weiter. bilden | denken | kommen - Martinsclub Bremen e.V.

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weiter. bilden | denken | kommen - Martinsclub Bremen e.V.

weiter. bilden | denken | kommen

Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte 2014

Egal „in welchen Schuhen” Sie wandern,

wir haben garantiert das passende Angebot für Sie!


2 Inhalt

Inhalt

3

FB = Fortbildung FF = Fachforum FÜ = Fortbildung für

Führungskräfte

LG = Lehrgang

FB Anders sehen 7.3.14 22

FF Fachforum „Wer oder was ist T.O.M.“ 10.3.14 23

Wir über uns 5

Januar

FB Multitext-Schulung 15.1.14 8

FF Fachforum „Roots of Empathy“ 21.1.14 9

FB Traumapädagogik 25.1.14 | 15.2.14 | 08.3.14 | 29.3.14 10

FÜ Feedback- und Kritikgespräche konstruktiv führen 28.1.14 11

Februar

FB Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) 7./8.2.14 12

FB NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) 8.2. | 1.3.14 13

FB HMB-W „fresh up“ 14.2.14 (Abweichender VA-Ort: BeiUns/Gröpelingen) 14

FF Fachforum „Ich wohne so, wie ich will“ 14.2.14 15

FB Unterstützte Kommunikation 15.2.14 16

FB Telefonkompetenz 20.2.14 17

FÜ Teamentwicklung für Führungskräfte 28.2./1.3.14 18

März

FF Fachforum „Da ist (k)eine(r) so wie ich!“ 3.3.14 19

FB Epilepsie 5.3.14 20

FB Erste Hilfe am Menschen mit Beeinträchtigung 7.3.14 21

FB Pflegerische Tätigkeiten und Standard 13.3.14 (Abweichender VA-Ort: NAHBEI/Findorff) 24

FB Kindeswohlgefährdung 14.3.14 25

FB Kinaesthetics MH 14.3./15.3.14 26

FB Selbstmanagement in Change-Prozessen 15.3.14 27

LG Lehrgang zum/zur Budgetbegleiter(in), Start: 17. bis 21.3.14 (und 23. bis 27.6.14) 28

FÜ Leitung in Sandwichpositionen 26.3.14 29

April

FB Visuelle Moderation 25.4.14 32

FB Einführung in die Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) 25.4.14 33

Mai

FÜ Führen und „keine(r) ist da“ 9. | 16.5.14 34

FB Autismusfreundlich kommunizieren 17.5.14 35

FB ABC des Sozialdienstes 21.5.14 36

FÜ Frauen führen anders 23./24.5.14 37

FB Erste Hilfe am Kind (mit Beeinträchtigung) 24.5.14 38

Juni

FÜ Reflexionsseminar für Führungskräfte in Sozialen Organisationen 12.6.14 | 9.7.14 39

FB „Junge, Junge“ 21.6.14 40


4 Inhalt

Inhalt | Wir über uns

5

FB Herausforderndes Verhalten verstehen und vermeiden 28.6.14 | 5.7.14 41

Juli

FB Behinderungsbilder und pädagogische Grundlagen für die Praxis 26.7.14 42

August

Sommerpause

September

FÜ MitarbeiterInnen motivieren 16.9.14 43

FB Diabetes 16.9.14 oder 30.9.14 44

Oktober

FB Epilepsie 7.10.14 45

FÜ Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) 9./10.10.14 46

FB Gewaltfreie Kommunikation 11. | 18.10.14 47

FB Systemisch-lösungsorientiere Elternarbeit 11. | 18.10.14 48

FÜ Die Führungskraft als Coach 16./17.10.14 49

Dezember

FÜ Vorstellungsgespräche effektiv führen 4.12.14 52

Dozentinnen und Dozenten 54

Veranstaltungsort 56

AGB 57

Kontakt 59

m|colleg

weiter.| bilden | denken | kommen

www.mcolleg.de

Wer professionell arbeitet, muss sich weiterbilden. Wer in seiner Arbeit nicht “leerlaufen”

will, braucht neue Impulse. Dafür bietet das m|colleg als Weiterbildungs- und Qualifizierungsbereich

des Martinsclub Bremen e.V. zahlreiche Fortbildungen, Lehrgänge und Tagungen

an. Unsere Zielgruppe sind primär Fach- und Führungskräfte in sozialen und pflegerischen

Berufen. Aber auch Einrichtungen oder Firmen, die sich in sozialer Verantwortung

fühlen, nehmen unsere Angebote in Anspruch. Auf den individuellen Bedarf zugeschnitten,

planen wir auch Inhouse-Fortbildungen nach den Wünschen unserer Kunden. Egal, „in welchen

Schuhen” Sie derzeit wandern oder weiter kommen möchten, wir haben garantiert das

passende Angebot für Sie!

FB Nähe geben - Distanz wahren 18.10.14 50

November

FÜ Moderation – gezielt und erfolgreich moderieren 28./29.11.14 51


6 Wir über uns

Wir über uns

7

Wir sind zertifiziert

Das Qualitätsmanagement im Martinsclub Bremen e.V. beschreibt die Arbeitsweise unserer Einrichtungen

und Abteilungen, auch die des m|colleg. Wir sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und

unsere Verfahrensabläufe sind nach den hier vorgegebenen Standards verbindlich festgelegt. In

jährlichen Überwachungsaudits wird die Einhaltung des einheitlichen Qualitätsstandards für unsere

Seminare und Lehrgänge kontrolliert.

Grundsatz unseres Handelns sind die Leitsätze und das Leitbild des Martinsclub Bremen e.V., Träger

der freien Wohlfahrtspflege, zur Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

dabei gleichermaßen auf langjährige Erkenntnisse aus erfolgreicher pädagogischer und konzeptioneller

Arbeit im m|c, wie auf die Qualität und Impulse unserer externen Dozentinnen und Dozenten.

Zudem orientieren wir uns an einem ganzheitlichen Lern- und Bildungskonzept. Dazu gehören:

• Teilnehmer- und Zielgruppenorientierung

• Ressourcen- und Wachstumsorientierung

• Lernen in und mit der Gruppe

• Praxisnähe

• Erfahrungsaustausch, Gespräche und Diskussionen

• Wissensvermittlung

• Methodenvielfalt

• Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

• Zielgruppenspezifische Angebote

Der Dialog bringt uns zusammen – und ans Ziel (*m|c Leitbild)

In der Gruppe voneinander und miteinander zu lernen, spielt eine zentrale Rolle. Die aktive Beteiligung

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ressourcen

ist hierbei fester Bestandteil.

Unsere Leitlinien | Bildungsziele

• Wir organisieren auf Ihren Bedarf zugeschnittene Fortbildungen und Lehrgänge

• Wir verknüpfen Theorie und Praxis: In unseren Veranstaltungen verbinden wir Erfahrung

mit innovativen Konzepten

• Wir bieten Raum für Wissensaustausch und „den Blick über den Tellerrand” mit unseren

Tagungen, Fachtagen und Fachforen

• Wir schaffen Kompetenz, abgestimmt auf pädagogische, pflegerische und

betriebswirtschaftliche Themen

• Wir schätzen Vielfalt – denn das ist von jeher unsere Profession

Wir verknüpfen Theorie und Praxis! Die Motivation unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu

wecken und sie zu befähigen, das erlernte Wissen in die Praxis zu übertragen, ist unser vorrangiges

Ziel. Ob pädagogische, pflegerische oder betriebswirtschaftliche Themen, wir schaffen die Kompetenz

zur Umsetzung.

In unseren Fortbildungen verbinden wir Erfahrung mit innovativen Konzepten. Wir stützen uns

Wir gestalten unsere Angebote mit den Menschen, an die wir sie richten (*m|c Leitbild)

Wir gewährleisten, dass die Angebotsstruktur dem jeweiligen Bedarf angepasst wird. Im

dialogischen Prozess mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern greifen wir Anregungen und

Kritik auf und entwickeln daraus neue Angebote. Um die Wirksamkeit der Arbeit zu überprüfen,

setzen wir Methoden der Selbstevaluation ein. Regelmäßig werden Daten zu Angebotsschwerpunkten

und Einzelmaßnahmen, zu durchgeführten Unterrichtsstunden, Teilnehmerzahlen und

Wirksamkeit erhoben, statistisch erfasst und dokumentiert.

Wir geben unseren (und Ihren) Ideen Raum (*m|c Leitbild)

Sechs moderne Tagungsräume im Neustädter m|Centrum bieten Platz für kleine oder große Seminare

oder Tagungen. Raum für Ideen heißt aber auch, Innovation und Kreativität zuzulassen. Im

m|colleg haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance weiter zu denken, als der Berufsalltag

es zulässt. Denn:

Wir denken weiter. Unsere Zukunft beschäftigt uns.

Und wir uns mit ihr. (*m|c Leitbild)


8 Multitext-Schulung

Fachforum „Roots of Empathy“

9

Fortbildung

Die Multitext-Software in der schulischen

Praxis.

Multitext ist eine universelle Kommunikations-

und Schulsoftware. Sie erfahren, für

wen die Software gedacht ist und lernen die

verschiedenen Möglichkeiten und Funktionen

kennen. Die Bedienoberfläche lässt sich sehr

variabel und auf die jeweils Nutzenden individuell

angepasst gestalten. Für Anfänger kann man mit einer sehr einfachen

Oberfläche beginnen. Mit der Entwicklung der Nutzerin bzw. des Nutzers bei

der Programmbedienung kann das Programm „mitwachsen“, indem man dann

die Bedienoberfläche schrittweise anspruchsvoller gestaltet.

Es werden die unterschiedlichen Einstellungsmodi für die jeweiligen Nutzerinnen

und Nutzer vorgestellt und anhand von Beispielen verdeutlicht. Darüber

hinaus wird der Bereich „Rechnen“ und das Bearbeiten von Vorlagen erläutert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der REHAVISTA GmbH Bremen

statt.

Empathie stärken und soziale Beziehungen

respektvoll gestalten.

Das kanadische Programm „Roots of Empathy“

– kurz: ROE - wurde 1996 gegründet und wird

seither in Schulklassen (Grund- und Oberschulen)

verschiedener Länder eingesetzt. Es soll

dazu beitragen, Aggressivität unter Schulkindern

zu mindern und gleichzeitig die Entwicklung

sozialer Kompetenzen und Empathie fördern. Seit 2012 ist das Programm

in Bremen angekommen. Im ROE-Programm besuchen ein Baby und seine Eltern

neun Mal im Laufe eines Schuljahrs eine Klasse. Eine ausgebildete ROE-

Trainerin bzw. ein ausgebildeter ROE-Trainer unterstützt die Kinder dabei, die

Entwicklung des Babys zu beobachten und die Gefühle des Babys zu benennen.

