Verein Jugend & Freizeit Jahresbericht 2012

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Verein Jugend & Freizeit Jahresbericht 2012

VereinJugend & FreizeitJahresbericht 2012www.vjf.at


V o r w o r tJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Landeshauptmann-Stv. Josef AckerlJugendliche wertschätzen undfördernJungen Menschen Räume zu geben,in denen sie sich wohlfühlen undzwanglos ihre Freizeit mit Gleichaltrigenverbringen können, trägt wesentlichzur Stärkung des Charakters undSelbstbewusstseins sowie zur Entwicklungsozialer Kompetenz bei.Freiräume, in denen sich Jugendlicheungestört aufhalten können werdenimmer weniger. Dort, wo sie sichneue Aufenthaltsplätze schaffen wollen,werden sie oftmals vertrieben. EinZeichen für das mangelnde Bewusstseindarüber, dass die Jugend vonheute die Zukunft ist und einedementsprechende Wertschätzungverdient. Ein Schritt in die richtigeRichtung ist die Bereitstellung vonRäumlichkeiten die als Jugendzentrenoder Beratungsstellen genutzt werdenkönnen.Seit über zwanzig Jahren hat dieStadt Linz ihre Jugendzentren demVerein Jugend und Freizeit übergebenund in Zusammenarbeit mit demLand Oberösterreich Raum für jungeMenschen zur Verfügung gestellt.Jugendzentren, Beratungsstellen undStreetwork-Einrichtungen bieten unkompliziertenZugang zu Hilfe undUnterstützung und sind ein deutlichesZeichen dafür, dass die Bedürfnisse2und Anliegen der jungen Linzerinnenund Linzer ernst genommen werden.Die vorliegende Bilanz derJugendzentren und Streetworkstellen,vor allem aber die tausendenKontakte zu jungen Linzerinnen undLinzern und das meist friedliche, abernie langweilige Miteinander von Jungund Alt in der Stadt geben derZielsetzung des Vereins Recht. Dahermöchte ich an dieser Stelle denMitarbeiter/innen und Funktionär-/innen des Vereins Jugend undFreizeit für ihr großes Engagementdanken und ihnen auch weiterhin vielKraft, viel Erfolg und viel Freude fürihre weitere Arbeit mit Jugendlichenund für Jugendliche wünschen.Landeshauptmann- StellvertreterJosef AckerlGute Jugendarbeit wird nichtallein von ErwachsenenbestimmtAls Jugendlandesrätin von Oberösterreichbin ich überzeugt: Wasgute Jugendarbeit bedeutet, kannnicht von Erwachsenen alleinebestimmt werden. Diesen Grundgedankenlebt das engagierte Teamim Verein Jugend und Freizeit hervorragend.Die Mitarbeiter undFunktionäre des Vereins schaffen inLinz Räume für junge Menschen, indenen sie sich abseits vomElternhaus mit allen persönlichenHöhen und Tiefen entfalten können.Es sind Orte, an denen gelacht, geredetaber auch geschimpft odergeheult wird. Es ist keine leichteAufgabe, diese Räume zu schaffen.Dazu braucht es viel mehr als vierWände und ein Dach darüber.Erst die Menschen sind es, die denJugendeinrichtungen ein "Gesichtgeben" und dafür sorgen, dass in denRäumen gelebt wird, eineGemeinschaft wächst, in der mansich wohl fühlt. Das ist es eine beachtlicheHerausforderung und brauchtvor allem eins: Engagement!Dafür möchte ich dem Verein dankenund den Mitarbeitern viel Kraft undFreude für ihre weitere Arbeit mit denJugendlichen wünschen.Mag.a Doris HummerJugendlandesrätinMag.a Doris Hummer JugendlandesrätinEin Jugendangebot dasankommtJunge Menschen haben spezielleBedürfnisse und benötigen für ihreEntwicklung einen entsprechendenFreiraum abseits des elterlichenHeimes. Besonders das Treffen mitFreunden oder das Kennenlernen vonGleichgesinnten hat in dieser Lebensphaseeinen großen Stellenwert. BeiProblemen benötigen Jugendlichezusätzlich kompetente Ansprechpartner,auf die sie sich verlassenkönnen und die Beratung oder Hilfeleisten.Mit dem Verein für Jugend und Freizeitund seinen zahlreichen Jugendeinrichtungenversucht die Stadt Linzihren jungen Menschen genau dasanzubieten. Und dass dieses Angebotauch aktiv angenommen wird zeigendie Besuchszahlen. 2012 kamenerneut mehr Jugendliche in die Clubsund zu den Veranstaltungen des VJFals im vorangegangenen Jahr.


V o r w o r tBereits bei der Gründung des VJF hatsich die Stadt das Ziel gesetzt mitüber dem Stadtgebiet verteiltenEinrichtungen jungen LinzerInnen eineAnlaufstelle für ihre Interessen zu bieten.Das Konzept hat sich bisher alsrichtig erwiesen und mit den zusätzlichenAufgaben, wie der aufsuchendenJugendarbeit der Streetworkerkönnen Jugendliche direkt in ihremLebensumfeld angesprochen werden.2012 wurde in Auwiesen daherbereits die vierte VJF Streetworkeinrichtungin Linz eröffnet. Untergebrachtin unmittelbarer Nähe zuSchul- und Horteinrichtungen unterstützendie zwei Streetworker insbesondereKids und Jugendliche, diedas Jugendzentrum am Wüstenrotplatznicht aufsuchen. Durch das dortneu ins Leben gerufene Projekt„Frühstück für arbeitslose Jugendliche“wurden bereits zahlreiche neueKontakte geknüpft, was für die weitereArbeit mit den Jugendlichen wichtigist.Eine besondere Aufgabe fällt denJugendeinrichtungen auch im Hinblickauf die Integration junger Menschenzu, welche aus einem anderenLand stammen. Mit der Veranstaltungsreihe„Midnight, Sports andMusic“, die der Verein Jugend undFreizeit gemeinsam mit dem Integrationsbüroder Stadt Linz durchgeführthat, konnte ein regelmäßiger Abend-Event kreiert werden, der wirklich alleJugendlichen anspricht – was auchdie Besuchszahlen zeigten.Mit den bewährten Aktionen wie „Funin the City“ oder neuen Veranstaltungen– einem Frauenfest amWeltfrauentag oder der Schnitzeljagd„Hello City“ im Lentos –bietet derVerein seinen jungen BesucherInnenein abwechslungsreiches Zusatz -programm zu den Jugendclubs. EinAngebot, das sich wirklich sehen lassenkann.Vizebürgermeister Klaus LugerSozialreferent der Stadt LinzJugend am PrüfstandTurbulent war das Jahr 2012 vomBeginn an. Der Verein wurde in allenmöglichen Bereichen und auf allenEbenen geprüft, kontrolliert und analysiert.Die interne Vereinskontrolle ,die Gebietskrankenkasse, dasFinanzamt, der Wirtschaftsprüferund das Kontrollamt der Stadt Linzhaben den Verein auf Herz undNieren getestet. Alle Prüfungenbescheinigen dem Verein hervorragendeArbeit. Es kam praktisch zu keinerleiBeanstandungen, ganz imGegenteil, viele der vom Verein implementiertenProzesse, Abläufe undDokumentationen wurden alsVorbildlich und richtungsweisendgelobt. Die Jugendarbeit ist vielfältig,anspruchsvoll und auf die Bedürfnisseder Jugendliche abgestimmt.Besonders erkennbar ist dies in denBereichen Mädchenanteil, der vonknapp 28 % auf über 33% gesteigertwerden konnte, sowie den vielenKontakten in der mobilen, stadtteilorientiertenArbeit, welche derAuftraggeberin besonders wichtig ist.2012 wurde der Verein im Rahmeneiner Bachelorarbeit auf Gendermainstreaminguntersucht undwesentliche Teile dieses Ansatzes indie Konzepte implementiert.Wir bieten nicht nur Freizeitangebote,sondern wir begleiten dieJugendlichen auch bei ihrerEntwicklung in die Welt derErwachsenen. Wir sind ständigbemüht, den Anforderungen unsererZielgruppen zu entsprechen und adäquateAngebote zu setzen. Um dieschwierige Situation im BereichAuwiesen/Wüstenrotplatz zu entschärfen,haben wir Anfang 2012das Streetwork- Auwiesen eingerichtet.Ziel ist es, in dieser Auseinandersetzungmit den durchaus schwierigenJugendlichen im Stadtteil fürdiese Alternativen und Perspektivenzu entwickeln.Bedanken möchte ich mich bei unserenAuftraggebern, der Stadt Linz unddem Land Oberösterreich, für dasVertrauen und die finanzielle Ausstattung,bei den Jugendlichen für die kritischeund durchwegs konstruktiveAuseinandersetzung mit unserenAngeboten in und um den Einrichtungenund das Vertrauen in unsereLeistungen und bei den Mitarbeiter-Innen des Verein Jugend und Freizeit.Ihr engagierter Einsatz ist die wichtigsteKomponente im Zusammenspielder Kräfte für unsere Linzer JugendVorstandsvorsitzenderMag. Josef KoblerVorstandsvorsitzender Mag.Josef Kobler3


INHALTIn eigener SacheSeite 4Gender-Geschlechtssensible JASeite 7Jugendkulturbox Ann & PatSeite 10Jugendberatung BaustelleTeeniearbeitJugendzentrum AtlantisSeite 11Seite 12Seite 13Ergebnisse:Die BesucherInnenfrequenz imVJF war 2012 im Gesamtbetriebund im offenen Betrieb wiedersehr erfreulich.In Absoluten Zahlen dargestelltschließen wir im offenen Betriebmit 90086 und im Gesamtbetriebmit 118382 in Jugendzentren.J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 24Jugendzentrum AuwiesenJugendzentrum DornachSeite 14Seite 15Jugendzentrum Ebelsberg-CloobSeite 16Jugendzentrum LunaSeite 17Jugendzentrum FranckviertelSeite 20Jugendzentrum FjutscharamaSeite 21Jugendzentrum RiffJugendkultur KubaJugendzentrum U1Streetwork AuwiesenStreetwork Linz - SüdStreetwork St.E.P.Streetwork JUSTJugendzentrum ZoomSeite 22Seite 24Seite 25Seite 26Seite 27Seite 28Seite 30Seite 31Zahlen, Daten, Fakten Seite 32Im Schnitt besuchten uns 2012täglich 36,1 Jugendliche jeJugendzentrum, für den ganzenVJF sind das 505,7 Jugendlicheam Tag. Zudem frequentierten1320 Kids den offenen Betriebder Teeniearbeit, die im Gesamtmit 1603 Teenies schließt. Mobil,bei stadtteilorientierter Jugendarbeit(SOJA), haben wir 16745Frequenz.Macht zusammen:91406 offener Betrieb und119985 Gesamtbetrieb!6943 unterschiedliche Jugendlichekonnten wir in Jugendzentren,Streetwork und Teeniearbeitmit unserem Angebot erreichen.Mit 1022 KlientInnen wurden3882 Beratungs- und Krisengesprächezu 11137 Problemstellungengeführt: 9% mehr Fälle,13% mehr Gespräche und 19%mehr besprochene Problemgebieteals 2011.Zudem konnten unsereMitarbeiterInnen den Kids in48847 Infogesprächen sachbezogeneAuskünfte anbieten.Nach Bundesstandards wurden inunseren 4 Familienberatungsstellen243 Jugendliche in 922Gesprächen beraten, ergibt eineFallzahl von 60,75.MitarbeiterInnen2012 waren 80 Mitarbeiter-Innen, also 62,11 Vollzeitäquivalenteim VJF beschäftigt; verteiltauf die Leistungsbereiche Reinigung,Office, Jugendarbeit,Jugendberatung, Streetwork,Teeniearbeit, Haustechnik undGeschäftsführung.Die Fluktuation 2012 beträgt 16MitarbeiterInnen, die im Schnitt50,5 Monate im VJF beschäftigtwaren. In Bezug zur Gesamtbeschäftigtenzahlvon 80 bedeutetdies eine Fluktuation von 20%.Die durchschnittliche Verweildauerder aktuell Beschäftigten istauf 65,6 Monate angestiegen(=5,5 Jahre). Krankenstandstagesind im Vergleich zu 2011 um 23%zurückgegangen.Die Bildungsstandanalyse 2012ergab untenstehende Verteilungbezogen auf 62,11 VZK.


