Mitglieder-Journal - Deutscher Alpenverein Sektion Greiz Sitz ...

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Mitglieder-Journal - Deutscher Alpenverein Sektion Greiz Sitz ...

Sektion Greiz

Sitz Marktredwitz e.V.

Mitglieder-Journal

Frühjahr/Sommer 2008 Heft 69

Hüttentreffen 05. Juli 2008

Bergsport-Kongress 2008

„Berg.Schau!“ in Dresden, 11. – 12.07.2008

www.bergschau2008.de

Neu: Faltblätter für Greizer Hütte,

Greizer Erzgebirgshütte und Zillertaler Runde

Nervenkitzel: Klettersteig am Jägihorn

Foto: Markus Häring

www.alpenverein-greiz.de · info@alpenverein-greiz.de


Liebe Mitglieder,

es war der Ausdruck des wiedererstarkten Sektionslebens nach Jahren der Lähmung

infolge der Teilung Deutschlands und der Sitzverlegung, als im Jahre 1972 die erste

gedruckte Ausgabe einer Mitgliederinformation erschien. Seitdem werden die Mit -

glieder regelmäßig auf diese Weise informiert. Vor Ihnen liegt die mittlerweile 69.

Ausgabe.

Bis heute blieb es beim Format A 5, das Aussehen und der Aufbau wurden aber –

auch im Zuge technischer Neuerungen – weiterentwickelt. Farbe kam erstmals bei

dem in der Heftmitte platzierten Touren- und Ausbildungsprogramm ins Heft, vor

zwei Jahren dann auch auf den Umschlag. Jetzt wurde das neue DAV-Logo mit dem

frischeren Grün zum Anlass genommen, das Heft optisch und strukturell weiter zu

verbessern und leserfreundlicher zu gestalten.

Zu diesem Schritt wurden wir durch zahlreiche positive Rückmeldungen Ihrerseits

auf das letzte Heft hin ermutigt, aber auch dadurch, dass dafür keine höheren Druck -

kosten anfallen, zumal wir auch in geringem Umfang Werbung aufgenommen haben.

Davon, das gesamte Heft farbig zu gestalten, haben wir aus finanziellen Gründen

Abstand genommen. Das ist derzeit (noch) zu teuer.

Farbe hin, Farbe her – unser Ziel ist es weiterhin, Sie als Mitglied mit aktuellen und

interessanten Informationen aus unserer Sektion und aus der alpinen Welt zu versorgen.

Das Mitglieder-Journal ist ein wichtiges Verbindungselement zwischen Mitglied

und Sektion. Dazu wünschen sich die Verantwortlichen in Zukunft vermehrt Beiträge

aus den Reihen der Mitglieder. Vielleicht bietet die Umgestaltung des Heftes einen

guten Anlass, die Schriftleitung bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen und

zu entlasten.

Als weitere Neuerung finden Sie ab dieser Ausgabe das Heft auch auf unserer Inter -

netseite als pdf-Datei. Damit wird unser Internetauftritt noch aktueller und informativer.

Übrigens haben wir auch diese Informationsquelle heuer weiterentwickelt und

in Teilen neu gestaltet. Sie finden jetzt eine eigene Seite, auf der

die aktuellen Veranstaltungen des Monats aufgelistet sind, und

die Beitrittserklärung sowie Änderungen der Mitgliedsdaten

können nun online bearbeitet werden.

Einen schönen Bergsommer wünscht

Ihr

Vorwort

3


Inhalt

4

Vorwort ………………………………………………………………………… 3

Inhalt .……………………………………………………………………………

Sektion intern

4

Mitgliederversammlung 2008 ..………………………………… 5 – 8

Neumitglieder .………………………………………………………… 9

Geburtstage .…………………………………………………………… 10 – 11

Spender, Gönner und Helfer ……………………………………… 12

Neue Broschüren ……………………………………………………… 13

Hüttentreffen 2008 …………………………………………………… 13

So schmecken die Berge ……………………………………………

Berichte

13

JDAV: Und das war 2007 …………………………………………… 14

Mountainbiketour durchs Karwendel ………………………… 15 – 18

Auf den Dom – und was ist ein „Wellness-4000er“? ….. 19 – 20

Hätten Sie’s gewusst? – Der „Pisa-Test“ des DAV .….……

Kultur & Medien

21

Gerlinde Kaltenbrunner zu Gast in Marktredwitz …………

Zillertal-Info

22 – 24

Neues aus dem Hochgebirgs-Naturpark .…………………… 25 – 27

Der Mayrhofener Klettersteig „Zimmereben“ .……………

Touren und Ausbildung

28

Touren- und Ausbildungsprogramm 2008 .………………… 29 – 31

Gebührenordnung .…………………………………………………… 32

Touren- und Kursanmeldung .…………………………………… 33

Für die Sektion tätige Tourenführer ……………………………

Verschiedenes

34

Fachübungsleiter der Sektion im „Alpin“-Testteam .…… 35

An- und Verkäufe ……………………………………………………… 36

Redaktionsschluss …………………………………………………..

Die Sektion

36

Bergsteigertreff Marktredwitz …………………………………… 37

Ortsgruppe Greiz ……………………………………………………… 37

Jugendgruppe Greiz …………………………………………………. 38

Vorjugendgruppe und Jugendgruppe Marktredwitz …… 39 – 40

Jugendgruppenfahrt nach Arco / Gardasee ……………….. 41

Wir suchen Jugendgruppen-/Kindergruppenleiter …….. 42

Mittwochswanderer …………………………………………………. 43 – 44

Vorstandschaft ………………………………………………………… 45

Verstorbene ……………………………………………………………..

Sektionseinrichtungen

46

Geschäftsstelle Marktredwitz …………………………………… 47 – 49

Kletteranlage Marktredwitz ………………………………………. 50 – 51

Greizer Erzgebirgshütte ……………………………………………. 52

Greizer Hütte ……………………………………………………………

Formulare

53 – 54

Änderungsmeldung …………………………………………………. 55

Beitrittserklärung …………………………………………………….. 56

Mitgliederversammlung 2008

Am 15. März fand im Hotel „Bairischer Hof“ in Marktredwitz die Ordentliche Mit glie -

der versammlung 2008 statt. Die Veranstaltung war mit fast 100 Teilnehmern – da -

run ter erfreulicherweise auch jüngere Mitglieder – sehr gut besucht. Auch die vor

der Ver sammlung angebotene grenzüberschreitende Wanderung über den Grünberg

(673 m) nach Eger in Tschechien stieß auf reges Interesse.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurden Heinz Ruckdäschel und

Willmar Schlichtiger zu Protokollzeugen gewählt.

Berichte der Vorstandsmitglieder

1. Vorsitzender Walter Wenisch berichtete von einer weiterhin positiven Mitglieder -

entwicklung. So hat sich der Mitgliederstand der Sektion im letzten Jahr um 31 Mit -

glieder erhöht. Bei einem aktuellen Mitgliederstand von 1.445 wird vielleicht noch in

diesem Jahr die 1.500-Mitglieder-Marke erreicht. Als Gründe für den anhaltenden

Aufschwung führte Wenisch die vereinseigenen Anlagen – zwei gut geführte Hütten

und zwei künstliche Kletteranlagen –, die Geschäftsstelle mit einem gut sortierten

Ausrüstungslager und das reichhaltige,

ganzjährige Touren- und

Veranstaltungs programm für alle

Altersgruppen und viele alpine

Felder an. Als Beispiele für die

zahlreichen Aktivitäten des Ve r -

eins am Sek tionssitz nannte

Wenisch den Marktred witzer

Berg steigertreff, die aktive Grup -

pe der Mittwochs wanderer so -

wie das rege Vor trags wesen.

Wenisch wies weiter darauf hin, dass

der Verein auch eine gute Altersstruktur

aufweist. Die meisten Mitglieder sind

zwischen 40 und 60 Jahre alt, doch der

erhebliche Anteil der jüngeren Mitglie -

der stellt ein gutes Fundament für die

Zukunft dar.

Sektion intern

5


Sektion intern

Über ein positives Jahresergebnis konnte anschließend Schatzmeisterin Anni Nürn -

berger berichten. Der Überschuss betrug 30.871,51 €. Dadurch ist es möglich, Rück -

stellungen zu bilden, teils für noch nicht erhaltene Rechnungen, zum Großteil aber

für die beiden Hütten und vor allem für eine mögliche Verlagerung der Kletterwand.

In seinem Tätigkeitsbericht wies der Hüttenwart der Greizer Hütte, Hans Geyer, auf

die Spende der Marktgemeinde Mayrhofen hin, wodurch eine Satellitenanlage auf

der Greizer Hütte eingerichtet werden konnte. Für dieses Jahr ist die Installation einer

Webcam durch ein Marktredwitzer EDV-Unternehmen geplant. Die Zahl der Tages -

gäste ist um 7% auf 1.383 gefallen, die Übernachtungen haben sich um 2% auf 3.307

erhöht. Trotz notwendiger Reparatur- und Wartungsarbeiten ist mit 7.357 € ein posi -

tives Gesamtergebnis Hütte und Wege erzielt worden. Zu verdanken ist dies unter

anderem dem hohen Anteil der in Eigenleistung ausgeführten Arbeiten.

Den Bericht zur Greizer Erzgebirgshütte gab der kommissarische Hüttenwart Harry

Kießling. Dort ist die Zahl der Übernachtungen von 1.070 im Vorjahr auf 1.590 enorm

gestiegen. 2008 soll mit einer besseren Nutzung während der Wo-che nochmals eine

Steigerung erzielt werden.

Mit zahlreichen Fotos veranschaulichten Jugendreferent Michael Rabus und Jugend -

leiter Mirko Börner die Aktivitäten der drei Kinder- und Jugendgruppen in Greiz und

Marktredwitz: Klettertouren im Mittelgebirge und an künstlichen Kletterwänden, Skiund

Badeausflüge und der neue Zeitvertreib „Slacklinen“ – Balancieren auf einem

gespannten Seil – waren die Höhepunkte der jungen Alpinisten. Auch hier war ein

Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

Die Kletterwand in Dörflas war Thema des Referats von Alwin Neudert. Nicht nur Ein -

zel personen nutzen diese regelmäßig, auch zahlreiche Gruppen und Schulen machen

davon regen Gebrauch. Ebenso erfreut sich die Einrichtung bei Kindergeburtstagen

großer Beliebtheit.

Aus dem Bericht des Ausbildungsreferenten Martin Glöckner ging hervor, dass auch

2007 wieder ein vielfältiges Ausbildungs- und Tourenprogramm angeboten und auch

angenommen wurde. In einem alpinen Basiskurs wurde Mitgliedern das Rüstzeug zum

Bergsteiger vermittelt. Insgesamt 9 Fachübungsleiter sind derzeit für die Sektion tätig.

Über Felskartierungsarbeiten, unter anderem im Fichtelgebirge und im Steinwald,

be richtete Naturschutzreferent Thomas Kraus. Die gewonnenen Daten finden Ein -

gang in ein digitales, demnächst im Internet verfügbares Informationssystem, mit

dessen Hilfe sich Kletterer bereits im Vorfeld einer Tour ausführlich über die jewei li -

gen Fel sen informieren können. Trotz des geringen Interesses im Vorjahr will er heuer

nochmals eine Erlebnistour zum Thema „Ökosystem Alpen“ anbieten. Im Rahmen

6

der Untersuchungen zur B 303 neu fand in Bayreuth ein Anhörungstermins statt, an

dem Kraus teilnahm. Er informierte die Versammlung über die Unter su chungs er geb -

nisse.

Die Obfrau der Gruppe Greiz, Anne-Kathrein Eisenbeiß, stellte die Aktivitäten der

Grup pe Greiz im Jahre 2007 vor. Sie teilte mit, dass die Gruppe Greiz derzeit ca. 260

Personen umfasst, und berichtete von mehreren gelungenen Wanderungen, Berg -

touren und Klettertreffs.

Grußwort der Oberbürgermeisterin von Marktredwitz,

Dr. Birgit Seelbinder

Frau Dr. Birgit Seelbinder freute sich besonders über den großen Anteil von Kindern

und Jugendlichen im Verein, sagte ihre Unterstützung für den Einbau einer Kletter -

wand im Falle des Umbaus der ehemaligen Glasschleife zu und regte ein bayerischthüringisch-tschechisches

Felskartierungsprojekt an, das im Rahmen der Euregio

Egrensis gefördert werden könnte.

