WIR. WErDeN. EinS. - Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius

stlaurentius

WIR. WErDeN. EinS. - Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius

WIR.

WE rDeN.

EinS.

Pfarrbrief zur Zusammenführung der neun katholischen Gemeinden

zur Pfarrei St. Sixtus am 18. September 2011

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am 18. September 2011 entsteht in Haltern

am See eine neue Pfarrei, zu der neun Gemeinden

gehören. Die Stadtgrenzen sind

dann (fast) identisch mit den Grenzen der

neuen Pfarrei St. Sixtus, die dann – zumindest

für einige Monate – die größte Pfarrei

des Bistums sein wird. Fast 24.000 Mitglieder

wird sie zählen.

Den Hauptgottesdienst

werden wir

mit Weihbischof

Dieter Geerlings

auf dem Marktplatz

feiern, um uns

anschließend auf

den Weg der

großen Kreuztracht

zu machen. Dabei

wird aus jeder

Gemeinde ein

„Heiligtum“ mitgetragen. Mitglieder aller

Gemeinden werden auch ein Stück des

Weges gestalten.

Die Botschaft ist klar: Wir stellen uns gemeinsam

unter das Kreuz, machen uns mit Jesus

Christus auf den Weg durch unsere Stadt.

Der Weg ist anstrengend, nicht nur für diejenigen,

die das Kreuz und die „Heiligtümer“

tragen. Dies passt, weil der Weg des Glaubens

auch heute anstrengend ist, das haben

uns nicht nur die letzten Monate der Vorbereitung

gezeigt.

Ein großer Teil unserer Gemeindepatrone

führt uns in die ganz frühe Kirche zurück, die

Heilige Maria Magdalena, die Heilige Maria

und der Heilige Andreas waren selbst Zeugen

des Lebens, Sterbens und Auferstehens Jesu

Christi. Wir bewegen uns damit auf einem

guten und festen Grund, darauf dürfen wir

auch in Zukunft bauen.

Mit dem 18. September wird auch das neue

große Seelsorgeteam ernannt. Der Fusionstag

ist somit auch der Tag der Einführung der

Seelsorgerinnen und Seelsorger in ihre neue

Liebe Leserinnen und Leser,

große Aufgabe. Ich bin sicher, dass sich alle

mühen, den ihnen gestellten Aufgaben gerecht

zu werden und gemeinsam mit Ihnen

Mitarbeiterin und Mitarbeiter am Werden des

Reiches Gottes zu sein.

Noch gerade rechtzeitig vor der Fusion werden

Pfarrer Robert Gruschka, Kaplan Thorsten

Brüggemann und Stefan Voges zu uns

kommen. Wir heißen sie herzlich willkommen.

Ganz herzlich möchte ich allen danken, die

auf dem Weg hin zum 18. September mitgewirkt

haben. Ohne die große Bereitschaft, es

miteinander zu wagen, wäre es – bei allen

Schwierigkeiten – nicht so gut gelaufen. Dass

es weiterhin gut läuft, das ist jetzt unser aller

Aufgabe.

Mein besonderer Dank gilt auch Pfarrer

Bruno Pottebaum, der über 22 Jahre Pfarrer

von St. Sixtus war und nun nach Telgte

wechselt. Ich denke, dass es unser aller

Wunsch ist, dass ihm dort ein guter Anfang in

neuer Rolle gut gelingt.

Stellen wir uns gemeinsam unter den Segen

Gottes – auf die Fürsprache des Heiligen

Andreas, des Heiligen Antonius, des Heiligen

Joseph, der Heiligen Katharina, des Heiligen

Lambertus, des Heiligen Laurentius, der Heiligen

Maria, der Heiligen Maria Magdalena

und des Heiligen Sixtus.

So grüße ich Sie im Namen aller Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der Seelsorge ganz

herzlich

Martin Ahls

Dechant im Dekanat Haltern am See


Kreuzerhöhung, der Tag der Fusion im Jahre 2011

Seit 1736 ist die Kreuztracht fester Bestandteil

des kirchlichen Lebens in Haltern. So ist

es ein guter Termin, dass zum 275. Kreuzerhöhungsfest

sich die neun Gemeinden des

Dekanats zur einen großen St.

Sixtusgemeinde verbinden. „Wir werden

Eins“, das war der überwiegende Wille vieler

Gläubigen in der Phase der Vorbereitung auf

dieses Ziel hin.

Das wundertätige Gabelkreuz aus dem 14.

Jahrhundert ist im Rheinland entstanden und

einer Legende nach gegen den Strom auf der

Lippe bis nach Haltern geschwommen. Viele

Jahre hing es im Chor über dem Hochaltar

zur Verehrung aus. 1726 ereignete sich das

so genannte Lichtwunder. Sogleich begannen

die ersten Wallfahrten nach Haltern. Die vielen

Votivplaketten am Kreuz sind Zeichen

tiefer Frömmigkeit und des Dankes der Gläubigen,

deren Bitten in Notsituationen auf oft

wundersame Weise erhört wurden.

Erstmals wurde das Kreuz 1736 durch die

Stadt getragen, zunächst an Karfreitag zum

Annaberg und später auf dem seit Jahren

bekannten langen Weg. Das schwere mit den

Votivgaben geschmückte Kreuz wird dabei

von jeweils sechs Männern, meistens Bauernsöhnen

aus dem ganzen Dekanat, auf den

Schultern durch die Straßen und Felder getragen.

Das Fest Kreuzerhöhung geht mittelbar zurück

auf die Auffindung des Kreuzes Christi

durch die hl. Helena, die Mutter des Kaisers

Konstantin des Großen am 13. September

326. Genau zehn Jahre später wurde in Jerusalem

die Konstantinische Basilika über dem

Grab Christi eingeweiht. Einen Tag später,

am 14. September zeigte man das Kreuz

dem Volk in feierlicher Form. Das Zeigen

oder Erhöhen des Kreuzes gibt dem Fest am

14. September, seinen Namen. So wird auch

in Haltern immer am Sonntag nach Kreuzerhöhung

in der Kreuztracht das Kreuz von

vielen Gläubigen durch die Prozession verehrt.

Das gotische Gabelkreuz hat seinen Platz im

Seitenschiff der Sixtus-Kirche. Jeden Tag

kommen Menschen in die Kirche, um hier

eine Kerze anzuzünden, ein Gebet zu sprechen,

eine Bitte in das Fürbittbuch zu schreiben

oder still zu werden.

Beten wir geistig mit dem alten Hymnus.

1. O du hochheilig Kreuze, daran mein Herr

gehangen in Schmerz und Todesbangen.

2. Allda mit Speer und Nägeln die Glieder

sind durchbrochen, Händ, Füß und Seit

durchstochen.

4. Du bist die sichre Leiter, darauf man steigt

zum Leben, das Gott will ewig geben.

7. Du bist der Stab der Pilger, daran wir sicher

wallen, nicht schwanken und nicht fallen.

9. Zeig deine Kraft und Stärke, beschütz uns

all zusammen durch deinen heilgen Namen

Brigitte Koch.

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Weitere besondere Gottesdienste in der Kreuzerhöhungs-Woche

Dienstag 13. September 2011

15.00 Uhr Heilige Messe für die Senioren

St. Sixtus

Mittwoch 14. September 2011

Fest: Kreuzerhöhung

18.00 Uhr Festgottesdienst St. Sixtus

Messfeiern am Samstag, 17.09.2011

15.45 Uhr Vorabendmesse Krankenhauskapelle

17.00 Uhr Vorabendmesse Annabergkirche

17.00 Uhr Heilige Messe St. Joseph

18.30 Uhr Heilige Messe Maria Magdalena

18.30 Uhr Heilige Messe St. Lambertus

anschl. Einladung zur Agapefeier im Josefshaus

(biblisches Mahl mit Texten und Musik)

Freitag 16. September 2011

18.00 Uhr Heilige Messe mit meditativen Texten

St. Sixtus

Messfeier am Sonntag, 18.09.2011

Am Tag der Zusammenführung unserer neun

Gemeinden beginnt der Hauptgottesdienst um

09.30 Uhr auf dem Marktplatz. Hauptzelebrant ist

Weihbischof Dieter Geerlings.

Anschließend sind große Kreuztracht mit den

„Heiligtümern“ der Gemeinden und das große

gemeinsame Mittagessen auf dem Markt. Für die

Kinder wird die große Hüpfburg bereit stehen.

Unsere Messfeiern am Samstag und Sonntag (ab 24. September)

Vorabendmessen:

15.45 Uhr Krankenhauskapelle

17.00 Uhr Annabergkirche

18.00 Uhr St. Sixtus

Messfeiern am Sonntag:

09.15 Uhr Annabergkirche

09.15 Uhr St. Antonius, Lavesum

09.30 Uhr St. Maria Magdalena, Flaesheim

09.30 Uhr St. Lambertus

10.00 Uhr St. Sixtus („Hochamt“)

10.45 Uhr St. Joseph, Sythen

10.45 Uhr St. Laurentius

11.00 Uhr St. Andreas, Hullern

11.00 Uhr Heilig Kreuz, Hamm-Bossendorf

11.15 Uhr St. Marien

18.00 Uhr St. Sixtus

Dazu kommt in bestimmten Abständen die

Jugendmesse am Sonntag um 19.00 Uhr in

St. Marien.

Unsere regelmäßigen Messfeiern an den Werktagen:

Altenwohnhaus St. Anna: Montag, 10.30 Uhr

Altenwohnhaus St. Sixtus: Montag, 10.30 Uhr

Heilig Kreuz: Montag, 14.30 Uhr

Krankenhauskapelle: Montag, 18.30 Uhr

Pfarrkirche St. Sixtus: Dienstag, 8.15 Uhr, Freitag,

18.00 Uhr

St. Laurentius: Dienstag, 8.15 Uhr (1x monatlich

aber 15.00 Uhr); 3. Freitag im Monat Herz-Jesu-

Freitag, 08.15 Uhr

St. Andreas: Mittwoch, 19.00 Uhr, am 1. Dienstag

im Monat zusätzlich Seniorenmesse um 14.30

Uhr im Pfarrheim

St. Marien: Mittwoch, 08.15 Uhr, am 2. Dienstag

im Monat zusätzlich Seniorenmesse um 15.00

Uhr; 2. Freitag im Monat Herz-Jesu-Freitag, 08.15

Uhr

St. Maria Magdalena: Dienstag, 19.00 Uhr, am

2.. Mittwoch zusätzlich um 14.30 Uhr

St. Antonius: Donnerstag, 08.15 Uhr

St. Joseph: Donnerstag, 08.15 Uhr, am letzten

Donnerstag aber statt dessen um 15.00 Uhr; 1.

Freitag im Monat Herz-Jesu-Freitag, 08.15 Uhr

St. Lambertus: Donnerstag, 19.00 Uhr; 4. Freitag

im Monat Herz-Jesu-Freitag, 08.15 Uhr

Katharinenkapelle: Freitag, 18.00 Uhr

Seniorenzentrum Kahrstege: 1. Donnerstag im

Monat, 16.00 Uhr

Besondere Termine für spezielle Messfeiern werden

gesondert angekündigt.

Tauftermine sind in der Regel an jedem Samstag

um 16.00 Uhr in zwei unserer Kirchen. Die genauen

Termine/Orte entnehmen Sie bitte dem

Internet oder fragen Sie direkt in den Büros an.

Darüber hinaus sind Taufen in der Regel auch in

den Sonntagsmessen möglich.

Beichtgelegenheit ist immer samstags um 17.00

Uhr bis 17.45 Uhr in der Sixtuskirche. Die Priester

stehen zur Vereinbarung von persönlichen

Beichtterminen aber auch gerne zur Verfügung.

Hochzeiten sind in der Regel am Freitag um

14.30 oder 16.00 Uhr und am Samstag spätestens

14.30 Uhr möglich.,.

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Auf den folgenden Seiten stellen

sich die neun Gemeinden vor, die die

neue Pfarrei St. Sixtus bilden.

St. Andreas, Hullern - St. Antonius, Lavesum - Heilig Kreuz, Hamm-Bossendorf -

St. Lambertus, Lippramsdorf - St. Laurentius, Haltern am See -

St. Maria Magdalena, Flaesheim - St. Marien, Haltern am See -

St. Joseph, Sythen - St. Sixtus, Haltern am See

Die Kirche in Hullern

ist als Kapellengründung

nach 1268 anzusehen.

Nach Umbauten

und Neubauten

entstand die heutige

Kirche, ein Bauwerk

in Backsteinarchitektur,

die am 21.

September 1897 feierlich

eingeweiht

wurde.

St. Andreas Hullern

stellt sich als typische

Dorfgemeinde dar.

Zahlreiche Gruppierungen und Verbände

prägen mit ihren vielfältigen Veranstaltungen

und Aktivitäten das Pfarrleben.

Die zahlenmäßig größte Gruppe bildet die

kfd, die mit ihren Angeboten viele Akzente

setzt. Besonders erwähnt seien u.a. der Seniorennachmittag,

die Frühstücksrunde und

der Gottesdienstkreis, der die kfd-Messen

vorbereitet.

Das gemeindliche Leben wird ebenfalls geprägt

durch die KAB. Neben vielen anderen

Aktivitäten sei hier besonders der Kreuzweg

rund um den Hullerner See am frühen Morgen

des Karfreitags erwähnt.

Ebenso rege beteiligt sich unsere Jugend am

Gemeindeleben. Mehrere Messdienergruppen

werden von älteren Jugendlichen selbstverantwortlich

geleitet, die Leiterrunde bereitet

weitere Veranstaltungen vor. Doch auch

St. Andreas in Hullern

die Planung und Durchführung von Kinder-

und Jugendfreizeiten, Zeltlagern usw. wird

von den Jugendlichen mit großem Engagement

angepackt.

Neben der eher stillen, unauffälligen und unbürokratischen

Hilfe für Bedürftige in Hullern

veranstaltet die Caritasgruppe der Gemeinde

viele beliebte Veranstaltungen, so z. B. die

Kleiderbörse, das Caritasfest oder den Martini-Basar.

Eine Gruppe junger Mütter trifft sich regelmäßig,

um die einmal im Monat stattfindenden

Kleinkinder-Wortgottesdienste vorzubereiten.

Ebenfalls gibt es einen Kreis junger Familien,

der die monatlichen Familiengottesdienste

ausarbeitet. Katechetenkreise sorgen jeweils

für die Kommunion- bzw. Firmvorbereitung.

Bei zahlreichen Gottesdiensten und besonderen

Konzerten wirken sowohl Kirchenchor,

Kinder- und Jugendchor sowie die Singgruppe

Aufwind gestaltend mit.

Sehr beliebt ist unsere Pfarrbücherei.

Die engagierten Mitarbeiterinnen des Kindergartens

prägen sowohl durch ihre alltägliche

Arbeit wie auch durch die zahlreichen Veranstaltungen

das Gemeindeleben mit.

Dies sind nur einige unserer Gruppierungen.

