Wir sind Magdeburg! - dasMD.de

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Wir sind Magdeburg! - dasMD.de

Das Magazin

zum Mitnehmen!

Wir sind Magdeburg!

Das Magazin für Magdeburg und seine Gäste

Ausgabe 4 2012

Magdeburgs OB im Focus

Ohne Anhalt wären wir nur Sachsen

Zwei Magdeburgerinnen und ihre Stadt


HAUSMESSE

23.11. • 15 bis 21 Uhr

24.11. • 10 bis 15 Uhr

Planen Sie die Anschaffung einer neuen Musikanlage

oder eines neuen TV-Gerätes? Dann besuchen

Sie uns doch mal!

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Magdeburg hat audiophile Komponenten weltweit

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mal die neue 12er-Serie von Rotel oder die exzellent

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Oder Sie lassen sich von der Soundqualität der

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Und wenn Sie, wie wir übrigens auch, auf die

besonderen Klangeigenschaften von Schallplatten

Wert legen, werden Sie die Plattendreher von

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Zubehör haben wir auch parat.

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Bei uns können Sie Musik nicht einfach nur hören,

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Seit 1995

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Feiern Sie mit uns

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eine vielfältige Auswahl an herzhaften Speisen

zu unschlagbaren Preisen! Unsere Küche hat

an den Feiertagen bis 22 Uhr, das Restaurant

bis 2 Uhr geöffnet. Bitte reservieren Sie vor!

Mo–So, ab 11 Uhr · Otto-von-Guericke Str. 104 · 39104 Magdeburg

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Wir wünschen eine erlebnisreiche Zeit.

ausMD

4 Im Gespräch - der MD-OB

6 Magdeburg und der Hirsch

7 Stadtführer mit Leib & Seele

8 Kinderschauspielschule MD

9 30 Jahre hinter der Kamera

12 Wir sind Magdeburg!

MDkultur

14 Tipps Weihnachtesmärkte

16 Anhalt und die Sachsen

18 Museum macht schlau

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Agentur Elbland • Detlef Pickut

Medien • Werbung

Veranstaltungsservice

Breiter Weg 25B

39104 Magdeburg

Tel./Fax: 0391 - 56 120 46

Funk: 0177 - 56 120 46

Mail: info@dasmd.de

Internet: www.dasmd.de

Steuernummer:

102/257/10290 - FA MD

rundumMD

20 WohinMD

22 160 Jahre NSG Teufelsmauer

23 Im Land unterwegs

24 Ski & Rodel gut

Kein Magazin

in Sicht?

Bei unseren Partnern Café „Alt

Magdeburg“ in der Grünen Zitadelle

oder in der Stadtinformation

Ernst-Reuter-Allee finden Sie mit

Sicherheit ein Exemplar!

ANZEIGENREDAKTION

Katrin Reich

anzeigen@dasmd.de

REDAKTION

Detlef Pickut (dp) V.i.S.d.P.

Sebastian Pötzsch (sp) Stellv.

Benjamin Stratemann (bs)

Eric Pattin (ep)

Evelyn Zarth (ez)

redaktion@dasmd.de

Anzeigen- & Redaktionsschluss

1. Ausgabe 2013 - 29.01.2013

SATZ UND LAYOUT

DP Pressebüro

grafik@dasmd.de

DRUCK

GCC Calbe/Saale

© Alle nicht gesondert

gekennzeichneten Fotos: dasMD,

K.S. Reich, D. Pickut, S. Pötzsch

Anzeigenpreisliste

gültig ab 01.04.2012

INHALT

Auflage - je 20 000 Stück

Auslage: ca. 300 Stellen in

Magdeburg & im Umland

- 6000 Stück durch die agentur

frische ideen GmbH

Haushalte

- 8000 Stück durch den

Werbemittelvertrieb Vogt

Hotels in Magdeburg

- 4000 Stück und weitere

tourismusrelevante Auslagen

- 2000 Stück - „dasMD

Wir sind

Magdeburg!

Liebe Magdeburger, liebe Gäste der Elbestadt,

diesmal hatten wir es nicht einfach. Ein Magazin über den

Jahreswechsel mit den richtigen Terminen zu koordinieren

ist beinahe schwieriger, als unsere ersten drei Magazine im

Startjahr. Mit diesen sind wir bei den Magdeburgern

offenbar gut angekommen. Sollten Sie uns in der

Vergangenheit noch nicht gelesen haben, dann wünschen

wir Ihnen viel Spaß und ausreichend Anregungen - hier ist

die Ausgabe 4/2012.

Wir danken jenen, die auf welche Art auch immer zum

Gelingen unseres Magdeburger Lifestyle-Magazins

beigetragen haben. Danke für Ihr reges Interesse, die

Anregungen und die Tipps.

Wir konnten in diesem Jahr feststellen, dass wir in einer

Stadt und einer Region mit vielen schönen Seiten zu Hause

sind. Manches war auch für uns neu. Bei allen Problemen

und Sorgen, die uns während der Recherchen begegneten:

Wir haben viele fleißige und ehrliche Menschen kennen und

unser Umfeld schätzen gelernt. Wir werden weiter machen

und haben die Termine für die nächsten Ausgaben festgesteckt:

fünf mal erscheint „dasMD“ im Jahr 2013.

Nun wünschen wir Ihnen besinnliche Feiertage und einen

guten Start in das kommende Jahr, auch wenn wir Ihnen

mit dieser Ausgabe erst nach Silvester in die Hände fallen.

Schön, dass Sie dabei sind.


Magdeburg ist jeden Tag neu

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper über heute und morgen

Er ist zwar kein waschechter Magdeburger, doch nach seinen Worten mindestens

ein echter. Mehr als sein halbes Leben spielte sich in der Elbestadt ab, aus

Oschersleben hat es ihn einst hierher gezogen. Zunächst Lehrer für Biologie und

Chemie promovierte er zum Doktor rer. nat. im Fachgebiet Physikalische Chemie.

Seit 1992 ist er von Amtswegen in Sachsen-Anhalt unterwegs, seit 2001 Magdeburgs

Oberbürgermeister.

dasMD: Herr Oberbürgermeister,

Otto ist mit der aktuellen Ausstellung

im Museum noch allgegenwärtig,

der Vertrag mit Scholz & Friends

als Erfinder der Ottostadt-Kampagne

lief vor wenigen Monaten aus.

Wie geht es nun weiter?

OB: Die Agentur Scholz & Friends hat

die Philosophie unserer Kampagne entwickelt.

Wir haben mit der Kampagne

Erwartetes erreicht, aber nicht so viel,

wie erhofft. So kennen laut aktueller

Umfrage sechs von zehn Magdeburger

die Kampagne. Bundesbürger jedoch,

etwa im Süden oder Westen, können

keine Verbindung zwischen Magdeburg

und Ottostadt herstellen. Allerdings

sollte man ehrlicherweise auch

sagen, dass Magdeburger die Werbeslogans

von Mainz oder Düsseldorf sicher

auch nicht kennen.

Aber wir werden mit der Ottostadt-

Philosophie weiter machen. Die Magdeburg

Marketing GmbH hat den Auftrag,

die Kampagne zu intensivieren.

Nur werden nicht mehr die großen

Summen investiert werden. Die Marke

„Otto-Stadt“ bleibt also und wird

kontinuierlich ausgebaut. So greift

die neu gestaltete Internetseite unserer

Stadt „Magdeburg.de“ das Thema

Ottostadt intensiv auf. Und wegen

der Langzeitwirkung, die Internetseiten

nun einmal haben, wird es künftig

mehr und mehr nach außen transportiert

werden.

Bemerkenswert ist doch auch, dass

sich viele Vereine, Verbände und Unternehmen

die Otto-Kampagne für

sich genutzt haben. Genau darauf

war sie auch ausgelegt. Wir werden in

zehn Jahren noch einmal hinschauen

müssen, wie erfolgreich sie denn nun

wirklich war. Ich selbst glaube fest an

den Erfolg.

dasMD: Die große Landesausstellung

„Otto und das Kaisertum“ im

Kulturhistorischen Museum läuft

bald aus. Sind sie zufrieden mit dem

bisherigen Verlauf und was kommt

danach?

OB: Was die Ottonen betrifft, ist das

Thema abgeschlossen. Erinnern Sie

sich: In Magdeburg gab es bereits

2001 die erste große Otto-Schau sowie


im Jahr 2006 die Ausstellung

zum heiligen Römischen Reich, wo

ebenfalls Otto im Mittelpunkt stand.

Während die aktuelle Ausstellung zur

Halbzeit 50.000 Besucher zählte, waren

es zur ersten Ausstellung 150.000.

Das zeigt doch, dass das Thema mittlerweile

nicht mehr die hohe Zahl an

Besuchern nach Magdeburg lockt.

Das Museum ist aktuell dabei, eine

Ausstellung zum Magdeburger Recht

vorzubreiten. Daran besteht gerade

aus historischer Sicht in den osteuropäischen

Ländern ein riesiges Interesse.

Es wäre doch schön, aus diesen Regionen

Besucher zu uns an die Elbe zu

locken. Und man darf nicht vergessen:

Magdeburg ist ja auch eine Lutherstadt.

In diesem Bereich wird etwas

passieren. Doch um wieder zu einer

solch großen Ausstellung mit europaoder

gar weltweiter Ausstrahlung einzuladen,

sollten wir vielleicht erst einmal

vier bis fünf Jahre abwarten.

dasMD: Was sagen sie eigentlich

zum Vorschlag des Scholz & Friends-

Geschäftsführers Andreas Wagner,

ein Ottoversum, also ein Museum

über das Nichts in Anlehnung an

Otto von Guericke, stünde der Stadt

gut zu Gesicht?

OB: Da hat Herr Wagner offenbar

schlecht recherchiert! Denn es gibt ja in

Magdeburg bereits ein Otto-von-Guericke-Museum

in der Lukasklause, das

sich eingehend dem Leben und Schaffen

des Erfinders und einem meiner

Amtsvorgänger widmet. Mit Sicherheit

werden wir ein weiteres Museum nicht

bauen können.

dasMD: Herr Oberbürgermeister,

ihre Amtszeit läuft noch zwei Jahre

und acht Monate. Und ihre erste ist

es ja auch nicht. Gehen Sie die verbleibende

Zeit noch immer mit dem

gleichen Schwung an?

