Programm 2010 - Festival Latino

festivallatino.de

Programm 2010 - Festival Latino

7.–16. Mai 2010

Karlstorkino Heidelberg

Cinema Quadrat Mannheim

Filme aus Lateinamerika

www.cine-latino.de


2010

Ort

Film

Seite

HD MA

La nana – Das Hausmädchen

Chile

4

HD MA

Gigante – Gigant

Uruguay

4

HD MA

La joven revolución hondureña – Die junge honduranische Revolution

Honduras

5

HD MA

La ventana – Das Fenster

Argentinien

5

HD MA

El último aplauso – Der letzte Applaus

Argentinien

6

HD MA

El nido vacío – Das leere Nest

Argentinien

6

HD MA

Sonhos de peixe – Der Traum des Fischtauchers

Brasilien

7

HD

La vida loca – Der Todesgang

El Salvador

7

HD

El niño pez – Das Fischkind

Argentinien

8

HD

Glue – Leim

Argentinien

8

HD

Bananas! – Bananen!

Nicaragua

9

HD MA

La revolución de los pingüinos – Die Revolution der Pinguine

Chile

9

HD

Auf halbem Weg zum Himmel

Argentinien

10

HD MA

Leonera – Löwenkäfig

Guatemala

10

HD MA

Sol na neblina - Sonne im Nebel

Brasilien

11

HD

Café de los maestros – Die großen Meister des Tangos

Argentinien

11

HD MA

Cyrano Fernández – Cyrano Fernández

Venezuela

12

Programmübersicht

14, 15

Kartenreservierung:

HD* = Heidelberg, Karlstorkino

Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

fon: 0 62 21.97 89 18

email: medienforum@gmx.de

MA* = Mannheim, Cinema Quadrat

Collinistraße 5, 68161 Mannheim

fon: 06 21. 21 24 2

email: buero@cinema-quadrat.de

www.cine-latino.de

2


Cine Latino Heidelberg / Mannheim

7. –16. Mai 2010

Cine Latino feiert sein zehnjähriges Jubiläum im Karlstorkino Heidelberg!

Was als kleine Filmschau zu Lateinamerika in enger Kooperation mit dem Filmfest in Tübingen

begann, hat sich über die Jahre zu einem unverzichtbaren Kulturevent in der Rhein-Neckar-Metropole

entwickelt. Dabei gelang es, hochwertige Qualität lateinamerikanischer Filmkunst zu bieten

und ein Forum für Filmentdeckungen und junge RegisseurInnen zu schaffen. Gleichzeitig gehört es

zum Profil des Festivals, ein breites Spektrum an aktuellen Produktionen zu bieten und einen Einblick

in die vielfältigen künstlerischen, kulturellen wie auch sozialen und politischen Strömungen

dieses Kontinents zu geben.

Auch dieses Jahr erwartet Sie zwischen dem 7. und 16. Mai ein buntes Programm aus erfrischenden

Debütfilmen, international prämierten Werken und sozial-politisch brisanten Dokumentarfilmen.

Einen Länderschwerpunkt bildet Argentinien mit seiner sehr lebendigen Filmszene. Neben

Spielfilmen von renommierten Regisseuren wie Daniel Burman („El nido vacío“) oder Carlos

Sorín („La ventana“) präsentieren wir junge Autoren wie Alexis dos Santos mit „Glue“ und Lucia

Puenzo mit „El niño pez“, deren „homoerotische“ Filme eine narrativ und visuell beeindruckende

Filmsprache ausweist.

Zur kulturellen Identität gehört in Argentinien der Tango, der sich auch in unserer Metropolregion

einer großen Anhängerschaft erfreut. In Zusammenarbeit mit den „3. Tangotagen Heidelberg“

zeigen wir als besonderes Highlight die Dokumentation „El último aplauso“ in Anwesenheit des

Regisseurs German Kral.

Daneben finden sich im Programm international prämierte Spielfilme kleinerer Filmnationen wie

aus Uruguay „Gigante“ von Adrián Biniez und „Cyrano Fernández“ von Alberto Arvelo aus Venezuela.

Ein weiterer Schwerpunkt bilden Dokumentationen über Mittelamerika, u.a. zu Menschenrechtsverletzungen

in Guatemala („Auf halbem Weg zum Himmel“), politischen Unruhen in

Honduras („La joven revolución hondureña“) und Jugendbanden von San Salvador („La vida loca“).

Neben der Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Festival Latino unter der

Schirmherrschaft des Eine-Welt-Zentrums, wird es dieses Jahr erstmals eine Ausweitung des

Filmfests nach Mannheim geben. Wir begrüßen das Cinema Quadrat, das Kommunale Kino im

Collini-Center, als neuen Kooperationspartner und wünschen viel Erfolg.

Und nun Vorhang auf zu Cine Latino in Heidelberg und Mannheim!