Das Baby ist bei diesem Erfahrungslernen „Lehrkraft“ und „Hebel“, der helfen

soll, Gefühle bei den Kindern selbst und bei anderen identifizierbar und reflektierbar

zu machen. Die „Baby-Besuche“ werden von der Trainerin oder dem

Trainer jeweils vor- und nachbereitet.

Kurzfristig arbeitet das Programm daran, Empathie zu stärken und soziale Beziehungen

respektvoller zu machen, Mobbing und Aggressivität sollen vermindert

werden. Langfristig soll somit zu einer fürsorglichen und friedlichen Zivilgesellschaft

beigetragen werden und zukünftige Erwachsene befähigt werden,

verantwortliche Bürgerinnen und Bürger und emotional zugewandte Eltern

zu sein.

Annette zu Solms ist Projektmanagerin für „Roots of Empathy“ in Bremen. Sie

wird in einem Vortrag über das Programm und den Projektverlauf in Bremen

berichten. Anschließend wird es Zeit für Diskussion und Fragen geben.

Fachforum

Termin

Mittwoch, 15.1.14 | 16:30 bis 18:30 Uhr

Termin

Dienstag, 21.1.14 | 18 bis 20 Uhr

Dozent

Kosten 35 €

Reinhold Karing | Ergotherapeut, REHAVISTA Berater

Dozentin

Kosten

Annette zu Solms | Projektmanagerin ROE am Landesinstitut

für Schule, Bremen

10 € (8 € ermäßigt für Menschen mit geringem Einkommen)


10 Traumapädagogik

Feedback- und Kritikgespräche konstruktiv führen 11

Fortbildung

Wenn sich das Trauma wiederholt –

Verstehen! Erkennen! Adäquat handeln!

Über die Auseinandersetzung mit den theoretischen

Grundlagen und individuellen Auswirkungen

erarbeiten Sie sich ein fundiertes

Grundverständnis und Sicherheit im Umgang

mit posttraumatisch belasteten Menschen. Es

werden Methoden und Interventionen aus der

Traumapädagogik vorgestellt. Sie lernen Verhaltensbeobachtung zur Einschätzung

von Entwicklungstraumata und Anzeichen für langanhaltende Traumatisierung

und dissoziative Störungen zu erkennen.

Ihnen werden Möglichkeiten zur Unterbrechung von traumabezogenen

Reinszenierungen vorgestellt und Übungen zur traumaspezifischen Gesprächsführung

angeboten.

Die Inhalte werden anhand Ihrer Fallbeispiele aus der Schule, dem Kindergarten,

Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bzw. dem Wohnbereich reflektiert.

Während der gesamten Fortbildungsserie werden Sie als Teilnehmende über

E-Mail-Kontakt begleitet. Sie können sich austauschen, Fragen stellen und beraten.

Das Gespräch als Führungsinstrument nutzen.

Die Leistung oder das Verhalten Ihres Mitarbeiters

oder Ihrer Mitarbeiterin und Ihre persönlichen

Erwartungen differieren oder liegen

weit auseinander Sie sind unzufrieden und

möchten das ändern Dann könnte es Zeit für

ein Kritikgespräch sein. Feedback- und Kritikgespräche

dienen dazu, auf mögliches Fehlverhalten

oder mangelnde Arbeitsleistung hinzuweisen. In einem sachlich geführten

Austausch wird dem Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin klar aufgezeigt,

welche Erwartungen an ihn oder sie gestellt werden und inwieweit Leistung

oder Verhalten davon abweichen.

In diesem Seminar wollen wir uns auf das Kritikgespräch als konstruktives Führungsinstrument

konzentrieren. Sie lernen dabei nicht nur, wie Sie durch “richtiges

Tadeln” unerwünschtes Verhalten abstellen, sondern auch, wie Sie positives

Verhalten durch Lob beurteilen und verstärken können.

Durch Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Fallbeispiele aus Ihrem Arbeitsalltag

erarbeiten Sie Grundsätze von Kritik und Fehlerbehandlung sowie

Regeln der Gesprächsführung.

Führungskräfte

Termin

Dozentin

Jeweils Samstag, 10 bis 13 Uhr:

25.1.14 | 15.2.14 | 8.3.14 | 29.3.14

Gudrun Aepfler | Traumapädagogin, Moderatorin, Heilerziehungspflegerin,

Teamleitung m|c

Termin Dienstag, 21.1.14 | 18 bis 20 Uhr

Dozentin Annette zu Solms | Projektmanagerin ROE am Landesinstitut

für Schule, Bremen

Kosten 10 € (8 €)

Kosten 170 €

Zielgruppe Führungskräfte


12 Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR)

NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)

13

Fortbildung

Einführung in „Mindfulness-Based Stress

Reduction“.

Auf „Autopilot“ eingestellt, unaufmerksam

durch den Tag gegangen, gedanklich mit zehn

Dingen gleichzeitig beschäftigt gewesen. Den

Autoschlüssel verzweifelt gesucht und ihn

dort gefunden wo er eigentlich immer liegt.

Ein flaues Gefühl im Magen – wann habe ich

das letzte Mal etwas gegessen Und abends die Frage: Wo ist nur dieser Tag

geblieben

„Stress bewältigen“ bedeutet zunächst, sich selbst wieder mehr Aufmerksamkeit

zu schenken – wieder „bei der Sache zu sein“. Sie üben in diesem Einführungsseminar

zugleich einen achtsamen Umgang mit anderen Menschen, mit

Alltagsdingen und -situationen. Der Weg zur Arbeit, Essen, Schreiben, mit den

Kindern spielen..., alles kann zum Übungsfeld werden.

Kommunikation bewusst und gezielt

einsetzen.

Neuro-Linguistisches-Programmieren ist eine

Sammlung von ziel-, lösungs- und prozessorientierten

Kommunikationstechniken.

In Einzel-, Partner- und Gruppenübungen erlernen

sie Grundlagen der guten Kommunikation.

Sie trainieren und erweitern die Wahrnehmungsfähigkeiten sowie das

aktive Zuhören und verbessern damit die Empathieherstellung zu Kommunikationspartnern.

Sie lernen Kommunikation bewusster und gezielter zu beeinflussen

sowie den Ressourcenaufbau bei sich und bei anderen zur Stärkung

und Entwicklung von Potentialen und Fähigkeiten. Darüber hinaus bekommen

sie Lösungsmöglichkeiten für Stress-Situationen vermittelt.

Bitte mitbringen: Schreibzeug, Buntstifte, eine Decke und dicke Socken.

Fortbildung

Eine achtsame und annehmende Haltung lässt Sie bewusster erleben, was das

eigene Leben in jedem Moment ausmacht und welche Antwort angemessen

ist, bevor Stressreaktionen, Anspannung und Sorgen krank machen oder die

Lebensfreude einschränken.

Termin

Freitag, 7.2.14 | 16 bis 19 Uhr und

Samstag, 8.2.14 | 10 bis 16 Uhr

Dozentin

Heike Wagner | staatl. anerk. Heilpädagogin, Heilpraktikerin,

Kulturwissenschaftlerin, M.A., Lehrerin für MBSR-

Termin

Samstag, 8.2.14 und Samstag, 1.3.14 | je 9 bis 17 Uhr

„Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ nach Jon Kabat-Zinn

Dozentin

Jutta Seiler | NLP-Coach und -Trainerin, zertifiziert nach DVNLP

Kosten 160 €

Kosten 175 €


14 HMB-W „fresh up“

Fachforum „Ich wohne so, wie ich es will“

15

Fortbildung

Vertiefungskurs HMB-W-Verfahren.

Kenntnisse über das HMB-W Verfahren gehören

zum Handwerkszeug bei der Betreuung

von Menschen mit Beeinträchtigungen im

Wohnbereich. Das HMB-W Verfahren wurde

von Frau Dr. Heidrun Metzler von der Forschungsstelle

„Lebenswelten behinderter

Menschen“ der Universität Tübingen entwickelt.

Auf Erhebungsbögen wird der Hilfebedarf für die individuelle Lebensgestaltung

in dem Bereich Wohnen erfasst und dokumentiert. In diesem Kurs

werden die Grundsätze des Verfahrens aufgefrischt und anhand der Praxis der

Teilnehmenden reflektiert.

Zu jedem der sieben Lebensbereiche des HMB-W Manuals wird eine Vertiefung

mit verschiedenen Methoden angeboten. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

wird die Kenntnis der HMB-W Empfehlungen aus Teil 1 erwartet und

Erfahrungen bei der Erstellung von Entwicklungsberichten vorausgesetzt.

Erfahrungsberichte und Diskussion zum

Thema Wohnen und Selbständigkeit.

Mit dem Auszug aus dem Elternhaus stellt sich

zum ersten Mal die Frage: Wie will ich eigentlich

wohnen Aber auch später im Leben verändern

sich immer wieder die Wünsche an das

Wohnen:

Ziehe ich in eine Wohngemeinschaft oder will

ich lieber meine Ruhe haben und alleine wohnen Oder ziehe ich mit meinem

Partner oder meiner Partnerin zusammen Ins Grüne oder ins Getümmel der

Stadt Welche Unterstützung brauche ich dann

Petra Groß aus Kassel berichtet von ihrem Weg: Sie hat im Heim gewohnt, im

betreuten Wohnen und in einer eigenen Wohnung.

In dieser Veranstaltung setzen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

über die verschiedenen Möglichkeiten und Fragen beim Wohnen auseinander.

Fachforum

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der diakonischen Stiftung Friedehorst

statt.

Petra Groß und andere diskutieren miteinander und mit Ihnen!

Termin

Freitag, 14.2.14 | 9 bis 14 Uhr

Dozent/in Sabine Riebe | Fachbereichsleiterin des FB Sozialdienst der

DMB Diakonischen Stiftung Friedehorst

Nico Oppel | stellv. Fachbereichsleiter FB Wohnen im m|c

Kosten 65 €

Veranstaltungsort: BeiUns, Breitenbachhof 5, 28239 Bremen

Termin

Dozent/in

Kosten

Freitag, 14.2.14 | 18 bis 20 Uhr

Petra Groß und vom m|c: Waldemar Gerhard, Gudrun Koops,

Christiane Prieser, Michelle Schalling und Kerstin Tietze

20 € (8 € ermäßigt für Menschen mit geringem Einkommen)


16 Unterstützte Kommunikation

Telefonkompetenz

17

Fortbildung

Auch wer nicht sprechen kann,

hat viel zu sagen.

Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache

verfügen, erfahren unterschiedlichste Beeinträchtigungen

in der Kommunikation mit

ihrer Umwelt. Die Teilhabe an der Gesellschaft

und ein selbstbestimmtes Leben können hierdurch

in erheblichem Maß eingeschränkt sein.

