40 Jahre 40 Jahre - Kinderschutzbund Wuppertal

kinderschutzbund.wtal.de

40 Jahre 40 Jahre - Kinderschutzbund Wuppertal

40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

Ortsverband

1973 – 2013


Deutscher

Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

Weitere Informationen finden

Sie auf unserer Internetseite:

www.kinderschutzbund.wtal.de

Impressum:

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V

Schloßbleiche 18

42103 Wuppertal

Tel.: 0202/755366

Fax: 0202/7560779

www.kinderschutzbund.wtal.de

kinderschutzbund@wtal.de

Realisierung, Gestaltung,

und Druck:

Presse-Informations-Agentur

Volker Reischert

Birkenstraße 30, 40233 Düsseldorf

Tel.: 0211/68 33 13

Fax: 0211/68 33 82

Stand: April 2013

Änderungen vorbehalten

2


40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

40 Jahre Kinderschutzbund Wuppertal

Grußwort des Oberbürgermeisters 4

Grußwort des Vorsitzenden 5

Grußwort Ulrike Hörster (Gründungsmitglied) 6

Geschichtlicher Überblick 1973 – 2013 7

Wussten Sie schon? 12

Das Kapital des Vereins – die Ehrenamtlichen 13

Kinder in Wuppertal – Glückwünsche zum 40. Geburtstag 14

Dank an Spender und Förderer 16

Kinderschutzbund heute

Wer wir sind und was mir machen 18

Kinder- und Jugendtelefon 20

Elterntelefon 21

Ambulante Erziehungshilfe 22

Elberfelder Kinder-Ma(h)lZeit 23

Babysitterkurs 23

Elterntreff 24

Hausaufgabenhilfe 24

Kind im Krankenhaus 25

Kleiderladen 25

Spielplatzpaten 26

Kinderkleiderladen „Zum kleinen Elefanten“ 26

Starke Eltern – Starke Kinder 27

Psychologische Beratung 27

Kinderschutz in Wuppertal 28

Ausblick in die Zukunft 29

Förderer gesucht 30

3


Grußwort Oberbürgermeister

Peter Jung

Meine Damen und Herren,

liebe Freunde des Kinderschutzbundes

Wuppertal,

Kinder sind unsere Zukunft, sie bestimmen

den Weg, den unsere Gesellschaft künftig gehen

wird. Ein wahrer Satz, der oft zitiert wird.

Wohin dieser Weg führt, hängt jedoch entscheidend von den Chancen und der Unterstützung

ab, die junge Menschen und deren Familien bekommen, um die vielfältigen Schwierigkeiten

und Herausforderungen des Alltags zu meistern.

Es braucht also engagierte, motivierte und kluge Helfer um diesen Erkenntnissen Leben

einzuhauchen und sie in Taten umzuwandeln.

Damit Kinder in unserer Stadt sorgenfrei aufwachsen und sich gesund entfalten können,

hat der Kinderschutzbund Wuppertal es sich seit nunmehr 40 Jahren zur Aufgabe gemacht,

Familien in schwierigen Situationen durch Hilfe unterschiedlichster Art zur Seite zu stehen.

Eine große und ganz sicher keine leichte Aufgabe.

Zu Ihrem 40-jährigen Jubiläum möchte ich Ihnen deshalb nicht nur meine allerherzlichsten

Glückwünsche aussprechen, sondern ich möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von

denen ich weiß, dass sie größtenteils ehrenamtlich tätig sind, an dieser Stelle einmal einen

ganz großen Dank aussprechen. Ihre Arbeit ist für die Familien in unserer Stadt von unschätzbarem

Wert und kann gar nicht hoch genug gelobt werden.

Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen auch weiterhin viel Kraft und gute Ideen für Ihr

soziales Engagement beim Kinderschutzbund Wuppertal und für Sie persönlich alles Gute.

Ihr

4

Peter Jung

(Oberbürgermeister)


Grußwort Vorsitzender

Dr. Eckart Kranz

40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freunde des Kinderschutzbundes !

Seit 40 Jahren gibt es den Ortsverband Wuppertal des Deutschen

Kinderschutzbundes. Das ist gleichbedeutend mit einem 4 Jahrzehnte

währendem Einsatz vieler vor allem auch ehrenamtlich

tätiger Bürger für diejenigen Kinder in dieser Stadt, die Not leiden

oder keinen Ansprechpartner in der Familie haben.

In dieser Jubiläums-Ausgabe erfahren Sie viel über die Geschichte unseres Ortsverbandes und

die Projekte, die wir in den 40 Jahren durchgeführt haben. Deshalb möchte ich an dieser

Stelle nach vorne blicken und dies mit 5 konkreten Versprechen verbinden:

Wir wollen weiterhin „die Lobby für Kinder“ sein, indem wir

> Kindern Schutz und Hilfe bieten, denen körperliche oder seelische Gewalt angetan wird.

> Kinder unterstützen, deren getrennt lebende oder geschiedene Eltern sich nicht über das

Sorgerecht einigen können.

> Kindern, die zu wenig Liebe und Unterstützung erfahren, Zuneigung entgegenbringen und

Zeit für sie haben.

> Eltern bei Lebens- und Familienproblemen und Erziehungsschwierigkeiten mit Rat zur

Seite stehen.

> uns für die Rechte der Kinder und für kinderfreundliche Entscheidungen in der Politik

einsetzen und auf die Lebensbedingungen von Kindern, insbesondere auch in unserer

Stadt, Einfluss nehmen.

Dass wir damit immer Erfolg haben werden, kann ich nicht versprechen. Wir sind alle

Menschen. Aber eines kann ich Ihnen versprechen – dass wir uns mit ganzer Kraft für unsere

Ziele einsetzen werden.

Eckart Kranz

(Vorsitzender)

5


Grußwort Ulrike Hörtser

(Gründungsmitglied)

MenschensKind Schutzbund – Du wirst 40

Als Du 1973 als Kind ins soziale Leben gerufen wurdest, hattest

Du keinen leichten Start. Die Gesellschaft war noch nicht sensibel

genug für Deine Bedürfnisse. Ich durfte Dir von Anfang an zur

Seite stehen. Zögernd sagte ich zu, als ich von dem Geschäftsführer

der Kreisgruppe des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

gefragt wurde, ob ich Dich „aus der Taufe heben“

könnte, d. h. einen Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes

zu gründen, um Dich zu realisieren. Denn ich ahnte, wieviel Zeit,

Durchhaltekraft, Geduld und Toleranz der eigenen Familie gefordert

waren, um Dich am Leben zu erhalten.