OB: Aber natürlich! Der Terminkalender

ist immer vollgepackt, von morgens

bis teilweise spät abends. Und

es gibt auch eine Unmenge an Themen,

die zu realisieren sind wie beispielsweise

der weitere Kita- oder

Hochschulausbau. Auch wenn Universitätsangelegenheiten

nicht in unserer

Verantwortung liegen - das ganze

Drumherum aber schon. Da geht

es um infrastrukturelle Maßnahmen,

und auch die kulturellen und Bildungsangebote

für die Studierenden in der

Stadt müssen stimmen.

Ein anderes großes Thema ist weiteres

Wirtschaftswachstum. Das muss

nicht immer Neuansiedlung von Unternehmen

heißen. Gut bezahlte Jobs für

Jugendliche und junge Leute sorgen

dafür, sie und ihre Kaufkraft an Magdeburg

zu binden. Und ich hätte noch

mehr vor: Eine Arbeitslosenquote von

unter fünf Prozent und 50 Prozent der

Wirtschaftskraft vergleichbarer Städte

in Baden-Württemberg. Damit wäre

unsere Stadt schon sehr geholfen.

Mein Schwung ist also immernoch der

selbe, wie bei den Projekten Verlängerung

der Straßenbahntrasse Leipziger

Straße, Brücke oder Tunnel.

dasMD: Gehört beispielsweise auch

der Blaue Bock zu solchen Themen,

die Sie gern noch vollendet hätten?

OB: Sie können mir glauben: Darüber

wäre ich sehr froh. (lächelt) Allerdings

ist die Kompetenz der Stadt hier sehr

begrenzt. Denn das Grundstück ist in

Privateigentum und jeder kann mit seinem

Grundstück letztendlich tun und

lassen, was er will. Unsere Aufgabe besteht

unter anderem weiterhin darin,

Anreize für den Eigentümer oder potentielle

Investoren zu schaffen, damit

sich hier etwas ändert. Gleiches gilt übrigens

für das Parkplatzareal zwischen

MVB-Sitz und City-Carré.

dasMD: Anderenorts sind die Ziele

schon gesteckt.....

OB: Die beiden nicht gerade hübschen

Achtgeschosser im Breiten Weg

meinen Sie.... Da liegen erste Pläne

auf dem Tisch und beginnend an der

Ecke Breiter Weg/Kepplerstraße wird

sich da recht schnell etwas tun, was

den Breiten Weg einladender machen

wird. Es gibt auch erste Pläne, wie der

Freiraum neben dem Uniplatz wieder

ein Gesicht bekommen kann und es

geht auch an der Dodendorfer Straße

voran. Hier bauen wir im nächsten

Jahr die erste Stichstraße, damit das

alte SKET-Areal in Angriff genommen

werden kann.

Ich freue mich, dass die Elbestädter darüber

schon fleißig diskutieren, auch

wenn unlängst die Diskussion um Sozialwohnungen

im Breiten Weg kein Argument

war, die Straße so zu belassen.

Unsere Wohnungsunternehmen haben

genug anzubieten. Aber, das sind eben

Aufgaben, die man als OB gerne anpackt,

weil die Magdeburger sich hier

insgesamt Veränderungen wünschen.

dasMD: Ist eine weitere Amtszeit

für Sie denkbar?

OB: Eine weitere Amtszeit könnte ich

mir schon vorstellen.

dasMD: Was würden Sie unseren Lesern

mit auf den Weg geben?

OB: Ich finde, dass die Magdeburger

gute Gründe haben, auf das, was in

den vergangenen 20 Jahren hier passiert

ist, stolz zu sein. Was viele nicht

wissen: In einer bundesweiten Umfrage

über die Zufriedenheit mit dem Leben

in seiner Stadt belegte Magdeburg

den ersten Platz. Die Magdeburger sehen

also sehr wohl, wie schön ihre Heimatstadt

ist. Ich habe das Ziel, Begonnenes

zu vollenden.

dasMD: Haben sie einen Lieblingsort

in Magdeburg?

Wenn meine Frau und ich mit dem

Fahrrad unterwegs sind, dann sehr gerne

am Domplatz und weiter zur Elbe

runter. Überhaupt finden wir alles, was

da am Fluss entstanden ist toll.

Haben Sie vielen Dank für das nette

Gespräch! (sp/dp)

4 dasMD ausMD

ausMD

dasMD 5


Historisches Dreigestirn komplett

Hirsch nach 400 Jahren zurück auf dem Alten Markt

unterschiedlichsten Sagengeschichten

in Verbindung. „Es gibt auch die

Theorie, dass das Tier als Symbol für

die Verheißung des himmlischen Paradieses

und des christlichen Glaubens

steht“, weiß Seffers.

Wandelnde Lexika

StadtGeschichte ganz besonders erleben

Mehr als 500.000 Übernachtungen zählen die Hotels der Elbestadt im Jahr, tausende

Tagestouristen kommen mit PKW oder Bahn an die Elbe. Im Jahr 2012 ist

die hochinteressante Otto-Ausstellung im Museum ein Anziehungspunkt. Nicht

wenige Besuchen von Museum, Dom oder Grüner Zitadelle begaben sich dabei in

die Hände von Ingrid Theune oder Karin Frank. Sie gehören zu den etwa 60 ausgebildeten

Stadtführern Magdeburgs.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie

zerstört und kehrte zunächst nie

wieder zurück: Doch seit dem 9.

November ragt die Hirschsäule rund

sechs Meter in die Höhe. Ihre genaue

Bedeutung liegt mehr oder

weniger im Dunkeln.

In den vergangenen 12 Monaten

schuf die Künstlerin Martina Seffers

die stattlich Bronzeplastik. Die

Bildhauerin aus Niederndodeleben

erwarb sich das künstlerische Vertrauen

bereits mit der Gestaltung

des neuen Rolands. Magdeburger

Reiter, Roland und Hirsch waren als

Dreigestirn einst das Symbol für das

Selbstbewusstsein der Stadt. Die

genaue Bedeutung des Hirsches jedoch

ist umstritten. Einige Historiker

bringen ihn mit Friedrich Barabrossa,

andere mit Karl dem Großen oder

Nur eines ist gewiss: Eine zeitgenössische

Abbildung der Hirschsäule

findet sich bereits im 16. Jahrhundert

in der „Chronika der Sachsen

und Nidersachsen“ von Johannes

Promarius. „Diesen Holzschnitt von

1589 habe ich mir auch zur Vorlage

genommen. Allerdings verschafft

er nur einen vagen Eindruck vom

Original – mehr gibt die Illustration

nicht her“, erklärt die Bildhauerin.

Der Hirsch wird in den historischen

Aufzeichnungen mit einer goldenen

Kette beschrieben – diese ist denn

auch an der aktuellen Plastik wiederzufinden.

Im Jahr 2006 hatte der Freundeskreis

„Denkmal-Ensemble Alter

Markt“ die Initiative zur Wiedererrichtung

der Hirschfigur gestartet

und sich auf Sponsorensuche für das

Projekt begeben. Vor gut einem Jahr

waren 50.000 Euro zusammen. Seitdem

sind einige Zentner Ton für das

Modell der Plastik verbraucht und

rund 500 Kilogramm Bronze gegossen

worden. (bs)

„Die Otto-Ausstellung war wohl bislang

unsere größte Herausforderung,“ pusten

Ingrid Theune (re. Foto) und Karin

Frank. „Erst zurück in die Antike und

dann ist jedes einzelne der 350 tollen

Exponate eine lange Geschichte wert.

Das muss in den Kopf und da drin bleiben.

Wir haben gebüffelt und gebüffelt,

schließlich mussten wir Stadtführer

eine Prüfung ablegen, bevor wir die

Touristen informieren durften.“

Otto 2012 sei schon etwas besonderes,

sind beide einer Meinung. Als

waschechte Magdeburger kennen sie

ihre Stadt „aus dem FF“. Ingrid Theune,

1940 geboren, war schon mit 14

Jahren Kulturbundmitglied und interessierte

sich vor allem für die Festungen

der Elbestadt. „Etwas entdecken,

das ist toll. Was man auf den ersten

Blick nicht entdecken kann, nachdem

muss man suchen, es erlesen und fragen,

fragen, fragen. Vor allem die ‚Alten‘,

die da noch Dinge wissen, die nirgendwo

aufgeschrieben sind. Ich kenne

die Stadt ja nun schon seit dem Krieg.

Meine Erinnerung: Sie war sehr schön.

Meine schlimmste Erinnerung: Wie ich

nach der Zerstörung Magdeburgs durch

die Trümmerberge am Johannisberg

zur Schule laufen musste.“ Karin Frank

nickt. Und heute? Die Stadt ist wieder

schön, modern, frisch, „aber ich liebe

nach wie vor das alte Magdeburg und

seine Geschichte.

Karin Frank ist ein Jahr jünger. Schon

immer habe sie ihre künstlerische Ader

ausprobiert. Zirkelleiter und Lehrer war

da zum Beispiel der bekannte Magdeburger

Bildhauer Wolfgang Rossdeutscher.

Zur Geschichte fand sie an der

Uni Magdeburg. Gemeinsam mit Ingrid

Theune hat sie 2001 dort einen

Gästeführerlehrgang mit Abschlussprüfung

absolviert, Schwerpunkt Stadtgeschichte.

Da wurden Kataloge und Geschichtsbücher

gewälzt, die Bibliothek

und das Stadtarchiv ausgesaugt, Magdeburg

neu entdeckt.

„Gelernt haben wir bis heute. Jede

Domführung ist eine neue und bei jeder

lernen auch wir dazu. Da gibt es Leute,

die die Stadt gar nicht kennen, da kann

man ‚vom Leder ziehen‘. Und da kommen

Besucher, die schon einmal hier

waren, vielleicht sogar alte Magdeburger

oder Magdeburger mit Gästen. Da

kommen Fragen und eigene Geschichten,

denen wir aufmerksam zuhören.

Junge Leute fragen anderes als ältere.

Geprüfter Gästeführer zu sein ist nicht

nur guten Tag sagen, seinen Text runterrattern

und sich verabschieden. Manche

Führung ist zweieinhalb Stunden lang,

volle Konzentration und zum Schluss tief

Luft holen.Erfolgreich aber geschafft ist

man“, resümieren beide. Und morgen

heißt es dann: Auf ein Neues.

Viel Spaß hatten die beiden Fremdenführerinnen

übrigens bei den Kostümführungen

zu den Tagen des offenen

Denkmals oder bei auch kostümierten

Vorträgen über die großen Magdeburger

Frauen Editha, Mechthild oder Adelheid.