Kassenprüfung

Der Bericht der Kassenprüfer wurde von Willi Födisch vorgetragen. Der Schatz mei s -

te rin wurde darin einwandfreie Kassenführung bestätigt. Ihr wurde von der Versam mlung

einstimmig Entlastung erteilt.

Nachwahlen

Zum Hüttenwart der Greizer Erzgebirgshütte und zum Beisitzer in der Vorstandschaft

in dieser Eigenschaft wurde einstimmig Harry Kießling, Greiz, gewählt.

Für den verstorbenen Rudolf Krahnert wurde Dr. Karlheinz Seliger, Greiz, einstimmig

in den Ehrenrat gewählt.

Haushaltsvoranschlag 2008

Sektion intern

Frau Nürnberger erläuterte danach den Haushaltsvoranschlag für 2008, der einen

Überschuss von 17.000 € vorsieht. Er wurde ohne Einwände genehmigt.

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Sektion intern

Ehrung von Vereinsjubilaren

Auch 2008 konnten zahlreiche Mitglieder für 50, 40 bzw. 25 Jahre Alpenvereins -

zugehörigkeit geehrt werden. Wenisch dankte für die langjährige Treue zur Sektion

und überreichte den anwesenden Jubilaren das entsprechende Ehrenzeichen des

Deutschen Alpenvereins, eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk.

Am Ende der Mitgliederversammlung wies Wenisch auf das bevorstehende Hütten -

treffen am 5. Juli 2008 sowie auf die Mitgliederversammlung 2009 hin, die am

28. März in Greiz stattfindet.

von links: Axel Adametz, Mitterteich (25 Jahre); Harry Kießling, Hüttenwart der

Grei zer Erzgebirgshütte; Dr. Birgit Seelbinder, OB Marktredwitz; Dieter Audorff,

Röslau (25 Jahre); Werner Lober, Marktredwitz (50 Jahre); Gerhard Rogler,

Marktleuthen (25 Jahre); Otto Philbert, Pullenreuth (40 Jahre); Wilhelm Englmann,

Marktredwitz (25 Jahre); Richard Panzer, Neusorg (25 Jahre); Gudrun Schultze-Lutter,

Deensen (50 Jahre); Dr. Hans-Frieder Roblick, Marktredwitz (25 Jahre); Dr. Karlheinz

Seliger, Ehren rat; Walter Wenisch, 1. Vorsitzender

8

Neumitglieder

Wir begrüßen sehr herzlich folgende neuen Mitglieder

und wünschen allzeit Bergheil:

Arneth Monika Mitterteich

Aruocha Carmen Höchstädt

Arzberger Christa Pechbrunn

Burger Sandra Marktredwitz

Eichner Hanna und Luisa Marktredwitz

Eisenblatt Uwe und Tine Zeulenroda

Fischer Werner und Christiane Mohlsdorf

Frommelt Daniel Greiz

Frühauf Kathrin Greiz

Gläßel Jürgen, Anette, Simon und Tim Arzberg

Gleissner Ute Röslau

Gruber Franziska Neusorg

Grünke Steffen Greiz

Häuser Jeroen Wunsiedel

Lenitzki Marion Zeulenroda

Neudert Eileen und Emily Mitterteich

Nirsberger Theo Marktredwitz

Ponnath Johannes Kemnath

Schnabel Uwe und Sylvia Greiz

Sieber Karin Wunsiedel

Tröger Kevin Waldershof

Veitz Felix Marktredwitz

Vollert Martina Friesen

Werner Tommy Mohlsdorf

Mitgliederstand am 5. April 2008: 1.451

Sektion intern

9


Sektion intern

Geburtstage

Wir gratulieren folgenden Mitgliedern sehr herzlich

und wünschen weiterhin alles Gute:

04. Juni Steinbrückner Martha, Marktredwitz 50. Geburtstag

07. Juni Müller Kurt, Vogtländisches Oberland 85. Geburtstag

09. Juni Geyer Hans, München 50. Geburtstag

15. Juni Seidel Roland, Wunsiedel 60. Geburtstag

18. Juni Felkel Irmgard, München 81. Geburtstag

29. Juni Brütting Reinhard, Marktredwitz 65. Geburtstag

29. Juni Höfler Gerhard, Mitterteich 65. Geburtstag

30. Juni Ille Reglinde, Zeulenroda 50. Geburtstag

06. Juli Kraupner Rudolf, Marktredwitz 75. Geburtstag

06. Juli Veitz Werner, Marktredwitz 70. Geburtstag

11. Juli Dr. von Sarnowski Renate, Ebersberg 88. Geburtstag

12. Juli Schimmel Peter, Greiz 70. Geburtstag

14. Juli Pfletscher Karl-Heinz, Marktredwitz 70. Geburtstag

14. Juli Michalak Hans-Dieter, Mohlsdorf 60. Geburtstag

18. Juli Heyer Anita, Schorndorf 82. Geburtstag

18. Juli Krause Helga, Mainz 70. Geburtstag

28. Juli Kastner Oskar, Lengenfeld 50. Geburtstag

31. Juli Robl Hubert, Lengenfeld 70. Geburtstag

07. August Meier Brigitte, Schirnding 60. Geburtstag

12. August Neuner Heinz, Wunsiedel 70. Geburtstag

13. August Fliegel Renate, Herzberg 65. Geburtstag

18. August Löffler Horst, Sulingen 85. Geburtstag

20. August Jahn Günther, Bad Säckingen 83. Geburtstag

21. August Stühler Karlheinz, Reiskirchen 60. Geburtstag

23. August Küffner Gerhard, Marktredwitz 75. Geburtstag

26. August Prof. Dr. Schneider Woldemar, Freiburg 89. Geburtstag

27. August Schelter Karl, Tröstau 82. Geburtstag

05. September Mildner Dietmar, Wunsiedel 50. Geburtstag

10. September Veitz Anneliese, Marktredwitz 70. Geburtstag

11. September Düsterbeck Udo, Ellerbek 60. Geburtstag

17. September Englmann Wilhelm, Marktredwitz 70. Geburtstag

19. September Seebauer Maria, Marktredwitz 50. Geburtstag

10

20. September Bruckner Gerhard, Marktredwitz 70. Geburtstag

20. September Krause Doris, Greiz 65. Geburtstag

22. September Berr Werner, Tirschenreuth 60. Geburtstag

22. September Rössler Matthias, Peiting 60. Geburtstag

24. September Gäbelein Anni, Moers 83. Geburtstag

28. September Werner Gerhard, Marktredwitz 75. Geburtstag

07. Oktober Arzberger Hans, Marktredwitz 83. Geburtstag

07. Oktober Hoffmann Eberhard, Greiz 83. Geburtstag

07. Oktober Friesecke Waltraud, Ottobrunn 70. Geburtstag

23. Oktober Raps Dieter, Marktredwitz 60. Geburtstag

25. Oktober Wächter Erwin, Marktredwitz 70. Geburtstag

31. Oktober Wieland Josef, Marktredwitz 75. Geburtstag

01. November Mayer Sophie, Marktredwitz 84. Geburtstag

03. November Prof. Dr. Krause Dieter, Mainz 75. Geburtstag

08. November Schemm Werner, Marktredwitz 80. Geburtstag

14. November Dr Schug Alfred, Weiden 50. Geburtstag

15. November Kaiser Horst, Marktredwitz 70. Geburtstag

17. November Öchsler Helmut, Arzberg 85. Geburtstag

22. November Lederer Kurt, Röslau 60. Geburtstag

26. November Fritsch Reinhold, Arzberg 50. Geburtstag

27. November Pötzl Günther, Waldsassen 50. Geburtstag

28. November Pöhlmann Helmut, Thiersheim 60. Geburtstag

29. November Lohs Günter, Reiskirchen 70. Geburtstag

30. November Weiss Günter, Reiskirchen 60. Geburtstag

09. Dezember Jahreis Heinz, Marktredwitz 50. Geburtstag

15. Dezember Vollstädt Klaus, Reudnitz 60. Geburtstag

15. Dezember Link Dieter, Hergenfeld 50. Geburtstag

25. Dezember Heinz Aki, Hofheim 75. Geburtstag

25. Dezember Kliebhan Brigitte, Waldsassen 65. Geburtstag

27. Dezember Neidhardt Lilli, Hohenberg 60. Geburtstag

30. Dezember Hofweller Peter, Tröstau 50. Geburtstag

31. Dezember Sommer Adolf, Arzberg 70. Geburtstag

Sektion intern

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Sektion intern

Spender, Gönner und Helfer

Geldspenden:

Bruckner Gerhard, Marktredwitz Löffler Horst, Papenheide

Frank Brunhilde, München Orlamünder Heiner, München

Grünler Erhard, Marktredwitz Stein Herbert, Düsseldorf

Heyer Anita, Schorndorf Thelen Hans, Reiskirchen

Jahn Hans, Weißenstadt Wiesner Heinz, Reiskirchen

Krämer Kurt, Mitterteich

Die Hösl & Co. Brauhaus GmbH, Mitterteich, und das Autohaus Enslein Schönberger,

Waldsassen, Mitterteich, Wiesau, Erbendorf, unterstützten mit einer großzügigen

Spende den Vortrag von Gerlinde Kaltenbrunner „Unterwegs über 8000 m“.

Die Stadt Greiz übernimmt die Kosten für die Aufstellung einer Ruhebank auf dem

Weg unterhalb der Greizer Hütte.

Sachspenden:

Die Schreinerei Jürgen Bayer aus Wölsauerhammer fertigte das Fenster für den

neuen Vorbau der Greizer Hütte.

Anni und Alfred Waterloo, Marktredwitz, ließen auf ihre Kosten die zerbrochene

Scheibe des Schaukastens in der Leopoldstraße ersetzen.

Helferdienste:

Anna und Adolf Sommer aus Arzberg nehmen zweimal im Jahr eine gründliche

Reinigung unserer Geschäftsstelle vor.

Die Mitglieder der Ortsgruppe Greiz führen jedes Jahr zwei Arbeitseinsätze auf der

Greizer Erzgebirgshütte durch. Dabei werden alle Räume gründlich geputzt, die

Decken und Vorhänge gewaschen sowie Reparaturen durchgeführt und es wird

Holz gemacht.

Allen einen herzlichen Dank!

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Neue Info-Materialien

Hüttentreffen 2008

Unterstützt vom Ressort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des

DAV wurde der Flyer für die Greizer Erzgebirgshütte überarbeitet

und neu aufgelegt sowie ein eigener Flyer für die Greizer

Hütte erstellt.

Auch die Broschüre „Zillertaler Runde / Berliner Höhenweg“

erfuhr eine Überarbeitung. In der Neu auflage werden die neun

Etappen und die Schutzhütten am besagten Höhenweg, auf

dem auch die Greizer Hütte liegt, vorgestellt. Informationen

zum Hochgebirgs-Naturpark Zil ler taler Alpen und Tipps für

einen gelungenen Auf ent halt in den Bergen ergänzen die

Weg be schrei bungen.

Die Materialien erscheinen rechtzeitig zum Be ginn der Bergund

Wandersaison und sind in der Geschäftsstelle Marktred -

witz, bei der Gruppe Greiz, auf unseren Hütten sowie bei den

jeweiligen Hüttenwarten erhältlich. Sie stehen auch auf unserer

Internet-Seite zum download bereit.

Das alljährliche Hüttentreffen findet wie immer am ersten Wochenende im Juli,

diesjährig am 05.07.2008, auf der Greizer Hütte im Zillertal statt. Aufgrund der begrenzten

Übernachtungsmöglichkeiten sowie zur besseren Planung für den Hüttenwirt

ist es wünschenswert, sich rechtzeitig bei Hüttenwart Hans Geyer anzumelden.

Tel. 089 / 49 91 325

Fax 089 / 49 91 326

hans.geyer@t-online.de

DAV-Kampagne „So schmecken die Berge“

Sektion intern

Ab der Saison 2008 hat die Greizer Hütte ein weiteres Gütesiegel.