Es fanden sich erfreulicherweise viele Unterstützerinnen und Unterstützer. Die Vereinsgründung

konnte erfolgen. Mutige und risikofreudige Vorstandsfrauen und -männer halfen dabei

mit. So konntest Du Dich zum „Anwalt des Kindes“ entwickeln und im sozialen, kirchlichen

sowie politischen Bereich in dieser Stadt mitmischen und eine wichtige Ansprechpartnerin

werden.

Viele Jahre haben Dich engagierte ehrenamtliche Helfer getragen. Um jedoch kontinuierlich

Lobbyarbeit für Kinder und Jugendliche sowie ihren Familien leisten zu können, kamen

hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu, um Dich professionell zu stützen.

So kam es, dass ich nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit schließlich für 10 Jahre

(1991-2001) als Geschäftsführerin Deinen Werdegang weiter stärker beeinflussen und

fördern konnte.

Rückblickend möchte ich Dir sagen, dass es sich gelohnt hat. Für beide Seiten. Du hast

es geschafft und stehst propper da. Weiter so. Du wächst und wächst, mit immer neuen

Aufgaben. Ich weiß, die schwierigen gesellschaftlichen Verhältnisse, besonders für die

Kinder, werden Dir immer am Herzen liegen – und sie werden nicht weniger. So wünsche

ich Dir viel Kraft, Fantasie und Mut, Dich weiterhin für die Rechte der Kinder einzusetzen.

6

Ulrike Hörster

(Gründungsfrau)


Geschichtlicher Überblick

1973 – 2013

> 1973

Am 5.6.1973 wurde der Deutsche Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V. gegründet. Die 20

anwesenden Gründungsmitglieder wählten den

ersten Vorstand des Vereins: Frau Dr. Hoppe, Herrn

Busch, Frau Hörster. Als erste Arbeitsgebiete wurden

Öffentlichkeitsarbeit, ein Telefondienst für Kindernöte,

Pflegestellen die Betreuung von Gastarbeiterkindern

gewählt, Tätigkeiten, die zum Teil schon

damals in kleinem Rahmen von Mitgliedern durchgeführt

wurden. Das erste Büro wurde beim DPWV

in der Arrenberger Str. 35 angemietet.

> 1974

Die Schulaufgabenhilfe konnte in zwei Klassenräume

der Hauptschule Simonstraße verlegt werden. Das

Beratungsangebot wurde recht gut angenommen.

Erste Kontakte zu Kinderärzten. Der Kindertelefondienst

konnte wegen Mangel an Mitarbeitern noch

nicht aufgenommen werden. Erste ehrenamtliche

Bürohilfe.

> 1975

Wegen Mangel an aktiven Mitarbeitern konnten

manche Aufgaben noch nicht in Angriff genommen

werden. Der erste Kleiderladen wurde in der Arrenberger

Str. 35 eingerichtet. Erster Kontakt zur

Kinderklinik wegen Betreuung von Patienten und

Besucherkindern. Öffentliche Aktion „Kinder und

Verkehr“. Beteiligung an telefonischer Schülerberatung

des evangelischen Schülerrates.

> 1976

Teilnahme mit einem Stand am Flohmarkt Vohwinkel.

> 1977

Info-Stände bei öffentlichen Veranstaltungen.

Seminar in Detmold „Gewalt gegen Kinder“.

Besuchsdienst im Krankenhaus ausgebaut. Umzug

Kleiderladen in die Osterfelder Straße 7.

> 1978

40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

Probleme wie heute: Vernachlässigung, Misshandlung,

Spielplätze, Nachbarn usw.. Diskussion ums

Frauenhaus zeigte Notwendigkeit eines Kinderschutzhauses

auf. Verstärkter Meinungsaustausch

mit Nachbarverbänden: Langenfeld, Schwelm,

Velbert. Erste Begegnung mit PEKiP (Prager Eltern-

Kind-Programm).

> 1979

Das Büro ist mittlerweile in die Luisenstraße 49

umgezogen. Hier entsteht ein zweiter Kleiderladen.

Planung einer zweiten Schulaufgabenhilfe (Wichlinghausen

mit großem Ausländeranteil). Längere

Besuchszeiten in der Kinderklinik verminderten die

Notwendigkeit des DKSB-Einsatzes. AG Spielflächenbetreuung

führte Projekt mit Uni Dortmund durch.

Kinderspielzeugaktion.

> 1980

Firma Lauterbach stiftete alten Möbelwagen als

Spielmobil. Spielplatzpläne scheiterten zumeist an

den Bewohnern des Umfelds.

> 1981

Ein Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche

(30 60 60) wird eingerichtet.

> 1982

Erstes Jahr Sorgentelefon positiv. Spielmobil wird

demoliert und abgeschafft. Zweiter Kleiderladen

(Langerfelder Straße 37).

> 1983

Vereinszeitung „Kinderschutz in Wuppertal“ initiiert

und betreut von Frau Elsa Wessel. 1.11. 83 Umzug

ins Köbo-Haus, Alte Freiheit 26. 10 Jahre DKSB in

7


8

Wuppertal. PEKiP-Kurse sind sehr beliebt. Mutter-

Kind-Gruppe gegründet. Spielstube am langen

Samstag erfreute Eltern und Kinder. Öffentliche

Anerkennung gemäß §9 IWE als Träger der freien

Jugendhilfe (Jugendamt). Umzug Kleiderladen von

Osterfelder Straße in die Luisenstraße 49.

> 1984

Im Klinikum Elberfeld ist Kinderbetreuung in

kleinem Maßstab aufgenommen worden. Wickelstube

im Köbo-Haus. DKSB wird als Praktikantenausbildungsstätte

anerkannt. Das Sorgentelefon erhielt

die taktfreie Nummer 11 03 und wurde in Kinderund

Jugendtelefon umbenannt.

> 1985

Alkohol-Testkauf-Aktion an Jugendliche der

Arbeitsgruppe „Sozial- und Kommunalpolitische

Probleme“ des Kinderschutzbundes. Weitere

Mutter-Kind-Gruppen gegründet. Zusätzliche Räume

für Spielstuben. Erste hauptamtliche Fachkraft:

Herr Dipl.-Psychologe Ulrich Klemmer.

> 1986

Gründung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe

mit Wuppertaler Kinderärzten und -Psychologen.

