Gemeindebrief Juli-August 2013.pdf - Der Schiefe Turm

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Gemeindebrief Juli-August 2013.pdf - Der Schiefe Turm

Stark für andereDiakoniestation KamenDER SCHIEFE TURMEvangelischeKirchengemeindeKamenWir helfen Ihnen pflegenAmbulante Pflege fürJung und AltBetreuungsleistungenPflegeberatung24 Stunden BetreuungEssen auf RädernHaushaltshilfeDiakoniestation KamenAngelika Grömmer(Bereichsleitung)Kampstraße 2259174 KamenTelefon: (0 23 07) 98 30 0-60Telefax: (0 23 03) 98 60 41agroemmer@diakonie-ruhrhellweg.dewww.diakoniestation.orgJuli - August 2013


AndachtMonatsspruch Juli 2013Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!Denn ich bin mit dir. Apostelgeschichte 18, 9 -10Liebe Leserin, lieber Leser,„Ich rede, wenn ich schweigen sollte,und wenn ich etwas sagen sollte, dannbin ich plötzlich stumm“, so singt es einJungscharlied aus alten Tagen.Manchmal geht es mir so, dass ich denMut nicht finde das rechte Wort amrechten Platz zu sagen: z. B. wenn überandere gelästert wird, wenn jemandungerecht behandelt oder bedroht wird.Auch dann, wenn über den Glaubengesprochen wird, sage ich nicht immeretwas, auch wenn es nötig wäre.Der Apostel Paulus, dem der Monatsspruchzugesagt wurde, war da -denke ich - nicht so zurückhaltend. Er istlosgezogen und hat in Athen und Korinthund überall, wohin er kam, vor allem inden Synagogen der jüdischen Gemeindenvon Jesus erzählt als dem Messiasund Retter. Er hat dabei viel Zusprucherfahren. Etliche schlossen sich ihm an,gründeten Gemeinden und lebten imGlauben an Jesus. Es gab aber auch vielWiderstand. Er predige eine falsche Lehre,wurde ihm vorgeworfen. Man hat ihnbeschimpft, verjagt, verfolgt, verhaftet,gefangen gesetzt, sogar gefoltert.Ich kann mir vorstellen, dass Paulusauch Momente des Verzagens und derFurcht kannte, in denen er am Liebstengar nichts mehr predigen wollte. Da erscheintihm Gott eines Nachts in einemTraum und spricht zu ihm: "Fürchte dichnicht! Rede nur, schweige nicht! Dennich bin mit dir."Wie gut tut das! Paulus spürt: Ich binnicht allein. Gott hat mich gesehen, dieAngst und die Zweifel, die heiklen Situationen.Ich bin ja da, sagt er. Fürchtedich nicht.Eher selten hören wir Gottes Stimmeso direkt, wie es Paulus im Traum geschieht.Vielleicht kommt Gott auf andereWeise zu uns: In einer Hand vielleicht,die sich auf meine Schulter legt, oderin der Stimme eines Menschen, der mirsagt: Ich bin ja da. Rede nur und fürchtedich nicht. Das tut auch mir gut, solchenZuspruch von Gott her zu erfahren.Dann gelingt es mir vielleicht ja, beimnächsten Mal das Wort zu ergreifen unddas Nötige zu sagen.Übrigens: mit dem Kehrvers des obengenannten Liedes haben wir Gott immerwieder um Hilfe dazu gebeten: „Herr,hilf das Rechte sagen. Hilf uns das Gutewagen. Herr, hilf das Rechte tun!“Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommermit gelingenden Gesprächen undguten Begegnungen. Gott segne Sie!Ihr Andreas Dietrich, Pfarrer(Wir danken Ida Echterhofffür das Titelbild)Gottesdienste7.7.20136. So. n. Tr.14.7.20137. So. n. Tr.21.7.20138. So. n. Tr.28.7.20139. So. n. Tr.4.8.20110. So. n. Tr.11.8.201311. So. n. Tr.18.8.201312. So. n. Tr.25.8.201313. So. n. Tr.Lutherkirche8.30 UhrPothAbendmahl (Wein)Pauluskirche10.00 UhrSukVerabschiedungFrau Krauses. S.12 u. 13Johannes-Buxtorf-Haus10.00 UhrPothAbendmahl (Wein)KapelleLerche10.00 UhrKrankenhaus10.00 Uhr--- Scholz-RitterPrädikantin Faß Brandhorst Poth Prädikantin Faß PothBöckerSukBöckerAbendmahl (Wein)BrandhorstPothPothAltenheim-AndachtenkeinGottesdienstkeinGottesdienstkeinGottesdienstkeinGottesdienstkeinGottesdienstkeinGottesdienstBöckerkeinGottesdienstMensingSuk Voigt RitterBöckerAbendmahl (Wein)Kindergottesdienstsonntags, ab 11.15 Uhr in Kamen-Mitte, neues Gemeindehaus.Katechumenengottesdiensteam 5. Juli 2013, um 18 Uhr in der PauluskircheJuli - August 2013--- Scholz-RitterSuk Brandhorst SukPoth --- Scholz-RitterDietrich Poth Dietrichmittwochs 3.7. 10.7. 17.7. 24.7. 31.7. 7.8. 14.8. 21.8. 28.8.Perthes-Zentrum Poth kath.GottesdienstHausChristophorusVolkermannscherHofPoth Böcker Böcker --- kath.GottesdienstPoth--- --- Dietrich --- --- --- --- Dietrich ---Poth --- --- --- --- --- --- --- ---Poth


