Das Handwerk Das Handwerk - Kreishandwerkerschaft Dresden

handwerk.dresden.de

Das Handwerk Das Handwerk - Kreishandwerkerschaft Dresden

Handwerk Das Ausgabe 2 / 2011

in der Landeshauptstadt

... nicht mit uns!

Kreishandwerkerschaft Dresden

www.Handwerk-Dresden.de


Kreishandwerkerschaft Dresden

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 2/2011

Das geht uns alle an

Handwerk weiter auf Erfolgsspur – Koalition will

Trend verstetigen Seite 4

Elektronische Vergabe – der Countdown läuft

Kreishandwerkerschaft

Seite 4

Stadtarchiv – in keinster Weise angestaubt Seite 5

Facebook verbindet

Zentrale Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft

Seite 6

Dresden Seite 6

Lust auf Natur? Seite 7

Schottland – eine Reise vom 16. 09. – 23. 09. 2011

Aus Innungen und Betrieben

VI. Dresdner Fachtagung der Innung des

Seite 8

Bekleidungshandwerks Dresden Seite 9

Wahl der Textilreinigerinnung Sachsen Seite 10

Mitgliederversammlung der Bau-Innung Dresden Seite 10

Mitgliederversammlung der Dachdecker-Innung Dresden

Recherche im Dresdner Handwerk – Heute:

Seite 11

100 Jahre Bäckerei Wippler – Feines aus Tradition Seite 12

Fleischerei Müller – Feinkost & Partyservice

Die Handwerkskammer informiert

Seite 13

Mitarbeiterbindung im Handwerk: Engagement sichert Erfolg Seite 14

Die Nadel im Heuhaufen: Dem nächsten Lehrling auf der Spur

Aus- und Fortbildung

Seite 15

Was Häns’chen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr Seite 16

Netzwerk Fachkräftenachwuchs meldet sich zu Wort

Tipps und Infos

Seite 17

Ein Zebra läuft durch Dresden Seite 17

IKK classic – Positive Bilanz: Auch 2012 kein Zusatzbeitrag

geplant Seite 18

IKK classic – Krankenstand stieg 2010 leicht an Seite 18

IKK classic – Grundsätzlich zum Zusammenschluss bereit Seite 18

Kangoo Rapid Maxi: Transporter und Familienkutsche Seite 19

Dresdner Volksbank Raiffeisenbank informiert:

Zuwachs bei Krediten Seite 20

Ihr Versorgungswerk informiert: Jetzt auch für das

Friseurhandwerk zertifiziert! Seite 23

Ihr Versorgungswerk – News Seite 24

IMPRESSUM

Herausgeber: Kreishandwerkerschaft Dresden,

Körperschaft des öffentlichen Rechts, Reicker Straße 9, 01219 Dresden,

Tel.: (03 51) 2 85 92 - 0, Fax: (03 51) 2 85 92 14,

E-mail: info@handwerk-dresden.de, Internet: www.handwerk-dresden.de

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage: 6.000 Exemplare

Redaktion: Dr. Ralf Peuker, Kreishandwerkerschaft Dresden

Verteilung: An alle Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Dresden sowie die

maßgeblichen Behörden und Organisationen.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder. Für

unaufgefordert eingesandte Bilder und Beiträge kann keine Haftung übernommen

werden.

Gesamtherstellung: Wollweber, Druck- und Werbeservice

Florian-Geyer-Straße 43, 01307 Dresden

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Handwerk weiter auf Erfolgsspur – Koalition

will Trend verstetigen

4

von Andreas Lämmel MdB

Wie bereits im Herbst des letzten Jahres

macht das Handwerk mit hervorragenden

Geschäftszahlen auf sich aufmerksam.

Der Geschäftsklimaindex des

Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

(ZDH) hat, auf Basis von 22.000

befragten Handwerksbetrieben, im

ersten Quartal 2011 mit 87,5 Punkten

den besten Wert seit dem Einheitsboom

1992 erreicht. Besonders erfreulich ist,

dass alle Bereiche des Handwerks von

diesem Aufschwung erfasst sind. Doch

nicht nur die aktuelle Konjunkturlage ist sehr gut, sondern die Betriebe

erwarten auch eine anhaltende Fortsetzung des kräftigen Aufschwungs.

Sehr hohe Auftragsbestände und stetige Auftragseingänge lassen 90%

der Betriebsinhaber sehr optimistisch in die Zukunft blicken – lediglich

9% erwarten schlechtere Geschäfte, vor einem Jahr waren das noch 21%.

An dieser hervorragenden Entwicklung hat auch die Politik ihren Anteil.

Die Konjunkturpakete und das Wachstumsbeschleunigungsgesetz haben

Bürger und Unternehmen entlastet sowie geholfen den wirtschaftlichen

Einbruch des Jahres 2009 abzuschwächen und zu überwinden (siehe

mein Artikel in Ausgabe 4/2010). Meine Kollegen der Koalitionsfraktionen

und ich wollen das Handwerk weiterhin unterstützen. Wir

werden deshalb, voraussichtlich im Juni, einen Antrag mit dem Titel

„Wirtschaftsmacht Handwerk – kein Wachstum ohne das Handwerk“ in

den Bundestag einbringen und diskutieren.

In unserem Antrag verdeutlichen wir die Vielseitigkeit und die hohe

Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt,

insbesondere die hohe Anzahl an Auszubildenden heben wir

hervor. Wir thematisieren ebenfalls die Herausforderungen für die

Branche: Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, die Unternehmernachfolge,

die Energiepreise und die bürokratischen Belastungen.

Unter Beachtung der Lage des Bundeshaushaltes fordern wir von der

Bundesregierung:

1. die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und

Handwerkerleistungen nach § 35 a EStG beizubehalten;

2. die anspruchsvolle Gebäudesanierung in Übereinstimmung mit den

Zielen des Energiekonzeptes zu fördern. Das KfW-Gebäudesanierungsprogramm

soll schrittweise aufgestockt werden und es ist zu

prüfen, ob steuerliche Anreize zur energetischen Gebäudesanierung

geschaffen werden können;

3. im Rahmen der Weiterentwicklung des Energiekonzeptes die Bezahlbarkeit

der Energie, insbesondere für energieintensive Betriebe

des Handwerks, prioritär zu behandeln;

4. das Vergaberecht so weiterzuentwickeln, dass sich auch kleinere

Handwerksbetriebe an den Ausschreibungen mit Erfolgsaussichten

beteiligen können;

5. die einheitliche Umsatzgrenze bei der Ist-Besteuerung über 2011

hinaus soll möglichst beibehalten werden;

6. entsprechend den Festlegungen im Koalitionsvertrag sobald wie

möglich Gesetzentwürfe vorzulegen, um kleine und mittlere Einkommen

stärker zu entlasten und den sog. Mittelstandsbauch (kalte

Progression) weiter abzubauen;

7. nach Möglichkeit Elemente zu vermeiden, welche die Substanz von

Betrieben besteuern;

8. bestehende Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen,

wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), zu

straffen und transparenter zu gestalten. Außerdem sollen sie deutlicher

an die Bedürfnisse des Handwerks angepasst und stärker auf

die Existenzgründungen und die Unternehmensnachfolge fokussiert

werden;

9. Mädchen und Frauen bei der Entscheidung zu technischen und

elektronischen Handwerksberufen zu unterstützen und

10. Unternehmerinnen im Handwerk bei der Existenzgründung und bei

Betriebsübernahmen zu fördern.

Die Lage des Handwerks bleibt also im Deutschen Bundestag präsent.

Wir dürfen auf die Debatte gespannt sein, wie auf die Antwort der

Bundesregierung zur großen Anfrage der Koalitionsfraktionen „Wirtschaftsmacht

Handwerk - Impulse für Wachstum und Beschäftigung“,

die nun für Ende Mai erwartet wird. Die Koalitionsfraktionen wollen für

die positive Entwicklung im Handwerk weiterhin den richtigen Rahmen

setzen.

Elektronische Vergabe – der Contdown läuft

Vor reichlichen 2 Jahren hatten wir die erste Veranstaltung zu dieser

Thematik. In Dresden – als einer der auserwählten Pilotstandorte –

wurden erste Anstrengungen unternommen, um Strukturen, Inhalte

und Partner zu etablieren.

Die handelnden Akteure sind dabei die Gleichen geblieben, das Projekt

wurde zielstrebig vorangetrieben. Davon konnten sich die Teilnehmer

des Seminars „E-Vergabe“ am 25.05.2011 live überzeugen. Zu dieser

Veranstaltung hatte die Kreishandwerkerschaft Dresden und die

Handwerkskammer Dresden gemeinsam eingeladen und runde 100

Betriebe nutzten die Gelegenheit, sich mit dieser Materie vertraut zu

machen.

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Stadtarchiv – in keinster Weise angestaubt!

Der 1. Obermeisterstammtisch 2011 fand am 3. Mai im Stadtarchiv

Dresden statt. Das Stadtarchiv befindet sich seit dem Jahr 2000 auf der

Elisabeth-Boer-Str. 1 im ehemaligen Mehlspeicher der Königlich-Sächsischen

Heeresbäckerei. Amtsleiter Thomas Kübler empfing die Gäste und

bereits da war allen klar – es wird ein amüsanter Abend. Mag vorher

manch einer gedacht haben – Archiv, das klingt nach staubigen Akten

und trockenen Informationen – der leitende Archivdirektor mit seinem

ganz besonderen Humor belehrte alle eines Besseren.