Einrichtung der „Ärztlichen Beratungsstelle für

vernachlässigte Kinder und ihre Eltern“. Seit 1987

vom Land gefördert. Einbindung in die Vorarbeiten

des Jugendamtes für eine Sozialpädagogische

Familienhilfe (SPFH). Zwei PEKiP-Kurse. Sieben

Mutter-Kind-Gruppen.

> 1987

Nunmehr zwei hauptamtliche Fachkräfte. Volle

Funktion der ärztlichen Beratungsstelle. Erstes

Halbjahr 53 Meldungen. Frau Klemmer als Familienberaterin

und Supervisorin für die Familienhelfer.

Erster Radiobericht live von Herrn Klemmer über

die Problematik Kindesmisshandlung. Mittlerweile

acht Mutter-Kind-Gruppen mit 81 Kindern.

Veranstaltungen: Öko-Fest, UNICEF, AWO, Langerfelder

Markt, Büchermarkt

> 1988

Erstes Regionaltreffen verschiedener Ortsverbände

in Wuppertal Ende 1988. Vier Gespräche auf Vorstandsebene

mit dem hiesigen Jugendamt. Zahlreiche

Meldungen über Vernachlässigung, körperliche

Gewalt und sexuellen Missbrauch bei der

interdisziplinären Arbeitsgruppe mit Wuppertaler

Kinderärzten und -Psychologen. Wechsel der

Hausaufgabenbetreuung von der Hauptschule

Kreuzstraße in die Hauptschule Rathenaustraße.

> 1989

Kündigung unserer Räumlichkeiten im Köbo-Haus

binnen zehn Tagen bei Strafandrohung (aufgrund

Einsturzgefahr)! Durch Vermittlung von Herrn

Nergenau (kath. Familien-bildungsstätte) finden

wir neue Räume in der Landesfrauenklinik

(St. Antonius) in der Vogelsangstraße. Begleiteter

Umgang für Kinder und ihre getrennt lebenden

Eltern bei problematischen Umständen in unseren

Räumen.

> 1990

Ab 1.4.1990 im städtischen Auftrag Aufbau einer

Lern- und Spielstube im Übergangsheim Gutenbergstraße

(Roma- und Sinti-Kinder) und in einem

Übergangsheim in der Uellendahler Straße. Ab April

wieder Spielstube am langen Samstag unter Leitung

der Leos (Jugendorganisation der Lions-Clubs).

Kinder- und Jugendtelefon findet bundesweiten

Sponsor in C&A Brenninkmeyer. Anrufzeiten können

auf vier Stunden täglich erweitert werden. Neue

Ausbildung für das Kinder- und Jugendtelefon wurde

durch Spende des Rotary-Clubs möglich. Verstärkte

PR durch Teilzeitkraft. Erstmals Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Lüntenbeck.

> 1991

Einstellung einer Halbtagskraft als Geschäftsführerin

(Frau Hörster).


1992

Einrichtung einer Hausaufgabenhilfe für die Schüler

der Peter-Härtling-Schule (Schule für Erziehungshilfe).

Erste Kontakte zu unserer Partnerstadt

Schwerin zwecks Aufbaus eines neuen Ortsverbandes.

Februar: ZDF kommt zum Drehtermin, Thema

„Social Sponsoring beim Kinder- und Jugendtelefon

des Kinderschutzbundes“. September: Kinder- und

Jugendtelefon Wuppertal wird zum REGIOTELEFON.

1. Oktober 1992: Einrichtung der sozialpädagogischen

Familienhilfe mit drei hauptamtlichen

Fachkräften im Auftrag der Stadt Wuppertal.

> 1993

Jubiläumsfeier zum 20-jähringen Bestehen in der

Volkshochschule Wuppertal. Am 01.12. wird eine

halbe Stelle für den Bereich „sexueller Missbrauch“

(Finanzierung durch das Land NRW) eingerichtet.

Verleih von Kindersitzen fürs Auto (in allen 4

Größen). Zielgruppe: Personen, wie Großeltern oder

Nachbarn, die keinen eigenen Kindersitz fürs Auto

besitzen. Aktion „Draufhauen, abhauen – oder was“

in Wuppertaler Schulen mit Plakaten, Lesezeichen,

Aufklebern und einer Info-Broschüre. Verstärkung

der Öffentlichkeitsarbeit.

> 1994

Gründung der Spielekiste in der Stadtteilbibliothek

Uellendahl, am 21.11.1994 Eröffnung durch

Christina Rau. Erste Vorschulgruppe für Kinder, die

keinen Kindergartenplatz erhalten haben (Start

Februar 94). Engagement beim blauen WZ-Telefon

am 17. März. Das ehrenamtliche Projekt „Hilfe im

Alltag“ startet.

> 1995

Acht hauptamtliche Mitarbeiter. Ab 2.12.1995 Start

des „Eltern-Stress-Telefons“, Beratung durch ausgebildete

Ehrenamtliche. Vermittlung kostenloser,

vertraulicher Rechtsberatung für Kinder und

Jugendliche. 2 Interviews mit Radio Wuppertal.

> 1996

Für den Kleiderladen Wuppertal-Ost (Langerfelder

Str.) werden Räumlichkeiten in der Wichlinghauser

Str. 50 gefunden. Lern- und Spielstube in der Gutenbergstraße

muss zum 30.6. schließen. Zuschaltung

zur Hotline ZDF-Sendung Dr. Mag Love, KJT.

Beteiligung des Kinderschutzbundes beim

50-jährigen Jubiläum des Jugendrings Wuppertal.

> 1997

Lionsclub Wuppertal veranstaltet Benefizkonzert für

die Ärztliche Beratungsstelle. Die Beratungsstelle

betreut in diesem Jahr 139 Fälle (183 Kinder).

Sommerfest aller SPFH-Träger für die 12 betreuten

Familien (33 Kinder und Jugendliche). Ausbildung

von 8 ehrenamtlichen Mitarbeitern für „Hilfe im

Alltag“. Seit Juli 1997 neue Free-call-Nummer für

das Kinder und Jugendtelefon: 08001110333.

> 1998

Jubiläum 25 Jahre Kinderschutzbund Wuppertal.

Mitarbeit der Ärztlichen Beratungsstelle am

Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir“, das an

allen Grundschulen (3. und 4. Klasse) in Wuppertal,

Solingen und Remscheid gezeigt werden soll. Projekt

„Gewalt und Konfliktlösung“ mit Klasse 7a der

Hauptschule Langerfeld. 6 Hauptamtliche und

ca. 90 ehrenamtliche Mitarbeiter.