Unsere Hüttenwirte beteiligen sich an der DAV-Kampagne

„So schmec ken die Berge“, bei der es darum geht, vor allem

regionale Speisen und Getränke anzubieten und so einen zu -

sätzlichen Beitrag zur ökologischen Bewirtschaftung der

Hütte zu leisten.

13


Berichte

Und das war 2007 – ein geiles Jahr!

Greizer Hütte – Schifahren in Mehlmeisel – Bouldern bei Flo – Klettervortrag „Opera

Vertikal“ – Kino „Am Limit“ – Kletterhallen Friedenfels, Forchheim, Bayreuth und

Marktredwitz – Freeclimbing am Räuberfelsen, Vogelfelsen und in den „Ewigen

Jagd gründen“– Saisonauftakt und Saisonabschluss auf der Kösseine

Die Saison 2007 wurde von uns auf der Kösseine bei gemütlichem Beisammensein

eingeläutet. Der nächtliche Aufstieg mit Fackeln, Lebkuchen und Glühwein gestaltete

sich äußerst spaßig. Gut gelaunt fassten wir auch schon die nächsten Unter nehmun -

gen ins Auge, z.B. das Skifahren in Mehlmeisel. Auch unsere Planungen für den sommerlichen

Ausflug ins Zillertal begannen bereits hier auf dem Gipfel der Kösseine.

Cliff-Hanger in den „Ewigen

Jagdgründen“, einem Top-

Klettergebiet im Zillertal

Durch die regelmäßigen Besuche in den Kletterhallen von

Friedenfels, Forchheim, Bayreuth und natürlich Markt red -

witz/Dörflas haben wir unsere Klettertechnik stark verbessert.

Neben der Praxis bekamen wir durch den Kino -

film „Am Limit“ und den Vortrag „Opera Ver ti cal“ von den

Huberbuam einiges Anschauungs material. So waren wir

hoch motiviert und bereit, uns selbst an die echten Fel -

sen im Steinwald (Räuber- und Vogelfelsen) zu stürzen.

Auf diese Weise gut trainiert und vorbereitet, wagten wir

uns auf eine Wochenendtour in das Ziller tal. Stütz punkt

war unsere schöne Greizer-Hütte, von der wir bereits im

letzten Sektions heft berichtet haben. Nach den fan tas -

tischen Wän den in den „Ewigen Jagdgründen“ – einem

traum haf ten Klet tergebiet – testeten wir uns an einer der

belieb tes ten Funsportarten der Pro fikletterer während ihrer

Ruhetage im Yosemite Valley (USA), dem Slack-Lining.

Dies machte uns so viel Spaß, dass wir uns dafür öfter im

Waldershofer Stadt park zum „Slacken“ trafen. Wie die

Profis im Fernen Westen hatten wir dabei zahl reiche

Schau lustige. Im Laufe des Jahres wuchs unsere Jugend -

grup pe beträchtlich auf ca. zwei Dutzend begeisterte

Mädels und Jungs im Alter zwischen 14 und 24 Jahren an.

Für dieses Jahr planen wir vermehrt Kletterausflüge an heimische Felsen, Technikund

Sicherheitskurse mit unseren Fachübungsleitern und, als absolutes Highlight,

einen einwöchigen Kletterurlaub im Kletterparadies Arco am Gardasee (Ausschrei -

bung siehe Seite 41).

14

Mountainbiketour durchs Karwendel

An einem Freitagmorgen im Juni ging es um 7.00 Uhr von Marktredwitz aus los Rich -

tung Karwendelgebirge. Ziel und Ausgangsort für unsere Tour war Mittenwald. Nach

kurzem zweiten Frühstück vor Ort und einem letzten „Ballastabwurf“ im erstbesten

Hotel ging’s dann schon auf dem Drahtesel Richtung Scharnitz.

Dort links abgebogen, und schon waren wir – Johannes Seitz, Martin Hecht und An dré

Zitzlmann – im Karwendeltal und radelten Richtung Karwendelhaus. Die Strecke führt

zunächst am Karwendelbach entlang und ist relativ gemütlich zu bewältigen. Der

zweite, längere Anstieg unterhalb des Karwendelhauses verlangte uns dann aber

schon die ersten Quälereien ab, was an der unter-schiedlichen Tagesform der Be -

teiligten lag. Die Herren Seitz und Hecht hatten jeweils einen „schlechteren“ Tag, ich

drei am Stück. Muss wohl an der Tatsache gelegen haben, dass ich diese Saison das

erste Mal im Sattel saß – clever!! Oben am Haus angekommen, war erstmal Pau se

an gesagt. Ein paar Wanderer waren auch schon da, und so stellte sich bei obli ga -

torischem Schwatz und Erfah rungsaustausch die gute Laune bald wieder ein.

Trotz Regenwolken am Him -

mel und niedriger Tempera -

turen ging es weiter knapp

500 Hm über Wanderwege

hinunter Richtung Kleiner

Ahorn boden und dann über

einen Forstweg hinauf zur Fal -

kenhütte, was sich aufgrund

Nieselregens und einem

Schluss anstieg mit 20% zur

wahren Tortur entwickelte.

Hier dachte ich das erste Mal

daran, die Berg rettung zu aktivieren.

Sch...idee, diese

Tour! Auf der Falken hütte

Höchstgelegener Punkt und Ziel des

ersten Tourentages: die Falkenhütte

Berichte

bezogen wir schnell unsere La ger, um dann in Erfahrung zu bringen, dass das

Bergstei ger essen aus war (Schnitzel 10 €, da schmeckt’s doppelt gut), und die Zapf -

anlage für’s Weißbier hatte auch was gegen uns. Sei´s drum, die Nacht war erholsam

und wir schlie fen recht gut. WIR schliefen gut!!

Am nächsten Tag war dann erstmal eine Abfahrt über knapp 800 Hm in Angriff zu

neh men. Die Vorfreude verflog bald auf den wirklich engen Wegen, gespickt mit Steinbrocken

jeglicher Größe auf schwammiger Unterlage, die uns die Abfahrt vorsichtig

angehen ließ. Ein Sturz mitten auf dem „Schotter“ war trotzdem dabei.

15


Berichte

Dann nur noch in der flacheren Passage sich zwischen 2 Trilliarden Kühen durchmogeln,

schon war der Talboden erreicht und es musste wieder bergauf getreten werden.

Durch das Laliderer-, Riß- und Engtal und über die Plumsalm zur Plumsjochhütte

führte die nächste Aufgabe. Auf gepflegten Forstwegen ließ es sich hier gut fahren

und die Höhenmeter purzelten nur so. Oben angekommen, war das Wetter schon

wie der nicht zum Jauchzen und eine kleine Brotzeit mit einer Halben Bier war mehr

als verdient. Die darauf folgende Abfahrt war ein ca. 3 m breiter, aber teils stark ausgesetzter

Weg mit vielen Kehren und Schotter als Untergrund. Ohne Stürze wurde die

Strecke ziemlich zügig bewältigt und unsere Arme mussten zeigen, was sie aushalten.

Über die Gernalm und das Gerntal ging die Tour weiter Richtung Pertisau und am

südlichen Achensee entlang nach Stans im Inntal. Dort angekommen, sollte eigentlich

noch der Anstieg zur Lamsenjochhütte geradelt werden, was sich aber aufgrund

der mittlerweile aufgezogenen Gewitterwolken von selbst erübrigte. Die Uhr zeigte

17.30 Uhr. Die anschließende Quartiersuche im Ort und das abendliche Essen im

Restaurant stellten sich als glückliche Fügung heraus.

Können und Geschicklichkeit sind gefragt

16

Die rund 1.300 Höhenmeter auf ca. 11 Kilometern Forststraße und Wanderwegen verlangten

ihren Tribut beim Anstieg zur Lamsenjochhütte. Schieben war über weite Tei le

angesagt. Nach vier Stunden war die Hütte dann erreicht und ein Gefühl der Zu frie denheit

stellte sich ein, was natürlich auch an den lang ersehnten Nudeln, Bier, Kaf fee

und Kuchen gelegen haben kann. Vorher war übrigens auf keiner der Hütten/Almen

ein Nudelgericht zu bekommen, was eigentlich schlecht ist, weiß doch jeder, dass

Nudeln die Akkus wieder ordentlich aufladen. Egal, der Magen war nun voll und die

letzte Etappe konnte in Angriff genommen werden. Nach wunderschöner Abfahrt

durchs Eng- und Rißtal musste noch ein langer Streckenabschnitt auf der Landstraße

Richtung Hinterriß gefahren werden. Hier hieß es, sich den Wind in’s Ge sicht blasen

zu lassen und die Umgebung zu genießen, bevor es über die Fereinalm und eine sehr

schnelle Forststraßen-Abfahrt zurück nach Mittenwald ging.

Fazit: Drei Tage im Sattel – 4.918 Hm uphill – Schön war’s!

Tourdaten:

Tag 1: Mittenwald – Falkenhütte

Gefahrene Kilometer: 38 km

Höhenmeter uphill: 1.536 Hm

Höchster Punkt: 1.846 m

Mittenwald/Parkplatz

Karwendelbahn – Scharnitz –

Karwendeltal – Karwendelhaus

(1.771 m) – Kleiner Ahornboden –

Falkenhütte (1.846 m)

Tag 2: Falkenhütte –

Stans (Inntal)

Gefahrene Kilometer: 49 km

Höhenmeter uphill: 1.080 Hm

Höchster Punkt: 1.846 m

Falkenhütte – Laliderer Tal – Rißtal

– Engtal – Plumsalm – Plums joch -

hütte (1.630 m) – Gernalm (1.172 m)

– Gerntal – Pertisau – Achensee

(929 m) – Inntal – Stans (563 m)

Berichte

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Berichte

Tag 3: Stans – Mittenwald

Gefahrene Kilometer: 61 km

Höhenmeter uphill: 2.300 Hm

Höchster Punkt: 1.953 m

Stans – Stallental – Stallenhütte

(1.346 m) – Lamsenjochhütte

(1.953 m) – Westl. Lam senjoch

(1.938 m) – Bisnalm – Alpen -

gasthof Eng (1.248 m) – Engtal –

Rißtal – Hinter riß (928 m) –

Fereinalm (1.410 m) – Mitten -

wald/Parkplatz Karwendelbahn

(913 m)

André Zitzlmann

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Auf den Dom –

und was ist ein „Wellness-Viertausender“?

Berichte

Jetzt saßen wir im Auto – früh um halb drei. Dass wir, also Johannes, André und

Matthias, in die Alpen wollten, wussten wir bereits. Auch dass sich das dominante

Tiefdruckgebiet am ehesten im Südwesten verziehen sollte. Also steuerten wir im

strömenden Regen in die grobe Richtung Bodensee. Ein Kompass hätte in dieser

Stuation ein teures Navigationsgerät ersetzen können. Nach einem starken Kaffee

rüsteten wir uns mit dicken Bündeln Schweizer Franken für die teueren Nächte auf

Schweizer Hütten.

4.545 m – der Gipfel des Doms ist erreicht

Jetzt war auch klar, dass sich André mit seiner schon lange ausgetüftelten Tour im

Aletschgletscher-Gebiet durchsetzen wird. Zu seinem Unmut hatten wir uns im vergangenen

Jahr gegen das Finsteraarhorn und für die Variante Alphubel und Monte

Rosa entschlossen. Und auch in diesem Jahr schossen wir über das Ziel hinaus und

fanden uns abermals im Wallis wieder. In Randa, einem urigen Bergdorf kurz vor Zer -

matt, gab es dann kein Zurück mehr. Wir entschieden uns, den 4.545 Meter hohen

Dom zu besteigen – als Eingehtour sozusagen! Und so watschelten wir noch etwas

müde die 1.500 Höhenmeter zur toll geführten Domhütte hinauf.

19


Berichte

Am nächsten Tag empfing uns unerwartet ein kleines Frühstücksbuffet mit Müsli, Orangensaft

und ofenfrischen (!) Semmeln. Da hieß es zuschlagen und Energie speichern.