Michael Doh

Medienforum Heidelberg, Festivalorganisation Cine Latino

3


La nana

Das Hausmädchen

HD Fr 07. Mai 19.00 Uhr

MA Di 11. Mai 19.30 Uhr

Gigante

Gigant

HD Fr 07. Mai 21:30 Uhr | Sa 08. Mai 19:30 Uhr

MA Mo 10. Mai 21:30 Uhr | Mi 12. Mai 19:30 Uhr

Chile — Regie: Sebastián Silva

Seit mehr als 20 Jahren ist das Hausmädchen Raquel

bereits bei der Familie Valdés angestellt. Und im

Laufe des Jahres ist sie beinahe zum eigentlichen

Familienoberhaupt geworden. Mit zunehmendem Alter

leidet Raquel mehr und mehr unter der Last der

Verantwortung, was auch ihren Dienstherren nicht

verborgen bleibt. Um sie zu entlasten, soll nun ein

zweites Dienstmädchen eingestellt werden, wogegen

sich Raquel mit aller Macht wehrt. Zwei „Konkurrentinnen“

schlägt sie in die Flucht, doch als die lebensfrohe

Lucy auf den Plan tritt, verändert sich alles...

Sebastián Silva, 1979 in Santiago de Chile geboren,

studierte zunächst Film an der Escuela de Cine de

Chile, bevor er sich in Kanada dem Studium des Animationsfilms

zuwandte. Daneben gründete er seine

Band CHC, mit der er drei Platten aufnahm und hatte

einige Ausstellungen als Illustrator. Nach weiteren

musikalischen Projekten und einem Aufenthalt in

Hollywood drehte er 2007 seinen ersten Spielfilm

„La vida me mata“, der zahlreiche Auszeichnungen

erhielt und Publikumsliebling bei Cine Latino 2009

war. „La nana“ ist sein zweiter Spielfilm und wurde

2009 beim Sundance Film Festival uraufgeführt.

Uruguay — Regie: Adrián Biniez

Der bullige Jara ist ein Kleiderschrank von einem

Mann mit dem goldenen Herzen eines Kindes. Als

Wachmann in einem Supermarkt in Montevideo überwacht

er die Angestellten. Und meist tut er das mit

stoischer Ruhe. Unter dem ohrenbetäubenden Lärm

seiner heiß geliebten Heavy Metal Bands zappt er

durch die verschiedenen Kameras und beobachtet regungslos,

wie sich die Mitarbeiter streiten, sich mit

Waren bewerfen oder auch mal den Markt beklauen.

Das ändert sich erst, als er sich in die Putzfrau Julia

verliebt. Schweigsam, wie er nun mal ist, macht er

sich auf, um das Herz der Angebeteten zu erobern.

Adrián Biniez, 1974 in Buenos Aires geboren, war

in den 1990er Jahren Sänger und Komponist der

argentinischen Indiepop-Band Reverb. 2003 spielte

er eine kleine Rolle als Karaoke-Musiker in dem vielbeachteten

Film „Whisky“ (Cine Latino 2006). Im

selben Jahr zog er nach Montevideo in Uruguay, wo

er als Drehbuchautor arbeitet. 2005 nahm er am Talent

Campus der Filmhochschule in Buenos Aires teil

und drehte seinen ersten Kurzfilm „8 hours“. Mit seinem

Spielfilmdebüt „Gigante“ gewann er zahlreiche

Preise auf international hochrangigen Festivals wie

Berlin, Havanna und San Sebastian.

Spielfilm / 2009 / 115 min. / OmdtU / D: Catalina Saavedra,

Claudia Celedón, Alejandro Goic

Spielfilm / 2008 / 88 min. / OmdtU / D: Horacio Camandulle,

Leonor Svarcas, Néstor Guzzini, Federico García

104


La joven revolución hondureña

Die junge honduranische Revolution

HD Sa 08. Mai 17:30 Uhr

MA Do 13. Mai 17:30 Uhr

La ventana

Das Fenster

HD Sa 08. Mai 21:30 Uhr | So 09. Mai 17:30 Uhr

MA Mi 12. Mai 21:30 Uhr | Fr 14. Mai 21:30 Uhr

Honduras — Regie: Johannes Wilm

Der Dokumentarfilm schildert die Kämpfe und Perspektiven

von jungen Studenten, die mit ihren Mitteln

gegen den Militärputsch in Honduras kämpfen.

Der Film wurde durch einen Zufall initiiert: Als am

28. Juni das Militär und die Oligarchie gegen den

honduranischen Präsidenten Zelaya putschte, befand

sich der deutsch-dänische Aktivist Johannes Wilm im

Grenzgebiet Nicaraguas zu Honduras. Er reiste nach

Tegucigalpa und dokumentierte, wie sich die Studenten

mit dem Putsch auseinandersetzen und wie

sich am 5. August zum ersten Mal die Mehrheit der

Studenten an der Autonomen Universität von Honduras

gegen die Putschisten erheben.

Der Dokumentarfilm begleitet zwei wichtige Organisatoren

des Protestes, beschreibt ihre persönliche

Situation, ihre politischen Einschätzungen und Perspektiven,

die sie für sich persönlich und für ihr Land

sehen.

Im Anschluss an den Film gibt es aktuelle Informationen

zur Entwicklung in Honduras und die Möglichkeit

zur Diskussion.

Argentinien — Regie: Carlos Sorín

Weit weg vom Lärm der Stadt lebt der schwerkranke

Schriftsteller Don Antonio auf einem Anwesen auf

dem Land, umsorgt von ein paar dienstbaren Geistern,

die den alten Mann versorgen. Als sein Sohn, ein gefeierter

Pianist, zu Besuch kommt und gleich noch

einen Klavierstimmer mitbringt, um das alte Piano im

Haus wieder auf Vordermann zu bringen, wird dies zu

einem Tag des Abschieds. Denn Don Antonios Tage

sind gezählt...

