DEUTSCH ALS FREMD- UND ZWEITSPRACHE - Narr.de

attempto.verlag.de

DEUTSCH ALS FREMD- UND ZWEITSPRACHE - Narr.de

DEUTSCH ALS FREMD-

UND ZWEITSPRACHE

NEUE BÜCHER 2012

Lehrbücher • Giessener Beiträge zur

Fremdsprachendidaktik • Monographien •

Studien zur deutschen Sprache •

Tübinger Beiträge zur Linguistik • UTB


2

+ Nur was man selbst verstanden hat,

kann man auch gut unterrichten!

+ Moderne Didaktik der deutschen Grammatik

NEU

Matthias Granzow-Emden

Deutsche Grammatik

verstehen und

unterrichten

Eine Einführung

bachelor-wissen

2012, ca. 250 Seiten,

ca. €[D] 16,99/SFr 24,90

ISBN 978-3-8233-6656-0

Lehramtsstudierende aller Schularten, die sich für Deutsch bzw.

Germanistik entschieden haben, haben im Bereich Grammatik oft das

Gefühl, in ihrer eigenen Schulzeit nicht gut vorbereitet worden zu sein.

Wer daher Grammatik unterrichten möchte (oder »muss«), braucht eine

gute Grammatiktheorie, die sich nicht nur in einem Buch, sondern auch

nach und nach im eigenen Kopf befindet. Und weil es als Lehrkraft

darum geht, in anderen Köpfen einen Lernprozess anzustoßen, sollte

man die Chancen, aber auch die Schwierigkeiten kennen, die sich mit

einem solchen Lernen verbinden.

Die Einführung geht auf die spezifischen Bedürfnisse von Lehramts -

studierenden und Deutsch-Lehrkräften ein. Sie entwickelt in

14 Kapiteln in anschaulicher und verständlicher Weise die Grundlagen

des grammatischen Denkens und der deutschen Grammatik und

arbeitet darüber hinaus auch die inhaltlichen Voraussetzungen des

Grammatikunterrichts auf.

Unter www.bachelor-wissen.de stehen zusätzliche Materialien sowie

die Lösungen zu den im Buch enthaltenen Übungsaufgaben bereit.

Viele unserer Titel

sind auch als

Narr Francke Attempto Verlag

GmbH+Co. KG

Dischingerweg 5

D-72070 Tübingen

Tel.: +49 (07071) 9797-0

Fax: +49 (07071) 9797-11

E-Mail: info@narr.de

www.narr.de

eBook

verfügbar:

www.narr-shop.de


LEHRBÜCHER

+ Englisch – Französisch – Spanisch –

Deutsch als Fremdsprache: wie Lehrende zu

Spezialisten des Lernens werden

+ Unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse

der Gehirnforschung

+ Mit vielen praktischen Tipps und Arbeitshilfen

3

NEU

Ludger Schiffler

Effektiver

Fremdsprachenunterricht

Bewegung - Visualisierung - Entspannung

narr studienbücher

2012, 160 Seiten,

€[D] 19,99/SFr 28,90

ISBN 978-3-8233-6680-5

Unter Verwendung neuerer Erkenntnisse der Gehirnforschung zeigt

Schiffler, wie ein effektiveres Fremdsprachenlernen mit konkreten

Beispielen in Englisch – Französisch – Spanisch und Deutsch als

Fremdsprache möglich ist und wie Lehramtsstudierende, Referendare,

Lehrer und Ausbilder zu Spezialisten des Fremdsprachenlernens

werden können. Erprobt in der eigenen Unterrichtspraxis stellt das Buch

konkret und verständlich effektive Methoden vor, wie beim Fremdsprachenunterricht

»mit allen Sinnen« gelernt werden kann und damit die

unterschiedlichen Lernertypen bestmöglich erreicht werden.

AUS DEM INHALT:

Eine Fremdsprache effektiver lernen! Aber wie? • Folgerungen neuerer

Gehirnforschung für das Fremdsprachenlernen • Der »gute« Fremd -

sprachenlehrer • Mit Bewegung lernen • Mit Visualisierung lernen •

In Entspannung lernen • Empirische Untersuchungen zum Lernen mit

Bewegung, mentaler Visualisierung in Entspannung und »helfender

Partnerarbeit« • Bibliographie

DAS SAGEN DIE LESER:

»Die Strukturiertheit des Bandes ermöglicht auch ein kapitelweises

Einsteigen in einen thematischen Teilabschnitt. Viele Übungen,

Methoden und Unterrichtsbeispiele in Englisch, Französisch und

Spanisch sowie zahlreiche Anregungen für Unterrichtsillustrationen

machen das Buch zu einem praxisorientierten Begleiter für den

kreativen Fremdsprachenlehrer. Fazit: Für engagierte Fremdsprachenlehrer

absolut zu empfehlen!« auf www.narr-studienbuecher.de

Prof. (em.) Dr. Ludger Schiffler war Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der

romanischen Sprachen und Literaturen an der Freien Universität Berlin.


4

LEHRBÜCHER

NEU

NEU

Rosemarie Tracy

Wie Kinder

Sprachen lernen

Und wie wir sie dabei unterstützen

können

2., überarb. Auflage 2008,

XII, 236 Seiten,

€[D] 19,90/SFr 30,50

ISBN 978-3-7720-8306-8

Dieses Buch bietet anhand vieler

Beispiele einen verständlichen

Überblick über den Spracherwerb

und schildert die Rahmenbedingungen

für eine erfolgreiche Unterstützung

frühkindlicher Mehrsprachigkeit.

Deutlich wird auch, welche

sprachlichen Bereiche für Zweit -

sprachlerner problematisch blei -

ben, wenn angemessene Unter -

stützung fehlt. Der Text enthält eine

Anleitung für die gezielte Beobachtung

von Kindern und eine Fülle

von Anregungen für die Förderung.

AUS DEM INHALT:

Einleitung und Überblick • Sprach -

wissenschaftliche Grundlagen: Was

wird eigentlich erworben beim

Spracherwerb? • Mehrsprachigkeit,

Mehrstimmigkeit • Deutsch als

Erstsprache: Meilensteine, Turbu -

lenzen, Aufräumaktionen • Der

gleichzeitige Erwerb zweier Erst -

sprachen: Was für noise it makes?

• Deutsch als Zweitsprache • Alle

in einem Boot? Sprachliche Bil -

dung, Sprachförderung und Sprach -

erwerb • Mit Kindern reden •

Sprach förderung als Herausforderung

für alle: Anregungen für die

Umsetzung von Fördermaßnahmen

• Entscheidungshilfen für eine

differenzierte Sprachförderung •

Glossar, Bibliographie

Prof. Dr. Rosemarie Tracy ist

Inhaberin des Lehrstuhls für

Anglistische Linguistik an der

Universität Mannheim.

Inken Keim

Mehrsprachige

Lebenswelten

Sprechen und Schreiben der

türkischstämmigen Kinder und

Jugendlichen

2012, 268 Seiten,

€[D] 34,99/SFr 47,90

ISBN 978-3-8233-6707-9

Das Buch liefert auf der Basis

ethnografisch-soziolinguistischer

Untersuchungen Einblicke in die

Lebenswelt türkischstämmiger

MigrantInnen. Es stellt das

ungesteuert erworbene Deutsch

der Elterngeneration vor und führt

auf der Basis von Gesprächsbeispielen

die Sprechweisen der

Kinder und Jugendlichen und ihre

Virtuosität im Umgang mit sprach -

lichen Ressourcen vor. Außerdem

zeigt es, in welchen Bereichen sie

Unterstützung brauchen, damit sie

in Schule und Beruf erfolgreich

werden.