Durch den Einsatz von Unterstützter Kommunikation können diese Menschen

eine Verbesserung ihrer Verständigung erreichen.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über die Grundlagen, Methoden und Einsatzmöglichkeiten

des Fachgebietes „Unterstützte Kommunikation“. Neben

theoretischen Erkenntnissen werden viele praktische Tipps und Ideen vermittelt.

Verschiedene Materialien und Beispiele aus Unterricht und Alltag (wie z.B.

zu den Themen Symbole, Gebärden und elektronische Hilfen) werden in einem

praxisbezogenen Aufbau präsentiert.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der isaac statt.

Professionell, freundlich und sicher

kommunizieren.

Im Alltag benutzen wir das Telefon wie selbstverständlich

nach Lust und Laune. Im Beruf erfordert

es Professionalität im Umgang mit

dem Kommunikationsverhalten unterschiedlichster

Menschen. Sie sind am Telefon die Visitenkarte

des Unternehmens!

Wie kann es Ihnen in stressigen Situationen gelingen, ruhig und gelassen zu

bleiben Was ist wichtig für die Informationsweitergabe Wie gestalten Sie ein

angenehmes Gespräch Wie führen Sie ein effektives und effizientes Gespräch

in Kürze bei dem Sie gleichzeitig die Sicherheit vermitteln, dass das Anliegen

ernst genommen wird

Das alles erfahren und üben Sie in diesem Seminar

• Grundlagen der Kommunikation und Wirkung

• Beziehungsaufbau zum Gesprächspartner gestalten

• Aggressive Gesprächssituationen deeskalieren und meistern

• Fragetechniken entwickeln und üben

Fortbildung

Sie erhalten durch theoretische Inhalte Anregungen und Tipps für einen professionell

gestalteten Umgang am Telefon. In Übungen können Sie dann Ihr Wissen

anhand eigener Praxisfälle im „geschützten“ Raum ausprobieren und reflektieren.

Das Training soll Ihnen Sicherheit für Ihre Gesprächsführung geben, Ihre

Fragekompetenz steigern und Sie für Sprache und deren Kraft sensibilisieren.

Termin

Samstag, 15.2.14 | 9 bis 17 Uhr

Termin

Donnerstag, 20.2.14 | 9 bis 13 Uhr

Dozent Wolfgang Breul | Vorstand der isaac-gsc,

Beratungsstelle Paul-Goldschmidt Schule

Kosten 135 €

Dozentin

Kosten 70 €

Patricia Korella | Trainerin, Beraterin, Coach


18 Teamentwicklung für Führungskräfte

Fachforum „Da ist (k)einer so wie ich“

19

Führungskräfte

Teams souverän führen und entwickeln –

wie geht das

Wer sich als Führungskraft mit seiner Rolle

und seinen Aufgaben im Kontext der Führung

von Teams auseinandersetzt, stößt unweigerlich

auf noch mehr Fragen: Was muss ich als

Führungskraft wissen und was kann ich tun,

um Teammitglieder angemessen zu unterstützen

Welche Kommunikationsstrukturen sind für eine gute Teamarbeit notwendig

Wie kann ich als Führungskraft Konflikte konstruktiv und lösungsorientiert

bearbeiten Wie kann ich meine Rolle souverän ausüben

Was bedeutet Peer Support, was bedeutet

Inklusion

Manchmal ist es gut, jemanden zu treffen, der

einem selbst sehr ähnlich ist. Jemand, dem

man nicht erklären muss, welche Probleme

man mit Treppen oder langen Texten oder anderen

Sachen hat. Jemand, dem es genauso

geht, der mir vielleicht Tipps geben kann.

Inklusion bedeutet, dass ich in meiner Schule, an meinem Arbeitsplatz wahrscheinlich

niemanden treffen werde, der mir so ähnlich ist – wird mir das fehlen

Wie finde ich Menschen, die mir ähnlich sind – wo kann ich sie treffen

Fachforum

In diesem Seminar setzen Sie sich mit der Führung und Entwicklung von Teams

auseinander. Sie reflektieren Ihre Rolle als Führungskraft und erweitern Ihre

Kompetenzen, um sinnvolle und dem jeweiligen Kontext angepasste Teamstrukturen

zu schaffen.

Sie befassen sich mit verschiedenen Teamrollen und erarbeiten die Phasen der

Teamentwicklung sowie die der jeweiligen Situation angepasste, hilfreiche

Unterstützung. Sie lernen gruppendynamische (und selbstorganisierte) Prozesse

in Teams anzuregen und zu begleiten und erhalten Tipps zum Umgang

mit Konflikten.

In diesem Fachforum setzen sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

damit auseinander, wie wichtig es ist, selbst zu bestimmen, was man mit welcher

Gruppe unter welchen Rahmenbedingungen gerne macht.

Wir gehen der Frage nach, wie sich die Peer- Ansätze der Selbstbestimmt Leben

Bewegung im Inklusionskontext fruchtbar nutzen lassen.

Termin

Freitag, 28.2.14 und Samstag, 1.3.14 | je 9 bis 17 Uhr

Dozentin

Dagmar Meyer, Dr. phil | Dipl.-Behindertenpädagogin,

syst. Therapeutin und Organisationsberaterin

Termin

Freitag, 3.3.2014 | 18 bis 20 Uhr

Kosten 339 €

Zielgruppe Führungskräfte

Dozentin

Kosten

Dr. Swantje Köbsell, Universität Bremen

15 € (6 € ermäßigt für Menschen mit geringem Einkommen)


20 Epilepsie

Erste Hilfe am Menschen mit Beeinträchtigung

21

Fortbildung

Verstehen, Ängste abbauen, handeln.

Die unterschiedlichen Gesichter der Epilepsie -

wie erkenne ich einen Anfall - was kann ich tun

- was soll ich tun - was muss ich tun

Das Seminar soll helfen, ein besseres Verständnis

über die Krankheit Epilepsie zu erlangen

und Ängste im Umgang mit dem Anfallsleiden

zu nehmen. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Anfallsvorboten und den

verschiedenen Formen der Krankheit und sinnvollen Reaktionen auf diese Anfälle

auseinander.

Sie sollen Sicherheit für den Fall erhalten, in dem sie sich vielleicht selbst einmal

mit einem Anfall eines Angehörigen, Bekannten oder zu betreuenden

Menschen konfrontiert sehen.

Im Notfall sicher reagieren.

Wie reagieren Sie schnell und richtig, wenn

Menschen mit Behinderungen in Ihrem Umfeld

vital bedroht sind In diesem Kurs werden

Maßnahmen zur Erstversorgung erlernt. Auch

die Versorgung von Verletzungen oder Verbrennungen

sowie Vergiftungen sind Thema.

Der Umgang mit Schockzuständen oder epileptischen

Anfällen wird ebenso Inhalt dieses Kurses sein. Die Inhalte insgesamt

sind speziell auf Menschen mit Beeinträchtigung zugeschnitten.

Der erfahrene Ausbilder gibt Tipps und Informationen und trainiert mit Ihnen

praktisch lebensrettende Maßnahmen.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:

• Allgemeine Verhaltensweisen bei Unfällen/ Notfällen

• Rechtsgrundlagen der Ersten Hilfe

• Erste Hilfe bei Verletzungen und Knochenbrüchen

• Häufige Unfallursachen

• Thermische Schäden

• Vergiftungen und Verätzungen

• Störungen des Bewusstseins

• Störungen der Atmung

• Herz-, Lungen- Wiederbelebung

• Umgang mit epileptischen Anfällen

Fortbildung

Termin

Mittwoch, 5.3.14 | 17:30 bis 19:30 Uhr

Dozent

Ralf Heindorf | Kinder- und Jugendpsychotherapeut,

Termin

Freitag, 7.3.14 | 9 bis 16 Uhr

Psychologischer Psychotherapeut

Dozent

Daniel Böttcher | Kursleiter DRK

Kosten 35 €

Kosten 50 €


22 Anders sehen

Fachforum „Wer oder was ist T.O.M.“

23

Fortbildung

Visuelle Beeinträchtigung bei Menschen mit

kognitiven Einschränkungen.

Menschen mit kognitiven Einschränkungen

sind häufig gleichzeitig von einer Sehproblematik

betroffen. Die Fortbildung bietet eine

professionelle Schulung für Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die diesem Personenkreis im

Alltag assistieren.

In einem theoretischen Teil lernen Sie Grundlagen zum Aufbau des Auges sowie

Fehlsichtigkeiten bei diesem Personenkreis kennen. Ursachen von Sehschädigungen

sowie Diagnosemöglichkeiten werden erläutert. In einem praktischen

Teil führen Sie Übungen mit Simulationsbrille in verschiedenen Situationen

durch. Sie erfahren so selbst wie sich verschwommenes Sehen und Gesichtsfeldeinschränkungen

auswirken, um sich besser in die Betroffenen hinein

versetzen zu können. Zusätzlich wird bei diesen Übungen die Beobachtungsfähigkeit

geschult.

In einem dritten Teil werden mögliche Empfehlungen zur Anpassung der Begleitung

und der Umgebung des Betroffenen besprochen.

Autismus und die Theory of Mind.

Theory of Mind bezeichnet die Fähigkeit, eine

Annahme über Bewusstseinsvorgänge in anderen

Personen vorzunehmen und diese in der

eigenen Person zu erkennen - also Gefühle, Bedürfnisse,

Ideen, Absichten, Erwartungen und

Meinungen zu vermuten. Was bedeutet dieses

Konzept für Menschen mit Autismus Spektrum

Störung Dieses Fachforum für Angehörige und Fachleute richtet sich ausdrücklich

auch an Schul-Assistenzen und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

von Menschen mit Asperger Syndrom!

Nachdem im letzten Jahr in einem Fachforum das Thema Asperger Syndrom

allgemein bearbeitet wurde, soll dieses Mal ein bestimmter Aspekt des Asperger

Syndroms herausgegriffen werden: Die Theory of Mind.

Der Vortrag soll einen Überblick vermitteln: Was gehört zur Theory of Mind

Was bedeutet dieses Konzept für Menschen mit Autismus Spektrum Störung

Wie sollten wir dieses in unserem Alltag und unserer Arbeit berücksichtigen

Wie können wir die TOM fördern

Es wird auch Querverweise auf frühkindlichen Autismus geben, allerdings wird

sich die Veranstaltung vorwiegend auf das Asperger Syndrom beziehen.

Fachforum

Im Anschluss wird es eine moderierte Diskussion mit der Möglichkeit zum Gedankenaustausch

und Gespräch geben.

Termin

Freitag, 7.3.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin Saskia Schirmacher | Diplom Sozialpädagogin, zum Thema

zertifiziert durch deBrink Onderzoek-, Adviesen Behandelcentrum

Niederlande: Untersuchungsmitarbeiterin visuelle Beeinträchtigung,

cerebrale Sehstörung

Kosten 140 €

Termin Montag, 10.3.14 | 18 bis 20 Uhr

Dozent Peer Cremer, Autismustherapeut, Asperger Schulbegleiter,

Behindertenpädagoge

Kosten 20 €


24 Pflegerische Tätigkeiten und Standards

Kindeswohlgefährdung

25

Fortbildung

Hygieneschulung.