IN EIGENER SACHEDargestellt sind alle abgeschlossenenund laufenden Ausbildungenunserer MitarbeiterInnen. Amstärksten vertreten: Jugend- undSozialpädagogInnen 31%, Universität20,6%, DSA/FH-Sozialarbeitzu 18% und Dipl. SozialpädagogInnen9,3% , 90% allerhaben eine psychosoziale/ pädagogischeAusbildung, 4,3% desPersonals sind aktuell inBildungsmaßnahmen.Weiterbildungen 2012: Internangeboten haben wir das Seminar“movin - motivierende Gesprächsführung”,angeboten vom ISP, andem 12 JugendberaterInnen teilnahmen.Weiters waren der Lehrgang“Wenn ein Kind Schutz braucht”,unterschiedliche Teile desCurriculums Suchtprävention vomISP, die TQM Tagung zum ThemaGewalt und verschiedenste jugendrelevanteWorkshops im Jahresprogramm.Die KollegInnen der JB Baustelleund von Streetwork Linz Süd organisierteneine Bildungsfahrt nachWien und informierten sich überdie Angebotspalette und dasKonzept des “Fünfer- Hauses”.DurchkontrolliertDie ordnungsgemäße Gebarungder Geschäfte im Verein Jugendund Freizeit wurde 2012 ganzspeziell und hochfrequentiv überprüft:die interne Vereinskontrolle,das Finanzamt, die Gebietskrankenkasse,der Wirtschaftsprüferund das Kontrollamt der StadtLinz konnten sich von unserer korrektenFührung sämtlicherUnterlagen überzeugen.Von allen Stellen wurde uns großesLob ausgesprochen, unserLeistungsvertrag mit dem ASJFwurde sogar als vorbildlich imSozialbereich bezeichnet.Alterslimit 18Wie bereits 2011 mit der StadtLinz vereinbart setzten wir heuerdas Alter der Zielgruppen von 12 -18 Jahren in den Jugendzentrenum. (vormals bis 23 Jahren). ImBereich Streetwork arbeiten wirweiterhin bis 23 mit der Zielgruppe;die Angebote der Teeniearbeitrichten sich an 8 bis 12jährige.Ziel der Altersbeschränkung inJugendzentren ist die Fokussierungauf Jüngere, früher einsetzendePräventivangebote, einegrößere Chance auf Wirksamkeitin der Entwicklung der Jugendlichenund ein Entsprechen derEntwicklung, dass die Kids immerfrüher in die Pubertät kommen.Die Umstellung wurde Anfangsunterschiedlich angenommen,durchaus auch unter Protest, istaber mittlerweile akzeptiert undbewirkt zudem, dass immerJüngere, oft auch schon 10jährige,vor unseren Türen stehen. DieZukunft klopft an!5


hartes PflasterDowntown - ZDFJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Zum 30.04.2012 haben wirden Betrieb im JZ Downtownwegen zu geringer Auslastungeingestellt.Am 08.07.2001 wurde dasJugendcafe Downtown imZöhrdorffeld, auf eine Initiativevon Streetwork Linz Süd hin, alsoffener Treff gegründet. Fast11 Jahre hat das Konzeptdreier Einrichtungen in einemkleinen Sozialraum, Zöhr-dorffeld,Wegscheid, Neue Heimatgut funktioniert; fürs Downtownhats 2012 nicht gereicht, solegten wir eine Pause ein.Intensive Bemühungen wieÖffentlichkeitsarbeit, Renovierung,massiv SOJA und Nutzenaller Vernetzungskontakte,reichten nicht aus, die Frequenzzu erhöhen.Seit September 2012 wird dasDowntown jeden Freitag wiederals offener Treff durch SW LinzSüd betrieben und wird gutangenommen. Ziel 2013 ist einKonzept zu entwickeln, dass alle3 Angebote in ein Hauszusammenführt.In Summe haben wir in 11 JahrenDowntown viel erreicht:57963 offener Betrieb60642 Gesamtbetrieb2785 Reichweite Jugendliche24821 Infogespräche999 BeratungsgesprächeWir bedanken und bei allen 15MitarbeiterInnen und bei allenJugendlichen, die die Angebotedes Downtown angenommenhaben. DANKE.4030 Auwiesen:In den statistischen Bezirken 23Schörgenhub und 24 Kleinmünchenleben insgesamt 1886Teenager von 12-19 Jahren,zudem 1161 junge Erwachsene20-23jährig; bei einer Gesamtbevölkerungsanzahlvon 20118.(Stand 2012, www.linz.at/zahlen).Der VJF betreibt in diesemSozialraum das JUZ Auwiesen,das JUZ Fjutscharama und seitFebruar 2012 StreetworkAuwiesen mit zusammen 8,28Vollzeitkräften bzw. 10 MitarbeiterInnen.Das Ziel 2012 war undist, der Vielzahl unterschiedlichsterJugendlicher ein vielfältigesAngebot zu ermöglichen, mittelsDreieckskooperation der o.g.Jugendeinrichtungen.Beginnend mit der Etablierung desneuen Streetwork Projekts unddessen Einbindung, dazu der völligeHausumbau im Fjutscharama,zeitgleich der gemeinsame Betriebim JUZ Auwiesen von Mai bisEnde Juli, daraufhin die Renovierungvom JUZ Auwiesen, bis hinzum offiziellen Stapellauf von SWAuwiesen, vor allem natürlich dieArbeit mit den Jugendlichen: eineHerausforderung an alleBeteiligten!Die Realität ist dann manchmalanders als das Ziel, weil dieEmotion und das Verhalten derJugendlichen nicht planbar ist. DieSituation am Wüstenrotplatz, inund um das JUZ Auwiesen istmehr als angespannt. Eine devianteGruppe Jugendlicher mitBetretungsverbot, die sich auchder Methode Streetwork gegenüberals teilresistent erweisen, verunmöglichteinen normalen freizeitpädagogischenJugendzentrumsbetriebin Auwiesen, soauch die Einschätzung derExekutive:9 Einbrüche ins JUZ Auwiesen,Sachbeschädigungen, Diebstähle,unzählige Polizeieinsätze, Grenzsituationentäglich, Beschimpfungen,Bedrohungen, tätliche Übergriffe,Anzeigen, das “Hurensohnspiel”(wer als erster aus demJUZ geht ist ein ...), zeitweiligeBetretungsverbote, Crystal Methund alles was einfährt, ein mysteriöserTodesfall eines Jugendlichen,Trauerarbeit, 8 fluktuierte MitarbeiterInnenund vor allem dieAngst der jungen Zielgruppe dasJUZ zu besuchen, machenLösungsansätze im Systemschwierig.Jugendarbeit und Streetworkkann vieles, nicht alles führt gleichzum Erfolg.6


GenderGESCHLECHTSSENSIBLE JUGENDARBEITFrauenfest 2012:Am 8.3.2012 fand im JUZAtlantis das Fest zum Weltfrauentagzum Thema „Vielfalt JungerFrauen“ statt und wurde von denMitarbeiterInnen des VJF geplantund organisiert.An diesem Abend, an denen erstmalsmännliche Besucher auchteilnahmen und der Verein somitein Zeichen der geschlechtssensiblenJugendarbeit gesetzt hat,wurde mit über 100BesucherInnen belohnt. Auf derBühne standen nur MädchenAct`s: Hip-Hopperin – Sängerinnenund eine zum Thema„FRAU“ vorbereitete Theater-Tanz,vorgetragen von der Gruppe Stepby Step.Außerdem begrüßten wir eineFilmcrew des Fernsehsenders„Gotv“, die interviewten Mädchenzum Thema – Frauentag ( welcheErfahrungen – was hast du zumThema Frauentag zu Berichten)Der GF- Ing. Erich Wahl MBA –Stabstelle Helga Speigner sowieeinige Mitarbeiterinnen des VJFgaben auch ein Statment ab.Daraus entstanden 3 Werbespots,die 14 Tage lang mehrmalstäglich auf Gotv und eine ganzeStunde „Hosted by Verein Jugendund Freizeit“ übertragen wurden.Das Fest wurde durch unserenGeschäfsführer Ing. Erich WahlMBA eröffnet, der Abend war eingroßer Erfolg .Geschlechtergerecht:“Geschlechtssensible Ansätzeund Gender Mainstreaming inder offenen Jugendarbeit - derVerein Jugend und Freizeit verändertsich” heißt die BachelorArbeit, die Hofbauer Katja BA,über uns geschrieben hat, dieunsere Konzepte auf denPrüfstand stellte und zuModernisierung und Weiterentwicklungführt.Schaffen eines fixen Steuerungsgremiums,Einführeneiner Strategie Gender Mainstreaming,Transparenz desVeränderungsprozesses undeine Neuorganisation derPraxis sind die Empfehlungen,an deren Umsetzung seit2012 rege gearbeitet wird.Positionen und Leitfäden werdenbearbeitet und neugestaltet,Arbeitsgruppen sind installiertund Sprache als Methodewird schriftlich und mündlichevaluiert. Wir sind auf demWeg.Danke Katja für die tolle Arbeitund dein Engagement!DANKE an ......unsere Förder- und AuftraggeberInnen,Stadt Linz, Land OÖund Bund, im speziellen anVzBgm. Klaus Luger, LH.Stv.Josef Ackerl, LR. in Mag. a DorisHummer, VorstandsvorsitzendenMag. Josef Kobler,Fachaufsicht ASJF - Mag. aBrigitta Schmidsberger undMag. a Andrea Hayböck-Schmid,Fachaufsicht JW OÖ - Dr. inGabriele Haring und Dr. inBettina Christian und an für dieUnterstützung und das Vertrauenin die Linzer Jugendarbeit;...unsere MitarbeiterInnen inStreetwork, Jugendzentren undTeeniearbeit für die täglicheAuseinandersetzung mitjugendlicher Emotion, für dieprofessionelle Arbeit an denGrenzen;...unsere Reinigung und Haustechnik,für das tägliche Herstellender “äußeren Ordnung”;...unser Sekretariat, für denspitzen Support aller Einrichtungendes Vereins Jugend undFreizeit. DANKE7


...Action andJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 28FreizeitundKulturarbeit:Ein wichtiger Leistungsbereichunseres Angebotes für Jugendlichesind Aktionen wie Projekte,Workshops, Ausflüge, Veranstaltungenund Spiel-/ Sport-/Kreativangebote. 2012 haben wir1040 Aktionen an1436 Angebotstagen mit27329 Jugendlichen Frequenz,26,3 Jugendliche im Schnitt jeFreizeitaktion,angeboten. Im Speziellen warendies:84 Projekte mit 6264Jugendlichen,244 Workshops mit 3260Jugendlichen,141 Ausflügen mit 1760Jugendlichen,327 Veranstaltungen mit 12970Jugendlichen und244 Spiel-/ Sport-/ Kreativangebotenmit 3075 Jugendlichen.Fast die Hälfte der Frequenz imAktionsbereich entfällt auf unsereVeranstaltungen, cirka ein Viertelauf die angebotenen Projekte.Bezogen auf den Gesamtbesuchhaben wir 23,1% derJugendlichen mit den Freizeitaktionenerreicht. 54,7 Aktionenim Schnitt je Jugendeinrichtung,bedeutet jede Woche mindestensein tolles Angebot!Midnight Sports 12Midnight, Sports and Music, eineJugendveranstaltungen von LinzerIntegrationsbüro, VereinJugend und Freizeit fand an achtAbenden, sechsmal im Frühlingund zweimal im Herbst, in derErnst-Koref Schule statt. “Actionstatt Langeweile, Spaß durchSport und Begegnung, Respektund Toleranz und Fair Play” alsMotti der Eventserie konntenalternativ zum üblichen Saturday-Night Programm die Jugendlichenbegeistern, diesmal mitmehr Fokus auf die Mädchen.Hello City... wie gut kennst dudeine Stadt?Der VJF gemeinsam mit demVerein Sunnseitn veranstalteteam 31.10.12 eine Schnitzeljagddurch Linz „Hello City“ mit eineranschließenden Abendveranstaltungim Lentos .Die Hauptintegrationsarbeit wirddadurch erreicht, dass sich Institutionender Stadt Linz für dieJugendlichen öffnen, die ansonstenvon jenen kaum besucht werdenbzw. ihnen in dieser speziellenForm nicht offen stehen: Gugl,Moviemento, Altes Rathaus. DorfTV, Aids Hilfe, Ann and Pat undLentos.Bei der anschließenden Abendveranstaltungwurde unter derLeitung eines Kollegen des VJF,gleichzeitig Verfasser des "Integrationskochbuchs",und Jugendlichengemeinsam ein Mahl zubereitet.Die Bühne war begehrt und standfür junge KünstlerInnen offen.Durch die gute Zusammenarbeitverschiedener Linzer Institutionenist dieses Projekt möglich geworden.