22Was ist los im Juli und August 2013Sa., 06. Juli 2013, 15 Uhr:Aufführung des Kindermusikals„Ritter Rost und die Zauberflöte“durch unseren Spatzen- und Kinderchor(s. S. 14).So., 07. Juli 2013, 10 Uhr:Verabschiedung der langjährigenLeiterin des Familienzentrums Kämerstraße,Frau Mechthild Krause.Im Anschluss an den Gottesdienstgibt es einen Empfang im Gemeindehaus(s. S. 12+13).So., 14. Juli 2013, 11 Uhr:Sommerfest der Landfrauen Lercherund um die Kapelle Lerche (s.S. 10).- Meisterbetrieb -SteildacharbeitenFlachdacharbeitenBauklempnereiFassadenarbeitenBalkonsanierungReparaturdienstHemsack 2659174 KamenTel. 02307 / 74576Fax 02307 / 72376Wir beraten Sie gern:Karsten BettermannHarry BöhleGert SchulteContactlinsenBRILLEN Kamen Marktstraße 2Tel 02307 73958In den SOMMERSCHULFERIEN istdie Pauluskirche geschlossen (21.Juli 2013 bis 01. September 2013).Das Gemeindehaus ist im gesamtenMonat August 2013 geschlossen.VORSCHAU:Sa., 07. September 2013, 11 Uhr:Wir feiern Gemeindefest. Begonnenwird mit einem Tauferinnerungsgottesdienstum 11 Uhr inder Paulus. Danach setzt sich dasGemeindefest am neuen Gemeindehausfort. Dazu laden wir jetztschon ein. Nähere Informationenin der Septemberausgabe des Gemeindebriefes(s. S. 3).Gemeindefest am Samstag, 7.September wird vonlanger Hand und breitem Engagement vorbereitet[hdr] Mit Feuereifer und Volldampfvorbereitet wird von einem Arbeitskreis,bestehend aus den Vertreternaller Gemeindegruppen, dasdiesjährige Gemeindefest.Den Termin sollte man sich schonvormerken:Am Samstag,7.September ist es soweit- es wird gefeiert und dieKüche darf getrost an diesemTag kalt bleiben.Auch Petrus will sich mitseinen guten(!) Möglichkeiteneinbringen, hörteman aus dem Teilnehmerkreisdes großen RundenTisches der Kirchengemeinde.Ohne schon jetzt zu vieleDetails zu verraten, kannMalermeisterProlingheuerso viel schon gesagt werden; buntesTreiben wird herrschen, zahlreicheAttraktionen sollen das Publikum inihren Bann ziehen.Unser Foto zeigt die Arbeitsgruppebei ihrer bereits dritten Arbeitstagung.Über 80 Jahrehandwerkliche QualitätsarbeitKamen • Stettiner Straße 58Telefon 02307 73102RaumausstattermeisterGardinenGardinenwäschePolstererSonnenschutzKirchstraße 8KamenTel 02307 104733


4Pauluskirche wird saniert[hdr] Die Pauluskirche,dasWahrzeichenunserer Stadt,wird in dennächsten Monatensaniert. Dabeigeht es nichtnur um ein„Aufhübschen“,ein schöneresoutfit- vielmehrstehen nachhaltigeArbeitenzum Substanzerhaltan.So wie jederPrivatmannmuss auch dieKirchengemeindedarauf achten, dass der Zahnder Zeit, der unerbittlich nagt, nichtzu große, womöglich irreparableSchäden hinterlässt.Diesem Grundsatz war die Kirchengemeindeunter der kundigen Leitungdes Kirchbaumeisters FritzBODENBELÄGE - TEPPICHE - TAPETEN - FARBENIHRFACHMARKTIMKAMEN KARREEKemmer GmbH & Co. KGKamen Karree 4Tel. 02307 / 97212 - 0Fax 02307 / 97212 - 22GARDINEN - SONNENSCHUTZ - BETTWAREN - BADTEXKnäpper auch immerschon in derVergangenheit gefolgt-mit gutemErgebnis, wie amTurm selbst undseinem Helm weithinsichtbar ist.Jetzt sei es auchallerhöchste Eisenbahn,das schadhaftgewordene Dach zuerneuern.Diskutiert wurdebereits im Presbyteriumintensiv undin einer positivenGrundstimmung,ob nicht Solarmoduleauf dem Dachinstalliert werden könnten, so denndie Denkmalpfleger dem zustimmenwürden. Trotzdem werden dieDacharbeiten nunmehr zügig begonnen.Schon bald wird also die Pauluskircheeingerüstet zu sehen sein.