlreiche Ehrengäste,

u.a. Kreisverbandsvorsitzender Friedrich Sauter

und Bürgermeister Michael Schrenk, begrüßt

werden. Nachdem Nils Fritze und der

Erste Landesbeamte, Rolf Vögtle, das Lagerfeuer

entzündet hatten, wurde das erste gemeinsame

Essen im großen Gemeinschaftszelt

eingenommen.

Zu Beginn des Zeltlagers wurde jeder Jugendliche

mit einem Lagershirt beschenkt. Das

T-Shirt wurde aus Sponsorengeldern finanziert.

Fünf Tage Jugendfeuerwehr, da will schon einiges

geboten sein. Das dachten sich auch Jugendwart

Daniel Stuwe und sein fünfköpfiges

Team. So waren Lagerfeuer, Workshops, Lagerolympiade,

Nachtwanderung und viel Zeit

zum Spielen eingeplant. Die ersten zwei Tage

fielen buchstäblich ins Wasser, weil der starke

Regen den Zeltplatz beinahe flutete. Doch das

tat der Stimmung keinen Abbruch. So wurde

kurzerhand ein Videonachmittag im Feuerwehrgerätehaus

und im DRK-Heim Herbertingen

angeboten.

Manche Jugendfeuerwehren machten sich

auch auf den Weg in die benachbarten

Schwimmbäder, die aber aufgrund des

schlechten Wetters und des Feiertages auch

sehr gut besucht wurden.

Doch das Wochenende bescherte den Floriansjüngern

dann doch ein wenig den Sommer.

Bereits am Freitag gab die Sonne den Startschuss

für die zahlreichen Workshops. Ob nun

Tauchen, Pizzaofenbau, Floßbau, Klettern,

Tennis, Fußball, Lagerturmbau, Nistkastenbau,

es war für jeden Geschmack etwas geboten.

Wer unter den 22 angebotenen Workshops

dann doch nichts für sich finden konnte, konnte

die ersten Sonnenstrahlen auf der Liegewiese

genießen und sich im Badesee anschließend

abkühlen.

Ein zweites Highlight des Wochenendes war

dann die Lagerolympiade. Alle 26 teilnehmenden

Jugendfeuerwehren stellten Gruppen auf,

die an 15 Stationen, auf einem Kurs von 13 Kilometern,

einige lustige, clevere, starke und

intelligente Aufgaben zu erledigen hatten.

In einer dunklen Mülltonne anziehen und dann

gleichzeitig durch einen Parcour geschoben zu

werden, einen Feuerwehrschlauch mit

Schwämmen zu füllen oder einen Traktor als

„strong man“ zu ziehen, sind dann doch eher

Disziplinen die unter die Rubrik „Fun“ fallen

dürfen.

Den krönenden Abschluss für die Mädchen

und Jungen machte die Beachparty am letzten

Abend vor der Heimreise. Eigens für die Party

Jugendfeuerwehren

Das Kreiszeltlager von oben.

wurde eine Seebühne im Uferbereich des Badesees

aufgebaut, um der Party den richtigen

Flair verleihen zu können.

Die Prämierung des Siegers der Lagerolympiade

rundete dabei den Abend ab. Die Jugendlichen

der Feuerwehr Ostrach durften dabei den

Pokal für den 1. Platz mit nach Hause nehmen.

Jede teilnehmende Jugendfeuerwehr konnte

aus den Händen von Daniel Stuwe noch das

Gastgeschenk, einen Grisu aus Edelstahl, in

Empfang nehmen.

Bei Musik und viel Spaß ging es dann noch

mal richtig bei der Beachparty ab, bevor der

gemeinsame Gottesdienst und das gemeinsame

Mittagessen am Sonntag mit den Betreuern

und Eltern den Abschluss bildete.

Was viele nicht sehen, ist der Aufwand, den ein

derartiges Zeltlager mit sich bringt. Gut 400

Kinder und 90 Betreuer wollen auch entsprechend

betreut und versorgt werden. Über 100

Arbeitseinsätze, die durch die aktiven Kameraden

der Feuerwehr Herbertingen mit den Abteilungen

Herbertingen, Hundersingen und

Marbach bewerkstelligt wurden. Neben Essen

verteilen, Lagerplatz herrichten, Zelt aufbauen,

Toilettenwagen installieren, gab es eine Vielzahl

von anderen Arbeiten wie Workshops

ausrichten, Mithilfe bei der Lagerolympiade,

die von Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde

Herbertingen erledigt wurden.

Aber auch das Deutsche Rote Kreuz Herbertingen

war mit in dem „großen“ Boot. Die Teilnehmer

des Zeltlagers wollen ja auch verpflegt

werden. Für die Küchencrew und die DRK-

Bereitschaft Herbertingen bedeutet das Großkampftage,

die aber mit Bravur gemeistert

wurden. Die Verpflegung wurde von allen Seiten

gelobt, gab es auch erstmals im Zeltlager

Gyros mit frischen Pommes frites oder Hamburger,

was alles im Lager zubereitet wurde.

Ich möchte mich im Namen der Jugendfeuerwehr

Herbertingen bei allen Helferinnen und

Helfern die zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen

haben, recht herzlich bedanken.

Nicht zuletzt mein Dank an das Orga-Team

und an die Teilnehmer und die Betreuer, die mit

ihrem Verhalten, Tun und Handeln das Zeltlager

gestaltet haben und es zu dem werden ließen,

worauf wir nun stolz zurückblicken können.

Daniel Stuwe

11


12

Autohaus

Bauschatz

Ihr Volkswagen & Audi Händler Laizer Straße 3

Neuwagen · Gebrauchtwagen · Jahreswagen 72488 Sigmaringen

Service · Reparatur · Lackierung & Karosserie Tel. (0 75 71) 72 05-0

Täglich TÜV-Abnahme · Skoda-Service

www.autohaus-bauschatz.de

Fax (0 75 71) 23 77

Autohilfe D. Öhler

Straßendienst

im Auftrag

des ADAC

Tel.:

0180 22 22 22 2

Freie Kfz-Werkstatt

Kfz-Meisterwerkstatt

Abschlepp- und Pannendienst

Telefon 0 75 71/68 71/6839 39 30 · Notruf Telefax 0 75 0 75 71/23 71/72 07

45 11


Zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen

der 150 Jahr Feierlichkeiten ist es der Feuerwehr

Sigmaringen gelungen, eine höchst interessante

Ausstellung über die Sigmaringer

Wehr und die Entwicklung des Feuerlöschwesens

im Bezirk Hohenzollern zusammenzutragen.

Das Organisationsteam, unter Leitung des Sigmaringer

Kameraden Norbert Maier, konnte, in

Zusammenarbeit mit dem Kameraden und

Feuerwehrhistoriker Sascha Weihs aus Biberach,

pünktlich zum Florianstag am 4. Mai

2010 seltene Exponate und interessante Informationen

im Heimatmuseum „Runder Turm“ in

Sigmaringen präsentieren. Sascha Weihs, der

auch Inhaber der Werbeagentur „Artwork Station“

in Biberach ist, konnte hier sein explizietes

Fachwissen der Feuerwehrgeschichte in

wirklich gelungenem Design zur Verfügung

stellen.

Aufgeteilt ist die Ausstellung in die verschiedenen

Zeitepochen der Feuerwehrgeschichte

des Bezirks Sigmaringen-Hohenzollern. Gezeigt

werden in erster Linie kleinere Exponate,

die die Veränderungen der persönlichen

(Schutz-) Ausrüstung, Gerätschaften und Uniformierung

im Laufe der Zeit darstellen.

Uniform mit Ausrüstung eines FW-Sanitäters,

Sigmaringen, 1926 – 1934.

Panoramabild Zeitstrahl in der Ausstellung.

150 Jahre FF Sigmaringen

Schriftstücke und Fotos runden den Eindruck

der historischen Entwicklung der Feuerwehr

Sigmaringen von 1860 bis heute ab. Die Zeitepochen

sind thematisch, wie folgt, gegliedert:

• 1860 bis 1926 – Hohenzollernsche Lande unter

preußischer Herrschaft. Gründung und

Entwicklung der FW Sigmaringen im Königreich

und der Republik Preußen.

• 1926 bis 1934 – Der Landesfeuerwehrbezirk

Hohenzollern. Entwicklung eines eigenständigen,

regionalen Selbstverständnisses

durch die Gründung des Landesfeuerwehrverbandes

Hohenzollern.

• 1934 bis 1945 – Die hohenzollerischen Feuerwehren

im III. Reich. Die FW Sigmaringen

wird in das nationalsozialistische, reichseinheitliche

deutsche Feuerwehrwesen integriert.

• 1945 bis 1955 – Französische Besatzungszone

und Landesbezirk Württemberg-Hohenzollern.

Die Ausnahmesituation nach

Krieg, Zerstörung und Besatzung führt zu

einer zentralistischen Neuorganisation des

Feuerwehrwesens.

Uniformen (v.l.): Feuerwehrmann

Württemberg-Hohenzollern

1948 – 1955, Feuerwehrmann

Hohenzollern 1947 – 1948.

• 1955 bis 1973 – Das neue Bundesland Baden-Württemberg,

Aufbruch in die Moderne.

Die demokratische Neuorganisation des

Feuerwehrwesens durch die Gründung des

Landes Baden-Württemberg schafft wieder

den Rahmen für eine leistungsfähige und abgesicherte

Feuerwehr.

• 1973 bis heute – Die moderne Zeit. Die Neuordnung

der Landkreise führt zur Erweiterung

des Aufgabenspektrums. Die FF Sigmaringen

im Zeitalter der Veränderungen von

Aufgaben, Herausforderungen und technologischen

Innovationen. Der Schutz der Gesundheit

des Einzelnen rückt in den Vordergrund.

Zahlreiche Freunde und Ehrengäste waren eingeladen

um die Ausstellung der Feuerwehr zu

besuchen und mit den Sigmaringer Kameraden

den Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen

zu feiern. Mit dem anschließenden Gottesdienst

in der Stadtpfarrkirche zu Ehren des

heiligen St. Florian und einem Empfang in der

portugiesischen Galerie im Schloß Sigmaringen

konnte der Abend einen würdigen und gelungenen

Ausklang finden.

J. Pfänder, Presseteam FF Sigmaringen

Helme (v.l.): Zugführerhelm

aus Messing um

1885, Kommandantenhelm/PickelhaubeHohenzollern

1926 – 1934,

Kommandantenhelm/

Pickelhaube Republik

Preußen 1920 – 1926,

Feuerwehrhelm der

FW Sigmaringen

1895 – 1934.

Atemschutz, Rauchhelm aus Leder der Fa. König um 1890 mit

Schlauch zur Luftzuführung und Blasebalg.

13


Am 5. Juni 2010 pünktlich um 17:00 Uhr begann

unser Höhepunkt zum 150-jährigen Jubiläum

der Freiwillgen Feuerwehr Sigmaringen.

Ein Fest für die Bürger und unsere Freunde in

der gesamten Innenstadt von Sigmaringen.

Lange Planungen und etliche Sitzungen waren

im Vorfeld zu bewältigen, um das Fest eines

solchen Jubiläums zu organisieren und zu gestalten.

Bürgermeister Dr. Rapp eröffnete in seiner letzten

offiziellen Amtshandlung gemeinsam mit

unserer Schirmherrin Tanja Gönner, Ministerin

für Umwelt, Verkehr und Transport, bei bestem

Hohenzollernwetter das Fest. Beide stellten

das Ehrenamt und die Bereitschaft sich für Andere

einzusetzen stark in den Vordergrund ihrer

Ansprachen. Nach den Grußworten der

Kommandanten unserer Partnerwehren aus

Thann im Elsaß, Boxmeer in Holland und dem

österreichischen Gutenstein wurde gemeinsam

weit hörbar das Startsignal für die Festlichkeiten

gegeben.

Unter dem Motto „Nacht des Feuers - Die Innenstadt

von Sigmaringen im Zeichen der

Feuerwehr“ fand auf 2 Showbühnen und in der

gesamten Innenstadt ein abwechslungsreiches

und unterhaltsames Programm bis weit in

die Nacht hinein statt.

Mit einem Lied des Kindergarten Pfiffikus, das

extra für das Jubiläum geschrieben wurde, eröffneten

die Kinder das Programm und ernteten

für ihre gelungene Vorführung starken Applaus.

Die Stadtkapelle Sigmaringen unter der

Leitung von Dirigent David Gilson und der Musikzug

der Feuerwehr Stuttgart unterhielten

anschließend die sehr zahlreichen Gäste mit

hochkarätiger Musik.

Bei schönstem Wetter sorgten mehrere Spielmanns-

und Fanfarenzüge aus Sigmaringen,

Laiz, Herbertingen, Welzheim und Ulm-Lehr in

der gesamten Innenstadt und auf der Showbühne

am neuen Rathaus für beste Stimmung.

Ein Sternmarsch aller Musikzüge endete dann

vor dem neuen Rathaus und erzeugte ein ganz

besonderes Flair in der abendlichen Innenstadt.

Die beachtliche Ausstellung historischer und

moderner Feuerwehrfahrzeuge entlang der

Antonstraße war ein ganz besonderer Besuchermagnet.

Mit über 50 Fahrzeugen aus den

Jahren 1927 bis 2010 war die komplette Innenstadt

ins Zeichen der Feuerwehr gerückt und

14

150 Jahre FF Sigmaringen

Empfang in der portugiesischen Galerie im Schloß Sigmaringen.

V.l.n.r.: Bundesjugendleiter Hans Peter Schäfer, Kommandant Thomas Westhauser, stellv. Kommandant

Markus Gräter, Bernhard Bantle und Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern.


Die gemeinsame Eröffnung des Festaktes durch die Führungskräfte der FF Sigmaringen,

den Partnerwehren Thann im Elsaß und Boxmeer in Holland, Bürgermeister

Dr. Rapp und der Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Tanja

Gönner.

manch kuriose Gerätschaft konnte in aller

Ruhe betrachtet werden.

Die kleinen Festbesucher durften sich beim

Kinderschminken verzaubern lassen und anschließend

mit einem Feuerwehrmotorrad eine

Stadtrunde drehen. Bei dem Team der Brandschutzerziehung

konnten Eltern und Kinder

das richtige Verhalten im Falle eines Brandes

spielerisch durchführen und mit Löschübungen

am Firetrainer die korrekte Handhabung

eines Feuerlöschers erlernen.

Die Jugendfeuerwehr aus Sigmaringen ermöglichte

den kleinen Feuerwehrleuten echte

Flammen zu löschen und ins Rauchzelt abzu-

Die große Fahrzeugausstellung im gesamten Innenstadtbereich begeisterte Jung

und Alt.

Hotel · Restaurant Pelikan

Abteistraße 12 · 88631 Beuron/Donautal

Telefon 0 74 66/4 06 · Telefax 0 74 66/2 81

e-mail: hotel@pelikan-beuron.de · www.pelikan-beuron.de

150 Jahre FF Sigmaringen

tauchen. Sie fühlten sich anschließend wie

richtige Feuerwehrmänner.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des

„Circus of Fire“. Die Akteure stellten das

abendliche Sigmaringen in ein ganz besonderes

Licht. Ihre spektakuläre Feuershow begeisterte

die Massen der Zuschauer und die 30

Künstler durften ihr Können mit einer Zugabe

nochmals eindrucksvoll beweisen.

Die nächtliche Innenstadt von Sigmaringen

tauchte im Licht der zahlreichen Schwedenfeuer

und Feuerschalen und der Illumination

einiger Gebäude in den Stadtfarben Rot-Gelb

in eine beeindruckende Stimmung.

Wir freuen

uns auf Ihren

Besuch.

Ihre Familie

Schönwälder

Eine gelungene Illumination am Rathaus in Sigmaringen in den Stadtfarben.

Viele Aktionen wurden ebenfalls von den Geschäften

des Handels- und Gewerbevereins

Sigmaringen geboten.

Schaufensterdekorationen passend zum Jubiläum

und viele Sonderangebote während der

verkaufslangen Nacht bis 24:00 Uhr boten allen

Besuchern ein unbeschwertes Einkaufsvergnügen.

Wir sind sehr stolz auf unsere 150-jährige Geschichte

und dass wir ein solch schönes Fest

gemeinsam mit den Bürgern von Sigmaringen,

unseren Freunden und allen Besuchern feiern

konnten und durften.

Herzlichen Dank an alle.

Der Sigmaringer Kindergarten Pfiffikus hatte extra ein Lied für und über die

Feuerwehr Sigmaringen komponiert und vorgetragen.

www.tuev-sued.de

TÜV SÜD – Ihr starker Partner!

TÜV SÜD Service-Center Bad Saulgau . Talstraße 9 . Tel. 07581 5179770

TÜV SÜD Service-Center Pfullendorf . Otterswanger Straße 1 . Tel. 07552 9379773

TÜV SÜD Service-Center Sigmaringen . In den Burgwiesen 22 . Tel. 07571 9298576

TÜV SÜD Auto Service GmbH

15


Die Feuerwehrgeschichte der Wehr Ostrach

begann bereits im Jahre 1600. Es wurden von

der Klosterherrschaft Salem, den Fürsten

Thurn und Taxis oder den hohenzollerischen

Fürsten Feuerordnungen ausgegeben, nach

denen sich das damalige Löschwesen richtete.

1804 stand in einer solchen Feuer- und

Löschverordnung von den Fürsten Thurn und

Taxis, dass bei Brandfällen 4 Ostracher Bürger

mit geladenen Gewehren erscheinen und in ihrem

zugeteilten Viertel Wache halten sollen.

Weitere 4 Bürger mussten mit Stöcken oder

Spießen bewaffnet an dem brennenden Haus

aufpassen.

1860 gründeten Adlerwirt Fritz Böhm (1. Kommandant),

Schlossermeister Jakob Birkhofer

und Zimmermeister Josef Riedle die Freiwillige

Feuerwehr Ostrach. Die Statuten sahen vor,

dass 70 Mann die Feuerwehr bilden. Da aber

nur 48 Bürger in die Freiwillige Feuerwehr eintraten,

wurde in der Polizeiverordnung festgelegt,

eine Pflichtfeuerwehr von 22 Mann zu erstellen.

Sie hatten die Aufgabe, in der 2. Rotte

eine Spritzenmannschaft und die Butten-Träger

(Wassereimer) zu stellen. Die Pflichtfeuerwehr

erfüllte ihre Aufgabe bis zur Anschaffung

der ersten Motorspritze 1936.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden zunächst alle

Freiwilligen Feuerwehren aufgelöst. Es verblieb

lediglich eine kleine Löschgruppe für das

Gemeindegebiet unter der Aufsicht der Besatzungsmacht.

Diese hatte die Ortschaften Magenbuch, Lausheim,

Einhart, Spöck, Kalkreute, Jettkofen,

Wangen, Laubbach, Ober- und Unterweiler mit

zu betreuen.

16

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ostrach

Qualitätsfutter für Pferde aus dem Ostrachtal

Trocknungsgenossenschaft Ostrachtal e.G.

• Wiesencobs und

• Maiscobs für Pferde

• Qualitätsfutter für Pferde,

Rinder und Hühner

88356 Ostrach · Tel. (0 75 85) 503 oder 24 27 · Fax (0 75 85) 24 20

www.trocknung-ostrach.de

Bergen +

Abschleppen

Hauptstraße 4

88356 Ostrach

Tel. 0 75 85/14 64

Fax 0 75 85/3130

Autohaus-Bauknecht@web.de

Eine gelungene Eröffnung des Festaktes mit Bürgermeister Christoph Schulz, Kommandant Eugen Kieferle

und den Kameraden der Ostracher Wehr.

Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet

wurde, setzte man für das Feuerwehrwesen

wieder neue Impulse. Die erste gültige

Feuerwehrsatzung erließ man dann 1955 mit

dem Feuerwehrgesetz. Bei der Gemeindereform

1974 wurde die Feuerwehr Ostrach zur

Stützpunktwehr der zwölf Abteilungen der

heutigen Gemeinde. So wurde nun dieses Jubiläum

am 6.3.2010 mit einem Festgottes-

dienst, bei dem auch die drei neuen MTW geweiht

wurden und einem anschließendem

Festbankett gefeiert. Zu diesem Anlass ehrten

und beförderten Bürgermeister Schulz, Verbandsgeschäftsführer

Hahn und Kreisbrandmeister

Hack einige Kameraden.

Mitgestaltet wurden der Gottesdienst sowie

das Festbankett vom Feuerwehrchor aus dem

Landkreis Ravensburg.

Besuchen Sie uns:

www.strobel-elektro.de

Kellerstraße 12

88356 Ostrach-Einhart

Fon. 0 75 85/9313-0

Fax. 0 75 85/9313-20

e-Mail: strobel-elektro@t-online.de

Rauchmelder

schützen

Ihr Leben.

Info und

Verkauf bei uns.

Maschinenring

Alb-Oberschwaben e.V.

Hauptstraße 17 · 88356 Ostrach

Tel. 0 75 85/9 30 70 · Fax 93 0725

info@mr-ao.de · www.mr-ao.de

Maschinen:

aktuell, leistungsfähig, flexibel, hohe Arbeitsqualität

Betriebs- und Haushaltshilfe:

erfahren, verläßlich, vielseitig, geschult

Zusätzliche Einkommenschancen:

flexible Betriebsorganisation, Marktlücken, wohnortnahen

Nebenerwerb außerhalb der Landwirtschaft


150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ostrach

Anschaffung

von drei MTW

Auf Grund des Konzeptes für

Feuerwehrfahrzeuge der Gemeinde

Ostrach, konnten im

Jahre 2009 drei MTW der Marke

Vivaro angeschafft werden.

Diese wurden im September

beim Autohaus Bauknecht,

welches auch den Ausbau

übernommen hat, bestellt.

Ebenso vergab man verschiedene

Ausbauarbeiten an die

Firma Fürst Laser- und Edelstahltechnik.

Am 12.1.2010 konnte dann Bürgermeister

Schulz die Fahrzeuge an die drei

Fit For Fire Fighting

Nach diesem Motto beteiligte

sich die Feuerwehr Ostrach

am 25.4.2010 an einem Sponsorenlauf

anlässlich der Ostracher

Erlebnistage. Dieser Lauf

wurde von zwei Schülerinnen,

Lisa Hafner und Anna Halder,

als Soziales Projekt organisiert.

Jeder Läufer musste pro

Runde (700 Meter) einen

Sponsor finden. Das Geld kam

dem Bau eines Elternhauses

für krebskranke Kinder in Tübingen

zugute.

Die Kameraden Frank Greisle, Thomas Eisele,

Johannes Fularczyk und Eugen Kieferle brachten

es gemeinsam auf 55 Runden und somit

auf 660 Euro; ihre Sponsoren waren Bürger-

Schauübung

Bei den Ostracher Erlebnistagen

am 25.4.2010 beteiligte

sich die Feuerwehr mit einer

Schauübung. Bei dieser

Übung wurde ein Verkehrsunfall

mit eingeklemmter Person

simuliert; die Wehr rückte mit

drei Fahrzeugen und 15 Mann

zur Übung aus.

Die Wehrmänner zeigten der

Bevölkerung, wie im Ernstfall

bei einem Verkehrsunfall eine

schonende Rettung durchgeführt

wird.

Stützpunkte Burgweiler, Ostrach und Weithart

übergeben.

meister Schulz, seine Stellvertreter Herr Bauknecht

und Herr Seitz sowie die Firmen Fürst

Laser- und Edelstahltechnik, Uhltronix und

Stangenschmid.

Werk Ostrach

88356 Ostrach Jettkofer Str. 2

Tel. 0 75 85/93 18 - 0

Fax 0 75 85/93 18 - 50

Werk Pfullendorf

88630 Pfullendorf

Überlinger Str. 74

Tel. 0 75 52/ 81 22

Fax 0 75 52/9 14 57

Werk Rosna

88512 Rosna

Tel. 01 71/6 55 44 48

17


75 Jahre Feuerwehr Chalais

Fire cooperation der Partnerstädte Chalais,

Himmelberg und Bad Saulgau.