Das Stadtarchiv Dresden ist das Drittgrößte in Deutschland und zählt

zu den ältesten und gleichzeitig modernsten Kommunalarchiven. Auf

6.000 qm werden z. Zt. mehr als 19 Kilometer Akten aufbewahrt, bis

zum Jahresende kommen weitere 6.500 qm Zwischenarchiv dazu und

der Bestand erweitert sich auf ca. 30 Kilometer. Außerdem werden etwa

4.200 Urkunden, 150.000 Karten, Pläne und Risse, 150.000 Fotos, Dias

und Ansichtskarten, 45.000 Bücher sowie moderne Speichermedien

aufbewahrt. Unter optimalen Bedingungen lagern wertvolle Zeugnisse

der Kultur-, Verwaltungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Alltagsgeschichte –

Schätze aus 8 Jahrhunderten. Jeder, der ein berechtigtes Interesse hat,

kann auf Antrag das verfügbare Archivgut einsehen.

Die Teilnehmer des 1. Obermeisterstammtisches 2011 lauschten den

interessanten Ausführungen von Herrn Thomas Kübler, dem Archivdirektor

Die Teilnehmer des Obermeisterstammtisches interessierten sich natürlich

vorwiegend für das Handwerk. Herr Kübler hat in den Dresdner

Stadtbüchern 13 und 14 speziell über die Innungen geschrieben und

erzählte uns interessante Dinge. Die älteste Innungsakte ist von 1523

und betrifft die Tischler. Aber auch Fleischer, Friseure, Schlosser,

Schneider, Zimmerer, Töpfer, Bäcker und Schumacher werden bereits im

16. Jahrhundert erwähnt. Von letzteren gibt es über 1.500 Urkunden

und ca. 4 lfm. Innungsakten und das aus nur ca. 350 Jahren.

Herr Kübler referierte über Gepflogenheiten vergangener Zeiten, wobei

die Ausführungen über die zwei Dresdner Hungertürme sicher bei manchem

Handwerker ein leichtes Sehnen nach der Vergangenheit aufkommen

ließen. In den Hungerturm (oder auch Schuldenturm) wurden

nämlich zahlungsunwillige Mitbürger geworfen. Diese „Erziehungsmaßnahme“

hat kaum einer überlebt: Erstens waren es bis auf den Grund

des Turmes etwa 8 Meter, zu Essen gab es nichts und man hatte nur

eine Chance, wenn man aus eigener Kraft wieder herausklettern

konnte. Wenn man Glück hatte, schon viele vor einem drin waren (tot

oder lebendig) und man sehr stark und sportlich war, konnte es vielleicht

gelingen. Heute sind die Möglichkeiten, ausstehende Rechnungen

beglichen zu kommen, weniger drastisch oder illegal!

Nach einer Stunde allgemeiner Informationen – die Zeit verging wie im

Fluge – führte uns Herr Kübler durch einen der Lesesäle in einen für die

alten Dokumente optimal klimatisierten Archivraum mit Rollschränken

und zeigte uns ganz alte Ratsdokumente. Begriffe wie „dicker Wälzer“

oder „alte Schwarte“ als saloppe Umschreibung für Bücher erklärte er uns.

Das Handwerk 2/2011

So sind die ältesten Ratsdokumente in Schweineschwarten gebunden.

Die älteste Urkunde im Archiv ist von 1260. Der wettinische Markgraf

Heinrich der III. erteilte den Dresdner Bürgern das Recht, in die Stadt

kommenden, verschuldeten Rittern Pfänder abzunehmen und diese bis

zur Klärung der Ansprüche einzubehalten. Auch das war früher besser

geregelt, denke man nur mal an die heute gängige Praxis am Bau,

Zahlungen wegen angeblicher Mängel zu verweigern. Auch wenn der

Handwerker am Ende Recht bekommt, die bis dahin verstreichende Zeit

kann sein Ruin sein.

Weiterhin zeigte uns Herr Kübler die älteste Akte des Archivs – von

1206 – über einen (Bau)Streit zwischen den Herren von Dohna und

Pesterwitz. Dieser wurde in mehreren Tagen auf dem Taschenberg verhandelt,

indes kamen die Schöffen von der anderen Elbseite. Also gab

es gab eine Furt über die Elbe und die Personen mussten auch verköstigt

werden. Dieses Schriftstück gilt als erste Erwähnung des Orts

Dresden, der 1216 wiederum erstmals als Stadt bezeichnet wird.

Besonders stolz präsentierte uns Herr Kübler alte Innungsladen. Sehr

prachtvoll war die in blaues Leder gebundene und mit vergoldeten

Metallbeschlägen versehene Lade der Schneider – damals eine der

reichsten Innungen. Aber auch die aus Leder bestehende Lade der

Buchbinder ist eine bibliophile Kostbarkeit. Heute versteht man unter

Innungslade eher eine Truhe, in der alles aufbewahrt wird, was für die

Innungsgeschichte relevant ist, früher waren das Kladden, in denen die

Mitglieder und anderes verzeichnet waren.

Eine der größten Herausforderungen der Archivierung ist die Konservierung

der alten Dokumente. Pilz- und Schimmelbefall oder Papierzerfall

durch Übersäuerung oder Versalzung müssen aufgehalten bzw.

die Zerstörungen rückgängig gemacht werden. Dazu gibt es einen

Raum, der teilweise an ein Chemielabor erinnert. In mühevoller Kleinarbeit

wird Seite um Seite restauriert. So kann man schwarz gewordene

Seiten wieder aufhellen und lesbar machen und somit der Nachwelt

erhalten. Herr Kübler informierte uns, dass mittlerweile das Stadtarchiv

der Stadtverwaltung die Papiersorte vorgibt, auf der wichtige Schriftstücke

verfasst werden. Recycling-Papier ist nicht langlebig.

Leider ging die Zeit mit Herrn Kübler zu schnell vorbei. Es wäre noch

vieles Interessantes zu erfahren gewesen. Im Rahmen eines abschließenden

Imbisses beantwortete er aber noch Fragen.

Fazit dieses Stammtisches ist: Sowohl Innungen als auch die einzelnen

Unternehmen können relevante Schriften dem Stadtarchiv zur Verfügung

stellen. Hier stehen Fachleute mit perfekt geeigneten Technologien und

Möglichkeiten zur Verfügung, die in hoher Qualität die Dokumente und

Zeitzeugen der Geschichte für unsere Nachwelt aufbereiten können.

Dieses Angebot vom Amtsleiter sollte überdacht und in Abhängigkeit von

den einzelnen Gegebenheiten auch genutzt werden.

Herr Kübler zeigt den Gästen eine alte Innungslade des Schneiderhandwerks – in

blauem Leder gebunden und mit goldenen Metallbeschlägen

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Facebook verbindet

Soziale Netzwerke verändern seit einiger Zeit auch in Deutschland die

Medien – Facebook und Co. werden auch hier immer wichtiger.

Am Anfang folgten die Zeitungen den Lesern ins Internet, bauten ihre

Marken dort auf und wetteiferten darum, dass Leser diese Sites zur

Startseite ins Netz machen. Dann entdeckten die Medien die Macht der

Suchmaschinen wie Google und begannen darauf zu achten, dass

Interessenten die Inhalte bei der Suche im Netz gut finden. Und nun

die sozialen Netzwerke wie Facebook und Co.

Sie forcieren die nächste Revolution der Mediennutzung durch das

Internet: Mehr und mehr Leser gehen nicht mehr aktiv zu einer Zeitung

oder auf deren Homepage und stoßen auch nicht in Suchmaschinen

auf deren Inhalte. Diese Leser kommen nicht zu den Inhalten, sondern

sie lesen Inhalte, die zu ihnen kommen - ausgewählt und verlinkt durch

ihr Netzwerk.

So wie das Internet den Umgang der Menschen miteinander verändert,

ändert es auch die Mediennutzung. Netzwerke sind alles andere als

neu. Neu ist, dass mehr und mehr Menschen ihre Netzwerke (auch)

über das Internet pflegen. Um sich informiert zu fühlen, ist es für sie

wichtig zu wissen, was die anderen wissen. Wenn der Zugang zu

Informationen und ihr Austausch einfacher werden, genügt es eben

nicht mehr, nur ein Medium zu nutzen. Um gut informiert zu sein,

bedarf es Informationen aus vielen Medien.

Und hier werden wir, die Kreishandwerkerschaft Dresden, aktiv.

Schließlich wollen auch wir mit der Zeit gehen und aus diesem Grund

6

Zentrale Freisprechungsfeier der

Kreishandwerkerschaft Dresden

sind wir ab sofort auf Facebook vertreten. Schauen Sie doch mal rein.

Melden Sie sich kostenlos bei Facebook an und schon sind Sie mit uns

verbunden. Sollten Sie dabei Hilfe benötigen, sind wir natürlich gern

und jederzeit für Sie da. Für Anregungen und Hinweise sind wir auch

wie immer dankbar!