Carlos Sorín, 1944 in Buenos Aires geboren, studierte

Film und begann seine Karriere in der Werbefilmbranche.

Sein erster Spielfilm, „La película del

rey“ aus dem Jahr 1986, wurde in Venedig mit dem

Silbernen Löwen und einem Goya für den besten

fremdsprachigen Film ausgezeichnet.1989 folgte

„Eterna sonrisa de New Jersey“, der zwar im Ausland

gezeigt wurde, jedoch nie in die argentinischen

Kinos gelangte. Für seinen dritten Film „Historias mínimas“

(Cine Latino 2005) bekam er u.a. den Spezialpreis

der Jury des Filmfestivals von San Sebastián

2002.

Dokumentarfilm / 2008 / 90 min. / OmdtU / In Kooperation mit

dem Nicaragua-Forum Heidelberg und dem Nicaragua Verein

Mannheim - El Viejo e.V.

105

Spielfilm / 2008 / 85 min. / OmeU / D: Antonio Lareta, María

del Carmen Jiménez, Emilse Roldán, Roberto Rovira

2010


El último aplauso

Der letzte Applaus

HD So 09. Mai 19:30 Uhr | So 16. Mai 21:30 Uhr

MA Mo 10. Mai 19:00 Uhr | Di 11. Mai 21:30 Uhr

El nido vacío

Das leere Nest

HD So 09. Mai 21:30 Uhr | So 16. Mai 17:30 Uhr

MA Do 13. Mai 19:30 Uhr | Sa 15. Mai 17:30 Uhr

Argentinien — Regie: German Kral

Früher war das „El Chino“ eine der berühmtesten

Tangobars von Buenos Aires. Hier traten sie alle auf,

die berühmten und mittlerweile in die Jahre gekommenen

Sänger und Interpreten des Tangos. Dabei

ging es ihnen weniger ums Geld, als vielmehr darum,

dass sie hier ihre Leidenschaft für die Musik leben

konnten und sich unter Freunden und Gleichgesinnten

wussten. Als der Besitzer der Bar 2001 unter seltsamen

Umständen starb, wurde die Institution von

der Witwe und ihrem neuen Lebensgefährten übernommen

– und war binnen kurzer Zeit nur noch ein

Schatten vergangener, ruhmreicher Tage...

German Kral, 1968 in Buenos Aires geboren, kam

1991 nach Deutschland, um an der Hochschule für

Fernsehen und Film München zu studieren. Sein

Film „Imagenes de la auscencia“ wurde 2000 für

den Grimme Preis nominiert, erhielt den ersten

Preis beim Yamagata Film Festival in Japan und wurde

mit dem Bayerischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet.

Bei German Krals Musikdokumentarfilm

„Música Cubana“, der weltweit in den Kinos lief, war

Wim Wenders der Excecutive Producer.

Argentinien — Regie: Daniel Burman

Eigentlich sind die beiden ein Vorzeigeehepaar: Leonardo

ist ein erfolgreicher Schriftsteller, seine Frau

Martha zwar „nur“ Hausfrau, doch mit akademischen

Ambitionen. Als die Kinder aus dem Haus sind, wird

das Traumpaar auf sich selbst zurückgeworfen und

muss nun mit all dem zurechtkommen, was sich über

lange Zeit angestaut hat. Allerdings gehen die Strategien

der beiden zur Krisenbewältigung ziemlich auseinander.

In „El nido vacío“ untersucht Daniel Burman

auf zärtliche und humorvolle Weise den Moment der

Wahrheit, wenn Paare nach Jahren der Sorge um die

Kinder plötzlich wieder alleine mit sich sind.

Daniel Burman, 1973 in Buenos Aires, Argentinien,

geboren, studierte audiovisuelle Medienproduktion

und Jura in Buenos Aires und ist seit 1992 in verschiedenen

Funktionen in der Filmproduktion tätig.

1995 gründete er die Produktionsfirma BC Cine.

Nach verschiedenen Kurzfilmen und seinem ersten

Langspielfilm „Un crisantemo estalla en cinco esquinas“

drehte er „Esperando al mesías“ (Cine Latino

2001) sowie das eigenwillige Melodram „Todas las

azafatas van al cielo“. „El abrazo partido“, der 2004

am Wettbewerb der Berlinale teilnahm, gewann dort

den Großen Preis der Jury.

Der Regisseur ist in HD und MA zur ersten Vorstellung anwesend

Dokumentarfilm / 2008 / 88 min. / OmdtU / In Kooperation mit

Tangodeseos und der Argentinien Gruppe Rhein-Neckar e.V.