Zum 75 jährigen Bestehen der Feuerwehr Chalais

wurde die Städtepartnerschaft erneuert.

Eine Delegation der Feuerwehr Bad Saulgau

reiste vergangenen Herbst in die Partnerstadt

um einen „schwäbischen“ Abend abzuhalten.

18

ZAHLEN – DATEN – FAKTEN

der Freiwilligen Feuerwehr Bad Saulgau

gegründet 1857

derzeitiges Kommando

Karl-Heinz Dumbeck, Kommandant

Harald Stützle, Stellv. Kommandant

Die FF ist strukturiert in 6 Abteilungen mit

insgesamt 14 Löschgruppen sowie der

Stützpunktwehr.

Mannschaftsstärke zum 31.12.2009

Einsatzabteilungen 283 Mitglieder

Jugendfeuerwehren 48 Mitglieder

Ehren- / Altersabteilungen 140 Mitglieder

Feuerwehrmusik

Einsätze 2009

46 Mitglieder

Brandeinsätze 32

Kleinbrand A 17

Kleinbrand B 1

Mittelbrände 9

Großbrände 5

Technische Hilfeleistungen

Verkehrsunfälle, Ölspuren,

Unwetter

177

Tierrettungen/Insekteneinsätze 11

Sonstige Einsätze

Sicherheitswachdienste,

Brandschutzerziehung, …

Fehlalarme

69

/automatische Brandmeldeanlagen 16

Gerettete Personen 62

Bei Brandeinsätzen 41

Bei Technischer Hilfe 21

insgesamt 305

Gesamteinsatzstunden 2009

rund 4930

Fuhrpark 17 Fahrzeuge

10 Tragkraftspritzenanhänger

3 sonstige Anhänger

Pressegruppe FF Bad Saulgau

Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau

Schnell dran – günstig weg!

Osswald GmbH

Autorisierter Mercedes-Benz Service und Vermittlung

www.autohaus-osswald.de · Tel. 0 75 81/48 86-0 · Fax 48 86-20

Erstmals sind Kameraden der Feuerwehr Himmelberg

mit nach Frankreich gereist. Sie legten

die über 1.500 km mit Ihren Motorrädern zurück.

Die Wehren unterstützen das vom Partnerschaftsverein

organisierte Bierfest tatkräftig.

Um der „fire cooperation“ noch mehr Ausdruck

zu verleihen wurde eigens zum Jubiläum

ein Uniform-Abzeichen kreiert, das künftig die

Uniformen der Partnerwehren Chalais, Himmelberg

und Bad Saulgau ziert. Auf dem Abzeichen

befinden sich die Stadtwappen, die

Nationalflaggen sowie das Symbol für Unendlichkeit.

Damit soll die Verbundenheit, Freundschaft

und Partnerschaft der Städte und Feuerwehren

zum Ausdruck gebracht werden.

Oft stehen im Leben Freud und Leid dicht beieinander

– so mussten wir wenige Wochen

später Abschied von unserem lieben Freund

und Kameraden und Kommandanten a.D.,

Gerard Mayoux, nehmen. Auch hier entsandten

die Kameraden aus Himmelberg/Österreich

und Bad Saulgau eine Abordnung zum

letzten Geleit – wir werden ihn stets in guter

Erinnerung behalten.

Mit Gerárd Mayoux stirbt ein guter Freund Bad

Saulgaus. Die Nachricht vom plötzlichen Tod

des Ehrenkommandanten der Chalaiser Feuerwehr,

Gérard Mayoux, hat in Bad Saulgau wie

in Himmelberg große Betroffenheit ausgelöst.

Eine Feuerwehrabordnung aus Bad Saulgau

und ein Vertreter der Feuerwehr Himmelberg

nahmen an den Begräbnisfeierlichkeiten teil.

Von unserer Mitarbeiterin Monika Fischer

Seit Beginn der Städtepartnerschaft war der

hochgewachsene Franzose mit seiner Familie

regelmäßig in Bad Saulgau zu Gast, ob als

Kommandant der Sapeurs Pompiers, der Feuerwehr

von Chalais, oder privat bei Freunden.

Gerard Mayoux (mitte) bei der 75 Jahr Feier umrahmt

von den Feuerwehrfahnen aus Bad Saulgau (links)

und Himmelberg (rechts).

Gruppenbild.

Noch beim „Fête de la Bière“ im September,

das der Partnerschaftsverein zusammen mit

der Bad Saulgauer Feuerwehr und der Big

Band in Chalais ausgerichtet hatte, konnte

man Gérard Mayoux höchst vergnügt und in

voller Aktion erleben. Seit er vor zwei Jahren

als oberster Feuerwehrmann in Pension ging,

repräsentierte er die Sapeurs Pompiers als Ehrenmitglied.

Und da diese parallel zum Bierfest

ein Jubiläum feierten, richtete auch Mayoux

eine Grußadresse an die Bad Saulgauer Delegation.

Der Tod ereilte den 62-Jährigen während

einer Fahrradtour, wobei noch ungeklärt

ist, ob ein Unfall oder gesundheitliche Probleme

zum Tod führten. Um die Wertschätzung

auszudrücken, die der Franzose in Bad

Saulgau genoss, war eine Abordnung der Feuerwehr

zur Trauerfeier nach Chalais gereist.

Der Delegation hatte sich ein Vertreter aus

Himmelberg angeschlossen, Bad Saulgaus

zweiter Partnerstadt, die ebenfalls freundschaftliche

Beziehungen zu Chalais pflegt. Die

Feuerwehrkameraden reihten sich in einen beeindruckenden

Trauerzug ein, der, begleitet

von Fahnenabordnungen aus dem ganzen Departement,

vom Chalaiser Feuerwehrhaus zur

Kirche zog. Stellvertretend für die Stadt, den

Partnerschaftsverein und die Feuerwehr überbrachte

Stadtbrandmeister Karl Heinz Dumbeck

eine Trauerbotschaft und legte einen

Kranz nieder.

Quelle Schwäbische Zeitung Bad Saulgau

24-Stunden-Dienst

der Jugendfeuerwehr Bad Saulgau

Im September konnten die Jugendlichen der

Feuerwehr Bad Saulgau erfahren wie es ist,

wenn sie 24 Stunden Dienst haben – so wie die

Vorbilder bei einer Berufsfeuerwehr. Hierbei

galt es nicht nur die aufkommenden “Einsätze“

abzuarbeiten sondern auch die Geräte zu warten

und das Gerätehaus sauber zu halten. Im

Vordergrund der Aktion stand die Zusammenarbeit

der Jugendgruppen aus Bad Saulgau,

Bogenweiler und Friedberg. Hierbei sollte der

Teamgeist der Jugendlichen geweckt und die

Kameradschaft gefördert werden.


Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau

24-Stunden-Dienst.

zu lassen, damit die Reste fachgerecht entsorgt

werden konnten.

Kaum zurück vom Einsatz mussten die Jugendlichen,

welche immer noch von dem gestellten

Szenario beeindruckt waren, wiederum

die Fahrzeuge und Geräte in Ordnung bringen.

Kurz darauf erfolgte die Nachtruhe, welche

am nächsten Morgen durch einen erneuten

Alarm ein abruptes Ende fand. In einem Waldstück

bei Bogenweiler wurde eine Person vermisst.

So galt es, mit Handlampen ausgestattet,

mittels Menschenkette das Waldgebiet zu

durchsuchen. Da gerade erst die Morgendämmerung

eintrat, wurde der Einsatzbereich mit

Fahrsicherheitstraining für die Feuerwehr.

Am Samstag trafen sich die Ausbilder und die dem Gerätewagen Licht ausgeleuchtet um die bremsungen bei unterschiedlichen Reaktions-

Jugendlichen morgens im Gerätehaus, um den Person schnellstmöglich zu finden. Nach erzeiten und unterschiedlichen Straßenverhält-

Tag zu besprechen. Dabei wurden die Jugendfolgreichem Ende der Einsatzübung galt es nissen ausführlich trainiert.

lichen den Einsatzfahrzeugen zugeteilt und be- nach dem gemeinsamen Frühstück alle Räu- Die Teilnehmer konnten das Bremsverhalten in

zogen den gemeinsamen Schlafraum. Kurz me, Gerätschaften und Fahrzeuge zu reinigen Grenzsituationen der unterschiedlichen Feuer-

darauf wurde der erste Einsatz abgearbeitet und das Ende des 24-Stunden-Diensts zu bewehrfahrzeuge testen und das Erlernte für die

wobei es sich um das Aufnehmen von ausgegehen. kommenden Einsatzfahrten umsetzen.

laufenen Betriebsstoffen handelte. Hier galt es

neben der Straßensäuberung auch das Absi- Sicherheit geht bei der Feuerwehr vor!

Insgesamt nahmen 51 Feuerwehrmitglieder

dieses Seminar wahr – neben den Kameraden

chern der Einsatzstelle zu bewerkstelligen. Retten – Löschen – Bergen – Schützen - un- aus der Gesamtfeuerwehr Bad Saulgau, nah-

Zeitgleich zu diesem Einsatz stand für die restter diesem Leitspruch zählt für die Feuermen auch jeweils vier Kameraden der Nachliche

Mannschaft eine Theoretische Ausbilwehr oft jede Minute – dennoch geht die barwehren Herbertingen und Mengen teil.

dungseinheit auf dem Plan. Nachdem beides Sicherheit für alle Beteiligten immer vor! Durch die großzügige Unterstützung der orts-

beendet wurde, kochten die Jugendlichen un- Immer wieder werden Feuerwehr- und Retansässigen Firma Knoll Maschinenbau – offiziter

Aufsicht gemeinsam das Mittagessen – die tungsfahrzeuge auf dem Weg zum Einsatzort eller Partner der Feuerwehr – war es möglich,

freien Kräfte überprüften das Fahrzeug und in Unfälle verwickelt und können ihren Auftrag das Betriebsgelände für den praktischen Teil

bestückten das verwendete Material neu, um nicht mehr erfüllen.

zu nutzen.

im Alarmfall wieder einsatzfähig zu sein. Deshalb führte die Feuerwehr Bad Saulgau zu- Zusammen mit der Verkehrsfachschule Mark-

In der Mittagszeit galt es verschiedene Einsätsammen mit der Verkehrsfachschule Markdorf dorf und der steten Unterstützung durch die

ze zu bewältigen. Ein Highlight war es, den an- eine Spezialausbildung für Sonderfahrzeug- Stadtverwaltung wurde hiermit aktiv zum Ergenommenen

Brand im Gerätehaus Bondorf führer durch.

halt des Leistungsstandards und der Qualität

schnell unter Kontrolle zu bringen und ein wei- Für die Fahrer eines Feuerwehrfahrzeuges tref- zum Schutz der Bevölkerung beigetragen.

teres Ausbreiten zu verhindern. Dabei konnte fen bei einer Einsatzfahrt viele Beeinflussun- Dieses Seminar ist ein Baustein des Aus- und

vom Angriffstrupp eine vermisste Person im gen, wie Stress, Lärm durch Sondersignale Weiterbildungskonzepts der Feuerwehr Bad

Gebäude gefunden und aus dem Gefahrenbe- und Funksprüche, andere Verkehrsteilnehmer Saulgau. Stand im letzten Jahr die “Heiß-Ausreich

gerettet werden.

und unterschiedliche Witterungsbedingungen bildung“ im Atemschutzübungscontainer im

Nachmittags galt es die körperliche Leistungs- aufeinander. Aber auch die Situation, in denen Vordergrund, ging es nun um die Sicherheit der

fähigkeit und Fitness beim gemeinsamen man sich direkt vom Arbeitsplatz oder zu Einsatzfahrt und der übrigen Verkehrsteilneh-

Dienstsport unter Beweis zu stellen.

nachtschlafender Zeit aus dem Bett kommend mer – getreu dem Motto “Unsere Freizeit – für

Beim abendlichen Spieleabend ging es dann auf den Weg macht, beinhalten Gefahren. Ihre Sicherheit!“

lustig und gesellig weiter.

Beim Eintritt der Dämmerung alarmierte die

Leitstelle die Jugendlichen zu einem Brand

nach Friedberg, dort brannte ein aus Palletten

Dieser Herausforderung sowie der Verantwortung

für die mitfahrende Mannschaft, stellen

sich die ehrenamtlichen Helfer. Dies verlangt

Professionalität und ein hohes Maß an Kon-

Die Floriansjünger erhalten ein

eigenes rotes Löschfahrzeug

zusammengebautes Haus auf einer Wiese. zentration.

Mit Pauken und Trompeten, einem stilvollen

Beim Eintreffen der ersten Kräfte staunten die Unter fachlicher Führung der Mitarbeiter der Gottesdienst und anschließender Fahrzeug-

Jugendlichen, weil es dort tatsächlich brannte. Verkehrsfachschule Markdorf – Partner des weihe, haben die Männer der Freiwilligen Feu-

Schnell wurde die Wasserentnahme am nahe- ADACs – wurden die Teilnehmer praxisnah geerwehr Hochberg ihr neues Dienstfahrzeug in

gelegenen Bach aufgebaut und die ersten schult. Im Theorieteil wurden die Rechte und Besitz genommen. Danach gab es für die Be-

Strahlrohre kamen zur Brandbekämpfung zum Pflichten sowie die Neuerungen der Straßenvölkerung und zahlreiche Gäste ein zünftiges

Einsatz. Die Nervosität war den Jugendlichen verkehrsverordnung vermittelt.

Zeltfest.

sichtlich anzumerken, dabei galt es, ein Aus- Im Praxisteil wurden sicheres Fahren in Sla- Es scheint, als hätten die Hochberger Feuerbreiten

auf die Wiese und den Wald zu verhinlomfahrt, Kennenlernen der Fahrzeugabmeswehrmänner einen besonderen Draht zu ihrem

dern und das Häuschen kontrolliert abrennen sungen, Zielbremsungen, sowie die Gefahr- Schutzheiligen, St. Florian. Er bescherte ihnen

19


einen strahlenden Morgen, als sie in langer

Reihe hinter ihrer Fahne zum schmucken Barockkirchlein

marschierten.

Dem Zug der blauen Uniformen, der von

schmissigen Klängen der Bad Saulgauer Feuerwehrkapelle

angeführt wurde, schlossen

sich neben Ortsvorsteher Josef Reiser, Bürgermeisterin

Doris Schröter und Stadtkämmerer

Richard Striegel zahlreiche Kirchgänger aus

Hochberg und Umgebung an. Pfarrer Siegfried

Reuter, der vor drei Jahren nach Bad Saulgau

gezogen ist und als „Feuerwehrim seelsorgerischen

Bereich überall dort Dienst tut, wo Not

am Mann ist, gestaltete einen feierlichen, mit

Humor gewürzten, Gottesdienst. Unter Glockengeläut

ging es danach zum Standort des

neuen Löschfahrzeugs TSF-W, hinter dessen

Kürzel sich die Bezeichnung Tragkraftspritzenfahrzeug

mit Wassertank verbirgt.

Pfarrer Reuters Segen galt einmal den Feuerwehrleuten

mit ihren Familien, die oft unter

Einsatz ihres Lebens Rettung und Hilfe leisteten.

Zum anderen segnete er das blumengeschmückte

Fahrzeug, dessen Technik die Rettungsarbeit

wirkungsvoll unterstütze. Seinen

guten Wünschen schickte er ein geschmunzeltes

„Brauchet‘s gsond“ hinterdrein.

Angesichts der sommerlichen Temperaturen

verlegte der Kommandant der Hochberger

freiwilligen Feuerwehr, Franz Obert, den weltlichen

Teil der Fahrzeugweihe in den Schatten

eines luftigen Zeltdachs. Er schickte ein Dankeschön

für den rot-blitzenden TSF-W Richtung

Bürgermeisterin Schröter und konstatierte

zufrieden, dass man, gemeinsam mit der

Lampertsweiler Wehr, nun endlich ein eigenes

Löschfahrzeug besitze. Mit Blick auf die Finanzen

– der Löschzug habe 189.000 Euro gekostet,

bei einem Zuschuss von 39.000 Euro –

dämpfte Doris Schröter mögliche Hoffnungen

weiterer Umlandgemeinden auf ein eigenes

Löschfahrzeug. Ihrem Dank für den selbstlosen

Einsatz der Feuerwehrmänner schloss sie

den Wunsch an, sie mögen immer wohlbehalten

von ihren Einsätzen zurückkommen. Stadtbrandmeister

Karl-Heinz Dumbeck freute sich

über die technische Ausstattung des neuen

„Multitalents“. Scherzhaft warnte er seine Kameraden,

dass höhere Technik auch ein größeres

Maß an Arbeit in Form von Training und

Ausbildung bedeute.

Weitere Grußworte kamen von Kreisbrandmeister

Michael Hack und dem Vorsitzenden

des Kreisfeuerwehrverbands Edi Hahn.

Ortsvorsteher Reiser verwies bei seinen Glückwünschen

darauf, dass die Feuerwehr nicht

nur für große Einsätze Anerkennung verdiene,

sondern ebenso für die zahllosen kleinen Leis-

20

Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau

Flaisch GbR (neben TÜV)

Schwarzachstr. 3 · 88348 Bad Saulgau

Neues TSF-W der FF Hochberg.

tungen, die sich zu einem großen Ganzen addierten.

Und da er Bürgermeisterin Schröter

geradewegs im Blick hatte, nutzte er flugs die

Gelegenheit, dankte für ein gerade geteertes

Stück Radweg entlang der Bahnlinie und bat

um dessen unmittelbare Weiterführung.

Quelle: Online Portal der Schwäbischen Zeitung

Feuerwehrsport-Turnier

Um den täglichen Aufgaben des Feuerwehrwesens

körperlich gewachsen zu sein, führt

die Freiw. Feuerwehr seit Jahren einen Feuerwehrsport

durch. Im Rahmen der Aktion „fit for

fire fighting“ des Landesfeuerwehrverbandes

treffen sich regelmäßig die Kameradinnen und

Kameraden der Gesamtfeuerwehr im Dorfgemeinschaftshaus

Bogenweiler, um unter fachkundiger

Leitung von den Übungsleitern Bernd

Veeser und Tobias Heinzelmann die körperliche

Fitness und somit die Ausdauer und Leistungsfähigkeit

zu trainieren.

In Mannschaftsspielen, wie Hallenhockey, Volleyball

oder Fußball kommen die Teilnehmer

schnell ins Schwitzen und verbessern so die

Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz.

Service für alle Pkw

• Kundendienst nach Fahrzeugherstellervorschrift

mit Mobilitätsgarantie

• TÜV und AU im Hause

• Auspuff-, Bremsen-, Klima-Service

• Aktionspreise

Pkw-Sommer- u. -Winterreifen

Blickle

Inh. Frank Stadler

88348 Bad Saulgau

Herbertinger Straße 31

Telefon 07581/7306 und 2309

Im Zuge der landesweit stattfindenden Sportaktivitäten

bei diversen Feuerwehren, wurde

sich zu einem Feuerwehr-Sportturnier mit den

Kameraden aus Mengen zusammengefunden,

um das Erreichte in den Disziplinen Volleyball

und Hallenhockey zu messen.

In den aufreibenden Spielen konnten die Kameraden

aus Bad Saulgau nur ein Spiel gegen

die nicht zu unterschätzenden Mengener Kollegen

für sich entscheiden (1:3/6:3).

Um einiges besser verliefen die Volleyballspiele

– so konnten beide Sätze des ersten Spiels

nach erfolgreicher Aufholjagd für die Gastgeber

entschieden werden (25:21/25:21).

Im zweiten Spiel konnten die Mengener Sportler

mit vollem Körpereinsatz den zweiten Satz

für sich entscheiden und schließlich mit dem

dritten Satz auch den Sieg der Begegnung einfahren

(25:22/14:25/23:25).

Zum Abschluss wurde ein Abschlussspiel mit

einer Auswahlmannschaft aus den jeweiligen

Wehren abgehalten, das die Saulgauer wieder

mit 25:22 für sich entscheiden konnten.

In der Summe reichte es somit, dass der Wanderpokal

des letzten Turniers weiterhin in Bad

Saulgau verbleibt und die Mengener Kameraden

auf die nächste Begegnung für eine Revanche

warten müssen.

Auch der Erste Beigeordnete der Stadt Bad

Saulgau – Herr Richard Striegel – lässt es sich

nicht nehmen regelmäßig am Feuerwehrsport

teilzunehmen und aktiv mit den Kameraden

der Feuerwehr Sport zu treiben.

So überbrachte er bei der Siegerehrung die

Grußworte der Stadtverwaltung und hoffte auf

eine weiterhin so erfolgreiche Fortführung der

Einrichtung „Feuerwehrsport“. Feuerwehrkommandant

Dumbeck lobte beim Abschluss

des Turniers die erbrachten Leistungen und

das Engagement das Jahr über für die Einsatzfähigkeit

der Kameradinnen und Kameraden

zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Störche beringen in Bad Saulgau

und Moosheim

Zu einem nicht ganz alltäglichen Einsatz wurde

die Feuerwehr nach Bad Saulgau und Moosheim

gerufen. Es mussten die Jungstörche auf

den Kirchtürmen jeweils beringt werden.

Direkt am Marktplatz auf dem Dachfirst der

Stadtpfarrkirche umringt von den historischen

Fachwerkgebäuden. In Bad Saulgau ist Tradition,

dass sich die Störche diesen Platz als

Brutstätte aussuchen. In diesem Jahr konnten

zwei Jungstörche durch die Storchenbeauftragte

beringt werden. Diese wurde mit der

Drehleiter an das Storchennest befördert.

Ungleich schwieriger ist das Beringen der

Strobel

GmbH

Forstunternehmen

88348 Bad Saulgau

Am Schlehenrain 21

Tel. 0 75 81/86 73 · Fax 0 75 81/54 09 · Auto-Tel. 01 70/7 77 01 86


Freiwillige Feuerwehr Bad Saulgau

9.1.2010 – Dachstuhlbrand

80 Einsatzkräfte rücken aus

Sirenenalarm am Samstagabend in Bad

Teilnehmer des Feuerwehrsport-Turniers.

Saulgau: 80 Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren

rücken zum brennenden Gasthaus

„Zum Sternen“ in der Schützenstraße aus. Sie

haben den Dachstuhlbrand bald unter Kontrolle.

Verletzt wird niemand.

Kurz nach 18 Uhr erreicht ein Notruf die Rettungsleitstelle:

„Der Dachstuhl vom Gasthaus

,Zum Sternen‘ brennt“. Feuerwehren von Bad

Saulgau, Bogenweiler, Braunenweiler und

Mengen, Polizei, Helfer vom Roten Kreuz und

Drehleitereinsatz bei Dachstuhlbrand.

Störche in Moosheim, denn das Nest befindet weitere Hilfskräfte machen sich auf den Weg. geschoss ein massiver Brand in einer Woh-

sich auf dem Dachfirst des 30 Meter hohen Kurz danach ist rund um das Gasthaus „Zum nung ausgebrochen war. Eine Person konnte

Kirchturms. Dieses markiert auch den höchs- Sternen“ abgesperrt. Feuerwehrleute fahren die Wohnung noch selbstständig verlassen

ten Punkt des Ortes und ist weithin sichtbar. Drehleitern an Vorder- und Rückseite des Ge- und wurde mit einer Rauchgasvergiftung an

Dies erschwert allerdings die Arbeit beim Störbäudes aus, dringen mit Atemschutzgerät ins den Rettungsdienst übergeben und in das

che beringen, da aufgrund der Nachbarbebau- Innere.