ÜberbezirklicherSeniorennachmittag22.07., 15 Uhr, GHNachmittag mit Übersiedlern—15 Uhr, GHMännerforum25.07. + 29.08., 19.30 UhrDiakonische KreiseKrankenhausbesuchsdienstkreis—10 Uhr, GHBesuchsdienstkreis Mitte12.06., 19.30 Uhr, GHBibelkreis., 19.30 Uhr, JBHKaffee-Stube für Menschen mitBehinderungen04.07. + 01.08., 17-19 Uhr, GHBlaues-Kreuz-GruppeFr, 20–22 Uhr, GHSeniorengymnastik:Mo, 10 Uhr, GHFit in den Tag -Sportangebot f. FrauenMi, 09.30-11 Uhr, GHTanz und BewegungDi, 09.30-11.30 Uhr, GHPresbyteriumssitzung15.07., 18.30 Uhr, GHSüdkamen (Joh.-Buxtorf-Haus)Eltern-Kind-GruppenMo , 9.30-11.30 Uhr,Do, 9-11 Uhr,21(B. Braucks, Tel. 02307/553339)(M. Weinreich, Tel. 02306/979149)MiniclubDo+Fr, 9-12 Uhr(ab 1 1/2 J.; ohne Eltern)(G. Poth, Tel. 281288)(Ch. Hilsmann, Tel. 2873882)Ev. Jugend:Offener Jugendtreffund InternetcaféDo, 18.30-20.30 UhractingBUXers: Fr, 16.30-18 UhrFrauennachmittag17.07., 15 UhrFrauengruppe17.07., 20 UhrBoule am BuxDi + Do, 18 UhrCuttergruppeMo, 19.30 Uhr(R. Flüß, Tel. 73780)Lieder f. MenschenAbkürzungen: AGH: Altes Gemeindehaus, Schwesterngang 4; FH: Frauenhilfe;GH: Evang. Gemeindehaus, Schwesterngang 1; JBH: Johannes-Buxtorf-Haus,Perthesstraße 8


20Hier trifft sich die GemeindeKirchencafé, So, 11-13 Uhr, GHKirchencafé Lutherstube, So ab9.30 Uhr, Kampstr. 4aKirchencafé, So. 11-13 Uhr,Johannes-Buxtorf-HausKirchencafé, So, 11-13 Uhr, GHKinderkleiderbörse „Bärenstark“und EineWeltLaden, AGHMo + Do, 9-11 Uhr; Di, 16-18 UhrGemeindebücherei, GHDi + Mi, 15-17 Uhr; Fr, 14-15 Uhr;So, 10.45-11.15 Uhr; Tel. 10479(während der Öffnungszeiten)Eltern-und-Kind-Gruppen, GHMo, Di + Do, 9.30-11.30 UhrKindergottesdienstvorbereitungskreis,GHDi, 19.30 UhrMittagstischFr, 11.30-13 UhrEvangelische Jugend Kamen-Mitte,AGHJugendcafé: Offener Jugendtreff mitInternetcaféDi, 15.30-18 UhrDo, 15.30-18 UhrGralsritter e.V., AGHBiber (5-7 J.): Mo, 17-19.00 UhrWölflinge (7-11 J.): Do, 17-19 UhrGralsritter (11-16 J.): Do, 17-19 UhrRover (17-21 J.): Do, 19 –19 UhrVeranstaltungen des CVJMTheatergruppe für jungeErwachsene: Mo, 20 Uhr, GHIndiaca: Mi, 18-22 Uhr,Halle 2 der GesamtschuleKirchenmusik, GHSpatzenchor: Fr, 14.15 UhrKinderchor: Fr, 15 UhrJugendkantorei: Do, 17.30 UhrKantorei: Do, 19.30 UhrKammerchor: Fr, 19.30 UhrPosaunenchor, AGHAnfänger: Mo, Mi, Fr, 15 UhrFortgeschrittene: Mi, 19 UhrFreundeskreis GottesdienstDi, 17.30-19.00 UhrFrauenhilfenFH Lerche / Rottum08.07. + 12.08., b. Keitmann(I. Tiemann, 13125)FH Kamen Ost03.07., 15 Uhr, GH(D. Volkmer, 73 469)FH Kamen Nord10.07., 15 Uhr, GH(H. Vittinghoff, 10082)FH Kamen West:17.07., 15 Uhr, GH(H. Fehst, 10453)Bastelkreis FH West:09.07., 17 Uhr, GHFH Kamen Mitte:31.07., 15 Uhr, GH(Ch. Riediger, 80409)Frauentreff am Abend:30.07., 19.30 Uhr, GH(K. Wallasch, 15014)Kreise für Erwachseneund SeniorenEAB13.07., 15 Uhr, GHGemeindezentrum „BUX“ in Südkamen fitfür die ZukunftAbschlussarbeiten im Buxtorf-Haus vollendet – goldene Akustik[hdr] Deutlich verbessertund aufgewertet, eben nichtnur runderneuert, wurdedas Gemeindezentrum derEvangelischen KirchengemeindeKamen im StadtteilSüdkamen.Nach der Erweiterung derKindertagesstätte „Unterdem Regenbogen“, der Renovierungund energetischenOptimierung der Außenhüllendes Pfarrhauses und desBuxtorfhauses war nun das Inneredes „BUX“ an der Reihe.Zuvor waren ja schon die Möglichkeitenim Untergeschoß deutlichverbessert worden (moderne Küchefür den Unterricht und verbesserteSozialräume für Minis und Pampers-Ranger).Der Baukirchmeister der Kirchengemeinde,Fritz