...moreRiff on Tour“Wir bringen das Jugendzentrummittels mobilen Möbeln inden Stadtteil hinaus. MehrereStandorte werden „bespielt“und die Jugendlichen hinterlassenSpuren im Stadtteil (z.B.mittels Straßenkreide), wobeiwir mit den Jugendlichengemeinsam die Bewohner-Innen des Stadtteils über dieAngebote im Riff informieren.”Das war ein Projekt vollerBegegnungen mit Jugendlichen,AnrainerInnen und PassantInnenaus dem Stadtteil.Viele beobachteten unsereWanderung von weitem mitbreitem Grinsen, bekamen vorStaunen den Mund nicht mehrzu oder halfen uns sogar überden einen oder anderen Randstein.Es gab aber auch jene, dieuns nicht mit netten Wortenund Blicken in Empfang nahmen.All diese Erfahrungenhaben uns wieder einmal gezeigt,wie wichtig es ist, im Sozialraumder Jugendlichenunterwegs zu sein.SommerprojekteDie Fun in the city - Projekte desVJF konnten auch 2012 wiedermit 12 Projekten, verteilt aufdas Stadtgebiet, die LinzerJugendlichen in der Ferienzeitbegeistern.Die Einrichtungen boten über117 Tage ein spannendes undabwechslungsreiches Programmzur individuellen Freizeitgestaltung.2792 Jugendlichefrequentierten dasFreiluftangebot der Jugendzentren,durchschnittlich 23,8 amTag.-SOMA ProjektIn Kooperation mit dem Soma-Markt konnten wir in diesem Jahrein tolles Projekt ins Leben rufen.Als gesunde Alternative zu denbereits bestehenden Snackangebotenin den Jugendeinrichtungenwerden seit heuer auchMilchprodukte angeboten. DieseProdukte stellt uns der Soma-Markt zur Verfügung.Die Auslieferung übernehmen wirim Rahmen eines „Mini“-Arbeitsprojektes.Je ein/e Jugendliche/rerledigt mit uns die Belieferungder VJF-Einrichtungen und kannsich somit ein kleines Taschengeldverdienen. Es ist mit 13 unterschiedlichenJugendlichen vonStreetwork Linz Süd 32 mal geliefertworden. Sowohl bei unserenJugend-lichen, als auch bei denbelieferten Einrichtungen ist dasProjekt sehr beliebt und wird voraussichtlichauch im kommendenJahr fortgesetzt.I - Kochbuch“Durchs Essen kumman ´d Leitzsamm” ist der Punkt an demMarkus Krassnitzer aus derJugendberatung Baustelle anknüpft.Jugendliche aller Nationenkochen gemeinsam ihre Lieblingsrezepte.Aufklärung und Wertschätzungfür selbstgemachtesEssen, verschiedene Kulturenkommen an einen Tisch, durchVielfalt wirds würzig. NamhafteProfiköche unterstützten dasProjekt, die Workshops; diegesammelten Erfahrungen undRezepte erscheinen im März2013 im “Kidskitchen- Nationenkochbuch”.www.kidskitchen.at9


Laut und doch auch ganz leise.....ann and patJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Ein junger Mann in einem geblümtenKleid und mit einer großen AkustikGitarre steht auf der kleinen Bühneim Café der ann and pat jugendkulturbox.Vor ihm über 100 begeistertejunge Fans. Der Mann heißt EzraFurman, ist Singer/ Songwriter undkommt aus New York.So wie er standen heuer noch viele,viele weitere Musiker und Musikerinnenauf einer der Bühnen im ann andpat, nicht alle im Blumenkleid undauch nicht alle aus New York, aberalle auf ihre eigene Art und Weise,manche laut und manche ganz, ganzleise.The battle continuez...Auch standen nicht alle auf der Bühneum zu zeigen was sie gerne zeigenwollen, nein, breaking, locking undpopping fand vor der Bühne statt.Dort wo bei Konzerten das Publikumsteht, um die Helden und Heldinnenan Schlagzeug, Bass und Gitarre zubejubeln, wurde den Tänzern undTänzerinnen bei den Dance-Battlesder Teppich ausgerollt. One to oneoder als Crew vor den Augen eineraufmerksamen Jury und einem begeistertenPublikum wurde alles gegeben,Turfing, Jerkin', Krumping undatemberaubende Moves.10- Respect!Nicht nur bei den Battles wurde2012 im ann and pat getanzt, vomEhrgeiz gepackt, wurde im ann andpat Tanzraum trainiert was das Zeughält. Sowohl die Beats als auch dieTemperaturen waren Schweiß treibend,wenn bis zu sechzig Tanzbegeistertean ihren Moves feilten.„ann and pat fotorallye #3“Da tut eine Pause gut, abkühlen, ausspannen,aber in Bewegung bleibenzum Beispiel bei der ann and pat fotorallye#3, die heuer im Septemberstatt fand. Wie bereits in den Jahrendavor hieß es auch dieses Mal: 24Bilder in 36 Stunden zu jagen.24 Themen mussten von denTeilnehmenden fotografisch umgesetztwerden. Das alles - der heutigenZeit so gar nicht entsprechend - analog.Eine Herausforderung, die zwanzigTeams annahmen.Im Rahmen eines Festes wurden dieTeilnehmerInnen gefeiert, die Fotosausgestellt und die bestenFotostrecken von einer Jury prämiert.„recording sessions“Wenig Zeit zum Entspannen hattenauch jene Bands, die an den recordingsessions teilnahmen. Immerhinwurden in nur fünf Tagen jeweils zweiNummern der vier teilnehmendenFormationen im temporären ann andpat Studio aufgenommen. Danachwurden die Songs ebenfalls im Hausgemixt und gemastert.Bei der Release Show wurde dasPublikum mit druckfrischen CDs undselbst entworfenen, ebenfalls druckfrischenin der hauseigenenSiebdruckwerkstatt gefertigten,Fanartikeln erfreut.„smash sexism“Ebenfalls weniger entspannend alsanregend, produktiv aber auch kämpferischging es bei den Aktionstagen„smash sexism“ Anfang März 2012im ann and pat zu. Ein Vortrag mitWorkshop und eine Filmvorführungzum Thema Sexismus eröffneten denjungen Teilnehmerinnen neueBlickwinkel auf dieses Thema. Dieneuen Ideen und Sichtweisen wurdenkreativ, künstlerisch umgesetzt undim Rahmen eines Siebdruckworkshopsauf T-Shirts und Taschengedruckt. Zum Abschluss derAktionstage gegen Sexismus begeistertedie queere ElektropopFormation POP:SCH das Publikum. Obhomo- oder heterosexuell, ob transgender,weiblich oder männlich, umderartige Attribute und die oftmalsdazugehörige Rollenklischees schertesich an diesem Abend niemand, eswurde gelacht, getanzt, gefeiert undein buntes, poppiges Statementgegen Sexismus gesetzt.


Be - StändigeBaustelle2013 beim Freya Verlag.TeamDas Baustellenfrühjahr begann auchheuer wieder mit einem Baustellenbabyund Bettina verließ uns deswegenin die Babypause. Mit Nadinekam eine motivierte Praktikantin zuuns ins Team und Markus übernahmdie Leitung.Mit neuen Kräften in ein neues Jahr.AllgemeinsituationDie altgedienten Stammgäste verließendieses Jahr die Baustelle aufGrund der 12-18er Regel endgültig.Es fiel dennoch manchen derAbnabelungsprozess schwerer alswir dachten.Eine Gruppe von ganz jungen Besuchernfand ihren Weg in dieBaustelle, und auch noch jüngerepotentielle BesucherInnen gäbe es imStadtteil.Auch eine kleine Gruppe neuerMädchen besucht uns seit BeginnZu Beginn des Jahres gab es deshalbgleich mal eine gemeinsam organisierteDiscoveranstaltung.Es folgten noch ein gemeinsamesWuzzelturnier und ein Fußballturnier,sowie ein tolles Grillfest.Ein großer Wunsch wäre es ein gemeinsamesStadtteilhaus zu realisieren.Projekt JugendkochbuchDie Baustelle rückte 2012 auch wiedereinige Male in den Fokus medialerAufmerksamkeit. Es besuchtenuns ein Redakteur der OÖNachrichten und begleitete einen derWorkshops für dasJugendkochbuch der Nationen.Ziel dabei war es die Lieblingsrezeptevon Jugendlichen zu sammeln, zukochen und in einem Buch zu realisieren.Das Buch erscheint im FrühjahrBeratungIm Beratungskontext forderte dieLehrstellen- und Praktikasuche unsereund ihre ganze Aufmerksamkeit.Auch die Themen Drogen,Partnerschaft, Beziehungen undSexualität sind ein Dauerbrenner.Die ZielgruppeDie derzeitigen Kerngruppen liegenzwischen 12 und 18 Jahren. DieBaustelle ist ein Jugendzentrum füralle. Ausgewogenheit bei Mädchen,Burschen mit oder ohne Migrationshintergrundsind uns ein Anliegen.Aktivtage/Ausflüge/VeranstaltungUnsere Aktivtage drehten sich hauptsächlichum die Themen Kochen,Sport und kulturelle VeranstaltungenIm Sommer bemühten wir unsAngebote im Freien zu setzen. Unserealljährlichen Dauerbrenner Urfix,Pflasterspektakel fanden natürlichauch dieses Jahr statt.des Frühjahres regelmäßig und bringtfrischen Schwung in die Einrichtung.Kräfte bündeln2012 war es das Ziel die Kräfte zubündeln und noch mehr als zuvor mitden KollegInnen aus Streetwork LinzSüd und Downtown zusammenzuarbeiten.Was bleibtAuch wenn sich viel verändert, mancheDinge bleiben. Unser Mädchen-Burschentag liegt uns nach wie voram Herzen. Weitere Fixpunkt ist dasJugendparlament, bei dem auch diesesJahr 2 aktive und 2 passiveJugendsprecher gewählt wurden, diesich als Bindeglied zwischen Betreuerund Jugendlichen sehen.11


Alles Neu macht 2012„Integration?“ Eh klar!Team TEENIEJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Endlich haben wir es nach einigenRückschläge geschafft und dieRäumlichkeiten der Teenie-Arbeitrichtig heimelig ausgestattet: NeueCouch, neues Wand-Design mitGraffiti, neuer Sandsack, eine kleineKüche, eigenes Geschirr und Besteck,neue Bücher usw. Und nachdem allefleißig mitgeholfen haben, wird auchgut auf alles aufgepasst. Richtigschön haben wir es jetzt!Das Jahr 2012 war auch das Jahrder Veranstaltungen: Erstmals ist esuns gelungen, auch außerhalb derregulären Öffnungszeiten (mehrtägige)Workshops und Veranstaltungenanzubieten, die wirklich gut angenommenwurden: Neben zahlreichenAusflügen waren die Highlights 2012unsere zwei Teenie-Discos mit ca. 50BesucherInnen und der dreitägigeTheaterworkshop, bei dem 12Teenies ein eigens dafür geschriebenesStück von Reini einstudierten,dass dann vor 60 Eltern, FreundInnenund LehrerInnen im Familienzentrumkidsmix aufgeführt wurde. Ein tollerErfolg, nicht nur für unser Team sondernauch für die Teenies!12Veranstaltungen:Richtig „ruhig“ war es 2012, zumindestwas Vandalismus undStreitigkeiten betraf. Die Mädchen,die immerhin 46% unserer Teeniesausmachen, fordern ihren Raum konsequentein, was mittlerweile auch dieBuben aktzeptieren. „Gemischte“Fußballturniere sind an derTagesordnung, aber gegen die Mädlszu verlieren, nagt schon noch an manchenRonaldo- und Messi-Fans.Auch, was das Zusammenleben vonTeenies aus unterschiedlichstenLändern betrifft, gab es 2012 eigentlichkeine Probleme, sicher, gestrittenwird immer wieder, aber nicht aufGrund der Herkunft sondern eher„weil sie auf meinen Freund steht“oder „weil er immer beim Tischtennisgewinnt“. Man sieht: „Integration“geht oft ganz leicht, wenn man will.Gespräche über Schule, familiäre„Du,ich muss mit dirreden...“Probleme, Umzug, Trennung derEltern, die erste oder zweite Liebe,Sexualität, Mobbing, unterschiedlichekulturelle Ansprüche von FreundInnenund Eltern usw. standen an derTagesordnung und wurden von einigenTeenies intensiv gesucht. Es freutuns, dass unser Team als verlässlichund kompetent wahrgenommen wird,wenn es um die Probleme derTeenies geht.