> 1999

Ab 1.4.1990 im städtischen Auftrag Aufbau einer

Lern- und Spielstube im Übergangsheim Gutenbergstraße

(Roma- und Sinti Kinder) und in einem

Übergangsheim in der Uellendahler Straße. Ab April

wieder Spielstube am langen Samstag unter Leitung

der Leos (Jugendorganisation der Lions-Clubs).

Neue Räumlichkeiten Schlossbleiche 18. Kinderschutzbund

organisiert mit anderen Vereinen und

Uellendahler Grundschulen ein Street Soccer Turnier

für die Erdbebenopfer in der Türkei. Aktion KSB und

CinemaxX zum Weltkindertag: Kinderrechte in

Deutschland: soziale Sicherheit, Schutz vor Gewalt,

Recht auf Gesundheit und Erholung.

9


10

> 2000

Ausstellung „Kindheit ist kein Kinderspiel“ in Zusammenarbeit

mit der Stadtsparkasse Wuppertal.

Kinderfest „Wupperkinderspaßtag“ in der gesamten

Schlossbleiche und in der Geschäftsstelle. Neues

Projekt: Babysitterkurs für junge Mädchen, Dauer:

9 Stunden, Mädchen erhalten nach erfolgreichem

Abschluss ein Zertifikat. Präsentation der neuen

Geschäftsräume beim Tag der offenen Tür. Ab

Februar Kinderrechtsprechstunde mit Rechtsanwältin

Karin Hübler. Mai: Start der eigenen Homepage

www.kinderschutzbund.wtal.de. Spende der

Mischmaschine für SPFH Freizeit.

> 2001

Geschäftsstellenleiterin Frau Hörster geht Ende

Februar in den Ruhestand. Information über

Paragraph 1631 Abs. 2 mit Unterstützung des

Schattentheaters Tranquilla in der Rathausgalerie,

bei Informationsveranstaltungen für Schüler und

über das Kinder- und Jugendtelefon. März: Doris

Schröder-Köpf gibt auf der CEBIT den Startschuss

für die bundesweite Schaltung des Elterntelefons.

Erster Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“.

Ferienfreizeit der SPFH-Familien in Friedrichskoog.

> 2002

10 Jahre Ärztliche Beratungsstelle. Teilnahme am

„längsten Spielplatz der Welt“. Ferienfreizeit in

Sahlenburg-Cuxhaven.

> 2003

Der Kleiderladen Wichlinghauser Straße wird

aufgelöst. 30 Jahre Ortsgruppe Wuppertal: Fahrt

im Kaiserwagen mit Politikern und Grundschülern.

Über 7.000 EURO Einnahmen beim Sponsorenlauf

des Dörpfeld-Gymnasiums.

> 2004

Teilnahme an der Antidrogendisko in der Bayerhalle,

veranstaltet durch das Kommissariat Vorbeugung der

Polizei. Spielekiste feiert 10-jähriges Jubiläum.

> 2005

10 Jahre „Hilfe im Alltag“. Erstes Kinderferienprogramm

in Kooperation mit dem Fuhlrottmuseum:

Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes lesen

Fabeln und Tiermärchen vor und Herr Dr. Hoenemann

(Fuhlrottmuseum) führt durch die entsprechende

Ausstellung.

> 2006

Beginn des Projektes „Gesundes Pausenfrühstück“

an der Grundschule Königshöher Weg. Beginn des

Kurses „Starke Eltern – Starke Kinder“ erstmals auf

türkisch „Güclü Anne – Barbalar – Güclü Cocuklar“.

Zwei Mitarbeiterinnen des Kinder und Jugendtelefons

unterstützen das Beratungsteam vom KiKa

Kummerkasten und beginnen mit der E-Mail-Beratung.

Teilnahme am Projekt „Sucht hat immer eine

Geschichte“ der Drogenberatungsstelle.

> 2007

Start des Projektes „Gesundheitsförderung in der

offenen Ganztagsschule“ in Zusammenarbeit mit

dem Fachbereich Soziale Arbeit der Universität

Duisburg-Essen. Studentinnen begleiten an einem

Tag pro Woche den Unterricht und bieten nachmittags

zu zweit eine AG an. Kooperation mit der Stadt

Wuppertal bei Betreuung von Spielplätzen. Erste

Spielplatzpaten von Oberbürgermeister Peter Jung

ernannt. Teilnahme an drei Protestaktionen zur

Streichung des Schulmittagessens für bedürftige

Kinder an Wuppertaler Ganztagsschulen.

> 2008

Neues Angebot: „Wunschgroßeltern“; wie richtige

Großeltern sollen die Wunschgroßeltern Kindern

Aufmerksamkeit, Zeit und Zuneigung geben. Zum

ersten Mal werden 16 bis 2O-jährige Jugendliche

für die Beratung am Kinder- und Jugendtelefon

(Jugendliche beraten Jugendliche: JbJ) ausgebildet.

Das Team vom KJT gewinnt den zweiten Preis beim

BürgerTal Wettbewerb. Türkischer Vortrag zum

Thema „Auch Kinder mit chronischen Krankheiten

und Behinderung brauchen Grenzen und Konse-


quenz“. Erwerb neuer Räume in der Schlossbleiche

18 für das Mutter-Kind-Treffen, den Mittagstisch für

Kinder und den Wickel- und Stillraum.

> 2009

Benefizkonzert des Vereins Wupperherz e.V. in der

Unihalle zugunsten des Kinderschutzbundes. Der

Erlös wurde durch die Bethe-Stiftung verdoppelt:

Gewinn von 40.300 EUR ging an den DKSB OV und

LV. 01.06. Eröffnung der neuen Räume im Erdgeschoss

Schlossbleiche 18 (Kinderladen) und Start

der „Elberfelder Kinder-Ma(h)lZeit“ (Essen wird von

der Wuppertaler Tafel zubereitet) für Kinder von

6 bis 14 Jahre (Hausaufgabenbetreuung, Kreativität

und Spielen, Zeit für Probleme der Kinder). Start des

Elterntreffs im Kinderladen, ein Forum, auf dem sich

Eltern austauschen können und bei Bedarf Hilfe

erhalten. Start des Trainingsprogramms „SAFE“ in

Kooperation mit donum vitae: Förderung einer

sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind.

