Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt. - Volksbank Stuttgart eG

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Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt. - Volksbank Stuttgart eG

„Menschen

für Sport

begeistern.“

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

Jahresbericht 2009

„Durch

Leistung

überzeugen.“

Wir machen den Weg frei.

„Generationen

mit Musik

verbinden.“

„In jeder

Hinsicht.“


Inhalt

Editorial 4

Vertreterversammlung 6

Verwaltung 7

Lagebericht 8

Bericht des Aufsichtsrats 24

Jahresabschluss 26

Regionalbeirat 30

3


4

Der Vorstand: Hans Rudolf Zeisl, Herbert Schillinger, Manfred Wünsche

Editorial

Sehr geehrte Mitglieder und Kunden,

„Hoffnung gießt in die Sturmnacht Morgenröte“ –

Goethes Worte stehen für das hoffnungsvolle Durchschreiten

der Talsohle im Jahresverlauf 2009 nach dem

schärfsten wirtschaftlichen Abschwung der Nachkriegsgeschichte

Als weltweit führende Exportnation wurde Deutschland

mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 5 %

(2008: +1,3 %) besonders hart vom wirtschaftlichen Abschwung

getroffen In der Folge musste der begehrte Titel

„Exportweltmeister“ Ende 2009 erstmals an China abgegeben

werden Während sich beim Absturz in die Rezession

die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten binnen

Jahresfrist verdoppelte, konnten in Deutschland große

Entlassungswellen dank stark ausgeweiteter Kurzarbeit

verhindert werden Mit einem Zuwachs von 16 % gegenüber

2008 nahmen hingegen die Firmenpleiten drastisch

zu Dem Aus für Traditionsfirmen wie KarstadtQuelle,

Märklin oder Karmann folgten weitere 35 000 Insolvenzanmeldungen

im Kalenderjahr 2009

Mit dem Erreichen der Talsohle im ersten Quartal 2009

begann der durch Konjunkturprogramme und Niedrigzinsen

begünstigte Aufschwung, der Börsenkurse und

das Stimmungsbarometer der Wirtschaft beflügelte War

der DAX im Verlauf der Finanzkrise bis zum 6 März 2009

auf den Tiefststand von 3 666 Punkten – und damit um

54,8 % seit seinem Allzeithoch vom 16 Juli 2007 – gefallen,

folgte ab dem Frühjahr 2009 ein beeindruckender

Aufwärtstrend Bis zum Beginn des Jahres 2010 stieg der

DAX um 65 % auf einen Schlussstand von 6 048 Punkten

und verhalf mutigen Anlegern zu hohen Kursgewinnen


Im Gegenzug fielen die Kapitalmarktzinsen auf ein historisches

Tief Lag der 3­Monats­Euribor Anfang 2009 noch

bei 2,9 % (Anfang 2008: 4,7 %), sackte er im Jahresverlauf

auf 0,66 % ab Die entstandene steile Zinsstrukturkurve,

eine hohe Risikoaversion gegenüber wertpapierbasierten

Anlagen bei den Anlegern sowie deutlich gestiegene Kreditrisiken

prägten denn auch das Ergebnis der Volksbank

Rems eG im abgelaufenen Geschäftsjahr

Während sich viele namhafte öffentliche und private Institute

in 2009 nur durch staatliche Beteiligungen und

Garantien über Wasser halten konnten, verbesserte die

Volksbank Rems ihr gutes Ergebnis aus 2008 nochmals signifikant

und weist 2009 eines der besten Ergebnisse ihrer

Unternehmensgeschichte aus Das im Geschäftsjahr 2009

erwirtschaftete Ergebnis ermöglicht uns nach Stärkung

unserer Rücklagen wiederum die Ausschüttung einer attraktiven

Dividende von 5% an unsere Mitglieder

Dies ist kein Zufall Das Geschäftsmodell der Volksbank

Rems eG, das auf den genossenschaftlichen Prinzipien

Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung basiert,

hat nicht nur in den letzten 150 Jahren, sondern auch

seit Beginn der Finanzkrise eindrucksvoll bewiesen, dass es

moderner, leistungsfähiger und zielführender denn je ist

Dennoch schadet es nach Goethe auch Starken nicht,

wenn sie sich verstärken Durch die angestrebte Fusion

mit der Stuttgarter Volksbank AG soll in der Metropolregion

eine noch leistungsfähigere und kapitalstärkere Genossenschaftsbank

in der Rechtsform der eingetragenen

Genossenschaft (eG) geschaffen werden Stimmen im ersten

Halbjahr 2010 auch die Anteilseigner beider Banken

für den Zusammenschluss, entsteht in Baden­Württemberg

eine der großen Genossenschaftsbanken Deutschlands

mit einer Bilanzsumme von rund 4,7 Mrd Euro und

einem betreuten Kundenvermögen von weit über 9 Mrd

Euro

Das Geschäftsmodell einer genossenschaftlich organisierten

Volksbank lebt von der Nähe zum Kunden Deshalb

wird auch in der neuen Volksbank die Regionalität und

damit die Präsenz vor Ort groß geschrieben – die fusionierte

Bank wird über 90 mal zwischen Neckar und Rems

präsent sein Von Lorch bis Leinfelden, von Nellmersbach

bis Feuerbach Von der Realisierung der Vision, „Stadt

und Land“ zu einer neuen starken Volksbank zusammenzuführen,

werden nicht nur unsere Mitglieder (Bankiers)

und Kunden profitieren, auch die genossenschaftliche

Idee wird in unserer Region deutlich gestärkt wer den

Die Volksbank Rems eG gehört ihren Mitgliedern Unsere

Mitglieder sind Teilhaber der Bank Um die Bedeutung

der Teilhaberschaft zu betonen, nennen wir unsere Mitglieder

Bankiers“ Unsere Bankiers, so ist es auch im

Gesetz und unserer Satzung nachzulesen, stehen im Fokus

unserer Bemühungen Dies haben im Jahr 2009 wiederum

3 743 Kunden erkannt, die sich für eine Teilhaberschaft an

der Volksbank Rems eG entschieden haben Zum 31 Dezember

2009 konnten insgesamt 83 586 Personen die

Volksbank Rems eG ihr Eigen nennen, jeder dritte Einwohner

im Geschäftsgebiet ist damit Bankier Darauf sind

wir stolz

Die positive Entwicklung unserer Volksbank Rems eG wäre

ohne den engagierten Einsatz unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter nicht möglich gewesen Für die im Jahre

2009 geleistete gute Arbeit gilt ihnen deshalb unser besonderer

Dank

Dem Aufsichtsrat der Volksbank Rems, der auch im abgelaufenen

Geschäftsjahr die Geschäftsführung des Vorstands

entsprechend den gesetzlichen und satzungsgemäßen

Vorschriften überwacht und beratend begleitet

hat, danken wir für die vertrauensvolle und konstruktive

Zusammenarbeit

Die Mitglieder der regionalen Beiräte sind ein wichtiger

Bestandteil unserer gelebten Regionalität Sie haben auch

2009 wieder konstruktiv mitgewirkt, um unsere Volksbank

positiv weiterentwickeln zu können Für das Engagement

und die gute Zusammenarbeit bedanken wir uns

bei den Damen und Herren Beiräten recht herzlich

Unser Dank gilt insbesondere auch Ihnen, unseren Kunden

und Bankiers, die uns voller Vertrauen durch ein weiteres

schwieriges und unruhiges Finanzjahr begleitet und unseren

Erfolg ermöglicht haben Ihre Loyalität und Treue ist

unser Antrieb, auch künftig als Ihre Volksbank in allen Finanzfragen

für Sie da zu sein Von Bankier zu Bankier

Waiblingen, im März 2010

Hans Rudolf Zeisl Herbert Schillinger

Manfred Wünsche

5


6

Einladung zur Vertreterversammlung

Ordentliche Vertreterversammlung am Montag, 3. Mai 2010, um 19.00 Uhr

in der Barbara-Künkelin-Halle Schorndorf

Tagesordnung

1 Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden

2 Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2009 und Vorlage des Jahresabschlusses per 31 12 2009

3 Bericht des Aufsichtsrats

4 Bekanntgabe des Prüfungsberichts des Baden­Württembergischen Genossenschaftsverbandes e V , Karlsruhe,

Erklärung des Aufsichtsrats und Beschlussfassung der Vertreterversammlung hierzu

5 Beschlussfassung über

a) Genehmigung des Jahresabschlusses per 31 12 2009

b) Verwendung des Bilanzgewinns 2009

c) Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009

d) Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009

6 Verschmelzung mit der Stuttgarter Volksbank AG

a) Information über den vorgesehenen Zusammenschluss und Erläuterung des Verschmelzungsvertrages

b) Verlesen des Prüfungsgutachtens des Baden­Württembergischen Genossenschaftsverbandes e V ,

Karlsruhe

c) Aussprache

d) Beschlussfassung über die Verschmelzung mit der Stuttgarter Volksbank AG, Genehmigung des

Verschmelzungsvertrages und Beschlussfassung über die nach dem Verschmelzungsvertrag erforderlichen