„Da sind wir Frauen dann so richtig

in unserem Element.“

Was ihnen fehlt sind die Magdeburger.

„Die lassen sich selten führen, vielleicht

einmal mit Gästen an der Seite, Hundertwasserhaus,

Dom. Dabei habe die

Elbestadt so viele interessante Ecken.

„Andererseits“, staunt Karin Frank,

„haben die Magdeburger, nachdem es

vor dem Ausbau der Bastion Cleve bei

den Elbestädtern viele Diskussionen um

Kosten und Nutzen gab, die historische

Stätte augenscheinlich zum Treffpunkt

Nummer eins für Jung und Alt auserkoren.“

Das sei eine schöne Entwicklung.

Und was empfehlen Sie den Magdeburger

und Gästen? „Zum Beispiel die

gut ausgeschilderte Kunstgeschichteausstellung

rund um das Kloster. Schauen

Sie sich die tollen Türen von Heinrich

Apel an, einmalig! Oder jetzt im Winter

ohne Fahrrad: Das neu entstehende

Elbufer am alten Elbbahnhof, den Klosterbergegarten

mit dem kleinen Gartenhäuschen

und seiner Ausstellung

zur Festungsgeschichte der Stadt oder

einfach mal die „Beamtensiedlung“ auf

der Werderspitze zu Fuß erkunden....

...Und noch etwas. Neben dem Magdeburger

Puppentheater öffnet am 25.

November die FigurenSpielSammlung

Mitteldeutschland als ständige Ausstellung

zur Puppenspielgeschichte. (dp)

6 dasMD ausMD ausMD

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Grosses kino für kleine Leute

Kinderschauspielschule mit Premiere im Cinemaxx

Seit fast zwei Jahren gibt es in Magdeburg

eine private Kinderschauspielschule.

In den Räumen des Moritzhofes

gegründet hat sie inzwischen in

der Olvenstedter Chaussee 28 ein Domizil.

Schulchefin Kathrin Beyerling ist

stolz auf das Geschaffene. 50 Kinder

und Jugendliche aus Magdeburg und

Umgebung kommen einmal in der

Woche, um unter Anleitung professioneller

Lehrer die Kunst des Schauspielens

zu erlernen.

Und gern schreibt sie „SchauSPIE-

LEN“. Denn obwohl all die nötigen

Komponenten des Schauspielunterrichts

vorhanden sind, geht es hier

nicht vordergründig darum, den Darstellerberuf

zu erlernen. Es geht der

Schule um die Stärkung von Selbstvertrauen

und dem Erlernen, Emotionen

zuzulassen und auszudrücken, um das

Agieren in der Gruppe, freies Sprechen,

das Entwickeln von Phantasien

und - um Spaß. So sind also Sprecherziehung,

Pantomime, Bühnenfechten,

Akrobatik, Tanz und Bewegung

natürlich Ausbildungsbestandteil. Sogar

der Unterricht mit Tieren gehört

dazu! Neben dem regulären Unterricht

bietet die Schule auch ein breites

Angebot an „offener“ Jugendarbeit,

unter anderem mit Partnern wie der

„Aktion Musik“. Inzwischen hat sich

auch ein Förderverein gegründet, der

die Schauspielschule ideell unterstützt

und die neben den Kursangeboten

stattfindende Kinder- und Jugendarbeit

fördert.

Der erste groSSe

Auftritt

Gemeinsam etwas anpacken und das

Ergebnis erleben steht im Vordergrund.

Dort finden Workshops statt,

die die jungen Leute zusammenschweißen,

ihnen kleine Schwächen

nehmen und über gesunde Kritik helfen,

Selbstvertrauen aufbauen. So war

in den Sommerferien für Kinder und

Jugendliche aus Magdeburg und Umgebung

das dreitägige Zeltlager ein

Oase in der Grünen Zitadelle

Verschnaufpause gefällig? Dann sind Sie im Café „Alt Magdeburg

zum Frühstücken, Mittag genießen oder Kaffee trinken und Kuchen

essen an der richtigen Stelle. Letzterer ist übrigens hausbacken und

immer lecker frisch.

Das Café in der Grünen Zitadelle hat auch ausreichend Platz für Feiern

im Familienkreis oder das Firmentreffen. Knapp 60 Personen finden

Platz. Da kann man dann in aller Ruhe die unzähligen alt-magdeburger

Stadtansichten studieren und die Frage klären: Wo war denn das?

Bei der Fülle der Ansichten ist so ein Stadtbummel der ganz anderen

Art möglich.

Genießen Sie Gastlichkeit und ausgezeichneten

Service als Krönung Ihres

Stadtbummels. Wir freuen uns auf Sie!

Highlight. Zu den Schauspielschülern

gesellten sich auch Freunde, um ihnen

ohne Scheu Erlerntes zu präsentieren.

Neben einem Schauspiel-Workshop

gab es ein Lagerfeuer mit Gitarrenmusik,

Gesang und Stockbrot.

Als erstes großes öffentliches Projekt

der jungen SchauSPIELschüler konnte

in diesem Jahr der Film „Der Schatz

der Villa“ entwickelt, gedreht und uraufgeführt

werden. Im Oktober war

im Magdeburger Cinemaxx große und

gut besuchte Premiere. Staunen und

Applaus waren für die etwa 50 beteiligten

Kinder- und Jugendlichen Dankeschön,

großer Lohn. (kr)

Mehr: www.kinderschauspielschule-magdeburg.de

Feiern & Feste, Frühschoppen,

Tanz- & Kulturveranstaltungen

Tel.: 0391 - 58 23 154

www.cafealtmagdeburg.de

Geöffnet:

täglich 10 – 18 Uhr

Bildquellen: Stephan Mally

Fotoschule Renker

30 Jahre Leben mit dem Fotoapparat

Gisela Renker (Foto) wurde mit dem Fotoapparat groß, hält ihn seit fast 55 Jahren in

den Händen. Negative retuschieren und Bilder bunt malen war schon sehr interessant.

In Vaters Dunkelkammer Filme entwickeln müssen fand sie dagegen nicht so

schön, jedenfalls noch nicht mit sechs Jahren. Nach einer Fotografenlehre und dem

Besuch der Fachschule für Fotografen begann ein Fotografiestudium in Leipzig. Dort

versuchte ihr Professor sie dafür zu begeistern, ihr Wissen an andere weiterzugeben.

Vereinzelt tat sie es, wenn jemand mehr wissen wollte.

Die Wende brachte sie an verschiedene

Kunstschulen in den alten Bundesländern

und an die Volkshochschulen in

Wolfsburg und Helmstedt. Es sei etwas

ganz anderes, interessierten Menschen

von Fotografie zu erzählen, als ganz allein

mit der Kamera unterwegs zu sein.

Sie bekam ein Prospekt der Volkshochschule

Magdeburg in die Hände und

meldete sich dort an.

Sie merkte gleich zu Beginn, dass die

Kurse nicht ausreichten, also kamen Ergänzungsangebote

hinzu. Als es den

Das was ist, ist was!

Sie suchen das Besondere, das etwas

Andere? Dann ist es die Galerie Life!

Es erwartet Sie Edelstahl-Designerschmuck

von Ina Gattermann, kreative

Strickmode, ausgefallene Accessoires,

Keramik - gelungene Pointen

aus den verschiedensten Materialien,

Unikate aus einer Werkstatt mit Pfiff.

Genießen Sie wechselnde Ausstellungen

regionaler und internationaler

Künstler, seien Sie musikbegeistert und

genießen Sie die einzigartige Atmosphäre

in der Grünen Zitadelle Magdeburgs.

Schülern noch nicht reichte, kamen sie

auf die Idee, eine eigene Schule zu eröffnen.

1999 zog sie in die Bahnikstraße

um. Die wurde saniert, also weiter

ziehen nach „Alt Salbke 2“. Die Räume

wurden etwas kleiner, dafür aber das

Konzept erweitert und mit vielen Dozenten

zu einer runden Sache gemacht.

Bei ihr gibt Kursangebote zur Fotografie

in allen Varianten, von der Geschichte

der Fotografie bis hin zu selbst gebastelten

Kameras und selbst entwickelten

Filmen. Die Digitalfotografie hat Einzug

gehalten - musste sein.

Moderne

Maler

Design

GALERIE Life in der Grünen Zitadelle

Breiter Weg 8-10a, 39104 Magdeburg

Mode

Malerei

Schmuck

Tel.: 0391 - 6966127

Funk: 0171 - 4256914

Auch gibt es Kurse in Malerei, Ikebana,

Seidenmalerei. Sie veranstaltet

Dia-abende über Arbeiten in Afrika,

zu Reisen nach Vietnam, Kambodscha,

Irland, Venedig, Grönland und

vieles mehr. Geplant ist eine Modenschau

der letzten 100 Jahre mit anschließendem

Verkauf und und und…

(dp)

Macher

Modelle

Musik

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

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WEGWEISERMAGDEBURG

Ämter Theater Museen

Die „4voices“

statt schlafen mit otto feiern

„Lange Kaisernacht“ im Museum

Notdienste

Kassenärztlicher Notdienst

Medico-Center • Leipziger Str. 16

39112 Magdeburg

Mo, Di, Do 18 - 24 Uhr,

Mi, Fr 14 - 24 Uhr

Sa, So, Feiertage 7 - 24 Uhr

Tel.: 0391/62 79 600

Kassenärztlicher

Bereitschaftsdienst

116 117 (bundesweit)

