taufen: eheschliessunGen: BeerdiGunGen - Propstei St. Pankratius

pankratius.oberhausen.kirche.vor.ort.de

taufen: eheschliessunGen: BeerdiGunGen - Propstei St. Pankratius

Wahlergebnisse

nachwuchs für die

„grünen damen“

auf großer Fahrt:

südengland

VoR oRt:

WeihBischoF Weiht WegkReuz

kiRche im centro

missionsaRBeit noch aktuell?

drei

das katholische magazin in Osterfeld

Mit den

GeMeinden

st. franziskus

st. Marien

st. Pankratius

nr. 4

Advent 2009

Jugend:

Wilder Westen

… und Berlin

kirche lebt

32 seiten vom

aufbruch in osterfeld


Helfen ist unsere Arbeit.

Heilen unser Ziel.

Medizinische Spitzenkompetenz im westlichen Ruhrgebiet:

Die Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO)

Die Katholischen Kliniken Oberhausen nehmen mit 495 Betten in den Krankenhäusern,

218 Plätzen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen, zehn Plätzen im stationären Hospiz

und 1100 Mitarbeitern eine Spitzenstellung unter den Oberhausener Einrichtungen der

Gesundheitsversorgung ein. Als Akademisches Lehrkrankenhaus zählen wir überregional

renommierte Experten zu unserem Team. Als Regelkrankenhaus ist es unser Ziel, unseren

Patienten als medizinisch und pflegerisch kompetenter Partner in allen Belangen zur Seite

zu stehen.

Modernste OP-Technik im Ruhrgebiet

Erfahrene Expertenteams in jedem Fachbereich

5 Einrichtungen: 2 Krankenhäuser, 2 Pflegeheime, 1 Hospiz

Akademisches Lehrkrankenhaus

der Universität Essen - Duisburg www.kk-ob.de


»Da die Rahmenbedingungen

der Umstrukturierung in unserem Bistum

nun feststehen, ist es gut

mit einem neuen Aufbruch den Rahmen jetzt

mit Inhalt und Leben zu füllen.«

liebe schwestern und Brüder

in der Pfarrgemeinde st. Pankratius!

Superwahljahr

2009 gab es Europawahlen, Kommunalwahlen

und Wahlen zum Bundestag. Den

Titel „Superwahljahr“ hat das Jahr 2009

nicht nur wegen der politischen Wahlen

verdient.

Auch im Bereich der Kirche wurden die

Gemeindemitglieder gleich zwei Mal zur

Wahlurne gerufen. Bei der ersten Wahl

ging es um die neuen Gemeinderäte, die in

den Gemeinden Franziskus, St. Marien und

St. Pankratius gewählt werden mussten.

Der nach der Wahl zu bildende Pfarrgemeinderat

der Kirchengemeinde St. Pankratius

besteht aus Delegierten dieser Gremien.

Die Pfarrgemeinde- und Gemeinderäte

beraten den Pfarrer in allen pastoralen

Belangen. So haben wir mit diesen Gremien

darüber nachgedacht, wie etwa die

Firm- oder Erstkommunionvorbereitung in

Osterfeld aussehen soll. Der Pfarrgemeinderat

war es, der einen Pastoralplan erstellte

und ihn als verbindlich für uns vor Ort

verabschiedet hat.

Diesen Pastoralplan in das Leben der

Gemeinde umzusetzen wird die Aufgabe

der neuen Räte sein.

Superwahljahr

Schon zwei Jahre nach der außerordentlichen

Wahl des Kirchenvorstandes im Rahmen

der Pfarreigründung wird der Kirchenvorstand

noch einmal verändert. Damit

rutscht er wieder in den normalen Wahlrhythmus.

Beim Kirchenvorstand steht nie

das ganze Gremium zur Wahl, sondern

immer nur die Hälfte. Dieses Verfahren soll

eine kontinuierliche Arbeit gewährleisten.

Superwahljahr

Auch das Domkapitel unserer Diözese hat

gewählt, nämlich einen neuen Bischof für

das Ruhrbistum. Sein Name ist schon

bekannt: Franz-Josef Overbeck. Bislang

war er Weihbischof in Münster. Wenn Sie

so wollen, kam es zwischen diesen Diözesen

zu einem Personalaustausch. Unser

letzter Bischof Felix Genn ist ja Anfang des

Jahres nach Münster gegangen.

Von dieser Stelle aus möchte ich unserem

neuen Bischof Franz- Josef Overbeck einen

herzlichen Glückwunsch und die Zusage

unseres Gebetes übermitteln.

Da die Rahmenbedingungen der Umstrukturierung

in unserem Bistum nun feststehen,

ist es gut mit einem neuen Aufbruch

den Rahmen jetzt mit Inhalt und Leben zu

füllen. Ich freue mich auf rege Diskussionen

und lebendigen Ideenaustausch über

die Zukunft der Kirche vor Ort in Osterfeld.

Mit dieser Ausgabe unserer Pfarrnachrichten

„Drei“ wünsche ich Ihnen eine ruhige

und besinnliche Adventzeit.

Ihr

Hans-Ulrich

Neikes,

Pfarrer

zuM titelBild:

Cornwall (Südengland), Land‘s End - die äußerste Spitze des Landes. Von dort sind es 559

Meilen (Luftlinie) nach Osterfeld. Foto: Frank Herbst

Mehr zur reise in den süden englands auf den seiten 28 und 29.

zuM titel – Oder warum heißt dieses Magazin eigentlich „drei“?

waS auf den erSten blick vielleicht irritiert, ist doch ganz einfach: Die Pfarrei St. Pankratius

verbindet 3 gemeinden in Osterfeld. die 3 steht ausserdem für das umfassende und für das

himmlische. Sie ist die Zahl der Trinität (Vater, Sohn, Geist), der umfassend verstandenen Gottheit

- und Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist, der Verbindung von Himmel +

Erde durch Luft – und das ist doch sehr katholisch. finden Sie doch auch, oder?

herauSgeber:

Kath. Kirchengemeinde

St. Pankratius

Nürnberger Straße 5,

46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 07 44,

Fax 0208 / 81 01 67 5,

E-Mail: pfarrbuero@pankratius.net

und der Sachausschuss

Öffentlichkeitsarbeit der

kath. Pfarrei St. Pankratius

iMPressuM

redaktion:

Claudia Freund, Frank Herbst,

Heinrich Baumgarten, Heinz Gertzen,

Klaus Kroehnert, Matthias

Kempkens, Vinzent Graw, Wolfgang

Musfeld, Volker Schlünkes,

Sarah Sandfort, Karla Kalthoff

auflage: 13.000

umfang: 24/32 Seiten

erScheinungungSweiSe:

2-3 mal im Jahr

Verteilung: Durch ehrenamtliche

Helfer an alle katholischen

Haushalte der Pfarrei

Editorial

aus deM inhalt 3.09

kraBBelkirche

Die erste Krabbelkirche im Jahr 2009 hatte das Thema: Liebe ist nicht nur ein Wort. In

diesem Gottesdienst ging es um die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Mit

Tüchern, Holzklötzchen und Seilen …

mehr über die krabbelkirche in St. pankratiuS … Seite 14

der wilde westen …

Auch in diesem Jahr zog es unsere kleinen und großen Cowgirls und Cowboys wieder

ins schöne und idyllische Rüthen. Das Wochendomizil der Herbstfreizeit 2009 fanden

wir auf der „Ranch Rüthen“.

mehr Vom wilden weSten und den jungen helden … Seite 19

kirche iM centrO …

Die erste ökumenische Einrichtung inmitten eines Einkaufs- und Freizeitzentrums in

Deutschland wird sieben Tage in der Woche von Besuchern des CentrO aufgesucht als

auch von Oberhausenern, Bottropern, Duisburgern u.a., die gezielt das Kirchenzentrum

ansteuern.

mehr Vom kirchenzentrum im einkaufSparadieS … Seite 24

ausserdeM: bilder und berichte auS den gemeinden

u.a. : kindergärten, chorgemeinschaften, caritas-arbeit, gruppen und

Verbände, gemeindejugend, pfadfinder …

lassen sie sich üBerraschen …

anzeigen:

Es gilt die Preisliste Nr. 1

vom November 2008

3

anzeigen-koordination:

Vinzent Graw, Tel. 0208/8101973

E-Mail: graw@pankratius.net

druck: WAZ Essen

konzept, beratung

& layout:

Christoph Lammert,

Verlag Früher Vogel, Bochum

Tel. 0234/ 23 953 680

E-Mail: info@frueher-vogel.de

die nächste ausgabe … wird

wieder überraschend neu sein.


4

Aus der Pfarrei

Wahlen in st. Pankratius

Am 7./8. November ist die ganze Pfarrei aufgerufen gewesen, neue

Mitglieder für den Kirchenvorstand und die Gemeinderäte zu wählen.

Und so haben Sie gewählt:

kiRchenVoRstand:

Appenzeller, Fritz

Czinzoll, Bruno

Feldkamp, Hermann-Josef

Fiedler, Franziska

Krampe, Michael

Schepers, Hermann-Josef

Speer, Bärbel

van Kampen, Melanie

Ersatzmitglieder:

Funke, Bernhard

Tintrop, Wilhelm

Gospodaries, Guido

Matuszczak, Franz

Frankenstein, Thomas

Wiedenau, Claus-Werner

Zyber, Maik

gemeindeRat st. FRanziskus:

Heinrich Baumgarten, Annette Bringenberg, Bettina Geese, Heinz Gertzen, Sabine

Köther, Hans - Joachim Loibl, Wolfgang Musfeld, Thomas Rusche, Dietmar Schulz,

Ansgar Stötzel, Magnus Stötzel, Marc Tenhaven

gemeindeRat st. maRien:

Werner Aarns, Ralf de Wys, Bruno Czinzoll, Angelika Tekaat, Manfred Jäger, Christoph

Kischkel, Angelika Leck, Karl-Heinz Finke, Franz-Josef Nieland, Rita Maria Seifert,

Friedhelm Ketzer, Beate Blass

gemeindeRat st. PankRatius

Andrea Becker, Jörg Ebelt, Frank Herbst, Christiane Hofmann, Harald Jakobs, Jakob

Knops, Anja Küster, Markus Pompe, Theodor Witt de, Dr. Barbara Zeidler-Fandrich

Einbleckstraße 55

46117 Oberhausen

���� 0208 – 74 01 494

Schloßstrasse 250

45359 Essen

���� 0201 – 86 75 466

Brüninghofer Weg 46

45307 Essen

���� 0201 – 55 39 65

erstkommunionvorbereitung

in der Pfarrei st. Pankratius

Seit zwei Jahren sind nun schon die

Gemeinden in Osterfeld zur Großpfarrei

St. Pankratius zusammengefasst. Seitdem

hat es viele Veränderungen gegeben. Und

die Umsetzungen der Umstrukturierung

wirken sich immer stärker aus. Mittlerweile

werden sie auch in der pastoralen Arbeit

mehr und mehr sichtbar.

So haben wir im letzten Jahr in vielen

Gesprächen ein gemeinsames Konzept für

die Erstkommunionvorbereitung in der

Pfarrei St. Pankratius erarbeitet. Ausgangspunkt

dafür war das Votum vom Osterfelder

Katholikentag und aus der Themenwoche

XXL. In diesem Konzept haben wir die

Grundlagen für die Erstkommunionvorbereitung

festgelegt. Danach wird es in allen

drei Osterfelder Gemeinden gleiche Elemente

in der Vorbereitung geben.

Es erschien uns besonders wichtig, die Erstkommunionkinder

und ihre Eltern als eine

besondere Gruppe in der Gemeinde zu

begreifen. Um diese Gruppe auf besondere

Weise zu berücksichtigen, ihr Gruppengefühl

zu stärken, werden in der Anfangsphase

der Vorbereitungszeit Weggottesdienste

angeboten, Gottesdienste speziell für

die Kinder und ihre Eltern. In diesen Wortgottesdiensten

werden die Kinder mit einzelnen

Elementen aus der hl. Messe vertraut

gemacht. Die Eltern können ihre Kinder

begleiten und so den Lernprozess ihrer

Kinder miterleben. Später sind dann die

Erstkommunionkinder mit ihren Eltern

zum sonntäglichen Familiengottesdienst

eingeladen. Ein weiteres gemeinsames

Angebot für Eltern und Kinder ist in St.

Franziskus und St. Pankratius je ein Familienwochenende.

Hier sind Eltern und Kin-

der eingeladen, gemeinsam ein Wochenende

in Nütterden oder in Hellenthal zu

verbringen und dort gemeinsam zu singen,

zu spielen, durch die Nacht zu wandern,

miteinander die hl. Messe zu feiern.

Darüber hinaus gibt es natürlich weiterhin

Angebote nur für die Kinder. So finden in

allen Gemeinden wöchentliche Gruppenstunden

für die Kommunionkinder statt.

Hier werden sie mit den Grundlagen

unseres Glaubens vertraut gemacht und

lernen dabei Gott und Jesus Christus näher

kennen. Eine gemeinsame Arbeitsmappe

ist die Grundlage für die Bearbeitung der

einzelnen Themen. Um aber auch den Blick

der Kinder auf die Pfarrei hin zu weiten, findet

einmal während der Vorbereitungszeit

ein gemeinsamer Kommunionkindertag

mit vielen verschiedenen Arbeitsgruppen

auf Pfarreiebene statt. Hier können sich

alle Kommunionkinder aus der Pfarrei sehen,

miteinander spielen und erfahren: nicht

nur in unserer Gemeinde werden Kinder

auf die Erstkommunion vorbereitet.

Außerdem lernen die Erstkommunionkinder

verschiedene Möglichkeiten kennen,

in der Gemeinde mitzuwirken: Sie

sind eingeladen, beim Krippenspiel am

Heiligen Abend mitzuspielen, sie können

sich an der Sternsingeraktion beteiligen

und sie lernen die verschiedenen Gruppen

für Kinder in ihren Gemeinden kennen,

Messdiener, Pfadfinder, Kinderchor. Dabei

lernen sie vor allem die Menschen kennen,

die in diesen Gruppen zusammenkommen.

So erleben sie die Gemeinden als Orte des

Miteinanders, als Orte, in denen viele verschiedene

Menschen leben und auf unterschiedliche

Weise tätig sind.


Die Kirche St. Judas Thaddäus gehört zu

den jüngsten Kirchen unseres Bistums. Entsprechend

modern ist ihre Architektur.

Wenn man sich der Kirche von der Straßenseite

nähert, sieht man zunächst nichts

weiter als eine große backsteinerne Fassade

ohne Fenster und Türen. Ein schwarzes

Kreuz mit Corpus in der linken oberen Ecke

dieser Fassade weist auf die Bedeutung

des Gebäudes hin.

Um zum Eingang zu gelangen, muss man

einen kleinen Fußweg von der Straße

machen. Dabei kommt man am „Glockenturm“

vorbei. Die Glocke von St. Judas

Thaddäus steht auf der grünen Wiese vor

dem ehemaligen Pfarrhaus. Angebracht ist

sie an einer kunstvollen Stahlkonstruktion,

welche die beiden griechischen Buchstaben

Alpha und Omega darstellt, Anfang

und Ende des griechischen Alphabets. Die

beiden Buchstaben sind uns von der Osterkerze

her geläufig. Jedes Jahr spricht der

Priester bei der Weihe dieser Kerze: „Christus,

gestern und heute, Anfang und Ende,

Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die

Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit

in alle Ewigkeit. Amen.“ An diese

österliche Dimension ist der Kirchenbesucher

erinnert, wenn er an der Glocke vorbeigeht.

Hat man den Kirchvorhof erreicht, befindet

man sich innerhalb eines harmonischen

Ensembles von ehemaligem Pfarrhaus,

Pfarrheim und Kindergarten zur Linken,

sowie der Kirche zur Rechten. Die vorher

so spröde, fast abweisende Fassade hat

sich jetzt in eine Fensterfront gewandelt,

die sich über die ganze Längsseite der Kirche

zieht.

Aus der Pfarrei

haus gottes und Pforte des himmels

In der letzten Ausgabe haben wir Ihnen die Kirche St. Josef vorgestellt. Das hundertjährige Jubiläum der Grundsteinlegung

dieser Kirche war der Anlass dafür.

In lockerer Folge wollen wir jetzt in jeder Ausgabe eine andere Kirche der Pfarrei vorstellen.

Dieses Mal ist es die Kirche St. Judas Thaddäus, die im nächsten Jahr ihr 50jähriges Jubiläum feiert.

Am Ende der Längsseite, kurz bevor man in

den anliegenden Garten gehen kann, öffnet

sich die Kirche ihren Besuchern. Durch

zwei Türen kann man in die Kirche eintreten.

Am Fuß der Türen ist für den aufmerksamen

Beobachter ein zweifacher Hinweis

darauf zu erkennen, in was für ein Gebäude

er jetzt eintritt. Auf der einen Seite liest er:

„Haus Gottes“, auf der anderen: „Pforte

des Himmels“. Beide Ausdrücke sind Zitate

aus dem Alten Testament. Nachdem der

Patriarch Jakob im Traum die Vision von

der Himmelsleiter hatte, ruft er aus: „Wie

ehrfurchtgebietend ist doch dieser Ort!

Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes

und die Pforte des Himmels.“ (Gen 28,17)

Durch das Hauptportal gehend tritt man in

den hinteren Bereich der Kirche ein und

steht unmittelbar unter der Orgelbühne.

Der Blick richtet sich nach vorne auf den

Altar, der den ganzen Raum dominiert.

Durch den Mittelgang schreitet man zwischen

den Bankreihen hindurch auf das

Zentrum der Kirche zu. Über dem Altar

weist das künstlerisch bedeutsame Kreuz

von Willi Kappen auf das hin, was darunter

auf dem Altar geschieht. Hier wird die rettende

Tat Jesu Christi am Kreuz in jeder

Messfeier vergegenwärtigt. Links vom

Altar befindet sich der Ambo, von dem aus,

das Wort Gottes verkündigt wird. Rechts

im Hintergrund sehen wir den Tabernakel,

in dem unser Herr Jesus Christus selbst

wohnt.

Ein Rundgang durch die Kirche könnte am

Taufbecken vorne rechts starten. Er führt

am Beichtstuhl vorbei, der sich ebenfalls

auf der rechten Seite, neben den Kirchenbänken

befindet. Im hinteren Bereich der

Kirche, neben dem Eingang führt er zum

Bild der Muttergottes, an dem Opferkerzen

entzündet werden können. Will man

die Runde dann vervollständigen, geht

man am besten am Kreuzweg auf der linken

Seite der Kirche längs. Inmitten des

Kreuzweges stößt man auf die Statue des

Kirchenpatrons und Apostels Judas Thaddäus,

bevor man am Ende des Kreuzwegs

zu einem tönernen Bild Mariens gelangt.

nur das kreuz weist auf die Bedeutung des gebäudes hin …

Der spröde Charme, der von der Kirche

ausgeht, erschließt sich dem fremden

Besucher nicht sofort. Wer aber seit Jahren

und Jahrzehnten dieser Kirche und dem

Stadtteil verbunden ist,

für den ist die Kirche zu

einer unverzichtbaren

Heimat geworden. Vielleicht

hat Sie dieser Artikel

neugierig gemacht.

Dann schauen Sie im

nächsten Jahr doch mal

in St. Judas Thaddäus

vorbei! Oder kommen

Sie noch in der Advents-

oder Weihnachtszeit,

dann können Sie auch die Krippe bewundert,

die sich von Adventssonntag zu

Adventssonntag weiter entwickelt.

Beten GeGen fOlter

Schon in der letzten Ausgabe unserer Pfarrzeitung habe ich darüber berichtet, dass

ich seit mehreren Jahren Mitglied einer Gruppe bin, die in ihren Gebeten die Opfer

von Folter und deren Abschaffung zum Thema haben. Eine Gebetsgemeinschaft hier

in Osterfeld ist jetzt gegründet. Ich lade weiterhin Interessierte ein, für die Opfer und

für die Abschaffung der Folter zu beten. Diese Einladung richtet sich nicht nur an

Katholiken. Für persönliche Gebetsanliegen wird es auch noch Raum geben.

Folgende Termine für sind schon festgelegt:

10. dezember, 14. januar, 11 februar, 11. märz;

jeweils um 20.00 uhr.

Wenn Sie interessiert sind melden Sie sich bitte bei mir:

anette gesenhaus, telefon 89 20 58


caritas

Das Jahr 2009 geht langsam dem Ende zu.

Es ist somit an der Zeit, mal wieder über

Neuigkeiten zu berichten. Vieles ist passiert:

So ist z. B. im November 2008 der 1.

Essener Caritas-Sozialpreis 2008 dem Caritasverband

für die Stadt Oberhausen für

das Projekt Schul- und Sozialkirche St.

Jakobus als Dank und Anerkennung für den

vorbildlichen Einsatz und das herausragende

Engagement verliehen worden. Das

Schülercafe wurde nach den Osterferien

2009 in Betrieb genommen und findet

regen Zulauf. Hier können die Schüler/

innen der Theodor-Heuss-Realschule in

den Unterrichtspausen ab der Mittagszeit

beim Spiel oder bei gemeinsamen

Gesprächen „Luft holen“. Am 2. August d. J.

konnte die St. Jakobus-Kirche auf den 50.

Jahrestag der Grundsteinlegung zurückblicken.

Nach der hl. Messe gab es mit vielen

Menschen ein gemütliches Beisammensein

im Außengelände rund um die Kirche.

An dieser Stelle gibt der Vorstand des Fördervereins

das Datum des nächsten großen

Festes bekannt. Es ist der 11. Juni 2010.