Vor der Hütte wartete ein wunderbarer Sternenhimmel, den wir, begleitet vom Knir -

schen unserer Steigeisen, einige Zeit genießen konnten. In der Dämmerung kitzelte

die Morgensonne prachtvoll die Spitzen der rosa-roten Gipfel von Weißhorn, Ober -

gabelhorn und Matterhorn. Doch plötzlich ließ ein leises Grollen sämtliche Gipfel -

ambi tionen zunichte zu machen. Nein, keine Wettererscheinung – Blähungen! Das

üppige Frühstück hatte einem Seil schaftsmitglied den Magen verdorben. Nun musste

das „Krisen manage ment“ tagen. Vor uns lag der Festigrat. Zwar einer der schönsten

Eis grate der Alpen, aber auch 55 Grad steil. Pro: super Bedingungen, Kontra: keine

Sa ni täranlagen! Auf grund der Hang neigung hätte solch ein Bedürfnis auch „ins Auge“

ge hen können. Also ent schlos sen wir uns „nur“ für den Normalweg. Als dann glück -

licher weise unterwegs eine Entsor gungsmöglichkeit gefunden wurde, stand einem

erfolgreichen Gipfelsturm nichts mehr im Wege. Über kleinere Schwierigkeiten wie

40 Grad Blank eisstellen, Tief schnee und verwehte Spuren strebten wir dem dritt -

höchs ten Punkt der Alpen ent gegen. Hier war die Euphorie über die grandiose Aus -

sicht niemandem zu nehmen. Lago Maggiore, Montblanc, Po-Ebene, ja sogar der

ferne Apennin waren auszumachen.

Am nächsten Tag wechselten wir unsportlich die Zermatter Seite und fuhren in das

riesige Parkhaus vor dem mondänen Bergdorf Saas Fee ein. Schnell entflohen wir dem

Massen tou rismus und kraxelten zu den Mischabelhütten hinauf, die in 3.300 Meter

Höhe wie ein Adler horst über der Touristen me tro pole thronen. Als „Sardinen“ verbrachten

wir die Nacht im viel zu engen und stickigen Lager. An Schlaf war nicht zu

denken. Daran änderte auch das Glas Wein für 13 Franken nichts mehr. Noch nie waren

wir so dankbar, um drei Uhr geweckt zu werden. Eine wunderschöne Tour führte

uns als Entschädigung über eine herrliche und lange Himmelsleiter auf das 4.327 Meter

hohe Nadelhorn. Leider konnten sich am Gipfel aus Platzmangel nie mehr als zwei

Personen aufhalten. Deshalb mussten wir auf eine ausgiebige Gipfelrast verzichten.

Trotzdem prägten wir in unserer gut gelaunten

Seilschaft den Begriff „Wellness-Vier tau sen -

der“. Denn die Besteigung des Nadelhorns

stellt eine überaus lohnende Berg tour dar, bei

der sich die technischen Anforderungen bis zum

steilen Gipfelauf schwung in Grenzen halten. So

bleibt für unterwegs viel Zeit, die einzigartigen

Landschaftsein drücke zu genießen.

20

Im nächsten Jahr wollen wir „wieder“ auf das

Finsteraarhorn. Den André würde es freuen.

Mal schaun…

Matthias Grünler

Hätten Sie’s gewusst? – Der „Pisa-Test“ des DAV

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest Europas. Mehr als 6 Millionen Menschen

besuchen die „Wiesn“. In welchem Jahr fand das Volksfest zum ersten Mal statt?

Wie heißt …

• der südafrikanische Chirurg, dem die erste Herzverpflanzung am Menschen

gelang?

• der deutsche Schriftsteller, der 1999 den Nobelpreis für Literatur erhielt?

Wer verbirgt sich hinter folgenden bürgerlichen Namen?

• Herbert Frahm

• Archibald Alexander Leach

Welche Sportarten gehören zum Modernen Fünfkampf?

Wer ist der Zeichner von Asterix?

Welche südamerikanische Hauptstadt wurde am Reißbrett entworfen?

Dies ist eine Auswahl der Fragen, die die Teilnehmer des Kreisjugendring-Quiz im

Februar beantworten mussten. Mit insgesamt 3 Mannschaften war die DAV-Jugend

aus Marktredwitz vertreten. Bei den Junioren (Altersklasse bis 14 Jahre) war eine

Mannschaft, bei den Senioren (Altersklasse 14 bis 20 Jahre) waren 2 Mannschaften

am Start. Unsere „Kleinsten“ belegten den 14. Platz. Bei den Se-nioren waren insgesamt

96 Gruppen am Start. Unsere beiden Teams kamen in die Endausscheidung

und belegten schließlich den 8. und 15. Platz. Uwe Götz, Geschäftsführer des KJR

Wunsiedel i.F.: „Ein beachtliches Ergebnis.“ Das meine ich auch!

Um das eigene Wissen überprüfen zu können, hier die Lösungen:

• Das Oktoberfest fand im Jahr 1810 zum ersten Mal statt.

• Der südafrikanische Chirurg heißt Dr. Christiaan Barnard.

• Den Nobelpreis für Literatur erhielt Günter Grass.

• Herbert Frahm ist Willy Brand.

• Archibald Alexander Leach ist Cary Grant.

• Der Moderne Fünfkampf besteht aus: Luftpistolenschießen, Degenfechten,

Schwimmen 200 m Freistil, Springreiten und 4.000 m-Geländelauf

• Der Zeichner von Asterix heißt Uderzo.

• Die gesuchte südamerikanische Hauptstadt ist Brasilia.

Michael Rabus

Berichte

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Kultur & Medien

Unterwegs über 8000 Meter – und lächeln

Gerlinde Kaltenbrunner in Marktredwitz

Eine Frau steht als Profi-Bergsteigerin ihren Mann und schildert vor 200 Zuhörern

höchst authentisch die Freuden und die mehr oder weniger kontrollierbaren Ge fah ren

an den höchsten Bergen der Erde.

von Wolfgang Neidhardt

Sie lächelt, auch wenn rund um ein kleines Zelt in fast 8.000 Metern Höhe der Schneesturm

tobt. Sie kann warten, bis der Sturm zu Ende ist. Dann kann sie angreifen und

39 Stunden am Stück 3.500 Höhenmeter bis in die Todeszone und zurück überwinden.

Aber sie kann auch umkehren, wenn sie ahnt, dass es lebensgefährlich wäre,

weiterzugehen. Das alles qualifiziert Gerlinde Kaltenbrunner als Bergsteiger-Profi.

Das Lächeln ist Zugabe. Gut 200 Zuhörer in Marktredwitz genossen dieses Lächeln

ebenso reichlich wie höchst authentische Bilder und Erzählungen von „unterwegs

über 8000 Meter”. So lautet der Titel von Kaltenbrunners Vortrag, den die Sektion

Greiz des Deutschen Alpenvereins (DAV) an ihrem Sitz in Marktredwitz präsentierte.

Gerlinde Kaltenbrunner ist mit einigen wenigen weiteren Frauen in eine Domäne des

vermeintlich starken Geschlechts eingedrungen: das Höhenbergsteigen. Sie widerlegt

das Klischee, das der Marktredwitzer DAV-Chef Walter Wenisch bei der Begrü ßung

aus der Zeitschrift „Focus“ zitiert: „Die Frau am Berg, von den Männern oft nur als

Handlangerin akzeptiert.“ Dass Alpinisten bei Höchstleistungen immer noch primär

an Männer denken, könnte Wenischs Versprecher belegen, der die gut 1,70 große

Frau als „Gerlinde Kammerlander“ begrüßte.

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Hans Kammerlander, der an

den höchsten Höhen der Erde

Maßstäbe gesetzt hat, hät te

an der Tourenpartnerin Ger -

linde bestimmt seine Freude.

Wenn die anderen Expe di -

tions teilnehmer schon genug

haben, dann schnappt sie

sich, wie im Vorjahr am K2,

dem zweithöchsten Berg der

Erde, einen noch Willigen und

versucht den Berg in einem

Zug ohne Hochlager zu erreichen.

Geschafft hat sie’s nicht

ganz, weil die Vernunft die

Umkehr gebot.

Diese Geschichte ist die vorläufig letzte, die Gerlinde Kaltenbrunner in Marktredwitz

erzählt, mit Bildern, die ihre Begleiter gefilmt oder fotografiert haben, höchst au thentisch,

hautnah im Wortsinne, wenn die Frau tief vermummt im Schlafsack in großer

Höhe Optimismus verbreitet. Ein sehr „gesunder Optimismus“ ist schon nötig, wenn

sie und zwei Begleiter an der Shisha Pangma von einem Höhensturm drei Tage an

höchst unwirtlichem Ort festgehalten werden.

„I merk dann, dass i weniger wiad”, bemerkt sie locker-trocken, und sie stellt fest,

„dass die Gespräche immer einfacher werden, je höher man kommt.” Doch die Chan -

ce, die geplante erste Überschreitung dieses Berges noch zu schaffen, kommt. Und

Gerlinde schafft sie. Weil sie stark ist und sicher – so sicher, dass sie sich am Kang -

chendzönga eine „eher moralische Sicherung“ leisten will in Form einer Reepschnur,

die im Ernstfall wohl niemanden halten würde.

Der Ernstfall, den hat die Oberösterreicherin, die jetzt mit ihrem Mann und Touren part -

ner im Schwarzwald lebt, auch schon erleben müssen – ohne ihn. Eine Lawine riss am

Dhaulagiri das Zelt zweier Spanier weg, das wenige Meter neben ihrem stand, und begrub

beide zwei Meter unter dem Schnee. Das Glück und ein Taschen messer am Sitz -

gurt, mit dem sie ihr Zelt aufschnitt, retteten ihr vermutlich das Leben. Da nach war es

für Gerlinde Kaltenbrunner „wichtig, wieder in die Berge zu gehen.“ Und beim An marsch

zum nächsten 8.000er ist es ihr „Tag für Tag besser gegangen“. Nicht nur ihr Vater,

wie sie berichtet, vermag das wohl nicht zu verstehen. Doch die 37-Jährige kommentiert

solch tragische Vorfälle eher professionell: „Das lässt sich nicht vermeiden.“

Professionell scheint auch der Umgang mit der Angst. Der Profi Kaltenbrunner weiß,

was er kann und was nicht. „Am meisten gefürchtet habe ich mich bei der Anreise

mit Jeeps über steile Schotterpisten zum Basislager im Karakorum“, berichtet sie

angesichts von profillosen Reifen und halsbrecherischen Fahrern, die in Allah ihren

stärk sten Helfer sehen.

In Schnee und Eis, unterstützt unter anderem

durch stundengenaue Wetterprogno sen aus

Innsbruck, da vermag Gerlinde Kaltenbrunner

das Risiko ziemlich klein zu halten. So ist sie

bisher immer wieder heil zurückgekehrt,

manchmal auch wegen rechtzeitiger Umkehr,

um im Basislager die Freuden des Lebens zu

genießen: etwa die Menüs, die ein Koch aus einem

Sterne-Lokal in Pakistan dort zaubert oder

die eigens gebackenen Torten von ihm, die

freilich bei verspäteter Rückkehr schon steinhart

sind – oder die kleinen Gags am Rande

der Tour. Als im deponierten Rucksack ei nes

Kultur & Medien

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Kultur & Medien

Be glei ters eine Maus ihren Nachwuchs bettet, schlägt Gerlinde Kaltenbrunner vor:

„Den Rucksack konnt’ ma doch den Slowenen aufitragen”, die weiter oben lagerten.

Mit ihrer körperlichen Stärke und dem sanften Gemüt, das meist in ihr Lächeln mündet,

hat sie's geschafft zum Profi. Vor 25 Jahren noch hat sie Pfarrersköchin werden

wollen. Weil der Geistliche im Heimatort Spital am Pyhrn sie auf die heimatlichen

Ber ge mitnahm, nachdem er zur Predigt schon in Bergstiefel und Knickerbocker erschienen

war. Ein Vortrag über den K2 hat dann ihre erste Lust auf den Himalaya geweckt.

Und die scheint intensiver denn je zu sein. „Try again”, mach’s nochmal, hat

ihr der Koch nach der abgebrochenen Mammuttour an diesem Berg auf den Kuchen

gespritzt. Gerlinde Kaltenbrunner wird das wörtlich nehmen und, ob mit oder ohne

Gatten, weiter Richtung 8000er stürmen – „alles freiwillig”, wie sie ihn schwer

schnau fend in großer Höhe in einem Filmausschnitt sagen lässt.