Krankenhaus Riedlingen verbracht.

ung und der Höhe des Turms das Nest mit der „Das Feuer brach im zweiten Obergeschoss Als Maßnahmen wurde zunächst die Brandbe-

Drehleiter nicht erreicht werden konnte. Die aus und breitete sich schnell auf den Dachkämpfung im Innenangriff über die Wohnungs-

Feuerwehr Bad Saulgau setzte stattdessen die stuhl aus“, erklärt Stadtbrandmeister Karl- türe eingeleitet. Hierzu wurde der mobile

Absturzsicherungsgruppe ein. Mit einem Gerä- Heinz Dumbeck vor Ort, während Feuerwehr- Rauchverschluss in die Wohnungstüre eingetesatz

Absturzsicherung ausgerüstet erklomleute in einer Drehleiter an der Gebäuderücksetzt, um die weitere Rauchausbreitung in das

men die Feuerwehrmänner und die Storchenseite stehen und Dachlatten sowie Ziegel her- Treppenhaus zu verhindern und so eine Evakubeauftragte

Uta Reinhard innen den Kirchturm. unterbrechen. Drei Einsatzabschnitte wurden ierung der restlichen 16 Wohnungen durchzu-

Auf der obersten Ebene sicherten die Feuer- gebildet, mehrere Löschfahrzeuge und Drehführen. Parallel wurde ein zweiter Löschangriff

wehrleute den Kameraden Manuel Wetzel, der leitern sind im Einsatz. Die Führungsgruppe über den Balkon in den Brandraum direkt

über die Luke aufs Dach stieg. Er konnte im leitet Marc Schmötzer. „Während das Feuer durchgeführt. Zur Unterstützung und Sicher-

Nest 3 Jungstörche finden. Je einer wurde ge- oben ausbrach, war unten in der Gaststätte stellung des Flucht- und Rettungsweges wurnommen

und an die Storchenbeauftragte un- noch Betrieb“, macht Dumbeck deutlich und den zwei Drucklüfter eingesetzt, die den Trepters

schützende Dach gegeben. Nach Berin- zeigt rüber zu Andrea Friedmann, die sich mit penraum rauchfrei machten bzw. hielten.

gung, Wiegen, Messen und Federentnahme ansehen muss, wie es aus ihrem Gasthaus Insgesamt wurden durch die Feuerwehr 17

wurde der Storch wieder ins Nest gelegt. Sternen qualmt. „Wir hatten einen Gast von Personen gerettet, zwei bettlägerige Personen

Dass in Moosheim wenig Müll herumliegt der Feuerwehr, der ging sofort hoch und setzte wurden nach Prüfung der möglichen Rauch-

konnte bei der Kontrolle des Nestes gesehen einen Feuerlöscher ein“, macht die Besitzerin ausbreitung in den Wohnungen belassen und

werden.

deutlich.

dort von Polizei und Rettungsdienst betreut.

Mit dem Ergebnis sehr zufrieden zeigten sich Das Gasthaus wird aber die nächste Zeit ge- Die evakuierten Personen wurden in einem

am Ende des Einsatzes auch die Zuschauer. schlossen bleiben. Die Feuerwehrleute kom- Nachbargebäude durch den Rettungsdienst

Unter ihnen waren auch Ortsvorsteher Kemmen derweil gut voran und bald lässt sich auch des DRK und Malteser Hilfsdienstes sowie der

mer und der städtische Umweltbeauftragte die Brandursache genauer ergründen. Bereitschaft Bad Saulgau betreut.

Thomas Lehenherr.

Redakteur Marcus Haas Die Polizei Bad Saulgau unterstützte die Eva-

Info: Gerätesatz Absturzsicherung

Quelle: Schwäbische Zeitung kuierungsmaßnahmen und ermittelte zur

Bei der Feuerwehr Bad Saulgau sind in mehre- Bilder FF Bad Saulgau und Hr. Metzler Brandursache.

ren Fahrzeugen sogenannte Gerätesätze Absturzsicherung

verlastet. Diese sind nach DIN

genormt und beinhalten ein Kernmanteldynamikseil

(Kletterseil) sowie Karabiner, Band-

14.1.2009 – Wohnungsbrand in

Mehrfamilienhaus

Von Mitgliedern des Umweltschutzzuges wurden

im Gebäude Schadstoffmessungen

durchgeführt, um den Bewohnern eine sichere

Rückkehr in ihre Wohnungen zu ermöglichen.

schlingen und einen Absturzsicherungsgurt Die Feuerwehr- und Rettungsleistelle Sigma- Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurden

(Klettergurt). Mit diesem Gerätesatz werden ringen alarmierte die Feuerwehr Bad Sauglau die Löschgruppen Bogenweiler und Braunen-

Personen gesichert die in Absturzgefahr sind um 19:13 Uhr mit dem Alarmstichwort B02 - weiler alarmiert.

bzw. in Bereichen mit Absturzgefahr arbeiten Wohnungsbrand.

Der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Saulgau,

müssen. Momentan sind 17 Kameraden im Dem eintreffenden Einsatzleiter bot sich bei Herr Richard Striegel, machte sich vor Ort ein

Bereich der Absturzsicherung ausgebildet mit der Erkundung folgendes Bild:

Bild von der Lage. Weiterhin waren der Feuer-

einem 35-stündigen Kurs bei der Feuerwehr Von sich im Treppenraum des vierstöckigen wehrarzt, eine weitere Notärztin sowie ein Mit-

Weingarten und mit regelmäßigen Übungen. Wohngebäudes aufhaltenden Personen konnarbeiter der Baugenossenschaft Bad Saulgau

Bilder/Berichte: Pressegruppe & JF Bad Saulgau te in Erfahrung gebracht werden, dass im Erd- an der Einsatzstelle.

Klaus Däumling

Elektromotoren · Elektrowerkzeuge · Pumpen

Bad Saulgau · Talstr. 5 neben TÜV · Telefon 07581/4478 · Fax 4990

E-Mail: DaeumlingE-motoren@t-online.de · www.daeumling-elektromotoren.de

STÖRK GmbH

Blechbearbeitung

Herbertinger Straße 30

88348 Bad Saulgau

Telefon 0 75 81/480 98-0

Fax 0 75 81/480 98-60

karl.stoerk@t-online.de

21


Großbrand zerstört renoviertes

Hallenbad

Am 13. Januar 2009 wurde die Feuerwehr

Mengen kurz vor 11 Uhr morgens im Kleinalarm

mit dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung“

am Hallenbad alarmiert. Beim Eintreffen

des Einsatzleitwagens stand bereits ein

riesige Rauchsäule über dem Gebäude. Bei

der Erkundung konnte festgestellt werden,

dass die in der Sporthalle und im Hallenbad

gewesenen Schüler gerade von den Lehrern

vorbildhaft aus dem Gebäude evakuiert wurden.

Sofort wurden umfangreiche weitere

Kräfte alarmiert. Das Feuer breitete sich trotz

der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen unaufhaltsam

in der Dachkonstruktion weiter

aus. Im Laufe des Einsatzes kamen die Gesamtfeuerwehr

Mengen mit allen Abteilungen,

ein weiterer Löschzug aus Bad Saulgau, eine

22

Freiwillige Feuerwehr Mengen

I N N O V A T I O N . V O R S P R U N G .

E F F I Z I E N Z A U S E R S T E R H A N D .

Spanntechnik und Automation von SCHUNK

– zwei Technologiebereiche aus einer Hand.

Jetzt und in Zukunft.

ÜBERLEGEN! PRÄZISION VOM KOMPETENZFÜHRER.

dritte Drehleiter aus Sigmaringen sowie Löschfahrzeuge

aus Scheer und Hohentengen zum

Einsatz. Weiter war der Erkunder und der

ELW 2 aus Sigmaringen vor Ort. Zur Absicherung

und Versorgung der Einsatzkräfte waren

auch der Rettungsdienst sowie die SEG Mengen

und weitere DRK-Einheiten vor Ort. Die

erst vor kurzem abgeschlossene Sanierung

des Hallenbades wurde mit einem Dachaufbau

mit Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen

Flachdach ausgeführt. Leider gab es in der

Dachkonstruktion keine Brandabschnitte, so

dass sich das Feuer schnell auf das gesamte

Dach ausbreiten konnte. Löschmaßnahmen

blieben zunächst erfolglos, da die Dachaufbauten

mit Blechen verkleidet waren, so dass

das Löschwasser gar nicht an das Feuer heran

kam. Die Kräfte mussten daher von den Drehleitern

aus die Verkleidungen abmachen, um

dahinter löschen zu können. Durch die enorme

Rauchentwicklung wurde die nahe gelegene

Ablachschule komplett evakuiert. 150 Einsatzkräfte

waren vor Ort. Der massive Löscheinsatz

zeigte dann aber doch seine Wirkung und

der Brand konnte gelöscht werden. Die komplette

Dachkonstruktion und der Saunabereich

wurden durch das Feuer zerstört. Mit der Hilfe

von Kranwagen und gesichert durch die Absturzsicherungsgruppe

gingen dann gegen

Abend Einsatzkräfte auf das Dach vor, um die

letzten Brandnester abzulöschen.

Gegen 2 Uhr konnte der Einsatz vor Ort beendet

werden. Die Aufräumarbeiten dauerten je-

www.schunk.com

doch noch einen weiteren Tag. Die Ermittlungen

zur Brandursache ergaben einen technischen

Defekt in der Verteileranlage der Photovoltaik.

Scheune abgebrannt

Am 1. Mai gegen Mittag war einem Bewohner

aus Rosna eine Rauchwolke aufgefallen und er

alarmierte die Feuerwehr. Neben der Abteilung

Rosna rückten auch umgehend die Abteilungen

Rulfingen und Stadt aus. Vor Ort musste

festgestellt werden, dass die Scheune im Vollbrand

stand und das Feuer drohte, auf einen

angrenzenden Ökonomieteil überzugreifen. Als

Verstärkung wurde deshalb auch die Abteilung

Ennetach nachgefordert.

Feuerwehr machtlos

bei Frontalzusammenstoß

Am 1. September kam es kurz nach dem Ortsausgang

von Mengen in Richtung Pfullendorf

zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer

eines Kleintransporters kam aus ungeklärter

Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte

frontal mit einem vollbeladenen Lkw. Der Aufprall

kam so unvermittelt, dass der Transporter

noch ca. 60 Meter weit vom Lkw bis zum Stillstand

vor sich hergeschoben wurde. Durch

den Aufprall wurden beide Fahrzeuge massiv

zerstört. Während der Lkw-Fahrer nur leichte

Verletzungen erlitt, konnte der Notarzt bei dem

schwer in seinem Transporterwrack einge-

eigenart · Dierk Kämmerle & Rolf Schneider GbR · Bisinger Berg 1 · 72415 Grosselfingen

Telefon (0 74 76) 9 44 49-0 · Telefax (0 74 76) 9 44 49-29 · info@eigenart.de · www.eigenart.de

Ihr leistungsstarker Rohstofflieferant für

die Bauaufgaben der Zukunft

Korrektur-Fax für Inserat auf dem Anhänger der Stadtkapelle Mengen

Beton-, Kies- und Splittwerke

Bearbeiter: Ines Bizer · Tel. (0 74 76) 9 44 49-12 · Valet u. Ott GmbH & Co. Fax KG (0 74 76) 9 44 49-19

Mit Werken in Pfullendorf-Otterswang,

Korrekturwünsche bitte hier notieren:

Krauchenwies-Göggingen (Änderungen werden nur mit und Stempel natürlich und Unterschrift in durchgeführt)

Mengen-Rulfingen.

Verwaltung: Uferweg 25, 88512 Mengen

Tel. 0 75 76/770-0, Fax 17 42, e-mail: verkauf.rulfingen@valetott.de

- Partner der Gastronomie -

Originalmaße: 125 x 40 cm


klemmten Fahrer nur noch den Tod feststellen.

Die Feuerwehr Mengen barg in rund einstündiger,

mühseliger Arbeit seine Leiche. Die Bergungsarbeiten

dauerten über sieben Stunden.

Starkregen überflutet Rulfingen

und Rosna

Am 24. Mai 2009 kündigte sich ein schweres

Gewitter an. Während die Kernstadt Mengen

nur etwas Regen abbekam, prasselte der Regen

in großen Mengen auf Rulfingen und Rosna

nieder. Innerhalb kürzester Zeit waren Straßen

und Gebäude überflutet. Pech hatten insbesondere

die Rosnaer, da gerade die Durchgangsstraße

umgebaut wurde und die

Ablaufschächte zugeschüttet waren. Um der

Wassermassen Herr zu werden, wurden alle

Abteilungen der Feuerwehr Mengen alarmiert.

Nachdem die Wassermassen zurückgedrängt

waren, konnte der Einsatz beendet werden.

Bereits am 26. Mai traf es wiederum Rulfingen

und Rosna. Wiederum mussten zahlreiche

Kräfte der Gesamtfeuerwehr Mengen ausrücken.

Hochwasser bedroht Gaggli-Nudeln

Aufgrund von lang anhaltenden Regenfällen

stieg der Pegel der Ennetacher Ablach stark

an. Der bestehende Damm konnte die Wassermassen

jedoch nicht mehr aufhalten und das

Wasser überflutete innerhalb von wenigen Mi-

Freiwillige Feuerwehr Mengen

nuten das Betriebsgelände der Firma Gaggli in

Mengen-Ennetach. Der Betriebshof glich eher

einem See als einer betonierten Fläche. Auch

ins Gebäude drang das Wasser ein und bedrohte

das Kartonagenlager, aber auch gelagerte

Ware. Durch den Einsatz zahlreicher

Pumpen wurde versucht, den Wasserpegel zu

senken. Da jedoch immer noch Wasser zufloss,

schien es eher aussichtslos. Durch Hinzuziehung

weiterer Kräfte der Gesamtfeuerwehr

wurde der Damm an der Ablach mit Folie

und Sandsäcken, die unter anderem von den

Wehren aus Bad Saulgau und Scheer gebracht

wurden, gesichert. Durch den zusätzlichen

Einsatz aller Tragkraftspritzen der Wehr konnte

es geschafft werden, den Wasserpegel zu senken.

Ernstfall verhindert Hauptübung

Traditionell führt die Feuerwehr Mengen am

Kirbesamstag im Oktober immer ihre Jahreshauptübung

durch, die ein fester Bestandteil

im Jahreskalender der Stadt ist und immer von

zahlreichen Bürgern besucht wird. 2009 wollte

man im Rahmen der Übung das neue LF 20/16

der Öffentlichkeit präsentieren. Leider mussten

die Zuschauer etwas länger auf den Beginn

der Übung warten. Durch einen echten Brandeinsatz

waren die Fahrzeuge noch gebunden,

so dass der Kommentator Thomas Teufel die

Zeit überbrücken musste. Nachdem die meisten

Fahrzeuge aus dem Echteinsatz entlassen

waren, konnte nun die große Übung beginnen.

Angenommen wurde ein Brand in der Werkstatt

des Haile Hofs in Mengen. Mehrere Personen

mussten unter Atemschutz aus dem

Gebäude gerettet werden und wurden an das

DRK zur Versorgung übergeben. Publikumswirksam

mussten auch exemplarisch einige

Tiere aus dem Stall gerettet werden. Nachdem

die Drehleiter noch beim Einsatz verblieben

war, wurde bei der Übung die Pfullendorfer

Drehleiter eingesetzt, die eigentlich als zweite

Leiter hätte die Übung unterstützen sollen.

Aber meist kommt es anders als man denkt.

Gefahrgutzug bei

Katastrophenschutzübung gefordert

Im Rahmen der Katastrophenschutzübung

„Schwankendes Oberschwaben“, bei der drei

Landkreise übergreifend den Ernstfall übten,

musste auch der Gefahrgutzug des Landkreises

Sigmaringen ausrücken. Bei der Firma Bilgram

in Ostrach wurde angenommen, dass

durch das Erdbeben ein Gefahrstoffsilo beschädigt

wurde und es umzustürzen drohte.

Weiter war ein Regal zusammengebrochen, so

dass mehrere Gefahrstoffe ausliefen. Zur Si-

cherung des beschädigten Silos wurde zur Unterstützung

das THW angefordert. Da die Sicherung

der auslaufenden Gefahrstoffe so

umfangreich war, dass die Kräfte des Gefahrgutzuges

des Landkreises Sigmaringen nicht

ausreichend waren, wurde ein zweiter Gefahrgutzug

aus dem Landkreis Biberach angefordert

und zur Bewältigung der Lage eingesetzt.

Mit gemeinsamen Kräften konnte die Lage vor

Ort stabilisiert werden, so dass Einsatzende

gegeben werden konnte.

Feuerwehrtaucher aus Reutlingen

und Tübingen bildeten sich in

Mengen fort

Aufgrund der bereits seit Jahren bestehenden

guten Verbindungen und den positiven Erfahrungen

zahlreicher gemeinsamer Fortbildungen

trafen sich die Taucher der Feuerwehren

aus Reutlingen, Tübingen und Mengen wieder

zu einem gemeinsamen Wochenende in Mengen.

In mehreren Übungen konnte die Einsatztaktik

wieder verglichen und ergänzt werden.

Taucher proben gemeinsam

den Ernstfall

In einer gemeinsamen Alarmübung probten die

Tauchergruppen der Feuerwehr Mengen sowie

der DLRG Altshausen und des Bezirks Federsee

im Kieswerk Müller in Ostrach den Ernstfall.

Neues Löschfahrzeug in Dienst

gestellt

In der Rekordzeit von nur vier Monaten konnte

die Feuerwehr Mengen ein neues Löschfahrzeug

in Dienst stellen. Nachdem am Vorgängermodell,

einem LF 16-TS, im Dezember

2008 die Vorbaupumpe ausgefallen war, standen

hohe Reparaturkosten an. Nachdem bereits

für 2010 die Ersatzbeschaffung geplant

war, entschied sich die Stadt Mengen, die

23


Neubeschaffung ein Jahr vorzuziehen. Nach

der Ausschreibung konnte in der Rekordzeit

von nur vier Monaten das neue Löschfahrzeug

LF 20/16 auf Mercedes bei der Firma Ziegler in

Giengen abgeholt werden.

Rettungsdienstfortbildung der

Feuerwehren Bad Saulgau und

Mengen

In einem zwei Mal durchgeführten Workshop

führten die Feuerwehren aus Bad Saulgau und

Mengen eine Fortbildung für die hauptamtlichen

Kräfte des Rettungsdienstes durch. In

zwei Stationen wurden spezifische Themen

theoretisch und praktisch geprobt. Die von der

Feuerwehr Bad Saulgau betreute Station befasste

sich mit der schonenden Rettung von

Patienten aus Lastkraftwagen. Durch die Höhe

der Fahrzeuge ein oft schwieriges Unterfangen.

Die Feuerwehr Mengen zeigte in der zweiten

Station die Rettung und Versorgung einer

Person nach einem Ertrinkungsunfall.

Historischer Zug

der Feuerwehr Mengen aktiv

Der historische Zug der Feuerwehr Mengen

hat sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition

der Feuerwehr zu bewahren und sowohl die

ehemaligen Löschgeräte, Uniformen, aber

auch den Umgang damit bei öffentlichen Auftritten

darzustellen. Gute Erfolge erzielte man

hierbei bereits bei den örtlichen Heimattagen,

aber auch beim Fest anlässlich des 150-jährigen

Bestehens des Deutschen Feuerwehrverbandes

in Ulm. Bei der Feier zum 150-jährigen

Bestehen der Feuerwehr Friedrichshafen

nahm man gerne wieder am dortigen Umzug

24

Freiwillige Feuerwehr Mengen

teil. Mit dabei war selbstverständlich auch wieder

die Handzugleiter aus dem Jahre 1903.

Diese wurde nicht zur präsentiert, man zeigte

auch das Aufstellen, Abstützen und Besteigen

der Leiter.

Erstmals Feuerwehrtaucher Stufe II

Nachdem die Feuerwehr Mengen seit 1995 in

Kooperation mit der Wasserwacht des Deutschen

Roten Kreuzes eine Rettungstauchergruppe

besitzt, war es jedoch immer wieder zu

Einsätzen gekommen, bei denen weniger die

Menschenrettung, als eher die technische Hilfeleistung

unter Wasser im Vordergrund stand.

Hierzu sind Rettungstaucher aber nicht ausgebildet.

Hierzu befähigt der Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule,

der Feuerwehrtaucher

Stufe II. Nachdem bereits 1995 dieser Weg aufgrund

der langwierigen Ausbildung verworfen

wurde, konnten nun aufgrund des bestehenden

Wissens und Einsatzerfahrung die ersten drei

Taucher der Feuerwehr Mengen die Prüfung

zum Feuerwehrtaucher Stufe II an der Landesfeuerwehrschule

ablegen. Gemeinsam mit Kameraden

aus Eckernförde, Kehl, Tübingen,

Reutlingen und Heidelberg bestanden Holger

Mayer, Florian Pfau und Wolfgang Mangold die

Prüfung erfolgreich. Wolfgang Mangold konnte

darüber hinaus auch gleich die Prüfung zum

Lehrtaucher ablegen, so dass er künftig auch

weitere Taucher ausbilden kann.

TSF-W nach Blochingen ausgeliefert

Nachdem das Zukunftskonzept der Feuerwehr

Mengen festgelegt hatte, dass in jedem der

zwei Außenlöschbezirke ein wasserführendes

Fahrzeug vorhanden sein muss, konnte nun

der Löschbezirk 3 Blochingen-Beuren mit der

Anschaffung eines TSF-W auf Iveco dies voll-

Schneider Fahnen

Xaver Schneider GmbH & Co. KG

Obereschring 1 • 88512 Mengen

Tel. 0 75 72 / 76 36-23

Fax. 0 75 72 / 76 36-45

info@schneider-werbeschirme.com

www.schneider-fahnen.com

Ihr Lieferant aus dem Landkreis Sigmaringen!

Neu im

Seeparkcenter!

Neu im

Wir Seeparkcenter! danken Neu im

für die

Wir sind danken Wir für Sie danken da.

erteilten Aufträge

für die für die

Unsere Serviceleistungen:

und • Anhängerverleih wünschen

erteilten • LeihmaschinenAufträge

Ihnen • Holzzuschnitt und viel wünschen Erfolg!

und wünschen

Ihnen viel Erfolg!

ziehen. Das Fahrzeug ist umfassend für den

Erstangriff bei Brandeinsätzen, aber auch für

das eigenständige Arbeiten bei Flächenlagen

mit Kettensäge, Tauchpumpe und Wassersauger

ausgestattet.

Taucher verfügen erstmals über

Einsatzfahrzeug

14 Jahre nach Gründung der Tauchergruppe

der Feuerwehr Mengen konnte ein langersehnter

Wunsch erfüllt werden. Die Tauchergruppe

konnte erstmals mit einem eigenen Einsatzfahrzeug,

einem Gerätewagen Wasserrettung,

ausgestattet werden.

Kommandowechsel in Boulay

Im Dezember 2009 reiste eine Abordnung der

Feuerwehr Mengen in die französische Partnerstadt

Boulay, um am dortigen Kommandowechsel

der Feuerwehr teilzunehmen. Bei einem

großen Appell wurde Serge Andolfi als

Kommandant verabschiedet und zum Capitaine

befördert. Seine Nachfolge tritt nun Francis

Weber an, der bekräftigte, auch weiterhin

die Partnerschaft zu fördern. Als Vertreter der

Feuerwehr Mengen überreichte Christian Zielke

eine Statue als Dank an Serge Andolfi für R

seine Dienste um die Partnerschaft.

Seeparkcenter!

Tatkräftige Unterstützung gesucht?

erteilten Aufträge

Ihnen viel Erfolg!

• OBI Geschenkgutscheine – u.v.m.