106

Spielfilm / 2008 / 91 min. / OmeU / D: Oscar Martínez, Cecilia

Roth, Arturo Goetz, Inés Efron

2010


Sonhos de peixe

Der Traum des Fischtauchers

HD Mo 10. Mai 19:30 Uhr

MA Fr 14. Mai 19:30 Uhr | So 16. Mai 17:30 Uhr

La vida loca

Der Todesgang

HD Mo 10. Mai 21:30 Uhr | Sa 15. Mai 21:30 Uhr

Brasilien — Regie: Kirill Mikhanovsky

In einem Dorf an der Nordostküste Brasiliens leben

die Männer vom Hummerfang. Mit ihrer selbstgebastelten

Ausrüstung tauchen sie bis zu 30 Meter tief

und riskieren dabei oft ihr Leben. Trotz aller Härte ist

Jusce zufrieden mit seinem Leben, zumal er so in der

Nähe der schönen Ana sein kann, der er ungeschickt

den Hof macht. Doch dann kommt Rogiero, der früher

auch einmal Fischer war, nun in der Stadt lebt, in

den Ort. Mit seinem Auto und seiner großspurigen Art

macht er Eindruck bei Ana. Das kann Jusce nicht auf

sich sitzenlassen. Und so setzt er nun alles daran, Ana

endgültig zu für sich zu gewinnen.

Kirill Mikhanovsky in Moskau geboren und aufgewachsen,

emigrierte als Jugendlicher im späten

Teenageralter mit seinen Eltern in die Vereinigten

Staaten. Zunächst wirkte er als Schauspieler bei

Kurzfilmen von Studentenkollegen an der Universität

Wisconsin mit und realisierte bald darauf seinen ersten

eigenen Kurzfilm „Terra Terra“. Er schrieb zu drei

weiteren Kurzfilmen das Drehbuch und führte Regie.

2003 erhielt er für seinen Kurz-Dokumentarfilm „Inhale,

exhale“ den Publikumspreis vom „Director’s

Guild of America“ in der NYU (Universität New York).

El Salvador — Regie: Christian Poveda

In den Elendsvierteln von San Salvador, der Hauptstadt

El Salvadors, gibt es für die Jugendlichen keinerlei

Perspektiven. Viele von ihnen schließen sich

den Jugendbanden, den so genannten Maras an, die

hier und in anderen mittelamerikanischen Ländern

längst zu einem schwerwiegenden Problem mit mafiaähnlichen

Strukturen geworden sind. Zu den bekanntesten

und brutalsten Banden gehört die Mara

18, die sich mit der Mara Salvatrucha einen erbitterten

und blutigen Kampf um die Vorherrschaft im

Drogen- und Waffenhandel liefert. Mit unglaublicher

Nähe zu seinen Protagonisten zeigt der Dokumentarfilmer

Christian Poveda das ausweglose Leben der

Gangmitglieder, die bereit sind, für ihre Bande zu sterben

– und genau dies geschieht in diesem erschreckenden

Film immer wieder...

Christian Poveda, 1955 als Sohn spanischer Eltern

in Algier geboren, arbeitete zunächst als Fotojournalist

unter anderem für Paris Match, Newsweek und

Time. Ab 1990 wandte er sich zunehmend dem Film

zu und lebte für seine Dokumentationen oft monatelang

mit den Menschen zusammen, die er porträtierte

– so auch für „La vida loca“. September 2009

wurde er in Tonacatepeque in El Salvador durch vier

Schüsse getötet. Die Täter kamen vermutlich aus

dem Umfeld der Gangs.

Spielfilm / 2006 / 111 min. / OmeU / D: José Maria Alves,

Rúbia Rafaelle da Silva, Chico Díaz, Phellipe Haagensen

Dokumentarfilm / 2008 / 90 min. / OmdtU / ab 16 J.

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El niño pez

Das Fischkind

HD Di 11. Mai 19:30 Uhr | Do 13. Mai, 17:30 Uhr

Glue

Leim

HD Di 11. Mai 21:30 Uhr | Do 13. Mai, 21:30 Uhr

Argentinien — Regie: Lucía Puenzo

Lala, ein Mädchen aus einem reichen Vorortviertel

von Buenos Aires, hat eine Liebesbeziehung zu Guayi,

dem 20 Jahre alten Hausmädchen der Familie. Die

beiden jungen Frauen träumen davon, zusammen nach

Paraguay abzuhauen, in Guayis Heimat am Ufer des

Ypoá-Sees. Doch dafür brauchen sie Geld, das sie sich

im Haus von Lalas Familie mühsam beschaffen. Während

Lala bereits die Reise zu dem See angetreten hat

und dort mit der Legende vom Fischkind konfrontiert

wird, gerät Guayi in die Fänge der Polizei. Denn Lalas

Vater wurde tot aufgefunden – und die Hausangestellte

ist die Hauptverdächtige in diesem Mordfall.

Erst langsam wird klar, welches grausige Geheimnis

sich hinter der Tat verbirgt...

Lucía Puenzo, 1976 geboren in Buenos Aires, ist die

Tochter des argentinischen Regisseurs Luis Puenzo,

der 1985 für sein Werk „La historia oficial“ den Oscar

für den besten ausländischen Film erhielt. Sie

hat Drehbücher für Film und Fernsehen verfasst und

bislang drei Romane veröffentlicht. Ihr Regiedebüt

„XXY“ war ein internationaler Kinoerfolg und wurde

in Cannes mit dem Grand Prix der „Semaine de la

Critique“ und in Spanien mit einem „Goya“ ausgezeichnet.

