Wir sind für Sie da! - Landkreis Freyung-Grafenau

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Wir sind für Sie da! - Landkreis Freyung-Grafenau

Landkreis-Broschüre Freyung-Grafenau

Landkreis-Broschüre

Freyung-Grafenau


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

Landkreis-Broschüre

Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

Nürnberg

93

Hof

D

München

Regensburg

Cham

Deggendorf

IMPRESSUM

3

92

Landshut

85

12

Regen

Bayerisch-

Eisenstein

Zwiesel

11

Grafenau

Schönberg

Ausfahrt 3

Hengersberg

Ausfahrt

Aicha v. Wald

Prag Prag

CZ Vimperk

Simbach

Prachatice

Volary

Philippsreut

Linz

Salzburg

Herausgeber: Donau-Wald-Presse-GmbH

Medienstr. 5 • 94036 Passau

Telefon: 0851/802-237

Telefax: 0851/802-772

E-Mail: dwp.sekretariat@vgp.de

Anzeigen: Reiner Fürst, DWP GmbH

Satz und Gestaltung: DWP GmbH

Fotos: Landratsamt Freyung-Grafenau,

Gemeinden des Landkreises, Georg Knaus

Druck: Tutte Druckerei GmbH, Waldstraße 53, 94121 Salzweg

Stand: November 2008

533

92

85

533

Freyung

12

Budweis

Waldkirchen

A

Passau

A

8

CZ

1

Krumau

Wien


GRUSSWORT

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Gäste unseres Landkreises

ich freue mich, Ihnen die aktuelle Neuauflage unserer Informationsbroschüre

des Landkreises Freyung-Grafenau

präsentieren zu können. Sie soll Ihnen einen Überblick über

unseren schönen Landkreis mit seinen 25 Städten, Märkten

und Gemeinden geben und Sie durch eine Vielzahl

von Bildern auch auf unseren Landkreis neugierig machen.

Mit dieser Broschüre halten Sie ein umfassendes

Nachschlagwerk in Händen, welches sich in den letzten

Jahren sehr bewährt hat und zu einer großen Orientierungshilfe

für Bürger und Gäste geworden ist.

Informationen, wie Wesen, Aufgabe und Bedeutung des

Landkreises in der täglichen Arbeit mit und für seine Bürgerinnen

und Bürger werden ebenso aufgezeigt, wie die vielfältigen

Wechselbeziehungen zu Stadt und Gemeinden.

Wer „Landkreis Freyung-Grafenau“ hört, denkt sofort an

intakte Landschaften wie aus einem Bilderbuch: Bäuerliche

Tradition, satte Wiesen und Wälder, kleine Flüsse und

Seen, urbayerische Dörfer, weidende Kühe und vielfarbiger

Blumenschmuck an alten Gehöften. Unser wunderbarer

Nationalparklandkreis bleibt Bewahrer der bodenständigen,

niederbayerischen Kultur und ist dabei quicklebendig

geblieben.

Mit über 80 Seiten und mehr als 60 Fotos aus dem Kreisgebiet

ist diese aktualisierte Broschüre ein eindrucksvoller

Bilderreigen, der den besonderen Reiz unserer Region

deutlich herausstellt.

Landkreis Freyung-Grafenau

Freyung Grafenau

Der Landkreis Freyung-Grafenau bietet Heimat und Lebensqualität.

Was die Landschaft angeht, so gehört die

Gegend zwischen Österreich und Tschechien unzweifelhaft

zu den idyllischsten in ganz Deutschland.

Zum Schluss möchte ich mich ganz besonders bei allen

bedanken, welche an der Erstellung der Informationsbroschüre

mitgewirkt haben, insbesondere bei der Donau-

Wald-Presse-GmbH für die hervorragende Arbeit sowie bei

den Unternehmen der heimischen Wirtschaft, die durch

ihre großzügige finanzielle Unterstützung die Herausgabe

dieses Magazins erst möglich gemacht haben.

Ich wünsche Ihnen, dass unsere neue Landkreisbroschüre

Ihr Begleiter in alltäglichen Fragen ist, aber auch, dass Sie

mit ihrer Hilfe unseren Landkreis neu entdecken können.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Ludwig Lankl

Landrat

3····


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Landkreis Freyung-Grafenau

DIE LANDSCHAFT UM DEN HAIDEL


INHALTSVERZEICHNIS

Seite

Grußwort 3

Inhaltsverzeichnis 5

Geschichte des Landkreises Freyung-Grafenau 6

Das Wappen 7

Darstellung Landkreis und Besonderheiten 8

Das Logo 8

Der Landkreis Freyung-Grafenau und

seine Gemeinden (Karte Maßstab 1:200 000) 9

Kreisorgane und Politik 10–13

Tourismus 14–15

Naturschutz und Landschaftspflege 16–19

Grenzenlose Waldwildnis 20

Nationalpark Bayerischer Wald 21–23

EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald –

Unterer Inn 24

LEADER+ 25

Vorstellung der Städte

Freyung 26

Grafenau 28

Waldkirchen 30

Vorstellung der Märkte

Perlesreut 34

Röhrnbach 36

Schönberg 38

Vorstellung der Gemeinden

Eppenschlag 40

Fürsteneck 41

Grainet 42

Haidmühle 43

Hinterschmiding 44

Hohenau 45

Landkreis Freyung-Grafenau

Seite

Innernzell 46

Jandelsbrunn 47

Mauth 48

Neureichenau 49

Neuschönau 50

Philippsreut 51

Ringelai 52

Saldenburg 53

Sankt Oswald-Riedlhütte 54

Schöfweg 55

Spiegelau 56

Thurmansbang 57

Zenting 58

Die Igelbusse –

Ein umweltfreundliches Erdgas-Bussystem 59

Das Landratsamt Freyung-Grafenau und

seine Einrichtungen 60–61

Organigramm Landratsamt Freyung-Grafenau 62–63

Wirtschaft und Strukturdaten 64–66

Land- und Forstwirtschaft 67–68

Abfallwirtschaft in der Region 69

Bildungszentrum „Die Brücke“ 70

Rautenbergstiftung 71

Kliniken des Landkreises Freyung-Grafenau gGmbH 72

Musikschule 73

VHS des Landkreises Freyung-Grafenau 74

Archivare / Archivpfleger / Kreisheimatpfleger 75

Kultur 76

Museen im Landkreis 78–80

Soziale Einrichtungen 81–83

Kreisjugendring Freyung-Grafenau 84

Schul- und Bildungswesen 85–87

Medien 88

5····


···· 6

Landkreis Freyung-Grafenau

GESCHICHTE

DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU

Wie in vielen Mittelgebirgen im süddeutschen Raum beginnt

die eigentliche Geschichte des Gebiets des heutigen

Landkreises Freyung-Grafenau mit der Besiedelung

im Mittelalter.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, der Bayerische

Wald sei schon seit der Steinzeit, spätestens aber seit den

Kelten bewohnt, ist dies archäologisch nicht nachzuweisen.

Zwar zeugen gefundene Silexabschläge und Tonscherben

vielerorts von der Anwesenheit von Menschen in prähistorischer

Zeit, für dauerhafte Siedlungen aber fehlen

gesicherte Hinweise.

Viele Silex- (Feuerstein-) Bruchstücke wurden seit dem

Mittelalter bei der Düngung der Äcker mit Kalk auf die

Felder gebracht. Die zahlreichen Funde von Stein- und

Bronzebeilen weisen auf den Brauch hin, derartige Beile

(„Donnerkeile“) als Abwehrzauber gegen Blitz an exponierter

Lage in Häusern und Ställen aufzubewahren. Sie

wurden zu diesem Zweck von weit her gehandelt und

z. T. von Hausierern verkauft.

Fest steht, dass schon früh Handelswege in Richtung Böhmen

durch den Bayerischen Wald führten. Im Mittelalter

wurde hauptsächlich Salz auf den Handelsrouten nach

Böhmen transportiert. Diese so genannten „Goldenen

Steige“ gehörten bis in die frühe Neuzeit zu den bedeutendsten

Handelswegen im süddeutschen Raum.

Bis ins 11. Jahrhundert galt der so genannte „Nordwald“,

also das Gebiet zwischen Donau, Rachel und Dreisessel,

als Königsgut. 1010 gelangte das Gebiet östlich der Ilz

durch Schenkung als Rodungsland an das Reichskloster

Niedernburg in Passau, mit dem es um die Wende des

13. Jahrhunderts an die Passauer Bischöfe fiel.

Die Passauer Fürstbischöfe hatten natürlich großes Interesse

daran, diese bis dahin recht dünn besiedelte, dicht

bewaldete Region urbar zu machen und förderten deshalb

die Rodungs- und Siedlungsarbeit. Aus dieser Zeit

stammen die zahlreichen Ortsnamen, die auf –reut (roden)

enden. Die Grenzen zu den Nachbarn Bayern,

Österreich und Tschechien waren jahrhundertelang um-

stritten. Erst unter Fürstbischof Kardinal Leopold Ernst Graf

von Firmian konnten 1767 die Grenzen nach Böhmen verbindlich

festgelegt werden. Diesem Bischof gelang auch

der Rückkauf der seit dem 15. Jahrhundert verpfändeten

österreichischen Herrschaft mit dem Pfleggericht Jandelsbrunn.

Hauptort des Abteilandes war übrigens lange Zeit der

Markt Waldkirchen, der direkt an einem der Hauptwege

des Golden Steiges lag.

Die fürstbischöflichen Burgen Fürsteneck und Wolfstein,

beide um 1200 unter Fürstbischof Wolfger von Erla zur

Sicherung der Landesgrenzen angelegt, wurden im 14.

Jahrhundert Sitze der fürstbischöflichen Pfleggerichte,

denen auch die Märkte Perlesreut und Freyung unterstanden.

Eine gerichtliche Sonderstellung konnte dagegen

Waldkirchen wahren. Als einziger Ort der Region wurde

der Markt 1460–1470 mit einer Ringmauer befestigt.

Reste dieser Mauer sind noch heute erkennbar.

Mit der Säkularisierung 1803 wurde das Hochstift Passau

aufgelöst und fiel zunächst an das Großherzogtum Salzburg-Toskana.

Erst seit 1806 sind die Bewohner des Wolfsteiner

Landes bayerische „Untertanen“.

Das Gebiet westlich der Ilz, ursprünglich ebenfalls Königsland,

war seit 1000 ein Bestandteil der formbachischen

Grafschaft Windberg. Als die Formbacher um 1180 ausstarben,

fiel das Gebiet an die Grafen von Andechs-Meran,

von denen es 1207 das Hochstift Passau erwarb. Passau

teilte die Grafschaft und gab im selben Jahr das Land

am Oberlauf der Ilz mit der Burg Bärnstein den Halsern als

Lehen. Diese gründeten noch im 13. Jahrhundert den

Markt Schönberg und vergaben einzelne Güter und Rodungsbereiche

ihren eigenen Dienstleuten. 1375 starben

die Grafen von Hals aus. Haupterbe war Landgraf Johann

von Leuchtenberg, der „im Asang“, einer Brandrodung,

den Markt Grafenau anlegen ließ. Auf sein Betreiben

und seine Fürsprache hin verlieh Kaiser Karl IV dem

noch jungen Markt 1376 die Stadtrechte. 1396 stiftete der

Leuchtenberger das Kloster Sankt Oswald. Es lag an

einem später „Gulden Straß“ genannten Handelsweg,

der zuerst von Passau-Hals, später von Vilshofen über

Grafenau nach Westböhmen führte. 1417 verkauften die

Leuchtenberger ihre Ämter Ranfels und Bärnstein mit der

Stadt Grafenau und dem Markt Schönberg an die Ortenburger,

von denen sie 1438 die Bayernherzöge erwarben.


Diese teilten das Grafenauer Land ihrem Rentamt Straubing

zu und setzten in den Burgen Bärnstein und Dießenstein

Pflegrichter ein.

Bis ins 20. Jahrhundert bestand der jetzige Landkreis

Freyung-Grafenau aus den beiden Kreisen Wolfstein und

Grafenau. Bestrebungen zur Verwaltungsvereinfachung

der Landkreise des Unteren Bayerischen Waldes gab es

schon im vorigen Jahrhundert, zu einer Zeit, da die Landkreise

noch „Königliche Landgerichte“ bzw. (von 1862 bis

1938) „Bezirksämter“ hießen. Im Jahr 1959 war dann erstmals

eine Zusammenlegung der Landkreise Grafenau

und Wolfstein im Gespräch. Zehn Jahre später begann

die Planung der „Kommunalen Neugliederung“ in Bayern.

Nach Zustimmung des Landtags verfügte die Bayer.

Staatsregierung mit Rechtsverordnung vom 27. Dezember

1971 die Zusammenlegung der Landkreise Grafenau

und Wolfstein ab 1. Juli 1972. Am 11. Juni 1972 wählte die

Bevölkerung die 50 neuen Kreisräte sowie den bisherigen

Landrat des Altlandkreises Wolfstein, Franz Schumertl,

zum neuen Landrat.

Am 27. Oktober 1972 entschied der Kreistag des neuen

Landkreises in seiner 3. öffentlichen Sitzung in Grafenau

mit 33 zu 15 Stimmen den von der CSU-Fraktion vorgeschlagenen

neuen Landkreisnamen: Freyung-Grafenau.

Als Sitz der Landkreisverwaltung wurde gleichzeitig die

Stadt Freyung, bis dahin Sitz der Landkreisverwaltung

Wolfstein, bestimmt.

Die Bewohner des Wolfsteiner und des Grafenauer Landes

gingen über Jahrhunderte territorialgeschichtlich getrennte

Wege. Dem Volk ist die alte Grenze zwischen

„Bayern“ und „Bistümlern“ noch lange bewusst geblieben.

Gemeinsam hatten sie jedoch immer ihre ausgeprägte

Liebe zu ihrem Wald und ein Erwerbsleben, das

hauptsächlich gekennzeichnet war von Landbau, Viehwirtschaft

und Waldarbeit. Seit dem 15. Jahrhundert nutzte

man die natürlichen Gegebenheiten zur Arbeit in

Waldglashütten, planmäßiger Holznutzung mit Holzdrift

(seit dem 18. Jahrhundert) und Holzver- bzw. -bearbeitung.

Im 19. Jahrhundert erreichten endlich die Eisenbahnen

und neue Straßenbauten das Waldland, verbanden

dieses „mit der Welt“ und leiteten eine bescheidene Industrialisierung

ein.

Bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten die

ersten Sommerfrischler den Bayerischen Wald. Doch erst

Landkreis Freyung-Grafenau

mit Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald 1970

begann der Tourismus in den Landkreisen Wolfstein und

Grafenau. Er zählt heute zu den wichtigsten Erwerbszweigen

der Region.

War der Landkreis bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts

während des Kalten Krieges an den Rand Europas

gedrängt worden, liegt er seit der Öffnung des „Eisernen

Vorhangs“ wieder mitten in Europa.

DAS WAPPEN

Über gekürzter und eingeschweifter Spitze, darin die

bayerischen Rauten, in Silber nebeneinander ein linksgewendeter

schwarzer Bär und ein roter Wolf. Die früheren

Kreise Grafenau und Wolfstein wurden 1972 zum

neuen Landkreis Freyung-Grafenau vereinigt. Das Amt

Wolfstein, benannt nach dem Schloss Wolfstein nahe

Freyung, geht zurück auf ein bischöflich passauisches

Pflegamt. Deshalb steht das Passauer Wappenschild,

der rote Wolf, im Landkreiswappen; er war schon im

früheren Wolfsteiner Kreiswappen berücksichtigt worden.

Das Amt Grafenau, das aus dem herzoglich bayerischen

Pfleggericht Bärnstein bei Grafenau hervorgegangen

ist, wird im Wappen durch den Bären symbolisiert.

Die bayerischen Rauten zeigen die lange

Kontinuität bayerischer Verwaltungstradition im unteren

Bayerischen Wald. Sie standen auch schon im

früheren Grafenauer Landkreiswappen.

7····


···· 8

Landkreis Freyung-Grafenau

DARSTELLUNG LANDKREIS UND BESONDERHEITEN

Der bayerische Landkreis Freyung-Grafenau liegt im Regierungsbezirk Niederbayern.

Er ist gegliedert in 25 Städte, Märkte und Gemeinden. In dem fast 1.000 km 2 großen

Landkreis leben rund 80.500 Einwohner. Mit 82 Einwohnern je km 2 weist die Region eine

geringe Bevölkerungsdichte auf, die weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt

von 177 Einwohnern pro km 2 liegt. Mit seiner Mittelgebirgslandschaft im Herzen Europas

grenzt der Landkreis in einer Länge von 59 km im Nordosten an die Tschechische

Republik, im Südosten hat er auf einer Länge von 8 km eine gemeinsame Grenze mit

Österreich. Nach Süden hin schließt der Landkreis Passau an, nach Südwesten der Landkreis

Deggendorf und nach Westen der Landkreis Regen.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist eine kommunale Gebietskörperschaft mit dem

Recht, überörtliche Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht über das Kreisgebiet hinausgehen,

im Rahmen der Gesetze zu ordnen und zu verwalten. Das Landkreisgebiet

bildet den Bereich der unteren staatlichen Verwaltung. Das Landratsamt erledigt

sowohl Kreisaufgaben als auch Staatsaufgaben. Insoweit agiert das Landratsamt als

„Doppelbehörde“.

Die wesentlichen Aufgaben des Landkreises sind in der Landkreisordnung für den

Freistaat Bayern beispielhaft aufgezählt. Danach sollen die Landkreise im eigenen Wirkungsbereich

in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit öffentliche Einrichtungen schaffen,

die für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl ihrer Bürger erforderlich sind.

Daraus ergibt sich eine breite Aufgabenpalette. Somit nimmt das Landratsamt Freyung-Grafenau

nicht nur reine Verwaltungsaufgaben wahr, sondern ist auch Träger

öffentlicher Einrichtungen, wie z. B. Krankenhäuser, Schulen, Straßen usw.

DAS LOGO

Das FRG-Logo zeigt sich selbstbewusst und zeitgemäß auf strahlend

weißer Fläche in einem schwarz umrandeten, kontrastierenden

Quadrat. Die markanten, stattlichen Lettern „FRG“ nehmen

in Anordnung und Farbigkeit Bezug auf das Landkreiswappen

und ersetzen die Bären und Rauten. Die Farben Rot, Blau und

Schwarz wurden übernommen, lediglich Grau als harmonischere

Schwarz-Alternative neu eingeführt. Somit verkörpert das Logo

Fortschritt, Flexibilität und Innovation in Verbindung mit Bodenständigkeit

und Traditionsbewusstsein.

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Regen

Landkreis

Regen

Landkreis

Deggendorf

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Waldkirchen

Landkreis Freyung-Grafenau

er Landkreis Freyung-Grafenau und seine Gemeinden

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Spiegelau

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Landkreis Freyung-Grafenau


Sankt Oswald

Neuschönau

Grafenau

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meter Maßstab 1 : 200 000

Freyung

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Landesgrenze

Landkreisgrenze

!( Städte

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Gemeindegrenze

gemeindefreies Gebiet

Waldfläche



Haidmühle

Neureichenau

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9····


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Landkreis Freyung-Grafenau

KREISORGANE UND POLITIK

Der Landrat

Der Landrat ist kommunaler Wahlbeamter und wird von

den Kreisbürgern für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt.

Seinen Stellvertreter wählt der Kreistag aus seiner

Mitte. Ein weiterer Stellvertreter wird vom Kreistag durch

Beschluss bestellt. Der Landrat führt den Vorsitz im Kreisausschuss

und in den weiteren Ausschüssen - ausgenommen

dem Rechnungsprüfungsausschuss - und vollzieht

die dort gefassten Beschlüsse. Er erledigt in eigener Zuständigkeit

die laufenden und die ihm vom Kreistag übertragenen

Angelegenheiten des Landkreises sowie die

Geschäfte, die im Interesse der Sicherheit der Bundesrepublik

oder eines ihrer Länder geheim zu halten sind. Des

Weiteren vertritt er den Landkreis nach außen.

Der Kreistag

Der Landkreis wird durch den Kreistag verwaltet. Der

Kreistag ist damit das wichtigste Organ des Landkreises.

Er ist die oberste Vertretung der Kreisbürger und wird auf

die Dauer von sechs Jahren gewählt. Die aktuelle Wahlperiode

begann im Mai 2008 und wird im Frühjahr 2014

enden. Der Kreistag besteht aus dem Landrat und 60

Kreisräten. Er entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten

des Landkreises im eigenen und übertragenen

Wirkungskreis, soweit er nicht den Kreisausschuss oder

andere beschließende Ausschüsse für zuständig erklärt

hat oder der Landrat kraft Gesetzes in laufenden Angelegenheiten

zuständig ist. Zudem überwacht er die Verwaltung,

insbesondere hinsichtlich der Durchführung seiner

Beschlüsse.

Die Kreisräte sind ehrenamtlich tätig. Sie sind den Belangen

des gesamten Landkreises verpflichtet. Im Landkreis

Freyung-Grafenau sind jährlich rund 30 Sitzungen notwendig,

um Entscheidungen gewissenhaft vorzubereiten

und fundiert treffen zu können.

Für die Wahlperiode 2008 bis 2014 ergibt sich für den

Kreistag Freyung-Grafenau folgende Sitzverteilung.

Christlich Soziale Union (CSU): 21 Sitze

Sozialdemokratische Partei Deutschland (SPD): 9 Sitze

Bündnis 90/Die Grünen (Grüne): 2 Sitze

Christliche Wählergemeinschaft –

Freie Wähler (CWG-FW): 9 Sitze

Freie Wähler Grafenauer Land (FW-GL): 6 Sitze

Junge Wähler Union (JWU): 5 Sitze

Bayernpartei (BP): 3 Sitze

Ökologisch-Demokr. Partei/

Parteifr. Umweltschützer (ödp): 2 Sitze

Freie Demokratische Partei (FDP): 2 Sitze

Republikaner (REP): 1 Sitz


Fachausschüsse

Um nicht für jede Entscheidung das 60-köpfige Gremium

des Kreistages zu bemühen, gibt es die Möglichkeit, Ausschüsse

einzurichten. Einige Ausschüsse sind gesetzlich

vorgeschrieben, bei anderen obliegt die Entscheidung

darüber dem Kreistag.

Ein Ausschuss, der von Gesetzes wegen einzurichten ist,

ist der Kreisausschuss. Zudem hat der Kreistag in seiner

konstituierenden Sitzung folgende beratende und beschließende

Ausschüsse gebildet:

– Finanz- und Haushaltsausschuss

– Rechnungsprüfungsausschuss

– Bauausschuss

– Struktur-, Umwelt- und Verkehrsausschuss

– Jugendhilfeausschuss

– Ausschuss für Familie, Bildung und Soziales

Kreistagsmitglieder

Der Kreistag des Landkreises Freyung-Grafenau setzt sich

aus folgenden 60 Kreisräten zusammen:

Bauer Johann jun., Waldkirchen, JWU

Bauer Josef, Waldkirchen, BP

Behringer Helmut, Hohenau, SPD

Behringer Martin, Thurmansbang, FW-GL

Dr. Bekmann Horst, Freyung, CSU

Bermann Walter, Neureichenau, CWG-FW

Brunner Franz, Waldkirchen, CWG-FW

Cerny Renate, Waldkirchen, CWG-FW

Denk Fritz, Hohenau, CSU

Drexler Gerhard, Freyung, FDP

Dülfer Heike, Thurmansbang, Grüne

Dumps Mario, Röhrnbach, JWU

Edenhofner Karl, Röhrnbach, ödp

Eibl Manfred, Perlesreut, CWG-FW

Eigenschenk Werner, Waldkirchen, SPD

Ertl Max, Waldkirchen, CSU

Fehler Klaus, Freyung, CWG-FW

Fischer Georg, Grafenau, CSU

Geis Josef, Freyung, JWU

Landkreis Freyung-Grafenau

Gibis Max, Mauth, CSU

Gruber Sebastian, Freyung, JWU

Gutsmiedl Josef, Röhrnbach, CSU

Hansl Hans, Waldkirchen, CSU

Hartmann Martin, Grafenau, SPD

Haugeneder Max, Grainet, REP

Heinrich Olaf, Freyung, CSU

Hellauer Alfons, Neureichenau, CSU

Hermann Josef, Waldkirchen, BP

Höppler Josef, Waldkirchen, CSU

Jarosch Peter, Waldkirchen, CWG-FW

Kapfer Hans, Waldkirchen, BP

Kaspar Peter, Freyung, CWG-FW

Kern Josef, Innernzell, CSU

Kunz Wolfgang, Grafenau, SPD

Lenz Heinrich, Hinterschmiding, CSU

Luksch Josef, Spiegelau, SPD

Madl-Deinhart Hans, Grainet, Grüne

Meininger Josef, St. Oswald-Riedlhütte, SPD

Mitterdorfer Anna, Grafenau, FW-GL

Muthmann Alexander, Freyung, CWG-FW

Niedermeier Max, Grafenau, CSU

Peter Helmuth, Grafenau, FW-GL

Prager Alfred, Freyung, CSU

Ritzinger Leopold, Zenting, FW-GL

Roth Karlheinz, Spiegelau, CSU

Ruhland Renate, Freyung, ödp

Scherzer Axel, Ringelai, SPD

Scheuchenzuber Vera, Schönberg, CSU

Schiller Herbert, Freyung, CWG-FW

Schmid Eduard, Hohenau, CSU

Dr. Schmidbauer Siegfried, Neureichenau, JWU

Schwarz Max, Waldkirchen, CSU

Siegert Peter, Schönberg, CSU

Stadler Winfried, Freyung, CWG-FW

Töpfl Gerhard, Grafenau, SPD

Vogl Helmut, St. Oswald, FW-GL

Vogl Kaspar, Grainet, SPD

Wegerbauer Johann, Jandelsbrunn, CSU

Weinberger Helga, Schöfweg, CSU

Wolf Heinz, Neuschönau, FW-GL

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Mandatsträger

Landkreis Freyung-Grafenau

Bezeichnung Name / Anschrift Telefon / Telefax

Europaparlament Manfred Weber (CSU) Telefon: 09444/8709752

Finkenweg 22 Telefax: 09444/8709751

93359 Wildenberg

www.weber-manfred.de

Deutscher Bundestag Bartholomäus Kalb (CSU) Telefon: 08547/479

Forsthart, Sommerfeldstr. 11 Telefax: 08547/1600

94550 Künzing

www.bartholomaeus-kalb.de

Bruni Irber (SPD) Telefon: 09932/1275

Johann-Fischer-Str. 13 Telefax: 0991/3831844

94486 Osterhofen

www.bruni-irber.de

Bayerischer Landtag Helmut Brunner (CSU) Telefon: 09929/902173

Hinterdietzberg 1 Telefax: 09929/902174

94239 Zachenberg

www.helmut-brunner.de

Konrad Kobler (CSU) Telefon: 08509/844

Trasham 65 Telefax: 08509/3510

94161 Ruderding

www.konrad-kobler.de

Bernhard Roos (SPD) Telefon: 0851/8519037

Kubinstr. 37 Telefax: 0851/8519039

94036 Passau

www.bernhard-roos.de

Alexander Muthmann (FW) Telefon: 08551/914563

Maurerackerweg 12 Telefax: 08551/914579

94078 Freyung

www.alexander-muthmann.de

Dr. Franz Xaver Kirschner (FDP) Telefon: 0851/72046100

Kapuzinerstr. 26

94032 Passau

www.franz-kirschner.de


Landkreis Freyung-Grafenau

Bezeichnung Name / Anschrift Telefon / Telefax

Bayerischer Landtag Eike Hallitzky (Grüne) Telefon: 08507/922412

Am Tiergarten 24a Telefax: 08507/922412

94127 Neuburg/Inn

www.eike-hallitzky.de

Walter Taubeneder (CSU) Telefon: 08503/9245655

Moosau 46 Telefax: 08503/9245656

94152 Neuhaus am Inn

Bezirkstag Niederbayern Max Brandl (SPD) Telefon: 08505/6512

Am Weiher 20 Telefax: 08505/6330

94124 Büchlberg

Olaf Heinrich (CSU) Telefon: 08551/914713

Kreuzberg 61 Telefax: 08551/914704

94078 Freyung

Rita Röhrl (SPD) Telefon: 09923/3711

Zum Hochfeld 16 Telefax: 09923/3607

94244 Teisnach

Horst Wipplinger (CSU) Telefon: 0851/44123

Kinsing 4b Telefax: 0851/45864

94121 Salzweg

Hans Danner (CSU) Telefon: 08532/8213

Niederreutern 10 Telefax: 08532/3745

94086 Bad Griesbach

13····


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Landkreis Freyung-Grafenau

TOURISMUS

Deutschland hat abgestimmt – in der ZDF-Sendung „Unsere

Besten“ – wurde der Rachel zum beliebtesten Berg

Deutschlands gewählt. Und tatsächlich bildet die Landschaft

zwischen dem Großen Rachel und dem Lusen dank

dem Nationalpark Bayerischer Wald das Zentrum des Tourismus

im Landkreis Freyung-Grafenau.