Knäpper, der Architektdes Kirchenkreises Herr Koltermann,und die Mitglieder des Bauausschussesder Kirchengemeindetrafen die Entscheidung en Teppichbodenherauszunehmen und stattdessenParkettboden zu verlegen.Das erwies sich als eine meisterlicheEntschiedungInsbesondere die Akustik des Kirchraumsdarf sich jetzt „hören lassen“!Nicht nur helle und freundlicheRäume entstanden als Lohn derRenovierung.Davon sehr angetan war die KantorinFrau Kirsten Schweimler- Kreienbrink,die nach Fertigstellung derRäume die Orgel „probte“.Eine Feuertaufe haben die Räumlichkeitenauch bereits hinter sich.Die erste große Veranstaltung wardas Treffen des Männerforums undgleich am nächsten Tag ein Treffender „Baltikum- Reisenden“ desMännerforums mit über 40 Teilnehmerinnenund Teilnehmern.Alle Besucherinnen und Besucherwaren sich einig:Das BUX ist fit für die Zukunft – dieRäumlichkeiten bieten optimaleVorraussetzungen für alle Gruppender Gemeinde.Nicht nur das „Outfit“, auch das„Infit“ des „BUX“ ist (nun) top!5


6Wunder heute[Wz] In einem evangelischen Hauskreisin der Nachbarschaft wurdeüber die Wundergeschichten in derBibel gesprochen. Einige Gedanken,die dort erarbeitet wurden, möchteich hier vorstellen - wie uns Paulus(s. Andacht, S. 2) auffordert: „Redenur, schweige nicht. Denn ich binbei dir.“ (Apg 18,9)Bitte lesen Sie hierzuNT; Lukas 17,11-19Heilung der zehn Aussätzigen.Diese Geschichte des NT wird in derAntike erzählt – für Menschen derAntike.Die Heilung (Rettung) der zehn Aussätzigengeschieht, weil sie Gott ihreRettung zutrauen - weil sie glauben,dass Jesus diese Rettung vonGott erbitten kann. Die Zuhörer damalshatten kein Problem, einer höherenMacht , den Göttern (!),übersinnliche Fähigkeiten zuzuschreiben.Auch die Leser/Zuhörerdieser Geschichte glaubten ohnezögerliches Nachdenken, dass dieHeilung ein Faktum, eine Tatsachewar.Wie wird eine solche Geschichteheute verstanden? Sollen wir auchglauben, dass dies ein historisch gesicherterBericht über eine gleichzeitigemedizinische Heilung vonzehn Aussätzigen ist?Dem antiken Erzähler damals kames darauf an, die Kraft des Glaubensdarzustellen.Das gilt auch heute noch. Aber: Sollenwir die Geschichte heute unglaubhaftwerden lassen dadurch,dass wir erwarten, dass die Heilungder Zehn ein wissenschaftlich gesicherterReport ist?Wir - aufgeklärte christliche Menschen- müssen heute zur Kenntnisnehmen, dass uns eine „real existierende“Welt umgibt. Ob uns daspasst oder nicht! Die Kirche in Rommusste vor 500 Jahren - und daspasste ihr gar nicht - auch akzeptieren,dass die Erde nicht der Mittelpunktder Welt ist, sondern sich alsein winziger Splitter im Weltall umdie Sonne bewegt.Unsere „real existierende“ Welt beruhtauf physikalischen Gesetzen(Mathematik, Mechanik u.v.a.). DasPeriodische System der Elemente -beispielsweise - ist dabei von großerBedeutung. Letzteres, im 19.Jahrhundert von Mendelejew entwickelt,beschreibt die in der Naturvorkommenden Elemente vom Wasserstoffüber die Metalle, seltene Erden,Halogene bis hin zu den Edelgasenund zum Uran. Bedeutung hatdas Periodische System im Bereichder Chemie bei der Beschreibungder Stoffeigenschaften. Durch chemischeVerbindungen der Elementeentstehen alle uns bekannten Materialien:Baumaterialien, Werkstoffe,Brennstoffe, Nahrungsmittel, Medizinund lebende Materie.So können Sie uns erreichen:Gemeindebüro: Annegret Pfeiffer u.Mechthild FrackmannSchwesterngang 1, Tel. 10049,Fax 23388; Email UN-KG-Kamen@kk-ekvw.deÖffnungszeiten:Mo – Fr 8-12 Uhr;Di und Do 14-16 UhrPfarrer:Klaus-Dieter Suk, (Bezirk Nord)Mechelnkamp 23, Tel. 797617Martin Brandhorst,(Bezirk West)Bollwerk 3, Tel. 21352;Andreas Dietrich, (Bezirk Mitte)Danziger Straße 9, Tel. 22398Hans-Martin Böcker, (Bezirk Ost)Lütge Heide 37a, Tel. 72818Karl-Ulrich Poth, (Bezirk Süd /Südkamen)Perthesstraße 6, Tel. 281288Gemeindehaus Südkamen:Joh.