Pfullendorf • Otterswanger Str. 5/5 • Telefon 0 75 52/93 57 20

Montag Pfullendorf bis Samstag • Otterswanger 8.00–20.00 Str. 5/5 • Telefon Uhr geöffnet! 0 75 52/93 57 20

Montag bis Samstag 8.00–20.00 Uhr geöffnet!

Pfullendorf • Otterswanger Str. 5/5 • Telefon 0 75 52/93 57 20

Montag bis Samstag 8.00–20.00 Uhr geöffnet!

R

R


Ehrennadel für Zivilperson

An der Jahreshauptversammlung am 20.3.2010

wurde zum ersten Mal im Landkreis Sigmaringen

eine Ehrennadel für Zivilpersonen des

Kreisfeuerwehrverbandes an SZ-Berichterstatter

Anton Speh verliehen. Diese Ehrung gilt

Zivilpersonen, die sich besondere Verdienste

im Feuerwehrwesen erworben haben. Anton

Speh ist aufgrund seiner langjährigen Pressearbeit

für die Feuerwehr Sigmaringendorf

der erste Träger dieser Ehrennadel.

Grundausbildung

Vom 8.3.2010 bis zum 17.4.2010 führte die

Feuerwehr Sigmaringendorf einen Truppmannlehrgang

durch. 24 angehende Feuerwehrmänner

und -frauen aus verschiedenen Gemeinden

des Landkreises Sigmaringen haben

an dem Lehrgang teilgenommen.

Die Ausbildung begann mit den Aufgaben sowie

den Rechtsgrundlagen für die neuen Feuerwehrmänner.

Hier wurden Themen wie die

Einteilung in Kann- und Pflichtaufgaben der

Feuerwehr besprochen.

Ein weiteres großes Thema in der Grundausbildung

ist die Brandentstehung und die richtige

Methode des Löschens von verschiedenen

Bränden. Dieses wurde erst in der Theorie und

danach auch praktisch umgesetzt.

Da die Feuerwehrarbeit ja nicht nur aus dem

Löschen von Bränden besteht wurden im Bereich

der Technischen Hilfe die Feuerwehrmänner

mit den verschiedenen Gerätschaften

vertraut gemacht und haben an praktischen

Beispielen üben können.

Die Teilnehmer haben zudem einen umfangreichen

Erste-Hilfe-Kurs absolviert, bei dem zum

Abschluss auch eine Prüfung abgelegt werden

musste.

Freiwillige Feuerwehr Sigmaringendorf

Hauptstraße 4 · 72517 Sigmaringendorf · Tel. 0 75 71/36 84

• Dekorationen

• Vorhänge

• Sonnenschutz

• Bodenbeläge

• Polsterwerkstatt

Teilnehmer der Grundausbildung.

Oberdorf 4 · 72517 Sigmaringendorf

Tel. 0 75 71/1 34 83 · Fax 0 75 71/30 31 · Edi-Hahn@gmx.de

Ein weiterer sehr wichtiger Inhalt der Ausbildung

ist die Selbstrettung in Notsituationen

sowie die Höhenrettung von verletzten Personen.

Zur Selbstrettung gehörte auch das Abseilen

an einer Hauswand. Dies verlangte von

den Teilnehmern psychisch einiges ab.

Am Ende des Lehrgangs, nach rund 75 Stunden,

wurde eine theoretische sowie praktische

Prüfung abgelegt die alle angehenden

Floriansjünger mit Erfolg abschließen konnten.

Frau von Zug erfasst

Am Mittwoch, den 23.6.2010, kurz nach 18 Uhr

wurde die Feuerwehr unter dem Alarmruf „Person

unter Zug“ alarmiert. Die Feuerwehr rückte

mit 31 Kameraden und vier Fahrzeugen zum

Bahnhof Sigmaringendorf aus. Dort wurde

eine Frau vom vorbeifahrenden Zug erfasst.

Für die Frau kam leider jede Hilfe zu spät. Die

Feuerwehr sperrte das Bahnhofsgelände

ab und hielt die vielen Schaulustigen zurück.

Zudem versorgte sie die 40 bis 60 Personen

mit Getränken, die zum Zeitpunkt des Unglücks

im Zug waren, der etwa 200 Meter nach

dem Bahnhof zum Stehen gekommen ist.

Weingartenstraße 4 · 72517 Sigmaringendorf

Tel. 0 75 71/45 24 · Fax 0 75 71/6 40 61

Ihre Apotheke in unserer Region

Wir sind für Sie da! – Mit Qualität* und Nähe

* Zertifi ziertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000

– Umweltmanagementsystem DIN ISO 14001:1996

– Zertifi katsfortbildung Diabetes nach den Richtlinien der Deutschen Diabetischen Gesellschaft (DDG)

25


Einsätze

Im Jahr 2009 hatten wir 48 Einsätze mit 664

Einsatzstunden, geleistet von 333 Einsatzkräften.

Davon waren 26 Hilfeleistungseinsätze,

bei 13 war das Einsatzstichwort „Unwetter“,

eine Person wurde dabei gerettet. Zweimal

nahmen wir Überlandhilfe in Anspruch ebenso

waren wir zweimal bei Einsätzen in anderen

Gemeinden.

SPÄH Sandschläuche bieten viele Vorteile

im aktiven Hochwasserschutz

• Die Sandsäcke sind wiederverwendbar,

leicht zu reinigen.

• Keine Kontaminierung durch Einsatzort.

• Hohe Wirksamkeit und Lagebeständigkeit.

• Strömungstechnische Ausrichtung möglich.

• Vorteilhaft stapelbar (Europalettenlänge).

26

Freiwillige Feuerwehr Scheer

Fort- und Ausbildung

Dieser Bereich bildete in diesem Jahr einen

besonderen Schwerpunkt. Verschiedene Proben

wurden zusammen mit der Abteilung aus

Heudorf durch geführt.

So übten wir in Stetten im dortigen Brandhaus.

Hier waren die Hitzegewöhnung der Geräteträger

und der Einsatz unter Atemschutz im Vordergrund.

Für manchen der Teilnehmer war es

das erste Mal unter diesen Bedingungen. Im

Trümmerfeld übten wir das Heben und Sichern

von schweren Lasten.

Alle Atemschutzträger der Gesamtwehr übten

mehrmals in diesem Jahr unter realistischen

Einsatzbedingungen den Ernstfall. Das Absuchen

eines Raumes, Verhalten bei Notfällen

und die richtige Löschtaktik waren die Schwerpunkte.

Eine gemeinsame Probe der Maschinisten der


Gesamtwehr wurde ebenfalls durchgeführt.

Die Handhabung der verschieden Ausrüstungsgegenstände

und die Einweisung in die

verschiedenen Fahrzeuge standen im Vordergrund

dieser Unterweisung.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang

mit dem hydraulischen Rettungsgerät bei

PKW-Unfällen aller Art. Es zeigte sich wieder

einmal sehr deutlich, wie wichtig solche Übungen

sind. Denn einige Tage nach einer solchen

Probe wurde die Wehr zu einem Unfall gerufen,

wobei der Unfallwagen auf dem Dach lag.

Kat – Übung

„Schwankendes Oberschwaben“

Bei dieser über drei Landkreise verteilten

Großübung nahmen wir mit dem Gerätewagen

Transport teil.

Freiwillige Feuerwehr Scheer

Bereits um 5.00 Uhr ging es in den Bereitstellungsraum

nach Bad Saulgau. Gegen 9.00 Uhr

erfolgte der Alarm zu einem Bahnunfall bei

Hoßkirch. Dort war ein vollbesetzter Triebwagen

umgestürzt mit vielen Verletzten. Wir unterstützten

die dortigen Einsatzkräfte mit dem

Bahnrettungssatz des Landkreises und beim

Transport der verletzten Personen und Material

über die Bahngleise.

Jahreshauptübung 2009

In diesem Jahr wurde die Übung an der Turnhalle

in Scheer abgehalten.

Übungsannahme:

Bei Reparaturarbeiten auf dem Flachdach gerät

eine Gasflasche in Brand, welcher sich ausbreitete.

Ein Arbeiter wurde dabei schwer verletzt

und lag auf dem Flachdach. Der zweite

Arbeiter fällt durch eine Oberlichtkuppel in einen

Umkleideraum. Während dieser Zeit war

eine Schulklasse beim Turnunterricht.

Auftrag für die Wehr:

Menschenrettung mit Brandbekämpfung. Zum

ersten Mal konnten die Zuschauer die Arbeit und

die Vorgehensweise der Angriffstrupps beobachten.

Im dem rauchfreien Vorraum des Eingangsbereiches

war dies möglich. Den Einsatzkräften

wurde der Sichtschutz verklebt, so daß sie realistische

Bedingungen hatten. Vom Dach wurde der

verletzte Arbeiter mit Hilfe einer Schleifkorbtrage

gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

OWB Wohnheim

Nach Fertigstellung des Um- und Neubaues

wurden die Alarm- und Einsatzpläne und die

Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktionsfähigkeit

hin überprüft.

Die Gesamtwehr wurde verstärkt von der Drehleiter

der Feuerwehr Mengen. Bei der Übung

wurde ein Zimmerbrand im zweiten Obergeschoß

angenommen. Mehre Bewohner waren

vom Rauch eingeschlossen und wurden von der

Wehr gerettet und in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig

wurde eine Sammel- und Betreuungsstelle

eingerichtet und alle Personen betreut. Die

Übung zeigte allen Beteiligten deutlich, wie wichtig

solche Übungen in dieser Art sind.

Duathlon der Feuerwehr Riedlingen

Acht Mitglieder nahmen daran. Zuerst mußte

eine 5,5 km lange Laufstrecke gemeistert werden,

anschließend war 20 km Radfahren gefordert.

Alle Teilnehmer hatten ihren Spaß und

haben sich schon eine neue Herausforderung

gesucht.

Über 30.000 mal wurde unsere Internetseite

bereits aufgerufen. Bei einem Wettbewerb der

Firma Dräger 2009 erreichten wir drei von fünf

möglichen Helmen.

Aktuelles über die Feuerwehr Scheer finden

sie unter www.feuerwehr-scheer.de.

27


Seniorentreffen der Feuerwehren

des Landkreises Sigmaringen

in Herbertingen

Zum jährlichen Treffen der Altersabteilungen

der Feuerwehren des Landkreises Sigmaringen

hatte am 25. September die Gemeindefeuerwehr

Herbertingen eingeladen. Diese

schon zur Tradition gewordene Veranstaltung

erfreut sich großer Beliebtheit in den Reihen

der ehemaligen Feuerwehrkameraden, die

sich in den Altersabteilungen zusammengeschlossen

haben. So konnten Kommandant

Roland Baumhauer und der Vorsitzende des

Kreisfeuerwehrverbandes, Friedrich Sauter

aus Leibertingen, bei der Begrüßung auf eine

voll besetzte Alemannenhalle blicken.

Zur Eröffnung der Veranstaltung entbot der

Feuerwehrchor des Landkreises Ravensburg

einen musikalischen Willkommensgruß. Ortsvorsteher

Reinhold Eisele aus Hundersingen,

der den verhinderten Bürgermeister Michael

Schrenk bei der Veranstaltung vertrat, überbrachte

dessen Grüße und stellte den Besuchern

die Gemeinde Herbertingen und deren

Besonderheiten vor. Bevor das abwechslungsreiche

Unterhaltungsprogramm startete stand

noch der Wechsel an der Spitze der Kreissenioren

an. Der bisherige Geschäftsführer des

Kreisfeuerwehrverbandes Sigmaringen, Edi

Hahn aus Sigmaringendorf, übernahm die

Funktion des Obmannes der Altersabteilungen

von Hermann Kern aus Göggingen. Für seine

Verdienste wurde Hermann Kern zum Ehrenmitglied

des Kreisfeuerwehrverbandes Sigmaringen

ernannt. Die Ehrung wurde vom Feuerwehrchor

würdig umrahmt.

Um den Startschuss für das Unterhaltungsprogramm

zu geben trat nun Uli Ocker von

28

Freiwillige Feuerwehr Herbertingen

der Feuerwehr Ertingen auf die Bühne, um

fortan mit flotten Sprüchen durch das Programm

zu führen. Als ersten Programmpunkt

konnte er eine Gruppe der beiden Kindergärten

in Herbertingen mit einem Sing- und Tanzspiel

ansagen, das sie zusammen mit ihren

Erzieherinnen eigens für diesen Nachmittag

einstudiert hatten. Im Anschluss daran wechselten

sich der Feuerwehrchor und die Trachtengruppe

aus Herbertingen bei der Unterhaltung

der Besucher ab. Dabei waren die Gäste

zum Mitsingen aufgefordert. Nach einer kurzen

Pause ging es mit einer imposanten Darbietung

der Zirkusgruppe des Sportvereins

Hundersingen weiter. Mit akrobatischen Vorführungen

zogen die Kinder die Zuschauer in

ihren Bann.

Bevor die Gemeindemusik zum Ausklang der

Veranstaltung auf der Bühne Platz nahm, wurde

Edi Hahn noch eine besondere Ehrung zuteil.

Landrat Dirk Gaerte, der inzwischen eingetroffen

war, würdigte seine großen Verdienste

um das Feuerwehrwesen im Landkreis und

darüber hinaus. Für diese unermüdliche Arbeit

für das Gemeinwohl verlieh er ihm die Bürgermedaille

des Landkreises Sigmaringen in

Bronze.

SCHWEINEZUCHTVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG E.V.

Wir haben das, was andere suchen:

Eberstation Herbertingen

Ölkofer Str. 33, 88518 Herbertingen

Tel. 0 75 86/9 20 70 · Fax 92 07 77

· Hochveranlagte Jungsauen und Eber

· Sperma von Spitzenvererbern

· gezielte Beratung

Im Wolfer 10

70599 Stuttgart-Plieningen

Tel. 0711/45 97 38-0 · Fax 45 97 38-40


Jahreshauptübung 2010

in Hundersingen

Die Jahreshauptübung der Gemeindefeuerwehr

Herbertingen fand 2010 turnusgemäß im

Ortsteil Hundersingen statt. Am Abend des

7. Mai fanden sich zahlreichen Zuschauer und

geladenen Gäste bei der Buwenburghalle ein,

um sich von der Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehr

zu überzeugen.

Angenommen wurde ein Brand im Foyer der

Halle. Die Besonderheit bei dieser Übung ergab

sich aus dem Übungsobjekt. Durch die

großen Scheiben des Hallenfoyers konnten die

„Schaulustigen“ die Arbeit und die Vorgehens-

Freiwillige Feuerwehr Herbertingen

weise der eingesetzten Trupps unter Atemschutz

im Gebäude verfolgen. Dazu wurde

eigens nur sehr sparsam mit dem Nebelgerät

„verqualmt“.

Die Übungsannahme und der Ablauf erforderten

den Einsatz aller Einsatzabteilungen der

Gesamtgemeinde. Neben den Rettungs- und

Löscharbeiten waren Löschwasserversorgungen

aufzubauen, was bei den Druckverhältnissen

im Ortsnetz teilweise eine größere Herausforderung

darstellt, vor allem, wenn damit zu

rechnen ist, dass größere Löschwassermengen

benötigt werden.

Das DRK übernahm traditionell die Versorgung

der verletzt geretteten Personen und konnte

Altholz-Shredderanlage

so der Bevölkerung seine Arbeit demonstrieren.

Im Vorfeld der Übung der Einsatzabteilungen

zeigte die Jugendfeuerwehr, was sie bei ihren

engagierten Betreuern gelernt hatte. Bei der

Annahme eines PKW-Brandes kam Löschschaum

zum Einsatz.

Zu der anschließenden Übungsbesprechung

kamen Gäste und Teilnehmer im Übungsobjekt

zusammen. Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes

zeigte sich zufrieden mit dem

Übungsverlauf und hob die Wichtigkeit der Zusammenarbeit

der Rettungsorganisationen

hervor.

Roland Baumhauer

Eisenbahnstraße 7 · 88518 Herbertingen

Telefon 0 75 86/9 21 80 · Telefax 0 75 86/92 18 10

http://www.swh-herbertingen.de · e-mail: swh@swh-herbertingen.de

Nicht ganz sauber?

Dann schnell zum SB-Waschpark Herbertingen.

5 Wertmarken kaufen,

eine Wertmarke

gratis „abstauben“.Obere Bergenstraße 6

Herbertingen

88518 Herbertingen, Obere Bergenstraße 6 • Tel.: 07586 225 • Fax: 07586 5549

29


Hauptprobe und Hauptversammlung

der Gemeindefeuerwehr Bingen 2009

Am ersten Samstag im Oktober 2009 fand am

Schweinemastbetrieb Käppeler die Jahreshauptübung

der Gemeindefeuerwehr Bingen

statt. Übungsannahme war ein Brandausbruch

im dortigen Getreidesilo, wodurch sich der

Brand im weiteren Verlauf auf die gesamte

Scheune ausbreitete! Zum Zeitpunkt des

Brandausbruches waren noch zwei Mitarbeiter

in der Scheune tätig, welche den Raum nicht

mehr rechtzeitig verlassen konnten.

Der alarmierten Feuerwehr galt es daher in erster

Linie, die Menschenrettung der vermissten

Personen einzuleiten! Die weiteren anrückenden

Fahrzeuge wurden mit der Wasserförderung

aus dem ca. 700 Meter entfernten Gewerbegebiet

beauftragt, da es sich bei dem

Übungsobjekt um einen Aussiedlerhof handelt

und hier nur eine Zisterne zur Notwasserversorgung

vorhanden ist.

Eine weitere Aufgabe war die Abgrenzung des

Feuers durch eine Riegelstellung zwischen der

Scheune und den angrenzenden Stallungen,

wo ca. 1800 Schweine untergebracht sind.

In der anschließend stattfindenden Hauptversammlung

sprach Ehrenkommandant Roland

Senfle in seiner Manöverkritik die Fehler im

Rahmen der Hauptübung an und verlangte

hier auch eine zeitnahe Aufarbeitung dieser

Probe.

Kommandant Werner Baur konnte in seinem

Jahresüberblick von insgesamt 17 Einsätzen

berichten, wobei er die Zunahme der Unwettereinsätze

in den letzten Jahren besonders

betonte! Die Wehr ist mit 72 aktiven Feuerwehrleuten

gegenüber dem Vorjahr konstant

geblieben! Der guten Jugendarbeit sei es auch

zu verdanken, dass regelmäßig Nachwuchs in

die Abteilungen kommt! Des Weiteren wurde

mit der erstmaligen Teilnahme von zwei Gruppen

aus der Gemeinde Bingen am Leistungsabzeichen

in Gold die Zusammenarbeit und

der Ausbildungsstand der Gesamtwehr erheblich

verbessert.

Kreisbrandmeister Michael Hack gab in seiner

Ansprache einen Einblick über die Einführung

des Digitalfunks, welcher im Jahr 2011 im Regierungspräsidium

Tübingen eingeführt werden

soll sowie über die aktuellen Änderungen

30

Freiwillige Feuerwehr Bingen

durch das neue Feuerwehrgesetz. Für 25 jährige

Zugehörigkeit zur Feuerwehr ehrte Kreisbrandmeister

Hack die Kameraden Ewald Löffler,

Gerd Eisele, Eugen Deschler, Siegmar

Zwick und Josef Neuburger mit dem Feuerwehrehrenzeichen

in Silber.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für

40-jährige Zugehörigkeit erhielten Fritz Briegel

und Josef Binder.

Bürgermeister Jochen Fetzer dankte den Angehörigen

für ihren freiwilligen Dienst an der

Gemeinschaft. Er sprach die Brisanz der Aussiedlerhöfe

in Verbindung mit der schwierigen

Wasserversorgung an und nannte die Unternehmen

als „Die Gewerbebetriebe von Bingen“.

Bezüglich der geplanten Beschaffung eines

neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 10/6 im

kommenden Jahr gab Herr Fetzer einen kurzen

Einblick auf die kommenden Haushaltslagen

der Gemeinden und hofft aber, dass eine

Beschaffung trotzdem realisiert werden kann.

Verabschiedung

Bei der letzten Hauptversammlung der Feuerwehr

Abteilung Hitzkofen wurde Franz Pölzl

aufgrund der Vollendung des 65. Lebensjahres

nach 45 Dienstjahren bei der Feuerwehr Hitzkofen

in den Ruhestand verabschiedet. Franz

Pölzl war 41 Jahre als Fähnrich der Abteilung

Hitzkofen tätig. Des Weiteren war er 23 Jahre

Beisitzer im Abteilungsausschuss. Aufgrund

der langjährigen Verdienste bei der Feuerwehr

wurde er zum Ehrenmitglied der Freiwilligen

Feuerwehr Abt. Hitzkofen ernannt.

Hauptprobe und Hauptversammlung der FF Bingen. Öleinsatz auf der Lauchert.

Öleinsatz auf der Lauchert

Über einen Zeitraum von ca. zwei Monaten hielt

eine Ölspur auf der Lauchert die Gemeindefeuerwehr

Bingen auf Trab. Durch Angehörige des

Fischervereins wurde die Verunreinigung des

Gewässers festgestellt. Den Heizölgeruch

konnte man teilweise im gesamten Unterdorf in

Bingen entlang der Lauchert wahrnehmen.

Nach Mitteilung an die Polizei wurden die Feuerwehr

sowie das Umweltamt alarmiert.

Die Feuerwehr hatte die Aufgabe, eine Ölsperre

zu errichten. Da aufgrund des Einbruchs der

Dunkelheit die Austrittsstelle nicht lokalisiert

werden konnte, war das Umweltamt zusammen

mit Vertretern des Regierungspräsidiums

Tübingen an den kommenden Tagen zur Feststellung

der Ölaustrittsstelle und somit auch

auf der Suche nach dem Verursacher unterwegs!

Da mit der bestehenden Ölsperre nicht

das vollständige Öl abgebunden werden konnte,

wurde eine weitere Ölsperre der Feuerwehr

Sigmaringendorf angefordert und zum Einsatz

gebracht.

Im Laufe dieser Woche konnte der Verursacher

dann festgestellt werden. Der Grund für den

Austritt war eine Heizölrücklaufleitung in einem

Einfamilienhaus, welche in einen vollen Heizöltank

geführt wurde. Dieser Tank begann dann

nach und nach überzulaufen. Wieviel Heizöl

insgesamt ausgelaufen ist und durch das Erdreich

in die Lauchert gelangte, ist nicht bekannt.

Der Eigentümer bekam diesen Vorfall

nicht mit, da er zu dieser Zeit gerade nicht in

Bingen weilte.

Nach Feststellung des Verursachers musste

eine der Ölsperren direkt an die Austrittsstelle

versetzt werden. Der Wechsel des schwimmfähigen

Ölbindemittels wurde im Anschluss

zuerst durch die Feuerwehr und später durch

den örtlichen Bauhof übernommen. Bei diesen

Einsätzen wurden insgesamt über 150 Mannstunden

auf mehrere Tage verteilt geleistet.

Eine der Ölsperren bleibt noch weiterhin vorsorglich

errichtet, da in regelmäßigen Abständen

das Erdreich gespült werden muss.

Brandcontainer

Die Gemeindefeuerwehr Bingen und Werkfeuerwehr

Zollern übten im Brandcontainer

der EnBW, welcher für eine Woche im Zollern-

Werk in Laucherthal stationiert war, den


Ernstfall. Die Atemschutzgeräteträger nahmen

fast vollständig an der Ausbildung in der

Brandübungsanlage teil. Diese Heißausbildung

ist ein wichtiger Bestandteil für jeden

Atemschutzgeräteträger. Bei der Ausbildung

stand nicht die Hitzeeinwirkung, welche bei

Temperaturen von 400 bis 500 C° gegeben

war, im Vordergrund, sondern besonders die

Vorgehensweise im Brandraum, die Löschtechnik

und der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr

auf ständig sich ändernde Einsatzbedingungen.