Spielfilm / 2009 / 96 min. / OmdtU / D: Inés Efron , Mariela

Vitale, Pep Munne, Analdo Andre, Carlos Bardem

Argentinien — Regie: Alexis Dos Santos

Eine Kleinstadt, irgendwo im Nirgendwo der weiten

und wüstenähnlichen Ebenen Patagoniens – hier lebt

der 15jährige Lucas, eine schlaksige Zeitbombe aus

Hormonen, Langeweile und Sehnsucht. Am liebsten

hängt er mit seinem besten Freund Nacho herum.

Gemeinsam mit der schüchternen Andrea lassen sich

die Jungs treiben im Strudel des Erwachsenwerdens,

zusammen und jeder für sich allein erleben sie das

Gefühl der Freiheit und die Angst vor dem Versagen,

singen traurig-rotzige Punklieder und versuchen sich

an Drogen. Doch hinter all diesen Ritualen verbirgt

sich vor allem eins – die Sehnsucht nach dem ersten

Sex. Und tatsächlich kommt es schließlich auch dazu

– doch so ganz anders, als sie es sich vorgestellt haben.

Die visuelle Gestaltung mit flirrenden Bildern

und die minimalistische Musik von „Violent femmes“

schaffen eine faszinierende Atmosphäre.

Alexis Dos Santos, geboren in Buenos Aires, wuchs

in einem kleinen Dorf in Patagonien auf. Er studierte

Architektur und Schauspiel sowie Filmregie an der

Universidad del Cine (FUC) in Buenos Aires. Nach

seinem Kurzfilm „Meteoritos“, entstanden in England

weitere Filme. Mit „Glue“, seinem Langfilmdebüt

gelingt ihm der Durchbruch, der Film erhielt insgesamt

12 Preise auf verschiedenen Festivals. 2009

folgte der zweite Film mit dem Titel „Unmade beds“,

der ebenfalls international viel Beachtung fand..

Spielfilm / 2006 / 105 min. / OmdtU / D: Nahuel Pérez Biscayart,

Inés Efron, Nahuel Viale, Verónica Llinás, Héctor Díaz, Florencia

Braier / ab 16 J

108


Bananas!

Bananen!

HD Mi 12. Mai 17:30 Uhr

La revolución de los pingüinos

Die Revolution der Pinguine

HD Mi 12. Mai 21:30 Uhr

MA Do 13. Mai 21:30 Uhr

Nicaragua — Regie: Fredrik Gertten

Bananas! könnte genauso gut eine Romanverfilmung

für ein Gerichtsdrama auf der Schaubühne der internationalen

Politik sein, das die Auseinandersetzungen

zwischen internationalen Konzernen und Arbeiterinnen

aus der Dritten Welt darstellt.

Tatsächlich ist der von dem schwedischen Enthüllungsjournalisten

Fredrik Gertten gedrehte Film Bananas!

ein überaus spannender Dokumentarfilm.

Gertten zeichnet darin auf einer rutschigen Tatsachenspur

die Entwicklung eines höchst strittigen Gerichtsfalls

nach, in dem ein Dutzend nicaraguanischer

Plantagenarbeiter die Dole Food Corporation wegen

der wahrscheinlichen Nutzung eines verbotenen tödlichen

Pestizids verklagen.

Im Mittelpunkt des Filmes steht Juan „Accidentes“

Dominguez, ein Rechtsanwalt aus Los Angeles, der

in der dortigen Latino-Gemeinschaft mit seinen Reklametafeln

allgegenwärtig ist. Er stellt sich dem

größten Fall und der größten Herausforderung seiner

Karriere. Dominguez bringt zusammen mit seinem

Kollegen Duane C. Miller den ersten Fall einer Schadenersatzklage

nicaraguanischer Bananenarbeiter vor

ein US-Gericht und betritt damit Neuland. Der Fall

wird zu einem Musterprozess…

Chile — Regie: Jaime Díaz Lavanchy

2006 entstand in Chile eine der wichtigsten sozialen

Bewegungen seit der Rückkehr zur Demokratie: der

Aufstand der Oberschüler gegen das von der Diktatur

geerbte Schulgesetz (LOCE). Als Reaktion auf die

ablehnende Haltung der Regierung besetzten die

Schüler Lehranstalten und Straßen und erhielten Unterstützung

aus der Bevölkerung. Jaime Díaz Lavanchy

(Santiago de Chile, 1967) stellt in den Mittelpunkt

seines Filmdebüts die jugendlichen Sprecher des

Aufstands, die die Aktionen koordinierten, mit Ministern

verhandelten, den Anfeindungen von Politik und

Medien begegneten und dabei einen hohen Grad an

Verantwortung bewiesen. Ein bewegendes Dokument

über eine richtungweisende Episode chilenischer Geschichte.

Jaime Diaz Lavanchy, chilenischer Kommunkationswissenschaftler,

erhielt in Spanien sein Diplom in

Dokumentarfilmanalyse und -entwicklung. 2005 gewinnt

sein Projekt „Roberto Bolaño: Die wilde Poesie“

den Audiovisuellen Kultur- und Kunstförderpreis

der chilenischen Regierung. Für die Recherchearbeiten

reist er nach Chile – einen Monat vor Beginn

der Revolution der Pinguine.