Die Kreishandwerkerschaft Dresden wird die Freisprechungsfeier für die Prüflinge ausgewählter Handwerksberufe am

9. September 2011 im „Forum Am Altmarkt“, dem Kongress- und Veranstaltungscenter der Ostsächsischen Sparkasse

Dresden durchführen.

An diesem Tag werden den Jugendlichen ihre Gesellenprüfungszeugnisse und die Gesellenbriefe übergeben und sie werden im feierlichen

Rahmen in den Gesellenstand erhoben. Die jungen Gesellinnen und Gesellen werden nach bestandener Prüfung zu dieser

Veranstaltung eingeladen.

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Vorankündigung!

Lust auf Natur?

Nationalpark Unteres Odertal – Freitag, 30.09.2011 bis Sonntag, 02.10.2011

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt

Das Handwerk 2/2011

Besuchen Sie mit uns, unter der

Leitung der Sächsischen Landesstiftung

Natur und Umwelt, das

Nationalparkhaus in Criewen, den

Lenné-Park in Görlsdorf; lernen Sie

Biesenbrow, den Geburtsort von

Ehm Welk kennen und besichtigen

die Handlungsorte der Heiden von

Kummerow.

Eine Kanu-Mondscheintour von

Bad Freienwalde bis Oderberg mit

Picknick und einem romatischen

Lagerfeuer runden die kleine

Natur-Exkursion ab.

Neugierig geworden? Dann rufen Sie uns an:

Sächsische Landesstiftung Natur

und Umwelt

Doris Lämmel

Neustädter Markt 19

01097 Dresden

Fon: 0351 81416 751

Fax: 0351 81416 775

Mail: doris.laemmel@lanu.smul.sachsen.de

Der Nationalpark Unteres Odertal ist Brandenburgs einziger Nationalpark

und der einzige in Deutschland, der eine Flussaue schützt. Gemeinsam

mit zwei benachbarten polnischen Landschaftsschutzgebieten bildet der

Nationalpark Unteres Odertal eine grenzüberschreitende naturräumliche

Einheit, in deren Mitte die Oder fließt.

Naturerleben

Immer mehr Menschen wollen Natur mit allen Sinnen und aktiv erleben.

Sie sind fasziniert von der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt Brandenburgs.

Insbesondere die Sammelstellen von Gänsen und Kranichen sind

Highlights. An vielen aussichtsreichen Punkten stehen Beobachtungstürme,

die faszinierende Ausblicke bieten.

Die Wildnis der einzigartigen Flussauenlandschaft lässt sich am Besten

auf einer Kanutour erkunden, auf speziell ausgewählten Strecken und

ausschließlich mit einem zertifizierten Kanuführer.

Leistungen

Abfahrt und Ankunft:

● am Dresdner Hauptbahnhof in einem bequemen

Reisebus

Unterkunft:

● Hotel „Chalet Europa“ in Schwedt

Exkursionskosten:

● 195,00 Euro pro Person

Im Preis inbegriffen:

An- und Abfahrt, Übernachtung plus Frühstück

einschließlich Eintrittsgelder

Begrenzte Teilnahme von maximal 20 Personen

7


Kreishandwerkerschaft Dresden

Reiseprogramm Schottland:

Kreishandwerkerschaft Dresden

vom 16. 09. bis 23. 09. 2011

16. September 2011

Flug mit Lufthansa Dresden – Edinburgh.

Stadtrundfahrt in Edinburgh. Es wird eine Stadtrundfahrt

stattfinden mit Besichtigung von Edinburgh

Castle.

• Die Burg, die erhaben auf einem Felsen aus

Vulkangestein thront. Hier findet jedes Jahr

das berühmte Tattoo-Festival statt.

• Die Greyfriars Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

• Der Outlook Turm, von dem man herrliche

Blicke über die Stadt hat.

• Die St. Giles Kathedrale mit ihrem herrlichen

Turm aus dem 15. Jahrhundert; neben der

Westtür ist die Stelle wo früher das alte

Tolbooth Gefängnis war.

• Der Palast von Holyroodhouse, am Ende der

königlichen Meile (Royal Mile); assoziiert mit

der schottischen Königin Mary.

Anschliessend Freizeit in der Altstadt, Stadtbummel

auf der Royal Mile Edinburgh Castle.

Abendessen und Übernachtung im Raum

Edinburgh.

17. Septemter 2011

Edinburgh – Schloss Sterling – St. Andrews –

Edinburgh.

Schottisches Frühstück in Ihrem Hotel im Raum

Edinburgh.

Zunächst geht die Reise nach Stirling. Hier wird

eine Besichtigung von Stirling Castle gemacht.

Von Stirling geht es nach St. Andrews, bekannt

als Heimat des 1754 gegründeten Royal and

Ancient Golf Club. Weiterfahrt zurück nach

Ihrem Hotel im Raum Edinburgh.

Abendessen und Übernachtung.

18. September 2011

Edinburgh – Pitlochry – Whisky – Blair Castle –

Aviemore – Inverness

Zuerst geht es über Stirling nach Perth. Hinter

Perth beginnt das bekannte schottische Hochland.

Durch dieses Gebiet werden Sie auf landschaftlich

reizvollen Straßen fahren über Dunkeld und

Pitlochry.

Der nächste Streckenabschnitt führt uns durch

das bekannte schottische Hochland, gekennzeichnet

von hohen Bergen und bei weitem

mehr Schafen als Menschen. Weiter geht es

durch Dalwhinnie, Kingussie und Aviemore das

atemberaubende Hochland. Diese Gegend ist

bekannt für seinen Whisky, insbesondere die

Glenlivet Gegend.

Anschließend geht die Reise weiter über

Aviemore nach Inverness.

Abendessen und Übernachtung in Raum

Aviemore/Inverness.

19. September 2011

Inverness – Inverewe Garten – Inverness

Heute fahren wir eine wilde, wunderschöne

Strecke durch die schottischen Highlands. Vorbei

an Loch Garve – Corriemoille – Achnasheen

8

und Kinlochewe, bis wir Loch Maree erreichen.

Besichtigung der berühmten Inverewe Gardens –

herrliche subtropische Gärten. Sie gedeihen, da

hier ein frostfreies, mildes Klima vorherrscht und

der wärmende Einfluß des Golfstroms sich bemerkbar

macht.

Abendessen und Übernachtung in Raum

Aviemore/Inverness.

20. September 2011

Inverness – Ballater – Balmoral Schloß –

Braemar – Inverness

Heute morgen fahren wir nach Braemar. Hier

Folgende Leistungen sind im Reisepreis

enthalten:

● Flug mit Lufthansa Dresden

Edinburgh – Dresden in der

Economy-Class, 20 kg p. P. Freigepäck

● 7 Übernachtungen mit Halbpension

in 3- bis 4-Sterne-Hotels

● Reisebus (33 – 36 Sitze) 1. Tag ab

Flughafen bis 8. Tag Flughafen

● Deutschsprechende Reiseleitung ab

1. Tag ab Flughafen bis zum 8. Tag bis

Flughafen

● Fährüberfahrt von Insel Skye nach

Mallaig

Nicht eingeschlossene Leistungen:

● evtl. Benzinzuschläge der Lufthansa

● Eintritte ca. 45,00 Euro

● Kofferträger in den Hotels ca. 5,00 Euro

● persönliche Versicherungen

● Getränke zu und nach den Mahlzeiten

● Trinkgelder ca. 18,00 Euro

Anmeldeschluss: 15.07.2011

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen

Preise pro Person in Euro:

1.220,00 Ç

im Doppelzimmer

145,00 Ç

Zuschlag im Einzelzimmer

findet jedes Jahr die Highland Games statt sowie

das Gathering (Erntedankfest). Danach fahren Sie

nach Ballater, ein hübsches Dörfchen, das Mitte

des 18. Jahrhunderts entstand. In unmittelbarer

Nähe von Ballater liegt Balmoral Castle. Diese

wunderschöne Burg mit herrlichen Parkanlagen

wird im Sommer von der Königlichen Familie als

Residenz genutzt. Zunächst geht die Reise nach

Tomintoul. Dieser Ort liegt fast am Ende der Welt

und ist das höchstgelegendste Dorf in Schottland.

Abendessen und Übernachtung in Aviemore/

Inverness.

21. September 2011

Inverness – Urquhart Castle – Loch Ness – Insel

Skye – Mallaig

Von Inverness fahren Sie heute zur wohl schönsten

Hebriden-Insel – der Isle of Skye, die auf die

Besucher eine geheimnisvolle Ausstrahlung ausübt.

An den imposanten Ruinen von Urquhart

Castle vorbei, halten wir weiter Ausschau nach

dem Ungeheuer. Am Nachmittag verlassen Sie

die Insel und setzen mit der Fähre wieder aufs

Festland.

Übernachtung und Abendessen im Raum

Mallaig

22. September 2011

Malliag – Fort William – Loch Lomond – Glasgow

Über Fort William geht die Fahrt in das überwältigende

„Tal der Tränen“ Glencoe, wo im Jahre

1692 das berüchtigte Massaker am MacDonald

Clan passierte. Weiter führt der Weg nach

Glasgow.

Die letzte Nacht auf britischem Boden verbringen

Sie im Hotel im Raum Glasgow.