Der Nationalpark ist die wichtigste touristische Einrichtung

der Region. Sei es seine bestausgestattete Infrastruktur wie

Wanderwege, Radwege, Infostellen und Infozentren oder

die neu entstehende Waldwildnis, die sich nach dem Borkenkäferbefall

auf großen Flächen zum Natur-Highlight

entwickelt. Eine derartig dynamische Entwicklung hin zu

einem Wald-Urwald ist bislang einmalig in Europa und bildet

somit unser Alleinstellungsmerkmal. In Kombination mit

den Igelbussen und der Waldbahn gehört unsere Region

zu den Top-Adressen für aktives Naturerleben in Deutschland,

wenn nicht in Europa. Neben den Bergen charakterisieren

vor allem die typischen Bach- und Flusslandschaften

unser Gebiet. Nicht umsonst wurde die Ilz zur Flusslandschaft

des Jahres 2002/2003 gewählt und zählt die

Buchberger Leite zuden herausragendsten Geotopen

Bayerns.

Ab 2007 umschließt der neue Premiumwanderweg „Goldsteig“

die Region. Zwei Routen – einmal entlang der Ilz –

einmal dem Europäischen Fernwanderweg E6 folgend –

sind an den insgesamt 600 km langen Weg von der Oberpfalz

bis Passau angeschlossen. Für das Ferienland am Nationalpark

eine einmalige Chance, das Wanderwegenetz

überregional bekannt zu machen. Ein weiteres Standbein

des Tourismus bildet das Angebot für Radfahrer – insbe-


sondere Mountainbiker. Ein flächendeckendes Netz teils

grenzüberschreitender Routen, etwa vom Dreiländereck

aus, bietet für alle Ansprüche von familienorientiert bis

sportlich ambitioniert die passende Tour.

Unsere wichtigsten Rad- und Wanderwege werden

nach und nach GPS-erfasst, so dass sich unsere Gäste im

Internet die Touren auf PDA’s oder GPS-Geräte downloaden

oder einfach ausdrucken können, um dann zu

Fuß oder auf dem Bike die herrliche Landschaft genießen

zu können.

Familien gehören zu den Hauptzielgruppen für den Tourismus

im Bayerischen Wald. Um den Gästen mit ihren Kindern

Urlaub auf hohem Niveau und mit Top-Qualität anbieten

zu können, wurden in unserer Region die Kriterien

für die „Kinderland-Klassifizierung“ entwickelt. Besonders

Landkreis Freyung-Grafenau

kinderfreundlich ausgestattete Betriebe werden mit bis zu

5 „Bärchen“ ausgezeichnet. Eine gute Basis für einen rundum

gelungenen Familienurlaub.

1,5 Millionen Übernachtungen können wir im Landkreis

Freyung-Grafenau verzeichnen. Trotz steigender Zahlen

bei den Ankünften gingen die Übernachtungszahlen zurück

– Ergebnis eines bundesweiten Trends hin zu Kurzaufenthalten.

Blieben 1994 unsere Gäste im Schnitt noch über

7 Tage, sind es 2005 nur noch 5 Tage. Nun gilt es, die Zeichen

der Zeit zu nutzen und das Angebot für unsere Gäste

auf diese Tendenzen hin auszurichten.

Mit unserem Bemühen, Infrastruktur, Unterkünfte, Gastgeber,

Touristiker weiter zu qualifizieren, sind wir auf dem richtigen

Weg, den Tourismus im Landkreis Freyung-Grafenau

zukunftsfähig zu gestalten.

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Landkreis Freyung-Grafenau

NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE

Der Landkreis Freyung-Grafenau zeichnet sich im Bezirk

Niederbayern und auch in ganz Bayern – mit Ausnahme

der alpinen Landkreise – dadurch aus, dass er einerseits

mit einer ungemein hohen Artenvielfalt vor allem stark

gefährdeter, teilweise vom Aussterben bedrohter Arten

aufwarten kann. Andererseits weist der Landkreis ein

Landschaftsbild von einzigartiger Schönheit und Ursprünglichkeit

auf, geprägt durch eine insbesondere in

den höheren Lagen noch völlig erhaltene Kulturland-

schaft, wie sie in der Nachkriegszeit üblich war und bis

heute nicht zerstört worden ist, der Industrialisierungstendenz

der Landwirtschaft zum Trotz.

Ein weiteres herausragendes Merkmal des Landkreises ist

der ausgesprochen hohe Anteil an Schutzflächen nach

dem Bayerischen Naturschutzgesetz. Dies resultiert zu einem

erheblichen Teil aus den Flächen des Nationalparks

Bayer. Wald, der neben dem Nationalpark Berchtesgaden

der einzige Nationalpark in Bayern ist. Daneben


gibt es aber auch ein dichtes Netz von Naturschutzgebieten

für die besonders herausragenden Landschaftsteile

im Landkreis, wie zum Beispiel so unterschiedliche

Landschaften wie das Ilztal oder das Dreisesselmassiv

oder die Hochmoore am Grenzkamm in den Sattellagen

des bayerisch-böhmischen Grundgebirges. Die Aufgabe

der staatlichen Naturschutzbehörde am Landratsamt

besteht darin, gemeinsam mit den ehrenamtlich tätigen

Vereinen des Naturschutzes und der Landschaftspflege

diese Artenvielfalt und das schöne Landschaftsbild zu

erhalten.

Seit 1999 ist der Landkreis und die meisten seiner Gemeinden

Mitglied im Naturpark „Bayerischer Wald“, dessen

Anfänge bis ins Jahr 1967 zurückreichen. Seit dem Frühjahr

2006 ist das Landkreisgebiet auch im rechtlichen Sinne

Naturparkgebiet und der Naturpark Bayerischer Wald

zählt durch diesen Zuwachs zu den größten Naturparks

der Bundesrepublik Deutschland überhaupt. Über den

Naturpark Bayerischer Wald werden zahlreiche Artenhilfsmaßnahmen

und Biotoppflegemaßnahmen organisiert

und abgewickelt, vor allem in den landwirtschaftlich

eher nachteiligen Lagen. Für das Fließgewässersystem

der Ilz, der sogenannten „Schwarzen Perle“ des Bayerischen

Waldes, gibt es einen speziellen Gebietsbetreuer

mit Sitz im Schloss in Fürsteneck (Ilz-Infostelle), eine Anlaufstelle

für fachkundige Führungen und Informationsveranstaltungen.

Im Landkreis FRG unter Naturschutz gestellt sind als:

– Nationalparkgebiet: 13.250 ha

(Gesamter Nationalpark: 24.225 ha)

– Naturschutzgebiete: 847 ha

– Landschaftsschutzgebiete: 79.308 ha

– Europäische Schutzgebiete Natura 2000 (sogenannte

Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitatgebiete): 17.734 ha

(Überschneidungen mit den vorgenannten Gebietskategorien),

entspricht ca. 18 % der Landkreisfläche und

belegt damit den Spitzenplatz in Niederbayern.

Die ganz besondere Artenvielfalt des Landkreises:

Die Zahl der vom Aussterben bedrohten oder stark gefährdeten

Arten im Landkreis ist beachtlich. Im Folgenden

können nicht alle aufgeführt werden. Aufgelistet

werden nachfolgend beispielhaft einige eher augenfällige

und geläufige Arten, die im Landkreis noch regelmä-

Landkreis Freyung-Grafenau

ßig oder zumindest in nennenswerter Größenordnung

anzutreffen sind:

der Böhmische Enzian

seltene Fledermausarten

das Holunderknabenkraut

der Fischotter

der Luchs

das Birkhuhn

der Wachtelkönig

die Kreuzotter

Zu einzelnen der genannten

Arten hat der Naturpark

Bayerischer Wald Faltblätter

oder teilweise zweisprachige

Broschüren herausgebracht,

die man bei den

Gemeinden, der Unteren

Naturschutzbehörde am

Landratsamt oder am besten

im Infozentrum des

Naturparks in Zwiesel (an

der B 11) erhalten kann.

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···· 18

Landkreis Freyung-Grafenau

Landschaftsbild und Lebensräume im

Landkreis Freyung-Grafenau:

Der besondere Reiz der Landschaft des Bayerischen Waldes

ist weithin bekannt. Einer der vielen Faktoren sind die

noch vorhandenen Strukturen der ehemaligen Waldhufendörfer,

die man vor allem in den Hochlagen entlang

der Grenzen noch gut erkennen kann, z. B. in Finsterau,

Heinrichsbrunn, Vorderfreundorf, Bischofsreut, oder die

ganz besondere strahlenförmige Anordnung der Hufen

z. B. in den beiden Orten Hohenau oder Kreuzberg. Die

einzelnen Hufen sind oft noch getrennt durch Steinriegel,

teilweise bewachsen von Hecken, die das Bild weithin

sichtbar bestimmen.

Um diese Landschaft zu erhalten, werden örtlich sogenannte

„Bayern Netz Natur-Projekte“ durchgeführt, z. B.

das Projekt „Bischofsreuter Waldhufen“ oder verschiedene

Landschaftsplanumsetzungen in Hohenau, Schöfweg

u. a.

Um die Pflege der Offenlandflächen zu gewährleisten,

werden von den örtlichen Landwirten intensiv die Förderprogramme

des Freistaats Bayern genutzt, wovon alleine

über das Vertragsnaturschutzprogramm und den

Erschwernisausgleich jährlich ca. 300.000,-- € ausbezahlt

werden. Auf diese Weise können ca. 600 ha Blumenwiesen

oder Feuchtwiesen in ihrer attraktiven Ausprägung

dauerhaft erhalten werden.

Die Bergmagerwiesen und Steinriegelfluren stellen neben

den Mooren und den natürlichen oder naturnahen Bergbächen

und Fließgewässern die ganz besonderen Lebensräume

des Landkreises dar.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

GRENZENLOSE WALDWILDNIS

Nationalparke verfolgen weltweit das Ziel, möglichst ursprüngliche

Landschaftsteile dauerhaft als Naturerbe für

kommende Generationen zu erhalten.

Diese großartige Idee fand ihren Ursprung 1872 in Nordamerika

mit der Gründung des heute weltberühmten Yellowstone-Nationalparks.

Fast hundert Jahre hat es gedauert, bis auch in Deutschland

am 7. Oktober 1970 der erste Nationalpark – der Nationalpark

Bayerischer Wald – eröffnet wurde.

Seit seiner Erweiterung im August 1997 erstreckt er sich mit

einer Fläche von 243 Quadratkilometern um die Bayerwaldberge

Falkenstein, Rachel und Lusen und bildet zusammen

mit dem angrenzenden Nationalpark Sumava in

Tschechien das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas.

„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie, und in

der Tat, nirgendwo zwischen Atlantik und Ural dürfen sich

die Wälder mit ihren Mooren, Bergbächen und Seen auf

so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer

einmaligen wilden Waldlandschaft, einer grenzenlosen

Waldwildnis entwickeln. Diese vermeintlich leichte

Aufgabe erfordert einen langen Atem, denn die Natur

geht, einmal sich selbst überlassen, oft andere Wege, als

wir Menschen es uns vorstellen. Der nur 5 mm große Fichtenborkenkäfer,

wegen seines typischen Fraßbildes auch

Buchdrucker genannt, hat dies im Nationalpark Bayerischer

Wald eindrucksvoll vor Augen geführt.


Der Wald ist jedoch nicht tot. Abgestorben sind nur seine

alten Individuen. Im Schutze der Baumskelette entsteht

ein neuer Wald, vielfältiger und facettenreicher als

zuvor.

Dem willkommenen Gast bietet sich jetzt ein breites

Spektrum an Möglichkeiten, diesen Wald in seiner einzigartigen

Form zu erkunden, um die spannenden Prozesse

bei der Entstehung einer neuen Waldwildnis mitten

in Europa hautnah mitzuerleben.

Naturausstattung

Als Teil des alten Gebirges dominieren die Urgesteine

Granit und Gneis. Große Höhenunterschiede (600–1453

Meter ü. d. M.) und rauhes, niederschlagsreiches Klima

mit schneereichen Wintern sind für die Entstehung von

drei natürlichen Waldformationen verantwortlich:

– Bergfichtenwälder in den Hochlagen ab 1.200 Meter

Meereshöhe

– Bergmischwälder (Fichte, Tanne, Buche, Bergahorn) in

den wärmebegünstigten Hanglagen

– auch Fichtenwälder in den nassen Talmulden mit

nächtlichem Kaltluftstau.

Die Tierwelt des Nationalparks umfasst das typische

Artenspektrum mitteleuropäischer Bergwälder. Hier leben

noch Fischotter, Auerhuhn, Weißrückenspecht,

Rauhfuß- und Sperlingskauz, und zwischenzeitlich zurückgekehrt

sind Luchs und Schwarzstorch. Erfolgreich

wieder eingebürgert wurden Uhu, Habichtskauz und

Kolkrabe.

Besucherangebot

Wanderwege/Radwege

Über 300 km hervorragend markierte Wanderwege erschließen

die charakteristischen Schönheiten des Nationalparks.

Hinzu kommen ca. 200 km Radwege, im Randbereich

des Nationalparks Skilanglaufloipen mit Schwerpunkten

am Langlauf-Zentrum Zwieslerwaldhaus und bei

Finsterau und ca. 100 km geräumte Winterwanderwege

in ortsnahen Bereichen und im Tierfreigelände.

Landkreis Freyung-Grafenau

NATIONALPARK BAYERISCHER WALD

Informationszentren/-stellen

Das Besucherzentrum bei Neuschönau bietet seinen

Gästen das:

– Hans-Eisenmann-Haus mit Ausstellungen zur Natur, Vortrags-

und Filmsaal, Bibliothek, Erlebnisraum und Nationalpark-Laden

– Tier-Freigelände mit ca. 30 einheimischen Säugetierund

Vogelarten des Bergwaldes in großzügigen Landschaftsgehegen

und Volieren

– Pflanzen- und Gesteins-Freigelände; Pflanzengesellschaften

und Gesteine des Bayerischen Waldes (behindertengerechter

Lehrpfad).

Das neue Besucherzentrum Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal

bietet neben einem einzigartigen, begehbaren

Wurzelgang und einer atemberaubenden 3-D-Schau

eine sehenswerte Ausstellung „Zeit für Widlnis“.

Betreute Informationsstellen befinden sich im Grenzbahnhof

Bayerisch Eisenstein, im Glasmuseum Frauenau,

in Spiegelau und in Mauth.

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···· 22

Landkreis Freyung-Grafenau

Naturerlebniswege

Die unbeeinflusste Naturentwicklung lässt sich am besten

auf Erlebniswegen beobachten:

in der Bergfichten-Region auf dem Hochwaldsteig am Lusen,

in der Bergmischwald-Region auf dem Seelensteig

am Rachel, in der Aufichtenwald-Region am Aufichtenwaldsteg

bei Spiegelau, in alten Urwäldern auf dem Naturerlebnispfad

Watzlikhain bei Zwieslerwaldhaus und im

Moorbereich auf dem Erlebnisweg Schachten und Filze

oberhalb Buchenau.

Zu einem grenzüberschreitenden Erlebnis wird das waldgeschichtliche

Wandergebiet „Natur und Geschichte

erleben“ mit zum Teil zweisprachigen Informationstafeln

bei Bucina (Buchwald) an der Ostgrenze des Nationalparks.

Angebot für Kinder

Mit dem Waldspielgelände und seinem einmaligen Naturerlebnispfad

bei Spiegelau, dem Wanderpark in Bayerisch

Eisenstein und einer ganzen Reihe von ortsnahen,

mit Kinderwägen befahrbaren Rundwegen und Spielplätzen

gibt es ein abwechslungsreiches Angebot für Familien

mit Kindern.

Herausragende Jugendbildungstätten sind das Jugendwaldheim

bei Schönbrunn am Lusen und das neue Wildniscamp

am Falkenstein mit angegliedertem Jugendzeltplatz

bei Zwieslerwaldhaus.

Führungen

Über das ganze Jahr hinweg finden täglich zu unterschiedlichen

Themen und auf die Jahreszeit zugeschnittene

oft kostenlose Führungen statt.

Anreise und Zugang

Bahnverbindungen bestehen von Zwiesel nach Bayerisch

Eisenstein und Spiegelau. Ein öffentliches Personennahverkehrssystem

mit „Igelbussen“ verkehrt vom 15. Mai

bis 31. Oktober im Halbstunden- und Stundentakt im Rachel-Lusen-Gebiet.

Auskünfte

Hans-Eisenmann-Haus, Böhmstraße 31, 94556 Neuschönau,

Telefon: 0 85 58/9 61 50

Haus zur Wildnis, 94227 Ludwigsthal, Telefon: 09922/50020

Nationalparkverwaltung, Freyunger Str. 2, 94481 Grafenau,

Telefon: 08552/9600-0

E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de

Internet: www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

EUREGIO BAYERISCHER WALD – BÖHMERWALD – UNTERER INN

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, EU-Projekte mit

unseren Nachbarn, „Networking“ in Europa, Kooperationen

zur wirtschaftlichen Stärkung unserer Region - diese

und viele andere Themen stehen hinter der Organisation

der EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer

Inn. Die EUREGIO ist ein überwiegend kommunaler Verbund

von über 400 Mitgliedern und erstreckt sich auf die

Naturräume des Bayerischen Waldes, des Böhmerwaldes,

des Mühl- und Innviertels sowie des Rottals und des

unteren Donauraumes im Bezirk Perg. Die räumliche Ausdehnung

umfasst damit eine Region von ca. 30 000 km²,

in der 1,25 Mio. Menschen leben.

Aus dem einstigen Ziel der Förderung erster Kontakte und

Begegnungen sind mittlerweile vielschichtige Netzwerke

zur Förderung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung

entstanden.

Die Zusammenarbeit in kultureller, wirtschaftlicher, vor allem

aber auch politischer Hinsicht hat heute Formen an-

„Europa für Kinder – Kinder für Europa“

genommen, die noch vor wenigen Jahren nicht für möglich

gehalten wurden.

Mehr als 500 grenzüberschreitende Projekte, über 1000

breit angelegte Begegnungen, internationale Anerkennung

und Wertschätzung – das ist die Bilanz und das eindrucksvolle

Ergebnis der Region.

Mit Oberösterreich und Südböhmen zählen wir heute zu

den sicherlich attraktivsten und stärksten Grenzräumen

Europas. Unser Ziel ist es, diese Position nicht nur zu sichern,

sondern weiter auszubauen und eine führende Rolle im

Standortwettbewerb Europas zu erreichen!

Ein ehrgeiziger Ansatz – in der Allianz erreichbar.

Innovation als Instrument

Kooperation als Erfolgsfaktor

Europa als Chance

Dazu wollen wir motivieren! Nutzen Sie deshalb unser

Angebot!

● Entwicklung und Begleitung richtungsweisender

Projekte und Initiativen im Kontext Europas

● Aktueller Informationsdienst in und um europäische

Politikfelder des täglichen Lebens

● Hilfe bei der Akquise von Finanzierungsquellen

● Mediennetzwerke und Zugang zu wichtigen

europäischen Informationsdiensten

● Dolmetsch- und Übersetzungsdienstleistungen für

den mittel- und osteuropäischen Sprachraum

● Projekt- und Partnerschaftsbörse innerhalb der

Grenzräume Europas

● Regional Governance zur der Projekt- und

Prozessoptimierung

● Weitere Informationen unter www.euregio-bayern.de

„Unsere Zeit verlangt, dass wir die Europäer vereinen und

sie nicht weiterhin trennen. Wir vereinen keine Staaten,

wir vereinen Menschen“ – Jean Monnet, Washington

30. April 1952


LEADER ist eine Gemeinschaftsinitiative

der Europäischen Union und soll

speziell die Weiterentwicklung des

ländlichen Raums fördern. Die Abkürzung

LEADER steht für „Liaisons Entre les

Actions de Développement de l ’Economie

Rurale“ (Verbindung zwischen

Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Dieser

Begriff deutet auf den integrierenden, sektorübergreifenden

Charakter der Initiative hin. In der aktuellen Förderperiode

(2007–2013) wird LEADER in das ELER-Programm

zur Entwicklung ländlicher Gebiete integriert.

Bereits seit 1995 existiert im Landkreisgebiet eine LEADER-

Aktionsgruppe (LAG). Im Dezember 2007 wurde diese im

„Wettbewerb der Regionen“ im ersten Auswahldurchgang

erneut anerkannt. Somit können in der bereits dritten

Förderperiode LEADER-Projekte durchgeführt werden

(LEADER II und LEADER +).

Voraussetzung zur Anerkennung des Landkreises als

LEADER-Region war das Erstellen eines Regionalen

Entwicklungskonzeptes (REK). Der bottom-up-Ansatz, ein

wichtiges Förderkriterium, wurde im Projektfindungsprozess

des aktuellen REK’s vollends praktiziert: Rund 250 engagierte

Landkreisbürger arbeiteten in verschiedenen

Arbeitskreisen an unterschiedlichen Themenbereichen

der Region. Das Ergebnis ist ein Paket von über 50 Projekten.

Davon sollen einige auch über andere EU-Fördertöpfe

wie z. B. über das grenzüberschreitende Programm

Interreg oder über den Europäischen Sozialfonds (ESF)

verwirklicht werden.

Im aktuellen REK wurden die Handlungsschwerpunkte

„Lebensqualität für Menschen mit Handicap“, „Lebensqualität

für Kinder, Jugend und Senioren“, „Qualitätssicherung

der Natur- und Kulturlandschaft“, „Optimieren

der touristischen und kulturellen Infrastruktur“, „Energieautark

und Regionalbewusst“ und „Bewahren der dörflichen

Kultur und Dorfgemeinschaft“ beschrieben.

Ein Entwicklungsschwerpunkt des LAG-Gebietes ist – wie

auch die Jahre zuvor – der Ausbau und die Optimierung

der touristischen Infrastruktur: Tourismus ist unbestritten

einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landkreises.

Landkreis Freyung-Grafenau

LEADER – BÜRGER GESTALTEN IHRE HEIMAT

Des Weiteren sollen vermehrt Projekte durchgeführt werden,

die Menschen mit Handicap, Kinder, Jugendliche

und Senioren zu Gute kommen.

Beispiele erfolgreicher abgeschlossener Projekte im

Landkreis Freyung-Grafenau sind:

● Kräutergemeinde Mauth, ergänzt durch verschiedene

Maßnahmen im Freilichtmuseum Finsterau;

● Qualifizierungsoffensive für Touristiker im Landkreis;

● Naturbad in Spiegelau;

● Förderung der Regionalgartenschau 2007 in Waldkirchen

durch konzeptionelle und investive Maßnahmen;

● Erstellung von Themenwanderwegen im Landkreis:

Granitwanderweg Gemeinde Mauth, Kulturlandschaft

im Wandel Gemeinde Hohenau, Mühlenweg

Markt Röhrnbach, Dreifaltigkeitsweg „Zum Brudersbrunn“

Stadt Grafenau;

● Schönberg Erleben – Freizeitnetzwerk für Schönberger

und ihre Gäste;

(Weitere Informationen zu LEADER allgemein und Projektbeispiele

auf der Homepage des Landkreises Freyung-

Grafenau unter der Rubrik „Wirtschaft“).

Themenwanderweg „Kulturlandschaft hautnah erleben“

der Gemeinde Hohenau.

25····


···· 26

Landkreis Freyung-Grafenau

STADT FREYUNG

Staatlich anerkannter Luftkurort und

Wintersportplatz im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Olaf Heinrich

Stadtverwaltung

Rathausplatz 1, 94078 Freyung

Telefon: 08551/588-0

Telefax: 08551/588-280

Internet: www.freyung.de

E-Mail: stadt.freyung@freyung.de

touristinfo@freyung.de

Einwohner: 7.000

Fläche: 48,58 km 2

Müsste „Freyung“ in einer Quizshow als Lösungswort erraten

werden, so könnte man eine wortreiche Palette als

Hilfestellung geben: Kreisstadt und Mittelzentrum im Südosten

Deutschlands, 40 km nordöstlich von Passau, oder:

Kultur- und Wirtschaftszentrum als Tor zum Osten, bedeutende

Schulstadt im Unteren Bayerischen Wald, Garnisonsstadt

am bayerisch-böhmischen Grenzgebirge, Luftkurort

und Tor zum Nationalpark „Bayerischer Wald“.