AUS DEM INHALT:

Einleitung • Zwei- und Mehrsprachigkeit

• Türkische MigrantInnen

in Deutschland • Die soziale Situa -

tion türkischstämmiger MigrantInnen

der 2. und 3. Generation • Das

Deutsch der 1. Generation • Das

Deutsch der Migrantenjugendlichen:

Umgangsdeutsch und

Ethnolekt • Code-switching und

Code-mixing • Der Erwerb des

Deutschen in multilingualen

Kindergruppen • Der Erwerb von

Schriftsprachlichkeit und Textkompetenz

• Literaturverzeichnis

Prof. Dr. Inken Keim ist apl.

Professorin am Lehrstuhl für

Germanistische Linguistik der

Universität Mannheim.

Nataliya Soultanian

Wie russische Kinder

Deutsch lernen

Sprachförderung in der Familie

und im Kindergarten

2012, 224 Seiten,

€[D] 19,99/SFr 28,90

ISBN 978-3-7720-8445-4

Das Buch führt auf leicht ver -

ständliche Weise in die wissen -

schaftlichen Grundlagen der

Mehrsprachigkeit ein und erläutert

die sozialen und kommunikativen

Bedingungen eines erfolgreichen

Zweitspracherwerbs. An zahl rei -

chen konkreten Beispielen aus

dem Alltag russisch-deutsch

aufwachsender Kinder geht die

Autorin anschließend auf insti -

tutio nelle und familiäre Förder -

möglichkeiten speziell für diese

Migrantengruppe ein und stellt ein

konkretes, im pädagogischen

Alltag im Kindergarten direkt

umsetzbares Förderkonzept vor.

AUS DEM INHALT:

Grundlegendes zur Mehrsprachigkeit

• Verläufe im Zweitspracherwerb

– Was ist anders? • Lese -

lektüre für die Eltern: Zwei

Sprachen – Ein Ziel • Umgang mit

Medien in der Familie – Wissens -

wertes für die Eltern • Rolle der

Muttersprache beim Zweitspracherwerb

– »Mama sprich bitte

deutsch mit mir!« • Förderkonzept

der balancierten russisch-deutschen

Zweisprachigkeit

Prof. Dr. Nataliya Soultanian

ist Professorin an der SRH

Hochschule Heidelberg,

Studiengang »Bildung und

Erziehung in der Kindheit«.


LEHRBÜCHER

+ Rund 7,5 Millionen Erwerbsfähige in

Deutschland können keine zusammen -

hängenden Texte lesen und schreiben

(Quelle: Die im Auftrag des BMBF

durchgeführte Studie leo (Level-One),

erschienen im März 2011)

+ Viele der Kompetenzen, die diesen

Betroffenen fehlen, hätten bereits in der

Grundschule erworben werden sollen

5

Ursula Bredel / Nanna Fuhrhop /

Christina Noack

Wie Kinder lesen und

schreiben lernen

2011, VI, 248 Seiten,

€[D] 19,90/SFr 28,90

ISBN 978-3-7720-8403-4

Uns Erwachsenen scheint es selbstverständlich, lesen und schreiben zu

können, und doch vollbringen alle Kinder ein kleines Wunder, wenn sie

sich diese Fertigkeiten aneignen. Um eine solche Leistung zu verstehen,

erklärt dieses Buch zunächst, wie das Schreiben im Deutschen

funktioniert. Deutlich wird dabei: Kinder erwerben die Schriftsprache

ähnlich wie die Muttersprache – das Lesen- und Schreibenlernen

ähnelt dann dem Sprachenlernen.

Dass der Schrifterwerb nicht immer problemlos verläuft, wissen wir

nicht erst seit PISA. Viele Lehrer/innen und Eltern sind unsicher, wie

sie mit Fehlern umgehen sollen. Das Buch zeigt Methoden und Wege,

wie wir die Kinder beim Schriftspracherwerb beobachten und fördern

können und welche typischen Stolperfallen auftauchen. Eine beson -

dere Herausforderung stellt das Lesen- und Schreibenlernen für die

Kinder dar, für die Deutsch nicht die Muttersprache ist – ein eigenes

Kapitel widmet sich diesem Thema.

AUS DEM INHALT:

Einleitung und Übersicht • Wie funktioniert unsere Schrift? • Wie

funktioniert der Schriftspracherwerb? • Fehler und Störungen des

Schriftspracherwerbs und Fördermöglich keiten • Zweitschrifterwerb •

Schriftsprachförderung über das Fach Deutsch hinaus

DAS SAGEN DIE LESER:

»Wie Kinder lesen und schreiben lernen räumt nicht nur mit gängigen

Vorurteilen auf, sondern bietet den Lesern ein detailliertes Repertoire

wissenschaftlich fundierter Forschungsergebnisse zum Thema

Schriftspracherwerb. Eine Vielzahl der aufgeführten Übungen können

im schulischen Kontext sinnvoll genutzt werden. Gerade Lehrerinnen

und Lehrern werden gewinnbringende Einblicke geboten, die sie bei der

didaktischen, erzieherischen Arbeit mit Kindern nutzen können.

5 Sterne!« auf Buchbewertungen, Mittwoch, 24. August 2011

»Personen mit entsprechender Vorbildung empfehle ich dieses Buch

wegen seiner einleuchtenden und wichtigen Erkenntnisse. Es ist frisch

geschrieben und die zahlreichen Beispielen lockern den Text angenehm

auf.« auf Blogdevil, Mittwoch, 24. August 2011

»Meine Kolleginnen haben das Buch auf mein Anraten hin bereits

bestellt, wir werden wohl eine Menge in den Unterricht übernehmen.«

auf Taettanuss’ Buchstabensuppe, Montag, 15. August 2011

Prof. Dr. Ursula Bredel ist Professorin für deutsche Sprachwissenschaft

und ihre Didaktik an der Universität Hildesheim.

Prof. Dr. Nanna Fuhrhop ist Professorin für deutsche Sprache an der

Universität Oldenburg.

Prof. Dr. Christina Noack ist Professorin für Didaktik der deutschen

Sprache an der Universität Osnabrück.


Deutsch als Fremdsprache in über 1

236 Deutschsprachiger Fachunterricht (DFU)

Hans Barkowski

Hans-Jürgen Krumm (Hrsg.)

Fachlexikon Deutsch als

Fremd- und Zweitsprache

UTB L

2009, 370 Seiten, zahlr. Abb. und Tab.,

€[D] 29,90/SFr 49,90

ISBN 978-3-8252-8422-0

Deutschsprachiger Fachunterricht (DFU): Bezeic

net insbesondere an den deutschen →Ausland

schulen den Unterricht in Sachfächern, der a

Deutsch erteilt wird. Die →Zentralstelle für d

Auslandsschulwesen entwickelt hierfür Mate

alien und bietet Fortbildungsmöglichkeiten f

Lehrende an. In der Fremdsprachendidaktik w

der DFU meist als →bilingualer Sachfachunt

richt bezeichnet (vgl. auch: →Content and La

guage integrated Learning). Hochschulen (Z

satzqualifikation), Verlage, das Goethe-Insti

u. a. bieten inzwischen vielfältige Aus- und W

terbildungsmöglichkeiten und Materialien an.