An diesem Tag jährt sich zum 50. Mal der

Weihetag der St. Jakobus-Kirche. Schon

jetzt wird zu der Jubiläumsfeier herzlich

eingeladen. Begonnen wird der Festakt mit

einem feierlichen Gottesdienst. Genaue

Daten und Zeiten werden frühzeitig

bekanntgegeben. An diesem Festwochen-

neues vom Förderverein der

schul- und sozialkirche st. Jakobus

der kreuzweg der Jakobus-kirche wurde an der Fassade montiert.

ende wird auch das Jakobusfest 2010 stattfinden.

Auch in diesem Jahr lädt die Caritas in die

Schul- und Sozialkirche St. Jakobus zu einer

gemeinsamen Heiligabendfeier für Alleinstehende

und Senioren ein. Begonnen wird

mit einer Hl. Messe um 16.00 Uhr in der St.

Jakobus-Kirche. Anschließend ist die Feier

im Saal der Schul- und Sozialkirche mit

Gesängen und vorgetragenen Gedichten

und Geschichten. Zum Abschluss gibt es

ein gemeinsames festliches Abendessen.

Die Feier endet dann gegen 20.00 Uhr.

Näheres wird noch bekanntgegeben oder

ist im Gemeindebüro zu erfragen.

Nach wie vor wird mittwochs und freitags

im Saal ein Mittagstisch angeboten, herge-

richtet von ehrenamtlichen Helfern/innen

der Caritas.

Die Frühschichten der Fastenzeit wurden

gerne besucht. Das Kollegium und die

Schüler/innen der umliegenden Schulen

richteten eigene Frühschichten mit

anschließendem gemeinsamem Frühstück

aus.

Treffen des Familienbüros der Stadt Oberhausen

/ Jugendamt, eine Veranstaltung

der Familienbildungsstätte und mehrere

Zusammenkünfte der Kinderkirche

gehörten mit zum diesjährigen Programm

der Schul- und Sozialkirche.

Natürlich sind auch im zu Ende gehenden

Jahr noch viele Verschönerungsarbeiten

vorgenommen worden. So wurde z. B. an

der hinteren Kirchenwand außen der

Kreuzweg der St. Jakobus-Kirche angebracht.

Wer mag, kann hier also– außer zu

Kreuzwegandachten – innehalten und verweilen.

Nach wie vor war auch in diesem Jahr der

unermüdliche ehrenamtliche Einsatz vieler

Helferinnen und Helfer eine wertvolle Hilfe.

An dieser Stelle: Herzlichen Dank! In

allen Kirchen der St. Franziskus-Gemeinde

liegen Informationsbroschüren mit Aufnahmeantrag

aus. Weitere Vereinsmitglieder

sind jederzeit herzlich willkommen.

Für Ihre Mithilfe und Ihre Spenden bedankt

sich der Vorstand des Fördervereins der

Schul- und Sozialkirche St. Jakobus Osterfeld

BÜRO DER SOZIALKIRCHE

Tel. 6946182, FAX 6946183

ein segen FüR alle

senioRennachmittag

in st. maRien-Rothe-

Busch

Auch in diesem Jahr gab es in unserer

Gemeinde, St. Marien Rothebusch den

Seniorennachmittag der Caritas. Wir

haben mit über 80 Gemeindemitgliedern

einen Segensgottesdienst in

unserer Kirche gefeiert, bei dem die

Gelegenheit bestand, sich persönlich

segnen zu lassen. Auch wenn es zu

Beginn etwas zögerlich aussah, ließen

sich alle segnen. Im Anschluss des

Gottesdienstes ging unser Nachmittag

im Haus Reimann bei einer guten

Tasse Kaffee und der beliebten Zitronenrolle

weiter. Höhepunkt war allerdings

die Darbietung der Klosterspatzen

und Klostermäuse, die einige

Lieder für diesen Nachmittag im

Gepäck hatten. Es war ein toller Nachmittag

und wir danken allen, die uns

zu diesem Gelingen geholfen haben.


Schwer bepackt machte sich der Singkreis

St. Josef von St. Franziskus am 12. Oktober

2009 auf den Weg in das Dorf Sattenhausen

in der Nähe von Göttingen.

Dort angekommen waren wir zunächst

doch überrascht über die ruhige Atmosphäre

des Dorfes mit seinen 563 Einwohner,

von denen man durchschnittlich drei

am Tag traf. Jedoch war das Dorf mit seinen

alten Fachwerkhäusern und der es umgebenen

Landschaft sehr schön.

Auf dem Programm der 10-tägigen Chorfahrt

standen neben gemeinsamen Spielabenden,

diversen „Basteleien“ sowie verschiedenen

sportlichen Aktivitäten rund

ums Haus, dank unserer wanderfreudigen

Leiter auch ausgedehnte Spaziergänge in

der näheren Umgebung.

Natürlich wurde fleißig geprobt für das

anstehende Weihnachtskonzert, wobei wir

zwischendurch auch nicht-kirchliche Lieder

zum Besten gegeben haben.

Doch auch die kulturelle Bildung kam nicht

zu kurz:

Wir besuchten in Göttingen, wo wir auch

eine Stadtrallye gemacht haben, im „Jungen

Theater“ das Stück „Wir alle für immer

zusammen“ und hatten sogar das Glück,

bei einer Premiere dabei sein zu können.

Es war Sonntag und das Telefon klingelte.

Nach einem freudigem „Hallo“ erfuhr ich

von unserer Chorleiterin, dass heute Einsendeschluss

für das Pfarrmagazin „Die

Drei“ sei. Und “spontan“ wie nun mal der

Elchchor und dessen Chorleiterin ist, hat

Sie “spontan“ an mich gedacht, dass ich

vielleicht “spontan“ einen kleinen Artikel

über unseren Chor schreiben könnte. Da

war ich erst mal baff!!

Nach einem freudigen Abschiedsgruß von

Ihr und einem frohem Gelingen war bei mir

erst mal Schluss mit Spontaneität. Was

sollte ich schreiben? Erst ein Jahr beim

Elchchor, und die Probenmappe beinhaltet

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noch mehr unbekannte Lieder als mir lieb

ist. Aber immerhin habe ich schon für die

Roratemesse am 12.12.09 eine Leseleuchte,

um die Liedertexte lesen zu können,

und für unseren Auftritt im Hospiz am

13.12.09 eine kleinere, schwarze Notenmappe

erstanden. Bis zu diesen Elchauftritten

im Gemeindeleben von St. Pankratius

stehen noch fünf Proben an. Vollgestopft

mit alten und neuen Liedern, die

unsere Chorleiterin Monika aussucht. Die

Noten mit Text besorgt sie uns auch. Dann

„feilt“ sie mit Klavier und Dirigat an unseren

vier Stimmgruppen herum, bis das Gesun-


gene Ihrem musikalischen Gehör gefällt.

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Unser Leistungsangebot

triangel

grenzerfahrungen – die singkreiskinder on tour

singekreis in Reihe vor dem erfurter dom

Außerdem machten wir einen Ausflug nach

Erfurt, einer wunderschönen Stadt mit

ihrem historischen Stadtkern, Dom und

der einzigen mit Häusern bebauten Brücke

in Nordeuropa (die Krämerbrücke).

Am letzten Urlaubstag wandelten wir auf

den Spuren der deutschen Nachkriegsgeschichte

im Grenzlandmuseum Eichsfeld,

wo uns der Schrecken und die Sinnlosigkeit

der Ost-West-Grenze näher gebracht wurde.

Für viele von uns war es das erste Mal,

dass wir den „Osten“ besuchten.

Trotz Kälte hat das Wetter mitgespielt,

sodass wir in unseren Vorhaben nicht

beeinträchtigt wurden. Auch die abwechslungsreiche

Verköstigung durch Frau Geilenkirchen,

sowie die gute Betreuung durch

Sabine Bergforth und Norbert Schneider,

spontan singen will auch geübt sein

Dabei geht es wieder “spontan“ zu. Manchmal

soll ich bei den Männern die Bassstimme

mitsingen, andere Lieder erfordern

einen Wechsel zu den Tenören, die im Elchchor

vorwiegend weiblich sind. Für die Sangesinteressierten,

die natürlich bei uns

jederzeit willkommen sind: Wir proben alle

10 Tage montags und donnerstags ab 19.45

Uhr (Infos bei M. Sandfort) und der Wechsel

zu den Tenören tut nicht weh, erfordert

nur einen Sitzplatztausch. Da andere Sänger/innen

auch wechseln, kommen immer

wieder neue Konstellationen zustande.

Das trainiert die Musikalität und das

Zusammengehörigkeitsgefühl.

denen hier noch einmal herzlich dafür

gedankt sei, trug dazu bei, dass wir uns alle

wohl fühlten.

Am 22. Oktober traten wir nach der aufregenden

und interessanten Freizeit

erschöpft aber zufrieden die Heimreise an

und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder

eine solche Fahrt erleben können.

Darum freuen wir uns schon auf unseren

Auftritt bei einer Messe am 17.01.2010 in

Wuppertal, mit anschließendem leckerem

Zusammensein bei Kaffee und Kuchen.

Noch mal, wer Lust hat beim Elchchor mitzusingen

kommt unverbindlich vorbei und

schnuppert in unser bekannt modernes

Repertoire. Probemappen sind vorhanden.

Bis dahin wünscht der Elchchor der

Gemeinde viel Freude an der Musik, eine

frohe Weihnachtszeit und ein gesegnetes

neues Jahr.

ihr Wolfgang Burchert

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Lebenshilfe Werkstätten Oberhausen gGmbH

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8

Triangel

seit über 15 Jahren:

Pfarrblasorchester st. Pankratius

st. Pankratius, Pfarrblasorchester (PBo) auf dem Bild fehlen: andrea Bittmann

(Querflöte), Brigitte Bahne (klarinette), margret sixel (klarinette), artur

sixel (Barriton) Foto: Frank herbst

Seit über 15 Jahren ist es mächtig laut in St.

Pankratius, denn genauso lange existiert

mittlerweile das Pfarrblasorchester St.

Pankratius. Zwar hat sich unsere Besetzung

in der langen Zeit oftmals neu durchgemischt,

den üblichen Auftritten bleiben

wir dennoch treu. Dazu gehörten auch in

diesem Jahr die Begleitung der Fronleichnamsprozession,

des Gemeindefests und

der Pfarrwallfahrt, der Auftritt auf dem

Stadtfest sowie die musikalische Unterstützung

bei den Martinszügen quer durch

Sterkrade und Osterfeld.

Wie auch im letzten Jahr war unser Höhepunkt

das Konzert auf der Burg Vondern

am 07. Juni, bei dem wir mit Werken wie

„Time to say goodbye“ (M. Schnabel) oder

auch „Can you feel the love tonight“ (E.

John) erneut einige neue Stücke zum Besten

geben konnten. Trotz des nicht ganz

optimalen Wetters konnten wir uns über

regen Besucherandrang freuen und so hatten

Gäste und Musiker ganz offensichtlich

einen schönen Nachmittag auf der Burg.

Damit war es für dieses Jahr nicht genug.

Am 20. September durften wir die Drachenshow

im OLGA-Park musikalisch

begleiten. Es war ein schöner und erfolgreicher

Tag für uns – das Engagement für

die Show im nächsten Jahr steht bereits.

Dies ist nur einer von vielen Terminen im

nächsten Jahr. Schon am 10. Januar 2010

steht der erste Auftritt anlässlich des Diözesanmusiktages

der Kinderchöre im Bistum

Essen an. Wir freuen uns ebenfalls auf

den Oktober, in dem wir eventuell mit dem

Cäcilienverband nach Rom fahren können.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des

Verbandes wäre diese Fahrt beinahe ein

Heimspiel, da wir bereits im Oktober 1998

mit dem Pfarrblasorchester und vielen weiteren

Rombegeisterten aus der Gemeinde

in die ewige Stadt gefahren waren.

Trotzdem oder gerade deswegen sind wir

natürlich immer auf der Suche nach weiterer

Verstärkung, besonders am Horn, an

der Trompete oder der Posaune. Falls Sie

also ein Blasinstrument spielen (oder es

lernen wollen -wir unterstützen Sie dabei-),

kommen Sie doch einfach bei einer der

nächsten Proben vorbei! Die Proben finden

jeweils mittwochs um 19.45 Uhr im Pfarrheim

von Sankt Pankratius statt. Wer nicht

bis zum nächsten Jahr warten möchte, der

komme am 31.12.2009 in die Jahresabschlussmesse,

in der auch das PBO sein

musikalisches Jahr 2009 beenden wird.

160 JahRe choRmusik an st. PankRatius

Zur größeren Ehre Gottes und zur Freude

und Anregung für die Menschen!

Im März 1849 tritt in der Paulskirche in

Frankfurt die Nationalversammlung zusammen.

Nach der Revolution in Wien und Berlin

im Jahr davor, wird nun die Verfassung

beschlossen. Die deutsche Flagge mit den

Farben schwarz-rot-gold gilt ab sofort.

2009! Die Bundesrepublik Deutschland

wird 60 Jahre. Die Bundesflagge zeigt noch

die gleichen Farben. Zwei Jahreszahlen im

Rad der großen Weltgeschichte. Was haben

sie mit uns, dem Propsteichor von St. Pankratius

zu tun? Politisch betrachtet sicherlich

wenig.

Von Wichtigkeit ist für uns ein Ereignis im

Jahr 1849. Die Überlieferung benennt keinen

genauen Tag. Sicher ist allerdings, dass

sich einige sangesfreudige Männer der

Gemeinde Osterfeld zusammenfanden,

um den „Katholischen Gesangverein Cäcilia“

zu gründen. Fortan sahen sie ihre Aufgabe

in der festlichen Gestaltung der Gottesdienste.

Es wurden strenge Paragraphen

eingesetzt. In ihnen wurden regelmäßige

Beiträge sowie das Ahnden von Verstößen

mit Strafgeldern festgelegt. Die Gründungsmitglieder

setzten sich aus den alteingesessenen

Bauern und angesehenen

Bürgern der Gemeinde zusammen. „Einfachere“

Sangesfreudige hatten zunächst

kaum die Möglichkeit, als Mitglied aufgenommen

zu werden. Man wollte unter sich

sein.

Durch die beginnende Industrialisierung

wuchs die Gemeinde ständig. Die Abgrenzung

konnte auf Dauer nicht aufrechterhalten

werden. Der Wunsch der neuen Mitbürger

Osterfelds, sich gesanglich zu orientieren

und zu engagieren wurde zu groß.

Die alte Pfarrkirche musste 1893 einem

neuen, einem größeren Gotteshaus weichen.

Es ist überliefert, dass am 01.05.1893

auf die besondere Initiative des damaligen

Herrn Kaplan Schmitz im Lokal Eschenbruck

die Gründung des Kirchenchores St.

Pankratius vollzogen wurde. Gründungsmitglieder

waren die Herren des „Katholischen

Gesangverein Cäcilia“. Der Verein

ging in den neuen Kirchenchor über.

Obwohl auch die Pflege weltlicher Lieder

Bestand hatte, lag der Schwerpunkt in der

Verherrlichung Gottes und der Erbauung

über 25 Jahre

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der Gläubigen. Auch in öffentlichen Konzerten

stellte der Chor seine Leistungsfähigkeit

zunehmend unter Beweis.

In der Festschrift zum 60jährigen Bestehen

des Chores ist nachzulesen, dass der Chor

zunehmend über die Grenzen seiner Heimatstadt

hinaus bekannt wurde. Er nahm

fortan jährlich an den Cäcilienfesten der

Dekanate teil oder richtete diese aus. Mit

der Zeit genügte die 1829 von der Firma

Breil aus Dorsten erbaute Orgel nicht mehr

den Ansprüchen. Der Kauf einer neuen

Orgel wurde geplant. Dabei trug der damalige

Chor mit Hilfe von Konzerten erheblich

zur Finanzierung bei. Die neue Orgel

wurde 1910 eingeweiht. Kurzfristig wurde

sogar ein Damenchor gegründet und angeschlossen.

Das war für jene Zeit eine Sensation!

Als im Jahr 1914 der erste Weltkrieg

ausbrach, nahm die Mitgliederzahl rapide

ab. Viele Männer wurden zu den Waffen

gerufen. Manche kehrten nicht zurück.

1919 bekam der Chor mit Herrn Heinrich

Krähnheide einen neuen Dirigenten. Unter

seinem Dirigat nahm auch die Mitgliederzahl

wieder zu. Zeitweise zählte der Chor

80 aktive Sänger. Es gab für kurze Zeit auch

einen Knabenchor unter seiner Leitung.

Doch schon bald waren die guten Zeiten

vorbei. Mit der beginnenden Wirtschaftskrise

hielt die finanzielle Not Einzug in die

Familien der Chorsänger und der Gemeinde.

Zeitweise waren 50% der Mitglieder

arbeitslos. Trotz dieser widrigen Umstände

hielten sie ihrem Chor die Treue und

handelten solidarisch. Neben der Gestaltung

der Sonntagsmessen organisierten

die Chormitglieder unter ihrem 1. Vorsitzenden

Herrn Rektor August Buck Wohltätigkeitskonzerte

für Bedürftige und Kommunionkinder.

Während der NS-Zeit wurde es für die Chormitglieder

immer schwieriger, sich öffentlich

zu präsentieren. Allen Verboten und

Beschränkungen zum Trotz hielten die, die

nicht zum Wehrdienst einberufen wurden

oder später als Soldaten nicht an der Front

kämpfen mussten, dem Chor die Treue. So

ist von einem besonderen Ereignis in den

alten Unterlagen zu lesen. Vom 12.12. bis

15.12.1938 weilte der Hochw. Bischof Cle-

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mens August, Graf von Galen in unserer

Gemeinde. Bei einem Empfang ihm zu

Ehren trat der Chor geschlossen auf. Am

01.06.1939 übernahm Herr Josef Wendholt

den Chor. Er ist vielen alten Osterfeldern

noch in Erinnerung. Unter ihm feierte der

Chor im Laufe der nächsten Jahrzehnte

viele Erfolge. Genau wie viele Sänger wurde

auch Josef Wendholt zunächst zum

Kriegsdienst eingezogen. So drohte der

Chor mangels Sänger und Chorleiter auseinander

zu brechen. Doch dankenswerter

Weise fanden sich Männer, die den Chor

als Chorleiter übernahmen und sein Bestehen

sicherten. Hier sind die Herren Studienrat

Erpenbruck aus Bottrop, unser damaliger

Küster Anton Böcker und Wilhelm

Grashoff, Organist und Chorleiter an St.

Peter in Oberhausen, zu erwähnen. In dieser

Zeit wurde so manche Probe durch

Bombenangriffe unterbrochen. Die wenigen

noch Aktiven lernten zu improvisieren.

Als dann auch noch unsere Pfarrkirche

schwer beschädigt wurde, fanden die Gottesdienste

teils in der Kapelle des Krankenhauses

und teils im Saal des Ketteler-

Hauses statt.

Mit dem Ende des Krieges nahm auch Josef

Wendholt, der körperlich behindert aus

dem Krieg zurückgekommen war, seinen

Dienst wieder auf. Es wurde ein erfolgreiches

Wirken. Ende 1945 zählte der Chor

62 aktive Sänger und 150 passive Mitglieder.

1946, am 01.05., geschah etwas

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Unglaubliches: Nach langen Diskussionen

und vielem Für und Wider wurde der

Anschluss eines Damenchores beschlossen.

Es kamen noch 70 Sängerinnen dazu.

Zunächst wurde getrennt geprobt. Am

25.08.1946 trat dieser gemischte Chor zum

ersten Mal in der wieder hergestellten

Pfarrkirche gemeinsam auf. Welch ein

Ereignis, welch ein gewaltiger Gesang

muss das gewesen sein!

1964 wurde St. Pankratius Propsteikirche.

Danach erhielt der Chor seinen jetzigen

Namen: Propsteichor St. Pankratius, den

1977 Herr Jakob Knops übernahm.

Unbedingt erwähnt werden muss, dass wir

in unserem ehemaligen Präses Herrn

Propst i. R. Karl Wehling einen Förderer

und Unterstützer hatten, dem wir sehr

dankbar sind. Ohne dessen Unterstützung

wäre so manches Vorhaben gescheitert.

Seit Dezember 1996 ist Herr Propst Hans-

Ulrich Neikes unser Präses. Auch in ihm

haben wir einen Befürworter gefunden,

und die Zusammenarbeit mit ihm ist bis

heute sehr erfolgreich. 1999 feierte unser

Propsteichor ein ganzes Jahr lang sein

150jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass

verlieh uns mit Datum vom 09.05.1999 der

allgemeine Cäcilienverband für Deutschland

die Palestrina–Medaille. Ebenso

erhielten wir in diesem Jahr eine Ehrenurkunde

des Cäcilienverbandes Essen. Im

Mai 2000 wurde uns, Herrn Lothar Walters

und Frau Karla Kalthoff, während einer Fei-

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erstunde in Gütersloh die Zelter – Plakette

überreicht. Wenn man nun glaubt, diese

Auszeichnungen problemlos per Antrag zu

erhalten, so entspricht das nicht der Realität.

Unterlagen mussten eingereicht werden.

Nach sorgfältiger Prüfung und schriftlicher

Bestätigung u. a. durch die Stadt

Oberhausen und das Bistum Essen wurde

das Gründungsjahr festgesetzt. So dürfen

wir uns heute getrost als ältester Chor

Oberhausens bezeichnen.

Mit der Umstrukturierung im Bistum stand

für den Chor die Frage im Raum, wie es

denn wohl weiter gehen werde. Es gab

Gespräche und Vereinbarungen – aber

auch Enttäuschungen. Zudem trat unser

Chorleiter Jakob Knops in den Vorruhestand.