Mit der Brandübungsanlage konnten

Gasbrände, Brände in Schaltschränken, Zim-

Freiwillige Feuerwehr Bingen

merbrände, Brände in Flur und Treppenhaus

sowie Flash-Over Situationen simuliert werden.

Aufgrund der guten Resonanz soll diese Trainingsmethode

künftig jährlich für alle Atemschutzgeräteträger

auf dem Programm stehen.

Kinderferienprogramm

der Feuerwehr

In den vergangenen Sommerferien fand wieder

das Kinderferienprogramm der Gemeinde Bingen

statt. Hier nahm auch die Feuerwehr daran

teil! Bei optimalem Sommerwetter konnte man

ca. 30 Kinder beim Feuerwehrgerätehaus begrüßen.

Mit den Fahrzeugen der Feuerwehr

wurden die Kinder dann an den ehemaligen

Sportplatz im Fäulesloch transportiert, wo ein

Parcour mit vielen Wasserspielen aufgebaut

war. Die Kinder hatten bei den Spielen viel

Spaß und nach kurzer Zeit war bei den Kindern

inklusive den Betreuern der Feuerwehr kein

Hemd mehr trocken. Die Resonanz dieses Tages

war so gut, dass aus diesem Kreis auch

wieder Nachwuchs für die Jugendfeuerwehr

gewonnen werden konnte.

Atemschutzgeräteträger üben im Brandcontainer. Sehr erfrischend ging es beim Kinderferienprogramm der Feuerwehr zu.

Glücksräder,

Lostrommeln, Bingogeräte,

Knobelstechbretter, Lose, Doppelnummern, Kontrollkarten,

Bingo-, Knibbel- und Rubbelkarten, Biermarken,

Taler, Chips, Gutscheine, Eintrittskontroller,

Eintrittskarten, Ident-Kontroller, Sonderanfertigungen

E. A. LOY Verlosungsbedarf

Kostenloses Katalogverzeichnis

Hersteller – Lager – Versand

Zugspitzstraße 7 · 86453 Dasing (A 8)

Telefon 0 82 05/3 17 · Telefax 0 82 05/73 54

www.bingoversand.de

Roland Hummel

Uhlandstr. 3 · 72511 Bingen

Telefon 0 75 71/ 1 37 54

Telefax 0 75 71/68 55 78

E-Mail: mail@autoklinik.de

Internet: www.autoklinik.de

31


Feuerwehr Inzigkofen

erhält neues Löschfahrzeug

Nach ca. einjähriger Wartezeit, die unter anderem

die Ausschreibung, Bestellung und Bauzeit

in Anspruch nahm, war es am 19.3.2010

endlich soweit. Das neue Löschfahrzeug

LF 10/6 von Iveco Magirus konnte in Empfang

genommen werden. Damit die Kameraden aus

Inzigkofen gemeinsam mit den Wehrleuten der

Abteilungen Vilsingen und Engelswies sowie

den Kameraden der Altersabteilung und Abgeordnete

der Gemeindeverwaltung zur Fahrzeugübergabe

nach Weisweil fahren konnten,

wurde von der Gemeinde eigens zu diesem

Anlass ein Bus gechartert. Nach einer ausführlichen

Besichtigung des Betriebsgeländes und

einer Stärkung in der Betriebskantine durfte

Kommandant Wilfried Stroppel die Schlüssel

entgegen nehmen. Das neue Löschfahrzeug

ersetzt das Löschfahrzeug LF 8, welches nach

einer Dienstzeit von 39 Jahren in den wohlverdienten

Ruhestand geschickt wurde.

Mairegen macht schön

Getreu diesem Motto wurde das neue Fahrzeug

der Feuerwehr Inzigkofen zusammen mit

dem neuen KTW- der DRK-Ortsgruppe Inzig-

kofen am 2. Mai 2010 eingeweiht. Trotz des

strömenden Regens kam eine Vielzahl von Kameraden

aus dem Kreisgebiet zusammen, um

gemeinsam mit den Inzigkofern die Weihe zu

feiern. Leider machte der Regen aber ein größeres

Rahmenprogramm unmöglich. Dies tat

aber der Feierlaune vieler Besucher keinen Abbruch.

Die Feierlichkeiten in der Römerhalle

dauerten doch noch bis in die Abendstunden.

Brandeinsätze

Am 4.6.2010 wurde die Feuerwehr Inzigkofen

in den frühen Morgenstunden zu einem Brandeinsatz

auf einen Reiterhof im Ortsteil Pault

gerufen. Ein Strohballen, der unter einem Vordach

eines Ökonomiegebäudes gelagert wurde,

geriet in Brand. Durch das schnelle Eingrei-

32

Freiwillige Feuerwehr Inzigkofen – Abteilung Inzigkofen

KTW und LF10/6 vor dem Schloss in Inzigkofen.

Bei Magirus in Weisweil: Wehrleute aus Inzigkofen, Vilsingen und Engelswies mit Altersabteilung und Bürgermeister

Bernd Gombold. Fotos: S.M.

fen der drei Abteilungen Inzigkofen, Vilsingen

und Engelswies, unterstützt vom Löschzug

Sigmaringen, konnte das Feuer bereits in der

Wohnhaus nach Küchenbrand.

Entstehungsphase, noch bevor größerer Schaden

entstand, gelöscht werden. Die in dem

Gebäude untergebrachten Pferde waren zu

keinem Zeitpunkt des Einsatzes in Gefahr.

Unter dem Stichwort „Küchenbrand“ wurde

Florian Inzigkofen am 19.7.2010 um die Mittagszeit

alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr

am Einsatzort schlugen die Flammen

bereits ca. drei Meter hoch aus dem Erdgeschoss

und drohten dabei von außen auf den

Dachstuhl überzugreifen. Ein weiteres Ausbreiten

konnte verhindert werden. Leider machten

die Flammen das Wohnhaus trotz des beherzten

Eingreifens der Wehrleute aus Inzigkofen,

Vilsingen und Engelswies auf beiden Stockwerken

unbewohnbar. Auch der zur Verstärkung

aus Sigmaringen gerufene Löschzug mit

Drehleiter konnte daran nichts mehr ändern.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Bewohner

des Hauses konnten sich noch selbständig

in Sicherheit bringen. Am Haus entstand

ein Sachschaden von ca. 250.000 Euro.

Inzigkofen goes Hollywood

Die Berliner Produktionsfirma Lago Film, die

im Frühsommer 2010 für die Aufnahmen zu

dem Blockbuster „A dangerous Method“ mit

Keira Knightley und Viggo Mortensen im süddeutschen

Raum unterwegs war, machte unter

anderem auch in Inzigkofen halt. Für die Dreharbeiten

zu einer Regenszene im Klosterhof

erbat der Regisseur Hilfe von der hiesigen Feuerwehr.

An den beiden Drehtagen wurden die

Männer aus Inzigkofen von Wehrleuten aus

Sigmaringen und Gammertingen unterstützt.

Mithilfe der von der FF Gammertingen zur Verfügung

gestellten Hochleistungspumpe war es

dann möglich, die geforderten 2500 Liter Wasser

je Minute bei 8 bar bereit zu stellen. Diese

Menge Wasser war nötig, um die Regentraverse

der Spezialeffekts Firma zu betreiben. Diese

Traverse war wiederum notwendig, um bei den

Kameraaufnahmen einen lebensechten Regen

zu simulieren, so dass dieser später im Film

auch als solcher zu erkennen ist.


Freiwillige Feuerwehr Inzigkofen – Abteilung Inzigkofen

Die Produktionsleitung forderte, dass die Beregnung

ausschließlich mit Frischwasser erfolgt.

Somit konnte die ortnahe Donau nicht

Umbau des TSA

der Abteilung Engelswies

zum Schlauchanhänger

Der TSA der Abteilung Engelswies entsprach

in keinerlei Hinsicht mehr den Anforderungen

an den heutigen Feuerwehrdienst. Er hatte keine

Zulassung und seine alte Beladung war

durch die Ausstattung der Abteilungswehren

entbehrlich geworden. Also sollte er einer neuen

Verwendung als Schlauchanhänger zugeführt

werden.

Nach mehrmonatiger Planungsarbeit und in

einer Bauzeit von ca. 150 Stunden konnte nun

der Umbau des alten TSA zu einem modernen

Schlauchanhänger abgeschlossen werden.

Die Hauptverwendung des Anhängers ist die

Bereitstellung von 450 m B-Schlauch. Man

entschied sich für die im Bild gezeigte Anordnung

aus drei übereinander liegenden Schubladen

mit je 150 m gebuchteter Leitung. Vorgabe

war, dass der Schlauch während der Fahrt

mit 10 bis 15 km/h problemlos verlegt werden

kann, was in einem Test eindrucksvoll bewiesen

wurde. Daneben sind im Anhänger auch

eine komplette Löscheinrichtung (Standrohr,

Standrohrschlüssel, Strahlrohre und C-

Schlauchhaspel) sowie ein Nasssauger mit Zu-

zur Wasserentnahme herangezogen werden.

Um das Wassernetz bei dieser Abnahmemenge

dann aber nicht zu sehr zu strapazieren,

behör, das Mittelschaumrohr und zwei Feuerlöscher

untergebracht.

Um die verkehrsrechtlichen Vorgaben zu erfüllen

wurde die Elektrik neu installiert, neue Rä-

wurden mehrere vom THW bereitgestellte

Wassersäcke aufgebaut und so ein Wasserpuffer

von ca. 50 m 3 sichergestellt.

Filmregen über dem Klostergarten in Inzigkofen. Mobilkran mit Regentraverse der Spezialeffekt-Firma.

Freiwillige Feuerwehr Inzigkofen – Abteilung Engelswies

Das Bauteam von links: Martin Bauer, AbtKdt. Albrecht Sauter, Anselm Futterer, Martin Frey, Rudolf Ramsperger,

Wolfgang Pfeifer.

Glücksräder, Lostrommeln, Bingogeräte,

Knobelstechbretter, Lose, Doppelnummern,

Kontrollkarten, Bingo-, Knibbel- und Rubbelkarten,

Biermarken, Taler, Chips, Gutscheine,

Eintrittskontroller, Eintrittskarten, Ident-Kontroller,

Sonderanfertigungen

E. A. LOY VERLOSUNGSBEDARF

Kostenloses Katalogverzeichnis

Hersteller – Lager – Versand

Zugspitzstraße 7 · 86453 Dasing (A 8)

Tel. 0 82 05/3 17 · Fax 0 82 05/73 54

www.bingoversand.de

der wurden angebaut und diverse Rückstrahler

angebracht. Der Feuerwehr-TÜV stellte für

den Anhänger nach eingehender Begutachtung

neue Papiere aus, so dass nun auch eine

Zulassung möglich war.

33


Personensuche

vom 1. – 2. Januar 2010 in Hettingen

Am Neujahrsmorgen um 10.22 Uhr wurde die

Feuerwehrabteilung Hettingen zu einer Personensuche

gerufen.

Der Treffpunkt mit der bereits anwesenden Polizei

war der Festplatz von Hettingen. Es wird

seit der frühen Morgenstunde eine ältere Bewohnerin

von Hettingen vermisst. Diese habe

mit Nachthemd und Pantoffeln bekleidet das

Haus verlassen.

In Zusammenarbeit mit der Polizei, die die Einsatzleitung

übernommen hatte, wurde mit Einbeziehung

der DRK-Ortsgruppe Veringenstadt/Hettingen

und einem Rettungshubschrauber

die nähere Umgebung von Hettingen

durchsucht.

Bis zum Spätnachmittag hatte man weite Teile

der Umgebung abgesucht.

Zwischenzeitlich wurden aber immer mehr

Hilfsorganisationen zur Personensuche herangezogen,

da die bisherige Suche noch nicht

den erhofften Erfolg brachte und die Dunkelheit

nahte.

Verschiedene DRK-Ortsgruppen, Rettungshundestaffeln

aus mehreren Landkreisen,

mehrere Polizeiposten vom Regierungspräsidium

Tübingen sowie die Tauchergruppe aus

Mengen und unsere Kameraden aus Inneringen

kamen uns zur Hilfe. Auch KBM Michael

Hack machte sich ein Bild von der Suche. Gegen

19.00 Uhr wurde die Suche für den Neujahrstag

abgebrochen, denn es machte keinen

Sinn im Dunkeln weiter zu suchen. Zur Stärkung

bekamen alle anwesenden Hilfskräfte

sowie die helfenden Privatleute von der DRK

Ortsgruppe Herbertingen einen wärmenden

Eintopf zur Verfügung gestellt.

Dann wurde noch vereinbart, dass die Suche

am nächsten Morgen fortgeführt werden soll.

Am Dienstag, 2. Januar um 8.00 Uhr, wurde die

Laucherttal Halle durch die Abteilung Hettingen

für die Einsatzkräfte bestuhlt. Um 9.00 Uhr

trafen sämtliche Hilfskräfte in der Halle ein. Die

34

Freiwillige Feuerwehr Hettingen

Einsatzleitung (Polizei) begann mit einer kurzen

Aufarbeitung des gestrigen Tages.

Danach wurden die Polizeikräfte, die anwesenden

Feuerwehrleute, Rettungshundestaffeln

in ihre neuen Aufgaben eingeteilt. Die Koordination

wurde durch den ELW 2 von der

FF Sigmaringen ausgeführt, das seine Einsatzzentrale

auf der Bühne der Halle aufgebaut

hatte. Es beteiligten sich auch sehr viele private

Personen aus Hettingen an der Suche. Das

DRK sowie die Notfallseelsorge waren in ständiger

Bereitschaft.

Die Suche wurde nun systematisch fortgeführt.

Der Polizeihubschrauber flog von Sigmaringendorf

aus in Richtung Hettingen, der Lauchert

entlang. Unsere Kameraden von der

Feuerwehr Veringenstadt suchten von ihrem

Stadtgebiet aus in Richtung Hettingen der

Ihr Spezialist in der

Laserblechbearbeitung

und in der

Baugruppenmontage

Lauchert entlang. Gegen 12.38 Uhr wurde der

Einsatzleitung dann das Auffinden einer Person

in der Lauchert gemeldet. Nach dem Bergen

der leblosen Person aus dem Wasser

durch die Tauchergruppe Mengen wurde die

Leiche als die vermisste Person identifiziert.

Der Einsatz wurde dann gegen 13.30 Uhr für

beendet erklärt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen,

das wieder von der DRK Ortsgruppe

Herbertingen gemacht wurde, rückten dann

alle Einsatzkräfte wieder ab.

An beiden Tagen nahmen ca. 400 Einsatzkräfte

und freiwillige Helfer teil.

Herzlichen Dank an alle Helfer die uns bei diesem

außergewöhnlich schweren Einsatz in irgendeiner

Weise geholfen haben.

Franz Ott

Metallwarenfrabrik GmbH

CNC-Laserblechbearbeitung

Maybachstraße 8 • 72513 Hettingen

Telefon 0 75 74 / 93 18-0 • Telefax 0 75 74 / 93 18-20

info@ott-blechbearbeitung.de • www.ott-blechbearbeitung.de


Feuerwehr Hockete

und Fahrzeugweihe der

DRK-Bereitschaft Neufra am 6.9.2009

Bei der diesjährigen Hockete wurde das neue

Fahrzeug der DRK-Bereitschaft Neufra feierlich

mit Gottesdienst und Weihe der Bevölkerung

vorgestellt.

Zimmerbrand

In den frühen Morgenstunden am Freitag, den

20.11.09, ereignete sich ein Zimmerbrand in

der Hohenzollernstraße. Durch das schnelle

eingreifen der Feuerwehr Neufra konnte

Schlimmeres verhindert werden. Die Hausbewohner

kamen mit einem Schrecken davon.

Alarmübung des DRK und der

Feuerwehr Neufra

Am Samstag, den 21.11.09, wurde die Sirene

zur Alarmübung ausgelöst. Es wurde der

Ernstfall „ Unfall im Wald“ geprobt.

Unser Waldarbeiter, Herr Rädle, hatte sich als

Statist unter einen Baum gelegt. Ihn galt es unter

schwierigen Bedingungen aus steilem Gelände

zu bergen. Die Übung zeigte wie wichtig

es ist, dass alle Kräfte abgestimmt arbeiten.

Das Auffinden der Unfallstelle im Wald bedeutet

im Wald eine besondere Herausforderung

für die Einsatzkräfte, deshalb wird mit so genannten

Rettungspunkten gearbeitet, wo der

Alarmierende die Rettungskräfte abholt und

mit Ihnen zur Unfallstelle fährt. In Neufra ist der

Rettungspunkt „das Lamm“ und in Freudenweiler

„die Krone“.

Hauptversammlung

Die diesjährige Versammlung der FF Neufra

wurde im Feuerwehrhaus in Neufra abgehalten.

Neben vielen Grußworten, Berichten, Ehrungen

und Beförderungen standen auch

Wahlen auf dem Programm.

Kommandant Wolfgang Hack begrüßte die

zahlreich erschienenen Wehrmänner und Gäste,

unter ihnen auch BM Jürgen Beck, Sabine

Wern vom DRK Neufra, Notfallseelsorger Dieter

Brill, den stellvertretenden Kreisbrandmeister

Gerhard Dippel und Alexander Speck vom

Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen aufs herzlichste.

In seinem Bericht äußerte sich Hack

mehr als zufrieden mit dem vergangenen Jahr,

ließ aber auch gleich durchblicken, dass es

trotzdem nichts zum Ausruhen gibt. „Ich will

eine Wehr, die in ihrer Größenordnung auf dem

höchsten Stand ist. Deshalb steht auch im jetzigen

Jahr viel Weiterbildung, Atemschutzübungen

zusammen mit umliegenden Gemeinden,

Leistungsabzeichen und Sport auf dem

Programm. Erfreulich ist, dass das eingeführte

Freiwillige Feuerwehr Neufra

Schwimmen sehr gut angenommen wurde“,

sagte Hack abschließend. Es folgten die Berichte

des Schriftführers Ralf Türk, der Kassiererin

Sabine Daikeler, die ihr Amt aus familiären

Gründen an Daniel Abt abgab und der verschiedenen

Abteilungsleiter, wobei Wunibald

Leuze von der Alterswehr vor allem die sehr

gute Zusammenarbeit mit den Aktiven hervorhob

und Björn Schweitzer von der Jugendwehr

bei 27 Proben einen Besuch von mehr als erfreulichen

92,7% nachweisen konnte. Auch BM

Beck lobte die gute Zusammenarbeit der Abteilungen

und machte vor allem der Jugend

Mut. Gute und echte Kameradschaft entsteht

immer in jungen Jahren, meinte er abschließend.

Auch Alexander Speck und Gerhard Dippel,

die pressefreundlichen Vertreter aus dem

südlichen Landkreis, lobten die gute Zusammenarbeit

mit der Neufraer Wehr. Die Entlastung

der Vorstandschaft nahm BM Jürgen

Beck vor und die Kassenprüfer Wunibald Leuze

und Michael Adler bescheinigten der Kassiererin

eine tadellose Kassenführung.

Zum Feuerwehrmann wurde Patrick Herre und

zum Hauptfeuerwehrmann Thomas Rädle befördert.

Mit der Kreisspange des Feuerwehrverbandes

Sigmaringen wurden Anton Herre und Jürgen

Laile ausgezeichnet. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst

erhielt Thomas Rädle das Feuerwehrehrenzeichen

in Silber.

Für 60 Jahre Zugehörigkeit erhielten Franz

Dietmann und Karl Türk einen Geschenkkorb.

Ebenfalls Klaus Herre für 50 Jahre. Nach den

Ehrungen und Beförderungen standen Wahlen

auf dem Programm, wo wieder BM Jürgen

Beck als Wahlleiter tätig wurde. Nach kurzer

und geheimer Wahl wurde Wolfgang Hack als

Kommandant wiedergewählt. Stellvertreter

wurde Michael Adler. Ansonsten blieb alles wie

gehabt und die Neufraer Bürger können sicher

sein, dass sie eine toll engagierte Feuerwehr

im Ort haben. Mit einem gemeinsamen Essen

endete eine sehr harmonisch verlaufende Versammlung.

Einsatz der Feuerwehr

Abteilung Freudenweiler und

Neufra am 1.5.2010

Ein freilaufendes Pferd sprang auf der Ebinger

Straße in ein Wohnmobil.

Vom 31.5. – 5.6.2010 war eine Brandübungsanlage

der EnBW bei uns am Feuerwehrhaus,

die in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren

aus Neufra, Gammertingen, Hettingen, Veringenstadt

und Winterlingen-Harthausen für die

Ausbildung der Atemschutzgeräteträger genutzt

wurde.

Jugendwehren arbeiten zusammen!

Für die Jugendfeuerwehren von Neufra und

Hettingen war Samstag der 17.10.2009 ein

wichtiger Tag.

In Osterburken im Neckar Odenwald Kreis traten

die Jugendlichen der beiden Wehren auf

dem Sportgelände des Ganztagesgymnasiums

zur Abnahme der Leistungsspange an.

Zur erfolgreichen Teilnahme mussten die Jugendlichen

mit Unterstützung Ihrer zwei jüngeren

Kameraden die fünf Disziplinen des Wettbewerbs

(beantworten feuerwehrtechnischer

Fragen, Staffellauf, Kugelstoßen, Schnelligkeitsübung

und einen Löschangriff) absolvieren.

Jannik Herre (Jugendfeuerwehr Neufra) und

Andreas Stauß (Jugendfeuerwehr Hettingen)

erhielten aus Altersgründen noch keine Leistungsspange

verliehen, aber ohne die Mitwirkung

der beiden jüngeren Kameraden wäre es

der übrigen Gruppe nicht möglich gewesen an

dem Wettbewerb teilzunemen. Dank euch beiden!

Herzlichen Glückwunsch an euch alle zur bestanden

Leistungsspange!

Björn Schweitzer, Jugendfeuwehrwart Neufra

Werner Steinhart, Jugendfeuerwehrwart

Von oben links: Steinle Mathias, Herre Jannik, Stauß

Andreas, Lieb Andreas, Flöß Theo, Müller Jürgen,

Schweitzer Björn.

Von unten links: Steinhart Werner, Abt Daniel, Steinhart

Marlies, Halder Patrick, Jekel Bernd Manuel,

Henkel Tobias, Denkinger Patrice, Kranz Andrea.

35


Alarmübung

der Gesamtwehr Veringenstadt

Am 16.7.2010 gegen 18:30 Uhr wird die komplette

Wehr der Gesamtgemeinde zu einer

Alarmübung gerufen.

Übungsobjekt ist der Aussiedlerhof von Prof.

Dr. Erwin Zillenbiller in Veringenstadt. Angenommen

wird ein Scheunenvollbrand mit Ausdehnung

auf das Wohnhaus.

Die zuerst eingetroffene Abt. Veringenstadt beginnt

sofort mit dem Aufbau einer Riegelstellung

um das bedrohte Wohnhaus zu schützen.

Wasser wird aus einer auf dem Hof befindlichen

rund 30.000 Liter fassende Zisterne entnommen.

Die Abteilung Hermentingen unterstützt

hierbei die Abt. Veringenstadt mit PA-

Trägern und bei der Brandbekämpfung.

Alarmübung in Veringenstadt.

Alarmübung in Veringenstadt.

36

Freiwillige Feuerwehr Veringenstadt

Elektro-Technik

nur vom

Fachmann …

… mit Sicherheit

gut beraten!

Deutstetter Straße 12 · 72519 Veringenstadt

Tel. (0 75 77) 32 41 · Fax (0 75 77) 35 60 · www.elektro-dobler.de

Die Abt. Veringendorf entnimmt aus der in ca.

400 Meter entfernten Lauchert mittels TS8

Wasser und unterstützt den Schlauchwagen

aus Sigmaringen beim Aufbau der Wasserversorgung.