Internetadresse: http://schulwebs1.dasan.de/dfu/ind

html

Hans-Jürgen Krum

Faktorenkomplexion, die: Bezeichnet die Summ

und das Interagieren all derjenigen →Variable

die unterrichtliches Lernen ausmachen. Die

ursprünglich aus der Pädagogik kommende Ko

zept wurde zu einem der zentralen Konzepte b

der Erforschung des unterrichtlich gesteuert

Lehrens und Lernens fremder Sprachen (→Fo

schungsmethodologie). Um fremdsprachlich

Lernen angemessen erfassen, erklären und v

bessern zu können, ist es notwendig, die unt

richtskonstituierenden Variablen in ihrer Au

prägung und ihrer Beziehung zueinander

kennen. Unterricht im Allgemeinen, Fremdsp

chenunterricht im Besonderen wird dabei als

eigener Fall von Lernen bzw. Fremdsprachenl

nen interpretiert: Die Qualität des Lernvorgan

wird durch die Qualität der einzelnen Variabl

und ihre Beziehung zueinander bestimmt. F

die →Sprachlehrforschung wurde die F. zu

nem zentralen Paradigma: Zum einen wurde d

mit die Spezifik des Gegenstands betont u

grundsätzlich von außerunterrichtlichen ‚natü

lichen‘ fremdsprachlichen Aneignungsvorgä

gen unterschieden. Zum anderen machte die

Paradigma eine Ausdifferenzierung des f

schungsmethodischen Inventars notwendig. D

F. gilt in der Sprachlehrforschung als anerkan

tes Erklärungsmodell für fremdsprachliches, u

terrichtsgebundenes Lernen und Lehren; ei

Kontrolle all dieser Variablen wird zwar als wü

schenswert, aber beim derzeitigen Stand auch

utopisch angesehen.

Königs, F. G. (1983), Normenaspekte im Fremdsprachen

terricht, Tübingen.

... weshalb man das

Fachlexikon braucht:

Frank G. Kön

Fachterminologie ist die »Geheimsprache«

eines Faches: ohne sie lassen sich

Fachtexte nicht lesen, verstehen und

produzieren. Der Zugang zu einem Fach

erfolgt immer auch mit Hilfe der

Terminologie. Insofern ist das vorliegende

Fachlexikon ein nützliches Werkzeug für

die Bewältigung des fach-(sprach)lichen

Alltags, so dass die Geheimsprache ihre

Geheimnisse preisgibt. Viele der

behandelten Fachbegriffe werden auch in

anderen Disziplinen oder in allgemeiner

Bedeutung in der Umgangssprache

verwendet, man denke an Begriffe wie

»Fertigkeiten«, »Kompetenz« oder auch

»Satz«. Das Fachlexikon will die Spezifik

und Bedeutung der Begriffe für das

Fachgebiet DaF/DaZ ins Zentrum rücken

und damit eine präzisere Begriffsver -

wendung etablieren.

... an wen es sich wendet:

Ob im Kontext von Universitätsausbildung

und wissenschaftlicher Lehre, des

Unterrichtens von Deutsch als Fremdoder

Zweitsprache oder bei der Entscheidung

über Projekte zum Sprachenlernen

in Integrationskursen – der Bedarf an

fachwissenschaftlich fundiertem

Orientierungswissen ist groß.

Entsprechend wendet sich das

Fachlexikon an unterschiedlichste

Nutzergruppen: vor allem an diejenigen,

die sich dauerhaft mit Begriffen und

Gegenständen im Bereich Deutsch als

Fremd- und Zweitsprache vertraut

machen wollen, also Fachwissenschaftler,

Lehrende und Studierende. Es ist aber

auch zum schnellen Nachschlagen für

diejenigen gedacht, die sich nur kurz und

punktuell mit Fragen des Deutschen als

Fremd- und Zweitsprache befassen oder

auch nur Vergewisserung suchen.


.400 Stichworten von A bis Z

mit ausgewählten Literaturhinweisen

und Internetadressen

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Familienähnlichkeit, die: Terminus für Beziehungen,

die auf Ähnlichkeiten bezüglich äußerer

Merkmale innerhalb einer kategorial gleichen

Grundmenge beruhen; im auf das Deutsche bezogenen

sprachwissenschaftlichen Kontext wären

dies etwa Ähnlichkeiten, die mit den Paradigmeneigenschaften

der Wortarten (z. B. VERB:

+ Flexion + Valenzträger (→Valenz) etc.; SUB-

STANTIV: + Deklination + Genus etc.) und der je

konkreten morphosyntaktischen Gestalt ihres

Auftretens zusammenhängen. Dabei begründet

F. regelähnliche Interrelationen (vgl. etwa singen

– sang – gesungen; trinken – trank – getrunken

u. a.), die lernunterstützend wirksam sind, verursacht

aber ggf. auch Transfererscheinungen

(→Transfer), die zunächst nicht zielführend sind

(vgl. z.B. die Stammformen von singen und bringen).

Relationen im Sinne von F. sind von weitreichender

Bedeutung für das Verständnis von

Lernvorgängen und die Anlage von Gedächtnissen

(vgl. Pinker 2000 sowie ggf. →Sprachverarbeitung;

→Konnektionismus) sowie für daraus

ableitbare methodisch-didaktische Arrangements

der Förderung des →Fremdsprachenerwerbs

(vgl. Barkowski 2006).

Pinker, S. (2000), Wörter und Regeln: die Natur der Sprache,

Heidelberg u. Berlin, 363–389. – Barkowski, H. (2006),

„Processability – Words & Rules – Konnektionismus:

Drei Modellierungen der Sprachverarbeitung und ihre

Bedeutung für das Lernen und Lehren von Fremdsprachen“,

in: Krumm, H.-J./Portmann-Tselikas, P. (Hrsg.),

Theorie und Praxis. Österreichische Beiträge zu Deutsch als

dernissen. Die ausländerpädagogischen Konzepte

der 1960er und 1970er Jahre (Assimilierung;

Fremdsprache, Innsbruck, 27–42.

herkunft- und rückkehrorientiert) Hans erwiesen Barkowski sich

als ungeeignet. Das seit 1980 entwickelte inter-

Interkulturelle Konzept Erziehung, berücksichtigt, die: dass sich der

1. Aufenthalt Begriffsklärung: der Arbeitsmigranten verfestigt hat

I. E., und Konzept dass weiterer am Ende Zustrom des 20. nicht Jh.; nur auch aus Interkulturellbeitsmigration

Pädagogik, zu erwarten multicultural ist. Daher education, soll die

der Ar-

éducation Welt von interculturelle. morgen – trotz Im unvermeidbarer deutschen Sprachgebraucflikte

– hat gemeinsam sich multikulturell und über kulturelle für die Beschrei-

Grenzen

Konbung

hinweg der der gestaltet Zusammengesetztheit werden, wozu die von Auseinandersetzung

und mit →interkulturell den jeweiligen kulturellen auf der Ebene Symbol-

der

Gesellschaften

Begegnung systemen von gehört. Menschen In der sowie Folge der wurden Erziehungsziele

grenzüberschreitende durchgesetzt (Auernheimer didaktische 1990, Konzepte 2). als

sowohl

auch fachdidaktische Konzepte interkulturell

2. Entwicklung:

und mehrsprachig ausgebaut (vgl. dazu genauer

Auernheimer (2003, 9) sieht mindestens drei Anlässe

für interkulturelle Bildung und Erziehung:

Oomen-Welke 2008).

innergesellschaftliche, 3. Gegenwärtiger Stand: v. a. migrationsbedingte

Multikulturalität, Merkmale sind nach die Vereinigung Auernheimer Europas (2003, 21) mit das

verschiedenen Eintreten für Sprachen die Gleichheit und aller, Traditionen, Respekt für die die

Weltgesellschaft Andersheit, interkulturelles mit kultureller Verstehen, Vielfalt, interkulturellen

Grenzziehungen Dialog; d. h. Einlassen und Kooperationserfor-

auf fremde Sinn-

kulturellewelten.