-Buxtorf-Haus, Perthesstr. 8, Tel.79664Küster:Pauluskirche:Uwe Bauer, Tel.: 18105Lutherkirche:Cornelia Richter, Tel. 17872Johannes-Buxtorf-Haus:Roswitha. Flüß, Tel. 73780Kapelle Lerche:Beate Raupach, Tel. 9730186Organisten:Pauluskirche und Lutherkirche:Kirsten Schweimler-Kreienbrink,(Kantorin), Tel. 05401 / 8329720Impressum: Redaktionsausschuss: K.-D. Suk [Suk] (verantwortlich), B. Dietrich [Die], H.-D. Heidenreich [hdr],A. Pollack [Pol], A. Westerholz [Wz], Auflage: 5800 Exemplare, monatlich, kostenlosRedaktionsschluss für den September-Gemeindebrief: Mo., 29.07. 201319oder 0160 / 8257096Johannes-Buxtorf-Haus:Kapelle Lerche:Michael Kauke, Tel. 02303 / 870450Posaunenchor:Leiter: Friedhelm Schmidt,Tel. 75135Eltern-Kind-Gruppen:Bianca Braucks, Tel. 02307/553339Monika Weinreich, Tel. 02306/979149Monika Zube-Turek, Tel. 234078Mini ClubChristiane Hilsmann, Tel. 2 87 38 82Gabi Poth, Tel. 28 12 88Kindergärten:1. Kämerstraße 36, Tel. 10102Leiterin: Mechthild Krause2. Henri-David-Straße 24,Tel. 75902Leiterin: Petra Scheele3. „Unter dem Regenbogen“Fliednerstraße 3, Tel. 73747Leiterin: Ingelore SchraadJugendreferent:Hans-Jörg Brand:Jugendbüro: Tel. 10019DIAKONIE RUHR-HELLWEG e.V.:Beratungsstelle der DiakonieKampstraße 22,Tel. 94743-0; Fax 94743-25Termine nach telef. VereinbarungDiakoniestation-KamenTel. 02307 / 9 83 00 60Telefonseelsorge (kostenlos):0800-1110111


18Familiennachrichten100JahreB e s t a t t u n g e nR e i c h e l t - H ü n e r b e i nKamen - BergkamenStormstr. 16 - Geschwister-Scholl-Str. 42Telefon (02307) 8 70 2559174 Kamen, Buschweg 1-3 Telefon 02307 944415www.determann.deBestattungen Blaschke KamenInh.: Jochen Blaschke Bestatter vom Handwerk geprüftFriedhofstraße 40, 59174 KamenTel:0 23 07 / 1 01 39 www.blaschke-bestattungen.deTag und Nachtdienst Trauerdruck im HauseErd-, Feuer-, See-, Ruheforst, FriedWald®-Bestattungen,Erledigung aller Formalitäten, Überführungen im In- und Ausland,Bestattungsvorsorge - Sterbegeldversicherungen - TreuhandeinlagenIn der Welt der Naturwissenschaftgibt es noch viele weitere Regelnund Gesetze. In der Biochemie z.B.Regeln für den Aufbau und dieStruktur der Gene, die Entstehungvon Leben und die Weitergabe vonBewährtem bei der Vererbung.In dieser physisch-physikalischenWelt gibt es für uns Menschen (undin beschränktem Maße auch für dieTiere) noch eine nicht materielleSparte, die aber genauso real ist.Das ist die Welt des sozialen Lebens,die Welt der Gefühle, desGeistes und der Gedanken - derPsyche. Sie spielt sich ab in unserenGehirnen, zunächst als gesteuerteund geschaltete Hirnströmeund dann in sinnvollen Speichervorgängen.Ein schwaches Abbild davonkennen wir von unseren Computersystemenund deren Netzwerken.Also: Die reale (zuvor kurz angesprochene)Welt existiert. Ihre Gesetzegelten mit Sicherheit im erdnahenWeltraum und mit großerWahrscheinlichkeit auch im gesamtenuns bekannten Weltall. Sie könnennicht außer Kraft gesetzt werden.Und - sie gelten „von Ewigkeitzu Ewigkeit“. Diese Gesetze wurdennicht von Menschenerfunden, sondern vom„Schöpfer des Himmelsund der Erde“ eingesetzt.Wir Menschen haben herausgefunden,dass dieseGesetze existieren, undwir haben Möglichkeiten gefunden,sie - zumindest einen ersten Teil davon- zu erkennen, zu formulierenund zu nutzen. - Im Guten (!), wieim Schlechten(!).Jenseits dieser uns bekannten„realen“ Welt mag es noch „mehrDinge zwischen Himmel und Erde geben,als unsere Schulweisheit sichträumen lässt …“[Hamlet]. Dort -jenseits des für uns Erfassbaren, jenseitsdes „Realen“ - mag auch - füruns in unserer Schulweisheit nichterkennbar - der Schöpfer des Himmelsund der Erde existieren. Vondorther kann Er - in seiner Allmacht- auch mit uns in Verbindung treten.