Änderungen der Satzung*

7 Wahlen zum Aufsichtsrat gemäß § 12 Abs 2 des Verschmelzungsvertrages

8 Verschiedenes

*die nach § 17 des Verschmelzungsvertrages erforderlichen Satzungsänderungen werden den Mitgliedervertretern mit der Einladung

zur ordentlichen Vertreterversammlung zugestellt


Verwaltung 2009

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e V , Berlin

Baden­Württembergischer Genossenschaftsverband

e V , Karlsruhe

Zentralbank

DZ BANK AG

Deutsche Zentral­Genossenschaftsbank

Frankfurt am Main

Vorstand

Hans Rudolf Zeisl, Sprecher des Vorstands

Herbert Schillinger

Manfred Wünsche

Generalbevollmächtigte

Jürgen Beerkircher

Gerd Wahl

Aufsichtsrat

Rainer Schenk

Vorsitzender, Dipl ­Volkswirt

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Joachim Kögel

stellvertretender Vorsitzender

Dipl ­Kaufmann

Thomas Kurz

stellvertretender Vorsitzender

Dipl ­Betriebswirt, Metzgermeister

Harald Auwärter*, Dipl ­Bankbetriebswirt/

Bankangestellter

Jochen Bendig*, Bankangestellter

Jörg Bürkle, Dipl ­Kaufmann

Rudi Eisemann, Techniker

Rainer Heidenwag, Dipl ­Kaufmann

Werner Hinderer, Metzgermeister

Klaus Jung*, Bankangestellter

Thomas Kaysser, Dipl ­Ingenieur

Wolfram Lust, Buchhändler

Thomas Maier*, Bankangestellter

Klaus Pfisterer, Dipl ­Verwaltungswirt

Markus Schäfer*, Bankangestellter

Andrea Schneider, Dipl Kfm/Steuerberaterin

Michael Seibold, Dipl ­Betriebswirt/Steuerberater

Uwe Turß*, Bankangestellter

* von den Arbeitnehmern gewählt

7


8

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

Attraktiver Arbeitsmarkt: 23.111 eingetragene Unternehmen,

zahlreiche High-Tech-Firmen und bedeutende Weltmarktführer

prägen den Wirtschaftsstandort Rems-Murr.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

der Volksbank Rems eG

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

und der Kreditgenossenschaften

Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik ist die

deutsche Wirtschaft derart stark geschrumpft wie in

Folge der weltweiten Finanz­ und Wirtschaftskrise im

Jahr 2009 Am 13 Januar 2010 veröffentlichte das Statistische

Bundesamt in Wiesbaden neue Zahlen: Im Vergleich

zu 2008 brach die Wirtschaftsleistung des Lan­

des – das Bruttoinlandsprodukt – um real 5,0 % ein

Allerdings: Die Wirtschaftsforschungsinstitute hatten zuletzt

einen noch stärkeren Einbruch befürchtet

Im Krisenjahr 2009 waren vor allem die Exporte stark rück­

Vom Mittelstand getragen: 90% der Betriebe haben

eine Größe von bis zu 20 Mitarbeitern.

Genussvoll schlemmen: In erstklassigen Restaurants mit

einer ausgezeichneten regionalen und internationalen Küche.

läufig Preisbereinigt sanken sie um 14,7 % im Vergleich

zu 2008 Die Importe gingen um 8,9 % zurück Deutsche

Unternehmen investierten ein Fünftel weniger in Maschinen

und Anlagen Die Baubranche litt nicht so stark, hier

sanken die Investitionen nur um 0,7 % Positive Impulse

hingegen kamen von den Konsumausgaben: Von privater

Seite wurden 0,4 % mehr ausgegeben als im Vorjahr

Einen wichtigen Anteil daran trägt die Abwrackprämie

Die Bundesregierung hatte sie mit dem Konjunkturpaket

2 im Frühjahr 2009 beschlossen Sie führte zu einem kräftigen

Anstieg der privaten Autokäufe und stabilisierte so

die Binnennachfrage Die Konjunktur im Krisenjahr 2009

wurde auch wesentlich von den Konsum­ und Investitionsausgaben

des Staates getragen, sie stiegen preisbereinigt

um 2,7 % bzw 7,4 % Die konjunkturpolitischen


Richtungsweisende Institutionen: 3 regionale Innovations-

und Kompetenzzentren und ein dichtes Netz an Hochschulen und

Forschungseinrichtungen setzen zukunftsweisende Impulse.

Die Kraft einer starken Region.

Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten: 181 allgemeinbildende

Schulen, 3 Berufsschulzentren und 8 Bildungseinrichtungen

garantieren eine individuelle Qualifizierung.

Maßnahmen konnten den dramatischen Einbruch so

etwas abmildern Erfolgreich waren auch die Maßnahmen

auf dem Arbeitsmarkt: 2009 reagierte die Wirtschaft

nicht mit Entlassungen, sondern mit Reduzierungen der

Arbeitszeit, so das Statistische Bundesamt Dazu trug die

Bundesregierung vor allem mit den verbesserten Regelungen

zur Kurzarbeit bei

Der Arbeitsmarkt erwies sich konjunkturell weiterhin als

er staunlich robust Erwerbstätigkeit und sozial ver si cherungs

pflichtige Beschäftigung haben sich im zweiten Halbjahr

2009 stabilisiert, nachdem sie im ersten Halbjahr 2009

deutlich abgenommen hatten Die sozialversicherungspflichtige

Beschäftigung lag im November 2009 nach der

Hochrechung der Bundesagentur für Arbeit bei 27,8 Mio

Personen, gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang

von 146 000 Personen oder 0,5 % Die Arbeitslosigkeit hat

in der aktuellen statistischen Abgrenzung im Dezember

2009 saisonal bereinigt nochmals leicht ab ge nommen und

belief sich insgesamt auf 3,42 Millionen Personen Die Arbeitslosenquote

übertraf im Berichtszeitraum mit 8,1 %

den Stand des Vorjahres um 0,4 Prozentpunkte

Auch in Waiblingen.

Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im Jahresdurchschnitt

2009 gegenüber 2008 um 0,4 % gestiegen

Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate im wiedervereinigten

Deutschland Die niedrige Jahresteuerungsrate

2009 wurde wesentlich durch Preisrückgänge bei Mineralölprodukten

und bei Nahrungsmitteln geprägt Für den

letzten Monat des Jahres hat sich der Preisauftrieb mit

0,9 % gegenüber Dezember 2008 wieder verstärkt Bereits

im November hatte die Inflationsrate im positiven Bereich

gelegen Dafür war wiederum insbesondere der erneute

Preisumschwung bei Energieprodukten verantwortlich

Trotz allem sollte die Inflation in den kommenden Monaten

angesichts der schwachen binnenwirtschaftlichen

Preisauftriebskräfte deutlich unter 2 % bleiben

Nach dem vorläufigen Abschluss des Bundeshaushaltes 2009

waren die Auswirkungen der Krise auf die öffentlichen

Haushalte insgesamt gesehen im Jahr 2009 geringer als zunächst

erwartet Noch im zweiten Nachtragshaushalt für

das Jahr 2009 wurde mit einer Nettokreditaufnahme von

49,1 Mrd Euro kalkuliert Dieser Wert wird nun deutlich unterschritten

Nach dem vorläufigen Abschluss beträgt die

9


Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

„Menschen

für Sport

begeistern.“

Michael Antwerpes, Sportmoderator und Bankier

Als Mitglied der Volksbank Rems eG sind Sie Teilhaber der Bank Und damit Bankier


Nettokreditaufnahme im Bundeshaushalt 2009 nunmehr

34,1 Mrd Euro Gemeinsam mit der Verschuldung der Investitions­

und Tilgungsfonds (2009: 6,1 Mrd Euro) und des

Son der fonds Finanzmarktstabilisierung (2009: 26,6 Mrd

Euro) ist 2009 allerdings immer noch die höchste Neuverschuldung

aller Zeiten für den Bund zu verzeichnen Das

gesamtstaatliche Defizit von Bund, Ländern, Kommunen

und Sozialversicherung lag 2009 nach vorläufigen Berechnungen

der Statistiker bei 77,2 Mrd Euro oder 3,2 % in Relation

zum Bruttoinlandsprodukt Damit wurde der Referenzwert

des Europäischen Stabilitäts­ und Wachstumspakts

von 3 % überschritten

Gemäß Wirtschaftslagebericht der IHK­Region Stuttgart

vom Oktober 2009 für den Rems­Murr­Kreis scheint die

Talfahrt der Wirtschaft im Kreis gestoppt Nachdem sich

die Geschwindigkeit des Abwärtstrends im Frühsommer

2009 bereits verlangsamt hat, verharrt die Wirtschaft im

Rems­Murr­Kreis auf niedrigem Niveau Dies führt zu

einer optimistischeren Grundstimmung als noch zuvor

Verglichen mit dem Frühsommer 2009 hat sich der Konjunkturklima­Index

um 25 Prozentpunkte auf 85 % verbessern

können Hierbei handelt es sich um eine zusammengefasste

Größe aus der Lageeinschätzung und den

künftigen Geschäftserwartungen der Unternehmen im

Rems­Murr­Kreis Die Investitionsneigung der Unternehmen

blieb 2009 verhalten Das Anhalten der Krise führte

bei vielen Unternehmen zunehmend zur Verschlechterung

ihrer Liquidität Die Deckung von Verlusten und

Finanzierung des laufenden Betriebes zwang viele Unternehmen

fremdes Kapital hierfür aufzunehmen Ob die

optimistischen Tendenzen in der regionalen Wirtschaft in

einen Aufschwung oder eine dauerhafte Erholung münden,

wird maßgeblich von der Auslandsnachfrage abhängen

Gerade die hochgradig exportorientierten Unternehmen

im Rems­Murr­Kreis hat es bei der rasanten

Abwärtsdynamik des Jahres 2009 besonders hart ge­

troffen

Auch im Jahr 2009 hielten die deutschen Volks­ und Raiff­

eisenbanken ihren Wachstumskurs Ihre Bilanzsumme

steigerten die Institute Ende 2009 um 3,3 % auf 690 Mrd

Euro im Vergleich zum Vorjahr Die Kundenkredite erhöhten

sich mit 3,5 % auf 390 Mrd Euro stärker als die Kundeneinlagen,

die um 2,6 % auf 512 Mrd Euro angestiegen

sind Die Zahl der Genossenschaften sank weiter Ende

2009 gab es 1 156 Kreditgenossenschaften in Deutschland

mit über 13 500 Filialen Das Geschäftsstellennetz ist

damit weiterhin flächendeckend

Im Vergleich zur bundesweiten Entwicklung weitgehend

identisch verlief die Geschäftsentwicklung der Kreditgenossenschaften

im Verbands­ und unserem Geschäftsgebiet

Die 234 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden­

Württemberg haben zum 31 12 2009 ein Geschäftsvolumen

von 124,2 Mrd Euro (+ 2,4 %) auf sich vereint Dabei

sind die Kundenforderungen um 2,1 % auf 67,9 Mrd Euro

und die Kundeneinlagen um 1,8 % auf 90,2 Mrd Euro ge­

stiegen Diesem Trend folgten auch die elf Kreditgenossenschaften

im Rems­Murr­Kreis mit einem zum 31 12 2009

addierten Geschäftsvolumen von 5,16 Mrd Euro

2. Entwicklung der Volksbank Rems eG

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 2 263 729 2 281 631 ­17 902 ­0,8

Außerbilanzielle

Geschäfte *)

144 570 125 963 18 607 14,8

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten),

2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte

Aktivgeschäft

Kunden­

forderungen

Wertpapier­

anlagen

Forderungen an

Kreditinstitute

Passivgeschäft

Verbindlichkeiten

gegenüber

Kreditinstituten

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

1 445 130 1 418 217 26 913 1,9

447 037 257 508 189 529 73,6

165 246 406 893 ­241 647 ­59,4

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

333 043 416 179 ­83 136 ­20,0

Spareinlagen 654 252 556 321 97 931 17,6

andere Einlagen 1 005 904 957 387 48 517 5,1

verbriefte

Verbindlichkeiten

97 398 183 336 ­85 938 ­46,9

Nachrangige

Verbindlichkeiten

0 2 605 ­2 605 ­100

Auch im Geschäftsjahr 2009 konnte sich die Volksbank

Rems eG als größte genossenschaftliche Bank im Rems­

Murr­Kreis im harten Wettbewerb um Kunden in ihrer

guten Marktstellung behaupten Als verlässlicher Partner

der Privat­ und Firmenkunden in der Region haben wir

uns wettbewerbsfähig positioniert und damit den langfristigen

Erfolg der Bank sichergestellt Mit der Entwicklung

im Jahr 2009 sind wir deshalb zufrieden

Das Plus bei den Kundenforderungen wurde 2009 von

mehreren Säulen getragen Im Firmenkreditgeschäft standen

bei den Firmenkunden die langfristige Liquiditätssicherung

über langfristige Darlehen sowie Geldmarktdarlehen

im Vordergrund Besonders bei den Geldmarkt­

darlehen gab es eine starke Nachfrage mit entsprechenden

Zuwachsraten Bei den Privatkunden waren insbesondere

Wohnungsbaudarlehen mit langfristiger Zinsbindung gefragt

Viele Kunden nutzten das niedere Zinsniveau, um

sich die nächsten Jahre eine sichere Kalkulationsbasis für

ihre Wohnimmobilie zu sichern Auch unser Kommunalkreditgeschäft,

bei dem wir uns auf die Kreditvergaben

an Kommunen in unserem Geschäftsgebiet beschränken,

konnten wir 2009 weiter ausbauen Die konjunkturpolitischen

Ausgabenprogramme des Staates wirkten sich

hier fördernd aus In der Gesamtbetrachtung erhöhten

sich die bilanziellen Kundenforderungen um 1,9 % bzw

26,9 Mio Euro auf 1,445 Mrd Euro

Bei den Kundeneinlagen war auch im Jahr 2009 das verstärkte

Sicherheitsdenken der Anleger als Folge der Finanzmarktkrise

zu spüren Durch die starke Nachfrage

11


12

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

Dichtes Geschäftsstellennetz: Mit insgesamt 52 Filialen

ist die nächste Filiale der Volksbank Rems immer nur einen

Katzensprung entfernt.

Das Leben in einer starken Region.

nach unseren attraktiv verzinsten Sondersparformen

konnten die Spareinlagen um 17,6 % bzw 97,9 Mio Euro

auf 654,3 Mio Euro erhöht werden Bei den anderen Einlagen

wurden fällige längerfristige Gelder abgebaut und

in unser täglich fälliges Geldmarktkonto umgeschichtet

Der Bestand an täglich fälligen Kundengeldern erhöhte

sich dadurch auf 733,1 Mio Euro Gleichzeitig ging der

Bestand bei den verbrieften Verbindlichkeiten um 85,9

Mio Euro auf 97,4 Mio Euro zurück Dies ist auf das niedere

Zinsniveau und dem Trend unserer Kunden zu kurzfristigen

Anlagen zurückzuführen, die fällige Anlagen in

diesem Produkt in andere Anlageformen umschichteten

Die gesamten bilanziellen Kundeneinlagen, die sich aus

den Spareinlagen, den anderen Einlagen und den verbrieften

Verbindlichkeiten zusammensetzen, erhöhten

sich um 3,6 % bzw 60,5 Mio Euro auf 1,758 Mrd Euro

Nachdem im Frühjahr 2009 erkennbar war, dass die Finanzmarktkrise

zumindest in Teilbereichen überwunden war

und sich der Handel mit Pfandbriefen und Anleihen normalisierte,

haben wir sukzessive fällige Forderungen an

Kreditinstitute zu Gunsten der Wertpapieranlagen umge­

Beste Zukunftschancen: Mit über 1.500 neu

eingetragenen Ausbildungsverhältnissen pro Jahr.

schichtet Der Bestand unserer Wertpapieranlagen erhöhte

sich dadurch um 189,5 Mio Euro auf 447,0 Mio Euro

Durch den starken Zuwachs bei den Kundeneinlagen und

hierdurch bedingt hoher Liquidität konnten wir fällige

teure Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abbauen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

reduzierten sich dadurch um 83,1 Mio Euro bzw 20,0 %

auf 333,0 Mio Euro

Trotz den Zuwächsen im Kundengeschäft ging unsere

Bilanzsumme um 0,8 % bzw 17,9 Mio Euro auf 2,264

Mrd Euro zurück Dies resultiert aus dem gleichzeitigen

Abbau von Forderungen an Kreditinstitute und Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten, die die Bilanzsumme

kürzten

Mit der Entwicklung des Dienstleistungsgeschäfts sind

wir nicht zufrieden Sowohl die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs­

und Depotgeschäft als auch die

Vermittlungserträge, die sich im Wesentlichen aus dem

Versicherungs­ und Bauspargeschäft sowie der Immobi


lien­ und Kreditvermittlung zusammensetzen, waren im

Berichtsjahr rückläufig Die unsichere Wirtschaftslage und

die Angst vieler Kunden um den Arbeitsplatz wirkten sich

hier negativ aus Lediglich im Zahlungsverkehr konnte ein

leichtes Plus der Erträge erzielt werden Dies ist umso erfreulicher,

weil immer mehr Privatkunden unser kostenloses

„Giro Null“ nutzen, was zu Lasten der Zahlungsverkehrserträge

geht Insgesamt betrachtet reduzierte sich

die Summe aller Provisionserträge im Vergleich zum Vorjahr

um 8,9 % bzw 1 644 000 Euro auf 16,9 Mio Euro

Dienstleistungsgeschäft

Erträge aus

Wertpapierdienstleistungs­

und Depotgeschäften

Junge Bevölkerungsstruktur:

64.000 Einwohner des Rems-Murr-Kreises

sind unter 15 Jahre alt.

Investitionen

Nach einjähriger Bauzeit konnten wir Ende Januar 2009

unsere neu gestaltete Hauptstelle in Waiblingen einweihen

Herzstück des mit Ausnahme der Außenfassade völlig

Malerische Landschaft: Markante Berge, idyllisch gelegene

Badeseen, Weinberge und typische Streuobstwiesen laden zu

Wanderungen, Spaziergängen und Radtouren ein.

Beste Aussichten: 750 neue Betriebsgründungen

und 4.615 Gewerbeanmeldungen im Jahr.