Die Welt der Gerlinde Kaltenbrunner

Training: Dazu gehören etwa auf dem Rad 40 Kilometer und 700 Höhenmeter in zwei

Stunden auf dem Weg zur Arbeit.

Vorbereitung: Vor dem Start einer Tour „futtert“ sich die Bergsteigerin zwei oder drei

Kilo an, startet mit etwa 60 Kilo und nimmt bei einer Expedition dann bis zu acht Kilo

ab.

Anerkennung: In einem Hochlager wollten Kasachen Gerlinde Kaltenbrunner den

Rucksack abnehmen. Als sie wenig später an ihnen vorbeistieg, nannten sie sie

„cinderella caterpillar”.

Rivalität: Will sie nicht sehen oder haben. Mit der Spanierin Edurne Pasaban sei ihr

ein „Wettlauf” um alle 8.000er angedichtet worden. Mit ihr aber war sie gemeinsam

auf dem Broad Peak, und mit ihr verbindet sie eine gute Freundschaft.

Grenze: Körperlich habe sie sie noch nie erreicht, meint Gerlinde Kaltenbrunner.

Ihre Zufriedenheit: „Als kleiner Mensch an so großen Bergen in so wilder Natur

unterwegs zu sein.“

Gerlinde Kaltenbrunner, 37 Jahre alt, geboren in Spital am Pyhrn/Oberösterreich, seit

2007 verheiratet mit Ralf Dujmovits, einem deutschen Höhenbergsteiger und Leiter

einer Alpinschule in Bühlertal/Schwarzwald.

Gelernte Krankenschwester, später Vertreterin für Sportartikel, seit 2003 Profi-Berg -

steigerin. Zehn der 14 Achttausender der Erde hat sie bisher erstiegen, fünf davon

mit ihrem Mann – und die verbleibenden vier sind Ziele in den kommenden Jahren.

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Neues aus dem Hochgebirgs-Naturpark

Zillertal-Info

Es gibt wieder einige interessante Neuigkeiten im Naturpark, und die Vorbereitungen

für zahlreiche Projekte des Sommers laufen bereits. Hier ein kurzer Überblick:

Bergsteigerdorf Ginzling

Der Bau des Besucherzentrums

in Ginzling schreitet voran.

Nach der Firstfeier, die noch im

De zem ber stattfand, sind die

Innen aus bauten voll im Gange.

Parallel da zu laufen die Pla -

nung und Um setzung der inter -

aktiven Dauer ausstellung –

dem Herz stück des neuen

Gebäudes. An 10 Sta tio nen,

verteilt über zwei Stock werke,

erfährt der Be su cher alles

Wichtige über den Hoch ge -

birgs-Naturpark Ziller taler Al -

pen. Doch mehr soll an dieser

Stelle nicht verraten werden.

Überzeugen Sie sich selbst und

besuchen Sie uns ab Mitte Juli

im neuen Info zent rum im

Bergsteigerdorf!

im Bau: das Besucherzentrum

Naturpark-Ausstellung „Gletscher.Welten“

Ab Anfang Juli startet die Naturpark-Ausstellung „Gletscher.Welten“ mit faszinierenden

Bildern aus dem Inneren der Riesen des Ewigen Eises in ihr zweites Jahr. Mit interessanten

Beiträgen zu den Bereichen Alpinismus, Lebensraum Gletscher(Vorfeld),

Klimawandel, Entstehen und Vergehen der Gletscher werden die Besucher über ein

breit gefächertes Themenspektrum informiert. Gletscherbilder aus Mikrokristallen

run den das abwechslungsreiche Ausstellungs-Konzept ab. Die Naturparkbetreuung

freut sich auf Ihren Besuch im Mehrzweckgebäude, dem alten Schulhaus und einem

Freigelände in Ginzling.

25


Zillertal-Info

Bergwald-Projekt 2008

Das diesjährige Bergwald-Projekt des Österreichischen Alpenvereins findet am

Schwend berg im Bereich der Zillertaler Höhenstraße statt. Der unentgeltliche Einsatz

von Freiwilligen für den Schutzwald ist eine Erfolgsgeschichte, die Jahr für Jahr immer

mehr Interessierte begeistert. Eine Woche lang werden Maßnahmen wie Aufforstung,

Jungwuchspflege und Zaunauflegen unter fachkundiger Anleitung durchgeführt. Die

Teilnehmer unterschiedlichen Alters bilden eine bunt gemischte Gruppe und setzen

sich aus ver schiedenen Berufs grup pen und

Nationalitäten zusammen.

Lama-Trekking, neu im

Sommerprogramm 2008

Naturpark-Sommerprogramm 2008

In diesem Sommer wartet der Naturpark mit einigen Neuerungen auf. Zum einen

wurde die Saison verlängert. Sie beginnt Ende Mai und dauert bis Anfang Oktober.

Zum anderen stellten die beiden Tourismusverbände Mayrhofen-Hippach und Tux-

Fin ken berg ihr jeweiliges Wanderprogramm ein und bieten nun zusammen mit dem

Natur park ein regionales Sommerprogramm an. Das Angebot umfasst viele unterschiedliche,

erlebnisreiche Touren, wie z.B. den „Klassiker“ Gletscherweg Berliner

Hütte. Aber auch neue Wanderungen wie Lama-Trekking, Klettersteig, Höhlentouren,

Kräu-ter wanderungen oder der Wasserfallweg sind hinzugekommen, so dass für jeden

Geschmack und jede Altersstufe sicherlich etwas dabei ist. Begleiten Sie uns

doch auf einer unserer geführten Touren und lassen Sie sich viel Interessantes von

den fachkundigen Wanderführern erzählen!

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Aufforstung des Schutzwaldes

am Schwendberg im Zillertal

Hüttentrekking „Zillertaler Runde/Berliner Höhenweg“

Besonders empfehlenswert ist das Hüttentrekking „Zillertaler Runde / Berliner Hö -

henweg“, das entweder als reine Trekkingtour (Gutscheinheft für 3 oder 7 Nächte)

oder auch in Kombination mit einem Hotelaufenthalt (4 Nächte Hotel, 3 Nächte Hütte)

gebucht werden kann. Wenn man möchte, können diese Touren auch mit einem einheimischen

Bergführer unternommen werden oder man wandert vollkommen selbstständig,

soweit die Füße tragen. Gute Basisinformationen liefert die neu aufgelegte

Broschüre des Alpenvereins „Zillertaler Runde / Berliner Höhenweg“, die bei den

Sektionen und beim Naturpark ab April verfügbar ist.

Weiterführende Informationen und Bilder zu unseren Tätigkeiten finden Sie auf der

Naturpark-Homepage (www.naturpark-zillertal.at). Wir freuen uns über Rück mel -

dungen, auch per E-Mail unter naturpark.zillertal@alpenverein.at!

Viele Grüße aus dem Naturpark,

Willi Seifert und Anton Heufelder

neuer

Flyer zum

Höhenweg

Zillertal-Info

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Zillertal-Info

Der Mayrhofener Klettersteig „Zimmereben“

In den letzten Sektionsmitteilungen berichteten wir über die Anlage zweier neuer

Klet tersteige im Zillertal. In der „Zillertaler Heimatstimme“ vom 9. März 2008 informierte

die Bergrettung Mayrhofen nochmals über den Klettersteig „Zimmereben“.

Nachfolgend der Artikel von Walter Ludl, Bergrettung Mayrhofen:

„Das Begehen eines Klettersteiges hat seinen eigenen Reiz und so verwundert es

nicht, dass er schon jetzt bei Tag und Nacht, Sonne und Schneefall begangen wird. Er

weist die Schwierigkeitsgrade c = schwierig bis d = sehr schwierig auf. Gemeint ist

damit, dass der Klettersteig durch senkrechtes, teilweise überhängendes Felsge län -

de, mit einem Stahlseil gesichert, führt. Verwendet wurden verzinkte Eisenklam mern,

Tritt- und Haltebügel neuester Generation.

Vielfach wurden kleine natürliche Tritte und Reibungsplatten in die Aufstiegsroute integriert.

Zurzeit wird an der Errichtung eines zweiten, etwas leichteren Klettersteiges

gearbeitet. Voraussetzung zum sicheren Begehen des Klettersteiges ist ein guter gesamtkörperlicher

Trainingszustand.

Ausrüstung:

Die komplette Klettersteigausrüstung besteht aus Helm (1), Sitzgurt (3) evtl. zusätzlicher

Brustgurt (2) samt Bandschlinge zur Verbindung beider (5), Klettersteigset (6)

– zusätzlich einen Karabiner mit einer Selbstsicherungsschlinge. Handschuhe (4)

sind sicher von Vorteil. Leider wurde schon beobachtet, dass Kletterer nur sehr

man gelhaft ausgerüstet unterwegs waren.

28

Dem Klettersteiggeher muss klar sein:

Nur mit einem Karabiner und einer Bandschlinge

gesichert, kann ein Sturz schon bei einer Fallhöhe

von ei nem halben Meter zu schweren Verletzungen

und un ter Umstän den zu einem Karabinerbruch

führen! Grundsätzlich sollte ein Sturz auf Kletter -

stei gen durch exaktes Handling absolut tabu sein!“

Anmerkung: Mit dem Foto soll die im Text angesprochene

richtige Klettersteigausrüstung optisch verdeutlicht

werden. Dazu wurden die entsprechenden

Nummern in den Text eingefügt.

Zillertal-Info

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Touren und Ausbildung

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Touren und Ausbildung

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Touren und Ausbildung

Kat. Art der Tour 1. Tag 2. Tag je Folgetag

1 · einfache Bergwanderung

· Radtour

5,- € 5,- € 5,- €

2 · anspruchsvolle Bergwanderung

· Klettersteigtour

· einfache Gletschertour bzw. Skitour

10,- € 5,- € 5,- €

3 · anspruchsvolle Gletschertour

bzw. Skitour

· Klettertour

15,- € 10,- € 5,- €

4 · Ausbildungskurs

(ohne Theorieabend)

· Skikurs

5,- € 5,- € 5,- €

1. Von Nichtmitgliedern der Sektion wird ein 50%iger Aufschlag erhoben.

2. Von Mitgliedern bis zu einem Alter von 21 Jahren werden keine Teilnehmer -

gebühren erhoben.

3. Eine Anmeldung ist nur gültig, wenn gleichzeitig der in der Ausschreibung

genannte Teilnehmerbetrag einbezahlt wird.

4. Der eingezahlte Betrag wird zurückerstattet, wenn die Tour vor Beginn abgesagt

wird. Nach begonnener Tour erfolgt keine Rückerstattung.

5. Eine Tour wird nur durchgeführt, wenn mindestens 75% der vorgesehenen

Teilnehmer erreicht werden (bei Touren der Kat. 3 mind. 2 Teilnehmer).

6. In Härtefällen können Teilnehmergebühren ganz oder teilweise erlassen werden.

Die Entscheidung trifft der Ausbildungsreferent im Einzelfall.

7. Teilnehmergebühren können von Mitgliedern durch sonst nicht weiter vergütete

Arbeitseinsätze an der Kletterwand oder auf der Hütte, bei der Sektionsverwaltung

u.ä. abgeleistet werden. Eine Arbeitsstunde wird dabei mit 5 € angerechnet.

Eine Übertragung auf das Folgejahr ist nicht möglich.

Tourenanmeldung

Bitte verwenden Sie die Anmeldeformulare auf der nächsten Seite und senden Sie

diese an den jeweiligen Tourenführer (Adressen auf der Anschlussseite des

Tourenprogramms) oder melden Sie sich einfach telefonisch an.