Für viele Mitglieder war dieser

Abschied schmerzlich. Wir haben ihm viel

zu verdanken, denn im Laufe seines 30jährigen

Wirkens hat er den Chor oft zu

Höchstleistungen geführt.

Zum 01.08.2008 übernahm Frau Waltraud

Lange den Propsteichor. Sie ist nun die

alleinige hauptamtliche Kirchenmusikerin

in der Pfarrei St. Pankratius. Da ihr ein sehr

guter Ruf vorauseilte, sahen wir der Arbeit

mit ihr zwar gespannt, aber doch auch mit

einer gewissen Gelassenheit entgegen.

Sehr schnell war die „Brücke geschlagen“.

Wir alle sind heute froh, dass wir Waltraud

Lange haben. Die Proben machen Spaß –

trotz ihres hohen Anspruchs. Die Mitgliederzahl

ist wieder gestiegen. Derzeit zählt

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der Propsteichor über 50 Aktive. Wir schauen

optimistisch in die Zukunft. Es wäre

natürlich schön, wenn noch mehr „Nachwuchs“

dazukäme. Unsere Hauptaufgabe

ist und bleibt das Singen zur Ehre Gottes.

Auch wenn es heute scheinbar „in“ ist,

aktuelle, moderne kirchliche Musik zu singen,

sehen wir auch eine große Aufgabe

und Verantwortung darin, Kulturgut zu

pflegen, zu bewahren und weiterzugeben.

Die großen Werke alter Meister werden

seit Hunderten von Jahren gesungen. Ob

das mit der derzeitigen modernen Musikliteratur

so sein wird? Modernes Liedgut ist

uns durchaus nicht fremd. Häufig singen

wir auch dieses mit Freude.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Chorlebens

liegt in der Geselligkeit, im Erleben

der Gemeinschaft. So versteht es sich von

selbst, dass wir über ein großes Repertoire

an weltlichen Liedern verfügen. Über das

Jahr verteilt gibt es viele Treffen oder Ausflüge,

die der Geselligkeit dienen. Auch im

weltlichen Leben unserer Stadt sind wir

nicht unbekannt. Beim Osterfelder Stadtfest

unterhalten wir die Zuhörer seit Jahren

schon mit flotten Melodien.

So schauen wir in diesem Jahr nicht nur auf

160 Jahre Bestehen des Chores zurück. Wir

blicken auch in die Zukunft und hoffen voll

Zuversicht, dass es immer Menschen gibt,

die sich über die Musik in den Dienst Gottes

stellen.

karla kalthoff, Vorsitzende

Markus Nowotsch

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FRühschicht auch im JanuaR?

Ja, genau! In St. Franziskus gibt es Frühschichten

als Wortgottesdienste während

des ganzen Jahres. Und das kam so: Einige

Leute fanden es schade, dass Frühschichten

nur vor Weihnachten und Ostern stattfinden

und so überlegten wir, ob es wohl möglich

wäre, in jedem Monat eine Frühschicht

anzubieten. Es fand sich ein Kreis von Interessierten,

die bereit waren, allein oder zu

zweit diese Frühschichten vorzubereiten

und durchzuführen, sowie eine Gruppe von

Musikern, die die musikalische Gestaltung

übernahm.

So treffen sich seit ca. 1,5 Jahren ca. 20-30

Besucher an jedem 2. Dienstag im Monat

und zwar abwechselnd in St Antonius, St.

Jakobus und St. Josef, morgens um 6.00

Uhr um einen besonderen Gottesdienst

miteinander zu feiern.

Es ist ein intensives Erleben von Gemeinschaft,

im Kreis im Altarraum zu sitzen und

gemeinsam zu singen und zu beten. In die-

sem Gottesdienst ist jeder einzelne wichtig

und kann sich einbringen, wenn er

möchte.

Anschließend gibt es für alle, die noch Zeit

haben, Frühstück.

Viele kommen regelmäßig und möchten

auf diese Gottesdienste nicht mehr verzichten.

Die Frühschichten stehen immer unter

einem Thema. Die erste Reihe hatte verschiedene

Heilungsgeschichten zum

Inhalt. Z. Zt. beschäftigen wir uns mit den

„Ich-bin-….“Worten Jesu.

Die nächste Frühschicht aus dieser Reihe

ist am

12.01.2010 in St. Antonius.

Thema: „Ich bin der gute Hirt“

Wir freuen uns über jeden, der dazukommen

möchte, einfach um dabei zu sein oder

auch um mitzugestalten.

eva gottschalk und heike scholten

Einer guten Tradition aus der Gemeinde St. Vinzenz folgend fand am Samstag, dem 31.

Oktober 2009, im Pfarrheim der Propstei St. Pankratius in Osterfeld der 19. Bibeltag statt.

Der Referent Peter Alferding konnte sich über 77 angemeldete Teilnehmer freuen, die sich

mit dem Kernstück der jesuanischen Botschaft, der Bergpredigt, beschäftigen wollten. Ein

besonderes Augenmerk legte der Leiter des katholischen Bildungswerkes zunächst auf die

Stellung der Bergpredigt in der frohen Botschaft Jesu. Danach gelang es ihm trotz der

rekordverdächtigen Größe der Teilnehmerzahl ein angeregtes Gespräch zu leiten, welches

seit 1887

Offene Kirche im Advent

29.11. bis 23.12.2009

offene kirche im

advent

Haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht? Sie

kommen in eine Stadt, in einen Stadtteil, sehen eine

von außen beeindruckende Kirche und ärgern sich

über die verschlossene Kirchentür.

Nur wenige zentral gelegene Kirchen in unserem

Bistum sind ganztägig geöffnet und laden zum

Gebet und zur Stille ein. Die meisten Kirchen sind

geschlossen und werden nur für Gottesdienste

geöffnet.

19. Bibeltag der Bibelkreise in st. Pankratius

Das Bistum Essen führt vom 29.11. bis 23.12.2009

die Aktion „Offene Kirche im Advent“ durch, an

der sich der Gemeinderat St. Marien Rothebusch

beteiligt.

Im o .g. Zeitraum ist unsere Kirche von montags

bis freitags jeweils in der Zeit von 16:00 - 17:00

Uhr geöffnet und gibt jedem die Gelegenheit,

einen Moment der Ruhe und Stille zu finden.

sich zunächst um die Ethik der Botschaft Jesu und ihr Verhältnis zum Ersten Testament

drehte. An vielen Beispielen wurde deutlich, dass Jesus das mosaische Gesetz von seiner

Äußerlichkeit befreien wollte. Vielmehr sollte es radikal, d.h. von seinen Wurzeln her,

innerlich verstanden werden.

Auch die Frage „Ist die Bergpredigt eine Orientierung für unser Leben oder Orientierung

für das Reich Gottes?“ wurde kontrovers diskutiert. Den Abschluss bildete eine Meditation

zum „Vater unser“, unterstützt durch Dias und Gitarrenmusik.

Seit nunmehr über 120 Jahren vertrauen Generationen von Osterfelder und Oberhausener

Familien, aber auch Einwohner umliegender Städte, dem Bestattungsinstitut Kortz, wenn ein

Trauerfall in der Familie zu beklagen ist und empfehlen dieses guten Gewissens weiter. Denn sie

wissen, das Bestattungsinstitut Kortz hilft, wo Unterstützung fehlt, weiß was bei einer

anstehenden Beerdigung zu beachten, zu regeln und zu organisieren ist.

Unabhängig vom Sterbe- und Beerdigungsort führt der Inhaber Christoph Kortz, jetzt in der

4. Generation, mit seinen erfahrenen Mitarbeitern alle Arten von Erd- und Feuerbestattungen in

allen Preislagen und auf sämtlichen Friedhöfen zur völligen Zufriedenheit der Angehörigen durch.

Durch ständige Erreichbarkeit, persönliche, fachkundige, diskrete und preiswürdige Beratung,

unbürokratische, vertrauenswürdige Hilfe, kann er die von seinen Kunden zu Recht erwartete

sorgfältige Erledigung aller ihm übertragenen Aufgaben garantieren. Das Bestattungsinstitut Kortz

verfügt dazu über entsprechende Räumlichkeiten, moderne Aufbahrungsmöglichkeiten, eigene

Überführungsfahrzeuge und vielem mehr.

Seit einigen Jahren bietet das Bestattungsinstitut Kortz auch verschiedene Möglichkeiten der

Bestattungsvorsorge. Es besteht die Möglichkeit vorsorglich festzulegen, in welcher Form eine

Bestattung erfolgen soll. Diese kann im Bedarfsfall auch finanziell geregelt werden (Hinterlegung

bei der Treuhandstelle des Bundesverbandes deutscher Bestatter) oder Sie können z.B. eine

Sterbegeldversicherung (Aufnahme bis zum 80. Lebensjahr) abschließen.

Im Bestattungsinstitut Kortz werden Sie unverbindlich über alle Alternativen beraten. Auf Wunsch,

wird das Ergebnis des Gesprächs schriftlich für Sie festgehalten. Unter anderem ist hier zu

beachten, dass allein im Oberhausener Stadtgebiet die Friedhofsgebühren sehr schwanken.

Solche Gebühren und die weiteren anfallenden Kosten zu kennen, Alternativen anzubieten und

zusammen mit Ihnen die Bestattung eines Angehörigen nach Ihren Wünschen und Vorstellungen

auszurichten, ist für Sie und uns zufriedenstellender und konkreter, als sich durch Werbung für

einen billigen Sarg beeinflussen zu lassen.

Wir informieren Sie über alle entstehenden Kosten, die bei einer Beerdigung nach Ihren Wünschen, entstehen !


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Kleiner Glaubenskurs zur Erfahrung des Wesentlichen im Christentum

Im dreitägigen Kurs werden wesentliche

Wahrheiten des kath. Glaubens dargestellt.

Laien und Priester berichten in Impulsreferaten

von ihrem persönlichen Glaubensweg,

vermitteln Wissenswertes über den

Glauben und bieten so die Möglichkeit,

den eigenen Glauben zu vertiefen.

Impulsreferate – Austausch – stille Zeiten

– Eucharistiefeier – Einübung verschiedener

Gebetsformen.

Prospekte liegen am Schriftenstand des

Marienhospitals aus.

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Mo 8.00-14.00 Uhr / Di.-Fr. 8.00-18.00 Uhr / Sa. 8.00 -14.00 Uhr

Wir haben uns morgens um

8.00 Uhr am Brunnen neben

der Kirche St. Pankratius

getroffen und begannen die

Wallfahrt mit Liedern und

Gebeten. Fröhlich fuhren wir

los. Es herrschte gute Stimmung

in der Gruppe. Nach

der zweiten Station suchten

wir nach einer schönen Stelle

zum Frühstücken. Wir frühstückten

an einem Spielplatz

in der Nähe der zweiten Station.

Während des Frühstücks

konnten wir schaukeln …

Am frühen Nachmittag kamen wir an der

Turnhalle in Xanten an, in der wir übernachteten.

Wir stellten unsere Fahrräder in

die Turnhalle und gingen in die Stadt. Wir

aßen lecker Eis und besichtigten den Xantener

Dom. Uns wurde angeboten, beim

Glockenleuten mitzuhelfen, da es im Xantener

Dom noch drei Glocken gibt, welche

mit der Hand geläutet werden. Wir nahmen

das Angebot gerne an… um Punkt

sechs Uhr fingen wir an, die Glocken zu

läuten und nach zehn Minuten war es dann

vorbei. Uns wurde vorgeschlagen, uns mal

an die Seile zu hängen, und huiiii da geht

spirituelles 11

Fahrradwallfahrt 2009

gnadenkapelle in kevelaer

man ganz schön in die Höhe. Zurück in der

Turnhalle hüpften wir Trampolin, versuchten

uns an den Seilen hoch zu hangeln

und spielten Ballspiele….

Am Morgen räumten wir auf und fuhren

zum Bäcker, um zu frühstücken. Unsere

Stimmung war immer noch super, wir hatten

Spaß ohne Ende. Auf dem Weg zur

fünften und letzten Station hatten wir

dann ein Platten [Reifen], der aber ganz

schnell geflickt war.

Kurz nach der Station fuhren wir dann in

Kevelaer ein und trafen uns mit den anderen

Wallfahrern.

Jacqueline krampe


12

klein & stark

Am Mittwoch 07.10.09 feierten

wir Erntedank. Der Tag begann

um 9 Uhr mit einem Wortgottesdienst

mit Frau Hegh. Mit

Tüchern, Perlen, Figuren, Gemüse,

Obst und vielen andern

Sachen haben wir ein Mandala

zum Thema Schöpfung und Erntedank

gelegt.

Kinder, Eltern und Erzieherinnen

hat der Wortgottesdienst sehr

gefallen. Der nächste Wortgottesdienst

ist für Januar 2010 geplant.

Das Mittagessen wurde an diesem

Tag von einigen Müttern

zubereitet. Es gab leckere Kürbissuppe

und Obstquark --- mh

lecker. Danke noch einmal an die

fleißigen Helfer.

kita st.antonius

neues aus der Fantasiewerkstatt

Wer nach den Sommerferien in der Fantasiewerkstatt

angerufen hat, wird sich

gewundert haben. Der Gesprächsteilnehmer

meldet sich mittlerweile mit: „Kita und

Familienzentrum Fantasiewerkstatt, `Frau

Dingenskirchen`, hallo.“ Das liegt an dem

Beschluss der Landesregierung, dass sich

bis 2012 in NRW 3000 Kindertageseinrichtungen

zu Familienzentren weiterentwickeln

sollen. Ziel dabei ist, die Leistungen

für Kinder und Familien zu bündeln, qualitativ

weiter zu entwickeln und den Familien

ein umfassendes Angebot über das

Kita - Angebot hinaus vorzuhalten. Im Juni

2009 kam die Nachricht, dass der Jugendhilfeausschuss

mit einer weiteren Einrichtung

in Oberhausen auch die `Fantasiewerkstatt

St. Pankratius` ausgewählt hat.

Wir werden jetzt unser pädagogisches

Angebot gemeinsam mit Kooperationspartnern

- orientiert am Bedarf der Familien

in unserem Stadtteil - erweitern. So

haben wir schon Vereinbarungen mit der

Familienbildungsstätte, der Caritas Frühförderung,

der Caritas Beratung, der Praxis

für Sprachtherapie Petra Rehmann und der

Klostermusikschule geschlossen und weitere

sind in Planung. Es werden Angebote

gemacht, die sich an alle Familien richten,

auch wenn deren Kinder nicht unsere Einrichtung

besuchen. Natürlich haben wir

dabei auch unseren Bildungsschwerpunkt

im Blick und so gab es in den Herbstferien

eine Theaterwerkstatt, die mit einem

Besuch im Theater Oberhausen begann.

Durch einen Aushang an der Kita und im

Schaukasten der Gemeinde haben wir darauf

aufmerksam gemacht. `Leckerschmecker`

hieß das Stück, das Kinder unserer

Einrichtung gemeinsam mit Kindern aus

Osterfeld angesehen haben. Ein Bustransfer

war eingerichtet, der uns pünktlich um

15.30 Uhr zum Theater und zurück brachte.

Am Tag danach hat eine Theaterpädagogin

des Theaters Oberhausen in der Kita

mit allen beteiligten Kindern diese

Geschichte aufgearbeitet und Lieder und

Tänze aus dem Stück einstudiert.

Weitere Aktionen und Informationen werden

über die Tageszeitung, mit Flyern und

durch Aushänge in Schaukästen oder

Geschäften und bald auf unserer Homepage

bekannt gemacht.

In unserem Eingang finden Sie eine Stellwand

mit Informationsmaterial zu den vielfältigen

Angeboten. Schauen Sie doch einfach

mal vorbei! Nach wie vor werden

selbstverständlich alle Fragen unter der

Rufnummer 0208 – 89 07 96 beantwortet.

Ach ja, unser Logo haben wir etwas umgestaltet.

Dankbar haben wir dabei die guten

Vorschläge von Frau Susanne Moll-Real,

Werbeberaterin und Mutter eines Kindes

in unserer Einrichtung entgegengenommen.

Waltraud tersteegen

kindergarten, kita,

kinderhaus

kindertageseinrichtung

1 + 1 = 1 falsch! ? – nein! – richtig!

Zwei Kindertageseinrichtungen wachsen

in der Pfarrei St. Pankratius zusammen.

Auf einen gemeinsamen Weg machen

sich:

• die KiTa St. Marien Rothebusch Michalidesstrasse

und

• die KiTa Entdeckungskiste St. Pankratius

Nürnbergerstrasse

Schon vor ca. 3 Jahren wurden mit Vertretern

der Stadt, der Gemeinde, der Pfarrgemeinde

und des Kath. KiTa Zweckverbandes

im Bistum Essen die ersten Gespräche

geführt, um das Objekt „Pavillon“ im Kindergartenhof

von St. Marien Rothebusch in

den Blick zu nehmen. Dieser „Pavillon“ ist

bis zum 31.07.10 von der Stadt Oberhausen

gepachtet und gehört zum Waisenhaus,

das im Sommer 2008 geschlossen

wurde. Pavillon und Waisenhaus stehen

auf einem neuen Baugrundstück. Mit dieser

Tatsache war allen Beteiligten klar, dass

ein neuer Gruppenraum geschaffen werden

musste, (nach statistischen Erhebungszahlen)

um die 3. Gruppe der KiTa St. Marien

Rothebusch zu sichern. Drei Ideen wurden

entwickelt und diskutiert:

1. Bau eines neuen Pavillons auf dem verkleinerten

Grundstück im Kindergartenhof

2. Anbau an das bestehende Kindergartengebäude

in Richtung Pfarrwiese und

3. eine Ausgelagerte Gruppe in der KiTa

Entdeckungskiste, die nach statistischer

Erhebung 2010 eine Gruppe schließen würde

und deren Leiterin zeitgleich in den Vorruhestand

gehen würde.

Vorschlag 1 und 2 wurde lange diskutiert,

Baupläne wurden gezeichnet und begutachtet

und schnell wurde klar, dass die

finanziellen Mittel weder für einen Anbau,

noch für einen neuen Pavillon da sind.

Die 3. Idee wurde favorisiert, weil sie nicht

nur kostenneutral, sondern auch eine

gemeindeübergreifende Lösung bedeuten

wird. In der Entdeckungskiste muss im

Sommer 2010 keine Gruppe geschlossen

werden, weil eine Gruppe aus St. Marien

dort einziehen wird. Geplant ist diese

Zusammenlegung zum 01.08.10. Etwas hat

sich allerdings schon zum 01.09.09 geändert.

Frau Blank, die Leiterin der Entdeckungskiste,

die fast 30 Jahre in der Pfarrgemeinde

St. Pankratius gewirkt hat, ging

ein Jahr früher als geplant in den wohlverdienten

Vorruhrstand. Am 30.08.09 wurde

Frau Blank feierlich verabschiedet. Zum

01.09.09 habe ich vom KiTa Zweckverband

den Auftrag bekommen, beide Kindertageseinrichtungen

zu leiten, also 1 Jahr früher

als geplant.

Mit dieser Aufgabe verbinde ich das Ziel,

beide Kinderhäuser zusammenzuführen

und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln,

auf dem Hintergrund der Leitbilder

der Gemeinde St. Marien Rothebusch, der

Pfarrgemeinde St. Pankratius und dem

Leitbild des KiTa Zweckverbandes. Für Kinder

und deren Familien möchte ich mich

mit beiden Teams engagieren

• durch ein differenziertes, familienergänzendes

Betreuungsangebot

• eine ganzheitliche, am christlichen Menschenbild

orientierte Erziehung und

• eine kindgerechte Bildung

Auf diese Weise können wir dazu beitragen,

dass Kinder sich um ihrer selbst willen

als willkommen erleben und die bestmöglichen

Bedingungen für ihr Aufwachsen in

beiden Kinderhäusern vorfinden.

mit lieben grüßen, anne klag


klein & stark 13

abschiede in den tageseinrichtungen für kinder

an st. Pankratius und st. Judas thaddäus.

Bei den Tageseinrichtungen für Kinder in

unserer Pfarrgemeinde gab es gleich zwei

Abschiede.

Am 25. September wurde die Leiterin der

„Entdeckungskiste“ auf der Nürnberger

Straße, Frau Marlies Blank, und am 30.

Oktober die Leiterin des Kindergartens von

Judas Thaddäus, Frau Mechthild Buhl, verabschiedet.

Beide Erzieherinnen gehen in

die Ruhephase der Altersteilzeit.

Frau Blank war fast 30 Jahre bei uns tätig.

Zunächst im Kindergarten St. Vinzenz Pallotti

auf der Hans- Sachs-Straße. Im Rahmen

der Umstrukturierung der Einrichtungen

übernahm sie die Leitung des Kellermannshofes.

Hier entwickelte sie mit

ihrem Team das schon praktizierte Medienkonzept

weiter. Im spielerischen Tun

lernten die Kinder mit Computern umzugehen

und machten ihre ersten Erfahrungen.

„Wir reichen uns die Hände!“ war das

Abschiedsmotto im Gottesdienst, in dem

Frau Blank von Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen

verabschiedet worden ist. Es

kam aber auch eine Reihe von ehemaligen

„Kindergartenkindern“, die nun nicht nur

erwachsen sind, sondern auch ihre eigenen

Kinder in die Obhut von Frau Blank gegeben

hatten. Nach dem Gottesdienst gab es

noch ein Fest im Kellermannshof, bei dem

jeder und jede Gelegenheit hatte, sich auch

persönlich von Frau Blank zu verabschieden.

Frau Buhl war fast 20 Jahre bei uns in St.