Dokumentarfilm / 2009 / 87 min. / OmeU. / In Kooperation mit

dem Nicaragua-Forum Heidelberg

109

Dokumentarfilm / 2008 / 85 min. / OmeU

2010


Leonera

Löwenkäfig

HD Do 13. Mai 19:30 Uhr | Fr 14. Mai 21:30 Uhr

MA Sa 15. Mai 19:30 Uhr | So 16. Mai 21:30 Uhr

Sol na neblina

Sonne im Nebel

HD Fr 14. Mai 19:30 Uhr

MA Sa 15. Mai 21:30 Uhr

Argentinien — Regie: Pablo Trapero

Eines Morgens wacht Julia auf, duscht sich und entdeckt

dabei eine Wunde an ihrem Hals. Erst abends,

als sie in ihre Wohnung zurückkehrt, schwant ihr, dass

letzte Nacht etwas Furchtbares geschehen sein muss.

Denn sie findet die Körper ihrer beiden Mitbewohner

dort auf dem Boden liegend, einer der beiden ist tot,

der andere lebt noch. Sie wird festgenommen, wegen

Mordes verurteilt und landet, da sie schwanger ist im

Gefängnis in der Abteilung für Mütter und Schwangere.

Dort muss sie mühsam lernen, was es heißt, von

einem Tag auf den anderen in eine neue Welt geworfen

zu werden, die nach ganz anderen Regeln funktioniert

als die Welt draußen...

Pablo Trapero, geboren 1971 in San Justo in der

Provinz Buenos Aires, arbeitet als Produzent, Regisseur,

Drehbuchautor und Cutter und wurde bislang

in Europa vor allem mit Filmen wie „Mundo grua“

und „Familia rodante“ (Cine Latino 2001 bzw. 2005)

bekannt. „Leonera“ nahm im Jahre 2008 am Wettbewerb

der Filmfestspiele von Cannes teil und gewann

insgesamt 14 internationale Preise und Auszeichnungen.

Brasilien — Regie: Werner Schumann

Pedro hat schlechte Karten. Erst wird sein Auto geklaut

und dann wird er auch noch entführt. Im Dschungel

ausgesetzt findet er doch einen Weg zurück in die

Stadt. Hier aber hält ihn nichts mehr. Mit dem Bus

fährt er in den Süden Brasiliens. In einer kleinen

Ortschaft richtet er sich häuslich ein und macht am

Strand eine Würstchenbude auf. Nur kommt niemand

vorbei um etwas zu kaufen. Die junge Celia, bei ihrer

armen und kranken Großmutter gestrandet, weiß

nicht mehr, wo sie etwas zu Essen auftreiben kann

und fragt auch bei Pedro nach. Sie streift durch die

Dünen, gräbt im Schlick nach Krebsen und hofft, dass

die Fischer ihr etwas abgeben. Der einzige Hoffnungsschimmer

scheint die Adresse einer Frau zu sein, bei

der sich Celia melden soll...

Werner Schumann, 1965 in Curitiba, Brasilien, geboren,

studiert Fotografie, Drehbuch und Schnitt. Nach

einigen Experimental- und Kurzfilmen dreht und koproduziert

er „Where the poets die first“, der auch

auf dem Chicago Latino Film Festival und Cine Ceará

in Brazil gezeigt wurde. „Sol na neblina“ gewinnt

den TVE Award auf dem Sebastian International Film

Festival.

Spielfilm / 2008 / 113 min. / OmdtU / D: Martina Gusman, Elli

Medeiros, Rodrigo Santoro, Tomás Plotinsky

1010

Spielfilm / 2009 / 75 min. / OmeU / D: Santos Chagas, Dani

Oliveira, Rosana Stávis, Florival Gomes

2010


Auf halbem Weg zum Himmel

HD Fr 14. Mai 17:30 Uhr

ICH

BIN

DABEI.

Guatemala — Regie: Andrea Lammers, Ulrich Miller

Am 5. Oktober 1995 ereignet sich in der Siedlung „Aurora

8 de Octubre“ ein Massaker an den zumeist indigenen

Dorfbewohnern, die gerade erst nach vielen

Jahren des Exils in Mexiko in ihre Heimat zurückgekehrt

waren. Nach der schrecklichen Tat resignieren

die Überlebenden aber nicht, sondern beschließen,

auf juristischem Weg gegen die Täter aus Reihen des

Militärs vorzugehen. Noch vor wenigen Jahren wäre

dies einem Todesurteil für die Kläger gleichgekommen.

Doch es hat sich viel verändert in Guatemala...

Andrea Lammers, geb. 1961 in Guatemala-Stadt.

Nach dem Studium in München Redakteurin, Journalistin

sowie Menschenrechtsbeobachterin. Nach

Umzug nach Leipzig Arbeit u.a. bei Dok- und Spielfilmproduktionen,

bei Festivals und bei „Lernort

Kino“. Ulrich Miller, geb. 1967 in München, lebt seit

1992 in Leipzig. Zahlreiche Tätigkeiten im Filmbereich

– u.a. als Kurator des internationalen Studentenprogramms

beim Filmfestival Kyoto 1998 und als

Filmproduzent. „Auf halbem Weg zum Himmel“ ist

von Beiden die erste Regie-Arbeit.