Der Ort Freyung entstand als kleines Rodungsdorf nahe

der älteren Burg Wolfstein um 1300. „Die Freyung“ war ursprünglich

kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für

ein Gebiet, in dem den Siedlern eine Freiung, d. h. eine

Befreiung von den Steuern gewährt wurde. Das heutige

Freyung hat sich als moderner Handels- und Dienstleistungsstandort

etabliert. Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt

von mittelständischen Unternehmen im Handwerk,

Handel und gewerblicher Industrie. Von großer Bedeutung

ist der Tourismus in unserer reizvollen Mittelgebirgslandschaft

mit dem gesunden Höhenklima. 2.200 Gästebetten

in gepflegten Pensionen, Hotels sowie eine modernst

eingerichtete Kurklinik mit dem Stab von

qualifiziertem Ärzte- und Pflegepersonal bieten die Voraussetzungen

für einen erholsamen Urlaubs- und Kuraufenthalt.

Für einen Luftkurort ist ein Hallenbad ebenso

selbstverständlich wie ein Freibad, Skilift, Tennisplätze,

Wanderwege, markierte Nordic Walking Trails, Eishalle,

Schießanlage etc. Mit dem Kurhaus, mehreren Museen,

den Kunstausstellungen, den zahlreichen Veranstaltungen

wie dem traditionellen Volksfest, dem Bürgerfest

oder dem Freyunger Schlossfest wird die Angebotspalette

unserer liebenswerten Bayerwaldstadt abgerundet.

Wintersport

Neben dem Skigebiet mit drei Skiliften (teils mit Flutlicht)

und Skischulen, die tägliche Kurse in Alpin, Snowboard,

Carving, Big Foot und Langlauf im Programm haben,

bietet Freyung bestens präparierte Loipen jeder Schwierigkeitsstufe.

Das gebietsübergreifende Loipennetz

zwischen Freyung, dem Nationalpark Bayerischer Wald

und dem Dreiländereck mit Tschechien und Österreich

umfasst eine Strecke von über 200 km.


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Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

STADT GRAFENAU

Staatlich anerkannter Luftkurort und

Wintersportplatz im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Helmuth Peter

Stadtverwaltung

Rathausgasse 1, 94481 Grafenau

Telefon: 08552/96230

Telefax: 08552/4690

Internet: www.grafenau.de

E-Mail: stadt.grafenau@grafenau.de

tourismus@grafenau.de

Einwohner: 9.000

Fläche: 63,93 km 2

Grafenau, die mehr als 630 Jahre alte, in ihrer Lebendigkeit

jedoch noch immer junge Stadt am uralten Handelsweg

zwischen dem Salzkammergut und Böhmen, ist der

Hauptort des Mittleren Bayerischen Waldes. Grafenau ist

nicht nur eine Stadt, in der Handel, Gewerbe und eine

umweltverträgliche Industrie blühen. Vor allem auch der

Tourismus bringt dem Luftkurort Grafenau viele positive

Aspekte. Die gute Infrastruktur führte zur Aufstufung zum

Mittelzentrum.

Grafenau beherbergt eine gute Gastronomie und Hotellerie

mit über 3.700 Gästebetten sowie attraktive Fremdenverkehrseinrichtungen,

z. B. ein modernes beheiztes

Wellen-Freibad, Hallenbäder usw.

Besondere Bedeutung hat Grafenau auch als Sitz der Nationalparkverwaltung

Bayerischer Wald. Der erste deutsche

Nationalpark entstand 1970 vor den Toren der Stadt.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in den siebziger

Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden zur Stadt Grafenau

die umliegenden Gemeinden Rosenau, Neudorf,

Haus i. Wald, Schlag und Großarmschlag eingegliedert,

so dass die Stadtgemeinde Grafenau heute 9.000 Einwohner

zählt. Die Wirtschaft ist als gut durchstrukturiert zu

bezeichnen, die Bandbreite reicht von der Zulieferung für

die Bauwirtschaft bis zu mehreren Betrieben der Elektronik-

und Maschinenbauindustrie. Die alte Säumerstadt

Grafenau hat sich zu einem attraktiven, leistungsstarken

Gemeinwesen entwickelt, das alle Bedürfnisse des täglichen

Lebens abdecken kann. Zudem hat Grafenau einen

großen Freizeitwert, nicht zuletzt wegen der herrlichen

Landschaft, in die das Stadtgebiet eingebunden

ist, bis zu den Bayerwaldbergen Rachel und Lusen, dem

Grenzkamm zum böhmischen Nachbarland. Der Salzhandel

in früheren Jahrhunderten zwischen der oberösterreichischen

Stadt Schärding und der böhmischen

Stadt Bergreichenstein (Kašperské Hory) hat zur Gründung

von Städtepartnerschaften mit diesen Kommunen

geführt.

Grafenau ist eine der drei Städte im Landkreis Freyung-

Grafenau und liegt fast genausoweit von Prag in der

Tschechischen Republik entfernt wie von der Landeshauptstadt

München. Die Höhenlage beträgt 430 bis 700

Meter ü. d. M.


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Landkreis Freyung-Grafenau

STADT WALDKIRCHEN

Staatlich anerkannter Luftkurort

Bürgermeister: Josef Höppler

Stadtverwaltung

Rathausplatz 1, 94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/2020

Telefax: 08581/20213

Internet: www.waldkirchen.de

E-Mail: rathaus@waldkirchen.de

tourismus@waldkirchen.de

Einwohner: 10.486

Fläche: 80,04 km 2

Einst ein wichtiger Handelsplatz am „Goldenen Steig“,

dem Saumhandelsweg, der von Passau über Waldkirchen

nach Böhmen führte, zählt Waldkirchen heute zu

den Zentren im südlichen Bayerwald. In der bayerischen

Regionalplanung ist Waldkirchen als mögliches Mittelzentrum

ausgewiesen.

Waldkirchen hat sich in den Jahren seit der Stadterhebung

1972 von einer ländlich geprägten Gemeinde zu

einem attraktiven Fremdenverkehrsort mit hoher Lebensund

Wohnqualität entwickelt. Hier findet jeder, was er

sucht: Stimmungsvolle Landschaft zum Wandern, Reiten,

Radeln und Kutschenfahren. Sportliches Vergnügen mit

Golf, Tennis, Ski und Snowboard oder einfaches Faulenzen

und Loslassen vom Alltag. Mit dem Karoli-Badepark

und dem Karoli-Eisstadion warten zwei außergewöhnliche

Freizeiteinrichtungen auf Bürger und Gäste.

Traditionell hat Kultur in Waldkirchen einen hohen Stellenwert.

Ob stimmungsvolle Blasmusik, kirchliche Prozession

oder Trachtenumzug: der ovale, historische „Marktplatz“

mit seinen mittelalterlichen Hausfassaden ist immer geeignete

Kulisse für Feste jeder Art. So ein Brauchtums-

Spektakel sind die „Waldkirchner Rauhnacht“ oder das

„Marktrichterfest“.

Einen besonderen Namen hat sich Waldkirchen als Einkaufsstadt

gemacht. Vor allem modebewusste Leute reisen

aus nah und fern in die Bayerwaldstadt, um sich chic,

elegant und „trendy“ einkleiden zu lassen. Daneben flo-

riert aus wirtschaftlicher Sicht besonders das mittelständische

Gewerbe, unterstützt seit einigen Jahren von einem

Innovations- und Gründerzentrum. Dieses Zentrum

hat in wenigen Jahren seit seiner Gründung insbesondere

im Bereich der „modernen Kommunikationstechniken“

Firmen hervorgebracht, die zwischenzeitlich weltweit

aktiv sind. Sie tragen eine Botschaft nach draußen,

die für Waldkirchen typisch ist: „Offensiv und optimistisch

in die Zukunft“ – eine Einstellung, mit der auch die Gartenschau

„Natur in Waldkirchen 2007“ angepackt und

außerordentlich erfolgreich durchgeführt wurde.


Landkreis Freyung-Grafenau

Mode und Menschen

Professionelle Leidenschaft und leidenschaftliche Profession

Mode bei Garhammer

bedeutet einzigartige Kollektionen, die in jeder europäischen

Metropole zu finden sein könnten. Mode, die sowohl bei der

Kollektionsauswahl als auch durch die anspruchsvolle

Inszenierung im Geschäft mit Individualität besticht.

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Sie als Kunde. Ihre individuellen Wünsche und Ihre

persönlichen Ansprüche sind unser Maßstab. Sie als

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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT PERLESREUT

DIE PERLE IM BAYERWALD

Staatlich anerkannter Erholungsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Manfred Eibl

Verwaltungsgemeinschaft Perlesreut

Unterer Markt 3, 94157 Perlesreut

Telefon: 08555/9619-0

Telefax: 08555/9619-40

Internet: www.perlesreut.de

E-Mail: poststelle@perlesreut.de

Einwohner: 2.850

Fläche: 29,71 km 2

Perlesreut, der staatlich anerkannte Erholungsort, liegt

klimatisch begünstigt (380–638 m ü. d. M.) zwischen den

Bayerwaldflüssen Ilz und Ohe.

Schon 1150 wird Perlesreut als selbstständige Pfarrei

erwähnt und somit stellt der Markt eine der ältesten Siedlungen

im Landkreis FRG dar. Eine Markturkunde von 1354

erwähnt bereits die Marktrechte.

Kein Name im Bayerischen Wald ist mehr mit dem

Schnupftabak „Schmai“ verbunden als der von „Perlesreut“.

Hier waren die Schnupftabakreiber besonders zu

Hause. In Anlehnung an die Geschichte und der damaligen

wirtschaftlichen Bedeutung feiert der Markt an jedem

3. Wochenende im Juli das „Schmalzlerfest“ mit

Schnupferwettbewerb.

Perlesreut ist seit 2005 und 2007 Passionsspielort, der einzige

im Bayerwald. Die Passionsspiele werden turnusmäßig

aufgeführt, das nächste Freilichtspiel im August 2010.

In Perlesreut ist die bayernweit einzige Zigarrenmanufaktur

beheimatet.

Man findet viele Naturschönheiten, wie die Ilz, das letzte

große Wildwasser Ostbayerns, zugleich Naturschutzgebiet

„Obere Ilz“. Alle zwei Jahre wird die Internationale

Bayerwald Wildwasser Regatta auf der Ilz ausgetragen.

Zusätzlich ein umfangreiches Freizeitprogramm: Gut markierte

Wanderwege, familienfreundliche Freibadanlage

mit Breitwasserrutsche, Tennis, Reit- und Angelmöglich-

keit und Wassersport auf unseren Flüssen. Perlesreut – historischer

Marktkern, mittelständische Betriebe, Kleinzentrum,

zukunftsorientiert – ein Ort, in dem es sich gut wohnen

und leben lässt.

2006 klinkte sich der Markt Perlesreut in das bundesweite

Netzwerk „Lokale Bündnisse für Familien“ ein. Unter

dem Motto „Familienfreundliche Perspektiven“ arbeiten

verschiedene örtliche Gruppen mit dem Ziel des weiteren

Ausbaus von Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit

von Familie und Beruf zusammen.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT RÖHRNBACH

Staatlich anerkannter Erholungsort im

Naturpark Bayerischer Wald

Bürgermeister: Josef Gutsmiedl

Marktverwaltung

Rathausplatz 1, 94133 Röhrnbach,

Telefon: 08582/96090

Telefax: 08582/9609-16 und -92

Internet: www.roehrnbach.de

E-mail: mail@roehrnbach.de

Einwohner: 4.806

Fläche: 40,7 km 2

Der Markt Röhrnbach liegt im Süden des Landkreises Freyung-Grafenau

und ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Der

Beginn der fast 1000-jährigen Geschichte des Ortes steht

in enger Verbindung zum Passauer Fürstbistum. Von daher

rührt auch das herzförmige Wappenschild. Die Ortsbezeichnung

leitet sich von „geröhricht“ ab und nimmt

Bezug auf den einst von Schilf umwachsenen Osterbach.

Ab dem 14. Jahrhundert führte einer der Hauptzweige

des „Goldenen Steiges“ von Passau über Röhrnbach

nach Böhmen. Auf diesem Weg transportierten Säumer

mit ihren Lasttieren Salz ins Nachbarland. Zudem kreuzte

der „Guldensteig“ aus seinem von Ungarn über Österreich

führenden Weg nach Norden Röhrnbach. Es entwickelte

sich lebhafter Handel, der sich bis in die Neuzeit

fortsetzte.

Heute bilden die Bundesstraße B 12 und der Autobahnzubringer

zur A 3 die Hauptschlagadern in unserer Region

und sind die Nachfolger des „Goldenen Steiges“. Durch

Eingliederungen entstand ein zukunftsfähiges Gemeinwesen

mit rund 40 Orten bzw. Ortsteilen und mit einer leistungsfähigen,

modernen Verwaltung.

Die jüngere Vergangenheit des Marktes Röhrnbach war

geprägt von reger kommunaler, gewerblicher und privater

Bautätigkeit. Eine gesunde Mischung an Industrie-,

Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetrieben sorgt

für ein großes Arbeitsplatzangebot. Im gewerblichen

Bereich sind das Bauhaupt- und -nebengewerbe die

Schwerpunkte, wobei sich auch die Kunststoffverarbeitung

und die Elektronikbereiche sehr gut entwickelt haben.

Die herkömmlichen Handwerksbetriebe sowie neue

EDV-Geschäfte und Recyclingfirmen runden die Vielfalt

an Betrieben ab. Zudem ist die traditionelle bäuerliche

Landwirtschaft mit etlichen Vollerwerbs- und Nebenerwerbsbetrieben

vorhanden, welche unsere herrliche Kulturlandschaft

pflegt.

Den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Erholungssuchenden

stehen zahlreiche Freizeiteinrichtungen zur Verfügung.

Der Urlaubsgast hat eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten:

Angefangen von gepflegten

Ferienwohnungen über modern ausgestattete Pensionen

bis hin zu komfortablen Hotels der gehobenen Klasse

mit Fitness- und Wellness-Einrichtungen.

Rund 50 Vereine widmen sich der Gemeinschaftspflege,

dem Brauchtum und kulturellen Belangen sowie dem

Sport. Im Jahreskreis ziehen viele überregional beachtete

Veranstaltungen tausende Besucher an, wobei der

Ostermontagskirta und das Johannifest sowie der traditionelle

Flohmarkt herausragen.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

MARKT SCHÖNBERG

Staatlich anerkannter Luftkurort

Bürgermeister: Peter Siegert

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Marktplatz 16, 94513 Schönberg

Telefon: 08554/9604-0

Telefax: 08554/9604-50

Internet: www.schoenberg-bayerwald.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

touristik@markt-schoenberg.de

Einwohner: rd. 4.000

Fläche: 32,76 km 2

Die „Urgeschichte“ Schönbergs ist weitgehend unbekannt.

Bereits gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt

Schönberg von den Grafen von Hals das Marktrecht.

Herzog Albrecht IV. verlieh dem Markt das Wappen.

Elend über Schönberg brachten die Großbrände im

17. und 19. Jahrhundert, wobei der Ort mehrmals vollständig

in Asche gelegt wurde. Beim darauf folgenden

Wiederaufbau erhielten viele Häuser eine Fassade in südländischem

Stil. Am 25. April 1945 vernichteten amerikanische

Truppen drei Viertel des Marktes.

Von wirtschaftlicher Bedeutung für den Markt waren die

beiden Viehmärkte am St.-Paulus- und St.-Georgs-Tag.

Im Jahr 1615 gingen beispielsweise 1.254 Ochsen von

Schönberg aus in die Schlachthöfe von Straubing, Regensburg,

Nürnberg, Augsburg und Ulm. Im Jahre 1971

wurde die Gemeinde Hartmannsreit und im Jahr 1978 die

Gemeinden Eberhardsreuth und Kirchberg im Zuge der

Gebietsreform auf Gemeindeebene eingemeindet.

Eberhardsreuth lag am einstigen „Goldenen Steig“ von

Vilshofen nach Böhmen und wird schon im 13. Jahrhundert

genannt. Das Schloss mit der Schlosskapelle befindet

sich in Privatbesitz und geht auf ein mittelalterliches

Wasserschloss zurück. Der heutige Bau stammt aus dem

Jahre 1639. Das Schmuckstück des Ortes Kirchberg ist die

spätgotische Kirche „St. Johannes“. Name, Lage und

Patron lassen auf eine alte kirchliche Gründung schließen,

etwa zwischen 1450 und 1500 geweiht.

Nach einer ständigen Aufwärtsentwicklung in den letzten

Jahrzehnten bietet der Markt Schönberg heute Heimat

für rd. 4.000 Einwohner. Nachdem die Marktgemeinde

Grundversorgungseinrichtungen in ihrer gesamten

Breite bereitstellen kann, wurde ihr innerhalb der zentralörtlichen

Gliederung auf Landesebene die Funktion

eines „Kleinzentrums“ zugewiesen.

Der Umbau eines ehem. Fabrikgebäudes zu einem Kunst-,

Kultur- und Vereinshaus („KuK“) bietet die Heimstatt für

zahlreiche überregional bedeutsame kulturelle Veranstaltungen.

Neben der Landwirtschaft bilden Handel, Industrie

und Gewerbe, Handwerk und Tourismus das wirtschaftliche

Fundament der Gemeinde.

Wegen seiner südländischen Bauweise und der günstigen

klimatischen Verhältnisse wird der „Staatlich anerkannte

Luftkurort Schönberg“ mit dem Reinsberger Park,

dem Erlebnisfreibad EBS, dem Aussichtsturm und Naturhochseilpark

am Kadernberg, dem GEHfühlsweg an der

Mitternacher Ohe, dem GEHdankenweg zum Kadernberg,

den Koboldswelten ein Spielgelände, in dem

kleine und große Menschen zu eigenem kreativen Tun

mit Materialien aus der Natur angeregt werden und

der Schlosskellerei Ramelsberg auch als „Meran des

Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Die Höhenlage beträgt

540–700 m über NN.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE EPPENSCHLAG

Bürgermeister: Karl Reith

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Hauptstraße 12, 94536 Eppenschlag

Telefon: 09928/297

Telefax: 08554/960450

Internet: www.eppenschlag.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Einwohner: 965

Fläche: 17,01 km 2

Eine „Frühgeschichte“ als Folge von bemerkenswerten

Ereignissen ist nicht aufgezeichnet. Dem Namen nach

ist der Ort aus „Rodung des Waldes“ entstanden. 1395

standen in Eppenschlag acht Güter, die zur Herrschaft

Hals gehörten. Bereits 1415 waren diese Güter an das

Domkapitel Passau übereignet und waren noch 1577

in dessen Eigentum.

1946 wurde der überwiegende Teil der ehemaligen

Gemeinde Großmisselberg in die Gemeinde Eppenschlag

eingegliedert. Durch die Kriegsereignisse wurde

der Ort 1945 zu 80 Prozent zerstört.

Neben dem Wiederaufbau wurden Volksschule

mit Lehrerwohnhaus, Gemeindehaus, Leichenhaus,

eine zentrale Wasserversorgungsanlage für das gesamte

Gemeindegebiet und die Kanalisation für die

Mehrzahl der Ortsteile erstellt. Die Ausweisung von

Baugebieten hat die Errichtung von Wohngebäuden

und die Ansiedlung von Gewerbebetrieben ermöglicht.

Die Flurbereinigung für das Vorfeld des „Nationalpark

Bayerischer Wald“ brachte erhebliche Verbesserungen

für die landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde.

In fünf Ortschaften wurden bereits gelungene Dorferneuerungen

durchgeführt, in deren Rahmen in

Eppenschlag auch ein Freizeitzentrum geschaffen

wurde. Die Ortschaft Großmisselberg wurde 1992 im

Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Bundessieger

und erhielt eine Goldmedaille.

Die Gemeinde Eppenschlag mit rund 1.000 Einwohnern

kann heute mit ihrem Freizeitangebot und einem überaus

aktiven Vereinsleben als attraktive Wohngemeinde

bezeichnet werden.

Der in Marbach geborene Heimatdichter Franz

Schrönghamer-Heimdal wurde 1951 Ehrenbürger von

Eppenschlag.


GEMEINDE FÜRSTENECK

Bürgermeister: Heinz Binder

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Perlesreut

Atzldorf 5, 94142 Fürsteneck

Telefon: 08555/632

Telefax: 08555/407191

Internet: www.fuersteneck.de

E-Mail: info@fuersteneck.de

Einwohner: 954

Fläche: 10,42 km 2

Das Wahrzeichen der Gemeinde Fürsteneck ist die stattliche

Burg Fürsteneck, die weithin sichtbar auf einer bewaldeten

Anhöhe thront und dem Ort seinen Namen

gab. Fürstbischof Wolfker dürfte um 1200 diese Burganlage

mit Bergfried errichtet haben. Die Burgkapelle mit

ihren wertvollen Altären von d’Allio und Modler wurde

im 20. Jahrhundert zur Pfarrkirche erhoben. In der „Alten

Wache“ auf Schloss Fürsteneck lebte und wirkte der große

Künstler – Maler und Grafiker – Josef Fruth „Im Innenhof

der Burganlage befindet sich seit Oktober 2008 die

„Ilz-Infostelle Schloss Fürsteneck“ des Naturparks Bayerischer

Wald, die mit wechselnden Ausstellungen über das

einzigartige Ilztal informiert und täglich, außer dienstags,

geöffnet ist.“ Die gesamte Anlage steht heute unter

Denkmalschutz.

Mitten im südlichen Teil des größten deutschen Waldgebirges,

in einer Landschaft mit sanften Höhenzügen,

weiten Wäldern und anmutigen Tälern umschließen die

beiden Flüsse Ilz, das letzte große Wildwasser, und die

Wolfsteiner Ohe das gesamte Gemeindegebiet. Am Zusammenfluss

der beiden Gewässer liegt der tiefste geographische

Punkt des Landkreises (336 m ü. d. M.). Hier

erstreckt sich flussaufwärts das Naturschutzgebiet „Obere

Ilz“. Die Besonderheiten des Ilz- und Ohetals mit ihrer

einmaligen Flora und Fauna sind ein Erlebnis für jeden

Wanderer. Große Bedeutung hat der „Pandurensteig“,

der „Fürstenecker Triftsteig“ – in früheren Jahren war die

Holztrift ein wichtiger Wirtschaftszweig – und die alle zwei

Landkreis Freyung-Grafenau

Jahre im Frühjahr stattfindende Internationale Bayerwald

Wildwasser-Regatta auf der Ilz. Auch Angeln, Reiten,

Zelten und Camping sind in Fürsteneck möglich.

Fürsteneck hat seine historische Geschichte wieder

aufleben lassen: Ein Freilichtspiel auf Schloss Fürsteneck

„Barockfestspiele in Fürsteneck“ wurde 2005 inszeniert,

welches die Gemeinde weit über die Grenzen des Landkreises

hinaus bekannt gemacht hat und ein überwältigender

Erfolg war. Die Fortsetzung ist bereits in Planung.

Fürsteneck, ein Ort – familienfreundlich und zukunftsorientiert

–, der zum Verweilen einlädt.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE GRAINET

Staatlich anerkannter Erholungsort und

Wintersportort im Dreiländereck

Bürgermeister: Kaspar Vogl

Gemeindeverwaltung

Obere Hauptstraße 21, 94143 Grainet

Telefon: 08585/9600-0

Telefax: 08585/9600-96

Internet: www.grainet.de

E-Mail: poststelle@grainet.bayern.de

info@graineturlaub.de

Einwohner: 2.415

Fläche: 36 km 2

Grainet, um 1400 erstmals erwähnt, verdankt seine Entstehung

dem „Goldenen Steig“ (ein Handelsweg von Passau

nach Böhmen, auf dem vom Jahre 1010 bis 1706 reger

Salzhandel mit der Stadt Prachatitz betrieben wurde) und

Glasmachern (Glashütte am Hobelsberg 1449–1642).

Neben der herrlichen Kulturlandschaft „Graineter Kessel“

besitzt Grainet eine hervorragende Infrastruktur. Mit dem

Ausbau von Straßen und Wegen sowie der Bereicherung

der Flur mit naturnahen Elementen bildeten die Dorferneuerungen

in allen elf Dörfern einen Schwerpunkt. Harmonisch

und für das Auge des Betrachters angenehm, fügen

sich die Orte in die Landschaft ein. Rehberg 1989 und

Unterseilberg 1991 wurden beim Wettbewerb „Unser Dorf

soll schöner werden“ zu den schönsten Dörfern Bayerns

gekürt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 35 Meter

hohe Aussichtsturm auf dem Haidel (1167 m ü. d. M.) und

die vielen schmucken Kapellen sowie der Marienwallfahrtsort

Kohlstattbrunn. Die Wirtschaftstruktur ist geprägt

von Landwirtschaft, Handwerk und Handel. Der Tourismus

bildet ein wichtiges Standbein für die Gemeinde. Die 370

Gästebetten sind verteilt auf ein Wellnesshotel, Gasthäuser,

Ferienwohnungen und Bauernhöfe.

Grainet bietet seinen Gästen ein reichhaltiges Freizeitangebot.

162 Kilometer Wanderwege führen zu markanten Aussichtspunkten

oder auf die geschichtsträchtigen Spuren

der Salzsäumer und Glasmacher. Sportlich betätigen kann

man sich außerdem beim Reiten, Tennis, Minigolf, Drachenund

Gleitschirmfliegen, Skilanglauf und Alpinskifahren.

Den Bürgern stehen Arztpraxen für Allgemein- und Zahnmedizin,

Kindergarten, Jugendheim, Bücherei, Grundschule

und Mehrzweckhalle zur Verfügung. Seine Pflichtaufgaben

hat die Gemeinde ebenfalls hervorragend bewältigt.

Über 90 % der Gemeindefläche ist kanalisiert, die

Trinkwasserversorgung ist vorbildlich ausgebaut. Bauland

und Gewerbegebiet stehen für Bewerber ausreichend zur

Verfügung.

Grainet kann auch als sportliche Gemeinde bezeichnet

werden, denn vier Sport- und 30 andere Vereine geben

der Jugend und den Bürgern ein gesundes Betätigungsfeld.

Mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem traditionellen

„Bayerisch-Böhmischen Säumerfest“, wird die Angebotspalette

unserer liebenswerten Bayerwaldgemeinde

abgerundet.