Tierärztlicher Notdienst

Ebendorfer Str. 39

39108 Magdeburg

Tel.: 0391/73 18 64

Landeshauptstadt

Der Oberbürgermeister

Bürgerinformation

0391/115

Bürgerservice

Breiter Weg 222

Tel.: 0391/54 04 348

Tourist-Information

Magdeburg

Ernst-Reuter-Allee 12

Tel.: 0391/83 80-401/408

Polizei

Notruf 110

Revier Sternstr. 12, Tel.: 0391/5460

Feuerwehr

Notruf 112

Fundbüro

Bei der Hauptwache 4, Zimmer 1.7

Tel.: 0391/54 02 065

Taxi

Tel.: 0391/5 65 656

Tel.: 0391/7 37 373

Kabarett

Bar Restaurant

Magdeburger Zwickmühle

Leiterstraße 2a

Tel.: 0391/54 14 426

„... nach Hengstmanns“

Breiter Weg 37

Tel. 0391/ 40 255 40

Die Kugelblitze

Leiterstraße 2a

Tel.: 0391/54 14 426

www.magdeburg.de

Musiktheater - Opernhaus

Theater Magdeburg

Universitätsplatz 9

Tel.: 0391/54 06 500

www.theater-magdeburg.de

Schauspielhaus -

Theater Magdeburg

Otto-von-Guericke-Str. 64

Tel.: 0391/54 06 300

www.theater-magdeburg.de

Theater an der Angel

Zollstraße 19

Tel.: 0391/55 56 555

www.theater-an-der-angel.de

Puppentheater

Magdeburg

Warschauer Straße 25

Tel.: 0391/54 03 310

www.puppentheater-magdeburg.de

Theater Grüne Zitadelle

In der Grünen Zitadelle

Breiter Weg 8a

Tel.: 0391/59 750 490

www.gruene-zitadelle.de

KinoMD

CINE STAR

Am Pfahlberg 5

Tel.: 0391/25 52 522

CINEMAXX

Kantstraße 6

Tel.: 0180 52 46 36 229

Studiokino Moritzplatz

Moritzplatz 1

Tel.: 0391/25 64 925

Kulturhistorisches

Museum

Naturkundemuseum

Otto-v.-Guericke-Str. 68-73

Tel.: 0391/54 03 501

Technikmuseum

Dodendorfer Straße 65

Tel.: 0391/62 23 906

Kunstmuseum Kloster unser

lieben Frauen

Regierungsstraße 4-6

Tel.: 0391/56 50 2-0

Otto-von-Guericke-Museum im

Guericke-Zentrum - Lukasklause

Schleinufer 1

Tel.: 0391/56 39 09 80

Gedenkstätte Moritzplatz

Umfassungsstraße 76,

Tel.: 0391/24 45 590

Schiffsmuseum Elbe-Seitenrad

Schleppdampfer „Württemberg“

Heinrich-Heine-Platz

Tel.: 0391/56 28 992

... das kleine historische Gewölbe in Domnähe

Für die kleine Feier bis ca. 30 Personen buchbar!

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Sonstiges

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Tel.: 0391/28 090-0

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Schönebecker Str. 129b

Tel.: 0391/40 42 910

Elbauenpark Magdeburg

Tessenowstr. 7

Tel.: 0391/59 34 263

Bildquellen: Veranstalter

Musik für alle Lebenslagen und nur mit

ihren Stimmen hat das Magdeburger

Vocalensemble „4voices“ anzubieten.

Das Repertoire der Sänger ist sehr vielseitig.

Die vier A-cappella-Begeisterten bringen

Vokalmusik von Klassik bis Swing zu

Gehör. Werke des Barock, Volksweisen

und romantische Lieder gehören ebenso

zu ihren Programmen, wie Schlager der

20er und 30er Jahre und Titel aus dem

Pop- oder Close-Harmonies-Bereich -

eine Mischung aus anspruchsvollem Gesang

und humorvoller Interpretation.

Zu erleben: 1.12./17 Uhr - Kirche St. Beyendorf,

2.12./14 Uhr - Kirche Bornstedt

(k. Eintritt) und 16.12./11 Uhr - Waldgasthof

Rabensol (8€).

Kontakt ober0391/5 06 61 50

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• verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten

• Finanzierung von 12-120 Monaten Laufzeit

• attraktive Zinssätze

• auch ohne Anzahlung

Am 23. November lädt das Kulturhistorische

Museum Magdeburg

zur großen Party. Gefeiert wird der

1.100. Geburtstag Ottos des Großen

mit der „Langen Kaisernacht“.

Den Auftakt zur großen Geburtstagsfeier

bildet ein Festvortrag des

renommierten Mittelalter-Historikers

Prof. Dr. Gerd Althoff ab 19 Uhr im

Kaiser-Otto-Saal, teilte das Musem

mit. Der Wissenschaftler der Universität

Münster werde über die sich wandelnden

Bewertungen der Person

Ottos des Großen in der Geschichtswissenschaft

sprechen. Der Eintritt ist

frei.

Ab 20 Uhr öffnet dann das gesamte

Haus einschließlich der Landesausstellung

„Otto der Große und das

Römische Reich“. Laut Museum erwartet

die Besucher für 12 Euro (ermäßigt

9 Euro) ein buntes Programm.

Neben Führungen durch die Ausstellung

werde auch ein Sonderpostamt

eingerichtet. „Hier kann die Kaiser-

Otto-Sondermarke der Deutschen

Post mit einem Sonderstempel erworben

werden“, teilte das Museum

weiter mit. Außerdem stelle eine

Modenschau in Zusammenarbeit mit

der Schule für Mode & Design Magdeburg

historische Kleidung aus der

Wir haben das passende Auto für Sie!

• Freier Fahrzeugankauf

• Inzahlungnahme Ihres Gebrauchten

• Garantieabwicklung • Vermittlung von Mietwagen

Antike und dem Mittelalter vor. Für

Momente voller Spannung sorgten

Gaukler, Feuershow und Musik. Zu

mittelalterlichem Treiben lade die historische

Spielstadt Megedeborch im

Innenhof des Kulturhistorischen Museums.

Noch bis zum 9. Dezember zeigt die

Landesausstellung „Otto der Große

und das Römische Reich“ rund

350 überaus hochkarätige Exponate

aus 17 Ländern, darunter Museen

in Rom, Paris, Moskau und den USA.

Die große Schau widmet sich im Jubiläumsjahr

Ottos des Großen der faszinierenden

Entwicklung des europäischen

Kaisertums von Augustus bis

zu den Herrschern der Ottonen.

Das ausführliche Programm und alle

weiteren Informationen finden Sie

unter www.otto2012.de. (bs)

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10 dasMD ausMD ausMD

dasMD 11


Die Stadtführer Ingrid Theune

und Karin Frank

Doreen & Tina vom Magdeburger Circusmuseum

Wir sind

Die Galeristen Uta Hornich & Ina Gattermann

aus der Grünen Zitadelle.

Frisches Team im Café Alt Magdeburg

Magdeburg!

Zwei vom Team Café Seestraße.

Kathrin Berth & Hannes Koch

- ein Jahr im SteakHaus Otto-von-Guericke-Straße

Dahijel Stefahović, Adriana &

Lovro Avgustinović, die

„Kroaten“ aus der Hegelstraße.

Renè Lucas, Max Gröper, Dirk Grüner und

Chef Jürgen Dickmann vom Lessingplatz

Andreas Müller & Mandy Rose drücken den

Magdeburger Fußballern die Daumen.

Magdeburgs Oberbürgermeister

Dr. Lutz Trümper hat noch

einiges vor!

Die Kinder der Schauspielschule Magdeburg

12 dasMD dasMD 13


Frohe

Weihnachten

Magdeburg

Auch Magdeburg wird in diesem Jahr wieder

mit einem kinder- und familienfreundliche

Weihnachtsmarkt aufwarten. Mehr

als 130 Anbieter von Holzspielzeug, Christbaumschmuck,

Glaswaren, Seidenmalerei,

Töpferwaren, Nüssen, Früchten und anderen

Leckereien haben sich angekündigt.

Besonderheiten rund um den Alten Markt

bilden der historische Weihnachtsmarkt im

Wäldchen an der Hartstraße mit Märchenlesungen,

Weihnachtsmannsprechstunden,

Weihnachtspostamt, Pfefferkuchenfabrik,

Märcheneisenbahn, Streichelgehege und

vielem mehr. Außerdem zu sehen ist der

historische Weihnachtsmarkt mit einem

mittelalterlichen Badehaus, sind Fahrgeschäfte

für die Kleinen und natürlich Zuckerwatte,

Bratäpfel, Glühwein und gebrannte

Mandeln. Der Magdeburger

Weihnachtsmarkt öffnet am 26. November

am Alten Markt der Elbestadt.

Advent im Kreuzgang,

Kloster Jerichow

Ein ganz besonderes Ambiente bietet das

Kloster Jerichow am 2. Dezember zum

„Advent im Kreuzgang“. Von 10 bis 18 Uhr

werden unter dem traditionellen Herrnhuter

Stern am Turm der Klosterkirche Kleinkunst

sowie Waren der Zunfthändler geboten.

Glühwein und andere Heißgetränke sorgen

für warme Finger. Der Märchenmönch wird

den Kindern Adventsgeschichten vorlesen.

Als krönender Abschluss besuchen die New

York Gospel Singers um 18.30 Uhr das

altehrwürdige Gemäuer.

Quedlinburg

30. November bis 23. Dezember

Als die Adventsstadt schlechthin steht Quedlinburg für vorweihnachtliches

Treiben. Einen Besuch der schönen Fachwerkstadt sollte sich in den Wochen

vor dem Fest niemand entgehen lassen! Im Rahmen des Quedlinburger Adventkalenders,

des größten in Deutschland, öffnet sich täglich um 16.30 Uhr

die Tür eines historischen Fachwerkhauses rund um den Schlossberg mit

Überraschungen für Groß und Klein.

Tangermünde

Markt und offene

Höfe im Advent

7. und 8. Dezember

Erleben Sie einen der schönsten

Adventsmärkte der Region!

Am 2. Advent laden der „Hansering“,

der Verein „Weihnachtsmarkt

Neumann´scher Hof“ und

engagierte Familien zu Kunst,

Kultur und kulinarischen Köstlichkeiten

in die liebevoll sanierte

Altstadt von Tangermünde. 13

private und Geschäftshöfe öffnen

Ihre Pforten und laden zum

Verweilen und Schlemmen ein.

In den Höfen

Der eigentliche Höhepunkt der Vorweihnachtszeit

in der UNESCO-Welterbestadt

Quedlinburg ist der „Advent

in den Höfen“ vom 1. bis zum 3.

Advent: 24 Häuser in der historischen

Innenstadt öffnen ihre Höfe. Kunsthandwerker,

Künstler und Köche

bieten ihre Werke an. Es duftet nach

Glühwein und Waffeln. Und abends

rundet ein festliches Konzert zum Advent

die weihnachtliche Stimmung ab.

„Advent in den Höfen“ wird ab diesem

Jahr von zwei auf drei Wochenenden

erweitert, immer samstags und

sonntags. Kleine Orgelkonzerte in der

Blasiikirche, klassische Weihnachtskonzerte

sowie Theater und Lesungen

bieten etwas für jeden Geschmack.