Unser Jahr 2012 -Von allem Etwas und die Welt dreht sich weiter...(...ganz sicher kein Weltuntergang)Wir feierten am 8. März denWeltfrauentag und zu diesem Anlasstrafen sich alle Jugendzentren desVereins Jugend und Freizeit in unseremJugendzentrum und die Mädchender diversen Einrichtungenbrachten ihr Programm auf dieBühne.Es wurde gesungen, getanzt, mantauschte sich aus, Interviews wurdengeführt und ein leckeres Buffet, fürdessen Fertigung auch die einzelnenJugendzentren verantwortlich waren,lockte die Besucher zur freien Entnahme.Auch weibliche Mitarbeiterinnen ausexternen Einrichtungen konnten wirauf unserem Frauenfest begrüßen.Es war alles in allem ein gelungenesFest und die Zusammenfassung desTages und die Interviews wurdendann als Beitrag auf GoTV gesendet.AND THE BEAT GOES ON...- Rap undIntegration im JUZ AtlantisEin Projekt mit den Schülern derHAK RudigierEine Gruppe von Schülern der HAKRudigier kam auf uns zu mit demAnliegen, ein Projekt zu starten undbei uns im Jugendzentrum einenRAP-Event zum Thema „Integration“zu organisieren, da sie von unsgehört hatten und wir in diesemBereich schon Erfahrung hatten. Wirsagten zu und unsere Kooperationstartete.Die HAK-Schüler kümmerten sich umdie Sponsoren, gestalteten dieEinladungen und eröffneten eine eigeneFacebook-Seite und vieles mehr.Wir stellten unseren Räumlichkeitenmit Bühne und unser Musikequipmentzur Verfügung und organisiertendie jungen RAP-Künstler.Am 5. Mai ging dann das Konzert„Integration durch Musik“ vor vollemHause mit Preisübergabe an die 3besten Rapper über die Bühne. DieHAK-Schüler waren stolz, dass ihrProjekt von Erfolg gekrönt war undwir waren stolz, jungen Menschenunterstützend „unter die Arme“gegriffen zu haben.Präsentation unseres Projektes„Integrationslust“ im Rahmen desForums für Integration imWissensturmWir veranstalteten im Mai 2011 dasMusik-Projekt „Integrationslust“ imWissensturm und nun wurden wirein Jahr später wieder in denWissensturm geladen, um diesesProjekt im Rahmen des Forums fürIntegration dem breiten Publikumvorzustellen.Wir referierten über die Entstehung,Abwicklung und Umsetzung diesesProjekts in Kooperation mit demVerein Sunnseitn und eine jungeSängerin mit Migrationshintergrundbegleitete uns und erzählte demPublikum von ihren Erfahrungen undwas die Durchführung diesesProjektes für sie bedeutete.Als krönenden Abschluss spielten wirden Song der jungen Dame „Wir sindMigranten“ dem anwesendenPublikum vor und wir bekamen vielApplaus und viel positives Feedback.Was sich sonst noch tat...Und sonst gabs übers Jahr verteiltnoch viele Aktionen wie einenTheaterpädagogischen Workshop,Boxtraining für Mädchen, TürkischesFrühstück, etc.Für das neue Außen-Graffiti für unserJugendzentrum konnten wir einenbegabten Graffiti-Künstler gewinnen,innen renovierten wir auch und verliehenunserem JUZ neue Farbe undim Herbst gabs natürlich wieder eingroßes RAP und HIP-HOP-Konzert„HIP HOP in the House“, das wiederfür Stimmung im Haus sorgte.13


Time to wake upwir Mut und Zuversicht und erlebtenintensive Beziehungsarbeit undBeratungsgespräche. Die Hauptthemenbeschränkten sich auf Familie,Schule, Job-Suche und Beziehungenim Allgemeinen.Raum schaffenVoller Tatendrang ließen wir keineSteine unberührt und erweitertenunser Angebot. Der Veranstaltungsraumim Kellergeschoss wurde voneiner Linzer Tanz-Gruppe „beschlagnahmt“und in Eigenregie renoviert.Das Konzept ging auf und wir freuenuns auf unsere Tanzworkshops.das Projekt „(K)eine Wahl 2013“,welches von professionellen Rappernunterstützt wird. Im Frühjahr 2013findet das große Rap-Konzert amWüstenrotplatz statt.Mit der Renovierung, den bedarfsorientiertenAngeboten und viel Herzsind wir immer auf Trab: Kochworkshops,Film-Tage, Fotoshootings,Nageldesign, fixe Lernstunden,Aufklärungsworkshops, Rechtsberatung,usw….Es weht ein neuer Wind!Das Jugendzentrum Auwiesen hatein bisschen geschlafen, sich ausgeruhtund neue Kräfte gesammelt. Alsder erlösende Kuss kam, begann alleswie im Märchen …… 2012 soll die Weltuntergehen?Powerteam-Auwiesen bedankt sichbesonders bei allen Jugendlichen, derGF, dem Team Fjutscharama und KarlHaider für die Unterstützung in derzweiten Hälfte des Jahres.DANKE!J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Doch das Juz wurde neu geboren!Das Team war endlich komplett undbewies sich in allen Lagen als starkeEinheit. Wir durchlebten die Chrystal-Krise im Stadtteil Schörgenhub, verabschiedeteneine Gruppe von jungenErwachsenen und standen dasAbleben von Fabio Hoffelner gemeinsamdurch. Aus der Krise schöpften14Au…Auwiesen – Rap CityAuwiesen ist die Hochburg derRapper! Mit der Neueröffnung fandsich eine Gruppe von 20 jungenRappern, die fleißig in unserenProberäumen Beats basteln undSongs schreiben. Dadurch entstand


Dornach im Jahr 2012 !!!Unser Schwerpunkt 2012 lag inder Abnabelung unserer Besucher-Innen außerhalb der Altersgruppe.Wir hatten für den Sommerbeginnfür die Ü19 ein Abschiedsfestgeplant. Allerdings ergab sich durchunser Angebot, das speziell an dieJungen gerichtet war, dass sich diejungen Erwachsenen von allein ihrFreizeitangebot in einem anderenRahmen gesucht haben.Unsere BesucherInnen teilen sich inzwei Altersgruppen – 12- bis14Jährige und 14- bis 17Jährige. Diejüngere Gruppe nutzt dasJugendzentrum zur Freizeitgestaltung,wohingegen die zweite Gruppevermehrt das Beratungsangebot inAnspruch nimmt.Unser selbst gewählter Hauptaugenmerklag im ersten Halbjahr bei derBereinigung von Vorurteilen und Barrieren.So zum Beispiel ist es uns einAnliegen, dass im Jugendzentrum alleeine Sprache sprechen, so kann esnicht vorkommen, dass sich jemandausgeschlossen fühlt.Die Stadtteilarbeit ist mittlerweile zueinem wichtigen Bestandteil unseresArbeitsalltags geworden. Durch unsereständige Präsenz im Stadtteil sindwir als Jugendzentrum bereits nichtnur bei den Jugendlichen sondernauch bei AnrainerInnen, Behördenund Eltern bekannt. Im Zuge dieserStadtteilarbeit hatten wir dieMöglichkeit die angehenden Fußballstarsbei SK Magdalena unter unserenBesucherInnen bei ihren Spielengemeinsam mit ihren Fans zu unterstützen.Außerdem haben wir währendder Badesaison unsere SOJARunden auf das NaherholungsgebietPleschingersee ausgeweitet.Unsere geplanten geschlechterhomogenenAngebote entwickeltensich auf Streben der BesucherInnenzu allgemeinen Aktionen.Unser Mädchencafé jedoch istund bleibt „Frauensache“.Der verantwortungsvolleUmgang mit Alkohol,dessen Nebenwirkungen beiMissbrauch und die rechtlichenKonsequenzen wurden denJugendlichen bei einem Workshopder Suchtprävention „Shake and Talk“nähergebracht.Die saisonalen Veranstaltungen(Faschingsfeier, Osterfeier, Sommergrillereienbeim FITC, Halloween,monatliche Clubdisko, etc) fandengroßen Anklang.Unsere allseits beliebten Koch-Workshops - wie zum BeispielLasagne, gebackene Apfelringe,Apfelstrudel und Geschnetzeltes etc -führten dazu, dass BesucherInnenmit ihren eigenen Einkäufen spontandas Jugendzentrum bekochten.Unsere traditionellen Advent-Workshops – wie Gestecke basteln,Kekse backen etc. - fanden auchheuer wieder statt. Den Höhenpunktdes Advents bildete unsere gemeinsameWeihnachtsfeier. Auf Wunschder BesucherInnen gab es heuerwiederholt Ofenkartoffeln mit leckerenSoßen, selbst gebackene Kekseund Bratäpfel.15


„Girlie-Fifa-Turniervs. Bubenkochen“J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 22012:...und wieder ist ein Jahr vorbei. DieAltersgrenze steht fest: 12-18 Jahresollen unsere BesucherInnen sein.Und das sind sie auch, obwohl es sichherumgesprochen hat, kommen nochimmer die ganz kleinen „Ich bin dochschon 10 Jahre alt“ bis hin zu unseren„Früher durfte man bis 22 rein.“Ein bunter Mix aus verschiedenenInteressen und Entwicklungsstufen.Da wird von „Pokemon“ bis hin zurneuen „Playboy Ausgabe“ allesbesprochen und thematisiert. Damitdas ganze so gut wie möglich funktioniert,legen wir verstärkt Wert aufeinen kreativen und vor allem respektvollenUmgang miteinander – undsiehe da – es funktioniert.Gemeinsam waren wir auch aktiv wiez.B. beim Besuchen der Lehrer mitihren Klassen der HS23 bei uns imCloob, Eislaufen, Fifa Turniere,Spielenachmittage, Kochworkshopsusw.Aber auch getrennt (Burschen undMädchentage) war einiges los beiuns– von Singstar, Kinobesuchen,DVD Nachmittagen, Gesichtsmaskenworkshop,Girlie-Fifa-Turnier,Bubenkochen bis hin zu „let's talkabout sex“ und „Beruf, Lehre und wasnoch...“ war alles dabei.16DVD-Sehen/DVD-BesprechenDie meisten unserer DVD-Nachmittage haben wir speziell undgenau geplant. Hintergrund warjeweils eine möglichst effektiveDiskussion nach den Filmen bzw.Dokumentationen mit den Kids zu führen.Einige Schwerpunkte warendabei: Der Zweite Weltkrieg, die NS-Zeit und aktuell die Problematik mitNeo-Nazis. Weiter beschäftigten wiruns mit Themen wie z.B. Fußball,Gefahren im Internet, Mobbing undGewalt als Täter sowie Opfer. Wir alsTeam waren oft über Ansichten bzw.Wissenslücken oder leicht verdrehteMeinungsübernahmen der Jugendlichenüber gewissen Themenerstaunt, amüsiert und überrascht.Inside Outside EBB:Nicht nur drinnen spielt es sich beiuns ab, auch draußen treffen wirimmer wieder auf Einzelne oderGruppen. Wir schauen unseren Kidsbei ihren Fußballspielen zu, sind auchmal live dabei oder Begleiten sie insMidnightsports. Immer wieder gehenwir eine Runde im Stadtteil, über denPostspielplatz bis zum Ennsfeld. ZweiMal waren wir auf Besuch bei einemTheaterauftritt, den mehrere Jugendlichevon uns aktiv mitgestaltet haben.Beim Minigolf zeigten wir als BetreuerInnenteamwer der/dieMeisterIn auf dem Platz ist. JedesJahr machen wir im Winter denEislaufplatz nebenan unsicher undversuchen immer wieder dieJugendlichen zu motivieren überihren Tellerrand zu schauen.Allerdings klappt es nicht all zu oft dieBurschen und Mädels aus ihremgewohnten Umfeld zu locken. Wennwir es aber dann doch schaffen,macht es allen immer großen Spaß,so z.B. beim Bowlen, Linzfest oder imAEC-Museum.F.i.t.C.Unsere Fun in the City-Highlightswaren: gemeinsames internationalesKochen, die Porscheausstellung,Sinnesrausch, Minigolf und unser traditionellesAbschlussgrillen.Was kommt nach der überstandenenWeltuntergangsparty?Oster-Übernachtung im CloobKulinarium: Was nehmen wir zu unsund was bleibt!?