Spielstube im Advent an den vier langen Samstagen

vor Weihnachten. 2 Benefizkonzerte der Sparda-

Bank West zugunsten der bergischen Kinderschutzbünde

(W, SG, RS) in der Stadthalle.

> 2010

Mit dem altersbedingten Ausscheiden von Frau

Klemmer, die seit 1987 als hauptamtliche Fachkraft

der Ärztlichen Beratungsstelle tätig war, wurde auch

das Beratungsangebot ihrer Stelle beendet. Im April

eröffneten wir die erweiterten Räume im EG Schloßbleiche

18. Neben der Vergrößerung der Räumlichkeiten

der Elberfelder Kinder-Ma(h)l-Zeit haben wir

den Kinderkleiderladen „Zum kleinen Elefanten“ in

Betrieb genommen.

> 2011

Im Januar endet der SAFE-Kurs. Im Mai startet der

DKSB eine Handysammelaktion. Es werden 10.000

alte, gebrauchte oder kaputte Handys benötigt,

die dann recycelt werden. Der Erlös soll für die

Ferienfreizeiten der SPFH genutzt werden. Teilnahme

an Kinderfesten: Zoo und Hardt. Am Wochenende

6./7.8. starten Maik Kaufmann und Martin Cieklinski

von „sportlerhelfen“ beim 24 Stunden Mountainbike-Rennen

der Stadt Duisburg und spenden

gesammelte Sponsorengelder in vollem Umfang dem

DKSB. In der Nacht vom 1. zum 2.9.11 wird in den

Kindertreff/Kinderkleiderladen eingebrochen.

Gestohlen werden: Computer/Laptops, Werkzeug,

Geld und ein Fotoapparat. Eine neue JbJ-Ausbildung

startet im September. 3./4.12. Teilnahme am

Sozialen Weihnachtsmarkt. Am 18.12. findet ein

Benefizkonzert bei Wupper-Küchen für den DKSB

statt. Am 19.12. schließt die Spielekiste, da sie

kaum noch von Kindern und Jugendlichen genutzt

wird.

> 2012

Der Kleiderladen in der Luisenstr. wird zum Ende

März gekündigt. Am 15.3. ist der letzte Verkaufstag

dort. Wir suchen mit Unterstützung der Presse nach

neuen Räumlichkeiten und eröffnen am 16.4. den

neuen Kleiderladen in der Laurentiusstr. 26.

Erneut starten die beiden Mountainbikefahrer von

„sportlerhelfen“ beim 24-Stunden Mountainbikerennen

in Duisburg am Wochenende 4./5.7. Am 28.9.

nehmen wir am Bayer- Cares- Day in der Stadthalle

teil. Zusammen mit der Stadt Wuppertal richten wir

am 27.10. die NRW- Spielplatzpatenkonferenz aus.

Am 29.11. findet eine Ausstellung von ZeitRaum

e.V. unter dem Motto „ZeitRaum macht den Kinderschutz

bun(d)t“ in den Räumen des Kindertreffs

statt. Am 8.12. findet ein Adventscafé statt.

> 2013

Erweiterung der Öffnungszeiten im Elterntreff

auf Mo – Do von 10 – 12 Uhr. Erweiterung der

Betreuungszeiten in der Elberfelder Kinder-Ma(h)l-

Zeit von 12 – 16 Uhr. Ausweitung der Öffnungszeiten

im Kleiderladen Laurentiusstr.

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Wussten Sie schon…

... dass vor 40 Jahren das Betreten der Rasenflächen auf der Hardt verboten war?

Kinder durften also nicht auf der Wiese spielen. Mitglieder des DKSB Ortsverbandes

Wuppertal wechselten in einer öffentlichen Aktion die Schilder „Betreten verboten“

gegen „Betreten erwünscht“ um. Damit war der Anstoß gegeben für eine Änderung.

Heute ist Spielen hier eine Selbstverständlichkeit.

... dass operierte Kinder nach Erwachen aus der Narkose nicht von der Mutter/dem Vater

betreut werden konnten. Und dass die Besuchszeiten in der Kinderklinik bis 1973 nur

mittwochs und sonntags für höchstens 2 Stunden möglich waren? Der Ortsverband hat

es möglich gemacht, dies zu ändern.

... dass die Anregung zur Eröffnung eines Waldkindergartens mit Hilfestellung von

Kinderschutzbund und Presse auf den Weg gebracht wurde.

... dass die Aktion „Kinder brauchen gute Nachbarn“ ein besseres nachbarschaftliches

Verhältnis gefördert hat.

... dass die Teilnahme am „Uellendahler Appell“ und „Rundem Tisch“ viel dazu beigetragen

hat, die Lebensbedingungen ausländischer Kinder und deren Eltern zu verbessern und

Fremdenfreundlichkeit zu fördern.

... dass seit 2001 Familienfreizeiten durchgeführt werden.

... dass der Kinderschutzbund in seinen Räumen in der Schloßbleiche 18 seit 2009 ein

kostenloses Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder anbietet.

... dass der Kinderschutzbund einen Still- und Wickelraum für Mütter mit Kleinkindern

eingerichtet hat, der während der Öffnungszeiten des Kleiderladens allen Eltern zur

Verfügung steht.

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Das Kapital des Vereins:

Die Ehrenamtler

40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

... gemeinsam ist mehr möglich

Zurzeit sind ca. 240 ehrenamtliche und 8 hauptamtliche Mitarbeiter

für die Kinderschutzarbeit tätig.

Die Projekte Kinder-, Jugend- und Elterntelefon, Jugendliche beraten Jugendliche,

Elberfelder Kinder-Ma(h)lZeit, Elterntreff, Hausaufgabenhilfe, Kind im Krankenhaus,

Kinderkleiderladen, Kleiderladen und Spielplatzpaten werden vornehmlich von den

ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen, die für ihren Einsatz und ihre Kreativität

unsere Anerkennung, unseren Respekt und unseren Dank verdienen.

Aber auch der Vorstand setzt sich ausschließlich aus Ehrenamtlichen zusammen.