Weihnachtsmarkt Burg Ummendorf

1./2.12.2012, 11-18 Uhr

Weihnachtliches zum 1. Advent im Innenhof

und auf den Straßen vor der Burg.

11. Leitzkauer Adventsmarkt, Schloss

2. Dezember 2012 - 10-18 Uhr

Schloss Hundisburg 8./9.12. 11-18 Uhr

Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsmann,

auserlesenen Ständen. Es erklingen weihnachtlichen

Weisen.

Bildquellen: QLB: Jürgen Meusel, Stendal: Torismusbüro der Hansestadt, Tangermünder Tourismusbüro

EGON BAHR und

PETER ENSIKAT

Zwei deutsche Legenden

erinnern sich

20.11.2012 | 18.00 Uhr

LORIOT-ABEND

mit Ilka Hein, Jochen Gehle

und Wolfgang-David Sebastian

23. Nov. 2012

1. Dez. 2012

18. Jan. 2013

jeweils 20 Uhr

19.01.2013 | 20 Uhr

Till Reiners vs. Andreas Hauffe

23.02.2013 | 20 Uhr

Hans Krüger vs. Manuel Wolff

16.03.2013 | 20 Uhr

Gunkel vs. Matthias Machwerk

Weitere Termine:

13.04.2013 und 14.05.2013

24.11.2012 | 20.00 Uhr

Lilo Wanders

als

SHIRLEY VALENTINE

Die Heilige Johanna

der Einbauküche

6.12. + 8.12.2012

jeweils 20.00 Uhr

8.12.2012

um 18.00 Uhr

noch bis 30 November

großformatige Ölmalerei von

Lidiya Stechenko-Kwaschny aus

Potsdam

5. Dezember 18:30 Uhr

Vorweihnachtskonzert

am Flügel mit der Pianistin

Petra Steinbring aus Magdeburg

7. bis 31. Dezember 2012

abstrakte Malerei von Dagmar

Schubert aus Magdeburg

4. Januar bis 22. Februar

Malerei und Holzgestaltung

von Ursula und Dietmar Kirsch

aus Friedeburg

VOLK & KNECHT

11.01.2013 | 20.00 Uhr

SKY DU MONT

Full House:

Liebeserklärung an die Chaosfamilie

27.11.2012 | 20.00 Uhr

FELIX MARTIN

Schöne Bescherung

15.12.2012 | 20.00 Uhr

24.01.2013 | 20.00 Uhr

SIMONE SOLGA

Bei Merkels unterm Sofa

30.11.2012 | 20.00 Uhr

HORST SCHROTH

Wenn Frauen fragen

20.12.2012 | 20.00 Uhr

25. und 26.01.2013 | 20 Uhr

27.01.2013 | 18 Uhr

ALFRED BIOLEK

im Gespräch mit René Haßfurther

2. Dezember 2012 | 16.00 Uhr

Mensch,

ick kenn dir doch...

Revue mit dem Besten von

Helga Hahnemann und

HORST Harald SCHROTH

Juhnke

26.12.2012, Wenn Frauen 29.12.2012 fragen

30.12.2012, 20.12.2012 jeweils | 20.00 20 Uhr

RENFT akustisch

Rock-Geschichte(n)

zwischen Liebe und Zorn

2. Feb.2013 | 20.00 Uhr

7.12.2012

15.00 Uhr

www.theater-zitadelle.com | Hotline: 0391 59750490

Die Tickets gibt es an der Theaterkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die 3 Highligen

Dirk Michaelis,

Andre Herzberg und

Dirk Zöllner

6. Jan. 2013 | 20.00 Uhr

14 dasMD MDkultur dasMD 15

Hundertwasserhaus

Breiter Weg 8a

39104 Magdeburg


unsere heimat: Ohne ANhalt wären

wir nur Sachsen

Wie das alte Anhalt unser Bundesland prägt

Dieses Jahr feierte die Region Anhalt, die im Namen unseres Bundeslandes Sachsen-

Anhalt verankert ist, ihren 800. Geburtstag. Grund für uns, von Professor Mathias

Tullner, Historiker an der Universität Otto von Guericke Magdeburg, erklären zu

lassen, warum wir ohne Anhalt einfach nur Sachsen wären.

Laut Professor Tullner kommt das Geschlecht

der Askanier, zu dem die Anhalter

Fürsten gehören, aus dem Dunkel

der Geschichte: „Irgendwann im

10. Jahrhundert tauchen die Askanier,

deren Name übrigens auf eine lateinische

Variante von Aschersleben

zurückgehen soll, als historische Figuren

mit Gütern in der Gegend von

Aschersleben und Ballenstedt auf.“

Professor Mathias Tullner

Der bedeutendste Fürst in der Frühzeit

war Albrecht der Bär, der erster

Markgraf von Brandenburg wurde und

somit ein großes deutsches Land begründete.

„Mit ihm wandert übrigens

der Bär als Wappentier von Anhalt

nach Berlin“, weiß der Historiker.

Seinen Worten zufolge nennt sich im

Jahr 1212 Fürst Heinrich nach der Burg

im Selketal „Fürst von Anhalt“. „Damit

entsteht sozusagen ein besonderer

Zweig des Hauses Askanien. Der

Besitz der Fürsten von Anhalt bleibt

begrenzt, aber sie bleiben bis 1918

regierende Fürsten, während andere

und viel mächtigere Häuser wie in

Brandenburg und Sachsen aussterben.

So gehören die Anhalter zu den ältesten

deutschen Dynastien“, erzählt der

Professor. Der gegenwärtige Träger

des Titels Prinz Julius Eduard von Anhalt

und Herzog zu Sachsen nennt sich

übrigens noch heute „Chef des Hauses

Askanien“.

Sächsisch kompliziert

Das Problem der Sachsen

sei dagegen sehr kompliziert.

„Dazu müssen wir

ganz weit zurückgehen,

bis ins 8., 9., 10. Jahrhundert“,

erklärt uns der

Fachmann für Geschichte

der Neuzeit mit Schwerpunkt

auf Landesgeschichte.

Damals hätten

sich Stammesherzogtümer

mit einem Herzog an

der Spitze als lose Zweckverbände

herausgebildet,

also Bayern, Schwaben,

Franken... und eben die

Sachsen. „Das Herzogtum

Sachsen zog sich von der Nordsee

bis zum Harz und vom Rhein im

Westen bis an die Elbe im Osten.

Sein Zentrum lag an der Weser. Bekannt

ist aus dieser Zeit vor allem

Herzog Widukind, der in den Jahren

777 bis 785 den Widerstand gegen

Karl den Großen anführte, ihn

jedoch verlor. So wurde das Sachsengebiet

in das Fränkische Reich

eingegliedert“, weiß Tullner zu erzählen.

Historische Darstellung des Wappens Anhalt

Von der Burg Anhalt gibt es auf dem Großen

Hausberg am Selketal nur wenige Überreste.

Das Modell, nachempfunden von Günther

Beinert, Gerbstedt, steht auf dem Ballenstedter

Schlossplatz.

Und als das Fränkische Reich am

Zerfallen war, wurde Heinrich, der

Stammesherzog der Sachsen und

Vater von Otto I., als erster nichfränkischer

Herrscher König des ostfränkischen

Reiches. Danach ging die

Würde des Sachsenherzogs an Hermann

Bilung über. „Die Bilunger sterben

aus und der Titel wird auf andere

Fürsten übertragen“, erklärt der Professor

weiter. Die Bezeichnung „Sachsen“

sei in der Folge also mit dem Träger des

Titels Herzog von Sachsen immer wieder

weitergegeben worden.

Bis 1422 trugen Askanier den Titel

„Herzog von Sachsen“ und ab 1356

auch den Titel des Kurfürsten von

Sachsen mit Wittenberg als Zentrum.

„Und als hier 1422 der letzte Askanier

ohne Erben stirbt, besetzt der Kaiser

die Kurfürstenwürde in Wittenberg

mit dem Wettiner Friedrich dem

Streitbaren aus Meißen, der dann also

Foto: Daniel Weihmann • www.burg-anhalt.de I Karten www.de.wikipedia.org/ Anhalt: Alexander Karnstedt (Alexrk)

Herzog und Kurfürst von Sachsen-Wittenberg

ist“, erklärt der Historiker und

fügt hinzu: „Und damit ist der Name

Sachsen von der Weser schließlich bis

an die obere Elbe gewandert. ‚Sachsen’

ist also mit dem Träger des Titels

Herzog beziehungsweise Kurfürst von

Sachsen mitgewandert und schließlich

im Raum Dresden und Meißen haften

geblieben.“ Später, nämlich im Jahr

1815, habe Preußen nach dem Sieg

über Napoleon den Nordteil des Königreiches

Sachsen abgetrennt und daraus

die preußische Provinz Sachsen mit der

Hauptstadt Magdeburg gebildet. Seither

komme es zu ständigen Verwechslungen

von Sachsen als Königreich

beziehungsweise Freistaat und der

gleichnamigen preußischen Provinz.

Herzogtum Anhalt von 1863-1918

Anhalt hat überlebt

So tragen heute drei Bundesländer

den Namen „Sachsen“. Tullner: „Der

Zusatz ‚Anhalt’ macht unser Land vom

Freistaat Sachsen und Niedersachsen

unterscheidbar.“ Allerdings sei nur wenig

bekannt, dass das Land Anhalt,

welches den Landesnamen „Sachsen-Anhalt“

bildet, eines der ältesten

deutschen Länder ist. „Da Anhalt aber

nur ein kleines Land war, konnte es in

der deutschen und europäischen Geschichte

machtpolitisch nur eine untergeordnete

Rolle spielen. Und doch

gingen vielfältige und ganz spezielle

Impulse von hier aus. Zur Überlebensstrategie

eines kleinen,

zwischen Großen

eingeklemmten Landes

gehörte es, Außenwirkungen

in sich aufzunehmen,

zu verarbeiten

und zu tolerieren. So hat

sich in Anhalt ein erhebliches

Toleranzpotential

aufgebaut“, weiß Tullner

weiter zu berichten.

Unverwechselbare Dinge

seien von hier ausgegangen.

So zum Beispiel

in der Rechtsgeschichte,

wo im Mittelalter Eike von

Repkow eine große Rolle

gespielt habe und der in Reppichau

im heutigen

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

schließlich zu

Hause gewesen

sei. Außerdem

steche

Anhalt durch

bedeutende

Reformationsbeiträge

hervor.