Turbulentes Jahr2012Es war ein turbulentes Jahr mit vielenVeränderungen, Neuerungen undauch Spannungen.Die vorrangigste Änderung ist dieTeamzusammensetzung.Im Team sind wir nun einJugendberater, eine Jugendbetreuerinund ein Stiftungsteilnehmer.Es hat eine Zeit gedauert, bis wir unsals Team aufeinander eingespielthaben und somit auch vor denJugendlichen als Einheit angenommenund respektiert wurden.Da wir sehr viele neue und vor allemDa wir nun eine Jugendbetreuerinhaben, konnten endlich wiederMädchentage stattfinden, welchebesonders bei den jüngeren Mädelssehr gut ankamen.Themen dazu waren leckereFrüchtespieße inklusive einemObstsalat zuzubereiten, Singstar undeine spannende Schnitzeljagd durchdas Volkshaus.Besonders die Schnitzeljagd stieß aufgroßen Anklang, und die Mädchenwollten im Gegenzug sofort ihre eigeneSchnitzeljagd für uns Betreuer undBetreuerinnen ausarbeiten.Unter der Anleitung von Wolfgangwurden immer wieder nette BackundKochworkshops veranstaltet.Im Programm waren auch spannendeFilmnachmittage und einKinobesuch beinhaltet.Im Sommer besuchten wir wiederhäufig den See, wo wir nicht nur denKontakt zu den Jugendlichen stärkten,sondern auch immer wiederneue Jugendliche für unserJugendzentrum begeistern konnten.Im Zuge von „Fun in the City“ hattenwir, obwohl das Wetter nicht immersehr günstig war, ein großes Grillfest,bei dem viele Jugendliche teilnahmen.Heuer fand zum ersten Mal einStadtprojekt zum Thema „Hello City“statt, bei dem wir mit einer Gruppevon Jugendlichen teilnahmen undeine Reise durch Linz unternahmen.Auf dieser Reise passierten wir miteinem Kamerateam mehrere Stationenund erfüllten Aufgaben.Das anschließende Fest konnten wirnur kurz besuchen, wobei die jungenMädels sehr begeistert von den TanzundRapgruppen waren.junge Besucher und Besucherinnnenim Jugendzentrum begrüßen durften,haben wir den Raum für dieJugendlichen neu und attraktivergestaltet.Es wurde zum Beispiel eine Fotowanderstellt, auf welcher nun auch dieneuen Besucher zu sehen sind, alteZeichnungen wurden ersetzt, und somanch überstrapaziertes Möbelstückwurde entfernt.17


Franx 2012 Once upona time....J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Es war einmal in einem tiefen finsterenFranckviertler Wald einKnusperhäuschen, welches schönerund prächtiger war als jedes Schloss,das es im Lande gab. Die Wändewaren aus purem Gold und das Dachbestand aus Schokolade und Keksen.Doch niemand hatte bisher diesesKnusperhäuschen jemals erblickt.Eines Tages beschlossen Wichteldieses besondere Häuschen aufzusuchen,um für sich einen Platz zu finden,wo sie sich niederlassen undwohl fühlen konnten. Einige derWichtel kamen direkt vomFranckviertler Wald, andere verließenihren Heimatwald, legten einenweiten Weg zurück und stellten sichvielen Gefahren, um an diesen wunderbarenOrt zu gelangen.Diese Wichtel waren durchaus keinegewöhnlichen Wichtel. Sie hattenbesondere magische Fähigkeiten.Manche von ihnen konnten plötzlichDinge verschwinden lassen. Anderewiederum hatten die Gabe,Gegenständen eine andere Form zugeben. Es gab sogar Wichtel, die dieKunst des Feuerspeiens beherrschten,sodass alles mit dunklem, feinemStaub belegt war. Einige hatte dieKraft von sieben Bären und warenschneller als der Blitz. Andere hattenEngelsstimmen. Sie konnten jedenMenschen mit ihrem wunderschönenGesang verzaubern.20Nach einer langen Suche entdecktensie endlich dieses wunderschöne, güldeneHaus, direkt neben einer starkbefahrenen Straße. Allerdings wusstensie nicht, dass in diesemHäuschen noch andere magischeWesen lebten. Ein riesiger, böserWolf, mit verfilztem Fell, zwei grauenvolle,hässliche Hexen und ein mächtigerZauberer, der einen japansichen,fliegenden Teppich besaß, der soschnell fliegen konnte wie 192Pegasusse, lebten dort.Die Wichtel merkten aber schnell,dass ihnen der Wolf, die Hexen undder Zauberer nichts böses wollten,solange sie nicht versuchten dasprächtige Haus mit ihren Fähigkeitenzu zerstören. Und so verbrachten sieJahr um Jahr gemeinsam.In dieser Zeit fanden auch ein paarFeen den Weg zum Knuspehäuschen.Für sie wurde ein eigener Feensaloneingerichtet. Dort fanden sie Platzum ihre Flügel auszubreiten und unterihresgleichen zu sein.Im Sommer wurden alle Königinnenund Könige des Landes zusammengetrommelt, um den wunderschönenStimmen der Wichtel zu lauschen.Darauf hin folgten die magischenSommerspiele, auch bekannt als „Funin the forest“, die schon weit über dieGrenzen des Frackviertler Waldesbekannt waren.Die Wichtel hatten eigeneWichteltraditionen, die sie dem Wolf,den Hexen und dem Zauberer näherbrachten. Aber auch die Bräuche deranderen, fremden, magischen Weseninteressierte sie.Eines Tages, an einem dunklen,düsteren Herbsttag, beschloss derWolf das besondere Häuschen, denZauberer, die Hexen und die Wichtelzu verlassen, um nach einem nochschöneren Ort, von dem er gehörthatte, zu suchen. Ihm zu Ehren wurdeein großes Fest veranstaltet, um ihngebührend zu verabschieden.An seiner Stelle sollte bald ein blauweißkariertes Einhorn, mitGlitzeraugen, aus dem bayrischenWald, die Einheit der magischenWesen vervollständigen.Auch die neue Allianz verstand es, mitden Wichteln und Feen tolle Feste zufeiern. Und so veranstalteten sie kurzdarauf ein Fest mit dem feinstem undkostbarsten Gaumenschmaus ausdem Franckviertler Wald.So verstrich das Jahr und derWinter zog ins Lande. Die Feen undWichtel backten gemeinsam mit denHexen, dem Zauberer und demEinhorn Häuschen aus leckerenKeksen und verteilten sie an dieWesen des Franckviertler Waldesund darüber hinaus.Kurz bevor sich das Jahr zu Endeneigte, feierten alle gemeinsam einprunkvolles,glitzerndesWeihnachtsfest mit köstlichenBratwürsten und Keksen aus dereigenen Weihnachtsbäckerei.Und wenn sie nicht gestorben sind,so feiern sie noch heute.....


...........Das Jahr der großenVeränderungen !!!Einerseits sind wir froh, wenn 2012nun endlich zu Ende geht - andrerseitswar es das Jahr mit den wohl meistenund intensivsten Veränderungen,die unser altes Haus jemals gesehenhat!Da gab es Verabschiedungen von jungenMenschen, die nun ihre Wegemit anderen BegleiterInnen beschreitenmüssen. Manche fielen uns leicht,andere durchaus schwer.Es gab neue Herausforderungen,Aufgaben und Veränderungen, denenwir entgegentreten und sie bewältigenmussten.Die größte Veränderung betraf unserJUZ. So startete am 12. März derbislang größte Umbau von Keller- undErdgeschoß. Seither beherbergt dasFjutscharama neben einem komplettneuen Streetwork Büro imErdgeschoß auch 3 Proberäume und2 weitere Aufenthaltsräume fürunser Streetwork Team im Keller. ImObergeschoß machte unser alterFitness-Raum nun endlich Platz füreinen großen neuen Mädchenraum.Der Fitness-Raum hingegen wandertein die nun voll beheizbare und renovierteGarage und wird seither tagtäglichbelagert!Damit dies allesgeschehen konnte,musste dasTeam sich ebenfallseiner schwerenAufgabe stellen.Wir setzten unsvon Mai bis Juli mit einigen scheinbarunlösbaren Problemen im JUZAuwiesen auseinander. DieserOrtswechsel war uns anfangs garnicht recht und wir hatten auch dieAngst, dass uns unsereBesucherInnen in der Zwischenzeitvergessen.Bei unserer Rückkehr im August stelltenwir jedoch fest, dass uns vieleunserer Jugendlichen die Treuegehalten haben. Besonders freuteuns das plötzliche Auftauchen vielerneuer und junger Gesichter.Besonders erfreulich war es, vieleMädchen zu unseren neuen BesucherInnenzählen zu können. Mitdiesen nahm unsere Kollegin auchsogleich die Gestaltung unseresneuen Mädchenraumes in Angriff.Nach sorgfältiger Auswahl der Farbenund anfänglichen Verzögerungenwurde der Raum schon zu Schulbeginngrundiert. Nach einem plötzlichentragischen Todesfall, der unsallen zeigte, dass nichts wirklich sicherist, stand erstmal alles still.Weil jedoch alles irgendwann wiederweitergehen muss, nahmen wir auchdie Arbeit am Mädchenraumwiederauf.Noch vor Winterbeginnwar die Renovierungund Grundreinigungab-geschlossen und mitder Einrichtung wurde begonnn. ImHerbst war dann auch schon dererste Proberaum vermietet. EinBandname wird noch gesucht.Willkommen Sebastian, Stefan undCo.Zuletzt wich auch unser ältestesInventar den Neuerungen des Jahr2012 – unser alter Pool-Tisch! SeitDezember ziert ein neuer Tisch unserenBillard-Raum.Was bleibt noch zu sagen bevor sichdie Welt ein Ende setzt? Natürlichereignete sich zwischen Jänner undDezember noch um einiges mehr,was den Rahmen hier jedoch sprengenwürde.Wir möchten aber auf jeden Fall nochunsere KollegInnen erwähnen, die unsdieses Jahr ein kurzes Stück unseresWeges begleitet haben: Wolfgang,Didi, Martina, Murat, Raphalea.Und dann wünschen wir uns vomChristkind, dass es doch noch weitergehtnach dem 21.12. – ImJugendzentrum am Rande derGalaxie geht es jedenfalls weiter!!!21