Stellvertretend für alle seien hier die Namen der Vorsitzenden von 1973 bis heute

genannt, ohne die ein Fortschritt und eine Entwicklung im Interesse der Kinder

nicht möglich gewesen wäre:

> 1973 – 1976 Dr. Margarete Hoppe

> 1976 – 1980 Adelheid Balke

> 1980 – 1983 Wolfgang Grunau

> 1983 – 1989 Sigrid Würdemann

> 1989 – 1992 Sigrid Lücke

> 1992 – 1995 Dr. Inge Schittko

> 1995 – 2008 Prof. Dr. Ingala Dunkel-Lazar

> 2008 – heute Dr. Eckart Kranz

Jeder Dritte in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich; in NRW sind es mehr als

5 Millionen Menschen. Um die Bedeutung der vielen Freiwilligen in Europa in der

Gesellschaft herauszustellen, wurde von der Europäischen Union das Jahr 2011

zum Europäischen Jahr des Ehrenamtes erklärt.

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Kinder in Wuppertal

Glückwünsche zum 40. Geburtstag


40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

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Dank an Spender und Förderer

Natürlich kosten unsere vielfältigen Aufgaben Geld. Da die öffentliche Hand nicht

alle Kosten decken kann, sind wir auf die Hilfe der Menschen angewiesen, denen das

Schicksal unserer Kinder nicht egal ist und die bereit sind, sinnvolle und notwendige

Arbeit für Kinder zu unterstützen.

Die dafür benötigten finanziellen Mittel setzen sich aus öffentlichen Zuschüssen

(60%), Strafgeldern (5%), Mitgliedsbeiträgen (7%) und Spenden (28%) zusammen.

In den 40 Jahren unsere Bestehens haben uns viele Spenderinnen und Spender,

Firmen, Institutionen und Privatpersonen mit Geld- und Sachzuwendungen gefördert.

Ihnen allen gehört unser ganz besonderer Dank. Ohne sie wäre unsere Arbeit in dem

nötigen Umfang zum Wohle Wuppertaler Kinder nicht möglich gewesen.

Für 40 Jahre finanzieller und ideeller

Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich!

16


Wer wir sind und was wir machen

Der DKSB Ortsverband Wuppertal besteht

aus einem geschäftsführenden Vorstand,

acht hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und

ca. 240 ehrenamtlichen Mitarbeitern und

Mitarbeiterinnen. Wir sind eine gemeinnütziger

Verein und Träger der freien

Jugendhilfe.

Wir setzen uns für die Rechte der Kinder

ein, hören uns die Sorgen von Eltern und

Kindern an und versuchen auf die Lebensbedingungen

von Kindern positiv Einfluss

zu nehmen.

Wir beraten und helfen

> bei Erziehungs- und Schulproblemen,

> bei Fragen zum Sorge- und

Umgangsrecht,

> beim Umgang mit Ämtern und Behörden,

> bei Vernachlässigung und Misshandlung

von Kindern,

> bei sexuellem Missbrauch

Vorstand

Dr. Eckart Kranz

1. Vorsitzender

Robert Lücke

Stv. Vorsitzender

Prof. Dr. Ingala Dunkel-Lazar

Stv. Vorsitzende

Werner Gilfert

Schatzmeister

Helga Schroer

Schriftführerin

Wolfgang Grunau

Beisitzer

Peter Krieg

Beisitzer

18


40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

Mitarbeiter Geschäftsstelle

Ambulante Erziehungshilfe

Martina Schwafert

Geschäftsstelle/Büro

Kerstin Holzmann

Koordination KJT/ET

Öffentlichkeitsarbeit

Sabine Rinke

Gudrun Rolf

Melike Baysal

KinderMa(h)lZeit

Claudia Reeker-Lange

Elterntreff

Gabriele Mahnert

René Kurzrock

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Telefonangebote

Kinder- und Jugendtelefon

Jugendliche beraten Jugendliche

Jugendliche können sich mit ihren Sorgen

und Problemen auch an gleichaltrige Berater

und Beraterinnen wenden.

Liebe und Sexualität ist das Thema

Nummer 1 der überwiegend 10 bis

16-jährigen Anruferinnen und Anrufer

am Kinder- und Jugendtelefon.

> Sprechzeiten:

Unser jugendliches Telefonteam im Alter

von 16 – 21 Jahren ist immer samstags

in der Zeit von 14 – 20 Uhr unter

der bekannten 0800 - 111 0 333 und

zusätzlich unter der 116 111

erreichbar.

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Aber auch wenn

> sich die Eltern trennen wollen oder

gewalttätig sind,

> Kinder und Jugendliche Kummer mit

der besten Freundin haben oder sich

ausgeschlossen fühlen,

> Stress oder Schikanen in der Schule

erleben,

suchen Mädchen und Jungen Hilfe beim

Kinder- und Jugendtelefon.

Wir hören zu – so lange die Anrufer

wollen – und alles bleibt vertraulich

und anonym.

> Sprechzeiten:

Wir sind von Montag – Freitag in der Zeit

von 14.00 – 20.00 Uhr in ganz Deutschland

über das Festnetz oder Handy

erreichbar. Beratung im Internet finden

Sie unter: www.nummergegenkummer.de

In jedem Jahr suchen wir Jugendliche, die

Lust haben, selbst am Telefon zu beraten.

Nötig dafür ist eine Ausbildung, die wir regelmäßig

durchführen. Sie dauert insgesamt

75 Stunden und bereitet die Jugendlichen

gut auf ihre Arbeit am Telefon vor.

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366


Elterntelefon

Sie können sich an uns wenden,

> wenn Sie in Ruhe über Probleme reden

möchten.

> wenn Sie sich als Mutter oder Vater

alleingelassen oder belastet fühlen,

> wenn Sie sich als Eltern häufig – auch

wegen Kindern – streiten,

> wenn Sie befürchten, mit Ihrem Kind

etwas falsch zu machen,

> wenn Sie verzweifelt sind und nicht

mehr weiter wissen,

> wenn die Entwicklung Ihres Kindes

Ihnen Sorgen macht,

> wenn Sie Informationen über weitere

Hilfsangebote benötigen.

Wir hören zu, so lange Sie wollen

Wir bieten Vertraulichkeit, Anonymität

und eine schnelle und unkomplizierte

Erreichbarkeit.

> Sprechzeiten:

Von Montag – Freitag in der Zeit von

9 – 11 Uhr und Dienstag und Donnerstag

von 17.00 – 19.00 Uhr unter der

bundesweiten kostenlosen

Rufnummer: 0800 - 111 0 550

Das Kinder- und Jugendtelefon und

das Elterntelefon sind Angebote des

Kinderschutzbundes Wuppertal in

Zusammenarbeit mit Nummer gegen

Kummer e.V..