Bitte beachten: Wenn nichts anderes angegeben, ist grundsätzlich Anmeldeschluss

14 Tage vor Tourenbeginn.

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Touren und Ausbildung

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Touren- und Ausbildung

Fachübungsleiter Hochtouren

Richard Panzer

Hauptstr. 8

95700 Neusorg

Tel. 09234 / 85 40

Fachübungsleiter

Bergsteigen

Markus Häring

Wunsiedler Str. 13

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 82 346

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Martin Glöckner

Forst 36

95488 Eckersdorf

Tel. 0921 / 44 420

Fachübungsleiter

Alpinklettern

Michael Schmidt

Oberer Wiesengrund 83

89134 Blaustein

Tel. 07304 / 43 09 52

Rudi Übelmesser

Weha 20

95506 Kastl

Tel. 09648 / 91 37 41

DAV-Wanderleiter

Eberhard Eisenbeiß

Werdauer Str. 9

07973 Greiz

Tel. 03661 / 43 10 92

Trainer C Sportklettern (Breitensport) Kletterbetreuer

Alwin Neudert

Pechofener Str. 54

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 40 00 744

Jugendleiter mit Ausweis

Michael Rabus

Kellererberg 11

82541 Münsing

Tel. 08177 / 99 79 98

Jugendleiter mit

Grundlehrgang Alpin

Mirko Börner

Käthe-Kollwitz-Str. 16

07743 Jena

Tel. 0160 / 93 73 47 14

Weitere Organisatoren von Touren

Stefan Jänsch

Haydnstr. 6 a

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 87 587

Dr. Siegfried Steinkohl

Sonnleite 6

95688 Friedenfels

Tel. 09683 / 450

Sabine Schelter

Weißenstädter Straße

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 88 13 10

Rainer Rahn

Johann-Nestroy-Str. 13

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 70 790

Günther Weiss

Markt 28

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 63 542

Johannes Dötterl

Steinackerweg 6

95670 Waldershof

Tel. 0160 / 97 03 41 13

Weitere Jugendleiterin

Dorothea Hamann

Parkgasse 62

07973 Greiz

Tel. 03661 / 67 60 41

Walter Wenisch

Wildgartenstraße 19

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 16 23

Verschiedenes...

Fachübungsleiter unserer Sektion im „ALPIN“-Testteam

Michael Schmidt, Fachübungsleiter Alpinklettern unserer Sektion, ist seit einigen

Jahren Mitglied im Testteam des Bergsteiger-Magazins „ALPIN“.

Für die Skisaison 2007/2008 testete er mit 17 (!) weiteren Fahrern vier Tage lang im

Skigebebiet Warth/Schröcken am Arlberg 13 Paar Freeride-Ski. Mit jedem Ski wurde

eine Abfahrt auf der Piste und eine Abfahrt abseits der Piste gemacht, dann wurde

der Ski auf einem standardisierten Fragebogen bewertet.

Freeride-Ski sollten mindestens 80 mm Breite unter

der Bindung mit einer tiefschnee gerechten

Taillierung haben und sind in erster Linie

für nicht präpariertes Ge lände geeignet.

Der von Michael Schmidt favorisierte

„Freerider“ stammt von der Skifirma

„PURE“, ist ein Spezialist für tiefen

Pulverschnee und wird für sehr

gute Ski fahrer empfohlen. Wer

den Ski kaufen will, muss aber

ganz schön tief in die Tasche

greifen. Bei 899 € braucht

es große Mengen Tiefschnee,

um einen ungeminderten

Fahrspaß zu haben.

Fotos: Quelle

Birgit Gelder

35


Verschiedenes...

An- und Verkäufe

Unter der oben genannten Rubrik bieten wir allen Mitgliedern die Veröffentlichung

kostenloser Kleinanzeigen an. Wenn Sie also etwas kaufen oder verkaufen wollen,

beschreiben Sie kurz und informativ den Artikel, geben Ihren Namen, Ihre Tele fon -

nummer und Ihre Preisvorstellung an und senden dies an die unten genannte

Adresse.

Einzige Voraussetzung: Alle Artikel sollten einen „sportlichen Charakter“ haben.

Alle anderen Gegenstände werden nicht veröffentlicht!

Einsendungen bitte an: Markus Häring

Wunsiedler Str. 13

95615 Marktredwitz

Günstiger Einkauf für AV-Mitglieder

Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten Sie:

10% Preisnachlass bei „The North Face Store“

Krebsgasse 8, 90402 Nürnberg

15% Preisnachlass bei Trekkingfachgeschäft

„Draußen leben“

Thalbach 7, 07973 Greiz

Redaktionsschluss für das nächste Heft (Heft 70):

20. Oktober 2008

Erscheinungstermin Dezember 2008

Bitte senden Sie bis dahin Ihre Programme, Beiträge und Bilder, falls möglich auf

Dis kette oder per E-Mail, an eine der nachfolgenden Adressen. Ihre Unterlagen

erhalten Sie selbstverständlich wieder zurück.

Walter Wenisch Markus Häring

Wildgartenstr. 19 Wunsiedler Str. 13

95666 Mitterteich 95615 Marktredwitz

w.wenisch.mitterteich@t-online.de fisch.sprotte@t-online.de

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Bergsteigertreff Marktredwitz

Die Sektion

Jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Gaststätte „Bräustüberl“, Marienstraße 4.

Beginn 19:30 Uhr.

Termine 2008:

Juli – September Sommerpause

18. Oktober Tourenabschluss im Zoigl Marktredwitz mit Musik

ehemals Gaststätte „Zum frischen Keller“ am Markt 37

Achtung: Dieser Termin ist ein Samstag!

12. November Diavortrag von Hermann Schill „Schill’s Wilder Westen –

Unterwegs mit dem Wohnmobil durch USA/Kanada”

10. Dezember Weihnachtsfeier

Ansprechpartner:

Markus Häring

Wunsiedler Str. 13

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 82 346

Ortsgruppe Greiz

Die Gruppe Greiz trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr im Vereins -

lokal „Gasthof Schwarzer Bär“, 07987 Kahmer, Tel. 03661 / 43 01 39.

Nähere Auskünfte und Voranmeldungen bei Obfrau Anne-Kathrein Eisenbeiß,

Wer dauer Str. 9, 07973 Greiz, Tel. 03661 / 43 10 92.

Termine 2008:

14. Juni Seniorenklettern im Steinicht

02. Juli Grillabend

16. August Klettern im Steinicht

im August 2. Hochtour der Frauen der Ortsgruppe Greiz in den Alpen.

Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

27. September Arbeitseinsatz Erzgebirgshütte

19. Oktober Herbstwanderung

im November Veranstaltung mit dem Filmclub Greiz „Der besondere Berg film“

Termin und Titel werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

06. Dezember Weihnachtsfeier

14. Dezember Adventswanderung

37


Die Sektion

Jugendgruppe Greiz

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Unser Programm 2008:

Mai Klettern im Stei nicht

Juni Fahrt ins Elbsandstein/Bielatal

Juli Kanutour auf der Elster

August Klettern im Vogtland

September Fahrt zur Greizer Hütte

Klettern

Oktober Klettern

Bowling im Strike in Greiz

November Klettern

Dezember evtl. 20./21.12. Weihnachtsfeier

Die Jugendleiter der Jugendgruppe Greiz:

Mirko Börner

Käthe-Kollwitz-Str. 16

07743 Jena

Tel. 0160 / 93 73 47 14

Dorothea Hamann

Parkgasse 62

07973 Greiz

Tel. 03661 / 67 60 41

E-Mail-Adresse der Jugendgruppe Greiz:

jugend-greiz@alpenverein-greiz.de

Vorjugendgruppe Marktredwitz (8 – 14 Jahre)

Die Sektion

Wer zur Gruppe dazustoßen will, kann sich direkt bei der Betreuerin Sabine Schelter

unter der Telefonnummer 09232 / 88 13 10 informieren.

Es werden neben dem Klettern in der Halle auch andere Aktivitäten (z.B. Schwim -

men, Wandern, Schlittschuhlaufen usw.) unternommen. Wer Interesse hat, bitte

vorher Infos einholen.

Achtung:

Krankheitsbedingt kann Sabine Schelter die Gruppe derzeit nicht betreuen.

Jörg Wanitzek und Tamina Schelter vertreten sie. Danke!

Jugendgruppe Marktredwitz (14 – 18 Jahre)

Servus, hallo, gruezi!

Du bist zwischen 14 und 18 Jahre alt, suchst

in kleinen oder großen Bergen eine Heraus -

forderung und Klettern findest du cool?

Dann bist du hier an der richtigen Adresse.

Fragen?

Näheres erfährst du bei:

Johannes Dötterl

Steinackerweg 6

95679 Waldershof/Poppenreuth

Tel. 0160 / 97 03 41 13

Wir haben jetzt eine eigene E-Mail-Adresse!

jugend-marktredwitz@alpenverein-greiz.de

Während der Abwesenheit von Johannes

Dötterl wegen seines Studiums übernehmen

Johannes Ponnath und Marius Radke die

Organisation und Führung der Jugend -

gruppe.

Danke für dieses Engagement!

39


Die Sektion

Unser Programm 2008:

April/Mai Kletterauftakt im Freien an den Felsen

der Fränkischen Schweiz

06. – 14. September Klettercamp in Arco, Gardasee

Siehe Ausschreibung auf der nachfolgenden Seite

23. Oktober Besuch Diavortrag „Tibets letztes Geheimnis“

von Bruno Baumann in Weiden

November Einführung ins Tiefschneefahren

Theoriekurs Lawinenkunde

Dezember Tiefschneekurs

(in den Weihnachtsferien)

von Januar bis

Dezember

… und natürlich Eis- und Pizzaessen all year long

DU!!

Ja, genau Du, hast auf Deinem Dachboden, im Keller, in einer alten Kiste... bestimmt

noch ein paar alte Kletterschuhe liegen, die nicht mehr gebraucht werden. Und genau

darum bitten wir, denn wir wollen allen Neueinsteigern und Kletterinteressenten

durch den Verleih von Kletterschuhen unseren Sport besser nahebringen. Schließlich

wissen wir alle, dass man das Klettergefühl mit groben Turnschuhen in der Wand

höchstens erahnen kann... Darum gib Dir ‘nen Ruck, schau mal nach und bring uns

vorbei, was Du nicht mehr brauchst. Hier findet’s noch sinnvolle Verwendung und bestimmt

den einen oder anderen dankbaren Abnehmer.

Abgabe bei der Geschäftsstelle in Marktredwitz zu den gewohnten Geschäftszeiten.

Wenn das nicht möglich ist, bitte Info per E-Mail: michael.rabus@gmx.de oder

Tel. 08177 / 99 79 98 an den Jugendreferenten Michael Rabus.

Danke!

40

Klettern in Marktredwitz und Friedenfels (Halle)

Termine nach Absprache

Jugendgruppenfahrt nach Arco/Gardasee

06.09. – 14.09.2008

Im Herbst wollen wir an den Ufern des

Gardasees noch mal richtig Sonne tanken

und Abenteuer bestehen. Geplant ist eine

Kletterfreizeit in Arco, dem kleinen Städtchen

im Norden des Gardasees. Arco und das

Sarcatal sind das Mekka der Freikletterer

in Norditalien und bieten neben ihrem

italienischen Flair – dem genialsten Eis,

das Du je gegessen hast – einen idealen

Ausgangspunkt zu sehr gut abgesicherten

Sport klet terrouten aller Schwierigkeitsgrade

und Längen. Selbst wenn das Wetter einmal schlecht

sein sollte, können wir uns in der platzeigenen Boulderhalle

austoben. Neben dem Klettern können wir auch einmal eine

Bergtour unternehmen und einen Klet tersteig machen.

Hört sich gut an!? –

Also, worauf wartest Du noch!?

Organisatorisches:

Die Unterbringung erfolgt in einer Ferienwohnung. In den geschätzten

Gesamtkosten (abhängig von den Anmeldungen)

von 190,- € sind die An-/Abreise, Unterkunft und

Verpflegung enthalten.

Den Termin für ein Vortreffen an der Kletterwand

in Dörflas, wo wir alle Formalitäten und die

Ausrüstung klären werden, gibt es nach

dem Anmeldeschluss am 30. Mai 2008.

Für Rückfragen: Tel. 0160 / 97 03 41 13.

Die Sektion

41


Die Sektion

Wir suchen Dich …

für die ehrenamtliche Leitung einer Kinder-/Jugendgruppe

Interessiert? …dann sollten wir uns treffen!

… schreib eine E-Mail an:

michael.rabus@gmx.de

Jugend des DAV Sektion Greiz

Sitz Marktredwitz

Jugendreferent: Michael Rabus

Hast Du Lust …

• mit Kindern & Jugendlichen zum Klettern, MTBiken,

Skifahren zu gehen oder ins Gebirge zu fahren?