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

4 599 5 626 ­1 027 ­18,3

Vermittlungserträge 4 874 5 440 ­566 ­10,4

Erträge

aus Zahlungsverkehr

5 863 5 819 44 0,8

Auch in Winnenden.

neu gestalteten Gebäudes ist ein über alle fünf Geschosse

gehendes Atrium Wir haben bewusst helle, offene Räume

geschaffen, in denen sich unsere Mitglieder und Kunden

wohl fühlen sollen Im Berichtsjahr 2009 haben wir unsere

„Voice over IP“ Telefonanlage auf den neuesten Softwarestand

gebracht, um u a den technischen Anforderungen

gegenüber den Gesprächspartnern zu entsprechen

Das derzeitige Betriebssystem „Windows XP“ wird 2010

durch „Vista“ abgelöst Dadurch bedingt mussten PC­Arbeitsplätze

ausgetauscht werden, um den Anforderungen

des Rechenzentrums zu entsprechen Netzwerkkomponenten

mussten aufgrund der langjährigen Nutzungsdauer

erneuert werden

Im Zuge der Neueröffnung der SB­Stelle „Marktgasse“ in

Waiblingen wurden ein Cashrecycler und ein Kontoserviceterminal

installiert, ebenso ein Münzrollengeber Diese

SB­Komponenten wurden in weiteren Filialen und Direktionen

platziert Ein Drittel der genutzten Kontoauszugsdrucker

wurde gegen Modelle der neueren Generation

(Thermodrucker) ausgetauscht

13


Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

„Durch Leistung

überzeugen.“ „In jeder

Hinsicht.“

Michael Antwerpes, Sportmoderator

Patrick Funk und Manuel Fischer, Fußballspieler und Bankiers

Als Mitglied der Volksbank Rems eG sind Sie Teilhaber der Bank Und damit Bankier


Personal- und Sozialbereich

Am Jahresende 2009 betrug die Zahl der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter 554 Personen (Vorjahr 542) Darin enthalten

sind 35 Auszubildende (Vorjahr 33) Dies entspricht einer

Quote von 6,3 % am gesamten Personalbestand Neu einge

stellt wurden im Jahr 2009 insgesamt 16 Auszubildende

Einen hohen Stellenwert nimmt nach wie vor die Aus­

und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ein Neben der klassischen Ausbildung zur Bankkauffrau/Bankkaufmann

bieten wir die Ausbildung zum

Finanzassistenten und zum Bachelor of Arts Fachrichtung

Bank an Im Bereich der Weiterbildung fördern wir unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Seminare an der

Akademie des Baden­Württembergischen Genossenschaftsverbandes

in Stuttgart und in Karlsruhe sowie der

Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur

Ferner gehören hierzu auch Weiterbildungs­ und Qualifizierungsmaßnahmen

bei anderen externen Weiterbildungsanbietern

Abendstudiengänge wie Bankfachwirt,

Bankbetriebswirt oder Dipl ­Bankbetriebswirt werden

von uns ebenfalls unterstützt Wachstum und Entwicklung

unserer Bank hängen von der Leistungsfähigkeit

aller Mitarbeiter ab Sie bilden unser Fundament Aus

diesem Grunde messen wir der Personalentwicklung eine

entscheidende Bedeutung bei und investieren weiterhin

in die Aus­ und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Mit Wirkung zum 1 Januar 2009 fusionierte die Hegnacher

Bank eG mit Sitz in Waiblingen­Hegnach mit der Volksbank

Rems eG als übernehmende Bank Durch den Zusammenschluss

wurde das Geschäftsgebiet der Volksbank Rems eG

im Bereich Waiblingen abgerundet

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und

Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der

Volksbank Rems eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar

auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet

und daraus eine langfristige Unternehmensplanung

entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder

in allen Fragen zu Finanzierungen und Vermögensanlagen

sicherstellt Oberstes Ziel ist die langfristige

Existenzsicherung und die Rentabilität der Bank

Geschäfte dürfen deshalb unter Berücksichtigung von

Risiko­ und Ertragsgesichtspunkten nur abgeschlossen

werden, wenn sie über unsere Rahmenbedingungen zugelassen

sind Das Eingehen von Risiken erfolgt jedoch

nur im Rahmen des zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotenzials

Mit Hilfe von Kennzahlen­ und Limitsystemen planen und

steuern wir die Entwicklung unseres Instituts Der Begren­

zung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir

besondere Bedeutung bei Durch Funktionstrennungen in

den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen

internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit

der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen

Geschäftsabwicklung sichergestellt

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken

ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der

Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung Wir

verstehen dies als eine zentrale Aufgabe Die hierfür zuständigen

Organisationseinheiten berichten direkt dem

Vorstand

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen

Kredit­, Marktpreis­, Liquiditäts­ und Betriebsrisiken,

wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden Das

Kreditrisikomanagement, d h die Steuerung und Kontrolle

der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien

für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist im Bereich

Gesamtbanksteuerung angesiedelt Daneben nehmen

zwei spezielle Kundenbetreuungsteams die intensive Betreuung

problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung

und Engagementabwicklung von

gekündigten bzw insolventen Krediten vor Der deutliche

Einbruch bei der Auslandsnachfrage und der kräftige

Rückgang der Wirtschaftsleistung wirkten sich zu Teilen

negativ auf die Bonitätseinstufung unserer Kundenkreditengagements

aus und erhöhten die Risikostrukturen unserer

Kundenkredite im Berichtsjahr wieder nach Jahren

der Konsolidierung

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Gesamtbanksteuerung

verantwortlich Mit Hilfe eines Limitsystems,

dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des

KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank

gesteuert

Die massiven Störungen an den Geld­ und Finanzmärkten

in der zweiten Jahreshälfte 2008, die sich auch negativ

auf den Handel mit klassischen Anleihen und

Pfandbriefen auswirkten, haben sich 2009 in diesen

Marktsegmenten wieder beruhigt Als weitestgehend illiquide

sind weiterhin die Märkte für Kreditverbriefungen

einzustufen Lediglich in den guten Ratingklassen

einzelner Segmente sind erste Anzeichen für eine

Wiederbelebung des Primärmarktes zu beobachten Bereits

im Jahr 2008 haben wir uns in Bezug auf die Steuerung

dieser Risiken der geänderten Situation angepasst

Die Steuerung erfolgt auf der Grundlage der periodischen

Betrachtungsweise Zur Begrenzung der Risi ken

der Eigenanlagen wurden neben den Emittentenlimiten

auch Strukturlimite eingerichtet Die volumens ab hän ­

gi gen Limitierungen erfolgen dabei produkt­ und bonitätsbezogen

Wir sind als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von

bestehenden Inkongruenzen zwischen den aktiven und

15


16

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

Fleißige Häuslebauer: Knapp 80% aller Neubauten

sind Ein- und Zweifamilienhäuser.

passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko

ausgesetzt Dieses Zinsänderungsrisiko

messen und steuern wir mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz

GuV­orientiert

Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene

setzen wir verschiedene Zinssicherungsinstrumente

ein Überwiegend handelt es sich dabei um Macro­Hedge­Geschäft

mit Zinsswaps Turbulenzen an den

Finanzmärkten haben auf uns nur geringe Auswirkungen,

weil wir im Rahmen unserer Steuerung die Risikopositionen

gering halten

Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die BaFin im Jahr

2007 erstmalig für alle Institute Szenarien vorgegeben,

die plötzliche und unerwartete Zinsänderungsrisiken beinhaltet

Die Institute müssen die Auswirkungen auf den

Barwert eigenverantwortlich ermitteln Die hierbei vorgegebene

Grenze einer negativen Barwertveränderung

von 20 % im Verhältnis zum regulatorischen Eigenkapital,

deren Überschreitung ab 2008 anzeigepflichtig ist,

wurde von uns auch 2009 stets eingehalten

Blühende Weinkultur: 45% der

baden-württembergischen Spitzenbetriebe sind hier heimisch.

Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtlichen

Regelungen der Liquiditätsverordnung begrenzt Im

Geschäftsjahr war die Zahlungsbereitschaft jederzeit

gegeben

Den Betriebsrisiken begegnen wir mit laufenden Investi­

tionen in neue DV­Systeme, durch Einhaltung hoher Sicherheitsstandards

bei der Datenverarbeitung und mit

der Optimierung der Arbeitsabläufe Im Bereich der

Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos

darüber hinaus unter anderem durch die klare funktionale

Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen

und Überwachung unterstützt Im Kreditgeschäft

trägt die funktionale Trennung in die Bereiche „Markt“

und „Marktfolge“ und der danach ausgerichteten Organisation

dieses Bereiches zur Minimierung operationeller

Risiken bei

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung

und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber

dem Vorjahr wie folgt dar:


Ein angemessenes Haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße

für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet

neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare

Grundlage einer soliden Geschäftspolitik Auch

im Geschäftsjahr 2009 haben wir Beteiligungen in Höhe

von 58 364 TEUR gemäß § 10 Abs 6 Satz 1 Nr 1 und 5

KWG mit Eigenkapital unterlegt Die von der Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen

des Kreditwesengesetzes aufgestellten Anforderungen

über die Eigenmittelausstattung wurden von

uns auch im Geschäftsjahr 2009 stets gut eingehalten

Lebhafter Tourismus: 34 Fremdenverkehrsbetriebe

mit 6.288 Betten beherbergen über 280.296 Besucher im Jahr.