Über unser Inneres, über Verstand,Geist, Gefühl und Seele. Dass Er dabeiso weit geht, in Seiner realenWelt, unserer Umwelt, Seine eigenenGesetze außer Kraft zu setzen(z.B. durch Wunder), ist nicht zu erwarten,ist wohl auch zum NachweisSeiner Existenz nicht erforderlich.Die ganze Welt ist Ergebnis SeinerSchöpfung ...Ist diese Welt - mit all ihren Wundern- nicht Wunder genug für unsNicht-Atheisten? Die Schöpfungdurch Gott, den Vater, der Himmelund Erde gemacht hat.Fachbetrieb für umweltfreundlicheFarben und LackeHerderstr. 559174 Kamenstaatl. gepr. RestauratorTel 02307 79222 Fax 02307 71461Auto 0172 2803598 / 0172 23787537


8„Tretminen“ rund um die PauluskircheGeburtstage im August 201317[hdr] Keinen sehr einladendenEindruck machtderzeit und leider immerwieder das Umfeld unseresKamener Stadtwahrzeichens,die Pauluskirche.Es ist wie das Angehengegen Windmühlenflügel.So „verzieren“ zahlreiche„Tretminen“ dieWege rund um das Gotteshaus.Ganz sicher ist es auch nicht im Sinneder allermeisten Hundehalter,was einige wenige Anwohner dortveranstalten. Denn ein verantwortungsbewussterHundehalter hatseine Hundetüte(n) immer dabeiund sammelt die Hinterlassenschaftenseines Vierbeiners sogleichnach „Vollzug“ ein und entsorgt dieBeutel an geeigneter Stelle (derengibt es zahlreiche in der Stadt).Ganz ungerührt schauen einige wenigeHundehalter jedoch ihrem sogarfreilaufenden Hund zu und sehenes als naturgegeben an, wennsie ihren Kot mittig auf den Wegsetzen. Keine Miene verzieht sich,keine Reaktion ist erkennbar, keineBewegung setzt ein beim „tumben“Herrchen bzw. Frauchen. Angesprochenauf „Besserung“ werden solcheZeitgenossen sogar recht pampigund dreist. Dümmliche Äußerungenwie „wofür zahle ich dennHundesteuer“ eingeschlossen.Aber wenn Sie solch ein„Musterexemplar“ beobachten,sprechen Sie den „Übeltäter“ ruhigeinmal an, und sagen Sie Ihre Meinung- denn steter Tropfen höhltden Stein (manchmal).Wärme kommt von innen, die Heiztechnik von unsNeumann GmbHSanitär & HeizungIhr FachbetriebfürBäderHeizungSolartechnikBauklempnereiHemsack 37 a59174 KamenTel 02307 - 92 31 83Fax 02307 - 92 31 84www.heizung-neumann.de


16 Geburtstage im Juli 2013 9Männerforum plant im Jubiläumsjahr weitereinteressante Reise - zwei Tage in Amsterdam[hdr] Eine weitere- allerdings kleinereFahrt nach der Baltikumrundreise-plantderzeit das MännerforumKamen.Im Oktober des Jahres ist in Verbindungmit dem Freundeskreis„Shalom Eilat e.V“ eine zweitägigeReise nach Amsterdam beabsichtigt.Dabei stehen zwei sehr interessanteBesichtigungen auf dem Programm:der Besuch des Anne-Frank-Museums und die Erkundung desvor wenigen Wochen nach der Renovierungneu eröffneten und weltweithoch gelobten „Rijks-Museums“. Auch die traditionelle„Fleißige Hände“ gesucht ...[hdr] Fleißige Hände sucht die Kirchengemeinde.Sie sucht Gemeindemitglieder,die bereit sind, denGemeindebrief in ihrer Straße, ggf.auch darüber hinaus, zu verteilen.Dabei entsteht, so die Gemeindebriefredaktion,kein großartigerZeitaufwand und ist nebenbei auchnoch ein „Gesundbrunnen“ bei einemSpaziergang an frischer Luft.Gewichte sind dabei kaum zu stemmen!Nur zehnmal im Jahr stehtdiese unterhaltsame Arbeit, dieauch zum Nachbarschaftsplauschführen kann, an.Interessenten bittet die Gemeindebriefredaktionum Pfarrer Suk, sichGrachtenrundfahrt steht„alternativ“ an.Wer Interesse an der Fahrt hat,kann sich beim Männerforum Kamen(Hans- Dieter Heidenreich Tel.0173 292 6994) bemerkbar machen.kurz telefonisch im Sekretariat derKirchengemeinde, bei Frau Pfeifferoder Frau Frackmann, telefonisch(Ruf-Nr. 10049) bemerkbar zu machen.