23. September 2011

Glasgow – Stadtrundfahrt in Glasgow – Freizeit

in Glasgow

Während der Stadtrundfahrt durch Glasgow, das

eine beispielhafte viktorianische Architektur und

neue Kulturbauten in einem harmonischen Nebeneinander

zeigt, sehen Sie sämtliche Sehenswürdigkeiten

Glasgows. Am Nachmittag Zeit zur

freie Verfügung.

Dann heißt es auch schon Abschied nehmen von

Schottland.

Transfer zum Flughafen Edinburgh und Rückflug

mit Lufthansa nach Dresden.

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

VI. Dresdner Fachtagung der Innung des

Bekleidungshandwerks Dresden

Am 7. Mai 2011 trafen sich 21 Schneidermeisterinnen

und 11 Lehrlinge zur VI. Dresdner

Fachtagung der Innung des Bekleidungshandwerks

Dresden. Bereits ein Jahr zuvor war der

fast identische Teilnehmerkreis zusammengekommen,

um von Tamotsu Kondo in die Kunst

der Drapage eingeführt zu werden. Das Spezialgebiet

des japanischen Modedesigners ist das

Drapieren und das Herstellen individueller

Schneiderpuppen. Schon damals gab er einen

kurzen Einblick in die Schneiderpuppenherstellung.

Tamotsu Kondo macht seine Puppen aus

„Elefantenpapier“, einem selbstklebenden, dicken

Papier, welches in Schnipsel gerissen direkt auf

den Körper geklebt wird. Aber es gibt auch noch

andere Methoden. Carola Flehmer aus der

Innung machte sich kundig. Eine Methode war

besonders sauber und preiswert, gestattet ein

angenehmes Arbeiten und hat ein stabiles Produkt

als Endergebnis. Man braucht dazu nur

Frischhaltefolie, Paketklebeband und Bauschaum

– ach ja, eine gehörige Portion Stehvermögen

braucht „Frau“ auch.

Letzte Handgriffe beim Anfertigen der Schneiderbüsten

Gearbeitet wurde paarweise. Während sich eine

während ca. zwei Stunden verpacken ließ, kreiselte

die andere um sie herum, wickelte das Modell

in Frischhaltefolie, fixierte jeweils mit Klebeband

bis ein „Folienpanzer“ entstanden war.

Während dieser Zeit konnte sich die so eingewickelte

Person maximal kerzengerade sitzend

etwas auf der Tischkante ausruhen, ein Umstand,

der bei den herrschenden sommerlichen

Temperaturen nicht für alle zuträglich war. Aber

irgendwann war genug gewickelt und es ging

ans Aufschneiden der Kokons, sozusagen am

Rückgrat entlang. Erstaunlich, wie stabil das

Ganze schon war. Nun mussten nur noch die

Hals- und Armöffnungen mit Klebeband verschlossen

werden, die Rückennaht sowieso und

die Hülle der Puppe war fertig. 3 Dosen Bauschaum

reichen aus, um diese zu füllen, ein

Arbeitsschritt, den jede Teilnehmerin aber individuell

zu Hause erledigen muss. Nach dem

Mittagessen hieß es: Alles auf Anfang und die

Rollen wurden getauscht, so dass am Ende der

Fachtagung jede ein körpergetreues „Alter Ego“

mit nach Hause nehmen konnte.

Das Handwerk 2/2011

Nun noch Bauschaum rein und fertig ist die individuelle

Schneiderbüste

Eine besondere Überraschung wartete noch auf

die Schneiderinnen. Drei (teils ehemalige) Studentinnen

der Hochschule für Bildende Künste

Dresden gestalteten am Modell Melanie Klahre

das Gemälde „Anna Amalia von Preußen als

Amazone“ von Antoine Pesne nach. Stilecht und

bildgetreu wurde Melanie von der Maskenbildnerin

Elisa Flehmer geschminkt und sah mit

handgeknüpfter Perücke (silbrige Locken und

„Preußenzopf”) und Hut dem Bild schon sehr

ähnlich. Eva Mühlenbeck, Absolventin des Fachbereiches

„Kostümgestaltung", hat ca. 300 Stunden

an dem historischen Kostüm gearbeitet,

angefangen von der Recherche über den Schnitt

bis zur Anfertigung. Das Kostüm besteht aus

Unterhemd, Bluse, Corsage, Weste, Jacke und

Rock (drapiert!). Dabei wurden Knöpfe selbst angefertigt,

Spitzen eingefärbt, Borten mit Silberfarbe

besprüht (um sie dem Stoff anzupassen),

Perlen aufgenäht usw. usw. Die Schneiderinnen

waren beeindruckt vom Ergebnis.

Insgesamt gesehen war es eine anstrengende,

aber sehr interessante und mit einem greifbaren

Die Teilnehmerinnen und die Ergebnisse der Fachtagung

Anna Amalia von Preußen als Amazone – das

Gemälde von Antoine Pesne

Ergebnis endende Fachtagung. Die Beteiligten

haben sich alle mit der Zusage eines Wiedersehens

bei der VII. Auflage dieser Veranstaltung

verabschiedet.

Abschließend gab es noch ein gemeinsames

Abendessen beim Griechen, wobei weiter gefachsimpelt

wurde. Die Beteiligten haben sich

alle mit der Zusage eines Wiedersehens bei der

VII. Auflage dieser Veranstaltung im Jahr 2012

verabschiedet.

9


Kreishandwerkerschaft Dresden

Innungstreffen und Wahl des Vorstandes der

Textilreinigerinnung Sachsen in Vesser

Am 22.01.2011 trafen sich die Mitglieder der Textilreinigerinnung

Sachsen zu ihrer Innungsversammlung mit den Thüringer Kollegen und

zur Vorstandswahl.

Turnusmäßig wählten sie dabei für die kommenden 3 Jahre ihren neuen

Vorstand.

Der Vorstand der Textilreinigerinnung Sachsen setzt sich somit für die

kommende Amtsperiode wie folgt zusammen:

Mitgliederversammlung der Bau-Innung

Dresden

10

Die Mitglieder der Bau-

Innung Dresden kamen

am 17.03.2011 zusammen,

um ihre jährliche

Vollversammlung durchzuführen.

Der Obermeister der

Bau-Innung, Andreas Geißler, hielt den Bericht

über die Arbeit der Bau-Innung im vergangenen

Jahr.

Der Vorstand begrüßt Maurer- und Betonbaumeister

Roman Kittel als neues Innungsmitglied

Die Mitgliederversammlung beschloss den

Beitragssatz und den Haushaltplan 2011 und

stellte die Jahresrechnung 2010 fest. Zuvor

hatte der Rechnungs- und Kassenprüfungsausschuss

eine ordnungsgemäße Haushaltführung

bestätigt. Dem Vorstand und der

Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.

Der Vorstand zeichnete Innungsmitglieder mit der

Ehrennadel der Bau-Innung aus

In der Vollversammlung wurden neue

Innungsmitglieder bzw. Fördermitglieder

begrüßt, diese stellten sich den Mitgliedern

vor. Die Bau-Innung nahm im März und April

3 neue Innungsmitglieder auf.

Die Zusammenarbeit der Innung mit ihren

Fördermitgliedern ist sehr intensiv und wird

weiter ausgebaut werden. Mit Unterstützung

ihrer Fördermitglieder führt die Innung regel-

Innungsobermeisterin:

Frau Ute Salow, Hoyerswerda (kl. Foto)

Stellvertretende Innungsobermeisterin:

Frau Angela Zacher, Flöha

Vorstandsmitglieder:

Frau Ines Hüttig, Dresden

Herr Jochen Schulz, Pulsnitz

Herr Nils Möller, Freital

Die Kreishandwerkerschaft Dresden gratuliert der Obermeisterin, ihrer Stellvertreterin und den Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl

und wünscht der Textilreinigerinnung Sachsen für die neue Wahlperiode viel Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit!

mäßig Fortbildungen für ihre Mitglieder durch,

so nun auch mit den beiden neuen Fördermitgliedern,

der Firma LandMAXX BHG

GmbH & Co. KG und der Firma SCHAEFER

KRUSEMARK GmbH & Co. KG.

Herr Reinhard Koettnitz, der Leiter des

Straßen- und Tiefbauamtes der Stadt Dresden,

informierte die Innungsmitglieder über das

Baugeschehen an der Waldschlösschenbrücke.

Besonders interessant für die Mitglieder waren

die Ausführungen zum technologischen Ablauf

des Einschwimmens der Brücke. Herr

Koettnitz würzte seine Schilderungen mit vielen

Anekdoten um die Planung und den Bauablauf.

Amtsleiter Reinhard Koettnitz im Gespräch mit

Obermeister Andreas Geißler

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Mitgliederversammlung der Dachdecker-Innung

Dresden

Am 08.04.2011 fand die Vollversammlung der Dachdecker-Innung

Dresden traditionsgemäß im Gasthof Weißig statt. Der Obermeister

Henry Miertschink gab einen umfassenden Bericht über die Arbeit der

Innung, des Landesverbandes und des Zentralverbandes. Der Obermeister

setzte sich kritisch mit Problemen in Politik und Wirtschaft

auseinander.

Vorstandsmitglied Dachdeckermeister

Eckhard Schneider präsentiert den

Schieferhammer

Glückwünsche an die jungen Dachdeckermeister

Das Handwerk 2/2011

Es folgten die Tagesordnungspunkte

Feststellung der Jahresrechnung

2010 und Prüfungsbericht

des Rechnungs- und

Kassenprüfungsausschusses

sowie die Beitragsfestsetzung

und der Haushaltplan 2011.