Zusammenfassend sei gesagt, dass rund um

unsere Kirche und das Pfarrheim sich jede

Menge tut: Die Gemeinde St. Andreas zeichnet

sich durch einen großen Zusammenhalt

aus, der für viele von uns in Hullern einen

großen Teil unserer dörflichen Identität stiftet.

Gisela Potisch


Die Gemeinde St. Antonius wurde im 15.

Jahrhundert erstmalig urkundlich erwähnt. Es

existiert eine Urkunde, die die Errichtung der

Kapelle in Lavesum auf den 26. März 1467

datiert. Seitdem ist Antonius der Große

Schutzpatron der Gemeinde. Am 17. Januar

(Swiene Tüens) feiern die Gemeindemit-glieder

ihren Heiligen.

Die Kapelle als Ganzes

steht heute unter Denkmalschutz.

Im Rahmen einer

Bachelor- Arbeit hat man

sich in besonderer Weise

mit den Fresken beschäftigt.

Eine Besonderheit von

St. Antonius ist die Johannesprozession,

die seit dem Jahr 1708 immer

am Sonntag nach dem Fest des hl. Johannes

des Täufers stattfindet.

Die Kirche in Lavesum, in der bis heute die

Gottesdienste gefeiert werden, entstand in

den Jahren von 1921 bis 1924. Am 6. November

1924 wurde sie dann von Bischof Dr.

Johannes Poggenburg geweiht. Mit Beginn

2007 konnte die Antoniuskirche noch einmal

ganz großes Engagement vieler Lavesumer

Die Geschichte

unseres Dorfes

ist eng mit den

beiden Gotteshäusern,

der

Pfarrkirche Hl.

Kreuz in Hamm

und der

Katharinenkapelle in Bossendorf, im Volksmund

auch Ludgeruskapelle genannt, verbunden.

Die Katharinenkapelle liegt auf dem

alten rund ummauerten Friedhof. Die Kapelle

gilt als der älteste Steinbau des Vestes Recklinghausen

und wird von vielen Kunsthistorikern

als die älteste Steinkirche des Bistums

angesehen.

Die erste Kirche in Hamm, Harne - Winkel am

Fluss, dürfte eine Kapelle des adeligen Hau-

St. Antonius in Lavesum

Heilig Kreuz in Hamm-Bossendorf

rundum erneuert werden. Vor allem durch

Gemeindemitglieder konnte diese Energieleistung

geschafft werden. Ehemals gehörte

St. Antonius zur Sixtuspfarrei, bis sie 1941

eine selbständige Gemeinde wurde. Bis 1985

hatte die Antonius-Gemeinde einen eigenen

Pfarrer vor Ort. Seit 1985 hat die Gemeinde

verschiedene Formen der Zusammenarbeit

erlebt. Zuletzt lebten die 1116 Katholiken in

einer verbindlichen Pfarreiengemeinschaft mit

den Gemeinden St. Laurentius und St. Lambertus.

Aufgrund der heutigen Situation in der

Kirche wird ehrenamtliches Engagement als

Christ immer wichtiger. So übernehmen auch

in der Antonius-Gemeinde Ehrenamtliche

jeden Alters in vielfältiger Weise Verantwortung

und gestalten das Gemeindeleben aktiv

mit: in Gremien, Ausschüssen, Verbänden

und Vereinen.

Wir alle sind gespannt, wie es sein wird,

wenn wir eine große Pfarrgemeinde St. Sixtus

sind. Mit dem Wunsch auf eine vertrauensvolle

Zusammenarbeit, herzliche Grüße

aus der Gemeinde St. Antonius.

Ruth Gerdes

ses Hame oder

Hamma gewesen

sein. Über der

Lippeniede-rung gelegen,

ist die Kirche

heute Mittel-punkt

einer in diesem Bereich

noch intakten

Streusiedlung. Die

Kirche wurde zu Beginn

als einfaches

rechteckiges Gotteshaus

im 12. Jahrhundert im romanischen Stil

errichtet. Dem Geist der Zeit entsprechend,

es war die Zeit der Kreuzzüge, erhielt die der

Heiligen Helena geweihte Kirche den Namen

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Heilig Kreuz, der auch heute noch gebräuchlich

ist.

Viele unterschiedliche Menschen kommen in

unserer Gemeinde zusammen, die alle eines

miteinander verbindet: der Glaube an Jesus

Christus. Dass dieser Glaube nichts Statisches

und Unveränderliches ist, sondern lebendig,

vielfältig und über alle Altersgrenzen

hinweg gelebt werden kann, veranschaulicht

unser Gemeindeleben.

In beiden Gotteshäusern feiern wir gemeinsam

Gottesdienst - und das nicht nur in traditionellen

Formen: Krabbel- und Kindergottesdienste

sowie Familiengottes-dienste haben

bei uns genauso ihren Platz. Darüber hinaus

Der erste urkundlich gesicherte Nachweis

über die Existenz der Pfarrei St. Lambertus

Lippramsdorf geht in das 12. Jahrhundert

zurück. In einem Güterverzeichnis des Grafen

Heinrich von Dale, das die Jahreszahl

1188 trägt, ist unter anderem die Pfarrei Lippramsdorf

verzeichnet. Daraus könnte man

schließen, dass die Gemeinde 1188 bereits

bestanden hat. Aber aufgrund fehlender Urkunden

lässt sich die eigentliche Gründung

nicht datieren. Kirchenforscher nehmen an,

dass die Pfarrei eine Tochtergemeinde von

Lembeck war und vom Haus Ostendorf aus

mitbegründet wurde.

Die erste Dorfkirche muss ebenfalls 1188

errichtet worden sein, sie hat rund 650 Jahre

unverändert gestanden. Erst 1835 wurde sie

wegen wachsender Einwohnerzahl umgebaut

und erweitert.

Dreimal wurde sie

ausgeplündert. In

der Nacht auf den

22. Februar 1945,

wenige Wochen

vor Ende des Zweiten Weltkrieges, fiel die

Lambertus-Kirche Bomben zum Opfer. Gottesdienste

fanden vorübergehend in einer

Notkirche statt, während Pfarrer Tüshaus an

den Wiederaufplänen schmiedete. Das ganze

St. Lambertus in Lippramsdorf

gestalten viele Gruppen und Kreise das Gemeindeleben

mit. Ob Seniorenkreis, Kirchen-

und Kinderchor, Krabbelgruppe, die KAB mit

ihrem Männerfrühstück und der Ü-30 Gruppe,

die kfd, die Kindertageseinrichtung - alle tragen

dazu bei, dass wir eine lebendige Gemeinde

sind, in der der christliche Glaube

ganz unterschiedlich zum Ausdruck kommt.

Bei der Gestaltung dieses Gemeindelebens

kommt den Gremien eine wichtige Bedeutung

zu. Hier werden Entscheidungen besprochen,

Weichen gestellt und die Zusammenarbeit

mit den hauptamtlichen Vertretern

abgesprochen.

Elisabeth Bevermann

Dorf beteiligte sich, Firmen und Handwerker

arbeiteten gegen geringe Entlohnung – im

Juli 1951 war die große Gemeinschaftsarbeit

vollendet. Jahrhunderte lang hatte Lippramsdorf

einen eigenen Pfarrer. Das änderte sich,

als sich Heinz-Josef Weckenbrock im Sommer

2005 zur Ruhe setzte. Folge war die Bildung

der Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius/St.

Antonius/St. Lambertus unter der

Verwaltung von Pfarrer Berthold Engels. Die

Gemeinde tat sich zunächst schwer, aber sie

lernte dank Pfarrer Engels schnell, grenzüberschreitend

zu denken und zu handeln -

ohne die eigene Identität zu verlieren. Das

neue Gebilde setzte vielfältige Aktivitäten in

Gang, gerade auch im Bereich der Kinder-

und Jugendarbeit. Entstanden sind Kreise,

die eigenverantwortlich z.B. Familienwortgottesdienste

organisieren, sich der Messdiener-Ausbildung

annehmen oder kirchenmusikalisch

Akzente setzen. Daneben gibt es

die kirchlichen Vereine und Verbände, die

seit Jahrzehnten engagiert Gemeindeleben

gestalten.

Ziel ist, in der großen fusionierten Pfarrei St.

Sixtus ein eigenes Profil zu bewahren und

dennoch im neuen Orchester Zukunft im

Glauben mitzugestalten.

Elisabeth Schrief


Schon Ende der 30er Jahre war im Halterner

Westen eine neue Kirche geplant. Durch den

2. Weltkrieg konnte man sich aber erst 1952

wieder mit dem Kirchenneubau befassen. Die

Stadtverwaltung schenkte der Gemeinde ein

Grundstück an der Augustusstraße, den

„Garten Eden“. Am 12. und 13. November

1955 fand das hohe Fest der Konsekration

statt. Die Kirche

trägt den Namen

des Mannes,

der als Diakon

seinem väterlichen

Freund, dem

Papst Sixtus,

treu ergeben

war. Am 30.

November 1958

erfolgte die

Erhebung von

St. Laurentius

zur Pfarrei.

Seit vielen Jahren besteht eine Gemeindepartnerschaft

mit Mossoró in Brasilien. Der

Eine-Welt-Ausschuss engagiert sich auch für

den in Tansania lebenden und aus unserer

Gemeinde stammenden Pater Ralf Weber.

Für das Wachsen des geistlichen Lebens der

Wer sich von Norden, von der Lippe her, dem

Stift Flaesheim nähert, erblickt zunächst die

alte Kloster- und Pfarrkirche auf einer kaum

merklichen Anhöhe. Ihre mächtigen Bruchsteine

erwecken den Eindruck einer wehrhaften

Trutz- und Schutzkirche. Schützend

und bergend steht sie vor den kleinen Häusern

und Höfen des Dorfes. Fast 850 Jahre

St. Laurentius in Haltern am See

St. Maria Magdalena in Flaesheim

Gemeinde bereitet der Pastoralausschuss

Veranstaltungen vor. „Die Bibel und ich“ und

die Gemeindewallfahrt nach Eggerode oder

Kirchhellen sind nur einige Beispiele.

Das Pfarrheim St. Laurentius ist ein beliebter

Ort der Begegnung für die ganze Gemeinde.

Kirchliche Verbände wie kfd, KAB, Caritas,

Kath. Bildungswerk, Chöre, KinderKirche,

Senioren, etc. treffen sich regelmäßig in und

um Kirche und Pfarrheim. Hervorzuheben ist

bei dieser Aufzählung die Jugend: Messdienergruppen,

Kinder- und Jugendgruppen der

GEJA (Gemeindliche Jugendarbeit) und der

Jugendtreff der OJA (Offene Jugendarbeit)

bevölkern wöchentlich das Pfarrheim. Jährlich

werden in den Sommerferien drei Ferienfreizeiten

für mehr als 200 Kinder veranstaltet.

Alle Gremien haben sich intensiv mit der Fusion

zur „Großpfarrei“ St. Sixtus, Haltern am

See, beschäftigt. Jetzt ist es soweit! Wir

freuen uns auf neue Aufgaben und darauf,

viele neue Menschen kennen zu lernen. Wir

sind aber auch froh, Altes und lieb Gewonnenes

weiterhin pflegen zu können. Und das

alles mit Gottes gutem Segen.

Andrea Franke-Reh

bot sie den Menschen in Flaesheim Schutz

und Zuflucht – trotz aller Brand- und Abbruchspuren.

Flaesheims Kirche hat allen

Bedrängungen und Notzeiten widerstanden.

Sie hat sich ihre besondere Anziehung bewahrt

und stets eine intensive Ausstrahlung

ausgeübt.

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Noch heute

finden sich

Spuren des

klösterlichen

Lebens. Die

Steine der

Kirche reden

vom Lobpreis

Gottes vieler

Jahrhunderte

und Generationen.

Dieser

Geist mit seinemeinladenden

Charakter muss erhalten bleiben.

Hier finden Menschen ihre Beheimatung –

nicht nur die Aktiven, sondern auch die Kirchenfernen,

die die Verän-derungen in „ihrer“

Gemeinde noch viel weniger verstehen, weil

sie um Ursachen und Begründungen nicht

wissen. So sind die Reaktionen in der Ge-

Die Gemeinde St. Marien ist die Jüngste. Erst

in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

reiften Pläne zu dieser Kirche, die

dann am 23.6.1965 durch Weihbischof Heinrich

Tenhumberg geweiht wurde. Zwei gegeneinander

verdrehte Quadrate machen

ihren Grundriss aus, der freistehende Kirchturm

ist einzigartig in Haltern. Die Kirche ist

eingebettet in ein Ensemble von Kindergarten,

Pfarrheim und Pfarrhaus – und das mitten

in einem Wohngebiet. Auf die Fürbitte der

St. Marien in Haltern am See

meinde St. Maria Magdalena auf die Fusion

sehr unterschiedlich. Über das Verharren im

Widerstand, dem Gefangensein im Heimweh

nach der vergangenen Zeit, der Trauer über

den Verlust und dem Abbruch aller Beziehungen

zur Gemeinde ist es ein weiter Weg

zur nüchternen Feststellung: So ist nun einmal

die Realität.

Vielleicht verlangt die heutige Entwicklung

von uns, dass wir, sicher vorläufig, versuchen,

die Nacht auszuhalten. Nicht passiv,

als ob wir einzig bessere Zeiten abwarten

würden, sondern die Nacht aushalten, miteinander

wach bleiben, um zu sehen, welche

neuen Zeichen auftreten.

Flaesheims Stiftkirche, ein Ort der Stille, der

Wache, der Einkehr und des Gebetes, das ist

– so hoffe ich – die Aufgabe dieser kleinen

Gemeinde in der neuen Pfarrei St. Sixtus.

Annegret Laakmann

Gottesmutter mögen hier die Gebete vieler

Menschen bei Gott, dem Vater, gut aufgehoben

sein.

Heute hat die Marienkirche neben ihrer „normalen“

Funktion auch ihre Bedeutung als

Jugendkirche und als Raum für die Projektreihe

KuKuK, was für „Kirche und Kunst und

Kultur“ steht. Vielleicht ist dieses Nebeneinander

so leicht möglich, weil der moderne

Kirchenbau das zulässt, weil er sich öffnet

und darin Altem und Neuem Platz lässt. Neben

vielen Menschen aus der Gründerzeit der

Gemeinde bietet St. Marien gerade auch

vielen neuen Gemeindemitgliedern Raum, die

in den letzten Jahren in eines der vier großen

Neubaugebiete (Im Loh, An der Kahrstege, In

der Borg und Sundernstege) gezogen sind.

Wie Maria offen war für den Anruf Gottes, so

soll auch die Kirche – und das im doppelten

Sinn des Wortes – einladend und behütend

für alle Menschen guten Willens sein.

Martin Ahls


2009 feierte die St. Joseph-Kirche in Sythen

ein Doppeljubiläum. Vor 100 Jahren erfolgte

die Grundsteinlegung, vor 50 Jahren, wurde

der Kirchenerweiterungsbau

feierlich eingeweiht.

Bis zum

Bau einer

eigenen Kirche

war die Sythener

Bevölkerung gezwungen,

den

Weg zur

Sixtuskirche zu

allen religiösen

Veranstaltungen

zurückzulegen.