An der Brandstelle werden zwei Abschnitte gebildet,

die jeweils von Grfs. geleitet werden.

Nach rund 30 Minuten sind mehrere B- und C-

Strahlrohe im Einsatz und das Feuer hat keine

Chance mehr.

Der Einsatzleiter ist mit dem Gezeigten zufrieden,

dem schließt sich der Bürgermeister in

seiner Nachbesprechung an. Der Eigentümer,

Prof. Dr. Zillenbiller, ist sehr angetan von der

gezeigten Übung und spricht den Anwesenden

Feuerwehrkräften seine Anerkennung

über das Geleistete aus.

Personensuche an der Lauchert.

Einsätze

Sturmtief Xynthia beschädigt Photovoltaik-Anlage.

Personensuche am 2.1.2010

Tags zuvor haben Rettungsorganisationen

schon eine seit dem Neujahrsmorgen vermisste

Frau aus Hettingen gesucht, aber auf Grund

der Dunkelheit die Aktion abbrechen müssen.

Am 2.1.2010 geht es im Großraum Hettingen

weiter. Schließlich wird unsere Wehr in die

Suchaktion mit einbezogen.

Wir suchen mit rund 35 Kräften auf und an der

Lauchert von Hettingen bis nach Veringendorf

mit mehren Trupps zu Fuß am Uferbereich sowie

mit unserem Boot auf der Lauchert, auch

werden wir unterstützt von der Feuerwehrtauchergruppe

aus Mengen, die ebenfalls ein

Boot einsetzt und gleichzeitig alle Stauwehranlagen

mittels Taucher absucht. Ebenfalls ist


ein Polizeihubschrauber auf unserem Gebiet

im Einsatz. Nach einiger Zeit wird das befürchtete

Ungewisse zur Wahrheit, die vermisste

Frau wird auf Höhe der Firma Kastell in Veringenstadt

leblos in der Lauchert gefunden. Der

Notarzt kann nur noch den Tod feststellen. Insgesamt

waren rund 220 Kräfte vieler Organisationen

im Einsatz.

Sturmtief Xynthia deckt Dach eines Holzlagers

ab

Umher fliegende Teile des Daches und Teile

der Holzständerkonstruktion beschädigen

weitere Scheunendächer sowie eine Photovoltaik-Anlage

erheblich. Die Abteilung Veringenstadt

muss die weit verstreuten Teile bergen

sowie die restlichen Holzständer sichern. Rund

22 Kräfte sind im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 32.

Einzug ins neue Gerätehaus.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 32 zwischen

Veringenstadt und Veringendorf

Ein 19-jähriger PKW Fahrer überholt eine Kolonne

von mehreren Fahrzeugen. Beim Einscheren

verliert er die Kontrolle über seinen

PKW und prallt frontal in ein entgegenkommendes

Fahrzeug. Beide Fahrer werden

schwer verletzt. Die Abt. Veringenstadt befreit

einen der beiden Fahrer mit dem Rettungssatz.

Der Aufprall war so heftig, dass aus einem der

PKW der Motorblock und die Vorderachse herausgerissen

werden und ca. 50 Meter neben

Freiwillige Feuerwehr Veringenstadt

der Unfallstelle im Graben liegen. Die Abteilung

war mit 24 Kräften im Einsatz. Ebenfalls

waren die Kameraden aus Sigmaringen zur

Unterstützung angefordert.

Einzug ins Gerätehaus

Endlich war es soweit. Am Samstag, den

6.2.2010, viel später als ursprünglich geplant,

kann die Abteilung Veringenstadt in ihr neues

schmuckes Gerätehaus in der Bahnhofstrasse

einziehen. Ab 13.30 Uhr rollen die Transportfahrzeuge

und alle helfen mit und pünktlich wie

geplant meldet sich um 18:00 Uhr die Abteilung

aus ihrem neuen Funkraum einsatzbereit

der Leitstelle. Das große Einweihungsfest findet

am 26. September 2010 bei hoffentlich

schönem Hohenzollernwetter statt. Die Vorbereitungen

laufen auf Hochtouren.

Lehrgänge:

Grundausbildung und Truppführer

Nachholbedarf hatte man besonders im Truppführer-Lehrgang.

So war es nicht verwunderlich,

dass gleich 13 Kräfte angemeldet wurden

und dies auch aus allen drei Abteilungen. Dieser

Lehrgang wurde in Gammertingen durchgeführt.

Die sechs Teilnehmer der Grundausbildung

aus Veringenstadt und Veringendorf

waren in Sigmaringendorf. Mit sehr guten

Lehrgangsleistungen in beiden Lehrgängen

überzeugten die Teilnehmer. Jetzt gilt es das

Erlernte in ihren Abteilungen umzusetzen und

stetig zu verbessern.

Herzlichen Glückwunsch von uns allen.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens

Deutstetten in Veringenstadt zu Besuch

im neuen Feuerwehrgerätehaus.

Rund 45 Kinder und ihre Begleiterinnen erlebten

ein paar aufregende und informative Stunden

bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Die anwesenden Feuerwehrkräfte hatten allerhand

vorbereitet. So gab es zum Beispiel eine

Vorführung mit Atemschutz. Ein Kamerad wurde

in eine total verrauchte Werkstatt geschickt

und man hörte nur noch das Geräusch des

Atemschutzgerätes, vom Mann keine Spur. Es

Teilnehmer der Grundausbildung und des Truppführer-Lehrgangs.

Der Kindergarten Deustetten ist zu Besuch im neuen Feuerwehrgerätehaus.

wurde eine Autotüre mit einer Rettungschere

bearbeitet.

Natürlich durfte das Spritzen mit Strahlrohren

nicht fehlen. Die Kinder kamen aus dem Staunen

nicht mehr raus. Und dann gab’s ein Brezele

für den großen Hunger und Fanta zum

Durst löschen und ganz zum Schluss wurden

alle wieder mit dem Feuerwehrfahrzeug in den

Kindi gefahren. Dieser Vormittag wird bei den

Kids noch lange in Erinnerung bleiben.

Klaus Packheiser, Kommandant

37


38

Von Mensch zu Mensch

Mariaberg ist ein diakonischer Träger für soziale Dienste mit

Angeboten für Menschen mit Behinderung und sozialer Benachteiligung

vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Mit seinen

rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht Mariaberg

über 2.500 Menschen in den Landkreisen Sigmaringen,

Zollernalb, Reutlingen sowie in Stuttgart. Hier wird allen Menschen

unabhängig von der Schwere der Behinderung Hilfe

und Förderung angeboten.Informieren Sie sich bei uns über

Arbeitsplätze in den verschiedenen Berufsfeldern, Praktika,

ein Freiwilliges Soziales Jahr und Zivildienststellen.

Mariaberg e.V. – 72501 Gammertingen – www.mariaberg.de

Telefon 07124 923 0 – Fax 07124 923 500

Spendenkonto: Kreissparkasse Reutlingen

Kto – Nr. 112 503 – BLZ 640 500 00

> Best of Livemusik <

seit über 20 Jahren auf der Bühne

Tanz • Show • Party

Ihre Band für alle (Feuerwehr-)Feste

Telefon 0 73 08/31 05 · Telefax 0 73 08/92 36 67

Mail: norbert-beer@united-danceband.de

Danziger Str. 6, 72501 Gammertingen

Telefon 07574/546 und 3410, Telefax 07574/549 und 3410

Friedrich-List-Straße 9 · 72501 Gammertingen

Container-Service

Herdleäcker 12

D-72501 Gammertingen

Tel. 0 75 74/18 59

Fax 0 75 74/32 23

Oskar Werder

� Gewerbeabfälle

� Wertstoffe

� Bauschutt

� Aushub

� Recycling

� Container 3 bis 40 m 3

Robert-Bosch-Straße 3

72501 Gammertingen

Telefon (0 75 74) 9 30 90

oder 0700LIEBGMBH

Telefax (0 75 74) 93 09 16

E-mail info@lieb-bau.de

Ihr Partner für

Erdarbeiten

Betonarbeiten

Stahlbetonarbeiten

und Maurerarbeiten


Freiwillige Feuerwehr Gammertingen – Abt. Feldhausen

Neues Feuerwehrfahrzeug LF 10/6

für die Abteilung Feldhausen

übergeben

Nicht nur die Feldhauser Feuerwehrmänner,

sondern auch ganz Feldhausen ist stolz auf ihr

neues Feuerwehrfahrzeug. Die Strukturkonzeption

der Gammertinger Feuerwehr ist damit

einen weiteren entscheidenden Schritt vorangekommen.

Feuerwehr und Bürgerschaft des Stadtteiles

Feldhausen sind ganz stolz auf das neue Feuerwehrfahrzeug.

Mit einer ganztägigen Feier ist

das neue Löschfahrzeug LF 10/6 am Sonntag,

13. Juni 2010, offiziell geweiht und übergeben

worden. Nach dem feierlichen Gottesdienst,

von Stadtpfarrer Wolfgang Drescher zelebriert,

zogen die Gäste von der Kirche unter den

Klängen der Musikkapelle Feldhausen-Harthausen

am Bürgerhaus vorbei zum Schulhof

der Grundschule Feldhausen unmittelbar hinter

dem dortigen Feuerwehrmagazin, wo das

festlich geschmückte neue Fahrzeug im Rahmen

einer großen Fahrzeugschau der Gammertinger

Wehr stand.

Nicht nur die Feldhauser Wehrmänner und

-frauen sondern auch viele Abordnungen der

umliegenden Wehren standen in Uniform

stramm, als der katholische Diakon Werner Eisele

das neue Einsatzfahrzeug segnete. Gammertingens

Bürgermeister Holger Jerg sprach

in seinem Grußwort von einer guten Investition

und von einem positiven Zeichen für die Einheit

und die Leistungsbereitschaft der Feuerwehr

in der Gesamtstadt. Die städtische Investition

in Höhe von 232.000 Euro in das hochmoderne

Fahrzeug sei aber wertlos, wenn

nicht die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und

-männer mit einer guten Ausbildung die ständig

wachsenden Anforderungen der Hilfeleistung

meistern werden. Ein weiterer Gratulant

war Kreisbrandmeister Michael Hack, der sogar

den Bewilligungsbescheid für die nächste

Feuerwehrfahrzeugbeschaffung für das

TSF-W der benachbarten Stadtteilwehr Kettenacker

mitankündigte. Der Kreisbrandmeister

betonte, dass mit dem neuen Löschfahrzeug

LF 10/6 in allen drei Stadtteilen auf der

Alb eine wichtige Lücke geschlossen worden

sei. Der vielbefahrene

„Highway“ von Inneringen

nach Trochtelfingen

könne bei einem

Unfall von Feldhausen

aus binnen

weniger Minuten erreicht

werden und die

Feuerwehr könne

wertvolle Hilfe leisten,

so Hack.

Gammertingens neuerGesamtkommandant

Herbert Datz erläuterte

die technischen

Details des

Fahrzeuges und

wünschte der Abteilung

Feldhausen viel

Arbeit mit dem Fahrzeug,

vor allem Probearbeiten. Thomas Laupp,

Abteilungskommandant der Feldhauser Feuerwehr,

betonte in seinem Grußwort, dass er

hochmotivierte Kameraden in seiner Truppe

habe. „Wir wissen um die Verantwortung für

das neue Fahrzeug“, so Laupp. Das letzte

Grußwort, bevor sich die Besuchermassen in

die Turnhalle drängten, sprach Ortsvorsteher

Hans Steinhart. „Ich möchte nur zwei Wünsche

äußern. Zum einen wünsche ich sehr seltenen

Einsatz für das Fahrzeug, der zweite

persönliche Wunsch gilt Abteilungskommandant

Laupp und seiner Truppe. Gesundheit

möge allzeit oberster Begleiter sein.“

39


Seniorentreffen

des KFV Sigmaringen

Zum 10. Seniorentreffen des Kreisfeuerwehrverbandes

des Landkreises Sigmaringen lud

dieses Male die Freiwillige Feuerwehr Schwenningen

ein.

Edi Hahn als kommissarischer Vorsitzender

begrüßte insbesondere auch die Gäste aus

den benachbarten Landkreisen. Er machte

deutlich, dass diese Veranstaltung ein kleines

Dankeschön sein soll für die Kameraden, die

Jahrzehntelang ehrenamtlichen Dienst für die

Allgemeinheit geleistet haben. In einem Grußwort

erklärte Bürgermeister Bucher, Schwenningen

trage gerne dazu bei, diese Tradition

fortzusetzen. Kameradschaft, menschliches

Miteinander sind sehr wichtig und unverzichtbar,

betonte der Rathauschef und dankte den

Wehrmännern für ihr ehrenamtliches Engagement.

Er betonte, dass er stolz ist in Schwenningen

eine gute Feuerwehr zu haben, in der

alle Altersgruppen vertreten sind. Pfarrer Hans

Locher betonte in seinen Grußworten an die

Versammelten, dass der Mensch im Alter an

Lebenserfahrung hinzugewinne, was durch

nichts zu ersetzen sei.

Die folgenden Stunden standen dann ganz im

Zeichen der Unterhaltung, der Geselligkeit und

der Erinnerung an schöne Stunden innerhalb

der Feuerwehr. Der Schwenninger Feuerwehrkommandant

hatte eine beeindruckende Vorstellung

zusammengestellt, mit der er auf die

vielfältige Vereinsarbeit im Dorf aufmerksam

machte. Der Kinder- und der Jugendchor, beide

unter der Regie von Gudrun Steidle, trugen

mit mehreren schönen Liedern zur Unterhaltung

bei. Die Tanzgruppe „No Name“ unter

Leitung von Marion Stahl sowie die Tanzgruppe

vom Turnverein Schwenningen unter der

Leitung von Beate Entreß steuerten zwei Tänze

bei. Die Jugendkapelle Schwenningen mit

Leiterin Stefanie Eisemann sorgte für gepflegte

musikalische Untermalung an diesem Nach-

40

Freiwillige Feuerwehr Schwenningen

mittage. Außerdem wurden die Gäste mit

selbstgebackenen Kuchen der Feuerwehrfrauen

und weiteren schmackhaften Speisen und

Getränken versorgt.

Viel zu schnell vergingen für die meisten Teilnehmer

die kurzweiligen Stunden in Schwenningen.

Dachstuhlbrand

am 28.4.2010 in Schwenningen

Durch Lötarbeiten an einer Solaranlage kam es

bei einem in Holzbauweise errichteten Einfamilienhaus

zu einem Dachstuhlbrand. Die

herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr aus

Schwenningen begann mit den ersten

Löscharbeiten. Zur Unterstützung war die Freiwillige

Feuerwehr aus Stetten a. k. M. und die

Bundeswehrfeuerwehr vom Truppenübungsplatz

aus Stetten a. k. M. und das DRK Heuberg/Donautal

im Einsatz. Um den Brandherd

zu lokalisieren musste die Dachhaut geöffnet

werden, erst danach führte der gezielte

Löscheinsatz zum Erfolg, so dass nach rund

einer Stunde das Feuer gelöscht war.

Allerdings mussten die Wehrmänner noch fast

zwei Stunden lang Brandnester bekämpfen,

um ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.

Eine Feuersicherheitswache blieb

noch weitere Stunden vor Ort.

Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr

Schwenningen

Der alle zwei Jahre stattfindende Feuerwehrausflug

der aktiven Wehr einschließlich der Altersmannschaft

mit ihren Frauen führte dieses

Jahr nach München. Am Freitagmorgen um

7:00 Uhr trafen sich 60 Personen beim Omnibus

Beck in Schwenningen. Von dort fuhren wir

über Ulm in Richtung München. Zum Weißwurstfrühstück

unterbrachen wir die Fahrt in

Dasing beim Bauernmarkt. Frisch gestärkt fuhren

wir auf direktem Wege zur BMW-Werksbesichtigung.

Bei einer sehr interessanten dreistündigen

Werksbesichtigung konnte sich jeder

im Anschluss in der BMW-Welt sein neues

Fahrzeug konfigurieren lassen. Danach wurde

das Hotel bezogen. Nach einem gemeinsamen

Abendessen, ging es in die Innenstadt.

Der folgende Tag begann mit der Besichtigung

der Allianz-Arena. Danach folgte eine Stadtrundfahrt

mit anschließender Stadtführung

durch die Münchner Innenstadt. Anschließend

fuhren wir in den Englischen Garten, wo wir

das Viertelfinalspiel unserer erfolgreichen Nationalmannschaft

mit verfolgten. Nach diesem

grandiosen Sieg waren auch die weniger begeisterten

Fußballfans voll begeistert.

Der dritte und letzte Tag begann mit einer Besichtigung

des Klosters Andechs, wo ein ausgiebiger

Frühschoppen auf der Sonnenterrasse

eingenommen wurde. Am Nachmittag fuhren

wir dann nach Dießen am Ammersee und

legten noch eine gemütliche Rast bei Kaffee

und Kuchen ein. Den Abschluss eines wieder

sehr gelungenen Ausfluges stellte das gemeinsame

Abendessen im Gasthof Rössle in Frohnstetten

dar.

Gemeinsame Übung mit den Freiw.

Feuerwehren aus Schwenningen,

Stetten a k. M. und der DRK Ortsgruppe

Heuberg/Donautal

Die gemeinsame Übung fand am Kindergarten

in Schwenningen statt. Hierbei war der

Schwerpunkt die Rettung der Kinder aus den

Räumlichkeiten des Kindergartens. Die Einsatzleitung

oblag dem Kommandanten der

Freiwilligen Feuerwehr aus Schwenningen,

welche als erstes am Einsatzort eintraf.

Mehrere Angriffstrupps unternahmen unter

Atemschutz und Zuhilfenahme von tragbaren

Leitern die Menschenrettung. Parallel dazu

wurde mit mehreren Strahlrohren mit der

Brandbekämpfung begonnen. Nach dem Eintreffen

der Feuerwehr aus Stetten und dem

DRK wurde eine Einsatzleitung gebildet. Die

Feuerwehr aus Stetten unterstützte die Menschenrettung

mit ihrer Drehleiter und weiteren

tragbaren Leitern. Während dessen baute das

DRK einen Verletztensammelplatz auf und

übernahm die Erstversorgung der verletzten

Personen. Im Anschluss traf man sich zur

Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus

in Schwenningen. Kommandant Siber bedankte

sich bei allen Übungsteilnehmern für diese

gelungene Übung. Auch Bürgermeister Herbert

Bucher zeigte sich mit dem Übungsverlauf zufrieden

und bedankte sich im Namen der beiden

Gemeinden bei den Übungsteilnehmern.

Karl-Heinz Baumann

Bild: Karl Siber, Schriftführer

Gäste des 10. Seniorentreffs des Kreisfeuerwehrverbandes

in Schwenningen. Angriffstrupp beim Vorgehen ins Gebäude.

Impressum

Herausgeber und Gesamtherstellung: © Paartal-Verlag, Partner der Feuerwehren

Taitinger Straße 62, 86453 Dasing, Tel. 0 82 05/72 07, Fax 69 97

Redaktion: KFV-Vorsitzender Friedrich Sauter u. Joachim Pfänder, Pressesprecher u.

Öffentlichkeitsarbeit, KFV Sigmaringen, sowie die Führungskräfte im Landkreis

Auflage: Garantiert 6.000 Exemplare

Erscheinung: Einmal jährlich

Verteilung: Durch die Feuerwehren selbst.

Alle Rechte vorbehalten: Titel, Umschlaggestaltung, Vignetten, Art und Anordnung des

Inhalts sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder Auszug nur mit Genehmigung

des Verlages. Printed in Germany 2010, 15. Auflage.


Freiwillige Feuerwehr Herdwangen-Schönach

Einweihung Feuerwehrgerätehaus

in Herdwangen-Schönach

Wenige Tage vor dem 27. Juni hat Sankt Florian

wohl bei Petrus für uns um gutes Wetter

gebeten. Bei Sonnenschein und Temperaturen

wie wir sie im Sommer gewohnt sind, konnten

wir am Sonntag über 600 Gäste begrüßen.

Die letzten Tische und Stühle wurden auf der

Rasenfläche vor dem neuen Feuerwehrhaus

aufgestellt. Auch am Montagabend machte

das Wetter und die Zahl der Gäste keinen Abstrich.

Zahlreiche Vorführungen begleiteten die

Festtage. Einen Löschangriff zeigte die Jugendfeuerwehr

am Montagabend direkt gegenüber

dem neuen Gerätehaus in Hautnähe

zu den anwesenden Gästen. Am Sonntag hatte

die Jugendfeuerwehr bereits für die jungen

Gäste die Möglichkeit geboten selbst einmal

mit Wasser löschen zu können.

Für die erwachsenen Besucher war nicht nur

ein geführter Rundgang durch das neue Gebäude

eine Attraktion, auch die gezeigte Fettexplosion

bringt immer so manche Hausfrau

ins Staunen.

Die Gesamtbaukosten des Feuerwehrgerätehauses

belaufen sich auf 1,1 Millionen Euro.

Durch die 2000 Stunden Eigenleistung der

Feuerwehrleute wurden 40.000 Euro eingespart.

Gislar Klaiber hatte außerdem die Fliesen

im Gebäude unentgeltlich gelegt.

Friede, Freude, Freibier herrscht am Sonntagmorgen

an den Tischen der „Offiziellen“ bei

der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses

der Gesamtwehr Herdwangen-Schönach, um

dessen Standort in der Kleinschönacher Tongrubenstraße

(die SZ berichtete), es lange und

heftige Auseinandersetzungen gegeben hatte.

Zum ökumenischen Segensgottesdienst durch

Pfarrer Meinrad Huber und seinen evangelischen

Amtsbruder, Jan Eckhoff aus Ostrach,

gab es nicht nur segensreich-nachdenkliche

Worte der beiden Geistlichen, dazu Gitarren-

und Geigenklänge von Amrei und Uwe Mingo.

Mit einem Kind verglich Architekt Nils Kohlberg

den Neubau, denn die Bauzeit betrage genau

neun Monate. Bei seiner Rechnung zog er die

baufreie Phase im Winter ab. „Möge dieses

Haus einer schnellen Brand- und Gefahrenbekämpfung

dienen“, lautete sein Wunsch für die

Zukunft. Symbolisch übergab er Feuerwehrhauptkommandant

Herrmann Lorch und Bürgermeister

Gerster den Schlüssel für das Gerätehaus,

ein Zopfbrot in Schlüsselform. Die

Gemeinde spendete obendrein noch eine neue

Kaffeemaschine.

Lothar Riebsamen gestand ein, das Gerätehaus

sei „ein bisschen mein Baby“. Er sei

stolz darauf. Stolz war er auch auf die Feuerwehrleute,

die – wie er gehört habe – „merkwürdige

Menschen“ seien. „Sie rennen hin, wo

andere wegrennen, gehen durchs Feuer und

fackeln nicht lange.“ Für diese „merkwürdigen

Menschen“, die sich zum Wohle der Gemeinschaft

einsetzen, war das Haus gebaut worden,

das mehr sei als ein Zweckbau. Es sei

„ein funktionaler Bau, der auch ein Gesicht

hat“.

Als besonders verbindendes Element zur Einweihung

hat der kalifornische Kleinschönacher

Künstler Robert LaVerne Steward von der

Kunsthalle Kleinschönach ein Werk geschaffen,

das die Urelemente Bedrohung und

Schutz miteinander kombiniert.

Großflächig züngelt auf dem Gemälde eine

Flamme empor, gebändigt von zwei Feuerwehräxten.

In Zukunft wird dieses Bild das Foyer

des Gerätehauses schmücken. Die Freiwilligenwehr

Herdwangen-Schönach darf damit

weltweit die einzige Feuerwehrtruppe sein, die

ein Werk des international renommierten

Künstlers ihr Eigen nennt.