Pankratius. Sie leitete zunächst die traditionsreiche

Einrichtung im Pankratiushaus,

die immerhin auf ein 100 jähriges Bestehen

zurückschauen konnte. In diesem Haus

hat Frau Buhl eine besondere Atmosphäre

für die Kinder hergestellt, die nicht nur

Freispiel, sondern auch die Begegnung mit

der Natur auf einem schönen Außengelände

ermöglichte. Bei der Schließung der Einrichtung

war es für Frau Buhl besonders

schmerzhaft, sich teilweise von ihrem Team

zu trennen. Über die Jahre waren die Mitarbeiterinnen

im Pankratiushaus auch

menschlich zusammengewachsen.

Als die Leiterin der Tageseinrichtung in St.

Judas Thaddäus, Frau Eltze, wegen Krankheit

ausfiel, war Frau Buhl sofort bereit,

hier die Verantwortung zu tragen und die

Leitung des Kindergartens zu übernehmen.

Für die letzten zwei Dienstjahre war das

sicher eine Herausforderung.

Am 30. November haben wir Frau Buhl im

Rahmen eines Gottesdienstes verabschiedet.

Obwohl es schon so spät im Oktober

war, gab es ein wunderschönes Wetter, so

dass das anschließende Abschiedsfest im

Kindergarten teilweise draußen gefeiert

werden konnte.

Die Gemeinden St. Judas Taddäus und St.

Pankratius sagen Frau Blank und Frau Buhl

ein herzliches Dankeschön für allen Einsatz

und jede Sorge um die Kinder. Für die kommende

Zeit wünschen wir Gesundheit und

Gottes Segen.

Öffnungszeiten: Mo – Fr. 8.30 – 18.30 Uhr Sa 8.30 – 13.00 Uhr

Fragen Sie uns – wir beraten Sie gern.

Unser Programm:

• Naturheilmittel

• umfassendes

Teesortiment

• Krankenpflege- und

Inkontinenzartikel

• Körperpflege

• Mund- und Zahnpflege

• unparfümierte Kosmetik

aus eigener Herstellung

• …und vieles mehr

vor Weihnachten

für alle Kunden:

große Adventstombola

Unser Service:

• Beratung in allen

Arzneimittelfragen

• telefonische

Bestellannahme

• Diätberatung

• Blutdruckmessung

• Verleih von Babywaagen

• Verleih von elektrischen

Milchpumpen

• und selbstverständlich

bei Bedarf Lieferung ins

Haus


14

jung & stark

Im letzten Jahr befand sich unsere Krabbelkirche

im Umbruch. Viele Kinder, Eltern,

Omas und Opas, die uns von Anfang an

begleitet hatten, haben die Krabbelkirche

verlassen. Zum größten Teil fühlten sich

die Kinder nach 4 ½ Jahren (so lange

besteht nun die Krabbelkirche) zu alt für

diese Art von Gottesdienst. Umso erfreulicher

ist es, dass viele neue Kinder und

Eltern den Weg zu unserer Krabbelkirche

gefunden haben. Insgesamt sind immer so

zwischen 20 und 25 Kindern in Begleitung

ihrer Eltern, Omas, Opas oder Paten am

Krabbelgottesdienst beteiligt.

Und auch in diesem Jahr hatten wir wieder

eine weite Spannbreite an Themen. Die

krabbelkirche in st. Pankratius

Seit unserem letzten Artikel ist ein Jahr vergangen. Daher steht die Frage im Raum: Was ist in diesem Jahr passiert?

erste Krabbelkirche im Jahr 2009 hatte das

Thema: Liebe ist nicht nur ein Wort. In diesem

Gottesdienst ging es um die Geschichte

vom barmherzigen Samariter. Mit

Tüchern, Holzklötzchen und Seilen haben

wir die Umgebung (Gebirge, Städte und

Wege) dargestellt. Mithilfe von biblischen

Figuren (Puppen) wurde dann die Geschichte

vom barmherzigen Samariter nachgespielt.

Die Kinder waren alle ganz entsetzt,

dass zwei Personen an dem Verletzten vorbeigingen

und erst der Dritte geholfen hat.

Sie waren aber froh, dass die Geschichte

dann doch gut ausging.

Die zweite Krabbelkirche fand am Palmsamstag

statt. Somit war das Thema klar.

Wir hatten einen Weg mit einem Tor vorbereitet.

Die Kinder durften die Menschen

spielen, die Jesus in Jerusalem begrüßten.

Sie wedelten mit den Palmzweigen und

breiteten ihre Jacken auf dem Weg aus. Die

Geschichte über den Einzug Jesu in Jerusalem

erzählten zwei Palmstöcke.

Bei unserem Gottesdienst vor den Sommerferien

mussten wir ausnahmsweise in

den großen Pfarrsaal ausweichen. Dieses

schadete aber keineswegs der Atmosphäre.

Dieser Gottesdienst hatte nämlich das

Thema: Jesus und die Kinder. Grundlage

hierfür war die Bibelstelle: Jesus segnet die

Kinder. Die Kinder saßen alle in der Mitte

des Kreises zusammen und haben gebannt

geschaut, was passiert. Mithilfe von vielen

biblischen Figuren wurde die Situation von

damals nachgestellt. Es war so ruhig, dass

man eine Stecknadel hätte fallen hören

können. Als die Kinder wieder zu ihren

Eltern gehen durften, wurden Sie von Frau

Fendrich gesegnet und von ihren Eltern

ebenfalls mit einem Segen empfangen.

(Die abgedruckten Bilder stammen aus diesem

Gottesdienst.)

Wieder zurück im Altarraum der Kirche

ging es in unserem Sommergottesdienst

darum, dass in unseren Herzen die Sonne

leuchtet. Mehrere Blumen hatten einen

Wettstreit. Alle fanden sich am schönsten.

Gewonnen hat am Ende aber nicht die edle

Rose oder die große Sonnenblume, sondern

das kleine Gänseblümchen. Warum?

Ihr gelb in der Mitte leuchtet wie die Sonne.

Unser Herbstgottesdienst fand leider erst

nach Redaktionsschluss am 31.10.09 statt,

sodass wir noch nicht davon berichten können.

Es ging dabei um einen kleinen Igel,

der uns Geschichten von Gott erzählte.

Natürlich gab es auch einen Igelbau, viele

Herbstblätter, Eicheln, Äpfel und Kastanien.

Der Krabbelgottesdienst im Advent findet

am 12.Dezember 2009 statt.

Wir würden uns freuen dich und auch Sie

bei unserer nächsten Krabbelkirche begrüßen

zu dürfen. Diese findet um 16.00 h im

Altarraum der St. Pankratius-Kirche statt.

Viele grüße und eine

besinnliche adventszeit


st. iVes, südengland

Foto: Frank herbst

den

GeMeinden

st. franziskus

st. Marien dreiMit

st. Pankratius

kontakte . gottesdienste . Pfarr-nachrichten

ich will etwas bewahren …

und daS können Sie auch.

Die folgenden vier Seiten (15-18) können

Sie dieser Ausgabe entnehmen und wie

ein Kalenderblatt (auf-)bewahren – z. B. an

Ihrer Pinwand.

Dann haben Sie nämlich – bis zur nächsten

Ausgabe ihrer „drei“ – alle wichtigen

adressen, telefonnummern, gottesdiensthinweise

und die nachrichten aus

den kirchenbüchern ihrer Pfarrei und den

Gemeinden auf einen Blick.

Da sehen Sie mal, was eine Pfarrei so alles

(bewahren) kann.

Die Redaktion

nr. 4

Advent 2009


1

St. franziSkuS

kirchenbücher

taufen:

Julia Wilms

Emma Buschhausen

Diego Boden

Dana Lina Kaldenhoven

Krishan Sasikaran

Florian Schwarz

Nancy-Sophie Buschenhagen

Lilly Marie Bock

Jonas Knorr

Emilia Marie Dannenberg

Emma Lynn Schmidt

Alicia Sophia Speiser

Torben Quabeck

Anna-Kristin Hertling

Shakira Jessica Hogrebe

Joel-Jason Nadj

Yannis Gerzmann

St. marien rothebuSch

Lilith Keana van de Sand

Lina Platen

Mariella Markovic

Leon Kassen

Moritz Severin

Abigail Götzelt

St. pankratiuS

Ennio-Loris Nigreli

Marlon Grabowski

Tyler Tyrone Gorczak

Lucia Fiorella Verborg

Lea Sophie Groh

Leon Neumann

Marcel Alexander Ligacz

Manuel Christian Ligacz

Oliver Döhr

Phoebe Leonie-Rosa Kuchling

eheschliessunGen:

St. franziSkuS

Tanja Becker und Dennis Wenk

Sabine Smyk und Tom Wieczorek

St. marien

Eva Anette Real und Carsten Kulse

Sabrina Lautenschläger und Christian

Dehlen

Anna Weißmann und Stefan Frenzen

Karin Fischer und Christian

Füchtenschneider

St. pankratiuS

Jennifer Scholz und Sebastian Birsan

Martina Hübner und Axel Attila Wunder

Birgit Neumann und Tobias Spicker

Sylvia Torz und Ulrich Döhr

BeerdiGunGen

St. franziSkuS

Thorsten Groh

Joshua Graupe

Barbara Weißenborn

Margit Mühlhaus

Roswitha Voss

Nikolaus Gimpel

Karl Heinz Szymanowski

Renate Freiberg

Erika Lehnert

Johannes Eul

Margarete Bickmann

Maria Dresenkamp

Elisabeth Buchholz

Gisela Gewandt

Johann Krein

Rosa-Maria Brockstieger

Marie Artelt

Brigitte Black

Heribert Köster

Erna Keller

Luise Wendler

Katharina Meis

Hildegard Kryniewiecki

Marianne Passmann

Johann Morgenroth

Margarethe Schwarz

Frank Gehrke

Rosalie Furmanek

St. marien rothebuSch

Leo Koczor

Erich Strugala

Friedhelm Zimmer

Klara Kycia

Renate Staub

Klaus-Dieter Kruppa

Irmgard Boß

Anna Rosalie Oswald

Anna Thieve

Margarete Wilms

Gertrud Hübel

Ingeborg Gottlob

Margarete Czinzoll

Hans-Werner Unkel

Edelgard Witt

Isabella Reimann

Maria Rompf

Annemarie Boos

Rosa Piwosz

Maria Dilly

Anna Benninghoff

Wilhelm Tippegei

Jutta Baumann

Lina Dechering

Anton Stempniak

St. pankratiuS

Josef Broß

Renate Katharina Brings

Jean Rousseeuw

Margarethe Bittscheidt

Theodor Marré

Charlotte Bücking

Erwin Kapusczinski

Cäcilia Weidenfeller

Elfriede Fischer

Wilhelmine Dux

Paul Prentki

Walter Optenhövel

Marija Valka

Elisabeth Hof

Renate Frankiewicz

Helga Winter

Gertrud Mahlberg

Gertrud Hübel

Marija Pistol

Bernhard Hümke

Heribert Große-Schmidt

Johannes Döhler

Manfred van der Linde

Henriette Reichstein

Gertrud Büsen

Theodor Kamps

Elisabeth Zerwe

Doris Kempkens

Manfred Spierau

Johanna Jacobs

Wolfgang Beuchel

„ich bin die auferstehung und das leben“ Foto: Jürgen dahmen


Wöchentliche gottesdienste

in den kirchen und kapellen

der Pfarrei:

die monatlichen angebote sowie

die sondergottesdienste entnehmen sie

bitte den jeweiligen gemeindenachrichten

pfarrkirche St. pankratiuS

Sa. 17.00 Beichtgelegenheit

17.30 Vorabendmesse

So. 09.45 Hochamt

11.15 Familienmesse

18.00 Abendmesse

Mo. 09.00 Laudes

Di. 09.00 Heilige Messe

Mi. 18.00 Heilige Messe

Do. 09.00 Heilige Messe

18.00 Vesper

Fr. 08.00 Schulmesse

18.00 Heilige Messe

gemeindekirche St. antoniuS

Sa. 17.00 Vorabendmesse

So. 10.45 Heilige Messe

Di. 09.00 Heilige Messe

Do. 08.15 Heilige Messe

Fr. 08.15 Heilige Messe

gemeindekirche St. marien

Sa. 18.30 Vorabendmesse

So. 11.00 Heilige Messe

Di. 08.30 Heilige Messe

Do. 19.00 Heilige Messe

Fr. 08.15 Schulgottesdienst

filialkirche St. joSef

Sa. 18.45 Vorabendmesse

So. 09.30 Heilige Messe

Mi. 08.15 Heilige Messe

Do. 18.00 Heilige Messe

filialkirche

St. judaS thaddäuS

So. 10.30 Heilige Messe

Do. 18.00 Heilige Messe

Schul- und Sozialkirche

St. jakobuS

So. 18.00 Abendmesse

Di. 08.15 Schulmesse

Mi. 19.00 Heilige Messe

kapelle im St. marien hoSpital

So. 08.45 Heilige Messe

Mo. 06.00 Heilige Messe

18.00 Heilige Messe

Di. 18.00 Heilige Messe

kapelle im biSchof-kettelerhauS

(altenheim)

Sa. 16.00 Vorabendmesse

Mi. 10.30 Heilige Messe

luiSe Schröder heim

(altenheim)

Sa. 16.30 Gottesdienst

(Im Wechsel: Messe/

Wortgottesdienst)

ankündigungen der weihnachtsgottesdienste

in den Gemeinden entnehmen

Sie bitte den Gemeindenachrichten, der

Tagespresse, oder schauen Sie einfach mal

ins Internet unter www.pankratius.net

kontakte 1

gemeinde-adressen,

einrichtungen & ansprechpartner

gemeinde St. franziSkuS

pastoralteam

Pastor Slawomir Galadzun,

Memelstrasse 4, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 60 10 09, Email:

managergottes@online.de

Pastor Ulrich Karrasch,

An St. Jakobus 3, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 60 75 55,

Email: ukarrasch@t-online.de

Gemeindereferentin Renate Hegh,

Hertastrasse 4a, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 85 19,

Email: Renate-Hegh@web.de

Diakon Friedrich Höller,

Drosselstr. 3, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 60 16 98

gemeindejugend

Sonja Hellmich

Tel.: 0208 / 600657

Handy: 0152 / 53008924

Linn Kleine

Handy: 0157 / 76062776

gemeinderat

Sabine Köther,

Tel. 0208 / 89 57 77

Heike Scholten,

Tel. 0208 / 60 90 52 1

Jochen Loibl,

Tel. 0208 / 60 16 84

kirchenmusik

Waltraud Lange,

Tel. 0208 / 60 77 23

Norbert Schneider,

Tel. 0208 / 89 74 74

kolping

Hans Werner Nowak,

Tel. 0208 / 68 68 00

küsterin

Eva Walczyk

Tel. 0177 / 54 90 88 3

St. antoniuS

gemeindebüro St. antonius

Memelstr. 4, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 60 10 09, Fax: 0208 / 60

14 99, Email: St.Franziskus.Antonius.

Oberhausen-Osterfeld@bistum-essen.de

Öffnungszeiten:

Mittwoch: 9.00 – 11.00 Uhr

caritas

Brigitta Richterich,

Tel. 0208 / 60 09 54

kindergarten

Aedda Langenbusch,

Tel. 0208 / 60 01 04

kfd - katholische frauengemeinschaft

Gisela Pamp,

Tel. 0208 / 61 14 14

Ulrike Loibl,

Tel. 0208 / 60 16 84

St. joSef

gemeindebüro St. josef

Hertastr. 4, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 18 26, Fax 0208 / 89 99 562,

Email: St.Franziskus.Josef.Oberhausen-

Osterfeld@bistum-essen.de

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 16.00 – 18.00 Uhr

kab

Hermann-Josef Schepers,

Tel. 0208 / 89 71 23

kfd - katholische frauengemeinschaft

Elfi Saak,

Tel. 0208 / 66 09 57

Elisabeth Schepers,

Tel. 0208 / 89 71 23

kinderchor

Sabine Bergforth,

Tel. 0208 / 89 59 60

köb St. josef

Frau Toplak

Tel. 01577 / 7639769 (nur während der

Öffnungszeiten)

Mi 10.30-12.00, Do 10.30-12.00* und

16.00-17.30,

Sa 18.00 - 18.45*, So 10.15-12.00

* außer in den Ferien

mittwochstreff

Marianne Wirtz

Tel.: 0208 / 89 48 60


18 kOntakte gemeinde-adressen, einrichtungen & ansprechpartner

St. jakobuS

gemeindebüro St. jakobus

An St. Jakobus 3, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 60 75 55, Fax 0208 / 60 84 50

caritas

Christel Gertzen,

Tel. 0208 / 60 10 99

kab

Hans Gertz, Tel. 0208 / 60 29 51

kfd - katholische frauengemeinschaft

Bettina Geese,

Tel. 0208 / 60 55 19

gemeinde St. marien

rothebuSch

pastoralteam

Pastor Arnold Jentsch,

Leutweinstr. 17, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 04 46, Email: St.Marien.

Oberhausen-Osterfeld@bistum-essen.de

Gemeindereferent Volker Schlünkes,

Leutweinstr. 17, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 62 00 66 5, Email: St.Marien.

Oberhausen-Osterfeld@bistum-essen.de

gemeindebüro St. marien rothebusch

Leutweinstr. 17, 46119 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 04 46,

Fax 0208 / 62 03 82 7

Öffnungszeiten:

Dienstag 9.00 – 10.30

caritas

Marie-Louise Fischer,

Tel. 0208 / 89 68 13

gemeinderat

Ralf de Wys,

Tel. 0208 / 60 44 74

kab

Wolfgang Blümer,

Tel. 0208 / 60 44 58

kfd - katholische frauengemeinschaft

Angelika Tekaat,

Tel. 0208 / 60 88 88

kindergottesdienst

Rafaela Schmitz,

Tel. 0208 / 89 25 81

kita St. marien-rothebusch

Michalidesstr. 19, 46119 Oberhausen,

Anne Klag,

Tel. 0208 / 89 43 08

kirchenchor

Bruno Czinzoll,

Tel. 0208 / 89 04 77

kirchenmusik

Waltraud Lange,

Tel. 0208 / 60 77 23

Norbert Schneider,

Tel. 0208 / 89 74 74

kreuzbund

Franz-Josef Smiegel,

Tel. 0208 / 66 76 05

köb - katholische öffentliche bücherei

Katja Hink,

Tel. 0208 / 81 02 69 5

küster und hausmeister

Manfred Jäger,

Tel. 0208 / 60 90 87 9

lektorenkreis

Renate Krumsdorf,

Tel 0208 / 60 71 52

Schola

Nadine Leck,

Tel. 0208 / 74 11 31 1

propSteigemeinde St.

pankratiuS

pastoralteam

Pfarrer Propst Hans-Ulrich Neikes,

Nürnberger Straße 5,

46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 07 44,

Email: neikes@pankratius.net

Kaplan Vinzent Graw,

Nürnberger Straße 4,

46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 81 01 97 3,

Email: graw@pankratius.net

Gemeindereferentin Ulrike Fendrich,

Büro: Vikariestr. 2, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 94 05 37 4, Email: ulrike.

fendrich@gmx.de

Krankenhauspfarrer Michael Marquardt,

Völklinger Str. 8, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 01 64

pfarrbüro St. pankratius

Nürnberger Straße 5, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 89 07 44, Fax 0208 / 81 01 67 5,

Email: pfarrbuero@pankratius.net

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag: 15.00

- 17.00 Uhr

bibelkreise

Michael Marquardt,

Tel. 0208 / 89 01 64

Matthias Kempkens,

Tel. 0208 / 81 02 77 3,

Email: kempkens@pankratius.net

caritas

Irmgard van Horn,

Tel. 0208 / 89 04 72

Helene Mäling,

Tel. / Fax 0208 / 89 36 76

dpSg - deutsche pfadfinderschaft

St. georg

Maredith Perez

Tel. 0208/ 893391, Homepage: www.

seuse.eu

Gruppenstundenzeiten:

Wölflinge (7-10): Di 17.30-19.00

Jungpfadfinder (11-13): Fr 18.30-20.00

Pfadfinder (14-16): Mo 19-20.30

Rover (16-20): Mo 19.30-21.00

elch-chor

Monika Sandfort

Tel. 0208 / 89 32 15

gemeinderat

Udo Bieletzki (Vorsitzender),

Tel. 0208 / 89 36 82,

Email: bieletzki@pankratius.net

Bärbel Jansen

(stellvertretende Vorsitzende),

Tel. 0208 / 89 08 15

jugendchor

Jugendliche von 13 - 25 Jahren

Jakob Knops,

Tel. 0208 / 3 04 26 05, Email: knops@

pankratius.net

kab - katholische

arbeitnehmer-bewegung

Helmut Burba,

Tel. 0208 / 89 71 14

kfd - katholische frauengemeinschaft

Bärbel Jansen,

Tel. 0208 / 89 08 15

kindergarten entdeckungskiste

Nürnberger Str. 56, 46117 Oberhausen,

Marlies Blank,

Tel. 0208 / 89 35 34

kindergarten fantasiewerkstatt

Hans-Sachs-Str. 17, 46117 Oberhausen,

Waltraud Tersteegen,

Tel. 0208 / 89 07 96

kirchenmusik

Waltraud Lange,

Tel. 0208 / 60 77 23

Norbert Schneider,

Tel. 0208 / 89 74 74

kinderchor

Norbert Schneider,

Tel. 0208 / 89 74 74

köb - katholische öffentliche bücherei

Sigrid Brodeßer,

Nürnberger Straße 6, 46117 Oberhausen,

Tel. 0160 / 4 03 41 97 (nur während der

Öffnungszeiten)

kolping

Franz-Josef Stüker,

Tel. 0208 / 89 03 07

küster und hausmeister

Matthias Kempkens,

Tel. 0208 / 81 02 77 3,

Email: kempkens@pankratius.net

messdiener

Kaplan Vinzent Graw,

Tel. 0208 / 81 01 97 3,

Email: graw@pankratius.net

pfarrblasorchester (pbo)

Werner Jansen,

Tel./Fax 0208 / 89 08 15,

Email: werner.jansen@pfarrblasorchester.

de

propsteichor

Karla Kalthoff,

Tel. 0208 / 63 58 54 4

Schola

Jakob Knops,

Tel. 0208 / 3 04 26 05, Email: knops@

pankratius.net

filialkirche

St. judaS thaddäuS

gemeindebüro St. judas thaddäus

Einbleckstr. 25, 46117 Oberhausen,

Tel. 0208 / 86 14 02

Öffnungszeiten:

Dienstag: 14.30 - 17.00 Uhr

caritas

Elisabeth Gerling

kfd

Marlies Frankenstein

0201 / 60 65 70

kindergarten

Einbleckstr. 25, 46117 Oberhausen,

Mechthild Buhl

Tel. 0208 / 86 18 77

küsterin

Marianna Goralski,

Tel. 0208 / 86 71 75

offener kreis

Walter Thyssen

Tel.: 0208 / 86 17 91

Spielgruppe

Angelika Krampe


cowgirls und cowboys

der „Wilde Westen“ hatte gerufen…

und 26 Kinder und Jugendliche in Begleitung

von 5 Betreuern folgten dem Ruf vom

11. – 18.10.2009!