Inzwischen ist das interkulturelle Prinzip

akzeptiert, wenn auch nicht durchgängig und

nicht immer angemessen umgesetzt. In Lehrwerken

treten Kinder mit nichtdeutschen Namen auf

und handeln, in der →Literaturdidaktik werden

u. a. Werke behandelt, die Migrationserfahrungen,

heterogenes Zusammenleben, Fremdheit

und Grenzüberschreitungen thematisieren. In

der Sprachdidaktik Deutsch ist das Language-

Awareness-Konzept produktiv, das die Sprachenvielfalt

in der Umgebung und der Welt reflektiert

und auch den Sprachen der zweisprachigen Kinder

im Unterricht Platz einräumt (Ahrenholz/

Oomen-Welke 2008, Kap. E, F.).

4. Konkurrierende Ansätze:

Die antirassistische Erziehung fordert Maßnahmen

gegen jede Diskriminierung (Figueroa 1993,

Hormel/Scherr 2004, Holzbrecher 2004).Vgl. die

Initiative „Schule ohne Rassismus“ (http://www.

schule-ohne-rassismus.org).

Die transkulturelle Erziehung vermeidet Zuschreibungen.

Bei Begegnungen zwischen Angehörigen

verschiedener Kulturen verwischen sich

die Grenzen, Zugehörigkeiten und Attribute werden

wählbar. Solche Selbstkonstruktionen müssten

auch für die Schule möglich sein (diversity-

Konzept nach Hormel/Scherr 2004, 205ff).

Auernheimer, G. (1990), Einführung in die Interkulturelle

Erziehung, Darmstadt. – Auernheimer, G. (2003), Einführung

in die Interkulturelle Pädagogik, 3. Aufl., Darm-

Lernerorientierung, die 237

stadt. – Oomen-Welke, I. (2008): „Deutschunterricht

in der multikulturellen Gesellschaft“, in: Kämper-van

den Boogaart, M. (Hrsg.), Deutschdidaktik, 5. Aufl., Berlin,

60–74. – Ahrenholz, B./Oomen-Welke, I., Hrsg.

(2008): Deutsch als Zweitsprache. Handbuch Deutschunterricht

in Theorie und Praxis, Baltmannsweiler. – Figueroa,

Peter (1993), „Vielfalt, Ungleichheit, Rassismus und

die Folgen für die Erziehung“, in: Boteram, N. Hrsg.,

I nterkulturelles Verstehen und Handeln, Pfaffenweiler,

115–135. – Hormel, U./Scherr, A. (2004), Bildung für die

E inwanderungsgesellschaft, Wiesbaden. – Holzbrecher, A.

(2004), Interkulturelle Pädagogik, Berlin.

Ingelore Oomen-Welke

Lernen-Erwerben-Debatte, die: Krashen unterscheidet

in seiner →Monitortheorie zwischen Erwerben,

d. h. der Aneignung von Sprache in natürlicher

Kommunikation, die sich aufgrund

eines angeborenen Spracherwerbsmechanismus

wie beim Erstspracherwerb vollzieht, und Lernen,

d.h. der Aneignung von Regelwissen und

dessen Kontrolle mittels eines Monitors, wobei

erlerntes Wissen sich nicht in erworbene Kompetenz

transformiert (→non-interface-position). In

der BRD hat diese Unterscheidung in den

1980er Jahren zu einer Debatte zwischen Vertretern

der Zweitspracherwerbsforschung (Wode,

Felix) und der Sprachlehr- und -lernforschung

(Bausch, Königs, Götze) geführt. Im Mittelpunkt

stand die Frage, in welchem Maße der Fremdsprach

erwerb durch Unterricht beeinflussbar ist

oder weitgehend ohne Steuerungsmöglichkeiten

„natürlichen“ Erwerbsprozessen folgt.

Als didaktische Konsequenz wurde auf der einen

Seite eine starke Orientierung an natürlicher

Kommunikation vorgeschlagen, die möglichst

angstfrei und unter Verwendung von verständlichem

→Input stattfinden solle. Auf der anderen

Seite wurden Chancen gesehen, Sprachaneignungsprozesse

durch angemessene Lehrverfahren

zu beschleunigen.

Erneute Bedeutung hat die Debatte in Zusammenhang

mit der Sprachförderung von Kindern

mit Migrationshintergrund bekommen, bei der

Ansätze wie die Lernszenarien v. a. auf angstfreie,

authentische Kommunikation setzen, während

andere Konzepte die Vermittlung von Regelwissen

propagieren.

Bernt Ahrenholz

Lernerorientierung, die: Einstellung bzw. Ausrichtung

des Unterrichts, um dem Lernenden

und seinem individuellen Lernverhalten in der

Lernergruppe in Kenntnis und unter Berücksich-

kein »Fachchinesisch«: anschauliche, beispielorientierte

und dadurch leicht verständliche Darstellung

238 Lernerorientierung, die

tigung der jeweiligen Lebenssituation (wie Alter, der Regel die Mehrsprachigkeit einer Person,

soziokultureller Hintergrund, Ausgangssprache, während der Terminus linguistic diversity (Sprachenvielfalt)

auf die Mehrsprachigkeit der euro-

Lernziele, echte Bedürfnisse, Interesse, Autonomiebedarf)

im Unterrichtsprozess methodischdidaktisch

gerecht zu werden. L. umfasst ferner 2006).

päischen Gesellschaft verweist (Europ. Komm.

die über die Lernorganisation hinausgehende individuelle

→Lernberatung und Lernbegleitung. Spezial: Die Europäer und ihre Sprachen, Brüssel. – Euro-

Europäische Kommission, Hrsg. (2006), Eurobarometer

parat, Hrsg. (2001), Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen

für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen, Berlin;

Anna Majorosi

München.

Lernziel, das: L. ist eine genau formulierte Aussage

über durch Unterricht oder andere Lernsitua-

Barbara Haider

tionen und -materialien zu bewirkende gewünschte

Kompetenzveränderungen der Lernenden. Das

Psycholinguistik, die:

L. trägt wesentlich zur Transparenz, zur Evaluierbarkeit

und zur Bewusstmachung der Lehr- und Bis in die 1950er Jahre hinein waren →Linguis-

1. Anfänge in den U.S.A.

→Lernprozesse bei. Es kann sich u. a. auf die Entwicklung

der sozialen (z. B. angemessenes vom →Behaviorismus beherrscht – eine Ära, die

tik und Psychologie in den U.S.A. gleichermaßen

Sprach handeln in vorgegebenen Situationen), allmählich zu Ende ging. Symptomatisch für das

kognitiven (z. B. interaktive Aktivitäten und wachsende Unbehagen an der Vernachlässigung

Strategien), affektiven (z. B. Kooperation oder anthropologischer und mentaler Strukturen war

Motivation) und psychomotorischen (z. B. bei ein Treffen von Vertretern beider Disziplinen im

Kleinkindern das Schreiben von Buchstaben) Jahr 1953 an der Universität Indiana. Hier wurde

Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der quasi aus dem Stand die P. kreiert und auf den

Lernenden beziehen. Das L. wird abhängig von Weg gebracht. Allerdings hatten die Psychologen

seiner Funktion auf verschiedenen Abstraktionsniveaus,

aber immer aus der Perspektive der einen kurzen Auftritt, denn bald darauf fand am

in dieser interdisziplinären Szene zunächst nur

Lernenden formuliert: die Richtziele mit hohem Massachusetts Institute of Technology ein weiteres

Treffen statt, bei dem die im Entstehen be-

Abstraktionsniveau erscheinen dabei z. B. in bildungspolitischen

Dokumenten, die Grobziele mit griffene →generative Grammatik mit am Tisch

mittlerem Abstraktionsniveau in der Planung saß, um alsbald die amerikanische Variante des

von größeren Einheiten wie bei einzelnen deskriptiven →Strukturalismus in der Linguistik

Sprachkursen oder der Jahresplanung an öffentlichen

Schulen, die Feinziele mit niedrigem Abs-

nicht nur für die Strukturen der Sprache, son-

abzulösen. Sie beanspruchte die Deutungshoheit

traktionsniveau werden für die Unterrichtsstunden

oder für deren Sequenzen formuliert. Das Daraus ging eine Arbeitsteilung hervor, in der die

dern auch für die Strategien ihrer Verarbeitung.