Als bemerkenswert

hebt Tullner

auch hervor,

dass Anhalt

bedeutende

Persönlichkeiten hervorgebracht habe.

„Einer der bekanntesten ist mit Sicherheit

Leopold I. Fürst von Anhalt-Dessau,

besser bekannt als „Der alte Dessauer“,

der militärgeschichtlich eine

große Bedeutung für das preußische

Militär aber auch im europäischen Sinne

gehabt habe.

Weiter zählt der Historiker das Dessau-

Wörlitzer Gartenreich als große Kulturleistung

Anhalts auf, errichtet durch

den Enkel des „Alten Dessauers“ Fürst

Leopold III., der damit ein in Deutschland

und Europa viel beachtetes Beispiel

geschaffen hat. Genannt sei an

dieser Stelle auch Katharina II., die

1729 als Prinzessin Sophie von Anhalt-

Herzogtum Sachsen um 1000

Zerbst geboren und als spätere russische

Zarin berühmt wurde.

Als ein modernes Beispiel nennt Tullner

die im 19. und 20. Jahrhundert entstandene

moderne Luftfahrt mit dem

Schaffen von Hugo Junkers, „wahrhaft

grenzüberschreitend und mit weltweiter

Ausstrahlung. Ein bisschen später

hat das Bauhaus mit seinen globalen

Wirkungen von Anhalt aus eine Basis

erhalten. Hier bestanden besondere

Bedingungen für das Agieren des Bauhauses,

die mit der ganzen Geschichte

Anhalts zusammenhängen, dass man

neuen Einflüssen immer aufgeschlossen

gegenübersteht. Von hier aus hat

das Bauhaus seine universell wirkenden

Anregungen für die Moderne an

sich ausgestrahlt.“

Laut Tullner gehen von Anhalt zwar

besondere Prägungen für das heutige

Land Sachsen-Anhalt aus, aber es war

eben nur ein Kleinstaat. „Deswegen

heißt unser mitteldeutsches Bundesland

auch nicht nur Anhalt, sondern

Sachsen-Anhalt. Als aber infolge der

friedlichen Revolution von 1989 in der

DDR die Länder wieder ins Gespräch

kamen, erhoben sich zuerst in Anhalt

Forderungen nach Wiedergründung.

Nicht zufällig wurde das Land Sachsen-Anhalt

offiziell auch in Dessau mit

der Einberufung des ersten Landtages

wieder ins Leben gerufen.“ (bs)

16 dasMD MDkultur MDkultur

dasMD 17


Museum macht schlau

fesselnde sammlungen im lande

Das Kulturhistorische in Magdeburg, das für Frühgeschichte und Archäologie in

Halle und, und, und ... - Museen hat Sachsen-Anhalt in nahezu jedem Winkel.

Aber da gibt es noch ganz kleine und auch feine, die jedes Jahr viele Wissbegierige

anziehen und längst nicht nur Schlechtwettervarianten sind. „dasMD“ hat sich

einmal umgeschaut und festgestellt, dass hier wieder nur eine Auswahl präsentiert

werden kann.

Wo anfangen? - In der Landeshauptstadt!

Vom Technikmuseum

in der Dodendorfer Straße haben

wir in der Ausgabe 3 schon berichtet.

Es hat auch in den Wintermonaten

geöffnet und zwar von Dienstag bis

Sonntag 10 bis 16 Uhr.

www.technikmuseum-magdeburg.de

Ein weiteres Kleinod der Elbestadt ist

das größte Zirkusmuseum Deutschlands.

Es wurde am 30. August 2008 in

der liebevoll restaurierten Wolf’schen

Unternehmervilla eröffnet. Ehemalige

Artisten, Zirkusfreunde und Gleichgesinnte

hatten sich zusammengefunden

und eine Gesellschaft der Circusfreunde

gegründet. So ein Zirkus? „Nein, so

ist Zirkus“, heißt es auf über 700 Quadratmetern.

Hier wurde zusammengetragen,

was das Herz der Zirkusfreunde

begehrt. Am 23. November gibt es hier

von 19 bis 20 Uhr eine Taschenlampenführung

mit kleinen Überraschungen.

Bitte eigenes Licht mitbringen. Wussten

Sie übrigens, dass es in Deutschland

über 300 Zirkusse gibt? Das und

noch vieles mehr erfahren und erleben

Sie im Museum.

Öffnungszeiten: Dienstag von 10 - 17 Uhr,

Mittwoch - Freitag von 10 - 14.30 Uhr

Samstag von 10 - 13 Uhr.

www.circusmuseum-magdeburg.de

Und noch ein Museum der besonderen

Art ist in der Elbestadt zu

Hause, das Friseurmuseum des “Haar-

Verband e.V.” Magdeburg. Sie lesen

richtig, ein Friseurmuseum gibt es

wirklich. In der Walbecker Straße 1 ist

alles über die Themen Haar, Haarmode,

Haut, Kosmetik und Handwerk zu

erfahren. Techniken und Frisuren im

Wandel der Zeit. Ein Salon aus dem

Jahr 1929, dem Entstehungsjahr der

Beimssiedlung, ist eingerichtet.

Anmeldung erbeten unter Tel.: 990 50 50

Öffnungszeiten:
Donnerstag/Freitag
10 - 17 Uhr,

Samstag/Sonntag
13 - 17 Uhr

Im Vorharzörtchen Badersleben

gibt es das einzige Tierarztmuseum

Deutschlands! Es ist zwar ebenfalls

nur nach Voranmeldung zu besuchen,

aber dafür ist der Initiator, Tierarzt

Dietmar Küchenmeister, mit vielen

Anekdoten rund um das liebe Vieh leidenschaftlicher

Führer durch die Untensilien

des Berufsalltags.

Kontakt über Dipl.vet.med. Dietmar Küchenmeister

Hinter dem Knick 21, 38836 Badersleben

Tel.: 039422-482

Email: kuechenmeister@tierarztmuseum.de

www.tierarztmuseum.de

Fahrzeit ab Magdeburg gut 60 min, B81/B79

Halberstadt ist mit dem Domschatz

schon immer eine Reise wert.

Nicht weit davon entfernt befindet

sich das Heineanum. Es ist eines der ältesten

Vogelkundemuseen in Deutschland.

Die Sammlung hat eine 175-jährige

Tradition. Das Museum erhielt

seinen Namen durch den Gutsbesitzer

Ferdinand Heine senj.. Dessen Vogelsammlung

galt in der 2. Hälfte des 19.

Jahrhunderts als eine der bemerkenswertesten

Europas. Besonders auch

für Kinder erlebenswert.

Dienstag bis Freitag: 9 - 17 Uhr

Samstag/Sonntag: 10 - 17 Uhr

www.halberstadt.de/de/museum_heineanum_neu

Ebenfalls in Halberstadt zu finden:

das Gleimhaus. Es ist eines der ältesten

deutschen Literaturmuseen

und befindet sich im Wohnhaus des

Dichters und Sammlers Johann Wilhelm

Ludwig Gleim (1719-1803). Das

Museum wurde im „Blaubuch der

Bundesregierung“ als „Kultureller Gedächtnisort

mit besonderer nationaler

Bedeutung“ aufgenommen und hat

Jung und Alt Interessantes zu bieten.

Schon Goethe soll von den Schätzen,

die Gleim zusammengetragen hatte,

begeistert gewesen sein, wie auf der

Homepage des Museums zu lesen ist.

Öffnungszeiten Nov. bis April:

Dienstag bis Freitag: 9 - 16 Uhr

Samstag/Sonntag: 10 - 16 Uhr,

www.gleimhaus.de Fahrzeit Halberstadt ab

Magdeburg ca. 60 min, B81

Ohne die Friedensfahrt und den

am 25. Dezember 1939 in Beirut

geborenen libanesischen Radfahrer

Tarek Abou Zahab würde es das

Friedensfahrtmuseum in der Grabenstraße

20 des Ortsteils Kleinmühlingen
der

Gemeinde Bördeland nicht

geben. Schuld ist ein kleiner rotznäsiger

Junge namens Horst, der einfach

die Schule schwänzte, um eben diesen

libanesischen Fahrer zu sehen.

„Auf einem Baum an der Rennstrecke

wartete er geduldig bis das Fahrerfeld

an ihm verbeigesaust war. Viel wird

der kleine Schulschwänzer nicht gesehen

haben, aber an diesem Tag war

eine Feuer für die Friedensfahrt angefacht

worden, dass bis heute hell in

unserem Horst Schäfer lodert“, ist auf

der Museeumswebseite zu lesen. Weiter

steht dort: „Das ist das Museum für

alle radsportverrückten!“ Und deshalb

ist es wohl in der radfahrarmen Winterzeit

erst recht einen Ausflug wert.

Öffnungszeiten: Di., Do., Sa., So. von 13 - 17 Uhr

oder nach Vereinbarung, Tel.: 039291-465570

www.friedensfahrt-museum.de

Fahrzeit ab Magdeburg ca. 30 min, A14/B246a

Mit den Fab Four begann ein neues Zeitalter junger Musik. John, Paul,

George und Ringo begeistern bis heute Millionen. (Foto Museum)

Im kleinen Heimatmuseum Friedrichsbrunn

im Harz ist Museumsleiter Gerald

Fritsch stolz auf die umfangreichste

Skisammlung weit und breit. Er besitzt

immerhin rund 300 Paar und kann damit

die Entwicklung der langen „Bretter“

in den vergangenen 100 Jahren

aufzeigen. Es ist wohl unschwer zu erraten,

dass das Museum insgesamt in

Sachen Wintersport gut aufgestellt ist.

Leider ist auch dieses Museum nur auf

Anfrage zu besuchen.

Anmelden bitte unter: 039487 - 288

www.bodetal.de

Fahrzeit ab Magdeburg ca. 1,25 h, B81/L66/239

Wer ist besser, die Beatles oder die

Stones? Das waren Glaubensfragen

nicht nur einer Generation. Man

wird sie wohl auch in Halle und dem

Niedersächsischen Lüchow nicht restlos

klären können. Aber in Halle an

der Saale gibt es das einzige Beatles

Museum, in Lüchow das einzige der

Rollenden Steine - deutschlandweit.

Dort lässt sich eventuell ein Stück Jugend

einfangen, manch Unbekanntes

in Erfahrung bringen und auf jeden

Fall gute Musik hören.