Der Präsident der Handwerkskammer

Claus Dittrich und

Obermeister Henry Miertschink

gratulierten den jungen Dachdeckermeistern

aus den

Innungsbetrieben zum Meisterabschluss.

Traditionsgemäß

erhielten Sie als Geschenk

der Innung einen Schieferhammer.

Aufnahme des neuen Fördermitglieds Dachziegelwerke Nelskamp GmbH

Die Innung konnte zum 01.04.2011 zwei neue Innungsmitglieder aufnehmen.

In der Vollversammlung begrüßte der Obermeister die Firma Dachziegelwerke

Nelskamp GmbH als neues Fördermitglied.

Die Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e. V. informierte die

Mitglieder und ihre Gäste in einem interessanten Vortrag über den

Wiederaufbau der Bahnanlagen.

Die neue Geschäftsstelle der Bau-Innung und der Dachdecker-Innung in

Dresden-Zschertnitz, Räcknitzhöhe 35a, 01217 Dresden

11


Kreishandwerkerschaft Dresden

100 Jahre Bäckerei Wippler – Feines aus Tradition

Am 06. August 1910

eröffneten Bäckermeister

Max Wippler

und Ehefrau Elisabeth

in dem gepachteten

Eckgebäude

Striesener/Schumannstraße

des

Dresdner Stadtteils

Johannstadt eine „Bäckerei und Konditorei“

mit Café. Der Pachtvertrag wird bereits 1914

ausgesetzt (Kriegseinsatz von Max Wippler)

und endet 1918, so dass eine geeignete

Immobilie gesucht werden muss.

Im Dresdner Stadtteil Hosterwitz steht die

Bäckerei von Meister Müller (ehemals Möbius)

zum Verkauf. Max Wippler überlegt nicht

lange, zahlt den Kaufpreis und eröffnet am

01. Februar 1919 seine eigene Bäckerei an der

Dresdner Straße (heutige Hausnummer 113).

Zur Familie gehören mittlerweile Tochter

Käthe und Sohn Günther.

Durch die Hyperinflation 1922/23 werden

Bankkonten und Papiergeld entwertet, nur

Sachwerte zählen noch. Täglich holt man das

Mehl aus der Mühle in Pirna/Jessen und verarbeitet

es sofort. Verzweifelte Menschen stehen

schon Schlange, um für ihr Geld noch

etwas zu bekommen. Die Einnahmen werden

zwar noch am gleichen Tag zur Bank gebracht,

aber alles ist nahezu umsonst. Erst die

Währungsreform 1924 bringt das Vertrauen

und den unternehmerischen Erfolg zurück.

Einige Jahre später kann sich die verehrte

Kundschaft bereits während der Sommermonate

in einem stilvoll angelegten „Kaffeeund

Kuchengarten“ niederlassen, dem Charakter

der Gegend entsprechend mit einer weinberankten

Pergola ausgestattet. Zu Beginn der

Weltwirtschaftskrise 1929 kommt die Tochter

Käthe bei einem Verkehrsunfall ums Leben, ein

schwerer Schlag für die Familie.

Sohn Günther erlernt von 1933 bis 1936 beim

Vater Max Wippler das Bäckerhandwerk,

macht seine Gesellenprüfung bei Otto Wehner

in Oberpoyritz und geht anschließend auf

Wanderschaft. 1939 tritt er in das elterliche

Geschäft ein und erwirbt 1942 seinen

Meisterbrief. Am 13. Februar 1945 wird die

Bäckerei Wippler durch einen Volltreffer zerstört.

Elisabeth Wippler und zwei Angestellte

kommen in den Trümmern ums Leben, Tragödie

pur. Zum Glück kann der Backofen in

einem provisorischen Schuppen betriebsbereit

gemacht und ab 01. Juli 1945 wieder Brot

gebacken werden. Max und Günther Wippler

bauen bis 1946 auf dem beräumten Grundstück

einen einfachen Verkaufsraum für ihre

Waren und im Sommer 1948 ist das neue

Wohnhaus fertig.

12

Am 01.Oktober 1952 übernehmen Günther

Wippler und Ehefrau Liselotte in zweiter

Generation den Familienbetrieb. Dreizehn

Jahre später hat der alte Backofen ausgedient

und wird durch einen neuen Dampfbackofen

ersetzt. Nach umfangreichen Neu- und Ausbauarbeiten

eröffnet die Bäckerei Wippler

1965 ihr neues Geschäft. Die Töchter Ulrike

und Veronika helfen bereits im Verkaufsraum

mit.

Sohn Michael Wippler, geboren 1954, lernt bei

Bäckermeister Rendler in Pirna/Copitz, arbeitet

dann als Geselle im elterlichen Betrieb und

erwirbt 1976 seinen Meisterbrief.

Am 01. Juli 1981 übernimmt er gemeinsam mit

seiner Ehefrau Dolores die Geschäfte und hat

große Pläne. Ende der 1980-er Jahre wird

kräftig investiert, z. B. in einen elektrobeheizten

Backofen, ein Kühlhaus und größere Räumlichkeiten.

Nach dem Baukastenprinzip lässt

sich die Anlage ausbauen und auf Gas umstellen,

wobei die Erweiterung des Sortimentes

sowie die Erhöhung der Stückzahl bei gleich

bleibend hoher Qualität unproblematisch

realisierbar ist.

Mit der Expansion des Unternehmens nimmt

auch sein Bekanntheitsgrad zu. Ab 1992 eröffnet

und beliefert die Bäckerei Wippler eigene

Filialen bzw. Zweigstellen verschiedener

Discount-Märkte in Hosterwitz, Bühlau und

Weißig. Bisheriger Höhepunkt ist zweifelsfrei

die Eröffnung des „Cafè Wippler“ 1996 in den

Räumen des traditionsreichen „Cafè Winkler“

am Körnerplatz, dessen Name auf den Bäckermeister

und Königlich Sächsischen Hoflieferanten

Robert Emil Winkler zurückgeht.

Mittlerweile hat die vierte Generation Wippler

ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Sohn Andreas als Bäcker und Tochter Kathrin

als Konditor sind Meister ihres Faches.

Gemeinsam führen sie mit Vater Michael die

2004 gegründete GmbH, Andreas Wippler als

Geschäftsführer.

Der Nachwuchs für das Traditionsunternehmen

ist bereits zahlreich vorhanden und damit

die Hoffnung auf eine weitere Generation in

der Bäckerei Wippler.

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Fleischerei Müller – Feinkost & Partyservice

Seit dem Jahre 1900 existiert auf dem Weißen Hirsch in Dresden, Rißweg

62, ein Fleischereibetrieb. Der damalige Eigentümer war Fleischermeister

Mai. Dieser verkaufte 1940 den Betrieb an den aus Leipzig stammenden

Großvater des jetzigen Eigentümers, Fleischermeister Jürgen

Müller. Wie auch so viele andere Männer kam der Großvater aus dem

2. Weltkrieg nicht zurück.

Fleischermeister Tietze übernahm gemeinsam mit der Witwe den Betrieb

und führte ihn bis 1969 weiter.

Vater Siegfried Müller betrieb derweil eine Fleischerei in Löbtau und

wurde am 10.12.1969 durch Rückübertragung neuer Eigentümer des

Familienunternehmens auf dem Rißweg.

Sein Sohn, Herr Jürgen Müller, der jetzige Inhaber, absolvierte seine

Fleischerlehre bei Fleischermeister Engler, studierte von 1976 bis 1979 an

der Ingenieurschule für Fleischwirtschaft in Oranienburg und übernahm

am 01.08.1980 den großväterlichen Betrieb, nun mehr in 3. Generation.

Das Handwerk 2/2011

Großer Wert wurde schon immer auf die Ausbildung des Nachwuchses

gelegt und so ist es nur folgerichtig, dass sich etliche im Unternehmen

ausgebildete Lehrlinge mit Landesmeistertiteln schmücken dürfen.

Tochter Kristin Müller erwarb 2001 sogar den Bundessieg der Fleischerei-

Fachverkäuferinnen. Familie Müller kann auch noch aus einem anderen

Grund stolz auf ihre Tochter Kristin sein – 2009 erwarb sie den Meisterbrief

mit einer ausgezeichneten Meisterprüfung.

In seiner knappen Freizeit spielt Jürgen Müller gerne Volleyball und unterstützt

die erfolgreichen Volleyballerinnen des DSC als Sponsor.

Ein weiteres Hobby ist seine Arbeit, genauer gesagt, die moderne Fleischerei.

Innerhalb und außerhalb (Partyservice) der Fleischerei Müller kann

man kulinarische Streifzüge durch die ganze Welt unternehmen. Das

reichhaltige Sortiment enthält neben hochwertigen Fleisch- und hauseigenen

Wurstspezialitäten auch eine internationale Käseauswahl, Feinkostsalate

aus eigener Herstellung und ein umfangreiches Angebot an Feinkostprodukten

und Bratwurstkreationen, die bei jeder Gartenparty gern

gesehen und noch viel lieber gegessen werden.

Als Obermeister der Fleischerinnung und Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft

Dresden engagiert sich Herr Müller für seine Handwerkerkollegen.