GEMEINDE HAIDMÜHLE

Staatlich anerkannte Erholungsorte

Haidmühle – Bischofsreut – Frauenberg

Bürgermeister: Fritz Gibis

Gemeindeverwaltung

Dreisesselstraße 12, 94145 Haidmühle

Telefon: 08556/375

Telefax: 08556/380

Internet: www.gde-haidmuehle.de

E-Mail: poststelle@haidmuehle.bayern.de

haidmuehle@t-online.de

Einwohner: 1.450

Fläche: 21,03 km 2

Haidmühle (830 m), 1770 durch den Bau einer Mühle gegründet,

ist die südlichste und eine der jüngsten Siedlungen

im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich. Durch

den Bau eines Eisenhammerwerkes 1840 und der Bahnlinie

Waldkirchen–Frauenberg–Haidmühle–Prachatiz (CZ)

1910 erlebte der Ort einen großen Aufschwung. Um 1912

begann der Tourismus.

Der Ortsteil Bischofsreut (1000 m ü. d. M.) wurde 1705 entlang

des Goldenen Steiges zur Sicherung der Grenze gegründet.

Der Ortsteil Frauenberg (920 m ü. d. M.) entstand

1724 an der Wasserscheide Elbe/Donau.

Haidmühle ist dünn besiedelt. Für die Landwirtschaft, bei

der Kleinbetriebe dominieren, bestehen keine guten

Produktionsvoraussetzungen. Lediglich kleinere Industrieund

Handwerkbetriebe sowie der Tourismus mit 1.200 Gästebetten,

vom einfachen Privatquartier bis zum 4-Sterne

Hotel beleben die Wirtschaft.

Den Bürgern stehen eine Arztpraxis, Kneipp-Kindergarten,

Pfarrkirchen, Pfarrheime, Büchereien und eine Grundschule

zur Verfügung. Mehrere Vereine bieten Aktivitäten

und die Möglichkeit einer Mitgliedschaft.

Zur Zeit wird in der einzigartigen Kulturlandschaft der Bischofsreuter

Waldhufen das KulturLandschaftsMuseum

Grenzerfahrung, kurz KuLaMu, mit verschiedenen Museumssteigen

errichtet. Auf dem Flur-, Trift- und Goldenen

Steig werden geführte Mitmachaktionen, Erlebnis- und

Landkreis Freyung-Grafenau

Theaterführungen angeboten. Der im Juli 2006 gegründete

Förderverein soll eine Plattform der Willensäußerung

zur Schaffung, zum Betrieb und zur Förderung des Museums

sein.

Haidmühle ist mit seinem reichhaltigen Freizeitangebot,

Grenzübergänge nach CZ, endlose, auch grenzüberschreitende

Wander-, Rad- und Reitwege, sowie im Winter

im Verbund ein über 215 km langes Loipennetz aller

Schwierigkeitsgrade, 3 Skilifte, gewalzte Winterwanderwege

und 2 Rodelwiesen, ein beliebtes Urlaubsziel für Aktivurlauber,

Natur- und Wellnessfreunde.

Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen und Ausflugsziele:

mehrere liebevoll gepflegte und restaurierte Kapellen,

Hallenbad mit Kinderland, Kreuzbachsee mit Beach-

Volleyball-Platz, Böhmerwäldler Heimatstube, Waldmuseum,

Kinderspielplätze, Märchenwald mit Trimmpark,

Kneipp-Tretbecken, Waldlehrpfad, Flur- und Triftsteig, Reiten,

Luftgewehrschießen, Steinköpfl, Weberaubachklause,

Haidel mit Aussichtsturm, ehemaliges Dorf Leopoldsreut,

Schwendreut, Kreuzbachklause, Dreisessel, Hochstein,

Steinernes Meer, Dreiländereck, Plöckensteiner

See/CZ, jährliches Schlittenhunderennen, Schlittenhunde-Trainingsstrecke.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE

HINTERSCHMIDING

Staatlich anerkannter Erholungsort und beliebter

Wohn- und Urlaubsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Heinrich Lenz

Gemeindeverwaltung

Dorfplatz 23, 94146 Hinterschmiding

Telefon: 08551/96240

Telefax: 08551/962424

Internet: www.hinterschmiding.de

E-Mail: poststelle@hinterschmiding.bayern.de

info@hinterschmiding.de

Einwohner: 2.692

Fläche: 21 km 2

„Hier spielt die Musik“ soll heißen: In der Gemeinde

Hinterschmiding ist nicht nur irgendwas los, sondern da

ist Musik drin. Nicht nur in den Kirchen, am Dorffest, bei

zünftigen Vereinsfeiern und bei den traditionellen jährlichen

Chor- und Orchesterwochen.

Die sechs schmucken Dörfer Hinterschmiding, Herzogsreut,

Vorderschmiding, Sonndorf, Heldengut und Kaining

bilden quasi eine Musik-Gemeinde. Zwei Blaskapellen,

sieben Chöre, Volksmusikgruppen, Musikseminare

und -Workshops der Landesjugendorchester Bayerns

und NRWs und die von diesen Gruppen aufgeführten

Konzerte sorgen dafür, dass es auch für anspruchsvolle

Gäste oft singt und klingt.

Musik ist aber nicht alles. Auch sonst sind die Dörfer um

Hinterschmiding mit ihren Kapellen und alten Bildstöcken,

ihren Bauernhöfen, gemütlichen Gasthäusern

und kinderfreundlichen Urlaubspensionen noch Oasen

der Ruhe mit gesunder Lebensqualität inmitten einer typischen

Kulturlandschaft des Bayerwaldes. Bäche aus

kühlen Wäldern schlängeln sich zwischen blühenden

Sträuchern und Obstbäumen durch grüne Wiesen die

Wanderwege entlang. Ein bayerisches Dorf zum Verweilen,

Genießen und Erholen. Wo man singt, da lass dich

ruhig nieder….!

Die Gemeinde liegt am „Goldenen Steig“ und verdankt

somit ihre Entstehung dem Säumerwesen. Nach den

geschichtlichen Überlieferungen wird der Ort um 1300

erstmals urkundlich erwähnt. Das Pferd und die Symbole

des Schmiedehandwerks auf dem Gemeindewappen

weisen auf den Salztransport am Winterberger Steig hin.

Hinterschmiding war eine Art Servicestation mit Schmiede

und Raststätte für durchziehende Säumer. Alle wichtigen

Dienstleistungsbetriebe (Bäcker, Metzger, Wirte,

Kaufhäuser, Banken, Ärzte usw.) befinden sich am Ort.

Besonders rege ist die Vereinsarbeit, was sich auch in

den diversen Einrichtungen widerspiegelt. Ein Kindergarten

für 100 Kinder, eine Grundschule mit 250 Kindern

im Schulverband Hinterschmiding/Grainet, viele Sporteinrichtungen,

gut ausgebaute Straßen und Wege sowie

ein hoher Anschlussgrad bei Wasser und Abwasser

sorgen für eine attraktive Wohnsituation in der Nachbarschaft

der Kreisstadt Freyung.


GEMEINDE HOHENAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Bürgermeister: Eduard Schmid

Gemeindeverwaltung

Dorfplatz 22, 94545 Hohenau

Telefon: 08558/9604-0

Telefax: 08558/9604-40

Internet: www.hohenau.de

E-Mail: poststelle@hohenau.bayern.de

info@hohenau.bayern.de

Einwohner: 3.500

Fläche: 44,43 km 2

Der Ort Hohenau, die „hohe Au“, ist um 1380 gegründet

worden. Um 1500 wird der Ort zur Pfarrei erhoben und

1506 dem Kollegiatsstift St. Salvator in Passau- Ilzstadt zugeteilt.

Die Siedler waren beschäftigt als Bauern und Arbeiter in der

nahe gelegenen Glashütte in Bierhütte (Pleuerhütte). Der

Ort Bierhütte spielte eine bedeutsame Rolle. Die Glashütte

prägte dort ab 1500 das Leben der Siedler und Arbeiter. Um

1550 wurde sie in eine Bierbrauerei umgewandelt. Um 1592

begann in der Nähe von Kirchl wieder eine Glashütte, die

nachmalige Schönbrunner Glashütte. Hohenau wurde im

Jahre 1818 zur Gemeinde ernannt. Durch die Glasproduktion

und -veredelung wurde ein bedeutsamer Wirtschaftszweig

aufgebaut. Am 01.03.1971 kamen Teile der ehemaligen

Gemeinde Wasching zur Gemeinde Hohenau und seit

01.01.1978, im Rahmen der kommunalen Gebietsreform, gehört

die ehemalige Gemeinde Schönbrunn der Gemeinde

Hohenau an. Die Gemeinde Hohenau bietet Ruhe, Erholung

und Entspannung in landschaftlich reizvoller Umgebung

und liegt unmittelbar am Nationalpark Bayerischer

Wald. Vom Höhenrücken von Hohenau aus erschließt sich

im Norden ein herrlicher Ausblick auf das Gebiet des Nationalparks

vom Lusen über den Rachel bis zum Arber und

im Süden ist bei entsprechender Witterung sogar das

gewaltige Alpenmassiv erkennbar. Der weitere Hauptort

Schönbrunn a. Lusen liegt wie eine Oase inmitten ausgedehnter

Wälder in unmittelbarer Nähe der Felswanderzo-

Landkreis Freyung-Grafenau

ne. Die bekanntesten Einrichtungen des Nationalparks, das

Informationszentrum (Hans-Eisenmann-Haus) und das Tierfreigelände,

befinden sich ganz in der Nähe.

Das Gemeindegebiet liegt unmittelbar am, teilweise sogar

im Nationalpark Bayerischer Wald und stellt somit eine

der Haupteingangspforten zu dem in der Bundesrepublik

wohl einmaligen Erholungs- und Wandergebiet dar. Mit

über 24.000 ha Größe ist der Nationalpark Bayerischer

Wald heute das größte Waldreservat Mitteleuropas. Erleben

Sie Natur pur: Wildtiere, Berge, Täler, alte Wälder, die

Geburt einer neuen Waldgeneration, alles aus erster

Hand! Freizeitmöglichkeiten gibt es hier viele: zum Beispiel

die Erkundung des Kulturthemenwanderwegs, des Landwirtschaftlichen

Lehrpfades, der Kapellenwanderwege,

des Saulorner Bienenlehrpfads, der Buchberger Leite

mit der Burgruine „Neuenbuchberg“ und der Erasmuskapelle.

Abwechslung bieten der Badeweiher mit Sanitärgebäude,

Beachvolleyballplatz und Grillstelle und im

Winter das gepflegte Loipennetz. Die Holzschnitzer, die

Raimundsreuter Hinterglasmalerei, die jährliche Wallfahrt

zur Ameiskapelle, Sonnwendfeuer, Maibaumaufstellen,

Ratschen und Wolfaustreiben geben einen Einblick in die

alten Traditionen.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE INNERNZELL

Bürgermeister: Josef Kern

Schulstraße 3, 94548 Innernzell

Telefon: 08554/735

Telefax: 08554/1400

Internet: www.innernzell.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

hildegard.wildfeuer@vg-schoenberg.de

Einwohner: 1.652

Fläche: 22,13 km 2

Vorgänger der Ortschaft bzw. der Pfarrei Innernzell ist die

Ansiedlung Aschach. Dieser älteste im Gemeindebereich

besiedelte Ort besteht heute nicht mehr; er entstand

etwa 1100 n. Chr. Den Namen „Ascha“ erhielt er

wegen seiner erhabenen Lage, denn „Asch“ heißt im

Keltischen klar, licht, erhöht, eine freie Aussicht gewährend.

Wer den nahe bei Innernzell gelegenen Aschenstein

(942 m ü. d. M.) besucht, wird diese Auslegung bestätigen

können. Der Ort Ascha bestand damals nur aus

einem Landgut und wurde wahrscheinlich im Hussitenoder

Schwedenkrieg verwüstet und nicht wieder aufgebaut.

Die Stelle, an der einst Ascha stand, liegt heute in

dem Waldgebiet südlich von Innernzell und Schlag auf

einem Berg.

An der Stelle, wo heute Innernzell steht, muss einst ursprünglich

dem Namen gemäß eine Einsiedler-Zelle

(Klause) gestanden haben, die zur Zeit des hl. Gunther

zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtet worden sein dürfte.

Um diese Einsiedlerzelle herum entstanden Häuser, es

wurde ein Kirchlein gebaut und damit war der Ort „Zell“

gegründet. Er wird urkundlich erstmals im Jahre 1195 n.

Chr. erwähnt. Nach der eher legendären Erzählung des

Entstehens einer Kirche in Marienberg, heute Kirchdorf im

Wald, existierte der Ort „Zell“ bereits im Jahr 1011 und erhielt

im Jahre 1429 den Namen „Innernzell“ zur besseren

Unterscheidung von Außernzell (Zell bei „Schellnach“).

Die Ansiedlung wurde 1471 zu einem der Domkirche

zu Passau gewidmeten Vikariat erhoben und mit Stiftungen

versehen. Seit 1600 ist Innernzell eine eigene Pfarrei.

1835/36 erhielt man die Pfarrkirche in der heutigen Form

anstelle der baufälligen alten Kirche. Im Österreichischen

Erbfolgekrieg plünderten am 16.06.1742 ungarische Husaren

den Ort und erschossen zehn unschuldige Bauern,

die sie für Schützen gehalten hatten.

Das erste Schulhaus war das jetzige Kölblhäuschen. 1810

wurden dort in einem einzigen Lehrsaal 100 Kinder unterrichtet.

Weitere Schulhäuser wurden gebaut: 1812 am

Kirchplatz, 1903 (heute Gasthof Zeller Hof), 1956 (heute

z. T. Kindergarten, Musikschule sowie Gemeindekanzlei)

und das bislang letzte Schulhaus schließlich wurde samt

Turnhalle 1972 seiner Bestimmung übergeben.

Im Jahre 1946 wurden die selbstständigen Gemeinden

Gmünd und Hilgenreith der Gemeinde Innernzell zugeteilt,

und 1972 kam aus der Gemeinde Solla die Ortschaft

Bärndorf hinzu. Gute Voraussetzungen für die weitere

Siedlungstätigkeit wurden durch die Ausweisung von

mehreren Baugebieten geschaffen. Heute ist Innernzell

eine idyllisch-ländliche Gemeinde, die alle Einrichtungen

für die Grundversorgung der Bevölkerung vorhält. Durch

die Ausweisung von Gewerbegebieten konnten bestehende

Arbeitsplätze gesichert und zusätzliche Möglichkeiten

der Beschäftigung geschaffen werden.


GEMEINDE

JANDELSBRUNN

Bürgermeister: Johann Wegerbauer

Gemeindeverwaltung

Hauptstraße 31, 94118 Jandelsbrunn

Telefon: 08583/9600-0,

Telefax: 08583/9600-24

Internet: www.jandelsbrunn.de

E-Mail: info@jandelsbrunn.de

Einwohner: 3.364

Fläche: 42,41 km 2

Die Gemeinde Jandelsbrunn liegt im Süden des Bayerischen

Waldes zu Füßen von Almberg, Dreisessel und

Haidel, ca. 20 km zur tschechischen und österreichischen

Grenze.

Jandelsbrunn ist mit dem PKW von allen Richtungen über

Autobahnzubringer und gut ausgebaute Staatstraßen

relativ gut und schnell erreichbar. Der nächste Bahnhof

liegt in Passau, von dort verkehren regelmäßig Busse.

3.400 Einwohner und 52 Ortsteile bilden die Gemeinde

Jandelsbrunn. Die größten Ortschaften sind Jandelsbrunn,

Wollaberg, Heindlschlag und Hintereben.

Die Gemeinde, die früher hauptsächlich von der Landwirtschaft

geprägt war, beherbergt heute wichtige Industrie-

und Handwerksfirmen, wie das Wohnwagenwerk

Knaus und die alteingesessene Privatbrauerei Josef Lang,

mit ihrem über den Landkreis hinaus bekannt guten Bier.

Der Ort gehörte zu den sogenannten sieben „künischen“

(königlichen) Dörfern (Heindlschlag, Rosenberg, Aßberg,

Grund, Wollaberg, Jandelsbrunn und Hinterben), die um

die Mitte des 15. Jahrhunderts durch die Initiative der Passauer

Fürstbischöfe, die breite Waldsäume als Siedlungsund

Weideland roden ließen, entstanden sind. 1487 wurden

die Siedlungen für fast 300 Jahre der österreichischen

Herrschaft Raanriedl unterstellt. Erst 1765 konnte das Gebiet

für das Bistum Passau zurückerworben werden.

Die Feriengemeinde Jandelsbrunn mit ihrer reizvollen,

waldreichen Mittelgebirgslage bietet einen hohen Erholungswert.

Gut gepflegte Gasthäuser, Privatpensionen

Landkreis Freyung-Grafenau

und Ferienwohnungen laden die Urlauber ein. Besonders

Ferien auf dem Bauernhof sind für Familien mit Kindern

ein echtes Erlebnis. Das Freizeitangebot reicht vom naturnah

angelegten Freibad mit Trinkwasserqualität bis

zu herrlichen Wanderwegen durch Wald und Flur und

den Adalbert-Stifter-Geh- u. Radweg, der bis in den nahen

Böhmerwald im heutigen Tschechien führt. Im Winter

verläuft auf dem Radweg eine bestens präparierte

Loipe.

Auf dem Wollaberg entstand bereits im 13. Jahrhundert

eine Kirche, die nach mehreren Bränden wieder aufgebaut

und heute schön renoviert als Wallfahrtskirche auf

dem Berg viele Besucher anlockt.

Der 18-Loch-Golfplatz in Poppenreut wird umrahmt von

einer malerischen Landschaft und stellt für jeden Golfer

eine sportliche Herausforderung dar.

Jandelsbrunn verfügt über alle wichtigen Einrichtungen

einer modernen Gemeinde, mit Rathaus, Haupt- und

zwei Grundschulen, Kindergarten, Banken und Geschäften

sowie mehreren Sportplätzen.

Viele aktive Vereine sorgen für reges Kulturleben in der

Gemeinde Jandelsbrunn und pflegen das Brauchtum.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE MAUTH

Staatlich anerkannter Erholungsort am

Nationalpark Bayerischer Wald

Bürgermeister: Max Gibis

Gemeindeverwaltung

Giesekestraße 2, 94151 Mauth

Telefon: 08557/9600-0

Telefax: 08557/9600-15

Internet: www.gemeinde-mauth.de

E-Mail: gdemauth@mauth.de

tourismus@mauth.de

Einwohner: 2.686

Fläche: 28,85 km 2

Die Gemeinde Mauth liegt inmitten des grünen Daches

Europas in unmittelbarer Grenzlage zur Tschechischen

Republik. Topographisch prägend ist der eindrucksvolle

nordsüdlich verlaufende Höhenzug zwischen Finsterau

und Mauth, der historisch als „Oberer Goldener Steig“

die Wirtschafts- und Siedlungsentwicklung (Ende des

17. Jahrhunderts) als wichtige Verbindung nach Böhmen

geprägt hat.

Mauth besitzt im bayerischen Vergleich eine der reizvollsten,

vielfältigsten und ökologisch hochwertigsten

Mittelgebirgslandschaften.

Eine klimatische Besonderheit der Tallagen in der kühlen

Jahreszeit ist eine Inversion der Temperatur bei

Hochdrucklagen. Die Hanglagen sind dann wärmer als

die frostgefährdeten Tallagen, in denen sich Kaltluftseen

bilden. Das relativ breite und wenig steile Reschbachtal

ist daher besonders spätfrostgefährdet. Deutlich

zeigt sich dies im Frühjahr, wenn die süd- oder westwärts

exponierten Hänge bereits ergrünen und im

Reschbachtal noch bis zu einem halben Meter Schnee

liegt.

An die 1.000 Gästebetten stehen den Gästen in Pensionen,

Gasthäusern, Privatpensionen, Ferienwohnungen,

Ferienhäuser und Jugendherbergen bzw. Jugendheimen

zur Verfügung.

Zu den Stärken von Mauth zählen:

– natürliche Ausstattung

– erlebnisreiche Landschaft

– ungestörter Naturgenuss

– sichere Schneelage

– sehr gutes Wege- und Loipenangebot

(ca. 100 km Loipen mit Anschluss an das tschechische

Loipennetz)

– überregionale Attraktionen: Freilichtmuseum Finsterau,

Nationalpark Bayerischer Wald, Naturpark Bayerischer

Wald, Nationalpark Böhmerwald, Kräutergemeinde,

Nationalpark-Infozentrum, Otterhaus Bayern und

vieles mehr!


GEMEINDE

NEUREICHENAU

Staatlich anerkannter Erholungsort im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Walter Bermann

Gemeindeverwaltung

Dreisesselstraße 8, 94089 Neureichenau

Telefon: 08583/96010

Telefax: 08583/960110

Internet: www.neureichenau.de

E-Mail: info@neureichenau.de

Einwohner: 4.684

Fläche: 46,37 km 2

Die Gemeinde Neureichenau (610 m–1312 m über NN)

liegt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien

am Südhang des Dreisesselbergs.

Die heutige Gemeinde verdankt ihre Besiedlung vor allem

der Glasmacherei (17. Jahrhundert) sowie der Nutzung

des vorhandenen Waldes (spätes 17. Jahrhundert).

Die Gemeinde erlebte durch die Glaserzeugung ihre erste

wirtschaftliche Bedeutung. Dieser Wirtschaftszweig ist

mittlerweile vollständig verloren gegangen. Ersetzt wurde

er bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durch eine karge

Landwirtschaft sowie der Arbeit im Forst. Um die Jahrhundertwende

bildeten sich kleine Gewerbebetriebe,

von denen sich einige nach dem 2. Weltkrieg zu mittelständischen

Unternehmen entwickelten. Bedeutendste

Arbeitgeber sind die Firmen Parat Automotive und das

Parat Werk in Neureichenau. Neben diesen beiden Betrieben,

Forstunternehmen, darunter auch die Bayerischen

Staatsforsten mit einem eigenen Betriebssitz,

mittelständischen Sägewerken, Bau- und Handelsgeschäften,

ist seit über zwei Jahrzehnten der Tourismus ein

weiteres wichtiges Standbein der heimischen Wirtschaft.

Mit annähernd 200.000 Übernachtungen jährlich liegt die

Gemeinde im Spitzenfeld von Landkreis und Regierungsbezirk.

Aber auch in Richtung alternativer Energieversorgung

und -gewinnung wurden bereits Akzente gesetzt.

Landkreis Freyung-Grafenau

So ist der Hauptort Neureichenau an eine zentrale Hakkschnitzelheizanlage

angeschlossen und es besteht eine

Freilandphotovoltaikanlage. Beide alternativen Energieformen

finden darüber hinaus auch bei vielen privaten

Hauseigentümern breite Akzeptanz und Anwendung. Infolge

der wirtschaftlichen Veränderungen hat sich die

Gemeinde von einem rein landwirtschaftlich geprägten

Gebilde zu einer gewerblich, industriell und dienstleistungsmäßig

ausgerichteten Kommune gewandelt. Die

Gemeinde hat hierbei jedoch keine Monostrukturen entwickelt.

Sie hat auch nicht ihre landschaftlichen Schönheiten eingebüßt,

sondern kann seinen Bürgern und Gästen nach

wie vor einen hohen Erholungswert sowie eine flächendeckend

gute Infrastruktur, darunter Bäder, ein üppiges,

schneesicheres Loipennetz, ein großes Skigebiet vor ihrer

Haustüre, Geh- und Radwege, einen Campingplatz und

noch vieles mehr bieten.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE

NEUSCHÖNAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Bürgermeister: Heinz Wolf

Gemeindeverwaltung

Kaiserstraße 13, 94556 Neuschönau

Telefon: 08558/9603-0

Telefax: 08558/9603-77

Internet: www.neuschoenau.de

E-Mail: poststelle@neuschoenau.bayern.de

info@neuschoenau.de

Einwohner: 2.359

Fläche: 27,54 km 2

Neuschönau bezeichnet sich mit Recht auch als die Nationalparkgemeinde,

liegen doch ein Großteil der Gemeindefläche

und die beiden Ortschaften Waldhäuser

und Altschönau direkt im 1970 gegründeten Nationalpark

Bayerischer Wald. Im Gemeindegebiet befinden

sich auch die wichtigsten Einrichtungen des Nationalparks,

nämlich das Informationszentrum „Hans Eisenmann-Haus“,

das Tier- und das Gesteinsfreigelände.

Eines der schönsten Geotope Bayerns, nämlich das

Blockmeer am Lusen ist am Hausberg, dem 1373 m hohen

Lusen, dem dritthöchsten Berg des Bayerischen Waldes,

ausgewiesen.

Die geschichtliche Entwicklung reicht bis in das 11. Jahrhundert

zurück. Die Ortschaften Schönanger und Grünbach

sind die ältesten Ansiedlungen der Gemeinde und

zählten zu den „sechs Walddörfern“, die ursprünglich zum

Kloster St. Oswald gehörten. Neuschönau und Altschönau

sind ehemalige Wanderglashütten bzw. Glashüttengüter;

erste Glashüttenerrichtungen erfolgten um 1545.

Die teilweise auf über 1.000 m Meereshöhe liegende Ortschaft

Waldhäuser verdankt ihre Entstehung dem im Jahre

1609 zur Förderung des Salzhandels nach Böhmen angelegten

„Samersteig“, dem sogenannten „Goldenen

Steig“. Prägte früher die Holzindustrie und die Waldarbeit

das Gesicht der Gemeinde, so ist sie heute eine der be-

deutendsten Fremdenverkehrsgemeinden im Bayerischen

Wald mit ca. 1.500 Betten. Die reizvolle Landschaft

hat auch namhafte Künstler inspiriert. Lebten doch in

Waldhäuser der „Maler des Waldes“, Reinhold Koeppel

und der Grafiker und Bildhauer Heinz Theuerjahr; sein

Atelier in diesem Künstlerdorf hat auch Hajo Blach. In

Schönanger lebt und arbeitet der Maler und Grafiker

Herbert Muckenschnabl.

Neuschönau gilt als ausgesprochen kinderfreundliche

Gemeinde. Wandern, Radeln, Baden im Landschaftsweiher

und ein Abenteuer-Naturspielplatz sorgen für viel

Abwechslung. Das alljährlich stattfindende Bärchen-

Kinderfest gehört in unserer Gemeinde zu den Highlights.

Besondere kulturelle Ereignisse sind die jährlich am

5. Januar stattfindende Lousnacht, ein wildes Treiben

der Waldgeister, sowie das internationale Natur- und

Tierfilmfestival (NaturVision) im Juli jeden Jahres.