Das Beatles Museum finden Sie in Halle,

Alter Markt 12 und es ist täglich außer

Montag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Das Museum in Lüchow ist erst ab

Ostern 2013 wieder zugänglich.

www.beatlesmuseum.net

www.rockandartmuseumluechow.de

Fahrzeit ab Magdeburg ca. 1,5h, A14 bzw. 2,5h/B71

18 dasMD MDkultur MDkultur

dasMD 19


WOHINMD?

konzerteMD

23.11. JÜRGEN VON DER LIPPE

So geht’s-Tour

20:00 Stadthalle

24.11. INGO APPELT

„Liebe deine Nächste“

20:00 AMO

24.11. SALTATIO MORTIS

„Sturm auf’s Paradies“ Tour 2012

20:00 Atles Theater

30.11. PETER HEPPNER

20:00 AMO

08.12. WEIHNACHTSORATORIUM

von Johann-Sebastian Bach

Johanniskirche

09.12. WIENER SÄNGERKNABEN

16:00 Johanniskirche

12.12. MARTIN RÜTTER

DER TUT NIX! Tour

20:00 GETEC-Arena

14.12. DAGMAR FREDERIC

Weihnachtliches Konzert

20:30 Johanniskirche

15.12. MDR ZAUBER DER MUSIK

Mit dem MDR Kinderchor

17:00 Johanniskirche

26.12. THE ORIGINAL USA GOSPEL SINGERS

& Band

20:00 Johanniskirche

27.12. CITY - das Beste Unplugged

20:00 Johanniskirche

29.12. Jazz zum Jahresausklang

19:30 Gesellschaftshaus

10.01. THOMAS RÜHMANN & Band

20:00 AMO

18.01. HEY TONIGHT live 2013

20:00 AMO

25.01. KUK – HEINZ RUDOLF KUNZE &

TOBIAS KÜNZEL

20:00 AMO

30.01. 50 Jahre DEUTSCHES

FERNSEHBALLETT

20:00 GETEC-Arena

31.01. AMIGOS

19:30 Stadthalle

02.02. DAMALS: Dozy, Beaky, Mick & Tich

+ Middle of the Road + Hermans

Hermits

20:00 AMO

03.02 SHADOWLAND

20:00 GETEC-Arena

14.02. KAYA YANAR

20:00 Stadthalle

16.02. MOSES PELHAM

20:00 AMO

26.02. KARL DALL ist: DER OPA

20:00 AMO

kulturinMD

22.11. HENDRIX NIGHT-HENDRIX MEETS

METAL/FUNKHENDRIX NIGHT!

TRIBUTE-KONZERT zum 70. von JIMI

HENDRIX mit sensationeller Band:

VOODOO CHILE

20:00 Feuerwache

23.11. APASSIONATA

24.11. 20:00 GETEC-Arena

23.11. Anne Haigis & Jan Laacks auf

„wanderlust“-Tour 2012

Zuhause in der Fremde

20:00 Feuerwache

13.12.

16:00 Johanniskirche

26.11. Lars Johansen „Magdebürger

Nachschlag“ …

WohnzimmerKABARETT

19:30 Moritzhof HofGalerie

30.11. Tim McMillan „Angel“ …

WohnzimmerKONZERT

20:00 Moritzhof HofGalerie

01.12. WEIHNACHTLICHES BENEFIZKONZERT

zugunsten krebskranker Kinder

16:00 Johanniskirche

01.12. Acoustic Guitar Night

20:00 Pauluskirche Magdeburg

02.12. Alfred Biolek

16:00 Theater Grüne Zitadelle

13.12. ROLF ZUCKOWSKI mit den

Elbkindern

16:30 Johanniskirche

14.12. FrancoMusiques Live! Alex

Beaupain und Liza Manili …

20.00 Uhr Moritzhof HofGalerie

16.12. 22. WEIHNACHTSSCHAUTURNEN

16:00 GETEC-Arena

20.12. Adventskonzert mit Gunter

Emmerlich

19:30 Pauluskirche

31.12. SILVESTER BEI JOHANNIS

20:00 Johanniskirche

19.01. MULTI-VISIONS-DIA-SHOWS mit

Roland Marske

20:00 AMO

26.01. Schwanensee - Bolschoi

Staatsballett Belarus

20:00 Stadthalle

Bildquellen: Veranstalter

Quelle: Bühne Magdeburg © Nilz Böhme

WOHINMD?

bühneMD

22.11. IMPULS - Festival für Neue Musik

in Sachsen-Anhalt

Mit Werken von Siegfried Wagner,

Berthold Goldschmidt, Guillaume

Connesson (DE)

19:30 Opernhaus

24.11. Das Guericke-Labyrinth

von Jo Fabian anschließend

Publikumsgespräch mit dem Regisseur

Jo Fabian und Mitgliedern der Ottovon-Guericke

Gesellschaft

19:30 Schauspielhaus

30.11. Superheld - Wer bin ich und

wenn ja, was kann ich?

Komödie von Jonas Hien und Dag

Kemser Uraufführung

19:30 Schauspielhaus

02.12. Der Nussknacker

Ballett von Peter Tschaikowsky

18:00 Opernhaus

07.12. Bekenntnisse des Hochstaplers

Felix Krull

von Thomas Mann Bühnenfassung von

Martin Nimz und Stefan Schnabel

19:30 Schauspielhaus

26.12. Weihnachtskonzert

Mit Werken von Wolfgang Amadeus

Mozart, Peter Tschaikowsky, Pietro

Mascagni, Georg Philipp Telemann

und Gottfried Heinrich Stölzel

16:00 Opernhaus

01.01. Neujahrskonzert

Eine musikalische Reise rund

um die Welt

Mit Werken von Strauß, Wagner,

Tschaikowsky, Bernstein, Elgar u. a.

18:00 Opernhaus

26.01. Ein Sommernachtstraum

Oper von Benjamin Britten

anschließend Premierenfeier

19:30 Opernhaus

rundumMD

01.12. Adventsmarkt

Schloss Leitzkau

01.12. Weihnachtsmarkt

02.12. im Innenhof und auf den

StraSSen vor der Burg.

11:00-18:00

Durch ein ganz bestimmtes Flair zieht

der Ummendorfer Weihnachtsmarkt

Besucher von nah und fern an.

16.12. Romantische Burgweihnachten

Wasserburg Egeln

14-19 Uhr

8./9.12. Weihnachtsmarkt

Schloss Hundisburg 11-18 Uhr

messenMD

Modellbahnbörse Magdeburg

Die Modellbahnbörse Magdeburg bietet die

Möglichkeit zum Kauf, Tausch und Verkauf von

Modelleisenbahnen und Zubehör aller Hersteller,

einschließlich Überraschungseierfiguren.

9.12.2012 - Büro- und Tagungs-Center

Magdeburg, Rogätzer Straße 8

Rad/Outdoor/Sport Magdeburg

Sportlich-Aktive Freizeitgestaltung

4.1.2013 – 6.1.2013

Messegelände Tessenowstraße

Tourisma & Caravaning

Landesfachausstellung

für Reisen und Freizeit

4.1.2013–6.1.2013

Messegelände Tessenowstraße

Magdeburger Oldtimerund

Teilemarkt

- Das Mekka für Oldtimerfans -

12.1.2013 –13.1.2013

Messegelände Tessenowstraße

Motorräder & Roller

Messe für Motorrad, Roller und Zubehör

19.1.2013 –20.1.2013

Messegelände Tessenowstraße

Eleganz - Die Hochzeitsmesse 2013

Magdeburg - Johanniskirche

27.1.2013

Gartenträume Magdeburg

Ausstellung für Blumen, Garten- und Landschaftsbau

und Gartenbedarf

8.2.2013 - 10.2.2013

Messegelände Tessenowstraße

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Otto aus der Flasche

160 Jahre NSG teufelsmauer

Sachsen-Anhalt verfügt über eine Naturausstattung, die

mit Reizvollem glänzt. Die naturnahen Flüsse, weite Landschaften

im Norden wo sich Heide, Wald und Grasgebiete

abwechseln, dem Fläming im Anhaltischen und dem bis zu

Weinbergen emporwachsenden Saaletal. Nicht zu vergessen

bleibt der Harz mit Vater Brocken und dem Vorland

mit dem Huy und der Teufelsmauer. Letztgenannte zählt

zu den ältesten deutschen Naturschutzgebieten (NSG).

Otto ist nicht nur in Magdeburg allgegenwärtig - er ist auch in der Heide zu finden.

Die Spezialitätenbrauerei Lindhorst „steckt“ ihn dort in die Flasche. Vor fünf Jahren hatte

Jürgen Eckart dort sein Brauhaus in Betrieb genommen. Unter den verschiedenen naturbelassenen

Bieren, die hier heranreifen, ist auch das Kaiser-Otto-Bräu. Und der Spezialitätenbrauer

setzten noch einen drauf und spendierten dem Kaiser einen Bierlikör „Kaiser Otto“.

16 Wochen braucht es, bis das Getränk seinen ausgewogenen Charakter entfaltet und in

den Handel gelangt. Zuckerreduziert mundet der Bierlikör mit einem einzigartigen Aroma.

Damit ist allerdings das Angebot der Lindhorster nicht erschöpft - es gibt noch mehr solcher

Leckereien. Ende kommenden Jahres wird auch ein Maltwhisky mit dem Name Queen

Edith im Angebot sein, der Editha zur Ehre reichen soll.

Schon im Jahre 1852 hatte man die

bizarre Klippen-Landschaft als schutzwürdig

ausgewiesen und den Abbau

von Sandstein verboten. Die Teufelsmauer

ist der nördlichste Teil der Aufrichtungszone

am Nordrand des Harzes.

Die Sandsteinfragmente haben

unterschiedliche Härten und wurden

vor ungefähr 80 Millionen Jahren dahin

geschoben, wo sie heute Sehenswürdigkeit,

Geotop, Refugium für

seltene Pflanzen und Tiere, Wandergebiet

- eben landschaftliche Schönheit

sind.

Goethe war gut und auch an

der Teufelsmauer

Gut zu erwandern ist sie heute auf

dem Teufelsmauernstieg. Er ist ausgeschildert

und erstreckt sich von

den „Gegensteinen“ bei Ballenstedt

bis zum „Großvater“ bei Blankenburg.