Geld für den Bau eines eigenen Gotteshauses

stand wegen der niedrigen Einwohnerzahl

und den geringen Erträgen aus der Landwirtschaft

nicht zur Verfügung. Nach der

Jahrhundertwende hielt die Industrie mit der

Sprengstofffabrik und den Sandwerken Einzug

ins Dorf. Die Einwohnerzahl stieg stetig,

und der Wunsch nach der Errichtung einer

eigenen Rektoratsgemeinde wuchs.

Am 15.08.1909 erfolgte die Grundsteinlegung

für die St. Joseph-Kirche. Pfarrer Hellweg

vollzog am Fest Allerheiligen 1910 die kirchliche

Einsegnung und stellte die Kirche unter

den Schutz des Hl. Joseph. Im Frühjahr 1911

wurde Pfarrrektor Anton Kaup der erste Seelsorger

der neuen Kirche. Am 1.10.1911

wurde Sythen Pfarrrektorat. Erst am 1.12.

Der Hl. Liudger erhielt 792 von Karl dem

Großen den Auftrag, das Münsterland zu

missionieren. Es ist zu vermuten, dass eine

seiner ersten Gemeinden 795 in Haltern entstand.

So zählt St. Sixtus zu den Urpfarren

und kann wohl als Keimzelle des Dekanates

Pfarrkirche St. Joseph in Sythen

St. Sixtus in Haltern am See

1940 wurde die Erhebung der Rektoratsgemeinde

zur selbständigen Pfarre amtlich.

Bedingt durch den Zuzug vieler Familien

nach Sythen beschloss der Kirchenvorstand

im Januar 1957 eine großzügige Erweiterung.

Am 8.06.1958 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung.

Die erste Heilige Messe wurde

im neuen Teil der Kirche am 24.05.1959 gefeiert.

Die feierliche Einweihung erfolgte am

3. Adventssonntag

1959.

Am 24.09.1959

wurden in Gescher

die drei kleinsten

Glocken, 1965 die

vierte. Glocke und

im Jahre 1984 die

fünfte Glocke gegossen.

In St. Joseph

gibt es: Familienkreise,

kfd, KAB, KjG, Kolping,

Holytainment, Messdiener, die Seniorengemeinschaft

und die Gruppe „Lebensrecht“.

Folgende Einrichtungen gehören zur Pfarrei:

Kindergarten, Pfarrheim mit dem Pfarrbüro,

der Friedhof und die Bücherei. Ein Konzept

zum Neubau des Pfarrheimes in der Kirche

wurde vor einiger Zeit entwickelt und wird bei

einer Verwirklichung das innere Erscheinungsbild

von St. Joseph verändern. So hat

sich St. Joseph in ihrer 100-jährigen Geschichte

immer verändert und wird das auch

weiterhin tun.

Jochen Thiele

bezeichnet werden. Ob die erste Kirche in

Haltern noch auf den Hl. Liudger zurückgeht

und von ihm dem Hl. Sixtus geweiht wurde,

ist nur zu vermuten. Erst 1188 wird eine Kirche

in Haltern urkundlich erwähnt; vermutlich

eine Steinkirche im romanischen Stil.

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Ihr folgte im 14. Jahrhunderts eine gotische

Kirche. Wegen der wachsenden

Einwohnerzahl und der Zunahme der

Pilgerzahl zum hl. Kreuz - seit 1726 hier

verehrt - wurde ein Neubau benötigt, der bis

1885 realisiert wurde.

Die Sixtusgemeinde zählt heute 5240 Seelen

und sonntäglich etwa 1540 Kirchenbesucher.

Aus der Sixtusgemeinde ist auch das Sixtus-

Krankenhaus hervorgegangen; die Grundsteinlegung

am Richthof war 1853. An seinem

jetzigen Standort wurde es von 1900 bis

Katholisch in Haltern am See“

1902 neu erbaut und danach mehrfach erweitert.

Zu St. Sixtus sind die beiden

Altenwohnheime St. Anna und St. Sixtus zu

rechnen. Für Kinder im Vorschulalter gibt es

den Kindergarten. Das Pfarrheim Josefshaus

wird vielfältig genutzt, von Vereinen, für Versammlungen

und Vorträge und als Übungsräume

für Chor und Pfarrorchester sowie der

Seniorengemeinschaft.

Eine besondere Rolle im Leben einer Gemeinde

spielen die Vereine. Für St. Sixtus

sind da vor allem zu nennen: kfd, KjG, KAB

und Kolpingfamilie. Gerade hier werden

Pfarrgrenzen vielfach heute schon überschritten.

Eine hervorragende Stellung im Bistum

nimmt die Kantorei St. Sixtus ein. Der Chor

und das Orchester tragen vornehmlich zur

festlichen Gestaltung der Gottesdienste an

hohen Feiertagen bei, und zu vielfältigen anderen

Gelegenheiten singt die Choralschola.

Daneben besteht der Calypso-Chor.

Alles in Allem haben wir ein Startkapital, mit

dem wir hoffnungsvoll der Fusion zum Fest

Kreuzerhöhung 2011 entgegensehen

können.

Auszug aus einem Artikel von Arno Heuwes (Alfred Koop)

Seit dem Kreuzerhöhungsfest 2010 gibt es jede Woche eine „Videobotschaft“, gesprochen

von Mitgliedern des Seelsorgeteams. Jeden Sonntag um 18.00 Uhr wird der neue Film frei

geschaltet. Man kann diese Filme über die Homepage www.st-sixtus.de (Bereich „Videos“

oder über die Videoplattform www.youtube.com (Suchwort: katholisch Haltern) finden.

Auch die Filme vergangener Wochen bleiben dort abrufbar.

Besonders froh sind wir, dass Domkapitular Peter Thewes zu den Sprechern gehört. Mit

über 90 Jahren hat er hier ein Medium entdeckt, das ihn und alle anderen Sprecher weltweit

sichtbar macht. Übrigens haben wir auch Zuschauer im Vatikan, Indien, Venezuela,

Usbekistan, Ekuador und in vielen anderen Ländern. Nach den deutschen Zuschauern

folgen in der Länderstatistik übrigens die USA vor Österreich, der Schweiz, Kanada und

Liechtenstein.


Unsere Büros sind Anlaufstellen für viele Fragen.

Zentral arbeitet voraussichtllich ab Ende September das PASTORALBÜRO in der

Gildenstraße 22, Tel. 33 94, Fax 46 03

info@st-sixtus.de

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag durchgehend von 8 bis 18 Uhr – und

zusätzlich auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Das Pastoralbüro ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen aus allen neun Gemeinden.

Silvia Lössl Gerda Lamm Angelika Füßner Rita Treffer

Darüber hinaus gibt es in den Ortsteilen jeweils ein KONTAKTBÜRO mit eigenen

Öffnungszeiten.

Die Kontaktbüros sind insbesondere für Anfragen aus dem betreffenden Ortsteil zuständig

und vermitteln bei Bedarf auch weiter an das Pastoralbüro.

Kontaktbüro Hullern, St. Andreas

Terwellenweg 11

Tel. 38 83 – Fax 16 96 58

andreas.hullern@st-sixtus.de

Öffnungszeiten:

montags 15.00 – 18.00 Uhr

donnerstags 09.00 – 12.00 Uhr

Kontaktbüro Hamm-Bossendorf, Hl. Kreuz

Kirchweg 6

Tel. 22 90 – Fax 16 86 73

heiligkreuz.hamm-bossendorf@st-sixtus.de

Öffnungszeiten: Andrea Grothusmann

dienstags 08.30 – 12.00 Uhr

donnerstags 15.00 – 18.00 Uhr

13


14

Kontaktbüro Lavesum, St. Antonius

Antoniusstraße 18

Tel. 1 62 55 – Fax 93 53 77

antonius.lavesum@st-sixtus.de

Öffnungszeiten:

montags 16.00 – 18.00 Uhr

mittwochs 09.00 – 12.00 Uhr

Kontaktbüro Sythen, St. Joseph

Hellweg 11

Tel. 61 16 – Fax 6 97 15

jospeh.sythen@st-sixtus.de

Öffnungszeiten:

montags 08.30 – 12.00 Uhr

mittwochs 15.00 – 18.00 Uhr

donnerstags 08.30 – 12.00 Uhr

Kontaktbüro Lippramsdorf, St. Lambertus

Pastoratsweg 20

Tel. 02360 / 18 03 – Fax 02360/10 44 91

lambertus.lippramsdorf@st-sixtus.de

Öffnungszeiten:

montags 10.00 – 12.00 Uhr

mittwochs 15.00 – 17.00 Uhr

Kontaktbüro Flaesheim, St. Maria Magdalena

Stiftsplatz 6

Tel. 35 40 – Fax 10 69 26

maria-magdalena.flaesheim@st-sixtus.de

Öffnungszeiten:

montags 10.00 – 12.00 Uhr

donnerstags 15.00 – 18.00 Uhr

Angelika Füßner

Rita Treffer

Gisela Vortmann

Agnes Vortmann


Das Seelsorgeteam der neuen Pfarrei

Das Seelsorgeteam der neuen Pfarrei ist bei Redaktionsschluss des Pfarrbriefes noch nicht

komplett. Deshalb fehlen bei einigen Seelsorgern auch die Adressen und Telefonnummern.

Priester im aktiven Dienst:

Martin Ahls, Pfarrer – Gildenstraße 22 – Telefon 3394

martin.ahls@st-sixtus.de

Thorsten Brüggemann, Kaplan

thorsten.brueggemann@st-sixtus.de

Otto Goeke, Pfarrer, An der Mühlenstege 11 – Telefon 505637

otto.goeke@st-sixtus.de

Robert Gruschka, Pfarrer

robert.gruschka@st-sixtus.de

Heio Weishaupt, Pfarrer, Augustusstraße 24 – Telefon 923614

heio.weishaupt@st-sixtus.de

Diakon im Hauptberuf

Walter van Endern, Diakon, Richthof 18 – Telefon 605075

walter.van-endern@st-sixtus.de

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten

Veronika Bücker, Pastoralreferentin, Hellweg 11 – Telefon 935883

veronika.buecker@st-sixtus.de

Gregor Coerdt, Pastoralreferent, Augustusstraße 24 – Telefon 923613

gregor.coerdt@st-sixtus.de

Michael Finck, Pastoralreferent, Augustusstraße 24 – Telefon 923616

michael.finck@st-sixtus.de

Mechthild Heimann, Pastoralreferentin, Gildenstraße 22 – Telefon 5072378

mechthild.heimann@st-sixtus.de

Mitarbeiter im pastoralen Dienst

Stefan Voges, Holtwicker Straße 4

stefan.voges@st-sixtus.de

Diakone mit Zivilberuf

Wilfried Loges, Diakon, Haardweg 5 a – Telefon 108696

wilfried.loges@st-sixtus.de

Markus Kemper, Diakon, Im Boeken 32 – Telefon 507538

markus.kemper@st-sixtus.de

Torsten Knop, Diakon, Franz-Nigge-Straße 26 – Telefon 108743

torsten.knop@st-sixtus.de

Im (Un-) Ruhestand

Ludwig Große-Perdekamp, Pfarrer em., Kirchweg 6 – Telefon 106867

Bruno Hommel, Diakon em., Talstraße 13 – Telefon 4220

Werner Schröder, Pfarrer em., In der Borg 1 – Telefon 506176

Peter Thewes, Domkapitular em., Gartenstraße 1

15


16

38291

Konfessionslose

81 - 90 Jahre 1272

> 91 Jahre 147

gemeinschaften

z.B. Orthodoxe Christen,

Armenische

Christen

Mitglieder anderer

Religions-

6825°°

°°Zahlen der Stadt

Haltern

am See

Stand:

30. Juni 2011

61 - 70 Jahre 2617

71 - 80 Jahre 2653

41 - 50 Jahre 4253

51 - 60 Jahre 3328

che in Deutschland

21 - 30 Jahre 2355

31 - 40 Jahre 2549

Evangelische Christen

der Evangelischen Kir-

7508°

°Zahlen der Stadt

Haltern

am See

Stand:

30. Juni 2011

0 - 10 Jahre 1942

11 - 20 Jahre 2846

23958

Stand:

15. Juli 2011

Alter

St. Lambertus 2492

St. Sixtus 5257

St. Antonius 1138

St. Andreas 1382

Heilig Kreuz 1295

Maria Magdalena 1146

So setzt sich die neue

Pfarrei

in den

neun Gemeinden

zusammen

St. Marien 3790

St. Laurentius 3740

St. Joseph 3718

Statistik zur künftigen Pfarrei St. Sixtus


St.

St. Antonius

Andreas

Heilig

St. Joseph St. Lambertus St. Laurentius

Kreuz

Maria

Gesamt Gesamt

St. Marien St. Sixtus

Magdalena 2010 2009

Taufen 12 7 10 22 21 22 12 21 34 161 177

Erstkommunion 26 15 28 36 29 46 18 48 35 281 289

Firmung 25 9 27 9 21 22 24 13 27 177 168

Trauungen 2 6 2 1 8 2 8 3 19 51 50

8 2 5 13 6 21 8 13 23 99 53

Austritt aus der

katholischen

Kirche

0 0 1 1 0 0 0 0 2 4 12

Wieder-

Aufnahme

in die

katholische

Kirche

1 0 0 1 1 1 0 0 1 5 7

Übertritt in die

katholische

Kirche

Beerdigung 13 14 12 44 25 43 14 33 63 261 270

17


18

Liebe Mitglieder der großen Pfarrei St. Sixtus!

Das ist eine noch ungewohnte Anrede, aber sie ist ein Schritt in die Richtung „Aufbruch“ –

auf zu einer gemeinsamen „lebendigen Gemeinde Jesu“.

Viele Monate wurde gerungen, diskutiert, beredet, verworfen, bedacht, entschieden. Jetzt ist

es so weit, obwohl manche von uns und vor allem viele kleine Details noch nicht so weit

sind. Vor uns liegt eine Zukunft, von der wir noch nicht so genau wissen, was sie uns bringen

wird. Von der wir aber hoffen, dass es etwas Gutes ist. Es gibt manche Unsicherheit und

Sorge. Gemeinsam können wir sie zerstreuen und auf einen guten Weg bringen.

Wir, Gerda Lamm, Mechthild Heimann und ich, haben versucht, ein Fusions-ABC zusammenzustellen.

Es ist nur ein erster Schritt. Viele weitere werden folgen. Und dieses ABC soll

um viele Buchstaben erweitert werden. Eines Tages, hoffen wir, werden wir sagen, das ist

ein ABC der „lebendigen Gemeinde Jesu“, und die heißt in Haltern am See „St. Sixtus“.

Elke Rüdiger

A Allen Alles recht zu machen, ist eine Kunst … Natürlich wird es hin und wieder unterschiedliche

Ansichten geben, aber wenn wir uns alle um Verständnis füreinander bemühen,

wird unser Miteinander erfolgreich sein.