Am 1. August 2010 feiert Jürgen Müller gemeinsam mit seinem Team ein

rundes Betriebsjubiläum – 70 Jahre Fleischerei Müller.

13


Kreishandwerkerschaft Dresden

Was Häns’chen nicht lernt, lernt Hans

nimmer mehr

Netzwerk

Fachkräftenachwuchs

im Handwerk

16

In jedem Sprichwort

steckt immer ein

Körnchen Wahrheit.

Mit anderen Worten,

es ist nie zu früh,

sich mit seinem

Wunschberuf auseinander

zu setzen.

Ein Praktikum ist eine gute Möglichkeit, in die

Berufswelt hinein zu schnuppern, erste

Erfahrungen zu sammeln, Fähigkeiten zu

erproben und sich zu orientieren. Es ist eine

Entscheidungshilfe bei der Suche nach dem

Beruf und gleichzeitig auch für den Arbeitgeber

die Chance, Stärken und Schwächen

des Praktikanten zu erkennen.

Vier Schüler der Freien Alternativschule

Dresden (FAS) wählten sich die Berufe

Fotograf/-in, Buchbinder/-in, Zimmerer/-in

und Bestattungsfachkraft aus.

Die Schülerin Nadja-Marie Lehmann absolvierte

ihr Praktikum beim Bestattungsunternehmen

Gaumert in Dresden. Herr Gaumert

erklärte der Schülerin, dass der Beruf der

Bestattungsfachkraft eine sensible Aufgabe ist

und viele Fähigkeiten erfordert. Im Trauerfall

werden die Menschen unterstützt, die einen

Angehörigen verloren haben. Aus diesem

Grund benötigt man neben fachlichen Kenntnissen

ein gutes Gespür für Situationen.

Einfühlungsvermögen ist eine wichtige

Voraussetzung. Zu den Aufgaben gehört die

fachgerechte Überführung und Behandlung

von Verstorbenen sowie auch die organisatorische

und verwaltungstechnische Ausrichtung

von Begräbnissen bei Erd- und

Feuerbestattungen. Als Bestattungsfachkraft

arbeitet man in der Regel in Bestattungsunternehmen

und Friedhofsverwaltungen.

Schülerin Nadja-Marie Lehmann absolvierte ihr

Praktikum im Bestattungsunternehmen Gaumert

Die Schülerin Helena Schwardt möchte später

einmal den Beruf der Fotografin ergreifen.

Bei dem Unternehmen Foto Hahn konnte sie

ein Praktikum durchführen, um festzustellen,

ist das wirklich mein Traumjob oder ist er weit

ab meiner Vorstellungen.

Die 3-jährige duale Ausbildung in diesem

Handwerksberuf wird mit Differenzierung

nach den Schwerpunkten Porträt-, Produkt-,

Industrie- und Architekturfotografie sowie

Wissenschaftsfotografie angeboten. Die

Schülerin erfuhr weiter, dass Fotografen und

Fotografinnen die klassische Fotografie ebenso

beherrschen müssen, wie die digitale.

Man sollte für diesen Beruf das Talent des

Motivsehens besitzen. Weiterhin sind Physik-,

Technik- und Computerkenntnisse erforderlich,

genauso wichtig ist der Umgang mit den

Menschen. Mit handwerklichem Können und

künstlerischer Begabung kann man seinen

eigenen unverkennbaren Stil prägen.

Kreativität ist gefragt – Schülerin Helena Schwardt

im Fotostudio Hahn

Schülerin Zora Lietzmann lernt den Arbeitsalltag in

der Bindwerk GmbH & Co. KG kennen

Ein herzliches Dankeschön der KHS geht an

dieser Stelle auch an die Zimmerei Waltke

sowie an die Bindwerk GmbH & Co. KG, Produktionsleiter

Herr Krahl, für Ihre Unterstützung

bei der Bereitstellung von weiteren

Praktikumsplätzen.

Fazit

Eine gute Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung

lässt sich nur im Einklang

mit praktischer Anschauung realisieren. Dafür

sind Erfahrungen in Unternehmen notwendig.

Diese dienen auch der kritischen Reflexion des

eigenen Berufswunsches und der eigenen

Fähigkeiten und Neigungen. Betriebspraktika

sind somit der ideale Weg auf der Suche nach

dem eigenen Traumberuf und der Suche nach

dem passgenauen Lehrling, so der gemeinsame

Tenor der FAS Lehrerin Frau Apel und

des Zimmerermeisters Herr Waltke. in der

abschließenden Auswertung des Praktikums.

Schüler und Schülerinnen haben in diesem

und in den kommenden Jahren die besten

Möglichkeiten, sich mit einer praxisorientierten

Ausbildung eine gute Grundlage für ihre

Karriere zu legen. Es wurde vereinbart, dass

ein Kooperationsvertrag zwischen der FAS

und der KHS abgeschlossen wird.

Die Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen

wird auch in der Zukunft erfolgen, so

dass alles getan wird, um den Fachkräftenachwuchs

abzusichern.

Deshalb

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um ihren

zukünftigen Lehrling im Vorfeld aufzubauen.

Sie wissen ja, praxisorientiertes Lernen und

Ihre Erfahrungen, die aus erster Hand kommen,

können später Gold wert sein.

Kreishandwerkerschaft Dresden

Hans-Jürgen Kirsch

Telefon: 0351 2859222

E-Mail: info@handwerk-dresden.de

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Netzwerk “Fachkräftenachwuchs im

Handwerk” meldet sich zu Wort

Heute: Berufsorientierungstag

Ausbildungsberuf: Zweiradmechaniker

Teilnehmer: 15 Schüler der 55. MS Dresden

Ziel: Hilfestellung bei der Orientierung der Schüler zur Berufsfindung

Vorstellung des Berufsbildes des Zweiradmechanikers

• Frühzeitiges kennen lernen von Handwerksberufen in der Praxis

• Erkennen, dass das Handwerk ein solides und modernes Berufsfeld

mit Perspektive ist

• Vermittlung realistischer Eindrücke aus dem Berufsalltag

• Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Region

Ergebnisse: Motivation und Engagement des Teilnehmers

• Wechselseitiges Kennen lernen: Unternehmen – Schüler

• Gründliche Beschäftigung mit dem Beruf des Zweiradmechanikers

• Schulisches Lernen und berufliche Wirklichkeit werden zusammen

geführt

• Kennen lernen der künftigen Anforderungen im Unternehmen

• Kritische Reflexion des eigenen Berufswunsches und der eigenen

Fähigkeiten und Neigungen

• Einblicke erhalten in die Berufs- und Arbeitswelt, in Unternehmensstrukturen

sowie in Ausbildungsmöglichkeiten

Ein Zebra läuft durch Dresden ...

Nun nicht wirklich und auch auf den ersten

Blick ist es nicht gleich als ein solches erkennbar.

Doch der Reihe nach. Ausgangspunkt war die

„Regionale Bewegung“ – einem Pilotprojekt

für Dresden, an dem, als einziger Vertreter der

Wirtschaft, die Kreishandwerkerschaft Dresden

sich beteiligt. Der Sinn und Zweck dieser

Allianz besteht darin, dass die regionalen

Kreisläufe gestärkt und unterstützt werden

sollen (Wir berichteten schon ausführlich auf

dem 33. Kreishandwerkertag). Vertreter aus

den Innungen der Bäcker, Fleischer, Zimmerer

und eben auch der Tischler konnten bereits für

die Teilnahme gewonnen werden. Die vor uns

liegenden Großereignisse – 33. Kirchentag und

Frauenfußball-WM – wollen wir dabei nutzen,

um zum Einen über diese Plattform das Pilotprojekt

bekannt zu machen und zum Anderen

Erfahrungen zu sammeln und weitere Partner

mit ins Boot zu holen.

Bei den Tischlern konnte der gesamte Vorstand

dafür begeistern werden, allen voran der

Innungsobermeister Roland Haase. Klar war,

die Tischlerinnung beteiligt sich an den

„Regionalen Bewegungen“ und wird einen

Das Handwerk 2/2011

Beitrag zum Kirchentag leisten. Nach mehreren

Abstimmungsrunden mit den Vertretern

des 33. Kirchentages Herrn Carl und Herrn

Luther, wurde dann das Zebra realisiert. Dass

es nun durch Dresden laufen kann, verdankt

das Zebra einem 3D-Animationsfilm zum

Kirchentag. Dass es ein Hingucker wird, zeigte

sich schon am ersten Standort – dem

Congresscenter. Sein Platz während des Events

wird am Altmarkt sein. Wir wünschen dem

Zebra und den Teilnehmern des Kirchentages

eine schöne Zeit in Dresden und werden im

Rahmen der „Regionalen Bewegungen“ über

weitere Highlights berichten.

17


Positive Bilanz: Auch 2012 kein Zusatzbeitrag geplant

Seit 20 Jahren erfolgreich: IKK in Sachsen

Im vorläufigen Rechnungsergebnis schreibt die

IKK auch für 2010 schwarze Zahlen. Die Anzahl

der Versicherten steigt kontinuierlich. Die

Chancen sind sehr gut, dass die Mitglieder auch

im kommenden Jahr bei der IKK classic keinen

Zusatzbeitrag zahlen müssen. Die Innungskrankenkasse

ist im Freistaat die zweitgrößte

Krankenkasse. Seit dem Zusammenschluss mit

drei weiteren Innungskrankenkassen ist sie mit

ca. 1,9 Mio. Versicherten sogar die größte IKK

und eine der finanzstärksten gesetzlichen Krankenkassen

bundesweit. Eine Bilanz, die sich

sehen lassen kann.