Anliegen eines zielorientierten, bewussten Vorgehens

auf allen Ebenen der Lernzielbeschrei-

damit die führende Rolle einnahm, während die

Linguistik die Theorie der Sprache lieferte und

Sprachverlust, der 239

und als →Spracherwerbsforschung, großes Interesse

an den komplexen psychischen Prozes-

Instrumentarien gewonnen wurden, von denen

Messergebnisse, die mittels unterschiedlicher

bung bzw. -festlegung manifestiert sich z. B. im P. sich um den Nachweis der psychischen Realität

der linguistischen Regelsysteme (den ‚kleinen

→Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen,

in den Diskussionen über →Bildungsstan-

Linguisten im Kopf‘) bemühte (vgl. List 1972).

sen, die dem →Sprachhandeln zu Grunde liegen.

→Sprach erwerb, sprachliches Wissen und operationalisieren. Die Schätzung der internen

angenommen wird, dass sie dieselbe →Variable

dards und Unterrichtsqualität und in Planungshilfen

wie etwa →Profile Deutsch.

→Sprachgebrauch 2. Weiterentwicklung

wurden so im Zentrum der Konsistenz überprüft die Homogenität der Items,

Psychologie wieder Etwa zwei entdeckt, Jahrzehnte also da, hielt wo sie die gerade

Majorosi im deutschen der Sprachraum generativen Grammatiktheorie während des späten auf die werden P. an. u. a. die split-half reliability (Korrelation

starke Wirkung mit denen ein Merkmal erhoben wird; hierfür

Anna

19. und frühen Thematisiert 20. Jh. als wurde →Sprachpsychologie

vor allem die →Kompetenz, der Werte von zwei zufällig unterteilten Testhälften)

mensch-

oder Cronbachs – (mittlerer Korrelations-

Multilingualismus, der: wird zumeist als beheimatet Synonym

für →Mehrsprachigkeit verwendet. mit der Bei Zeit auch lichen Linguisten Ausstattung, und Sprachdidakti-

dessen Mechanismen koeffizient als aus allen möglichen Split-half-Koef-

gewesen verstanden waren als (vgl. ein separates List 1974). Modul Weil der

Übernahme aus dem Englischen oder Französischen

wird differenziert: Der Europarat psychologie verwen-

→nonverbalen übergegriffen haben und →paralingualen (z. B. Dietrich Komponen-

welchem Maß die Werte unterschiedlicher Beobker

im Zeichen wesentlich der P. auf angeboren das Gebiet galten. der Sprach-

Damit waren fizienten) alle berechnet. Interrater-R. überprüft, in

det M. zur Bezeichnung der Vielsprachigkeit 2002, einer

Gesellschaft und Plurilingualismus Sprache für die interessierte sächlichkeit Psychologie erklärt (vgl. verstärkt Reber unter 1987). Innerhalb men.

Wode ten 1988 realer ) und sprachlicher inzwischen auch Interaktion die an zur achter, Neben-

Tester oder Datenauswerter übereinstim-

individuelle Mehrsprachigkeit (Europarat diesem 2001). Arbeitsbegriff der Psychologie publiziert, entwickelte ist mit P. sich heute

ein M. weites in allem Feld bezeichnet als Teil der (vgl. →Kognitionswissenschaften

Rickheit u. a. Language Learning. A Teacher’s Guide to Statistics and Re-

indessen, Brown, vor J. D. (1988), Understanding Research in Second

In EU-Dokumenten hingegen bezeichnet

2002), an dem auch →DaF und →DaZ partizipieren

(vgl. Butzkamm 2002).

Claudia Riemer

search Design, Cambridge.

Butzkamm, W. (2002), Psycholinguistik des Fremdsprachenunterrichts,

3. Aufl., Tübingen. –Dietrich, R. (2002),

Schwyzerdütsch, das: Als eigenständige →Varietät

wahrgenommen, aber nicht kodifiziert, um-

Psycholinguistik, Stuttgart. – List, G. (1972), Psycholinguistik,

Stuttgart. – List, G. (1974), Syntagmatische Sprachpsychologie.

Sprache als System von Kommunikation und schweiz gesprochenen alemannischen Dialekte

fasst S. als Sammelbegriff die in der Deutsch-

Lernerfahrung, Stuttgart. – Reber, A. S. (1987), „The rise

(Baseldeutsch, Berndeutsch etc.). Der linguistische

Abstand der Dialekte ist relativ gering und

and (surprisingly rapid) fall of psycholinguistics“, in:

Synthese: An International Journal of Epistemology, Methodology

and Philosophy of Science, Jg. 72, 325–339. – Rickheit, ermöglicht die polydialektale Kommunikation

G./Herrmann, T./Deutsch, W., Hrsg. (2003), Psycholinguistik.

Ein internationales Handbuch, Berlin. – Wode, H. kehrssprache wird S. unabhängig von Thema

bzw. (mediale) →Diglossie. Als mündliche Ver-

(1988), Einführung in die Psycholingustik: Theorien, Methoden,

Ergebnisse, Ismaning

und Bildungsgrad verwendet und in außerhalb

der Deutschschweiz gezeigten Fernsehbeiträgen

Gudula List oder Spielfilmen untertitelt. Geschrieben findet

sich S. in der Dialektliteratur und in Texten mit

Reliabilität, die: Messtheoretisches →Gütekriterium

im Rahmen quantitativer →Forschungsan-

SMS). Nicht zuletzt als Abgrenzung zu Deutsch-

stark mündlichem Charakter (z. B. Werbung,

sätze, das die Zuverlässigkeit (Genauigkeit) und land ist S. identitätsstiftend und positiv besetzt.

Stabilität eines Datenerhebungsinstruments und

Sara Hägi

der damit gewonnenen Daten betrifft. R. wird beeinträchtigt

durch Messfehler, die z. B. durch ungenaue

Frageformulierungen, Einwirkungen ungen

Kontexten, in denen eine Sprache die Funk-

Sprachverlust, der: 1) Findet sich in mehrsprachiterschiedlicher

Beobachter, Interviewer und tionen einer anderen oder mehrerer anderer

Datenauswerter oder situative Einflüsse verursacht

werden.

hochgradigen Funktionsverlusten dieser L2-

Sprachen übernimmt und zu partiellen oder

In der Regel wird R. mittels der Berechnung Sprache führt. Typisch ist eine solche Form des

von R.-Koeffizienten (Korrelationsanalyse) geschätzt.