Als pädagogische Fachkraft in einer Wohneinrichtung

oder in der in Schule müssen Sie leichte

pflegerische Tätigkeiten ausüben und sind

auch mit Medikamentengabe betraut. Für

pflegerische Tätigkeiten gibt es entsprechende

Hygiene- und Pflege-Standards, die auch aus

rechtlicher Sicht einzuhalten sind.

Damit Sie fachlich und rechtlich auf der sicheren Seite sind, bieten wir dazu

folgende Themen in der Fortbildung an:

• Hygiene und Desinfektion

• Standards bei pflegerischen Tätigkeiten (z.B. Katheterpflege, PEG-Sondenpflege)

• Umgang mit Medikamenten

• Rechtliche Grundlagen

• Organisationsverantwortung

• Durchführungsverantwortung

Erkennen und handeln.

In dieser Fortbildung werden Sie von zwei Dozenten

dafür sensibilisiert, wie Sie in Ihrer Arbeit

mit Kindern Anzeichen von Gefährdung

erkennen, beurteilen und entsprechend handeln

können. Aus medizinischer Perspektive

betrachten Sie mit einem Notfallmediziner typische

Verletzungsmuster, die bei Kindesmisshandlung

entstehen, in Gegenüberstellung mit Verletzungen, die beim Spielen

oder bei Stürzen - also nicht intendiert - entstehen. Bei Bedarf wird auch auf

das Münchhausensyndrom eingegangen bzw. bei der Arbeit mit Säuglingen

und Kleinkindern ebenfalls auf das Schütteltrauma, wenn dies von den Teilnehmenden

gewünscht wird.

In einem pädagogischen Praxisteil der Fortbildung vertiefen Sie Ihre Erfahrungen

zum Umgang mit der eigenen Unsicherheit und den vorhandenen Risikoeinschätzungsabläufen

und -inventaren; sei es im eigenen Team, dem Helfersystem

oder zusammen mit der Familie.

Fortbildung

Es geht dabei um gemeinsame Einschätzungen und Vorgehensweisen bei einer

Kindeswohlgefährdung, die ersten Sicherungsmaßnahmen, Verantwortlichkeiten

und die praktischen und gesetzlichen (Melde-)Wege.

Termin Donnerstag, 13.3.14 | 17:30 bis 19:30 Uhr

Dozent Joachim Haupt | Leitung Pflegedienst m|c

Kosten 35 €

Termin

Dozenten

Freitag, 14.03.2014 | 16.30-19.30 Uhr und

Samstag, 15.03.2014 | 10 -13.30 Uhr

Anil Desai | Pädagoge (M.A.), Supervisor (DGSv),

Dr. med. Axel Steinhardt | Facharzt für Intensivmedizin & Anästhesie,

Notfallmedizin

Veranstaltungsort: nah|bei, Findorffstr. 108, 28215 Bremen

Kosten 85 €


26 MH Kinaesthetics

Selbstmanagement in Change-Prozessen

27

Fortbildung

Vertiefungskurs.

Lernen Sie neue Möglichkeiten kennen, zu betreuende

Personen (körperlich beeinträchtigte

Kinder und Jugendliche oder ältere zu pflegende

Personen) effektiver und mit wenig körperlicher

Anstrengung in ihrer Bewegung zu unterstützen.

Es fördert den Gesundheitsprozess

und erhöht die Bewegungskompetenz, indem

die eigenen Fähigkeiten der zu pflegenden Person gezielt eingebunden werden.

Zudem verringert sich die eigene körperliche Belastung.

Aufbauend auf den grundlegenden Konzepten der (MH) Kinaesthetics reflektieren

die Teilnehmenden die Bedeutung dieser Konzepte für das eigene Arbeitsumfeld,

z.B. durch

• Konkrete Fragestellungen und Fallbeispiele aus dem (Schul-)Alltag

(z.B. Waschen, An- oder Auskleiden, beim Essen unterstützen, Aufstehen,

Gehen, Hinsetzen etc.)

• Bewegungserfahrungen am eigenen Körper

• Übungen mit anderen KursteilnehmerInnen

Veränderungsprozessen chancen- und risikobewusst

begegnen.

Die Anforderungen an das Gesundheits- und

Sozialwesen steigen. Wandel, Veränderung

oder neudeutsch “Change” ist aus unserem

Alltag nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig

werden Anpassungen an z.B. technische Entwicklungen,

gesetzliche Bestimmungen, strukturelle

Veränderungen etc. von uns abgefordert. Doch wie gelingt es uns, bei

den Erfordernissen in einer guten Balance mit den eigenen Kräften zu sein

Welche „typischen Befindlichkeiten” gehören zu einem Veränderungsprozess

Was kann ich für mich tun, damit ich mit den Risiken und Chancen leichter

umgehen kann

Inhalte:

• Die vier Zimmer der Veränderung

• Erfolgskriterien für Change Management (Kurzform)

• Die eigene Rolle und ihre Stärken

• Batterie auffüllen und Kraft tanken

• Pro-aktiv statt reaktiv die Veränderungen mitgestalten

• Grenzen setzen, wahren und öffnen

Fortbildung

Die Fortbildung gliedert sich in einen Theorie- und einen Praxisteil.

Das Seminar ist sehr praxisorientiert. Sie reflektieren mit verschiedenen Übungen

unterschiedliche Situationen und ermitteln für sich, was Sie widerstandsfähiger

macht, um mit den Anforderungen des Alltags bewusster und gelassener

umzugehen.

Termin

Dozentin

Freitag, 14.3.14 | 17 bis 20 Uhr und

Samstag, 15.3.14 | 10 bis 17 Uhr

Ute Jöllenbeck | Krankenschwester,

MH Kinaesthetics Trainerin

Termin Samstag, 15.3.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin Patricia Korella | Trainerin, Beraterin, Coach

Kosten 130 €

Kosten 145 €


28 Lehrgang zum/zur BudgetbegleiterIn

Leitung in Sandwichpositionen

29

Lehrgang

Das trägerübergreifende Persönliche Budget

in der Praxis.

Die Erfahrungen der letzten Jahre mit dem trägerübergreifenden

Persönlichen Budget haben

gezeigt, dass die Umsetzung der rechtlichen

Bestimmungen alles andere als einfach

ist. Menschen mit Beeinträchtigung haben

hier oft einen hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf

– im Vorfeld der Budgetbeantragung oder im Antrags- und

Bewilligungsverfahren. Offene Fragen zeigen sich in sehr unterschiedlichen

Bereichen und stellen auch Menschen, die schon länger beratend in der Behindertenhilfe

tätig sind, vor gänzlich neue Herausforderungen, sowohl in rechtlicher

als auch psychosozialer Hinsicht.

In Zusammenarbeit mit Selbstbestimmt Leben Bremen e. V. vermitteln wir im

Rahmen des Zertifikatslehrgangs sozialrechtliches Grundwissen, das über

Kenntnisse zum Persönlichen Budget weit hinausgeht, für die praktische Arbeit

in der Budgetbegleitung aber unverzichtbar ist. Ebenso richten wir den

Fokus auf den Beratungs- und Begleitungsalltag. Ein fundiertes Fachwissen

soll aus- und aufgebaut, Lösungsstrategien erarbeitet werden. Aktuell rechtliche

Entwicklungen und praktische Erfahrungen werden dabei berücksichtigt.

Zielgruppe:

Die Fortbildung wendet sich in erster Linie an Menschen, die bereits erste berufliche

Erfahrungen in der Beratung und Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigung

gesammelt haben und sich eine zusätzliche Kompetenzbasis verschaffen

wollen, um als Budgetbegleiterin oder Budgetbegleiter tätig zu sein.

Rollen finden im Spannungsfeld der mittleren

Führungsebene.

Leitungskräfte in Nonprofit-Organisationen

sind oftmals eine hoch beanspruchte Gruppe.

Sie befinden sich im Spannungsfeld zwischen

praktisch arbeitenden Teams und Vorgesetzten

und müssen eine Vielzahl von Rollen erfüllen:

Gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ein angemessenes Verhältnis aufzubauen und diese bestmöglich zu

motivieren, gehört zu den großen Herausforderungen dieser Leitungsebene.

Ebenso müssen Aufträge von Vorgesetzten ausgeführt werden, ohne die eigenen

Ziele aus den Augen zu verlieren. Dabei fehlt aber oftmals der Austausch

„auf gleicher Ebene”.

Im Rahmen dieses Seminars überprüfen und arbeiten Sie an Ihrer eigenen Haltung

als „Sandwich-Leitungskraft”. Sie erhalten die Möglichkeit, gezielt an

Ihrer Positionierung, Ihrer eigenen Rolle im Betrieb, gegenüber Teammitgliedern

und Vorgesetzten zu arbeiten.

Befassen Sie sich mit den Erfolgsfaktoren und den Herausforderungen in dieser

Position! So können Sie lernen, sich abzugrenzen, aber auch Ressourcen zu

entwickeln. Lernen Sie Strategien kennen, um den komplexen Anforderungen

in Ihrem Führungsalltag begegnen zu können.

Führungskräfte

Termin

Mittwoch, 26.3.14 | 9 bis 17 Uhr

Termin

17. bis 21.3.14 und 23. bis 27.6.14 | je 9 bis 17:15 Uhr

Dozentin

Imke Lohmeier | Dipl. Betriebswirtin, Business &

Leitung Wilhelm Winkelmeier |

Personal Coach

Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben e.V., Bremen

Kosten 185 €

Kosten

1.260 € inkl. Lehrgangsmaterial und Tagesverpflegung

Zielgruppe Führungskräfte


30 Außerdem bei uns

Sprechen Sie uns an 31

Für individuellen Beratungsbedarf bieten wir Fallgespräche,

Inhouse-Fortbildungen und Ixperten-

Unterstützung.

Fallgespräch Auffälliges Verhalten -

insbesondere bei Autismus

Der Umgang mit auffälligem oder herausforderndem Verhalten

gehört zum Alltag in pädagogischen Handlungsfeldern,

bringt jedoch auch gut ausgebildete Fachkräfte immer wieder

an die Grenzen ihrer Professionalität. Hinzu kommen psychische und körperliche Belastungen.

Mit diesem Angebot eines Fallgesprächs bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich entweder in kleiner

Gruppe/Team oder in Einzelgesprächen mit einem Experten auszutauschen und Strategien

zur besseren Bewältigung solcher Situationen zu erfahren.