GEMEINDE PHILIPPSREUT

Staatlich anerkannter Erholungsort mit

Wintersportzentrum im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Alfred Schraml

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Hinterschmiding

Hauptstraße 17, 94158 Philippsreut

Telefon: 08550/91017

Telefax: 08550/91019

Internet: www.philippsreut.de

E-Mail: info@philippsreut.de

Einwohner: 741

Fläche: 10,21 km 2

Vor ca. 300 Jahren begann die Kolonisierung der Gemeinde

Philippsreut mit seinen Ortsteilen Alpe, Vorderfirmiansreut,

Mitterfirmiansreut und Hinterfirmiansreut. Die

Namen der Ortschaften gehen auf die Passauer Fürstbischöfe

Philipp von Lamberg und Leopold von Firmian zurück,

welche den nördlichen Teil des Fürstbistums Passau

zur Sicherung der Handelswege entlang des Goldenen

Steiges besiedeln ließen. Im Wappen, das die Gemeinde

seit 1966 führt, weisen darauf auch die beiden Bischofsstäbe

hin. Die Lage am Wagenwasser und damit an der

Grenze sowie die ausgedehnten Waldungen bezeichnen

Wellenbalken und Bäume. Durch Roden (Reuten)

des Waldes und Urbarmachung des steinigen und kargen

Bodens wollten die Siedler eine landwirtschaftliche

Existenz gründen.

Die Bedeutung der Grenzgemeinde wuchs ständig mit

dem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, den

der Goldene Steig auch hierher brachte. Stand man –

aufgrund des Eisernen Vorhangs – jahrelang mit dem

Rücken zur Wand, sieht man sich seit Öffnung der Grenze

nach Tschechien plötzlich im Mittelpunkt Europas.

Philippsreut mit dem Skizentrum Mitterfirmiansreut ist seit

1979 staatlich anerkannter Erholungsort und vorrangig

auf den Tourismus ausgerichtet. Um der rückläufigen

Entwicklung entgegenzuwirken und ein Aussterben wie

Landkreis Freyung-Grafenau

etwa im Nachbarort Leopoldsreut zu verhindern, versuchte

man in den 60er Jahren durch den Bau von Skiliften

den Fremdenverkehr anzukurbeln. Für die stets als

„Schneeloch“ betitelte Gemeinde wandelte sich ihre

naturgegebene Benachteiligung ins Gegenteil: Der im

Überfluss vorhandene Schnee erwies sich nun für den

Wintertourismus als „weißes Gold“, der begeisterten

Langläufern und Skifahrern perfektes Pistenvergnügen

und den Einheimischen Arbeitsplätze sicherte. Das Skizentrum

Mitterfirmiansreut ist heute der einzige Skizirkus

im Unteren Bayerischen Wald und überregional bekannt

und beliebt. In komfortablen Hotels, Pensionen und zahlreichen

Ferienhäusern und -wohnungen findet jeder

Gast die für ihn passende Unterkunft. Mit 65 km Wanderwegen,

Tennisplätzen und zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten

ist der Ort ein ideales Urlaubsdomizil – eingebettet

zwischen dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem

Nationalpark Sumava auf tschechischer Seite.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE RINGELAI

Staatlich anerkannter Erholungsort im

Bayerischen Wald

Bürgermeister: Max Köberl

Gemeindeverwaltung

Pfarrer-Kainz-Straße 6, 94160 Ringelai

Telefon: 08555/9614-0

Telefax: 08555/9614-18

Internet: www.Ringelai.de

E-Mail: gemeinde@ringelai.bayern.de

touristinfo@ringelai.bayern.de

Einwohner: 2.100

Fläche: 16,35 km 2

Ringelai im „Schmalzdobl“ besticht mit einem freundlichen

Gesicht in Reinkultur, mit einer Natur und Landschaft, die

besonders anzieht. 40 km nordöstlich von Passau ist Ringelai

eine selbständige Gemeinde mit den erforderlichen Einrichtungen

einer funktionellen Infrastruktur. Vor allem hat

Ringelai viele Besonderheiten aufzuweisen.

Urkundlich erwähnt wurde der Name Ringelai erstmals im

Jahre 1312 bei einer Hofübergabe. Durch die frühgeschichtlichen

Funde aus der Jungsteinzeit und der Keltenzeit

darf davon ausgegangen werden, dass Ringelai

schon zu jener Zeit besiedelt war oder Handelswege

durch die jetzige Gemeinde führten. Der Landwirt Paul

Freund hat im Ortsteil Lichtenau zum ersten Mal nördlich

der Donau Funde aus der Keltenzeit ans Tageslicht befördert.

Dies war auch der Anlass für den Bau des Keltendorfes

„Gabreta“ in Lichtenau. In sechs frühgeschichtlichen

Gebäuden wird das Leben der Kelten dargestellt.

Besucher können töpfern, Keltenbrot backen, schmieden

und andere handwerkliche Tätigkeiten mitmachen.

Kulturell ist die Christkindlwallfahrt von großer Bedeutung,

die einzige Christkindlwallfahrt in Deutschland, die alljährlich

am 3. Advent am Samstag und Sonntag stattfindet.

Das Gnadenbild in der Marienkirche stammt aus dem

Jahre 1747 und das Original hängt in der Domkirche von

Györ in Ungarn. Etabliert hat sich auch das Mund+Art Theater

im Theaterstadl. Da hebt sich an Wochenenden der

Vorhang zu Komödien, Lustspielen und Volksstücken

„nach dem bayerischen Reinheitsgebot“.

Ringelai ist auch ein Wanderparadies: Der Themenwanderweg

„Wasser“ von Ringelai nach Freyung durch die

Wildbachklamm der Buchberger Leite, einer der herrlichsten

Wanderwege im Bayerischen Wald und als eines

der schönsten Geotope Bayerns ausgezeichnet, ist Natur

pur. Auf dem Themenwanderweg „Spurensuche – von

den Kelten bis zur Gegenwart“ ist an 14 Stationen die Geschichte

des Raumes erlebbar. In die „Geheimnisvolle

Welt der heimischen Wildkräuter“ führt der Kräuterweg

im Ortsteil Eckertsreut mit einem Streifzug durch die Vielfalt

der Landschaft. Auf dem „Hexenpfad“ folgt man der

Historie der Dienstmagd Afra, die als letzte Hexe im Fürstbistum

Passau verbrannt wurde.

Grund genug, sich einmal in Ringelai umzuschauen. Zudem

laden gemütliche und freundliche Hotels, Gasthöfe,

Privatquartiere, „Urlaub auf dem Bauernhof“ mit Wochenendpauschalen

und Wochenpauschalen ein.

Informationen und Prospekte: Tourist-Information 94160

Ringelai, Telefon: 08555/9614-11,Telefax: 08555/9614-18.


GEMEINDE SALDENBURG

Saldenburg im malerischen Dreiburgenland

.... im Naturpark Bayer. Wald

Bürgermeister: Max König

Gemeindeverwaltung

Seldenstraße 30, 94163 Saldenburg

Telefon: 08504/9123-0

Telefax: 08504/91230-30

Internet: www.saldenburg.de

E-Mail: info@saldenburg.de

Einwochner: 1.964

Fläche: 28,042 km 2

Umgeben von natürlicher Waldlandschaft liegt zu Fuße

der Saldenburg die gleichnamige Gemeinde. Mit ihren

29 Dörfern und Weilern reicht sie hinunter bis zum Tal der

Ilz-Flusslandschaft des Jahres 2002/2003.

Im Jahre 1998 konnte das 630-jährige Bestehen der Burg

festlich gefeiert werden. Zum ersten Mal geschichtlich erwähnt

wird der Ort im Jahr 1368. Damals erhielt Ritter Heinrich

Tuschl zu Söldenau ein Lehen mit der Auflage, auf

dem dabei gelegenen Berg eine Veste zu errichten. So

entstand die Saldenburg, die im Volksmund liebevoll

auch „Waldlaterne“ genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte

wechselte die Burganlage oftmals ihre Besitzer. Im

Jahre 1927 wurde sie vom Freistaat Bayern erworben. Seit

1929 dient das nur noch erhalten gebliebene Herrenhaus

als Jugendherberge. Diese gilt mit ihren 130 Betten als

eine der schönsten und gepflegtesten ihrer Art. Als geschlossener

Herbergsbetrieb ist die Burg für die Öffentlichkeit

nicht zugänglich. Neben der Burg auf den Ruinen des

„Pfeilturmes“ befindet sich ein 6 Meter hoher Aussichtsturm,

der einen wunderbaren Blick auf die Nachbarburgen

Fürstenstein und Englburg sowie den Brotjacklriegl

bietet. Zur Gemeinde gehört auch das Pfarrdorf Preying

mit seiner kunstgeschichtlich berühmten St.-Brigida-

Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Die im spätgotischen

Stil errichtete Pfarrkirche zählt sowohl als Bauwerk als

auch wegen ihrer beeindruckenden Kunstschätze zu

den großen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde.

Landkreis Freyung-Grafenau

Bizarres findet der Wanderer auf einer breiten Kuppe

nahe Entschenreuth: Das Naturdenkmal Wackelstein

kann trotz seiner über 50 Tonnen leicht zum Schaukeln gebracht

werden – eine sehenswerte Laune der Natur.

Die Beschreibung des Wappens lautet wie folgt:

„Unter von Rot und Silber im Zinnenschnitt geteiltem

Schildhaupt in Schwarz ein goldener Balken, darin eine

blaue Krone“.

In Preying befindet sich auch die vierklässige Volksschule,

die im Sommer 1996 nach erfolgreichem Um- und Teilneubau

eingeweiht werden konnte.

An dem im Jahre 1994 im Saldenburger Gutshof neuerbauten

2-gruppigen Kindergarten erfreuen sich die

jüngsten Gemeindebürger Saldenburgs.

Im Ortsteil Stadl wurde 1998 ein allgemeines Wohngebiet

mit 26 Bauparzellen erschlossen. Auch die Ausweisung eines

Gewerbegebietes wurde 1998 in Saldenburg-Tummelfeld

an der FRG 33 vorgenommen. Vereinsaktivitäten

werden in der Gemeinde Saldenburg ebenfalls seit jeher

intensiv gefördert. Über 30 Vereine und Zusammenschlüsse

sorgen für gesellschaftliche, sportliche und kulturelle

Veranstaltungen, die das Öffentlichkeitsleben bereichern.

Die reizvolle Landschaft unweit der Dreiflüssestadt

Passau und des Nationalparks Bayerischer Wald bietet

sowohl den Einheimischen als auch Feriengästen vielseitige

Möglichkeiten der Freizeit- und Urlaubsgestaltung.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE SANKT

OSWALD-RIEDLHÜTTE

Staatlich anerkannter Erholungsort und Wintersportplatz

im Bayerischen Wald

Bürgermeister: Helmut Vogl

Gemeindeverwaltung

Lusenstraße 2, 94568 Sankt Oswald

Telefon: 08552/96110

Telefax: 08552/961111

Internet: www.sankt-oswald-riedlhuette.de

E-Mail: poststelle@sankt-oswald-riedlhuette.de

tourist-service@t-online.de

Einwohner: 3.059

Fläche: 40,30 km 2

Am Anfang war nur der große Wald. Wann und wie die

ersten Dörfer zwischen Rachel und Lusen entstanden

sind, weiß niemand genau.

Im Jahr 1319 – so kündet die Geschichte – weilte der Graf

zur Jagd bei uns, stürzte vom Pferd und erlebte eine wundersame

Heilung an einer Quelle. Zum Dank dafür stiftete

er zu Ehren des hl. Oswald eine Kapelle.

Auf dem herzoglichen „Goldenen Steig“ von Vilshofen

über Sankt Oswald und der „Blauen Säule“ am Lusen wurde

das wertvolle Salz jahrhundertelang in das böhmische

Land transportiert. Das Jahr 1803 brachte infolge der napoleonischen

Kriege tiefgreifende staatliche und kulturelle

Veränderungen, darunter die gewaltsame Aufhebung

und Enteignung vieler bayerischer Klöster. Auch das

Kloster Sankt Oswald verfiel der Auflösung, das Land

verlor seinen uralten Kulturmittelpunkt. Der Staat nahm

die Waldungen in Besitz und aus den lehenspflichtigen

Klosteruntertanen wurden Holzhauer und Bauern.

Unter unsäglichen Mühen mussten unsere Vorfahren dem

Wald Felder und Wiesen abringen. Dafür aber gab der

Wald Feuerungsmaterial, Quarz und Pottasche für die

Glaserzeugung. Daher gründete schon Herzog Georg

der Reiche um das Jahr 1500 in unserer Gemeinde eine

der ältesten Glashütten des Bayerischen Waldes, näm-

lich die Riedlhütte. Sie war ursprünglich „die Hütte am Reichenberg“

benannt, nach dem gleichnamigen nahen

Dorf, in dem bis Ende des 30-jährigen Krieges ein stattliches

Jagdschloss der bayerischen Herzöge stand. Durch

das erste Gemeindeedikt vom Jahr 1808 wurden aus den

lehenspflichtigen Klosterdörfern die Ortsgemeinden,

durch das zweite Gemeindeedikt vom Jahre 1818 die jetzige

politische Gemeinde Sankt Oswald gebildet.

Durch den Aufschwung der Glashütte, die Umstellung der

früher landwirtschaftlich ausgerichteten Gemeinde zur

Industrie- und Fremdenverkehrsgemeinde verlieh das

Bayer. Staatsministerium des Innern am 01.03.1979 der

Gemeinde den Doppelnamen „Sankt Oswald-Riedlhütte“.

Heute ist die Nationalpark- und Kinderlandgemeinde

Sankt Oswald-Riedlhütte zwischen den Hausbergen Rachel

und Lusen gelegen ein beliebtes Urlaubsziel, hauptsächlich

bekannt durch die herrlichen Wanderwege im

Sommer und die optimalen Wintersportbedingungen in

der kalten Jahreszeit. Unsere Gemeinde ist natürlich auch

hervorragend an das Igel-Bus-Netz (erdgasbetriebene

Linienbusse) angeschlossen und ermöglicht allen Gästen,

die Museen und sonstigen Schönheiten unserer Region

bequem ohne eigenes Auto zu besuchen. Außerdem

ist Riedlhütte weit über die Grenzen hinaus für seine

Glasmanufaktur bekannt.


GEMEINDE SCHÖFWEG

Bürgermeister: Martin Geier

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Schönberg

Rachelstraße 1, 94572 Schöfweg

Telefon: 09908/279

Telefax: 09908/1417

Internet: www.schoefweg.de

E-Mail: poststelle@vg-schoenberg.de

Einwohner: 1.274

Fläche: 15,89 km 2

Zusammen mit dem ausmärkischen, also gemeindefreien

Staatsforstgebiet im Norden des Sonnenwald-Höhenzuges,

der höchsten Erhebung zwischen der Donau

und dem bayerisch-böhmischen Waldgebirge, hat das

Gebiet der Gemeinde Schöfweg die Form einer Glocke.

Ihre Ränder, die eine Ausdehnung von rund 6,5 km haben,

reichen vom Geißlstein im Osten bis zum Büchelstein

im Westen. Weithin sichtbarer Orientierungspunkt und

Werbemagnet aller Gemeinden des Touristikvereins Sonnenwald

e.V. ist der Brotjacklriegel (1.016 m ü. d. M.) mit

dem 126 m hohen Fernsehsender und dem bewirtschafteten

Aussichtsturm der Waldvereins-Sektion Büchelstein.

Von seiner Plattform hat man eine herrliche Rundumsicht,

bei günstiger Witterung sogar auf die Alpenkette mit

Dachstein und Watzmann.

Die Gemeinde Schöfweg ist ein gemütliches Urlaubsgebiet

mit ländlicher Atmosphäre, aber auch anspruchsvoller

Gastronomie. Die ortsansässigen Investoren und die

Gemeinde haben sich stets um die Förderung des Tourismus

als wichtigem Wirtschaftszweig bemüht, zumal sich

die gewerbliche Wirtschaft lediglich auf Handwerksbetriebe

und den Einzelhandel beschränkt. Neben dem Alpin-Skigebiet

Langfurth, seit Jahren sogar mit einer Beschneiungsanlage

am Steinberg-Lift, werden rund 20 km

maschinengepflegte Langlaufloipen angeboten.

Schöfweg ist mit rd. 1.274 Einwohnern die fünftkleinste Gemeinde

im Landkreis FRG. Dazu kommen noch rund 300

Zweitwohnsitze. Dies sind vornehmlich Appartement-Eigentümer

und Besitzer von Einfamilienhäusern, die be-

Landkreis Freyung-Grafenau

reits im Vorgriff auf den künftigen Ruhestand in der Gemeinde

gebaut haben. Die 14 Ortsteile der Gemeinde

liegen zwischen 600 und 900 m Meereshöhe. Im Jahre

2002 wurde die Flurneuordnung mit einem ausgedehnten

Straßen- und Wegebauprogramm, weiteren zukunftsweisenden

Maßnahmen der ländlichen Entwicklung sowie

umfassenden Dorferneuerungen abgeschlossen. Bereits

seit 1996 ist die Gemeinde Mitglied im „Naturpark

Bayer. Wald“, was gleichzeitig die Erstellung eines Landschaftsplanes

nach sich zog. Die Trinkwasserversorgung

erfolgt neben einer geringen Anzahl von Privatbrunnen

durch Fernwasser, einen gemeindeeigenen Hochbehälter

und durch dörfliche Wassergenossenschaften. An die

öffentliche Abwasserbeseitigung sind nahezu 95 % der

Häuser angeschlossen.

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Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE SPIEGELAU

Staatlich anerkannter Erholungsort

Zentraler Ort an der Ferienroute „Die Glasstraße“,

direkt am Nationalpark und am Fuße des Großen Rachel

Bürgermeister: Josef Luksch

Gemeindeverwaltung

Konrad-Wilsdorf-Straße 5, 94518 Spiegelau

Telefon: 08553/9600-0

Telefax: 08553/9600-55; 9600-42

Internet: www.spiegelau.de

E-Mail: poststelle@spiegelau.bayern.de

Einwohner: 4.114

Fläche: 40,43 km 2

Urkundliche Überlieferungen über die Entstehung der Gemeinde

und seiner Ortschaften sind nicht vorhanden;

doch wird angenommen, dass die ersten Anfänge in der

Mitte oder am Ende des 15. Jahrhunderts liegen.

Vom 16. Jahrhundert an werden in allen Schriftstücken

die Orte Spiegelau und Klingenbrunn erwähnt. Spiegelau

– so wird ausdrücklich vermerkt – verdankt ausschließlich

dem Glas seine Entstehung und Entwicklung.

So wurden bereits in alten Zeiten hier Spiegel „geblasen“.

Der Holzreichtum der dichten Wälder der Umgebung gab

die Möglichkeit, das Glas in den „Öfen“ zu schmelzen.

Spiegelau gehörte früher zur Gemeinde Oberkreuzberg,

seit 1834 jedoch zur Gemeinde Klingenbrunn. Durch

günstige wirtschaftliche Entwicklung wuchs aber bald

Spiegelau zum führenden Ort der Gemeinde heran, so

dass im Jahre 1959 der Gemeindename in Spiegelau umgeändert

wurde.

Die Ortschaft Oberkreuzberg feierte im Jahre 1995 ihr 700jähriges

Bestehen. Um die Entstehung der Kirche zu Oberkreuzberg

rankt sich eine Legende, wonach ein frommer

Gutsherr namens Härmann aus Großenpinning die Kirche

1546 gestiftet haben soll.

Die Gemeinde Spiegelau liegt an der Straße und Bahnlinie

von Grafenau nach Zwiesel, am Zusammenfluss der

Schwarzach und der Ohe, die ihren Ursprung im Rachelsee

findet. Von welcher Richtung auch immer man sich

dem Ort nähert, stets wird er überragt von dem hohen

Turm der katholischen Kirche, die in den Jahren 1914 bis

1916 auf dem Vergolderriegel erbaut wurde. Unweit dieses

prächtigen Gotteshauses erhebt sich hoch über der

Steinklamm die evangelische Kirche, die bereits 1902 errichtet

wurde. Der Hochwald zieht sich von Rachel und

Lusen her bis an den Ortsrand heran und schließt ihn fast

vollständig ein. So ist Spiegelau verbunden mit dem Wald,

aus dem es geworden ist, nahe verbunden mit der Natur,

die loslöst von der Hast des Alltags und Kraft spendet

und innere Zufriedenheit.

Seit etwa fünf Jahrhunderten wird in Spiegelau Glas erzeugt.

Waren es zu Anfang einfache Spiegelgläser, so sind

es heute moderne und formschöne Kristallgläser, die in aller

Welt begeisterte Abnehmer haben. Der traditionsreiche

Erholungs- und Glasmacherort ist ein Paradies für Naturfreunde.

Über 300 Kilometer gut markierter Wege warten

auf Wanderer. Eine der schönsten Bergwanderungen

ist die Tagestour zum Großen Rachel. Von hier oben reicht

der Blick bis zum Böhmerwald (Sumava) auf der tschechischen

Seite und an klaren Tagen bis zu den Alpen. Erwandernswert

ist auch die wildromantische Steinklamm. Aber

auch Familien mit Kindern kommen in der Urlaubsgemeinde

voll auf ihre Kosten. Frei nach dem Motto „Spielend

die Natur begreifen“ bietet das deutschlandweit einmalige

50 ha große Waldspielgelände mit Naturerlebnispfad

Spiel- und Naturerlebnisse für die ganze Familie.


GEMEINDE

THURMANSBANG

Staatlich anerkannter Luftkurort im Bayerischen Wald,

Kinderland-Ort

Bürgermeister: Martin Behringer

Gemeindeverwaltung

Gründelln 3, 94169 Thurmansbang

Telefon: 08504/9122-20

Telefax: 08504/9122-23

Internet: www.thurmansbang.de

E-Mail: poststelle@thurmansbang.de

info@thurmansbang.de

Einwohner: 2.427

Fläche: 32,94 km 2

Auf der Suche nach der Herkunft des Ortsnamens „Thurmansbang“

wird sehr schnell offenkundig, dass es sich hierbei

um eine äußerst seltene, ja möglicherweise sogar einmalige

Ortsbezeichnung im gesamten deutschsprachigen

Raum handelt.

Thurmansbang taucht nachweislich erstmals in der zweiten

Hälfte des 12. Jahrhunderts auf. Nach Meinung der wissenschaftlichen

Ortsnamensforschung entwickelte sich im Laufe

der Jahrhunderte und der Besiedelung „Thurmansbang“

aus dem Ursprungsnamen „Dormannesbank“! Heute ist

Thurmansbang ein aufstrebender „Luftkurort“. Im Jahre

2003 wurde dieses Prädikat erstmals verliehen. Dem gingen

unzählige Infrastruktur- und Fremdenverkehrsmaßnahmen

voraus. Beginnend 1960. Damals nahm der Ort am Wettbewerb

„Unser Dorf soll schöner werden“ teil und erreichte einen

dritten Platz im Regierungsbezirk Niederbayern und den

ersten im Landkreis Freyung-Grafenau. Im Jahre 1963 folgte

die Auszeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

Am wirtschaftlichen Aufschwung und an den strukturellen

Verbesserungen war wesentlich die Flurbereinigung von

1963 bis 1975 beteiligt. Was sich auch in der Entwicklung

der Bautätigkeit und Einwohnerzahlen der vergangenen

50 Jahre widerspiegelt. Mittelständische Betriebe und

Unternehmen, die Grund- und Hauptschule mit der Nach-

Landkreis Freyung-Grafenau

mittagsbetreuung sowie der Kindergarten und kommunale

Einrichtungen (wie z. B. Bücherei und Tourismusbüro) prägen

die Wirtschaftsstruktur in der Gemeinde.

Die strategisch günstige Verkehrsanbindung zur A 3 trägt

dazu bei, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im

Gewerbegebiet „GE/GI Thannberg“ eine solide Basis hat.

Die „Seele baumeln lassen“ können unsere Urlaubsgäste

in der Ursprünglichkeit und der intakten Natur des Dreiburgenlandes.

Ruhe und Erholung findet der Besucher in der

wunderschönen Landschaft, umgeben von viel Wald,

Blumenwiesen und reiner Luft, sowie an den Badeseen

Dreiburgensee, Buchwiesweiher und Ebenreuther See

(EU-Badegewässer). Komfort- und Wellnesshotels, gutbürgerliche

Gasthöfe und gemütliche Ferienwohnungen

laden die Erholungssuchenden zum Wohlfühlen und

Entspannen ein. Mit einer ausgearbeiteten Angebotspalette

bieten wir auch den sportlich Aktiven zu jeder Jahreszeit

das Richtige. Ausflüge und Wanderungen zum Naturdenkmal

Wackelstein, zur denkmalgeschützten Ginghartinger

Mühle, zum Aussichtsturm „Ochsenstiegel“ oder

zur ehemaligen Wallfahrts-Kapelle „Maria-Bründl“ mit heilkräftigem

Quellwasser lassen keine Langeweile aufkommen.

Unzählige und zukunftsorientierte Infrastrukturmaßnahmen

bieten den Bürgern und Gästen der Gemeinde Thurmansbang

einen optimalen Lebensraum in einer naturreichen

und schönen Bayerwaldheimat.

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···· 58

Landkreis Freyung-Grafenau

GEMEINDE ZENTING

Bürgermeister: Leopold Ritzinger

Gemeinde der

Verwaltungsgemeinschaft Thurmansbang

Schulgasse 4, 94579 Zenting

Telefon: 09907/872 0011

Telefax: 09907/872 0018

Internet: www.zenting.de

E-Mail: info@zenting.de

info@region-sonnenwald.de

Einwohner: 1.125

Fläche: 22 km 2

Das Gemeindegebiet von Zenting liegt in der Region Sonnenwald.

Dieser erstreckt sich rund um den Brotjacklriegel,

dem mit 1016 m ü. d. M. höchsten Berg des Vorwaldes.

Eingebettet in einer Talmulde, geschützt vor den rauen

Winden des Nordens und Westens liegt das Kleinod

Zenting in einer von der Natur begünstigten Landschaft.

Urkundlich wird Zenting erstmals im Jahr 1151 als Osterhofener

Klosterhofmark erwähnt. Auf dem Weg von der

Donau in den einst gefürchteten „Nordwald“ bot Zenting

Rast und Versorgungsmöglichkeit für Kaufleute und Reisende.

Im Jahr 1176 wurde vermutlich auf älteren Grundfesten

der Grundstein für die dem hl. Jakobus geweihte

Kirche gelegt, die der Passauer Bischof Theobald 1178

weihte. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde

Zenting im Jahr 1818 selbständige politische Gemeinde.