10EinladungzumSommerfest der Landfrauen Lercheam Sonntag, 14. Juli 2013rund um die Kapelle Lerche von 11 - 18 Uhr————————————————————————————-Der Auftakt des Sommerfestes beginnt mit einem Gottesdienstum 11 Uhr in der Kapelle.Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, diversen Kaltgetränken,Grillwürstchen und anderen Leckereien könnenalle Besucher den Tag erleben.Unser Programm:14:00 & Lercher Kinder überraschen uns mit16.30 Uhr einem Theaterstück15.30 Uhr erfreut uns der Chor „Crescendo“ in derKapelle mit einem Potpourri aus ihremRepertoire.Salze & Zucker, Erdbeeren sowie selbstgepresste Obsäftewerden von Eigenvermarktern angeboten.An Infoständen stellen sich der FriedhofsvereinLerche e.V., der Bürgerverein Lerche e.V. und dieLandfrauen Lerche vor.Für die Kinder ist ein großzügiges Spielangebotvorbereitet.Landfrauen LercheBlickpunktBüchereiÖffnungszeiten: Di/Mi 15 - 17 Uhr, Fr 14 - 15 Uhr, So 10.45 - 11.15 Uhr„Am Ende eines Tages, an dem gestorbenwurde, ist noch längst nichtaller Tage Abend.“ Dieser Satz, ausgesprochenvon der Großmutterder Protagonistin,zieht sichsinngemäß wie einroter Faden durch denRoman „Aller Tage A b e n d “von Jenny Erpenbeck, der mit demevangelischen Buchpreis 2013 ausgezeichnetwurde.Die Autorin hat sich für diesenRoman eine sehr eigenwilligeKonstruktion ausgedacht:Sie lässt ihre Protagonistin,die im überwiegenden Teilnamenlos bleibt, mehrfachsterben - und dann dochweiterleben. Nach jedemTod fragt sich die Autorin ineinem „Intermezzo“, obnicht ein Wort oder eine Handlungdas Schicksal hätten wenden können.Und so stirbt die Protagonistinzunächst 1902 im Säuglingsalter alsTochter einer galizischen Jüdin undBilderbuchkino 2013, Di. 15 Uhr:17.09., 15.10., 12.11., 10.12.Die Bücherei bleibt im Augustgeschlossen.EvangelischerBuchpreis 201315eines christlichen Vaters, um dannweiterzuleben und zu sterben imWien der 20er Jahre.Vielleicht hat sie aberauch dort überlebt, isteiner kommunistischenUntergrundpartei beigetretenund 1938 nach Moskau emigriert.Hier, dem Stalin-Terror ausgesetzt ,wird sie 1941 in einem arktischenStraflager zugrunde gehen. Oder istsie doch aus langjährigersibirischer Lagerhaft zurückgekehrt,um später als angeseheneSchriftstellerin inOst-Berlin gefeiert zu werden?Schließlich beendet sieihr Leben 90jährig in einemBerliner Altenheim.Jenny Erpenbeck gibt jederEpisode einen eigenenSpachstil und schreibt über„die Grundfragen dermenschlichen Existenz“ (Jury). Einfesselnder Roman , fast beobachtendgeschrieben und mit einemstets präsenten historischen Hintergrund.Marita GebhardtBuchgespräch 2013, Do. 20 Uhr:11. Juli: Wir sprechen über:John v.Düffel : Vom WasserBücherperlen 19.09., 19.30 Uhr


14Musical-Aufführung des Spatzen- und Kinderchorsim Gemeindehaus: Ritter Rost und die ZauberfeeSamstag, 06. Juli 2013, 15 UhrSchon praktisch, wenn man beimAufräumen auf dem Dachbodeneine Zauberfee befreit, die einemdann zur Belohnung alle Wünscheerfüllen muss. Dem Ritter Rost widerfährtdieses besondere Glück,doch er wäre nicht er selbst, wenner das nicht hemmungslos ausnutzenwürde. Statt vernünftiger Wünschewünscht er sichdas Blaue vom Himmelherab und sorgtdamit für allerlei Chaosauf der EisernenBurg. Seine Wünscheüberfordern die Kräfteder Zauberfee, diedaraufhin völlig überlastetzusammenbrichtund in einentiefen Schlaf fällt…Gut, dass Bö herausfindet,wie man siewieder aufweckenkann.Wie die Geschichteausgeht, kann manerleben am Samstag,dem 6. Juli, 15.00 Uhrim Gemeindehaus amSchwesterngang.Spatzen- und Kinderchorhaben seit derChorfahrt fleißig geprobtund brennen darauf, dasStück auf die Bühne zu bringen. Diemusikalische Leitung haben KantorinKirsten Schweimler-Kreienbrink(Klavier) und Elke Kappen. Wir ladenzur Aufführung und zum anschließendenKaffeetrinken herzlichein!Kirsten Schweimler-KreienbrinkEhemaliges Küsterhaus an der Pauluskirche steht leer...[hdr] Wohl jeder Kamener kenntdas kleine heimelige Haus in derSchulstrasse mit Blick auf die Pauluskirche.Auf vielen historischenAbbildungen ist es zu bewundern.Seit wenigen Tagen steht das derEvangelischen KirchengemeindeKamen gehörende kleine Hausunmittelbar an den Parkplätzender Pauluskirche nun leer.Jetzt wird aktuell ein neuer Mietergesucht. Allerdings ist auch eineandere Nutzung der Räumlichkeitendenkbar, z.B. für ein Büro, einePraxis, ein Atelier.. oder…oder...Wer weitere Nutzungsmöglichkeitenfür sich oder andere Personenerkennt, so Kirchbaumeister FriedrichKnäpper, der möge sich imGemeindebüro bei Frau Pfeifferoder Frau Frackmann unter Tel.10049 einfach kurz melden. Es lässtsich jederzeit ein Besichtigungsterminvereinbaren.11