Mit: Peer Cremer - Autismustherapeut, Asperger Schulbegleiter, Behindertenpädagoge

Termine sind auf Anfrage über das ganze Jahr 2014 hinweg möglich. Ebenso sind Gruppen- oder

Einzeltermine möglich. Ein Fallgespräch dauert in der Regel 1,5 Stunden, bei Bedarf ist zusätzliche

Begleitung „vor Ort“ (z.B. in der Schule) bzw. die Vereinbarung von Folgeterminen möglich. Bitte

sprechen Sie uns an. Wir erstellen ein bedarfsgerechtes Angebot auf Anfrage.

Die Ixperten wollen…

• eine vorurteilsfreie und offene Stadt

• eine barrierefreie Stadt

• eine verständliche Sprache für alle

• vielfältige Begegnung ermöglichen

• über Inklusion informieren und diskutieren

• Gesetze, die niemanden ausschließen oder benachteiligen

Die Ixperten spreche ich an, wenn…

• ich wissen will, was Inklusion bedeutet (in der Schule, in der Arbeitswelt, in der Freizeit, in der

Verwaltung)

• ich von guten Beispielen hören will oder sie besuchen möchte

• ich einen Rat oder Tipp brauche (pädagogisch, kreativ, persönlich)

• ich Methoden für die Umsetzung von Inklusion suche

• ich kompetente Partner aus verschiedenen Bereichen suche

• ich Unterstützung beim Aufbau eines Netzwerks brauche

Wir planen laufend weitere Fortbildung zu spannenden Themen. Bitte halten Sie sich über

www.mcolleg.de auf dem Laufenden oder nehmen Sie persönlich Kontakt zu uns auf!

Das Ixperten-Team

Ixperten für Inklusion

„Barrieren zerreißen” – das hat sich das Ixperten-Team auf die Fahnen geschrieben. Die Ixperten

sind engagierte Menschen aus Bereichen wie Schule, Jugendhilfe, Kunst, Qualitätsmanagement,

Hochschule, Politik, Migration, Behinderung. Sie moderieren, referieren, begleiten, beraten und

vermitteln.

Sie möchten sich als Organisation, Firma oder Privatperson auf den Weg Richtung Inklusion machen

oder haben schon einen Pfad eingeschlagen, auf dem Sie konkrete Unterstützung und Impulse

brauchen Dann sprechen Sie uns an. Die Ixperten können über das m|colleg für Veranstaltungen,

Fortbildungen und Beratungstätigkeiten gebucht werden.

In Planung:

• Sucht und Co-Abhängigkeit

• Demenz und geistige Behinderung

• Wohnen und Leben im Chaos – desorganisiertes Wohnen

• Kinder/ Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen

• Persönliche Zukunftsplanung

• Förderung von Kindern mit Autismus nach Teacch

• Interkulturelle Pädagogik/Kompetenz

• Deeskalationsmanagement bei auffälligem oder aggressivem Verhalten

• Konfliktmanagement: Gute Zusammenarbeit im Team erfordert den Umgang mit Ambivalenzen

• Sterbebegleitung

• Unterstützung von Menschen mit (Verdacht auf oder diagnostiziertem) fetalem Alkoholsyndrom

• Sexualität und Pubertät von Jugendlichen mit Beeinträchtigung


32 Visuelle Moderation

Einführung in die Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) 33

Fortbildung

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

In diesem Coaching am Flipchart wird Ihnen

eine einfache und gleichzeitig wirkungsvolle

(Live-) Zeichentechnik vermittelt. Sie richtet

sich an Menschen, die in Projekten arbeiten,

andere Menschen anleiten und komplexe

Gruppenprozesse verständlich moderieren

und visuell erfahrbar machen wollen. Sie erhalten

hiermit ein Werkzeug, welches effektiveres Zusammenarbeiten auf originelle

Art und Weise ermöglicht.

Sie erarbeiten die Grundlagen dieser speziellen Schreib- und Zeichentechnik

und lernen, ausdrucksstarke Figuren und Symbole, abgestimmt auf Ihren beruflichen

Bedarf, zu zeichnen. Zudem werden Ihnen Methoden zur Vorbereitung

und Live-Gestaltung von Präsentationen aufgezeigt.

Mit dieser Technik erhalten Sie ebenfalls ein Werkzeug, welches jenseits von

sprachlichen Barrieren funktioniert und somit auch in der Kommunikation mit

Menschen mit Beeinträchtigung oder Menschen mit Migrationshintergrund

sehr hilfreich sein kann.

Die Hände machen den Ohren Beine –

Einführung in die Gebärdenunterstützte

Kommunikation.

Die Gebärdenunterstützte Kommunikation

(GuK) ist ein moderner lautsprachbegleitender

Therapieansatz, der bei Kindern, Jugendlichen

oder Erwachsenen mit sonderpädagogischem

Förderbedarf eingesetzt werden kann. GuK besteht

aus einem Grund- und Aufbauwortschatz von 200 Begriffen, Gebärden

und Bildern. Verbindungsmöglichkeiten mit den Modalitäten des Lesens und

Schreibens regen vielfältiges Lernen an. Nicht zuletzt durch seine kreativ-offene,

variable Form bereitet das System GuK allen Beteiligten sichtliches Lernvergnügen.

Ziel ist die Verbesserung von Kommunikation und Interaktion. Dieser

Einführungsworkshop richtet sich an Fachkräfte, Eltern, Familienangehörige

und sonstige Interessierte. Inhalte des Workshops sind der theoretische Aufbau

der Materialkästen GuK I und II, Videobeispiele zur Anwendung, praktische

Wortschatz- und Grammatikarbeit sowie die Übertragung von GuK auf Lieder,

Spiele, Aktivitäten sowie Fragen/Konzeptideen zu eigenen Fällen.

Die Teilnehmenden benötigen Schreibzeug und für den Praxisteil mitgebrachte

Lieblingsspiele, -lieder und Bilderbücher.

Fortbildung

Termin

Freitag, 25.4.14 | 13 bis 20 Uhr

Termin

Freitag, 25.4.14 | 16:30 bis 20 Uhr

Dozentin Janine Lancker | Kulturwissenschaftlerin/ Germanistin M.A.,

„Kultur- und Kreativpilotin 2010“

Kosten 130 €

Dozent

Kosten 75 €

Herbert Lange | Logopäde, Speech-Language-Pathologist


34 Führen und „keine(r) ist da“

Autismusfreundlich kommunizieren

35

Führungskräfte

So führen Sie (multiprofessionelle) Teams im

Sozialraum.

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im

Einsatz an verschiedenen Orten und nur

schwer erreichbar

Führen ist bereits im stressigen Arbeitsalltag

schwierig genug. Wenn Ihr Team nicht am selben

Ort arbeitet oder nur punktuell greifbar

ist, wird es eine echte Herausforderung!

Wer multiprofessionelle Teams auch im sozialen Raum erfolgreich und unabhängig

von Raum und Zeit „virtuell“ führen will, muss einige Regeln der Führung

mit Zielen und Strukturen beachten sowie den Umgang mit neuen Organisationsformen

und Kommunikationswegen lernen.

In diesem Seminar erarbeiten Sie praxisgerechte Lösungsansätze, um Ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter auch über räumliche Grenzen hinweg professionell

zu führen und zu fördern. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit

der örtlichen und zeitlichen Distanz von Mitarbeitenden sowie Vorgesetzten

verbunden sind. Sie diskutieren und testen verschiedene Instrumente in der

Anwendung auf Ihre spezifische Führungssituation und erarbeiten gezielte

Maßnahmen.

Interaktionsmöglichkeiten für Eltern und

Fachleute.

• Kann man in ein Fettnäpfchen treten ohne

die Füße zu gebrauchen

• Warum können Hunde und Katzen, aber nicht

Männer stubenrein sein

• Warum lacht das Kind wenn ich mit ihm

schimpfe

• Warum wird es aggressiv, wenn ich nur reden will

• Der provoziert mich doch nur, der weiß ganz genau, wie er mich ärgern kann!

• Warum erzählt mein Kind nie aus der Schule

• Muss mein Kind mich ansehen Wie orientiere ich das Kind auf mich

Es wird oft vergessen, dass Autismus vor allem eine Kommunikations- und Interaktionsstörung

ist. Diese Fortbildung bietet einen kurzen Überblick über die

wichtigsten Störungsbilder und Symptome der Autismus Spektrum Störung

(Asperger Syndrom, frühkindlicher Autismus). Es soll nicht nur das sichtbare

Verhalten betrachtet werden, sondern auch die Hintergründe, die dieses Verhalten

auslösen. Es werden Wege und Methoden gezeigt, die helfen können,

die Kommunikation „autismusfreundlicher“ zu gestalten. Dabei wird es auch

Raum für Fragen und Diskussionen geben.

In einem praktischen Teil haben Sie anschließend die Möglichkeit, in Gruppen

selbst eingebrachte oder vorgegebene Probleme/Fälle zu lösen. Die Veranstaltung

soll helfen Lösungen zu finden, wird aber keine fertigen Lösungen (Rezepte)

anbieten!

Fortbildung

Termin

Freitag, 9.5.14 und Freitag, 16.5.14 | je 9 bis 17 Uhr

Dozent Rutger von Bothmer | Trainer, Dozent für Personal- &

Organisationsentwicklung

Kosten 339 €

Termin

Dozent

Samstag, 17.5.14 | 10 bis 15 Uhr

Peer Cremer | Autismustherapeut, Asperger Schulbegleiter,

Behindertenpädagoge

Zielgruppe Führungskräfte

Kosten 90 €


36 ABC des Sozialdienstes

Frauen führen anders

37

Fortbildung

Wo beantrage ich was

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Wohneinrichtungen

sowie der ambulanten Unterstützung

von Menschen mit Beeinträchtigungen

wird ein Überblick über wichtige Ämterkontakte

gegeben. Leistungsansprüche der

Klientinnen und Klienten und entsprechende

Zuständigkeiten werden vermittelt. Ihre Fähigkeiten

und Kompetenzen, zielgerichtet und lösungsorientiert in Kontakt

mit den Ämtern zu gehen, werden gestärkt. Anhand von Fallbeispielen werden

Lösungswege erarbeitet und Sie erhalten Hinweise zur weiteren eigenständigen

Information.

Inhalte:

• Grundsätzliche Leistungsansprüche für Menschen mit Beeinträchtigungen

• Zuständigkeiten herausfinden, Verfahrenswege kennenlernen

• Erarbeitung der Antragsstellung – Teilhabe ermöglichen

• Umgang mit Antworten – mit Ämtern in Kontakt bleiben

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der diakonischen Stiftung Friedehorst

statt.

Die Entwicklung des eigenen Führungsstils.

Sie sollen ein Team führen, einen Bereich, eine

Organisation, Institution oder ein Unternehmen

managen. Alles soll reibungslos und ohne

große Konflikte ablaufen. Sie müssen Ihre Einnahmen

und Ausgaben im Blick haben und das

Ganze bei größtmöglicher Beteiligung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, mit hoher

Transparenz und auf hohem qualitativen Niveau Keine leichte Aufgabe!