Auch in diesem Jahr zog es unsere kleinen

und großen Cowgirls und Cowboys wieder

ins schöne und idyllische Rüthen. Das

Wochendomizil der Herbstfreizeit 2009

fanden wir auf der „Ranch Rüthen“.

Wie es sich für eine Freizeit gehört, gab es

neben den zahlreichen Spielen wie „Wanted“

und dem „Postkutschenspiel“ auch

wieder den mit Spannung erwarteten Discoabend

und eine turbulente Nachtwanderung.

Traditionell ließ es sich „Thomas

Gottschalk“ nicht nehmen und gestattete

schülercafé

uns am letzten Abend mit seinen Stargästen

aus Nah und Fern einen Kurzbesuch

ab.

Das Showprogramm hatte neben spektakulären

Wetten natürlich auch hochklassige

Musik-Acts zu bieten, so dass jeder

Zuschauer den Abend mit viel Spaß und

guter Laune erlebte.

Nach 7 Übernachtungen, vielen neu

gewonnenen Eindrücken und einer großen

Portion Spaß kamen alle Cowgirls und

Cowboys gut gelaunt mit dem Bus nach

Rothebusch zurück… und das Fazit war bei

allen Teilnehmern gleich: „Klasse Freizeit!

– Im nächsten Jahr fahre ich wieder mit!“

Das Schülercafé kann von allen Schülern des Stadtteils Oberhausen-Osterfeld

genutzt werden. Die Schüler können hier ihre Zeit

beim Billard, Kickern oder dem Spielen von Gesellschaftsspielen

verbringen. Die Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und

freitags jeweils von 11.30 Uhr bis 15 Uhr.

Während Ihres Aufenthaltes können die Schülerinnen und Schüler

zu günstigen Preisen Getränke und Süßigkeiten kaufen. Ein Highlight

des Schülercafes sind die stadtteilübergreifenden Fußballturniere,

bei denen das Schülercafé regelmäßig vertreten ist.

Das Team des Schülercafes freut sich über Euren Besuch.

An dieser Stelle möchte sich das gesamte

Betreuerteam bei allen helfenden Händen

bedanken, ohne die eine Freizeit nicht

möglich gewesen wäre!! Um einige Beispiele

zu nennen:

Das fängt bei der finanziellen Unterstützung

an, geht weiter über das gespendete

Erste-Hilfe-Paket unseres Apothekers und

endet bei den zahlreichen leckeren Kuchenspenden

aller Eltern!

Bleibt uns nur noch eines zu sagen: Wir

hatten ebenfalls sehr viel Spaß und hoffen

auf ein „Wiedersehen 2010“!

Macht´s gut!

jung & stark

19

Jugend 2009/2010 –

ein Blick zuRück und ein

Blick nach VoRn …

… das Jahr 2009 ist fast vorbei, die vorweihnachtliche

Zeit beginnt und die Jugend

schaut mal wieder auf ein abwechslungsreiches

Jahr zurück.

Neben den wöchentlichen Gruppenstunden,

dem „offenen Keller“, den regelmäßigen

Altpapiersammlungen, dem Gemeindefest

und den noch anstehenden Glühweinstuben

haben wir sogar in diesem Jahr

mit unserem erfolgreichen Spendenlauf

innerhalb der „72-STUNDEN-AKTION“

zahlreiche Aktivitäten für Jung & Alt anbieten

können bzw. an diesen mitgewirkt.

Wenn man die aufgezählten Punkte

betrachtet, müsste man direkt zu dem

Schluss kommen, dass WIR als Jugend ein

gutes Jahr 2009 hinter uns gebracht haben.

Dennoch sei an dieser Stelle gesagt, dass

hinter all diesen Aktivitäten eine Menge

Zeit und Arbeit steckt. Die wichtigste Aufgabe

besteht also darin, dass ganze mit

einer großen Portion guter Laune und Spaß

zu vermengen, damit sich auch in Zukunft

Betreuer und Leiter finden, die ein attraktives

Programm für die Kinder und Jugendlichen

der Gemeinde auf die Beine stellen.

Mit diesem Gedanken wagen wir jetzt

schon einen Blick nach vorn …

2010 wird für die Jugend ein wichtiges und

entscheidendes Jahr, da zahlreiche Neuerungen

anstehen. Im Februar gibt es Neuwahlen

der Jugendvertretungen, die definitiv

mit einigen personellen Änderungen

verbunden sein werden. Mancher wird sich

anderen Aufgaben widmen und der ein

oder andere wird die Jugendarbeit hoffentlich

noch für sich entdecken. Ich hoffe, dass

in den nächsten Wochen und Monaten

innerhalb der Jugend die richtigen Entscheidungen

getroffen werden und diese

weiterhin auf die Hilfe aller Gemeindemitglieder

bauen kann. An dieser Stelle wünsche

ich Ihnen / Euch stellvertretend für

die gesamte Jugend eine schöne und

besinnliche Weihnachtszeit!!

christoph kischkel

gemeindejugendleiter Rothebusch


20

jung & stark

1. advent, 18 uhr

CU- Jugendmesse mit den Ausstellungsstücken

des Jugendkulturpreises

2. advent, 18 uhr

CU- Jugendmesse, TABGHA wird 9

3. advent, 18 uhr

CU- Jugendmesse, Verteilung des

Friedenslichtes

4. advent, 18 uhr

CU- Jugendmesse

heiligabend

22 Uhr Christmette

2. weihnachtstag

18 Uhr CU- Jugendmesse

projekt weihnachten:

Wir suchen interessierte Jugendliche, die

gemeinsam mit uns die Christmette vorbereiten

– Treffen finden am 1., 2. und 3.

Adventssonntag um 15 Uhr statt.

“auszeit” - nachtgebet

jeden Mittwoch um 21.30 Uhr

tabgha- winterpause:

vom 27.12.-3.1. findet keine CU und keine

Auszeit statt.

2010 - taBgha WiRd

sPiRituelle kultuRtankstelle

Im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr

2010 ist die Jugendkirche TABGHA Teil

eines Projektes des Bistums Essen. Als

“Spirituelle Kulturtankstelle” möchte

TABGHA auch im Jahr 2010 das betonen,

was sie ist: Ein Ort, an dem Jugendliche

zusammenkommen, um gemeinsam spirituelle

Erfahrungen zu machen , wo sie neue

Kräfte sammeln - auftanken können.

taBgha : advent, 2010, termine

Regelmässige angeBote

- “cu”- jugendmesse,

jeden Sonntag um 18 Uhr

- “cu” mit meditation und liedern

aus taizé,

jeden letzten Sonntag im Monat (31.1.,

28.2., 28.3., 25.4., 30.5., 27.6., 29.8., 26.9.,

31.10.)

- “auszeit” - nachtgebet,

jeden Mittwoch um 21.30 Uhr

- tabgha- chor

(Leitung: Heiner Lüger), Einstieg jederzeit

möglich! Proben: jeden Sonntag, 20 Uhr

teRmine

Auftakt für die Spirituelle Kulturtankstelle

Am 24. Januar wollen wir das Kulturhauptstadtjahr

auch in TABGHA offiziell eröffnen.

Im Anschluss an die CU bietet das Kir-

chencafé die Möglichkeit, noch ein wenig

zu verweilen.

lego Schulprojekt - klassen gesucht!

Gemeinsam mit sechs Schulklassen werden

wir uns mit den Evangelien der Fastenzeit

auseinandersetzen und im Anschluss

ein LEGO- Video drehen, welches an dem

entsprechenden Fastensonntag in der CU

gezeigt wird. Bei Interesse können sich

Schüler und Lehrer gerne bei uns melden.

projekt ostern

Auch in diesem Jahr möchten wir die Kar-

und Ostertage gemeinsam mit Jugendlichen

vorbereiten. Die Treffen finden jeden

Fastensonntag um 15 Uhr in TABGHA

statt. Du bist Herzlich Willkommen!

kar- und ostertage in tabgha

Gründonnerstag 19.30 Uhr

Karfreitag 15 Uhr

Osternacht 21 Uhr

Ostersonntag 18 Uhr

fahrt nach taizé

Vom 4. bis 11. April fahren wir nach Taizé.

Taizé ist ein kleines Dorf in Burgund (Frankreich).

Taizé steht aber vor allem auch für

internationale Begegnungen mit anderen

Jugendlichen, für Gespräche und Gebete.

Weitere Infos über Taizé findest du unter

www.taize.fr Wenn du gerne dabei sein

möchtest, meld dich bei uns an!

nacht der jugendkultur

Am 4. Juli findet im Ruhrgebiet die große

Nacht der Jugendkultur statt. Die unterschiedlichsten

Orte bieten in dieser Nacht

Veranstaltungen und Aktionen an. Da

möchte TABGHA nicht fehlen! Du bist

herzlich eingeladen, in dieser Nacht bei

uns vorbeizukommen! Wenn du deine

Ideen, was man in dieser Nacht machen

könnte, im Vorfeld noch mit einbringen

möchtest, melde dich bei uns. Gemeinsam

wollen wir dann in die Planung und Organisation

für die Nacht der Jugendkultur einsteigen.

Ein erstes Treffen wird im Januar

sein.

Jugendkirche taBgha

ansprechpartner:

stefan Wiesel, danny kolbeck

Fichtestr. 17

46149 Oberhausen

Tel: 0208/ 6214717

Info@jugendkirche-oberhausen.de

www.jugendkirche-oberhausen.de


Politische informationsfahrt: Berlin

„hallo, hallo!“ aus Berlin

Vom 12. bis 15. August bekamen acht Leiter

und Leiterinnen des Stammes Heinrich

Seuse über den BDKJ (Bund der deutschen

katholischen Jugend) und Bärbel Höhn

(MdB Bündnis 90/ Die Grünen) die einmalige

Gelegenheit zu einer „politischen

Informationsfahrt des Bundespresseamtes“

nach Berlin. Das Angebot galt

natürlich nicht nur für uns: Insgesamt

waren wir 50 aktive Personen der katholischen

Jugendarbeit, die sich auf den Weg

in unsere Hauptstadt machten.

Durch die zwei „Initiatoren“ gab es unterschiedliche

Schwerpunkte in der Programmplanung,

die uns somit sowohl in

die Geschichte Berlins und Deutschlands,

aber auch in die Arbeit des Bundestages

einführte und trotzdem im Sinne der katholischen

Jugendarbeit Zeit für Spiritualität

ließ.

Die vier Tage waren zeitlich sehr stark mit

interessanten Programmpunkten gefüllt.

Als wir am Mittwochnachmittag Berlin

erreichten, besichtigten wir zuerst das

Holocaust-Denkmal und erfuhren in der

darunter liegenden Informationshalle viel

über das kulturelle Denkmal, wie auch über

die geschichtlichen Ereignisse. Besonders

beeindruckend und lehrreich waren die

Einzelschicksale jüdischer Familien, die

durch verschiedene Materialien und Zeitzeugenberichte

dokumentiert waren.

Der zweite Tag war politisch fokussiert.

Vormittags besuchten wir das Paul-Löbe-

Haus und unterhielten uns mit einem Mitarbeiter

von Bärbel Höhn über die Arbeit

im Bundestag. Im gemeinsamen Gespräch

diskutierten wir aber auch über das aktu-

elle Wahlprogramm, den Klimaschutz und

vieles mehr. Direkt im Anschluss wurden

wir durch den Reichs- bzw. Bundestag

geführt und konnten einem Vortrag über

den Bundestag lauschen, der uns mehr darüber

verriet als das, was abends in der

„Tagesschau“ zu sehen ist.

Am Nachmittag waren wir im „Bundesministerium

für Familie, Frauen, Senioren und

Jugend“ zu Gast, da Jugendarbeit ein weiterer

Schwerpunkt unserer Fahrt war. Mit

einer Pressesprecherin konnten wir in

Ansätzen auf Probleme von Familie und

Jugend eingehen. Der Höhepunkt des

Tages war dann die Spreerundfahrt am

Abend, mit der wir uns gemütlich Berlin

von einer anderen Seite anschauen konnten.

Die deutsche Geschichte wurde dann am

Freitag aufgefrischt. Nach einer Stadtrundfahrt,

die sich besonders dem Mauerfall

widmete, besuchten wir die Gedenkstätte

Berlin-Hohenschönhausen und erfuhren

durch einen ehemaligen Insassen der

„Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums

für Staatsicherheit“ Aspekte der DDR-

Geschichte, die uns nicht in diesen Ausmaßen

bewusst gewesen waren.

Den Tag unserer Abreise verbrachten wir in

den Katholischen Höfen und feierten

gemeinsam die Heilige Messe, bevor es am

Nachmittag wieder zurück nach Oberhausen

ging.

Insgesamt waren es wirklich vier tolle Tage

in Berlin und wir haben uns sehr gefreut,

daran teilnehmen zu dürfen.

OBERHAUSEN

Straßburger Straße 52-60

Telefon: 0208 / 65 65-0

e-mail: info@rueck.de

Internet: www.rueck.de

Über 400 kostenlose Parkplätze

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 10.00 - 19.30 Uhr

Samstag: 10.00 - 20.00 Uhr

jung & stark

miet einen PFadFindeR –

„Rent a scout“

Weihnachten und das neue Jahr stehen eigentlich schon

vor der Tür und es muss noch jede Menge erledigt werden.

Da gibt es die langen Einkaufslisten und der Gedanke

an die vielen schweren Tüten, die getragen werden

müssen; außerdem muss die Hecke noch geschnitten

werden, damit der Besuch überhaupt wieder durch das

Törchen gehen kann; und eigentlich könnte das Gästezimmer

auch dringend einen Anstrich gebrauchen …

Kommt Ihnen das bekannt vor? Oder sind es ganz andere

Dinge, die bei Ihnen erledigt werden müssen, für die

sie aber gerne Hilfe in Anspruch nehmen würden?

Mieten Sie sich doch einfach einen (oder mehrere) Pfadfinder,

die das für Sie in die Hand nehmen!

Wir Pfadfinder vom Stamm Heinrich Seuse haben im

nächsten Sommer einiges vor – wie auch im Artikel zu

„Move to 10“ zu lesen, gibt es ein großes Pfadfinderlager

in Essen, zu dem auch internationale Gäste erwartet

werden – und brauchen dazu noch das nötige Kleingeld.

Von daher möchten wir unsere Dienste anbieten und

anfallende Arbeiten gegen einen Lohn erledigen. Am

besten nehmen Sie mit uns Kontakt auf und klären mit

uns ab, welcher Termin passt, wie viele von uns wohl

gebraucht werden und alles, was sonst noch wichtig ist.

Sie können uns telefonisch erreichen:

Sarah und Lea Sandfort 0208 – 82 83 783

per Mail:

heinrichseuse@gmx.de (Homepage: www.seuse.eu)

oder per schriftlicher Nachricht im Pfarrbüro.

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21


22

jung & stark

neuleiter auf neuen Pfaden

leiterausbildung: das „handwerkszeug“ gehört dazu

Das Wochenende vom 23. bis zum 25.10.

verbrachten acht Neuleiter des Stammes

Heinrich Seuse mit den beiden Stammesvorsitzenden

im Jugendkloster Kirchhellen,

um weitere Module der Leiterausbildung

der DPSG zusammen zu erleben. Diese

Ausbildung zielt darauf, allen Leiterinnen

und Leitern das nötige Handwerkszeug zu

vermitteln, um mit Kindern und Jugendlichen

pädagogisch im Sinne des „Pfadfinderseins“

zu arbeiten.

Die einzelnen Module behandeln verschiedene

Schwerpunkte. Zum einen geht es um

das Organisatorische – Planen und Vorbereiten

von Spielen und Projekten, sowie

ihre Durchführung – aber auch das Pädagogische:

Wie funktioniert eine gute Gruppe,

wie unterstütze ich diese und wie gehe

ich mit gruppenspezifischen Problemen

um? Welche Verantwortung trage ich und

wie viel Eigeninitiative kann ich von meinen

Gruppenkindern schon verlangen?

Aber auch das Stamminterne wird bearbeitet:

Wie kann die Gruppe am besten in den

Stamm eingebracht werden und wen kann

der Leiter/ die Leiterin persönlich um Hilfe

bitten, wenn er oder sie mal selbst nicht

weiter weiß? Da diese Ausbildung an sich

sehr komplex ist, konnten an diesem

Wochenende nur ausgewählte Schritte

bearbeitet werden: Leiterrollen und Gruppenphasen.

Der Samstag bestand also aus

zwei Arbeitsblöcken. Im Ersten durften wir

unseren eigenen „Superleiter“ zeichnen.

FAIRKAUF

Wie stellen wir uns einen guten Leiter vor

und was für Eigenschaften sollte dieser

haben oder sich aneignen? Schnell

herrschte Einigkeit, dass ein Leiter vor

allem im Sinne seiner Gruppenkinder und

deren Interessen arbeiten und gerade für

diese Interessen offene Ohren und ein

offenes Herz besitzen sollte. Der zweite

Block „Gruppenphasen“ drehte sich um die

Entwicklungsphasen, die eine Gruppe normalerweise

durchläuft – von ihrem ersten

Zusammentreffen bis zu ihrer endgültigen

Auflösung. Den Teilnehmern ging es bei

dieser Lernphase vor allem um die Rolle

des Leiters in den verschiedenen Phasen.

Wann sollte er sich auf das Streitschlichten

einstellen oder wann ist er der Ideengeber?

Wann kann er die Gruppe auch einmal sich

selbst überlassen und wann sollten seine

Augen überall sein? „Erkennen und Umsetzen“

ist da das Motto, das ein Leiter zu lernen

hat, wenn er sich seinem gezeichneten

„Superleiter“ nähern möchte. Neben der

Arbeit wurde natürlich der Spaß nicht vergessen

und beim gemütlichen abendlichen

Zusammensitzen und Spielen gab es dann

auch wieder viel zu lachen. Und da die

Unterbringung im Jugendkloster mehr als

den Erwartungen entsprach, fühlte man

sich gut aufgehoben. Rundum erlebten die

Neuleiter ein lehrreiches und angenehmes

Wochenende, von denen ihnen noch ein

paar wenige bevorstehen, bis die komplette

Ausbildung geschafft ist.

Das Gebrauchtmöbel-Kaufhaus

Erste Klasse zu kleinen Preisen aus zweiter Hand

Wohnungsauflösungen Entrümpelungen Umzüge

Durch Spenden von gebrauchsfähigen Gegenständen aller Art helfen Sie uns, Arbeitsplätze für Menschen ohne Arbeit zu

schaffen.

Marktstraße 15-17, 46045 Oberhausen montags bis freitags 10:00 bis 18:00 Uhr

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Am 26.11.2009 17:00 bis 21:00 Uhr

Budenzauber-Weihnachtsmarkt

im Gewerbehof der Kurbel, Hasenstraße 15, 46119 Oberhausen

kesse sohle aufs Parkett

Zum ersten Mal in diesem Jahr hatten wir uns vom Stamm Heinrich Seuse entschlossen,

nicht mehr unseren altbewährten – aber mittlerweile erfolglosen – „Gemeindebrunch“

zu veranstalten. Stattdessen erprobten wir ein neues Konzept unter dem

Motto: „Kesse Sohlen aufs Parkett“.

Am 12. September, einem Samstagabend, durften wir etwas über 40 Gäste zu unserem

„Tanzabend“ begrüßen. Wir hatten für ein kleines Büffet sowie ausreichend Getränke

und natürlich die Musik und das Programm gesorgt, um gegen 19:30 Uhr den Abend

mit einem Diskofox zu eröffnen. Ob Walzer oder Foxtrott, Jive oder Rumba – alle konnten

sich auf der Tanzfläche austoben. Aber der Abend war nicht nur für Paartanz und

Standard reserviert. In unserem Programm versuchten wir uns mit einigen „Linedances“,

die alle mittanzen konnten und auf große Begeisterung stießen.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und hat uns sowie unseren Gästen

viel Freude gemacht. Von daher wird es auch 2010 wieder heißen: „Kesse Sohle aufs

Parkett“!

move to 10 –

heinrich seuse international

Essen und das Ruhrgebiet werden 2010 Kulturhauptstadt. Natürlich dürfen die Pfadfinder

bei diesem Event nicht fehlen und die Vorbereitungen auf Diözesanebene für

unseren Beitrag „move to 10“ laufen schon seit 2006. Vom 6. bis zum 22. August

2010 wird in Essen ein großes internationales Pfadfinderlager unter dem Motto

„ruhrjamb.2010 – scouting culture“ stattfinden, zu dem Pfadfindergruppen aus den

200 europäischen Partnerstädten und den 53 Städten der Metropole Ruhr erwartet

werden.