WässernJ a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Wenn man viel Energie undZuwendung in einen Garten investiert,wirkt sich dies auf alle Fälle positiv aufdie Pflanzen aus. Um unsereRessourcen sinnvoll einzusetzen,müssen wir die Bedürfnisse derPflanzen kennen, um sie nach demPflanzen weiterhin mit den richtigenMaßnahmen zu versorgen. MancheGewächse begnügen sich mit etwasWasser, andere wiederum brauchenviel mehr Pflege und Zuwendung, umsich gut entwickeln zu können.Manche benötigen ab und an aucheinen leichten Pflegeschnitt. Mit folgendenTipps wird auch Ihr Garten einbesonders schönes Erlebnis:PflanzenPrinzipiell gilt bei derPflanzenauswahl: es gibt nichts, wases nicht gibt - je bunter, desto besser!Grundsätzlich sollten Sie aber daraufachten, wie die unterschiedlichenGewächse miteinander harmonieren.Spätblühende Pflanzen sollten außerdemnicht in der prallen Sonnegepflanzt werden - die Blüte verwelktund verblast dadurch. Schutz vorSonne erzielt man dann, wenn mansie in den leichten Schatten vonBäumen pflanzt.Beim richtigen Wässern versuchenwir die natürliche Umgebung derPflanzen zu 'imitieren'. Einfach nurwässern, wenn wir die Bedürfnisseunserer Pflanzen nicht verstehen, istunsinnig. Wenn die Blütezeit da ist,brauchen die meisten Pflanzen mehrWasser – sonst trocknen sie aus.Außerdem besteht die 'Kunst' darin,zur richtigen Zeit zu gießen. Manmuss nicht sofort wässern, wenn diePflanzen durch die Wärme des Tagesein geringes 'Schlappen' zeigen.Wenn am nächsten Morgen alles wiederstraff steht, kann man damit nochwarten. In der Ruhe liegt die Kraft...DüngenFür alle Lebewesen gilt, dass sieNahrung brauchen. Aber welche,wann und wieviel?Vor allem in der Wachstumszeit brauchenPflanzen eine ausreichende undpassende Ernährung. Auch dabei gilt,dass man nicht übertreiben muss.Wenn man zuviel düngt, tut das derPflanze nicht gut und härtet diePflanze ungenügend ab. Besser einpaar mal ein bisschen, als auf einmalzu viel. Mit Maß und Ziel...MulchenMulchen ist für Pflanzen und fürGärtnerInnen sehr gut! Ich nehme an,dass Sie nicht gern Gartenschläuchedurch den Garten schleppen, um diePflanzen zu begießen. Oder jäten Siegern? Wir nicht. Mulch hilft dabei,dass Pflanzen sich „selbst versorgen“.Dabei müssen Sie folgendesberücksichtigen: Wenn Sie eineSchicht Mulch anbringen, muss dasMaterial ausreichend luft- und wasserdurchlässigsein – das erreichtman durch verschieden grobeMulchanteile. Dann können dieWürmer und Mikro-organismen ihreArbeit verrichten. Wichtig ist dasGleichgewicht zwischen grob undfein...StutzenGrundsätzlich muss hier gesagt werden,dass sich die meisten Pflanzenauch ohne Schnitt gut entwickeln.Wenn das Stutzen dennoch notwendigwird, weil einzelne Pflanzen denGarten zu überwuchern drohen,unterscheiden wir zwischen einemKorrekturschnitt und einem gründlichenRückschnitt. Wenn es notwendigwird, die Pflanze häufig zu stutzen,22


dann sollte man auch konsequentsein und alle Zweige zurückschneiden.Aber Vorsicht: Wenn Sie auf einmalalle Zweige kräftig zurückschneiden,ist die Möglichkeit da, dass sich diePflanze nur mehr schwer erholt.Jedenfalls sollten Sie nach demStutzen wenig düngen - die Pflanzeweiß ja nicht wohin mit der Energie...31.10.2012Schnitzeljagd > > > >Fest im LentosVerpflanzen Hello City 2012Ziehen Sie es nach dem Einpflanzen,Verwurzeln und Pflegen in Erwägung,die gut gewachsene Pflanze umzusetzen?Beim Umtopfen von großenGewächsen sind einige Dinge zubeachten: Hilfreiche Hände werdenjetzt gebraucht, um Sie und diePflanze zu schonen. Beobachten Siedie Pflanze nach dem Umsetzen nocheine Weile. Ihre Wurzeln braucheneinige Zeit, damit sie wieder aufblühenkann. Wenn es ihr in der neuenUmgebung gut geht und sie sich zueiner wundervollen Pflanze entwickelthat, haben Sie ihre Arbeit getan....wie gut kennst du deine StadtWir wünschen mit Pflanzung undPflege viel Erfolg und viel'Blütengenuss'. Vielleicht könnenauch Sie eines Tages Früchte ernten!Verein Jugend und Freizeit23


Der Kopf ist rund, damit das Denkendie Richtung wechseln kann !(Pablo Picasso)J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Im elften Jahr des Bestehens desKUBA sind wir dort angekommen,was unsere Einrichtung am Bestenkann: Jugendlichen eine Möglichkeitund Plattform zu bieten, ihreKreativität auszuprobieren und mitzugestalten.In unseren Proberäumenbeherbergen wir junge kreativeMusikerInnen, die mit Begeisterungdie von uns mitgetragen Vorstellungenund Projekte umzusetzen versuchen.Als Beispiel soll unsereFreiluftbühne im KUBA-Innenhofgenannt werden: schon zum zweitenmalfand diese Veranstaltung untergroßem Zuspruch im September zuSaisonstart bei uns statt.Aber nicht nur unseren ProberaummusikerInnensoll Anerkennunggezollt werden, alle Jugendlichen, dieunsere Einrichtung, entweder alsAkteurInnen oder als BesucherInnenfrequentiert haben, gebührt unsereAnerkennung und Lob. Viele sindbereit, sich aktiv miteinzubringen undalle zeichnet aus, dass sie einenrespektvollen Umgang mit derEinrichtung und ihren BesucherInnenhaben. Vielen Dank!!Unsere neue (Mittwoch-Abend)Veranstaltungsreihe für Singer-/SongwriterInnen fand in der großartigenKulturbar „Konrad“ eine passendeHeimat für unsere phantastischenMusikerInnen. Unsere Jugendlichensowie alle daran beteiligten MusikerInnensind von der gemütlichenAtmosphäre begeistert und diesejeden ersten Mittwoch im Monat24stattfindende Veranstaltung locktzahlreiche BesucherInnen an.Besonderen Dank gilt in diesemZusammenhang Manfred Stumpner,der an diesem Abend immer hinterden Reglern steht und einen für allephantastischen Sound produziert.Der Höhepunkt dieses Singer/-SongwriterInnen Zyklus war sicherlichder gemeinsame Auftritt vonErnst Molden mit 4 MusikerInnenvom KUBA.Auch nächstes Jahr wird dieseKonzertreihe fortgesetzt und wir hoffen,dass unser Publikum auch weiterhinso zahlreich erscheinen wird.Die KUBA-Bühne war dieses Jahr fürdie „Lauteren“ reserviert, die uns fastjeden Freitag im Monat Einblickgewährten in ihr künstlerischesSchaffen. Immer schön, leidenschaftlicheKünstlerInnen auf der Bühne zusehen.Alles im allem ein gutes, wenn auchsehr anstrengendes Jahr, großerDank an alle in der Geschäftsführungfür diese Möglichkeiten.Und jetzt zu Zahlen und Fakten: diesesJahr gab es insgsamt 48Veranstaltungen, davon 46 Konzerte,1 Lesung und 1 Filmpräsentation &live Musik, sowie 1 Tanzcafe mit Live-Musik.33 dieser Konzerte fanden anFreitagabenden im KUBA statt, dabeiwurde uns ein buntes musikalischesSpektrum geboten, Blues und Rockgab es 10 mal, Grunge fand 3 malstatt, 8 mal röhrte Metal undHardrock über die Bühne,7 mal wurden wir mit dem GenreIndie infiziert, 3 mal gab es Funk &Jazz sowie 1 Akkustik und Ska-Konzert.Des weiteren gab es 1 Lesung imKUBA-Innenhof, der VW-Bus vomMandi wurde in eine fahrbare Bühneverwandelt und unser fast schonlegendäres Frischluft-KUBA ging auchim Herbst wieder über die Bühne.In dem Zeitraum von Januar –Dezember 2012 wurden 4436Infogespräche geführt mit demSchwerpunkt Jugendkultur, Freizeitgestaltungund Schule/-Ausbildung.Die Beratung schlägt sich mit 41Stunden zu Buche, Schwerpunktthemenwaren psychische Probleme,Schule/Ausbildung, Jugendkultur undpartnerschaftliche Beziehungen.Dank an alle die dies ermöglichthaben und auf eine weitere schöneZusammenarbeit.….dass die Freiheit wichtiger ist als dieGleichheit; daß der Versuch, Gleichheitzu schaffen, die Freiheit gefährdet;und dass, wenn Freiheit verlorenist, es unter Unfreien auch keineGleichheit geben kann.(Karl R. Popper)


OHA > > > U1Das Jahr 2012 war für das U1 wiedermal sehr abwechslungsreich. Esgab viele Turniere, Bastel-Workshops,Koch-Workshops, einige Ausflüge undvieles mehr...Zu unseren BesucherInnen gehörennach wie vor die PolyschülerInnen, dieSchülerInnen der NMS 15 LeoanardoDa Vinci und ein paar SchülerInnender Schule für alle am Teistlergut.Was uns heuer besonders freut istder Zuwachs an jungen Mädels imAlter von 12 Jahren.Und hier ein Jahresrückblick:Neugestaltung des Mädchenraums:Wir haben unseren „Chill Out“-Raumin einen gemütlichen Mädchenraumumgewandelt. Es wurde lila ausgemalt,neue Vorhänge wurden aufgehängt,Lichtschläuche befestigt,Posteraufgehängt, usw... Und allehaben mitgeholfen.Open-Air-Kino und Grillen:Zum Schulanfang haben wir uns wasBesonderes ausgedacht und zwareinen Kinonachmittag bei uns im Hofinklusive Grillerei. Um eine gemütlicheAtmosphäre zu schaffen, haben wiralle unsere Sessel und Couchen herausgetragen.Kochworkshops:2012 wurde viel gebacken! ObApfelstrudel, selbstgemachtes Eis,Cupcakes, Lebkuchenhäuschen oderWeihnachtskekse –2012 war ein süßes Jahr bei uns.Aber nicht ausschließlich: Im Rahmenunserer Gesundheitswoche habenwir unser eigenes Brot gebacken undmit gesunden Aufstrichen serviert.Mittels Entsafter haben wir gesundeObst-Smoothies bzw. Gemüse-Smoothies gemixt.U1-Disco:Ein Highlight im Jahr 2012 warsicherlich unsere Disco. UnsereJugendlichen hatten die Möglichkeit,die Musik die gespielt wurde, selbstauszuwählen. Es wurden auch leckere,alkoholfreie Bananen-Cocktailsgemixt und serviert. Es wurde vielgelacht und sogar Kreistänze wurdengetanzt. Vor allem zu „Gangnamstyle“.Fixe Projekte:Poly Urfahr:Auch heuer konnten wir diePolyschülerInnen wieder begleiten,bei unserem gemeinsamen Projekt„Weg.starten“mit dem ZOOM.Die PolyschülerInnen besuchten unsin der ersten Lebenskundestunde undkonnten das Juz kennenlernen. Auchder Polystammtisch ist super gestartet.Turnhalle und MädchencafeSeit ca. einem Jahr ist das Fußballspielen am Donnerstag in derTurnhalle des Polys ein fixerBestandteil. Während dieser Zeit(16:30-18:30) ist das Juz nur fürMädchen geöffnet. Beide Aktionensind gut besucht und kommen beiunseren Jugendlichen gut an.Ausflug Aquapulco:Gegen Ende des Jahres fuhren wir indie Piratenwelt nach BadSchallerbach. Auch dieser Ausflug istein Fixpunkt bei unserenVeranstaltungen. Besonders toll war,dass an diesem Tag wenig Leute imAquapulco waren, so waren fast keineWartezeiten bei den Rutschen. Eingelungener Ausflug.25