Angefangen hat die IKK als kleine Nischenkasse,

kaum bekannt in der Öffentlichkeit. Gerade einmal

105.000 Mitglieder zählten die acht sächsischen

Innungskrankenkassen in ihrem Gründungsjahr

1991. Als klassische Handwerkerkassen

von Handwerkern in Sachsen gegründet,

konnten sich bis 1996 nur Innungsmitglieder

18

und ihre Familienangehörigen bei ihnen versichern.

Dann wurde die Wahlfreiheit in der gesetzlichen

Krankenversicherung eingeführt und

auch die Versicherten anderer Branchen und

Berufe konnten die IKK wählen. Und das taten

sie. Längst war die IKK kein Geheimtipp mehr. Es

hatte sich herumgesprochen, dass die IKK nicht

nur einen günstigen Beitragssatz, sondern auch

ein überzeugendes Leistungs- und Serviceangebot

zu bieten hat. Das hat sich nicht geändert,

nachdem Anfang 2010 die IKK classic entstand.

Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit standen

bei diesem Schritt im Vordergrund. Und

wieder profitieren die Versicherten. Nicht nur

Kontinuität in Service und ein Ausbau der Leistungen

sind das Ergebnis. Auch finanziell rechnet

es sich für die IKK-Mitglieder:

Voraussichtlich wird die IKK classic auch 2012

keinen Zusatzbeitrag erheben müssen.

„Eines ist über all die Jahre gleich geblieben“, so

Kontinuierliche Zunahme psychischer Erkrankungen

Krankenstand stieg 2010 leicht an

Im vergangenen Jahr fehlte jeder Beschäftigte

durchschnittlich 15,5 Tage aufgrund einer Erkrankung.

Damit erhöhte sich der Krankenstand

im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um

0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Dies ergab

die Auswertung der sächsischen Arbeitsunfähigkeitsdaten

der IKK classic. Damit liegt

Sachsen über dem durchschnittlichen bundesweiten

Krankenstand von 3,68 Prozent. Basis

der Auswertung sind die anonymisierten

Arbeitsunfähigkeitsdaten von 413.330 ganzjährig

versicherungspflichtigen Beschäftigten

der IKK classic in Sachsen.

58,6 Prozent aller IKK-Versicherten waren in

2010 mindestens einmal krank geschrieben.

41,4 Prozent waren nicht ein einziges Mal

arbeitsunfähig. Auffällig ist der Anstieg der

Langzeiterkrankung. 40 Prozent der Krankschreibungen

überschritten eine Dauer von

sechs Wochen. In 2009 lag der Anteil der Langzeiterkrankungen

lediglich bei 36,8 Prozent.

Grundsätzlich zum Zusammenschluss bereit

IKK classic knüpft Fusion mit Vereinigter IKK

an Bedingungen

Nürnberg, 17. Mai 2011. Die IKK classic ist

grundsätzlich zu einer Fusion mit der Vereinigten

IKK bereit. Das hat der Verwaltungsrat der

IKK classic bei seiner jüngsten Zusammenkunft

am 17. Mai 2011 in Nürnberg einstimmig

beschlossen. Bedingung für eine Fusion ist,

dass die Vereinigte IKK bereit ist, bestimmte

Haupterkrankungsarten waren Muskel-Skelett-

Erkrankungen (23,2 Prozent), Verletzungen und

Vergiftungen (16,3 Prozent) sowie Erkrankungen

des Atmungssystems (14,5 Prozent). Die höchsten

Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr

weisen die Muskel-Skelett-Erkrankungen

(+ 1,5 Prozent) sowie psychische und Verhaltensstörungen

(+ 1,3 Prozent) auf. Letztere stellen

mittlerweile die vierthäufigste Erkrankungsursache

dar.

Einen Ansatz, Fehlzeiten im Unternehmen zu

reduzieren, bietet die Betriebliche Gesundheitsförderung.

Die IKK classic unterstützt Arbeitgeber

dabei mit dem Angebot „IKK Fit im Betrieb“. Von

der Arbeitsplatzanalyse im Unternehmen bis hin

zu individuellen Training wie Stressbewältigung,

arbeitsplatzbezogene Rückenschule oder Workshops

zu gesunder Ernährung im Beruf kann

ein speziell auf das Unternehmen zugeschnittenes

Programm entwickelt und umgesetzt

werden.

von der IKK classic formulierte Bedingungen

zu erfüllen. Diese betreffen Maßnahmen der

finanziellen Konsolidierung und die Führungsstruktur

einer möglichen fusionierten Kasse.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Vereinigte

IKK von der Erhebung eines Zusatzbeitrags

absieht.

Gerd Ludwig, Vorstandsvorsitzender der IKK

classic. „Egal, ob 105.000 Versicherte oder

1,9 Millionen Versicherte: Wir haben den Anspruch,

unseren Versicherten und Arbeitgebern

bei finanzieller Stabilität eine bestmögliche Betreuung

in Service und Leistung zu ermöglichen.

Und das wird sich auch jetzt nach

20 Jahren nicht ändern.“

Aktuelle Informationen zur IKK classic finden

Sie unter www.ikk-classic.de.

Detaillierte Gesundheitsberichte für einzelne

Innungen sowie Informationen über die IKK-

Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung

können bei den Gesundheitsberatern

der IKK classic über die Servicenummer

0800 455 1111* angefordert werden.

Weitere Informationen gibt es außerdem im

Internet unter www.ikk-classic.de.

Die Vereinigte IKK hat nun Gelegenheit, sich zu

den Vorschlägen der IKK classic zu äußern. Der

Vorstandsvorsitzende der IKK classic, Gerd

Ludwig, bekräftigte, dass auch eine fusionierte

IKK bis zum Jahr 2013 keinen Zusatzbeitrag

benötigen würde.

Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

KANGOO RAPID MAXI

Transporter und Familienkutsche

Morgens mit drei Kollegen zur Baustelle, in der Mittagpause noch

schnell ein Paket Trockenbauplatten holen, abends dann mit den

Kindern ins Kino. So ungefähr könnte in der Praxis der Einsatz des

Kangoo Rapid Maxi mit Doppelkabine aussehen. Ganz gleich ob Personen

oder Ladung – ins Innere gelangt man leicht.

Hinten sorgen Doppelflügeltüren mit einer europalettentauglichen

Breite von 1,22 m für bequemes Beladen. Auch die niedrige Ladekante

Das Handwerk 2/2011

macht es einfach, selbst schwere Sachen umstandslos unterzubringen.

Der Turbodiesel überzeugt mit einem geringen Verbrauch: In der Stadt

genügen ihm 5,9 Liter, außerstädisch 5,0 Liter. Das Cockpit des Kangoo

bietet viel Platz, die Innenraumhöhe über den Vordersitzen beträgt über

1 m. Vom Fahrverhalten her gibt es bei dem fast 4,6 m langen Kangoo

Maxi nichts zu beklagen. Insgesamt ist der Kangoo Rapid Maxi mit

Doppelkabine flexibel einsetzbar und bietet für 16630 Euro viel Nutzwert.

19


Kreishandwerkerschaft Dresden

Dresdner Volksbank Raiffeisenbank:

Zuwachs bei Krediten

Wie sieht die Entwicklung meiner genossenschaftlichen Bank aus. Wie ist die

Situation im Kreditgeschäft und was versteht man unter dem VR FinanzPlan

Wir sprachen darüber mit Anett Großer, Gewerbekundenberaterin der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG

20

Wie ist Ihre Bank aus der Finanzkrise

herausgekommen?

Das Jahr 2010 war geprägt durch Wachstum

in den bankeigenen Kundeneinlagen

und Krediten. Diese Entwicklung haben wir

bereits seit einigen Jahren zu verzeichnen,

sodass uns die Finanzmarktkrise nicht

direkt betroffen hat.

Das hat natürlich viele Gründe. Ein wichtiger

ist unsere Regionalität. Denn als

regionale Bank arbeiten wir vor allem in

Dresden und Umgebung und das bereits

seit über 100 Jahren. Wir arbeiten nicht nur hier, wir leben auch hier.

Unsere Gewerbekundenberater haben langjährige Erfahrungen und sind

fachkompetent in verschiedenen Branchen. Sie wissen, was vor Ort vorgeht

und können somit vieles klarer einschätzen, als Berater, die nur über

Internet oder von einer Zentrale aus Frankfurt agieren.

Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir aber auch immer, und das

nicht nur in der Krise, auf Sicherheit im gegenseitigen Geschäft gesetzt.

Geben Sie auch weiterhin Kredite aus und können auch neue Kunden

zu Ihnen kommen?

Natürlich. Allein im letzten Jahr hatten wir einen Zuwachs im Kreditgeschäft

von über zwölf Prozent. Denn wir arbeiten ja mit Kunden und

Kundengeldern aus der Region. Bei uns gibt es keine Kreditklemme. Ganz

im Gegenteil, wir decken für unsere gewerblichen Kunden auch den privaten

Bereich ab: Hausbau, Hauskauf, Anschaffungskredit, privates

Leasing und Dispokredit.