B Bildungswerk: Bildungsprogramme soll es weiterhin in den einzelnen Gemeinden geben;

möglich auch über die Vereine und Verbände. Diese Bildungsarbeit soll aktiv in

das Bildungsprogramm der neuen Pfarrei einbezogen werden. Die Honorare werden

in der Regel frei ausgehandelt. Dieses Programm sollte möglichst breit angelegt werden,

einschl. Ausstellungen (z.B. Bereich KuKuK in St. Marien) oder Bildungsveranstaltungen

für Jugendliche (Gedenkstättenfahrt…).

Büros: Neben dem Pastoralbüro in der Innenstadt (mit voraussichtlich 54 Wochenstunden

Öffnungszeit) wird es noch Gemeindebüros in St. Andreas, St. Antonius, Hl.

Kreuz, St. Joseph, St. Lambertus und St. Maria-Magdalena geben (Öffnungszeiten an

gesonderter Stelle).

C Christliches Miteinander sollte in einer katholischen Pfarrei selbstverständlich sein.

Chaos wird sich möglicherweise zu Anfang in bestimmten Bereichen nicht ganz vermeiden

lassen, birgt aber auch die Chance in sich, alles neu zu organisieren.

D Dechant / Dekanat: Da wir uns nun alle zu einer Pfarrei zusammenschließen, wird es

kein Dekanat Haltern mehr geben. Damit ist auch das Amt des Dechanten vorerst

Geschichte. Was nicht weiter schlimm ist, denn das Bistum macht eh aus 44 Dekanaten

voraussichtlich 19.

Diakone: sind Bruno Hommel, Markus Kemper, Torsten Knop, Wilfried Loges und

Walter van Endern.

Dienstgespräch: Alle hauptamtlichen Seelsorger und pastoralen Mitarbeiter/innen

treffen sich einmal wöchentlich zum Dienstgespräch.

E Ehrenamt: Nach wie vor sind ehrenamtliche Helfer in allen Bereichen dringend nötig.

Erstkommunion: Es gibt ein gemeinsames Konzept. Die Erstkommunionvorbereitung

und die Feiern finden weiterhin in den Gemeinden statt.


F Firmung: evtl. Neuregelung (s. Jugendkirche). Auch am Firmkonzept wird derzeit

gearbeitet. Warum soll es nicht mehrere unterschiedliche Wege hin zum

Firmsakrament geben? Die Jugendkirche wird dann aber auf jeden Fall eine besondere

Rolle spielen.

Fusion: Aus den neun Gemeinden des bisherigen Dekanates Haltern wird eine große

Pfarrei St. Sixtus mit einer zentralen Verwaltung; es gibt nur noch einen gemeinsamen

Haushalt, einen Pfarrgemeinderat (PGR) und einen Kirchenvorstand (KV) - aber

Gemeindeausschüsse vor Ort. Ein Verwaltungsausschuss (aus Vertretern aller Gemeinden)

übernimmt die Aufgaben bis zu den Neuwahlen 2012. Synergieeffekte

können und sollen genutzt werden, die Zusammenarbeit kann verbessert oder – da

schon in vielen Gemeinden durchgeführt - vertieft werden.

G Gemeinde: Neun Gemeinden bilden die große Pfarrei; so genannte Gemeindeausschüsse

sollen die eigenen (!) Angelegenheiten möglichst selbstständig regeln.

Gottesdienste: Die Anzahl der Gottesdienste wird reduziert, es finden aber weiterhin

in allen Gemeinden vor Ort Messfeiern an den Sonn- und Werktagen statt (siehe gesonderte

Auflistung).

H Holytainment: Netzwerk für Kinder- und Jugendfreizeiten auf Pfarrei-Ebene.

Homepage: Eine für alle, mit Inhalten aus allen Gemeinden und deren Veranstaltungen.

I Internet: www.st-sixtus.de

J Jugendarbeit: Funktionierende Jugendarbeit soll in den Gemeinden bleiben, gewünscht

ist jeweils ein Ansprechpartner vor Ort. Die Arbeitsgemeinschaft kath. Jugendarbeit

(AGKJ) soll wieder aufleben.

Jugendpastoral: Gremium für liturgische Feiern und Veranstaltungen im Jugendbereich

(Firmung, Schulseelsorge, Jugendgottesdienste). Über ein Firmkonzept für die

Zukunft beraten die Verantwortlichen aus den Gemeinden.

Jugendkirche: Ausbau der Kirche St. Marien zur Jugendkirche (Jugendmessen, ökumenischer

Jugendkreuzweg, Nacht der Lichter,…).

K Kaplan: Thorsten Brüggemann

Kindergärten: Zehn Einrichtungen gehören zur großen Pfarrei. Auch hier gibt es bistumsweite

Veränderungsprozesse unter dem Leitwort „Verbundleitung“. Deren Einrichtung

ist bei uns für das Kindergartenjahr 2012/2013 geplant.

Kirchen: Momentan bleiben alle Kirchengebäude bestehen und werden auch weiterhin

liturgisch genutzt.

Kirchenmusik: Die Kirchenmusik ist wichtiger Teil der Liturgie in den Gemeinden.

Gleichzeitig ist die Mitwirkung in den verschiedenen Formen organisierter Kirchenmusik

lebendiger Bestandteil der Gemeinde. Dies soll auch in einer großen Pfarrei zum

Ausdruck kommen – auch wenn nicht „alles an allen Orten“ möglich sein wird.

Kirchenvorstand: Bis zur ersten Direktwahl des neuen Kirchenvorstands der Pfarrei

St. Sixtus 2012 hat sich ein so genannter Verwaltungsausschuss gebildet, in den die

19


20

bisherigen Kirchenvorstände ihre Mitglieder delegiert haben, die bereit sind, alle finanziellen,

personellen und baulichen Herausforderungen in der einen neuen Großgemeinde

St. Sixtus mitzuverantworten.

L Leitbild: Ein Leitbild sollte gemeinschaftlich erarbeitet werden – allerdings gilt es hier,

nichts übers Knie zu brechen.

M Messdiener: Wie bisher dürfen Ministranten auch in anderen Gemeinden dienen.

Erwachsene Messdiener werden dringend gesucht für Nachmittagsmessen ebenso

wie für Beerdigungsämter (Kinder und Jugendliche sind nachmittags noch im Unterricht).

N Namen: Das Team bilden als leitender Pfarrer Martin Ahls, dazu Pfarrer Heio Weishaupt,

Pfarrer Robert Gruschka (ab September), Pfarrer Otto Goeke und Pfarrer

Werner Schröder em. als Vicarii cooperatores, zwei Pfarrer der Weltkirche (hoffentlich

noch in diesem Jahr), die Diakone Bruno Hommel, Markus Kemper, Torsten Knop,

Wilfried Loges und Walter van Endern sowie die Pastoralreferent(inn)en Veronika

Bücker, Gregor Coerdt, Michael Finck, Mechthild Heimann und Stefan Voges (pastoraler

Mitarbeiter ab September) sowie Kaplan Thorsten Brüggemann – Zuständigkeiten

an gesonderter Stelle.

O Organisation: Steuerungsgruppen haben für PGR- und KV-Angelegenheiten

Bestandsaufnahme gemacht und zukunftsorientiert überlegt, wie die neun Gemeinden

zu einer Pfarrei werden/wachsen können.

P Pastoralreferenten: Veronika Bücker, Gregor Coerdt, Michael Finck und Mechthild

Heimann sowie Stefan Voges als pastoraler Mitarbeiter (er beginnt später die Ausbildung

zum Pastoralreferenten).

Pfarrbrief: Es gibt künftig gemeinsame Pfarrbriefe mit speziellen Gemeinde-Seiten.

Pfarrbücherei: Die Innenstadtbüchereien (St. Laurentius, St. Marien, St. Sixtus) begrüßen

einen gemeinsamen Büchereistandort mit längeren Öffnungszeiten, guter Erreichbarkeit

und gutem Medienbestand. In den Ortsteilen bleiben die Pfarrbüchereien

beheimatet.

Pfarrbüro: siehe „Büro“

Pfarrei: Eine große Pfarrei St. Sixtus bestehend aus neun Gemeinden (St. Andreas,

St. Antonius, Heilig Kreuz, St. Joseph, St. Lambertus, St. Laurentius, St. Maria-Magdalena,

St. Marien, St. Sixtus).

Pfarrer: Einer leitet (Ahls), und drei helfen mit (Goeke, Gruschka, Weishaupt) und

zwei kommen noch dazu, irgendwann…

Pfarrgemeinderat: Nach den Neuwahlen gibt es nur einen Pfarrgemeinderat und einen

Kirchenvorstand für die große Pfarrei St. Sixtus. In den einzelnen Gemeinden

gibt es jeweils ein neues Gremium, das Gemeindeausschuss heißt. Bis zur Neuwahl

arbeiten Vertreter dieser Gemeindeausschüsse in einem Pfarrgemeinderat zusammen.

Pfarrheime: Die Pfarrheime sollen bestehen bleiben, allerdings hat die große Pfarrei

insgesamt 2000 Quadratmeter Pfarrheimfläche zu viel. Von daher wird es zu Veränderungen

kommen.


Q Quengeleien und Querelen: Was war das noch mal?

R Regeln: Hier gelten das Miteinander sowie Absprachen unter und mit

Gleichberechtigten.

S Service: verlängerte Öffnungszeiten im Pastoralbüro sowie stundenweise

Öffnungszeiten in den Ortschaften.

Sprechzeiten: für Pfarrer – Terminabsprache über das Pastoralbüro.

Synergieeffekte: Von Gemeindefusionen wird erwartet, dass diese die Effektivität und

die Effizienz der Aufgabenerfüllung steigern. Die Erwartungen umfassen beispielsweise

Einsparungen bei der Gebäudeinfrastruktur, längerfristig bei den Personalkosten.

Gleichzeitig wird erwartet, dass die Wirksamkeit des Handelns von Gemeindeverwaltungen

zunimmt.

T Taufen: Es gibt feste Tauftermine in den einzelnen Gemeinden. In der Regel ist jeden

Samstag in zwei Kirchen Tauftermin.

Trauungen: nach Absprache im Pastoralbüro oder Gemeindebüro.

U Umstellung: erfolgt mit offizieller Fusionsfeier am 18. September; das heißt aber nicht,

dass bis zu diesem Termin schon alle Details geregelt sind.

V Veranstaltungen gibt es in noch größerer Auswahl über die Gemeindegrenzen hinweg.

Vereine: Die Größe kann als Vorteil genutzt werden (mehr Veranstaltungen, Austausch,

Unterstützung). Auf Gemeindeebene sollen auch weiterhin Seniorengemeinschaften

aktiv sein. Kolpingsfamilie, kfd, KAB, KjG, KLJB, katho-lisches Männerwerk,

JG arbeiten bereits gut Gemeindegrenzen überschreitend zusammen. Es sollen verstärkt

Veranstaltungen für alle Verbandsmitglieder in Haltern organisiert werden. Das

Jahresprogramm soll vor Ort mit allen abgestimmt werden. Generalversammlungen,

Karnevalsveranstaltungen, Adventsfeiern, Mitarbeiter-(innen)runden sollen vor Ort

Gemeindeleben lebendig halten.

Verwaltungsausschuss: vorübergehendes Verwaltungsgremium bis zu den KV-/PGR-

Wahlen in 2012.

W Weihnachten: Die Weihnachtsmessen werden an den Möglichkeiten der Priester

orientiert. Es ist Konsens, dass möglichst überall eine Christmette gefeiert werden

soll.

Weltkirche: Zwei Priester aus der Weltkirche (voraussichtlich Indien) werden das

Seelsorgeteam verstärken.

X XXL-Gemeinde: Die neue St. Sixtus-Pfarrei hat knapp 24.000 Pfarreimitglieder.

Y Yes, we can!

Z Ziel: Unser Ziel ist eine „lebendige Gemeinde Jesu“.

Mechthild Heimann, Gerda Lamm, Elke Rüdiger

21


22

Beschlüsse der Steuerungsgruppen hinsichtlich der Fusion

Hier im Fusionspfarrbrief sind die Steuerungsgruppen benannt. Weitergehende

Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.st-sixtus.de.

Wir haben uns entschlossen, diese Beschlüsse mit in den Pfarrbrief aufzunehmen, um

Transparenz zu zeigen, wohl wissend, dass es sich um viele Seiten handelt.

Aus dem Bereich Pfarrgemeinderat

Arbeitsgruppe P 1 „Bildungswerke“

Über das eigene Bildungswerk der einzelnen Gemeinden hinaus gibt es in den Gemeinden

auch Bildungsarbeit, die über die Vereine und Verbände abgewickelt wird (kfd; KAB; Kolping-

Bildungswerk; Familienzentrum). Es gilt, diese Bildungsarbeit aktiv in das Bildungsprogramm

der neuen Pfarrei einzubeziehen. Alle Kurse sind versicherungstechnisch abgesichert. Es

könnte ein- bis zweimal im Jahr ein Bildungsprogramm veröffentlicht werden, das möglichst

viele Träger (Gemeinden; Verbände; Familienzentrum) gemeinsam füllen. In verschiedenen

Gemeinden gibt es auch verschiedene Träger gibt. Zur Verwirklichung dieses Projektes

sollte eine „Arbeitsgemeinschaft Bildung“ (Arbeitstitel) gegründet werden, die koordinierende

Aufgaben übernimmt.

Arbeitsgruppe P2 „Gemeinde-Caritas“

Es wird übereinstimmend gewürdigt, dass in allen Gemeinden diese kirchliche Grundfunktion

überzeugend präsent ist. Eine Zentralisierung erscheint nicht sinnvoll, weil die Kontakte zu

den Menschen vor Ort für ein glaubwürdiges Zeugnis unabdingbar sind. Unabhängig davon

stellen die Teilnehmer fest, dass bereits heute vielfältige gemeinsame Aktivitäten der

Gemeindecaritas auf Dekanatsebene vorhanden sind, die positiv bewertet werden

(Begegnungstag, Aktion pro anima, gemeinsamer Caritassonntag, Urlaub ohne Koffer). Der

PGR der fusionierten Pfarrei sollte keinen separaten Caritasausschuss einsetzen,

stattdessen könnte das CKD-Team die entsprechenden Aufgaben wahrnehmen und als

Caritasausschuss der fusionierten Pfarrei fungieren. Nach Möglichkeit sollten zwei Vertreter

des PGR in das CKD-Team entsandt werden – und umgekehrt. - Die bisherigen

Caritasausschüsse bzw. Caritasgruppen führen ihre Arbeit weitgehend unverändert fort. Da

keine einzelnen PGR und keine Caritasausschüsse vor Ort mehr existieren, verstehen sich

die Ausschüsse aber zukünftig – wie teilweise bereits heute – als CKD-Gruppen oder

Caritasgruppen.

Die Verwendung der u.a. durch die Haussammlung vor Ort erhaltenen Spenden ist eine

wesentliche Grundlage einer auch nach außen glaubwürdigen Caritasarbeit. Darüber hinaus

ermöglicht die so gewonnene Flexibilität schnelle und unbürokratische Entscheidungen, die

den Bedürftigen in konkreten Notlagen wirksam helfen können. Deshalb sollte die bisherige

Sammelpraxis ebenso beibehalten werden wie die uneingeschränkte Verantwortung der

einzelnen Caritasgruppen hinsichtlich der Mittelverwendung. Gemeinsame Projekte auf

Dekanatsebene könnten von den Gruppen vor Ort auch gemeinsam finanziert werden.