Zuhause sein in einer starken Region.

Aktives Miteinander: Mehr als 70 eingetragene Sport-, Kultur-

Traditions- und Fördervereine bringen als aktive Interessengemeinschaften

Menschen unterschiedlichster Prägung zusammen.

Eigenmittel, Berichtsjahr 2008 Veränderung

Solvabilität TEUR TEUR TEUR %

Eigenkapital

laut Bilanz *) 140 349 133 866 483 0,3

Haftendes

Eigenkapital 157 149 163 993 ­6 844 ­4,2

Eigenmittel 157 149 163 993 ­6 844 ­4,2

Solvabilitätskennziffer

11,80 % 12,30 %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital),

11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital)

Auch in Fellbach.

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat

zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals

beschlossenen Vorwegzuweisung von 2,0 Mio Euro zu

den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der

Vertreterversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital

134,7 Mio Euro; das sind 6,0 % der Bilanzsumme

Kundenforderungen

Wir verfügen über eine breite und ausgewogene Einlagenstruktur

Mit rund 77,6 % Anteil an unserer Bilanzsumme

liegen die Kundeneinlagen über den Kundenforderungen

und bilden eine ausreichende Refinanzierungsba­

sis für das Aktivgeschäft mit unseren Kunden Struktur

und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten

uns weiterhin eine ausgewogene branchen­

und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen Die

durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen

für die einzelnen Kreditnehmer sowie

sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des

gesamten Berichtszeitraumes eingehalten

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum

17


18

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

„Generationen mit

Musik verbinden.“

Gisela Böhnke, Moderatorin, ehemalige SWR4­Musikchefin und Bankier

Als Mitglied der Volksbank Rems eG sind Sie Teilhaber der Bank Und damit Bankier


Jahresende 2009 wieder vorsichtig bewertet Die für erkennbare

bzw latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten

Einzel­ und Pauschalwertberichtigungen wurden

von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren

und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen

Kundschaft entsprechen

Wertpapieranlagen

Unsere Wertpapieranlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Anlagevermögen 27 725 31 335 ­3 610 ­11,5

Liquiditätsreserve 419 312 226 172 193 140 85,4

Der Anteil der Wertpapiere im Verhältnis zu unserer Bilanzsumme

beträgt 19,7 % Der Bestand setzt sich zusammen

aus festverzinslichen Wertpapieren, zurückgekauften

Inhaberschuldverschreibungen, institutionellen Fonds

sowie einem in 2001 aufgelegten Spezialfonds, der von der

Union Investment Institutional GmbH verwaltet wird Die

Fälligkeitsstruktur ist breit gestreut Aufgrund der weltweiten

Finanzmarktkrise ist auf verschiedenen Märkten weiterhin

ein Liquiditätsengpass zu beobachten, der sich auf die

Bewertungsverfahren auswirkt Neben dem Marktsegment

der Verbriefungen sind auch einzelne Titel im klassischen

Anleihe­ und Pfandbriefmarkt betroffen Auch wenn der

darauf zurückzuführende starke Rückgang der Marktpreise

nicht immer fundamental gestützt ist, hat unsere Bank,

soweit es möglich war, für die Bewertung auf die aktuellen

Börsen­ und Marktpreise zurückgegriffen Soweit nachweislich

von einem illiquiden Markt für die betreffenden

Wertpapiere auszugehen war, fanden Bewertungsmodelle

Anwendung Dabei wurden im Rahmen eines Discounted

Cashflow­Verfahrens die prognostizierten künftigen Zahlungen

mit risiko­ und laufzeitadäquaten Zinssätzen auf

ihren heutigen Barwert abgezinst Die zur Ermittlung der

künftigen Zahlungen und zur Ermittlung der Zinssätze zu

Grunde gelegten Kriterien wurden für alle betreffenden

Wertpapiere einheitlich angewendet Wir haben zum

31 12 2009 noch ein Nominalvolumen von 10 Mio Euro

mit tels Discounted Cashflow­Verfahren bewertet Ergänzend

ist anzumerken, dass der gesamte Wertpapierbestand

nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet ist

Derivatgeschäfte

Derivatgeschäfte zur Sicherung bestehender Zinspositionen

schließen wir sowohl im Eigengeschäft als auch

im Kundengeschäft ab

Zinsänderungsrisiko und Währungsrisiken

Das Zinsänderungsrisiko ermitteln wir auf der Grundlage

der dynamischen Zinselastizitätsbilanz unter Berücksichtigung

verschiedener Zinsszenarien in vierteljährlichem

Turnus Hieraus ergibt sich, dass unter Zugrundelegung

der von uns erwarteten Zinsentwicklung mit steigenden

Zinsen in allen Laufzeiten und einer leichten Verflachung

der Zinsstruktur das Zinsergebnis 2010 gehalten werden

kann Auch in den anderen Szenarien zeigen sich keine

Risiken in der Entwicklung des Zinsüberschusses Lediglich

im Crash­Szenario stark steigender Zinsen fällt das

Zinsergebnis unter Vorjahreshöhe Aufgrund der Möglichkeit

des Finanzausgleichs innerhalb des genossenschaftlichen

Verbundes und unserer Steuerungsinstrumente

erwarten wir, Zinsänderungsrisiken auch zukünftig

auf ein überschaubares Maß reduzieren zu können

Das Währungsrisiko ist beim Umfang der getätigten Geschäfte

begrenzt

Sonstige Risiken

Um den operationellen Risiken wie System­ und Kommunikationsfehlern,

technischen Fehlern bei Buchungen,

Fehlern durch Mitarbeiter, Rechtsrisiken etc zu begegnen,

verfügen wir über eine der Größe unseres Hauses angemessene

Organisation, ein entsprechendes Kontrollsystem

sowie eine funktionsfähige Interne Revision

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund

der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

e V ) angeschlossen Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund

und durch die Abgabe einer Garantieerklärung

haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

(BVR) übernommen

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im Geschäftsjahr

2009 ständig gegeben Die vom Bundesministerium

der Finanzen im Benehmen mit der Deutschen Bundesbank

per Verordnung vorgegebene Mindestliquiditätskennzahl

für eine ausreichende Liquidität wurde stets eingehalten

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten unseres Hauses

stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten

1) GuV Posten 1 abzüglich GuV Posten 2 zuzüglich GuV Posten 3

2) GuV Posten 5 abzüglich GuV Posten 6

3) Saldo aus den GuV Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV Posten 13 bis 16

Berichtsjahr 2008 Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Zinsüberschuss 1) 51 470 45 647 5 823 12,8

Provisionsüberschuss 2) 15 572 17 365 ­1 793 ­10,3

Handelsergebnis 308 276 32 11,6

Rohergebnis aus Warenverkehr

und Nebenbetrieben

426 431 ­5 ­1,2

Verwaltungsaufwendungen 45 270 46 198 ­928 ­2,0

a) Personalaufwendungen 30 991 31 271 ­280 ­0,9

b) andere Verwaltungs­

aufwendungen

14 279 14 927 ­648 ­4,3

Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 20 297 15 630 4 667 29,9

Bewertungsergebnis 4) ­9 221 ­11 349 2 128 ­18,8

Ergebnis der normalen

Geschäftstätigkeit

11 076 4 281 6 795 158,7

Steueraufwand 4 862 307 4 555 ***,*

Jahresüberschuss 6 214 4 088 2 126 52,0

19


20

Jeder Bankier hat etwas, das ihn antreibt.

Unberührte Natur: 30.000 ha Landschaftsschutzgebiete,

zahlreiche Naherholungsgebiete und der Schwäbische Wald

liegen direkt vor der Haustüre.

Die Möglichkeiten einer starken Region.

Schwäbischer Erfindergeist:

Auf 100.000 Einwohner kommen stolze 127 Patentanmeldungen.

Durch die Lockerung der geldpolitischen Ausrichtung der

Europäischen Zentralbank (EZB) seit Oktober 2008 gingen

die Zinssätze in den kurzen Laufzeiten deutlich zurück

Hierdurch bedingt war es uns möglich – im Gegensatz zum

Vorjahr – wieder Fristentransformationserträge zu erzielen

Darüber hinaus konnten wir uns über Offenmarktgeschäfte

mit der EZB günstig refinanzieren und durch

entsprechende Gegenanlagen Zusatzerträge generieren

Ferner erhöhten sich die Kundenvolumen sowohl auf

der Aktiv­ als auch auf der Passivseite Alle diese Einzeleinflüsse

wirkten sich positiv auf unser Zinsergebnis aus

Den Zinsüberschuss konnten wir dadurch um 12,8 % bzw

5,823 Mio Euro auf 51,470 Mio Euro erhöhen Der Rückgang

beim Provisionsüberschuss wurde dadurch mehr als

dreifach kompensiert

Erfreulich gestaltete sich die Kostenentwicklung Sowohl

die Personalaufwendungen als auch die anderen Verwaltungsaufwendungen

konnten reduziert werden Die Personalaufwendungen

wurden durch Tarifsteigerungen,

not wendige Rückstellungen für neue Altersteilzeitregelungen

und Pensionsverpflichtungen belastet Dies konnte

durch eine Reduzierung der direkten Personalkosten und

Sozialabgaben sowie einem Rückgang der sonstigen Personalaufwendungen

mehr als ausgeglichen werden Die

Reduzierung der Kosten bei den anderen Verwaltungsaufwendungen

ist insbesondere auf den deutlichen Rückgang

der Kosten für Instandhaltungen zurückzuführen

Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich im Berichtsjahr

2009 gegenüber dem Vorjahr um 4,667 Mio Euro bzw

29,9 % auf 20,297 Mio Euro verbessert Ebenfalls verbessert

hat sich das Bewertungsergebnis Positiv wirkte sich

hier die günstige Kursentwicklung unseres bankeigenen

Wertpapierbestandes aus, das uns Kurswertzuschreibungen

ermöglichte Der notwendigen Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft

wurde Rechnung getragen Der Jahresüberschuss

liegt deutlich über Vorjahreshöhe

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Unsere Bilanzstruktur ist ausgewogen Eine Refinanzierung

der Kundenforderungen durch entsprechende Kundeneinlagen

ist gegeben Die Vermögensverhältnisse sind

geordnet Die bankaufsichtsrechtlichen Normen wurden


Ehrenamtliches Engagement:

3 Bürgerstiftungen fördern Projekte in der Region und

setzen sich nachhaltig für das Gemeinwohl ein.

Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten: Mittelalterliche Marktplätze

umringt von denkmalgeschützten Fachwerkhäuser sowie historischen Bauwerken

aus den verschiedensten Epochen ziehen Gäste aus der ganzen Welt an.

im Geschäftsjahr 2009 stets eingehalten Die Erhöhung

der Produktivität, die Nutzung möglicher Synergieeffekte

und die ständige Überprüfung der Arbeitsabläufe auf Optimierung

der Prozesse werden weiterhin Ziele unserer

Bemühungen sein Für latente Risiken im Kreditgeschäft

bestehen stille Reserven Neben den bereits dargelegten

Risiken erwarten wir keine außergewöhnlichen Risiken

der künftigen Entwicklung

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung

nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss

des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten

IV. Voraussichtliche Entwicklung

(Prognosebericht)

Die Regierungskoalition rechnet in ihrem neuesten Jahreswirtschaftsbericht

für 2010 mit einem Zuwachs des realen

24-Stunden-Service:

Möglich durch 75 Geldautomaten der Volksbank Rems.

Auch in Schorndorf.

Bruttoinlandsproduktes von 1,4 % Die im Sommerhalbjahr

2009 einsetzende moderate Erholung wird sich im

laufenden Jahr fortsetzen Nach Einschätzung der Bundesregierung

ist die schwerste Finanz­ und Wirtschaftskrise

der Nachkriegszeit aber noch nicht überwunden Am

Arbeitsmarkt ist mit einem deutlichen Rückgang der Beschäftigung

zu rechnen Auch wird die Konsolidierung

der Bankenbilanzen noch nicht als abgeschlossen eingeschätzt

Von der Konsumentenseite gibt es momentan wenig Impulse

Es ist im Februar 2010 erneut mit einer leichten

Abkühlung des Konsumklimas zu rechnen Während die

Konjunkturerwartung stabil bleibt und die Anschaffungsneigung

sogar wieder etwas zulegen kann, belasten verschlechterte

Einkommenserwartungen

Die EZB hält zu Beginn des Jahres 2010 an ihrer Politik der

ruhigen Hand fest und belässt den Leitzins unverän dert

bei 1,0 % Eine Leitzinserhöhung steht trotz der sich bessernden

Stimmung in der Wirtschaft noch nicht unmittelbar

bevor Die verhaltene Einschätzung führender Noten­

21


22

banker der Eurozone hinsichtlich der zukünftigen Konjunkturentwicklung

lässt eine baldige Zinserhöhung nicht

erwarten Auch die Preisentwicklung in der Eurozone im

Laufe des Jahres dürfte wenig Anlass für eine Zins erhöhung

geben Die Renditestrukturkurve im Bereich zwischen

zwei und zehn Jahren dürfte sich zunächst weiter

steil präsentieren Mit aufkommenden Zinserhöhungsängsten

sollte sie aber recht schnell flacher werden – eine

Entwicklung, die sich zum Jahresende 2010 beschleunigen

und 2011 fortsetzen sollte

Auch in diesem schwierigen Marktumfeld wollen wir uns

in den Folgejahren im Wettbewerb behaupten Wir haben

deshalb sowohl im Kundenkreditgeschäft als auch bei den

Kundeneinlagen für das Geschäftsjahr 2010 mit leichten

Zuwachsraten geplant

Nach unserer Einschätzung wird der starke Wettbewerbsdruck

im Finanzsektor weiter bestehen und den Druck auf

die Ertragsmargen nochmals erhöhen Positive Effekte ergeben

sich jedoch aus der Steilheit der Zinsstrukturkurve,

die es uns ermöglicht, weiterhin Fristentransformationserträge

zu generieren Aus diesem Grund rechnen wir in

den nächsten beiden Jahren trotz des Margendrucks mit

einem Zinsüberschuss in Vorjahreshöhe Im Dienstleistungsgeschäft

streben wir nach dem Einbruch im Jahr

2009 ab dem Geschäftsjahr 2010 wieder eine leichte Ertragsverbesserung

an Zusätzliche Erträge sollen insbesondere

im Vermittlungsgeschäft mit Schwerpunkt Versicherungen

und Bausparen erwirtschaftet werden

Im Bereich der Verwaltungsaufwendungen rechnen wir in

den nächsten zwei Jahren beim Personalaufwand bedingt

durch Tariferhöhungen mit leichten Steigerungen und

beim Sachaufwand nochmals mit einem leichten Rückgang

Chancen in der Entwicklung sehen wir weiterhin in unserer

Bankierkampagne mit unseren zwischenzeitlich

über 83 500 Mitgliedern und unserem kostenlosen Girokonto

für diese Kundengruppe Wir sind sicher, mit dieser

breiten Kundenbasis und attraktiven Angeboten auch in

den fol genden Jahren im Wettbewerb bestehen zu können

und un sere geplanten Volumens­ und Ertragsziele zu

erreichen

Im Jahr 2009 wurden mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat

der Stuttgarter Volksbank AG Verhandlungen

über die Verschmelzung der beiden Volksban ken aufgenommen

Ziel der Verhandlungen ist die Gründung einer

starken und leistungsfähigen Genossenschaftsbank für

den gewerblichen und pri vaten Mittelstand Die Stuttgarter

Volksbank AG weist Stand 31 12 2009 eine Bilanzsumme

in Höhe von 2,413 Mrd Euro aus Übernehmende

Volksbank soll die Volksbank Rems eG sein Mit der Übernahme

wird die Stuttgarter Volksbank AG in eine eingetragene

Genossenschaft um gewandelt und es entsteht die

größte Volksbank in Baden­Württemberg mit einer Bi­

lanzsumme von rund 4,7 Mrd Euro und eine der größten

Genossenschaftsbanken in Deutschland Die neue große

Volksbank soll unter dem Namen Volksbank Stuttgart eG

geführt werden Hauptsitz der Bank soll Stuttgart sein Als

künftige Volksbank Stuttgart eG versprechen wir uns

durch die Fusion eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

durch eine leistungsfähige Betriebsgröße, größere Marktmacht,

höhere Attraktivität für Kunden, Erhaltung der

Geschäftsstellenstruktur, Nutzung neuer Vertriebswege

und Synergiehebung durch Skaleneffekte

Die Verschmelzung soll in der Vertreterversammlung der

Volksbank Rems eG bzw in der Hauptversammlung der

Stuttgarter Volksbank AG rückwirkend zum 1 Januar

2010 beschlossen werden

An unserer Geschäftspolitik, eine konsequente Marktbearbeitung

unter Beachtung von risikoorientierten Gesichtspunkten

zu betreiben, werden wir festhalten Mit dieser

strategischen Ausrichtung wollen wir uns als verlässlicher

Partner der privaten Kunden und der Wirtschaft in der

Region wettbewerbsfähig positionieren und damit den langfristigen

Erfolg der Bank sicherstellen Wir erwarten deshalb

für die nächsten zwei Geschäftsjahre im Vergleich zum Berichtsjahr

ein konstantes Betriebsergebnis vor Bewertung

Beim Bewertungsergebnis aus Eigenanlagen erwarten wir

auch bei steigenden Zinsen in 2010 nur mit geringen Belastungen

Beim Adressrisikoergebnis haben wir Aufwendungen

leicht unter Vorjahreshöhe eingeplant Sollten

sich wider Erwarten die Bonitäten im Forderungsbestand

nochmals verschlechtern, kann die notwendige Risikovorsorge

trotzdem über das geplante laufende Ergebnis abgedeckt

werden

Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss

auf die Vermögens­, Finanz­ und Ertragslage haben

könnten, sind nicht zu erkennen

Abzuwarten bleibt, ob sich 2010 die Wirtschaft stabilisiert

oder ob mit weiteren Kreditausfällen zu rechnen ist

Gemäß Konjunkturbericht der IHK Stuttgart vom Februar

2010 für die Region Stuttgart hat sich die wirtschaftliche

Situation der regionalen Unternehmen in den letzten Monaten

weiter stabilisiert Eine wachsende Zahl von Unternehmen

und Branchen hat die Talsohle der Krise durchschritten

und begonnen, sich von dem erlittenen herben

Rückschlag wieder allmählich zu erholen Die Beurteilungen

zur aktuellen Lage und zur erwarteten Geschäftsentwicklung

fallen zu Beginn des Jahres 2010 merklich

freundlicher aus als noch im letzten Herbst Trotzdem

geht es weiterhin mehr Betrieben schlecht als gut Die Unternehmen

aus der Region sind jedoch zuversichtlich, dass

es in diesem Jahr weiter aufwärts gehen wird

Ziel bleibt eine qualitativ gute Entwicklung der Bank bei ordentlicher

Ertragslage auf einer soliden Eigenkapitalbasis

Wir sind zuversichtlich, diese Ziele trotz der Herausforde­


ungen, die aus der geplanten großen Fusion entstehen, in

den folgenden Geschäftsjahren zu erreichen

V. Zweigniederlassungen

Eingetragene Zweigniederlassungen im Sinne von § 14

Genossenschaftsgesetz werden nicht unterhalten