Das Seminar richtet sich sowohl an Frauen, die bereits Führungsaufgaben

wahrnehmen, als auch an Frauen, die als Führungsnachwuchs das Handwerk

des selbstbewussten und erfolgreichen Managements erwerben wollen. Frauen,

die Freude an Ihrer Arbeit haben und Karriere machen wollen, erfahren hier

Erfolgsstrategien und erarbeiten weibliches Führungsverhalten auf stabiler,

gesicherter Grundlage und können so Ihre Organisation voran bringen.

Durch verschiedene Methoden (Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Video-Feedback

u.a.) erkennen und entwickeln Sie Ihre eigene Rolle und Kompetenzen als

weibliche Führungskraft. Sie üben sowohl Verhandlungsgeschick und Witz in

der Gesprächsführung, als auch Möglichkeiten zum Umgang mit Streit, Spannung

oder Mobbing. Sie lernen, sich auf verschiedene Menschen einzustellen

ohne sich selbst zu verstellen.

Führungskräfte

Termin

Dozentin

Mittwoch, 21.5.14 | 9 bis 12 Uhr

Evelyn Korb | Fachbereichsleiterin des FB Sozialdienst der

DMB Diakonischen Stiftung Friedehorst

Termin Freitag, 23.5.14 | 15 bis 20 Uhr und

Samstag, 24.5.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin Putti von Rahden | Autorin, Coach, Mediatorin

Kosten 185 €

Kosten 45 €

Zielgruppe Frauen in Führungspositionen


38 Erste Hilfe am Kind (Kinder mit Beeinträchtigung)

Reflexionsseminar für Führungskräfte in Sozialen Organisationen 39

Fortbildung

Im Notfall sicher reagieren.

Wie reagieren Sie schnell und richtig, wenn

Kinder vital bedroht sind In diesem Kurs werden

Maßnahmen zur Erstversorgung erlernt.

Auch die Versorgung von Verletzungen oder

Verbrennungen sowie Vergiftungen sind Thema.

Der Umgang mit Schockzuständen oder

epileptischen Anfällen wird ebenso Inhalt dieses

Kurses sein. Die Inhalte insgesamt sind speziell auf Kinder mit Beeinträchtigungen

zugeschnitten (z.B. Kinder im Rollstuhl, Kinder mit Anfallsneigung).

Der erfahrene Ausbilder gibt Tipps und Informationen und trainiert mit Ihnen

praktische lebensrettende Maßnahmen.

Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:

• Kinderunfällen vorbeugen

• Keine Panik im Notfall

• Erste Hilfe bei Verletzungen und Knochenbrüchen

• Häufige Unfallursachen

• Thermische Schäden

• Vergiftungen und Verätzungen

• Infektions- und Kinderkrankheiten

• Störungen des Bewusstseins

• Störungen der Atmung

• Herz-, Lungen- Wiederbelebung

• Umgang mit epileptischen Anfällen

• Spezieller Umgang mit Notfällen bei Kindern im Rollstuhl

Vertiefungsmodul im Bereich Delegation und

Kommunikation.

Dieses Seminar richtet sich an Leitungskräfte in

sozialen Organisationen, die sich im Spannungsfeld

zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

und Vorgesetzten befinden und eine

Vielzahl von Rollen erfüllen müssen. Oft mangelt

es am Austausch auf „gleicher Ebene“. Hier

tauschen Sie sich mit anderen Führungskräften „in Sandwichpositionen“ aus

und vertiefen leitungsrelevante Themen, wie Delegation, Kommunikation und

Motivation. Sie bearbeiten konkrete Fragestellungen aus Ihrem Arbeitsalltag.

Termin 1 – Delegation: Erkennen Sie die Bedeutung des Delegierens als Leitungsaufgabe

und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Lernen

Sie Schwierigkeiten und Hemmnisse zu überwinden.

Termin 2 – Kommunikation: Erkennen Sie die Bedeutung von Kommunikation

als Leitungsaufgabe und lernen Sie, welche Wirkung verbale und non-verbale

Kommunikation hat. Welche Faktoren der Kommunikation sind wichtig für ein

erfolgreiches Kommunizieren mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

In diesem Seminar reflektieren Sie Ihre eigene Position und Rolle und können

zudem konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den beruflichen Alltag entwickeln.

Termin Donnerstag, 12.6.14 und Mittwoch, 9.7.14 | je 13 bis 17 Uhr

Dozentin Imke Lohmeier | Dipl. Betriebswirtin, Business- &

Führungskräfte

Personal-Coach

Termin

Samstag, 24.5.14 | 9 bis 18 Uhr

Kosten 185 €

Dozent

Daniel Böttcher | Kursleiter DRK

Zielgruppe Führungskräfte, die idealerweise bereits ein Seminar, z.B.

„Leitung in Sandwichpositionen“ (oder vergleichbar) besucht

Kosten 50 €

haben


40 „Junge, Junge!“

Herausforderndes Verhalten verstehen und vermeiden 41

Fortbildung

Zwischen Empathie und Grenzsetzung - Impulse

für die geschlechtsreflexive Arbeit mit Jungen.

Die Arbeit mit Jungen wird oft als schwierig

empfunden. Jungen werden als laut, dominant,

unkonzentriert, kaum ansprechbar oder

auch aggressiv beschrieben. Es wird beklagt,

dass sie durch ihr Verhalten viel Energie und

Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Diese Fokussierung

auf Defizite verhindert leider oft einen differenzierteren Blick auf Jungen,

welcher sie in ihrer Vielfältigkeit wahrnimmt. In der Veranstaltung wird es

darum gehen, eine Sicht auf Jungen zu entwickeln, welche die verschiedenen

Lebensrealitäten von Jungen in den Blick nimmt. Ziel ist es, mehr Kompetenzen

und Handlungssicherheit in der Arbeit mit Jungen zu bekommen und praktische

Anregungen für die pädagogische Praxis zu vermitteln.

Dabei werden aktuelle Ansätze der Jungenpädagogik vorgestellt und methodisch

abwechslungsreich zu einer Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen

und Fragen angeregt, wie z.B.:

• Wie wachsen Jungen heute auf Mit welchen Botschaften und Anforderungen

sind sie konfrontiert

• Wie erleben dies Jungen aus unterschiedlichen Kulturen Wie können

interkulturelle Aspekte in der pädagogischen Arbeit sinnvoll eingebunden

werden

• Wie erlebe ich Jungen in meinem Arbeitsalltag Was schätze ich an

ihnen Was irritiert mich Was bereitet mir Sorge

• Wie kann ich Jungen bestmöglich unterstützen Wie lässt sich die

eigene pädagogische Praxis jungengerechter gestalten

• Welche inklusive Methoden und Arbeitsansätze mit Jungen mit und

ohne Beeinträchtigung sind hilfreich und empfehlenswert

Am Beispiel frühkindlicher Autismus.

Aggressionen und Verhaltensauffälligkeiten

können Sie an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit

und Ihres Verstehens bringen. Wissen um Entstehungszusammenhänge

hilft, präventiv zu

arbeiten und langfristig im professionellen

Kontext Entwicklungen zu ermöglichen.

In diesem Seminar werden Kompetenzen vermittelt, die bereits an den Grundstrukturen

auffälligen Verhaltens ansetzen und diese präventiv vermeiden

helfen. Am Beispiel ausgewählter Syndrome, wie z.B. dem frühkindlichen Autismus,

werden Entwicklungszusammenhänge eingeordnet. Ziel ist es, geeignete

Methoden und relevantes Wissen kennenzulernen. An konkreten Beispielen

aus der Praxis der Teilnehmenden wird diskutiert, wie langfristige, entwicklungsförderliche

Strategien aussehen können.

Inhalte:

• Analysemethoden für Verstehen und Prävention

• Entwicklungspsychologische Zugänge

• Systemisches Verständnis und strukturelle Besonderheiten des sozialen

Umfeldes und des Lebensumfeldes

• Entwicklungsförderliche und lösungsorientierte Strategien

Termin Samstag, 28.6.14 und Samstag | 5.7.14, je 9 bis 17 Uhr

Fortbildung

Termin

Samstag, 21.6.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin

Dagmar Meyer, Dr. phil | Dipl.-Behindertenpädagogin,

Dozent

Alex Sott | Dipl.-Sozialpädagoge, Systemischer Berater (IST)

syst. Therapeutin und Organisationsberaterin

Kosten 120 €

Kosten 339 €


42 Behinderungsbilder und pädagogische Grundlagen für die Praxis MitarbeiterInnen motivieren

43

Fortbildung

Reflexion des pädagogischen Handelns in

Theorie und Praxis

Die Definition von Behinderung, die Kenntnis

verschiedener Behinderungsbilder, der Anspruch

auf Selbstbestimmung und größtmögliche

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

und das eigene Menschenbild bestimmen das

pädagogische Handeln. Und auch kulturelle

und gesellschaftliche Rahmenbedingungen haben darauf großen Einfluss.

Durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen und die Betrachtung von

unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen können Sie Ihre Arbeit reflektieren,

theoretische Kenntnisse erwerben und Ihre Handlungskompetenzen vertiefen.

Entfachen Sie Begeisterung. Fördern Sie Potenziale.

Verbessern Sie das Arbeitsklima!

Zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind die Basis und das Herz jeder

Organisation. Sie stellen einen wichtigen

Faktor zum Gelingen des Organisationserfolgs

dar.

Diese Tatsache ist eigentlich unbestritten, doch die Umsetzung gestaltet sich oft

schwierig.

Denn: Was motiviert eigentlich die Teammitglieder Und motiviert jede Mitarbeiterin

und jeden Mitarbeiter dasselbe Welche Faktoren tragen maßgeblich

zur Motivation – oder vielleicht auch zur Demotivation bei Können Sie als

Vorgesetzte/r jenseits aller Strukturen zur Motivation beitragen Und wie

funktioniert das

Führungskräfte

In diesem Seminar werden die verschiedenen Faktoren der Motivation thematisiert

und deren Auswirkungen beleuchtet. Im Fokus steht dabei die Frage,

was und wie Sie als Vorgesetzte/r konkret zur Motivation Ihrer Teammitglieder

beitragen können. Sie entwickeln erste Lösungsansätze für das eigene Arbeitsumfeld.

Termin

Dienstag, 16.9.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin

Imke Lohmeier | Dipl. Betriebswirtin, Business- &

Termin

Samstag, 26.7.14 | 9 bis 17 Uhr

Personal-Coach

Dozent

Christian Pludra | Dipl. Religionspädagoge, Diakon

Kosten 185 €

Kosten 130 €

Zielgruppe Führungskräfte


44 Diabetes

Epilepsie

45

Fortbildung

Umgang in Theorie und Praxis.