Unabhängig davon stellen die Teilnehmer übereinstimmend fest, dass die Zusammenarbeit

mit dem Caritasverband von großer Bedeutung für ein gemeinsames Zeugnis diakonalen

Handelns ist. Die Betreuung der Gemeindecaritasarbeit durch einen hauptamtlichen Mitarbeiter

des Caritasverbandes ist vor diesem Hintergrund weiterhin erforderlich.


Arbeitsgruppe P 3 „Eine-Welt-Arbeit“

Das Bewusstsein für fair-gehandelt-Produkte und damit für die Lebensbedingungen anderer

Menschen soll gefördert werden. Durch verschiedene Veranstaltungen sollen die

Gemeindemitglieder über die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Teilen der Welt

informiert werden. In Zukunft soll verstärkt versucht werden, den Blick der Jugendlichen für

Eine-Welt-Themen zu öffnen. Die bisherigen Patenschaften/Partnerschaften sollen erhalten

bleiben und die persönlichen Kontakte gestärkt werden. Gemeinden, die bisher keine

Patenschaften/ Partnerschaften haben, können sich diesen in anderen Gemeinden

anschließen. Die AG „Eine-Welt-Kreise“ könnte ein Gremium zur Koordination überpfarrlicher

Projekte sein. Zusätzlich soll es ca. einmal im Jahr ein Treffen der Eine-Welt-Gruppen der

Gemeinden geben.

Arbeitsgruppe P 4 „Feste“

Die Gemeindefeste sollen auch in den Gemeinden bleiben.

Es soll (hin und wieder) ein großes Pfarrfest geben.

Das eine tun, das andere nicht lassen.

Kerkepad wird als ein Ansatz für ein gemeinsames dezentrales Pfarrfest gesehen.

„Wenn es etwas Zentrales gibt, dann darf es nicht als zweitrangig hinüberkippen.“

Absprachen sind enorm wichtig, besonders mit anderen Vereinen und Verbänden in den

Dörfern. 2012 soll es eine Pfarrwallfahrt durch alle Gemeinden geben (Kerkepad: 2015).

Arbeitsgruppe P5 „Gottesdienstzeiten“

Die Arbeitsgruppe schlägt vor, an drei Orten regelmäßig Vorabendmessen zu feiern. Daraus

würde sich ergeben, dass in allen anderen Kirchen die Messfeiern auf den Sonntag

kommen. Dies müsste dann so geschehen, dass es jeweils zwei Messfeiern für einen der

fünf Priester gäbe – mit einem solchen zeitlichen Abstand, dass der Wechsel zwischen zwei

Gottesdienstorten problemlos möglich ist (idealerweise 90 Minuten).

„Gesetzt“ werden sollten das „Hochamt“ am Sonntag um 10 Uhr in St. Sixtus und dort auch

die Abendmesse, die als elfte Messe mit in den Plan kommt.

Vorschlag der Arbeitsgruppe: „Priester 1-5“ bedeutet nicht jeweils eine bestimmte Person. Es

wird vielmehr von einem Rotationsprinzip ausgegangen.

Messfeiern am Samstag / Sonntag ab 24.09.2011:

15.45 Uhr Vorabendmesse Krankenhauskapelle

17.00 Uhr Vorabendmesse Annabergkirche

18.00 Uhr Vorabendmesse St. Sixtus

Priester 2 09.15 Uhr Heilige Messe Annabergkirche

Priester 5 09.15 Uhr Heilige Messe St. Antonius

Priester 4 09.30 Uhr Heilige Messe St. Maria Magdalena

Priester 3 09.30 Uhr Heilige Messe St. Lambertus

Priester 1 10.00 Uhr Heilige Messe St. Sixtus

Priester 5 10.45 Uhr Heilige Messe St. Joseph

Priester 2 10.45 Uhr Heilige Messe St. Laurentius

Priester 4 11.00 Uhr Heilige Messe St. Andreas

Priester 3 11.00 Uhr Heilige Messe Heilig Kreuz

Priester 1 11.15 Uhr Heilige Messe St. Marien

18.00 Uhr Heilige Messe St. Sixtus

18.00 Uhr Jugendmesse 5 x jährlich St. Marien

Die Gemeinden St. Andreas und St. Maria Magdalena wechseln die Gottesdienstzeiten

jeweils ab Advent untereinander.

23


24

Werktagsmessen werden auch weiterhin in allen Kirchen der neuen Großgemeinde

gefeiert.

Fallen Beerdigungs- und Werktagsmessen in derselben Kirche am selben Tag zusammen,

ist zu überlegen, die „normale“ Werktagsmesse an diesem Wochentag auszusetzen. Dies ist

leichter zu bewerkstelligen, wenn vor der Beerdigung ein Sonntag mit der Möglichkeit des

Publikandums liegt. Es wird nicht leicht sein, das Machbare mit dem Wünschenswerten in

Einklang zu bringen, zumal die Sonderorte (vor allem die drei Seniorenheime) zu

berücksichtigen sind. Auch die Tradition der Werktagsmessen in den einzelnen Gemeinden

ist sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Zusätzliche Schulgottesdienste bzw. -messen müssen - wenn machbar - ggf. eingefügt

werden. Schulmessen können auf den Platz der Werktagsmessen rücken.

Arbeitsgruppe P 6 „Grundzüge zukünftiger Ortsarbeit“

Die Pfarrei St. Sixtus ist der große „Pastorale Raum“, den es weiter zu entwickeln gilt. In

diesem pastoralen Raum werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Seelsorge

eingesetzt. Innerhalb der großen Pfarrei werden zudem organisatorische und auch

strukturelle Aufgaben mit Blick auf das Ganze wahrgenommen und möglichst auch

beantwortet. Dazu gehört die Administration.

Demgegenüber bezeichnen wir mit „Gemeinde“ jeden der bisher bestehenden

Gemeindeteile, insbesondere in den Ortsteilen, in gewisser Weise auch im Schulzentrum, in

den Altenwohnhäusern, im Krankenhaus und im Bereich der Wallfahrt.

Für das Gelingen der Fusion ist es unerlässlich, die konkreten Aufgaben in den einzelnen

Gemeinden zu belassen und zu regeln. Vieles kann, darf und soll gar nicht zentral vom

Pfarrgemeinderat/Kirchenvorstand/Pastoralbüro der Pfarrei aus geregelt werden.

Dafür ist es wichtig, ein Ortsgremium („Gemeindeausschuss“ = GA) zu haben, das an den

PGR und den KV rückgebunden ist. Möglichst viele ortsrelevante Gruppen, Vereine,

Verbände und gemeinderelevante Aktionen sollen in den GA eingebunden werden

(„Delegierte“). Damit wird die Vertrautheit vor Ort gewährleistet, der Informationsfluss

gefördert und die Identifikation mit der Pfarrei grundgelegt.

Die Gemeinden treten nicht in Konkurrenz zur Pfarrei, sondern sind Grundlage, auf der sich

die Pfarrei aufbaut. Die AG betont: Ohne eine funktionierende Ortsarbeit kann das Ganze

nicht gelingen. Um die Arbeit der GAs zu gewährleisten, ist auch eine finanzielle Ausstattung

notwendig.

Die Arbeitsgruppe sieht die Aufgaben der Gemeindeausschüsse darin, das Leben einer

jeden Gemeinde auf vielfältige Weise zu organisieren. Dazu gehören (neben vielen anderen

Dingen) zum Beispiel folgende Aufgaben: Jugendarbeit; Unterstützung und Bündelung von

Aktionen der Vereine und Verbände (z.B. kfd, Kolping, KAB, KjG…); Blick auf das geistliche

Leben in der Gemeinde (z.B. Ausbildung von Messdienern; Blick auf Kommunionhelfer,

Lektoren; Gestaltung von Andachten und Wortgottesdiensten bzw. Wort-Gottes-Feiern;

Betstunden in der Heiligen Woche; Prozessionen; Wallfahrten; Täuflingstreffen, Osterfeuer,

Martinszug etc.); Aktionen im Leben der Gemeinde. Dazu gehören z.B. das Fastenessen

oder Aktionen wie „Suppe und Brot (bzw. Dessert)“ oder der Blick auf das Wirken einzelner

Gruppierungen (z.B. Seniorennachmittage).

Wichtig ist auch, dass Gemeindefeste weiterhin in den Gemeinden gefeiert werden können

und sollen. Auch ganz praktische Aufgaben sind vor Ort zu lösen, z.B. der innere Betrieb des

Pfarrheims, der Winterdienst etc. Es wurde angeregt, die bisher bestehenden neun


Pfarrgemeinderäte bis zur nächsten PGR-Wahl als Gemeindeausschüsse weiter bestehen

zu lassen.

Beschluss der Arbeitsgruppe P 7 Jugendarbeit

Funktionierende Jugendarbeit soll in den Gemeinden bleiben, gewünscht ist jeweils auch ein

Ansprechpartner vor Ort. Die AGKJ (Arbeitsgemeinschaft kath. Jugendarbeit) soll wieder:

Termine koordinieren, gemeinsame Aktionen planen, Hilfe für Aktionen in den Gemeinden

anfordern können, Austausch über die Jugendarbeit vor Ort, Verteilung von Geldern aus

dem Jugendetat. Besetzung: Vertreter aus jeder Gemeinde bzw. jeder Leiterrunde.

Aktivitäten im Bereich der Jugend zu ermöglichen, ist Aufgabe der Ortsgemeinden auch für

die Zukunft.

Arbeitsgruppe P 8 „Jugendpastoral“

Über ein Firmkonzept für die Zukunft beraten die Verantwortlichen aus den Gemeinden.

Eine Vereinheitlichung ist z. Zt. nicht angedacht. In Abstimmung mit den Verantwortlichen

sollen bereits in nächster Zeit Firmtermine abgesprochen und vereinbart werden.

Materialien, Texte, Konzepte sollten ausgetauscht werden.

Für die Schulseelsorge an weiterführenden Schulen ist ein Pastoralreferent zuständig.

Jugendgottesdienste:

jugendpastorale Angebote wie: Jugendmessen, Nacht der Lichter, ökumenischer

Jugendkreuzweg u. a. in der Marienkirche,

Ausbau der Kirche St. Marien zur Jugendkirche,

Möglichkeit von Jugendgottesdiensten in den Gemeinden.

Weitere jugendpastorale Wünsche für die Zukunft:

Jugendliche für Glauben begeistern – evtl. durch spezielle Glaubensgespräche,

Angebot für Kinder nach der Kommunion und vor der Firmung,

weiterhin die Möglichkeit der Gedenkstättenfahrt,

Angebot einer Taizé-Fahrt,

Teilnahme am Weltjugendtag,

Vernetzung über die AGKJ.

Arbeitsgruppe P 9 „Kinderpastoral“

Kinderpastoral bleibt ein wichtiger Schwerpunkt in der Gemeindearbeit, damit der Glaube an

zukünftige Generationen lebendig weitergegeben werden kann und Eltern in ihrer

Glaubenserziehung unterstützt werden. Kinderpastoral wird weiterhin von engagierten Eltern

getragen. Aufgabe der Gemeinden ist immer wieder, Eltern für diesen Dienst zu motivieren

und zu befähigen. Es gilt: Je jünger die Kinder, desto mehr muss die Kinderpastoral vor Ort

geschehen.

Kleinkindergottesdienste und Kinderkirchen sollen vor Ort bleiben. Regelmäßigkeit und

Verlässlichkeit sind für Familien wichtig. Regelmäßige Termine sollen abgesprochen,

koordiniert und gemeinsam (über Schule, Kindergarten und Kirche) veröffentlicht werden, um

Eltern Alternativen aufzuzeigen.

Kindergottesdienste zu besonderen Gelegenheiten sollen an einigen wenigen Stellen

(entweder immer in einer bestimmten Gemeinde oder auch rotierend) angeboten werden,

aber in allen Gemeinden beworben werden. Z. B. Gründonnerstag, Allerheiligen etc.

Vernetzung und Begleitung der einzelnen Vorbereitungskreise (Kinderkirche etc. und

Familiengottesdienstkreise) soll durch gemeinsame Treffen mit Workshops ein bis zweimal

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jährlich geschehen. Auf diesen Treffen sollen Termine und evtl. Inhalte abgesprochen

werden.

An jedem Sonntag (außer in den Ferien) soll es in (mind.) einer Gemeinde einen

Familiengottesdienst geben. Da in St. Sixtus nach der Fusion jeden Sonntag ein Hochamt

gefeiert werden soll, werden die Familien gebeten, die Familiengottesdienste in St. Marien

und St. Laurentius (oder in anderen Gemeinden) zu besuchen. Die Familien aus St. Sixtus

sollen in die Vorbereitung der Familiengottesdienste einbezogen werden. In St. Sixtus soll

aber die wöchentliche Kinderbetreuung weiter fortgeführt und gefördert werden.

Die Erstkommunionvorbereitung und Erstkommunionfeiern sollen weiterhin in den

Gemeinden erfolgen. Die Vorbereitung soll nach einem gemeinsamen Konzept erfolgen, das

vor der Fusion von Verantwortlichen aus allen Gemeinden erarbeitet wird.

In allen Gemeindeteilen gibt es ehrenamtliche „Hauptkatechetinnen“, die für Werbung der

Katechetinnen, Organisation und Terminplanung und als Ansprechpartnerinnen

verantwortlich sind.

In allen katholischen Grundschulen soll es Schulgottesdienste geben. Über Termine und

Vorbereitungen werden die Hauptamtlichen, die für die Schulseelsorge verantwortlich sind,

mit den Religionslehrern und -lehrerinnen Vereinbarungen treffen.

Arbeitsgruppe P 10 „Kirchenmusik“

1. Grundvoraussetzung: Die Kirchenmusik ist wichtiger Teil der Liturgie in den Gemeinden.

Gleichzeitig ist die Mitwirkung in den verschiedenen Formen organisierter Kirchenmusik

lebendiger Bestandteil der Gemeinde. Dies soll auch in einer großen Pfarrei zum Ausdruck

kommen – auch wenn nicht „alles an allen Orten“ möglich sein wird.

2. Blick auf die einzelnen Gemeinden:

St. Maria Magdalena:

Kirchenchor besteht seit 125 Jahren, hat 25 aktive Mitglieder. Durchschnittsalter rund 60

Jahre. 20 Auftritte im Jahr, überwiegend sakral. Kirchliches und weltliches Repertoire,

Leitung: Andrea Claudia Kittel (nebenamtlich).

„Nameless Joy“: ökumenischer Gospelchor mit 45 Mitgliedern, Spiritual/Gospel/Neues

geistliches Liedgut (NGL), Alter: 15-84 Jahre, wachsender Chor; einmal jährlich kirchlicher

Auftritt. Leitung: Andrea Claudia Kittel (nebenamtlich).

Heilig Kreuz:

Die Chorgemeinschaft Heilig Kreuz existiert seit 27 Jahren, „relativ jung“, 35 Aktive,

nebenamtliche Leitung: Wilhelm Keller.