Streetwork-Auwiesenöffnet seine Pforten !J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Ein neues Projekt des Vereins Jugendund Freizeit, Streetwork- Auwiesen,wurde im Februar 2012 gestartetDurch die Unterstützung des LandesOberösterreich und der Stadt Linzwurde das Projekt Auwiesen ermöglicht.Die Streetwork Eröffnungsfeier am14.09.2012 war als ein Kooperationsprojektzwischen Streetworkund Jugendlichen geplant und durchgeführt.Wir feierten gemeinsam mitPolitikerInnen LH-Stv. Josef Ackerl,Vbgm. Klaus Luger, Vv. Mag. JosefKobler und Gf. Ing. Erich Wahl, MBAund viele viele mehr, Mitarbeiter-Innen, VernetzungspartnerInnen,FreundenInnen, NachbarnInnen undInteressierten ein großes Fest.PROJEKTEProjekt „Team-Work“ entstand imRahmen vom Midnight Sports. Wirtrafen uns mit den Spielern vor demTurnier um Taktiken zu besprechen,wie man wertschätzend mit seinenKollegen umgeht man aufbauend miteinanderspricht, dass es OK ist wennjemand beim Spielen Defizite hat,26dass die Gruppe nur so stark ist wiesein schwächstes Glied, usw. DasProjekt wurde von den Jugendlichengut angenommen, und war in SachenBeziehungsarbeit sehr hilfreich.Projekt „Mini-Job“ ermöglichte Jugendlichenihr Budget ein wenig aufzubessernin dem sie die Möbel fürunsere Räumlichkeiten aufbauten.So wurde an zwei verschiedenenTagen geschraubt, gebohrt, gehämmert,gerätselt wie das nun geht undauch ein klein wenig geflucht.Zum Abschluss gab es noch eingemeinsames Essen und natürlichauch die Auszahlung von ihrem„Lohn“.Zweck dieses Projektes war außerdem Taschengeld für die Jugendlichenauch die Beziehungsarbeit,ihnen eine Aufgabe zu geben, ihnen zuzeigen, was sie alles schaffen könnenund vor allem die Verbindung zwischenihnen und den Räumlichkeitenunter dem Motto „was ich selbstgeschafft habe, mache ich so schnellnicht wieder kaputt“.Projekt „EM-Studio“ wurde vor allemmit den älteren Jugendlichen durchgeführt.Wir haben mit denJugendlichen gemeinsam alle Sofasund andere Sitzmöglichkeiten in unserenJugendraum getragen und konntensomit einige EM Spiele im TVsehen. Sinn und Zweck diesesProjekts war es den Jugendlicheneine Alternative zum Wüstenrotplatzund zu den Wettbüros zu bieten.Auch ein gemeinsames Antasten inden Streetwork Räumlichkeiten, ineinem zudem zeitlich festgesetztenRahmen (je 1 Spiel am Tag), wurdesomit ermöglicht. Dieses Projekt beinhalteteauch soziale Regeln die inunseren öffentlichen Räumlichkeitenbesprochen, vorgelebt und eingehaltenwerden mussten.Alle Projekt haben sich wirklichgelohnt, und man konnte sehen, dasshinter einer harten Schale ein weicherKern steckt. Die Jugendlichenaber auch wir hatten die Möglichkeitin einem anderen Rahmen (keinWüstenrotplatz und kein Jugendzentrum)miteinander zu arbeiten undauch unsere Beziehung zu vertiefen.In Rahmen der sozialräumliche Arbeitwurden erste Erhebungen in denStadteilen Auwiesen und Kleinmünchendurchgeführt.Kennenlernen und aufsuchen vonjugendrelevanten Orten (d.h. Parks,Spielplätze, Cafes, Pubs, Wettbüros,...)inden beiden StadtteilenAuwiesen und Kleinmünchen, Es istgenerell, dass es abgesehen vonWüstenrotplatz kaum Plätze gibt woregelmäßig eine bestimmte Gruppevon Jugendlichen bzw. junge Erwachseneanzutreffen sind, d.h. aber nicht,dass die Zielgruppe die öffentlichePlätze meidet sondern keine Kontinuitätbzgl. Jugendgruppen und Treffpunkteim Öffentlichen Raum wahr zunehmen ist.


Streetwork goesDowntown >>>>>>Arbeit, Arbeit , Arbeit......Arbeit und alles rund um diesesThema ist ein „Dauerbrenner“ inunserer Einrichtung. Sehr erfreulichist, dass viele unserer langjährigenKlienten in diesem Jahr eine Arbeitgefunden haben und somit sehr vielStabilität in ihr Leben bringen konnten.Streetwork goes DowntownEin weiterer Meilenstein in diesemJahr war die Verlegung unsererFreitag-Öffnungszeiten in dieRäumlichkeiten des JugendcafesDowntown. Durch dieses Angebot istes uns gelungen neue, jüngereJugendliche zu erreichen und aucherste Kontakte zu einer jüngerenMädchengruppe zu knüpfen.Insgesamt wurde dieses Angebot von119 verschiedenen Jugendlichengenutzt. Auch wenn das Publikumsehr durchmischt ist und war, sokonnten wir dennoch eine angenehmeAtmosphäre schaffen, in derjüngere und ältere Jugendliche,Mädchen undBurschennebeneinanderPlatz finden.S p o r t ,Turniere und Disco.....Gemeinsam mit der JugendberatungBaustelle haben wir einige größereFreizeitveranstaltungen durchgeführt.Neben Wuzzel- undFußballturnieren fand auch eineNeujahrsdisco, ein Filmabend und einGrillfest statt.Auf in Richtung StadtteilhausAufgrund der Gegebenheiten imStadtteil und unserer Erfahrungen inder Arbeit mit jungen Menschen, diehier aufwachsen bzw. leben sind wirzu dem Entschluss gekommen einigekonzeptionelle Veränderungen in derJugend- bzw. Streetworkarbeit anzustreben.In Zusammenarbeit mit derJugendberatung Baustelle möchtenwir ein Stadtteilhaus entstehenlassen, das verschiedenste Angebotev e r e i n t .Sowohl aufsuchende,alsauch ambulanteJugendundSozialarbeitsolltedort angeboten werden. In Hinblickauf diese doch große Veränderunghaben wir in diesem Jahr schon einigeVeranstaltungen, Events undgemeinsame Angebote gesetzt.Durch attraktive Angebote fürJugendliche, Teenies und Kinder,aber auch für Mütter und jungeErwachsene entsteht ein Stadtteilzentrum.Die Innovation dabei wirdsein, dass junge Menschen, angefangenvon Kindern bis hin zum jungenErwachsenen Angebote einer sozialenEinrichtung nutzen können undaufgrund des niederschwelligenZugangs und der Bekanntkeit imStadtteil auch von Angeboten z.B. imBereich Bildung erreicht werden, dieansonsten nicht in Anspruch genommenwürden. Vorbereitungen dazuerforderten natürlich sozialräumlicheArbeit und Vernetzung im Sinne desGemeinwesens.27


GirlsPower!!!Frauen offener thematisiert werdenkönnen, als in einem gemischtgeschlechtlichenRahmen.Klären der Hintergründe genützt. ImRahmen des zweiten Cafés wurdegemeinsam gesund gekocht. Bereitshier fiel auf, dass auf die MädlsVerlass ist.J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Im Jahr 2012 war uns vor allemwichtig, ein ansprechendes Angebotfür junge Frauen zu kreieren.Lange haben wir überlegt, wie wirsinnvoll etwas für Mädchen anbietenund zudem auch die Beziehung zuihnen stärken bzw. intensivieren können.Auffallend war auf Grund unsererDokumentation und Statistikaufzeichnung,dass unser Mädchenanteil inder Reichweitenerhebung nicht vielgeringer als der Burschenanteil war.Jedoch war in der Beratungsdokumentationersichtlich, dass weitausweniger Mädchen unser Beratungsangebotin Anspruch nahmen.Vor diesem Hintergrund ist die Ideeentstanden, ein Frauencafé ins Lebenzu rufen.Auf Nachfragen bei unserem weiblichenKlientel wurde diese Idee positivangenommen.Das Projekt soll eine geeigneteGesprächsatmosphäre im Kaffeehausstilbieten, in der es den jungenFrauen möglich ist, Themen anzusprechen,die in einer Runde von28Wir als Streetworkeinrichtung stellenRaum und Zeit zur Verfügung. DasAngebot soll bedarfsorientiert sein,was sowohl Entscheidungen für etwaigeThemen und Interessen, die angesprochenwerden, als auch zeitlicheVorgaben beinhaltet.Ziel des Frauencafés ist es, tragfähigeBeziehungen aufzubauen bzw. auchzu intensivieren. Im Vordergrundsteht, den Mädchen die Angebote vonStreetwork näher zu bringen und unsals AnsprechpartnerInnen wahrzunehmen.Hierbei sollen auch Hürden,unsere Einrichtung aufzusuchen,gesenkt werden.Darüber hinaus wollen wir Offenheiterzeugen, Themen anzusprechen undden Mut aufzubringen Fragen zu „heiklen“Themen zu stellen, die in einemanderen Setting nicht in dieser Weisebesprochen werden können.GESAGT – GETANSeit Juli haben wir jetzt einmal monatlichein Frauencafé abgehalten. Dererste Termin wurde zumKennenlernen, Vorstellen sowie zumWeitere Themen umfasstenGurkenmasken und gesunde Jause,ein ausgelassener Singstar-Nachmittag sowie das Aufgreifen derThemen HIV/Aids zum 1. Dezember.Rückblickend ist zu erwähnen, dassseit Juli der weibliche Anteil derBeratungszahlen gestiegen ist. Auchim täglichen Arbeiten mit denJugendlichen ist bemerkbar, dass dieBeziehung mit den jeweiligenFrauencafébesucherinnen gestärktund intensiviert wurde. Erfreulich istaußerdem der respektvolle Umgangmiteinander, der während der Treffenvorherrscht, und die Offenheit mit derdie jungen Frauen Themen ansprechenund diskutieren.Für uns als Streetworkeinrichtungstellt das Konzept Frauencafe eingelungenes Medium dar, das wirjedenfalls beibehalten werden.Einerseits um auf die jungen Frauenzuzugehen und ihnen außerhalb destäglichen Betriebes Zeit undAufmerksamkeit zu widmen.Andererseits können so ihre lebensrelevantenAnliegen sowie Fragen ineinem gesonderten Rahmen gemeinsambearbeiten werden. Zudemhaben uns auch die positivenRückmeldungen seitens des Klientelsdazu bewogen das AngebotFrauencafé in dieser Form weiter zuführen.Für das Jahr 2013 wird als Highlightein Ausflug geplant, um einerseits dieZuverlässigkeit und der respektvolleUmgang miteinander zu belohnen,andererseits um in einem außerordentlichenSetting neue Perspektivensowie Themen Platz zu geben.


Dorf Tv......Vjf on airVerein Jugend und FreizeitVerein Jugend und Freizeit - zu Gastsind Tänzerin Isabelle Girak undRapperin Duffy Excellencevon dorftv29 Oktober 2012Frauenfest im AtlantisWeltfrauentag8.MärzZu Gast bei Helga Speigner vomVerein Jugend und Freizeit ist dieTänzerin Isabelle Girak.Verein Jugend und FreizeitVielfalt junger Frauenvon vjf28 November 2012"Vielfalt junger Frauen" Mädchen ausdem Jugendzentrum Riff - VJFVielfalt Junger Frauen - VJFvon dorftv03 Dezember 2012Anlässlich des Int. Weltfrauentages2012 veranstaltete der VJF einFrauenfest zu dem Motto 'Vielfalt jungerFrauen...29


So durchpflügten und beackertenwir die Linzer Innenstadt2012 – just bäuerlichIm Kampf gegen den Alltagsfrust,veranstalteten wir einen Tierheimbesuchim AUGUST.Gegen Konsumzwang undAlkoholexzesse verbereiteten wir diefrohe Kunde, wir veranstalten mitBilliard und Dart im JÄNNER eineAltstadtrunde.Ab MAI schwirrten aufgrund vonBlumen und Kräutern herrlicheGerüche von der Terrasse in dieKüche!Das wöchentliche Frühstück Donnerstagsum zehn,veranlasste auch im SEPTEMBERfrüher aufzustehn.Ob Dusche, Zahnhygiene oderWäsche waschen, im FEBRUAR duftetenselbst die Hosentaschen.Im JUNI, nach einem stundenlangenAusflug ins Erdbeerland, lief dieMarmeladeproduktion am laufendenBand.Im OKTOBER fragt der Vickerl,„Gebts mir doch auch eines eurerneuen Pickerl!“.J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Mit den ersten sonnigen Tagen imMÄRZ,erfreute sich das Bocciaherz.Im APRIL wurde der Kleiderfundusstark genutzt, zwischendurch dieneuen Gewänder gefaltet, eingeordnetund der ganze Raum geputzt.30Die Hundstage im JULI beschertenuns eine unglaubliche Hitz´,da fanden wir niemanden mehr in denParks - kein Witz!Im NOVEMBER lenkt kalter Wind underster Schnee uns manchmal in dieVinzenzstube zum warmen TeeIm DEZEMBER das Jahr sich demEnde zu neigt und so manchem dieein oder andre Krise aufzeigt.