1967 kam es zur Verleihung des Gemeindewappens und

der Fahne. Im Zuge der Gemeindereform (1972) wurde

die damals selbständige Gemeinde Ranfels eingemeindet.

Heute ist Zenting wegen der günstigen Verkehrsanbindung

zur A 3 ein wichtiger Standort klein- und mittelständischer

Unternehmen. Ein neu erschlossenes Gewerbegebiet

in Ortsnähe bietet breiten Raum für die Ansiedlung

weiterer Betriebe.

Die Gemeinde prägt ein reges kulturelles und gesellschaftliches

Leben, in dem sich die Bevölkerung in 29 Vereinen

einbringt. Zu den sportlichen Mittelpunkten gehört

eine Mehrzweckhalle, in der zusätzlich ein Kulturraum,

eine Schießanlage und eine Kegelbahn untergebracht

sind. Die Außenanlagen beinhalten Fußball- und Tennisplätze

sowie Asphaltbahnen.

Schon seit vielen Jahren spielt der Tourismus eine bedeutende

Rolle. Ein dichtes Wanderwegenetz zieht sich

durch die reizvolle Landschaft mit absolut reiner Luft. Den

Höhenunterschied von 370 bis 900 m nutzen auch Mountainbiker,

die auf 13 verschiedenen Touren mit 360 km

Länge den Sonnenwald erkunden können. Sehenswert

sind das Bergdorf Daxstein am Brotjacklriegel mit herrlichem

Fernblick in die bayerischen und österreichischen

Alpen, das private Heimatmuseum und der Ort Ranfels

mit seiner Burg- und Kirchenanlage aus dem 12. Jahrhundert.

Zu jeder Jahreszeit bietet die Gemeinde Zenting vielfältige

Freizeitmöglichkeiten. Eine anspruchsvolle Gastronomie

und 320 Gästebetten in jeder Kategorie sorgen für

das Wohlbefinden unserer Gäste.

Unser Vorschlag: Besuchen Sie Zenting! Die Gastfreundschaft

und die reizvolle Sonnenwaldregion bleiben Ihnen

in bester Erinnerung.


Landkreis Freyung-Grafenau

DIE IGELBUSSE – EIN UMWELTFREUNDLICHES ERDGAS-BUSSYSTEM

Im Jahr 1995 zunächst als Experiment mit dem Ziel der

Reduzierung des Individualverkehrs gestartet, stellen

die Igelbusse mittlerweile ein wesentliches Rückgrat des

Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Freyung-

Grafenau sowie in der gesamten Nationalparkregion

Bayerischer Wald dar.

Ausgehend von speziell dafür eingerichteten Großparkplätzen

fahren die sieben mit umweltfreundlichem

Erdgas-Antrieb ausgestatteten Busse der Regionalbus

Ostbayern (RBO) GmbH in der Saison zwischen

15. Mai und dem 31. Oktober jeden Jahres alle touristischen

Einrichtungen auf dem Gebiet des „Alt-Nationalparks“

Bayerischer Wald an und verbinden diese in

engem Zeittakt, wie man ihn sonst nur aus Ballungsräumen

kennt. Die Ferngas Nordbayern GmbH hat

zu diesem Zweck eigens eine

Tankstelle für diese moderne

Antriebstechnik errichtet, die

zum einen die Schadstoffemissionen

gegenüber herkömmlichen

Dieselbussen wesentlich reduziert

und auch zu einem verminderten

Lärmpegel beiträgt.

Der Landkreis Freyung-Grafenau

ist seit Anbeginn Träger des Igelbus-Systems,

das im Jahr 1998 mit

dem 1. Preis beim VCD-Wettbewerb

„Königliche Verhältnisse in

Bus und Bahn“ ausgezeichnet und

damit „geadelt“ wurde.

Wesentlich unterstützt werden

die Igelbusse neben beträchtlichen

Finanzmitteln aus dem

Landkreishaushalt auch durch

den Freistaat Bayern sowie die

Nationalparkverwaltung Bayerischer

Wald.

Im Jahr 2005 konnten die Igelbusse

ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.

Bis dahin haben die Busse eine

Strecke von 2,8 Millionen Kilometern zurückgelegt. Es

wurden seither mehr als 1,2 Millionen Fahrgäste mit den

Igelbussen befördert.

Durch das dichte Netz und die enge Zeittaktung der Verbindungen

sind die Igelbusse gerade für Touristen interessant.

Ohne Auto können zahlreiche Wanderungen

unternommen und die wichtigsten Einrichtungen des Nationalparks

erreicht werden. Informationen zum Netz,

Ausflugsmöglichkeiten und Wandertipps in Verbindung

mit den Igelbussen erhalten Sie im Internet auf den Seiten

www.bayerwald-info.de, www.bayerwald-ticket.de

sowie im Landratsamt Freyung-Grafenau unter Telefon

08551/57114 oder bei den Touristinformationen der Städte,

Märkte und Gemeinden im Landkreis Freyung-Grafenau.

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···· 60

Landkreis Freyung-Grafenau

DAS LANDRATSAMT FREYUNG-GRAFENAU

Landratsamt Freyung-Grafenau Öffnungszeiten

Dienstgebäude Königsfeld (Hauptgebäude) Mo–Do: 08.00–12.00

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung 13.00–16.00

Telefon: 08551/57-0, Telefax: 08551/57-244 Fr: 08.00–12.00

www.freyung-grafenau.de, E-Mail: poststelle@lra.landkreis-frg.de

Sozialpädagogischer Dienst Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44 Mo–Do: 08.00–12.00

94078 Freyung 13.00–16.00

Telefon: 08551/57-315, Telefax: 08551/57-244 Fr: 08.00–12.00

Veterinäramt Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00

Telefon: 08551/57-230, Telefax: 08551/57-253 13.00–16.00

E-Mail: vetamt@lra.landkreis-frg.de Fr: 08.00–12.00

Kfz-Zulassungsstelle Öffnungszeiten

Grafenauer Straße 44, 94078 Freyung Mo–Mi: 07.30–13.00

Telefon: 08551/57-181, Telefax: 08551/57-209 Do: 07.30–18.00

E-Mail: karl-heinz.leirich@lra.landkreis-frg.de Fr: 07.30–12.00

Kfz-Zulassungsstelle, Außenstelle Grafenau Öffnungszeiten

(im Rathaus Grafenau) Mo, Mi, Do: 07.30–13.00

Rathausgasse 1, 94481 Grafenau Di: 07.30–18.00

Telefon: 08552/896, Telefax: 08552/920-550 Fr: 07.30–12.00

E-Mail: christine.achatz@lra.landkreis-frg.de

Landratsamt Freyung-Grafenau – Dienstgebäude Wolfstein Öffnungszeiten

Wolfkerstraße 3, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00

Telefon: 08551/57-0, Telefax: 08551/57-252 13.00–16.00

E-Mail: poststelle@lra.landkreis-frg.de Fr: 08.00–12.00

Galerie Schloss Wolfstein Öffnungszeiten

Wolfkerstraße 3, 94078 Freyung Di–So: 10.00–17.00, Mo: geschl.

Telefon: 08551/57-109 • an Feiertagen geöffnet

Telefax: 08551/57-193 • Ende der Herbstferien bis 25.12. + Ende der

E-Mail: museum@lra.landkreis-frg.de Faschingsferien bis Gründonnerstag geschl.

Gesundheitsabteilung Öffnungszeiten

Bahnhofstraße 10, 94078 Freyung Mo–Do: 08.00–12.00

Telefon: 08551/9637-0, Telefax: 08551/9637-50 13.00–16.00

E-Mail: gesundheitsamt@lra.landkreis-frg.de Fr: 08.00–12.00


. . . UND SEINE EINRICHTUNGEN

Landkreis Freyung-Grafenau

Kreisbauhof/Tiefbauamt Öffnungszeiten

Kreuzstraße 4 Mo–Do: 08.00–12.00

94078 Freyung 13.00–16.00

Telefon: 08551/9719-0, Telefax: 08551/9719-99

E-Mail: tiefbauamt@lra.landkreis-frg.de

Kreisjugendring Öffnungszeiten

Geyersberger Straße 17 Mo–Do: 08.00–12.00

94078 Freyung 14.00–16.00

Telefon: 08551/915423, Telefax: 08551/915424 Fr: 08.00–12.00

www.kreisjugendring-frg.de

E-Mail: throner.kjr-frg@t-online.de

Medienzentrum für Öffnungszeiten

Schule und Bildung Freyung Mo, Mi, Do: 09.00–11.00

St.-Gunther-Straße 54 12.30–16.30

94078 Freyung Fr: 09.00–11.00

Telefon: 08551/57666-0, Telefax: 08551/57666-1 12.30–19.00

www.kreisbibliothek-freyung.de

E-Mail: kbibl.frey@t-online.de

Kreisbibliothek und Kreisbildstelle Grafenau Öffnungszeiten

Rachelweg 18 Mo, Di, Fr: 07.30–11.30

94481 Grafenau Mi–Do: 13.30–17.00

Telefon: 08552/2910

Telefax: 08552/921072

E-Mail: Grien@web.de

Hallenbad Freyung Öffnungszeiten:

Jahnstraße 8 Di–Fr: 14.00–21.00

94078 Freyung Sa, So: 13.00–19.00

Telefon: 08551/4320 Feiertage: 13.00–19.00

Hallenbad Grafenau Öffnungszeiten:

Rachelweg 12 Mo–Do: 16.00–21.00

94078 Freyung Sa, So: 13.00–19.00

Telefon: 08552/777 Feiertage: 13.00–19.00

Dachdeckerwohnheim

Schiefweger Straße 16, 94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/98656-0, Telefax: 08581/9865612, E-Mail: dachdeckerwohnheim@t-online.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

Personalrat

Vorsitzender Fritz Weber

Abteilung 1

Kreisangelegenheiten

Personalverwaltung

Finanzverwaltung

Landrat Ludwig Lankl

Sachgebiet 10

Personal und

Organisation

Verw.-Amtsrat Karl Matschiner

Sachgebiet 11

Zentrale

Informations- und

Kommunikationstechnik

Dipl.-Ing. (FH) Josef Tiefenböck

Sachgebiet 12

Kreisrechnungsprüfungsamt

Verw.-Amtsrat Manfred Selwitschka

Sachgebiet 13

Finanzverwaltung

Kreiskasse

Liegenschaften

Beschaffung und Zentrale Dienste

Verwaltungsrat Siegfried Wilhelm

Sachgebiet 14

Wirtschaftsförderung

Tourismus

Regionalentwicklung

Verw.-Amtmann Ralph Heinrich

Gleichstellungsstelle

Beauftragte Gertraud Seidl

Abteilung 2

Ausländerwesen

Verkehrswesen

Öffentl. Sicherheit und Ordnung

Kreiseigener Straßenbau u. -unterhalt

Oberregierungsrätin Karin Sedlmaier

Sachgebiet 20

Ausländerwesen

Staatsangehörigkeitsrecht

Standesamtsaufsicht

Reg.-Amtsrätin Hannelore Lenz

Sachgebiet 21

Verkehrswesen

Führerscheine

Kfz-Zulassungen

Reg.-Amtmann Richard Schreiner

Sachgebiet 22

Öffentl. Sicherheit und Ordnung

Jagd und Fischerei

Landwirtschaft

Reg.-Amtsrat Josef Binder

Sachgebiet 23

Kreiseigener Straßenbau

und -unterhalt

Dipl.-Ing. (FH) Tassilo Pichlmeier

Behördenleitung:

Abteilung 3

Umweltschutz

Kreiseigener Hochbau • Baurecht

Landesplanung

Naturschutz und Wasserrecht

Oberregierungsrat Heinrich Höcherl

Sachgebiet 31

Abfallrecht

Baurecht • Bauleitplanung

Landesplanung

Umweltschutz

Wohnbauförderung

Reg.-Oberinspektor Johannes Jung

Sachgebiet 32

Kreiseigener Hochbau

Raumordnung

Bauordnung • Bauleitplanung

Bauüberwachung

Techn. Oberamtsrat Josef Kronschnabl

Sachgebiet 33

Natur- und Landschaftsschutz

Wasserrecht

Reg.-Amtsrat Josef Greindl


Landrat Ludwig Lankl

Abteilung 4

Soziale Angelegenheiten

Kommunalaufsicht

Enteignungsrecht

Regierungsrätin Judith Wunder

Sachgebiet 40

Sozialverwaltung

Grundsicherung

Wohngeldstelle

Versicherungsamt

Verw.-Oberinspektor Manfred Kellhammer

Sachgebiet 42

Kreisjugendamt

Verw.-Oberamtsrat Heinz Frisch

Sachgebiet 43

Kommunalaufsicht

Wahlen

Komm. Finanzausgleich

Reg.-Amtsrat Richard Aigner

Sachgebiet 44

Staatl. Rechnungsprüfungsstelle

Reg.-Amtsrat Georg Schwarz

Sachgebiet 45

Sozialpädagogischer Dienst

Dipl.-Soz.-Päd. (FH) Siegfried Seibold

Büro Landrat

Verw.-Amtsrat Karl Matschiner

Abteilung 5

Veterinärwesen

Lebensmittelüberwachung

Verbraucherschutz

Tierschutz

Veterinärdirektor Dr. Walter Berger

Sachgebiet 50

Tierseuchenbekämpfung

Lebensmittelüberwachung

Tierschutz

Veterinäroberrat Dr. Bernhard Bullermann

Sachgebiet 51

Fleisch- und Geflügelfleischhygiene

Arzneimittel

Futtermittelüberwachung

Veterinäroberrätin Dr. Sonja Beinbauer

Landkreis Freyung-Grafenau

Abteilung 6

Gesundheitswesen

Medizinaldirektor Dr. Hans D. Klitsch

Sachgebiet 60

Ärztl. Dienst

Medizinaloberrat Dr. Josef Schraml

Stand: 01. 10. 2008

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···· 64

Landkreis Freyung-Grafenau

WIRTSCHAFT UND STRUKTURDATEN

Ausgangslage

Nach mehreren Erweiterungsrunden, zuletzt am 1. Januar

2007, sind derzeit 27 Mitgliedsstaaten in der Europäischen

Union (EU) vereint. Die Fläche dieses Staatenbundes

beträgt damit 4,324 Millionen Quadratkilometer, die

Bevölkerung ist auf nunmehr rund 490 Millionen Menschen

angewachsen. Europa wurde damit zum größten

Wirtschaftsraum der Erde.

Die letzten Erweiterungsrunden stellte Bayern insgesamt,

aber insbesondere das Grenzland und damit auch den

Landkreis Freyung-Grafenau vor große Herausforderungen

und forderte erhebliche Anstrengungen aller Beteiligten.

Früher noch durch den Eisernen Vorhang von Osteuropa

getrennt, rückte die Region von der Randlage

politisch und ökonomisch wieder ins Zentrum Europas,

mit allen sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten,

die es nun gilt, aktiv zu nutzen.

Lage und Verkehrsanbindung

Im Unteren Bayerischen Wald gelegen, nimmt der Wirtschaftsraum

Freyung-Grafenau den südöstlichsten Teil

der Bundesrepublik Deutschland ein. Er grenzt im Nordosten

an die Tschechische Republik (gemeinsame Landesgrenze

59 km) und im Südosten an Österreich (gemeinsame

Landesgrenze 8 km). Über die Bundesstraßen B533,

B12 und B85 ist der Landkreis an die Autobahn A3 (Regensburg-Passau)

angebunden. Dem weiteren Ausbau

der Verkehrsinfrastruktur kommt nach dem Beitritt Tschechiens

zur EU eine Schlüsselrolle für die weitere wirtschaftliche

Entwicklung der Region zu.

Im Landkreis Freyung-Grafenau wird folgendes Straßennetz

aufrechterhalten:

Bundesstraßen: 91 km

Staatsstraßen: 210 km

Kreisstraßen: 340 km

Wirtschaftsregion

Branchenvielfalt gilt als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.

Deshalb bildet ein breitgefächertes, mittelständisch

geprägtes Spektrum von Industrie, Handwerk, Handel

und Dienstleistungen die Grundlage des Wirtschafts-

raumes im Dreiländereck Bayern, Böhmen und Oberösterreich.

Traditionell sind dabei die glas- und holzverarbeitende

Industrie ansässig. Darüber hinaus tragen kunststoffverarbeitende

Betriebe, Elektrotechnik sowie Metall

und Fahrzeugbau wesentlich zur vielschichtigen Palette

vorwiegend kleiner und mittlerer Unternehmen bei. Der

Tourismus und das Handwerk bilden weitere wesentliche

Standbeine der Region.

Eine hoch motivierte und einsatzbereite Bevölkerung,

qualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie eine zielgerichtete

Wirtschaftsförderung und ein aktives Regionalmanagement

sind wichtige Standortfaktoren des Landkreises

Freyung-Grafenau.

Entscheidend für die weitere Entwicklung ist nicht zuletzt

auch die strategisch günstige Lage im Dreiländereck und

die daraus resultierenden guten Kontakte zu den Nachbarn

in Tschechien und Oberösterreich. Es ist nicht zu

verkennen, dass der Landkreis FRG eine gute Ausgangsposition

für die wirtschaftliche Entwicklung hat. Bei zunehmender

Umweltsensibilität und veränderten Wertorientierungen

gewinnen die im Landkreis vorhandenen

vorteilhaften Standortfaktoren, die besonders ausgeprägte

Betriebsverbundenheit und das wirtschafts-


freundliche Klima bei unternehmerischen Standortentscheidungen

immer mehr an Bedeutung.

Wirtschafts- und Innovationsförderung im Landkreis

Mit dem Selbstverständnis eines Dienstleisters für die im

Landkreis Freyung-Grafenau angesiedelten Unternehmen

praktiziert die Landkreisverwaltung seit vielen Jahren

eine engagierte Wirtschaftsförderung mit den Zielsetzungen,

die Standortbedingungen der ansässigen Unternehmen

zu optimieren und neue Unternehmen für die

Region zu gewinnen. Diese Dienstleistung dient als Basis

einer guten Zusammenarbeit und wird in Zukunft noch

weiter ausgebaut.

Das Dienstleistungsangebot umfasst dabei:

– die Beratung der gewerblichen Unternehmen und der

Tourismusbetriebe in allen Förderangelegenheiten

– die Förderung kommunaler wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen

– die Existenzgründungsberatung

– die Beratung bei Standort- und Ansiedlungsfragen

Der Landkreis Freyung-Grafenau zählt zu den Fördergebieten

der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der

regionalen Wirtschaftsstruktur“ und der Bayerischen Regionalförderprogramme.

Er liegt außerdem im sog. „Ziel

2-Gebiet“, d. h. es können bayerische Fördermittel mit

EU-Mitteln kofinanziert werden. Dabei können Vorhaben

gewerblicher Unternehmen u. a. unterstützt werden bei:

– Neuerrichtung von Betriebsstätten

– Erweiterungsvorhaben bestehender Unternehmen

– Diversifizierung der Produktion in neue zusätzliche Produkte

– grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsverfahrens

– Erwerb stillgelegter oder von der Stilllegung bedrohter

Betriebe, falls dadurch deren Fortbestand gesichert

wird

Voraussetzung für die Gewährung dieser Fördermittel ist

eine nachzuweisende besondere regionalwirtschaftliche

Bedeutung. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung

neuer bzw. die Sicherung bestehender Arbeitsplätze.

Förderfähig sind in erster Linie im Anlagevermögen aktivierbare

Investitionen in bauliche Anlagen, Maschinen

und Einrichtungsgegenstände sowie die qualitative Ver-

Landkreis Freyung-Grafenau

besserung bestehender gewerblicher Tourismusbetriebe.

Die Förderung erfolgt dabei in Form von Zuschüssen bzw.

zinsverbilligten Darlehen, wobei die Einzelfallbeurteilung

durch die Wirtschaftsabteilung der Regierung von

Niederbayern im Einvernehmen mit den Antragstellern

vorgenommen wird.

Dieses und andere Förderprogramme können auf der

Homepage des Landkreises Freyung-Grafenau unter

www.freyung-grafenau.de (Wirtschaft/Wirtschaftsförderung/Förderprogramme)

abgerufen werden.

Regionalmanagement

Der Landkreis Freyung-Grafenau baut seit Oktober 2008

zur regionalen Netzwerkbildung ein umfassendes Regionalmanagement

nach der zweiten Säule unter dem

Dach „Allianz Bayern Innovativ“ mit Hilfe des Freistaats

Bayern und der Europäischen Union auf. Neben dem Regionalmanager

und dem Wirtschaftsförderer arbeiten in

diesem Team auch die LEADER-Geschäftsführung und

der Landkreis-Touristiker daran, verschiedene Projekte

umzusetzen um die Region weiter voran zu bringen. Die

Betreuung (über-)regionaler Netzwerke, das Ansiedlungsmanagement,

Förderprogramme sowie die Marken- und

Imagebildung sind zunächst die zentralen Themen, die

das Regionalmanagement beschäftigen werden.

Partner der Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Freyung-Grafenau

agiert in enger Abstimmung mit zahlreichen Partnern,

die sich in Niederbayern und darüber hinaus für die

Belange der heimischen Wirtschaft einsetzen. Dazu zählen

vor allem die Wirtschaftsförderabteilung bei der Regierung

von Niederbayern, Postfach, 84023 Landshut, mit

der auch Fördermittelberatungen vor Ort durchgeführt

werden. So haben die Regierung von Niederbayern und

der Freistaat Bayern die Unternehmen im Landkreis Freyung-Grafenau

in den letzten zehn Jahren mit Zuschüssen

in Höhe von 31,7 Mio. Euro unterstützt. Bei einem Gesamtfördervolumen

in Niederbayern in Höhe von 307,9 Mio.

Euro konnte der Landkreis Freyung-Grafenau damit in

Höhe von 10,3 % der Förderzuschüsse profitieren. Bei einer

gesamten Investitionssumme von 271,8 Mio. Euro in

den letzten zehn Jahren konnten 695 Arbeitsplätze geschaffen

und 7.722 erhalten werden.

65····


···· 66

Landkreis Freyung-Grafenau

Die Hauptansprechpartner der Wirtschaftsförderungsabteilung

im Landratsamt Freyung-Grafenau sind:

Regierung von Niederbayern

Wirtschaftsabteilung

84023 Landshut

Postfach

Telefon: 0871/808-1031

www.regierung.niederbayern.bayern.de

Industrie- und Handelskammer für Niederbayern

94032 Passau

Nibelungenstr. 15

Telefon: 0851/507-0

www.passau.ihk.de

Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz

94032 Passau

Nikolastr. 10

Telefon: 0851/5301-0

www.hwkno.de

Hans-Lindner-Institut (Existenzgründung)

94429 Arnstorf

Bahnhofstr. 29

Telefon: 08723/202899

www.hans-lindner-institut.de

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie

80538 München

Prinzregentenstr. 28

Telefon: 089/2162-01

www.stmwivt.bayern.de

Invest in Bavaria (Ansiedlungsagentur des Freistaates

Bayern)

80525 München

Prinzregentenstr. 28

Telefon: 089/2162-2642

www.invest-in-bavaria.de

Aktivsenioren

Siegfried Steidler

94032 Passau

Göttweigerstr. 9

Telefon: 08 51/3 55 95

www.aktivsenioren.de

Wirtschaftssenioren

Josef Pinker

94481 Grafenau

Haselbach 26

Telefon: 0 85 52/94 15 31

www.wirtschaftssenioren.org

Bayern International

Bayer. Gesellschaft für internationale

Wirtschaftsbeziehungen mbH

81829 München

Am Messesee 2

Telefon: 089/94926-0

www.bayern-international.de

Wirtschaftsjunioren Freyung-Grafenau

Christoph Maier

Thomas-Krenn.AG

94078 Freyung

Speltenbach-Steinäcker 1

Telefon: 08551/9150-62

www.wj.frg.de

Euregio Bayerischer Wald/Böhmerwald/Unterer Inn

94078 Freyung

Schlosssteig 1

Telefon: 08551/57-100

www.euregio-bayern.de


LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in unserem Landkreis wird geprägt

durch ein raues Mittelgebirgsklima mit einem hohen

Waldanteil. Jahrzehntelang litt die gesamtwirtschaftliche

Entwicklung durch die Randlage im Grenzgebiet zu

Tschechien und Österreich. In der Folge kam es auch im

Landkreis Freyung-Grafenau deshalb relativ spät zum

Strukturwandel in der Landwirtschaft, der sich jedoch seit

Jahren vollzieht und auch an den Bauern im Landkreis

Freyung-Grafenau nicht spurlos vorübergeht. So sinkt die

Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe und auch die Zahl

der in der Landwirtschaft tätigen Personen verringert sich

weiter.

Die ca. 1775 bei uns ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe

– die meisten davon liegen in Höhenlagen zwischen

500 und 700 m über NN – weisen hinsichtlich der

Betriebsgrößen folgende Strukturen auf:

1–9 ha: 935 Betriebe

10–20 ha: 395 Betriebe

21–30 ha: 165 Betriebe

31–49 ha: 175 Betriebe

ab 50 ha: 105 Betriebe

Weitere Informationen zur Landwirtschaft im Landkreis

Freyung-Grafenau erhalten Sie beim

Amt für Landwirtschaft und Forsten

Geschäftsstelle Waldkirchen

Bahnhofstr. 18

94065 Waldkirchen

Tel.: 08581/206-0

www.alf-rg.bayern.de

Amt für Landwirtschaft und Forsten

Bodenmaiser Str. 25

94209 Regen

Tel.: 09921/608-0

www.alf-rg.bayern.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Forstwirtschaft

Der Wald prägt das Gesicht des Landkreises Freyung-

Grafenau im Dreiländereck, wo Bayern an die Tschechische

Republik und Österreich grenzt. Mit einem Waldanteil

von fast 60 % zählt der Landkreis Freyung-Grafenau

zusammen mit dem Landkreis Regen zu den waldreichsten

in ganz Deutschland. Der Wald hat damit für die

gesamte Region eine herausragende ökonomische,

ökologische und touristische Bedeutung.

Bei einer gesamten Waldfläche von 559 km² ist der Freistaat

Bayern mit 281 km² der größte Waldbesitzer im Landkreis

Freyung-Grafenau. Die Forstbetriebe Neureichenau

und Bodenmais sowie der Nationalpark Bayerischer Wald

bewirtschaften bzw. schützen die Wälder entlang des

Grenzkammes.

Rund 278 km² Wald ist im Besitz von Privatpersonen bzw.