Kommandant Hermann Lorch dankte allen voran

seinen Feuerwehrkameraden, die beim

Bau stets tatkräftig mit angepackt hatten und

auch bei der Ausrichtung des Fests wieder gefordert

waren. Fünf besonders eifrige Helfer

hob er hervor und überreichte ihnen als Anerkennung

einen Krug, den sie möglichst oft mit

ihren Kameraden füllen sollen: Holger Siebert,

Raimund Roth, Walter Maier, Hubert Rothweiler

und Georg Schiebel.

Danke möchten wir allen Helfern und Gönnern

sagen, die uns sowohl im Hintergrund als auch

im Vordergrund bei der Durchführung dieses

Festes unterstützt haben.

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr

Herdwangen-Schönach

Vom Freitag, den 30. Juli, bis Sonntag, den

1. August, führte unsere Jugendfeuerwehr ihre

diesjährige 24-Stunden-Übung durch. Auf diese

Übung haben wir ja bereits zuvor an dieser

Stelle hingewiesen. Mit Begeisterung waren

die jungen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner

dabei immer damit rechnend, zu einem

Einsatz gerufen zu werden. Und von denen

hat ihnen die aktive Wehr mehr als sechs

Stück zusammengestellt. Zu unerwarteten Zeiten

ging dann immer der Alarm ein und sie

rückten mit Tatü Tata zum Einsatzort aus. Das

Ausrücken mit Blaulicht und Martinshorn dient

nicht der Belustigung der jungen Feuerwehrleute

oder um die Bevölkerung aufzurütteln,

Ausgelassene Stimmung bei der Einweihungsfeier. Das neue Feuerwehrgerätehaus. 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr.

nein es fungiert hier als wichtiger Ausbildungspunkt,

auch in solchen Situationen alle Aufgaben

während der Fahrt erfüllen zu können.

An Einsätzen waren eingeklemmte Menschen

zu retten, Waldbrände und brennende Lagerhäuser

zu löschen sowie technische Hilfe zu

leisten. Eine Mischung wo von den jungen Feuerwehrleuten

all ihr Können abgefragt wird. Um

es so realistisch wie möglich zu gestalten wurden

von der aktiven Wehr extra kleine Holzhütten

gebaut, mit Stroh befüllt und als Löschobjekt

angezündet. Außerhalb der Einsatzzeiten

verbrachten die Jugendlichen ihre Zeit im neuen

Feuerwehrhaus. Einer immer im Funkraum

auf Wache, die restlichen beschäftigten sich

mit Ausbildung und Spielen. Als Schlafraum

diente der große Besprechungsraum und gekocht

wurde in der eigenen Küche. Viele der

jungen Feuerwehrleute sehen schon der

24-Stunden-Übung im Jahre 2011 entgegen.

Agentur für visuelle Kommunikation

Taitinger Str. 62 | 86453 Dasing

Fon 0 82 05_96 96 08 | Fax 0 82 05_96 96 09

www.linsenmeyer.de | info@linsenmeyer.de

41


Hubert Seifried

ist neuer Kommandant

Nach dem Rücktritt von Kommandant Wolfgang

Benz übernimmt Hubert Seifried das Ruder

in der Abteilung Krauchenwies und in der

Gesamtwehr. Dazu wurde er mit großer Mehrheit

bei der außerordentlichen Hauptversammlung

der Abteilung Krauchenwies gewählt.

Auch bei der darauffolgenden Hauptversammlung

der Gesamtwehr kam für den bisherigen

Stellvertreter eine große Mehrheit als Kommandant

zustande. Auf seinen Platz als Stellvertreter

folgt Hubert Scheuermann. Der alte

und neue Schriftführer heißt Herbert Klawitter.

An Hubert Seifried gerichtet, dankte BM Spieß

ihm für die Übernahme des Amtes und bot ihm

eine konstruktive Zusammenarbeit an.

Hauptversammlung kurz belichtet

Von 47 Einsätzen konnte Kommandant Wolfgang

Benz in seinem letzten Tätigkeitsbericht

berichten. Kurz und ohne Power-Point-Präsentation

stellte er sein Zahlenwerk aus der

Statistik vor. Insgesamt 1657 Einsatzstunden

war die Gesamtwehr im Einsatz. 63% der Einsätze

kamen unter dem Stichwort: Technische

Hilfe. Dabei war von Ölspuren bis Verkehrsunfälle

mit Verletzten alles dabei. Außerdem wurde

die Wehr zu elf Bränden gerufen. Die Anzahl

der Fehlalarme stieg auf sechs. Eine Vielzahl

von Lehrgängen, Weiterbildungen und andere

Veranstaltungen standen ebenfalls auf dem

Programm der 162 Mann und fünf Frauen starken

Truppe.

Hinten v. l.: Ehrenkommandant der Abteilung Göggingen

Peter Stärk, Rolf Strobel, Adelbert Häberle,

Bürgermeister Jochen Spieß.

Vorne v. l.: Der scheidende Kommandant Wolfgang

Benz, Abteilungskommandant Markus Hanbil, Marc

Fiederer, Abteilungskommandant und stellv. Kommandant

Hubert Scheuermann und der neue Kommandant

und Abteilungskommandant Hubert Seifried.

Jugendfeuerwehrwart Marc Fiederer verlas

seinen Tätigkeitsbericht der Jugendwehren.

Krauchenwies hat vier Jugendfeuerwehren mit

derzeit 45 Jugendlichen. Diese trafen sich zu

76 Proben mit Basteln, Spiele, Feuerwehrtechnik.

Beim Zeltlager auf Kreisebene in Ablach

belegte bei der Lagerolympiade der Nachwuchs

aus Göggingen den zweiten Platz. Das

Thema Mitgliederwerbung wurde in Form eines

Ferienprogramms erfolgreich angepackt.

Bei der diesjährigen Hauptversammlung konnten

auch wieder verdiente Mitglieder geehrt

werden. Zum Ehrenkommandanten der Abteilung

Göggingen wurde der ehemalige Abteilungskommandant

Peter Stärk ernannt. Der

neue Kreisverbandsvorsitzende Friedrich Sau-

42

Freiwillige Feuerwehr Krauchenwies

ter verlieh für besondere Verdienste um die

Feuerwehr die Ehrenspange des Kreisfeuerwehrverbandes

Sigmaringen an Marc Fiederer,

Markus Hanbil und Hubert Scheuermann. Vom

stellvertretenden Kreisbrandmeister Markus

Gräter bekamen für 40 Jahre aktiven Dienst

Adelbert Häberle und Rolf Strobel das Feuerwehrehrenzeichen

in Gold.

Wolfgang Benz verabschiedet

Bürgermeister Spieß lies bei der Verabschiedung

von Wolfgang Benz dessen zehnjährige

Amtszeit Revue passieren. Dabei bewunderte

er die große persönliche Einsatzbereitschaft

verbunden mit hohem Zeitzaufwand und hoher

Professionalität. In dieser Zeit wurde eine Konzeption

für die Zukunft erstellt, die nur wenige

Gemeinden haben, so Bürgermeister Spieß.

Auch die Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs

(HLF 20/16), das

durch die europaweite Ausschreibung sehr viel

Zeit in Anspruch nahm, wurde von Wolfgang

Benz vorbildlich gemeistert. Der stellvertretende

Abteilungskommandant Robin Damast bedankte

sich bei Wolfgang Benz für die gute

Zusammenarbeit. Wolfgang Benz sei es zu

Verdanken, dass die Feuerwehr Krauchenwies

überall mitmische und diesen guten Ruf im

Landkreis erlangt habe. Als Dank überreichte

er Wolfgang Benz einen Gutschein für ein Wellnesswochenende.

„Er werde der Feuerwehr

erhalten bleiben“, versprach der scheidende

Kommandant mit bewegenden Worten. Dass

er dies ernst meint beweißt die Tatsache, dass

er sich vor kurzem zum Schriftführer im Kreis-

V. l.: Wolfgang Benz, sein Nachfolger Hubert Seifried,

Stellvertreter Hubert Scheuermann und Bürgermeister

Jochen Spieß.

verband wählen lies. Dann übergab er die Versammlung

an seinen Nachfolger. Dieser bedankte

sich für das Vertrauen und hofft auf ein

gutes Miteinander. Er überreichte im Namen

der Gesamtwehr einen Gutschein für einen

Feuerwehrheimaufenthalt in Bayern. Vom stellvertretenden

Kreisbrandmeister Markus Gräter

bekam er passend dazu einen Rucksack mit

Inhalt.

Wehr beteiligt sich

an Ferienprogramm

Mit ihren Hauptelementen Feuer und Wasser

beteiligte sich die Feuerwehr Krauchenwies

am Ferienprogramm der Gemeinde. Nachdem

anfangs die Veranstaltung mangels Anmeldungen

zu scheitern drohte, kamen doch noch 14

Kinder aus allen Ortsteilen zusammen, die bei

der Feuerwehr reinschnupperten. Nach einer

Power-Point-Präsentation von Heinz Pausch

Die Löschübung machte am meisten Spaß.

und einem Film über die Aufgaben der Feuerwehr

konnten die Kinder mit Wasserlöscher

am Löschtrainer der Firma Kleiner Löschversuche

unternehmen. Beeindruckt waren die

Kidis von den Vorführungen was passiert,

wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wurde

und wenn Spraydosen zu heiß werden und

explodieren. Bei einer kleinen Feuerwehrolympiade

wurden sie dann im Zweierteam selbst

gefordert. Mit Schlauchkegeln, Quiz, Zielspritzen,

Hindernisparcours, Tischtennisball durch

C-Schlauch und anderen Spielen, hatten Jugendleiter

Marc Fiederer und seine Helfer aus

allen Abteilungen einiges vorbereitet. Teamarbeit

und Geschicklichkeit waren da gefragt.

Für die Sieger gab es Sachpreise. Nach diesen

Anstrengungen fand der Ausklang am Lagerfeuer

mit Stockbrot und selbst gegrillten

Würstchen statt. „Bei uns geht’s ab“, dieses

Versprechen wurde von der Feuerwehr an diesem

Tag erfüllt und schon bei den Spielen sagten

einige ihr Kommen im nächsten Jahr zu.

Urlaubszeit – Einsatzzeit

Auch in der Urlaubszeit blieb die Feuerwehr

Krauchenwies von Einsätzen nicht verschont:

Am 13.8.09 ging ein Unwetter über Krauchenwies

nieder. Dabei wurden wieder einige Keller

überflutet. An insgesamt fünf Einsatzstellen

musste die Abteilung Krauchenwies tätig werden.

17.8.09 Durch ein Wendemanöver quetschte

ein Lkw-Fahrer einen außen mitgeführten Ölkanister

ein und verursachte so eine 400 Meter

lange Ölspur. Die Abteilung Krauchenwies war

über zwei Stunden mit der Beseitigung beschäftigt.

Am 23.8.09 kam auf der Straße zwischen

Krauchenwies und Hausen ein Pkw von der

Fahrbahn ab und überschlug sich. Dabei wurde

die Fahrerin verletzt und das Fahrzeug total

beschädigt. Die Feuerwehr Krauchenwies fing

die auslaufenden Betriebsstoffe ein und leuchtete

die Unfallstelle aus.

In der Urlaubszeit fand auch die Katastrophenübung

der Landkreise BC, RV, SIG statt. Die

Abteilung Krauchenwies ist im Katastrophenfall

mit einem Fahrzeug in einen Löschzug eingebunden.

Im Rahmen dieses Löschzuges

fuhr eine Gruppe aus Krauchenwies nach Bad

Schussenried in die Klinik am Wald zur Personenrettung

und Brandbekämpfung. Über 100

Personen mussten evakuiert werden. Zusätzlich

suchten Atemschutzträger im Innern der

Klinik nach weiteren Personen. Die Übung

dauerte für Krauchenwies elf Stunden.


Sägmehlturm qualmt

Am Montag, 2.11.2009, kam es im Sägmehlsilo

der Sägerei Nipp zu einer ungeklärten Rauchentwicklung.

Nachdem ein Schwelbrand nicht

ausgeschlossen werden konnte, leerte die Belegschaft

der Firma unter Mithilfe der Feuerwehr

den Turm teilweise. Im Einsatz waren die

Abteilungen Bittelschieß und Krauchenwies.

Der Sägmehlturm musste geleert werden.

Berufsfeuerwehrtag

24 Stunden bei der Feuerwehr verbrachte der

Feuerwehrnachwuchs der Abteilung Krauchenwies.

Dabei aßen und schliefen die Kids

im Gerätehaus, wie in einer richtigen Feuerwache.

Und wie bei einer richtigen Berufsfeuerwehr

wurde ihr „Regeldienst“ immer wieder

durch „Einsätze“ unterbrochen. Aus dem gesamten

Einsatzspektrum einer Feuerwehr galt

es sieben Einsätze abzuarbeiten. Auch ein

Fehlalarm war dabei. Meistens wurde die

„Wache“ aber gefordert. Zum Beispiel bei

„Baum über der Straße“. Was die Großen mit

der Motorsäge machen, musste der Nachwuchs

mit der Handsäge erledigen. Gegen

Mitternacht brannte ein Palettenstapel. Wasserentnahme

aus fließendem Gewässer wurde

dabei geübt. Schon früh morgens, noch bei

Dunkelheit, stand eine Personensuche an.

Nach dem Frühstück galt es eine „Ölspur“,

dargestellt mit einem Milch-Wassergemisch,

fachgerecht mit Ölbinder abzustreuen. Bei einem

weiteren Einsatz musste eine (Stoff)Katze

vom Baum gerettet werden. Der letzte Einsatz

war ein „Pkw-Brand“. Auch hier wurde das

Wasser aus dem nahe gelegenen Andelsbach

entnommen. Der Rauch kam allerdings von einer

ungefährlichen Übungsrauchpatrone. Und

nach den Einsätzen mussten die benutzten

Gerätschaften und die persönliche Ausrüstung

immer wieder auf Vordermann gebracht werden.

Aber auch die Weiterbildung kam nicht zu

kurz. So stand beispielsweise Fahrzeugkunde

auf dem Programm. Müde aber begeistert ver-

Berufsfeuerwehrtag der Jugendwehr.

Freiwillige Feuerwehr Krauchenwies

PKW im Andelsbach.

ließen die Kinder ihre „Schicht“. Auch den beiden

„Wachleitern“ und Organisatoren Benjamin

Müllerschön und Rene Rösch und ihren

Helfern machte dieser Tag Spaß.

Maschinisten

beenden ihren Lehrgang

Krauchenwies ist weiterer Ausbildungsstandort

für den Landkreis Sigmaringen“, mit diesen

Worten beendete Maschinistenausbildungsobmann

Hans Gitschier, Feuerwehr Meßkirch,

vergangenes Wochenende den viertägigen

Lehrgang der Maschinisten in Krauchenwies.

29 Teilnehmer aus allen Ecken des Landkreises

haben sich in der 38stündigen Kreisausbildung

mit allen erdenklichen Aufgaben des Maschinisten

befasst. Gemäß des modularen

Ausbildungssystems der Landesfeuerwehrschule

in Bruchsal wurden durch die Kreisausbilder

unter anderem die Bereiche kraftbetriebene

Geräte, Pumpenkunde, Rechtsgrundlagen

in theoretischen und praktischen Elementen

umfassend vermittelt. Dank der zentralen

Lage inmitten des Landkreises, der guten Ausstattung

an Fahrzeugen und Gerätschaften

und den zahlreichen natürlichen Wasserressourcen

erwies sich Krauchenwies neben Sigmaringen

und Meßkirch als weiterer hervorragender

Ausbildungsstandort. „Ohne die Unterstützung

zahlreicher Helfer, ohne die mitgebrachten

Fahrzeuge und Gerätschaften der

Teilnehmer sowie der Abteilungen Ablach und

Göggingen, wäre dies so nicht möglich gewesen,“

so Ausbilder und Lehrgangsorganisator

Oliver L‘ Gaal, FF Krauchenwies. Als besonderer

Glücksfall erwies sich, dass durch die

Übernahme des alten Krauchenwieser Löschgruppenfahrzeuges

durch das Fürstenhaus

Hohenzollern die Möglichkeit bestand, nebst

Fahrzeug auch den See inmitten des fürstlichen

Parks nutzen zu können. Ihre Durchlaucht

Alexandra Erbprinzessin von Hohenzollern

konnte sich selbst ein Bild über den Lehrgang

machen, als sie bei der praktischen Ausbildung

am See vorbeischaute. Glückliche

neue Maschinisten nahmen zum Ende des

Lehrgangs ihre Urkunden entgegen und meinten,

dass das Modell der Lehrgangsstruktur

weiterhin so beibehalten werden sollte. Nach

einem Lob an die Teilnehmer, mahnte Obmann

Hans Gitschier in seinen Abschlussworten

dennoch an, die im Lehrgang erfolgreich vermittelten

Grundlagen in der eigenen Wehr zu

vertiefen. Inzwischen war bereits der zweite

Maschinistenlehrgang in Krauchenwies.

Auto in die Ablach gefahren

Nicht gut fing das Jahr für ein älteres Paar an,

als sie an Neujahr die B 311 von Göggingen in

Richtung Menningen befuhren. Aus ungeklärter

Ursache kam der Pkw nach rechts von der

Fahrbahn ab und fuhr in die Ablach. Durch die

Strömung wurde das Fahrzeug rund 20 m mitgerissen

bevor es am Ufer hängen blieb und

bei einer Wassertiefe von ca. 1,2 m voll lief.

Während sich der Fahrer selbst unverletzt ans

Ufer retten konnte, wurde die Beifahrerin durch

einen Feuerwehrmann aus dem Fahrzeug gerettet.

Die 88 Jahre alte Frau kam mit einer Unterkühlung

ins Krankenhaus. Neben den Abteilungen

Krauchenwies und Göggingen waren

auch die Feuerwehr Meßkirch mit Rüstwagen

und Drehleiter sowie die Feuerwehr Mengen

mit der Wasserrettung (Taucher) im Einsatz.

Fahrer getötet

LKW Unfall. Der Fahrer wurde dabei getötet.

Aus ungeklärter Ursache kam ein Sattelzug

aus Spanien auf der B 311 zwischen der Abzweigung

Ablach und dem Parkplatz von der

Strasse ab und fuhr eine rund zwei Meter hohe

Böschung hinunter. Dabei kippte der LKW auf

die rechte Seite und prallte gegen einen Baum.

Der Aufprall war so heftig, dass sich die Zugmaschine

um den Baum formte. Der Fahrer

wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr

gerettet werden. Er verstarb allerdings

noch an der Unfallstelle. Zur Bergung des Sattelzuges

wurden zwei Autokräne eingesetzt.

Die Ladung in Form von Stückgut musste

größtenteils von Hand auf einen Ersatzsattelzug

umgeladen werden. Die Bundesstraße war

über neun Stunden voll gesperrt. Im Einsatz

waren die Abteilung Krauchenwies und die

Feuerwehr Messkirch.

Zwei Einsätze an einem Samstag

Am Samstagmorgen wurde die Wehr zu einem

Küchenbrand in der Habsthalerstraße in Krauchenwies

gerufen. Durch einen technischen

Defekt hat ein Toaster brennbares Material in

der Umgebung und Vorhänge in Brand gesetzt.

Die Abteilung Krauchenwies musste den

Brand unter Atemschutz löschen.

Fahrlässiger Umgang mit heißer Asche war der

Einsatzgrund am Nachmittag desselben Tages

in Bittelschieß. Dabei wurde heiße Asche in einen

Kunststoffeimer gefüllt und in einem Geräteschuppen

abgestellt. Der Geräteschuppen

geriet in Brand und musste unter Atemschutz

gelöscht werden. Zum Ablöschen der Glutnester

wurde der Schuppen ausgeräumt. Im Einsatz

waren die Abteilungen Bittelschieß, Hausen

und Krauchenwies. Herbert Klawitter

43


Alte Lok stillt ihren Durst

In Stetten a.k.M.-Storzingen machte kürzlich

eine alte Dampflok der Eisenbahnfreunde Zollernalb

Halt, um ihren Wasserbedarf von der

dortigen Feuerwehrabteilung auffüllen zu lassen.

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten einige

Wehrmänner der Storzinger Feuerwehr zu

absolvieren. Während sie vor einigen Monaten

noch zu einem schrecklichen Unfall mit Todes-

folge zum Storzinger Bahnhof gerufen worden

waren, ging es diesmal deutlich gemächlicher

zu. Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger

halfen die Einsatzkräfte diesmal einer alten

Dampflok mit viel Wasser auf die Sprünge.

Die so genannten „Personenzug-Tenderdampflokomotive

78 468“, galt es an der Verladerampe

mit Wasser zu befüllen.

Unter dem Motto: „Mit Volldampf durch die Hohenzollerischen

Lande“ hatten die Eisenbahnfreunde

Zollernalb im Rahmen ihres alljährlichen

„Dreikönigsdampfprogramms“ eine Fahrt mit

der alten Dampflok 78 468 vom Tübinger Hauptbahnhof

bis Sigmaringen und zurück ausgeschrieben,

die bei den Freuden und Liebhabern

„des Dampfes“ auf großes Interesse stieß. Denn

der Zug war voll besetzt, als er kräftig schnaubend

gegen Mittag in Storzingens Bahnhof einfuhr

und dort von der Wehr mit Wasser betankt

werden musste. Weil die Wasserfüllung der alten

Lok nicht für die gesamte Strecke ausreichte,

hatten die Eisenbahnfreunde Zollernalb im

Vorfeld bei den Storzinger Wehrmännern angefragt,

ob sie ihre alte „Dame“ am Sonntag mit

Wasser befüllen könnten.

Feuerwehrübung

im Schulzentrum Stetten a.k.M.

Zur Routine in Schulen gehören in immer wiederkehrenden

Abständen Übungen bei Feueralarm.

Die Schulen verfügen über Alarm- und

Evakuierungspläne bei Feuer und Amokläufen

sowie anderen Notfällen. Schulleiter und Lehrkräfte

sind dahingehend geschult, sich im Notfall

richtig zu verhalten. Aber wie verhalten sich

44

Freiwillige Feuerwehr Stetten am kalten Markt

Schüler, wenn Sie plötzlich Rauch im Schulgebäude

bemerken? Schlagen sie Alarm, melden

sie, dass es brennt oder ergreifen Sie die Flucht?

Dieses galt es in einer realen Übung heraus zu

finden.

So wurde in einem sehr begrenzten Personenkreis

durch Schuleiter, Gemeindeverwaltung

und Feuerwehrkommando eine Übung unter realistischen

Voraussetzungen erarbeitet. Das

Szenario sollte so aussehen, dass im mittleren

Gebäude des Schulzentrums ein Feuer im Treppenhaus

ausgebrochen war und durch starke

Rauchentwicklung eine Flucht durch das dortige

Treppenhaus nicht mehr möglich war. Hierzu

wurde eine Nebelmaschine im Kellerbereich in

Stellung gebracht. Nach der ersten großen Pause,

wenn alle Schüler wieder in den Klassenzimmern

sind, sollte die Nebelmaschine mit einer

fünfminütigen Verzögerung vom Hausmeister

eingeschaltet werden. Die Lehrkräfte wurden vor

den Pfingstferien auf eine anstehende Alarmübung

hingewiesen. Zeitpunkt der Übung war

den Lehrkräften nicht bekannt. Die Rettungsleitstelle

des Landkreises Sigmaringen wurde informiert.

Am Freitag, den 11.6.2010, um 10.10 Uhr, wurde

durch den Hausmeister der Schule die Nebelmaschine

eingeschaltet. Schnell füllte sich das

Treppenhaus mit Rauch. Der Fluchtweg im Treppenhaus

war nicht mehr passierbar!

Um 10.17 Uhr bemerkten Schüler die Lehrmittel

holen wollten das unter Rauch stehende Trep-

Feuer im Treppenhaus mit starker Rauchentwicklung.