Wir sindangekommen......Wir waren im dritten Jahre im HauseCardjin und in einer der erfolgreichsten.Ein gelungenes Jahr wo unsere verschiedenenMethoden und Ansätzefruchteten und in einander griffen.Wir bewerkstelligten nachgehende,aufsuchende, offene und verbindlicheJugendarbeit für unsere Zielgruppe.Mit dem Angebot in unseremStadtteil konnten wir auch vieleLehrlinge ansprechen. Eben eines dieserHighlights im heurigen Jahr warohne Zweifel die Jugendoase inKooperation mit der Pfarre St.Konrad. Mit zahlreichen Workshopsvon Street-Art, Gebärdensprache lernenbis Kochen am Lagerfeuer,wurde den Jugendlichen der Start inden Sommer versüßt. Selbst beiSchlechtwetter steuerten bis zu 40Jugendliche täglich die Oase an.Zum Abrunden des dreiwöchigenOasen Genusses, ging es für 3 Tageab an den Attersee zum Sommercampder KJ Forum Arbeit. Dortkonnten wir auch mit vielen anderenJugendlichen Kontakt schließen.Daraus entwickelte sich ein hoherBesucherInnenstock auch an denoffenen Treffs. Daher ließ sich auchdie nachgehende Jugendarbeit lockerergestalten und auch diese trug, z.B.in den Lebenskundestunden im Poly,reichlich Früchte.Zweites heraushebenwertes Projektwar die Gestaltung eines gepflastertenLabyrinth vor unserem Haus, woan drei Tagen Erwachsene und ca.20Jugendliche im Rahmen des „72hohne Kompromiss“ Projektes zusammenarbeiteten. Das Labyrinth könnenwir auch danntoll für andereProjekte nutzen.Weitere Highlights:Kletterwand: Über 250 Jugendlichebenutzten unsere Kletterwand heuerin verschiedenen Angeboten (ÖBB,Poly, Firmworkshop, FreiwilligesSoziales Jahr)offene Treffs: Kochabende, Triathlon,Politik Workshops,andere Projekte: Lebenskundestundenim Poly Urfahr (Kooperation mitU1) Handyfilmfestival, Filmdreh„Jugendschutz“, Streetart Workshop,Proberaum,...Veranstaltungen: Gschnas, Spieleabend,Tanz und Perfomancegruppefür den Internationalen Frauentag,weitere Erfolge: EhrenamtlichesJugendteam, geschlechtsspezifischeRunden, gute Vernetzungen mit vielenanderen Jugendorganisationen.Alles in allem konnten wir mit unserembreitem Jugendangebot ein hervorragendesJahr 2012 gestalten!31


ZAHLEN, DATEN,Finanzen:Stadt Linz: 85,23%Land OÖ: 14,07%Bund: 0,67%Personal:80 MitarbeiterInnen62,11 VollzeitäquivalenteJugendeinrichtungen in Linz:13 Jugendzentren4 Streetworkprojekte1 TeenieprojektBesucherInnen:Offener Betrieb: 90086Gesamtbetrieb: 119985Öffnungstage: 2494Schnitt/Tag VJF-ges.: 505,7Schnitt/Tag 1JUZ: 36,12Reichweite: 6832Mädchenanteile:im offenen Betrieb: 26,28%bei Reichweite: 33%BesucherInnen:2012 schließen wir mit 90086 imoffenen und 119985 im Gesamtbetrieb,darin inkludiert sind BesucherInnen,die Jugendarbeit ingeschlossenem Betrieb in Form vonMädchen- und Burschen-, BeratungsundProjekttagen genutzt haben undbei SOJA- Rundgängen angetroffenwurden.Im Schnitt besuchten 36,12 Jugendlicheeine unserer Einrichtungen täglich.Der Mädchenanteil im offenenBetrieb ist 26,28%. Die Entwicklungder BesucherInnenfrequenz 2003 bis´12 aller JUZ ergibt folgendes Bild:(Diagramm incl. Teeniearbeit ´07-2009Reichweiten:Die Reichweiten der einzelnenEinrichtungen gehen der Fragestellungnach: “Wie viele verschiedeneJugendliche erreichen wir durchunser Angebot?”.In Summe sind dies 6832 LinzerJugendliche, bezogen auf die 17Einrichtungen (incl. Streetwork) derErhebung, ergibt sich ein Durchschnittvon 401,9 Jugendlichen jeProjekt.Informationsgespräche:48847Beratungen und Krisen:Jugendliche: 1022Gespräche: 3882Problemstellungen: 11137J a h r e s b e r i c h t 2 0 1 2Dekaden-Vergleich:Besuch 2003 - 2012:93402 : 119985 = +28,46%32Reichweite 2003 - 2012:4603 : 6832 = +48,42%Information 2003 - 2012:16413 : 48847 = +197%Beratung und Krise 03 - 12:709 : 1022 = +44,15%Zusatzzahl (-en)als Zusatz folgende DetailergebnisseJugendliche bei Aktionen27329nur im geschlossenen Betrieb11834Jugendliche bei SOJA16745Jugendliche in Facebook6286Jugendliche bei Fun in the city2792Die drei Streetworkprojekte erreichten1061 unterschiedlicheJugendliche, was 15,5% vom Gesamtausmacht, die durch SW in denErreichbarkeitszeiten und in denStadtteilen unser Angebot nutzten.Zudem erreichte die Teeniearbeit111 Kids, mit einem Mädchenanteilvon 48%.Im Rahmen der Reichweitenerhebungergibt sich eine Geschlechterverteilunginsgesamt von 33%Mädchen und 67% Burschen.


FAKTENJahre. 38,6% Mädchen nutztenunser Beratungsangebot. AlsBerufssituation wurde zu 40% SchülerIn,11,9% ohne Beschäftigung,11,7% arbeitslos, und 6,1%Lehrlinge in Beratungen angegeben.In Summe sind 23,7% der Beratenenarbeitslos bzw. ohne Beschäftigung.47% wohnen im Familienverband, 7%haben eine eigene Wohnung, 11% inbetreutem Wohnen und 14% bei derMutter. 48% haben keine ö.Staatsbürgerschaft, 53% wuchsenin/mit einem anderen Kulturkreisauf.Informationsgespräche:Der Fokus der Kommunikation beiInformationsgesprächen ist eineAuskunft an den/ die Jugendliche/nmit einer persönlichen Involvierung inein Problem. 2012 wurden von denMitarbeiterInnen aller Einrichtungen48847 themenbezogene Informationsgesprächedurchgeführt, Davon35,9% mit Mädchen und 64,1% mitBurschen. Die häufigsten der 23Problembereiche sind: Schule/Ausbildung (9,8%) Freizeitgestaltung(9,5%), und Arbeit/Arbeitslosigkeit(9,1%).Beratungen undKriseninterventionen:In Summe wurden 2012 mit 1022Jugendlichen 3882 Beratungs- undKrisengespräche zu 11137Problemgebieten geführt. Darausergibt sich im Schnitt eineKontaktfrequenz von 3,8 und eineProblembelastung von 10 je beratenem/erJugendlichem/er. Bezogenauf 17 Einrichtungen errechnen wireine Fallzahl von 60 und ein Gesprächsaufkommenvon 228 imSchnitt. 32,7% der Fälle und 40,1%aller Gespräche in Beratung undKrise wurden im Bereich Streetworkbearbeitet. Die Verteilung derProblemgebiete zeigt unten stehendesDiagramm. Die Top-Drei Problemgebietein Beratungs- und Krisengesprächensind: Familie (9,1%),Arbeit/-slosigkeit (8,8%), und Unterkunft(6,4%).Gesprächsverteilung: 7% Krise, 80%Beratung und 13% kurzfristigeBeratung. Das Durchschnittsalterder beratenen Jugendlichen ist 16Im Jahr 2012 konnten wir in unserenvier Familienberatungsstellen 922Beratungskontakte bei 243KlientInnen verzeichnen. Darausergibt sich eine Fallzahl von 60,7KlientInnen und eine Kontaktfrequenzvon 230. Die häufigsten Beratungengab es zu den Themen “SchulischeProbleme/Ausbildungsfragen” gefolgtvon “Probleme zwischenJugendlichen” und “Familie”. DieKontaktintensität pro Jugendlichembeträgt 3,8 Gespräche.33


Adressen:Geschäftsführung vjfLederergasse 7, 4020 Linz070-773031,0699-17773031Fax: 070-773031-21,mail: office@vjf.atwww.vjf.atJugendkulturbox "ann and pat":Lederergasse 7, 4020 Linz070-773031-11,0650-7730341mail: ann-and-pat@vjf.atwww.ann-and-pat.atJZ- Auwiesen:Wüstenrotplatz 2, 4030 Linz0650-7730359mail: alpha@vjf.atJZ- “Atlantis” -Oed:Landwiedstr. 65, 4020 Linz0650-7730358mail: atlantis@vjf.atJIS- “Advice”-Oed:Landwiedstr. 62, 4020 Linz0650-7730363mail: advice@vjf.atJugendberatung “baustelle”:Vogelfängerweg 25, 4030 Linz0650-7730361mail: baustelle@vjf.atTeeniearbeit - BulgariplatzZaunmüllerstr. 4. 4020 Linz070-611447-20, 0676/7730064mail: teeniearbeit@vjf.atJZ-U1Hauptstraße 74, 4040 Linz0650-7730342mail: u1@vjf.atwww.vjf.at/u1JZ- ((club)) Dornach:Niedermayrweg 7, 4040 Linz0650-7730343mail: club-dornach@vjf.atwww.club-dornach.atJZ- “cloob” Ebelsberg:Kremsmünsterer Str. 1-3,4030 Linz0650-7730346mail: cloob@vjf.atJZ Franckviertel:Wimhölzelstraße 40, 4020 Linz0650-7730348mail: franx@vjf.atJZ- Fjutscharama- KleinmünchenScharmühlwinkel 13, 4030 Linz0650-7730347mail: fjutscharama@vjf.atJZ- „Luna“ -SolarCity PichlingLunaplatz, Bauteil 54030 Linz0676-7730366mail: luna@vjf.atJZ- “Riff”:Avenariusweg 1, 4020 Linz,0650/7730356mail: riff@vjf.atJugendkultur KUBA:Wienerstraße 127, 4020 Linz;0650-7730364mail: kuba@vjf.atwww.vjf.at/kubaJZ- Zoom:Kapuzinerstraße 49, 4020 Linz,070-654398mail: zoom@dioezese-linz.atStreetwork AuwiesenScharmühlwinkel 13, 4030 Linz0676/7731008 -0676/7731009mail:streetwork.auwiesen@vjf.atStreetwork Ebelsberg - PichlingSTEP:Edmund Aignerstraße 3, 4030 Linz0650-7730349SCP, Lunaplatz- Bauteil 5, 40300650-7730357mail: streetwork.ebelsberg@vjf.atStreetwork-Linz “just”:Lederergasse 9, 4020 Linz0650-7730351 - 0650-7730352mail: streetwork.just@vjf.atStreetwork Linz-Süd:Binderlandweg 20, 40300650-7730354 - 0650-7730355mail: streetwork.linz.sued@vjf.at35


Jahresbericht 2012Impressum:Herausgeber, Verleger: Verein Jugend und Freizeit,Lederergasse 7, 4020 Linz.0732-773031-17, office@vjf.at, www.vjf.atGrafik und Layout: Speigner Helgaund Kafka Andreas, vjf 2012Linz im Auftrag der Hypo Bank, Landstraße 38, 4010 LinzDruck: Druckerzonewww.vjf.at

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