„Young voices“: zehn Kinder, ab dem 5. Schuljahr, Proben alle zwei Woche samstagsvormittags,

nebenamtliche Leitung: Christa Zurhove.

St. Lambertus:

Der Kirchenchor wurde 2004 neu gegründet, 42 Mitglieder, Proben einmal wöchentlich,

Auftritte einmal monatlich, darunter Hochzeiten, Leitung: Marko Weibels (hauptamtlich).

Neben dem gemeindeeigenen Kirchenchor gibt es im Dorf noch die „Chorgemeinschaft

Lippramsdorf“ (32 Frauen) sowie drei weitere Ensembles: „Notenfrösche“, „Kinder- und

Jugendchor“, „Unique“, die sich durch Mitgliedsbeiträge finanzieren und vom

Ehrenamt leben.


Zwischen den einzelnen musikalischen Gruppierungen gibt es enge Verzahnungen

innerhalb des Dorfes (z.B. auch durch die Chorleitung); Gitarrenkreis, der die

Familiengottesdienste mitgestaltet.

St. Antonius:

Kein Kirchenchor. Der Männergesangsverein (MGV) Einigkeit und die Lavesumer Blasmusik

wirken auch in den Gottesdiensten der Gemeinde mit. Daneben existiert noch ein Gitarrenkreis.

St. Laurentius:

Kirchenchor, relativ hohes Durchschnittsalter, Leitung: Marko Weibels. Innerhalb des Chores

existiert die Choralschola (sechs Personen, auch Frauen). Weiterhin existieren der Kinderchor

(sechs bis elf Jahre) und die Regenbogenband (seit vielen Jahren). Beide

Gruppierungen werden ehrenamtlich betreut.

St. Marien:

Kirchenchor: ca. 35 Mitglieder, relativ hoher Altersdurchschnitt, Leitung: Peter Kapeller

(nebenamtlich). Weiterhin gibt es den Gitarrenkreis in den Familiengottesdiensten (sech bis

sieben Instrumentalisten und Sänger/innen); Singkreis St. Marien (Leitung: Elke Rüdiger

über Bildungswerk). Gemeindeübergreifend gibt es die Jugendband „Jesus to go“ (vor allem

in den Jugendmessen).

St. Joseph:

Kirchenchor: ca. 30 Mitglieder, wenig Männerstimmen, von der Altersspanne her weit gespreizt,

Leitung: Bernhard Höhne (nebenamtlich); Musikgruppe (Familiengottesdienste, ehrenamtlich).

St. Andreas:

Kirchenchor: geistliches und weltliches Repertoire, 45 Aktive, 50 bis 80 Jahre, Leitung:

Hans-Jürgen Rudolf.

Kinderchor: vor drei Jahren neu gegründet, 45 Kinder (vor allem Jahrgangsstufen zwei bis

vier), geteilt in Vorchor und Hauptchor, Auftritte in Singspielen, Familiengottesdiensten,

Konzerten, nebenamtliche Leitung: Christa Zurhove.

„Aufwind“: Leitung: Matthias Garsche (ehrenamtlich), 15 Mitglieder, Alter: 19 bis 52 Jahre,

14-tägige Proben.

Blasorchester Hullern: Leitung: Hans-Jürgen Rudolf, Auftritte auch beim Patronatsfest, an

Fronleichnam.

„Firmchor“ (Projektchor zur Firmung), Leitung: Dominik Garsche.

St. Sixtus:

Gitarrenkreis (3 Frauen, Leitung: Astrid Keller).

Calypsochor: seit ca. 20 Jahren, Altersdurchschnitt 47,6 Jahre, 45 Mitglieder, Proben am

1.,3.,5. Freitag im Monat, Auftritte gelegentlich im Verlauf des Kirchenjahres, Leitung:

Helmut Burgmer.

Projektchor: einzelne Projekte als Schnupperangebote, z.B. Osternacht oder Neujahr, ca.

20 Personen, Durchschnittsalter ca. 50 Jahre, Leitung: Helmut Burgmer.

Kantorei mit insgesamt 107 Mitgliedern: davon 36 im Orchester (Durchschnittsalter 38,8

Jahre); 61 im Chor (Durchschnittsalter 63,8 Jahre), Messen und Liturgie an den

Hochfesten; zehn Männer in der Choralschola (Durchschnittsalter 41,7 Jahre), einmal

monatlich Choralamt; Gesamtleitung: Helmut Burgmer (hauptamtlich).

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3. Ausblicke: Es gibt sicher eine Reihe von rechtlichen Fragen und Problemen, die vom

Kirchenvorstand beobachtet werden müssen, vor allem Fragen zu den Verwertungsrechten

(Liederbücher in den Gemeinden, Aufführungsrechte von Wort und Bild). Das Aushängen

von Plakaten soll verbessert werden (zentrale Verteilung im wöchentlichen Dienstgespräch).

Die Gemeindefusion eröffnet bessere Möglichkeiten, Materialien auszutauschen, sich zu

helfen (Beispiele: Bühnenpodeste in St. Marien, St. Joseph, St. Sixtus; Lichtanlage,

Stehtische, Bierzeltgarnituren etc.). Es wurde angeregt, ein „virtuelles Notenarchiv“

anzulegen (die in den einzelnen Gemeinden vorhandenen Noten und Sätze zu registrieren

und eine gemeinsame Datenbank anzulegen).

Der wöchentlich von Kantor Helmut Burgmer erstellte Liedplan, der an alle Gemeinden und

alle Kirchenmusiker per e-mail verschickt wird, ist eine große Hilfe. Er ist aber keineswegs

als verbindlicher Plan für alle Gottesdienste zu werten.

Insbesondere für die nach der Fusion angestrebte Ausrichtung der 10-Uhr-Messe in der

Pfarrkirche St. Sixtus als „Hochamt“, war eine Terminabsprache mit allen in Frage

kommenden Verantwortlichen für die (Chor-)Musik geplant. Dieses „Hochamt“ kann

musikalisch unterschiedlich gestaltet sein - natürlich auch eine so genannte Bet-Sing-Messe

sein. Verwiesen wird hier auch darauf, dass oft über längere Zeiträume einstudierte

Chorsätze nach einmaligem Gebrauch wieder verschwinden, die Gestaltung eines der

Hochämter in der Pfarrkirche hier eine weitere Aufführungsmöglichkeit bietet.

In den letzten Jahren ist das Einüben „neuer“ Lieder in den Gemeinden vielfach

eingeschlafen. Dies soll wieder aufgenommen werden. Eine Art Jahresplanung scheint

sinnvoll zu sein. Eine solche Einübung soll in allen Gemeinden gleichzeitig einige Male im

Jahr erfolgen. Unter dem Stichwort „Lied des Monats“ kann ggf. Hintergrundwissen zum Lied

in schriftlicher oder mündlicher Form erfolgen.

Arbeitsgruppe P 11 „Liturgische Dienste“, Anmerkungen

Messdiener und Messdienerinnen: Anzahl der Ministranten in den Messen erhöhen.

Gewünschte einheitliche Regelung in allen Kirchen, z. B. Einzug mit Leuchter und

Evangeliar, hier sind aber bestimmte Ortsgegebenheiten zu berücksichtigen. Gebet vor der

Messe in der Sakristei für alle am liturgischen Dienst Beteiligten.

Messdiener-Plan getrennt für die Gemeinden erstellen, nur in der Heimatgemeinde dienen,

regelmäßige Treffen zum Austausch (Gemeinde und Pfarrei), jährlicher Ausflug, pastoraler

Ansprechpartner, der u. a. auch für die Ausbildung zuständig ist.

Senioren-Messdiener und -Messdienerinnen übernehmen Beerdigungs- und frühe

Werktagsgottesdienste, weil Schüler bis in den späten Nachmittag Unterricht haben.

Krankenkommunion: Die Austeilung der Kommunion sollte neben Priester/Diakon auch

durch Kommunionhelfer/-innen bei den Kranken zuhause erfolgen. Dazu sollten die

Kommunionhelfer/-innen vorher an einer Schulung teilnehmen. Zusätzlich ist der Besuch

eines Geistlichen bei den Kranken in größeren Abständen wünschenswert.

Ein rotierendes System (Geistlicher/Laien) der Krankenkommunion ist auch denkbar.

Arbeitsgruppe P 12 „Öffentlichkeitsarbeit“

Internet: Es wird ein gemeinsamer Internetauftritt für die Pfarrei vorgeschlagen -

gemeinsame Eingangsseite mit Zugang zu den einzelnen Gemeinden. Eine einheitliche

Form ist wünschenswert. Die Pflege soll durch die Pfarrbüros und/oder durch eine(n)

Verantwortliche(n) erfolgen.


Pfarrbrief: Im Pfarrbrief soll es einen gemeinsamen Teil (mit Vorwort des Pfarrers, Vorwort

des Pfarrbrief-Teams, mit Gottesdiensten, Terminen, Veranstaltungen, geprägten Zeiten

(Fastenzeit-Ostern, Advent-Weihnachten) der Pfarrei geben. Darüber hinaus soll jede

Gemeinde einen „Lokalteil“ haben. Es soll ein gemeinsames Deckblatt geben, das reihum

gestaltet wird. Eine gemeinsame Formatvorlage soll erarbeitet werden.

Erscheinungstermine: zwei Wochen vor Ostern und Christkönig.

Pfarrnachrichten: Ob ein Gemeindeblatt (wöchentlich/monatlich) in der Gemeinde

ausgegeben wird, sollen die jeweiligen Gemeindeausschüsse entscheiden.

Logo: Es wird angeregt, ein eigenes, neues Logo für die neue Pfarrei St. Sixtus zu

entwerfen, das dann im Internet, im Pfarrbrief und auf Briefbögen benutzt wird.

Arbeitsgruppe P 13 „Religiöses Brauchtum“

In den Gemeinden, in denen eine Sternsingeraktion stattfindet, sollen die Aussendungsfeiern

vor Ort bleiben, weil die Kinder von dort durch die Straßen ziehen. Aussendungsfeiern

werden als Wortgottesdienst gefeiert, es sei denn, die Aktion findet an einem Sonntag statt.

Die Dankgottesdienste sollen im Sonntagsgottesdienst gefeiert werden.

Wortgottesdienste/Andachten

Wortgottesdienste und Andachten wie Kreuzweg-, Maiandachten, Rosenkranzgebete, Früh-,

Spätschichten sollen in den Gemeindekirchen bleiben, weil sie häufig auch von älteren

Gemeindemitgliedern besucht werden, die nicht mehr so mobil sind. Es sollen alle Termine

veröffentlicht werden, so dass jeder auch in anderen Gemeinden teilnehmen kann. Die

organisatorische Vorbereitung sollen die Gemeindeausschüsse übernehmen.

Liturgische Nacht mit Jugendlichen

Seit vielen Jahren gibt es in Heilig Kreuz am Gründonnerstag eine liturgische Nacht mit

Jugendlichen für Jugendliche, die von einem Team vorbereitet wird. Das Angebot soll für alle

geöffnet werden.

Kinderkreuzweg auf dem Annaberg

Am Karfreitag finden mehrere Kinderkreuzwege statt. Die Arbeitsgruppe schlägt vor, einen

Kinderkreuzweg für alle anzubieten (je nach Bedarf zwei oder drei Termine).

Karfreitag

Die Karfreitagsliturgie wird weiterhin in mehreren Gemeindekirchen stattfinden. Sie kann

auch von Diakonen und Pastoralreferenten geleitet werden.

Fronleichnam

St. Marien/St. Joseph berichten von guten Erfahrungen betreffend der Zusammenlegung der

Fronleichnamsfeier (im Wechsel in St. Joseph/St. Marien). In St. Antonius findet an

Fronleichnam keine Prozession statt, dafür gibt es am Sonntag nach Johannes die

Johannesprozession in Form einer Feldprozession, die erhalten bleiben soll. In allen anderen

Ortskirchen soll ein Gottesdienst mit anschließender Prozession durch den Ort stattfinden -

an Fronleichnam selber oder Sonntag darauf.

Von der Arbeitsgruppe P 5 vorgeschlagen und von der Steuerungsgruppe genehmigt wurden

folgende Gottesdienste und Prozessionen an Fronleichnam:

St. Marien + St. Joseph: Messfeier mit anschließender Prozession, 2011 in St. Joseph;

St. Maria Magdalena: Messfeier im Sondern, anschließend Prozession mit Diakon;

St. Andreas: Messfeier in der Kirche, anschl. Prozession am See;

St. Sixtus: Messfeier, Prozession;

St. Laurentius: Messfeier, Prozession;

St. Lambertus: Messfeier, Prozession;

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Annaberg: Messfeier, keine Prozession;

St. Antonius: Messfeier, keine Prozession;

Heilig Kreuz: Messfeier und Prozession am Sonntag nach Fronleichnam.

Allerheiligen

Auf allen zwölf Friedhöfen soll eine Andacht mit anschließender Gräbersegnung stattfinden.

Evtl. könnte die Gräbersegnung auch im Anschluss an den Gottesdienst vormittags

stattfinden.

Bethlehemgang für Kinder

Ein Bethlehemgang für Kinder wird bisher im Wechsel in Hl. Kreuz, St. Andreas und St.

Maria Magdalena durchgeführt – organisiert vom Kleinkindergottesdienst-Kreis. Es wird

vorgeschlagen, das Angebot für alle auszuweiten.

Roratemessen sollen weiterhin in den Vorabendgottesdiensten (St. Sixtus, Annaberg) oder

in den Werktagsgottesdiensten vor Ort (wo es Abendmessen bzw. Frühschichten gibt)

gefeiert werden.

Auch diese Termine sollen veröffentlicht werden.

Schützenfeste, Patronatsfeste, Erntedank

Die Gottesdienste sollen zur gewohnten Gottesdienstzeit am Sonntagvormittag gefeiert

werden.

Ferienlagergottesdienste

Jedes Ferienlager kümmert sich selbst um Lagergottesdienste. Abschlussgottesdienste nach

den Ferien sollen im Sonntagsgottesdienst gefeiert werden.

Bußgottesdienst für Jugendliche

Es wird angeregt, einen Bußgottesdienst für Jugendliche im Rahmen der

Jugendgottesdienste (sonntags, 19.00 Uhr in St. Marien) zentral anzubieten.

Wallfahrten

Es wird vorgeschlagen, Wallfahrten zukünftig auf Stadtebene anzubieten (ein- oder zweimal

im Jahr z.B. nach Eggerode und Kevelaer).

Arbeitsgruppe P 14 „Veranstaltungen“

In unseren Gemeinden gibt es viele Veranstaltungen. Einige sind an verschiedenen Orten

fester Bestandteil des Jahreskreises, z.B. Osterfeuer oder Karnevalsfeiern.

Ausblicke: siehe unter Arbeitsgruppe P 10/3.

Arbeitsgruppe P 15 „Vereine“

1. Gottesdienste und Veranstaltungen für Senioren sollen „vor Ort“ bleiben, weil die älteren

Leute in der Regel nicht mehr mobil sind. In einigen Gemeinden finden zurzeit keine

Gottesdienste für Senioren statt. Es besteht aber der Wunsch, regelmäßig Gottesdienst zu

feiern.