• Spiele zu spielen & neue Erfahrungen zu sammeln?

• auf eine fundierte Jugendleiterausbildung?

• junge & engagierte Leute zu treffen?

42

Wieso Dich? – Weil Du …

• erste eigene Erfahrungen im Bergsport besitzt!

• Motivation und Zeit für die Leitung einer Gruppe hast!

• Talent im Umgang mit Kindern & Jugendlichen hast!

• bereit für selbständiges & eigenverantwortliches

Handeln bist!

• zwischen 16 und 99 Jahre alt bist!

Wir freuen uns auf Dich!

Mittwochswanderer

Die Sektion

07.05.08 Von Bergnersreuth zum Steinhaus

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, um 9:45 Uhr

am Museumsparkplatz Bergnersreuth; Gehzeit 4 Stunden; Einkehr im Gasthaus

„Stein haus“; Führer Anni und Adolf Som mer, Tel. 09233 / 87 16

04.06.08 Von Fichtelberg nach Oberwarmensteinach

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz; um 9:45 Uhr am

Parkplatz Neukauf in Tröstau; Gehzeit 4,5 Stunden; Einkehr im Gasthaus „Goldener

Stein“; Führerin Anna Schlicht, Tel. 09236 / 539

Die Mittwochswanderer auf dem Ochsenkopf im Januar 2008

02.07.08 Von Wunsiedel über das Gold- und Silberdorf Schön brunn zur

Luisenburg mit Besuch des Greifvogelparks in Wunsiedel

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, um 9:45 Uhr am

Busbahnhof in Wunsiedel; Gehzeit 4 Stunden; Einkehr auf der Luisenburg; anschließend

Möglichkeit zum Besuch einer Vorführung im Greifvogelpark in Wunsiedel;

Führerin Anni Nürnberger, Tel. 09232 / 43 36

43


Die Sektion

06.08.08 Vom Bayreuther Haus bei Mehlmeisel nach Ahornberg

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, 9:45 Uhr am Park -

platz Neukauf in Tröstau, um 10.00 Uhr am Bayreuther Haus; Gehzeit ca. 4 Stunden;

Einkehr beim „Glässel“ im Flötzbachtal in Ahornberg; Führerin Anna Schlicht,

Tel. 09236 / 539

03.09.08 Von Pechbrunn nach Großbüchlberg, über die „ Rote Marter“ zurück

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, um 9:45 Uhr am

Bauhof Pechbrunn (alte B 15, Ausfahrt Pechbrunn Süd, 100 m in Richtung Konners -

reuth); Gehzeit 4 Stunden; Einkehr in der Petersklause in Großbüchlberg; Führer Karl

Heinz Arzberger, Tel. 09231 / 61 636, und Heinz Werner, Tel. 09231 / 38 74

01.10.08 In das Maintal bei Bad Berneck

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, um 9:45 Uhr am

Parkplatz Neukauf in Tröstau; Gehzeit 4 Stunden; evtl. Rucksackverpflegung; Führer

Brigitte und Reinhold Debes, Tel. 09232 / 25 46

05.11.08 Sprüchlaweg bei Sparneck

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz, um 9:45 Uhr am

Bus bahnhof in Wunsiedel; Gehzeit 4 Stunden; Einkehr in Oppenroth; Führer Günter

Götz, Tel. 09232 / 47 59

03.12.08 Von Marktredwitz nach Poppenreuth

Treffpunkt um 9:30 Uhr am Freibad-Parkplatz an der Dreibogenbrücke in Marktred -

witz; Gehzeit 4 Stunden; Einkehr im Gasthaus „Grüner Baum“ in Poppenreuth;

Füh rer Hans Frohmader, Tel. 09231 / 61 507

Bitte immer die Terminmitteilungen in der Frankenpost und im Neuen Tag am Vortag

unter Marktredwitz beachten. Eventuelle Änderungen werden dort bekannt gegeben.

Gäste und Nichtmitglieder sind stets herzlich willkommen.

44

Anni Nürnberger, Tel. 09232 / 43 36

Ehrenvorsitzender

Horst Löffler

Papenheide 13

27232 Sulingen

Tel. 04271 / 34 13

Schatzmeisterin

Anni Nürnberger

Heinrich-Beer-Str. 7

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 43 36

sektion.greiz@vr-web.de

Vertreter der

Sektionsjugend

Michael Rabus

Kellererberg 11

82541 Münsing

Tel. 08177 / 99 79 98

michael.rabus@gmx.de

Ausbildungsreferent

Martin Glöckner

Forst 36

95488 Eckersdorf

Tel. 0921 / 44 420

magloeck@aol.com

Vorstandschaft

1. Vorsitzender

Walter Wenisch

Wildgartenstr. 19

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 16 23

info@alpenvereingreiz.de

Mitgliederverwaltung

Brigitte Wenisch

Wildgartenstr. 19

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 16 23

info@alpenvereingreiz.de

Hüttenwart der

Greizer Hütte

Hans Geyer

St.-Cajetan-Str. 10

81669 München

Tel. 089 / 49 91 325

hans.geyer@t-online.de

Naturschutzreferent

Thomas Kraus

Waldeckweg 19

83026 Rosenheim

Tel. 0177 / 29 51 848

oekarts@web.de

Die Sektion

2. Vorsitzender

Rainer Rahn

Johann-Nestroy-Str. 13

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 70 790

wein.rainer@gmx.de

Schriftführerin

Anna Schlicht

Nageler Str. 6

95682 Brand

Tel. 09236 / 539

Hüttenwart der Greizer

Erzgebirgshütte

Harry Kießling

Talbach 7, 07973 Greiz

Tel. 0172 / 35 07 245

erzgebirgshuette@

alpenverein-greiz.de

Obfrau der Gruppe Greiz

Anne-Kathrein Eisenbeiß

Werdauer Str. 9

07973 Greiz

Tel. 03661 / 43 10 92

anne.eisenbeiss@gmx.de

Vertreterin der Mitglieder außerhalb der Ortsgruppen

Dr. Ulrike Neumcke

Entenmühlstr. 17 a, 66424 Homburg, Tel. 06841 / 37 75, u.neumcke@gmx.de

Ehrenrat

Hans Arzberger

Dürnbergstr. 22

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 23 23

Horst Löffler

Papenheide 13

27232 Sulingen

Tel. 04271 / 34 13

Rechnungsprüfer

Dr. Karlheinz Seliger

Schönfelder Str. 78

07973 Greiz

Tel. 03661 / 36 70

Willi Födisch Dieter Audorff

Steinwaldstr. 26, 95478 Kemnath Dammstr. 2, 95195 Röslau

Tel. 09642 / 36 09 Tel. 09238 / 401

45


die Sektion

46

Frau Edith Hetzer

Flensburg

86 Jahre – Mitglied seit 1936

Frau Hetzer trat 1936 – also noch in Greiz – in die Sektion ein,

schloss sich ihr nach der Verlegung des Sektionssitzes in den

Westen wieder an und hielt ihr bis zu ihrem Tod als einzigem

Verein, also über mehr als 70 Jahre, die Treue. Mit ihr verlieren

wir das Mitglied mit der längsten Zugehörigkeit.

Frau Hetzer besuchte regelmäßig die Versammlungen und die

Greizer Hütte, trotz der großen Entfernung und solange es ihre

Gesundheit zuließ. Mit ihrer Familie – ihr Gatte Walter Hetzer

war von 1955 bis 1968 Hüttenwart der Greizer Hütte –

fühlte sie sich dauerhaft der Sektion verbunden.

Frau Sigrid Seidel

Essen

80 Jahre – Mitglied seit 1969

Wir werden den Verstorbenen ein

ehrendes Gedenken bewahren.

Geschäftsstelle Marktredwitz

Verstorbene

Das Ausrüstungslager befindet sich in der DAV-Geschäftsstelle der Sektion

in Markt red witz, Markt 13. Telefonisch ist die Geschäftsstelle erreichbar unter

Tel. 0160 / 17 89 088 (Anrufbeantworter). Während der Geschäftszeiten erhalten

Sie eine persönliche Ver bin dung.

Die Geschäftsstelle liegt sehr zentral mitten im Markt von Marktredwitz. Zu den

nach - folgend genannten Öffnungs zeiten ist es möglich, mit dem Auto direkt vor

der Ge schäfts stelle zu parken, da zu diesem Zeitpunkt die Fußgängerzone befahren

werden darf.

Öffnungszeiten:

Oktober bis April Mai bis September

Donnerstag

von 18.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag

von 18.00 – 20.00 Uhr

Achtung! Am Donnerstag, 22. Mai 2008 (Fronleichnam),

ist die Geschäftsstelle geschlossen!

Ansprechpartner

für die Geschäftsstelle:

Rainer Rahn, 2. Vorsitzender

Johann-Nestroy-Str. 13

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 70 790

47


Sektionseinrichtungen

Die Serviceleistungen der DAV-Geschäftsstelle:

• Gut sortierte Alpin-Bibliothek

• Ausleihung von Karten- und Führermaterial des gesamten Alpenraumes *

• Ausleihung von Ausrüstungsgegenständen für die meisten alpinen Sportarten *

• Telefonische Reservierung von Ausrüstungsgegenständen unter 0160 / 17 89 088 *

• Verkauf von Hüttenschlafsäcken, Sektionsaufklebern und AV-Karten

• Fachkundige Ausrüstungsberatung

• Auskünfte über unser Touren- und Ausbildungsprogramm

• Umfangreiches, kostenloses Informationsmaterial

• Aufnahme von Neumitgliedern

* nur für DAV-Mitglieder

Die Ausleihung von Ausrüstungsgegenständen erfolgt gegen Unterschrift (mit der

man die Ausleihbestimmungen anerkennt – liegen zur Einsichtnahme bereit) und

Bezahlung der Gebühr. Die anfallenden Gebühren pro Gegenstand sind aus der

nachfolgenden Gebührentabelle zu ersehen.

Gebührentabelle

für Sektionsausrüstung der DAV-Sektion Greiz e. V.

Gebührengruppe 0

(Karabiner pro Stück)

Gebührengruppe I

(bis € 25,- Materialwert/Stück)

Gebührengruppe II

(bis € 75,- Materialwert/Stück)

Gebührengruppe III

(bis € 200,- Materialwert/Stück)

Gebührengruppe IV

(ab € 200,- Materialwert/Stück)

Führer

bei Nichtabgabe

jede weitere Woche

48

Erwachsene Junioren bis 21 Jahre,

Studenten, Wehrpflichtige

0,70 €

pro Woche

1,- €

pro Woche

2,- €

pro Woche

3,50 €

pro Woche

5,- €

pro Woche

2,- €

pro Woche

0,50 €

pro Woche

0,70 €

pro Woche

1,50 €

pro Woche

3,- €

pro Woche

4,- €

pro Woche

1,- €

pro Woche

doppelter Tarif der Gebührengruppe

Sektionseinrichtungen

Folgende Ausrüstungsartikel können ausgeliehen werden:

Gebührengruppe

3 Abseilachter I

1 AV-Schlüssel für Winterräume 20,- € Kaution

1 Benzinkocher mit Treibstoffflasche II

1 Bergseil (Halbseil) 40 m lang, 9 mm Ø III

2 Bergsteigerzelte (Everest/4-Mann) mit Überzelt IV

6 Biwaksäcke (1-Mann, 2-Mann und 3-Mann) I/II

7 Brustgurte (6 verstellbar) mit Schraubkarabiner I

2 Eishämmer mit Handschlaufe II

8 Eispickel II

2 Eisschrauben (Titan) II

5 Extrem-Eispickel mit Handschlaufe II/III

1 Felshammer II

2 Firngleiter Salewa mit Kipphebelbindung III

versch. Führer (AV- und Auswahlführer) 0,50 / 1,- € p.W.