60 JAHRE

MENSCHENRECHTE

ICH SCHÜTZE SIE –

SIE SCHÜTZEN MICH

Amnesty Group 1614

in Neckargemünd:

team1614@ai-rhein-neckar.de

Dokumentarfilm / 108 min. / OmdtU / In Kooperation mit

Amnesty International Neckargemünd

www.amnesty.de

1011


Café de los maestros

Die großen Meister des Tangos

HD Sa 15. Mai 17:30 Uhr

Cyrano Fernández

Cyrano Fernández

HD Sa 15. Mai 19:30 Uhr

MA So 16. Mai 19:30 Uhr

Argentinien — Regie: Miguel Kohan

Der Tango ist mehr als nur ein Tanz. In Argentinien ist

er eine Lebenseinstellung. In Städten des Landes wie

Buenos Aires, Montevideo und Rosario ist der Tango

auch heute noch mehr als nur eine Erinnerung an die

Vergangenheit – auch wenn die Protagonisten in die

Jahre gekommen sind. In seinem Film Café de los maestros

stellt Miguel Kohan einige der Hauptakteure

des argentinischen Tango aus den 1940er und 1950er

Jahren vor, einige von ihnen sind weltberühmt, andere

wiederum gelten nach wie vor als Geheimtipps.

Der Argentinier Gustavo Santaollala, zweifacher

Oscar-Preisträger für seine Filmmusiken zu Brokeback

Mountain und Babel fungiert dabei als Gastgeber und

stellt all die großartigen Musiker vor, die am Ende gemeinsam

im berühmten Teatro Colón in Buenos Aires

auftreten und den Tango zelebrieren werden.

Miguel Kohan, 1957 geboren, studierte Film- und

Fernsehproduktion an der UCLA in Los Angeles

und arbeitete anschließend als Regieassistent des

Dokumentarfilmers Ross McElwee sowie als Kameramann.

1998 war er in Brasilien als Regisseur und

Produzent für TV Cultura Liceu tätig, dann gründete

er in Argentinien die K Films Productions, die neben

Dokumentarfilmen auch Musikvideos und TV-

Programme herstellen. „Café de los maestros“ ist

seine erste Arbeit für das Kino.

Venezuela — Regie: Alberto Arvelo Mendoza

Cyrano Fernández, Anführer der Gruppe der Tupamaros

geht in einem Slum von Caracas konsequent gegen

Drogendealer und Verbrecher vor und versucht in

einer Welt, in der ein Menschenleben nicht viel wert

ist, die Würde der Bewohner zu bewahren. Cyrano ist

in die schöne Tänzerin Roxana verliebt, die ihn sehr

verehrt, aber nur einen guten Freund und Vertrauten

in ihm sieht. Er hat nicht den Mut, ihr seine Gefühle

zu offenbaren, da er sich selbst, aufgrund seiner Narben,

als hässlich empfindet. Als der junge Christian

aus den USA ins Viertel kommt, verliebt sich Roxana

in den attraktiven Mann. Da der Junge nicht weiß,

wie er seine Gefühle ausdrücken soll und Cyranos poetische

Ader bekannt ist, bittet er ihn um Hilfe. Mit

Cyranos Worten gelingt es Christian schließlich Roxanas

Herz zu gewinnen. Aber er kann das Glück an ihrer

Seite nicht genießen. Als es Unruhen im Viertel gibt,

trifft Christian eine folgenschwere Entscheidung ...

Eine venezolanische Version von Cyrano de Bergerac.

Alberto Arvelo 1966 in Caracas geboren, ist der bekannteste

Drehbuchautor und Regisseur Venezuelas.

Sein Film „Una vida y dos mandados“ wurde

1997 für den Oscar nominiert. Seine beiden letzten

Filme „Habana,Havana“ und „Tocar y luchar“ liefen

bei Cine Latino 2005 bzw. 2007.

Dokumentarfilm / 2008 / 92 min. / OmdtU / In Kooperation mit

Tangodeseos

Spielfilm / 2007 / 95 min. / OmeU / D: Édgar Ramírez, Jessika

Grau, Pastor Oviedo, Ximo Solano, Rafael Uribe / In Kooperation

mit dem Nicaragua Verein Mannheim - El Viejo e.V.

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Danksagung

Impressum

Besonderer Dank an:

Michael Spiegel, Hermann Ungerer Henríquez, Dr. Franz

Schneider (Medienforum), Joachim Kurz (kino-zeit.de),

Verena Schlossarek (Cinema Quadrat), Paulo de Carvahlo

(Cine Latino Tübingen), Dr. Florian Borchmeyer (Filmfest

München), Claudia Rudolph-Hartmann (Bavaria Media

GmbH), Manfred Helfert (EWZ Heidelberg), Ina Bratherig

(Tangodeseos Heidelberg), Christian Leiblein und Bianca

Fasiello (Studentenwerk Heidelberg), Claire Ford (Amnesty

International Neckargemünd), Rudi Kurz (Nicaragua-Forum

Heidelberg), Graciela Ecker (Argentinien Gruppe Rhein-

Neckar) Martin Müller und Patrick Dengl (Karlstorbahnhof),

Gero Fei (Trommelpalast Mannheim), Wolfgang Hees (Caritas

International), Angela Hidding (AK Solidarität mit bras.

Gewerkschaften), Renate Wanie (Werkstatt für Gewaltfrei

Aktion, Büro HD), Heike Kammer (PBI, Deutschland), Robert

Erasmy (Agendabüro der Stadt Mannheim), Jennifer Müller

(Weltladen-Heidelberg), Susanne Friess (Misereor), Susanne

Kammer (Initiative Aufgetaucht), Birgit Wasserbech, Raphaël

Grégoire, Georg Kipfmüller sowie allen Hausdiensten,

VorführerInnen, KassierInnen und allen weiteren beteiligten.

Festivalkoordination Festival Latino/ Cine-Latino:

Michael Doh, Manfred Helfert

Layout und Satz: Scharmantes Design

Covergrafik: Fotolia

Kontakt: Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Web: www.festivallatino.de / www.cine-latino.de

Auflage: 10 000 Stück

schmuck

für menschen,

die

das besondere

lieben.

s c h m u c k a t e l i e r

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inh. julia rauen

hauptstraße 219

69117 heidelberg

fon+fax 06221-27740

Schenken Sie

S Ü D Z E I T

www.suedzeit.de

www.scharmant.de

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Heidelberg, Karlstorkino

Programm

Fr 07. Mai

Sa 08. Mai

So 09. Mai

Mo 10. Mai

Di 11. Mai

19.00 h

Eröffnung

17.30 h

La joven revolución

hondureña

17.30 h

La ventana

Das Fenster

Seite 5

Seite 5

19.30 h

La nana

Das Hausmädchen

19.30 h

Gigante

Gigant

19.30 h

El último aplauso

Der letzte Applaus

19.30 h

Sonhos de peixe

Der Traum des Fischtauchers

19.30 h

El niño pez

Das Fischkind

Seite 4

Seite 4

Seite 6

Seite 7

Seite 8

21.30 h

Gigante

Gigant

21.30 h

La ventana

Das Fenster

21.30 h

El nido vacío

Das leere Nest

21.30 h

La vida loca

Der Todesgang

21.30 h

Glue

Leim

Seite 4

Seite 5

Seite 6

Seite 7

Seite 8

Mannheim, Cinema Quadrat

Mo 10. Mai

Di 11. Mai

19.00 h

Eröffnung

2010

19.30 h

El último aplauso

Der letzte Applaus

Seite 6

21.30 h

Gigante

Gigant

Seite 4

19.30 h

La nana

Das Hausmädchen

Seite 4

21.30 h

El último aplauso

Der letzte Applaus

Seite 6

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übersicht

Heidelberg, Karlstorkino

Mi 12. Mai

Do 13. Mai

Fr 14. Mai

Sa 15. Mai

So 16. Mai

17.30 h

El niño pez

Das Fischkind

17.30 h

Auf halbem Weg

zum Himmel

17.30 h

Café de los maestros

Meister des Tangos

Seite 8

Seite 10

Seite 11

19.30 h

Bananas!

Bananen!

19.30 h

Leonera

Löwenkäfig

19.30 h

Sol na neblina

Sonne im Nebel

19.30 h

Cyrano Fernández

19.30 h

El nido vacío

Das leere Nest

Seite 9

Seite 10

Seite 11

Seite 12

Seite 6

21.30 h

La revolución de los

pingüinos

21.30 h

Glue

Leim

21.30 h

Leonera

Löwenkäfig

21.30 h

La vida loca

Der Todesgang

21.30 h

El último aplauso

Der letzte Applaus

Seite 9

Seite 8

Seite 10

Seite 7

Seite 6

Mannheim, Cinema Quadrat

Mi 12. Mai

Do 13. Mai

Fr 14. Mai

Sa 15. Mai

So 16. Mai

17.30 h

La joven revolución

hondureña

17.30 h

El nido vacío

Das leere Nest

17.30 h

Sonhos de peixe

Der Traum des Fischtauchers

Seite 5

Seite 6

Seite 7

19.30 h

Gigante

Gigant

19.30 h

El nido vacío

Das leere Nest

19.30 h

Sonhos de peixe

Der Traum des Fischtauchers

19.30 h

Leonera

Löwenkäfig

19.30 h

Cyrano Fernández

Seite 4

Seite 6

Seite 7

Seite 10

Seite 12

21.30 h

La ventana

Das Fenster

21.30 h

La revolución de los

pingüinos

21.30 h

La ventana

Das Fenster

21.30 h

Sol na neblina

Sonne im Nebel

21.30 h

Leonera

Löwenkäfig

Seite 5

Seite 9

Seite 5

Seite 11

Seite 10

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Weltladen Heidelberg-Altstadt, Heugasse 2


Mit

MenSChenreChten

GeGen den

hunGer

Internationale

Menschenrechtsorganisation

für das Recht sich zu ernähren

www.fian.org / www.fian.de

FiAn deutschland e.V. | Düppelstraße 9-11, 50679 Köln | 02 21 / 702 00 72 teL

FiAn international e.V. | Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg | 06221 / 65 300 30 teL

Spendenkonto 4000 4444 00 / BLZ 430 609 67 / GLS-Bank Bochum / Stichwort: Cinelatino

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