Buell XB 12 X Ulysses - Kultourbikes.de

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Fahrzeuge ist, ist es nicht. Ach jaHarley-Gene also rechts unter demTank. Nein da auch nicht. Ich finde esschließlich vorne an der Gabel, woirgendwann in den 70ern auch dasSchloss meiner Herkules saß. Aberjeder wie er will und es soll ja auchhier was besonderes sein. Zündschlüsselin Startposition gedrehtund Engine run gerückt. Etwas verhaltenerals erwartet nimmt der 2-Zylinder seinen Dienst auf. Bei einerBuell hätte ich mehr Bass erwartet,aber die Zubehörindustrie kann hierbestimmt Abhilfe schaffen. Die erstenMeter auf der Ulysses sind ungewohntund das Vorderrad neigt zumflattern. Auf der Autobahn ab 160km/h ist sie kaum noch zu halten,also kehrt Marsch zurück in RichtungMörfelden zur Buell - Pressewerkstatt.Hier wird das komplette Vorderradausgetauscht, weil sofort derVerdacht gehegt wird, dass einWuchtgewicht sich verabschiedethat. Aber Fehlanzeige. DasselbeSpiel bei der anschließenden Probefahrt.Die Techniker bei Buell undmeine Wenigkeit sind etwas ratlosund wir sinnieren eine Weile übermögliche Ursachen nach. Bis einemeinfällt, er hätte da schon mal wasbei einem anderen Hersteller gehabtmit Aufschwingen durch den Windaufschlagan den Koffern. Da die2006er Ulysses noch eine relativschwammige Grundeinstellung aufder Vordergabel hat, durchaus möglich.Also die Koffer runter und getestet.Alles im grünen Bereich. DerRest war dann ein wenig Einstellarbeitan der 43mm Showa Upside-Down-Gabel. Ein bisschen Druckstufehier, ein bisschen Zugstufe da,die Jungs bei Buell hatten sie in Windeseileoptimal eingestellt. Im Modelljahr2007 wird das von vornehereinbesser, da sie dann progressivergewickelte Federn in die Gabel bekommt.Nachdem das alles erledigt war,stand an diesem Tag noch Spaß purauf dem Programm. Die Maschineist nur mit viel gutem Willen und einergefühlvollen Gashand mit ihrenzwei Rädern auf dem Boden zu halten.Selbst im dritten Gang bei 50Km/h reicht ein wenig Unvernunftund die Buell wird zum Einrad. Genialviel Grinsen im Gesicht. Überhauptmacht die Buell dank ihresFahrwerks einen Heidenspaß, ob inder City von Frankfurt oder hinaus inden Taunus. Bei einer Rheintournach Köln oder über die Autobahn,da gibt es kaum einen Anlass sich zubeschweren. Natürlich muss mansich einem Supersportler bei derHöchstgeschwindigkeit geschlagengeben und eine Supermoto ist inden Kehren ein wenig agiler, aberdas Gesamtpaket stimmt allemal.Der Durst der Ulysses hält sich mitden von mir ermittelten 5,5 L/100kmin Grenzen, nur bei langen Vollgasetappennimmt auch die Buell einengehörigen Expresszuschlag. Alles inallem sind Tankstopps erst nach ca.300 Km notwendig und unterstreichtihre Tourenambitionen. Das leicht zuschaltende Fünfganggetriebe istDank des hohem Drehmoments ausreichend,man vermisst den 6tenGang in keiner Situation. Ein kleinerWehmutstropfen ist die etwas aufwendigeLeerlaufsuche. Mit einemLeergewicht von 227 kg (fahrbereit),ist sie sicherlich kein Leichtgewichtbewegt sich aber da wo sich diemeisten Ihrer Klassenkameradenauch tummeln. Die Zuladung von6 WHEELIES

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