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366

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Ambulante Erziehungshilfe

Für die Kinder und Jugendlichen und

ihre Eltern bieten wir an:

> ein Familienfrühstück,

> freizeitpädagogische Gruppenangebote

in allen Ferien,

> Ausflüge in den Zoo, zu den Spielplatzhäusern

oder in die Schwimmhalle.

Intensive Betreuung von Familien bei

> Schwierigkeiten in der Erziehung,

> Verhaltensauffälligkeiten,

> Entwicklungsdefiziten der Kinder,

In den Sommerferien führen wir für die

betreuten Familien in der Regel eine

einwöchige Familienfreizeit an der Nordsee

durch.

> Kontakt:

Tel.: 0202/751278

> Paarkonflikten,

> finanziellen Schwierigkeiten,

> Problemen mit Ämtern und Behörden

und

> psycho-sozialen Defiziten

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Elberfelder

Kinder-Ma(h)lZeit

Babysitterkurs

Der Kinderschutzbund Wuppertal e.V. bietet

in seiner „Elberfelder Kinder-Ma(h)lZeit“

montags bis freitags von 12.00 bis 16.00

Uhr ein warmes, kostenloses Mittagessen

an.

Kinder, die nicht zur Betreuung an Schulen

angemeldet sind und mittags zu Hause

nicht versorgt werden, bekommen dort

neben dem Essen auf Wunsch auch eine

Hausaufgabenbetreuung.

Und, was für viele noch wichtiger sein

dürfte: Unsere Mitarbeiter/innen nehmen

sich Zeit und haben ein offenes Ohr für

etwaige Sorgen und Probleme der Kinder.

Außerdem unterstützt der Kinderschutzbund

die Kinder außerschulisch im kulturellen

Bereich mit Kreativ-Angeboten.

> Kontakt:

Tel.: 0202/74748560

Zweimal im Jahr bietet der Kinderschutzbund

Babysitterkurse für Teens ab 14

Jahren an. Im Kurs lernen die Teilnehmerinnen

etwas über die Entwicklung von Babys

und Kleinkindern, über Spiel- und Beschäftigungsideen,

das Wickeln und darüber, was

in Notsituationen getan werden muss.

Die Teilnahme am Babysitterkurs kostet

25 €.

Am Ende des Kurses gibt es ein Zertifikat

und die Teilnehmerinnen können sich in

unsere Babysitter-Liste eintragen lassen.

Diese Liste wird bei Bedarf an interessierte

Eltern weitergegeben.

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366

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Elterntreff

Hausaufgabenhilfe

Der Elterntreff des Kinderschutzbundes

Wuppertal ist ein offenes Angebot für

Mütter und Väter und deren Kinder. Hier

können sich Eltern mit Kindern kennen

lernen und gemeinsam Tipps, Informationen

und praktische Hilfen austauschen.

Unterstützung und Beratung bietet der

Kinderschutzbund auf Wunsch.

Der Elterntreff bietet Kindern Platz zum

Krabbeln und Spielen, die ganz Kleinen

können hier in Ruhe gestillt und gewickelt

werden. Zu den regelmäßigen Angeboten

gehören:

> ein gemeinsames Frühstück

> eine Spielgruppe

> kreative Angebote

> Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag von

10.00 – 12.00 Uhr

Schwangerenfrühstück:

Freitag von 10.00 – 12.00 Uhr

> Kontakt:

Tel.: 0202/74748560

Hilfen bei Schulproblemen

In der Grundschule Königshöher Weg

werden Schüler und Schülerinnen bei den

Hausaufgaben betreut.

Unser ehrenamtliches Team hilft montags,

dienstags und donnerstags in der Zeit von

15.00 – 16.00 Uhr beim Erledigen der

Hausaufgaben, Üben für Klassenarbeiten,

und Lernen von Gedichten oder Vokabeln.

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366

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Kind im Krankenhaus

Kleiderladen

Betreuung und Besuche von Kindern

im Krankenhaus

Die kleinen Patienten der Wuppertaler

Kinderklinik erhalten eine individuelle,

kindgemäße und direkte Zuwendung.

Es wird mit den Kindern gespielt, vorgelesen

oder bei gutem Wetter ein kleiner

Spaziergang auf dem Krankenhausgelände

gemacht. Bei schwerkranken Kindern kann

es erforderlich sein, dass drei bis fünf

Besuche pro Woche gemacht werden.

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366

Annahme und Verkauf von gut erhaltener,

gebrauchter Kleidung und Spielsachen

Der Kleiderladen gehört zu den ältesten

und bekanntesten Einrichtungen des Kinderschutzbundes

Wuppertal.

Seit seiner Gründung im Jahr 1975 wird er

von vielen Menschen in Anspruch genommen.

Unsere Warenbestände stammen aus Direktspenden

von Menschen, die uns zum Teil seit

Jahren mit gut erhaltener Kleidung versorgen.

> Öffnungszeiten:

Montag + Mittwoch von 13.00 – 17.00 Uhr

Dienstag von 9.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag von 14.00 – 17.00 Uhr

Freitag von 9.00 – 15.00 Uhr

> Kontakt:

Laurentiusstr. 26

Tel.: 0202/306060

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Spielplatzpaten

Kinderkleiderladen

„Zum kleinen Elefanten“

Spielplatzpaten/innen sind wichtig und

können durch Ihr Engagement dazu

beitragen, dass Wuppertals Spielplätze

kleine Erlebniswelten und beliebter

Treffpunkt für Jung und Alt bleiben und

nicht verunreinigt oder zerstört werden.

In Wuppertal gibt es ca. 270 Spielplätze

der unterschiedlichsten Kategorien und

Qualität. Es gibt also viel zu tun: „Packen

SIE es an, engagieren Sie sich als Spielplatzpate/in

für die Kinder und Jugendlichen

in Wuppertal!“

> Kontakt:

Kerstin Holzmann

Tel.: 0202/755366

Claudia Wolthoff

Tel.: 0202/563-2073

(Stadt Wuppertal,

Fachbereich Jugend & Freizeit)

Im Kinderkleiderladen „Zum kleinen

Elefanten“ haben Eltern und Großeltern die

Möglichkeit, sich gut erhaltene Kinderkleidung

für Kinder im Alter von 0 – 12 Jahren,

Spielzeug, Bücher und Kindermöbel gegen

eine geringe Spende auszusuchen.

Ebenso nehmen wir gerne Sachspenden aus

diesen Bereichen entgegen!

Mit den Einnahmen des Kinderkleiderladens

können die vielfältigen Angebote des

Kinderschutzbundes aufrechterhalten

werden.