Diabetes gehört in Deutschland zu den großen

„Volkskrankheiten“ und weist eine immer weiter

steigende Tendenz auf. Pädagogische Fachkräfte

und Sozialassistentinnen und –assistenten

sehen sich deshalb häufig auch bei ihren

Klientinnen und Klienten mit diesem Krankheitsbild

konfrontiert.

Inhalt dieser Schulung sind die theoretischen Grundlagen des Diabetes mit

Über- und Unterzuckerung sowie Theorie und Praxis in Spritztechnik. Des Weiteren

werden die Verwendung der Notfallspritze, Ernährungsgrundlagen mit

BEs (Berechnungseinheiten), Berechnung von BE-Faktoren und Korrekturregel

und der Einsatz einer Insulinpumpe mit Bolusrechner vermittelt.

Die Veranstaltung wird an zwei verschiedenen Terminen angeboten (inhaltlich

identisch).

Verstehen, Ängste abbauen, handeln.

Die unterschiedlichen Gesichter der Epilepsie -

wie erkenne ich einen Anfall - was kann ich tun

- was soll ich tun - was muss ich tun

Das Seminar soll helfen, ein besseres Verständnis

über die Krankheit Epilepsie zu erlangen

und Ängste im Umgang mit dem Anfallsleiden

nehmen. Die Teilnehmenden setzen sich mit den Anfallsvorboten und den verschiedenen

Formen der Krankheit und sinnvollen Reaktionen auf diese Anfälle

auseinander.

Sie sollen Sicherheit für den Fall erhalten, in dem sie sich vielleicht selbst einmal

mit einem Anfall eines Angehörigen, Bekannten oder zu betreuenden

Menschen konfrontiert sehen.

Fortbildung

Termin

Dozentin

Dienstag, 16.9.14 | 16:30 bis 19:30 Uhr

Dorothee Paape | Dipl. Pädagogin und Diabetesassistentin

DDG/DDB

Kosten 60 €

Termin

Dienstag, 30.9.14 | 16:30 bis 19:30 Uhr

Termin

Dienstag, 7.10.14 | 17:30 bis 19:30 Uhr

Dozentin

Dorothee Paape | Dipl. Pädagogin und Diabetesassistentin

Dozent

Ralf Heindorf | Kinder- und Jugendpsychotherapeut,

DDG/DDB

Psychologischer Psychotherapeut

Kosten 60 €

Kosten 35 €


46 Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR)

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg 47

Führungskräfte

Für sich sorgen, fürs Team sorgen –

Einführungsseminar für Führungskräfte.

Erhöhte Arbeitsbelastungen und wachsende

Herausforderungen gehen auch an Führungskräften

nicht spurlos vorüber. In schwierigen

beruflichen Situationen einen klaren Kopf und

eine wertschätzende Haltung beizubehalten,

ist nicht leicht.

Doch Achtsamkeit lässt sich systematisch lernen. So können Sie dem alltäglichen

Stress konstruktiv begegnen und aktiv etwas für Ihre Gesundheit und das

Betriebsklima tun.

Das Seminar gibt einen Einblick in das Achtsamkeitstraining von Prof. Dr. Kabat-Zinn

und praktische Impulse, wie sich Achtsamkeit in den Arbeitsalltag integrieren

lässt. Die unmittelbare Erfahrung und Reflexion ausgewählter Achtsamkeitsübungen

ist Gegenstand der gemeinsamen Arbeit.

In wertschätzender Grundhaltung kommunizieren

lernen.

Seit mehr als 30 Jahren erweist sich die Gewaltfreie

Kommunikation (GFK) nach Marshall

B. Rosenberg sowohl im Alltag als auch beim

friedlichen Lösen von Konflikten im persönlichen

und beruflichen Bereich als hilfreich und

praktikabel. Gewaltfreie Kommunikation ist

keine komplizierte neue Kommunikationstechnik, sie ist kommunikativer Ausdruck

einer wertschätzenden und einfühlsamen Grundhaltung. Mit einfachen

Schritten und konkreten Übungen können wir die Umstände und Verhaltensweisen,

die uns stören, genau benennen und selbst in Konfliktsituationen beziehungsstärkend

handeln.

Im Einführungskurs lernen Sie das Grundverständnis und ein erstes praktisches

Werkzeug der Gewaltfreien Kommunikation kennen. An alltagstauglichen Beispielen

üben wir „hinter den Ärger zu hören“ und dabei die eigenen Bedürfnisse

und die anderer wahrzunehmen. So erfahren Sie, was konkret gebraucht

wird und lernen, wie Sie in Streitsituationen Lösungen finden können, mit denen

alle zufrieden sind.

Fortbildung

Termin

Donnerstag, 9.10.14 | 9 bis 17 Uhr und

Freitag, 10.10.14 | 9 bis 13 Uhr

Ein Vertiefungskurs zum Thema Gewaltfreie Kommunikation wird am 17. und

24.1.2015 stattfinden. Nähere Informationen unter www.mcolleg.de

Dozentin Leo Morgentau | Kulturwissenschaftlerin M.A., europäische

Ethnologin M.A., Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation,

Lehrerin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR),

Trauerbegleiterin, Palliative-Care-Fachkraft (i.A.)

Kosten 225 €

Termin

Dozentin

Samstag, 11.10.14 und Samstag, 18.10.14 | je 9 bis 17 Uhr

Leo Morgentau | Kulturwissenschaftlerin M.A., europäische

Ethnologin M.A., Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation,

Lehrerin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR),

Trauerbegleiterin, Palliative-Care-Fachkraft (i.A.)

Zielgruppe Führungskräfte

Kosten 195 €


48 Systemisch-lösungsorientierte Elternarbeit

Die Führungskraft als Coach

49

Fortbildung

Handwerkszeug für eine zielorientierte

Beratung

In der systemisch-lösungsorientierten Elternberatung

geht es darum, die eigenen kommunikativen

Fähigkeiten im Elterngespräch auszubauen.

Grundlage ist die Erkenntnis, dass

die Beziehung zwischen Eltern und Kindern

einmalig ist und niemand das Kind so gut

kennt, wie seine Eltern. Daraus erwachsen besondere Fähigkeiten und Ressourcen,

die alle Familien besitzen. Wenn es uns gelingt, auf diesen aufzubauen,

können tragfähige Lösungen für die meisten Probleme unterschiedlichster

Art gefunden werden. In diesem Seminar werden die Grundzüge systemischlösungsorientierter

Beratung vermittelt. Verschiedene Methoden werden direkt

ausprobiert und deren Wirkung reflektiert.

• Die systemische Grundhaltung

• Fragetechniken (öffnende Fragen, Arbeiten mit dem Unterschied,

zirkuläre Fragen, Skalierungsfragen)

• Ziele erarbeiten und konkret beschreiben

• Fähigkeiten und Ressourcen erkennen und nutzen

• Kontextwechsel – Refraiming

• Bedeutung der Familiengeschichte – das Genogramm

• Arbeit am Familienbrett

Coaching als Führungsinstrument nutzen.

Eine Führungskraft zu sein, stellt einerseits

eine spannende Herausforderung dar, die neugierig

macht und motiviert. Andererseits kann

diese (neue) Rolle Verunsicherung und Selbstzweifel

auslösen, denn es werden mehr Managementkompetenzen

verlangt, als „nur”

das gewohnte fachliche Know-How. Selbstbewusste

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, flache Hierarchien und projektbezogenes

Arbeiten erfordern einen neuen Führungsstil, der auch die Qualitäten

und Methoden von Coaching beinhaltet.

In diesem Training lernen Sie die Grundlagen des Coachings und die ureigensten

Aufgaben eines Coachs kennen. Sie vergleichen diese mit Ihren Grenzen

und Möglichkeiten als Führungskraft, Sie reflektieren und erkennen den Rahmen,

in dem Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter coachen können. Durch

die praktische Anwendung ausgewählter Coaching-Methoden (Fragetechniken,

Visualisierungstechniken, Rollenspiele, Konfliktlösungsstrategien u.a.)

können Sie gezielt die Ressourcen Ihres Gegenübers fördern, Teamprozesse

steuern und Konflikte souverän meistern.

Führungskräfte

Die aufgeführten Inhalte werden anhand konkreter Beispiele und Fragestellungen

auch aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden geschehen. Praktische

Übungen und Gespräche wechseln sich mit kurzen Vorträgen ab. Am Seminar

können Menschen mit und ohne systemische Vorerfahrung teilnehmen.

Termin

Dozentin

Donnerstag, 16.10.14 und Freitag, 17.10.14 | je 9 bis 17 Uhr

Frauke Veldkamp | Management- & Personaltrainerin, Coach

Termin Samstag, 11.10.14 und Samstag, 18.10.14 | je 9 bis 16 Uhr

Dozentin Tanja Kaller | Dipl.-Psychologin

Kosten 195 €

Kosten 298 €

Zielgruppe Personen, die bereits Führungsaufgaben wahrnehmen als auch

angehende Führungskräfte, die das Handwerk selbstbewussten und

erfolgreichen Managements erwerben wollen.


50 Nähe geben - Distanz wahren

Moderation – gezielt und erfolgreich moderieren 51

Fortbildung

Sensibel und professionell agieren.

Im Betreuungskontext gehen Fachkräfte häufig

enge Beziehungen mit Klientinnen und Klienten

ein.

In nahezu allen Berufsfeldern der Erziehung,

Sozialpädagogik und auch Pflege bilden

„Nähe“ und „Distanz“ ein zentrales Spannungsfeld.

Nicht immer ist das Verhältnis dabei ausgewogen.

Sitzungen steuern, Diskussionen leiten,

Meetings moderieren.

Sie bearbeiten in diesem Seminar nicht nur

den klassischen Ablauf einer moderierten Sitzung

von der An- bis zur Abmoderation mit all

den erforderlichen Techniken, sondern Sie beschäftigen

sich auch mit den psychologischen

und rhetorischen Schlüsselqualifikationen, die

beim Umgang mit unterschiedlichen Menschen unabdingbar dazu gehören.

Führungskräfte

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden im Kontakt mit den Klientinnen

und Klienten zu sensibilisieren und aus einer professionellen sowie einer wertschätzenden

Haltung sowohl eine gesunde Nähe als auch eine angemessene

Distanz zu entwickeln. Der individuelle berufliche Kontext wird dabei berücksichtigt.

Sie lernen bewährte Methoden und Techniken der Visualisierung und Präsentation,

die einer verständlichen Vermittlung von Informationen dienlich sind.

Ebenso lernen Sie, praxisorientierte Hilfsmittel für die Problembewältigung in

Teams und Arbeitsgruppen einzusetzen.

Von der methodischen und organisatorischen Vorbereitung, der Prozesssteuerung

zur Nachbereitung einer Moderation - Sie lernen, Sitzungen zielorientiert

und erfolgreich zu leiten.