12Interview mit der Leiterin des FamilienzentrumsKämerstraße, Frau Mechthild Krause... sich auf das Tempo der Kinder einlassen...[Suk] Zum 1. August 2013 geht die langjährige LeiterinMechthild Krause in die Ruhephase der Altersteilzeit.Seit dem 1. August 1973 ist sie in der EvangelischenKirchengemeinde Kamen als Erzieherin angestellt.40 Jahre hat diese sympathische Frau segensreich,kritisch und auch selbstkritisch in unserer Kirchengemeindegewirkt. Die Kinder aus den Anfangsjahrenihrer Tätigkeit bringen schon seit Jahren wiederumihre Kinder in das beliebte FamilienzentrumKämerstrasse. Am Sonntag, dem 7. Juli 2013, um 10Uhr wird Frau Krause in einem Gottesdienst in derPauluskirche verabschiedet. Im Anschluss wird eseinen Empfang im Gemeindehaus Schwesternganggeben. Dazu laden wir die Gemeinde, alle ehemaligenKindergartenkinder, Angehörige, Freunde undBekannte herzlich ein.Liebe Frau Krause, warum gehen Siejetzt in den Ruhestand?Nach 40 Jahren ist es gut. Ich möchteJüngeren das Feld überlassen undeine aktive Rentnerin werden. DieLeitung eines Familienzentrum istein sehr verantwortungsvoller Job. Inden letzten Jahren hat der Umfangder Aufgaben stetig zugenommen.Was hat sich in den letzten 40 Jahrenin der Arbeit verändert?Früher haben wir die Kinder gebildetund einen familienergänzenden Erziehungsauftragerfüllt. UmfangreicheBetreuungszeiten waren meistensnicht erforderlich. Durch dieveränderte Berufswelt beider Elternteilesind ausgedehnte Betreuungszeitenin der Gegenwart immer mehrin den Mittelpunkt gerückt.Daneben soll den Kindern aber aucheine umfangreiche Bildung zukommen.Der Auftrag der Kindertageseinrichtungvon Betreuung, Erziehungund Bildung ist heute gleichwertig.Die Erziehung der Kinder hat sichverändert. Wertvorstellungen sind inunserer Gesellschaft andere geworden.Darauf muss auch eine Kindertageseinrichtungreagieren.Die gesellschaftlichen Veränderungenführen zu immer mehr Programmfür die Kinder im Kinderalltag.Die Erzieherinnen stehen in derSpannung von pädagogischem Anspruchund der Lebenswirklichkeitder Kinder; im Spannungsfeld zwischenimmer schnelleren Arbeitsabläufenund dem sich Einlassen aufdas Lerntempo der Kinder.Für mich ist die Frage: ‚Was ist Bildung?‘.Doch nicht nur reine Wissensvermittlung.Mein Wunsch ist,dass Kinder in den Einrichtungen aufdas Leben vorbereitet werden. Dazugehören auch Bereiche wie„Tischkultur“ oder so einfache Dinge,wie das Händewaschen nach einemToilettengang. Leider geht heutevieles verloren, weil andere Dingeder Leistungsgesellschaft im Vordergrundstehen.Ich habe die Arbeit mit den Kindernimmer sehr positiv erlebt. Wennman genau hinschaut und sich aufsie einlässt, geben sie den richtigenWeg in der Arbeit vor. So entstehengute Veränderungen in der Kindertageseinrichtung.Ich habe Kinder stetswie einen Spiegel erlebt. Egal in welchemZusammenhang gibt es vonihnen immer ein ehrliches Feedback.Als negativ über die Jahre hinweghabe ich die häufigen Neuerungenerlebt, die von außen auf die Kindertageseinrichtungeneinwirken. Bevoreine Neuerung umgesetzt wurde,kam schon wieder etwas Neues...Ich kann mich glücklich schätzen, einsehr engagiertes Team an meinerSeite gehabt zu haben, das die nichtimmer ganz einfachen Veränderungenmitgetragen hat. Hierfür an Siemeinen Dank und ein großes Lob.Welche positiven Erfahrungen undamüsanten Begebenheiten habenSie mit Kindern in den Jahren gehabt?Die sind so zahlreich, dass ich hier13nur zwei kurze Beispiele aus demreligionspädagogischen Bereich nennenmöchte.Gedanken eines Kindes: In der Adventszeitwurden Bilder der Weihnachtsgeschichtevon Kees de Kortmit den Kinder angesehen. Eines derKinder fragte: „Warum haben dieEngeln denn keine Flügel?“ Währendich noch überlegte, welche pädagogischsinnvolle Antwort ich gebensollte, antwortete ein anderes Kind:„Du bist doof, das ist wie bei demFlugzeug mit den Landeklappen...Wenn das Flug steht, dann sind dieLandeklappen auch eingefahren.“Eine amüsant-nachdenkliche Anekdote:In einem Gespräch über die KreuzigungJesu war die Betroffenheit derKinder deutlich zu spüren. Eins derKinder bemerkte nach einer Gedankenpause:„Wenigstens durfte Jesusin der Mitte hängen.“

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