Atemschutztrupp suchte nach vermissten Personen.

penhaus. Sie trauten sich zwar nicht den Feuermelder

zu betätigen, meldeten aber das Geschehen

sofort der Schulsekretärin. Durch das

schnelle Handeln der Sekretärin wurde um 10.19

Uhr die Feuerwehr Stetten a.k.M. alarmiert und

der Alarm in der Schule ausgelöst.

Die Evakuierung der Schule wurde eingeleitet.

Schnell wurde einigen Lehrkräften bewusst,

dass der Fluchtweg durch das mittlere Treppenhaus

in der Schule abgeschnitten war. Sie reagierten

unverzüglich und nahmen einen anderen

sicheren Weg ins Freie. Andere Schulklassen

die im Erdgeschoß liegen verließen ihre Klassenräume

über die Fluchtwege durchs Fenster.

Sammelplatz für Schüler und Lehrkräfte war der

vor der Alemannenhalle gelegene Montlheryplatz.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Stetten a.k.M.

bot sich ein geordnetes Bild der Evakuierung.

Klassenweise kamen die Lehrkräfte mit ihren

Schülern der Feuerwehr entgegen. Obwohl einige

Schüler verunsichert waren, ob es nun Übung

oder der Ernstfall sei, gab es keine Anzeichen

von Panik unter den Schülern.

Die Feuerwehr Stetten a.k.M. rückte mit folgenden

Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle aus:

ELW 1, TLF, LF 16 TS, DLK, RW.

Ein Atemschutztrupp begab sich sofort unter

Mitführung des Schnellangriffs zur Suche auf

vermisste Personen in den Klassenräumen. Die

Wasserversorgung wurde aufgebaut und sichergestellt,

weitere Atemschutztrupps wurden zur

Evakuierung der Schule.

Der Schulleiter wurde zum Einsatzleiter beordert.

Wir bedanken uns bei den Inserenten,

die wesentlich zur Herstellung dieser Broschüre

beigetragen haben.

Bitte berücksichtigen Sie diese Firmen

bei Ihren Einkäufen und geschäftlichen

Abwicklungen.

KFV Sigmaringen


Freiwillige Feuerwehr Stetten am kalten Markt

Personensuche und Brandbekämpfung eingesetzt.

Es wurde von zwei Seiten in das Gebäude

vorgegangen. Die Drehleiter kam zur Personenrettung

aus den oberen Geschoßen in den Einsatz.

Einsatzleitung und Funkführungspersonal

bauten sich in der Nähe des Montlheryplatzes

auf, um den Kontakt zum Schulleiter und den

Lehrkräften zu haben.

Der Schulleiter wurde zur Einsatzleitung beordert,

um Informationen über vermisste Personen

zu bekommen. Ein Klassenzimmer war verschlossen,

es konnte im ersten Moment nicht

festgestellt werden, ob die Klasse sich eingeschlossen

hatte oder ob das Klassenzimmer leer

war. Nach Überprüfung und Abklärung stellte

sich heraus, dass die Klasse beim Sport war.

Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurde

der Drucklüfter eingesetzt.

Nach der Feststellung, dass alle Schüller das

Gebäude verlassen hatten, wurde die Brandbekämpfung

fortgesetzt. Gegen 11.15 wurde

Übungsende gemeldet.

Wie schnell sich das Szenario „die Schule

brennt“, im Ort herum gesprochen hatte wurde

klar, als einige Eltern in der Schule eintrafen, um

ihre Kinder abzuholen.

Nach der Übung und Unterrichtsende wurde

eine Übungsbesprechung mit den Schulleitern

und Lehrkräften sowie der Feuerwehr im Schulzentrum

Stetten a.k.M. abgehalten. Die Feuerwehr

konnte den Lehrkräften und vor allem den

Schülern ein ruhiges und sehr gutes Verhalten

bescheinigen. Jürgen Karrenführ, Pressewart

Nachdem das Kommando über den Truppenübungsplatz

der Bundeswehr übertragen war,

gab es auch Verantwortung für den Brandschutz

und die technische Hilfe. Es wurde der

Aufbau einer eigenen Feuerwehr eingeleitet.

1960 – Der 16. Juni 1960 gilt als Tag der

Gründung der Truppenübungsplatz-Feuerwehr

Heuberg. Mit Reinhard Gottschalk wurde ein

Kenner des Feuerwehrwesens als Kommandant

eingestellt. Wenige Tage später kamen

Josef Graf, Paul Hollstein, Heinz Mogg und

Hermann Bühl dazu. Als anfängliche Feuerwache

diente das Gebäude 242, im 24-Stunden-

Schichtdienst war die Feuerwache ständig

besetzt.

An Gerät stand ein FeuerlöschKfz. 2400 (2400

Ltr. Wasser) zur Verfügung, nach und nach ergänzt

durch Tragkraftspritzenanhänger, Waldbrandanhänger

sowie einer Anhängeleiter.

Zur Unterstützung der hauptamtlichen Kräfte

wurden nebenberufliche Kräfte, je eine Gruppe

bei der StOV und der TrÜbPlKdtr. ausgebildet.

Um bei größeren Bränden auch auf die Feuerwehren

der Anrainergemeinden zurückgreifen

zu können, wurde der Kontakt zu den Feuerwehren

hergestellt, gemeinsame Übungen und

der Besuch von Feuerwehrfesten wurden forsiert.

Das Aufgabenfeld erweiterte sich um die

Pistenbereitschaft auf dem Feldflugplatz und

den vorbeugenden Brandschutz. Als weiteres

Feuerwehrfahrzeug wurde ein Trocken-

Frauen üben Brandschutz

Feuerwehr Stetten a.k.M., Abteilung Glashütte,

übt mit 30 Frauen Umgang mit Feuer und Gefahren

Mit ihrem Angebot, dem weiblichen Geschlecht

den vorbeugenden Brandschutz und erste

Schritte im Ernstfall etwas näherzubringen, haben

die Glashütter Wehrmänner den Nagel voll

auf den Kopf getroffen. Weit über 30 Hausfrauen,

Mütter und Schülerinnen ließen sich die

Chance nicht entgehen, bei praktischen Übungen

den Umgang mit loderndem Feuer zu trainieren.

Zwar wollten die Wehrmänner ihre Offerte zunächst

nur auf Frauen aus Glashütte begrenzen,

doch meldeten sich auch Interessierte aus anderen

Ortsteilen zu dem mit „Brandschutzerziehung“

überschriebenen Informationsnachmittag

an. Ein Umstand, der Abteilungskommandant

Thomas Straub und seine Mannen über alle Backen

strahlen ließ. Die Idee dazu sei in der Kommission

„Zukunft Feuerwehr“ entstanden, erläuterte

Stettens Kommandant Adolf Hafner. Der

Tatsache folgend, „dass die Einsatzstärke der

Wehren tagsüber häufig sehr gering ist“, habe

man sich Gedanken gemacht, eine Zielgruppe

anzusprechen, die während dieser Zeit oft zu

Hause sei, ergänzte Thomas Straub. Er erklärte

sich spontan bereit, mit seiner Abteilung eine

solche Veranstaltung zu organisieren.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes

Heuberg unter der Leitung

von Ludwig Werner, wurde so ein abwechs-

50 Jahre Bw Feuerwehr TrÜbPl. Heuberg

löschKfz. 750 kg in Karlsruhe bei der Fa. Metz

abgeholt. Es wurde bereits beim 1. Flugzeugunfall

1961 im Thiergarter Tal eingesetzt. Ein

Hubschrauber stürzte nach Berühren der

Hochspannungsleitung mit vier Mann ab.

1967 – Im Jahr 1967 wurde die Feuerwehr

mit einem Mann und dem FlKfz. 3800 verstärkt.

Mit dem Bau der Albkaserne erhöhten

sich die Aufgaben. Anfang der 70er Jahre erhöhte

sich der Personalbestand durch Umsetzungen

von der TrÜbPlKdtr. auf zehn Mann.

Die Büro-, Aufenthalts- und Ruheräume wurden

ins Gebäude 241 verlegt.

1979 wurde das Personal mit der Einstellung

von fünf Mann auf 15 Mann aufgestockt. Die

Räumlichkeiten im Geb. 241 meist in Eigenarbeit

erweitert und hergerichtet. Im Jahr 1980

lungsreiches und zugleich lehrreiches Programm

für die Frauen auf die Beine gestellt. Dabei

bot das Übungsgelände der Brandschutzschule

in der Kaserne optimale Möglichkeiten,

um diverse Szenarien realistisch darzustellen

und die Frauen auch selbst in Aktion treten zu

lassen.

Zum einen führten die Profis der Berufsfeuerwehr

anhand einer Fettexplosion plastisch vor

Augen was passiert, falls in der Küche brennendes

Fett fälschlicherweise mit Wasser gelöscht

werde. Zum anderen mussten die Teilnehmerinnen

nach vorhergehender Unterweisung mit einem

Feuerlöscher selbst in Aktion treten, diesen

zunächst entsichern und dann gegen heftig loderndes

Feuer gezielt einsetzen bis die Flammen

erloschen. Auch wie man einer brennenden

Person am schnellsten und besten hilft, wurde

nicht nur theoretisch erklärt, sondern gleich

praktisch geübt, stark brennende Kleidung der

menschlichen Attrappe inbegriffen.

Beherzt gingen die Frauen an die gestellten Aufgaben

heran, zeigten sich im Gespräch größtenteils

recht froh, dass ihnen die Gelegenheit zu

solchen Übungen und Einblicken überhaupt mal

geboten worden war. Und nebenbei ließ das

furchtlose Auftreten der Frauen durchaus erahnen,

dass viele von ihnen in den Reihen der

Wehrmänner eine gute Figur abgeben könnten.

Somit dürfen die Verantwortlichen der Feuerwehr,

die natürlich auch das gemütliche Drumherum

nicht zu kurz kommen ließen, ihre Aktion

wohl als vollen Erfolg verbuchen.

erhielt die Feuerwehr einen Anhänger „Ölschaden“

und später einen Anhänger „Schlauch“

bzw. „Zusatzausstattung“. Hiermit konnte den

Belangen des Umweltschutzes Rechnung getragen

werden.

1981 – Das Jahr 1981 war das Jahr der Flugzeugunfälle:

Am 20.5.1981 stürzte beim Schießen

ein Starfighter in einem Waldgebiet ab.

Am 17.9.1981 stießen im Rahmen der großen

Natoübung „Scharfe Klinge“ zwei Luftfahrzeuge

über der Kläranlage Kaiseringen zusammen

und stürzten ab. Es galt brennende Wrackteile

zu löschen und am folgenden Tag Klärbecken

umzupumpen, da sich noch diverse Teile in

diesen befanden.

Da sich der Wartungs-, Prüf- und Fülldienst an

Feuerlöschgeräten erhöhte, wurde 1986 ein

neues Werkstattgebäude übernommen.

45


1987 wurde Kommandant Reinhard Gottschalk

nach 27-jähriger Tätigkeit gesundheitsbedingt

in den Ruhestand verabschiedet. Als

Nachfolger wurde Roland Rebholz eingesetzt.

Ebenfalls im Jahr 1987 erhielt die Feuerwehr

die neuen Fahrzeuge der 2. Generation: Das

FlKfz 3500 und das FlKfz 1000. Nun konnte

auch der Bereich Technische Hilfeleistung bei

Verkehrsunfällen mit hydraulischen Geräten

durchgeführt werden.

1989 wurde der reine 24-Std.-Schichtdienst

auf den sogn. Modifizierten Schichtdienst umgestellt.

Im Jahr 1989 waren 21 Einsätze zur

Beseitigung der Gefahr durch Wespen zu fahren.

1993 kamen drei Mann von der aufzulösenden

Heeresflugplatzfeuerwehr Neuhausen als

Ersatz für ausscheidende Feuerwehrleute zur

TrÜbPl.-Feuerwehr.

1994 – Das Personal der Bundeswehrfeuerwehren

soll in Zukunft als Beamte im mittleren

feuerwehrtechnischen Dienst der Bundeswehr

ausgebildet und eingesetzt werden.

TrÜbPl.-Feuerwehr übernimmt als Ausbildungsfeuerwache

die Praktikumsausbildung

von Brandmeisteranwärtern.

1995 – Oberbrandmeister Roland Rebholz

wird aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand

verabschiedet. Er war von 1987 bis zu

seiner Erkrankung im Jahre 1993 Kommandant.

Brandmeister Ludwig Werner übernimmt das

Amt des Kommandanten nachdem er dieses

wegen Erkrankung des Vorgängers seit 1993

vertretungsweise ausgeführt hatte.

1996 – Die ersten Beamten werden der

TrÜbPl.-Feuerwehr zur Dienstleistung zuversetzt.

Als Zusatzfahrzeug wird das FlKfz. 8200

Tatra aus dem Bestand der NVA zugewiesen.

1997 – Die STAN Personal wird geändert: 26

Dienstposten Beamte im mittleren feuerwehrtechnischen

Dienst der Bundeswehr:

– 1 Dienstposten Leiter Feuerwehrim Rang

Hauptbrandmeister,

– 11 Dienstposten Führer und Disponenten im

Rang Oberbrandmeister,

– 14 Dienstposten Truppmann im Rang Brandmeister.

Alle bisherigen Angestellten bzw. Arbeitnehmer

sind bereit in den Beamtenstatus zu wechseln.

46

50 Jahre Bw Feuerwehr TrÜbPl. Heuberg

1998 – Die unter 40 Jahre alten Angestellten

bzw. Arbeitnehmer werden verbeamtet. Die

Personalstärke beträgt 18 Mann.

1999 – Auch zwei über 40-jährige werden

verbeamtet. Vier Mann beiben weiterhin Angestellte

bzw. Arbeitnehmer auf Beamtendienstposten.

Das neue Einsatzleitfahrzeug DB GL

kann in Dienst gestellt werden.

Im Herbst wird mit dem Umbau der Instandsetzungshalle

302 zur Feuerwache begonnen.

Zur schnellstmöglichen Erreichung der Personalstärken

der Bundeswehrfeuerwehren werden

bei der ABC SeS in Stetten a.k.M. zusätzlich

Feuerwehrleute ausgebildet.

Die TrÜbPl.-Feuerwehr konnte dafür vier Mann

einstellen, sie konnten nach erfolgreicher Ausbildung

den Dienst bei der Feuerwehr antreten.

2000 – Das Jahr 2000 stand im Zeichen des

Umbaues der Halle 302 zur neuen Feuerwache.

Nach einigen Verzögerungen beim Umbau

konnte im Oktober mit dem Umzug begonnen

werden. Am 24.10.2000 war die offizielle Übergabe

des Gebäudes an die TrÜbPl.-Feuerwehr.

Die inzwischen auf 19 Mann angewachsene

Feuerwehr hat nach 40 Jahren des Bestehens

eine würdige Feuerwache erhalten.

2001 – Alle verbeamteten Feuerwehrleute

haben die Möglichkeit, den Lehrgang Oberbrandmeister

zu absolvieren.

2002 – Im Rahmen von geöffneten Dienstposten

konnten drei Mann zum Oberbrandmeister

befördert werden.

2005/2006 – Von Ende 2005 bis zum

1.1.2006 konnte das noch fehlende Personal

durch Feuerwehrleute aus Münsingen aufgefüllt

werden und somit ist die Stärke 26 Mann

erreicht.

2007 – Durch den sogn. Arbeitszeiterlass

musste die Planung der Schichtdienste umgestellt

werden. Die 48-Std.-Woche, die aufgrund

von EG-Richtlinien einzuhalten ist,

brachte viele Diskussion und wirkt sich auf den

Schieß- und Übungsbetrieb auf dem TrÜbPl.

aus.

2008 – Um den Schieß- und Übungsbetrieb

nach den Anforderungen der Nutzer durchführen

zu können, wurde ab Oktober die „Opt-

out“ Regelung auf freiwilliger Basis ermöglicht.

Alle Feuerwehrleute haben sich bereit erklärt,

bis zu 54 Std. wöchentlich zu leisten.

Ein Brandmeister bewirbt sich für den Aufstieg

in den gehobenen Dienst und wird zugelassen.

2009 – Das Warten auf die 3. Generation

Feuerlöschfahrzeuge hat sich gelohnt. Am 16.

April konnten gleich zwei neue Löschfahrzeuge

des Typs UNIMOG 5000 Waldbrandbekämpfung

im Gerätedepot Mechernich abgeholt

werden. Beim Florianstag erhielten sie von

den Militärpfarrern die kirchliche Segnung.

Am 24./25.Juni wurden das Fahrzeug Gebäudebrand

und das Fahrzeug Geräterüst des

Typs MAN TGM ebenfalls in Mechernich abgeholt.

Die zwei Waldbrandfahrzeuge haben jeweils

4200 Liter Wasser, die Pumpe ist eine

FPN 10-2000 mit ZMS Steuerung.

Das Gebäudebrandfahrzeug hat 3000 Liter

Wasser und ebenfalls eine FPN 10-2000 mit

ZMS Steuerung, die Beladung ist an Zivilen LF

angepaßt, die Ausrüstung des Geräterüstfahrzeug

ist ebenfalls an Zivilen RW angeglichen,

haben aber noch Zusatzausrüstung wie z. B.

Plasmaschneidgerät, Schachtrettungsgerät

und Niederdruck-Luftheber als Beladung.

Auch der Atemschutz wurde durch die Beschaffung

von Auer Airmax auf neuesten technischen

Stand angehoben.

2010 – Das 50-jährige Bestehen der Feuerwehr

TrÜbPl. Heuberg steht an, zugleich tritt

eine neue STAN-Änderung in Kraft, das Personal

soll um acht Mann auf 34 Mann erhöht werden

um ständig die Einsatzbereitschaft mit einer

Staffel zu gewährleisten.

Bw Feuerwehr TrÜbPl. Heuberg

Die Wache ist mit sieben Mann rund um die

Uhr besetzt, bestehend aus einem Disponenten,

einem Staffelführer und zwei Trupps.

Der Leiter der Feuerwehr ist im Tagdienst

beschäftigt.

Das Gerät besteht aus einem ELW (1/11),

zwei Waldbrandlöschfahrzeugen (1/24 –

2/24), einem Gebäudebrandlöschfahrzeug

(1/44) und einem Geräterüstfahrzeug (1/52).

Die Feuerwehr hatte mit dem Funkrufnamen

„Florian Heuberg“ im Jahr 2009 folgende

Einsätze: – 61 Brandeinsätze

– 51 Technische Hilfe Einsätze

– 8 Fehlalarme.


Vorreiterrolle bei Schulungen

Erdgas Südwest GmbH setzt auf Sicherheit

Bereits zum vierten Mal richtet der regionale Energiedienstleister Erdgas

Südwest im Oktober in Zusammenarbeit mit dem DVGW und der staatlichen

Feuerwehrschule in Geretsried einen Übungslehrgang für die regionalen

Feuerwehren aus dem Versorgungsgebiet aus. Damit nimmt der Energiedienstleister

eine Vorreiterrolle unter den regionalen Energieunternehmen

ein. Bei den Lehrgängen wird in einem Strategiespiel mit Modeltafeln ein

realistischer Ernstfall nachgestellt. Die Teilnehmer lernen anhand verschiedener

Szenarien die möglichen Vorgehensweisen kennen. Zudem bietet die

Brandübungsanlage auf dem Gelände die Möglichkeit, das Löschen von

Gasbränden in verschiedenen Druckstufen – Niederdruck, Mitteldruck und

Hochdruck – in der Praxis zu üben. „Uns ist es wichtig, dass im Ernstfall

alle Beteiligten genau wissen, was zu tun ist“, sagt Jürgen Groß, Servicezentrum-Leiter

bei Erdgas Südwest und Koordinator der Feuerwehrlehrgänge.

„Die Arbeit der Feuerwehr und unseres Bereitschaftsdienstes muss

dann Hand in Hand laufen. Genau das üben wir bei den Lehrgängen.“

Gute Zusammenarbeit von Feuerwehr und Bereitschaftsdienst

Was 2007 erstmals als Workshop stattfand, ist heute zu einem Lehrgang des

Sie bauen neu?

Unsere Lösung: natürlichgas solar

Erfüllt die aktuellen gesetzlichen

Anforderungen des EEWärmeG

www.erdgas-suedwest.de

Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW) geworden, der durch

eine Teilnahmebescheinigung zertifiziert wird. Die Schulungen sind auf jeweils

35 Personen ausgelegt. An jedem Seminar nehmen Führungskräfte von

zehn Feuerwehren des Versorgungsgebiets sowie Bereitschaftsmitarbeiter

von Erdgas Südwest teil. Jede Feuerwehr und alle Bereitschaftsmitarbeiter

werden dabei turnusmäßig berücksichtigt. Zusätzlich zu den Seminaren in

Geretsried bietet Erdgas Südwest auch Schulungen durch einen Referenten

direkt bei den Feuerwehren vor Ort an, die für alle Feuerwehrmitglieder

ausgelegt sind. Ziel ist es, die Abstimmung aller Beteiligten zu optimieren,

damit im Ernstfall alle Abläufe reibungslos und schnell funktionieren. Das

Einüben automatisierter Maßnahmen gibt allen Teilnehmern Sicherheit.

„Zusammenarbeit wird enorm erleichtert“

Die Feuerwehren im Versorgungsgebiet begrüßen die gemeinsamen

Lehrgänge. „Für uns Feuerwehren zählt bei einem Einsatz der Faktor

Zeit“, sagt Werner Rüssel, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis

Karlsruhe. „Darum ist es wichtig, alle Schritte zur Brandbekämpfung

genau einzuüben, um sie im Notfall sofort abrufen zu können. Lehrgänge

wie die von Erdgas Südwest sind aus unserer Sicht dazu sehr sinnvoll.

Vor allem, weil daran nicht nur wir von den Feuerwehren, sondern

auch die Mitarbeiter des Erdgasversorgers teilnehmen.“ So würden die

Mitarbeiter des Versorgers lernen, die Strukturen eines Einsatzes zu verstehen,

beispielsweise wie man den Einsatzleiter findet. „Durch solche

Lehrgänge lernt man sich persönlich kennen, was die Zusammenarbeit

enorm erleichtert“, so Rüssel. Deshalb realisiere die Feuerwehr im Gegenzug

auch Veranstaltungen für die Mitarbeiter von Erdgas Südwest.

Erdgas Südwest – Energie vor Ort

Die Erdgas Südwest GmbH versorgt als regionaler Energieanbieter derzeit

93 Gemeinden mit 199 Ortsteilen mit Erdgas und Bioerdgas. Das

Versorgungsgebiet umfasst mit etwa 2.600 Quadratkilometern Teile in

Nordbaden, Oberschwaben, auf der Schwäbischen Alb und am westlichen

Bodensee. Jährlich beliefert das Unternehmen mit seinen 101

Mitarbeitern rund 54.000 Privatkunden, mehr als 600 Geschäftskunden

und fünf Weiterverteiler mit rund 3.400 Millionen Kilowattstunden Gas.

Bei dem von Erdgas Südwest ausgerichteten Übungslehrgang wird ein realistischer

Gasbrand nachgestellt. So können die Teilnehmer verschiedene Löschtechniken in

der Praxis üben. Ziel des zertifizierten Lehrgangs ist es, die Abstimmung aller Betei-

ESW-Anz. ligten zu „SOLAR”; optimieren, Medium: damit alle Feuerwehrbroschüre; Abläufe reibungslos DU: und 07.10.10; schnell funktionieren.

ET: ; Format: 184x130mm; Farben: 4C_TZ (Normales X4_Druck.joboptions)

Ökologisch für die Region

DU101007_ESW_Anz_Solar_184x130_4C.indd 1 06.10.2010 15:22:47 Uhr

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine