Berufsfachschule hat neuen Namen - Stephanuswerk Isny

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Berufsfachschule hat neuen Namen - Stephanuswerk Isny

Info -der Südfinder 24.10.2012


Schwäbische Zeitung ISNY

Samstag, 27. Oktober 2012

ISNY (sz) - Eine Autofahrerin ist am

Donnerstagvormittag auf der Kreisstraße

8016 bei Sommersbach ins

Schleudern geraten und hat sich

mehrfach neben der Fahrbahn überschlagen.

Dies teilte die Polizei nun

mit. Die 45-jährige Frau war gegen

8.45 Uhr auf der Strecke zwischen

Isny und Beuren unterwegs, als sie

kurz nach Sommersbach in einer

abschüssigen Rechtskurve die Fahr-

Isny

Aus dem Polizeibericht


Auto überschlägt sich mehrfach

ISNY (sz) - Die Förderberufsfachschule

im Bildungszentrum des

Stephanuswerks Isny hat einen

neuen Namen: Seit dem neuen

Schuljahr heißt sie nun „Georg-

Kerschensteiner-Schule“, teilte die

Institution mit. 2004 zunächst als

private Schule mit einer Klasse als

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

gestartet, erhielt die Schule drei

Jahre später die Zulassung als staatlich

anerkannte Förderberufsfachschule.

Als weiterer Schulzweig

wurde 2009 die gewerbliche Sonderberufsschule

eingeführt, die

Kurz berichtet


zeugkontrolle verlor. Sie kam rechts

von der Fahrbahn ab, überschlug

sich mehrfach in der angrenzenden

Wiese und kam schließlich auf dem

Dach liegend zum Stillstand. Die

Frau erlitt mittelschwere Verletzungen

und wurde vom Rettungsdienst

in ein Krankenhaus eingeliefert.

Am Auto entstand wirtschaftlicher

Totalschaden in Höhe

von rund 9000 Euro.

Berufsfachschule hat neuen Namen

ebenfalls die staatliche Anerkennung

erhielt. Der bayerische Schulreformer

Kerschensteiner war

maßgeblich an der Entwicklung des

heutigen Berufsschulwesens beteiligt,

sein Motto war „Lernen durch

Tun“. Die Schule arbeitet eng mit

der Eduard-Schlegel-Schule und der

Förderschule Siloah in Isny, der

Schule für Erziehungshilfe St. Anna

in Leutkirch, und der Förderschule

Kißlegg zusammen. Die 37 Schüler

kommen aus Isny, Wangen, Bad

Wurzach und aus Bayern, von Weitnau

bis Lindenberg.

Festerlös ist für Kirchensanierung

EISENBACH (sz) - Ein Apfelsaftfeschtle

mit Flohmarkt geht am

morgigen Sonntag, 28. Oktober, von

11 bis 17 Uhr zugunsten der Renovierung

der Kreuzthaler Pfarrkirche

St. Martin rund ums Haus Tanne in

Kreuzthal-Eisenbach über die Bühne.

Zu den, von Kreuzthalern und

Kreuzthalbesuchern gespendeten

Dachbodenfunden, Flohmarktsachen

und Ausgedientem wird

Apfelsaft in Fünf- und Zehn-Liter-

Packs verkauft. Auch „Renovierungswein“

kann an diesem Tag

erworben werden. Ein Kleiderbazar

und ein riesiger Büchermarkt laden

außerdem zum Bummeln ein. Auch

eigene Flohmarktstände sind möglich.

Interessierte können sich anmelden,

bezahlen keine Standgebühr,

spenden aber zehn Prozent

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Buchausstellung

Buchhandlung

mayer

Kurhaus Isny

vom 27.10.

bis 1.11.2012,

10-20 Uhr

Kurz notiert


Das Kreative Gestalten im Jahresverlauf

findet heute, Samstag, im

Haus der Begegnung „Untere Mühle“

statt. Der Nachmittag steht dieses

Mal unter dem Motto „Herbst-Dekorationen“.

Das Kreative Gestalten

findet das nächste Mal am 24. November

statt.

Was gehen uns Menschen an, die

gegen die Regeln unserer Gesellschaft

verstoßen haben? Inhaftierte

sind Menschen, die abgesondert und

ausgegrenzt werden, und damit

unserem Blickfeld entzogen sind und

deshalb auch schnell ausgeblendet

werden. Schwester Marion Sproll

gibt am Mittwoch, 31. Oktober, um

14.30Uhr im katholischen Gemeindehaus

St. Michael Einblicke in den

Dienst der Gefängnisseelsorge. Der

katholische Frauenbund lädt dazu

ein.

Der diesjährige Spielzeugbasar

findet am 10. November von 9 bis

11 Uhr in der Turnhalle des Stephanuswerks

statt. Angenommen und

verkauft werden Spielsachen, Fahrzeuge,

Bücher, Ski und so weiter,

jedoch keine Plüschtiere. Die Annahme

erfolgt am Freitag, 9.November,

von 15 bis 17.30 Uhr. Rückgabe

der nicht verkauften Artikel und

Übergabe des Verkaufserlöses ist am

Samstag, 10. November, von 13.30 bis

14 Uhr. Informationen und Nummern

gibt es unter Telefon 0 75 62/55411.

des Umsatzes für die Kirchenrenovierung.

Bei Kirchenführungen kann

man an diesem Tag die Geschichte

und die Besonderheiten der kirchlichen

Ausstattung erfahren. Die

Kreuzthaler Kirche gehört zu den

wenigen Holzkirchen im Allgäu, die

es zu schützen und zu erhalten gilt.

Eine große Besonderheit bildet die

Ausstellung „Der Kunstmaler Bowien

am Ende der Welt“ in der

Remise des Hauses Tanne. Die

Veranstaltung findet bei jedem

Wetter statt. Kirchenführung und

Dorfspaziergang: 11, 13 und 15 Uhr;

Saalführung Haus Tanne: 11.45 und

14 Uhr; Bowien-Ausstellung ab 11

Uhr geöffnet. Führung sind um 11.45

und 14 Uhr. Anmeldungen sind

unter Telefon 075 69 / 93 03 00 oder

0 75 69 / 93 00 44 möglich.

SAV wandert

heute am Alpsee

ISNY (sz) - Der Schwäbische Albverein

Isny unternimmt heute, Samstag,

eine aussichtsreiche Wanderung von

Bühl am Alpsee Richtung Zaumberg

und über Obereinharz, Untereinharz

und Alpe Rothenfels nach Bühl zurück.

Die Gehzeit beträgt etwa drei

Stunden bei einem Höhenunterschied

von rund 300 Metern. Am Ende

der Wanderung ist eine Einkehr in

Bühl geplant. Treffpunkt zur Bildung

von Fahrgemeinschaften ist um

9 Uhr beim Kurhaus Isny.

Eine Anmeldung bei den Wanderführern

Gabi Huber-Smuda und

Kurt Smuda unter Telefon

0 75 62 / 54 63 ist erforderlich.

Letzte Ausfahrt

des DAV ist morgen

ISNY (sz) - Seine letzte Kletterausfahrt

in diesem Jahr veranstaltet der

DAV Isny am morgigen Sonntag,

28. Oktober. Das Ziel wird je nach

Wetterlage kurzfristig festgelegt, teilen

die Bergsportler mit. Mögliche

Ziele könnten der Klettergarten in

Koblach oder die Südwände des Giggelsteins

sein. Voraussetzung für die

Teilnahme ist das Beherrschen des

vierten Grads im Nachstieg. Nötige

Ausrüstung sind Gurt, Helm, Kletterschuhe,

Bandschlingen, Karabiner

und Expressen. Material kann

teilweise ausgeliehen werden.

Eine telefonische Anmeldung ist

bei Tourenleiter Hubert Kimpfler

unter Telefon 01 71 /4271215

oder 0 75 66 / 94 10 66 nötig.

Rush hour in Isny: Weil unzählige Bürger in den

Genuss des „Radio-7-Freisprits“ kommen wollten,

ist es gestern Morgen zwischen 7 und

7.45 Uhr an einer Tankstelle in der Neutrauchburger

Straße zu einem Stau von etwa zwei Kilometern

Länge gekommen. Zahlreiche Bürger

waren gegen kurz nach 7 Uhr dem Aufruf des

ISNY (ws) - Die fünffache Paralympicssiegerin

Verena Bentele und Elobau-Personalleiter

Norbert

Christlbauer haben am Dienstag

beim Treffpunkt Fortbildung zu den

Themen Fachkräftemangel und Weiterbildung

im Kurhaus referiert. Circa

100 Interessierte begrüßte Bürgermeistersstellvertreterin

Sybille

Lenz. „Auch der Wirtschaftsstandort

Isny erlebt das Problem Fachkräftemangel,

weil sich nämlich Schul- und

Studienabgänger lieber in Richtung

der großen Städte orientieren um

erste Berufserfahrungen zu sammeln“,

sagte sie. Lenz begrüße es daher

sehr, dass Veranstaltungen über

berufliche Mitarbeitergewinnung

und Fortbildungsmaßnahmen nicht

nur in den Ballungszentren der Industrie

stattfinden, sondern gezielt

auch im ländlichen Raum, wo Fachkräfte

für Industrie und Handwerk

Mangelware sind.

Rita Hafner-Degen, Leiterin des

Regionalbüros Netzwerk berufliche

Fortbildung in Pfullendorf sagte:

„Angesichts weltwirtschaftlicher

Krisenphänomene und der in der

nördlichen Hemisphäre auftretenden

Demographiefalle sind wir gefordert,

unsere Lebensmodelle und

Arbeitswelten neu aufzustellen. Nur

durch lebenslange Bildung bleiben

wir eine attraktive und zukunftsfähige

Region.“

13 Regionalbüros arbeiten in Baden-Württemberg

für das Netzwerk

berufliche Fortbildung, finanziell getragen

vom Wirtschaftsministerium

Baden-Württemberg und vom europäischen

Sozialfonds. Das Büro in

Pfullendorf, zuständig für den Raum

Bodensee-Allgäu, kooperiert sowohl

mit allen öffentlichen und privaten

In der Region fehlen Fachleute

Aktion des Landes gegen Fachkräftemangel – Talente entdecken und weiterentwickeln

ISNY (rau) - Bei der Gewerbesteuer

gibt es 2012 voraussichtlich ein Plus

von 400 000 Euro. Diese erfreuliche

Einschätzung hat Kämmerer Werner

Sing dem Gemeinderat beim Quartalsbericht

vorgelegt. Die Aussichten

für 2013 fallen dagegen nicht so rosig

aus.

6,6 Millionen Euro waren als Einnahmen

aus der Gewerbesteuer für

2012 angesetzt worden. Nach aktueller

Einschätzung werden es sogar

sieben Millionen Euro sein. Auch

beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer

gibt es ein Plus von

50 000 Euro. Einer Erbschaft in Höhe

von 85 000 Euro und weiteren zusätzlichen

Einnahmen von rund

110 000 Euro stehen jedoch auch

Mehrausgaben gegenüber. Für die

neue Drehleiter und den Einsatzleit-

Unzählige Isnyer wollen „Freisprit“ – Kilometerlanger Stau

privaten Radiosenders gefolgt: „Wir tanken Ihren

Wagen voll, und zwar in Isny an der Avia-

Tankstelle.“ Nachdem zwei verdutzte Isnyer

Streifenpolizisten zufällig auf den Stau, der sich

aufgrund des Berufsverkehrs zwischenzeitlich

bis an den Ortseingang Neutrauchburg ausgedehnt

hatte, aufmerksam geworden waren, nah-

Bildungsträgern als auch mit der

Wirtschaft. Die Beratung sei kostenfrei,

erklärte Hafner-Degen. Der erste

Schritt seien die Standortbestimmung

und Profilklärung. Was kann

ich, was will ich, wo will ich hin? Der

zweite Schritt: Was brauche ich

noch, welche gezielte Fortbildung ist

nötig? Beratung und Unterstützung

sowie Weitervermittlung ins Berufsleben

seien durch die Regionalbüros

gewährleistet.

Bentele: „Auf dem Weg zum

Erfolg ist Begleitung nötig“

Referentin Bentele, eine der erfolgreichsten

Behindertensportlerinnen

Deutschlands, Literaturwissenschaftlerin

und Pädagogin, aufgewachsen

bei Tettnang, erzählte von

wesentlichen Stationen ihres Lebens

– und davon, was ihre Erfahrungen

und Erkenntnisse mit heutigen Anforderungen

im Berufsleben zu tun

haben könnten. Man dürfe viel ausprobieren,

müsse testen, um sein ureigenstes

Talent zu entdecken. Von

seinem Talent müsse man selbst begeistert

sein. Beeinflussungen durch

andere seien dabei nur begrenzt

nützlich. Auf dem Weg zum Erfolg

sei Begleitung nötig, Unterstützung,

Rückhalt – auch Feedback von anderen.

Man dürfe auch um Hilfe bitten.

Das sei kein Zeichen von Schwäche.

Durch Training könnten sich so

Schwächen in Stärken verwandeln.

Auch Vorbilder könnten auf dem

Weg zum Erfolg nützen. Dabei sei

wichtig, von Vorbildern nur das Gute

zu übernehmen. Die möglichen negativen

Einflussfaktoren auf dem

Weg zum Ziel seien zu relativieren.

Der Rest sei Dranbleiben, Trainie-

Die fünffache Paralympicssiegerin Verena Bentele referiert im Kurhaus

zum Fachkräftemangel. Links im Bild ist Sybille Lenz zu sehen sowie daneben

Benteles Begleiter. FOTO: SCHMID

wagen für die Feuerwehr müssen

noch dieses Jahr 591 000 Euro aufgebracht

werden.

50 000 Euro mehr als im Haushalt

eingeplant, sind für die unaufschiebbare

Sanierung des Dachs der Rotmoossporthalle

nötig und die Personalkosten

verteuern sich um 87 000

Euro. Stadtrat Gebhard Mayer

(FWV) forderte denn auch, diese

Kostensteigerung beim Personal

deutlicher anzuschauen. Die Stadt

könne froh sein, dass es der Isnyer

Wirtschaft so gut gehe.

Umlagen steigen um 1,2 Millionen

Im Jahr 2012 sei die Stadt in der komfortablen

Situation, dass es noch eine

Deckungsreserve gebe, so Sing, und

dass den Rücklagen heuer noch etwas

zugeführt werden könne. „Aber

abgerechnet wird zum Schluss, wir

haben erst Oktober“, warnte er vor

verfrühten Feststellungen. Auch

wenn Bürgermeister Rainer Magenreuter

die Haushaltseinbringung für

2013 als „unspektakulär“ bezeichnete,

so gibt es doch einiges, was die

Aussichten trübt.

Weil von 2010 auf 2011 die Steuerkraftsumme

der Stadt durch die wirtschaftliche

Erholung anstieg, jedoch

das Jahr 2011 zur Berechnung der

Umlagen für 2013 herangezogen

wird, werden die Umlagen um

1,2 Millionen Euro steigen. Und dies

nur, wenn der Kreistag keine Umlagenerhöhung

beschließt, was aber

schon im Gespräch ist.

„Ich werde im Kreistag gegen eine

Erhörung kämpfen“, sagte Magenreuter.

So gut wie derzeit werde es

men sie das Heft in die Hand und regelten zusammen

mit dem Tankstellenbetreiber und

dem Radioreporter die Angelegenheit. Letztlich

hatten etwa 20 Isnyer ihren Tank auf Kosten

des Senders gefüllt, teilte ein Sprecher von Radio

7 mit. Etwa eine dreiviertel Stunde später

hatte sich der Stau aufgelöst. MIL/FOTO: OH

ren, Lernen, sagte Bentele. Norbert

Christlbauers berufliche Karriere als

Betriebswirt und Diplom-Kaufmann

führte ihn durch die Personalbüros

in Industriebetrieben und der Finanzwelt.

Heute ist er als Personalleiter

von Elobau in Leutkirch tätig,

einem Elektronikunternehmen mit

550 Mitarbeitern. Sein Schwerpunkt:

Personalrecruiting und Talentmanagement.

Christlbauer behauptete, dass

heute in der Personalarbeit unendlich

viel mehr Aufwand betrieben

werden müsse als früher, und zwar

„im Gewinnen des Personals das zu

uns passt“. Dies treffe auch auf die

Bereiche Entwickeln, Ermutigen,

Fortbilden und das langfristige Binden

der Mitarbeiter an die Firma zu.

Christlbauer ist sich sicher: der demografische

Wandel verschärft den

Fachkräftemangel – er sei jedoch gerade

in ländlichen Regionen „bearbeitbar,

wenn alle mitmachen und

kreative Anreize und Lösungen entwickeln“.

Personalarbeit rückt also zunehmend

in den Fokus. Kleine und mittlere

Unternehmen können aus Sicht

der Experten ihre Vorteile durch Flexibilität

gegenüber den großen Konzernen

nutzen. Die Arbeitsstelle ist

dann nicht nur ein Ort, um sein Geld

zu verdienen, sondern auch Heimat

für den Menschen.

Das Regionalbüro „Netzwerk

Fortbildung“, Bodenseekreis,

Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen,

steht im Kontakt mit circa

60 Bildungsträgern.

●» rita.hafner-degen@stadt-pfullendorf.de

Gewerbesteuer liegt 2012 rund 400 000 Euro über Plan

Für die neue Drehleiter und den Einsatzleitwagen der Feuerwehr werden heuer noch 591 000 Euro fällig

dem Gewerbe in Isny 2013 wohl nicht

mehr gehen, unkte der Bürgermeister.

Als „alarmierend“ bezeichnete er

auch, dass die Einnahmen der Stadt

jedes Jahr zurückgehen, die Ausgaben

aber nicht. „Das ist aber nicht

nur bei uns so“, versicherte er. Die

Kosten – gerade im sozialen Bereich

– würden weiter steigen.

Der Haushalt 2013, den derzeit die

Fraktionen beraten, soll nach Willen

von Kämmerer und Bürgermeister

noch heuer verabschiedet werden.

Darin sind als dicke Batzen für die Investitionen

in der Südlichen Altstadt

1,1 Millionen Euro vorgesehen und

für die Kleinkindbetreuung 150 000

Euro. Kämmerer Sing bereitete die

Stadträte zu guter Letzt auf einen

„deutlichen Griff in die Rücklagen“

in Höhe von drei Millionen Euro vor.

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