Der Stamm Heinrich Seuse aus St. Pankratius hat sich von Anfang an beteiligt. Als

einer der ersten Stämme haben wir 2007 während unseres Sommerlagers in Italien

die ersten Kontakte zu dem italienischen Pfadfinderstamm Legnano1 aus Mailand

geknüpft. Noch immer stehen wir mit den italienischen Pfadfindern im Austausch

und bis zum Ende des Jahres wird sich entscheiden, ob sie es schaffen, uns im nächsten

Jahr zum „Ruhrjamb“ zu besuchen und gemeinsam mit uns in Essen in einer

„Zeltstadt“ für zwei Wochen zu leben.

Das Programm ist sehr vielfältig und spannend. Es wird eine Hikephase angeboten,

in der wahlweise eine Mehrtagestour zu Fuß, mit dem Rad, per Boot oder Straßenbahn/

Bus durch die Metropole Ruhr unternommen wird. Genauso werden bei

unterschiedlichen Tagesausflügen bekannte und ungewöhnliche Attraktionen der

Umgebung besucht oder die Besucher – in unserem Fall die Italiener – für ein paar

Tage mit nach Hause genommen.

Ein wichtiger Tag wird das „pfadfinder.treffen“ am 14. August, also genau in der Mitte

des Lagers, zu dem ca. 5000 Pfadfinder/innen und Gäste erwartet werden. Dieser

Tag wird in der Tradition des „Ruhrjambs“ verbracht, das nun zum 6. Mal stattfindet.

Die unterschiedlichen Programmpunkte des Tages sollen zeigen, was für uns Ruhrgebietspfadfinder

„typisch“ ist. Ganz im Sinne unseres Verbandes werden in dem

Lager auch Workshops zu unterschiedlichen sozialen, ökologischen und politischen

Themen angeboten, aus deren Ergebnissen in der zweiten Woche eine „Sozialaktion“

entstehen soll.

Wie zu lesen ist: Ein reichhaltiges Angebot, eine spannende Gelegenheit. Für uns

vom Stamm Heinrich Seuse ist klar, dass wir uns diese Chance nicht entgehen lassen

wollen – wir wollen ein Teil dieses einmaligen Events sein. Daher beginnen wir natürlich

auch schon frühzeitig mit der Planung und damit auch mit den Fragen der Finanzierung.

Auch wenn das Lager „um die Ecke“ in Essen stattfindet, ist es alles – aber

nicht umsonst. Damit wir möglichst vielen Kindern und Jugendlichen ermöglichen

können, an diesem Lager teilzunehmen, werden wir in der nächsten Zeit (vor allem

Anfang 2010) einige Aktionen gezielt machen, um unsere Kasse etwas aufzubessern.

Genauso freuen wir uns über Vorschläge, Ideen und Anregungen – oder einfach

Spenden! Sprechen Sie uns doch einfach an …

weitere infos: www.seuse.eu www.moveto10.eu www.ruhrjamb2010.eu


nachwuchs für die „grünen damen“

in osterfeld

Kontaktfreudige und verantwortungsbewusste HelferInnen immer willkommen!

die „grünen damen“ bei ihrem jährlichen sommer-ausflug mit Vertretern der

ärzteschaft, der geschäftsführung und der kirche

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind die

„Grünen Damen“ ehrenamtlich in den

Osterfelder Einrichtungen der Katholischen

Kliniken Oberhausen tätig. Als

Bezugsperson auf Zeit für die Krankenhaus-Patienten,

Altenheim-Bewohner und

Hospiz-Gäste leisten sie einen wichtigen

Beitrag zur Verminderung der oft empfundenen

Anonymität oder Einsamkeit und

sind eine große Hilfe und Bereicherung für

das Team der KKO.

Ihre Tätigkeit ist so abwechslungsreich und

vielseitig wie ihre Einsatzbereiche: Sie

übernehmen Aufgaben im Dienste der

Patienten und Bewohner, die vom Personal

nur sehr begrenzt wahrgenommen werden

können. Dazu zählen Einkäufe, Begleitungen

oder einfach nur ein längeres

Gespräch. Die Ehrenamtlichen vermitteln

aber auch den Kontakt zur Seelsorge und

dem Sozialdienst und übernehmen den

Fahrdienst zur Kapelle. Sie unterstützen

die Ordensschwestern in der Bücherei und

fahren den Bücherwagen von Station zu

Station.

Da es nicht nur der Kontaktfreude und der

Einfühlsamkeit allein bedarf, sondern ein

gewisses Grundwissen im behutsamen

Umgang mit kranken, besorgten oder traurigen

Menschen notwendig ist, werden die

Mitglieder der Christlichen Krankenhaus-

und Altenheimhilfe regelmäßig zu Fortbildungen

eingeladen. Selbstverständlich finden

die derzeit neunzehn Damen und ein

Herr auch Unterstützung von Pastor Marquardt

und Propst Neikes der St. Pankratius

Pfarrei.

Besonders wichtig ist den „Grünen Damen“

der ehrenamtliche Aspekt: denn nicht Geld

wird zum Grund und Maßstab des Handelns,

sondern einzig und allein die Nächstenliebe

und Freude, anderen Menschen zu

helfen. Die Belohnung ihres Einsatzes ist

eine emotionale – wie sollte man auch vor

Dankbarkeit oder Glück strahlende Augen

in Geld messen wollen?

Da leider immer weniger Menschen ehrenamtliche

Aufgaben übernehmen, starten

die „Grünen Damen“ ihren Ruf nach neuen

Helferinnen und Helfern, ob jung ob alt, für

ihr erklärtes Ziel, im hektischen Alltag

eines Krankenhauses, Pflegeheims oder

auch Hospizes die Nähe zu den Menschen

zu bewahren und ein Gefühl von Geborgenheit

zu schaffen.

Mit vier bis fünf Stunden pro Woche können

Sie viel bewirken, vielen Menschen

helfen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht

zaubern.

Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne:

Fr. Berger, Pflegedirektorin, 0208 /

8991-6680 oder Fr. Kühne, Leiterin der

„Grünen Damen“, 0208 / 89 32 57.

Dipl.-Kfm. Fridolin Speer, Steuerberater

Westfälische Str. 5 + Steuerberatung für Einzelunternehmer,

46117 Oberhausen Gesellschaften und Privatpersonen

Tel.: 0208/8 99 66-0 + Finanz- und Lohnbuchhaltung

Fax: 0208/8 99 66-23 + Jahresabschlüsse und Steuererklärungen

E-Mail: info@steuerberater-speer.de + Nachfolgeregelungen

www.steuerberater-speer.de + Erbschaft- und Schenkungsteuerberatung

Zertifiziert nach dem Qualitätssiegel des Deutschen Steuerberaterverbandes

vermischtes

23

Pd dr. davids (2.v.re.) erhält von

der kommission das zertifikat

PsychiatRie an den

kko als eRste

nicht-uniVeRsitäRe

klinik zeRtiFizieRt

gaRantie FüR

eRstklassige aus- und

WeiteRBildung deR äRzte

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

an den Katholischen Kliniken Oberhausen

wurde von der Dt. Gesellschaft für

Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde

(DGPPN) zertifiziert – für den

überdurchschnittlich hohen Standard in

der Aus- und Weiterbildung von Ärzten

nach den Richtlinien der Europäischen

psychiatrischen Fachgesellschaft (UEMS).

„Dieses Zertifikat wurde erstmals in ganz

Deutschland an eine nicht-universitäre Klinik

vergeben“, freut sich PD Dr. Eugen

Davids, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie

und Psychotherapie an den KKO: „Dies

wirkt sich auf die Gesamtstruktur unserer

Klinik, auf die standardisierte Vertiefung

der ärztlichen Weiterbildung, aber auch

auf die Patientenversorgung aus – diese

können sicher sein, von hoch kompetenten

Ärzten behandelt und versorgt zu werden.“

Die Zertifizierungskommission bestand

aus den bundesweit und international

renommierten Experten Prof. Dr. Peter Falkai

von der Universitätsklinik Göttingen,

Prof. Dr. Mathias Berger von der Universitätsklinik

Freiburg und Dr. Thomas G.

Schulze vom Zentralinstitut für Seelische

Gesundheit in Mannheim, die den strengen

Kriterienkatalog Punkt für Punkt überprüften

und schließlich das Zertifikat überreichten.

„Von dieser Auszeichnung profitieren

nicht nur die Patienten“, so die Kommission:

„Das Zertifikat stellt auch einen

besonderen Anreiz für mögliche Bewerber

der Klinik dar, da sie in dieser Klinik garantiert

eine genau definierte, hoch standardisierte

und zertifizierte Weiterbildung

erhalten.


24

gemeindeleben

26.08.2009 Abfahrt verspätet und ohne

den Reisesegen von Pastor Ludwig. Wir

sollten erst gegen 15.00 Uhr unsere Zimmer

in der „Grünen Eiche“ zu Behringen-

Bispingen beziehen. Deshalb musste unser

bewährter Busfahrer Dieter Wensing von

Fa. Krein „mehr Pausen einlegen als Fahrzeiten“.

Gegen 13.00 Uhr erreichten wir

dann doch noch unser Ziel. Bei der Lüneburger

Heide haben viele Menschen ein

ganz bestimmtes Bild vor Augen: Das Heidekraut

mit seinen violetten Blüten und

dazwischen Schäfer mit ihren Schnucken.

Doch die 5000 Jahre alte Kulturlandschaft

hat noch viel mehr zu bieten: Wälder,

Moore, Heidebäche, Flüsse und Teiche

gehören ebenso zu dieser Region, wie

romantische Städte und jede Menge vielfältiger

Freizeitangebote.

27.08.2009 Heute ging es um 10.00 Uhr in

die Nordheide nach Schneverdingen. Am

letzten Sonntag im August krönen die

Schneverdinger ihre Heidekönigin. Im Heidegarten

im Höpen, in Schneverdingen,

blüht die Heide nicht nur in der Hauptblütezeit

von August bis September, sondern

auch in den übrigen Monaten. Dieser touristische

Anziehungspunkt mit der immer

blühenden Heide zeigt in einem künstlich

angelegten Rondell über 100 verschiedene

Sorten und ca. 70000 Pflanzen. Wenige

Schritte entfernt liegt das Waldklassenzimmer,

in dem Kinder die Natur ganz direkt

und durch alle Jahreszeiten erleben können.

Im Vergleich zum 18. Jahrhundert

haben die mit Heidekraut bewachsenen

Flächen gerade noch 1 Prozent ihres ehemaligen

Umfangs. Dann ging es weiter

nach Undeloh mit der Magdalenenkapelle

aus dem 12. Jahrhundert. Der Glockenturm

steht abseits. Es werden oft Orgelkonzerte

gegeben. In unruhigen Zeiten waren dies

Kirchen Zufluchtsorte der Dorfbewohner.

Wir besuchten auch noch Soltau mit dem

Spielzeugmuseum. Quellfrische Sole aus

200 m Tiefe mit 30 – 36° C wird hier gewonnen

und stilles Wasser am Ebsmoor. Die

Küche der Lüneburger Heide hält viele lan-

gemeindeFahRt oFFeneR kReis aus st. Judas thaddäus

destypische Spezialitäten bereit. Die Heidekartoffel,

den Spargel, Heidschnuckenbraten,

den leckeren Heidehonig, den fangfrischen

Stint“, den Heideküsschen-

Schnaps oder die Buchweizentorte, die die

Figur verdirbt.

28.08.2009 In Amelinghausen wird die

Heidekönigin, in Form einer Misswahl,

bestimmt. Wir sahen noch viele Heidekronen,

Heidewagen, alles selbst gebastelt, an

der Straße stehen. Wir erfuhren von

unserer Reiseleiterin, dass Hermann Löns

der Wegbegleiter des Tourismus war. Er

meinte: Lüneburg ist nur bei Regen schön.

Deshalb regnete es heute, aber wir wurden

nicht nass. Das Holz der Wälder wurde zum

Salzsieden benutzt. Als das Holz weg war,

entstand die Heide. Lüneburg ist über 1050

Jahre alt, wurde im 2. Weltkrieg nicht zerstört,

sodass die Stadt ein geschlossenes,

mittelalterliches Stadtbild aufweist. Nachmittags

hielten wir am Schiffshebewerk

Scharnebeck, das Größte in Deutschland.

29.08.2009 Tag zur freien Verfügung. Dank

der Aufforstung der Heidegebiete im 19.

Jahrhundert, entstand in der Lüneburger

Heide wieder eines der größten Waldgebiete

Deutschlands. Die wenigen verbliebenen

Heidegebiete stehen unter Naturschutz

und müssen intensiv gepflegt werden,

um ihre Erhaltung zu sichern.

in die heide

heide-kastell iserhatsche montagnetto

Barockzimmer und … Barockgarten.

30.08.2009 Mit dem Bus zum „Heideblütenfest“

nach Schneverdingen. 2 Stunden

die Stadt rauf und runter getrampt. Um

13.00 Uhr fing der Umzug der Heidekönigin

2009 an, mit Musikkapellen und

geschmückten Heidewagen, Fußgruppen

etc. Gegen 15.30 Uhr fuhren wir zurück in

unser Hotel, wo wir mit einem kurzen

Regenschauer empfangen wurden.

31.09.2009 Der Vogelpark Walsrode (24 ha

groß) stand heute auf unserem Programm.

Er nennt sich „der größte Vogelpark der

Welt“. Gezeigt werden Vögel in ihrer perfekten

natürlichen Umgebung. Ein einziges

Blumenparadies, mit überwältigender Farbenpracht,

in einer riesigen Parklandschaft,

weiter eine Tropenwandelhalle mit

indonesischer Pflanzenwelt und alten Masken

aus dem Hinduismus. Exotische pflanzen

und Paradiesvögel im Freiflug, eine

Vogelbaby - Aufzuchtstation und zum

Abschluss wurde eine spektakuläre Flugshow

mit Condor, Sekretär und Papageien

gezeigt.

01.09.2009 Um 9.30 Uhr Abfahrt mit dem

Bus nach Döhle, zu Wolfgang mit seinen

Pferdekutschen. Wir hatten Glück, mit dem

Chef selbst zu fahren. Er hat uns alle

Sehenswerte seht gut erklärt und außerdem

waren wir die erste Kutsche. Die hinter

uns durften sich mit dem aufgewühlten

Staub (Sand) auseinandersetzten. Als

Abschluss unserer zweistündigen Fahrt

verkaufte uns Wolfgang seinen original

Heide-Press-Honig Premium Qualität aus

der Korb Imkerei mit natürlichen Waben.

Im Gegensatz dazu gibt es Birnenkisten

mit Kunststoffwaben, woraus der Honig

geschleudert wird. Zum Mittagessen fuhren

wir zurück in unser Quartier „Die grüne

Eiche“ in Bispingen zum Erbsensuppe essen

und Ausruhen. Nachmittags wurden wir in

großer Hitze zur „Wunderwelt des Pietmoores“

gebracht. Einige haben gestreikt

und sind ins Cafe geflüchtet. Die Standhaften

sind marschiert. Abends war Grillen

im Freien angesagt. Beim Nachtisch fing es

mit heftigem Wind an zu regnen.

02.09,2009 Um 10.00 Uhr Abfahrt mit der

Reiseleitung in die Südheide und Besuch

von Celle. Es ist die besondere Atmosphäre

der Heidestädte, die zum Flanieren, Verweilen

und Genießen einlädt. Dazu gehört

auch die romantische Fachwerkstadt Celle.

Das Herzogschloß und die über 500 liebevoll

restaurierten Fachwerkhäuser des Altstadtkerns

prägen das Gesicht der Stadt.

Kaffeetrinken im Ort Müden, in der „Ole

Müllern Schün“ mit Riesentortenstücken.

Anschließend zum Hermann-Löns-Stein,

der letzte Heidespaziergang eine gute

Stunde, abarbeiten der Tortenkalorien. In

der „grünen Eiche“ angekommen, ganz

schnell frisch machen und schon wieder

Essen (Abendessen).

03.09.2009 Vormittags Besuch des Heide-

Kastells Iserhatsche Montagnetto. Einzigartige

kulturhistorische ökologische Landmarke.

Ein Multifunktions - Ensembe mit

Brotbachgrotte und dem SALA DEL MON-

TE als Standesamt. Diane Sanssouci-Zimmer

in der Jagdvilla und der rekonstruierte

Barockgarten. Langsam war das Koffer

packen angesagt. Abends die Dankeschön

– Veranstaltung und Abschiedsabend.

04.09.2009 Heimreise

edeltraut Walden


kÖB-neWs

st.JoseF/heide:

ÖFFentlichkostenlos

Auch in diesem Jahr fand wieder

unsere beliebte Buchausstellung

statt. Es wurden Romane, Kinder-

und Jugendbücher, usw. in gemütlicher

Runde vorgestellt, die auch

käuflich erworben werden konnten.

Benötigen Sie noch ein Buchgeschenk

zu Weihnachten? Selbstverständlich

können wir für Sie alle im

Handel erhältlichen Bücher bestellen.

Beratung und Geschenkverpackung

inklusive.

Besuchen Sie uns in unserer Bücherei

und informieren Sie sich z. B.

über die aktuellen Neuerscheinungen.

Wir haben für Sie natürlich

die meisten Bestseller des Jahres

eingekauft (Dan Brown, Rebecca

Gable, Frank Schätzing usw.), aber

auch so manche Perle, die man erst

entdecken muss.

Dazu zählt eindeutig Norbert Zähringers

Roman: „Einer von Vielen“.

Unter schwierigen Umständen wurde

1923 an verschiedenen Enden der

Welt zwei Jungen geboren, deren

Lebensweg durch eine Vielzahl Menschen

miteinander verknüpft sind.

Zähringer webt einen Teppich aus

Geschichten, der uns zeigt, dass wir

alle wichtige Teilchen im großen

Ganzen sind. Ein grandioses Buch,

das man immer wieder lesen

möchte.

In den letzten Jahren konnten wir in

unserer Bücherei die eine oder andere

gelungene Lesung anbieten. Auch

für das kommende Jahr planen wir

wieder eine Lesung und werden Sie

rechtzeitig darüber informieren.

Das Bücherei-Team freut sich auf

Ihren Besuch.

köb St. joSef/heide

hertastrasse

46117 oberhausen

tel: 01577 / 7639769

(nur während der Öffnungszeiten)

E-Mail: koeb.st.josef@gmx.de

öffnungszeiten:

Samstag 18.00-18.45 Uhr

Sonntag 10.15-12.00 Uhr

Mittwoch 10.30-12.00 Uhr

Donnerstag 10.30-12.00* Uhr

Donnerstag 16.00-17.30 Uhr

*während der Schulferien bleibt die

Bücherei zu diesen Zeiten geschlossen!

„Bad Kösen war bereits im vergangenen

Jahrhundert ein blühender Kurort. Reichlich

Sonnenschein, ein mildes Klima, natürliche

Heilquellen, eine landschaftlich reizvolle

und historisch interessante Umgebung

(„Straße der Romanik“), sowie der

ideale Ausbau vieler Wander- und Radwanderwege

(„Saale-Radwanderweg“), ziehen

heute wie damals begeisterte Natur- und

Kulturfreunde nach Bad Kösen. Verträumte

Flussauen und Wälder, terrassenförmig

angelegte Weinberge und sanfte Höhenzüge

bieten ausgezeichnete Möglichkeiten

zur Erholung im besten Sinne. Nicht

umsonst wird dieser Landstrich auch

„Toskana des Ostens“ genannt. Bad

Kösener blicken mit Stolz auf ihre schöne

romantische, oft ein wenig verträumte

Umgebung. Sie sitzen gern bei einem Glas

trockenen Saale-Unstrut-Weines in einem

der zahlreichen Straußenwirtschaften der

Winzer und Weingüter entlang der Weinstraße

(40 km) zwischen historischen Ortschaften

wie Bad Kösen, Naumburg und

Freyburg.“ Soweit die kurze Beschreibung

des Ortes aus einem Reiseführer, die der

Autor dieses Artikels als zutreffend empfunden

hat.

„Sonnenwege in Mitteldeutschland, - auch

für die regionale Wirtschaft und den Tourismus

im 20. Jahr der Deutschen Einheit?“

Unter diesem Thema stand die Bildungswoche

in Bad Kösen vom 14.04. bis

18.04.2009. Kurz nach der Anreise und

einem gemeinsamen Kaffee, wurde uns die

Heimvolkshochschule, das Konrad-Martin-

Haus, durch die Leiterin, Frau Nedderhut,

gemeindeleben

Bad kösen war eine Reise wert

kaB st. Josef unterwegs

Bad Kösen, ca. 30 km von Jena entfernt, liegt in Sachsen-Anhalt an der Grenze zu Thüringen,

war die Stadt des diesjährigen Treffens mit unseren KAB - Freunden aus Magdeburg.

helm auf zur Führung durch die „unterwelt“ von zeitz

vorgestellt. Anschließend führte uns Herr

Kussmann durch Bad Kösen zu den örtlichen

Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert

sind hier der Kurpark, die Salineanlagen

mit Gradierwerk und Solschacht.

Schon am nächsten Tag erlebten wir einen

Höhepunkt der Reise, eine Fahrt nach

Zeitz, die Stadt der 1. Landesgartenschau

in Sachsen-Anhalt in 2004, mit dem Besuch

der Moritzburg und dem Dom zu Zeitz.