Zwischenstationen sind die

Orte Rieder, Gernrode, Bad Suderode,

Neinstedt, Warnstedt, Weddersleben,

Thale und Timmenrode. Schon Goethe

bezeichnete die im Jahr 1784 von

ihm besuchte sagenumwobene Bergwelt

als „so merkwürdig schön“.

1935 wies eine Verordnung des Regierungspräsidenten

in Magdeburg

die Teufelsmauer endgültig als ein Naturschutzgebiet

aus. Das nicht minder

reizvolle Bodetal übrigens wurde erst

zwei Jahre später unter Schutz gestellt.

Die Sage nach der Sammlung

der Brüder Grimm

Auf dem nördlichen Harze, zwischen

Blankenburg und Quedlinburg, siehet

man südwärts vom Dorfe Thale eine

Felsenfläche, die das Volk: des Teufels

Tanzplatz nennt und nicht weit davon

Trümmer einer alten Mauer, denen

gegenüber nordwärts vom Dorfe

sich ein großes Felsenriff erhebt.

Jene Trümmer und dieses Riff nennt

das Volk: Teufelsmauer. Der Teufel

stritt lange mit dem lieben Gott um

die Herrschaft der Erde. (eigentlich:

Der Teufel baute sie, um sich mit Gott

die Welt zu theilen. Da ihm aber dazu

eine bestimmte Zeit anberaumt worden

war, und die ganze Mauer innerhalb

der Frist nicht fertig wurde, so

warf der Böse aus Zorn, am Nichts gearbeitet

zu haben, einen großen Theil

des Werkes wieder um, so dass nur

hin und wieder einzelne Stücke stehen

blieben.) Endlich wurde eine Teilung

des damals bewohnten Landes verabredet.

Die Felsen, wo jetzt der Tanzplatz

ist, sollten die Grenze scheiden

und der Teufel erbaute unter lautem

Jubeltanz seine Mauer. Aber bald erhub

der nimmersatte neuen Zank, der

damit endigte, dass ihm noch das am

Fuß jenes Felsens belegene Tal zugegeben

wurde. Darauf türmte es noch

eine zweite Teufelsmauer.

Weitere Sagen unter: www.harzlife.de, www.sachsen-anhalt-wiki.de,

www.harz-online.de

Fahrzeit ab Magdeburg:

ca. 60 min/B81 oder 45 min über die neue B6

Bildquellen: D. Kühne©fotolia.com

Bildquellen: Jacobsmuschel: wikipedia© 2002 Andreas Tille - Walnuss: © mates - Fotolia.com

Wer sein Bierchen gern einmal selbst brauen möchte kann in Lindhorst sogar einen Braukurs

besuchen. Mehr unter: www.brauerei-eckart.de

Jacobsweg

neu kartiert

Die St.-Jacobus-Gesellschaft hat eine neue Karte

herausgegeben, die Pilgerern auf dem Jacobsweg

in Mitteldeutschland eine bessere Orientierung

ermöglicht. In der Klappkarte sind die 32

Pilger-Hauptkirchen aufgeführt, die den 370 Kilometer

langen Weg zwischen der brandenburgischen

und der thüringischen Landesgrenze auch

durch Sachsen-Anhalt säumen. Der mit einer stilisierten

Muschel, dem europäischen Jacobsweg-

Zeichen, markierte Weg, führt viele tausend Pilgerer

alljährlich bis in das spanische Santiago de

Compostela.

Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach

Santiago de Compostela in den 1970er und

1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg

1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

1998 erhielten auch die vier im Liber Sancti Jacobi

beschriebenen französischen Wege diesen

Titel. Zuvor schon hatte der Europarat im Jahre

1987 die Wege der Jakobspilger in ganz Europa

zur europäischen Kulturroute erhoben.

Loburg als

Walnusshauptstadt

Robert Dahl, der Enkel des letzten Barby-

Haus-Besitzers, möchte in Loburg ein

Zentrum des deutschen Walnussanbaus

errichten. Der Nachfahre

derer von Barby, der anderenorts

mehrere große Erdbeer-Freizeitparks

betreibt, hatte das dem

Verfall preisgegebene Anwesen

vor Jahren übernommen und in

ersten Schritten gesichert. Er möchte rund

um Loburg Walnussplantagen errichten, das

Verwalterhaus zum Walnuss-Café ausbauen und auch Liköre und

Torten kreieren. Inzwischen habe er 60 Hektar Land erworben und

plane, Zufahrtsstraßen der umliegenden Orte mit den Nussbäumen

zu bepflanzen. Die bislang größte deutsche Walnussplantage sei

nur sechs Hektar groß.

Neue StraSSenbahnstrecke

in Magdeburg

In die südlichen Gewerbegebiete Magdeburgs rollt es ab 15. Dezember

auf neuen Gleisen. Damit haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe

ihr größtes Neubauprojekt abgeschlossen. Die Bahnen rollen

bis vor die Tür des Bördeparks und schaffen so eine Anbindung der

Einkaufsstätte und angrenzender Wohngebiete an das städtische

Bahnnetz. Die Linie 9 soll die neuen Haltestellen ständig anfahren,

die Linie 3 nur in den frühen Morgen- und Abendstunden und fährt

sonst zur gewohnten Endstelle. Die neue Nahverkehrsstruktur soll

auch diverse Änderungen im Busverkehr der Region mit sich bringen.

www.mvbnet.de

22 dasMD rundumMD rundumMD

dasMD 23


Ski & Rodel gut?

das Flachland Sachsen-Anhalt hat auch das zu bieten

Nun ja, mit bezaubernden Winterlandschaften ist Magdeburg nicht

oft gesegnet. Da heißt es schon in Richtung Harz fahren. Das flache

Land ist nicht schneesicher, die Hügel sind höchstens rodeltauglich

und die möglichen Eisflächen sind mit wenigen Ausnahmen von

Amts wegen nicht zu betreten. Sicherheit geht vor!

Eiszeit am Allee-Center...

So wird es Ende November zwischen Allee-Center und Strombrücke

wieder möglich sein, auf Kufen übers Kunsteis zu flitzen. „Winterfeuden

on Ice“ lockt schon vier Jahre lang Schlittschuhfreunde

an. Bis Anfang Januar wird die 450 Quadratmeter große Fläche wochentags

zwischen 12 und 22 beziehungsweise 23 Uhr geöffnet haben,

sonnabends von 10 bis 23 und sonntags von 11 bis 22 Uhr.

Schlittschuhe lassen sich vor Ort ausleihen und nebenan sorgt Gastronomie

für „wohlige“ Stunden.

... und im Elbauenpark

Wenn dann der See am Jahrtausendturm zufriert, dann ist auch er

zum Kufenflitzen freigegeben. Die Magdeburger hoffen natürlich

auf Minusgrade und Eisparty, da hilft nur Daumendrücken.

Rodel gut...

...kann es immer dann heißen, wenn Schnee liegt

Viele Harzorte haben Rodelpisten angelegt, die

schnellen Schlitten sind ausleihbar und Spaß ist

allemal angesagt. Gut aufgehoben sind sie hier in

Schierke. Auch Elbingerode und andere Orte im

Oberharz bieten Rodelspaß.

Der größte Magdeburger Berg hat leider nur eine

Sommerrodelbahn. Der zweitgrößte liegt im Stadtpark

- der Scherbelsberg.

Ein Eisstadion finden Sie übrigens in Schierke im Harz.

Loipen gut gespurt...

...wohin man schaut! Wernigerode und Schierke vorweg, Hasselfelde

und Trautenstein hintendran, Elend, Drei-Annen-Hohne,

Elbingerode - da sind Sie in zauberhaften Wintern gut aufgehoben.

Mehr als 100 Kilometer werden gespurt, sodass Sie den Harz

von seiner schönsten Seite kennenlernen können - tagelang. Viele

Querverbindungen in Ortsnähe lassen den Langlaufspaß auch für

kleinere Skifahrer nicht langweilig werden.

AlpiN-Ski...

... ist leider im Ostharz kaum möglich. Lediglich im Wernigeröder

Zwölfmorgental befindet sich ein Abfahrtshang mit einer 400 Meter

langen Schleppliftanlage und 100 Meter Höhenunterschied.

Des Weiteren ist dort ein Mattenhang angelegt. Informationen

über den Betrieb der Liftanlage und den Zustand des Hanges erhalten

Sie beim Ski-Club Wernigerode.

Wer längere und tempotaugliche Pisten möchte, der muss nach

Braunlage, Altenau, Bad Lauterberg oder St. Andreasberg.

Bildquellen: von oben - © cult12 - Fotolia.com, © micromonkey - Fotolia.com, © ARochau - Fotolia.com

24 dasMD rundumMD


Restaurant

Wer in angenehmer Atmosphäre und

stilvoller Umgebung genießen möchte,

der ist in der Magdeburger Hegelstraße

im Restaurant „Kroatien“ an der richtigen

Stelle. Gegenüber des Parks am

Fürstenwall, da, wo der Dom zuschaut, ist

kroatische Herzlichkeit und die selbst im

Winter recht warme Adria zu spüren. Das

Team um Lovro Augustionvic serviert

ganzjährig kroatische sowie internationale

Spezialitäten und Weine. Im Kellergewölbe

ist Platz für 95 Gäste - und das schafft

ausreichend Raum auch für gesellige

Familienfeiern.

Egal also, ob zwischen zwei Terminen

zur Mittagszeit oder zum Abendessen in

Familie, Sie sind herzlich eingeladen, sich

kroatisch-kulinarisch verwöhnen zu

lassen. Übrigens serviert die Gastlichkeit

auch Spezialitäten wie American Beef,

kanadischen Bison oder japanisches

Kobe-Rind.

Für die Wochenenden rät der Restaurantchef,

Plätze vorzubestellen. Lassen Sie sich

überraschen und verwöhnen, seien Sie

unser Gast und genießen Sie!

Hegelstraße 3 • 39104 Magdeburg

Tel.: 0391 - 535 3492

Mail: info@kroatien-md.de

www.kroatien-md.de

Öffnungszeiten:

täglich 11.30 Uhr - 14.30 Uhr

17.30 Uhr - 23.00 Uhr

Dienstag Ruhetag


FCMtotal – Der Fanladen

Maxim-Gorki-Straße 42 • 39108 Magdeburg

Tel. 0391-990 24 64

Dienstag bis Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr

www.fcmtotal.de

Das familienfreundliche Gasthaus

Immer eine

ECKE besser!

Ecke Baumschulenweg/Ostrowskistraße in Magdeburg

www.texaskiste.de

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