> Die Öffnungszeiten sind:

Montag – Freitag von 10.00 – 18.00 Uhr

Für Spender: bis 11.00 Uhr ist die

Einfahrt in die Schloßbleiche zum

Be- und Entladen möglich

> Kontakt:

Tel.: 0202/69819831

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Starke Eltern –

Starke Kinder

Psychologische

Beratung

Unsere Alternative zur „Super-Nanny“:

Ein Kurs, der sich an Mütter und Väter

richtet, die sich u.a. mit folgenden Fragen

beschäftigen möchten:

> Wie muss ich sprechen, damit mir

mein Kind zuhört?

> Wie höre ich zu, wenn mein Kind

mit mir spricht?

> Was heißt es für uns – gute Eltern zu

sein?

> Wie lässt sich unser Miteinander

in der Familie verbessern?

> Wie kann ich Grenzen setzen und

durchhalten?

Diesen Kurs führen wir sowohl in deutscher

als auch in türkischer Sprache durch:

„Güçlü Anne-Babalar – Güçlü Çocuklar“

> Kontakt:

Tel.: 0202/755366

Im Rahmen des Elterntreffs steht unsere

Psychologin Michaela Rosenbaum-Schnaudt

immer dienstags von 10.15 – 11.45 Uhr für

psychologische Beratungen zur Verfügung.

Sie nimmt regelmäßig am Elterntreff teil

und kann von den teilnehmenden Eltern bei

Bedarf angesprochen werden.

Darüber hinaus kann man aber auch Termine

mit ihr vereinbaren. So kann sich

jeder, der Fragen und Sorgen rund um das

Thema „Erziehung“ hat, sich gerne telefonisch

melden.

Darüber hinaus engagiert sich Frau Rosenbaum-Schnaudt

ehrenamtlich an der GS

Königshöher Weg.

Aufgrund des hohen Beratungsbedarfs der

Kinder in den offenen Beratungsstunden

der Grundschule, unterstützt sie die Schule

auch in diesem Bereich.

So berät sie immer mittwochs von

10.00 – 11.30 Uhr Kinder, die Probleme

und Sorgen haben vor Ort.

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28

Kinderschutz in Wuppertal


Ausblick für die Zukunft

Als im Jahr 1953 der Arzt Prof. Fritz

Lejeune den DKSB gründete, hatte Deutschland

die ersten Nachkriegsschwierigkeiten

überwunden.

Zwanzig Jahre später, also 1973, wurde der

Wuppertaler Ortsverband gegründet. Dieser

hat sich von Anfang an einerseits den

praktisch-betreuenden Aufgaben, andererseits

den theoretisch-gesellschaftlichen

Aufgaben zugewandt.

Hier sind inzwischen acht hauptamtliche

Mitarbeiterinnen in den verschiedenen

Bereichen tätig.

Täglich finden telefonische und persönliche

Beratungen statt, der Vorstand trifft sich

zu Vorstandssitzungen, die Mitarbeiterinnen

der ambulanten Erziehungshilfe haben hier

ihr Büro.

Das gesellschaftspolitische Engagement

des Wuppertaler Ortsverbandes zeigt sich

vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit.

Wir nehmen Stellung zu Gewalt gegen

Kinder, sexuellem Missbrauch, Kind im

Verkehr, Verankerung der Kinderrechte

in der Verfassung und beteiligen uns mit

Informationsständen bei Stadtteil- und

Schulfesten.

Zum Schluss möchten wir noch über Geld

reden. Mit den Spenden und Beiträgen

unserer 170 Mitgliedern können wir die

vielfältigen Aufgaben nicht finanzieren.

Dieses Problem wird in Zukunft noch zunehmen,

denn die Zuschüsse von Stadt und

Land sind uns nicht mehr so sicher wie

früher.

Zusätzlich bedrückt ein neues Phänomen

unsere Arbeit: Kinderarmut in den vielfältigsten

Formen, „Reiches Land – arme

Kinder“ wird konkret. So ist in Wuppertal

bereits jedes vierte Kind Hartz-IV-

Empfänger. Es bedarf also einer enormen

Anstrengung, die Arbeit des Kinderschutzbundes

in dem jetzt bestehenden Rahmen

fortzusetzen und zu erweitern.

Nur durch ehrenamtliche Mitarbeit und

hilfreiche Finanzierung durch engagierte

Menschen ist dies möglich!

Deswegen bitten wir Sie herzlich um Ihre

ehrenamtliche Mitarbeit in einem unserer

Projekte oder eine Spende für unsere

wichtige Arbeit.

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Förderer gesucht

Mitgliedserklärung Kinderschutz in Wuppertal

Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Deutschen Kinderschutzbund,

Ortsverband Wuppertal e.V.

zum ___________________________________,

bei kostenlosem Bezug von Kinderschutz aktuell.

Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von EUR ______________________ zu zahlen.

(Mindestbeitrag für Erwachsene EUR 30,00). Beiträge und Spenden sind steuerabzugsfähig.

Ich bin bereit, aktiv mitzuarbeiten und bitte um nähere Informationen.

Mein Jahresbeitrag soll widerruflich ab __________________________ jährlich von meinem

Konto-Nr.: ____________________________ BLZ: __________________________________

Kreditinstitut: _________________________________ durch Lastschrift eingezogen werden.

Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des

kontoführenden Geldinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.

Name: ______________________________ Vorname: ________________________________

Adresse: ____________________________________________________________________

Tel.: ______________________________ Geburtsdatum: ____________________________

Datum: ____________________________ Unterschrift: _____________________________

30


Bankverbindung des Kinderschutzbundes

Ortsverband Wuppertal e.V.:

40 Jahre

Deutscher Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

1973 – 2013

Stadtsparkasse Wuppertal

Konto-Nr.: 190 900

BLZ: 330 500 00

IBAN: DE 96330500000000190900

SWIFT- BIC: WUPSDE 33

Credit- und Volksbank Wuppertal eG

Konto-Nr.: 111 888 019

BLZ: 330 600 96

IBAN: DE 92330600980111888019

SWIFT- BIC: GENODE D1 CVW

Deutsche Bank AG Wuppertal

Konto-Nr.: 280 454 0

BLZ: 330 700 24

IBAN: DE 77330700240280454000

SWIFT- BIC: DEUT DE DB WUP

Deutscher

Kinderschutzbund

Ortsverband Wuppertal e.V.

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