Die Wiederholungs-R. wird ermittelt, denen die →Herkunftssprache bei den nachfol-

→Sprachwechsels in Migra tionskontexten, in

wenn die zeitliche Stabilität der Werte überprüft genden Generationen verloren geht. Wenn keine

werden soll. Hierfür wird die Datenerhebung mit anderen Sprachen die Funk tion des S. übernehmen,

kann es individuell auch zur sog. →doppel-

demselben Instrument in zeitlichem Abstand

wiederholt, und die Werte der beiden Erhebungen

werden miteinander korreliert; angenom-

zur →Diglossie kommen. Fast immer ist S. verseitigen

Halbsprachigkeit oder gesellschaftlich

mene Erinnerungs- und Lerneffekte schränken bunden mit Ungleichverteilung von Ressourcen,

die Güte des so ermittelten R.-Koeffizienten ein. einseitiger Dominanz und mit Diskriminierung

Paralleltest-R. schätzt die Übereinstimmung der bestimmter Sprachen bzw. ihrer Sprecher.

zahlreiche Querverweise tragen den vielfach vernetzten

Arbeits- und Entscheidungsfeldern des Fachs Rechnung


8

LEHRBÜCHER

NEU

NEU

Gabriele Graefen / Martina Liedke

Germanistische

Sprachwissenschaft

Deutsch als Erst-, Zweit- oder

Fremdsprache

UTB L

2., überarbeitete Auflage 2012,

313 Seiten + CD-Rom,

€[D] 26,99/SFr 38,50

ISBN 978-3-8252-8491-6

Diese multimediale Einführung

vermittelt das klassische Grund -

lagenwissen der germanistischen

Linguistik und berücksichtigt

darüber hinaus immer auch die

besonderen Erfordernisse bei der

Lehre von Deutsch als Fremd- oder

Zweitsprache. Auch die unter -

schied lichen Arbeitsfelder der

angewandten Linguistik finden

gebührende Berücksichtigung.

AUS DEM INHALT:

Sprache — Sprachen — Sprachgeschichte

• Geschichte der

Sprachwissenschaft • Zeichen,

Lexem und Wortschatz • Wortarten

und Wortbildung • Grundbegriffe

der Syntaxtheorie • Nominal- und

Präpositionalphrasen • Verben und

Verbalkomplexe • Die Analyse von

Sätzen • Sprachliches Handeln:

Illokutionen • Linguistische Empirie

• Schall und Laut • Das Lautsystem

des Deutschen • Intonation •

Diskurs • Komplexes Handeln •

Text • Angewandte Linguistik

Dr. Gabriele Graefen und

Dr. Martina Liedke lehren

Germanistik/Deutsch als

Fremdsprache an der Ludwig-

Maximilians-Universität München.

Hans Jürgen Heringer

Interkulturelle

Kommunikation

UTB M

3., durchges. Auflage 2011,

240 Seiten,

€[D] 16,90/SFr 25,90

ISBN 978-3-8252-2550-6

Dieses bewährte Lehrbuch ver -

mittelt die linguistischen Grundlagen

der Interkulturellen Kommunikation

und vertieft das Basiswissen:

die sprachliche Dimension von

Kultur, nonverbale Kommunikation

und Konversation. Es bietet eine

detaillierte Darstellung der Aspekte,

die für erfolgreiches interkulturelles

Kommunizieren wesentlich sind,

und führt kritisch ein in Bedeutung

und Funktionsweisen von Kultur -

standards, Stereotypen und Critical

Incidents.

AUS DEM INHALT:

Grundlagen der Kommunikation •

Sprechen und Verstehen • Was ist

Konversation? • Nonverbale Kom -

munikation • Sprache und Kultur •

Kultur erfassen • Kultur in Sprache

• Kulturstandards und Stereotypen

• Critical Incidents • Literatur,

Quellen

Prof. Dr. Hans Jürgen Heringer

war Professor für Deutsch als

Zweitsprache an der Universität

Augsburg.

Katja Kessel / Sandra Reimann

Basiswissen Deutsche

Gegenwartssprache

UTB M

4., durchgesehene Auflage 2012,

296 Seiten,

€[D] 16,99/SFr 24,90

ISBN 978-3-8252-3692-2

Die bewährte Einführung wendet

sich an Studierende der Germanistik,

die die deutsche Gegenwartssprache

im wissenschaftlichen

Sinne durchschauen und unter

analytischen Gesichtspunkten

kennen lernen wollen. Gegenstand

sind die wichtigsten Teilbereiche

und Methoden der neueren

deutschen Sprachwissenschaft.

Besonders ausführlich werden die

komplexen Kapitel Syntax und

Wortbildung behandelt, die zum

Kanon der meisten sprachwissenschaftlichen

Prüfungen gehören.

Jedes Kapitel enthält Übungen mit

Lösungen und weiterführende

Literatur.

AUS DEM INHALT:

Vorworte • Syntax • Wortarten •

Flexion • Wortbildung • Sprache

und Sprechen • Semantik •

Phonologie und Phonetik •

Graphemik • Textgrammatik •

Stilistik • Lösungsvorschläge,

Register

Dr. Katja Kessel leitet die

allgemeine Studienberatung an der

Hochschule für Angewandte

Wissenschaften Coburg.

Dr. Sandra Reimann ist wissenschaftliche

Assistentin am

Lehrstuhl für deutsche Sprach -

wissenschaft an der Universität

Regensburg.


LEHRBÜCHER

9

NEU

NEU

Wolfgang Butzkamm

Lust zum Lehren,

Lust zum Lernen

Fremdsprachen von Anfang an

anders unterrichten

3., neu bearbeitete Auflage 2012,

ca. €[D] 19,99/SFr 28,90

ISBN 978-3-7720-8447-8

Ein Buch über das, was zählt, wenn

man Verantwortung trägt für das

Fortkommen seiner Schüler: klare

Leitsätze und gescheite Lehrtechniken,

die Schüler ebenso bei der

Arbeit wie bei Laune halten. Richtig

üben – lebendig kommunizieren,

beides von Anfang an und aus -

einan der hervorgehend. Das Ergeb -

nis ist eine Revision der Grundlagen:

Bei gezielter Mithilfe der

Mutter sprache können Fremdsprachen

anders und besser als bisher

unterrichtet werden. Ein Buch, das

jungen Lehrern Appetit auf Unter -

richt macht und Veteranen neue

Impulse gibt.

AUS DEM INHALT:

Richtig anfangen • In und mit

Sprachen leben • Die Grundbedingungen

des Spracherwerbs • Input

maximieren • Kehrtwendung der

Methodik • Richtig üben: Das

generative Prinzip • Eine durchkomponierte

Lehrtechnik - halb -

kommunikative Strukturübungen •

Grammatik sparsam betreiben und

verständlich erklären • Richtig

üben: Der Wille zur Meisterschaft •

Dialoge einstudieren und vorspielen

• Ein positives Arbeitsklima

schaffen • Gemeinsam lernen •

Wie werden Schüler zu Verbündeten

des Lernens? • Von und mit

Texten lernen • Differenzieren und

individualisieren

Prof. (em.) Dr. Wolfgang Butzkamm

war Inhaber des Lehrstuhls für

Englische Sprache und ihre

Didaktik an der RWTH Aachen und

ist einer der meist zitierten

Sprachlehrforscher.

Jörg Roche

Mehrsprachigkeitstheorie

Erwerb - Kognition -

Transkulturation - Ökologie

narr studienbücher

2012, ca. 250 Seiten,

ca. €[D] 22,99/SFr 32,90

ISBN 978-3-8233-6697-3

Das Studienbuch versammelt

wichtige Aspekte der neueren

Spracherwerbsforschung und

benachbarter Disziplinen sowie der

Transkulturationstheorien und fügt

diese zu einem kohärenten Modell

des Spracherwerbs zusammen.

Dabei unterzieht es tradierte

Vorstellungen von Sprachunterricht

einer kritischen Überprüfung bzw.

Neubewertung: Gefordert wird ein

Paradigmenwechsel, weg von der

Strukturbetontheit und Inputorientierung

des Unterrichts hin zu einer

Kompetenzorientierung und zu

einer Ausrichtung des Unterrichts

auf das, was im Lerner vorgeht oder

vorgehen sollte, also eine echte

(und ehrliche) Lernerorientierung.