2. Der Frauenabendkreis St. Marien soll vor Ort bleiben, ist aber offen für weitere

interessierte Frauen. Die Veranstaltungen sollen veröffentlicht werden.

3. Der Mittagstisch in St. Maria Magdalena soll weiter geführt werden. Ein Team

Ehrenamtlicher organisiert den Mittagstisch.

4. Verbände und ähnliche Gruppierungen (Kolpingsfamilie, kfd, KAB, KjG, KLJB,

katholisches Männerwerk, JG) arbeiten bereits gut auf Dekanatsebene zusammen.


Eine Begleitung durch ein Mitglied aus dem Seelsorgeteam wird weiterhin gewünscht. Es

sollen verstärkt Angebote für alle Verbandsmitglieder in Haltern gemacht werden, vor allem,

wenn ein Referent dazu eingeladen wurde. Das Jahresprogramm soll vor Ort mit allen

abgestimmt werden. Darüber hinaus sollen die Programme veröffentlicht und das

Dekanatsteam informiert werden.

Damit das Gemeindeleben lebendig bleibt, sollen vor Ort bleiben: Generalversammlungen,

Karnevalsveranstaltungen, Adventsfeiern, Mitarbeiter(innen)runden; Gottesdienste (können

auch Wortgottesdienste sein, dann wird aber ein Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

gewünscht), Gottesdienste als Eucharistiefeier (z.B. vor Generalversammlungen) könnten im

Werktagsgottesdienst oder Sonntagsgottesdienst angesiedelt werden.

5. Ein Priester sollte jeden Verband einmal im Jahr besuchen.

Arbeitsgruppe P 16 „Büchereien“

1. Grundvoraussetzung: Die Arbeit der Pfarrbüchereien ist ehrenamtlich aufgestellt. Sie ist in

vielen Gemeinden seit langer Zeit beheimatet. Bei allem Wandel in der Bibliothekslandschaft

(Schulbüchereien, Stadtbücherei…) und des Leseverhaltens in sich, ist „das Buch“ dennoch

unbestrittener Bestandteil der kirchlichen Verkündigung und folgerichtig auch der kirchlichen

Bildungs- und Familiensorge.

Die von der Fachstelle Büchereiwesen ausgegebene Richtlinie, dass der gesamte

Medienbestand im Laufe eines Kalenderjahres möglichst 1,5x ausgeliehen werden sollte,

wird in kaum einer der Büchereien erreicht.

2. Ausblicke: Die Büchereiarbeit hat sich in den letzten Jahren verändert. In der Innenstadt

ist die starke Stellung der Stadtbücherei mit einem großen Bestand, langen Öffnungszeiten

und hauptamtlichen Personal unbestreitbar. Die Grundschulen haben darüber hinaus fast

durchgängig eigene Schulbüchereien aufgebaut. Der Zusammenhang von Kirch- und

Büchereibesuch ist zudem immer weniger gegeben. Die Zahl der aktiven Leser ist insgesamt

relativ gering.

Die drei Pfarrbüchereien in der Innenstadt (St. Laurentius, St. Marien, St. Sixtus) würden es

begrüßen, mittelfristig einen gemeinsamen Büchereistandort zu haben, der dann auch

anders aufgestellt werden sollte (längere Öffnungszeiten, gute Erreichbarkeit, guter

Medienbestand).

In den Ortsteilen ist die Büchereiarbeit insgesamt stärker beheimatet – wenn auch mit

regionalen Unterschieden. Das Bekenntnis zu den „Dorfbüchereien“ als Träger von

Gemeindearbeit ist der Arbeitsgruppe wichtig.

Beschlüsse und Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen der Kirchenvorstände

Die Arbeitsgruppen der Kirchenvorstände haben zum Teil Empfehlungen erarbeitet, die sehr

ins Detail gehen. Die Hauptpunkte, die in der Steuerungsgruppe besprochen und

beschlossen wurden, werden hier im Folgenden zusammengefasst bekannt gegeben:

Arbeitsgruppe K 1 „Friedhöfe“

Nach jeweils intensiver Erörterung und Diskussion spricht sich die Arbeitsgruppe K 1 für

nachfolgende künftige Strukturen aus.

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Die Bildung von Bestattungsbezirken wird befürwortet.

Bestattungsbezirke bilden:

Haltern – Innenstadt (Friedhof St. Sixtus)

Haltern – Lavesum (Friedhof St. Antonius)

Haltern – Lippramsdorf (Friedhof St. Lambertus)

Haltern – Hamm-Bossendorf (Friedhöfe Hl. Kreuz)

Haltern – Sythen (bedingt Friedhof St. Joseph)

Abweichungen bedürfen im Einzelfall der besonderen Erlaubnis.

Die Friedhöfe St. Maria Magdalena, Flaesheim, und St. Andreas, Hullern, unterliegen

besonderen Regelungen. Für die Ortsteile wird eine Angleichung der Gebühren empfohlen.

Ebenso wie eine möglichst identische Friedhofsordnung. Auch die Möglichkeit der

Zuschläge anlässlich der Beisetzungen für Auswärtige wird weiterhin eingeräumt.

Hintergrund der Bildung der Bestattungsbezirke ist der gewollte Erhalt der bisherigen kath.

Friedhöfe einschließlich getrennter finanzieller Ausstattung (Bildung von Objekten im SB 04

des künftigen Haushaltes der Großgemeinde St. Sixtus). Einstimmig empfohlen wird die

Angleichung der jeweiligen Nutzungszeiten bei der Möglichkeit des Wiedererwerbs des

Nutzungsrechtes in Fünf-Jahres-Zeiträumen. Diese Handhabung wirkt der stärker

zunehmenden Anzahl ungepflegter Grabstätten entgegen und erfuhr bei bisheriger

Anwendung positive Resonanz.

Zu beachten ist die auf den Friedhöfen existierende unterschiedliche Mindestruhefrist von 30

Jahren entsprechend der Hygienerichtlinien oder von 25 Jahren bei positivem Abschluss des

dazu erforderlichen gesonderten Genehmigungsverfahrens.

Zur künftigen Bewirtschaftung der Friedhöfe spricht der Arbeitskreis nachfolgende

Empfehlungen an den Verwaltungsausschuss bzw. späteren Kirchenvorstand aus:

Friedhofspflege

Ausschreibung der Leistungen in Losen je Friedhof - z.B. Rasenschnitt, Heckenschnitt,

Abfuhr der Grünabfälle, Pflege und Instandhaltung der Wege, Winterdienst etc.

Bestattungswesen

Ausschreibung der Leistungen in Losen je Friedhof – z.B. Öffnung und Wiederverfüllung des

Grabes unter Beachtung der jeweils möglichen Begräbnisformen, (Sargbestattung,

Urnenbestattung, Urnenrasengrab. Rasenreihengrab), Zuschläge für Besetzungen an einem

Samstag, etc..

Arbeitsgruppe K 2 „gGmbHs“

a) Das Sixtus-Hospital

Das St.-Sixtus-Hospital in Haltern wurde am 25.02.1857 gegründet. Erster Standort war der

heutige rechte Flügel des Josefshauses am Richthof. 1900 wurde ein Neubau an der

Sixtusstraße errichtet, der 1912-1914, 1934-35 und 1952-56 erweitert wurde. Am 22.07.1967

konnte dann der so genannte „Neubau“ eingeweiht werden, der mit dem „Altbau“ unterirdisch


verbunden war (heute über alle Stockwerke verbunden). Es folgten: 1969 Franziskushaus

mit damals 84 Wohnheimplätzen, 1975 neuer Behandlungstrakt, 1989 Aus- und Umbau des

Operationszentrums und Aufstocken des Behandlungstraktes, 1995 die neue Intensivpflege,

Juli 2001 neues Bettenhaus (Anbau an den „Neubau“), Eröffnung des Bewegungsbades, im

Oktober 2006 Verbindungstrakt zwischen Alt- und Neubau, 2006 Kernsanierung Altbau.

Neben der baulichen Entwicklung, die einen steten Wandel zeigt, veränderte sich auch die

Struktur des Hauses im Blick auf die Trägerschaft: Das Krankenhaus stand seit 1857 in

Trägerschaft der Kirchengemeinde St. Sixtus. Am 1. Januar 1999 wurde es Teil der gGmbH

Katholische Kliniken Haltern (St.-Sixtus-Hospital), Marl (Marienhospital), Westerholt

(Gertrudis-Hospital)“. Am 1. Januar 2009 gingen die drei dort beteiligten Häuser eine

Partnerschaft mit dem neu hinzukommenden St.-Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten ein. Am

1.1.2010 verschmolzen alle vier Häuser zum „Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord“

(KKRN) als GmbH. Ein Klinikum mit vier Standorten ist so entstanden.

Die vier Häuser haben eine gemeinsame Gesellschafterversammlung (je Gesellschafter drei

Personen, aber nur eine gemeinsame Stimme, derzeit Pfarrer Pottebaum, Manfred Dyba, Dr.

Hermann Korte). Im Aufsichtsrat mit zehn Mitgliedern sind für das St.-Sixtus-Hospital Dr.

Klaus Bernemann und Manfred Höhnerhaus Vertreter (gewählt für den Zeitraum vom

1.1.2010 bis zum 31.12.2014). Der Aufsichtsrat tagt ca. zehnmal im Jahr, die

Gesellschafterversammlung i.d.R. einmal jährlich.

Das Klinikum hat derzeit 994 Planbetten, davon 220 in Haltern am See. 34.500

Patienten/Jahr werden stationär behandelt. Das Klinikum hat rund 2.200 Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen, darunter 175 Ärztinnen und Ärzte. Jedes Haus hat eine eigene

Betriebsleitung, bestehend aus dem kaufm. Direktor, dem ärztl. Direktor und der

Pflegedirektorin/dem Pflegedirektor. Die GmbH hat zwei Geschäftsführer (Herr Fockenberg,

Herr Hauke).

Innerhalb des St. Sixtus-Hospitals hat das Klinikum folgende Abteilungen:

* Anästhesie, operative Intensivmedizin und Notfallmedizin: Chefarzt Dr. Markus Reidt

Schwerpunkte:

Allgemein- und Regionalanästhesie

postoperative Schmerztherapie

Intensivmedizin, "intermediate care"

Ambulantes OP-Zentrum

*Chirurgie: Chefarzt Dr. Heinrich Frühauf (54 Betten)

Schwerpunkte:

Moderne Unfallchirurgie

Viszeralchirurgie

* Frauenheilkunde und Geburtshilfe: Chefarzt Dr. Peter Tönnies (36 Betten)

Schwerpunkte:

Gynäkologische Karzinomchirurgie

Brustoperationen (Brustsprechstunde)

Gynäkologische Onkologie (Ambulante Chemotherapie)

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Inkontinenz- und Beckenbodenchirurgie (Inkontinenzsprechstunde)

Spezielle gynäkologisch-geburtshilfliche Ultraschalldiagnostik (Doppler- u.

Fehlbildungssono-graphie, zertif. Ersttrimesterscreening - Nackentransparenzmessung,

spezielle gynäkologi-sche und Mammasonographie)

* Innere Medizin: Chefarzt Dr. Arno Bracht, Chefarzt Dr. Ramon Martinez (83 Betten)

Schwerpunkte:

Kardiologie

Gastroenterologie

* Belegabteilung HNO-Heilkunde: Dr. Johanna Leidinger, Dr. Horieh Rometsch (15 Betten)

Schwerpunkte:

rheologisch-antiphlogistische Infusionsbehandlungen

mikrochirurgische Eingriffe im Gehörgang

* Belegabteilung Orthopädie: Dr. Ralf Asholt, Prof. Dr. Lars Hackenberg, Dr. Jens Möller, Dr.

Ulrich Niemierski, Dr. Hubert Saat (32 Betten)

Schwerpunkte: Die orthopädische Abteilung behandelt krankhafte Veränderungen des Stütz-

und Bewegungsapparates.

2010 hatte das St. Sixtus-Hospital 7.138 stationäre Patienten, davon rund 60% aus dem

Stadtgebiet Halterns. In fünf OP-Sälen wurden 4.341 Operationen durchgeführt, davon rund

¾ stationär. Im Haus arbeiten (Personen, nicht volle Stellen): 45 Ärztinnen und Ärzte, 165

Personen in der Pflege, 54 im medizinisch-technischen Dienst, 59 im Funktionsdienst, 21 im

Wirtschaftsdienst, 23 in der Verwaltung und 5 im technischen Dienst. Das Haus ist derzeit

der zweitgrößte Arbeitgeber in Haltern.

Für die Zukunft gilt es vor allem, das Haus im Gesamtzusammenhang des Klinikums zu

sehen und das Bewusstsein für das Hospital in der Stadt und damit auch der neuen Pfarrei

wach zu halten und zu stärken.

b) Altenwohnhäuser St. Anna und St. Sixtus

Grundvoraussetzung (entnommen aus der „Philosophie“ unserer Häuser): Das

Altenwohnhaus Sankt Sixtus und das Sankt Anna-Altenwohnhaus bieten Menschen in ihrem

wertvollsten Alter neue Lebensformen in einer familiären Gemeinschaft. Als Unternehmen

der stationären Altenhilfe in der Diözese Münster schaffen wir Raum für ein würdevolles

Leben in christlicher Geborgenheit.

Die Liebe zum Nächsten leitet die Hand und prägt das Denken. Auf diesem Fundament

erreichen die Grundbedürfnisse nach Liebe, Ernährung, Geborgenheit, Kleidung,

Anerkennung und Selbstverwirklichung einen hohen Stellenwert. Der Grundsatz der

ganzheitlichen Lebenspflege führt zur größtmöglichen Unabhängigkeit des alten Menschen.

Gerade das „nachbarschaftliche Wohnen“, das in beiden Häusern (natürlich in unterschiedlicher

Art und Weise) baulich, inhaltlich, von den täglichen Lebensgewohnheiten

und auch pflegerisch umgesetzt worden ist, ist von Leitsätzen geprägt, die ihresgleichen

suchen.


Grundlage ist hierbei: Das St. Anna-Altenwohnaus und das Altenwohnhaus St. Sixtus sind

Wohnung und Heim für Seniorinnen und Senioren, die aus körperlichen, psychischen oder

sozialen Gründen nicht mehr eigenständig leben können und für ein würdevolles Leben im

Alter helfende Hände in einer ihnen vertrauten Umgebung suchen.

Pflege, Therapie und Medizin orientieren sich hier nicht nur an den hohen Standards der

stationären Altenhilfe in der Diözese Münster, sondern zudem an einem christlichen

Menschenbild, das den alten Menschen achtet und seinen Wert für die Gemeinschaft

schätzt. Altenpflege folgt hier der Profession der ganzheitlichen Lebenspflege, die zunächst

einmal die Individualität des Menschen versteht und daraus einen persönlichen

Leistungsplan entwickelt.