Auch durch die „Unterwelt“ von Zeitz wurden

wir geführt. Interessant zu erfahren

war, dass diese unterirdischen Gänge vor

ein paar hundert Jahren gegraben wurden,

um Bier zu lagern, dass vor dem Siegeszug

der Kartoffel nicht nur ein Getränk sondern

auch ein Grundnahrungsmittel und

damit Grundlage zahlreicher Gerichte war,

unter anderem der berühmten Biersuppe.

Die Moritzburg und das gut erhaltene und

gepflegte Gelände der Landesgartenschau

wurde uns von einer Reiseleiterin, die ein

wunderschönes historisches Kostüm trug,

vorgestellt.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der

hohen Politik. Der Landrat des Burgenlandkreises,

Herr Reiche, der Bürgermeister

der Stadt Bad Kösen, Herr Förster, die Mitglieder

des Landtages von Sachsen-Anhalt,

Frau Feustner und Herr Schwenke berichteten

über die Entwicklung des Landes und

der Stadt und standen unserer Reisegruppe

Rede und Antwort. Den Nachmittag

nutzten viele von uns, um in den für alle

Freunde des Kreuzworträtsels berühmten,

in der Nähe von Bad Kösen befindlichen

Ort Naumburg zu fahren. In dem Dom des

Ortes befinden sich die berühmten Stifterfiguren

Uta und Ekkehard.

Auf „Sonnenwegen“ begaben wir uns, als

wir am nächsten Tag nach Nebra aufbrachen.

Weithin sichtbar schwebt die goldene

Barke über das Unstruttal – das neue

Besucherzentrum zur Himmelsscheibe von

Nebra. Das leuchtende Sonnenschiff

erzählt die faszinierende Geschichte der

Himmelsscheibe, die 1999 auf dem Mittelberg

bei Nebra von Raubgräbern gefunden

wurde. Vor über 3600 Jahren geschmiedet,

ist sie die älteste konkrete Darstellung des

Kosmos weltweit und ein archäologischer

Jahrhundertfund.

Nach den Sonnewegen kam allerdings der

Nieselregen, als wir nach Hassenhausen,

einem Ortsteil von Bad Kösen fuhren. Dieser

Ort stand am 14. Oktober 1806 im

Blickpunkt der europäischen Geschichte.

Hier fand die Entscheidungsschlacht von

Auerstedt/Hassenhausen zwischen den

Truppen Napoleons und den Preußen statt.

Der damalige Pfarrer von Hassenhausen,

der die Schlacht vom Kirchturm aus verfolgen

konnte, hat dieses Ereignis aufgezeichnet.

So konnte ein Diorama dieser Schlacht

gefertigt werden, das heute in einem

Museum neben Original-Uniformen und

allerlei vom Schlachtfeld eingesammelten

Utensilien, zu sehen ist.

Ein geselliger Abschiedsabend lies dann

schnell die Gedanken an Schlachtfeldern

vergehen. Wir freuen uns auf das nächste

Jahr, mit hoffentlich ebenso spannenden

Erlebnissen.

h. gertzen

2


2

gemeindeleben

missionsarbeit –

heute noch aktuell?

Diese Frage haben wir – die Mitglieder

des Missionsausschusses

der Gemeinde St. Franziskus –

uns auch gestellt. Welchen Stellenwert

hat sie heutzutage in

unserem Alltag? Um auch andere

Gemeindemitglieder in diese

Gedanken einzubeziehen, haben

wir zum Weltmissionssonntag

am 25.10.2009 eine Messfeier

gestaltet, die genau diese Fragen

aufgriff und – vielleicht –

auch Antworten gab.

Verbunden war diese Messe, die an diesem

Wochenende in allen Kirchen unserer großen

Pfarrgemeinde stattfand, fast überall

mit einer Brotaktion, die es in der Gemeinde

St. Franziskus bereits zum wiederholten

Male gab. Viele fleißige Brotbäcker(innen)

haben uns geholfen, indem sie ihre selbstgebackenen

Brote zum Verkauf zur Verfü-

altkleideRsammlung in st. JoseF

kaB sPendet FüR Bildungsmassnahmen in BRasilien

St. Josef – Die KAB und der Singkreis

von St. Josef bedanken sich

bei den Verteilern der Flyer und

den fleißigen Sammlern im

Gemeindebezirk für das gute

Ergebnis von 3,3t bei den 3

Sammlungen des laufenden Jahres.

Der Reinerlös betrug hierfür

650 Euro. Die KAB wird am Ende

des Jahres ca. 500 Euro nach

Brasilien überweisen. Damit soll

im Bundeslandland Rio de Janeiro, gemeinsam mit den kirchlichen Trägern Adveniat

und Missio, oftmals nur angelernten Frauen in einer Weiterbildungsmaßnahme eine

berufliche Qualifikation ermöglicht werden.

Die nächste Sammlung ist am Samstag, dem 12. Dezember 2009.

h.-J. schepers

Am Sonntag, dem 20. September 2009 fand das diesjährige

Gemeindefest in Judas-Thaddäus statt.

Pünktlich nach der Familienmesse, die durch den

“Elchchor“ aus St. Pankratius gestaltet wurde, ging

es los: Rund um die Kirche trafen sich die Mitglieder

der Gemeinde mit ihren Nachbarn zu einem geselligen

Beisammensein. Ob Reibekuchen, Bratwürstchen,

Pommes Frites, Waffeln, Kuchen oder Torte –

es war für jeden Geschmack das Richtige dabei. Und

so wurde gegessen, getrunken, geredet und viel

gelacht. Da auch das Wetter sich von seiner schönen

Seite zeigte, war der Zulauf entsprechend groß.

Während die Erwachsenen dem musikalischen Rahmenprogramm

lauschten und die Gelegenheit zum

Gedankenaustausch nutzten, war dank der Pfadfin-

der erlös Brotaktion floss in missionsprojekte

gung stellten. Der Erlös aus dieser Aktion

floss zu gleichen Teilen in die Missionsprojekte,

die in unserer Gemeinde seit Jahren

unterstützt werden.

Wir danken hiermit noch einmal allen, die

sich an dieser Aktion durch das Backen

oder auch den Kauf der Brote beteiligt

haben.

leseabend der kÖB st. Pankratius

Die Herbstferien sind zu Ende, die Uhren

sind wieder eine Stunde zurück gestellt,

die Adventszeit naht und somit auch die

nächste Ausgabe des Pfarrbriefes.

Wenn wir auf das vergangene Jahr zurück

schauen, dann gab es natürlich die bereits

zur Tradition gewordenen Buchausstellungen

- zur 1. Hl. Kommunion, zur Firmung

und die Weihnachtsausstellungen. Diese

Möglichkeit des Stöberns und Aussuchens

in ruhiger Atmosphäre wurde von vielen

Interessierten genutzt. Das Gemeinde-

und das Stadtfest waren für uns Möglichkeiten,

aussortierte Bücher zu verkaufen

und so von dem Erlös wieder neue Bücher

anzuschaffen. Der diesjährige Bücherei-

Leseabend am 18. September hatte die

60er-Jahre zum Thema. Dank der Herren

Werner Boschmann und Harald Wilde vom

Verlag Henselowsky Boschmann aus Bottrop

und dank des ELCHs aus unserer

Gemeinde unter der Leitung von Frau

Monika Sandfort wurde es ein unterhaltsamer

und schwungvoller Abend. Die

Geschichten und auch der von den Bücherei-Mitarbeiterinnen

zubereitete Imbiss

spiegelten das Leben im Ruhrgebiet der

60er-Jahre wieder und die musikalischen

Beiträge reichten von den Beatles über

Drafi Deutscher bis hin zu Elvis Presley.

Viele positive Rückmeldungen haben uns

gezeigt, dass sich unsere Gäste bei uns

gemeindefest Judas-thaddäus

messdienerinnen trödeln nur beim trödel

der elch-chor sang zwischen den zeilen

wohl gefühlt haben. An dieser Stelle möchten

wir uns auch nochmals für die finanzielle

und fachliche Unterstützung durch

Herrn Kurze (Buchhandlung Laufen) und

seine Mitarbeiterinnen herzlich bedanken.

Hinweisen dürfen wir auch auf die Möglichkeit,

das Gotteslob, Kerzen und christliche

Gegenstände bei uns käuflich zu

erwerben.

Schauen Sie doch einfach während der Öffnungszeiten

– samstags von 18.15 – 19.00

Uhr, sonntags von 10.30 – 12.30 Uhr, dienstags

von 9.00 – 11.00 Uhr und donnerstags

von 15.30 – 17.00 Uhr – bei uns vorbei.

(Vielleicht gefällt Ihnen ja auch unser

Bücherangebot und wir können Sie als

neuen Leser willkommen heißen.)

Der erste Termin für das kommende Jahr

steht übrigens bereits fest: die Ausstellung

zur Erstkommunion am 28. Februar 2010.

Das Bücherei-Team wünscht allen Leserinnen

und Lesern sowie allen Pfarrangehörigen

eine besinnliche Adventszeit, ein

gesegnetes Weihnachtsfest und für das

Jahr 2010 alles Gute. Während der Weihnachtsferien

vom 24. Dezember 2009 bis

zum 6. Januar 2010 ist unsere KÖB

geschlossen.

der aus St. Pankratius auch für die Unterhaltung der

Kinder gut gesorgt. Diverse Spiele sorgten für Begeisterung

und Kurzweil bei den jungen Besuchern. Abgerundet

wurde das Programm durch einen Flohmarkt,

dessen Erlös an die Messdiener ging.

Auf diese Weise war den ganzen Tag für gute Stimmung

gesorgt, bis das gelungene Fest gegen 18:00

einen ruhigen Ausklang fand. An dieser Stelle gilt

unser herzlicher Dank allen Helfen, die zum guten

Gelingen des Festes beigetragen haben.

Barbara zeidler-Fandrich


kfd gruppe antonius

Der Jahresausflug für unsere Mitglieder

führte uns am 1. Juli 2009 zur schön gelegenen

Haar-Mühle bei Ahaus. Wie in den

Jahren zuvor fuhren wir mit zwei Bussen. Es

war ein schöner Nachmittag, das Wetter

meinte es auch gut mit uns.

Zu unserer Rosenkranzandacht kamen 52

Frauen, nach der Andacht hatten nicht alle

Frauen Hunger auf unseren Leberkäse und

die Salz - und Käsestangen.

Die Messe zur Adventfeier der kfd–Gruppe

St. Antonius beginnt am 10. Dezember

2009, um 15.00 Uhr. Alle Frauen sind herzlich

eingeladen.

Dienstag, den 2. Februar und Donnerstag,

den 4. Februar 2010 feiern wir im Antoniusheim

Karneval.

Das diesjährige Gemeindefest am 12./13.

September wurde in Trägerschaft des Fördervereins

ausgerichtet. Der Dank des Fördervereins

gilt besonders dem Organisations-Team

unseres Gemeinderates, das

durch seine gute Vorbereitung für einen

reibungslosen Ablauf des Festes gesorgt

hat. Ein herzliches Dankeschön auch allen

Helferinnen und Helfern, die durch ihren

ehrenamtlichen Einsatz zum guten Gelingen

des Gemeindefestes beigetragen

haben. Nach der Hl. Messe unter Mitwirkung

unseres Kirchenchores am Samstagabend

wurde den zahlreichen Besuchern ein

abwechslungsreiches musikalisches Programm

geboten. Sänger und Tänzer Andreas

Röder aus Berlin eröffnete mit bekannten

Melodien aus dem Musicalbereich, danach

sorgte die Rockband Ten Years Later aus

Bottrop für gute Stimmung. Am Sonntagmorgen

ging es nach der Hl. Messe, die

musikalisch von unserer Schola begleitet

wurde auf dem Festplatz neben der Kirche

mit vielen Angeboten für Jung und Alt bei

guter Verpflegung weiter. Der Spielmannszug

Rothebusch unterhielt alle Gäste musikalisch.

An beiden Festtagen sorgte Matthias

Maesen am Mischpult vor, zwischen und

nach den Programmpunkten für musikalische

Unterhaltung. Durch die Zusammenarbeit

aller konnten wir in Rothebusch

zusammen mit vielen Gästen wieder ein

familiäres Gemeindefest feiern. Der Erlös

dieses Festes kommt direkt den Aufgaben

und Anliegen unserer Gemeinde zu gute.

Abschließend ein Hinweis in eigener Sache:

Um weiterhin das bisher vorhandene aktive

gemeindliche Leben in St. Marien Rothebusch

fortführen zu können, werden neben

Der Weltgebetstag der Frauen ist für die

Frauen der Apostel Gemeinde, St. Jakobus

und St. Antonius am Freitag, den 5. März,

um 15.00 Uhr in der Antoniuskirche Klosterhardt.

Wir laden am Donnerstag, den 11. März,

um 15.00 Uhr herzlich zur Jahreshauptversammlung

ein.

Die Mitarbeiterinnen der kfd Gruppe St.

Antonius wünschen allen Frauen ein

ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest

und Gesundheit im nächsten Jahr.

gemeindefest 2009

st. marien Rothebusch –

eine nachlese

den Mitteln aus dem Haushaltsplan weitere

finanzielle Mittel benötigt. Hier hofft

der Förderverein durch die Spenden und

Beiträge seiner Mitglieder/innen helfen zu

können. Deshalb unsere Bitte an alle, die

noch nicht Mitglied im Förderverein sind:

Geben Sie sich einen Ruck und werden Sie

Mitglied im Förderverein. Beitrittserklärungen

liegen hinten in der Kirche aus.

Es gilt aber auch, das neben der Mitgliedschaft

zukünftig noch dringender als heute

schon die Übernahme von ehrenamtlichen

Tätigkeiten oder die Kombination von

Ehrenamt und finanzieller Unterstützung

durch den Förderverein notwendig werden.

Allen, die entsprechend ihren Möglichkeiten

weiterhin zu einem aktiven Gemeindeleben

in St. Marien Rothebusch beitragen,

herzlichen Dank.

Bitte wenden Sie sich mit ihren Fragen und

Anregungen an den Vorstand des Fördervereins:

Werner Aarns – Vorsitzender

Manfred Kaczmarek –

1. stellv. Vorsitzender

Pastor Arnold Jentsch –

2. stellv. Vorsitzender

Annemarie de Wys – Kassiererin

Leonard Seiler – Schriftführer

„Förderverein St. Marien Rothebusch e. V.“

Konto-Nr. 50202308 Stadtsparkasse Oberhausen,

BLZ 365 50 000

Der Schwung aus den zahlreichen Veranstaltungen

des 60. Festjahres der Kolpingsfamilie

Klosterhardt soll sich in den Zusammenkünften

im Jahr 2010 fortsetzen. Wenn

am Ende dieses ereignisreichen Jahres

Bilanz gezogen wird, kann man von einem

erfolgreichen Jahr sprechen. Alle Veranstaltungen

waren außergewöhnlich gut

besucht oder es lag an den vielfältigen

Angeboten, die die große Zustimmung der

Mitglieder erhielten. So beteten Kolpingschwestern

und -brüder im April den Kreuzweg.

Der Weg führte die Teilnehmer in die

Nähe von Lippstadt. Dort, in Wadersloh-

Diestedde, hatte der Pfarrer der Gemeinde

St. Nikolaus mit eigenen Händen einen

sehenswerten Kreuzweg aus Lavastein und

anderen Natursteinen gebaut.

Ein Erlebnis besonderer Art erfuhren alle,

die zu Besuch bei der griechisch-orthodoxen

Gemeinde in Osterfeld waren. Die

Ausgestaltung des Gotteshauses wurde

gezeigt und erklärt und viele Fragen der

Teilnehmer zur Liturgie und zum Gemeindeleben

beantwortet.

Nachdem die Männer im Juni kräftig in die

Pedalen ihrer Fahrräder traten und im Juli

alle Interessierten um den Heidesee wanderten,

folgte im August einer der Höhepunkte

des Festjahres, der Festakt im

Gemeindesaal. Nach der Messe in unserer

Kirche, zelebriert durch Msgr. Dr. Wilhelm

Tolksdorf und dem Gesang des Schubert-

Quartetts Oberhausen trafen sich alle um

den Festvortrag von Dr. Tolksdorf zu hören.

Der musikalische Teil wurde wieder vom

Schubert-Quartett übernommen. Im vollbesetzten

Saal wurden dann die Jubilare

geehrt, unter ihnen noch 5 Gründungsmitglieder.

Drei Tage später weilte die KF

Hamburg-Wilhelmsburg auf Einladung

unserer KF im Gemeindesaal. Bei den

Recherchen für eine Fahrt ins Ruhrgebiet

waren die Hamburger auf www.kolpingsfamilie-klosterhardt.de

gestoßen und baten

um Unterstützung bei der Suche nach Zie-

gemeindeleben

kolPingsFamilie klosteRhaRdt

schwung ins neue

Jahr mitnehmen

Frisurenshow im gemeindesaal

len. Nach dem Besuch der Ausgrabungsstätte

Antony-Hütte erholten sich alle bei

Kaffee und Kuchen.

Im September stand zuerst „Radio Oberhausen“

auf dem Programm. Etliche Teilnehmer

schauten den Machern von Radio

Oberhausen 106,2 über die Schultern

bevor Ende September ein weiterer Höhepunkt

des Jahres folgte: die Fahrt zur Minoritenkirche,

in der der selige Adolph Kolping

begraben ist, und zur Nato-Airbase

Geilenkirchen. Bei strahlendem Sonnenschein

bummelten die Teilnehmer nach der

Messe durch Köln bevor der Reisebus zur

Airbase weiterfuhr. Dort wurden die Einrichtungen

auf einer Rundfahrt erklärt und

auch ein AWACS-Aufklärungsflugzeug

konnte von innen besichtigt werden.

Nach dem Erntedankfest im Oktober wurde

die Kapazität des Gemeindesaales

getestet. Über 160 Besucher der Frisurenshow

des Friseurteams Josef Wischermann

drängten sich im Saal. Es wurden die neuesten

Haartrends für Frauen und Männer

vorgestellt. Die Show fand allseits großen

Anklang und endete mit Livemusik und

einer Aftershow-Party. Für 2010 werden

wieder neue Themen und Veranstaltungen

angeboten, ein Blick auf unsere Internet-

Seite gibt Ihnen entsprechende Informationen.

Interesse? Schauen Sie doch mal

rein. Gäste sind immer herzlich willkommen.

Unseren Mitgliedern, Förderern und

Freunden sowie allen Gemeindemitgliedern

wünscht die Kolpingsfamilie St. Antonius

Klosterhardt ein frohes Weihnachtsfest

und alles Gute zum neuen Jahr.

Werner schulthoff

2


28

exeter

gemeindeleben

Gemeinsam mit einer Gruppe von 36 Mitgliedern

aus unserer Gemeinde habe ich

mich am 10. Oktober auf den Weg nach

Südengland gemacht. Kathedralen, Gärten

und das Meer, so war diese Gemeindefahrt

überschrieben. Und bei dem Ziel Südengland

tauchte vor meinem inneren Auge

Cornwall auf, Cornwall, so wie ich es von

Beschreibungen aus einigen Büchern von

Rosamunde Pilcher oder aus dem Fernsehen

kenne: Malerische kleine Orte, sanfte

Hügellandschaften, Meer, eine schroffe

felsige Küste, ein mildes Klima.

Voller Vorfreude auf diese Fahrt bin ich

gestartet: Ich war neugierig auf die ver-

salisbury

osterfeld – „land‘s end“ … und zurück

gemeindeFahRt deR PRoPstei st. PankRatius nach südengland

schiedenen Reiseziele, ich war aber auch

gespannt auf unsere Reisegruppe. Denn

ich finde es immer wieder spannend, die

Menschen aus unserer Gemeinde noch einmal

auf andere Weise kennen zu lernen.

Gemeinsam eine bisher unbekannte Landschaft

zu entdecken, im Miteinander gute

Erfahrungen zu machen, zusammen Gutes

für Leib und Seele zu tun, gemeinsam

unterwegs zu sein.

Und so wurde diese Gemeindefahrt für

mich zu einem bereichernden Erlebnis, bei

dem ich in den unterschiedlichsten Bereichen

viel Neues entdecken konnte. Dabei

war es sicherlich eine besondere Erfah-

rung, dass der Schwerpunkt dieser Reise

weniger auf Kunst und Architektur lag wie

z. B. bei den Fahrten nach Burgund oder

Rom, sondern dass die Natur und hier in

besonderer Weise das Meer und die Küste

einen ganz großen Raum einnahmen.

Meine Begeisterung für das Meer, für seine

grenzenlose Weite, für das Wasser, das sich

immer wieder anders präsentiert, für seine

unterschiedlichen Küsten wurde in Südengland

noch gesteigert. Ich erinnere mich da

an unseren Spaziergang über die sehr steil

abfallenden Kreideklippen Beachy Head

nahe Eastbourne bei einem sehr kräftigem

Wind, der uns alle erst einmal ordentlich

durchgepustet hat. Ich denke aber auch an

unseren Aufenthalt am Land’s End, dem

westlichsten Punkt Englands. Hier konnten

wir bei strahlend blauem Himmel und

Windstille einen Blick auf die unendliche

Weite des Meeres tun. Oder an den im

Meer liegenden St. Michael’s Mount, eine

Burganlage auf einer kleinen Insel mit

einem großartigen Blick über das Meer

und auf die Küste. Ganz besonders beeindruckt

hat mich aber unsere Wanderung

auf dem South-West Coastpath: ein Weg

am Rande der Klippen, entlang der Küstenlinie

mit ihren abwechslungsreichen Felsformationen

und zahlreichen Buchten und

Sandstränden, immer am Meer entlang mit

einem tollen Blick auf das Wasser und die

Küste. Auch unser Hotel in Newquay lag

am Meer und schon morgens vor dem Frühstück

konnten wir auf das Meer schauen,

das Meeresrauschen hören und den Surfern

zusehen, die von morgens früh bis

abends auf ihren Brettern im Wasser trieben

und auf die optimale Welle zum Wellenreiten

lauerten.