2 Paar Gamaschen I

8 HMS-Karabiner 0/I

1 Höhenmesser „Thommen” III

2 Kinderkomplettgurte mit Schraubkarabiner II

7 Kletterhelme II

7 Klettersteig-Sets II

1 Kochgeschirr (4-teilig) II

5 Kompasse I/II

2 Komplettgurte (verstellbar) II

2 Kuppelzelte (3-Mann) mit Überzelt IV

7 Lawinenschaufeln (6 Metall, 1 Alu mit Säge) I/II

6 Lawinensonden (6-teilig) I

4 Lawinenverschüttetensuchgeräte „Ortovox“ bzw. „Mammut“ III

4 Paar Leichtsteigeisen (verstellbar) II

4 Schnapp-Karabiner 0

1 Seilstück 15 m lang, 10 mm Ø I

1 Snowcard (für die Beurteilung von Lawinengefahr) I

6 Sportklettersitzgurte (verstellbar) II

9 Paar Steigeisen (verstellbar) II

2 Paar Tourenstöcke (verstellbar) I

49


Sektionseinrichtungen

Kletteranlage in der Turnhalle der TS Marktredwitz-Dör flas

Bitte entnehmen Sie die Termine von Mai bis Dezember 2008 der

Tagespresse oder unserer Internetseite. In den Monaten Juli und

August ist Sommerpause.

Allgemeine Öffnungszeiten an den Klettertagen:

Dienstag: 18:00 – 21:30 Uhr

Samstag: 18:00 – 21:00 Uhr

Sondertermine:

Neben den genannten Öffnungszeiten besteht für Sektionsmitglieder die Möglich -

keit, Sondertermine zu organisieren. Voraussetzung dafür ist die Anwesen heit mindestens

eines Kletterbetreuers. Für diese Sondertermine werden pro Stunde 15,- €

verrechnet.

Ansprechpartner:

Alwin Neudert

Pechofener Str. 54

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 40 00 744

ja-neudert@t-online.de

Kletterwand-Nachbarschafts-Kooperation

1. Bei Vorlage einer Kletterwand-Jahreskarte der Sektionen Karlsbad (Tirschenreuth),

Selb und Greiz gelten beim Besuch der Nachbarsektions-Kletteranlagen die gleichen

Gebührensätze wie für ein Sektionsmitglied.

2. Bei Zuzahlung von 10,- € bzw. 20,- € beim Kauf einer Kletterwand-Jahreskarte der

Sektionen Karlsbad (Tirschenreuth), Selb und Greiz gilt diese auch in den Kletteranlagen

der Nachbarsektion(en).

3. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit den genannten Vergünstigungen

zwischen den Sektionen

Greiz und Karlsbad

(Tirschenreuth)

sowie dem TSV Friedenfels.

50

Benutzungsgebühren

Sektionsmitglieder

Sektionseinrichtungen

Mitglieder

an derer

Sektionen

Tageskarte

Nichtmitglieder

Erwachsene 2,50 € 3,- € 5,- €

Jugendliche bis 18 Jahre 2,- € 2,50 € 3,- €

Zehn-Punkte-Karte (ab Kauf 1 Jahr gültig)

Erwachsene 22,- € 27,- € 45,- €

Jugendliche bis 18 Jahre 15,- € 20,- €

Jahreskarte

27,- €

Erwachsene 35,- € keine Ausgabe keine Ausgabe

Jugendliche bis 18 Jahre 25,- € keine Ausgabe

Sicherungsmaterial

keine Ausgabe

Leihgurte (je Abend) 2,- € 2,- € 2,- €

sonstiges Sicherungsmaterial 1,- € 1,- € 1,- €

Die Kletteranlage

der Sektion Greiz

(Foto: Klaus Quast)

51


Sektionseinrichtungen

Eine rechtzeitige Reservierung, besonders für

Wochenenden, ist unbedingt erforderlich.

Weitere Informationen unter www.alpenverein-greiz.de

Anmeldungen und Auskünfte bei

Harry Kießling, Hüttenwart

Thalbach 7, 07973 Greiz

Tel. 0172 / 35 07 245 bzw. 03661 / 67 48 40

erzgebirgshuette@alpenverein-greiz.de

Gebührenordnung

Nächtigungsgebühren

pro Tag

52

Greizer Erzgebirgshütte

Die Greizer Erzgebirgshütte liegt im

Naturpark Erzgebirge/Vogtland bei

Wilzschhaus und ist eine AV-Selbst -

versorger hütte.

Sie ist ausgestattet mit

• 17 Lagern (Betten)

• 3 Notlagern (Matratzen)

• gemütlichem Aufenthaltsraum

• voll ausgestatteter Küche

• Waschraum mit Dusche und

Waschbecken

• 2 WCs.

AV-Mitglieder Nichtmitglieder

Erwachsene Kinder

bis 14 Jahre

neuer

Hüttenflyer!

Erwachsene Kinder

bis 14 Jahre

Matratzenlager 5,- € 2,50 € 10,- € 5,- €

Notlager 2,50 € 1,50 € 5,- € 3,- €

Mindestgebühr

bis 3 Personen

20,- € 10,- € 40,- € 20,- €

Gruppen ab 10 Personen 50,- € 25,- € 100,- € 50,- €

Brennholz pro Nutzungstag (September bis Mai) 5,- €

Strom je Kilowattstunde -,25 €

Greizer Hütte (2.227 m)

Sektionseinrichtungen

ausgezeichnet mit dem Umweltgütesiegel 2005

neuer

Hüttenflyer!

Unsere Alpenvereinshütte liegt im Floitental der Zillertaler Alpen. Sie eignet sich besonders

als Ziel für eine Tagestour, als Stützpunkt auf der „Zillertaler Runde“ (Ber -

liner Höhenweg), als Stand quartier für alpine Ausbildung und als Ausgangspunkt für

alpine Touren in Fels und Eis.

Talort: Ginzling bzw. Parkplatz an der Tristenbachalm

Aufstieg: 4 bis 4 1/2 bzw. 3 bis 3 1/2 Stunden

Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Anfang Oktober (je nach Witterung)

Unterkunft: 16 Zimmerlager u. 72 Matratzenlager

(davon 14 in der Winterhütte)

Hüttenwirte: Herbert und Irmi Schneeberger

Oberbichl 769

A-6284 Ramsau im Zillertal

Tel. und Fax Tal +43 (0)5282 / 32 11

Tel. Hütte +43 (0)664 / 14 05 003

E-Mail: greizerhuette@aon.at

Karten: AV-Karte Nr. 35/2 Zillertal Mitte

Freytag & Berndt – Karte Nr. 152

Hinweise: Internetanschluss und Satelliten-Telefon auf der Hütte vorhanden

Rucksacktransport mit der Materialseilbahn möglich

Kleinbusverkehr ins Floitental, Tel. +43 (0)664 / 10 29 3 54

53


Sektionseinrichtungen

Greizer Hütte – im Hüttentest vorne dabei

Nach einer aufwändigen Überarbeitung der Gestaltung und Programmierung steht

der Hüttentest der Jugend des Deutschen Alpenvereins, Landesverband Bayern, seit

Oktober 2007 in neuer Gestalt im Internet wieder zur Verfügung und wird regelmäßig

aktualisiert. Unter www.huettentest.de haben alle Besucher von Hütten die Möglich -

keit, ihre Eindrücke in einem Testbogen wiederzugeben oder sich vor einer Tour über

die Hütte zu informieren. Damit steht allen Hüttenpächtern und Sektionen eine wertvolle

Informationsquelle über die Zufriedenheit der Gäste und Verbesserungsmög -

lichkeiten zur Verfügung.

Das derzeit dort veröffentlichte Ergebnis für unsere Greizer Hütte kann sich sehen

lassen. Mit 11 Einträgen ist das Ergebnis sicher nicht repräsentativ und muss im Hin -

blick auf das Alter der Bewerter differenziert werden, doch gibt es ein gewisses

Stimmungsbild wieder.

Unter 176 bewerteten Hütten nimmt die Greizer Hütte

den 11. Platz ein und wurde folgendermaßen benotet:

Hüttenwirt 1,1

Bewirtschaftung 1,2

Preis-Leistungs-Verhältnis 1,6

Gemütlichkeit 1,4

Sauberkeit 1,2

Sanitäreinrichtungen 1,8

Trockenraum 1,3

Stauraum für Gepäck 1,4

Gesamtnote: 1,37

54

Musterhütte!

Das gute Abschneiden ist in erster Linie das Verdienst unserer Hüttenwirte, Herbert

und Irmi Schneeberger, sowie unseres Hüttenwartes, Hans Geyer. Danke!

Änderungsmeldung

Formulare

Name, Vorname: ...............................................................................................

Anschrift: ...............................................................................................

An die

DAV-Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz

Frau Brigitte Wenisch

Wildgartenstr. 19

95666 Mitterteich

Meine Anschrift hat sich wie folgt geändert:

PLZ, ORT ...............................................................................................

Straße, Nr.: ...............................................................................................

Telefon: ..........................................

Meine Bankverbindung hat sich wie folgt geändert:

Geldinstitut: ...............................................................................................

BLZ: ..........................................

Konto Nr.: ..........................................

Die Änderung(en) gilt/gelten auch für folgende Angehörige (bitte Namen angeben):

Sonstige Mitteilung:

...............................................................................................

...............................................................................................

...............................................................................................

...............................................................................................

...............................................................................................

...............................................................................................

Datum Unterschrift

.................................. .........................................................

55


Formulare

Name, Vorname: ............................................................................................................................

Straße, Hs.-Nr.: ............................................................................................................................

PLZ, Ort: ............................................................................................................................

Geburtsdatum: .............................. Beruf: ...............................................................................

Telefon/Fax: ............................................................................................................................

E-Mail: ............................................................................................................................

Beitrittserklärung

An die DAV-Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz

Frau Brigitte Wenisch, Wildgartenstr. 19, 95666 Mitterteich

Hiermit erkläre/n ich/wir ab ........................... meinen/unseren Beitritt zum Deutschen Alpenverein,

Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz, e.V. und zwar als (bitte ankreuzen)

Mitgliedskategorie Jahresbeitrag

(€) 1)

Aufnahmegebühr

(€)

A-Mitglied • Vollmitglied ab 26 Jahre 44,- 10,-

B-Mitglied

• Ehegatte bzw. Lebens gefährte eines Mitglieds

(bei gemeinsamer Anschrift und Beitragszahlung)

• Aktive Bergwachttätigkeit (jährlicher Nachweis

erforderlich)

• Senior ab 70 Jahre

• Vollmitglied einer anderen Sektion des DAV,

26,- 10,-

C-Mitglied des OeAV oder des AVS

• Förderndes Mitglied

11,- 0

D-Mitglied • Junior 19 – 25 Jahre 26,- 5,-

K-/J-Mitglied • Kind/Jugendlicher bis 18 Jahre als Einzelmitglied 13,- 5,-

Familie 2)

• Beide Eltern + alle Kinder bis 18 Jahre

• Alleinerziehend + alle Kinder bis 18 Jahre

70,-

44,-

1) Bei Eintritt zwischen 01. 09. und 31.12. ist nur der halbe Jahresbeitrag zu entrichten.

2) Bei Familienmitgliedschaft: Name, Vorname und Geburtsdatum der weiteren Familienmitglieder

.........................................................................................................................................................

.........................................................................................................................................................

Bei Sektionswechsel: bitte Nachweis über die Dauer der Mitgliedschaft beilegen

Datum: .................................... Unterschrift: .................................................................................

(bei Minderjährigen auch des gesetzlichen Vertreters)

Gleichzeitig wird hiermit – stets widerruflich – die Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz, zum Einzug der

einmaligen Aufnahmegebühr und des jeweils fälligen Jahresbeitrags ermächtigt.

Name des Kreditinstitutes: .............................................................. BLZ: ......................................

Konto-Nr: ...................................... Name des Kontoinhabers: ......................................

Datum: ...................................... Unterschrift des Kontoinhabers: ......................................

20,-

10,-

Bankverbindung der Sektion Greiz: VR-Bank Marktredwitz e.G., Kto.-Nr.: 424 250, BLZ: 781 600 69

IBAN: DE89781600690000424250, BIC: GENODEF1MAK


Impressum

Herausgeber: Vorstandschaft der Sektion Greiz des Deutschen Alpenvereins,

Sitz Marktredwitz, e.V.

Auflage: 1.150 Stück

Erscheinungsweise: Zweimal jährlich

Gestaltung: Markus und Birgit Häring

Karikaturen: Schrank/Sojer

Druck: Beer Druck, Wunsiedel


Das Floitenkees vor ca. 100 Jahren …

... und heute

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