AUS DEM INHALT:

Vorwort, Einleitung, historischer

Rückblick • Kultur und Sprache •

Psycholinguistische Aspekte des

Spracherwerbs • Formorientierung/Inhaltsorientierung


Mehrsprachigkeitsforschung •

Mehrsprachigkeit und Transkulturation

• Von multikulturellem Neben -

einander über interkulturelle Statik

zu dynamischer Transdifferenz

Prof. Dr. Jörg Roche lehrt am

Institut für Deutsch als Fremd -

sprache der Ludwig-Maximilians-

Universität München und ist

Wissenschaftlicher Direktor der

Deutsch-Uni Online (DUO).

Jörg Roche

Fremdsprachenerwerb –

Fremdsprachendidaktik

UTB basics

2., überarbeitete und erweiterte

Auflage 2008, 288 Seiten,

€[D] 16,90/SFr 31,00

ISBN 978-3-8252-2691-6

Der Band stellt die Grundfragen,

Grundkonzepte und Grundpositionen

der Fremdsprachendidaktik

unter Einbeziehung linguistischer,

psycholinguistischer, lernpsychologischer

und interkultureller Aspekte

übersichtlich und anschaulich dar.

Die zweite Auflage berücksichtigt

die neuesten Entwicklungen in der

Fremdsprachendidaktik, insbesondere

die Mehrsprachigkeitsdidaktik

und kognitive Aspekte der Sprach -

vermittlung. Zudem wurden die

weiterführenden Literaturangaben

aktualisiert und wesentlich

erweitert.

AUS DEM INHALT:

Methoden des Fremdsprachen -

unterrichts in lerntheoretischer

Perspektive • Lernervariablen •

Lernuniversalien • Fremdsprachenerwerb

• Sprache • Lehr- und

Lernziele, Kompetenzen und

Standards • Interkulturelle

Sprachdidaktik • Medien •

Anhang: Lösungen, Register

AUS DER PRESSE:

»Der praktische Wert des Buchs –

insbesondere für Lehrende – liegt

vor allem in den besonderen

»Services«, die es seinen Lesern

angedeihen lässt. Dazu zählen

neben zahlreichen Randnotizen,

Beispielen und Illustrationen vor

allem die grafisch hervorgehobenen

Abschnitte mit Erklärungen,

Zusammenfassungen und

Aufgaben.« literaturtest.de


10

MONOGRAPHIEN UND SAMMELBÄNDE

Bernt Ahrenholz (Hg.)

Fachunterricht und

Deutsch als

Zweitsprache

2., durchgesehene und aktualisierte

Auflage 2010, VI, 281 Seiten,

€[D] 49,00/SFr 69,50

ISBN 978-3-8233-6608-9

Jeder Unterricht für Kinder und

Jugendliche mit Migrationshintergrund

ist auch Sprachunterricht.

Diese Einsicht ist im Prinzip nicht

neu. Dennoch fehlt bisher vielfach

ein genaues Wissen darüber,

welche spezifischen sprachlichen

Anforderungen beispielsweise im

Physik- oder Biologieunterricht bestehen,

an welchen Punkten Kinder

mit Deutsch als Zweitsprache

besondere Schwierigkeiten beim

Verstehen von Texten oder Lehrer -

vorträgen haben und wo es ihnen

weniger als den monolingual

deutschsprachigen Schülerinnen

und Schülern gelingt, Aufgaben

adäquat mündlich oder schriftlich

zu bewältigen. Der vorliegende

Band gibt Einblicke in diesen Ausschnitt

schulischer Wirklichkeit.

Tanja Anstatt (Hg.)

Mehrsprachigkeit

bei Kindern und

Erwachsenen

Erwerb, Formen, Förderung

2007, 226 Seiten,

€[D] 29,90/SFr 48,50

ISBN 978-3-89308-393-0

Welche Wege führen in die Mehrsprachigkeit,

was passiert dabei im

Gehirn, wie können Kinder, aber

auch Erwachsene auf diesen

Wegen gefördert werden und welche

sprachlichen Besonderheiten

sind für mehrsprachige Kinder und

Erwachsene typisch? Dies sind die

hoch aktuellen Leitfragen, die namhafte

Experten im vorliegenden

Band aus linguistischer, pädagogischer

und neurobiologischer Perspektive

allgemeinverständlich

beleuchten.

MIT BEITRÄGEN VON:

Tanja Anstatt und Elena Dieser,

Bernhard Brehmer, Christine

Dimroth, Ingrid Gogolin und Hans-

Joachim Roth, Kurt Kohn, Grit Mehl -

horn, Jürgen M. Meisel, Cordula

Nitsch, Renate Thiersch, Rosemary

Tracy

Ulrike Arras

Wie beurteilen wir

Leistung in der

Fremdsprache?

Strategien und Prozesse bei der

Beurteilung schriftlicher Leistungen

in der Fremdsprache am Beispiel

der Prüfung Test Deutsch als

Fremdsprache (TestDaF)

Giessener Beiträge zur

Fremdsprachendidaktik

2007, 518 Seiten,

€[D] 52,00/SFr 82,300

ISBN 978-3-8233-6333-0

Trotz eines kriterienorientierten

Beurteilungsvorgehens und trotz

der Operationalisierung von Beurteilungsmaßstäben

und -verfahren

wissen wir im Grunde wenig darüber,

wie die Beurteilerinnen und

Beurteiler bei ihrer Arbeit vorgehen,

mit welchen Strategien sie die

Beurteilung von (schriftlichen)

Prüfungsleistungen in der Fremdsprache

bewerkstelligen, worauf sie

ihr Augenmerk richten und welche

Textfaktoren, aber auch von der

konkreten Leistung unabhängige

Faktoren die Wahrnehmung und

damit das Urteil beeinflussen.

Gründe genug also, den Blick auf

die Person der Beurteilerin bzw.

des Beurteilers zu lenken. Die explorativ-interpretative

Studie trägt

zur Erhellung dieses Gegenstands

bei, indem mit Hilfe eines Mehrmethodendesigns

und introspektiver

Verfahren Einblicke in die Strategien

und Prozesse der Beurteilungsarbeit

ermöglicht werden.

Baden-Württemberg-

Stiftung (Hg.)

Sag’ mal was –

Sprachförderung für

Vorschulkinder

Zur Evaluation des Programms der

Baden-Württemberg Stiftung

Sprachförderung im Spannungsfeld

zwischen Wissenschaft und Praxis

2011, 228 Seiten,

€[D] 29,90/SFr 43,90

ISBN 978-3-7720-8400-3

Die Baden-Württemberg Stiftung

hat über sieben Jahre erfolgreich

das Programm »Sag’ mal was –

Sprachförderung für Vorschulkinde

in Tageseinrichtungen für Kinder

angeboten. Fast 90.000 Kinder

in Baden-Württemberg haben von

diesem flächendeckenden Angebot

profitiert. Im vorliegenden Tagungsband

werden die Ergebnisse der

wissenschaftlichen Begleitforschung

aufgearbeitet.

Michael Byram / Adelheid Hu (Hg.)

Interkulturelle

Kompetenz und fremdsprachliches

Lernen.

Modelle, Empirie,

Evaluation

Intercultural competence

and foreign language

learning: models,

empiricism, assessment

2009, XXVI, 294 Seiten,

€[D] 49,00/SFr 69,50

ISBN 978-3-8233-6448-1

NEU

Interkulturelle Kompetenz gilt in

Zeiten der Globalisierung und Migration

als eine der wichtigsten

Schlüsselkompetenzen für viele Berufszweige

und ist ein vorrangiges

Ziel im schulischen und universitären

Bildungssektor. Insbesondere

für die fremdsprachliche Bildung

wird die systematische Förderung

interkultureller Kompetenz immer

wieder eingefordert. Der vorliegende

grenzüberschreitend ausgerichtete

Band setzt den Akzent auf

die empirische Erforschung interkultureller

Lern- und Entwicklungsprozesse

und auf die Frage der

Evaluation, und zwar vor allem im

Kontext von fremdsprachlichem

Lernen.