Ein weiterer Schwerpunkt bei dieser Reise

waren Gärten, Gartenanlagen. Besonders

beeindruckt hat mich da das Eden-Projekt,

eine Anlage mit riesigen kugelförmigen

Gewächshäusern, in denen Pflanzen aus

unterschiedlichen Vegetationszonen – aus

den Tropen und dem Mittelmeerklima - zu

sehen waren. Ein ganz anderes Erlebnis

war der Besuch im Garten der Marsh Villa.

Ein Garten, der von einem älteren Ehepaar

im Marschland angelegt wurde. Bei

unserem Besuch dort wurden wir schon

auf der Straße von der Besitzerin erwartet.

Sie und ihr Gatte – beide very british –

führten uns dann durch ihren Garten und

berichteten dabei von all dem, was sie bei

der Anlage und Pflege des Gartens

bewegte. Dabei war immer ganz viel von

ihrer Liebe zu Natur und Pflanzen spürbar.

Die Gärten, das Meer, bleiben noch die

Kathedralen: Großartige Bauwerke, die

Kathedralen von Salisbury und Exeter. Die


Kathedrale von Exeter breit und relativ

niedrig, die Kathedrale von Salisbury eher

schmal und hoch mit einem 123 Meter

hohen Kirchturm und einem sehr langen

Kirchenschiff. Diese Kathedrale steht frei

umgehbar auf einem Rasen, der sogenannten

Domfreiheit. Auf diesem freien Umfeld

kommt die Architektur besonders großartig

zur Wirkung.

Die Kathedrale von Salisbury haben wir

nicht nur besichtigt, hier konnten wir auch

dartmoore (Postbridge)

land‘s end

einen Gottesdienst mitfeiern. Wir haben

dort einen Evensong miterlebt, eine liturgische

Feier, die unserer Vesper entspricht.

Der Evensong wird in den englischen

Kathedralen jeden Tag gefeiert und dabei

vom Kathedralchor gestaltet. Wir haben

dort den Gesang eines gemischten Knaben-

und Männerchores erlebt. Der Chor

und die Gottesdienstteilnehmer versammeln

sich im Chorgestühl und durch die

räumliche Nähe und den wunderschönen

Gesang entsteht eine ganz besondere und

intensive Gottesdienstatmosphäre. Die

Mitfeier des Evensong in der Kathedrale

von Salisbury hat mich sehr angesprochen

und war sicherlich einer der Höhepunkte

unserer Reise.

Doch auch die gemeinsame Feier der heiligen

Messe in Brighton sowie unsere täglichen

Impulse zu den inhaltlichen Schwerpunkten

waren mir sehr wichtig: Hier konnte

ich spüren, dass wir als Gemeinde unter-

wegs sind. Eine Gemeinschaft, die aufbricht,

viele verschiedene Ziele ansteuert

und dabei auch immer wieder Gott sucht,

sich an Gott wendet, mit Lob und Dank.

Dabei können die unterschiedlichen Formen

der Gottesdienste hilfreich sein, aber

auch und gerade die vielfältige Natur, die

wir erleben konnten.

Fotos: Frank herbst

Noch mehr Fotos der Fahrt gibt es im

Internet unter: england.miniseite.de.

south West coastpath

gemeindeleben

dover

eden Project

eden Project

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30

gemeindeleben

über drei meter hoch und 700 kg schwer: das neue Wegkreuz

predigt von weihbischof

ludger Schepers zur grundsteinlegung

von St. josef vor 100 jahren

Liebe Schwestern und Brüder,

diese Gemeinde, die Pfarrei, unser Bistum, die

ganze Kirche ist einer Baustelle vergleichbar.

Ist gerade mal etwas fertig, muß an anderer

Stelle wieder neu angefangen werden. Das Fundament

aber ist schon lange gelegt, nämlich in

den Aposteln durch Jesus Christus, der selbst

der Eckstein ist. (Apg 4,11). Wenn wir dann weiterbauen,

können wir nicht nach Gutdünken

schaffen: wir haben die Baupläne Gottes zu

lesen. Wir haben uns wohl immer wieder hineinzulesen

- wenn wir miteinander in der

Schrift lesen, wenn wir uns darüber austauschen

und den Rat Mariens befolgen, unserer

Bistumspatronin seit 50 Jahren: Alles, was Er

euch sagt - das tut. Das war und ist herausfordernd,

wie damals für die Diener 600 Liter Wasser

herbeizuschleppen. Genauso wie seiner Bitte

zu folgen: Liebt einander, wie Ich euch

geliebt habe. Wie oft bleiben wir gerade im Miteinander

der Gemeinden und Verantwortlichen

dahinter zurück. Die Baupläne sind auch mit

Blick auf die Zeichen der Zeit zu betrachten.

Niemand würde 2009 auf die Idee kommen

eine Kohleheizung einzubauen im Angesicht

von nutzbarer Solarenergie. Dass das Evangelium

auch verbogen und verbaut werden kann,

zeigt die Wirklichkeit unserer Kirche. Nicht nur

das Ändern, auch das Beharren kann Fehldeutung,

ja Willkür sein. Deshalb haben wir die

Baupläne, die Vorhaben Gottes miteinander

hörend zu studieren. Uns muss es zuerst um

sein Reich und seine Gerechtigkeit gehen und

dann so sagt es der Herr wird euch alles andere

dazugegeben (Mt 6,33) Es muss schon nachdenklich

machen, dass Jesus die Zerstörung des

Tempels vor Augen hat und ankündigt, dass er

selbst der neue Tempel für uns ist; in ihm, im

Menschen wohnt jetzt Gott. Nicht dein Kirchensteuerzettel,

nicht dein Taufschein, sondern

dein Standpunkt zum Messopfer, zur heiligen

Kommunion, zu Christus im Altarsakrament

ist der wahre Prüfstein, ob du ein wirklicher

Katholik bist, so die Worte aus der Predigt

zur Grundsteinlegung. So wie überall ist

auch diese Kirche schon oft umgebaut worden.

Möchten wir z. B. in die Zeiten zurück, in den

Bischöfe auch Fürsten waren? Können Wir uns

noch eine Kirche mit Sklaven vorstellen? Beide

Beispiele aus der Vergangenheit bedürfen kei-

Weihbischof weiht

Wegkreuz

altenWohnungen in „eduaRd lieBeRz haus“ umBenannt

St. josef – Mit einem Festhochamt am 11.

Oktober 2009, zelebriert durch Weihbischof

Ludger Schepers, dem etwa 300

Menschen beiwohnten, begannen die Feierlichkeiten

zum Gedenken an die Grundsteinlegung

der Heidekirche vor 100 Jahren.

In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof

an die Ansprache des damaligen

Gründungspfarrers Strumann, dankte all

den Menschen, die in den vielen Jahren

hier gearbeitet und ihre Spuren hinterlassen

haben, insbesondere dem inzwischen

verstorbenen Pastor Eduard Lieberz, der es

in seiner Bescheidenheit abgelehnt hätte,

dass heute die Altenwohnanlage St. Josef

nach ihm benannt wird, um sein Wirken

nicht zu vergessen. Nach dem feierlichen

Auszug aus der Kirche weihte der Weihbischof

ein neues, über 3 Meter hohes und

700 kg schweres Wegkreuz aus Beton, das

nun in Osterfeld an der Vestischen Strasse

im Rosenbeet zwischen Heidekraut steht.

Die Kinder des Kindergartens „Die Schatz-

ner Diskussion. Aber was ist heute zu tun, zu

bauen, zu verändern? Wo Menschen leben ist

ihr Miteinander nie zu Ende. Bewegung und

Veränderung liegen in der Natur des Zusammenlebens.

Wo Menschen miteinander leben,

bedarf es gewisser Regeln, Sie sind hilfreich,

können aber auch erstarren. Was wichtig ist

oder erscheint, kann anderes aus dem Blick

drängen. Almosen und Spenden spielen eine

große Rolle in der christlichen Tradition. Aber

haben wir es nicht zu oft dabei belassen und

den Einsatz für die Gerechtigkeit unterlassen?

Gebet und Frömmigkeit gehören unverzichtbar

zum Lebens christlicher Gemeinden. Und wie

ist es mit den Ursachen der Not um uns herum?

Wir sind eingeladen als Bauleute Gottes unser

Können einzubringen, ja selbst lebendige Bausteine

zu sein. Dankbar denken wir heute an

die Frauen und Männer, die dies hier auf der

Heide in den vergangenen 100 Jahren getan

haben. Einen, der das in seiner Bescheidenheit

abgewiesen hätte, Pastor Eduard Lieberz,

heben wir heute in besonderer Weise hervor

und benennen, um sein Wirken nicht zu vergessen,

die Altenwohnanlage nach ihm. Gott sei

Dank für den Dienst so vieler auch am heutigen

Tag. Vieles geschieht, ohne dass es gleich in die

kiste“ hatten zu diesem Anlass zwei Lieder

eingeübt, die sie mit Begeisterung vortrugen.

Das Kreuz wurde auf dem Gelände des

Bauunternehmers Winfried Kentgens

handwerklich gegossen, assistiert von

Günter Gil und Martin Strietholt. In seiner

Vierung beinhaltet dieses Kreuz ein Stück

Schwefelstein, Markasit FeS2 auf Kalkspat,

welches in einer 767 m tiefen Ader der ehemaligen

Zeche Osterfeld, sozusagen unter

der Kirche, gefunden wurde.

Danach wurde eine neue Sandsteintafel an

der Außenfassade der Altenwohnungen

mit dem Titel „Eduard Lieberz Haus“ erbaut

1984 vom Weihbischof gesegnet.

Zum Abschluss des Festtages gab es ein

Treffen im Festzelt und im Saal des Eduard

Lieberz Hauses mit den Handwerkern,

Sponsoren und vielen Gemeindemitgliedern

aus St. Franziskus.

h. gertzen

Augen springt, ist aber unverzichtbar für das

Gelingen. Jeder und jede mit der Gabe, die er/

sie empfangen hat zum Aufbau des Leibes

Christ, der Kirche.

Über den Tag hinaus denke ich die Familienangehörigen,

die sich um ihre Kranken sorgen und

sie pflegen. Ich denke an die Eltern, die voll Verantwortung

für ihre Kinder da sind, an die

Jugendlichen, Frauen und Männer, die in den

Vereinen und Gemeinschaften und in der

Öffentlichkeit Aufgaben wahrnehmen. Ihr Können

bringen die Katechetinnen und Katecheten

ein, die Gewählten in den kirchlichen Gremien,

die Hauptamtlichen in den Einrichtungen der

Kirche. Viele Helfer/innen und Mitarbeiter/

innen bauen am Haus der Gemeinde, der Kirche

mit. Nicht zu vergessen sind die Mitchristen,

die Unpopuläres wagen und mutig das

Wort ergreifen. An dieser Baustelle können alle

Hand anlegen. Niemand ist unwichtig. Versuchen

wir die Zukunft zu gestalten, das zu tun,

was Er uns sagt, Hand in Hand zu arbeiten und

Gottes Baupläne zu lesen, wie es der Apostel

Paulus sagt: Prüfet alles, das Gute behaltet

(1Thess 5,21). Vieles hat sich verändert in den

vergangenen 100 Jahren, aber das bleibt.

Amen


Am 19.02.1959 setzten sich mehrere Frauen

aus dem Ortsteil Osterfeld/Dellwig in

der Havensteinschule zusammen und

gründeten die damalige Frauengemeinschaft,

die später in der kfd aufgegangen

ist. Aus diesem Grund wurde am 19. August

2009 in einem festlichen Rahmen auf der

Burg Vondern dieses Ereignis gefeiert. Die

anwesenden Mitglieder, Freunde und Gäste

sind durch die Gemeindereferentin Frau

Fendrich begrüßt worden. Sie moderierte

auch die einzelnen Programmpunkte an

diesem Abend an und begleitete diese. Ein

Programmpunkt war, wie sich die Gründungsfrauen

bis zu den heutigen Mitgliederinnen

gekleidet haben und hatten.

Dadurch wurde auch ihr Tätigkeitsfeld in

der Familie und Gesellschaft dargestellt.

Die Mode dieser verschiedenen Zeitabschnitte

wurde durch eifrige Helferinnen

aller Altersklassen der kfd präsentiert. Es

waren Bekleidungsstücke wie Schürzen,

Schuhe, Röcke, Hosen, Mäntel, Hüte und

Freizeitkleidungen dieser Zeitepoche.

Durch diese Darbietung wurden bei den

Anwesenden schöne Erinnerungen hervorgerufen.

Es gab nachdenkliche und freudige

Gesichtsausdrücke, die zu einer Anekdote,

herzlichem Lachen oder zu einem

Quatsch verleiteten. Den jüngeren Mitgliedern,

die diese Zeit selbst im ganzen

Umfang nicht oder nur zum Teil miterlebt

haben, wurde die Geschichte dieser

Gemeinde und ihrer Mitglieder in reeller

Form gezeigt. Ein weiterer erfreulicher Programmpunkt

zeigte, dass Kirche bzw. die

kfd nicht immer ernsthafte Themen und

Gesichtszüge beinhaltet, sondern auch,

wie durch das Kabinettstück „Scheinheilig

und Schulz“ gezeigt wurde, lustige Seiten

mit dem richtigen Humor darstellen kann.

Einige der Festbesucher fanden Ähnlichkeiten,

die rein zufällig und unbeabsichtigt

dargeboten wurden aus dem jetzigen

Lebensabschnitt wieder. Die lustige Truppe

der Darsteller kam beim Publikum sehr gut

an. Dies wurde durch die spontanen Reaktionen

des Publikums verdeutlich. Nach

diesem Programmpunkt wurde durch eine

Abschlussmoderation zum gemütlichen

und gesellschaftlichen Abschnitt übergeleitet.

Dies war der erste Teil des Festaktes

zum fünfzigjährigen Jubiläum der kfd von

St. Judas Thaddäus.

Der zweite Teil folgte am Sonntag dem 23.

August 2009 durch einen festlich gestalteten

Gottesdienst in unserer Kirche von St.

Judas Thaddäus mit anschließendem Empfang

im Pfarrsaal. Beim Empfang wurden

die Glückwünsche von Gesandten der verschiedenen

kirchlichen Vereinen und den

öffentlichen Stellen des Dekanats entgegen

genommen. Beim anschließenden

Festmahl wurde so manches von den Anwesenden

aus dieser langen Mitgliederschaft

und „Arbeitszeit“ erzählt. Von der Mutter,

50 Jahre kfd in st. Judas thaddäus

treue lohnt … nicht nur wegen der Blumen.

Begenung und austausch: kfd-Frauen haben was zu erzählen …

die in den Anfängen als Helferin oder sogar

im Vorstand tätig war oder Kontakte, die

über die Grenzen der Pfarrei hinaus

geschlossen wurden. Jeder hatte etwas aus

seinem Leben kundgetan. Wie sich alle

gestärkt hatten, wurden die anwesenden

Jubilare für ihre langjährige Mitarbeit und

Treue geehrt. Dies waren Mitgliederinnen

die für 25, 30, 40 und sogar 50 Jahre geehrt

wurden. So gab es auch eine ältere Dame

von 92 Jahren, die bei der Gründung der

kfd in dieser Gemeinde dabei war. Hier

sieht man, wo die Mutter einst tätig war,

wurde das an die Tochter weiter gegeben.

(Es ist meine Mutter)

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen

Helferinnen für die tatkräftige Unterstützung

und Mitgestaltung des gelungenen

Festaktes herzlich bedanken und hoffe

auch für die Zukunft Ihre Mithilfe in

Anspruch nehmen zu können.

marlies Frankenstein

in 50 Jahren kfd änderte sich auch die mode …

gemeindeleben

31


32

zum guten schluß

auch für junge Familien mit kindern wird das kirchenzentrum in der letzten zeit interessanter …

kirche im centro: Ökumenisches zentrum in der neuen mitte

Eintauchen in den „Raum der Stille“, Gastfreundschaft

im Café, Gespräche mit Seelsorgern

und rund 40 ehrenamtlich arbeitenden

Frauen und Männern über „Gott

und die Welt“. – Dies und mehr bietet das

Ökumenische Kirchenzentrum in der Neuen

Mitte Oberhausen den Besuchern mittlerweile

seit mehr als 11 Jahren.

Die erste ökumenische Einrichtung inmitten

eines Einkaufs- und Freizeitzentrums in

Deutschland wird sieben Tage in der Woche

sowohl von Besuchern des CentrO aufgesucht

als auch von Oberhausenern, Bottropern,

Duisburgern u.a., die gezielt das

Kirchenzentrum ansteuern. Unsere Gäste

haben mehrheitliche keine regelmäßige

Beziehung zur Kirche mehr.

Die Oase des Hauses ist der „Raum der Stille“.

Hier können Besucher während der

Öffnungszeiten ihre Seele baumeln lassen,

inne halten oder beten. Jeden Tag um 17

Uhr wird hier zu einer Atempause eingeladen.

Für viele Gäste eine willkommene

Unterbrechung im hektischen Alltag, um

15 Minuten lang mit Hilfe von Texten,

Gebeten, Musik und Bildern Lebens- und

Glaubensfragen nachzugehen. Jeden Sonntag

um 17 Uhr findet ein ökumenischer

Gottesdienst statt.

Wem nicht nach Stille zumute ist, mag seine

Zeit bei (fair gehandeltem) Kaffee und

frisch gebackenem Kuchen im Café des

Kirchenzentrums verbringen. Dafür ist das

Haus bekannt, doch geht es um mehr als

um den Verkauf von Kuchenspezialitäten:

Hier steht die Begegnung im Vordergrund.

Die Gäste bringen oft genug nicht nur Kaffeedurst

mit, sondern manchmal auch ganz

konkrete Probleme und Sorgen.

Vor allem ehrenamtlich Engagierte stehen

für Gespräche zur Verfügung, Themen und

Tiefe der Gespräche geben die Gäste selbst

vor. Auch für junge Familien mit Kindern

wird das Kirchenzentrum in der letzten

Zeit interessanter: Wöchentliche Bastelangebote

laden in den Familienbereich ein.

Kontakte ergeben sich oftmals aber auch in

dem kleinen Shop. Kleine christliche

Geschenkideen, Grußkarten und Eine-

Welt-Produkte bieten zudem die Möglichkeit,

dem Christlichen über die Kunst zu

begegnen. Ehrenamtliche engagieren sich

in der Gestaltung von „Atempausen“ im

Raum der Stille, in den Gesprächen am

Tisch, im Verkauf, in der Organisation von

kulturellen Veranstaltungen – und werden

hier wie überall dringend gesucht.

Erst in den letzten Jahren entstanden ist

die Anerkennung des Kirchenzentrums als

Wiedereintrittstelle für beide Großkirchen.

Die Gründe, die Menschen zu diesem

Zweck in das Kirchenzentrum führen, sind

so vielfältig wie das Leben selbst. Meine

Erfahrung ist: Wer nach einigen Gesprächen

im Raum der Stille den Wiedereintritt in

die Kirche vollzieht, wird sich bewusst,

dass er bzw. sie ein wichtiges Kapitel in der

eigenen Lebensgeschichte abschließt bzw.

öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 13 bis 18.30 Uhr

Samstag und Sonntag: 1.11. – 30.3.: 13 bis 18.30 Uhr

MIT ihrer anzeige in unserem pfarreimagazin

drei unterstützen Sie eine gute

Sache. Und weil wir unser Magazin direkt in die

haushalte der Pfarrei verteilen, erreichen Sie

ihre Kunden schnell und gezielt. Sprechen Sie

doch mal mit uns über die möglichkeiten …

anfängt. Die bisherigen Erfahrungen bestätigen

die Richtigkeit der Entscheidung der

beiden Großkirchen, sich an diesem Ort als

Kirchen zu engagieren: Nachhaltige Begegnungen

sind auch in der kurzen Zeit eines

einmaligen Besuches zwischen den Einkäufen

möglich. Darüber hinaus wird die Botschaft

der Kirchen deutlich: Wir gehen mit

unserem christlichen Auftrag dorthin, wo

die Menschen sind. Und auch das Management

des CentrO. ist mehr und mehr überzeugt,

dass es sinnvoll ist, einen Ort der

Begegnung und Besinnung, der anderen

Art inmitten der Neuen Mitte zu wissen.

besondere Veranstaltungen in advent

und weihnachtszeit:

Vom 1. bis 23. dezember:

Der Lebendige Adventskalender - Jeden

Tag um 16 Uhr ein Adventsimpuls im Café

25. dezember, 14.30 bis 18 uhr:

„Weihnachten für Alle“ – Ein weihnachtlicher

Nachmittag mit Liedern, Gebäck und

Gottesdienst

jeden tag bis zum 23. dezember:

Der Stand des Kirchenzentrums auf dem

Weihnachtsmarkt im CentrO

Herzlich Willkommen!

P. stefan tertünte scJ

Ökumenisches Kirchenzentrum

Platz der Guten Hoffnung 1

46047 Oberhausen, Tel: 0208-802359

www.kirchenzentrum.de

anzeigen-koordination:

Kaplan Vinzent Graw, Tel. 0208/8101973

E-Mail: graw@pankratius.net

Verlag Früher Vogel, Tel. 0234 – 955 44 44

E-Mail: c.lammert@frueher-vogel.de

ein guter tipp:

Ausgabe 1.10 erscheint

am 14. März 2010

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