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat

vor, den Jahresüberschuss von 6 213 646,23 Euro unter

Einbeziehung eines Gewinnvortrages von 42 328,67 Euro

sowie nach den im Jahresabschluss mit 1 987 000,00 Euro

ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn

von 4 268 974,90 Euro) wie folgt zu verwenden:

EUR

Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % 2 202 733,39

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 1 000 000,00

b) Andere Ergebnisrücklagen 1 000 000,00

Vortrag auf neue Rechnung 66 241,51

4 268 974,90

Waiblingen, 5 März 2010

Hans Rudolf Zeisl Herbert Schillinger

Manfred Wünsche

23


24

Das Präsidium des Aufsichtsrats: Joachim Kögel, Rainer Schenk, Thomas Kurz

Bericht des Aufsichtsrats

Auch 2009 wird als ein Krisenjahr in die Geschichte eingehen

Es war gekennzeichnet von einer Fortsetzung des wirtschaftlichen

Abschwungs, von einbrechenden Aufträgen

und den damit verbundenen negativen Auswirkungen für

die gesamte Volkswirtschaft Allerdings geht man auch

davon aus, dass die Talsohle 2009 erreicht worden ist und

es nun wieder aufwärts gehen kann Bleibt zu hoffen,

dass der sich am wirtschaftlichen Horizont abzeichnende

Silberstreif auch positiv weiterentwickelt

In diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hat sich

Ihre Volksbank Rems eG sehr gut behauptet Die Bestände,

sowohl bei den Forderungen an Kunden als auch bei

den Kundeneinlagen konnten gesteigert werden und das

im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Ergebnis ermög­

licht eine weitere Stärkung der guten bilanziellen Strukturen

unserer Volksbank

Diese gute Entwicklung ist auch auf das große Engagement

und die gute Arbeit von Vorstand und allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern zurückzuführen Dafür

gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz,

Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben

erfüllt Er hat die Geschäftsführung des Vorstands überwacht

und beratend begleitet Die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Beschlüsse wurden gefasst

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht

und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung

des Jahresabschlusses – unter Einbeziehung des Gewinn­


vortrags geprüft und für in Ordnung befunden Der Vorschlag

entspricht den Vorschriften der Satzung

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig

stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung

Im Vordergrund der Berichterstattung standen hierbei

auch im vergangenen Geschäftsjahr die wirtschaftliche

Lage der Kreditgenossenschaft, die Unternehmensplanung

und ­perspektive sowie die Finanzkennzahlen Einen

Schwerpunkt der Besprechungen und Diskussionen bildete

die strategische Positionierung der Volksbank Rems

eG im Hinblick auf die, nicht erst durch die Finanzkrise,

eingetretenen Entwicklungen und Marktveränderungen

In diesem Zusammenhang befasste sich der Aufsichtsrat

auch ausgiebig mit der Verschmelzung der Hegnacher

Bank eG und der Volksbank Rems eG Nachdem die Mitglieder

der Hegnacher Bank eG sich in Ihrer Generalversammlung

vom 29 April 2009 mit einer überzeugenden

Mehrheit für eine Fusion mit der Volksbank Rems eG ausgesprochen

hatten, gaben am 4 Mai 2009 unsere Vertreter

einstimmig ihr Votum für die angestrebte Bündelung

der genossenschaftlichen Kräfte in der Stadt Waiblingen

ab Nach den Beschlüssen der General­ bzw Vertreterversammlung

wurde die Hegnacher Bank eG rückwirkend

zum 01 01 2009 mit der Volksbank Rems eG verschmolzen

Die in dieser Angelegenheit geführten Gespräche

und Verhandlungen waren stets von Sachlichkeit, großem

Vertrauen und dem gemeinsamen Streben, in Hegnach

dauerhaft den Bestand einer leistungsstarken, genossenschaftlich

organisierten Bank zu sichern, geprägt Ich

danke an dieser Stelle den Vorständen der ehemaligen

Hegnacher Bank eG, den Herren Eugen Single und Helmut

Merz sowie den Vertretern des Aufsichtsrats, allen voran

den Herren Dr Alfred Grupp und Herbert Müller, für die

fairen und zielführenden Gespräche

Seine in Gesetz und Satzung geregelten Aufgaben hat der

Aufsichtsrat unserer Volksbank Rems eG in insgesamt 12

ordentlichen Aufsichtsratssitzungen erfüllt In 12 Sitzungen

des Kreditausschusses wurde über die durch den Aufsichtsrat

zustimmungspflichtigen Engagements beraten Ferner

fanden 2 Sitzungen des Bauausschusses und 2 Sitzungen

des Prüfungsausschusses statt In einer 2­tägigen Klausurtagung

hat sich der Aufsichtsrat über die strategischen Überlegungen

des Vorstands bezüglich der weiteren Entwicklung

unserer Volksbank ausführlich informieren lassen

Ich danke auch im Namen meiner beiden Stellvertreter,

Herrn Joachim Kögel und Herrn Thomas Kurz, den

Kolleginnen und Kollegen des Aufsichtsrats für das Engagement

und die gute und konstruktive, von Vertrauen

geprägte Zusammenarbeit

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31 Dezember 2009

mit Lagebericht wurde vom Baden­Württembergischen

Genossenschaftsverband e V , Karlsruhe geprüft und mit

dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen

Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung

berichtet

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung,

den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31

Dezember 2009 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresabschlusses zu beschließen

Regionalität und eine enge Kundenbindung sind mit die

Basis für das erfolgreiche Geschäftsmodell unserer Volksbank

Rems eG Dies war in der Vergangenheit so, es trifft

auch heute zu und wird auch in der Zukunft gelten

Mit ein Garant hierfür stellen unsere Beiräte dar Unser

Dank gilt den Mitgliedern der Regionalbeiräte Fellbach,

Schorndorf, Waiblingen, Weinstadt und Winnenden für

ihre Bereitschaft, in diesem Gremium unserer Kreditgenossenschaft

mitzuwirken und sich für unsere Volksbank

Rems eG zu engagieren

Die Volksbank Rems eG zählt mit einer Bilanzsumme von

rund 2,3 Mrd zu den großen Volksbanken in Baden­Württemberg

Ausgestattet mit guten bilanziellen Strukturen,

engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem

dem Geschäftsmodell einer Volksbank entsprechenden,

das gesamte Geschäftsgebiet umfassenden, Zweig stel lennetz,

ist sie seit vielen Jahrzehnten der Partner für die mittelständische

Privat­ und Firmenkundschaft in unserer Region

Das ist gut so und es soll auch in Zukunft so bleiben

Gerade in unserer wirtschaftlich sehr attraktiven Region,

in der der Wettbewerb am Bankenmarkt extrem geführt

wird, ist Stillstand mit Rückschritt gleichzusetzen Um die

Herausforderungen der Zukunft zu meistern und den Ansprüchen

des Marktes voll entsprechen zu können, strebt

der Vorstand unserer Volksbank Rems eG, mit voller Unterstützung

des Aufsichtsrats, eine weitere Bündelung

der genossenschaftlichen Kräfte in unserer Raumschaft

an Aus zwei starken Volksbanken soll eine noch stärkere

Volksbank entstehen

Unter Punkt 6 der Tagesordnung wird der Vorstand die

Vertreterversammlung über die Beweg­ und Hintergründe

der angestrebten Verschmelzung mit der Stuttgarter

Volksbank AG, aber auch über die ausgehandelten Vereinbarungen,

ausführlich informieren Im Anschluss daran

wird die Versammlung sowohl über die Genehmigung des

Verschmelzungsvertrages als auch über die nach dem Verschmelzungsvertrag

erforderlichen Änderungen der Satzung

abstimmen

Waiblingen, den 1 April 2010

Der Aufsichtsrat

Rainer Schenk, Vorsitzender

25


26

Jahresabschluss 2009

1. Jahresbilanz zum 31.12.2009

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a ) K a s s e n b e s t a n d 16 889 319,02 14 513

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

darunter:

30 026 921,52 23 163

bei der Deutschen Bundesbank 30 026 921,52 (23 163)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 46 916 240,54 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei

Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche

Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter:

bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

darunter:

bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 88 287 523,58 5 829

b) andere Forderungen 76 958 300,40 165 245 823,98 401 064

4. Forderungen an Kunden

darunter:

1 445 130 054,84 1 418 217

durch Grundpfandrechte gesichert 767 402 407,25 (737 155)

Kommunalkredite 52 794 145,85 (31 988)

Warenforderungen 51 251,66 (166)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter:

beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0

darunter:

beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 5 284 883,56 0

darunter:

beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 5 284 883,56 (0)

bb) von anderen Emittenten 352 076 304,30 357 361 187,86 175 184

darunter:

beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 348 764 801,57 (171 790)

c) eigene Schuldverschreibungen 3 247 334,11 360 608 521,97 2 389

Nennbetrag 3 162 000,00 (2 342)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 86 428 869,53 79 935

6a. Warenbestand 339 661,29 377

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 70 866 440,71 68 039

darunter:

an Kreditinstituten 9 007 135,29 (6 261)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (12)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 50 437,63 70 916 878,34 50

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 511 291,88 511

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 56 329,93 77

darunter: Treuhandkredite 56 329,93 (77)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich

Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 66 748,00 100

12. Sachanlagen 61 293 584,31 59 497

13. Sonstige Vermögensgegenstände 25 722 085,36 31 695

14. Rechnungsabgrenzungsposten 492 828,37 991

Summe der Aktiva 2 263 728 918,34 2 281 631


Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 85 069,84 23 214

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 332 957 736,96 333 042 806,80 392 964

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 602 240 799,83 498 093

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

52 011 476,06 654 252 275,89 58 227

ba) täglich fällig 733 083 826,16 608 822

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 272 820 331,07 1 005 904 157,23 1 660 156 433,12 348 566

2a. Verpflichtungen aus Warengeschäften und aufgenommenen

Warenkrediten 23 599,29 66

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 97 398 185,73 183 336

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 97 398 185,73 0

darunter:

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

4. Treuhandverbindlichkeiten 56 329,93 77

darunter: Treuhandkredite 56 329,93 (77)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 4 092 243,11 5 159

6. Rechnungsabgrenzungsposten 979 188,65 1 476

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15 650 935,00 14 580

b) Steuerrückstellungen 2 470 200,00 28

c) andere Rückstellungen 9 509 526,68 27 630 661,68 7 156

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 2 605

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 10 000 000,00 10 000

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 44 280 495,13 45 126

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

0,00 0

ca) gesetzliche Rücklage 39 300 000,00 37 543

cb) andere Ergebnisrücklagen 42 500 000,00 81 800 000,00 40 691

d) Bilanzgewinn 4 268 974,90 130 349 470,03 3 902

Summe der Passiva 2 263 728 918,34 2 281 631

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 58 463 917,81 61 237

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 58 463 917,81 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs­ und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 86 106 145,02 86 106 145,02 64 726

darunter: Lieferverpflichtungen

aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

27


28

für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

2. Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit­ und Geldmarktgeschäften 84 465 370,31 90 324

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 10 997 540,74 95 462 911,05 7 580

2. Zinsaufwendungen 47 172 877,53 48 290 033,52 57 061

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 2 422 207,40 3 570

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 757 425,44 1 234

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 3 179 632,84 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 1 591,42 4

5. Provisionserträge 16 895 936,96 18 540

6. Provisionsaufwendungen 1 324 138,73 15 571 798,23 1 175

7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 308 060,76 276

7a. Rohergebnis aus Warenverkehr und Nebenbetrieben 426 215,22 431

8. Sonstige betriebliche Erträge 2 458 890,66 2 121

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 24 462 610,59 25 227

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung 6 528 236,81 30 990 847,40 6 044

darunter: für Altersversorgung 2 331 458,92 (1 712)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 14 279 355,75 45 270 203,15 14 927

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 3 242 056,19 2 889

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1 426 898,10 1 127

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere

sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 9 508 901,69 2 852

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus

der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 ­9 508 901,69 0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen

Unternehmen und wieAnlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 8 497

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 287 882,90 287 882,90 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 11 076 046,42 4 281

20. Außerordentliche Erträge 0,00 114

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (114)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4 745 124,77 187

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 117 275,42 4 862 400,19 120

25. Jahresüberschuss 6 213 646,23 4 088

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 42 328,67 14

6 255 974,90 4 102

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

6 255 974,90 4 102

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage 967 500,00 100

b) in andere Ergebnisrücklagen 1 019 500,00 1 987 000,00 100

29. Bilanzgewinn 4 268 974,90 3 902


Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder

Anzahl der

Geschäftsanteile

Haftsummen EUR

Anfang 2009 80.531 854.510 42.725.500

Zugang aus

Verschmelzung

2009 1.899 24.453 1.222.650

Zugang 2009 3.743 10.687 534.350

Abgang 2009 2.587 28.304 1.415.200

Ende 2009 83.586 861.346 43.067.300

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder

haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 342 298

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 341 800

Höhe des Geschäftsanteils EUR 50

Höhe der Haftsumme EUR 50

Impressum

Herausgeber: Volksbank Rems eG

Gestaltung: JoussenKarliczek GmbH

Fotos: Jens Oswald, Peter Oppenländer

Luftbild: Daniel Maier­Gerber

29


30

Regionalbeirat

Die Mitglieder der regionalen Beiräte sind ein wichtiger

Bestandteil unserer gelebten Regionalität.

Region Waiblingen

Heinz Adam

Andreas Bayer

Rudi Escher

Jörg Fischer

Cornelia Frank-Grotz

Dr. Dunja Grettenberger

Dr. Alfred Grupp

Volker Herdtle

Werner Kern

Ralf Klute

Matthias Kuhnle

Prof. Dr. Karl Kurz

Stefanie Laubengeiger

Brigitte Lindemann

Herbert Müller

Jochen Müller

Willi Müller

Werner Munz

Stephan Notter

Jürgen Peters

Marianne Reyhing

(stellvertretende

Vorsitzende)

Region Fellbach

Hansjörg Aldinger

Fritz Aupperle

Sibylle Bachmann

Frieder Berger

Ralf Büttner

Rolf-Dieter Hess

Gabriele Kurz

(stellvertretende

Vorsitzende)

Volker Kurz

Martin Oettinger

Frank Rauleder

Dietmar Schmid

(Vorsitzender)

Volker Schulz

Ulrich Stenger

Susanne Zerweck-Locher

Harald Sauter

Gottfried Schmid

Karl-Heinz Schubert

Thilo Utz

Ullrich Villinger

(Vorsitzender)

Doris Wallner

Josef Zwittlinger

Oeffingen

Schmiden

Bittenfeld

Hegnach

Waiblingen

Fellbach

Region Weinstadt

Edgar Bäuerle

Sabine Dippon

Gerhard Ehmann

Roland Engelhardt

Ludwig Gregori

(Vorsitzender)

Simon Hayler

Gerhard Mödinger

Lothar Moosbrugger

Thomas Muz

Schwaikheim

Hohenacker

Beinstein

Weiler

zum Stein

Leutenbach

Neustadt

Dietmar Reichert

Ursula Rittberger

(stellvertretende

Vorsitzende)

Albrecht Rühle

Wolfgang Schäfer

Bärbel Schreiber

Eberhard Siegle

Albrecht Staib

Winnenden

Korb

Weinstadt

Nellmersbach

Großheppach

Endersbach

Beutelsbach

Birkmannsweiler


Höfen

Oppelsbohm

Schornbach

Grunbach

Geradstetten

Winterbach

Rudersberg

Schorndorf

Oberberken

Steinenberg

Haubersbronn

Weiler

Urbach

Region Winnenden

Reiner Ackermann

Eberhard Aupperle

Petra Börner

Ottmar Escher

Gerd Feess

Richard Fischer

Rolf Glück

Herbert Großschatz

Rolf Hahn

Jürgen Hanig

Siegfried Häussermann

Marco Kelch

Gerhard Kienzle

Plüderhausen

Region Schorndorf

Manfred Beier

Günter Kengerter

Daniela Kurz

Bernd Lukatsch

Klaus Mayer

Rudolf Mucz

Wolfgang Müller

Hartmut Pfeil

Lothar Riedel

Günther Rommel

Roland Schanbacher

Dr. Ferdinand Scholl

(Vorsitzender)

Jürgen Kiesl

(Vorsitzender)

Bernd Krautter

Thomas Laible

Peter Langer

Ruth Laube

Tobias Maurer

(stellvertretender

Vorsitzender)

Domenica Müller

Silvia Negele

Marianne Römer

Jörg Rommel

Klaus Rommel

Bernd Sommer

Dr. Werner Vollmer

Ingrid Wagner

Lorch

Marcus Seibold

Günter Hermann Sieger

Eugen Single

Manfred Sperle

Ludwig Steinbrenner

Christoph Sugg

(stellvertretender

Vorsitzender)

Kurt Wäcker jr.

Kurt Widmaier

Prof. Christof Wolfmaier

Walter Würth

Oskar Zeyher

31


Volksbank Rems eG, Bahnhofstraße 2, 71332 Waiblingen

Tel : 07151 506 0 Fax: 07151 506 4535

info@volksbank­rems de, www volksbank­rems de

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