Die ganzheitliche Lebenspflege im St. Anna-Altenwohnhaus und Altenwohnhaus St. Sixtus

berücksichtigt die Einzigartigkeit des Menschen,

orientiert sich an seinen Bedürfnissen,

leistet Hilfe zur Selbsthilfe,

aktiviert den Menschen,

ist Begegnung von Mensch zu Mensch.

Herz, Hand und Verstand begleiten die professionelle Lebenspflege durch qualifizierte

Fachkräfte.

Zu den großen Stärken der Häuser gehört auch die seelsorgliche Begleitung der Bewohner.

Insbesondere im Altenwohnhaus St. Anna ist dies durch eine eigene Hauskapelle verortet.

Das Seelsorgeteam bekennt sich dazu, dass die Seelsorge (und auch die Feier der Heiligen

Messe) in beiden Häusern auch weiterhin gewährleistet sein wird.

Ausblicke: Es gilt, gerade auch in einer sich verändernden „Landschaft“ von Einrichtungen

der stationären Altenhilfe, mit dem Blick auf die beiden derzeit in Planung befindlichen

Häusern in Lippramsdorf und Sythen, die Stärken und das Profil „unserer“ Häuser zu stärken

und im Bewusstsein der Gemeinden und der Gemeindemitglieder wach zu halten.

Das Bewusstsein, dass in Haltern zwei Häuser in einem explizit christlichem

Grundverständnis geführt werden, kann und muss in der Wahrnehmung unserer Gemeinden

seinen Platz haben.

Arbeitsgruppe K 3 „Kindergärten“

In den Grenzen der Pfarrei existieren zehn Einrichtungen in katholischer Trägerschaft. Die

Arbeitsgruppe beschäftigt sich in mehreren Sitzungen mit den grundsätzlichen Fragen:

konzeptionelle Ausrichtung der Einrichtung,

Auswirkungen des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz),

Grundlegende Personalfragen,

Qualitätsmanagement,

Einführung von Verbundleitungen.

Die Arbeitsgruppe wird auch nach dem Fusionstermin weiter arbeiten und die

Weiterentwicklung der Einrichtungen begleiten.

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Arbeitsgruppe K 4 „Kirchen und Kapellen“

Übereinstimmendes Ziel der Arbeitsgruppe ist nicht die Schließung von Kirchen und

Kapellen sondern die Wahrung einer Kultur der offenen Kirchen.

Der Fortbestand der Kirchen ist gesichert durch den an sieben Kirchen und Kapellen

bestehenden Denkmalschutz als auch dem guten baulichen Zustand der Gebäude, die einer

Schließung, anderweitigen Nutzung oder gar einem Abriss entgegenstehen.

Handlungsbedarf – wenn überhaupt – wird es in weiterer Zukunft im Innenstadtbereich (St.

Laurentius, St. Marien, Annabergkirche) geben.

Harmonisierung der Kosten im Bereich der Unterhaltsreinigung und Überprüfung bzw.

Beobachtung der Energiekosten werden dem Verwaltungsausschuss bzw. dem späteren

Kirchenvorstand als konkrete künftige Aufgabenstellung empfohlen.

Arbeitsgruppe K 5 „Liegenschaften und Immobilien“

Der vollständige Grundbesitz der neun Kirchengemeinden ist abgestimmt. Als

Zwischenergebnis kann die Kartierung aller kircheneigenen Grundstücke im Bereich der

Stadt Haltern vom Steuerungsausschuss zur Kenntnis genommen werden. Nach intensiver

Diskussion unter Inanspruchnahme fachlicher juristischer Beratung spricht sich der

Arbeitskreis K 5 einstimmig für die Beibehaltung der heutigen Grundbücher bei

Umschreibung / Berichtigung des Eigentümers auf die fusionierte Großgemeinde St. Sixtus

aus. Dies zur Dokumentation und der historischen Nachvollziehbarkeit bei etwaig künftigen,

zum heutigen Zeitpunkt nicht absehbaren Sachverhalten.

Die Beschreibung und Bewertung der Grundstücke - soweit es sich nicht um bestehende

Erbbaurechtsgrundstücke oder Betriebsgrundstücke handelt – war die abschließende

Aufgabe des Arbeitskreises K 5.

Arbeitsgruppe K 6 „Personal“

Erstellt wurde eine Stellenplanübersicht mit der Unterteilung in die Arbeitsbereiche

Pfarrhaus / Reinigung Diensträume

Pfarrbüro

Zivildienst

FSJ (Freiwilliges soziales Jahr)

Kirche / Kapellen

Küster

Chorleiter

Organist

Friedhof

Pfarrheime / ToT – Heim

Der Arbeitskreis setzt im Anschluss seine Schwerpunkte für die Bereiche

Pfarrbüro (zentrales Pastoralbüro und Kontaktbüros)

Küsterdienste / Organistendienste / Chorleitung

und spricht nachgehend nachfolgende Empfehlungen an den Steuerungsausschuss aus.

Pfarrbüro (zentrales Pastoralbüro und Kontaktbüros)

Einrichtung eines zentralen Pastoralbüros, angesiedelt in der Innenstadt mit ausgedehnten

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag von 8.00 Uhr 18.00 Uhr

Samstag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr


Dies soll künftig der konkreten Entlastung des seelsorglichen Personals (Pfarrer, Diakone,

Pastoralreferenten, Pastoralreferentinnen) dienen. Dies unter Ausschöpfung der bereits

heute bestehenden technischen Möglichkeiten z.B. Telefon und Vernetzung im EDV –

Bereich (E-mip).

Die personelle Besetzung ist schwerpunktmäßig mit den heutigen Pfarrsekretärinnen aus

den drei Stadtgemeinden, ergänzt um anteilige Stundenübernahmen seitens der

Pfarrsekretärinnen der umliegenden Gemeinden vorgesehen. In den Ortsteilen sollen

ergänzend Kontaktbüros mit regelmäßigen Öffnungszeiten unterhalten werden. Als

Empfehlung des Arbeitskreises an den Steuerungsausschuss wird für die Kontaktbüros ein

Umfang von sechs Wochenstunden benannt.

Der Arbeitskreis nahm die Zuordnung der Tätigkeiten, differenziert nach zentralem

Pastoralbüro und Kontaktbüro vor.

Küsterdienste / Organistendienste / Chorleitung

Auf Grundlage der Ergebnisse der Arbeitsgruppe P 5 (Gottesdienstzeiten) wurden Übersichten

mit nachfolgenden Werten erstellt:

künftige wöchentliche Eucharistiefeiern auf Grundlage der Vorgaben der

Arbeitsgruppe P 5;

unregelmäßige Eucharistiefeiern auf Grundlage der Vorgaben der Arbeitsgruppe P 5,

ergänzt um die kirchlichen Hochfeste als auch ermittelten Werte durch Auskünfte aus den

jeweiligen Pfarrbüros;

Wortgottesdienste, ermittelt durch Auskünfte aus den jeweiligen Pfarrbüros;

Zusammenstellung der Gottesdienste unter Anwendung eines Umrechnungsfaktors als

auch eines Wertes für allgemeine Dienste, der Noten und Orgelpflege sowie dem

wöchentlichen Dienstgespräch;

Zusammenstellung der Chorproben einschl. Vorbereitung, Auftritte und Aufführungen als

auch Organisations- und Verwaltungsarbeit nebst Betreuung der Chormitglieder.

Ein unmittelbarer akuter Handlungsbedarf für die Bereiche Küster-/Organistendienste und

Chorleitung ist aus Sicht des Arbeitskreises nicht gegeben.

Arbeitsgruppe K 7 „Pfarrheime“

Festzustellen ist ein deutlicher Flächenüberhang im Bereich der A-BGF (Anerkannte Brutto

Geschossfläche) der Gemeinbedarfsflächen

Tabelle auf der nächsten Seite:

Gemeindebedarfsflächen der kath. Kirchengemeinden im Dekanat Haltern

lt. Schlüsselzuweisungsberechnung für das Jahr 2010

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Kirchengemeinde Mitglieder

A-BGF

IST (m²)

A-BGF

Soll (m²) Überschuss

St. Laurentius 3.731 927 373 554

St. Marien 3.742 527 374 153

St. Sixtus 5.320 1.018 532 486

St. Maria Magdalena 1.152 338 250 88

Hl.Kreuz 1.307 245 245 0

St. Andreas 1.359 332 250 82

St. Antonius 1.154 414 250 164

St. Lambertus 2.482 472 250 222

St. Joseph 3.728 591 373 218

23.975 4864 2897 1967

Änderung der Soll-Größe nach Fusion auf rd. 2.400 m² unter Anwendung der

entsprechenden Maßgaben des Bistums.

Der Überhang an A-BGF bemisst sich auf rd. 100 % und entspricht ca. weiteren 2.400 m².

Ergänzend erfolgte die Erstellung von Übersichten hinsichtlich der Belegung der Häuser an

Vor- und Nachmittagen sowie Abenden. Es bestehen Überkapazitäten an Räumen (somit

Flächen) und Zeiten, insbesondere an den Vormittagen.

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für den Bereich der Pfarrheime, empfiehlt

der Arbeitskreis nachfolgende Maßnahmen:

Poolbildung für die bezogenen Leistungen

Energie (Strom und Gas) für alle kircheneignen Immobilien,

Getränkelieferung,

Heizungswartung für alle kircheneigenen Immobilien,

Schornsteinfeger für alle kircheneigenen Immobilien,

ggf. Reinigung, nach jeweiliger Prüfung des örtlichen Einzelfalles.

Sach- und fachgerechte Prüfung des Themenbereiches „Sonnenkollektoren“

mit den Stichpunkten

Eigennutzung oder Verpachtung von Dachflächen,

Eigenverbrauch und / oder Einspeisung nicht benötigter Energie,

Möglichkeiten der Energieeinsparungen unter Einsatz heutiger Technik nutzen.

Die Verbesserung der Einnahmesituation durch Bewirtschaftung der Häuser sollte mit dem

richtigen Augenmaß unter Einzelfallprüfung unter Beachtung sozialer Kriterien erfolgen.

Ein aktives Gebäudemanagement für die innerstädtischen Pfarrheime der heutigen

Gemeinden St. Sixtus, St. Laurentius und St. Marien wird angeregt. Die Steuerung der

Belegung wird als konkrete Aufgabe dem künftigen zentralen Pastoralbbüro zugeordnet.

Stichwort: Der passende Raum im passenden Haus für die passende Gruppe.


Optimierung des Ausnutzungsgrades der Häuser durch Parallelveranstaltungen an

einem Vor-, Nachmittag oder Abend unter Beachtung der Räumlichkeiten und

Entfernungen für die Teilnehmer / Besucher z.B. Kurse der Bildungswerke, Krabbel-

, Spielgruppen, Vorstandsitzungen KAB, kfd, Chorvorstand, Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand

und der jeweiligen Ausschüsse, Leiterrunde der Jugend u.a..

Flächenreduzierung durch Umwidmung/Umnutzung von Räumen.

Die Gremien nach der Fusion

Nach der Fusion am 18. September 2011 wird bis zur nächsten Wahl für die Pfarrgemeinde

St. Sixtus ein Pfarrgemeinderat (PGR) gebildet - 18 Vorsitzende und die Stellvertreter der

jetzigen PGR sowie die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der neue

Pfarrgemeinderat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand. Es werden Ausschüsse gebildet

(z. B. Jugend, Liturgie, Öffentlichkeit), in die auch Nichtmitglieder des PGR berufen werden

können.

Die bisherigen PGR und KV bilden mit Vertretern aus Vereinen und Verbänden in den

einzelnen Gemeinden einen Gemeindeausschuss und setzen ihre Arbeit bis zur Neuwahl

fort.

Für jeden Gemeindeausschuss ist ein hauptamtlicher Mitarbeiter zuständig:

St. Andreas, Hullern Pastoralreferent Gregor Coerdt

St. Antonius, Lavesum Pastoralreferent Michael Finck

Heilig Kreuz, Hamm-Bossendorf Kaplan Thorsten Brüggemann

St. Lambertus, Lippramsdorf Pastoralreferentin Veronika Bücker

St. Laurentius, Haltern am See Pfarrer Heio Weishaupt

St. Maria Magdalena, Flaesheim Pastoralreferent Gregor Coerdt

St. Marien, Haltern am See Pfarrer Robert Gruschka

St. Joseph, Sythen Pastoralreferentin Mechthild Heimann

St. Sixtus, Haltern am See Diakon Walter van Endern

Damit der Informationsfluss und Austausch zwischen Pfarrgemeinderat und den neuen Gemeindeausschüssen

in beide Richtungen gewährleistet ist, wird es Vernetzungen geben.

Rita Treffer

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Ein Wort des Pfarrbriefteams:

In den letzen Wochen und Monaten sind

viele Aktivitäten gelaufen, um die Zusammenlegung

der neun Gemeinden möglichst

harmonisch zu gestalten. Natürlich

gab es unterschiedliche Betrachtungsweisen,

und es gab auch vieles zu diskutieren,

was bisher gewohnt war und nun geändert

werden muss. Trotz alledem fand

man in allen Gesprächsrunden einen

Konsens. Alle, die an diesen Aktivitäten

beteiligt waren, haben viel Freizeit geopfert.

Wir vom Pfarrbriefteam haben alle

Ergebnisse zusammengetragen und hier

im Pfarrbrief mit eingebunden. Wir hoffen

nun, dass die Bemühungen Früchte tragen.

Dazu ist es erforderlich, dass Sie,

liebe Leser und Mitchristen, sich auf

Neues einlassen. Lassen Sie uns diesen

neuen Weg gemeinsam gehen und unsere

neue Gemeinde gestalten. Wir laden Sie

dazu herzlichst ein. Dazu übernehmen wir

einen Ausdruck aus dem Fusions-ABC.

Y Yes, we can!

Ihr Pfarrbriefteam

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Grußwort – Kreuzerhöhung, was ist das? – Festprogramm „Wir werden Eins“ –

Gottesdienstzeiten zum Tage der Fusion – Liturgischer Kalender ab dem 24.9.11 –

Statistik – Vorstellung aller neun Gemeinden in Haltern am See –

Öffnungszeiten und Ansprechpartner in den Kontaktbüros und des Pastoralbüros –

Vorstellung der Seelsorgerinnen und Seelsorger – Fusions-ABC –

Beschlüsse der Steuerungsgruppen – Die Gremien nach der Fusion -

Ein Wort des Pfarrbriefteams

Herausgeber: Pfarrei St. Sixtus

Gildenstr. 22, 45721 Haltern am See

www.st-sixtus.de

Mitarbeiter: Martin Ahls, Elisabeth Bevermann, Michael David, Michael Finck,

Andrea Franke-Reh, Marc Fridag, Ekkehard Friedrich, Ruth Gerdes,

Mechthild Heimann, Brigitte Koch, Alfred Koop, Andreas Koprek,

Annemarie Laakmann, Gerda Lamm, Annemarie Mußmann, Gisela

Potisch, Elsa Römer, Britta Rohlf, Elke Rüdiger, Elisabeth Schrief,

Heike Stüfchen-Möller, Jochen Thiele, Rita Treffer.

Auflage 14.650 Stück

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