Termin

Donnerstag, 28.11.14 | 15 bis 20 Uhr und

Freitag, 29.11.14 | 10 bis 17 Uhr

Termin

Samstag, 18.10.14 | 9 bis 17 Uhr

Dozentin

Putti von Rhaden | Autorin, Coach, Mediatorin

Dozent

Christian Pludra | Dipl. Religionspädagoge, Diakon

Kosten 185 €

Kosten 130 €

Zielgruppe Führungskräfte


52 Vorstellungsgespräche effektiv führen

53

Führungskräfte

Mit strukturierten Gesprächen die „richtigen”

MitarbeiterInnen gewinnen.

Das Vorstellungsgespräch hat eine Schlüsselfunktion

in der Gewinnung neuer Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen. Für eine zielführende

Personalauswahl ist das persönliche Gespräch

nach wie vor unabdingbar und stellt hohe Anforderungen

an die Gesprächsführenden. Mit

den richtigen Fragen im „Fragen- und Antwortpoker” des Vorstellungsgesprächs

stehen die Chancen gut, die passenden Kandidaten auszuwählen.

www.mcolleg.de

In diesem Seminar lernen Sie sowohl theoretisch als auch in praktischen Übungen,

wie Sie Ihre Auswahlgespräche noch strukturierter, effizienter und erfolgreicher

führen können. Die konkrete Situation der Gesprächsführung mit einer

ausgewogenen Balance aus aktivem Zuhören und effektiven Fragetechniken

wird simuliert und anhand von Fallbeispielen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch

vertieft.

Wir geben Ihnen praktische Tipps an die Hand, wie Sie ein Vorstellungsgespräch

vorbereiten, durchführen und auswerten.

Termin

Dozentin

Donnerstag, 4.12.14 | 9 bis 16 Uhr

Putti von Rahden | Autorin, Coach, Mediatorin

Kosten 145 €

Zielgruppe Führungskräfte


54 Dozentinnen und Dozenten

55

Gudrun Aepfler

Traumapädagogin, Moderatorin,

Heilerziehungspflegerin, Teamleitung

m|c

Tanja Kaller

Dipl.-Psychologin

Leo Morgentau

Europäische Ethnologin M.A.,

Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation,

Lehrerin für Stressbewältigung

durch Achtsamkeit (MBSR)

Alex Sott

Dipl.-Sozialpädagoge,

Systemischer Berater (IST),

Mitarbeiter im Bremer Jungenbüro

Daniel Böttcher

Kursleiter DRK

Reinhold Karing

Ergotherapeut

Nico Oppel

stellv. Fachbereichsleiter FB Wohnen

im m|c

Dr. med. Axel Steinhardt

Facharzt für Intensivmedizin &

Anästhesie, Notfallmedizin

Wolfgang Breul

Vorstand der ISAAC-GSC,

Beratungsstelle Paul-Goldschmidt

Schule

Prof. Dr. Swantje Köbsell

Universität Bremen,

FB 12 Inklusive Pädagogik

Dorothee Paape

Dipl. Pädagogin und Diabetesassistentin

DDG/DDB

Frauke Veldkamp

Management- & Personaltrainerin,

Coach

Peer Cremer

Autismustherapeut,

Asperger Schulbegleiter,

Dipl. Behindertenpädagoge

Evelyn Korb

Fachbereichsleiterin des FB Sozialdienst

der DMB Diakonischen

Stiftung Friedehorst

Christian Pludra

Dipl. Religionspädagoge, Diakon

Heike Wagner

staatl. anerk. Heilpädagogin, Lehrerin

für MBSR-„Stressbewältigung

durch Achtsamkeit“ nach Jon Kabat-

Zinn

Anil Desai

Pädagoge (M.A.), Supervisor (DGSv),

Teamleitung jub für DAS Familien-

Netz Nord

Patricia Korella

Trainerin, Beraterin, Coach

Putti von Rahden

Autorin, Coach, Mediatorin

Ursula Werding

Mitarbeiterin im FB Assistenz in

Schule im m|c

Petra Groß

Mitglied bei Mensch zuerst -

Netzwerk People First Deutschland

e.V.

Janine Lancker

Kulturwissenschaftlerin/ Germanistin

M.A., „Kultur- und Kreativpilotin

2010“

Sabine Riebe

Fachbereichsleiterin des FB Sozialdienst

der DMB Diakonische Stiftung

Friedehorst

Wilhelm Winkelmeier

Beratungsstelle Selbstbestimmt Leben

e.V., Bremen

Joachim Haupt

Leitung Pflegedienst m|c

Herbert Lange

Logopäde, Speech-Language-

Pathologist

Saskia Schirmacher

Diplom Sozialpädagogin

Ralf Heindorf

Kinder- und Jugendpsychotherapeut,

Psychologischer Psychotherapeut

Imke Lohmeier

Dipl. Betriebswirtin, Business &

Personal Coach

Jutta Seiler

NLP-Coach und -Trainerin,

zertifiziert nach DVNLP

Ute Jöllenbeck

Krankenschwester,

MH Kinaesthetics Trainerin

Dagmar Meyer, Dr. phil

Dipl.-Behindertenpädagogin,

syst.Therapeutin und Organisationsberaterin

Annette zu Solms

Projektmanagerin ROE am Landesinstitut

für Schule, Bremen


56 Veranstaltungsort

Allgemeine Teilnahmebedingungen

57

Anmeldung

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie an einer Veranstaltung verbindlich teilnehmen wollen,

nutzen Sie zur Anmeldung bevorzugt das Anmeldeformular auf unserer Internetseite www.

mcolleg.de (Menüpunkt „Anmeldung“).

Veranstaltungsort (sofern nicht anders angegeben)

m|Centrum


Buntentorsteinweg 24-26


28201 Bremen



Kreatives Arbeiten, Lernen und Denken braucht vor allem Eines: Freundliche und motivierende

Arbeitsbedingungen! Diese bieten wir Ihnen in unserem eigenen Tagungshaus m|Centrum

in der Bremer Neustadt. Hier finden die meisten unserer Bildungsangebote statt. Perfekter

Service und eine gute Verpflegung sind im Beitrag enthalten und lassen Sie entspannt lernen!

www.mcentrum.de

Wenn Sie vor einer festen Anmeldung noch Rückfragen haben oder sich einen Platz erst einmal

reservieren lassen möchten, dann senden Sie uns am besten eine E-Mail an:

mcolleg@martinsclub.de. Telefonisch sind wir unter 0421-53747-69 erreichbar.


Wenn Sie das Online-Anmeldeformular genutzt haben, erhalten Sie zunächst umgehend

eine automatische Bestätigungs-Mail über den Eingang Ihrer Anmeldung. Wir prüfen zunächst

die Platzverfügbarkeit der jeweiligen Veranstaltung. Sie erhalten in der Regel ca. 1

Woche nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Zu- oder Absage von uns. Dies erfolgt in den

meisten Fällen auf dem Postweg, es sei denn die Anmeldung erreicht uns so kurz vor Beginn

der Veranstaltung, dass von uns zur Benachrichtigung ein schnellerer Weg gewählt werden

muss (E-Mail oder Telefon-Kontakt).


Die postalische Anmeldebestätigung ist gleichzeitig auch das Rechnungsdokument. Bitte

beachten Sie das dort aufgeführte Zahlungsziel. Wir behalten uns vor, den Platz neu zu vergeben,

sollte die Rechnung nicht bis zum angegebenen Zeitpunkt beglichen werden. Eine

(anteilige) Zahlungspflicht besteht bereits, sobald Sie eine verbindliche Anmeldung eingereicht

haben.



Rücktritt und Kündigung

Vor Erhalt der Anmeldebestätigung bzw. Rechnung sind keine Kosten mit dem Rücktritt verbunden.

Der Rücktritt erfordert eine schriftliche Benachrichtigung. Nach Rechnungseingang

sind wir durch uns entstandene Kosten gezwungen, eine Gebühr zu erheben:

• Nach Eingang der Zusage und bis zu einer Woche vor Veranstaltungsbeginn wird

25% des Teilnahmebetrages in Rechnung gestellt.

• Ab einer Woche vor Veranstaltungsbeginn stellen wir 50% des Betrages in Rechnung.

• Am Veranstaltungstag bzw. bei nicht stornierter Buchung ist der volle Teilnahmebeitrag

zu entrichten.


58 Informationen

Kontakt

59

Absage von Veranstaltungen

Wir müssen uns vorbehalten, Veranstaltungen räumlich und/oder zeitlich zu verlegen oder,

z.B. bei nicht ausreichender TeilnehmerInnenzahl, auch ganz abzusagen. In Ausnahmefällen

kann auch ein Wechsel des/der Dozenten/Dozentin möglich sein.

Sollte eine Veranstaltung nicht stattfinden können, erhalten Sie bereits gezahlte Beträge

zurück. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Anwesenheit/Teilnahmebestätigung

(gilt insbesondere bei Lehrgängen und mehrtägigen Bildungsangeboten)

Zu Veranstaltungen des m|colleg werden grundsätzlich Anwesenheitslisten geführt, die zu

Veranstaltungsbeginn ausgehändigt werden. Der/die Teilnehmer/-in hat seine/ihre Anwesenheit

mit Unterschrift selbst zu dokumentieren. Sofern nicht anders geregelt, gilt für Veranstaltungen,

die über eine Veranstaltungsdauer von mehr als 5 Tagen hinausgehen, folgende

Regelung: Es wird eine Anwesenheit von mindestens 80% der angegebenen Veranstaltungszeiten

erwartet, dann erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin ein entsprechendes

Zertifikat. In anderen Fällen werden die tatsächlichen Anwesenheitszeiten auf der Teilnahmebestätigung

dargestellt.

Jessica Volk

Fachbereichsleiterin

Bildung und Freizeit

Nina Marquardt

Koordinatorin mcolleg

Martinsclub Bremen e.V.

Fortbildungsbereich m|colleg

Buntentorsteinweg 24/26

28201 Bremen

Ulrike Peter

Koordinatorin mcolleg

Tel. 0421 53 747-69

mcolleg@martinsclub.de

www.mcolleg.de

Ines Herrmann

Marketing/

Koordinatorin m|Centrum

Haftung

Die Haftung für Schäden ist grundsätzlich ausgeschlossen.


Förderung


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Zuschüsse zu den Seminaren zu bekommen. Bitte beachten

Sie jedoch die jeweiligen Voraussetzungen, die auf unserer Internetseite (verkürzt)

dargestellt sind. Gerne beraten wir Sie auch dazu.

Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand: Weitere spannende Fortbildungen und

Lehrgänge für Fach- und Führungskräfte auch unter www.mcolleg.de!




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Werden Sie

an:

facebook.de/martinsclub.bremen

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