Kommunen. Typisch für diesen Privat- und Körperschaftswald

ist, dass er sehr klein parzelliert ist. Auf jeden der rund

8000 Waldbesitzer fallen nur knapp 3 ha Wald, was für die

Bewirtschaftung eine außergewöhnliche Erschwernis

darstellt. Die Waldbesitzervereinigung Freyung-Grafenau

w. V. kümmert sich daher als Zusammenschluss ihrer 1600

Mitglieder um eine gemeinsame Bewirtschaftung des

Waldes und insbesondere um eine gemeinsame Vermarktung

des Holzes. Der Holzvorrat in den Wäldern im

Landkreis Freyung-Grafenau beträgt ca. 14 Mio. Festmeter.

Bei einem jährlichen Holzzuwachs von rund 320.000

Festmeter werden bisher nur etwa 170.000 Festmeter pro

Jahr wirtschaftlich genutzt.

Der Landkreis Freyung-Grafenau, als kommunale Gebietskörperschaft,

sieht hier seine Chance: Nach der Ausstattung

des landkreiseigenen Bauhofes mit einer Hakkschnitzelheizung

im Jahr 2005 geht man auch bei den

Schulzentren in Freyung und in Grafenau fortschrittliche

Wege. Der Kreistag hat bereits im Jahr 2005 beschlossen,

die beiden Schulzentren in Freyung und in Grafenau, jeweils

bestehend aus Gymnasium und Realschule sowie

angeschlossenem Hallenbad, über moderne und leistungsfähige

Holzhackschnitzelanlagen zu versorgen.

Der jährliche Verbrauch an Hackschnitzeln beträt dort

rund 7600 m³, das entspricht der Ladung von rund 84 Sat-

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···· 68

Landkreis Freyung-Grafenau

telzügen. Die CO ² -neutrale Verbrennung erspart der Umwelt

gegenüber einer mit Erdgas betriebenen Heizung im

Jahr rund 800 Tonnen CO ² . Gleichzeitig ist die Biomasse

ein heimischer Energieträger, der nachhaltig produziert

wird und nicht importiert werden muss. Der Landkreis Freyung-Grafenau

geht mit gutem Beispiel voran und stärkt

damit auch die heimische Wirtschaft, denn die Hackschnitzel

werden von der ansässigen Waldbauernvereinigung

Freyung-Grafenau w. V. geliefert.

Gebiets- und Bevölkerungsstand zum 31.12.2006

Strukturdaten

Die Wirtschaftsregion Freyung-Grafenau gehört nach

dem Raumordnungsbericht zur Klasse der Grenzlandund

überwiegend strukturschwachen Regionen. Die Bevölkerungsdichte

liegt mit 82 Einwohnern/km² weit unter

dem bayerischen Durchschnitt von 177 Einwohnern/km²

und stellt damit eines der am dünnsten besiedelten Gebiete

Bayerns dar. Folgende Übersicht verdeutlicht die

aktuelle Situation in unserem Landkreis:

Fläche in km² Wohnbevölkerung Einwohner je km²

Bayern 70.551,5 12.492.658 177

Niederbayern 10.329,94 1.193.820 116

Landkreis FRG 984,2 80.771 82

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Landkreis

Freyung-Grafenau:

Stand 30.09.2007: 20.110

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen:

1995 2005

Bayern 50.731 62.702

Niederbayern 45.704 56.310

Landkreis FRG 37.077 47.814

Arbeitslosenquoten:

Bedingt durch die saisonalen Witterungsbedingungen im

Landkreis Freyung-Grafenau herrscht hier eine relativ

hohe Saisonarbeitslosigkeit im Baugewerbe sowie im Bereich

des Tourismus. So erreichten die Arbeitslosenquoten

im Februar 2006 noch einen Höchststand in Höhe von

rund 14 %. Durch die konjunkturelle Belebung haben sich

diese Negativzahlen in den letzten beiden Jahren deutlich

reduziert und im Winter 2007/2008 auf maximal 8,5 %

fast halbiert.

Die Arbeitslosenquote von 2,9 % im Oktober 2008 ist zwar

mit denen aus Ballungsräumen durchaus vergleichbar,

darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Menschen,

die im Bayerischen Wald leben, schon seit Jahrzehnten

zur Arbeit in andere Regionen fahren und große

Strapazen auf sich nehmen. Die Auspendlerquote im

Landkreis Freyung-Grafenau ist mit fast 10.000 Menschen,

davon nur 7.000 in die benachbarten Landkreise, auch

viel höher als in anderen Gebieten Bayerns.


ABFALLWIRTSCHAFT IN DER REGION

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald ist der

kommunale Entsorgungspartner für Bürger und Gewerbebetriebe

im Landkreis Freyung-Grafenau. Für die Einsammlung

der Abfälle stellt Ihnen der ZAW drei Tonnen

zur Verfügung: die blaue Papiertonne für Papierabfälle,

die braune Biotonne für organische Abfälle aus dem

Haushalt und dem Garten und die graue Restmülltonne

für nicht verwertbare Abfälle.

Darüber hinaus können Sie auf insgesamt 24 Recyclinghöfen

und Recyclingzentrum des ZAW Donau-Wald im

Landkreis Freyung-Grafenau mehr als 30 verschiedene

Abfällfraktionen entsorgen.

Mit diesen Serviceeinrichtungen garantiert der ZAW

Donau-Wald die sichere Entsorgung Ihrer Abfälle.

So erreichen Sie uns:

ZAW-Kundenberatung

Montag bis Donnerstag: 8–17 Uhr

Freitag: 8–16 Uhr

Servicenummer

0180/1920920

Telefax: 09903/920-953

E-Mail: info@awg.de

Informationen im Internet

Alle Informationen, wie Abfuhrpläne,

Öffnungszeiten der Anlagen, Gebühren,

Tonnen an-, ab- oder ummelden,

Preise und weitere Informationen finden Sie

im Internet unter www.awg.de

ZAW-Geschäftsstelle

Gerhard-Neumüller-Weg 1

94532 Außernzell

09903/920-0

Telefax: 09903/920-950

Landkreis Freyung-Grafenau

Wir entsorgen für Sie.

Mit 24 Recyclinghöfen

und -zentren bieten wir

Ihnen im Landkreis

Freyung-Grafenau ein

dichtes Netz für die

sichere Verwertung und

Entsorgung Ihrer Abfälle.

Sie erreichen uns

unter der Servicenummer:

0180/1920 920

oder im Internet:

www.awg.de

ZAW Donau-Wald

Gerhard-Neumüller-Weg 1

94532 Außernzell

Telefax: 09903/920-953

E-Mail: info@awg.de

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···· 70

Landkreis Freyung-Grafenau

BILDUNGSZENTRUM „DIE BRÜCKE“

Warum der Name?

1. Das Haus liegt unmittelbar an der Brücke über den

Saußbach.

2. Bildungsarbeit hat die Aufgabe, Brücken zwischen

Menschen zu bauen, Begegnungen zu ermöglichen

und zu fördern.

3. Bildungsarbeit hat die Aufgabe, neben der Vermittlung

von Informationen und Fähigkeiten auch zur Begegnung

mit Inhalten und zur sachlichen Auseinandersetzung

mit Problemen und Anliegen zu führen.

4. Freyung liegt nur 15 km von der Grenze zu Tschechien

entfernt. Was liegt näher, als auch in dieser Hinsicht

grenzüberschreitende Brücken zwischen Völkern zu

bauen!

Die Einrichtungen in der „Brücke“

Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Freyung-

Grafenau e.V. (KEB)

Telefon: 08551/4581, Telefax: 08551/6963

Internet: www.keb-freyung.de

E-Mail: info@keb-freyung.de

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Telefon: 08551/1506,Telefax: 08551/913674

Internet: www.kabdv-passau.de

E-Mail: kab.frg@t-online.de

Schon Mitglied beim Kulturkreis?

Bannholz 4a, 94078 Freyung

Telefon 08551/4581 - Telefax 08551/6963

e-mail: info@keb-freyung.de

Internet: www.keb-freyung.de

Die Vorteile:

Sie sind vor allen anderen informiert!

Sie erhalten 20% Ermäßigung auf die Eintrittspreise bei

allen kulturellen Veranstaltungen, die von Kulturkreis und

Kath. Erwachsenenbildung innerhalb des Landkreises

durchgeführt werden!

Kirchliches Jugendbüro Freyung-Waldkirchen

Telefon: 08551/5550, Telefax: 08551/6963

Internet: www.jubo-freyung.de

E-Mail: kjb.freyung.waldkirchen@bistum-passau.de

Ehe-, Familien- und Lebensberatung Passau (Außenstelle)

Telefon: 08551/2322 oder 0851/34337

E-Mail: eheberatung-passau@bistum-passau.de

bfz gGmbH Vilshofen/Passau – Außenstelle Freyung

Telefon: 08551/913860,Telefax: 08551/913870

E-Mail: info.frg@pa.bfz.de

Chirurgische Praxisklinik

Dr. med. Siegfried Schmidbauer

Telefon: 08551/96120, Telefax: 08551/96125

Rosenium ambulante Pflege GmbH

Telefon: 08551/96350

Katholische Erwachsenenbildung

im Landkreis Freyung-Grafenau e.V.

Bannholz 4 a · 94078 Freyung

Telefon: 08551/4581

Telefax: 08551/6963

E-Mail: info@keb-freyung.de

Internet: www.keb-freyung.de

Bildungsdienst und Begegnungsstätte


RAUTENBERGSTIFTUNG

Die Rautenbergstiftung wurde im Jahr 1968 durch Fritz

Rautenberg ins Leben gerufen und hat seither ihren Sitz

in Passau. Fritz Rautenberg, der ab 1970 seinen Wohnsitz

in Aidenbach im Landkreis Passau hatte, war Inhaber

einer Gebäudereinigungsfirma in Berlin und Düsseldorf

mit rund 600 Beschäftigten. Er und seine Frau hatten

unter dem erschütternden Eindruck der Contergan-

Katastrophe beschlossen, ihr Vermögen für einen wohltätigen

Zweck zu verwenden. Herr Rautenberg starb

Mitte des Jahres 1984.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

und mildtätige Zwecke durch die Gewährung

von Beihilfen an bedürftige und behinderte Kinder

und Jugendliche, soweit nicht Ansprüche gegenüber

Dritten bestehen (d. h. soweit nicht andere Träger leisten

müssen).

Heinrich Höcherl, Vorsitzender des Stiftungsrates

Maria Huber, Stellvertretende Vorsitzende und Stiftungsratsmitglied

für den Landkreis Passau,

Johann Fürst, Stiftungsratsmitglied für die Stadt Passau,

Ralph Heinrich, Stiftungsratsmitglied für den Landkreis

Freyung-Grafenau,

Horst Reckerziegel, Stiftungsratsmitglied für den Landkreis

Deggendorf,

Manfred Slama, Kassenverwalter und

Beate Rolli-Kordick, Schriftführerin.

Die Mitglieder des Stiftungsrats haben die Tätigkeiten neben

den beruflichen Verpflichtungen ohne Aufwandsentschädigung

übernommen. Geschäftssitz der Stiftung

ist Freyung am Landratsamt Freyung-Grafenau.

Das Stiftungsvermögen besteht ausschließlich aus einem

Wohnhaus in Bielefeld. Die Erträge aus dem Haus (also

die Mieterträge abzgl. aller Aufwendungen) sowie eingehende

Spenden werden zweimal jährlich im Wirkungs-

Landkreis Freyung-Grafenau

Der Stiftung gehört ein überschaubarer Kreis an Ehrenamtlichen an:

kreis der Stiftung für soziale Zwecke, ausschließlich für behinderte

und bedürftige Kinder oder Jugendliche, ausgegeben.

Es wird z. B. der Kauf von behindertengerechten

Fahrzeugen, von Spielzeug, Kleidung, Lernmitteln

u. v. m. unterstützt. So kommen in der Region Freyung-

Grafenau, Passau und Deggendorf jährlich ansehnliche

Geldbeträge unmittelbar bedürftigen und behinderten

Kindern zugute.

Die Stiftung ist ausschließlich gemeinnützig tätig und die

Mittel werden ungekürzt und ohne Umwege an Bedürftige

weitergegeben. Spenden sind jederzeit willkommen

und werden auf Wunsch auch vertraulich behandelt. Bei

Bedarf ist nach Nennung von Name und genauer Anschrift

auch die Ausstellung einer Spendenquittung kein

Problem.

Die Kontonummer der Rautenbergstiftung lautet:

8987 bei der Sparkasse Passau, Bankleitzahl 740 500 00.

Anfragen können auch an die E-Mail-Adresse rautenbergstiftung@lra.landkreis-frg.de

gerichtet werden.

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Landkreis Freyung-Grafenau

KLINIKEN DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU GGMBH

Waldschmidstr. 6 • 94078 Freyung • Telefon: 08551/977-1110 •Telefax: 08551/977-1111

E-Mail: gl@frg-kliniken.de • Internet: www.frg-kliniken.de

Praktikums- und Ausbildungsbetrieb für Berufe im Gesundheitswesen

Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Krankenhausverwaltung, Küche und Hauswirtschaft

Krankenhaus Freyung

Krankenhausstr. 6

94078 Freyung

Telefon: 08551/977-0

Telefax: 08551/977-1106

E-Mail:

verwaltung.freyung@frg-kliniken.de

● Unfallchirurgie

● Wiederherstellungschirurgie

● Gastroenterologie

● Kardiologie

● Diabetologie

● Onkologie / Hämatologie

● Nephrologie

● Psychosomatik

● Gynäkologie / Geburtshilfe

● Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

● Augenheilkunde

Krankenhaus Grafenau

Schwarzmaierstr. 21

94481 Grafenau

Telefon: 08552/421-0

Telefax: 08552/421-3106

E-Mail:

verwaltung.grafenau@frg-kliniken.de

● Gefäßchirurgie

● Visceralchirurgie

● Endoprothetik

● Allg. Innere Medizin

● Kardiologie

● Urologie

Krankenhaus Waldkirchen

Erlenhain 6

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/981-0

Telefax: 08581/981-2106

E-Mail:

verwaltung.waldkirchen@frg-kliniken.de

● Allgemeinchirurgie

● Endoprothetik

● Koloproktologie

● Plastische Chirurgie

● Allg. Innere Medizin

● Pneumologie

● Palliativmedizin

Berufsfachschule für Krankenpflege

Birkenweg 1 • 94078 Freyung • Telefon: 08551/9645-31

Telefax: 08551/9645-38 • E-Mail: kps@frg-kliniken.de


Die Kreismusikschule wurde im Jahr 1992 unter der Trägerschaft

des Landkreises Freyung-Grafenau gegründet.

Als Mitglied im Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen

(VBSM) sowie im Verband deutscher Musikschulen

(VdM) garantiert sie qualifizierten Instrumentalund

Vokalunterricht für Kinder und Jugendliche. Ausnahmslos

staatlich anerkannte Lehrkräfte unterrichten in

allen gängigen Fächern von der Altblockflöte bis zur Zither.

Die breite Unterrichtspalette wird ergänzt durch Angebote

für Kinder im Vorschulalter, verschiedene Ensembles

und Spielkreise, Begabtenförderung, Beratung bei

musikpädagogischen Fragen, Workshops sowie Kurse zur

Prüfungsvorbereitung. Die Kreismusikschule bereichert

das kulturelle Leben im Landkreis mit Vorspielabenden,

Konzerten, Workshops und durch die musikalische Mitge-

MUSIKSCHULE

Landkreis Freyung-Grafenau

staltung von kirchlichen und weltlichen Ereignissen.

Durch den engen Kontakt zu den allgemein bildenden

Schulen ergänzt und erweitert sie den schulischen Musikunterricht;

sie ist Kooperationspartner bei der Nachmittags-

und Ganztagsbetreuung. Darüber hinaus arbeitet

sie mit allen Kulturträgern im Landkreis zusammen,

hier insbesondere den Heimat- und Musikvereinen. Die

Kreismusikschule pflegt grundsätzlich alle Sing- und Musizierformen;

Wert wird dabei auch auf die Pflege heimischen

Musikgutes gelegt. Seit Juli 2006 wird die Kreismusikschule

vom Verein „Kreismusikschule Freyung-Grafenau

e.V.“ betrieben. Als Vorsitzender fungiert Landrat

Ludwig Lankl. Derzeit werden an der Kreismusikschule

rund 500 Schüler in 12 Gemeinden und an insgesamt 16

Unterrichtsorten unterrichtet.

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···· 74

Landkreis Freyung-Grafenau

VHS DES LANDKREISES FREYUNG-GRAFENAU

Das ABC des lebenslangen Lernens

Wissen und Kompetenz sind die Schlüsselfaktoren für Zusammenhalt,

Wachstum und Beschäftigung. Es ist eine

besondere Stärke der Volkshochschulen, dass sie auf

neue gesellschaftliche und ökonomische Entwicklungen

und Anforderungen rasch reagieren. Denn niemand

kann sich heute mehr darauf verlassen, dass die in Schule,

Hochschule und Beruf erworbene Bildung ein Leben

lang ausreichen wird. Auch für die Bürgerinnen und Bürger

unseres Landkreises ist es wichtig, die persönlichen

Möglichkeiten zu erkennen und sich immer wieder aufs

Neue aktuelles Wissen und Kompetenzen anzueignen.

Der Volkshochschule kommt bei dieser Aufgabe des lebenslangen

Lernens eine Schlüsselrolle zu.

Das Bildungsangebot der Volkshochschule des

Landkreises Freyung-Grafenau umfasst sechs

Programmbereiche:

Gesellschaft, Beruf, Sprachen, Gesundheit, Kultur und

Spezialseminare

Die Programmangebote sind bedarfsorientiert und zielgenau

auf die Bildungsbedürfnisse der drei wesentlichen

Lebensbereiche ausgerichtet, in denen das Lernen im Erwachsenenalter

stattfindet.

A wie Allgemeine Erwachsenenbildung

Kulturelle Bildung, Grund- und Allgemeinbildung gehören

zu den elementaren Kompetenzen der Menschen und

fördern die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen.

B wie Berufliche Weiterbildung

Kenntnisse, Fertigkeiten, persönliche und fachliche Kompetenzen

fördern den beruflichen Erfolg, sichern den Arbeitsplatz

und steigern die Aufstiegs- und Vermittlungschancen.

C wie Community-Projekte

Sozial-integratives Lernen fördert die aktive Teilhabe am

gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben und unterstützt

die Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung der

Region im Hinblick auf die Verwirklichung der kommunalpolitischen

Ziele.

Informationen über das aktuelle Programm finden Sie im

gedruckten Programmheft, das Sie in der Geschäftsstelle

der VHS, bei Banken, in Rathäusern und vielen weiteren

Auflagestellen erhalten.

VHS Geschäftsstelle, 94481 Grafenau, Rathausgasse 1

Telefon: 08552/9665-0

Telefax: 08552/9665-99

E-Mail: info@vhs-freyung-grafenau.de

Das Programmangebot im Internet:

www.vhs-freyung-grafenau.de


ARCHIVARE/ARCHIVPFLEGER

Heimatkundliche Sammlung:

Landratsamt Freyung-Grafenau

Wolfkerstr. 3

94078 Freyung

Telefon: 08551/57-280

Archivar Stadt Freyung und Stadt Waldkirchen

Archivpfleger für den Altlandkreis Wolfstein:

Richard Schiffler

Stadtarchiv Waldkirchen

Ringmauerstraße 14

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/202-58

Archivpfleger für die Gemeinden (Schönberg, Thurmansbang,

Perlesreut, Fürsteneck, Grafenau, Saldenburg und

Ringelai) des Ilzer Landes im Landkreis Freyung-Grafenau:

Ruth Weber

Peigertinger Str. 30

94538 Fürstenstein

Telefon: 08504/955709

Stadtarchiv Grafenau:

Stadt Grafenau

Rathausgasse 1

94481 Grafenau

Telefon: 08552/9623-0

Landkreis Freyung-Grafenau

KREISHEIMATPFLEGER

Rupert Berndl

Reithäckerstr. 7

94065 Waldkirchen

Telefon: 08581/8484

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Waldkirchen, Gemeinden Haidmühle,

Jandelsbrunn und Neureichenau

Hanns Gruber

Falkenbach 2

94078 Freyung

Telefon: 08551/4283

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Freyung, Märkte Perlesreut und Röhrnbach,

Gemeinden Fürsteneck, Grainet, Hinterschmiding,

Hohenau, Mauth, Philippsreut und Ringelai.

Karl-Heinz Reimeier

Ulrichstr. 8

94481 Grafenau

Telefon: 08552/4961

Örtliche Zuständigkeit:

Stadt Grafenau, Markt Schönberg, Gemeinden

Eppenschlag, Innernzell, Neuschönau, Saldenburg,

St. Oswald-Riedlhütte, Schöfweg, Spiegelau,

Thurmansbang, Zenting.

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···· 76

KULTUR

Landkreis Freyung-Grafenau

Zwei Faktoren haben die Kultur im Bayerischen Wald im

Wesentlichen geprägt:

Landschaft und Klima – im Negativen wie im Positiven.

Kalte, lange Winter, kühle regnerische Sommer, schwer zu

bearbeitende, wenig fruchtbare Böden brachten den

Bayerischen Wald schon in den ersten Reiseberichten des

19. Jahrhunderts das Prädikat „Bayerisch Sibirien“ ein.

Arbeitswelten in Landwirtschaft, Waldarbeit und Steinhauerei

– die Glaubenswelten kirchlichen und weltlichen

Brauchtums prägten die Kultur des Bayerischen Waldes.

Einen Einblick in dieses harte bäuerliche Leben bieten das

Freilichtmuseum Finsterau und das Museumsdorf Bayerischer

Wald bei Tittling. Bei aller Liebe zum Detail können

sie freilich nur ein Schlaglicht auf die vergangenen Lebenswelten

werfen.

Museum Goldener Steig in Waldkirchen.

Beides, Landschaft und Klima, sind aber gleichzeitig Kulisse

für eine große Anzahl von Künstlern, die sich von den

Stimmungen des Bayerischen Waldes inspirieren ließen.

Stifters Wort von den „Waldwogen hinter Waldwogen“ sei

hier nur als Synonym für eine Reihe von literarischen Werken

zitiert.

„Mehr Raum. Und Zeit.“ ist nicht umsonst Motto des Landkreises.

Die Ruhe und die Weite der Landschaft sind es,

die den Landstrich so lebens- und liebenswert machen

und der Kreativität freien Raum lassen. Künstler wie Heinz

Theuerjahr und Reinhold Koeppel haben sich in die Landschaft

verliebt und schufen in der Abgeschiedenheit von

Waldhäuser Kunstwerke von europäischem Rang.

Geschichte, Mystik, gelebtes Brauchtum – Themen, die

vor allem die Kunst Josef Fruths wesentlich bestimmten

und sie vielleicht auch deshalb nur hier ermöglichten. Die

Galerie Wolfstein – ihres Zeichens erste landkreiseigene

Galerie in Bayern – zeugt von dieser Schaffenskraft heimischer

Maler, Grafiker und Bildbauer.

Der Landkreis Freyung-Grafenau ist insgesamt reich an

Museen, die dem Besucher einen vielfältigen Einblick in

die Kunst, Kultur, Leben, Arbeiten und Brauch ermöglichen.

Das Museum Goldener Steig in Waldkirchen erzählt

beispielsweise von den Salzhandelswegen nach

Böhmen – Gabreta bei Ringelai lässt die Zeit der Kelten

lebendig werden – das Grafenauer Schnupftabakmuseum

zeigt die Tradition der Tabakverarbeitung; nur wenige

Beispiele, die Appetit machen sollen auf mehr.

Festlichkeiten und Veranstaltungen wie der Wolfsteiner

Herbst oder der Grafenauer Frühling rücken die Kultur und

das Kunstschaffen der Region und seiner Nachbarn ins

rechte Licht. Festivitäten in Städten und Dörfern, etwa

der Historische Markt in Freyung, die Marktrichter-Tage in

Waldkirchen, Säumerfeste in Grainet und Grafenau, oder

das Pandurenfest in Spiegelau laden ein, Geschichte zu

erleben.

Lassen Sie sich ein auf die Begegnung mit der Vergangenheit

und vielleicht auch mit der Zukunft.

Weitere Informationen erhalten Sie auf

www.bayerwald-info.de.


Landkreis Freyung-Grafenau

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Landkreis Freyung-Grafenau

MUSEEN IM LANDKREIS

Freilichtmuseum Finsterau

94151 Finsterau, Museumsstraße 51

Telefon: 08557/96060, Fax 08557/9606-66

E-Mail: finsterau@freilichtmuseum.de

Internet: www.freilichtmuseum.de

Öffnungszeiten:

25. Dezember bis 30. April: 11.00–16.00 Uhr

1. Mai bis 30. September: 9.00–18.00 Uhr

Oktober: 9.00–16.00 Uhr

Jagd- und Fischereimuseum Schloss Wolfstein

und Galerie Wolfstein, Freyung

94078 Freyung, Wolfkerstraße 3

Telefon: 08551/57109 od. 57246

Telefax: 08551/57193

E-Mail: museum@lra.landkreis-frg.de

Internet: www.freyung-grafenau.de und

www.bayerwald-info.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10.00–17.00 Uhr

Geschlossen: Ende der bayerischen Herbstferien bis

25.12. und Ende der Faschingsferien bis Karfreitag

Waldgeschichtliches Museum, Sankt Oswald

Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald ist bis ca.

Mitte/Ende 2009 wegen Renovierung des Gebäudes und

der Konzeption neuer Ausstellungen geschlossen.

Otterhaus Bayern, Mauth

94151 Mauth, Annathaler Str. 1

Informationen über das Otterhaus erhalten Sie in der

Tourist-Information Mauth, Mühlweg 2, 94151 Mauth

Telefon: 08557/973838

E-Mail: tourismus@mauth.de

Öffnungszeiten des Otterhauses:

Januar, Februar, Juli, August u. in bayerischen Schulferien:

täglich – außer samstags – jeweils von 13.00–16.00 Uhr.

Alle weiteren Monate:

Sonntag, Montag, Dienstag jeweils von 13.00–16.00 Uhr

Individuelle Führungen für Gruppen sind jederzeit auf Anfrage

möglich – bitte kontaktieren sie die Tourist-Information

Mauth für die Terminvereinbarung.