Gerade für diesen ganzheitlichen Ansatz haben wir den VR FinanzPlan

entwickelt. Ausgehend von einer Ist-Analyse und den Zielvorstellungen

werden mit unseren Kunden individuelle Schritte gemeinsam vereinbart

und umgesetzt.

Deshalb: Neue Kunden sind bei uns herzlich willkommen.

Wie sehen die Finanzierungen im gewerblichen Bereich aus?

Auch hier bieten wir die ganze Palette der Unternehmensfinanzierung im

mittelständischen Bereich an: Betriebsmittelkredite, Investitionskredite,

Leasing (z. B. mit Sofortzusage bis zu 125.000 Ç), Factoring. Sehr gern

nehmen wir uns für unsere Kunden Zeit für ein individuelles und intensives

Beratungsgespräch, zu dem bereits betriebswirtschaftliche und

Finanzierungsunterlagen mitgebracht werden sollten. Gern sind wir auch

bereit, diese Termine gemeinsam mit unseren Kunden und Vertretern der

Kammern und Steuer-/Unternehmensberater durchzuführen.

Wo kann ich mich beraten lassen?

Ansprechpartner zum Thema sind unsere Gewerbekundenberater. Damit

genügend Zeit für eine allumfassende Beratung ist, vereinbaren Sie am

besten einen Termin (Telefon 0351/8131-0). Beratungen führen wir auch

bei Ihnen vor Ort, im Unternehmen oder wenn gewünscht zu Hause,

durch.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter folgender

Adresse:

www.DDVRB.de

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Handwerk 2/2011


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Das Handwerk 2/2011

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Kreishandwerkerschaft Dresden

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Das Handwerk 2/2011


Kreishandwerkerschaft Dresden

Jetzt auch für das Friseurhandwerk zertifiziert!

Ausgezeichnet.

Die ,,Meisterpolice compact”

Günstig – umfassend – einfach!

Eine rund Sache mit unserem speziell auf das Friseurhandwerk abgestimmten Deckungskonzept.

Den maßgeschneiderten, passgenauen Versicherungsschutz stellen wir Ihnen mit der Prüfliste zur Sach- und Haftpflichtversicherung

„mehr Sicherheit für die Betriebe des Friseurhandwerks“ sicher.

Gegenstand der Prüfliste ist es, die Risiken Ihres Betriebes zu erkennen und durch Gestaltung des Versicherungsschutzes

in der Sach- und Haftpflichtversicherung zu meistern.

Betriebliche Risiken „meistern“...

Als Unternehmer tragen Sie Verantwortung und brauchen bei Entscheidungen eine gesunde Risikobereitschaft.

Doch es gibt auch Risiken, die Sie nicht eingehen müssen.

Schon ein kleiner Schaden beispielsweise durch

• Feuer

• Einbruchdiebstahl

• Ausfall teurer Elektronik oder Maschinen

kann schwerwiegende Folgen Für Ihre Existenz haben und im Extremfall alles was Sie sich aufgebaut haben in Frage stellen.

Hinzu kommt, dass Haftpflichtansprüche eines Geschädigten gegen den Betrieb in Höhe und Umfang nicht kalkulierbar

sind.

Wir bieten Ihnen mit der speziell für und mit dem Handwerk entwickelten Meisterpolice compact einen umfassenden,

flexiblen Rund-um-Schutz mit maßgeschneiderten Deckungserweiterungen.

Versicherte Gefahren und Schäden:

• Feuer (Schäden durch Feuer, Blitzschlag, Explosion, abstürzende Flugkörper)

• Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus

• Leitungswasser

• Sturm und Hagel

• Elementar (Schäden durch Erdbeben, Überschwemmung, Rückstau, Erdfall, Erdrutsch,

Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch)

• EC-Gefahren (Schäden durch Innere Unruhe, böswillige Beschädigung, Streik und

Aussperrung)

• im Rahmen der Ertragsausfallversicherung: Entgangener Gewinn und fortlaufende Kosten

• Glasbruch (Schäden an allen Innen- und Außenverglasungen, Werbeanlagen)

• Elektronik (Schäden an elektronische Betriebseinrichtung, Bürotechnik Daten und

Datenträgern)

• Maschinenbruch (Schäden an stationären und bewegliche eingesetzten Maschinen)

• Autoinhalt (Schäden an Waren / Werkzeugen während des Transportes)

INFO: SIGNAL IDUNA Gruppe – Büro: Reicker Straße 9, 01219 Dresden

Ansprechpartner: Frau Evelyn Modler Telefon: 0351-2729163 / Funk: 0174-3060212

Frau Marina Schindler Telefon: 0351-2727387 / Funk: 0172-3736829

Bürofax: 0351-2729435

Das Handwerk 2/2011

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Um den wachsenden Anforderungen und den allumfassenden Service des Versorgungswerkes

gerecht zu werden, hat SIGNAL IDUNA zum 1. April 2011 Frau Petra Götze zur Verstärkung

unseres Teams eingestellt.

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Petra Götze

Hauptagentin

Telefon: 0351-3141630

Fax: 0351-3141640

Funk: 0172-3529157

eMail: petra.goetze@signal-iduna.net

Büroanschrift: Bautzner Landstraße 12, 01324 Dresden

Frau Petra Götze verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor und der ganzheitlichen Firmenkundenberatung.

Sie wird mit diesen Erfahrungsschatz und Ihrer Kompetenz dazu beitragen, den wachsenden Bedarf in der Firmenkundenberatung

positiv zu gestalten.

Dazu wünschen wir Ihr viel Erfolg und wünschen uns, dass Sie als Handwerkerinnen und Handwerker Ihr das Vertrauen

schenken.

Ihre Zufriedenheit liegt uns schließlich am Herzen.

Mit freundlichem Gruß

Uwe Papsdorf

Verkaufsleiter HHG

Jahreshauptversammlung des Versorgungswerkes der

in der Kreishandwerkerschaft Dresden zusammengeschlossenen Innungen e.V.

Hiermit möchten wir Sie über den Termin unserer Jahreshauptversammlung informieren.

Am

25. 08. 2011 um 16.00 Uhr in der Gaststätte “Zum Schießhaus”, Am Schießhaus 19, 01167 Dresden

werden wir die Versammlung durchführen und sowohl Jahresrechnung und Haushaltsplan als auch geplante Vorhaben

innerhalb des Versorgungswerkes beraten. Die Mitglieder im Versorgungswerk sind dazu herzlich eingeladen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, uns Ihre Teilnahme im Voraus

(Tel.: 0351/28592-0; Fax: 0351/28592-14 oder per E-Mail: info@handwerk-dresden.de) anzukündigen.

Das Handwerk 2/2011


Bezirksdirektion

Sinn und Partner

Büro: Am Lagerplatz 8

01099 Dresden

Tel.: 0351-8119812

Fax: 0351-8119829

Funk: 0172-3733052

eMail: sinnundpartner@t-online.de

Internet: www.sinnundpartner.de

Uwe Papsdorf

Verkaufsleiter HHG Dresden

Telefon: 0351-80802241

Funk: 0172-3516164

eMail: uwe.papsdorf@signal-iduna.de

Thomas Schossig

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Gleinaer Straße 88 · 01139 Dresden

Tel.: 0351-8496140 · Fax: 0351-8496141

eMail: thomas.schossig@signal-iduna.net

Öffnungszeiten:

Mo 9.00–12.00, Di + Do 9.00–12.00 +14.00–18.00 Uhr

Fr 9.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Torsten Vietor

Hauptagentur

Betriebswirt

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Kieler Straße 54 · 01109 Dresden

Tel.: 0351-8900935 · Fax: 0351-8808945

Funk: 0172-7999935

eMail: torsten.vietor@signal-iduna.net

Evelyn Modler

Versicherungsfachfrau (BWV)

Versorgungswerk-Beauftragte

Büro in der Kreishandwerkerschaft:

Reicker Straße 9 · 01219 Dresden

Tel.: 0351-2729163

Funk: 0174-3060212

eMail: evelyn.modler@signal-iduna.net

Kathrin Wolf

Versorgungswerk-Beauftragte

Meixstraße 17 · 01328 Dresden

Tel.: 0351-2666482

Fax: 0351-2666481

Funk: 0151-50027187

eMail: kathrin.wolf@signal-iduna.net

Bernd Mahler

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Meißner Landstraße 83 · 01157 Dresden

Tel.: 0351-4117086 · Fax: 0351-4117087

Funk: 0172-5265228

eMail: bernd.mahler@signal-iduna.net

Internet: www.signal-iduna.de/bernd.mahler

Ronny Süß

Beauftragter Versorgungswerk

Signal Iduna Servicebüro

Bautzner Landstraße 12 · 01324 Dresden

Tel.: 0351-3141630 · Fax: 0351-3141630

Funk: 0174-3043674

eMail: ronny.suess@signal-iduna.net

Marina Schindler

Hauptagentin

Versorgungswerk-Beauftragte

Büro in der Kreishandwerkerschaft:

Reicker Straße 9 · 01219 Dresden

Tel.: 0351-2727387

Funk: 0172-3736829

eMail: marina.schindler@signal-iduna.net

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