MONOGRAPHIEN UND SAMMELBÄNDE

11

Tushar Chaudhuri

Mehrsprachigkeit und

Grammatikerwerb

Die Bedeutung der mehrsprachigen

Ausgangssituation für den Unterricht

Deutsch als Fremdsprache in

Indien

Giessener Beiträge zur

Fremdsprachendidaktik

2009, 362 Seiten,

€[D] 39,80/SFr 67,00

ISBN 978-3-8233-6527-3

Die vorliegende Arbeit beschäftigt

sich mit der Frage, ob und inwiefern

mehrsprachige Lerner ihre vorhandenen

Sprachen zum Erwerb der

zielsprachlichen Grammatik im

DaF-Unterricht einsetzen. Herzstück

des Buches ist eine empirische

Studie, die die Lernstrategien

indischer Deutschlerner an zwei

getrennten Institutionen des er -

wachsenen Sprachenlernens untersucht

hat und bei der beobachtet

wurde, dass im Bereich Grammatik

die Lerner ihre vorhandenen Sprachen

weniger kontrastiv-analytisch

und mehr auf der pragmatischkommunikativen

Ebene einsetzen.

Es wird gezeigt, dass die aktuelle

Diskussion um Deutsch als weitere

Fremdsprache in Europa im Kontext

von Indien differenzierter ausfallen

muss.

Gisella Ferraresi (Hg.)

Konnektoren im

Deutschen und im

Sprachvergleich

Beschreibung und grammatische

Analyse

Studien zur deutschen Sprache,

Band 53

2011, 350 Seiten,

€[D] 78,00/SFr 105,00

ISBN 978-3-8233-6558-7

Das Interessante dieses Sammelbandes

liegt darin, dass alle Beiträge

trotz verschiedenartiger

Theorieansätze darauf abzielen,

verschiedene Klassen von Konnektoren

– und zwar sowohl subordinierende

Konnektoren als auch

Adverbkonnektoren – in einer

Weise zu analysieren, die in einer

operationalisierbaren Methode

etwa im DaF-Bereich angewendet

werden kann. Der Band versammelt

allgemeinere, thematisch breit

angelegte und eher theoretische

Beiträge wie auch Artikel, die sich

vorwiegend mit der semantischen

Gruppe der Konnektoren, insbesondere

der Kausalkonnektoren,

auseinandersetzen.

NEU

Barbara Schmenk

Nicola Würffel (Hg.)

Drei Schritte vor

und manchmal auch

sechs zurück

Internationale Perspektiven auf

Entwicklungslinien im Bereich

Deutsch als Fremdsprache

Festschrift für Dietmar Rösler

zum 60. Geburtstag

Giessener Beiträge zur

Fremdsprachendidaktik

2011, 354 Seiten,

€[D] 48,00/SFr 63,90

ISBN 978-3-8233-6678-2

Mit den in dieser Festschrift

zusammengestellten Arbeiten wird

Dietmar Röslers Forschung und

sein Engagement für den Bereich

Deutsch als Fremdsprache innerhalb

und außerhalb des deutschen

Sprachraums gewürdigt. Anlässlich

seines 60. Geburtstags beschreiben

und erörtern internationale

ExpertInnen Entwicklungen in drei

fremdsprachendidaktisch wichtigen

Bereichen, die in Röslers Forschungstätigkeit

eine prominente

Rolle einnehmen: Grammatik,

Interkulturelles Lernen und digitale

Medien.

Dirk Skiba

Schriftliches Argumentieren

in der Fremdsprache

Eine explorativ-interpretative

Untersuchung von Interimstexten

chinesischer Deutschlerner

Tübinger Beiträge zur Linguistik,

Band 514

2009, XII, 519 Seiten,

€[D] 79,00/SFr 133,00

ISBN 978-3-8233-6466-5

Wie argumentieren chinesische

Germanistikstudenten auf

Deutsch? Um Spezifika von Lernertexten

herauszuarbeiten, werden

diese mit muttersprachlichen

Texten deutscher und chinesischer

Studierender verschiedener Jahrgangsstufen

verglichen. Ausgehend

von einer Darstellung zentraler

Beiträge der Kontrastiven Rhetorik

werden implizite Bezugsgrößen von

Kultur auf kulturwissenschaftliche

Ansätze bezogen, die von einer individuellen

Multikollektivität und sich

überlagernden kulturellen Standardisierungen

ausgehen. Danach werden

gängige Modellierungen des

Textproduktionsprozesses für

Zwecke einer kulturkontrastiven

Untersuchung modifiziert. Die

Darstellung argumentationstheoretischer

Grundbegriffe führt zu einer

kulturübergreifenden Unterscheidung

zwischen Sach- und Geltungsfragen,

die eine Beschreibung von

Varianten der Aufsatzsorten Erörterung

bzw. Yilunwen ermöglicht. Im

empirischen Teil der Studie wird ein

einheitliches Analyseraster zur

Interpretation argumentierender

Texte entwickelt.

Nicola Würffel / Alicia Padrós

Fremdsprachenlehrende

aus- und fortbilden im

Blended-Learning-Modus

Erfahrungen und Erkenntnisse aus

dem Comenius-Projekt »Schule im

Wande

Giessener Beiträge zur

Fremdsprachendidaktik

2012, 160 Seiten,

€[D] 22,99/SFr 32,90

ISBN 978-3-8233-6711-6

Das Buch präsentiert Ergebnisse

und Erfahrungen aus dem EU-geförderten

COMENIUS-Projekt »Schule

im Wandel«, in dem sieben Institutionen

aus sechs europäischen

Ländern im Blended-Working-

Modus miteinander das Blended-

Learning-Lehrerfortbildungsprogra

mm erstellt, erprobt, modifiziert

und implementiert haben. Die versammelten

Artikel geben einen

Überblick über die hergestellten

Materialien, präsentieren didaktische

Grundlagen sowie empirische

Ergebnisse zum Einsatz und geben

Einblick in die Herausforderungen

bei der Implementierung von

»Schule im Wandel« in den Partnerländern.


Überreicht durch:

AUTORENREGISTER

Ahrenholz, Bernt ....................................10

Anstatt, Tanja..........................................10

Arras, Ulrike ............................................10

Baden-Württemberg-Stiftung ................10

Barkowski, Hans ......................................6

Bredel, Ursula ..........................................5

Butzkamm, Wolfgang ..............................9

Byram, Michael ......................................10

Chaudhuri, Tushar ................................11

Ferraresi, Gisella ....................................11

Fuhrhop, Nanna........................................5

Graefen, Gabriele ....................................8

Granzow-Emden, Matthias ......................2

Liedke, Martina ........................................8

Noack, Christina ......................................5

Padrós, Alicia ..........................................11

Reimann, Sandra......................................8

Roche, Jörg................................................9

Schiffler, Ludger........................................3

Schmenk, Barbara ................................11

Skiba, Dirk ..............................................11

Soultanian, Nataliya ................................4

Tracy, Rosemarie ......................................4

Würffel, Nicola........................................11

Heringer, Hans Jürgen..............................8

Hu, Adelheid ..........................................10

Keim, Inken ..............................................4

Kessel, Katja ............................................8

Krumm, Hans-Jürgen................................6

Narr Francke Attempto Verlag GmbH+Co. KG

Dischingerweg 5

D-72070 Tübingen

Tel.: +49 (07071) 9797-0

Fax: +49 (07071) 9797-11

E-Mail: info@narr.de

www.narr.de

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