Schnupftabak- und Stadtmuseum, Grafenau

94481 Grafenau, Spitalstraße

Telefon: 0175/2138409

E-Mail: museen@grafenau.de

Internet: www.grafenau.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 14.00–17.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und

1. März bis Gründonnerstag

Museum „Goldener Steig“, Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Büchl 22 (Ringmauerturm),

Telefon: 08581/920551oder 19433

E-Mail: tourismus@waldkirchen.de

Internet: www.waldkirchen.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 14.00–16.00 Uhr

von Mai bis Oktober – 25. Dezember bis 6 Januar – Palmsonntag

bis Weißer Sonntag, Schulklassen und Kinder

unter 6 Jahren haben freien Einstritt, Führungen nach Vereinbarung.


Gabreta – Erlebnisland der Kelten

Wer kennt sie nicht, die rauf- und feierlustigen Gallier aus

den Astrerixheften? Nur die Wenigsten wissen, dass die

Vorbilder für diese Figuren die Kelten waren, welche unter

verschiedenen Bezeichnungen wie „Celtoi“, „Gallater“

oder eben „Gallier“ von 800 v. Chr bis zur Zeitenwende

einen großen Teil Europas von der Iberischen

Halbinsel bis nach Kleinasien (heutige Türkei) bewohnten.

Einen Nachweis, dass Kelten auch den bayerischen

Wald durchstreiften fand der Bauer Paul Freund in Form

von keltischen Scherben in dem kleinen Dorf Lichtenau

im Landkreis Freyung-Grafenau. Dieser Fund diente als

Anlass den Archäologischen Erlebnispark Gabreta zu

bauen.

Im Keltendorf Gabreta wird nun schon seit sieben Jahren

anschaulich großen und kleinen Besuchern das Alltagsleben

der Kelten nahe gebracht. Gabreta ist kein

Museum im herkömmlichen Sinn, hier sind keine Fundstücke

in Glasvitrinen ausgestellt die nicht angefasst

werden dürfen. Im Keltendorf Gabreta kann mit allen

Sinnen erlebt werden. Alles darf und soll sogar angefasst

und ausprobiert werden. Bei Aktionen wie Brotbacken

im keltischen Lehmbackofen, Töpfern und Keramik

brennen, Schmieden, Bogenschießen und Bogenbau

oder Textilverarbeitung wie z. B. Filzen, Brettchenweben,

Kammweben und Nadelbindung können die eigenen

handwerklichen Fähigkeiten erprobt werden. Auch die

alten Tierrassen, Rückzüchtungen von Tieren, die auch

zur Zeit der Kelten lebten, wie Wollschweine, Skudden,

Hinterwälderrinder und Exmoorponys die im Keltendorf

leben sorgen dafür, dass man sich ein bisschen wie in

die Keltenzeit zurück versetzt fühlt.

Zeitweise wird das Dorf auch von „echten“ Kelten belebt.

So kann hautnah miterlebt werden, wie die Menschen

in der Eisenzeit ihren Alltag verbrachten, kochten,

ihre Kleidung und Schmuck herstellten, kämpften und

natürlich auch feierten.

Landkreis Freyung-Grafenau

Keltendorf Gabreta, Lichtenau

94160 Ringelai, Lichtenau 1a

Telefon: 08555/407310

E-Mail: gabreta@pa.bfz.de

Internet: www.gabreta.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr

(für Gruppen mit Voranmeldung geöffnet)

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Landkreis Freyung-Grafenau

Wolfsteiner Heimatmuseum im Schramlhaus, Freyung

94078 Freyung, Abteistraße 8

Telefon: 08551/588150 oder 1276

E-Mail: touristinfo@freyung.de

Internet: www.freyung.de (Rubrik: Zur Homepage der

Stadt/Kultur & Freizeit)

Öffnungszeiten: 16. Juni bis 15. September:

Dienstag bis Freitag: 14.00–17.00 Uhr

Samstag: 10.00–12.00 Uhr

16. Sept. bis 31.Okt. und 16. Dez. bis 15. Juni

Dienstag und Donnerstag: 14.00–17.00 Uhr

Samstag: 10.00–12.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 15. Dezember

Zusätzliche Termine in den Ferien, Sonderführungen auf

Voranmeldung – Eintritt frei!

Bauernmöbelmuseum Grafenau

94481 Grafenau, Westeingang Kurpark

Telefon: 08552/3318

E-Mail: museen@grafenau.de

Internet: www.grafenau.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 14.00–17.00 Uhr

Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und

1. März bis Gründonnerstag

Waldmuseum Bischofsreut

94145 Haidmühle/Gemeindeteil Bischofsreut

Schwarzenthaler Str. 60

Telefon: 08556/375 oder 08550/241

Internet: www.haidmuehle.de

Öffnungszeiten: Mittwoch: 14.00–16.00 Uhr

KulturLandschaftsMuseum Grenzerfahrung KuLaMu

94145 Haidmühle, Dreisesselstr. 12

Telefon: 08556/19433 oder 1064

Internet: www.kulturlandschaftsmuseum.de

www.haidmüehle.de

Böhmerwälder Heimatstube

94145 Haidmühle, Dreisesselstr. 12

Telefon: 08556/375

Internet: www.haidmuehle.de

Öffnungszeiten:

Auf Anmeldung – Telefon 08556/534 od. 475

Heimatstube Röhrnbach-Kaltenbach

94133 Röhrnbach, Rathausplatz 1

Telefon: 08582/96090 oder 08582/960913

E-Mail: geschaeftsleitung1@roehrnbach.de

Internet: www.roehrnbach.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30–12.00 Uhr

Montag bis Donnerstag:13.30–16.30 Uhr

Heimatmuseum Lackenhäuser – Hochwaldhalle

94089 Neureichenau, Lackenhäuser 48

Telefon: 08583/960120

E-Mail: tourismus@neureichenau.de

Internet: www.neureichenau.de

Öffnungszeiten: Montag und Freitag: 14.00–17.00 Uhr

Heimatstube Außergefild im Freilichtmuseum Finsterau

Öffnungszeiten: siehe Freilichtmuseum Finsterau

Ausstellung zum Raimundsreuter Hinterglasbild

94535 Hohenau, Neuraimundsreut 43

Telefon: 08558/1337

Öffnungszeiten: Montag: 13.00–17.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Internet: www.das-raimundsreuter-hinterglasbild.de

Adalbert Stifter Gedenkräume

Rosenberger Gut, Lackenhäuser,

94089 Neureichenau

Telefon: 08583/9601-20

Internet: www.neureichenau.de

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung mit Fr. Boxleitner,

Telefon 08584/989724


SOZIALE EINRICHTUNGEN

Der Landkreis Freyung-Grafenau kann ein umfangreiches

Angebot an sozialen und caritativen Einrichtungen

vorweisen:

Kreiscaritasverband

Freyung-Grafenau e.V.

94078 Freyung, Ludwig-Penzkofer-Str. 3

Telefon: 08551/585-0

www.caritas-freyung.de

Alten- und Pflegeheime, Kindergärten, Betreutes Wohnen,

Wohnheim für Behinderte, Schulvorbereitende Einrichtung,

Förderschule, Heilpädagogische Tagesstätte,

Suchtberatung, Frühförderung, Sozialstation, Sozialdienst

für Aussiedler und ausländische Flüchtlinge ....

Lebenshilfe für Behinderte

94481 Grafenau, Starenweg 1

Telefon: 08552/974980

www.lebenshilfe-bayern.de

Wohnheim für Behinderte; Betreutes Wohnen, Familienentlastender

Dienst, Ambulanter Pflegedienst, Heilpädagogische

Tagesstätte, Betreuter Fahrdienst

Bayerisches Rotes Kreuz

Kreisverband Freyung-Grafenau

94481 Grafenau, Sachsenring 4

Telefon: 08552/6251-0

www.kvfreyung-brk.de

Sozialstation, Alten- und Pflegeheim, Rettungsdienst,

Sozialarbeit, Bergwacht, Essen auf Rädern, Ambulanter

Pflegedienst, Betreuter Fahrdienst

Malteser Hilfsdienst e. V.

Diözensangeschäftsstelle

94034 Passau , Vilshofener Str. 50

Telefon: 0851/956660

www.malteser-passau.de

Rettungsdienst, Betreuter Fahrdienst

Landkreis Freyung-Grafenau

Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.

94013 Passau, Postfach 23 07

Telefon: 0851/89272

www.skfbayern.caritas.de

Frauenhaus Passau

Arbeiterwohlfahrt

94078 Freyung, Grafenauer Str. 39

Telefon: 08551/1718

www.bayern.awo.de

Kleiderkammer

VdK-Kreisverband Bayerwald

94078 Freyung, Geyersberger Str. 20

Telefon: 08551/95000

www.vdk.de/kv-bayerwald

E-Mail: kv-bayerwald@vdk.de

Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

Geschäftsstelle Freyung

94078 Freyung, Bannholz 4a

Telefon: 08551/1506

Beschäftigungsprojekte für Arbeitslose

Seniorenarbeit:

Der Landkreis Freyung-Grafenau gewährt im Rahmen

freiwilliger Leistungen Zuschüsse zu den Kosten von jährlichen

Altentagen in Höhe von 1,35 Euro pro Teilnehmer.

Daneben wird die monatliche Arbeit der Altenclubs mit

einem finanziellen Zuschuss von 0,45 Euro pro Teilnehmer

und Veranstaltung gewürdigt. Der Zuschuss wird über die

Arbeitsgemeinschaft „Altenhilfe – Altenclubs“ beim Kreis-

Caritasverband Freyung-Grafenau abgerechnet. Jährlich

betragen diese freiwilligen Leistungen rund 13.000

Euro.

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Landkreis Freyung-Grafenau

Pflegeheime im Landkreis:

Caritas-Altenheim „St. Gisela“

94065 Waldkirchen, Erlenhain 52

Träger : Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08581/209-0

www.caritas-passau.de

Caritas-Altenheim „St. Gunther“

94078 Freyung, Geyersbergerstr. 36

Träger: Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08551/5840

www.caritas-passau.de

BRK-Seniorenheim

94481 Grafenau, Spitalstr. 18

Träger: BRK-Kreisverband FRG

Telefon: 08552/96420

www.kvfreyung-brk.de

Rosenium I

94089 Neureichenau, Klausenweg 5

Träger: Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH

Telefon: 08583/970-0

www.rosenium.de

Rosenium II

94133 Röhrnbach, Rathausstr. 3

Träger: Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH

Telefon: 08582/962-0

www.rosenium.de

Rosenium III

94513 Schönberg, An der Scheiben 10

Träger: Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH

Telefon: 08554/943-0

www.rosenium.de

Rosenium V

94518 Spiegelau, Roseniumstr. 1

Träger: Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH

Telefon: 08553/97997-0

www.rosenium.de

Rosenium VIII

94157 Perlesreut, Am Lindberg 57

Träger: Seniorenwohnstätte Neureichenau GmbH

Telefon: 08555/40606-0

E-Mail: rosenium8@rosenium.de

Seniorenzentrum „St. Josef“

94160 Ringelai, Neidberg 14

Träger: Dr. Mirski, Berneck 5, Teisnach

Telefon: 08555/96050

Caritas-Pflegestation im KH Freyung

94078 Freyung, Krankenhausstr. 6

Träger: Kreiscaritasverband FRG

Telefon: 08551/977275

www.caritas-freyung.de

Caritas-Pflegestation im KH Grafenau

94481 Grafenau, Schwarzmaierstr. 21

Träger: Kreiscaritasverband FRG

Telefon: 08552/421124

www.caritas-freyung.de

Betreutes Wohnen:

Seniorenpension „St. Georg“

94481 Grafenau, Grüber Str. 1

Träger: Fam. Nätscher, Grafenau

Telefon: 08552/40770

www.gasthof-naetscher.de

Behindertenheime:

Wohnheim für behinderte Menschen „Haus Rotbach“

94078 Freyung, Max-Petzi-Str. 4

Träger: Diözesancaritasverband Passau

Telefon: 08551/96430

www.caritas-passau.de

St. Anna Wohngemeinschaft

94078 Freyung, Kreuzberg 99

Träger: Fr. Marga Wagner, Kreuzberg 99, 94078 Freyung

Telefon: 08551/910216

www.st-anna-wg.de


Suchteinrichtung für alkoholkranke Frauen und Männer

„Haus Rachel“

94518 Spiegelau, Klingenbrunn-Bahnhof 16

Träger: Geschw. Brusberg GbR, Klingenbrunn-Bahnhof

16, 94518 Spiegelau

Telefon: 08553/450

Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung

der Lebenshilfe Grafenau

94481 Grafenau, Ortenburgerweg 7–9

Träger: Wohnen der Lebenshilfe Grafenau gGmbH

Telefon: 08552/974980

Ambulant betreute Wohngemeinschaft

für psychisch Kranke

94078 Freyung, Abteistr. 28

Träger: Kreiscaritasverband Freyung-Grafenau

Telefon: 08551/585-0

www.caritas-freyung.de

Wohngemeinschaft „Haus Kreuzberg“

94078 Freyung, Kreuzberg 260

Träger: Alois Rehberger, Bergstraßl 4,

94146 Hinterschmiding

Telefon: 08551/9163660

E-Mail: WEG-Haus-Kreuzberg@t-online.de

Ambulante Pflegedienste im Landkreis

Caritas-Sozialstation Freyung-Grafenau

94078 Freyung, Ludwig-Penzkofer-Str. 3

Telefon: 08551/585-31, Telefax: 08551/585-12

www.caritas-freyung.de

Ambulanter Pflegedienst der Lebenshilfe Grafenau

94481 Grafenau, Starenweg 4

Telefon: 08552/3997, Telefax: 08552/920799

www.lebenshilfe-bayern.de

BRK-Sozialstation Freyung-Grafenau

94481 Grafenau, Sachsenring 4

Telefon: 08552/6251-111, Telefax: 08552/625118

www.kvfreyung-brk.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Freyunger Pflegeteam D. Jezek & S. Jezek GdbR

94078 Freyung, Passauer Str. 2

Telefon: 08551/913874, Telefax: 08551/913875

www.jezekjezek.de

Seniorenwohnstätte Neureichenau

Ambulante Pflege GmbH

94089 Neureichenau, Klausenweg 5

Telefon: 08583/9700-0, Telefax: 08585/970-150

www.rosenium.de

Humanitas Ambulante Pflege

94143 Grainet, Obere Hauptstr. 10

Telefon: 08585/9699990, Telefax: 08585/969445

www.Pflegedienst-Grainet.de

Pflegeteam Reserl & Walter

94078 Freyung, Oberndorf 13

Telefon: 08551/910404, Telefax: 08551/910474

Waldkirchner Pflegedienst

94065 Waldkirchen, Steinfeld 12

Geschäftsführer: Eder Manuela

Telefon: 0160/94621300

Ambulante Kranken-/Altenpflege Waldkirchen

Carmen Dersch

94065 Waldkirchen, Geißstein 2

Telefon: 08581/989743, Telefax: 08581/987384

E-Mail: info@pflegedienst-waldkirchen.de

www.pflegedienst-waldkirchen.de

Ambulantes mobiles Pflegeteam „Hand in Hand“

Grimbs & Weishäupl

94065 Waldkirchen, Neuwotzmannsreut 18

Telefon: 08581/2479, Handy: 0151/58551752

E-Mail: rosmarieweishaeupl@t-online.de

Karwendel Ambulanter Pflegedienst

Geschäftsführerin Eva Fogarthy

94151 Mauth, Heinrichsbrunner Str. 33

Telefon: 08557/973889

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Landkreis Freyung-Grafenau

KREISJUGENDRING FREYUNG-GRAFENAU

Der Kreisjugendring (KJR) bietet seit vielen Jahren ein großes

Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche aus

dem Landkreis an: Unter dem Titel „Freizeitspaß in Freyung-Grafenau

können Jugendliche Landkreisbewohner

spannende Ausflugsfahrten, Camps am Moldaustausee,

Städte- und Musicalreisen, Walderlebnistage, Reiterferien

u. v. m. erleben.

In einem Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis

Freyung-Grafenau und dem KJR wurden zum 1. Januar

2004 die Aufgaben der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

komplett auf den KJR übertragen. Zu

den vielfältigen Arbeitsbereichen gehören unter anderem:

● Aus- und Fortbildung von Betreuern und Leitern von

Freizeitmaßnahmen

● Weiterbildungen für die Jugendbeauftragten der

Gemeinden

● Betreuung und Beratung der Jugendtreffs und

Jugendorganisationen im Landkreis

● Förderung der Jugendmedienarbeit

● Internationale Jugendarbeit (Anregung, Förderung

und Durchführung)

● Beratung und Unterstützung der kreisangehörigen

Gemeinden

● Durchführung des „Zukunftsforums Freyung-Grafenau

● Verleihung des Ehrenamtspreises an Personen, die

sich über einen langen Zeitraum in der Jugendarbeit

ehrenamtlich engagieren.

● Bearbeitung und Ausstellung der Jugendleitercard

● und vieles mehr

Eine Attraktion im Sommer sind immer die Camps am

Moldaustausee!

Von ausgebildeten Betreuern des KJR durchgeführt fand

2007 für Kinder von 6 bis 11 Jahren ein Camp statt, das

ganz unter dem Motto „Schlümpfe“ stand. Dementsprechend

war auch das Programm ausgerichtet. Natürlich

blau angemalt fanden Schlumpfolympiade, Schlumpfspiele

und ein Schlumpffest statt. Aber auch Kanufahren

– es wurden auch Kanuführerscheine ausgestellt – oder

ein Ausflug in den Tierpark standen auf dem Programm.

Ein Internationales Fußballturnier, Nachtwanderung mit

Geistergeschichten und Lagerfeuer gehörten ebenso

zum Programm.

Im Büro des Kreisjugendrings arbeiten Dipl.-Sozialpädagoge

(FH) Franz Throner als Geschäftsführer und Jugendpfleger

sowie Manfred Schmid als Verwaltungskraft. Vorsitzender

ist seit 2008 Armin Schmid aus Röhrnbach, stellvertretender

Vorsitzender ist Armin Wildfeuer (Innernzell).

Weitere Informationen, Anmeldung zu Freizeiten,

Infos zu der Förderung von Jugendverbänden etc.

auch unter www.kreisjugendring-frg.de

Kreisjugendring Freyung-Grafenau K.d.ö.R.

Telefon: 08551/915423 od. 914261

www.kreisjugendring-frg.de, throner.kjr-frg@t-online.de

Geyersberger Str. 17, Zi.Nr. 60, 94078 Freyung,

Telefax: 08551/915424

Sparkasse Freyung, Kto. Nr. 9225, BLZ 740 512 30


SCHUL- UND BILDUNGSWESEN

Grund-, Haupt- und Volksschulen

Staatliches Schulamt im Landkreis Freyung-Grafenau,

94078 Freyung, Schlosssteig 1,

Tel: 08551/57216, Fax: 08551/57265,

E-Mail: info@schulamt-frg.de

Grundschule am Haidweg

94145 Haidmühle, Schulstr. 23,

Telefon: 08556/331, Telefax: 08556/972757,

gs.haidmühle@t-online.de

Grundschule Böhmzwiesel

94065 Waldkirchen, Am Zwiebelberg 43,

Telefon: 08581/8293, Telefax: 08581/8293,

gs.boehmzwiesel@t-online.de

Grundschule Freyung

94078 Freyung, Bayerwaldstr. 3

Telefon: 08551/4601, Telefax: 08551/7492

grundschule-freyung@t-online.de

Hauptschule Freyung

94078 Freyung, Jahnstr. 10

Telefon: 08551/910575, Telefax: 08551/910576

verwaltung@hs-freyung.de

Grundschule Grafenau

94481 Grafenau, Koeppelstr. 6-9

Telefon: 08552/1534, Telefax: 08552/91927

Grundschule-Grafenau@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Neudorf

94481 Grafenau, Hartauerweg 1, Telefon: 08552/884

Propst-Seyberer-Schule, Hauptschule

94481 Grafenau, Rachelweg 24

Telefon: 08552/4982, Telefax: 08552/91141

verwaltung@pss.grafenau.de

Grundschule Haus im Wald

94481 Grafenau, Further Str. 12

Telefon: 08555/8415, Telefax: 08555/941529

gshausi.wald@t-online.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Schule am Haidel, Hinterschmiding-Grainet, Grundschule

94146 Hinterschmiding, Schulstr. 8

Telefon: 08551/1082, Telefax: 08551/7909

vs.schmiding@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Grainet, 94143 Grainet, Telefon: 08585/244

Georg-von-Pasterwiz-Schule, Grund- und Hauptschule

94545 Hohenau, Schulstr. 9

Telefon: 08558/ 388, Telefax: 08558/2674

vshohenau@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Schönbrunn, 94545 Hohenau

Grundschule Holzfreyung

94065 Waldkirchen, Holzfreyung 1

Telefon: 08586/1452, Telefax: 08586/1452

gsholzfreyung@t-online.de

Grundschule Innernzell-Schöfweg

94548 Innernzell, Schulstr. 4

Telefon: 08554/521, Telefax: 08554/3335

gs-innernzell-schoefweg@web.de

Volksschule Jandelsbrunn, Schule der künischen Dörfer

94118 Jandelsbrunn, Jahnstr. 3

Telefon: 08583/979990, Telefax: 08583/979994

vs-jan@t-online.de

Außenschulorte:

Grundschule Heindlschlag

94118 Jandelsbrunn, Telefon: 08581/8158

Grundschule Hintereben

94118 Jandelsbrunn, Telefon: 08581/4916

Grundschule Karlsbach

94065 Waldkirchen, Karlsbach 15

Telefon: 08581/620, Telefax: 08581/620

grundschule-karlsbach@t-online.de

Grundschule Kumreut

94133 Röhrnbach, Harsdorfer Str. 3

Telefon: 08551/4564, Telefax: 08551/4564

gs-kumreut@t-online.de

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Landkreis Freyung-Grafenau

Grundschule am Nationalpark Bayerischer Wald, Mauth

94151 Mauth, Am Goldenen Steig 42

Telefon: 08557/96050, Telefax: 08557/96055

gs.mauth@web.de

Volksschule am Dreisessel, Grund- und Hauptschule

94089 Neureichenau, Schulstr. 3

Telefon: 08583/321, Telefax: 08583/545

leitung@schule-neureichenau.de

Außenschulorte:

Grundschule Altreichenau

94089 Neureichenau, Dorfstr. 46, Telefon: 08583/700

Grundschule Lackenhäuser

94089 Neureichenau, Lackenhäuser 2, Telefon: 08584/814

Heinz-Theuerjahr-Schule, Neuschönau, Grundschule

94556 Neuschönau, Schulstr. 11

Telefon: 08558/97090, Telefax: 08558/970990

verwaltung@theuerjahr-schule.de

Volksschule Perlesreut-Atzldorf, Grund- und Hauptschule

94157 Perlesreut, Schulstr. 5

Telefon: 08555/317, Telefax: 08555/318

vsperlesreut-atzldorf@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Atzldorf, 91142 Fürsteneck, Telefon: 08555/637

Hauptschule Riedlhütte

94566 Riedlhütte, Schulplatz 1

Telefon: 08553/96060, Telefax: 08553/96068

VS-Riedlhuette@t-online.de

Grundschule Ringelai

94160 Ringelai, Perlesreuter Str. 6

Telefon: 08555/9638900, Telefax: 08555/96389015

vs-ringelai@t-online.de

Volksschule „Am Goldenen Steig“, Röhrnbach

Grund- und Hauptschule

94133 Röhrnbach, Froschau 10

Telefon: 08582/91115, Telefax: 08582/91116

sekretariat@vs-roehrnbach.de

Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Grund- und Hauptschule

94513 Schönberg, Schulstr. 30

Telefon: 08554/544, Telefax: 08554/1404

schule-schoenberg-buero@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Eppenschlag

94513 Schönberg, Telefon: 09928/314

Grundschule Spiegelau

94518 Spiegelau, Reithackerweg 5

Telefon: 08553/1260, Telefax: 08553/920390

vsspiegelau@t-online.de

Volksschule Thurmansbang, Grund- und Hauptschule

94169 Thurmansbang, Schulstr. 5

Telefon: 08504/797, Telefax: 08504/2011

schule-thurmansbang@t-online.de

Außenschulort:

Grundschule Preying

94163 Saldenburg, Brigidastr., Telefon: 08504/8561

Maria-Ward-Grundschule

94065 Waldkirchen, Jahnstr. 17

Telefon: 08581/8358, Telefax: 08581/910059

Maria-Ward-Grundschule@t-online.de

Hauptschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Schulstr. 1

Telefon: 08581/1341, Telefax: 08581/4354

verwaltung@hs-waldkirchen.de

Weiterführende Schulen,

Berufsschulen und Berufsfachschulen

Johannes-Gutenberg-Gymnasium

94065 Waldkirchen, Schulstr. 2

Telefon: 08581/9887-0, Telefax: 08581/9887-20

sekretariat@jgg-waldkirchen.de

Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium

94481 Grafenau, Rachelweg 18

Telefon: 08552/9662-0, Telefax: 08552/9662-12

direktorat@llg-grafenau.de

Gymnasium Freyung

94078 Freyung, St.-Gunther-Str. 54

Telefon: 08551/9610-0, Telefax: 08551/9610-21

gymnasium_freyung@t-online.de


Staatl. Realschule Grafenau

94481 Grafenau, Rachelweg 20

Telefon: 08552/9612-0, Telefax: 08552/9612-10

verwaltung@realschule-grafenau.de

Staatl. Realschule Freyung

94078 Freyung, Jahnstr. 8

Telefon: 08551/9618-0, Telefax: 08551/9618-21

sekretariat@realschule-freyung.de

Staatl. Berufsschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Freyunger Str. 8

Telefon: 08581/9641-0, Telefax: 08581/9641-22

mail@bs-waldkirchen.de

Fachoberschule Waldkirchen

94065 Waldkirchen, Freyunger Str. 8

Telefon: 085819641-0, Telefax: 08581/9641-22

mail@bs-waldkirchen.de

Staatl. Berufsschule Waldkirchen,

Außenstelle Schlag

94481 Grafenau, Schärdinger Str. 9-11

Telefon: 08552/4068-0, Telefax: 08552/91211

mailschlag@bs-waldkirchen.de

Berufsfachschule für Altenpflege sowie für Altenpflegehilfe

in Teilzeitform der Pflegeschulen Grafenau gGmbH

94481 Grafenau, Am Turmacker 2

Telefon: 08552/974046, Telefax: 08552/974430

info@altenpflege-grafenau.de

Landkreis Freyung-Grafenau

Berufsfachschule für Sozialpflege der Pflegeschulen

Grafenau gGmbH und Staatl. Berufsfachschule für Hauswirtschaft

und Kinderpflege

94481 Grafenau, Koeppelstr. 2

Telefon: 08552/9608-0, Telefax: 08552/9608-20

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